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Großer Andrang im Jugendheim

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30 Jahre von Planung bis Bau


Neues aus Lüdo

Keine konkreten Sierau-Aussagen vor der Wahl

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Bleibt Marten weiter auf der Strecke?

leibt Marten bei dem kommunalen Entwicklungskonzept der Stadt als „Aschenputtel“ weiter auf der Strecke? Wenn sie ihren Ort betrachten, sind viele Martener inzwischen dieser Meinung und haben den Eindruck, dass zwar vor allem etwa in Lütgendortmund weiter kräftig investiert wird, aber für Marten nichts Konkretes erkennbar ist. Wohl alle Parteien sehen das „Martener Problem“ ähnlich: In den vergangenen Jahre ging der Abschwung des Stadtteils kaum gebremst weiter. Verbliebene, gute Einzelhandelsgeschäfte sind inzwischen an einer Hand abzuzählen, an Terrain gewannen Spielhallen und auch Etablissements aus dem Rotlichtmilieu. Ein typisches Zeichen für den schleichenden Niedergang: Selbst das traditionelle Martener Volksfest (MaVoFe) musste mangels Attraktivität des Vororts - sprich: „Finanzkraft“ von den Schaustellern und Spon-

sitzender Martin Schmitz nach Sieraus Rede zufrieden: „Dieses deutliche Zeichen des Oberbürgermeisters war wichtig. Viele Menschen in Marten warten darauf, dass sie von der Kommunalpolitik besser wahrgenommen werden. Dafür haben wir uns in den letzten Monaten immer wieder eingesetzt und unser Appell ist bei der Stadtspitze angekommen.“ OB Sierau (6. v. l.) auf dem Neujahrsempfang der SPD in Lütgendortmund: Bürgerdialog in Marten nach der Wahl

soren aufgegeben werden. Auch die Genossen des SPD-Ortsvereins Marten-Oespel sind sich sicher, dass, „wenn nicht bald gegengesteuert und für einen attraktiveren Ortsteil gesorgt wird, immer mehr Menschen aus Marten wegziehen werden. Das dürfte dazu führen, dass weite Teile Martens dann weiter verarmen und das Ortsbild sowie die Sauberkeit darunter noch mehr leiden wer-

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den“. Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) sah sich auf dem Neujahrsempfang der SPD Lütgendortmund/Marten offenbar durchaus unter Druck. Er kündigte an, „in Kürze“ den Stadtteil Marten ins Visier zu nehmen: „Wir müssen Marten nach vorn bringen“. Ihm seien nicht die Probleme des Stadtteils verborgen geblieben. So werde es nach der Kommunalwahl im Mai einen Bürgerdialog in Marten geben, bei dem die Lage in Marten mit den Bürgern und Vertretern der Stadtspitze analysiert werden soll. Es soll also für Marten offenbar ein Paket geschnürt werden, doch vor dem Wahlkampf will der OB den Martenern offenbar nicht Ross und Reiter zu dem Paketinhalt nennen. Marten ist also kein konkretes Wahlkampfthema für Sierau, dennoch zeigte sich Martens SPD-Vor-

Erhebliche Unzufriedenheit dagegen auf Seiten der Martener Geschäftswelt. „Tenor ist bei der Stadt-Spitze offenbar: Immer mehr für Lütgendortmund, aber kaum etwas für Marten“, so ein prominenter Vertreter der Martener Kaufmannschaft, der weiteren Unternehmerkollegen aus der Seele spricht. Typisch sei die Handhabung der Fluthilfe für Martener Geschäftsleute nach 2008 gewesen. Kein Geld sei damals für die betroffenen Martener Gewerbetreibenden geflossen. „Die SPD sagt, sie wolle Marten helfen, „aber nichts kommt seit Jahren“, stellt der Geschäftsmann fest. So würden zwar in den nächsten drei Jahren nach der Planung jeweils 20 000 Euro aus dem Fundus für das Stadtbezirksmarketing fließen - allerdings in den ohnehin vergleichsweise starken Stadtteil Lütgendortmund. „Für Marten dagegen steht derzeit weiter nichts konkret Erkennbares zur Verfügung.“

Begegnungszentrum lud ein

Jazz-Frühschoppen zum Jahresbeginn

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Wir in Lütgendortmund 01 / 2014 – Sonderveröffentlichung

ie auch in den Jahren zuvor hatte das städtische Begegnungszentrum an der Werner Straße in Lütgendortmund zum Jazzfrühschoppen eingeladen. Die Gruppe „Joys of Music“ stattete der Einrichtung bereits ihren fünften Besuch ab. Vor mehr als 80 Besuchern und ausverkauftem Haus legte die Gruppe gleich richtig los. Zur Überraschung der Besucher wurde ihnen erklärt, dass der Auftritt für die neue CD von Joys of Music aufgenommen werde.

Monika Robertz begrüßte die Gäste im Begegnungszentrum


Neues aus Lüdo

WDR zu Gast in Lütgendortmund

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lles begann damit, dass der WDR Anfang 2013 dazu aufgerufen hatte, alte Super 8-Filme einzusenden oder abzugeben, damit diese kostenlos digitalisiert werden könnten. In der „Aktuellen Stunde“ sollten dann unter der Rubrik WDR. digit einige der alten Schätzchen vorgestellt werden. Wilfried Kiepe aus Lütgendortmund machte sich keine weiteren Gedanken darüber und brachte vier alte Filme in die Berswordthalle, um sie dem WDR zu übergeben. Nach geraumer Zeit wurde ihm ein USB-Stick zugesandt, auf dem seine alten Filme frisch digitalisiert zu sehen waren. Als sich dann der

Alte Super 8-Filme im Fernsehen

Wilfried Kiepe (links) und Oliver Schäfer vor dem Interview

WDR-Redakteur Oliver Schäfer bei ihm meldete und seinen Besuch ankündigte, war die Überraschung groß.Eines Abends erschien dann

das Team des WDR mit Kameramann, Toningenieur und Redakteur in der Herthastraße. Dem Redakteur Oliver Schäfer hatten es

die Filme aus dem Anfang der 70er Jahre angetan. Er war begeistert davon und meinte, dass es noch sehr viele dieser alten Filme in der Bevölkerung gebe und es immer wieder überraschend sei, was sich die damaligen Filmemacher alles hätten einfallen lassen. Wilfried Kiepe war mit seiner Frau seit 1970 immer wieder zum Winterurlaub nach Pedraces in Südtirol gefahren. Dort entstanden dann die Super 8-Filme. Für eine Szene hatte war er in den Kofferraum gestiegen und hatte von dort gefilmt, oder er stellte sich an eine Böschung und ließ das Urlaubsauto noch einmal die Straße fahren, damit dies im Film auch mit erscheint.

Do-Cup 2014

Turnier an neuem Standort

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ie 18. Auflage des internationalen Jugendhandballturniers der DJK Oespel-Kley steht vom 11. 14. April an. Und diese Ausrichtung bringt einige Neuerungen mit sich. So muss aufgrund von Sanierungsarbeiten in der Heinrich-Böll-Gesamtschule der Standort Lütgendortmund vorübergehend aufgegeben werden. Als neue Heimat konnte das Goethe-Gymnasium mit den anliegenden Hallen gefunden werden. Die drei Hallen in Hörde sowie die weiteren im Bezirk Hörde sind schnell zu erreichen. Die Finalspiele werden in Wellinghofen

stattfinden. Die DJK Oespel-Kley ist sehr froh, dass sie mit dem Goethe-Gymnasium, das auch Sportschule ist, einen neuen Turnierstandort gefunden hat. Nun gilt es, die Logistik zu klären. Einen ersten Ortstermin gab es bereits. Daneben gibt es auch im Modus eine Neuerung: wurde bisher immer eine Vorrunde mit allen Teams einer Altersklasse gespielt, entfällt diese nun. Die vier Turniere (A/B-Mädchen und -Jungen) werden vorab nach Leistungsstärke eingeteilt. Ambitionierte und leistungsstarke Teams können sich gezielt für dieses Turnier anmelden. Somit haben diese Mannschaften

mehr Spiele gegen gleich starke Mannschaften, was das gesamte Niveau weiter anhebt. Auch die Teams, die in dieser Klasse nicht antreten, treffen somit auf gleichwertige Gegner und die teils großen Leistungsunterschiede in der Vorrunde dürften wohl entfallen. Mehr als 80 Mannschaften haben bereits gemeldet. Dabei sind auch viele Teams, die zum ersten Mal dabei sind. Natürlich auch am Start sind die heimischen Jugendteams. Mit den Neuerungen kommt der Veranstalter auch einem Wunsch mancher Teilnehmer nach, die das Turnier zur Vorbereitung auf die Qualifikationsrunde zur nächsten Saison nutzen möchten .

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Sonderveröffentlichung – Wir in Lütgendortmund 01 / 2014

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Neues aus Lüdo

Dortmunder „Pflegebericht 2013“ liegt vor

Stadt: Ambulante Pflege stärken

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ruckfrisch liegt jetzt der „Pflegebericht 2013“ der Stadt Dortmund vor. Im zweijährigen Rhythmus beschreibt das Sozialamt darin den Status quo in Bezug auf die Anzahl der Pflegebedürftigen, die Kapazitäten der verschiedenen Pflegeangebote sowie die Inanspruchnahme von ambulanter und stationärer Pflege.

Aktuell sind zirka 32.000 Menschen in Dortmund 80 Jahre und älter, 2025 werden es rund 37.000 Menschen sein.

Aus dem Bericht geht hervor, dass vor allem durch die wachsende Quote hochaltriger Menschen auch in Dortmund der Bedarf an pflegerischer Versorgung wächst. Um dem steigenden Pflegebedarf präventiv zu begegnen, unterstützen die Seniorenbüros die älteren Menschen und ihre Angehörigen direkt bei der Organisation von pflegeergänzenden Hilfen. Zirka 85 Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden im häuslichen Umfeld von Angehörigen und häufig mit Unterstützung ambulanter Pflegekräfte gepflegt. Die auffälligsten Veränderungen ergeben sich in der Entwicklung im

Bärenstarkes Pflegeteam

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Sozialdezernentin Birgit Zoerner und Reinhard Pohlmann (Leiter des Fachdienstes für Senioren im Sozialamt) stellten den Pflegebericht 2013 vor Bild: Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

stationären Bereich. Seit Einführung der Pflegeversicherung 1997 sind in Dortmund zirka 2000 Pflegeplätze hinzugekommen. Zurzeit werden in Dortmund in 53 Pflegeheimen insgesamt 5.704 Heimplätze angeboten. Mit den angekündigten Neubauvorhaben könnten 2015 weitere 600 zusätzliche stationäre Heimpflegeplätze zur Verfügung stehen. „Diese rasante Entwicklung schätzen wir kritisch ein. In Dortmund wollen wir stattdessen ambulante Pflegeformen stärken. In der Anhörung zur Reform des Landespflegegesetzes im Landtag plädierten wir kürzlich deutlich dafür, den Kommunen gesetzlich eine stärkere Steuerungsund Planungskompetenz zu geben“, erläutert Sozialdezernentin Birgit Zoerner.

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Neues aus Lüdo

Verlegung der Förderschule Froschlake nicht mehr notwendig

Schule bleibt in Marten

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ie Stadtverwaltungsspitze befasste sich kürzlich mit der ursprünglich geplanten Verlegung der Förderschule an der Froschlake von Marten nach Bövinghausen und schlägt dem Rat der Stadt vor, seinen Beschluss aus dem Jahr 2006 aufzuheben. Sollte sich der Rat so entschließen, würde die damals geplante schulische Nutzung des Hauptschulgebäudes an der Bövinghauser Straße 84 im Stadtbezirk Lütgendortmund durch die Schule an der Froschlake hinfällig. Im Dezember 2006 hatte der Rat der Stadt die Verlegung der Förderschule an der Froschlake beschlossen. Die Schule mit dem Förderschwerpunkt ‚Emotionale und soziale Entwicklung‘ sollte ihren bisherigen Standort Froschlake 45 in Marten aufgeben und nach Bö-

Der Unterricht für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 findet in der ehemaligen Oespeler Grundschule statt.

vinghausen umziehen. Der Grund für diese Verlegung war ein Anstieg der Schülerzahlen seit dem Jahr 2000. Das alte Schulgebäude reichte nicht mehr aus.Um weiterhin alle Kinder beschulen zu können, wurden 2003 vorübergehend vier

Containerräume auf dem Schulhof an der Froschlake aufgestellt. Bauliche Prüfungen ergaben, dass das Gebäude in Bövinghausen nicht groß genug ist und den räumlichen Bedarf einer Schule mit dem Förderschwerpunkt ‚Emotionale und

soziale Entwicklung‘ nicht erfüllt. Daher sollte das alte Hauptschulgebäude entsprechend umgebaut und erweitert werden.Aufgrund der hohen zu erwartenden Umbaukosten entschieden sich Schulleitung und Schulverwaltung für eine günstigere Variante: der Unterricht für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 findet seitdem in dem ehemaligen Grundschulgebäude Oespel/Kley statt. Seit Herbst 2008 hat die Schule an der Froschlake somit eine Dependance am Standort Auf der Linnert 6. Durch diese räumliche Veränderung werden die vier Containerklassenräume nicht mehr benötigt und konnten abgebaut werden. Die Räumlichkeiten am Hauptstandort Froschlake 45 reichen für die Beschulung der Jahrgänge 7 bis 10 aus.

Mehr als 150 Besucher beim Heart Rock Cafe Immanuel

Im Martener Gemeindehaus wurde „abgerockt“ bis in die frühen 90er Jahre (z. B. Deep Purple, Led Zeppelin, Rolling Stones, Peter Gabriel), wobei auch neuere Titel eine Chance bekamen. Neben dem Augenschmaus, den die Großbildprojektionen boten, wurden in erster Linie die Nerven angesprochen, die für das wilde und

hemmungslose „Abrocken“ jenseits erlernter Tanzschritte zuständig sind. Die besondere Spezialität waren Aufnahmen von All-Star-Bands, die nur bei den präsentierten Stücken in dieser Besetzung zusammen gespielt haben. Natürlich gab es die wie immer beliebten Sch-

malz- und Käsestullen und reichlich Getränke zu den bekannten moderaten Preisen, so dass auch mit einem schmalen Geldbeutel eine lange Rocknacht erlebt werden konnte. Der Erlös wird wie jedes Jahr einem karitativen Zweck gespendet.

Peter Potocnik, Norbert Dulz und Jürgen Hüls (v. l.) heizten den Besuchern ein.

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inmal im Jahr wird es im Gemeindesaal der Elias-Kirchengemeinde in Dortmund-Marten richtig laut: dann findet das „Heart Rock Cafe Immanuel“ statt - dieses Jahr bereits zum 11. Mal. Diesmal wurde ein Besucherrekord vermeldet: Mehr als 150 Rockbegeisterte waren dabei. In altbewährter Weise präsentierten die ewig jungen DJs an Mischpult und Beamer handgemachte Klassiker der Rockgeschichte digital. Der musikalische Schwerpunkt lag in den späten 60ern und reichte

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Neues aus Lüdo

Armin Schwarze und Stephan Schäffer an der Spitze

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Volksbank NW drückt grünen „Reset-Knopf“

it Dr. Armin Schwarze (54) ist der neue Lotse jetzt an Bord. An der Seite seines Vorstandskollegen, Dipl.-Kfm. Stephan Schäffer, will der dreifache Familienvater nach den Turbulenzen im Herbst die Volksbank Dortmund-Nordwest wieder in ruhiges Fahrwasser lenken.

zent. Diese Summe spiegelt den Umfang aller Kundengeschäfte wider - also auch die, die über die genossenschaftliche FinanzGruppe getätigt worden sind. Es gab außergewöhnliche Zuwächse im Segment Bausparen und eine sehr gute Entwicklung im Wertpapiergeschäft.

Die Ampeln stehen dafür auf „grün“. Nach den Turbulenzen um den entlassenen Vorstand Prof. Kaufmann ist das Institut trotz aller Widrigkeiten des Vorjahres wieder auf Wachstumskurs. Die Bilanzsumme ist 2013 von 480 Millionen Euro im Jahr 2012 auf zuletzt 515 Millionen Euro angestiegen. „Ein wesentlicher Baustein dafür war die starke Nachfrage bei den Krediten. Hier hat es in 2013 ein Kreditneugeschäft von 64 Millionen Euro gegeben“, erläuterte Stephan Schäffer.

