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Dreieich-Zeitung Stadtnachrichten Neu-Isenburg Donnerstag, 2. August 2012

Ausgabe Nr. 31 C Neu-Isenburg: Einwohnerzahl der Hugenottenstadt steigt auf über 36.000

Erfolg trotz Defizit: Langener Stadthalle überzeugt mit Programmvielfalt

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Sport aus der Region: FSV-Trainer Benno Möhlmann im Interview

Anzeigen-Hotline: 06105 98023-0 „Tier-Tafel“ hilft: Wichtige Anlaufstelle für Bedürftige mit Hund und Katze

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Gründer gesucht: Wettbewerb zeichnet hessische Unternehmen aus Seite 2 G

Auf Knopfdruck in eine neue Ära Liebe Leser, verehrte Inserenten, in der vergangenen Woche haben wir Sie auf das sprichwörtliche Anwachsen der Dreieich-Zeitung eingestimmt, nun können Sie sich selbst ein Bild machen. Ab der heutigen Ausgabe erscheint die regionale Wochenzeitung nicht mehr in den vor zwei Jahren eingeführten kleineren Abmessungen. Die deutlich verbesserte Druckqualität und die neue Größe, im Fachjargon „Rheinisches Format“ genannt, sind nicht zu übersehen und Teil einer bedachten Neugestaltung, mit der nach Übernahme der Dreieich-Zeitung durch die Günther Medien GmbH im Jahr 2011 begonnen wurde. Damit wächst der Satzspiegel, der bedruckte Bereich je Seite, um stattliche 80 Prozent und somit auf eine Größe, die vielen von Ihnen aus früheren Zeiten bekannt und vertraut ist. Doch das neue/alte Format ist nur die eine Seite der Medaille: Fortan wartet die DZ in je-

der Ausgabe mit mindestens zwei Teilen, sogenannten „Büchern“, auf. Dabei wird jede Ausgabe von unseren Lokalund Regionalseiten eingeleitet. Deren erste Seite ist zugleich das Titelblatt der aktuellen Nummer – unsere Visitenkarte, die die lokale Verankerung unserer Zeitung mit ihrer über 40-jährigen Tradition unterstreicht. Teil dieser Geschichte bleibt unser Name, der schon lange vor Gründung der gleichnamigen Stadt im Jahr 1977 auf den historisch verankerten „Dreieich“-Begriff Bezug nahm – als Zeichen eines ausgeprägten Regionalbewusstseins. Denn der „Wildbann Dreieich“, mit dem heutigen Dreieichenhain als Verwaltungszentrum, umfasste im Mittelalter weite Teile des Rhein-Main-Gebietes, insbesondere auch das gesamte heutige Erscheinungsgebiet der DZ. Den Lokal- und Regionalseiten im ersten Teil folgt das Buch „Gesamtausgabe“. In diesem finden sich neben einer überregionalen Berichterstattung, die den Blick auch

ins Umland und in die benachbarten Großstädte lenkt, der „Sport aus der Region“ und die bewährten Rubrikenseiten mit dem Immobilien-, dem Stellen- und dem Kfz-Markt. Unser breit gefächertes Angebot wird komplettiert durch den wöchentlichen Veranstaltungskalender, der als verlässlicher Wegweiser durch die Welt der Kultur geschätzt wird, und durch unseren stets aktuellen Service „Notfalldienste“. Ob lokal oder überregional: Woche für Woche informieren wir seriös und kompetent in vielen Sparten aus dem Lebensumfeld unserer Leser und aus dem Wirtschaftsraum, in dem sich unsere Geschäftspartner bewegen. Wir spannen einen weiten Bogen von der Kommunalpolitik bis zur Kultur, vom Sport bis zu Wirtschaftsnachrichten, von Verbrauchertipps bis hin zu gesellschaftlichen Themen aller Art. In einer Auflage von über 140.000 Exemplaren bietet unsere redaktionelle Arbeit ein attraktives Umfeld für

RTW-Planung fortsetzen Schmitt-Plädoyer für zügige Projekt-Umsetzung Neu-Isenburg (DZ/ba) – Vor dem Hintergrund der Diskussionen über die Errichtung der Regionaltangente West (RTW) fordert die Stadt Neu-Isenburg die Fortführung sowohl der Planung als auch der Planungsgesellschaft. Die Linienführung biete große Vorteile für die gesamte Region, wirbt der städtische Planungsdezernent und Erste Stadtrat Stefan Schmitt für das Projekt. Dieses biete eine sehr attraktive Ergänzung für den öffentlichen Personennahverkehr. Für die Planungen zur Regionaltangente wurde eine Planungsgesellschaft eingesetzt, die „nach den derzeitigen Vereinbarungen zum Ende dieses Jahres aufgelöst werden soll“, berichtet der Magistrat.

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ie Stadt befürchtet nun, dass mit der Auflösung der Planungsgesellschaft auch die Planungen zur Regionaltangente West eingestellt werden. „Für uns ist die RTW eine sehr bedeutende Infrastrukturmaßnahme. Wir wollen, dass dieses Projekt mit der Fortführung der Planung und gleichzeitiger Durchführung der Planfeststellung seiner Realisierung ein deutliches Stück näher gebracht wird. Auch in Bezug auf unsere Straßenbaumaßnahmen erwarten wir die ernsthafte Voranbringung der Planungen für die RTW bis zur Planfeststellung“, betont Schmitt. In Neu-Isenburg ist die Endhaltestelle der neuen Strecke geplant. In Kürze will die Stadt mit dem Umbau des Knotenpunktes Carl-UlrichStraße/Hugenottenallee starten. Der Magistrat: „Bei dieser Planung und bei den Planungen für die künftige Gestal-

Unsere Beilage heute:

tung der Carl-Ulrich-Straße und der Schleussnerstraße haben die städtischen Fachleute den beabsichtigten Verlauf der RTW mit einem Bebauungsplan bereits berücksichtigt.“ In einem Schreiben hat Schmitt jetzt den Aufsichtsratsvorsitzenden der RTW Planungsgesellschaft mbH, Stefan Majer, und alle Mitglieder des Aufsichtsrates der Gesellschaft aufgefordert, sich für die Fortführung der Planung einzusetzen. Die Region sei sich einig über die Bedeutung der RTW. Auch erinnert der Politiker an die im Mai dieses Jahres verfasste gemeinsame Resolution der

lokalen Volksvertretungen von Neu-Isenburg, Dreieich und Rödermark, in der mit Nachdruck für die RTW-Umsetzung geworben worden sei. „Nach der langjährigen Planungszeit und entsprechendem Einsatz von Finanzierungsmitteln, die sowohl die Streckenführung als auch ein hervorragendes Nutzen-Kosten-Verhältnis zum Ergebnis hat, wäre es völlig unverständlich, wenn dieses Projekt nun trotz in Aussicht stehender Landes- und Bundesfördermittel nicht zügig fortgeführt würde“, argumentiert Schmitt in einer Presseerklärung.

die Werbebotschaften der Inserenten. Ab sofort stehen für unsere Anzeigenkunden die neuen Mediaunterlagen bereit. Wichtige Details rund um das Thema „Anzeigen in der DZ“ werden flankiert von Informationen zu innovativen Konzepten und Gestaltungsmöglichkeiten, die wir hausintern und gemeinsam mit unserem neuen Druckpartner, dem Druckzentrum Rhein Main in Rüsselsheim, offerieren. „Flying Page“, „Half Cover“ und „Super-Panorama“ stehen für den Anspruch des Verlages, sich nah am Puls der Zeit zu bewegen. Unsere Medienberater bieten individuelle Lösungen und eine kompetente Betreuung. Mit Einführung des neuen Formates haben sich auch die Schriftgröße, die Zahl der Spalten je Seite und deren Breite verändert. In allen Fällen lautet die Devise: Die Zeichen stehen auf Wachstum. Dazu gesellen sich eine noch klarere Seitenstruktur und ein Plus bei der Übersichtlichkeit. Wir sind uns sicher: Das Ergebnis kann sich sehen lassen und trägt zu einem noch höheren Lesekomfort bei. Nun überzeugen Sie sich selbst – sei es als kritischer Leser oder als anspruchsvoller Geschäftspartner. Die Dreieich-Zeitung, die von einem der selten gewordenen inhabergeführten Verlage in Hessen herausgegeben wird, verbindet Innovation mit Tradition. Kostenlos, aber wahrlich nicht umsonst... Wir gehen neue Wege, gehen Sie mit. Dreieich-Zeitung Verlag und Redaktion

„Auf in eine neue Ära“, so lautete in dieser Woche die Devise für die Dreieich-Zeitung, die die Umstellung auf ein neues Format mit dem Wechsel des Druckpartners verbunden hat. Die von der Günther Medien GmbH herausgegebene Wochenzeitung läuft ab sofort auf der Rotationsmaschine des Druckzentrums Rhein Main (DRM) in Rüsselsheim. An der Seite von Martin Kümmerling (links), dem Sprecher der DRM-Geschäftsleitung, gab DZ-Herausgeber Christoph Günther das Signal für den Druck der ersten Ausgabe: sichtbares Zeichen für den Beginn einer engen Partnerschaft auf dem weiten Feld des modernen Zeitungsdrucks. Das 2011 eröffnete Druckzentrum Rhein Main ist ein Projekt des Medienhauses Südhessen und der Verlagsgruppe Rhein Main; in ihm werden jede Nacht rund 330.000 Zeitungsexemplare gedruckt – ab sofort auch die DZ. (DZ-Foto: drm)

Jazz auf dem Marktplatz Neu-Isenburg (DZ/ba) – Beim Jazz-Sonntagsfrühschoppen auf dem Marktplatz im Alten Ort am 5. August spielt das „ContrastQuartett“ auf. Die Veranstaltung beginnt um 12.30 Uhr. Das Frankfurter Jazzprojekt besteht aus dem festen Trio Yuriy Sych (Piano), Martin Standke (Schlagzeug) und Tim Roth (Kontrabass, EBass) und wird durch einen wechselnden Solisten zum Quartett vervollständigt. „Sychs komplexe Kompositionen, Groove, Improvisation und Interaktion bilden die musikalische Grundlage des Quartetts“, heißt es in der Ankündigung.

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Dreieich-Zeitung, 2. August 2012

Neu-Isenburg Inhalt

Offener Treff: Sehr beliebt

Lokaler Stellenmarkt

Lokalausgabe: Regionales auf Seite 3 Traumhaus Neu-Isenburg auf Seite 4 Veranstaltungskalender auf Seite 6 Kulturhallen-News auf Seite 7 Notfalldienste auf Seite 7 Gesamtausgabe: Politik & Wirtschaft Seite 2 Sport aus der Region Seite 3 Stellenmarkt Seite 4 Immobilienmarkt Seite 5 KFZ-Markt Seite 6 Kreuz & Quer auf Seite 7 Regionales auf Seite 8

Impressum Die Dreieich-Zeitung erscheint immer donnerstags. Herausgeber: Günther Medien GmbH Anschrift: Dreieich-Zeitung Postfach 1429, 63204 Langen, Dreieichstraße 4, 64546 Mörfelden-Walldorf Telefon 0 61 05 / 98 023 - 00 Telefax 0 61 05 / 98 023 - 900 Kaufmännischer Leiter: Eberhard Fuhr Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 50 eberhard.fuhr@dreieich-zeitung.de Verantwortlich fu-r Anzeigen und Redaktion, sowie Verlagsleitung: Marc Stornfels marc.stornfels@dreieich-zeitung.de Zurzeit ist Anzeigenpreisliste Nr. 10 vom 1. August 2012 gu-ltig. Gezeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages. Druck: DRM Druckzentrum Rhein Main GmbH & Co. KG Alexander-Fleming-Ring 2 65428 Rüsselsheim Ihr Kontakt: Buchhaltung: Monika Lang Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 20 Fax.: 0 61 05 / 98 023 - 920 monika.lang@dreieich-zeitung.de Vertriebsleitung: Roman Smolorz Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 61 Fax.: 0 61 05 / 98 023 - 961 roman.smolorz@dreieichzeitung.de Ansprechpartner Redaktion: Redaktionsleitung Jens Hühner (Dreieich) Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 40 jens.huehner@dreieich-zeitung.de Kurt Banse (Neu-Isenburg, Obertshausen, Mühlheim, Mörfelden-Walldorf) Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 44 kurt.banse@dreieich-zeitung.de Jens Köhler (Dietzenbach, Heusenstamm, Rodgau, Rödermark) Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 42 jens.koehler@dreieich-zeitung.de Thomas Mika (Kultur, Veranstaltungskalender) Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 41 thomas.mika@dreieich-zeitung.de Harald Sapper (Langen, Egelsbach, Erzhausen, Sport) Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 43 harald.sapper@dreieich-zeitung.de

Neu-Isenburg (DZ/ba) – Sein zehnjähriges Jubiläum feiert das Seniorenhaus in der Meisenstraße 24 in Gravenbruch. Das Gemeinschaftsprojekt der Gewobau und der Stadt besteht aus öffentlich geförderten und frei finanzierten Wohnungen. Die 21 Eineinhalb- und 13 Zwei-Zimmer-Wohnungen sowie eine Drei-Zimmer-Wohnung liegen direkt am Waldrand. Bis zu den Einkaufspassagen ist es nur ein Katzensprung. Der Bedarf an Betreutem Wohnen wachse auch in Gravenbruch, stellt Sozialpädagogin Marina Schildkamp fest. Viele ältere Gravenbrucher seien inzwischen auf Hilfe und Betreuung angewiesen. Zu den beliebten Angeboten im Seniorenhaus gehört der Offene Treff: An jedem ersten Donnerstag im Monat kommen Bewohner und Senioren aus dem Stadtteil vormittags zusammen, um Kaffee zu trinken und sich zu unterhalten. Bridge, Canasta, Qigong, Bodyforming, Skat und Doppelkopf, Seniorengymnastik und der Filmabend sind nur einige der Angebote im Offenen

Ihr Verkaufsteam braucht Unterstützung? Sie benötigen dringend Hilfe in Haus und Garten? Und Sie möchten vor Ort fündig werden? Dann nutzen Sie unseren lokalen Stellenmarkt zu besonders günstigen Tarifen! LESESTOFF wurde anlässlich der Aktion „Lesegarten“ auf dem Rosenauplatz am Samstag vom Freundeskreis der Stadtbibliothek auf einem großen Bücher-Bazar geboten. Seine Pforten geöffnet hatte auch das Café de Provence und die Musikschule mit Thomas Peter-Horas, Ulrike Fröhling und Ensembles sorgten für luftig-leichte Töne. (ba/DZ-Foto: Jordan)

Treff. Sprechstunden sind donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr oder nach Vereinbarung. Marina Schildkamp hilft beispielsweise dabei, den richtigen Ansprechpartner bei Behörden zu finden, informiert über externe Hausnotruf-Systeme und Pflegedienste oder gibt Tipps für den Alltag.

Anstieg der Vierter Rang Einwohnerzahl für die Huha Neu-Isenburg (DZ/ba) – Erstmals seit 1993 ist in der Hugenottenstadt im Jahr 2011 die Einwohnerzahl wieder auf über 36.000 gestiegen. Damit liege Neu-Isenburg voll im Trend, meint der Magistrat. Denn vor kurzem habe das Hessische Statistische Landesamt einen Anstieg der Bevölkerungszahlen für das gesamte Bundesland Hessen im Jahr 2011 gemeldet. Zum Stichtag 30. Juni 2012 haben die Statistiker für die Kernstadt Neu-Isenburg genau 29.578, für Gravenbruch 5.675 und für Zeppelinheim 1.411 – insgesamt also 36.664 – Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Das entspricht schon im ersten Halbjahr einem weiteren Bevölkerungswachstum von 0,5 Prozent. Noch vor einem Jahr waren in der Kernstadt am Stichtag 30. Juni 2011 genau 29.222, in Gravenbruch 5.595 und in Zeppelinheim 1.395 Neu-Isenburger mit Hauptwohnung gemeldet. „Für uns sind diese Zahlen auch ein Beleg dafür, dass sich die Menschen in Neu-Isenburg wohl fühlen und ein attraktives Wohnumfeld finden“, kommentieren Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt die Entwicklung.

Neu-Isenburg (DZ/ba) – Um den „Location Award 2012“ beworben hat sich die Hugenottenhalle in diesem Sommer. Vom 1. Juni bis zum 15. Juli konnten Internet-Nutzer am offenen Online-Voting teilnehmen und ihre Stimme abgeben. „Mitbewerber waren unter anderem das Olympiastadion und die O2 Arena in Berlin sowie die Esprit-Arena in Düsseldorf – also ein Wettbewerb David gegen Goliath“, berichtet das städtische Kulturbüro. Die Hugenottenhalle konnte in der Kategorie „Location für Großveranstaltungen ab 500 Personen“ einen „ausgezeichneten vierten Platz“ erreichen“, heißt es weiter. Die ersten drei Plätze belegten ExpoHolzdach Hannover, 02-World Hamburg und das Olympiastadion Berlin. Die Wahl des Veranstaltungsortes trage entscheidend zum Erfolg eines Events bei. Deshalb verleihe die Locationportale GmbH im September 2012 bereits zum dritten Mal den Location Award und biete Veranstaltern damit eine Orientierungshilfe auf der Suche nach dem perfekten Ort für eine Veranstaltung.

Nachahmer erwünscht klicksafe für das Infocafé Neu-Isenburg (DZ/ba) – Der „klicksafe Preis für Sicherheit im Internet“ wird seit 2006 vergeben. In diesem Jahr wurden bereits zum sechsten Mal herausragende Projekte und Webangebote zur Förderung der Sicherheit im Internet und der Medienkompetenz ausgezeichnet. Insgesamt waren 112 Angebote zu bewerten, aus denen ein Expertengremium unter der Leitung der Stiftung „Digitale Chancen“ sechs Projekte nominiert hatte. In der Kategorie Projekte, Maßnahmen und Initiativen hat sich die Stadt Neu-Isenburg mit ihrer medienpädagogischen Einrichtung Infocafé durchgesetzt.

