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Dreieich-Zeitung Rodgau | Rödermark Donnerstag, 28. Juni 2012

Ausgabe Nr. 26 E Seniorenhilfe Neue Nr. 1 in Rödermark heißt Renate Naumann

Fußball-EM 2012 Deutschland vor dem Sprung ins Finale

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Anzeigen-Hotline: 06105 98023-0 Neues Technikum Zeppelin Reimelt investiert in Rödermark

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Windenergie sorgt für Politwirbel

CDU fährt nach Geiselwind Rodgau (DZ/hs) – Bei der vom CDU-Ortsverband Weiskirchen für den 7. Juli geplanten Tagestour ins Freizeitland „Geiselwind“, wo zahlreiche Attraktionen für Jung und Alt auf die Besucher warten, sind noch einige Plätze frei. Los geht’s um 7.30 Uhr am Bürgerhaus Weiskirchen, die Rückfahrt ist gegen 18.15 Uhr vorgesehen. Für Fahrt und Eintritt werden 27 Euro fällig, Kinder unter 1,10 Meter Körpergröße sind mit 10 Euro dabei. Anmeldungen werden unter Telefon (06106) 15344 entgegengenommen.

SPD unterstellt CDU „falsches Spiel“ Rodgau (DZ/kö) – „Die CDU im Kreis Offenbach fordert, um das Großkraftwerk Staudinger eine Schutzzone mit einem Radius von 20 Kilometern einzurichten, in der die Windenergie-Nutzung ausgeschlossen wird. Begründet wird dies mit den bereits vorhandenen Belastungen der dortigen Bevölkerung. Die SPD-Rodgau weist diesen Vorstoß mit aller Entschiedenheit zurück.“ Mit diesen Sätzen beginnt eine Erklärung der Sozialdemokraten, die auf dem umweltpolitischen Terrain (mal wieder) Grundsätzliches an der Haltung der Union zu bemängeln haben.

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in „falsches Spiel“ unterstellen der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes, Jürgen Kaiser, und der Sprecher der sozialdemokratischen Fraktion im Stadtparlament, Ralf Kunert, ihren politischen Kontrahenten. Es sei zwar einerseits erfreulich, dass die CDU mittlerweile erkenne, dass das Kraftwerk in Großkrotzenburg eine „große Belastung für die Menschen in der Region“ darstelle. Gleichwohl werde einem Ausbau des MegaStromproduzenten nach wie vor das Wort geredet. Und auf die Frage, was der angestrebte Windenergie-Ausbau mit der Staudinger-Problematik zu tun habe, bleibe die Union eine konkrete Antwort schuldig. Quecksilber, Feinstaub, Kohlendioxid: Das seien doch keine Problembegriffe, die bei der Umwandlung von Wind in Energie auftauchten. Wohl aber bei den technischen Abläufen der von E.ON betriebenen Anlage am Main, geben Kaiser und Kunert zu bedenken. Sie fordern politische Glaubwürdigkeit: „Wenn die CDU im Kreis Offenbach gegen Windenergie ist, dann sollte sie so mutig sein und dies auch deutlich sagen.“ Es sei „unredlich, sich hinter fadenscheinigen Argumenten zu verstecken und der Öffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen. Eine mit konventionellen Großkraftwerken vergleichbare Belastung für die Umwelt Unsere Beilage heute:

stellt die Windenergie nicht dar. Das Gegenteil gilt: Eine ausreichende Anzahl von Windkraftwerken, auch in unserem Gebiet, trüge dazu bei, Kohlekraftwerke vom Typ Staudinger überflüssig zu machen. Das wäre eine wirkliche Entlastung für die Menschen in der Region“, heißt es in der Stellungnahme der SPD-Kommunalpolitiker. Die CDU solle ihr Versteckspiel aufgeben und sich für ausreichende Flächen-Ausweisungen für Windkraft-Anlagen in Rodgau und anderen Kommunen des hiesigen Landstrichs einsetzen, drängt auch Kaisers Stellvertreter Andreas Lämmermann die Union zu mehr Mut und Entschlusskraft beim Thema „Energiewende“. Sein Kommentar: Nur so, mit einem konsequenten Umsteuern hin zu den regenerativen Energieformen, könne „die Luft in unserer Region wieder besser werden“. Außerdem, so Lämmermanns Hinweis, würde das Klima geschont und die Energieversorgung ließe sich langfristig sichern (siehe dazu auch Artikel „Schwache Brise“ auf Seite 11).

Paris, Berlin: Chanson-Abend EIN NEUER FÜHRENDER KOPF, der sowohl das theoretisch-strategische Geschäft am Schreibtisch als auch die Praxis beim Stichwort „Dienstleistungen für die Bürger“ bestens kennt, hat bei den Stadtwerken in Rodgau angeheuert. Dieter Lindauer fungiert seit Anfang Juni als Leiter des kommunalen Unternehmens. Er soll für ein marktwirtschaftlich-profitables und zugleich ökologischinnovatives Profil sorgen. Windkraft, Photovoltaik, Biogas... Die Stichworte und Vorgaben, die die Kommunalpolitik diesbezüglich liefert, sind hinlänglich bekannt. Jetzt liegt es an Lindauer, entsprechende Weichen zu stellen. Man sei überzeugt, einen hochqualifizierten Profi verpflichtet zu haben, heißt es im Rathaus in Jügesheim. Der neue Stadtwerke-Chef kann große berufliche Erfahrung in die Waagschale werfen. In den zurückliegenden Jahren war er als kaufmännischer Leiter für die Stadtwerke-Offenbach-Holding und als Koordinator in Sachen „Abfallwirtschaft und Stadtreinigung“ für die Stadt Augsburg tätig. (kö/DZ-Foto: p)

Postversand der grünen Art Zusatzgebühr unterstützt verschiedene Ökoprojekte Rödermark (DZ/kö) – Im Rahmen des Programms „100 Kommunen für den Klimaschutz“ hat sich die Stadt Rödermark verpflichtet, beim Thema „Ausstoß von Kohlendioxid“ auf die Bremse zu treten. Jetzt folgt den Ankündigungen eine konkrete Tat in der Sparte „auf den Weg gebracht“. Eine Art „kleiner Ablasshandel“ beim Thema „Post-

verkehr“ ist zu vermelden. Seit Mitte Juni werden die Briefe der Stadtverwaltung mit dem Vermerk „GoGreen“ verschickt. Durch eine zusätzliche Gebühr, die bei derlei Sendungen anfällt, unterstützt die Deutsche Post verschiedene Ökoprojekte, um die bei der Beförderung und Zustellung entstehenden Emissionen global abzufedern

und – so das hehre Ziel des Projekts – für einen Ausgleich zu sorgen. Frei nach dem Motto: Abgase hier, Luftreinigung dort. Nach Angaben des Magistrats werden jährlich rund 55.000 Briefe mit dem Aufdruck „Stadt Rödermark“ verschickt.

Rodgau (DZ/kö) – „Ob Paris oder Berlin... Hauptsache Chansons“: Auf diese Formel bringen die Dietzenbacher Sängerinnen Ute Ratai und Irmela Senkbeil ihr neues Lieder-Programm, das sie am Samstag (30.) ab 20.30 Uhr – begleitet von dem Pianisten Michael Hittel – in der Open-Stage-Halle in Jügesheim, Stettiner Straße 17, präsentieren. Französische und deutsche Stücke aus der Glanzzeit der Chansons und Couplets werden erklingen, pendelnd zwischen sentimentalen und spöttisch-satirischen Anklängen. Eintrittskarten für den „Chante la vie“-Abend sind zum Vorverkaufspreis von zehn Euro bei „Sport Manus“, Telefon (06106) 80870, erhältlich. An der Abendkasse werden zwölf Euro pro Karte verlangt.

Alt trifft Jung in Indien „Rödermärker Film des Monats Juli“ läuft zweimal Rödermark (DZ/kö) – Älter werden nur diejenigen, die sich nichts mehr zutrauen. Für alle anderen gilt: Der Horizont ist noch längst nicht erreicht. Mit dieser „Moral von der Geschicht’“ kann der „Rödermärker Film des Monats Juli“ aufwarten. „The Best Exotic Marigold Ho-

tel“ wird an den kommenden beiden Dienstagen (3. und 10.) jeweils ab 20 Uhr im Kino „Neue Lichtspiele“ an der OberRodener Straße gezeigt. Mit Starbesetzung (inklusive Judi Dench) hat Regisseur John Madden die britische Komödie eingespielt. Ausgangspunkt der Handlung: Sieben Englän-

der im höheren Alter reisen nach Indien und landen im besagten Hotel, das seine besten Zeiten hinter sich hat, aber von einem jungen Manager wieder auf Vordermann gebracht werden soll. Ein heikel-heiteres Unterfangen... Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich.

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Dreieich-Zeitung, 28. Juni 2012

Blickpunkt Inhalt Sport auf Seite 4 Wirtschaft auf Seite 6 Politik auf Seite 8 Veranstaltungskalender auf Seite 9 + 10 Lokale & regionale Seiten auf Seite 11 - 17, darin: Fußball-EM 2012 auf Seite 14 + 15 Notfalldienste auf Seite 17 Bauen, Modernisieren und Energiesparen auf Seite 18 -22 Immobilienmarkt auf Seite 23 Stellenmarkt auf Seite 24 KFZ-Markt auf Seite 24 + 25 Kreuz & Quer auf Seite 27

Impressum Die Dreieich-Zeitung erscheint immer donnerstags. Herausgeber: Günther Medien GmbH Anschrift: Dreieich-Zeitung Postfach 1429, 63204 Langen, Dreieichstraße 4, 64546 Mörfelden-Walldorf Telefon 0 61 05 / 98 023 - 00 Telefax 0 61 05 / 98 023 - 900 Verantwortlich fur Anzeigen und Redaktion, sowie Verlagsleitung: Marc Stornfels marc.stornfels@dreieich-zeitung.de Zurzeit ist Anzeigenpreisliste Nr. 9 vom 1. September 2011 gultig. Gezeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder. Alle Angaben erfolgen nach bestemWissen, aber ohne Gewähr. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages. Druck: Print:Marketing & Sales GmbH Schumann Straße 19, 60325 Frankfurt am Main

Bekenntnis zur Ortsumfahrung Rentsch: Zeitplan „bis 2014“ steht Dreieich (DZ/jh) – Mit Wohlwollen hat der Offenthaler SPD-Vorsitzende Walter Haller ein Schreiben zur Kenntnis genommen, in dem sich der neue Hessische Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) zum zeitnahen Bau der Ostspange Offenthal bekennt. Diese durch das Land zu stemmende Straßenbaumaßnahme stehe in unmittelbarem Zusammenhang mit der Realisierung der Südumgehung Offenthal und genieße daher hohe Priorität. „Die Landesregierung wird die Maßnahme daher in den Entwurf des Landesstraßenbauhaushalts 2013/2014 zur Finanzierung ab 2013 aufnehmen. Die Entscheidung über die Bereitstellung der Baumittel trifft der Landtag mit der Verabschiedung des Haushaltsgesetzes“, so der Minister.

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ur Realisierung der Ostspange werde das zuständige Straßen- und Verkehrsmanagement „Hessen Mobil“ noch in diesem Jahr die Ausschreibung des Brückenbauwerks über die Bahnstrecke erstellen, sodass eine zeitnahe Veröffentlichung der Ausschreibung und die Vergabe der Bauleistungen nach der Mittelbereitstellung zügig erfolgen kann. Der Baubeginn der Brükke solle 2013 erfolgen. „Sie muss zunächst fertig gestellt werden, damit Erdtransporte für die Baumaßnahme auf der künftigen Straßentrasse durchgeführt werden können und nicht die Ortsdurchfahrt der L 3001 in Offenthal belasten“, so Rentsch. Die Erd- und Asphaltarbeiten sowie die Arbeiten für die Straßenausstattung (Schutzplanken, Schilder, Markierungen) seien für 2014 geplant. Der Zeitplan von „Hessen Mobil“ sehe daher die Fertigstellung der Ostspange im Jahr 2014 vor. Hallers Kommentar: „Ich hoffe jetzt nur, dass der Hessische Landtag diesem Haushaltsentwurf zustimmt, und die Mittel dann zur Verfügung stehen“. Noch einmal der Hintergrund: Die Ortsumfahrung Offenthal (Gesamtkosten: rund 16 Millionen Euro), die dem Stadtteil eine über 70-prozentige Verkehrsentlastung bescheren soll, besteht aus zwei Teilen. Die eigentliche Umgehung (Südumgehung, Teil A) beginnt (aus Richtung Langen) rund 300 Meter westlich von Offenthal am Knotenpunkt der B 486/L 3317 (Philippseicher Kreuzung), schwenkt in südöstlicher Richtung um den Dreieicher Stadtteil und mündet hinter Offenthal (in Richtung Rödermark) wieder auf die B

Ihr Kontakt: Buchhaltung: Monika Lang Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 20 Fax.: 0 61 05 / 98 023 - 920 monika.lang@dreieich-zeitung.de Redaktionsleitung: Jens Huhner Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 40 Fax.: 0 61 05 / 98 023 - 940 jens.huehner@dreieich-zeitung.de Vertriebsleitung: Roman Smolorz Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 61 Fax.: 0 61 05 / 98 023 - 961 roman.smolorz@dreieich-zeitung.de

Sarkoidose Kreis Offenbach (DZ/jh) – Das nächste Treffen des SarkoidoseGesprächskreises findet am Mittwoch (3. Juli) ab 19 Uhr in der Begegnungsstätte Winkelsmühle in Dreieichenhain statt. Als Referent wird der Psychologe Michael Gallisch erwartet, der sich zum Thema „Hilfreiches aus der psychologischen Schatztruhe“ äußern wird.

486. Die Gesamtlänge dieser Trasse beträgt rund 3,3 Kilometer. Für die Finanzierung zeichnet der Bund verantwortlich, der 12,2 Millionen Euro auf den Tisch legen muss. Ergänzt wird die Ortsumgehung durch den Neubau einer Landesstraße im Osten Offenthals, die die L 3001 und die B 486 verbindet. Der Bau dieser Ostspange (Teil B), die die Weiher- und die Bahnhofstraße entlasten soll, hat eine Länge von rund 660 Metern und kostet das zuständige Land rund 3,6 Millionen Euro. Die Planer gehen aktuell davon aus, dass Teil A bis zum Herbst 2013 für den Verkehr freigegeben werden kann. Der Streckenbau soll noch im laufenden Jahr ausgeschrieben werden, die Bagger sollen unmittelbar nach dem Ende der Frostperiode beginnen. Die Finanzierung dieser Haupttrasse durch den Bund ist laut „Hessen Mobil“-Angaben gesichert. Anders verhält es sich gegenwärtig noch mit dem vom Land Hessen zu bezahlenden Teil B. Über die Bereitstellung der Gelder werde in Wiesbaden aber erst im Zuge der Etatberatung für 2014 entschieden – und zwar durch den 2013 neu zu wählenden Landtag.

DEMONSTRATION und Streik in Rodgau: Mit öffentlich hör- und sichtbarem Protest machen Mitarbeiter des Gewürzmittelherstellers Kerry seit geraumer Zeit auf ihre missliche Situation aufmerksam. Am Dienstag dieser Woche formierte sich abermals eine Demogruppe (Foto), um vom Werksgelände an der Gutenbergstraße zum Rathaus im Jügesheimer Ortskern zu ziehen, um dort Flagge zu zeigen und (wieder) Solidarität zu fordern. Mit Erfolg: Mehrere Kommunal- und Landespolitiker, darunter Hessens SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel, der bereits im Mai zu einem VorOrt-Termin nach Rodgau gekommen war, haben der Kerry-Belegschaft Unterstützung zugesagt. Die von der Konzernleitung in Irland angedachte Produktionsverlagerung ins Ausland, der rund 100 der insgesamt 125 Arbeitsplätze zum Opfer fallen würden, sorgt für Unruhe und Sorgenfalten in den Reihen der Beschäftigten. Deren Antwort: Demonstrationen. Zudem wird mit zeitlich befristeten Arbeitsniederlegungen auf den Abschluss eines Tarifvertrages gedrängt. Der Betriebsratsvorsitzende Nico Mallevadore erklärte im Gespräch mit der Dreieich-Zeitung: „Wir halten an dieser zweigleisigen Strategie fest. Darüber hinaus haben wir die Unternehmensleitung in Irland aufgefordert, uns Rede und Antwort zu stehen. Bislang wurde nicht mit uns direkt gesprochen.“ (kö/DZ-Foto: Jordan)

Cannabis-Zucht eingestellt Drogenanbau in Dietzenbach Dietzenbach (DZ/jh) – „Was wächst denn da in die Höhe?“ Diese Frage stellte sich am Montagnachmittag einer Funkstreife, die einen Hinweis über verdächtige Pflanzen auf dem Balkon einer Wohnung an der Rodgaustraße erhalten hatten. Die „scharfen Augen des Gesetzes“ erkannten schon von weitem die berühmt-berüchtigten

Straßen-Sani-Trupp rückt an Arbeiten auf der „Kempinski-Kreuzung“ Kreis Offenbach (DZ/kö) – Seit geraumer Zeit wird die Maßnahme angekündigt – und jetzt steht der „Ernstfall“ unmittelbar bevor. Die Rede ist von Straßensanierungsarbeiten in Heusenstamm und vor den Toren der Stadt: Umfangreiche Aktivitäten, die Staus und Umleitungen nicht nur vor Ort, sondern Auswirkungen auch auf andere Kommunen im Kreis Offenbach zur Folge haben werden. Die Frischzellenkur für den Fahrbahnbelag soll während der Schul-Sommerferien in mehreren Etappen erfolgen. Aufgeschnürt wird das Paket von Freitag, 29. Juni, bis Montag, 2. Juli. Dann ertönt an der sogenannten „Kempinski-Kreuzung“ der

Startschuss für das „große Buddeln“. Nach Angaben der zuständigen Behörde „Hessen Mobil“ machen starke Spurrinnen die Arbeiten erforderlich (Abfräsen und Aufzug einer neuen Deckschicht), sodass Einschränkungen und Behinderungen am Knotenpunkt der Landesstraße 3117 mit der Bundesstraße 459 programmiert sind. Angekündigt wird eine halbseitige Sperrung im Baustellenbereich, gelegen zwischen Neu-Isenburg und Heusenstamm. Die L 3117 Richtung Osten (sprich: Heusenstamm) wird für den Fahrzeugverkehr dicht gemacht. Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke führt durch Dietzenbach.

grünen Pflanzen mit den gezackten schmalen Blättern und wussten sofort, dass sie es mit einer Cannabis-„Plantage“ zu tun hatten. Mit richterlicher Erlaubnis nahmen die Beamten die betreffende Wohnung unter die Lupe. Hierbei trafen die Ordnungshüter zwar nicht auf den Mieter, fanden dafür aber mehrere

Cannabispflanzen in verschiedenen Größen sowie eine Aufzuchtanlage und Utensilien, die Hinweise auf eine „Dealerei“ nahe legten. Die grünen Pflanzen sowie alle anderen Funde wurden in Beschlag genommen und abtransportiert. Der 41-jährige Wohnungsinhaber und mutmaßliche Eigentümer der Zuchtstation sieht sich nun mit einer „Anzeige wegen Drogenanbaus und Verdachts des Dealens“ konfrontiert.


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Blickpunkt „Merfelle“ feiert auf dem Dalles Altstadtfest mit vielen Gästen Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) – 20 Jahre Städtepartnerschaft mit dem niederländischen Wageningen – dieses Jubiläum steht am Samstag (30.) und Sonntag, 1. Juli, im Mittelpunkt des 6. Merfeller Altstadtfestes. Ein abwechslungsreiches und buntes Bühnenprogramm wird an beiden Tagen mitten auf der Dalles-Kreuzung geboten. In den angrenzenden Straßen sind 18 Vereine aus Mörfelden präsent – darunter auch der Freundeskreis Städtepartnerschaften. Gäste aus den beiden anderen Partnerstädten Torre Pellice und Vitrolles werden ebenfalls erwartet.

