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Yasa‘s Hairstyle

WELLNESSMOMENTE gewinnen

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Schatzjäger

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Auf der Suche nach dem Altar

Seniorenmesse

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Großer Andrang in Alter Schmiede

Abgesprungen

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Investoren für Photovoltaik-Anlagen


Neues aus Huckarde

22 Ehemalige der Roßbachschule Amerikanische Fliegerbombe erfolgreich entschärft Blindgängeralarm im Callenbergweg feierten Wiedersehen

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or 36 Jahren hatten sie zuletzt gemeinsam die Schulbank gedrückt. Zu einem Wiedersehen kamen nun die Klassenkameraden des Abschlussjahrgangs 1977 der Roßbachschule in der Alten Mühle zusammen. Wolfgang Huhn und Norbert Scheler hatten dieses 4. Klassentreffen organisiert. Ihrer Einladung folgten auch die Klassenlehrerin Ing-

rid Plaas und die Englischlehrerin Anja Sachau. Die weiteste Anreise erfolgte aus Hamburg. Gemeinsam verlebten alle einen lustigen Abend, an dem viele Adressen und Telefonnummern ausgetauscht wurden, um alte Freundschaften wieder aufzufrischen. Das nächste Treffen ist für 2017 geplant. Dann wollen alle ihr 40. Abschlussjubiläum feiern.

ie Anwohnerin des beschaulichen Callenbergweges in der Huckarder Erpinghofsiedlung, Hiltrud Schlesinger, konnte es kaum fassen. Während der Erneuerung der Kanalleitungen wurde der Verdacht geäußert, es befände sich eine Bombe direkt vor ihrem Haus. Die Ergebnisse der Luftbildauswertung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg ließen vermuten, dass sich mitten auf der recht schmalen Straße der Einschlag einer

Amerikanische Fliegerbombe behutsam zu Tage befördert. Ohne Komplikationen entschärfte der Feuerwerker Reiner Woitschek den Zünder des Blindgängers. Zur weiteren Untersuchung und Lagerung wurde die Bombe zur Dienststelle nach Hagen transportiert. Evakuierung Das Ordnungsamt hatte Stunden zuvor umfangreiche Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen für ca. 1000 Menschen eingeleitet. Die Jo-

Rod-Mason mit „Hot Five“ spielt

Das Allerbeste zum Schluss

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er diesjährige Reigen der Jazz-Gastspiele im Kulturzentrum „Alte Schmiede“ schließt sich mit dem Weihnachts-Jazz. Der weltbekannte Trompeter Rod Mason kommt mit seiner Band „Hot Five“ zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr. Er gilt europaweit als der Trompeter im Stil Louis Armstrongs. Auf sein Repertoire an stimmungsvollen Weihnachtsklassikern können sich die Besucher schon jetzt freuen. ➜➜ Der Kartenvorverkauf läuft bereits. Zum Vorverkaufspreis von

19,50 € (Abendkasse 22,00 €) sind die Karten in den Vorverkaufsstellen Schuhhaus Ingenpass in den Filialen Huckarde und Mengede, Krämer Optik, Präsente Frintrop, Orthopädie Feuerabend, AVIA Tankstelle (Huckarde), Nagelstudio Müssener sondern auch bei Lotto Toto Petra Feierabend in Westerfilde, Westerfilder Straße 26 und Lotto Toto Reisecenter Dierks in Nette, Wodanstraße 32 sowie in der Innenstadt bei Moden Elke Weist, Mönchenwordt 5, erhältlich. Infos finden Sie auch unter: www.ihv2000.de

Wunderbare Wel ten

Temperaturen mit angenehmen

Die neuen

SOMMER KATALOGE 2014 sind da!

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Wir in Huckarde 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Kampfmittelräumdienst, Spezialfirma und Tiefbauamt arbeiten Hand in Hand

Fliegerbombe des 2. Weltkrieges befand. Vermessungstechniker lokalisierten die Einschlagstelle und kennzeichneten diese mit einem kleinen blauen Punkt auf dem Asphalt. Die Spezialfirma Röhll aus Düren wurde für die Bergung beauftragt. Mit schwerem Bagger hoben die Mitarbeiter einen Schacht von über 5 Metern Tiefe aus. In Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Tiefbauamt und unter Aufsicht des Feuerwerkers Reiner Woitschek vom Kampfmittelbeseitigungsdienst wurde eine 250 kg schwere

hanniter-Unfall-Hilfe betreute über Hundert Menschen in der Aula der Gustav-Heinemann-Gesamtschule und versorgte sie dort mit Getränken. Auch ein Notarzt war vor Ort. ➜➜ Kampfmittelbeseitigung in NRW: Die Zahl der in 2012 entschärften Sprengbomben mit einem Gewicht von 50 Kilogramm und mehr lag bei 239 . Insgesamt wurden 706 (Vorjahr: 862) Bomben entschärft, dazu zählen auch Nebel-, Brand-, Splitter- und kleinere Sprengbomben. Quelle: Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW


Neues aus Huckarde

Bilderbuchkino mit Lesepatin Maria Schadeck

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m Rahmen der Lese- und Sprachförderung veranstaltete die Stadtteilbibliothek Huckarde ein Bilderbuchkino. Die  Lesepatin Maria Schadeck las Kindern des Familienzentrums Heidegarten eine lustige und zugleich abenteuerliche Geschichte vor. „Na warte, sagte Schwarte“, so lautete der Titel von Helme Heine. Die Geschichte vom Schweinebräutigam Schwarte, der Hochzeit hält und alle Freunde und Verwandte zum Fest einlädt, ist durch die klare

teil. Zum Abschuss dieses Vormittages stöberten sie noch im Bilderbuchbestand der Bibliothek.

Sprache sehr eingängig. Die Kinder betrachteten die farbenfrohen

Bilder auf einer großen Leinwand und nahmen so an dem Abenteuer

➜➜ Mit der Form des Bilderbuchkinos werden Kinder an den Umgang mit Büchern, das Zuhören und Verstehen von Geschichten oder an die im Buch behandelte Thematik herangeführt. Bilderbuchkinos fördern die Sprachfähigkeit und Lesekompetenz, erweitern das Wissen, vermitteln Werte und wecken Kreativität.

Auf der Suche nach dem Altar

Jäger des verlorenen Schatzes

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ass Ewald Breucking im stolzen Alter von 95 Jahren in die Vergangenheit zurückblickt, hat nicht nur mit seinem hohen Alter, sondern vielmehr mit seinem Hobby zu tun. Seine Leidenschaft ist das Recherchieren und Übersetzen alter Dokumente. Er besitzt eine beachtliche Sammlung alter Schriftstücke und Fotos, die zum Teil schon aus dem vorletzten Jahrhundert stammen. Verfasst sind sie in längst vergessenen Schriften, wie der Kurrent- oder Sütterlinschrift. Aber für den rüstigen Rentner ist die Übersetzung trotz oder vielleicht gerade aufgrund seines hohen Alters keine Schwierigkeit. Bei der Entdeckung längst vergessener Unterlagen stieß Ewald Breucking auf ein ganz besonderes Zeitdokument. Die Kopie eines sehr schwach belichteten Fotos aus den 1930er Jahren. Sie zeigt ei-

Ewald Breucking zeigt sein Meisterwerk

nen geschmückten Altar aus Holz, gefertigt in traditioneller Laubsägetechnik. Sperrholz aus dem Dortmunder Norden Sehr genau erinnert sich der gelernte Maler und Anstreicher an seine Mutter, die ihn als jungen Burschen im Alter von 16 Jahren

immer wieder ermutigte, seinem Hobby, der Laubsägearbeit, nachzugehen. Die Anleitungen dazu bekam er aus einer Hobbyzeitschrift. Nach seinen ersten Versuchen, darunter auch eine Lampe und eine Vogelhaus, machte er sich an etwas wirklich Großes heran. Auf dem Fahrrad schob er die in der Nordstadt erstandenen Sperrholzplatten zu seinem Elternhaus am Oskarweg. In den folgenden Monaten fertigte er einen Altar aus Holz vom Ausmaß eines Küchentisches und einer Höhe von über zwei Metern an. Altar zur Pfingstprozession Doch den jungen Mann hielt es nicht in seiner Heimat. „Ich wollte die Welt sehen, raus aus Dortmund“, schwärmt Ewald Breucking. So heuerte er als Soldat bei der Deutschen Luftwaffe an. In den folgenden Jahren des zweiten

MAGAZINSTÄNDER & AUSLEGESTELLEN Alle Sparkassen in Huckarde Alle Volksbanken in Huckarde Alte Schmiede Hülshof 32 Apotheken in Huckarde AVIA Tankstelle Huckarder Str. 317 Begegnungszentrum Parsevalstr. 170 Bestattungen Huhn Rahmer Str. 31 Blumengarten Berndt Rahmer Str. 14 Bäckerei Cityback Huckarder Allee 23 Bäckerei Wulf Rahmer Str. 33 Dursty Huckarder Allee 23-25 EDEKA Rossbachstr. 21-23 ESSO Tankstelle Huckarder Str. 287

Gesinghaus Rahmer Str. 3 Huckarder Grill Varziner Str. 104 HUK Coburg Huckarder Str. 356 Kath. Gemeindehaus Bonifaziusstr. 3 Krämer Optik Rahmer Str. 10 La Terrazza Rahmer Str. 62 Lotto Reinert Rahmer Straße 14 Marktschänke Rahmer Str. 5 Pizzeria Via Nuova Altfriedstr. 2 REWE Amshove Varziner Str. 7 Stadtbibliothek Parsevalstr. 170 Urbanus Ärztehaus Roßbachstr. 10 Zahnarztpraxis Spranke Altfriedstr. 9

Weltkrieges war er fern der Heimat in vielen Ländern Europas eingesetzt. Seine Mutter schmückte den Altar zur Pfingstprozession und stellte ihn am Oskarweg zwischen den Häusern Nr. 22 und Nr. 24 auf. „Das muss im Jahr 1937 oder 1938 gewesen sein“, erinnert sich Ewald Breucking. Nach Ende des Krieges kehrte der ehemalige Soldat nach Huckarde zurück. Durch die schwere Zeit der Kriegswirren und den Tod seiner Eltern geriet der Altar völlig in Vergessenheit. Was Ewald Breucking nun bleibt, ist neben diesem alten Foto die Frage, ob sich noch jemand an den Altar oder an seinen Verbleib erinnern kann. ➜➜ Über die Auskunft eines Zeitzeugen oder einen Hinweis zum Verbleib würde sich Ewald Breucking (Tel. 31 08 68) sehr freuen.

NÄCHSTE AUSGABE Die nächste Ausgabe von „Wir in Huckarde“ erscheint im Dezember 2013. Magazininfos 10.000 Auflage, 6x im Jahr Medienberater Reiner Schwalm Telefon (0231) 42 78 08 - 10 Telefax (0231) 42 78 08 - 27 r.schwalm@inmedia-schwalm.de

Sonderveröffentlichung – Wir in Huckarde 05 / 2013

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Neues aus Huckarde

Feierliche Einweihung in St. Christophorus

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ie frisch umgebaute und renovierte Kindertageseinrichtung St. Christophorus ist  feierlich eingeweiht worden. Im Beisein von Vertretern der Kita gGmbH Östliches Ruhrgebiet, Vertretern der Kirchengemeinde sowie zahlreichen Eltern und Kindern segnete Pfarrer Michael Ortwald die neuen Räumlichkeiten und stellte ausdrücklich die Kinder ins Zentrum seiner Ansprache. „Die Kinder sind es, für die wir diese Umbaumaßnahmen durchgeführt haben, damit sie einen Ort des Spielens, des Lernens und vor allem des Wohlfühlens bekommen.“ Besonderer Dank an die Kirchengemeinde Auch Leiterin Martina Neumann bedanke sich bei allen Anwesenden für die großartige Unterstützung. Besonderer Dank galt der Kirchengemeinde, die für die Zeit des Umbaus einige Räume des Gemeindehauses zur Verfügung gestellt hatte, damit der Kindergartenbetrieb auch weiterhin gewährleistet war.  Auch ihrem Team

Pfarrer Michael Ortwald segnete im Beisein von Kindern, Erzieherinnen und Eltern die neuen Räumlichkeiten

dankte Martina Neumann  und nahm gemeinsam mit ihren Kolleginnen die Glückwünsche zahlreicher Gäste entgegen. Einweihungsfeier und Besichtigung der neuen Räume Im Anschluss an die Einweihung und Raumsegnung lud das Team von St. Christophorus zu einer Einweihungsfeier in die neuen Räumlichkeiten, bei dem sich alle ein Bild von der neuen „alten“ Kita machen konnten. Für das leibliche Wohl war mit einem reichhaltigen

Kuchenbuffet gesorgt, um das sich viele Eltern gekümmert hatten.   Anpassung an die Bedürfnisse unter Dreijähriger Im Zuge des Rechtsanspruchs aller Kinder mit Vollendung des ersten Lebensjahres wurden in St. Christophorus rund 130 m? an- und umgebaut, um die Rahmenbedingungen für alle Kinder im Alter von 2-6 Jahren zu schaffen. So wurden Gruppennebenräume, ein Schlafraum, ein neuer Waschraum mit Wickelmöglichkeit und Lerntoi-

lette, eine neue Küche und Personalräume angebaut. Die gesamte Einrichtung sowie auch das Außenspielgelände wurden vollständig modernisiert. Viele bereichernde Erfahrungen „Nach siebenmonatiger Umbauphase sind die neuen Räume für die Kinder zu anregenden Orten geworden, die bereichernde Erfahrungen ermöglichen und auch Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten bieten“, freut sich Martina Neumann.

Bielefelder Bluessänger glänzt in Stdtteilbibliothek

Train-Stories - Musikalische Lesung mit Richie Arndt

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www.inmedia-schawalm.de

ory Gallagher, Jimmy Hendrix und John Lee Hooker. Sie alle haben legendäre „Train-Songs” geschrieben. Leidenschaftliche Balladen vom Reisen und Fahren, von Hobos und Landstreichern. Der Bluesmusiker und Schriftsteller Richie Arndt präsentierte diese Songs eingerahmt von seiner Erzählung rund um das faszinierende Gefühl dieser Abenteuer. Nur mit seiner Akustikgitarre ausgestattet nimmt er die 35 Zuschauer an diesem Abend mit auf seinen Zug quer durch die Geschichte des amerikanischen Blues. Dabei durften sich die Zuhörer auf Songs wie „500 Miles“ von Hed West, „Marrakesh Express“ von Crosby, Stills & Nash oder den „Hobo Blues“ von John Lee Hooker ganz besonders freuen. Zum Titel

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Wir in Huckarde 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Richie Arndt stellt die für den Blues typische Resonatorgitarre vor

„Like a Hobo“ von Charlie Winston regte er alle Zuhörer an, kräftig mitzupfeifen. Mit der Hoffnung, einmal in seinen Leben zur Wiege des Blues, dem Mississippi-Delta zu reisen, beschließt der begnadete Bluesgitarrist diesen gelungenen Abend mit „I never saw the Mississippi“.


