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2. Ausgabe | 1,60 € Auflage: 50.000 Stück

Zeitung für Gesundheit, Beauty, Wellness, Fitness und Pro-Aging Inhalt X Auch

wenn Gelenke schmerzen

keine Angst vor intensivem Muskeltraining...

X Auch im Alter jung bleiben

Je älter man wird, desto mehr muss man für sich und seine Gesundheit tun...

X Essen und Trinken mit Genuss

leichte Mahlzeiten im stilvollen Ambiente, der perfekte Ausgleich zum hektischen Alltag...

X Cholesterin

Maßnahmen gegen erhöhten Cholesterinwert...

X Übergewicht

Rund die Hälfte der Deutschen ist zu schwer....

X Heuschnupfen

und Allergie

Die Pollen fliegen bereits im Januar...

X Neues

Facharztzentrum in Krefeld

Die Alexianer GmbH hat ihr neues FAZ eröffnet...

X Präventions-

und Reha-Kurse

Krankenkassen bezuschussen Kurse mit 75 bis 100 %...

X Selbst

aktive Alte bewegen sich meist zu wenig

weniger als 20% der über 50jährigen treiben Sport...

X die

guten Vorsätze

7 Tipps für eine erfolgreiche Umsetzung...

X Dioxin-Skandal

Bundesinstitut für Risikobewertung gibt Entwarnung...

X Länger

Leben durch Jogging

so verringern Sie das Risiko eines Herzinfakts...

X Mit

voller Kraft in die neue Golfsaison

so verringern Sie das Risiko eines Herzinfakts...

X Heiß-kaltes

Vergnügen

Saunabaden im Winter sorgt für Wohlbefinden...

X Vorbeugung

vor Diabetes

Körperliche Aktivität verbessert Insulinsensitivität...

X Trendsportart

Badminton

so verbessern Sie deutlich Ihre Reaktionsfähigkeit...

X Prost,

Kinder

Coole Drinks für coole Kids, die besten Rezepte...

X großes

Osterspecial

Wieviel Eier sind gesund? / gesund färben mit Naturpigmenten...


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Vorwort Jetzt mal ehrlich. Wer hat in diesen Tagen nicht schon mal folgenden Gedanken gehabt: Endlich mit neuem Schwung und Elan ins neue Jahr. Viele von uns wollten es dieses Mal schaffen, sich zusammenreißen und nicht den Leckereien und unendlichen Kalorien erliegen. Na ja, der Wille war da, aber der Geist war sicher bei so manchen schwach und lecker und schön war’s auch... Wenn uns doch nur die Sünden nicht jeden Morgen im Spiegel, auf der Waage und den ganzen Tag verfolgen würden. Sylvester standen viele Wünsche fürs neue Jahr ganz oben auf der Liste der Dinge, die im neuen Jahr unbedingt passieren müssen. Also wird es Zeit, etwas zu verändern, zu verbessern und einfach den Schalter auf Aktivität umzustellen und zwar: Jetzt!!! Dieses Jahr sollen meine Vorstellungen keine Luftschlösser sein, die auf Sand gebaut sind und in einer Traumwelt vor sich herschlummern. Nur, wie stelle ich die Weichen

in eine aktivere Zukunft, in der ich mein Gewicht reduziere und dann mein Wunschgewicht auch behalte? Dass die Wunderpille für Fettverbrennung nicht existiert, wissen mittlerweile alle. Den Jojo-Effekt nach einer

Hungerdiät können wir auch getrost im Schrank stehen lassen, denn wir wollen es ja nicht noch schlimmer machen! Es wird also Zeit die Logik walten zu lassen und die Empfehlungen und Tipps von Ärzten und Fachleuten ernst zu nehmen:

Auch im Alter jung bleiben Eine angepasste Ernährung und moderate Bewegung kann nur der richtige Weg sein. Hier treten natürlich einige Fragen auf, die erstmal beantwortet werden wollen. Was ist genau mit „angepasster Ernährung“ gemeint? Welchen Sport soll ich ausführen bei dem Überangebot, das ich habe? Wie viel Zeit muss ich investieren um nicht zu viel oder zu wenig zu tun? Was ist am effektivsten für mich und meinen Körper? Damit es am Ende nicht wieder wie in den Vorjahren aussieht und die Ziele in den Urlaub verschoben, vom Schweinehund gefressen oder verdrängt werden ist eines wichtig:

Um auch im Alter möglichst lange jung zu bleiben, ist es ab dem 35. Lebensjahr unerlässlich konsequent, anhaltend und sachkundig zu trainieren. Wie sich mit zunehmendem Alter der Körper in Bezug auf die Fitness verändert, lässt sich ganz einfach zusammenfassen: Je älter man wird, desto mehr muss man für sich und seine Gesundheit tun!

sich dessen Fähigkeiten und schon alltägliche Aktivitäten fallen zunehmend schwer. Das World of Sports bietet, neben Cardio- und Krafttraining, eine bewährte Trainingsmethode an, um dem entgegen zu wirken das Vibrationstraining. Drei Vibrationsplatten stehen zur Verfügung, bei dessen Anwendung die Muskeln durch hohe Schwingungsfrequenzen stimuliert werden..

Die Möglichkeit den Körper zu trainieren lässt keineswegs nach, lediglich die Anpassungsprozesse dauern ein wenig länger. Hört man jedoch auf, den Körper zu fordern, reduzieren

Auf Grund der intensiven Muskelkontraktion (bis zu 3000 Reflexe pro Minute) ist schon ein Training von jeweils 10 Minuten ausreichend um schnelle Trainingserfolge zu erreichen.

Eine gute, bewährte Möglichkeit sich ohne lange und schweisstreibende Workouts gesund und fit zu halten.

Geben Sie sich einen Rück und lassen Sie sich die oben genannten Fragen von Spezialisten beantworten und sich beraten, damit die positive Veränderung einen nachhaltigen Ausdruck bekommt und nicht wieder als Seifenblase platzt. Auf eine unverbindliche Beratung und die Erfüllung Ihrer Wünsche freuen wir uns.

Auch wenn Gelenke schmerzen: keine Angst vor intensivem Muskeltraining! Bei Arthritis, der chronischen rheumatischen Entzündung der Gelenke, hat man bisher Ruhe und sehr vorsichtige Bewegung verordnet. Völlig falsch! Zu diesem Schluss kommt eine neue Untersuchung an über sechzig Rheumapatienten in Holland. Die eine Hälfte dieser Patienten hat die allgemein übliche R heuma- Gym nastik absolviert. Die andere Hälfte hat unter fachlicher Anleitung intensiv an Kraftmaschinen trainiert. Das Ergebnis: nach einem halben Jahr training leiden beide Patientengruppen weniger Schmerzen und fühlen sich besser. Nach

dem intensiven Training nimmt die Krankheit sogar einen leicht günstigeren Verlauf als nach

der Schongymnastik, was statistisch allerdings nicht gesichert ist. Eindeutig ist hingegen

der Zuwachs an Muskelkraft bei der Krafttrainingsgruppe. Kräftige Muskeln verbessern die Beweglichkeit des ganzen Körpers. Das wiederum wirkt positiv auf die Gelenke zurück. Die Befürchtung, intensives Krafttraining könnte die entzündeten Gelenke überlasten, erweist sich nach dieser Untersuchung als unbegründet. Im Gegenteil: Die intensivere Durchblutung scheint sich sogar positiv auszuwirken. Allerdings ist es besonders für Rheumapatienten besonders wichtig, sich beim Training von fachkundigem Personal beraten und überwachen zu lassen.