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it medienpädagogischen Angeboten rund um die Themen Internet und Computerspiele wendet sich das Infocafé an Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren. „Während der Öffnungszeiten können unter Aufsicht Computer, Spielkonsolen und das Internet genutzt werden. Die Pädagoginnen und Pädagogen führen in der Einrichtung und in den Schulen von Neu-Isenburg regelmäßig Schülerworkshops, Elternabende und Lehrerfortbildungen durch“, erläutert der Magistrat. Die Jury habe sich von der Nachhaltigkeit und vorbildhaften Arbeit des Infocafés beeindruckt gezeigt. In ihrer Begründung habe sie die Einbeziehung von Akteuren aus der Region und die Einbindung in verschiedene überregionale Netzwerke gelobt: „So werden alle Kinder und Jugendlichen bei der Vermittlung von Medienkompetenz erreicht. Die

lokale medienpädagogische Arbeit wird hier so beispielhaft umgesetzt, dass man sich viele Nachahmer wünscht.“ Dotiert ist der „klicksafe Preis für Sicherheit im Internet“ mit einem Preisgeld von 1.000 Euro je Wettbewerbskategorie. Den feierlichen Rahmen bot die Verleihung des Grimme Online Award im Dock.ONE Köln, wo die Preisträger die Auszeichnung aus den Händen von TV-Moderator André Gatzke entgegennahmen. „Beginnend mit einem glamourösen Foto auf dem roten Teppich und fröhlichem GetTogether unter anderem mit Schauspieler Armin Rohde ging es weiter zur Preisverleihung und anschließenden Aftershow Party“, wird berichtet. Den Wettbewerb führt klicksafe in Zusammenarbeit mit der Stiftung „Digitale Chancen“ (www.digitale-chancen.de) durch.

Jungtierschau Neu-Isenburg (DZ/ba) – Der Kaninchenzuchtverein H 82 lädt am Samstag, 4. August, ab 16 Uhr und am Sonntag (5.) ab 10 Uhr auf seine Zuchtanlage an der B 46, Einfahrt Orplid, zur Jungtierschau und zum Sommerfest ein. Das Programm am Sonntag beginnt mit einem Frühschoppen. Der Eintritt ist frei.

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Dreieich-Zeitung, 2. August 2012

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Regionales Großplastiken zum Jubiläum Eröffnung des 15. Skulpturenparks Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) – Kathrin Gordan, E. R. Nele und Otto Schaffner waren es, die 1997 den ersten Skulpturenpark initiierten. Die Open-Air-Veranstaltung der Stadt ist längst ein fester Bestandteil des Kulturprogramms. Im Laufe des nunmehr 15-jährigen Bestehens präsentierten zahlreiche Künstlerinnen und Künstler ihre Werke. Zum Jubiläum stellt der 1949 geborene Künstler Werner Pokorny mehrere Großplastiken aus Cortenstahl aus.

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röffnet wird der diesjährige Skulpturenpark am Sonntag, 5. August, um 11 Uhr in der Parkanlage am Bürgerhaus Mörfelden in der Blumen-, Ecke Parkstraße. Zur Begrüßung sprechen Bürgermeister Heinz-Peter Becker und Professor Ottmar Höri, Präsident der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Grußworte spricht Erhard Witzel, der Vorsitzende des Landesverbandes der Galerien in Hessen und RheinlandPfalz Zur Einführung referiert die Kunsthistorikerin Dr. Isa Bickmann. Werner Pokorny hat seit 1998 eine Professur für allgemeine künstlerische Ausbildung mit dem Schwerpunkt Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart inne. „Seine Werke sind im In- und Ausland im öffentlichen Raum und in vielen öffentlichen Sammlungen vertreten“, wird in der Einladung zur Eröffnung des Skulpturenparks berichtet. Der in Ettlingen lebende und arbeitende Künstler habe große Bedeutung erlangt durch eine „klare Werksprache, die grundlegende Formen wie zum Beispiel das Haus in ihrer

Reduktion und Symbolkraft immer wieder neu“ erfasse. Seine handwerklich perfekt ausgeführten Plastiken berührten „bildhauerische Fragestellungen nach Raum, Ort, Volumen, Präsenz und Autonomie von Skulptur. Gleichzeitig stehen sie für existentielle, menschliche Zustände des Einzelnen und der Gesellschaft, was sich im Spiel von Gleichgewicht und Formbewegung im Raum offenbart.“ Zu der Eröffnung des Skulpturenparks „kommen jedes Jahr mehrere hundert Besucher aus der Region“, merkt das städtische Kulturamt an. Die Ausstellung mit ihren zahlreichen Begleitveranstaltungen wie zum Beispiel einem Programm für Kinder und Führungen findet im Rahmen des Kultursommers Südhessen statt. Im Rahmen des Skulpturenparks ist am 18. und 19. August ein Kinderkunstwochenende mit Filipe Mirante vorgesehen. Eine Performance mit Marco Weil steht am 18. August ab 20 Uhr auf den Programm. Mit einer Finissage am 9. September ab 11 Uhr endet die Ausstellung.

Schutz vor Einbrüchen

Schönheit im Detail

Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) - „Außer in der dunklen Jahreszeit haben Einbrecher vor allem in der Ferien- und Reisezeit Hochkonjunktur. Die Täter machen keinen Urlaub, sie nutzen vielmehr die Urlaubsabwesenheit der Bürger, um in verlassene Wohnungen einzudringen, und bereiten damit den Opfern nach der Rückkehr aus einem schönen und erholsamen Urlaub ein böses Erwachen“, berichtet die Polizei. Diese setzt im Rahmen der Aktion „Sicheres Hessen – Einbrechern den Riegel vorschieben“ nicht nur auf deutlich verstärkte Kontrollen, sondern ist auch am Donnerstag (2.) von 13 bis 17 Uhr am Fachmarktzentrum an der Farmstraße mit dem Präventionsmobil vor Ort und bietet Infos zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen.

Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) - Eine Foto-Ausstellung mit Arbeiten von Pepe Liersch wird am Donnerstag (2.) um 18 Uhr im Walldorfer Rathaus, Flughafenstraße 37, eröffnet. Die 19. Ausstellung der Reihe „Flurexponate“ steht unter dem Motto „Schönheit im kleinsten Detail“ und kann während der Öffnungszeiten des Rathauses montags, dienstags, mittwochs und freitags von 8.30 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr besucht werden. „Es geht bei Pepe Liersch nicht um das große Ganze, nicht um das Panorama, sondern um die kleinen Dinge, die versteckte Schönheit, das Kleine im Großen, für das man sich einen Moment Zeit nehmen muss“, beschreibt Erster Stadtrat Franz-Rudolf Urhahn die Arbeiten des 19-Jährigen.

Busse fahren wie gewohnt

Malkursus im Seniorenhaus

„Schuhbeck’s“: Beratung rund Urban-Fantasy: Party mit Joe um Demenz 20-Jährige liest

Neu-Isenburg (DZ/ba) – Die umfangreichen Kanalsanierungsarbeiten in der Dornhofstraße sind abgeschlossen. In der knapp achtmonatigen Bauzeit wurde der komplette Regenwasserkanal auf der Südseite der Dornhofstraße zwischen der Siemensstraße und der Hugenottenallee auf einer Länge von rund 900 Metern erneuert oder von innen saniert. Damit konnten die Arbeiten zwei Monate schneller als geplant erledigt werden. Seit Beginn dieser Woche fahren die Linienbusse OF-67 und OF-53 wieder auf den gewohnten Routen. Die Ersatzbushaltestellen wurden aufgehoben.

Neu-Isenburg (DZ/ba) – Seit zwei Jahren treffen sich Menschen verschiedener Altersgruppen montags von 14.30 bis 16 Uhr zum Malen im Offenen Treff im Seniorenhaus am Erlenbach, An den Schulwiesen 4. Ein neuer Malkursus beginnt unter der Leitung der Langener Künstlerin Martina Retzdorff am 6. August. Die Teilnehmer können mit Acrylfarben und Pinsel ihr künstlerisches Potenzial auf Papier oder Leinwand ausprobieren. Alle Materialien, die zum Malen benötigt werden, stellt die Kursleiterin zur Verfügung. Der Kurs umfasst sechs Treffen zu je eineinhalb Stunden. Die Teilnahme kostet 65 Euro plus Materialkosten. Anmeldungen nehmen Martina Retzdorff, Telefon (06103) 25547, oder die Leiterin des Offenen Treffs, Ursula Döbert, Telefon (06102) 306913, entgegen.

Egelsbach (DZ/hs) – Eine große „Reopening-Party“ mit kulinarischen und musikalischen Leckerbissen steigt am Freitag (3.) im „Schuhbeck’s Check Inn“ am Flugplatz Egelsbach. Dabei kann man zunächst den ganzen Tag über ein vier Gänge umfassendes sogenanntes „2.0-Menü“ zum Preis von 20 Euro genießen und sich somit „von der herausragenden Qualität unserer Köche überzeugen“, kündigt Willi Hartmann an, einer der neuen Betreiber des „Schuhbeck’s“. Ab 20 Uhr lassen es dann die in der Region bestens bekannten Joe Whitney und Annabell Kay mit ihrer „StreetLIVE Family“ ordentlich krachen. Die Band um den ehemaligen Erstliga-Basketballer der Langener „Giraffen“ wird dabei ihre immer wieder aufs Neue mitreißende Mixtur aus Funk, Soul, Pop und Rock zu Gehör bringen. Und anschließend lässt noch ein DJ laut einer Pressemitteilung „bis ins Morgengrauen“ den Plattenteller rotieren. Das „2.0-Menü“ ist den ganzen Tag bis 21 Uhr erhältlich, eine Reservierung unter Telefon (06103) 4859380 wird empfohlen. Der Eintritt für die Party ist frei.

Musikalischer Wochenmarkt Neu-Isenburg (DZ/ba) – Einen Bogen von Jazzstandards über Bossa Novas und Balladen bis hin zum Blues spannt der Sänger Berry Blue gemeinsam mit seiner Band beim nächsten musikalischen Wochenmarkt am Samstag (4.) in der Fußgängerzone in der Bahnhofstraße. Die Veranstaltung dauert von 10 bis 13 Uhr. „Die Zuschauer werden eine interessante Mischung aus verschiedenen Rhythmen, Sprachen und Klangbildern erleben“, heißt es in der Ankündigung.

Kurse stärken den Rücken Langen (DZ/hs) – Die TurnAbteilung der SSG bietet ab Donnerstag (16.) wieder zwei Kurse „Präventive Wirbelsäulengymnastik“ an, in denen Übungen vorgestellt werden, mit denen man die Rumpfmuskulatur kräftigen, dadurch Rückenschmerzen vorbeugen und bereits bestehende lindern kann. Das Training findet donnerstags von 11 bis 12 Uhr im Sportzentrum Nord oder von 17 bis 18 Uhr in der Wallschule statt. Für 15 Termine werden 50 Euro fällig, SSGMitglieder zahlen die Hälfte. Anmeldungen sind unter Telefon (06103) 74489 möglich.

❤-lich · gastlich · kulinarisch

„Der Zuckertütenbaum“ Am 14. August ab 12.30 Uhr Einschulungsbuffet. Schulanfänger sind natürlich zum Buffet eingeladen. Mit dabei Frau Maga mit dem LuftballonZoo. Jedes Jahr ein Erlebnis wert. Danach schneiden die ABC-Schützen ihre Zuckertüte vom Baum ab. Bitte teilen Sie uns den Namen des ABC-Schützen mit. Wir bitten um Reservierung:

06102 / 39099

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Gravenbruchring (Kleingartenanlage Eichenbühl) 63263 Neu-Isenburg www.sonnenhof-im-eichenbuehl.de

Wandbild in neuem Glanz Langen (DZ/hs) – Das über 120 Quadratmeter große Wandbild an der Südseite des Kulturhauses „Altes Amtsgericht“, das der 2007 verstorbene Langener Künstler Kurt Haas Anfang der 90er Jahre geschaffen hatte, erstrahlt seit Kurzem wieder in neuem Glanz. Nachdem die Farben unter den Witterungs- und Umwelteinflüssen gelitten hatten, wurde das Werk zuletzt von einem Langener Malerfachbetrieb aufgefrischt. Möglich gemacht hat dies eine Spende von Ello Haas, der Witwe des Künstlers.

Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) - Die städtische Altenhilfe weist auf die neu eingerichtete „Beratungsstunde Demenz“ hin, die an jedem ersten Donnerstag im Monat im Senioren-Computer-Café in der Langgasse 46 stattfindet. Die nächste Beratung ist am Donnerstag (2.) von 10.30 bis 12 Uhr vorgesehen. „Bei Demenzerkrankungen handelt es sich in der Regel um einen langsam beginnenden Prozess, Es ist schwierig, den Anfang dieser Erkrankung zu erkennen. Aus dieser Situation ergeben sich Unsicherheiten. die ein rechtzeitiges Handeln verzögern können“, berichtet die Fachstelle. Die Beratungsstunde sei ein Anlaufpunkt zu Fragen rund um das Thema.

Erzhausen (DZ/kö) – „Laura Jane Arnold lebt in Erzhausen, ist 20 Jahre alt und studiert an der Goethe-Universität in Frankfurt. Ihr Erstlingsroman ‚Das Amulett der Seelentropfen’ ist dem Genre der ‚UrbanFantasy’ zuzuordnen. Er erschien als erster Band einer Trilogie“, weiß das Team des Bücherbahnhofs, Bahnstraße 194, zu berichten. Dort, in der Kultureinrichtung, die unter Telefon (06150) 135916 zu erreichen ist, wird die Jungschriftstellerin am Donnerstag (9.) ab 16 Uhr Auszüge ihres Werkes zu Gehör bringen. Das geheimnisvolle Land „Alanien“ und eine junge Frau, die durch Zufall erfährt, dass sie Erbin eines alten Ordens ist, bilden die Grundpfeiler der Geschichte.

Sommerfest Kleingärtner Neu-Isenburg (DZ/ba) – Der Kleingärtnerverein FischerLucius lädt am Samstag (4.) zu seinem Sommerfest ein. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr auf der Anlage am Vereinshaus gegenüber dem Sportpark an der Carl-UlrichStraße. Für Speis und Trank wird ebenso gesorgt wie für die musikalische Unterhaltung der Besucher.

Neu-Isenburg (DZ/PR) – Premiere im Sonnenhof im Eichenbühl: Erstmals wurde in der gastlichen Stätte im Gravenbruchring eine Trauung vollzogen. Den Bund fürs Leben schloss das Ehepaar Beitsch, das von dem freien Theologen Sahm getraut wurde. Nach der Trauung feierten die Eheleute und ihre Gäste in dem schmucken Restaurant ihre Hochzeit. „Auch für Ihre Feier haben wir noch Plätze frei. Es kostet Sie nur einfach einen Anruf“, betont der Sonnenhof, der unter der Rufnummer (06102) 39099 zu erreichen und täglich ab 11 Uhr geöffnet ist. Zudem wird sonntags ab 10 Uhr ein leckeres Frühstücksbuffet arrangiert. „Kommen Sie in den schönsten Biergarten weit und breit“, lädt der Sonnenhof außerdem ein. (DZ-Foto: sh)


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TraumhausNeu-Isenburg Die Ruhe vor dem Sturm

Mal abschalten und die Ferienzeit genießen: Dafür bietet die Terrasse des Bürger’schen Eigenheims gute Voraussetzungen.(DZ-Foto: Archiv)

Kommt bald die Frischzellenkur für das Haus der Bürgers? Neu-Isenburg (DZ) – „Jetzt, im Hochsommer, herrscht endlich mal Ruhe an unserer Traumhaus-Front. Ruhe vor dem Sturm“, verkünden Sabine und Ralf Bürger. Ihr Gefühlsbarometer pendelt irgendwo zwischen heiter-entspannt und hochgradig erschöpft. Denn Tatsache ist: So arbeits- und kostenintensiv hätte sich das Paar das Leben auf der „Baustelle Eigenheim“ beim Einzug im Frühjahr 2011 nicht vorgestellt. Seitdem die Beiden mit den Kindern Anna und Daniel in der Buchenbusch-Siedlung im Neu-Isenburger Süden heimisch geworden sind, heißt es immer wieder: „Hier noch ‘was zu machen, dort noch ‘ne Macke...“ Und kaum scheinen die großen Brocken aus dem Weg geräumt, wartet schon die nächste Überraschung. Oder eine fixe Idee zur Verschönerung der Räume und des Gartens drängt hartnäckig zur Umsetzung. „So ehrlich“, gestehen die Bürgers, „müssen wir schon sein. Wir machen uns auch selbst viel Arbeit, die nicht unbedingt erforderlich wäre. Aber zu bereuen“, so das Fazit des Familien-Quartetts, „gibt es nichts. Wir lieben die olle Kiste.“

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ugenzwinkernd wird das knapp 45 Jahre alte Gebäude entweder als „Traumhaus“ oder „Kiste“ tituliert. Dass im Herbst wieder etwas getan werden muss, um beim Thema „Substanzpflege“ nicht den Anschluss zu verlieren, steht außer Frage. Der Wasserschaden im Keller, der im Juni für Aufregung sorgte, hat den Sanierungsbedarf klar vor Augen geführt. Der damals eilig herbeigerufene Fachmann wusste die anstehenden Maßnahmen und die damit

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verbundenen Kosten exakt zu beziffern. Arbeiten im Sockelbereich, Erneuerung der Kellertreppe, Einbau einer modernen Tür: Dafür sollten unterm Strich rund 6.000 Euro eingeplant werden. Einmal beim Stichwort „Abdichten und Dämmen“ gelandet, reifte bei den Bürgers der Wunsch, das Haus nicht nur etagenweise, sondern in Gänze unter energetischen Gesichtspunkten unter die Lupe zu nehmen. Mauerwerk, Fenster, Heizungsanlage, Photovoltaik auf dem Dach: All

diese Aspekte und Optionen sollen im September mit Hilfe eines Energieberaters erörtert werden. Der Termin ist beschlossene Sache, die Bestandsaufnahme wird erfolgen – mit offenem Ausgang. Dass letztendlich sehr viel mehr als eine Handwerkerrechnung im vierstelligen Euro-Bereich zu bezahlen wäre, wenn es denn tatsächlich zu einer umfangreichen Frischzellenkur für die heimischen vier Wände käme, ist allen Beteiligten klar.

„Da können wir mit dem Sparen schon mal anfangen. Gut, dass wir weiterhin mit zwei Gehältern planen können“, freut sich Ralf Bürger über das berufliche Engagement seiner Frau und die Luftveränderung, die ihm ab Oktober bevorsteht. In einem renommierten Architekturbüro in Mainz wird er tätig sein. Mit Blick auf die Hiobsbotschaft „betriebsbedingte Kündigung“, die ihm sein bisheriger Arbeitgeber im Mai per Einschreiben zukommen ließ, reibt er sich noch immer die Augen. Der rasend schnelle Erfolg bei der Suche nach einer neuen Anstellung gleicht aus seiner Sicht „einem mittleren Wunder“. Derzeit ist Vorfreude auf die neue Herausforderung in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt angesagt. Und, ganz wichtig: Mal abschalten, die Füße hochlegen und – gemeinsam mit den Kindern – die Ferien genießen... Das sind

chenende im Rheingau (mit Oma und Opa in der Rolle der „Kinderhüter“) und einige Abstecher unter der Überschrift „Weinfeste in der Rhein-MainRegion“. An den Ausschank-Buden in Dietzenbach, wo am vergangenen Wochenende Station gemacht wurde, gab es einen Vorgeschmack auf das Stelldichein der Winzer vor der Haustür. Soll heißen: Das Neu-Isenburger Fest mit Riesling und Co. wirft seine Schatten voraus. Die 2012er-Auflage beginnt am Freitag kommender Woche, 10. August.Sabine Bürger hat gute Erinnerungen an das Fest im vergangenen Jahr. Damals waren sie „Frischlinge“ in der Hugenottenstadt, doch die Erfahrung war schnell gemacht: „Ist ja superpraktisch. Wir können laufen zum Rose-

Rostiges Wasser, wenig Leitungsdruck, Wasserschäden?