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um Auftakt des Altstadtfestes spielt am Samstag um 14.45 Uhr das SKVBlasorchester auf. Danach eröffnen Bürgermeister Heinz-Peter Becker und sein Amtskollege aus Wageningen, Geert van Rumund um 15 Uhr das Fest beim Bieranstich. Die Akademische Feier beginnt um 16.30 Uhr. Den Einzug in das Bürgerhaus begleitet die Folkloregruppe „Folkcom“ aus Wageningen musikalisch. Beiträge zur Feier leisten auch das Sinfonieorchester der Stadt Mörfelden-Walldorf und der Junge Chor der SKV Mörfelden. Der

Wageninger Stadtdichter Laurens van der Zee trägt ein Gedicht anlässlich des Jubiläums der Städtepartnerschaft vor. Roger Fischbach moderiert die Akademische Feier. Im Laufe des Nachmittags stehen auf der Bühne am Dalles auch Tanzvorführungen der SKV Jazzgymnastik und der CVM-Sandhasen sowie eine Vorführung der SKV-Radsportler auf dem Programm. Die Musikgruppen „Jabbah“ und „Sushiduke“ unterhalten die Besucherinnen und Besucher des Festes ab 19.30 Uhr beziehungsweise 21.30 Uhr.

Mit einem Frühschoppen bei den Vereinen wird das Programm am Sonntag um 10.30 Uhr fortgesetzt. Ein Bouleturnier für Jedermann ist ab 11 Uhr auf dem Schulhof der AlbertSchweitzer-Schule angesagt. Ebenfalls um 11 Uhr sind die Gäste aus Wageningen zu einer Stadtrundfahrt mit den Schlepperfreunden Walldorf eingeladen. Ab 13.30 Uhr sind Darbietungen folgender Vereine vorgesehen: Musikgruppe „Folkcom“, SKV Radsport, CVM Die Sandhasen, SKV Akkordeon, DRK-Jugendgruppe, SKV Jazzgymnastik und Schäferhundeverein. Ab 19.30 Uhr spielt die Musikgruppe „Orange Box“ auf. Zudem kann das Endspiel der FußballEuropameisterschaft angeschaut werden. Mit Aktiven des TTC Mörfelden kann am Samstag in der Hofreite des „Goldenen Apfel“ Tischtennis gespielt werden. An beiden Tagen steht am Stand des SC Kickers Mörfelden Tischfußball auf dem Programm und die SKV-Fußballabteilung lädt zum Torwandschießen. Die Schiffs-Modellbau-Arbeitsgemeinschaft Walldorf arrangiert am Alten Rathaus ein Modellbootfahren, mit etlichen Aktivitäten vertreten ist auch der Modellflugclub Rhein-Main.

LACHENDE HERREN vor High-Tech-Landschaft: Dieses Stillleben der modernen Art fotografierte DZ-Mitarbeiter Markus Jordan Ende voriger Woche in Rödermark. Die Zeppelin Reimelt GmbH, mit über 300 Beschäftigten größter Arbeitgeber vor Ort, nahm ihr neues Technikum in Betrieb: Ein 600 Quadratmeter Nutzfläche bietendes Gebäude, das in zehnmonatiger Bauzeit für rund 2,5 Millionen Euro hochgezogen wurde. Das Innenleben soll fortan die (potenziellen) Kunden des Unternehmens beeindrucken, denn in dem Vorführ- und Versuchszentrum wird gezeigt, was Anlagen „made by Zeppelin Reimelt“ können. Die Stationen Wiegen, Sieben, Dosieren, Mischen, Befördern und Befüllen werden automatisch und präzise durchlaufen. Mit der Investition hoffen Zeppelin-Geschäftsführer Peter Gerstmann (Zweiter von links) und dessen Manager-Kollegen, die führende Position der Firma auf dem Markt der Schüttgüter-Anlagen-Spezialisten festigen und ausbauen zu können. Große Back- und Süßwarenproduzenten sowie Getränkehersteller zählen zum Kundenstamm. Rödermarks Bürgermeister Roland Kern lobte in seiner Rede am Eröffnungstag das „Bekenntnis zum Standort“, das mit dem Modernisierungsschub auf dem Werksgelände an der Messenhäuser Straße zum Ausdruck gebracht werde. Die Kommune, so Kern, wolle mit ihrer Gewerbepolitik auch künftig „alles dafür tun“, die vorhandene Industriestruktur zu pflegen und „innovativ zu ergänzen“. (kö/DZ-Foto: Jordan)


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Dreieich-Zeitung, 28. Juni 2012

Sport aus der Region FSV vor ruhigen Zeiten? Kapitän Cinaz geht von Bord Frankfurt (DZ/ks) – Trainingsauftakt beim FSV Frankfurt: Mit 23 Spielern, darunter waren die Zugänge Edmond Kapllani, Mathew Leckie, Tim Heubach und Sören Pirson, nahm Trainer Benno Möhlmann die Vorbereitung auf die am ersten August-Wochenende beginnende Punktrunde 2012/2013 in der 2. Fußball-Bundesliga in Angriff. Nach einer erneuten Zittersaison, die der FSV auf dem 13. Tabellenplatz abschloss, sollen am Bornheimer Hang ruhigere Zeiten anbrechen. „Wir wollen die Mannschaft so stabil und gefestigt aufbauen, dass wir von Anfang an mitspielen können in dieser Liga“, sagt der 57 Jahre alte Möhlmann. Sein Anspruch: „Auch für Mannschaften, die höhere Ziele haben, wollen wir ein gleichwertiger Gegner sein, damit wir uns auch gegen sie durchsetzen und gewinnen können.“

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m Ende der Spielzeit soll wieder der Klassenerhalt stehen. Einen bestimmten Tabellenplatz als Vorgabe zu nennen, lehnt der Trainerroutinier ab: „Das ist alles Käse.“ Der angeschlagene Kapitän Samil Cinaz (26) war beim Trainingsauftakt nicht dabei. Seine Sprunggelenksverletzung wird er nun in der Türkei auskurieren. Cinaz, der erst im März sei-

nen Vertrag beim FSV um ein Jahr verlängert hatte, wechselt überraschend zum türkischen Erstligisten Orduspor an die Schwarzmeerküste, wo er einen Dreijahresvertrag unterschrieb. Die Ablösesumme für den defensiven Mittelfeldspieler wird auf 225.000 Euro beziffert. Erwartungsgemäß fehlte auch Mike Wunderlich beim ersten Training. Der Offensivspieler

war nach seiner Burnout-Erkrankung an seinen Heimatverein Viktoria Köln ausgeliehen worden und will dort bleiben. Jetzt geht es um die Höhe der Ablösesumme für den Spieler, der in Frankfurt noch ein Jahr unter Vertrag steht. Das vorliegende Kölner Angebot, das sich angeblich nur im fünfstelligen Bereich bewegt, ist für die Bornheimer nicht akzeptabel. Sie fordern schätWill mit dem FSV Frankfurt in der Zweitliga-Saison 2012/2013 eine gute Rolle spielen und stets auf Augenhöhe mit den gegnerischen Teams agieren: Trainerroutinier Benno Möhlmann, der beim Vorbereitungsstart über seine Ziele Auskunft gab. (DZ-Foto: Jordan) zungsweise 200.000 bis 300.000 Euro. Für den FSV steht außer Frage, dass Wunderlich diesen Preis wert ist. Schließlich hat er als Kapitän in 34 Spielen 32 Tore für die Viktoria erzielt und maßgeblich dazu beigetragen, dass die Kölner die O b e rl i g a - M e i s te r schaft und den Aufstieg in die Regionalliga feierten. Prominentester Zugang des FSV ist bislang Edmond Kapllani (29). Der albanische Nationalstürmer kommt vom FC Augsburg und bringt die Erfahrung von 54 Erstliga- und 112 Zweitligaspielen mit an den Main. Beim Bundesligisten im bayrischen Schwabenland konnte er sich in der vergangenen Saison nicht durchsetzen, brachte es nur auf sechs Einsätze und einen Treffer. In Frankfurt, wo er einen Zweijahresvertrag unterzeichnete, will der Angreifer noch einmal durchstarten und an seine besten Zeiten in der 2. Liga anknüpfen. Immerhin erzielte er in 112 Zweitligaspielen, darunter 70 für den Karlsruher SC, 37 Tore. Sturmpartner Kapllanis beim FSV könnte Mathew Leckie werden. Der 21 Jahre alte Australier kommt auf Leihbasis von Borussia Mönchengladbach an den Bornheimer Hang. In der vergangenen Saison stand er in neun Bundesligaund zwei DFB-Pokalspielen auf dem Platz. „Wir sind weiter von Mathew überzeugt, sind aber der Meinung, dass für ihn zum

jetzigen Zeitpunkt Spielpraxis auf hohem Niveau sehr wichtig ist. Dies bietet ihm der FSV Frankfurt“, sagt Gladbachs Sportdirektor Max Eberl.

Auch für die Abwehr haben sich die Frankfurter Verstärkung aus Mönchengladbach geholt: Innenverteidiger Tim Heubach (24), der in der Regionalliga-Mannschaft der Borussia

spielte, unterzeichnete einen Vierjahresvertrag. Sören Pirson (26) vom griechischen Erstligaabsteiger AE Ergotelis konnten die FSV-Verantwortlichen als weiteren Torhüter verpflichten. Der gebürtige Essener erhielt einen Zweijahresvertrag. Die Personalplanungen sind noch nicht beendet. Möhlmann und Sport-Geschäftsführer Uwe Stöver schauen sich nach weiteren Zugängen um. „Wir werden aber nur Dinge machen, die uns in der Qualität auch weiterbringen“, betont Stöver. Bei der Auslosung der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal erwischte der FSV eine unattraktive, aber nicht allzu schwere Aufgabe. Die SchwarzBlauen treten Mitte August (der genaue Termin steht noch nicht fest) beim Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach in Baden-Württemberg an.

Taiji: Auf den Atem achten Offene Türen bei Frieder Anders Frankfurt (DZ/kö) – Einen Tag der offenen Tür veranstaltet Frieder Anders am Samstag (30.) von 11 bis 18.30 Uhr in der von ihm geleiteten Taiji-Akademie in der Homburger Landstraße 120 A. Kurzvorträge und Vorführungen sind geplant. Anders wird das Konzept seiner Einrichtung vorstellen. Die traditionelle chinesische Kampfund Bewegungskunst Taiji wird um die moderne Atemtyp-

lehre erweitert, derzufolge Menschen ihre Kraft entweder beim Ein- oder Ausatmen entwickeln. Nähere Auskünfte: (069) 727378.


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Wirtschaft Neue Audi-Welt in Dietzenbach Terminal-Eröffnungsfeier am 30. Juni

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„Schuhbeck’s“ zieht die Glücklichen Egelsbach (DZ/hs) – Eine der unerfreulichen Begleiterscheinungen der Insolvenz der früheren Betreibergesellschaft des am Flugplatz Egelsbach angesiedelten Gastronomiebetriebs „Schuhbeck’s Check Inn“ war, dass Verzehr-Gutscheine nicht mehr eingelöst werden konnten. Diese Hypothek war den Verantwortlichen der neuen Betreibergesellschaft SCI GmbH höchst unangenehm, da sie potenzielle Gäste weder ver-

Alter ab 18 Jahren. DJ-Sound, Cocktailbar und VIP-Lounge werden angekündigt. Kurzum: Statovci und sein Team gehen beim Thema „Werbung“ in die Offensive und rechnen mit entsprechend großem Interesse. Nähere Auskünfte können vor zirka zwei Millionen Euro sind schen 10 und 17 Uhr willkom- Ort erfragt werden. Telefonisch zu erreichen ist das Autohaus nach Angaben von Statovci in- men. vestiert worden, um das Werk Abends, ab 20 Uhr, gibt es eine Brass unter der Rufnummer „Opening-Party“ für Gäste im (06074) 8010. zu vollenden. Jetzt ist es so weit: Die Halle mit 750 Quadratmetern Nutzfläche ist startklar. 16 Fahrzeuge können ausgestellt werden und mit einem 3D-Konfigurator ist es Sonnenenergie macht unabhängig von fossilen Brennstoffen möglich, das individuell maßgeschneiderte Auto schon vor (DZ/sw) – Bis zu 90 Prozent des wärme entlastet die Heizkos- chen Fragen zur Solarwärme der Auslieferung in allen De- Energieverbrauchs in einem tenrechnung und vermindert und den Kombinationsmöglichtails zu besichtigen: am Compu- Vier-Personen-Haushalt entfal- den Ausstoß des Klimagases keiten mit fossilen Kesselanlagen, Pellet-Kesseln, Fernwärme terbildschirm. len auf Heizung und Warmwas- CO2. Autos live, zum Anfassen, sei es sererzeugung. Von steigenden Thermische Solaranlagen nut- und Wärmepumpen beantworim Innen- und Kofferraum oder Preisen bei Heizöl, Gas und zen die kostenlose Sonnenwär- tet. Außerdem erfahren Eigenunter der Motorhaube, werden Kohle sind deshalb alle betrof- me zur Deckung des häusli- tümer, was sie bei den gesetzliam 30. Juni, dem besagten Tag fen. Eine gute Alternative ist chen Warmwasserbedarfs und chen Bestimmungen beachten der offenen Tür, geboten. Wer die Solarwärme. Sie macht un- zur Raumheizung. Die Höhe müssen und wie sie eine optidie neue Audi-Welt mit Termi- abhängig von fossilen Brenn- der möglichen Energieeinspa- male Wirtschaftlichkeit erreirung hängt vom Anlagenkon- chen. nal und angegliedertem Werk- stoffen. stattbereich besichtigen und Wer davon profitiert und für zept, seiner Auslegung, den „Solarwärme“ hat 176 Seiten ein buntes Rahmenprogramm welche Immobilien sie am Nutzergewohnheiten und den und ist zum Preis von 24,90 inklusive Kinderunterhaltung meisten Sinn macht, erklärt die Verbrauchsdaten beziehungs- Euro im Handel erhältlich oder und Gewinnspiel (1. Preis: ein Stiftung Warentest in dem neu- weise dem energetischen Zu- kann online bestellt werden unter www.test.de/solarwaerstand des Gebäudes ab. Wochenende mit einem Audi en Ratgeber „Solarwärme“. R8) genießen möchte, ist zwi- Jede Kilowattstunde Sonnen - Im Buch werden alle wesentli- me.

Dietzenbach (DZ/kö) – Was normalerweise nur Großstädte bieten können... Dietzenbach hat’s. Lediglich 34.000 Einwohner zählend, aber mit einer Super-Zentrallage im Rhein-Main-Gebiet „gesegnet“, bringt die Kommune beste Voraussetzungen mit, um Fans der Automarke mit den vier Ringen in großer Zahl anzulocken und zu begeistern. Womit die Formel „Dietzenbach hat’s“ erklärt wäre: Am Samstag (30.) wird zur Eröffnung des neuen Audi-Terminals ins GewerbegebietMitte, Lise-Meitner-Straße 10, eingeladen. Ab 10 Uhr heißt es für die Besucher: Schauen, Staunen, Spaß haben. it dem Begriff „Terminal“ bezeichnen die Ingolstädter Autobauer exklusive Schauräume zur Präsentation der aktuellen Modellpalette. 14 solcher Gebäude gibt es derzeit bundesweit, erläutert Artan Statovci, der Geschäftsführer des Brass-Autohauses in der Kreisstadt. VW, Skoda und Audi zählen zur Modellpalette – und Statovci träumte schon seit geraumer Zeit davon, einen eigenständigen Bereich für den PremiumHersteller auf dem Werksgelände zu etablieren. Was eigentlich den Metropolen vorbehalten ist, hat der ambitionierte Verkaufsspezialist mit seinem Mitarbeiterstab tatsächlich eingefädelt und zur Umsetzung gebracht. Es entstand ein Audi-Terminal für Dietzenbach und das wirtschaftsstarke Umland. Rund ein Jahr lang wurde gebaut und

Gutschein-Lotterie beendet

Neuer Ratgeber „Solarwärme“

prellen noch im Regen stehen lassen wollten. „Allerdings können wir auch nicht allen Gutschein-Verpflichtungen nachkommen“, suchte SCI-Geschäftsführerin Mechthild Jäger-Kraus daher nach einer für beide Seiten akzeptablen Lösung. Und die fand sie ihrer Meinung nach in Form einer Art Lotterie: Die bis Ende Mai im „Schuhbeck’s“ eingereichten 262 personenbezogenen Gutschein wanderten allesamt in eine Lostrommel, und aus der wurden jüngst 100 Gewinner gezogen. Über das Resultat dieser „einmaligen Aktion und vertrauensbildenden Maßnahme“ (Jäger-Kraus) werden sowohl die Gewinner, die einen neuen Gutschein erhalten, als auch diejenigen Gäste, die leer ausgegangen sind, schriftlich benachrichtigt. Zudem werden demnächst alle Gutschein-Nummern auf der Homepage des Restaurents (www.schuhbeckscheck-inn.de) aufgelistet.


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Dreieich-Zeitung, 28. Juni 2012

Wirtschaft Neuer Verein will Motor werden Energiemesse im September Kreis Offenbach (DZ/jh) – Engagierte Bürger haben sich in einem neuen Verein zusammengeschlossen, dessen Name Programm sein soll. Die Akteure, die aus Dreieich, Neu-Isenburg und Langen stammen, treten unter dem Namen „ByeByeBiblis – Energiewende in der Region“ für den „Ausstieg aus der hochgefährlichen Atomkraft“ ein. Nach Angaben ihrer Sprecher, dazu gehört Vereinschef Immo Rombach aus Dreieich, sind sie überzeugt „von den großen ökologischen und wirtschaftlichen Vorteilen einer dezentralen Versorgung mit Strom aus erneuerbarer Energie“.

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as Wirken des gemeinnützigen Vereins nimmt Bezug auf das Wirken der Dreieicher Bürgerinitiative „ByeByeBiblis“, des Neu-Isenburger Watt-Clubs und der Gruppe „Langen gegen Atomkraft“. Der Verein möchte ein verlässlicher und dauerhafter Motor für die Energiewende in der Dreieich-Region werden.

„Durch Verbraucherberatung wollen wir ganz pragmatische Hilfe zu Umwelt- und Naturschutz geben und Möglichkeiten aufzeigen, wie jeder Einzelne zu Energiewende und Klimaschutz beitragen kann“, so Franz Scheidel, Mitgründer und 2. Vorsitzender des Vereins. Wer sich als Mitglied aktiv einbringen will, ist herzlich willkommen. QUIZ

Cert. 2012

Eine Initiative von WAN-IFRA, bvdm und ZMG

Qualitätsinitiative Zeitungsdruck

Zertifizierung * Zertifizierung * Zertifizierung* Zertifizierung * Zertifizierung

Eine Kontaktaufnahme kann via E-Mail an info@byebyebiblis.de. erfolgen. Für das erste große Projekt laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren: Am 8. und 9. September wird die Gruppe die Kongress-Messe „RegioEnergie Dreieich 2012“ auf die Beine stellen. Vereinsmitglied Peter Duffke erläutert das Ziel der Messe: „Wir wollen zeigen, was alles möglich ist und wie es konkret umgesetzt werden kann. Auf der RegioEnergie 2012 können die Besucher sich Anregungen zum Energiesparen holen und sich von Fachleuten beraten lassen über Wärmedämmung, Elektromobilität, erneuerbare Energien und staatliche Fördermöglichkeiten. Hier treffen sich Bürger, Experten, Hersteller, Entwickler, Handwerker, Anlagenbetreiber, Energieberater sowie Planer, Projektierer und Finanzierer.“ Abgerundet wird das Messeprogramm durch Fachvorträge; Referenten aus den Bereichen der erneuerbaren Energien informieren über die neuesten Entwicklungen. So konnte unter anderem Ludger Stüve (Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main als Referent gewonnen werden. Mit dabei ist auch Professorin Martina Klärle, die erneuerbaren Energien ein erhebliches Poten-

1. Ihr Schmuck wird sofort vor Ihren Augen ausgewertet und unverbindlich geschätzt 2. Sie müssen bei uns nichts Neues kaufen 3. Das Geld wird sofort und bar ausbezahlt 4. Ehrliche Beratung: 100% seriös und diskret 5. Keine versteckten Kosten

zial zuspricht. Auch der Fernsehmoderator, Buchautor („Die Sonne schickt uns keine Rechnung“) und engagierte Solarförderer Franz Alt wird sich als Redner an der Veranstaltung beteiligen. Eröffnet wird die Messe von Landrat Oliver Quilling, eingeladen sind außerdem die Stadtwerke der Städte Dreieich, Langen und Neu-Isenburg sowie die Bürgermeister der Kommunen. Scheidel: „Die Messe ist eine Veranstaltung von Bürgern für Bürger. Es ist uns aber wichtig, auch die Entscheidungsträger in den Kommunen mit einzubeziehen. Mit der Errichtung der Photovoltaikanlage auf der ehemaligen Mülldeponie in Buchschlag haben sie einen wichtigen Beitrag zur Energiewende hier vor Ort geleistet. Vielleicht ergibt sich sogar eine Möglichkeit zur Besichtigung von Hessens größtem Solarkraftwerk. Im Rahmen der Messe könnte zum Beispiel ein Shuttle-Bus interessierte Bürger zu diesem neuen Dreieicher Vorzeigeprojekt bringen.“ Noch sind Standflächen zu vergeben, interessierte Firmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien sollten sich jedoch möglichst bald anmelden. Info und Kontakt: www.regioenergie-messe.de; info@regioenergie-messe.de.