Essen und Trinken mit Genuss Um einen Ausgleich zu unserem immer schnellen Leben zu finden entscheiden sich immer mehr Menschen für leichte und stilvolle Mahlzeiten. Das üppige 3 Gänge Menü zu später Stunde muss immer häufiger den kulinarischen „Tagesspecials“ weichen. Ob Hauptgang und Dessert zu einem guten Glas Wein oder ein paar

spanische Tapas, die Gastronome sind auf den neuen Lifestyle vorbereitet. Es wird wieder mehr Wert auf stilvolles Ambiente gelegt, um den Gast mit allen Sinnen zu Verwöhnen. Einige Krefelder Lokale sind bereits dazu übergegangen und bieten ihren Gästen leckere Köstlichkeiten auf hohem Niveau. Das La Riva am Rhein

zum Beispiel, begeistert seine Kunden mit tagesaktuellen Antipasti zu ausgewählten italienischen Weinen. Die Philosophie dieses Trends definiert sich dadurch, die einfache Küche feiner zu gestalten. Das Zusammenspiel von Kochkunst und Ambiente lädt ein, sich dem neuen Lifestyle hinzugeben.

Impressum Herausgeber: World of Sports Gahlingspfad 14 47803 Krefeld Tel.: 02151 / 80 18 18 Apotheke am Ponzelar Südwall 2 - 4, 47798 Krefeld Telefon: 02151 / 15 28 17 0 Redaktion: J. Westermann, T. Fuchs Satz und Gestaltung: Praeco Media Moerser Straße 21 47798 Krefeld Tel.: 02151 / 53 56 44 www.praeco-media.com


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Erhöhter Cholesterin und seine Ursachen Erhöhte Cholesterinwerte können erblich bedingt sein - mit unterschiedlicher Ausprägung. Sie können auch als Folge von Erkrankungen z.B. an Leber, Niere oder Schilddrüse auftreten. Hauptursachen sind aber in den meisten Fällen Übergewicht und eine falsche Ernährung, vor allem ein Zuviel an tierischen Fetten. Der größte Teil des Cholesterins, das in unserem Körper vorkommt, entsteht im Stoffwechsel, nur ein geringerer Teil stammt aus der Nahrung. Cholesterin kommt nur in tierischer, aber nicht in pflanzlicher Kost vor. Behandlung: Ernährungsumstellung, mehr Bewegung, Gewichtsabnahme Die schädlichen Auswirkungen erhöhter Cholesterinwerte können durch frühzeitiges Erkennen und Behandeln eingedämmt bzw. verhindert werden. Grundlage einer erfolgreichen Behandlung ist die Einhaltung einer fettarmen, ausgewogenen Ernährung und eine mäßige

Gewichtssenkung. Falls die Ursache in einer Erkrankung zu suchen ist, dann muss natürlich diese Grunderkrankung behandelt werden, z.B. eine Schilddrüsenunterfunktion. Bei

den meisten Betroffenen mit erhöhtem Cholesterinspiegel wird man zunächst eine Lebensstiländerung mit mehr körperlicher Bewegung und einer Ernährungsumstellung anstreben. Bei Übergewicht sollten Sie immer versuchen abzunehmen. Oft genügt bereits eine moderate Gewichtsreduktion von 5 (-10) kg, um die Blutfettwerte zu verbessern und um das Gesundheitsrisiko deutlich zu senken. Werden nach dreimo-

natiger Therapie mit Diät und regelmäßiger Bewegung keine zufrieden stellenden Werte erzielt, dann sollte eine zusätzliche medikamentöse Therapie erwogen werden. Eine Lebensstiländerung (Ernährung plus Bewegung und evtl. Gewichtsabnahme) wirkt sich gerade auf gering bis mäßig erhöhte Cholesterinspiegel positiv aus, sodass meist keine zusätzlichen Medikamente nötig sind. Bei sehr hohen Cholesterinwerten oder bei ohnehin schon schlanken Personen mit ausgeprägter erblicher Veranlagung ist die Lebensstiländerung allein aber meist nicht ausreichend. Auch bei den Hochrisikogruppen wie Menschen mit Diabetes oder Personen nach Herzinfarkt gelingt es meist nicht, allein durch eine Lebensstiländerung die geforderten niedrigen Werte zu erreichen. In diesen Fällen ist dann eine langfristige Einnahme von cholesterinsenkenden Medikamenten unvermeidbar. Zur Senkung des Gesamtrisikos wirkt sich eine Änderung Ihres Lebensstils aber immer positiv aus.

Neues Facharztzentrum eröffnet Die Alexianer GmbH hat ihr neues, elf Millionen teueres, Facharztzentrum (FAZ) auf 4.500 Quadratmeter offiziell eröffnet.

Wilke (Geschäftsführer der Alexianer GmbH) der Rheinischen Post. „Ziel ist es, Doppeluntersu-

Das FAZ, das am Dießemer Bruch neben dem Krankenhaus Maria Hilf gebaut wurde, ist so gut wie fertig. Lediglich der Parkplatzausbau ist noch im vollen Gange, da temperaturbedingt die Baustelle auf „Eis“ gelegt wurde. Acht Praxen mit insgesamt 28 Ärzten decken 22 verschiedene Fachbereiche ab. „Das FAZ ist eine Innovation für Krefeld und gleichzeitig eines der größten Facharztzentren in ganz Deutschland“ sagt Michael

chungen zu vermeiden und kurze Wege zu schaffen.“ Dr. Manfred Hermanns erklärt der rp, wie die Idee des Komplexes vor zwei Jah-

ren entstand: „Viele der alt eingesessenen Krefelder Praxen hatten extremen Modernisierungsbedarf, sowohl an Baumaterial als auch an Untersuchungsgeräten“. In einem losen Facharztverbund haben sich die Ärzte zusammengesetzt und überlegt, was man tun könne. Dabei haben sich Michael Wilke und Dr. Manfred Hermanns kennen gelernt und gemeinsam das Projekt entworfen. Der Vorteil für die einzelnen Praxen wurde schnell klar; im FAZ können viele Ressourcen gemeinsam genutzt werden.

Berichtet die rp-online vom 01.02.2011

Heuschnupfen und Allergie: Die Pollen fliegen bereits im Januar In Deutschland fliegen bereits seit Januar die ersten Pollen durch die Luft. Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) hat an mehreren Messstellen Pollen von Haselnuss und Erle festgestellt. Betroffen sind unter anderem das Rhein-MainGebiet, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Berlin.

Niesreiz kann dann länger andauernde Niesanfälle herbeiführen. Bei Heuschnupfen ist es typisch, dass sich vor allem bei Sonnenschein und Wärme der Zustand im Lauf des Tages verschlechtert und die Nase mehr und mehr verstopft. Linderung tritt erst dann ein, wenn man sich nach Innen begibt. Im

Extremfall hilft eine Dusche, um die Pollen von und aus der Nase zu bekommen. Schwerer Heuschnupfen in der Pollenf lugsaison, kann Sie im Extremfall ganz außer Gefecht setzen. Die Beschwerden sind heftig und können zu Fieber, Kopfschmerzen und allgemeinem Unwohlsein führen.

