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Bürgerforum

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OB Sierau diskutierte

Imker in Dorstfeld

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mit 50 Bienenvölkern

Kita St. Barbara

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ist „auf den Igel gekommen“


Neues aus Dorstfeld

Bezirksvertretung: REWE-Bauschild im kleinen Park soll weiter stehen bleiben

Politiker schaffen Dokument des eigenen Versagens

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olitik und Stadtverwaltung bleiben provokant stur: Das Bauschild im kleinen Dorstfelder Park „Hier entsteht ein REWE-Markt“ soll weiter stehen bleiben, obwohl die Bürgerinitiative „Dorstfeld Aktiv“ beantragt hatte, das Schild nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster zu entfernen. In der Bezirksvertretung Innenstadt-West waren CDU und Grüne mit ihrer Mehrheit einvernehmlich dafür, das Schild so lange stehen zu lassen, bis die „Rechtssituation“ eindeutig geklärt sei. Für die Bürgerinitiative „Dorstfeld Aktiv“ zeigt das, dass „die Bezirksvertretung überfordert ist und die Tragweite ihres Handelns nicht erkennt“. Dorstfeld Aktiv: „Welche Partei setzt sich schon ein Denkmal in dieser Größe, mit dem man über einige Jahre das eigene Versagen dokumentiert?“ Wie berichtet, hatte das OVG in Münster den Bebauungsplan für das Projekt im Dorstfelder Ortskern wegen zahlreicher Fehler für ungültig erklärt und damit der städtischen Planung ein desaströses Zeugnis ausgestellt. Sturheit gegenüber dem erklärten Willen der Dorstfelder Bürger vor

Oberverwaltungsgerichts in Münster entweder nicht gelesen oder nicht verstanden“. Das Urteil sei bindend und könne nicht „durch Mauscheleien geändert werden“. Es sei völlig unverständlich, warum seitens der Politik ständig von kleinen handwerklichen Fehlern und deren Beseitigung geredet werde.

allem auch an der Stadt-Spitze: Noch auf dem kürzlich stattgefunden Bürgerforum im evangelischen Gemeindehaus in Oberdorstfeld zeigte sich Oberbürgermeister Ullrich Sierau trotz seines Absturzes vor Gericht kompromisslos: „Wir werden da westfälische Dickschädeligkeit beweisen“, kündigte der Oberbürgermeister an. „Wir halten am Vorhaben und auch am Standort fest.“ Und das, obwohl ein Baubeginn alles andere als in Sicht ist: Nach der erfolgreichen Klage vor dem OVG Münster (Normenkontrollverfahren) ist noch eine weitere Klage der Bürgerinitiative vor dem

Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen gegen die Baugenehmigung anhängig. Pleiten, Pech und Pannen auch mit Blick auf den früher in Rede stehenden Investor: Über das Vermögen der M.P.M. (Vechta), Gesellschaft für Wohnbau und Gewerbeansiedlungen mbH, wurde durch Beschluss des Amtsgerichts Vechta vom 10.10.2013 das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Bürgerinitiative „Dorstfeld Aktiv“ spricht jetzt von einer „Basta-Politik für Dorstfeld“. Offenbar habe „hier jemand das Urteil des

In seinen „Entscheidungsgründen“ hatte das Gericht festgestellt, dass die zulässige Gesamtlärmbelastung stark überschritten wird. „Es handelt sich hier um eine Lärmüberschreitung von 200 Prozent“, stellt die Bürgerinitiative fest. Auch „die gebetsmühlenartige Wiederholung“, dass in Dorstfeld ein akuter Versorgungsnotstand bestehe, sei unsinnig. Die Bürgerinitiative: „Dieser angebliche Notstand besteht schon seit zehn Jahren, seit Edeka den Standort Wilhelmplatz aufgegeben hat - und kein Dorstfelder ist seitdem verhungert. Man muss aber inzwischen davon ausgehen, dass dieser angebliche „Notstand“ gewollt ist, um einen Grund zu haben, den Park mit einem Rewe-Gebäude und Büros zu bebauen. Die Ablehnung vorhandener Alternativen spricht deutlich für diese Absicht“.

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er kennt das Problem nicht? Die Hauptuntersuchung (HU) des Fahrzeugs ist fällig und es stehen oft längere Wartezeiten an, so dass die Tagesplanung dahin ist. Bei der KÜS-Prüfstelle ist dies allerdings kein Thema. „Bei uns dürfen sich die Kunden auf eine schnelle Abfertigung freuen“, verspricht Prüfer Marc Elshoff. Individualität ist Trumpf in der Dorstfelder Prüfstelle - und das hat sich unter Dortmunds Fahrzeuglenkern seit nun mittlerweile 2 Jahren herumgesprochen. „Termine müssen Autofahrer dank unserer hohen Flexibilität bei uns nicht machen“, ergänzt Marc Elshoff. Neben einer topmodernen Ausstattung mit großer Grube für LKW punktet die freundliche Prüfstelle

in Dorstfeld vor allem mit einem Rangierplatz für PKW und LKW. Von der (HU) über die Abgassonderuntersuchung (AU) bis hin zur Änderungsprüfung - die KÜS-Prüfstelle in Dorstfeld ist stets Ihr kompetenter und zuverlässiger Partner. „Auch Änderungsprüfungen und vor allem auch Unfallgutachten gehören zu unserem Leistungsangebot“, ergänzt der Prüfer Marc Elshoff. „Die Erstellung von Unfallgutachten ist aber keine hoheitliche Aufgabe der KÜS.“


Neues aus Dorstfeld

Hannibal ist ein Dauerthema

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euchte Wände, Schimmelbefall, defekte Heizungen, undichte Fenster, nicht angeschraubte Toiletten, Fahrstühle, die nicht funktionieren, defekte Brandschutz-Türen und Feuerlöscher, Schmutz überall, Betonplatten, die lose auf Balkonbrüstungen liegen: Es gibt fast nichts, was es nicht gibt. Und die Mieter der Wohnanlage sind Kummer gewöhnt. Natürlich hofft man immer auf Besserung. Versprochen wird viel, gehalten wird wenig.

40 Mieterinnen und Mieter versammelten sich dieser Tage, um die Hauptprobleme zu diskutieren und zu überlegen, wie Abhilfe ge1 schaffen werden kann. DassHUHN_WIRIN.indd die angemahnten Mängel - wenn überhaupt - nur sehr langsam behoben werden, ist nicht neu. Erschweuch dieses Jahr wurde wierend kommt hinzu, dass die ausder kräftig mitgeschunkelt führenden Firmen in der Regel aus beim Oktoberfest im Seniorenhaus dem Ausland kommen und deren Vinzenz. Zu typischen OktoberMitarbeiter der deutschen Sprache fest-Liedern des Alleinunterhalters nicht mächtig sind. Keine guten Markus Janick klatschten, feierten, Voraussetzungen. sangen und lachten die Bewohner

Das Terrassen-Hochhaus am Vogelpothsweg mit 412 Wohnungen droht zum Schandfleck für den Ortsteil zu werden. Der Komplex aus acht Terrassenhäusern, die ursprünglich auch 108 Studentenwohnungen im Angebot hatten, wurde in der Zeit von 1972 bis 1975 durch die Dogewo nach neuesten Erkenntnissen errichtet. Das damalige Vorzeigeobjekt mutierte zur Problem-Immobilie. Es wechselte bereits mehrfach den Eigentümer, zuletzt bei einer Zwangsversteigerung im Jahr 2011.

Und der Wahnsinn hat System: Viele Bewohner verzichten inzwischen auf die Dienste der „Fachleute“, die oft mehr kaputt machen als sie reparieren. Kleinere Reparaturen führen handwerklich geschickte Bewohner inzwischen selbst durch. Auch der neue Außenanstrich ist „nur Kosmetik, um neue Mieter zu ködern“, wissen Alteingesessene. Eins scheint leider sicher: Die Wohnanlage Hannibal wird ein Dauerthema bleiben, wenn keine grundlegenden Änderungen erfolgen.

Oktoberfest im Seniorenhaus Vinzenz

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MAGAZINSTÄNDER & AUSLEGESTELLEN Volksbanken in Dorstfeld Autohaus Ebbinghaus Arminiusstr. 51 Backinsel Wilhelmplatz 1 Bäcker Cityback Vogelpothsweg 6 Bäckerei Cityback Borussiastr. 88 Bäcker Uhlenbruch, Dorstf. Hellweg 23 Café Budapest Chemnitzer Str. 9 Damenmode Grawe Beurhausstr. 27 Eisdiele Angelo Rheinische Str. 33 Fitness Revierpark Höfkerstr. 12 Lotto Hynick Am Höhweg 20 Metzger Niemann Sengsbank 1 Neu Uni‘s Bistroante Spichener Str. 68 Postagentur Am Höhweg 20 Postagentur Erb Dorstf. Hellweg 19

Radio Breitenstein Wittener Str. 59 REWE Kamp Ritterhausstr. 65 REWE Mankel Planetenfeldstr. 24 Solebad Wischlingen Höfkerstr. 12 Stachis Dorfgrill Wittener Str. 2 Tankstelle HEM Am Hartweg 175 Technologie-Zentrum Emil-Figge-Str. 8 TrinkGut Spicherner Str. 58 Westfalia-Apotheke Hügelstraße 23

23.04.13 08:15

und verlebten so einen schönen Oktoberfesttag. Auch das Tanzbein wurde geschwungen. Schmackhafte Brezel, Weißbier und die passende blau-weiße Dekoration sorgten für Wiesn-Stimmung im Saal des Hauses.

NÄCHSTE AUSGABE Bitte nicht enttäuscht sein! Manchmal passiert so viel in Ihrem Ort, dass wir leider nicht über alles berichten können. Artikel, die wir diesmal nicht drucken konnten, finden Sie auf unserer Website unter www.do-stadtmagazine.de

Die nächste Ausgabe von „Hier in Dorstfeld“ erscheint im Februar 2014. Magazininfos 10.000 Auflage, 6x im Jahr Medienberater Reiner Schwalm Telefon (0231) 42 78 08 - 10 Telefax (0231) 42 78 08 - 27 r.schwalm@inmedia-schwalm.de Sonderveröffentlichung – Hier in Dorstfeld 05 / 2013

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Neues aus Dorstfeld

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Niemals vergessen: Nationalsozialisten wüteten auch in Dorstfeld

enau 75 Jahre ist es her, seit die Nationalsozialisten in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 (Reichskristallnacht oder Reichsprogromnacht) organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich durchführten. Dabei wurden in nur einer Woche etwa 400 Menschen ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. 30.000 Juden wurden in Konzentrationslager gesperrt, Hunderte ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Diese Nacht markierte den Übergang von der Diskriminierung der Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später in den Holocaust an den europäischen Juden im Machtbereich

Alexander Sperling, Geschäftsführer der Jüdischen Kultusgemeinde in Dortmund, erinnert in seiner Ansprache an „sechs Millionen Menschen, die damals ermordet worden sind. Das darf niemals vergessen werden“, appellierte er an alle Bürger.

Aufmerksam und auch betroffen lauschten die Dorstfelder den Worten von Alexander Sperling, Manfred Sauer und Friedrich Fuß

der Nationalsozialisten mündete. Auch in Dorstfeld wurden jüdische Geschäfte zerstört, der jüdische Friedhof geschändet, jüdische Mitbürger umgebracht oder verschleppt. Die Synagoge wurde angesteckt und geschändet, 1940 wurde sie (auf Kosten der verbliebenen jüdischen Mitbürger) nie-

dergerissen. Das alles darf nicht in Vergessenheit geraten. Überall in Deutschland erinnerten Gedächtnisveranstaltungen an die Nacht, in der die Synagogen brannten. In Dorstfeld fand die Veranstaltung am jüdischen Mahnmal am Dorstfelder Hellweg statt, dem Ort, an dem einst die Synagoge stand.

Doch Sperling fand auch versöhnliche Worte: „Wir Juden fühlen uns wohl in Dortmund“, Worte, die von den Anwesenden dankbar aufgenommen wurden. Für Bürgermeister Manfred Sauer ist der 9. November ein beklemmender Jahrestag. „Deutschland hat die sich daraus ergebende Verantwortung angenommen.“ Die Stadt Dortmund mit ihrer Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie hat nach Meinung des Bürgermeisters die richtigen Vorkehrungen getroffen. Und auch Friedrich Fuß, Bezirksbürgermeister der Innenstadt-West, mahnte an, das Gedenken an die nächste Generation weiterzugeben.

