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Adventsmarkt

Seite 25

an der Hangeneyer-Grundschule

Pastoralverbund

Seite 30

Wahl des Gesamtpfarrgemeinderates

Reisefreunde

Seite 32

erkunden Vietnam und Kambodscha


Neues aus Kirchlinde

Schöne Aktion zur Weihnachtszeit

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s ist schon eine kleine Tradition, dass die Kindergartenkinder aus dem Astrid-Lindgren Kindergarten den Tannenbaum in der Sparkasse Kirchlinde schmücken. Auch in diesem Jahr hatten die Kinder viele selbstgebastelte Weihnachtsbaumanhänger im Gepäck.

Schnell füllte sich der Tannenbaum mit dem schönen Weihnachtsschmuck. „Vielen, vielen Dank, das ist ein super Baum“, bedankte sich Frau Wesselbaum bei den Kindern für die Schmückaktion. Zur Belohnung gab es dann noch etwas zu trinken und zu naschen, bevor sich die Kinder auf den Heimweg machten.

Liebe Nachbarn aus Dortmund - Kirchlinde

Totengedenken am Kirchlinder Denkmal

zu folgenden Terminen lade ich Sie herzlich ein: Termin

Veranstaltung

Ort

Mi.

01.01, 15:30 Uhr

Neujahrskonzert

im Café

Mo.

06.01, 15:30 Uhr

Tanzcafé

im Café

So.

19.01, 11:00 Uhr

Kultur im Café – Duo Leinen Los

im Café

Mo.

03.02, 15:30 Uhr

Tanzcafé

im Café

Wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr Auf Ihr Erscheinen freue ich mich, Sigrid

Scheffler

Sigrid Scheffler · Tel 96 70 13 0 · Bockenfelder Str. 54 · 44379 Dortmund

Liebe Leserinnen und Leser, Weihnachten steht vor der Tür und bald liegt wieder ein Jahr hinter uns mit all seinen Höhen und Tiefen. Auch wenn die Euro-Krise weiter wie ein dunkler Schatten über uns allen liegt, können wir dennoch ein positives Fazit für 2013 ziehen: Die Wirtschaft brummt in Deutschland, und auch Dortmund steht gut da. Wir haben das vergangene Jahr genutzt, um unser Informationsangebot für Sie, unsere Leser und Kunden, weiter zu ver2

D

en Volkstrauertag begingen im November wieder die Kirchlinder Vereine mit einem Aufmarsch zur Ehrung der Toten am Kirchlinder Denkmal. Dabei war natürlich auch der BSV Kirchlinde. Nach dem Aufmarsch gab es ein „Grünkohlessen“ in der Schützenhalle und ein „Weih-

breitern. So erhalten Sie inzwischen regelmäßig gleich drei Magazine aus dem Hause IN-Media Schwalm: Zu den Dortmunder Stadtmagazinen und dem Magazin „Gesund & Fit“ ist 2013 „Auto Aktuell“ hinzugekommen. Das regionale Magazin rund um Auto- und Verkehrsthemen in Dortmund erscheint - wie das Gesundheitsmagazin „Gesund & Fit“ - viermal im Jahr mit einer Auflage von 55000 Magazinen. Es liegt für Sie an den gewohnten Auslagestellen und in Autohäusern aus und erfreut sich bereits großer Beliebtheit.

Wir in Kirchlinde 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

nachsknobeln“ mit lukrativen Preisen. Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den „Stillen Tagen“. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem Ersten Advent begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.

Zusammen mit unseren Medienberatern und der Redaktion möchte ich mich bei unseren Kunden für die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit in 2013 bedanken und wünsche unseren Lesern und Kunden ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr 2014, in dem wir Sie weiter verlässlich mit spannenden Nachrichten begleiten werden.

Ihr Reiner Schwalm Herausgeber


Neues aus Kirchlinde

Überraschungsplätzchen

Festlicher Adventsbasar-Stand der AWO

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ast schon wie ein reich gedeckter Gabentisch zum Fest sah er aus, der feilgebotene adventliche Tischschmuck. Auch in diesem Jahr konnten sie sich wieder sehen

I

n der Adventszeit fuhren einige Kinder der Hangeney-Grundschule zum AWO Altenheim an der Bockenfelder Straße in Kirch-

lassen, die vorweihnachtlichen Basarstände der AWO Kirchlinde im Schulzentrum an der Bockenfelder Straße.

linde, um die Bewohnerinnen und Bewohner mit selbstgebackenen Plätzchen zu überraschen. Kurz vor dem Mittagessen verteilten Lennart, Lina, Noah und Stig aus den 4. Klassen stellvertretend für die Hangeney-Grundschule die mit viel Einsatz und Liebe gebackenen und verzierten Plätzchen. Sie wurden herzlich willkommen geheißen und sogar mit Applaus bedacht für diese tolle Aktion.

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Sonderveröffentlichung – Wir in Kirchlinde 06 / 2013

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Neues aus Kirchlinde

Schwerpunkt ist wieder der Rock der 70er- und 80er Jahre

Heart-Rock-Cafe Immanuel mit der 11. Auflage

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s geht ins zweite Jahrzehnt! Am Freitag, 31. Januar 2014, startet die Elias-Kirchengemeinde die 11. Auflage des „Heart Rock Cafe Immanuel“ ab 20 Uhr im Gemeindesaal der Immanuel-Kirche, Bärenbruch 17-19, in Marten. In altbewährter Weise werden die ewig jungen DJs an Mischpult und Beamer handgemachte Klassiker der Rockgeschichte digital präsentieren. Der musikalische Schwerpunkt liegt, dem ewig jungen Publikum

angepasst, in den späten 60ern und reicht bis in die frühen 90er Jahre (z. B. Deep Purple, Led Zeppelin, Rolling Stones, Peter Gabriel), wobei auch neuere Titel eine Chance bekommen, wenn sie in das Konzept der Veranstaltung passen. Neben dem Augenschmaus, den die Großbildprojektionen bieten, sollen nämlich in erster Linie die Nerven angesprochen werden, die für das wilde und hemmungslose Abrocken jenseits erlernter Tanzschritte zuständig sind. Die beson-

dere Spezialität sind Aufnahmen von All-Star-Bands, die nur bei den präsentierten Stücken in dieser Besetzung zusammen gespielt haben. Zur notwendigen Flüssigkeits- und Nahrungsmittelzufuhr werden wieder gut gekühlte Getränke aller Art und kleine Häppchen angeboten. Die Preise bleiben dabei auf dem Niveau der Vorjahre, so dass auch mit einem schmalen Geldbeutel eine lange Rocknacht erlebt werden kann. Der Erlös wird wie jedes Jahr einem karitativen Zweck gespendet.

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proudly presents:

Musik zum Abrocken („i-mmanuel‘s 11.0“) …handgemachte Rockmusik, digital präsentiert... Wann?

Freitag, den 31. Januar 2014 Beginn 20:00 Uhr

Wo?

Gemeindesaal Bärenbruch 17-19 Dortmund-Marten

Wieviel?

Freiwillige Spenden (ab 3,00 € aufwärts)

Wir müssen leider draußen bleiben: unter 30 Jahren Lebenserfahrung

95 Jahre „Gut Klang“

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as Trommlerkorps „Gut Klang“, im Jahre 1919 von ehemaligen Militärspielleuten in Kirchlinde gegründet, wird im nächsten Jahr 95 Jahre alt und feiert seinen Geburtstag bereits ab Anfang Januar.

sonntäglichen Frühschoppen der deutsche Klassiker „Alte Kameraden“, von rund 50 Spielleuten aufgeführt, nicht fehlen. Ferner hat sich der Theaterverein „Fidelitas“ aus Dorstfeld angesagt und wird mit Tanz, Gesang und Sketchen unter dem Titel „Saison in Salzburg“ das Publikum erfreuen.

Aus diesem besonderen Anlass veranstaltet der Kirchlinder Spielmannszug am Sonntag, dem 12. Januar 2014, ab 11 Uhr, in der Aula des Kirchlinder Schulzentrums ein buntes Neujahrs-Frühschoppen-Konzert. Internationale Melodien werden im Rahmen einer „Flaggen-Parade“ von „Gut Klang“ präsentiert. Es handelt sich um Musikstücke der Länder, in denen der Kirchlinder Spielmannszug in den letzten Jahrzehnten schon Platzkonzerte durchgeführt hat oder in Festpa-

Archiv-Foto von „Gut Klang“

raden mitmarschiert ist. Und das kann sich wahrlich sehen lassen: New York und Washington, Toronto und Buffalo, Moskau und St. Petersburg, Peking und Xi‘an, Dubai und Kapstadt, Marrakesch und Swasiland, Glasgow und Edinburgh, Antwerpen und die

Normandie, Barcelona und Rom, Danzig und Salzburg sind nur einige Stationen der weltweiten „Gut-Klang“-Auftritte. Das Trommlerkorps „St. Barbara“ aus Huckarde wird ebenfalls in Kirchlinde in der Aula zu Gast sein, und natürlich darf bei so einem

Und zu einer echten Musikveranstaltung dieser Art gehören auch die Klänge von traditionellen Dudelsack-Spielern. Ehrungen des Deutschen Volksmusikerbundes wird es ebenfalls geben. Große Plakate weisen rechtzeitig auf diese Veranstaltung hin. Der Eintritt zum Neujahrs-Frühschoppen ist frei. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Friedhelm Koch

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Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch! Kirchlinder Str. 20 | 44379 Dortmund | Tel. 0231 967886-0 | info@steuerberater-schoenrock.de

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Wir in Kirchlinde 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung


Neues aus Kirchlinde

„Junge Wilde“ zu Gast an der Hangeney-Grundschule

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in Musik-Event der ganz besonderen Art gab es in der Hangeney-Grundschule: Ray Chen, ein junger Geiger und Gewinner des „Königin-Elisabeth-Wettbewerbs“ und „Yehudi-Menuhin-Wettbewerbs“ sowie Julien Quentien am Klavier waren zu Gast und spielten einige Stücke zusammen mit dem Schulorchester „Kunterbunt“. Die Klassen 4a

Der Nikolaus war da

und 4b sangen im Chor dazu. Unter dem Motto „meet the artist“ konnten die Kinder den Musikern anschließend Fragen stellen und sie näher kennenlernen. Ein einmaliges Erlebnis für die Kinder, die dann am Abend „ihre Musiker“ auf der Bühne im Konzerthaus weltbekannte Musikstücke spielen hörten. „Das war ein toller Weihnachtsmarkt für die Kleinen, aber auch die Mitarbeiter waren sehr zufrieden“, freute sich Kita-Leiterin Martina Bielefeld. Die Kinder aus dem Astrid-Lindgren Kindergarten hatten für diesen Tag gebastelt, gemalt, geklebt und viele verschiedene Plätzchen gebacken, die alle gerne gekauft wurden. Außerdem durften auf einem Weihnachts-

markt heiße Getränke, Crêpes, Waffeln am Stiel und Reibeplätzchen nicht fehlen. Um die Zeit des Warten auf den Nikolaus zu verkürzen, konnten sich die Kinder an einer Weihnachts-Schatzsuche beteiligen, am Glücksrad drehen oder Stockbrot backen. Als dann der Nikolaus endlich kam und für alle Kinder etwas in seinem Sack hatte, strahlten die Augen.

Alkan Geschenke und Bäckerei - eine gute Adresse

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ber zwölf Jahre existiert die Bäckerei Alkan an der Kirchlinder Straße 10. Das Geschenkeparadies an der Frohlinder Straße 12 a geht bald in das sechste Jahr. Geschenkartikel der Firmen Leonardo und Formano, Gilde Skulpturen und Udo Schmidt oder Sheepword Geschenkartikel sind Teil des Riesensortiments.

Ein weiteres Standbein ist seit 2011 die Bäckerei an der Rheinischen Straße 70. „Das kommt nicht von ungefähr“, sagt Yüksel Alkan, Mutter zweier Töchter, die teilweise an den Wochenenden auch im Betrieb mithelfen. Inhaber Bülent Alkan

ist stolz auf die Leistungen der zurückliegenden Jahre. Als Nächstes soll der Außenbereich an der Kirchlinder Straße zum Straßencafé ausgebaut werden, um die Gäste auch auf der beheizten Terrasse bedienen zu können. Die Bäckereien sind täglich von 6-18:30 Uhr geöffnet. Ab 5 Uhr stehen die frischen Brötchen aber schon bereit. Der Geschenkeshop ist samstags vor Weihnachten bis 18 Uhr und an Wochentagen bis 20 Uhr geöffnet. Am 2. Weihnachtstag sind die Bäckereien geöffnet. Familie Alkan freut sich auf Ihren Besuch.

Das gemütliche Cafe in der Bäckerei Alkan an der Kirchlinder Straße

Große Auswahl bietet das Geschenkeparadies Alkan

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Sonderveröffentlichung – Wir in Kirchlinde 06 / 2013

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Vereinsnachrichten

Jugendfreizeitstätte Rahm

Nikolaus komm’ in unser Haus Zuvor hatten Eltern und Kinder gemeinsam einen gemütlichen Nachmittag verbracht. Damit die Zeit des Wartens auf den Mann im roten Mantel nicht zu lang wurde, bastelten sie kleine Weihnachtsfiguren. Anschließend liebevoll in Folie verpackt, eignen sich diese ideal als Weihnachtsgeschenke für ihre Großeltern, Tanten und Onkel.

Mit Nikolaus im Kreuzverhör die Kinder ((v. l) Alea, Luna und Uriel

Endlich trat dann der Nikolaus, schwer bepackt mit Buch, Stab und

Sack, herein - den Knecht Ruprecht hatte er zu Hause gelassen. Nach genauem Blick in sein goldenes Buch ließ er zunächst die Kinder Alea, Luna und Uriel hervortreten. Etwas mulmig wurde ihnen schon, denn Nikolaus wusste zur ihrem großen Erstaunen doch recht gut über sie Bescheid. Die mutige Hannah hingegen war da schon gelassener und glaubte wohl, nicht so viel befürchten zu müssen. Sie nahm ganz entspannt neben Ni-

W

ährend die Kinder gebannt auf die Ankunft des Nikolaus warteten, sangen sie gemeinsam mit Gabriele Schröter, Mitarbeiterin der Jugendfreizeitstätte Rahm, weihnachtliche Lieder. Dabei durfte natürlich das Lieblingslied der Kinder „In der Weihnachtsbäckerei“ nicht fehlen. Die kleine Luna, erstaunlich textsicher, sang dieses Lied sogar über das Mikrofon mit.

Das Warten hatte ein Ende: Nikolaus trat ein

Hannah stellte sich ganz cool den Fragen von Nikolaus

kolaus auf dem Sofa Platz. Auch die Geschwister Lienne und Devin blieben nicht verschont, wobei die kleine Lienne sich hauptsächlich für das ungewöhnliche Kostüm interessierte. Zu guter Letzt konnte Nikolaus aber gnädig gestimmt werden, da die Kinder Besserung gelobten. Dafür wurden sie allesamt mit einer lecker gefüllten Weihnachtstüte belohnt.

DORTMUNDER TAFEL in Huckarde

in Kirchlinde

Allen unseren Kunden ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2014.

LEG Wohnen schenkt Schokoladen-Nikoläuse

D

ie LEG Wohnen hat 150 Nikoläuse aus Schokolade an die DORTMUNDER TAFEL in Huckarde gespendet. Anja Goliasch, Mitarbeiterin der Abteilung Regionales Marketing, überbrachte diese Überraschung in zwei großen Kisten. Bevor sie die Nikoläuse verteilte, hatten die Kunden erst einmal die wichtigs-

Anja Goliasch von der LEG (6. v. l.) mit der Leiterein der Filiale Huckarde Gabriele Norahim (7. v. l) und dem Team

ten Lebensmittel gekauft. Da war es für die Mitarbeiterin der LEG nicht schwer, am Ausgang den Kunden noch ein kleines Lächeln auf ihre Gesichter zu zaubern.

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Wir in Kirchlinde 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Die Mutter zweier Söhne weiß selber zu genau, wie gerne Kinder diese Leckerei aus Schokolade naschen. Deshalb erkundigte sie sich auch bei jedem Kunden nach der Anzahl der Kinder, so dass am Ende für jedes Kind ein Schokoladen-Nikolaus in der Einkaufstasche lag.


Vereinsnachrichten

Beim Landessichtungsturnier im griechisch-römischen Stil in Herdecke wurde Rodrigo Lursky in der 63 kg Klasse der C-Jugend Turniersieger. Einen 3. Platz gab es

In der C-Jugend verpasste Jean-Pierre Lanfermann in der 38 kg Klasse mit Platz 4 knapp eine Medaille. Marie Steinitz konnte in der D-Jugend (Jungen und Mädchen) den 5. Platz in der 34 kg Klasse erreichen. Für Marvin Joel Krause gab es in der 25 kg Klasse der E-Jugend den 7. Platz.