Rund sechs Millionen Deutsche haben laut PID eine Allergie gegen Baumpollen. 2011 sei ähnlich wie im vergangenen Jahr eine eher starke Birkenpollensaison zu erwarten. Gräser hätten eine normale Saison, während die für Kräuterpollen wie Beifuß und Ambrosia voraussichtlich verlängert sei. Wo spielt sich die Pollenallergie ab? Pollen oder auch Tierhaar und Hausstaubmilben gelangen in erster Linie über die Atemwege, also Nase und Mund in den Körper. In der Nase führen diese Pollen und Staub zu einem „allergischen Schnupfen“. Dieser wird Rhinitis genannt. Dabei kommt es durch die Pollen zu einer Reizung und später auch zu einer Schwellung der Nasenschleimhaut. Die Nase „verstopft“ und „läuft“. Parallel dazu bildet sich um die Nasenspitze ein sich langsam auf bauender Juckreiz. Dieser Juck- und

Jeder zweite Deutsche hat Übergewicht Rund die Hälfte der Deutschen ist zu schwer. Das ist das Ergebnis einer Studie der I+G Gesundheitsforschung in München, die 55.000 Personen zu ihrem Gewicht befragte. Demnach liegen die Bundesländer Mecklenburg-

Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und das Saarland mit über 54 Prozent an der Spitze. Übergewicht ist ein nicht zu unterschätzender gesundheitlicher Risikofaktor. Durch ihn steigt die Wahrscheinlichkeit, an Bluthochdruck, koronaren

Herzkrankheiten oder Diabetes zu erkranken. Wer sein Gewicht dauerhaft reduzieren möchte, sollte neben einer ausgewogenen Ernährung vor allem viel Sport treiben, denn zu wenig Bewegung ist einer der Hauptgründe für Übergewicht.


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Selbst aktive Alte bewegen sich meist zu wenig Zwar sind mehr als 90 % der Männer und Frauen ab dem 50. Lebensjahr an einer gesundheitsbewussten Lebensweise interessiert.

Mindestmaß für eine HerzKreislauf-Prävention gelte. Denn eindeutige Effekte, die im mittleren und höheren Lebensalter die Herzinfarkt-Inzi-

Aber nur weniger als ein Fünftel von ihnen treibt Sport. Und selbst sie tun es meist zu selten, um dadurch protektive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System zu erzielen, meint Prof. Dieter Jeschke aus München.

Das World of Sports - Krefelds größte Anlage Auf einer Fläche von über 12.000 m2 findet man hier (fast) alles, was das Sportlerherz begehrt, u. a.: • einen riesigen Gerätebereich mit professioneller Betreuung durch Dipl.-Sportlehrer • ein Orthopäde und Sportmediziner begleitet Ihr Training • über 30 Kursangebote pro Woche • Tennis, Badminton, Squash • Vibrationstraining & Wellsystem-Massageliegwen • Sauna- / Wellnessbereich

Präventions- und Reha-Kurse Prävention (§20): Mittlerweile ist vielen klar und deutlich geworden, dass vorbeugend für den Körper und für die Gesundheit etwas zu tun besser ist als bereits aufgetretene Beschwerden zu behandeln. Das sehen natürlich auch die Krankenkassen so und bezuschussen zertifizierte Kurse mit 75 bis 100% über den §20!

hier neben Wirbelsäulengymnastik, Herzkreislauf, gesunder Rücken auch Entspannungstechniken, wie Progressive Muskelrelaxation oder Pilates. Diese Kurse stehen auch für Nicht-Mitglieder zur Verfügung und stellen somit den perfekten Einstieg in eine aktivere und gesündere Zukunft dar. Reha-Sport (§44):

Zertifiziert werden aber nur Kurse mit dementsprechenden Kursleitern, wie Sportlehrer und Sportwissenschaftler, Gymnastiklehrer oder Physiotherapeuten. Angeboten werden

Patienten mit einer REHA Verordnung können nach der ambulanten oder stationären Behandlung Ihre Genesung in folgenden Gruppen weiterführen:

• Hüft- und Kniepatienten • Rückenpatienten mit z. B. Bandscheibenvorfällen, Morbus Bechterew, Morbus Scheuermann, Knalspinalstenosen usw. • Osteoporosepatienten Dabei verschreibt der Arzt die Behandlung und diese wird komplett durch die Krankenkasse übernommen! Diese Behandlung kann nur durch hoch qualifiziertes Personal, wie Sportwissenschaftler oder Physiotherapeuten mit der entsprechenden Zusatzsausbildung durchgeführt werden.

Die Möglichkeiten, Erkrankungen durch körperliches Training vorzubeugen, würden von älteren Menschen meist nur marginal genutzt, bemängelte der Sportmediziner bei einem Seminar der Stiftung zur Prävention der A r ter iosklerose in München. Der durchsch nit tliche Energieverbrauch durch regelmäßige sportliche Aktivität betrage bei Menschen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren nur etwa 200 Kilokalorien pro Woche. Dieser Wert liege erheblich unter jenem, der als

denz und die Mortalität an kardiovaskulären Erkrankungen verringern, seien erst ab einem Energieumsatz durch Sport von über 1000 Kilokalorien

pro Woche zu erwarten. Dazu sei regelmäßig mindestens dreimal pro Woche ein einstündiges Training erforderlich. Am besten geeignet seien zwar Ausdauerbelastungen im aeroben Bereich, bestätigte Jeschke. Ein Problem sei dabei allerdings, dass mit zunehmendem Alter die aerobe Leistungsfähigkeit und auch die Muskelmasse abnehme, und dass deshalb eine längere Belastungsdauer erforderlich werde, um optimale Effekte zu erreichen. In diesem Zusammenhang räumte Jeschke ein, dass die sportmedizinischen Erkenntnisse über die Trainierbarkeit älterer Menschen noch lückenhaft seien. Angesichts der vielen Ei n f lussfa k toren aus körperlicher Leistungsfähigkeit und Pathogenese von Krankheiten sei es außerdem auch schwierig, den Stellenwert eines körperlichen Trainings isoliert von anderen Maßnahmen zur Prävention zu ermitteln.


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AMNOG

Gute Vorsätze: Gesundheit & Sport dominieren Gute Vorsätze sind für viele Menschen ein Ritual zu Beginn des neuen Jahres.

Autorin Andrea Lieske, ist bei respondi für den mingle-Trend mitverantwortlich.

Besonders im Fokus stehen hierbei Gesundheit und Sport. Abnehmen, abnehmen, abnehmen - für viele das Neujahrsthema schlechthin. Alles soll besser werden, vor allem Bauch, Beine, Po. - mehr Geld wäre aber auch

Aber wie gelingen die guten Vorsätze wirklich? Millionen Deutsche starten jedes Jahre mit einer Menge guter Vorsätze in das neue Jahr. Doch nach wenigen Tagen ist schon so manches selbst gestecktes

3. Werden Sie konkret! Sagen Sie nicht: Im neuen Jahr werde ich mir mehr Zeit für meine Familie nehmen. Sagen Sie vielmehr: Fortan sind alle Wochenend-Nachmittage für jegliche Büroarbeit tabu und gehören nur mir und meinen Liebsten. 4. Schritt für Schritt! Fangen sie klein an und steigern Sie sich lieber nach und nach. Das ist besser, als schon bei der ersten (zu hohen) Hürde aufgeben zu müssen. Gehen Sie also nicht gleich beim Zehn-Kilometer-Lauf an den Start, nehmen Sie sich vielmehr erst eine oder zwei Sportplatzrunden vor. 5. Belohnen Sie sich! Und nicht erst dann, wenn Sie ihr großes Ziel erreicht haben. Bereits für das Erreichen eines wichtigen Zwischenziels sollten Sie sich etwas Gutes gönnen. Beispiel: Wenn ich es eine Woche ohne Nikotin schaffe, kaufe ich mir die CD, die ich längst schon haben wollte. Oder als Ansporn: Ich kaufe mir erst dann die CD, wenn ich eine Woche rauchfrei bleibe. 6. Machen sie Ihre Ziele publik!