Oktoberfest in Wischlingen: Schunkeln unter weiß-blauem Zeltdach

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usnahmsweise feiert Dorstfeld nicht schwarz-gelb: Einmal im Jahr startet im Revierpark Wischlingen die Gaudi unter den Farben des Bayernlandes. Dann tauschen die in Dirndl und Krachlederner verkleideten Westfalen das Pilsglas gegen den Maßkrug. Das Bier zur Riesen-Gaudi allerdings kommt aus der Dortmunder Kronen-Traditionsbrauerei. Und viele, die in der Schlagerbranche Rang und Namen haben, geben sich die Ehre: Mickie Krause, Norman Langen, Geier Sturzflug, der Wendler, Antonia aus Tirol und Olaf Henning, um nur einige

zu nennen. Für echte Münchner Oktoberfeststimmung sorgt die Partyband Münchner G’schichten. Da wird geschunkelt, was das Zeug hält. Und je später der Abend, desto mehr alkoholselige Festgäste hält es nicht mehr auf den Bänken. So mancher muss allerdings auch feststellen, dass eine Maß doch sehr viel mehr Bier enthält als die Dortmunder Pilstulpe. Nicht nur im Fußball hat Dortmund mit den Bayern gleichgezogen: Auch im Feiern macht den Dortmundern so schnell keiner mehr was vor.

Weihnachten liegt in der Luft

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m 23.11.2013 ab 14.00 Uhr findet im und um das Seniorenhaus Vinzenz am Vogelpothsweg ein großer Weihnachtsmarkt statt. Angeboten werden feine Holzarbeiten aus dem Erzgebirge, Schmuck, Handarbeiten aus Wolle und vieles mehr. Zum Verweilen laden Bratwürstchen, Waffeln und Kuchen ein. Alle Beteiligten freuen sich auf viele Besucher!

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Hier in Dorstfeld 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung


Neues aus Dorstfeld

OB Sierau: Eine Straße unterm Weihnachtsbaum

Viele Interessierte kamen ins ev. Gemeindehaus, um sich zu informieren

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ber 50 Interessierte waren der Einladung zum Bürgerforum ins evangelische Gemeindehaus gefolgt. Am erfreulichsten: Die Rechten, die vergangene Bürgerforen massiv gestört hatten, spielten diesmal keine Rolle, weder draußen noch innerhalb des Saales. Themen aber hatten die Dorstfelder genug. Ullrich Sierau musste sich mit seiner Ankündigung, dass die NS IX noch vor Weihnachten die Wittener Straße entlasten wird, nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen. Das Thema Supermarkt in Dorstfeld ist seit Jahren ein Reizthema. Hier will Sierau keine Kompromis-

OB Ullrich Sierau diskutierte mit den Gästen verschiedene Themen rund um Dorstfeld

se eingehen, auch nachdem die bisherige Planung per Gerichtsurteil gestoppt wurde. „Wir werden da westfälische Dickschädeligkeit beweisen“, kündigte der Oberbürgermeister an. „Wir halten am Vorhaben und auch am Standort fest.“

und machte deutlich, dass die ehemalige evangelische Kirche an der Hochstraße, die als mögliches Bürgerhaus im Gespräch gewesen war, in der Unterhaltung viel zu teuer und damit als Bürgerhaus nicht geeignet sei.

Was soll mit dem ehemaligen Jugendheim an der Adalbertstraße geschehen? Zurzeit scheint sich die Natur das Gelände zurückzuerobern.

Was bleibt? Eigentlich nur das alte Zechengebäude an der Oberbank. Zur Zeit wird die Bausubstanz überprüft, eine Schadstoffanalyse ist in Auftrag gegeben. Die Finanzierung ist kein Pappenstiel: Ersten Schätzungen zufolge würde die Umgestaltung des Zechengebäudes ca. 3,7 Millionen Euro kosten. Aber: Die Stadt kann bei einer Sanierung des schützenswerten Gebäudes mit Fördermitteln rechnen. Ein Argument mehr, das für das

Als Dr. Frank Claus, der den Abend moderierte, das Thema Bürgerhaus zur Sprache brachte, wurde deutlich, dass es für viele Besucher das wichtigste Thema des Abends war. Stadtkämmerer Stüdemann informierte über die Planungen

Gebäude an der Kreuzung Wittener Straße/Oberbank spricht. Den von den Dorstfeldern gewünschten großen Saal muss man sich wohl „abschminken“. Der geplante Neubau der Martin-Luther-King-Gesamtschule beinhaltet eine Aula, die 500 Personen Platz bietet. Ein weiterer großer Saal ist nach Meinung des Stadtkämmerers verzichtbar. Stüdemann ist jedoch in der Sache zuversichtlich. „Wir wollen uns in nächster Zeit zu einem Finanzierungsmodell durcharbeiten“, versprach er den Dorstfelder Bürgern. Man wird ihn beim Wort nehmen: Das nächste Bürgerforum kommt bestimmt.

Alle Jahre wieder lädt die Westfalia-Apotheke zum Adventsfenster ein

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ie Westfalia-Apotheke in Oberdorstfeld lädt ihre Kunden und Freunde am 2. Dezember ab 19 Uhr zum gemeinsamen Adventskonzert und dem „Lebendigen

Adventskalender“ ein. Die jungen Sänger des Knabenchors der Chorakademie Dortmund werden die Besucher mit weihnachtlichen Klängen verzaubern und mit den

schönsten Weihnachtsliedern die Herzen zum Advent berühren und öffnen. Heißer Kräuterpunsch unterstreicht die vorweihnachtliche Atmosphäre und vertreibt die Käl-

te. Das Team der Apotheke freut sich auf zahlreiche Besucher und bedankt sich auf diesem Wege für das auch im Jahr 2013 von den Kunden entgegengebrachte Vertrauen.

Sonderveröffentlichung – Hier in Dorstfeld 05 / 2013

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Neues aus Dorstfeld

Pastoralverbund wählt gemeinsamen Pfarrgemeinderat

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nde September begann offiziell die zweijährige Entwicklungsphase, die die katholischen Pfarrgemeinden aus Dorstfeld, Huckarde und Kirchlinde zusammenführen soll. Sieben Kirchengemeinden bilden den neu geschaffenen Verbund: aus Dorstfeld St. Karl Borromäus und St. Barbara, aus Huckarde-Deusen St. Urbanus, St. Christophorus und St Stephanus, aus Kirchlinde-Rahm St. Josef und Hl. Kreuz. Jetzt zeigt diese Entwicklung erste Auswirkungen: Die Pfarrgemeinderäte aller Gemeinden des Pfarrverbundes entschieden sich für die Bildung eines Gesamtpfarrgemeinderates. Der Gesamtpfarrgemeinderat soll aus 20 bis 24 Mitgliedern bestehen, neben den Hauptamtlichen werden die Gemeinderäte je nach Größe ihrer Ursprungsgemeinde im Rat vertreten sein. Das inzwischen neu gewählte Gremium wird die Bildung des

Dance-Party der DJK Eintracht

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m 23. 11. ist es wieder soweit: Die DJK Eintracht Dorstfeld lädt zur Dance-Party in den Pfarrsaal der St.-Karl-Borromäus-Gemeinde an der Girondelle. DJ Andreas legt ab 19.30 die heißen Scheiben auf. Einlass ist ab 19.00 Uhr, Ende offen. Wer seine Eintrittskarte beim Vorstand des Vereins im Vorverkauf erwirbt, ist schon mit 6 € dabei. An der Abendkasse wird die Sache 2 € teurer. Zu essen und zu trinken gibt

Der Mann mit dem roten Mantel neuen Pastoralverbundes fördern und begleiten. Die Bildung von Ausschüssen in den zugehörigen Gemeinden soll die Arbeit vor Ort übernehmen und Visionen und Schwerpunktziele in das Gesamtgremium einbringen, die dort umfassend und ergänzend umgesetzt werden sollen.

Bestattungsvorsorge ist wichtiges Thema

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ie eigene Bestat„Wir nehmen uns für tung selbst bestimunsere Kunden viel men und nicht bestimmt Zeit und beraten gern werden: Hierzu beraten bei Fragen zur FriedSie Elke Bertram und hofswahl und Bestatihre Tochter Stephanie tungsart“, verspricht Withake gern kostenlos Stephanie Withake. in ihren Räumlichkeiten „Dazu übernehmen in Do.-Eichlinghofen wir die Abwicklung des und seit Mitte Septemgesamten Schriftverber auch in Do.-Marten. Stephanie Withake, kehrs, die Erstellung der geb. Bertram Selbstverständlich beTrauerdrucksachen, die sucht Sie das einfühlsame und Terminkoordination hinsichtlich kompetente Team auch zu Hause einer Trauerfeier, die Auswahl des in Ihrer gewohnten Umgebung. Blumenschmucks und vieles mehr. Dabei können Sie auf eine über Beruhigend leiten wir die trauern40-jährige Erfahrung des Bestat- den Angehörigen durch ein Trauertungshauses Bertram bauen. gespräch.“

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es natürlich auch was - wie immer zu zivilen Preisen.

Hier in Dorstfeld 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Sankt Martin im Kreise seiner kleinen Fans: hier vor dem Eingang des Schulte-Witten-Hauses in Dorstfeld.

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ieser Tage waren sie wieder in ganz Dortmund unterwegs: St. Martin, der Mann mit dem roten Mantel und dem Römerhelm, mal hoch zu Ross oder in Ermangelung eines Vierbeiners auch mal zu Fuß, gefolgt von der Kinderschar mit ihren bunten Laternen und Martinsund Laternenliedern. Manchmal marschierte auch eine Musikgruppe mit im Martinszug und es gab für jedes Kind eine Martinsbrezel. Auch in Dortmund veranstalteten Schulen, KiTas, Vereine und sogar Krankenhäuser Martinszüge zu Ehren des Mannes, der als Sohn reicher Eltern vor vielen hundert Jahren zwangsweise Militärdienst in einer römischen Legion machte, Christ und später gegen seinen Willen Bischof wurde - ein Bischof, der außerhalb der Stadtmauern bei den Armen lebte und ihnen nach Kräften geholfen haben soll. Die Legende von der Mantelteilung, die eigentlich symbolischen Charakter hat, wird anlässlich des

Martinstages immer wieder als Höhepunkt des Martinszuges aufgeführt. Mit der Begründung, das Feiern des Sankt-Martins-Festes in Schulen und Kindergärten könnte von Angehörigen des muslimischen Kulturkreises als diskriminierend empfunden werden, forderte kürzlich der Landesvorsitzende der Partei Die Linke in Nordrhein-Westfalen, Rüdiger Sagel, den Martinstag in Sonne-Mondund-Sterne-Fest umzubenennen und die Geschichte des hl. Martin künftig nicht mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Der Vorschlag stieß auf breite Ablehnung, unter anderem beim Zentralrat der Muslime in Deutschland. Die Linke in Nordrhein-Westfalen distanzierte sich inzwischen von der Forderung ihres Vorsitzenden. Sankt Martin wird weiter reiten, den roten Mantel teilen und Martinsbrezeln an alle Kinder verteilen. Den Kindern wird es recht sein.


Neues aus Dorstfeld

Siedler diskutieren neues „Wir“-Gefühl

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m Gemeindehaus St. Barbara hatten sich die Siedler Dorstfeld-Süd versammelt, um über ihre Probleme und ein neu zu findendes „Wir“-Gefühl zu diskutieren. Wechselnde Aktivitäten, z. B. Ausflüge, Vorträge und Nachbarschaftsfeste sollen die Siedlergemeinschaft auch für Neuzugezogene interessant machen. Als Mitteilungsplattform der SG soll der an der Oberbank stehende Schaukasten wieder in Betrieb genommen werden. Die NS IX soll Ende November dem

Verkehr übergeben werden. Um die Staubbelastung zu reduzieren, soll sichergestellt werden, dass der jetzt noch freiliegende Boden westlich des Radweges entlang der NS IX zügig begrünt wird. Es wurden wegen Verfärbungen des durch die Baustelle verursachten Bodenaushubs Bedenken erhoben. Der seit langem geplante Kreisverkehr an der Kreuzung Vogelpothsweg/ Oberbank würde nach Meinung der Siedler allgemein zur Verkehrssicherheit auch im weiteren Umkreis dienen. Die Stadt soll ge-

beten werden, eine weitere Durchfahrtsperre am nördlichen Anfang der Twerskuhle anzulegen, um das wilde Müllkippen entlang des ehemaligen Friedhofs zu erschweren. Dem „Hundetourismus“ sollte Einhalt geboten werden. Einige Hauseigentümer im Südosten der SG sind regelmäßig besonders vom Unrat der Hunde betroffen. Selbst der Grünstreifen zur NS IX kann wegen der Verunreinigungen nicht als Spielfläche genutzt werden. Die Reinigung der Wegefläche vor den

DOGEWO-Häusern (Verbindungsweg zwischen Holzplatz/Füllort und Stapelweg) wurde angemahnt. Der wöchentliche Straßenfeger will aber für diesen Streifen nicht verantwortlich sein. Die Fahrbahnoberflächen in der Siedlung soll geprüft und Mängel dem Tiefbauamt gemeldet werden. So hat der Südflügelweg unter Wurzelwerk zu leiden. Kinder können sich wegen der Unebenheiten schnell verletzen, wenn sie mit dem Roller oder Fahrrad stürzen.

