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Dreieich-Zeitung, 10. Mai 2012

Regionales Seniorenbeirat: Lobby bleibt am Ball Rödermark (DZ/kö) – Mit dem Thema „das Sicherheitsempfinden älterer Menschen in Rödermark“ habe man sich beschäftigt, das „seniorengerechte Einkaufen“ sei auf der Agenda ganz oben aufgetaucht, ferner hätten die Stichworte „Betreutes Wohnen“ und „Barrierefreiheit“ eine zentrale Rolle gespielt, außerdem sei ein „Stadtführer für alte und behinderte Menschen“ erstellt worden... Und und und. Wenn Heinz Weber, der Vorsitzende des Seniorenbeirats, über die Arbeit des 14köpfigen Gremiums erzählt, kommt ein gewaltiger Redefluss zustande. Mehr noch: ein Strom, ein Delta. Denn seit in der Stadt zwischen Bulau und Breidert im Frühjahr 2008 erstmals eine derartige Lobby für die Altersgruppe „60 plus“ gewählt wurde, hat sich eine Menge getan.

S HOPPLA, JETZT KOMM’ ICH: So ließ sich die Geste von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr bei einem Kurzbesuch in Dietzenbach interpretieren. Der Freidemokrat, der einer Einladung seiner Parteifreunde zum Meinungsaustausch folgte, hatte – verkehrstechnisch bedingt – rund eine Stunde Verspätung, als er endlich im Foyer des DRK-Seniorenzentrums am Hessentagspark eintraf. Die Zeit drängte, und so ging es ohne lange Vorrede schnurstracks zum Gespräch mit Kommunalpolitikern und Ärzten. Gesetzesvorhaben der Bundesregierung im Hinblick auf die Pflegeversicherung und Krankenhaus-Finanzierung sowie die Rolle der Patienten standen im Fokus der kurzen Erörterung. Kaum war Bahr da, eilte er auch schon weiter zum nächsten Termin. Ein Getriebener des Kalenders... Nicht unbedingt gesundheitsförderlich. Das Foto zeigt die Empfangsrunde, links neben Bahr: der Dietzenbacher FDP-Ortsverbandsvorsitzende Artus Rosenbusch, Gerald Böcher vom DRK-Landesvorstand und Landrat Oliver Quilling. (kö/DZ-Foto: Jordan)

Mühlentaler für Stefan Keil Mühlheim (DZ/ba) – In Anerkennung seines ehrenamtlichen Engagements in der Vereinsarbeit der Schützengemeinschaft Mühlheim-Dietesheim wurde Stefan Keil der Mühlentaler der Stadt Mühlheim verliehen. Bürgermeister Daniel Tybussek übergab Keil die Auszeichnung in der Jahreshauptversammlung des Vereins im Schützenhaus im Pfaffenbrunnenweg. Als aktiver Schütze trat Keil 1987 der Schützengemeinschaft bei. Er startete hier zunächst mit der Luftpistole und erweiterte seine sportliche Betätigung um die kleinkalibri-

ge Sportpistole. Auch in der Klasse für Großkaliber war er ab 1994 aktiv und errang einige Kreismeistertitel sowie Siege bei Bezirksmeisterschaften. Im Novemver 2001 wurde er zum 2. Vorsitzenden der Schützengemeinschaft gewählt. „Diese Aufgabe nahm er bis zum Februar dieses Jahres sehr engagiert wahr. In den vergangenen zehn Jahren war er als rechte Hand des Vorsitzenden stets zur Stelle, wenn Rat und Tat benötigt wurden“, betonte Tybussek in seiner Laudatio. Zu seinen besonderen Tätigkeiten habe die technische Vorbe-

reitung und Umsetzung des Neubaus des Geschossfanghauses einschließlich der neuen Geschossfanganlage auf dem 25-Meter-Stand gehört. Ebenso sei er für die Vorbereitung des Abrisses des alten Schützenhauses und die Überwachung der Bautätigkeit am Neubau verantwortlich gewesen. Tybussek: „In der langen Zeit seines Engagements hat er sich stets mit Energie und Tatkraft für jede der von ihm übernommenen Aufgaben eingesetzt und somit maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung des Vereins genommen. “

