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Sch端lerInnenzeitung

des

GRG23VBS

Draschestrasse


KATEGORIE

edit o ri a l Liebe Leserinnen und Leser!

inhalt SEITE 3-5..................................Interview SEITE 6-8.....................Studieren in UK SEITE

9..............................Bookreport

SEITE 10-12.....................................Sport SEITE 13-14..............Chile - Schulpolitik SEITE 15-17..................DO IT YOURSELF

Aus Eins wird Zwei und schon ist sie da, die zweite Ausgabe von „The Brick“. Letztes Mal konnten wir hoffentlich mit einer guten Schü- lerInnenzeitung beeindrucken und überzeugen, dass sie wichtig und nützlich ist. Oft wird gesagt, dass aller Anfang schwer ist. Dennoch glauben wir einen relativ guten Start hinbekommen zu haben. Jede Kritik haben wir uns zu Herzen genommen und glauben jetzt einige Anfangsfehler ausgebügelt zu haben und gestalten so die Zeitung nicht nur für euch sondern auch mit euch. Wir haben uns diesmal vor allem mit aktuellen Themen beschäftigt die uns alle mehr oder weniger betreffen. So werden sich die meisten von uns bis Jänner entscheiden müssen wie sie bei der Volksbefragung zum Thema Berufsheer abstimmen werden. Auch einen Rückblick auf die Wahlen des mächtigsten Mannes der Welt - dem Präsidenten der Vereinigten Staaten – werden wir euch geben und hoffen auch, dass wir euch das komplizierte und nicht vollkommen logische Wahlsystem der USA näher bringen zu können. Auf jeden Fall wünsche ich euch auch diesmal viel Spaß beim Lesen und natürlich könnt ihr euch auch diesmal wieder mit Verbesserungsvorschlägen und vor allem mit Lob an uns wenden. Julian Bartl

i m p ress u m Herausgegeben von den SchülerInnen des GRG23VBS Draschestrasse Info: fb.com/drasche.brick MitarbeiterInnen dieser Ausgabe: Paul Hoffmann, Simon Brezina, Sara Wonka, Monika Špiranović, Sophie Mühlberger, Julian Bartl

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POL I T I K

U S - Wa h l e n Kampf der GigantenBarack Obama vs. Mitt Romney Die US-Wahl ist ein politisches Großereignis, das nicht nur die amerikanischen Bürger betrifft, sondern auch für heißen Gesprächsstoff auf der ganzen Welt sorgt. Dieses Jahr ist es wieder soweit! Amerika hat sich zwischen Barack Obama, dem 44. Präsidenten und seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney entscheiden müssen. Monatelang haben sich die Teams beider Kandidaten intensiv vorbereitet und sind durch das Land gereist um die meisten Stimmen für sich zu gewinnen. Ein hartes Unterfangen denn der Wahlkampf war hart und die amerikanischen Bürger beobachteten jeden noch so kleinen Schritt ihrer Kandidaten. Vor kurzem, am 7. November, entschied sich die Mehrheit der Bürger für Barack Obama: Er soll nun die USA weitere 4 Jahre regieren. Für ihn war es ein weiter Weg in das Weiße Haus, denn die Wahl zog sich über Monate hinweg durch das Wahlsystem. Dieser Bericht soll ein wenig Licht in das amerikanische Wahlsystem bringen und die zwei Präsidentschaftskandidaten vorstellen. Wie wird der US-Präsident nun gewählt? Damit man wählen darf, muss man (nachdem man sich rechtzeitig registrieren ließ) gewisse Kriterien erfüllen. Am wichtigsten ist die amerikanische Nationalität, aber das Alter spielt auch eine Rolle, denn im Unterschied zu österreichischen Wahlen muss man mindestens achtzehn Jahre alt sein. Wahlberechtigt sind aber auch nur diejenigen, die keine Vorstrafen aufweisen. Jetzt wird es aber erst richtig kom-

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POL I T I K

denn die Wähler entscheiden nur, für welchen Präsidentschaftskandidaten die Wahlmännerund Frauen ihres Bundesstaats stimmen sollen- anders gesagt, sie wählen indirekt. Insgesamt gibt es 538 Wahlmänner- und Frauen; das sind Delegierte aus den 50 Bundesstaaten, die gewählt werden. Es gilt das Mehrheitswahlrecht: Der Kandidat mit den meisten Stimmen gewinnt alle Wahlmänner- und Frauen des Staates. Die Wahlmänner- und Frauen müssen sich in ihrem Bundesstaat treffen, damit sie ihre Stimmen für einen Kandidaten abgeben können und danach werden die Stimmzettel an den Präsidenten des US-Senats weitergeleitet. Anschließend gibt es eine Sitzung vom Senat und den Repräsentantenhaus im US-Kongress, bei dem die Stimmzettel ausgezählt und das Ergebnis verkündet wird. Eine weitere Hürde ist die Anzahl von Stimmen, die ein Kandidat benötigt: Insgesamt braucht man mindestens 278 Stimmen der 538 Wahlmänner- und Frauen. Wenn der Präsident feststeht, wird die Person für die folgenden vier Jahre in das Weiße Haus ziehen und das Land regieren. Barack Obama 2008 wurde Barack Obama zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt- nun musste er die Einwohner der USA erneut zu seinen Gunsten überzeugen. Eine große Veränderung, die er in seiner Amtszeit durchsetzen konnte, war seine Gesundheitsreform, den meisten jedoch unter „Obamacare“ bekannt. Durch dieses neue Gesundheitssystem muss jeder amerikanische Staatsbürger eine Krankenversicherung haben, welche auch vorbestehende Gesundheitsprobleme versicherungsmäßig abdeckt.