Mütterzentrum: Trödel bis unters Dach

KKK karikiert Kirche

Groß und klein kamen beim Trödelmarkt im Mütterzentrum auf ihre Kosten.

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„Rund ums Kind“ ging es bei schönstem Herbstwetter im und am Mütterzentrum in der Hospitalstraße in Dortmund-Dorstfeld. Dabei wurden alle freien Räume genutzt, um Spielzeug, Kindermöbel, Kleinkinderbekleidung und Bücher anzubieten. Zudem gab es ein sehr umfangreiches Kuchenbüffet, denn da das Standgeld für die Trödler sehr gering bemessen war, waren alle angehalten, einen Kuchen oder Salat mitzubringen. Wo Mütter sind, sind meistens auch Kinder nicht weit: Die ver-

gnügten sich unter den wachen Augen der Mütter und des Personals mit den vielen Spielmöglichkeiten, die das Zentrum bietet. So hatten die Erwachsenen Zeit und Muße zum Kaffeetrinken, wobei auch das Kuchenbüfett in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wer es noch nicht wusste, konnte sich auch über die zahlreichen Veranstaltungen informieren, die das Mütterzentrum nicht nur für Mütter, sondern auch für Väter, Großväter, Großmütter und natürlich Kinder im Angebot hat.

as „Klerikale Kabarett Kommando“ in Person von Thorsten Schröder und Micki Wohlfarth brachte mit seinem Programm „Viva la Reformation oder außer Thesen nichts gewesen“ das CVJM-Haus an der Wittener Straße zum Toben. Über 400 Auftritte absolvierten die Wittener in den letzten 14 Jahren. Dabei sind sie immer aktuell und zeitbezogen, glossieren aber auch in ihrem mehr als anderthalb Stunden dauernden Programm das anstehende Jubiläum „500 Jahre Reformation“. Die Antwort auf die

Frage an das Publikum zum Beispiel, warum es in den meisten Kirchen keine Toiletten gibt, mussten sich die Hobby-Kabarettisten selbst geben: Damit keiner austritt! Da wurde die fehlende Bereitschaft zum Ehrenamt von Micki Wohlfarth auf witzige Art glossiert, „Zehn kleine Presbyter“ wurden musikalisch auf die Schippe genommen. Den Zuschauern sprachen die zwei aus der Seele, wenn sie die Missstände in der Kirche auf humorvolle Art an den Pranger stellten. Da blieb nun wirklich kein Auge trocken.

Sonderveröffentlichung – Hier in Dorstfeld 05 / 2013

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Neues aus Dorstfeld

Dorstfelder Eigenheimer unterwegs in Enschede

Das „Große Festival der Stimmen“ begeisterte

Eigenheimer unterwegs: diesmal nach Enschede im benachbarten Holland.

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inen Ausflug in die benachbarten Niederlande hatten sich die Dorstfelder Eigenheimer vorgenommen. Ein ganzer Bus voll gutgelaunter Menschen fuhr durchs Münsterland in Richtung Nordwesten. Die geschichtsträchtige Stadt Enschede war in diesem Jahr das Ziel der Mitglieder des Dorstfelder Eigenheimvereins. Der Oude-Markt in Enschede mit seinen über 150 Marktständen lud zum Bummeln und Kaufen ein, zumal auch das Wetter mitspielte.

das in früheren Zeiten pest- oder cholerakranke Gläubige den Gottesdienst von außen verfolgen konnten, rief ebenso Kopfschütteln hervor wie die Tatsache, dass die armen Leute früher auf dem Kirchplatz begraben wurden, die reichen dagegen in ihren Särgen innerhalb der Kirche. Man kann sich lebhaft vorstellen, dass der Geruch im Gotteshaus im Laufe der Zeit extrem wurde. Aus dieser Zeit soll nach Aussage des sachkundigen Führers der Ausdruck „reich stinkt“ stammen.

Einige besonders wissbegierige Vereinsmitglieder erfuhren bei einer Stadtführung äußerst interessante Details aus der Geschichte der Stadt. So dokumentierten z. B. reiche Bauherren durch die Breite der Mauerfugen ihren Reichtum. Das schmale Kirchenfenster, durch

Mit vielen interessanten Eindrücken aus Enschede führte die Rückfahrt über Schloss Ahaus nach Seppenrade in ein bekanntes Restaurant, wo man einen ereignisreichen Tag bei gutem Essen, einem leckeren Tropfen und munteren Gesprächen ausklingen ließ.

Hatten zum „Großen Festival der Stimmen“ geladen: die Sänger des MGV Dortmund-Dorstfeld.

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ie voll besetzte Aula der Wilhelm-Busch-Realschule erlebte ein Festival der Chöre, das sich nicht nur sehen, sondern vor allem hören ließ. Der MGV Dortmund-Dorstfeld als Veranstalter fand gesangliche Unterstützung durch den Ladies First Barbershop Frauenchor, den Gemischten Chor Dortmund-West und Hömma - den Ruhrgebiets-Chor. Der Polizeichor Dortmund 1909 sagte leider kurzfristig ab. Der gastgebende MGV, der das zum zehnten Mal stattfindende Konzert mit der „Hochzeit der Frösche“ eröffnet hatte, zeichnete auch verantwortlich für das leibliche Wohl der Konzertbesucher. „Ladies First“ präsentierte englische Songs und brillierte mit einer professionellen Choreogra-

phie. Der gemischte Chor Dortmund-West bewies sein Können unter anderem mit dem „Zottelmarsch“. Wer Günna alias Bruno Knust mag, musste auch „Hömma - den Ruhrgebiets-Chor“ mögen. Das große Finale leitete der heimische MGV mit einem Potpourri aus „Maske in Blau’“ ein. Edmund Brummel als Solist bekam hier besonderen Applaus. „Dankeschön und auf Wiedersehn“ hieß es zum Schluss, das von allen Teilnehmern zu Gehör gebracht wurde. Der Ausklang des mit viel Beifall bedachten Konzerts fand dann bei einem Glas Bier oder Sekt vor dem Tresen statt. Eins scheint sicher: Das „Große Festival der Stimmen“ erlebt im nächsten Herbst seine elfte Auflage.

Dorstfelder Sänger drückten und reizten

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Hier in Dorstfeld 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

„18, 20 ... passe!“ Recht ungewohnte Töne waren dieser Tage aus dem Vereinsheim des MGV Dortmund-Dorstfeld zu hören. Wo normalerweise der Männerchor für seine Auftritte probt, lagen Skatspiele auf den Tischen. Günter Kahl, Vorsitzender des Vereins, hatte zum traditionellen Skat-Turnier geladen. Bei einem Startgeld von 10 Euro waren zahlreiche Spenden vonnöten, damit jeder der 20 teilnehmenden Sänger einen Preis mit nach Hause nehmen durfte. Gefahr, zu verhungern oder gar zu verdursten, bestand während des Turniers dank der

fleißigen Helfer jenseits des Tresens, denen Günter Kahl ein besonderes Dankeschön widmete, nicht. Aber auch dem Vorsitzenden gebührte Dank, hatte er doch tolle Spenden zusammengetragen. So erfreuten drei prall gefüllte Geschenkkörbe ihre Gewinner. Ob die ebenfalls gespendeten Ski dem neuen Besitzer Glück bringen werden, bleibt immerhin zu hoffen. Eins steht jedenfalls jetzt schon so gut wie fest. Auch im nächsten Jahr wird es wieder heißen: „18, 20 ... passe!“


Neues aus Dortmund-West

Tapas Bar „España Tapas“ feierte Eröffnung

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reunde des spanischen Essens und der spanischen Weine waren Natallia und Siegmund Winkler schon immer. Nun möchten sie diese Begeisterung an die Gäste in ihrer neu eröffneten Tapas Bar „España Tapas“ an der Spicherner Str. 68 – direkt neben dem Möbelhaus UNI-Polster – weitergeben.

NEU in Dorstfeld!

Mittwoch Gambas all you can eat

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Seit Ende Oktober bereitet dort der erfahrene Koch Belal Beghdad, der schon mehrere Jahre in Spanien gekocht hat, die leckeren Spezialitäten wie Gambas, Putenspieße, Datteln im Speckmantel und andere Köstlichkeiten nach spanischen Originalrezepten zu. Hierbei ist es den Inhabern wichtig, dass auf die

Tapas-Bar & Restaurant Spicherner Str. 68 44149 Dortmund www.espana-tapas.de Di.– So. 17—23 Uhr Donnerestag Ruhetag Reservierung unter: Tel.: 0176-470 55 192

Zugabe von Geschmacksverstärkern verzichtet wird. Das Gitarrenduo „Havanna Surf“ sorgte am Eröffnungsabend für die entsprechende Stimmung. „Die beiden haben wirklich sehr schön gespielt und die Gäste waren begeistert, sie waren ganz sicher nicht zum letzten Mal hier“, erzählt Natallia Winkler. Noch bis Ende November bietet das Restaurant an den Wochenenden ab 17 Uhr ein Tapas-Buffet für 9,95€ pro Person an, aber natürlich gibt es unter der Woche Tapas á la carte. Mittwochs kommen die Fans von Gambas auf ihre Kosten, denn dann heißt es „Gambas, all

Natallia und Siegmund Winkler freuen sich auf Ihren Besuch.

you can eat“ für 12,90€ pro Person. Spanischer Wein und Bier runden das umfangreiche Angebot ab. ➜ Weitere Infos unter: www.espana-tapas.de

Ärzte und Selbsthilfeorganisation informierten

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)

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nter dem Oberbegriff chronisch entzündliche Darmerkrankungen werden v. a. zwei Krankheiten zusammenfasst: der Morbus Crohn und die Colitis ulcerosa. Krankheitsverlauf und Schwere können sehr unterschiedlich sein. In den letzten Jahren ist die Zahl der Neuerkrankungen steigend.

Unter Morbus Crohn versteht man eine Entzündung aller Schichten der Darmwand. Sie verläuft in Schüben und kann den letzten Teil des Dünndarms, den Dickdarm, aber auch alle Dünndarmabschnitte inkl. Speiseröhre und Magen gleichzeitig betreffen. Auch wenn die Ursachen noch nicht abschließend geklärt sind: Vermutet wird ein Zusammenspiel von erblichen, infektiösen, psychischen und immunologischen Faktoren. Für eine gesicherte Diagnostik ist eine Darmspiegelung inkl. Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) notwendig. Ergänzt wird diese durch Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmittel, Ultraschall sowie Blut- und Stuhlanalysen. Heilbar ist ein Morbus Crohn nicht. Mit einer individuellen Therapie können aber die Beschwerden erheblich gelindert oder ganz genommen werden. Bei der Colitis ulcerosa breitet sich die Entzündung vom Mastdarm beginnend aus und ist fast immer auf die Darmschleimhaut beschränkt. Oft beginnt die Erkrankung schleichend, wobei die Entzündung bei sog. Schüben besonders stark ausbricht. Auch hier erfolgt zur Diagnose eine Darmspiegelung, die i. d. R. durch spezielle Differenzialdiagnosen ergänzt wird. Durch die komplette Entnahme des Dickdarms ist die Colitis ulcerosa heilbar. Dazu ist jedoch ein großer operativer Eingriff notwendig. Vielfach ist die

(v. l.): Prof. Dr. Heinz Hartmann, Dr. Berthold Lenfers, Dr. Jörn-Eike Scholle, Lisa Salzsieder, Reinhard Birkner

Erkrankung mit individuellen medikamentösen Therapien so gut beherrschbar, dass Betroffene ein weitgehend normales Leben führen können. Arzt-Patienten-Seminare im Ev. Krankenhaus Lütgendortmund haben lange Tradition Neben einer guten Diagnostik und einer differenzierten Therapie ist bei der Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen die Mitarbeit des betroffenen Patienten von ganz entscheidender Bedeutung. Um diese zu fördern, veranstaltet das Ev. Krankenhaus Lütgendortmund gemeinsam mit Selbsthilfeorganisationen regelmäßig Arzt-Patienten-Seminare zu diesem Thema. Auch am 19. Oktober informieren sich mehr als 150 Betroffene über neue Entwicklungen bei der Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Als Mitglieder der DCCV e.V. (Deutsche Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Vereinigung) gaben Lisa Salzsieder und Reinhard Birkner zu Beginn einen Überblick über die Leistungen der Organi-

sation für Erkrankte sowie wichtige sozial- und arbeitsrechtliche Aspekte. Dr. Berthold Lenfers (Chefarzt der Inneren Medizin II am St.-Marien-Hospital Lünen) ging auf Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei aktuellen Schüben ein. Dr. Jörn-Eike Scholle (Chefarzt der Inneren Medizin am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund) informierte über die Behandlung von Komplikationen wie Fisteln, Abszesse und Stenosen. Die Überwachung der CED in der gastroenterologischen Praxis war Thema von Prof. Dr. Heinz Hartmann aus Herne. Nach den Vorträgen beantworteten die Experten alle Fragen der Besucher am Runden Tisch. Weitere Informationen zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen auch unter www.dccv. de sowie www.evk-luedo.de. Jeden Mittwoch von 14.00 bis 15.00 Uhr bietet die Abteilung Innere Medizin am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund eine Spezialsprechstunde „Morbus Crohn / Colitis ulerosa“ an. Terminvereinbarung unter 0231 / 6188-298.