STRAHLENDE GESICHTER gab’s jüngst bei den C-Jugendlichen des SKV Hainhausen, weil ihnen der Ehrenortsvorsteher Ewald Simon (rechts) 15 Trikotsets mit Rückennummern und Vereinsname sowie einen Fußball spendete. Dafür bedankten sich neben den Nachwuchs-Kickern auch deren Trainer Carl Löhning und Klaus Bodenschatz (von links) sowie Jugendleiterin Conny SichertTomadini. Das Team ist noch offen für weitere Mitspieler, trainiert wird dienstags und donnerstags jeweils von 17 bis 18.15 Uhr. Weitere Infos sind unter Telefon (06106) 2669260 sowie per Email (sito@skvhainhausen.de) erhältlich. (hs/DZ-Foto: p)

oll heißen: Es gibt viele Anknüpfungspunkte für den Beirat der zweiten Wahlperiode (2012-2016), dessen Kür Ende Mai ansteht. Viele Dinge, die fortzuführen, auszubauen oder hartnäckig zu bewahren sind, je nach Ausgangslage. „Am Ball bleiben“, lautet das Motto. „Wenn Sie wollen, dass sich etwas bewegt, müssen Sie selbst anpacken“, betont Weber und bringt damit sein Credo auf den Punkt. Als Sprecher eines Teams, das seinen Angaben zufolge sehr gut mit der kommunalen Fachabteilung „Senioren/Sozialer Dienst“ zusammengearbeitet hat, blickt er auf ereignisreiche vier Jahre zurück. Interne Besprechungsrunden, öffentliche Info-Veranstaltungen, Ortsbegehungen, Festivitäten, Erstellung von Publikationen: Das alles habe der Beirat angeschoben und geleistet. Dabei, räumt Weber ein, sei natürlich nicht nur eitel Sonnenschein auf breiter Front zu beklatschen gewesen. Nein, es habe auch manchmal Sand im Getriebe und Rückschläge gegeben. Beim wichtigen Thema „Barrierefreiheit“ sei im Stadtgebiet noch längst nicht alles so glatt und komfortabel eingerichtet, wie dies doch eigentlich wünschenswert und notwendig wäre. Ein Beispiel: Das Rathaus in Ober-Roden, das

Schwachpunkte im Hinblick auf die Bewegungsfreiheit von Rollstuhlfahrern und gehbehinderten Menschen aufweise, ungeachtet der Sanierungsarbeiten, die dort unlängst stattgefunden hätten. Ebenfalls kritisch anzumerken aus Webers Warte: Die Unterversorgung mit barrierefreiem Wohnraum und mit Einheiten der Rubrik „Betreutes Wohnen“ für Senioren mit kleinem Haushaltsbudget. Zwar sei das Caritas-Projekt an der Ober-Rodener Straße, das bis Ende 2013 verwirklicht werden solle, als Fortschritt auf diesem Terrain zu betrachten. Doch der planerische Weg dorthin, in zäher Abstimmung mit der Stadtverwaltung und den kommunalpolitischen Gremien, sei lang gewesen – zu lang. „Da wurde viel Zeit verbraten“, bilanziert der Vorsitzende des „Sprachrohrs der Menschen im Alter über 60“. So bezeichnet Bürgermeister Roland Kern den Seniorenbeirat. Die Erwartungen, die beim Start vor vier Jahren formuliert worden seien, hätten Weber und dessen Mitstreiter weit übertroffen. Besonders positiv hervorzuheben sei die Tatsache, dass die engagierten Fürsprecher der älteren Semester in vielerlei Hinsicht impulsgebend und generationsübergreifend gewirkt hätten, beispielsweise beim Zustandekommen