Neues aus Huckarde

Infoabend und Tag der offenen Tür

Das RSG lädt ein

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Infoabend as Reinoldus- und Schiller-Gymnasium (RSG) in Dorstfeld lädt ein zu einem Infoabend für Eltern, deren Kinder im Schuljahr 2014/15 in die fünfte Klasse kommen. Termin ist Donnerstag, der 05.12. 2013, um 19.00 Uhr in der Aula des RSG. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Eltern nicht nur allgemein über die Erprobungsstufe, sondern auch über die besonderen Angebote wie die  MINT-Klasse (Klasse mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt) und den musikalischen Schwerpunkt (Vokal- und Bläserklasse) informiert. Das RSG bietet als einziges Dortmunder Gymnasium im kommenden Schuljahr in der Jahrgangsstufe 5 erneut eine Klasse  mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt an. Sie wird im folgenden Jahr fortgeführt und eröffnet den Schülerinnen und Schü-

Deutsch-, Englisch- und Mathematikstunden in den fünften Klassen teilzunehmen, und zwar von 9.55 bis 10.20 Uhr und von  10.50  Uhr bis 11.15 Uhr. Alle Besucher, die an den Unterrichtsstunden teilnehmen wollen, werden gebeten, sich einige Minuten vor deren Beginn in den entsprechenden Räumen einzufinden.  lern in zwei zusätzlichen Stunden pro Woche über einen längeren Zeitraum hinweg Möglichkeiten zu experimentieren und sich naturwissenschaftlichen Themen fächerübergreifend zu widmen. Tag der Offenen Tür Am Samstag, dem 7.12.2013, findet von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr der diesjährige Tag der Offenen Tür statt. Wie alljährlich soll insbesondere den Eltern der Kinder, die im nächsten Schuljahr von der Grundschule auf eine weiterfüh-

rende Schule wechseln werden, die Möglichkeit geboten werden, die Räumlichkeiten und die Ausstattung des RSG  kennen zu lernen sowie Informationen zu den angebotenen Unterrichtsfächern zu erhalten. In diesem Zusammenhang werden auch Führungen durch das Schulgebäude durchgeführt. Um 9.30 Uhr findet in der Aula die Begrüßung der Gäste durch die Schulleiterin, Frau OStD’ Neuser, statt. Anschließend  gibt es die Möglichkeit, an verkürzten

Während des Vormittags werden sich verschiedene Arbeitsgemeinschaften der Schülerinnen und Schüler vorstellen. Insbesondere werden die Bläserklasse und die Vokalklasse der Stufe Proben ihres musikalischen Könnens präsentieren. Die MINT-Klassen werden die Ergebnisse ihres unterrichtlichen Schwerpunkts in einer Ausstellung präsentieren. Auch für das leibliche Wohl der Gäste wird gesorgt werden.

Haarstylisten Nady Müller erweiterte ihre Kenntnisse bei Udo Walz auf Mallorca

Yasa’s Hairstyle: Kreativität und Service begeistern die Kunden

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it unglaublichen Aktionsangeboten überraschen Osman Yasa und Nady Müller ihre Kunden zum einjährigen Geburtstags des in Huckarde bestens etablierten und beliebten Haarstudios.

Das Top-Team in Huckarde: Osman Yasa und Nady Müller

„Wir bedanken uns bei unseren Kunden für den enormen Zuspruch in den vergangenen 12 Monaten“, freut sich Inhaber Osman Yasa. Und in der Tat: Mittlerweile hat es sich in und um Huckarde herumgesprochen, dass Osman Yasa ge-

meinsam mit seiner Hairstylisten Nady Müller für ein Höchstmaß an Kreativität sorgt – bei fairen Preisen. Dabei gilt Osman Yasa als „Meister der Herrenhaarschnitte“. Seine hohe Kompetenz verdankt der sympathische türkische Friseurmeister seinem langjährigen Engagement in der Türkei – so verkörpert Osman Yasa den Beruf des „Haarkünstlers“ mit Leib und Seele, verwöhnt seine Kunden gekonnt mit zahlreichen traditionellen Dienstleistungen rund um den Herrenhaarschnitt.

Wellness-Momente bei Yasa’s Hairstyle Gewinnen Sie einen kreativen Damen-Haarschnitt inkl. Pflege, Styling und Sunshine-Strähnchen. Nehmen Sie im Internet unter www.do-stadtmagazine.de bis zum 14.12.2013 an unserem Gewinnspiel teil.

Hairstylistin Nady Müller hat ihre hervorragenden Kenntnisse in einem 5-Sterne Hotel in Ägypten und bei Udo Walz auf Mallorca erweitert – beste Visitenkarten, die große Vorfreude auf einen Besuch bei der dynamischen Hairstylistin aufkommen lassen. Freuen Sie sich auf modernste Schnitte, verschiedenste Farbtechniken sowie sportlich elegante Hochsteckfrisuren by Nady! Herzlich Willkommen! Sonderveröffentlichung – Wir in Huckarde 05 / 2013

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Vereinsnachrichten

Zwei Jugendteams erreichen die Endrunde der Stadtmeisterschaft

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ei der Stadtmeisterschaft der Dortmunder Handballjugend erreichten die männliche C- und die weibliche D-Jugend des SC 1885 Huckarde-Rahm die Endrunde. Die männliche C-Jugend spielte in der Vorrunde mit dem ATV Dorstfeld

und dem ASC 09 Dortmund 2 in einer Gruppe zusammen. Die Huckarder Jungs besiegten zunächst den ATV Dorstfeld mit 20:7 Toren und anschließend den ASC 09 Dortmund 2 mit 13:11 Toren. Mit einem 13:7 Sieg in der Zwischenrunde gegen DJK Saxonia Dortmund erreichten die Huckarder ungeschlagen die Endrunde am 23.11.2013. Die weibliche D-Jugend musste in der Vorrunde gegen den

BVB, ATV Dorstfeld, TuS Westfalia Hombruch und DJK Westfalia Hörde antreten. Gleich im ersten Spiel traf man auf den ATV Dorstfeld. In einer hart umkämpften Partie wurden die Dorstfelder mit 5:4 Toren besiegt. Auch die zweite Begegnung gegen Hörde wurde mit 9:4 Toren gewonnen. In der dritten Begegnung gegen die Mannschaft aus Hombruch konnte offen gestaltet werden, doch war man am

Ende mit 4:6 nur zweiter Sieger. Im letzten Spiel gegen den BVB hatte man es mit einem übermächtigen Gegner zu tun. Die BVB-Mädchen hatten bis dahin Hombruch mit 24:0, Dorstfeld mit 20:0 und Hörde mit 24:1 Toren besiegt. Auch die Huckarder Mädchen hatten beim 2:25 keine Chance, doch erreichten sie mit dem dritten Platz in ihrer Gruppe ebenfalls die Endrunde am 23.11.2013. H. D.

„Die drei kleinen Schweinchen“ in der Stadtteilbibliothek

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as Figurentheater „Hille-Pupille“ gastierte in der Stadtteilbibliothek. Kinder der ersten Klassen der Urbanus-Grundschule erfreuten sich an der heiteren und lebhaft dargestellten Geschichte der kleinen Schweinchen. Eine Inszenierung der ganz besonderen Art: ohne Sprache mit viel Musik, für jeden verständlich. Die witzige Geschichte um tierisch wichtige Themen wie Vorurteile, Ängste, Mut und Freundschaft ist wie aus dem Leben gegriffen. Die kleinen Schweinchen tummeln sich auf dem Dachboden einer

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Wir in Huckarde 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Scheune, es wird getobt und gespielt, bis sie ganz erschöpft sind. Da taucht plötzlich ein Wolf auf… Alarm! Lustig dargestellt ließen sich die für Kinder wichtigen Themen wie Freundschaft, Mut, aber auch Vorurteile und Ängste in dieser Art der Darstellung anschaulich vorführen. Die Akteure arbeiteten schwarz und unauffällig gekleidet ohne Sprache und traten somit absolut in den Hintergrund. Diese Veranstaltung wurde durch die Sparkasse und das Kulturbüro Dortmund unterstützt.


Neues aus Huckarde

Huckarder Protest gegen Rechts hält an

Bruno „Günna“ Knust kam zur Unterstützung

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ie seit Anfang November letzten Jahres monatlich stattfindenden Proteste, organisiert und unterstützt durch das „Huckarder Bündnis gegen Rechts“ und den „Runden Tisch Huckarde“ haben sich für alle zu einem festen Termin etabliert.

schlossen sich dieser Aktion an. Prominente Unterstützung bekamen die Huckarder vom Dortmunder Kabarettisten Bruno „Günna“ Knust. Er ließ es sich nicht nehmen, trotz Erkältung die Demonstranten über eine Stunde lang mit einer netten Show zu unterhalten

Pastoralverbund wählt gemeinsamen Pfarrgemeinderat

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Auch Bruno „Günna“ Knust protestierte gegen Rechts

Am ersten Samstag im Oktober kamen rund 200 Demonstranten auf dem Huckarder Marktplatz zusammen und protestierten mit Plakaten und Bannern. Auch Vertreter der SPD des Stadtbezirks Mengede

und verteilte noch kleine Präsente an die Zuschauer. Mit seiner Unterschrift auf einem Protestbanner bekundete er anschließend seine Solidarität.

nde September begann offiziell die zweijährige Entwicklungsphase, die die katholischen Pfarrgemeinden aus Dorstfeld, Huckarde und Kirchlinde zusammenführen soll. Sieben Kirchengemeinden bilden den neu geschaffenen Verbund aus Huckarde-Deusen St. Urbanus, St. Christophorus und St Stephanus; aus Kirchlinde-Rahm St. Josef und Hl. Kreuz sowie aus Dorstfeld St. Karl Borromäus und St. Barbara, Die Pfarrgemeinderäte aller Gemeinden des Pfarrverbundes entschieden sich nun für die Bildung eines Gesamtpfarrgemeinderates.

Der Gesamtpfarrgemeinderat soll aus 20 bis 24 Mitgliedern bestehen, neben den Hauptamtlichen werden die Gemeinderäte je nach Größe ihrer Ursprungsgemeinde im Rat vertreten sein. Das inzwischen neu gewählte Gremium wird die Bildung des neuen Pastoralverbundes fördern und begleiten. Die Bildung von Ausschüssen in den zugehörigen Gemeinden soll die Arbeit vor Ort übernehmen und Visionen und Schwerpunktziele in das Gesamtgremium einbringen, die dort umfassend und ergänzend umgesetzt werden sollen.

See mit vielen interessanten Informationen und ein anschließendes gemeinsames Abendessen im Pfef-

ferkorn am PHOENIX See rundeten den Ausflug ab.

Herbstausflug zum See 30 Aktive und Senioren des Gewerbevereins Dortmund Huckarde hatten sich als Ziel für ihren dies-

jährigen Herbstausflug den PHOENIX See in Hörde ausgesucht. Ein geführter Rundgang um den

Sonderveröffentlichung – Wir in Huckarde 05 / 2013

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Neues aus Huckarde

Großer Andrang zur Seniorenmesse in Alter Schmiede

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nfang November ging die Messe für Senioren 50+ bereits in die 6. Runde.

Freuen sich über den hohen Besucherzuspruch: (v.l.) Dieter Siegmund, Elisabeth Brand und Willi Breuckmann vom Seniorenbeirat

die DSW21 einen Linienbus kurzerhand als Vortragsraum zur Verfügung gestellt. Dort hielten Chefärzte des Kirchlinder Krankenhauses fachspezifische Vorträge zu den Themen Kardiologie, Gastroenterologie sowie Bauch- und Gefäßchirurgie. Bezirksbeamte der Polizeiwache Huckarde informierten die Messebesucher rund um das Thema „Sicherheit in allen Lebenslagen“. Sie boten für alle Fragen eine Anlaufstelle in ihrer mobilen Wache hinter dem Haus an.

und Darstellungen nähergebracht. Ein weiteres Themenspektrum wie Gesundheit, Pflege und Vorsorge konnte in intensiven Gesprächen mit den Fachleuten erörtert werden. Auf dem Außengelände hatte

Ein buntes Rahmenprogramm gestalteten der Kinderchor aus dem Elfenwald sowie der Männerchor Huckarde. Für eine heitere Atmosphäre im Foyer sorgte der Drehorgelspieler Wilfried Ludin.

Gut besucht: der AWO-Messestand

Stellten den mediTimer der DorfApotheke vor: (v.l.) Yasimi Demir und Gudrun Herold

Auch die Caritas war auf der Messe vertreten

Viele Fragen: Inhaber Wolfgang Huhn von Bestattungen Huhn stand freundlich Rede und Antwort

Angelika Baumann (re.) vom Pflegebüro Krams stellte den neuen Arbeitskreis für pflegende Angehörige vor

Die Organisatoren Willi Breuckmann und Dieter Siegmund vom Seniorenbeirat kooperierten mit dem Seniorenbüro Huckarde, dem Runden Tisch für Seniorenarbeit und dem Huckarder Stadtbezirksmarketing, um diese Messe zum Erfolg zu führen. Das Kulturzentrum „Alte Schmiede“ war Schauplatz und bot sich als idealer Messestandort für rund 41 Aussteller an. Großer Andrang von interessierten Besuchern herrschte entlang der Stände im großen Saal. Themen wie Bewegung, Kontakte, Lernen, Engagement und Lebensfreude wurden den Besuchern in vielen Impulsen

Claudia Rohmann und Sabine Kurmann von der Buchhandlung Seitenreich hatten Buchtipps und Spiele parat

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Julia Hellmann von Orthopädie Feuerabend gab Auskunft zur Höhe des Blutdrucks

Wir in Huckarde 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Stimmung auf der Seniorenmesse: Wilfried Ludin (re.) mit seinem Leierkasten

Mit seinem Leierkasten spielte er Schlager und Wanderlieder im Hintergrund. Die Fleischerei Beermann sorgte für das leibliche Wohl und verwöhnte die Messebesucher mit verschieden kulinarischen Köstlichkeiten.

Das kompetente Ovital-Team: (v.l.) Inhaber Ralf Novy mit Aushilfe Meike Wittiber und Tochter Vivien

Blumen Gerlinde Berndt präsentierte dekorative Blumen- u. Pflanzen-Arrangements

Die Diakonie stellte ihre Dortmunder Stationen vor

Meinungsaustausch am Tisch der evangelischen Kirchengemeinde Huckarde

Comunita gab Auskunft zu ihren Seniorenhäusern


Neues aus Dortmund-West

Tapas Bar „España Tapas“ feierte Eröffnung

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reunde des spanischen Essens und der spanischen Weine waren Natallia und Siegmund Winkler schon immer. Nun möchten sie diese Begeisterung an die Gäste in ihrer neu eröffneten Tapas Bar „España Tapas“ an der Spicherner Str. 68 – direkt neben dem Möbelhaus UNI-Polster – weitergeben.

NEU in Dorstfeld!

Mittwoch Gambas all you can eat

12,90€

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Seit Ende Oktober bereitet dort der erfahrene Koch Belal Beghdad, der schon mehrere Jahre in Spanien gekocht hat, die leckeren Spezialitäten wie Gambas, Putenspieße, Datteln im Speckmantel und andere Köstlichkeiten nach spanischen Originalrezepten zu. Hierbei ist es den Inhabern wichtig, dass auf die

Tapas-Bar & Restaurant Spicherner Str. 68 44149 Dortmund www.espana-tapas.de Di.– So. 17—23 Uhr Donnerestag Ruhetag Reservierung unter: Tel.: 0176-470 55 192

Zugabe von Geschmacksverstärkern verzichtet wird. Das Gitarrenduo „Havanna Surf“ sorgte am Eröffnungsabend für die entsprechende Stimmung. „Die beiden haben wirklich sehr schön gespielt und die Gäste waren begeistert, sie waren ganz sicher nicht zum letzten Mal hier“, erzählt Natallia Winkler. Noch bis Ende November bietet das Restaurant an den Wochenenden ab 17 Uhr ein Tapas-Buffet für 9,95€ pro Person an, aber natürlich gibt es unter der Woche Tapas á la carte. Mittwochs kommen die Fans von Gambas auf ihre Kosten, denn dann heißt es „Gambas, all

Natallia und Siegmund Winkler freuen sich auf Ihren Besuch.

you can eat“ für 12,90€ pro Person. Spanischer Wein und Bier runden das umfangreiche Angebot ab. ➜ Weitere Infos unter: www.espana-tapas.de

Ärzte und Selbsthilfeorganisation informierten

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)

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nter dem Oberbegriff chronisch entzündliche Darmerkrankungen werden v. a. zwei Krankheiten zusammenfasst: der Morbus Crohn und die Colitis ulcerosa. Krankheitsverlauf und Schwere können sehr unterschiedlich sein. In den letzten Jahren ist die Zahl der Neuerkrankungen steigend.

