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Dreieich-Zeitung, 20. Juni 2013

Regionales Hilfe(n) für Altenpfleger Ausbildung startet im Oktober 2013 Kreis Offenbach/Rodgau (jh) – „Deutschland wird immer älter. Die Zahl der Fachkräfte in der Altenpflege ist zwar in den letzten Jahren stark gestiegen, aber der Bedarf wird in unserer älter werdenden Gesellschaft weiter zunehmen. Gut ausgebildete Altenpflegekräfte sind mehr denn je gefragt und bilden die Grundlage für eine hohe Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in den Seniorenheimen oder im häuslichen Umfeld bei der Betreuung durch soziale Dienste.“ Diese Überlegungen vor Augen, bereitet sich die Johanniter-Unfall-Hilfe auf die Ausbildung von Hilfskräften für die Altenpflege vor. Nach Angaben des Regionalverbandes Offenbach-Kinzig soll im Kreis Offenbach im Oktober 2013 mit der einjährigen Schulung begonnen werden. Der Unterricht wird im Johanniter-Haus in Nieder-Roden stattfinden. Für die Altenpflegehilfeausbildung können sich Interessierte bei gesundheitlicher Eignung und mit erfolgreichem Hauptschul- oder Realschulabschluss bewerben. Die Ausbildung vermittelt Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die die qualifizierte Pflege und Betreuung alter Menschen unter Anleitung einer Fachkraft ermöglicht. Dies sind in erster Linie die Unterstützung der Grundversorgung wie Essen und Körperpflege, aber auch vielfältige Maßnahmen zur Wohnraum-

gestaltung, Aktivierung, Rehabilitation und Freizeitgestaltung. Die praktische Ausbildung erfolgt in einer Einrichtung der Kooperationspartner der Johanniter. Der Startschuss fällt am 1. Oktober 2013. Weitere Informationen gibt es unter Telefon (06106) 871015 sowie auf der Internetseite www.juhoffenbach.de.

Rodgau (kö) – Die CDU-Ortsgruppe Weiskirchen organisiert eine Ausflugsfahrt zum Holiday-Park. In Haßloch in der Pfalz können am Samstag, 13. Juli, das „Sturmschiff“, der „Bounty-Tower“ und andere Attraktionen ausprobiert werden. Egon Falk, Telefon (06106) 15344, erteilt nähere Informationen und nimmt Anmeldungen entgegen.

Bei „Behördenkram“: 115 500 „Rodgauer Anrufe“ im 1. Quartal Rodgau (kö) – Service-Leistungen zentralisieren, im Verbund effektiver arbeiten, Kosten senken: Diese Gedanken gaben den Impuls für die Behörden-Telefonnummer 115, die Ratsuchende, die mit ihrer jeweiligen Stadtverwaltung etwas zu klären haben, „anklingeln“ können. Auch die Stadt Rodgau hat sich eingeklinkt. Über das für die Region zuständige ServiceCenter in Frankfurt werden die Anrufe seit numehr eineinhalb Jahren abgewickelt. Montags bis freitags sind Ansprechpartner jeweils von 8 bis 18 Uhr zu erreichen. Fragen zu verschiedensten Verwaltungsleistungen werden beantwortet. Bei Bedarf erfolgt eine Weiterleitung spezifischer Anliegen, die intensiver zu bearbeiten sind, ins Rodgauer Rathaus. Gut 300 Kommunen mit zirka 26 Millionen Einwohnern

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zählten mittlerweile deutschlandweit zur „115-Familie“, weiß der Rodgauer Magistrat zu berichten. Die Resonanz seitens der Bevölkerung ist aber noch zurückhaltend. Das Gros der Menschen kontaktiert nach wie vor die Rathäuser direkt – gerade in kleinen und mittelgroßen Gemeinden und Städten. Ein Blick auf die Statistik: Rund 7.500 Anrufe gingen im 1. Quartal des laufenden Jahres im Service-Center in Frankfurt ein. 500 Mal waren Gesprächspartner, die ein „Rodgauer Thema“ zu erörtern hatten, an der Strippe. Bürgermeister Jürgen Hoffmann macht Werbung für den 115Service. Sein Hinweis: „Inzwischen ist diese Nummer sowohl aus dem Festnetz als auch über die meisten Mobilfunknetze zum Ortstarif und damit kostenlos über Flatrates erreichbar.“

