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Dreieich-Zeitung Dreieich-Zeitung Stadtnachrichten LangenLangen | Egelsbach | Erzhausen Stadtnachrichten | Egelsbach Donnerstag, 6. September 2012

Ausgabe Nr. 36 A Stadtwerke: Witterung trübt eine sehr gute Bilanz nur ansatzweise Seite 2 L

„Rhein-Main“: Neue Serie der Dreieich-Zeitung widmet sich Airport und Region

Sonderthema: Schöner Leben und Wohnen

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Anzeigen-Hotline: 06105 98023-0 Hayner Burgfest: Buntes Treiben lässt das Mittelalter auferstehen

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Im Odenwald: Erbacher Kerwemarkt lockt mit vielfältigem Programm Seite 8 G

Bummelspaß auf der Einkaufsmeile

Deutschkurs mit Kinderbetreuung

Tausende beim „Langener Markt“

Frauen büffeln für die Einbürgerung

Langen (DZ/hs) – Die Praxen der Ärzte in Langen und Umgebung dürften am Montag von einer wahren Flut von Patienten gestürmt worden sein, die allesamt unter üblen Schmerzen in Fingern, Händen, Armen und Schultern litten. Der Befund der Mediziner wird denn auch ebenso eindeutig wie übereinstimmend ausgefallen sein: „Morbus Glücksradis“. Die bislang wenig erforschte Krankheit rührt nach ersten Untersuchungen vom exzessiven Drehen an Glücksrädern her und tritt einmal jährlich Anfang September gehäuft auf – immer dann, wenn der „Langener Markt“ über die Bühne geht.

Langen (DZ/hs) – Wer aus einem anderen Staat nach Deutschland kommt und hier eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis erlangen oder gar eingebürgert werden möchte, muss einen Deutschtest erfolgreich absolvieren. Das ist schon für Männer nicht ganz einfach, für Frauen mit Kindern indes noch viel komplizierter. Denn natürlich können sie nur dann unbeschwert Grammatik büffeln und an der Aussprache feilen, wenn der Nachwuchs adäquat betreut wird.

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uch bei dessen 20. Auflage am Sonntag konnte man kaum 30 Meter gehen, ohne auf eine der Gewinn verheißenden Drehscheiben zu stoßen. Ob Kaufhaus, Handyshop, Bank oder Friseur – viele Geschäfte entlang der 1,7 Kilometer langen, von der Wassergasse bis zur unteren Bahnstraße reichenden Flaniermeile setzten die runden „Fortuna-Teller“ ein, um Kunden anzulocken. Die ließen sich auch nicht lange bitten, sondern standen geduldig und zum Teil in langen Schlangen an, um dem Glück auf die Sprünge zu helfen und Unsere Beilagen heute:

wahlweise Einkaufsgutscheine, überdimensionale Bälle oder andere mehr oder weniger nützliche Utensilien abzusahnen. Darüber hinaus warteten viele an diesem verkaufsoffenen Sonntag teilnehmende Einzelhändler, Vereine und Organisationen mit Tombolas oder anderen Gewinnspielen auf, die bei den Besuchern ebenfalls hoch im Kurs standen.

SSG-Radler auf Achse Langen (DZ/hs) – Die Radlergruppe der SSG führt an den nächsten Dienstagen im September Rundfahrten durch, die jeweils um 15 Uhr am Clubhaus, An der Rechten Wiese, beginnen und zur Thomashütte (11.), zum Darmstädter Rosengarten (18.) beziehungsweise nach Mörfelden (25.) führen. An allen Samstagen stehen überdies jeweils ab 14 Uhr „Touren ins Blaue“ auf dem Programm, weitere Informationen sind unter der Rufnummer (06103) 22469 erhältlich.

Dank des perfekten Wetters tummelten sich mal wieder Abertausende in der Langener Innenstadt und sorgten für einen beständigen „Stop-and-goVerkehr“ der klimaneutralen Art. Kein Wunder: Auch an Ständen ohne jegliche „Preisverlockung“ gab es jede Menge zu sehen und zu erfahren. Am Stand des Zentrums für Jung und Alt etwa konnte man sich über den Bürgergarten informieren, der nach dem Willen der „ZenJA“-Verantwortlichen auf dem alten SSG-Gelände entstehen könnte. Zudem hatten Kinder hier die Möglichkeit, sich schminken zu lassen oder selbst Tontöpfe zu bepflanzen und diese dann bunt zu bemalen. An der Historischen Druckwerkstatt in der Wassergasse sorgten Mittelalter-Freaks mit Schwertkämpfen für Aufsehen, gaben Jung und Alt bereitwillig Auskunft über die „oiden Rittersleit“ und stülpten Interessenten Helme und Kettenhemden über. Am Lutherplatz hatten die HSGHandballer ein Tor aufgebaut und luden die vielköpfige „Laufkundschaft“ dazu ein, ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen. Schließlich ist der „Langener Markt“ aber immer auch ein kleines „Fest der Musik“: Beim „Café Beans“ griffen erst die „High Rollin’ Dices“ und später Markus Falke (früher Striegl) mit seiner Band zu den Instrumenten, am „Jume’s“ sorgte das Duo „In Tact“ für schnippende Finger und wippende Füße und auch an vielen anderen Ecken und Enden des quirligen Straßenfestes lag Musik in der Luft und vermischte sich mit dem Duft zahlreicher Köstlichkeiten aus aller Herren Länder. Kurz und gut: Der 20. „Langener Markt“ war erneut eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der die vielen Bummelanten nicht nur so manches Schnäppchen ergattern konnten, sondern auch bemerkt haben dürften, dass der örtliche Einzelhandel viel mehr zu bieten hat, als gemeinhin angenommen wird. Ach, und noch eine Erkenntnis werden viele Besucher mitgenommen haben: Zu häufiges Drehen an Glücksrädern kann schmerzhaft sein.

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PROPPENVOLL war’s am Sonntag beim „Langener Markt“ in der Innenstadt der EbbelwoifestKommune, wo fast 200 Aussteller auf sich, ihre Offerten beziehungsweise – wie hier das „ZenJA“ mit dem Projekt „Bürgergarten“ – ihre Vorhaben aufmerksam machten. (DZ-Foto: Jordan)

Facetten eines Erfolgskonzepts „Ginkgo“ feiert und blickt zurück Langen (DZ/hs) – Seit 2007 leben im „Ginkgo-Haus“ an der Georg-August-Zinn-Straße nun schon ältere Menschen selbstbestimmt und gemeinschaftlich zusammen. Gegenwärtig sind es 36, darunter zehn in der separaten „Demenz-WG“. Die Keimzelle dieses ebenso innovativen wie erfolgreichen Wohnmodells mit Vorbildcharakter als Alternative zum Lebensabend im Pflegeheim oder der Vereinsamung in den eigenen vier Wänden wurde indes bereits fünf Jahre zuvor mit der Gründung des gleichnamigen Vereins gelegt. Der nimmt seinen zehnten Geburtstag zum Anlass, in den kommenden Wochen mit einer kleinen Veranstaltungsreihe seine Entwicklung Revue passieren zu lassen und einen Blick nach vorne zu werfen.

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röffnet wird das Ganze am Mittwoch (12.) ab 19 Uhr im Domizil der „Ginkgos“ mit einem Treffen von Vertretern von vier Wohninitiativen aus Dreieich, Offenbach, Darmstadt und natürlich Langen. Diese werden ihre jeweiligen Projekte porträtieren, gemeinsame Fragestellungen und Probleme erörtern sowie eine Zwischenbilanz ihres bisherigen Wirkens ziehen. „Ziel ist es, die Vielfalt von Gestaltungsmöglichkeiten des Zusammenlebens im Alter deutlich zu machen, voneinander zu lernen und Denkanstöße für eigene Planungen zu liefern“, erläutert ErnstGünther Kusch. Weiter geht’s laut dem Pressesprecher des „Ginkgo“-Vereins am Donnerstag (20.), wenn die in dessen Domizil befindliche und rund um die Uhr fachkundig betreute „Demenz-WG“ im Mittelpunkt steht. „Wir waren deutschlandweit die erste Einrichtung, die so etwas in ein Wohnprojekt für Menschen im Alter über 50 Jahre integriert hat“, betont Kusch. Bei der ebenfalls um 19 Uhr im „Ginkgo-Haus“ beginnenden Veranstaltung werden WG-Bewohner, Angehörige sowie Betreuer eine Zwischenbilanz

ziehen und der Frage nachgehen, wie das Zusammenleben von gesunden Menschen und Dementen funktioniert. Darüber hinaus ist eine Feierstunde zum zehnjährigen Bestehen des „Ginkgo“-Vereins für Samstag (29.) terminiert, und die Info-Reihe wird am Mittwoch (10. Oktober) mit dem Thema „Technik im Dienste selbstständigen Lebens im Alter“ fortgesetzt. Eine Woche später (17.) geht’s schließlich um „Neue Freiheiten des Alters“. Details zu diesen Veranstaltungen folgen zu einem späteren Zeitpunkt, klar ist jedoch: Der Eintritt ist jeweils frei.

Vierter Teil der „Bourne“-Reihe Langen (DZ/hs) – Als der „bisher beste Thriller des Jahres“ wird der Film „Das BourneVermächtnis“ angekündigt, der am Mittwoch (12.) ab 20.30 Uhr in einer Vorab-Premiere im Lichtburg-Kino, Bahnstraße 73b, über die Leinwand flimmert. Der vierte Teil der spannungsgeladenen Action-Reihe wartet laut Ankündigung „mit mehr Humor“ als seine Vorgänger auf, ohne dabei an Tempo zu verlieren. Auf der Homepage des LichtspielTheaters (www.Die-LangenerKinos.de) ist ein Pärchengutschein online, mit dem man beim Eintritt sparen kann.

as ist bei einem sogenannten Integrationskurs des Internationalen Bundes (IB) gewährleistet, der für Zuwanderer verpflichtend ist und den zurzeit 15 Frauen aus verschiedenen Ländern in Langen belegen. An vier Vormittagen in der Woche bringen zwei qualifizierte Lehrerinnen den Teilnehmerinnen in den Räumen des Internationalen Kulturtreffs die deutsche Sprache bei, während ihr Nachwuchs zeitgleich in einem Nebenraum betreut wird. Möglich ist dies durch einen Zuschuss der Bürgerstiftung Langen, der auf einer Spende der Baugenossenschaft beruht. Neben dem Spracherwerb beinhaltet der Kurs auch Informationen rund um das Leben

in Deutschland – beispielsweise zum Schulsystem, zur Bildung, Rechtsordnung und Geschichte. Für die Frauen geht es laut einer Pressemitteilung vor allem darum, „mit Kindergarten, Schule, Hausverwaltung und Behörden kommunizieren zu können, die Bildungschancen ihrer Kinder zu verbessern und sprachlich selbstständig zu werden“. Die Prüfung wird nach eineinhalb Jahren abgelegt. Da in diesem Seminar noch Plätze frei sind, können sich Interessentinnen an Antje Gross im Langener IB-Bildungszentrum, Telefon (06103) 20556-21, oder an Jasmina Petkovic von der städtischen Fachstelle „Integration“ wenden, die unter Telefon (06103) 203-533 erreichbar ist.

Die Römer im Kreisgebiet Egelsbach (DZ/hs) – Beim nächsten Vortragsabend des örtlichen Geschichtsvereins, der am Freitag (7.) um 19.30 Uhr in der „Gud Stubb“ des DRK-Seniorenzentrums, Lutherstraße 14, beginnt, wird Gesine Weber, die Denkmalpflegerin des Kreises, ein Referat mit dem Titel „Die Römer im Kreis Offenbach“ halten. Der Eintritt ist frei.

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Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

Langen, Egelsbach Inhalt Lokalausgabe: Lokales auf Seite 3 Schöner Leben und Wohnen auf Seite 4 Veranstaltungskalender auf Seite 6 Kulturhallen-News auf Seite 7 Notfalldienste auf Seite 7 Regionales auf Seite 17, 19-21 Garten im Herbst auf Seite 22 Kreuz & Quer auf Seite 23

Gesamtausgabe: Sport aus der Region Seite 2 Politik & Wirtschaft Seite 3 DZ-Serie: Rhein-Main – Airport und Region (1) Seite 4 Stellenmarkt Seite 5 Immobilienmarkt Seite 6 KFZ-Markt Seite 7 Erbacher Kerwemarkt Seite 8

Impressum Die Dreieich-Zeitung erscheint immer donnerstags. Herausgeber: Günther Medien GmbH Anschrift: Dreieich-Zeitung Postfach 1429, 63204 Langen, Dreieichstraße 4, 64546 Mörfelden-Walldorf Telefon 0 61 05 / 98 023 - 00 Telefax 0 61 05 / 98 023 - 900 Kaufmännischer Leiter: Eberhard Fuhr Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 50 eberhard.fuhr@dreieich-zeitung.de Verantwortlich fu|r Anzeigen und Redaktion, sowie Verlagsleitung: Marc Stornfels marc.stornfels@dreieich-zeitung.de Zurzeit ist Anzeigenpreisliste Nr. 10 vom 1. August 2012 gu|ltig. Gezeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages. Druck: DRM Druckzentrum Rhein Main GmbH & Co. KG Alexander-Fleming-Ring 2 65428 Rüsselsheim Ihr Kontakt: Buchhaltung: Monika Lang Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 20 Fax.: 0 61 05 / 98 023 - 920 monika.lang@dreieich-zeitung.de Vertriebsleitung: Roman Smolorz Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 61 Fax.: 0 61 05 / 98 023 - 961 roman.smolorz@dreieichzeitung.de Ansprechpartner Redaktion: Redaktionsleitung Jens Hühner (Dreieich) Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 40 jens.huehner@dreieich-zeitung.de Kurt Banse (Neu-Isenburg, Obertshausen, Mühlheim, Mörfelden-Walldorf) Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 44 kurt.banse@dreieich-zeitung.de Jens Köhler (Dietzenbach, Heusenstamm, Rodgau, Rödermark) Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 42 jens.koehler@dreieich-zeitung.de Thomas Mika (Kultur, Veranstaltungskalender) Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 41 thomas.mika@dreieich-zeitung.de Harald Sapper (Langen, Egelsbach, Erzhausen, Sport) Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 43 harald.sapper@dreieich-zeitung.de

Witterung trübt Bilanz Stadtwerke 2011 trotzdem sehr zufrieden Langen (DZ/hs) – Wenn’s im Winter grimmig kalt ist, strahlt Manfred Pusdrowski wie die Sonne an einem heißen Sommertag. Auch schmuddelige Herbst- und Frühjahrsperioden verhageln dem Stadtwerke-Direktor keineswegs die Laune. Jedenfalls nicht aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Denn je schlechter das Wetter, desto mehr Strom, Gas und Wärme verkauft „sein“ Unternehmen. Weil aber 2011 mit vergleichsweise milden Wintertemperaturen daherkam, ist auch der Umsatz der Stadtwerke etwas zurückgegangen – im Vergleich zu 2010 um 1,4 Millionen Euro beziehungsweise 2,5 Prozent auf 53,3 Millionen Euro. Doch auch wenn das lokale Versorgungsunternehmen im vorigen Jahr 15 Prozent weniger Erdgas, sieben Prozent weniger Wärme und 2,4 Prozent weniger Strom als 2010 absetzte, konnten es unterm Strich dennoch einen Gewinn von 4,1 Millionen Euro verbuchen.

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ieses Plus liegt zwar deutlich unter den Rekordüberschüssen von 2010 (7,5 Millionen Euro) und 2009 (8,4 Millionen Euro), lässt sich mit diesen aber laut Pusdrowski nicht wirklich vergleichen: „Damals hatten Sondereinflüsse wie die Auflösung von Rückstellungen unseren Gewinn nach oben getrieben.“ Das 2011er Ergebnis liege über den Zielvorgaben und auch deutlich über den Zahlen „normaler“ Jahre. „Deshalb bin ich mit der aktuellen Bilanz wirklich sehr zufrieden“, sagte der StadtwerkeBoss vorige Woche bei der Vorstellung des Geschäftsberichts 2011. Das können auch die Anteilseigner des lokalen Versorgungsunternehmens sein, denn sie profitieren ganz ordentlich vom erfolgreichen Geschäftsverlauf der Stadtwerke. Pusdrowski zufolge kamen die Energieversorgung Offenbach und die HEAG Südhessische Energie, die jeweils zehn Prozent der StadtwerkeAnteile halten, in den Genuss einer Gewinnabführung in Höhe von je 300.000 Euro, für die Gemeinde Egelsbach (4,8 Prozent der Anteile) gab’s 143.000 Euro und die Stadt Langen (75,2 Prozent) konnte 3,3 Millionen Euro einstreichen. Ferner kassierten die beiden Kommunen 1,6 Millionen (Langen) beziehungsweise 450.000 Euro (Egelsbach) über die Konzessionsabgabe.

Deren Höhe orientiert sich an den verkauften Mengen von Strom, Gas und Wasser. Für den Stadtwerke-Direktor sind all diese Zahlen allein schon deswegen beachtlich, weil das vorige Jahr von energiepolitischen Turbulenzen und den permanenten Änderungen des Rechtsrahmens geprägt war. „Wir befinden uns in einem sich rasant verändernden Markt“, erklärte Pusdrowski, nach dessen Angaben sowohl der Trinkwasserverkauf als auch die Zahl der Fahrgäste in den Stadtbussen und im Anruf-Sammel-Taxi nahezu konstant geblieben sind, mit Blick auf die Energiewende. Beim Umstieg von Kernkraft auf regenerative Energien in dezentralen Strukturen sei es das Ziel der Stadtwerke, die im vergangenen Jahr übrigens 3,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Anlagen zur Elektrizitäts-, Erdgas-, Wärmeund Trinkwasserlieferung investiert haben, „die Menschen in Langen und Egelsbach mit einem ganzen Strauß von konkreten Angeboten mitzunehmen“. Als Beispiele hierfür nannte Pusdrowski das Heizungspumpen-Austauschprogramm, mit dem man „ganz einfach Strom und Geld sparen kann“, und den Einstieg in den neuen Solarpark Buchschlag. Hier habe man für Stadtwerke-Kunden ein Kontingent von 50.000 Euro für kleine Beteiligungen reser-

viert. „Die bringen gute Zinsen“, rief der Stadtwerke-Boss zum Erwerb selbiger auf. Unabhängig davon, ob die Kunden dies auch wirklich tun, will Pusdrowski, der den Anteil des von „seinem“ Unternehmen verkauften „grünen“ Stroms auf rund 50 Prozent bei den Primatarifen bezifferte, die Zusammenarbeit mit anderen Stadtwerken ausbauen. „Das ist notwendig, um innovative Lösungen gemeinsam entwickeln und Risiken auf mehrere Schultern verlagern zu können“, ist der Direktor überzeugt. Sollte es der Stadtwerke Langen GmbH gelingen, das Wärme- und Dienstleistungsgeschäft auszubauen („Denn wir werden bei der bloßen Verteilung von Strom und Erdgas an Bedeutung verlieren“) sowie die Verluste im Öffentlichen Personennahverker zu begrenzen („Angebotskürzungen sind nicht auszuschließen“), dann sieht Pusdrowski sein Unternehmen trotz aller Unwägbarkeiten für die künftigen Herausforderungen gut gerüstet. Und wer weiß: Vielleicht zettelt Väterchen Frost in den nächsten Monaten ja auch wieder eine ordentliche Eisund Schnee-Offensive an. Dann könnte der Gewinn für das laufende Jahr doch noch höher ausfallen als die drei Millionen Euro, mit denen der Stadtwerke-Boss aktuell kalkuliert.

Orgelkonzert in Stadtkirche

Tanztee für Walking fürs Sportabzeichen ältere Semester

Langen (DZ/hs) – Werke von Mendelssohn Bartholdy, Bach und Gigout stehen auf dem Programm des nächsten Sonntagskonzertes in der Stadtkirche am Wilhelm-LeuschnerPlatz, das am Sonntag (16.) um 18 Uhr beginnt. Als Solistin fungiert Kantorin Elvira Schwarz, der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Langen (DZ/hs) – Die Leichtathleten des TVL und der SSG bieten am Donnerstag (6.) einen (Nordic) Walking-Termin zum Erwerb des Deutschen Sportabzeichens an. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Sportplatz hinter der Georg-Sehring-Halle. Teilnehmer müssen nicht Mitglied in einem Verein sein.

Sonntagscafé für Trauernde

Schnittkurs an Obstbäumen

Langen (DZ/hs) – Seit genau einem Jahr existiert das von Mitgliedern der örtlichen Hospizgruppe initiierte Sonntagscafé für Trauernde. In dieser Gruppe, die sich an jedem zweiten Sonntag eines Monats ab 15 Uhr in der Raiffeisenstraße 22 (1. Stock) trifft, sind auch Trauernde willkommen, bei denen der Tod eines geliebten Menschen schon länger zurückliegt. „Die Begegnung mit Betroffenen, die wissen, wie sich Trauer anfühlt, tut ihnen einfach gut“, weiß Ansprechpartnerin Karin Friedrich, die unter der Rufnummer (06103) 73037 weitere Informationen erteilt. Die nächste Zusammenkunft der überkonfessionellen Gruppe steigt im Übrigen am 9. September.

Egelsbach (DZ/hs) – Theorie und Praxis eines vom örtlichen Obst- und Gartenbauverein veranstalteten Lehrgangs „Schnitt der Obstgehölze“ gehen am Samstag (18.) von 9 bis 12 Uhr auf dem Grundstück von Helmut Strobel über die Bühne. Dabei wird ein Experte erläutern, welche positiven Effekte man durch einen Zuschnitt der Bäume im Sommer erreichen und dass man durch das Auslichten und Entfernen von zu dichtem Fruchtansatz besseres Obst ernten kann. Treffpunkt ist in dem zwischen der Thüringer Straße und der K 168 gelegenen Garten des Vorsitzenden Alexander Werner, für Getränke und das leibliche Wohl ist gesorgt. Weitere Infos sind unter Telefon (06103) 43487 erhältlich.

Egelsbach (DZ/hs) – Die nächste Auflage des von der Gemeinde und der Seniorenvertretung organisierten Tanztees für ältere Semester steigt am Sonntag (23.) von 14.30 bis 17.30 Uhr im Bürgerhaus am Berliner Platz. Dort wird „Schmidtchen Schleicher“ für Stimmung sorgen, der Eintritt kostet 3 Euro.

SCHNÖDES, ABER WERTVOLLES PAPIER: Kreis-Sozialdezernent Carsten Müller übergab jüngst in der Kita Bayerseich den Bewilligungsbescheid zur finanziellen Unterstützung des Ausbaus dieser Einrichtung an Egelsbachs Bürgermeister Jürgen Sieling, Jörg Leinberger, den Sozialdezernenten der Gemeinde, und die stellvertretende Kita-Leiterin Gabriele Esswein (von links). Die anwesenden Kinder nahmen das Prozedere gelassen hin. (DZ-Foto: Jordan)

Zuschuss für die Kita-Erweiterung In Bayerseich bald 25 Plätze mehr Egelsbach (DZ/hs) – Auch wenn die Gemeinde finanziell auf dem Zahnfleisch geht, kann sie das – extrem kostenintensive – Thema „Kinderbetreuung“ nicht auf die lange Bank schieben. Denn ab dem 1. August 2013 haben Eltern einen einklagbaren Rechtsanspruch auf einen U3-Platz, und um diesen erfüllen zu können, ist vom Parlament schon vor geraumer Zeit ein dreiteiliges Ausbaukonzept auf den Weg gebracht worden. Dessen Bestandteile: Neubau eines Familienzentrums im Brühl sowie Erweiterung der beiden Kitas „Forsthaus“ und „Bayerseich“.

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n Letzterer werden demnächst die Bauarbeiter anrücken. Denn dort ging vor Kurzem ein höchst erfreulicher Termin über die Bühne, der die Grundlage für das in dieser Einrichtung geplante 600.000-Euro-Projekt – zu den Baukosten von 566.000 Euro kommen 34.000 für die Ausstattung – darstellt. Kreis-Sozialdezernent Carsten Müller (SPD) übergab nämlich einen Bewilligungsbescheid über einen Zuschuss in Höhe von 180.000 Euro aus einem Fördertopf des Bundes an Egelsbachs Bürgermeister Jürgen Sieling. Das entspricht 30 Prozent der Baukosten für die geplante Er-

weiterung der am Kurt-Schumacher-Ring gelegenen Kita. Diese soll einen rund 185 Quadratmeter großen, „konventionell-massiven“ Anbau erhalten, in dem jeweils zwei neue Gruppen- und Schlafräume sowie Nebenräume wie etwa Wickelzimmer und „Kinderwagengarage“ untergebracht sein werden. Dank dieses Neubaus wird die Einrichtung, die bislang für 18 U3-Kinder sowie 37 Drei- bis Sechsjährige zugelassen ist, künftig 50 Mädchen und Jungen im Kindergarten-Alter sowie 30 Kleinkindern offenstehen. Diese Kapazitätserhöhung von 55 auf 80 Plätze ist nach Angaben von Jörg Leinberger dringend erforderlich. „Die Kita ist ohnehin schon seit Jahren überbucht, und wir registrieren sowohl bei den U3- als auch bei den Regelkita-Plätzen weiterhin eine steigende Nachfrage“, betont der als Sozialdezernent der Gemeinde fungierende Beigeordnete.

Neu: Ohrloch stechen

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Bauhof öffnet seine Pforten Egelsbach (DZ/hs) – Auf dem Bauhof der Gemeinde findet am Samstag (8.) von 10 bis 15 Uhr wieder ein „Tag der offenen Tür“ statt. Dabei können sich die Besucher über die vielfältigen Aufgaben der 20 Mitarbeiter um Bauhof-Boss Helmut Regenfelder informieren, die unter anderem für Reparaturen an Gebäuden, Straßen, Wegen und Plätzen, die Grünflächenpflege, Hausmeistertätigkeiten sowie den Winterdienst zuständig sind. Zudem kann man den Maschinenpark und das stattliche Lager unter die Lupe nehmen. Für die kleinen Gäste gibt’s eine Verlosung, eine Hüpfburg und Geschicklichkeitsspiele. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, wegen dieser Veranstaltung bleibt der Recyclinghof an diesem Tag geschlossen.

TERMINE

September 8

•ab 11 Uhr, Stadtkirche, Langen: Orgelmusik zur Marktzeit (Kantorin Elvira Schwarz spielt Werke von Böhm, Haydn und Reger), Eintritt frei, Spende • ab 20 Uhr, Rat-

11 haus, Egelsbach: Sitzung des Schwimmbad-Ausschusses


Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

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Langen, Egelsbach Favoriten lange geärgert

Auflistung von Flohmärkten

„Giraffen“ überzeugen bei ersten Testspielen

Langen (DZ/hs) – Einen Überblick über alle Aktivitäten, die von September bis Dezember im Zentrum für Jung und Alt über die Bühne gehen, bietet die aktuelle Ausgabe der InfoPostille „Die Langenerin“. Auf 24 Seiten finden die Leser dementsprechend Berichte über das Mütterzentrum, den Elternservice und die Seniorenhilfe sowie Hinweise auf das Kursprogramm der Nutzer des Mehrgenerationenhauses. Zudem ist der Flohmarkt-Kalender für das zweite Halbjahr enthalten. „Die Langenerin“ liegt in allen Kitas sowie den Rathäusern in Langen, Dreieich und Egelsbach und natürlich im „ZenJA“ selbst aus.

Langen (DZ/hs) – Die „Giraffen“ stehen schon ganz ordentlich im Futter. Knapp einen Monat vor dem Saisonauftakt, bei dem die „ProB“-Basketballer des TVL am 3. Oktober ab 16.30 Uhr den Regionalliga-Aufsteiger Dresden Titans empfangen werden, hat das völlig neu formierte Team des ebenfalls neuen Trainers Ty Shaw zwei erste Härtetests sehr ordentlich absolviert. Zunächst zeigten die Langener Korbjäger am vorigen Donnerstag bei der Saisoneröffnung des ambitionierten „ProA“-Ligisten Kirchheim Knights eine couragierte Vorstellung, dann konnten sie am Wochenende auch beim erstmals ausgetragenen „Georg-Sehring-Gedächtnis-Turnier“ überzeugen.