Der Zinsüberschuss lag mit 10,2 Mio. € in etwa auf dem Niveau des Vorjahres und signalisiert auch den Mitarbeitern, dass die Umsätze wohl noch auf lange Zeit überwiegend in anderen Geschäftsbereichen generiert werden müssen. Das stellt neue Ansprüche an die Mitarbeiter, die künftig im Schnitt bis zu fünf aktive Kunden- und Verkaufsgespräche führen müssen. Dr. Armin Schwarze: „Das Marktumfeld mit lang anhaltenden Niedrig-Zinsen ist eine große Herausforderung für uns alle. Wir lassen die Mitarbeiter aber damit nicht allein, sondern investieren erheblich auch in Schulungen“.

Das gesamte Kreditvolumen ist so um 7,9 Prozent auf 341 Millionen Euro angestiegen. Das Kundengesamtvolumen hat um 52 Millionen Euro auf 855 Millionen Euro zugelegt, ein Plus von 6,4 Pro-

Der ausgewiesene Gewinn für 2013 liegt mit 379.000 Euro auf Vorjahresniveau. „Wir haben in einer

schwierigen Zeit einen sehr guten Job gemacht“, kommentierte Stephan Schäffer und bestätigte zugleich, dass es keinen weiteren Abschreibungsbedarf gibt. Mit Blick auf die krisenhaften Ereignisse des Vorjahres haben allerdings die Kostensenkungen im Bereich Personal zu dem verhältnismäßig guten Ergebnis beigetragen. Für kaum jemanden der Entlassenen gibt es einen Weg zurück zur Volksbank Dortmund-Nordwest. In der Bilanz gab es einiges zu verkraften, darunter vor allem horrende 1,2 Mio. € an Beratungskosten, die der entlassene Vorstand Prof. Kaufmann gemeinsam mit dem alten Aufsichtsrat bei externen Dienstleistern beauftragt hatte. Zu verkraften waren vor allem auch 3,1 Mio. € an Restrukturierungskosten. Darin enthalten sind die Abfindungszahlungen an die entlassenen Mitarbeiter und auch an Prof. Kaufmann selbst. Dennoch: Grünes Ampel-Signal auch für die 14.334 Mitglieder: Sie dürfen sich für das abgelaufene Jahr auf eine vorgeschlagene Di-

Drücken bei der Volksbank Dortmund-Nordwest den grünen „Reset-Knopf“: Dr. Armin Schwarze (r.) und Dipl.-Kfm. Stephan Schäffer

vidende in Höhe von vier Prozent freuen. „Unser Ziel ist, die betriebswirtschaftliche Ertragskraft des Instituts durch ganzheitliche und nachhaltige Kundenberatung zu stärken“, beschrieb Dr. Armin Schwarze die Zukunftsaufgabe. Dabei sind die Hauptgeschäftsfelder das neue Immobilien-Center, das „Private Banking“, das Firmenkundengeschäft und das wieder anziehende Wertpapiergeschäft.

Amts-Apotheke hat „Nachwuchs“ bekommen

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as Team der Amts-Apotheke kann sich über „Nachwuchs“ freuen. Seit dem 1. Januar ist die PTA Kerstin Podszus nun fest mit an Bord. Über 20 Jahre war sie in der „Neuen Apotheke“ in Lütgendortmund beschäftigt und bis zur

Schließung Ende 2013 aushilfsweise „die Neue“ in der Amts-Apotheke. In der Amts-Apotheke liegt ihr Tätigkeitsschwerpunkt in der pharmazeutischen und kosmetischen

Kundenberatung sowie der Versorgung / Betreuung von Altenheimen und ambulanten Pflegediensten. Apothekenleiterin Anja Pruß freut sich sehr, eine ehemalige Schulkameradin in ihr Team zu integrieren. Zusätzlich konnte sie zur

Vertretung eine alteingesessene Lütgendortmunder Apothekerin gewinnen: Ingeborg Krieger-Gies, bis Ende letzten Jahres Inhaberin der Neuen Apotheke, wird an Wochenenden und zu Urlaubszeiten dem Team gerne aushelfen.

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Das Team der Amts-Apotheke freut sich auf Ihren Besuch: (v. l.) Hermann Thewes, Anja Pruß, Ingeborg Krieger-Gies, Petra Meschede, Gabriele Volland, Gennadi Miroschnik, Sandra Brandt, Gudrun Hopp, Kerstin Podszus, Susanne Sievers

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Neues aus Lüdo

Musikkita Fliewatüt sammelte Spenden für Tierschutz

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as Familienzentrum Musikkita Fliewatüt hatte im Rahmen seiner Vorschulwoche zu einer Sachspendenaktion für das Tierheim in Castrop-Rauxel aufgerufen. Die Vorschulkinder wollten auch im Winter an die Tiere denken, aktiv werden und helfen.Nach Abschluss der Sammelaktion konnten dem Tierheim jede Menge Futter für Hunde, Katzen, Vögel, Nager und sogar Fischfutter, Streu und Heu sowie Spielzeug für Tiere

übergeben werden. Es waren auch viele Decken und Kissen dabei, damit die Tiere es warm und gemütlich haben. Das Tierheim freute sich sehr über diese reichhaltige Spende.

Stolz zeigen die Kinder die Sachspenden

„Mäxchen, trau dich!“

Eine Lesung für den guten Zweck

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n der letzten Januarwoche besuchte das Mobile Kindertheater MOBKI das Familienzentrum Musikkita Fliewatüt mit der Aufführung des Stücks „Mäxchen, trau dich!“.

Das Theaterstück wurde zur Suchtvorbeugung im Kindergarten entwickelt und möchte den Kindern auf spielerische Art und Weise vermitteln, wie sie Mut bei der Lösung von Problemen entwickeln können. Sich zu trauen und den Mut zu haben, zu den eigenen Gefühlen zu stehen, ist gerade für Kinder, die in eine neue Umgebung kommen, oftmals eine große Herausforderung. Der Hauptfigur des Stücks, Handpuppe Mäxchen, geht es da nicht anders: Mäxchen besucht zum ersten Mal den Kindergarten, begleitet von seinem Vater. Zu viele fremde Gesichter ängstigen ihn, er klammert sich verzweifelt an seinen Vater. Erst allmählich nimmt dieser die Angst des Kindes ernst und lässt sich überre-

➜➜ In jedem Jahr sammelt die Kita für das Tierheim und bedankt sich an dieser Stelle für die Unterstützung bei dieser Sammelaktion. Wer möchte, ist dazu aufgerufen, die Tierheime nicht nur zu dieser Jahreszeit zu unterstützen.

Martener Pastor Antony Theodore zu Gast im Bestattungshaus Huhn

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as Bestattungshaus Huhn heißt Sie herzlich willkommen zur Lesung des Martener Pastors Antony Theodore!

den, noch ein wenig zu bleiben. Durch behutsames Einbeziehen der anderen Kinder im Fliewatüt und deren Hilfe und Ideen gelingt es, Mäxchens Angst abzubauen. Mäxchen, trau dich! - heißt es von den Kindern und er lernt viele neue Freunde kennen, mit denen er spielen, singen und toben kann. Zum Schluss bleibt Handpuppe Mäxchen natürlich im Kindergarten, so dass die Kinder „ihren neuen Freund“ in das eigene Spiel integrieren können.

Am Mittwoch, dem 12.03.2014 um 18.30 Uhr liest Pastor Antony Theodore aus seinem neuen Buch „Göttliche Augenblicke - eine Reise durch das Jahr“. In seinem Buch schenkt uns Pastor Antony Theodore für jeden Tag des Jahres einen schönen Gedanken, der dazu beitragen soll, dass wir trotz Hektik im Alltag einen Augenblick innehalten und uns besinnen. Inspiriert von der Vielfalt der Religionen seiner Heimat sind die Gedanken christlich, buddhistisch oder sufistisch. Das Buch wurde bereits vor zwei Jahren in englischer Sprache in New York veröffentlicht. Die deutsche Übersetzung

ist jüngst mit tausend Exemplaren erschienen. Mit dem Erlös der verkauften Bücher finanziert Pastor Antony die Schule, die er vor Jahren in Indien eröffnet hat. Derzeit lernen dort 300 Kinder Lesen und Schreiben. Die Einnahmen seines neuen Buches „Göttliche Augenblicke“ sollen dem Ausbau dieser Schule zugute kommen. Im Anschluss an die Lesung haben Sie die Gelegenheit, sich Ihr persönliches Exemplar signieren zu lassen und sich mit dem Autor und unseren Besuchern auszutauschen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! ➜ Um Voranmeldung wird gebeten. Reservierungen sind ab sofort möglich: Bestattungen Huhn – Telefon (0231) 93 10 400

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Neues aus Lüdo

Karneval in Lütgendortmund

Senioren und Kinder feiern mit Kiek es drin

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Senioren feiern Karneval in Marten

n der Gaststätte ,,Zum Treffpunkt“ in Marten fand der traditionelle Seniorennachmittag mit karnevalistischem Programm bei Kaffee und Kuchen statt. Wieder einmal war die Veranstaltung, die bereits zum dritten Mal stattfand, ausverkauft. Zu Gast waren auch die Prinzenpaare ,,Michael 1 und Barbara I“, als auch „Luka I und Dana I“ mit Hofstaat. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Sänger ,,Michael Meyer“, der das Publikum mit seinen Liedern zum Schunkeln und Mitsingen

animierte. Die älteste reine Karnevalsgesellschaft ,,Kiek es drin“ 1888 e.V. Lütgendortmund machte sich auch in diesem Jahr wieder auf den Weg, ihre Tour durch vier Lütgendortmunder Lokale zu unternehmen. Die erste Station war das ,,Cafe Blickpunkt“. Dort eroberten die Narren mit Michael Meyer (Akkordeon) mit Musik und Gesang die Herzen der anwesenden Gäste im Sturm. Gut gelaunt ging es zur nächsten Station in die ,,Alte Post“. ,,Wir sind gekommen, um ein wenig Straßenkameval in

Hoch her ging es auf der Kneipentour der KG Kiek es drin

den Ort zu bringen“, erklärte die 1. Vorsitzende Birgit Klimpel. Da ließ sich auch die Wirtin der alten Post nicht bitten, sondern spendierte großzügig Getränke für die Jecken, die sich mit Orden und Bützchen bedankten. Die nächste Station war das Hotel Specht. Nach dem Einmarsch und ein paar kurzen Worten ging es direkt weiter. ,,Bei Stefi“ auf der Provinzialstraße, wurden sie bereits erwartet. In einem reich karnevalistisch geschmückten Lokal und

bester Stimmung machten die Narren den Abschluss der Tour mit Ansprachen und Gesang. Hier ließen sich die Jecken zwischen den anwesenden Gästen endgültig nieder und feierten bis in die Nacht. Stefi sorgte in bekannter Weise wieder dafür, dass der ,,kIeine Hunger“ keine Chance hatte. Zwei Tage später startete der Kinderkarneval in der Aula der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Auch hier gab es mit mehr als 300 Gästen ein ausverkauftes Haus.

Elternunterhalt – gute und schlechte Nachrichten

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wei Beschlüsse des Bundesgerichtshofs (BGH) zum Elternunterhalt lassen aufhorchen: Am 12.02.2014 entschieden die Richter, dass die Pflicht zum Elternunterhalt auch dann nicht erlischt, wenn die Eltern jahrzehntelang keinen Kontakt zu den Kindern hatten (Az. XII ZB 607/12). Sie

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hoben die Entscheidung des Oberlandesgerichts Oldenburg auf, das den elterlichen Unterhaltsanspruch für verwirkt angesehen hatte, weil der Vater 27 Jahre lang alle Kontaktversuche seines Sohnes ablehnte. Auch wenn der BGH-Beschluss fragwürdig erscheint, wird man

Wir in Lütgendortmund 01 / 2014 – Sonderveröffentlichung

nun eine Verwirkung nur noch in besonderen Ausnahmefällen annehmen können. Die gute Nachricht: Am 07.08.2013 hat der BGH beschlossen, dass die selbstbewohnte Immobilie bei der Berechnung des Schonvermögens des unterhaltspflichtigen Kindes unberücksichtigt bleibt (Az. XII ZB 269/12). Die Höhe des

Schonvermögens muss individuell berechnet werden. Wer zu viel Unterhalt gezahlt hat, weil die Immobilie mitgerechnet wurde, kann unter Hinweis auf diesen Beschluss überzahlte Beträge vom Sozialamt zurückfordern. In beiden Fällen ist eine anwaltliche Prüfung und ggf. Vertretung empfehlenswert.


Neues aus Dortmund-West

Spar- und Bauverein mit seniorengerechtem Neubauprojekt

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it dem Neubauprojekt in der „Kuithanstraße/Neuer Graben/Von-der-Recke-Straße“ erweitert die Spar- und Bauverein eG Dortmund das Wohnungsspektrum im Althoffblock, in dem u. a. junge Familien und Studenten zu Hause sind, gezielt um seniorengerechten Wohnraum. 125 Wohnungen, nahezu vollständig barrierefrei konzipiert, eine integrierte Kindertagesstätte sowie ein Seniorentreff, Gemeinschaftsräume und eine Tiefgarage mit 133 Stellplätzen: das sind die Eckdaten des Neubauprojekts auf dem ehemaligen FZW-Gelände in der Dortmunder Innenstadt-West. Das innovative Projekt mit dem Motto „Wohnen mit Service“ startete im Oktober 2009 mit dem ersten von

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Bauabschnitt wird nun die Bebauung des Gesamtgrundstücks ihren Abschluss finden und 81 weiteren Mietparteien ein Zuhause bieten. Das Investitionsvolumen beträgt 27,8 Millionen Euro. Das Neubauprojekt ergänzt das Angebot im angrenzenden Althoffblock, in dem die Spar- und Bauverein eG bereits nahezu 2.000 Wohnungen vorhält. Das zugehörige Energiekonzept beinhaltet eine Pelletheizung mit solarthermischer Unterstützung. So werden die Bewohner nicht zuletzt von den vergleichsweise niedrigen Wärmekosten profitieren. Für Senioren atraktiv und zeitgemäß: Das Neubauprojekt des Spar- und Bauvereins

drei Bauabschnitten. Mit dem im Dezember 2011 begonnen dritten

Doch nicht nur in technischer Hinsicht beschreitet die Genossenschaft hier neue Wege: In das Projekt integriert ist ein Gemeinschaftsbereich mit einem Service-

büro, das in enger Kooperation mit dem Diakonischen Werk GmbH umfassende wohnbegleitende Hilfe- und Serviceleistungen anbietet, die zu einem möglichst langen selbstbestimmten Verbleib in den „eigenen vier Wänden“ beitragen sollen. Zum speziellen Wohnkomfort gehören darüber hinaus unter anderem eine Gegensprechanlage mit Videoüberwachung, bodengleiche Duschplätze, kraftbetätigte Hauseingangs- und Brandschutztüren, Rauchmelder sowie hochwertige Bodenbeläge. Zudem befinden sich in dem nun fertiggestellten Bauabschnitt vier Wohnungen, die speziell auf die Anforderungen und Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern zugeschnitten sind.

