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Ausgabe 2.2019

Grillen

Was sollte auf den Rost? Seite 6

Abnehmen

Endlich die richtige Diät Seite 11

Richtig genießen im Sommer Schöne Rezepte, gute Tipps

Behüten

Alles für den kühlen Kopf Seite 14


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Bestes Hören im Gepäck Urlaub mit Hörgeräten

Sommerzeit ist Urlaubszeit! Damit die Reise auch akustisch zum Genuss wird, gibt Günter Jonen, Inhaber von Jonen Augenoptik und Hörakustik, hier einige Tipps. Herr Jonen, wie können sich HörgeräteTräger auf eine Reise vorbereiten? „Ich empfehle, die Hörgeräte vor dem Urlaub vom Akustiker prüfen zu lassen. So können Sie Probleme durch verstopfte oder verschlissene Kleinteile vermeiden. Außerdem gehören Ersatzbatterien ins Gepäck – am besten mehr, als Sie benötigen. Auch Reinigungsmittel, Ihre Trockenbox und -kapseln sollten Sie mitnehmen. Denken Sie bei Akku-Hörgeräten an das Ladegerät sowie eventuelle Steckdosenadapter.“ Apropos Batterien, kann man die problemlos mit ins Flugzeug nehmen? „Batterien sollten Sie nicht in den Koffer packen, sondern lieber ins Handgepäck. Denn im Gepäckraum herrschen andere Druckverhältnisse als in der Kabine. Das kann dazu führen, dass sich die Batterien entladen.“

An Flughäfen und Bahnhöfen kommen die meisten Hörgeräte an ihre Grenzen. Was können Träger tun? „An Orten wie diesen ist es oft schwierig, die Durchsagen zu verstehen. Deshalb sollten Sie die Anzeigetafeln im Blick behalten, um informiert zu bleiben. Für Träger modernster Hörgeräte bietet sich hier ein besonderer Vorteil: Einige Flughäfen haben induktive Höranlagen installiert, die Durchsagen direkt auf die Hörgeräte übertragen. Laute Nebengeräusche werden dabei ausgeblendet. Bei Jonen beraten wir Sie gern zu hierfür geeigneten Hörsystemen.“

GUTSCHEIN

Kostenlose HörgeräteReiseberatung Dürfen Hörgeräte mit an den Strand? Brauchen sie in Ländern mit hoher Luftfeuchtigkeit besondere Pflege? Wir beantworten gern kostenlos all Ihre Fragen rund ums Reisen mit Hörgeräten – und empfehlen Ihnen bei Bedarf entsprechendes Zubehör für Ihren Urlaub, z. B. spezielle Trockensysteme oder Vibrationswe­ cker. Kommen Sie einfach in Ihr nächstes Jonen Fachgeschäft.

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Gültig bis 28.11.2019.

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Immer in der Nähe unserer Kunden: Aachen Burtscheider Markt 1, Tel. (0241) 1607201 · Löhergraben 34, Tel. (0241) 9214840 · Wirichsbongard­ straße 8, Tel. (0241) 31317 · Alsdorf Luisenstraße 6, Tel. (02404) 9553833 · Düren StadtCenter, Kuhgasse 8, Tel. (02421) 223233 · Wirtelstraße 20, Tel. (02421) 9982990 · Merzenicher Straße 33, Tel. (02421) 7800822 Eschweiler Langwahn 16 – 18, Tel. (02403) 5551482 · Jülich Münchener Straße 6, Tel. (02461) 8059764 Über 30 weitere Fachgeschäfte in der Region: www.jonen.de

www.facebook.com/JonenHoerenSehen

Sitz des Unternehmens: Jonen Augenoptik und Hörakustik, Bremer Str. 1, 50321 Brühl, Tel.: (02232) 50154 0


Editorial Liebe Leserinnen und Leser, vermutlich halten Sie unser Gesundheitsmagazin nicht zum ersten Mal in Ihren Händen, denn die InForm hat treue Leser. Das ist eines der Ergebnisse unserer Umfrage, die wir mit der vorherigen Ausgabe gestartet haben. Über 62 Prozent der Teilnehmer gaben an, regelmäßig zur InForm zu greifen. Für ein Magazin, das nicht im Abonnement zu Ihnen nach Hause kommt, ist das ein toller Wert, über den wir uns sehr freuen. Sehr froh sind wir auch darüber, dass unsere Themen Ihnen so gut gefallen: Jeder zweite Teilnehmer der Leserumfrage hat schon einmal einen Artikel aus der InForm zur Lektüre weiterempfohlen. Vielen Dank dafür! Auch wenn nicht jedes Thema für jede Leserin und jeden Leser gleich interessant ist, haben doch alle ihre „Fans“. Dass das Interesse an Ernährung und Rezepten, an Fitness, Krankheitsbildern, Ausflugstipps und den Themen aus dem Krankenhaus besonders hoch ist, werden wir genauso berücksichtigen wie die zusätzlichen Themenwünsche, die Sie uns mitgeteilt haben. Wir freuen uns, wenn Ihnen auch die neue Ausgabe unseres Gesundheitsmagazins gefällt. Gerne können Sie uns jederzeit ein Feedback geben und Ihre Wünsche äußern. Dafür müssen Sie nicht bis zur nächsten Umfrage warten.

Titelthema 4 Richtig genießen im Sommer 6 Tipps zum gesunden Grillen 8 Rezepte für eine leichte Küche Fit werden, fit bleiben 10 Mit Sport abnehmen 11 Neue Diätform: Intervallfasten 12 Die Augen vor der Sonne schützen 14 Der Kopf bleibt kühl – schicke Hüte Neues aus dem Krankenhaus 16 Gastroenterologie erhält Gütesiegel 18 Schöne Brust trotz OP 20 Verstärkung in der Intensivmedizin 22 Goldsiegel für die Hygiene 22 Ärztliche Direktion bestätigt 23 Ergebnisse unserer Leserumfrage Service 24 Laute Nachbarn stören 26 Sommerurlaub in der Region Leute, Leute 28 Berufe im Krankenhaus: Hygienefachkraft 30 Über 80 neue Ausbildungsplätze 32 Krankenhauskoch liebt Motorradfahren 34 Promi-Interview: Veronika Schoenen Gewinnspiel 35 Rätseln und Gewinnen

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre!

Impressum

Ihre

Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt Krankenhaus Düren gem. GmbH, Geschäftsführer Dr. Gereon Blum, Roonstraße 30, 52351 Düren, Tel. 02421/300, Fax 02421/301387, www.krankenhaus-dueren.de

Dr. med. Gereon Blum Geschäftsführer Krankenhaus Düren

Christoph Lammertz Leiter Kommunikation Krankenhaus Düren

Redaktion Christoph Lammertz, Leiter Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung, Krankenhaus Düren; C. Dechamps, Text&PR, www.claudia-dechamps.de; Mitarbeit: Stephan Johnen Konzept, Gestaltung und Anzeigenvertrieb Drei K Kommunikation, www.drei-k.de

Titelfoto: © ivanko80/Adobe Stock

In dieser Ausgabe


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Titelthema

Richtig genießen im Sommer

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Titelthema

Hohe Temperaturen sorgen für wenig Appetit Der Sommer macht es uns leicht. Zu keiner Jahreszeit ist das Angebot an leckerem Obst, frischen Salaten und knackigem Gemüse so üppig wie in den Monaten zwischen Mai und September. Und schnell geht es noch dazu: ein Schälchen Erdbeeren und Himbeeren mit einem Klecks Joghurt verrühren – und fertig ist ein erfrischender Nachtisch. Wenn es allerdings so richtig heiß ist, dann sinkt die Lust auf Essen. Hohe Temperaturen machen wenig Appetit. Und die Frage „Was soll ich denn kochen?“ taucht jeden Tag von Neuem auf. Die gängigen Routine-Rezepte passen nicht so ganz in die sonnigen Sommermonate. Das Kochen wird zur lästigen Pflichtauf­ gabe – und immer nur Tomaten mit Mozzarella geht auf die Dauer auch nicht.

Foto: © dusanpetkovic1/fotolia.de

In zahlreichen Ratgebern lautet die Empfehlung, in den heißen Sommermonaten reichlich Salat und frisches Gemüse auf den Speiseplan zu setzen. Doch bei vielen Menschen kommt da wenig Freude auf. Und wahrscheinlich signalisiert ihr Bauch damit genau das Richtige, denn die ayurvedische Medizin mit ihrer uralten, ganzheitlichen Ernährungslehre kennt verschiedene Konstitutionstypen: Vata, Pittaund Kapha-Typen. Der Vata-Typ beispielsweise verträgt rohes Gemüse nicht gut. Ihn plagen dann Blähungen, Verstopfungen oder Durchfall. Gedünstetes, gewärmtes, gekochtes Gemüse dagegen bereitet ihm keine Probleme. Beim Blick in die südländische Küche fällt auf, dass Salat hier nur als Beilage dient und Gemüse gern gekocht und dann warm oder kalt gereicht wird. Das kann vielleicht als Faustregel für heiße Sommertage gelten: Kochen, abkühlen und kalt essen. Ginge sogar mit Kassler und Böhnchen. Auf den folgenden Seiten haben wir für Sie Tipps, Rezepte und Wissenswertes für eine leckere und gesunde Sommerküche zusammengestellt.

