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Entwidmung

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Nach über 100 Jahren war Schluss

Marktstände

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Grundversorgung wird abgerundet

Dorstfeld Aktiv

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Dank an Mitkämpfer für kleinen Park


Neues aus Dorstfeld

Nach über 100 Jahren war Schluss

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ie wir bereits berichteten, wurde die ev. Kirche an der Hochstraße kürzlich entwidmet. Das Aus kam aus finanziellen Gründen, weil man sich nach der Gründung der Großgemeinde Elias

von einer Kirche aus diesem Verbund trennen musste. Jetzt stellte uns die Elias-Gemeinde freundlicherweise einen Bilderbogen aus den Anfangsjahren zur Verfügung.

Richtfest an der Hochstraße

Die würdigen Herren des Presbyteriums. (v. l.) Herr Samm, Herr Schulte-Witten, Herr Drenkmann, Pfarrer Burgbacher, Herr Frerich, Herr Starke, Herr Sirges.

Festlich waren die Glocken mit Blumen geschmückt. In bunten Farben präsentierte sich die Kirche dem Betrachter in den Anfangsjahren.

Ganz Dorstfeld war auf den Beinen, als am 14. Juni 1905 der Grundstein gelegt wurde.

Liebe Leserinnen und Leser, Weihnachten steht vor der Tür und bald liegt wieder ein Jahr hinter uns mit all seinen Höhen und Tiefen. Auch wenn die Euro-Krise weiter wie ein dunkler Schatten über uns allen liegt, können wir dennoch ein positives Fazit für 2013 ziehen: Die Wirtschaft brummt in Deutschland, und auch Dortmund steht gut da. Wir haben das vergangene Jahr genutzt, um unser Informationsangebot für Sie, unsere Leser und Kunden, weiter zu ver2

War das ein Fest: Am 18. Januar 1905 wurde die Kirche unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit geweiht.

breitern. So erhalten Sie inzwischen regelmäßig gleich drei Magazine aus dem Hause IN-Media Schwalm: Zu den Dortmunder Stadtmagazinen und dem Magazin „Gesund & Fit“ ist 2013 „Auto Aktuell“ hinzugekommen. Das regionale Magazin rund um Auto- und Verkehrsthemen in Dortmund erscheint - wie das Gesundheitsmagazin „Gesund & Fit“ - viermal im Jahr mit einer Auflage von 55000 Magazinen. Es liegt für Sie an den gewohnten Auslagestellen und in Autohäusern aus und erfreut sich bereits großer Beliebtheit.

Hier in Dorstfeld 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Zusammen mit unseren Medienberatern und der Redaktion möchte ich mich bei unseren Kunden für die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit in 2013 bedanken und wünsche unseren Lesern und Kunden ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr 2014, in dem wir Sie weiter verlässlich mit spannenden Nachrichten begleiten werden.

Ihr Reiner Schwalm Herausgeber


Neues aus Dorstfeld

Die Wilhelm-Busch-Realschule stellt sich vor

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ehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern!

„Wo melde ich mein Kind an?“ vor dieser schwierigen Entscheidung stehen Sie. Mit der Wahl der weiterführenden Schule stellen Sie eine entscheidende Weiche für die Zukunft Ihres Kindes. Damit es sich von Anfang an wohlfühlt, sollten Sie Ihr Kind an der Schulwahl beteiligen. Sie haben in den vergangenen Wochen sicherlich schon viele Informationen über weiterführende Schulen erhalten. Natürlich bleiben Fragen offen,

sicher möchten Sie uns Lehrerinnen und Lehrer auch persönlich kennen lernen. Gelegenheit dazu bietet unser Informationstag am Samstag, 11.01.2014, von 10.00 - 13.00 Uhr. Das Kollegium der Wilhelm-Busch-Realschule wird Ihnen in gemütlicher Atmosphäre das Schulgebäude der Wilhelm-Busch-Realschule zeigen, Rat und Entscheidungshilfen bei Ihren persönlichen Problemen geben, alle Schulbücher der Wil-

helm-Busch-Realschule vorstellen und bei Bedarf erläutern, Unterrichtsproben in den Fächern Englisch und Naturwissenschaft demonstrieren; Informationen über unser persönliches Anmeldeverfahren geben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Bringen Sie Ihre Kinder doch einfach mit! Für die Geschwisterkinder bieten wir eine Betreu-

ung an. Für Essen und Trinken sorgt der Förderverein der Wilhelm-Busch-Realschule. C. Kuhmann, Realschulrektor

➜➜ Persönliches Schüleraufnahmeverfahren Schuljahr 2014/15; Anmeldungen vom 24. Febr. 2014 - 07. März 2014; 08.00 -13.00 Uhr am Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag 08.00 -16.00 Uhr am Donnerstag; im Sekretariat der Wilhelm-Busch-Realschule mit dem Anmeldebogen, Halbjahreszeugnis und Familienstammbuch.

Konzert zum Advent fand breites Publikum

Der veranstaltende Kirchenchor bei seinem Auftritt.

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eit mehr als zwanzig Jahren lädt der Kirchenchor der St.-Karl-Borromäus-Gemeinde am 1. Adventssonntag zum adventlichen Konzert. So kam auch in diesem Jahr ein ausgewogenes, ansprechendes Programm zustande, woran die Bläsergruppe St. Karl Borromäus,

die Schola aus St. Barbara und die Chorkenzieher keinen geringen Anteil hatten. Die gut besuchte Veranstaltung fand ihren krönenden Abschluss, als alle Mitwirkenden und die Konzertbesucher gemeinsam die „Tochter Zion“ anstimmten. Herzlicher, lang anhaltender Applaus belohnte die teilnehmenden Gruppen.

MAGAZINSTÄNDER & AUSLEGESTELLEN Volksbanken in Dorstfeld Autohaus Ebbinghaus Arminiusstr. 51 Backinsel Wilhelmplatz 1 Bäcker Cityback Vogelpothsweg 6 Bäckerei Cityback Borussiastr. 88 Bäcker Uhlenbruch, Dorstf. Hellweg 23 Café Budapest Chemnitzer Str. 9 Damenmode Grawe Beurhausstr. 27 Eisdiele Angelo Rheinische Str. 33 Fitness Revierpark Höfkerstr. 12 Lotto Hynick Am Höhweg 20 Metzger Niemann Sengsbank 1 Neu Uni‘s Bistroante Spichener Str. 68 Postagentur Am Höhweg 20 Postagentur Erb Dorstf. Hellweg 19

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NÄCHSTE AUSGABE Bitte nicht enttäuscht sein! Manchmal passiert so viel in Ihrem Ort, dass wir leider nicht über alles berichten können. Artikel, die wir diesmal nicht drucken konnten, finden Sie auf unserer Website unter www.do-stadtmagazine.de

Die nächste Ausgabe von „Hier in Dorstfeld“ erscheint im Februar 2014. Magazininfos 10.000 Auflage, 6x im Jahr Medienberater Reiner Schwalm Telefon (0231) 42 78 08 - 10 Telefax (0231) 42 78 08 - 27 r.schwalm@inmedia-schwalm.de Sonderveröffentlichung – Hier in Dorstfeld 06 / 2013

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Neues aus Dorstfeld

TITEL -THEMA Besonderes vor Ort

An jedem Dienstag und Freitag Obst und Gemüse frisch aus der Region

Marktstände runden Grundversorgung ab

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tändig wird den Dorstfelder Bürgern von Politik und Verwaltung eingetrichtert: „Dorstfeld ist unterversorgt, Dorstfeld braucht einen neuen, großen Lebensmittelmarkt im Zentrum“. Klar - so will man den Weg zu einem neuen Konsum-Klotz mit integrierten Büro-Komplexen im heutigen kleinen Park an der Arminiusstraße ebnen. So offenkundig wie das Ziel dieser platten PR-Masche ist, so falsch ist die Argumentation an sich. Letztlich ist es doch ganz einfach: Demonstrationen der Bürger für eine besserer Versorgung im Ortskern hat noch niemand in den letzten Jahren in Dorstfeld gesehen, und verhungert ist hier auch noch keiner. Richtig ist vielmehr: Dorstfeld ist ausreichend mit Lebensmittellieferanten versorgt. Nur 300 Meter vom kleinen Park entfernt bietet ein

Lidl-Markt seine Dienste an, auch zum Aldi-Markt ist es vom Marktplatz aus nicht weit. Und dann ist da auch noch ein Lidl-Markt in der erreichbaren Osningstraße. Und wer Frisches liebt, aber auch oft nur Weniges benötigt, kann sich auch auf dem Wochenmarkt mit Wurst, Fleisch, Obst und Gemüse versorgen. An jedem Dienstag und Freitag ist der Wochenmarkt geöffnet. Velit Akgül ist der Mann für frisches Obst und Gemüse Und das schon seit einigen Jahren auf dem Dorstfelder Wochenmarkt. Damals hatte er das Marktgeschäft von zwei Schwestern aus Waltrop übernommen, die sich aus Altersgründen vom Marktbetrieb zurückziehen wollten. Kemal Akgül ist Bruder und Partner zugleich. Aber auf dem Dorst-

felder Markt ist Velit präsent. „Man kennt sich“, sagt der Händler, „meine Kunden kennen mich, und ich kenne meine Kunden. Sie wissen, dass sie bei mir nur erstklassige Ware bekommen. Das Gemüse stammt je nach Jahreszeit aus der Region um Waltrop, das kaufen wir direkt beim Bauern.“ Woher das Obst stammt, verrät er auch: „Nachts um eins schellt der Wecker. Dann heißt es Aufstehen und zum Großmarkt fahren. Je früher man da ist, desto größer ist die Auswahl.“ Der Waltroper achtet sehr auf Qualität. „In fast jedem Laden kann man heute Obst und Gemüse kaufen. Wir bieten stets absolut frische Ware. Man kann auch mal probieren. Und was wir nicht verkaufen können, landet in der Regel bei der Dortmunder Tafel. Die freuen sich, wenn wir schlechte Geschäfte machen“, lacht Velit Akgül. Auf die Frage, was ihm auf dem Dorstfelder Wochenmarkt fehlt, kommt die Antwort sofort: „Ein Stand mit frischem Fisch. Dann wäre unser Angebot komplett.“

Wir wünschen unseren Kunden ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Kein Markt kommt ohne ihn aus: den Eiermann Ulrich Bösader-Engel heißt er auf dem Dorstfelder Wochenmarkt. Seit 1956 ist „Eier Engel“ vielen Dortmundern ein Begriff. Und seit mehr als 20 Jahren gibt es den Stand auf unserem Markt.

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Hier in Dorstfeld 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Der Händler, der insgesamt auf acht Wochenmärkten vertreten ist, wohnt in Schwerte. Mit sei-

ner Frau, die den zweiten Teil des Familiennamens beisteuerte, betreibt er seinen Betrieb. Seine Ware bezieht er aus der Region: Ein Teil der Eier stammt aus Iserlohn, ein anderer von einem Hof im Münsterland. „Meine Lieferanten kenne ich seit vielen Jahren“, sagt der Markthändler, der außer Eiern auch Butter und Nudeln in vielen Variationen anbietet. Zu seinen Kunden hat er ein vertrautes, ja fast freundschaftliches Verhältnis. Und er erklärt uns, was die Ziffern und Buchstaben auf den Eiern bedeuten: „Also, die ersten beiden Ziffern bezeichnen die Haltung, 00 bedeutet Bio-Eier, 01 steht für Freiland, 02 ist Bodenhaltung, 03 bedeutet Kleingruppenhaltung. Bei der Kleingruppenhaltung leben die Tiere zwar im Stall, aber nicht wie bei der Bodenhaltung in großen Mengen zusammen. Die Kleingruppenhaltung ist auf 20 Hühner beschränkt, die stressarm miteinander leben und legen. Die folgenden Buchstaben weisen auf das Herkunftsland hin, in unserem Fall DE für Deutschland. Außerdem gibt ein Code an, in welchem Bundesland das Ei verpackt worden ist. Bei meinen Eiern ist das NRW.“ Und wie kann man feststellen, wie alt das Ei ist? „An unseren Marktständen haben wir Verbraucherhinweise angebracht, darauf kann man sehen, bis wann unsere Eier als frische Eier gelten und verarbeitet werden können“, sagt Bösader-Engel. Auf die Frage, wer denn die Eier


Neues aus Dorstfeld färbt, die der Eiermann in der Osterzeit anbietet, muss der Händler schmunzeln. Man hört ja viel: von Nordseekrabben, die in Afrika gepult werden, zum Beispiel. „Meine Frau färbt sie jedenfalls nicht! Im Ernst: Unser Lieferant in Iserlohn hat eine Maschine, die diese Arbeit erledigt.“ Wie ihm der Dorstfelder Markt gefällt? „Er ist klein und fast gemütlich. Ein oder zwei Stände mehr täten ihm gut. Aber man bekommt fast alles, was man zum täglichen Leben braucht.“ Nachts um zwei ist die Nacht zu Ende Vier Märkte beliefert Ralf Eisenreich jeden Werktag. Und wenn in der Morgendämmerung die Marktanhänger mit Waren beladen sind, geht es in die Wurstküche: Sage und schreibe 58 Wurstsorten stellt der Bövinghauser Metzgermeister selbst her. Und die präsentiert er seit mehr als 20 Jahren unter anderem auf dem Dorstfelder Wochenmarkt. „Wir haben noch keinen Markttag versäumt“, sagt Ralf Eisenreich, und ein bisschen Stolz schwingt in seiner Stimme mit, „egal, was war.“ Man hat seine Stammkundschaft. „Laufkundschaft gibt es auch, aber die meisten Kunden kennt man inzwischen persönlich“. Vom Umsatz her ist

der Metzgermeister zufrieden. „Es dürften aber ruhig ein paar Stände mehr sein. Manchmal sind nur zwei Stände aufgebaut. Das ist für einen Wochenmarkt, der doch eine gewisse Vielfalt an Waren bieten soll, zu wenig.“ Die Verkehrsberuhigung hat dem Markt nicht gutgetan. „Unser Markt liegt sehr versteckt, wird vom Durchgangsverkehr gar nicht

wahrgenommen.“ Seit der Hauptverkehr den Wilhelmplatz weiträumig umfährt, ist die Zahl der Markthändler wie die Zahl der Kunden deutlich zurückgegangen. Ralf Eisenreich ist optimistisch: „Mehr als zweimal pro Woche geht kaum jemand zum Metzger. Und dienstags und freitags sind wir ja da: auf dem Dorstfelder Wochenmarkt.“ Blumen, nicht nur für die Damen Seit über 50 Jahren besteht die Gärtnerei Kujath in Bövinghausen. Thomas und Silke Kujath leiten den Betrieb bereits in der dritten Generation. Und seit mehr als 15 Jahren ist die Gärtnerei mit ihrem Stand auf dem Dorstfelder Wochenmarkt vertreten, der dienstags und freitags auf dem Wilhelmplatz stattfindet. „Der Markt ist klein geworden“, bedauert Silke Kujath, „obwohl er als Nahversorger im unteren Dorstfeld immer noch eine große Rolle spielt.“ Seit der Wilhelmplatz verkehrsberuhigt ist, ist die Zahl der Anbieter wie auch der Kunden deutlich zurückgegangen. „Unsere Kunden sind meistens Stammkunden, Laufkundschaft ist eher selten“, weiß die Geschäfts-

Schnittblumen schon am Vorabend geladen, spätestens um sieben müssen wir am Platz sein, aufbauen; und schon warten die ersten Kunden. Um acht geht es dann richtig los. Schluss ist um dreizehn Uhr. Dann abbauen, zurückfahren, ausladen, die nicht verkauften Schnittblumen versorgen. Von der Auseinandersetzung um die Ansiedlung eines neuen Rewe-Marktes hat Frau Kujath natürlich gehört. „Einerseits könnte

unser kleiner Markt dann bekannter werden und vielleicht mehr Kundschaft anziehen, andererseits müsste man wohl davon ausgehen, dass dort auch Blumen und Pflanzen verkauft werden.“ Eins ist sicher: Der Marktstand der Gärtnerei Kujath wird auch in Zukunft auf dem Dorstfelder Markt seinen festen Platz haben: dienstags und freitags von 8.00 bis 13.00 Uhr.