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haben und plant Öl- und Gasförderung auszubauen. Seine Ansichten zur Reformation des Bildungssystems sind, anders als bei Barack Obama, auf die Ausbildung der Lehrkräfte ausgerichtet. Er möchte in Job-Training-Programme Investieren und lehnt Investitionen in die Ausbauung des Schulsystems ab. Mitt Romney nimmt sich vor, internationale Handelsbeziehungen zu erweitern und neue Verträge auszuhandeln. Er spricht sich für Steuersenkungen aus und meint, Budgetkürzungen im Sozialbereich vorzunehmen, sei sinnvoller. Zuletzt in diesem „Fünf-Punkte-Plan“ plant er, Unternehmen zu fördern, vor allem aber die Gründung neuer Unternehmen zu unterstützen. Andere Budgetkürzungen möchte er auch im Gesundheitsbereich vornehmen, und zwar die Pension (Social Security), Medicare und Medicaid (Gesundheitsprogramm für Arme) kürzen, sowie auch die von President Obama eingeführte Gesundheitsreform rückgängig machen. Zum Thema Einwanderer weist er jegliche illegalen Immigranten gänzlich ab, möchte jedoch legales Einwandern erleichtern. In der Außenpolitik vertritt er, wenn es um den Iran geht, eine ähnliche Meinung wie Barack Obama, möchte jedoch zusätzlch das US-Militär vergrößern. In Umweltsachen und besonders bezüglich der Erderwärmung meint der Republikaner, dass diese wissenschaftlich noch nicht ausreichend erforscht/bewiesen wurden, um sie in die Politik zu bringen.


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Ausgleich für die Kosten soll vor allem aus einer Sondersteuer für Großverdiener bezogen werden. In Obamas Wahlprogramm steht auch, dass er sowohl die Gesundheitsfürsorge für alte Einwohner (Medicare) zu kürzen plant, als auch Steuererhöhungen für die wohlhabenden Klassen einführen möchte. Er plant damit 1 Millionen neue industrielle Berufe zu schaffen, aber auch die Infrastruktur (z.B. Straßen und Bahnstrecken)soll modernisiert werden. Geplant hat er das Haushaltsdefizit bis 2015 auf 2,8 des BIP zu verringern (BIP derzeit bei 7,8). Bildungsmäßig sollen 4 Milliarden US $ in die Reformation der Schulsysteme in den Bundesstaaten fließen. Bezüglich der Einwanderer möchte er versuchen, 12 Millionen illegale Immigranten aus der Grauzone zu holen, von denen die meisten aus Lateinamerika kommen. In der Außenpolitik will Obama sich um Sanktionen gegen das iranische Atomprogramm kümmern, zusätzlich sollen bis 2014 68 000 US-Soldaten aus Afghanistan abgezogen werden. Bezüglich der Umwelt hat Präsident Obama bereits die Autoindustrie reguliert und hat seinen Ansatz, darin alle möglichen Energiequellen zu nützen: Erdgas, Öl, Atomkraft und Erneuerbare Energien. Mitt Romney Der Republikanische Kandidat Mitt Romney führt einen „Fünf-Punkte-Plan“ an, mit dem er die Vereinigten Staaten aus ihrer problematischen Wirtschaftslage herauszuführen verspricht. Mithilfe dieses Plans möchte Romney bis 2017 12 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen und setzt fünf Handlungsmaßnahmen ein: Er möchte bis 2020 eine Energieversorgung, welche unabhängig vom Energieimport außerhalb Nordamerikas ist.

US-Wahl 2012 Im Gegensatz zu der letzten Wahl lag Obama dieses Jahr deutlich vorne: 303 Wahlmänner,- und Frauen haben für Barack Obama gestimmt, hingegen 206 für Romney. Experten meinen, dass Obama mithilfe der Stimmen der Frauen, Afro-Amerikaner, Latinos und den jungen Menschen für weitere vier Jahre im Amt bleiben wird. Besonders in den Staaten New York und Ohio haben 64% der Frauen für ihn gestimmt. Entscheidend für seinen Sieg waren aber die sogenannten Swing-States (wenn etwa in einem Staat der Wahlausgang zwischen Demokraten und Republikaner knapp erwartet wird): In Colorado erhielte er mit 51,1% Mehrheit, in Pennsylvania 51,9% und in Ohio 50,1%. Dafür holte Romney eine klare Mehrheit der Stimmen in Staaten wie Wyoming (69,3%), Alabama (60,7%) und Utah (72,7%). Auch 59% der weißen Stimmen erhielt er. Vor Barack Obama liegt ein langer Weg zur Verbesserung der derzeitigen Lage: Er muss die Wirtschaft ankurbeln und 2 Millionen Jobs schaffen, um damit die Zahl an Arbeitslosen zu senken. Es wird von ihm erwartet, die USA wieder zur Weltmacht auszuweiten, um nicht von China oder Europa überholt zu werden. Obama hat eine zweite Chance bekommenund wird sie hoffentlich besser als in den letzten 4 Jahren nutzen. von Gaby Mhanna und Gabriele Pascua Quellen: http://www.guardian.co.uk/world/us-elections-2012 http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/ us-election/9657641/US-election

