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Dreieich-Zeitung, 20. Juni 2013

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Politik & Wirtschaft „100 Prozent effizient und erneuerbar“

Infos zur Förderung

Frankfurt und Regionalverband vereinbaren Energiekonzept Rhein-Main (mi) – Die Stadt Frankfurt und der Regionalverband FrankfurtRheinMain wollen die Energiewende gemeinsam gestalten. Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Erste Beigeordnete Birgit Simon haben kürzlich eine Vereinbarung vorgestellt, die die Zusammenarbeit beim Thema Energieeffizienz verbessern und den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region voranbringen soll. In einem gemeinsamen Energiekonzept „FrankfurtRheinMain100% effizient und erneuerbar“ wollen beide Partner ermitteln, wie viel Energie sich im Rhein-Main-Gebiet einsparen lässt und wie der restliche Bedarf bis 2050 komplett mit erneuerbaren Energien gedeckt werden könnte und in welchem Umfang mit dezentralen Lösungen innerhalb der Region. Den ersten Schritt soll die Zusammenarbeit beim Energieberatungszentrum Energiepunkt FrankfurtRheinMain bilden. Es soll zur zentralen In-

formationsbörse für alle Fragen rund um die Energieeffizienz für das gesamte Verbandsgebiet werden. „Der Regionalverband erarbeitet derzeit einen ersten Entwurf für den Teilplan erneuerbare Energien für das Verbandsgebiet. Dabei geht es im Wesentlichen um die Ausweisung von Vorrangflächen für die Windenergie“, erläutert Simon. Für die übrigen erneuerbaren Energien, wie beispielsweise Biomasse und Solarenergie, werden in dem Plan Grundsätze und Ziele genannt. „Doch das reicht nicht aus. Nicht flächenrelevante Arten der erneuerbaren Energien wie Geothermie und die besonders relevanten Aspekte, der Energieeinsparung und -effizienz, sind durch unsere Planungsinstrumente nicht steuerbar.“ Nur mit einem regionalen Energiekonzept könne umfassend die Energiewende in der Region angegangen werden. Dazu gehört eben mehr als die Ausweisung von Vorrangflä-

Fassaden im Fokus Vortrag beleuchtet Dämmung Dreieich (jh) – „Beim Thema Fassadendämmung gehen die Meinungen auseinander. Teuer und unrentabel, eine Verschandelung schöner alter Fassaden, eine Gefahr für das Raumklima. Doch gleichzeitig werden die fossilen Energieträger Kohle, Öl und Gas immer knapper und teurer. Zudem beschleunigt der durch diese Energieträger verursachte CO2-Ausstoß, darin ist sich die Wissenschaft weitgehend einig, den Klimawandel. Extreme Wetterereignisse wie die ,Jahrhundertflut’ werden immer häufiger und sind die greifbaren Vorboten dramatischer Veränderungen.“ Mit diesen Worten lädt der Verein „BBB – Energiewende in der Region“, unter anderem bekannt durch die auch dieses Jahr wieder von ihm organisierte Umweltmesse „RegioEnergie“, zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung mit dem Titel „Fassadendämmung als Baustein eines ganzheitlichen Energiekonzeptes“ ein. Diese beginnt bei freiem Eintritt am Donnerstag (20.) um 19.30 Uhr im Clubraum 5 des Bürgerhauses Sprendlingen, Fichtestraße 50. Der Diplom-Ingenieur und Architekt Andreas Braun, der für ein Referat gewonnen werden konn-

te, wird als Fachmann in Sachen Fassadendämmung angekündigt. „Der Vortragsabend mit Andreas Braun bietet eine Fülle von konkreten Informationen und bei der anschließenden Diskussion gibt es Gelegenheit direkt nachzufragen“, heißt es in der Einladung. Folgende Fragen sollen geklärt werden: „Kann ich mich mit einer besseren Gebäudedämmung von steigenden Energiepreisen unabhängig machen? Welche technischen Voraussetzungen muss ich beachten? Ist das überhaupt bezahlbar und lohnt es sich für mich?“ In seinem Vortrag schildert Braun die Anforderungen der Innen- und Außendämmung und illustriert dies anhand von konkreten Beispielen. Er geht dabei auch auf das wichtige Thema Lüftung ein und erläutert die Vor- und Nachteile verschiedener Lüftungskonzepte. Immo Rombach vom Verein „BBB – Energiewende in der Region“ sagt dazu: „Die Kosten für Energie steigen immer weiter. Und es ist zu befürchten, dass dieser Preisanstieg sich in der Zukunft eher noch beschleunigen wird. Daher müssen wir jetzt anfangen vorzusorgen. Für unsere Umwelt