Unter Morbus Crohn versteht man eine Entzündung aller Schichten der Darmwand. Sie verläuft in Schüben und kann den letzten Teil des Dünndarms, den Dickdarm, aber auch alle Dünndarmabschnitte inkl. Speiseröhre und Magen gleichzeitig betreffen. Auch wenn die Ursachen noch nicht abschließend geklärt sind: Vermutet wird ein Zusammenspiel von erblichen, infektiösen, psychischen und immunologischen Faktoren. Für eine gesicherte Diagnostik ist eine Darmspiegelung inkl. Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) notwendig. Ergänzt wird diese durch Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmittel, Ultraschall sowie Blut- und Stuhlanalysen. Heilbar ist ein Morbus Crohn nicht. Mit einer individuellen Therapie können aber die Beschwerden erheblich gelindert oder ganz genommen werden. Bei der Colitis ulcerosa breitet sich die Entzündung vom Mastdarm beginnend aus und ist fast immer auf die Darmschleimhaut beschränkt. Oft beginnt die Erkrankung schleichend, wobei die Entzündung bei sog. Schüben besonders stark ausbricht. Auch hier erfolgt zur Diagnose eine Darmspiegelung, die i. d. R. durch spezielle Differenzialdiagnosen ergänzt wird. Durch die komplette Entnahme des Dickdarms ist die Colitis ulcerosa heilbar. Dazu ist jedoch ein großer operativer Eingriff notwendig. Vielfach ist die

(v. l.): Prof. Dr. Heinz Hartmann, Dr. Berthold Lenfers, Dr. Jörn-Eike Scholle, Lisa Salzsieder, Reinhard Birkner

Erkrankung mit individuellen medikamentösen Therapien so gut beherrschbar, dass Betroffene ein weitgehend normales Leben führen können. Arzt-Patienten-Seminare im Ev. Krankenhaus Lütgendortmund haben lange Tradition Neben einer guten Diagnostik und einer differenzierten Therapie ist bei der Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen die Mitarbeit des betroffenen Patienten von ganz entscheidender Bedeutung. Um diese zu fördern, veranstaltet das Ev. Krankenhaus Lütgendortmund gemeinsam mit Selbsthilfeorganisationen regelmäßig Arzt-Patienten-Seminare zu diesem Thema. Auch am 19. Oktober informieren sich mehr als 150 Betroffene über neue Entwicklungen bei der Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Als Mitglieder der DCCV e.V. (Deutsche Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Vereinigung) gaben Lisa Salzsieder und Reinhard Birkner zu Beginn einen Überblick über die Leistungen der Organi-

sation für Erkrankte sowie wichtige sozial- und arbeitsrechtliche Aspekte. Dr. Berthold Lenfers (Chefarzt der Inneren Medizin II am St.-Marien-Hospital Lünen) ging auf Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei aktuellen Schüben ein. Dr. Jörn-Eike Scholle (Chefarzt der Inneren Medizin am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund) informierte über die Behandlung von Komplikationen wie Fisteln, Abszesse und Stenosen. Die Überwachung der CED in der gastroenterologischen Praxis war Thema von Prof. Dr. Heinz Hartmann aus Herne. Nach den Vorträgen beantworteten die Experten alle Fragen der Besucher am Runden Tisch. Weitere Informationen zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen auch unter www.dccv. de sowie www.evk-luedo.de. Jeden Mittwoch von 14.00 bis 15.00 Uhr bietet die Abteilung Innere Medizin am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund eine Spezialsprechstunde „Morbus Crohn / Colitis ulerosa“ an. Terminvereinbarung unter 0231 / 6188-298.

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

Peer Gynt im Dortmunder Schauspiel

Ibsen Klassiker als Wasser- und Farbschlacht

(v. l.): Julia Schubert, Oscar Musinowski, Sebastian Graf, Friederike Tiefenbacher und Uwe Rohbeck. ©Birgit Hupfeld

„Peer Gynt“ von Ibsen gilt zu Recht als der nordische Faust. Eine zeitlose Parabel, die von ihrer Aktualität seit der Veröffentlichung von 1867 nichts eingebüßt hat. Kay Voges schickt in seiner Inszenierung gleich sechs Personen (3 Männer, 3 Frauen) als Peer Gynt in ein großes Wasser-Bassin auf die Bühne. Da spritzt das Wasser

und noch mehr Farbe., fliegender Kostümwechsel auf der Bühne mit Farbe und Klamotten. Über der Bühne ein Kasten, in dem Musiker Thomas Truax aus der New Yorker Anti-Folk-Szene mit originellen Songs und selbstentwickelten Instrumenten das Bühnengeschehen ungemein belebt. Zu „I can’t get no satisfaction“ begibt sich Egomane Gynt auf die Suche nach Liebe, sich selbst und Abenteuer. Er entführt Ingrid, die Braut eines anderen. Gleichzeitig verliebt er sich aber in Solveig, die ihn anfangs aber nicht erhört. Auf seiner Reise durch die Welt führt er ein Leben der Extreme, ein Leben ohne Bezug zur Realität und seinen Mitmenschen. Seinen Reichtum, erworben als Waffenhändler, verliert er, landet im Irrenhaus, kehrt dann alt und verarmt heim und landet endlich in den Armen von Solveig. Ein

(v. l.): Sebastian Graf, Julia Schubert, Bettina Lieder, Friederike Tiefenbacher, Oscar Musinowski und Uwe Rohbeck. ©Birgit Hupfeld

Stück über den modernen Menschen zwischen Selbstverwirklichung und Ich-Verlust. Und sind wir nicht alle auf der Suche nach Selbstverwirklichung und Anerkennung? Tja, in fast allen von uns steckt wohl ein Stück Peer Gynt. Starke, spielfreudige Schauspieler

und ein guter Regisseur zeigen in 90 Minuten eine abgespeckte Version von Ibsens Klassiker mit großem Unterhaltungswert. ➜➜ Weitere Termine: 04.12.13, Beginn 19:30 Uhr, Karten unter 0231- 50 27 222

LEG fördert auch weiterhin (Kunst-)Genuss

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Neue Ausstellung in der LEG-Kantine

homas Christowzik, Leiter des LEG-Kundencenters Dortmund, eröffnete am 8. November die zweite offizielle Kunst-Ausstellung in der öffentlichen Kantine im Dortmunder Sitz der LEG in der Karl-Harr-Straße 5. Die Werke stammen von der Malerin Sabine Beck, die 1960 in Dortmund geboren und hier auch aufgewachsen ist. In den kommenden Wochen und Monaten können sich in den öffentlich zugänglichen Räumen der Kantine sowohl Kunstinteressierte als auch Gäste an ei-

Die Künstlerin Sabine Beck

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ner kleinen Sammlung abstrakter Arbeiten erfreuen.   Bereits seit zwei Jahren präsentiert Sabine Beck ihre Bilder auf Ausstellungen. Seit dieser Zeit ist die gelernte Kauffrau ausschließlich als Kunstschaffende unterwegs und hat mit einer Mischung aus abstrakter und gegenständlicher Malerei inzwischen ihren eigenen Stil etabliert. „Meine Farben mische ich selbst, da die fertigen Mischungen nicht die Stimmungen erzeugen, die ich erreichen will. Ich arbeite mit Pinsel, Spachtel, Schwamm und Fensterwischer auf Leinwand mit Acryl und Pasten“, sagt die Künstlerin und ergänzt: „Daraus ergeben sich unverwechselbare Unikate, die während des Malens entstehen. Es gibt keine Vorlagen, nur Ideen, die ich in Farbe umsetze. Die Motive sind eine Mischung aus Erinnerungen und Ereignissen meines Lebens und somit ein Teil von mir.“   Die LEG bleibt damit ihrer Linie

Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Ein Blick in die öffentliche LEG-Kantine

treu und fördert auch weiterhin aufstrebende Dortmunder Künstler, indem sie ihnen die Möglichkeit gibt, sich in den attraktiven Räumlichkeiten im Erdgeschoss der LEG-Niederlassung in Dortmund zu präsentieren. Nach der erfolgreichen Fotografie-Ausstellung von Jacqueline Keller, die unter dem Titel „Organics“ seit Februar Fotoarbeiten mit beeindruckender Ästhetik zum Thema Natur und Technik zeigte, sind

die Bilder von Sabine Beck nun der neue Blickfang im Kantinen-Bereich. Thomas Christowzik: „Wir freuen uns, dass unser Angebot so gut von jungen Dortmunder Künstlern aufgenommen wird. Gerne unterstützen wir sie und bieten ihnen in diesem positiven Ambiente eine Plattform. Die Gäste werden somit in unserer Kantine, die auch der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, weiterhin nicht nur kulinarisch, sondern gleichzeitig auch noch künstlerisch verwöhnt“.


Neues aus Dortmund-West

Ausschreibung zum 5. Open Screening „Ganz schön Dortmund“ am 14. Januar 2014

Schickt uns eure Filme!

A

b sofort können Beiträge für das 5. Open Screening eingereicht werden! Einsendeschluss ist der 23. Dezember 2013! Teilnahmeberechtigt sind nicht-kommerzielle Filme, die offensichtlich in Dortmund gedreht wurden oder ausdrücklich über ein Dortmunder Thema (Ereignis, Event, Künstlerporträts, Kneipenkonzerte etc.) berichten. Erwünscht sind nicht nur Themen, die einem breiteren Publikum gefallen mögen („Leuchttürme“), sondern ausdrücklich auch solche, die z. B. den Dortmunder Alltag „in den Hinterhöfen“, in den Vororten oder in wie auch immer organisierten Gemeinschaften dokumentieren. Veranstaltungsort ist zum ersten Mal das renommierte Cabaret Queue in Dortmund-Hörde, in dem die bekanntesten Kabarett-Künst-

Westfälischer Handelspreis 2013 zum 13. Mal verliehen

ler aus dem Ruhrgebiet und darüber hinaus auftreten. Hier werden Filme von Dortmunder Amateurfilmern mit Momentaufnahmen aus dem Dortmunder Leben gezeigt. Alle Filmbeiträge aus dem Programm sollen im Anschluss an das Open Screening in den Youtube-Kanal hochgeladen werden, sofern die Filmemacher dafür ihr Einverständnis geben. ➜➜ 14. Januar 2014, 5. Auflage von „Ganz schön Dortmund“ im Cabaret Queue, Hermannstr. 74, 44263 Dortmund-Hörde. Beginn 18:00 Uhr - Ende ca. 22:00 Uhr, Programm: 18.00 bis 19:00 Uhr Live-Jazz mit René Tempel und Freunden. 19:30 bis 22:00 Uhr Filmprogramm. Dazu Getränke und Speisen À la carte, Der Eintritt ist frei!

Die geehrten Unternehmensvertreter im Kreise der Preisstifter

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er Westfälische Handelspreis 2013 wurde diesmal im Industrieklub Dortmund an zwei Einzelhändler vergeben, die in wirtschaftlich schwierigen Zeiten durch Fleiß, Engagement und innovative Ideen erfolgreich waren. Den Preis teilten sich in diesem Jahr Axel Tiemann (Tiemanns Modegeschäft in Lünen) und Thomas

Kutz (Inhaber Betten Kutz aus Hamm). Die Laudatio im Rahmen der Preisverleihung hielt Andreas Peppel vom Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland. Der Westfälische Handelspreis wurde zum 13. Mal vom Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland e.V. und der Nationalbank verliehen. Er ist mit 5.000 € dotiert.

LEG lädt zum Nikolausfest ein

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nter dem Motto „Ein Herz für Kemminghausen“ kommt am Donnerstag, dem 12. Dezember 2013 in der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr der Nikolaus zur LEG nach Dortmund-Kemminghausen in den Zwergweg 20. Zu diesem Fest sind alle Mieter herzlich eingeladen.

Der Nikolaus bringt kleine Überraschungen für die Kinder mit und hinter dem LEG-Mieterbüro wird ein Tannenbaum aufgestellt, der gemeinsam geschmückt wird. Für das leibliche Wohl wird mit heißen Getränken und Lebkuchen bestens gesorgt.

➜ Im kommenden Jahr sind weitere Aktionen und Veranstaltungen geplant. Darunter auch eine Mieterbefragung, die voraussichtlich im Januar stattfinden wird.

In Dortmund zuhause!

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Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

„Stadt Dortmund - PSD Bank Förderpreis Soziale Stadt 2013“

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Förderpreis vergeben – Würdigung für Solidarität und Engagement

nsgesamt 52 000 Euro Preisgeld stellte die PSD Rhein-Ruhr eG in diesem Jahr zur Verfügung, um gemeinsam mit der Stadt Dortmund 15 Projekte für soziales Engagement auszuzeichnen. Mit dem „Stadt Dortmund - PSD Bank Förderpreis Soziale Stadt 2013“ würdigten die Stadt Dortmund und die PSD Bank das vielfältige Engagement von Einrichtungen, Initiativen und Vereinen für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen und der Strukturen in den Dortmunder Stadtteilen. Bei dem Wettbewerb hatten sich 56 Antragstellerinnen und Antragsteller um einen der Preise beworben. Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Stadt Dortmund, PSD Bank, Migrantenselbstorganisationen und Trägern der Freien Wohlfahrtsverbände, hatten die Anträge bewertet und sich für 15 Projekte entschieden. Es wurden Einzelpreise über Beträge von 2000 bis 6000 Euro vergeben. In einer Feierstunde übergaben Oberbürgermeister Ullrich Sierau und PSD-Vorstandsmitglied August-Wilhelm Albert die Geldpreise an die Gewinner des Wettbewerbs. Albert machte deutlich: „Solidarität und die klare Förderung des Gemeinwohls stehen bei dieser heutigen Preisverleihung im Mit-

Preisträger präsentieren stolz ihre Schecks - in der Mitte hinten Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (l.) und PSD Bank Rhein-Ruhr-Vorstand August-Wilhelm Albert

telpunkt“. Er sagte, dass die PSD Bank mit den Preisgeldern einerseits Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement geben wolle, andererseits Mut machen wolle, diesen Weg weiter zu beschreiten. Die 15 Preisträger: Preiskategorie 1 (6.000 €) 1. Antrag der Return Selbsthilfegruppe e. V. Dortmund, Projekt: „Return gegen Suchtmittelgebrauch bei jungen Menschen junge Menschen vor Alkoholmissbrauch schützen“

Alle Preisträger erhielten aus den Händen des OBs sowie des PSD Bank-Vorstands eine Preistrophäe aus Plexiglas

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Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

2. Antrag des Kinderschutzbund Dortmund e.V., Projekt: „Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern“ 3. Antrag von der Ökumenische Wohnungsloseninitiative - Die vom Gast Haus -, Projekt: „Integration von Gästen und Mitarbeitern des Gast-Hauses in das Unionsviertel - Kontakt mit Anwohnern aufbauen“ Preiskategorie 2 (4.000 €) 4. Antrag der Beratungsstelle Westhoffstraße, Soziales Zentrum Dortmund e.V., Projekt: „Milch Cafe, ein interkulturelles Cafe für Schwangere und Mütter“ 5. Antrag der Osman Gazi Moschee in Zusammenarbeit mit der AWO, Projekt: Internationale Krabbelgruppe „Huckarder Zwerge“ 6. Antrag des Altenzentrums St. Ewaldi, Projekt: „Hand in Hand, der gemeinsame Vormittag“ 7. Antrag der Dortmunder Wohlfahrtsverbände als paritätische Träger der Seniorenbüros, Projekt: „Nachbarschaftshelfer/Innen in Dortmunder Seniorenbüros“ 8. Antrag der Lebenshilfe Ambulante Dienste gGmbH, Projekt: „Inklusive Wohngemeinschaft (IWG) von Menschen mit geistiger

Behinderung und Menschen ohne Behinderung“ Preiskategorie 3 (2.000 €) 9. Antrag des BV Westfalia Wickede 1910, Projekt: „Jugend stark machen - Bildungs- und Betreuungsangebot für Jugendliche der Hauptschule Wickede“ 10. Antrag des Arbeitslosenzentrum Do e.V. - Arbeitslosenzentrum Dortmund, Projekt: „Beratung von Langzeitarbeitslosen“ 11. Antrag der Wohnungsloseninitiative bodo e.V., Projekt: „Transport - Beschäftigungsprojekt für Langzeitarbeitslose“ 12. Antrag von Mobile - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V., Projekt: „Hilfen für Kinder intellektuell beeinträchtigter Eltern“ 13. Antrag der Drogenberatung (Drobs) Dortmund, Beratungsstelle Westhoffstraße, Soziales Zentrum Do e.V., Projekt: „Eltern-Kind-Gruppe für suchtbelastete Familien“. 14. Antrag der Geschmackschule e.V., Projekt „Kostenlose Kochkurse für Kinder“ 15. Antrag des PDL (Projekt Deutsch Lernen) im VFZ e.V., Projekt: „Rucksack Kita u. Grundschule“


Bauen und Renovieren

Viele Häuser aus den 70er Jahren auf dem Markt

Das Thema ist aktuell, denn die Bauten aus den Wirtschaftswunderjahren stehen zum Verkauf.