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UM W E L T

Environmentalism- saving our planet or ourselves? Many people tend to think that by engaging in activities such as recycling, planting trees, preventing energy leaks at home and using public transportation, we are able to help our natural environment. This is not entirely true. By practicing the aforementioned activities, we technically are not helping anyone but ourselves. The environment could not care less whether people are planting trees or emitting vast amounts of carbon dioxide, methane and other greenhouse gases. Our little planet has experienced way worse than a couple of plastic bags and aluminum cans and it is doing just fine. As a matter of fact, human beings are very concerned about themselves. They feel threatened by their own potential of destroying their living habitat so they plant trees while telling themselves that they are doing it in order to “save the planet�. Do not misinterpret this particular view on environmentalism. The human being’s egoistic approach to preservation and restoration of our natural environment is neither bad nor a big surprise. It is completely natural that we often egoistically care about ourselves because nature and evolution in particular, originally treat survival and reproduction as a numberone-priority to existence of life as we know it. Some of you may or may not be asking themselves, under which circumstances we can be certain that a person truly cares about environment and not about themselves. This is a very good question. An individual that does not profit emotionally or in any other way from planting trees, recycling, etc. can be seen as such an ideal of a person.

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Do not forget: This is just one of many ways of interpreting the nature of our behavior and our approach to preservation of our environment which I neither neglect nor support. Topic related comments are always welcome. von Branko Mitic


BERICHT

Auslandsjahr - Erfahrung oder Zeitverschwendung? Der Anfang ist hart Wenn man sich dazu entschließt, ein Auslandsjahr zu machen, ist es am Anfang, vor allem an Orten, deren Sprache man nicht spricht, sehr anstrengend. Man muss von Null anfangen, das heißt: Keine Freunde, kaum Hobbies, die man weiter verfolgen kann, keine Vertrauenspersonen, anderes Essen, und, und, und. Dazu kommt noch, dass die ganze Zeit neue Dinge um dich herum passieren, die in der österreichischen Kultur undenkbar wären. Man muss sich immer auf (auf Andere) und sich anpassen. Das größte Problem ist die Sprache, wenn man nicht gerade in den USA oder Großbritannien gelandet ist. Man hört sie rund um die Uhr und versteht immer nur (Teile) bis gar nichts davon. Das legt sich mit der Zeit aber es kostet einen viel Kraft. Flexibilität ist das Zauberwort- man darf in keine gewohnten Verhaltensmuster fallen, denn diese passen meistens nicht in die Lebensweise dieser Kultur und könnte Leute sogar beleidigen. Die Sonnenseiten Sobald man sich in die Familie, Kultur und Freundeskreise eingelebt hat (dauert etwa 1-3 Monate), beginnt die richtige Auslandserfahrung. Hobbies werden gefunden, man gewöhnt sich ans Essen oder beginnt es sogar zu lieben. Das Kulturverständnis bringt viele Vorteile: Der Horizont erweitert sich, man findet zu neuen Ansichten und Werten und man kann auf einmal die heimatliche Kultur kritisch und aus einem anderen Standpunkt hinterfragen. (Dass man anders als die Anderen ist, ist nicht wie in Österreich, in den meisten anderen Kulturen etwas Interessantes weil man im Mittelpunkt steht und sich alle für einen interessieren).

Sobald man in der Lage ist, zu kommunizieren, nehmen einen die Menschen mit offenen Armen auf. Es werden Freunde fürs Leben gefunden und die neue Welt wird erkundet. Natürlich kommt es dabei (mehr) aufs Individuelle als auch auf die spezifische Kultur an. Programme Es gibt viele Austauschprogramme die weltweit agieren. Diese (sollten) allerdings auch kritisch gesehen werden. Bekannte Organisationen wie AFS oder YFU sind groß und professionell aber auch sehr teuer. Kleinere können billiger sein, was allerdings auch an der Qualität zweifeln lässt. (Mithilfe einiger Tricks lässt sich allerdings leicht herausfinden ob die gewählte Organisation eine Gute ist. Zu aller erst sollte man darauf achten, dass) die Gastfamilien bezahlt werden. Dabei kommt der Gedanke: Natürlich, warum auch nicht? Sie zahlen einem das Essen, die Miete und sind immer da- aber das Problem ist, dass es auch Familien gibt, die daraus etwas verdienen wollen. Es gab Fälle, bei denen das Essen des Austauschschülers so rationiert wurde, dass es sich für die Familie noch rentierte. Deswegen ist es immer besser, nach Organisationen Ausschau zu halten, deren Gastfamilien die SchülerInnen gratis aufnehmen, denn diese sind mit Sicherheit auch an der Person interessiert. Als zweites sollte man sich die Professionalität der Organisation ansehen, denn wenn es Probleme mit der Gastfamilie gibt, ist der einzige Ansprechpartner die Organisation. Überprüfen kann man das, indem man sich die Webseite ansieht, das Programm und wie weit die Organisation einen auf den Austausch vorbereitet. Zu guter Letzt sollte man noch diejenigen befragen, die bei dieser Organisation an einem Austauschprogramm teilgenommen (haben). Diese Menschen können einem meistens die beste Information bieten.