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

Peer Gynt im Dortmunder Schauspiel

Ibsen Klassiker als Wasser- und Farbschlacht

(v. l.): Julia Schubert, Oscar Musinowski, Sebastian Graf, Friederike Tiefenbacher und Uwe Rohbeck. ©Birgit Hupfeld

„Peer Gynt“ von Ibsen gilt zu Recht als der nordische Faust. Eine zeitlose Parabel, die von ihrer Aktualität seit der Veröffentlichung von 1867 nichts eingebüßt hat. Kay Voges schickt in seiner Inszenierung gleich sechs Personen (3 Männer, 3 Frauen) als Peer Gynt in ein großes Wasser-Bassin auf die Bühne. Da spritzt das Wasser

und noch mehr Farbe., fliegender Kostümwechsel auf der Bühne mit Farbe und Klamotten. Über der Bühne ein Kasten, in dem Musiker Thomas Truax aus der New Yorker Anti-Folk-Szene mit originellen Songs und selbstentwickelten Instrumenten das Bühnengeschehen ungemein belebt. Zu „I can’t get no satisfaction“ begibt sich Egomane Gynt auf die Suche nach Liebe, sich selbst und Abenteuer. Er entführt Ingrid, die Braut eines anderen. Gleichzeitig verliebt er sich aber in Solveig, die ihn anfangs aber nicht erhört. Auf seiner Reise durch die Welt führt er ein Leben der Extreme, ein Leben ohne Bezug zur Realität und seinen Mitmenschen. Seinen Reichtum, erworben als Waffenhändler, verliert er, landet im Irrenhaus, kehrt dann alt und verarmt heim und landet endlich in den Armen von Solveig. Ein

(v. l.): Sebastian Graf, Julia Schubert, Bettina Lieder, Friederike Tiefenbacher, Oscar Musinowski und Uwe Rohbeck. ©Birgit Hupfeld

Stück über den modernen Menschen zwischen Selbstverwirklichung und Ich-Verlust. Und sind wir nicht alle auf der Suche nach Selbstverwirklichung und Anerkennung? Tja, in fast allen von uns steckt wohl ein Stück Peer Gynt. Starke, spielfreudige Schauspieler

und ein guter Regisseur zeigen in 90 Minuten eine abgespeckte Version von Ibsens Klassiker mit großem Unterhaltungswert. ➜➜ Weitere Termine: 04.12.13, Beginn 19:30 Uhr, Karten unter 0231- 50 27 222

LEG fördert auch weiterhin (Kunst-)Genuss

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Neue Ausstellung in der LEG-Kantine

homas Christowzik, Leiter des LEG-Kundencenters Dortmund, eröffnete am 8. November die zweite offizielle Kunst-Ausstellung in der öffentlichen Kantine im Dortmunder Sitz der LEG in der Karl-Harr-Straße 5. Die Werke stammen von der Malerin Sabine Beck, die 1960 in Dortmund geboren und hier auch aufgewachsen ist. In den kommenden Wochen und Monaten können sich in den öffentlich zugänglichen Räumen der Kantine sowohl Kunstinteressierte als auch Gäste an ei-

Die Künstlerin Sabine Beck

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ner kleinen Sammlung abstrakter Arbeiten erfreuen. Bereits seit zwei Jahren präsentiert Sabine Beck ihre Bilder auf Ausstellungen. Seit dieser Zeit ist die gelernte Kauffrau ausschließlich als Kunstschaffende unterwegs und hat mit einer Mischung aus abstrakter und gegenständlicher Malerei inzwischen ihren eigenen Stil etabliert. „Meine Farben mische ich selbst, da die fertigen Mischungen nicht die Stimmungen erzeugen, die ich erreichen will. Ich arbeite mit Pinsel, Spachtel, Schwamm und Fensterwischer auf Leinwand mit Acryl und Pasten“, sagt die Künstlerin und ergänzt: „Daraus ergeben sich unverwechselbare Unikate, die während des Malens entstehen. Es gibt keine Vorlagen, nur Ideen, die ich in Farbe umsetze. Die Motive sind eine Mischung aus Erinnerungen und Ereignissen meines Lebens und somit ein Teil von mir.“   Die LEG bleibt damit ihrer Linie

Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Ein Blick in die öffentliche LEG-Kantine

treu und fördert auch weiterhin aufstrebende Dortmunder Künstler, indem sie ihnen die Möglichkeit gibt, sich in den attraktiven Räumlichkeiten im Erdgeschoss der LEG-Niederlassung in Dortmund zu präsentieren. Nach der erfolgreichen Fotografie-Ausstellung von Jacqueline Keller, die unter dem Titel „Organics“ seit Februar Fotoarbeiten mit beeindruckender Ästhetik zum Thema Natur und Technik zeigte, sind

die Bilder von Sabine Beck nun der neue Blickfang im Kantinen-Bereich. Thomas Christowzik: „Wir freuen uns, dass unser Angebot so gut von jungen Dortmunder Künstlern aufgenommen wird. Gerne unterstützen wir sie und bieten ihnen in diesem positiven Ambiente eine Plattform. Die Gäste werden somit in unserer Kantine, die auch der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, weiterhin nicht nur kulinarisch, sondern gleichzeitig auch noch künstlerisch verwöhnt“.


Neues aus Dortmund-West

Ausschreibung zum 5. Open Screening „Ganz schön Dortmund“ am 14. Januar 2014

Schickt uns eure Filme!

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b sofort können Beiträge für das 5. Open Screening eingereicht werden! Einsendeschluss ist der 23. Dezember 2013! Teilnahmeberechtigt sind nicht-kommerzielle Filme, die offensichtlich in Dortmund gedreht wurden oder ausdrücklich über ein Dortmunder Thema (Ereignis, Event, Künstlerporträts, Kneipenkonzerte etc.) berichten. Erwünscht sind nicht nur Themen, die einem breiteren Publikum gefallen mögen („Leuchttürme“), sondern ausdrücklich auch solche, die z. B. den Dortmunder Alltag „in den Hinterhöfen“, in den Vororten oder in wie auch immer organisierten Gemeinschaften dokumentieren. Veranstaltungsort ist zum ersten Mal das renommierte Cabaret Queue in Dortmund-Hörde, in dem die bekanntesten Kabarett-Künst-

Westfälischer Handelspreis 2013 zum 13. Mal verliehen

ler aus dem Ruhrgebiet und darüber hinaus auftreten. Hier werden Filme von Dortmunder Amateurfilmern mit Momentaufnahmen aus dem Dortmunder Leben gezeigt. Alle Filmbeiträge aus dem Programm sollen im Anschluss an das Open Screening in den Youtube-Kanal hochgeladen werden, sofern die Filmemacher dafür ihr Einverständnis geben. ➜➜ 14. Januar 2014, 5. Auflage von „Ganz schön Dortmund“ im Cabaret Queue, Hermannstr. 74, 44263 Dortmund-Hörde. Beginn 18:00 Uhr - Ende ca. 22:00 Uhr, Programm: 18.00 bis 19:00 Uhr Live-Jazz mit René Tempel und Freunden. 19:30 bis 22:00 Uhr Filmprogramm. Dazu Getränke und Speisen À la carte, Der Eintritt ist frei!

Die geehrten Unternehmensvertreter im Kreise der Preisstifter

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er Westfälische Handelspreis 2013 wurde diesmal im Industrieklub Dortmund an zwei Einzelhändler vergeben, die in wirtschaftlich schwierigen Zeiten durch Fleiß, Engagement und innovative Ideen erfolgreich waren. Den Preis teilten sich in diesem Jahr Axel Tiemann (Tiemanns Modegeschäft in Lünen) und Thomas

Kutz (Inhaber Betten Kutz aus Hamm). Die Laudatio im Rahmen der Preisverleihung hielt Andreas Peppel vom Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland. Der Westfälische Handelspreis wurde zum 13. Mal vom Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland e.V. und der Nationalbank verliehen. Er ist mit 5.000 € dotiert.

LEG lädt zum Nikolausfest ein

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nter dem Motto „Ein Herz für Kemminghausen“ kommt am Donnerstag, dem 12. Dezember 2013 in der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr der Nikolaus zur LEG nach Dortmund-Kemminghausen in den Zwergweg 20. Zu diesem Fest sind alle Mieter herzlich eingeladen.

Der Nikolaus bringt kleine Überraschungen für die Kinder mit und hinter dem LEG-Mieterbüro wird ein Tannenbaum aufgestellt, der gemeinsam geschmückt wird. Für das leibliche Wohl wird mit heißen Getränken und Lebkuchen bestens gesorgt.

➜ Im kommenden Jahr sind weitere Aktionen und Veranstaltungen geplant. Darunter auch eine Mieterbefragung, die voraussichtlich im Januar stattfinden wird.

In Dortmund zuhause!

Auf Wohnungssuche? Wir sind für Sie da! Bei der LEG finden Sie Wohnungen in vielen Größen, mit modernen Grundrissen, zu einem attraktiven Preis. In ruhigen Grünlagen oder zentral und citynah. LEG – Ihr Vermieter in Dortmund. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne. Kundencenter Dortmund • Karl-Harr-Straße 5 • Telefon 02 31/ 4 19 02-134 • www.leg-nrw.de Auftrag: Image-2013-DSM-LEG-RK Dortmunder Stadtanzeiger: 192 mm B x 95 mm H Headline: Auf Wohnungssuche? Wir sind für Sie da!

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

„Stadt Dortmund - PSD Bank Förderpreis Soziale Stadt 2013“

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Förderpreis vergeben – Würdigung für Solidarität und Engagement

nsgesamt 52 000 Euro Preisgeld stellte die PSD Rhein-Ruhr eG in diesem Jahr zur Verfügung, um gemeinsam mit der Stadt Dortmund 15 Projekte für soziales Engagement auszuzeichnen. Mit dem „Stadt Dortmund - PSD Bank Förderpreis Soziale Stadt 2013“ würdigten die Stadt Dortmund und die PSD Bank das vielfältige Engagement von Einrichtungen, Initiativen und Vereinen für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen und der Strukturen in den Dortmunder Stadtteilen. Bei dem Wettbewerb hatten sich 56 Antragstellerinnen und Antragsteller um einen der Preise beworben. Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Stadt Dortmund, PSD Bank, Migrantenselbstorganisationen und Trägern der Freien Wohlfahrtsverbände, hatten die Anträge bewertet und sich für 15 Projekte entschieden. Es wurden Einzelpreise über Beträge von 2000 bis 6000 Euro vergeben. In einer Feierstunde übergaben Oberbürgermeister Ullrich Sierau und PSD-Vorstandsmitglied August-Wilhelm Albert die Geldpreise an die Gewinner des Wettbewerbs. Albert machte deutlich: „Solidarität und die klare Förderung des Gemeinwohls stehen bei dieser heutigen Preisverleihung im Mit-

Preisträger präsentieren stolz ihre Schecks - in der Mitte hinten Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (l.) und PSD Bank Rhein-Ruhr-Vorstand August-Wilhelm Albert

telpunkt“. Er sagte, dass die PSD Bank mit den Preisgeldern einerseits Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement geben wolle, andererseits Mut machen wolle, diesen Weg weiter zu beschreiten. Die 15 Preisträger: Preiskategorie 1 (6.000 €) 1. Antrag der Return Selbsthilfegruppe e. V. Dortmund, Projekt: „Return gegen Suchtmittelgebrauch bei jungen Menschen junge Menschen vor Alkoholmissbrauch schützen“

Alle Preisträger erhielten aus den Händen des OBs sowie des PSD Bank-Vorstands eine Preistrophäe aus Plexiglas

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Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

2. Antrag des Kinderschutzbund Dortmund e.V., Projekt: „Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern“ 3. Antrag von der Ökumenische Wohnungsloseninitiative - Die vom Gast Haus -, Projekt: „Integration von Gästen und Mitarbeitern des Gast-Hauses in das Unionsviertel - Kontakt mit Anwohnern aufbauen“ Preiskategorie 2 (4.000 €) 4. Antrag der Beratungsstelle Westhoffstraße, Soziales Zentrum Dortmund e.V., Projekt: „Milch Cafe, ein interkulturelles Cafe für Schwangere und Mütter“ 5. Antrag der Osman Gazi Moschee in Zusammenarbeit mit der AWO, Projekt: Internationale Krabbelgruppe „Huckarder Zwerge“ 6. Antrag des Altenzentrums St. Ewaldi, Projekt: „Hand in Hand, der gemeinsame Vormittag“ 7. Antrag der Dortmunder Wohlfahrtsverbände als paritätische Träger der Seniorenbüros, Projekt: „Nachbarschaftshelfer/Innen in Dortmunder Seniorenbüros“ 8. Antrag der Lebenshilfe Ambulante Dienste gGmbH, Projekt: „Inklusive Wohngemeinschaft (IWG) von Menschen mit geistiger

Behinderung und Menschen ohne Behinderung“ Preiskategorie 3 (2.000 €) 9. Antrag des BV Westfalia Wickede 1910, Projekt: „Jugend stark machen - Bildungs- und Betreuungsangebot für Jugendliche der Hauptschule Wickede“ 10. Antrag des Arbeitslosenzentrum Do e.V. - Arbeitslosenzentrum Dortmund, Projekt: „Beratung von Langzeitarbeitslosen“ 11. Antrag der Wohnungsloseninitiative bodo e.V., Projekt: „Transport - Beschäftigungsprojekt für Langzeitarbeitslose“ 12. Antrag von Mobile - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V., Projekt: „Hilfen für Kinder intellektuell beeinträchtigter Eltern“ 13. Antrag der Drogenberatung (Drobs) Dortmund, Beratungsstelle Westhoffstraße, Soziales Zentrum Do e.V., Projekt: „Eltern-Kind-Gruppe für suchtbelastete Familien“. 14. Antrag der Geschmackschule e.V., Projekt „Kostenlose Kochkurse für Kinder“ 15. Antrag des PDL (Projekt Deutsch Lernen) im VFZ e.V., Projekt: „Rucksack Kita u. Grundschule“


Bauen und Renovieren

Viele Häuser aus den 70er Jahren auf dem Markt

Das Thema ist aktuell, denn die Bauten aus den Wirtschaftswunderjahren stehen zum Verkauf.