DIE NAHVERSORGUNG IM LANGENER NORDEND ist weiterhin gewährleistet: Vor Kurzem haben nämlich Cengiz Cayir (Mitte) und seine Frau Nezaket den „Nahkauf“-Markt an der Annastraße übernommen und die Angebotspalette um türkische und internationale Spezialitäten erweitert. Zudem ist die Auswahl an frischem Obst und Gemüse größer geworden. In Vorbereitung ist ein Backshop mit einer kleinen Café-Ecke, später soll noch eine Frischfleischtheke hinzukommen. Des Weiteren ist ein Heimlieferservice im Aufbau, der gerade älteren oder gehbehinderten Kunden, die in einem der umliegenden Wohnblocks ohne Aufzug leben, entgegenkommen dürfte. Auch Bürgermeister Frieder Gebhardt freut sich, dass mit dem 460 Quadratmeter großen, seit mehreren Jahrzehnten existierenden Markt „ein wichtiger Versorgungsstandort für den täglichen Bedarf erhalten bleibt“. Geöffnet ist der „Nahkauf“-Markt montags bis freitags von 7 bis 19.30 Uhr, samstags bis 18 Uhr. (hs/DZ-Foto: sl)


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Wirtschaft Hybrid-Sommer im Autohaus Nix Yaris Hybrid und Prius+ begeistern Rhein-Main (DZ/PR) – Mit einer Sonderschau unter dem Motto „I love Hybrid“ feierte das Team des Autohauses Nix den Auftakt des „Hybrid-Sommers“, in dem Toyota seine Modellpalette erweitert und dem Ziel, die innovative Technologie in allen Fahrzeugsegmenten anzubieten, ein gutes Stück näherkommt. Der neue Yaris Hybrid sowie der Prius+ begeisterten die Besucher in Wächtersbach, Offenbach, Frankfurt und Eschborn.

Der Hybridantrieb besteht aus einem 1,5-Liter-VVT-i-Benzinmotor, einem Elektromotor und einem stufenlosen Automatikgetriebe. Er entwickelt eine Systemleistung von 74 kW/100 PS.

Im „Hybrid Sommer“ feiert außerdem der Hybridpionier Prius Familienzuwachs. Als erstes in Europa angebotenes Automobil vereint der Prius+ sieben vollwertige Sitzplätze in einem modernen, variablen Sitzkon-

zept mit einem Vollhybridantrieb. Ende des Jahres kommt das nächste Highlight. Der Prius Plug-in Hybrid repräsentiert die neueste Entwicklungsstufe des millionenfach bewährten Vollhybridantriebs in Verbindung mit extern aufladbaren Lithium-Ionen-Batterien. Unabhängige Institutionen wie TÜV oder ADAC und Dauernutzer

wie Taxiunternehmen attestieren dem Hybridantrieb eine erstklassige Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit. Teil der europäischen Toyota-Strategie ist es, innerhalb der nächsten zehn Jahre in allen Modellreihen Vollhybridfahrzeuge anzubieten. Bis heute hat Toyota mehr als 400.000 Hybridfahrzeuge in Europa verkauft.

„Sensationelle Ergebnisse

inen nagelneuen Yaris Hyohne Skalpell oder Botox.” brid gab es beim großen Entdecken Sie, wie schön Ihre Haut wirklich Rätsel zu gewinnen. Am sein kann. Sichtbare Verjüngungsergebnisse Ende blieb der Tresor jedoch mit Langzeitwirkung. verschlossen, denn keiner der Die effektivsten Behandlungen gegen HautalTeilnehmer tippte den richtigen terung und Falten mit Mehrfachwirkung. sechsstelligen Zahlencode. Bei einer Probefahrt testeten die Besucher das umweltschoTestbehandlung für nende Antriebskonzept der Sie und Ihn Vollhybrid-Fahrzeuge, das als Quantensprung in der AutomoFruchtsäurebehandlung € 49,bil-Historie gilt. „Kraftvoll, entMeso Beauty Lift € 98,spannend, sparsam und dazu Hautverjüngung mit noch uneingeschränkt alltagsHyaluron € 98,- Dalia Grabauskiene Efi Gaidatzi tauglich“, charakterisiert Geschäftsführer Alexander Nix den Vollhybridantrieb. „Für uns ist der Hybridantrieb schon lange nicht mehr der Antrieb der Zukunft, sondern längst fester Bestandteil unseres StraßenbilFrankfurter Straße 76 · 63067 Offenbach des. Das beweist der Prius seit Der Yaris Hybrid ist der erste Kleinwagen mit dem hocheffizienten Vollhybridantrieb. Er verbinTel. 0 69/15 34 85 53 · www.de-elixier.de 15 Jahren eindrucksvoll“, so det Wirtschaftlichkeit, Fahrspaß und einen günstigen Basispreis. (DZ-Foto: an) Nix weiter. Toyota verkaufte bislang bereits über 2,5 Millionen in Serie hergestellte Hybridfahrzeuge. Das Unternehmen ist somit in diesem Bereich Technologieführer in der Automobilbranche. Im elektrischen Modus bewegt sich ein VollhySchlafend ohne Angst durch die brid nahezu geräuschlos und Zahnimplantation vollkommen verbrauchs- und Die Implantation der künstlichen Zahnwurzel wird mit moemissionsfrei. Das entlastet die dernen Anästhesieverfahren wie Lokalanästhesie, VollUmwelt und den Geldbeutel zunarkose, Tiefschlaf und Dämmerschlaf durchgeführt und gleich. Nicht umsonst steht für ermöglicht so eine sanfte Implantatchirurgie. Besonders Toyota fest: „Unsere Antwort ängstliche Patienten gewinnen so Vertrauen in die Implantologie und müssen sich nicht aus Angst vor einem auf steigende Benzinpreise: Hyoperativen Eingriff für die konventionelle Brückenversorbrid für alle.“ gung oder einen herausnehmbaren Zahnersatz entscheiDer Yaris Hybrid bewahrt die Sichere Zahnimplantologie im den. Vorzüge der aktuellen dritten Qualitätszentrum für Implantologie in der Generation in Sachen Agilität Herstallstraße in Aschaffenburg und Geräumigkeit und verbin- Im Aschaffenburger Zentrum für Zahnheilkunde und Zahndet sie mit einem speziell auf implantologie in der Herstallstraße 20, der Fachzahnarztpradie Platzverhältnisse zuge- xis für Oralchirurgie von Dr. Thomas Löffler, Spezialist für schnittenen, kompakteren Hy- Implantologie der European Dental Association (EDA) und der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie bridantriebsstrang. Dadurch (DGZI), werden Sie auf über 300 qm Praxis und Laborfläche bleiben das Platzangebot für die mit den wissenschaftlich neuesten Therapieverfahren der ImInsassen und das Kofferraum- plantologie und über 10-jähriger Erfahrung am Universitätsvolumen im Vergleich zum kon- klinikum Frankfurt operiert. Im Aschaffenburger Implantologiezentrum werden mehr als 1000 Implantate jährlich mit ventionell angetriebenen Yaris entsprechender Einheilgarantie eingesetzt und mit dem Imunverändert. Dank eines plantatzahnersatz versorgt. Der Zahnersatz wird im hauseiDurchschnittsverbrauchs von genen Meisterlabor hergestellt und auf die individuellen 3,5 Liter je 100 Kilometer und Anforderungen des einzelnen Patienten abgestimmt. Zahnimplantate und Zahnersatz alles aus einer Hand. Die perfekte eines CO2-Ausstoßes von 79 Kombination aus neuester Medizintechnik, einer fundierten Gramm pro Kilometer ist der langjährigen Ausbildung und Erfahrung auf dem Gebiet der Festsitzender Zahnersatz im zahnlosen Kiefer Yaris Hybrid das sparsamste Implantologie, sowie der individuell hergestellte Zahnersatz, Implantate geben verloren gegangene Lebensqualität zurück. Fahrzeug mit Verbrennungsmo- führen zu einem sicheren, erfolgreichen Behandlungsergeb- Bereits mit 6 Implantaten lassen sich festsitzende Keramikbrücken in einem zahnlosen Kiefer sicher und dauerhaft auf ImDie Kosten für ein Implantat führender Implantathersteltor auf dem deutschen Markt. nis. plantaten befestigen. Mit 12 Implantaten ist bei totaler ler belaufen sich auf ca. 700 Euro. Einfache Implantat-

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systeme können noch kostengünstiger angeboten werden. Im hauseigenen Dentallabor wird der Zahnersatz zum optimalen Preis-Leistungsverhältnis hergestellt. Bei regelmäßigen Implantatkontrollen gewährt Ihnen das Qualitätszentrum Implantologie eine 5-jährige Garantie auf die Funktion der Implantate und den Zahnersatz.

Zahnlosigkeit wieder ein komplett festsitzender Zahnersatz möglich. Dieser Zahnersatz muss dann nicht mehr herausgenommen werden und bleibt dauerhaft im Mund, wie einst die eigenen Zähne. 6 Implantate führender Implantathersteller, mit High-Tech Zahnersatz aus hochfester Zirkonoxidkeramik, liegen im Kompetenzzentrum für Implantologie bei ca. 10.000 Euro.

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Ihre individuelle Implantatberatung Weitere Informationen zu Zahnimplantaten und Zahnersatz speziell für Ihre Situation erhalten Sie individuell bei einem persönlichen Beratungsgespräch in unserer Praxis. Vereinbaren Sie einen Termin und lassen Sie sich über alle Möglichkeiten der Implantologie und den zugehörigen Zahnersatz nach neuesten und modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen beraten. Dr. Löffler, Spezialist für Implantologie und Zahnersatz, zeigt Ihnen alle Möglichkeiten und die beste Lösung zur Versorgung Ihrer Zahnlücken auf.


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Politik „Grüne Stadt“: Viele mischen mit Rödermark: Erwartungen gedämpft Rödermark (DZ) – Haben CDU und AL/Grüne bei der Besiegelung ihres Koalitionsvertrages vor einem Jahr ein bisschen zu dick aufgetragen? Rödermark könne mit einer „verstärkten Ansiedlung von Unternehmen, die innovativ im Bereich ‚erneuerbare Energien’ und ‚ökologische Technologien’ ihre Leistungen anbieten“, zu einem „Zentrum mit Signalwirkung“ in der RheinMain-Region avancieren: So verkündeten es die Bündnispartner damals, im Juni 2011. Mittlerweile wird die Vision einer „Grünen Stadt“ mit Vorreiterrolle und Vorzeigecharakter auf sehr viel kleinerer Flamme geköchelt. Till Andrießen, der neue Chef der Wirtschaftsförderung unter kommunaler Regie, tritt beim Thema „Erwartungshaltung“ auf die Bremse.

B

efragt, ob sich Rödermark tatsächlich zu einer Stadt mit Öko-Leuchtturmprojekten auf breiter Front entwickeln könne, antwortete Andrießen bei seinem ersten Auftritt vor Journalisten in der Magistratspressekonferenz mit einem indirekten „Nein“. Es sei eine Tatsache, dass die deutschen Kommunen rund um den großen Kuchen namens „erneuerbare Energien“ Schlange stünden und allesamt

darauf spekulierten, sich ein möglichst dickes Stück des süßen Geschäfts zu sichern. Rödermark habe aber, was das Flächenpotenzial für Neuansiedlungen anbelange, nicht viel vorzuweisen. Diesen Tenor untermauerte Bürgermeister Roland Kern (AL/Grüne) mit seinem Hinweis auf rund vier Hektar Fläche, „davon 50 Prozent im Eigentum der Stadt“, die unterm Strich für Gewerbezuwachs zur Verfügung stünden.

„Qualitatives Wachstum“ lautet deshalb die Parole, an der sich Andrießen bei seinen AkquiseBemühungen orientieren soll. Bedeutet: Brachen beleben, Lücken schließen und vorhandene Struktur gezielt nach- und aufrüsten, um dem Öko-Anspruch gerecht zu werden... Darauf wird der 39-Jährige, der am 2. Juli offiziell seinen Dienst in Rödermark antritt, fixiert sein. Oder besser gesagt: auch darauf. Denn die Bestandspflege genieße Priorität, erklärte Andrießen. Freilich werde auch dabei der Aspekt der Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielen. Beim Thema „Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen“ sieht die neue Nr. 1 der Wirtschaftsförderung großen Beratungs- und Handlungsbedarf. Kern plädierte während Andrießens Vorstellungsrunde dafür, ökonomische Fortschritte (Ansiedlungen, Schaffung neuer Arbeitsplätze, Rekrutierung zusätzlicher Steuereinnahmen) künftig „mehr aus regionaler Sicht“ zu bewerten. Sein Credo: Blindwütige Standort-Konkurrenz, bei der jede Kommune versuche, die andere auszustechen und den Rahm für sich ab-

zuschöpfen, sei weder gerecht noch gesund für die Siedlungsentwicklung und die wirtschaftlich-soziale Balance im Land. Andrießen will bis zum Jahresende eine Konzeption ausarbeiten und damit aufzeigen, welche Entwicklungs- und Wachs-

tumspotenziale er dem „Standort Rödermark“ attestiert. Abzuwarten bleibt, ob Vokabeln des schwarz-grünen Koalitionsvertrages („Einrichtung eines Gründerzentrums“) in dem Papier Berücksichtigung finden und von der Theorie zur Praxis reifen. Jens Köhler

Behörde baut Service aus Mörfelden-Walldorf/GroßGerau (DZ/ba) – Der großen Nachfrage wegen ist die Zulassungsstelle des Kreises am Standort Groß-Gerau seit diesem Monat an den Mittwochnachmittagen bereits eine Stunde früher als bisher üblich geöffnet. Alle Dienstleistungen können an diesen Tagen bereits ab 13 statt bislang 14 Uhr in Anspruch genommen werden. Seit dem 1. Juli gelten für die beiden Zulassungsstellen des Kreises die folgende Öffnungszeiten. Am Standort Groß-Gerau, im Landratsamt in der WilhelmSeipp-Straße 4, werden Dienstleistungen wie folgt angeboten: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8 bis 12 Uhr und Mittwoch von 13 Uhr bis 18 Uhr. Und mit Blick auf den Standort Rüsselsheim, Hans-Sachs-Straße 96, gilt es zu notieren: Montag, Dienstag und Freitag von 8 bis 11.30 Uhr, Mittwoch von 7 bis 11.30 Uhr und Donnerstag von 8 bis 11.30 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr.


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Veranstaltungskalender DO

28. JUNI

Langen • Café Beans, 20 - 22 Uhr, Schlagsaite (Eintritt frei) Mörfelden-Walldorf • Kommunales Kino, Mörfelder Str. 20, 20 Uhr, Drive (5 €) Dreieich • Burgfestspiele Dreieichenhain, 11/16 Uhr, Michel aus Lönneberga (ab 5; 9 €) Rodgau • Int. Lesecafé, 18 Uhr, Christel Meyer: Eine Reise nach Amerika (Eintritt frei) Seligenstadt • Kreuzgang d. ehem. Benediktinerabtei, 20.30 Uhr, Qúatúor Danel - Haydn, Weinberg, Mozart (12 €) Darmstadt • Staatstheater, GH, 19.30 Uhr, Aida (13,50 - 45 €); KH, 19.30 Uhr, Eisenstein (8 - 27 €); Ks, 20 Uhr, Luise & Mathilde (14 €), Bar, 20 Uhr, Fräulein Else (11 €) • Carree-Piazza, 20.30 Uhr, Pfund (Eintritt frei) • Goldene Krone, Heinerfestbühne, 21 Uhr, The Barbers • Heinerfest: Karolinenplatz, 19.30 Uhr, The Silver Balls, 22 Uhr, Teresa Kästel; Schloss, 20 Uhr, En Haufe Leit, 22.45 Uhr, Balu; Herrngarten, 20 Uhr, Rollin’ Rockets; Frankfurt • Oper, 17 Uhr, Siegfried • Schauspiel, 19.30 Uhr, Die Physiker (16 - 45 €); Ks, 20 Uhr, Stella (17 - 30 €) • Batschkapp, 19 Uhr, Floggin Molly, The Bronx, Riverboat Gamblers, Radio Dead Ones (30 €) • Das Bett, 20.30 Uhr, The Sunpilots (8,70 €) • Die Fabrik, 20 Uhr, Tomas Böhm: Das Wiener Jazztrio Musik in NS-Zeiten • Ponyhof, 21 Uhr, Nungo Elville • Kloster Eberbach, 20 Uhr, NDR Chor, Concerto Köln, Solisten: Der Messias (15 - 70 €) Wiesbaden • Kurhaus, 20 Uhr, Lisa Batiashvili, violine, Truls Mørk, Violoncello, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Haydn, Brahms, Elgar (18 - 65 €)

FR

29. JUNI

Dreieich • Burgfestspiele Dreieichenhain, 20 Uhr, Mathias Richling: Der Richling-Code (21 - 30 €) • Forum Sprendl. Nord, Berliner Ring 13-15, 15.30 Uhr, Kulturcafé: Gesangsstudio Caruso (Eintritt frei) Dietzenbach • Zum Hügeleck, 19 - 22 Uhr, Dave Lee Howard (5 €) Heusenstamm • Haus der Musik, Schlossstr. 10a, 17 Uhr, Musikschule: Klavierklasse Kurt Herdt (Eintritt frei) Rödermark • Jazzkeller, O.-Ro., 20 Uhr, Nanette Scriba, Dirk Raufeisen (Eintritt frei) Seligenstadt • Kreuzgang d. ehem. Benedik-

• Justinusplatz, Höchst, 19 - 23 Uhr, Red Roses (Eintritt frei); Brüningpark, 20 Uhr, Los Dos y Compañeros (Eintritt frei) Aschaffenburg • Colos-Saal, 21 Uhr, Onomototolo (12/13 €) Bad Homburg • Bad Homburger Sommer: Kaiser-Wilhelms-Bad, 18 Uhr, Junges Orchester Graubünden: Blue Bach (Eintritt frei) Mannheim •Capitol, 20 Uhr, Geschwister Pfister & Jo Roloff Trio Michelstadt • Stadtkirche, 18 Uhr, HansJoachim Dumeier - Bach, Liszt... (Orgelsommer; Eintritt frei) • Patat, 20.30 Uhr, HG Butzko: Verjubelt (14,30 €) Rüsselsheim • Autowerk Rhein-Main, 20 Uhr, Afrikanische Nacht: Akija (12/13 €) Weinheim • Café Central, 21 Uhr, Bury • Zoom, 21 Uhr, Die Bestien My Regrets, Into Depths, Chaos Leaving Storm, Out Of Damage, (10/13 €) • Internationales Theater, 16 God Delusion, Sickard Uhr, Winni Puuh (11 €), 20 Uhr, Wiesbaden • Kurhaus, 20 Uhr, StaatskaThe Foreigner (15/18 €)

tinerabtei, 20.30 Uhr, HenschelQuartett, Qúatúor Danel - Bargiel, Schostakowitsch, Mendelssohn Bartholdy (12 €) Offenbach • t-raum, 20 Uhr, Talib Richard Vogel: Heiter bis wolkig (10 €) Darmstadt • Staatstheater, Foyer, 23 Uhr, läd naid sürpries Spezial: Besidos (5 €),GH, 19.30 Uhr, Madame Butterfly (13 - 43 €); KH, 19.30 Uhr, Der Theatermacher/Der Raub der Sabinerinnen (8 - 27 €) • Carree-Piazza, 20.30 Uhr, Boom Gang (Eintritt frei) • Goldene Krone, 22 Uhr, Druffkabell (Eintritt frei); Heinerfestbühne, 21 Uhr, Die Bluesnasen feat. Larry Doc Watkins • Jazzinstitut, 20.30 Uhr, Bessunger Jam Session: Holger Der Odenwälder Shantychor ist mit seiner neuen Produktion „Der Geist, der aus der Kelter kam“ Henning (Eintritt frei) am 7. Juli im Weinheimer Schlosshof zu erleben. (DZ-Foto: va) Dr. med. vet. Christiane Eidebenz Klinische Diagnostik Intensivtherapie, Chirurgie Hunde, Katzen, Kaninchen Ober-Roden, Senefelderstr. 10 Telefon (06074) 92 20 31 www.tierarztpraxis-roedermark.de