nicht schlecht. Gute Vorsätze gibt es genügend und wie sie am besten gelingen, erfahren Sie weiter unten. Der Dauerbrenner ist dabei das Thema „Gesundheit und Sport“: Jeder Zweite (51%) setzt sich hier neue Ziele. Am Entspanntesten sind dabei die Jugendlichen: Nur jeder Dritte (32%) möchte mehr für sich tun. Die Übervierzigjährigen fühlen sich am häufigsten (61%) in der Pflicht mehr für den eigenen Körper zu tun. Zwischenmenschlich sieht jeder Vierte (25%) Handlungsbedarf und nimmt sich gute Vorsätze im Privaten vor. An dritter Stelle steht das Streben nach Erfolg in „Bildung und Beruf“, das haben immerhin 14% auf ihrem Wunschzettel für das neue Jahr. Weit weniger wichtig ist hingegen Geld: Nur 6% der Deutschen beziehen das Finanzielle in ihre guten Vorsätze mit ein. Abgeschlagen sind auch die Themen „Soziales Engagement“ (1%), Umweltschutz (0%) und „Anderes“ (2%). Einen Unterschied zwischen Männern und Frauen gab es übrigens nicht. Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung ab 14 Jahre; Stichprobe: 1.000 repräsentativ ausgewählte Personen, Erhebungszeitraum: 17.12. bis 28.12.2010 Erhebungsverfahren: OnlineUmfrage, Quotenstichprobe,

Ziel bereits passé - da brennt der Glimmstängel wieder und auch die Anmeldung im Fitnessstudio lässt weiter auf sich warten. Was macht es bloß so schwer, die guten Vorsätze auch wirklich umzusetzen? Mit dieser Frage hat sich der Chemnitzer Professor für Allgemeine Psychologie und Biopsychologie Udo Rudolph eingehend beschäftigt. Er rät: Etwas mehr Geduld, Realismus und ein gutes Belohnungssystem helfen beim Durchhalten. Und er gibt sieben Tipps, wie aus guten Vorsätzen endlich Erfolgsgeschichten werden. 1. Nicht zu viel auf einmal wollen! Viele gute Vorsätze stehen einander eher im Weg. Konzentrieren Sie sich lieber auf eine Sache und verfolgen Sie diese dafür konsequent. Das Rauchen lässt sich eher abgewöhnen, wenn Sie nicht gleichzeitig noch auf Schokolade und Fernsehen verzichten wollen. 2. Bleiben Sie realistisch! Wenn Sie bislang eher ein Sportmuffel waren: Aus Ihnen wird binnen weniger Wochen mit Sicherheit kein Marathonläufer. Nehmen Sie sich vielmehr vor, regelmäßig eine Strecke zu joggen, die Sie nicht überfordert. Das bewahrt Sie vor Frust und verhilft zu Erfolgserlebnissen.

Vielen Menschen fällt die Überwindung leichter, wenn sie sich vor anderen beweisen müssen. Geben Sie also Ihrer Familie oder Freunden bekannt, woran Sie arbeiten wollen, und Sie werden sehen, über welches Durchhaltevermögen Sie plötzlich verfügen. „Ich werde euch schon zeigen, dass ich es kann!“ - mit diesem Gefühl lässt sich so manche schwere Nuss knacken. 7. Durchhalten! Geben Sie nicht gleich beim ersten Rückschlag auf oder weil Sie meinen, Sie kommen nicht schnell genug voran. Sehen Sie eine solche Krise als Chance, um noch einmal in sich hineinzuhören. Was lässt sich besser machen? Wer kann mir helfen? Mit Sicherheit ist nicht das Ziel falsch, aber vielleicht muss der eingeschlagene Weg etwas verändert werden, damit sich der gewünschte Erfolg einstellt.

Gesetzt zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes Ziel des AMNOG ist, die rasant steigenden Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen einzudämmen. Insgesamt sieht das AMNOG Einsparungen für die Gesetzliche Krankenversicherung in Höhe von 2,2 Milliarden Euro vor. Wichtig für den Patienten

ist, dass das AMNOG eine Kostenerstattung im Einzelfall ermöglicht. D.H., hatte die Krankenkasse einen Rabattvertrag mit einem Arzneimittelhersteller abgeschlossen, waren Patienten gezwungen, das rabattierte Arzneimittel zu nehmen. Künftig haben sie jedoch auch die Möglichkeit,

ein anderes als das RabattPräparat ihrer Krankenkasse zu wählen, sofern sie etwaige Mehrkosten dafür selbst tragen. Diesen können gegebenenfalls zu einem Teil von der Krankenkasse erstattet werden.

BfR gibt bei Dioxin Entwarnung Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat nach dem Dioxin-Skandal Entwarnung gegeben. Die in Eiern und Schweinef leisch festgestellte erhöhte Konzentration des Umweltgiftes sei höchstwahrscheinlich ungefährlich gewesen, wie die Wissenschaftler auf der Grünen Woche mitteilten. „Aus meiner Sicht: Keine Sorgen machen, sondern bunt und lecker weiteressen“, empfahl Institutspräsident Professor Dr. Andreas Hensel den Verbrauchern.

ten Dioxinbelastung gegessen habe. Die Konzentration des Umweltgiftes im Körperfett erhöhe sich dadurch zwar, bleibe aber weit unterhalb des kritischen Werts. Die teils erregte Debatte über den Dioxinskandal beruht aus Sicht Hensels auf einem Missverständnis. Denn die Werte für

Dioxin sei in allen Lebensmitteln enthalten. Die Auswertung Hunderter Ei- und Schweinef leischproben im Zuge des Skandals um dioxinverseuchtes Futtermittel habe ergeben, dass nur in wenigen Fällen die gesetzlichen Höchstgrenzen überschritten wurden. Bei Milchprodukten und Gef lügelf leisch seien keine Überschreitungen festgestellt worden.

Dioxin-Höchstgehalte seien keine toxikologischen Grenzwerte. Bei Dioxinen entscheide nicht so sehr die tägliche Dosis über die gesundheitlichen Auswirkungen als viel mehr die im Laufe des Lebens angesammelte Menge.

Auch bei der gemessenen Überschreitung der Grenzwerte liege keine Gesundheitsgefahr vor, sagte Hensel. Das gelte selbst, wenn jemand ein Jahr lang täglich zwei Eier mit der höchsten festgestell-

Jeder Mensch nehme täglich Spuren von Dioxinen auf. Es sei dabei wichtig, dass die Konzentration von Dioxinen im Körper nicht ein gesundheitlich kritischen Wert erreiche. Die Berliner Fachleute

hatten 300 Analyseergebnisse von Eiern und Schweinef leisch sowie 200 von Futtermittelproben ausgewertet. Die Werte wurden anhand der Essgewohnheiten der Deutschen laut Nationaler Verzehrstudie hochgerechnet und so die möglichen Folgen für den Einzelnen ermittelt. Bei Stoffen wie den Dioxinen ist nicht die täglich zugeführte Dosis, sondern die im Körper befindliche Menge, also die Körperlast, entscheidend für Auswirkungen auf die Gesundheit. Dioxine reichern sich im Körper an, und jeder Mensch nimmt aufgrund der bestehenden Hinterg r u ndbelastung täglich Spuren von Dioxinen über verschiedene Lebensmittel auf. Es ist folglich dafür zu sorgen, dass auch im Alter eine gesundheitlich kritische Körperlast nicht erreicht wird. Die Aufnahme von Dioxinen über die Nahrung muss deshalb so weit wie möglich minimiert werden. Aus diesem Grund sind Überschreitungen der gesetzlichen Höchstgehalte in Lebens- und Futtermitteln nach Ansicht des Bf R nicht hinnehmbar.