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e r ein altes Haus kauft, um es selbst zu bewohnen, der steht vor der Wahl: Umbau und Sanierung oder lieber gleich Abriss und Neubau. Viele Menschen scheuen aber vor der zweiten Möglichkeit zurück, beobachten die Bausachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) häufig. Dabei ist das gerade für die in den 1960er und 1970er Jahren gebauten Häuser oft die vernünftigste Lösung.

Die Bauherren von einst übersiedeln ins Seniorenwohnheim oder sterben. Ihre Erben besitzen längst eigene Immobilien und verkaufen die elterlichen Heime. Sind die Häuser großzügig geschnitten und genügt das Platzangebot auch heutigen Wohnwünschen, dann lohnt es sich, über die energetische Sanierung nachzudenken und anhand eines Sanierungsgutachtens zu prüfen, ob sich die Erneuerung lohnt. Meist sind aber die Grundrisse verwinkelt, die Räume klein, die Haustechnik veraltet.

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Abbruch und Neubau können sich oft lohnen

www.aschwanitz.de · schwanitz@t-online.de Planen deshalb die neuen Eigentümer ohnehin größere Um- und Anbauten, rechnen sich fast immer der VPB in bereits zwei Untersu- stücken. Bauherren können sich ANZ.-SANITÄR-SCHWANITZ-1-8-4c-GESAMT-WEST-06-2011.indd 1 05.12.11 15:08 Abbruch und Neubau. chungen festgestellt. Bauherren Abbruch und Neubau finanziell bezahlen zwar für hohen Ener- erheblich erleichtern, wenn sie das Wer neu baut oder saniert, der giestandard, aber sie bekommen große Grundstück teilen, die Hälfte kommt in den Genuss zinsgüns- ihn oft nicht. Das hat viele Gründe, verkaufen - und eventuell mit den tiger KfW-Darlehen. meistens mangelnde Kontrolle der neuen Nachbarn gemeinsam ein Allerdings sollten Bauherren nie- Energieberechnungen und schlud- Doppelhaus planen. mals an der Planung und der bau- rige Umsetzung der Planungen auf begleitenden Qualitätskontrolle der Baustelle. Allerdings sollte niemand ein solsparen, raten VPB-Experten, denn ches Grundstück „auf gut Glück“ rund die Hälfte aller Neubauten Einen Bonus haben die meisten kaufen, warnt der VPB, sondern entsprechen trotz strenger Vor- Nachkriegshäuser allerdings: vorher prüfen, ob Abbruch, Teilung gaben noch nicht der Energieein- Sie stehen nicht nur zentrumsnah, und Neubebauung rechtlich an diesparverordnung (EnEV). Dies hat sondern auch auf großen Grund- ser Stelle überhaupt möglich sind.

Leiter Gesundheitsmanagement der KBS gestaltete Verbundentwicklung mit

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Hans-Adolf Müller wurde im Knappschaftskrankenhaus verabschiedet

en besonderen Geist der Knappschaft beschwor Hans-Adolf Müller bei seiner Verabschiedung als Leiter Gesundheitsmanagement der Knappschaft Bahn-See. Das Abschiedsfest im Knappschaftskrankenhaus Dortmund wurde auch zu einer Bilanz der Entwicklung des Verbundsystems Knappschaft in den vergangenen Jahrzehnten. Viele Wegbegleiter Hans-Adolf Müllers folgten der Einladung dazu, einige von ihnen meldeten sich auch zu Wort. Sie beschrieben Hans-Adolf Müller als jemanden, der im Bemühen um die Fortent-

wicklung der Knappschaft auch mal unpopuläre Meinungen vertreten, immer aber konstruktiv an diesem Prozess mitgewirkt habe. Der 1. Direktor der Knappschaft Bahn-See, Dr. Georg  Greve, bedankte sich für Engagement und Solidarität Hans-Adolf Müllers. Als Geschäftsführer des Klinikums Westfalen und im Namen der Verwaltungsleitungen weiterer Knappschaftskrankenhäuser bedankte sich Andreas Schlüter bei Hans-Adolf Müller für dessen Einsatz für diese Häuser und das Knappschaftssystem insgesamt. „Hier geht ein Stück Urgestein und hinterlässt große Fußstapfen“, so Schlüter. Viele wegweisende Initi-

Hans-Adolf Müller

ativen im Gesundheitssystem seien mit Hans-Adolf Müllers Beteiligung auf den Weg gebracht worden. Andreas Schlüter zeigte sich aber auch davon überzeugt, dass ein gutes Fundament für die Zukunft

gelegt sei: „Der Geist der Knappschaft wird auch in den kommenden Jahren nicht untergehen. Er stützt sich auf 750 Jahre Geschichte, von denen Hans-Adolf Müller 35 mit gestaltet hat“.

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013

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Arnsberger

Neues aus Dortmund-West

TAGEBUCH

IMPRESSUM

IN

Für unsere Stadtmagazine schreibt der Arnsberger Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann (SPD) ein kleines „Tagebuch“.

Dortmunder & Schwerter

STADTMAGAZINE ANSPRECHPARTNER

29. Oktober 2013

1,8-Tonnen-Bombe in Hombruch muss entschärft werden Heute Abend wurde mir bestätigt, dass auf einem Grundstück an der Kieferstraße 28 in Hombruch ein 1800-Kilogramm-Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg lokalisiert worden ist. Bei der zylinderförmigen Bombe vom Typ HC 4000 handelt es sich um eine Luftmine, die bei Zündung eine extrem starke Druckwelle auslöst. Sonntag soll sie von unserem Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) Westfalen-Lippe entschärft werden. 20.000 Anwohner in einem Radius von 1,5 Kilometern müssen evakuiert und dabei u.a. ein Krankenhaus und ein Seniorenwohnheim geräumt werden.

Herausgeber/Anzeigenleitung IN-Media Schwalm Reiner Schwalm (V.i.S.d.P.) Arminiusstr. 1 · 44149 Dortmund Tel: (0231) 42 78 08 - 0 Fax: (0231) 42 78 08 - 27 www.do-stadtmagazine.de

Redaktion (Silvia Kus) Tel: (0231) 42 78 08 - 33 Fax: (0231) 42 78 08 - 35 redaktion@do-stadtmagazine.de

Grafik (Christian Schwalm) Tel: (0231) 42 78 08 -13 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 c.schwalm@inmedia-schwalm.de

Redaktion (Heiner Garbe) Tel: (0231) 42 78 08 -34 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 h.garbe@do-stadtmagazine.de

DAS TEAM Reiner Schwalm, Christian Schwalm, Martina Wiecek Susanne Knoller, Silvia Kus, Heiner Garbe, Bernd Uhlenbruck

Die Bombe war im Zuge eines Bauvorhabens auf Luftbildaufnahmen entdeckt worden – von unserem Mitarbeiter Falk Lemanscheck. Auch die Auswertung der alliierten Luftbilder ist beim KBD der Bezirksregierung in Hagen angesiedelt. Unseren Experten stehen 320.000 Aufnahmen zur Verfügung. Ihre sorgfältige Auswertung ist zumeist der Ausgangspunkt für den Einsatz unserer Spezialisten an den Fundorten. Unsere Mitarbeiter sind für die Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster zuständig und sicherten dort alleine in 2012 insgesamt 1.225 Kampfmittel, davon 192 Bomben. Ich habe vollstes Vertrauen in die Fähigkeiten und die Erfahrung unseres Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Dennoch bleibt immer ein mulmiges Gefühl.

MAGAZINVERTEILUNG Die Verteilung erfolgt über 2500 Einzelhändler, sowie über ca. 170 große und kleine Magazinständer in Dortmund. Diese Magazinständer stehen in Supermärkten, Kaufhäusern, Rathäusern, Krankenhäusern und an anderen hochfrequentierten Standorten. Sie werden von uns über 6 Wochen nach der Erstverteilung 1 - 2 mal wöchentlich aufgefüllt. In unseren „Premiumständern“ präsentieren wir eine Gesamtauswahl unserer Magazine. Somit kommt auch Ihre Anzeige in das Dortmunder Rathaus.

03. November 2013

Professioneller Einsatz – Blindgänger unschädlich gemacht

PREMIUMSTÄNDER

Entsprechend erleichtert war ich, als am Sonntag um 16:05 Uhr Karl-Friedrich Schröder und Rainer Woitschek vom KBD der Bezirksregierung ihren Job erledigt hatten: Die Bombe war entschärft – 20.000 evakuierte Bürger aus Hombruch, Menglinghausen, Barop und Kirchhörde konnten zurück in ihre Wohnungen.

NEU Hülpert Autohäuser Körner Hellweg 10-12, Planetenfeldstraße 87, Berghofer Straße 11, Westfalendamm 18, Oberste-Wilms-Straße 26 Städtische Kliniken Nord, Münsterstraße 240 Knappschaftskrankenhaus, Am Knappschaftskrankenhaus 1 Spielbank Hohensyburg Hohensyburger Straße 200 AWO am Westpark, Am Westpark 42 Foto Feldmann, Hermannstraße 38 TÜV-Nord, Bärenbruch 128 EDEKA Pelzer, Sonnenplatz 1 Technologie-Zentrum, Emil-Figge-Straße 8 Müller’s Fotob. Am Amtshaus 10 Gartenparadies Hohensyburg, Westhofener Str. 95

Meinen Mitarbeitern habe ich wenig später vor Ort gedankt. Erneut haben sie ihre professionelle Kompetenz bewiesen. Bereits heute Morgen hatte ich Ihnen am Bombenfundort alles Gute gewünscht. Danach habe ich mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Bezirksbürgermeister Hans Semmler die Einsatzleitung der Dortmunder Feuerwehr in Brünninghausen und die Westfallenhalle besucht. Dort warteten 600 Bürger/innen darauf, in ihre Wohnungen zurückkehren zu können – auch viele Personen, die (medizinischer) Betreuung bedürfen. Die Feuerwehr koordinierte Hunderte Transportfahrten – auch das eine große logistische Leistung, zu der zahlreiche Ehrenamtliche beigetragen haben. Das zeigt: Unser Gemeinwesen funktioniert – auch in Ausnahmesituationen. Gleichwohl: Nervenaufreibende Tage wie dieser mögen uns in den nächsten Jahren hoffentlich erspart bleiben.

Wir unterstützen: Alles Gute wünscht Ihnen Ihr 14

Futterhaus, Steinkühlerweg 96 GWS, Am Schallacker 23 VHS, Hansastr. 2-4 Mayersche, Westenhellweg 37-41 Rathaus, Friedensplatz 1 Klinikum Do, Beurhausstr. 40 Berswordt-Halle, Kleppingstr. 43 Hüttenhospital, Am Marksbach 28 Ev. KH Bethanien, Virchowstr. 4 Café Orchidee, Rombergpark CMS, Rodenbergstraße 1-5 Tryp Hotel, Emil-Figge-Str. 41 Breitenstein, Wittener Str. 59 Solebad Revierpark, Höfkerstr. 12 Fitness Center, Höfkerstr. 12 Alte Schmiede, Hülshof 32 Bezirksverwaltung Hörde, Hörder Bahnhofsstr. 16 Krankenhaus West, Zollernstr. 40 Ev. Krankenhaus, Volksgarten 40 Deutsche Lohnsteuerhilfe, Rheinische Str. 96 LWL-Klinik, Marsbruchstr. 179 Rewe Kamp, Ritterhausstr. 65 Podenco-Hilfe Lanzarote e.V.

Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung


Die schärfste Currywurst der Welt gibt es auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt

Die Currywurstbude setzt Maßstäbe in Schärfe, Geschmack und Qualität voll durch. Julia und Patrick Loritz verwöhnen hier an ihrer neuen ca. 35 qm großen Weihnachtsbude gegenüber „backWERK“ an der Reinoldikirche die Besucher mit absoluten Top-Spezialitäten.

Die Turmuhr wird montiert

W

er kennt sie nicht, die schärfste Currywurst der Welt – in 10 verschiedenen Schärfegraden von Cayenne bis zur bösen Stufe 10 Mad Dog? Zu Hause in der legendären Currywurstbude im Dorstfelder Kortental 10 ist sie der Renner, ab sofort startet sie auch auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt

„Neben unserer legendären Currywurst dürfen sich die Besucher auf unsere köstlichen Käse-Krainer und die hammermäßigen Original-Thüringer Rostbratwürstchen freuen“, so Patrick Loritz. Ein weiteres Highlight: der ansonsten unerreichte XXL-Fleischspieß mit 5 verschiedenen Saucen. „Den gibt es nur bei uns“, freut sich Patrick Loritz. Da wartet auf die Schlemmerer bestes Schweine- oder Putenfleisch vom Grill, serviert auf einem 50 cm-langen Holzspieß, einfach unschlagbar! Neben saftigen Nacken- und Holzfällersteaks stehen auch zünftige Mettwürstchen auf der umfangreichen Speisekarte der Currywurstbude.

Patrick Loritz (li.) beim Aufbau der Currywurstbude am 15. November auf dem Weihnachtsmarkt

Höchste Qualität „Dabei steht die Qualität des Fleisches für uns immer im Vordergrund“, versichert Patrick Lorenz. Und auch die neue Weihnachtsbude empfängt die Besucher – nach dem Motto „für unsere Kunden nur das Beste“ mit anspruchsvollen Holztafeln und einem gelungenen Wohlfühlambiente.

➜➜ Aufgepasst: „Mit unserem Rabattcoupon auf der Titelseite dieses Magazins können Sie sparen: Schnell ausschneiden und beim Bummel über den Weihnachtsmarkt bei uns einlösen!“

45 Jahre Erfahrung im Zweithaar-Bereich – Individuelle und kompetente Beratung

Haarhaus Grafenhof: TOP-Adresse für anspruchsvolle Zweithaarkunden

E

s ist nicht immer das vergnügliche Spiel mit der Mode weshalb Frauen, Männer und Kinder zur Perücke greifen. Oft entsteht Haarverlust als Folge einer unerlässlichen medikamentösen Behandlung. Die Diagnose Krebs ist für den Menschen ein großer Schock. Die anschließenden Therapien stellen für Körper und Seele eine große Belastung dar. Der Haarausfall ist häufig das einzig sichtbare Zeichen für die Krebserkrankung. „Eine wichtige Hilfe, bis das eigene Haar wieder nachgewachsen ist, ist hier das Zweithaar“, weiß Martina Dirkschneider. Die sympathische Inhaberin des Haarhauses „Ich wünsche allen Lesern, Kunden und Freunden eine schöne Adventszeit und ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest.“

So ist es uns eine Herzensangelegenheit, den Menschen, die zu uns kommen, im Ganzen zu helfen und

ihnen so mehr Selbstvertrauen und Lebensqualität zu schenken“, erklärt Martina Dirkschneider.

Martina Dirkschneider

Grafenhof führt die 45 Jahre lange Familientradition der Zweithaaranpassung seit 1985 im Dortmunder Klinikviertel fort, nachdem sie den 1968 in der Hohen Straße eröffneten elterlichen Betrieb übernommen hatte. „Der Umgang mit krankheitsbedingt haarausfallgeschädigten Menschen erfordert großes Einfühlungsvermögen, Geduld, Zeit und Diskretion (separate Kabine). Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

Das Konzert-Event zum Jahresabschluss

„GigaNight“ - THE PINK FLOYD EVENT

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m vergangenen Jahr war es ein überwältigendes Konzert - deshalb gibt es für alle, die keine Karten bekommen hatten und draußen bleiben mussten, ein weiteres Konzert am 28. Dezember. „GigaNight“ ist das Pink Floyd Event. Es gibt sehr wenige Cover-Bands weltweit, die diese riesige Herausforderung wagen. Alle Percussion der Pink Floyd Songs werden live gespielt vom „Chief of Groove“ Tony Liotta. Er wird einmal mehr seine unzähligen musikalischen Facetten unter Beweis stellen. Das bedeutet keine Sampels, sondern

Robert Collins am Mikro

ein enormes Drum und Percussion-Set auf der Bühne. Wenn die ersten Töne erklingen, hält das Publikum kollektiv hält den Atem an. Dichter Nebel und schimmernde Lichteffekte runden die angeregte Atmosphäre ab. „GigaNight“ live ist wie eine Reise zurück in eine glorreiche Vergangenheit, die jeder Musikfreund absolut genießt. Mit Luca Scansani am Bass, der sonst für Laura Pausine, Zucchero, Umberto Tozzi etc. die Saiten zupft. An der Gitarre der großartige Paddy Boy, Robert Collins Gesang,

Shaby Pelzer an den Keyboards und John Rossenbach am Saxophon. „GigaNight“ versucht nicht, den Klang der Original-CDs von Pink Floyd auf der Bühne zu reproduzieren. „GigaNight“ spielen alles live und in „Groove Attack“-Manier, so dass die bekannten Songs in einer sensationellen neuen Atmosphäre daherkommen. Das einzigartige Pink Floyd Erlebnis. ➜➜ 28. 12. Pauluskirche, Schützenstraße 35, Alle bekannten VVK I Dortmund ticket I eventim I Abendkasse

Betreuung wird bei der Wunsch-Pflege großgeschrieben

D

er soziale Dienst unter Leitung der Ergotherapeutin Lisa Wunsch betreut die Bewohnerinnen und Bewohner der derzeit 5 Senioren-Wohngemeinschaften der Wunsch-Pflege GmbH. Basierend auf den Bewohnerwünschen werden Wochenpläne erstellt, in denen sich verschiedene Aktivitäten wiederfinden. Die Betreuungsangebote beinhalten Gruppenangebote und selbstverständlich gibt es in einigen Fällen auch Einzelbetreuung. Wichtiges Prinzip der Gruppenangebote ist die Gemeinschaft, woraus die Bewohnerinnen und Bewohner Kraft schöpfen können.