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Finale der Media Markt-Rückrufaktion: In den kommenden zwei Wochen dreht sich alles um Fernseher. „Smart-TV und 3D-TV stehen in der Käufergunst ganz oben, zudem geht der Trend zu immer größeren Bildschirmformaten“, erklärt Christian Hammer, Fachberater im TVBereich des Media Markts in Egels-

Gestaffelte Prämien Kunden haben bei der Neuanschaffung eine große Auswahl an Marken und Modellen: Grundig, LG, Philips, Samsung, Sharp, Sony und Toshiba sind mit von der Partie und bieten das ganze Spektrum vom günstigen Einstiegsfernseher bis zum Spitzenmodell mit allen Finessen. Die Herstellerprämien sind nach Geräteklassen gestaffelt und funktionieren nach dem einfachen Prinzip: Je höher der reguläre Neupreis, desto höher die Aktions-Prämie. Insgesamt gibt es fünf Preisklassen für Geräte jeweils ab 299, 499, 799, 999 und 1.299 Euro, wobei die Hersteller-

Neu-Isenburg (DZ) – Gut wohnen und sich gut fühlen: Das ist für viele Menschen ein wichtiger Maßstab in punkto Lebensqualität. Davon träumten auch Ralf und Sabine Bürger viele Jahre lang. Gemeinsam mit ihren Kindern Anna und Daniel sind sie in der Hugenottenstadt heimisch geworden. Die DZ-Doku-Serie „Traumhaus Neu-Isenburg“ begleitet die beiden Erwachsenen und die Sprösslinge auf ihrem Weg.

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Bis zu 400 Euro Herstellerprämie beim Kauf eines neuen TV-Geräts sichern bach. „Alle diese Wünsche kann man sich mit unserer aktuellen Rückrufaktion besonders vorteilhaft erfüllen – viele namhafte Hersteller machen mit und bieten saftige Prämien.“

Doku, Teil 17

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Rückrufaktion im Media Markt Egelsbach:

Egelsbach, 1.8.2012 – Brillante Bilder, tolle Features und erstklassiges Design – eine riesige Auswahl aktueller TV-Modelle gibt es im Media Markt in Egelsbach jetzt besonders günstig. Im Rahmen der großen Rückrufaktion des Elektrofachmarkts haben Kunden bis zum 4. August 2012 Gelegenheit, ihr Heimkino mit neuester Gerätetechnik aufzurüsten. Die an der Aktion beteiligten TV-Hersteller gewähren beim Neukauf erhebliche Preisnachlässe.

nauplatz, sind in höchstens 15 Minuten da. Das Dorf der Weinbauern liegt nur einen Kilometer von unserer ‚Kiste‘ entfernt – pardon: ‚Traumhaus‘ muss es natürlich heißen.“

Argentinische Steaks vom Holzkohlengrill und internationale Küche

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die Prioritäten im Hause Bürger. Der Nachwuchs hat den „Freibad-Wettbewerb 2012“ abgeschlossen, einen Vergleichstest der Becken- und Liegewiesen-Landschaften im Kreis Offenbach. Das Ergebnis: Die Bäder in Langen („tolle Rutschen“) und Dietzenbach (einfach Spitze: die Kletterwand“) hatten die Nase vorn. Und wie genießen die Eltern den Sommer, wenn sie mal gerade nicht in Sachen „Freizeittourismus“ mit dem Nachwuchs unterwegs sind und sich mehr oder weniger freudestrahlend als Chauffeure einspannen lassen? Sie haben sich ein kleines Programm unter dem Motto „Kultur und Kulinarisches“ zusammengestellt. Es gab Ausflüge zu den Burgfestspielen in Dreieichenhain und Bad Vilbel, ein Genießer-Wo-

prämien teilweise unterschiedlich sind. So spart man zum Beispiel beim Kauf eines Fernsehers ab einem Neuwert von 499 Euro bei Sharp 50 Euro, bei LG sogar bare 100 Euro. In der Klasse der Geräte ab 1.299 Euro aufwärts erlässt Samsung den Käufern 200 Euro und Toshiba sogar das Doppelte: 400 Euro. Die komplette Aufstellung der Hersteller und Prämien ist in der TV-Abteilung des Media Markts ausgehängt und kann auch im Onlineshop www.mediamarkt.de eingesehen werden. 0%-Sommerspiele-Finanzierung Um den Kunden die Anschaffung eines neuen Fernsehers, aber auch anderer technischer Innovationen zusätzlich zu versüßen, bietet Media Markt zudem bis zum 4. August 2012 eine Sonderfinanzierungsaktion. Die „Sommer-

spiele-Finanzierung“ macht es Kunden möglich, Artikel ab einem Einkaufswert von 320 Euro über einen Zeitraum von 32 Monaten zu Null Prozent zu finanzieren. Dies bedeutet, dass man mehr als zweieinhalb Jahre Zeit hat, um ein Gerät in bequemen Raten zu bezahlen – und das vollkommen zinsfrei. Da bleibt auch für die Urlaubskasse noch genügend Geld im Portemonnaie.“ Das Finanzierungsangebot ist übrigens nicht auf bestimmte Warengruppen beschränkt, sondern gilt für das gesamte Sortiment, betont der Geschäftsführer. „Wer etwa einen neuen Kühlschrank kaufen möchte, um genug Platz für Bier und Grillwürstchen für ein rauschendes Grillfest zu haben oder für den Sommerurlaub noch einen schicken TabletPC benötigt, kann die Finanzierung genauso in Anspruch nehmen.“


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Dreieich-Zeitung, 2. August 2012

Veranstaltungskalender DO

2. AUG

Dreieich • Burgfestspiele Dreieichenhain, 20 Uhr, Die Theatermacher: Der fröhliche Weinberg (21 - 30 €) Dietzenbach • Europaplatz, 17 - 23 Uhr, Weinfest: 19 Uhr, Los 4 del Son Rodgau • Int. Lesecafé, 18 Uhr, Wilfried Selzer liest eigene Gedichte (Eintritt frei) Offenbach • Waldschwimmbad auf der Rosenhöhe, 20 Uhr, Live am Pool: Red Hot Darmstadt • Hofgut Oberfeld, 20.30 Uhr, Ensemble Antichi Strumenti: Das Narrenschiff (Residenzfestspiele; 15 - 23 €) Frankfurt • Jazz im Palmengarten, 19.30 Uhr, Transit Room (10 €) • Jazzkeller, 21 Uhr, Juliana Da Silva e Amigos do Brasil (12 €) • Ponyhof, 21 Uhr, Kadaver (10 €) • Grüneburgpark, 20.45 Uhr, Die Dramatische Bühne: Der Ring des Nibelungen (17,30 €) • Günthersburgpark, 16 Uhr, Kikilotta und der Straßenfeger, 18 Uhr, Bernard G. Muller and the Beecham Brothers, 20 Uhr, Dave Meaney & Tom Ripphahn (Stoffel; Eintritt frei) • Städel, 20 Uhr, Art after work: Kunst in der Krise (Anm.: (069/605098-200; 15 €) Bad Homburg • Kurpark, 19 Uhr, hr4-Sommerabend: Marc Marshall und Band (Eintritt frei) Elville • Kloster Eberbach, 20 Uhr, Bejun Mehta, Countertenor, Freiburger Barockorchester Händel (15 - 65 €) Grasellenbach • Hoftheater Tromm, 18 Uhr, Eröffnung Trommer Sommer Theaterfest für die ganze Familie (bis 5.8.; 4 - 10 €) Mainz • Frankfurter Hof, 20 Uhr, Sharon Corr

FR

3. AUG

Langen • Neue Stadthalle, Terrasse, 21 Uhr, Markus Striegl - Rock, Pop (3. Sommerspiele; Eintritt frei) Egelsbach • Schuhbecks Check Inn, 21 Uhr, StreetLive-Family (Eintritt frei)

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Die Rodgau Monotones spielen am 10. August in der Reihe der kostenlosen Konzerte auf dem Rathausplatz in Bad Homburg. (DZ-Foto: va)

Dreieich • Burgfestspiele Dreieichenhain, 20 Uhr, Holzhausenquartett: ...und wenn sie nicht gestorben sind... (24 €) • Maislabyrinth, Götz., Im Höchsten/Vor der Pforte, 20 Uhr, Mia Pitroff: Mein Laminat, die Sabine und ich (8 €) Dietzenbach • Europaplatz, 17 - 24 Uhr, Weinfest: 19 Uhr, Tito Heusenstamm • Sammlungsdepot des Frankfurter Museums für Kommunikation, Philipp-Reis-Str. 4-8, 14 Uhr, Ein Blick hinter die Kulissen (Anm.: 06104/4977210; 5 €) • Bad, 20.45 Uhr, Open Air-Kino: Ziemlich beste Freunde (5 €) Rodgau • Georg-Büchner-Schule, Jüg., Nordring 32, 20.30 Uhr, Jazz Night 87: Thomas Langer, David Becker (10/12 €) Mühlheim • Schanz, Biergarten, 20 Uhr, Frankfurt-Krimis in Concert: Frank Demant, Peter Ripper, Andy Sommer (Eintritt frei) Offenbach • Aliceplatz, 19 Uhr, hr4Schlagerparty: Uwe Busse, Mary Roos, André Stade, Laura Wilde (Eintritt frei) Darmstadt • An Sibin, 21.30 Uhr, Petit Mort • Goldene Krone, Kneipe, 22 Uhr, Stainless Sound (Eintritt frei) • Mathildenhöhe, 20.30 Uhr, Collegium Musicum Wien: Wiener Mélange (Residenzfestspiele; 14 - 35 €) • Hauptbahnhof, Stage Cage, 21 Uhr, Reggae Allstar Yard: Uppercut Soundsystem, Dublic Enemy (Eintritt frei) Frankfurt • Elfer, 20 Uhr, Shoot The Girl First • Cocoonclub, 22 Uhr, Make The Girl Dance, Sidney Späth (10 - 15 €) • Grüneburgpark, 20.45 Uhr, Die Dramatische Bühne: Quo vadis? (17,30 €) • Günthersburgpark, 18 Uhr, Yen, 20 Uhr, Mark Gillespie & Tom Drost (Stoffel; Eintritt frei) • Haus am Dom, 20.30 Uhr, Kino auf dem Dach: Le Havre (7 €) Aschaffenburg • Colos-Saal, 21 Uhr, Marsimoto (20,80/22 €) Bad Homburg • Rathausplatz, 20 Uhr, Edo

Zanki & Band (Eintritt frei) Geisenheim • Schloss Johannisberg, 20 Uhr, Konstantin Lifschitz, Klavier - Bach (20 - 40 €) Trebur • Am Freibad, 16 Uhr, 20. Trebur Open Air: Barulheiros, All Will Know, My Glorious, Mikroboy, The Busters Puddle of Mudd, Mariewonder, Malcolm, Antlered Man, The Intersphere, De Staat (20 €) Wiesbaden • Kurpark, 19.30 Uhr, Juan de Marco’s Afro-Cuban All Stars (20 - 40 €

SA

4. AUG

Langen • Lutherplatz, 20.30 Uhr, Eine kleine Stadtmusik: Harald Pons (Eintritt frei) Dreieich • Burgfestspiele Dreieichenhain, 20 Uhr, Glenn Miller Orchestra (21 - 30 €) • Maislabyrinth, Götz., Im Höchsten/Vor der Pforte, 20 Uhr, Wolf Schubert-K. & The Sacred Blues Band (8 €) Neu-Isenburg • Bahnhofstr., Fußgängerzone, 10 - 13 Uhr, Berry Blue & Band • Europaplatz, 17 - 24 Uhr, Weinfest: 19 Uhr, Los Amigos Offenbach • t-raum, 20 Uhr, Knock oder Der Triumph der Medizin (13 €) Darmstadt • An Sibin, 21.30 Uhr, Paul Glanville • Carree-Piazza, 13 - 15 Uhr, JazzPunkt: Zap-A-Lot (Eintritt frei) • Goldene Krone, Kneipe, 22 Uhr, Molly Alone (Eintritt frei) • Mathildenhöhe, 20.30 Uhr, Jack-Million-Band, Laury Fygi: The best is yet to come (Residenzfestspiele; 15 - 30 €) • Oetinger Villa, 22 Uhr, Dubstadt 3 Frankfurt • Nachtleben, 20 Uhr, D.R.I. (15/17 €) • FGS Wappen, Eiserner Steg, 20 Uhr, Sonnendeck 2012 (17 €) • Jazzkeller, 21 Uhr, Christoph Aupperle & Band (12 €) • Cocoonclub, 22 Uhr, Envy My Music: Franky Rizardo, Skitzofrenix (15 €) • Grüneburgpark, 20.45 Uhr, Die Dramatische Bühne: Der Graf von Monte Christo (17,30 €)

• Günthersburgpark, 18 Uhr, Tee con pikete, 20 Uhr, Bijan James (Stoffel; Eintritt frei) • Haus am Dom, 20.30 Uhr, Kino auf dem Dach: Pina (7 €) Bad Homburg • Kurpark, 11 - 20 Uhr, Amazing Thai Festival Bad König • Freilichtbühne, 20 Uhr, Die drei Musketiere (22 - 25 €) Bensheim • Staatspark Fürstenlager, 20.30 Uhr, Lutz Görner, Rezitation, Elena Nesterenko, Klavier: Chopin! Hanau • Amphitheater, 19.30 Uhr, Night Fever (25,50 - 39,30 €) Mainz • Frankfurter Hof, 20 Uhr, Compania Maria Serrano: Carmen Mannheim • Alte Feuerwache, Sommerbühne, 20 Uhr, Por - Nó (Eintritt frei) Trebur • Am Freibad, 12 Uhr, 20. Trebur Open Air: Unleash The Sky, Cäthe, Hoffmaestro, Triggerfinger, H-Blockx, Handkäs Ede & Die Bretzelmänner, The Aesthetic Voyager, Aunt Of Agony, Babeli, Jawen, Les Yeux de la Tete, Kellermensch, Auletta, Smoke Blow, Monsters of Liedermaching (20 €) Wiesbaden • Schlossplatz, 19 Uhr, hr4Sommerparty: Roy Hammer & Die Pralinées (Eintritt frei) • Kurpark, 19 Uhr, Patti Austin: From Ella to Gershwin (20 - 40 €)

SO

5. AUG

Langen • Waldsee, 8 Uhr, 3. Frankfurt City Triathlon Egelsbach • St. Josef, Mainzer Str. 19, 17 Uhr, Flensborg College Choir (Spende) Dreieich • Burgfestspiele Dreieichenhain, 20 Uhr, Opera Classica Europa: Rigoletto (30 - 48 €) Dietzenbach • Europaplatz, 17 - 23 Uhr, Weinfest: 19 Uhr, Euro Tops Neu-Isenburg • Marktplatz, 12.30 Uhr, ContrastQuartet - Modern Jazz Darmstadt • RP, Luisenplatz 2, Kollegiengebäude, 16 Uhr, Musikbühne Mannheim. Das kalte Herz (Residenzfestspiele; 8 - 13 €) • Mathildenhöhe, 20.30 Uhr,

Konzertchor Darmstadt, Orchester Symphonie Prag, Solisten: Italienische Opernnacht (Residenzfestspiele; 27 - 48 €) Frankfurt • Rest. Blau Gelb, Ginnhm., 12 - 18 Uhr, HillBilly Deluxe, Dave Lee Howard (8 €; 25 Jahre CFRM) • Jazz im Park des Museums für Angewandte Kunst, 11 Uhr, Lisbeth Quartett (10,90/12 €) • Grüneburgpark, 20.45 Uhr, Die Dramatische Bühne: Der Graf von Monte Christo (17,30 €) • Günthersburgpark, 18 Uhr, Anke Keitel, 20 Uhr, Rafael Sotomayor & Frank Wolff mit Kristina Veit (Stoffel; Eintritt frei) • Haus am Dom, 20.30 Uhr, Kino auf dem Dach: Midnight in Paris (7 €) • Hauptbahnhof, LiteraturLounge, 11 Uhr, Reinhard Kaiser-Mühlecker: Wiedersehen in Fiumicino – Autorenlesung (Eintritt frei) • Filmmuseum, 20 Uhr, Was tut sich...im deutschen Film: bis zum Horizont, dann links; anschl. Gespräch mit Regisseur Bernd Böhlich Bad Homburg • Kurpark, 11 - 20 Uhr, Amazing Thai Festival Bensheim • Staatspark Fürstenlager, 16 Uhr, HarfArt: Sophia Schaffer (12 €) Geisenheim • Schloss Johannisberg, 19 Uhr, Los Romeros (22 - 42 €) Mannheim • Alte Feuerwache, Sommerbühne, 20 Uhr, Grupo Fantasma (Eintritt frei) Wiesbaden • Schlachthof, 19 Uhr, Darkest Hour, Neara, The Black Dahlia Murder (25 €) • Kurpark, 11 Uhr, James Morrison, Trompete, Landes Jugend Jazz Orchester Hessen (20 - 40 €) Trebur • Am Freibad, 12 Uhr, 20. Trebur Open Air: Bourbon Seas, The Hammocks, P.O. Box, Eskimo Callboy, Frittenbude, Oliver Uschmann, Vkgoeswild, Whitehall Mystery, Immergrün, La Confianza, Adolar, Elfmorgen (20 €)

MO

6. AUG

Frankfurt • Grüneburgpark, 20.45 Uhr, Die Dramatische Bühne: Nosferatu (17,30 €) • Günthersburgpark, 18 Uhr, René Moreno, 20 Uhr, Kaye Ree (Stoffel; Eintritt frei) • Haus am Dom, 20.30 Uhr, Kino auf dem Dach: La Strada (7 €)