• Heinerfest: Herrngarten, 14.30 Uhr, Mukketierbande, 21 Uhr, Spanische Serenade; Karolinenplatz, 16.30 Uhr, Gypsys, 19 Uhr, Music Road Pilots, 22.30 Uhr, Lothar Stadtfeld meets Celebration; Schloss, 18.30 Uhr, Die Springmäuse, 21.30 Uhr, Bailey, 23.45 Uhr, Skaya Frankfurt • Oper, 19.30 Uhr, Otello (13 82 €) • Das Bett, 21.30 Uhr, Shearwater (16,60 €) • Dreikönigskeller, 22 Uhr, The Fancy Dolls, The Twitchblades • Gibson, Zeil 85 - 93, 22 Uhr, Oli Roventa, Marc Vedo, Boy George • Frankfurt Art Bar, 21 Uhr, Bryant, Huber, Schilling, Fahrenholz - Jazz (Eintritt frei) • Nachtleben, 20 Uhr, Alpa Gun (12/15 €) • hr, Sendesaal, 20 Uhr, hr-Sinfonieorchester, Patricia Kopatchinskaja, Violine - Ligeti, Eötvös, Bartók (16 €) • Ponyhof, Moonshake-Party, 22 Uhr, The Sonic Flowers, 1 Uhr, The Cheeks; DJs (8 €) • Cocoonclub, 22 Uhr, Moonbootica, Sebastián Serrano (10 15 €) • Internationales Theater, 20 Uhr, Tango de Concierto (18/23 €) • Jüdisches Museum, 19 Uhr, Ich - Axel Cäsar Springer, Filmpräs. m. Einführung v. Dr. Jochen Staadt • Brüningpark, Höchst, 20 Uhr, TribU2 (Eintritt frei) Aschaffenburg • Colos-Saal, 21 Uhr, Snakebite (12/13 €) Bad Homburg • Bad Homburger Sommer: Kurpark, 16 Uhr, Michel in der Suppenschüssel; Kaiser-Wilhelms-Bad, 20 Uhr, Manon (Eintritt frei) Büttelborn • Café Extra, 20 Uhr, 1. regionaler Singer & Songwriter Contest

Elville • Kloster Eberbach, 20 Uhr, Festival Strings Lucerne: Russische Variationen (15 - 40 €) Mainz • Zollhafen, 19 Uhr, Y’akato, Sebastian Lind & Band, Clueso & Band • Frankfurter Hof, 20 Uhr, Harry Rowohlt liest Ror Wolf Michelstadt • Patat, 20.30 Uhr, Allotria Jazzband (16,50 €) Pfungstadt • Villa Büchner, 20 Uhr, Christian Wirmer liest Lenz (8 €) Rüsselsheim • Autowerk Rhein-Main, 20 Uhr, Samuel Harfst & Band (Eintritt frei) Weinheim • Stadthalle, 21 Uhr, Carolin Kebekus: Pussy Terror (21,90 €) Wiesbaden • Kurhaus, 20 Uhr, Lisa de la Salle, Klavier, Tschechische Philharmonie - Franck, SaintSaëns, Dvorák (18 - 60 €) • Kulturpalast, 20 Uhr, Rosetta, Kings Destroy, Colaris (10 €)

SA

30. JUNI

Mörfelden-Walldorf • Dalles. 6. Merfeller Altstadtfest: 19.30 Uhr, Jabbah, 21.30 Uhr, Sushiduke Dreieich • Burgfestspiele Dreieichenhain, 20 Uhr, Gilla Cremer: An allen Fronten: Lili Marleen und Lale Anderson (24 €) Dietzenbach • Stadtbücherei, 19.30 Uhr, Literatur im Kreuzverhör m. Peter Härtling (Eintritt frei; Karten: 06074/25996) Rodgau • Open Stage-Halle, Jüg., 20.30 Uhr, Chante la vie: Ob Paris oder Berlin...Hauptsache Chansons (10/12 €) Offenbach

Trödelmarkt Walldorf

Festplatz 8-14 h

Sa. 30.06.

Info 0 22 43 / 8 46 29 71 • Capitol, 20 Uhr, Mac Miller • t-raum, 20 Uhr, Gatte gegrillt (13 €) Darmstadt • Staatstheater, GH, 20 Uhr, Kehrauskonzert (10 - 34 €); KH, 19.30 Uhr, Einen Jux will er sich machen (8 - 27 €); Ks, 20 Uhr, Dramoletti (14 €) • Carree-Piazza, 13 - 15 Uhr, JazzPunkt: blu.room (Eintritt frei), 20.30 Uhr, New Dogs (Eintritt frei) • Goldene Krone, Kneipe, 22 Uhr, Delta Convoy (Eintritt frei); Heinerfestbühne, 21 Uhr, Gorilla Radio & The Animal Transmission, Branko Slava Superband • Heinerfest: Herrngarten, 14 Uhr, The Funky Family, 16 Uhr, Jazzy James, 18 Uhr, Brakeman, 20.30 Uhr, Mädness und Band, 22 Uhr, Streetdance-Festival; Karolinenplatz, 15.30 Uhr, Kuhboys, 19 Uhr, X-it, 22.30 Uhr, Boerney; Schloss, 17 Uhr, Cabaret Paris, 19.30 Uhr, Mama Limón, 22.15 Uhr, Goldstück, 23.45 Uhr, The Cashback Five Frankfurt • Oper, 19 Uhr, Die Fledermaus (13 - 82 €) • Batschkapp, 19.30 Uhr, Black Stone Cherry (22,50 €) • Das Bett, 21.30 Uhr, Wild Pony Band, Rollin Racketeers, Guana Batz (19,70 €) • Frankfurt Art Bar, 21 Uhr, Groovin’ 4you (Eintritt frei) • Jazzkeller, 21 Uhr, Juliana Da Silva & Band (15 €) • Karmeliterkloster, Refektorium, 20 Uhr, Main-Barockorchester: Marc’Antonio e Cleopatra v. Hasse (18 €)

Der RTL2-Trödeltrupp zu Gast in Dreieich-Sprendlingen! Großer Flohmarkt mit Trödelprofi Mauro! Kommt vorbei und stöbert nach Herzenslust! Wann: Sonntag, den 1.7.2012 von 10 bis 13 Uhr. Wo: Robert-Bosch-Straße (Real SB-Warenhaus), 63303 Dreieich-Sprendlingen Wir freuen uns auf Euch!


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Veranstaltungskalender DAUERBRENNER IM JUNI  Langen: Neue Stadthalle: Dreieichschule: Fame - Das Musical (28.6., 18 Uhr; 4 - 8 €)  Rödermark: Theater & nedelmann: Sonnendeck und Winterspeck (bis 1.9.; 29., 30.6., 6., 7., 13., 14., 20., 21., 27., 28.7.; 21 Uhr; 15 €)  Frankfurt: Alte Oper: Ballet Revolución (bis 1.7., Do. Fr. 20 Uhr, Sa. 14.30/20 Uhr, So. 14.30/18.30 Uhr; 27,50 65 €) • Die Komödie: Noch’n Gedicht (bis 1.7.; di. - sa. 20, so. 18 Uhr; 20,50 - 31,50 €) • Fritz Rémond Theater: Das Mädchen am Ende der Straße (bis 1.7.; di. - sa. 20, so. 18 Uhr; 17,50 - 28,50 €) • Kinder- und Jugendtheater Frankfurt, Niddapark, Open Air: Robin Hood (ab 5; 28. 30.6., 1.7.; 16 Uhr; 6 - 14 €) • Papageno Theater: Neues vom Räuber Hotzenplotz (1.7., 4. - 7.7.), Ein kleiner Sommernachtstraum (29.6.; ab 5; 9,50 - 15,50 €), My Fair Lady (29., 30.6.; 19.30 Uhr; 21 - 24,50 €) pelle Weimar - Haydn, Mozart, • Justus-Liebig-Haus, 10.30 Schumann... (30 - 55 €) Uhr, Kranichstaaner Kurasambels: Die Waldkapell (Spende) Herrngarten, 11 SO 1. JULI •Uhr,Heinerfest: Dolphins + Stars, 14 Uhr, Hardride; Karolinenplatz, 15 Mörfelden-Walldorf • Dalles. 6. Merfeller Altstadt- Uhr, Gun Smoke, 18 Uhr, Besifest: 13.30 Uhr, Folkcorn, 19 dos, 20.30 Uhr, Waymond HarUhr, Orange Box ding; Schloss, 17 Uhr, Just For Dreieich Fun • Burgfestspiele Dreieichen- Frankfurt hain, 20 Uhr, Renneisen, Ne- • Oper, 17 Uhr, Götterdämmeradt, Nowacki: Isch glaab dir rung brennt de Kittel (21 - 30 €) • Rest. Blau Gelb, Ginnhm., 14 Offenbach Uhr, Wolfsgang (CFRM) • Waldcafé Hainbachtal, 14 - 17 • Internationales Theater, 16 Uhr, Wiener Hof Allstars Uhr, The Foreigner (15/18 €) • Rumpenheimer Schlosspark, • Hauptbahnhof, Literatur13 - 21 Uhr, Flanier- und Pick- Lounge, 11 Uhr, Steven Uhly: nickkonzerte (12 €) Adams Fuge – Autorenlesung Darmstadt (Eintritt frei) • Carree-Piazza, 20.30 Uhr, • Kobelt-Ruhe, Schwanheimer King Kamehameha Club Band Wald, 17 Uhr, Nobert Müller, (Eintritt frei) Helmut Frank...: Waldlesung: • darmstadtium, 16 Uhr, Ab- Märchenhaft (Teilnahme koschlusskonzert der Orchester- stenlos) werkstatt - Gershwin, Tschai- • Möllers Wäldchen, Enkhm., kowsky, von Weber... (Eintritt Leuchte, 11 Uhr, Oldies Live: frei; www.philharmonie-merck. Heartbeat (2,50 €) com/bestellformular) • Justinusplatz, Höchst, 15 Uhr, Original Union Brass Jazzparade; Justinuskirche, 18 - 21 Uhr, Ann Doka & Band; BrüningKinos park, 17 - 20 Uhr, Aber Hossa Bensheim REX u.VIKTORIA 0 61 03 / 6 75 71 • Kronepark Auerbach, 11 Uhr, DREIEICH - SPRENDLINGEN www.viktoriakino.de Garden of Delight REX – MONTAG GESCHLOSSEN • Staatspark Fürstenlager, 16 Do.-Mi. 17.30 + 20.30: Uhr, HarfArt: Luise Enzian, LuTHE AMAZING SPIDERMAN ka Stankovic (8 €) – DIGITAL 3 D – Geisenheim AB 5.7.: • Schloss Johannisberg, 11 Uhr, ICE AGE 4 – 3 D – Jazz-Matinée: hr-Bigband, Jane Monheit (15 - 40 €) NEUE LICHTSPIELE 06074/50663 Mühltal Rödermark-Urb. www.Neue-Lichtspiele.de • Burg Frankenstein, 11 - 17.30 Wo. vom 28.6.2012 - 4.7.2012 Uhr, 9. Burgerlebnistage: FamiBUNDESSTART – MO. 15.30, 18.00, 20.30, liengeisterfest (3 €) DI. 17.30, MI. 15.30, 18.00, 20.30 Rüsselsheim ICE AGE 4 – • Pavillon Stadtpark, 18 Uhr, VOLL VERSCHOBEN 3D Jazzcafé: Moi Et Les Autres (EinFILM DES MONATS JULI, DI. 20.00 tritt frei) THE BEST EXOTIC Wiesbaden MARIGOLD HOTEL • Kurhaus, 20 Uhr, Waltraud Meier, Mezzosopran, Rundfunk -Sinfonieorchester Berlin - BeetDIE LANGENER KINOS hoven, Wagner (20 - 65 €) Neues UT Kino & Lichtburg Kinos Rheinstr. 32 / Bahnstr. 73 b

unser Programm unter: 06103 / 222 09 und 29 131 oder im Internet unter www.Die-Langener-Kinos.de

. . . mehr als nur Film

MO

2. JULI

Darmstadt • Carree-Piazza, 20.30 Uhr, Sushiduke (Eintritt frei) • HoffArt-Theater, 20 Uhr, Session (21. Jazz-Conceptions; Eintritt frei) • Heinerfest: Karolinenplatz, 17 Uhr, The SilverBalls, 17.30

Uhr, ABBA Explosion, 22 Uhr, Roy Hammer & Die Pralinées; Schloss, 17 Uhr, Ratatouille à l’Orange; Herrngarten, 20.30 Uhr, Vocalive Frankfurt • Nachtleben, 21 Uhr, Sator (12/15 €) • Zoom, 21 Uhr, Polica (14 €) Aschaffenburg • Colos-Saal, 20 Uhr, Soulfly (25,20/28 €) Mainz • Zitadelle, 20 Uhr, Dr. Eckart von Hirschhausen: Liebesbeweise Mannheim •Capitol, 20 Uhr, Michl Müller: Das wollt’ ich noch sagen

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3. JULI

Dreieich • Burgfestspiele Dreieichenhain, 20 Uhr, Dr. Eckart von Hirschhausen: Liebesbeweise (24 - 36 €) Rödermark • Neue Lichtspiele, Ob.-Rodener-Str. 42, 20 Uhr, Film des Monats: The Best Exotic Marigold Hotel (7 €) Rodgau • Saalbau-Kino, 19 Uhr, Das Schmuckstück (SPD FrauenFilmreihe) Darmstadt • Centralstation, 21 Uhr, Keb’ Mo’ & Band (33,90 - 35,50 €) • Schlossgarten, 20 Uhr, Session (21. Jazz-Conceptions; Eintritt frei) • Hauptbahnhof, StageCage, 18 Uhr, Cage 100 - Künstlerische Interventionen (bis 31.7.; Eröffnung) • TU, 20 Uhr, Filmabend: 32 Variationen über Glenn Gould Aschaffenburg • Colos-Saal, 20 Uhr, A Celebration of Savatage: Jon Oliva’s Pain, Kingcrow, Max Pie (28,50/30 €)

Hanau • Amphitheater, 20 Uhr, Michl Müller: Das wollt’ ich noch sagen Heidelberg • Karlstorbahnhof, 21 Uhr, Max Herre Rüsselsheim • Stadt- u. Industriemuseum, 19 Uhr, Andreas Maier: Das Haus - Autorenlesung (7 €)

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4. JULI

Dreieich • Burgfestspiele Dreieichenhain, 20 Uhr, Annett Louisan (24 - 36 €) Obertshausen • Festplatz Vogelsbergstr., 17 23 Uhr, 5. Weinfest: 19 Uhr, Jeutter und Gast Offenbach • Capitol, 20 Uhr, Wolfmother (34 €) Darmstadt • Centralstation, 21 Uhr, DJ Sukker, Jimmy Bosch, Rubén Blades & Roberto Delgado Orchestra (37,90/39,50 €) • HoffArt-Theater, 20 Uhr, Session (21. Jazz-Conceptions; Eintritt frei) • Stadtkirche, 22.30 Uhr, Jazz & Gedanken für Nachtschwärmer: Two Lonely People (Eintritt frei) • Literaturhaus, 19.30 Uhr, Lesebühne: Beckett - eine Passion (Eintritt frei) Frankfurt • Elfer, 20 Uhr, A Traitor Like Judas, Desolated, In Circles (7 €) Geisenheim • Schloss Johannisberg, 20 Uhr, Ensemble Modern, Solisten: Peter Eötvös im Gespräch (25 €) Wiesbaden • Schlachthof, 20 Uhr, Morgan O’Kane, The Battenkill Ramblers (5 €)

AUSSTELLUNGEN  DREIEICH: Großstadt, Arbeiten v. Georg-Büchner-Schülern, bis 29.6. (Kinderbücherei) in der Stadtbücherei, Sprendl., Fichtestr. 50, mo., di. u. do. 14 - 18, mi. 10 - 18, fr. 14 - 20 Uhr  DIETZENBACH: 10 Gründe für Dietzenbach, Bilder v. Elmar Goeke, bis 7.7. im Bürgerhaus, Europaplatz 3, mo. - fr. 14 - 18 Uhr u. bei Veranstaltungen  RÖDERMARK: Zeichnungen v. Georg Martin Klein, bis 19.7. im Torbogen des Rathauses Ob.-Ro., Dieburger Str.  RODGAU: Waldkunstpfad, Arbeiten v. 23 KünstlerInnen, bis 13.7. im Langenloh, Nieder-Roden (Nähe Don Bosco-Heim)  OFFENBACH: Offenbacher Lederwaren - Marken für die Welt u. Nur ein Hauch - Fächer und Wedel, bis 1.7. im Deutschen Ledermuseum, Frankfurter Str. 86, so. - fr. 10 - 17, sa. 10 - 22 Uhr • Sichtbilder unseres Lebens, roland photoclub, bis 8.7. im Haus der Stadtgeschichte, Herrnstr. 61, di., do. u. fr. 10 - 17, mi. 14 - 19, sa. u. so. 11 - 16 Uhr • Stefan Stichler: affected by the combatzone, bis 12.7. in der Heyne Kunst Fabrik, Lilistr. 83 D, do. u. fr. 18 - 21 Uhr, mo. - mi. n. Vb. (www.heynekunstfabrik.de)  DARMSTADT: John Cage: Form und Musik, bis 2.9. im Institut für Neue Technische Form, Friedensplatz 10, mo. - sa. 11 - 18, so. 11 - 13 Uhr. Vernissage Fr., 6.7., 18 Uhr  FRANKFURT: GesichtsAnsichten/Frankfurt, Porträts v. Eun-Joo Shin, bis 30.9. (Foyer), Im Totaleinsatz, Zwangsarbeit der tschechischen Bevölkerung für das Dritte Reich, bis 29.6. (Refektorium) u. Frankfurt ahoi! 100 Jahre Osthafen 1912-2012, bis 12.8. (Dormitorium) Karmeliterkloster, Münzgasse 9, mo. - fr. 10 - 18, sa. u. so. 11 - 18 Uhr • Ray 2012: Making History, bis 8.7. im Museum für Moderne Kunst, Domstr. 10, MMK Zollamt u. Frankfurter Kunstverein, Markt 44, di. - so. 10 - 18, mi. 10 - 20 Uhr (MMK; Eintritt: 8 €, Kombiticket: 14 €) • Ray 2012: Be here now, eine Ausstellung über den fotografischen ZeitRaum, bis 30.6. in der Art Collection Deutsche Börse, Mergenthalerallee 61, Eschborn (Führungen: www.deutsche-boerse.com/art, Anm.: art@deutsche-boerse.com)

Bekanntmachung

Amtsgericht Langen 7 K 50/10 Zwangsversteigerung zum Zwecke der Zwangsvollstreckung. Folgender Grundbesitz eingetragen im Grundbuch von Sprendlingen Blatt 13176 laut Gutachten: 2-Zimmer ETW in der Friedrich-EbertStr. 5, im Dachgeschoss mit 2 Balkonen und ca. 88 qm Wohnfläche, soll am Donnerstag, den 19.07.2012 um 10.00 Uhr, im Gerichtsgebäude, Zimmerstr. 29, Saal B zum Zwecke der Zwangsvollstreckung versteigert werden. Der Verkehrswert wurde gemäß § 74 a ZVG festgesetzt auf 135.000,- €. Baujahr des Hauses: Ursprungsbaujahr unbekannt, 1994 grundlegender Umbau und Modernisierung Bieter müssen damit rechnen, dass sie in Höhe von 10 % des Verkehrswertes Sicherheit zu leisten haben. Die Sicherheit kann geleistet werden durch: Verrechnungsschecks, ausgestellt durch inländische Kreditinstitute oder Bundesbankschecks (beide frühestens am 3. Werktag vor dem Versteigerungstermin ausgestellt), Bankbürgschaften und rechtzeitige Überweisung auf das Konto der Gerichtskasse Darmstadt, Kto. Nr. 1006048, bei der Landesbank Hessen-Thüringen, BLZ 500 500 00, unter Angabe des Kassenzeichens 12436701129. Das Kassenzeichen gilt nur für dieses Verfahren und darf nicht für die Zahlung von Sicherheitsleistungen in anderen Zwangsversteigerungsverfahren verwendet werden. Auf die Bekanntmachung im ZVG Portal unter www.zvg-portal.de wird verwiesen. Langen, 21.06.2012

- Amtsgericht -


DZ für Sie vor Ort Rodgau | Rödermark Neue Nummer 1 heißt Naumann Seniorenbeirat hat Weichen gestellt Rödermark (DZ/kö) – Rollentausch in den Reihen des Rödermärker Seniorenbeirats, der kürzlich – bei extrem niedriger Wahlbeteiligung (die Dreieich-Zeitung berichtete) – für den Zeitraum von 2012 bis 2016 frisch gekürt wurde: Der bisherige Vorsitzende Heinz Weber tritt als „einfaches Mitglied“ einen Schritt zurück, während Renate Naumann auf dem Sprechersessel Platz nimmt.