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elbiges ging zur Erinnerung an den Gründer des Langener Kiesunternehmens, der Zeit seines Lebens die einheimischen Vereine unterstützt und gerade auch für die Basketballer immer ein offenes Ohr und Portemonnaie gehabt hatte (und deshalb 1988 auch zum Ehrenmitglied der Basketball-Abteilung ernannt worden war), in der Georg-Sehr ingHalle über die Bühne. Dabei trafen die „Giraffen“ am Samstag im Halbfinale auf den USC Heidelberg. Gegen den klassenhöheren alten Rivalen lag der TVL lange Zeit in Front, musste sich letztendlich aber mit 78:82 geschlagen geben. Nachdem sich auch im zweiten Halbfinale der favorisierte „ProA“-Ligist Kirchheim gegen den TV Lich („ProB“) mit 78:68 durchgesetzt hatte, traf die junge Truppe von Ty Shaw am Sonntag im Spiel um Platz 3 auf die Mittelhessen, die sie erst nach Verlängerung knapp mit 91:89 bezwingen konnten. Im Finale hatten dann die Kirchheim Knights, bei denen der frühere „Giraffen“-Trainer Frenki Ignjatovic und die ExTVL-Akteure Radi Tomasevic sowie Sebastian Adeberg mit von der Partie waren, hauch-

dünn mit 76:75 gegen Heidelberg die Nase vorn. Etwas deutlicher hatte sich Kirchheim drei Tage zuvor in einem Testspiel gegen den TVL durchgesetzt. Doch trotz der 94:103-Niederlage war Trainer Shaw mit der gezeig-

ten Leistung seines Teams sehr zufrieden. Zumal es bei diesem ersten Test unter Wettkampfbedingungen (wie auch beim „Georg-Sehring-Gedächtnis-Turnier“) in erster Linie darum ging, die vielen Neuzugänge zu einer homogenen Einheit zu formen. Kurz vor den drei Testspielen hatten die Verantwortlichen nämlich die Verpflichtung von drei weiteren Spielern bekannt gegeben: Der „Giraffen“Herde gehören künftig Tobias Jahn, Julian Bölke und Nico Barth an, die allesamt mit einer „Langener Vergangenheit“ aufwarten können. So war Center Jahn, 2,04 Meter groß und 26 Jahre alt, schon in der

Saison 2005/06 für den TVL auf Korbjagd gegangen, der 2,02 Meter große und 24 Jahre alte Power-Forward Bölke hat in diesem Verein das Basketballspielen gelernt, ehe es ihn nach Lich und zu Makkabi Frankfurt gezogen hatte, und der 1,80 Meter große und 20 Jahre alte Aufbauspieler Nico Barth ist der jüngste Spross der örtlichen Basketball-Dynastie. Während Nico zurzeit noch an den Folgen einer Sprunggelenksverletzung laboriert und erst zu einem späteren Zeitpunkt mit seinem ebenfalls zum TVL zurückgekehrten ältesten Bruder Sebastian (sowie Maxim Schneider) die Fäden im Spiel der „Giraffen“ in den Händen halten soll, sind zwei US-Amerikaner dazu auserkoren, dem Langener Spiel zusätzliche Wucht und Athletik zu verleihen. Bei Paul „PJ“ Reyes handelt es sich um einen 1,93 Meter großen Flügel, der von der University of Charleston stammt, in seinem letzten College-Jahr im Schnitt über 20 Punkte pro Spiel markierte und sich zudem fünf Rebounds pro Partie angelte. Der 2,04 Meter große Center Marcus Coleman ist wie Reyes 24 Jahre alt und wird von TVLManager Jogi Barth als „der klassische Arbeiter am Brett“ bezeichnet.

„Tankstelle“ für Literatur-Liebhaber „Öffentlicher Bücherschrank“ in der Romorantin-Anlage Langen (DZ/hs) – Wer gerne liest, aber seinen Lesestoff nicht immer gleich erwerben, sondern lieber ausleihen will, verfügt seit der vorigen Woche über eine Alternative zur Stadtbücherei. Da wurde nämlich in der Romorantin-Anlage ein sogenannter „öffentlicher Bücherschrank“ eingeweiht, aus dem sich Schmökerfreunde seither Tag für Tag rund um die Uhr Lektüre ausleihen können. Angestoßen von der örtlichen Frauen-Union, konnte das Projekt dank der Unterstützung durch mehrere Partner relativ zügig realisiert werden. Lehrlinge der „Pittler Pro RegionBerufsausbildung“ haben den anthrazitfarbenen Kasten mit Schiebetüren aus Plexiglas gebaut und an seinem Bestimmungsort aufgestellt, der Rotary-Club Offenbach-Dreieich und die Bürgerstiftung Lan-

Info-Fülle auf 48 Seiten „Zeitlos“ nicht nur für „Oldies“ lesenswert Langen (DZ/hs) – Das an der Elisabethenstraße gelegene neue Domizil der „Haltestelle“ steht im Mittelpunkt der Berichte, die in der aktuellen Ausgabe der „Zeitlos“ enthalten sind. Außer um das Begegnungszentrum im Nordend geht’s auch um das „Ginkgo“Wohnprojekt sowie den Bildkalender 2013 der Gruppe „FotograFieber“. Ein weiterer Beitrag dreht sich um den bekannten Liedermacher, Schauspieler und Poeten

Konstantin Wecker, der Pate des Kinderhospizes „Löwenherz“ ist. Und natürlich enthält das von der „Haltestelle“, der Arbeiterwohlfahrt und der Seniorenhilfe herausgegebenen Magazin auch jede Menge Geschichten, Hintergrund-Infos und Veranstaltungstermine dieser drei Organisationen bis zum Jahresende. Die „Zeitlos“ gibt’s kostenlos in den Apotheken, im Rathaus sowie bei den drei Herausgebern.

Sommerfest der Touren-Spaß „Kinderstube“ beim ADFC

KEIN KLASSENUNTERSCHIED war bei den ersten Testspielen der „Giraffen“ (rote Trikots) erkennbar, aber sowohl gegen die Kirchheim Knights als auch gegen den USC Heidelberg (beide „ProA“) musste sich das völlig neu formierte Team von Trainer Ty Shaw knapp geschlagen geben. (DZ-Foto: Jordan)

Langen (DZ/hs) – Zu einem (leicht verspäteten) „Sommerfest“ lädt der Verein „Kinderstube“ am Sonntag (9.) von 15 bis 18 Uhr in die von ihm getragene gleichnamige Betreuungseinrichtung, Teichstraße 28, ein. Dabei gibt’s für die kleinen Gäste unter anderem Klammertiere, Kinderschminken sowie einen Geschicklichkeitsparcours. Die Eltern können sich über das pädagogische Konzept der „Kinderstube“ informieren, das „die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung der Kinder in den Mittelpunkt stellt“ und es ihnen erlaubt, „das eigene Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Handeln zu entwickeln, ohne von außen gesteuert zu werden“. Weitere Infos: Telefon (06103) 28789 sowie im Internet (www.kinderstube-langen.de).

Langen (DZ/hs) – Der ADFCOrtsverband lädt am Sonntag (9.) zu einer etwa 50 Kilometer langen Tour entlang der Bergstraße ein, die „keine langen Steigungen“ beinhaltet. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Lutherplatz, die Rückfahrt erfolgt gegen 18 Uhr mit der Bahn. Eine Woche später (16.) geht’s mit dem Zug nach Reinheim und dann mit dem Rad hinauf zur Neunkirchner Höhe, runter ins Modautal und zurück nach Langen. Die Strecke ist knapp 80 Kilometer lang, Treffpunkt um 8 Uhr am Bahnhof. Die freitäglichen Feierabendtouren beginnen am 7. und 21. September jeweils um 19 und am 14. September um 18.30 Uhr am Lutherplatz. Schließlich steigt am Donnerstag (20.) ab 20 Uhr ein Radlertreff im Gasthaus „Zum Treppchen“, Bachgasse 15.

gen die Kosten in Höhe von 2.500 Euro übernommen. Des Weiteren hat der Fördererkreis für Europäische Partnerschaften die kostenlos nutzbare „Literatur-Tankstelle“ mit Lesestoff über Langens Partnerstädte in deutscher, englischer und französischer Sprache ausstaffiert. Darüber hinaus finden Bücherwürmer in dem Schrank unter anderem Krimis, Romane, Sach-, Reise- und Kinderbücher. Wen ein Exemplar interessiert, der kann dies einfach entnehmen, vor Ort oder zu Hause lesen und dann wieder zurückbringen. Oder es durch ein anderes Buch ersetzen. Damit auch in der Praxis funktioniert, was sich in der Theorie so gut anhört, fungiert Dr. Gabriele HuhleKreutzer, Mitglied der örtlichen CDU-Frauen und Inhaberin einer schräg gegenüber

der literarischen Anlaufstelle gelegenen Apotheke, als Schrankpatin. Das heißt, sie kümmert sich um Ordnung und Sauberkeit sowie darum, dass der „öffentliche Bücherschrank“ immer mit genug Lesestoff bestückt ist. Sie und ihre Mitstreiterinnen hoffen nun, dass wirklich nur Bücherfreunde und keine Vandalen dem Schrank ihre Aufwartung machen und dieses Projekt so gut ankommt, dass es an anderen Orten im Stadtgebiet ebenfalls realisiert werden kann. (DZ-Foto: Jordan)

Langen (DZ/hs) – Auch wenn es gegenwärtig nicht den Anschein hat, so neigt sich der Sommer doch unweigerlich seinem Ende entgegen. Und weil es folglich abends immer früher dunkel wird, ist das Strandbad „Langener Waldsee“ seit Anfang dieser Woche nur noch von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist um 18.15 Uhr. Das Freibad an der Teichstraße bleibt zunächst weiterhin von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Beide Bäder schließen wohl Mitte September.

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Die Macht der Gedanken Langen (DZ/hs) – Unter dem Motto „Die Macht der Gedanken“ steht der nächste Vortragsabend von Nicole Nuber, der am Mittwoch (12.) ab 19 Uhr im Fachärztezentrum neben der Langener AsklepiosKlinik, Röntgenstraße, stattfindet. Dabei wird die Mentalcoachin den Zuhörern unter anderem erläutern, wie man negative Gedanken positiv umprogrammieren kann. Die Teilnahme ist kostenlos, weitere Informationen sind unter der Rufnummer (06103) 371237 erhältlich.

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Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

Schnörkel waren gestern Geradlinige Formensprache geht weiter (DZ/ic) – Moderne Bewohner fragen sich nicht mehr, was in ihr Wohnzimmer gehört, sondern was sie in ihrem so definierten Raum machen wollen. Das einstige „Entweder-oderModell“ wird abgelöst durch ein eindeutiges „Sowohl-alsauch“. Alles ist möglich, und man kann seine facettenreiche Persönlichkeit im eigenen Zuhause richtig ausleben. Heutzutage überwindet man beim Einrichten alte, traditionelle Grenzen, setzt das Fernsehen in den Küchenbereich, macht den Esstisch in der offenen Küche mit Esssesseln zur Kommunikationszentr ale oder stellt die Badewanne ins Schlafzimmer. Alte Möbel werden mit neuen vereint, Wintergrillen geht, und wenn es sein muss, wird die Diele zur Disco. Diese Freiheit in den eigenen vier Wänden bietet enorm viele Möglichkeiten des Identitätsausdrucks und gestalterische Unabhängig-

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keit. Als Trendbarometer nimmt die imm cologne diese Entwicklungen auf und spiegelt gleich zu Beginn des Jahres wider, was in der Einrichtungswelt 2012 angesagt ist. „Die imm cologne ist in unseren Augen das Trendbarometer für die nationale und internationale Möbelindustrie“, erklärt beispielsweise Oliver Gutekunst, Vertriebsleiter bei Wössner. Ähnlich fasst es auch Markus Biland, Mitglied der Geschäftsleitung und Mitinhaber von Artmodul, zusammen: „Die imm cologne ist für uns eine der wichtigsten Messen. Hier entstehen Trends und es werden internationale Kontakte geknüpft.“ Wie zum Beispiel der Trend zur Natürlichkeit. Egal, um welchen Werkstoff es sich letztlich handelt: Die Hersteller sind durchweg bemüht, Modelle zu kreieren, die sich harmonisch in das Wohnam-

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biente einfügen und den Flair der Natur für die heimischen vier Wände einfangen. Besonders im Holzbereich ist spürbar, dass die Imitationen in puncto Färbung und Struktur noch einmal näher an das Original heranrücken. Besonders helle Eichen beziehungsweise Eiche-Varianten mit ansprechender Maserung dürften vielfach zu sehen sein. In puncto Farbigkeit bleiben weiterhin Weiß- und Schwarzschattierungen aktuell, Grünund Türkistöne sind ebenfalls häufig. Nach wie vor wird viel mit Kombinationen gespielt, also Hölzer in Verbindung mit aussagekräftigen Uni-Farbtönen. Ein ganz wichtiges Thema, egal ob es sich um eine Couchgarnitur oder ein Regal handelt, ist die Individualität. Der Endkonsument wünscht sich Möbel, die zu möglichst 100 Prozent seine Bedürfnisse erfüllen. Dies berücksichtigen die Hersteller inzwischen sehr gut und entwickeln Modelle, die eine große Variantenvielfalt bieten. Dies bezieht sich sowohl auf die Farben als auch auf die Ausprägung. Ähnlich wie bei einer Küche erhält der Endverbraucher letztlich ein echtes Unikat, obwohl es sich um ein Serienmöbel handelt. Das Thema Nachhaltigkeit hält auch immer mehr Einzug.

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sehr viel Wert gelegt. Vielfach entstehen sogar Möbel aus recycelten Werkstoffen. In puncto Design geht die geradlinige Formensprache weiter - Schnörkel waren gestern. Eher selten sind romantische, runde Ausprägungen anzutreffen. Klare Linien bestimmen das Bild. Ebenso deutlich sind die Produktinszenierungen: Immer mehr Hersteller setzen auf ein konkretes Markenprofil, welches mit dem Auftritt auf der imm cologne noch stärker in das Bewusstsein von Besuchern wie Fachhandelspartnern und Endkonsumenten treten soll - ein echtes Novum in der Möbelindustrie, denn den konsequenten Weg der Markenetablierung beschritten in der Vergangenheit nur eine Handvoll Möbelhersteller.

Insgesamt müssen moderne Möbel viele Funktionen erfüllen. Daher werden sie wieder kleiner, weil man allerhand mit ihnen anstellen kann. Sofas sollen beispielsweise leicht verstellbar sein, damit größere Flächen entstehen. Schreibtische brauchen nur noch eine kleine Arbeitsfläche, da die Technik kleiner wird, Vitrinen können schmal sein, weil LEDLicht kaum noch Platz benötigt. Poufs zum Herumtragen in der Wohnung sind flexible Sitzmöglichkeiten, die überall hinpassen. Tische werden mit einfachen Handgriffen verlängert, wenn Freunde zum Essen kommen. Flachbildschirme werden mit der Fernbedienung im Sideboard versenkt. (DZ-Fotos: ic)


Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

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Regionales

Geschichte stĂśĂ&#x;t die Pforten auf Deutschlandweiter Denkmaltag am 9. September Kreis Offenbach/MĂśrfelden-Walldorf (DZ/jh) – Seit nahezu zwei Jahrzehnten findet auch in Hessen jedes Jahr der „Tag des offenen Denkmals“ statt. Das Bundesland gilt sogar als Vorreiter bei der Realisierung der europaweit gelebten Idee, im Alltag verschlossene KulturgĂźter zumindest zeitweise fĂźr die interessierte Ă–ffentlichkeit zugänglich zu machen.

A

(Schwerpunkt: Holzkunst) und ab 17 Uhr rĂźckt in einem Schauspiel Balthasar Neumann „Architekt der Ewigkeit“ in den Mittelpunkt (Eintritt 12 Euro); • Langen: von 10 bis 18 Uhr lockt die evangelische Stadtkirche am Wilhelm-LeuschnerPlatz (FĂźhrung ab 15 Uhr); • MĂśrfelden-Walldorf: von 11 bis 17 Uhr ist das Heimatmuseum „Goldener Apfel“ geĂśffnet, dabei wird der Anbau der 1. Merfeller Schul (1762) präsentiert (FĂźhrungen nach Bedarf; von 13 bis 17 Uhr kann das alte Bahnhofsgebäude von MĂśrfelden besichtigt werden; ab 12 und ab 14 Uhr wird durch die Richard-Neutra-Siedlung geleitet (Treffpunkt: Richard-Neutra-StraĂ&#x;e/Ecke Fasenweg);

m kommenden Sonntag (9.) ist es wieder soweit: In ganz Deutschland werden mehr als 7.500 Denkmäler ihre Pforten Ăśffnen. Erwartet werden Ăźber vier Millionen Besucher. Koordiniert wird die Aktion von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die auf der Internetseite www.tag-des-offenen-denkmals.de umfassend Ăźber das Programm und die MĂśglichkeiten der Besichtigung informiert. Der thematische Schwerpunkt lautet im Jahr 2012: „Holz“. Dass darĂźber hinaus eine Vielzahl weiterer geschichtsträchtiger Bauten besucht werden kĂśnnen, belegt ein Blick auf die Kommunen im Verbreitungsgebiet der Dreieich-Zeitung. Nach Angaben der Organisatoren beziehungs-

weise EigentĂźmer sind folgende Aktivitäten und BesichtigungsmĂśglichkeiten geplant: • Dreieich: nach einem musikalischen Gottesdienst (Beginn 10 Uhr) kann bis 12 Uhr die evangelische Erasmus-Alberuskirche am Lindenplatz in Sprendlingen besichtigt werden, eine FĂźhrung beginnt um 11 Uhr. DarĂźber hinaus die nahe gelegene Mikwe, ein freigelegtes jĂźdisches Ritualbad auf dem GrundstĂźck „Hellgasse 15“, vorgestellt – eine Besichtigung startet um 10 Uhr, anschlieĂ&#x;end wird auch noch der jĂźdische Friedhof am Lacheweg besucht; • Heusenstamm: von 11 bis 16 Uhr kann in der Schlossstadt die katholische St.-Cäcilia-Kirche besucht werden, eine FĂźhrung startet um 15 Uhr

Kids aktiv bei Tennis-Cup

Das schĂśnste StraĂ&#x;enfest

Dreieich (DZ/hs) – An dem vor Kurzen erstmals ausgetragene U8-Cup aller Dreieicher Tennisvereine nahmen insgesamt 22 Kinder teil. Bei den Mädchen siegte Sofie Hoferer (TV Dreieichenhain) vor Anabella Georgescu (TV Dreieichenhain), die beiden 3. Plätze belegten Philine Reihlen und Isabelle Ploenes (beide TV Buchschlag). Bei den Jungen siegte in der Nebenrunde Felix Buttkereit (TV Buchschlag) vor Nils Neubecker (RW Sprendlingen) sowie Fynn Bettels und Noah Seum (beide RW Sprendlingen). In der Hauptrunde hatte Lorenz Sauthoff (TV Buchschlag) vor Lauritz Beck (TV Buchschlag) sowie Nicolas von Bßnau (TV Buchschlag) und Christopher Gerhardt (TV Dreieichenhain) die Nase vorn.

Kreis Offenbach (DZ/jh) – „Wir machen drauĂ&#x;en Party“, lautet die die Parole, mit der die Organisation „Netzwerk Nachbarschaft“ zur Teilnahme an einem bundesweiten Wettbewerb einlädt. Gesucht werden bereits zum dritten Mal die schĂśnsten StraĂ&#x;enfeste im Land. Es winken Sachpreise, und die drei originellsten Festaktionen werden mit jeweils 1.000 Euro prämiert. Neu ist, dass die Aktion auf Ă–sterreich ausgeweitet wurde.

• Rodgau: von 12 bis 17 Uhr kann die evangelische Kirche in Dudenhofen, KirchstraĂ&#x;e 4, in Augenschein genommen werden (FĂźhrungen nach Bedarf).

Spielfest im BĂźrgerpark Kinderschutzbund lädt ein Dreieich (DZ/jh) – Auch in diesem Jahr lädt der Deutsche Kinderschutzbund, Ortsverband Westkreis Offenbach, in Zusammenarbeit mit den BĂźrgerhäusern Dreieich zum „Kinderparadies“ in den BĂźrgerpark Sprendlingen (FichtestraĂ&#x;e) ein. Das traditionelle Spielfest findet am Sonntag (16.) von 14 bis 17 Uhr bereits zum 27. Mal statt. Zahlreiche ehrenamtliche

Helfer sorgen nach Angaben der Veranstalter fĂźr ein abwechslungsreiches Aktionsprogramm. Neben den handwerklichen, musikalischen und sportlichen Angeboten lockt ein KuchenbĂźfett, auch fĂźr kalte und warme Getränke wird gesorgt: Insgesamt eine Veranstaltung, die nach Ăœberzeugung der Initiatoren durch ihren familiären Charakter besticht.

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Wettbewerb fĂźr Nachbarschaften Einsendeschluss ist der 15. September. Die Gewinner werden von der Jury ausgewählt . Mit dabei ist der KĂźnstler Janosch. Checklisten fĂźr die Organisation von StraĂ&#x;enfesten, das Anmeldeformular und weitere Informationen finden Nachbarn unter www.netzwerk-nachbarschaft.net/wettbewerbe. Auch der Postweg ist mĂśglich: Netzwerk Nachbarschaft, Wettbewerb „Die schĂśnsten StraĂ&#x;enfeste“, GoernestraĂ&#x;e 30, 20249 Hamburg.

Oldies vor der Leinwand

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„Bullitt“ im Autokino Gravenbruch Kreis Offenbach (DZ/jh) – Der Verein „MainOlditimer“ lädt Liebhaber historischer Fahrzeuge zu einem weiteren cineastischen Klassiker auf das Gelände des Autokinos Gravenbruch bei Neu-Isenburg ein. Am Freitag (7.) wird ab 20.30 Uhr der amerikanische Spielfilm „Bullitt“ gezeigt.

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Der Film aus dem Jahr 1968 beschert ein Wiedersehen mit Steve McQueen. Einlass wird bereits ab 19 Uhr gewährt, die vorderen Plätze sind fßr Oldtimer reserviert. Der Eintritt kostet sieben Euro. Formlose Anmeldungen werden bis zum 6. September via E-Mail an autokino@mainoldtimer.de notiert. Aber auch Spontanbesuche sind nach Angaben der Veranstalter mÜglich. Nähere Information rund um den Club und seine Mitglieder aus dem Rhein-Main-Gebiet finden sich im Internet auf der Seite www.main-oldtimer.de.

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Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

Veranstaltungskalender DO

6. SEP

MÜrfelden-Walldorf • Kommun. Kino (Lichtblick) 20 Uhr, Solar Taxi (5 ₏) Dietzenbach • Bßrgerhaus, 20 Uhr, Harry Rowohlt liest und erzählt (16,50 ₏) Heusenstamm • Kultursommer am Schloss, HS, 20 Uhr, Ronald Fries, Klavier Beethoven, Liszt, Chopin... (15 ₏) Rodgau • Int. LesecafÊ, 18 Uhr, Dana Graham: Mit Schwert und Feder (Eintritt frei) Offenbach • Waldschwimmbad RosenhÜhe, 20 Uhr, Live am Pool: White Room Darmstadt • Staatstheater, KH, 19.30 Uhr, Die GÜtter weinen (Probe: 5 ₏) • Goldene Krone, 20 Uhr, Der Watzemampf - Buchvorstellung • Oetinger Villa, 21 Uhr, No Weather Talks, The Dimensions • Museum Kßnstlerkolonie, 19.30 Uhr, hr2-Lesenacht: Harmony of Moments (10 ₏) Frankfurt • Oper, 19.30 Uhr, Vanessa (13 75 ₏) • Schauspiel, Ks, 20 Uhr, Werthers Leiden (14 - 25 ₏) • Alte Oper, GS, 20 Uhr, hr-Sinfonieorchester, Lang Lang, Klavier, Christa SchÜnfeldinger, Glasharmonika - Widmann, Prokofjew, Nielsen (35 - 115 ₏) • Brotfabrik, 20 Uhr, Inti Illimani Histórico • Nachtleben, 20 Uhr, Klassentreffen 2012 Frankfurter Alternative Schule: Die Traktor, Rekorder, Elfmorgen (6/8 ₏) • Romanfabrik, 20.30 Uhr, PlandÊ, Oberg, Perfido (JIF; 15 ₏) • Jazzkeller, 21 Uhr, Tony Lakatos Quintett (12 ₏) • Ponyhof, 21 Uhr, McFitti (12 ₏) • Die Käs, 20 Uhr, Philipp Simon: Ende der Schonzeit (22,80 ₏) • Mousonturm, 16 Uhr, Dries Verhoeven: Dein Reich komme (5 ₏), 16/21 Uhr, Ontroerend Goed: A Game Of You (5 ₏), 17/19/21 Uhr, Sarah Vanhee: Ohne Titel (5 ₏); 20 Uhr, Gob Squad: Before Your Very Eyes (17 ₏) • BockenheimBibliothek, 20 Uhr, Anne Chaplet: Erleuchtung (5 ₏) • Literaturhaus, 19.30 Uhr, Julie Zeh: Nullzeit oder Unter Druck Autorenlesung (7 ₏) • Zentralbibliothek, 19.30 Uhr, Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der Birken liebt (5 ₏) Wiesbaden • Schlachthof, 20 Uhr, Mono Girl, We Have Band (16 ₏)

FR

7. SEP

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ke: KÜnig Ödipus (20 - 26 ₏) • Burg Dreieichenhain, 16 - 23 Uhr, Hayner Burgfest: Mercatus annualis – Gilden, Zunft und Gaukeley - 475 Jahre Herrenborn (7,50 - 10,50 ₏) • Stadtteilbßcherei Dr.hain, 19.30 Uhr, Jutta Naumann: Eine Omarette. Heitere Szenen vom Älterwerden - Autorenlesung (3 ₏) Neu-Isenburg • Autokino Gravenbruch, 20.30 Uhr, Bullitt (MainOldtimer; 7 ₏) • Kunstbßhne LÜwenkeller, 19.30 Uhr, Theaterperipherie: Haymatlos (5 ₏) Heusenstamm • Kultursommer am Schloss, 20 Uhr, Groove Agents (5/7 ₏) • Sammlungsdepot des Frankfurter Museums fßr Kommunikation, Philipp-Reis-Str. 4-8, 14 Uhr, Ein Blick hinter die Kulissen (Anm.: 06104/4977210; 5 ₏) Mßhlheim • Schanz, 20.30 Uhr, Back to the 90’s: DJ Lexl Foley (6/8 ₏) Seligenstadt • Festplatz am Main, 20.30 Uhr, hr3-Party: Mirko FÜrster (8 ₏) Offenbach • Bßrgerhaus Rumpenheim, 20 Uhr, 1. Afrikanische Nacht: Fallou & Friends, Kobanga, Domou Afrika (12 ₏) Darmstadt • Staatstheater, Ks, 20 Uhr, Grandhotel Bogotå (Probe: 5 ₏) • An Sibin, 21.30 Uhr, Andreas Normenace • Goldene Krone, Kneipe, 22 Uhr, Midpoint High (Eintritt frei) • Jazzinstitut, 20.30 Uhr, Johnny’s Jazz Collection feat. Ewa Nowel (10 ₏) • Oetinger Villa, 21 Uhr, House Of Wolves, Jason & Theodor • Riegerplatz, 19 Uhr, Still Young & Crispy • halbNeun Theater, 20.30 Uhr, Henning Venske & Kai Magnus Sting: Gegensätz (19,70/20 ₏) • TAP, 15.30 Uhr, Der Regenbogenfisch Frankfurt • Oper, 19.30 Uhr, Adriana Lecouvreur (13 - 82 ₏) • Schauspiel, Ks, 20 Uhr, Hanglage Meerblick (Premiere; 18 - 33 ₏) • Alte Oper (siehe 6.9.) • Das Bett, 21.30 Uhr, The Beauty of Gemina (14,20 ₏) • Elfer, 21 Uhr, Apostate, Days of Despite, Acheirus (8/10 ₏) • Frankfurt Art Bar, 20.45 Uhr, Ommert, Gutmann, Schilling, Wild - Jazz (Eintritt frei) • Cocoonclub, 22 Uhr, Gregor Tresher, Super Flu, David Liebler, Marcelinho (10 - 15 ₏) • Living XXL, 22 Uhr, 8 Jahre Campus Night (6/10 ₏) • Monza, 23 Uhr, Dr. Motte, Chris Hope, Dominik Musiolik, Grille, Max Manzuela, Max Buchalik • Die Käs, 20 Uhr, Erstes Allgem. Babenhäuser Pfarrer-Kabarett: Hänsel in Bethel (25,05 ₏) • Mousonturm (siehe 6.9.) • Neues Theater, 20 Uhr, Ades Zabel & Company: Edith SchrÜder Linie 8 (23 - 28 ₏) • Museum fßr Angewandte Kunst, 19.30 Uhr, Richard Sennett: Zusammenarbeit. Was unsere Gesellschaft zusammen hält Autorenlesung (9 ₏) Aschaffenburg • Colos-Saal, 21 Uhr, Bosstime (15,30/17 ₏) Bischofsheim • Bßrgerhaus, 20.30 Uhr, Alex im Westerland Heidelberg • Karlstorbahnhof, 20.30 Uhr, Wladimir Kaminer liest, 22 Uhr, Russendisko Lorsch • Theater Sapperlot, 20.30 Uhr, Amsterdam Klezmer Band (20/22 ₏) Mainz • unterhaus, 20 Uhr, Rolf Miller: Tatsachen

SA

8. SEP

Langen • Neue Stadthalle, 20 Uhr, Festi-

Gegen die GEMA-TariferhĂśhung legen am 7. September im Monza Dr. Motte und sechs weitere DJ-Kollegen auf. (DZ-Foto: va)