DI

7. AUG

Rödermark • Neue Lichtspiele, Ob.-Rodener-Str. 42, 20 Uhr, Film des Monats: Barbara (7 €) Rodgau • Saalbau-Kino, 19 Uhr, Wasser für die Elefanten (SPD Frauen-Filmreihe) Frankfurt • Weltmusik im Palmengarten, 19.30 Uhr, BaBa ZuLa (14,20/16 €) • Zoom, 21 Uhr, Sepultura (23,20 €) • Grüneburgpark, 20.45 Uhr, Die Dramatische Bühne: Nosferatu (17,30 €) • Günthersburgpark, 18/ 19.15/20.25 Uhr, Sebastian Nitsch: Unsterblichkeitsbatzen, 18.30/19.50/21 Uhr, Papa Legba’s Blues Lounge (Stoffel; Eintritt frei) • Haus am Dom, 20.30 Uhr, Kino auf dem Dach: Unter dir die Stadt (7 €)

Geisenheim • Schloss Johannisberg, 20 Uhr, Gerhard Oppitz, Klavier Brahms, Schubert, Beethoven (22 - 42 €) Wiesbaden • Lutherkirche, 20 Uhr, Ludwig Güttler, Trompete, Friedrich Kircheis, Orgel - Bach, Scarlatti, Reger... (32 - 38 €)

MI

8. AUG

Dietzenbach • Controlware-Atrium, Waldstr. 92, 19 - 22 Uhr, Swing und mehr: The Swinging Tuxedos feat. Petra Bassus & mehr (6 €) Darmstadt • Hofgut Oberfeld, 20.30 Uhr, Wiener Masken- und Musiktheater (Residenzfestspiele; 14 - 22 €) Frankfurt • Elfer, 21 Uhr, Sydney Ducks, The Downtown Struts • Jazzkeller, 21 Uhr, FFC (8 €) • Apartment, 21 Uhr, Penthouse Party (8/10 €) • Grüneburgpark, 20.45 Uhr, Die Dramatische Bühne: Amadeus (17,30 €) • Günthersburgpark, 18 Uhr, Florian Ehrmann, 20 Uhr, Devilish Double Dylans (Stoffel; Eintritt frei) • Haus am Dom, 20.30 Uhr, Kino auf dem Dach: Somewhere (7 €) Mühltal • Burg Frankenstein, 11 17.30 Uhr, 9. Burgerlebnistage: Spiele des Mittelalters (1,50 - 3 €)

DO

9. AUG

Langen • Rathaus, 18 Uhr, Weinfest Erzhausen • Bücherbahnhof, Bahnstr. 194, 16 Uhr, Laura Jane Arnold: Das Amulett der Seelen-

tropfen (Eintritt frei) Neu-Isenburg • Stadtmuseum, Haus zum Löwen, 19 Uhr, Dr. Heidi Fogel: Technischer Fortschritt, Industrialisierung und Mobilität. Neu-Isenburg im 19. Jahrhundert Rodgau • Bürgerhaus Nd.-Rod., 19.30 Uhr, Clajo Herrmann: Älter werden, ohne den Unmut zu verlieren - ein Mann der zweiten Midlife-Crisis (18/21 €) • Int. Lesecafé, 18 Uhr, Barbara Hauck: Ludwig III heiratet Balletttänzerin Anna Magdalena (Eintritt frei) Seligenstadt • 3. Saxophon Festival, 20.30 Uhr, Thomas Bachmann Group, Heinz Dieter Sauerborn Trio Offenbach • Waldschwimmbad auf der Rosenhöhe, 20 Uhr, Live am Pool: Brandy • Capitol, 20 Uhr, Ben Howard (18 €) Dr. med. vet. Christiane Eidebenz Klinische Diagnostik Intensivtherapie, Chirurgie Hunde, Katzen, Kaninchen Ober-Roden, Senefelderstr. 10 Telefon (06074) 92 20 31 www.tierarztpraxis-roedermark.de

Darmstadt • Hofgut Oberfeld, 20.30 Uhr, Café del mundo (Residenzfestspiele; 14 - 22 €) Frankfurt • Elfer, 21 Uhr, Agony And Scream, The Forsaken Souls, Aborted (12/14 €) • Jazzkeller, 21 Uhr, Juliana Da Silva e Amigos do Brasil (12 €) • Haus am Dom, 20.30 Uhr, Kino auf dem Dach: Tree of Life (7 €) • Liebieghaus, 20 Uhr, Art after Work: Klassik meets Pop (Anm.: 069/650049-110; 15 €)

AUSSTELLUNGEN  MÖRFELDEN-WALLDORF: 15. Skulpturenpark: Werner Pokorny, bis 9.9. in der Parkanlage am Bürgerhaus Mörfelden, Blumenstr./Ecke Parkstr. Eröffnung So., 5.8., 11 Uhr • Banforas Glücksritter, Fotos v. Timo Jaworr, bis 30.10. im Rathaus Mörfelden, Westendstr. 8, 2. OG, mo., di. u. mi. 8 - 16, do. 12 - 18, fr. 8 - 12 Uhr. Eröffnung Fr., 3.8., 19 Uhr  DREIEICH: Kreative Einfälle für Abfälle. Not macht erfinderisch, bis 5.8. im Dreieich-Museum, Fahrgasse 52, Dreieichenhain, sa. u. so. 14 - 18 Uhr. (Gruppenführungen: 06103/84914)  RODGAU: Alte Kochbücher v. Waltraud Braden, bis 8.8. im Museum für Heimatkunde, Schulstr. 32, NiederRoden, jeden dritten So. im Monat, zusätzl. mi. 17 - 19 Uhr  DARMSTADT: Wissen ist cool: Luft- und RaumfahrtAusstellung (ab 6 Jahren), bis 11.8. tägl., außer So., jeweils 10 - 18 Uhr in der Centralstation, Im Carree, tägl. 12 - 1 Uhr (Eintritt frei) • Mensch Maschine, Automatenseelen - Seelenautomaten, bis 26.8. in der Kunsthalle, Steubenplatz 1, di. fr. 11 - 18, sa., so. u. feiertags 11 - 17 Uhr (Führung: So., 5.8., 11.30 Uhr)  FRANKFURT: Im Netz der Leidenschaft, Bilder u. Geschichten aus 50 Jahren Bundesliga, bis 5.8. im Museum für Kommunikation, Schaumainkai 53, di. - fr. 9 18, sa., so. u. feiertags 11 - 19 Uhr (Führungen: so. 15, mi. 16 Uhr; Eintritt: 3 €; 6 - 16 Jahre: 1,50 €) • Bild dir dein Volk: Axel Springer, verlängert bis 26.8. u. Moritz Daniel Oppenheims Umrisszeichnungen zu Goethes Hermann und Dorothea (ab Di., 7.8.), bis 28.10. (Kabinett, 2. OG) im Jüdischen Museum, Untermainkai 14/15, di. - so. 10 - 17, mi. 10 - 20 Uhr (Führungen: so., 14 Uhr) • Marie Marcks, bis 21.10. im caricatura museum – Museum für Komische Kunst, Weckmarkt 17, di. - so. 10 - 18, mi. 10 - 21 Uhr. Eröffnung Mi., 8.8., 18 Uhr • Parallelwelten, Werke v. Serge Donkersloot, bis 27.9. im Klinikum d. J.W. Goethe-Universität, Medizinische Klinik III (Angiologie/Hämostaseologie, Haus 13 A/13 B), EG, Theodor-Stern-Kai 7, mo. - fr. 8 - 16 Uhr. Vernissage Do., 2.8., 18 - 20 (Eintritt frei) • 12 Positionen von Künstlern der Darmstädter Sezession u. Sonderausstellung Laura Baginski, bis 26.8. im Museum Giersch, Schaumainkai 83-85, di. - do. 12 19, fr. - so. 10 - 18 Uhr. Eröffnung So., 5.8., 11 Uhr • basis-Sommerausstellung, bis 26.8. in der Gutleutstr. 8 - 12. Eröffnung Do., 9.8., 19 Uhr (www.basisfrankfurt.de)


Dreieich-Zeitung, 2. August 2012

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Kulturhallen-News Erfolgreich trotz Defizit

Coup des kleinen Mannes Burgbühne: „Hauptmann von Köpenick“

Stadthalle boomt und bietet tolles Programm Langen (DZ/hs) – Die Stadthalle ist seit ihrer Sanierung ein echter Ankommer. So gingen im „Kulturtempel“ an der Südlichen Ringstraße im Jahr 2011 rund 800 Veranstaltungen über die Bühne – und damit doppelt so viele wie 2010, dem ersten vollständigen Betriebsjahr nach der Modernisierung und Aufpeppung von Langens „Gud Stubb“. Und auch aktuell verzeichnet Joachim Kolbe Zuwachsraten zwischen zehn und 15 Prozent pro Monat. „Wir nähern uns der 1.000er-Marke, sind bis Mai 2013 weitgehend ausgebucht und könnten – wenn es so weitergeht – 2014 an die Auslastungsgrenze stoßen“, betont der Leiter des städtischen Fachdienstes „Kultur und Sport“. Und er ist sehr zufrieden, dass sich die Stadthalle einerseits mittlerweile zur „Zentralstation für Hochzeiten und andere Familienfeiern“ gemausert hat, andererseits aber nach wie vor ein Ort für ein ambitioniert-anspruchsvolles, aber nicht abgehobenes Kulturprogramm geblieben ist.

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as wird einmal mehr am jüngst veröffentlichten Theaterbrief für die kommende Spielzeit deutlich. Der wimmelt nur so von renommierten Künstlern, die in den nächsten Monaten in der Stadthalle die Bühne entern werden. Dazu zählen beispielsweise Entertainer Ron Williams (als Calypso-King Harry Belafonte), Susanne Uhlen, Götz Otto, Ingo Naujoks, Herbert Herrmann und die als Porno-Darstellerin „Gina Wild“ bekannt gewordene Michaela Schaffrath. Sie alle und viele prominente Schauspieler mehr stellen ihr Können wie gehabt in drei Abonnement-Reihen unter Beweis: Das „Stadt.Theater.Langen“ umfasst sechs Aufführungen, darunter klassische Schauspiele, Dramen und Bühnenfassungen von Filmen und Romanen. „Boulevard.Langen“ bietet sechs Komödien und Lustspiele, und hinter der „Auslese.Langen“ verbergen sich vier Stücke mit einem gehobenem Anspruch. „Aber auch bei den anderen beiden Reihen ist es stets unser Anspruch, ein Programm mit Sinn und Verstand auf die Bei-

ne zu stellen“, stellt Kolbe fest. Weil aber auch der zuständige Fachdienstleiter weiß, dass nicht alle Stücke einer Reihe jeden potenziellen Abonnenten gleichermaßen vom Hokker hauen, besteht in der kommenden Saison erstmals die Möglichkeit, sich seinen eigenen Spielplan mit sechs Aufführungen aus allen drei Reihen zusammenzustellen. „Dieses Wahl-Abo kostet 75 Euro und gewährt Anspruch auf die besten freien Sitzplätze“, erläutert Kolbe, der noch mit einer weiteren Neuerung aufwartet. Um junge Leute stärker als bislang ins Theater zu locken, gibt’s nun Jugendtikkets (bis 20 Jahre) zum Preis von 5 Euro. Sind für eine Aufführung an der Abendkasse noch Eintrittskarten erhältlich, dann können sich Azubis, Studenten sowie Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst oder einem Freiwilligen Sozialen Jahr diese ebenfalls für nur 5 Euro sichern. „Allerdings mussten wir die Abo-Preise um einen Euro pro Vorstellung erhöhen, um den steigenden Kosten gerecht zu werden“, so Kolbe. Mit dieser maßvollen Erhöhung soll das Defi-

Klangmalereien Klavierkonzerte in Heusenstamm Heusenstamm (DZ/kö) – Auf vier Klangperlen, die besondere Beachtung verdienen, macht die Verwaltung der Schlossstadt aufmerksam. Die Rede ist von den Klavierkonzerten, die – eingebettet in den Kultursommer – allesamt im Saal des Hinteren Schlösschens präsentiert werden. Eröffnet wird der Reigen am 16. August mit einem Auftritt des deutsch-französischen Pianisten Heribert Koch. Unter der Überschrift „Klänge und Düfte schweben durch die Abendluft“ möchte der Virtuose ab 19.30 Uhr an Claude Debussy erinnern. Ins Quartett der Klavierabende reiht sich am 23. August ab 20 Uhr eine Begegnung mit Wolfgang Löll ein. Der Komponist und Musikschuldozent wird dem Publikum mehrere Stücke aus eigener Feder zu Gehör bringen. Sein Motto: „Piano and More“. Berühmte Verszeilen von Johann Wolfgang Goethe, die vertont wurden, stehen am 28. August ab 20 Uhr im Fokus eines Programms, das Maria Fernanda D’Abreu (Sopran) und Wolfgang Schneider (Klavier) einstudiert haben. Unter dem Titel „Nur wer die Sehn-

sucht kennt“ werden Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann und Hugo Wolf intoniert... Um an dieser Stelle nur ein Trio exemplarisch zu nennen. Für den Ausklang in Sachen „Kultursommer mit Klaviermusik“ sorgt Ronald Fries am 6. September. Zwei Schwerpunkte seiner Darbietung ab 20 Uhr: Werke von Ludwig van Beethoven (Waldstein-Sonate) und Frederic Chopin (Polonaise As-Dur). Eintrittskarten sind im Preisspektrum zwischen 8 und 15 Euro im Vorverkauf im Foyer des Heusenstammer Rathauses, Telefon (06104) 6070, erhältlich.

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zit beim „hausgemachten“ Kulturprogramm weiter reduziert werden. „Gegenwärtig stehen Ausgaben in Höhe von 300.000 Euro Einnahmen von 250.000 Euro gegenüber“, hat sich der Fachdienstleiter in absehbarer Zeit eine „schwarze Null“ zum Ziel gesetzt. Davon ist die Stadthalle selbst, die sich im Übrigen auch bei einheimischen Vereinen (für die gibt’s Sonderkonditionen), Firmen, Institutionen und Schulen – „Selbst Abiturienten aus Offenbach und Rüsselsheim haben schon bei uns gefeiert“, strahlt Kolbe – großer Beliebtheit erfreut, noch weit entfernt. Langens Kulturboss beziffert ihr Minus auf eine bis 1,3 Millionen Euro pro Jahr. „Das entspricht aber unserem Businessplan“, sagt Kolbe und verweist darauf, dass bundesweit alle Stadthallen und Bürgerhäuser defizitär arbeiten würden. Der neue Theaterbrief, der auch Details zur siebenteiligen Kabarett-Reihe sowie eine

MICHAELA SCHAFFRATH ist am 28. September an der Seite von Hans-Jürgen Bäumler in der Boulevardkomödie „Zärtliche Machos“ in der Stadthalle zu sehen. (DZ-Foto: shl)

Terminübersicht über zahlreiche Kinder- und Tanzveranstaltungen, musikalische Schmankerl (am 18. Oktober gastiert der frühere „Dire Straits“-Gitarrist David Knopfler in Langen), Lesungen und Partys enthält, liegt in der Stadthalle, im Rathaus und in den „Mr. Travel“-Reisebüros in Langen und Egelsbach aus, darüber hinaus ist das Programm im Internet

(www.neue-stadthalle-langen.de) einsehbar. Die Abonnements für die beiden „großen“ Theaterreihen kosten jeweils zwischen 66 und 84, für die „Auslese“ zwischen 44 und 56 Euro. Bestellt werden können sie ab sofort beim Fachdienst „Kultur und Sport“, Telefon (06103) 203434, der Einzelverkauf der Tickets beginnt am 3. September.

Dreieich (DZ/kö) – Ohne Pass keine Anstellung, ohne Anstellung kein Pass... Und so bewegen sich die sozial Deklassierten in einem Teufelskreis aus Ausgrenzung und Aussichtslosigkeit. Diese Moral von der Geschicht’ rückt Carl Zuckmayer in seiner Tragikomödie „Der Hauptmann von Köpenick“ in den Blickpunkt und beschert damit Stoff zum Lachen, aber auch zum Nachdenken über gesellschaftliche Missstände – damals wie heute. Die Theatergruppe des Dreieichenhainer Geschichts- und Heimatvereins präsentiert den Klassiker, inszeniert von Dieter Stegmann, an vier Abenden auf der Bühne auf dem Burggelände. Das Publikum wird mitgenommen auf eine Zeitreise ins Jahr 1906. Es erlebt die Hauptmann-Maskerade des Schusters Wilhelm Voigt (in der Hauptrolle: Dieter Krebs), den Raub der Köpenicker Stadtkasse und das Geplänkel vor und nach dem großen Coup. Gespielt wird am Samstag (11.), Freitag (17.) und Samstag (18.) jeweils ab 20 Uhr, außerdem am Sonntag (12.) ab 18

Uhr. Eintrittskarten zum Vorverkaufspreis von 13 Euro sind beim Ticket-Service im Bürgerhaus Sprendlingen, Telefon (06103) 60000, erhältlich. An der Abendkasse werden dann jeweils 15 Euro pro Billett verlangt.

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5.8. Apotheke Worfelden, Neustr. 31a, Büttelborn/ Worfelden, Tel. 06152/2756 6.8. Steinweg-Apotheke, Berliner Str. 5, Mörfelden, Tel. 06105/1488 7.8. Löwen-Apotheke, Darmstädter Str. 19, Groß-Gerau, Tel. 06152/92280 8.8. Süd-Apotheke, Hunsrückstr. 7, Walldorf, Tel. 06105/44811 9.8. Apotheke auf Esch, Bernhard-Lüdecke-Str. 6, GroßGerau, Tel. 06152/54081

Zahnärztl. Notfallvertretungsdienst Hessen: Die Ansage des zahnärztl. Notfallvertretungsdienstes erfolgt tag- und zeitgenau über die kostenpflichtige Service-Nummer 01805/607011 (14 Cent/min. a.d. dt. Festnetz, max. 42 Cent/min. über Mobilfunk).

 Ärzte

 Tierärzte

Dreieich/Egelsbach/Langen: Ärztlicher Bereitschaftsdienst falls der Hausarzt nicht erreichbar ist: Mo., Di., Do. 18 - 7 Uhr, Mi. 13 - 7 Uhr, Fr. 18 Uhr bis Mo. 7 Uhr, an gesetzl. Feiertagen ganztätig: Ärztlicher Bereitschaftsdienst Langen-Dreieich-Egelsbach, in der Asklepios-Klinik Langen (über die Pforte erreichbar), Tel. 19292. u. 52111.

Wochenend- und Feiertagsdienst OF-West: erfahren Sie über den Anrufbeantworter Ihres Haustierarztes.