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BERICHT

zwei kleine GEschichten Ich war für ein halbes Jahr in Chile. Der Anfang war wirklich anstrengend, denn ich konnte kaum Spanisch und dort konnte niemand Englisch- ich war also wirklich aufgeschmissen. Ich habe mich allerdings wirklich reingehängt und die Vorzüge der Kultur sehr bald gefunden. Die Chilenen sind außerordentlich freundlich und offen. Sobald sich herausstellt, dass man ein Ausländer, also „extranjero“ ist, wird man von Hilfe nur so überschüttet und automatisch in die Gesellschaft aufgenommen. In Chile wird sehr viel Fleisch gegessen, also ist es leider nichts für Vegetarier aber für Fleischtieger ist es genau das Richtige. Ich kann Chile allen empfehlen und kann nur sagen, dass ich um viel Erfahrung reicher zurückgekommen bin.

Mein Auslandssemester verbrachte ich in Irland. Am Anfang war es hauptsächlich ein Eingewöhnen, eine nicht leichte Sache wenn man bedenkt, dass die Irische Kultur sich teilweise stark von der Österreichischen unterscheidet. So war der erste Eindruck einer „OnlyBoys-School“ ein etwas erschreckender. Doch mit der Zeit wurde, auch dank meiner Gastfamilie, mein Leben in Irland abwechslungsreicher und ich hatte fast keine Zeit mehr für Schule da ich dauernd etwas vor hatte. Der Höhepunkt meines Aufenthalts war definitiv der Kurztrip auf eine Insel in Westirland mit einem Freund. Alles in Allem war es ein durchaus lehrreiches Semester und auch einige gute Möglichkeit neue Freunde zu finden.

von Simon Brezina

von Paul Hoffmann

Intressante Websiten: http://www.sfa-sprachreisen.at/ http://www.afs.at/ http://www.ef.co.at/

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BÜCHER

e-Books Die zukünftigen Bücher? Vom gedruckten zum elektronischen Buch Die Gesellschaft in der wir leben, wird täglich immer weiter modernisiert. Inzwischen gibt es sogar schon elektronische Bücher, die unsere klassische Version vom gedruckten Buch ersetzen. Aber was sind eigentlich diese sogenannten E-Book-Reader und wie stehen sie im Vergleich zum „normalen“ Buch? Seit 1990 gibt es bereits E-Book-Reader- davor konnte man elektronische Bücher jedoch auch am PC oder am Laptop lesen. Heute geht das sogar auf einem Smartphone! Sony hat damals mit dem Data Discman in Japan begonnen, doch seitdem hat sich vieles weiterentwickelt und mit dem Amazon „Kindle“ gelang im Jahr 2007 der Durchbruch der elektronischen Lesegeräte. Im Jahr 2009 wurden von Sony, Samsung, Barnes and Noble und weiteren Konzernen mit Ruf und Namen E-BookReader auf den Markt gebracht. Heutzutage ist die Auswahl bereits erstaunlich groß. Mehr Vor- oder Nachteile bei E-Books?! Wer gerne liest, weiß sicher wie es ist, wenn man in den Urlaub fährt und mehrere Bücher mitnehmen möchte: Der Koffer wird voller, als man wollte und man hat weniger Platz für andere Sachen. Einen E-Book-Reader einzustecken ist dagegen keine schwere Sache, denn sie wiegen zwischen 170 und 600 Gramm und man packt somit gleichzeitig mehrere Bücher ein, denn auf dem Lesegerät kann man viele eBooks speichern. Dadurch, dass einige der Lesegeräte auch internetfähig sind (z.B. mit dem Verbinden über WLAN), kann man sich auch unterwegs Bücher herunterladen- und zwar in Sekundenschnelle.

Man könnte meinen, dass das Lesen von eBooks die Augen ermüdet, doch ganz so ist das jedoch nicht: Die meisten Lesegeräte basieren auf E-Ink (übersetzt: elektronische Tinte). Das besondere daran ist, dass es aussieht als wäre es tatsächlich auf Papier gedruckt. Die Displays arbeiten ohne Hintergrundbeleuchtung und so kann man auch bei starkem Sonnenlicht sehr gut lesen, was anders ist als wenn man das eBook auf einem LCD-Lesegerät (wie zum Beispiel dem iPad) liest. Ein Unterschied von E-Ink und LCD ist aber, dass die meisten Lesegeräte (zumindest jene, die auf elektronischer Tinte basieren) die Bilder in Schwarz-Weiß und Grautönen anzeigen. Wer neben dem Lesen gerne Musik hört, kann das bei den neueren Versionen der E-Book-Reader machen, denn diese besitzen einige interessante Zusatzfunktionen wie auch das Anzeigen von Bilddateien und Abspielen von Liedern. Auch kann man bei manchen Lesegeräten Textstellen markieren und Notizen hinzufügen. Ein Nachteil für die, die ihre Bücher gerne weiterverleihen oder sich Bücher von Freunden ausborgen, ist, dass dies mit einem E-Book-Reader nicht möglich ist, es sei denn man borgt sein Lesegerät her, was jedoch wohl kaum jemand machen würde. Man kann die Bücher auch nicht von einem Lesegerät auf das andere übertragen, denn sie sind geschützt und lassen sich nur auf dem eigenen Reader lesen. Schade! Es heißt, dass die eBooks sich wie eine Seuche verbreiten, denn sie befallen die Lesewelt und machen oft die verstaubten Bücher, die man zuhause stehen hat, überflüssig. Ganz so ist das natürlich nicht, denn viele „Leseratten“ sind trotz der Modernisierung der Bücherwelt der Meinung, dass sie das Gefühl von einem gedruckten Buch in ihrer Hand lieber haben