Dr. med. vet. Christiane Eidebenz Klinische Diagnostik Intensivtherapie, Chirurgie Hunde, Katzen, Kaninchen Ober-Roden, Senefelderstr. 10 Telefon (06074) 92 20 31 www.tierarztpraxis-roedermark.de

val del mund(t)o: Zumba-Party (12/15 ₏) • Stadtkirche, 11 Uhr, Elvira Schwarz, Orgel - BÜhm, Haydn, Reger... (Eintritt frei) MÜrfelden-Walldorf • Rathausplatz Walld., 21 Uhr, Open Air Kino: Ice Age 4 (4 ₏) Dreieich • Burg Dreieichenhain, 13 - 23 Uhr, Hayner Burgfest: Mercatus annualis – Gilden, Zunft und Gaukeley - 475 Jahre Herrenborn (7,50 - 10,50 ₏) Heusenstamm • Kultursommer am Schloss, 19.30 Uhr, Michael Quast, Sabine Fischmann: Die Fledermaus à troi (23/26 ₏) RÜdermark • Jazzkeller, O.-Ro., 20 Uhr, Hot Four Creole (16 ₏) • Kulturhalle, 19.30 Uhr, Rejoice, Just Gospel, Workshop-Chor (22/25 ₏) Rodgau • Zur Kreuzung, Hauptstr. 301, 14 Uhr, Krawall Open Air: Adorned Brood, Lay Down Rotten, A Traitor Like Judas, Burden, Bloodwork, Discreation, Curse of Society, Damnation Defaced, Bodybag, Funeral Fire (16/23 ₏) • Ev. Kirche Dud., 19.30 Uhr, Vincenzo di Rosa, Tenor, Georgi Mundrov, Klavier: Una Festa Italiana (9 ₏; Benefiz) Offenbach • King Kamehameha Beach Club, Hafeninsel 2, 18 Uhr, Islands 2012: Plastik Funk, Loreno Al Dino, Deep Josh, Irgor Marijuan, Armand Pena, Marco Petralia, Steve Blunt... (10 - 14 ₏) • Theateratelier Bleichstr. 14H, 20 Uhr, The Bombastics (12/14,50 ₏) Darmstadt • An Sibin, 21.30 Uhr, Blunt • Centralstation, 20 Uhr, Ulrike Mannel: Partnerqual (21,90/23,50 ₏) • Goldene Krone, Kneipe, 22 Uhr, Rollin’ Rockets (Eintritt frei) • Jagdhofkeller, 20.30 Uhr, Le Cairde (10/13 ₏) • 17. Watzemussiggnacht: 19 Uhr, Herrngarten: Skaja, Heavy Pleasure; Kantplatz: Tite Squeeze; Der Biergarten: 2nd Home; Fohlenhof: Nobby & The Bobcats; Riegerplatz: Lauder; 21 Uhr, Achteckiges Haus: Ein Haufe Leit - Jatzmussigg; Adega Alentejana: Adega Hausband; Bang Bang: Phoenix & Friends; Bangert’s Eck: Hard Cover, Baobab: Radikal Sunflowers, Bayrischer Hof: Gunsmoke; Be-

douin: Daniele Lezzi, Simon DĂśrken; CafĂŠ Bleu: Nic Dermasow; Canape: Thorsten Hartmann; Carpe Diem: Mama Limon; Gastspielhaus: Ăœberraschungsband; Gebhart: Grandpa Duke; GrashĂźpfer: Martin Galtrey Band; Hotzenplotz: Dirty Fingers; Ireland Pub: An Cat Dubh light; Kegler-Klausse Orpheum: Rockin’ Rendezvous; Kessel: The Toxic Triple; Lichtenberg: Two In Music; Low Brow: The Ugly Two & The Halfnaked Cowboy; Martinsstuben: Bluesjob; Michaelskirche: Psychedelic Drone II; Musikclub Rabe: The Boogieman Quartett; Parliament of Rock: Backdoor Slam; Petri: Besidos; Pillhuhn: The Nuts; Pizzeria Roma: Diffarent MC, 2nd Home; Red Barn: MichelAngelou; Rumpelstilzchen: DeZZibel; The Green Sheep: Witchcraft; Wein Schubert: Cabaret Paris; Zweite Heimat: The Barbers (www.watze. de.vu) • TAP, 15.30 Uhr, Wie Findus zu Pettersson kam Frankfurt • Oper, 19.30 Uhr, La Bohème (13 - 82 â‚Ź) • Schauspiel, Ks, 20 Uhr, Hanglage Meerblick (17 - 30 â‚Ź) • Alte Oper, MS, 16/19 Uhr, Solisten: Auf den Spuren der Romantik (16,50 - 29,50 â‚Ź) • Das Bett, 21.30 Uhr, And Also The Threes (20,80 â‚Ź) • Frankfurt Art Bar, 20.45 Uhr, Weil-Kreuscher-Funk-Trio (Eintritt frei) • Jazzkeller, 21 Uhr, Tango Transit (15 â‚Ź) • Karmeliterkloster, Refektorium, 20 Uhr, Main-Barockorchester: Im Zauberwald (18 â‚Ź) • Ponyhof, Moonshake Party: 22/1 Uhr, Mobylettes (8/10 â‚Ź) • Cocoonclub, 22 Uhr, Hed Kandi: Ibiza Daze - Sarah Louise, Sebastian Serrano, Dean Oram (15 â‚Ź) • Depot 1899, Textorstr. 33, 20 Uhr, hr1-Dancefloor (7 â‚Ź) • Monza, 23 Uhr, Ykel, MRCO, Naico Powers (10 â‚Ź) • Mousonturm, 14 Uhr, Dries Verhoeven: Dein Reich komme, 14/19 Uhr, Ontroerend Goed: A Game Of You, 15/17/19 Uhr, Sarah Vanhee: Ohne Titel; 20 Uhr, Gob Squad: Before Your Very Eyes, 22 Uhr, ErĂśffnungsparty • Die Käs, 20 Uhr, Tobias Mann: Durch den Wind. Und wieder zurĂźck (27,30 â‚Ź) • Neues Theater (siehe 7.9.) • Saalbau Bornhm., 20 Uhr, Bäppi la Belle und Freunde (Spende; Benefiz) • Die Schmiere, 20 Uhr, Immer noch fett! - zeitlose Schmankerl aus 6 Jahrzehnten • Schirn, 20 - 24 Uhr, Pop’n’Dance: Dena (10 - 15 â‚Ź) Aschaffenburg • Colos-Saal, 21 Uhr, Cannonball (14,20/16 â‚Ź) Bad Homburg • ErlĂśserkirche, 19.30 Uhr, Bayerische Kammerphilharmonie, Solisten: Auf den Spuren der Romantik (Orgelfestival Fugato; bis 16.9.; 9 - 39 â‚Ź) Bischofsheim • BĂźrgerhaus, 20.30 Uhr, Night Fever Mainz • unterhaus, 20 Uhr, Rolf Miller: Tatsachen

SO

9. SEP

MÜrfelden-Walldorf • Stadtbßcherei MÜrfelden, Bahnhofstr. 1, 18 Uhr, III. Hausfrauenlesung: Ute Betz, Caroline Sonnabend (Eintritt frei) • Parkanlage am Bßrgerhaus MÜrf., 11 Uhr, Magic Sound Big Band (Skulpturenpark-Finissage)

Dreieich • Burg Dreieichenhain, 11 - 19 Uhr, Hayner Burgfest: Mercatus annualis – Gilden, Zunft und Gaukeley - 475 Jahre Herrenborn (7,50 - 10,50 â‚Ź) • BĂźrgerpark Sprendl., 16.30 Uhr, Konzert im Park: STG-Musikzug Dietzenbach • Museum fĂźr Heimatkunde und Geschichte, Darmstädter Str. 7 11, 18 Uhr, Kinderkonzert Heusenstamm • Kultursommer am Schloss, 11 Uhr, Stadtkapelle Heusenstamm: Hit-Bonbons (Eintritt frei); 19.30 Uhr, Theatergruppe Spunk: Der zerbrochene Krug 10 â‚Ź); St. Cäcilia, 17 Uhr, Markus Grimm: Balthasar Neumann - Architekt der Ewigkeit (12 â‚Ź) RĂśdermark • Kulturhalle, 15 Uhr, RejoiceKids & -Teens: Der KĂśnig der LĂśwen - Musical (1,50 - 5 â‚Ź) MĂźhlheim • Schanz, 19 Uhr, Die Teilzeitdenker: Die Zeit und die Conways (9/10 â‚Ź) Seligenstadt • Einhardbasilika, 20.15 Uhr, David Theodor Schmidt, Klavier Bach, Liszt, Schubert... (15 â‚Ź) Offenbach • King Kamehameha Beach Club, Hafeninsel 2, 12 Uhr, Islands 2012: Sebastian Gnewkow, Pele, Sidney Spaeth, Lukas Altmann, Peter Latino, Rocking High Crew, Boris Ochs & Matt Klick, Eike Kärcher, Sven Jordan... (10 - 14 â‚Ź) • Theateratelier Bleichstr. 14H, 19 Uhr, The Bombastics (12/14,50 â‚Ź) Darmstadt • Staatstheater, GH, 11 Uhr, Staatsorchester, Arkady Shikloper, Alphorn - Ligeti, Daetwyler, Strauss (10,50 - 35 â‚Ź) • Centralstation, 13 - 19 Uhr, Lebende Bibliothek: Sprich mit deinen Vorurteilen (11.9.1944 - ZerstĂśrung u. Wiederaufbau; Eintritt frei) • Riegerplatz, 18 Uhr, Salomon C. Kenner Group, Rock’n’Roll Doctors • Stadtkirche, 17 Uhr, Uli Partheils Western Circus - Jazz; Ralf KĂśbler: Die Blutwurst des Franz Knippelius - Buchpremiere (10/15 â‚Ź) • Ludwigskirche, Wilhelminenplatz 9, 17 Uhr, Meine Herren, der alte Bach ist gekommen - Musik am Hofe Friedrichs II. (Eintritt frei) • TAP, 11 Uhr, Das Sams - Eine Woche voller Samstage • CinemaxX, 13.15 Uhr, Die Prinzessin und der Popstar (Vor-Premiere; 4,50 â‚Ź) Frankfurt • Oper, 19.30 Uhr, Vanessa (13 75 â‚Ź) • Schauspiel, Ks, 20 Uhr, Der groĂ&#x;e Gatsby (17 - 30 â‚Ź) • Alte Oper, GS, 11 Uhr, Opernund Museumsorchester, Elisabeth Leonskaja, Klavier - Widmann, Mozart, Schostakowitsch (22 - 55 â‚Ź), 19 Uhr, Chamber Orchestra of Europe, Mojca Erdmann, Sopran - Prokofjew, Mozart, Mendelssohn (29,50 - 65,50 â‚Ź) • Elfer, 20 Uhr, Fallbrawl, Dirty Fingers, Stab (8 â‚Ź) • Nachtleben, 20 Uhr, The Solar Penguin Agency Indie Night: Electra, Fellidae, Sep7ember (9/11 â‚Ź) • Frankfurt Art Bar, 12 Uhr, Swingstars (Eintritt frei) • Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum, Savignystr. 66, 19 Uhr, David Broza (15 â‚Ź) • RĂśmer, Kaisersaal, 17 Uhr, Cello furioso (15 - 25 â‚Ź) • Die Käs, 20 Uhr, Lizzy Aumeier: Best of (25,05 â‚Ź) • Mousonturm, 14 Uhr, Dries Verhoeven: Dein Reich komme, 14/19 Uhr, Ontroerend Goed: A Game Of You, 15/17/19 Uhr, Sarah Vanhee: Ohne Titel (Eintritt frei), 18 Uhr, Gob Squad: Are You With Us? (17 â‚Ź) • DGB-Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 10 Uhr, Rhein-Main-KamerabĂśrse (5 â‚Ź)

Bad Homburg • Kurhaus, 16 Uhr, Kleine Oper Bad Homburg: Die kleine Entfßhrung (ab 5) Mainz • Frankfurter Hof, 20 Uhr, Geschwister Pfister Rßsselsheim • das Rind, 20 Uhr, Headspace, Haken (15/18 ₏) Wiesbaden • Schlachthof, 19 Uhr, Cargo City (8 ₏)

MO

10. SEP

Darmstadt • Staatstheater, GH, 20 Uhr, Staatsorchester, Arkady Shikloper, Alphorn - Ligeti, Daetwyler, Strauss (10,50 - 35 ₏) • Centralstation, 21 Uhr, Cargo City (8 ₏) • Riegerplatz, 18 Uhr, Springflute • Akademie fßr Tonkunst, LudwigshÜhstr. 120, 19.30 Uhr, Ensemble Phorminx - Streich, Hoffmann, Rihm Frankfurt • Alte Oper, GS, 20 Uhr (siehe 9.9., 11 Uhr) • Mousonturm, 21 Uhr, Pantha du Prince (21,90/23 ₏) Heidelberg • Karlstorbahnhof, 21 Uhr, Boy Android, The Unwinding Hours Mainz • unterhaus, 20 Uhr, Bernhard HoÍcker: Netthamseshier

DI

11. SEP

MÜrfelden-Walldorf • Kommunales Kino (Lichtblick) 20 Uhr, Lachsfischen im Jemen (5 ₏) Neu-Isenburg • Cineplace, Beethovenstr. 89a, 20 Uhr, Pandora’s Box (Iseborjer Kinno; Eintritt frei) RÜdermark • Neue Lichtspiele, Ob.-RodenerStr. 42, 20 Uhr, Film des Monats: Dein Weg (7 ₏) Darmstadt • Centralstation, 20 Uhr, Brandmale, Running Mum - Filme (11.9.1944 - ZerstÜrung u. Wiederaufbau; Eintritt frei) • darmstadtium, Schlossgraben 1, 19 Uhr, Michael Elrahin Amira: 2012 Prozessabend (23 ₏) Frankfurt • Batschkapp, 20 Uhr, Laibach (23/26 ₏) • Brotfabrik, 20 Uhr, Big Harp • Frankfurt Art Bar, 20.45 Uhr, Funk5 (Eintritt frei) • Jazzkeller, 21 Uhr, Peter Klohmann & Band (8 ₏) • Stalburg Theater, 20 Uhr, Anke Sevenich: Glßckliche Tage • Neues Theater, 20 Uhr, Jochen Malmsheiner - neues Programm (19 - 24 ₏)

• Mousonturm, HL, 20 Uhr, Ein Abend mit J.M. Coetzee (17 ₏) • Literaturhaus, 19.30 Uhr, SchÜne Aussichten - Das Literaturgespräch (7 ₏) • Romanfabrik, 20.30 Uhr, Andreas Maier: Ortsumgehung (6 ₏) Aschaffenburg • Colos-Saal, 20 Uhr, Epiphany Project (17,50/19 ₏) Mainz • unterhaus, 20 Uhr, Bernhard HoÍcker: Netthamseshier Wiesbaden • Schlachthof, 19 Uhr, Geva Alon, Coolooloosh, Trademark, Sharron Levy (18 ₏)

MI

12. SEP

Langen • Lichtburg-Kinos, 20.30 Uhr, Das Bourne-Vermächtnis (Vor-Premiere) MÜrfelden-Walldorf • Kommun. Kino (Lichtblick) 20 Uhr, Lachsfischen im Jemen (5 ₏) Neu-Isenburg • Cineplace, Beethovenstr. 89a, 20 Uhr, Pandora’s Box (Iseborjer Kinno; Eintritt frei) Dietzenbach • Controlware-Atrium, Waldstr. 92, 19 - 22 Uhr, Swing und mehr: Swing Factory feat. Christoph Aupperle, Red Hot (6 ₏) Darmstadt • Goldene Krone, 21 Uhr, Franz White • vinocentral, Platz der Deutschen Einheit 21, 18 Uhr, Hartmut Hillmann Band - Jazz (Eintritt frei) Frankfurt • Schauspiel, Ks, 20 Uhr, Die Opferung von Gorge Mastromas (Premiere; 18 - 33 ₏) • Alte Oper, GS, 20 Uhr, Wise Guys (20,60 - 37,60 ₏) • Das Bett, 20.30 Uhr, Kid Kopphausen (18,60 ₏) • Gibson, Zeil 85 - 93, 19 Uhr, Of Monsters And Men (26 ₏) • Ponyhof, 21 Uhr, Paula I Karol (8 ₏) • Neues Theater (siehe 11.9.) • Stalburg Theater, 20 Uhr, Benjamin Hille: Der Kontrabass • Romanfabrik, 19.30 Uhr, Bodo Kirchhoff: Die Liebe in groben Zßgen; mit Petra Gerster (9 ₏) • Museum fßr Angewandte Kunst, 19.30 Uhr, Anne Weber: Tal der Herrlichkeiten - Autorenlesung (9 ₏) Aschaffenburg • Colos-Saal, 20 Uhr, Radio Friendlies, Andi K., Julian Muldoon (12/13 ₏) Mainz • unterhaus, 20 Uhr, Bernhard HoÍcker: Netthamseshier Mannheim •Klapsmßhl’, 20 Uhr, Vince Ebert: Freiheit ist alles (18 ₏)

Informationsveranstaltung Das schwache Herz Wie äuĂ&#x;ert sich eine Herzschwäche was ist zu tun? Termin: Dienstag, 11. September 2012 um 19.00 Uhr Ort: Neue Stadthalle Langen, SĂźdliche RingstraĂ&#x;e 80 63225 Langen Referent: Prof. Dr. med. H.-G. Olbrich Chefarzt der Medizinischen Klinik I / Kardiologie Weitere Informationen unter 4EL sWWWASKLEPIOSCOMLANGEN

+LINIK,ANGEN !KADEMISCHES,EHRKRANKENHAUSDER 'OETHE 5NIVERSITĂŠT&RANKFURTAM-AIN

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.


Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

Seite 7 L (A B C H)

Kulturhallen-News Harry, George & Erich

BÜRGERHÄUSER DREIEICH Tel. 06103/ 6000-0 Fr. 7.9.2012, 20 Uhr Theater EXTRA

Die neue Theaterspielzeit in Sprendlingen

KÖNIG ÖDIPUS Dreieich (DZ/jh) – Mit „Heißen Zeiten“ und einer gefühlvoll-unterhaltsamen Annäherung an die Wechseljahre starten die „Bürgerhäuser Dreieich“ Ende September in die Theatersaison 2012/2013. In der neuen Aboreihe werden bis zum kommenden Frühjahr wieder acht Stücke – vom ernsten Schauspiel bis zur Komödie. Der Vorhang hebt sich jeweils um 20 Uhr im Bürgerhaus Sprendlingen, Fichtestraße 50. Nur eine Ausnahme gibt es: Erneut ist die letzte Aufführung in das Programm der Burgfestspiele Dreieichenhain eingebettet. Die Einzelkarten in der Sparte „Schauspiel“ kosten zwischen 17 und 21 Euro. Die Abonnements sind unverändert für 84 bis 100 Euro zu haben.

Ü

brigens: lungen und schlagen im Abo“ mit 100,

Zehn Vorstel(Schauspiel Musiktheater) „Gemischten 115 oder 130

Euro zu Buche. Informationen hierzu gibt es am Ticketcenter der Bürgerhäuser, Telefon (06103) 6000-0, sowie auf der Internetseite www.buergerhaeuser-dreieich.de. Los geht’s also am Donnerstag, 27. September, mit dem Bühnenstück „Weiblich, 45plus – na und!?! Heiße Zeiten – Wechseljahre“. Die Besucher dürfen sich auf die Uraufführung eines „musikalischen Hormonicals“ von Tilmann von Blomberg freuen. Die Geschichte: Auf einem Flughafen treffen sich vier Frauen (Angelika Mann, Inez Timmer, Dagmar Hurtak-Beckmann und Nicole Rößler), die zwei Dinge gemeinsam haben: Sie warten auf ihren Flieger und sie stekken in den Wechseljahren – oder aber, sie stehen kurz davor. Mit etwas Wehmut und jeder Menge Augenzwinkern widmen sie sich jenen Themen, die ihr aktuelles Lebensalter prägen. Weiter geht es am Donnerstag, 15. November, mit der „Harry Belafonte-Story“, in der Ron

AUSSTELLUNGEN  MÖRFELDEN-WALLDORF: Berliner Luftbrücke, Teil II, bis 4.10. in der Frankfurter Volksbank, Westendstr. 12, Mörf., mo. u. fr. 8.30 - 12 u. 14 - 16, di. u. do. 8.30 - 12 u. 14 - 18, mi. 8.30 12, sa. 9 - 12 Uhr. Eröffnung Do., 6.9., 16 Uhr  DREIEICH: Ulli Ehret - Fotokunst, bis 11.11. in der Volksbank Dreieich-Filiale Buchschlag, Buchschlager Allee 9, mo. u. do. 8 - 12.30 u. 14 - 18, di. u. fr. 8 - 12.30 u. 14 - 16, mi. 8 - 12.30 Uhr. Eröffnung Mo., 10.9., 18 Uhr  NEU-ISENBURG: Zauberwelt der Taschenspieler - Sammlung Wittus Witt, bis 15.1.2013 im Stadtmuseum, Haus zum Löwen, Löwengasse 24, fr. 14 - 17, sa., so. u. feiertags 11 - 17 Uhr. Eröffnung Fr., 7.9., 17 Uhr (Eintritt: 2 €)  RÖDERMARK: 100 Jahre Kinderbetreuung in St. Nazarius, bis 7.9. im Torbogen des Rathauses Ober-Roden, Dieburger Str.  RODGAU: Fotografien v. Naturereignissen u. Alltagsbegegnungen v. Werner Klein (Vincenz v. d. Rodau), Sa. u. So., 8./9.9., 16 - 20 Uhr, im Kunsthaus, Opelstr. 10, Dudenhofen; 18 Uhr, Zeitreise - Bildschirmpräsentation über Ausstellungen 1988 . 2011 (Telefon 06106/23094; www.vincenzs-kunsthaus.info)  OFFENBACH: Lebensräume - Flugrouten. Bilder aus drei Jahrzehnten, Pat & Sylvia Meise, bis 8.9. in der Stadtkirche, Herrnstr. 44, mo. - fr. 12 - 18, sa. 11 - 13 Uhr • Homebound: Friederike Caroline Bachmann, Malerei, Objekte, Marion Gabriel, Fotografie, Objekte, bis 9.9. in der Galerie Salon 13, Kaiserstr. 13, mi. u. so. 15 - 18 Uhr u. n. Vb. unter (069) 837478 • Auf der Mauer, auf der Lauer - Wehrhafte Orte in Friede und Fehde, bis 7.9. in der Stadtbibliothek, Herrnstr. 84, mo. u. sa. 10 - 16, di. - fr. 10 - 18 Uhr • Mein Dein Unser Offenbach - eine Bestandsaufnahme zur modernen Zuwanderung nach Offenbach am Main, bis 7.10. im Haus der Stadtgeschichte, Herrnstr. 61, di., do. u. fr. 10 - 17, mi. 14 - 19, sa. u. so. 11 - 16 Uhr. Eröffnung So., 9.9., 15 Uhr  DARMSTADT: Bettgeflüster, Fotoserie v. Sigrid Awizio mit Zwischenraumtexten von Marc Mandel, bis 8.11. im Künstlerkeller im Schloss, Marktplatz 15, di. - so. ab 20 Uhr. Vernissage Fr., 7.9., 21 Uhr • Über Schulen, Fotos v. Christine Steiner, im Schauraum des Literaturhauses, Kasinostr. 3. Eröffnung Fr., 7.9., 19 Uhr • A House Full Of Music, bis 9.9. im Ausstellungsgebäude, den Bildhauerateliers und im Wasserreservoir Mathildenhöhe, Olbrichweg 13, di. - so. 10 - 18, do. 10 - 21 Uhr (Eintritt: 10 €; Führungen: Do., 18.30, sa. 11, so. 11/15 Uhr: 3 €)  FRANKFURT: Meine Großeltern, ein Langzeitprojekt v. Mats Staub (ab Mi., 12.9.), bis 27.1.2013 im Historischen Museum, Fahrtor 2, di. u. do. - so. 10 - 18, mi. 10 - 21 Uhr (Eintritt: 6 €) • Leben. im Pflegeheim, 7 Fotografen, 7. Pflegeheime, 7 Facetten, bis März 2012, Hoffmanns Höfe, Niederrad, tägl. 8 - 18 Uhr. Vernissage Di., 11.9., 18.30 Uhr  MAINZ: Museum trifft Theater - Theater trifft Museum, Exlibris für Theaterfans und Bühnenstars (ab Fr., 7.9., 18 Uhr), bis 13.1.2013 im Gutenberg-Museum, Liebfrauenplatz 5, di. sa. 9 - 17, so. 11 - 17 Uhr  WERTHEIM: Künstlerinnen der Berliner Secession (ab Do., 6.9.), bis 4.11. im Museum Schlösschen im Hofgarten, Würzburger Str. 90, Eichel, mi. - sa. 14 - 17, so. u. feiert. 12 - 18 Uhr (Führungen jederzeit n. Vb.)

Williams in die Rolle des berühmten Sängers schlüpfen wird. Mit Fug und Recht feiert das Bühnenstück mit Williams in der Titelrolle den großen US-amerikanischen Künstler, der am 1. März 2012 seinen 85. Geburtstag feiern konnte: Es ist der Blick auf ein spannendes Leben, das nicht nur von einem bemerkenswerten künstlerischen und kommerziellen Erfolg geprägt ist, sondern untrennbar verbunden bleibt mit der Geschichte der US-Bürgerrechtsbewegung. Auf ein Maskentheater, das von der Familie Flöz und dem Theaterhaus Stuttgart präsentiert wird, dürfen sich die Zuschauer am Montag, 3. Dezember, freuen. „Teatro Delusio“ lautet der Titel dieses unterhaltsamen Spiels mit allen Facetten der Theaterwelt. Während auf den berühmten „Brettern, die die Welt bedeuten“, von der opulenten Oper bis zur heißblütigen Liebesszene alle Register gezogen werden, fristen die Bühnenarbeiter Bob, Bernd und Ivan im Hintergrund ihr Dasein. „Als ich ein kleiner Junge war“, eine weitere Erinnerung

Theatersolo von und mit Bodo Wartke Fr. 14.9.- So. 30.9.2012 Städtische Galerie, Fichtestr. 50

22. KUNSTTAGE DREIEICH VISITE Rheinland-Pfalz Eröffnung: Do. 13.9.12, 19 Uhr Geöffnet: Fr. 18-22 Uhr/ Sa. 15-19 + So. 11-17 Uhr So. 16.9.2012, 14 -17 Uhr Bürgerpark Sprendlingen

KINDERPARADIES Spielfest des DKSB Fr. 21.9.2012, 20 Uhr

Kabarett & Comedy

EURE MÜTTER Ohne Scheiß: Schoko-Eis!

Ein ganz besonders heißer Start in die neue Theatersaison: Im Bürgerhaus Sprendlingen beginnt die Spielzeit 2012/2013 am 27. September mit dem Stück „Weiblich, 45plus – na und!?! Heiße Zeiten – Wechseljahre“. (DZ-Foto: bhs) an Erich Kästner, steht am Dienstag, 22. Januar 2013, auf dem Spielplan. Von sechs Musikern begleitet, ist Walter Sittler in der Rolle des Autors zu sehen. Leben und Werk Kästners beschäftigen den Grimme-Preisträger seit vielen Jahren. In zwei Inszenierungen, in denen Musik eine tragende Rolle spielt, macht sich der Schauspieler zu einer Reise in die Vergangenheit auf. Fortgesetzt wird der Reigen am Freitag, 22. Februar, mit dem Stück „The King’s Speech – Die Rede des Königs“. Was als Kinofilm mit „Oscars“ reich bedacht wurde, ist in diesem ausgesprochen einfühlsamen Bühnenstück

zu sehen: 1925 steht Prinz Albert, Herzog of York, zweitgeborener Sohn des britischen Königs, vor einem Mikrofon im voll besetzten WembleyStadion, doch der Mann bekommt kaum ein Wort heraus. Denn: Albert, Herzog of York, ist Stotterer. Kann der australische Schauspieler und Sprechtrainer Lionel Logue helfen? „Bleiwe losse“, sechs Szenen von Wolfgang Deichsel (19392011), versprechen am Donnerstag, 14. März 2013, unterhaltsame Stunden im Bürgerhaus Sprendlingen. In der Premiere dieses Mundartspektakels stehen Hildburg Schmidt, Michael Quast, Matthias

Scheuring und weitere Akteure der Fliegenden Volksbühne Frankfurt auf der Bühne. Die Szenenfolge spielt im kleinbürgerlichen städtischen Milieu und handelt von Alltagssituationen, die allesamt – komisch und beklemmend zugleich – in Katastrophen münden. Was hat das Theater zum Thema Integration zu sagen? Eine innovative, radikal freche und wahrhaftige Antwort auf diese ebenso aktuelle wie brisante Frage liefert Nurkan Erpulat mit seinem 2010 uraufgeführten Bühnenstück „Verrücktes Blut“. Das Werk des türkischstämmigen Autors und Regisseurs wird am

Do. 27.9.2012, 20 Uhr

HEISSE ZEITEN Ein musikalisches Hormonical

Dienstag, 16. April, gezeigt. Und darum geht es: Eine Lehrerin versucht, den Schülern das abendländische Theater mit der Lektüre von Friedrich Schillers „Räuber“ nahe zu bringen. Aber alle üblichen pädagogischen Mittel schlagen fehl. In der Sparte „Musiktheater“ locken am 4. Januar 2013 „Der Zigeunerbaron“ und ein weiterer Programmpunkt der Burgfestspiele.