Ehrungen beim Sozialverband Rahm

SoVD-Dank an verdiente Mitglieder

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gliedschaft wurde Rudolf Glowka ausgezeichnet, 30 Jahre lang ist Helga Sifrin dabei, 25 Jahre sind Charlotte Schneider und Karl Heinz Wegner Mitglieder. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurde Waltraud Kuhlmann gegehrt, für 10-jährige Mitgliedschaft Erwin Duckert, Artur Rohleder, Ralf Stuckmeier und Peter Wozniak.

B

eim Kinderturnen spielen wir viele verschiedene Ball- , Laufund Fangspiele. Zudem turnen und klettern wir gerne an Geräten. Wenn du in der Grundschule bist und Lust auf Spiel, Sport und ganz viel Spaß hast, freuen wir uns mittwochs und freitags von 17 - 18 Uhr in der Hangeney-Grundschule auf dich. Auch unsere Großen freuen sich montags von 17 - 18 Uhr und mitwochs von 18 - 19 Uhr  in der Hangeney-Grundschule über neue Gesichter. Wenn du zwischen 10 und

15 Jahre alt bist, andere Kinder treffen, Sport treiben oder auch mal eigene Spielideen in einer Gruppe umsetzen möchtest, bist du bei uns genau richtig! Bei uns steht der Spaß eindeutig im Vordergrund. Komm‘ einfach vorbei und power dich mal wieder richtig aus! Wir freuen uns auf dich! TSV Kirchlinde

➜➜ Mehr Informationen findet ihr auch unter www.tsvkirchlinde.de

Ho, ho, ho ... ❆

GmbH & Co.KG

hrungen standen bei der Jahresabschlussfeier des Sozialverbandes Rahm auf dem Programm. Für 25 Jahre Funktionärsarbeit wurde der erste Vorsitzende Gerhard Eichmann ausgezeichnet, 15 Jahr lang Funktionärsarbeit leisten bereits der zweite Vorsitzende Friedhelm Weigelt und Otto Riemenschneider. Für 45-jährige Mit-

Viel Spaß beim Kinderturnen

n den letzten Wochen war der Nachwuchs des KSV Kirchlinde wieder bei zwei Turnieren erfolgreich. Damit ist für den Nachwuchs die Turniersaison 2013 beendet.

für Marvin Joel Krause in der 23 kg Klasse der E-Jugend. Im Altersbereich der B-Jugend erreichten Pascal Sielhorst (42 kg) und Jean Pierre Lammermann (38 kg) die Plätze 6 und 7. Auch beim Turnier des TKSV Duisdorf erreichte der Nachwuchs gute Ergebnisse. In der kombinierten Altersklasse A-/BJugend wurde Robert Lipka Turniersieger in der Gewichtsklasse bis 100 kg. Leon Grimm holte sich den 2. Platz in der Gewichtsklasse bis 42 kg.

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Sportgruppen des TSV Kirchlinde suchen Verstärkung

Erfolge für Nachwuchsringer des KSV Kirchlinde

STALLMANN

Freude bei den geehrten Jubilaren.

Frohlinder Str. 19a · 44379 Dortmund Kirchlinde Telefon: 0231 / 67 8 50 / 53 · Fax: 0231 / 67 34 28 Sonderveröffentlichung – Wir in Kirchlinde 06 / 2013

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Neues aus Kirchlinde

Stacheln schützen vor Krankheit nicht

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eim Igelbasar im Dorstfelder Tierschutzzentrum präsentierte sich die Arbeitsgruppe Igelschutz mit dem Verkauf von Artikeln rund um das Thema. Die Igelschützer vermittelten viele Tipps zu dem nützlichen kleinen Gartengast. Dabei wurden Probleme mit Igeln und deren Lösung diskutiert. Mehr als die Hälfte der Igel überleben ihren ersten Winter nicht. Ihre Lebenserwartung ist dramatisch gesunken. „Wenn ein Tier in dieser Jahreszeit am Tag umherirrt, abgemagert ist, zittert oder hustet, ist Gefahr im Verzug“, sagt Rosemarie

Adam, ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Igelschutz. Der jährlich stattfindende Basar, auf dem viele kleine Dinge rund um das Thema Igel angeboten werden, hilft dem Verein bei der Finanzierung seiner ehrenamtlichen und von Spenden abhängigen Tätigkeit. Einen Titel hat er sich wohl jetzt schon verdient in Zeiten vieler Basare: den des originellsten Basars. ➜➜ Wenn Sie mitmachen möchten beim Igelschutz: Die Geschäftsstelle an der Hagener Str. erreichen Sie unter Tel. 0231/73 35 99.

(v. l.): Anita Wittke, Rosemarie Adam und Beate Dinslage von der Arbeitsgruppe Igelschutz hatten gut zu tun.

Weihnachtsjazz im Kulturzentrum Alte Schmiede

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Christmastime in New-Orleans

um krönenden Abschluss gastierte Rod Mason mit seinen Hot Five. Mit dem Titel „Christmastime in New Orleans“ zauberte der Meister des Oldtime-Jazz zusammen mit seiner erstklassigen Band eine Weihnachtsstimmung in die Alte Schmiede.

sen mit kleinen Anekdoten und heiteren Weihnachtsgeschichten. Der Applaus bestätigte ihm ein gelungenes Debüt. Das Konzert fand nicht wie die monatlichen Jazzfrühschoppen im Foyer statt, sondern mit Konzertbestuhlung im großen Saal. Nicht ganz ausgebucht, aber dennoch gut besucht, schloss sich mit dieser Veranstaltung der Jazz-Reigen für das Jahr 2013.

Ganz besonders mit dem typischen Sound des legendären Louis Armstrong verstand es der begnadete britische Trompeter einmal mehr, das Publikum zu begeistern. In den Pausen legte der Huckarder Bestattungsunternehmer Wolfgang Huhn seine Feuerprobe als Entertainer ab. Der bekannte Discjockey alias Wolli Chicken und leidenschaftliche Motorradfahrer zeigte hier den Zuschauern eine weitere Facette seiner Persönlichkeit. Er verkürzte die musikalischen Pau-

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Allen unseren Kunden wünschen wir ein harmonisches Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2014 Frohlinder Str. 12 a 44379 Dortmund

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➜➜ Auch für das Jahr 2014 laufen die Planungen für „Jazz in der Alten Schmiede“ wieder auf Hochtouren. Die Interessengemeinschaft Huckarder Vereine bereitet ein Programm mit vielen bekannten Größen aus der Jazz-Szene, die in Huckarde zum Frühschoppen, aber auch in Abendveranstaltungen gastieren werden, vor.

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Neues aus Dortmund-West

Gastspiel-Highlight im Januar: Król im Schauspielhaus Dortmund

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oachim Król präsentiert im Januar sein Programm Seide: Der gleichnamige Roman von Alessandro Baricco erzählt die Geschichte des südfranzösischen Seidenhändlers Hervé Joncour, der auf einer Japan-Reise einer rätselhaften Schönheit begegnet,

die seine Leidenschaft entfacht. Immer wieder reist er ins Land der aufgehenden Sonne, um ihr nahe zu sein, doch erst nach langer Zeit begreift Joncour, dass hinter seinem japanischen Geheimnis ein weiteres, viel größeres verborgen ist… Joachim Król, geboren

in Herne und bekennender Fan von Borussia Dortmund, ist u. a. als Frankfurter Tatort-Kommissar Frank Steier bekannt. Mit seiner einzigartigen Sprachmelodie und dem Sound des „South of the Border Jazztrio“ erzählt Jo-

achim Król diese bewegende Parabel auf die Liebe, die Sehnsucht, die Utopie und auf das Glück. ➜➜ Termin: 31. Januar 2014, 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Infos und Kartenreservierung unter Telefon 0231/ 5 02 72 22

LEG und POCO spendeten für guten Zweck

7.360 Euro bringen Kinderherzen zum Lachen

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eit 2010 arbeiten die LEG und POCO in verschiedenen Projekten zusammen. Und das so erfolgreich, dass sich die beiden Unternehmen nun an ihrem Standort Dortmund entschlossen haben, einen Teil ihres gemeinsamen Umsatzes an den gemeinnützigen Verein „Kinderlachen e.V.“ zu spenden. Sowohl bei der LEG als auch bei POCO kommen viele Mieter bzw. Kunden aus sozial schwachen Verhältnissen, so dass diese Familien den beiden Unternehmen besonders am Herzen liegen. „Kinderlachen e.V. hat es sich zum Ziel gemacht, Kinder aus weniger begüterten Verhältnissen sowie kranke Kinder zu unterstützen“, so Vereinsgeschäftsführer Marc Peine. Kinderlachen e.V. hilft vor allem schwerstkranken Kindern in Kinderkliniken, Kinderhospizen, Kin-

(v. l.): Jutta Ellenbeck, Thomas Schwarzenbacher (LEG) und Anja Jäckel ubergaben den Scheck an Michael Rummenigge und Marc Peine.

dertagesstätten und Kindergärten, aber auch Einrichtungen, die von der öffentlichen Sparwelle betroffen sind. „Das Einsatzgebiet ist schwerpunktmäßig auf Deutschland begrenzt, da wir bei jeder Hilfsaktion persönlich vor Ort

sind. Nur so sehen wir, dass Dinge da ankommen, wo sie benötigt werden“, beschreibt Peine das Tätigkeitsfeld des Vereins. „Wir unterstützen Kinderlachen e.V. besonders gerne, da er hier in

Dortmund seine Wurzeln hat und das Geld zu einem großen Teil auch in dieser Region einsetzt“, begründet Thomas Schwarzenbacher, LEG-Regionalbereichsleiter Ruhrgebiet, das Engagement der LEG. Auch POCO Dortmund, vertreten durch Anja Jäckel, Marktleiterin in der Eisenhüttenstraße, ist seit vielen Jahren für Kinderlachen aktiv: „Es freut mich sehr, dass durch die unternehmerisch fruchtbare Kooperation zwischen POCO und der LEG die stolze Summe von 7.360 € für diesen guten Zweck zusammenkam“. Thomas Schwarzenbacher und Anja Jäckel übergaben im Dezember in den Räumen der LEG den Scheck an Kinderlachen-Geschäftsführer Marc Peine und an Schirmherr Michael Rummenigge, der Kinderlachen mit seiner Firma Trendsport bereits seit zehn Jahren aktiv unterstützt.

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Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

LEG-Nikolaus beschert Kinder in Kemminghausen

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er Nikolaus hat momentan Hochsaison und auch nach dem 6. Dezember noch immer alle Hände voll zu tun, denn es gibt viele Kinder, die ihn unbedingt persönlich treffen wollen. Natürlich wird er auch in diesem Jahr alle Besuche schaffen, denn er ist ein echtes Organisationstalent! Deshalb brachte er auch den Kemminghausener Kindern nachträglich kleine Überraschungspakete vorbei. Vor Ort, auf der Wiese hinter dem LEG-Mieterbüro im Zwergweg 20, dekorierten die Kinder mit Unterstützung des sympathischen LEG-Teams liebevoll einen Weihnachtsbaum mit selbstgebasteltem Schmuck. Vom Nikolaus bekamen sie einen leckeren Schoko-Weihnachtsmann geschenkt. Darüber hinaus gab es für alle großen und

Der Nikolaus in Kemminghausen.

kleinen Gäste köstlichen Lebkuchen, frisches Popcorn und heißen Kinderpunsch gratis. „Wir unterstützen die Nachbarschaft in Kemminghausen seit vielen Jahren erfolgreich. Das tun wir unter anderem mit unseren regelmäßigen Veranstaltungen und Aktionen. Heute war der Nikolaus auch bei

den Kindern, die sonst vielleicht leer ausgehen. Über das Basteln und den Schoko-Weihnachtsmann haben sich die Kleinen besonders gefreut - und wir uns mit ihnen“, erklärte Thomas Christowzik, Leiter des LEG-Kundencenters Dortmund. ➜➜ In Dortmund betreut die LEG

insgesamt über 30.000 Mieter in 12.563 Wohnungen. Sie ist bundesweit das einzige Immobilienunternehmen, das im Rahmen seiner Maßnahmen zum Quartiermanagement das gesamte Jahr hindurch ein umfangreiches Ferien- und Freizeitprogramm für seine kleinen und großen Mieter anbietet.

Alkohol und gesundheitliche Risiken: Weniger ist mehr

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in oder zwei Glas Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, der Schnaps nach fettreichem Essen oder der Umtrunk in geselliger Runde bzw. bei einer Familienfeier: Alkohol erfreut sich bei vielen Menschen großer Beliebtheit. Durchschnittlich konsumiert jeder Deutsche jährlich 10 Liter reinen Alkohol, was etwa 400 Flaschen Bier entspricht. Damit belegt Deutschland nach Luxemburg, Tschechien und Ungarn den 4. Platz. Während in Ländern wie Italien oder Frankreich im Zusammenhang mit Alkoholverzehr feste Regeln gelten, deren Überschreitung abgelehnt wird, herrscht in Deutschland und Österreich eine sog. „gestörte Trinkkultur“. „Hier gibt es keine klaren Grenzen zwischen normalem und unnormalem Alkoholkonsum und nur wenige, eher banale Regeln beim Umgang mit der Alltagsdroge“, weiß Dr. Thomas Finkbeiner. „Regelmäßiger Alkoholkonsum wird hierzulande als normal empfunden“, so der Chefarzt der Psychiatrie und Psychotherapie am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund. Bei Feiern oder Gaststättenbesuchen gehört 10

Alkohol dazu und gilt Missbrauch von Alkohol als Mittel, sich zu entgefördert werden. spannen oder wohl zu fühlen. TatsächWeniger ist mehr lich wird die WirEinen risikofreien kung von mäßigem Alkoholkonsum gibt Alkoholkonsum es nicht, wohl aber rein den allermeisten lativ risikoarme TrinkFällen als anmengen. Für Dr. Thomas Finkbeiner, Chefarzt der genehm empFrauen sind Psychiatrie und Psychotherapie am funden - und dies pro Tag Ev. Krankenhaus Lütgendortmund so trinkt fast maximal 0,3 jeder vierte Liter Bier oder Erwachsene täglich und mehr als 0,15 Liter Wein bzw. Sekt oder ca. die Hälfte mindestens einmal pro 0,4 cl Likör, Korn o.ä. Bei MänWoche. Dem Genuss und Vergnü- nern gilt: nicht mehr als 0,6 Liter gen stehen jedoch zahlreiche ge- Bier oder 0,3 Liter Wein bzw. Sekt sundheitliche Risiken gegenüber. oder ca. 0,8 cl einer Spirituose. So erhöht chronischer Alkohol- „Bei einer Menge, die darüber hikonsum beispielsweise die Gefahr nausgeht, muss man von einem für Herz-Kreislauferkrankungen. riskanten Konsum mit erhöhter Krankheitsgefahr ausgehen“, er„Zu hoher Blutdruck, der trotz klärt der Psychiater. Jeder gewohnBehandlung im erhöhten Bereich heitsmäßige oder missbräuchliche bleibt, kommt bei Alkoholkonsu- Genuss birgt zudem ein hohes Abmenten doppelt so häufig vor wie hängigkeitsrisiko. bei Menschen, die keinen Alkohol trinken“, nennt Dr. Finkbeiner In der Medizin gibt es dafür klar ein Beispiel. „Hier ist dann auch definierte Leitlinien, nach denen das Schlaganfallrisiko deutlich ein Abhängigkeitssyndrom diagerhöht.“ Auch ist bekannt, dass nostiziert wird, wenn drei der folbestimmte Krebserkrankungen, genden Kriterien erfüllt sind: so z. B. Darm-, Brust- oder Speise- • starker Wunsch oder Zwang, Alkohol zu konsumieren röhrenkrebs, durch Konsum oder

Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

• verminderte Kontrollfähigkeit bzgl. Beginn, Ende und Menge des Alkoholkonsums • körperliche Entzugssymptome bei Beendigung oder Reduktion des Konsums • Nachweis einer Toleranz (es muss mehr getrunken werden, um die gleiche Wirkung zu erzielen) • Vernachlässigung anderer Interessen (z. B. Verzicht auf Besuch von Orten, an denen Alkohol nicht erlaubt ist) • anhaltender Konsum trotz Nachweis schädlicher Folgen Eine bedrohliche Entwicklung sieht Dr. Finkbeiner im Trinkverhalten von Jugendlichen. Zwar ist die Gesamtmenge des Alkohols bei Jugendlichen bis 16 Jahren seit 1979 rückläufig, 90 % werden jedoch bei sog. Trinkexzessen konsumiert. „Die Anzahl der Krankenhauseinweisungen wegen Alkoholvergiftung hat sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt“, weiß der Chefarzt. ➜➜ Psychiatrie und Psychotherapie am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund; Tel. 0231 / 6188-231 www.evk-luedo.de www.facebook.com/evk.luedo


Neues aus Dortmund-West

Ehrenamtliche wünschen sich Verstärkung

30 Jahre Grüne Damen im Ev. Krankenhaus Bethanien

M

it einer Feierstunde wurde am 10. Dezember das 30-jährige Jubiläum der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Evangelischen Krankenhaushilfe begangen. Die besser als Grüne Damen bekannten ehrenamtlichen Kräfte sind mit der Zeit, die sie sich nehmen und ihrem Engagement ein unverzichtbarer Teil des Krankenhausbetriebes. Die Arbeit sei nicht immer leicht, aber immer sinnvoll und erfüllend, betonen die Grünen Damen einhellig. Dankbarkeit und Vertrauen von Patienten sowie Anerkennung von Pflegekräften und Ärzten seien der Lohn für die unentgeltli-

Volker Geiler, Dr. Jens-Torge Meyer und Pfarrerin Anja Franke (hinten v. l.) dankten den Grünen Damen Christa Bühling, Barbara Jung, Ilse Jendrichowski, Gabriele Schulz, Marianne Rodenbrock und Elisabeth Herling (vorne v. l.) für unermüdlichen Einsatz und hohes Engagement.

che Tätigkeit. Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern, wird immer schwieriger. Umso mehr würden sich Leiterin Inge Rodenbrock und ihre Kolleginnen über Verstärkung

ihrer Gruppe freuen. Voraussetzung für die Tätigkeit, die 3 bis 5 Stunden pro Woche umfasst, sind Kontaktfreudigkeit und die Fähigkeit, sich auf kranke, behinderte

und alte Menschen einstellen zu können. Interessierte können sich unter 0231 / 94300 an der Pforte des Ev. Krankenhauses Bethanien melden.

