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NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

Westfälisches Koch-Event im Kultur-Zentrum

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ielen der 60 Köche rannen am Fronleichnamstag die Tränen – doch nicht aus Traurigkeit, nein, die vielen Zwiebeln, die per Hand gehäutet und zerkleinert werden mussten, waren Schuld. Schwerte kochte. Die Rohrmeisterei und Stadtwerke hatten zu einem Kochkursus in das Kulturzentrum eingeladen. Auf der Speisekarte stand die Westfälische Kotelett-Pfanne. An sechs Kochstellen wurde von den jeweils zehnköpfigen Teams unter der Aufsicht von Rohrmeisterei-Vorstand und Hobby-Koch Michael Schade

Kartoffeln und Zwiebeln geschnippelt, Schweine- und Lammkoteletts sowie Sellerieschnitzel mit Fingerspitzengefühl und dem guten Schwerter Senf gewürzt und in den Riesenpfannen gebraten.

Es wurde geschnippelt, gewürzt, gebraten. Schließlich warteten 400 hungrige Gäste auf das leckere Essen. Hochkonzentriert und mit Spaß waren die Kochkursus-Teilnehmer bei der Sache.

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Wir in Schwerte 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

02.07.13 02:32

Um 14 Uhr ging es in der zur Großküche umgestalteten Halle 2 der Rohrmeisterei los. Kochteams der Schwerter Tafel und der Stadtwerke Schwerte, um Chef Michael Grüll, wurden wie die rund 40 Einzel-Hobbyköche mit Schürzen, riesigen Kochmützen und Gummihandschuhen ausstaffiert und machten sich flugs an die Arbeit. Die Stimmung in der „Großküche“ war blendend, und das nicht nur, weil eine Brauerei Freibier gespendet hatte. Während das deftige Gericht seine köstlichen Aromen verbreitete, liefen in der Halle 3 die Vorbereitungen zur Speisung und Unterhaltung der 400 Gäste, die ab 16 Uhr um Einlass begehrten. Friedhelm Kuhlmann, Uwe Bittner und Uwe Fuhrmann verbreiteten gute Laune mit ihrem Moritatentrio, musikalische Kostproben aus der T.a.F.-Inszenierung „Mutter Courage“, die extra zu diesem Anlass gegründete Band Hot Cookies, mit Theo Spanke, Daniel Schlep und Stefan Bauer und Kabarettstückchen mit Sina Weber unterhielten die Gäste während des Verzehrs prächtig. Obwohl das erste Koch-Event zahlenmäßig ein wenig hinter den Erwartungen zurückblieb, zeigten sich Veranstalter, Köche und Gäste, die dem Essen viel Lob zollten, hoch zufrieden. Jeder Hobbykoch bezahlte für den Kochkursus 50 Euro, inbegriffen die Einladung von fünf Gästen zum Essen. Jeder, der keine Einladung hatte, bezahlte 7 Euro für das Gericht nebst Unterhaltung. Das gesamte technische Equipment hatten die Stadtwerke Schwerte gesponsert. Der Erlös der Veranstaltung geht zu 100 Prozent in einen neuen Stiftungsfond der Bürgerstiftung Rohrmeisterei, der weiterhin Jugendund Kulturprojekte ermöglichen wird. Rohrmeisterei-Chef Tobias Bäcker versprach, eine zweite Auflage folgen zu lassen.


NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

„Spiel ohne Grenzen“ in Schwerte V

ier Schüler, ein Lehrer und ein Stadtpate legten sich am 3. Juni auf dem Außengelände des FBGs mächtig ins Zeug - winkte doch ein Preisgeld von 10000 Euro. Doch um unter die besten sechs Teams zu kommen, musste das FBG-Team ins Finale des „Spiels

und Duisburg an und veranstaltet dort Aktions- und Quizrunden. Für Schwerte ging das FBG in der Vorrunde des Wettbewerbs an den Start. Lukas Weide und Stina Buchard, Jahrgangsstufe 8, Lennart Droste aus der 6a, Ida Loser aus der 7b, Sozialwissenschafts-

türlich) Wasser transportiert werden musste. 5000 Punkte konnten erreicht werden, das FBG-Team erzielte 3135 Punkte und belegt vorläufig Platz 20 (Stand: 7. Juni). Was heißt: Finaleinzug verpasst.

Schulleiter Dr. Klaus-Peter Althoff, der mit den Mitschülern und Lehrkräften das Team kräftig anfeuerte, sah den Ausgang ganz gelassen: „Die Teilnahme am Spiel sollte vor allen Dingen Spaß machen.“

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Herr Balik und sein Team

Ankauf in Schwerte zu Bestpreisen

Lennart Droste wurde von seinen Mitschülern mächtig angefeuert und meisterte seine Aufgabe hervorragend. Zum Ende dieses Spiels hatte das Team 1960 ml Wasser in 5,32 Minuten über die Hindernisse transportiert.

ohne Grenzen“, das der Ruhrverband zu seinem 100-jährigen Geburtstag in 40 Kommunen NRWs veranstaltet - das hat leider nicht geklappt. Das Infomobil des Ruhrverbandes fährt bis Juli ihre Mitgliedskommunen zwischen Winterberg

und Geschichtslehrer Dimitrios Axourgos und Stadtpate John Loftus vom Ruhrtalmuseum bildeten das Team. Fünf Aufgaben aus den Bereichen Wissen, Sport und Geschicklichkeit hieß es zu meistern, darunter ein Block mit 48 Quizfragen rund ums Wasser sowie ein Hindernisparcours, bei dem (na-

Seit Juli 2006 gibt es einen Goldankauf in Schwerte. Die Familie Balik, die ein Juweliergeschäft seit 25 Jahren in Hagen betreibt, eröffnete in Schwerte eine neue Außenstelle, um die Schätze der Einwohner aufzukaufen. Wer Altgold verkauft, will auch faire Konditionen. Deshalb bietet Herr Balik seinen Kunden nicht nur kompetente Beratung, sondern auch feste und beste Abnahmepreise an. Gold- und Silberschmuck, Uhren, Münzen, Platin, Silberbesteck und sogar Zahngold mit Zähnen können hier an Ort und Stelle gegen Bargeld verkauft werden. Erst Metallgehalt bestimmen, abwiegen, auszahlen, fertig. Öffnungszeiten: Mo - Fr 10-17 Uhr · Sa 10 - 13 Uhr Bahnhofstraße 6 (gegenüber der Sparkasse) · 58239 Schwerte

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NÄCHSTE AUSGABE

19.01.12 13:22

Die nächste Ausgabe von „Wir in Schwerte“ erscheint im September 2013. Magazininfos 15.000 Auflage, 6x im Jahr Medienberaterin Birgit Klöting Telefon (0231) 42 78 08 - 18 Telefax (0231) 42 78 08 - 27 b.kloeting@inmedia-schwalm.de

Sonderveröffentlichung – Wir in Schwerte 03 / 2013

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NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

Doppel-Monarchie im Königreich Wandhofen

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leich zwei Könige präsentieren für die nächsten Jahre den Bürgerschützenverein 1628 e.V. Königreich Wandhofen: Daniel I. (Plate) holte am Fronleichnam um kurz vor 19 Uhr die letzten Reste des hölzernen Vogel namens „Sina“ von der Stange und wählte Sina I. (Orlowski) zu seiner Königin. Gleich am nächsten Tag rangen 16 Ex-Majestäten um die Stadtkönigswürde. Alfred Lauschner, Oberst der Wandhofener Schützen, ließ in einem spannenden Wettbewerb seine Mitbewerber hinter sich und regiert die nächsten zwei Jahre mit seiner Gattin Margret. Das VereinsKönigsschießen, das mit dem Insignienschießen begann, wurde von der stellvertretenden Bürgermeisterin, Ursula Meise, eröffnet. Mit dem 158. Schuss der Königsmunition fiel das letzte Stückchen Holz des ehemals prächtigen Vogels von der Stange und Daniel Plate wurde von seinen Kameraden unter großem Horrido geschultert. Um die Stadtkönigswürde rangen am Freitag 16 Ex-Majestäten aller Schwerter Schützenvereine. Alfred Lauschner, der von 2004 bis

lende Menschenkette in grünen Uniformen und prächtigen Damenroben, die sich unter großer Beachtung der Bevölkerung durch den Schwerter Ortsteil schlängelte. Dem sich anschließenden großen Zapfenstreich, der musikalisch von der Bayrisch-Böhmischen Blaskapelle „Die Tippelbrüder“ und dem Spielmannszug begleitet wurde, folgte der Kehraus mit LiveMusik im Festzelt.

Von links: Ulf Orlowski, Gabriele Nagel, Adjutanten des Vereinskönigspaares, König Daniel I. (Plate), Sina I. (Orlowski), Stadtkönigspaar Alfred und Margret Lauschner und ihre Adjutanten Frank und Heike Kayser mit Tochter Sina, nach der der Königsvogel benannt wurde.

2007 die Wandhofener Schützen regierte, übernahm von Roland I. (Böker) von den Bürgerschützen die Stadtkönigswürde. Es war ein hoch ambitionierter Wettbewerb - schließlich hätte Roland I., zum ersten Mal in der Geschichte Stadtkaiser werden können -, den Alfred Lauschner mit dem 51. Schuss der Königsmunition für sich entschied. Nach der Inthronisierung der Königspaare am Samstag im Festzelt wurde beim Dorfabend bis weit

nach Mitternacht ausgiebig getanzt und gefeiert. Der ökumenische Gottesdienst leitete am Sonntag den letzten Tag der 385-Jahrfeier ein. Es folgte nach der Königsproklamation mit dem großen Festumzug der zweite Höhepunkt der Feierlichkeiten. Alle Schwerter Schützenvereine, angeführt von ihren Majestäten, sowie eine 80 Personen starke Abordnung des BSV Harlingen bildeten eine nicht enden wol-

Das Vereins- und das Stadtkönigsschießen waren eingebettet in das einwöchige Fest zum 385-jährigen Bestehen des BSV Wandhofen, das unter dem Motto „Tradition verpflichtet“ stand. Nach Regimentsapell folgten das Vereinskönigs- und Stadtkönigsschießen, die Inthronisierung und der große Festumzug. Eine Woche Feiern hat bei dem ein oder anderen Spuren hinterlassen - doch dank einer hervorragenden Vorbereitung und Ausführung, alles ehrenamtlich, ohne jegliche Zwischenfälle, bleibt den Schützenkameradinnen und Schützenkameraden ein tolles Fest in Erinnerung von dem der BSV Wandhofen lange wird zehren können.

Die Schwerter Rock’n’Roll Band & Friends laden am 6. Juli in die Vfl-Arena Schützenhof ein

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25 Jahre Sam Spade Festival unterm Tribünendach

uf ein Stelldichein bekannter Schwerter Musiker können sich die Fans des Rock’n’Roll am Samstag, 6. Juli, freuen: Die Schwerter Band Sam Spade & The Bangers, die sich 1988 gründete, lädt zu ihrem 25-jährigen Bestehen (25 years anniversary) zu einem Festival in die Vfl-Arena

Schützenhof ein. Zu Sam Spade, alias Frank Siewert (voc, harp), den Bangers, Uli Ohm (bass), Ralf Siewert (guti,voc), Doc Nowak (guit), Uli Schwaderlap (key) und Biba Kässens (drums), unterstützen bekannte Musikerinnen und Musiker wie der dreifache Echo-Preisträger Chris Kramer, Dirk Edelhoff, Thomas Kässens,

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Wir in Schwerte 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Sam Spade & The Bangers und Chris Kramer rockten im letzten Jahr die Rohrmeisterei.

Karsten Bald, Heike Mehring, Rainer Wilke, Christian Tyron, Daniel Engelmann und Rainer Burmann (vielen bekannt von Zoff und den Soulfingers) bei ihrer einmaligen R’n’R-Show und werden den Gästen einen unvergessenen Abend voller musikalischer Höhepunkte bereiten.

➜➜ Das Festival beginnt um 19.30 Uhr, Einlass 18 Uhr. Die Karten kosten im Vorverkauf 8 Euro, an der Abendkasse 10 Euro. ➜➜ Vorverkaufsstellen: Foto Conradi, Mährstraße und Vfl-Gastronomie, Schützenhof.


NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

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8. Schwerter Kunstmeile ein voller Erfolg

uch in diesem Jahr war die Schwerter Kunstmeile, die wie immer in der malerischen Schwerter Altstadt stattfand, eine gelungene Mischung verschiedenster Kunstrichtungen. Traditionell am Muttertag verwandelten sich die Straßen vor den Fachwerkhäusern zwischen Kötterbachstraße und Mühlenstraße in ein Freiluft-Atelier. Insgesamt 68 professionelle nationale und internationale Künst-

lerinnen und Künstler zeigten bei Regenwetter und empfindlich kühlen Temperaturen qualitativ hochwertige Kunst aus den Bereichen Malerei, Grafik, Radierungen, Fotographie, Goldschmiedekunst, Glasgestaltung, Keramik, Skulpturen, Bildhauerei und Metalldesign. Nach Beendigung der diesjährigen Kunstmeile war Organisatorin Erika Neviandt-Neumann sowohl mit dem Feedback der Besucher

als auch mit dem der Aussteller sehr zufrieden: „Wir haben wieder sehr viele positive Rückmeldungen und Komplimente von allen Seiten erhalten. Alle freuen sich schon auf die 9. Schwerter Kunstmeile, die im nächsten Jahr, wie immer zu Muttertag, auch definitiv stattfinden wird“, erklärte die Initiatorin dieser Veranstaltung, die mittlerweile einen festen Platz im Schwerter Terminkalender gefunden hat.

Bestattermeister Bernd Lategahn spricht über seinen Beruf Wie beginnen Sie Ihren Arbeitstag? Ich habe morgens fast immer gute Laune, das Singen erspare ich aber meiner Umwelt, nur meine Frau leidet gelegentlich. Um 5.30 Uhr erster Rundgang mit unserem Mops Gottfried, danach bin ich zuständig fürs Frühstück, im Büro bin ich um 7.55 Uhr. Was macht Ihren Beruf aus? Womit soll ich da beginnen? Ich bin Schreinermeister und Bestattungsmeister und kann mir ein Leben ganz ohne Holz überhaupt nicht vorstellen. Obwohl wir die Schreinerei zum 100-jährigen Bestehen unserer Firma geschlossen haben, um uns ganz und gar auf die Bestattung zu konzentrieren. Ich habe immer noch meine eigene, kleine Werkstatt in Hörde, in der ich gerne arbeite. Meine tägliche Arbeit im Bestattungshaus ist unglaublich vielseitig, erfordert eine Menge Organisation, bietet großen Gestaltungsspielraum, ist spannend und oft sehr berührend. Was gefällt Ihnen nicht an Ihrem Beruf? Das schlecht Sozialprestige, mit dem wir Bestatter immer noch zu tun haben, manchmal schwer verständliche bürokratische Regelungen und Weisungen - ansonsten gibt es da nicht viel. Was würden Sie an Ihrem Job verbessern? Täglich gibt es Verbesserungswertes! Wir stellen immer wieder unsere Arbeit auf den Prüfstand. Eine Abschiedsfeier ist ein hochemotionales Ereignis, da darf

einfach nichts schiefgehen - und manchmal passiert es eben doch. Optimierungsbedarf gibt es immer, auch auf hohem Niveau. Wie wichtig sind Kollegen? Sehr, sehr wichtig. In unserem kleinen Familienunternehmen ist ein vertrauensvolles Miteinander das A und O. Ohne unsere Mitarbeiter geht gar nichts. Wollten Sie immer schon als Schreiner-Bestattungsmeister arbeiten? Ja! Welche beruflichen Ziele haben Sie? Ich möchte gesund bleiben und so

lange weiterarbeiten können, bis mein 17-jähriger Sohn Alexander nach Ausbildung und Studium den Betrieb - hoffentlich - übernehmen wird. Wie lange dauert ein Arbeitstag bei Ihnen? Das ist sehr unterschiedlich, ab Mai, wenn ich 65 Jahre alt bin und somit „Rentner“, werde ich mir einen freien Tag in der Woche genehmigen. Als Chef muss man ja schließlich Vorteile haben! Wie fühlen sie sich nach einem langen Arbeitstag? Manchmal müde, manchmal emotional aufgeladen, fast immer mit

Geborgenheit im Letzten gibt Gelassenheit im Vorletzten.

großem Mitteilungsbedarf, meine Frau und ich bearbeiten die Ergebnisse des Tages gemeinsam am Esstisch. ➜ Jetzt neu: Bestatter-Blog unter www. lategahn.de geben wir Ihnen wöchentlich Einblick in unsere Arbeit.