Bedingungslos? Grüne Jugend erörtert Grundeinkommen Dreieich (jh) – In Zusammenarbeit mit dem Dreieicher Ortsverband der Grünen lädt die Grüne Jugend (Kreis Offenbach) zu einer Diskussionsrunde ein, die sich mit dem Thema „bedingungsloses Grundeinkommen“ beschäftigt. Am Donnerstag (20.) wird ab 19.30 Uhr der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Wolfgang Strengmann-Kuhn referieren. Er wird die Idee des Grundeinkommens gemeinsam mit dem Grünen-Direktkandidaten Felix Möller (Wahlkreis 187) vorstellen.

chen: gemeinsame Ziele, geeignete Vorhaben sowie gemeinsames Lernen. „Frankfurt ist sehr weit vorne bei allem, was mit Energieeffizienz zu tun hat“, sagt Umweltdezernentin Heilig. „Wir haben die meisten Passivhäuser und Green Buildings, wir erzeugen aus Abfall Fernwärme und beheizen den Palmengarten mit Biogas aus Klärschlämmen.“ Doch werde Frankfurt als Großstadt nie den gesamten Energiebedarf auf dem eigenen Stadtgebiet erzeugen können. „Vor allem bei Windstrom, aber auch bei Biomasse sind wir dringend auf die Region angewiesen.“ Simon und Heilig betonen, dass alle Kommunen und energiepolitischen Akteure der Region in die Erstellung des Energiekonzepts einbezogen werden sollen. Die Energiewende biete eine große Chance, die Zusammenarbeit in der Region zu vertiefen und teure Energieimporte durch regionale Wertschöpfung in Südhessen zu ersetzen. Für die Erstellung des regionalen Energiekonzeptes können zunächst bis zu 40.000 Euro aus dem Budget des Masterplanes 100% Klimaschutz der Stadt Frankfurt eingesetzt werden. Weitere Mittel vom Regionalverband und von weiteren Akteuren wie Wirtschaft, Verbänden und Genossenschaften sind zu erwarten. Sie sollen in der Startphase des Projektes zur Zusammenarbeit gewonnen werden. Es ist weiterhin beabsichtigt, Fördermittel von Bund, Land und EU für die gemeinsame Arbeit zu akquirieren.

Autohaus Nix präsentiert den Lexus IS Jetzt in allen Baureihen ein Modell mit Vollhybrid-Antrieb (pr) – Pure Präzision verkörpert der neue Lexus IS, der am 29. Juni im Lexus Forum Frankfurt von Autohaus Nix seine Premiere feiert. Der IS ist als 300h (erster Vollhybrid mit Lexus Hybrid Drive) und als 250 mit einem hochentwikkelten V6 Benzintriebwerk erhältlich. Mit dem IS macht der japanische Premium-Hersteller der Konkurrenz vor, wie man Kraft und Komfort präzise miteinander verbindet. Dabei stößt der Vollhybrid gerade mal 99g/km C02-Emissionen (kombinierter Verbrauch nach dem vorgeschriebenen EUMessverfahren; Wert bezieht sich auf den IS 300h als Einstiegsversion) aus. Autoliebhaber können sich auf maximalen Fahrspaß und höchstes Ausstattungsniveau freuen. Der IS bietet eine noch nie dagewesene Präzision in allen Bereichen. Diese reicht vom Zusammenspiel zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor beim Hybridantrieb über die Verarbeitung der hochwertigen Materialien im Innenraum bis zum

Brasilien unter der Lupe Wirtschaftsjunioren laden ein Stadt und Kreis Offenbach (jh) – „Brasilien ist mehr als Fußball, Samba und Karneval. Brasilien ist ein temperamentvolles Land mit enormem wirtschaftlichem Potenzial“: Die Wirtschaftsjunioren Offenbach nehmen die Initiative „Deutschland + Brasilien 20132014“ des Auswärtigen Amtes zum Anlass, in die Kultur und Wirtschaft Brasiliens einzutauchen. Die jungen Unternehmer laden zu einem „Brasilianischen Wirtschaftsabend“ am Mittwoch (26.) ab 18 Uhr in die Räume der IHK Offenbach, Frankfurter Straße 90, ein. Vertreter des Brasilianischen Generalkonsulates sowie hiesiger Institutionen und Firmen berichten über Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten, Experten erörtern den Zugang zum brasilianischen Markt und dort bereits erfolg-