Suche nach dem „Widerrufs-Joker“ kann sich richtig lohnen

B

Baufinanzierung widerrufen & Zinsen sparen

aufinanzierungszinsen sind derzeit so günstig wie nie. Wer sich noch vor wenigen Jahren mit 5 % p.a. Zinsen glücklich schätzte, ärgert sich heute. Würde er doch jetzt seinen Kredit für weniger als die Hälfte der Zinsen bekommen. Hier kann der „Widerrufs-Joker“ helfen, so Experte Björn Wieg, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in Lütgendortmund. Ohne den „Widerrufs-Joker“ lassen sich die Banken die zinsgünstige Umfinanzierung mit einer horrenden Vorfälligkeitsentschädigung abkaufen. Die frisst die Ersparnis wieder auf, man dreht sich im Kreis. Wenn es doch nur eine Möglichkeit gäbe, von dem teuren Vertrag loszukommen... Oft gibt es eine solche Möglichkeit: den Widerruf der auf den Vertragsabschluss gerichteten Erklärung („Widerrufs-Joker“)! Nach Untersuchungen der Verbraucherzentrale Hamburg sind zwei Drittel der bei Immobilienfinanzierungen verwendeten Widerrufsbelehrungen falsch. Das

macht den Weg frei für eine Umschuldung zu deutlich günstigeren Zinsen. Eine Vorfälligkeitsentschädigung fällt dabei nicht an. Zwar hat der Bundesgerichtshof (BGH) geurteilt, dass die finanzierende Bank sich an der Musterbelehrung in Anlage 2 zu § 14 Abs. 1 der BGB-InfoV orientieren darf. Auch die Musterbelehrung ist allerdings fehlerhaft. Der BGH behandelt dennoch dem gesetzlichen Muster entsprechende Belehrungen als richtig. Denn es sei der Bank nicht zumutbar, falsche gesetzliche Vorgaben im vorauseilenden Gehorsam zu korrigieren. Das gilt aber nur dann, wenn sich die Bank ohne Abweichungen an die Musterbelehrung hält. Dies wiederum ist in den meisten Fällen nicht geschehen. Sei es, weil die Bank die Widerrufsbelehrung nicht hervorhebt, sondern im Kleingedruckten versteckt, sei es, weil sie verkannt hat, welche Fassung der mehrfach geänderten Muster-Widerrufsbelehrung denn gerade gültig war.

belehrung ist eine häufige Fehlerquelle. Da die Frist ohne korrekte Belehrung nicht in Gang gesetzt wurde, kann der Verbraucher seine Vertragserklärung auch heute noch widerrufen. Denn er wurde zur Wahrnehmung seiner Rechte nicht ausreichend informiert. Im Falle des Widerrufs sind die wechselseitig empfangenen Leistungen zuzüglich marktüblicher (vertraglicher) Verzinsung zurückzugewähren. Mehr aber eben auch nicht.

Damit eröffnet der Widerruf dem Verbraucher den Weg, seinen noch offenen Restkredit zinsgünstig auf eine andere Bank umzuschulden. Er muss weder den Ablauf der Zinsfestschreibung abwarten noch eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Auch Zinsen fallen dann nur noch auf den reduzierten Kreditbetrag an. Das spart aktuell oft zehntausende Euro. Fazit: Bei den überwiegend falschen Belehrungen stehen die Chancen gut für eine kostengünstige Umschuldung.

Wir wünschen unseren Kunden ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch. Ihr Team vom Mengeder Fensterbau und Glasbau

So oder so, gerade die WiderrufsSonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

Robert-Schuman-Berufskolleg unterstützt Verein

CJD-Jugenddorf freut sich

Schüler erfüllen Wünsche

ProFiliis spendet für Beamer

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achsmalstifte und ein Teddybär - bescheidene Wünsche von Kindern zum Weihnachtsfest. Doch in manchen Dortmunder Familien sind sie trotzdem nicht zu finanzieren. Die Schüler/innen des Robert-Schuman-Berufskollegs helfen aus. Bereits zum zweiten Mal beteiligte sich die Schülervertretung des Berufskollegs an der Aktion Kinderwünsche des Vereins interAktion. Bunte Wunschzettel hingen in der Pausenhalle, darauf in Kinderschrift das Ersehnte und ein selbstgemaltes Bild. Die etwa 3.400 Schüler/innen des Berufskollegs konnten sich bis kurz vor Weihnachten Wünsche aussuchen, die sie mit ihrer Klasse erfüllen wollten. War die Entscheidung gefallen, kauften die

Jugendlichen die entsprechenden Geschenke ein und gaben diese im Lehrerzimmer ab. Im letzten Jahr konnten so bereits 153 Dortmunder Kinder beschenkt werden. Christa Rehers, SV-Lehrerin und Mitinitiatorin der Aktion, betonte, dass das Robert-Schuman-Berufskolleg so zeige, dass Zusammenhalt und Solidarität gelebt würden. Dies gehöre zum Selbstverständnis des Kollegs als „Europaschule des Landes NRW“. Der Verein interAktion erfüllt seit acht Jahren Wünsche von sozial benachteiligten Kindern. Nach Angaben des Vereins sind 7.000 Geschenke in den letzten Jahren zusammengekommen. Außer am Robert-Schuman-Berufskolleg hingen die Wunschzettel noch in der Berswordthalle am Stadthaus aus.

„Endlich können wir unsere Filme anschauen ohne den lästigen Kabelsalat“, so Till, als er den neuen Beamer in der Aula in der Hand hält. Für eine bessere Ausstattung fehlte das Geld und die provisorische Lösung stellte nicht zufrieden. „Wann machen wir unsere erste Filmnacht?“ fragt Tobias. Mit freiem Blick auf die Projektionsfläche kann man jetzt Filmvorstellungen genießen. Der lästige Auf- und Abbau entfällt. Die flexible Halterung mit verstellbarem Neigungswinkel und der Fernbedienung machen nun eine komfortable Handhabung möglich. Davon profitieren alle Jugenddörfler, die regelmäßig in der Aula Filme und andere Beiträge zeigen.

Der Filmnacht steht nun, dank der Spende von ProFiliis, nichts mehr im Wege…, bleibt nur noch die Qual der Wahl für den richtigen Film. ➜➜ Die Ende 2008 ins Leben gerufene gemeinnützige Stiftung ProFiliis aus dem Stadtbezirk Dortmund-Mengede hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche zu fördern und zu unterstützen. Die ProFiliis-Stiftung engagiert sich im In- und Ausland, hat ihren Förderschwerpunkt aber in der Region Dortmund. Im vergangenen Jahr wurden Förderzusagen für 29 Projekte (davon 24 in Dortmund) erteilt. Das zugesagte Fördervolumen belief sich in diesem Zeitraum auf über 70.000 Euro

„Republik der Wölfe“

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Ein Märchenmassaker mit Live-Musik

ie Augen vor Schreck geweitet, die Ohren von irren Klängen verzückt: Hier kommt die musikalische Sensation der Spielzeit! Hereinspaziert in das Grimm’sche Horrorhaus, in dem Sie von Entführern, schönen Mädchen, wilden Tieren, Menschenfressern und Folterknechten empfangen werden. Das Ensemble des Schauspiel Dortmund katapultiert Dornröschen, Aschenputtel, Rotkäppchen (und viele mehr) in unsere vor Angst verschreckte Gegenwart. Mit Musikern der Extraklasse live auf der Bühne: Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten), Mick Harvey (Nick Cave and The Bad Seeds),

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Danielle de Picciotto (Mitbegründerin der Berliner Love-Parade) und Paul Wallfisch (Botanica) vertonen Grimm-Märchen-Poesie der berühmten amerikanischen Dichterin Anne Sexton. So haben Sie Grimms Märchen garantiert noch nicht gesehen - und gehört! Claudia Bauer, die in der vergangenen Spielzeit in Dortmund bereits Rainer Werner Fassbinders „Welt am Draht“ auf die Bühne brachte, setzt das Stück in Szene. Karten für das Live-Spektakel sind jetzt schon im Vorverkauf!

(Foto: Thomas Ecke)

Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

➜➜ Ab 15. Februar 2014 im Schauspielhaus Dortmund! Infos und Kartenreservierung unter Telefon 0231/ 5 02 72 22


Neues aus Dortmund-West

Gegen Nazis: Dortmund ist „Wir stehen auf“-Metropole

D

ortmund beteiligt sich an der bundesweiten Kampagne „Wir stehen auf! Für eine Welt ohne Menschenverachtung“. Gemeinsam mit BVB- und DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball, Sebastian Krumbiegel von den Prinzen sowie Vertreterinnen und Vertretern von Hannover 96, der Stadt Rothenburg o.d. Tauber, des Mitfahr-Portals www.blablacar.de sowie des Interkulturellen Rates erläuterten Kampagnen-Macher Jörn Menge und Oberbürgermeister Ullrich Sierau Mitte November im Dortmunder Rathaus die Ziele der künftigen Zusammenarbeit. OB Sierau: Dortmund hellwach im Kampf gegen Rechts „Mit der Stadt Dortmund gewinnt die Kampagne ‚Wir stehen auf!’ jetzt eine engagierte neue Partnerstadt, die bereits seit Jahren in vielfältiger Weise gegen Rechtsextremismus und seine menschenverachtende Ideologie, gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit aktiv ist“, erklärte Menge. Damit werde zudem ein neuer geografischer Schwerpunkt in der Kampagne gesetzt, der auch neue Bevölkerungskreise im Westen Deutschlands mobilisiere. Für Oberbürgermeister Ullrich Sierau ist das Engagement Dortmunds selbstverständlich: „Dass sich

hen auf“-Kampagne zu werben.

(v. l.): Gemeinsam gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Intoleranz: Jörn Menge, Olivier Bremer, Friedrich Stiller, Britta Graupner, Walter Hartl, BVB-Präsident Reinhard Rauball, Sebastian Krumbiegel, Thorsten Meier, OB Ullrich Sierau, Hartmut Anders-Hoepgen Foto: Stadt Dortmund, Stefanie Kleemann

Aufstehen lohnt, haben unsere Erfahrungen im Kampf gegen rechtsextreme Strukturen immer wieder belegt. Die Stadt beobachtet die Umtriebe der rechtsextremen Kreise sehr genau und ist hellwach, wenn es darum geht, ihnen kraftvoll und mit innovativen Aktionen zu begegnen.“ In Dortmund bündelt eine speziell dafür eingesetzte Koordinierungsstelle im Büro des Oberbürgermeisters alle Aktivitäten gegen Rechts, berät und begleitet die Akteure bei der Entwicklung von Strategien und Maßnahmen. Auftaktveranstaltung 2014 in Dortmund Erstes Ergebnis der neuen Kooperation: die Auftaktveranstaltung der „Internationalen Wochen gegen Rassismus 2014“ wird am 10. März in Dortmund durchgeführt. Ins Auge gefasst ist ein breit gefächertes Programm aus Diskussi-

onsformaten, Mitmachaktionen und künstlerischen Darbietungen. Dr. Rauball: „BVB zeigt null Toleranz gegen Rechts!“ „Es war für den BVB keine Frage, sich als Kooperationspartner der Kampagne zur Verfügung zu stellen“, erklärte Dr. Reinhard Rauball. Nachdem sich im Stadion rechte Tendenzen gezeigt hätten, habe es für den Club nur eine konsequente Linie gegeben: „Der BVB zeigt null Toleranz gegen Rechts.“ Rechte Störer im Stadion erhielten - sobald sie identifiziert seien - sofort ein bundesweites Stadionverbot - und wenn sie auch noch BVB-Vereinsmitglied seien, außerdem ein Vereinsausschlussverfahren. „Wir haben 10 Millionen Fans“, sagte Rauball, „und wir wissen, dass wir eine Vorbildfunktion haben.“ Rauball kündigte auch an, bei der DFL für ein Engagement in der „Wir ste-

Sänger der Prinzen: jahrelanges Engagement gegen Menschenverachtung Um sein langjähriges Engagement gegen rechtsextremistisches Gedankengut und seine Unterstützung der Kampagne „Wir stehen auf“ zu dokumentieren, war auch Sebastian Krumbiegel, der Sänger der Band „Die Prinzen“, nach Dortmund gekommen. Er freute sich, dass die Vorstellung der Kampagne „Wir stehen auf“ in Dortmund mit dem Rathaus an einem sehr prominenten Ort stattfinden konnte. Hamburger Initiative zur bundesweiten Kampagne weiterentwickelt Im März 2013 hatte der Hamburger Verein ‚Laut gegen Nazis e.V.’ aus dem lokalen Projekt ‚Hamburg steht auf’ eine bundesweit angelegte Kampagne im Rahmen der vom Interkulturellen Rat ausgerichteten ‚Internationalen Wochen gegen Rassismus’ entwickelt. Die ersten Partnerstädte waren Hamburg, Leipzig und München. Inzwischen sind die Weichen für eine langfristige Durchführung gestellt, so dass ganzjährig und bundesweit Projekte und Aktionen aller Art gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Menschenverachtung stattfinden.

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Ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr wünschen Lisa und Jörg Wunsch.

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Arnsberger

Neues aus Dortmund-West

TAGEBUCH

IMPRESSUM

IN

Für unsere Stadtmagazine schreibt der Arnsberger Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann (SPD) ein kleines „Tagebuch“.

Anerkennung für Stiftung Jugend und Demokratie Junge Menschen sollen sich einmischen! Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dem Vorsitzenden der „Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie“, Dirk Loose, die Anerkennungsurkunde übergeben zu dürfen. Die Stiftung ist nun voll handlungsfähig. Bei der schönen Zeremonie im Rathaus habe ich betont, dass wir auch bei kleinen Projekten – Spielplätze, Kitas, Freizeitangebote – die Kinder und Jugendlichen (samt Eltern) in Entscheidungen einbeziehen müssen. Hier entsteht der wichtige Kontakt zu praktischer Demokratie. Da darf es keine Enttäuschungen geben. Ich bin sicher: Das Demokratiebewusstsein junger Leute wird die Stiftung stärken. Sie wird viele Projekte ideell und materiell positiv begleiten – in enger Kooperation mit anderen Institutionen.

Redaktion (Silvia Kus) Tel: (0231) 42 78 08 - 33 Fax: (0231) 42 78 08 - 35 redaktion@do-stadtmagazine.de

Grafik (Christian Schwalm) Tel: (0231) 42 78 08 -13 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 c.schwalm@inmedia-schwalm.de

Redaktion (Heiner Garbe) Tel: (0231) 42 78 08 -34 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 h.garbe@do-stadtmagazine.de

Reiner Schwalm, Christian Schwalm, Martina Wiecek, Susanne Knoller, Silvia Kus, Heiner Garbe, Bernd Uhlenbruck, Jennifer Spors

MAGAZINVERTEILUNG Die Verteilung erfolgt über 2500 Einzelhändler, sowie über ca. 170 große und kleine Magazinständer in Dortmund. Diese Magazinständer stehen in Supermärkten, Kaufhäusern, Rathäusern, Krankenhäusern und an anderen hochfrequentierten Standorten.