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BÜCHER

als dieses elektronische Zeug, denn bei eBooks fehlt ihnen das geliebte, authentische „Lesegefühl“ beim Umblättern von Seiten, das bekannte Eselsohren machen usw. Obwohl man sagt, dass die Zukunft des Lesens in den eBooks liegt, kann man das noch nicht genau vorherbestimmen, denn das kommt darauf an, wie sehr sich die Lesegeräte in den nächsten Jahren durchsetzen. von Anda Rebecca Borze

Quellen: http://ebook-fieber.de/e-books/die-10-2-grosten-vorteile-von-ebooks-gegenuber-buchern/ http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/ west/e-book-oder-klassisches-buch-tipps-zurelektronischen-alternative-id6149248.html http://www.chip.de/artikel/Ebook-Reader-imTest_52947578.html

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INTERVIEW

SGA- Unsere vertretung Wie würdet ihr die Situation der SchülerInnen in unserer Schule beschreiben und wie gut steht es mit unseren Rechten?

kümmert was und wann man inskribiert und man schaut, dass man sich das klug einteilt.

Julian: Allgemein ist es eine sehr gute Situation. Die Rechte der SchülerInnen werden recht gut wahrgenommen, weil wir sie vertreten. Auch die Lehrer achten meistens darauf, dass unsere Rechte nicht verletzt werden. Es gibt natürlich immer Probleme und Konflikte, die bei uns offen behandelt werden anstatt, dass sich dadurch größere Probleme bilden.

Fijo: Wir haben keine Vorbereitung darauf, keinerlei Informationen wie die aufgebaut sein wird und die Lehrer wissen auch nichts darüber. Wenn es noch keine Unterlagen vom Ministerium gibt, kann leider auch kein Unterricht drauf abgestimmt werden.

Glaubt ihr es gibt ein starkes Demokratieverständnis in unserer Schule? Sara: Es schaut recht gut aus, weil bei der KlassensprecherInnenkonferenz alle ihre Meinung sagen konnten: Diese wird nun auch vertreten. Wir haben alle gut zusammen- und einige Ideen ausgearbeitet. Was haltet ihr von der Modularen Oberstufe? Fijo: Ich finde sie sehr praktisch. Wir können auf diesem Weg viel einfacher das machen, was uns interessiert und damit lernen wir auch viel mehr. Es ist auch einfach zu verstehen. Man sollte sich halt auskennen. Sara: Dafür haben wir ja Coaching wo wir gut vorbereitet werden. Durch die MOst kann man sich die Zeit auch viel besser einteilen, wenn man zum Beispiel Basketballtraining hat. Julian: Ich denke dass das auch eine gute Vorbereitung für das Studium ist sich selbst

Was denkt ihr über die Zentralmatura?

Sara: Es gab natürlich ein großes Fehlen von Informationen aber an und für sich ist das toll weil alle objektiv betrachtet werden können. Zum Thema Wahlkampf: Haben euch die Ergebnisse überrascht? Fijo: Mich schon! Ich habe bei dem Hearing mich nicht so sehr hervorgehoben. Trotzdem wurde ich noch Dritter. Ich denke dass das passiert ist, weil die anderen keine interessanten Ideen eingebracht haben. Sara: uns hat es nicht sehr überrascht weil wir uns das halt sehr gut angeschaut haben und unsere Ideen waren konstruktiv und nützlich. Was haltet ihr von dem Wahlverhalten der SchülerInnen? Julian: Es ist sehr aussagekräftig was oder wen die Leute wählen. Sie wählen ja den SGA für ein ganzes Jahr und ich denke das ist den Leuten schon sehr wichtig. Die, denen es nicht so wichtig ist, sagen halt dass es sie nicht interessiert und das ist auch legitim.

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INTERVIEW

Wie seht ihr eure Rolle als Schulsprecher/SGA-Mitglieder?

dass sie so wie die Zentralmatura jetzt haben, nicht tragbar ist.

Julian: Die Rolle beinhaltet dass wir, wie gesagt, die Rechte vertreten. Wenn Probleme auftreten, dann gehen wir zum SGA oder zum Direktor und stellen wir sie mit konkreten Lösungsvorschlägen vor.

Denkt ihr, da gibt es ein Demokratiedefizit?

Habt ihr bis jetzt etwas erreicht? Sara: Ja auf jeden Fall. Es gab ein großes Hin und Her wegen den Spinden in den Klassen und das haben wir verhindert. Der Direktor fand das leider sehr schade, aber wir haben die Meinung der Mehrheit der SchülerInnen vertreten.