Fachwissen erweitert

(v. l.): Dirk Scherzek, Wolfgang Huhn und Marie Huhn

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as Bestattungshaus Huhn setzt trotz seines über 100-jährigen Bestehens auf Fortschritt sowie Fort- und Weiterbildung. Nach der Ausbildung von Wolfgang Huhn zum Bestattermeister und der Ausbildung zum staatlich geprüften Thanatopraktiker von Dirk Scherzek beendete jetzt Marie Huhn erfolgreich ihre Prüfung zur fachgeprüften Bestatterin. Die Fortführung der Tradition der Firma Huhn durch die 5. Generation wird dadurch gesichert. Neue Impulse und Ideen für eine moderne, pietätvolle und zugleich traditionelle Bestattungskultur werden gesetzt, wobei es heutzutage nicht mehr selbstverständlich

ist, inhaber- und personengeführte Unternehmen anzutreffen. Durch die Vielzahl von Änderungen im Bestattungswesen war es notwendig geworden, für die Angehörigen den aktuellen Wissensstand aller Mitarbeiter der Firma zu erhöhen. Das neue Bestattungsgesetz von NRW für das Jahr 2014 wird bei der Firma Huhn schon jetzt umgesetzt, denn Tradition und Moderne schließen sich im Bestattungswesen nicht aus. Auch die weiteren Mitarbeiter werden zukünftig durch interne Schulungen in der Umsetzung des Qualitäts-Managements unterrichtet.

führerin. „Wir bieten neben natürlich frischen Schnittblumen auch regelmäßig Pflanzen der Saison an. Der Platz ist für einen Wochenmarkt sehr gut geeignet, nur schade, dass er so, ja, fast versteckt liegt und es keinen Durchgangsverkehr gibt.“ Der Markttag der Kujaths ist lang: „Kurz nach sechs aufstehen, der Wagen ist bis auf die frischen

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Sonderveröffentlichung – Hier in Dorstfeld 06 / 2013

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Neues aus Dorstfeld

TITEL -THEMA Besonderes vor Ort

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in ereignisreiches Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu auch für die Bürgerinitiative „Dorstfeld Aktiv“ und seine 2500 Unterstützer in der Bevölkerung. Es war alles in allem ein sehr positives Jahr, zieht die Bürgerinitiative Bilanz. Der alte Spruch „Wer kämpft, kann gegebenenfalls verlieren, wer aber nicht kämpft, hat im Vorfeld schon verloren“ hat sich bewahrheitet. Die Dorstfelder haben mit ihrem Einsatz für den kleinen Park und gegen die Rewe-Bebauung gegen einen mächtigen Gegner gekämpft, für den offenbar Geld keine Rolle spielt: Man kämpfte gegen die Stadt Dortmund, vertreten durch Verwaltung Politiker im Rathaus, und gegen die Bezirksvertretung. Es gab einen großen Erfolg vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster, und dazu haben alle Aktiven durch positiven Zuspruch und durch erhebliche Geldspenden beigetragen. Ohne diese Unterstützung wäre dies alles nicht möglich gewesen. „Dorstfeld Aktiv“ wünscht auf diesen Wegen allen Unterstützern ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2014! Zugleich hat „Dorstfeld Aktiv“ einen Wunschzettel zum Fest ge-

Mehr Ehrlichkeit der Politiker auf der Wunschliste der Bürgerinitiative

Dank an Mitkämpfer für kleinen Park schrieben. So wünscht man sich Politiker und eine Verwaltung, die die Ängste und Sorgen der Dorstfelder verstehen, mit ihnen offen reden und autoritäres Verhalten ablegen. Politik und Verwaltung sollten bei gravierenden Veränderungen im städtebaulichen Bereichen mehr Sachverstand zeigen, auch andere Meinungen einholen oder die Finger einfach von komplizierten Vorgänge lassen, die sie möglicherweise nicht voll verstehen. So fehlte - das zeigte das Urteil des OVG Münster - die Kompetenz völlig bei dem Bebauungsplan In WE 216, in dem es um das Bürogebäude mit integriertem Rewe im kleinen Park ging. Auch auf der Wunschliste: Wie jeder normale Bürger für grobfahrlässige Fehlentscheidungen Verantwortung übernehmen muss, wünscht die Bürgerinitiative sich das auch für die Mandatsträger: „In Dorstfeld ist durch die schlampige Arbeit von Verwaltung und Politik der Stadtkasse ein Schaden entstanden, der extrem hoch liegen dürfte. Die Politiker verheimlichen aber weiter den tatsächlichen Schaden“. Die Bürgerinitiative ist die „Heimlichtuerei und Verschleierung“

leid und wünscht sich darüber hinaus Aufklärung zu besonders kritischen Punkten: Warum erzählt man den Menschen immer, dass der Baubeginn für den Rewe-Versorger noch 2014 komme? Wie will man unter anderem die vom Gericht bemängelte Lärmüberschreitung von circa 200% reduzieren? Fragen über Fragen - und es gibt bisher keine Antwort. Zugleich sind Politik und Verwaltung ohne nennenswerte Unterstützung in der Bevölkerung und mit ihrer dilettantischen Politik in Dorstfeld gescheitert. Man sieht sich aber auf dieser Seite dennoch weiter als Sieger und auf gutem Weg in eine „bessere Zukunft für Dorstfeld“ - was immer das auch heißen mag. Mit „westfälischem Dickschädel“ will OB Ullrich Sierau die Planung durchziehen - koste es, was es wolle. Bezahlen werden das am Ende aber nicht er, sondern das Stadtsäckl und die Dorstfelder Bevölkerung durch sinkende Lebensqualität. Trotz klammer Haushaltskasse soll weiter Geld in

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➜➜ Falls auch Sie uns im Kampf um den kleinen Park unterstützen möchten, bitten wir um eine Spende auf das Konto des B.U.N.D. ➜➜ So erhalten Sie eine Spendenquittung und der B.U.N.D leitet Ihre Spende an Dorstfeld Aktiv weiter. ➜➜ Die Kontoverbindung lautet: Sparkasse Dortmund, BLZ 440 501 99, Kto.-Nr. 25 10 24 553, Stichwort Dorstfeld Aktiv. ➜➜ Weitere Infos erteilt Ihnen Helmut Kleinfeld gern unter Tel.: 0231/17 13 09

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das Projekt Rewe-Neubau/Bürogebäude im Park investiert werden. Nach der Pleite des Vorgängers steht mit der „Einkaufsmarkt Dortmund Dorstfeld GmbH“ aus Braunschweig bereits ein neuer Investor parat. Geschäftszweck der laut Handelsregister von Michael Betker und Andy Papendiek geführten Gesellschaft ist die „Vorbereitung und Bauplanung des Einkaufsmarktes in Dorstfeld“.

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Neues aus Dorstfeld

Schwerpunkt ist der Rock der 70er- und 80er Jahre

Stacheln schützen vor Krankheit nicht

Heart-Rock-Cafe Immanuel mit der 11. Auflage

E

s geht ins zweite Jahrzehnt! Am Freitag, 31. Januar 2014, startet die Elias-Kirchengemeinde die 11. Auflage des „Heart Rock Cafe Immanuel“ ab 20 Uhr im Gemeindesaal der Immanuel-Kirche, Bärenbruch 17-19, in Marten.

(v. l.): Anita Wittke, Rosemarie Adam und Beate Dinslage von der Arbeitsgruppe Igelschutz hatten gut zu tun.

B

eim Igelbasar im Dorstfelder Tierschutzzentrum präsentierte sich die Arbeitsgruppe Igelschutz mit dem Verkauf von Artikeln rund um das Thema. Die Igelschützer vermittelten viele Tipps zu dem nützlichen kleinen Gartengast. Dabei wurden Probleme mit Igeln und deren Lösung diskutiert. Mehr als die Hälfte der Igel überleben ihren ersten Winter nicht. Ihre Lebenserwartung ist dramatisch gesunken. „Wenn ein Tier in dieser Jahreszeit am Tag umherirrt, abgemagert ist, zittert oder hustet, ist Gefahr im

Verzug“, sagt Rosemarie Adam, ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Igelschutz. Der jährlich stattfindende Basar, auf dem viele kleine Dinge rund um das Thema Igel angeboten werden, hilft dem Verein bei der Finanzierung seiner ehrenamtlichen und von Spenden abhängigen Tätigkeit. Einen Titel hat er sich wohl jetzt schon verdient in Zeiten vieler Basare: den des originellsten Basars. ➜➜ Wenn Sie mitmachen möchten beim Igelschutz: Die Geschäftsstelle an der Hagener Str. erreichen Sie unter Tel. 0231/73 35 99.

In altbewährter Weise werden die ewig jungen DJs an Mischpult und Beamer handgemachte Klassiker der Rockgeschichte digital präsentieren. Der musikalische Schwerpunkt liegt, dem ewig jungen Publikum angepasst, in den späten 60ern und reicht bis in die frühen 90er Jahre (z. B. Deep Purple, Led Zeppelin, Rolling Stones, Peter Gabriel), wobei auch neuere Titel eine Chance bekommen, wenn sie in das Konzept der Veranstaltung passen. Neben dem Augenschmaus, den die Großbildprojektionen bieten, sollen nämlich in erster Linie die Nerven angesprochen werden, die für das wilde und hemmungslose Abrocken jenseits erlernter Tanzschritte zuständig sind. Die besondere Spezialität sind Aufnahmen von All-StarBands, die nur bei den präsentierten Stücken in dieser Besetzung

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Freitag, den 31. Januar 2014 Beginn 20:00 Uhr

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Gemeindesaal Bärenbruch 17-19 Dortmund-Marten

Wieviel?

Freiwillige Spenden (ab 3,00 € aufwärts)

Wir müssen leider draußen bleiben: unter 30 Jahren Lebenserfahrung

zusammen gespielt haben. Zur notwendigen Flüssigkeits- und Nahrungsmittelzufuhr werden wieder gut gekühlte Getränke aller Art und kleine Häppchen angeboten. Die Preise bleiben dabei auf dem Niveau der Vorjahre, so dass auch mit einem schmalen Geldbeutel eine lange Rocknacht erlebt werden kann. Der Erlös wird wie jedes Jahr einem karitativen Zweck gespendet.

Top-Service: HU ohne Wartezeit

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· Hauptuntersuchung · Abgasuntersuchung · Sicherheitsprüfung · Änderungsabnahmen · Oldtimergutachten (im Auftrag der KÜS)

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Prüfstelle Dortmund Bünnerhelfstr. 16 44379 Dortmund Tel (0231) 90 98 88 86 www.kues-dortmund.de Öffnungszeiten Mo – Fr: 9 – 17 Uhr

HU

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er kennt das Problem nicht? Die Hauptuntersuchung (HU) des Fahrzeugs ist fällig und es stehen oft längere Wartezeiten an, so dass die Tagesplanung dahin ist. Bei der KÜS-Prüfstelle ist dies allerdings kein Thema. „Bei uns dürfen sich die Kunden auf eine schnelle Abfertigung freuen“, verspricht Prüfer Marc Elshoff. Individualität ist Trumpf in der Dorstfelder Prüfstelle - und das hat sich unter Dortmunds Fahrzeuglenkern seit nun mittlerweile 2 Jahren herumgesprochen. „Termine müssen Autofahrer dank unserer hohen Flexibilität bei uns nicht machen“, ergänzt Marc Elshoff. Neben einer topmodernen Ausstattung mit großer Grube für LKW punktet die freundliche Prüfstelle

in Dorstfeld vor allem mit einem Rangierplatz für PKW und LKW. Von der (HU) über die Abgassonderuntersuchung (AU) bis hin zur Änderungsprüfung - die KÜS-Prüfstelle in Dorstfeld ist stets Ihr kompetenter und zuverlässiger Partner. „Auch Änderungsprüfungen und vor allem auch Unfallgutachten gehören zu unserem Leistungsangebot“, ergänzt der Prüfer Marc Elshoff. „Die Erstellung von Unfallgutachten ist aber keine hoheitliche Aufgabe der KÜS.“

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Neues aus Dorstfeld

Wo gibt‘s denn so was: Bücher, Socken, Kaffee, Kuchen und selbst gebackene Plätzchen?

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m Pfarrheim der St.-Karl-Borromäus-Gemeinde an der Girondelle konnte man diese extravagante Mischung bestaunen und sogar käuflich erwerben. Wie jedes Jahr hatte die katholische öffentliche Bücherei zur Buchausstellung geladen. Und viele Dorstfelder Bürger waren dieser Einladung gefolgt. Zahlreiche Neuerscheinungen aus allen Bereichen der Literatur wurden präsentiert und konnten nicht nur ausgeliehen, sondern auch bestellt werden. Belletristik, Sachbücher aus vielen Wissensgebieten, Biographien und vor allem viele neue Kinder- und Jugendbücher luden zum Stöbern

tungsbereich der KJG, wobei der Kaffee selbstverständlich aus dem fair gehandelten Sortiment des Eine-Welt-Kreises stammte. Manche Traditionen neben der Bücherschau und dem Kaffeeklatsch hatten auch in diesem Jahr Bestand: Waltrauds selbstgestrickte Socken gingen wie jedes Jahr weg „wie warme Semmeln“ und Ilses hausgebackene Plätzchen fanden ebenfalls reißenden Absatz. Stöbern war Trumpf im katholischen Pfarrheim an der Girondelle.

ein. Weihnachten kommt für viele Menschen meistens unverhofft und ein Buch ist immer mehr als

ein Verlegenheitsgeschenk. Kaffee und Kuchen für einen gemütlichen Kaffeeklatsch lagen im Verantwor-

➜➜ Öffnungszeiten der KÖB: Sonntag 10.00-12.30 Uhr, Dienstag 15.00-17.00 Uhr (Winterzeit), 16.0018.00 (Sommerzeit); Die Ausleihe ist kostenlos.

Förderverein des RSG bedankt sich bei Ehrenamtlichen

Als Dankeschön Feinstes vom Italiener und ein dicker Blumenstrauß

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it einem schmackhaften italienischen Abendessen im Restaurant „La Terrazza“ bedankte sich der Förderverein des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums (RSG) bei den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz in der schuleigenen Cafeteria. Die Schulleiterin Sabine Neuser würdigte die tatkräftige Unterstützung aller, insbesondere aber verabschiedete sie fünf Mitarbeiterinnen mit einem besonderen Dank und einem dicken Blumenstrauß. Ohne die Hilfe der Eltern geht es nicht. Vor über 10 Jahren hat der Förderverein des RSG die Bewirtung in die eigene Hand genom-

belegte Brötchen, Snacks und Getränke zu angemessenen Preisen. Der dabei erwirtschaftete Erlös kommt selbstverständlich den Schülerinnen und Schülern zu Gute. Davon werden u. a. auch Investitionen für Lernmittel sowie Ausstattung im und am Gebäude vorgenommen. Mechthild Rodegro, RSG (3. u. l) und Gabriele Becker, Förderverein (2. u. l. ) zusammen mit den Ehrenamtlichen der Cafeteria

men. Studiendirektorin Mechthild Rodegro vom RSG und Gabriele Becker vom Förderverein koordinieren Einkäufe, Einsatzpläne und sind für die Ausstattung und Geräte der Cafeteria verantwortlich. Die

Fröhliche Weihnachtsgrüße

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ieder neigt sich das Jahr seinem Ende entgegen. Zeit zur Entspannung und Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Wir möchten dies zum Anlass nehmen, uns bei Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen zu bedanken. Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben von Herzen fröhliche und erholsame Weihnachtstage und einen guten und gesunden Start ins Jahr 2014. Wir freuen uns, im neuen Jahr wieder für Sie da zu sein. 8

Hier in Dorstfeld 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

über tausend Schülerinnen und Schüler werden nur mit der tatkräftigen Unterstützung von Eltern und auch einigen Großeltern versorgt. Ein Team von 3 - 4 Freiwilligen verkauft täglich in den Pausen

➜➜ Der Förderverein des RSG freut sich über die ehrenamtliche Mitarbeit in der Cafeteria. Der Einsatz ist alle 14 Tage an einem beliebigen Wochentag von ca. 8 bis 12 Uhr. Wer seine Mithilfe anbieten möchte, kann sich bei Frau Gabriele Becker, Tel. 65 09 96 melden.


Neues aus Dortmund-West

Gastspiel-Highlight im Januar: Król im Schauspielhaus Dortmund

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oachim Król präsentiert im Januar sein Programm Seide: Der gleichnamige Roman von Alessandro Baricco erzählt die Geschichte des südfranzösischen Seidenhändlers Hervé Joncour, der auf einer Japan-Reise einer rätselhaften Schönheit begegnet,

die seine Leidenschaft entfacht. Immer wieder reist er ins Land der aufgehenden Sonne, um ihr nahe zu sein, doch erst nach langer Zeit begreift Joncour, dass hinter seinem japanischen Geheimnis ein weiteres, viel größeres verborgen ist… Joachim Król, geboren

in Herne und bekennender Fan von Borussia Dortmund, ist u. a. als Frankfurter Tatort-Kommissar Frank Steier bekannt. Mit seiner einzigartigen Sprachmelodie und dem Sound des „South of the Border Jazztrio“ erzählt Jo-

achim Król diese bewegende Parabel auf die Liebe, die Sehnsucht, die Utopie und auf das Glück. ➜➜ Termin: 31. Januar 2014, 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Infos und Kartenreservierung unter Telefon 0231/ 5 02 72 22

LEG und POCO spendeten für guten Zweck

7.360 Euro bringen Kinderherzen zum Lachen

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eit 2010 arbeiten die LEG und POCO in verschiedenen Projekten zusammen. Und das so erfolgreich, dass sich die beiden Unternehmen nun an ihrem Standort Dortmund entschlossen haben, einen Teil ihres gemeinsamen Umsatzes an den gemeinnützigen Verein „Kinderlachen e.V.“ zu spenden. Sowohl bei der LEG als auch bei POCO kommen viele Mieter bzw. Kunden aus sozial schwachen Verhältnissen, so dass diese Familien den beiden Unternehmen besonders am Herzen liegen. „Kinderlachen e.V. hat es sich zum Ziel gemacht, Kinder aus weniger begüterten Verhältnissen sowie kranke Kinder zu unterstützen“, so Vereinsgeschäftsführer Marc Peine. Kinderlachen e.V. hilft vor allem schwerstkranken Kindern in Kinderkliniken, Kinderhospizen, Kin-

(v. l.): Jutta Ellenbeck, Thomas Schwarzenbacher (LEG) und Anja Jäckel ubergaben den Scheck an Michael Rummenigge und Marc Peine.

dertagesstätten und Kindergärten, aber auch Einrichtungen, die von der öffentlichen Sparwelle betroffen sind. „Das Einsatzgebiet ist schwerpunktmäßig auf Deutschland begrenzt, da wir bei jeder Hilfsaktion persönlich vor Ort

sind. Nur so sehen wir, dass Dinge da ankommen, wo sie benötigt werden“, beschreibt Peine das Tätigkeitsfeld des Vereins. „Wir unterstützen Kinderlachen e.V. besonders gerne, da er hier in

Dortmund seine Wurzeln hat und das Geld zu einem großen Teil auch in dieser Region einsetzt“, begründet Thomas Schwarzenbacher, LEG-Regionalbereichsleiter Ruhrgebiet, das Engagement der LEG. Auch POCO Dortmund, vertreten durch Anja Jäckel, Marktleiterin in der Eisenhüttenstraße, ist seit vielen Jahren für Kinderlachen aktiv: „Es freut mich sehr, dass durch die unternehmerisch fruchtbare Kooperation zwischen POCO und der LEG die stolze Summe von 7.360 € für diesen guten Zweck zusammenkam“. Thomas Schwarzenbacher und Anja Jäckel übergaben im Dezember in den Räumen der LEG den Scheck an Kinderlachen-Geschäftsführer Marc Peine und an Schirmherr Michael Rummenigge, der Kinderlachen mit seiner Firma Trendsport bereits seit zehn Jahren aktiv unterstützt.