Landesweite Koordinierungsstelle (LaKI) eröffnet

Schöne Feiertage und alles Gute wünscht Ihnen Ihr

Herausgeber/Anzeigenleitung IN-Media Schwalm Reiner Schwalm (V.i.S.d.P.) Arminiusstr. 1 · 44149 Dortmund Tel: (0231) 42 78 08 - 0 Fax: (0231) 42 78 08 - 27 www.do-stadtmagazine.de

DAS TEAM

02. Dezember 2013

OB Ullrich Sierau habe ich heute zudem zwei Förderbescheide übergeben: 4,6 Mio. Euro für die städtebauliche Einbindung des DFB-Museums und die Aufwertung von Kampstraße und Brüderweg. 154.000 Euro kommen dem Festival „Favoriten 2014“ zugute. In 2013 hatten wir u.a. bereits das Stadt- bzw. Kinder- und Jugendtheater sowie Orchester mit 1,5 Mio. Euro bezuschusst und die Chorakademie mit 160.000 Euro gefördert. Das sind wichtige Beiträge zum kulturellen Leben in Dortmund.

STADTMAGAZINE ANSPRECHPARTNER

25. November 2013

Mit Integrationsminister Guntram Schneider und Schulministerin Sylvia Löhrmann habe ich im Dortmunder Rathaus die Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) eröffnet. Sie vernetzt die (bisher) 47 Zentren, die infolge des Teilhabe- und Integrationsgesetzes in NRW errichtet wurden. Integration ist eine Querschnittsaufgabe und funktioniert durch Bildung. Gut ist, dass die LaKI (mit Sitz im Ellipson) der Bezirksregierung Arnsberg zugeordnet ist, wegen der Schnittmengen zu unserem Kompetenzzentrum für Integration und unserer Schulabteilung. Und da wir auch die Unterbringung von Flüchtlingen in NRW regeln, sehen wir Zuwanderung als Gesamtkomplex. Das ist der große Vorteil einer Bündelungsbehörde! Zuwanderung ist – auch angesichts der Demografie – eine Bereicherung. Sie ist aber auch Herausforderung, z.B. mit Blick auf die zuletzt größere Zahl von Asylbewerbern und ihre Unterbringung. Übergangsweise nutzen wir jetzt zusätzlich ein früheres Krankenhaus in Bad Berleburg und die Siegerlandkaserne in Burbach. Das ist notwendig, um Kapazitäten anderer (Erstaufnahme-)Einrichtungen, z.B. in Dortmund-Hacheney, nicht zu überschreiten. Gleichzeitig entwickeln wir langfristige Lösungen. Klar bleibt: Wir stehen in der Pflicht, Flüchtlinge menschenwürdig unterzubringen!

Dortmunder & Schwerter

Sie werden von uns über 6 Wochen nach der Erstverteilung 1 - 2 mal wöchentlich aufgefüllt. In unseren „Premiumständern“ präsentieren wir eine Gesamtauswahl unserer Magazine. Somit kommt auch Ihre Anzeige in das Dortmunder Rathaus.

PREMIUMSTÄNDER Hülpert Autohäuser Körner Hellweg 10-12, Planetenfeldstraße 87, Berghofer Straße 11, Westfalendamm 18, Oberste-Wilms-Straße 26 Städtische Kliniken Nord, Münsterstraße 240 Knappschaftskrankenhaus, Am Knappschaftskrankenhaus 1 Spielbank Hohensyburg Hohensyburger Straße 200 AWO am Westpark, Am Westpark 42 Foto Feldmann, Hermannstraße 38 TÜV-Nord, Bärenbruch 128 EDEKA Pelzer, Sonnenplatz 1 Technologie-Zentrum, Emil-Figge-Straße 8 Müller’s Fotob. Am Amtshaus 10 Gartenparadies Hohensyburg, Westhofener Str. 95

Wir unterstützen:

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Futterhaus, Steinkühlerweg 96 GWS, Am Schallacker 23 VHS, Hansastr. 2-4 Mayersche, Westenhellweg 37-41 Rathaus, Friedensplatz 1 Klinikum Do, Beurhausstr. 40 Berswordt-Halle, Kleppingstr. 43 Hüttenhospital, Am Marksbach 28 Ev. KH Bethanien, Virchowstr. 4 Café Orchidee, Rombergpark CMS, Rodenbergstraße 1-5 Tryp Hotel, Emil-Figge-Str. 41 Breitenstein, Wittener Str. 59 Solebad Revierpark, Höfkerstr. 12 Fitness Center, Höfkerstr. 12 Alte Schmiede, Hülshof 32 Bezirksverwaltung Hörde, Hörder Bahnhofsstr. 16 Krankenhaus West, Zollernstr. 40 Ev. Krankenhaus, Volksgarten 40 Deutsche Lohnsteuerhilfe, Rheinische Str. 96 LWL-Klinik, Marsbruchstr. 179 Rewe Kamp, Ritterhausstr. 65 Podenco-Hilfe Lanzarote e.V.

Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung


Neues aus Dortmund-West

„Wir können auch anders. So einfach ist Klimaschutz!“ 4.500 Euro können von der Jury für besonders gelungene Arbeiten vergeben werden. Diese Summe kann beliebig aufgeteilt werden. Wir würden uns freuen, wenn die Gewinne im Sinne des Klimaschutzes verwendet würden.

Teilnehmer/-innen

Teilnehmen können alle Kinder in Kindergärten und Kindertagesstätten sowie alle Kinder und junge Erwachsene (unter 18 Jahre) in Schulen, Verbänden und Vereinen. Es können sowohl Einzelarbeiten als auch Gruppenarbeiten eingereicht werden.

Anmeldungen

zum Kinder- und Jugendumweltpreis 2014 am Umwelttelefon: (0231) 50- 2 54 22 im Internet: www.dortmund.de/umweltamt

Kinderund Jugend umwelt preis

2014

Gewinne

Einsendeschluss

Bis zum 31.03.2014 können die Wettbewerbsbeiträge im Umweltamt abgegeben werden. Die Jury tagt im Mai. Zur Preisverleihung im Juni werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen.

Abgabe der Wettbewerbsarbeiten

im Umweltamt, Brückstraße 45, 44135 Dortmund

Öffnungszeiten:

Wir können auch anders. So einfach ist Klimaschutz!

Montag bis Mittwoch

8.30 –12.00 Uhr und 13.00–15.00 Uhr 8.30–12.00 Uhr und 13.00–17.00 Uhr Freitag 8.30–12.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung. Donnerstag

Namen, Anschrift, Telefonnummer und Alter nicht vergessen!

aber zu verlangsamen, ist heute eine der wichtigsten Aufgaben, an der jeder Einzelne mitwirken kann. Energie sparen und mit Köpfchen verwenden statt verschwenden. So kann man den Treibhauseffekt vermindern, ohne auf die gewohnten Annehmlichkeiten verzichten zu müssen. Aufgerufen sind Kinder und Jugendliche, ihre Bemühungen und Aktivitäten zum Umweltschutz zu dokumentieren. 7.500 € für engagierte Umwelt- und Naturschützer Der Wettbewerb richtet sich an Jung und Alt. Neben dem Kinderund Jugendumweltpreis wird in jedem Jahr auch der Preis in den Kategorien Bürgerumweltpreis ausgelobt.

Das Spektrum der Möglichkeiten sich zu engagieren ist vielfältig: Angefangen bei Maßnahmen im Sinne einer ökologischen Abfallwirtschaft über Projekte zum Baumschutz, zur Wohnumfeldverbesserung, zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, zu Aktivitäten zur Energieeinsparung/CO2-Minderung bis hin zu Informations- und Aufklärungsaktionen.

Es winken Preise in Höhe von insgesamt 7.500 Euro. Der Bürgerumweltpreis ist mit 3.000 Euro dotiert, der Kinder- und Jugendumweltpreis mit 4.500 Euro. Die Vergabe des Kinder- und Jugendumweltpreises wird seit vielen Jahren finanziell von der Wilo SE unterstützt. Jeder, der sich mit vor-

➜➜ Anmeldungen nimmt das Umweltamt ab sofort entgegen. Abgabeschluss ist der 31. März 2014. Weitere Infos gibt es am Umwelttelefon 0231 50- 2 54 22 und im Umweltamt, Brückstraße 45 (Orchesterzentrum), wo auch die Wettbewerbsbeiträge abgegeben werden können.

Form der Beiträge

Infoseiten im Internet www.klima-ist-heimspiel.de www.tivi.de/fernsehen/purplus/index/31094/index.html www.umweltbundesamt.de/kinder/schwitzkasten.htm www.bmu-kids.de/themen/erneuerbare-energien/ www.bmu-kids.de/bauen-und-basteln/umweltcheck/ www.oekoleo.de/index.php?article_id=794

S

Wir bitten die Dokumentationen und Exponate so zu gestalten, dass sie leicht zu transportieren sind und problemlos durch Standardtüren passen! Außerdem bitten wir, auch eine kopierfähige Vorlage der Projektbeschreibungen und Dokumentationen einzureichen, gerne auch digital. Danke. Herausgeber: Stadt Dortmund, Umweltamt Fotos pixelio: Michael Bührke, Melanie Möller, Werner David, Lutz Stallknecht, Joerg Trampert, Petra Bork, Andreas Hermsdorf, Uschi Dreiucker Kommunikationskonzept, Gestaltung, Satz, Produktion und Druck: Dortmund-Agentur – 05/2013 www.dortmund.de

o lautet das aktuelle Motto des Kinder- und Jugendumweltpreises 2014.

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über die Folgen des Klimawandels berichtet wird. Trockenheit auf der einen Seite und schmelzende Polkappen und Gletscher auf der anderen Seite. Wetterextreme mit Starkregen und Überschwemmungen nehmen zu, der Meeresspiegel steigt. Die Lebensbedingungen von Tieren, Pflanzen und Men-

A

finanziell unterstützt durch WILO

schen verändern sich. Dass das Gesicht der Erde sich im Laufe der Jahrmillionen immer wieder verändert hat, weiß man schon lange. So war die Sahara einst eine blühende Landschaft und wo sich heute das Mittelmeer erstreckt, gab es vor Urzeiten eine Salzwüste. Dieser Wandel hat sich allerdings nur ganz allmählich vollzogen und die Natur hatte Zeit, sich an die Veränderungen anzupassen. Die aktuell zu beobachtende Erwärmung zu stoppen, zumindest

bildlichen Projekten für die Natur einsetzt, kann sich um den Umweltpreis bewerben. Neben Einzelpersonen können auch Personengruppen, Arbeitsgemeinschaften, Verbände, Vereine und Institutionen teilnehmen oder vorgeschlagen werden.

Grundstein für neue Johanniter-Klinik gelegt

uf den ersten Spatenstich folgte jetzt die Grundsteinlegung für die neue Reha-Klinik gleich neben der Wihoga am Rombergpark. Auf dem 1,2 Hektar großen Grundstück errichten die Johanniter-Ordenshäuser aus Bad Oeynhausen eine Reha-Klinik. An der Grundsteinlegung für den Komplex mit 280 Betten nahm neben Franz Böker, Geschäftsführer mehrerer Johanniter-Kliniken und künftiger Geschäftsführer der Klinik in Dortmund, auch der Dortmunder Oberbürgemeister Ullrich Sierau teil. Gekommen war auch für den Investor Dr. Volker Heinke, Vorstandsmitglied der LVM-Versicherung Münster und Dr. Oskar Prinz von Preußen, Herrenmeister des Johanniterordens. Schon seit Jahren hatten die Johanniter nach Dortmund geblickt, wo man mit dem strategisch günstigen Standort jetzt näher an die zahlreichen Kunden des Ruhrgebiets

rückt. Neue, flexible Konzepte und letztlich auch Kostenfragen ließen die Johanniter-Ordenshäuser aus Bad Oeynhausen die Nähe des Ballungsraums suchen. Bis in das Jahr 2008 reicht die Planung für den dreiteiligen Bau zurück, für den das Grundstück im Frühjahr 2012 von dem Investor, der LVM Versicherung in Münster, erworben worden war. Die Baugenehmigung erfolgte am 12.03.2013. Der Bauherr, LVM Versicherung, nimmt dafür 2 Mio. Euro in die Hand. Die Johanniter werden das Gebäude pachten. Bauträger ist wieder die Firma Hout-Consens aus Straelen. Die Eröffnung der Klinik ist für Anfang 2015 vorgesehen. Inzwischen werden bereits die Bewerbungen für Leitende Mitarbeiter bearbeitet. Paul Blanke-Bartz von der Dortmunder Wirtschaftsförderung, der den Planungsprozess begleitet hat, schrieb zum ersten Spaten-

Legten gemeinsam den Grundstein für eine neue Johanniter-Klinik: (v. r.) Dortmunds OB Ullrich Sierau, Johanniter-Geschäftsführer Frank Böker, S.K.H. Dr. Oskar Prinz v. Preußen, Gerhard Laumann von der LVMVersicherung, Bauherr Dr. Volker Heinke, Vorstandsmitglied der LVMVersicherung, und Albert Simons v. Bockum, gen. Dolffs, Regierender Kommendator der Westfälischen Genossenschaft des Johanniterordens (Foto: Johanniter)

stich im Sommer: „Für die Klinik ist Dortmund und insbesondere der Standort neben den Wirtschaftsschulen für Hotellerie und Gastronomie (WIHOGA) am Rombergpark ein idealer Platz. Er ist verkehrsgünstig gelegen, um die zahlreichen ambulanten Patienten zügig - mit Patienten-Shuttle

oder öffentlichem Personennahverkehr - zu bedienen; er bietet eine inspirierende Umgebung mit viel Grün und dazu eine schnelle Verbindung zur Dortmunder City.“ In zahlreichen Gesprächsrunden mit der Stadt wurde das Raumprogramm der Klinik optimal in das Grundstück eingepasst.

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

Neue Musikshow am Hansa Theater

Inga on stage with friends

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nga Strothmüller – Sängerin,  Schauspielerin und Ausnahmekünstlerin  -am Hansa Theater in Hörde hatte im November zu einem musikalischen Abend mit befreundeten Musikern und Überraschungsgästen eingeladen. Das neues Konzept, nach einer Idee von Inga Strothmüller, feierte eine grandiose Premiere. Vier Stunden wurde eine abwechslungsreiche  und spannende LiveMusik-Show  mit überragenden

Sebastian Niehoff, genannt der „Sebel“, sorgte für Stimmung.

Künstlern geboten. Von Pop, Rock und Soul zu Klassik  - von Balladen zu Uptempo – von  leise zu laut. Inga Strothmüller nahm die Besucher mit auf eine Reise durch die Zeit und erzählt ihre ganz persönliche Musikgeschichte.  Ingas

außergewöhnliche Stimme,  begleitet von herausragenden  Musikern- Keyborder Andreas Recktenwald, Gitarrist Moritz von der Frost, Drummer Sven Petri , Michael Meier an den Perkussions und Bassist Ray Blake, begeisterten die Zuhörer. Die musikalischen Gäste taten das Übrige für einen gelungenen Abend. Wolf Codera wusste an der Klarinette und am Saxophon zu überzeugen, Francis Norman spielte Bratsche und Violine virtuos, beide sorgten mit

Der „wilde“ Rudi.

Inga für Session-feeling. Sebastian Niehoff, genannt der „Sebel“, ein echtes Original aus Wanne-Eickel, sang eigene Texte und sorgte für Stimmung. Jesse lee Davis beeindruckte mit rauchiger, souliger Stimme und „Elvis“ Oliver Steinhoff rockte das Haus. Allerdings

Francis Norman und Inga Strothmüller überzeugten.

konnte „Elvis“ die vom begeisterten Publikum Zugabenwünsche nicht erfüllen, er musste vorzeitig das Haus verlassen, da er noch ein Mitternachtskonzert in Köln hatte. Rudi Strothmüller lies es erst richtig „krachen „mit „That’s alright Mama“ bevor er dann aus seiner Sinatra Show „My Way“ präsentierte und für Gänsehautfeeling sorgte. Nadine Strothmüller stand ihrer Schwester musikalisch ebenfalls an diesem Abend zur Seite. Überraschungsgast war die 15-jährige Pia die ihren ersten öffentlichen

Auftritt auf einer Theaterbühne hatte und mit Inga ein Duett sang. Auf die geplanten Fortsetzungen von „Inga on stage darf man sich schon jetzt freuen. ➜➜ Neu: Ein eigenes kleines Cafe gibt es jetzt im Hansa Theater. Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und in den Pausen gibt es dort leckere „Kleinigkeiten“ für hungrige Besucher. Der Raum ist auch für Feier mit bis zu 40 Personen zu mieten. Nächster Termin: 04.02.2014 – 19:30 Uhr, Tel. 0231/ 94 14 748

Joe Bausch liest wieder in der LWL-Klinik Dortmund

„Das Leben kann so schön sein, muss aber nicht.“ 

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it Auszügen aus seinem Buch „Knast“ hat Joe Bausch im vergangenen Jahr in der LWL-Klinik über 300 Zuhörerinnen und Zuhörer in seinen Bann gezogen.  Wie damals versprochen, kommt er jetzt wieder: Am 14. Januar um 19 Uhr heißt es: „Das Leben kann so schön sein, muss aber nicht.“ - ein Programm mit eigenen  Geschichten und mit Texten anderer Autoren. Es geht u. a. um widerspenstige Basilikumpflanzen, Übergeschwapptes, das War-

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ten auf Godot und  um Morde am Hellweg... Mehr dazu verrät der bekannte Arzt und Schauspieler noch nicht. Vielen von uns ist Bausch als der glatzköpfige Pathologe aus dem Köln-Tatort bekannt. Im „wahren Leben“ ist er Gefängnisarzt in Werl. Anfang Dezember bekam Bausch das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht. Damit wird sein Engagement für den Verein „Tatort - Straßen der Welt“ geehrt, den er mit seinen Schauspielkollegen Dietmar Bär und Klaus

Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

J. Behrendt gründete und für den er bei der Landhaus-Lesung auch Spenden sammeln möchte. Die Organisation setzt sich für benachteiligte Kinder ein, besonders für Straßen- und Gefängniskinder auf den Philippinen. ➜➜ Karten für die Lesung (6,- €) gibt es in der Niehörster Buchhandlung in Brackel, in der Buchhandlung Seitenreich (Huckarder Straße 352) und im Verwaltungsgebäuder der LWL-Klinik.