Dazu heißt es in der Einladung: „Die Idee klingt zunächst einmal gut: Einkommen dafür, dass man Einwohner Deutschlands ist und ohne dafür arbeiten zu müssen. Doch was steckt dahinter? Utopie oder vielleicht bald Wirklichkeit? Wie könnte eine Umsetzung aussehen und welche Vor – und Nachteile könnten sich ergeben? Wäre ein solches Grundeinkommen eine Antwort auf akute soziale Probleme unserer Gesellschaft? Und wäre es überhaupt finanzierbar?“

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reiche Unternehmen stellen ihre „Best Practice“-Beispiele vor. Neben Dominik Kampmann von der Handelsabteilung des Generalkonsulates von Brasilien in Frankfurt werden Bernd Kistner, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, sowie Wagner Chugaste, Mercosur Büro der AHK Brasilien in Frankfurt, über das Wirtschaftsland Brasilien und Markteintrittschancen sowie Fördermöglichkeiten berichten. Zudem erklärt Christiano Zen, Brasilianer und Unternehmensberater, kulturelle Stolpersteine beim Markteintritt in Brasilien. Die Veranstaltung ist für Besucher kostenfrei. Um Anmeldung über die Internetseite www.wj-offenbach.de/termine wird gebeten.

perfekt abgestimmten Fahrwerk. Der IS wird dadurch noch dynamischer und ist dazu sogar auch noch geräumiger geworden. Durch diese Präzision wird bei aller Kraft ein kultiviertes Fahrerlebnis erreicht, das außergewöhnlich gut auf die Bedürfnisse des Fahrers zugeschnitten ist. Und der IS kann noch mehr: Der neu gestaltete Innenraum vereint die typische Kultiviertheit und Qualität eines Lexus mit einer ganz auf den Fahrer zugeschnittenen Umgebung. Hochwertige Materialien und Oberflächen vermitteln jene Qualitätsanmutung und eine Liebe zum Detail, für die Lexus bekannt ist. Der charakteristische DiaboloKühlergrill verleiht der Fahrzeugfront Kraft und Eleganz, eine dynamische Präsenz sowie eine unverwechselbare Markenidentität. Neue, kraftvoll gezeichnete Scheinwerfer und L-förmig gestaltete, unabhängig von den Scheinwerfern positionierte Tagfahrleuchten im Pfeilspitzdesign prägen das Gesicht. Der IS 300h komplettiert zudem die Lexus-Vollhybrid-Flotte. „Mit dem IS 300h können wir jetzt in allen Baureihen ein Modell mit Vollhybrid-Antrieb anbieten, insgesamt also fünf Modelle“, freut sich Alexander Nix, Geschäftsführer von Autohaus Nix. „Das ist nicht nur im Premium-Segment einzigartig, sondern in der gesamten Automobilbranche.“ Der IS 300h zeichnet sich durch hohe Systemleistung bei zugleich geringem Kraftstoffverbrauch und damit niedrigen Schadstoff-Emissionen aus. Lexus ist der erste und bis heute einzige Hersteller von Premium-Fahrzeugen mit einer umfassenden Palette von Hybridfahrzeugen. Sie besteht aus dem seit Anfang 2011 erhältlichen, kompakten Vollhybriden CT 200h, dem weltweit ersten Premium Crossover mit Hybridantrieb, dem RX 450h, der Hybrid-Sportlimousine GS 450h und dem in der Klasse der Chauffeurlimousinen an-

gesiedelten Flaggschiff LS 600h. Die Designsprache „L-finesse“ verstärkt traditionelle Markenwerte wie makellose Fertigungsqualität, luxuriöse Interieurs und den Einsatz fortschrittlichster Technologien und trägt damit zur weltweiten Positionierung der Marke Lexus bei. (Foto: Werk)

Langen (hs) – Wer sich über die Aktivitäten der städtischen Wirtschaftsförderung informieren möchte, wird im Internet (www.langen.de/ c2944/default.html) fündig. In dem dort veröffentlichten neuesten Bericht wird nicht nur das statistische Datenmaterial wie etwa die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen, Arbeitslosigkeit und des Gewerbebestandes dargestellt, sondern auch die Schwerpunkte der Aktivitäten von Wirtschaftsförderer Helmut Simon dokumentiert. Dabei handelt es sich zum einen um die Unterstützung der Unternehmen am Standort Langen, zum anderen geht es darum, die Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Handeln zu optimieren. Bei Fragen zum aktuellen Wirtschaftsförderungsbericht gibt Simon unter Telefon (06103) 203-100 gerne Auskunft.