IN

inmedia-schwalm.de

„Zu den beliebtesten Angeboten gehört der einmal monatlich stattfindende Wellnesstag“, berichtet

Ein

s

Lisa Wunsch. „Die Bewohner genießen die entspannenden Massagen und eine umfangreiche Maniküre. Ein Gläschen Sekt rundet den Wellnesstag ab und die Bewohnerinnen und Bewohner sind danach sehr ausgeglichen“, ergänzt sie. Zur weiteren Arbeit des Betreuungsteams gehört aber auch Erinnerungs- und Biographiearbeit sowie Gedächtnistraining. Bingo ist dabei ein sehr beliebtes Spiel, welches regelmäßig angeboten wird. Zudem werden Ausflüge in Abstimmung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern organisiert. Der nächste Ausflug geht ins Bergbaumuseum Max Rehfeld in Mengede. Da einige Bewohner früher selbst im Bergbau tätig waren, werden diese den Vortrag von Max Rehfeld genießen und einige

ner Weihnachtsmarkt in Rahm geplant. Hierfür wurden weihnachtliche Sachen gebastelt, Plätzchen gebacken und Glühwein bestellt. Es wird ein kleiner Weihnachtsmarkt sein, der bei einer gegrillten Bratwurst und einem Glühwein zum vorweihnachtlichen Vergnügen beitragen soll. „Uns macht die Arbeit sehr viel Spaß und wir freuen uns auf die Aufgaben, die noch folgen werden“, sagt Lisa Wunsch abschließend. Lisa Wunsch

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Anekdoten beitragen können. „Ein voller Erfolg waren auch die Oktoberfeste in den unterschiedlichen WGs. Zünftige, bayrische Speisen wurden angeboten, Musik zum Schunkeln gespielt und bayrisch geschmückt. Die Mitarbeiterinnen trugen teilweise Dirndl und die Pfleger Lederhosen. So etwas funktioniert allerdings nur, wenn das gesamte Team Hand in Hand zusammenarbeitet und mein Dank geht da an die hauswirtschaftlichen Mitarbeiter unserer WGs, die an den Tagen für zünftiges Essen gesorgt haben. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben es sehr genossen“, sagt Lisa Wunsch und weiß, dass Teamarbeit einen entscheidenden Anteil am Erfolg hat. Für Freitag, den 22.11.2013 sowie Samstag, den 23.11.2013 ist ein gemütlicher, klei-

Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

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Neues aus Dortmund-West

DAK-Gesundheit sammelt Spielsachen für die Dortmunder Tafel e.V.

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in bunter Gabentisch ist nicht für alle Dortmunder Kinder eine Selbstverständlichkeit. Eltern, die finanziell knapp über die Runden kommen, müssen auch bei den Geschenken zu Weihnachten oft Abstriche machen. Um diesen Familien zu helfen, sammelt die DAK-Gesundheit in Dortmund

seit dem 18. November gut erhaltene Spielsachen und Kinderbücher, um sie gemeinsam mit der Dortmunder Tafel e.V. zu verschenken. Stofftiere können leider nicht angenommen werden.

sagt Hagen Rödiger, Chef der der DAK-Gesundheit in Dortmund. Unter dem Motto `Freude spenden - Wünsche erfüllen` bittet die Krankenkasse die Bevölkerung um Sachspenden.

„Wir hoffen auf eine große Spendenbereitschaft der Bürger“,

Im Servicezentrum am Westenhellenweg 75 - 79 werden die Spiel-

sachen während der Öffnungszeit entgegengenommen. Die Übergabe an die Dortmunder Tafel e.V. erfolgt am 16. Dezember 2013 im Servicezentrum der DAK-Gesundheit. ➜➜ Öffnungszeiten: Mo, Di und Mi. 8 bis 16 Uhr; Do 8 bis 17 Uhr; Fr. 8 bis 13 Uhr

Flughafen: Planfeststellungsverfahren für Bahnverlängerung um 300m angekündigt

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icht nur zur (Vor-)Weihnachtszeit gab es in den letzten 40 Jahren Überraschungen vom Flughafen. Allerdings waren es Gaben, die keine Freude auslösten - ganz im Gegenteil. Die berühmte Salamitaktik wurde angewandt: Bahnverlängerung um Bahnverlängerung, Betriebszeitausweitung Stunde um Stunde, immer größere Flugzeuge, statt Geschäftsreisende stets dementierter Touristikverkehr. Mit der Entwicklung stiegen die Belastungen an Lärm und Abgasen, Schlafstörungen für Kinder, Kranke und Schichtdienstler waren die Folge.

Die Wertverluste der Immobilien sind nicht zu beziffern. Kurzum: eine Minderung der Lebensqualität für die Lärmbetroffenen von Bönen bis Witten und - für die Dortmunder Bürgerinnen und Bürger - steigende Finanzleistungen. Denn nur wenige Jahre schrieb der Flughafen „schwarze Zahlen“. Die Stadtwerke Dortmund (DSW21) gleichen die Verluste aus und lösen Darlehn ab, die seit 1998 die stattliche Summe von fast 300 Millionen Euro erreicht haben. Damit nicht genug: Es soll weitergehen! Der neue Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager kündigt

das Planfeststellungsverfahren für die Bahnverlängerung um 300m an. Die gibt es nicht zum Nulltarif und war bereits im Jahre 2008 mit 37 Millionen Euro kalkuliert. Vergleichbare Großprojekte lassen sehr wohl den Schluss auf eine dreistellige Millioneninvestition nach Fertigstellung zu. Begründung: Anwerbung neuer Fluggesellschaften für Verkehre zu NonStopp-Flügen zu den Kanaren. Auch der Sicherheitsaspekt wird angeführt. Sollte das seit 2010 laufende Verfahren zur Betriebszeitverlängerung mit dem Nachtflug bis 23.30

Uhr abgeschlossen werden, kostet dieser zweifelhafte Versuch von Betriebsbelebung den Flughafen in erster Linie viel Geld: für die Tower-Besatzung, Luftaufsicht, Feuerwehr, Polizei, den Zoll und das eigene Personal. Schade, dass die Rute des Nikolaus nicht ausreicht, den bösen Buben und Mädchen imDortmunder Stadtrat diese Art „Flausen“ in Zukunft auszutreiben, sollten sie weiterhin ihre Hände für derartige Gaben aus Wickede heben wollen. Schutzgemeinschaft Fluglärm Dortmund - Kreis Unna e.V.

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013

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Henry Mühlhausen

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tädtereisen nach New York City sind seit Jahren „in“ und speziell zur Weihnachtszeit zieht es viele Reiselustige immer mehr in den „Big Apple“. Die Ursachen für diese Anziehungskraft New Yorks liegen sicherlich im jeweiligen Dollarkurs, der teilweise preiswertes Shopping ermöglicht, aber natürlich auch in den vielen Sehenswürdigkeiten, die diese Weltstadt zu bieten hat. Was hat das jetzt mit Borussia Dortmund zu tun? Eine ganze Menge, denn neben den „Standardattraktionen“ wie Empire State Building, Central Park, Freiheitsstatue oder Brooklyn Bridge hat New York seit einigen Jahren eine weiteres Highlight zu bieten: „The Football Factory at Legends“, ein Ort, der

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Schwarzgelbe Gedanken für jeden BVB-Fan, der eine New York-Reise unternimmt oder demnächst plant, ein Pflichtbesuch s e i n sollte. Natürlich kann man

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sich im fernen New York dank Internet oder Smartphone über den aktuellen Stand eines BVB-Spiels auf dem Laufenden halten, aber

trotzdem fehlt dabei etwas. Man möchte schließlich nicht nur genau wissen, wer die Tore geschossen hat, sondern auch, wie sie entstanden sind und gegebenenfalls auch über die eine oder andere Schiedsrichterentscheidung diskutieren. Die Lösung dafür liegt eigentlich auf der Hand: man besucht eine Sportsbar, von denen es in New York jede Menge gibt und verfolgt das Spiel am TV. Aber genau da lag in vergangenen Jahren der Haken, denn bisher war New York, wie auch andere Städte und Regionen der USA, so etwas wie ein „Fußball-Niemandsland“. Die Amerikaner sind zwar sportbegeistert, aber wie wir alle wissen, spielt „Soccer“, wie Fußball in den USA immer noch genannt wird, im


Vergleich zu Basketball, American Football, Baseball oder Eishockey nur eine untergeordnete Rolle. TV-Übertragungen von Fußballspielen und dann noch live, hatten schon eher Seltenheitswert.               Für New York, oder genauer gesagt Manhattan, sind diese Zeiten jetzt glücklicherweise vorbei, denn Jack Keane, ein gebürtiger Ire, leidenschaftlicher Fußball- und Manchester United-Fan, hat hier für Abhilfe gesorgt. Jack Keane hatte es vor rd. 20 Jahren in die „Stadt, die niemals schläft“, verschlagen und Jack erkannte die Marktlücke, dass bei Touristen, aber auch bei New Yorkern hochgradiges Interesse besteht, im TV Fußballspiele live zu sehen. Die oben erwähnte „Football Factory at Legends“ ist ein Pub, der schon von der Fläche her beeindruckend ist und im Untergeschoss dieses Lokals wird sich jeder Fußballfan, aber vor allem auch jeder Borussia Dortmund-Fan auf Anhieb wohlfühlen. Neben vielen Fahnen, Schals und Wimpeln von Fußballvereinen aus der ganzen Welt sticht insbesondere die Farbe „schwarzgelb“ wohltuend heraus. An den Wänden sind zahlreiche Fernsehschirme montiert, auf denen Spiele aus den europäischen, aber auch südamerikanischen Ligen live übertragen werden. Dabei sind die Bundesliga- oder Champions League-Spiele von Borussia Dortmund immer ein fester Bestandteil des Programms. Robert Kennerney, Chief Marketing Officer der „Football Factory“, erklärte mir hierzu: „Die Fans von Borussia Dortmund stellen

bei uns mit Abstand die größte Gruppe der Bundesligaclubs bei Live-Übertragungen. Zum einen sind es natürlich Touristen, die den BVB live sehen wollen, vor allem aber BVB-Fans, die in New York City und Umgebung leben und arbeiten. An manchen Spieltagen, besonders bei Champions League-Paarungen, übertrifft die Zahl der BVB-Fans sogar die der englischen Premier League Clubs, von denen traditionell viele Fans die „Football Factory“ besuchen“. Ich selbst kann das bestätigen, denn ich hatte mehrfach die Gelegenheit, während einiger New York-Besuche, BVB Spiele dort live zu verfolgen. Für die Spieldauer vergisst man tatsächlich, dass man sich nicht in einer Dortmunder Kreuzviertelkneipe, sondern rd. 6.000 km entfernt in Manhattan befindet. Die Tresen- oder Tischnachbarn tragen BVB-Trikots, man kommt schnell miteinander

ins Gespräch und während das BVB-Spiel verfolgt wird, feuern an den Nachbartischen z. B. Fans von Chelsea London oder AC Milan ihre Clubs an. Und um alles noch perfekter zu machen, hat die „Football Factory“ ein reichhaltiges Angebot an Getränken, Speisen und typischen Pub-Snacks zu bieten. Speziell für die Dortmund Fans hat sich die „Football Factory“ jetzt etwas Besonderes einfallen lassen: die BVB Membership Card. Hierzu noch einmal Robert Kennerney: „Wir wollen die Treue der BVBFans belohnen, deren Gemeinde bei uns ständig wächst. Der Kauf der BVB Membership Card kostet 5 $. Dafür erhalten alle Kartenbesitzer einen 10 %igen Nachlass auf sämtliche Rechnungen bei uns. Zusätzlich beinhaltet die Karte bevorzugten Einlass bei stark besuchten Spielen, wie in der Champions League oder bei der kommenden Fußball WM. Die Resonanz bei den BVB-Fans auf die Membership

Card ist riesig. Mittlerweile gibt es sogar schon Kartenbesitzer in Oklahoma“. Im Dezember werde ich selbst das Spiel Borussia Dortmund - Bayer Leverkusen in der „Football Factory“ verfolgen. Dass meine Mitreisenden und ich uns dann ebenfalls eine Membership Card vom BVB Club NYC zulegen werden, versteht sich von allein. Die Anzahl der Karten in unseren Brieftaschen nimmt zwar seit Jahren ständig zu, aber wer kann schon neben Kreditkarten, Bankkarten, Bonuskarten usw. eine Mitgliedskarte des BVB Clubs New York City vorzeigen?   Für alle interessierten New York Reisenden, die einmal ein    BVB Spiel live am TV mit toller Atmosphäre    in der „Football Factory“ sehen möchten, hier noch die Adresse dieser empfehlenswerten Sportsbar: 6 West, 33rd Street - direkt neben dem Empire State Building, im Herzen von Manhattan.   

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Neues aus Dortmund-West

Brillen Rottler gehört 2013 zu den zehn größten Augenoptikern in Deutschland

Sichtbare Erfolge für Rottler

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ür das Unternehmen Brillen Rottler ist das Jahr 2013 ein besonderer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Denn der Optiker mit Hauptsitz in Arnsberg im Sauerland gehört erstmals zu den 10 größten Augenoptikern in Deutschland. Mit 41 Filialen, 150 Mitarbeitern und einem Umsatz von 16 Millionen Euro zählt das Unternehmen laut Zentralverband der Augenoptiker zu den größten der Branche. Angefangen hat alles mit einem Handwerksbetrieb in Arnsberg (Neheim). Dort hat das Unternehmen auch heute noch eine Filiale und seinen Hauptsitz. Auch sonst ist der Familienbetrieb seinen Wurzeln treu geblieben.   Im Jahr 1946 als traditioneller Handwerksbetrieb gegründet, ist Brillen Rottler fast 70 Jahre später noch fest in der Hand der Gründerfamilie Rottler, mit Paul Rottler bereits in der dritten Generation. „Die jahrzehntelange Erfolgsgeschichte ist nur möglich gewesen, weil wir immer unseren Werten und Leitlinien treu geblie-

ben sind“, ist Geschäftsführer Paul Rottler überzeugt. Sein Vater Peter Rottler ergänzt: „Wir stehen für einen hohen Service in all unseren Filialen, faire Preise und eine technische Ausstattung, die auf dem allerneuesten Stand ist. All unsere Mitarbeiter und viele Kunden kennen wir persönlich und wir arbeiten immer nach unserem Leitbild „Wir machen glücklich“. Diesen Anspruch haben wir trotz Wachstum nie aus den Augen verloren. Er ist ein zentraler Bestandteil unseres Erfolgs.“    Kunden profitieren vom Wachstum Die guten Einkaufskonditionen, die sich aus dem Wachstum des Unternehmens ergeben, sollen künftig an Kunden weitergegeben werden. „Ab November werden wir zu jeder Brille ein Glas beisteuern, und zwar nicht als Werbeaktion, sondern dauerhaft. Wir geben damit ein Resultat des Wachstums direkt an unsere Kunden weiter, die uns teilweise über Jahrzehnte bereits die Treue halten und damit ganz wesentlich zur Expansion beigetragen haben“, fasst Paul Rottler zusammen.