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Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

LEG-Nikolaus beschert Kinder in Kemminghausen

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er Nikolaus hat momentan Hochsaison und auch nach dem 6. Dezember noch immer alle Hände voll zu tun, denn es gibt viele Kinder, die ihn unbedingt persönlich treffen wollen. Natürlich wird er auch in diesem Jahr alle Besuche schaffen, denn er ist ein echtes Organisationstalent! Deshalb brachte er auch den Kemminghausener Kindern nachträglich kleine Überraschungspakete vorbei. Vor Ort, auf der Wiese hinter dem LEG-Mieterbüro im Zwergweg 20, dekorierten die Kinder mit Unterstützung des sympathischen LEG-Teams liebevoll einen Weihnachtsbaum mit selbstgebasteltem Schmuck. Vom Nikolaus bekamen sie einen leckeren Schoko-Weihnachtsmann geschenkt. Darüber hinaus gab es für alle großen und

Der Nikolaus in Kemminghausen.

kleinen Gäste köstlichen Lebkuchen, frisches Popcorn und heißen Kinderpunsch gratis. „Wir unterstützen die Nachbarschaft in Kemminghausen seit vielen Jahren erfolgreich. Das tun wir unter anderem mit unseren regelmäßigen Veranstaltungen und Aktionen. Heute war der Nikolaus auch bei

den Kindern, die sonst vielleicht leer ausgehen. Über das Basteln und den Schoko-Weihnachtsmann haben sich die Kleinen besonders gefreut - und wir uns mit ihnen“, erklärte Thomas Christowzik, Leiter des LEG-Kundencenters Dortmund. ➜➜ In Dortmund betreut die LEG

insgesamt über 30.000 Mieter in 12.563 Wohnungen. Sie ist bundesweit das einzige Immobilienunternehmen, das im Rahmen seiner Maßnahmen zum Quartiermanagement das gesamte Jahr hindurch ein umfangreiches Ferien- und Freizeitprogramm für seine kleinen und großen Mieter anbietet.

Alkohol und gesundheitliche Risiken: Weniger ist mehr

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in oder zwei Glas Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, der Schnaps nach fettreichem Essen oder der Umtrunk in geselliger Runde bzw. bei einer Familienfeier: Alkohol erfreut sich bei vielen Menschen großer Beliebtheit. Durchschnittlich konsumiert jeder Deutsche jährlich 10 Liter reinen Alkohol, was etwa 400 Flaschen Bier entspricht. Damit belegt Deutschland nach Luxemburg, Tschechien und Ungarn den 4. Platz. Während in Ländern wie Italien oder Frankreich im Zusammenhang mit Alkoholverzehr feste Regeln gelten, deren Überschreitung abgelehnt wird, herrscht in Deutschland und Österreich eine sog. „gestörte Trinkkultur“. „Hier gibt es keine klaren Grenzen zwischen normalem und unnormalem Alkoholkonsum und nur wenige, eher banale Regeln beim Umgang mit der Alltagsdroge“, weiß Dr. Thomas Finkbeiner. „Regelmäßiger Alkoholkonsum wird hierzulande als normal empfunden“, so der Chefarzt der Psychiatrie und Psychotherapie am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund. Bei Feiern oder Gaststättenbesuchen gehört 10

Alkohol dazu und gilt Missbrauch von Alkohol als Mittel, sich zu entgefördert werden. spannen oder wohl zu fühlen. TatsächWeniger ist mehr lich wird die WirEinen risikofreien kung von mäßigem Alkoholkonsum gibt Alkoholkonsum es nicht, wohl aber rein den allermeisten lativ risikoarme TrinkFällen als anmengen. Für Dr. Thomas Finkbeiner, Chefarzt der genehm empFrauen sind Psychiatrie und Psychotherapie am funden - und dies pro Tag Ev. Krankenhaus Lütgendortmund so trinkt fast maximal 0,3 jeder vierte Liter Bier oder Erwachsene täglich und mehr als 0,15 Liter Wein bzw. Sekt oder ca. die Hälfte mindestens einmal pro 0,4 cl Likör, Korn o.ä. Bei MänWoche. Dem Genuss und Vergnü- nern gilt: nicht mehr als 0,6 Liter gen stehen jedoch zahlreiche ge- Bier oder 0,3 Liter Wein bzw. Sekt sundheitliche Risiken gegenüber. oder ca. 0,8 cl einer Spirituose. So erhöht chronischer Alkohol- „Bei einer Menge, die darüber hikonsum beispielsweise die Gefahr nausgeht, muss man von einem für Herz-Kreislauferkrankungen. riskanten Konsum mit erhöhter Krankheitsgefahr ausgehen“, er„Zu hoher Blutdruck, der trotz klärt der Psychiater. Jeder gewohnBehandlung im erhöhten Bereich heitsmäßige oder missbräuchliche bleibt, kommt bei Alkoholkonsu- Genuss birgt zudem ein hohes Abmenten doppelt so häufig vor wie hängigkeitsrisiko. bei Menschen, die keinen Alkohol trinken“, nennt Dr. Finkbeiner In der Medizin gibt es dafür klar ein Beispiel. „Hier ist dann auch definierte Leitlinien, nach denen das Schlaganfallrisiko deutlich ein Abhängigkeitssyndrom diagerhöht.“ Auch ist bekannt, dass nostiziert wird, wenn drei der folbestimmte Krebserkrankungen, genden Kriterien erfüllt sind: so z. B. Darm-, Brust- oder Speise- • starker Wunsch oder Zwang, Alkohol zu konsumieren röhrenkrebs, durch Konsum oder

Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

• verminderte Kontrollfähigkeit bzgl. Beginn, Ende und Menge des Alkoholkonsums • körperliche Entzugssymptome bei Beendigung oder Reduktion des Konsums • Nachweis einer Toleranz (es muss mehr getrunken werden, um die gleiche Wirkung zu erzielen) • Vernachlässigung anderer Interessen (z. B. Verzicht auf Besuch von Orten, an denen Alkohol nicht erlaubt ist) • anhaltender Konsum trotz Nachweis schädlicher Folgen Eine bedrohliche Entwicklung sieht Dr. Finkbeiner im Trinkverhalten von Jugendlichen. Zwar ist die Gesamtmenge des Alkohols bei Jugendlichen bis 16 Jahren seit 1979 rückläufig, 90 % werden jedoch bei sog. Trinkexzessen konsumiert. „Die Anzahl der Krankenhauseinweisungen wegen Alkoholvergiftung hat sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt“, weiß der Chefarzt. ➜➜ Psychiatrie und Psychotherapie am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund; Tel. 0231 / 6188-231 www.evk-luedo.de www.facebook.com/evk.luedo


Neues aus Dortmund-West

Ehrenamtliche wünschen sich Verstärkung

30 Jahre Grüne Damen im Ev. Krankenhaus Bethanien

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it einer Feierstunde wurde am 10. Dezember das 30-jährige Jubiläum der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Evangelischen Krankenhaushilfe begangen. Die besser als Grüne Damen bekannten ehrenamtlichen Kräfte sind mit der Zeit, die sie sich nehmen und ihrem Engagement ein unverzichtbarer Teil des Krankenhausbetriebes. Die Arbeit sei nicht immer leicht, aber immer sinnvoll und erfüllend, betonen die Grünen Damen einhellig. Dankbarkeit und Vertrauen von Patienten sowie Anerkennung von Pflegekräften und Ärzten seien der Lohn für die unentgeltli-

Volker Geiler, Dr. Jens-Torge Meyer und Pfarrerin Anja Franke (hinten v. l.) dankten den Grünen Damen Christa Bühling, Barbara Jung, Ilse Jendrichowski, Gabriele Schulz, Marianne Rodenbrock und Elisabeth Herling (vorne v. l.) für unermüdlichen Einsatz und hohes Engagement.

che Tätigkeit. Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern, wird immer schwieriger. Umso mehr würden sich Leiterin Inge Rodenbrock und ihre Kolleginnen über Verstärkung

ihrer Gruppe freuen. Voraussetzung für die Tätigkeit, die 3 bis 5 Stunden pro Woche umfasst, sind Kontaktfreudigkeit und die Fähigkeit, sich auf kranke, behinderte

und alte Menschen einstellen zu können. Interessierte können sich unter 0231 / 94300 an der Pforte des Ev. Krankenhauses Bethanien melden.

Suche nach dem „Widerrufs-Joker“ kann sich richtig lohnen

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Baufinanzierung widerrufen & Zinsen sparen

aufinanzierungszinsen sind derzeit so günstig wie nie. Wer sich noch vor wenigen Jahren mit 5 % p.a. Zinsen glücklich schätzte, ärgert sich heute. Würde er doch jetzt seinen Kredit für weniger als die Hälfte der Zinsen bekommen. Hier kann der „Widerrufs-Joker“ helfen, so Experte Björn Wieg, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in Lütgendortmund. Ohne den „Widerrufs-Joker“ lassen sich die Banken die zinsgünstige Umfinanzierung mit einer horrenden Vorfälligkeitsentschädigung abkaufen. Die frisst die Ersparnis wieder auf, man dreht sich im Kreis. Wenn es doch nur eine Möglichkeit gäbe, von dem teuren Vertrag loszukommen... Oft gibt es eine solche Möglichkeit: den Widerruf der auf den Vertragsabschluss gerichteten Erklärung („Widerrufs-Joker“)! Nach Untersuchungen der Verbraucherzentrale Hamburg sind zwei Drittel der bei Immobilienfinanzierungen verwendeten Widerrufsbelehrungen falsch. Das

macht den Weg frei für eine Umschuldung zu deutlich günstigeren Zinsen. Eine Vorfälligkeitsentschädigung fällt dabei nicht an. Zwar hat der Bundesgerichtshof (BGH) geurteilt, dass die finanzierende Bank sich an der Musterbelehrung in Anlage 2 zu § 14 Abs. 1 der BGB-InfoV orientieren darf. Auch die Musterbelehrung ist allerdings fehlerhaft. Der BGH behandelt dennoch dem gesetzlichen Muster entsprechende Belehrungen als richtig. Denn es sei der Bank nicht zumutbar, falsche gesetzliche Vorgaben im vorauseilenden Gehorsam zu korrigieren. Das gilt aber nur dann, wenn sich die Bank ohne Abweichungen an die Musterbelehrung hält. Dies wiederum ist in den meisten Fällen nicht geschehen. Sei es, weil die Bank die Widerrufsbelehrung nicht hervorhebt, sondern im Kleingedruckten versteckt, sei es, weil sie verkannt hat, welche Fassung der mehrfach geänderten Muster-Widerrufsbelehrung denn gerade gültig war.

belehrung ist eine häufige Fehlerquelle. Da die Frist ohne korrekte Belehrung nicht in Gang gesetzt wurde, kann der Verbraucher seine Vertragserklärung auch heute noch widerrufen. Denn er wurde zur Wahrnehmung seiner Rechte nicht ausreichend informiert. Im Falle des Widerrufs sind die wechselseitig empfangenen Leistungen zuzüglich marktüblicher (vertraglicher) Verzinsung zurückzugewähren. Mehr aber eben auch nicht.

Damit eröffnet der Widerruf dem Verbraucher den Weg, seinen noch offenen Restkredit zinsgünstig auf eine andere Bank umzuschulden. Er muss weder den Ablauf der Zinsfestschreibung abwarten noch eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Auch Zinsen fallen dann nur noch auf den reduzierten Kreditbetrag an. Das spart aktuell oft zehntausende Euro. Fazit: Bei den überwiegend falschen Belehrungen stehen die Chancen gut für eine kostengünstige Umschuldung.

Wir wünschen unseren Kunden ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch. Ihr Team vom Mengeder Fensterbau und Glasbau

So oder so, gerade die WiderrufsSonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

Robert-Schuman-Berufskolleg unterstützt Verein

CJD-Jugenddorf freut sich

Schüler erfüllen Wünsche

ProFiliis spendet für Beamer

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achsmalstifte und ein Teddybär - bescheidene Wünsche von Kindern zum Weihnachtsfest. Doch in manchen Dortmunder Familien sind sie trotzdem nicht zu finanzieren. Die Schüler/innen des Robert-Schuman-Berufskollegs helfen aus. Bereits zum zweiten Mal beteiligte sich die Schülervertretung des Berufskollegs an der Aktion Kinderwünsche des Vereins interAktion. Bunte Wunschzettel hingen in der Pausenhalle, darauf in Kinderschrift das Ersehnte und ein selbstgemaltes Bild. Die etwa 3.400 Schüler/innen des Berufskollegs konnten sich bis kurz vor Weihnachten Wünsche aussuchen, die sie mit ihrer Klasse erfüllen wollten. War die Entscheidung gefallen, kauften die

Jugendlichen die entsprechenden Geschenke ein und gaben diese im Lehrerzimmer ab. Im letzten Jahr konnten so bereits 153 Dortmunder Kinder beschenkt werden. Christa Rehers, SV-Lehrerin und Mitinitiatorin der Aktion, betonte, dass das Robert-Schuman-Berufskolleg so zeige, dass Zusammenhalt und Solidarität gelebt würden. Dies gehöre zum Selbstverständnis des Kollegs als „Europaschule des Landes NRW“. Der Verein interAktion erfüllt seit acht Jahren Wünsche von sozial benachteiligten Kindern. Nach Angaben des Vereins sind 7.000 Geschenke in den letzten Jahren zusammengekommen. Außer am Robert-Schuman-Berufskolleg hingen die Wunschzettel noch in der Berswordthalle am Stadthaus aus.

„Endlich können wir unsere Filme anschauen ohne den lästigen Kabelsalat“, so Till, als er den neuen Beamer in der Aula in der Hand hält. Für eine bessere Ausstattung fehlte das Geld und die provisorische Lösung stellte nicht zufrieden. „Wann machen wir unsere erste Filmnacht?“ fragt Tobias. Mit freiem Blick auf die Projektionsfläche kann man jetzt Filmvorstellungen genießen. Der lästige Auf- und Abbau entfällt. Die flexible Halterung mit verstellbarem Neigungswinkel und der Fernbedienung machen nun eine komfortable Handhabung möglich. Davon profitieren alle Jugenddörfler, die regelmäßig in der Aula Filme und andere Beiträge zeigen.

Der Filmnacht steht nun, dank der Spende von ProFiliis, nichts mehr im Wege…, bleibt nur noch die Qual der Wahl für den richtigen Film. ➜➜ Die Ende 2008 ins Leben gerufene gemeinnützige Stiftung ProFiliis aus dem Stadtbezirk Dortmund-Mengede hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche zu fördern und zu unterstützen. Die ProFiliis-Stiftung engagiert sich im In- und Ausland, hat ihren Förderschwerpunkt aber in der Region Dortmund. Im vergangenen Jahr wurden Förderzusagen für 29 Projekte (davon 24 in Dortmund) erteilt. Das zugesagte Fördervolumen belief sich in diesem Zeitraum auf über 70.000 Euro

„Republik der Wölfe“

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Ein Märchenmassaker mit Live-Musik

ie Augen vor Schreck geweitet, die Ohren von irren Klängen verzückt: Hier kommt die musikalische Sensation der Spielzeit! Hereinspaziert in das Grimm’sche Horrorhaus, in dem Sie von Entführern, schönen Mädchen, wilden Tieren, Menschenfressern und Folterknechten empfangen werden. Das Ensemble des Schauspiel Dortmund katapultiert Dornröschen, Aschenputtel, Rotkäppchen (und viele mehr) in unsere vor Angst verschreckte Gegenwart. Mit Musikern der Extraklasse live auf der Bühne: Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten), Mick Harvey (Nick Cave and The Bad Seeds),

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Danielle de Picciotto (Mitbegründerin der Berliner Love-Parade) und Paul Wallfisch (Botanica) vertonen Grimm-Märchen-Poesie der berühmten amerikanischen Dichterin Anne Sexton. So haben Sie Grimms Märchen garantiert noch nicht gesehen - und gehört! Claudia Bauer, die in der vergangenen Spielzeit in Dortmund bereits Rainer Werner Fassbinders „Welt am Draht“ auf die Bühne brachte, setzt das Stück in Szene. Karten für das Live-Spektakel sind jetzt schon im Vorverkauf!

(Foto: Thomas Ecke)

Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

➜➜ Ab 15. Februar 2014 im Schauspielhaus Dortmund! Infos und Kartenreservierung unter Telefon 0231/ 5 02 72 22


Neues aus Dortmund-West

Gegen Nazis: Dortmund ist „Wir stehen auf“-Metropole

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ortmund beteiligt sich an der bundesweiten Kampagne „Wir stehen auf! Für eine Welt ohne Menschenverachtung“. Gemeinsam mit BVB- und DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball, Sebastian Krumbiegel von den Prinzen sowie Vertreterinnen und Vertretern von Hannover 96, der Stadt Rothenburg o.d. Tauber, des Mitfahr-Portals www.blablacar.de sowie des Interkulturellen Rates erläuterten Kampagnen-Macher Jörn Menge und Oberbürgermeister Ullrich Sierau Mitte November im Dortmunder Rathaus die Ziele der künftigen Zusammenarbeit. OB Sierau: Dortmund hellwach im Kampf gegen Rechts „Mit der Stadt Dortmund gewinnt die Kampagne ‚Wir stehen auf!’ jetzt eine engagierte neue Partnerstadt, die bereits seit Jahren in vielfältiger Weise gegen Rechtsextremismus und seine menschenverachtende Ideologie, gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit aktiv ist“, erklärte Menge. Damit werde zudem ein neuer geografischer Schwerpunkt in der Kampagne gesetzt, der auch neue Bevölkerungskreise im Westen Deutschlands mobilisiere. Für Oberbürgermeister Ullrich Sierau ist das Engagement Dortmunds selbstverständlich: „Dass sich

hen auf“-Kampagne zu werben.