Viele Fragen, kaum Antworten Ernüchterung beim „Bürgerdialog“ Langen (hs) – Viele Fragen und kaum befriedigende Antworten – so lautete die ernüchternde Bilanz der vor Kurzem über die Bühne gegangenen 15. Auflage des „Bürgerdialogs“. So konnte Holger Kintscher, Mit-Initiators dieser überparteilichen Diskussionsrunde, den Anwesenden weder mitteilen, wann die diesjährige Bürgerversammlung stattfinden noch ob das Thema „Bürgerhaushalt“ dann auf der Tagesordnung stehen wird. Ansonsten ging’s beim jüngsten Treffen vor allem um die verschiedenen Neubaugebiete Langens. Und mit Blick auf den (vor allem von der Verwaltung) in naher Zukunft erhofften Bauboom rund um die Elisabeth-Selbert-Allee im Nordend, in der ehemaligen „Housing Area“ im Stadtteil Neurott und entlang der Liebigstraße trieb die Teilnehmer – nicht zuletzt mit Blick auf den ab August einklagbaren Rechtsanspruch auf einen Kindertagesplatz für unter Dreijährige – vor allem eine Frage um: Wie viele zusätzliche Kindertages- und Schulplätze muss die finanziell alles andere als auf Rosen gebettete Sterzbachstadt für ihre zukünftigen jungen Mitbürger bereitstellen? Sorgen bereitet den Aktivisten des „Bürgerdialogs“ darüber

hinaus die Tatsache, dass entlang der Bahnstraße immer mehr Geschäfte schließen. Lösungsansätze, mit denen diese fatale Entwicklung gestoppt werden kann, erhofft man sich von Uli Krippner, der in seiner Funktion als Vorsitzender des Gewerbevereins Langen beim nächsten Treffen des „Bürgerdialogs“ mit von der Partie sein wird. Selbiges geht am Dienstag (25.) ab 19 Uhr im SSG-Freizeitcenter, An der Rechten Wiese, über die Bühne, weitere Infos sind im Internet (www.labudi.de) erhältlich.

Zum geplanten Terminal Mörfelden-Walldorf (ba) Der Ortsverband der Grünen lädt am Freitag (21.) zu einer Fahrradtour zum Gelände des geplanten Terminals 3 auf dem Frankfurter Flughafen ein. Teilnehmen werden auch der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Tarek AlWazir, und die Umweltdezernentin der Stadt Frankfurt, Rosemarie Heilig. Die Grünen lehnen den Bau des Terminals ab. Treffpunkt der Informationstour ist um 15 Uhr an der Einfahrt zur KZ-Gedenkstätte in der Nordendstraße in Walldorf.

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„Stabile Gebühren“ BARMER GEK: Auch 2014 kein Zusatzbeitrag

(PR) – Deutschlands größte Krankenkasse wird auch 2014 keinen Zusatzbeitrag erheben. Eine entsprechende Entscheidung hat heute der BARMER GEK Verwaltungsrat auf seiner Sitzung in Schwäbisch Gmünd getroffen. „Qualität der Versorgung, finanzielle Stabilität und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit haben für uns Vorrang“, stellte der Verwaltungsratsvorsitzende Holger Langkutsch heraus. Solides Wirtschaften, wirksame Spargesetze und die konjunkturelle Belebung hätten 2012 zu einem Ausnahmejahr gemacht. „Die

BARMER GEK hat die Zeit genutzt, um die Rücklagen aufzustocken und Leistungen auszubauen. So können wir nun trotz anziehender Ausgaben und sich eintrübender Konjunkturaussichten Kurs halten und unseren Versicherten weiterhin eine verlässliche Perspektive bieten.“ 2012 hatte die BARMER GEK mit einem Haushaltsvolumen von rund 24 Milliarden Euro und einem Überschuss von 493 Millionen Euro abgeschlossen. Das Quartalsergebnis zum 31. März 2013 lag bei einem Plus von 26 Millionen Euro.

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