Bestattermeister Bernd Lategahn

Überzeugen Sie sich in guten Zeiten von unserer Leistungsfähigkeit: · Trauerhalle · Café Begegnung · Kolumbarium · Bestattungsmeister/ Thanatopraktiker, · Dipl. Entspannungspädagogin/ Trauerrednerin, · staatl. gepr. Bestattungsfachkräfte · Gestaltung von Abschiedsfeiern · Trauerbegleitung · Bestattungsvorsorge · Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008 Hochofenstr. 12, Do-Hörde Tel. 0231- 41 11 22 Rathausstraße 14a 58239 Schwerte Tel. 02304 -16185 Berghoferstr. 164, Do-Berghofen Tel. 0231-9 41 30 00 Schüruferstr. 245, Do-Aplerbeck Tel. 0231-90 98 500 www.lategahn.de info@lategahn.de

Sonderveröffentlichung – Wir in Schwerte 03 / 2013

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NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

KiGa auf dem Höchsten 100 Jahre alt

Die jüngsten Kindergartenkinder hatten beim 100 jährigen Jubiläum auch viel Spaß

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anze 100 Jahre alt wurde kürzlich der evangelische Kindergarten auf dem Höchsten – und das war eine schöne Feier am Kindergarten Benninghofer Straße/Ecke Wittbräucker Straße wert. Die Feier zum 100-Jäh-

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rigen mit einer kleinen Bühne und dem Auftritt des Posaunenchors war zugleich auch eine Abschiedsveranstaltung von der langjährigen Kindergartenleiterin Ulrike Kiepe. Nach 26 Jahren verlässt die Leiterin den Kindergarten

Die ältesten Kindergartenkinder waren schon 85 Jahre

in diesem Monat. Für den 100. Geburtstag des Kindergartens hatte Ulrike Kiepe, die bei der Feier auch zahlreiche ehemalige Mitarbeiterinnen begrüßen konnte, eine schöne Chronik des Kindergartens zusammengestellt. Das älteste Foto

stammt aus dem Jahr 1935. 50 Kinder beherbergt der Kindergarten heute. Acht Mitarbeiterinnen sind für die pädagogische Arbeit zuständig. Kinder unter drei Jahren sucht man hier vergebens - das geben die Räumlichkeiten nicht her.

CDU zu Besuch beim Familienzentrum Arche Noah

eit Januar 2012 rollen die Bagger, werden alte Gemäuer eingerissen und neue Wände hochgezogen. Auch am Nachmittag, als die Leiterin des katholischen Familienzentrums Arche Noah, Ulrike Filipczyk,

Vertreter der CDU zu Gast hatte, hämmerte der Vorschlaghammer unüberhörbar über das Gelände. Doch dies soll bald sein Ende finden. Beim Tag der offenen Tür im Juli soll das Zentrum im neuen Glanz seiner Bestimmung offiziell

übergeben werden. Die stellvertretenden Vorsitzenden der CDU Fraktion, Ellen Hentschel und Hans-Georg Rehage, der sozialpolitische Sprecher der CDU Fraktion, Gerd-Reiner Müller sowie der CDU Parteivorsitzende Jörg Schin-

del informierten sich über den Baufortschritt an der Haselackstraße. Weitere Schwerpunkte des Gesprächs bildeten die Themen der U3-Betreuung, die Trendentwicklung zur Betreuungszeitenwahl und der Randzeitenausbau.

Endlich ein richtiger Vater

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ür eine lange Zeit wurde es den ledigen Vätern im deutschen Rechtssystem verwehrt, das Sorgerecht für ihre nichtehelichen Kinder zu erwerben, wenn deren Mutter dies nicht wünschte. Die mit der Kindesmutter verheirateten Väter erwerben dieses Recht automatisch. Ohne Eheschließung war jedoch der Erwerb des Sorgerechts ausschließlich von der Zustimmung der Mutter abhängig. Damit ist jetzt Schluss. Bereits im Jahr 2009 hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte von der Bundesrepublik Deutschland verlangt, eine gesetzliche Regelung zu schaffen, die es ledigen Vätern ermöglicht, das Sorgerecht für ihre leiblichen Kinder zu erwerben. 6

Nun ist es soweit. Ab sofort können ledige Väter beim Familiengericht einen Antrag auf Übertragung des Sorgerechts stellen. Dieser Antrag hat Erfolg, wenn nicht festgestellt wird, dass die Übertragung dem Kindeswohl widerspricht. Solange also der Vater mit seinem Verhalten keine Gefahr für das Kind darstellt, muss ihm das Sorgerecht zugesprochen werden. So wird es ihm möglich, gemeinsam mit der Mutter die wesentlichen Entscheidungen für das Kind zu treffen - z. B. welche Schule es besucht, welche ärztlichen Heilbehandlungen durchgeführt werden oder ob ein Sparkonto angelegt wird. Es wird wieder ein „Miteinander“ gefördert und der biologische Vater

Wir in Schwerte 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

kann sich endlich als „richtiger Vater“ fühlen. Wir helfen gerne bei der Erreichung dieses Ziels.

Thomas Zick Rechtsanwalt / Fachanwalt für Familienrecht

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NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

Die Sonne lacht beim Westhofener Maifest

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uch die 18. Ausgabe des Westhofener Maifestes lockte bei strahlendem Sonnenschein erneut viele hundert Besucher an. Wie schon in den vergangenen Jahren herrschte von elf Uhr morgens bis in die Abendstunden wieder einmal Volksfestatmosphäre auf der Reichshofstraße. Etliche Stände, an denen von Taschen, Schmuck und Kleidung bis hin zu Blumen und Pflanzen die unterschiedlichsten Dinge angeboten wurden, luden zum Stöbern und Kaufen ein. Im Mittelpunkt des Festes, das in diesem Jahr das Motto „Wir wer-

Die Gruppe „Sound of Sauerland“ beim Auftritt während des 18. Westhofener Maifestes

den volljährig“ trug, stand wieder einmal die zentral gelegene große Bühne, auf der wie immer ein vielseitiges Programm geboten wurde. Egal ob beim traditionellen politischen Frühschoppen, während des

Auftritts des Männerchors Westhofen sowie der Gruppe „Sound of Sauerland“ oder aber bei der Aufführung eines traumhaften Märchentheaters für Groß und Klein, immer bildete sich eine große Zuschauermenge vor der Bühne.

Den Abschluss des gelungenen Festes bildete dann die aus dem Vorjahr schon bestens bekannte Band „Stove Corner“, die bis in die Abendstunden mit ihren Songs den zahlreichen Gästen mächtig einheizte.

7. Ruhrstadtlauf

Großer Laufwettbewerb für Jung und Alt

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ehr als 650 Läuferinnen und Läufer gingen beim 7. Ruhrstadtlauf am 7. Juni auf dem Rohrmeistereiplateau an den Start und kamen - bis auf wenige - an gleicher Stelle wieder ins Ziel. Familiär ging es zu, besonders zu Beginn des Wettbewerbes, als für die Bambinis, die unter Zehnjährigen, der Startschuss fiel. Einige der jungen Läufer wurden von einem Elternteil auf der 700-Meter-Strecke begleitet und zum Durchhalten ermuntert. Familien und Freunde, die den Streckenverlauf säumten, unterstützen die Bambinis mit lautstarken Anfeuerungsrufen und begleiteten sie kräftig klatschend ins Ziel.

läufen - die angepeilte Teilnehmerzahl von 600 wurde zur sichtlichen Zufriedenheit des Veranstalters, dem Stadtsportverband, um 53 Sportler übertroffen. Beim Fünf-Kilometer-Lauf gingen 105 Teilnehmer, beim Zehn-Kilometer-Lauf 66 an den Start. Die wenigsten Läufer, sechs an der Zahl, traten bei der 2,8 Kilometer Strecke der U16 an. Das lag wohl am Wetter, war Olaf Hense, Leiter der Stiftung Sport, der Meinung. Denn bei den hochsommerlichen Temperaturen hätten die Jugendlichen wohl den Gang ins Freibad vorgezogen. Läufer aus rund 60 Vereinen oder Institutionen nah-

der Veranstaltung und des Veranstaltungsortes und zeigte sich voll zufrieden. Die Rundstrecken, die durch die Ruhrwiesen und die Altstadt führten, seien landschaftlich richtig schön, befanden die Teilnehmer. Jörg Przystow, der gemeinsam mit Gabriele Haschke den Ruhrstadtlauf kommentierte, ist sich sicher, dass „uns andere Städte um den Lauf beneiden“. Geschafft waren am Ende fast alle:

Walter Hauser, Breitensport-Beauftragter des Stadtsportverbandes, der mit seinem E-Bike vor jedem Lauf die Strecken abfuhr und nach jedem Lauf noch als „Besenwagen“ zum Einsatz kam. Przystow fühlte sich nach rund sechsstündiger Moderation, „als wäre ich selbst die zehn Kilometer gelaufen“. Und nach dem Lauf ist vor dem Lauf, wenn es im nächsten Jahr wieder heißt: Dabei sein! Los geht’s!

Küstermann: Mission gesunde Füße

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ie Podotherapeutin Marika Küstermann hat sich in ihrer Praxis im Ärztehaus am Marienkrankenhaus auf die Behandlung von Menschen mit Diabetes-Fußproblemen spezialisiert. Das Diabetes-Fußsyndrom ist eine Krankheit, die weltweit auf dem Vormarsch ist. Es handelt sich dabei um eine Verletzung der Füße als Folge von Nerven- oder Durchblutungsstörungen. In einigen

Fällen besteht hier durchaus die hohe Gefahr der Amputation. Marika Küstermann arbeitet erfolgreich mit der Diabetes-Praxis Dr. Herr und mit der Fußambulanz des Marienkrankenhauses zusammen. Marika Küstermann gründete die Praxis 1997 als medizinische Fußpflegerin, avancierte dann 2002 zur Podologin und 2004 zur 3TOTherapeutin und Ausbilderin. 2010 erhielt sie das Diplom als Podotherapeutin.

Podologie-Praxis Marika Küstermann Großes Starterfeld beim 1,4 Kilometer-Lauf der Zehn- bis 13-Jährigen.

Auch bei den weiteren Läufen, insgesamt 20, waren die Banden der Laufstrecken sehr gut besucht. Bei den Einzelläufen kamen 455 Läufer ins Ziel, 33 Staffeln zu je sechs Läufern starteten bei den drei Staffel-

men am Ruhrstadtlauf teil. Der VC Schwerte 02 stellte mit 25 Sportlern die größte Gruppe über fünf Kilometer. Der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Heiner Kockelke, begeisterte sich über das tolle Flair

Schwerpunkt Diabetes • Nagelspangen • Therapeut • Ausbilderin

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Sonderveröffentlichung – Wir in Schwerte 03 / 2013

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VEREINSNACHRICHTEN

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4. Schwerter Obedience-Turnier wirft seine Schatten voraus

m 17. und 18. August findet auf dem Übungsgelände des Schäferhundevereins Schwerte die bereits vierte Auflage des Schwerter Obedience Ruhrtalcups statt. Zu dieser zweitägigen Veranstaltung werden insgesamt 100 Starterinnen und Starter mit ihren Hunden aus nah und fern Im Reiche des Wassers erwartet. Die Prüfungen, die in vier verschiedenen Leistungsklassen abgehalten werden, beginnen an beiden Tagen jeweils um neun Uhr. Außer den Einzelwettbewerben wird zusätzlich noch ein Mannschaftswettkampf durchgeführt. Leistungsrichter sind die international anerkannten Brigitte Stellner und der Holländer Ton Hoffmann, zwei ausgewiesene Obedience-Fachleute, die parallel in zwei Ringen die Leistungen der Teilneh-

mer bewerten werden. „Nach der bisherigen guten Resonanz auf die letzten drei Veranstaltungen freuen wir uns auf die vierte Auflage des Turniers, das im Obedience-Kalender einen festen Platz gefunden hat“, meint Petra Trocka, Organisatoren und Prüfungsleiterin vom Schwerter Schäferhundeverein. Parallel zum 4. Obedience Ruhrtacup, der nach FCI-Regeln ausgetragen wird, wird darüber hinaus auch eine Obedienceprüfung nach englischem Reglement durchgeführt, eine Kombination, die so erstmalig in Deutschland stattfindet. ➜➜ Weitere Infos unter www. sv-og-schwerte.de. Anmeldungen per Mail unter r-trocka@versanet. de oder telefonisch unter 017698484389.

Skiclub-Schwerte ging auf Wanderschaft

Insgesamt 46 Mitglieder des Skiclub-Schwerte machten sich vor kurzem auf, um die Landschaft rund um die Luisen-Hütte im Hönnetal zu erkunden. Unter fachkundiger Leitung von Hans-Joachim Wiegandt ging es bei herrlichem Wetter mit Rucksackverpflegung zehn Kilometer durch Felder, Wiesen und Waldgebiete. Die Wanderer beendeten die Exkursion mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag in einer SGV-Hütte.

Trainingsvorbereitung mit Schwerter Boxern

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ie TURBO-GILRS der HSG S c h w e r t e / We s t h o f e n , die unter dem TuS Holzen-Sommerberg in der kommenden Saison 2013/2014 als reiner Jungjahrgang in der Oberliga spielen, befinden sich bereits in der Trainingsvorbereitung. Auf dem Programm stand ein Training mit den Boxfreunden vom Schwerter Boxsport e.V. 1922. Deren Trainer Konstantin Specht nahm sich Zeit für die jungen Handballerinnen und lobte anschließend ihre Diszipliniertheit. Ein Boxer, erläuterte Boxer Kons8

Ein etwas anderes Trainingsprogramm stand bei den TURBO-GIRLS der HSG Schwerte/Westhofen auf dem Programm.

tantin Specht, lebt von schnellen Beinen und genau diese sind auch im Handball äußerst vorteilhaft.

Wir in Schwerte 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Schließlich müssen die TURBOGIRLS in der Oberliga vieles über Schnelligkeit und Technik erledi-

gen, um gegen die körperlich stärkeren Altjahrgänge mithalten zu können.


VEREINSNACHRICHTEN

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Mit vielen Highlights in die Musiksaison

it einem gut gefüllten Terminkalender und einigen Highlights sind die Musiker der SG Eintracht Ergste in die Musiksaison 2013 gestartet. Bereits im Mai waren sie erstmalig musikalische Gäste beim Schützenverein Bergkamen-Oberaden. Im Juni waren die Musiker dann beim Festzug in Wandhofen, auf dem Sommerfest der AWO Dortmund-Aplerbeck und beim Jubiläumsfestzug der Feuerwehr Kamen-Methler zu hören. Zwei weitere Höhepunkte werden im Juli der große Festzug der Iserlohner Bürgerschützen und der Schützenfestzug des Schützenverein Kamen-Methler sein. Im September folgt dann noch der Festzug

Der Spielmannszug der SG Eintracht Ergste

in Lichtendorf-Geisecke. Mit viel Elan und Freude auf diese schönen Termine proben die Musiker jeden Freitag ab 19.30 Uhr in der Schule

an der Ruhr in Ergste und würden sich über einen Besuch von Interessenten, die Spaß an dieser Musik haben, freuen.SGE

➜➜ Infos gibt’s auch auf der Homepage www.sge-ergste.de

Wettkampfgruppe des SV Schwerte 06

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Auszeichnungen ab. Nach neun Starts hingen vier Bronze- und zwei Silbermedaillen um den Hals des Zwölfjährigen. Das Foto zeigt (v. l.): Sedanur Cakir, Lennart Schnitker, Nina Klein, Alisha Krell, Kampfrichterin Melis Sezen, Lara Loose, Annika Krell, Trainerin Meral Sezen Jakob Simon und Dilanur Cakir.

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ieben Medaillen sicherte sich das neunköpfige Wettkampfteam des SV Schwerte 06 bei der 19. Auflage des Salinenschwimmfestes in Werne. Bei den Mädchen war Lara Loose über 200 Meter Brust erfolgreich und wurde mit einer Bronzemedaille dekoriert. Bei den Jungs holte sich Lennart Schnitker sechs

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Sonderveröffentlichung – Wir in Schwerte 03 / 2013

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Zukunft aus Erfahrung: Der Ruhrverband gestern, heute, morgen

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er Ruhrverband, zuständig für die ganzheitliche Wasserwirtschaft im natürlichen Einzugsgebiet der Ruhr, wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Seit 1913 erfüllt er auf der Basis eines eigenen nordrhein-westfälischen Sondergesetzes seine Aufgabe, Wasser in ausreichender Menge und guter Qualität für die Menschen in der Region bereitzustellen.

der Menge und guter Qualität. Seine Mitglieder sind, damals wie heute, alle Nutzer der Ruhr: die ganz oder teilweise im Verbandsgebiet liegenden Kommunen und Kreise sowie Industrieund Gewerbebetriebe, die in großen Mengen Abwasser ableiten, Unternehmen der öffentlichen Wasserversorgung und Triebwerksbetreiber.

Das Ruhrgebiet im Sommer 1911: Wochenlange Hitze und Trockenheit haben die Ruhr in ihrem Unterlauf zu einer öligen schwarzbraunen Brühe werden lassen. Haushalts- und Industrieabwässer fließen ungeklärt in den fast ausgetrockneten Fluss, in Mülheim bricht eine Typhusepidemie aus, die Industrieproduktion an der unteren Ruhr kommt wegen des Wassermangels fast völlig zum Erliegen.

Heute sind es neue Herausforderungen, auf die der Ruhrverband zukunftsfähige Antworten finden muss. Der bevorstehende Klimawandel ist eine davon. Reicht die Kapazität der Ruhrtalsperren aus, um die Menschen im Einzugsgebiet auch in Zukunft mit Wasser zu versorgen? Diese Frage hat der Ruhrverband in einer Klimafolgenanalyse klären lassen. Das Ergebnis: Künftig wird der Wasservorrat in den Ruhrverbandstalsperren, statistisch gesehen, alle 200 Jahre einmal nicht ausreichen. Heute liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Ausfall des Talsperrensystems bei 500 Jahren. Bereits heute sucht der Ruhrverband daher nach Optimierungsstrategien für die Bewirtschaftung seiner Talsperren, um dem Klimawandel zu begegnen.