(v. l.): Gemeinsam gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Intoleranz: Jörn Menge, Olivier Bremer, Friedrich Stiller, Britta Graupner, Walter Hartl, BVB-Präsident Reinhard Rauball, Sebastian Krumbiegel, Thorsten Meier, OB Ullrich Sierau, Hartmut Anders-Hoepgen Foto: Stadt Dortmund, Stefanie Kleemann

Aufstehen lohnt, haben unsere Erfahrungen im Kampf gegen rechtsextreme Strukturen immer wieder belegt. Die Stadt beobachtet die Umtriebe der rechtsextremen Kreise sehr genau und ist hellwach, wenn es darum geht, ihnen kraftvoll und mit innovativen Aktionen zu begegnen.“ In Dortmund bündelt eine speziell dafür eingesetzte Koordinierungsstelle im Büro des Oberbürgermeisters alle Aktivitäten gegen Rechts, berät und begleitet die Akteure bei der Entwicklung von Strategien und Maßnahmen. Auftaktveranstaltung 2014 in Dortmund Erstes Ergebnis der neuen Kooperation: die Auftaktveranstaltung der „Internationalen Wochen gegen Rassismus 2014“ wird am 10. März in Dortmund durchgeführt. Ins Auge gefasst ist ein breit gefächertes Programm aus Diskussi-

onsformaten, Mitmachaktionen und künstlerischen Darbietungen. Dr. Rauball: „BVB zeigt null Toleranz gegen Rechts!“ „Es war für den BVB keine Frage, sich als Kooperationspartner der Kampagne zur Verfügung zu stellen“, erklärte Dr. Reinhard Rauball. Nachdem sich im Stadion rechte Tendenzen gezeigt hätten, habe es für den Club nur eine konsequente Linie gegeben: „Der BVB zeigt null Toleranz gegen Rechts.“ Rechte Störer im Stadion erhielten - sobald sie identifiziert seien - sofort ein bundesweites Stadionverbot - und wenn sie auch noch BVB-Vereinsmitglied seien, außerdem ein Vereinsausschlussverfahren. „Wir haben 10 Millionen Fans“, sagte Rauball, „und wir wissen, dass wir eine Vorbildfunktion haben.“ Rauball kündigte auch an, bei der DFL für ein Engagement in der „Wir ste-

Sänger der Prinzen: jahrelanges Engagement gegen Menschenverachtung Um sein langjähriges Engagement gegen rechtsextremistisches Gedankengut und seine Unterstützung der Kampagne „Wir stehen auf“ zu dokumentieren, war auch Sebastian Krumbiegel, der Sänger der Band „Die Prinzen“, nach Dortmund gekommen. Er freute sich, dass die Vorstellung der Kampagne „Wir stehen auf“ in Dortmund mit dem Rathaus an einem sehr prominenten Ort stattfinden konnte. Hamburger Initiative zur bundesweiten Kampagne weiterentwickelt Im März 2013 hatte der Hamburger Verein ‚Laut gegen Nazis e.V.’ aus dem lokalen Projekt ‚Hamburg steht auf’ eine bundesweit angelegte Kampagne im Rahmen der vom Interkulturellen Rat ausgerichteten ‚Internationalen Wochen gegen Rassismus’ entwickelt. Die ersten Partnerstädte waren Hamburg, Leipzig und München. Inzwischen sind die Weichen für eine langfristige Durchführung gestellt, so dass ganzjährig und bundesweit Projekte und Aktionen aller Art gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Menschenverachtung stattfinden.

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Ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr wünschen Lisa und Jörg Wunsch.

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Arnsberger

Neues aus Dortmund-West

TAGEBUCH

IMPRESSUM

IN

Für unsere Stadtmagazine schreibt der Arnsberger Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann (SPD) ein kleines „Tagebuch“.

Anerkennung für Stiftung Jugend und Demokratie Junge Menschen sollen sich einmischen! Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dem Vorsitzenden der „Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie“, Dirk Loose, die Anerkennungsurkunde übergeben zu dürfen. Die Stiftung ist nun voll handlungsfähig. Bei der schönen Zeremonie im Rathaus habe ich betont, dass wir auch bei kleinen Projekten – Spielplätze, Kitas, Freizeitangebote – die Kinder und Jugendlichen (samt Eltern) in Entscheidungen einbeziehen müssen. Hier entsteht der wichtige Kontakt zu praktischer Demokratie. Da darf es keine Enttäuschungen geben. Ich bin sicher: Das Demokratiebewusstsein junger Leute wird die Stiftung stärken. Sie wird viele Projekte ideell und materiell positiv begleiten – in enger Kooperation mit anderen Institutionen.

Redaktion (Silvia Kus) Tel: (0231) 42 78 08 - 33 Fax: (0231) 42 78 08 - 35 redaktion@do-stadtmagazine.de

Grafik (Christian Schwalm) Tel: (0231) 42 78 08 -13 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 c.schwalm@inmedia-schwalm.de

Redaktion (Heiner Garbe) Tel: (0231) 42 78 08 -34 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 h.garbe@do-stadtmagazine.de

Reiner Schwalm, Christian Schwalm, Martina Wiecek, Susanne Knoller, Silvia Kus, Heiner Garbe, Bernd Uhlenbruck, Jennifer Spors

MAGAZINVERTEILUNG Die Verteilung erfolgt über 2500 Einzelhändler, sowie über ca. 170 große und kleine Magazinständer in Dortmund. Diese Magazinständer stehen in Supermärkten, Kaufhäusern, Rathäusern, Krankenhäusern und an anderen hochfrequentierten Standorten.

Landesweite Koordinierungsstelle (LaKI) eröffnet

Schöne Feiertage und alles Gute wünscht Ihnen Ihr

Herausgeber/Anzeigenleitung IN-Media Schwalm Reiner Schwalm (V.i.S.d.P.) Arminiusstr. 1 · 44149 Dortmund Tel: (0231) 42 78 08 - 0 Fax: (0231) 42 78 08 - 27 www.do-stadtmagazine.de

DAS TEAM

02. Dezember 2013

OB Ullrich Sierau habe ich heute zudem zwei Förderbescheide übergeben: 4,6 Mio. Euro für die städtebauliche Einbindung des DFB-Museums und die Aufwertung von Kampstraße und Brüderweg. 154.000 Euro kommen dem Festival „Favoriten 2014“ zugute. In 2013 hatten wir u.a. bereits das Stadt- bzw. Kinder- und Jugendtheater sowie Orchester mit 1,5 Mio. Euro bezuschusst und die Chorakademie mit 160.000 Euro gefördert. Das sind wichtige Beiträge zum kulturellen Leben in Dortmund.

STADTMAGAZINE ANSPRECHPARTNER

25. November 2013

Mit Integrationsminister Guntram Schneider und Schulministerin Sylvia Löhrmann habe ich im Dortmunder Rathaus die Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) eröffnet. Sie vernetzt die (bisher) 47 Zentren, die infolge des Teilhabe- und Integrationsgesetzes in NRW errichtet wurden. Integration ist eine Querschnittsaufgabe und funktioniert durch Bildung. Gut ist, dass die LaKI (mit Sitz im Ellipson) der Bezirksregierung Arnsberg zugeordnet ist, wegen der Schnittmengen zu unserem Kompetenzzentrum für Integration und unserer Schulabteilung. Und da wir auch die Unterbringung von Flüchtlingen in NRW regeln, sehen wir Zuwanderung als Gesamtkomplex. Das ist der große Vorteil einer Bündelungsbehörde! Zuwanderung ist – auch angesichts der Demografie – eine Bereicherung. Sie ist aber auch Herausforderung, z.B. mit Blick auf die zuletzt größere Zahl von Asylbewerbern und ihre Unterbringung. Übergangsweise nutzen wir jetzt zusätzlich ein früheres Krankenhaus in Bad Berleburg und die Siegerlandkaserne in Burbach. Das ist notwendig, um Kapazitäten anderer (Erstaufnahme-)Einrichtungen, z.B. in Dortmund-Hacheney, nicht zu überschreiten. Gleichzeitig entwickeln wir langfristige Lösungen. Klar bleibt: Wir stehen in der Pflicht, Flüchtlinge menschenwürdig unterzubringen!

Dortmunder & Schwerter

Sie werden von uns über 6 Wochen nach der Erstverteilung 1 - 2 mal wöchentlich aufgefüllt. In unseren „Premiumständern“ präsentieren wir eine Gesamtauswahl unserer Magazine. Somit kommt auch Ihre Anzeige in das Dortmunder Rathaus.

PREMIUMSTÄNDER Hülpert Autohäuser Körner Hellweg 10-12, Planetenfeldstraße 87, Berghofer Straße 11, Westfalendamm 18, Oberste-Wilms-Straße 26 Städtische Kliniken Nord, Münsterstraße 240 Knappschaftskrankenhaus, Am Knappschaftskrankenhaus 1 Spielbank Hohensyburg Hohensyburger Straße 200 AWO am Westpark, Am Westpark 42 Foto Feldmann, Hermannstraße 38 TÜV-Nord, Bärenbruch 128 EDEKA Pelzer, Sonnenplatz 1 Technologie-Zentrum, Emil-Figge-Straße 8 Müller’s Fotob. Am Amtshaus 10 Gartenparadies Hohensyburg, Westhofener Str. 95

Wir unterstützen:

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Futterhaus, Steinkühlerweg 96 GWS, Am Schallacker 23 VHS, Hansastr. 2-4 Mayersche, Westenhellweg 37-41 Rathaus, Friedensplatz 1 Klinikum Do, Beurhausstr. 40 Berswordt-Halle, Kleppingstr. 43 Hüttenhospital, Am Marksbach 28 Ev. KH Bethanien, Virchowstr. 4 Café Orchidee, Rombergpark CMS, Rodenbergstraße 1-5 Tryp Hotel, Emil-Figge-Str. 41 Breitenstein, Wittener Str. 59 Solebad Revierpark, Höfkerstr. 12 Fitness Center, Höfkerstr. 12 Alte Schmiede, Hülshof 32 Bezirksverwaltung Hörde, Hörder Bahnhofsstr. 16 Krankenhaus West, Zollernstr. 40 Ev. Krankenhaus, Volksgarten 40 Deutsche Lohnsteuerhilfe, Rheinische Str. 96 LWL-Klinik, Marsbruchstr. 179 Rewe Kamp, Ritterhausstr. 65 Podenco-Hilfe Lanzarote e.V.

Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung


Neues aus Dortmund-West

„Wir können auch anders. So einfach ist Klimaschutz!“ 4.500 Euro können von der Jury für besonders gelungene Arbeiten vergeben werden. Diese Summe kann beliebig aufgeteilt werden. Wir würden uns freuen, wenn die Gewinne im Sinne des Klimaschutzes verwendet würden.

Teilnehmer/-innen

Teilnehmen können alle Kinder in Kindergärten und Kindertagesstätten sowie alle Kinder und junge Erwachsene (unter 18 Jahre) in Schulen, Verbänden und Vereinen. Es können sowohl Einzelarbeiten als auch Gruppenarbeiten eingereicht werden.

Anmeldungen

zum Kinder- und Jugendumweltpreis 2014 am Umwelttelefon: (0231) 50- 2 54 22 im Internet: www.dortmund.de/umweltamt

Kinderund Jugend umwelt preis

2014

Gewinne

Einsendeschluss

Bis zum 31.03.2014 können die Wettbewerbsbeiträge im Umweltamt abgegeben werden. Die Jury tagt im Mai. Zur Preisverleihung im Juni werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen.

Abgabe der Wettbewerbsarbeiten

im Umweltamt, Brückstraße 45, 44135 Dortmund

Öffnungszeiten:

Wir können auch anders. So einfach ist Klimaschutz!

Montag bis Mittwoch

8.30 –12.00 Uhr und 13.00–15.00 Uhr 8.30–12.00 Uhr und 13.00–17.00 Uhr Freitag 8.30–12.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung. Donnerstag

Namen, Anschrift, Telefonnummer und Alter nicht vergessen!

aber zu verlangsamen, ist heute eine der wichtigsten Aufgaben, an der jeder Einzelne mitwirken kann. Energie sparen und mit Köpfchen verwenden statt verschwenden. So kann man den Treibhauseffekt vermindern, ohne auf die gewohnten Annehmlichkeiten verzichten zu müssen. Aufgerufen sind Kinder und Jugendliche, ihre Bemühungen und Aktivitäten zum Umweltschutz zu dokumentieren. 7.500 € für engagierte Umwelt- und Naturschützer Der Wettbewerb richtet sich an Jung und Alt. Neben dem Kinderund Jugendumweltpreis wird in jedem Jahr auch der Preis in den Kategorien Bürgerumweltpreis ausgelobt.

Das Spektrum der Möglichkeiten sich zu engagieren ist vielfältig: Angefangen bei Maßnahmen im Sinne einer ökologischen Abfallwirtschaft über Projekte zum Baumschutz, zur Wohnumfeldverbesserung, zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, zu Aktivitäten zur Energieeinsparung/CO2-Minderung bis hin zu Informations- und Aufklärungsaktionen.

Es winken Preise in Höhe von insgesamt 7.500 Euro. Der Bürgerumweltpreis ist mit 3.000 Euro dotiert, der Kinder- und Jugendumweltpreis mit 4.500 Euro. Die Vergabe des Kinder- und Jugendumweltpreises wird seit vielen Jahren finanziell von der Wilo SE unterstützt. Jeder, der sich mit vor-

➜➜ Anmeldungen nimmt das Umweltamt ab sofort entgegen. Abgabeschluss ist der 31. März 2014. Weitere Infos gibt es am Umwelttelefon 0231 50- 2 54 22 und im Umweltamt, Brückstraße 45 (Orchesterzentrum), wo auch die Wettbewerbsbeiträge abgegeben werden können.

Form der Beiträge

Infoseiten im Internet www.klima-ist-heimspiel.de www.tivi.de/fernsehen/purplus/index/31094/index.html www.umweltbundesamt.de/kinder/schwitzkasten.htm www.bmu-kids.de/themen/erneuerbare-energien/ www.bmu-kids.de/bauen-und-basteln/umweltcheck/ www.oekoleo.de/index.php?article_id=794

S

Wir bitten die Dokumentationen und Exponate so zu gestalten, dass sie leicht zu transportieren sind und problemlos durch Standardtüren passen! Außerdem bitten wir, auch eine kopierfähige Vorlage der Projektbeschreibungen und Dokumentationen einzureichen, gerne auch digital. Danke. Herausgeber: Stadt Dortmund, Umweltamt Fotos pixelio: Michael Bührke, Melanie Möller, Werner David, Lutz Stallknecht, Joerg Trampert, Petra Bork, Andreas Hermsdorf, Uschi Dreiucker Kommunikationskonzept, Gestaltung, Satz, Produktion und Druck: Dortmund-Agentur – 05/2013 www.dortmund.de

o lautet das aktuelle Motto des Kinder- und Jugendumweltpreises 2014.

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über die Folgen des Klimawandels berichtet wird. Trockenheit auf der einen Seite und schmelzende Polkappen und Gletscher auf der anderen Seite. Wetterextreme mit Starkregen und Überschwemmungen nehmen zu, der Meeresspiegel steigt. Die Lebensbedingungen von Tieren, Pflanzen und Men-

A

finanziell unterstützt durch WILO

schen verändern sich. Dass das Gesicht der Erde sich im Laufe der Jahrmillionen immer wieder verändert hat, weiß man schon lange. So war die Sahara einst eine blühende Landschaft und wo sich heute das Mittelmeer erstreckt, gab es vor Urzeiten eine Salzwüste. Dieser Wandel hat sich allerdings nur ganz allmählich vollzogen und die Natur hatte Zeit, sich an die Veränderungen anzupassen. Die aktuell zu beobachtende Erwärmung zu stoppen, zumindest

bildlichen Projekten für die Natur einsetzt, kann sich um den Umweltpreis bewerben. Neben Einzelpersonen können auch Personengruppen, Arbeitsgemeinschaften, Verbände, Vereine und Institutionen teilnehmen oder vorgeschlagen werden.

Grundstein für neue Johanniter-Klinik gelegt

uf den ersten Spatenstich folgte jetzt die Grundsteinlegung für die neue Reha-Klinik gleich neben der Wihoga am Rombergpark. Auf dem 1,2 Hektar großen Grundstück errichten die Johanniter-Ordenshäuser aus Bad Oeynhausen eine Reha-Klinik. An der Grundsteinlegung für den Komplex mit 280 Betten nahm neben Franz Böker, Geschäftsführer mehrerer Johanniter-Kliniken und künftiger Geschäftsführer der Klinik in Dortmund, auch der Dortmunder Oberbürgemeister Ullrich Sierau teil. Gekommen war auch für den Investor Dr. Volker Heinke, Vorstandsmitglied der LVM-Versicherung Münster und Dr. Oskar Prinz von Preußen, Herrenmeister des Johanniterordens. Schon seit Jahren hatten die Johanniter nach Dortmund geblickt, wo man mit dem strategisch günstigen Standort jetzt näher an die zahlreichen Kunden des Ruhrgebiets

rückt. Neue, flexible Konzepte und letztlich auch Kostenfragen ließen die Johanniter-Ordenshäuser aus Bad Oeynhausen die Nähe des Ballungsraums suchen. Bis in das Jahr 2008 reicht die Planung für den dreiteiligen Bau zurück, für den das Grundstück im Frühjahr 2012 von dem Investor, der LVM Versicherung in Münster, erworben worden war. Die Baugenehmigung erfolgte am 12.03.2013. Der Bauherr, LVM Versicherung, nimmt dafür 2 Mio. Euro in die Hand. Die Johanniter werden das Gebäude pachten. Bauträger ist wieder die Firma Hout-Consens aus Straelen. Die Eröffnung der Klinik ist für Anfang 2015 vorgesehen. Inzwischen werden bereits die Bewerbungen für Leitende Mitarbeiter bearbeitet. Paul Blanke-Bartz von der Dortmunder Wirtschaftsförderung, der den Planungsprozess begleitet hat, schrieb zum ersten Spaten-

Legten gemeinsam den Grundstein für eine neue Johanniter-Klinik: (v. r.) Dortmunds OB Ullrich Sierau, Johanniter-Geschäftsführer Frank Böker, S.K.H. Dr. Oskar Prinz v. Preußen, Gerhard Laumann von der LVMVersicherung, Bauherr Dr. Volker Heinke, Vorstandsmitglied der LVMVersicherung, und Albert Simons v. Bockum, gen. Dolffs, Regierender Kommendator der Westfälischen Genossenschaft des Johanniterordens (Foto: Johanniter)

stich im Sommer: „Für die Klinik ist Dortmund und insbesondere der Standort neben den Wirtschaftsschulen für Hotellerie und Gastronomie (WIHOGA) am Rombergpark ein idealer Platz. Er ist verkehrsgünstig gelegen, um die zahlreichen ambulanten Patienten zügig - mit Patienten-Shuttle

oder öffentlichem Personennahverkehr - zu bedienen; er bietet eine inspirierende Umgebung mit viel Grün und dazu eine schnelle Verbindung zur Dortmunder City.“ In zahlreichen Gesprächsrunden mit der Stadt wurde das Raumprogramm der Klinik optimal in das Grundstück eingepasst.

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

Neue Musikshow am Hansa Theater

Inga on stage with friends

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nga Strothmüller – Sängerin,  Schauspielerin und Ausnahmekünstlerin  -am Hansa Theater in Hörde hatte im November zu einem musikalischen Abend mit befreundeten Musikern und Überraschungsgästen eingeladen. Das neues Konzept, nach einer Idee von Inga Strothmüller, feierte eine grandiose Premiere. Vier Stunden wurde eine abwechslungsreiche  und spannende LiveMusik-Show  mit überragenden

Sebastian Niehoff, genannt der „Sebel“, sorgte für Stimmung.