Erzhausen: Ärztlicher Bereitschaftsdienst Darmstadt, im Klinikum Darmstadt, Grafenstraße 9, im Erdgeschoss der Frauenklinik, Tel. 06151/896669. Mo., Di. u. Do. 19 Uhr bis 7 Uhr am nächsten Morgen, Mi. u. Fr. 14 Uhr bis 7 Uhr am nächsten Morgen, Sa., So. u. Feiertage 24 Std. durchgängig. Neu-Isenburg: Freitag 20 Uhr bis Mo. 7 Uhr. Medizinisches Institut (Ärztehaus) Neu-Isenburg, Georg-Büchner-Str. 1, Tel.: 27473 Mörfelden-Walldorf: Ärztliche Notdienstzentrale, Schubertstr. 37, 64546 Mörfelden-Walldorf, Tel.: 06105/1414,

abends ab 19.00 Uhr, an Wochenenden sowie an Feiertagen.

 Zahnärzte

 Stromstörungen Bereitschaftsdienst für Störungen in Stromabnehmeranlagen in Stadt und Kreis Offenbach Sammelnummer Tel. 069/ 89009444

 Gas/Wasser Langen 06103/595148 Egelsbach 06103/595148 Dreieich 06103/602-0 Neu-Isenburg 06102/246-299 (Strom) / 06102/246-399 (Gas & Wasser) Erzhausen 06151/7018080 (Störnummer HSE) / 0180/ 1368342 (Störnummer entega) Mörfelden-Walldorf 06105/ 40060 (Polizeidienststelle Mörfelden-Walldorf) Heusenstamm 06104/607-0 (Stadtwerke Heusenstamm) / 0176/21505019 (außerhalb der Geschäftszeiten) Dietzenbach 0800/80603030 (Energieversorgung Offenbach) / 112 (Abwasser)

Rodgau 06106/8296-0 / 06106/829624 (außerhalb der Geschäftszeiten) / 06073/6030 (ZVG für Nieder-Roden & Rollwald) Rödermark 06074/8890 (Feuerwehr Ober-Roden) / 06074/5370 (Feuerwehr Urberach) Mühlheim 06108 6005-0 (Stadtwerke Mühlheim) / 06108/72428 (außerhalb der Geschäftseiten) Obertshausen 06104/7030 (Notrufnummer Stadtverwaltung) Seligenstadt 06182/89300 (Polizei Seligenstadt) Hainburg 06182/89300 (Polizei Seligenstadt) Mainhausen 0800/80603030 (Energieversorgung Offenbach)

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Notruf Polizei: 110 Feuerwehr/ Rettungsdienst: 112 Kreisgebiet Offenbach Unfallrettung u. Krankentransport Telefon: 06074/19222 Giftnotrufzentrale Mainz: 06131/19240 Hilfe für Frauen in Notfällen/ Frauenhaus Telefon: 06106/13360 Frauenberatungsstelle: Tel. 06106/3111 Notdienst für Sanitär, Gas und Heizung am Wochenende, Sonn- u. Feiertagen für Stadt u. Kreis Offenbach. Tel. 069/89999530 Vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen, die nach Redaktionsschluss dieser Seite nicht berücksichtigt werden konnten. Ohne Gewähr.


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Dreieich-Zeitung Ihre Wochenzeitung für die Region Hilfe gegen Hunger „Tier-Tafel“ verteilt Futter – Spenden erbeten Frankfurt/Kreis Offenbach (DZ/jh) – Eine ehemalige Wäscherei in der Siedlung Westhausen bei Rödelheim, unmittelbar an der A 66-Anschlussstelle „Ludwig-Landmann-Straße“, ist seit über fünf Jahren eine elementar wichtige Adresse für Menschen und Tiere aus dem Rhein-Main-Gebiet. In der „Alten Fabrik“ residiert die von Conny Badermann geleitete Anlaufstelle für Katzen, Hunde und andere Zwei- und Vierbeiner aus finanziell auf schwachen und schwächsten Beinen stehenden Haushalten. Mitte 2012 hat sich die ehemals dem Verband bundesweit agierender „Tiertafeln“ angehörende Einrichtung am Main auf eigene Beine gestellt. Als „Frankfurter TierTafel“ geht das mühsame Ringen um Sach- und Geldspenden weiter...

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eändert haben sich laut Badermann Name und Struktur, festgehalten werde am Prinzip der Hilfe. Diese funktioniert nach dem Modell, nach dem auch die „Tafeln“ für hilfsbedürftige Frauen, Männer, Kinder und Familien in Deutschland arbeiten: Es werden in der Wirtschaft aber auch bei privaten Unterstützern vornehmlich Sachspenden akquiriert und an Bedürftige weitergegeben. Der Empfängerkreis wächst stetig, je weiter sich in Deutschland die soziale Schere öffnet. Diese Beobachtung machen die „Tafel“-Verantwortlichen ganz unabhängig von der Frage, ob es um Zweioder Vierbeiner geht. Auch Badermann kennt das Dilemma. Den vollzogenen Schritt in die Eigenständigkeit begründet sie so: „Unsere Spender und auch unsere Schirmherrin Marika Kilius wünschten sich einen in

Frankfurt ansässigen Verein. Wir wurden von der Tiertafel Deutschland als Ausgabestelle Frankfurt ausgegliedert.“ Dieser Schritt sei im Einvernehmen mit dem Vorstand des Dachverbandes vollzogen worden. Die „Frankfurter Tier-Tafel“ öffnet alle 14 Tage ihre Pforten, die Adresse lautet Ludwig-Landmann-Straße 206 („Alte Fabrik“, Westhausen). Die Ausgabe von Futter und Utensilien für Katzen, Hunde & Co. findet jeden zweiten Samstag im Monat von 10.30 bis 16.30 Uhr statt. Die nächsten Termine im Überblick: 11. und 25. August, 8. und 22. September. In dieser Zeit werden auch Sachspenden entgegengenommen. Deren Anlieferung ist zudem dienstags zwischen 11 und 15 Uhr möglich. Die „Kunden“ der „Frankfurter TierTafel“, es sind hunderte, kommen aus der gesamten

Waschtag im Stadtmuseum

Finale und Halbzeit

Neu-Isenburg (DZ/ba) – Das Stadtmuseum „Haus zum Löwen“ in der Löwengasse bietet am kommenden Sonntag, 5. August, von 15 bis 18 Uhr den Workshop „Waschen wie vor 100 Jahren“ an. Die Veranstaltung ist für Kinder zwischen acht und zehn Jahren geeignet. „Waschbrett, Wäschestampfer und Rasenbleiche – kaum einer von uns weiß heute mit diesen Begriffen aus Ur-Omas Zeit noch etwas anzufangen. Dabei gab es vor 100 Jahren in Neu-Isenburg mindestens 80 Wäschereien, in denen vor allem die schmutzige Wäsche der wohlhabenden Frankfurter Bürger gewaschen wurde“, heißt es in der Einladung der Organisatoren. Im Stadtmuseum probieren die Kinder eigenhändig aus, unter welchen Bedingungen damals Wäsche gewaschen wurde. Nach einer kurzen musealen Einführung in das WäschereiHandwerk darf im Hof des „Hauses zum Löwen“ kräftig mit der Hand geschrubbt, gebürstet und auch gespült werden. Die Veranstalter erinnern an vergangene Zeiten und damit an eine lokale Besonderheit der Hugenottenstadt: „Spätestens zum Ende dieses anstrengenden Arbeitstages wird jedem von uns klar sein, warum die Neu-Isenburger Wäscherinnen im Jahr 1897 zum Streik für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen aufriefen.“ Für die Teilnahme am Workshop werden Anmeldungen entgegengenommen – via EMail an die Adresse jessica.sieben-eich@stadt-neuisenburg.de oder aber unter der Telefonnummer (069) 69595978.

Dreieich (DZ/kö) – Hier Schlusspfiff, dort Halbzeit: So, mit Sportler-Vokabular, lässt sich der aktuelle Stand bei den Dreieicher Kultur-Vorzeige-Aktionen des diesjährigen Sommers auf einen kurzen Nenner bringen. Während bei den Festspielen auf dem Gelände der Burgruine in Dreieichenhain das Finale ansteht, wird beim Kleinkunstprogramm im Maisfeld in Götzenhain ein Strich unter die erste Hälfte des Reigens gezogen. Nachfolgend ein Blick auf die Spielpläne. Die Veranstaltungen beginnen allesamt um 20 Uhr. Bei den Burgfestspielen geht es mit einer modernen Inszenierung des Zuckmayer-Klassikers „Der fröhliche Weinberg“ am Donnerstag (2.) auf die Schlussetappe. Es folgt „Und wenn sie nicht gestorben sind...“ am Freitag (3.), ein Kammermusical, konzipiert als Hommage auf die Märchen der Brüder Grimm. Ein Wiedersehen mit Bandleader Wil Salden und seiner Formation („The world famous Glenn-Miller-Orchestra“) ist für Samstag (4.) vorgemerkt, ehe die Spielzeit des Jahres 2012 am Sonntag (5.) mit der

Region – auch aus dem Kreis Offenbach. Eine Alternative, das wissen Badermann und ihr Team nur zu gut, haben die Menschen nicht. Wer an einem Tier hänge, bei einem bescheidenen Hartz IV-Budget oder der Mindestrente aber kaum das Geld für die eigene Versorgung habe, befinde sich in einer dramatischen Notlage: „Hier wollen, hier müssen wir helfen“, lautet das Credo der Frankfurterin. Eine Kontaktaufnahme ist unter Telefon (069) 5974763 möglich, E-Mail: ConnyBadermann@aol.com. Im Internet finden sich Informationen auf der Seite www.frankfurter-tiertafel.de. Um vielfältige Hilfe leisten zu können, ist das „TierTafel“Team auf Sach- und Geldspenden angewiesen. Das Spendenkonto bei der Frankfurter Sparkasse (BLZ 500 502 01) hat die Nummer 200499947.

Kunterbuntes Kulturmenü in Dreieich

Seit

Verdi-Oper „Rigoletto“ ausklingt. Im Zelt neben dem Maislabyrinth in der Götzenhainer Gemarkung „Im Höchsten“ hat am Freitag (3.) die Kabarettistin Mia Pitroff ihren Auftritt. Markenzeichen der 1980 geborenen Fränkin sind laut Ankündigung ihr Humor („trocken wie Heizungsluft“), ihre gute Beobachtungsgabe und die „wunderbar grotesken Sprachbilder“, auf die sich das Publikum freuen darf: „Die Themen Pittroffs sind so überraschend und vielfältig wie die Biersorten in Franken. Davon gibt es nämlich unzählige. Und die preisgekrönte frühere Poetry-Slamerin kennt sie alle…“ Am Samstag (4.) gastieren der Sänger Wolf Schubert-K. und die „Sacred Blues Band“ auf der Bühne im grünen Feld. Die Antwort auf die Frage „Wer waren und sind Eure Impulsgeber?“ (Chuck Berry, die Rolling Stones und Neil Young) lässt unschwer erahnen, welches Musikmenü aufgetischt wird. Eintrittskarten für alle genannten Termine sind im Vorverkauf an der Kasse im Bürgerhaus Sprendlingen, Telefon (06103) 60000, erhältlich. 1988

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DIE FORTBEWEGUNG auf Elektrofahrzeugen können Mitarbeiter der Dietzenbacher Stadtverwaltung und der Städtischen Betriebe ausgiebig testen. Die Energieversorgung Offenbach, die der Kreisstadt ihren Fuhrpark „Marke benzinfrei“ leihweise zur Verfügung gestellt hat, macht’s möglich. Antworten auf die Frage, wie gut sich batteriebetriebene Klein-Lieferwagen, Stehroller (Segways) und Motorräder im Alltag handhaben lassen, werden ab der kommenden Woche – dann ist die Probephase beendet – in Erfahrungsberichte und Auswertungsprotokolle einfließen. Der Erste Stadtrat Dietmar Kolmer (links auf einem „El-Moto“) und Bürgermeister Jürgen Rogg (rechts auf einem Segway) können sich das Szenario „Umstieg auf Elektromobile in Etappen“ durchaus vorstellen. Dietzenbach mit seinen relativ kurzen Dienstwegen für die öffentlich Bediensteten biete im Vergleich zu großflächigeren Kommunen wie Dreieich oder Rodgau, die aus jeweils fünf Stadtteilen zusammengewürfelt seien, bessere Einsatzmöglichkeiten für die Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotoren. Stichwort: ideal für Kurzstrecken. Höhere Anschaffungspreise, gemessen an dem, was die Händler für Benzinkutschen verlangten, stünden günstigere Unterhaltskosten gegenüber. Zudem biete sich die Chance, die Begriffe „Ökonomie“ und „Ökologie“ zu kombinieren. Die Stadtverordneten, so Roggs Ausblick, müssten letztendlich entscheiden, ob eine Elektro-Offensive bei der Mobilität auf lokaler Ebene zustande komme. (kö/DZ-Foto: Jordan)

Integration in der Schule FSJ und BFD: Behindertenhilfe sucht Engagierte Kreis Offenbach (DZ/jh) – Ein Jahr nach Einführung des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) zieht der Verein Behindertenhilfe in Stadt und Kreis Offenbach eine positive Bilanz. Neben dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) scheine das neue Engagement-Projekt zu einem weiteren wichtigen Erfahrungsfeld für Bürger mit Bereitschaft zum Ehrenamt zu werden, kommentiert Ingrid Schmalhorst-Behrendt die bisherige Entwicklung. Die Dreieicherin leitet den „Ambulanten Dienst“ des 1975 gegründeten Vereins mit Sitz in Offenbach. Dessen zentrales Anliegen ist es, Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen zu begleiten; er unterhält zu diesem Zweck mehrere Dienste und Einrichtungen, in denen auch BFD-Akteure eingesetzt werden.

N

ach den Vorzügen gefragt, erläutert Schmalhorst-Behrendt: „Der besondere Vorteil dieses Dienstes liegt darin, dass auch Personen über 27 Jahre, die damit jenseits der Altersbegrenzung für ein FSJ liegen, durch den Bundesfreiwilligendienst die Möglichkeit bekommen, Erfahrungen im Sozialen Bereich zu erwerben“. Damit stehe der BFD, anders als das FSJ, jedem offen, der die Vollzeitschulpflicht erfüllt habe. Eine Altersbegrenzung nach oben gebe es nicht. „Schade nur, dass offensichtlich nicht mit einem derartigen ,Run’ auf

BFD-Stellen gerechnet wurde, so dass weitere Stellen beim Verein Behindertenhilfe erst wieder ab Januar 2013 besetzt werden können“, bedauert Schmalhorst-Behrendt. Für das zweite Halbjahr 2012 würden aber noch Bewerbungen für ein FSJ entgegengenommen. Auch unter dem Dach der Behindertenhilfe wird auf die positiven Begleiterscheinungen eines ehrenamtlichen Einsatzes verwiesen: Vielen Freiwilligen habe das Jahr geholfen, eine eigene berufliche Perspektive zu entwickeln. Neu sei für viele auch die Erfahrung, gebraucht

zu werden, für andere Menschen Verantwortung übernehmen zu müssen. Derzeit fehlten leider noch Interessenten für die Tätigkeit der schulischen Integrationshilfe. Gestärkt durch die UNBehindertenrechtskonvention wagten nämlich immer mehr Eltern den Schritt, ein Kind mit Behinderung für die Regelschule anzumelden. Einen Integrationshelfer können die Eltern über die Behindertenhilfe erhalten. Zu dessen Aufgaben gehören unter anderem einfache Handreichungen im Unterricht und Hilfestellungen bei sportlichen Aktivitä-

ten, die Aufbereitung von Unterrichtsmaterialien nach Maßgabe der Fachlehrer sowie die Beaufsichtigung von Kindern mit „herausfordernden Verhaltensweisen“. Wer Interesse hat, ein Jahr lang als Mitarbeiter im FSJ oder im BFD das Wirken der Behindertenhilfe zu unterstützen, kann sich beim „Ambulanten Dienst“ melden. Eine Kontaktaufnahme ist per Email an s.paul-kickuth@behindertenhilfe-offenbach.de sowie per Telefon (069) 809696922 möglich. Infos gibt es im Internet auf der Seite www.behindertenhilfe-offenbach.de.


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Dreieich-Zeitung, 2. August 2012

Politik & Wirtschaft Gründer gesucht

Angst vor dem Niedriglohn

Wettbewerb für hessische Unternehmen Kreis Offenbach/Wiesbaden (DZ/jh) – Nach Überzeugung des Hessischen Wirtschaftsministers Florian Rentsch nimmt Hessen in Sachen „Existenzgründung“ eine Spitzenstellung ein: „Meinem Haus ist es besonders wichtig, dass Unternehmensgründungen erfolgreich sind und nachhaltig am Markt bestehen. So tragen sie zur Prosperität der Region und des Landes bei.“ Zwischen Bad Karlshafen und Neckarsteinach, Wiesbaden und Fulda tragen laut Rentsch viele Institutionen zu diesem „regen Gründungsgeschehen“ bei.

N

eben dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung gehörten dazu die Kommunen, die Kammern der Wirtschaft sowie die Agentur für Arbeit. Der Minister ist Schirmherr der 10. Hessischen Gründertage und des Hessischen Gründerpreises. Für letzteren werden noch bis zum 23. September Bewerbungen entgegengenommen. Der seit 2003 verliehene Preis zeichnet „erfolgreiche und herausragende Gründungen“ aus, bewerben können sich hessische Unternehmen, die seit höchstens fünf Jahren am Markt tätig sind. Seit 2006 ist der „Initiativkreis Gründertage Hessen“ Träger

der Aktion. In ihm sind verschiedene Akteure der Gründungsförderung aus Hessen zusammengeschlossen, darunter die Stadt sowie die IHK Offenbach und die KIZ gemeinnützige Projektgesellschaft. Maßgeblich unterstützt wird der Preis von den Akteuren der Gründerstadt und Gründerregion Offenbach. Bei der Auswahl der Preisträger kommt es nicht nur auf Umsatz oder Gewinn an. Prämiert werden auch geschaffene Arbeitsplätze und besonders mutige Gründungen – nicht aber bloße Gründungsvorhaben oder Konzepte. Der Preis wird in drei Kategorien vergeben: • Mutige Gründung: Start aus

einer schwierigen Situation, insbesondere Gründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus. • Thema Stellenplan: Neu geschaffene Arbeitsplätze werden prämiert. • Innovative Geschäftsidee: Ausgezeichnet werden besonders innovative Produkte oder neuartige Dienstleistungen. Infos und Formulare finden sich auf der Internetseite www.gruendertage-hessen.de. Die Frist endet am 23. September. Das Finale findet im Beisein Rentschs Anfang November im Anschluss an den Hessischen Mittelstandstag in den Räumen der Energieversorgung Offenbach EVO statt.

IG Bau gegen 450-Euro-Jobs Kreis Offenbach (DZ/jh) – Mit der unmissverständlichen Formel „Regulär statt prekär“ spricht sich die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (kurz: IG Bau) gegen höhere Einkommensgrenzen bei sogenannten Mini-Jobs aus. Sie wendet sich damit nach Angaben ihres Bezirksverbandes Rhein-Main gegen den Plan der von Angela Merkel (CDU) geführten schwarz-gelben Bundesregierung, die Grenze von 400 auf 450 Euro anzuheben.