Es war eine zuvor nie dagewesene Extremsituation, die 1913 zur Gründung des Ruhrverbands führte. Und dank dessen Arbeit gehörten solche Zustände rasch der Vergangenheit an. Seit 100 Jahren erfüllt der Ruhrverband erfolgreich seine gesetzliche Aufgabe: die Bereitstellung von Wasser in ausreichen-

Eine weitere Herausforderung, deren Bedeutung künftig noch zunehmen wird, sind die so genannten Mikrover-

unreinigungen. Viele Stoffe des täglichen Bedarfs hinterlassen Spuren im Wasser, die noch vor wenigen Jahren nicht nachweisbar waren, heute aber dank immer weiter verfeinerter Analysemethoden bereits im Bereich weniger Nanogramm (Milliardstel Gramm) pro Liter festgestellt werden können. Mit herkömmlichen Methoden der Abwasserreinigung lassen sich diese Stoffe nur teilweise oder gar nicht aus dem Abwasser entfernen. Der Ruhrverband erprobt daher im Rahmen eines vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium geförderten Forschungsvorhabens auf seiner Kläranlage in Schwerte ein innovatives Reinigungsverfahren mit Pulveraktivkohle und Ozon. Nicht nur die Analysemethoden, auch die Verfahren der Abwasserreinigung werden also ständig weiterentwickelt. Eine so genannte Nullkonzentration von Mikroverunreinigungen im Gewässer zu erreichen, wird jedoch auch in Zukunft nicht möglich sein.

100 Jahre Wasserwirtschaft an der Ruhr Die Ruhr ist Lebensader für einen der größten Ballungsräume Europas. Dafür zu sorgen, dass die Ruhr und damit die Menschen in der Region immer genug gutes und sauberes Wasser haben, ist seit 100 Jahren die Aufgabe des Ruhrverbands. Im Laufe der vielen Jahrzehnte wurden zahlreiche Kläranlagen gebaut, die immer wieder an die aktuellen Anforderungen angepasst

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Wir in Schwerte 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

wurden wie zum Beispiel die Kläranlage Schwerte. Auf ihr wird heute in einem großtechnischen Versuch erprobt wie kleinste Mengen von Medikamentenrückständen und Industriechemikalien noch aus dem Abwasser entfernt werden könnten (Bild rechts). www.ruhrverband.de


NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

Kunstschiene und Feinkostgeschäft im EAW schlossen ihre Pforten

Schwerte ist um ein kreatives Zentrum ärmer

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ach nur 19 Monaten schloss die Kunstschiene im ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerk (EAW) im Mai ihre Pforten. Entscheidend für die Schließung war wohl auch die ungünstige Lage in Schwerte-Ost. Mit einer viel beachteten Vernissage mit Arbeiten von Andrea Behn öffnete die Kunstschiene in der Ernst-Gremler-Straße 17 am 9. November 2011 ihre Räumlichkeiten in dem alten Backsteingemäuer. Etliche Ausstellungen zeitgenössischer Kunst folgten. Die Ausstellungseröffnungen waren stets sehr gut besucht. „Von unseren Gästezahlen träumen manche Museen“, so Galeristin und Mitinhaberin Ilka Heiner. Doch die Wirtschaftlichkeit muss gewährleistet sein. Der gute bis sehr gute Zuspruch der an Kunst interessierten Besucher ist eine Sache, der Verkauf der ausgestell-

Fazit nach zweijährigem Kampf ums Überleben. Viel Zeit, Mühe und auch Geld haben Feinkostspezialistin Daniela Schaele, Ilka Heiner und Susanne Schnadt, Inhaberinnen der Kunstschiene, in das „kreative Zentrum“ investiert. Viele Ideen umgesetzt, um das Quartier EAW bekannt zu machen. Sie haben im Frühjahr, Sommer und Herbst Hausmessen mit dem benachbarten Antiquitätengeschäft Mulorz veranstaltet.

Die Fülle an Ideenreichtum und Kreativität reichte nicht aus. Daniela Schaele von Peppita strich im Mai die Segel.

ten qualitativ hochwertigen Werke renommierter Künstler lief jedoch schleppend. Entdecken, erleben und genießen hatte sich das Quartier EAW auf die Fahnen geschrieben. Zu der Kunstschiene, die in ihrer Galerie

Schönes und Nützliches für Haus und Garten anbot, hatte Daniela Schaele bereits im März 2011 ihr Feinkostgeschäft eröffnet. Auch sie strich im Mai die Segel. „Es lohnt sich nicht. Von den Einnahmen kann ich nicht leben“, so ihr

Das Feinkostgeschäft arrangierte Liederabende, Weinverkostungen oder Abende, an denen frisch zubereitete Köstlichkeiten aus der italienischen Küche angeboten wurden- alle erwiesen sich als Publikumsmagneten. Doch an den normalen Verkaufstagen fanden immer weniger Kunden den Weg in das Quartier EAW. Schade. Schwerte ist um ein kreatives Zentrum ärmer.

Städtepartnerschaft neu besiegelt

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ie nunmehr seit 30 Jahren bestehende Städtepartnerschaft mit der englischen Stadt Hastings wurde im Rathaus erneut bekräftigt. Bürgermeister Heinrich Böckelühr unterzeichnete eine Partnerschaftsurkunde im Beisein der Vorsitzenden des Arbeitskreises Schwerte-Hastings, Dora Franz, sowie deren britischen Pendant, Reg

Wood. Die Urkunde war bereits im vorigen Jahr durch das Stadtoberhaupt von Hastings unterschrieben worden. Jetzt fand die feierliche Unterzeichnung auf Schwerter Seite statt. Der kleinen Feierstunde wohnte neben den englischen Gästen und den deutschen Gastgeberfamilien auch die Vorsitzende der Städtepartnerschaftsgesellschaft Schwerte, Dagmar Höke, bei.

Feierliche Bekräftigung der Städtepartnerschaft mit Hastings durch Unterschrift von Bürgermeister Heinrich Böckelühr (m.) nebst britischen Gästen und Gastgebern aus Schwerte im Rathaus.

Sonderveröffentlichung – Wir in Schwerte 03 / 2013

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BAUEN & RENOVIEREN

Die größten Sanierungs-Irrtümer mung. Hier kann ein Sachverständiger sehr genau berechnen, in welchem Umfang der Energiebedarf sinkt.

Einzelmaßnahmen sind weniger komplex - da brauche ich keinen Sachverständigen. Das stimmt so nicht. Denn jede Einzelmaßnahme verändert das Gesamtsystem „Haus”. Wer nur die Fenster austauscht und dabei nicht darauf achtet, dass ihre Wärmedurchlässigkeit zur Gebäudehülle passt, riskiert Schäden durch

Feuchtigkeit. Ein Sachverständiger kennt diese Probleme, kann rechtzeitig darauf hinweisen und Alternativen vorschlagen. Nur erneuerbare Energieträger wie Erdwärme oder Holzpellets machen unabhängig von steigenden Energiekosten. Falsch. Wirklich unabhängig macht nur Energie, die eingespart wird - und das gelingt vor allem durch eine bessere Wärmedäm-

Die Preise für Strom oder Brennstoffe dagegen werden immer schwanken. Auch die für Holzpellets. Die bestehen zwar aus einem nachwachsenden Rohstoff, aber auch der kann knapper und damit teurer werden. Es gibt sehr viele Maßnahmen, die relativ günstig sind: zum Beispiel die Isolierung von freiliegenden Heizungsrohren, die Dämmung der obersten Geschossdecke, die richtige Einstellung der Heizung oder der Austausch von alten, ineffizienten Pumpen. Auch hier hilft ein Sachverständiger. Voraussetzung für eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist, dass alle Arbeiten von einem Fachunternehmen des Bauhandwerks ausgeführt werden. Qualitätsanforderungen zur Vermeidung von Schimmelpilz und Schäden durch Feuchtigkeit sind nicht notwendig. Zwar sind Planer und Bauausführende nach Werkvertragsrecht verpflichtet, ein mängelfreies Werk abzuliefern. Dennoch stellt die KfW besondere Qualitätsan-

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Wir in Schwerte 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

forderungen, insbesondere, um Schimmel und Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden: Beim KfW-Effizienzhaus ist eine spezielle Detailplanung zum Luftdichtheitskonzept der Gebäudehülle und zum Lüftungskonzept zu erbringen. Der Einbau einer Lüftungsanlage wird zwar nicht zwingend gefordert, aber empfohlen. Bei Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen zur Dämmung von Bauteilen ist grundsätzlich auf eine wärmebrückenminimierte Ausführung und Luftdichtheit zu achten. Die nachträgliche Wärmedämmung von Gebäuden führt zur Schimmelpilzbildung. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen das Gegenteil. Und Fachexperten wissen, dass das Entstehen von Schimmelpilz durch schlechte oder fehlende Dämmung und durch Wärmebrücken begünstigt wird. Eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung des Aachener Instituts für Bauschadensforschung und angewandte Bauphysik weist nach, dass stark wärmegedämmte Neuund Altbauten weniger von Schimmelpilzbildung befallen sind. Hochwertig ausgeführte Energieeffizienzmaßnahmen leisten damit einen Beitrag zum gesunden Wohnen.

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BAUEN & RENOVIEREN

Handwerk aus einer Hand – über 10 Jahre garantierte Verlässlichkeit

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as gelbe Logo steht für ein Konzept, das sich bereits ein Jahrzehnt lang bewährt hat: Schwerter Handwerksbetriebe im partnerschaftlichen Verbund mit dem Bauherren. Gegründet im Jahr 2002, ist „Handwerk aus einer Hand-Schwerte“ ein Zusammenschluss traditioneller Handwerksbetriebe aus dem Raum Schwerte, die allesamt Handwerker mit langjähriger Berufserfahrung sind. Keine Frage: Der Vorteil dieses Zusammenschlusses liegt hier insbesondere für den

privaten Bauherrn auf der Hand: Durch koordinierte Abläufe und Terminplanungen der Handwerker untereinander werden verschiedene Gewerke einer Bau- oder Sanierungsmaßnahme zeitnah und zuverlässig angeboten und ausgeführt. Das ist zum einen wegen der wegfallenden, oft komplizierten Terminabstimmungen komfortabel für den Bauherren, zum anderen darf er sicher sein, dass

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die beauftragten Arbeiten von den Gewerken sachkundig ausgeführt werden. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Sanierungsbereich, geboten werden auch energetische Beratung und Vermittlung von Zuschüssen. Darüber hinaus gibt es auch Angebote - wenn gewünscht - aus einer Hand. Dem Bauherrn werden so viele Einzelgespräche und Koordinierungen der Handwerker abgenommen und er

hat, wenn er es wünscht, nur einen Ansprechpartner für sein komplettes Sanierungs- bzw. Bauvorhaben. Dabei wird er über den Fortgang seiner Arbeiten auf dem Laufenden gehalten, eventuell auftretende Probleme können schnell und unbürokratisch gelöst werden.

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Sonderveröffentlichung – Wir in Schwerte 03 / 2013

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NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

Schwerte hat viel zu bieten

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s ist noch druckfrisch und fällt ins Auge: das neue Faltblatt, in dem auf zwölf handlichen Seiten in Gestalt eines Flyers, die Angebote an Stadtführungen in der Ruhrstadt dargestellt werden. Nicht ohne Stolz präsentierte Tourismuschef Uwe Fuhrmann den Flyer, „Lassen Sie sich (ver-) führen“, der mit Unterstützung des Heimatvereins Schwerte herausgegeben wurde.

Geschichten aus dem Bereich der Sagen oder die Geschichte des Räuberhauptmanns Adolph Mohr, der im Schwerter Wald sein Unwesen trieb: die sach- und heimatkundigen Gästeführer bieten nicht nur Informationen, sondern auch Unterhaltung. Spannende Geschichten und überlieferte Anekdoten aus längst vergangenen Tagen bieten den Teilnehmern, ob groß oder klein, Einblicke in eine

Arnsberger Tagebuch von Dr. Gerd Bollermann (SPD)

Für unsere Stadtmagazine schreibt der Arnsberger Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann (SPD) ein kleines „Tagebuch“:

07. Juni 2013 Kultur in Dortmund muss in die Region ausstrahlen

Die ehrenamtlichen, zeitgenössisch gewandeten Gästeführer informieren nicht nur, sie sind auch äußerst unterhaltsam und sorgen für kurzweilige Stunden: (v. l.): Senfmüller Frank Peisert; Christopher Wartenberg, alias Hofrat Dr. phil., Dr. med. Bährens; Annette Ernst; Ernst Kunert, alias Polizeidiener Johann Heinrich Herlinghaus; Rosa Güttler; Nachtwächter Ferdinand Ziese; Uwe Fuhrmann; Hanne Hildebrand und Regio-Guide Walter Hauser (l.).

„Das Faltblatt ist ein weiterer, nicht unbedeutender Baustein des touristischen Verkehrs in Schwerte“, ist Fuhrmann überzeugt, und fügt an, „es ist das erste Mal in der Geschichte der Hansestadt, dass so eine gebündelte Darstellung gelungen ist“. Der augenfällige Flyer, mit dem Schwerter Wappen als Deckblatt, vermittelt allen Interessierten einen Überblick über zehn unterschiedliche Stadtrundgänge mit sachkundigen, ehrenamtlichen Gästeführern. Im Fokus vieler Reisender sei die nähere Umgebung: „Nachdem man alle sieben Weltwunder gesehen hat, beginnen die reisefreudigen Menschen, ihre nähere Umgebung zu erkunden“, sind langjährige Erfahrungen des Tourismuschefs. Grund genug, auf die unterschiedlichen Stadtrundgänge, auf denen die schönsten Seiten der alten westfälischen Hansestadt an der Ruhr entdeckt werden können, mit einem Flyer aufmerksam zu machen. Die Angebote sprechen unterschiedliche Zielgruppen an und sind breit gefächert. Ob Zeit-, Frauen-, Heimatgeschichte oder 14

interessante, reiche und faszinierende Historie der Ruhrstadt. Das Konzept des Faltblattes stammt von Uwe Fuhrmann, die Fotos und die Gestaltung von Thomas Emde. Die kostenlosen Flyer liegen in Schwertes öffentlichen Gebäuden wie Ruhrtalmuseum, VHS oder Rathaus aus. Zu jedem kurz und prägnant beschriebenen Rundgang im Faltblatt gibt es die Kontaktdaten. „Die Stadtführungen können flexibel gehandhabt werden“, wirbt Fuhrmann für die Touren. Sollte ein Gästeführer - aus welchen Gründen auch immer einen Termin nicht wahrnehmen können, springt ein anderer für ihn ein. Uwe Fuhrmann, der im letzten Jahr sein Amt als Schwerter Nachtwächter an Ferdinand Ziese übergab, hat in all den vielen Jahren keinen seiner stets gut gebuchten Rundgänge ausfallen lassen: „Auch wenn es aufgrund gesundheitlicher Unzulänglichkeiten manchmal schwergefallen ist.“ Wichtig ist Uwe Fuhrmann zu erwähnen, dass die Preise der Stadtführungen sehr human sind. „Im Vergleich zu anderen Städten sind wir nicht nur in diesem Bereich sehr gut aufgestellt.“

Wir in Schwerte 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Heute habe ich in Dortmund Bescheide über Landesmittel in Höhe von insgesamt 280.000 Euro übergeben - für die Chorakademie Dortmund, den Deutschen Chorverband und die Junge Oper. Letztere kann mit der Förderung den „unglaublichen Spotz“ auf die Bühne bringen - eine Oper für alle ab 6 Jahren, zu sehen ab dem 27. Oktober im Stadttheater. Und bereits am 12. September beginnt im Kongresszentrum der Westfalenhallen der Branchentreff chor.com - mit rund 1.000 Fachteilnehmern, 150 Workshops, 30 Konzerten und 60 Messeausstellern. Organisiert wird die chor.com vom Deutschen Chorverband in Berlin - mit Präsident Dr. Henning Scherf an der Spitze. Ich finde es sehr erfreulich, dass auch die zweite Auflage dieses internationalen Branchentreffs im Regierungsbezirk Arnsberg stattfindet. Schon etabliert hat sich - als größte Singschule Europas - die 2002 gegründete Chorakademie Dortmund. Dort singen rund 1.000 junge Sänger/innen in 30 Chören. Wichtig ist, dass Kunst- und Kulturprojekte Ausstrahlungskraft in die ganze Region entwickeln. Das habe ich bei der Übergabe der Bescheide heute auch mit Heike Buderus und Michael Hönes (Junge Oper) sowie Lars Kersting (Chorakademie) erörtert. Es kommt - angesichts knapper Kulturmittel - immer mehr auf die Kooperation und Vernetzung der Kulturschaffenden in Westfalen an.