Künstlern geboten. Von Pop, Rock und Soul zu Klassik  - von Balladen zu Uptempo – von  leise zu laut. Inga Strothmüller nahm die Besucher mit auf eine Reise durch die Zeit und erzählt ihre ganz persönliche Musikgeschichte.  Ingas

außergewöhnliche Stimme,  begleitet von herausragenden  Musikern- Keyborder Andreas Recktenwald, Gitarrist Moritz von der Frost, Drummer Sven Petri , Michael Meier an den Perkussions und Bassist Ray Blake, begeisterten die Zuhörer. Die musikalischen Gäste taten das Übrige für einen gelungenen Abend. Wolf Codera wusste an der Klarinette und am Saxophon zu überzeugen, Francis Norman spielte Bratsche und Violine virtuos, beide sorgten mit

Der „wilde“ Rudi.

Inga für Session-feeling. Sebastian Niehoff, genannt der „Sebel“, ein echtes Original aus Wanne-Eickel, sang eigene Texte und sorgte für Stimmung. Jesse lee Davis beeindruckte mit rauchiger, souliger Stimme und „Elvis“ Oliver Steinhoff rockte das Haus. Allerdings

Francis Norman und Inga Strothmüller überzeugten.

konnte „Elvis“ die vom begeisterten Publikum Zugabenwünsche nicht erfüllen, er musste vorzeitig das Haus verlassen, da er noch ein Mitternachtskonzert in Köln hatte. Rudi Strothmüller lies es erst richtig „krachen „mit „That’s alright Mama“ bevor er dann aus seiner Sinatra Show „My Way“ präsentierte und für Gänsehautfeeling sorgte. Nadine Strothmüller stand ihrer Schwester musikalisch ebenfalls an diesem Abend zur Seite. Überraschungsgast war die 15-jährige Pia die ihren ersten öffentlichen

Auftritt auf einer Theaterbühne hatte und mit Inga ein Duett sang. Auf die geplanten Fortsetzungen von „Inga on stage darf man sich schon jetzt freuen. ➜➜ Neu: Ein eigenes kleines Cafe gibt es jetzt im Hansa Theater. Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und in den Pausen gibt es dort leckere „Kleinigkeiten“ für hungrige Besucher. Der Raum ist auch für Feier mit bis zu 40 Personen zu mieten. Nächster Termin: 04.02.2014 – 19:30 Uhr, Tel. 0231/ 94 14 748

Joe Bausch liest wieder in der LWL-Klinik Dortmund

„Das Leben kann so schön sein, muss aber nicht.“ 

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it Auszügen aus seinem Buch „Knast“ hat Joe Bausch im vergangenen Jahr in der LWL-Klinik über 300 Zuhörerinnen und Zuhörer in seinen Bann gezogen.  Wie damals versprochen, kommt er jetzt wieder: Am 14. Januar um 19 Uhr heißt es: „Das Leben kann so schön sein, muss aber nicht.“ - ein Programm mit eigenen  Geschichten und mit Texten anderer Autoren. Es geht u. a. um widerspenstige Basilikumpflanzen, Übergeschwapptes, das War-

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ten auf Godot und  um Morde am Hellweg... Mehr dazu verrät der bekannte Arzt und Schauspieler noch nicht. Vielen von uns ist Bausch als der glatzköpfige Pathologe aus dem Köln-Tatort bekannt. Im „wahren Leben“ ist er Gefängnisarzt in Werl. Anfang Dezember bekam Bausch das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht. Damit wird sein Engagement für den Verein „Tatort - Straßen der Welt“ geehrt, den er mit seinen Schauspielkollegen Dietmar Bär und Klaus

Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

J. Behrendt gründete und für den er bei der Landhaus-Lesung auch Spenden sammeln möchte. Die Organisation setzt sich für benachteiligte Kinder ein, besonders für Straßen- und Gefängniskinder auf den Philippinen. ➜➜ Karten für die Lesung (6,- €) gibt es in der Niehörster Buchhandlung in Brackel, in der Buchhandlung Seitenreich (Huckarder Straße 352) und im Verwaltungsgebäuder der LWL-Klinik.

Joe Bausch liest.


Neues aus Dortmund-West

Turnier-Karten werden an bedürftige Dortmunder Kinder verteilt

Kinderlachen e.V. erhält Tickets für Budenzauber Ruhrpott 2013

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er Verein Kinderlachen erhielt 500 Tickets im Wert von über 8.000 Euro für den Budenzauber Ruhrpott 2013, der am 28. Dezember in der Dortmunder Westfalenhalle stattfindet. Zahlreiche Fußball-Legenden wie Frank Mill, Lothar Sippel oder Kinderlachen-Schirmherr Michael Rummenigge werden dort für die Traditionsmannschaften von Borussia Dortmund, Real Madrid, Rot-Weiss Essen, Borussia Mönchengladbach, VfL Bochum und MSV Duisburg antreten. „Viele der Kinder, die wir regelmäßig unterstützen, sind große Fußball-Fans. Wir werden die Karten an die Jungen und Mädchen in den verschiedenen Einrichtungen verteilen“, sagt Marc Peine, Mitbegründer von Kinderlachen e.V. Hallenturniere mit Traditionsmannschaften haben in den letzten Jahren die Renaissance des Budenzaubers in Deutschland ein-

geleitet. Hohe sportliche Qualität, tolle Stimmung in den Hallen und Spitzenquoten im TV sprechen eindeutig dafür. „Wir möchten den Kindern mit dem Besuch des Turniers ein kleines vorweihnachtliches Geschenk machen und freuen uns schon sehr auf sie“, betont Turnierdirektor Bernd Kühn. ➜➜ Als gemeinnütziger Verein unterstützt Kinderlachen e.V. bereits seit 2002 bedürftige Institutionen und Einzelschicksale in Deutschland ausschließlich mit Sachspenden. Gegründet wurde der Verein von Christian Vosseler und Marc Peine. Dabei werden neben der Finanzierung von dringend benötigten Materialien, Möbeln oder medizinischen Geräten Träume und Wünsche von Kindern erfüllt, die man nicht kaufen kann. Dazu werden diverse Veranstaltungen mit Prominenten aus Unterhaltung, Wirtschaft und Sport initiiert oder

500 Eintrittskarten für den Budenzauber Ruhrpott 2013 kann der Verein Kinderlachen an bedürftige Dortmunder Kinder verteilen.

Fördermitgliedschaften angeboten. Der Verein hat eine große Resonanz erreicht, das dokumentieren die zahlreichen bekannten Kinderlachen-Schirmherren wie Michael Rummenigge und Matze Knop, sowie die Botschafter Tom Lehel, Charlotte Würdig, geb. Engelhardt,

Nika Krosny, Ingo Anderbrügge, Ayman, Marina Kielmannn, Neven Subotic, Madlen Kaniuth, Andrea Kiewel, Marc Marshall und der Deutschland-Achter. ➜➜ www.kinderlachen.de www.facebook.com/Kinderlachen.eV

Westfalenpark-Jahreskarte ist ein ideales Weihnachtsgeschenk

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onnige oder knackig kalte Wintertage: Besuche im Westfalenpark versprechen immer schöne Erlebnisse. Wer noch ein passendes Geschenk für sich und seine Lieben sucht, der profitiert von dem besonders günstigen Vorverkaufspreis von 32 Euro für eine

Jahreskarte. Mit ihr verschenkt man auch die Freude an 365 erlebnisreichen und erholsamen Tagen in Dortmunds „Grüner Oase“. Eine Jahreskarte bietet das Rundum-Paket von Frühlingswiesen und Sommerblumen, Herbstlaub und Winterfrost - kombiniert mit Ver-

anstaltungen, Kultur, Information, Unterhaltung und viel Spaß in jedem Alter - „pauschal“ zu einem unschlagbaren Preis. Die Jahreskarten-Vorteile: • 365 Tage geöffnet • Freie Turmauffahrt • Freier Eintritt zu parkeigenen

Veranstaltungen wie Lichterfest, Garten- und Trödelmärkten oder Winterleuchten • Keine Wartezeit an den Eingängen • Feuerwerk Winterleuchten: Am 11. Januar 2014 gibt es 50 Prozent Rabatt auf den Eintrittspreis.

Ovital bietet zusätzliche Betreuungsleistungen

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ie möchten als pflegende Angehörige, ein- oder zweimal in der Woche eine Auszeit nehmen? Einfach mal spazieren gehen, sich mit Freunden oder Bekannten treffen? Einfach einmal wieder durchatmen? Der Pflegedienst Ovital macht es möglich: In der Zeit der Abwesenheit bleibt ein Mitarbeiter bei der zu betreuenden Person. Individuelle Versorgung ist auch hier wichtig: Es werden Spiele gespielt, Alltagstätigkeiten geübt oder es wird vorgelesen. Auch Spazierengehen oder begleitete Behördengänge sind möglich. Seit 2008 können zusätzliche Betreuungsleistungen nach § 45b SGB XI auch Personen ab der Pflegestufe 0

in Anspruch nehmen. Grundvoraussetzung ist weiterhin, dass neben der Einstufung in eine Pflegestufe die „Einschränkung der Alltagskompetenz“ durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) festgestellt ist. Die Betreuungspauschale gliedert sich nun in einen Grundbetrag (100 EUR/Monat) und in den erhöhten Betrag (200 EUR/Monat), so dass Pflegebedürftigen jährlich bis zu 2400 EUR zur Verfügung stehen können. Die neue Leistung steht jedem zusätzlich zu den anderen Leistungen der Pflegeversicherung zu. ➜ Infos unter www.ovital-pflege.de oder Telefon 0800-1 70 80 90 Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013

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Schwarzgelbe Gedanken Henry Mühlhausen

Eigene Meinung erwünscht

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BVB Fanzine „schwatzgelb.de“

ie Möglichkeiten, sich über den Lieblingsverein und die Fußballbundesliga auf dem Laufenden zu halten, sind heutzutage sehr vielfältig. Einerseits geben die Tageszeitungen, Sportpresse und Fernsehen einen aktuellen Überblick über vieles, was den Fußballfan interessiert. Zum anderen ist das Internet mittlerweile für die meisten der wichtigste Informationskanal geworden, der die Fans und Fußballanhänger immer mit den aktuellsten Informationen versorgt. Jeder Bundesligaclub betreibt seit Jahren seine eigene Homepage, zusätzlich sind alle einschlägigen Sportmagazine und Nachrichtendienste rund um die Uhr online. Aber es gibt im Internet auch noch etwas anderes: nämlich Internetseiten, bei denen eben nicht professionelle Sportredakteure oder Mitarbeiter von Presseabteilungen ihre Berichte und Kommentare veröffentlichen, sondern Internetseiten, bei denen Fans für Fans schreiben. Der Begriff „Fanzine“ ist in diesem Zusammenhang sehr schnell geläufig geworden - Fans berichten und kommentieren die Entwicklungen im Verein und in der Liga aus ihrer Sicht. Und die Meinungen der Fans sind immer eine sehr interessante zusätzliche Komponente, denn sie ist nicht immer in allen Belangen deckungsgleich mit denen der Vereins-/ Verbands- oder Pressevertreter. Die eigene Meinung - zu allem, was die Geschehnisse auf dem Rasen und darüber hinaus betrifft - ist darum bei einem Fanzine nicht nur gefragt,

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sie ist vielmehr ausdrücklich erwünscht. Ein gutes Beispiel für ein Fanzine, das seit Jahren etabliert ist und in Fankreisen große Resonanz findet, ist das BVB Fanzine „schwatzgelb.de“. Seit dem Spätsommer 2000 begleitet und kommentiert schwatzgelb.de sowie der englischsprachige Ablege schwatzgelb.com für BVB Fans im Ausland, die Geschehnisse rund um den BVB. Die Website von schwatzgelb.de ist dabei hoch professionell und was die Aktualität der Beiträge, das veröffentlichte Foto- und Videomaterial oder auch den umfangreichen Statistikteil anbetrifft, dürfte der BVB Fan hier nahezu alles finden, was ihn interessiert. Das ist vor allem deswegen bemerkenswert, weil die Redaktionsarbeit bei schwatzgelb.de ausschließlich in der Freizeit stattfindet und jeder Redakteur auf eigene Kosten arbeitet. Dabei setzt sich die Redaktion sehr unterschiedlich zusammen. Man findet sowohl den Schüler

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und Studenten als auch Redakteure im fortgeschrittenen Alter, die sich in früheren Jahren oder Jahrzehnten auf der Südtribüne für ihren BVB die „Lunge aus dem Leib geschrien haben“. Und genau das gibt schwatzgelb.de das gewisse Etwas. Denn es gibt keinen Chefredakteur, der Themen vorgibt und aufgrund der sehr unterschiedlichen Besetzung der Redaktion muss es häufig gar keine einheitliche „schwatzgelb-Position“ bzw. Redaktionsmeinung geben. Jeder Redakteur hat das Recht, seine persönliche Ansicht zu kommunizieren - gleich ob es die Mehrheit der Redaktion genauso sieht. Insgesamt sind z. Z. rd. 40 Redakteure in ihrer Freizeit für schwatzgelb.de tätig, die sich um die fast täglich neuen Artikel, das Webdesign und die Technik, die Datenpflege oder den ebenfalls online betriebenen schwatzgelb.de-Shop kümmern. Dazu Sacha Roolf aus dem schwatzgelb.de Vorstand: „Wer bei uns eine Idee, Zeit und Lust

hat, kann loslegen. Je mehr Inhalte man anbieten kann, umso mehr Leute spricht man an. Die Personalkosten bei schwatzgelb. de entfallen zwar, aber die Serverkosten für unseren Internetauftritt müssen natürlich gedeckt werden. Dazu dient der online Shop, der mit einem gut sortierten Angebot eigener Fanartikel die einzige Einnahmequelle von schwatzgelb. de darstellt“. Auch das Verhältnis zum BVB ist seit dem Bestehen von schwatzgelb.de stets von gegenseitiger Akzeptanz und Kooperation geprägt. Sacha Roolf hierzu: „Da muss man dem BVB ein Kompliment machen, es ist immer ein sehr faires Umgehen miteinander, auch wenn wir nicht in allen Dingen immer der gleichen Meinung sind.“ Darüber hinaus hat schwatzgelb. de auch in den überregionalen Medien zunehmend an Bedeutung gewonnen. Veröffentlichungen auf


schwatzgelb.de oder einzelne Diskussionsbeiträge im schwatzgelb. de-Forum werden häufig zitiert. Dabei ist es sicherlich die Stärke von schwatzgelb.de, die Themen immer in Verbundenheit zum BVB zu behandeln, jedoch nicht zu sehr durch die schwarzgelbe Brille oder im Stil von professionellen Journalisten, sondern eben aus der Sicht von Fans - und das heißt kritisch, manchmal kontrovers und häufig auch mit einer gehörigen Portion Humor, wie es u. a. mit den regelmäßig erscheinenden Cartoons der Fall ist. Jüngstes Beispiel für die erfolgreiche Arbeit von schwatzgelb.de war die Ausrichtung der Spendengala „Tanz für Franz“ im Dortmunder Stadion. Für das Filmprojekt „Am Borsigplatz geboren - Franz Jacobi und die Wiege des BVB“, welches sich mit der Gründung des BVB befasst, wurden die Überschüsse aus den Einnahmen der Veranstaltung an das Filmprojekt gespendet. Die Erfolgsgeschichte von Borussia Dortmund in den letzten Jahren hat sich zweifellos auch positiv auf den Bekanntheitsgrad von schwatzgelb.de ausgewirkt. Waren es in der Anfangszeit 100 Besucher am Tag, sind heute pro Monat weit über 1 Million Zugriffe zu verzeichnen. Für „Freizeitjournalisten“ ein sensationeller Wert! Damit zählt schwatzgelb.de zu den erfolgreichsten und populärsten Fanzines in Deutschland, das sich bei Themen rund um den Fußball engagiert, aber auch bei vielen aktiv mitwirkt. Wen also neben den Aussagen von Sportreportern oder Pressesprechern auch die Meinung der Fans und damit nicht zuletzt die der zahlenden Zuschauer interessiert, der sollte schwatzgelb.de auf alle Fälle einmal anklicken.

Gewinnspiel: „Unser ganzes Leben - die Fans des BVB“

Ein Buch von BVB Fans für BVB Fans

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ine sehr interessante Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Dortmunder „Les Art Festivals“ fand Mitte November in den beiden Umkleidekabinen des Signal Iduna Parks statt. Die Buchautoren Ulrich Hesse und Gregor Schnittker lasen Auszüge aus ihrem vor einigen Monaten erschienenen Buch „Unser ganzes Leben - die Fans des BVB“ vor. Die Fans des BVB sind - wie der Titel schon sagt - das alleinige Thema dieses Buches. Auf über 300 Seiten geben die beiden Autoren ei-

nen umfassenden Überblick über die Anfänge der BVB-Fankultur bis zum heutigen Stand. Die rund 100 Zuhörer, die an diesem Abend einige Kostproben aus dem Buch zu hören bekamen, verteilten sich zum einen auf die Umkleidekabine des BVB sowie auf die des Gastvereins.Nach knapp einer Stunde und einer „Halbzeitpause“ wurden dann jeweils die Kabinen gewechselt. Während Ulrich Hesse gemeinsam mit zwei BVB Fans über deren abenteuerlichen Erlebnisse beim Pokalendspiel 2008 gegen

Bayern München in Berlin berichtete, schilderte Gregor Schnittker die mühsame, letztlich aber doch erfolgreiche Suche nach Peter „Erbse“ Erdmann, einem legendären BVB-Fan-Original aus den 70er Jahren. Das Urteil der Zuhörer zum Schluss der Lesung war einstimmig: Eine gelungene Veranstaltung, prall gefüllt mit Episoden aus dem Leben von BVB Fans, zum Teil witzig, zum Teil aber auch mit ernstem Hintergrund und zum Nachdenken anregend, wie die Geschichte von „Erbse“.

Für die Leser des Stadtmagazins wollen wir 5 Bücher von „Unser ganzes Leben - die Fans des BVB“ verlosen. Dazu müssen Sie die folgende Frage beantworten: Wie heißt das Lied, das von BVB-Fan Peter „Erbse“ Erdmann mit einem neuen Text versehen wurde und das auch heute noch gerne zur Melodie vom „Schneewalzer“ von den BVB Fans angestimmt wird?

Nehmen Sie im Internet unter www.do-stadtmagazine.de bis 28.01.2014 an unserem Gewinnspiel teil!

nen des Signal Iduna Parks: (v. l.)