G Immer mehr für billig? Nicht zuletzt Reinigungskräfte bekommen nach Überzeugung der Gewerkschaft oft nur einen 400Euro-Job. Künftig möchte die Bundesregierung Mini-Jobs sogar auf 450-Euro-Basis zulassen. Die IG BAU befürchtet dadurch eine neuerliche Ausweitung von Niedriglohn-Jobs. (DZ-Foto: igb)

Plakat-Gestaltung für die Premiere Mörfelden-Walldorf bereitet sich vor: Klimaschutztage locken vom 3. bis 8. September Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) – Der Kunst-Leistungskursus 12 der Bertha-von-Suttner-Schule gestaltet die Plakate für die 1. Energie- und Klimaschutztage in der Doppelstadt. Organisiert werden die Veranstaltungen im September vom städtischen Energie- und Klimaschutzbüro und der Jugendförderung. Dabei sollen Informationen mit ungewöhnlichen Aktionen kombiniert werden, „um das Thema aus seiner moralischen Ecke zu holen und auch Kinder und Jugendliche anzusprechen“, erläutern die Veranstalter.

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ls ein „äußerst gelungenes Kooperationsprojekt zwischen der Stadt und der Gesamtschule“ bezeichnet Bürgermeister HeinzPeter Becker die Zusammenarbeit in Sachen Plakate. „Die Schülerinnen und Schüler werden belohnt, indem ihre Arbeiten genutzt und öffentlich ausgestellt werden. Ich bin gespannt auf die kreativen Umsetzungen des komplexen Themas und hoffe auf ein reges Interesse der Bürger an dem bunten Programm der

Energie- und Klimaschutztage“, gibt der Verwaltungschef zu Protokoll. Die Informations- und Aktionstage finden vom 3. bis zum 8. September zum großen Teil am neuen Jugend- und Kulturzentrum (JuKuZ) Mörfelden statt. Während dieser Woche wird täglich zu einer Abendveranstaltung eingeladen. Dabei geht es zum Beispiel um das Thema „Energiewende selber machen – Bürgergenossenschaft für Mörfelden-Walldorf“. Auf dem Programm ste-

hen auch ein Vortrag über die Zukunft der Stromnetze und eine Klimagourmet-Ausstellung. Zudem ist eine „nachhaltige Disco“ für Jugendliche geplant, die zuvor in Workshops erarbeitet wird. Mit einem Aktionstag für die ganze Familie auf dem Gelände des JuKuZ wird die Woche abgeschlossen. „Zentraler Punkt wird dabei eine Fahrradbetriebene Bühne sein, bei der das Publikum in die Pedalen treten muss, um den Strom für die Bühnentechnik zu er-

1. Ihr Schmuck wird sofort vor Ihren Augen ausgewertet und unverbindlich geschätzt 2. Sie müssen bei uns nichts Neues kaufen 3. Das Geld wird sofort und bar ausbezahlt 4. Ehrliche Beratung: 100% seriös und diskret 5. Keine versteckten Kosten

zeugen“, kündigen die Veranstalter an. Auf der Bühne geboten wird ein vielfältiges Programm mit Kindertheater, verschiedenen Bands, Preisverleihungen und Überraschungen. Gleichzeitig werden am 8. September die Gewinner des Stadtradelns 2012 gekürt. Offeriert werden Angebote und Aktionen zum Thema Energie-und Klimaschutz wie solares Basteln, PedelecsProbefahrten, ein Segway Parcours, Energieeffizienz Mobil und Informationen durch Ausstellungen und Fachfirmen. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt die Catering-AG des JuKuZ mit einem nachhaltigen Catering. Diejenigen Vereine und Gruppen, die sich an der Abschluss-

veranstaltung beteiligen möchten, können sich mit dem Energie- und Klimaschutzbüro in der Westendstraße 8, Telefonnummer (06105) 938-400/893, Fax (06105) 938896, oder unter Energie-und-klimaschutz@moerfelden-walldorf in Verbindung setzen.

ünther Schmidt, seines Zeichens Vorsitzender des genannten IG BauBezirkes und somit auch für den Kreis Offenbach zuständig, geht auf Konfrontation: „Statt die geringfügige Beschäftigung für NiedriglohnArbeitgeber im Kreis Offenbach noch attraktiver zu machen, muss sie eingeschränkt werden.“ Wenn die Regierungskoalition in Berlin die Anhebung der Verdienstgrenze auf 450 Euro monatlich durchsetze, werde dies reguläre sozialversicherungspflichtige Jobs verdrängen und so für den heimischen Arbeitsmarkt deutlich negative Folgen haben. „Schon jetzt sind im Kreis Offenbach 400-Euro-Jobs zu einem zweifelhaften Niedriglohn-Beschäftigungsmodell für Arbeitgeber geworden – insbesondere in der Gebäudereinigung. Insgesamt haben rund 19.870 Menschen im Kreis Offenbach einen MiniJob. Die Folgen für die Beschäftigten sind fatal. Geringfügige Beschäftigung heißt, praktisch ohne jede soziale Absicherung zu arbeiten“,

Sieling-Service: Sprechstunde Egelsbach (DZ/kö) – Der noch relativ frisch im Amt befindliche Bürgermeister Jürgen Sieling (SPD) wird künftig einmal pro Monat eine Sprechstunde für die Bewohner der Gemeinde anbieten. Zwischen 17 und 18 Uhr steht er im Rathaus bereit. Fragen,

Anregungen und Kritik können erstmals am 2. August vorgetragen werden. Eine weitere Sprechzeit folgt am 6. September. Wer vorbeikommen möchte, sollte sein Gesprächsthema unter der Rufnummer (06103) 405126 ankündigen.

wetterte Schmidt zu Wochenbeginn. Fehlende Einzahlungen in die Renten- und Arbeitslosenkasse, in der Regel kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld und keine Entgeltzahlung im Krankheitsfall: Mini-Jobber werden aus Sicht der Gewerkschaft als „Beschäftigte zweiter Klasse“ behandelt. Vor allem für Frauen seien die 400-Euro-Jobs längst zur Niedriglohnfalle geworden. Damit sei der Weg in die Altersarmut vorgezeichnet. Nicht zuletzt öffneten MiniJobs Dumpinglöhnen Tür und Tor: „Da es keine Stundenlimits gibt, können beispielsweise die Mindestlöhne durch unbezahlte Mehrarbeit ganz einfach unterlaufen werden“, so Schmidt. Die einzigen, die von der Erhöhung der MiniJob-Grenze auf 450 Euro profitierten, seien die Arbeitgeber. Deshalb dürfe das Niedriglohn-Modell nicht weiter ausgeweitet werden: „Mini-Jobber sollten ab dem ersten Euro in den Sozialversicherungsschutz mit einbezogen werden. Die Beiträge müssten dabei komplett vom Arbeitgeber übernommen werden.“

Unmut eine Stimme geben Mühlheim (DZ/ba) – Den Beitritt zur „Bürgerinitiative Luftverkehr Offenbach (BIL)“ haben die Naturfreunde vor Kurzem beschlossen. „Wir wollen als naturverbundener Verein gemeinsam mit der BIL ein Zeichen für eine lebenswerte Region und das Wohlergehen der Bevölkerung setzen“, begründet der stellvertretende Vorsitzende der Ortsgruppe, Jörg Neumeister-Jung, den Beitritt. „Manchmal müssen die Gespräche in unserem Biergarten verstummen, bis der Flieger vorbei ist“, berichtet er weiter. Das Naturfreundehaus liege direkt unter den beiden Einflugschneisen. Gemeinsam mit anderen Betroffenen haben die Naturfreunde vor Kurzem auch die „Initiative Mühlheim gegen Fluglärm“ ins Leben gerufen. „Die Idee zu dieser Initiative entstand spontan auf einer Fluglärm-Demo, auf der sich Teilnehmer aus Mühlheim getroffen haben. Viele Mühlheimer fahren regelmäßig montags zur Demo an den Flughafen, machen mit bei Antifluglärm-Aktionen oder würden dies gern tun, wissen aber nichts voneinander“, so die Ortsgruppe. Alle Beteiligten verstünden sich als Netzwerk zur Bündelung ihrer Interessen und wollten damit ihrem Unmut eine Stimme geben. Das Netzwerk werde Protesttermine koordinieren und wichtige Informationen zum Flughafen weiterleiten. Zur Koordinatorin wurde Maria Büttner bestimmt, bei der sich neue Mitstreiter unter maria.buettner@gmx.de melden können.


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Sport Möhlmanns Vision

„Giganten“ treffen auf Hobbysportler

FSV-Trainer: Mit Teamgeist zum Klassenerhalt Frankfurt (DZ/ks) – Ein heimstarker Neuling und ein spielstarker Aufstiegsanwärter: Das Auftaktprogramm des FSV Frankfurt hat es in sich. Die Bornheimer starten am Sonntag (5. August, 13.30 Uhr) beim Aufsteiger SV Sandhausen in die neue Saison der 2. Fußball-Bundesliga, eine Woche später (12. August, 15.30 Uhr) stellt sich Erstliga-Absteiger Hertha BSC Berlin im Frankfurter Volksbank-Stadion vor. Zusätzlich erschwert wird der Saisonauftakt durch großes Verletzungspech. Gleich sechs Spieler müssen pausieren. Besonders hart trifft die Frankfurter der Ausfall von Innenverteidiger Gledson. Der Brasilianer, mit zehn Erstliga- und 195 Zweitligaeinsätzen einer der erfahrensten Spieler des FSV, zog sich im Endspurt der Saisonvorbereitung eine Verletzung am Innenmeniskus zu. Benno Möhlmann kann sich nicht daran erinnern, in seiner langen Karriere als Zweitliga-Trainer (400 Spiele) schon einmal derart vom Verletzungspech gebeutelt worden zu sein. Doch der FSV-Coach, der am 1. August 58 Jahre alt geworden ist, nimmt es gelassen. „Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft auf dem Feld haben“, kündigte er für die Partie in Sandhausen an. Die Dreieich-Zeitung hat mit dem Trainerroutinier gesprochen. Frage: Herr Möhlmann, wie ist die Saisonvorbereitung gelaufen, sind Sie zufrieden? Benno Möhlmann: Zufrieden kann ich nicht sein, weil wir so viele verletzte Spieler zu beklagen haben. Wann die Langzeitverletzten Marcel Gaus, Zafer Yelen und Yannick Stark wieder auf dem Platz stehen können, ist noch nicht abzusehen. Bei Jutae Yun, Mathew Leckie und Gledson besteht die Hoffnung, dass sie in den nächsten 14 Tagen wieder mit dem Training beginnen. Ansonsten haben alle Spieler gut und intensiv gearbeitet. Speziell die jungen Akteure haben sich schnell im m Trainingsbetrieb zuurechtgefunden. Wie stark schätzen Siee n Si S den Auftaktgegner Sande Sa er S ndd hausen ein? Der SV Sandhausen hat als Meister der 3. Liga absolut Zweitligaqualität und wird mit uns auf Augenhöhe sein. Im Profikader des FSV gibt es ein Dutzend neue Gesichter. Hat der Verein alle Ihre Wünsche nach Verstärkungen erfüllen können?

Es geht nicht nur nach Wünschen, wir müssen uns nach den Gegebenheiten richten. Wir haben im finanziellen Rahmen des FSV auf den einzelnen Positionen Spieler mit guter Qualität dazubekommen. Darüber hinaus ist ein Großteil

auch eine Investition in die Zukunft des FSV Frankfurt. Sind die Personalplanungen abgeschlossen? Aufgrund der Verletzungssituation prüfen wir noch einige Möglichkeiten. Falls wir personell noch nachlegen, würde das im Offensivbereich sein.

Wir müssen aber davon überzeugt sein, dass diese Verpflichtung uns qualitativ weiterhilft. Welche Neuzugänge haben Ihnen in der Saisonvorbereitung am besten gefallen? Ich möchte es gerne etwas allgemeiner formulieren. Es gibt Gott sei Dank immer wieder Spieler, die zu Beginn der neuen Spielzeit zeigen, dass sie ein Stück weitergekommen sind. Das ist auch in unserem Kader der Fall. Aber manche haben auch die Form des Vorjahres noch nicht erreicht.“ Mehrere Stammspieler haben den FSV verlassen. F Schätzen Sie die S Sc Mannschaft dennoch M Ma n stärker stä tärke ein als in der Saison? vvergangenen ve ergang nge der verganIn der Rückserie Rüc genen Saison hat die Mannschaft über den Teamgeist zu einer guten Zweitligaqualität gefunden. Dieses Miteinander streben wir an, das muss erst noch entstehen. Ich hoffe, dass wir schon in der Hinserie zu dieser Spielstärke finden. Haben Sie die Startformati-

Dritte Auflage des „City-Triathlons“ Langen/Frankfurt (DZ/hs) – Die Teilnahme an einem „Ironman“ ist das Nonplusultra für all jene Ausdauer-Cracks, die ein Faible für diesen sportlichen Dreikampf entwickelt haben. Doch weil sich Triathlon mittlerweile ja fast schon zu einem Breitensport entwickelt hat, der immer mehr Menschen in seinen Bann zieht, gibt es auch immer mehr Wettbewerbe über deutlich kürzere Distanzen als die „Königsdisziplin“ über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen. Einer dieser „kleinen Brüder“ ist der „Frankfurt City-Triathlon“, dessen dritte Auflage am Sonntag (5.) um 8 Uhr am Langener Waldsee gestartet wird.

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KRITISCHER BLICK VOM TRAINERFUCHS: Das in seinem Team grassierende Verletzungspech hat FSV-Coach Benno Möhlmann zwar die Laune ein wenig verhagelt, aber dennoch ist der Zweitliga-Rekordtrainer zuversichtlich, mit den Frankfurtern abermals den Klassenerhalt zu schaffen. (DZ-Foto: Jordan)

on für das Auftaktspiel in Sandhausen bereits im Kopf? Im Kopf habe ich sie, aber da bleibt sie auch bis zur Mannschaftssitzung vor dem Spiel (lacht). Davon lasse ich vorher nichts nach außen dringen. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in die neue Saison? Wir wollen uns in der Liga schnell wieder zurechtfinden. Wir wollen in jedem Spiel die Chance auf Punktgewinne wahren und die Liga erhalten. Welche Mannschaften sind Ihre Aufstiegsfavoriten? Neben den drei Erstligaabsteigern könnte ich noch vier bis fünf weitere Mannschaften aufzählen, und ein Überraschungsteam kommt oft noch

hinzu. Daher nenne ich noch 1860 München, FC St. Pauli und den FC Ingolstadt.“ Der Zuschauerschnitt beim FSV hat in der vergangenen Saison einen neuen Rekord erreicht, die letzten Heimspiele waren nahezu ausverkauft. Wie wichtig ist die Unterstützung für Ihre Mannschaft? Ich denke, die Atmosphäre in unserem eigenen Frankfurter Volksbank-Stadion soll ein Miteinander sein, ein Geben und Nehmen. Wir hoffen, dass wir in den Heimspielen guten und erfolgreichen Fußball spielen, sodass die Fans keine Probleme haben, uns auch in schwächeren Phasen zu unterstützen und damit helfen, uns wieder auf Kurs zu bringen.“

abei kommt es zu einem Aufeinandertreffen von drei wahren „Triathlon-Giganten“: Faris al Sultan, Timo Bracht und Daniel Unger, alle drei mehrfache Welt- und Europameister, messen sich über die 1,5 Kilometer Schwimmen, 45 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen umfassende olympische Distanz. Darüber hinaus werden ambitionierte Sportler am Start sein, die sich in der 2. Triathlon-Bundesliga sowie der 1. und 2. Hessenliga bereits diverse Meriten verdient haben. Neben diesen Cracks sind aber auch rund 2.000 Breitensportler am Start, die sich nach den Topathleten in sieben weiteren Gruppen bis 10.15 Uhr im Abstand von je zehn Minuten in die Fluten des Waldsees stürzen. Der Startschuss für den „Frankfurt City-Triathlon“ fällt an einem abgetrennten Teil des FKK-Strandes, sodass sich Badegäste, Sportler und Zuschauer nicht in die Quere kommen. Für all jene, die sich an diese Ausdauerherausforderung erstmal herantasten möchten, gibt es übrigens zusätzlich zur olympische Distanz noch den Jedermann-Wettbewerb, bei dem 400 Meter Schwimmen, 12 Kilometer Radeln und eine

Laufrunde von 5 Kilometern zu absolvieren sind. Sowohl die lange als auch die kurze Strecke können als Einzelwettbewerb oder als Dreier-Staffel angegangen werden. Im Anschluss an das Schwimmen geht’s mit dem Rad in die Frankfurter Innenstadt und auf einem Rundkurs durch die Mainmetropole. Zum Abschluss stehen noch zehn Kilometer Laufen im Bereich zwischen Börse und Zeil mit dem Zieleinlauf an der Hauptwache auf dem Programm. Da am Sonntag die B 44 zwischen dem Waldsee und Frankfurt von 7 bis 11.30 Uhr wegen des Radrennens gesperrt ist, sollten Zuschauer aus Langen und Umgebung den Waldsee nach Möglichkeit mit dem Fahrrad ansteuern oder die S-Bahn nutzen und dann zu Fuß zum Strandbad gehen. Eine begrenzte Zahl von Parkplätzen steht allerdings auch auf dem Werksgelände der Firma Sehring zur Verfügung. Gebadet werden kann ohne Einschränkungen auch während des Wettkampfs, lediglich Anhänger der Freikörperkultur müssen am Vormittag auf ein kleines Stück ihres Strandabschnitts verzichten. Weitere Infos sind im Internet (www.frankfurt-citytriathlon.de) erhältlich.


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Dreieich-Zeitung, 2. August 2012

Stellenmarkt Mitarbeiter intelligent motivieren

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Gehaltserhöhung oder steuerfreie Zuwendung? (DZ/sh) – Eine Gehaltserhöhung ist prinzipiell immer willkommen. Leider bleibt oft von der Erhöhung wegen anfallender Steuern und Sozialversicherungsbeiträge nur noch die Hälfte übrig. Im ungünstigsten Fall geht die gesamte Erhöhung durch die sogenannte kalte Progression verloren. Für den Arbeitgeber fällt außerdem ein sozialversicherungspflichtiger Anteil von 20 Prozent an. Steuerfreie Zuwendungen, wie Prämien, Gutscheine oder Sachzuwendungen, können da eine echte Alternative sein.