Kollagenes Meniskus Implantat (CMI) als Alternative zur Meniskus-Entfernung

it rund 420.000 Fällen pro Jahr sind Meniskusschäden die häufigste Ursache für Kniebeschwerden. Risse und Verletzungen entstehen dabei meist durch einfachen Verschleiß, seltener auch beim Sport. Riskant sind hier v. a. Sportarten mit Kniedrehungen, bei denen zusätzlich das vordere Kreuzband reißt wie z. B. Fußball, Tennis oder Skifahren. Die Symptome sind abhängig vom Grad der Verletzung. Sie reichen von leichten Schmerzen und Schwellungen bei kleineren bis hin zu Bewegungseinschränkungen bei schweren Rissen. Solche lassen sich nicht mehr konservativ therapieren, sondern müssen chirurgisch behandelt werden. Gewöhnlich wird der Meniskusknorpel bei Verschleißrissen teilweise entfernt. „Genau das aber hat sich in den letzten Jahren bei einem Teil der Patienten als Hauptproblem herauskristallisiert“, weiß Dr. Sven Behrendt. „Denn auch ein Teilverlust des Meniskus bedeutet eine erhöhte Druckbelastung des Gelenkknorpels.“ Hier besteht dann die Gefahr, dass es nach 10 bis 20 Jahren zu einer Arthrose kommt. „Ein Patient, der sich mit 30 Jahren einer solchen OP unterziehen muss,

hat also mit 45 oder 50 Jahren evtl. ein gravierendes Knieproblem, das ihn möglicherweise sogar an der Ausübung seines Berufes hindern kann, wenn er eine stehende Tätigkeit hat“, erklärt der Chefarzt der Unfall- und Gelenkchirurgie am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund. Neues Gewebe Seit einigen Jahren ist bekannt, dass im Zusammenhang mit Meniskusgewebe die Devise gilt „je mehr, desto besser“. In jahrelangen Forschungsarbeiten wurde daher versucht, Möglichkeiten zu finden, mit denen verloren gegangenes Meniskusgewebe erhalten bzw. ersetzt werden kann. Eine innovative Therapiemethode kommt aus den USA. Dabei wird ein aus Kollagen bestehendes Meniskus Implantat (CMI) in das Kniegelenk eingebracht, das quasi wie ein Gerüst funktioniert, in das körpereigene Zellen einwandern. Diese bilden dann ein neues, meniskusartiges Gewebe, das das zerstörte Gewebe ersetzt. „Voraussetzung ist allerdings, dass der äußere Meniskusrand noch erhalten ist“, erklärt Dr. Behrendt. „Andernfalls verbietet sich die Methode, da das Implantat den erforderlichen Druck nicht übertragen kann. Zum Glück

Dr. Sven Behrendt, Chefarzt der Unfall- und Gelenkchirurgie am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund während einer Beratung.

sehen wir eine solche Situation aber eher selten.“ Minimal-invasiver Eingriff Der Eingriff zum Einsetzen des Meniskus Implantates erfolgt arthroskopisch - also minimal-invasiv. Dabei wird, sofern noch vorhanden, zunächst das beschädigte Gewebe entfernt und der Meniskusdefekt gemessen. Anschließend wird das CMI-Gerüst auf die erforderliche Größe zugeschnitten, im Kniegelenk platziert und angenäht. In der Folgezeit bildet der Körper selbst einen belastbaren Meniskusersatz, der in Form und Funktion weitgehend dem natürlichen

Vorbild entspricht. „Im Vergleich zu Patienten, die unter Problemen nach Teilentfernung des Meniskus leiden, haben solche mit Implantat später weniger Schmerzen und weisen eine bessere Funktion auf“, weiß der Chirurg. „Zudem ist das Meniskus Implantat ein entscheidender Faktor beim heute auch möglichen Neuaufbau von Gelenkknorpel, um Kongruenz und normale Druckverhältnisse wieder herzustellen.“ Wird es rechtzeitig eingesetzt, lässt sich die Lebensdauer des eigenen Kniegelenkes um Jahre verlängern. Bei weit fortgeschrittenen Knorpelschäden ist eine Implantation hingegen nicht mehr sinnvoll. Nachbehandlung Nach dem Eingriff muss für ca. 6 Wochen eine stabilisierende Knieschiene, eine sog. Orthese, getragen und ein striktes postoperatives Reha-Programm befolgt werden. „Dass der Patient dazu bereit und in der Lage ist, ist entscheidend für die Wahl der CMI-Therapie“, betont der Chefarzt. ➜➜ Abteilung Unfall- und Gelenkchirurgie am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund: Tel. (0231) 6188-247 bzw. www.evk-luedo.de

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 01 / 2014

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Bauen und Renovieren

Schlaraffenland für Häuslebauer und Renovierer:

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ür zig-tausende Bau- und Modernisierungsinteressierte ist der 28.-30. März 2014 einer der wichtigsten Termine des Jahres. Viele verschieben bis zu diesem Termin ihre geplanten Neu- oder Umbaumaßnahmen, Renovierungen am Haus werden hinausgezögert. Der Grund? Die BauMesse NRW geht dann in der Messe Westfalenhallen Dortmund in die 12. Runde. Statt „x-Mal-wer-weiß-wohin“ findet man hier alles unter einem Dach.   Das breite Angebotsspektrum der Messe rund ums Bauen & Wohnen, Modernisieren, Finanzieren und Energiesparen wird als Orientierungshilfe für Kaufentscheidungen genutzt und wahrgenommen. Die neuesten Produkte werden in Augenschein genommen, Angebote werden miteinander verglichen und nach künftigen Lieferanten Ausschau gehalten. Für Unternehmen aus der Region ist die BauMesse

NRW die effektivste Chance, die „Richtigen“ auf sich aufmerksam zu machen! Laut einer repräsentativen Umfrage im Vorjahr beurteilten die Messeaussteller, dass über 85% der Messebesucher interessiert und zielgerichtet waren. Viele kamen mit festen Absichten und suchten Problemlösungen. Noch auf der Messe wurden etliche Verkaufsabschlüsse getätigt. Über 90% der Aussteller aus 2013 haben sich sehr früh ihren Stand auf der BauMesse NRW in 2014 wieder gesichert.   Unternehmen, Hersteller und deren Vertriebspartner, die von ihren Produkten und Dienstleistungen überzeugt sind und die den Wettbewerb nicht scheuen, gehen jetzt in die Offensive. Auf der BauMesse NRW können sie vor einem großen und höchst interessierten Publikum ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

Feuchter Keller: Erst Spezialfirma konnte Problem nachhaltig lösen

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in Problem, das Gebäudespezialisten kennen: Trotz bester Pflege einer sehr schönen Immobilie zeigten sich dort Feuchteschäden, die eine hochwertige Nutzung des Kellers unmöglich machten. Die Familie schritt zur Tat,

EINLADUNG

ein Bauunternehmen wurde beauftragt und trug zur Trockenlegung lediglich einen Sanierputz auf. Aber schon nach sechs Monaten löste sich der Putz von der Wand – und zusätzlich bildete sich Schimmelpilz. So nahm der sich ausweitende Feuchte- und Schimmelpilzschaden seinen Lauf.

ZUR BAUMESSE

Kostenlose Eintrittskarte unter www.isotec.de/barowski downloaden Besuchen Sie uns vom 28. – 30. März 2014 auf der BauMesse NRW, Westfalenhallen, Dortmund an unserem Messestand 100/1 Halle 5

Anlässlich der o. a. Fachmesse referiert der Sachverständige für Baufeuchteund Schimmelschäden Erwin Barowski von ISOTEC am Messe-Sonntag 30.03. von 15.00 bis 16.00 Uhr zu folgenden Themen:

„Nasse Wände? Feuchte Keller? Schimmelbefall?“ „Was ist zu tun??“

Hier erfahren Sie aus erster Hand und mit dem Erfahrungsschatz von mehr als 10.000 erfolgreich sanierten Objekten, wie Ursachen ermittelt werden, wie man sicher und dauerhaft saniert und Fehlinvestitionen vermeidet sowie viele Tipps aus der Praxis. Wir gehen systematisch vor von der Analyse bis zur Sanierung. Damit lösen wir Ihr Problem dauerhaft! Garaniert! Rufen Sie uns an:

Sachverständiger Erwin Barowski

ISOTEC-Fachbetrieb Barowski-Böttcher GmbH Dortmund 0231/1772046 Iserlohn 02371/81690 Home: isotec.de/barowski Mail: barowski@isotec.de

Nasse Wände? Feuchte Keller? Schimmel? Nur einmal sanieren - Für immer trocken!

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„Wegen Feuchteproblemen bis hin zum Schimmelpilz in den letzten Jahren wurde unser Keller lediglich als Party- oder Hobbykeller genutzt“, so die Eigentümerin. „Wir haben uns dann einfach mal nach Empfehlungen umgehört, denn feuchte Keller sind ja keine Seltenheit“, berichtet die Eigentümerin. „Und dabei fiel ein Name immer wieder positiv auf: ISOTEC.“ „Mit dem Auftragen eines Sanierputzes war das Problem hier keinesfalls aus der Welt“, unterstreicht Erwin Barowski, der mit seinem Fachbetrieb zur ISOTEC-Gruppe gehört, die nun mit der Sanierung beauftragt wurde. Erst ISOTEC legte die Basis, dass dort zusätzlicher Wohnraum im Keller geschaffen werden konnte. Die Eigentümerin lebt seit fünf Jahren in dem Haus, das seit dem Jahr 1929 im Familienbesitz ist. Das aus Naturstein gebaute Haus verfügt – wie die meisten vor 1970 gebauten Objekte – über keine Außenabdichtung im Kellerbereich, „was sich als das Kernproblem erwies“, so Barowski. ISOTEC

Gesamtausgabe Do-West 01 / 2014 – Sonderveröffentlichung

Viele Objekte, die vor 1970 gebaut wurden, leiden an Feuchtigkeit im Kellerbereich.

startete damit, eine Außenabdichtung auf das Mauerwerk aufzutragen. Hierfür verwendet das Unternehmen ein zweikomponentiges Abdichtungssystem. Dabei verbinden sich zwei Lagen zu einer wasserundurchlässigen, flexiblen und rissüberbrückenden Abdichtung. Das heißt, die Feuchte gelangt über das Erdreich erst gar nicht mehr an das Mauerwerk heran. Schließlich musste in das 50 cm dicke Mauerwerk noch in einem zweiten Schritt die ISOTEC-Horizontalsperre eingebracht werden. Um auch die Anschlussaußenwand vor seitlich eindringender Feuchtigkeit zu schützten, wurde dort zusätzlich eine Vertikalsperre ausgeführt. Das eingesetzte Injektionsmittel heißt „ISOTEC-Paraffin“, fließt nach der Trocknung in die Poren des Mauerwerks und versiegelt es dauerhaft. ➜ Die Eigentümerin, mittlerweile schon sehr erfahren was Sanierungsarbeiten betrifft, ist von ISOTEC überzeugt. „Jeder Arbeitsschritt wird bei ISOTEC genau beschrieben, sodass zu jedem Zeitpunkt Transparenz herrscht.“


Bauen und Renovieren

12. BauMesse NRW öffnet bald ihre Tore in Dortmund

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28.-30. März 2014 auf dem Gelände der Messe Westfalenhallen Dortmund stattfinden wird, nehmen über 300 Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet teil.

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eit über 40 Jahren begeistert der Hombrucher Familienbetrieb Beimdick seine Kunden mit seinen vielfältigen Dienstleistungen. Unter dem Motto „Edelstahl verspricht Qualität“ steht das Team um Inhaber Ernst und Sohn Stephan Beimdick für höchste Qualität,

innovative Ideen und individuelle Lösungen. Markisen von Beimdick in verschiedensten Ausführungen und Größen finden sich bis weit über die Grenzen Dortmunds hinaus. Doch gilt das sympathische Unternehmen auch als Spezialist für viele weitere Highlights wie z. B. den Bau von Balkonen, die Fer-

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stahl- und Glasbearbeitung gefragt - in der hauseigenen Schlosserei werden die notwendigen Einzelteile in Präzision gefertigt.

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Neues aus Dortmund-West

Halbjahresprogramm des Aktionsbündnis „Fairer Handel“

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Sei fair und in Dortmund mit dabei

on den Dortmunder Kirchengruppen, Schulen und Nichtregierungsorganisationen wurde - wie in jedem Jahr - ein Programm zusammengetragen, das die gemeinsamen Aktivitäten präsentiert. Vorgestellt wurde es im Januar zusammen mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Der OB hat immer ein offenes Ohr für die Aktivitäten des Fairen Handels in Dortmund und unterstützt die zahlreichen Aktionen des Aktionsbündnisses. 2009 wurde Dortmund erstmals zur ersten Fairtrade-Stadt des Ruhrgebiets gekürt. Im Jahre 2011 hat die erfolgreiche Rezertifizierung stattgefunden. Damit gehört Dortmund mit Metropolen wie London, Rom, Brüssel oder San Francisco zu den über 1.200 Fairtrade-Towns weltweit. Im vergangenen Jahr ist nun das ge-

samte Ruhrgebiet als „Faire Metropole Ruhr“ zur ersten fairen Großregion ausgezeichnet worden. Im Programm ist für jeden etwas dabei: ob es sich um konsumkritische Stadtrundgänge, Vortragsveranstaltungen oder um konkrete Verkaufs- und Informationsaktionen zu fairen Produkten handelt. Die Aktionen sind wieder vielfältig und bunt und laden zum Mitmachen und Kennenlernen der Produkte ein. An besonderen Tagen, wie z. B. dem Valentinstag, zu Karneval, dem Internationalen Frauentag und am Muttertag, werden fair gehandelte Rosen in Blumengeschäften und in Weltläden verkauft. Bei der Ausstellung „NIJAMBO“, die ab dem 16.2.14 im Kindermuseum mondo mio! startet, wird gezeigt, wie unser Alltag mit dem Leben

der Menschen in anderen Ländern verbunden ist. Die Ausstellung ist geeignet für Familien mit Kindern ab sechs Jahren. Für Schulklassen gibt es ein vielfältiges pädagogisches Programm. Das Informationszentrum 3. Welt hat das Internetangebot des Aktionsbündnisses aktualisiert und neu aufbereitet. Unter www.hauptstadt-handelt.de wurden nun die Informationen rund um das Dortmunder Aktionsbündnis als Chronik über die Jahre 2003 bis 2013 zusammengestellt. Alle aktuellen Informationen wie z. B. das aktuelle Jahresprogramm, den „Kundenkompass Fairer Handel“, den Shop-Finder oder den Gastronomiefinder gibt es unter www.fairtradestadt-dortmund.de übersichtlich aufbereitet. Ganzjährig können Bildungsangebote für Schulkinder und Erwachsene bei der Verbraucherzentrale NRW, dem Weltladen Ap-

Schwarzgelbe Gedanken Henry Mühlhausen

Schwarzgelb gegen Königsblau – das ewige Derby

A

m 24. März wird im Dortmunder Stadion eine Partie angepfiffen, die seit Generationen für Gesprächsstoff nicht nur im Ruhrgebiet sorgt. Borussia Dortmund empfängt den FC Schalke 04 - DAS Derby schlechthin. Bei den interessierten Fans gibt es nur zwei Lager - entweder man ist für schwarzgelb oder eben für königsblau. Neutralere Meinungen, wie „ich gönne beiden Teams den Sieg“ oder „die bessere Mannschaft soll gewinnen“ werden am Tag des Derbys ohnehin nicht ernst genommen. Dabei findet sich die Grenze, die das Ruhrgebiet oder NRW in eine schwarzgelbe und blauweiße Hälfte teilt, nicht nur auf den Landkarten. Die Grenze findet sich auch am Arbeitsplatz, in Hausgemeinschaften und selbst in Familien.