Familienbetrieb aus Tradition: Peter und Andrea Rottler mit Sohn und Unternehmensnachfolger Paul. Das Unternehmen existiert seit 1946

 Expansion nicht abgeschlossen „Die weitere Expansion im Bereich Optik und Hörakustik ist ein klares Bekenntnis zum stationären Einzelhandel, der mit hohem Service und Beratungskompetenz punktet“, so Peter Rottler. So strebt das Unternehmen, das allein mit 25 Filialen im Sauerland und Ruhrgebiet präsent ist, auch für 2014 weiteres Wachstum an. ➜➜ Über Rottler: Rottler wurde 1946 in Arnsberg (Neheim) als traditioneller Handwerksbetrieb gegründet und ist heute mit bun-

desweit mehr als 40 Filialen einer der größten Augenoptiker Deutschlands. Die beiden Geschäftsführer Peter und Paul Rottler leiten das Familienunternehmen gemeinsam und setzen nach wie vor erfolgreich auf den stationären Handel. Die Rottler Filialen stehen für eine hohe Servicequalität und Beratungskompetenz. Sowohl im Bereich der Optik als auch in der Hörakustik arbeitet ausschließlich umfangreich geschultes Fachpersonal. 2011 wurde Brillen Rottler zum vierten Mal in Folge unter die TOP-100-Optiker in Deutschland gewählt.  

Schrill und schräg

„Drama Queens - Neue Songs aus der Kantine“

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in Liederabend mit Live-Musik - so wurde die Premiere von „Drama Queens - Neue Songs aus der Kantine“ angekündigt. Und es wurde ein Abend mit viel Musik und wenig Handlung. Aber das war wohl so gewollt. Ein Liederabend unter der musikalischen Leitung von Paul Wallfisch (Keyboards u- Gitarre), dessen teils neu vertonte und mit schrägem Humor versehene Texte nichts zu wünschen übrig ließen. Er und seine Musiker (Gregor Kerkmann Bass, Martell Beigang - Drums und Marcus Scheltinga -Posaune und Gitarre) waren ein echter Hörgenuss - mal rockig, dann wieder gefühlvoll - der Sound ging jedenfalls ins Blut. Bei den singenden Schau20

sexy Kantinenchefin (Bettina Lieder) bringt die Männerherzen dort zum Schmelzen und stiftet einige Verwirrungen. Der Regieassistent (Oscar Musinowski) erinnert mit Brille und Hosenträger stark an Steve Urkel - er ist auch genauso unbeholfen - tanzt aber hinreißend gelenkig an der Stange! (v. l.): Oscar Musinowski, Andreas Beck, Bettina Lieder, Merle Wasmuth und Sebastian Graf proben in der Kantine.

spielern bestach Eva Verena Müller mit einer tollen Stimme. Fast dreißig Songs bildeten die Grundlage des Abends unter der Regie von Andreas Beck. Die Handlung besteht aus der Inszenierung von Romeo (Sebastian Graf) und Julia (Merle Wasmuth) unter einer neu-

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en Regisseurin (Eva Verena Müller) - die Proben dazu können leider nur in der Kantine stattfinden - „Da die Pappnasen aus der Technik das Wasser von „Peer Gynt nicht abgelassen haben“, so „Ralle“, der mit seinen Kommentaren aus dem Off für Heiterkeit sorgt. Eine

Schön das Medley von Simon and Garfunkel-Songs - Julia macht ihre letzten Züge zu „Bridge over troubled water“. Dem Publikum hat es gut gefallen - zum Schluss tanzten alle zu ABBAs „Dancing Queen“ - hier heißt es natürlich „Drama Queens“. ➜➜ Weitere Termine: 13.12.13 und 21.12.13, Beginn 19:30 Uhr


Neues aus Dortmund-West

Bürgerdienste raten zum frühzeitigen Besuch

Betriebsferien der Stadt Dortmund vom 23. Dezember bis 1. Januar

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ährend der Betriebsferien sind alle städtischen Dienststellen geschlossen. Die Bürgerdienste empfehlen, einen Besuch im Vorfeld der Schließung bzw. ab der 2. Kalenderwoche 2014 zu planen. Denn: Direkt vor und nach den Betriebsferien ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Insbesondere diese Anliegen sollten Bürgerinnen und Bürger frühzeitig erledigen: - Beantragung von Reisedokumenten für den Weihnachts-, Neujahrs- oder Winterurlaub (ggf. noch rechtzeitig Expressdokumente bestellen) - Abholung von Dokumenten vor den Betriebsferien (Zulassung von Fahrzeugen, die als Weihnachtsgeschenk dienen sollen) - Kfz-Händler sollten Tageszulassungen rechtzeitig vor den Betriebsferien planen und absprechen - Anträge auf Fahrerlaubnisse sowie auf Ausstellung von internationalen Führerscheinen - Für Anwohnerparkausweise, die

Traineeprogramm

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er Verwaltungsvorstand sprach sich in seiner November-Sitzung für die Wiederaufnahme des Traineeprogramms ab dem Einstellungsjahr 2015 aus. Dann sollen wieder drei Trainees pro Jahr bei der Stadt Dortmund ins Berufsleben starten. Die abschließende Entscheidung trifft der Rat der Stadt in seiner Dezembersitzung. Danach wurde das Programm aus Gründen der Haushaltskonsolidierung ausgesetzt. Mit der Wiederaufnahme des Traineeprogramms beabsichtigt die Stadt Dortmund, die absehbaren Personalbedarfe im höheren Dienst, die einen Hochschulabschluss erfordern, zu decken. Schwerpunkte sollen in Zukunft auf die Bereiche Ingenieurswesen und Jura gelegt werden. Die Beschäftigungsdauer beträgt jeweils ein Jahr. Als Trainee bezeichnet man jemanden (besonders Hochschulabsolvent[in]), der innerhalb eines Unternehmens eine praktische Ausbildung in allen Abteilungen erhält und dadurch auf seine spätere Tätigkeit vorbereitet wird

ab dem 21.12.2013 ablaufen, sollte vorher die Verlängerung beantragt werden - Frisch gebackene Eltern werden

gebeten, den Holservice der Krankenhäuser und des Standesamtes zur Beurkundung der Geburt in Anspruch zu nehmen. Personenstandsurkunden können über www.buergerdienste.dortmund.de unter dem Listenpunkt „Standesamt“ beantragt werden. ➜➜ Nähere Informationen zu den Öffnungszeiten und den Leistungen

der Bürgerdienste sind unter www. buergerdienste.dortmund.de oder über das städtische Service-Center „doline“ unter der Rufnummer (0231) 50 - 0 zu erhalten. ➜➜ Der beste Weg, Wartezeiten zu vermeiden, ist vorab einen Termin online unter der obigen Adresse oder über die Rufnummer (0231) 50 - 1 11 50 zu vereinbaren.

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Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

Juso-Position zum Thema „Szene-Hafen“

„Ja“ zur Gastronomie in der Speicherstraße

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it großem Unverständnis haben die Dortmunder Jusos die öffentliche Debatte zum Thema „Szene-Hafen“ verfolgt. In einer Stellungnahme heißt es:

„Vor allem der geplante Ausschluss von Gastronomie steht im heftigen Gegensatz zu den bisherigen Anstrengungen, die im Bereich des Hafens unternommen wurden. Insbesondere, dass sich die Wirtschaftsförderung die Karten selbst legt und eine Freizeitmeile komplett ausschließt, ist auf das Schärfste zu kritisieren. Die Ansiedlungen von „Herr Walter“ und

dem „Hafenglück“ haben deutlich gezeigt, welches Potential der Hafen für Freizeitaktivitäten birgt. Nicht zu vergessen, welchen positiven Effekt ein solches Szeneviertel auf das Quartier und die gesamte Nordstadt haben könnte. Dass der Bereich des Hafens interessant für Neuansiedlungen von Gastronomen ist, hat sich in den letzten Monaten durch zwei Neuansiedlungen gezeigt. Andere Städte haben bereits unter Beweis gestellt, dass eine vielfältige Nutzung ihres Hafens einen positiven Effekt für die Stadtent-

wicklung und die Menschen vor Ort hat Begrüßenswert ist, dass sich der Oberbürgermeister an die Beschlusslage seiner Partei hält und „So viel Szene wie möglich“ fordert. Da die Probleme mit Lärm aus Zeiten des „Solendos“ bekannt sind, sollten sich doch die Verantwortlichen bei dem Entwurf eines neuen Konzeptes darum kümmern, dass dieser baulich gekapselt wird, anstatt die Arme zu verschränken und es sich so schön leicht zu machen. Wenn man bei einer Bewerbung von Flächen immer erst

die Probleme in den Vordergrund rückt, sollten sich die Verantwortlichen nicht wundern, dass sie keinen Investor finden und regelmäßig Geld für neue Konzepte ausgeben. Die Forderung der Jusos Dortmund bleibt bestehen: In der Speicherstraße muss die Möglichkeit der Ansiedlung von Gastronomie gegeben sein!“

Klinikum feierte Dienstjubiläen mit 239 Mitarbeitern im Goldsaal

Große Party als kleines Dankeschön

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enau 40 Jahre und damit fast ein halbes Jahrhundert für das gleiche Unternehmen zu arbeiten, ist in der heutigen Berufswelt zunehmend selten. Umso bemerkenswerter, dass das Klinikum Dortmund gleich 55 Mitarbeiter hat, die in den letzten beiden Jahren ihr 40-jähriges Dienstjubiläum begingen. Für sie und für 184 Kollegen, die immerhin bereits seit 25 Jahren für das Haus arbeiten, veranstaltete das Klinikum im Goldsaal der Dortmunder Westfalenhalle eine Feier, zu der rund 330 Gäste kamen. Oberbürgermeister Ullrich Sierau dankte allen Jubilaren für das jahrzehntelange Engagement und zeigte sich sicher, „dass das

Klinikum auf gutem Weg ist“. Besonders geehrt wurden Mitarbeiter, die ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feierten. Sie erhielten

von der Geschäftsführung des Klinikums ein gut 20 Zentimeter großes, streng limitiertes, kunstvolles Nashorn im Design des Klinikums.

Musikalisch begleitet wurde die große Jubiläumsfeier von der Dortmunder Kultband „The Schangels & Schanglettes“.

Interkultureller Kalender 2014 kann bestellt werden

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um dritten Mal gibt der Integrationsrat der Stadt Dortmund zusammen mit MIA-DO-Kommunales Integrationszentrum Dortmund den „Interkulturellen Kalender“ heraus. Auch in diesem Jahr möchten beide alle Integrationsakteure, Kindergärten, Schulen, Vereine, Migrantenorganisationen, Verbände, die Politik sowie die Bürgerinnen und Bürger dazu einladen, die wichtigsten Feste und Feiertage der vielen Religionen, die in unserer Stadt gelebt werden, zu erfahren und voneinander zu wissen

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Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

und zu lernen. Der Interkulturelle Kalender 2014 enthält die wichtigsten christlichen, buddhistischen, hinduistischen, jüdischen, islamischen, alevitischen und orthodoxen Feiertage. ➜➜ Wer einen solchen Kalender haben möchte, schickt bitte eine Email mit Angabe der Postadresse an: eyalcin@stadtdo.de. ➜➜ Auf unserer Internetseite unter www.do-stadtmagazine.de finden Sie eine große Ansicht des Kalenders


Neues aus Dortmund-West

Stadt Dortmund führt stadtweite Hundezählung durch

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ie Stadt Dortmund wird eine stadtweite Hundebestandsaufnahme durchführen. Durch die Hundebestandsaufnahme sollen alle Hundehalter, die die Voraussetzungen zur Zahlung der Hundesteuer erfüllen, auch entsprechend in die Zahlungspflicht genommen werden. Die Hundebestandsauf-

nahme, bei der jeder Haushalt befragt wird, führt die Stadt Dortmund mit eigenen Beschäftigten durch. Um einen Missbrauch durch Dritte zu vermeiden, werden sich die mit der Hundebestandsaufnahme Beschäftigten mit einem besonderen Ausweis und dem Personalausweis legitimieren können. Die

Beschäftigten der Stadt Dortmund sind dem Datenschutz verpflichtet und betreten die Wohnung nicht. Ein Hund kostet im Jahr in Dortmund an Steuern: 144,00 Euro, zwei Hunde 192,00 (je Hund) drei und mehr je Hund 216,00 Euro. ➜➜ Anmeldungen von Hunden kön-

nen, auch rückwirkend, beim Fachbereich Stadtkasse und Steueramt der Stadt Dortmund, Löwenstraße 11, 44135 Dortmund, Zimmer 222, erfolgen. Die Stadtverwaltung Dortmund hat für Rückfragen zur Hundebestandsaufnahme die Telefonnummer 0231 / 50 25200 geschaltet.

Rampenverkauf in Oestrich boomt: Ständig wechselndes Sortiment lockt immer mehr Sparfüchse

Vorweihnachtlicher Besucherandrang hat eingesetzt

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ie Vorstellung klingt verlockend: Den Kühlschrank und Lebensmittel-Vorratsschrank auffüllen und dabei kräftig das Portemonnaie schonen. Marken-Süßwaren für das bevorstehende Weihnachtsfest ergattern und dabei vielfach um mehr als 50 Prozent gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung sparen! Wo das möglich ist? Nun, bei uns in Dortmund - genauer gesagt im Gewerbegebiet Oestrich. Hier werden beim beispiellosen Rampenverkauf von Christoph Scheiding Marken-Lebensmittel

mit Nachlässen bis zu 70 Prozent im Vergleich zum Ladenpreis unter die Endverbraucher gebracht.

oder auch pfandbehaftete Waren in den preisbrechenden Rampenverkauf gelangen.

Jeweils montags und freitags von 13-18 Uhr herrscht hier Hochsaison für Sparfüchse, an den übrigen Tagen laden LKWs aus ganz Europa Waren ein und aus, denn Christoph Scheidings Kerngeschäft ist die europaweite Vermarktung von Sonderposten, Restposten und Überproduktionen. In den riesigen Lagerhallen stapeln sich Waren für den Export, wobei beispielsweise Havarie-Waren, Überproduktionen

Täglich neue Wareneingänge vor dem Weihnachtsfest!

„Aktuell ist die Auswahl gerade vor dem Weihnachtsfest besonders groß“, freut sich Christoph Scheiding. „Unsere Rabatt-Rampe bietet derzeit sensationelle Weihnachts-Überraschungen wie die begehrten „Disney-Adventskalender“ und allerfeinste Confiserie-Schokoladen-Weihnachtsmänner zum absoluten Tiefstpreis.“

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*** Und in der Tat: Der Unterschied zu Supermärkten und Discountern ist frappierend. Gefühlt die Hälfte der „normalen Preise“ wird an der Kasse abgerechnet - der weiteste Weg lohnt sich!

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

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„Kinshasa vivant“ Fotoausstellung im Museum für Naturkunde

och bis zum 27.04.2013 zeigt das Dortmunder Museum für Naturkunde die Sonderausstellung „Kinshasa vivant“.

Kinshasa ist die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo und ist - wie der Kongo selbst voller Gegensätze. Mitglieder der Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design, Studiengang Fotografie, haben Kinshasa und sein Umland im Sommer 2013 in Begleitung der Leiterin des Dortmunder Naturkundemuseums und des Vorsitzenden von Dorkin e.V. bereist. Mitgebracht haben sie eine ebenso spannende wie sprechende Fotodokumentation. Sie besuchten ein privates Schutzprojekt für Bonobos, den Zoo, eine Schule und die einzige Kunstakademie in

Zentralafrika. Ihre Bilder berühren in dem Spannungsfeld von Niedergang und Hoffnung für Mensch und Natur. Insgesamt sind rund 90 groß- und kleinformatige Fotografien in der Ausstellung zu sehen. In einem zweiten Teil des Projekts wird eine Gruppe von Studenten der Académie des Beaux Arts de Kinshasa nach Dortmund kommen, um unsere Stadt und ihre Menschen fotografisch zu dokumentieren. Die hier entstehenden Fotografien werden dann u.  a. in der Deutschen Botschaft in Kinshasa ausgestellt. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Museums für Naturkunde, der Fachhochschule, Fachbereich Design, Studiengang Fotografie, des Vereins Dorkin1/4

Die Ausstellung zeigt rund 90 groß- und kleinformatige Fotografien. Foto: Manuela Dörr

e.V. und der Académie des Beaux Arts in Kinshasa, der einzigen Hochschule für Künste im zentralen Afrika. Großzügig unterstützt wird das Projekt durch Spenden von der Sparkasse Dortmund und der Caspar Ludwig Opländer-Stiftung.