Joe Bausch liest.


Neues aus Dortmund-West

Turnier-Karten werden an bedürftige Dortmunder Kinder verteilt

Kinderlachen e.V. erhält Tickets für Budenzauber Ruhrpott 2013

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er Verein Kinderlachen erhielt 500 Tickets im Wert von über 8.000 Euro für den Budenzauber Ruhrpott 2013, der am 28. Dezember in der Dortmunder Westfalenhalle stattfindet. Zahlreiche Fußball-Legenden wie Frank Mill, Lothar Sippel oder Kinderlachen-Schirmherr Michael Rummenigge werden dort für die Traditionsmannschaften von Borussia Dortmund, Real Madrid, Rot-Weiss Essen, Borussia Mönchengladbach, VfL Bochum und MSV Duisburg antreten. „Viele der Kinder, die wir regelmäßig unterstützen, sind große Fußball-Fans. Wir werden die Karten an die Jungen und Mädchen in den verschiedenen Einrichtungen verteilen“, sagt Marc Peine, Mitbegründer von Kinderlachen e.V. Hallenturniere mit Traditionsmannschaften haben in den letzten Jahren die Renaissance des Budenzaubers in Deutschland ein-

geleitet. Hohe sportliche Qualität, tolle Stimmung in den Hallen und Spitzenquoten im TV sprechen eindeutig dafür. „Wir möchten den Kindern mit dem Besuch des Turniers ein kleines vorweihnachtliches Geschenk machen und freuen uns schon sehr auf sie“, betont Turnierdirektor Bernd Kühn. ➜➜ Als gemeinnütziger Verein unterstützt Kinderlachen e.V. bereits seit 2002 bedürftige Institutionen und Einzelschicksale in Deutschland ausschließlich mit Sachspenden. Gegründet wurde der Verein von Christian Vosseler und Marc Peine. Dabei werden neben der Finanzierung von dringend benötigten Materialien, Möbeln oder medizinischen Geräten Träume und Wünsche von Kindern erfüllt, die man nicht kaufen kann. Dazu werden diverse Veranstaltungen mit Prominenten aus Unterhaltung, Wirtschaft und Sport initiiert oder

500 Eintrittskarten für den Budenzauber Ruhrpott 2013 kann der Verein Kinderlachen an bedürftige Dortmunder Kinder verteilen.

Fördermitgliedschaften angeboten. Der Verein hat eine große Resonanz erreicht, das dokumentieren die zahlreichen bekannten Kinderlachen-Schirmherren wie Michael Rummenigge und Matze Knop, sowie die Botschafter Tom Lehel, Charlotte Würdig, geb. Engelhardt,

Nika Krosny, Ingo Anderbrügge, Ayman, Marina Kielmannn, Neven Subotic, Madlen Kaniuth, Andrea Kiewel, Marc Marshall und der Deutschland-Achter. ➜➜ www.kinderlachen.de www.facebook.com/Kinderlachen.eV

Westfalenpark-Jahreskarte ist ein ideales Weihnachtsgeschenk

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onnige oder knackig kalte Wintertage: Besuche im Westfalenpark versprechen immer schöne Erlebnisse. Wer noch ein passendes Geschenk für sich und seine Lieben sucht, der profitiert von dem besonders günstigen Vorverkaufspreis von 32 Euro für eine

Jahreskarte. Mit ihr verschenkt man auch die Freude an 365 erlebnisreichen und erholsamen Tagen in Dortmunds „Grüner Oase“. Eine Jahreskarte bietet das Rundum-Paket von Frühlingswiesen und Sommerblumen, Herbstlaub und Winterfrost - kombiniert mit Ver-

anstaltungen, Kultur, Information, Unterhaltung und viel Spaß in jedem Alter - „pauschal“ zu einem unschlagbaren Preis. Die Jahreskarten-Vorteile: • 365 Tage geöffnet • Freie Turmauffahrt • Freier Eintritt zu parkeigenen

Veranstaltungen wie Lichterfest, Garten- und Trödelmärkten oder Winterleuchten • Keine Wartezeit an den Eingängen • Feuerwerk Winterleuchten: Am 11. Januar 2014 gibt es 50 Prozent Rabatt auf den Eintrittspreis.

Ovital bietet zusätzliche Betreuungsleistungen

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ie möchten als pflegende Angehörige, ein- oder zweimal in der Woche eine Auszeit nehmen? Einfach mal spazieren gehen, sich mit Freunden oder Bekannten treffen? Einfach einmal wieder durchatmen? Der Pflegedienst Ovital macht es möglich: In der Zeit der Abwesenheit bleibt ein Mitarbeiter bei der zu betreuenden Person. Individuelle Versorgung ist auch hier wichtig: Es werden Spiele gespielt, Alltagstätigkeiten geübt oder es wird vorgelesen. Auch Spazierengehen oder begleitete Behördengänge sind möglich. Seit 2008 können zusätzliche Betreuungsleistungen nach § 45b SGB XI auch Personen ab der Pflegestufe 0

in Anspruch nehmen. Grundvoraussetzung ist weiterhin, dass neben der Einstufung in eine Pflegestufe die „Einschränkung der Alltagskompetenz“ durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) festgestellt ist. Die Betreuungspauschale gliedert sich nun in einen Grundbetrag (100 EUR/Monat) und in den erhöhten Betrag (200 EUR/Monat), so dass Pflegebedürftigen jährlich bis zu 2400 EUR zur Verfügung stehen können. Die neue Leistung steht jedem zusätzlich zu den anderen Leistungen der Pflegeversicherung zu. ➜ Infos unter www.ovital-pflege.de oder Telefon 0800-1 70 80 90 Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013

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Schwarzgelbe Gedanken Henry Mühlhausen

Eigene Meinung erwünscht

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BVB Fanzine „schwatzgelb.de“

ie Möglichkeiten, sich über den Lieblingsverein und die Fußballbundesliga auf dem Laufenden zu halten, sind heutzutage sehr vielfältig. Einerseits geben die Tageszeitungen, Sportpresse und Fernsehen einen aktuellen Überblick über vieles, was den Fußballfan interessiert. Zum anderen ist das Internet mittlerweile für die meisten der wichtigste Informationskanal geworden, der die Fans und Fußballanhänger immer mit den aktuellsten Informationen versorgt. Jeder Bundesligaclub betreibt seit Jahren seine eigene Homepage, zusätzlich sind alle einschlägigen Sportmagazine und Nachrichtendienste rund um die Uhr online. Aber es gibt im Internet auch noch etwas anderes: nämlich Internetseiten, bei denen eben nicht professionelle Sportredakteure oder Mitarbeiter von Presseabteilungen ihre Berichte und Kommentare veröffentlichen, sondern Internetseiten, bei denen Fans für Fans schreiben. Der Begriff „Fanzine“ ist in diesem Zusammenhang sehr schnell geläufig geworden - Fans berichten und kommentieren die Entwicklungen im Verein und in der Liga aus ihrer Sicht. Und die Meinungen der Fans sind immer eine sehr interessante zusätzliche Komponente, denn sie ist nicht immer in allen Belangen deckungsgleich mit denen der Vereins-/ Verbands- oder Pressevertreter. Die eigene Meinung - zu allem, was die Geschehnisse auf dem Rasen und darüber hinaus betrifft - ist darum bei einem Fanzine nicht nur gefragt,

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sie ist vielmehr ausdrücklich erwünscht. Ein gutes Beispiel für ein Fanzine, das seit Jahren etabliert ist und in Fankreisen große Resonanz findet, ist das BVB Fanzine „schwatzgelb.de“. Seit dem Spätsommer 2000 begleitet und kommentiert schwatzgelb.de sowie der englischsprachige Ablege schwatzgelb.com für BVB Fans im Ausland, die Geschehnisse rund um den BVB. Die Website von schwatzgelb.de ist dabei hoch professionell und was die Aktualität der Beiträge, das veröffentlichte Foto- und Videomaterial oder auch den umfangreichen Statistikteil anbetrifft, dürfte der BVB Fan hier nahezu alles finden, was ihn interessiert. Das ist vor allem deswegen bemerkenswert, weil die Redaktionsarbeit bei schwatzgelb.de ausschließlich in der Freizeit stattfindet und jeder Redakteur auf eigene Kosten arbeitet. Dabei setzt sich die Redaktion sehr unterschiedlich zusammen. Man findet sowohl den Schüler

Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

und Studenten als auch Redakteure im fortgeschrittenen Alter, die sich in früheren Jahren oder Jahrzehnten auf der Südtribüne für ihren BVB die „Lunge aus dem Leib geschrien haben“. Und genau das gibt schwatzgelb.de das gewisse Etwas. Denn es gibt keinen Chefredakteur, der Themen vorgibt und aufgrund der sehr unterschiedlichen Besetzung der Redaktion muss es häufig gar keine einheitliche „schwatzgelb-Position“ bzw. Redaktionsmeinung geben. Jeder Redakteur hat das Recht, seine persönliche Ansicht zu kommunizieren - gleich ob es die Mehrheit der Redaktion genauso sieht. Insgesamt sind z. Z. rd. 40 Redakteure in ihrer Freizeit für schwatzgelb.de tätig, die sich um die fast täglich neuen Artikel, das Webdesign und die Technik, die Datenpflege oder den ebenfalls online betriebenen schwatzgelb.de-Shop kümmern. Dazu Sacha Roolf aus dem schwatzgelb.de Vorstand: „Wer bei uns eine Idee, Zeit und Lust

hat, kann loslegen. Je mehr Inhalte man anbieten kann, umso mehr Leute spricht man an. Die Personalkosten bei schwatzgelb. de entfallen zwar, aber die Serverkosten für unseren Internetauftritt müssen natürlich gedeckt werden. Dazu dient der online Shop, der mit einem gut sortierten Angebot eigener Fanartikel die einzige Einnahmequelle von schwatzgelb. de darstellt“. Auch das Verhältnis zum BVB ist seit dem Bestehen von schwatzgelb.de stets von gegenseitiger Akzeptanz und Kooperation geprägt. Sacha Roolf hierzu: „Da muss man dem BVB ein Kompliment machen, es ist immer ein sehr faires Umgehen miteinander, auch wenn wir nicht in allen Dingen immer der gleichen Meinung sind.“ Darüber hinaus hat schwatzgelb. de auch in den überregionalen Medien zunehmend an Bedeutung gewonnen. Veröffentlichungen auf


schwatzgelb.de oder einzelne Diskussionsbeiträge im schwatzgelb. de-Forum werden häufig zitiert. Dabei ist es sicherlich die Stärke von schwatzgelb.de, die Themen immer in Verbundenheit zum BVB zu behandeln, jedoch nicht zu sehr durch die schwarzgelbe Brille oder im Stil von professionellen Journalisten, sondern eben aus der Sicht von Fans - und das heißt kritisch, manchmal kontrovers und häufig auch mit einer gehörigen Portion Humor, wie es u. a. mit den regelmäßig erscheinenden Cartoons der Fall ist. Jüngstes Beispiel für die erfolgreiche Arbeit von schwatzgelb.de war die Ausrichtung der Spendengala „Tanz für Franz“ im Dortmunder Stadion. Für das Filmprojekt „Am Borsigplatz geboren - Franz Jacobi und die Wiege des BVB“, welches sich mit der Gründung des BVB befasst, wurden die Überschüsse aus den Einnahmen der Veranstaltung an das Filmprojekt gespendet. Die Erfolgsgeschichte von Borussia Dortmund in den letzten Jahren hat sich zweifellos auch positiv auf den Bekanntheitsgrad von schwatzgelb.de ausgewirkt. Waren es in der Anfangszeit 100 Besucher am Tag, sind heute pro Monat weit über 1 Million Zugriffe zu verzeichnen. Für „Freizeitjournalisten“ ein sensationeller Wert! Damit zählt schwatzgelb.de zu den erfolgreichsten und populärsten Fanzines in Deutschland, das sich bei Themen rund um den Fußball engagiert, aber auch bei vielen aktiv mitwirkt. Wen also neben den Aussagen von Sportreportern oder Pressesprechern auch die Meinung der Fans und damit nicht zuletzt die der zahlenden Zuschauer interessiert, der sollte schwatzgelb.de auf alle Fälle einmal anklicken.

Gewinnspiel: „Unser ganzes Leben - die Fans des BVB“

Ein Buch von BVB Fans für BVB Fans

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ine sehr interessante Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Dortmunder „Les Art Festivals“ fand Mitte November in den beiden Umkleidekabinen des Signal Iduna Parks statt. Die Buchautoren Ulrich Hesse und Gregor Schnittker lasen Auszüge aus ihrem vor einigen Monaten erschienenen Buch „Unser ganzes Leben - die Fans des BVB“ vor. Die Fans des BVB sind - wie der Titel schon sagt - das alleinige Thema dieses Buches. Auf über 300 Seiten geben die beiden Autoren ei-

nen umfassenden Überblick über die Anfänge der BVB-Fankultur bis zum heutigen Stand. Die rund 100 Zuhörer, die an diesem Abend einige Kostproben aus dem Buch zu hören bekamen, verteilten sich zum einen auf die Umkleidekabine des BVB sowie auf die des Gastvereins.Nach knapp einer Stunde und einer „Halbzeitpause“ wurden dann jeweils die Kabinen gewechselt. Während Ulrich Hesse gemeinsam mit zwei BVB Fans über deren abenteuerlichen Erlebnisse beim Pokalendspiel 2008 gegen

Bayern München in Berlin berichtete, schilderte Gregor Schnittker die mühsame, letztlich aber doch erfolgreiche Suche nach Peter „Erbse“ Erdmann, einem legendären BVB-Fan-Original aus den 70er Jahren. Das Urteil der Zuhörer zum Schluss der Lesung war einstimmig: Eine gelungene Veranstaltung, prall gefüllt mit Episoden aus dem Leben von BVB Fans, zum Teil witzig, zum Teil aber auch mit ernstem Hintergrund und zum Nachdenken anregend, wie die Geschichte von „Erbse“.

Für die Leser des Stadtmagazins wollen wir 5 Bücher von „Unser ganzes Leben - die Fans des BVB“ verlosen. Dazu müssen Sie die folgende Frage beantworten: Wie heißt das Lied, das von BVB-Fan Peter „Erbse“ Erdmann mit einem neuen Text versehen wurde und das auch heute noch gerne zur Melodie vom „Schneewalzer“ von den BVB Fans angestimmt wird?

Nehmen Sie im Internet unter www.do-stadtmagazine.de bis 28.01.2014 an unserem Gewinnspiel teil!

nen des Signal Iduna Parks: (v. l.)

Lesestunde in den Umkleidekabi

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Gregor Schnittker und Ulrich Hess

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

Viele legendäre Kicker am Traditionsabend

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Fußball-Weltstar Eusebio zu Gast in Dortmund

uf den Tag genau vor 50 Jahren hatte der BVB im „Jahrhundertspiel“ gegen Benfica Lissabon 5:0 gewonnen. Das Hinspiel hatte der BVB am 6. November 1963 mit 1:2 verloren.