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oraussetzung für die Steuerfreiheit ist, dass die Leistungen zusätzlich zum vereinbarten Arbeitslohn gezahlt werden. Eine Umwandlung von bereits vereinbartem Lohn in steuerfreie Leistungen ist nicht zulässig. Wer sich auskennt, profitiert, wie die nachfolgenden Beispiele zeigen. Arbeitskleidung Mitarbeitern kann berufstypische Arbeitsbekleidung unentgeltlich oder kostengünstig überlassen werden, ohne dass dies steuerpflichtig ist. Achtung: Kann die Kleidung auch privat genutzt werden, liegt eine steuerpflichtige Sachleistung vor. Belegschaftsrabatte Grundlage für Belegschaftsrabatte sind die veranschlagten Preise für Waren oder Dienstleistungen, wie sie von Endabnehmern verlangt werden. Mitarbeitern kann hierauf ein Rabatt in Höhe von vier Prozent steuerfrei bis zu einer Höchstsumme von 1.080 Euro jährlich gewährt werden. Weiterbildung und Studiengebühren Eine Weiterbildung, die überwiegend im betrieblichen Interesse des Arbeitgebers erfolgt, inhaltlich also zum Aufgabenspektrum des Mitarbeiters passt und keinen offensichtlichen Belohnungscharakter hat, gilt als nicht zu versteuernde Sachleistung. Für

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wert als steuerfreie Sachzuwendung zu klassifizieren. Wichtig hierbei: Addiert sollten für alle Sachzuwendungen (nicht nur das Job-Ticket) nicht mehr als 44 Euro im Monat anfallen, da sonst der geldwerte Vorteil aller erhaltenen Sachzuwendungen steuerpflichtig ist. Gesundheitsvorsorgeförderung Bis zu 500 Euro im Jahr können für Aktivitäten gezahlt werden, die sich inhaltlich auf die Verbesserung des Ernährungsverhaltens, der Bewegungsgewohnheiten, der Stressbewältigung und des Suchtmittelkonsums beziehen. Reine Mitgliedschaften in Sportvereinen oder -studios fallen nicht unter diese Regelung. Kindergartenzuschuss Besonders attraktiv sind Zuschüsse des Arbeitgebers zur Kinderbetreuung. Damit diese Zuschüsse steuerfrei sind, müssen die folgenden Kriterien erfüllt sein: Die Kinder sind noch nicht schulpflichtig, und die Betreuungseinrichtung ist geeignet für Betreuung und Unterbringung. Des Weiteren müssen die Aufwendungen des Mitarbeiters im Originalbeleg zum Lohnkonto genommen und der Zuschuss zusätzlich zum Lohn gezahlt werden. Betriebsveranstaltungen, Empfänge

Betriebsveranstaltungen, die im überwiegenden Interesse des Arbeitgebers stattfinden und sich im üblichen Rahmen – keine Luxusevents – bewegen, zählen nicht zum steuerpflichtigen Arbeitslohn. Pro Teilnehmer gilt eine Obergrenze von 110 Euro. Liegt die Aufwendung über dieser Obergrenze, ist der komplette Betrag lohnsteuerpflichtig. Die Regelung greift für zwei Veranstaltungen pro Jahr. Aufmerksamkeiten Kleine Aufmerksamkeiten, wie ein Blumenstrauß oder Gutschein anlässlich eines besonderen Ereignisses (Geburtstag, Hochzeit) können bis zu einem Wert von 40 Euro steuerfrei überreicht werden. Geldgeschenke hingegen sind nicht von der Steuer befreit. Außerdem gibt es steuerfreie Beihilfen im Krankheits- und Unglücksfall, bei Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit oder Zuwendungen für Geburtstags- und Jubiläumsfeiern, eine Dienstwohnung oder Darlehen und vieles mehr. Alle Gestaltungsmöglichkeiten sollten mit einem Steuerprofi geprüft werden, um ein Optimum für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sicherzustellen. Solche Experten sind zu finden im Steuerberater-Suchdienst der Steuerberaterkammer Hessen unter www.stbkhessen.de.

Aushilfen vor In Hessen fehlen Fachkräfte Unfällen schützen IHK-Monitor ab sofort online

Gefahren am Arbeitsplatz

(DZ/ih) – Gut ausgebildete Fachkräfte sind heiß begehrt. Denn hessenweit fehlen allein in diesem Jahr mehr als 150.000. Dies ist das Ergebnis des aktualisierten IHK-Fachkräftemonitors, der jetzt mit den neuesten Zahlen online zur Verfügung steht. „Die Personalsuche wird ein immer größeres Problem für hessische Unternehmen. Bereits heute berichten uns rund 40 Prozent aller Betriebe von Problemen bei der Besetzung offener Stellen“, sagt Dr. Mathias Müller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern.

(DZ/gw) – Wer in der freien Wirtschaft nur vorübergehend in einem Betrieb arbeitet, kennt sich dort nicht so gut aus wie die Stammbelegschaft und trägt ein besonderes Unfallrisiko. Um dieses so gering wie möglich zu halten, sind Ferienjobber und andere Aushilfskräfte, Praktikanten und Freiwilligendienstler vor Einsatzbeginn gründlich mit dem Arbeits- und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz vertraut zu machen. Darauf weist die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hin.

nsbesondere qualifizierte Fachkräfte mit einer Berufsausbildung werden knapp. In den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) fehlen den hessischen Unternehmen mehr als 40.000 qualifizierte Fachkräfte. Aber auch Fachund Betriebswirte, spezialisierte Kaufleute sowie Fachkräfte im Gesundheits- und Pflegebereich werden gesucht. Bei den Akademikern fehlen nahezu 10.000 Ingenieure, aber auch Wirtschaftswissenschaftler in der Unternehmensberatung und Unternehmensführung sind rar. Nach Branchen betrachtet, ist insbesondere die Dienstleistungsbranche betroffen. Mehr als 100.000 qualifizierte Fachkräfte fehlen, davon rund 30.000 in den beratenden und wirtschaftsnahen Dienstleistungsunternehmen. Aber auch im Gastgewerbe und im Einzelhandel zeigt der Monitor, dass jeweils rund 10.000 Spezialisten fehlen. Der Fachkräftemonitor wurde von den Industrie- und Handelskammern in Kooperation

I Kluge Köpfe gesucht? Mit Köpfchen werben!

die Steuerfreiheit der Studiengebühren von Auszubildenden müssen in der Regel zwei Punkte bei Arbeitsbeginn vertraglich fixiert werden: Verpflichtung des Arbeitgebers zur Übernahme der Studiengebühren und Vereinbarung einer Rückzahlungspflicht durch den Mitarbeiter, falls dieser das Unternehmen innerhalb von zwei Jahren nach Studienabschluss verlässt. Waren- und Benzingutscheine Sind Warengutscheine auf eine spezielle Ware oder ein bestimmtes Kaufhaus festgelegt, können sie als steuerfreie Sachleistungen (und nicht als zu versteuernde Geldleistungen) ausgegeben werden. Vergleichbares gilt für Tankkarten. Gutscheine für Waren oder Benzin dürfen allerdings einen Wert von 44 Euro pro Monat nicht überschreiten. Ansonsten ist der gesamte Wert steuer- und sozialabgabenpflichtig. Fahrtkostenzuschüsse Die Bezuschussung von Fahrtkosten der Mitarbeiter zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist grundsätzlich steuerpflichtig. Der in Frage kommende Zuschuss kann allerdings mit nur 15 Prozent pauschal versteuert werden. Erhalten die Mitarbeiter ein JobTicket für Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsträgern unentgeltlich oder vergünstigt, ist der eingesparte Geld-

mit der WifOR GmbH an der TU Darmstadt aktualisiert und mit neuen Funktionen noch benutzerfreundlicher gemacht. Er steht unter www.fachkraefte-hessen.de kostenlos zur Verfügung. In Stadt und Kreis Offenbach könnte es bis zum Jahr 2015 zu einem jährlichen Fachkräftemangel von über 1.100 Akademikern kommen. Besonders gesucht sind Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker und Ingenieure. Der größte durchschnittliche relative Mangel an kaufmännischen Fachkräften wird von 2012 bis 2015 in den Einkaufsund Vertriebsberufen beziehungsweise im Rechnungswesen bestehen, außerdem bei den technischen Fachkräften im Bereich der Mechatronik beziehungsweise in Bauplanungs- und Architekturberufen und bei den Helferberufen im Bereich der Erziehungsberufe sowie der Feinwerk- und Werkzeugtechnik. Insgesamt zeichnet sich ab, dass im Jahr 2015 voraussichtlich über 5.000 und im Jahr 2025 über 11.000 Fachkräfte fehlen werden.

uch Aushilfskräfte und Praktikanten müssen wissen, wie sie gesund und sicher arbeiten und was in brenzligen Situationen zu tun ist, erklärt Albrecht Liese, Präventionsleiter der BGW. Das betrifft nicht nur den Umgang mit Geräten, Werkzeugen und Maschinen. „Feuchtarbeit beispielsweise belastet die Haut, falsches Schuhwerk kann in vielen Bereichen zu Stolper-, Rutschund Sturzunfällen führen“, so Liese. „Jedes Tätigkeitsfeld hat seine spezifischen Gefährdungen. Selbst zu ihrer Sicherheit beitragen können vorübergehend Beschäftigte, indem sie sich ihre Unerfahrenheit im Betrieb bewusst machen und entsprechend vorsichtig sind. Das gilt auch, wenn sie bereits in anderen Unternehmen ähnliche Aufgaben hatten. „Wünschenswert ist zudem, dass sie sich am Verhalten der Stammbelegschaft ein Beispiel nehmen können“, fügt der Präventionsleiter der BGW hinzu. „Wer neu im Betrieb ist, orientiert sich oft an den alten Hasen. Diesen

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kommt daher eine wichtige Vorbildrolle zu.“ Besondere Schutzbestimmungen gelten für die Beschäftigung von Jugendlichen. Sie dürfen keine Arbeiten ausführen, die ihre physische oder psychische Leistungsfähigkeit übersteigt. Ferner sind sie vor Unfallgefahren zu bewahren, die sie vermutlich wegen ihres noch nicht ausreichend entwickelten Sicherheitsbewusstseins oder mangelnder Erfahrung nicht erkennen oder nicht abwehren können. Wer als Aushilfskraft arbeitet, ein Praktikum absolviert oder einen Freiwilligendienst wie den Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) leistet, ist grundsätzlich gegen die Folgen von Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten versichert. Die Versicherung läuft entweder über den jeweiligen Maßnahmeträger, den Einsatzbetrieb oder – wenn der Einsatz im Rahmen einer Bildungsmaßnahme stattfindet – auch über den verantwortlichen Bildungsträger.


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Kompetent und seriös Professionelle Hilfe vom IVD-Makler (DZ/iv) – Seit dem Zusammenschluss der beiden Traditionsverbände (Ring Deutscher Makler) und VDM (Verband Deutscher Makler) zum Immobilienverband Deutschland (IVD) im Jahre 2004 verbürgt sich der IVD noch mehr mit seinem Leitbild, dem Markenzeichen qualifizierter Immobilienmakler, Verwalter und Sachverständiger, für seriöses Geschäftsgebaren. Durch die Wettbewerbs- und Standesregeln sowie durch nachweisbare kontinuierliche Fortbildung der IVD-Mitglieder ist es dem Endverbraucher möglich, zwischen unqualifizierten Dienstleistern und einem IVD-Mitglied, welches durch das Führen des Verbands-Logos leicht erkennbar ist, zu unterscheiden. rung des Sachverhaltes und eine Streitbeilegung bemüht sind. Das gilt natürlich nur für Verbraucher, die sich für ein IVD-Mitglied entschieden haben. Da dem IVD nicht die Funktion einer Berufskammer obliegt, haben die Verbraucher, die kein IVD-Mitglied beauftragt haben, das Nachsehen und müssen auf eigene Faust rechtlichen – und oft teuren – Beistand suchen. Meist ist es nur einmal im Leben, dass man eine Immobilie kauft, und es ist die größte Investition im Leben des Erwerbers. Dabei ist Kompetenz des Vertragspartners der beste Ratgeber. Entsprechend ist es auch nur einmal im Leben, dass man eine Immobilie verkauft und man möchte einen

angemessenen Preis dafür erzielen – und das möglichst schnell. Der IVD-Makler ist rasch in der Lage, eine Bewertung vorzunehmen, die Immobilie per Exposé in das geeignete Licht zu stellen, in geeigneten Print- und Internetmedien zu werben, Besichtigungen nur mit Interessenten durchzuführen, die er im Vorfeld selektiert hat, einen Finanzierungsplan aufzustellen oder aufstellen zu lassen und alle Wege zu ebnen, an deren Ende der Notartermin steht. Dass die Maklercourtage häufig ein Diskussionsthema in der Öffentlichkeit ist, hängt mit der Unkenntnis zusammen, dass die Provisionszahlung nicht gleich der Gewinn ist, der dem Makler nach Ab-

zug aller Kosten übrig bleibt. Fixkosten wie beispielsweise Löhne für Angestellte, Büroanmietung, Fahrtkosten, insbesondere jedoch die besonders kostenintensive Bewerbung des Objekts, stehen neben einer nie hundertprozentigen Erfolgswahrscheinlichkeit einem Reingewinn von meist nicht einmal 10 Prozent gegenüber. Da der Makler erfolgsabhängig arbeitet und von der Willensbildung Dritter abhängig ist, hat er häufig auch kostenintensive Auftragsbearbeitungen, die nicht ausgeglichen werden geschweige denn gewinnbringend zu Buche schlagen. Entgegen der landläufigen Meinung vieler Objektverkäufer ist es auch nicht immer positiv, gleichzeitig mehrere Makler mit der Vermarktung zu beauftragen, in dem Glauben, das Objekt ließe sich dadurch schneller vermarkten. Das Argument, viele Makler gleichzeitig zu beauftragen, führt oftmals seltener zum Erfolg als einem Makler einen sogenannte Alleinauftrag zu geben. Denn angesichts der stärkeren Konkurrenzsituation wird sich der einzelne Makler meist nicht so engagieren wie ein alleinbeauftragter

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er Abschluss und die Unterhaltung einer Ver mögensschadenhaftpflichtversicherung und einer Vertrauensschadenversicherung sind ebenso Pflicht wie die Marktkenntnis, die für die Bewertung einer Immobilie im Vorfeld einer Vermietung oder eines Verkaufs vonnöten ist. Eine Vertrauensschadenversicherung für alle Verbandsmitglieder gibt dem Endkunden eine zusätzliche Absicherung. Durch eine zentrale Schlichtungsstelle mittels eines neutralen Ombudsmannes werden Streitigkeiten außergerichtlich gelöst. Außerdem können Verbraucher die Syndizi der Regionalgeschäftsstellen bei Problemen anschreiben, die um Aufklä-

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Makler. Hinzu kommt, dass ein alleinbeauftragter Makler verpflichtet ist, die Interessen des Verbrauchers aktiv wahrzunehmen und sich für einen schnellen Verkauf einzusetzen, was bei Beauftragung mehrerer Makler im Wege eines sogenannte einfachen Maklerauftrages nicht der Fall ist. Schaltet der Verbraucher mehrere Makler ein, ist das Engagement naturgemäß gering und der Erfolg bleibt dem Zufall überlassen. Im ungünstigsten Falle kann es sogar passieren, dass die Courtage doppelt bezahlt werden muss, weil die verschiedenen Makler mitursächlich am Vertragsabschluss mitgewirkt haben. Schließlich ist es auch der Vermarktung nicht zuträglich, wenn ein und dasselbe Objekt von mehreren Maklern gleichzeitig angeboten wird, sodass beim Endkunden der Eindruck erweckt werden kann, das Objekt sei nicht gut verkäuflich. Der Verbraucher sollte sich nicht scheuen, den Makler danach zu fragen, ob er dem IVD als Berufsverband angehört. Mitglied im IVD kann nur werden, wer die entsprechende Fachkunde besitzt und diese dem Verband auch nachweist.

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Ombudsmann Immobilien (DZ/iv) – Der Immobilienverband Deutschland (IVD) hat einen neuen Ombudsmann Immobilien: Hans-Eberhard Langemaack wurde auf dem Deutschen Immobilientag in Stuttgart zum Nachfolger von Dr. Peter Breiholdt gewählt, der turnusgemäß Ende April aus dem Amt ausschied. Seit 2008 hat Breiholdt als erster Ombudsmann kostenlos Rat in Streitfällen mit Mitgliedsunternehmen des IVD erteilt und versucht, außergerichtliche Lösungen zwischen den Streitenden zu finden. Rund 300 Beschwerden hat Breiholdt während seiner Amtszeit be-

arbeitet. „In den meisten Fällen konnte der Ombudsmann zu einer einvernehmlichen Lösung der Streitsache beitragen und so den Parteien einen kostspieligen Gerichtsprozess ersparen“, kommentiert IVDPräsident Jens-Ulrich Kießling. „Die Einrichtung der Ombudsstelle hat den Verbraucherschutz erheblich gesteigert und damit auch zu einer erheblichen Imageverbesserung unserer Mitglieder geführt.“ Der neue Ombudsmann Hans-Eberhard Langemaack ist Rechtsanwalt in Hamburg und war bis Mitte 2010 IVD-Geschäftsführer.

Amtsgericht Langen 7 K 16/10 Zwangsversteigerung zum Zwecke der Zwangsvollstreckung. Folgender Grundbesitz eingetragen im Grundbuch von Ober-Roden Blatt 9133 Einfamilienhaus mit Doppelgarage, Wohnfläche ca. 240 qm, Nutzfläche ca. 112 qm, Edith-Stein-Weg 7, soll am Mittwoch, den 22.08.2012 um 10.00 Uhr, im Gerichtsgebäude, Zimmerstr. 29, Saal A zum Zwecke der Zwangsvollstreckung versteigert werden. Der Verkehrswert wurde gemäß § 74 a ZVG festgesetzt auf 445.000,- €. Baujahr des Hauses: um 1993. Bieter müssen damit rechnen, dass sie in Höhe von 10 % des Verkehrswertes Sicherheit zu leisten haben. Die Sicherheit kann geleistet werden durch: Verrechnungsschecks, ausgestellt durch inländische Kreditinstitute oder Bundesbankschecks (beide frühestens am 3. Werktag vor dem Versteigerungstermin ausgestellt), Bankbürgschaften und rechtzeitige Überweisung auf das Konto der Gerichtskasse Darmstadt, Kto. Nr. 1006048, bei der Landesbank Hessen-Thüringen, BLZ 500 500 00, unter Angabe des Kassenzeichens 10999301126. Das Kassenzeichen gilt nur für dieses Verfahren und darf nicht für die Zahlung von Sicherheitsleistungen in anderen Zwangsversteigerungsverfahren verwendet werden. Auf die Bekanntmachung im ZVG Portal unter www.zvg-portal.de wird verwiesen. Langen, 25.07.2012

- Amtsgericht -


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Dreieich-Zeitung, 2. August 2012

Kfz-Markt Freiheit und Sicherheit

Stau: Autofahrer bleiben gelassen

Fiat Freemont mit Allradantrieb (DZ/PR) – Der Fiat Freemont gibt ein Gefühl von Freiheit und die Gewissheit, dass dieses Fahrzeug mit jeder Situation im täglichen Leben fertig werden kann. Heute bestärkt das Modell mit seiner neuen AWD-Version (Allradantrieb) weiter seine facettenreichen Fähigkeiten aufgrund der Kombination aus Vielseitigkeit und Straßenlage eines SUV, der typischen Handhabung eines Kombis und dem großen Platzangebot eines siebensitzigen MPV.