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Titelthema

Foto: © Schickling/djd

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Gesund Grillen? Das geht durchaus! Mit einer Ernährungsberaterin übers Grillen sprechen – ob das so eine gute Idee ist? Im Grunde kann es nur mit einem schlechten Gewissen und der Absage der nächsten Grill­ party enden, für die beim Metzger schon die Großbestellung liegt. Stimmt nicht. Denn die Ernährungsberaterin heißt Kathrin Hunf. Und die Expertin aus dem Krankenhaus Düren kommt nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit ein paar sehr guten Tipps, wie die nächste Grillparty ein gesunder Erfolg werden kann. Gesund grillen? „Ja, das geht“, sagt Kathrin Hunf und richtet ihr Augen­ merk zunächst auf das für viele Männer einzig akzeptable Grillgut: Fleisch. „Maximal 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung“, erklärt Kathrin Hunf. „Wenn Sie also gern Fleisch grillen, ist das kein Problem. Sie sollten dann nur in den

Tagen davor und danach ein bisschen zurückhaltender damit sein.“ Und welches Fleisch sollte es ein? „Am besten höherwertiges Fleisch und es sollte aus der Region kommen“, rät die Ernährungsexpertin mit Blick auf den besseren Geschmack, die bessere Öko-Bilanz und auf den Preis. Richtig ge­lesen: auch mit Blick auf den Preis. „Das hochwertige regionale Produkt vom Metzger ist teurer. Da kauft man dann davon lieber ein bisschen weniger“, sagt Kathrin Hunf augenzwinkernd. Wichtig sei es, beim Fleischgrillen darauf zu achten, dass sich keine gesundheitsgefährdenden Stoffe

entwickeln. Die als krebserregend geltenden Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffe entstehen, wenn Fett, Fleischsaft oder Marinade in die heiße Holzkohle tropfen. Kathrin Hunf empfiehlt deshalb, das Fleisch in Aluschalen zu grillen. Oder besser noch in Stahlpfännchen: „Dünne Aluschalen können sich durch säurehaltige Marinade auflösen. Und es sind im Gegensatz zu stabilen Pfännchen Wegwerfprodukte, die die Umwelt belasten.“ So viel zum Thema Fleisch. Auch wenn viele Männer jetzt stark sein müssen: Es gibt Alternativen für den Grill. Zum Beispiel Fisch. Zweimal

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Titelthema pro Woche sollten wir im Sinne einer ausgewogenen Ernährung Fisch essen, am besten einmal fettreichen und einmal fettarmen, weiß Kathrin Hunf. „Zum Grillen eignet sich als fettreicher Fisch der Lachs sehr gut, als fettarme­r die Forelle“, lautet der Tipp der Ernährungsberaterin. Wobei der Lachs auch anstelle von Fleisch perfekt für einen bunten Grillspieß sei, mit Zwiebeln und Paprika oder in der süßeren Variante mit Ananas oder anderem Obst. Gemüse, wie zum Beispiel Paprika, Champignons oder Zucchini, lässt sich nicht nur aufspießen, sondern auch wunderbar füllen. Mit Fleisch – natürlich – aber mindestens genauso gut und lecker auch mit Frischkäse oder Feta. Wenn das Ganze, bevor es auf den Grill kommt, dann noch mit frischen Kräutern, Frühlingszwiebelchen und Möhrchen verfeinert wird, dann könnte sich vermutlich auch der größte Fan der Hackfleischfüllung vom Gemüsegenuß überzeugen lassen.

„Wichtig ist es, beim Fleischgrillen darauf zu achten, dass sich keine gesundheitsgefährdenden Stoffe entwickeln. Die als krebserregend geltenden Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffe entstehen, wenn Fett, Fleischsaft oder Marinade in die heiße Holzkohle tropfen.“ Kathrin Hunf, Ernährungsberaterin Und welche Beilagen empfiehlt die Ernährungsexpertin? Den Vorschlag „Fleischsalat“ quittiert sie mit einem milden Lächeln, ihr Tipp lautet: „Linsen- oder Kichererbsensalat. Die Hülsenfrüchte haben gutes pflanzliches Eiweiß und viele sättigende Ballaststoffe, dazu komplexere Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel deutlich

weniger ansteigen lassen.“ Von allem etwas – das sei beim Grillen wie bei der Ernährung meist die richtige Lösung, sagt Kathrin Hunf. So wird die nächste Grillparty mit Sicherheit nicht nur lecker, sondern auch gesund.

Grill-Tipps Kathrin Hunf, Ernährungsberaterin im Krankenhaus Düren

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Titelthema

Genussvoll Wenn es schnell gehen muss und trotzdem lecker und gesund sein soll, dann probieren Sie doch einmal unsere Rezeptempfehlungen aus. Sie sind garantiert Männer-leicht!

Gebratener Ziegenkäse auf Salat von Kirschen und Radieschen Zutaten für 2 Personen: 2-3 EL (Sauerkirsch-)Balsamico, 1 EL Ahorn- oder Reissirup, Meersalz, frisch gem. Pfeffer, 2 EL Sonnenblumenöl, 50 g rote Zwiebel, 250 g Kirschen (entsteint, in Scheiben), 1 Bund Radieschen (geviertelt), Kästchen Gartenkresse, 2 große Scheiben Ziegenkäserolle (à 120 g), 2 EL Sonnenblumenöl. Balsamico-­Essig und Ahornsirup in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen, Sonnenblumenöl einrühren. Zwiebeln, Kirschen, Radieschen und die Hälfte der Gartenkresse zugeben, vermengen, abschmecken. Sonnenblumenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Den Ziegenkäse zugeben und bei mittlerer Hitze von jeder Seite 1 bis 2 Minuten braten – der Käse sollte eine schöne Kruste haben. Salat mit Ziegenkäsescheiben auf zwei Tellern anrichten, mit Kresse garnieren.

Gegrillte Zucchini mit Vitello-Hackbällchen Zutaten für 2 Personen: 2 Zucchini (à 250 g), Meersalz, 3-4 Cocktailtomaten, Basilikumblätter zum Garnieren, 1 EL helle ungeschälte Sesamsaat, geröstet. Bällchen: 200 g Kalbshackfleisch (beim Metzger frisch gewolft), 180 g Thunfisch in Öl aus der Dose, 1-2 EL Paniermehl, 1/2 TL edelsüßes Paprikapulver, Meersalz, frisch gem. Pfeffer. Dip: 200 g griechischer Naturjoghurt (10 % Fett), 50 g Tahin (Sesampaste), Saft von 1/2 Zitrone, 1 TL frisch gehackte Thymianblätter.

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Foto: © Roman Stetsyk/Adobe Stock

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Titelthema

Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Zucchini waschen, putzen und längs in jeweils vier Scheiben schneiden. Auf einen Teller geben, leicht mit Salz bestreuen, ca. 15 Min. ziehen lassen. Hackfleisch und Thunfisch samt Öl gut vermengen. Paniermehl, Paprikapulver, etwas Salz, Pfeffer zugeben, gut durcharbeiten. Aus der Fleischmasse mit feuchten Händen 16-20 Bällchen formen, auf das vorbereitete Backblech geben und im Ofen 15 Minuten garen. Für den Dip alle Zutaten vermengen. Grillpfanne vorheizen. Zucchinischeiben mit Küchenpapier trocken tupfen, in der heißen Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze von beiden Seiten jeweils 3-4 Minuten grillen. Gegrillte Zucchinischeiben mit Vitello-Hackbällchen, Tomaten und Basilikum auf zwei Tellern anrichten, mit Sesam bestreuen, dazu den Dip servieren.

Lauchkuchen mit Brokkoli-Boden Zutaten für 4 Personen (glutenfrei): 500 g Brokkoli, 50 g geriebener Bergkäse, 1 Ei (Größe L), Meersalz, frisch gem. schwarzer Pfeffer, fein gehackte Kräuter zum Garnieren. Belag: 2 Eier (Größe L), 125 g Crème fraîche, 50 g ger. Bergkäse, Meersalz, Pfeffer, 300 g Lauch (weiße Teile), in Ringe geschnitten. Springform (Ø 24-26 cm). Backofen auf 200 Grad vorheizen. Springform mit Backpapier auskleiden. Brokkoli im elektrischen Zerhacker zerkleinern, sodass er die Konsistenz von geriebenem Käse hat. Bergkäse und Ei zugeben, vermengen, würzen. Brokkolimasse in die Springform geben, mit einem Löffel gleichmäßig glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen 25 Minuten backen. Für den Belag Eier, Crème fraîche und Käse vermengen, würzen. Form aus dem Ofen nehmen, Lauchringe auf dem Brokkoliboden verteilen. Eiermischung darübergießen und weitere 30 Min. im Ofen backen. Nach dem Abkühlen mit Kräutern garnieren. Schmeckt warm oder kalt.

Gesunde Sommerküche

Foto: © Becker Joest Volk

Schnell. Einfach. Köstlich. Dr. med. Anne Fleck (Autorin), Su Vössing (Autorin Rezepte), Hubertus Schüler (Fotograf), März 2018, Becker Joest Volk Verlag; ISBN-13: 978-3954531516

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Selbstständig und sicher! Mit dem Johanniter-Hausnotruf.

Mit unseren Diensten unterstützen wir ältere, kranke und behinderte Menschen in einem selbstständigen, geborgenen und würdigen Leben. Die Notrufsysteme der Johanniter sorgen dafür, dass sich Menschen zu Hause sicher aufgehoben fühlen. Wenn es plötzlich mal nötig sein sollte: Ein Knopfdruck genügt und der zuvor mit dem Teilnehmer besprochene Ablauf wird in Gang gesetzt. Hausnotruf – Wohnen mit dem guten Gefühl der Sicherheit. Eine individuelle und unverbindliche Beratung ist für uns selbstverständlich. Wir freuen uns auf Ihren Anruf: 02421 9947472 Neue Adresse! Die Johanniter in der Region Aachen-Düren-Heinsberg

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Fit werden, fit bleiben

Runter damit Durch Sport purzeln die Pfunde leichter

Sie haben lästige, überflüssige Pfunde, die Sie loswerden möchten? Wie gehen Sie am besten vor, was sollten Sie beachten? Christiane Kraft, Sportwissenschaftlerin M.A. und Leiterin des Gesundheitszentrums im Krankenhaus Düren, erklärt, welche Rolle Sport beim Abnehmen spielen sollte. Die Kombination aus einer Ernährungsumstellung mit gezieltem Ausdauer- und Krafttraining bringt Ihnen beim Abnehmen den größten Effekt. Ausdauertraining wie zum Beispiel Laufen, Biken oder Schwimmen gilt als guter Fettkiller. Selbst nach dem Training ist der Stoffwechsel noch Stunden später erhöht und der Körper verbraucht auch in Ruhe noch mehr

Energie. Gerade zu Beginn eines Trainings sollte man dreimal wöchentlich ein Ausdauertraining absolvieren. Am besten wirken längere, moderatere Einheiten.

Anschluss an ein Ausdauertraining absolviert wird. Es hat sich bewährt, mit Ausdauereinheiten zu starten und etwas später das Krafttraining zu beginnen.

Empfehlenswert ist auch ein begleitendes Krafttraining. Krafttraining verhindert, dass man während einer Diät Muskulatur verliert und regt den Stoffwechsel an. Es gilt: Je mehr Muskulatur man hat, desto mehr Energie wird verbraucht. Muskeln sind schwerer als Fett, daher sollte man gerade am Anfang nicht er­schrecken, wenn man trotz Diät durch das Krafttraining an Gewicht zulegt. Das Körperbild wird sich dennoch rasch positiv verändern.

Zu schnelles Abnehmen strapaziert das Herz-Kreislaufsystem und eine falsche Diät kann den Stoffwechsel entgleisen lassen. In diesem Fall kann auch Sport gefährlich sein! Falls Sie Ihr Gewicht stark reduzieren wollen, sollten Sie daher auf jeden Fall zuerst einen Arzt um Rat fragen. Er wird Ihnen eine sinnvolle Diät empfehlen und kann Ihnen sagen, welche sportlichen Aktivitäten im Zusammenhang damit sinnvoll und für Sie geeignet sind. Mit der geeigneten Kombination aus ausreichend Bewegung und einer Ernährungsumstellung sollten Sie Ihre Ziele dann sicher erreichen.