Kein anderes Spiel des BVB wurde dramatischer an die nachfolgenden Generationen überliefert. Trotz gesundheitlicher Einschränkungen reiste Eusebio da Silva Ferreira, heute 71 Jahre alt und 1965 Europas Fußballer des Jahres, sowie 1966 Torschützenkönig bei der Weltmeisterschaft in England, zu dem „Traditionsabend“ im Westfalenstadion an und wurde von den 350 anwesenden Besuchern mit stehenden Ovationen begrüßt. BVB-Legenden wie Dieter „Hop-

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BVB-Traditionsspieler

py“ Kurrat, Siegfried „Siggi“ Held, Hans Tilkowski, Theo Redder, Alfred „Aki“ Schmidt, Franz Brungs und Reinhold Wosab, die damals im Dortmunder Team spielten, waren zu Gast bei den Moderatoren Gregor Schnittker und Matthias Bongard. Als Ge-

schenk für das Borusseum brachte Eusebio sein im Hinspiel getragenes Trikot mit. Der Kabarettist Fritz Eckenga, der auch einen kurzen Auftritt während der Veranstaltung hatte, saß damals beim Spiel als Achtjähriger auf einer großen Platane außerhalb des Stadions

und Reinhard Rauball, amtierender Präsident von Borussia Dortmund, hatte sich zum ersten Mal in seinem Leben eine Tribünenkarte gekauft. Ein wahrlich unvergesslicher, traditioneller Abend, der ja auch der Veranstaltungsreihe den Namen gibt.

RWE-Mitarbeiter bieten auf Trikots und DoDog e.V. freut sich über 3.000 Euro

on Borussia Dortmund bis zur SG Wattenscheid, vom VfL Bochum bis Rot-Weiß Essen - jede Menge Fußballkultur für die RWE-Mitarbeiter. In einer internen Auktion der RWE Vertrieb AG boten die Mitarbeiter auf 21 verschiedene Fußballtrikots. „Mit der Auktion haben wir 3.052,09 Euro eingenommen.“, erklärt Melanie Schneider aus der Sponsoring-Abteilung. „Damit unterstützen wir die „DoDog e.V.“ bei ihrer wichtigen Arbeit. Die Trikots waren gerahmt, auf Kunstrasen aufgezogen und teilweise signiert. Sie trugen große Namen: Rafael van der Vaart, Tomas Rosicky oder Mehmet Scholl - diese Namen hat jeder schon einmal gehört. Aber es gab auch echte Raritäten: Musemestre Bamba von RW Ahlen, Garry de Graef vom SC Paderborn oder Peter Nemeth von den Sportfreunden Siegen. Die Mischung hat sich ausgezahlt: fast jedes Trikot erzielte ein dreistelliges Ergebnis. Das freut die „DoDog e.V.“-Aktiven. „Wir sind auf solche Spenden dringend angewiesen, um unsere Arbeit kontinuierlich finanzieren zu

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 (v. l.): Die Spendenübergabe mit Unterstützern des Vereins: Melanie Schneider (2. v. l. - RWE Vertrieb AG) übergibt der 1. Vorsitzenden des Vereins Dr. Barbara Seibert (2. v. r.) den Spendenscheck. Das gerahmte Trikot war Teil der Auktion und wurde ebenfalls versteigert. 

können. Unser Dank gilt den Mitarbeitern von RWE für ihre wichtige Hilfe“, freute sich Dr. Barbara Seibert, 1. Vorsitzende von Dodog, bei der Übergabe der Spende. Der DoDog e.V. bietet suchtkranken und wohnungslosen Menschen eine kostenlose Grundversorgung für ihre Tiere an. Der Schwerpunkt der Arbeit des Teams liegt auf einer 14-tägigen Sprechstunde im Streetwork-Café in Dortmund.

Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Vier ehrenamtliche Tierärztinnen sowie ehrenamtliche Helferinnen übernehmen dort die medizinische Versorgung und Impfungen der Tiere. Neben der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen wird auch Hilfe und Beratung bei Verhaltensproblemen der Tiere angeboten. Soweit ausreichend Spendenmittel vorhanden sind, finanziert der Verein auch Kastrationen. Dieses tiermedizinische Angebot bedeutet für suchtkranke und

wohnungslose Menschen, in ihrer Sorge um den tierischen Freund ernst genommen zu werden. Hilfe für das Tier bedeutet gleichzeitig auch Hilfe für den Menschen. Damit dieses Angebot auch im nächsten Jahr fortbestehen kann, wird die aus der Trikot-Auktion gesammelte Spendensumme für die Finanzierung der Sprechstunde und die dort benötigten Verbrauchsmaterialien, Medikamente und Impfstoffe eingesetzt.


Neues aus Dortmund-West

70 interessierte Bürger kamen ins Dortmunder Rathaus

Einladung der SPD-Fraktion: Energiepolitik in Dortmund

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ns Rathaus Dortmund hatte kürzlich die SPD-Fraktion zu einer energiepolitischen Diskussionsrunde eingeladen. 70 interessierte Dortmunder hörten die Vorträge von Frau Bonan (Ombudsfrau für Bürgerinteressen der Stadt Dortmund), Herrn Dr. Rettberg (TU Dortmund) und Herrn Dr. Mackenbach (Umweltamt Dortmund) und beteiligten sich an der anschließenden Diskussion. Frau Bonan hob in ihrem Vortrag die intensive Bürgerbeteiligung zur Erstellung des Masterplans Energiewende hervor. Durch die Einbindung der Bürger entstehe ein besseres Verständnis der Energiewende, was wiederum zu mehr Akzeptanz in der Bevölkerung führen könne. Dortmund hat diesen Prozess in Gang gesetzt und wird ihn nun aktiv weiter gestalten. Energiewende vor Ort heißt: Chancen nutzen, aber auch Herausforderungen meistern und Risiken minimieren. Herr Dr. Rettberg skizzierte in seinem Vortrag sehr bildhaft die Herausforderungen, vor denen wir in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stehen werden und die Möglichkeiten, die sich uns aus der Meisterung dieser Herausforderungen bieten könnten. Bisher kommen lediglich 5% des Dortmunder Energiemixes aus erneuerbaren Energien - im Verbund mit den Nachbarn kann Dortmund diesen Anteil in den nächsten Jahren jedoch noch erhöhen. Aber Energiewende ist auch mehr als nur Energiepolitik. Zur Energiewende gehört auch die Sozialpolitik. Auch verkehrspolitisch ist die Energiewende bedeutsam; bei immer knapper werdenden Öl-Reserven werden die alternativen Energieträger sowie die Elektromobilität immer drängender. Alles in allem könnte die Energiewende zu einem dringend notwendigen Innovationsschub für unsere Gesellschaft und die Entwicklung Deutschlands und Europas werden. Herr Dr. Mackenbach stellte abschließend dem Plenum noch das Dortmunder Dienstleistungszen-

trum Energieeffizienz und Klimaschutz (dlze) vor. Im Dortmunder Stadthaus gibt es Informationen und Beratungsangebote rund um die Themenfelder Energieeffizienz, Nachhaltigkeit bei Modernisierungen und energetischen Sanierungen. Das dlze ist ein Mosaikstein im Prozess der lokalen Energiewende und steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen.

(v. l.): Helmut Harnisch, Dr. Fritz Rettberg, Monika Lührs, Norbert Schilff, Dr. Rainer Mackenbach, Michaela Bonan, Christian Uhr

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Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

IHK-Präsident begrüßt rund 800 Gäste beim traditionellen Jahresempfang

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Einsatz gegen immer mehr Regulierung und Bevormundung?

eutliche Kritik am vereinbarten Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD äußerte IHK-Präsident Udo Dolezych beim traditionellen Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund Anfang Dezember. Grund zum Applaudieren gebe es wohl nicht. Beim Arbeitsmarkt und in den Sozialversicherungen gingen die Pläne in eine gefährliche Richtung und ein gesetzlicher Mindestlohn gefährde die Beschäftigungschancen von Geringqualifizierten. Die Pläne zu der abschlagsfreien Rente mit 63, der Lebensleistungsrente, der Mütterrente und der weiterhin unterfinanzierten Infrastruktur kritisierte Dolezych deutlich. Er wolle nicht Kassandra spielen, aber was die große Koalition plane, sehe nach mehr Bevormundung und Regulierung aus. Eine Kultur der Selbstständigkeit und Selbstverantwortung könne so nicht gedeihen. Diese werde aber gebraucht, wo doch gerade in Deutschland und in NRW die Gründerzahlen zu niedrig seien. Selbst Chinas Kommunisten wollten mehr Markt und weniger Staat, in Deutschland laufe die Entwicklung offenbar genau andersherum. Dolezych bemängelte, dass der großen Koalition nicht einmal mehr eine wirtschaftspolitische Opposition gegenüberstehe, „sondern nur ein kleines, den Unternehmern weit entferntes Oppositiönchen“. Das Parlament habe keine Wirtschaftsstimme mehr, umso mehr seien jetzt die IHKs und Unternehmensverbände gefordert, wirtschaftliche Vernunft und Wettbewerb einzufordern. Er äußerte die Hoffnung, dass die Unternehmer, wie schon bisher in den Krisenjahren, erschwerte Bedingungen als eine Art „Fitness-Programm“ betrachten. Dies sei auch bereits an der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage abzulesen: 88 Prozent der über 600 befragten Unternehmen bewerten die gegenwärtige Geschäftslage als befriedigend oder sogar gut. Noch positiver werde die wirtschaftliche 22

(v. l.) Heinrich Böckelühr (Bürgermeister Schwerte), Udo Dolezych (IHK-Präsident), Ullrich Sierau (Oberbürgermeister Dortmund), Michael Makiolla (Landrat Kreis Unna), Reinhard Schulz (IHK-Hauptgeschäftsführer),Thomas Hunsteger-Petermann (Oberbürgermeister Hamm)

Entwicklung in der ersten Hälfte des Jahres 2014 eingeschätzt. 91,7 Prozent erwarten weiterhin gute oder sogar erheblich verbesserte Ergebnisse. Das waren im letzten Jahr nur 84,7 Prozent. Dolezych: „Das ist eine großartige Entwicklung in punkto Selbstvertrauen.“ Erfreut zeigte sich Dolezych auch über die Investitionsbereitschaft: 83 Prozent der befragten Unternehmen wollen weiter oder mehr investieren. Im vergangenen Jahr waren es nur 77,8 Prozent. Die wiedergewonnene Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, die man jetzt nicht aufs Spiel setzen dürfe, habe den Aufwärtstrend sowohl regional als auch deutschlandweit beflügelt. Auf der Rangliste des Weltwirtschaftsforums habe Deutschland in diesem Jahr zwei Plätze gutgemacht und stehe auf Platz vier. Man liege vor den USA und nur hinter Singapur, Finnland und der Schweiz. Kraftquellen für den Erfolg sieht der IHK-Präsident in Innovationen

Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

und hoher  Professionalität. Heute würden die Familienunternehmen nach den Regeln großer Erfolgsunternehmen agieren, aber weiterhin mittelstandstypische Werte wie langfristige Orientierung, Förderung und Wertschätzung guter Mitarbeiter und vor allem Solidität und Vernunft pflegen. Eine dreistellige Zahl von Unternehmen der Region seien „Hidden Champions“, die mit ihren Erfolgsprodukten und Erfolgsverfahren zur Weltspitze gehörten und auch weltweit exportierten: Von Luftfiltern über Speziallacke bis zum Kupferrecycling. Beispielhaft nannte er Albonair und Wilo in Dortmund, Advansa und Hesse in Hamm, Montanhydraulik in Holzwickede, Aurubis in Lünen, Böcker Maschinenwerke in Werne, Papenmeier in Schwerte. Die IHK werde im Rahmen ihrer Marketing-Strategie auch eine Liste der „Top 100“ Unternehmen der Region veröffentlichen. Dolezych: „Sie sind unsere Flaggschiffe für Innovation und Qualität und sollen auch sichtbar auf dem Treppchen stehen als

Werbeträger für unsere Region.“ All diese Erfolge hätten aber nicht dazu geführt, dass die Region in den zahlreich erscheinenden Rankings vorne liege. Eine Zahl breche uns immer wieder das Genick: Die hohe Arbeitslosenquote, die für negative Schlagzeilen verantwortlich sei und für schlechte Plätze in den Wirtschafts-Rankings. Mit Sorge sieht Dolezych der ab 1. Januar geltenden Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänen und Bulgaren entgegen. Ein erheblicher Anstieg der Armutszuwanderung aus diesen Ländern sei zu erwarten. Er dankte den Oberbürgermeistern Ullrich Sierau und Thomas Hunsteger-Petermann für ihren Brief an die künftige Bundesregierung, in dem sie mit Recht Soforthilfe eingefordert haben. Die Dortmunder Nordstadt sei schon jetzt die soziale Wunde dieser Stadt und schwäche den gesamten Organismus. Es müsse gelingen, das soziale Miteinander zu stärken. Jeder Euro, der hier in langfristige Förderung fließe, nütze der ganzen Stadt.


Neues aus Dortmund-West

Reinhold Schulte zum Ehrenmitglied der Vollversammlung gewählt

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ie Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund wählte Anfang Dezember Reinhold Schulte einstimmig zu ihrem Ehrenmitglied. Der langjährige Vorsitzende der Vorstände der Signal Iduna Gruppe und jetziger Vorsitzender der Aufsichtsräte gehörte 1997 bis Juni 2013 dem Parlament der Wirtschaft

an. Von 2002 bis zu seinem Ausscheiden war Schulte als Vizepräsident aktiv. Darüber hinaus war er viele Jahre Mitglied im Dienstleistungsausschuss. IHK-Präsident Dolezych würdigte das neue Ehrenmitglied mit den Worten: „Für unsere Region waren Sie stets ein Kämpfer für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes.“

Reinhold Schulte (Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna Gruppe)

Wollen Sie Ihr Schnäppchen? Dann kriegen Sie Ihr Schnäppchen!

Der Wahnsinn geht weiter... Kampfpreiswochen vor und nach Silvester

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linke Hände leeren die vollen Körbe der Kunden aus und packen die zahlreichen Waren in Tüten um. Doch die Schlange vor der Kasse des Rampenverkaufs von Christoph Scheiding im Gewerbegebiet Do-Oestrich will nicht kürzer werden. Das vorweihnachtliche Geschäft schlägt wieder alle Rekorde, Schnäppchenjäger ergattern Marken-Süßwaren und sparen dabei vielfach mehr als 50% gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung.

Silvester-Schnäppchen warten „Der Ansturm wird weitergehen“, verrät Christoph Scheiding. „Täglich treffen neue Waren ein, darunter ein großes Kontingent an alkoholischen Getränken und Party-Knabbereien, die - sei es an Silvester beim Warten aufs Feuerwerk oder bei jeder anderen Party - immer gut ankommen.“ So haben Sparfüchse die Gelegenheit am 27., 28. und 30.12. ihre ultimativen Schnäppchen zu machen. „Es wäre schade, mehr zu bezahlen“,

konstatiert Christoph Scheiding. „Denn Sparen macht glücklich und das wollen wir doch alle sein.“ 2014: Das fängt ja gut an Zu Jahresbeginn 2014 sind neue Sonderposten und Waren aus Überproduktionen im Anmarsch. Die ultimative Schnäppchenliste wird mit neuen Produkten bei extrem niedrig angesetzten Preisen wieder aufgefüllt, so dass sich die Kunden auch im Januar auf ein sensationelles Preisfeuerwerk

freuen dürfen. Und wieder gilt das Motto: Wer zuerst kommt, den belohnt das Leben!

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Neues aus Kirchlinde

Adventsmarkt an der Hangeney-Grundschule

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nde November fand in der Hangeney-Grundschule der diesjährige Adventsmarkt

laufen worden; 25% davon waren für einen guten Zweck bestimmt. Der neu gegründete Schulchor eröffnete den Adventsmarkt dann mit stimmungsvollen Liedern.

statt. Alle Kinder der Schule hatten zuvor ausgiebig gebastelt und ge-

backen. Aber nicht nur die tollen Adventsbasteleien und die leckeren Plätzchen konnten an dem Tag gekauft werden, auch für das leibliche Wohl war gesorgt.