Impuls für Energie-Effizienz Gespräche in Rödermark: Auch „Hosen Dreher“ dabei Rödermark (kö) – „Energie-Effizienz-Impulsgespräche“: Das Wort klingt sperrig, dröge und langweilig. Doch das Thema, das sich dahinter verbirgt, hat durchaus Gewicht – und Rödermark kann in dieser Hinsicht einiges vorweisen. Unternehmer nämlich, die das Beratungsangebot nutzen und damit sowohl ökologisch als auch ökonomisch etwas Gutes tun. Gehandelt wird für den jeweiligen Betrieb, doch letztendlich (Stichworte: Volkswirtschaft, Umweltschutz) profitiert auch die Allgemeinheit. Bei dem im Ober-Rodener Gewerbegebiet ansässigen Traditionsbetrieb „Hosen Dreher“ machte Impulsgeber Sasa Petric kürzlich Station.

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etric arbeitet für das RKW, das „Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft“. Beziehungsweise: Er ist für dessen Landesableger, das RKW Hessen, im Einsatz. Und was tut er ganz konkret, wenn er in Kooperation mit dem Rödermärker Wirtschafsförderer Till Andrießen auf den Service hinweist, Termine vereinbart und bei den Unternehmen vorspricht? Er nimmt die Räumlichkeiten unter die Lupe und erörtert mit der jeweiligen Geschäftsführung, was in Sachen „mehr Energie-Effizienz“ getan werden sollte. Den Verbrauch drosseln, die Kosten senken, bei Umwelttechniken auf dem Laufenden bleiben... Kurzum: Für „grünes Denken“, eingeflochten in kommerzielles Handeln, wirbt Petric während seiner Besuche. Der 15. Termin dieser Art, was Rödermärk betrifft, führte ihn in die Otzbergstraße. Dort wurde der RKW-Experte von Klaus Dreher begrüßt, dem Chef eines auf Bekleidung spezialisierten Betriebes. „Die Beratung zum Nulltarif gibt mir die Möglichkeit, mit

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Im Ober-Rodener Süden werden die Erzeugnisse aus eigener Produktion und Markenartikel großer Modehersteller zum Verkauf angeboten. Und was hat der Meinungsaustausch mit dem RKW-Berater nun gebracht? Die Erkenntnis, dass der Austausch der Neonröhren, die bei „Hosen

Brücke von Jung zu Alt Sommerreigen mit Fest am Samstag (22.) Rödermark (kö) – Gemeinsam Theater und Boule spielen, zusammen Häkeln, Radfahren und in fröhlicher Runde feiern: Bei all diesen Aktivitäten sollen sich Kinder, Jugendliche und Senioren näher kommen. Zum fünften Mal veranstaltet die Stadt Rödermark den „Generationensommer“ mit der Zielvorgabe, eine Brücke von den Jungspunden bis hin zu den lebenserfahrenen Menschen zu schlagen. Die Veranstaltungsliste erstreckt sich bis in den September hinein. Wer sich näher informieren möchte, erhält Faltblätter in den Rathäusern in

Urberach und Ober-Roden oder greift zum Telefon. Die Organisatoren aus den Fachbereichen für Kinder, Jugend und Senioren sind unter den Telefonnummern (06074) 911616 und 911350 zu erreichen. Ein Mosaikstein des „Generationensommers“ ist das Brückenfest, das am kommenden Samstag (22.) von 14 bis 22 Uhr vor dem SchillerHaus in der Seewald-Siedlung, Schillerstraße 17, gefeiert wird. Neben einem Fairplay-Fußballturnier für Kinder und Jugendliche wird ein buntes Kulturprogamm mit Folklore, Musik und Theatereinlagen geboten.