Foto: © nappy/pexels.com

Trennen Sie wegen der Effektivität die Ausdauer- und Krafttrainingseinheiten voneinander. Ein Krafttraining hat negative Auswirkungen auf die Fettverbrennung, wenn es direkt im

Fitness-Tipps Christiane Kraft, sportliche Leiterin des Gesundheits­ zentrums im Krankenhaus Düren

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Eine Diät, die zu mir passt Mit Intervallfasten einen neuen Lebensstil entdecken

Den Erfolg hatte Julia Filipps nicht für möglich gehalten. „Ich war noch nie in meinem Leben richtig schlank“, gesteht sie mit einem amüsierten Lächeln. Und natürlich hat sie im Alter von heute 42 Jahren, wie fast jede Frau, umfangreiche Erfahrungen mit allen möglichen Diäten hinter sich: Crashdiäten, Verbotsdiäten, aufwändige

Fotos: © privat

Diäten, einseitige Diäten. „Alles nicht mein Ding, da war nichts dabei, was mir entsprochen hat“, lautet ihr Fazit. So wirklich gelungen war das Ergebnis auch nie, die Kilos gingen und kamen wieder, zwei Kinder sorgten für mehr Taillenumfang, die nächste Jeansgröße ließ sich nicht umgehen. „Trotzdem habe ich immer alle schlanken Hosen aufgehoben“, betont Julia Filipps. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Diätbuch ausgeliehen Bis ihr dann vor gut einem Jahr in der Stadtbücherei ein Ernährungsbuch in die Hände fiel. „Ich habe darin geblättert“, erinnert sie sich, „und es dann wirklich ausgeliehen. Drei Mal hintereinander, weil das endlich die Methode beschrieben hat, die mir liegt.“ Julia Filipps ist eine lebensbejahende junge Frau, die gern gut lebt und das Essen genießt. Ver­ botene Nahrungsmittel oder strenge Regeln beim Zubereiten der Mahlzeiten mag sie nicht. Mit dem Intervallfasten dagegen konnte sie sich spontan anfreunden. Für den Start ihrer Ernährungsumstellung Anfang Februar 2017 kam damals einiges zusammen, Ehemann Timo Filipps begann verstärkt im Homeoffice zu arbeiten, die Familie verkaufte ein Auto, Julia buchte den lange geplanten Yoga-Kurs und kaufte ein neues Fahrrad. „Das Prinzip, an zwei Tagen sehr diszipliniert zu sein und ansonsten das Leben und das Essen voll genießen zu können, entspricht mir total“, sagt sie.

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Und ganz nebenbei stelle man sich mit seinen Lebensgewohnheiten und seinem Essverhalten um, ein sensibleres Bewusstsein entsteht: „Bei uns gibt es jetzt Vollkornbrot und nur noch selten Weißbrot, wir haben eine Biokiste abonniert, wir ernähren uns insgesamt viel kontrollierter und gesünder und bewegen uns mehr“, beschreibt sie den Lebensstil, den sie mit ihrer Familie im Laufe der vergangenen Jahre gefunden hat. Insgesamt 16 Kilo hat Julia Filipps im Laufe eines disziplinierten Jahres abgenommen. Am Anfang sei es relativ schnell gegangen, dann wieder habe es Wochen gegeben, in denen sich überhaupt nichts tat. Seitdem fügt sie einen „Diät­tag“ ein, wenn sie das Gefühl hat, es sei notwendig. „Ich genieße ein Stück Schokolade oder Kuchen und einen Teller Pasta“, sagt sie, „dann gibt es halt am nächsten Tag Salat und Mager­quark.“ Die 65 Kilo hält sie nun seit Jahren kontinuierlich. Und die 38er Jeans liegen wieder ganz vorn im Schrank. Mit diesem Buch hat Julia Filipps abgenommen: Die 5:2 Diät, Elisabeth Lange 5 Tage essen, 2 Tage Diät Gräfe und Unzer Verlag, ISBN 978-3-833-83806-4

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Foto: © Daria Shevtsova/pexels.com

Fit werden, fit bleiben


Fit werden, fit bleiben

Fotos: © djd/Eschenbach Optik

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Wasser reflektiert die Sonnenstrahlen besonders intensiv. Bei Freizeitaktivitäten unter freiem Himmel empfiehlt sich daher ein guter Blendschutz für die Augen.

Auch Augen bekommen Sonnenbrand Die meisten wissen es nicht: Auch die Augen können Sonnen­brand bekommen oder durch zu viel UV-Licht geschädigt werden. Bei Aktivitäten im Freien sollte man deshalb auf einen guten Blend- und UV-Schutz achten, besonders bei Kindern. Auch die Augen können in gewisser Weise einen Sonnenbrand bekommen – und das keineswegs nur im Hochsommer. Viele kennen das Phänomen als sogenannte Schneeblindheit. Genau genommen handelt es sich dabei um akute Verbrennungen der Hornhaut und der Bindehaut. Gefährdet sind die Augen bei allen Aktivitäten draußen, nochmals verstärkt wird der

Effekt durch reflektierende Flächen. Dies können Schneeflächen im Hochgebirge ebenso sein wie strahlende Wasserflächen, zum Beispiel beim Paddelausflug oder beim Segeln. Daher sollte man unbedingt die Augen mit einer hochwertigen Schutz- oder Sonnenbrille schützen. Gute Brillen fangen zusätzlich das Sonnenlicht von oben, unten und der Seite ab, damit es

nicht zu unangenehmen Blendungen kommen kann. Empfehlenswert sind Spezialgläser mit getönten Kantenfiltern. Sie absorbieren neben dem UV-Licht auch die kurzwelligen, energiereichen Anteile des sichtbaren blauen Lichts. Dadurch wird das Kontrastsehen verbessert und die störende Blendung wird vermindert. Filter gegen kurzwelliges UV-Licht Für Outdoor-Aktivitäten ist eine Schutzbrille wie zum Beispiel die wellnessProtect geeignet. Die eigens geformte Brillenfassung erhöht nochmals den Schutz vor Blendungen. So reduziert der tiefe Fassungsrand den Lichteinfall von oben, während die

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Fit werden, fit bleiben

breit angesetzten Bügel einen Seitenblendschutz bieten. Ein mögliches Beschlagen der Brille wird durch Belüftungsschlitze verhindert. Da die Sehkraft mit zunehmendem Alter abnimmt, während die Blendempfindlichkeit steigt, ist ein derartiger Augenschutz für Menschen ab 40 Jahren sowie für alle mit empfind­ lichen Augen geeignet. Genauso empfehlenswert sind die Spezialbrillen für Personen, die durch Netzhauterkrankungen wie eine Makuladegeneration oder nach einer Katarakt-Operation besonderen Schutz benötigen. (djd)

Passend für die eigene Sehstärke Schutzbrillen mit erhöhtem Blendschutz sind sowohl mit als auch ohne Sehkorrektur erhältlich. Brillenträger können sich entweder für eine Schutzbrille oder Brillenvorstecker mit Sehstärke oder aber für eine XL-Variante zum Tragen über der Korrektionsfassung entscheiden. Zur Auswahl stehen unterschiedliche klassische und sportliche Fassungen, verschiedene Filter sowie Einstärken-, Bifokaloder Gleitsichtgläser. In jedem Fall empfiehlt sich eine persönliche Beratung beim Optiker vor Ort. Weitere Informationen zum Rundumschutz für die Augen gibt es beispielswseise unter www.eschenbach-sehhilfen.de. (djd)

Kinderaugen schützen Die Augen von Kindern und Jugendlichen brauchen besonderen Schutz bei Sonnenschein. Die Pupille bei kleinen Kindern und Heranwachsenden ist wesentlich größer und die Augenlinse heller als beim Erwachsenen. Dadurch gelangen weitaus mehr Sonnenstrahlen ins Augeninnere. Die Netzhaut kann so ernstlich beschädigt werden. Bei der Suche nach den richtigen Brillengläsern kann man sich an den Blendschutzkategorien orientieren. Sie sind ebenso wie das CEKennzeichen, das zeigt, dass EU-Sicherheitsstandards eingehalten wurden, auf dem Brilleninnenbügel abzulesen. Am besten geeignet für unsere Breitengrade ist die Stärke 2.

„Die schönste, größte und modernste Trauerhalle in der Stadt und im Kreis Düren.“ (Egon Frings)

Kommen Sie gerne vorbei und überzeugen Sie sich selbst!

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Fit werden, fit bleiben

Foto: © Balke Fashion

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Gut behütet durch den Sommer Sonne satt – darauf freuen wir uns in den Sommermonaten. Aber bitte nicht direkt auf den Kopf, der sollte kühl bleiben. Das gelingt am besten mit einem Hut oder einer Kappe. Sonne tut gut, zu viel kann für die Haut und für den Kopf gefährlich werden. Zum einen gibt es Sonnenbrand, zum anderen den sogenannten Sonnenstich. Kinder und Männer mit Glatze oder dünnem Haar sind besonders gefährdet. Eine breitkrempige Kopfbedeckung plus Sonnencreme bieten den besten Schutz für die empfindlichen Bereiche Kopf, Stirn, Nase, Ohren, Nacken und Lippen. Aber nicht jedes Material schützt ausreichend vor UV-Strahlen. Beispielsweise hat ein leichter Baumwollhut ohne UVAusrüstung nur einen Sonnenschutzfaktor von 2 bis 20 UPF (Ultraviole­t Protection Factor), dagegen ein Hut mit

spezieller UV-Schutzausrüstung einen Schutz von bis zu 80 UPF. Zum Vergleich: Der Schatten von Bäumen spendet nur eine­n Schutz von 5 bis 20 UPF. Orientierung beim Kauf von Kopfbedeckungen bieten die vier Gütesiegel : australisch-neuseeländischer Standard, europäische Norm EN 13758-1, amerikanischer Standard AATCC 183 und UV Standard 801. Die Dermatologen sprechen von vier europäischen Haut­typen mit unterschiedlich starken Eigenschutzzeiten. Hauttyp I beispielsweise ist sehr hellhäutig mit blonden oder roten Haaren und blauen Augen und bräunt kaum, Hauttyp III zeichnet sich durch hellbraune Haut aus,

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Fit werden, fit bleiben

UV-Schutz-Faktoren Panama-Strohhut je nach Faser und Flechtart

UPF ca. 20-80

Sonnenhut aus synthetischem Material mit UV-Schutzausrüstung

UPF ca. 40-80

Dichte, farbige Baumwollkopfbedeckung

UPF ca. 20-80

Leichte Baumwollkopfbedeckung

UPF ca. 2-20

Schatten unter einem Baum

UPF ca. 5-15

Schatten unter einem Sonnenschirm (je nach Material und Ausrüstung) Sonnencreme bei richtiger Anwendung

UPF ca. 15-80 UPF ca. 1-30

das Haar ist braun und die Augen grau oder braun. Eine Ausnahme bildet die Kinderhaut, die durch UV-Strahlung besonders gefährdet ist, da sie noch sehr dünn ist. Erst ab einem Alter von etwa 15 Jahren hat sie die vollen Schutzmechanismen gegen schädliche UVStrahlung entwickelt, die dem jeweiligen Hauttyp entsprechen. Kinder-Hüte mit hohem UV-Schutzfaktor bis zu 80 UPF bieten für die kleinen Hutträger Schutz vor Sonnenbrand.