Ein kleines Highlight war die „Straßenmusik“, ein fester Platz in der Schule, an dem viele Kinder Musik machten und so zu einer stimmungsvollen Atmosphäre beitragen konnten. Vor der Eröffnung des Adventsmarktes wurde eine Spende in

Höhe von 325 € an Frau Budde vom Kinder- und Jugendhospitzdienst „St. Christopherus“ durch den Fördervereinsvorsitzenden Markus Pollok und die Schulleiterin Almuth Grau übergeben. Beim Sponsorenlauf im September war von den Kindern der Hangeney-Grundschule eine Summe von 1300 € er-

Nach einer Zeit des Stöberns und Schmausens beendeten wir den Tag mit einem gemeinsamen, adventlichen Lied. Hangeney-Grundschule

So denken junge Erwachsene über die Altersvorsorge

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ie HUK-COBURG hat persönliche Einblicke von Azubis, Studenten und Berufsanfängern gesammelt Heute: Tanja Schönrath (31) aus Dortmund „Ach, das hat Zeit. Darüber muss ich doch jetzt noch nicht nachdenken“, sagt eine Freundin, die mich zu meinen Versicherungsverträgen ausfragt. Die Altersvorsorge scheint ihr zu weit weg. „Das heißt ja, dass ich für die nächsten 30 Jahre für etwas spare, dass sich erst auszahlt, wenn ich alt und klapprig bin“, ruft sie aus: „Ich brauche das Geld aber jetzt!“ Nach den vielen Studentenjahren hat sie endlich einen gut bezahlten Job. Und überhaupt: Mit 31 für die Rente sparen? Das passt doch nicht. Irgendwie hat sie Recht. Aber sie übertreibt auch. Nur, weil man für die Rente spart, ist nicht gleich ein halbes Gehalt weg. Es geht doch meist um kleine Beiträge. Deshalb zahlt man ja auch so lange ein. Damit aus den vielen kleinen Einzahlungen über die Jahre hinweg eine ansehnliche Rente entsteht. Ich selbst zahle schon seit einigen Jahren in die private Altersvorsorge ein. In meiner Ausbildung nach dem Abitur verdiente ich mehr

Geld als ich damals brauchte. Davon wollte ich etwas anlegen. Der Finanzberater meiner Eltern schlug mir eine private Rente vor, die mir später monatliche Auszahlungen garantiert. Also habe ich einen Betrag festgelegt, den ich mir monatlich gut leisten konnte und entschied mich für die private Rente bei der HUK-COBURG. Später im Studium hätte ich die Beiträge auch aussetzen können. Aber meine Eltern haben mich unterstützt. Und so mancher Nebenjob hat zusätzlich etwas Geld in die Kasse gespült. Ich bin froh darüber, dass ich schon so lange spare. Denn die Zinsen, die sich über die Jahre angesammelt haben, könnte ich heute nicht mehr aufholen. Deshalb habe ich meiner Freundin geraten, jetzt mit der Altersvorsorge anzufangen. Später eine zusätzliche Rente zu haben, ist doch eine tolle Aussicht. Je länger sie einzahlt, desto mehr hat sie am Ende angespart. Und wenn sie heiratet, ein Kind bekommt oder sich eine Wohnung kauft, kann sie mit den Einzahlungen auch aussetzen - wie bei der HUK-COBURG. Einfach mal informieren und Beispiele ausrechnen lassen.

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Neues aus Kirchlinde

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen nicht interessant genug

Investoren für PhotovoltaikGroßanlagen abgesprungen

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och im Sommer des vergangenen Jahres blickten die GRÜNEN des Stadtbezirks Huckarde gemeinsam mit der prominenten Befürworterin regenerativer Energien Bärbel Höhn, MdB und ehemalige Ministerin in NRW, positiv

Kirchlinder Vereine und Theaterverein Fidelitas

„Gestiefelter Kater“ auf der Bühne

den Renditen nicht ausreichend waren. Auf Wunsch von SolarPlus sei daraufhin ein Aufhebungsvertrag zwischen Solarplus und EDG unterzeichnet worden. Da die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Großprojekten

Der Theaterverein Fidelitas Dorstfeld

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raditionell veranstaltete die Interessengemeinschaft Kirchlinder Vereine e.V. in Zusammenarbeit mit dem Theaterverein Fidelitas Dorstfeld am 3. Adventswochenende wieder ihr Weihnachtsmärchen. Aufgeführt wurde in der Aula des Schulzen-

trums Kirchlinde die Geschichte vom gestiefelten Kater (Hans Fritz - nach einer Erzählung der Gebrüder Grimm). Dank der Sponsoren und einiger Mitgliedsvereine der Interessengemeinschaft Kirchlinder Vereine e.V. war der Besuch der Märchenaufführung kostenfrei.

Mitglieder der GRÜNEN und SolarPlus zusammen mit Bärbel Höhn (2. v. l.) auf dem Deusenberg (Foto: Archiv)

in die Zukunft. Unter Beteiligung einer Bietergemeinschaft beabsichtigte die Firma SolarPlus eine großflächige Photovoltaikanlage auf dem Deusenberg zu bauen. Renditen zu gering Doch jetzt ließ die Stadt in einer offiziellen Pressemitteilung verlauten, dass SolarPlus als Investor nun nicht mehr zur Verfügung stehe. Die Verhandlungen seien kurz vor Unterzeichnung der bereits ausgehandelten Verträge ohne Erfolg geblieben, da die zu erwarten-

im Bereich Photovoltaik derzeit für Investoren offenkundig nicht ausreichend seien, bestehe Einigkeit zwischen Stadt und EDG, dass eine erneute aktive Suche nach einem Vertragspartner zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn mache. Die Stadt und EDG blieben jedoch offen für neue potentielle Investoren. Deshalb würden jetzt Standortexposés mit den wichtigsten Rahmendaten zu Flächen, Auflagen und Bedingungen der bestehenden Genehmigungen erstellt und für Interessenten vorgehalten.

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Wir in Kirchlinde 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Hatten das Plakat für das Weihnachtsmärchen Mitte Dezember vor:gestellt: (v. l.) Peter Spineux, Mario Gacek und Peter Burmann

BUCHTIPP

AUS IHRER BIBLIOTHEK LÜDO

Die zwei Leben der Alice Pendelbury Marc Levy Blanvale, 2013 Alice Pendelbury lebt in Brighton. Jeden Tag sitzt sie an ihrem Schreibtisch, an dem sie neue Rezepturen für Parfums kreiert. Nur abends verlässt sie ihre Wohnung, um sich mit ihren Freunden zu treffen und Jazzmusik zu hören. Ihr Leben ändert sich, als ihr in der Vorweihnachtszeit auf einem Jahrmarkt eine Wahrsagerin prophezeit, dass sie eine weite Reise

unternehmen werde. Sie werde 6 Personen kennenlernen, um dann zu dem Mann ihres Lebens zu gelangen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Ausgerechnet der von ihr ungeliebte Maler Daldry überredet sie, eine gemeinsame Reise nach Istanbul zu unternehmen. Und es bewahrheitet sich: Alice trifft in der Türkei verschiedene Menschen, die sie zu kennen scheinen und ihr Hinweise auf ein früheres Leben geben. Welches Geheimnis liegt in ihrer Vergangenheit und wird sie den Mann ihres Lebens finden? Dies wird bis zum Schluss fast nicht verraten. Viel Freude beim Lesen! Martina Hammerschmidt-Riegert, Zweigsbibliotheksleiterin


Neues aus Kirchlinde

Blasorchester Dortmund-Kirchlinde lädt ein

Neujahrskonzert 2014 an neuem Ort

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m 11. Januar 2014 findet in der Aula des Bert-Brecht-Gymnasiums in Kirchlinde das traditionelle Neujahrskonzert des Blasorchesters Dortmund-Kirchlinde statt. Es ist das 13. Konzert in der Reihe der Neujahrskonzerte, das erstmals

an einem anderen Ort als bisher stattfinden wird. Die vergangenen Veranstaltungen haben die Zuhörer immer begeistert, so dass zu erwarten ist, dass auch das nächste Konzert zu einem freudigen Musikerlebnis wird und sie schwungvoll auf das neue Jahr einstimmt.

Praktikum in marokkanischem Kindergarten

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m Oktober 2012 war Sophie Plutz (16) noch mit dem Trommlerkorps „Gut Klang“ auf Konzertreise in den Königsstädten Marokkos. Bei einem Besuch in einem Kindergarten in der Nähe von Marrakesch in einem Dorf im Hohen Atlas-Gebirge kam ihr der Gedanke, nach einem Jahr im Oktober 2013 in diesem Kindergarten ein Praktikum zu absolvieren. Das hat jetzt geklappt, und die Flötistin des Kirchlinder Spielmannszuges ist wieder zuhause. Das Dortmunder Ehepaar Helga und Jürgen Münstermann hatte

Sie sind herzlich eingeladen, an diesem Ereignis mit musikalischen Höhepunkten teilzunehmen. Der erste Teil der Darbietungen wird solistisch gestaltet werden, der zweite enthält Beiträge unterschiedlicher Stilrichtungen.

Das „Duo Chansonpur“ wird das Konzert mit seinen Darbietungen bereichern und wie in den letzten Jahren ein weiterer Höhepunkt des Musikerlebens sein. ➜➜ Der Eintritt ist frei. In der Pause wird ein kleiner Imbiss angeboten.

Fachwissen erweitert

Sprachwelten auskennt. Sophie Plutz, die bei dem Ehepaar Münstermann in einem Riad wohnte, beschäftigte sich jeden Tag mit den Kindergartenkindern und gab auch Schülerinnen, die Deutsch lernen, kleine Nachhilfen. Noch intensiver als ein Jahr zuvor erlebte Sophie den marokkanischen Alltag, die Umgangsformen, die Essenszubereitung, die vielen Varianten des Minze-Tees, einen Berbermarkt im Gebirge oder auch ein „Henna-Tattoo“, welches ihr kunstvoll auf den Unterarm und Handrücken gemalt wurde. Im Ge-

(v. l.): Dirk Scherzek, Wolfgang Huhn und Marie Huhn

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as Bestattungshaus Huhn setzt trotz seines über 100-jährigen Bestehens auf Fortschritt sowie Fort- und Weiterbildung. Nach der Ausbildung von Wolfgang Huhn zum Bestattermeister und der Ausbildung zum staatlich geprüften Thanatopraktiker von Dirk Scherzek beendete jetzt Marie Huhn erfolgreich ihre Prüfung zur fachgeprüften Bestatterin. Die Fortführung der Tradition der Firma Huhn durch die 5. Generation wird dadurch gesichert. Neue Impulse und Ideen für eine moderne, pietätvolle und zugleich traditionelle Bestattungskultur werden gesetzt, wobei es heutzutage nicht mehr selbstverständlich

ist, inhaber- und personengeführte Unternehmen anzutreffen. Durch die Vielzahl von Änderungen im Bestattungswesen war es notwendig geworden, für die Angehörigen den aktuellen Wissensstand aller Mitarbeiter der Firma zu erhöhen. Das neue Bestattungsgesetz von NRW für das Jahr 2014 wird bei der Firma Huhn schon jetzt umgesetzt, denn Tradition und Moderne schließen sich im Bestattungswesen nicht aus. Auch die weiteren Mitarbeiter werden zukünftig durch interne Schulungen in der Umsetzung des Qualitäts-Managements unterrichtet.

Die Eheleute Helga und Jürgen Münstermann und die Kindergartenkinder verabschieden in ihrem Kindergarten „Afous Rofous“ Sophie Plutz (Mitte).

vor Jahren diesen Kindergarten ca. 40 Kilometer südlich von Marrakesch gebaut und betreibt ihn seit sechs Jahren nach dem Prinzip der Dr.-Montessori-Pädagogik. Viele Kinder des Dorfes besuchen täglich den Kindergarten und werden so schon für die Schule und für weiterführende Schulen vorbereitet. Jedoch wird im Dorf und in den Familien fast ausschließlich berberisch gesprochen. Als Dolmetscher fungiert daher Brahim, der in Deutschland Maschinenbau studiert hat und sich in beiden

gensatz zu einer echten Tätowierung verblasst es jedoch nach zwei bis drei Wochen. Einige Kindergartenkinder hatten Sophie vom letzten Jahr wiedererkannt und waren traurig, als die Zeit vorbei war und man Abschied nehmen musste. Und Sophie meint zurückblickend: „Ich glaube, ich habe eine wichtige Erfahrung für mein Leben gemacht, die ich nie vergessen werde!“ Friedhelm Koch HUHN_WIRIN.indd 1

Sonderveröffentlichung – Wir in Kirchlinde 06 / 2013

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Neues aus Kirchlinde

Mein Kind liegt falsch – und nun?

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twa fünf Prozent aller Kinder liegen mit dem Po voran über dem Beckeneingang der Mutter, wenn der Geburtstermin naht. „Trotz einer solchen Beckenendlage kann das Kind in der Regel sicher auf natürlichem Weg entbunden werden“, sagt Dr. Michael Glaßmeyer, der Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe am St. Rochus-Hospital.

zuerst in den Geburtsweg einfügen und drehen, als würde es mit dem Kopf voraus geboren werden“, erklärt Dr. Glaßmeyer. Ist der Steiß geboren, dann rutscht der Kopf in das mütterliche Becken nach. Hier ist es eng, sodass das Köpfchen auf die Nabelschnur drückt und damit die Sauerstoffzufuhr vermindert. Eine zügige Geburt ist daher wichtig.

Die Beckenendlage wird oft auch als Steißlage bezeichnet. Der Kopf des Kindes liegt dabei direkt unterhalb des Rippenbogens der Schwangeren. Seine Beine können entweder neben dem Bauch in die Höhe geschlagen sein und liegen dann neben dem Kopf, oder eines oder beide Füßchen sind nach vorne gestreckt. Auch hockende Kinder mit beiden Füßen neben dem Steiß kommen vor. Wenn die Wendung in die Kopflage ausbleibt, muss das Baby entweder mit dem Po zuerst oder durch einen Kaiserschnitt zur Welt kommen.

Wenn keine besonderen Risikofaktoren vorliegen, ist die vaginale Geburt bei Beckenendlage genau so sicher wie eine normale Geburt in Schädellage. „Die Schwangeren können dabei auf die große Erfahrung vertrauen, die die Geburtshelfer am St. Rochus-Hospital mit derartigen Situationen haben“, versichert der Chefarzt. Insbesondere bei Frühgeburten, sehr großen oder sehr kleinen Kindern, bei Schwangerschaftsdiabetes oder -hochdruck sollten sich Schwangere für einen Kaiserschnitt entscheiden.

„Bei der ANZ.-DIE-WIEGE-1-4-4c-WIL-WIK-01-2012.pdf vaginalen Entbindung ➜ CA Dr. Michael Glaßmeyer 1 04.09.12 11:55 muss sich das Kind mit dem Steiß Klinik für Frauenheilkunde Die Wiege Lütgendortmund Limbecker Straße 26 44388 Do-Lütgendortmund Telefon (0231) 6180548 www.wiege-luetgendortmund.de Sprechzeiten 09:00 –13:00 Uhr 14:00 –17:00 Uhr 09:00 –13:00 Uhr und nach V ereinbarung

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Christoph Sarrazin mit zwei Ordensschwestern

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on einer aufregenden Reise durch Ostafrika ist jetzt der Kirchlinder Christoph Sarrazin (50) zurückgekehrt. Der OP-Fachpfleger aus der Dortmunder Unfallklinik hatte in Tansania ein ganz besonderes Ziel: Das Krankenhaus in Mnero, einem kleinen Ort im Süden des Landes. Seit Jahren schon werden unter anderem aus Kirchlinde Hilfsgüter nach Mnero gesandt, um den dort lebenden Menschen zu helfen und sie in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Ökologie zu unterstützen. Hierüber wollte sich Christoph Sarrazin persönlich ein Bild machen und bot auch seine Mitarbeit im dortigen Krankenhaus an, in dem „Malaria“ vorrangig behandelt wird. Über Addis Abeba in Äthiopien ging der Flug nach Daressalam und dann zunächst drei Tage auf die der Küste vorgelagerte Insel Sansibar. Später dann mussten vom kleinen Flughafen Mtwara an der Grenze zu Mosambik noch in sechs Stunden ca. 200 km im Jeep zurückgelegt werden, um endlich im Krankenhaus anzukommen.

Telefonsprechstunde: Montag 18:00-19:00 Uhr Freitag 12:00-13:00 Uhr

Die Wiege Lütgendortmund ist eine Einrichtung des St. RochusHospitals Castrop-Rauxel

Christoph Sarrazin aus Tansania zurück

d Mutter untens Baby bes umsorgt!

Wir in Kirchlinde 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Das Hospital wird von Benediktinerinnen geführt. Die Ordensschwestern leiten in diesem Gebiet mehrere Häuser. Christoph Sarrazin konnte in einem ehemaligen Ärztehaus wohnen. „Die große Gastfreundschaft der Menschen hat mich besonders beeindruckt“, erklärte er. „Ich war der einzige Weiße weit und breit. Alle Mitarbeiter, das Pflegepersonal, die Schwestern und die Ärzte waren

immer sehr freundlich und haben mich, wenn ich mal frei hatte, überall mit hingenommen.“ Bereits am ersten Abend hatte die Krankenhausleitung dem Bischof der Hafenstadt „Lindi“ über die Ankunft des Deutschen berichtet und einige Tage später traf Christoph Sarrazin im Rahmen einer vierstündigen Messe und einem anschließenden Essen den im Jahre 1990 ins Amt berufenen Bischof Bruno Pius Ngonyani persönlich. Er konnte sogar etwas deutsch sprechen. „Die eigentliche Umgangssprache ist die in Ostafrika verbreitete Bantusprache Suaheli, aber auch mit Englisch kann man sich gut verständigen“, berichtet Christoph Sarrazin. Die große Hitze sei jedoch ein besonderes Problem gewesen, besonders in nicht klimatisierten Räumen und dann, wenn mal die Notstromaggregate in dem mit ca. 80 Betten ausgestatteten Krankenhaus ausfielen. Das Wichtigste sei jedoch gewesen, dass die drei in Kirchlinde gepackten Pakete mit Medizinprodukten dank der finanziellen Unterstützung zahlreicher Kirchlinder auch in Tansania angekommen seien und jetzt für weitere Hilfe und Unterstützung vor Ort in Mnero sorgen werden. Nach rund vier Wochen ging die Ostafrikareise von Christoph Sarrazin über Johannesburg in Südafrika wieder zurück nach Deutschland - wahrscheinlich nicht zum letzten Mal!