Lesestunde in den Umkleidekabi

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Gregor Schnittker und Ulrich Hess

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

Viele legendäre Kicker am Traditionsabend

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Fußball-Weltstar Eusebio zu Gast in Dortmund

uf den Tag genau vor 50 Jahren hatte der BVB im „Jahrhundertspiel“ gegen Benfica Lissabon 5:0 gewonnen. Das Hinspiel hatte der BVB am 6. November 1963 mit 1:2 verloren.

Kein anderes Spiel des BVB wurde dramatischer an die nachfolgenden Generationen überliefert. Trotz gesundheitlicher Einschränkungen reiste Eusebio da Silva Ferreira, heute 71 Jahre alt und 1965 Europas Fußballer des Jahres, sowie 1966 Torschützenkönig bei der Weltmeisterschaft in England, zu dem „Traditionsabend“ im Westfalenstadion an und wurde von den 350 anwesenden Besuchern mit stehenden Ovationen begrüßt. BVB-Legenden wie Dieter „Hop-

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BVB-Traditionsspieler

py“ Kurrat, Siegfried „Siggi“ Held, Hans Tilkowski, Theo Redder, Alfred „Aki“ Schmidt, Franz Brungs und Reinhold Wosab, die damals im Dortmunder Team spielten, waren zu Gast bei den Moderatoren Gregor Schnittker und Matthias Bongard. Als Ge-

schenk für das Borusseum brachte Eusebio sein im Hinspiel getragenes Trikot mit. Der Kabarettist Fritz Eckenga, der auch einen kurzen Auftritt während der Veranstaltung hatte, saß damals beim Spiel als Achtjähriger auf einer großen Platane außerhalb des Stadions

und Reinhard Rauball, amtierender Präsident von Borussia Dortmund, hatte sich zum ersten Mal in seinem Leben eine Tribünenkarte gekauft. Ein wahrlich unvergesslicher, traditioneller Abend, der ja auch der Veranstaltungsreihe den Namen gibt.

RWE-Mitarbeiter bieten auf Trikots und DoDog e.V. freut sich über 3.000 Euro

on Borussia Dortmund bis zur SG Wattenscheid, vom VfL Bochum bis Rot-Weiß Essen - jede Menge Fußballkultur für die RWE-Mitarbeiter. In einer internen Auktion der RWE Vertrieb AG boten die Mitarbeiter auf 21 verschiedene Fußballtrikots. „Mit der Auktion haben wir 3.052,09 Euro eingenommen.“, erklärt Melanie Schneider aus der Sponsoring-Abteilung. „Damit unterstützen wir die „DoDog e.V.“ bei ihrer wichtigen Arbeit. Die Trikots waren gerahmt, auf Kunstrasen aufgezogen und teilweise signiert. Sie trugen große Namen: Rafael van der Vaart, Tomas Rosicky oder Mehmet Scholl - diese Namen hat jeder schon einmal gehört. Aber es gab auch echte Raritäten: Musemestre Bamba von RW Ahlen, Garry de Graef vom SC Paderborn oder Peter Nemeth von den Sportfreunden Siegen. Die Mischung hat sich ausgezahlt: fast jedes Trikot erzielte ein dreistelliges Ergebnis. Das freut die „DoDog e.V.“-Aktiven. „Wir sind auf solche Spenden dringend angewiesen, um unsere Arbeit kontinuierlich finanzieren zu

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 (v. l.): Die Spendenübergabe mit Unterstützern des Vereins: Melanie Schneider (2. v. l. - RWE Vertrieb AG) übergibt der 1. Vorsitzenden des Vereins Dr. Barbara Seibert (2. v. r.) den Spendenscheck. Das gerahmte Trikot war Teil der Auktion und wurde ebenfalls versteigert. 

können. Unser Dank gilt den Mitarbeitern von RWE für ihre wichtige Hilfe“, freute sich Dr. Barbara Seibert, 1. Vorsitzende von Dodog, bei der Übergabe der Spende. Der DoDog e.V. bietet suchtkranken und wohnungslosen Menschen eine kostenlose Grundversorgung für ihre Tiere an. Der Schwerpunkt der Arbeit des Teams liegt auf einer 14-tägigen Sprechstunde im Streetwork-Café in Dortmund.

Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Vier ehrenamtliche Tierärztinnen sowie ehrenamtliche Helferinnen übernehmen dort die medizinische Versorgung und Impfungen der Tiere. Neben der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen wird auch Hilfe und Beratung bei Verhaltensproblemen der Tiere angeboten. Soweit ausreichend Spendenmittel vorhanden sind, finanziert der Verein auch Kastrationen. Dieses tiermedizinische Angebot bedeutet für suchtkranke und

wohnungslose Menschen, in ihrer Sorge um den tierischen Freund ernst genommen zu werden. Hilfe für das Tier bedeutet gleichzeitig auch Hilfe für den Menschen. Damit dieses Angebot auch im nächsten Jahr fortbestehen kann, wird die aus der Trikot-Auktion gesammelte Spendensumme für die Finanzierung der Sprechstunde und die dort benötigten Verbrauchsmaterialien, Medikamente und Impfstoffe eingesetzt.


Neues aus Dortmund-West

70 interessierte Bürger kamen ins Dortmunder Rathaus

Einladung der SPD-Fraktion: Energiepolitik in Dortmund

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ns Rathaus Dortmund hatte kürzlich die SPD-Fraktion zu einer energiepolitischen Diskussionsrunde eingeladen. 70 interessierte Dortmunder hörten die Vorträge von Frau Bonan (Ombudsfrau für Bürgerinteressen der Stadt Dortmund), Herrn Dr. Rettberg (TU Dortmund) und Herrn Dr. Mackenbach (Umweltamt Dortmund) und beteiligten sich an der anschließenden Diskussion. Frau Bonan hob in ihrem Vortrag die intensive Bürgerbeteiligung zur Erstellung des Masterplans Energiewende hervor. Durch die Einbindung der Bürger entstehe ein besseres Verständnis der Energiewende, was wiederum zu mehr Akzeptanz in der Bevölkerung führen könne. Dortmund hat diesen Prozess in Gang gesetzt und wird ihn nun aktiv weiter gestalten. Energiewende vor Ort heißt: Chancen nutzen, aber auch Herausforderungen meistern und Risiken minimieren. Herr Dr. Rettberg skizzierte in seinem Vortrag sehr bildhaft die Herausforderungen, vor denen wir in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stehen werden und die Möglichkeiten, die sich uns aus der Meisterung dieser Herausforderungen bieten könnten. Bisher kommen lediglich 5% des Dortmunder Energiemixes aus erneuerbaren Energien - im Verbund mit den Nachbarn kann Dortmund diesen Anteil in den nächsten Jahren jedoch noch erhöhen. Aber Energiewende ist auch mehr als nur Energiepolitik. Zur Energiewende gehört auch die Sozialpolitik. Auch verkehrspolitisch ist die Energiewende bedeutsam; bei immer knapper werdenden Öl-Reserven werden die alternativen Energieträger sowie die Elektromobilität immer drängender. Alles in allem könnte die Energiewende zu einem dringend notwendigen Innovationsschub für unsere Gesellschaft und die Entwicklung Deutschlands und Europas werden. Herr Dr. Mackenbach stellte abschließend dem Plenum noch das Dortmunder Dienstleistungszen-

trum Energieeffizienz und Klimaschutz (dlze) vor. Im Dortmunder Stadthaus gibt es Informationen und Beratungsangebote rund um die Themenfelder Energieeffizienz, Nachhaltigkeit bei Modernisierungen und energetischen Sanierungen. Das dlze ist ein Mosaikstein im Prozess der lokalen Energiewende und steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen.

(v. l.): Helmut Harnisch, Dr. Fritz Rettberg, Monika Lührs, Norbert Schilff, Dr. Rainer Mackenbach, Michaela Bonan, Christian Uhr

IHRE EVANGELISCHEN KRANKENHÄUSER IN DORTMUND Moderne Medizin und persönliche Betreuung im Dortmunder Süden Medizinische Fachabteilungen: • Orthopädie • Unfallchirurgie • Innere Medizin • Anästhesie und Intensivmedizin Evangelisches Krankenhaus Bethanien Virchowstr. 4, 44263 Dortmund Tel. 0231 / 94300, Fax 0231 / 9430333 www.krankenhaus-bethanien.de

Ihr ganzheitliches Gesundheitszentrum im Dortmunder Westen Medizinische Fachabteilungen: •Chirurgie • Plastische und Ästhetische Chirurgie • Innere Medizin • Gynäkologie • Anästhesie und Intensivmedizin • Psychiatrie und Psychotherapie Evangelisches Krankenhaus Lütgendortmund Volksgartenstr. 40, 44388 Dortmund Tel. 0231 / 61880, Fax 0231 / 6188211 www.evk-luedo.de

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Neues aus Dortmund-West

IHK-Präsident begrüßt rund 800 Gäste beim traditionellen Jahresempfang

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Einsatz gegen immer mehr Regulierung und Bevormundung?

eutliche Kritik am vereinbarten Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD äußerte IHK-Präsident Udo Dolezych beim traditionellen Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund Anfang Dezember. Grund zum Applaudieren gebe es wohl nicht. Beim Arbeitsmarkt und in den Sozialversicherungen gingen die Pläne in eine gefährliche Richtung und ein gesetzlicher Mindestlohn gefährde die Beschäftigungschancen von Geringqualifizierten. Die Pläne zu der abschlagsfreien Rente mit 63, der Lebensleistungsrente, der Mütterrente und der weiterhin unterfinanzierten Infrastruktur kritisierte Dolezych deutlich. Er wolle nicht Kassandra spielen, aber was die große Koalition plane, sehe nach mehr Bevormundung und Regulierung aus. Eine Kultur der Selbstständigkeit und Selbstverantwortung könne so nicht gedeihen. Diese werde aber gebraucht, wo doch gerade in Deutschland und in NRW die Gründerzahlen zu niedrig seien. Selbst Chinas Kommunisten wollten mehr Markt und weniger Staat, in Deutschland laufe die Entwicklung offenbar genau andersherum. Dolezych bemängelte, dass der großen Koalition nicht einmal mehr eine wirtschaftspolitische Opposition gegenüberstehe, „sondern nur ein kleines, den Unternehmern weit entferntes Oppositiönchen“. Das Parlament habe keine Wirtschaftsstimme mehr, umso mehr seien jetzt die IHKs und Unternehmensverbände gefordert, wirtschaftliche Vernunft und Wettbewerb einzufordern. Er äußerte die Hoffnung, dass die Unternehmer, wie schon bisher in den Krisenjahren, erschwerte Bedingungen als eine Art „Fitness-Programm“ betrachten. Dies sei auch bereits an der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage abzulesen: 88 Prozent der über 600 befragten Unternehmen bewerten die gegenwärtige Geschäftslage als befriedigend oder sogar gut. Noch positiver werde die wirtschaftliche 22

(v. l.) Heinrich Böckelühr (Bürgermeister Schwerte), Udo Dolezych (IHK-Präsident), Ullrich Sierau (Oberbürgermeister Dortmund), Michael Makiolla (Landrat Kreis Unna), Reinhard Schulz (IHK-Hauptgeschäftsführer),Thomas Hunsteger-Petermann (Oberbürgermeister Hamm)

Entwicklung in der ersten Hälfte des Jahres 2014 eingeschätzt. 91,7 Prozent erwarten weiterhin gute oder sogar erheblich verbesserte Ergebnisse. Das waren im letzten Jahr nur 84,7 Prozent. Dolezych: „Das ist eine großartige Entwicklung in punkto Selbstvertrauen.“ Erfreut zeigte sich Dolezych auch über die Investitionsbereitschaft: 83 Prozent der befragten Unternehmen wollen weiter oder mehr investieren. Im vergangenen Jahr waren es nur 77,8 Prozent. Die wiedergewonnene Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, die man jetzt nicht aufs Spiel setzen dürfe, habe den Aufwärtstrend sowohl regional als auch deutschlandweit beflügelt. Auf der Rangliste des Weltwirtschaftsforums habe Deutschland in diesem Jahr zwei Plätze gutgemacht und stehe auf Platz vier. Man liege vor den USA und nur hinter Singapur, Finnland und der Schweiz. Kraftquellen für den Erfolg sieht der IHK-Präsident in Innovationen

Gesamtausgabe Do-West 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

und hoher  Professionalität. Heute würden die Familienunternehmen nach den Regeln großer Erfolgsunternehmen agieren, aber weiterhin mittelstandstypische Werte wie langfristige Orientierung, Förderung und Wertschätzung guter Mitarbeiter und vor allem Solidität und Vernunft pflegen. Eine dreistellige Zahl von Unternehmen der Region seien „Hidden Champions“, die mit ihren Erfolgsprodukten und Erfolgsverfahren zur Weltspitze gehörten und auch weltweit exportierten: Von Luftfiltern über Speziallacke bis zum Kupferrecycling. Beispielhaft nannte er Albonair und Wilo in Dortmund, Advansa und Hesse in Hamm, Montanhydraulik in Holzwickede, Aurubis in Lünen, Böcker Maschinenwerke in Werne, Papenmeier in Schwerte. Die IHK werde im Rahmen ihrer Marketing-Strategie auch eine Liste der „Top 100“ Unternehmen der Region veröffentlichen. Dolezych: „Sie sind unsere Flaggschiffe für Innovation und Qualität und sollen auch sichtbar auf dem Treppchen stehen als

Werbeträger für unsere Region.“ All diese Erfolge hätten aber nicht dazu geführt, dass die Region in den zahlreich erscheinenden Rankings vorne liege. Eine Zahl breche uns immer wieder das Genick: Die hohe Arbeitslosenquote, die für negative Schlagzeilen verantwortlich sei und für schlechte Plätze in den Wirtschafts-Rankings. Mit Sorge sieht Dolezych der ab 1. Januar geltenden Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänen und Bulgaren entgegen. Ein erheblicher Anstieg der Armutszuwanderung aus diesen Ländern sei zu erwarten. Er dankte den Oberbürgermeistern Ullrich Sierau und Thomas Hunsteger-Petermann für ihren Brief an die künftige Bundesregierung, in dem sie mit Recht Soforthilfe eingefordert haben. Die Dortmunder Nordstadt sei schon jetzt die soziale Wunde dieser Stadt und schwäche den gesamten Organismus. Es müsse gelingen, das soziale Miteinander zu stärken. Jeder Euro, der hier in langfristige Förderung fließe, nütze der ganzen Stadt.


Neues aus Dortmund-West

Reinhold Schulte zum Ehrenmitglied der Vollversammlung gewählt

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ie Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund wählte Anfang Dezember Reinhold Schulte einstimmig zu ihrem Ehrenmitglied. Der langjährige Vorsitzende der Vorstände der Signal Iduna Gruppe und jetziger Vorsitzender der Aufsichtsräte gehörte 1997 bis Juni 2013 dem Parlament der Wirtschaft

an. Von 2002 bis zu seinem Ausscheiden war Schulte als Vizepräsident aktiv. Darüber hinaus war er viele Jahre Mitglied im Dienstleistungsausschuss. IHK-Präsident Dolezych würdigte das neue Ehrenmitglied mit den Worten: „Für unsere Region waren Sie stets ein Kämpfer für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes.“

Reinhold Schulte (Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna Gruppe)

Wollen Sie Ihr Schnäppchen? Dann kriegen Sie Ihr Schnäppchen!

Der Wahnsinn geht weiter... Kampfpreiswochen vor und nach Silvester

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linke Hände leeren die vollen Körbe der Kunden aus und packen die zahlreichen Waren in Tüten um. Doch die Schlange vor der Kasse des Rampenverkaufs von Christoph Scheiding im Gewerbegebiet Do-Oestrich will nicht kürzer werden. Das vorweihnachtliche Geschäft schlägt wieder alle Rekorde, Schnäppchenjäger ergattern Marken-Süßwaren und sparen dabei vielfach mehr als 50% gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung.

Silvester-Schnäppchen warten „Der Ansturm wird weitergehen“, verrät Christoph Scheiding. „Täglich treffen neue Waren ein, darunter ein großes Kontingent an alkoholischen Getränken und Party-Knabbereien, die - sei es an Silvester beim Warten aufs Feuerwerk oder bei jeder anderen Party - immer gut ankommen.“ So haben Sparfüchse die Gelegenheit am 27., 28. und 30.12. ihre ultimativen Schnäppchen zu machen. „Es wäre schade, mehr zu bezahlen“,

konstatiert Christoph Scheiding. „Denn Sparen macht glücklich und das wollen wir doch alle sein.“ 2014: Das fängt ja gut an Zu Jahresbeginn 2014 sind neue Sonderposten und Waren aus Überproduktionen im Anmarsch. Die ultimative Schnäppchenliste wird mit neuen Produkten bei extrem niedrig angesetzten Preisen wieder aufgefüllt, so dass sich die Kunden auch im Januar auf ein sensationelles Preisfeuerwerk

freuen dürfen. Und wieder gilt das Motto: Wer zuerst kommt, den belohnt das Leben!

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Neues aus Dorstfeld

Oberdorstfelder Siedlung verliert den Denkmalschutz

M

it dem Denkmalschutz ist das so eine Sache: Er soll bezwecken, dass zum Beispiel Bauten, die einen besonderen, erhaltenswerten Charakter haben, keine wesentlichen Veränderungen erfahren. Was schützen soll, wird aber oft auch als einschränkend empfunden. Die Siedlung in Oberdorstfeld wurde zwischen 1913 und 1919 errichtet. Gedacht und genutzt wurde sie als Wohnsiedlung für Bergarbeiter der Zeche Dorstfeld. Martin Lürwer, seines Zeichens Bau- und Planungsdezernent, bezeichnet die alte Bergarbeitersiedlung als „wunderschön und in ihrer Struktur erhaltenswert“. Leider nahmen viele Bewohner der Siedlung in der Vergangenheit den Denkmalschutz nicht sehr genau. Da wurde manches ohne Genehmigung verändert, es wurde um-

und angebaut, Teile der charakteristischen Grünflächen wurden befestigt oder anderweitig genutzt. Durch Luftaufnahmen wurden insgesamt etwa 400 Verstöße gegen die Denkmalbereichs- und Gestaltungssatzung festgestellt. Durch diese oft gravierenden Verstöße wurde das erhaltenswerte Gesamtbild wesentlich verändert. Der Denkmalcharakter ging weitgehend verloren.Nun plant die Stadt, den Denkmalwert der Siedlung auch offiziell aufzugeben und die Denkmalsbereichssatzung von 1993 sowie die Gestaltungssatzung von 1984 aufzuheben und durch eine neue Gestaltungssatzung zu ersetzen. Die neue Situation wurde allen Haushalten in der Siedlung per Info-Schreiben deutlich gemacht. In dem Schreiben appelliert die Stadt auch an die Bewohner, bei der Aufstellung der neuen Gestaltungssatzung mitzuwirken.