Julian: Auf jeden Fall, denn es wählen nur die Schulsprecher die Landesvertretung, die die Bundesvertretung wählen- was bedeutet dass nur 29 Leute ein Gremium wählen, die 1,8 Millionen SchülerInnen vertritt. Freiraum für SchülerInnen und Schüler umsetzbar?

Julian: Wir haben auch Punkte vom Hearing durchgesetzt wie zum Beispiel die SchülerInnenzeitung und aktuelle Probleme, zB kaputte Fenster.

Sara: Primär muss man Raumkapazitäten finden- Da gäbe es den Keller, der wird gerade geräumt und es wird Platz frei, also brauchen wir nur noch die Erlaubnis des Direktors. Das ist allerdings noch nichts Konkretes weil noch nichts feststeht.

Sara: Wir haben auch das W-LAN auf der Schule bekommen. Dafür haben wir uns auch eingesetzt.

Das Interview mit Julian Bartl, Sara Wonka und Fijo Kuruthukulangara führte Simon Brezina

Etwas, was kaum bekannt ist, ist das SchülerInnenparlament. Julian: Richtig! SchülerInnenparlament gibt es auf freiwilliger Basis der Landesschülervertretung (LSV). Grundsätzlich ist es ein Treffen der SchulsprecherInnen und darüber abstimmen was die Position der LSV beim Stadtschulrat und in der Bundesvertretung sind- die die Positionen der Bundesschülerschaft beschließt. Zum Beispiel wird konkret über die Zentralmatura abgestimmt und wir im letzten Jahr zum Schluss gekommen sind,

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RATGEBER

In Dagoberts FuSSstapfen – Nebenjobs für SchülerInnen Es ist wie ein Naturgesetz: Bereits in der Mitte des Monats sieht es in der Geldbörse bereits sehr dürftig aus und das gute alte Sparschwein hat seine „fetten Jahre“ auch schon lange hinter sich gebracht. Shopping, Ausgehen, Frisör – wie soll man all diese grundlegenden Bedürfnisse auch mit so wenig Taschengeld abdecken?! Und dass alle anderen prinzipiell ungerechterweise so viel mehr Geld pro Monat als man selbst bekommen, ist sowieso klar… Solche Sorgen kennen vermutlich die meisten Jugendlichen- doch wozu weiterhin im Selbstmitleid versinken oder für kleine Erhöhungen des Taschengelds große Diskussionen anstacheln, wenn es auch viele andere Lösungen gibt, die neben einer Aufstockung des monatlich verfügbaren Budgets auch noch weitere Vorteile mit sich bringen? Die Möglichkeiten, als SchülerIn Geld zu verdienen, sind in Wahrheit sehr groß und die Auswahl sehr vielfältig, doch die Schwierigkeit ist eher die Informationsfindung. Ganz allgemein ist es sehr wichtig mit Leuten zu sprechen und sie davon in Kenntnis zu setzen, dass man auf der Suche nach einer Nebenverdienstmöglichkeit ist. Erwachsene, die selbst großteils aktive Mitwirkende in der Arbeitswelt sind, haben nämlich viele Kontakte und ausgedehntere Möglichkeiten, um uns bei der Jobsuche zu helfen. So kann es passieren, dass sie beim Nächsten Mal, wenn die Arbeitskollegin über ihre verzweifelte Suche nach einer kompetenten BabysitterIn erzählt, hellhörig werden und dich für eine solche Arbeit als InteressentIn angeben. Für SchülerInnen unter 16 Jahren ist ohnehin ein solcher Job vermutlich leichter zu bekommen als eine direkte Anstellung in einem größeren Unternehmen.

Daher ist es empfehlenswert, sich vor allem im Bekannten- und Verwandtenkreis nach Tätigkeiten im Bereich der Kinderbetreuung oder auch für Nachhilfe umzuhören. Mittlerweile werden für nebenberufliche Babysitter, ganz unabhängig vom Alter, Kurse und Zertifikate angeboten, die dann ein weiteres Sicherheitsgefühl für die Eltern der zu betreuenden Kinder garantieren. Für interessierte NachhilfelehrerInnen gibt es auch sehr viele Stellen, die bei der Vermittlung solcher Dienste helfen. Besonders praktisch ist hierbei natürlich das Nachhilfesystem unserer Schule, nachdem einerseits Lehrer direkt zwischen SchülerInnen und NachhilfelehrerInnen vermitteln können und andererseits keine zusätzlichen Wegzeiten anfallen. Ansonsten gibt es auch weitere Institute, an denen nach guten NachhilfelehrerInnen gesucht wird, oder es ergibt sich eine Möglichkeit über eine private Vermittlung. Viele Marktforschungsinstitute suchen regelmäßig Menschen unterschiedlichster Altersgruppen, die sich bereit erklären, gegen finanzielle Entschädigung an umfassenden Umfragen zu Produkten, Dienstleistungen oder anderen Themen teilzunehmen. Die Informationen sind für solche Institute äußerst wichtig und sie tragen eine große Verantwortung, denn von deren Ergebnissen hängen viele wirtschaftliche Entscheidungen und somit viel Geld ab, wodurch sie durchaus gewillt sind, ebenfalls Geld in sorgfältige und gewissenhafte Informanten zu investieren. Dies stellt natürlich eine sehr einfache, bequeme Methode dar, um als junger Mensch Geld zu verdienen, jedoch muss man einerseits eine gewisse Disziplin und Konsequenz an den Tag legen und andererseits wirklich vorsichtig