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Länger Leben durch Jogging Joggen kann das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, auf weniger als die Hälfte senken.

waren es etwa gleich viele. aber nur gerade die Hälfte von ihnen hatte schon bei der ers-

Voraussetzung ist allerdings, dass man regelmäßig joggt, und zwar jahrelang. Der in den Medien oft hochgespielte Herztod beim Joggen ist dagegen eine seltene, sehr untypische Ausnahme.

Die Autoren der Studie halten beide Antworten für plausibel. Dass aber Bewegung an sich die Gesundheit fördert, gilt als sicher.

Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung an über viertausend Dänen zwischen zwanzig und neunundsiebzig Jahren. Auf die Frage, ob sie regelmässig joggen, antworteten in den siebziger Jahren zweihundert mit Ja. Fünf Jahre später

später noch ein über doppelt so großer Anteil als in der großen Masse der Bewegungsmuffel. Hier stellt sich die Frage: Leben Jogger länger, weil sie joggen oder sie im Allgemeinen auch gesünder essen und weniger rauchen?

ten Befragung gejoggt. Von diesen aktiven Dauerjoggern lebte weitere fünfzehn Jahre

Leichte Bewegung ist immerhin besser als gar keine. Doch gesünder ist mäßiges bis intensives Training, und das vor allem regelmäßig.

Mit voller Kraft in die neue Golfsaison Lange vertrat man die Ansicht, dass Krafttraining den Golfschwung eher behindert und dadurch für den Golfspieler sogar „schädlich“ sei.

Muskelgruppen eine maximale Kraft und Koordinationsleistung – machen ungefähr 40% des Spiels aus. Die notwendige Energie für konstante Schwün-

Heute ist man genau vom Gegenteil überzeugt und weiß, dass sich beim Golfspiel alles um die Wirbelsäule und deren Muskulatur dreht. Der Rücken ist die ve rlet z u ngsa nfälligste Körperpartie des Golfers. Deshalb ist es unabdingbar, die stabilisierende, tiefe und oberflächige Rückenmuskulatur zu kräftigen. Der Golfschwung erfordert einerseits Stabilität und andererseits Beweglichkeit, die nur eine ausgewogene Rumpf-, Bein- und Armmuskulatur bieten können. Deshalb müssen alle großen Muskelgruppen des Körpers trainiert werden. Weite Schläge – für viele

ge kann nur bei Schmerzfreiheit der gesamten Wirbelsäulenregion inklusive peripherer Gelenke mobilisiert werden. Ein starkes Muskelkorsett beeinflusst nicht nur die Technik, sondern wirkt sich auch auf die wichtige mentale Seite des Spielers aus. Ein kraftvol-

ler Körper verhilft zu mehr Selbstvertrauen – eine Grundvoraussetzung für das Erreichen guter Spielresultate. Wer sich seine Golf-Fitness durch ein ausgewogenes golfspezifisches Training auf baut, schafft sich dadurch nicht nur Vorraussetz u ngen um Fortschritte im Golfsport optimal erzielen zu können, sondern senkt vor allen Dingen das Risiko für mögliche Sportverletzungen. Ein zweimal wöchentliches Golf-Muskel Training von ca. 20 Minuten reicht aus, um die persönlichen Trainingsziele zu erreichen. Das effektivste und sicherste Training gestaltet man mit einem speziell ausgebildeten GolfPhysiotherapeuten unter Berücksichtigung der neuesten sportmedizinischen und biomechanischen Kenntnisse.

Heiß-kaltes Vergnügen - Saunabaden im Winter Eine stabile Gesundheit und persönliches Wohlbefi nden stehen auf der Wunschliste vieler Menschen ganz oben. Wöchentliches Saunabaden beugt Erkältungskrankheiten vor, stärkt das Immunsystem und sorgt für körperliche Erholung und psychische Entspannung. Besonders im Winterhalbjahr bekommt das heiß-kalte Badevergnügen durch die größeren Temperaturunterschiede einen besonderen Reiz. Saunabaden ist gesund und macht Freude. Durch das regelmäßige Heißluftbad wird die allgemeine Abwehrlage des Körpers gestärkt, aber auch die wichtige Durchblutung der Finger, Zehen, Ohren und Nase. Krankheitserreger werden durch verstärkte Durchblutung der Atemwege in Nasen-Rachen rau m wirksamer bekämpft. Auch eine Stabilisierung des vegetativen Nervensystems ist zu beobachten. Biochemisch kann zudem eine verbesserte Abwehr der so genannten freien Radikalen nachgewiesen werden. Dabei handelt es sich um aggressive Sauerstoffmoleküle, die Zell membranen schädigen können. Der abhärtende Effekt der Sauna

beruht auf verschiedenen Faktoren und setzt „Auffrischung“ voraus, so dass bei regelmäßigem Saunabaden eine merkbare Stabilisierung der Gesundheit schon nach etwa einem Vierteljahr eintritt. Darüber hinaus weisen Saunagänger eine größere Widerstandskraft gegenüber einer ganzen Reihe von Zivilisationskrankheiten etwa im HerzKreislauf bereich auf. Die Sauna ist ein Wechselbad: Durch die Abkühlung zunächst an der frischen Luft und dann im kalten Wasser werden die erwärmten Schleimhäute der Atemwege gekühlt und die zuvor in der Saunawärme weit gestellten Blutgefäße wieder verengt. Wer regelmäßig in die Sauna geht, wird bestätigen,

dass virusbedingte Erkältungsinfekte und andere Wehwehchen bei ihm kaum vorkommen. Wer trotzdem einmal Schnupfen, Heiserkeit, Hals- und Gliederschmerzen sowie Fieber bekommt, überwindet als Saunagänger diese Symptome nachweislich schneller. Bei akuten fiebrigen Infekt ist die Sauna allerdings tabu. Nicht nur regelmäßiges Saunabaden ist ein wirksames Mittel für die eigene Gesundheit - hinzukommen muss das Bemühen um einen gesunden „Lifestyle“: vitaminreiche Vollwertkost, leichter Ausdauersport an der frischen Luft, ausreichend Schlaf, viel Flüssigkeitszufuhr und vor allem eine positive Lebenseinstellung.