WIR PFLEGEN SIE MIT HERZ UND VERSTAND – UND IN IHREN EIGENEN VIER WÄNDEN Sozialwerk Dürener Christen | Annaplatz 3 | D-52349 Düren T 02421 282334 | M info@mobile-dueren.de | Web: www.mobile-dueren.de

klassen, für Kinder und Damen wie Herren in unzähligen modischen Vari­anten gibt. Outdoor­ausstatter bieten eine große Modellpalette an Hüten mit UV-Schutz, besonders breiter Krempe und versteckbarem Nacken- und Ohrenschutz. Für Damen gibt es Baskenmützen, Fischerhüte und breitkrempige Schlapphüte, Flapper und Glocken in tollen Farben und Drucken. Panamas und Strohhüte in hellen Naturfarben sind die Begleiter für den Mann. Schmale Herrenmützen mit Mustern, Outdoorhüte und Basecaps passen im Sommer immer. Mehr zum Thema Sonnenschutz und Kopfbedeckungen gibt es hier: www.hut-mode.de

Coole Hüte und Mützen sind echte Must-haves. Modisch leicht und luftig sind klassische Strohhüte, die es für alle Alters-

Foto: © Fiebig

Foto: © Göttmann

UPF = Ultra Violet Protection Factor. Quelle: Hutmode.de

Weil es zu Hause am schönsten ist

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Neues aus dem Krankenhaus

Dr. Eva Geiermann und Jamal Ali gehören zu den angehenden Fach­ ärzten in der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Intensivmedizin. Mit der Ausbildung im Krankenhaus Düren sind sie sehr zufrieden.

Note: Sehr gut Von jungen Ärzten bewertet: Gastroenterologie des Krankenhauses Düren erhält das Marburger-Bund-Gütesiegel „Gute Weiterbildung“.

So ganz genau ließ sich nicht erkennen, bei wem die Freude größer war: beim Chefarzt oder bei seinen Assistenten. Allen Grund sich zu freuen haben jedenfalls sowohl Dr. Serhat Aymaz als auch die jungen Ärztinnen und Ärzte in der Gastroenterologie des Krankenhauses Düren. Der Chefarzt, weil seiner Klinik jetzt ein wertvolles Gütesiegel für ihre Facharztweiterbildung verliehen wurde. Und das Assistententeam, weil es in den Genuss der ausgezeichneten Ausbildung kommt. Der Marburger Bund (MB), der Berufsverband der Deutschen Ärzte, hat der Klinik sein Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ verliehen. Die noch junge Auszeichnung wurde erst zehnmal vergeben. 20 Kliniken haben sich bisher erfolglos darum beworben. „Diese Abteilung hat unser Gütesiegel wirklich verdient. Es ist ein Glücksfall für die jungen Assistenzärzte, dass hier ein Chefarzt tätig ist, dem die strukturierte Weiterbildung ein

ganz persönliches Anliegen ist“, lobte Michael Krakau, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes Nordrhein-West­ falen/Rheinland-Pfalz, bei der offiziellen Verleihung des

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Fotos: © Lammertz

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Neues aus dem Krankenhaus

Gütesiegels den neuen Träger der begehrten Auszeichnung. Dr. Aymaz und die Oberärzte der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Intensivmedizin – so der vollständige Name – sorgten für eine hervorragende Einarbeitung, betonte Michael Krakau: „Hierarchie und Respekt sind vorhanden, aber es herrscht ein entspanntes Arbeitsverhältnis – ohne Angst, etwas falsch zu machen. Damit zählen sie zu den besten Kliniken im gesamten Bundesgebiet, wenn es um die Weiterbildung zum Facharzt geht.“ Kein Bewerbermangel Dr. Aymaz wies darauf hin, dass eine gute Weiterbildung zum Facharzt auch ein sehr gutes Instrument für die Mitarbeitergewinnung ist: „Während andere Kliniken oftmals Stellen über viele Monate gar nicht besetzen können, haben wir glücklicherweise immer eine ausreichende Zahl adäquater Bewerber.“ Der Chefarzt betonte, dass die Weiterbildung nur als Teamaufgabe funktioniere und dankte seinen Oberärzten für das große Engagement. Er freue sich vor allem darüber, dass das MB-Gütesiegel unter dem Motto „Geprüft von jungen Ärzten für junge Ärzte“ stehe. Das Gütesiegel ist initiiert vom Arbeitskreis Junge Ärzt­e im Marburger Bund. Dessen Fragebogen geht an die Assistenzärzte der Kliniken, die sich um die Auszeichnung bewerben. Die jungen Ärztinnen und Ärzte geben dann an,

Zweite Auszeichnung in diesem Jahr Für die Gastroenterologie des kommunalen Kranken­ hause­s ist das Gütesiegel des Marburger Bundes schon die zweite Auszeichnung in diesem Jahr. Zuvor erhielt die Klinik bereits das Zertifikat „Qualifizierte UltraschallWeiterbildung“ der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin.

wie zufrieden sie mit ihrer fünfjährigen Weiterbildung zum Facharzt sind. Erzielt eine Klinik bei der Auswertung des Fragebogens mindestens 80 Prozent der maximal möglichen Punkte, erfolgt abschließend eine Visitation durch die MBPrüfkommission. Auch dabei schloss die Dürener Klinik hervorragend ab, was auch Geschäftsführer Dr. Gereon Blum mit Stolz erfüllt: „Wir legen im Krankenhaus Düren allgemein sehr großen Wert auf die Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Dass nun die fachärztliche Weiterbildung in der Gastroenterologie mit diesem hochkarätigen Gütesiegel ausgezeichnet wird, ist eine wertvolle Bestätigung für unser Engagement.“ Was sagen die jungen Ärzte selbst? Doch was sagen die jungen Ärzte der Gastroenterologie im Krankenhaus Düren selbst zu ihrer Facharztweiterbildung und der Auszeichnung durch den Marburger Bund? InForm hat mit Dr. Eva Geiermann und Jamal Ali, zwei von derzeit sechs Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten, gesprochen: Der Marburger Bund nennt die Gastroenterologie im Krankenhaus Düren eine der besten Kliniken im gesamten Bundesgebiet, wenn es um die Weiterbildung zum Facharzt geht. Hat er Recht? Dr. Eva Geiermann: Das ist für uns natürlich schwer zu beurteilen, da wir die anderen Kliniken ja nicht so gut kennen. Wir kennen die Ausbildung in unserem Krankenhaus – und die ist wirklich hervorragend. Was zeichnet die Facharztausbildung in Ihrer Klinik denn aus? Jamal Ali: Da gibt es viele unterschiedliche Aspekte. Für mich gehört zu den wichtigsten, dass wir hier eine harmonische Teamarbeit haben, dass wir regelmäßig ein fundiertes Feedback erhalten und dass wir fachlich zum Beispiel im Ultraschall oder in der Magen- und Darmspiegelung sehr gut und intensiv ausgebildet werden. Wir können uns vom Leistungsspektrum her mit einer Uniklinik vergleichen und lernen dabei eine praxisnahe Patientenversorgung, wie man sie eher in einem Krankenhaus unserer Größe findet. Dr. Eva Geiermann: Sehr positiv sind auch die Rotationsmöglichkeiten in die anderen internistischen Kliniken, die Kardiologie und die Hämato-Onkologie. Und dass wir angehenden Fachärzte bereits die Möglichkeit haben, uns mit unserer Meinung und unseren Ideen einzubringen. Der Chefarzt und die Oberärzte sind dafür sehr offen.

Große Freude in der Gastroenterologie des Krankenhauses Düren: Der Klinik wurde das Gütesiegel „Gute Weiterbildung“ des Marburger Bundes verliehen.

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Wenn Sie mit jungen Ärzten aus anderen Krankenhäusern sprechen, werden die Arbeitsplätze sicher auch miteinander verglichen. Jamal Ali: Ja. Und ich habe noch von keinem meiner Bekannten aus anderen Häusern gehört, dass die Assistenzärzte so gut und intensiv eingearbeitet werden wie bei uns.

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Neues aus dem Krankenhaus

Schöne Brust trotz OP Im Krankenhaus Düren gehören ästhetische Operationen und Wiederherstellungsverfahren zum Leistungsspektrum

Jährlich erkranken in Deutschland rund 72.000 Frauen neu an Brustkrebs. Die operative Entfernung des Tumors ist in der Regel die erste Therapiemaßnahme. In den meisten Fällen ist heute eine brusterhaltende Methode möglich – ein wichtiger Aspekt angesichts der psychischen Belastung, die mit der Erkrankung einhergeht. Der Gewebeverlust, der durch die Tumorentnahme entsteht, kann durch plastische Operationstechniken ausgeglichen werden. So lassen sich neben der Heilung der Erkrankung auch gute ästhetische Ergebnisse erzielen. Im Brustzentrum des Krankenhauses Düren ist Dr. Telja Pursche auf diese Verfahren spezialisiert. Die Sektionsleiterin des Brustzentrums ist seit 2016 von der Deutschen Krebsgesellschaft als „Senior Mammaoperateur“ anerkannt. Dieses Zertifikat zeichnet sie als besonders qualifizierte Operateurin von Brustkrebserkrankungen aus. Sie beherrscht das komplette Spektrum der Opera­tionsverfahren

und ist auch dazu qualifiziert, den Wiederaufbau der Brust vorzunehmen, wenn doch eine Entfernung der ganzen Brust notwendig ist. In seltenen Fällen muss die Brustwarze mit entfernt werden. „Der letzte und

Dr. Telja Pursche (links) ist Spezialistin für ästhetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie. Als Sektionsleiterin des Brustzentrums im Krankenhaus Düren freut sie sich, mit Beate Jepsen eine Spezialistin für die MamillenPigmentierung im Team zu haben.