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KATEGORIE

D O I T Y OU R S E L F

Die Wehrplicht aus Liebe zur Heimat? Derzeit ist sie in aller Munde, die Diskussion über die Abschaffung oder Beibehaltung der „allgemeinen Wehplicht“ in Österreich. Doch wen betrifft die Debatte über ein System, das es seit Beginn der 2. Republik gibt? Wer ist verpflichtet? Die Wehrplicht gilt für alle männlichen Staatsbürger vom 17. Bis zum 50. Lebensjahr. Die sogenannte „Stellung“, das Aufnahmeverfahren, ist je nach Geburtsmonat normalerweise im Laufe der achten Klasse stattfindet. Dabei werden alle jungen Männer von einem Arzt auf „Tauglichkeit“ untersucht. Untauglich kann man nur aus psychischen oder medizinischen Gründen sein. Wer dennoch nicht zum Heer möchte, kann den „Dienst an der Waffe“ aus „Gewissensgründen“ verweigern. Damit wird man aber zu einem Wehrersatzdienst, dem sogenannten „Zivildienst“ verpflichtet. Der bringt aber auch einige Nachteile mit sich, denn dieser dauert neun statt nur sechs Monate und man darf bis 15 Jahre nach der Verweigerung keine genehmigungspflichtige Waffe erwerben oder führen. Die Abstimmung – Wehrplicht oder Berufsheer? Bei der im Jänner angesetzten Volksabstimmung geht es darum, ob man das alte System eines Wehrplichtigenheeres aufrecht erhält oder ein kleines aber gut ausgebildetes Berufsheer als Ersatz einrichtet. Hierbei stellen sich die Fragen wie der Katastrophenschutz in Zukunft geregelt wird und durch wen die zahlreichen Zivildiener in diversen Organisationen ersetzt werden.

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Doch in Zeiten der EU und langanhaltendem Frieden in Zentraleuropa stellt sich immer mehr die Frage wie nötig ein großes Verteidigungsheer ist. Die politischen Meinungen dazu sind jedoch gespalten. So sind ÖVP und FPÖ für die Beibehaltung des alten Systems und die SPÖ (nach einem radikalen Kurswechsel), das BZÖ und die Grünen für das Modell eines Berufsheeres. Doch egal ob Zivil- oder Präsenzdienst, eines ist klar und unabhängig davon wie die Entscheidung der Abstimmung fällt – die Burschen der jetzigen achten, siebten und vielleicht sogar sechsten Klassen werden trotzdem noch zur Stellung müssen. von Paul Hoffmann

Zur Debatte: PRO WEHRPLICHT Das Heer hat bei einem neutralen Staat wie Österreich vor allem die Friedenssicherung als Hauptaufgabe. Dadurch, dass Grundwehrdiener nicht permanent der Militärgehirnwäsche ausgesetzt sind, behalten sie immer noch moralische Grundsätze und sind nicht aufs Befehle ausführen gedrillt. Damit besteht immer noch ein starker moralischer Schutz für die Bevölkerung vor einem Machtmissbrauch. Der Grunddienst ermöglicht es den Menschen an ihre Grenzen zu gehen und im Team optimal arbeiten zu können. Durch die soziale Durchmischung kommen Studenten und Lehrlinge zusammen und lernen so neue Aspekte des Lebens kennen.


RATGEBER

Wenn ein Berufsheer etabliert wird, sind die ersten Voraussetzungen eines NATO- Beitrittes vorhanden. Das und auch der Beitritt bei den EU-Battlegroups (Spezialeinheiten, die zur Ressourcensicherung und Terrorbekämpfung eingesetzt werden) steht konträr zu der Neutralität und damit zur Verfassung

Wenn man die jungen Männer nicht mehr zum Heer oder zum Zivildienst verpflichtend schicken würde, würden die nachfolgenden Generationen diese Erfahrungen verlieren.

Zivildienst

Die Aufgabe eines Heeres ist primär die, das Land zu verteidigen. Dieser Aufgabe kann das jetzige Heer kaum nachkommen. Die Grundwehrdiener werden kaum ausgebildet und wären in einer wirklichen Kriegssituation vollkommen überfordert. Abgesehen davon haben sich die Aufgabenfelder des Heeres verschoben. Die jetzige Situation verlangt ExpertInnen in den Gebieten der Cyberkriminalität und des Terrorismus. Kein Grundwehrdiener könnte in solchen Feldern eingesetzt werdendazu werden Profis benötigt! Die jetzige Hauptaufgabe des Heeres sind die Systemerhaltung (fast alle Grundwehrdiener werden als Köche, Mechaniker, Kopierer oder gar Blumengießer eingesetzt) und der Katastrophenschutz. Doch selbst der wird nicht effektiv ausgeführt. Im Durchschnitt hat jeder Grundwehrdiener genau einen Diensttag beim Katastrophenschutz. Diese Arbeit könnte genauso gut die Feuerwehr übernehmen. Fazit: Das aktuelle Heer ist veraltet und ineffizient.