➜➜ Das Museum für Naturkunde, Münsterstraße 271, in Dortmund, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt für Erwachsene vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Finanzkontrolle Schwarzarbeit deckt zwei Fälle auf

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leich zwei Fälle deckten die Beamten einer Kontrolleinheit zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung

am 10. November 2013 in Dortmund auf. Zunächst führte ein anonymer Hinweis die Beamten in einen Gastronomiebetrieb in

den Dortmunder Nordosten. Eine 45-jährige Tschechin, die nicht zur Sozialversicherung angemeldet war, arbeitete dort bereits seit

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Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Unsere Servicezeiten:

Mo, Mi Di Do Fr

7:30 - 15:30 Uhr 7:30 - 16:00 Uhr 7:30 - 17:00 Uhr 7:00 - 12:00 Uhr

einem Jahr schwarz als Küchenhilfe. Gegen den Arbeitgeber wurde noch vor Ort ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt eingeleitet. Im zweiten Fall entdeckten die Zöllner auf einer Baustelle in der Dortmunder Innenstadt einen 34-jährigen bulgarischen Fliesenleger, der weder eine entsprechende Arbeitserlaubnis vorweisen konnte noch einen festen Wohnsitz in Deutschland hat, gemeinsam mit seinem bulgarischen Arbeitgeber beim Fliesenlegen. Der Arbeitnehmer wurde gebührenpflichtig verwarnt, weil die Zöllner ihm nur einen Arbeitstag nachweisen konnten. Gegen seinen Arbeitgeber wird wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Sozialgesetzbuch ermittelt. „Die Ausübung einer Tätigkeit für Arbeitnehmer an Sonntagen ist zudem nach dem Arbeitszeitgesetz nur in bestimmten Branchen, wie z. B. in der Gastronomie erlaubt. Das zuständige Amt für Arbeitsschutz wurde im Fall des Fliesenlegers deshalb eingeschaltet“, so Andrea Hoffmann, Pressesprecherin des Hauptzollamts Dortmund. Die Ermittlungen dauern an.


Neues aus Huckarde

Theaterverein „Heiterkeit“ lädt ein

Neuer „Zwerg Nase“ in der alten Schmiede

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er Vorverkauf für die Adventsaufführung des Theatervereins „Heiterkeit“ läuft. Gespielt wird diesmal „Zwerg Nase“, das Märchen von Wilhelm Hauff, neu erzählt von Marc Gruppe. Es gibt drei Bühnenbilder und zwei Akte. Aufführungsort des Stücks ist das Kulturzentrum Alte Schmiede in Huckarde. Aktiv sind insgesamt 21 Schauspieler . Zum Kurzinhalt: Jakob, Gemüsehändlersohn, erregt den Zorn der Hexe Kräuterweis.  Zur Strafe verwandelt sie ihn mit einer magischen Kräutersuppe in einen Zwerg mit einer riesigen Nase.  Durch die Verwandlung wird Jako zum weltbesten Koch. Die Herzogsfamilie von Pummelonien sucht für ihr Schloss einen neuen Koch und „Zwerg Nase“ fängt dort

Versprechen großen Spaß für die ganze Familie: die Aktiven des Theatervereins „Heiterkeit“ .

an und nimmt seine neuen Freunde mit; die da  sind Eichhörnchen Grips, Katze Maunz, Gans Mimi, Mäuschen Tips und der kleine Igel. Die eigentlich traurige Geschichte mit den drolligen Figuren nimmt

eine Wende zum Positiven. Garantiert ein großer Spaß für die ganze Familie! ➜➜ Aufführungen sind am Samstag, 30.11.,16 Uhr, und Sonntag, 1.12.,

13:00 und 17:00 Uhr. Karten im Vorverkauf gibt es bei Krämer Optik GmbH, Rahmer Straße 10, und Schuhaus Ingenpass, Rahmer Straße 7.

Hansa-Grundschüler zu Besuch im Astrid-Lindgren-Kindergarten

Gast-Lesestunde zum Vorlesetag

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ast-Lesestunde war am weltweiten Vorlesetag angesagt: Zu Besuch im Astrid-Lindgren-Kin-

kinder war das zugleich ein „Projekt der besten Vorleser“. Vier Gruppen waren dabei verteilt auf

Ein schönes Bild: Die „Großen“ lasen den „Kleinen“ vor.

dergarten in Kirchlinde waren kürzlich Kinder der Hansa-Grundschule aus der dritten Klasse. Die älteren Kindern lasen den Vorschulkindern des Kindergartens Kurzgeschichten vor, die ganz auf die Bedürfnisse der „Kleineren“ ausgerichtet waren: Nicht nicht zu lang und nicht zu anstrengend mussten die kleinen Geschichten sein. Für die Hansa-Grundschul-

vier Kindergärten. Die „Vorlese-Profis“ der Grundschule hielten jeden Tag Lesevorträge. Dabei wurde vor allem auf Betonung, Pauseneinhaltung, etc. geachtet. Ziel ist insgesamt die Förderung des Lesens und des Zuhörens. Und natürlich ging es auch um die Kontaktaufnahme der künftigen Schüler mit den Schulkindern. Sonderveröffentlichung – Wir in Huckarde 05 / 2013

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Neues aus Huckarde

CDU Huckarde nominiert Ratskandidaten

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ür die Kommunalwahl 2014 haben die jeweiligen Ortsunionen Peter Spineux für den Wahlkreis Kirchlinde, Christiane Krause für den Wahlkreis Huckarde/Rahm und Uwe Wallrabe für den Wahlkreis Huckarde/Deusen als Ratskandidaten nominiert. Auf der Vertreterversammlung am 05.11.2013 stellte die CDU im Stadtbezirk Huckarde zudem ihre Kan-

Peter Spineux

Christiane Krause

didaten für die Bezirksvertretung in der Wahlperiode 2014 - 2020

Uwe Wallrabe

auf. Die Liste für die Bezirksvertretung führt, wie auch in der letzten

Wahlperiode, der jetzige Fraktionsvorsitzende Thomas Bernstein an. Ihm folgen Claudia Brückel (Deusen), Peter Spineux (Kirchlinde), Michael Tegethoff (Huckarde), Britta Bernstein (Hu), Adam Elnakhal (Ki), Raymund Müller (Hu), Friedhelm Hanebeck (Ki), Stephanie Böttcher (Hu), Manfred Wiertulla (Ki), Dirk Wehmeier (Hu), Mathilde Brückel (De) und Ina Krause (Hu).

Frauen von St. Urbanus zur Wallfahrt auf der Weser

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ber 20 Frauen der katholischen St. Urbanus Gemeinde begaben sich zur Wallfahrt auf die Weser. Zu dem Leittitel „Leben - Fluss - Kreuz - Fahrt“ hatte der Diözesanverband Paderborn der Katholischen Frauengemeinschaft

Deutschland (kfd) Frauen aus der gesamten Region eingeladen. Nach der Anreise mit dem Bus von Huckarde wurden die Frauen aus St. Urbanus an der ersten Station in Beverungen begrüßt. Beim Eintreffen erhielten sie Wallfahrtshefte, bemalte Weserkiesel

als Sinnbilder für lebendige Steine in der Kirche und rote Multifunktionstücher mit kfd-Logo. Bei strahlendem Sonnenschein setzten sie ihren Weg auf der Weser fort. Eine Schifffahrt von zwei Stunden brachte die Huckarderinnen zum Ziel nach Corvey bei Höxter. Den

Höhepunkt bildete eine Eucharistiefeier vor imposanter Kulisse des Schlosses von Corvey für alle 3200 Teilnehmerinnen dieser Wallfahrt. Dabei wurden insbesondere in geistlichen Impulsen und Liedern Lebensthemen von Frauen in den Blick genommen.

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Prüfstelle Dortmund Bünnerhelfstr. 16 44379 Dortmund Tel (0231) 90 98 88 86 www.kues-dortmund.de Öffnungszeiten Mo – Fr: 9 – 17 Uhr

HU

Wir in Huckarde 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

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er kennt das Problem nicht? Die Hauptuntersuchung (HU) des Fahrzeugs ist fällig und es stehen oft längere Wartezeiten an, so dass die Tagesplanung dahin ist. Bei der KÜS-Prüfstelle ist dies allerdings kein Thema. „Bei uns dürfen sich die Kunden auf eine schnelle Abfertigung freuen“, verspricht Prüfer Marc Elshoff. Individualität ist Trumpf in der Dorstfelder Prüfstelle - und das hat sich unter Dortmunds Fahrzeuglenkern seit nun mittlerweile 2 Jahren herumgesprochen. „Termine müssen Autofahrer dank unserer hohen Flexibilität bei uns nicht machen“, ergänzt Marc Elshoff. Neben einer topmodernen Ausstattung mit großer Grube für LKW punktet die freundliche Prüfstelle

in Dorstfeld vor allem mit einem Rangierplatz für PKW und LKW. Von der (HU) über die Abgassonderuntersuchung (AU) bis hin zur Änderungsprüfung - die KÜS-Prüfstelle in Dorstfeld ist stets Ihr kompetenter und zuverlässiger Partner. „Auch Änderungsprüfungen und vor allem auch Unfallgutachten gehören zu unserem Leistungsangebot“, ergänzt der Prüfer Marc Elshoff. „Die Erstellung von Unfallgutachten ist aber keine hoheitliche Aufgabe der KÜS.“


Neues aus Huckarde

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen nicht interessant genug

Investoren für Photovoltaik-Großanlagen abgesprungen

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och im Sommer des vergangenen Jahres blickten die GRÜNEN des Stadtbezirks Huckarde gemeinsam mit der prominenten Befürworterin regenerativer Energien Bärbel Höhn, MdB und ehemalige Ministerin in NRW, positiv in die Zukunft. Unter Beteiligung einer Bietergemeinschaft beabsichtigte die Firma SolarPlus eine großflächige Photovoltaikanlage auf dem Deusenberg zu bauen. Renditen zu gering Doch jetzt ließ die Stadt in einer offiziellen Pressemitteilung verlauten, dass SolarPlus als Investor nun nicht mehr zur Verfügung stehe. Die Verhandlungen seien kurz

im Bereich Photovoltaik derzeit für Investoren offenkundig nicht ausreichend seien, bestehe Einigkeit zwischen der Stadt und der EDG, dass eine erneute aktive Suche nach einem Vertragspartner zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn mache.

Mitglieder der GRÜNEN und SolarPlus zusammen mit Bärbel Höhn (2. v. l.) auf dem Deusenberg (Foto: Archiv)

vor Unterzeichnung der bereits ausgehandelten Verträge ohne Erfolg geblieben, da die zu erwartenden Renditen nicht ausreichend waren. Auf Wunsch von SolarPlus

sei daraufhin ein Aufhebungsvertrag zwischen Solarplus und EDG unterzeichnet worden. Da die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Großprojekten

Die Stadt und die EDG blieben jedoch offen für neue potentielle Investoren. Deshalb würden jetzt Standortexposés mit den wichtigsten Rahmendaten zu Flächen, Auflagen und Bedingungen der bestehenden Genehmigungen erstellt und für Interessenten vorgehalten.

Einst von Mitgliedern einer Chor-AG des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums gegründet

Sing mit, werde „Chorkenzieher“

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enn Du zwischen 20 und 60 Jahre alt bist, Freude an Musicals, Popsongs und klassischer Literatur hast, mittwochs von 19.30h bis 21.30h regelmäßig Zeit hast, hin und wieder Zeit für Probenwochenenden erübrigen kannst, Freude an kleineren Cho-

reografien (Ausschnitten aus Musicals mit Kostümen und Deko) hast, es Dir nichts ausmacht, bei Konzerten auswendig zu singen, schon Chorerfahrung hast und Du Deine Stimme auch singen kannst, wenn du zwischen anderen Stimmen stehst, dann ja, dann bist Du

bei uns richtig und kannst schon am 27.11.2013 um 18.15 Uhr auf der Show-Bühne des Weihnachtsmarktes und am 01.12.2013 um 17.00 Uhr bei unserem Gastauftritt beim Adventskonzert der Borromäus-Gemeinde mitmachen. Uns macht die Chorarbeit eine

Menge Spaß, den wir gern mit Dir teilen würden. ➜➜ Unser Chor, vor vielen Jahren durch Mitglieder einer Chor-AG des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums gegründet, ist ein junger Chor geblieben. www.chorkenzieher.de

Reihe der diesjährigen Jazzfrühschoppen beendet

Naldo’s Jazz-Family swingt zum Frühschoppen

Z

um letzten Mal in diesem Jahr fand der sonntägliche Jazzfrühschoppen im Kulturzentrum „Alte Schmiede“ statt. Nahezu jeden Monat hatte die Interessengemeinschaft Huckarder Vereine (IHV) bekannte Jazzbands zu einem Gastspiel nach Huckarde geladen. Mit Naldos’s Jazz-Family schloss sich nun die zweite Jah-

reshälfte des Jazzfrühschoppens. Neben dem New-Orleans-Jazz spielten sie auch Dixieland, Blues, Boogie-Woogie und Gospel. Mit vielen für den traditionellen Jazz ungewöhnlichen Elementen, wie karibische Klänge oder mehrstimmiger Gesang unterhielt die Band die zahlreichen Gäste an diesem grauen Novembermorgen.

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YOUNGSTER

Neues aus Huckarde

Streetkick-Turnier auf dem Huckarder Marktplatz „Ohne Rechtsaußen“ war das Motto dieser Aktion, an der viele fußballbegeisterte Kinder und Jugendliche teilnahmen. Zum offenen Fußballturnier konnten sich Mannschaften - bestehend aus drei Spielern - spontan anmelden und gegeneinander kicken. „Wir wollen auch die Jugendlichen in unseren Protest einbinden“, so Ulla Hawighorst vom „Huckarder Bündnis gegen Rechts“ im Vorfeld. Und das ist den Organisatoren, dem „Huckarder Bündnis gegen Rechts“, sowie dem „Runden Tisch Huckarde“ in Kooperation mit dem „Respekt-Büro“ der Stadt Dortmund an diesem Samstag gut gelungen. Stahlendes Wetter zum Turnier Denn dafür hätte das Wetter nicht besser sein können. Bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen kamen die Teilnehmer nicht so schnell aus der Puste. Wirkliche Verlierer gab es nicht, denn jedem Kicker war eine Teil-

nehmerurkunde sicher. Dank der vielen Mitarbeiter der Jugendfreizeitstätte Rahm kamen auch die ganz kleinen Besucher nicht zu kurz. Mit vielen Spielgeräten und einer aufgestellten Hüpfburg wurden die Kids bei Laune gehalten. Einige Vertreter der Moscheegemeinde Rahmer Straße versorgten

die Besucher und Teilnehmer mit allerlei süßen Leckereien und auch mit Köstlichkeiten vom Grill. Mit Livemusik dabei Ein von der Spedition Clausmeyer kostenlos zur Verfügung gestellter LKW-Anhänger diente als mobile Bühne. Die junge Dortmunder

Band VENCEREMOS sorgte darauf mit ihrem Gig für den richtigen Sound. Sie coverten eine ganze Reihe bekannter Songs, präsentiertem dem Publikum aber auch ihre eigenen Songs. Ihre Haltung gegen Rechts unterstützten sie ganz klar mit dem Song „Fight“ auf dieser Veranstaltung.