NOTFALLDIENST

Ihre Notdienste vom 6.9.-13.9.2012 für Langen, Egelsbach, Dreieich, Neu-Isenburg Erzhausen, Mörfelden-Walldorf  Apotheken Langen, Egelsbach, Dreieich, Neu-Isenburg: Dienstbereit tägl. v. 8.30 - 8.30 Uhr d. nächsten Tages. 6.9. Apotheke am Lutherplatz, Lutherplatz 9, Langen, Tel. 06103/23345 und Forsthaus-Apotheke, Neu-Isenb./Gravenb., Tel. 06102/5422 7.9. Löwen-Apotheke, Bahnstr. 31, Langen, Tel. 06103/29186 und Goethe-Apotheke, Bahnhofstr. 173, Neu-Isenb., Tel. 06102/21245 8.9. AVIE-Apotheke im real, Robert-Bosch-Str. 15, Dreieich/ Sprendl., Tel. 06103/9303-0 9.9. Hirsch-Apotheke, Frankfurter Str. 8, Dreieich/Sprendl., Tel. 06103/67346 10.9. Garten-Apotheke, Gartenstr. 82, Langen, Tel. 06103/21178 und Adler-Apotheke, Langener Str. 18, Dreieich/Götzh., Tel. 06103/85603 11.9. Apotheke im Fachärztezentrum, Robert-Koch-Str. 7, NeuIsenb., Tel. 06102/798850 12.9. Münch´sche Apotheke, Darmstädter Str. 1, Langen, Tel. 06103/22315 und Pfauen-Apotheke, Am Forsthaus 5-7, NeuIsenb./Gravenb., Tel. 06102/52239 13.9. Rosen-Apotheke, Hanau Str. 2-12, Dreieich/Dreieichenh., Tel. 06103/86864 und Egelsbach Apotheke, Ernst-Ludwig-Str. 48, Egelsb., Tel. 06103/49677 Erzhausen: Dienstbereit tägl. v. 8.30 - 8.30 Uhr d. nächsten Tages. 6.9. Engel-Apotheke am AliceHospital, Dieburger Str. 22, DA, Tel. 06151/967900 und Schwanen.Apotheke, Heidelberger Landstr. 233, DA-Eberstadt, Tel. 06151/54221 7.9. Einhorn-Apotheke, Ludwigsplatz 1, DA, Tel. 05151/23080

und Franken-Apotheke, Darmstädter Str. 54, DA/Weiterst., Tel. 06150/4259 8.9. Moosberg-Apotheke, Moosbergstr. 95, DA, Tel. 06151/64303, Apotheke am See, Grundstr. 2, DA/Neu-Kranichst., Tel. 06151/76208 und MohrenApotheke, Uthmannstr. 14, Griesheim-St. Stephan, Tel. 06155/62406 9.9. Stern-Apotheke, Frankfurter Str. 19, DA, Tel. 06151/79147 und Spitzweg-Apotheke, WilhelmLeuschner-Str. 19, Griesheim, Tel. 06155/87850 10.9. Avicenna Apotheke, Friedrich-Ebert-Str. 17, DA, Tel. 06151/79978, Modau-Apotheke, Bahnhofstr. 23, Mühlthal/Nieder-Ramstadt, Tel. 06151/148501und Engel-Apotheke, Darmstädter Str. 34, Weiterstadt, Tel. 06150/10910 11.9. Apotheke im Hauptbahnhof, Europaplatz 1, Bahngalerie, DA, Tel. 06151/800070 und Post-Apotheke, Eberstädter Marktstr. 18, DA-Eberstadt, Tel. 06151/57054 12.9. Alpha-Apotheke, Rheinstr. 8, DA, Tel. 06151/17130 und Turm-Apotheke, Ernst-LudwigStr. 3, Weiterstadt/Braunsh., Tel. 06150/2797 13.9. Heegbach-Apotheke, Bahnstr. 92, Erzh., Tel. 06150/81919 Mörfelden-Walldorf: Dienstbereit tägl. v. 8.30 - 8.30 Uhr d. nächsten Tages. 6.9. Apotheke am Markt, Elisabethenstr. 3, Groß-Gerau, Tel. 06152/2381 7.9. Schubert-Apotheke, Schubertstr. 26-28, Mörfelden, Tel. 06105/222220 8.9. Rathaus-Apotheke, Frankfurter Str. 1, Groß-Gerau, Tel. 06152/910739 9.9. Avie Bären-Apotheke, Helvetiastr. 5, Groß-Gerau, Tel. 06152/1876270

10.9. Löwen-Apotheke, Bahnhofstr. 7, Groß-Gerau/Dornheim, Tel. 06152/59696 11.9. Robert-Koch-Apotheke, Waldenserstr. 80, Walldorf, Tel. 06105/75796 12.9. Apotheke im real, Mainzer Str. 50, Groß-Gerau, Tel. 06152/94890 13.9. Süd-Apotheke, Hunsrückstr. 7, Walldorf, Tel. 06105/44811

 Ärzte Dreieich/Egelsbach/Langen: Ärztlicher Bereitschaftsdienst falls der Hausarzt nicht erreichbar ist: Mo., Di., Do. 18 - 7 Uhr, Mi. 13 - 7 Uhr, Fr. 18 Uhr bis Mo. 7 Uhr, an gesetzl. Feiertagen ganztätig: Ärztlicher Bereitschaftsdienst Langen-Dreieich-Egelsbach, in der Asklepios-Klinik Langen (über die Pforte erreichbar), Tel. 19292. u. 52111. Erzhausen: Ärztlicher Bereitschaftsdienst Darmstadt, im Klinikum Darmstadt, Grafenstraße 9, im Erdgeschoss der Frauenklinik, Tel. 06151/896669. Mo., Di. u. Do. 19 Uhr bis 7 Uhr am nächsten Morgen, Mi. u. Fr. 14 Uhr bis 7 Uhr am nächsten Morgen, Sa., So. u. Feiertage 24 Std. durchgängig.

 Zahnärzte Zahnärztl. Notfallvertretungsdienst Hessen: Die Ansage des zahnärztl. Notfallvertretungsdienstes erfolgt tag- und zeitgenau über die kostenpflichtige ServiceNummer 01805/607011 (14 Cent/min. a.d. dt. Festnetz, max. 42 Cent/min. über Mobilfunk).

 Tierärzte Wochenend- und Feiertagsdienst OF-West: erfahren Sie über den Anrufbeantworter Ihres Haustierarztes.

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für Nieder-Roden & Rollwald) Rödermark 06074/8890 (Feuerwehr Ober-Roden) / 06074/5370 (Feuerwehr Urberach) Mühlheim 06108 6005-0 (Stadtwerke Mühlheim) / 06108/72428 (außerhalb der Geschäftseiten) Obertshausen 06104/7030 (Notrufnummer Stadtverwaltung) Seligenstadt 06182/89300 (Polizei Seligenstadt) Hainburg 06182/89300 (Polizei Seligenstadt) Mainhausen 0800/80603030 (Energieversorgung Offenbach)

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Notruf Polizei: 110 Feuerwehr/ Rettungsdienst: 112 Kreisgebiet Offenbach Unfallrettung u. Krankentransport Telefon: 06074/19222 Giftnotrufzentrale Mainz: 06131/19240 Hilfe für Frauen in Notfällen/ Frauenhaus Telefon: 06106/13360 Frauenberatungsstelle: Tel. 06106/3111 Notdienst für Sanitär, Gas und Heizung am Wochenende, Sonn- u. Feiertagen für Stadt u. Kreis Offenbach. Tel. 069/89999530 Vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen, die nach Redaktionsschluss dieser Seite nicht berücksichtigt werden konnten. Ohne Gewähr.


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Dreieich-Zeitung Ihre Wochenzeitung für die Region Burgfest feiert Jubiläum 475 Jahre Markt im Hayn: Ein Hoch auf den „Herrenborn“

Polizeischau endet mit Erfolgsbilanz Veranstalter ziehen nach der Dreieich-Premiere positives Fazit Dreieich (DZ/jh) – Mit einem ausgesprochen positiven Fazit der Veranstalter ist am Samstag die sechsstündige Polizeischau des Polizeipräsidiums Südosthessen zu Ende genagen. Das Spektakel, zu dem die beteiligten Ordnungshüter mit schwerem Gerät und Tieren angerückt waren, fand erstmals in Dreieich statt. Ort des Geschehens war der Bürgerpark Sprendlingen, wo unter anderem auch die Reiterstaffel ihr Können unter Beweis stellte (siehe Foto). Eröffnet wurde die Großveranstaltung, zu deren Gelingen auch Dreieicher Vereine beitrugen, von Landrat Oliver Quilling, Bürgermeister Dieter Zimmer und Polizeipräsident Roland Ullmann. Neben einem facettenreichen Kinderprogramm lockte ein breites

Informations- und Unterhaltungsangebot für Erwachsene: Die Beamten des Polizeiladens berieten in Sachen „Einbruchsschutz „und „Cyber-Kriminaltät“, das „Netzwerk gegen Gewalt“; und auch die Polizeiseelsorge und die Migrationsbeauftragten stellten ihre Angebote vor. In Sachen „Sicherheit im Straßenverkehr“ konnte man an einer Reaktionswand testen, welche Auswirkungen Alkohol auf die Sinne hat – mittels Rauschbrillen wurde eine Alkoholisierung simuliert. Die Verkehrswacht hatte einen Gurtschlitten aufgestellt, der schmerzhaft spüren ließ, welche Auswirkungen schon ein Aufprall mit geringer Geschwindigkeit haben kann. Daneben zogen insbesondere die Vorführungen auf der Ver-

anstaltungsfläche an der Erich-Kästner-Straße die Zuschauer an: Während der Löschübung der Feuerwehr, der Landung des Polizeihubschraubers oder den Auftritten der Reiter- und der Hundestaffeln herrschte reger Andrang. Derweil waren die Plätze im Gastro-Bereich, für den die SKG, die STG und die Feuerwehr verantwortlich zeichneten, gut besucht. Gleiches galt für die Vorführungen des langjährigen Polizei-Europameisters im Motorrad-Geschicklichkeitsfahren, Robert Krack, und der Kradstaffel des Polizeipräsidiums Südosthessen. Nach Schätzungen der Polizei konnten über den Tag verteilt rund 8.000 Besucher gezählt werden. (DZ-Foto: Jordan)

Dreieich (DZ/jh) – Weil gute Traditionen gepflegt werden wollen, steht das Hayner Burgfest auch in diesem Jahr unter einem thematischen Schwerpunkt. „Mercatus annualis – Gilden, Zunft und Gaukeley” lautet das von der „Kultur-Gesellschaft Hayner Vereine“ ausgegebene Motto, das vom 7. bis 9. September in Dreieichenhain für facettenreiche Unterhaltung und fundierte

Informationen rund um das lokalgeschichtlich bedeutsame Jubiläum „475 Jahre Herrenborn“. Dabei steht der erstmals 1537 erwähnte Hayner Markt im Mittelpunkt. Der Startschuss am Freitag (7.) fällt um 16 (bis 23) Uhr. Am Samstag (8.) kann das Burgfest ab 13 (bis 23) Uhr besucht werden, am Sonntag (9.) heißt es bereits ab 11 (bis 19) Uhr „Seyd willkommen“.

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ches Leben. Nicht fehlen darf die 2009 gegründete „Freye Gefolgschaft zum Hayn“, die nicht nur an den drei Festeingängen die Besucher begrüßt, sondern während der drei Tage auch für Ordnung und Sittsamkeit sorgt. Auch den kleinen Festgästen wird ein umfangreiches Programm geboten. Als Konkurrenz zur nahen Reichsburg laden Geschichtenerzähler und Zauberer in eine mit Rüstkammer ausgestattete Märchenburg ein. Kinderritter-Turnier, Marionettenspiel, Mäusetheater, Tiergehege und Schaukeltiere für die Kleinsten komplettieren das Kinderprogramm, das von weiteren mittelalterlichen Spiel- und Mitmach-Angeboten, die sich über das gesamte Festgelände verteilen, ergänzt wird. Auch in diesem Jahr können am Freitag sämtliche Bereiche außerhalb der Burg kostenlos zum Kennenlernen besucht werden. Im Vorverkauf erworbene gedruckte Eintrittskar-

er Eintritt kostet pro Tag 10,50 Euro, das Wochenendticket (drei Tage) schlägt mit 17,50 Euro zu Buche. Kinder bis einschließlich zwölf Jahre haben freien Zutritt. Kein Geringerer als der Sprendlinger Pfarrer Erasmus Alberus († 1553) berichtete 1537 in seinen „Quellen der Dreieich“ von den Belustigungen auf diesem Jahrmarkt. Alberus war nicht nur Reformator (auch der Dreieich) und Freund Martin Luthers, sondern auch Lehrer an der Lateinschule in der Hayner Burg. Das Jubiläum ist für die „Kultur-Gesellschaft Hayner Vereine“ ein Anreiz, den MittelalterMarkt mit über 100 Ständen aufzuwerten. Deshalb ist der Bereich zwischen Burgplatz und Untertor, wo bereits im Mittelalter der „Herrenborn“ stattfand, überwiegend vorführenden Handwerkern vorbehalten. Unter anderen sorgen Drechsler, Gerber, Gewandschneider, Zinngießer, Schuhmacher und eine Bauhütte für ein lebhaftes Markttreiben, das auch an die ehemaligen Hayner Zünfte erinnern soll. Die der Belustigung dienende Unterhaltung reicht vom „Hau den Lukas“ über Kanonenschießen und „Mäuseroulette“ bis hin zum Losverkäufer. Im Zentrum des Geschehens

dreht ein gewaltiges Karussell, das von vier schwitzenden Wikingern angetrieben wird, seine Runden. Neben dem Jahrmarktgelände entsteht wieder ein Turnierplatz, der der rasanten Turniershow „Gildenspiel – Turnier der Kaufleute“ vorbehalten ist. Einer der diesjährigen Höhepunkte ist die Uraufführung der Burgfest-Hymne. „Schelmish“ hat diese Hymne, die Bezug auf die legendäre Hayner Fastrada-Sage nimmt, eigens für das Hayner Burgfest komponiert. Das Hayner Burgfest nimmt am 8. September Abschied von Schelmish, wenn die Band mit ihrem drittletzten Mittelalter-Konzert zum letzten Mal in Dreieichenhain für ihre große Fangemeinde aufspielt. Traditionell endet an den Abenden das Programm mit aufwändigen Feuershows. Während am Freitagabend „Lord of the Fire“ mit der faszinierenden Feuershow „Die Feuerschmiede“, die für das Hayner Burgfest inszeniert wird, das Publikum begeistert, schließt der Samstag mit einem mittelalterlichen Bühnenfeuerwerk. In den Lagern in den ehemaligen Befestigungsanlagen rund um die Burg und am Turnierplatz sorgen mehrere Hunderte Akteure für mittelalterli-

ten beinhalten die Nutzung von Bussen und Bahnen für die An- und Abreise im gesamten RMV-Verkehrsverbund. Wer dennoch mit dem Auto anreist, findet ausgeschilderte Sonderparkplätze (etwa im Bereich der A 661-Brücke). Shuttlebusse stellen die Anbindung an das Festgelände sicher. Das Hayner Burgfest erfreut sich angesichts des ehrenamtlichen Engagements des Organisationsteams und der Unterstützung zahlreicher Sponsoren sowie mehrerer hundert Vereinsvertreter seines nichtkommerziellen Charakters. Der wird auch dadurch unterstrichen, dass pro Besucher ein Euro in die Erhaltung der Burganlage fließt. Ein eventueller Überschuss wird unter acht gemeinnützigen Vereinen (Gesellschaftern) für die Unterstützung ihrer Jugendarbeit aufgeteilt. Weitere Informationen rund um alle geplanten Aktivitäten finden sich im Internet auf der Seite www.hayner-burgfest.de.

Markt der Möglichkeiten im Bürgerhaus Sprendlingen „RegioEnergie“: Große Messe spürt den Chancen der „Erneuerbaren Energien“ nach Kreis Offenbach (DZ/jh) – „Egal, wie groß der Geldbeutel ist, vom Einstieg in die ‚Erneuerbaren Energien’ und von mehr Energieeffizienz können alle in der Region profitieren.“ Mit diesen Worten stimmt Carol-Sue Rombach vom Verein „BBB – Energiewende in der Region“ auf die Kongressmesse „RegioEnergie 2012“. Diese findet am Samstag (8.) von 13 bis 21 Uhr und am Sonntag (9.) von 10 bis 16 mit zahlreichen Ausstellern, mehreren Fachvorträgen und zwei Podiumsdiskussionen im Bür-

gerhaus Sprendlingen, Fichtestraße 50, statt. Die Besucher dürfen sich bei freiem Eintritt auf eine geballte Ladung von Informationen freuen. Handwerker, Hersteller und Dienstleister, die sich mit Aspekten der Erzeugung, Effizienz und Einsparung befassen, werden sich an den Ständen unter dem Dach des Dreieicher Kulturtempels präsentieren. Mitglieder des Vereins (BBB steht für „Bye.Bye.Biblis“) kümmern sich seit Wochen um die Organisation der Mes-

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se. Eingeladen sind namhafte Referenten. Als Höhepunkt gilt der Auftritt des bekannten Fernsehjournalisten und Buchautors Franz Alt (die DZ berichtete). „Ist die Energiewende eine unbezahlbare Utopie – oder ist sie eine zukunftsweisende Innovation von der alle in der Region profitieren können?“ Dieser Frage, von Rombach rhetorisch gestellt, geht eine von der Dreieicher Journalistin Kim Bagus moderierte Podiumsrunde nach, an der unter anderem Martina Klärle

teilnimmt. Die Professorin für Landmanagement an der Fachhochschule Frankfurt und geschäftsführende Direktorin des Frankfurter Forschungsinstituts für Architektur, Bauingenieurwesen und Geomatik hat für die „Region Frankfurt“ eine Analyse erstellt, mit der sie dem Potenzial der „Erneuerbaren Energien“ nachspürt. Sie ist sich sicher: Wenn Stadt und Umland zusammenhalten, dann kann auch ein Ballungsraum zu 100 Prozent mit regionaler „Erneuerbarer Energie“ versorgt werden. Die Veran-

staltung beginnt am Samstag (8.) um 19 Uhr. Eine zweite Runde unter Leitung von hr-Moderator Florian Schwinn spürt ab 20 Uhr der Frage nach „Dezentrale Energieversorgung – sind wir noch zu retten?“. Mit dabei sind Arno A. Evers (Wasserstoffexperte und Buchautor), Michael Jost (Bauamt der Stadt Wolfhagen), Professor Rolf Katzenbach (Lehrstuhl für Geowissenschaft an der TU Darmstadt) und Michael Rothkegel (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland).

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Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

Sport aus der Region FSV auf der Erfolgswelle

Heubach: Lacht bei Stromberg

Bester Zweitliga-Start nach 1:0 über Aue perfekt Frankfurt (DZ/hs) – Die Zweitliga-Kicker des FSV Frankfurt schwimmen weiter auf der Welle des Erfolges. Durch einen mühsamen, aber nicht unverdienten 1:0-Erfolg gegen den FC Erzgebirge Aue bauten die Bornheimer nicht nur ihre beeindruckende Heimserie unter Trainer Benno Möhlmann aus – seit dessen Amtsantritt in der vergangenen Winterpause sind die Schwarz-Blauen im heimischen Volksbank-Stadion ungeschlagen –, sondern verteidigten durch den dritten Sieg im vierten Saisonspiel auch den dritten Platz in der 2. Bundesliga.

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abei hatte das Spiel vor exakt 4.012 Zuschauern mit einem Paukenschlag der Gäste begonnen: Halil Savran kam nach fünf Minuten im „Sechzehner“ zum ersten Torschuss, traf jedoch nur den Pfosten. Im direkten Gegenzug hatte FSV-Angreifer Edmond Kapllani die Chance zum Führungstreffer, sein Schuss landete jedoch nur am Außennetz. Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für Aue, aber auch diversen Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Gegen Ende der Halbzeit wurden indes die Platzherren immer gefährlicher, schossen in Person ihres Standard-Spezialisten Zafer Yelen Freistöße und Eckbälle im Minutentakt, verfehlten das Tor jedoch immer wieder knapp. Folglich ging es mit einem gerechten 0:0-Unentschieden in die Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel kam der FSV wieder nur langsam in Tritt, doch dank der guten Arbeit in der Defensive konnten die „Veilchen“ aus Sachsen kein Kapital aus ihrer Überlegenheit schlagen. In der 73.

Minute sorgte dann der eingewechselte Yannick Stark für den Weckruf: Nach seinem Schlenzer aus gut 20 Metern, der nur das Aluminium traf, wurden die Bornheimer aktiver und erspielten sich Chance um Chance. Doch erst Edmond Kapllani, der bereits beim Auswärtssieg in Ingolstadt beide Treffer der Frankfurter erzielt hatte, gelang es drei Minuten vor Ende der umkämpften Partie, nach einer Vorlage seines albani-

schen Landsmannes Odise Roshi den Ball über die Linie des Gäste-Tores zu bugsieren. Diese verdiente Führung ließen sich die Bornheimer nicht mehr nehmen, und somit bleiben die Möhlmann-Schützlinge weiter ungeschlagen. Mit nunmehr zehn Punkten aus vier Spielen haben die FSV’ler zwar den besten Start aller Zeiten in der eingleisigen 2. Liga hingelegt (und der gegenwärtige dritte Rang ist zudem auch die beste Platzierung aller Zeiten für die Hessen im eingleisigen Unterhaus), doch trotz dieser höchst erfreulichen Zwischenbilanz hebt bei den Schwarz-Blauen niemand ab. „Wer das Spiel gesehen hat, weiß, dass es keinen Anlass zur Euphorie gibt“, erinnerte etwa Uwe Stöver, der Sport-Geschäftsführer des FSV, daran, „dass wir uns 70 Minuten sehr schwer getan haben“. Auch Erfolgstrainer Möhlmann zeigte sich gewohnt realistisch: „Wir haben es über die ganze erste Halbzeit nicht geschafft, das Spiel zu kontrollieren. Erst in der zweiten Hälfte ist es besser geworden, und wir haben aufgrund der letzten 20 Minuten verdient gewonnen.“

KOPFBALLSTARK ist Tim Heubach (schwarzes Trikot) allemal. Aber weil der FSV-Verteidiger, der hier vor Aues Kevin Schlitte klärt, auch am Boden jederzeit Herr der Lage war, wurde er nach dem Sieg der Bornheimer in die „Elf des Tages“ des „kicker sportmagazins“ gewählt und die Schwarz-Blauen sind in der 2. Bundesliga weiterhin ungeschlagen. (DZ-Foto: Hübner)

„Freundschaftsderby“ in Bornheim FSV will gegen Eintracht die Vorjahresklatschen ausmerzen Frankfurt (DZ/hs) – FußballFans mit einem Faible für einen der beiden großen Klubs aus der Mainmetropole geht’s gegenwärtig richtig gut. Während der FSV nach dem Heimsieg gegen Aue mit drei Siegen und einem Unentschieden aus vier Spielen Tabellendritter der Zweiten Bundesliga ist, steht die Eintracht nach zwei Siegen in zwei Spielen sogar auf Rang zwei im Oberhaus. Da beide Teams also offenkundig einen Lauf haben, dürfte

den Verantwortlichen die Länderspielpause an diesem Wochenende nicht wirklich in den Kram passen. Allerdings haben sie vorgesorgt. Der FSV empfängt den klassenhöheren Stadtrivalen, gegen den es in der letztjährigen gemeinsamen Zweitliga-Saison zwei ganz bittere Pleiten setzte (0:4 und 1:6), am Freitag (7.) ab 18.30 Uhr im heimischen Frankfurter VolksbankStadion zum sogenannten „Freundschaftsderby“.

Der vielversprechende Saisonauftakt beider Mannschaften lässt auf eine spannende Partie hoffen, zumal der FSV seinen „richtigen“ Heimvorteil (das letzte Zweitliga-Derby wurde wegen des großen Zuschauerinteresses in der Commerzbank-Arena der SGE ausgetragen) nutzen und die beiden Klatschen aus der Vorsaison ausmerzen möchte. Stehplätze kosten 10, Sitzplätze zwischen 15 und 25 Euro, Tickets sind noch erhältlich.

Frankfurt (DZ/hs) – Der vor dieser Saison vom Regionalliga-Team von Borussia Mönchengladbach an den Bornheimer Hang gewechselte Abwehrspieler Tim Heubach wurde nach dem knappen 1:0Heimsieg des FSV Frankfurt gegen den FC Erzgebirge Aue wie auch sein Kollege Nils Teixeira in die „Elf des Tages“ des „kicker sportmagazins“ gewählt. Heubach war darüber natürlich ebenso glücklich wie über den Sieg gegen Aue: „Die ganze Mannschaft hat sehr gut verteidigt, daher haben wir in der zweiten Halbzeit so wenig zugelassen.“ Nachfolgend ein kurzer Steckbrief Heubachs, der von der Verletzung des Innenverteidigers Gledson profitierte und daher zu seinen ersten Zweitliga-Spielen gekommen ist: Spitzname: Heubi Größe/Gewicht: 1,92 Meter/ 82 Kilogramm Schuhgröße: 45 Geburtstag: 12.04.1988 Sternzeichen: Widder Geburtsort: Neuss Familienstand: ledig Motto: Net kalle, don! Hobbies: NBA, BV 1927 Weckhoven (erster Verein) Lieblingsmusik: House, RnB, Karnevalsmusik Lieblingsessen: Pizza Salami scharf, Chips Lacht gerne über: Stromberg Wie startest Du in den Tag?: Zähneputzen Schönstes Fußballerlebnis: Sieg beim Hallenmaster in Göttingen

Aufstiegskandidat auf der Holperstrecke Kickers Obertshausen: Trainer Gerhardt fordert mehr Leidenschaft Obertshausen (DZ/kö) – Der Höhenflug von Neuling Turnerschaft Ober-Roden in der Fußball-Verbandsliga Süd hält an. Mit 1:0 siegte die Mannschaft von Trainer Zivojin Juskic am 7. Spieltag bei Kickers Obertshausen und rückte in der Tabelle mit nunmehr 13 Punkten auf Platz 3 vor. Prächtig war die Stimmung bei den Gästen, die mit einem Treffer von Bidou in der 60. Minute die Weichen auf „Dreier“ stellten und sich den Triumph in der Folgezeit nicht mehr nehmen ließen. Enttäuscht gingen die Platzherren vom Feld. KickersCoach Roland Gerhardt trauerte einigen vergebenen Chancen nach. „Wir machen die Dinger nicht rein und fangen

dann ein Tor. Das ist ärgerlich. Es läuft nicht so, wie wir uns das vor dem Saisonstart vorgestellt haben“, lautete die nüchterne Erkenntnis nach dem Schlusspfiff. Für die Obertshäuser war es bereits die dritte Niederlage im vierten Heimspiel. Eine

Spiel der Woche

Rote Vollversammlung in Obertshausen: Aufsteiger Turnerschaft Ober-Roden überzeugte auch im Gastspiel bei den Kickers und behielt mit 1:0 die Oberhand. (DZ-Foto: Jordan)

alarmierende Quote, die die Aufstiegsambitionen gefährdet. Kontinuität, freilich im positiven Sinne, wäre dringend erforderlich, um nicht ins Hintertreffen zu geraten und die Spitze aus dem Blick zu verlieren. Gerhardt glaubt freilich, dass sein Team wieder in die Spur finden wird. Das Problem, so seine Beobachtung nach dem

holprigen Aufgalopp in die Spielzeit 2012/2013 (derzeit sind die Kickers Tabellenzehnter), ist wohl in erster Linie am Stichwort „große Erwartungshaltung“ festzumachen. „Na klar, wir wollen vorne dabei sein, das ist unser Anspruch. Aber einige haben offensichtlich geglaubt, dass das ‚schon irgendwie so geht’. Aber mit dieser Einstellung funktioniert es eben nicht. Wir müssen mehr investieren.“ Mehr Wille, mehr Leidenschaft, mehr Knipser-Mentalität vor dem gegnerischen Tor: Das will der Übungsleiter von seinen Spielern sehen. Mit den ehemaligen OFC-Profis Mirnes Mesic und Daniele Fiorentino zählen zwei Angreifer der (Verbandsliga-)Extraklas-

se zum Kader. Christian Fischer, dessen Ausfall nach Verletzung die Stimmung trübte, komplettiert den TopSturm, der – einmal ins Rollen gekommen – eigentlich Garant für Siege in Serie sein sollte. Doch Selbstläufer, das wissen die Kickers-Verantwortlichen, gibt es nicht. Am kommenden Wochenende ist das Auswärtsspiel beim Tabellenfünften SG Bruchköbel zu absolvieren. „Auch das ist eine harte Aufgabe. Alle Mannschaften sind gegen uns topmotiviert und wollen den vermeintlichen Favoriten schlagen“, hat Gerhardt erkannt. Der couragierten Turnerschaft zollt er ein dickes Lob: „Diese Truppe hat Potenzial. Denen traue ich zu, dass sie über die gesamte Saison oben mitspielen.“

Fußball aktuell 2. BUNDESLIGA 2012/2013 Ergebnis des letzten Spieltags FSV Frankfurt : Erzgebirge Aue

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

Eintracht Braunschweig Energie Cottbus FSV Frankfurt TSV 1860 München 1. FC Kaiserslautern Hertha BSC Berlin VfR Aalen VfL Bochum SV Sandhausen FC Ingolstadt 04 FC St. Pauli SC Paderborn 07 Dynamo Dresden FC Erzgebirge Aue SSV Jahn Regensburg 1. FC Union Berlin 1. FC Köln MSV Duisburg

Spiele 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4

nächster Spieltag 14.09. Energie Cottbus : FSV Frankfurt

1:0

Tore Punkte 7:1 12 8:2 10 7:2 10 6:2 8 8:5 8 7:7 7 6:6 6 3:6 6 5:4 5 6:6 5 3:4 5 8:7 4 7:8 4 2:4 4 3:4 3 4:8 1 1:5 1 2:12 0

Hessenliga 2012/2013 Ergebnisse des letzten Spieltags Viktoria Urberach : Wehen Wiesbaden II SV Buch. Flieden : TGM SV Jügesheim

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

KSV Baunatal TGM SV Jügesheim Kickers Offenbach II FSC Lohfelden SV Rot-Weiß Hadamar SC Viktoria Griesheim SV Wehen Wiesbaden II FSV Braunfels OSC Vellmar SV Buchonia Flieden SC Waldgirmes FSV Fernwald Rot-Weiß Darmstadt Viktoria Urberach Hünfelder SV 1. FCA 04 Darmstadt Eintracht Stadtallendorf FC Eddersheim