Foto: © Lammertz

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komplettierende Eingriff des Brustaufbaus ist dann die Mamillen-Rekonstruktion, also die Wiederherstellung von Warzenhof und Brustwarze. Dadurch erhält die rekonstruierte Brust ein natürliches und symmetrisches Aussehen“, erklärt Telja Pursche, die auch Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für ästhetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie ist. Rekonstruktion der Brustwarze Für die Wiederherstellung der Mamille stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Aus dem operativen Spektrum gehören dazu freie Gewebetransplantationen aus unterschiedlichen Spenderarealen und lokale Lappen­ plastiken. Letztere und das sogenannte „Nippel-Sharing“, bei dem ein Teil der gesunden Brustwarze transplantiert wird, gehören zu den Methoden, die die Dürener Spezialistin bevorzugt: „Zusammen mit einer Mamillen-Pigmentierung, bei der medizinisch – ähnlich wie bei einer Tätowierung – Farbpigmente unter die Haut gebracht werden, entstehen sehr natürliche Ergebnisse", erklärt Dr. Pursche. Sie ist froh darüber, mit Beate Jepsen eine Spezialistin für

die Mamillen-Pigmentierung im Team des Brustzentrums an der Roonstraße zu haben. Beate Jepsen unterstützt die Brustkrebspatientinnen in der Frauenklinik des Dürener Krankenhauses als Breast Care Nurse und hat zudem die Ausbildung zur Permanent-Make-up-Artistin absolviert. „Die Patientinnen, die sich für eine Mamillen-Pigmentierung entscheiden, müssen dafür nicht nach Köln fahren, sondern können bei ihrem vertrauten Behandlungsteam bleiben“, freut sich Beate Jepsen. Nicht wenige Patientinnen entschieden sich ausschließlich für die Pigmentierung einer neuen Brustwarze. „Wir können allein mit dieser Technik auf schonende Weise und ohne erneute OP sehr gute Ergebnisse erzielen“, betont Beate Jepsen. „Für die Patientinnen hat natürlich zunächst einmal die Heilung vom Brustkrebs die höchste Priorität. Doch auch die weibliche Ästhetik spielt eine wichtige Rolle. Dass die Patientinnen zwischen den aktuellsten Verfahren entscheiden können, ohne dafür noch einmal das Behandlungsteam zu wechseln, ist für unsere Frauen sicher ein großer Vorteil“, sagt Dr. Telja Pursche.

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Neues aus dem Krankenhaus

Fotos: © Lammertz

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Ärzte und Pflegende – hier Dr. Jan Karl Schütte (links) und Sebastian Cremer – bilden in der Intensivmedizin ein starkes Team zur hochspezialisierten Versorgung der Patienten.

Auf höchstem Niveau Intensivmedizin: Krankenhaus Düren erfüllt anspruchsvolle Strukturvoraussetzungen. Team wurde verstärkt.

Der Begriff Intensivmedizin verunsichert und beunruhigt viele Menschen. Sie denken dabei an Apparate und lebensbedrohliche Situationen, in denen niemand sich wiederfinden will. Anderseits ist sicher jeder glücklich und dankbar, wenn er sich im Ernstfall auf sehr gut ausgebildete Experten und hochwertige technische Geräte verlassen kann. Im Krankenhaus Düren stehen sie bereit. Das kommunale Krankenhaus gehört zu den Kliniken, welche die Strukturvoraussetzungen für die sogenannte Intensivmedizinische Komplex­ behandlung erfüllen. „Als einzige Klinik im Kreis Düren nimmt unser Krankenhaus auch große Operationen an Magen, Darm, Leber und Lunge vor“, erklärt Prof. Stefan Schröder, Chefarzt der Anästhesie im Krankenhaus Düren. „Wir behandeln als regionales Traumazentrum Schwer- und Schwerstverletzte, bieten ein breites Spektrum urologischer und gynäkologischer Eingriff­e an und sind spezialisiert für die Verfahren der invasiven

Kardiologie. Eine Intensivstation, die alle personellen und technischen Vorgaben erfüllt, ist die Voraussetzung für dieses anspruchsvolle Leistungsspektrum“, betont Prof. Schröder, der gemeinsam mit Dr. Serhat Aymaz, dem Chefarzt der Gastroenterologie, die Interdisziplinäre Intensivmedizin im Krankenhaus Düren leitet. Unter deren Dach sind im vergangenen Jahr die operative und die internistische Intensivstation

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organisatorisch zusammengeführt worden. Das geschah zum einen mit Blick auf das Neubauvorhaben des Krankenhauses (bis 2022 soll ein neuer Funktionstrakt unter anderem auch eine große operative und internistische Intensivstation beherbergen), zum anderen auch als Reaktion auf die im vergangenen Jahr noch einmal verschärften Strukturvoraussetzungen für die Intensivmedizin. So muss unter anderem die Überwachung und akute Behandlungsbereitschaft durch ein qualifiziertes Team von Ärzten und Pflegekräften rund um die Uhr garantiert sein. Die permanente Anwesenheit oder Bereitschaft von Fachärzten mit der Zusatzweiterbildung „Intensivmedizin“ ist nun detailliert geregelt, bestimmte medizinische Verfahren müssen zum Angebot der Klinik gehören. Anforderungen, die das Krankenhaus Düren mit einer Intensivmedizin „aus einem Guss“ erfüllen kann. Interdisziplinäres Arbeiten Elf Intensivmediziner gehören zum Ärzteteam, das mit einem großen pflegerischen Team unter der Leitung von Sebastian Cremer pro Jahr fast 2000 Intensivpatienten behandelt. Die Oberärzte Dr. Jan Karl Schütte (operativ) und Dr. Tarek Dimassi (internistisch) leiten die beiden Sektionen. Dr. Dimassi verstärkt seit Beginn des Jahres die Intensivmedizin im Krankenhaus Düren. Nach seiner ärztlichen Tätigkeit an der Uniklinik Aachen war er vier Jahre lang

verantwortlicher Oberarzt für die Intensivstation des Marienhospital Aachen. „Hier in Düren tut sich was“, antwortet er auf die Frage, was ihn an der neuen Aufgabe reize, und konkretisiert: „Das große Leistungsspektrum, das motiviert­e Team, die Unterstützung durch die Krankenhausführung und die Möglichkeit, am Aufbau einer neuen interdisziplinären Intensivstation mitzuwirken, machen diese neue Stelle für mich zu einer sehr spannenden Herausforderung.“

Das ärztliche Leitungsteam der Interdisziplinären Intensiv­ medizin im Krankenhaus Düren: Dr. Jan Karl Schütte, Prof. Stefan Schröder, Dr. Serhat Aymaz und Dr. Tarek Dimassi (v.l.)

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Erneut Goldsiegel Hygiene: Nur fünf Prozent der NRW-Kliniken haben bisher die höchste Auszeichnung der Aktion Saubere Hände bekommen Das Krankenhaus Düren ist erneut mit dem Goldsiegel der Aktion Saubere Hände ausgezeichnet worden. Die Klinik an der Roonstraße darf das Siegel, das ihr bereits für die Jahre 2017 und 2018 verliehen wurde, nun mindestens bis Ende 2020 tragen. Mit der Verleihung des Goldsiegels bestätigt die vom Bundes­gesundheitsministerium geförderte Kampagne Aktion Saubere Hände Gesundheitseinrichtungen, dass sie die anspruchsvollsten Kriterien im Hinblick auf Mitarbeiterschulung und Anwendung von Händedesinfektion erfüllen. Von rund 350 Kranken­häusern in NordrheinWestfalen tragen derzeit nur 17 das Goldsiegel.

2013 wurde das Krankenhaus als einziges im Kreis Düren mit dem Bronze­siegel der Aktion Saubere Hände ausgezeichnet. Mit zunehmender Umsetzung der anspruchsvollen Forderungen folgten 2015 das Silbersiegel und 2017 erstmals das Goldsiegel.

2012 wurde im Dürener Krankenhaus das Zentrum für Infektiologie und Krankenhaushygiene (ZIK) als erste nichtuniversitäre Abteilung dieser Art in der Region gegründet. Ziel war es, Krankenhausinfektionen noch wirk­samer verhindern und Infektionen noch gezielter bekämpfen zu können. 2014 absolvierte der Anästhesist Dr. Bernhard Heising seine Prüfung zum Krankenhaushygieniker und schloss bei der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) seine Ausbildung zum Infektiologen ab. Das ZIK-Team um Dr. Heising intensivierte die Ausbildung der ärztlichen und pflege­rischen Mitarbeiter zur Händehygien­e. Mit Erfolg:

Foto: © Lammertz

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Sie freuen sich über die erneute Auszeichnung mit dem Goldsiegel der Aktion Saubere Hände: Dr. Christof Börgermann (Ärztlicher Direktor), Krankenhaushygieniker Dr. Bernhard Heising, Geschäftsführer Dr. Gereon Blum, Aufsichtsratsvorsitzende Liesel Koschorreck und der Stellv. Ärztliche Direktor Dr. Serhat Aymaz (v.l.).

Dr. Börgermann bleibt Ärztlicher Direktor Priv.-Doz. Dr. Christof Börgermann,

neuen Stellvertreter. Beide gehören für

lichen Direktoren die Aufgaben als

Chefarzt der Urologie, ist für zwei

die Dauer ihrer Amtszeit als Sprecher

Chefarzt ihrer Abteilung weiter un-

weitere Jahre zum Ärztlichen Direk-

der Chefarztrunde zur Krankenhaus­

eingeschränkt wahrnehmen. Da Dr.

tor des Krankenhauses Düren ge-

leitung.

Börgermann eine führende Rolle in noch laufenden und sehr wichtigen

wählt worden. Der Aufsichtsrat des Krankenhauses von Stadt und Kreis

Im Krankenhaus Düren wechselt die

Projekten, wie der Entwicklung des

Düren votierte einstimmig für die

Ärztliche Direktion im Zweijahresrhyth-

neuen volldigitalen Krankenhaus­

Amtszeitverlängerung des 48-Jäh-

mus. So soll die Belastung verteilt

informationssystems, inne hat,

rigen und wählte Dr. Serhat Aymaz

werden, die mit dem zusätzlichen

haben alle Beteiligten ihn gern für

M.Sc. ebenso einstimmig zu seinem

Engagement einhergeht, da die Ärzt­

eine weitere Amtszeit bestätigt.

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Neues aus dem Krankenhaus

Ergebnisse der Leserumfrage

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Liebe Leserinnen, lieber Leser, in der letzten Ausgabe haben wir eine Umfrage gemacht, wie Ihnen unser Magazin „InForm“ gefällt. Seit 2013 gibt es unser Gesundheitsmagazin, das in der Region und über den Lesezirkel kostenlos verteilt wird. Nach gut sechs Jahren wollten wir einmal hören, welche Themen bei unseren Lesern gut ankommen und wovon sie gern mehr lesen würden.