Jugendfreizeitstätte Rahm feierte 30. Geburtstag

Spiel, Spaß und viele schöne Erinnerungen

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m November des Jahres 1983 startete die städtische Jugendfreizeitstätte (JFS) Rahm ihre

(v. l.) Norbert Wemmer (JFS), Walter Emmerich (ehem. Sprecher SPD-Fraktion Bezirksvertretung Huckarde), Iris Enke-Entrich (Stellv. Bezirksbürgermeisterin in Huckarde)

pädagogische Arbeit für Kinder und Jugendliche im Stadtbezirk Huckarde. Zur Jubiläumsveranstaltung kamen viele Gratulanten und blickten gemeinsam auf die vergangenen Jahre zurück. Am Nach28

mittag gab es verschiedene Spiele, Kreatives und Theater für die Kids. Am Abend ging das Programm weiter bis in die Nacht hinein mit Dia-Show und einer großen Party zum Tanzen und Chillen für die Jugendlichen und Erwachsenen. Lob an den Leiter und das Team Der Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie, Ratsmitglied Friedrich Sohns, ließ in seiner Festrede noch einmal 30 Jahre Revue passieren und erinnerte an die wilden Anfangsjahre. Ein großes Lob gab es von der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin Iris Enke-Entrich: „Ihr macht hier einen super Job“. Damit stellte sie besonders die Personen heraus, die diese Erfolgsgeschichte maßgeblich mittragen. Das sind Leiter Heiner Nordhaus mit seinem Team Norbert Wemmer und Gabriele Schröter. Sie arbeiten schon seit

Wir in Huckarde 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Zur Festrede waren auch die Kinder dabei

den 80er Jahren hier gemeinsam. Aber auch die Unterstützung von Seiten der damaligen Bezirkspolitiker Annegret Krauskopf und Walter Emmerich, als die JFS noch in den Kinderschuhen steckte, würdigte die Bezirksbürgermeisterin in ihrer Rede. Seither ist viel Zeit vergangen und

die Kinder und Jugendlichen von einst sind erwachsen geworden. Zum Jubiläum kamen sie mit ihren eigenen Kindern, die nunmehr schon im Teenageralter sind. Gemeinsam konnten sie sich dort die vielen Fotos ansehen und die schöne Zeit von damals aufleben lassen.


Neues aus Huckarde

BUCHTIPP

aus der Bibliothek Huckarde

Wer Blut vergießt Deborah Crombie 2013, Goldmann

In London ermitteln die Scotland-Yard Ermittlerinnen Gemma Jones und Melody Talbot in zwei Mordfällen. Zwei Rechtsanwälte, offensichtlich Opfer brutaler Sexspiele, lassen den Verdacht aufkommen, dass es sich bei den

Tätern um nach Rache dürstende Frauen handelt. Schließlich gerät ein in Crystal Palace lebender Band-Gitarrist in den erweiterten Täterkreis. Melody Talbot verliebt sich ihn, was zu vielen Ermittlungskomplikationen führt.

War er es wirklich, liegen die Motive gar weit in der Vergangenheit oder handelt es sich um einen Serienmörder? Für alle Krimifans gern empfohlen. Martina Hammerschmidt-Riegert, Zweigsbibliotheksleiterin

Sonderkündigungsrecht ermöglicht Wechsel zu günstigerem Anbieter auch nach dem Stichtag 30. November

Gelegenheit verpasst?

B

is zum 30. November können die meisten Autofahrer entscheiden, ob sie ihre Kfz-Versicherung kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln. Vergleichen lohnt sich, denn die Preisspannen zwischen den einzelnen Anbietern sind erheblich: Ein paar hundert Euro pro Jahr lassen sich so oft einsparen. Beim Preisvergleich helfen entsprechende Portale im Internet. Doch Vorsicht, nicht immer berücksichtigt ein Portal alle Anbieter, weshalb ein wechselwilliger Kunde in mehreren Portalen gleichzeitig recherchieren und dieses Ergebnis am besten noch einmal mit der Berechnung eines günstigen Online-Anbieters vergleichen sollte. Doch mit dem Preisvergleich allein ist es nicht getan: Man muss auch wissen, wie ein Wechsel vonstattengeht. In der Regel läuft, so die HUK-COBURG, ein Kfz-Versicherungsvertrag vom 1. Januar bis zum 31. Dezember eines Jahres. Wird der Vertrag nicht gekündigt, verlängert er sich automatisch um

ein Jahr. Wer fristgerecht kündigen will, muss dies spätestens einen Monat vor Ablauf schriftlich tun. Wichtig zu wissen: Entscheidend für die Gültigkeit ist nicht der Tag des Verschickens, sondern dass die Kündigung dem Versicherer fristgerecht vorliegt. Kündigung nach dem Stichtag Doch gar nicht selten ist der viel beschworene Stichtag vorbei und die Rechnung der Kfz-Versicherung lag noch nicht im Briefkasten. Was ist, wenn sie erst danach kommt und man eben erst später erfährt, dass die Kfz-Versicherung im kommenden Jahr teurer wird? Muss man zwangsläufig beim bisherigen Versicherer bleiben? Nein! Denn hier kommt das Sonderkündigungsrecht ins Spiel: Darum sollte die Rechnung sehr genau gelesen werden - falls es besteht, muss der bisherige Versicherer seinen Kunden klar und deutlich darauf hinweisen. Dem Wechsel zu einem günstigeren Kfz-Versicherer steht dann auch nach dem Stichtag nichts mehr im Weg.

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Neues aus Huckarde

zum Leserbrief in „Wir in Huckarde“ Nr. 4 bzgl. Tempolimit

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n seinem Leserbrief in der Nr. 4 von „Wir in Huckarde“, erschienen auf Seite 4 unter der Überschrift „Bezirksvertretung beschließt Tempolimit“, spricht Herr Stein mehrmals von der Varziner Straße als einer „gut ausgebauten Straße“, die als „Zubringer“ zum Ortskern für 50 km/h ausgelegt ist. Mag sein, dass dies rein straßenbautechnisch zutrifft. Unter dem Aspekt der Sicherheit für die Anwohner und die vielen Schülerinnen und Schüler, deren täglicher Schulweg zur Gustav-Heinemann-Gesamtschule und zur Gilden-Grundschule führt, oder zur Bushaltestelle in der Urbanusstraße, trifft das aus meiner

Sicht aber keinesfalls zu. Dass das Tempolimit in südlicher Richtung von der Varziner Straße in die Urbanusstraße fortgesetzt wurde, kann ich nur begrüßen. Wie Herr Stein schreibt, kann man da wegen des regen öffentlichen Nahverkehrs eh meistens nicht schnell fahren. Da ist es für die vielen Fußgänger, die z. B. vom Marktplatz kommend die Straße kreuzen, um zur Bushaltestelle zu gelangen, ebenfalls sicherer, wenn immer und überhaupt langsamer gefahren werden muss. Ganz besonders in der Jahreszeit, in der es am Morgen lange und am Nachmittag früh dunkel ist. Ferner kann ich die Argumentati-

onskette in dem Leserbrief nicht ganz nachvollziehen. Einerseits wird die Maßnahme der Einführung eines Tempolimits kritisiert, anderseits werden Maßnahmen zur Begrenzung des LKW-Verkehrs gefordert. Wenn die LKW-Fahrer die Wahl der Qual haben, mit 30 durch den Ortskern zu fahren, werden sie von selbst darauf kommen, dass man von der Huckarder Straße über den Hülshof und Emscherallee zur Lindberghstraße fahren kann. Am besten wäre es, die Parsevalstraße, die Roßbachstraße und die Varziner Straße für LKW ab 7,5 Tonnen zu sperren und nur für den Lieferverkehr freizugeben. Damit wären

die LKW aus dem Huckarder Ortskern raus. Sollte es Anwohner geben, die mit Nutzfahrzeugen über 7.5 Tonnen in diese Zone fahren müssen, ließe sich das bestimmt mit Sondergenehmigungen regeln. Wie auch immer: das Tempolimit ist der erste und richtige Schritt, wenn auch möglicherweise zur vollständigen Lösung der LKW-Problematik noch nicht hinreichend. Jetzt muss das Limit nur durch geeignete Überwachung auch durchgesetzt werden Es muss wehtun im Portemonnaie; dieser Schmerz führt dann direkt ins Gehirn, dahin wo sonst vernünftige Appelle nicht durchdringen. Waldemar Masurek, Huckarde

Volksbank Dortmund-Nordwest hilft bei SEPA-Umstellung

Für Unternehmen und Vereine tickt die Uhr

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and aufs Herz: Ist Ihr Unternehmen oder Ihr Verein fit für SEPA? Nein? Das sollte es aber

sein. Denn SEPA betrifft auch Sie - und das schon spätestens zum 1. Februar 2014. Dann gibt es vor der

Einfach. Einheitlich. Europaweit. SEPA. Jetzt n! IBAN. miere r o f n i BIC. Ab dem 01. Februar 2014 wird der Zahlungsverkehr in Deutschland und Europa mit SEPA vereinheitlicht. Die IBAN wird dann für alle nationalen und internationalen Banküberweisungen und Lastschriften notwendig. Ihre IBAN und die BIC finden Sie übrigens auf Ihren Kontoauszügen oder Ihrer VR-BankCard.

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Wir in Huckarde 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Single European Payments Area (Europäischer Zahlungsraum) kein Entrinnen mehr. Es kommt dann nämlich keine Überweisung mehr an und es wird kein Lastschrifteinzug mehr ausgeführt, ohne dass das SEPA-Verfahren angewendet wird. Denn IBAN und BIC werden auch bei Inlandszahlungen Kontonummer und Bankleitzahl verdrängen. Allerhöchste Zeit also, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Ziel der ganzen Umstellungsaktion ist es, die bargeldlosen Zahlungen innerhalb der Teilnehmerländer so zu standardisieren, dass es für die Bankkunden keine Unterschiede mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen gibt. Fakt aber ist derzeit: Viele meist kleine und mittelständische Betriebe und auch zahlreiche Vereine haben bisher noch nicht einmal mit den Umstellungsarbeiten begonnen. Das kann sich am Ende rächen, denn eine „Galgenfrist“ gibt es hier nicht. Vielmehr drohen den Unternehmen technische Pannen und Liquiditätsengpässe. Darüber hinaus können sich Gehaltszahlungen oder Zahlungen an Lieferanten verzögern. Tobias Belchhaus von der Volksbank

Dortmund-Nordwest rät dringend kleinen bzw. mittelständischen Unternehmen sowie vor allem den Vereinen, umgehend zu handeln: „Die betreffenden Kunden sollten sich unbedingt bald an ihre Berater unserer Bank wenden“. Es gelte u. a. eine Gläubiger-ID zu beantragen und eine neue Lastschriftvereinbarung zu treffen. Auch Einzugsermächtigungen müssen umgestellt bzw. neue Mandate eingeholt werden. „Hier sollten vorab dann auch zur Sicherheit Testeinzüge vorgenommen werden“, rät Belchhaus. Umzustellen ist auch die jeweilige Buchhaltungsund Vereinsverwaltungssoftware. Die Volksbank Dortmund-Nordwest ist jedenfalls im laufenden Umstellungsverfahren voll gerüstet. Belchhaus: „Unsere Programme sind „Sepa-Ready“. Wir bieten unseren Kunden einen Begleitservice, der zunächst über die Volksbank-Ansprechpartner läuft und bis hin zur technischen Umsetzung reicht“. ➜ Noch etwas mehr Zeit haben die Privatkunden bzw. Verbraucher: In einer Übergangszeit bis 1. Februar 2016 können sie Zahlungen noch mit Kontonummer und Bankleitzahl vornehmen.


Neues aus Huckarde

St. Martin in Huckarde

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lljährlich schlängelt sich eine bunte Kette aus Lichtern quer durch Huckarde. Gemeinsam veranstalteten auch in diesem Jahr wieder die katholischen Kirchengemeinden St. Urbanus und St. Christophorus einen Martinszug. Gestartet wurde von der St. Urbanus Kirche, angeführt vom heili-

gen Martin hoch zu Ross, gefolgt von den vielen Laternenträgern und der Musikkapelle. In der St. Christophorus-Kirche endete der Zug, dort wurde noch die Martinslegende erzählt. Zum Abschluss gab es für alle Familien auf der Gemeindewiese Brezeln, Würstchen, Kinderpunsch und Glühwein.

Geburtstagskaffee im Seniorenhaus Zeppelinstraße

Gemütliches Beisammensein

Z

u den liebgewonnenen Gewohnheiten im Seniorenhaus Zeppelinstraße gehört auch der regelmäßige Geburtstagskaffee. Viermal im Jahr werden die Bewohner des Hauses zu dieser besonderen Veranstaltung gebeten. Im Oktober versammelten sich 20 Bewohner, die ihren Geburtstag im Juli, August und September gefeiert hatten. Für diese festliche Veranstaltung hatte der Soziale Dienst im Haus zwei besonders schmackhafte Geburtstagstorten in der Küche bestellt. Zudem dekorierten die Mitarbeiter den Veranstaltungssaal mit allerlei farbenprächtiger Herbstdekoration und richteten eine Festtagstafel her. So konnten die Bewohnerinnen und Bewohner den leckeren Kuchen genießen.

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Ganz zum Schluss kam es noch zu einer interessanten Diskussion über die vielen Veränderungen, die die Geburtstagskinder im Laufe ihres Lebens erlebt hatten. Anlass zu der Diskussion war ein kurzer Text mit dem Titel „Für alle, die vor 1939 geboren wurden“, der in humorvoller Art und Weise aufzählte, was diese Generation früher alles nicht hatte: z. B. Pizza, Pampers, Kreditkarten oder Computer. Man kam zu dem Schluss, dass früher zwar nicht alles besser, aber vieles anders war.

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Anschließend trugen Frau Baumann und Herr Affeldt vom Sozialen Dienst einige Gedichte und kurze Geschichten sowie Sprüche rund um das Thema „Geburtstag“ vor.

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Neues aus Huckarde

„Käse satt“ bei Rewe Amshove

Herbstmarkt

(v. l.) Käse-Expertin Sylvia Ruetz, Franziska Döll (REWE), Melanie Nawrath (Malzers), Dirk Hardt (REWE), Artur Hirsch (Privatkellerei Hirsch), Gabriele Bönninger (Malzers) und Claudia Hohaus (Malzers).

D

er Förderverein der St. Christophorus-Gemeinde in Dortmund-Huckarde hatte nach dem Ernte-Dank-Gottesdienst zum Herbstmarkt eingeladen. Zahlrei-

che Gäste ließen sich die leckeren Speisen schmecken und kauften das ein oder andere Schmuckstück der unterschiedlichsten Hobbykünstler/innen.

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einste Käsesorten, dazu köstliches Brot von Malzers ergänzt um den passenden Wein: Mit einer Schlemmer-Einladung an die Kunden empfahl sich Rewe Amshove in Kirchlinde kürzlich als erste Adresse für ausgesuchte Käsesorten. Mit einer spezialisierten Fachkraft

sierten Ausbildung die Kundschaft zu der kaum überschaubaren Käsevielfalt berät.

hatte Amshove einen weiteren Schritt hin zu noch mehr Service und Beratung im Lebensmittelbereich getan. Sylvia Ruetz heißt die Expertin, die nach einer speziali-

onsschritte die Basis für rund 4500 unterschiedliche, geschmacklich raffinierte Käsesorten vom Schimmelkäse über den Aschekäse bis hin zum Ziegen- und Schafskäse.

Zwar ist der Weg von der Milch bis zum feinen Käse in seinen Grundschritten immer derselbe, dennoch sind unterschiedliche Produkti-

Unkonventionelles Angebot an Jungferntalstaße

Offener Bücherschrank lockt am Wegesrand

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inen „offenen Bücherschrank“ gibt es jetzt auf der Libel-

Deutsche Annington als Sponsor 5000 Euro zur Verfügung gestellt.

Die SPD-Aktiven mit Walter Emmerich und den „Paten“ vor dem attraktiven „offenen Bücherschrank“

len-Wiese an der Jungferntalstaße. Die SPD-Mitglieder Joachim Wybierek, Peter Jaskewitz, und Walter Emmerich wollen damit ein neues, unkonventionelles Kulturangebot für Leseratten machen - in der Hoffnung, dass es auch angenommen wird. Nach einer kurzen „Test-Installation“ wurde der Schrank kürzlich endgültig aufgestellt: Das Fundament hatte zuvor noch verstärkt werden müssen. Für die Aktion an der Jungferntalstraße hatte die 32

Von Spendern wurden inzwischen schon über 300 Bücher zur Verfügung gestellt. Der offene Bücherschrank soll künftig mehrere hundert Bücher aufnehmen. Das Konzept: Gleich mehrere „Paten“ kümmern sich um den Bücherschrank, indem sie die Bücher regelmäßig austauschen. Geboten wird eine Mischung aus Klassikern, Krimis, Kinderbüchern, Kochbüchern und Liebesromanen.

Wir in Huckarde 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung


Wir in Huckarde 05 2013