Körperliche Aktivität verbessert Insulinsensitivität Schon mit leichten Spaziergängen lässt sich dem Diabetes vorbeugen. Dies ist der Schluss aus einer amerikanischen Studie, die 1467 Patienten beiderlei Geschlechts im Alter zwischen 40 und 69 Jahren einschloss. Die Glukosetoleranz der Studienteilnehmer rangierte dabei von normal bis hin zu leichtem Typ-II-Diabetes. Wie die Studienautoren in „The Journal

of American Medical Association“ (4.3.1998) schrieben, fanden sich sowohl bei hoher wie auch bei leichter körperlicher Aktivität eine deutlich verbesserte Insulinsensitivität und damit ein geringeres Risiko für die Entwicklung des Typ-II-Diabetes und Herzerkrankungen. Leider ist die sitzende Lebensweise unter den US-Amerikanern noch sehr verbreitet: Etwa 22 bis 30 % aller Erwachsenen wollen kei-

nerlei körperliche Freizeitaktivität entwickeln. Dennoch ist unter den Diabetes-Risikogruppen, wie zum Beispiel den Übergewichtigen und Älteren, gelegentliches Spazierengehen mit 28 bis 45 % noch relativ verbreitet. Gerade innerhalb dieser Risikogruppen müsste man die Bedeutung von wenigstens 30 Minuten mäßiger Bewegung pro Tag propagieren.


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Prost, Kinder

Badminton - ein schneller Trendsport für jedermann Fußballprofis und Formel-1Rennfahrer spielen begeistert “nebenbei” Badminton, um ihre körperliche und geistige Reaktionsfähigkeit zu verbessern. Das klingt irgendwie nach Extremsport. Muss es aber nicht sein! Badminton macht auch sportentwöhnten Einsteigern von der 1. Minute an Spaß, weil man sofort Erfolgserlebnisse hat und von Anfang an dynamisch spielen kann. Entwickelt hat sich die Sportart aus dem Federball, das wir ja fast alle in unserer Kindheit schon einmal im Garten gespielt haben. Aber es gibt Unterschiede: Während man beim Federball versucht den Ball ohne festes Regelwerk möglichst oft hin und her zu spielen, versucht man beim Badminton genau das Gegenteil: den Gegner mit seinen Schlägen in Schwierigkeiten zu bringen und den Ballwechsel schnellstmöglich zu seinen Gunsten zu beenden. Im Gegensatz zum Federball, das ohne festes Regelwerk gespielt wird, hat Badminton klare Regeln. Seit 1992 ist Badminton sogar eine olympische Disziplin. Badminton wird in Hallen auf einer ca. 35 qm großen Spielfläche (Einzel) über ein 1,55 Meter hohes Netz gespielt. Unabhängig vom individuellen Leistungsniveau macht das Spiel Spaß und gute Laune, weil es rasant, finten- und abwechslungsreich ist. Und quasi nebenbei fördert es Kondition, Schnelligkeit, Geschick und Reaktionsvermögen. In Deutsch-

land gibt es inzwischen rund 4,5 Millionen Spieler und 500 Anlagen. Weltweit ist Badminton sogar die zweitmeist ausgeübte Sportart nach Fußball. 10 Gründe, warum auch Du Badminton spielen solltest: Badminton ist nach Laufen die wirkungsvollste Trainingsform für das Herzkreislaufsystem. Schon zweimal pro Woche eine halbe Stunde bis eine volle Stunde reichen aus, um das Fitnessniveau um einiges zu steigern. Badminton kann man

fast überall spielen. Viele Städte haben ein Badminton-Center. Badminton ist preisgünstig. Wenn Du in einem Center ein Doppel spielst, kostet die Stunde (je nach Uhrzeit) nur ca. 2,50 Euro pro Spieler. Sportschuhe haben die meisten und einen Schläger kann man auch preisgünstig erwerben. Für den Anfang kann man sich im Badmintoncenter auch einen Schläger leihen. Badminton als Verbrennungsmotor. Man ist dauernd in Bewegung und der Körper verbrennt viele Kalorien, fast ohne dass man es merkt.

Abnehmen und noch Spaß dabei haben – wo gibt es das sonst? Badminton heißt auch, dass Du das Spieltempo selbst bestimmen kannst und keine Angst vor Überlastung haben musst. Man spielt zu zweit oder zu viert, mit Freund oder Freundin, miteinander oder gegeneinander. Badminton ist eine kommunikative Sportart. Nette Leute kennen lernen - bei Hobbyturnieren, Ligaspielen, Wettkämpfen und Turnieren. Badminton ist eine der wenigen Sportarten, bei denen die Mannschaft aus Männern und Frauen besteht. Badminton ist anspruchsvoll und einfach zugleich. Schon bei Anfängern kommen Ballwechsel zustande - aber bis zum Badminton auf hohem Niveau ist es ein weiter Weg. Aber es macht auf jedem Niveau Spaß. Badminton spielen kann man in jedem Alter – von 7 bis 70 und sogar gemeinsam! Das gibt es in kaum einer anderen Sportart. Fit werden durch Badminton ist der Trend – denn Badminton trainiert Körper und Geist. Tennis und Squash sind in vielen Bereichen rückläufig – aber Badminton boomt. Selbst das Zuschauen macht Spaß. Fans gibt es überall und man ist in guter Gesellschaft. Die olympische Sportart voller Athletik zieht immer mehr Menschen in Ihren Bann und wer schon mal ein Top-Turnier, vielleicht sogar in Asien, als Zuschauer erlebt hat, wird von dieser Sportart nicht mehr loskommen.

Sonne aus der Dose Selbstbräuner sind für die Haut unbedenklich – aber nicht jeder wird damit braun. Der Wirkstoff DHA, ein Zucker, der mit der oberen Hautschicht reagiert und sie färbt, lässt 10 bis 15 Prozent der Anwender blass. Wer trotzdem nachhelfen

will: „Glam Bronze Make-upSpray für die Beine“ verleiht Sommerbräune und färbt nicht ab. Hält bis zur nächsten Dusche (ca. 17 Euro von L`oréal). Was Sie beachten sollten: • Lotion / Spray gut einziehen lassen – sonst gibt es Flecken

• Künstliche Bräune schützt nicht vor UV-Strahlen • Oft verblasst die Farbe schon nach einem Tag. Je häufiger man das Produkt anwendet, desto länger hält der Effekt.

Für die lieben Kleinen: coole Getränke für eine besondere Zeit Ingwerlimonade

Zehn Minuten ziehen lassen. Eventuell mit Honig abschmecken. Durch ein Sieb geben und ein paar Minzezweige dazugeben.

ten erwärmen (nicht kochen!). Gewürze herausnehmen und mit Honig abschmecken. Apfelzauber Für 4- 6 Gläser

Für 4 - 6 Gläser: Kinderpunsch 140g frischer Ingwer, 4 EL brauner Zucker, 2 - 3 unbehandelte Zitronen, 1 l Mineralwasser mit Kohlensäure, frische Minze, Honig zum Abschmecken. Ingwer schälen und grob reiben, in eine Schüssel geben und mit Zucker bestreuen. Zitronen mit einem Gemüseschäler spiralig schälen, die Schalen in die Schüssel geben. Kurz mit einem Mörser andrücken, damit sich die Aromen vermischen. Zitronen auspressen und den Saft untermischen. Mit Mineralwasser aufgießen.