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er neue Fiat Freemont AWD verfügt wahlweise über den 170 PS starken 2,0-Liter-MultiJet-2-Dieselmotor sowie den 280 PS starken 3,6-V6-Benzinmotoren (nicht in D erhältlich), die beide mit dem neuen SechsgangAutomatikgetriebe angeboten werden. Das aktive Allradantriebssystem verfügt über eine elektronische Steuereinheit, die Antiblockiersensoren zur Überprüfung der Bodenhaftung aller vier Räder verwendet und gegebenenfalls die Kraftübertragung auf die Hinterachse einleitet. Das System greift auf Oberflächen ein, auf denen die Räder keine ideale Haftung besitzen (Schlamm, Schnee, Eis usw.). Auf Asphaltoberflächen werden zusätzliche Bodenhaftung und höhere Sicherheit in Kurven gewährleistet. Das elektronische System moduliert insbesondere die Drehmomentübertragung durch die Verwendung der elektronisch gesteuerten Kupplung (ECC). Da das System nur bei Bedarf aktiviert wird, leistet es einen Beitrag zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs. Die Steuereinheit

ist mit dem ESP und Traktionskontrollsystem verknüpft und somit in das System eingebunden. Das aktive Allradantriebssystem erfordert keine Steuerung oder Eingabe. Unter vielen Fahrbedingungen bleibt das System passiv, und die Antriebskraft wird nur auf die Vorderräder übertragen. Die AWD-Technologie kommt zum Einsatz, um Zugkraft und Fahrverhalten des Fahrzeugs mithilfe folgender Maßnahmen zu optimieren: • Präventive Steuerung: In dieser Phase funktioniert das System ohne Berücksichtigung von Radschlupf. Falls der Fahrer hohe Leistung verlangt, wird die AWD-Traktion automatisch aktiviert, und ein Teil (bis zu 50 Prozent) des Drehmoments wird auf die Hinterräder übertragen. Somit wird ein Schlupf der Vorderräder verhindert, da die Antriebsleistung gleichmäßig auf alle vier Räder übertragen wird. • Schlupfregelung: Eine zweite Betriebsart verwendet die Rückmeldung von den Raddrehzahlsensoren zur Bestimmung des entsprechenden zu übertragenden Drehmoments.

Wenn an der Vorderachse Schlupf festgestellt wird, aktiviert die elektronische Steuereinheit die ECC, um mit der Kraftübertragung auf die Hinterräder zu beginnen. Falls das Fahrzeug anfährt, wenn die Vorderräder auf Eis (oder einer Oberfläche mit schlechter Haftung) und die Hinterräder auf einer trockenen Oberfläche stehen, überträgt das System mehr Drehmoment auf die Hinterräder, um den Schlupf zu verringern. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder wird außerdem angepasst, falls Bodenhaftung bei konstanter Geschwindigkeit verloren geht. Zum Beispiel ist das System bei Aquaplaning auf einer Wasserpfütze in der Lage, die auf die Hinterräder übertragene Kraft neu anzupassen, da höhere Werte unnötig sein würden. • Verbessertes Fahrverhalten: Das AWD-System dient zur Optimierung der Fahrzeugdynamik. Beim Freemont steuert die ECU das Drehmoment an den Hinterrädern (in Kurven und beim Beschleunigen), um das Fahrverhalten zu verbessern, die Kurvenfahrt zu vereinfachen und die Sicherheit bei hohen Geschwindigkeiten zu erhöhen. Diese Vorteile werden durch das elektronische Steuersystem erzielt, das Viskosekupplungen überlegen ist. Der 170 PS starke 2,0-LiterMultiJet-2-Motor der AWD-Ver-

Drängler und Spurwechsler ärgern (DZ/de) – Die deutschen Autofahrer haben sich offenbar an Staus gewöhnt. Mehr als die Hälfte von ihnen (55 Prozent) nimmt es sportlich und bleibt nach eigener Aussage ruhig, wenn sie in einen Stau gerät. Nur acht Prozent geraten in Stress. Zu diesen Ergebnissen kommt eine bundesweite Umfrage der Sachverständigen-Organisation Dekra mit 1.600 Teilnehmern.

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sion gewährleistet das optimale Gleichgewicht zwischen Leistung, Fahrvergnügen und Kraftstoffverbrauch. Das Fahrverhalten des Fahrzeugs wird durch ein maximales Drehmoment von 350 Nm sichergestellt, das bereits bei 1.750 U/min erreicht wird und bei der 170-PS-Version bis zu Drehzahlen von 2.500 U/min konstant bleibt. Im normalen Einsatzbereich (von 1.500 bis 3.000 U/min) sinkt das Drehmoment nie unter 300 Nm, sodass unangenehmes Runterschalten vermieden wird. Dadurch ist der

Vorsicht wenn’s hagelt (DZ/wü) – Im späten Frühjahr beginnt in Mitteleuropa die Gewittersaison. So malerisch dunkle Gewitterwolken manchmal auch aussehen mögen: In den vergangenen Jahren hat es vielfach heftige Gewitter in Deutschland gegeben, die gerade bei Autobesitzern angesichts der aufgetretenen Hagelschäden für wenig Begeisterung gesorgt haben. Hagelschäden werden von Kraftfahrzeug-Versicherern gedeckt, wenn der Versicherte mindestens über eine Teilkaskoversicherung für sein Fahrzeug verfügt. Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang, dass die Versicherungsprämie sich nicht verteuert, falls ein Versicherter einen

Hagelschaden meldet und von seiner Versicherung regulieren lässt. Auch die Schadensbegutachtung ist in der Regel unkompliziert. Nach größeren, flächendeckenden Unwettern wird diese von großen Versicherungen häufig im Rahmen sogenannter „Hagelaktionen“ vorgenommen. Autobesitzer finden sich hierbei mit ihren beschädigten Fahrzeugen nach vorheriger Terminvereinbarung in bestimmten Werkstätten ein. Hier werden die Schäden von Gutachtern der Versicherung zentimetergenau aufgenommen und die Schadenshöhe beispielsweise anhand eines Computerprogramms ermittelt.

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Motor äußerst flexibel mit einer optimalen Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 11,1 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 184 km/h. Das alles trägt zu einem dynamischen und sicheren Fahrverhalten bei. (DZ-Foto: Werk)

ediglich zwölf Prozent der Befragten beklagen, dass sie „viel zu häufig“ im Stau stehen. Entsprechend sind fast zwei Drittel der Autofahrer (63 Prozent) der Ansicht, dass sich Staus nie ganz vermeiden lassen und zum Autofahren einfach dazugehören. Allerdings besteht ein großes Bedürfnis nach mehr Informationen zum Staugeschehen. 51 Prozent der Stauopfer möchten genauer wissen, wie lange sie festsitzen. Jeder Dritte (33 Prozent) fordert mehr Maßnahmen gegen den Stau, wie zum Beispiel neue Straßen oder Leitsysteme. Immerhin über ein Viertel der Fahrer (27 Prozent) plädiert für einen häufigeren Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Ein großes Ärgernis sind Drängler und Spurwechsler, die den Verkehrsfluss stören und jedem zweiten Fahrer (50 Prozent) negativ auffallen. 15 Prozent der Befragten haben Angst, in einen Auffahrunfall

Nicht die Reste nutzen Sommertauglicher Scheibenreiniger (DZ/de) – Wenn im Sommer auf der Windschutzscheibe Insektenrückstände verbleiben, ist daran häufig ein ungeeigneter Scheibenreiniger schuld. Im Sommerhalbjahr sollten Autofahrer lieber sommertaugliche Scheibenreiniger in die Scheibenwaschanlage ihres Fahrzeuges einfüllen und nicht die Reste von Winterscheibenreinigern aufbrauchen, so der Rat der Experten von Dekra. Wer im Sommer einen Scheibenreiniger verwendet, der für Winterbetrieb ausgelegt ist, muss damit rechnen, dass die Schmutzrückstände auf der Scheibe verbleiben. Grund dafür ist der in Winterscheibenreinigern enthaltene Alkohol, der das sommerliche Gemisch aus Schmutz, Feinstaub, Insektenresten, Vogelausscheidungen und Baumharzen nicht vollständig entfernt. Die auf der Scheibe verbleibenden Rückstände können die Sicht besonders bei ungünstigen Lichtverhältnissen einschränken, insbesondere bei tiefstehender Sonne

oder nächtlichem Gegenverkehr, so Dekra. Deshalb sollten Autofahrer derzeit zu Sommerprodukten greifen. Etwa im Oktober ist die Zeit wieder reif für Winterprodukte mit Frostschutz. Tankstellen und die Anbieter von Autozubehör stellen in dieser Zeit ihr Sortiment auf wintertaugliche Scheibenreiniger um, die das Einfrieren des Waschwassers bei Minusgraden verhindern und zudem auf winterlichen Schmutz speziell eingestellt sind. Diese Reiniger können Autofahrer in der Regel am Schneeflocken-Symbol erkennen. Den Experten zufolge lohnt es sich, beim Kauf von Scheibenreinigern auf Qualität zu achten. Ein verlässlicher Anhaltspunkt sind Prüfsiegel. Die damit ausgezeichneten Scheibenreiniger werden in umfangreichen Labortests auf sicherheitsrelevante Eigenschaften, Reinigungsleistung, Gefriereigenschaften, Inhaltsstoffe und Materialverträglichkeit auf Herz und Nieren geprüft.

verwickelt zu werden. Immerhin jeder Achte (13 Prozent) kann dem Stau etwas Positives abgewinnen, beispielsweise Hörbuch hören. Bevorzugt tun dies Frauen und jüngere Fahrer. Die Strategien gegen den Stau sind unterschiedlich (mit Mehrfachnennungen): Bei Stau auf der Autobahn warten 53 Prozent einfach ab, bis es weitergeht, 43 Prozent fahren an der nächsten Ausfahrt ab und umfahren den Stau weiträumig. Jeder Fünfte (21 Prozent) legt eine Pause ein und wartet, bis sich die Lage entspannt hat. 41 Prozent orientieren sich an den Vorschlägen des Navigationsgeräts. An der Umfrage nahmen 1.600 Personen teil, die zur Hauptuntersuchung an eine Dekra-Niederlassung kamen.

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Regionales Oratho: Experten in Offenbach Orthopädietechnisches Zentrum für Kinder und Jugendliche Offenbach (DZ/PR) – Das Orthopädietechnische Zentrum für Kinder und Jugendliche (OVZ) von Oratho ist für Kinder mit Behinderungen und anderen körperlichen Einschränkungen sowie deren Familien die erste Adresse im Rhein-Main-Gebiet. In den ganz auf die Altersgruppe zugeschnittenen Räumen haben die beiden Geschäftsführer der Firma Oratho, Ralf Büttinghausen und Jörg Metzger, auf 120 Quadratmetern ihr Konzept für Kinderorthopädietechnik umgesetzt. Mit Partnern aus dem Versorgungsnetzwerk konnte am Standort an der Berliner Straße in Offenbach im vergangenen Jahr die Neueröffnung gefeiert werden. Freundliche, helle und fröhlich gestaltete Räume ermöglichen die Versorgung in optimaler Atmosphäre. Eltern können sich vor Ort ausführlich beraten lassen und die meisten Spezialprodukte auch ansehen oder ausprobieren. Um betroffene Familien bestmöglich beraten und versorgen zu können, ist viel Erfahrung und Know-how nötig. Dies bringen die für Kinderversorgungen speziell ausgebildeten Orthopädietechniker und Reha-Berater im OVZ bei Oratho allesamt mit. Seit seiner Gründung im Jahr 1988 ar-

beitet das Unternehmen eng mit Fachärzten und Therapeuten zusammen. Fachkliniken und Fachabteilungen vertrauen auf die Kompetenz der Experten des OVZ, wo Kinder in enger Abstimmung mit den Klinikexperten individuell und zumeist mit handwerklich gefertigten oder angepassten Hilfsmitteln versorgt werden. Für die Fertigung der Hilfsmittel sind vielfältige Kenntnisse notwendig: Biomechanik, Physiologie, Therapiekenntnisse, Wachstumsprozesse, Physik und Materialkunde und natürlich die handwerklichen Fertigkeiten sowie ein Händchen dafür, mit Kindern umzugehen. „Unser Beruf erfordert ein breites Spektrum an Wissen und viel Engagement. Dafür macht es sehr zufrieden, wenn wir einem jungen Menschen mit unseren Möglichkeiten helfen können, ein leichteres und selbstbestimmteres Leben zu führen. Hierfür arbeiten wir eng mit den Eltern und den behandelnden Ärzten oder Therapeuten zusammen. Unser Team wird regelmäßig geschult und hat den aktuellen Wissensstand, was Versorgungskonzepte, Therapiemöglichkeiten oder Produktinnovationen angeht“, erklärt Jörg Metzger, seines Zeichens Orthopädietechni-

ker. Oratho bildet Orthopädietechniker im eigenen Betrieb aus. Im OVZ gibt es Rollstühle für Sport, Schule und Freizeit mit oder ohne Elektroantrieb, Autositze, Geh- und Stehtrainer, Sitz- und Liegeschalen, Fahr- und Dreiräder, besondere Betten, Hilfsmittel für Dusche und Badewanne sowie Schuhe und vieles mehr. Interessenten sind herzlich eingeladen, sich vor Ort informieren und beraten zu lassen. Weitere Informationen finden sich im Internet auf der Seite www.oratho.de. Eine Kontaktaufnahme ist via Telefon, (069) 8010830, möglich. Die Adresse lautet: Oratho GmbH, Berliner Straße 312, Offenbach. Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und Montag bis Donnerstag von 13 bis 17 Uhr. (DZ-Foto oratho)

WM-Bronze für die SKV-Joker Mörfelden-Walldorf (DZ/hs) - Toller Erfolg für die EinradHockeyspieler der SKV Mörfelden: Gleich bei seiner ersten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft holt das unter der Bezeichnung „Joker“ firmierende Team in Brixen (Italien) die Bronzemedaille. In der Vorrunde siegten die Mörfelder Herren gegen zwei deutsche Mannschaften sowie das Team Schweiz II, sodass man trotz einer Niederlage gegen die erste Vertretung der Eidgenossen als Gruppenzweiter ins Halbfinale einzog. Dort unterlagen die „Joker“ allerdings auch gegen Baukau (Stadtteil von Herne) mit 3:7, sodass sie im Spiel um Platz 3 auf Bochum trafen und dieses letztendlich mit 7:3 für sich entscheiden konnten. Weltmeister wurde das Team Schweiz I durch ein 6:2 über Baukau. Für die „Joker“ waren Felix und Lucas Adams, Miguel Almodovar, Felix Caspelherr, Maurice Heckmann sowie Jan und Patrick Hohlbein im Einsatz.

SGD plant schon für 2013 Dietzenbach (DZ/ks) – Unter dem Motto „Nach dem Turnier ist vor dem Turnier“ haben beim FC Dietzenbach bereits die Planungen für die 32. Ausgabe das großen D-JugendFußballturniers im kommenden Jahr begonnen. Der Termin steht fest: Die traditionsreiche Veranstaltung wird am 8. und 9. Juni 2013 im Dietzenbacher Waldstadion über die Bühne gehen.

19. Dino-Fest Überwachung im Eichenbühl des Tempos

Hunde zeigen ihr Können

Treffen für Angehörige

Neu-Isenburg (DZ/ba) – Der Förderverein Dino-Kindereisenbahn lädt am Wochenende zum 19. Dinofest auf dem Gelände des Kleingärtnervereins Eichenbühl im Gravenbruchring (Bus 51) ein. Landrat Oliver Quilling und Bürgermeister Herbert Hunkel eröffnen die Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder“ im Eichenbühl am Samstag (4.) um 15 Uhr. Ab 16 Uhr tritt die Poetscorner-Band auf, ab 18 Uhr folgen „The Pins“ und ab 20 Uhr „Die Odenwälder“. Um 19 Uhr startet der Fackelumzug mit dem Musikzug Kronberg. Die „Elvis-Show“ beginnt um 22.30 Uhr. Fortgesetzt wird das Programm am Sonntag (5.) ab 10.30 Uhr mit dem

Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) - Auf dem Gelände der Ortsgruppe Mörfelden des Schäferhundevereins am Alten Gerauer Weg findet am Sonntag (5.) von 9 bis 16 Uhr ein Agility-Turnier statt. Mehr als 100 Hunde unterschiedlicher Rassen werden ihr Können zeigen. Dabei gilt es, Hürden zu überwinden, über eine Wippe zu balancieren und Tunnel zu durchqueren.

Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) - Pflegende und begleitende Angehörige von Menschen, die an Alzheimer Demenz oder einer anderen demenziellen Erkrankung leiden, sind wieder zu einem Gesprächskreis am Montag (6.) ab 14.30 Uhr in den Saal des Altenhilfezentrums, Schubertstraße 23 bis 27, eingeladen. Weitere Infos gibt’s unter Telefon (06105) 938-945 oder 938-933.

Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) – In der Woche vom 6. bis 10. August sind Tempomessungen mit dem Einsatzfahrzeug des städtischen Ordnungsamtes in der Cranachstraße, der PieterValkenier-Allee, in der Darmstädter und der Frankfurter Straße sowie in der Farmstraße vorgesehen. Mit kurzfristigen Änderungen bei der Planung der Einsatzstellen muss gerechnet werden.

Schubkarren-Rennen Isenburger Politiker. Ab 13.30 Uhr tritt Tom Jet auf, ab 15 Uhr stehen „The Stumble Beats Back to the Sixties“ auf dem Programm. Für 16.30 Uhr wird Salomon C. angekündigt.

Beachparty beim ITC Neu-Isenburg (DZ/ba) – Zu seinem unter dem Motto „Beachparty“ stehenden Sommerfest lädt der Isenburger

Tennisclub (ITC) am Samstag (11.) ab 19 Uhr in sein Domizil, Offenbacher Straße 209, ein. „Neben Sand, Cocktails und Barbecue sorgen die passenden Rhythmen für die ersehnten Glücks- und Sommergefühle“, kündigt der Verein an.


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