W

eber begründet seinen Entschluss mit Überbeanspruchung, die er in den zurückliegenden Jahren des Öfteren verspürt habe. Schließlich sei er auch noch für die „Initiative Breidert“ aktiv – und all diese Engagements könne er nicht locker-lässig aus dem Ärmel schütteln. In einer für die DZ zu Papier gebrachten Erklärung betont Weber: „Sie können sich sicher vorstellen, dass der zeitliche Rahmen für ein Privatleben kaum noch erkennbar ist. Um dies zu ändern, habe ich mich schweren Herzens zu dieser sicher nicht einfachen Entscheidung durchgerungen. Aber ich werde auch weiterhin im Seniorenbeirat aktiv mitarbeiten und habe Frau Naumann, der neuen Vorsitzenden, meine vol-

le Unterstützung zugesichert“, schreibt Weber, der bei der Wahl das beste Ergebnis aller Bewerber verbucht hatte. Künftig wird der 14-köpfige Beirat, der als Lobby-Gremium für die Altersgruppe „60 plus“ ins öffentliche Leben eingebunden ist, nun also von einer Frau angeführt und repräsentiert. Die 71-jährige Naumann lebt seit 40 Jahren vor Ort und kennt die kommunale Infrastruktur bestens. Sie war von 1992 bis 2006 in leitender Funktion (Sozialer Dienst) für die Stadtverwaltung tätig. Zudem ist sie als führender Kopf für die 1998 gegründete Rödermärker Seniorenhilfe im Einsatz. Kurzum: Zwischen Bulau und Breidert gibt es wohl nur wenige ältere Menschen, die den Na-

Termine

Juni/Juli 30

• Samstag, ab 10 Uhr im Familienzentrum „Am Motzenbruch“ in Ober-Roden: Meditation mit dem buddhistischen Mönch Bhante Punnaratana, Anmeldung: Telefon (06074) 922076 • von 17 bis 23 Uhr wird ein Teilbereich des LudwigEhrhard-Platzes für den Verkehr gesperrt, Anlass ist ein Konzert des Musikvereins Dudenhofen • 19 Uhr, Treffpunkt Bürgerhaus-Parkplatz, Schillerstraße, Weiskirchen: Radtour nach Froschhausen, veranstaltet vom CDU-Ortsverband Weiskirchen

1

• Sonntag, von 8 bis 20 Uhr wird die Schillerstraße zwischen Mozart- und Hainhäuser Straße gesperrt, Anlass ist das Straßenfest der katholischen Kirchengemeinde St. Petrus • ab 14 Uhr in den Räumen der evangelischen Emmausgemeinde, Berliner Straße 2, Jügesheim: Informationstreffen der Ortsgruppe Rodgau des Vereins „Pro Retina“ und des Blinden- und Sehbehindertenbundes, Auskünfte: Telefon (06106) 16194

2

• Montag, vom 2. bis 6. Juli auf der Anlage am Breitwiesenring, Nieder-Roden: Sommer-Tenniscamp des 1. TC Nieder-Roden für Kinder und Jugendliche, Information: Telefon (06106) 733851

3

• Dienstag, ab 19 Uhr in den Saalbau-Lichtspielen in Jügesheim: SPD-Frauenfilm im Monat Juli – „Das Schmuckstück“ (ein Film mit Catherine Deneuve und Gerard Depardieu); auch Männer sind willkommen • ab 19 Uhr im Bürgertreff Waldacker, Goethestraße 39, Rödermark: Treffen der Quartiergruppe „Leben und Älterwerden in Waldacker“; Info: Telefon (0163) 7025448

Nach der konstituierenden Sitzung hieß es für die Mitglieder des neu formierten Rödermärker Seniorenbeirats: „Fototermin – bitte lächeln.“ Im Mittelpunkt: Die mit Blumen bedachte Vorsitzende Renate Naumann. Am rechten Bildrand: ihr Vorgänger Heinz Weber. (DZ-Foto: p) men Renate Naumann noch nie gehört haben. Das bedeutet im Umkehrschluss: Am Bekanntheitsgrad muss die neue Nr. 1 des Beirats nicht sonderlich intensiv arbeiten und feilen. „Konzentration auf inhaltliche Themen“ ist angesagt und da

sieht Naumann, die sich in der konstituierenden Sitzung zu einer Überraschungskandidatur gedrängt sah („Wir dachten doch alle, dass Herr Weber weitermacht“), die Prioritäten klar gesetzt. „Wir werden unser Augenmerk

Schwache Brise in Rodgau CDU: Windanlagen wären Verlustgeschäft Rodgau (DZ/kö) – Der CDUStadtverband fühlt sich durch aktuelle Änderungen im Landesentwicklungsplan in seiner kritischen Haltung zum Bau von Windkraftanlagen auf Rodgauer Gemarkungsgebiet bestätigt. Zugleich weist er Vorwürfe der SPD (siehe Artikel „Windenergie sorgt für Politwirbel“ auf Seite 1) zurück und kontert mit Zahlen. Ulrich Jung, der Pressesprecher der Rodgauer Christdemokraten, gibt zu bedenken: „Nach dem jüngsten Kabinettsbeschluss der Landesregierung sollen Vorranggebiete für Windkraftanlagen ausschließlich dort entstehen, wo 140 Meter über Grund mindestens 5,75 Meter Windgeschwindigkeit pro Sekunde erreicht werden. Im gesamten Kreis Offenbach – bis auf eine kleine Stelle westlich der Autobahn 3 bei Froschhausen – bläst der Wind allerdings nur mit 5,5 Metern pro Sekunde, in Rodgau im Mittel sogar nur mit 5,25 Metern.“

Das Plädoyer der Vierer-Kooperation (SPD, Grüne, FDP, Freie Wähler), die Fühler nach Windkraftanlagen und Investoren auszustrecken, hält die CDU für heiße Luft, weil ökonomisch nicht durchdacht. Ein Verlust von jährlich mindestens 55.000 Euro pro Schwachwindanlage sei in Anbetracht der klimatischen Verhältnisse und der aktuellen Finanzierungs-Bedingungen zu prognostizieren. Wer, so der kritische Tenor, wolle einem derartigen Verlustgeschäft ernsthaft das Wort reden? Jung stellt klar: „Die Energiewende ist für die CDU eine gesamtwirtschaftliche Herausforderung. Das schließt selbstverständlich die Befürwortung der Windenergie als eine der wichtigen regenerativen Energiequellen mit ein. Allerdings sollten solche Anlagen nur dort errichtet werden, wo der Wind entsprechend bläst und nicht noch größere Löcher in die Stadtkasse reißt.“

nach wie vor ganz stark auf das Thema ‚Wohnen im Alter’ richten. Da gibt es ja bekanntlich großen Bedarf, was Betreuungsleistungen und das Begriffspaar ‚Sicherheit und Verlässlichkeit‘ anbelangt. Auch

beim Stichwort ‚Jung trifft Alt’ bleiben wir am Ball. Ansätze, die die Generationen verbinden, sind wichtig“, betont Naumann mit Blick auf die Aufgaben-Agenda der kommenden vier Jahre.


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Dreieich-Zeitung, 28. Juni 2012

Regionales Auftakt im Kino mit Strandbar

Musical-Songs der Classica

Saisonstart 2012: „Iron Sky“ Dietzenbach (DZ/kö) – „Große Streifen zu kleinen Preisen“ stellt die Stadtmarketing-Agentur den Besuchern der Veranstaltungsreihe „Kino unter Sternen“ in Aussicht. 18 Vorstellungstage sind im Zeitraum vom 29. Juni bis 29. Juli in der dafür reservierten Film-Arena am Rande des Dietzenbacher Freibads an der Offenthaler Straße vorgesehen. Am Eröffnungsabend, Freitag (29.), flimmert ab 22 Uhr die Science-Fiction-Produktion „Iron Sky“ über die große Leinwand. Erzählt wird eine bizarre Geschichte: Nazis im Weltraum, bereit, Mutter Erde abermals heimzusuchen.

A

propos „Preise“: Für sechs Euro pro Vorführung sind Kinofreunde beim cineastischen Vergnügen unter freiem Himmel mit von der Partie. Ermäßigte Karten kosten fünf Euro. Wer vier Mal kommt und sich eine Bonuskarte abstempeln lässt, hat am fünften Abend freien Eintritt. Filmbeginn ist jeweils um 22 Uhr. Kasse und Strandbar sind ab 21 Uhr geöffnet. An der bewährten Aufmachung der Vorjahre – sprich: mit Liegestühlen, Decken und Sonnenschirmen – ändert sich nichts. Wer möchte, kann sich seinen eigenen Picknickkorb mitbringen und einen Imbiss der Marke „hausgemacht“ genießen. Der Energieversorger Maingau be-

tätigt sich einmal mehr als Sponsor. Geboten wird nicht allzu schwer verdauliche Kost. Unterhaltung mit Niveau ist angesagt, wobei Kultfilme der aktuellen Kinosaison und der zurückliegenden Jahre Berücksichtigung finden: „Ziemlich beste Freunde“, „The King’s Speech“ und „Die Eiserne Lady“, um drei Produktionen exemplarisch zu nennen. Am 14. Juli wird zur „American-PieFilmnacht“ eingeladen. Das Angebot: Zwei Folgen der Teenager-Komödie im Doppelpack zum Sonderpreis von zehn Euro pro Besucher. Das Programm kann auf der Internetseite der Stadt (www.dietzenbach.de) unter „Open-Air-Kino“ abgerufen werden.

Rasant und bizarr: „Don Juan“ zum Auftakt Die Burgfestspiele Dreieichenhain haben begonnen

Und so geht es nach zwei weiteren „Don Juan“-Aufführungen (am Dienstag und Mittwoch dieser Woche) im teil-überdachten Hayner Burggarten weiter: Michel aus Lönneberga (28. Juni 11 und 16 Uhr), Mathias Richling (29. Juni, 20 Uhr), Gilla Cremer – Lili Marleen und Lale Andersen (30. Juni, 20 Uhr), Isch glaab dir brennt de Kittel (1. Juli, 18 Uhr), Dr. Eckart von Hirschhausen (3. Juli, 20 Uhr), Annett Louisan (4. Juli, 20 Uhr), Italienische Opernnacht (5. Juli, 20 Uhr). Kartenreservierung: Telefon (06103) 600031. (DZ-Foto: Jordan) Heusenstamm (DZ/kö) – „Ferienrätsel in der Stadtbücherei“: Auch im Sommer 2012 gilt dieses Motto im Heusenstammer Haus der Literatur an der Schlossstraße. Am Dienstag, 3. Juli, wird die Aktion offiziell eingeläutet. In vier verschiedene Altersgruppen ist der kleine Wettbewerb unterteilt, danach richtet sich der Schwierigkeitsgrad der Fragen rund um Schriftsteller, Texte, Romanfiguren und andere Dinge aus der Welt des gedruckten Wortes. Zu gewinnen sind Buchpreise, die im Rahmen einer Feierstunde am 27. August überreicht werden. Übrigens: Die Bücherei ist während der Schul-Sommerferien regulär geöffnet. Dienstags von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 19 Uhr, mittwochs und donnerstags jeweils von 15 bis 18 Uhr, freitags von 10 bis 12.30 Uhr sowie am zweiten Samstag eines jeden Monats von 11 bis 13 Uhr stehen dem Lese- und AusleihNeu-Isenburg (DZ/PR) – Im Rahmen der Neueröffnung der Targobank-Filiale in Neu-Isenburg er- publikum die Türen offen. folgte vor Kurzem die Übergabe der Eröffnungsgewinnspiel-Preise. Aus 186 Teilnehmern wurden die glücklichen Gewinner ermittelt. Filialleiterin Helena Teoharis stellte nach den ersten vier Wochen fest, dass die Kunden die neue Filiale gut angenommen haben. Die Kunden und das Team Geld macht nicht glücklich. fühlen sich in den hell und freundlich gestalteten Räumlichkeiten sehr wohl und freuen sich auf die weitere Zeit in der Hugenottenstadt. (DZ-Foto: sfr)

Dreieich (DZ/jh) – Mit einer ausgesprochen turbulenten und technisch aufwendigen Inszenierung des Hessischen Landestheaters Marburg von Molières Schauspiel „Don Juan“ fiel am vergangenen Montag der Startschuss für die Burgfestspiele Dreieichenhain 2012. Der kulturelle Reigen in der Obhut des städtischen Eigenbetriebes „Bürgerhäuser Dreieich“ lockt bis zum 5. August mit über 30 Veranstaltungen – und dabei findet sich zwischen Heilpraktikerin setzt auf Pferde Konzert und Kleinkunst, Schauspiel und Kabarett ganz Dietzenbach (DZ/PR) – „Als Heilpraktikerin ist es mir wichtig, sicher für jeden Topf das pasneben meinem medizinisch-ästhetischen Angebot auch den therapeutischen Bereich nicht außen vor zu lassen“, erläutert die mit ihrer Praxis in Dietzenbach, Darmstädter Straße 96, ansässige Erika Makris. Sie hat eine Reit-Trainerlizenz erworben und offeriert ihre Dienste rund um das Stichwort „auf dem Rücken der Pferde“ vor allem für Kinder, die mit ADHS konfrontiert sind.

Reiten für Kinder mit ADHS

S

ie habe erfolgreich an einer Fachfortbildung zur Begleitung und homöopathischen Behandlung von Jungen und Mädchen der genannten Zielgruppe teilgenommen. Zudem könne sie eine Ausbildung als psychologische Beraterin vorweisen, weiß Erika Markris zu berichten. Sie erläutert: „Die betroffenen Kinder zeigen Konzentrationsschwierigkeiten und Auffälligkeiten im Hinblick auf die Impulsivität. Häufig ist dies mit Hyperaktivität und motorischen Schwierigkeiten verbunden. Es ist in Therapeutenkreisen bekannt, dass Pferde einen positiven Einfluss auf diese Kinder und natürlich auch auf Erwachsene mit psychischen Schwierigkeiten haben.“ Das konkrete Angebot: Im Longenunterricht auf einem dafür geschulten Pferd werden die Motorik (das Einfühlen in die Bewegung des Tieres), die Ko-

ordination und nicht zuletzt die Konzentration gefördert. Der Kontakt zum Pferd wirkt beruhigend auf das Gemüt. Darüber hinaus wird – durch das Erfolgserlebnis, das sich infolge der Reitstunden (in Schritt, Trab und Galopp) ergibt – das Selbstwertgefühl verbessert. Die Kinder erlernen einen stabilen Grundsitz auf dem Pferderücken und das einfühlsame „Mitgehen“ mit den Bewegungen ihres Sportpartners. Bei gutem Wetter sind auch Touren im Gelände möglich. Einzelunterricht, Reiten in Kleingruppen, soziale Kontakte, Naturerlebnis: All diese Komponenten werden verzahnt. Hinweis der Heilpraktikerin: „Willkommen sind auch Kinder ohne ADHS. Für sie entfällt die homöopathisch-begleitende Behandlung.“ Wer sich näher informieren möchte, erreicht Erka Makris unter Telefon (06074) 3201484.

Mühlheim (DZ/ba) – „2010 hatte die Concordia Classica einen Projektchor zur Mühlheimer Opernnacht zusammengestellt und das begleitende Programm einstudiert. In diesem Jahr wird der im ‚Haus der Musik‘, Am Grünen See 1, in Dietesheim probende Chor ein eigenes Projekt präsentieren: ‚Thank you for the Musical‘ lautet der Titel für das Programm mit beliebten Musical-Songs aus ‚Cabaret‘, ‚Cats‘, ‚Phantom der Oper‘, ‚Les Miserables‘ und ‚Hair‘, berichtet der Verein. Auch für diese Veranstaltung, die am Samstag (30.) um 19 Uhr in der Willy-Brandt-Halle über die Bühne geht, wurde wieder eigens ein Projektchor zusammengestellt. Insgesamt sind es rund 60 Sänger und Sängerinnen, die sich auf den großen Auftritt einstimmen und auch die komplette Choreografie gestalten. Die Choreinstudierung liegt in den Händen des Dirigenten Dirk Eisermann. Begleitet wird das Projekt von professionellen Solisten und einem Live-Orchester, bestückt mit Klavier/Keyboard, Schlagzeug, Bass, Klarinette, Saxofon, Trompete und Posaune. Da nicht mehr viele Eintrittskarten zur Verfügung stehen, empfehlen die Veranstalter, alsbald im Vorverkauf Tickets zu erwerben.

sende Deckelchen. Der Auftakt jedenfalls hätte opulenter und klanggewaltiger kaum sein sein können: Artistische Einlagen, beeindruckende Kostüme (siehe Foto), eine rasante Inszenierung und die darstellerische Leistung der Schauspieler rückten das bizarre Treiben des Titelhelden ins sprichwörtlich rechte Licht. Immer mit dem Ziel, der Normalität zu entfliehen, feiert „Don Juan“ ausschweifende Feste. Dass er mit seinem hemmungslosen Treiben andere brüskiert, stört ihn kein bisschen. Er braucht die Provokation...

Sommerrätsel in der Bücherei

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Dreieich-Zeitung, 28. Juni 2012

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Regionales

BÄUME IM KLAMMERGRIFF waren kürzlich in Rodgau zu bestaunen. Genauer gesagt: Am Bahnhof Nieder-Roden auf dem Park & Ride-Platz, denn dort haben die Arbeiten für das Großprojekt „neues Parkhaus und neues Ärztezentrum namens ‚Medicum’“ begonnen (die Dreieich-Zeitung berichtete). Zwölf Großbäume mussten weichen, wurden mit Hilfe eines Spezialbaggers ausgegraben und an zwei anderen Standorten wieder fest im Erdreich verankert. Drei der insgesamt elf Hainbuchen haben am neu hergestellten Fußweg am Bolzplatz/Opelstraße eine neue Heimat gefunden. Die restlichen Buchen und eine Kastanie schmücken jetzt die große Grünfläche am Kreisel auf der Rodgau-Ringstraße Richtung Rollwald. Nach Angaben der Stadtverwaltung schlug das Umbetten mit Kosten von rund 9.500 Euro zu Buche. (kö/DZ-Foto: p)

Alt und Jung an einem Tisch Kabarett mit Kursana Domizil lädt zum Sommerfest Dreieich (DZ/jh) – Zum Sommerfest für alle Generationen lädt das Kursana Domizil Dreieich, Eisenbahnstraße 172, am Samstag (30.) ein. Von 11 bis 16 Uhr feiern Bewohner und Gäs-te bei Musik und Unterhaltungsangeboten. Vom Kinderschminken über Spiele bis zu Informations- und Verkaufsständen reicht das Spektrum. Zudem präsentiert der Fotograf Jens Taube eine eindrucksvolle Fotoserie zum Thema „Hände“. Für das leibliche Wohl ist mit einem großen Ange-

bot an deftigen und süßen Speisen und einem umfangreichen Getränkesortiment ebenfalls bestens gesorgt. Hausführungen runden das Programm ab. „Dieses Fest ist eine gute Gelegenheit, unsere schöne neue Senioreneinrichtung, die im vergangenen Herbst eröffnet hat, noch mehr zu einem lebendigen Teil der Stadt werden zu lassen – und sich gegenseitig kennen zu lernen“, sagt Direktorin Angelika Kortyka. Die Pflegespezialistin hat im Mai die Leitung des Hauses übernommen.