Fachbereich-übergreifendes Netzwerk gegründet Qualitätsoffensive für das Eigenheim (qc) – Die Sachverständigen des Vereins zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. (VQC) haben ein Fachbereich-übergreifendes „Expertennetzwerk Bauqualität“ gegründet. Damit trafen sich erstmals Vertreter aus Industrie, Forschung, Bauunternehmen und Handwerk mit einem gemeinsamen Ziel: Der Optimierung der Bau- und Verarbeitungsqualität bei Massivhäusern. „Dieser Schritt war längst überfällig“, sagte Udo Schumacher-Ritz während der Gründungsversammlung. Vor 25 Vertretern aus der Bauwirtschaft, Forschung und Verbraucherschutz erläuterte der VQC-Vorsitzende, was hinter der Gründung des Expertennetzwerkes steckt. „Unsere

tägliche Arbeit als Sachverständige auf EinfamilienhausBaustellen hat uns gezeigt, dass zwar meist eine handwerklich gute Arbeit geleistet wird, es aber dennoch immer wieder zu Engpässen kommen kann. Diese gilt es zu erkennen, zu besprechen und abzustellen. Dazu sind alle eingeladen, denen mängelfreies Bauen am Herzen liegt“, so der VQC-Vorsitzende. Als Beispiel nannte Schumacher-Ritz zum einen Kommunikationsprobleme zwischen den Handwerkern der jeweiligen Gewerke, die immer wieder zu Verzögerungen im Ablauf und auch zu Qualitätsmängeln führen können – zum Leidwesen der Bauher-

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kleinen, wenig kostenintensiven Maßnahmen anzufangen. Maßnahmen, die sich schnell umsetzen lassen“, erläutert der Sohn von Firmengründer Willi Dreher, der heute, ein halbes Jahrhundert nach dem Startschuss, noch immer in das Geschäftsleben eingebunden ist. „Hosen Dreher“ hat einen Wandel durchlaufen. Wurden in den 60er und 70er Jahren bis zu 2.000 Hosen pro Tag produziert, so gab es nach der deutsch-deutschen Wiedervereinigung eine Neu-Ausrichtung. Seither werden mit dem Etikett „Made in Rödermark“ nur noch vergleichsweise kleine Stückzahlen produziert. Bei professionell aufgezogenen Verkaufsveranstaltungen in den östlichen Bundesländern findet die Ware Abnehmer. Auch Sonderanfertigungen für „Problemfiguren“ zählen zur Service-Palette. „Rund 150 Städte bilden unser Netz. Die steuern wir immer wieder an“, weiß Klaus Dreher zu berichten, der momentan 14 Angestellte beschäftigt, davon vier in der Näherei, an die rund 200 Quadratmeter Verkaufsfläche angegliedert sind.

Dreher“ (noch) in großer Zahl vorhanden sind, eine sinnvolle und schon auf relativ kurze Sicht rentable Sache wäre... Zudem kamen mittel- und langfristige Optionen und Potenziale zur Sprache. Petric wird weiterziehen, seine „Tournee“ zwischen Bulau und Breidert ist noch nicht beendet. Die Offenheit für das Thema und die Bereitschaft, bei der Energie-Effizienz neue Wege zu gehen, verdienten Anerkennung. An den Zahlen der Statistik lasse sich Rödermarks gute Position ablesen. Bitte auf Seite 9 weiterlesen

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ren. Zum anderen könnten Mängel natürlich auch durch eine unsachgemäße Verarbeitung von Baumaterialien entstehen. Schumacher-Ritz: „Nur durch eine offene Kommunikation aller Beteiligten und professionelle Schwachstellenanalyse kann auf Dauer eine wirkliche Qualitätsoffensive gestartet werden – das Expertennetzwerk soll dafür die Plattform in Deutschland sein“. Als Aufgaben für die Zukunft nannte er den permanenten Erfahrungsaustausch und die systematische Erfassung aller existierender Engpässe im Bereich des Baus von massiven Einfamilienhäusern. Ziel sei

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zudem, gemeinsam Lösungsansätze zur nachhaltigen Qualitätssicherung zu finden und die Gewerke- übergreifende Kommunikation zu verbessern. Wie groß das Interesse an diesem Netzwerk bereits an der Gründungsveranstaltung war, zeige nicht nur die Quantität der Interessenten.

Alleine die große Bandbreite der Teilnehmer sei ein Indiz für die hohe Relevanz. Neben zahlreichen namhaften Industrievertretern war auch die Universität Kassel (Fachbereich Bauingenieurwesen) und die Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V. vertreten.

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