20. Juni 2013 Regionale Bündnisse werden immer wichtiger Dass regionale Bündnisse, eine Vernetzung der Akteure in Westfalen, immer wichtiger werden, war heute auch die Botschaft in meiner Festrede zum 100-jährigen Bestehen der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen. Das Handwerk ist ein wirtschaftlicher Motor und wichtig für den regionalen Arbeitsmarkt. In Dortmund und Lünen haben die Handwerksbetriebe 2012 wieder 1.043 Lehrlinge eingestellt. Und von der Politik sind Maßnahmen auf den Weg gebracht worden, um Betriebsgründungen und Weiterbildungen zu fördern - u. a. die Meistergründungsprämie bzw. die „Handwerksinitiative NRW“. Aber das muss durch regionale Initiativen ergänzt werden. Mit Blick auf die Sicherung von Fachkräften geht es darum, den Brückenschlag hinzubekommen - zwischen dem westfälischen Ruhrgebiet und Südwestfalen, dabei gerade zwischen dem Handwerk und den Forschungseinrichtungen. Die Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft ist einer der Leitgedanken des regionalen Bündnisses „Mitten in Westfalen“ (www.mitten-inwestfalen.de) und auch der Ansatz einer Initiative wie „Meister lernen von Professoren - Professoren lernen von Meistern“. Dabei geht es z. B. um die Weiterentwicklung von Dualen Studiengängen, in denen die berufliche und wissenschaftliche Ausbildung verzahnt werden. Das ist unabdingbar, wenn wir dem Fachkräftemangel infolge der demografischen Entwicklung begegnen wollen. Alles Gute wünscht Ihnen Ihr


NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

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Kinderförderfonds zum Anfassen

nfang Mai gab es auf dem Schwerter Wochenmarkt den Kinderförderfonds zum Anfassen. Für den guten Zweck wurden dort handgefertigte oder -verzierte Produkte angeboten, der Erlös kam einem guten Zweck zugute: dem Kinderförderfonds, initiiert vom Schwerter Netz für Jugend und Familie. Dieser Spendenfonds hilft bedürftigen Kindern und Jugendlichen unbürokratisch. Ziel ist, Benachteiligung zu minimieren, so dass alle Kinder die gleichen (Bildungs-)Chancen haben. Die Aktion wurde auch von Eltern, Kindern und Jugendlichen unter-

stützt, die selbst einen Bezug zum Schwerter Netz haben und sich jetzt dafür einsetzen, etwas Gutes

für andere zu tun. Wer keine Zeit hatte, persönlich vorbeizuschauen, diesen guten

Zweck aber dennoch unterstützen möchte, kann eine Spende einzahlen auf das Konto des Schwerter Netzes: Konto-Nr.: 54189; BLZ: 441 524 90 (Sparkasse Schwerte); Stichwort: „Kinderförderfonds“ Info: Das Schwerter Netz ist ein anerkannter gemeinnütziger Träger der Jugendhilfe. Die Mitarbeitenden kennen durch ihre tägliche pädagogische Arbeit in den Familien deren konkreten Nöte. Sie sorgen dafür, dass die Spendengelder genau dort ankommen, wo sie gebraucht werden und stellen die zweckentsprechende Verwendung sicher.

Open-Air-Kino im Elsebad ist ein Erlebnis

Der Projektor im Kinokarren läuft „Scoop - der Knüller“ war der erste Kinofilm im Elsebader Kinosommer 2013, der am 21. Juni auf der Großleinwand Open-Air zu sehen war. Kino im Frei- und Bürgerbad Elsebad ist ein Erlebnis. Zu einem Filmabend im Elsebad gehört nicht nur die einmalige Kulisse des in romantisches Licht getauchten nächtlichen Elsebades unter dem Sternenzelt, sondern auch viele Gaumenfreuden: Vor Filmbeginn und in der Pause werden Cocktails und andere Getränke angeboten, zur Stärkung gibt es Grillwürstchen und Crepés. Und dann der Mann oder die Frau mit dem Bauchladen, die das obligatorische Popcorn und andere Süßig-

sich in warme Kleidung oder mitgebrachte Decken zu hüllen. Einige Sitzkissen und Decken können auch ausgeliehen werden. Die Filmvorführungen finden zuverlässig statt. Sollte es an einem Kinoabend wider Erwarten regnen, lädt das Elsebad-Kinokarren-Team zum Filmgenuss unter das Dach der Festhalle ein.

Der Filmvorführer Thomas Stenger bedient in dem restaurierten Bauwagen den „antiken“ Kino-Projektor.

keiten an die Cineasten verkaufen. Die Filme werden immer freitags nach dem Abendschwimmen gezeigt. Filmstart ist nach Anbruch

der Dunkelheit ab ca. 22 Uhr. Die Kinogänger sollten auf das Wetter achten, denn das ein oder andere Mal ist es sicherlich von Vorteil,

➜➜ Die nächsten Termine: 26. Juli - Almanya 2. August - Der kleine Nick 23. August - Emmas Glück 6. September - Ziemlich beste Freunde ➜➜ Der Badeintritt an Kino-Abenden beträgt 3,50 €.

Eisen oder Edelstahl?

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iese Frage stellt sich zum Beispiel bei der Errichtung eines Geländers. Eine Entscheidung, die gut durchdacht sein will. Eisen ist das deutlich preiswertere Material, auf Dauer aber auch viel anspruchsvoller in der Pflege. Eisen braucht einen Schutzanstrich, wenn es nicht von Rost befallen werden soll. Um diesen Schutz zu gewährleisten, sind regelmäßige Lackierungen erforderlich. Trotz des höheren Preises wird man auf Dauer an einem 15

Geländer aus Edelstahl mehr Freude haben. Es lohnt sich auf jeden Fall, einen Fachmann zu Rate zu ziehen: Seit 20 Jahren beraten die Fachleute der Bauschlosserei Lieckfeldt ihre zufriedenen Kunden, wenn es um Schutz- und Schmiedegitter, Geländer, Zaunanlagen und Schmiedekunst aller Art geht. Auch wenn es um Tore, Carports und Vordächer geht, ist die Firma Lieckfeldt ein gesuchter Ansprechpartner. Es geht eben nichts über fachliche Beratung ohne jeden Termin- und Zeitdruck.

Wir in Hombruch 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Sonderveröffentlichung – Wir in Schwerte 03 / 2013

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YOUNGSTER B

Graffiti, Hip-Hop, Rap, Theater und mehr

Das „Streetlife“ ein Dach für Jugendliche

ereits im März wurde das Haus der Jugendstraßenkultur, englisch „Streetlife“, an der Kampstraße 7 eröffnet. „Es ist kein Jugendzentrum“, erklärt Quarterback Peter Blaschke. Vielmehr handelt es sich um einen Projektraum, eine Anlaufstelle für Streetworker-Aktivitäten und viele Projekte.

In dem 50 Quadratmeter großen Raum, dessen eine Wand mit einem großen Spiegel versehen ist, treffen sich beispielsweise jeden zweiten Donnerstag die Hip-Hopper und freitags performen dort die Rapper. Schon von außen sieht man, dass auch die Graffiti-Kunst im Streetlife ihren Platz gefunden hat. „Hier sollen Synergien erzeugt werden“, so Blaschke, „die Jugendlichen sollen hier auch mal ein Fahrrad reparieren können oder Schülertheatergruppen die Räumlichkeiten zum Proben nutzen.“ Das Streetlife wird von den Jugendlichen sehr gut angenommen. Es sei ein Dach für Jugendliche, die sich projekthaft betätigen möchten, so Blaschke, der die Koordi-

nation und in seiner Funktion als Quarterback die Verantwortung für den Raum innehat. Seitens des Quarterbacks werden ProjektAngebote an die Jugendlichen gemacht, doch es wird auch auf Vorschläge oder Wünsche reagiert und Möglichkeiten geboten, dass diese, wie beispielsweise der Wunsch nach einem Theaterprojekt, realisiert werden können.

Genschback Peter Blazsovszky wurde von dem Graffiti-Künstler Freddy (r.) bei der Gestaltung der Fassade des im März eröffneten „Streetlife“ unterstützt.

Der Verein für soziale Integration (VSI) hat das Haus gekauft, entkernt und wiederaufgebaut. Der VSI, der dem Diakonischen Werk Westfalen angeschlossen ist, wurde 1989 gegründet und ist seitdem als Träger der freien Jugendhilfe und sozialer Arbeit tätig. Ziel des Vereins ist es, die Chancen, insbesondere für benachteiligte oder gefährdete Jugendliche, die Stabilität benötigen, zu verbessern.Der VSI berät und betreut sie, ergänzt familiäre Erziehung und Förderung, macht offene Angebote zur Vermeidung von störenden Einflüssen, hilft bei Straffälligkeit und macht Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für Jugendliche.

Besuch aus Argentinien am Ruhrtal-Gymnasium

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aiana Fries ist 22 Jahre alt und absolviert seit kurzem ein freiwilliges soziales Jahr in einer Kirchengemeinde in Iserlohn. Sie stammt aus der ländlichen Region zwischen den Flüssen Paraná und Uruguay und ihre Familie lebt selbst von der Landwirtschaft, so dass sie indirekt auch von der zunehmenden Landnahme betroffen ist. Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Erdkunde- und Spanisch-Leistungskurs des Ruhrtal-Gymnasiums (RTG) kam es zu einem kommunikativen Austausch mit der Argentinierin Daiana Fries. Dabei stellte sie sich geduldig den Fragen der Schülerinnen und Schüler des Erdkunde- und Spanisch-Leistungskurses des RTG und erzählte auf Spanisch von eigenen Erfahrungen, die sie durch

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Der Erdkunde- und Spanisch-Leistungskurs mit Daiana Fries

den zunehmenden Landraub in ihrer Heimat Argentinien sammeln konnte. Spannend und hautnah schilderte sie die korrupten Verhältnisse zwischen Regierung und Unternehmen, gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen und die zunehmenden Unruhen in der ländlichen Bevölkerung auf-

Wir in Schwerte 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

grund dieser Verhältnisse. Während des Unterrichts hatte sich der Leistungskurs Erdkunde bereits intensiv mit dem Phänomen der Landnahme beschäftigt: Mit Hilfe ihrer Lehrerin Monika Schlüchtermann entwickelte der Kurs gezielt Fragen zur Problematik in Argentinien. Tatkräftig unterstützt wurde

dieses Projekt vom Spanisch-Leistungskurs unter der Leitung von Frau Wrzosok, die die Fragen und Antworten entsprechend übersetzte. So war es nicht nur spannend, Infos aus erster Hand zu bekommen, sondern für die Sprachenschüler auch eine echte bilinguale Begegnungssituation.


NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

Kinderstube Ergste hatte einen aufregenden Tag

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Angehende Schulkinder bei der Polizei

ür die angehenden Schulkinder der Kinderstube Ergste war es sicherlich ein aufregender Tag. Bei ihrem Besuch der Polizeiwache Schwerte konnten sie von den Ordnungshütern jede Menge erfragen. Auch die Zellen für die Gefangenen, in die eine der Erzieherinnen „in Handschellen abgeführt worden war“, durften sich die Kindergartenkinder anschauen.  Darüber hinaus durften sie sich sogar mit einer echten Wachmeistermütze schmücken und einen Einsatzwagen besetzen.   ➜➜ Die Kinderstube Ergste wurde 1974 gegründet. Es handelt sich um einen eingetragenen Verein, der unterstützt wird vom Paritätischen Wohlfahrtsverband, der Stadt Schwerte und dem Landesjugendamt. Eltern treten mit Aufnahme

Kinderstube Ergste: Früh übt sich, wer ein Polizist werden möchte

ihres Kindes dem Verein bei und engagieren sich in verschiedenen Bereichen.Eltern haben in einem Elterninitiativ-Kindergarten wesentlich mehr Mitspracherecht als in städtischen oder kirchlichen

Einrichtungen. Sie können sich hier mit Ideen und Wünschen einbringen und so das Umfeld ihrer Kinder aktiv mitgestalten. Allerdings erfordert das auch die Bereitschaft, sich entsprechend zu engagieren und

die eine oder andere Stunde Freizeit in die Mitarbeit im Kindergarten zu investieren. Der Kindergarten ist eine zweigruppige Einrichtung mit 45 Plätzen für Kinder im Alter von 2-6 Jahren.

Erste Adresse für Premium-Produkte der Unterhaltungselektronik

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etritt man die modernen, stilvollen Geschäftsräume der Firma Lingenhoff an der Hohen Straße 28 in Dortmund, wird sofort klar: Hier bin ich richtig, wenn ich kompetente Ansprechpartner im Segment hochwertiger Produkte der Unterhaltungselektronik finden möchte.

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Entführen Sie in die Welt der multimedialen High-Tech-Möglichkeiten: (v. l.) Geschäftsführer Sebastian Everding, Fachberater Tayfun Özkal und Prokurist Thomas Friedrich

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An edlen Präsentationswänden präsentiert das Team um den Geschäftsführer Sebastian Everding seinen Kunden Fernseh- und Audioprodukte der Firma Loewe, die mit zeitloser Ästhetik, aktueller Technik und einfacher Bedienung den anspruchsvollen Kunden immer wieder begeistern. Tauchen Sie ein in die einzigartige Welt der visionären High-Tech-Produkte von Bang & Olufsen und überzeugen Sie sich von der einzigartigen Klangwelt von Bose, hier wird die klangliche Fiktion von gestern zur Realität von morgen. „Bei uns finden Sie alle aktuellen Bose-Heimkinosysteme vorführbereit“, verspricht Sebastian Everding.

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Kundenzufriedenheit hat oberste Priorität Seit mehr als 60 Jahren steht der Sonderveröffentlichung – Wir in Schwerte 03 / 2013

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Schwerter Ansichten von Hubert Sieweke „Wir sind Schwerte“ auf Doppelseiten sowie Hofberichte für Stadtverwaltung, Fraktionen und Verbände, mit den immer gleichen Bildern, bedürfen keiner großen Kenntnis in Wirtschaft und Recht. Verhaftet zwischen Rohrmeisterei und Rathaus gibt es in Lokalausgaben eben nicht viel Anspruchsvolles zu berichten.

und Boden sowie für Bauleistungen stemmen zu können. Natürlich werden die Planungs- und Bauträgergesellschaften nicht als Maurer oder Zimmerleute tätig. Auch die Zeitungsverleger werden nicht selbst an der Schreibmaschine sitzen. Es ist also sinnvoll und üblich, sich eines Generalunternehmers zu bedienen.

Da kommt dann das Thema des damals nicht gewollten Investors und seines Einzelhandelsobjektes am Bahnhof gerade recht, um kräftig denjenigen nach dem Mund zu reden, die schon immer dagegen waren… die es lieber gesehen hätten, wenn ANH einen Elektroshop mit Batterieverkauf gebaut hätten. Mit dem Aufmacher „Unbezahlte Rechnungen“ weist der Redakteur mit dem Finger auf die schon immer ungeliebten Investoren. Man darf es keinem übelnehmen, die Baubranche und deren Investitionsmodalitäten nicht zu verstehen, aber Investoren-bashing scheint doch völlig unangebracht zu sein. Natürlich gründen Gewerbeinvestoren für einzelne Baumaßnahmen besonders bei Größenordnungen von mehr als 10 Mio. € eigene Gesellschaften, um sich privat als auch bei Banken re- und vorfinanzieren und Vorleistungen in Grund

Dieser hat nun, im Falle des Rewe/ Aldi Marktes erfreulicherweise auf heimische Unternehmen der Baubranche zurückgegriffen, wie es von der Politik und vom Bauträger gefordert war. Jedoch ist jeder Unternehmer oder Handwerker immer für sich und sein Unternehmen und die geschlossenen Verträge selbst verantwortlich, auch dafür, ob und welche Sicherheiten nun verlangt werden, oder ob pünktliche Zahlung oder Vorauszahlungen vereinbart werden. Wieso nun auf diffuse und subtile Art und Weise dem Investor nachgesagt wird, er sei gehörig Mitschuld an den „unbezahlten Rechnungen“, bleibt sicher ein Geheimnis des Reporters, denn Gründe werden nicht offenbart. Dazu wird dem „bösen“ Investor HGV vorgeworfen, er habe das Invest - gemeint ist anscheinend die Besitzgesellschaft, denn der Verkauf wäre steuerneutral – auch

Wieder mal die Bahnhofsbebauung

LOKAL manchmal banal noch veräußert! Als Quintessenz kommt dann der Höhepunkt, nämlich, dem Investor ginge es NUR ums Geldverdienen. Welch gute Erkenntnis, aber, arbeiten Zeitungsverlage altruistisch? Wohin sind wir gekommen, wenn nun diejenigen, die nach 22 langen Planungsjahren einer Schildbürger-Stadtverwaltung am Bahnhof endlich etwas realisiert haben, dafür beschimpft werden, die Verantwortung für eine Investition von über 10 Mio. € übernommen zu haben. Sicherlich ist es bedauernswert, wenn heimische Handwerker einer Insolvenz eines Generalunternehmers zum Opfer fallen – Titel gegen die Geschäftsführer sind meistens möglich, wie die Elektrofirma zeigt – deshalb aber dem ursprünglichen Investor per Rundumschlag übel nachzureden, ist sicherlich der falsche Weg. Man habe nun etwas gelernt, liest man, nämlich, Investoren wollen „Geld verdienen durch günstig kaufen, bauen und teuer vermieten und verkaufen“…. Wer will das denn nicht, oder leben wir schon im Sozialismus! Investoren, so heißt es weiter, wollten eben nicht die Stadtteile aufwerten – nee, das ist ja wohl Sache der Verwaltung mit

seinen vielen Stadtplaner, oder wofür wurden die engagiert? – oder heimische Betriebe fördern – das wäre katastrophal, denn dieses Kirchturmdenken würde unsere Handwerker von Aufträgen in anderen Gemeinden dann ebenso fernhalten – sondern kassieren. Schaut man sich das Bahnhofsumfeld an, kann man allerdings eine deutliche Aufwertung feststellen, denn die jahrzehntealte Trümmer der Rath’schen Hütte und die wilden Parkplätze sind einem annehmbaren Einkaufszentrum mit ausreichend Parkraum gewichen. Dem Investor wurde es damals aber untersagt, sich auch um die weiteren Flächen des Bahnhofsvorplatzes zu kümmern, weshalb dieses Areal mit seinen vielen Mülleimern und kaputten Bausubstanzen getrost als Schandfleck bezeichnet werden kann. Da hätte man besser den Investor beauftragen sollen; es sähe heute anders aus. Die Alternative zu Investoren wäre ja, so hört man heraus, eigene Projektierung durch die städtische Verwaltung. Was dabei herauskommt, lässt sich mehr als deutlich im Bereich Schützenstraße erkennen: Ein teures, marodes Gebäude, einst das Rathaus 2 und eine Ruine eines Super Spaßbades inmitten der Ruhrauen…