Spiele 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 7

1:2 4:0

Tore Punkte 22:12 16 9:7 16 13:5 15 17:4 14 16:6 13 14:9 13 11:10 13 8:11 12 9:10 10 13:13 9 11:11 9 8:8 8 9:11 7 11:16 6 8:14 6 5:18 6 5:11 4 7:20 3

nächster Spieltag 08.09. Viktoria Urberach : KSV Baunatal 08.09.TGM SV Jügesheim : FSV Braunfels

Verbandsliga Süd 2012/2013 Ergebnisse des letzten Spieltags K. Obertshausen : TS Ober-Roden 0:1 TGS Jügesheim : FC 1907 Bensheim 3:2 Usinger TSG : Spvgg. Neu-Isenburg 1:1

1 2 3 4 5 6 7 7 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

Spfr. Seligenstadt FC 1907 Bensheim TS Ober-Roden SV Darmstadt 98 II SG Bruchköbel Usinger TSG FC Alsbach TGS Jügesheim KSV Klein-Karben Kickers Obertshausen Rot-Weiss Frankfurt FC Fürth Spvgg. 05 Oberrad Eintracht Wald-Michelbach SG Anspach FV Bad Vilbel Spvgg. Neu-Isenburg SC Dortelweil

nächster Spieltag 09.09. Sp. Neu-Isenburg : 09.09. Spvgg. 05 Oberrad : 09.09. SG Bruchköbel : 09.09. TS Ober-Roden :

Spiele 7 7 7 7 7 7 7 7 7 6 7 7 7 7 7 7 6 7

Tore Punkte 13:7 16 14:11 15 11:5 13 13:12 12 12:6 11 10:11 11 12:10 10 12:10 10 12:12 10 11:9 9 11:11 8 8:11 8 7:10 8 13:12 7 9:13 6 13:20 6 8:12 5 10:17 5

SV Darmstadt 98 II TGS Jügesheim Kickers Obertshausen FC Fürth

Gruppenliga Darmstadt 2012/2013 Ergebnisse des letzten Spieltags Schneppenhausen : Rot-Weiß Walldorf SKV Mörfelden : Dersim Rüsselsheim Germ. Ober-Roden : TV Lampertheim

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

TV Lampertheim VFR 1910 Bürstadt TSG Messel Germania Ober-Roden SG U-Abtsteinach Rot-Weiß Walldorf Rot-Weiß Darmstadt II SV Unterflockenbach VFL Michelstadt Dersim Rüsselsheim RSV Germania Pfungstadt SV 07 Geinsheim SKV Mörfelden TSV Höchst FV Hofheim/Ried ET Waldmichelbach II VFB Ginsheim FSV Schneppenhausen

Spiele 6 5 7 7 5 6 7 6 6 6 6 6 6 7 6 6 6 6

0:2 0:2 1:2

Tore Punkte 11:6 13 21:4 12 14:12 12 17:16 12 8:7 12 9:1 11 16:13 11 14:11 10 14:15 9 8:11 9 14:13 7 11:13 7 8:13 7 14:22 7 9:13 6 6:13 6 6:10 4 6:13 4

nächster Spieltag 09.09. Rot-Weiß Walldorf : SKV Mörfelden

Gruppenliga Frankfurt/Ost 2012/2013 Ergebnisse des letzten Spieltags FC Dietzenbach : SV Somborn Spvgg. Dietesheim : 1.FC 06 Erlensee SKG Sprendlingen : FC 03 Gelnhausen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

SSV Lindheim SKG Sprendlingen Viktoria Nidda FC Dietzenbach SG Marköbel SV Somborn Spf Oberau SG Rosenhöhe Offenbach 1.FC 06 Erlensee FSV Bischofsheim Bayern Alzenau II Germania Dörnigheim FC 03 Gelnhausen Spvgg. Dietesheim Germania Rothenbergen Sportfreunde Ostheim FC Hochstadt Germania Ortenberg

Spiele 7 7 7 7 7 7 7 6 7 7 6 7 7 7 7 7 7 7

1:3 0:3 0:1

Tore Punkte 15:4 19 15:8 16 19:11 15 18:10 15 13:7 13 13:8 13 12:7 13 14:10 12 15:8 11 12:14 10 17:14 7 10:11 7 9:19 7 11:15 6 11:21 5 6:21 4 9:16 2 7:22 1

nächster Spieltag 09.09. FC Hochstadt : Spvgg. Dietesheim 09.09. 1.FC 06 Erlensee : FC Dietzenbach 09.09. Bayern Alzenau II : SKG Sprendlingen


Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

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Politik & Wirtschaft Ausbildung in Zukunftssparte

Glühwein als Türöffner Dietzenbach und Shanghai im Fokus Dietzenbach (DZ/kö) – Ungeachtet der Frage, wann und wie die Stichworte „autoritäres Regime“ und „Menschenrechtsverletzungen“ die Beziehungen zwischen Staaten, Unternehmen und Bürgern beeinträchtigen (sollten), bleibt festzuhalten: Der Austausch zwischen der Bundesrepublik und China, sei es auf wirtschaftlicher, sozialer oder kultureller Ebene, hat in den zurückliegenden 20 Jahren sprunghaft zugenommen. Als international vernetztes Gemeinwesen, das sich ein möglichst großes Stück vom deutsch-chinesischen Kuchen abschneiden möchte, betrachtet Bürgermeister Jürgen Rogg „seine“ Stadt: Dietzenbach. Bekanntlich wurden unter Roggs Regie Kontakte in die Millionen-Metropole Kunming geknüpft. Unternehmerisches Engagement wird angestrebt, Ansiedlungen hier wie dort, Geschäfte zum beiderseitigen finanziellen Vorteil. Die neueste Facette auf der Dietzenbacher Brücke Richtung Fernost: Jing Jing Hu, eine Chinesin, die in Deutschland studiert und sich als Unternehmensberaterin selbstständig gemacht hat, sucht

Aussteller, die dem diesjährigen Weihnachtsmarkt in Shanghai mit ihren Produkten deutsches Flair einhauchen möchten. Glühwein, Lebkuchen, Grillwürste und dekorative Geschenkartikel: Dafür bietet vom 21. bis 31. Dezember der Markt, der als wiederkehrender Publikumsmagnet etabliert werden soll, ein vermutlich stark frequentiertes Forum. Rund eine halbe Million Besucher würden prognostiziert, weiß die mit ihrer Beratungsund Vermittlungsfirma in Dietzenbach ansässige Geschäftsfrau zu berichten. Der Verkauf der saisonalen Klassiker könne als Türöffner betrachtet werden. „Es geht auch wesentlich darum, Wirtschafts- und Handelsbeziehungen anzubahnen“, betont Jing Jing Hu, die unter der Rufnummer (0179) 7747474 kontaktiert werden kann. Rogg unterstützt die EinfädelAktivitäten. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde kürzlich im Rathaus für das Projekt geworben – frei nach dem Motto: Dietzenbach als Weihnachtsbotschafter im Reich der Mitte.

IHK notiert Anmeldungen

PBA erweitert ihr Spektrum Langen (DZ/hs) – Bei der Pittler ProRegion Berufsausbildung GmbH (PBA) werden seit Beginn des neuen Ausbildungsjahres erstmals auch acht Mechatroniker für Kältetechnik ausgebildet. Möglich macht dies ein Kooperationsvertrag mit der „Strabag Property and Facility Services GmbH“, die nach einer bundesweiten Ausschreibung dem Langener Unternehmen den Zuschlag für die überbetriebliche Ausbildung erteilt hat.

D

KOOPERATIONSPARTNER: Die „Pittler ProRegion Berufsausbildung GmbH“ unter Geschäftsführer Thomas Keil bildet ab sofort im Auftrag der „Strabag Property and Facility Services GmbH“ Mechatroniker für Kältetechnik aus. Renate Vorbeck, Leiterin der beruflichen Erstausbildung bei der „Strabag“, ist sicher, eine gute Wahl mit dem innovativen Langener Unternehmen getroffen zu haben. (DZ-Foto: PBA)

„Hartz IV, die Armutsfalle“ IG Bau-Bezirkschef fällt nach zehn Jahren ein hartes Urteil Kreis Offenbach (DZ/jh) – Zehn Jahre, nachdem die damals von Gerhard Schröder (SPD) geführte rot-grüne Bundesregierung ihr Großprojekt „Hartz IV“ in Welt gesetzt hat, fallen die Bilanzen bei Sozialverbänden und Gewerkschaften landauf, landab negativ aus.

Große Ausbildungsmesse im Mai 2013 Kreis Offenbach (DZ/jh) – Noch bis zum 28. September haben ausschließlich Firmen und Institutionen aus Stadt und Kreis Offenbach die Möglichkeit, sich für die erste zentrale Ausbildungsmesse anzumelden. Organisiert von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach, der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und der Agentur für Arbeit Offenbach, findet die Ausstellung am Freitag, 3. Mai 2013 (9 bis 15 Uhr), sowie am Samstag, 4. Mai (10 bis 16 Uhr), in der Stadthalle Offenbach statt. IHK-Geschäftsführer Friedrich Rixecker berichtet: „Auf der Messe werden mehr als 70 Unternehmen Schulabgänger zu Ausbildungsangeboten in der Region informieren. Den Jugendlichen wird ein breites Spektrum an Berufsbildern vorgestellt, darunter wohl bekannte ‚Traumberufe‘, aber

auch weniger gängige, dabei ebenso interessante Alternativen.“ Er weist auf einen besonderen Service hin: „Alle Schüler der allgemeinbildenden Schulen in Stadt und Kreis Offenbach werden von den Veranstaltern auf die Messe vorbereitet und können individuelle Termine mit den Ausstellern vereinbaren. Im Idealfall münden solche Kontakte in einen Ausbildungsvertrag.“ Informationen und Anmeldung: Thomas Süsser, Telefon (069) 8207-313, E-Mail suesser@offenbach.ihk.de, www.ihkoff.de/ausbildungsmesse.

Auch der Vorsitzende des IG Bau-Bezirks Rhein-Main, Günther Schmidt (Foto), geht mit den Hartz-Arbeitsmarktreformen hart ins Gericht und verweist auf die Situation vor Ort. „Für den Arbeitsmarkt im

Kreis Offenbach waren die Hartz-Reformen nicht der große Wurf“, so Schmidt. Er sieht die vor zehn Jahren begonnene Arbeitsmarktreform mehr als kritisch: „Ein-Euro-Jobs, mehr Mini-Jobs und befristete Beschäftigungsverhältnisse sowie ein Boom bei Leih- und Zeitarbeit – das vermeintliche Jobwunder durch die HartzReformen hat sich bei näherem Hinsehen als ‚mehr Schein als Sein’ entpuppt. Wo es tatsächlich eine Steigerung gegeben hat, ist der Niedriglohnbereich.“ Zudem lebten dank Hartz IV viele Menschen am Rande des Existenzminimums. Für sie sei die „gelobte Arbeitsmarktreform“ zur Armutsfalle geworden. Auch mit Blick auf die Langzeitarbeitslosigkeit sieht sich der IG BAU-Bezirksvorsitzende in seiner Kritik bestätigt: „Erklärtes Ziel der Reform war es, die Langzeitarbeitslosen aus dem Abseits zu holen. Das hat nicht geklappt.“ Als Beispiel nennt Schmidt die Zahl der Dauerbezieher. „Zu Beginn

Treffen der Vertriebenen Obertshausen (DZ/hs) – Der Kreisverband Offenbach des Bundes der Vertriebenen richtet am Sonntag (9.) ab 14.30 Uhr den „Tag der Heimat“ im Bürgerhaus Hausen aus. Dabei wird Frank Lortz, der Vizepräsident des Hessischen Landtags, die Festrede halten, ferner umfasst das Programm unter anderem Auftritte des Blasorchesters der TGS Hausen, der Sängervereinigung Hausen sowie der Tanz- und Singgruppe der Egerländer Gmoi. Wer einen Bustransfer aus Egelsbach oder Seligenstadt in Anspruch nehmen will, sollte sich bei Otto Klösel, Telefon (06103) 71783, melden.

1. Ihr Schmuck wird sofort vor Ihren Augen ausgewertet und unverbindlich geschätzt 2. Sie müssen bei uns nichts Neues kaufen 3. Das Geld wird sofort und bar ausbezahlt 4. Ehrliche Beratung: 100% seriös und diskret 5. Keine versteckten Kosten

dieses Jahres gab es im Kreis Offenbach mehr als 3.450 Arbeitslose, die zwei Jahre oder sogar länger von Hartz IV lebten. Dies sind immerhin 54,3 Prozent aller arbeitssuchenden Hartz IV-Empfänger. Das zeigt, dass viele Arbeitslose vom Sozialgeld nicht mehr wegkommen.“ (DZ-Foto: igb)

Fördermittel kombinieren (DZ/ve) – Fördermittel dürfen nicht beliebig miteinander kombiniert werden. Darauf macht die „Verbraucherinformation Erdgas“ aufmerksam. So lassen sich Zuschüsse des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit dem KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren - Effizienzhaus“ verbinden. Bei diesem Förderprogramm gibt es entweder einen zinsgünstigen Kredit oder einen weiteren Zuschuss. Weitere Infos hierzu unter: www.bafa.de und www.kfw.de.

as freut Thomas Keil natürlich mächtig. Denn einerseits sei Mechatroniker für Kältetechnik ein Beruf mit Zukunft, für den es einen ordentlichen Bedarf gebe, wie der PBA-Geschäftsführer betonte. Und andererseits „ist es für uns als moderner und zeitgemäßer Ausbildungsbetrieb ein wichtiger Schritt, unser Portfolio um diese Sparte zu erweitern. Speziell für Berufe im Facility Management stellen wir uns jetzt noch breiter auf.“ Mechatroniker für Kältetechnik müssen eine dreieinhalbjährige Ausbildung absolvieren und können anschließend für Betriebe arbeiten, die Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen planen, montieren und warten. Dazu zählen spezialisierte Handwerksbetriebe oder auch größere Unternehmen der Gebäudetechnik. Ferner bieten sich laut dem PBA-Boss Beschäftigungsmöglichkeiten in Betrieben, die solche Anlagen einsetzen und hierfür eigenes Wartungspersonal beschäftigen wie Krankenhäuser. Beide Kooperationspartner legen Keil zufolge Wert darauf, in der Ausbildung „sowohl den Dienstleistungsgedanken als auch den Aspekt der Sozial- und Fachkompetenz zu vermitteln. Renate Vorbeck, Leiterin der beruflichen Erstausbildung bei „Strabag“, ist denn auch sicher, mit der PBA den richtigen Partner für die überbetriebliche Ausbildung gefunden zu haben: „Uns überzeugen die modernen Räume, das geschulte Personal und

die ausgezeichnete Fachkompetenz in einem der größten Ausbildungszentren des Rhein-Main-Gebiets.“ Wer sich bei der PBA an der Amperestraße 13 im Langener Wirtschaftszentrum über das neue Angebot und alle anderen Ausbildungsmöglichkeiten informieren möchte, sollte sich die „Tage der offenen Tür“ vormerken. Diese gehen am Freitag (21.) von 11 bis 15 und am Samstag (22.) von 10 bis 15 Uhr über die Bühne.

Wärmepumpe: Anbieter testen (DZ/pb) – Viele regionale Stromversorger bieten den Strom zum Betrieb einer Wärmepumpe günstiger an als den normalen Haushaltsstrom. Allerdings behalten es sich manche Versorger vor, den Wärmepumpenstrom während der Spitzenlastzeiten tagsüber abzustellen. Wer eine Wärmepumpe betreibt, sollte deshalb nicht nur die Preise, sondern auch die Konditionen genau vergleichen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Nicht immer ist der billigste Anbieter auch der Beste. Und nicht immer lohnt sich der Vertragsabschluss speziell für Wärmepumpenstrom. Unter Umständen sind alternative Anbieter – die selbst keinen Wärmepumpenstrom anbieten – insgesamt günstiger. Grundsätzlich mit Vorsicht genießen sollten Verbraucher Stromanbieter, die Vorauskasse verlangen.


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1– Folge ute e Das H

Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

2– Folge ndort ta Der S

Eine Serie der Dreieich-Zeitung „Rhein-Main – Airport und Region“ lautet der Titel einer achtteiligen Serie, in der die Dreieich-Zeitung bis zum Jahresende eine Vielzahl von Aspekten rund um das inter nationale Luftfahrtdrehkreuz im Südwesten von Frankfurt beleuchtet. In ihr geht es um Vergangenheit und Gegenwart des 1936 eröffneten Flughafens, um seine wirtschaftliche Bedeutung, seinen Stellenwert als Arbeitgeber, um seine Positionierung im globalen Wettbewerb und um seine Perspektiven für die Zukunft. Es geht aber auch um das Mitund Nebeneinander von Airport und Region, um eine historisch gewachsene, jedoch keineswegs konfliktfreie Nachbarschaft. Beleuchtet werden der Nutzen des Ausbaus und die Lasten des Fluglärms, um juristische Fragen und politische Bewertungen. Es geht um ein möglichst facettenreiches Bild, das den Flughafen mit seinen rund 56 Millionen Reisenden im Jahr in das Umland mit seinen etwa zwei Millionen Bewohnern einordnet: „RheinMain – Airport und Region“.

Zahlen, Daten, Fakten an ihrem Heimatstandort Rhein-Main erwirtschaftete die Fraport AG im Jahr 2011 einen Konzern-Umsatz in Höhe von 2,3 Milliarden Euro die Geschichte des Flughafens reicht zurück bis in die 1930er Jahre: 1936 wurde der Betrieb im Südwesten von Frankfurt aufgenommen und seither kontinuierlich ausgebaut das Flughafenareal hat eine Größe von etwa 21 Quadratkilometern – das entspricht der Fläche von fast 3.000 Fußballfeldern Infrastruktur: der Frankfurter Flughafen besitzt zwei Terminals, zwei Startund Landebahnen, die Startbahn West und die 2011 eingeweihte Nordwestlandebahn auf dem Flughafen Frankfurt am Main arbeiten rund 75.000 Beschäftigte in etwa 500 Firmen; allein knapp 20.000 Angestellte zählt vor Ort die Fraport AG im Jahr 2011 wurden auf dem Airport Frankfurt rund 56 Millionen Fluggäste gezählt, im ersten Halbjahr 2012 lag ihre Zahl bei knapp 28 Millionen – zum Vergleich: 1950 wurden gerade einmal 195.000 Passagiere befördert pro Tag werden rund 155.000 Passagiere, 77.000 Stück Abfluggepäck und 6.200 Tonnen Luftfracht befördert (Durchschnitt 2011) Informationen zu allen Themen rund um das Luftfahrtdrehkreuz Rhein-Main und den Flugbetrieb finden sich im Internet auf www.frankfurt-airport.de und www.fraport.de

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Internationaler Spieler Wachstum zwischen Last und Nutzen Rhein-Main (DZ) – Von den Anfängen auf dem Frankfurter Rebstockgelände bis zum Sprung unter die „Top 10“ war es ein weiter Weg: Die Entwicklung des Frankfurter Flughafens – seit 1936 am heutigen Standort südwestlich der Mainmetropole – ist ganz ohne Zweifel eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte. Die Zahlen sprechen für sich: Mit jährlich rund 56 Millionen Fluggästen belegt Frankfurt Airport weltweit Rang 9. Und von den europäischen Flughäfen waren 2011 lediglich London Heathrow (Platz 3) mit 69 Millionen Passagieren und Charles de Gaulle in Paris (Platz 6) stärker frequentiert. Das Luftfahrtdrehkreuz Rhein-Main ist ein erfolgreicher Spieler im internationalen Wettbewerb. Um diese Position zu halten und wenn möglich zu verbessern, setzt die seit 2001 börsennotierte Fraport AG seit Jahrzehnten auf den konsequenten Ausbau der Infrastruktur.

D

ie Menschen im Umland begleiten das stete Wachstum des Flughafens mit gemischten Gefühlen. Der Bau der im Herbst 2011 eröffneten Nordwestlandebahn, für die rund 282 Hektar Bannwald nördlich der Autobahn A3 gefällt wurden, hat die Debatte um Segen und Last des Flugverkehrs im Rhein-MainGebiet einem neuen Höhepunkt zugetrieben. Denn die Faustregel lautet: Mehr Flugzeuge bescheren mehr Fluglärm. In Frankfurt sollen im Endausbau mit der neuen Bahn 126 Flugbewegungen pro Stunde möglich sein. Damit wäre der Weg frei für über 80 Millionen Passagiere. Mittlerweile umfasst das Flughafengelände mit seinen Startund Landebahnen, flugtechnischen Einrichtungen, den beiden Terminals sowie der „CargoCity Süd“ und dem Mönchhof-Gelände eine Fläche von

gut 21 Quadratkilometern. Als Eigentümerin des Geländes stellt die Fraport AG den Fluggesellschaften sowie anderen Nutzern ihre Einrichtungen zur Verfügung. Neben den Airlines gehören dazu die Deutsche Flugsicherung, mehrere Behörden und die Konzessionäre – insgesamt über 500 Firmen und Institutionen. „Mit den umliegenden Geländen und Gebäuden und einem infrastrukturellen Angebot, das immer stadtähnlicher wird, entwickelt sich der Flughafen zur Frankfurt Airport City“, blickt die Fraport-Spitze in die Zukunft. Rund 75.000 Beschäftigte – fast 19.900 davon alleine bei der Fraport AG und ihren Töchtern und Beteiligungen vor Ort – machen den Frankfurter Flughafen zur größten Arbeitsstätte Deutschlands. Die Fraport AG bietet eine große Palette von Dienstleistun-

Wo Stillstand als Rückschritt gilt

gen an, die einen reibungslosen Flugbetrieb ermöglichen und dem Airport im internationalen Konkurrenzumfeld Wettbewerbsvorteile sichern sollen. Neben Fracht- und Passagiertransport, Flugzeugabfertigung und Vorfeldregie zählen dazu die insgesamt rund 73 Kilometer lange Gepäckförderanlage und die zwischen den bei- den Terminals verkehrende Hochbahn „Sky Line“. Aktuell stehen am Flughafen mehr als 300 Hektar Land für die Schaffung von Büro- und Industrieflächen sowie Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung. Ein ganz neuer Stadtteil mit einem attraktiven Büro-, Hotel- und Einzelhandelsangebot entsteht derzeit auf dem früheren US-Areal „Gateway Gardens“ im Nordosten des Airports. Auf dem MönchhofGelände nordwestlich der Terminalanlagen siedeln sich verstärkt Logistikanbieter an.

Auch nach der Inbetriebnahme der neuen Nordwestlandebahn wird auf dem Frankfurter Flughafen an vielen Stellen gebaut. Davon betroffen ist das Terminal 1 (im Vordergrund). Was die weitere Entwicklung des Standortes „Rhein-Main“ angeht, zeigt sich Fraport-Chef Dr. Stefan Schulte zuversichtlich: „Die neue Landebahn schafft die notwendigen Kapazitäten für das erwartete langfristige Wachstum des Weltluftverkehrs.“ Es ist eben diese neue Landebahn, für die die hessische Politik mit den Stimmen von CDU, FDP und SPD den Weg ebnete, die den Flughafen gegenwärtig deutschlandweit immer wieder in die Schlagzeilen

rückt. Die Debatte um das vom Bundesverwaltungsgericht im April bestätigte Nachtflugverbot in der Zeit von 23 bis 5 Uhr, das vielen in der Bevölkerung noch nicht weit genug geht. Fraport und Lufthansa, die gegen das mittlerweile vorliegende schriftliche Urteil offenkundig nicht weiter vorgehen wollen, begrüßen das von den Richtern verordnete Kontingent von durchschnittlich 133 planmäßigen Flügen in den beiden Nachtrandstunden von 22 bis 23 Uhr und 5 bis 6 Uhr als

„abgewogene Entscheidung“. Schultes Fazit, das kaum das letzte Wort sein dürfte, lautet: „Ohne eine ausreichende Kapazität in diesen Nachtrandstunden und eine vernünftige Betriebsregelung hätte der Frankfurter Flughafen die für Deutschland notwendigen interkontinentalen Verbindungen in die Welt nicht aufrechterhalten können. Mit der vorliegenden schriftlichen Urteilsbegründung herrscht nun für alle Beteiligten abschließende Rechtssicherheit.“

Konzern an der Börse

RP stellt Aktionsplan vor

Die Fraport AG – fünf Anteilseigner

Maßnahmen gegen den Fluglärm

Rhein-Main (DZ) – Elf Jahre vergingen vom Beginn der öffentlichen Debatte bis zur Inbetriebnahme der 2.800 Meter langen Nordwestlandebahn im Schwanheimer Wald – elf Jahre, in denen kontrovers um Sinn und Zweck des Ausbaus, um Grenzen des Wachstums und um die Verteilung des Fluglärms in der Region gerungen wurde. Auch knapp ein Jahr nach Freigabe der Bahn am 21. Oktober 2011 ist diese Debatte noch nicht verstummt.

Rhein-Main (DZ) – Die Fraport AG, seit 2001 börsennotiert, ist Besitzerin und Betreiberin des größten deutschen Airports – des Flughafens Frankfurt am Main. Ihre Anteilseigner sind (Stand: Juni 2012) das Land Hessen (31,44 Prozent), die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH (20,08 Prozent), Lazard Asset Management (3,17 Prozent), die Artio Global

Rhein-Main (DZ) – Trotz richterlich verordnetem Nachtflugverbot von 23 bis 5 Uhr: Die Debatte um den im Zuge des Ausbaus gewachsenen Fluglärm reißt nicht ab. Wie darauf nach den Vorstellungen der öffentlichen Hand reagiert werden soll, geht aus dem Entwurf des Lärmaktionsplans Hessen für den Flughafen Frankfurt/Main hervor,

N

Nach Ausbau im Aufwind

Bauarbeiten auf „Rhein-Main“

och immer gibt es Proteste gegen den politisch gewollten Ausbau, noch immer beschäftigt das Thema „Nachtflugverbot“ und der entsprechende Richterspruch aus Leipzig die Bevölkerung ebenso wie die Spitzen der Fraport AG und der Lufthansa. Derweil aber schreitet der weitere Ausbau des größten deutschen Airports weiter voran. Der Philosophie folgend, dass jeder Stillstand einem Rückschritt gleichkommt, wird auch im September 2012 an vielen Stellen auf „RheinMain“ gearbeitet. Der Manager Wilhelm Bender, von 1993 bis 2009 Fraportchef, fand dafür bei der Eröffnung des Terminals 2 im Herbst 1994 prägende Worte: Der erste Tag ohne Baukran sei der erste Tag vom Ende des Frankfurter Flughafens, so die Botschaft des Managers. Knapp 18 Jahre später steht die Flughafenbetreiberin vor dem Bau des dritten Terminals, das auf dem Gelände der ehemals von US-Amerikanern genutzten Rhein-Main-Air Base entstehen soll. Im Süden des Flughafens soll ein neues Terminal entstehen, mit dem die Kapazität von derzeit rund 56 Millionen Passagieren im Jahr auf rund 80 Millionen Fluggäste nach oben geschraubt werden

soll. Für den Betrieb dieses neuen Terminal 3 werden laut Plan 75 Flugzeug-Abstellpositionen am Gebäude und auf dem Vorfeld sowie die dazugehörigen Rollwege gebaut. Der Bau soll 2013 beginnen und im ersten Modul bis 2017 abgeschlossen werden. Schon im Oktober 2012 soll der über 800 Meter lange Flugsteig „A-Plus“ am Terminal 1 eröffnet werden. In seinen Bau investiert Fraport rund 500 Millionen Euro. Damit entsteht eine neue Infrastruktur für bis zu sieben Großraumfluzeuge. Benders Nachfolger Dr. Stefan Schulte bezeichnet den Neubau als „weiteren Quantensprung in Sachen Qualität und Service für unsere Passagiere am Frankfurter Flughafen“. Weitere Vorhaben der Fraport AG sind die Realisierung des Projektes „CargoCity Süd“ (auf 27 Hektar Land sollen bis 2020 neue Hallenflächen entwickelt werden), die schrittweise Besiedlung des neuen Gewerbeparks „Gateway Gardens“ sowie die Vollendung der bereits im Bau befindlichen neuen Fraport-Unternehmenszentrale in der Nähe des Tores 3. Bereits abschlossen wurden jüngst der Umbau des „Flugsteigs B“ (Terminal 1) und der Bürokomplex „The Squaire“.

Investors Inc. (4,90 Prozent) und die Deutsche Lufthansa AG (9,9 Prozent). 31,51 Prozent der Aktien befinden sich im Streubesitz. Die Fraport AG ist an über 50 Standorten im Inund Ausland mit Tochter- und Beteiligungsunternehmen sowie per Managementvertrag tätig, um auf diese Weise ihr am Heimatstandort erworbenes Know-how zu vermarkten.

der dieser Tage von dem Darmstädter Regierungspräsidenten Johannes Baron vorgestellt wurde. In ihm sind die vorhandenen und noch geplanten Lärmminderungsmaßnahmen gegen Fluglärm für die Umgebung des Frankfurter Flughafens verzeichnet. Das Papier ist auf der Internetseite www.laermaktionsplan.hessen.de hinterlegt.