Über die Ursachen für diese Rivalität sind schon genug Berichte, Reportagen oder Bücher veröffentlicht worden. Sicherlich liegt die Rivalität auch an der unmittelbaren Nachbarschaft der beiden Städte, denn Gelsenkirchen und Dortmund sind nun mal nur rd. 30 km voneinander entfernt. Beide Clubs haben jeweils 7 bzw. 8 12

Deutsche Meisterschaften aufzuweisen, nur während der BVB seine 8. Meisterschaft in 2012 feiern konnte, datiert der letzte gewonnene Meistertitel der Königsblauen aus dem Jahr 1958. Für BVB-Fans ist das natürlich eine Steilvorlage, Familienmitglieder oder Arbeitskollegen mit Schalke-Bezug mit Witzen über ihre „schalenlosen“ Jahrzehnte aufzuziehen. Schalke-Fans konnten dagegen Anhängern von Borussia Dortmund mehrere Jahre unter die Nase reiben, dass alle Kinder, die im neuen Jahrtausend geboren wurden, noch nie einen Derbysieg des BVB erlebt hätten. Seit 2010 ist dieser Spruch allerdings durch einen

Gesamtausgabe Do-West 01 / 2014 – Sonderveröffentlichung

3:1 Sieg des BVB in der Gelsenkirchener Arena längst Makulatur geworden. Frotzelei gehört damit einfach zu den Partien zwischen dem BVB und Schalke. Der Spielausgang ist maßgebend dafür, wie man sich bis zum nächsten Derby z. B. gegenüber den Arbeitskollegen, die Anhänger des anderen Clubs sind, verhalten kann. Entweder ist man bei einer Niederlage des eigenen Teams ein halbes Jahr den Neckereien der „lieben Kollegen“ ausgesetzt, oder man hat im Falle des Sieges ein


Neues aus Dortmund-West ner für diese Aktionen zu gewinnen und das Aktionsbündnis somit weiter zu stärken. Dortmund, so befand OB Sierau, ist im fairen Handel eindeutig Vorreiter in Deutschland. In der Schweiz liegt der Anteil des fairen Handels am Gesamtumsatz des Einzelhandels bei 20%. In Deutschland bei 1%. Es ist also ein langer Weg dorthin - aber nicht unmöglich. Oberbürgermeister Ullrich Sireau (li) mit dem Aktionsbündnis „Fairer Handel“ im Rathaus.

lerbeck, der Hauptschule Husen und im mondo mio gebucht werden. Das „Bistro Karibu“in Aplerbeck verwendet fair gehandelte Produkte aus dem Weltladen und „zaubert“ daraus jeden letzten Freitag im Monat preiswerte und leckere Gerichte. Das 1. Halbjahresprogramm 2014 ist ab sofort bei allen beteiligten Partnern sowie an vielen

halbes Jahr „Oberwasser“ und kann bei passender Gelegenheit selbst „verbal austeilen“. Was jedoch das Spiel selbst sowie die An- und Abreise der Dortmunder und Schalker Fans betrifft, ist es leider insbesondere bei den letzten Derbys nicht nur beim „verbalen Austeilen“ geblieben. Das Revierderby bedeutet grundsätzlich höchste Anspannung für Polizei und Ordnungskräfte. Vor allem die beiden letzten Derbys in Dortmund und in Gelsenkirchen haben gezeigt, wie die gewalttätigen Aktionen sogenannter „Fans“, gleich welchem Verein sie zuzuordnen sind, die Derbyatmosphäre beeinträchtigen können. Die sich danach in der Regel wochenlang hinziehenden Berichterstattungen, Ursachenforschungen einschließlich möglicher Verbesserungsvorschläge zur Erhöhung der Sicherheit, zeigen dann eigentlich immer nur Verlierer: Polizei, Sicherheitskräfte, Politiker, Fans und Vereine nehmen Stellung zu den Vor-

öffentlichen Stellen erhältlich. Darüber hinaus gibt es alle Informationen auch im Internet unter der Adresse fairtradestadt-dortmund.de. Durch die gemeinsamen Aktionen will das Dortmunder Aktionsbündnis auf das alltägliche Konsumverhalten der Bürger hinweisen und den Zusammenhang zu den Produzenten in den Entwicklungsländern herausstellen. Dem Aktionsbündnis gelingt es immer wieder, neue Part-

fällen und beschuldigen sich teilweise sogar gegenseitig ihrer falschen Vorgehensweisen. Die Leidtragenden sind letztlich diejenigen Fans, denen es ausschließlich um den Sport geht und die durch die Aktionen weniger Gewalttäter das Derby nicht so erleben können, wie es sich eigentlich für ein regelmäßig ausverkauftes Bundesligaspiel gehört. Dass zwischenzeitlich fallengelassene Vorhaben, das jetzt anstehende Derby in Dortmund unter Ausschluss der Schalke-Fans auszutragen, ist eines der Negativbeispiele, wie friedliche Fans die Prügeleien und Rauchbombenwürfe der gewaltbereiten Gruppen ausbaden müssen. Dass Rivalität eben auch friedlich ausgelebt werden kann und sollte, zeigt sich an zahlreichen Arbeitsplätzen. Blauweiß bzw. schwarzgelb dekorierte Wände oder Schreibtische sind im Ruhrgebiet sehr häufig zu finden. Dass dabei die Farbkombination schwarzgelb im Großraum Dortmund dominiert, ist natürlich keine Überraschung. Aber selbst in unserer Stadt zeigt der eine oder andere Aufkleber oder Wimpel die blauweiße Farbe des Erzrivalen. Ein gutes Beispiel für schwarzgelbe und blauweiße Harmonie in der Familie ist die Ehe von Astrid und Reiner. Während Astrid mit Leib und Seele BVB Fan ist und dies auch mit 1909%iger Sicherheit bleiben wird, ist Gatte Reiner seit seiner Kindheit eingefleischter Anhänger der

➜➜ „Bistro Karibu“ - das Geschmackserlebnis des Fairen HandelsIn Verbindung mit Nachhaltigkeit und Partnerschaft. Monatliche Benefiz-Veranstaltung zugunsten der AIDS-Prävention der GENO Community Development Initiative in Bondo/Kenya. An jedem letzten Freitag im Monat von 18.00-22.00 im Gemeindezentrum, Ruinenstr. 37 in Aplerbeck. Der Weltladen ist während des Bistros zum „Late-Night-Shopping“ zwischen 18.00 und 20.00 Uhr geöffnet. Termine zu „Bistro Karibu“: 1. Halbjahr: 28.03. 25.04./30.05./27.06.Allmut Vierling, Tel. (0231) 4 46 07 75, Internet: www.weltladen-aplerbeck

Königsblauen. Die Bemühungen beider, den Partner zum jeweils anderen Verein zu „bekehren“ sind seit 13 Jahren Ehe bisher fehlgeschlagen. Dass Astrid dem jahrelangen Drängen ihres Mannes nachgegeben hat und mittlerweile gemeinsam mit ihrem Gatten eine Dauerkarte in der Veltins-Arena besitzt, hat ihrer Liebe zum BVB absolut keinen Abbruch getan. Einmal Borusse - immer Borusse! Was die beiden allerdings eint, ist eine gesunde Abneigung gegen den jetzigen Tabellenführer und Rekordmeister aus Süddeutschland, der sich ja unter anderem damit hervortut, beiden Vereinen die besten Spieler abzuwerben, um sie dann im roten Trikot auflaufen zu lassen. Sportlich gesehen ist das kommende Derby für den BVB sowie für Schalke von höchster Bedeutung, denn beide Teams streben die Champions League Qualifikation an. Und bei aller Rivalität um Bundesligapunkte oder im Wettbewerb um den inoffiziellen Titel „Die Nr. 1 im Revier“: auch wenn es viele nicht gerne lesen oder hören - es gibt zwischen BVB- und S04-Fans durchaus Parallelen. Nämlich die Begeisterung, die Leidenschaft und das Engagement für ihren Verein - und das alles hat nichts mit Gewalt zu tun. Hoffen wir also auf ein spannendes und vor allem friedliches Derby am 24. März.

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 01 / 2014

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Arnsberger

Neues aus Dortmund-West

TAGEBUCH

IMPRESSUM

IN

Für unsere Stadtmagazine schreibt der Arnsberger Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann (SPD) ein kleines „Tagebuch“.

Weitere Sekundarschulen im Regierungsbezirk vor Gründung Die Schullandschaft ist im Wandel. Das „Längere gemeinsame Lernen“ ist das Lernmodell der Zukunft im Regierungsbezirk Arnsberg – weitere Sekundarschulen stehen vor ihrer Gründung. Kürzlich hatte ich Genehmigungen an Bürgermeister und Beigeordnete aus Brilon, Marsberg, Olsberg, Selm, Warstein, Ense und Neunkirchen überreicht. Diesen Bescheiden folgten nun fünf weitere – für zwei Sekundarschulen in Hagen sowie in Lennestadt/Kirchhundem, Meschede und Möhnesee.

Herausgeber/Anzeigenleitung IN-Media Schwalm Reiner Schwalm (V.i.S.d.P.) Arminiusstr. 1 · 44149 Dortmund Tel: (0231) 42 78 08 - 0 Fax: (0231) 42 78 08 - 27 www.do-stadtmagazine.de

Redaktion (Silvia Kus) Tel: (0231) 42 78 08 - 33 Fax: (0231) 42 78 08 - 35 redaktion@do-stadtmagazine.de

Grafik (Christian Schwalm) Tel: (0231) 42 78 08 -13 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 c.schwalm@inmedia-schwalm.de

Redaktion (Heiner Garbe) Tel: (0231) 42 78 08 -34 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 h.garbe@do-stadtmagazine.de

DAS TEAM Reiner Schwalm, Christian Schwalm, Martina Wiecek, Susanne Knoller, Silvia Kus, Heiner Garbe, Bernd Uhlenbruck, Horst Fleitmann

Damit sind es jetzt zwölf Genehmigungen für das Schuljahr 2014/15. Zum Schuljahr 2013/14 hatten sich sechs neue Sekundarschulen gegründet. Und 2012/13 waren 14 neue Sekundarschulen (davon eine private) an den Start gegangen – darunter auch die in Westerfilde, die erste und bislang einzige Sekundarschule in Dortmund. Ich bin mir sicher, dass es dabei – auf lange Sicht – auch in Dortmund nicht bleiben wird.

MAGAZINVERTEILUNG Die Verteilung erfolgt über 2500 Einzelhändler, sowie über ca. 170 große und kleine Magazinständer in Dortmund. Diese Magazinständer stehen in Supermärkten, Kaufhäusern, Rathäusern, Krankenhäusern und an anderen hochfrequentierten Standorten.

12. Februar 2014

Der „Modellversuch Tempolimit A 45“ geht in zweite Phase

Alles Gute wünscht Ihnen Ihr

STADTMAGAZINE ANSPRECHPARTNER

06. Februar 2014

Wir müssen das Lärmempfinden von Anwohnern an Autobahnen ernst nehmen. Unser „Modellversuch Tempolimit A 45“ ist dabei ein wichtiger Schritt, um wissenschaftlich fundierte Aussagen zur Wirkung von Tempolimits auf die Lärmbelastung zu erhalten. Geklärt werden soll auch, ob straßenverkehrsrechtliche Vorschriften geändert werden müssen – das ist die Voraussetzung, um dauerhafte Tempolimits als Lärmschutzmaßnahme später rechtssicher anordnen zu können. Der „Modellversuch“ auf einem Teilstück der A 45 (zwischen Dortmund-West und Kreuz Dortmund/Witten) geht jetzt in die zweite Phase. Ab dem 17. Februar gilt dort ein Jahr lang Tempo 100 km/h. Unter den hierdurch veränderten Bedingungen folgen nun weitere Lärmmessungen – wieder flankiert von systematischen Befragungen von Anwohnern in Eichlinghofen, Persebeck und Kruckel. Die Befragungen sollen sowohl die langfristige als auch die ereignisnah empfundene Lärmbelästigung ermitteln – und zwar mit und ohne Tempolimit. In Fahrtrichtung Frankfurt gab es dort bisher keinerlei Geschwindigkeitsbegrenzung, in Richtung Dortmund galt Tempo 130. Die Untersuchung, durchgeführt von einem Gutachterkonsortium, hatte Anfang 2013 begonnen – mit Lärmmessungen unter den Bedingungen der bisherigen Geschwindigkeitsregelungen. Auch die Anzahl und Geschwindigkeit verschiedener Fahrzeugtypen werden erfasst, zudem Unfallgeschehen und Verkehrsfluss. Der Modellversuch läuft insgesamt 30 Monate. Im Sommer 2015 werden wir gemeinsam mit dem NRW-Verkehrsministerium die Ergebnisse vorstellen.

Dortmunder & Schwerter

Sie werden von uns über 6 Wochen nach der Erstverteilung 1 - 2 mal wöchentlich aufgefüllt. In unseren „Premiumständern“ präsentieren wir eine Gesamtauswahl unserer Magazine. Somit kommt auch Ihre Anzeige in das Dortmunder Rathaus.

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Wir unterstützen:

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Futterhaus, Steinkühlerweg 96 GWS, Am Schallacker 23 VHS, Hansastr. 2-4 Mayersche, Westenhellweg 37-41 Rathaus, Friedensplatz 1 Klinikum Do, Beurhausstr. 40 Berswordt-Halle, Kleppingstr. 43 Hüttenhospital, Am Marksbach 28 Ev. KH Bethanien, Virchowstr. 4 Café Orchidee, Rombergpark CMS, Rodenbergstraße 1-5 Tryp Hotel, Emil-Figge-Str. 41 Breitenstein, Wittener Str. 59 Solebad Revierpark, Höfkerstr. 12 Fitness Center, Höfkerstr. 12 Alte Schmiede, Hülshof 32 Bezirksverwaltung Hörde, Hörder Bahnhofsstr. 16 Krankenhaus West, Zollernstr. 40 Ev. Krankenhaus, Volksgarten 40 Deutsche Lohnsteuerhilfe, Rheinische Str. 96 LWL-Klinik, Marsbruchstr. 179

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Gesamtausgabe Do-West 01 / 2014 – Sonderveröffentlichung


Neues aus Dortmund-West

Groove Attack rockt am 21.03.

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ony Liottas „GROOVE ATTACK“ startet am 21.03. in ein weiteres spektakuläres Konzertjahr durch. In diesem Jahr spielt Groove Attack in der Dortmunder Hohensyburg ein „Pink“ Tribute - „Pink“, wohl eine der bedeutendsten zeitgenössischen internationalen Sängerinnen. The-Voi-S alias Steffie Heym stellt sich erfolgreich dieser Herausforderung. Ein Leckerbissen für alle eingefleischten Pink Fans. The-Voi-S ist Profi im Geschäft und arbeitete bereits mit Stefan Raab, Randy Hansen Band, Flat Blues Ltd., Helge Schneider, Birth Control und vielen mehr. Als „Pink“ hat sie schon zahlreiche Erfolge gefeiert. Diesmal zusammen mit einer weiteren beeindruckenden Band, die Tony Liotta zusammengestellt hat. Am Bass der New Yorker Raoul Walton - einer der gefragtesten Bassisten überhaupt. Er spielte zahlreiche Plattenproduktionen ein, unter anderem für Gabi Delgado, Arno Steffen, Belfegore und Gianna Nannini. Mehrere Tourneen und Alben mit Heinz-Rudolf Kunze oder auch Ma-

Runter vom Sofa - „Freizeittreff Dortmund“ stellt sich vor

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The one and only - Tony Liotta an den Drums.

rius Müller-Westernhagen, Andrew Roachford. Seit 2009 spielt er in der Band von Julia Neigel. An der Gitarre der smarte Robert Kaber und an den Keys der virtuose Ulf Richter. Und der facettenreichste Schlagzeuger „Chief of Groove“: Tony Liotta wie immer am Schlagzeug. Ein weiteres Top-Event von „Groove Attack“. ➜➜ Hohensyburgstr 200, 44265 Dortmund;21.03.2014, 19:00 Uhr Einlass, 20:00 Uhr Beginn, Eintritt VK 25,00€ ermäßigt 22,00€, AK 30,00€, alle bekannten Vorverkaufsstellen und eventim.de

egründet bei einem ersten Treffen vor 1 Jahr am 04. Februar 2013 durch 14 Leute zählen wir inzwischen ca. 140 Teilnehmer aus Dortmund und Umgebung. Wir sind ein privater und kostenloser Zusammenschluss, bei dem sich interessante und interessierte Leute von Anfang 30 bis Mitte 60 treffen, um gemeinsam Freizeitaktivitäten durchzuführen. Bei uns finden Männer und Frauen, Singles und Paare zusammen, die gerne aktiv sein wollen - sei es nach Trennung, Umzug oder aus sonstigen Gründen. Durch das Engagement vieler Teilnehmer ist es bereits gelungen, ein sehr attraktives und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen, so dass für jeden etwas dabei ist. Wir treffen uns 14-tägig zu einem Stammtisch, bei dem dann Informationen, Anregungen und Ideen ausgetauscht und natürlich auch persönliche Kontakte gefördert

werden. Zudem gibt es einen weiteren Austausch per Newsletter und Website. Unsere Aktivitäten sind sehr vielfältig: neben Wandern, Radfahren, Badminton oder Walken sind wir bei den unterschiedlichsten kulturellen Veranstaltungen unterwegs. Theater, Kino, Kunst, Stadtfeste, Livemusik oder die Extraschicht - auch hier gibt es keine Grenzen. Regelmäßig trifft sich auch ein großer Kreis Tanzbegeisterter bei diversen Ü-Partys oder sonstigen Tanztreffs. Weiterhin gibt es diverse Spielegruppen für Brettspiele, Doppelkopf, Rommee, etc. Gerne dürfen sich auch weiterhin neue Interessenten bei uns melden, die ebenso wie wir an einer aktiven und interessanten Freizeitgestaltung mitwirken möchten. Dabei sind sowohl Singles als auch Paare herzlich willkommen. ➜➜ www.freizeittreff-dortmund.de