Profession + Business: PROBUS

(v. l. o. ): Jürn-Bernd Osthoff, Reinhard Spehne, Dirk Reitis, Andreas Holzem, Peter Löw, Klaus Feige; (v. l. u.): Yvonne Winkelströter, Angela Ewers, Bastian Kampling

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ie PROBUS-Clubs sind Gruppen von Seniorinnen und Senioren, die auf ein langjähriges engagiertes Berufsleben in verantwortungsvollen Positionen in verschiedenen Berufsfeldern zurückblicken können. PROBUS Dortmund machte jetzt dem Christlichen Jugenddorf eine 2.500 Euro teure Freude: Aus einem kar-

gen Schulungsraum wurde ein Internet-Café. Die runden Möbel dienen als Medien- und Kommunikations-Inseln für jeweils drei Computerplätze. Die entsprechenden Möbel wurden in der Tischlerei des Jugenddorfs von den Auszubildenden hergestellt. Eine hervorragende Zusammenarbeit der Generationen.

Computer-Experte liebt Kundengespräche

DoKa Computerservice: In Dorstfeld ist jetzt alles möglich

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er Fachmann für Computer in Ihrer Nähe: An private, kleine und mittelständische Unternehmen richtet sich das Angebot des DoKa Computerservice am Dorstfelder Hellweg 34. Fachmännisch ausgeführt werden hier Reparaturen von Computern und Notebooks. Auch Reparaturen und Einrichtung von DSL-Anschlüssen (PC ans Netz anschließen, WLAN und Netzwerkkonfiguration) werden von dem Unternehmen in Dorstfeld vorgenommen. DoKa Computerservice ist darüber hinaus auch autorisierter Vertriebspartner der Deutschen Telekom und berät die Kundschaft in allen Fragen des Internet und zu Mobilfunk-Tarifen. Vermittelt werden zugleich auch Internet- und Mobilfunktarife. Kundenservice wird im Hause DoKa Computerservice großgeschrieben. „Wir wollen“, so Inhaber Dipl.-Ing. Vyacheslav Klyuner, „unseren Kunden ein guter Partner sein“. So sind auch Hausbesuche nach Absprache möglich. Und damit der Kunde nicht ständig das Gefühl einer tickenden Uhr hat, ist z. B. die Hotline kosten-

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Das neue Fernsehen, Das alles möglich macht Inhaber Dipl.-Ing. Vyacheslav Klyuner

los. Die Firmenphilosophie: auch dadurch werden der Dialog und der Zusammenhalt gestärkt und die Arbeit wesentlich angenehmer gestaltet. Jeder erhält so die Möglichkeit, auch mal nach Dingen zu fragen, die nicht direkt den Auftrag betreffen. Vyacheslav Klyuner: „Auch wenn wir dadurch weniger verdienen, bringt uns das einen Schritt weiter zu unserem Ziel einer langen und erfolgreichen Partnerschaft mit unserem Kunden“. ➜ Dipl.-Ing. Vyacheslav Klyuner Dorstfelder Hellweg 34, 44149 Do Telefon (0231) 1 38 54 13 Mobil 0178 - 2 46 14 38 klyuner@gmx.de Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10 – 18 Uhr

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UNIONVIERTEL

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Wo ist Laufen angesagt?

Boxsportzertifikate für Manager

Jede Menge nette Leute trifft man beim Lauftreff Wischlingen.

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m Revierpark Wischlingen, und das schon seit August 1980. Paul-Ludwig Wilhelm, ein Dortmunder Langstreckenläufer, war der Initiator des Lauf- und Walkingtreff Wischlingen. Immer mehr machten mit. Der Lauftreff ist kein Verein und erhebt auch keine Beiträge. Jeder kann mitmachen, der ungefähr eine Stunde am Stück laufen oder walken kann.

New-York-Marathon sind die Dorstfelder Läufer und Walker anzutreffen. Jeden Dienstag und Donnerstag trifft man sich um 18.00 Uhr im Revierpark Wischlingen, Hoefkerstraße, Bereich Aktivarium/Solebad. Gelaufen und gewalkt wird ganzjährig und bei jedem Wetter in verschiedenen Leistungsgruppen. Zur Jahreswende steht auch in diesem Jahr wieder der Silvesterlauf auf dem Programm. Um 14.00 Uhr trifft man sich in der Hoffnung an der Eishalle, dass es draußen nicht ganz so eisig wird.

Das Revier des Lauftreffs ist der gleichnamige Park und der Rahmer Wald. Aber auch beim

I

m November führte der Dortmunder Boxsport 20/50 seinen 20. Manager-Boxlehrgang durch. 23 Männer und 3 Frauen lernten das „Fechten mit den Fäusten“.

zahlreichen Boxsportgeräte. Beim Training wechselten Gymnastik, Boxschulung, Schattenboxen, Partnerübungen und Gerätearbeit einander ab.

Boxtrainer Siegfried Kucznierz und der DBS-Vorsitzende Dieter Schumann waren die erfahrenen Lehrgangsleiter. Ärzte, Rechtsanwälte, Computerspezialisten, Kaufleute, Werbe- und Personaltrainer, Beamte u. a. bewegten die

Die Teilnehmer lernten schnell und setzten das Geübte mit ihren Partnern um. Am Ende erhielten sie ihre Boxsporturkunden. „Uns hat es allen gefallen“ war die einstimmige Meinung. Mit dieser Vielseitigkeit hatte keiner gerechnet.

Radio Seidel und Lingenhoff: Tradition schafft Identität und Vertrauen

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tolz können sie gemeinsam auf über 120 Jahre Geschichte in Sachen Fernsehtechnik zurückblicken: Seit 1951 begeistern Lingenhoff und seit 1954 Radio Seidel ihre Kunden mit einer fast beispiellosen Kompetenz mit bester Fachberatung und starkem Service. Seit Anfang 2013 sind die beiden modernen Dortmunder Traditionsbetriebe unter der GeSebastian schäftsführung Everding von Sebastian

Everding vereint - stets den Blick in die weitere Zukunft gerichtet. „Neben den vielfältigen klassischen Fernsehgeräten dürfen sich unsere Kunden auf ein breites Angebot an Hifi- und DVD/ Blu-ray-Geräten freuen“, erklärt Sebastian Everding. Deutsche Markenhersteller wie Loewe, Metz und TechniSat dominieren dabei die Angebotspalette der beiden Be-

triebe, die sich zu den Mitgliedern der Innung für Informationstechnik Ruhr zählen dürfen und derzeit sechs Auszubildenden den Weg zum Informationselektroniker oder Einzelhandelskaufmann ebnen. „Sie benötigen Zubehör wie Batterien oder Anschlusskabel? Auch dann sind wir der richtige Ansprechpartner“, versichert der sympathische Geschäftsmann. Der große Renner sind zudem Groß- und Kleingeräte aus dem Haushalt, die bei Radio Seidel erhältlich sind. Garantie-

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verlängerungen und 0%-Finanzierungsangebote runden das kundenfreundliche vor Ort-Angebot ab. Eigener Kundendienst Einen ganz starken Auftritt der Traditionsbetriebe dürfen die Kunden auch bei Sat- und Kabelempfang erwarten: „Unser Top-Kundendienst liefert, repariert, stellt ein, überprüft und behebt Fehler aller Art“, verspricht Sebastian Everding. „In unserer Meisterwerkstatt reparieren wir fachgerecht und schnell - nicht nur bei uns erworbene Geräte!“

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Neues aus Dorstfeld

Borro-Senioren: Lieber gemeinsam statt einsam

Bilderausstellung im Seniorenhaus Vinzenz

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E

ie Senioren der St.-Karl-Borromäus-Gemeinde laden jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat zu interessanten Veranstaltungen ein. Nach dem Besuch der heiligen Messe um 9:00 Uhr wird gemeinsam gefrühstückt. Nach dem Frühstück gibt es unterschiedliche Programmpunkte: z. B. Vorträge, Gedächtnistraining, Informationen, Karneval, gemeinsames Mittagessen, Ausflüge usw. Man darf sicher sein, dass das Leitungsteam um Jutta Leipzig auch für 2014 ein umfangreiches, seni-

orengerechtes Programm auf die Beine stellt. Für 2014 ist z. B. ein Ausflug zum Bibeldorf in Rietberg und zur Basilika St. Kastor geplant. Die Fahrten erfolgen mit einem Bus, in dem auch Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte dank einer Hebebühne mitfahren können. Barrierefrei sind auch die Kirche und der Pfarrsaal zu erreichen. Ein Behinderten-WC ist in den Toilettenanlagen des Pfarrsaals vorhanden.

ine neue Bilderausstellung bietet das Seniorenhaus Vinzenz in Dortmund- Dorstfeld am Vogelpothsweg 17. Zu sehen sind

die Bilder der Malgruppe der VHS. Die Malgruppe würde sich über interessiert Besucher sehr freuen.

„Lieber gemeinsam statt einsam“ jeder ist willkommen!

Unfallgefahr: 22 Grabmale wurden mit Bauzäunen gesichert

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r ist ein Ort der Ruhe, wenn man so will der ewigen Ruhe, der alte Friedhof an der Twerskuhle mit seinem parkartigen Charakter und seinen größtenteils uralten Grabmalen. Viele Dorstfelder schätzen die Anlage zum Spaziergang oder zum Stressabbauen im Angesicht der Ewigkeit.

mal kaum von Erfolg gekrönt sein. Sollten die Nachkommen oder Erben der hier Begrabenen sich nicht melden und auch nicht ausfindig gemacht werden können, ist die Stadt in der Pflicht. Und der Stadt fehlt es an Geld, um die betroffenen Grabmale wieder standsicher zu machen. Was bleibt?

Jetzt wurde diese Atmosphäre der beschaulichen Ruhe an 22 Stellen gestört. Die Stadt hat sich 39 zum Teil denkmalgeschützte Grabmale genauer angesehen. 22 sind nicht mehr standsicher: Unfallgefahr! Diese 22 Grabmale wurden jetzt mit Bauzäunen gesichert.

Das Niederlegen und Entfernen ist billiger. Dass der alte Dorstfelder Friedhof damit auch an Charme und Charakter verlieren dürfte, steht auf einem anderen Blatt. Sicher scheint im Moment nur eines zu sein: „Die Bauzäune rund um die betroffenen Grabmale werden im kommenden Frühjahr wieder verschwunden sein“, verspricht Uli Heynen.

Eine ungewöhnliche Maßnahme, die auf dem rund 10.000 Quadrat-

meter großen Friedhof alles andere als passend wirkt. Uli Heynen, Technik-Chef über alle Dortmunder Friedhöfe, beruhigt. „Die Stadt hat die Verkehrssicherungspflicht“, so

Heynen. Und was passiert jetzt? Die Stadtverwaltung ist gefordert. Sie versucht, die Besitzer der Grabstätten ausfindig zu machen. Das dürfte bei manchem uralten Grab-

Jahreskarten im Zoo – jetzt noch „Schnäppchen“ sichern

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olle zwölf Monate ermöglicht die Jahreskarte das Eintauchen in die exotische Welt der Tiere, den Besuch eines Stücks Südamerika vor der Haustür, ein Durchatmen in der Grünen Oase der Stadt. 2.000 Tiere in mehr als 250 Arten gilt es im Zoo Dortmund zu entdecken. Die einmalige (historische) Parklandschaft des Zoogeländes lädt zu erholsamen Spaziergängen ein, bietet Ruheplätze zum Verweilen, Spielplätze zum Austoben und Be-

obachtungsstellen für das besondere Tiererlebnis. All das kostet Geld und mit dem Lösen einer Eintrittskarte leistet der Besucher seinen Beitrag dazu, dass diese einmalige Tier-Oase erhalten bleibt. Wer die langen Warteschlangen an

der Kasse umgehen möchte und das Zooerlebnis mehrmals im Jahr genießen will, ist mit einer Jahreskarte gut bedient.

drei Euro sparen - bares Geld. Die Jahreskarte ist gleichwohl das ganze Jahr 2014 über gültig, also bis zum 31. Dezember 2014.

Daher bietet der Zoo jetzt noch ein besonderes Schnäppchen an: wer noch bis zum 31. Dezember 2013 seine Jahreskarte für 2014 kauft, erhält diese noch zum derzeit gültigen Preis. Denn: ab 1. Januar gelten leicht erhöhte Tarife. Bei Erwerb der Jahreskarte bis zum 31. Dezember können Familien bis zu acht Euro, Einzelpersonen bis zu

➜ Jahreskarten kosten derzeit 45 Euro für einen Erwachsenen (ab 2014: 48 Euro) und 120 Euro für eine Familie, bestehend aus zwei Erwachsenen und bis zu vier Kindern (ab 2014: 128 Euro). ➜ Nähere Auskunft unter www.dortmund.de/zoo oder Telefon: (0231) 50 2 85 93

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Neues aus Dorstfeld

Ehrenamt blüht oft im Verborgenen: Der KLVG in der Beratgerstraße

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chon seit 1986 arbeitet eine Bibliothek, die Bücher aller Art für Gefangene in Justizvollzugsanstalten und Patienten von Landeskrankenhäusern anbietet. Diese Bibliothek war der Vorläufer des Kunst- und Literaturvereins, der im Juli 2002 in Dortmund gegründet wurde und, von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, in der Beratgerstraße 36 ansässig ist. Der Verein fördert durch sein Wirken Bildung und Wissen, Ausbildung, Fort- und Weiterbildung sowie Kunst und Kultur bei Gefangenen und Patienten. Er möchte den Gefangenen helfen, die Haftzeit sinnvoll zu nutzen, um Perspektiven für die Zeit nach der Inhaftierung zu finden. Die Bibliothek hat zur Zeit einen Bestand von mehr als 32.000 Medieneinheiten. Die Bücher, die aus den verschiedensten Gründen nicht in den Bestand aufgenommen werden können (zu alt, zu speziell, Dubletten usw.), verkauft die Buch- und Medienfernleihe einmal im Monat im Dietrich-Keuning-Haus und regelmäßig online über Amazon.

Blick in die umfangreiche Bibliothek des Kunst- und Litraturvereins für Gefangene.

Der Erlös aus den Buchverkäufen wird zum Ankauf aktueller Literatur verwendet; er deckt auch einen Teil der Betriebskosten der Bibliothek ab. Der „Kunst- und Literaturverein für Gefangene“ ist Träger zweier Projekte: 1. Buch- und Medienfernleihe für Gefangene und Patienten. (Der Verein betreibt eine umfangreiche Ergänzungsbibliothek zu Haftan-

staltsbüchereien.) 2. Kultur hinter Mauern. (Im Rahmen dieses Projektes vermittelt der Verein kulturelle Veranstaltungen in die Haftanstalten hinein.) Die sinngebende Arbeit des Vereins blieb nicht gänzlich unbemerkt. So erhielt der KLVG 2008 den Bürgerpreis der Fraktion FDP/ Bürgerliste der Stadt Dortmund und die langjährige Geschäftsführerin, Helga Römer, erhielt im Jahr 2008 die Verdienstmedaille des

Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der Kunst- und Literaturverein für Gefangene e.V. arbeitet hauptsächlich mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Die Buchund Medienfernleihe ergänzt die Bestände in den Haftanstalten und Kliniken, insbesondere mit Fach- und Sachliteratur, fremdsprachlicher Literatur und digitalen Medien. Die Bibliothek verleiht gebühren- und versandkostenfrei Bücher und andere Medien an Gefangene und Patienten in allen Bundesländern. Der Bestand der Bibliothek wird weitgehend aus Buchspenden aufgebaut. Der Verein ist zum einen immer an Buchspenden interessiert, hier insbesondere an neuerer Belletristik, Fach- und Sachliteratur. Des weiteren sind engagierte Bürgerinnen und Bürger als ehrenamtliche Mitarbeiter gern gesehen. ➜➜ www.kunst-und-literaturverein. de oder Telefon 02303/690065 oder 015209264649. Bernd Neumicke würde sich über eine Kontakaufnahme freuen.

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Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2014!

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Neues aus Dorstfeld

ATV ehrt seine Jubilare

73 wollten ATV-Meister werden

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Eine große Familie: die Schwimmerinnen und Schwimmer des ATV Dorstfeld

er „Blaue Salon“ des Hauses Schulte-Witten stellte den festlich-angemessenen Rahmen für die diesjährige Jubilarehrung des Allgemeinen Turnvereins Dorstfeld von 1878 (ATV). Die Ehrungen wurden von Karl-Otto Galler, 1. Vorsitzender des ATV, durchgeführt. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Dominik Brummel, Eckhart Gielisch, Christa Hilse, Christoph Köster, Stephanie Lücking, Ingrid Niggemeier, Julia Niggemeier, Hannelore Rieke, Ingrid Strube und Ilka Welter geehrt. 40 Jahre gehören Wolfgang Busch, Gisela

Deuter, Helga Kiehl, Norbert Meier-To-Berens, Dieter Möllenhoff, Annemarie Schaeffer, Hannelore Schreiner, Elfi Siegmund und Maria Thorun dem ATV an, während Franziska Euler und Dagmar Keller auf 50 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken dürfen. Seit 60 Jahren halten Lore Pütter und Ulrich Schulz dem ATV die Treue, Elfriede Lichtefeld ist bereits seit 70 Jahren Mitglied, noch fünf Jahre länger ist Irma Milk dabei. Den Vogel schoss wieder einmal Fredi Wienecke ab: Seine Mitgliedschaft seit 80 Jahren dürfte kaum zu überbieten sein.

I

n vier Disziplinen maßen sich die 73 Teilnehmer der Vereinsund Jahrgangsmeisterschaften des ATV. Vereinsmeisterin wurde Christiane Biniek, die Marijke Erb, Anna Straub, Lucia Scholz, Lena Vogel, Julia Christina Schulte, Gennara Thiele, Sophie-Fabienne Christmann und Arit Aurelia auf die Plätze verwies. Bei den Männern wurde Doriano Thiele neuer Vereinsmeister. Dahinter platzierten sich Jan Erik

Schulte, Tobias Pleuger, Kai Weiberg, Leon Grenz , Björn Reinhold, Joshua Freiwald, Tom Boos und Dylan Radtke. Christiane Biniek und Doriano Thiele erzielten zudem die besten Einzelleistungen. Auch der Nachwuchs schlug sich wacker: Über die 25-Meter-Strecke siegte Julia Klein vor Nina Thurow und Rebecca Wengemann. Bei den Jungen belegte Bahri Güvenc vor Sergey Yavchenko den 1. Platz. Die Jüngsten waren mit 6 Jahren Silvana Freiwald und Anny Wang.