Krampfaderentfernung Dank Laser (biolitec)und Klebetechnik (VenaSeal) kein Problem

Zunächst einmal freuen wir uns, dass 62 Prozent unserer Leserinnen und Leser regelmäßig in die InForm schauen. In 71 Prozent der Haushalte wird sie sogar von zwei Personen gelesen, in fünf Prozent von drei und mehr Personen. Die Artikel unseres Gesundheitsmagazins kommen gut an, denn 48 Prozent der Leser haben einmal oder sogar mehrfach einen Artikel weiterempfohlen, 38 Prozent haben auch schon das gesamte Heft ihrem Bekanntenkreis zum Lesen empfohlen. Die InForm wird zu 67 Prozent von Frauen gelesen, rund 33 Prozent der Leser sind Männer. Bei der Altersverteilung liegen 43 Prozent unter 60 Jahre, 57 Prozent sind über 60 Jahre alt.

• Unbehandelt kann es zu Schmerzen, Entzündungen,

Die beliebtesten Themen sind Ernährung und Rezepte (76 Prozent), Fitness, Prophylaxe und Sport (71 Prozent), gefolgt von Themen aus dem Krankenhaus (67 Prozent) und Krankheitsbildern (57 Prozent). Auch unsere Freizeit- und Ausflugstipps finden regen Zuspruch (57 Prozent) und die Porträts und Interviews werden gern gelesen (43 Prozent).

• und ohne Nüchternheit behandelt werden.

Wir haben natürlich auch gefragt, welche inhaltlichen Wünsche unsere Leserinnen und Leser haben, genannt wurden: Rezepte mit Obst und Gemüse nach Jahreszeit, Blicke hinter die Kulissen eines Krankenhauses, mehr über E-Bikes und kurze E-Bike-Trips, Wanderwege im Umkreis, Wohnen im Alter und in Wohngemeinschaften. Diese Liste wollen wir gern in den kommenden Ausgaben abarbeiten.

Thrombosen oder Hautveränderungen kommen. • Abraten von einer Behandlung aufgrund eines zu hohen Alters ist eine nicht fachgerechte Behandlung. • Dank Laser- und Klebetechnik ist eine schonende Behandlung möglich, bei der Alter, Einnahme von Blutverdünnern, Erkrankungen wie Diabetes mellitus eine untergeordnete Rolle spielen.

Die Laser- und Klebetechnik kann: • die betroffene Krampfader ohne Narkose oder Lokalanästhetikum, • ohne das Absetzen von Blutverdünnern

Behandlungsablauf: • Beide Techniken arbeiten mit einer Sonde, die über eine winzige Punktionsstelle am Unterschenkel in die zu therapierende Vene eingeführt wird. • Mittels Ultraschall wird die Vene kontrolliert, über einen Katheter wird Kleber auf der zu behandelnden Venenstrecke eingeführt bzw. der Laser aktiviert und die Vene von innen verschlossen. • Unmittelbar nach dem Eingriff sind Sie wieder einsatzbereit.

Für Informationen oder Fragen stehen wir Ihnen gerne in einem persönlichen

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Dr. Roswitha Brettschneider & Kollegen Gefäß- und Leistenbruchzentrum Düren Tivolistr. 26, 52349 Düren Tel.: 02421/44308

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Service

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Laute Nachbarn können einem auf die Ohren gehen Eine Umfrage der Fördergemeinschaft Gutes Hören zeigt, dass bei der persön­ lichen Wahrnehmung laut nicht gleich laut und lästig nicht gleich lästig ist. Vielmehr kommt es auf die Ursache, die Dauer und die Intensität der Schallereignisse an. Die Ergebnisse der Umfrage lassen erkennen, dass die Befragten bei ihrer Bewertung unterschiedliche Maßstäbe anlegen. Im Bereich des Zusammenlebens werden etwa die lauten Nachbarn tendenziell nerviger erlebt als Kindergeschrei oder Hundegebell. Und während der Baulärm mit Abstand am häufigsten als sehr störend empfunden wird, bewegen sich Verkehrslärm und Geräuschbelastungen am

Arbeitsplatz eher im Mittelfeld. Die Musikberieselung in Läden nervt dagegen deutlich weniger. Trotz der unterschiedlichen Herkunft und Einschätzung können jedoch alle diese Geräusche die Ohren und den Hörsinn belasten. Die Gefahr eines bleibenden Hörschadens besteht schon bei einem Lärmpegel von rund 80 Dezibel und einer Belastungsdauer von etwa 40 Stunden pro Woche. Nach der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutz-Verordnung ist dies der gesetzliche Grenzwert, ab dem an Arbeitsplätzen mit entsprechender Lärmexposition Gehörschutz getragen werden muss. Denn die berufsbedingte Schwerhörigkeit zählt zu den statistisch am häufigsten erfassten Berufskrankheiten. Hohe Lautstärken werden aber häufig auch in der Freizeit erreicht: sogar 100 Dezibel und mehr sind beim Musikhören über Kopfhörer, in Diskotheken oder bei Rockkonzerten keine Seltenheit. Die Schmerzschwelle liegt abhängig von

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Service

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der Tonhöhe bei 120 bis 130 Dezibel. Eine kurzzeitige Belastung reicht dann schon aus, um einen irreversiblen Hörschaden zu verursachen. Auch unauffälligere Lärmereignisse wie etwa die permanente Geräuschkulisse in Großraumbüros, stellen eine Gefahr für die Ohren dar. Schon bei einem andauernden Lautstärke­pegel von etwa 40 Dezibel können Konzentrations- und Hörstörungen auftreten. Bei einer Dauerbelastung von 65 Dezibel (60 Dezibel entsprechen in etwa der normalen Gesprächslautstärke) besteht ein erhöhtes Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen. Zum Vergleich: Der Schallpegel an einer Hauptverkehrsstraße liegt tagsüber bei durchschnittlich 70 Dezibel. Den Ohren Ruhepausen gönnen Wie kann man sich also vor übermäßiger und gefährlicher Lärmbelastung schützen? Zu dieser Fragestellung wissen die Partnerakustiker der Fördergemeinschaft Gutes Hören professionellen Rat und geben individuelle Empfehlungen. Dazu zählt: Nicht nur den nervigen Lärm erkennen und vermeiden, sondern auch subtilere Geräusche berücksichtigen und bei lauten Musik- oder Sportveranstaltungen Gehörschutz nutzen. Beim Kauf von Hausgeräten und Spielsachen auf die Geräuschentwicklung achten. Und wenn es dann doch mal lauter geworden ist, sollte man den Ohren entsprechend lange Ruhepausen gönnen.

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Hörminderungen kann man gezielt vorbeugen Wie es um die eigene Hörleistung steht, zeigt der Hörtest bei einem FGH Partnerakustiker. Damit lässt sich schnell und verlässlich feststellen, ob vielleicht schon einzelne Frequenzen nicht mehr einwandfrei gehört werden. Auf dieser Basis informiert und berät der Fachmann über die geeigneten Maßnahmen, um dem Fortschreiten von Hörminderungen gezielt vorzubeugen – sei es durch Lärmvermeidung, Gehörschutz, regelmäßige Hörtests oder durch die Nutzung moderner Hörsysteme, die vorhandene Defizite effektiv ausgleichen. Vorsorge ist also wichtig im Hinblick auf die Hörgesundheit. Die von Hörexperten empfohlenen regelmäßigen Tests der persönlichen Hörleistung bieten die Partnerakustiker der Fördergemeinschaft Gutes Hören grundsätzlich kostenlos an, Informationen und kompetente Beratung inklusive. (FGH)

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Stimmungen durch Schwingungen – Welche Geräusche wirken am meisten entspannend? (Umfrage FGH)

Quelle: YouGov Omnibus im Auftrag der Fördergemeinschaft Gutes Hören

Grundsätzlich gilt: Das Risiko für Hör- und Gesundheitsschäden steigt, je lauter die Belastung ausfällt und je länger sie andauert. Selbst wenn sich die Ohren nach intensiver Beschallung wieder erholt haben, können unauffällige kleine Hörschäden entstanden sein, die sich über einen längeren Zeitraum summieren. Die Betroffenen gewöhnen sich dabei unmerklich an eine immer schlechtere akustische Verarbeitung des Gehörten.


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Service

Sommerurlaub in der Region Urlaub mit Blick auf den eigenen ökologischen Fußabdruck machen? Das geht und man muss dazu nicht mit dem Drahtesel oder in Wanderschuhen losziehen. InForm hat ein paar Urlaubsziele für Sie herausgesucht, die weniger als drei Stunden von Düren entfernt liegen. Das schont die Benzinkasse und tut der Ökobilanz gut. typisch sauerländischen Hütten. Ihre Architektur spielt mit dem Kontrast zwischen modernen und alten Formen und Materialien. Die Raumwirkung ist ungewöhnlich großzügig, dennoch sind die Hütten angenehm heimelig. Jede ist 90 Quadratmeter groß und bietet Platz für bis zu sechs Personen. Fahrräder, Skier und Kinderwagen können in einem Schuppen untergebracht werden. Die Vollholzmöblierung

Herrschaftlich residieren? Chauteau St. Gerlach bietet stilvolle Restaurants und einen großzügigen Wellnessbereich.

Malerische Dörfer und eine prächtige Hügellandschaft gibt es im niederländischen Südlimburg direkt hinter der Grenze.

Foto: © Dechamps

Foto: © Irmo Keizer/VVV Zuid-Limburg

Viele kennen sie aus den Alpen: malerische Bergdörfer, die als komfortable Feriendomizile dienen. Bis in die Berge ist es weit. Seit einigen Jahren gibt es am Fuße des Rothaarkammes im Sauerland, unweit der Stadt Schmallenberg, das Bergdorf Liebesgrün. Es bietet für Naturfreunde einen schnell erreichbaren Rückzugsort, der den Feriendörfern in den Alpen in nichts nachsteht. Das Dorf besteht aus zehn

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ist schlicht, aber gemütlich. Zwei Wohlfühlbadezimmer, eines mit Badewanne und Infrarot-Kabine, laden zum Entspannen ein. Vor der Berghütte befindet sich ein geschützter Sitzbereich. Das Liebesgrün ist kein Selbstversorger-Dorf. Die tägliche Hüttenreinigung sorgt für Ordnung und das Team der Handweiser Hütte bringt jeden Morgen das Frühstück an die Hüttentür und bietet weitere kulinarische Genüsse im dorfeigenen Restauarant. Die direkte Anbindung an Lift, Skihang, Wanderwege und Mountainbike­routen ist für aktive Naturfreunde ein Highlight. Mehr zum Berdorf gibt es hier: www.liebesgruen.de.