Mit „Fairen Rosen“ für bessere Arbeitsbedingungen

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ir alle lieben Blumen, doch die wenigsten Blumen werden in heimischen Gärtnereien produziert. Zwei Drittel aller Blumen werden aus Kenia, Tansania und Ecuador importiert. Bei Rosen liegt der Anteil sogar bei 80 Prozent. Die Beschäftigten in der dortigen Blumenindustrie leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz, Diskriminierung und niedrigen Löhnen. Anders sieht es bei Fairtrade-zertifizierten Rosenfarmen aus. Sie haben klar definierte Standards, die die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten verbessern. Mit jeder fair gekauften Rosen kann man also ein Stück „privater Entwicklungshilfe“ leisten. Die internationalen Fairtrade-Standards umfassen: Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit, geregelte Arbeitszeiten und Sozialleistungen, der Importeur

Fairtradecode: Mit der Nummer kann man den Weg der Rose im Internet nachverfolgen.

zahlt 10 Prozent des Einkaufspreises zur Verwendung von Gemeinschaftsprojekten, es gibt Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit, Verbot von hochgiftigen Pestiziden und beschränkten Gebrauch von Agrochemikalien, der Umweltschutz wird durch nachhaltige Wirtschaftsweise gefördert. Leo Evels verkauft seit 8 Jahren „Faire Rosen“ in seinem Blumengeschäft im Dortmunder Hauptbahnhof. Das macht er aus tiefster Überzeugung, denn er engagiert sich in vielen Projekten im Fairen Handel. „Die Nachfrage nach Fairen Rosen steigt, der Preis (1,50 € für großköpfige Rosen) und die Qualität der Rosen sind das ganze Jahr gleichmäßig. Die Fairtrade-Rosen werden im ostafrikani-

Birgit Jung und Leo Evels bevorzugen FairTrade Rosen.

schen Hochland Kenias in einer Höhe zwischen 2.200 und 2500 Metern angebaut. Die Rosen wachsen langsamer als in den wärmeren Tiefebenen. Dadurch wird eine überdurchschnittliche Qualität und Kopfgröße erzielt und diese Rosen gibt es nur in Floristenfachgeschäften“, so der Blumenhändler. Eine günstige Energiebilanz weisen die Rosen ebenfalls auf. Da es in Ostafrika wärmer ist, kann auf Beheizung und Beleuchtung in den Gewächshäusern verzichtet werden. Durch strenge Umweltau-

flagen haben Fairtrade-Blumen weniger Pestizidrückstände. Jede Fairtrade-Rose hat übrigens einen Nummerncode, den man auf www. fairtrade-deutschland.de eingeben kann und dann Informationen zu der Blumenfarm, von der die Rose stammt, erhält. ➜➜ Der Kundenkompass Fairer Handel führt mehrere Blumenfachgeschäfte in Dortmund auf. Mehr im Internet unter: www.dortmund.de/media/p/ agenda_buero/agendabuero

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 01 / 2014

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Neues aus Dortmund-West

Fotoausstellung im Museum für Naturkunde

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Für die einen „Kinshasa die Schöne“ und die anderen „Kinshasa der Mülleimer“

inshasa ist die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo und ist - wie der Kongo selbst - voller Gegensätze. Für die einen ist die Stadt „Kin la belle“ - „Kinshasa die Schöne“, in der sich Lebensfreude und Stolz der Bewohner Kinshasas ausdrückt oder aber „Kin la poubelle“- Kinshasa der Mülleimer“ die von Gewalt, Korruption und Armut geprägt ist. Mitglieder der Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design, Studiengang Fotografie, haben Kinshasa und sein Umland im Sommer 2013 in Begleitung der Leiterin des Dortmunder Naturkundemuseums und des Vorsitzenden von Dorkin e.V. bereist. Mitgebracht haben sie eine ebenso spannende wie sprechende Fotodokumentation für das Museum für Naturkunde. Sie besuchten ein privates Schutzprojekt für Bo-

Schulzimmer

nobos, den Zoo, eine Schule und die einzige Kunstakademie in Zentralafrika. Ihre Bilder berühren in dem Spannungsfeld von Niedergang und Hoffnung für Mensch und Natur. Insgesamt sind rund 90 groß- und kleinformatige Fotografien in der Ausstellung zu sehen. Der Besucher erhält nachhaltige Eindrücke über ein Land, das in den letzten 100 Jahren fünfmal den Namen wechselte, ein Land das eins der reichsten Länder der Welt

Boma mit Ersatzmutter Esperanza im Bonobo Reservat.

wegen seiner immensen Bodenschätze sein könnte, aber wegen der jahrzehntelangen Kriege um die Bodenschätze zu den ärmsten Ländern der Welt zählt. Noch bis zum 27.04.2014 zeigt das Museum für Naturkunde die Sonderausstellung „Kinshasa vivant“. Sehenswert!

Fotos: Manuela Dörr, Julia Haack und Jörg Winde. ➜➜ Museum für Naturkunde, Münsterstraße 271, Di – So 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Feuerwehr empfiehlt dringend Rauchwarnmelder

Freie Plätze beim „Lesezauber 2014“

Lebensretter für wenig Mühe und kleines Geld

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undesweit sterben in Deutschland jährlich etwa 400 Menschen an den Folgen eines Brandes; 4.000 Menschen erleiden Verletzungen mit Langzeitschäden. In Dortmund kam im vergangenen Jahr zum Glück kein Mensch so ums Leben. Dennoch rät die Feuerwehr: Schützen Sie sich und Ihre Familie! Werden Sie aktiv und installieren Sie Rauchmelder! „Dass wir in Dortmund innerhalb kürzester Zeit in Dortmund drei Brandtote zu beklagen haben, macht mich sehr betroffen. Es bekräftigt mich, unabhängig von gesetzlichen Entwicklungen, in unserer seit Jahren propagierten Forderung nach Rauchmeldern in jeder Wohnung“, so Feuerwehrchef Dirk Aschenbrenner. Seit Jahren setzen die Feuerwehren auf Aufklärung und wollen die Menschen so sensibilisieren. Zwei

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Drittel aller Brandopfer werden im Schlaf überrascht. Wenn Sie schlafen, schläft auch Ihr Geruchssinn! Der laute Alarm eines Rauchmelders gibt Ihnen und Ihrer Familie den nötigen Vorsprung, um sich in Sicherheit zu bringen. Rauchwarnmelder kosten nicht viel und auch der Aufwand sie zu installieren hält sich in Grenzen. Gönnen Sie sich dieses sinnvolle Stück Sicherheit.

Gesamtausgabe Do-West 01 / 2014 – Sonderveröffentlichung

om 17. bis 21. März 2014 startet in der Stadt- und Landesbibliothek die jährliche Veranstaltungsreihe „Lesezauber“ für Kinder ab fünf Jahren. In der Zentralbibliothek und den neun Stadtteilbibliotheken sowie im Kinder- und Jugendliteraturzentrum finden je zwei Veranstaltungen statt. Das attraktive Angebot umfasst eine bunte Mischung aus Liedermachern und Theateraufführungen zum Zuhören und zum Mitmachen. Leinen los für ein spannendes Piratenabenteuer mit dem beliebten Theater Don Kidschote aus Münster bei der Veranstaltung „Die Schatzkiste oder Käpt’n Flintbackes Geheimnis“. Das Theater Kreuz & Quer aus Duisburg zeigt „Herr Pumper & Fräulein Nickel spielen Leonce & Lena“. Ein Schauspiel frei nach dem bekannten Stück von Georg Büchner. Beim Mitmach-Programm „Die BuchstAbenteuer“ vom Musiker Klaus Foitzik können die Kinder Buchstaben auf ganz neue Weise er-

leben. Mit Willi Wurm zum Beispiel, der ein Navigationsgerät braucht, um aus seinem Apfel wieder heraus zu finden. Oder mit einem Affen, der alle Kinder zum Zappeln bringt. Mitmachen kann man auch bei „Die unglaubliche Sauresani-Circus-Show“ vom Sauresani-Theater. Mit Akrobatik, Jonglage, Einradartistik und viel Clownerie soll das Publikum unterhalten werden. Aber wo ist der Jongleur? Und auch der Einradfahrer ist nirgendwo aufzutreiben, die Akrobaten sagen eine Minute vor ihrem Auftritt ab. Muss die Vorstellung ausfallen? Glücklicherweise ist der Clown Rudolf da. Aber der muss jetzt alles allein machen. Ein Ding der Unmöglichkeit, wären da nicht die Kinder, die ihm helfen können. ➜➜ Weitere Programminformationen unter www.bibliothek.dortmund.de. Der Eintritt kostet jeweils 1 Euro und die Kindergruppen müssen sich vor Ort anmelden.


Neues aus Dortmund-West

Internationaler Frauentag am 8. März – Startschuss zur Anmeldung

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is zum 3. März hat jede Dortmunderin die Möglichkeit, sich ihren Platz für eines von insgesamt zwölf spannenden Foren am Samstag, dem 8. März zu sichern. Interessierte Frauen finden das vollständige Programm im Internet und melden sich dort kostenfrei an unter www.anmeldung-frauentag.dortmund.de. Telefonische Anmeldung

unter (0231)50-2 33 00. Mit seinen lokalen Aktions- und Kooperationspartnerinnen sowie hochkarätigen Referentinnen lädt das Frauenbüro der Stadt Dortmund auch in diesem Jahr alle Dortmunderinnen zu seinen Forums-Veranstaltungen nebst Kulturprogramm ins Rathaus ein, um gemeinsam den Internationalen Frauentag 2014 zu begehen.

Frauentag im Dortmunder Rathaus. (Foto Archiv)

Frühjahrsansturm: Bei Christoph Scheiding „tobt der Bär“

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an kann es drehen wie man will - begibt man sich in Dortmund auf die Jagd nach dem ultimativen Schnäppchen, führt kein Weg mehr an Christoph Scheidings Rampenverkauf im Gewerbegebiet Oestrich vorbei. Gerade im Vorfeld der Osterfeiertage überrascht Christoph Scheiding seine Kunden mit Süßwaren zu absoluten Hammerpreisen. Direkt vor den Lagerhallen stehen Parkplätze in ausreichendem Maße zur Verfügung. „Sonderposten sind

einwandfreie Artikel, häufig beste Markenware, die aus Überproduk-

Dekorativer Schokoladen Osterhase

tionen, Geschäftsaufgaben und Versicherungsschäden stammen“, erklärt Christoph Scheiding. „Diese können wir vielfach um mehr als 50 Prozent gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung reduzieren.“ Und so schauen die zahlreichen Kunden an der Kasse des beliebten Rampenverkaufs angesichts des niedrigen Kassenbons meist ungläubig auf ihre prall gefüllten Einkaufskörbe. Schonen auch Sie Ihr Portemonnaie - Christoph Scheiding freut sich auf Ihren Besuch!

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Jobs und Weiterbildung

Seminare und Aktionstage der IHK-Dortmund Seminare „Azubi-Fit“ Auf die Jugendlichen warten während ihrer Ausbildung viele neue Herausforderungen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund hat deshalb die Seminar-Reihe „Azubi-Fit“ entwickelt, um den Auszubildenden in verschiedenen Tagesseminaren notwendiges Wissen mit auf den Weg zu geben. Folgende Seminare werden angeboten: „Richtiger Umgang mit Kunden“ am 4. März, „Telefontraining“ am 5. März, „Knigge/ Umgangsspielregeln“ am 6. März, „Präsentationstechniken“ am 7. März,   „Sozialkompetenz“ am 12. März, „Konfliktmanagement“ am 13. März, „Lernen lernen“ am 7. April sowie „Unternehmensplanspiel“ am 8. April. Die Veranstaltungen dauern jeweils von 9 bis 16:30 Uhr, kosten 160 Euro und werden auch als Inhouse-Schulungen angeboten. Weitere Informationen und Anmeldungen bei Susanne Wittke, Tel.: 0231 5417-418, E-Mail: s.wittke@ dortmund.ihk.de IHK-Kurs Business English Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund bietet vom 07.05. - 25.06.2014 einen „Konversationskurs Business English“ an. Der Kurs findet mittwochs von 17:45 Uhr bis 20:15 Uhr im IHK-Seminargebäude, Märkische Straße 120, statt und umfasst insgesamt 24 Unterrichtsstunden. Die Teilnehmer trainieren dabei die praktische Anwendung der englischen 18

Sprache anhand von Themen beruflicher Alltagssituationen. Das Seminar ist auch als Vorbereitung oder Ergänzung eines der IHK-Zertifikatslehrgänge der englischen Sprache geeignet. Die Kosten betragen 240 Euro. Weitere Informationen und Anmeldung bei der IHK. Ansprechpartnerin ist Susanne Wittke, Tel.: 0231 5417-418, E-Mail: s.wittke@dortmund.ihk.de. Geprüfter Personalfachkaufmann Berufsbegleitender Lehrgang mit 420 Unterrichtsstunden startet am 28. März Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund bietet jetzt einen berufsbegleitenden Lehrgang an, um sich auf die bundesweit anerkannte Abschlussprüfung zum „Geprüften Personalfachkaufmann“ vorzubereiten. Der Lehrgang vermittelt den Teilnehmern das nötige Wissen, um verantwortliche Funktionen in der Personalwirtschaft eines Unternehmens, bei der Personalberatung sowie bei Projekten der Personal- und Organisationsentwicklung wahrzunehmen. Voraussetzung für die Teilnahme am letzten Prüfungsabschnitt ist unter anderem eine erfolgreiche Ausbildereignungsprüfung. Der Lehrgang startet am 28. März 2014, umfasst 420 Unterrichtsstunden und endet am 27. März 2015. Anmeldungen sind bis 8. März möglich. Der Unterricht findet

Gesamtausgabe Do-West 01 / 2014 – Sonderveröffentlichung

mittwochs und freitags von 17:30 Uhr bis 20:45 Uhr bei der IHK zu Dortmund, Märkische Straße 120, statt. Der Lehrgang sieht auch zwei Vollzeit-Wochen vor, Unterricht ist dann samstags bis samstags von 08:30 Uhr bis 15:30 Uhr. Die Lehrgangskosten betragen 2.580 Euro zzgl. Prüfungsgebühren. Für diesen Kurs kann unabhängig von der Bedürftigkeit das sogenannte Meister-BAföG in Anspruch genommen werden. Weitere Informationen und Anmeldungen bei Jasmin Wegner, Tel.: 0231 5417-416, E-Mail: j.wegner@ dortmund.ihk.de. Bundesweite IHK-Aktionstage der Weiterbildung 2014 - zwei Tage, zwei Themen! Die IHK-Weiterbildung informiert gleich zweifach: am Freitag, dem 7. März 2014, findet das IHK-Forum Personalentwicklung statt. Informieren Sie sich über neue Trends der Personalentwicklung rund um das Themengebiet „Trendprognose Arbeitswelt 2030“. Am Samstag, 8. März 2014, startet dann der Informationstag der IHK-Weiterbildung. Er richtet sich an Seminarund Lehrgangsinteressierte, die sich über das breite Spektrum der IHK-Weiterbildung informieren möchten. Termine in der Weiterbildung Infoveranstaltung Geprüfter Betriebswirt und Bachelor Business Administration Betriebswirt oder Bachelor?  Die

Weiterbildung der IHK zu Dortmund lädt zusammen mit der International School of Management (ISM) zu einem gemeinsamen Infoabend ein. In der einstündigen Veranstaltung am 20. März 2014, ab 17:00 Uhr, in den Räumlichkeiten an der Märkischen Straße 120, können Sie alles über die beiden Weiterbildungsmöglichkeiten erfahren. Anmeldungen zum kostenfreien Infoabend nimmt Frau Sarah Lindemann gern entgegen: s.lindemann@dortmund.ihk.de. Infoveranstaltung Medienfachwirt Print/ Industriemeister Printmedien Die IHK-Weiterbildung informiert kostenfrei:  Am 04.03.2014 ab 17:30 Uhr in den Räumlichkeiten an der Märkischen Straße 120 in 44141 Dortmund. Anmeldungen nimmt Frau Jasmin Wegner gern entgegen: j.wegner@dortmund.ihk.de.

➜➜ Öffnungszeiten IHK: Montag bis Donnerstag 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Freitag 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Die IHK ist auch außerhalb der genannten Zeiten behilflich. ➜➜ In jedem Fall wird aber eine persönliche Terminvereinbarung empfohlen.


Neues aus Dortmund-West

Gesehene Stille - Walter Sack im MKK

Spürbare Stille in der Ausstellung.