Fraport-Halbjahresbilanz zeigt Aufwärtstrend Rhein-Main (DZ) – Wie wohl jeder Firmenchef, so verkündet auch Dr. Stefan Schulte positive Nachrichten am allerliebsten. Grund dazu hatte der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG bei der Präsentation des jüngsten Halbjahresberichtes. In den

ersten sechs Monaten des Jahres 2012 steigerte die Flughafenbetreiberin ihren Konzern-Umsatz auf rund 1,154 Milliarden Euro. Das entspricht nach Konzernangaben einem Zuwachs von 2,5 Prozent.

S

talen um über 17 Prozent auf 86,9 Millionen Euro. Grund dafür waren laut Schulte höhere Abschreibungen sowie ein rückläufiges Finanzergebnis, vor allem bedingt durch die Inbetriebnahme der Landebahn Nordwest und die unverändert hohen Bauinvestitionen in den Flugsteig A-Plus. „Der zukunftsgerechte Ausbau der Kapazitäten am FraportHeimatflughafen Frankfurt“, so das Fazit des Vorstandsvorsitzenden, habe die Grundlage für das Anwachsen der Fluggastzahlen geschaffen. Sie lagen von Januar bis Juni bei 27,4 Millionen (plus 3,4 Prozent). Zum Vergleich: 2011 wurden insgesamt rund 56 Millionen Passagiere gezählt. Rückläufig dagegen war nach Angaben des Fraport-Chefs das Frachtaufkommen. Sowohl am Heimatstandort (minus 9,9 Prozent) als auch konzernweit (minus 9 Prozent) machten sich

chulte, der seit 2003 für die Fraport tätig ist und in dessen Amtszeit die Eröffnung der umstrittenen Nordwestlandebahn fällt, bezifferte das operative Ergebnis

vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf 365,7 Millionen Euro – ein Plus von ebenfalls rund zwei Prozent. Dagegen sank das Konzern-Ergebnis in den beiden ersten Quar-

Steht seit 2009 an der Spitze der Fraport AG: der Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Schulte. (DZ-Fotos: Fraport)

nach seinen Worten „die globale Wirtschaftsschwäche und die europäische Schuldenkrise“ bemerkbar. Verstärkend wirkte sich nach seiner Überzeugung zudem das seit Ende Oktober 2011 am Standort Frankfurt geltende Nachtflugverbot (im Kern zwischen 23 und 5 Uhr) aus. Schultes Ausblick für das Gesamtjahr 2012: „Unsere Zahlen bewegen sich in schwierigen Zeiten für die Luftverkehrsbranche im Plan und wir halten weiterhin an unseren Zielen für 2012 fest.“ Anlässlich der Hauptversammlung im Mai dieses Jahres hatte Schulte für Frankfurt ein weiteres Wachstum der Passagierzahlen angekündigt, das sich unter plus vier Prozent bewegen soll. Der Umsatz soll auf mehr als 2,5 Milliarden Euro ansteigen. Das Konzernergebnis wird in etwa auf dem Niveau des Jahres 2011 erwartet.


Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

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(DZ/rk) —- Welche MÜglichkeiten gibt es, um als Arbeitgeber fßr Mitarbeiter und Bewerber attraktiv zu sein? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Jahrestagung des Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft, dem RKW Hessen. Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft sowie aus allen hessischen Landtagsfraktionen sprachen ßber die Chancen, die sich einem attraktiven Arbeitgeber bei der Rekrutierung von Mitarbeitern bieten.

V

or allem im Hinblick und somit zum Anliegen der auf den zunehmenden gesamten Belegschaft, weiĂ&#x; Fachkräftemangel wer- der Experte. +ENNZIFFER/03$ de es immer wichtiger, sich Gute Beispiele aus der Praxis mit einem positiven Image auf zeigten die Vorträge von zwei 5NTERST~TZEN3IEUNSINDER!BTEILUNGĂ‚1UALITiTSKONTROLLEÂąIM"EREICHĂ‚)NCOMING'OODS 3AMPLESÂąBEIDER0LANUNGUND$URCHF~HRUNGDES0ROBENZUGSF~R(YGIENE UND-EDIENPROBEN dem Arbeitsmarkt zu positio- Referentinnen aus der WirtUNTER"ER~CKSICHTIGUNGDER(YGIENERICHTLINIEN$IESBEINHALTETSOWOHLDIE'-0 KONFORME nieren, betonte Michaela schaft. Alexandra Puchta, Re$OKUMENTATIONALSAUCHDIE-ITARBEITBEIDER%RSTELLUNGVON3TANDARDVORSCHRIFTEN _NDERUNGS Schweitzer, Vorstandsmitglied ferentin Personal- und OrganiUND!BWEICHUNGSANTRiGEN$AR~BERHINAUS~BERNEHMEN3IEALLEANFALLENDEN!RBEITENIM des RKW Hessen. Die Bera- sationsentwicklung bei der :USAMMENHANGMITDEM0ROBENZUG tungsorganisation fĂźr kleine Hess Natur-Textilien GmbH eBERZEUGEN3IEUNSMITEINERABGESCHLOSSENEN!USBILDUNGZUM0HARMAKANTENZUR0HARMA und mittelständische Unter- (Butzbach), stellte das so geKANTINODERDURCHEINSCHLiGIGE"ERUFSPRAXISINEINERVERGLEICHBAREN0OSITION)DEALERWEISE nehmen unnannte MarkenVERF~GEN3IEBEREITS~BER+ENNTNISSEINDEN'-0 2ICHTLINIENUNDHABEN%RFAHRUNGIM5MGANG terstĂźtzt den manifest ihres MIT0# !NWENDUNGEN$AR~BERHINAUSSINDSIE~BERZEUGTER4EAMPLAYERUNDBRINGENDIE „Begeistern statt wirtschaftsArbeitgeber s "EREITSCHAFT KyRPERLICHE!RBEITSOWOHLIM3CHICHTDIENSTALSAUCHIN2EINRiUMENZUVERRICHTEN prägenden vor. FĂźr das MIT zufriedenstellen“ h e s s i s c h e n „grĂźne Unter,ERNEN3IEUNSKENNENIM)NTERNETUNTERWWWBIOTESTDE&~REINEERSTE+ONTAKTAUFNAHME Mittelstand nehmen“ sind STEHT)HNEN!NKE+RAUSS "IOTEST!' $REIEICH UNTER4ELEFON GERNZUR auch in Krisenzeiten durch ge- Qualität und Nachhaltigkeit 6ERF~GUNG zielte Beratung. 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o verzeichnete der lange Ăźberaus positiv gestimmte Einzelhandel im August die stärkste KlimaeintrĂźbung aller Branchen. Im August gingen beide Komponenten des mittelständischen Geschäftsklimas zurĂźck. Die Urteile zur Geschäftslage verschlechterten sich um 2,8 Zähler auf 20,4 Saldenpunkte und erreichten damit ein Zweijahrestief. Die Geschäftserwartungen fĂźr die kommenden sechs Monate sanken um 3,9 Zähler und liegen nun mit -8,3 Saldenpunkten noch weiter unter der Nulllinie. Niedriger notierte der Erwartungsindikator zuletzt vor gut drei Jahren – im Juli des schweren Rezessionsjahres 2009. Auch bei den GroĂ&#x;unternehmen trĂźbte sich das Klima weiter ein (-1,4 Zähler auf 0,4 Saldenpunkte). Die Abwärtskorrektur der Lageurteile war exakt genauso groĂ&#x; wie im Mittelstand (-2,8 Zähler auf 16,2 Saldenpunkte). Die Geschäftserwartungen der GroĂ&#x;unternehmen gingen demgegenĂźber kaum zurĂźck (-0,4 Zähler auf -15,0 Saldenpunkte); jedoch hatten die dramatischen Verschlechterungen in den beiden Vormonaten sie bereits auf ein Dreijahrestief gedrĂźckt. Zu dem Ăźber alle GrĂśĂ&#x;enklassen hinweg schwindenden Zu-

kunftsvertrauen und der Erwartung einer erheblich nachlassenden Geschäftsdynamik passt, dass auch die Beschäftigungserwartungen auf breiter Front nachgaben. Sie konnten sich zwar trotz erneuter RĂźckgänge in beiden GrĂśĂ&#x;enklassen noch im positiven Bereich halten (Mittelstand: -1,9 Zähler auf 6,9 Saldenpunkte; GroĂ&#x;unternehmen: -1,0 Zähler auf 8,8 Saldenpunkte). Allerdings sind auch diese Indikatoren inzwischen auf Zweijahrestiefs gefallen, sodass der Arbeitsmarkt kĂźnftig eine deutlich schwächere konjunkturelle Schubkraft entwickeln wird als in den zurĂźckliegenden beiden Jahren. MĂśglicherweise hat das inzwischen immer klarer absehbare Abflachen des Aufschwungs am Arbeitsmarkt dazu beigetragen, dass im August der lange auĂ&#x;ergewĂśhnlich gut gestimmte Einzelhandel in beiden GrĂśĂ&#x;enklassen diejenige Branche mit den stärksten KlimaeintrĂźbungen war (mittelständischer Einzelhandel: -8,4 Zähler auf 12,2 Saldenpunkte; GroĂ&#x;unternehmen des Einzelhandels: -6,8 Zähler auf -2,1 Saldenpunkte). Wirklich nachvollziehbar ist dieses Ergebnis aber nicht: Insbesondere die Heftigkeit der Verschlechterung innerhalb nur eines Monats kontrastiert auffällig mit dem auch

im August stabil positiven GfK-Konsumklima und den soliden Wachstumsimpulsen vom privaten Konsum noch im 2. Quartal. Der Klimaeinbruch im Einzelhandel kann deshalb auch als Signal gedeutet werden, dass eine diffuse Krisenangst immer mehr auch in der Binnenwirtschaft um sich greift. Damit bauen sich am Konjunkturhorizont erhebliche Abwärtsrisiken auf. In ihrer aktuellen Konjunkturprognose setzt die KfW darauf, dass der private Konsum die Wirtschaftsentwicklung zumindest so weit stabilisieren kann, dass auch im zweiten Halbjahr 2012 moderat positive Quartalszuwächse beim BIP und damit ein kalenderbereinigtes Realwachstum von 1,0 % im Gesamtjahr erreichbar sind. Dies ist weiterhin das Hauptszenario der KfW. Denn angesichts des relativ schwankungsanfälligen Antwortverhaltens im Einzelhandel kĂśnnte es sich bei dem heftigen Einbruch um einen AusreiĂ&#x;er handeln, der bald korrigiert wird. WĂźrde sich in den kommenden Monaten aber ein Abwärtstrend bei wichtigen Konsumindikatoren erhärten, dĂźrfte die deutsche Konjunktur stärker abkĂźhlen als erwartet.

prämiert. Vor allem die flexible Arbeitszeitgestaltung empfinden die zumeist männlichen PrĂźfingenieure als fĂśrderlich fĂźr das positive Betriebsklima. Tatjana TrĂśmner-Gelbe baut bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter auch auf einen reichen Erfahrungsschatz. Ein Bewerber aus der Gruppe „50 Plus“ wurde ausgebildet und innerhalb eines Jahres zum Niederlassungsleiter ernannt. Eine Investition, die sich fĂźr das Unternehmen in jeder Hinsicht gelohnt hat. Die tĂźfa team GmbH profitiert vom Know-how und der Motivation ihrer Mitarbeiter. Beschlossen wurde die Jahrestagung des RKW Hessen mit einer Diskussionsrunde. Die wirtschaftspolitischen Sprecher Kai Klose (BĂźndnis 90/Die GrĂźnen), JĂźrgen Lenders (FDP) sowie die Abgeordneten der Landtagsfraktionen GĂźnter Schork (CDU), Marius WeiĂ&#x; (SPD) und Dr. Ulrich Wilken (Die Linke) tauschten sich mit dem hessischen RKW-GeschäftsfĂźhrer Sascha Gutzeit Ăźber unterschiedliche Strategien zur Bewältigung des Fachkräftemangels aus. GroĂ&#x;es Potential sahen alle Landtagsfraktionsmitglieder darin, Anreize fĂźr den Schritt in die Selbständigkeit zu geben. Kleinere Betriebe mĂźssten bei Unter nehmensnachfolgen und NeugrĂźndungen unterstĂźtzt werden. Dazu sei neben einer intensiven ExistenzgrĂźnderberatung auch der Abbau von BĂźrokratie notwendig. So kĂśnne der attraktive Standort Hessen effizient genutzt werden.

Ăœ-60-Quote hat sich verdoppelt HĂśhere Frauen-Erwerbstätigkeit (DZ/ia) – In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Erwerbsquote der 60- bis 64-Jährigen mehr als verdoppelt, berichtet das Institut fĂźr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Während sie im Jahr 1991 noch bei 20,8 Prozent lag, stieg sie bis zum Jahr 2010 auf 44,2 Prozent. Entscheidend dazu beigetragen hat die hĂśhere Erwerbstätigkeit von Frauen.

A

uch die Verbesserungen im Gesundheitszustand der Älteren sowie die veränderten politischen Rahmenbedingungen bei der Frßhverrentung und den Vorruhestandsregelungen begßnstigten den Anstieg der Erwerbsbeteiligung bei den Älteren, so das IAB. Die Erwerbsquote der 15- bis 64-Jährigen ist im gleichen Zeitraum von 71,1 auf 76,5 Prozent gestiegen. Obwohl aufgrund des Geburtenrßckgangs die Zahl der 15bis 64-Jährigen in der BevÜlkerung um 1,2 Millionen gesunken ist, gibt es heute 1,9 Millionen Erwerbstätige und Arbeitsuchende mehr als vor zwanzig Jahren. Gleichzeitig gab es deutliche Verschiebungen in der Altersstruktur: 58 Prozent aller Erwerbstätigen und Arbeitsuchenden sind inzwischen älter als 40, während ihr Anteil

1991 erst bei 44 Prozent lag. „Der Anstieg der Erwerbsbeteiligung und die Verschiebung der Altersstruktur der BevĂślkerung haben also den demografischen RĂźckgang mehr als ausgeglichen“, schreiben die Arbeitsmarktforscher in ihrer Studie. Langfristig kĂśnne aber auch ein weiterer Anstieg der Erwerbsquoten der Frauen und der Ă„lteren den demografischen Wandel nicht mehr ausgleichen, betonen die Arbeitsmarktforscher. Die Zahl der sogenannten Erwerbspersonen, also die Summe aus Erwerbstätigen und Arbeitsuchenden, werde auf jeden Fall sinken. Bei realistischen Annahmen zur Entwicklung der Erwerbsbeteiligung und zur Zuwanderung werde der RĂźckgang bis 2025 gut drei Millionen und bis 2050 sogar rund zehn Millionen betragen, erklärt das IAB.


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Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

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m eine Liquiditätskrise im Finanzsektor zu verhindern, hat die Europäische Zentralbank großzügig Liquidität bereitgestellt und den Leitzins auf ein neues Rekordtief von 0,75 % gesenkt. Eine nochmalige Kürzung des Zinssatzes auf dann 0,5 % ist angesichts der noch ungelösten Krise und einer schwachen Konjunktur wahrscheinlich, so Bargel. Bauherren und Investoren werden von diesem Zinsschnitt aber kaum mehr profitieren. Die Märkte rechnen bereits seit einiger Zeit mit einem solchen Schritt, so dass die Leitzinssenkung in den aktuellen längerfristigen Zinssätzen bereits vorweggenommen wird. Die Währungshüter könnten

wegen ihrer sehr lockeren Geldpolitik bald unter Druck geraten. Denn die Inflation im Euroraum ist im August überraschend auf 2,6% angestiegen. Sie liegt damit deutlich über der Obergrenze von 2%. Ein schneller Trendwechsel bei den Zinsen ist dennoch nicht zu erwarten. Die Europäische Zentralbank wird den Leitzins erst dann erhöhen, wenn sich die Konjunktur im Euroraum stabilisiert hat und sich merkliche Erfolge in der Bekämpfung der Staatsschuldenkrise zeigen. Bargel: Die Konditionen für Immobiliendarlehen werden daher noch für einige Zeit sehr günstig bleiben, auch wenn die Zeit immer neuer Rekordtiefs bei den Kreditzinsen bald vorbei sein dürfte.

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(DZ/pb) – Die Zinsen für Immobilienkredite bleiben niedrig, weiß Dr. Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank. Aktuell sind Immobiliendarlehen so günstig zu bekommen wie noch nie. Hintergrund ist die weiter schwelende Staatsschuldenkrise im Euroraum.

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(DZ/lb) – Die Wohneigentumsbildung hat in Deutschland längst die Städte erobert. Über 70 Prozent der in den letzten vier Jahren neu oder gebraucht gekauften Eigenheime und Eigentumswohnungen wurden in den bundesdeutschen Ballungsgebieten erworben - mehr als je zuvor.

D

as hat die aktuelle Wohneigentumsstudie von TNS Infratest ergeben, die im Auftrag des Bundesbauministeriums und verschiedener Finanzierungsinstitute durchgeführt wurde. Dass der größte Teil der Käufer in den Ballungsräumen aktiv wurde, beweist nach Einschätzung von LBS Research, dass die Wohneigentumsbildung mindestens in gleicher Weise wie der Mietwohnungsbau gerade auch hier auf den Anstieg der Wohnungsnachfrage reagiert. Während Mitte der 90er Jahre die Wohneigentumsbildung in Deutschland noch etwa zu gleichen Teilen auf die großen Verdichtungsräume und die übrigen Regionen (kleinere und mittlere Städte sowie ländliche Räume) verteilt war, so ist nach Auskunft der LBSExperten seitdem ein unge-

brochener Trend zu eigenen vier Wänden in den größeren Wirtschaftszentren festzustellen. Wie LBS Research ergänzt, gilt diese Aussage keineswegs nur für Gebrauchtkäufe, sondern nahezu in identischer Weise auch für den Neubau. Hier wird allerdings besonders deutlich, dass in den teuren Ballungskernen mit ihrem knappen Baulandangebot stärker auf die Eigentumswohnung als auf das Einfamilienhaus gesetzt wird. Laut Infratest entsteht neues Eigentum „auf der Etage“ in zwei von drei Fällen sogar in den Kernbereichen der Verdichtungsräume. Einfamilienhäuser werden dagegen immerhin zu 30 Prozent in den Zentren neu gebaut, weitere 36 Prozent in deren unmittelbarem Umland. Insgesamt wird aus der Studie zugleich deutlich, dass der Anteil der Gebraucht-Erwerbe an allen Käufen in den letzten vier Jahren noch einmal deutlich angestiegen ist, nämlich von zuvor 56 auf 62 Prozent. Neubauten machten demgegenüber nur 38 Prozent aller Erwerbsfälle aus. Diese Verteilung der Wohneigentumsbildung widerlegt also immer mehr das alte Vorurteil, dass eigene vier Wände zur Zersiedelung beitragen; sie entstehen vielmehr seit längerem vor allem im Gebäudebestand - und auch im Neubau überwiegend in den Städten, so das Fazit der LBS-Experten.


Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

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KFZ-Markt Neue Opel Astra-Familie Mehr Vielfalt, Motoren und Technologien (DZ/PR) – Mit neuem Limousinen-Modell, neuen Hightech-Power-Triebwerken und Assistenzsystemen sowie frischem Design rollt jetzt die neue Opel Astra-Familie an den Start. Der geschärfte Auftritt außen und innen betont Sportlichkeit und die technische Substanz der Kompakt-Baureihe. Mit der neuen Limousine, dem Fünftürer, dem Sports Tourer, dem dreitürigen Coupé GTC sowie dessen Hochleistungsversion OPC ist die erfolgreiche, preisgekrönte Astra-Familie nun komplett.

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ahrspaß verspricht der bereits bestellbare Astra OPC mit neuem 2,0-LiterTurbo-Benzindirekteinspritzer. Die Leistung von 206 kW/280 PS und das maximale Drehmoment von 400 Newtonmeter machen den Astra OPC zum stärksten und schnellsten Astra. Den Sprint von null auf 100 km/h bewältigt der kompakte Topsportler in exakt 6,0 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h. Der stärkste Diesel-Astra kann ab Herbst geordert werden: Der neue, vom Insignia bekannte 2.0 BiTurbo CDTI mit 143 kW/195 PS und 400 Nm Drehmoment bringt die hochentwickelte, sequenzielle BiTurbo-Technologie erstmals auch ins Volumensegment der Kompaktklasse. Beatmet von

zwei gemeinsam arbeitenden Turboladern, verbindet dieser Motor Performance mit geringem Kraftstoffverbrauch für den Fünftürer, den Sports Tourer und den GTC. Mit diesen drei Karosserievarianten bietet der neue Astra eine im Kompaktsegment einzigartige Auswahl an HochleistungsDieselmodellen. Neues auch beim bewährten 1,4-Liter-Turbobenziner mit 103 kW/140 PS: Ab sofort verfügt das Aggregat über eine automatische Overboost-Funktion, die das Drehmoment – beispielsweise für Überholvorgänge – kurzzeitig um zehn Prozent von 200 auf 220 Nm anhebt. Der Astra startet als „Fun“ inklusive Extras wie Klimaanlage, Radio CD 300, LED-Tagfahrlicht, 17-Zoll-Designrädern,

elektrisch einstellbaren und heizbaren Außenspiegeln sowie weiteren sinnvollen Details. Der „Fun“ ist als Fünftürer und als Sports Tourer mit allen Benzinern erhältlich. Das Motorenangebot deckt eine außergewöhnlich große Bandbreite an Kundenwünschen ab: Von dem sparsamsten Astra – dem 1.7 CDTI ecoFLEX mit 99 g/km CO2 (3,7 l/100 km), den es sowohl mit 81 kW/110 PS als auch mit 96 kW/130 PS gibt – sowie der kostengünstigen Autogas-Variante 1.4 Turbo LPG ecoFLEX (103 kW/140 PS) über den stärksten Diesel-Astra mit 195PS-BiTurbo bis zum OPC mit 206 kW/280 PS. Darüber hinaus profitiert die Astra-Familie Anfang des nächsten Jahres von der Einführung der neuen SIDI Eco-

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regler mit automatischer Gefahrenbremsung, der in einem Bereich von 50 km/h bis 180 km/h aktiviert ist. Der adaptive Geschwindigkeitsregler unterstützt den Fahrer dabei, das vorab eingestellte Tempo unter Berücksichtigung des voreingestellten Abstands zum Vordermann einzuhalten. Zusätzlich können sich Kunden für das adaptive FlexRideFahrwerkssystem entscheiden, das sich automatisch an die Fahrbedingungen anpasst und drei vorwählbare Modi bietet: Standard, den komfortorientierten Tour Modus und den noch fahraktiveren Sport Modus. Für noch sportlicheres Handling verfügen alle GTC und OPC serienmäßig über die HiPerStrut-Vorderachse (High Performance Strut = Hochleistungs-Federbein). Die HiPerStruts sorgen für verbesserten Grip, noch präzisere Kurvenfahrten und minimieren unerwünschte Lenkmomentreaktionen. Für ein Höchstmaß an Komfort lassen sich alle Modelle mit besonders rückenschonenden Ergonomie-Sitzen ausstatten. Mehr Sportlichkeit, Dynamik und ein noch hochwertigerer Auftritt – das waren die Ziele der Opel-Designer bei der Neugestaltung der Front von Astra-Fünftürer und Sports Tourer. Auch die neue viertürige Limousine präsentiert sich mit dem neuen, frischen Gesicht. Die neuen BiTurbo-Hochleistungs-Dieselvarianten von Fünftürer, Sports Tourer und GTC erhielten – individuell abgestimmt – ein nochmals geschärftes äußeres Erscheinungsbild, das ihre Leistungsfähigkeit schon auf den ersten

Blick zum Ausdruck bringt. Auch das Interieur von Astra Fünftürer, Sports Tourer und der viertürigen Limousine gestalteten die Designer sportlicher, lebendiger und abwechslungsreicher. Hier kommen neue Stoffe, Farben und hochwertige Lackierungen für Dekorelemente zum Einsatz. Darüber hinaus können AstraKunden künftig auch von neuen Räder-Designs profitieren,

um ihr Fahrzeug noch weiter aufzuwerten. Zwei neue Aluminiumfelgen im Fünf-Doppelspeichen-Design sind in 18und 19-Zoll erhältlich. Zusätzlich debütiert eine neue sportliche Radzierblende im Mehrspeichen-Alurad-Look. Die Preise für die Astra-Familie beginnen bei 14.990 Euro für den Fünftürer. Die neue viertürige Limousine ist ab 18.270 Euro erhältlich. (DZ-Foto: Werk)

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Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

Erbacher Kerwemarkt Metropole in Feierlaune Kerwemarkt bietet Tradition und Vielfalt Erbach (DZ/jh) – Auch und gerade im Odenwald, dem einstigen Jagdrevier der Nibelungen, leben Traditionen davon, gehegt und gepflegt zu werden. Altes bewahren, ohne das Neue zu vernachlässigen, ist das Motto der Veranstalter und Teilnehmer, die Jahr für Jahr den Erbacher Kerwemarkt mit Leben füllen. Das größte Straßenfest des Odenwaldes lockt am kommenden Sonntag (9.) einmal mehr in die alt-ehrwürdige Schlossstadt im Mümlingtal. 2012 sorgen die zahlreichen Akteure wieder für ein vielfältiges Programm; ab 12 Uhr haben zudem die örtlichen Geschäfte geöffnet. Kurzum: Die Odenwald-Metropole präsentiert sich in Feierlaune – überregional.

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us dem Kalender der Odenwälder Kreisstadt ist der Kerwemarkt im September nicht mehr wegzudenken. In diesem Jahr wartet das bunte Treiben sogar mit einer Neuerung auf: Zum ersten Mal werden sich am Sonntag Vereine und Organisationen

bei einem „Markt der Möglichkeiten“ präsentieren. Die Ehrenamtsagentur und Servicestelle „Sport“ des Odenwaldkreises sowie die Bürgerpraxis der Kreisstadt veranstalten die lokale „Messe“ in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein Erbach. Geboten

Während des Kerwemarktes (Bild unten) können auch die bekannten Sehenswürdigkeiten Erbachs besichtigt werden (oben das Schloss und die Orangerie).

wird ein vielseitiges Mitmachangebot für Jung und Alt. Wenn am 9. September um 11 Uhr der Kerwemarkt beginnt, werden entlang der gesamten Hauptstraße ab dem Blechbrunnen bis hinauf zur Bundesstraße 45 rund 40 Gruppen den etwa 12.000 erwarteten Besuchern ihre Aktivitäten vorstellen – natürlich verbunden mit dem Wunsch, auf diesem Wege neue Mitglieder zu gewinnen. Die Palette der Mitmachangebote und Präsentationen reicht vom „lebendigen Tischfussball mit Personen“ über einen Schützenstand mit Lasergewehren bis zu Volieren mit Rassegeflügel oder einer Kletterwand, an der interessierte Marktbesucher in die Höhe steigen dürfen. Umrahmt von Gesangs- und Tanzbeiträgen sowie artistischen Vorführungen wird der „Markt der Möglichkeiten“ neue, frische Akzente setzen und den Kerwemarkt bereichern, ist sich die Stadtverwaltung sicher. Ab 12 Uhr locken die örtlichen Gewerbetreibenden zum verkaufsoffenen Sonntag, schon ab 11 Uhr präsentiert sich die Erbacher Geschäftswelt zudem bei einer großen Leistungsschau. Ob Mode, Schuhe, Schmuck, Geschenk- oder Dekoartikel, eine große Fahrzeugausstellung oder auch bei etlichen Gewinnspielen: Interessantes wird für alle Besucher geboten. Das leibliche Wohl der Gäste wird nicht zu kurz kommen, auch Leckerbissen für die Ohren gibt es angesichts des vielfältigen Musikangebotes. Beliebter Treffpunkt für Familien ist traditionell der vom Förderverein der Schule am Treppenweg organisierte Kinderflohmarkt im Städtel und in der Brückenstraße – aber auch das lustige Entenrennen auf der Mümling. Auf die nasse Reise geschickt werden die Plastiktierchen um 15 Uhr: Auf die Besitzer jener Enten, die besonders flott die Mümling hinunterschwimmen und als Schnellste das Ziel erreichen, warten attraktive Preise. Weiterer Höhepunkt des Kerwemarkts ist der Erbacher Stadtlauf: In der inzwischen siebten Auflage dieses stetig gewachsenen Laufevents gehen um 10 Uhr zunächst die Schüler (M8 bis M15) an den Start, um 10.20 Uhr folgen die Schülerinnen (W8 bis W15). Um 10.40 Uhr ist Start für die Bambini (Schüler/innen unter 8 Jahre), der fünf Kilometer lange Jedermannlauf für alle Altersklassen beginnt um 11 Uhr. Der sich über zehn Kilometer erstreckende Hauptlauf (Klassen M/WJB, M/WJA, M/W20 bis M/W80) wird um 12 Uhr gestartet, gleichzeitig auch der Staffellauf. Start und Ziel der Läufe befinden sich jeweils auf dem Marktplatz. Meldungen sind unter Angabe von Name, Vorname, Jahrgang, Verein und Adresse/Wohnort möglich beim TSV 1860 Erbach. Die Online-Anmeldung erfolgt auf der Seite www.stadtlauf-erbach-im-odenwald.de.