Für 4 Portionen: 6 Beutel Früchtetee, 4 unbehandelte Zitronen, 3 unbehandelte Orangen, 1 l Apfelsaft, 16 Nelken, 4 Stangen Zimt. Honig zum Abschmecken. Die Teebeutel mit 2 l Wasser auf kochen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Die Zitronen und zwei Orangen auspressen. Apfel-, Orangen- und Zitronensaft, Nelken sowie Zimtstangen dazugeben. Die übrige Orange in Scheiben schneiden und die Scheiben mit der Flüssigkeit für weitere zehn Minu-

1 unbehandelte Orange, 6 Zuckerwürfel, 1 l klarer Apfelsaft, 1 EL Honig, 1 Zimtstange, 2 Gewürznelken, 1 großer Apfel, 1 EL Zitronensaft Die Orangenschale mit den Zuckerwürfeln abreiben. Die Orange auspressen. Apfelsaft in einem Topf erhitzen. Zuckerwürfel, Orangensaft, Honig, Zimtstange und Nelken zugeben. Apfel waschen, schälen, entkernen. Fruchtfleisch etwa ½ cm groß würfeln und in den Punsch geben. Kurz ziehen lassen, mit Zitronensaft abschmecken.

Zuckersüße Geschenkideen Seit nunmehr über 18 Jahren betreibt die gebürtige Brasilianerin Liliane Bliß den schon seit 1986 bestehenden Candy & Company Shop in der Galeria Kauf hof in Krefeld. Nun hat sich die Gelegenheit zu einem Ortswechsel ergeben, um keine 100 m vom jetzigen Standort ein neues Ladenlokal anzumieten. Für die Kunden bedeutet dies ab März: Gewohnte Quali-

tät und Kreativität im neuen Ambiente. Wann immer man ein ausgefallenes Geschenk sucht, sei es nun ein „süßes“ Krokodilmaul, mehrstöckige Schlemmertorten eine gut verschlossene Konservendose mit Süßigkeiten oder nur eine Tüte mit selbst zusammengestellten Süßigkeiten aus einer Auswahl von mehr als 100 Sorten - bei Candy & Company lassen sich große und

kleine süße Träume erfüllen. „Wir sind sehr gespannt auf das neue Ladenlokal und hoffen, unseren Kunden geht es genauso. Die Reaktionen sind bisher durchweg positiv und die Nähe zu unserem bisherigen Standort wird die Umstellung wohl erleichtern. Wir freuen uns sehr, unsere lieb gewonnenen Stammgäste sowie neue Kunden dort begrüßen zu können!“


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Frohe Ostern - Und was ist mit dem Cholesterin? Wer freut sich an Ostern nicht auf ein leckeres Ei, noch dazu, wenn es einladend bunt gefärbt ist. Aber ist die Lebensmittelfarbe auf der Eierschale auch wirklich unbedenklich? Häufig genug ist das Ei auch unter der Schale leicht gefärbt, da die Farbe durch kleine Risse in das Ei eindringen kann und dann mitgegessen wird. Bunt gefärbte Eier aus dem Supermarkt sind mit Lebensmittelfarbe behandelt worden. Normalerweise wird dies auch gekennzeichnet. Diese Farben gelten an sich als gesundheitlich unbedenklich. Aber nicht jeder Mensch verträgt alle erlaubten Farbstoffe. Oftmals werden künstliche Substanzen zum Färben der Eier eingesetzt, die bei empfindlichen Menschen allergieähnliche Reaktionen (Pseudoallergien) auslösen können. Tatsache ist, dass man bei bestimmten Farben vorsichtig sein muss. Gerade die häufig verwendeten Azofarbstoffe sind

für Allergiker bedenklich und können Hautrötungen, Juckreiz oder im schlimmsten Fall auch einen Neurodermitisschub bzw. Asthmaanfall auslösen! Folgende Farbstoffe gelten als möglicherweise gesundheitlich bedenklich: • E 122 für rote Eier • E 151 (Brillantschwarz) für blaue Eier • E 102 (Tartrazin) für gelbe Eier • E 104 Chinolingelb • Zwei Farben gelten als unbedenklich: • E 140 (Chlorophyllin) für grüne Eier • E 160b (Bixin, Norbixin) für orangefarbene Eier. Gesunde Alternativen aus Großmutters Küche Ein Blick in Großmutters Trickkiste hilft wieder einmal weiter: Die Alternative nämlich sind Farbstoffe aus Naturpigmenten, die zwar nicht ganz so leuchtend, dafür aber garantiert un-

giftig sind. Am bekanntesten sind Zwiebelschalen, Rote Beete Saft, Holunderbeerensaft und Efeublättersaft. Allerdings gilt auch hier für Allergiker eine gewisse Vorsicht, wenn sie ohnehin auf bestimmte Pflanzen reagieren. Folgende Farbtöne bietet Mutter Natur: • Kamille, Kümmel oder Safran färben Eier gelb • Rotkohl und Rote Beete machen Eier rot • Holundersaft verleiht ihnen einen bläulichen Farbton • Schwarzer Tee färbt weiße Eier braun, Rooibos-Tee dunkelgelb bis orange • Preiselbeeren bringen rosa auf die Schale • Spinat und Brennnesseln erzielen Grüntöne • Blaubeersaft gibt ihnen einen violetten Anstrich • Zwiebelschalen schattieren die Eier gelbbraun

Hochsaison für Pollenallergiker Birkenpollen zählen zu den Hauptauslösern von Heuschnupfen und Asthma. Alle zwei Jahre ist laut Experten mit einem stark erhöhten Birkenpollenflug zu rechnen. Deutschlandweit beginnt damit für mehr als 12 Millionen Heuschnupfen-Geplagte die Leidenszeit mit Fließschnupfen, geröteten Augen, starkem Juckreiz, angeschwollenen Schleimhäuten, häufigem Niesen und Atemnot. Rund 300 von ihnen verhilft Dr. Frank Hessler, Oberarzt an der Klinik für Dermatologie am HELIOS Klinikum Krefeld jährlich zu einem unbeschwerten Start in die blühende Jahreszeit - durch vorbeugende Maßnahmen und eine gründliche Abklärung der Auslöser. Denn: „Heuschnupfen sollten Betroffene nicht auf die leichte Schulter nehmen“, so der Allergologe. Pollenallergiker, die länger als ein paar Tage unter Heuschnupfensymptomen und Atemwegsbeschwerden leiden, sollten sich besonders vorsehen. Denn unbehandelt kann eine Pollenallergie neben Augen und Nase auch die tieferen Atemwege in Mitleidenschaft ziehen und in

chronisches Asthma bronchiale übergehen. Experten sprechen von einem „Etagenwechsel“. „Durch eine frühzeitige Gewöhnung des Immunsystems an die krankheitsauslösende AllergieSubstanz erreichen wir bei gut 80 Prozent unserer Patienten eine Beschwerdefreiheit oder zumindest eine deutliche Linderung der lästigen Symptome“, so Dr. Frank Hessler, der in Kürze mit einem explosionsartigen Anstieg der Pollenkonzentration rechnet. Eine ursächliche Behandlung der übersteigerten Reaktion des Immunsystems ist die Hyposensibilisierung. Im Rahmen der Therapie wird der Organismus schrittweise an die allergieauslösenden Pollen gewöhnt und lernt sie zu tolerieren. „Eine solche Immuntherapie muss über mindestens drei Jahre durchgeführt werden, wobei heute auch Kurzbehandlungen zur Verfügung stehen, die nur wenige Spritzen pro Jahr erforderlich machen“, so Dr. Hessler. Üblicherweise erhalten Betroffene während der Winterzeit vier Injektionen in wöchentlichen Abständen. Diese schützen Allergiker auch vor

der Neuentstehung anderer, sogenannter Kreuzallergien sowie dem gefürchteten Etagenwechsel als Folgeerkrankung. Pollenallergikern, die es versäumt haben, sich rechtzeitig immunisieren zu lassen, geben moderne Antiallergika Hoffnung auf schnelle Hilfe: „Die neuere Generation der Antihistaminika ist gut verträglich und praktisch nebenwirkungsfrei. Betroffene sollten allerdings rechtzeitig mit der Einnahme beginnen und nicht erst warten, bis das Vollbild der Symptome schon vorhanden ist“, so der Krefelder Allergologe: „Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Klimaerwärmung bei vielen Pflanzen zu einer deutlich früheren, pollenreicheren und um etwa 14 Tage verlängerten Blühphase geführt hat.“ Die Dermatologische Klinik am HELIOS Klinikum Krefeld weist seit vielen Jahren einen anerkannten „Schwerpunkt Allergologie“ aus. Unter der Leitung von Chefarzt PD Dr. Chalid Assaf versorgt die Abteilung jährlich etwa 200 stationäre und rund 500 ambulante Allergie-Patienten. Ein Großteil davon sind Pollenallergiker.