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nter dem Titel „Gesehene Stille“ sind bis zum 30. März Fotografien des Landschaftsfotografen Walter Sack im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) zu sehen. Die Studioausstellung zeigt 20 großformatige Aufnahmen. Walter Sack wurde 1939 in Köln geboren und lebt heute in der Nähe von Hagen/Westfalen. Er war Lehrer für Berufsfotografen am Agfa-Ge-

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vaert-Technikum sowie an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie in München. Nach einer Zeit als Werbefotograf mit eigenem Studio lehrte er von 1987 bis 2005 als Professor für Fotografie an der Fachhochschule Dortmund. Walter Sack sucht in der Weite der Landschaft die Stille. Er liebt das Alleinsein mit der Natur, er hört auf diese Stille. Um die einsamen Gegenden zu finden, die ihm geeigne-

„Es rührt sich was“ (Walter Sack)

te Bilder zu versprechen schienen, war ihm kein Weg zu beschwerlich. Dafür schleppte er seine Großbildausrüstung quer durch die Wüste, zu den Gletschern der höchsten Berge und blieb so lange im Watt stehen, bis er durch die einsetzende Flut völlig durchnässt war. Wie ein Jäger wartete er auf das richtige Licht, das größtmögliche Leuchten der Farben, die Definition oder das Verschwinden des Horizontes.

Die Stille wurde zum Zentrum seiner Gestaltungsabsicht. Deshalb strahlen seine Bilder eine besondere Ruhe aus. Wer Stille in dieser Ausstellung sucht, findet sie auch. Man sitzt in der Ausstellung, betrachtet die Fotografien, wird ruhig und entspannt, genießt die Weite, die Stille und die „Reise“ an andere Orte und Länder.

Dortmunder Pflegebericht 2013: „Ambulante Pflege stärken“

ruckfrisch liegt jetzt der „Pflegebericht 2013“ der Stadt Dortmund vor. Im zweijährigen Rhythmus beschreibt das Sozialamt darin den Status quo in Bezug auf die Anzahl der Pflegebedürftigen, die Kapazitäten der verschiedenen Pflegeangebote sowie die Inanspruchnahme von ambulanter und stationärer Pflege. Aus dem Bericht geht hervor, dass vor allem durch die wachsende Quote hochaltriger Menschen auch in Dortmund der Bedarf an pflegerischer Versorgung wächst. Um

dem steigenden Pflegebedarf präventiv zu begegnen, unterstützen die Seniorenbüros die älteren Menschen und ihre Angehörigen direkt bei der Organisation von pflegeergänzenden Hilfen. Zirka 85 Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden im häuslichen Umfeld von Angehörigen und häufig mit Unterstützung ambulanter Pflegekräfte gepflegt. Die auffälligsten Veränderungen ergeben sich in der Entwicklung im stationären Bereich. Seit Einführung der Pflegeversicherung 1997 sind in Dortmund zirka 2000 Pfle-

Aktuell sind zirka 32.000 Menschen in Dortmund 80 Jahre und älter, 2025 werden es rund 37.000 Menschen sein. geplätze hinzugekommen. Zurzeit werden in Dortmund in 53 Pflegeheimen insgesamt 5.704 Heimplätze angeboten. Mit den angekündigten Neubauvorhaben könnten 2015 weitere 600 zusätzliche stationäre

Heimpflegeplätze zur Verfügung stehen. „Diese rasante Entwicklung schätzen wir kritisch ein. In Dortmund wollen wir stattdessen ambulante Pflegeformen stärken. In der Anhörung zur Reform des Landespflegegesetzes im Landtag plädierten wir kürzlich deutlich dafür, den Kommunen gesetzlich eine stärkere Steuerungs- und Planungskompetenz zu geben“, erläutert Sozialdezernentin Birgit Zoerner.

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Neues aus Dortmund-West

jobtec.training in der DASA

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Schüler zeigen, was sie drauf haben

eim jobtec.training trafen Anfang Februar rund 260 Neunt- und Zehntklässler von Dortmunder Real- und Gesamtschulen auf namhafte Unternehmen aus der Region. In der Deutschen Arbeitsschutzausstellung (DASA) lösten sie über ein Zirkeltraining knifflige Aufgaben und stellten ihr Interesse und Talent für moderne Berufe unter Beweis.   „Vom jobtec.training profitieren Unternehmen und Bewerber gleichermaßen“, erläutert Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund. „Die Veranstaltung bildet die ideale Plattform, um erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern am Standort Dortmund zu knüpfen.“   Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund betont: „Schülerinnen und Schüler sind die Fachkräfte von morgen, die wir heute für die Neuen Technologien begeistern

Beim jobtec.training in der DASA knüpften erneut rund 260 Schülerinnen und Schüler persönliche Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern. (Foto: Wirtschaftsförderung Dortmund / Lutz Kampert)

können und müssen.“ In der Stahlhalle der DASA stand daher das „Anfassen und Ausprobieren“ von elf verschiedenen Berufen im Vordergrund. Zu den Stationen des Trainingsparcours gehörten zum Beispiel die Planung einer Transportroute, eine PH-Wert-Messung und das Programmieren. „Die Schülerin-

nen und Schüler erhalten so einen Einblick in die moderne Berufswelt und können ihre persönlichen Neigungen testen“, erklärt Simone Goßling, Projektmanagerin von jobtec. Das Projekt „jobtec - Motor für deine Zukunft“ hat in den vergangenen vier Jahren rund 11.000 Dortmunder Jugendliche und Unternehmen zusammengebracht. Viele Teilnehmer legten dabei den

Grundstein für ihren zukünftigen Ausbildungsplatz. Ziel von jobtec. training ist es, in der Kooperation von Wirtschaftsförderung Dortmund, Agentur für Arbeit und dem Projektträger xpand Deutschland GmbH Unternehmen bei der Suche nach Nachwuchskräften zu unterstützen und zugleich Jugendlichen die Türen in die Berufe der Neuen Technologien zu öffnen.

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ieger beim 32. Preis des Dortmunder Boxsport 20/50 auf der Galopprennbahn in DO-Wambel wurde Mitte Februar der Jokey Bayarsaikhan Ganbat auf Fürst Twen vom Gestüt Erlenhof. Es folgten Filip Minarik auf Cassilero und Esther Ruth Weissmeier auf Bold Jack Donahue. Die Schülerin T. Pfauter überreichte das Siegerbild, die Karikatur des DBS-Ehrenmitglieds Klaus Pfauter, an den Siegerjokey Ganbat. DBS-Geschäftsführer Mathias Burchardt hatte für den Trainer Karl Demme ein Paar goldene Boxhandschuhe mitgebracht, die von allen DBSlern vor der Überreichung signiert worden waren.


01. BIS 31. MÄRZ

Das Ebbinghaus Autozentrum hat die Transporter und den Service, die Ihren Geschäftsalltag erleichtern.

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as Ebbinghaus Autozentrum gehört zu den erfolgreichsten Partnern für Ford-Gewerbekunden. Grund dafür sind viele außergewöhnliche Angebote.

360-Grad-Kundenservice Das Ebbinghaus Autozentrum bietet Profi-Service durch besonders hohe Leasinganteile, die dadurch kalkulierbarer sind und mit niedrigen Betriebskosten punkten. Ein Werkstatt-Service, der auch die erhöhte Nutzung immer berücksichtigt, ist selbstverständlich. Das heißt: Es gibt flexible Öffnungszeiten, damit Gewerbekunden zwischen 7:00 und 19:00 Uhr ihren Transporter abgeben können. Ersatzwagen steht immer bereit Sollte die Reparatur länger dauern, gibt es ersatzweise einen von 9 Leih-Ford-Transits oder einen von 12 Vorführwagen für die Dauer der Reparatur. Die Werkstatt Die Werkstatt ist im Schichtdienst für die Kunden da und arbeitet an 5 Hebebühnen für Lieferwagen und an 1 Hebebühne für schwere Nutzfahrzeuge. Vorfahrt für Gewerbekunden Weil Gewerbekunden auf ihre Fahrzeuge ständig angewiesen sind, genießen sie in der Werkstatt absolute Priorität. Falls es mal richtig „brennt“, wird das Nutzfahrzeug auf Wunsch auch noch am Sonntag repariert. Hol- und Bringservice Der Hol- und Bringservice holt das

Gewerbefahrzeug zum Beispiel von der Baustelle ab und bringt es nach einer Reparatur auch wieder zurück. Unfallschaden-Service Gewerbekunden erhalten einen Unfallschadenservice, der dem laufenden Betrieb sehr entgegen kommt. Sonderausbauten Echte Profis stellen sich jeder Herausforderung. So auch die Verkäufer des Autozentrums Ebbinghaus. Sie werden von Trainern geschult, damit sie sich in dem komplexen Thema „Sonderausbauten“ auskennen. Ausbauten, wie Holzböden, Schubladensysteme, Kühlaufbauten u.v.m. werden von der Werkstatt in Eigenregie umgesetzt. Ziel ist, dass sich der Kunde um nichts kümmern muss. Fahrzeugbeschriftungen Die Fahrzeugbeschriftungen werden – wenn Ihr Logo vorliegt – von Ebbinghaus erstellt und fachgerecht aufgeklebt. Und das Schönste: Der Preis für die komplette Beschriftung wird in die Leasingrate eingerechnet. Gebrauchte Nutzfahrzeuge Warum nicht gebraucht kaufen? Etwa 50 Nutzfahrzeuge warten auf 18.000 qm auf neue Besitzer, lassen Sie sich von uns beraten! Wettbewerbsvorteile Sie werden sehen, wie Ihnen der Besuch bei Autohaus Ebbinghaus von Anfang an Wettbewerbsvorteile bringt – jeden Tag!

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Neues aus Dortmund-West

Neue Webcam: Dortmunder Live-Bilder im TV (Foto: „Soeren Spoo, Dortmund-Agentur“)

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ortmund ist jetzt mit einem beeindruckenden Rundblick über weite Teile der

Stadt auf der Landkarte deutscher Wetterbilder prominent vertreten. Das Wetterportal wetter.com, Teil

der ProSiebenSat.1 Group, zeigt qualitativ hervorragende Livebilder, die eine neue Wetterkamera

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Gesamtausgabe Do-West 01 / 2014 – Sonderveröffentlichung

an einem drei Meter hohen Mast an der westlichen Dachseite des Stadthauses am Südwall produziert. Sie schwenkt vom Florianturm im Süden über den Westen der Stadt bis über St. Reinoldi im Norden hinaus und wieder zurück. Realisiert wurde das Projekt in enger Zusammenarbeit der ProsiebenSat.1 Group und der Stadt Dortmund. Der Betrieb wird vom Kieler Unternehmen Livespotting Media GmbH und der Dortmund-Agentur betreut. Zu sehen ist das beeindruckende Panorama nicht nur auf wetter.com, sondern auch im städtischen Internetportal (www.webcam.dortmund.de). Außerdem werden Bilder der Dortmunder Livecam zukünftig die Wettershows auf Sat.1, ProSieben und N24 bereichern. Für 2014 ist der Service zusätzlich als App geplant. Das Projekt versteht sich als eine der ersten Maßnahmen zur Umsetzung des Mottos „Dortmund überrascht. Dich.“, mit dem die Stadt sich in den kommenden Jahren weiter erfolgreich positionieren will - unter anderem als urbanes Zentrum mit hoher Lebensqualität.

6.000 Euro für Kindermuseum

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ine Spende in Höhe von 6.000 Euro überreichten Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung Profiliis zu Gunsten des Kindermuseums mondo mio! im Dortmunder Westfalenpark. Mit den Spendengeldern wird eine neue Ausstellungsstation rund um das Land Ghana realisiert. Die 2008 ins Leben gerufene Dortmunder Stiftung ProFiliis hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche zu fördern und zu unterstützen. Die Stiftung engagiert sich in Dortmund, aber auch im In- und Ausland.


Neues aus Dortmund-West

Viermal Gold in Sotschi

Alle Rodel-Olympiasieger ehemalige Schüler des CJD

Natalie Geisenberger

Felix Loch

elix Loch, Natalie Geisenberger sowie der ‚Bayern-Express‘ Tobias Wendl/Tobias Arlt haben bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi alle Goldmedaillen abgeräumt, die es im Rennrodeln zu holen gab: Herren Einzel, Damen Einzel, Doppelsitzer und Teamstaffel. Neben den Goldmedaillen haben die Athleten noch etwas gemeinsam. Alle vier

haben die CJD Christophorusschule in Berchtesgaden besucht, eine Einrichtung des Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e. V. (CJD – die Chancengeber). Viele erfolgreiche Wintersportler, die in Sotschi am Start sind, haben beim CJD in Berchtesgaden die Schulbank gedrückt. Dazu gehören auch Maria Höfl-Riesch, Severin Freund, Evi Sachenbacher-Steh-

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AfD Dortmund wählte Vorstand

Tobias Wendl und Tobias Arlt (alle Fotos: BSD)

le und Tobias Angerer. Mit der 17-jährigen Lisa Zimmermann (Ski Slopestyle) und dem 18-jährigen Andreas Wellinger (Skispringen) sind bei Olympia sogar zwei aktuelle Schüler aus der CJD Christophorusschule dabei.

Weitere Informationen im Internet unter www.cjd.de und www. cjd-berchtesgaden.de ➜➜ Weitere Informationen im Internet unter www.cjd.de und www.cjd-berchtesgaden.de

Sparfüchse füllen ihren Tank auf

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eizöl ist zurzeit so preiswert wie schon lange nicht mehr. Kein anderer Energieträger hat so einen deutlichen Preisrückgang zu bieten.

Heiner Garbe, Manfred Luck, Peter Bohnhof, Alexander Goncalves da Silva, Ulrich Hilmer, Andreas Urbanek und Volker Huft Krollner (v.l.)

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reiter aufgestellt geht der Kreisverband Dortmund der Alternative für Deutschland (AfD) in die Kommunal- und Europawahl am 25. Mai. Auf dem Kreisparteitag wählten die Mitglieder Peter Bohnhof zum Sprecher. Stellvertretende Sprecher sind Heiner Garbe und Andreas Urbanek. Schatzmeister ist Alexander Goncalves da Silva. Als Beisitzer fungieren Volker Huft-Krollner, Ulrich Hilmer und

Manfred Luck. Die frühere Vorsitzende Maria Fischer kandidierte nicht mehr. „Wir sind sehr optimistisch, im Mai in den Rat der Stadt als Fraktion einziehen zu können. Hier wollen wir für unsere Stadt zu einer Opposition neuer Qualität werden“, sagte Heiner Garbe auf dem Kreisparteitag im „Haus Pähler“ in Barop.

Jan Lanwehr, Juniorchef der Heizöltraditionsfirma aus Witten nach seiner Ausbildung bei der Shell seit über 10 Jahren in vierter Generation bei der Firma Lanwehr Mineralöl für den Heizölvertrieb zuständig - ist der Meinung, dass kluge Heizölverbraucher ihren Tank jetzt befüllen sollten. Der wärmste Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, verbunden mit einem sehr günstigen Dollarwechselkurs, bescheren uns Heizölpreise, die ca. 5 Cent/Ltr. unter

Jan Lanwehr, Juniorchef der Heizöltraditionsfirma aus Witten.

denen des Vorjahres liegen. Mit einem derartigen Preisrückgang hatte zu Beginn des Winters niemand gerechnet. Das sollte man jetzt ausnutzen und seinen Heizöltank füllen.