Naturfreundejugend lädt zu Sommerprojekten ein

Sommerferien mit den Umweltdetektiven W

as schwimmt in Tümpel, Bach und Weiher? Diesen und noch vielen anderen Fragen wollen wir nachgehen bei den Ferienprojekten der Naturfreundejugend in Dortmund. Wir erkunden Wald und Wiesen, lernen über den Stoffkreislauf in der Natur und welche Lebewesen daran beteiligt sind, bauen mit Naturmaterial die verschiedensten Kunstwerke und lernen bei Spielen die Zusammenhänge in der Natur verstehen. Bei einem Besuch im Naturgarten erkunden wir, wie man Vögeln, Insekten oder Fledermäusen ein

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Quartier und Nahrungsquellen bietet und basteln selber kleine Nisthilfen. Und außerdem schauen wir mal über den Tellerrand, was denn in anderen Teilen dieser Welt passiert, z. B mit dem Regenwald. Wie können wir Ressourcen sparen und recyclen? Das wollen wir am Beispiel der früheren Technik des Papierschöpfens selber ausprobieren.

che, wetterfeste Kleidung anziehen. Projektwoche I: 29.7. - 2.8.2013 Projektwoche II: 12. - 16.8.2013 Projektwoche III: 26. - 30.8.2013 Leitung: Gitta Röth Kosten: 60,- Euro/Woche Zeit: 10-14.00 Uhr Veranstaltungsorte: Wellinghofener Wald, Schwerter Wald und Bolmke Verbindliche Anmeldung bis 20. Juli 2013

➜➜ Das Ferienprogramm richtet sich an Kinder im Alter von 7-13 Jahren. Bitte an Picknick und Getränke denken und unempfindli-

➜➜ Naturfreundejugend NRW Ebberg 1, 58239 Schwerte, Tel.: 0230468869, -68755 Fax: 02304-63391, Mail: nrw@naturfreundejugend.de

Wir in Schwerte 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung


NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

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Erster Schüleraustausch von FBG und RTG mit Béthune

um ersten Mal nahmen Schülerinnen und Schüler des Friedich-Bährens-Gymnasiums (FBG) und des Ruhrtal-Gymnasiums (RTG) gemeinsam an zwei Austauschbegegnungen mit dem Lycée Louis Blaringhem in Béthune teil. Im Dezember 2012 kam eine französische Schülergruppe mit ihren Lehrern Mme Sylvie Leman und Monsieur Guillaume Vergne nach Schwerte. Nun fand der Gegenbesuch in Béthune statt. 21 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 11 verbrachten mit ihren begleitenden Lehrern Inge Kerber (FBG) und Herbert Sobiech (RTG) eine interessante Woche, die geprägt war von Sonnenschein und harmonischem  Miteinander. Neben Ausflügen nach Paris und

Schüler und Lehrer des FBG und RTG in Béthune

an die Ärmelkanalküste konnten die Jugendlichen einen Einblick gewinnen in den Schulalltag eines französischen Lycée. Dabei war ein Tag, „Journée Handicap“, ein besonderes Erlebnis: Menschen mit körperlicher oder geistiger Behin-

derung berichteten zusammen mit ihren Betreuern von ihrem Schicksal und wie sie damit im Alltag zurechtkommen. Die Jugendlichen verbrachten wegen der Feiertage besonders viel Zeit mit den Gastfamilien  und einem vielfältigen  An-

gebot an Aktivitäten. Die gegenseitige Verständigung war keine Barriere: immerhin haben fast alle Schülerinnen und Schüler 4 Jahre die jeweilige Fremdsprache erlernt und konnten ihre Kenntnisse weiter vertiefen.

Erstmals kostenlose TÜV-Untersuchung für Rollatoren in Schwerte

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er 1. Rollator-Tag im Bürgersaal wurde von vielen Schwerter Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen. Im Herbst 2012 von der CDU-Senioren-Union angeregt, fanden sich schnell mit dem Seniorenund Pflegebeirat der Stadt sowie

den Sanitätshäusern Spanke und Schnur, der VKU - Verkehrsgesellschaft des Kreises Unna -, der Seniorenzeitschrift „AS - aktive Senioren der Stadt“, der Fachabteilung Geriatrie des Ev. Krankenhauses und dem Schwerter Busunternehmer Quecke kompetente Partner und Sponsoren, um das Pflichtkontrollprogramm kostenlos und auf freiwilliger Basis in gemütlicher Runde bei Kaffee und Gebäck zu absolvieren. Die Funktionsfähigkeit und Verkehrstauglichkeit des Rollators oder Rollstuhls wurden geprüft und in ein Scheckheft eingetra-

Älter werden? Klar! Weniger aktiv sein? Auf keinen Fall! Auch in Zukunft wollen wir auf keine Erfahrung verzichten. Für die Sicherheit unterwegs sorgt das Sanitätshaus SCHNUR. Ob AnziehHilfe oder Falt-Stock, ob Gehstützen verschiedenster Art oder einen Rollator für die ganz langen Wege – hier findet man alles um mobil zu bleiben. Und das Beste: wenn das Aufraffen mal schwer fällt, kommen die aufWunsch sogar zu uns nach Hause!

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gen. Auf einem Parcours konnten die mobilen Hilfen auch unter extremen Bedingungen getestet werden. Es ist gut zu wissen, dass in Schwerte die beiden Sanitätshäuser Schnur und Spanke auch über diesen Tag hinaus mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Das Busunternehmen Quecke hatte extra für diesen Tag einen Bus zur Verfügung gestellt - so konnte das sichere Ein- und Aussteigen probiert werden. In kurzen Busfahrten wurden die Teilnehmer über die sichere Platzierung des Rollators im Bus informiert und waren über die Auswirkung überrascht, wenn bei Schrittgeschwindigkeit des Busses eine Vollbremsung nötig ist. Darüber hinaus waren auch Vertreter der Schwerter Polizeiwache zu-

gegen und beantworteten Fragen zur Verkehrssicherheit in Schwerte. Der Förderverein Geriatrie des Evangelischen Krankenhauses in Schwerte stand zudem für Fragen zur Förderung der Alters- und Seniorenmedizin bereit. Alle freuten sich über die positive Resonanz und verabredeten für das nächste Jahr eine Wiederholung.

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Sonderveröffentlichung – Wir in Schwerte 03 / 2013

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Neuer Service für die Nachbarstadt

Brandschau in Fröndenberg

Stadt sucht noch Wahlhelfer

(v. l.): Christoph Börger (Fachdienstleiter „Ordnung“, Stadt Fröndenberg), Bürgermeister Heinrich Böckelühr (Schwerte), Willi Müller (Leiter der Feuerwehr Schwerte und Leiter der Hauptamtlichen Wache), Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe (Fröndenberg/Ruhr), Holger Vieregge (stellvertretender Wachenleiter).

B (v. l.) Lena Schonert, Frederic Gutsche und Dorina Nöltge von der Stadtverwaltung Schwerte werben schon kräftig für das Ehrenamt als Wahlhelfer oder -helferin

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ür die Bundestagswahl am Sonntag, 22. September 2013, sucht die Stadt Schwerte noch Wahlhelfer. Weil es immer schwieriger wird, Ehrenamtliche für den Einsatz als Wahlhelferin und Wahlhelfer zu finden, setzt die Stadtverwaltung auch diesmal wieder auf junge Leute. Mit einem speziell auf die Sprache der Jugend abgestimmten Flyer wirbt die Stadt um die Mitarbeit des Nachwuchses. Darüber hinaus besteht natürlich aber auch für alle anderen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, als Wahlhelferin oder Wahlhelfer bei der diesjährigen Bundestagswahl mitzuwirken. Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer müssen jedoch mindestens 18 Jahre alt sein. Zu der Bundestagswahl gilt es für jedes der Wahllokale jeweils sieben Mitglieder in den Wahlvorstand zu berufen. Der Wahl20

vorstand hat auf die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl zu achten und letztlich die abgegebenen Stimmen auszuzählen. „Die Tätigkeit als Wahlhelferin oder Wahlhelfer ist ein Stück gelebte Demokratie“, sagt Bürgermeister Heinrich Böckelühr. Schließlich sei die am Ende des Wahltages ausgezahlte Aufwandsentschädigung in Höhe von 40 Euro, insbesondere für junge Leute, als zusätzlicher Anreiz für das Mitwirken bei der Wahl ebenfalls nicht zu vernachlässigen. ➜➜ Wer Interesse am Job als Wahlhelferin oder als Wahlhelfer hat, kann sich bei Jörg-Andreas Otte unter der Rufnummer 02304/104286 oder bei Alina Reichelt und Dorina Nöltge unter der Rufnummer 02304/104-397, oder per E-Mail: wahlen@stadt-schwerte. de melden.

Wir in Schwerte 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

eim vorbeugenden Brandschutz arbeiten Schwerte und die Nachbarstadt Fröndenberg/ Ruhr künftig zusammen. Die beiden Bürgermeister Heinrich Böckelühr (Schwerte) und Friedrich-Wilhelm Rebbe (Fröndenberg/Ruhr) unterzeichneten in der Hauptamtlichen Wache in Schwerte eine entsprechende Vereinbarung. Darin ist geregelt, dass künftig Schwerter Feuerwehrbeamte auch für die benachbarte Kommune so genannte „Brandschauen“ durchführen. Die Stadt Fröndenberg war vor einiger Zeit an die Stadt Schwerte mit der Bitte um Unterstützung im Rahmen der kommunalen Zusammenarbeit herangetreten, weil es dort keine Hauptamtliche Feuerwache gibt und die Aufgabe dort bisher nicht mit eigenen Kräften durchgeführt werden konnte. In Schwerte war bisher ein Mitarbeiter dafür zuständig. Zeiten urlaubs- und insbesondere krankheitsbedingter Abwesenheit hatten jedoch in der Vergangenheit hier dazu geführt, dass Brandschauen nach Maßgabe baurechtlicher Vorschriften sowie die in Abhängigkeit vom

Gefährdungsgrad im Zeitabstand von längstens fünf Jahren durchzuführenden Begehungen nicht in allen Fällen zeitnah durchgeführt werden konnten. Da nun auch noch eine weitere Kraft bei der Feuerwehr der Stadt Schwerte zur Durchführung von Brandschauen eingestellt wird, verfügt die Hauptamtliche Wache somit dann auch über eine ausreichende und geeignete Personalausstattung, um die Aufgabe auch für die Stadt Fröndenberg gegen Kostenerstattung wahrzunehmen. Gleichzeitig wird eine Vertretung im Aufgabengebiet „Brandschauen“ sichergestellt. Bürgermeister Heinrich Böckelühr ist zufrieden: „Die Einrichtung der gemeinsamen Brandschutzdienststelle ist ein weiteres Beispiel gelungener kommunaler Zusammenarbeit unter benachbarten Kommunen.“ Mit Blick auf weitere interkommunale Kooperationen erklärt Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe: „Gemeinsam als Kommunen wirkungsvolle Projekte auf den Weg zu bringen, ist eine Herausforderung der Zukunft.“


NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

Technik-Hilfen für den Ernstfall U

m für Notfälle ausgerüstet zu sein und sofort Erste Hilfe leisten zu können, hat die Stadtverwaltung jetzt insgesamt drei Defibrillatoren und zwei Evakuierungsstühle angeschafft. Sie sind überlebenswichtig und retteten schon manchem das Leben: Defibrillatoren. Die drei „Defis“, die im Vergleich zu den von Notärzten genutzten etwas kleiner sind, können durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Defibrillation) beenden. Deshalb werden sie häufig auch als „Schockgeber“ bezeichnet. Bürgermeister Heinrich Böckelühr freut sich, dass die Stadtverwaltung nun auch direkt vor Ort für Notfälle ausgerüstet ist. „Im Fall der Fälle kann nun Erste Hilfe geleistet werden, bis der Rettungsdienst eingetroffen ist. Denn auch

Katharina Scholz (Mitte) vom Bereich Verwaltungsservice/ Personal der Stadt Schwerte und Melanie Völker (rechts) von der Schwerbehindertenvertretung der Stadt Schwerte sowie Marc Schneider von der Firma Fleischhacker GmbH & Co. KG präsentieren einen der drei neuangeschafften Defibrillatoren.

wenn der Rettungsdienst schnell an Ort und Stelle ist, so gehen manchmal doch wertvolle Minuten verloren.“Alle Defibrillatoren wurden bei der in Schwerte ansässigen Firma Fleischhacker erworben. Zwei De-

fibrillatoren wurden in den beiden Rathäusern angebracht und sind öffentlich zugänglich. So befindet sich der „Defi“ im Rathaus I direkt in der Eingangshalle in der Nähe des Aufzuges. Im Rathaus II an der

Konrad-Zuse-Straße findet man den Defibrillator im Obergeschoss. Der dritte Defibrillator ist am städtischen Baubetriebshof an der Schützenstraße 67 angebracht. Darüber hinaus wurden außerdem zwei Evakuierungsstühle für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung angeschafft. Diese ermöglichen den Transport von behinderten oder hilfebedürftigen Menschen über Treppen in einer Notsituation. Auch hier sind beide Stühle jeweils im Rathaus I und im Rathaus II platziert. Die Finanzierung der Defibrillatoren sowie der Evakuierungsstühle erfolgte aus Mitteln einer Prämie der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen einer Auszeichnung für Arbeitsschutz zahlte die Unfallkasse eine Prämie in Höhe von 7.000 Euro.

Ernst Stahl im wohlverdienten Ruhestand I

m Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedete kürzlich Erster Beigeordneter Hans-Georg Winkler den städtischen Mitarbeiter Ernst Stahl offiziell in den wohl-

Ernst Stahl zwei Jahre lang beim damaligen Bauamt. Nach der kommunalen Neuordnung im Jahr 1975 wurde er in den Dienst der neu gebildeten Stadt Schwerte über-

zum Eintritt in seinen Ruhestand war Ernst Stahl hier tätig. Zu seinen Aufgaben zählten zuletzt beispielsweise die Beteiligung an der

Erstellung von Steuer- und Gebührensatzungen sowie Grundsatzfragen zu Grundbesitzabgaben und Gewerbesteuer.