Frohe Ostern - Und was ist mit dem Cholesterin? Cholesterin ist ein Fettteilchen, das unser Körper für viele Aufgaben benötigt: z.B. als Ausgangsprodukt für die Herstellung von Gallensäuren, Vitamin D, Kortison, weiblichen und männlichen Geschlechtshormonen. Ein gewisses Quantum an Cholesterin ist für den Organismus notwendig, Cholesterin im Übermaß ist allerdings gefährlich. Erhöhte Cholesterinspiegel sind ein Risikofaktor für Herz- und Gefäßerkrankungen. Denn je mehr dieser Fettteilchen im Blut schwimmen, desto leichter lagern sie sich in den Wänden der Blutgefäße ab und fördern somit die Entstehung einer Atherosklerose. Dadurch kann es zu Gefäßeinengungen, Durchblutungsstörungen und schließlich zu Herzinfarkt und Schlaganfall kommen.

tiges Grundnahrungsmittel dar. Dass das Eiweiß etwas Besonderes ist, merkt man schon an der davon abgeleiteten Bezeichnung eines unserer drei Hauptnährstoffe: Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate. Hühnerei-Eiweiß kann der Körper besonders gut zum Aufbau von eigenen Proteinen nutzen. Von allen Nahrungsmitteln hat es die höchste biologische Wertigkeit, nämlich 100%. Das bedeutet, dass aus 100g Hühnereiweiß 100g körpereigenes Protein gebildet werden können. Das Ei enthält neben ca. 7g Eiweiß auch 6g Fett und Spuren von Kohlenhydraten, außerdem alle Mineralstoffe und Vitamine mit Ausnahme von Vitamin C. Das wichtigste Vitamin im Hühnerei ist das Vitamin A (Retinol) und seine Vorstufe, das Pro-Vitamin A (Carotin). Bei-

de sorgen für die Elastizität des Auges, bewirken eine gute HellDunkel-Anpassung der Iris und ein besseres Nachtsehen. Wie viel Eier sind gesund? Generell gilt, dass aufgrund des hohen Fettgehaltes nicht mehr als zwei bis drei Eier in der Woche gegessen werden sollten. Kinder bis zum 1. Geburtstag sollten wegen der Allergiegefahr gar keine Eier essen, bis zum 2. Geburtstag 1 Ei pro Woche, bis zum neunten Geburtstag 1–2, danach 2–3 Eier pro Woche. Nicht vergessen: Auch Backwaren oder andere eihaltige Speisen zählen mit – die Menge ist also schnell erreicht. Zu Ostern dürfen Sie und Ihr Kind auch mal 1, 2 Eier mehr essen als üblich.

Der Cholesteringehalt in einem Ei der Gewichtsklasse M beträgt etwa 200–220 mg. Nur das Eigelb enthält Cholesterin, übrigens eine biologisch unentbehrliche Substanz im menschlichen Körper. Der Organismus bildet selbst ständig große Mengen Cholesterin und ist eigentlich nicht auf die Zufuhr durch die Nahrung angewiesen. Bei gesunden Menschen reguliert sich der Blutcholesterinspiegel selbst, d. h. wenn Cholesterin mit der Nahrung aufgenommen wird, produziert der Körper entsprechend weniger. Bei Personen mit Diabetes oder einer Störung im Fettstoffwechsel funktioniert die Regelung des Cholesterinspiegels nicht richtig. Ein Grundnahrungsmittel Nicht nur wegen ihrer Symbolkraft an Ostern sind Eier so beliebt. Sie stellen auch ein wich-

Angina Pectoris: Wenn es eng wird ums Herz 23. März 2011 18.00 – 19.30 Uhr Cafeteria der HELIOS Klinik Hüls

Schweißausbrüche, Magenschmerzen, Rücken- oder Brustschmerzen treten häufig in Verbindung mit körperlicher Anstrengung oder seelischer Belastung, wie Stress am Arbeitsplatz oder familiären Sorgen auf. Nicht weniger selten stecken jedoch ernstzunehmende Erkrankungen des Herzens dahinter, etwa eine Angina Pectoris (Herzenge) – eine vorübergehende Minderversorgung des Herzmuskels

mit Sauerstoff und zugleich Hauptsymptom der koronaren Herzerkrankung. Durch Ablagerungen von Fetten, Bindegewebe, Blutzellen und Kalk kommt es zu Engestellen in den Herzkranzgefäßen, das Herz wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Übergewicht, Diabetes, sowie hohe Blutfette und hoher Blutdruck begünstigen die Engstellen, die lebensbedrohlich werden können. Nicht rechtzeitig erkannt, kann eine Angina Pectoris sogar zum Herzinfarkt führen. Dr. med. Klaus Dominick, Leitender

Brustkrebs Informationstag Mit Mut und Optimismus den Krebs besiegen

Arzt der Abteilung für Kardiologie informiert in seinem Vortrag über die wichtigsten Symptome der „Herzenge“, ernstzunehmende Folgen sowie die Möglichkeiten modernster Diagnostik. Er gibt wertvolle Tipps zur Prävention, klärt über lebensrettende Maßnahmen im Falle akuter Brustschmerzen auf und erläutert aktuelle Therapiekonzepte sowie wichtige Hinweise zur Nachsorge. Interessierte erhalten außerdem einen Einblick in die Intensivstation und die Möglichkeit eines Mini-Gesundheits-Checks.

Sonntag, 27. März 2011 10-14 Uhr Studiengebäude am HELIOS Klinikum Krefeld

Wir möchten Ihnen einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Brustkrebsmedizin geben – unterstützt von vielen erfahrenen Experten, die Sie im Rahmen ihrer Vorträge zum Mammographiescreening und den neuesten Behandlungsmöglichkeiten informieren. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte, Patientinnen und Angehörige. Sie informiert, sensibilisiert und veranschaulicht – vor allem aber möchte sie eine Plattform für Ihre Fragen und den persönlichen Austausch mit unseren Experten schaffen. Über Ihr Interesse freuen wir uns. Das Team des Brustzentrums am HELIOS Klinikum Krefeld

Parallel erwartet/n Sie unter anderem: Eine informative Posterausstellung in unserem Besucher-Café Eine Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust Unsere Experten, die für Rückfragen und individuelle Gespräche gerne zur Verfügung stehen

Lutherplatz 40 · 47805 Krefeld Telefon (0 21 51) 32-16 68 anna.heuer@helios-kliniken.de www.helios-kliniken.de/krefeld

Krefelder Zeitung für Wellness, Lifestyle & Gesundheit  

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