Clajo Herrmann Rodgau (DZ/hs) – Aus Anlass des 60-jährigen Bestehens der Johanniter-Unfall-Hilfe lädt die Ortsgruppe Rodgau am Donnerstag (9. August) zu einem Kabarettabend mit Clajo Herrmann ein. Der Mann, der dem „Babenhäuser Pfarrerkabarett“ angehört, wird dabei ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus Nieder-Roden sein Soloprogramm „Älter werden, ohne den Unmut zu verlieren – ein Mann in der zweiten Midlife-Crisis“ präsentieren, in dem er laut Ankündigung „episch seinen Alterungs-

Entwicklung des Goldpreises bis 2012

Breitwiesenring 9A · 63110 Rodgau (NR) · Fax: 0 6106 / 2 59 96 68 prozess ausbreitet“. Eintrittskarten zum Preis von 19 Euro sind im Johanniter-Haus, Borsigstraße 56, beim ambulanten Hospiz- und Palliativdienst,

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FUSSBALL-EM 2012 IN DER Lahm: „Zeit ist reif...“ Gelingt Revanche gegen Italien? (DZ/ks) – Das bittere Aus im Halbfinale der Weltmeisterschaft 2006 hat Philipp Lahm noch im Kopf. „Da denkt man natürlich dran“, räumt der deutsche Kapitän vor der Neuauflage des Fußball-Klassikers gegen Italien ein. Lahm brennt auf Revanche und freut sich auf das Wiedersehen mit der Squadra Azzurra im Halbfinale der EURO 2012 am Donnerstag (20.45 Uhr/ARD) in der polnischen Hauptstadt Warschau. Noch nie hat eine deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft gegen Italien gewonnen. Doch das Wort „Angstgegner“ gibt es nicht im Vokabular der neuen deutschen Spielergeneration. „Was in der Vergangenheit war, das zählt nicht für uns“, sagt Spielmacher Mesut Özil, der beim 4:2-Sieg im Viertelfinale gegen Griechenland seine bisher beste Turnierleistung geboten hatte. Sein Ausblick: „Wenn wir das abrufen, was wir können, bin ich davon überzeugt, dass wir die Italiener schlagen werden. Wir wollen den nächsten Schritt machen, wir wollen ins Finale.“

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zil war gerade 17, als vor sechs Jahren das deutsche Sommermärchen bei der WM im eigenen Land mit einem 0:2 gegen die Italiener dramatisch und tränenreich endete. Auch Lahm sieht die Zeit reif für den ersten Sieg in einem Pflichtspiel gegen Italien. „2006 waren wir noch nicht so weit wie jetzt“, weiß der Kapitän. Neben Lahm hatten bei der Niederlage gegen den späteren Weltmeister damals in Dortmund auch Miroslav Klose, Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger und Per Mertesacker auf dem Platz gestanden. Aus der italienischen Halbfinalmannschaft der WM 2006 sind noch zwei Spieler bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine dabei: Weltklassetorhüter Gianluigi Buffon und Spielmacher Andrea Pirlo. Der 4:2-Sieg im Viertelfinale gegen Griechenland hat das Selbstbewusstsein der deutschen Mannschaft weiter gestärkt. „Der Europameistertitel geht nur über uns“, tönte Marco Reus nach dem Vorstoß ins Halbfinale. Bundestrainer Joachim Löw hatte den künftigen Dortmunder überraschend in der Startelf aufgeboten. Reus rechtfertigte das Vertrauen mit einer starken Leistung und dem Treffer zum 4:1. „Der griechische Beton brökkelt wie Fetakäse“, charakterisierte eine Schweizer Zeitung den deutschen Sturmlauf gegen das hellenische Abwehrbollwerk. Mit dem un-

gefährdeten Erfolg stellte die DFBAuswahl auch einen Weltrekord auf: 15 Pflichtspielsiege in Folge hat noch keine andere Nationalmannschaft geschafft. Bundestrainer Joachim Löw geriet ins Schwärmen: „Wir sind zum vierten Mal hintereinander bei einem großen Turnier im Halbfinale, das ist eine hervorragende Leistung.“ Auch die Italiener boten im Viertelfinale eine überzeugende Vorstellung. Zwar setzten sie sich gegen England erst im Elfmeterschießen mit 4:2 durch, doch waren sie die klar bessere Mannschaft. Löw hat gehörigen Respekt vor dem viermaligen Weltmeister und Europameister von 1968: „Die Italiener stehen hinten gut und haben vorne brandgefährliche und schnelle Spieler.“ Der Bundestrainer fordert von seinen Akteuren höchste Konzentration: „Da entscheiden Kleinigkeiten, da darf man sich keine groben Schnitzer leisten.“ Über die Aufstellung darf wieder gerätselt werden. Gegen Griechenland hatte Löw alle überrascht, als er die Startelf in der Offensivabteilung gleich auf drei Positionen veränderte. Lukas Podolski, Mario Gomez und Thomas Müller mussten raus – André Schürrle, Marco Reus und Miroslav Klose durften rein. Der Einsatz von Bastian Schweinsteiger im Halbfinale ist offenbar nicht gefährdet. „Er hat leichte Probleme am Sprunggelenk, die er in-

tensiv behandeln ließ. Wir gehen aber alle davon aus, dass er am Donnerstag auflaufen wird“, sagte Torwarttrainer Köpke. Der BayernSpieler hatte sich gegen Griechenland nicht wie gewohnt in Szene setzen können und hinterher geklagt, er sei nach seinem im Februar erlittenen Außenbandanriss noch immer nicht topfit. Doch in- Philipp Lahm nach seinem Tor zum 1:0 im EM-Vi zwischen gibt sich der Mittelfeldmann wieder kämpferisch: „Die Zeit ist noch nicht gekommen, wo ich mich schonen kann. Wir haben hoffentlich noch zwei Spiele, da beiße ich mich durch.“ Das zweite Spiel, das Schweinsteiger meint, wäre das Finale am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, entweder gegen Titelverteidiger Spanien oder Portugal (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe). Gelingt der langersehnte Sieg gegen Italien, wird der Tross des Deutschen Fußball-Bundes am Freitag von Warschau in die Ukraine reisen. Bei einer Niederlage würde das Flugzeug gen Heimat starten.

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Italiener spielen plötzlich mutig nach vorn (DZ/ks) – Angriffsfußball statt Abwehrriegel: Cesare Prandelli hat den Stil der italienischen Nationalmannschaft revolutioniert. Der Trainer, der die Squadra Azzurra nach dem blamablen Vorrunden-K.o. bei der WM 2010 als Nachfolger von Marcello Lippi übernommen hatte, lässt bei der EURO 2012 mutig nach vorne spielen, statt ängstlich zu verteidigen. Fans und Medien in Italien sind begeistert von dem Systemwechsel. „Italien wie von einem anderen Planeten“, bejubelte die Zeitung „Corriere dello Sport“ den Einzug ins EMHalbfinale. Die „Gazetta dello Sport“ feierte die Abkehr vom Catenaccio mit den Worten: „Das ist eine Kulturrevolution.“

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war gelang den Italienern im Viertelfinale gegen England in 120 Spielminuten kein Tor, doch spielten sie Chancen wie am Fließband heraus und wurden im Elfmeterschießen schließlich für ihren Angriffswirbel belohnt. Ins Halbfinale am Donnerstag gegen Deutschland geht Prandelli selbstbewusst. „Ich bin sicher, dass wir die deutsche Mannschaft mit einigen taktischen Ideen in Schwierigkeiten bringen können“, ertelfinalspiel gegen Griechenland. (DZ-Foto: Imago) sagt der 54 Jahre alte Nationaltrainer. Sein Hinweis: „Auch große Mannschaften wie Deutschland haben Schwachstellen.“ Seinen Spielern hat Prandelli immer wieder eingeimpft: „Geht lachend auf den Platz, habt Spaß, keine Angst, greift an, seid mutig.“ Den Mut lebt der Coach vor. So hat er zur Europameisterschaft zwei Spieler mitgenommen, die zwar geniale Fußballer, aber auch Hitzköpfe und außerhalb des Platzes unberechenbare Skandalbrüder sind: die Stürmer Mario Balotelli (21) und Antonio Cassano (31). Prandellis Vorgänger Lippi hatte sich das exzentrische Duo nicht angetan. Unter Prandelli funktionieren die beiden schwer zu führenden Stars. Balotelli, der beim englischen Meister Manchester City unter Vertrag steht, trug sich beim EM-Turnier bislang zweimal in die Torschützenliste ein, wobei er gegen Irland mit einem spektakulären Fallrückzieher traf. Cassano, der beim AC Mailand sein Geld verdient, gelang in der EM-Vorrunde telfinale gegen England. (DZ-Foto: Imago) ein Tor.

Denker und Lenker bei den Italienern ist Andrea Pirlo. Auch mit seinen 33 Jahren ist er noch immer ein genialer Spielmacher. Ganz hinten kann sich die Squadra Azzurra auf Routinier Gianluigi Buffon (34) verlassen. Der viermalige Welttorhüter gibt der Abwehr, die neuerdings die Schwachstelle der Italiener ist, ein Stück Stabilität. Die deutsche Bilanz in den Länderspielen gegen Italien ist miserabel und schlechter als gegen jede andere europäische Nationalmannschaft. Sieben Siegen stehen 14 Niederlagen gegenüber. Neun der bislang 30 Begegnungen endeten Unentschieden. Bei Welt- und Euro-

pameisterschaften gelang in sieben Spielen kein einziger Sieg (vier Unentschieden, drei Niederlagen). Der bislang letzte deutsche Erfolg datiert vom 21. Juni 1995 (2:0 in einem Freundschaftsspiel).

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Dreieich-Zeitung, 28. Juni 2012

Regionales Armut im Alter

Anmelden für die Rallye

Gesprächsabend will aufklären

Hundefreunde laden zum Wettstreit ein

Kreis Offenbach (DZ/jh) – „Armut verletzt die Würde des Menschen, Armut im Alter entwertet die Lebensleistung derer, die sich ein Leben lang engagiert haben – in Beruf, Familie und Gesellschaft.“ Mit diesen Worten lädt die Evangelische Erwachsenenbildung zu einer öffentlichen Veranstaltung ein, die am Dienstag, 3. Juli, ab 19 Uhr im Langener Ginkgo-Haus, Georg-August-ZinnStraße 2, stattfindet. Das Motto „Evangelisch betrachtet – Armut im Alter“ erläutert Moderator Jörg Engelmann folgen-

SHL-Büro ist mittags dicht Langen (DZ/hs) – Urlaubsbedingt ist das im „ZenJA“, Zimmerstraße 3, befindliche Büro der Seniorenhilfe im Juli und August montagsnachmittags nicht besetzt. An allen übrigen Werktagen kann man das SHLBüro aber jeweils von 10 bis 12 Uhr aufsuchen.

dermaßen: „Die soziale Spaltung unserer Gesellschaft hat auch die alten Menschen erreicht, zumal in einem System, das die Rentenhöhe noch immer weitgehend bemisst nach der Erwerbsbiographie. Wer im Alter nicht über ein Privatvermögen verfügt, dessen Armutsrisiko steigt spürbar. Dabei geht es nicht nur um materielle Armut, sondern auch um den Mangel an Teilhabe bis hin zum weitgehenden Ausschluss aus praktisch allen sozialen Bezügen.“ Am 3. Juli soll das Thema auf Langener Verhältnisse bezogen und aus wissenschaftlicher Perspektive analysiert werden. An dem Gespräch beteiligen sich Professor Dr. Walter Hanesch (Hochschule Darmstadt, Fachbereich „Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit“); Anne Gebhardt (Frauenbeauftragte der Stadt Langen); Friedelgaard Pietsch (Langener Tafel); Dr. Alexander Dietz (Referent für Sozialpolitik und Gemeinwesenarbeit im Diakonischen Werk Hessen und Nassau).

Dreieich (DZ/jh) – Zum ersten Mal veranstaltet der Verein der Hundefreunde Dreieichenhain am Sonntag, 15. Juli, einen Wettstreit für Zwei- und Vierbeiner. Wer sich bis zum 12. Juli bei den Organisatoren anmeldet, der kann an der 1. Dreieichenhainer Hunde-Rallye teilnehmen. Der Startschuss fällt um 10.30 Uhr auf dem Vereinsgelände „Im Haag“, die Gebühr beträgt acht Euro. Nähere Informationen und das entspre-

ÜBERRAGEND agierte Etienne Jäger bei der vor Kurzem in Hanau ausgetragenen deutschen Meisterschaft im Ju Jutsu-Fighting. Dabei konnte der für den 1. Sprendlinger Judo-Verein startende Sportler nämlich seine drei Vorrundengegner in beeindruckender Manier bezwingen und traf im Finale auf ein Mitglied der U18-Nationalmannschaft. Zwar konnte Etienne den Kampf anfangs noch ausgeglichen gestalten, doch letztendlich musste er die Überlegenheit des Gegners anerkennen, der kurz zuvor bereits eine Bronzemedaille bei den Junioren-Europameisterschaften gewonnen hatte. Aber auch die Silbermedaille ist ein toller Erfolg für den jungen Dreieicher. Wer sich einmal im Ju Jutsu versuchen möchte, kann mittwochs von 18.30 bis 20 Uhr ein Training im Domizil des Sprendlinger Judo-Vereins, Oisterwijker Straße 36, absolvieren. Weitere Infos sind im Internet (www.sprendlinger-judoverein.de) erhältlich. (hs/DZ-Foto: p)

Erkundung in den Ferien BiZ informiert Schüler und Studenten Frankfurt/Kreis Offenbach (DZ/jh) – Im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Arbeitsagentur Frankfurt können sich Schüler auch während der hessischen Sommerferien rund um die Themen Ausbildung, Beruf und Studium informieren. Die Mitarbeiter des BiZ beantworten Fragen und geben Hilfestellungen. Sie erklären den Aufbau des Online-Angebotes und helfen bei Fragen zu Infomappen, Zeitschriften und Merkblättern. Wer ein persönliches Gespräch führen möchte, kann sich in den ersten beiden Ferienwochen und dann wieder in der letzten Ferienwoche direkt an die BiZ-Beraterin wenden. Sie hilft bei der Ausbildungsstellensuche und informiert über Angebote weiter-

führender Schulen. Die Agentur für Arbeit bietet ein umfangreiches Online-Angebot. An den Terminals des BiZ können aktuelle Ausbildungs- und Praktikumsangebote der Jobbörse abgerufen werden. Auch das Online-Portal www.planet-beruf.de unterstützt mit dem Selbsterkundungsprogramm BERUFE-Universum und interaktivem Bewerbungstraining. Abiturienten finden auf www.abi.de neben vielen anderen Informationen auch eine integrierte Studiengangsuche. Die Öffnungszeiten des BiZ in der Fischerfeldstraße 10-12 lauten: montags und dienstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs und freitags von 8 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 8 bis 18 Uhr.

chende Formular finden sich auf der Internetseite www.vdhdreieichenhain.de. Als besonderer Gast wird der Schauspieler Jo Bolling erwartet, der seit einigen Jahren als Andy Zenker in der „Lindenstraße“ unterwegs ist. Bolling ist mit seinem Hund Buddy mit von der Partie. Gemeinsam mit Vereinschefin Elke Beutel wird er am Nachmittag die Siegerehrung vornehmen und Autogramme verteilen.

Einstieg in die Welt der Töne Musikschule offen für neue Eleven Langen (DZ/hs) – Wer seinen Nachwuchs für Instrumental- oder Vokalunterricht an der im Kulturhaus „Altes Amtsgericht“, Darmstädter Straße 27, untergebrachten hiesigen Musikschule anmelden möchte, sollte in Bälde in die Puschen kommen. Denn im September beginnen die Kurse auf (fast) allen gängigen Zupfund Tasten-, Streich- sowie Blech- und Holzblas-Instrumenten. Zudem werden Schlagzeug sowie das Fach Gesang unterrichtet.

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um genannten Zeitpunkt starten ferner auch wieder die beliebten Angebote für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter. Dazu zählen etwa die für Mädchen und Jungen im Alter ab eineinhalb Jahren konzipierten „Musik für Mäuse“-Gruppen, bei denen die Kids gemeinsam mit einem Elternteil auf spielerische Art und Weise und auf kleinen Instrumenten die Welt der Töne kennenlernen und sich bei Bewegungsspielen sowie kleinen Tänzen austoben können. Für Vier- bis Sechsjährige ist hingegen die „Musikalische Früherziehung“ vorgesehen, bei der die Kinder in der Gruppe singen, auf elementaren Instrumenten musizieren und somit auf ein etwaiges späteres Instrumentalspiel vorbereitet werden. Ein Einstieg in selbiges ist nach Angaben der Verantwortlichen in der Regel mit sechs Jahren

empfehlenswert; Leihinstrumente können kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Über den, wie es heißt, „päda– gogisch durchdachten und fachlich kompetenten“ Instrumental- und Vokalunterricht hinaus, für den übrigens rund 65 Lehrkräfte verantwortlich zeichnen, gibt es an der Langener Musikschule zahlreiche Gruppen, in denen gemeinsam musiziert werden kann. Die Angebotspalette reicht von Gitarren-Ensembles über den FolkSpielkreis bis zur Big Band sowie vom Kinderchor bis zum „Vocal-Ensemble“. Schließlich finden auch immer wieder Musik-Workshops und andere Veranstaltungen statt. Weitere Informationen sind unter der Rufnummer (06103) 910470 und im Internet (www.musikschule-langen.de) erhältlich.

Beide Museen geschlossen Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) Wie in jedem Jahr sind die Museen in Mörfelden und in Walldorf während der Schulferien geschlossen. Das Museum in Walldorf schließt seine Pforten in der Zeit vom 2. Juli bis zum 11. August und das Museum in Mörfelden ebenfalls vom 2. Juli bis zum 18. August. Dennoch werden in diesem Zeitraum beide Museen bei rechtzeitiger Voranmeldung für Gruppen geöffnet und sogar Führungen auf Anfrage durchgeführt. Weitere Informationen erteilt Museumsleiterin Cornelia Rühlig unter der Telefonnummer (06105) 320-141.


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Ihre Notdienste vom 28.6.-5.7.2012 für Heusenstamm, Dietzenbach, Rodgau Rödermark, Mühlheim, Obertshausen  Apotheken

WO BALLONS und junge Artisten durch die Luft schweben und Spaßmacher das Publikum zum Lachen bringen: Da ist der Dietzenbacher Kinder- und Jugendzirkus „Chicana“ zu Hause. Im Sternenzelt im Hessentagspark wurde am vergangenen Wochenende das diesjährige Programm „Wenn Clowns träumen“ präsentiert, einmal in Form einer Spezial-Vorstellung für Kindergärten und Schulen sowie drei Mal für die Allgemeinheit... Und die geizte nicht mit Resonanz und Applaus. Akrobatik, eingebettet in eine romantisch-phantasievolle Rahmenhandlung, untermalt mit einfühlsamen und mitreißenden Klängen der Zirkuskapelle: Das bewährte Strickmuster garantierte auch beim 2012er-Stelldichein eine kurzweilige Show unter der blau-gelben Zeltkuppel. Weiter geht es im „Chicana“-Terminkalender mit dem Eintrag „Ferienspiele für Kinder“, anberaumt für die Zeit vom 2. bis 6. Juli. Die Varietégruppe „Menschen anders“ hat am 28./29. und 30. September ihre Auftritte. Präsentiert wird eine Revue unter dem Titel „Reisefieber“. (kö/DZ-Foto: Jordan)

Weniger Geburtstagspost Rogg: „Quick Win“ für Stadtkasse Dietzenbach (DZ/kö) – Die Finanzspielräume werden immer kleiner, während die Gruppe der Senioren stetig an Größe gewinnt: Diese gegenläufigen Entwicklungen haben die Stadtverwaltung veranlasst, beim Thema „Glückwünsche für betagte Geburtstagskinder“ auf

die Bremse zu treten. Grußkarten, unterzeichnet vom Bürgermeister, für alle Dietzenbacher(innen) im Alter ab 75 Jahren aufwärts: Diese Regelung galt bis 2010 und hatte einen Versand von mehr als 2.000 Schreiben pro Jahr zur Folge. Jetzt ist auch das Nachfolge-

Strickmuster (Karten zum 75., 80., 85. und ab dem 90. Geburtstag jährlich) kassiert und weiter ausgedünnt worden. Offiziell gratuliert wird nur noch zum 90. und 95. sowie an allen Geburtstagen ab dem 100. aufwärts. Außerdem erfahren Ehejubiläen ab der Goldenen Hochzeit eine Würdigung seitens der Kreisstadt-Verwaltung. Frauen und Männer „im biblischen Alter“ erhalten spezielle Glückwunsch-Urkunden. Bürgermeister, Landrat, Ministerpräsident, Bundespräsident... Die Gratulanten, die mit ihren Unterschriften beste Wünsche zum Ausdruck bringen, stehen dann gewissermaßen Schlange. Wer möchte, kann sich die Urkunden, verbunden mit einem kleinen Präsent, vom Bürgermeister oder einem anderen Magistratsmitglied in den heimischen vier Wänden überreichen lassen. Diese Geste ist auch im neuen Leistungskatalog vorgesehen. Nafile Yavuz, die Sekretärin des Ersten Stadtrats Dietmar Kolmer, koordiniert künftig die Dienste rund um das Stichwort „Gratulation“. Sie ist im Rathaus unter der Rufnummer (06074) 373269 zu erreichen. Bürgermeister Jürgen Rogg wirbt um Verständnis für die Einschränkungen. Er erläutert: „Das Aufgabengebiet wurde in den vergangenen Jahren liebevoll und engagiert von unserer Mitarbeiterin Petra Braun betreut. Sie scheidet nun aus den städtischen Diensten aus. Schweren Herzens haben wir uns entschlossen, diese Stelle nicht wieder zu besetzen und den Ehrungsservice stark zu reduzieren. Dadurch können jährlich deutlich über 20.000 Euro an Personal- und Sachkosten eingespart werden.“ Dieser Betrag ist laut Rogg ein „Quick Win für die Haushaltskonsolidierung“.