Modernisierung muss nicht teuer sein!

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W

e r ein altes Haus kauft, um es selbst zu bewohnen, der steht vor der Wahl: Umbau und Sanierung oder lieber gleich Abriss und Neubau. Viele Menschen scheuen aber vor der zweiten Möglichkeit zurück, beobachten die Bausachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) häufig. Dabei ist das gerade für die in den 1960er und 1970er Jahren gebauten Häuser oft die vernünftigste Lösung.

Die Bauherren von einst übersiedeln ins Seniorenwohnheim oder sterben. Ihre Erben besitzen längst eigene Immobilien und verkaufen die elterlichen Heime. Sind die Häuser großzügig geschnitten und genügt das Platzangebot auch heutigen Wohnwünschen, dann lohnt es sich, über die energetische Sanierung nachzudenken und anhand eines Sanierungsgutachtens zu prüfen, ob sich die Erneuerung lohnt. Meist sind aber die Grundrisse verwinkelt, die Räume klein, die Haustechnik veraltet.

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Abbruch und Neubau können sich oft lohnen

www.aschwanitz.de · schwanitz@t-online.de Planen deshalb die neuen Eigentümer ohnehin größere Um- und Anbauten, rechnen sich fast immer der VPB in bereits zwei Untersu- stücken. Bauherren können sich ANZ.-SANITÄR-SCHWANITZ-1-8-4c-GESAMT-WEST-06-2011.indd 1 05.12.11 15:08 Abbruch und Neubau. chungen festgestellt. Bauherren Abbruch und Neubau finanziell bezahlen zwar für hohen Ener- erheblich erleichtern, wenn sie das Wer neu baut oder saniert, der giestandard, aber sie bekommen große Grundstück teilen, die Hälfte kommt in den Genuss zinsgüns- ihn oft nicht. Das hat viele Gründe, verkaufen - und eventuell mit den tiger KfW-Darlehen. meistens mangelnde Kontrolle der neuen Nachbarn gemeinsam ein Allerdings sollten Bauherren nie- Energieberechnungen und schlud- Doppelhaus planen. mals an der Planung und der bau- rige Umsetzung der Planungen auf begleitenden Qualitätskontrolle der Baustelle. Allerdings sollte niemand ein solsparen, raten VPB-Experten, denn ches Grundstück „auf gut Glück“ rund die Hälfte aller Neubauten Einen Bonus haben die meisten kaufen, warnt der VPB, sondern entsprechen trotz strenger Vor- Nachkriegshäuser allerdings: vorher prüfen, ob Abbruch, Teilung gaben noch nicht der Energieein- Sie stehen nicht nur zentrumsnah, und Neubebauung rechtlich an diesparverordnung (EnEV). Dies hat sondern auch auf großen Grund- ser Stelle überhaupt möglich sind.

Leiter Gesundheitsmanagement der KBS gestaltete Verbundentwicklung mit

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Hans-Adolf Müller wurde im Knappschaftskrankenhaus verabschiedet

en besonderen Geist der Knappschaft beschwor Hans-Adolf Müller bei seiner Verabschiedung als Leiter Gesundheitsmanagement der Knappschaft Bahn-See. Das Abschiedsfest im Knappschaftskrankenhaus Dortmund wurde auch zu einer Bilanz der Entwicklung des Verbundsystems Knappschaft in den vergangenen Jahrzehnten. Viele Wegbegleiter Hans-Adolf Müllers folgten der Einladung dazu, einige von ihnen meldeten sich auch zu Wort. Sie beschrieben Hans-Adolf Müller als jemanden, der im Bemühen um die Fortent-

wicklung der Knappschaft auch mal unpopuläre Meinungen vertreten, immer aber konstruktiv an diesem Prozess mitgewirkt habe. Der 1. Direktor der Knappschaft Bahn-See, Dr. Georg Greve, bedankte sich für Engagement und Solidarität Hans-Adolf Müllers. Als Geschäftsführer des Klinikums Westfalen und im Namen der Verwaltungsleitungen weiterer Knappschaftskrankenhäuser bedankte sich Andreas Schlüter bei Hans-Adolf Müller für dessen Einsatz für diese Häuser und das Knappschaftssystem insgesamt. „Hier geht ein Stück Urgestein und hinterlässt große Fußstapfen“, so Schlüter. Viele wegweisende Initi-

Hans-Adolf Müller

ativen im Gesundheitssystem seien mit Hans-Adolf Müllers Beteiligung auf den Weg gebracht worden. Andreas Schlüter zeigte sich aber auch davon überzeugt, dass ein gutes Fundament für die Zukunft

gelegt sei: „Der Geist der Knappschaft wird auch in den kommenden Jahren nicht untergehen. Er stützt sich auf 750 Jahre Geschichte, von denen Hans-Adolf Müller 35 mit gestaltet hat“.

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013

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Arnsberger

Neues aus Dortmund-West

TAGEBUCH

IMPRESSUM

IN

Für unsere Stadtmagazine schreibt der Arnsberger Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann (SPD) ein kleines „Tagebuch“.

Dortmunder & Schwerter

STADTMAGAZINE ANSPRECHPARTNER

29. Oktober 2013

1,8-Tonnen-Bombe in Hombruch muss entschärft werden Heute Abend wurde mir bestätigt, dass auf einem Grundstück an der Kieferstraße 28 in Hombruch ein 1800-Kilogramm-Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg lokalisiert worden ist. Bei der zylinderförmigen Bombe vom Typ HC 4000 handelt es sich um eine Luftmine, die bei Zündung eine extrem starke Druckwelle auslöst. Sonntag soll sie von unserem Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) Westfalen-Lippe entschärft werden. 20.000 Anwohner in einem Radius von 1,5 Kilometern müssen evakuiert und dabei u.a. ein Krankenhaus und ein Seniorenwohnheim geräumt werden.

Herausgeber/Anzeigenleitung IN-Media Schwalm Reiner Schwalm (V.i.S.d.P.) Arminiusstr. 1 · 44149 Dortmund Tel: (0231) 42 78 08 - 0 Fax: (0231) 42 78 08 - 27 www.do-stadtmagazine.de

Redaktion (Silvia Kus) Tel: (0231) 42 78 08 - 33 Fax: (0231) 42 78 08 - 35 redaktion@do-stadtmagazine.de

Grafik (Christian Schwalm) Tel: (0231) 42 78 08 -13 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 c.schwalm@inmedia-schwalm.de

Redaktion (Heiner Garbe) Tel: (0231) 42 78 08 -34 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 h.garbe@do-stadtmagazine.de

DAS TEAM Reiner Schwalm, Christian Schwalm, Martina Wiecek, Susanne Knoller, Silvia Kus, Heiner Garbe, Bernd Uhlenbruck, Jennifer Spors

Die Bombe war im Zuge eines Bauvorhabens auf Luftbildaufnahmen entdeckt worden – von unserem Mitarbeiter Falk Lemanscheck. Auch die Auswertung der alliierten Luftbilder ist beim KBD der Bezirksregierung in Hagen angesiedelt. Unseren Experten stehen 320.000 Aufnahmen zur Verfügung. Ihre sorgfältige Auswertung ist zumeist der Ausgangspunkt für den Einsatz unserer Spezialisten an den Fundorten. Unsere Mitarbeiter sind für die Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster zuständig und sicherten dort alleine in 2012 insgesamt 1.225 Kampfmittel, davon 192 Bomben. Ich habe vollstes Vertrauen in die Fähigkeiten und die Erfahrung unseres Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Dennoch bleibt immer ein mulmiges Gefühl.

MAGAZINVERTEILUNG Die Verteilung erfolgt über 2500 Einzelhändler, sowie über ca. 170 große und kleine Magazinständer in Dortmund. Diese Magazinständer stehen in Supermärkten, Kaufhäusern, Rathäusern, Krankenhäusern und an anderen hochfrequentierten Standorten. Sie werden von uns über 6 Wochen nach der Erstverteilung 1 - 2 mal wöchentlich aufgefüllt. In unseren „Premiumständern“ präsentieren wir eine Gesamtauswahl unserer Magazine. Somit kommt auch Ihre Anzeige in das Dortmunder Rathaus.

03. November 2013

Professioneller Einsatz – Blindgänger unschädlich gemacht

PREMIUMSTÄNDER

Entsprechend erleichtert war ich, als am Sonntag um 16:05 Uhr Karl-Friedrich Schröder und Rainer Woitschek vom KBD der Bezirksregierung ihren Job erledigt hatten: Die Bombe war entschärft – 20.000 evakuierte Bürger aus Hombruch, Menglinghausen, Barop und Kirchhörde konnten zurück in ihre Wohnungen.

Hülpert Autohäuser Körner Hellweg 10-12, Planetenfeldstraße 87, Berghofer Straße 11, Westfalendamm 18, Oberste-Wilms-Straße 26 Städtische Kliniken Nord, Münsterstraße 240 Knappschaftskrankenhaus, Am Knappschaftskrankenhaus 1 Spielbank Hohensyburg Hohensyburger Straße 200 AWO am Westpark, Am Westpark 42 Foto Feldmann, Hermannstraße 38 TÜV-Nord, Bärenbruch 128 EDEKA Pelzer, Sonnenplatz 1 Technologie-Zentrum, Emil-Figge-Straße 8 Müller’s Fotob. Am Amtshaus 10 Gartenparadies Hohensyburg, Westhofener Str. 95

Meinen Mitarbeitern habe ich wenig später vor Ort gedankt. Erneut haben sie ihre professionelle Kompetenz bewiesen. Bereits heute Morgen hatte ich Ihnen am Bombenfundort alles Gute gewünscht. Danach habe ich mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Bezirksbürgermeister Hans Semmler die Einsatzleitung der Dortmunder Feuerwehr in Brünninghausen und die Westfallenhalle besucht. Dort warteten 600 Bürger/innen darauf, in ihre Wohnungen zurückkehren zu können – auch viele Personen, die (medizinischer) Betreuung bedürfen. Die Feuerwehr koordinierte Hunderte Transportfahrten – auch das eine große logistische Leistung, zu der zahlreiche Ehrenamtliche beigetragen haben. Das zeigt: Unser Gemeinwesen funktioniert – auch in Ausnahmesituationen. Gleichwohl: Nervenaufreibende Tage wie dieser mögen uns in den nächsten Jahren hoffentlich erspart bleiben.

Wir unterstützen: Alles Gute wünscht Ihnen Ihr 14

Futterhaus, Steinkühlerweg 96 GWS, Am Schallacker 23 VHS, Hansastr. 2-4 Mayersche, Westenhellweg 37-41 Rathaus, Friedensplatz 1 Klinikum Do, Beurhausstr. 40 Berswordt-Halle, Kleppingstr. 43 Hüttenhospital, Am Marksbach 28 Ev. KH Bethanien, Virchowstr. 4 Café Orchidee, Rombergpark CMS, Rodenbergstraße 1-5 Tryp Hotel, Emil-Figge-Str. 41 Breitenstein, Wittener Str. 59 Solebad Revierpark, Höfkerstr. 12 Fitness Center, Höfkerstr. 12 Alte Schmiede, Hülshof 32 Bezirksverwaltung Hörde, Hörder Bahnhofsstr. 16 Krankenhaus West, Zollernstr. 40 Ev. Krankenhaus, Volksgarten 40 Deutsche Lohnsteuerhilfe, Rheinische Str. 96 LWL-Klinik, Marsbruchstr. 179 Rewe Kamp, Ritterhausstr. 65 Podenco-Hilfe Lanzarote e.V.

Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung


Die schärfste Currywurst der Welt gibt es auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt

Die Currywurstbude setzt Maßstäbe in Schärfe, Geschmack und Qualität voll durch. Julia und Patrick Loritz verwöhnen hier an ihrer neuen ca. 35 qm großen Weihnachtsbude gegenüber „backWERK“ an der Reinoldikirche die Besucher mit absoluten Top-Spezialitäten.

Die Turmuhr wird montiert

W

er kennt sie nicht, die schärfste Currywurst der Welt – in 10 verschiedenen Schärfegraden von Cayenne bis zur bösen Stufe 10 Mad Dog? Zu Hause in der legendären Currywurstbude im Dorstfelder Kortental 10 ist sie der Renner, ab sofort startet sie auch auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt

„Neben unserer legendären Currywurst dürfen sich die Besucher auf unsere köstlichen Käse-Krainer und die hammermäßigen Original-Thüringer Rostbratwürstchen freuen“, so Patrick Loritz. Ein weiteres Highlight: der ansonsten unerreichte XXL-Fleischspieß mit 5 verschiedenen Saucen. „Den gibt es nur bei uns“, freut sich Patrick Loritz. Da wartet auf die Schlemmerer bestes Schweine- oder Putenfleisch vom Grill, serviert auf einem 50 cm-langen Holzspieß, einfach unschlagbar! Neben saftigen Nacken- und Holzfällersteaks stehen auch zünftige Mettwürstchen auf der umfangreichen Speisekarte der Currywurstbude.

Patrick Loritz (li.) beim Aufbau der Currywurstbude am 15. November auf dem Weihnachtsmarkt

Höchste Qualität „Dabei steht die Qualität des Fleisches für uns immer im Vordergrund“, versichert Patrick Lorenz. Und auch die neue Weihnachtsbude empfängt die Besucher – nach dem Motto „für unsere Kunden nur das Beste“ mit anspruchsvollen Holztafeln und einem gelungenen Wohlfühlambiente.

➜➜ Aufgepasst: „Mit unserem Rabattcoupon auf der Titelseite dieses Magazins können Sie sparen: Schnell ausschneiden und beim Bummel über den Weihnachtsmarkt bei uns einlösen!“

45 Jahre Erfahrung im Zweithaar-Bereich – Individuelle und kompetente Beratung

Haarhaus Grafenhof: TOP-Adresse für anspruchsvolle Zweithaarkunden

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s ist nicht immer das vergnügliche Spiel mit der Mode weshalb Frauen, Männer und Kinder zur Perücke greifen. Oft entsteht Haarverlust als Folge einer unerlässlichen medikamentösen Behandlung. Die Diagnose Krebs ist für den Menschen ein großer Schock. Die anschließenden Therapien stellen für Körper und Seele eine große Belastung dar. Der Haarausfall ist häufig das einzig sichtbare Zeichen für die Krebserkrankung. „Eine wichtige Hilfe, bis das eigene Haar wieder nachgewachsen ist, ist hier das Zweithaar“, weiß Martina Dirkschneider. Die sympathische Inhaberin des Haarhauses „Ich wünsche allen Lesern, Kunden und Freunden eine schöne Adventszeit und ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest.“

So ist es uns eine Herzensangelegenheit, den Menschen, die zu uns kommen, im Ganzen zu helfen und

ihnen so mehr Selbstvertrauen und Lebensqualität zu schenken“, erklärt Martina Dirkschneider.

Martina Dirkschneider

Grafenhof führt die 45 Jahre lange Familientradition der Zweithaaranpassung seit 1985 im Dortmunder Klinikviertel fort, nachdem sie den 1968 in der Hohen Straße eröffneten elterlichen Betrieb übernommen hatte. „Der Umgang mit krankheitsbedingt haarausfallgeschädigten Menschen erfordert großes Einfühlungsvermögen, Geduld, Zeit und Diskretion (separate Kabine). Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

Das Konzert-Event zum Jahresabschluss

„GigaNight“ - THE PINK FLOYD EVENT

I

m vergangenen Jahr war es ein überwältigendes Konzert - deshalb gibt es für alle, die keine Karten bekommen hatten und draußen bleiben mussten, ein weiteres Konzert am 28. Dezember. „GigaNight“ ist das Pink Floyd Event. Es gibt sehr wenige Cover-Bands weltweit, die diese riesige Herausforderung wagen. Alle Percussion der Pink Floyd Songs werden live gespielt vom „Chief of Groove“ Tony Liotta. Er wird einmal mehr seine unzähligen musikalischen Facetten unter Beweis stellen. Das bedeutet keine Sampels, sondern

Robert Collins am Mikro

ein enormes Drum und Percussion-Set auf der Bühne. Wenn die ersten Töne erklingen, hält das Publikum kollektiv hält den Atem an. Dichter Nebel und schimmernde Lichteffekte runden die angeregte Atmosphäre ab. „GigaNight“ live ist wie eine Reise zurück in eine glorreiche Vergangenheit, die jeder Musikfreund absolut genießt. Mit Luca Scansani am Bass, der sonst für Laura Pausine, Zucchero, Umberto Tozzi etc. die Saiten zupft. An der Gitarre der großartige Paddy Boy, Robert Collins Gesang,

Shaby Pelzer an den Keyboards und John Rossenbach am Saxophon. „GigaNight“ versucht nicht, den Klang der Original-CDs von Pink Floyd auf der Bühne zu reproduzieren. „GigaNight“ spielen alles live und in „Groove Attack“-Manier, so dass die bekannten Songs in einer sensationellen neuen Atmosphäre daherkommen. Das einzigartige Pink Floyd Erlebnis. ➜➜ 28. 12. Pauluskirche, Schützenstraße 35, Alle bekannten VVK I Dortmund ticket I eventim I Abendkasse

Betreuung wird bei der Wunsch-Pflege großgeschrieben

D

er soziale Dienst unter Leitung der Ergotherapeutin Lisa Wunsch betreut die Bewohnerinnen und Bewohner der derzeit 5 Senioren-Wohngemeinschaften der Wunsch-Pflege GmbH. Basierend auf den Bewohnerwünschen werden Wochenpläne erstellt, in denen sich verschiedene Aktivitäten wiederfinden. Die Betreuungsangebote beinhalten Gruppenangebote und selbstverständlich gibt es in einigen Fällen auch Einzelbetreuung. Wichtiges Prinzip der Gruppenangebote ist die Gemeinschaft, woraus die Bewohnerinnen und Bewohner Kraft schöpfen können.

IN

inmedia-schwalm.de

„Zu den beliebtesten Angeboten gehört der einmal monatlich stattfindende Wellnesstag“, berichtet

Ein

s

Lisa Wunsch. „Die Bewohner genießen die entspannenden Massagen und eine umfangreiche Maniküre. Ein Gläschen Sekt rundet den Wellnesstag ab und die Bewohnerinnen und Bewohner sind danach sehr ausgeglichen“, ergänzt sie. Zur weiteren Arbeit des Betreuungsteams gehört aber auch Erinnerungs- und Biographiearbeit sowie Gedächtnistraining. Bingo ist dabei ein sehr beliebtes Spiel, welches regelmäßig angeboten wird. Zudem werden Ausflüge in Abstimmung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern organisiert. Der nächste Ausflug geht ins Bergbaumuseum Max Rehfeld in Mengede. Da einige Bewohner früher selbst im Bergbau tätig waren, werden diese den Vortrag von Max Rehfeld genießen und einige

ner Weihnachtsmarkt in Rahm geplant. Hierfür wurden weihnachtliche Sachen gebastelt, Plätzchen gebacken und Glühwein bestellt. Es wird ein kleiner Weihnachtsmarkt sein, der bei einer gegrillten Bratwurst und einem Glühwein zum vorweihnachtlichen Vergnügen beitragen soll. „Uns macht die Arbeit sehr viel Spaß und wir freuen uns auf die Aufgaben, die noch folgen werden“, sagt Lisa Wunsch abschließend. Lisa Wunsch

t im Alter muss nicht i e k se am

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Anekdoten beitragen können. „Ein voller Erfolg waren auch die Oktoberfeste in den unterschiedlichen WGs. Zünftige, bayrische Speisen wurden angeboten, Musik zum Schunkeln gespielt und bayrisch geschmückt. Die Mitarbeiterinnen trugen teilweise Dirndl und die Pfleger Lederhosen. So etwas funktioniert allerdings nur, wenn das gesamte Team Hand in Hand zusammenarbeitet und mein Dank geht da an die hauswirtschaftlichen Mitarbeiter unserer WGs, die an den Tagen für zünftiges Essen gesorgt haben. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben es sehr genossen“, sagt Lisa Wunsch und weiß, dass Teamarbeit einen entscheidenden Anteil am Erfolg hat. Für Freitag, den 22.11.2013 sowie Samstag, den 23.11.2013 ist ein gemütlicher, klei-

Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

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Wunsch-

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Neues aus Dortmund-West

DAK-Gesundheit sammelt Spielsachen für die Dortmunder Tafel e.V.

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in bunter Gabentisch ist nicht für alle Dortmunder Kinder eine Selbstverständlichkeit. Eltern, die finanziell knapp über die Runden kommen, müssen auch bei den Geschenken zu Weihnachten oft Abstriche machen. Um diesen Familien zu helfen, sammelt die DAK-Gesundheit in Dortmund

seit dem 18. November gut erhaltene Spielsachen und Kinderbücher, um sie gemeinsam mit der Dortmunder Tafel e.V. zu verschenken. Stofftiere können leider nicht angenommen werden.

sagt Hagen Rödiger, Chef der der DAK-Gesundheit in Dortmund. Unter dem Motto `Freude spenden - Wünsche erfüllen` bittet die Krankenkasse die Bevölkerung um Sachspenden.

„Wir hoffen auf eine große Spendenbereitschaft der Bürger“,

Im Servicezentrum am Westenhellenweg 75 - 79 werden die Spiel-

sachen während der Öffnungszeit entgegengenommen. Die Übergabe an die Dortmunder Tafel e.V. erfolgt am 16. Dezember 2013 im Servicezentrum der DAK-Gesundheit. ➜➜ Öffnungszeiten: Mo, Di und Mi. 8 bis 16 Uhr; Do 8 bis 17 Uhr; Fr. 8 bis 13 Uhr

Flughafen: Planfeststellungsverfahren für Bahnverlängerung um 300m angekündigt

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icht nur zur (Vor-)Weihnachtszeit gab es in den letzten 40 Jahren Überraschungen vom Flughafen. Allerdings waren es Gaben, die keine Freude auslösten - ganz im Gegenteil. Die berühmte Salamitaktik wurde angewandt: Bahnverlängerung um Bahnverlängerung, Betriebszeitausweitung Stunde um Stunde, immer größere Flugzeuge, statt Geschäftsreisende stets dementierter Touristikverkehr. Mit der Entwicklung stiegen die Belastungen an Lärm und Abgasen, Schlafstörungen für Kinder, Kranke und Schichtdienstler waren die Folge.

Die Wertverluste der Immobilien sind nicht zu beziffern. Kurzum: eine Minderung der Lebensqualität für die Lärmbetroffenen von Bönen bis Witten und - für die Dortmunder Bürgerinnen und Bürger - steigende Finanzleistungen. Denn nur wenige Jahre schrieb der Flughafen „schwarze Zahlen“. Die Stadtwerke Dortmund (DSW21) gleichen die Verluste aus und lösen Darlehn ab, die seit 1998 die stattliche Summe von fast 300 Millionen Euro erreicht haben. Damit nicht genug: Es soll weitergehen! Der neue Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager kündigt

das Planfeststellungsverfahren für die Bahnverlängerung um 300m an. Die gibt es nicht zum Nulltarif und war bereits im Jahre 2008 mit 37 Millionen Euro kalkuliert. Vergleichbare Großprojekte lassen sehr wohl den Schluss auf eine dreistellige Millioneninvestition nach Fertigstellung zu. Begründung: Anwerbung neuer Fluggesellschaften für Verkehre zu NonStopp-Flügen zu den Kanaren. Auch der Sicherheitsaspekt wird angeführt. Sollte das seit 2010 laufende Verfahren zur Betriebszeitverlängerung mit dem Nachtflug bis 23.30

Uhr abgeschlossen werden, kostet dieser zweifelhafte Versuch von Betriebsbelebung den Flughafen in erster Linie viel Geld: für die Tower-Besatzung, Luftaufsicht, Feuerwehr, Polizei, den Zoll und das eigene Personal. Schade, dass die Rute des Nikolaus nicht ausreicht, den bösen Buben und Mädchen imDortmunder Stadtrat diese Art „Flausen“ in Zukunft auszutreiben, sollten sie weiterhin ihre Hände für derartige Gaben aus Wickede heben wollen. Schutzgemeinschaft Fluglärm Dortmund - Kreis Unna e.V.