Baumarten bestimmen

VPS lädt zum Hunderennen

Obertshausen (DZ/ba) – Wegen Dauerregens musste die Naturfreundejugend die vor kurzem geplante Bestimmung von Baumarten kurzfristig absagen. Vorgesehen war, verschiedene Laub und Nadelbäume sowie Sträucher zu bestimmen, die Gehölze mit Hilfe von Bestimmungsbüchern zu benennen und dann mit Namen und Fundort beschriftet aufzubewahren. Ersatztermin ist nun am Samstag, 2. Juni, um 14 Uhr. Das Team um den Wanderleiter und Biologen Ralf Hennemann trifft sich um 14 Uhr am Altenwohnheim in der Waldstraße 101 in Obertshausen. Um Anmeldung bei Manuel Friedrich, Telefon (0160) 97070772, oder per E-Mail an info@naturfreunde.oberts-hausen.de wird gebeten.

Langen/Kreis Offenbach (DZ/hs) – Auf dem Gelände des Vereins für Polizei- und Schutzhunde, Oberer Steinberg 100, findet am kommenden Sonntag (13.) die Kreismeisterschaft im Turnierhundesport statt. Die Veranstaltung beginnt um 8.30 Uhr und endet gegen 15 Uhr mit der Siegerehrung. Am Donnerstag (17.) geht an gleicher Stätte von 13 bis 14 Uhr das „5. Langener Hunderennen“ über die Bühne, bei dem Hunde aller Rassen in zwei Gruppen (über und unter 40 Zentimeter) eine 30 Meter lange Strecke absolvieren müssen. Die Startgebühr beträgt einen Euro, ein gültiger Impfpass muss mitgebracht werden. Für das leibliche Wohl ist bereits ab 10 Uhr gesorgt.

der Nachbarschafts-Initiative in der Breidert-Siedlung. Dort, so Kern, sei ein Modell für andere Stadtteile etabliert worden. Sieben frei gewählte Mitglieder und sieben Delegierte von sozialen Organisationen und Kirchengemeinden werden auch in der zweiten Periode den Rödermärker Seniorenbeirat bilden. Gewählt werden „die Freien“ Ende des Monats: Am Dienstag (29.) in der Kelterscheune für Urberach und die Bulau, am Mittwoch (30.) in der Kulturhalle für Ober-Roden und Messenhausen sowie am Donnerstag (31.) im Kindergarten an der Amselstraße für Waldacker. Wer sich näher informieren möchte oder gar mit einer Kandidatur liebäugelt, sollte Kontakt mit dem Wahlkoordinator in den Reihen der Stadtverwaltung aufnehmen. Thomas Mörsdorf ist unter der Rufnummer (06074) 911301 zu erreichen.

Fahrt zum Odenwaldlimes Rödermark (DZ/kö) – Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Museum erleben“ steuert Ex-Bürgermeister Alfons Maurer diesmal keine Ausstellungshalle, sondern mehrere historische Stätten unter freiem Himmel an. Am Freitag, 15. Juni, führt die Tour Richtung Süden zum Odenwaldlimes. „Die Besichtigung von besonders markanten und nach den Gesetzen der Denkmalpflege fachgerecht rekonstruierten Sehenswürdigkeiten aus der Zeit der römischen Besatzung“ werde im Mittelpunkt des Tagesausfluges stehen, kündigt Maurer an. Er verweist auf kompetente Referenten, die mit in den Bus steigen und an verschiedenen Stationen (Lützelbach, Vielbrunn, Würzberg, Hesselbach) Auskunft geben werden. Gemeint sind Professor Dr. Egon Schallmayer, Hessens Chef-Archäologe, und der Architekt Siegbert Huther, ein Experte in Sachen „Rekonstruktion römischer Bauten“. Wer sich näher informieren und anmelden möchte, kann mit Hannelore Jäger, Telefon (06074) 911652, Kontakt aufnehmen.

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CDU und AL beim Thema „Gymnasium“ uneins Anzeigen-Hotline: 06105 98023-0 Die Sonnen-, Wind- & Sichtschutz-Experten Ausgabe Nr. 19 E Bade...

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