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Hochwertiges für die heimischen Wände Malermeister Stroh offeriert Kollektion „Glööckler by marburg“ Dreieich (DZ/PR) – Harald Glööckler, Deutschlands exzentrischster Modeschöpfer und überaus erfolgreiches Multitalent, hat ein Credo: „Jede Frau ist eine Prinzessin!“ – ein wunderbares Ansinnen, das den extravaganten Designer natürlich auch bei der Gestaltung der neuen Kollektion für die Marburger Tapetenfabrik beflügelte. Das Resultat, die Kollektion „Glööckler by marburg“ umfasst 55 schwere Vliestapeten, gibt es ab sofort auch bei bei Malermeister Stroh in Dreieichenhain. „Wir wollten die außergewöhnlichsten und pompösesten Tapeten aller Zeiten realisieren. Tapeten, die eine kleine Plattenbau-Wohnung genauso erstrahlen lassen wie ein russisches Schloss“, schreibt Glööckler in seinem gerade erschienenen Buch, das sein Motto schon im Titel trägt. Und weiter: „So kreierte ich Tapeten, eine prachtvoller als die andere. Royalblaue Tapeten mit kreisförmigen Anmutungen oder goldenen Applikationen, rote Tapeten verziert mit Strasssteinen und der funkelnden Pompöös-Krone, aber auch schwarze mit glitzernden Steinen, die ein schwarzer barocker Rahmen schmückt.“ Die Marburger Tapetenfabrik – gegründet 1845 – zählt zu den ältesten Tapetenherstellern Europas. Sie wird in der fünften Generation nach höchsten Ansprüchen, visionär und mit sicherem Blick auf die Weltmärkte geführt. Das Unternehmen hat Sitz und Herstellung im mittelhessischen Kirchhain und macht zwei Drittel seines Umsatzes in über 80 Exportländern. Die Tapetenkollektion von Harald Glööckler bezeugt vor allem die hohe Qualität, die Fertigkeiten in Druck und Technik, die den internationalen Ruf der Marburger Tapetenfa-

brik begründen. Ein Beispiel formationen gibt es bei Maler- (06103) 84660, in Dreieich. sind die unzähligen präzisen meister Stroh in dessen Farben- www.malerstroh.de. Haschuren – das sind feine haus, Fahrgasse 25, Telefon (DZ-Foto: glööckler) Oberflächenstrukturen, die durch eine handgearbeitete Gravur- und Ätztechnik auf der Druckwalze entstehen und der Tapete eine hochwertige Reliefhaptik geben. Im Zusammenwirken mit einer raffinierten Farbgebung und irisierenden Pigmenten entstehen Dessins, die an schwere, changierende Moirévorhänge oder an ein dichtes Federkleid erinnern. Ein weiterer Höhepunkt sind die auf dieser Tapete im Digitaldruckverfahren aufgebrachten, 1,80 Meter großen Pfauenfedermotive in unterschiedlichen Farbstellungen. Interesse geweckt? Nähere In-

Im Sommer bereits an die Heizung denken Anschaffungskosten und Preisentwicklung checken (DZ/PR) – Nach dem Winter ist vor dem Winter. Viele Hausbesitzer und Neubauwillige nutzen die Sommermonate für die Anschaffung eines neuen, modernen Heizsystems. „Entscheidende Faktoren sind Anschaffungskosten und die Preisentwicklung des Brennstoffs“, erklärt Dr. Michael Turner von der EKO Energy GmbH aus dem sächsischen Rothenburg. Aber auch ökologische Aspekte wie Umwelt- und Klimaschutz sind beim Verbraucher wichtige Investitionskriterien. Die Bioenergie-Experten von EKO Energy nennen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Heizsysteme.

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er weiter auf seine Ölund Gasheizung setzen möchte, kann seinen alten Kessel durch weiterentwickelte Brennwertgeräte ersetzen. Diese nutzen die Kondensationswärme des in den Abgasen vorhandenen Wasserdampfs. So wird die Wärmeenergie besser verwertet als in den alten Kesseln und der Brennstoffverbrauch sinkt. Der Nachteil: Das Problem steigender Preise für fossile Brennstoffe bleibt bestehen. Wer mit Holzpellets heizt, spart langfristig Geld und macht sich unabhängig von den steigenden Kosten für Öl und Gas. Die Experten haben nachgerechnet: Ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit einem Energieverbrauch von 3.000 Litern Heizöl

im Jahr spart bei einem Umstieg auf Pellets aktuell knapp 1.500 Euro Brennstoffkosten. Die im Vergleich zu anderen Heizsystemen etwas höheren Investitionskosten von rund 10.000 Euro (bei einer Kesselleistung von zwölf Kilowatt) sind so nach etwa sieben Jahren amortisiert. Zudem unterstützt der Staat Pelletheizer beim Heizungswechsel mit einem einmaligen Fördervolumen von mindestens 2.000 Euro. Darüber hinaus bieten einzelne Bundesländer zusätzliche Fördergelder an. Ein weiterer Bonus: Das Heizen mit Holzpellets ist so gut wie CO2-neutral. Darüber hinaus werden Pellets meist aus Holzabfällen hergestellt, die in Sägewerken oder bei der Papierproduktion

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anfallen. Ein anderer Teil des nachwachsenden Rohstoffs kommt aus regionaler und nachhaltiger Waldwirtschaft. Sogenannte Wärmepumpen holen die Wärme aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft. An die Energiequelle zu gelangen, ist jedoch aufwendig und daher kostspielig. Ein bis zu 150 Meter tiefes Loch muss gebohrt oder eine Fläche von bis zu 400 Quadratmetern etwa 1,5 Meter tief ausgehoben werden, um die Kollektoren einsetzen zu können. Vor allem für Bestands- und Altbauten ein oft zu hoher Aufwand. Aber auch bei Neubauten müssen bestimmte geologische Voraussetzungen erfüllt sein, um den gewünschten Effizienzgrad zu erreichen. Verbraucher sollten sich hier gut beraten lassen. Eine weitere umweltschonende Alternative zur Wärmeerzeugung sind Solaranlagen. Vor allem bei der Warmwassererzeugung kommen auf dem Dach installierte Sonnenkollektoren in Frage. Da solarthermische Anlagen in unseren Breiten nicht ganzjährig den Energiebedarf eines Gebäudes decken können, empfiehlt es sich, sie mit einer anderen Heiztechnik zu kombinieren.


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BAUEN - MODERNISIEREN - ENERGIESPAREN Steuerlich interessant Solarstrom weiterhin eine gute Option (DZ/sh) – Photovoltaikanlagen können trotz der aktuellen politischen Entscheidungsprozesse, in denen es um eine deutliche Absenkung der Einspeisevergütung geht, eine gute Option sein. Bescheren sie ihrem Betreiber doch neben einem guten Gewissen auch die gesicherte Abnahme und Vergütung des erzeugten Stroms und gegebenenfalls eine unabhängige persönliche Energieversorgung. Für den Betreiber interessant sind außerdem die steuerlichen Vorteile, die weiterhin unverändert unter bestimmten Bedingungen in Anspruch genommen werden können.

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rundsätzlich können die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage über die übliche Nutzungsdauer der Anlage – dabei geht die Finanzverwaltung von 20 Jahren aus – abgeschrieben werden. In aller Regel kommt hierbei die lineare Abschreibung zur Anwendung, die fünf Prozent jährlich beträgt. Für Anlagen, die in den Jahren 2009 oder 2010 angeschafft wurden, kann auch die degressive Abschreibung mit maximal 12,5 Prozent genutzt werden. Hinzu kommt, dass private Stromproduzenten im Jahr der Anschaffung zusätzlich eine Sonderabschreibung von 20 Prozent der Anschaffungskosten geltend machen können, die aber auch auf die ersten fünf Jahre nach Anschaffung verteilt werden kann. Außerdem besteht die Möglichkeit, bis zu drei Jahren vor Anschaffung der Anlage einen so genannten Investitionsabzugsbetrag von maximal 40 Prozent der Anschaffungskosten steuermindernd in Ansatz zu bringen. Hausbesitzer werden steuerlich zum Unternehmer, wenn sie eine Photovoltaikanlage auf ihrem Privathaus errichten und den dort erzeugten Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Die Einspeisevergütungen, die sie aktuell dafür erhalten, sind für 20 Jahre festgelegt. Für jede spätere Neuanlage aber werden diese kontinuierlich, in Abhängigkeit vom eingespeisten Volumen, abgesenkt. Geschah das früher im HalbjahresRhythmus, so sind jetzt kürzere Intervalle im Gespräch. Je später man sich also für den Bau einer Photovoltaikanlage entscheidet, desto geringer sind

die Abnahmeentgelte. Unabhängig davon hat der Solarstrom-Unternehmer einige steuerliche Regeln zu beachten, so dass vor dem Kauf einer Anlage der Gang zum Steuerberater zu empfehlen ist. Einerseits sind die Einnahmen aus der Einspeisung von Strom in das öffentliche Netz einkommensteuerpflichtig. Andererseits können die Ausgaben, die durch den Betrieb der Photovoltaikanlage entstehen, als Betriebsausgaben abgezogen werden. Dazu zählen etwa die laufenden Betriebskosten einer Anlage, die Kosten für Wartung, Reparatur, Finanzierung und Versicherung sowie die Stromzählermiete und die Anschaffung der Solaranlage. Einnahmen und Ausgaben sind folglich vom privaten Betreiber in seiner Einkommensteuererklärung anzugeben. Die meisten privaten Betreiber von Photovoltaikanlagen dürften zu den Kleinunternehmern gehören. Bei Kleinunternehmern wird keine Umsatzsteuer erhoben. Dies gilt, wenn der Vorjahresumsatz 17.500 Euro und der Umsatz im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich 50.000 Euro nicht übersteigt. Ein Vorteil der Kleinunternehmerregelung besteht darin, dass der Photovoltaikanlagenbetreiber sich nicht mit den zum Teil aufwendigen Formalien der Umsatzsteuer beschäftigen muss. Aber andererseits entgeht dem Kleinunternehmer der Abzug sämtlicher Vorsteuerbeträge (beispielsweise für die Anschaffung der Photovoltaikanlage). Somit könnte die Anwendung der Kleinunternehmerregelung ein schlechtes Geschäft sein. Der Betreiber kann wählen, ob er

die Kleinunternehmerregelung anwenden möchte oder nicht. Wird die Kleinunternehmerregelung nicht angewendet, muss der Anlagenbetreiber die Umsatzsteuer, die er vom Stromnetzbetreiber neben der Einspeisevergütung erhält, an das Finanzamt abführen. Gleichzeitig kann er aus den Anschaffungskosten sowie den laufenden Kosten die Vorsteuer abziehen. Wird der gesamte Strom oder ein Teil davon im eigenen Wohnhaus verbraucht, so gilt dies als Rücklieferung und die darauf gezahlte Umsatzsteuer kann der Endverbraucher nicht im Wege des Vorsteuerabzugs abziehen. Wie aktuelle Urteile des Bundesfinanzhofes (BFH) zeigen, kann es sich lohnen, für eine Photovoltaikanlage extra einen Schuppen, eine Scheune oder einen Carport zu bauen oder zu modernisieren. Sind bestimmte Bedingungen erfüllt, erstattet das Finanzamt die Umsatzsteuer für die Baukosten anteilig für den unternehmerisch genutzten Teil des Gebäudes, vorausgesetzt diese Nutzung beträgt mindestens zehn Prozent (Az. XI R 29/09, XI R 21/10, XI R 29/10). Private Stromproduzenten mit einer Anlage in üblicher Größe und Leistung auf ihrem Dach von nicht mehr als maximal 30 kW - müssen in der Regel kein Gewerbe anmelden, sind aber verpflichtet, ihre unternehmerische Tätigkeit beim Finanzamt anzuzeigen. Gewerbesteuer ist in aller Regel erst zu zahlen, wenn der Gewerbeertrag den Freibetrag von 24.500 Euro im Jahr übersteigt. Sollte es sich jedoch um eine größere Anlage handeln, kann es sich manchmal lohnen, auch inner-

halb der Freibetragsgrenze eine Gewerbesteuererklärung abzugeben, um die Anlaufverluste mit künftigen Gewinnen verrechnen zu können. Vor dem Hintergrund steigender Strompreise wird auch die Eigennutzung immer interessanter. Sie sichert eine gewisse Unabhängigkeit von öffentlichen Angeboten. Außerdem kann der Strom auch für das Betreiben von E-Fahrzeugen genutzt werden. Das heißt die Motivation für die Installation von Photovoltaikanlagen könnte sich merklich ändern und zu einer Zunahme dezentraler Selbstversorger unterschiedlicher Art und Größenordnung führen. Trotz Kürzung der Einspeisevergütung gibt es also gute Gründe, sich mit der Installation von Solaranlagen näher zu beschäftigen. Welche individuellen Entscheidungen und Absichten des Anlagenbetreibers im Einzelnen für den optimalen Steuerspareffekt sorgen, kann von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Deshalb sollte im Vorfeld auf jeden Fall die Expertise eines versierten Steuerberaters herangezogen werden. Solche Experten sind im Steuerberater-Suchdienst der Steuerberaterkammer Hessen unter www.stbkhessen.de zu finden.

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BAUEN - MODERNISIEREN - ENERGIESPAREN Keine Energie verschwenden Hydraulischer Abgleich sorgt für gleichmäßige Wärme (DZ/ef) – Diese Probleme kennen viele Hausbesitzer: Die Thermostatventile an den Heizkörpern rauschen oder pfeifen und nicht alle Heizkörper im Haus werden gleich warm. So mancher greift da zur Selbsthilfe und stellt beispielsweise die Temperatur am Heizkessel höher, damit das Haus warm wird. Doch das ist der falsche Ansatz, erklärt Energieberater Arndt Jänsch vom Ratgeberportal www.energie-fachberater.de. Denn die Heizung ist ein komplexes System. Dreht der Hausbesitzer an einer Stellschraube, wird nur umso mehr Energie verschwendet.

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tatt dessen sollten Hausbesitzer zur Optimierung der Leistung ihrer Heizung beziehungsweise nach einer Modernisierung der Heizung einen sogenannten hydraulischen Abgleich bei einem Heizungsfachmann in Auftrag geben. Das klingt erst einmal kompliziert, ist es aber nicht: „Im Grunde sorgt der hydraulische Abgleich dafür, dass für jeden Heizkörper im Haus die richtige Wassermenge eingestellt ist“, erklärt Energieberater Arndt Jänsch. Denn nur dann können alle Räume gleichmäßig warm werden. „Heizkessel, Umwälzpumpe und Thermostatventile werden optimal aufeinander abgestimmt, so dass die Heizungsanlage energiesparend arbeiten

kann“, so der Experte weiter. Durch die eingesparte Energie rechnet sich ein hydraulischer Abgleich der Heizung auf jeden Fall. Zudem bringt der Einbau der energiesparendsten Hocheffizienzpumpe natürlich nichts, wenn die Komponenten der Heizung nicht aufeinander abgestimmt sind. „Ein Heizungsfachmann ermittelt zuerst den Wärmebedarf der einzelnen Räume des Hauses, bewertet dann die Heizflächen und die Verteilung inklusive der vorhandenen Armaturen und erst zum Schluss den Heizkessel“, erklärt Heizungsexperte Dipl.-Ing. Bernd Scheithauer vom Portal www.hydraulischer-abgleich.de die Vorgehensweise. Wer für den Austausch seines

alten Heizkessels Fördermittel der KfW in Anspruch nehmen möchte, muss den hydraulischen Abgleich auf jeden Fall vornehmen lassen und einen Berechnungsnachweis mit Fachunternehmererklärung vorlegen.

Und auch der Heizungsfachmann ist bei einer Heizungsmodernisierung verpflichtet, das Heizungsnetz danach hydraulisch abzugleichen. „Das können Hausbesitzer aber nur in Anspruch nehmen, wenn ein schriftlicher Vertrag besteht. Am besten bestehen Sie darauf, dass der hydraulische Abgleich als eigene Position im Leistungsverzeichnis aufgeführt ist“, rät Scheithauer. „Dann gibt es hinterher keine Streitigkeiten.“

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BAUEN - MODERNISIEREN - ENERGIESPAREN MIT BELEUCHTUNG

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Rödermark – Möchten Sie demnächst Ihre Zimmerdecke neu gestalten, weil sie Risse oder Flecken aufweist, oder weil sie nicht mehr zur Einrichtung passt? Die neuartige PLAMECODecke, auf Wunsch mit integrierter Beleuchtung, verleiht Ihrem Raum eine

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Bauträgervertrag nicht blind unterschreiben (DZ/id) – Wer seine Immobilie von einem Bauträger erwirbt, ist, rechtlich gesehen, in der Regel kein Bauherr, sondern Käufer. Das hat im Idealfall Vorteile, spart er dadurch doch Zeit und Nerven. Denn der Bauträger soll sich um alle behördlichen Genehmigungen kümmern, die beteiligten Unternehmen mit der Bauausführung beauftragen und die von den Handwerkern erbrachten Leistungen überwachen. Soweit die Theorie – in der Praxis bedeutet die Zusammenarbeit mit einem Bauträger aber nicht selten Dauerstress und jede Menge Ärger.

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eben der korrekten Bauausführung geht es dabei häufig um die Frage, welche Leistungen der Bauträger laut Vertrag zu erbringen hat und wofür der Bauherr zusätzlich zahlen muss. Vermeiden lässt sich solcher Ärger nur, wenn der Käufer selbst aktiv wird und den komplexen Bauträgervertrag nicht einfach blind unterschreibt. Denn der Bauträger regelt darin wichtige Details oftmals zu seinen Gunsten. Davor schützt auch nicht, dass beim Vertragsschluss ein Notar eingeschaltet werden muss und zusätzlich die gesetzlichen Regeln der Makler- und Bauträgerverordnung gelten. Die größten Fußangeln: Festpreis mit Tücken. Mit dem Begriff „Festpreis“ wollen Bauträger in erster Linie Kunden locken. Damit dieser Preis möglichst niedrig und somit für viele Interessenten finanzierbar bleibt, wird häufig getrickst: Manchmal „vergessen“ Bauträger die Kosten für die Gestaltung der Außenanlagen oder die Gebühren für die Baugenehmigung oder andere Nebenleistungen. Oft fallen für den Käufer dann weitere Kosten in vier- und fünfstelliger Höhe an. Gilt doch generell: In einem Festpreis sind nur jene Leistungen enthalten, die der Bauträgervertrag auflistet. Alle anderen kosten extra. Der Erwerber sollte auch keinen Festpreis mit Verfallsdatum akzeptieren. Das Problem:

Wird die Immobilie erst nach einem bestimmten Termin fertiggestellt, entfällt laut einer Vertragsklausel die Festpreisgarantie – eine Regelung, die eigentlich dazu gedacht ist, den Bauträger vor Mehrkosten zu schützen, die durch Verzögerungen entstehen, für die der Bauherr verantwortlich ist. Wird die Verschuldensfrage aber nicht eindeutig geregelt, nimmt sie den Bauherrn auch in die Haftung, wenn er für den Aufschub überhaupt nichts kann, etwa bei schlechter Wetterlage. Die „schlüsselfertige Übergabe“ des Objekts kann ebenfalls unterschiedlich ausgelegt werden. Letztlich bedeutet dies nur, dass die Wohnung abgeschlossen und theoretisch bewohnt werden kann. In diesem Sinne ist eine Wohnung sogar dann „schlüsselfertig“, wenn die Tapezier- oder Malerarbeiten noch nicht beendet sind. Selbst der Begriff „bezugsfertig“ bedeutet wiederum nicht zwangsläufig, dass die letzten Handwerker die Baustelle bereits verlassen haben. Möglicherweise ist das Haus noch nicht einmal verputzt. Das Problem: Für beide Begriffe gibt es keine verbindliche, gesetzliche Definition, was darunter zu verstehen ist. Im Bauträgervertrag sollte der Begriff „schlüsselfertig“ deshalb präzise definiert werden. Die Baubeschreibung ist ein wichtiger Teil des Bauträger-

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vertrags. Darin wird festgelegt, welche Bauleistungen in welcher Qualität der Festpreis umfasst. Die Qualität und der Wert, sprich Preis für Fliesen, Teppichböden und andere Einbaumaterialien, sollten dabei möglichst exakt festgeschrieben werden. Wird als Standard Billigware aus dem Baumarkt festlegt, muss der anspruchsvolle Erwerber für Sonderwünsche, die über die Baubeschreibung hinausgehen, mit weiteren Kosten rechnen. Tipp: Private Immobilienkäufer sind in der Regel mit der Prüfung eines Bauträgervertrags überfordert. Deshalb sollten sie in jedem Fall einen Fachanwalt damit beauftragen. Außerdem sollte sich ein unabhängiger Architekt oder Bauingenieur die Baubeschreibung genauer anschauen. Denn der Käufer hat mit der Profi-Unterstützung gute Karten, einen besseren Vertrag auszuhandeln. Falls der Bauträger keine Zugeständnisse machen will, ist es mitunter sinnvoll, ganz auf den Kauf zu verzichten.