­ auernhofe/farmcamps-de-verloren-kost.html b Oder hätten Sie es lieber edel und vornehm? Dann ist vielleicht Chateau St. Gerlach die richtige Adresse? Das prachtvolle Schloss mit seinen authentischen Nebengebäuden und vielen geheimen Ecken, großen Parks, Barockgärten, Rosenrabatten, Gemüse- und Kräuterbeeten, Obstbäumen und Weingärten wird Sie überwältigen. Mit dem Auto erreichen Sie von dem Anwesen aus die Stadt Maastricht in etwa zehn Minuten. Chateau St. Gerlach bietet verschiedene stilvolle Restaurants und einen großzügigen Wellness-Bereich. www. oostwegelcollection.nl/de/chateau-st-gerlach/

Nur die Geräusche der Natur sind zu hören Hinter Aachen liegt in den Niederlanden Südlimburg mit einer prächtigen Hügellandschaft. Hier gibt es malerische Dörfer und Fachwerkhöfe, Hotels und Ferienwohnungen. Ein besonderes Angebot macht der Bauernhof De Verloren Kost bei Gulpen. Dort haben Bauer Sherman und seine Frau Annemarie 20 luxuriöse Barnzelte inmitten der hügeligen Landschaft aufgestellt. Die Gäste hören nur die Geräusche der Natur, denn Verkehr gibt es hier nicht. In den komfortablen Luxuszelten erleben Sie echtes Glamping mit eigenem Badezimmer und Badewanne, einer großen Küche mit Geschirrspüler und Illy Espressomaschine, sechs herrlichen Betten, zwei auf dem Hooi Hooi Schlafdachboden, einem Grill, Außenkamin und Hängematte, so dass Sie sich auch draußen optimal entspannen können. Drumherum gibt es Kühe, Pferde und viele Ponys, eine malerische Landschaft zum Wandern einlädt, in etwas Entfernung Freizeitparks, Attraktionen: – schauen Sie einfach selbst: www.farmcamps.de/­­­­­­

In der belgischen Voeren-Region, einer hügeligen Ardennen-Landschaft, liegt Kasteel Altembrouck, ein Schloss aus dem 17. Jahrhundert, das inzwischen zu einem komfort­ablen Hotel umgebaut ist. Die Umgebung ist ideal zum Wandern, Radfahren, für kulturelle Touren (das Hotel bietet ein spezielles Andre-Rieu-Programm im Sommer) und kulinarische Erlebnisse der französisch inspirierten Küche Belgiens. www.kasteelaltembrouck.com

Fotos: © Bergdorf Liebesgrün

In Niederländisch-Limburg lockt das Hotel Klein Zwitserland mit einer engagierten Küchenmannschaft, die frische Zutaten aus der Region zu anspruchsvollen Gerichten verarbeitet. Das Wellness Hotel Klein Zwitserland bei Slenaken ist ein Vier-Sterne-Familien-Hotel. Ein großer Wellnessbereich mit Behandlungsräumen, Sauna und einem Panorama-Schwimmbad mit atemberaubender Aussicht auf die Hügellandschaft laden zum Entspannen und Genießen ein. www.kleinzwitserland.com

Im Bergdorf Liebesgrün laden komfortable Holzhütten zum Urlauben ein. Damit die Auszeit auch erholsam wird, werden Frühstück und Zeitung jeden Morgen zur Hütte gebracht. Abends gibt es ein kulinarisches Verwöhnprogramm im dorfeigenen Restaurant.

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Leute, Leute

Stefan Horbach ist Hygienefachkraft im Krankenhaus Düren. Seine Aufgaben führen ihn täglich durchs ganze Haus, er berät und schult Pflegende, Ärzte, und andere Krankenhausmitarbeiter ebenso wie Patienten.

Foto: © Johnen

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Extrem vielfältig Berufe im Krankenhaus: Die Hygienefachkraft

Es gibt keine Abteilung im Krankenhaus Düren, die Stefan Horbach noch nicht gesehen hat. Seine Aufgaben führen ihn durch das ganze Haus: von den Patientenzimmern über Labore und OP-Säle bis zur den Lagerräumen und zur zentralen Wasserversorgung. Der 43-Jährige gehört zum Team des Zentrums für Infektiologie und Krankenhaushygiene (ZIK) und trägt die etwas sperrige Berufsbezeichnung „Fachkraft für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention“. Kürzer ist Hygienefachkraft. Auf die Frage, ob er in einem Satz seine Aufgaben erklären kann, muss Stefan Horbach lachen. „Als ich angefangen habe, war die Hygiene eine Ein-Mann-Abteilung. Heute sind es drei Hygienefachkräfte und ein eigener Krankenhaushygieniker. Hinzu kommen 39 Hygienebeauftragte in der Pflege, die wir in einer internen Weiterbildung selbst qualifiziert haben und die das ZIK bei den immer komplexer werdenden Tätigkeiten unterstützen.“ InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2019


Leute, Leute

Sehr verkürzt formuliert, kümmern sich die Mitarbeiter des ZIK um die Einhaltung der Hygienestandards, sie schulen im gesamten Haus Mitarbeiter, überprüfen und kontrollieren die Hygiene und tragen Sorge dafür, dass Erreger nicht übertragen werden und Infektionen nicht ausbrechen. Stefan Horbach und seine Kollegen arbeiten mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses zusammen, beraten aber auch Patientinnen und Patienten. Auf der Intensivstation beispielsweise geht es darum, eine Prävention zu etablieren, die die Übertragung von Erregern verhindert. Die Hygienefachkräfte schulen zum Beispiel, wie wichtig Händehygiene ist, überwachen Infektionen und überprüfen unter anderem die korrekte Reinigung und Desinfektion von Endoskopen. In der Küche geht es um Lebensmittelhygiene, die richtige Lagerung, Zubereitung und Reinigung, um jederzeit einwandfreie Nahrungsmittel für die Patienten und Mitarbeiter herzustellen. In der technischen Hygiene nehmen die Experten Wasserleitungen und Belüftungssysteme unter die Lupe und nehmen Proben. Die Auswertung und Dokumentation ist ein zentraler Punkt der Arbeit. Die Analyse soll Schwachpunkte aufzeigen. Das ermöglicht gezielte Interventionen, um die Hygiene als Bestandteil der Qualität im Haus zu stärken. Mit jedem Stück, das die Medizin wächst, wachsen auch die Aufgaben der Hygienefachkräfte. „Multiresistente Erreger waren vor

„Multiresistente Keime waren vor zehn Jahren noch kaum ein Thema.“ Stefan Horbach, Hygienefachkraft zehn Jahren noch kaum ein Thema“, nennt er ein Beispiel. Die Hygienefachkräfte kennen den Infektionsstatus der Patienten und tragen Sorge dafür, dass Mitarbeiter die richtige Vorsorge treffen, um sich und andere Patienten zu schützen, damit die Erreger nicht weitergetragen werden. Dies beginnt mit dem Einsatz von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) wie einem Mundschutz und geht bis zur Isolierung eines Patienten. 25 Jahre lang war Stefan Horbach in der Pflege tätig, zuletzt in der Zentralen Notaufnahme. „Ich wollte etwas Neues machen und habe mich beworben“, sagt er. Was genau ihn während der zweijährigen Fachweiterbildung erwartete, wusste er selbst nicht im Detail. Ihn reizte aber die Komplexität der Aufgaben, das breite Spektrum und die Arbeit im großen Krankenhausteam: „Wir sind zwar diejenigen, die auf Probleme aufmerksam machen. Ziel ist es aber, gemeinsam mit allen daran zu arbeiten, die Prozesse zu verbessern“, sagt er. Denn: „Hygiene ist nicht alles – aber ohne Hygiene ist alles nichts.“

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Foto: © Lammertz

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Das Krankenhaus Düren bietet zum zweiten Mal in Folge einen zusätzlichen Ausbildungsstart im November an. Möglich ist auch ein Duales Studium in der Pflege und es gibt das Angebot einer familienfreundlichen Teilzeitausbildung über fünf Jahre.

Über 80 neue Plätze Ausbildungsoffensive im Krankenhaus Düren geht weiter. Start ist im S ­ eptember, November und Dezember möglich.

Über einen Mangel an Bewerbungen kann das Krankenhaus Düren nicht klagen. Gegen jeden Trend ist die Pflege­ausbildung in der kommunalen Klinik so attraktiv, dass in diesem Jahr über 80 Ausbildungsplätze vergeben werden können. Neben dem regulären Beginn im September ist dann auch ein Start im November möglich. „Der Ausbildungsstart im November ist interessant für alle, die sich nach der Schule erst einmal eine Auszeit genommen haben oder nach einem Studienbeginn ihre Erwartungen nicht erfüllt sehen und sich neu orien-

tieren möchten“, sagt Heinz Lönneßen, Leiter des Bildungszentrums im Krankenhaus Düren. Im Dezember startet zudem ein weiterer fünfjähriger Ausbildungskurs in Teilzeit mit besonders familienfreundlichen Arbeits-

zeiten. Dabei kann auch die Pflege­ ausbildung im Krankenhaus Düren für alle jungen Leute interessant sein, die einen akademischen Abschluss anstreben: In Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein bietet das Krankenhaus ein duales Studium Pflege an. „Dieses und einige andere neue Ausbildungsangebote werden sehr gut angenommen und helfen uns, gegen den Trend, junge Leute für uns zu begeistern“, sagt Lönneßen. Es habe sich zudem herumgesprochen, dass die Auszubildenden auf den Stationen sehr gut begleitet werden, weist der Leiter des Bildungszentrums auf eine

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Termine und Kontakt Ausbildungsstart mit der Option Duales Studium Pflege: 1. September und 1. November 2019 Start der Teilzeitausbildung mit familienfreundlichen Arbeits­ zeiten: 1. Dezember 2019

dabei ganz eng von Praxisanleitern begleitet. Der erste praktische Einsatz außerhalb der Ausbildungsstation wird dadurch viel einfacher – für die Schüler und die Stationen. In kürzester Zeit könne man den Schülern so viel Anleitung geben wie sonst vielleicht in einem Jahr, berichten die Praxisanleiter Martina Ziogos und Dominik Schramm. Ihren nächsten Stationseinsatz gingen sie dann schon mit viel Grundwissen und einiger Erfahrung an.

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der vielen Besonderheiten der Pflegeausbildung im Krankenhaus Düren hin: Alle Schülerinnen und Schüler absolvieren ihren ersten praktischen Einsatz auf einer Ausbildungsstation. Vier Wochen lang lernen sie dort intensiv die Grundpflege und werden

Und was sagen die Schülerinnen und Schüler selbst? Dilan Ceylan (20) beispielsweise ist dankbar für die Möglichkeit, so eng begleitet in die praktische Ausbildung gestartet zu sein: „Es ist perfekt, dass wir jederzeit alles fragen konnten. Das hat uns für den Anfang ganz viel Sicherheit gegeben.“ Besonders freut sich die Schülerin auch über das Feedback der Patienten, die ausnahmslos positiv auf die jungen Lernenden reagiert hätten.