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013

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Henry Mühlhausen

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tädtereisen nach New York City sind seit Jahren „in“ und speziell zur Weihnachtszeit zieht es viele Reiselustige immer mehr in den „Big Apple“. Die Ursachen für diese Anziehungskraft New Yorks liegen sicherlich im jeweiligen Dollarkurs, der teilweise preiswertes Shopping ermöglicht, aber natürlich auch in den vielen Sehenswürdigkeiten, die diese Weltstadt zu bieten hat. Was hat das jetzt mit Borussia Dortmund zu tun? Eine ganze Menge, denn neben den „Standardattraktionen“ wie Empire State Building, Central Park, Freiheitsstatue oder Brooklyn Bridge hat New York seit einigen Jahren eine weiteres Highlight zu bieten: „The Football Factory at Legends“, ein Ort, der

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Schwarzgelbe Gedanken für jeden BVB-Fan, der eine New York-Reise unternimmt oder demnächst plant, ein Pflichtbesuch s e i n sollte. Natürlich kann man

Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

sich im fernen New York dank Internet oder Smartphone über den aktuellen Stand eines BVB-Spiels auf dem Laufenden halten, aber

trotzdem fehlt dabei etwas. Man möchte schließlich nicht nur genau wissen, wer die Tore geschossen hat, sondern auch, wie sie entstanden sind und gegebenenfalls auch über die eine oder andere Schiedsrichterentscheidung diskutieren. Die Lösung dafür liegt eigentlich auf der Hand: man besucht eine Sportsbar, von denen es in New York jede Menge gibt und verfolgt das Spiel am TV. Aber genau da lag in vergangenen Jahren der Haken, denn bisher war New York, wie auch andere Städte und Regionen der USA, so etwas wie ein „Fußball-Niemandsland“. Die Amerikaner sind zwar sportbegeistert, aber wie wir alle wissen, spielt „Soccer“, wie Fußball in den USA immer noch genannt wird, im


Vergleich zu Basketball, American Football, Baseball oder Eishockey nur eine untergeordnete Rolle. TV-Übertragungen von Fußballspielen und dann noch live, hatten schon eher Seltenheitswert.              Für New York, oder genauer gesagt Manhattan, sind diese Zeiten jetzt glücklicherweise vorbei, denn Jack Keane, ein gebürtiger Ire, leidenschaftlicher Fußball- und Manchester United-Fan, hat hier für Abhilfe gesorgt. Jack Keane hatte es vor rd. 20 Jahren in die „Stadt, die niemals schläft“, verschlagen und Jack erkannte die Marktlücke, dass bei Touristen, aber auch bei New Yorkern hochgradiges Interesse besteht, im TV Fußballspiele live zu sehen. Die oben erwähnte „Football Factory at Legends“ ist ein Pub, der schon von der Fläche her beeindruckend ist und im Untergeschoss dieses Lokals wird sich jeder Fußballfan, aber vor allem auch jeder Borussia Dortmund-Fan auf Anhieb wohlfühlen. Neben vielen Fahnen, Schals und Wimpeln von Fußballvereinen aus der ganzen Welt sticht insbesondere die Farbe „schwarzgelb“ wohltuend heraus. An den Wänden sind zahlreiche Fernsehschirme montiert, auf denen Spiele aus den europäischen, aber auch südamerikanischen Ligen live übertragen werden. Dabei sind die Bundesliga- oder Champions League-Spiele von Borussia Dortmund immer ein fester Bestandteil des Programms. Robert Kennerney, Chief Marketing Officer der „Football Factory“, erklärte mir hierzu: „Die Fans von Borussia Dortmund stellen

bei uns mit Abstand die größte Gruppe der Bundesligaclubs bei Live-Übertragungen. Zum einen sind es natürlich Touristen, die den BVB live sehen wollen, vor allem aber BVB-Fans, die in New York City und Umgebung leben und arbeiten. An manchen Spieltagen, besonders bei Champions League-Paarungen, übertrifft die Zahl der BVB-Fans sogar die der englischen Premier League Clubs, von denen traditionell viele Fans die „Football Factory“ besuchen“. Ich selbst kann das bestätigen, denn ich hatte mehrfach die Gelegenheit, während einiger New York-Besuche, BVB Spiele dort live zu verfolgen. Für die Spieldauer vergisst man tatsächlich, dass man sich nicht in einer Dortmunder Kreuzviertelkneipe, sondern rd. 6.000 km entfernt in Manhattan befindet. Die Tresen- oder Tischnachbarn tragen BVB-Trikots, man kommt schnell miteinander

ins Gespräch und während das BVB-Spiel verfolgt wird, feuern an den Nachbartischen z. B. Fans von Chelsea London oder AC Milan ihre Clubs an. Und um alles noch perfekter zu machen, hat die „Football Factory“ ein reichhaltiges Angebot an Getränken, Speisen und typischen Pub-Snacks zu bieten. Speziell für die Dortmund Fans hat sich die „Football Factory“ jetzt etwas Besonderes einfallen lassen: die BVB Membership Card. Hierzu noch einmal Robert Kennerney: „Wir wollen die Treue der BVBFans belohnen, deren Gemeinde bei uns ständig wächst. Der Kauf der BVB Membership Card kostet 5 $. Dafür erhalten alle Kartenbesitzer einen 10 %igen Nachlass auf sämtliche Rechnungen bei uns. Zusätzlich beinhaltet die Karte bevorzugten Einlass bei stark besuchten Spielen, wie in der Champions League oder bei der kommenden Fußball WM. Die Resonanz bei den BVB-Fans auf die Membership

Card ist riesig. Mittlerweile gibt es sogar schon Kartenbesitzer in Oklahoma“. Im Dezember werde ich selbst das Spiel Borussia Dortmund - Bayer Leverkusen in der „Football Factory“ verfolgen. Dass meine Mitreisenden und ich uns dann ebenfalls eine Membership Card vom BVB Club NYC zulegen werden, versteht sich von allein. Die Anzahl der Karten in unseren Brieftaschen nimmt zwar seit Jahren ständig zu, aber wer kann schon neben Kreditkarten, Bankkarten, Bonuskarten usw. eine Mitgliedskarte des BVB Clubs New York City vorzeigen?   Für alle interessierten New York Reisenden, die einmal ein    BVB Spiel live am TV mit toller Atmosphäre    in der „Football Factory“ sehen möchten, hier noch die Adresse dieser empfehlenswerten Sportsbar: 6 West, 33rd Street - direkt neben dem Empire State Building, im Herzen von Manhattan.   

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

Brillen Rottler gehört 2013 zu den zehn größten Augenoptikern in Deutschland

Sichtbare Erfolge für Rottler

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ür das Unternehmen Brillen Rottler ist das Jahr 2013 ein besonderer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Denn der Optiker mit Hauptsitz in Arnsberg im Sauerland gehört erstmals zu den 10 größten Augenoptikern in Deutschland. Mit 41 Filialen, 150 Mitarbeitern und einem Umsatz von 16 Millionen Euro zählt das Unternehmen laut Zentralverband der Augenoptiker zu den größten der Branche. Angefangen hat alles mit einem Handwerksbetrieb in Arnsberg (Neheim). Dort hat das Unternehmen auch heute noch eine Filiale und seinen Hauptsitz. Auch sonst ist der Familienbetrieb seinen Wurzeln treu geblieben. Im Jahr 1946 als traditioneller Handwerksbetrieb gegründet, ist Brillen Rottler fast 70 Jahre später noch fest in der Hand der Gründerfamilie Rottler, mit Paul Rottler bereits in der dritten Generation. „Die jahrzehntelange Erfolgsgeschichte ist nur möglich gewesen, weil wir immer unseren Werten und Leitlinien treu geblie-

ben sind“, ist Geschäftsführer Paul Rottler überzeugt. Sein Vater Peter Rottler ergänzt: „Wir stehen für einen hohen Service in all unseren Filialen, faire Preise und eine technische Ausstattung, die auf dem allerneuesten Stand ist. All unsere Mitarbeiter und viele Kunden kennen wir persönlich und wir arbeiten immer nach unserem Leitbild „Wir machen glücklich“. Diesen Anspruch haben wir trotz Wachstum nie aus den Augen verloren. Er ist ein zentraler Bestandteil unseres Erfolgs.“   Kunden profitieren vom Wachstum Die guten Einkaufskonditionen, die sich aus dem Wachstum des Unternehmens ergeben, sollen künftig an Kunden weitergegeben werden. „Ab November werden wir zu jeder Brille ein Glas beisteuern, und zwar nicht als Werbeaktion, sondern dauerhaft. Wir geben damit ein Resultat des Wachstums direkt an unsere Kunden weiter, die uns teilweise über Jahrzehnte bereits die Treue halten und damit ganz wesentlich zur Expansion beigetragen haben“, fasst Paul Rottler zusammen.

Familienbetrieb aus Tradition: Peter und Andrea Rottler mit Sohn und Unternehmensnachfolger Paul. Das Unternehmen existiert seit 1946

Expansion nicht abgeschlossen „Die weitere Expansion im Bereich Optik und Hörakustik ist ein klares Bekenntnis zum stationären Einzelhandel, der mit hohem Service und Beratungskompetenz punktet“, so Peter Rottler. So strebt das Unternehmen, das allein mit 25 Filialen im Sauerland und Ruhrgebiet präsent ist, auch für 2014 weiteres Wachstum an. ➜➜ Über Rottler: Rottler wurde 1946 in Arnsberg (Neheim) als traditioneller Handwerksbetrieb gegründet und ist heute mit bun-

desweit mehr als 40 Filialen einer der größten Augenoptiker Deutschlands. Die beiden Geschäftsführer Peter und Paul Rottler leiten das Familienunternehmen gemeinsam und setzen nach wie vor erfolgreich auf den stationären Handel. Die Rottler Filialen stehen für eine hohe Servicequalität und Beratungskompetenz. Sowohl im Bereich der Optik als auch in der Hörakustik arbeitet ausschließlich umfangreich geschultes Fachpersonal. 2011 wurde Brillen Rottler zum vierten Mal in Folge unter die TOP-100-Optiker in Deutschland gewählt.

Schrill und schräg

„Drama Queens - Neue Songs aus der Kantine“

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in Liederabend mit Live-Musik - so wurde die Premiere von „Drama Queens - Neue Songs aus der Kantine“ angekündigt. Und es wurde ein Abend mit viel Musik und wenig Handlung. Aber das war wohl so gewollt. Ein Liederabend unter der musikalischen Leitung von Paul Wallfisch (Keyboards u- Gitarre), dessen teils neu vertonte und mit schrägem Humor versehene Texte nichts zu wünschen übrig ließen. Er und seine Musiker (Gregor Kerkmann Bass, Martell Beigang - Drums und Marcus Scheltinga -Posaune und Gitarre) waren ein echter Hörgenuss - mal rockig, dann wieder gefühlvoll - der Sound ging jedenfalls ins Blut. Bei den singenden Schau20

sexy Kantinenchefin (Bettina Lieder) bringt die Männerherzen dort zum Schmelzen und stiftet einige Verwirrungen. Der Regieassistent (Oscar Musinowski) erinnert mit Brille und Hosenträger stark an Steve Urkel - er ist auch genauso unbeholfen - tanzt aber hinreißend gelenkig an der Stange! (v. l.): Oscar Musinowski, Andreas Beck, Bettina Lieder, Merle Wasmuth und Sebastian Graf proben in der Kantine.

spielern bestach Eva Verena Müller mit einer tollen Stimme. Fast dreißig Songs bildeten die Grundlage des Abends unter der Regie von Andreas Beck. Die Handlung besteht aus der Inszenierung von Romeo (Sebastian Graf) und Julia (Merle Wasmuth) unter einer neu-

Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

en Regisseurin (Eva Verena Müller) - die Proben dazu können leider nur in der Kantine stattfinden - „Da die Pappnasen aus der Technik das Wasser von „Peer Gynt nicht abgelassen haben“, so „Ralle“, der mit seinen Kommentaren aus dem Off für Heiterkeit sorgt. Eine

Schön das Medley von Simon and Garfunkel-Songs - Julia macht ihre letzten Züge zu „Bridge over troubled water“. Dem Publikum hat es gut gefallen - zum Schluss tanzten alle zu ABBAs „Dancing Queen“ - hier heißt es natürlich „Drama Queens“. ➜➜ Weitere Termine: 13.12.13 und 21.12.13, Beginn 19:30 Uhr