Von Rangern, Nudeln und Likören

Malerische Altstadt: Erbach bietet geballte Geschichte. (DZ-Fotos: Stadt)

Touristik-Information lockt mit Rabattaktion Erbach (DZ/jh) – Beim traditionellen Kerwemarkt am kommenden Sonntag (9.) werden auch die Ranger des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald mit einem Stand vertreten sein. Dieser steht in unmittelbarer Nähe des alt-ehrwürdigen Schlosses – und zwar am Alten Rathaus, in dem sich auch die Touristik-Information der Stadt Erbach befindet. Na-

türlich hat auch die TouristikInfo während des Kerwemarktes geöffnet. Wer sich nach einem Besuch bei den GeoparkRangern noch eingehender informieren möchte, findet bei den Tourismus-Experten kompetente Ansprechpartner. Auch das übrige Angebot im Odenwaldladen der TouristikInformation ist vielfältig und regional. Odenwälder Nudeln,

Liköre, Wein, Marzipan, handgemachte Seifen oder regionales Kunsthandwerk gehören zum Sortiment. Ein Tipp: Wer den Rabattcoupon mitbringt, der auf dieser Seite zu finden ist, erhält während des Marktes beim Einkauf im Odenwaldladen fünf Prozent Rabatt. Ausgenommen davon sind Bücher und Schmuck.

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Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

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Regionales Führungswechsel bei den „Baskets“

Auswahl unter sechs Menüs

Silke Dietrich jetzt Vorsitzende

Bilanz von „Essen auf Rädern“

Langen (DZ/hs) – Die „Rhein-Main Baskets“ haben einen neuen Vorstand. Nachdem sowohl der bisherige Präsident Konrad Delp (aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen) als auch der bisherige Schatzmeister Thomas Teschner (aus beruflichen Gründen) ihre Ämter niedergelegt hatten, kürten die Mitglieder des „SV Rhein-Main Baskets Langen“ vor Kurzem Silke Dietrich zur Vorsitzenden. Als ihr Stellvertreter und Schatzmeister in Personalunion fungiert Rainer Greunke, als Geschäftsführer sollen sich Peter Hering und Sascha Dettmer vornehmlich ums Marketing kümmern.

Neu-Isenburg (DZ/ba) – Damit Seniorinnen und Senioren in der Hugenottenstadt möglichst lange selbstbestimmt und selbstständig leben können, fördert die Stadt die Arbeit des Vereins „Hilfe für ältere Bürger“ mit rund 10.000 Euro jährlich. Außerdem überlässt die Stadt dem Verein die Geschäftsstelle in der Hirtengasse 15 mietfrei. Zu den Hauptaufgaben des Vereins zählt der Mahlzeitendienst „Essen auf Rädern“.

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iese neue Führungsriege der Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim steht in der bevorstehenden Saison vor gewaltigen Herausforderungen. Schließlich wollen die „Baskets“ künftig nicht nur die 1. BasketballBundesliga der Damen aufmischen, sondern sind auch – als einziger Verein in ganz Deutschland – mit ihrer zweiten Mannschaft in der 2. Bundesliga am Start. Das Team „RMB II“ setzt sich aus jungen, talentierten Spielerinnen der Kooperationspartner TV Langen und TV Hofheim zusammen, wobei die Langener Korbjägerinnen in der vergangenen Spielzeit als Regionalmeister den Aufstieg geschafft und die Talente aus dem Taunus den 2. Platz in der Regionalliga erreicht hatten. „Da war es für uns alle geradezu ein Auftrag, den Aufstieg als RMB II in die 2. Bundesliga auch organisatorisch zu stemmen“, spricht die neue Vorsitzende Silke Dietrich von einem „mutigen Schritt“. Während das Team des neuen Trainers Harald Roth in der Nordgruppe des BasketballUnterhauses völliges Neuland betreten wird, geht die erste Mannschaft der „Baskets“, die in der vorigen Saison mit dem Erreichen des Pokalfinales (dort gab’s eine knappe Nie-

derlage gegen NB Oberhausen) und des Viertelfinales um die deutsche Meisterschaft für mächtig Furore gesorgt hatte, in ihre vierte Saison in der 1. Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL). Diese beginnt am 29. September mit dem sogenannten „Season Opening“ in Marburg, wo alle 12 Teams der Liga gemeinsam den ersten Spieltag absolvieren. Die immer noch sehr junge Truppe von Trainer Steffen Brockmann, die am Sonntag ein erstes Testspiel gegen den Zweitligisten USC Heidelberg stark ersatzgeschwächt mit 52:54 verlor, trifft dabei bereits um 11.45 Uhr auf die OKE Panthers aus Osnabrück. Das erste Heimspiel folgt eine Woche später, und dabei empfangen die „Baskets“ am 7. Oktober in der Langener GeorgSehring-Halle, in der sieben der elf Heimspiele der regulären Runde ausgetragen werden (die übrigen vier in der Hofheimer Brühlwiesenhalle), den alten Rivalen BC Marburg zum Hessenderby. Nach der Hauptrunde mit Hin- und Rückspielen folgen für die besten acht Teams die „Playoffs“ um die deutsche Meisterschaft. Und natürlich hoffen die Verantwortlichen um Silke Dietrich, dass dann auch die „Baskets“ wieder mit von der Partie sind.

Poesie unterm Birnbaum GHK lädt Herrn von Ribbeck ein Neu-Isenburg (DZ/ba) – „Die Information über einen schönen Birnbaum auf dem Grundstück unseres engagierten Mitglieds Hanspeter Harries brachte uns auf die Idee, Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland nach NeuIsenburg zu bitten. Der Hausherr war sofort damit einverstanden und viele wirken mit“, lädt der Verein für Geschichte, Heimatpflege und Kultur (GHK) am Freitag (14.) ab 15.30 Uhr zu einem „Nachmittag voller Poesie und Musik“ in die Waldstraße 106 ein. Christoph Neumann wird das berühmte Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ vortragen und eine

Einführung zu Biographie und Werk von Theodor Fontane geben. In einer weiteren kleinen Lesung stellt Dr. Anette Hartung die kriminal-psychologische Novelle „Unterm Birnbaum“ vor. Nicole Basadre (Querflöte) und Thomas PeterHoras (E-Klavier) spielen ein Musikstück von Franz Schubert. Zum Abschluss präsentiert Katharina Heinz (Sopran) mit Peter-Horas zwei Balladen. Nach dem Programm besteht noch genügend Zeit zum Plaudern. Der Eintritt ist frei. Die GHKSpendenbox steht bereit. Um Anmeldung bei Margret Eiring, Telefon (06102) 6327, wird gebeten.

S

ALLES GUTE KOMMT VON HINTEN: Eine isotonische Getränkedusche nahm Holger Gräcmann, der Trainer der „Langen Knights“, klaglos hin, nachdem sein Team die Meisterschaft errungen und damit auch den Aufstieg in trockene Tücher gebracht hatte. (DZ-Foto: p)

„Knights“ steigen in die Regionalliga auf SSG-Footballer siegen im Finale gegen Heiligenstein mit 34:10 Langen (DZ/hs) – Die Footballer der SSG haben es geschafft: Durch einen klaren 34:10-Erfolg im Playoff-Finale gegen die Heiligenstein „Crusaders“ sicherten sich die „Langen Knights“ am Samstag vor einer Woche im Sportpark Nauheim die Meisterschaft in der Oberliga und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga Mitte. Zwar mussten die „Ritter“ aus der Sterzbachstadt im End-

spiel auf ihren verletzten Quarterback Marius Markgraf verzichten, doch sprang dessen Bruder Jannik in die Bresche. Der „Ersatzmann“ spielte fast fehlerlos, erlief selbst zwei Touchdowns und setzte seine Mitspieler in der Langener „Offense Line“ immer wieder geschickt ein. Weil aber gleichzeitig auch die Defensivkräfte der „Knights“ nach Angaben von Trainer Holger Gräcmann „im letzten

und wichtigsten Spiel der Saison ihre beste Leistung abrufen konnten“, kam der Gegner überhaupt nicht auf Touren. Vielmehr konnte die Angriffsreihe der „Crusaders“ im gesamten Spiel keinen einzigen Touchdown erzielen und lediglich vier vollständige Pässe verbuchen, sodass die Langener Footballer schlussendlich einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg ausgelassen feiern durften.

eit 1974 werden die Seniorinnen und Senioren täglich mit warmen Speisen beliefert – auch am Wochenende und an Feiertagen. 2011 wurden von den drei Fahrerinnen und drei Aushilfsfahrern des Vereins insgesamt 44.000 Menüs ausgeliefert – entweder in tiefgekühlter Form (8.000 Mahlzeiten) oder als warme Menüs (34.200 Mahlzeiten). Der Verein zählt 277 Mitglieder. Mit deren Jahresbeitrag von 24 Euro, den Spenden und den Einnahmen aus dem Mahlzeitenservice finanziert sich der Verein. Für eine wöchentliche Servicepauschale von 2 Euro werden die warmen Speisen nach Hause geliefert, für einen Aufschlag von 0,80 Euro pro Menü auch an Wochenenden und Feiertagen. Täglich kann aus sechs verschiedenen Menüs auswählt werden, darunter sind zwei Diätmenüs und ein

ZenJA: Gemälde Rückentraining Spielspaß und Flohmarkt bei der SSG mit „Keltis“

Infos rund um Behinderung

Langen (DZ/hs) – Aquarelle und Acrylgemälde von KarinKatharina Schmidt können beim nächsten Sonntagscafé der Seniorenhilfe betrachtet und erworben werden, das am Sonntag (9.) von 10 bis 17 Uhr im „ZenJA“, Zimmerstraße 3, seine Pforten öffnet. Natürlich gibt’s auch Kaffee und Kuchen. Außerdem lädt ein Open-Air-Flohmarkt rund ums „ZenJA“ zum Stöbern ein, und der Nachwuchs kann sich schminken lassen.

Langen (DZ/hs) – Auf Einladung der regionalen Selbsthilfegruppe der Rheuma-Liga hält Bernd Koop am Mittwoch (12.) einen Vortrag, in dem das Mitglied des VdK-Kreisverbandes Offenbach über alles Wissenswerte rund um Beantragung und Anerkennung einer Schwerbehinderung informieren wird. Das Referat beginnt um 17 Uhr in den neuen Räumen der „Haltestelle“ im Begegnungszentrum, Elisabethenstraße 59 a, der Eintritt ist frei. Wer einen Fahrdienst benötigt, sollte sich unter der Rufnummer (06103) 71202 melden.

Langen (DZ/hs) – Die TurnAbteilung der SSG bietet ab Dienstag (11.) wieder einen Kurs „Präventives Rückentraining“ an, in dem unter anderem rückengerechtes Bewegungsverhalten für den Alltag gezeigt wird. Das Training findet dienstags von 17.45 bis 18.45 Uhr im Sportzentrum Nord statt, zehn Termine kosten für „SSGler“ 20 und für Nicht-Mitglieder 35 Euro. Anmeldungen sind unter Telefon (06103) 201769 möglich.

Langen (DZ/hs) – Beim ersten Spielnachmittag für Erwachsene nach der Sommerpause präsentiert Till Kohl am Samstag (29.) von 14.30 bis 16.30 Uhr in der Stadtbücherei „Keltis“, das Spiel des Jahres 2008. Dabei versuchen die Spieler, durch Auslegen von Zahlenkarten ihre Figuren auf Steinpfaden möglichst weit voranzubringen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter Telefon (06103) 203-420 erforderlich.

SKV-Radballer in Verbandsliga M ö r fe l d e n -Wa l l d o r f (DZ/hs) – Das aus Michael Sonntag und Markus Koch bestehende Radball-Team der SKV Mörfelden wird nächste Saison in der Verbandsliga antreten. Bei einem Aufstiegsturnier kassierte das Duo zwar Niederlagen gegen Worfelden und Rüsselsheim, doch durch Siege über Langenselbold, Nordshausen und Albungen sicherten sich Sonntag/Koch die Vize-Hessenmeisterschaft und den Aufstieg.

Mini-Menü für den kleinen Appetit. Die Preise liegen zwischen 4,70 und 6,60 Euro für das Gourmet-Menü. Salate, Desserts oder Kuchen können dazu bestellt werden. Wer sich seine Menüs selbst wärmen möchte, kann aus über 200 verschiedenen Tiefkühl-Menüs wählen. Die Lieferung erfolgt flexibel und kann auch vorübergehend in Anspruch genommen werden - zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt. Es muss kein Vertrag oder eine Mitgliedschaft abgeschlossen werden. Darüber hinaus werden Ausflüge und Reisen für Senioren und andere Hilfeleistungen für ältere Menschen angeboten. Viele Veranstaltungen wie der monatliche KaffeeNachmittag finden in der Geschäftsstelle statt. Den Einnahmen des Vereins in Höhe von 352.466 Euro standen im letzten Jahr Ausgaben in Höhe von 356.529 Euro gegenüber - der Verein schloss 2011 mit einem Minus von 4.063 Euro ab. „Ein Grund dafür war die hohe Umsatzsteuerrückzahlung für vergangene Jahre in Höhe von 25.238 Euro. Nach dem Austritt aus dem Paritätischen Wohlfahrtsverband im Jahr 2002 wurde der Verein vom Finanzamt Offenbach für die Zeit von 2002 bis 2007 rückwirkend umsatzsteuerpflichtig gestellt. 2011 trat der Verein dem Paritätischen Wohlfahrtsverband wieder bei und war damit von der Umsatzsteuer befreit“, berichtet der Magistrat. Im vergangenen Jahr wurden Zuschüsse zu den Essenskosten in Höhe von 1.876 Euro gezahlt. 450 Euro betrug die Beihilfe, mit der Menschen monatlich unterstützt wurden.

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„DREI TROMPETEN, EIN KLAVIER“ lautet das Motto das SaisonEröffnungskonzert des Langener Kammermusikvereins „Podium“, das am Sonntag (9.) ab 17 Uhr im Saal der Petrusgemeinde, Bahnstraße 46, über die Bühne geht. Dabei werden Manfred Bockschweiger (Foto), Peter Berres und Franz Tradler (alle Trompete) sowie Sabine Simon (Klavier) unter anderem Werke von Vivaldi, Haydn, Telemann, Debussy, Chopin und Britten zum Besten geben, während Bürgermeister Frieder Gebhardt für „verbindende Worte“ sorgt. Der Eintritt kostet zwischen 8,50 und 11 Euro. (hs/DZ-Foto: podium)

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Messe-Kongress zur Energiewende im Bürgerhaus Dreieich-Sprendlingen Samstag, 8. September, 13 - 21 Uhr und Sonntag, 9. September, 10 - 16 Uhr

Dreieich-Zeitung

Egal, wie groß der Geldbeutel ist: Vom Einstieg in die Erneuerbaren Energien und von mehr Energieeffizienz kann die gesamte Rhein-Main-Region profitieren. Wie das geht, soll die von dem noch sehr jungen Verein „BBB – Energiewende in der Region“ organisierte Messe „RegioEnergie“ am 8. und 9. September in Dreieich zeigen, die am Samstag von 13 bis 21 Uhr und Sonntag von 10 bis 16 Uhr mit vielen interessanten Ausstellern, spannenden Fachvorträgen und zwei Podiumsdiskussionen ins Bürg e r h a u s Sprendlingen, Fichtestraße 50, lockt. Den StartBuchautor schuss gibt LandFranz Alt rat Oliver Quilling, der betont: „In der heutigen Zeit dürfen wir nicht nur über die Herausforderungen eines weltweiten Klimawandels oder der Energiewende reden, sondern müssen vor allem lokal handeln. Denn Klimaschutz fängt im Kleinen an.“ Am zweiten September-Wochenende kommen in dem Dreieicher Kulturtempel die Hauptakteure der Energiewende zusammen. Auf einer Ausstellungsfläche von über 1.000 Quadratmetern treffen interessierte Bürger auf Experten, Hersteller, Entwickler, Installateure, Anlagenbetreiber, Energieberater sowie Planer, Projektierer und Finanzierer. Die Kongress-Messe „von Bürgern für Bürger“ bietet den Besuchern eine facettenreiche Themenpalette. Es geht um neueste Entwicklungen, Trends und Techniken sowie um alle regionalen Möglichkeiten für erneuerbare Energien. Die Aspekte und Techniken, die erörtert und vorgestellt werden, reichen vom Kleinwindrad (bis 30 kW), über Biogas, feste Biomasse (Pellet, Scheitholz und Hackschnit-

klar geworden, dass die Energiewende von uns allen gemeinsam herbeigeführt werden muss. Wir Bürger können nicht auf die Politik warten, sondern sollten selbst Hand anlegen.“ Mit von der Partie sind neben dem bekannten Buchautor Franz Alt („Die Sonne schickt keine Rechnung“) Anton Christ (Ortsbürgermeister von Mastershausen, dem Ort mit dem leistungsstärksten Windpark im Rhein-Hunsrück-Kreis) und Volker Klös („Sonneninitiative e.V.“, Photovoltaikanlage Buchschlag). Auch Martina Klärle, Professorin für Landmanagement an der Fachhochschule Frankfurt und geschäftsführende Direktorin des Frankfurter Forschungsinstituts für Architektur, Bauingenieurwesen und Geomatik wird im Bürgerhaus Sprendlingen erwartet. Für die Region Frankfurt erstellte sie eine ganzheitliche Potentialanalyse für Erneuerbare Energien. Sie ist sich sicher: Wenn Stadt und Umland zusammenhalten, dann kann auch ein Ballungsraum zu 100 Prozent mit regionaler Erneuerbarer Energie versorgt werden. Vereinsmitglied Peter kann die Kommune ihren Duffke fasst das Anliegen Umbau beschleunigen? Wie zusammen: „Wir wollen kann sie hierdurch ihren Stadtzeigen, was alles möglich haushalt sanieren? Wie komist und wie es konkret ummen wir schnell zu 100 gesetzt werden kann: Auf Prozent dezentralem Ökoder RegioEnergie 2012 strom?“ All diese Fragen werkönnen die Besucher sich den von den ehrenamtlich Anregungen zum Energietätigen Veranstaltern unter sparen holen und sich von dem Dach des Vereins „BBB – Professorin Fachleuten beraten lassen Energiewende in der Region“ Martina Klärle über Wärmedämmung, aufgeworfen – und beantworElektromobilität, Erneuertet. Der Vorstand um Immo Rombach (Dreieich) ver- bare Energien und staatliche Fördermöglichkeiten.“ weist auf die große gesellschaftliche Bedeutung des Und ergo lautet die Botschaft der Organisatoren: Themas: „Steigende Preise bei Erdöl und Gas, die „Den Aufbruch in eine neue, klimafreundliche Enerimmer stärker sichtbar werdenden Auswirkungen gieepoche müssen wir alle selbst mitgestalten. Wir des Klimawandels und nicht zuletzt die Atomunfälle freuen uns auf Ihren Besuch!“ von Tschernobyl und Fukushima haben in den Köp- Information im Internet: fen der Bürger und Politiker vieles verändert. Es ist www.regioenergie-messe.de zel für Heizungen), Solarthermie, Photovoltaik, Elektromobilität bis hin zur oberflächennahen Geothermie, Energiespeicher, energieeffizientem Bauen und dem Betrieb von Mini-Blockheizkraftwerken. „Wie mache ich meine persönliche Energiewende? Kann ich hierdurch meine Rente aufstocken? Wie

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Podiumsdiskussionen Samstag (8.), im Kleinen Saal • 19 bis 20 Uhr, Energiewende in der Region – Eine Utopie? Moderation: Kim Bagus (Journalistin), Teilnehmer: Franz Alt, Anton Christ, Volker Klös, Prof. Martina Klärle • 20 bis 21 Uhr, Dezentrale Energieversorgung – Sind wir noch zu retten? Moderation: Florian Schwinn (Journalist), Teilnehmer: Arno A. Evers, Prof. Rolf Katzenbach, Michael Joost, Michael Rothkegel Vorträge Samstag (8.) Clubräume • 15 Uhr, Volker Klös (Sonneninitiative), „Die Solaranlage in Buchschlag“ • 16 Uhr, Jürgen Eiselt (Energieberater), Gewerkeübergreifende energetische Sanierung im Bestand • 17 Uhr, Kleiner Saal, Franz Alt, „Die Sonne schickt keine Rechnung“ • 18 Uhr, Anton Christ (Ortsbürgermeister von Mastershausen), Praxisbeispiel „Kommunale Energiewende“ Vorträge Sonntag (9.), in den Clubräumen • 10 Uhr, Gabi zur Megede (Architektin), „Altbau - Fit für die Zukunft“ • 11 Uhr, Helmut Geyer (Vorsitzender Kreishandwerkerschaft Offenbach), „Energiesparpotenziale im privaten und gewerblichen Bereich“ • 12 Uhr, Nicolas von Wilcke (Klares Licht), „Die Lichtwende“ • 13 Uhr, Monika Scholz (KfW), Förderprogramme richtig auswählen • 13 Uhr, Joe Reinartz (Greenpeace), Windgas – Rückenwind für die Energiewende • 14 Uhr: Ludger Stüve (Vorsitzender desRegionalverbandes Frankfurt Rhein-Main), Energiewende in Frankfurt/Rhein-Main Vortrag Sonntag (9.), im Kleinen Saal • 15 Uhr: Arno A. Evers (Autor), „Sind wir noch zu retten?“ – eine kritische Bestandsaufnahme der Energie-Infrastruktur

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Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

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Regionales Tag der Benefizbeinarbeit 24-Stunden-Lauf lockt nach Dudenhofen

Auftakt im Dreieicher Rathaus Ă–ffentliche Hand bildet aus: Schwerpunkt im Sozialbereich jährigen Ausbildung wechselnd in allen Bereichen der Verwaltung eingesetzt. Florian Pollok wird sein Jahrespraktikum als Erzieher im Hort Hainer Chaussee absolvieren. Die MĂśglichkeit zu einer verkĂźrzten Erzieherausbildung haben Michaela Obergasser in der Kita GravenbruchstraĂ&#x;e, Stefanie Bender in der Kita Zeisigweg und Bettina Hartmann-Keim im Hort EisenbahnstraĂ&#x;e erhalten. Daneben wird in der Kita KurtSchumacher-Ring die Sozialas-

natĂźrlich. ehrlich. kompetent. Dieter Zimmer BĂźrgermeister Dieter Zimmer lädt ein zum Vortrag mit anschlieĂ&#x;ender Diskussion:

Energiewende in Stadt und Land am Mo. 10.9.2012 um 19.30 Uhr im Bßrgerhaus Sprendlingen mit Matthias Kurth, ehem. Präsident der Bundesnetzagentur.

www.dieter-zimmer-dreieich.de

Dreieich (DZ/jh) – Anfang August hat fĂźr mehrere junge Leute ein neuer Lebensabschnitt begonnen – sie wurden im Rathaus als neue Auszubildende im Ăśffentlichen Dienst beziehungsweise als Praktikanten oder FSJler begrĂźĂ&#x;t. Traditionell bildet die Stadt Dreieich Verwaltungsfachangestellte aus. In diesem Jahr konnte nach Angaben des Magistrates jedoch nur eine dieser Stellen besetzt werden. KĂźbra Aydin wird in ihrer drei-

sistentin Angela Heyder ausgebildet. Erfreulich ist aus Sicht von BĂźrgermeister Dieter, dass drei junge Menschen seit Monatsanfang ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSF) in den Reihen der Verwaltung ableisten. Robin Schmidt wird in der Kita BorngartenstraĂ&#x;e und Ayar Didem in der Kita Horst-Schmidt-Ring eingesetzt. Anfang September steigt zudem Lukas Overath ein. Auch fĂźr den Bundesfreiwilligendienst konnten zwei Personen gewonnen werden. Philipp Allenberg und Sebastian Petri werden im Fachbereich „Soziales, Schule und Kultur“ eingesetzt. Unser Foto zeigt (von links): BĂźrgermeister Zimmer, Ayar Didem, Robin Schmidt, Philipp Allenberg, Angela Heyder, Sebastian Petri, KĂźbra Aydin und Christiane Adler (Leiterin des Ressorts „Personaldienste“). (DZ-Foto: sd)

MIT FAHNE, ABER OHNE MEDAILLE lieĂ&#x;en sich die Spieler der deutschen Ăœ50-Nationalmannschaft, zu der mit Rainer Greunke (hinten links) und Thomas Arnold (Nummer 11) auch zwei Langener Korbjäger-Urgesteine zählen, bei der im litauischen Kaunas Ăźber die BĂźhne gegangenen „Maxibasketball-Europameisterschaft“ ablichten. Hinter diesem WortungetĂźm verbergen sich gleichzeitig ausgetragene Titelkämpfe in insgesamt 13 Altersklassen – bei den Herren von Ăœ30 bis Ăœ70, bei den Damen von Ăœ30 bis Ăœ55 –, bei denen Ăźber 1.500 ältere Semester um den Sieg kämpfen. Davon war das deutsche Team in diesem Jahr indes weit entfernt. Nach einer 63:66-Niederlage gegen Russland B und einem 63:50-Sieg gegen die Slowakei in der Vorrunde trafen die „germanischen Altstars“ im Viertelfinale auf Russland A und zogen mit 43:58 deutlich den KĂźrzeren. Somit ging’s fĂźr Greunke, Arnold und Co. „nur noch“ um die Plätze 9 bis 12, und nach einer deutlichen Schlappe gegen Russland B (56:87) sowie einem 61:46-Erfolg Ăźber Tschechien belegte das deutsche Team Platz 11 unter 20 teilnehmenden Mannschaften. In den Schatten gestellt wurde diese Platzierung von den Ăœ45-Damen, die sich – gecoacht von Thomas Arnold – bis ins Finale kämpften, dort aber Lettland geschlagen geben mussten. Doch immerhin ging so auch eine Silbermedaille nach Langen. (hs/DZ-Foto: p)

Rodgau (DZ/kĂś) – Alle Jahre wieder: Der Verein „Gemeinsam mit Behinderten“ ruft... Und sportliche Zeitgenossen pilgern in groĂ&#x;er Zahl auf das Gelände des TSV Dudenhofen an der OpelstraĂ&#x;e, um sich unter Benefiz-Vorzeichen als Beinarbeiter zu betätigen, beklatscht von nicht minder motivierten Zuschauern in Spenderlaune. So soll es auch bei der Auflage 2012 sein, sprich: Beim Rodgauer 24-Stunden-Lauf, der am Samstag (8.) um 12 Uhr „angeschossen“ und am Sonntagmittag abgeläutet wird. Sowohl Mannschaften als auch Einzelstarter nehmen die DurchalteHerausforderung in Angriff. Mit jeder gelaufenen Sport-

platzrunde flieĂ&#x;t Spendengeld auf das Konto der Organisatoren, die damit ihre Projekte fĂźr behinderte Menschen im JĂźgesheimer Ortskern („Haus Emmanuel“ plus Neubau, kurz vor der Fertigstellung befindlich) finanzieren und sozialnachhaltiges Engagement garantieren kĂśnnen. Die Laufveranstaltung, die alljährlich einen ErlĂśs von rund 100.000 Euro in die Kasse spĂźlt, wird auch in diesem Jahr mit einem Unterhaltungsprogramm abgerundet. Bewirtung, Live-Musik, Aktionen fĂźr Kinder, prächtig illuminierte HeiĂ&#x;luftballons: 24 Stunden lang sollen die Begriffe „Langeweile“ und „Duchhänger“ tabu sein.

„Ich wähle Dieter Zimmer, weil er ein sympathischer und kompetenter BĂźrgermeister ist.“ Waltraud Zimmer, Sprendlingen

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DIE LANGENER KINOS ...mehr als nur Film und die

Dreieich-Zeitung präsentieren „DIE FILM AUSLESE“

Die Rejoice-Familie feiert Kulturhalle mutiert zum Musikbahnhof RĂśdermark (DZ/kĂś) – Sein 25-jähriges Bestehen feiert der RĂśdermärker RejoiceChor mit einem groĂ&#x;en Musikbahnhof. Schauplatz ist die Kulturhalle im Ober-Rodener Ortskern. Dort beginnt am kommenden Samstag (8.) um 19.30 Uhr ein Gospelkonzert mit stattlicher Besetzung. Verstärkung erhalten die Jubilare, die ihr Repertoire auf-

Holzkunst in „St. Cäcilia“ Heusenstamm (DZ/hs) – Anlässlich des „Tags des offenen Denkmals“, der am Sonntag (9.) begangen wird und sich vor allem dem Naturstoff Holz widmet, kĂśnnen Interessierte ab 15 Uhr die katholische St. Cäcilia-Kirche, SchlossstraĂ&#x;e 6, unter die Lupe nehmen. Dabei werden Dr. Roland Krebs und Herbert Margraf den Besuchern einerseits zeigen, in welchen Bereichen des Gotteshauses Holz verarbeitet worden ist. Andererseits sollen die beiden KĂźnstler in den Fokus gerĂźckt werden, die diese vielfältige Holzkunst geschaffen haben: der WĂźrzburger Hofbildhauer Johann Wolfgang von Auwera und der Mainzer Hofschreiner Franz Anton Herrmann. Der Eintritt zu der vom Ăśrtlichen FĂśrderverein „Balthasar Neumann“ sowie dem Geschichts- und Heimatverein organisierten FĂźhrung ist frei, um Spenden wird gebeten.

fächern werden, von der Dortmunder Gruppe „Just Gospel“. Am Sonntag (9.) haben die Nachwuchs-Formationen „Rejoice-Kids“ und „RejoiceTeens“ ihren Auftritt. Ab 15 Uhr präsentieren sie das Musical „KĂśnig der LĂśwen“ auf der Kulturhallen-BĂźhne. Ein Gospel-Workshop, der Freude am Gesang unter religiĂśsen Vorzeichen vermitteln soll, rundet das Festwochenende ab. Nähere AuskĂźnfte, Anmeldung, Kartenvorverkauf: Als Anlaufstellen fĂźr all diese Dinge fungieren die Kelterei Schwarzkopf im Stadtteil Urberach, Darmstädter StraĂ&#x;e 80, und die Versicherungsagentur der HUK-Coburg in Ober-Roden, Dieburger StraĂ&#x;e 18.