ATV: 40 Deutsche Sportabzeichen verliehen

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uch in diesem Jahr wurde den Mitgliedern des ATV Dorstfeld die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens angeboten. 40 Mitglieder, 10 mehr als im Vorjahr, haben diese Herausforderung angenommen und sind auch belohnt worden. Die Überreichung der Sportabzeichen erfolgte durch den 1. Vorsitzenden des ATV Karl-Otto Galler. 20 Erwachsene, 13 Mädchen und 7 Jungen waren beteiligt, also eine ausgewogene Partie zwischen den „etwas älteren“ und jungen Mitgliedern. Das „Kü-

ken“ war in diesem Jahr die achtjährige Janna Landwehr. Die älteste, junggebliebene Teilnehmerin, Helga Glowatzki, ist in diesem Jahr 78 Jahre alt geworden. Das Deutsche Sportabzeichen 2013 erhielten: Sandra Markwardt-Brocksieper, Sabine Krueger, Melissa Kucklinski, Marcel Brocksieper, Timo Nickel, Bärbel Möller, Ralf Brocksieper, Chiara Brocksieper, Janna Landwehr, Carina Arauner, Amina El Hamassi, Swantje Hilleringmann, Lisa Schröer, Paula Trawczynski, Mat-

thias Arauner, Paul Telgheder, Simon Seifert, Markus Hartmann, Sabine Telgheder, Simone Schröer, Sabine Döring, Gesche Michaelis, Ursula Rauschning, Hannelore Erb, Franziska Döring, Regina Kockkämper, Edith Böhm, Helga Glowatzki, Thomas Döring, Frank Telgheder, Achim Rauschning, Martin Hartmann, Heiner Hebbelmann, Lilly Hahn, Clara Telgheder, Lina Duda, Melina Krüger, Andrea Döring, Frank Hartmann und Albrecht Strube. Die Familienur-

kunden für die Familien mit der höchsten Familien-Beteiligung erhielten die Familien Döring, Markwardt-Brocksieper, Möller-Hartmann und Telgheder. Familie Döring startete mit Oma, Eltern und Enkelin - eine Mannschaft, die aus drei Generationen bestand. Der ATV bedankt sich bei den beiden Sportabzeichenabnehmern Fränzi Döring und Heiner Hebbelmann, ohne die eine solche Aktion nicht durchzuführen wäre.

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YOUNGSTER Brundibár: die Kinderoper aus dem Konzentrationslager

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ein, das war keines der üblichen Vorweihnachtsmärchen, das die Kinder des Chores der Chorakademie Dortmund im evangelischen Gemeindezentrum auf die Bühne brachten. Den Titel der Kinderoper mag man mit „Hummel“, „Brummbär“ oder auch „Miesepeter“ übersetzen. Die Geschichte, die sehr einfühlsam von Zeljo Davutovic, Corinna Preisberg, Felix Heitmnn, Ulrich und Iris Pakusch inszeniert und musikalisch vom Bochumer Salonorchester „Da Capo“ begleitet wurde, hat eine bewegte Vergangenheit. „Brundibár“ wurde 1938 komponiert und 1941 im jüdischen Kinderheim in Prag aufgeführt. Hans Krása, der Komponist, schrieb die Partitur nach seiner Deportation 1942 in das KZ Theresienstadt aus dem Gedächtnis erneut nieder. Im Konzentrationslager erlebte die Kinderoper 55 Aufführungen. Die

Rollen mussten oft neu besetzt werden, da viele der Darsteller in Vernichtungslager deportiert wurden. Der Komponist und fast alle Ausführenden wurden in Auschwitz ermordet. Die Oper geriet in Vergessenheit. Ende der 1970er Jahre stieß eine Ordensschwester zufällig auf den Stoff der Oper. Sie rekonstruierte eine Fassung des „Brundibár“

anhand eines Klavierauszugs in tschechischer und hebräischer Sprache und konnte so 1985 die erste „Brundibár“-Aufführung in Deutschland verwirklichen. 1992 wurde die Oper aus dem KZ erstmals auf professioneller Ebene inszeniert. Seitdem gab es zahlreiche Aufführungen und verschiedene Rundfunkaufzeichnungen mit prominenter Besetzung in vielen verschiedenen Sprachen. Der In-

halt des jetzt auch in Dorstfeld aufgeführten Werks ist schnell erzählt: Zwei arme Geschwister wollen durch ihren Gesang Geld sammeln, um Milch für die kranke Mutter zu kaufen. Der Leierkastenmann Brundibár hindert sie daran und verjagt sie. Ein Spatz, eine Katze und ein Hund kommen den Kindern zu Hilfe und trommeln alle Kinder aus der Nachbarschaft zusammen. Gemeinsam wird Brundibár vertrieben. Nun bekommen die Kinder für ihren Gesang das nötige Geld, um Milch zu kaufen. Überlebende Mitwirkende aus Theresienstadt betonen, dass Brundibár, der fortgejagt wird, für sie Hitler darstellte, den sie so in der Oper durch ihr Zusammenhalten verjagen konnten. Die ausverkauften Vorstellungen im Dorstfelder Gemeindehaus ließen begeisterte und gleichermaßen betroffene Zuschauer zurück.

IHK sorgt für Nachwuchsförderung

Firmenchefs zu Besuch in Dortmunder Schulen

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itte November bekam der 9er Sozialwissenschaftskurs der Wilhelm-Busch-Realschule einen besonderen Besuch von Dr. Engelbert Günster, der IHK Präsident in Rheinessen ist und auch die Firma Boehringer Ingelheim leitet.

duale Studiengänge angeboten. Zunächst erklärte Dr. Günster, wie man eine ansprechende Bewerbung schreibt: Boehringer Ingelheim bevorzugt die Online-Bewerbung. Er erläuterte, worauf Firmen generell und gerade auch sein Unternehmen bei Bewerbern besonderen Wert legen, welche Schritte unternommen werden sollten und welche Chancen gerade auch aufgrund der Demografie in den kommenden Jahren bestehen.

Außerdem hatte Dr. Günster Verstärkung mitgebracht und zwar Matthias Stiller, stellvertretender Geschäftsführer und Leiter der Weiterbildung in der IHK Dortmund. Die Schülerinnen und Schüler waren voller Erwartung und Interesse an diesem Besuch. Dr. Günster hielt eine Powerpoint-Präsentation über die Firma. Boehringer-Ingelheim hat weltweit um die 44.000 Mitarbeiter. Sie entwickelte in ihrer Niederlassung in Dortmund ein neues Asthmaspray mit verbesserter Vernebelungstechnik, wodurch den Patienten 30

Dr. Engelbert Günster, IHK Präsident in Rheinessen, war zu Gast in der Wilhelm-Busch-Realschule

die Einnahme wesentlich erleichtert wird. Pro Jahr wird es rund 20 Millionen Mal verkauft. Durch die neu erworbene Zulassung auf dem amerikanischen Markt werden sich die Verkaufszahlen in nächster Zeit verdoppeln, weshalb die Nieder-

Hier in Dorstfeld 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

lassung demnächst neue Ausbildungsplätze anbieten wird. Dr. Günster beschrieb die verschiedenen Ausbildungsbereiche in seiner Firma. Einige Beispiele dafür sind der technische und kaufmännische Bereich. Es werden auch

Am Ende der Präsentation beantwortete Dr. Günster noch Fragen der Schüler/-innen und verteilte danach eine Broschüre über die wichtigsten Fakten, Erwartungen und Ausbildungsangebote der Firma. Die Schüler/innen fanden die Diskussion durchgehend informativ und ansprechend, mehrere Schüler wollen sich bei der Niederlassung in Dortmund bewerben. Daniel Burazin und der 9 SW-Kurs unter Leitung von Herrn Treek


Einmal China und zurück „Herzlich Willkommen die Delegation des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums aus Dortmund Deutschland”! - Für einen Moment sprachlos blicken die 17 Schüler sowie ihre Betreuer zu dem mehr als 10 Meter langen roten Banner empor: Mit einem solchen Empfang an der Xi’An Fanyi-Universität mitten im Land der Mitte hatten sie nicht gerechnet. Und noch viele Eindrücke müssen in diesen Herbstferien bewältigt werden, die so manches Weltbild im wahrsten Sinne des Wortes verrücken. Studiendirektorin Mechthild Rodegro ist am RSG für die alle zwei Jahre stattfindende Fahrt verantwortlich, die in Kooperation mit der Auslandsgesellschaft NRW organisiert wird. Mit dabei sind diesmal Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 9, der EF und der Q2, die von sechs Lehrerinnen, u. a. auch von Frau Neuser, der Schulleiterin des RSG, und vier Privatpersonen begleitet werden. Den Auftakt bildet die chinesische Hauptstadt Peking, die mit im öffentlichen Raum Sport treibenden Rentnern und einem Gänsehaut-Gefühl in der Verbotenen Stadt und auf dem Platz des Himmlischen Friedens beeindruckt. Der dichte Smog beschwört erschreckend apokalyptische Bilder her-

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geben: Deutschsprachige Bücher für die Bibliothek des germanistischen Instituts. Außerdem hat das RSG zahlreiche BVB-Schals im Gepäck. Im Hörsaal versichern sich Chinesen und Deutsche ihrer gemeinsamen Dortmund-Liebe - ein rührendes Bild, das an die Südtribüne im Signal-Iduna-Park erinnert.

Besuch der „Verbotenen Stadt“ mt seinem Kaiserpalast in Peking

auf, die bei dem ausgedehnten Kulturprogramm sowie beim Aufstieg auf die Große Mauer leider nur kurz vergessen werden können. Nach 12-stündiger Fahrt mit dem Nachtzug erreicht die Gruppe die Universität in Xian, der Partnerstadt Dortmunds, und das deutsch-chinesische Austauschprogramm, das eigentliche Ziel der Reise, beginnt. Die chinesischen Studenten nutzen begeistert die Chance, ihre Deutschkenntnisse endlich einmal praktisch anwenden zu können. Die deutschen Schüler besuchen den chinesischen Unterricht und treiben mit den chinesischen Studenten Sport. Die deutschen Kolleginnen geben eine Stunde Deutschunterricht und ein chinesischer Student revanchiert sich mit ‚Nicks chinesi-

schem Wortschatzunterricht‘. Schwarzgelbe Gastgeschenke Die Studenten zeigen den Schülern stolz ihren hochmodernen Campus und weniger stolz ihre in Bereiche für ‚boys‘ und ‚girls‘ getrennten Wohnheime, in denen sie zu sechst auf einem Zimmer „hausen“, die nur zu bestimmten Tageszeiten betreten werden dürfen, ein Gemeinschaftsklo auf dem Gang haben und den Bewohnern immer wieder den ewigen Kreislauf des Lernens vor Augen führen: ‚NO PAINS - NO GAINS‘ steht als Motto an der Wand im Eingangsbereich des Mädchen-Wohnheims. Die Dortmunder können kaum fassen, unter welchen Bedingungen hier ‚Schule’ gemacht wird. Auch Gastgeschenke werden über-

Über Louyang und Suzhou geht es weiter nach Shanghai. Am Abend zieht es die Gruppe an den Bund, die herrschaftliche Hafenmeile, zum obligatorischen Gruppenfoto vor der hell erleuchteten, wenn auch im Smog verschwimmenden Skyline des Stadtteils Pudong. Mit dem mittlerweile schlafwandlerisch sicher eingespielten Team ist auch die Rückfahrt mit der Shanghaier U-Bahn zwar ein Erlebnis, aber kein Problem mehr. Die Herbstferien sind vorbei und damit auch diese grandiose Schulfahrt von „Dortmund Deutschland“ nach Peking, Xian, Louyang, Suzhou, Shanghai in China. Die Schülerinnen und Schüler haben bei dieser Fahrt vermutlich so viel gelernt wie in einem ganzen Schuljahr nicht, und für ihre Begleiter dürfte das Gleiche gelten. Dr. Judith Sieverding, RSG

Sanierungsarbeiten an St. Barbara-Kirche sind erfolgreich abgeschlossen

er Förderverein St. Barbara Dortmund-Dorstfeld e.V. freut sich, dass die Sanierungsarbeiten an der Kirche der St. Barbara-Gemeinde in Dortmund-Dorstfeld erfolgreich und zur allseitigen Zufriedenheit abgeschlossen wurden. Es ist dem Förderverein mit großer Unterstützung aus der gesamten Gemeinde und besonders den dort engagierten Gruppen, gelungen, die für die Schließung der Finanzierungslücke zur Durchführung der Sanierung der Kirche erforderlichen Mittel zusammenzubekommen - deswegen war der Förderverein 2010 aus der Taufe gehoben

worden. Das Katholische Gemeindeleben am Dorstfelder Hellweg sollte auch für die Zukunft sichergestellt werden. Die gemeinnützige Arbeit des Fördervereins ist mit diesem Projekt aber bei weitem noch nicht abgeschlossen. Es geht weiter, um z. B. auch in den kommenden Jahren das weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte und von vielen Familien, insbesondere den Kindern und Jugendlichen, gerne angenommene sommerliche Zeltlager durchzuführen. Die geworbenen Mittel sollen zur Kostendeckung beitragen, damit

sichergestellt ist, dass wirklich alle Familien ihre Sprösslinge in das beliebte Zeltlager mitfahren lassen können, ohne auf Hilfe Dritter angewiesen zu sein. ➜➜ Interessierte sind herzlich eingeladen, die Arbeit des Fördervereins zu unterstützen. ➜➜ Weitere Auskünfte geben die Pfarrbüros St. Barbara, Arminiusstr. 12, 44149 Dortmund, Tel.: 0231/17 01 00, Fax: 0231/98 65, und St. Karl Borromäus, Fine Frau 47, 44149 Dortmund Tel.: 0231/98 65 697, Fax: 0231/98 65 699, die auch Ansprechpartner benennen, an die sich die Interessenten wenden können.

Die St. Barbara-Kirche erstrahlte in neuem Glanz.

Sonderveröffentlichung – Hier in Dorstfeld 06 / 2013

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Neues aus Dorstfeld

St. Barbara hat einen „bewegungs- Hilferufe in der freundlichen Kindergarten“ Kleingartenanlage „Kortental“

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leingärtner sind meistens handwerklich nicht unbegabt. Und was ein echter Kleingärtner ist, der macht alles, was möglich ist, selbst. Diese Eigenschaft brachte zu Beginn der Frostperiode einen 78-jährigen Kleingärtner in seinem Kleingarten in der Kleingartenanlage Kortental in eine prekäre Situation.

(v. l.): Hans Peter Esch u. dahinter Beate Bockholt von der DJK, daneben Leitung Katja Kopp Owerdieck mit ihrem Team und Kindern

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ie Dorstfelder Kindertageseinrichtung St. Barbara hielt für die Besucher ihres diesjährigen Adventsbasars eine besondere Überraschung bereit. Durch ein Zertifikat ist jetzt offiziell, was die Kinder und das Personal längst wussten: die KiTa St. Barbara ist ein „Bewegungs-

freundlicher Kindergarten“. Der Adventsbasar hielt adventliche und weihnachtliche Präsente bereit, die zum größten Teil von den Eltern der Kinder selbst hergestellt worden waren. Fast überflüssig, zu sagen, dass in besinnlicher Atmosphäre auch an das leibliche Wohl gedacht wurde.

kfd St. Karl Borromäus stellt neues Programm vor

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ie kfd - der größte katholische Verband in Deutschland - hat auf der diesjährigen Bundesversammlung Position bezogen. Mit dem Titel „Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf“ stellt die Frauengemeinschaft wichtige Punkte wie Rentenmodelle, Eltern- oder Pflegezeiten, Kinderbetreuung und Bildungsprogramme in den Vordergrund. Die kfd St. Karl Borromäus verfolgt die Bemühungen des Bundesverbandes aufmerksam und beteiligt sich an verschiedenen Aktionen. Zur Zeit läuft eine Postkartenaktion an die neugewählte Bundesregierung, mit der die sofortige Anerkennung von drei Entgeltpunkten in der gesetzlichen Rentenversicherung für alle Mütter gefordert wird. Darüber hinaus prägt und gestaltet die Oberdorstfelder kfd das Gemeindeleben mit zahlreichen Aktivitäten mit, von denen hier nur einige aufgelistet werden. Dass der ökumenische Gedanke keine untergeordnete Rolle spielt, zeigt das für den 23. Januar geplante ökumenische Frühstück 32

anlässlich der Woche der Einheit der Christen. Der Frauenkarneval am 28. 2. ist ein Muss und hat jahrzehntelange Tradition. Gespannt darf man auf das neue Programm der „Borro-Ladies“ sein. Den Termin sollte man sich auf jeden Fall vormerken. Ein Höhepunkt wird aber sicher auch der geplante Besuch bei den Schönstattschwestern in Dortmund-Frohlinde sein. Dieser „Oasentag“ wurde bewusst auf einen Samstag, den 25.10.2014 gelegt, um auch berufstätigen Frauen die Möglichkeit zur Teilnahme zu geben. In der heutigen stressigen Welt ist ein „Oasentag“ - ein Tag der Ruhe - eine willkommene Gelegenheit für alle Frauen, einmal auszuspannen und zu sich selbst zu finden. Auf weitere Veranstaltungen wird u. a. in den Pfarrnachrichten hingewiesen.

Hier in Dorstfeld 06 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Um die Wasserzufuhr für seinen Kleingarten abzustellen, musste der 78-Jährige in einen ungefähr einen Meter tiefen Schacht klettern. Das aber misslang ihm gründlich. Er stürzte so unglücklich kopfüber in den schmalen Schacht, dass er

sich nicht aus eigener Kraft aus der mehr als unbequemen Situation befreien konnte. Ein Gartennachbar hörte die Hilferufe des Unglücklichen. Der alarmierte die Feuerwehr. Die Spezialeinheiten Bergung und Höhenrettung wurden zur Einsatzstelle entsandt. Aber auch die Muskelkraft der durchtrainierten Feuerwehrmänner reichte allein nicht aus. Erst der Einsatz eines an der Schachtüberdachung angebrachten Flaschenzuges brachte die Situation zu einem guten und glücklichen Ende. Der Kleingärtner wurde gottlob nur leicht verletzt.

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Zwischen Weihnachten und Silvester haben wir geschlossen!


Wir in Dorstfeld 06 2013