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(v. l.): Beigeordneter Peter Schubert, Erster Beigeordneter Hans-Georg Winkler, Ernst Stahl, Klaus Künzel (Personalrat).

verdienten Ruhestand. Der gelernte Industriekaufmann Ernst Stahl trat am 1. April 1970 in den Dienst des damaligen Amtes Westhofen ein. Hier war er zunächst im Ordnungsamt tätig. Nachdem er im Oktober 1972 die Prüfung des sogenannten Angestelltenlehrgangs I für die Verwaltung abgelegt hatte, arbeitete

nommen und hier im Jugendamt eingesetzt. Nachdem Ernst Stahl von 1975 bis 1976 bei der Volkshochschule tätig war, absolvierte er anschließend die Prüfung des Angestelltenlehrganges II und kam dann zum damaligen Steueramt. Der Name des für Steuern zuständigen Bereiches wechselte über die Jahre zwar immer wieder, aber bis

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Sonderveröffentlichung – Wir in Schwerte 03 / 2013

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NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

SPD-Ortsverein Mitte-Wandhofen zur B 236

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„Das Kernproblem sehen“

enn es ins Haus regnet, holt man einen Dachdecker und beschäftigt sich nicht mit den Wetterprognosen. Der SPD-Ortsverein Mitte-Wandhofen zeigt sich irritiert von den Aktivitäten der Verwaltung, das Problem der B236 in Schwerte mit dem Vorantreiben der Ausbaupläne auf Dortmunder Gebiet lösen zu wollen. „Wir fordern seit Jahren ein integriertes Verkehrskonzept, in dem die komplette B236 im Mit-

telpunkt steht. Nur so können wir für die Innenstadt die Verkehrsbelastung minimieren“, sieht Anita Schweer-Schnitker, Vorsitzende des Ortsvereins, akuten Handlungsbedarf. Allein die exorbitanten Feinstaubbelastungen im Bereich des Robert-Koch-Platzes müsste die Verwaltung antreiben, Lösungen zu finden. „Die Schadstoffwerte gefährden die Gesundheit. Wir

Zum Ausbau der Bundesstraße 236

Pläne liegen aus

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etzt ist es amtlich: Die geänderten Planunterlagen zum Ausbau der B 236 zwischen der Stadtgrenze zu Dortmund und der Autobahnauffahrt in Richtung Unna wurden Anfang Juni im Rathaus ausgelegt. Mit der sogenannten „Offenlage des Deckblattverfahrens“ wird das Planfeststellungsverfahren erneut eingeleitet. Nachdem die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Planfeststellungsbehörde mitgeteilt hatte, dass alle erforderlichen Unterlagen durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW eingereicht worden seien, unterschrieb Bürgermeister Heinrich Böckelühr die erforderliche öffentliche Bekannt-

machung. Die Bürgerinnen und Bürger haben bis zum 16. Juli Zeit, ihre Einwendungen gegen den Plan bei der Stadt Schwerte oder der Bezirksregierung Arnsberg schriftlich einzureichen. Die Einwendungen müssen den geltend gemachten Belang und das Maß der Beeinträchtigung erkennen lassen. Die Stadt Schwerte weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Einwendungsfrist 16. Juli um eine gesetzliche Ausschlussfrist nach dem Bundesfernstraßengesetz handelt. Nach Ablauf dieser Frist sind erhobene Einwendungen ausgeschlossen.

haben gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern eine Fürsorgepflicht. Deshalb muss endlich zwischen Béthunestraße und Hörder Straße etwas passieren“, will Schweer-Schnitker die Aufmerksamkeit auf das Kernproblem lenken. Mit dem Vorgaukeln von Aktivitäten jenseits des Freischütz scheine die Verwaltung nur ablenken zu wollen. „Der Verwaltungschef hat vor der letzten Wahl angekündigt, das Problem der B236

in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen zu wollen. Daran wolle er sich messen lassen. Wenn wir dies heute tun, dann hat Schwerte wieder einmal viele Jahre verplempert.“ Zeit, die die Stadt nicht hat. „Auch uns ist es bewusst, dass die Planungen aufgrund der Bahnbrücken nicht leicht sind. Aber die enormen Umweltbelastungen für die Bevölkerung sind ebenfalls ein Fakt und sie verlangen es, endlich aktiv zu werden.“

„Garten Eden“ in Schwerte

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er süße Duft der üppig blühenden Rosen nimmt die Besucher auf der Heide im Garten Krüger-Peter gefangen. Der Garten war einer von 18 Gärten, der im Rahmen der Aktion „Garten Eden 2013“ faszinierende Einblicke in seine privaten Kleinode zu Gunsten der Hospiz-Initiative gestattete. „Ich kann nicht widerstehen, Rosen sind meine Leidenschaft“, so die Hausherrin. Und überall gibt es etwas zu entdecken: Das Rosenparadies ist ein Garten voller Überraschungen, der die vielen Besucher erstaunte und inspirierte. Im Hospiz-Garten bekommt der Garten Eden für viele eine ganz besondere Bedeutung. Für die schwerkranken

Menschen, die hier stationär gepflegt und begleitet werden, spielen Natur und Garten eine große Rolle. Herzstück des ehrenamtlich gepflegten Gartens ist der hübsche Naturteich. Die Holzskulpturen-Ausstellung des Schwerter Künstlers Klaus Marquard zog die Blicke der vielen Besucher auf sich.2000 Quadratmeter misst der Garten der Familie Spanke. „Das ist mehr ein Bauerngarten“, beschreibt Besitzer Theo Spanke seinen historischen Garten. Haus und Garten bilden ein stilvolles Ensemble. Eine alte Traueresche breitet ihre Äste aus, Buchsbaumbeete, Stauden, Sträucher, blühende Sommerblumen und auch hier finden sich lauschige Sitzplätze.

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NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

Messdiener in ehemaligem 25 Jahre HHKT architecta Zisterzienserkloster designcenter dortmund

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as HHKT architecta designcenter dortmund an der Märkischen Straße 57 beweist seit nunmehr 25 Jahren an diesem Standort seine Kompetenz als Einrichtungsexperte und Spezialist für designorientierte, hochwertige, bedarfsgerechte und moderne Küchenwelten.

Pfarrer Harder (r.) mit seinen Messdienern

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orgen um den Nachwuchs braucht sich Pfarrer Benno Marker im Pfarrbezirk St. Petrus nicht zu machen, denn 35 Kinder und Jugendliche stehen als Messdiener in der Gemeinde zur Verfügung. Mit 24 von ihnen waren Pfarrer Marker und einige Begleiter aus dem Pfarrbezirks-Jugendausschuss unlängst für ein Wochenende im ehemaligen Zisterzienserkloster Harderhausen

bei Korbach, wo im Tagungs- und Jugendhaus viel auf dem Programm stand. Es wurde viel Sport getrieben, ein Lagerfeuer gemacht und Mutproben durchgeführt. Zudem beschäftigte sich die Gruppe mit dem Thema Frieden, zu dem ein Film gezeigt und eine Diskussionsrunde abgehalten wurde. Darüber hinaus wurde auch die Eucharistiefeier in Hardershausen vorbereitet.

Das Mutter-Unternehmen selbst, die HHKT (Haus- Heiz- und Küchentechnik, Josef Schlütz), wurde im Oktober 1965 in der Nachbarstadt Schwerte von Josef Schlütz gegründet und ist auch nach wie vor dort an der Sonnenstraße ansässig. Der Geschäftsinhalt war anfänglich begrenzt auf den Handel mit Elektrogeräten für Haushalt und Unterhaltung sowie Heizgeräten,

Der Handel mit Küchenmöbeln und natürlich auch mit den nun notwendigen Einbaugeräten kam jedoch schon bald hinzu. Angefangen hat die Erfolgsgeschichte des HHKT architecta designcenters dortmund im April 1988. Nach umfangreichen Umbauten und Investitionen in das neue und moderne Erscheinungsbild konnte das Schwerter Familienunternehmen HHKT unter dem Firmennamen architecta designcenter Dortmund sein zweites exklusives Küchenstudio eröffnen und gehört nun zu den wenigen, die dort die absolute Designmarke PORSCHE DESIGN KITCHEN P`7340 mit sogar 2 Objekten zeigen können. ➜➜ Mehr Infos unter www.hhkt.de

Familienfeiern bei Hiddemann

„Zensus 2011“ in Schwerte

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In Schwerte gibt es 16800 Ledige (35,9%), davon sind 9210 Männer und 7950 Frauen. 48,3 % sind verheiratet oder leben in einer Lebenspartnerschaft, 7,0% sind geschieden und 8,8% sind verwitwet. Von den 46.743 Einwohnern besitzen 93,8% die deutsche Staatsbürgerschaft. 6,2% sind Ausländer oder Ausländerinnen. 61,5% der Bürger der Ruhrstadt sind 40 Jahre oder älter. Nur 2,0% sind unter drei Jahre alt und ganze 2,1% sind drei bis fünf Jahre alt. Von den in der Ruhrstadt lebenden Einwohnern sind 1570 Beamte, 20860 sind Arbeiter und Angestellte, 2300 sind selbstständig. Was die Religion angeht gehören 31,6% der römischkatholischen Kirche, 41,3% der

evangelischen Kirche an. 12680 (27,1%) gehören keinem oder einem anderen Glaubensbekenntnis an oder machten keine Angaben. Von den in Schwerte lebenden 25090 Erwerbspersonen sind 23970 erwerbstätig und 1120 erwerbslos. Von den Schwertern besitzen 7,1% keinen beruflichen Ausbildungsabschluss, 36.8% einen Haupt-/ Volksschulabschluss, 23,9 % die Mittlere Reife und 32,1 die Hochschul- oder Fachhochschulreife. 6150 aller Schwerter verfügen über einen Hochschulabschluss. Insgesamt gibt es in Schwerte 24421 Wohnungen, von denen 10442 von Eigentümern selbst bewohnt werden. 13045 werden zu Wohnzwecken vermietet. 898  Wohnungen stehen leer und 36 werden als Ferien- oder Freizeitwohnung genutzt. Die durchschnittliche Anzahl der Räume beträgt 4,3 und die durchschnittliche Wohnungsgröße beträgt 90,3 Quadratmeter.

!

ach den Ergebnissen der bundesweiten Volkszählung „Zensus 2011“ sank die Einwohnerzahl in Schwerte, die für den 9. Mai 2011, dem Stichtag des Zensus, ermittelt wurde, um 3,1 Prozent auf 46.743. Insgesamt 48,15% davon sind männlich und 51,85% weiblich.

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m Hotel-Restaurant „Hiddemann im Spiek“ in Ergste, Letmatherstraße, wird jede persönliche Feier zum unvergesslichen Festakt. Ob kleine oder größere Familienfeste, Tauf-, Kommunion-, Konfirmations- und Hochzeitsfeiern oder Geburtstags- und Jubiläumsveranstaltungen - „Hiddemann im Spiek“ ist der ideale Ort. Hier können Sie mit Familie, Freunden und Bekannten ungezwungen feiern und gemütlich beisammen sein. Unsere Räumlichkeiten sind ideal für jede Festveranstaltung sie zeichnen sich durch eine gastfreundliche Atmosphäre und stilvolle Einrichtung aus. ➜ Ein freundlicher Service sowie eine ausgezeichnete und vielfältige Küche sind garantiert. Sonderveröffentlichung – Wir in Schwerte 03 / 2013

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Schwerter Ansichten von Hubert Sieweke

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er derzeitige Bürgermeister war nie ein großer Freund des Freizeitallwetterbades gewesen. Hatte dies doch sein damaliger Gegenspieler und Fraktionsvorsitzender, Erwin Ettling, durchgesetzt, der lange Jahre die Leistungen des Geschäftsführers Crefeld in den höchsten Tönen gewürdigt. Indes hat der Bürgermeister, der ja selbst im Aufsichtsrat saß, den dortigen Trieben um falsche Zuschauerzahlen, fehlende Attraktivität, exorbitanten Verlusten und kostenlosen Büffets an Politikern immer tatenlos zugesehen. Vieles war bekannt und erkennbar: so waren Zuschauerzahlen bar jeglicher Realität, die fachliche Eignung des GF in Frage gestellt und Tricksereien mit den Finanzen ruchbar geworden. Nach dem Tod des großen Vorsitzenden handelte Böckelühr dann auch gleich, zumal der neue Rat (2004-2009) die „delikaten“ Dinge um das Bad nicht mal erahnen konnte. Bereits am 27.06.2005 hatte Böckelühr als Vertreter der Gesellschafterin Stadt Schwerte, dem Geschäftsführer Crefeld ordentlich und fristgerecht gekündigt, wohl wissend, dass der Gekündigte eine Rückkehrgarantie der Stadt Schwerte besaß. Die erste juristische Fehlleistung, wie man schnell erkannte. Die Kündigung wurde sodann von den beiden Juristen Böckelühr und Morgenthal am 26.10.2005 in eine außerordentliche und fristlose Kündigung umgewandelt. Die Genehmigung dieses Aktes wurde dann mittels

„Dringlichkeitsentscheidung“ - der Vorsitzende des Finanzausschusses war in einer „Nacht- und Nebelaktion“ über obskure Gründe informiert und zur Zustimmung gedrängt worden - am 08.11.2005 legalisiert und gleichzeitig der Kämmerer und der Bürgermeister – der selbst Gesellschaftervertreter war – zu Geschäftsführer bestellt worden. Eine, den finanziellen Niedergang des Bades weiter begünstigende Entscheidung, da beide Herren mit der Führung eines Gewerbebetriebes völlig überfordert schienen. Eine juristische Meisterleitung, denn Böckelühr wurde so Gesellschafter-Geschäftsführer, was der Gemeindeordnung allerdings widersprach! Am 07.12.2005 legte Bürgermeister Böckelühr dann dem Ausschuss für Finanzen, Steuerung und Beteiligungen die Gründe für die fristlose Kündigung vor. Crefeld habe für private Verrichtungen Mitarbeiter eingesetzt, Alkohol im Dienst genossen, sei verdächtigt gewesen, Getränkeautomaten manipuliert zu haben, habe einen Karton Speiseeis an den Kindergarten seines Sohnes verteilt und „andere Personen und Amtsträger“ – gemeint waren einige CDU Politiker - Sonderkonditionen in der Gastronomie zukommen lassen. Er habe die Recycling-Systeme nicht rechtzeitig gewartet und somit Schäden an der Anlage zu vertreten gehabt. Bereits in dieser Sitzung des AFSB wurden seitens der Ausschussmitglieder die Gründe, die diese fristlose Kündigung angeblich stützen

Böckelührs teurer Crefeld-Flopp

Fristlos in den Sand gesetzt sollten, deutlich gerügt und als keinesfalls stichhaltig und gerichtsverwertbar dargestellt. Gleichwohl konnte man nichts mehr rückgängig machen, denn Böckelühr hatte ja mit einer „Dringlichkeitsentscheidung“ alle Fakten geschaffen. Im dann von Crefeld angestrengten Verfahren, dem die Stadt Schwerte und ihre „cleveren Juristen“ Böckelühr und Morgenthal auch noch mit einer Widerklage begegneten, trat die Stadt dann mit geballtem Expertenwissen auf. Neben dem Bürgermeister (Jurist), dem Oberrechtsrat (Jurist), dem beauftragten teuren Rechtsanwalt (Jurist) war noch der Kämmerer aufgeboten worden, die „stichhaltigen“ Gründe zu verteidigen. Der vorsitzende Richter der Kammer allerdings zerpflückte die angeblichen Gründe derart fundiert, dass dem städtischen Trio die Luft wegblieb. Erst nach geraumer Zeit hatte man den Mut gefasst, den Antrag beschämt zu verteidigen, ohne die Kammer auch nur beeindrucken zu können. Der Richter formulierte einen Vergleich von ca. € 170.000 zugunsten Crefelds, offenbarte dabei aber die, durch die beiden Vorsitzenden des Aufsichtsrates und Crefeld gemeinsam, rechtswidrig, durchgeführte Gehaltserhöhung für den damaligen Geschäftsführer (siehe WIR IN SCHWERTE Nr. 3/2012). Verschreckt durch die Deutlichkeit, mit der die Kammer des Landgerichts die Kündigungsgründe beiseiteschob, wollte Böckelühr sodann dem Rat diesen Vergleich

schmackhaft machen. Seine Gründe, die seinerzeit zwar im AFSB deutlich kritisiert worden waren, mochte er nun lieber nicht mehr weiterspinnen. Der Rat stimmte diesem Ansinnen aber zu Recht nicht zu, denn es gab ja eben die gemeinsame Tat der Gehaltserhöhung, die durch die damalige SCD zur Anzeige gebracht worden war und dann zu Ermittlungen und zur Anklageschrift gegen Brinkmann, Schmidt und Crefeld geführt hatte. Der Rat lehnte den Vergleich mehrheitlich ab. Böckelühr schwieg zu den rechtswidrigen Vorgängen fortan, schloss sich als Vertreter der Stadt aber nicht den bewiesenen Vorwürfen auch gegen Crefeld an. Es fehlten dem Bürgermeister mittlerweile der Mut und vor allem die Lust, von anderen Fraktionen vorgebrachte Argumente im Namen der Stadt zu verteidigen. Ein häufig aufgetauchtes Phänomen. Nie hätte eine derart liederlich ausgesprochene Kündigung erfolgen dürfen; man hätte sich viel Zeit und Ärger erspart und die exorbitanten Kosten eines Rechtsanwaltes aus Ostwestfalen dazu. Diesen sechsstelligen Scherbenhaufen, das ist deutlich geworden, möchte Böckelühr nun wacker zusammenfegen, dem Vergleich, koste es was es wolle, leise zustimmen und das eigene Versagen ungeschehen machen. Es sind gerade diese vielen kleinen Versäumnisse und Fehler der Verwaltung – es gab sie häufiger – die die städtischen Finanzen mit ruiniert haben. Hubert Sieweke

Ergster Feuerwehrfest bot viel Abwechslung

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um 39. Mal fand Mitte Mai das Feuerwehrfest statt, wofür sich die Ergster Blauröcke wieder allerhand hatten einfallen lassen. In einer Angriffsübung zeigten die Männer der Ergster Feuerwehr den Zuschauern eindringlich, wie ein richtiger Einsatz abläuft und in einer  Brandsimulation bewiesen sie ausdrücklich ihre Leistungsfähigkeit, denn nur innerhalb weniger Sekunden war 24

der Brand gelöscht. Auf der Hüpfburg konnten die kleinen Gäste nach Herzenslust herumtoben und viele Kinder nutzen die Gelegenheit, mit den bereitgestellten Utensilien neue Geschicklichkeitsspiele auszuprobieren. Zum Tanz und zur Unterhaltung spielten dann am Abend The Plettis“ auf, die im gut besuchten Gerätehaus für eine tolle Stimmung sorgten.