„BUCK – DER WAHRE PFERDEFLĂœSTERER“ lautet der Titel einer „auĂ&#x;ergewĂśhnlichen Dokumentation“ Ăźber den Cowboy Buck Brannaman, der einen einzigartigen Weg fand, mit Pferden zu kommunizieren und damit Buch und Film „Der PferdeflĂźsterer“ inspiriert hat. Der Streifen wird innerhalb der im Langener Lichtburg-Kino, BahnstraĂ&#x;e 73b, Ăźber die Leinwand flimmernden Reihe „Filmauslese“ am Montag (10.) ab 20.30 Uhr und am Mittwoch (12.) ab 18 Uhr gezeigt wird. (hs/DZ-Foto: Verleiher)

„2 fĂźr 1 – Ticket“ Bitte Gutschein ausschneiden und mitbringen. Bei Vorlage dieses Gutscheins erhalten Sie 2 Tickets zum Preis von einem. (Keine weiteren ErmäĂ&#x;igungen mĂśglich.)

„Ich wähle Dieter Zimmer, weil er bewiesen hat, dass er einer von uns ist und bestimmt bleiben wird.“ Manfred Bambach, Dreieichenhain

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„Festa Italiana“ in der Kirche Rodgau (DZ/kĂś) – „Italien, Tenorgesang, Kerzenschein... Es ist eine Abendveranstaltung mit GänsehautgefĂźhl zu erwarten.“ Mit diesen Worten werben der Verein „Starke Hilfe Rodgau“ und die evangelische Kirchengemeinde Dudenhofen fĂźr ein Benefizkonzert. Dessen ErlĂśs soll sozialen Projekten zugute kommen. Der Tenor Vincenzo di Rosa und der Pianist Georgi Mundrov werden am Samstag (8.) ab 19.30 Uhr im Gotteshaus der Protestanten, KirchstraĂ&#x;e 2-4, ein Lieder-Programm unter dem Titel „Una Festa Italiana“ präsentieren. Eintrittskarten zum Preis von 9 Euro sind an der Abendkasse erhältlich.

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Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

Wirtschaft Residenzen brauchen Inhalte Sommerinterview mit Vetter & Partner „Seniorenresidenzen müssen mehr bieten als nur stufenfreie Grundrisse“, sagen Boris Vetter und Heiko Saßmannshausen. Im Gespräch beziehen sie Position zum derzeitigen Angebot an Seniorenimmobilien. Und sie erzählen, worauf es wirklich ankommt. Von Simone Baldus Vetter & Partner bezeichnet sich als Spezialist für Seniorenimmobilien. Was macht Sie zu Experten auf diesem Gebiet? Boris Vetter: Unsere Residenzen sind maßgeschneidert auf die Anforderungen der Bewohner sowie der Städte und Kommunen an seniorengerechtes Wohnen. Keine Residenz gleicht der anderen. Wir kennen die Wünsche der Interessenten und berücksichtigen diese konsequent in unseren Bauvorhaben. Über 25 Jahre ist unser Unternehmen schon am Markt, seit zwölf Jahren sind Seniorenimmobilien unser Kerngeschäft. Unser Team hat viel Erfahrung darin, Residenzen verschiedener Größenordnungen und an unterschiedlichen Standorten zu realisieren. Heiko Saßmannshausen: Darüber hinaus prüfen unabhängige Experten bereits in der Planungsphase die Wohnum-

gebung und die Infrastruktur der künftigen Residenz. Nur wenn die Voraussetzungen optimal sind, wird mit dem Bau begonnen. Was unterscheidet Ihre Residenzen von den anderen auf dem Markt? Boris Vetter: Dort, wo viele andere Anbieter aufhören, fangen wir erst an. Es reicht nicht, eine Residenz mit einem Aufzug auszustatten, einen Gemeinschaftsraum anzubieten und dann den Stempel „seniorengerecht“ auf das Exposé zu drücken. Unsere Residenzen werden den Wünschen der Bewohner wirklich gerecht. Neben den üblichen Anforderungen wie einem barrierefreien Grundriss, Aufzügen oder ebenerdigen Duschwannen haben wir auch das Lebensgefühl der Bewohner im Blick. Was heißt das konkret? Heiko Saßmannshausen: Unsere Residenzen bieten den Bewohnern hohen Komfort. Videogegensprechanlage, Parkettböden, elektrische Rollläden, Balkon und Terrasse gehören zum Standard. Viele Details können individuell gestaltet werden. Ein besonderes Highlight sind die großzügigen Gemeinschaftsräume wie Kaminzimmer, Bibliothek, Wellnessbereich sowie gepflegte Außenanlagen. Die modernen Eigentumswohnungen sind

jekt haben wir auch immer auch für Berufstätige ab 50 Und das kommt an? Jahren interessant. Unsere Re- Boris Vetter: Die Rückmeldun- das soziale Umfeld im Blick. sidenzen sind eben keine gen, die wir erhalten, sind in Unsere Residenzen bilden der Regel sehr positiv. Seit wichtige Netzwerke im Viertel, Alten- oder Pflegeheime. Boris Vetter: Die Menschen dem Bau unserer ersten Resi- die auch Menschen aus der wollen nicht in eine rein denz bis zu den gegenwärtigen Umgebung offen stehen. Seniozweckmäßige Wohnanlage zie- Projekten haben wir viel dazu- rencafés, diverse Kursangehen und dort in einem kleinen gelernt. Wir gehen regelmäßig bote und andere gemeinsame Zimmer ihr Dasein fristen. Re- in die Eigentümerversamm- Aktivitäten fördern die nachsidenzen müssen mit echten In- lungen und hören den Bewoh- barschaftlichen Beziehungen. Alte Freundhalten gefüllt schaften könwerden. Zwei nen gepflegt Drittel der und neue geDeutschen ab schlossen 50 Jahren bewerden. Aufvorzugen laut grund ihrer Emnid ein sehr guten selbstbeLage und Verstimmtes kehrsanbinWohnen in dung sind der eigenen unsere ResiWohnung denzen beoder im eigequem ernen Haus. Unreichbar. So sere Resiprofitieren denzen bieten auch Außengenau das stehende von und mehr: Die B e w o h n e r Zwei Dauerarbeiter, die sich auch privat verstehen: Boris Vetter unseren Bauprojekten. wohnen in (rechts) und Heiko Saßmannshausen Der wechselihren eigenen vier Wänden und genießen ein nern aufmerksam zu. Kritik hafte Sommer geht bald zu hohes Maß an Komfort und Le- nehmen wir zum Anlass, unse- Ende. Haben Sie ein Sombensqualität. Wenn sie Unter- ren Job noch besser zu ma- merloch auf dem Immobistützung benötigen, dann chen. Die Wünsche und lienmarkt gespürt? Saßmannshausen: können Sie diese ganz nach Be- Anforderungen der Bewohner Heiko darf von dem im Haus ansässi- werden vor Ort umgesetzt und (lacht) Nein, im Gegenteil. Trotz gen Pflegedienst erhalten. gehen in den Bau neuer Resi- viel regnerischem Wetter hatten wir einen heißen ImmobiSelbständigkeit und Wahlfrei- denzen ein. Saßmannshausen: liensommer. Wir haben gerade heit bleiben bis ins hohe Alter Heiko Neben dem konkreten Baupro- wieder innerhalb sehr kurzer erhalten.

Zeit zwei Residenzen ausverkauft. Dann ist es also schwer, eine Ihrer Eigentumswohnungen zu ergattern? Boris Vetter: Wir inserieren regelmäßig, sobald ein neues Objekt zum Verkauf steht. In jedem Fall ist es gut, sich bei Interesse frühzeitig in unserer Kartei vormerken zu lassen. Wir haben auch schon wieder mehrere Projekte in Planung. Können Sie dazu schon Genaueres sagen? Heiko Saßmannshausen: (zögert kurz) Ich denke, wir können schon sagen, dass im Raum Frankfurt und im Raum Wiesbaden zwei neue Residenzen entstehen werden. Wie wird sich der Markt für Seniorenimmobilien weiterentwickeln? Boris Vetter: Die Deutschen werden bekanntlich immer älter. Im Jahr 2030 wird fast ein Drittel der Bevölkerung älter als 65 Jahre sein. Seniorengerechte Wohnungen sind jedoch schon heute Mangelware. Der Bedarf wird also weiter steigen. Heiko Saßmannshausen: Der Markt wird sich infolge dessen weiter ausdifferenzieren. Neben den klassischen Pflegeheimen wird es eine breite Vielfalt an Wohneinrichtungen geben. Senioren werden sich sehr genau nach einem passen-

den Angebot umschauen. Durchsetzen werden sich Konzepte, die ein hohes Niveau an Lebensqualität und ein maßgeschneidertes Betreuungsangebot bieten. Und wie ist Vetter & Partner für die Zukunft aufgestellt? Boris Vetter: Wir werden unsere Rolle als Marktführer für Seniorenimmobilien im RheinMain-Gebiet weiter ausbauen. Mit unseren engagierten Kollegen sind wir bestens darauf vorbereitet. Wir bleiben mit dem Ohr am Markt, um mit unseren Residenzen noch passgenauer die Wünsche der Bewohner zu treffen. Heiko Saßmannshausen: Seniorengerechte Eigentumswohnungen sind auch zunehmend für Kapitalanleger interessant. Unsere Eigenmarke „Rendite 50 Plus“, die eine sichere Immobilienanlage bei überdurchschnittlicher Rentabilität bietet, trifft auf immer mehr Resonanz. Dieses Segment werden wir noch intensiver ausbauen. Würden Sie Ihre Residenzen auch Ihren Freunden und Verwandten empfehlen? Heiko Saßmannshausen: Ja, warum nicht? Das habe ich schon mehrfach getan. Boris Vetter: Wir selbst haben in unseren Residenzen bereits Eigentum erworben. Eine Kollegin ist dort schon eingezogen.

Harry Rowohlt markiert den Auftakt der Kultursaison in Dietzenbach Kiss-Tribute-Band, Murat Topal und eine Zarah-Leander-Revue sind ebenfalls im September zu sehen Dietzenbach (DZ/kö) – Sie steht in den Startlöchern, die Spielzeit 2012/2013 im Dietzenbacher Bürgerhaus – und sie wird bunt. Ob Musik oder Comedy, Kabarett, Theater

oder Lesung... Für jeden Geschmack, so die Programmplaner der Stadtmarketing-Agentur, werde etwas Passendes geboten. Los geht es gleich mit einem echten „Naturereignis“.

„Zimmer mit Aussicht … auf meine Stimme, weil er sich im sozialen Bereich immer stark gemacht hat.“ Gudrun Trauner, Sprendlingen

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Am Donnerstag, 6. September, wird Harry Rowohlt eine Lesung zelebrieren. An Vorschusslorbeeren herrscht kein Mangel. „Sprachbrillante Feuerwerke aus Kolumnen, Briefen, Vierzeilern, Kommentaren, Anekdoten und Dialogen mit dem Publikum“ werden in Aussicht gestellt. Der Übersetzer, Vorlesekünstler und Gelegenheits-Schauspieler der „Lindenstrasse“ besitzt bei alledem eine Stimme, deren tiefe Schwingung vom Ohr bis in die Magengegend „wandert“ und dort für angenehmes

Kribbeln sorgt. Wer es lieber rockig und laut mag, ist bei den „Tribute-Konzerten“ genau richtig. In Kooperation mit dem Autohaus Kunzmann finden 2012 noch drei Veranstaltungen der Reihe „Party und Musik“ statt. Den Anfang machen am 14. September die diesjährigen „Hessen-Rockt“-

Gewinner der Kiss-TributeBand. Sie covern nicht nur einfach die Lieder ihrer Idole. Auch in Sachen Make-Up, Kostüme und Show stehen sie dem Original in nichts nach. Komisch wird es, wenn Comedy- und Kabarettkünstler die Bühne betreten. Murat Topal präsentiert seinen Fans mit „Apfelstrudel trifft Baklava“ am 28. September eine Auswahl seiner persönlichen Lieblingsnummern und zugleich eine Mischung aus pointiertem Witz und zündender Musik. Natürlich darf auch das Theater-Abonnement im Bürger-

haus nicht fehlen. Ab dem 30. September werden wieder Dramen und Komödien zu sehen sein. Zum Auftakt hebt sich der Vorhang für eine Zarah-Leander-Revue mit dem

„Ich wähle Dieter Zimmer, weil er politische Erfahrung mitbringt und sich im Amt bewiesen hat.“ Jan Eric Filipczak, Sprendlingen

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Auf die Pflege kommt es an Werterhalt bei Orientteppichen Damit Orientteppiche lange ihren Wert behalten, brauchen sie eine gute Pflege. Wer die Lebensdauer des guten Stücks verlängern will, bringt es am besten zu einem Fachhändler – dann kann mit der Reinigung nichts schiefgehen, rät das „Teppichhaus“ in Gravenbruch.

BILINGUALE BÜCHER helfen nicht nur Kindern, Deutsch als Zweitsprache zu erlernen, sondern auch deren Müttern. Das haben fünf ehemalige und aktuelle Teilnehmerinnen der „Mama lernt Deutsch“-Kurse an der Egelsbacher Wilhelm-Leuschner-Schule erkannt, die mit dem zweisprachigen Kinderbuch „Das Allerwichtigste“ gearbeitet hatten. Und weil ihnen diese Lektüre so gut gefallen hat, haben sie das Werk auf eigene Faust jüngst in die Sprachen Urdu, Persisch und Arabisch übersetzt. Drei Exemplare des nunmehr dreisprachigen Buches haben die „Hobby-Übersetzerinnen“ der Schülerbücherei zur Verfügung gestellt, und die Mütter der „Bili-Gruppe“ werden das ganz besondere Druckerzeugnis demnächst in Klassen vorstellen, in denen auch Kinder aus Pakistan, Iran, Afghanistan oder aus dem arabischen Raum unterrichtet werden. „Das wird für unsere Kinder sicher ein besonderes Erlebnis sein, denn sie stehen dann einmal im Mittelpunkt, weil sie etwas beherrschen, was die anderen Kinder nicht können“, freut sich Wajiha Niaz aus Afghanistan schon jetzt darauf, „dass wir dann sozusagen unsere Mutterprachen zelebrieren können“. Das Foto zeigt (hinten von links) . Shamim Akhtar, Saima Hussain und Kursleiterin Nadja Aboulenein sowie (vorne von links) Wajiha Niaz und Mahnaz Deghan Mir. Es fehlt Khawla Zeriq. (hs/DZ-Foto: p)

Die Reinigung ist aufwendig: Viele Teppiche müssen vor dem Waschen geklopft werden. Auf einer eigens entwikkelten Klopfmaschine wird ein Teppich vor der Wäsche entstaubt. Dadurch wird der Schmutz, der oft tief in die Knoten eingetreten worden ist, gelöst. Dann erst ist der Teppich bereit für die Wäsche. Zunächst werden die Teppiche intensiv gewaschen,

Titel „Der Wind hat mir ein Lied erzählt“. Eintrittskarten sind im Vorverkauf an der Kasse des Kultur-Kuppelbaus am Europaplatz, Telefon (06074) 373335, erhältlich.

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offene Seitenränder oder Unterkanten, dann ist es höchste Zeit, ihn restaurieren zu lassen. Dabei ist nicht nur der Wert des Stücks zu berücksichtigen, dann geschleudert und schließlich in die Trockenkammer gebracht. Unebenheiten und raue Oberflächen werden mit einer Schermaschine geglättet. Starke Sauggeräte befreien die Teppiche auch von fein- sondern auch die Nutzungssten Staub, Sand- und Faser- dauer abzuwägen. Bei der Restaurierung muss nicht resten. nur auf die technischen Strukturen wie Knotenart, Anzahl der Schussfäden oder Anordnung der Kettfäden geachtet werden. Fachleute werden diese wichtigen Eigenschaften eines Teppichs ebenso berückHat ein Teppich abgetretene sichtigen, wie die MateriaStellen, Risse oder Löcher, lien, mit denen Restaurie-

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rungen vorgenommen werden. Die für die Restaurierung verwendete Wolle, Seide oder Baumwolle wird oft extra nachgefärbt. Bei antiken Stücken wird zudem feinste handversponnene Wolle zur Ergänzung und zum Aufknüpfen von Löchern oder Rissen benutzt.

Teppichhaus und Kunstgalerie Am Forsthaus Gravenbruch 3 63263 Neu-Isenburg/ Gravenbruch Telefon (06102) 8629807 Öffnungszeiten: Mo. - Sa. 10 - 19 Uhr


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Regionales

Riverboat-Shuffle und 33-Jahre-Gala

Heiß aufs Konzert: „Vocomotion“

Jazzclub Rödermark/Rodgau hat im Herbst viel zu bieten

Kinder- und Jugendchor als Verstärkung – Wer singt mit?

Rödermark (DZ/kö) – Seinen 33. Geburtstag feiert der Jazzclub Rödermark/Rodgau im allmählich auf die Zielgerade einbiegenden Jahr 2012. Grund genug, dem Publikum in der Herbstsaison all das zu bieten, was die Gemeinschaft der Genre-Liebhaber auf der urigen Kellerbühne in OberRoden, Friedrich-Ebert-Straße, seit 1979 zu schätzen weiß. New-Orleans-Jazz, Swing, Boogie-Woogie, Dixie, Latin, Blues und eine Prise Rock-Pop-Jazz sind im musikalischen Füllhorn zu finden. Eingeläutet wird die neue Veranstaltungsstaffel am Samstag, 8. Septem-

Dietzenbach (DZ/kö) – Bei hochsommerlich-heißen Temperaturen und bestens gelaunt: So absolvierten die Frauen und Männer des 2008 von Stephanie Miceli gegründeten Dietzenbacher Chores „Vocomotion“ ein „Trainingslager“ (Foto). Geprobt wurde für ein Ereignis, das in vermutlich deutlich weniger aufgeheizter Atmosphäre stattfinden wird. Im Herbst, wenn die Blätter fallen, sollen im Bürgerhaus am Europaplatz die Herzen höher schlagen. Am Samstag, 6. Oktober, firmiert das Konzert der 60-köpfigen Formation ab 20 Uhr unter dem Titel „That’s what friends are for“. Die Überschrift ist Programm. Ein Repertoire, das die Freunde der Sparten Rock, Pop und Musical gleichermaßen an-

ber. Ab 20 Uhr ist die Formation „Hot Four Creole“ (Foto) zu Gast im Jazzkeller. Ein nostalgisch angehauchtes Hörerlebnis stellt die Club-Vorsitzende Sylvia Altenberg in Aussicht. Zitat: „Aufregend und ungestüm wie die wilden 20er, charmant und ein bisschen frech, mit viel guter Laune im Gepäck – das sind die heißen Vier.“ Ein Programm-Höhepunkt im Zyklus bis zum Jahreswechsel: Zur Riverboat-Shuffle auf dem Main mit „Les Haricots Rouges“ und dem ChristophOeser-Trio wird am Samstag, 22. September, eingeladen.

„Ich wähle Dieter Zimmer, weil er sich im Sozialwesen der Stadt gut auskennt und sich weiterhin dafür einsetzt.“ Lilo Minten, Offenthal l Bürgermeisterwah2012 r be em pt Se . am 16

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„Party-Stimmung“ lautet das Motto auf der Strecke zwischen Seligenstadt und Aschaffenburg. Am Samstag, 3. November, steigt im Souterrain-Zuhause des Clubs eine 33-Jahre-Gala. Die Barrelhouse- und die Allotria Jazzband spielen das Geburtstagsständchen – und natürlich viel, viel mehr. Mit dem obligatorischen Gospel-Blues-Konzert „It’s Christmas Time in Rödermark“ klingt das diesjährige Programm am 22. Dezember aus. Erwartet wird die Sängerin Angela Brown. Was der Reigen darüber hinaus zu bieten hat, wo die aktuelle Programmbroschüre erhältlich ist und was die Eintrittskarten im Vorverkauf kosten: Unter Telefon (06074) 99892 gibt’s Aufklärung. (DZ-Foto: p)

sprechen und begeistern soll, wird unter Micelis Leitung erarbeitet. Von „Stairway to heaven“ über „One moment in time“ und Melodien aus „König der Löwen“ bis hin zu zeitgenössisch-deutschem Liedgut der Sparte „Verkaufserfolg“, beispielsweise „Geboren um zu leben“ und „Dieser Weg“, soll der musikalische Bogen gespannt werden. Eine Live-Band und ein Kinder- und Jugendchor, der eigens für das Konzert als zeitlich befristetes Projekt aus der Taufe gehoben wird, sind als „Vocomotion“-Begleiter vorgesehen. Junge Dietzenbacher und Nachwuchs aus den Nachbarstädten, vereint unter dem Motto „Spaß am Gesang“: Dieses Szenario hat Miceli vor Augen, wenn es im September

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darum geht, moderne Pop-Balladen einzustudieren. An der Stimme „feilen“, das Gemeinschaftsgefühl und das Kribbeln beim Auftritt genießen, alles kostenfrei... Es gebe ausreichend Argumente, sich einen Ruck zu geben und mitzusingen, betont die „Mutter“ des Chores und hofft auf guten Zuspruch bei der Kinderund Jugendaktion. Die Altersgruppe „7 bis 17“ darf sich angesprochen fühlen. Interessierte Mädchen und Jungen sollten unter der Rufnummer (0177) 4885999 Kontakt aufnehmnen. Eintrittskarten für die Chor-

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Gala am 6. Oktober sind zum Preis von 15,50 Euro im Vorverkauf an der Kasse des Bürgerhauses, Telefon (06074) 373335, erhältlich. Ermäßigte Tickets kosten 13,50 Euro. (DZ-Foto: p)

„Ich wähle Dieter Zimmer, weil er sich für Vereine und Verbände stark gemacht hat.“ Gigi Eschmann, Sprendlingen

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Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

Garten im Herbst Blau machen im Garten

Die Dreieich-Zeitung verlost:

Pflanzenvielfalt gibt es auch in der Lieblingsfarbe (DZ/gp) – Die Farbe Blau ist in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes. Als beliebteste Farbe der Deutschen liegt sie in verschiedensten Umfragen konstant an erster Stelle. Überraschenderweise steht Blau sowohl bei Männern als auch bei Frauen ganz oben in der Liste der Lieblingsfarben. Blau begegnet uns als Farbe des Himmels jeden Tag in ganz verschiedenen Nuancen, vom kaum wahrnehmbaren Himmelsblau bis hin zu dem fast magisch anmutenden dunklen Farbton der Blauen Stunde, jener stimmungsvollen Zeit, die zwischen Sonnenuntergang und Dunkelheit liegt.

D

ie „blaue Blume“ war eines der wichtigsten Symbole aus der Zeit der Romantik, basierend auf der Bedeutung, die Novalis ihr verlieh. Sie stand für die Ferne, für Hoffnung, Sehnsucht und das Streben nach Unerreichbarem. Doch Blau ist auch eine ganz praktische Farbe. Sie kann kleinen Gärten optisch mehr Tiefe verleihen, zusammen

mit Weiß wirkt sie sehr erfrischend und sie erinnert an die Weite des Himmels und des Meeres. Blau passt gut zu allen anderen Farben und ist insbesondere zusammen mit Rosen sehr eindrucksvoll, denn bei ihnen gibt es diese Blütenfarbe nicht. Ganz anders bei Rittersporn (Delphinium) und Immergrün (Vinca minor). Bei diesen Pflanzen ist Blau be-

sonders stark verbreitet. So reicht das Spektrum der Blautöne beim imposanten Rittersporn vom zarten Hellblau bis hin zu tief dunkelblauen und violetten Tönen. Diese eindrucksvolle Staude hat lange Blütenkerzen. Wenn der Garten relativ klein ist und mannshohe Rittersporne zu mächtig wirken, lassen sich im großen Sortiment dieser Prachtstauden auch einige fin-

Breitwiesenring 9A · 63110 Rodgau (NR) · Fax: 0 6106 / 2 59 96 68

den, die nur etwa einen Meter hoch werden. Es gibt auch Sorten, die weiß oder rosa blühen, doch es ist die Farbe des Himmels, die das Sortiment dominiert. Auch beim Immergrün ist die Farbe Blau vorherrschend. Dieser kleine, wintergrüne Bodendecker ist ideal für halbschattige bis schattige Standorte mit lockerem Boden. Das heimische Immergrün - Vinca minor - hat wie die meisten Sorten blaue Blüten. Sie bestehen aus fünf Blütenblättern und wirken wie kleine Windräder. Am besten ist es, eine der vielen Sorten zu pflanzen, denn sie sind langlebiger und blühfreudiger als die Art. Neben den vielen blau blühenden gibt es auch einige weiß oder violettrot blühende Sorten. Das eine oder andere Immergrün überrascht außerdem mit weiß- oder gelbgrünen Blättern. Die Farbe Blau hat im Garten vielfältige Erscheinungsformen, denn neben blauen Blüten gibt es auch blaue Früchte und Nadeln in bläulichem Ton. Besonders interessant und wenig bekannt ist der Blauschotenstrauch (Decaisnea fargesii). Dieser etwa drei bis fünf Meter hohe Strauch stammt aus China. Er gedeiht in hiesigen Breiten am besten an einem geschützten, sonnigen und warmen Standort, zum Beispiel in einem Innenhof. Aus den im Mai und Juni erscheinenden Blüten entwikkeln sich im September dicke, bis etwa zehn Zentimeter lange Balgfrüchte. Ihre Form erinnert an die Schoten dicker Bohnen, doch sie sind nicht grün, sondern auffallend blau gefärbt. Auch das Herbst laub des Blauschotenstrauches fällt auf, denn es leuchtet goldgelb. Nicht nur Ziergehölze beeindrucken mit der Farbe Blau, auch bei einigen Obstgehölzen kommt diese Farbe vor. Die im August und September Herbst reifenden Pflaumen und Zwetschen haben oft eine blaue bis blauviolette Farbe. Häufig werden die Bezeichnungen Pflaume und Zwetsche gleichbedeutend benutzt, doch genau genommen sind die Zwetschen eine Unterkategorie der Pflaumen. Die Unterschiede

5 x 2 Tickets für das „Fürstliche Gartenfest“ DER COUNTDOWN LÄUFT: In knapp einer Woche (vom 14. bis 16. September) ist es soweit, dann geht die sechste Auflage des „Fürstlichen Gartenfestes“ auf dem Areal von Schloss Wolfsgarten bei Langen über die Bühne. Dabei werden diese als edle Gehölze verkleideten, „Magic Movers“ genannten professionellen Tänzer sicherlich ebenso für Aufsehen sorgen wie die „Windfeen“ der Künstlerin Barbara Jamin-Sassmanshausen – laut Ankündigung „traumhafte Geschöpfe mit schmaler Taille und weiblichen Rundungen, entstanden aus biegsamen Weidenruten“. Aber auch weitere „Bäume in Form“ (so das diesjährige Sonderthema), darunter Bonsais und mächtige Baumfarne, zählen zu den Exponaten, und selbstverständlich herrscht auch an Accessoires wie Kugeln, Säulen und Pyramiden sowie Blumenzwiebeln aller Arten kein Mangel. Weitere Infos zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen gibt’s im Internet (www.gartenfest.de). (hs/DZ-Foto: fg) Wer zwei Karten gewinnen möchte, schickt bis kommenden Montag, 10. September, eine Postkarte an die Dreieich-Zeitung, Stichwort „Gartenfest“, Postfach 1429, 63204 Langen, oder ein Fax an die Nummer (06105) 98023-941 oder eine E-Mail an die Adresse verlosung@dreieich-zeitung.de. Bitte Rufnummer tagsüber nicht vergessen!

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sind manchmal kaum sichtbar. Allgemein kann gesagt werden, dass Pflaumen meist größer und rundlicher geformt sind, während Zwetschen eine eher ovale Form haben und eine markante Naht aufweisen. Direkt vom Baum gegessen schmecken sie alle sehr gut, doch als Kuchenbelag eignen sich Zwetschen besser, denn bei ihnen lösen sich die Steine leichter vom Fruchtfleisch. Wer nur für einen einzigen Obstbaum Platz hat, sollte bei der Auswahl auf eine selbstbefruchtende Sorte achten. Wenn die zur Verfügung stehende Fläche sehr klein ist, kann auch ein Säulenobstbaum gepflanzt werden. So gibt es selbst für kleinste Stadtgärten und Balkone Obstbäume, die ihre Umgebung im Frühjahr mit Blüten und im Herbst mit schönen, aromatischen und gesunden Früchten bereichern. Auch bei den Nadeln mancher Gehölze findet sich die Farbe Blau. Einige Nadelbäume haben blaugrüne oder blaugraue Schuppen oder Nadeln. Eine besondere Pflanzenschönheit ist die Blaue Mädchen-Kiefer (Pinus parviflora ‚Glauca‘). Weil sie, wie die meisten Nadelbäume, immergrün ist, bringt sie sogar im Winter Farbe in den Garten . Sie hat feine bläuliche Nadeln, die jeweils zu fünft zusammenstehen und stark gedreht sind. An den Enden der Triebe befinden sich besonders viele Nadeln, so dass ein pinselartiger Eindruck entsteht. Schon als junge Pflanze bildet diese Kiefernsorte viele dekorative Zapfen. Ihre außergewöhnliche, etwas unregelmäßige Wuchsform kommt am besten im Einzelstand zur Geltung. Wer seinen Garten oder ein Beet so gestalten möchte, dass Blau dominiert, wird im Gartencenter oder in der Baumschule eine Fülle weiterer dazu passender Gehölze und Stauden finden.


Dreieich-Zeitung, 6. September 2012

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