Neues aus Kirchlinde

Wo ist Laufen angesagt?

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m Revierpark Wischlingen, und das schon seit August 1980. Paul-Ludwig Wilhelm, ein Dortmunder Langstreckenläufer, war der Initiator des Lauf- und Walkingtreff Wischlingen. Immer mehr machten mit. Der Lauftreff ist kein Verein und erhebt auch keine Beiträge. Jeder kann mitmachen, der ungefähr eine Stunde am Stück laufen oder walken kann. Das Revier des Lauftreffs ist der gleichnamige Park und der Rahmer Wald. Aber auch beim New-York-Marathon sind die Läu-

fer und Walker anzutreffen. Jeden Dienstag und Donnerstag trifft man sich um 18.00 Uhr im Revierpark Wischlingen, Hoefkerstraße, Bereich Aktivarium/Solebad. Gelaufen und gewalkt wird ganzjährig und bei jedem Wetter in verschiedenen Leistungsgruppen. Zur Jahreswende steht auch in diesem Jahr wieder der Silvesterlauf auf dem Programm. Um 14.00 Uhr trifft man sich in der Hoffnung an der Eishalle, dass es draußen nicht ganz so eisig wird.

Jede Menge nette Leute trifft man beim Lauftreff Wischlingen.

Edelster Fleisch-Genuss zum Fest

Super abgehangene argentinische Steaks & Fleisch vom Iberico-Schwein

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b Rind oder Schwein: Köstliches im Advent und für die Weihnachtstage winkt den Kunden in diesen Tagen bei Rewe Amshove. Wenn es etwas Besonderes sein soll, ist man hier genau richtig. Ob Argenada-Premium-Steakfleisch, Iberico-Schwein, Salzwiesen-Lamm oder KI Roy-Hähnchen - immer stehen eine artgerechte Haltung, natürliches Futter, eine schonende Schlachtung und eine perfekte Reifung für edelsten Fleischgenuss der besonderen Art. Bei jedem Bissen schmeckt man: diese Fleischspezialitäten sind wirklich etwas ganz Besonderes.

sich. Durch Verdunstung verliert das Fleisch Übergewicht, gewinnt aber ein Zartheit und Geschmacksintensität - ein Hochgenuss. Eine ganz besondere Delikatesse ist auch das Iberico-Schweinefleisch aus den Eichenwäldern Spaniens.

Die Schweine leben fast das ganze Jahr in den Kork- und Steineichenwäldern Zentralspaniens. Sie fressen auf den Wiesen Wurzeln, Knollen, Gras und mediterrane Kräuter. Im Herbst ernähren sich die Tiere dann genussvoll von Eicheln. Diese natürliche Ernährung

gibt dem Fleisch des Schweins den besonderen nussigen Geschmack, für den es weltberühmt ist. ➜ Übrigens: Ob Gans, Schwein oder Rind: Es ist natürlich angezeigt, rechtzeitig zum Fest zu bestellen.

Das Argenada-Steakfleisch stammt ausschließlich aus Argentinien. Das Herkunftsland ist fester Partner und Garant für hervorragende Qualität und einzigartigen Geschmack. Nicht umsonst zählt argentinisches Rindfleisch zum besten der Welt und ist die Basis aller guten Steakhäuser. Das Fleisch kommt mit dem Schiff von Argentinien nach Europa. In dieser Zeit kann es weiter reifen, wird dabei besonders zart und bewahrt den herzhaften Geschmack und seine Saftigkeit. Ein besonderer Genuss ist das „Dry Aged Beef“. Dieses Verfahren ist eine der älteren Reifemethoden. Dabei wird das Rindfleisch noch am Knochen für mindestens vier Wochen im Kühlhaus gelagert. Das „Dry Aged Beef“ von Amshove hat allerdings sogar eine Reisezeit von mindestens sechs Wochen hinter Sonderveröffentlichung – Wir in Kirchlinde 06 / 2013

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Neues aus Kirchlinde

Wahl der Pfarrgemeinderäte

Pastoralverbund „Am Revierpark“ erstreckt sich von Dorstfeld über Huckarde, Deusen und Rahm bis nach Kirchlinde

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um Pastoralverbund am Revierpark gehören nun auch die katholischen Dorstfelder Gemeinden St. Karl Borromäus und St. Barbara. Eine zweijährige Entwicklungsphase soll von Herbst 2013 an die sieben Gemeinden aus Huckarde/Deusen, Kirchlinde/Rahm und Dorstfeld zusammenführen. Anfang November wählten die Gemeindemitglieder des gesamten Pastoralverbundes ihre Vertreter in einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat. Als Schlüssel dieser Wahl war festgelegt, dass je 1000 Gemeindemitglieder eine Person in den Gesamt-Pfarrgemeinderat entsandt wird. So werden aus St. Karl Borromäus Günther Steinhoff, Burkhard Klüh und Lena Sekund die Gemeinde vertreten und St. Barbara entsendet Klaus Köster und Petra Schmidt. Die Huckarder Gemeinde St. Urbanus wird durch Gabriela Pflaum, Gabriele Norahim und Sabine Danielzyk-Fröhlich vertreten, in St. Christophorus ist Valerie Moschner die gewähl-

Die Dorstfelder St. Barbara Gemeinde (Foto) und die St. Karl Borromäus Gemeinde gehören seit September 2013 zum Pastoralverbund am Revierpark

te Vertreterin. Die Deusener St. Stephanus Gemeinde entsendet Joachim Wüssel und Kathrin Czaja-Lorenz. Kirchlinde ist in der St. Joseph Gemeinde durch Christoph

Sarrazin, Dr. Markus Urbanek, Markus Blasczyk, Andreas Plum, Marek Okpisz und Claudia Stein vertreten. Die bisherige Arbeit der Pfarrgemeinderäte vor Ort wie z. B.

die Organisation und Koordination von Veranstaltungen, Fronleichnams- und Pfingstprozession, Karnevalsfeiern oder etwa die Frühschichten im Advent übernehmen zukünftig die Gemeindeausschüsse, die in jeder Gemeinde gebildet werden.  Pastorale Fragen müssen im neuen Gesamtpfarrgemeinderat geklärt werden, wie z. B. die Erstkommunionkatechese im Raum des Pastoralverbundes zukunftsfähig gestaltet werden kann, wie Familien ins Gemeindeleben einbezogen werden oder wie Gottesdienste aufeinander abgestimmt werden können, wenn zukünftig weniger Priester vor Ort sein sollten.  Im Gesamtpfarrgemeinderat soll in den nächsten Jahren ein Konzept erarbeitet werden, das die Besonderheiten jeder Gemeinde in den Blick nimmt und festlegt, wo Schwerpunkte gesetzt werden sollten, was gefördert werden kann und wie die Gemeinden auf die Zeichen der Zeit reagieren und zukunftsfähig gemacht werden können.

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Wir in Kirchlinde 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

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er kennt das Problem nicht? Die Hauptuntersuchung (HU) des Fahrzeugs ist fällig und es stehen oft längere Wartezeiten an, so dass die Tagesplanung dahin ist. Bei der KÜS-Prüfstelle ist dies allerdings kein Thema. „Bei uns dürfen sich die Kunden auf eine schnelle Abfertigung freuen“, verspricht Prüfer Marc Elshoff. Individualität ist Trumpf in der Dorstfelder Prüfstelle - und das hat sich unter Dortmunds Fahrzeuglenkern seit nun mittlerweile 2 Jahren herumgesprochen. „Termine müssen Autofahrer dank unserer hohen Flexibilität bei uns nicht machen“, ergänzt Marc Elshoff. Neben einer topmodernen Ausstattung mit großer Grube für LKW punktet die freundliche Prüfstelle

in Dorstfeld vor allem mit einem Rangierplatz für PKW und LKW. Von der (HU) über die Abgassonderuntersuchung (AU) bis hin zur Änderungsprüfung - die KÜS-Prüfstelle in Dorstfeld ist stets Ihr kompetenter und zuverlässiger Partner. „Auch Änderungsprüfungen und vor allem auch Unfallgutachten gehören zu unserem Leistungsangebot“, ergänzt der Prüfer Marc Elshoff. „Die Erstellung von Unfallgutachten ist aber keine hoheitliche Aufgabe der KÜS.“


YOUNGSTER

Neues aus Kirchlinde

Stadtteilbibliothek Lütgendortmund

Hier werden nicht nur Bücher ausgeliehen

Schirmherr Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp eröffnete das Literaturfest

lights im Jahr ist immer das Literaturfest. Dieses Jahr fand es bereits zum 6. Mal statt und die Leiterin der Bibliothek Martina Hammerschmidt-Riegert war begeistert, dass so viele Kinder der Einladung gefolgt waren. Schirmherr Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp eröffnete in diesem Jahr zusammen mit Ina Rathmann vom Familienbüro Lütgendortmund das Literaturfest. Das gesamte Programm in der Bibliothek an der Volksgartenstraße konnte sich sehen lassen. Die kunterbunte Bibliotheksrallye gab es einmal für die Erst- und Zweitklässler und anschließend für die Dritt- und Viertklässler. Für die

Kinder ab 10 Jahren wurde im Cafe Heinrich ein Manga-Workshop mit der Zeichnerin Jen Satora angeboten. Zudem fand das Kindertheater vor Ort „Oh, wie schön ist Panama“ statt. An der Gestaltung des Literaturfestes, speziell an der Rallye, war auch Frau Dr. Martina Röhr maßgeblich beteiligt. Die Heinrich-Böll-Gesamtschule und die Freunde der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund unterstützen zudem die Organisatoren mit Schülern und Ehrenamtlichen, die die Stationen der Bibliothek betreuten. Im Rahmen der Veranstaltungen zur Lese- und Sprachförderung beteiligten sich die Stadtteilbibliothek und das Familienbüro in Lütgendortmund am Projekt „Bundesweiter Vorlesetag“ der ,Stiftung Lesen’, der ,Deutschen Bahn’ und der ,Zeit’. Etwa 25 Vorschulkinder unterschiedlicher Nationalität aus dem Kath. Kindergarten Marienborn in Begleitung von Erzieherinnen und Müttern kamen in die Bibliothek. Hier ließ es sich Heiko Brankamp nicht nehmen, selbst ein Buch in die Hand zu nehmen und den Kleinsten vorzulesen. Für Eltern mit Kleinkindern gibt es mehrmals im Jahr das Bücherfrühstück. Sie werden beraten, es wird vorgelesen und zusammen gebastelt. Ayse Özdil vom Familienbüro Lütgendortmund freut sich über

Wir wünschen unseren Kunden, Angehörigen, Freunden und Nachbarn ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr.

Schon bei der Vorstellung des Programms hatten alle ihren Spaß

die steigende Anzahl der Mütter und Väter mit ihren Kindern. Auch die Senioren kommen in der Stadtteilbibliothek nicht zu kurz bei den Veranstaltungen. Das Lese-Cafe für Seniorinnen und Senioren fand in diesem Jahr zum vierten Mal statt. Thema kurz vor Weihnachten war „Alle Jahre wieder...“. Bei Kaffee und Kuchen wurden Weihnachtsgedichte und -geschichten von Eveline Schramm, Ursula Schweda und Wilhelm Lissner vorgelesen. Sie lasen beschwingte Texte von Erich Käst-

ner und Evelyn Sanders bis hin zu Hans Christian Andersen und Hilde Fürstenberg. Natalia Rahm vom Seniorenbüro Lütgendortmund als Mitveranstalter freute sich auch diesmal über den regen Besuch. Im Kalender rot anstreichen sollte sich jeder den 24. Januar, dann startet die „Skurrile Lesenacht auf Schloss Dellwig“. ➜➜ Termine zu den verschiedenen Veranstaltungen können angefragt werden bei der Bibliothek Lütgendortmund unter 0231/639180

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Neues aus Kirchlinde

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Kirchlinder Reisefreunde erkunden nach Vietnam auch Kambodscha (Teil 2)

ach einer 10-tägigen Rundreise durch die drei Regionen Vietnams, dem Norden mit der Hauptstadt Hanoi und der Halong-Bucht, Zentralvietnams mit alten Hafen- und Kaiserstädten und dem Süden des Landes mit Saigon und dem Mekong-Delta startete die 21 Personen starke Rei-

großes Unheil Kambodscha heimsuchen würde. Das Königreich war zu diesem Zeitpunkt von einer homogenen, gesunden und freundlichen Landbevölkerung besiedelt. Eben von Frankreich in die Unabhängigkeit entlassen, lebte das Volk unter Prinz Sihanouk ruhig und in Frieden und machte sich ge-

dscha ist nun wieder zugänglich, insbesondere der Bereich um Siem Reap. Wenn man von den „Tempeln von Angkor“ spricht, meint man die Reste religiöser Bauten aus zwölf Khmer-Hauptstädten und deren umgebenden Siedlungen. Das sind rund 1000 steinerne Monumente, die zwischen dem 9.

Baumwurzeln, wie sie im Laufe der Jahrhunderte mit der Kraft des Wassers und der Sonne die Herrschaft über steinerne Gebäude und Begrenzungsmauern übernommen haben. Unvorhergesehenes erlebte die Kirchlinder Reisegruppe bei einem Ausflug auf einem See zu ei-

Ein einfacher, aber doch hübsch anzusehender Tempel begrüßt die Touristen aus aller Welt auf dem „Tonle Sap-See“ vor einem schwimmenden Dorf.

segruppe von Ho-Chi-Minh-City nach Siem Reap im Herzen des Königreiches Kambodscha, einer kleinen Stadt in der Nähe der weltberühmten Tempelanlagen Angkor Wat und Ankor Thom.

Musik wir allerorts gemacht, vornehmlich in Restaurants und Hotels auf einem aus verschieden langen Hartholzstäben bestehende Xylophon.

Der kambodschanische Reiseleiter verschwieg bei den ersten Zusammentreffen nicht die teils brutale Vergangenheit des Landes. Wer hätte sich auch in den 1960-er Jahren vorstellen können, dass ein 32

rade mit den Errungenschaften der modernen Welt vertraut. Doch 1970 begann mit einem Staatsstreich die Absetzung Sihanouks. Bereits zuvor hatte die Bevölkerung unter den Folgen des Vietnamkrieges zu leiden, als die Amerikanische Armee ganze Regionen Kambodschas mit Bombenteppichen überzog. Es begann eine totalitäre Herrschaft der Roten Khmer. Die Menschen wurden zu Sklaven des Staates gemacht und das kulturelle Erbe der Nation systematisch zerstört. Dem Massaker, den Hungersnöten und Seuchen konnten nur Dritte ein Ende setzen. Die vietnamesische Armee marschierte in Kambodscha ein und vertrieb das Pol-Pot-Regime. Die Wunden vernarbten, und Kambodscha versucht heute, sich der Zukunft zu öffnen. Zuerst wurde in diesem Land, das politisch, wirtschaftlich und kulturell völlig neu aufgebaut werden musste, das Königreich - Fundament der ästhetischen und symbolischen Werte - wiederhergestellt. Ganz Kambo-

Wir in Kirchlinde 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Um einen Überblick von oben zu bekommen, müssen auch schon mal einige steile Stufen überwunden werden.

und 16. Jahrhundert entstanden sind und sich über eine Fläche von vielen Quadratkilometern erstrecken. Der riesige Tempelbezirk

nem „schwimmenden Dorf“. Der Schiffsmotor brannte! Für den Binnen-Kapitän war das kein großes Problem: Er schöpfte einen Eimer

Die mächtigen Baumwurzeln haben im Laufe der Jahrhunderte die steinernen Mauern und Gebäude der Tempelanlagen fest umschlungen.

von Angkor Wat ist zweifellos das größte Meisterwerk der klassischen Khmer-Architektur. Flachreliefs von 800 Metern Länge können hier bestaunt werden. Einzigartig zu sehen sind hier die gewaltigen

mit Wasser aus dem See, schüttete ihn über den Heckmotor und setzte nach ein paar Minuten die Fahrt fort. Gelassene kambodschanische Lebensart eben. Friedhelm Koch


Wir in Kirchlinde 06 2013