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in leichter Geruch von Moder verbreitete sich im Sonderdepot des LWL-Industriemuseums, als Ausstellungstechniker Sven Jüttemeier die Mumie von der Sicherheitsfolie befreite, um ihren Zustand nach dem Transport zu begutachten. Auf einer gut gepolsterten Trage und mit Gurten gesichert, kam eines der ältesten

Exponate für die Unterwelten-Ausstellung auf der Zeche Zollern an: eine über 2.000 Jahre alte Mumie eines Mannes. In der Ausstellung „Über Unterwelten“, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab 29. März in seinem Dortmunder Industrie-

BVB-Fanclub spendet 500 Euro

museum zeigt, wird die Mumie zusammen mit weiteren Leihgaben aus dem Diakonie-Museum Düsseldorf Auskunft geben über Totenkult und Jenseitsvorstellungen im alten Ägypten. Wer der 1,65 Meter große Mann war, ist nicht bekannt. Die Hieroglyphenzeile

23.11.11 12:46

über den Beinen, die vermutlich seinen Namen enthält, ist entstellt. Gelebt hat er in der Ptolemäischen Periode (332-31 v.Chr.) - zu jener Zeit, als die Nachfolger Alexanders des Großen über das Land am Nil herrschten. ➜➜ Alle Informationen unter www.unterwelten.lwl.org

Kampf gegen Armut verpflichtet

Hielt die Festrede: Hans-Jürgen Prinz (Kreisvorsitzender VDK)

D Projektteam beispielsweise in Familien aktiv, in denen die Eltern aufgrund von Drogenproblemen, aber auch aufgrund von psychischen Belastungen oder Behinderungen Unterstützung brauchen.

er gemeinsame zweite Neujahrsempfang der beiden Dortmunder Sozialverbände VdK und SoVD im Rathaus der Stadt lieferte einige prägnante Aussagen der Redner. Durch das Programm führte Friedhelm Hendler vom VdK. Sozialdezernentin Birgit Zoerner stellte dann auch fest, dass sich das Gefüge der Stadt anders darstellen würde ohne das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen.

Der BVB-Fanclub Britannia selbst ist noch ein recht junger Verein, der sich vor ca. einem Jahr gegründet hat, aber inzwischen schon mehr als 50 Mitglieder führt. Angesichts dessen ist die Spende von 500 Euro umso beachtlicher. Das Team von „Start mit Stolpern“ bedankte sich jetzt bei der Scheckübergabe sehr herzlich bei dem Club.

Renate Falk (Landesverband SoVD) forderte, „an einem zu Strang ziehen“ und dies trotz des bedingten „Konkurrenzkampfes. Hans-Josef Bigge (Landesverband VdK) prangerte die generationsübergreifende Altersarmut sowie die Zahl der dramatisch gestiegenen Sozialhilfeempfänger an. Klaus-Dieter Skubich (Kreisvorsitzender SoVD) schließ-

Scheckübergabe im Westfälischen Kinderzentrum

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ine Weihnachtsfeier mit (positiven) Folgen: Der BVB-Fanclub Britannia Dortmund hat jetzt dem Team des Projekts „Start mit Stolpern“ im Westfälischen Kinderzentrum einen Scheck über 500 Euro überreicht. Das Geld war im Rahmen einer Tombola während der Vereins-Weihnachtsfeier zusammengekommen, der Vorstand hatte die Summe dann noch aufgerundet. Der Fanclub hatte sich das Projekt „Start mit Stolpern“ ganz bewusst ausgesucht, weil es dabei hilft, benachteiligte Familien mit ihrem neugeborenen Kind individuell zu begleiten. So ist das

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Gesamtausgabe Do-West 01 / 2014 – Sonderveröffentlichung

lich stellte fest, dass man jeden Tag aufs Neue kämpfen müsse, damit die soziale Gesetzgebung angewendet und umgesetzt werde. Die Festrede hielt Hans-Jürgen Prinz (Kreisvorsitzender VDK) und er hielt fest, dass der VdK und der SoVD einen immensen Rückhalt in der Bevölkerung hätten. Er prangerte die „falsche Sparpolitik der Kommunen“ an. Immer wieder tauchte in seiner Rede die Bezeichnung „der kleine Bürger“ auf. Dieser zahle nämlich die Zeche der Politik. „Es ist die Pflicht der Sozialverbände, gegen die Armut vorzugehen“, war sein Schlusswort. Musikalisch untermalt wurde diese Veranstaltung durch das Trio Retro, die Sängerin Oxana Haffner, den Sänger Lev Mirkin und den Shanty-Chor der Kolpingfamilie Aplerbeck.


Neues aus Lüdo

Informativer Neujahrsempfang

Martener Bürgerschützen luden ein

Die Gäste hörten den Ausführungen der Redner interessiert zu.

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reffpunkt war das Vereinsheim an der Wasserburg 1. Die Martener Bürgerschützen hatten eingeladen und die Gäste kamen. Aus Politik, Handel, Wirtschaft, Kirche und Vereinen war man der Einladung gefolgt. Reiner Gallen begrüßte die Gäste und musste etwas bekümmert feststellen, dass die traditionsreiche Kirmes MaVoFe wohl endgültig der Vergangenheit angehöre. Er wies aber auch auf die wiederkehrenden Veranstaltungen wie das Maifest und Marten im Advent hin. Zusätzlich sei Marten aktuell in der Planung. Voraussichtlich am Dienstag, dem 1. April hätten die Bewohner aus Marten dann die Gelegenheit, auf Missstände hinzuweisen oder Vorschläge zu machen, um den Ortsteil zu verschönern. Er bemängelte auch, dass sich außer den Bürgerschützen kein anderer Verein so intensiv an den Marte-

ner Veranstaltungen beteilige. Für die Martener Kaufleute ergriff anschließend Peter Schiefelbein die Gelegenheit, auf die Probleme der Gewerbetreibenden hinzuweisen. Das Jahr 2013 sei für die Martener Kaufleute eher negativ verlaufen, aber gleichzeitig kündigte er eine Offensive der Geschäftsleute für 2014 an. „Wir müssen innovativer sein, um gegen den Indupark bestehen zu können“, meinte er. Marten brauche sich nicht zu verstecken. Da der Indupark weiter „aufgerüstet“ habe, sei dies jedoch ein schwieriges Unternehmen, gab er zu bedenken. Der verhinderte Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp ließ die Schützen wissen, dass die neue Wasserleitung für das Vereinsheim von der Bezirksvertretung wohl unterstützt werde. Die BV-Sitzung fand einige Tage später statt. Dort wurden die Gelder freigegeben.

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vor, der ein ständiger Begleiter durch das Leben. sein soll. Für jeden Tag des Jahres hat Pastor Antony einen Text verfasst, der zum Nachdenken anregen oder inspirieren soll. Die Worte spenden Trost, motivieren oder lassen die Leser über Fragen zum eigenen Leben reflektieren. Spirituell, religiös, warmherzig, positiv oder mystisch. Dies sind nur einige Adjektive, die die meditativen Texte aus Pastor Antonys Feder beschreiben. Nehmen Sie sich jeden Tag einen Moment Zeit und widmen Sie sich den Gedanken. Pastor Antony lädt Sie ein, liebe Leser, zu einer Reise durch das Jahr voller Anregungen, Erleuchtungen und geistiger Stärke.

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Neues aus Lüdo

Großer Andrang im Jugendheim - auch der weiteste Weg lohnte sich

Schulranzenkauf ist Vertrauenssache te für Spannung. Zudem freuten sich die Kids über das Bücherangebot der Stadtbibliothek. Damit die neuen Schülerinnen und Schüler die Bücher auch richtig lesen können, bot Optik Enste einen Computer-Sehtest an. Hier konnte gleich festgestellt werden, ob eventuell eine Sehschwäche vorliegt. Auch Brillen und Sportbrillen speziell für Kinder gab es zu bestaunen.

S

Einen Sehtest von Optik Enste ist eine Vorsorge-Maßnahme

o einen Andrang hatten die Aussteller noch nicht erlebt: Die Schulstart-Messe - veranstaltet von Schreibwaren Köhler, „Aktiv im Ort“ und dem Stadtbezirksmarketing - war ein voller Erfolg. Sogar Besucher aus Castrop, Witten und Lünen fanden den Weg in das ev. Gemeindehaus in Lütgendortmund. Zahlreiche Helfer waren vor Ort, um die anstürmenden Großeltern, Eltern und zukünftigen I-Männchen zu beraten und den richtigen Schulranzen zu finden. Satte Rabatte von bis zu 40 Prozent waren ausgerufen worden. Aber nicht nur die günstigen Preise lockten die Besucher an - Beratung war gefragt!

Vielschichtige Angebote Nicht nur Schulranzen standen im Mittelpunkt des Geschehens. Die DLRG informierte über Schwimmkurse für Kinder und der Sportverein Hellweg Lütgendortmund stellte den Verein und seine Nachwuchsarbeit vor. Wer kannte nicht als Kind schon die Flaschen mit Rotkäppchen? Das Reformhaus Zimmermann präsentierte die neuen Geschmacksrichtungen von Rotkäppchen und gab zudem Anregungen zum richtigen Frühstück für die neuen Schülerinnen und Schüler. Auf einem kleinen Bücherflohmarkt konnten Kinderbücher erstanden werden und ein kleines Gewinnspiel sorg-

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50 Jahre 26

Preis/Leistung unschlagbar Christiane Hoppe von Schreibwaren Köhler war vom Ansturm der Besucher rundherum begeistert. „Es zeigt sich, dass der direkte Verkauf vor Ort mit einer qualifizierten Beratung immer noch sehr gefragt ist“, stellte Christiane Hoppe stolz fest. „Im Gegensatz zum Internet-Verkauf sind unsere Schulranzen schon mit Etui und Sportbeutel bestückt - beim Kauf im Internet zahlt man dafür „extra“ und somit schnell drauf. Und selbst nach der Messe lässt unsere beispiellose Auswahl an zur Zeit über 100 Schulranzen in unserem Geschäft an der Limbecker Straße die Kinderherzen höherschlagen.“ Oma und Enkel glücklich Uschi Enters, eine Großmutter aus Dortmund-Persebeck, war mit Tochter und Enkel zur Messe

Stolz wird der neue Schulranzen präsentiert

nach Lütgendortmund gekommen. „Eine kurze Vorab-Information haben wir uns im Internet geholt“, gab Uschi Enters freimütig zu. „Letztlich ist es aber wichtiger, dass die Beratung stimmt und wir uns bei möglichen Reklamationen vor Ort von Schreibwaren Köhler bestens betreut wissen - und das sogar bei Preisen, die Internet-Angebote ganz alt aussehen lassen.“ Und so konnte zur Freude von Oma Uschi der Enkel mit seinem neuen tollen Schulranzen die Veranstaltung verlassen - für viele Kinder die Krönung eines erlebnisreichen Tages!

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Neues aus Lüdo

TITEL -THEMA Besonderes vor Ort

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30 Jahre von der Planung bis zum Bau

Aufzug an S-Bahn erfreut nicht alle

Zufahrt zum Aufzug für Rollis verboten. Dieses Verbot gibt es auf beiden Seiten des Bahnsteigs

ach 30 Jahren hat es die Deutsche Bahn endlich geschafft, an der S-Bahn Station in Kley einen Aufzug zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Schon bei der Planung der S-Bahn Ende der 70er Jahre versprach die Bahn den an der Planung beteiligten Gremien, an den Haltepunkten Kley und Oespel Aufzüge zu installieren. Jetzt ist zumindest der in Kley schon in Betrieb gegangen. Leider ist die Freude nicht bei allen Fahrgästen gleich groß. Wer aus Dortmund - also in Fahrtrichtung Bochum kommt - und

vorher den hinteren Zugteil benutzt hat, wird in Kley von der DB auf dem Weg zum Aufzug ausgebremst. Da der Platz zwischen der Treppenöffnung und den Gleisen schmal ist, hängen dort Schilder mit einem klaren Verbot für Rollstuhlfahrer. Wer den Weg trotzdem benutzt, ist wohl bei einem Unfall selbst schuld. Die Bahn warnt jedenfalls ausdrücklich vor dem Weg zum Aufzug. Das gleiche gilt für Rollstuhlfahrer aus Essen kommend, die den vorderen Zugteil benutzen. Ursprünglich stand auf den Schildern: „Für Rollstuhlfahrer nicht

Da ist er und endlich einsatzbereit

geeignet“ mit dem entsprechenden Symbol. Den Text hat man einfach mit Klebeband abgedeckt. So hatten sich das viele Bürger aus Kley und die Fahrgäste aus der näheren und weiteren Umgebung wohl nicht gedacht. Es ist anzunehmen, dass wieder einmal nur nach Plänen gearbeitet wurde, ohne sich vor Ort Gedanken zu machen. Eine Konstruktion, um die Treppenauf- bzw. -abgänge schmaler zu machen, ist mit Sicherheit möglich. Aber das kostet ja wieder Geld. Ob sich schon mal jemand bei der DB Gedanken gemacht hat, dass heutige Kinder-

wagen meistens noch breiter sind als Rollstühle? Einen Kinderwagen kann man ja auch noch die Treppe runtertragen - aber einen Rollstuhl? Das Argument, dass dies den Zugang behindern würde, ist nicht schlagkräftig, denn für den Aufzug ist der Treppenaufgang am Kleyer Weg durch den neuen Aufzug ein Drittel schmaler geworden und diese Mengen an Fahrgästen wie beispielsweise an dem Haltepunkt Universität gibt es nicht. Wozu hat man dann diesen tollen Aufzug gebaut?, fragen sich schon jetzt viele Reisende.

Spielzeug statt Blumen

Modellbahn-Zubehör lockte die Besucher an

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weimal im Jahr treffen sich an einem Sonntag die Modellbahnfreunde im Blumengroßmarkt an der Germaniastraße im Gewerbegebiet Germania. Mehr als

Großes Gedränge herrschte im Blumengroßmarkt

600 Besucher werden dort dann durchschnittlich begrüßt. Was auffällt: Mann und Frau kennt sich.

Es scheint so, als träfen sich auf diesen Veranstaltungen immer dieselben Verkäufer und Käufer wieder. Es ist aber nicht nur Modellbahn-Zubehör wie Loks, Schienen, Waggons oder Elektronik für die hochmoderne Anlage zu bekommen. Auch Modellautos, Stofftiere und Bücher über Spielzeuggeschichte sind auf den Verkaufstischen ausgebreitet. Die vielen fachkundigen Frauen unter den Besuchern zeigen, dass Modellbahn keine Männerdomäne mehr ist. Der Renner sind im Moment alte Blechspielzeuge. Wie ein Aussteller verriet, werden diese vorwiegend von Belgiern

und Niederländern aufgekauft. „Die sind ganz verrückt danach“, meinte er „und bezahlen fast jeden Preis.“

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Vereinsnachrichten

Hallenfußball im Jugenddorf

Tunier des SUS Oespel-Kley ein voller Erfolg

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u seinem schon traditionellen Jugendturnier in der Sporthalle des CJD an der Kleybredde hatte der SUS Oespel-Kley eingeladen. An drei Tagen spielten mehr als 400 Kinder und Jugendliche um die Pokale. Von den Minikickern bis zu den C-Junioren aus Kirchlinde, Brackel, Nette, Marten und den anderen Dortmunder Vororten waren die Spieler mit ihren Betreuern angereist. Die Minikicker aus Brackel waren genauso erfolgreich wie die F-Junioren des FC Merkur. Der Siegerpokal der E-Jugend ging dieses mal nach Bochum zum SV Langendreer. Die C-Jugend der Sportfreunde Nette errang den Turniersieg und den Siegerpokal.

Viele der teilnehmenden 40 Mannschaften kommen Jahr für Jahr zu diesem in ganz Dortmund bekannten Turnier. Die Jugendabteilung

kann dabei immer wieder auf ihre freiwilligen Helfer bauen. Samstagabends „steigt“ dann traditionell in der Aula des Jugenddorfes

die große Disco-Party, zu der nicht nur die Vereinsmitglieder kommen und die - wie auch das Turnier - jedes Mal ein großer Erfolg ist.

Die angereisten C-Jugendlichen warten auf den Turnierbeginn

DLRG vergab Termine

DLRG-NIVEA KiGa-Team seit 13 Jahren aktiv

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u einer gemütlichen Runde trafen sich mehr als zwanzig Vertreter von Kindergärten und Kindertagesstätten aus dem gesamten Stadtgebiet mit den Vertretern des DLRG-NIVEA KiGa-Teams in den Räumlichkeiten der DLRG unter dem Hallenbad in Lütgendortmund. Der Start ins neue Jahr beinhaltet immer die Terminvergabe. Um Streitigkeiten zu vermeiden, werden die Termine per Losentscheid vergeben. Wie Gerhard Konzack vom KiGa-Team berichtete, sei diese Vorgehensweise auch von den beteiligten Kindergärten positiv aufgenommen worden.