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Foto: © Johnen

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Adrenalin und Romantik Krankenhauskoch Alexander Clemens ist begeisterter Motorradfahrer

Motorradfahrer sind den Elementen schonungslos ausgeliefert, es gibt keine Knautsch­ zone für den Fall der Fälle und besonders komfortabel ist diese Art der Fortbewegung vor allem auf langen Strecken auch nicht. Alexander Clemens stört das nicht. „Motorrad­ fahren bedeutet für mich: Freiheit“, sagt der 46-Jährige, der als Koch im Krankenhaus Düren arbeitet. Die Fahrt zur Arbeit legt er, wie könnte es anders sein, auf dem Motorrad zurück. Bei Wind und Wetter. Seit 30 Jahren sitzt Alexander Clemens fest im Sattel. Angefangen hat es mit einem Moped, begleitet von einer inoffiziellen Mechaniker-Ausbildung. „Wir haben damals schon viel an den Maschinen herumgeschraubt“, blickt er zurück und muss lachen. „Natürlich alles in Abstimmung mit dem Dorf-Sheriff und dem TÜV“, fügt er augenzwinkernd hinzu. In den 80er Jahren kam eine Cross-Maschine hinzu, 1993 machte er seinen Motorradführerschein. Heimlich, gegen den Willen der Eltern. Auch wenn er zu jüngeren Zeiten etwas

forscher im Straßenverkehr war, ist Alexander Clemens seit 30 Jahren unfallfrei unterwegs. „Motorradfahren sollte Spaß machen – nicht stressen“, sagt er. Dass seine beiden Söhne selbst schon im Moto-Cross-Sport aktiv sind, stört Alexander Clemens nicht: „Ich weiß ja aus eigener Erfahrung, dass in jedem ein kleiner Rebell steckt.“ Vermutlich haben die Söhne auch einfach Benzin im Blut. Sein Ältester macht gerade den Motorradführerschein. Dem Vater und Motorradfahrer ist wichtig, beiden vermittelt zu haben, dass es viele Freiheiten

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gibt – aber auch Pflichten wie Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Das Gefühl von Coolness schwindet schnell, wenn sich ein Fahrer um eine Leitplanke wickelt. Doch was macht den Reiz des Motorradfahrens aus? Alex­ ander Clemens muss kurz nachdenken. „Es ist schwer zu erklären, man muss es spüren“, sagt er. Die Sonne über dem Asphalt, Wind und Wetter, die körperliche Anstrengung und das Gefühl, bis ans Ende der Welt fahren zu können. „Eine meiner schönsten Touren war in den USA auf der Route 66“, blickt er zurück. Meilenweit freier Blick, eine Straße, die in die Unendlichkeit zu führen scheint, mit Gleichgesinnten unterwegs in die Abendsonne. Ja, Motorradfahren hat beides: Adrenalin und Romantik. Hinzu kommen eine große Portio­n Freiheit und Abwechslung. Beruf mit viel Abwechslung Abwechslung ist übrigens ein gutes Stichwort. Es passt zu Alexander Clemens Hobby ebenso wie zum Beruf. Er wollte beruflich etwas machen, wo nicht jeder Tag dem anderen gleicht. Der Kochberuf passte einfach. Und als Koch möchte er eine Lanze für das Essen im Krankenhaus brechen: „So viel Abwechslung hatte ich gar nicht erwartet“, war er positiv überrascht, dass im Krankenhaus Düren Wert auf qualitativ hochwertige und frische Produkte gelegt wird. Wenn um

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14.30 Uhr der Ofen aus ist, schwingt Clemens sich auf seine Maschine und fährt nach Hause, schaltet ab. An den Wochenenden geht es schon einmal in die Eifel oder nach Belgien, Beifahrerin ist dann seine Frau, die vielleicht irgendwann selbst noch den Motorradführerschein machen will. „Ich hätte schon ein paar Ideen für gemeinsame Ausflüge“, sagt der passionierte Fahrer. Mal eben nach Paris Es gab Zeiten, da saß Alexander Clemens jede freie Minute auf dem Motorrad, war unterwegs. Als junger Mann brach er beispielsweise einmal in den frühen Morgenstunden Richtung Belgien auf. Der Tag endete damit, dass er sich in Lüttich kurzerhand entschloss, noch schnell „die paar Kilometer“ nach Paris weiter zu fahren. Erst mitten in der Nacht kam er wieder heim. Wie sehr sich seine Eltern Sorgen gemacht haben müssen, weiß er heute, wo er selbst Vater ist. Mit der Zeit änderte sich nicht nur der Fahrstil, auch die Maschinen machten eine Wandlung durch – von sportlich zu eher gemütlichen Zweirädern, die für das sogenannte „Cruisen“ geeignet sind und gut über die Straßen gleiten. „Die runderen Formen der Maschine passen besser zu mir“, sagt Clemens augenzwinkernd. Rund wie die Kochtöpfe – ganz Koch eben.

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Nachgefragt bei

Foto: © PhotoScape

Veronika Schoenen, Jugendwartin des Kreissportbundes Düren Veronika Schoenen ist Jugendwartin des Kreissportbundes Düren e.V. und sportlich seit ihrer Kinderzeit, in der sie viele Sportarten ausprobiert hat. Später blieb sie beim HipHop und Videoclip Dancing hängen, wo sie mit ihrem Team auch einige Meisterschaften bestritt. Die examinierte Sport- und Gymnastiklehrerin arbeitet seit 2011 als Fachkraft im Projekt „NRW bewegt seine Kinder!“ beim Kreissportbund Düren e.V. Seit 2017 ist Veronika Schoenen ehrenamtlich Vorsitzende der Sport­jugend und setzt sich als Jugendwartin im Kreissportbund Düren für junge Menschen ein. Mein Tag beginnt mit … … dem Klingeln des Weckers. Wenn ich mich bewusst ernähre, dann esse ich … … frisch zubereitete Mahlzeiten mit leckerem Gemüse wie Brokkoli, Süßkartoffeln oder Salat. Außerdem ver­ suche ich jeden Tag, auf den Konsum von zu viel Zucker zu verzichten. Am liebsten esse ich aber … … Mamas Apfelpfannkuchen und die Kohlrabi-Lasagne meines Mannes.

Ich halte mich fit ... … indem ich viel trinke, z. B. Tee, Schorlen und stilles Wasser; ich gehe spazieren und schiebe das eine oder andere Homeworkout zwischendurch ein. Entspannen kann ich … … mit Milchkaffee und Buch in der Sonne im eigenen Garten. Oder in der Natur auf dem Rad oder auf den Inlineskates. Mein Rezept gegen Stress in Beruf und Alltag …

… da habe ich gleich mehrere Rezepte: klare Grenzen setzen und sich nicht verbiegen. Sich Zeit nehmen und manchmal auch den Staubsauger Staubsauger sein lassen. Fitnesskurse zum sportlichen Ausgleich für das Sitzen im Büro. Gelegentlichen Frust aus dem Job während der Autofahrt mit (lauter und guter) Musik abschütteln. Freunde und Familie pflegen. Gesundheit ist für mich … … das ALLERWICHTIGSTE!! Und leider für zu viele Menschen selbstverständlich. Ein Satz, der mich durchs Leben begleitet … … Life is a dance to the music within you.

Foto: © privat

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Die Gewinner der Leserumfrage mit Gewinnspiel aus Ausgabe 1-2019 sind: 1. Preis – Berit Maier, Düren. 2. und 3. Preis – Frédéric Verrier, Vettweiß; Elke Deckers, Düren. Herzlichen Glückwunsch!


Rätseln und Gewinnen

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Gewinnspiel InForm verlost 5 Eintrittsgutscheine für "Herbstlichter 2019" im Brückenkopfpark Jülich Im Brückenkopf-Park Jülich gibt es für Jung und Alt viel zu entdecken. Rund um das napoleonische Festungsbauwerk liegen gepflegte Gartenanlagen, natürliche Obstwiesen, Waldlandschaften, Spielflächen und Ruheoasen. In den Tiergehegen und Volieren sind über 400 Tiere zu bestaunen. Zum Austoben gibt es Kletterfelsen, einen Bolzplatz, ein Beach­volleyballfeld und eine Skater-Anlage. Zwischen April und Oktober finden regelmäßig Märkte, Musik- und Kinder­ events statt. www.brueckenkopf-park.de

Denkschriften (Kw.)

Blendwerk

144 Stück

Raserei

Einsendeschluss ist der 30. September 2019

Nürnb. Kupferstecher † 1540

Blendwerk

5 Rufname Laudas

4

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bayrisch: nein

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Name der Europarakete

modern

4

Erzählung von Matrosen abge-

Spanien

Menge

sprache

in der BRÜCKENKOPF-PARK Jülich messene www.brueckenkopf-park .de Landes-

„Bett“ in der bayrisch: Kindernein sprache

Nürnb. Auflösu Kupferstecher G M † 1540 B L E

A M D O U R

Entscheidungsgewalt lateinisch: sei gegrüßt Erzählung von Matrosen

2

H U

Name M der S Europarakete G C

M O S

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Gedankenblitze

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Landeanflugverfahren (Abk.) Vorname des USAutors Deighton

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Abk.: deutsche laufender Vorsilbe Monat Plattfisch

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Lösungswort: InForm – Gut informiert mit dem Dürener Gesundheitsmagazin – Ausgabe 2.2019

1

6 Frauenname griech. Insel bei Santorin

poetisch verhül- scherzhaft: USlend: Soldat Tod

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3

Abk.: deutsche laufender Vorsilbe Monat

FidschiInsel Plattfisch

WWP2019-10

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Foto © Pascal Renet/pexels.com

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Bitte schicken Sie Ihre Antwort mit dem Lösungswort und Ihren Angaben (Name, Adresse, Telefonnummer) per Mail an: christoph.lammertz@krankenhaus-dueren.de oder auf einer Postkarte an: Christoph Lammertz, Unternehmenskommunikation, Krankenhaus Düren, Roonstraße 30, 52352 Düren


In unseren Seniorenhäusern der Region Düren in guten Händen

Pflegeberatung Tel 02421 555-333

Seniorenhaus Marienkloster Düren-Niederau Tel 02421 5925-0 n

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n Ambulantes Hospiz- und Palliativzentrum (AHPZ)

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52382 Niederzier Tel 02428 9570-0  n

www.cellitinnen.de

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Sommerausgabe 2019 des Dürener Gesundheitsmagazins InForm  

Das Titelthema der Sommerausgabe 2019 des Krankenhausmagazins InForm befasst sich diesmal mit dem Thema "Richtig genießen im Sommer". Lassen...

Sommerausgabe 2019 des Dürener Gesundheitsmagazins InForm  

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