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BAUEN - MODERNISIEREN - ENERGIESPAREN Wärmepumpe muss zum Haus passen (DZ/vb) – Die richtige Heiztechnik spielt im Neubau wie auch bei der Sanierung eine wichtige Rolle. „Wärmepumpen sind heute Stand der Technik“, erläutert Bausachverständiger Dipl.-Ing. Thomas Weber, Leiter des Regionalbüros Fulda im Verband Privater Bauherren (VPB). „Dabei sollten sich Bauherren gut beraten lassen, denn entscheidend für die Auswahl der richtigen Wärmepumpe sind nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch die baulichen Gegebenheiten - die Wärmepumpe muss zum Haus und Grundstück passen.“

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ach Erfahrung des VPB lassen sich viele Bauherren von der Werbung zu Fehlkäufen verführen. „Sie entscheiden sich nach dem Prospekt für Anlagen, die angeblich 60 oder 70 Grad Celsius heiße Vorlauftemperaturen erzeugen. Das klingt gut, aber die Werbung verschweigt geflissentlich andere Aspekte, wie etwa die Arbeitszahl oder die Leistungszahl, die erst zusammen mit den Vorlauftemperaturen Aufschluss über die wahre Effizienz der Anlage geben.“

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Käufer gehen dann von falschen Voraussetzungen aus und wundern sich, wenn die Wärmepumpe nicht so effizient arbeitet, wie im Prospekt beschrieben. „Damit das nicht passiert, ist das A und O bei der Auswahl der Heiztechnik die ausführliche Energieberatung vor Ort. Nur so erfahren Immobilienbesitzer, welches System für ihr Haus das Beste ist.“ Fällt dabei die Entscheidung grundsätzlich pro Wärmepumpe, hat der Bauherr die Wahl zwischen

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vier Typen: Luft-Wasser-, SoleWasser-, Wasser-Wasser- oder Abluft-Wärmepumpen. „Alle Modelle eignen sich für Ein- und Zweifamilienhäuser mit wenigen Einschränkungen: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe etwa sollte wegen der Geräuschentwicklung Abstand zum Nachbarn halten. Die für die Sole-Wasser-Wärmepumpe notwendigen Bohrungen müssen fünf Meter Grenzabstand einhalten. Und ein WasserWasser-Modell braucht natürlich eine geeignete Wärmequelle.“ Wie effizient die Wärmepumpen arbeiten, das hängt neben der Technik auch von den Anschaffungs- und den Nebenkosten ab. Ein normales Einfamilienhaus benötigt im Durchschnitt pro Jahr 9.000 bis 10.000 Kilowattstunden Heizenergie. Luft-Wasser-Wärmepumpen kosten in der Anschaffung rund 1.300 Euro pro Kilowatt (kW) benötigter Heizleistung. Sole-Wasser-Modelle schlagen mit etwa 2.000 Euro pro Kilowatt zu Buche - einschließlich der Wärmequelle, also etwa der Bohrung oder der Verlegung des benötigten Flächenkollektors im Garten. Eine Wasser- Wasser-Wärmepumpe liegt preislich ebenfalls bei rund 2.000 Euro pro Kilowatt, wobei hier eventuell weitere Kosten für den Bau eines Saugund Schluckbrunnens einkalkuliert werden müssen. Die Abluft-Wärmepumpe rangiert preislich zwischen 3.500 und 4.000 Euro pro Kilowatt einschließlich des benötigten Kanalnetzes. In den Preisen sind alle Anschlusskosten auf der Wasserseite enthalten. Hinzu kommt die Elektrik mit weiteren 1.000 bis 1.500 Euro, etwa für den notwendigen zweiten Zählerschrank. Wärmepumpen eignen sich gut für Gebäude mit einem Heizleistungsbedarf unter 8 bis 10 Kilowatt. Idealerweise sollte die gewonnene Wärme dann auch über eine Fußbodenheizung verteilt werden. Sie benötigt nur niedrige Vorlauftemperaturen. „Unter Umständen“, so weiß Bausachverständiger Weber, „funktioniert das auch im sanierten Altbau. Sind die Fassa-

den erst einmal gedämmt, erweisen sich die alten Heizkörper in der Regel als überdimensioniert. Sie lassen sich dann aber mit geringeren Temperaturen noch gut zur Wärmeverteilung nutzen.“ Ineffizient wird die Wärmepumpe immer dann, wenn der Warmwasserbedarf den Heizwärmebedarf übersteigt und wenn hohe Vorlauftemperaturen im Wärmeverteilsystem benötigt werden. Je heißer das Wasser sein muss, umso schneller sinkt die Effizienz der Wärmepumpe. Die Amortisierung der Wärmepumpe hängt vom Einzelfall ab, weiß Thomas Weber und rechnet den Vergleich: „Bei einer Heizlast von 10 Kilowatt kostet die Luft-Wasser-Wärmepumpe rund 13.000 Euro, die Betriebskosten liegen bei etwa 1.100 Euro. Zum Vergleich kostet die Gasbrennwerttherme etwa 4.500 Euro bei jährlichen Betriebskosten von 1.800 Euro. Aus der Differenz der Heizkosten von 700 Euro pro Jahr muss die Mehrinvestition erwirtschaftet werden. Das heißt, nach etwa zwölf Jahren amortisiert sich die Anlage, wobei die Zinsen für die Mehrinvestition noch nicht berücksichtigt sind.“

Bürostuhl sorgt für Schäden (DZ/lb) - Eigentlich sollte man es als Besitzer einer Wohnung wissen, dass die Rollen eines Schreibtischstuhls bei dauerhafter Benutzung erheblichen Schaden an einem Parkettboden anrichten können. Trotzdem war es bei einem Mietverhältnis im Ruhrgebiet dazu gekommen, dass die Rollen das Echtholz zerkratzten. Der Mieter wollte seine Hausratversicherung, die vertraglich ausdrücklich auch Schäden in angemieteten Wohnräumen ersetzen musste, in Anspruch nehmen. Doch die weigerte sich und sprach von einer „übermäßigen Beanspruchung“ des Parketts. Wie der Infodienst Recht und Steuern der LBS mitteilt, nahm das Landgericht Dortmund (Aktenzeichen 2 T 5/10) den Versicherer trotzdem in die Pflicht. Allerdings sollte man als Mieter trotzdem lieber Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, denn nicht in allen Fallkonstellationen entscheiden Gerichte so.


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(DZ/iw) – Wohnen in Frankfurt wird immer teurer: Im letzten Jahr stiegen die Mieten erneut um 8 Prozent auf 12,30 Euro pro Quadratmeter. Das zeigt der Marktbericht von immowelt.de. Damit ist der Quadratmeterpreis in der wirtschaftlich und kulturell attraktiven Mainmetropole mit hoher Arbeitsplatzdichte und stetigem Zuzug im 1. Quartal 2012, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, fast doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt (6,30 Euro).

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m teuersten wohnen Mieter mit 14,80 Euro pro Quadratmeter nach wie vor im nobel-gediegenen Westend mit seinen luxussanierten Gründerzeitvillen (+10 Prozent). Aber auch in den benachbarten Stadtteilen ziehen die Preise deutlich an. Am sichtbarsten wird dies im studentisch-bunten Bockenheim (14 Euro) und im Nordend (14,10 Euro) mit seiner jungen, urbanen Bevölkerung. Die wachsende Beliebtheit beider Stadtteile hat die Mieten im letzten Jahr um bis zu 25 Prozent nach oben getrieben. Wer Mieten unter 11 Euro sucht, muss an den westlichen oder östlichen Stadtrand ziehen oder sich mit dem Industrie-Charme Griesheims (9,50 Euro) anfreunden. Am günstigsten lebt es sich in Nieder-Erlenbach am nördlichen Stadtrand Richtung Wetterau. Hier sind die Quadratmeterpreise sogar um 7 Prozent auf 8,40 Euro gesunken.

Während Mieter eher zentrumsnah wohnen möchten, suchen Eigenheimbesitzer häufig nach Wohnungen am Rande der Stadt. In Frankfurt zieht derzeit vor allem das Neubaugebiet Riedberg im nordwestlichen Kalbach Käufer an. Ein Viertel aller Wohnungsneubauten der Stadt konzentriert sich in diesem Stadtteil. Der Quadratmeterpreis ist im letzten Jahr um 17 Prozent auf 3.387 Euro gestiegen und liegt somit höher als in Bockenheim (3.070 Euro) oder dem Nordend (2.969 Euro). Auch der Stadtteil Mitte-Nord gewinnt an Attraktivität für Käufer, die Preise stiegen dort um 21 Prozent auf 3.116 Euro. Im bis dato sehr günstigen Niederrad südlich des Mains sorgen stadtplanerische Projekte ebenfalls für Aufwertung und steigende Preise (2.507 Euro, +25 Prozent). Im Durchschnitt kosten Eigentumswohnungen in Frankfurt 2.837 Euro (+3 Prozent) und liegen damit rund 1.100 Euro über dem Bundesdurchschnitt von 1.741. Nach wie vor teuerstes Pflaster für Frankfurter Wohnungskäufer ist mit 5.398 Euro das Westend.

Wohnen in Waldacker NCC bietet Komplettpaket im „Mirabella“ Kreis Offenbach (DZ/PR) – Die rege Nachfrage nach wertvollem Wohneigentum in Rödermark-Waldacker zeigt, dass alles stimmt: Im Baugebiet „Mirabella Waldacker“ klingt ein Konzept aus behutsamer Landschaftskreation und liebevoll gestalteter Architektur harmonisch zusammen und bietet eine liebens- und lebenswerte Wohnumgebung. Grundlage der sorgfältigen Planung sind nicht nur die zeitgemäß und praktisch geschnittenen Grundrisse der Häuser, sondern auch deren abwechslungsreiche Durchmischung von Wohntypen und Hausgrößen. Für welches der komfortablen Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser man sich entscheidet: Warme, naturverbundene Farben, gefühlvoll eingesetzte südländische Geländegestaltung und Ornamentik vermitteln ein echtes Toscana-Flair. Mit ihrer hervorragenden inneren Infrastruktur aus Kultur, Kinder- und Jugendarbeit, Bildungs- und hervorragender Wirtschaftsstruktur bildet die Stadt Rödermark ein Binde-

glied zwischen den Wirtschaftsgürteln Darmstadt-Frankfurt und Hanau-Aschaffenburg. Die Bauqualität ist so, wie man es von der NCC Deutschland GmbH, dem größten Bau- und Projektentwickler in Deutschland, kennt: Grundsolide, zertifiziert und qualitätsgeprüft. Das Angebot beinhaltet: Haus und Grundstück zu vertraglich fest vereinbarten Preisen ohne versteckte Kosten, wertbeständige Massivbauweise, provisionsfreier Verkauf direkt vom Projektentwickler, schlüsselfertig und in guter Handwerksqualität. Teil des Komplettpaketes sind das Grundstück, Keller, rund 128 Quadratmeter Wohnfläche (fünf Zimmer), ausgebautes Dachgeschoss, Malerund Tapezierarbeiten, Terrasse, zwei Pkw-Stellplätze, Zuwegung, Rollläden, Laminat, Rauchmelder und vieles mehr. Ein Musterhaus an der Lerchenstraße in Waldacker kann sonntags von 14.30 bis 16 Uhr besichtigt werden. Information und Terminabprache: Telefon (0800) 6920081, Internet www.nccd.de.


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KFZ-Markt Gurt muss eng anliegen (DZ/vw) – Der Griff zum Gurt gehört für die allermeisten Autofahrer vor der Fahrt zur Gewohnheit. Im Durchschnitt liegt die Anschnallquote laut Bundesanstalt für Straßenwesen bei 98 Prozent. Doch damit der Gurt seine volle Schutzwirkung entfalten kann, sollten Fahrer und Beifahrer einige Regeln beachten. Wichtig ist, dass der Gurt eng am Körper anliegt und nicht verdreht ist. Dicke Jacken sollten am besten abgelegt werden. Optimal sitzt der Gurt, wenn er straff über Hüfte und Schulter läuft und nicht am Hals einschneidet. Bei Kindern sollte darauf geachtet werden, dass sie den Gurt richtig anlegen, Eltern sollten gegebenenfalls nachhelfen. Werden noch Kindersitze verwendet, sollte der Gurt auf jeden Fall in die dafür vorgesehen Führungen gelegt werden. Auch sollten Kinder vorher ihren Schulranzen ablegen, selbst wenn die Fahrt nach Hause nur wenige Minuten dauert.

Standard ist heutzutage der Dreipunktgurt. Er erlaubt den Insassen eine hohe Bewegungsfreiheit bei gleichzeitig hoher Schutzwirkung. Die Gurtrolle blockiert erst ab einer bestimmten Rotationsgeschwindigkeit, damit der Gurt nicht bereits beim Anlegen klemmt. Moderne Gurtsysteme verfügen zudem über einen Gurtstraffer, der den Gurt bei einem Aufprall automatisch fest anzieht.

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Dreieich-Zeitung, 28. Juni 2012

Regionales Sozialwohnungen: FDP ruft lauter „Erhöhter Bedarf“ in Rodgau Rodgau (DZ/kö) – Durch aktuelle Studien sieht sich die FDP-Fraktion im Rodgauer Stadtparlament in ihrer Haltung bestätigt. „Wir brauchen mehr Wohnraum mit Mietpreisbindung“: Mit dieser Parole versuchen die Blau-Gelben seit geraumer Zeit, eine sozialpolitische Schwachstelle ins Blickfeld zu rücken und Handeln – sprich: Bautätigkeit – anzumahnen. Der Druck sei groß, betont der FDP-Fraktionsvorsitzende Heino Reckließ. Erhebungen des Deutschen Mieterbundes und der Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt bezifferten den Bedarf an neu zu errichtenden Sozialwohnungen in den Kreisen Offenbach und Darmstadt-Dieburg auf mindestens 1.000.

A

nalog dazu hätten Experten bei einer Veranstaltung des Vereins „Haus & Grund“ von leicht steigenden Mieten und einem erhöhten Wohnraumbedarf „gerade auch in Rodgau“ gesprochen, weiß Reckließ zu berichten. Er beobachtet eine widersprüchliche und gefährliche Entwicklung, auf die reagiert werden müsse. Denn es sei nun einmal Fakt, dass die größte Stadt des Krei-

ses Offenbach dank der guten Familienpolitik mit „vorbildlichen Betreuungsangeboten“, die die Vierer-Kooperation von SPD, Grünen, FDP und Freien Wählern aufs Gleis gesetzt habe, als Zuzugsgemeinde anziehend wirke – mit guten und weniger guten Folgen. Neubürger, die unter sozialen und finanziellen Aspekten eine Bereicherung seien, stünden auf der Habenseite. Gleichzeitig zwinge jedoch die

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Spirale „steigende Nachfrage, Wohnraumverknappung, höhere Mietpreise“ zum Gegensteuern, unterstreicht Reckließ. Gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Jan Böttcher ist er sich einig: „Höhere Quadratmeterpreise dürfen durchaus erzielt werden, wenn dies auf der Grundlage von höherwertigem oder energie-effizienterem Wohnraum geschieht.“ Aber in der Breite und unterm Strich betrachtet, so der Tenor

des Duos, gelte die Maxime: „Wohnraum muss auf jeden Fall bezahlbar sein.“ Die Stadt sei gut beraten, zweigleisig zu fahren, um die Problematik einzudämmen. Einerseits müsse sie „durch den Verkauf eigener Grundstücke sowohl Investoren als auch junge Familien dazu animieren, Wohnraum zu schaffen“. Zugleich sei es ein Gebot der Stunde, „durch den Bau weiterer Sozialwohnungen da-

DSL-Förderer bleiben rührig Betreuung mit ungebrochenem Zuspruch Langen (DZ/hs) – Der Förderverein der Dreieichschule war auch im vergangenen Jahr wieder ausgesprochen rührig. So profitierten Schule, Kinder und Eltern unter anderem bei diversen Musikveranstaltungen, dem ADAC-Training und der Leseförderung vom Engagement zu beizutragen, dass der Wohnungsmarkt in Rodgau nicht zum reinen Spekulationsmarkt wird“. Reckließ und Böttcher warnen: „Wir müssen aufpassen, dass unsere guten Absichten in der Sozial- und Familienpolitik nicht in die falsche Richtung kippen und für die Menschen mit kleinerem Einkommen zur Belastung werden.“

des Vereins, dessen Mitglieder sich aber vor allem um die Betreuung sowie den Betrieb der Mensa inklusive Cafeteria kümmern. In der von Mirjana Basic geleiteten Betreuung werden nach Angaben des Vorsitzenden Volker Worringer momentan 87 Kinder von 22 Mitarbeiterinnen und 20 Schülerhilfen umsorgt. Zurzeit läuft die Anmeldung für die künftigen Schüler der fünften Klassen – mit ungebrochenem Zuspruch, wie Worringer bei der vor Kurzem über die Bühne gegangenen Mitgliederversammlung betonte. Ein echter Ankommer bleibt seinen Angaben zufolge auch die Mensa „Mc Gym“, die durch die Übernahme der Cafeteria erweitert wurde und nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Hanne Böcherer von Frank Witschel geleitet wird. Der Vorstand des Fördervereins besteht aktuell aus Volker Worringer, seiner Stellvertreterin Mirjana Basic, Kassenwartin Anja Wolf, Schriftführerin Ursula Ulrich, Pressewartin Angelika Ilies sowie den Beisitzerinnen Christine Eichhöfer und Kerstin Sündermann.

Tipps gegen Ratten-Invasion Langen (DZ/hs) – Die Bekämfung von Ratten ist nicht zwangsläufig eine Aufgabe der Stadt. Während die Mitarbeiter der Kommunalen Betriebe die Überträger gefährlicher Krankheiten im öffentlichen Kanalnetz in Schach halten, sind Grundstückseigentümer bei einem „oberirdischen Befall“ selbst in der Pflicht. Darauf weist das städtische Umweltreferat hin. Der Mitteilung ist zu entnehmen, dass derjenige Ratten anlockt, der Fleisch und Wurst auf dem Kompost entsorgt, Abfälle mitsamt Speiseresten im Gelben Sack lagert oder Tierfutter offen stehen lässt. All dies sollte tunlichst vermieden werden. Wichtig wäre es stattdessen, keine Küchenabfälle in die Toilette zu werfen, den Müll verschlossen zu halten, Kellertüren zu schließen sowie Hof, Garage und Schuppen aufzuräumen, damit die Allesfresser keinen Unterschlupf finden. Reicht die Vorbeugung nicht aus, kommen Fallen und Giftköder infrage. Das Umweltreferat, Telefon (06103) 203-391, gibt Adressen von Schädlingsbekämpfern weiter, denn der Umgang mit Rattengift gehöre in die Hände von Fachleuten, heißt es. Weitere Tipps enthält ein Info-Blatt, das im Internet (www.umwelt-langen.de) heruntergeladen werden kann.


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