Sollte es zu Überschneidungen mit internen Terminen kommen, könne getauscht werden. Im letzten Jahr wurden mehr als 35 Kindergärten in Dortmund besucht. Auch beim Weltkindertag in Waltrop zum Tag des Ehrenamtes in Lüdenscheid wurde das Team eingeladen. Eine besondere Ehrung erhielt das Team im vergangenen Jahr: den „Nikolaus von Myra“, den Ehrenpreis des Bezirks Dortmund. Diesen Preis, der nach dem Schutzpatron der Kinder und Seefahrer benannt ist, erhalten Personen, die sich herausragend in der Kinder- und Jugendförde-

rung engagieren. Erster Preisträger wurde das Kindergarten-Team der DLRG Lütgendortmund für die herausragende Arbeit beim DLRG-NIVEA Kindergartenprojekt. Aber auch von anderer Seite wurde man aufmerksam auf dieses Projekt: Dr. Renate Sommer, Mitglied im Europäischen Parlament, lud das ganze Team zu einer Besichtigung des Europa-Parlaments nach Straßburg ein. Über die dreitägige Fahrt freuten sich die teilweise über 70-jährigen Teammitglieder sehr - war sie doch eine besondere Anerkennung ihrer jahrelangen ehrenamtlichen Tätigkeit.

Neuer Jugendvorsitzender gewählt

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In gemütlicher Runde wurden die neuen Termine vergeben.

A

uf der Jahreshauptversammlung der Jugendabteilung des SuS Oespel-Kley wurde Stefan Köhler (Mitte) zum neuen Jugendvorsitzenden gewählt. Alter und neuer Geschäftsführer der Jugend-Abteilung wurde Nils Windeler (rechts). Der 1. Vorsitzende Heinz-Dieter Oldendorf (links) gratulierte dem neuen Jugendvorstand und bedankte sich bei dem bisherigen Vorsitzenden der Jugendabteilung Thomas Brettner, den Eltern der Kinder und den Betreuern für ihre

Arbeit im vergangenen Jahr.


Vereinsnachrichten

Kreisdamen trafen sich

3x Gold, 4x Silber und 5x Bronze

Taekwondo Team Kocer erfolgreich  beim Lippe Pokal

Viel Spaß hatten die Kreisdamen bei ihrem 27. Treffen.

Das erfolgreiche Taekwondo Team Kocer

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eim Lippe Pokal in Hamm errang Aleksandra Sosadzin durch technischen Ko nach der ersten Runde verdient ihren ersten goldenen Pokal. Jakub Kupiec der im Semifinale nur knapp durch den entscheidenden Punkt beim Sudden Death gewann,  entschied seinen Finalkampf klar  mit 26:17 Punkten für sich. Tim Appelbaum konnte aufgrund einer Verletzung aus dem Halbfinale seinen Finalkampf leider nicht mehr antreten. Nathalie Sengutta kämpfte, mangels Gegner in Jugend A, bei den Senioren gegen eine um einige Jahre ältere Dan-Trägerin und verlor trotz ihrer gelandeten Kopftreffer knapp. Paul Nazarov kämpfte in einer der meistbesetzten Gewichtsklassen

und musste sich bereits in der Vorrunde geschlagen geben. Trotzdem konnten er und die anderen fünf Wettkampfneulinge reichliche Erfahrungen sammeln. Die Ergebnisse im Einzelnen: Gold: Aleksandra Sosadzin, Müjde Haberci, Jakub Kupiec; Silber: Tim Appelbaum, Linda Drepper, Timo Loos, Nathalie Sengutta; Bronze: Samira Feriad, Sebastian Kowalik, Devon Külpmann, Patricia Rohr und Justin Wilmeroth.   In der Mannschaftswertung erreichte das Lütgendortmunder TKD-Team bei einer Teilnahme von rund 30 Vereinen als erfolgreichster Dortmunder Taekwondo Verein den 9. Platz der Gesamtwertung.

Tradition beim BSV Marten

OB kam zum Grünkohlessen

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berraschenderweise kam zum traditionellen Grünkohlessen des Bürgerschützenvereins Marten auch Oberbürgermeister Ullrich

Sierau. Wie die anderen zahlreichen Gäste ließ er sich das Gericht schmecken und unterhielt sich angeregt mit den Besuchern.

I

m Vereinsheim des Bürgerschützen-Vereins Marten, An der Wasserburg, fand das 27. Treffen der Kreisdamen zum Kaffeetrinken und Klönen statt.

Kreisdamenwartin Angelika Rudoff hatte mit ihrer Stellvertreterin zu diesem Treffen eingeladen und 103 Damen aus den kreisan-

gehörenden Vereinen des Schützenkreises Dortmund-West / Castrop-Rauxel fanden den Weg nach Marten. Die weiblichen Mitglieder des BSV Marten sorgten mit rund 20 Kuchen und sechs Schnittchenplatten für den richtigen Gaumenschmaus im festlich geschmückten Aufenthaltsraum.

Alt-Heizungen müssen raus – EnergieEinsparVerordnung 2014

Ö

l- und Gasheizkessel, die vor dem 01. Januar 1985 eingebaut wurden, müssen bis zum Jahr 2015 ausgetauscht werden, so sieht es die Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 vor. Bislang galt die Austauschpflicht für Eigentümer von Öl- und Gas-Heizanlagen, die vor dem 01.10.1978 eingebaut wurden. Jetzt sind Anlagen betroffen, die im Jahr 2015 30 Jahre alt sind. Allerdings gibt es zahlreiche Ausnahmen. Von der Neuordnung sind nicht betroffen: Brennwertkessel und Niedrigtemperaturheizkessel. Auch Hauseigentümer, die seit

mindestens 2002 in Häusern mit nicht mehr als 2 Wohneinheiten wohnen, sind von der neuen Austauschpflicht ihrer Anlagen ausgenommen. Im Jahr 2012 gab es insgesamt über 5,8 Millionen Öl- und mehr als 9,1 Millionen Gas-Heizanlagen in Deutschland. Etwa 1,2 Millionen Ölheizungen waren älter als 21 Jahre und fast 500.000 älter als 29 Jahre. Zudem existieren 1,3 Millionen Gas-Heizkessel mit einem Alter von über 21 Jahren. Seit über 29 Jahren in Betrieb waren ca. 400.000 Gas-Heizkessel. Quelle: IMMO Professionell 04.2014, Autor: Werner Hofmann

Sonderveröffentlichung – Wir in Lütgendortmund 01 / 2014

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Neues aus Lüdo

Sachkundeunterricht einmal anders

60 Jahre Chorgesang

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m Rahmen der Jubilarehrung beim Gemischten Chor Dortmund West wurden Isolde Jordan (l.) und Inge Nieswand (Mitte) von den Vorsitzenden Rüdoger Malhöfer (2. v. r.) und Brigitte Reininghaus (2. v. l.) für 25-jährige Chor-

mitgliedschaft geehrt. Chorleiter Klemens Koerner (3. v. l.) hob besonders die 60-jährige Sängeraktivität von Anneliese Hennemann (r.) hervor. Sie ist bereits seit ihrer Jugend der Chormusik verbunden.

Anschaulich wurde der Aufbau von einem Fachwerk erklärt

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rüher hieß es einmal Heimatkunde. Heute ist dieser Bereich in der Schule in den großen „Topf“ der Sachkunde geflossen. Um den Grundschülern der Holte-Grundschule den Heimatort näherzubringen, entschieden sich die Lehrerinnen für einen besonderen Weg. Erst wurden Referate über die verschiedenen Gebäude in Lütgendortmund erarbeitet. Anschließend trafen sich die Klassen abwechselnd am Café Blickpunkt an der Limbecker Straße. Dort erwartete sie „Nachtwächter“ Wilhelm Mohrenstecher. Er ist für die historischen Führungen in Lüt-

gendortmund bekannt, mit Grundschülern war es aber auch für ihn ein neues Erlebnis. Zunächst ging es zur Bartholomäuskirche. Dort erfuhren die Kinder Geschichtliches zur Kirche. Hier wie an den folgenden besuchten historischen Orten in Lütgendortmund wurde das jeweilige Schulkind, das das entsprechende Referat vorbereitet hatte, von Wilhelm Mohrenstecher mit einbezogen. Am Ende des Rundgangs wurde anschaulich dargestellt, wie früher der Aufbau der Fachwerkhäuser vonstatten gegangen war.

18, 20 ... passe

Skatturnier in Lütgendortmund

Jubiläumsfeier in der Musikschule Stern

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m März 2013 eröffnete die Musikschule Stern ihren Unterrichtsbetrieb in Lütgendortmund und bereichert seitdem mit ihrem vielfältigen Angebot die Kulturlandschaft des Dortmunder Westens. Diana Stern kann mit ihrem 8-köpfigen Musiklehrerteam auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurückblicken. Es sind bereits rund 50 Musikschüler im Alter von einem bis 70 Jahren angemeldet, wobei die musikalische Früherziehung, der Saxophon- und der Klavierunterricht besonders gefragt sind. Die Jubiläumsfeier findet am Sonntag, dem 6.4.2014, ab 11.00 Uhr in

E der Musikschule, Lütgendortmunder Str. 35 statt. ➜ Weitere Infos unter: www.musikschule-stern.de

s gibt sie wirklich noch - die Skatspieler. Bereits zum zweiten Mal fand das Skatturnier im ev. Gemeindehaus in Lütgendortmund statt. Pastor Peter Lübbert freute sich, dass die Teilnehmerzahl gegenüber dem ersten Turnier verdoppelt werden konnte. Die

meisten sind schon langjährige Skatspieler, die teilweise aus Marten und Bövinghausen nach Lütgendortmund kamen. Als Anreiz gab es kleine Preise zu gewinnen. Dieses Turnier soll in Zukunft ein Mal pro Quartal stattfinden, versprach Peter Lübbert.

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Neues aus Lüdo

BVB-Legende Norbert Dickel begrüßte „Adolph Kolping“

Verabschiedung für Pfarrer Sascha Ellinghaus

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farrer Sascha Ellinghaus, der seit 01.01.2014 Nationalseelsorger für die Circus- und Schaustellerseelsorge ist, wurde von den Pfarrgemeinden aus Bövinghausen, Marten und Oespel/Kley mit einem Festgottesdienst in der Bövinghauser Herz-Jesu Kirche und anschließendem Empfang herzlichst verabschiedet.

Stellvertretend für die Gemeinden sprachen Bernhard Bürgermann vom Kirchenvorstand Oespel/Kley und die Bövinghauser PGR-Vorsitzende Petra Siesmann (links bzw. rechts neben Pfarrer S. Ellinghaus) dankende Worte. Das Foto zeigt zudem Vertreter der Gemeinden sowie der Circus- und Schaustellerseelsorge.

Jubel in Somborn ohne Grenzen

Mörike-Mädels gelingt die Titelverteidigung

„Mit Kolping die Zukunft im Gepäck“ - unter diesem Motto hat sich das Kolpingwerk im Diözesanverband Paderborn zum 200. Geburtstag von Adolph Kolping im vergangenen Jahr etwas Besonderes überlegt. „Adolph Kolping“ als Glasquader ist seit Juli 2013 auf dem Weg durch die Kolping-Bezirke und Kolpingsfamilien des Diözesanverbandes Paderborn bis zum Kolping-Diözesantag in Altenhundem am 15.06.2014. „Kolping“ hat ein Wanderbuch dabei, in dem seine Er-

lebnisse bei den Veranstaltungen festgehalten werden. Einen besonderen Ort besuchte jetzt der Kolping-Bezirksvorstand Dortmund mit dem Glasquader: den Signal-Iduna-Park, das „schönste Stadion der Welt“ mit 80 700 Plätzen und die Spielstätte des ruhmreichen Vereins Borussia Dortmund. Auch BVB-Legende, der Held von Berlin und heutige Stadionsprecher Norbert Dickel, ließ es sich nicht nehmen bei dem Besuch persönlich dabei zu sein.

Bestattungsvorsorge ist wichtiges Thema

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Die Mädchen-Handballstadtmeister der Grundschulen kommen aus Somborn

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ahr für Jahr werden in Dortmund Stadtmeisterschaften für Schulen im Handball ausgetragen. Mit dabei war auch wieder die Handball-Mädchenmannschaft der Mörike-Grundschule in Dortmund-Somborn. Ihnen gelang etwas, das in diesem Wettbewerb nicht oft vorkommt: sie verteidigten ihren Titel aus dem Vorjahr und sind somit erneut Handball-Stadtmeister.

Das Team, bestehend aus Mitgliedern der Handball-AG, gewann das umkämpfte Finale gegen die Aplerbecker Grundschule mit 9 :

7. Angefeuert von den über 50 mitgereisten Mitschülern und vielen begeisterten Eltern mussten die Mädchen lange zittern, bevor der Sieg feststand. Danach kannte der Jubel dann keine Grenzen mehr. So konnte das Team einen großen Pokal, Urkunden und Freikarten für das Handball-Länderspiel Deutschland gegen Österreich mit zur Schule nehmen. Eine Mutter spendete noch vor Ort neue Handball-Shirts für alle Spielerinnen. Diese mussten dann für das Siegerfoto natürlich sofort angezogen werden.

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Neues aus Lüdo

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Kinder der FABIDO „Kletterland“ als Schauspieler im Fletch Bizzel

nde des letzten Jahres wagten die Kinder der FABIDO B e we gu n g s e i n r i c h t u n g für Kinder „Kletterland“ KätheSchaub-Weg 33 aus Lütgendortmund den Sprung ins Rampenlicht. Sie nahmen wieder am „KindergartenBuchTheaterFestival“, das zum „Lesart Festival“ gehört, im Theater Fletch Bizzel teil. Alle mitwirkenden Kinder und Erzieherinnen hatten das Bilderbuch „Eine Kiste für den Bären“ ausgewählt. Das Drehbuch dazu war von den Erzieherinnen Hiltrud Kalkowski und Jutta Märtin geschrieben worden: Eine große Kiste steht vor der Höhle des schlafenden Bären. Was ist wohl darin und wer hat sie überhaupt gebracht?, das fragen sich die Tiere. Als sie es kaum noch vor Neugier aushalten, wird endlich der Bär wach. Er freut sich, denn

Alle wollten wissen, was wohl in der Kiste ist.

auf die Kiste hat er schon gewartet. Wird er das Geheimnis lüften? Vor der eigentlichen Aufführung gab es viel zu tun und die Kinder waren mit Eifer dabei. Sie lernten die Geschichte kennen, malten Bil-

der dazu, um zu zeigen, was ihnen besonders gut gefallen oder sie besonders berührt hat, und sangen Lieder. Die Rollen wurden ausgewählt, Texte auswendig gelernt und fleißig geprobt. Das Bühnen-

Rewe Amshoves Fleischtheke ausgezeichnet

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ewe Amshove in Kirchlinde hat die Bedürfnisse seiner Kunden immer im Blick und trifft mit seiner Fleischtheke genau deren Geschmack. Das wurde jetzt bei der Branchenauszeichnung „FleischStar 2014” mit einem 2. Platz in Deutschland belohnt. Metzgermeister Jürgen Eisenreich und sein Team lassen die Herzen von Fleischliebhabern höherschlagen. Im Sommer werden 70 Grillartikel, davon allein 15 Spieße, angeboten. Auch Wurst-Grillfleisch-Platten stehen hoch im Kurs bei den Käufern. Wenn es mal schnell gehen soll, ist die gebratene Currywurst mit einer selbst kreierten Sauce, die nur warm gemacht werden muss, der absolute Renner. Gern werden auch andere selbst hergestellte Saucen, die separat zum Fleisch verkauft werden, genommen. Die „heiße Theke“ lässt keine Kundenwünsche offen und das Team brät auch gern ein Stück Fleisch nach Wunsch, während der Kunde den Einkauf erledigt. 32

Wir in Lütgendortmund 01 / 2014 – Sonderveröffentlichung

bild gestalteten die Erzieherinnen gemeinsam mit den Kindern. Die Eltern besorgten oder nähten die passende Kleidung. Alle fieberten der Aufführung entgegen und diese war ein riesiger Erfolg, denn den Zuschauern hat es gut gefallen und es gab viel Applaus. Nach der Aufführung äußerten die Kinder einige Gedanken zum Theaterspiel. July, schon fast Profi auf der Bühne, meinte, dass auf der richtigen Bühne zu stehen schöner wäre, als in der Kita zu üben. Dass Oma da war und ihr das Theaterstück auch gut gefallen habe, erzählte Amely begeistert. Leonie war nach der Aufführung erleichtert, dass sie ihren Satz auswendig konnte und ihn laut gesagt hatte. Alina gefiel das Tanzen gut und freute sich darüber , das Oma und Opa stolz waren, dass sie laut gesprochen hatte.


Wir in Lütgendortmund 01/2014