Der Zivildienst nimmt im Moment eine zentrale Rolle im Gesundheits- und Sozialsystem ein. Ohne die Zivildiener würde es ewig dauern, bis Krankenwagen an der Unfallstelle ankommen, in den Pensionistenheime würden keine Pfleger arbeiten und viele soziale Organisationen würden keine Arbeitsbasis besitzen. Die Zivildiener sind Systemerhalter und für den Sozialstaat essentiell. Erfahrung Ob man zum Heer oder zum Zivildienst geht- eins ist sicher. Man macht eine einzigartige Erfahrung die das weitere Leben stark beeinflussen kann. Wenn man zum Heer geht, lernt man eine Lektion der Solidarität und des Zusammenhalts und man lernt, diszipliniert zu arbeiten. Der Lohn ist meistens der Erste, den man erhält und da man die meiste Zeit auch mit Kost und Logis ausgestattet ist, kann man sich auch Einiges damit leisten. Bei dem Zivildienst wird die soziale Ader der Menschen gestärkt. Sie lernen Lebenssituationen kennen, auf sie im Alltag niemals stoßen würde.

CONTRA WEHRPFLICHT Aufgaben

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POL I T I K

Zivildienst Ist der Zivildienst gerecht? Ein Zivildiener bekommt pro Tag um die 10€das bedeutet also etwa 250€ im Monat. Diese Summe macht ein Viertel des Mindestlohnes (1000€ im Monat) aus. Für eine Vollbeschäftigung ist das eindeutig zu wenig! Durch die Verkleinerung des Heeres würde ein Teil des Budgets frei werden, welchen man in das freiwillige soziale Jahr investieren kann. Dieses wäre nämlich gerecht nach dem Mindestlohn bezahlt. Wenn man Pech hat, wird man im Zivildienst an Stellen eingesetzt, wo man gar nicht hinwill. Wenn man zum Beispiel zum Gedenkdienst möchte, kann man genauso gut im Krankenwagen als Sanitäter landen. Beim freiwilligen sozialen Jahr kann man entscheiden, wo man eingesetzt wird und somit mit viel mehr Elan und Überzeugung seiner Aufgabe nachgehen. von Simon Brezina

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RATGEBER


D O I T Y OU R S E L F

Kettenhalter DIY - Kettenhalter

von Monika Spiranovic

Du brauchst: Eine Rinde oder ein Holzstück Bohrmaschine Holzbohrer (Ø 4,5mm) Griffe nach Wahl mit dazu passenden Schrauben(Abhängig von der Brettstärke!) 2 Bilderhaken

Bohre zuerst für jeden Knauf ein Loch (lass dir dabei am Besten von deinen Eltern helfen).

Stecke dann die Schrauben von der Hinterseite in die Löcher und bringe die Griffe an. Tipp: Noch einzigartiger wird dein Kettenhalter, wenn du die Knöpfe (wie ich) individuell mit z.B. Pailletten, Perlen, Modelliermasse, oder ähnlichem verzierst.

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RÄTSEL

D O I T Y OU R S E L F

Kreuzworträtsel & sudoku

LEICHT

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SCHWER


V E R AN S T AL T UN G E N

Veranstaltungen nov & Dez 16.11. Michael Kiwanuka > Gasometer/Planet.tt in der BA-Halle 17.11. HOT PANTS ROAD CLUB “Still Burning Tour“ > Gasometer/Planet.tt in der BA-Halle

ERISTOFF TRACKS pres. MAINFRAME: ROBS (Body & Soul) & LUD WIGS (Forward) BDAY-BASH and the "No One Here" Record Release Party feat. HIGH MAINTENANCE (Mainframe Rec. - UK) & LYNX (Detail Rec. - UK) ARENA WIEN (Mainframe)

20.11. GOTTHARD > Gasometer/Planet.tt in der BA-Halle 24.11. MIA. > Gasometer/Planet.tt in der BA-Halle 25.11. The Hives > Gasometer/Planet.tt in der BA-Halle 30.11. Stone Sour / Papa Roach > Gasometer/Planet.tt in der BA-Halle 06.12. Amy MacDonald > Gasometer/Planet.tt in der BA-Halle 07.12. Parov Stelar Band > Gasometer/Planet.tt in der BA-Halle

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Hallo Liebe Schülerinnen und Schüler! Schon gesehen? Das kleine Bäumchen im Schulhof? – DAS ist der uns versprochene Kirschenbaum unseres Schuldirektors. Gemeinsam mit unserem Schulwart Wolfgang Panek pflanzte Direktor Mag. Röblreiter diesen im Oktober. „In zwei Jahren können sich die SchülerInnen dann über Kirschen für alle freuen“, meinte der Schulleiter abschließend.

Wir hoffen euch hat diese Ausgabe gefallen und würden uns über Feedback freuen. Auch in der nächsten Ausgabe werden wir uns mit interessanten Themen beschäftigen. Bis dahin wünschen wir euch gutes lesen :) euer “The Brick”-Team

übrigens... ...wir haben auch eine FacebookSeite...

fb.com/drasche.brick Wir danken der AKS Wien für die Druckkostenunterstützung

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des

GRG23VBS

Draschestrasse


2.Ausgabe "The Brick" (2012)