Wir in Schwerte 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung


NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

Weiter große Wohnungsnachfrage - Null Prozent Leerstand

GWG blickt auf erfolgreiches Jahr 2012 zurück

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ie Bilanz konnte sich sehen lassen, die GWG-Vorstand Ralf Grobe auf der Hauptversammlung der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Schwerte eG (GWG) ziehen konnte. Null Prozent Leerstand, eine hohe Nachfrage nach GWG-Wohnungen und ein Geschäftsergebnis mit einem Jahresüberschuss von knapp 1,8 Millionen - das waren Ergebnisse, die große Zustimmung bei den anwesenden Mitglieder hervorriefen. Entsprechend einmütig fiel auch die Zustimmung zum Jahresabschluss der Genossenschaft aus. So wurde auch wieder die Ausschüttung einer 4-prozentigen Dividende auf die Geschäftsguthaben von den Genossenschaftsmitgliedern beschlossen. Mit Blick auf das historische niedrige Zinsniveau ist das eine beachtliche Rendite.Ralf Grobe gab auch schon einen Ausblick auf die nächsten Aufgaben: „Um unsere Genossenschaft auch

Eine schöne Tradition nach der GWG-Mitgliederversammlung ist das gemütliche Beisammensein der Genossenschaftsmitglieder

für die Zukunft gut aufzustellen, beschäftigen wir uns derzeit mit dem GWG-Masterplan für zukünftige Modernisierungen“. Zielorientierte Investitionsentscheidungen unter ganzheitlichen wohnungswirtschaftlichen Aspekten sind die Stichworte. Dafür hat die GWG jetzt umfangreiche Gebäudeanalysen

durchführen lassen, um konkret planen zu können, welche Häuser, in welchem Umfang in den nächsten Jahren modernisiert werden sollen. „Diese zielgerichtete Herangehensweise, auch in der Vergangenheit, hat dazu geführt, dass die Genossenschaft und ihre Tochtergesellschaft heute finanziell gut

aufgestellt sind und über einen hervorragenden Hausbestand verfügen“, resümiert Ralf Grobe. Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung standen auch die turnusmäßigen Ersatzwahlen zum Aufsichtsrat der Genossenschaft. Das Aufsichtsratsmitglied DiplomIngenieur Rainer Martin-Bullmann wurde einstimmig für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Zum Abschluss konnten auch in diesem Jahr neun langjährige Mitglieder für ihre 50-jährige Mitgliedschaft in der Genossenschaft geehrt werden. Mit Urkunde und Präsentkorb bedankte sich die Aufsichtsratsvorsitzende Margarete Wilkes für die langjährige Treue und Verbundenheit der Jubilare. ➜➜ Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Schwerte eG, Rathausstr. 24 a, 58239 Schwerte, Birgit Thei02304 24032-27, 0160 97243124, theis@gwg-schwerte.de

12. Kirschblütenfest in der Ruhrstadt durch die in Licht getauchten Zierkirschen auch wieder ein tolles Unterhaltungsprogramm. Teufelsgeiger Farfarello, die Royal Squeeze Box und die Andreas-Wagner-BigBand spielten groß auf, und die Country-Kapelle Three Cent, das

Duo Diagonal sowie Stefan Bauer sorgten für prächtige Stimmung. Und auch für das körperliche und leibliche Wohl war gesorgt. Sitzbänke luden zum Verweilen ein und es gab es reichlich zu essen und zu trinken.

Zum zweiten Mal wurde diesmal übrigens ein Eintrittsgeld in Höhe von vier Euro verlangt, das jeweils zu 100 Prozent dem Welttheater der Straße und einem für 2014 geplanten Open-Air-Festival für die Schwerter Jugend zu Gute kommt.

retail Idylle in Rot

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as Schwerter Kirschblütenfest lockte bereits zum zwölften Mal tausende von Besuchern an. Lichtkünstler Jörg Rost hatte mit seinen Helfern auch zur diesmal alles unternommen, um es wieder zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. Drei Tage lang gab es abends eine Sinfonie in Rot auf der 150 Meter langen Graf-Diedrich-Straße in der Schwerter Innenstadt zu bewundern. Die vielen Gäste erlebten neben der einzigartigen Atmosphäre

Hörder Rathausstraße 12 · 44263 Dortmund · Telefon (0231) 395 08 79 Sonderveröffentlichung – Wir in Schwerte 03 / 2013

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Schwarzgelbe

Henry Mühlhausen

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er 25. Mai 2013 war nach der erreichten Vizemeisterschaft in der abgelaufenen Saison das absolute Highlight für jeden BVB-Fan. Es war der Tag des Champions League Endspiels in London und leider musste Jürgen Klopps Truppe wie schon in der Meisterschaft und im Pokal, Bayern München den Vortritt lassen. Über das Finale selbst sind mittlerweile schon genug Artikel geschrieben worden, darum möchte ich heute über die Atmosphäre in London berichten, die allen Fans, die vor Ort waren, vorgekommen sein dürfte wie ein großes „internationales BVB-Familientreffen“. Bis zu dem Tag, an dem der Kalender endlich den 25. Mai zeigte, drehte es sich bei Freunden,

Bekannten und mir nur um eine Frage: „Bekommen wir Karten für das Endspiel?“ Um es kurz zu machen: In unserem Bekanntenkreis mit vielen Vereinsmitgliedern und Dauerkartenbesitzern erhielten alle nur Absagen! Wenn man dann aber Leute trifft, die den BVB zum letzten Mal live beim BVB-Pokalendspiel in Berlin vor einem Jahr sahen, und diese dann stolz ihre zugelosten Karten präsentieren, kommt man als „Zieher einer Niete“ durchaus ins Grübeln. Schon merkwürdig, wie die Losfee so manchmal spielt. Vom anschließenden Kartenschwarzhandel mit Wucherpreisen ganz zu schweigen. Aber genug geklagt, es sollte uns eben nicht vergönnt sein, das Finale live in Wembley zu sehen. Als wir dann aber das Angebot eines Busunternehmens sahen, welches zum Endspielwochenende eine London Städtereise für 79 € anbot, hatten wir alle den gleichen Gedanken: wenn wir schon keine Finaltickets bekommen sollten, warum dann das Endspiel hier in Dortmund vor dem TV verfolgen,

sondern stattdessen nicht lieber in einem Londoner Pub und dann die Atmosphäre vor Ort erleben? Wir entschieden uns kurzerhand, das Angebot anzunehmen und buchten die London-Fahrt für vier Personen. Natürlich meldete sich sofort eine ganze Ar-

zeit Samstag, 2 Uhr früh zusammenzuckten. „Wollt ihr Euch das wirklich antun?“ Diese und ähnliche Fragen, hörten wir bis wenige Stunden vor der Abfahrt. Als es dann vom Dortmunder Hauptbahnhof losging, war natürlich fast unser kompletter Bus in

mada von Skeptikern, die schon bei dem Gedanken an die Abfahrt-

schwarzgelber Hand. Wenn

Streifen über „Vater des BVB“ geplant

Filmemacher suchen Sponsoren entgegengenommen wird, werden zunächst einmal 100 „Fans” benötigt, die das Projekt unterstützen.

„Am Borsigplatz geboren - Franz Jacobi und die Wiege des BVB” ist ein Filmprojekt, das durch Fans und Förderer von Borussia Dortmund entstehen soll. Nur durch eine gemeinsame Finanzierung kann das Projekt umgesetzt werden - jeder kann helfen. Der fertige Film soll am Ende an Borussia Dortmund übergeben und vom BVB vertrieben werden. Die Erlöse, die aus dem Verkauf erzielt werden, sollen in BVB-nahe Projekte und Einrichtungen weitergegeben werden. Den Film über den „Vater des BVB“ wird es allerdings nur geben, wenn genug begeisterte Borussen gefunden werden, die das Projekt finanziell unterstützen. Helfen 26

Die „Macher“ des Projekts ganz in ihrem Element.

kann man ganz einfach, indem man auf die Homepage startnext. de/franz-jacobi geht. Wenn man noch kein Startnext-Konto hat, kann man oben rechts auf „Regis-

Wir in Schwerte 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

trieren“ klicken und sich dann dort anmelden. Auch mit dem Facebook- oder Google+ Account kann sich jeder anmelden. Bevor überhaupt finanzielle Unterstützung

Deswegen bitte rechts auch auf „Jetzt Fan werden” klicken. Wenn 100 Fans zusammengekommen sind, beginnt die Finanzierungsphase. Dann kann jeder auf startnext.de/franz-jacobi den  Film finanziell unterstützen. Einfach rechts auf das grüne Feld „Projekt jetzt unterstützen” klicken. Sollte das Ziel von 120.000 € nicht erreicht werden, wird Startnext das Geld zurücküberweisen. Die Fundraising-Aktion läuft noch bis zum 5. September. Das Kernteam hinter „Am Borsigplatz geboren“ besteht aus drei Personen, die federführend für den Film verantwortlich sind: Gregor Schnittker, Jan-Henrik Gruszecki und Marc Mauricius Quambusch.


GEDANKEN ich jetzt „fast“ schreibe, so beziehe ich mich auf acht „Sonderlinge“, die bei einem Stopp in Herne in Bayerntrikots zustiegen und dann ausgerechnet noch alle freien Plätze vor uns belegten. Es stellte sich aber schnell heraus, dass diese Fans des süddeutschen Vereins wirklich nette Mitreisende mit jeder Menge Humor waren. Nur eine Frage konnten die Truppe auch auf mehrfache Nachfrage von uns nicht nachvollziehbar beantworten: „Wie kann man im Ruhrgebiet wohnen und dann Fan von Bayern München sein?“ Eigentlich kann man nur vermuten, dass es eben einfacher ist, Fan von einem Club zu sein, der immer oben mitspielt und fast regelmäßig Titel holt. Wir wussten, dass der Trafalgar Square Treffpunkt der BVB Fans sein sollte und da für unseren Bus am Big Ben Endstation war, erreichten wir den Platz mit der Lord Nelson Statue gegen 14h. Während uns schon auf dem Weg dorthin aufgefallen war, dass die BVB Fans eindeutig die Mehrheit im Londoner Stadtbild stellten, war der Anblick am Trafalgar Square einer dieser Eindrücke, von denen man noch Jahre sprechen wird. Es gab nur zwei Farben die dominierten und die hießen „Schwarz“ und „Gelb“! Das soll jetzt nicht heißen, dass Bayern Fans nicht in der Londoner Innenstadt zu sehen waren, aber eine weitere Frage zu den Bayern bleibt ebenfalls unbeantwortet: „Wo halten sich Bayern Fans eigentlich die Stunden vor dem Spiel auf?“ Besuchen sie möglicherweise Museen oder die Filialen einer Münchener Automarke? Wahrscheinlich ist dies eines der letzten ungelösten Rätsel der Fußballfankultur. Besonders beeindruckend war, von woher die BVB Fans angereist waren. Innerhalb von wenigen Minuten unterhielten wir uns mit BVB Fans aus verschiedenen Ländern Europas und wenn man dann sogar Fahnen aus Mexiko mit dem Logo von Borussia Dortmund sieht, merkt man,

dass Fußball grenzenlos ist. Auch noch ein klares Statement zu den Gastgebern: alle Londoner, mit denen wir ins Gespräch kamen, zeigten mit dem Daumen nach oben. „Beat them!“, „gewinnt gegen die Bayern!“, die Sympathien waren klar verteilt. Von Bernadine und Trish, zwei Mitgliedern der „Dublin Borussen“ aus Irland erfuhren wir, dass viele der Dublin Borussen ebenfalls keine Eintrittskarte bekommen hatten und das Spiel im Pub „The George“ nicht weit von den Markthallen des Covent Garden schauen wollten. Also folgten wir den beiden irischen Ladies und im „The George“ befestigten beide sofort eine große BVB-Fahne mit den Stadtwappen von Dublin und Dortmund an der Wand. Auch im Pub das gleiche Bild wie schon in der Innenstadt. Die BVB Fans waren in der Mehrheit und die neutralen Zuschauer wurden schnell Fans von Borussia Dortmund. Dies vor allem nach den ersten 20 Minuten, in denen der BVB klar das

nach Ilkay Gündogans Ausgleichstreffer fielen wir uns mit ebenfalls jubelnden Dublin Borussen sowie BVB Fans aus anderen Städten und Ländern um den Hals. Das darauf zügig bestellte Guinness verlor dann aber nach Robbens Siegtreffer für die rest-

Heft in der Hand hatte, nur leider seine Torchancen nicht nutzen konnte. Die zweite Halbzeit war dann für uns alle das so oft zitierte „Wechselbad der Gefühle“. Der Führungstreffer der Bayern ließ unsere Laune erheblich sinken,

lichen Spielminuten leider seinen guten Geschmack. Das Finale war verloren. Trotzdem, der BVB hat an diesem 25. Mai viele neue Freunde gewonnen! Da unser Bus bereits wieder in drei Stunden die Rück-

fahrt antrat, verabschiedeten wir uns von den Dublin Borussen und allen anderen. Selbst die vereinzelten Bayern Fans, die das Spiel ebenfalls in unserem Pub geschaut hatten, klopften uns beim Hinausgehen anerkennend auf die Schulter. „Das Ergebnis hätte heute auch anders herum lauten können“. Ein Satz der alles sagt und vor allem ein faires Schlusswort von den Fans des Gegners. Und faire Kommentare kamen dann auch während der Rückfahrt von unseren acht „Sonderlingen“, den Bayern Fans aus Herne. Natürlich wäre jeder Borussia Dortmund Anhänger gerne mit dem Henkelpott nach Hause gekommen, aber der BVB ist auch in der nächsten Saison der Champions League wieder dabei und dann werden wir sehen, wie lange und wohin unsere kommende „Europa-Tournee“ das nächste Mal laufen wird. Und wenn uns jemand fragt, ob wir uns eine solche Bustour noch einmal antun würden, dem sei hier schon die Antwort gegeben: „Ja! Wir würden es wieder tun!“

Sonderveröffentlichung – Wir in Schwerte 03 / 2013

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NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

Attraktionen für Kinder gesucht

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16. Schwerter Pannekaukenfest

eit 1998 feiert Schwerte das Pannekaukenfest, ein Fest von Bürgern für Bürger, veranstaltet und organisiert vom Hanseverein Schwerte, das ein Mal im Jahr im September stattfindet. Und wie der Name schon sagt, spielen die beliebten Schwaierter Pannekauken, auch als Reibeplätzchen bekannt, eine der Hauptrollen. Stets bilden sich lange Schlangen an den Ständen der PannekaukenBäcker. Schon beim ersten Pannekaukenfest hat das Schicht 5 in der Fußgängerzone die leckeren Reibeplätzchen gebacken. Nun hat sich das Traditionsschicht aus dem Geschehen zurückgezogen. Nach einem Aufruf in der Presse musste nicht lange nach einem Ersatz gesucht werden. Wie aus gut unterrichteten Kreisen bekannt wurde, werden die Rotarier

Lange Schlangen bildeten sich stets am Stand von Schicht 5, um die leckeren Pannekauken frisch aus der Pfanne zu genießen. Das Traditionsschicht nimmt nun nicht mehr teil.

für adäquaten Ersatz sorgen.Das 16. Schwerter Pannekaukenfest findet am 14. und 15. September statt. Neben Pannekaukenständen und dem Weinmarkt, auf dem regionale und internationale Köst-

lichkeiten angeboten werden, hat der Hanseverein mal wieder ein Programm zusammengestellt, das für jedes Alter, jeden Geschmack etwas bietet. Von der Fußgängerzone über die Hagener Straße, den

großen und kleinen Markt bis zum Wuckenhof, finden zahlreiche Aktionen, Mittelalterspektakel, ein unterhaltsames, abwechslungsreiches Bühnenprogramm - darunter mehr als 18 Stunden Musik - und ein Kunsthandwerkmarkt statt. Auf dem kleinen Markt erwartet ein Kinderbereich mit Hüpfburg, Basteln, Spielen und vielem mehr die jüngeren Gäste. Hier könnten noch zusätzliche kindgerechte Angebote, die das bereits bestehende Programm erweitern würden, mit aufgenommen werden, so Thomas Buhl, Leiter Arbeitskreis Pannekaukenfest. Erstmalig finden am Freitagabend, 13. September, ein Ausklingen der Woche und ein Einstimmen auf das Pannekaukenfest statt. Beim „Panneklön“ mit leichter Backgroundmusik der Gruppe „Just for fun“ schmeckt vielleicht schon das erste Bier oder ein Prosecco.

Standing Ovations für Mutter Courage und ihre Kinder

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„Ihr Hauptleut‘ lasst die Trommeln ruhen..“ Das Lied der Mutter Courage gesungen vom T.a.F.-Ensemble.

as Drama „Mutter Courage und ihre Kinder“ zählt wohl zu den bedeutendsten Werken von Bertolt Brecht. 1939 von ihm im schwedischen Exil verfasst, wurde es zwei Jahre später in Zürich uraufgeführt und feierte im Juni in der Rohrmeisterei eine grandiose Premiere in der von Intendant und Regisseur Lars Blömer inszenierten Aufführung des erweiterten T.a.F.-Ensembles. Das Stück spielt zur Zeit des Drei28

ßigjährigen Krieges (1618 bis 1648). Anna Fierling, bekannt als Mutter Courage (Sonja Wernikowski), zieht mit ihrem Planwagen, ihren drei unehelichen Kindern Eilif (Stefan Käßner), Schweizerkas (Alexander Borowski), die wie Zugtiere an der Deichsel stehen, und ihrer stummen Tochter Kattrin (Sabrina Fehring), als Marketenderin den wechselnden Heertruppen hinterher. Die Courage verdient mit und durch den Krieg den Le-

Wir in Schwerte 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

bensunterhalt für sich und Kinder, die allesamt nicht überleben. Kritik am Krieg und Kapitalismus, Fragen nach Ethik und Moral sind die Kernthemen des Stückes. „Mutter Courage ist episches Theater in Reinform. Episches Theater ist Unterhaltung. Unterhaltung kann auch belehren.“ Diese drei Sätze hat sich Lars Blömer in der Inszenierung auf die Fahne geschrieben, wie er sagte. Die Umsetzung ist dem Regisseur und dem großen

Ensemble hervorragend gelungen. Es war ein intensives Theatererlebnis, das durch die Lieder von Paul Dessau gegliedert wurde. Gespielt wurde die Bühnenmusik live von einer professionellen fünfköpfigen Band, musikalischer Leiter Thomas Kässens. Band wie Schauspieler erhielten ständigen Szenenapplaus und lang anhaltendem Beifall am Dramenende - besser kann eine Premiere nicht laufen.


NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

DRK-Vereinsheim schon 2014 bezahlt „Das Dr.-Werner-Voll-Haus an der Lohbachstraße ist im Sommer nächsten Jahres bezahlt.“ Diese gute Nachricht konnte DRK-Vorsitzender Heinrich Böckelühr bei der letzten Mitgliederversammlung des DRK-Ortsvereins Schwerte e.V. verkünden. Bei der offiziellen Einweihung des neuen Vereinsheimes des Deutschen Roten Kreuzes ging der Vorstand des DRK in Schwerte noch davon aus, innerhalb von fünf Jahren das Vereinsheim abbezahlt zu haben und dann schuldenfrei zu sein. „Durch eine strenge Ausgabendisziplin in den letzten drei Jahren konnten bislang Sondertilgungen auf das aufgenommene Baudarlehen geleistet werden, so dass wir davon ausgehen können, unser gestecktes Ziel bereits ein Jahr früher zu erreichen“, betonte der Vereinsvorsitzende in seinem Rechenschaftsbericht. Und auch sonst ist das DRK in Schwerte derzeit gut aufgestellt.

So ist es gelungen, wieder eine Gruppe von zurzeit sieben ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bei den Blutspendeterminen in der Ruhrstadt zu gewinnen. Bei insgesamt acht Terminen in diesem Jahr wird sich das Helferteam um die Rotekreuzleiterin Ute Narat um das leibliche Wohl der Blutspender kümmern sowie die DRK-Ärzte bei den notwendigen Schreibarbeiten unterstützen. Zufrieden ist der DRK-Ortsverein Schwerte e.V. auch mit der Nachwuchsarbeit. Bei den regelmäßigen Treffen des Jugend-Rot-Kreuz (JRK) im Dr.-Werner-Voll-Haus kann JRK-Leiter Jan Wiesemann bis zu 20 Jugendliche begrüßen, die sich als freiwillige Helfer qualifizieren lassen und ihre Freizeit für den ehrenamtlichen Dienst einsetzen. Ein Schwerpunkt des JRK war im vergangenen Jahr die Schulsanitäterausbildung an den weiterführenden Schulen in der Ruhrstadt.

Tag der offenen Tür im Baubetriebshof

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er Baubetriebshof der Stadt Schwerte lud vor kurzem zu einem „Tag der offenen Tür“ in die Betriebshallen an der Schützenstraße  ein. Unter dem Motto „Menschen, Maschinen und Motoren“ konnten Interessierte die etwa 60 im Baubetriebshof untergebrachten Fahrzeuge vom Müllwagen über Kehrmaschine bis hin zum Rasenmäher, die zusammen etwa 7.200 PS aufbringen, eingehend unter die Lupe nehmen. Einer der weiteren Höhepunkte war die Versteigerung von Fundsachen, bei der  Fahrräder, Uhren, Kameras, Handys und Schmuck neue Besitzer fanden. Außerdem gab es ein buntes Programm für Jung und Alt. Die Dekra war mit einem Formel 1-Simulator für Kinder und Jugendliche dabei, für Bastler gab es eine Modellfahrzeugausstellung und  mit Hilfe eines Hydraulikarms konnte man  sich in einem Korb in luftige Höhen befördern lassen, um den Ausblick über die nähere Umge-

Verkaufsoffener Sonntag und Autofrühling

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m ersten Maiwochenende war in Schwerte wieder sehr viel los. Die Schwerter Autohäuser luden zudem zum 22. Autofrühling ein, die Markthändler zum Schlemmermarkt, die Mai-Kirmes lockte mit vielen Attraktionen und auch die Einzelhändler in Schwerte und Geisecke öffneten beim verkaufsoffenen Sonntag wieder ihre Türen. Beim Autofrühling präsentierten 16 Autohäuser über 100 Neuwagen - vom kleinen Stadtflitzer bis zum idealen Familiencombi, vom schicken Cabriolet bis hin zum praktischen Transporter. Beim Schlemmermarkt, der unter dem Motto „Italien“, stand, wurden

Pasta, Pesto, Garnelen oder Tiramisu sowie edle Weine angeboten, Auf der traditionellen Maikirmes konnten sich die vielen großen und kleinen Gäste im Autoskooter, Musikexpress, Hip-Hop-Fly, Breakdance, American Flyer oder mehreren Kinderfahrgeschäften vergnügen und auch die Einzelhändler, die ihre Regale gut gefüllt hatten und auf viele Teile Rabatte gewährten, vermeldeten am verkaufsoffenen Sonntag gute Umsätze. Und da auch das Wetter mitspielte, waren bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen die Eisdielen, Cafés, Biergärten und Restaurants gut gefüllt.

für alle!

bung zu genießen. Zum Abschluss ging der Familientag am frühen Abend in eine fröhliche Party über, auf der die Schlagerband Epochal für Feierstimmung sowohl bei den Gästen als auch bei den Mitarbeitern des Baubetriebshofs sorgte.

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NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

DRK-Sommerfest begeisterte

IMPRESSUM

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Herausgeber/Anzeigenleitung IN-Media Schwalm Reiner Schwalm (V.i.S.d.P.) Arminiusstr. 1 · 44149 Dortmund Tel: (0231) 42 78 08 - 0 Fax: (0231) 42 78 08 - 27 www.schwerter-stadtmagazin.de

Redaktion (Silvia Kus) Tel: (0231) 42 78 08 - 33 Fax: (0231) 42 78 08 - 35 redaktion@schwerter-stadtmagazin.de

Grafik (Christian Schwalm) Tel: (0231) 42 78 08 -13 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 c.schwalm@inmedia-schwalm.de

Redaktion (Heiner Garbe) Tel: (0231) 42 78 08 -34 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 h.garbe@schwerter-stadtmagazin.de

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ereits nachmittags wurde es randvoll auf dem Gelände des Roten Kreuzes an der Lohbachstraße: In jährlicher Tradition hatte der DRK Ortsverein Schwerte zu seinem Sommerfest geladen. Das Kinder- und Familienprogramm locke Scharen von Bürgern an, die insbesondere die historischen Einsatzfahrzeuge des Roten Kreuzes bewundern wollten. Für alle Gäste war es ein großer Moment, als die insgesamt vier historischen Fahrzeuge mit eingeschaltetem Martinshorn ein kleines Stück der Lohbachstraße auf das Festgelände vorgefahren kamen.

DAS TEAM Reiner Schwalm, Christian Schwalm, Susanne Knoller, Silvia Kus, Heiner Garbe, Bernd Uhlenbruck

MAGAZINVERTEILUNG Die Verteilung erfolgt über alle Einzelhändler, sowie über ca. 50 große und kleine Magazinständer und Auslegestellen in Schwerte. Diese Magazinständer stehen in Supermärkten, Kaufhäusern, dem Rathaus, Krankenhäusern und an anderen hochfrequentierten Standorten. Sie werden von uns über 6 Wochen nach der Erstverteilung 1-2 mal wöchentlich aufgefüllt.

Aber auch Kinderschminken, eine Hüpfburg und Fotoshootings für

STÄNDER UND AUSLEGESTELLEN City Center, Am Markt 4 Feinkost Rutenhofer, Mährstr. 6 Der kleine Teeladen, Mährstr. 3 Hotel Linneweber, Bürenbruch 30 Tanzschule Thiele, Im Bohlgarten 6 Verbraucherzentrale NRW, Westwall 4 Werkstatt Floral, Bergstraße 8 Askania, Wilhelmstraße 34 REWE Filips, Margot-Röttger-Rath-Str. 1 Lotto Jährling, Hüsingstraße 20 HHKT, Sonnenstraße 9-11 Babilon u. Zschegel, Geisecker Talstr. 11 Markant Markt, A. Hohenstein 10 Bäck. Thiel., Lichtendorfer Str. 30 Autohof Matschullies, Reichhofstraße 150

Bäcker Feldkamp, Grünstr. 73 Bäcker Feldkamp, Brückstr. 2 Bäcker Feldkamp, Bahnhofstr. 6 VHS, Am Markt 11 Alle Sparkassen in Schwerte Alle Volksbanken in Schwerte REWE Sölderholz, Nelkenstr. 4 Rewe Hannig, Zw. den Wegen 2 Haus Ledendecker, Kreisstr. 30 Lategahn, Rathausstr. 14a Toom Bauma., Schützenstr. 75-77 Rathaus, Rathausstr. 33 Fruchtbörse Limberg, Beckestr. 98 Lotto Fischer, Bahnhofstr. 26 Bücher Bachmann, Mährstr. 15 Ruhrtal Buchhandl., Hüsingstr. 20 Stadtbibliothek, Hagener Str. 7 Frischemarkt (Vill.), Fasanenweg 2 Kaufpark (Ergs.), Letmatherstr. 110 Edeka P. (Ergs.), Letmatherstr. 124 Edeka Schmitt, Heideweg 43 Edeka (Holzen), Rosenweg 34 Kaufpark Hennen, Scherlingstr. 12

Wir unterstützen:

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Wir in Schwerte 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Podenco-Hilfe Lanzarote e.V.

Kids erfreuten sich großer Beliebtheit.Höhepunkt war dann am Abend das Konzert von Epochal, welche unter dem Titel „der Neubeginn des Deutschen Schlagers“ ihr Können zum Besten gaben. Begeistert waren auch die Organisatoren des Festes - Martin Kolöchter, stv. Vorsitzender des Schwerter DRK resümiert: „Das größte Lob, welches die vielen fleißigen Helfer erhalten können, ist die Zufriedenheit und Begeisterung unserer Gäste“. Und daran wurde wahrlich nicht gespart. Nächstes Jahr soll es weitergehen, denn: Nach dem Fest ist vor dem Fest.

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NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

Margret Wilkes seit zehn Jahren aktiv im GWG-Aufsichtsrat

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Gratulation für Engagement m Jahr 2003 wurde Margret Wilkes erstmals für drei Jahre in den Aufsichtsrat der Ge-

sehr persönlichen Dankesrede im Rahmen der Aufsichtsratssitzung Ende Mai. „Bodenständig, ruhig,

ihrer Aufsichtsratstätigkeit eine der intensivsten, arbeitsreichsten und entwicklungsstärksten Perioden in der Geschichte der Genossenschaft begleitet und sie aktiv mit gestaltet. 10 Jahre, in denen die GWG große Investitionen in die Wohnquartiere gemacht, die Quartiere modernisiert und neu gestaltet und damit für die Zukunft fit gemacht hat. 10 Jahre, in

denen durch die 100%ige Tochtergesellschaft ein ganz neues Wohngebiet Am Alten Dortmunder Weg geplant, gebaut und viele junge Familien nach Schwerte gezogen wurden. „An dieser Entwicklung haben Sie aktiv mitgewirkt, sich eingebracht, sie kritisch und zukunftsorientiert begleitet“, so Jürgen Tekhaus weiter.

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Im Rahmen der Aufsichtsratssitzung gratulierten der GWG-Vorstand Jürgen Tekhaus (2. v. l.) und Ralf Grobe (r,) sowie der GWG-Aufsichtsrat Rainer Martin-Bullmann, Rudi Pohl, Günter Hosang, Friedhelm Moritz und Hans-Georg Schwarz (v. l.) der Aufsichtsratsvorsitzenden Margret Wilkes für ihr 10-jähriges Engagement.

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as Westhofener Königspaar König Dirk I. und Königin Petra I. Hanné, besuchte zusammen mit seinen Adjutanten Eckhard und Daniela Rothert das andere Westhofen im Kreis AlzeyWorms, wo das alljährliche Traubenblütenfest stattfand. Die erste Stationen waren Rüdesheim, die Brennerei Asbach Uralt sowie ein Bummel durch die berühmte Drosselgasse. Danach ging es weiter nach Westhofen, wo die Besucher nicht zuletzt wegen der romantischen Kellergasse eine einzigartige Atmosphäre genießen konnten. Am nächsten Tag stand eine Weinprobe in Osthofen auf dem Programm, anschließend konnte der Festumzug bewundert werden. Nach ein paar gemütlichen Stunden im sonnigen Weigarten ging es wieder zurück ins heimische Westhofen.

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Königspaar „wanderte“

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2009 zur stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt, wurde sie bereits 2010 zur Vorsitzenden des Gremiums bestellt. GWG-Vorstand Jürgen Tekhaus würdigte Margret Wilkes in seiner

leise, aber hartnäckig und immer mit einer ordentlichen Portion verschmitztem Humor. Sie möchten „Dinge auf den Punkt bringen“, wie Sie einmal an anderer Stelle bemerkt haben. Also eine richtige Powerfrau mit dem Herz am richtigen Fleck“, charakterisiert Jürgen Tekhaus den Menschen Margret Wilkes. Beruflich als Rechtsanwältin und Notarin in Schwerte tätig, hat Margret Wilkes in den 10 Jahren

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meinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Schwerte eG (GWG) gewählt. Seit dieser Zeit hat sie sich mit großem Engagement und Sachverstand für die Genossenschaft eingesetzt.

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NEUIGKEITEN AUS SCHWERTE

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Spektakulär · experimentell · poetisch

ine vielfältige und bunte Mischung von Angeboten an 13 verschiedenen Veranstaltungsorten erwartet das Publikum beim Welttheater der Straße, das am 30. und 31. August auf Straßen und Plätzen der Schwerter Altstadt sowie rund um den Marktplatz, den Wuckenhof und die Rohrmeisterei stattfindet. Die Orte werden sich in eine große Bühne verwandeln und als Schauplatz für außergewöhnliche Theaterereignisse präsentieren.

Spektakulärer Höhepunkt im letzten Jahr beim 20. Welttheater der Straße war sicherlich der Untergang der Titanic.

Und last but not least gibt es zum Abschluss eines jeden Festivaltages traditionell auf dem Plateau im Landschaftspark der Rohrmeisterei wieder eine große und spektakuläre Straßentheaterinszenierung.

Ob Zirkus, Objekttheater oder klassische Theaterszenen, Maskenperfomance, Schauspiel, Märchen, Tanz oder Musik sowie spektakuläre Artistik und Live Malerei - eine

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Die Besucher dürfen sich auf weitere nationale und internationale Gruppen freuen, die seit vielen Jahren auf Festivals in der ganzen Welt zu Gast sind.

Feuerwehrpräsident besuchte Schwerte

roßer Bahnhof in der Feuer- und Rettungswache Schwerte an der Lohnbachstraße: Der Präsident des Verbandes der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen (VdF), Dr. Jan Heinisch, besuchte die Freiwillige Feuerwehr in der Ruhrstadt zu einem Meinungs- und Gedankenaustausch. Eingeladen worden war er durch Bürgermeister Heinrich Böckelühr, dessen Amtskollege der 37-jährige Jurist ist: Dr. Jan Heinisch ist im Hauptberuf selbst Bürgermeister der Stadt Heiligenhaus. In Schwerte wurde Dr. Jan Heinisch neben Bürgermeister Heinrich Böckelühr durch den Leiter der Feuerwehr, Wilhelm Müller, nebst dessen Stellvertretern Dietmar Spaenhoff und Marcus Göbel begrüßt. Beim anschließenden kollegialen Erfahrungsaustausch ging es unter anderem um die Vorteile und den Nutzen eines Stadtfeuerwehrverbandes, den es bisher in Schwerte nicht gibt. Aber auch anderen Fragen, wie die Förderung des Ehrenamtes durch die Freiwilligen Feuerwehren oder Fragen des täglichen Einsatzgeschehens gehörten zu den Punkten, die vor großem Auditorium angesprochen wurden.

und Stadtfeuerwehrverbände und sonstiger Feuerwehrvereinigungen bildet der VdF einen Spitzenverband in NRW, der den Feuerwehren auf Landesebene eine einheitliche Stimme gibt. Darüber hinaus bietet der VdF unter anderem auch ein Weiterbildungsangebot und leistet seinen Mitgliedern Rat und Unterstützung.

➜➜ Der VdF ist die Interessenvertretung der Feuerwehren in NRW. Als Zusammenschluss der Kreis32

national und international renommierte Künstlerschar - die Straße ist die Bühne. Unter freiem Himmel ist vieles möglich, was man in dieser Form auf einer klassischen Theaterbühne nicht erleben kann.

Wir in Schwerte 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

(v. l.): Willi Müller (Leiter der Feuerwehr Schwerte), Dr. Jan Heinisch, Bürgermeister Heinrich Böckelühr.

Wir in schwerte 03 2013  
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