Neues aus Dortmund-West

Bürgerdienste raten zum frühzeitigen Besuch

Betriebsferien der Stadt Dortmund vom 23. Dezember bis 1. Januar

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ährend der Betriebsferien sind alle städtischen Dienststellen geschlossen. Die Bürgerdienste empfehlen, einen Besuch im Vorfeld der Schließung bzw. ab der 2. Kalenderwoche 2014 zu planen. Denn: Direkt vor und nach den Betriebsferien ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Insbesondere diese Anliegen sollten Bürgerinnen und Bürger frühzeitig erledigen: - Beantragung von Reisedokumenten für den Weihnachts-, Neujahrs- oder Winterurlaub (ggf. noch rechtzeitig Expressdokumente bestellen) - Abholung von Dokumenten vor den Betriebsferien (Zulassung von Fahrzeugen, die als Weihnachtsgeschenk dienen sollen) - Kfz-Händler sollten Tageszulassungen rechtzeitig vor den Betriebsferien planen und absprechen - Anträge auf Fahrerlaubnisse sowie auf Ausstellung von internationalen Führerscheinen - Für Anwohnerparkausweise, die

Traineeprogramm

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er Verwaltungsvorstand sprach sich in seiner November-Sitzung für die Wiederaufnahme des Traineeprogramms ab dem Einstellungsjahr 2015 aus. Dann sollen wieder drei Trainees pro Jahr bei der Stadt Dortmund ins Berufsleben starten. Die abschließende Entscheidung trifft der Rat der Stadt in seiner Dezembersitzung. Danach wurde das Programm aus Gründen der Haushaltskonsolidierung ausgesetzt. Mit der Wiederaufnahme des Traineeprogramms beabsichtigt die Stadt Dortmund, die absehbaren Personalbedarfe im höheren Dienst, die einen Hochschulabschluss erfordern, zu decken. Schwerpunkte sollen in Zukunft auf die Bereiche Ingenieurswesen und Jura gelegt werden. Die Beschäftigungsdauer beträgt jeweils ein Jahr. Als Trainee bezeichnet man jemanden (besonders Hochschulabsolvent[in]), der innerhalb eines Unternehmens eine praktische Ausbildung in allen Abteilungen erhält und dadurch auf seine spätere Tätigkeit vorbereitet wird

ab dem 21.12.2013 ablaufen, sollte vorher die Verlängerung beantragt werden - Frisch gebackene Eltern werden

gebeten, den Holservice der Krankenhäuser und des Standesamtes zur Beurkundung der Geburt in Anspruch zu nehmen. Personenstandsurkunden können über www.buergerdienste.dortmund.de unter dem Listenpunkt „Standesamt“ beantragt werden. ➜➜ Nähere Informationen zu den Öffnungszeiten und den Leistungen

der Bürgerdienste sind unter www. buergerdienste.dortmund.de oder über das städtische Service-Center „doline“ unter der Rufnummer (0231) 50 - 0 zu erhalten. ➜➜ Der beste Weg, Wartezeiten zu vermeiden, ist vorab einen Termin online unter der obigen Adresse oder über die Rufnummer (0231) 50 - 1 11 50 zu vereinbaren.

IHRE EVANGELISCHEN KRANKENHÄUSER IN DORTMUND Moderne Medizin und persönliche Betreuung im Dortmunder Süden Medizinische Fachabteilungen: • Orthopädie • Unfallchirurgie • Innere Medizin • Anästhesie und Intensivmedizin Evangelisches Krankenhaus Bethanien Virchowstr. 4, 44263 Dortmund Tel. 0231 / 94300, Fax 0231 / 9430333 www.krankenhaus-bethanien.de

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Neues aus Dortmund-West

Juso-Position zum Thema „Szene-Hafen“

„Ja“ zur Gastronomie in der Speicherstraße

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it großem Unverständnis haben die Dortmunder Jusos die öffentliche Debatte zum Thema „Szene-Hafen“ verfolgt. In einer Stellungnahme heißt es:

„Vor allem der geplante Ausschluss von Gastronomie steht im heftigen Gegensatz zu den bisherigen Anstrengungen, die im Bereich des Hafens unternommen wurden. Insbesondere, dass sich die Wirtschaftsförderung die Karten selbst legt und eine Freizeitmeile komplett ausschließt, ist auf das Schärfste zu kritisieren. Die Ansiedlungen von „Herr Walter“ und

dem „Hafenglück“ haben deutlich gezeigt, welches Potential der Hafen für Freizeitaktivitäten birgt. Nicht zu vergessen, welchen positiven Effekt ein solches Szeneviertel auf das Quartier und die gesamte Nordstadt haben könnte. Dass der Bereich des Hafens interessant für Neuansiedlungen von Gastronomen ist, hat sich in den letzten Monaten durch zwei Neuansiedlungen gezeigt. Andere Städte haben bereits unter Beweis gestellt, dass eine vielfältige Nutzung ihres Hafens einen positiven Effekt für die Stadtent-

wicklung und die Menschen vor Ort hat Begrüßenswert ist, dass sich der Oberbürgermeister an die Beschlusslage seiner Partei hält und „So viel Szene wie möglich“ fordert. Da die Probleme mit Lärm aus Zeiten des „Solendos“ bekannt sind, sollten sich doch die Verantwortlichen bei dem Entwurf eines neuen Konzeptes darum kümmern, dass dieser baulich gekapselt wird, anstatt die Arme zu verschränken und es sich so schön leicht zu machen. Wenn man bei einer Bewerbung von Flächen immer erst

die Probleme in den Vordergrund rückt, sollten sich die Verantwortlichen nicht wundern, dass sie keinen Investor finden und regelmäßig Geld für neue Konzepte ausgeben. Die Forderung der Jusos Dortmund bleibt bestehen: In der Speicherstraße muss die Möglichkeit der Ansiedlung von Gastronomie gegeben sein!“

Klinikum feierte Dienstjubiläen mit 239 Mitarbeitern im Goldsaal

Große Party als kleines Dankeschön

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enau 40 Jahre und damit fast ein halbes Jahrhundert für das gleiche Unternehmen zu arbeiten, ist in der heutigen Berufswelt zunehmend selten. Umso bemerkenswerter, dass das Klinikum Dortmund gleich 55 Mitarbeiter hat, die in den letzten beiden Jahren ihr 40-jähriges Dienstjubiläum begingen. Für sie und für 184 Kollegen, die immerhin bereits seit 25 Jahren für das Haus arbeiten, veranstaltete das Klinikum im Goldsaal der Dortmunder Westfalenhalle eine Feier, zu der rund 330 Gäste kamen. Oberbürgermeister Ullrich Sierau dankte allen Jubilaren für das jahrzehntelange Engagement und zeigte sich sicher, „dass das

Klinikum auf gutem Weg ist“. Besonders geehrt wurden Mitarbeiter, die ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feierten. Sie erhielten

von der Geschäftsführung des Klinikums ein gut 20 Zentimeter großes, streng limitiertes, kunstvolles Nashorn im Design des Klinikums.

Musikalisch begleitet wurde die große Jubiläumsfeier von der Dortmunder Kultband „The Schangels & Schanglettes“.

Interkultureller Kalender 2014 kann bestellt werden

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um dritten Mal gibt der Integrationsrat der Stadt Dortmund zusammen mit MIA-DO-Kommunales Integrationszentrum Dortmund den „Interkulturellen Kalender“ heraus. Auch in diesem Jahr möchten beide alle Integrationsakteure, Kindergärten, Schulen, Vereine, Migrantenorganisationen, Verbände, die Politik sowie die Bürgerinnen und Bürger dazu einladen, die wichtigsten Feste und Feiertage der vielen Religionen, die in unserer Stadt gelebt werden, zu erfahren und voneinander zu wissen

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Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

und zu lernen. Der Interkulturelle Kalender 2014 enthält die wichtigsten christlichen, buddhistischen, hinduistischen, jüdischen, islamischen, alevitischen und orthodoxen Feiertage. ➜➜ Wer einen solchen Kalender haben möchte, schickt bitte eine Email mit Angabe der Postadresse an: eyalcin@stadtdo.de. ➜➜ Auf unserer Internetseite unter www.do-stadtmagazine.de finden Sie eine große Ansicht des Kalenders


Neues aus Dortmund-West

Stadt Dortmund führt stadtweite Hundezählung durch

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ie Stadt Dortmund wird eine stadtweite Hundebestandsaufnahme durchführen. Durch die Hundebestandsaufnahme sollen alle Hundehalter, die die Voraussetzungen zur Zahlung der Hundesteuer erfüllen, auch entsprechend in die Zahlungspflicht genommen werden. Die Hundebestandsauf-

nahme, bei der jeder Haushalt befragt wird, führt die Stadt Dortmund mit eigenen Beschäftigten durch. Um einen Missbrauch durch Dritte zu vermeiden, werden sich die mit der Hundebestandsaufnahme Beschäftigten mit einem besonderen Ausweis und dem Personalausweis legitimieren können. Die

Beschäftigten der Stadt Dortmund sind dem Datenschutz verpflichtet und betreten die Wohnung nicht. Ein Hund kostet im Jahr in Dortmund an Steuern: 144,00 Euro, zwei Hunde 192,00 (je Hund) drei und mehr je Hund 216,00 Euro. ➜➜ Anmeldungen von Hunden kön-

nen, auch rückwirkend, beim Fachbereich Stadtkasse und Steueramt der Stadt Dortmund, Löwenstraße 11, 44135 Dortmund, Zimmer 222, erfolgen. Die Stadtverwaltung Dortmund hat für Rückfragen zur Hundebestandsaufnahme die Telefonnummer 0231 / 50 25200 geschaltet.

Rampenverkauf in Oestrich boomt: Ständig wechselndes Sortiment lockt immer mehr Sparfüchse

Vorweihnachtlicher Besucherandrang hat eingesetzt

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ie Vorstellung klingt verlockend: Den Kühlschrank und Lebensmittel-Vorratsschrank auffüllen und dabei kräftig das Portemonnaie schonen. Marken-Süßwaren für das bevorstehende Weihnachtsfest ergattern und dabei vielfach um mehr als 50 Prozent gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung sparen! Wo das möglich ist? Nun, bei uns in Dortmund - genauer gesagt im Gewerbegebiet Oestrich. Hier werden beim beispiellosen Rampenverkauf von Christoph Scheiding Marken-Lebensmittel

mit Nachlässen bis zu 70 Prozent im Vergleich zum Ladenpreis unter die Endverbraucher gebracht.

oder auch pfandbehaftete Waren in den preisbrechenden Rampenverkauf gelangen.

Jeweils montags und freitags von 13-18 Uhr herrscht hier Hochsaison für Sparfüchse, an den übrigen Tagen laden LKWs aus ganz Europa Waren ein und aus, denn Christoph Scheidings Kerngeschäft ist die europaweite Vermarktung von Sonderposten, Restposten und Überproduktionen. In den riesigen Lagerhallen stapeln sich Waren für den Export, wobei beispielsweise Havarie-Waren, Überproduktionen

Täglich neue Wareneingänge vor dem Weihnachtsfest!

„Aktuell ist die Auswahl gerade vor dem Weihnachtsfest besonders groß“, freut sich Christoph Scheiding. „Unsere Rabatt-Rampe bietet derzeit sensationelle Weihnachts-Überraschungen wie die begehrten „Disney-Adventskalender“ und allerfeinste Confiserie-Schokoladen-Weihnachtsmänner zum absoluten Tiefstpreis.“

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*** Und in der Tat: Der Unterschied zu Supermärkten und Discountern ist frappierend. Gefühlt die Hälfte der „normalen Preise“ wird an der Kasse abgerechnet - der weiteste Weg lohnt sich!

Sonderveröffentlichung – Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013

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Neues aus Dortmund-West

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„Kinshasa vivant“ Fotoausstellung im Museum für Naturkunde

och bis zum 27.04.2013 zeigt das Dortmunder Museum für Naturkunde die Sonderausstellung „Kinshasa vivant“.

Kinshasa ist die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo und ist - wie der Kongo selbst voller Gegensätze. Mitglieder der Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design, Studiengang Fotografie, haben Kinshasa und sein Umland im Sommer 2013 in Begleitung der Leiterin des Dortmunder Naturkundemuseums und des Vorsitzenden von Dorkin e.V. bereist. Mitgebracht haben sie eine ebenso spannende wie sprechende Fotodokumentation. Sie besuchten ein privates Schutzprojekt für Bonobos, den Zoo, eine Schule und die einzige Kunstakademie in

Zentralafrika. Ihre Bilder berühren in dem Spannungsfeld von Niedergang und Hoffnung für Mensch und Natur. Insgesamt sind rund 90 groß- und kleinformatige Fotografien in der Ausstellung zu sehen. In einem zweiten Teil des Projekts wird eine Gruppe von Studenten der Académie des Beaux Arts de Kinshasa nach Dortmund kommen, um unsere Stadt und ihre Menschen fotografisch zu dokumentieren. Die hier entstehenden Fotografien werden dann u. a. in der Deutschen Botschaft in Kinshasa ausgestellt. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Museums für Naturkunde, der Fachhochschule, Fachbereich Design, Studiengang Fotografie, des Vereins Dorkin1/4

Die Ausstellung zeigt rund 90 groß- und kleinformatige Fotografien. Foto: Manuela Dörr

e.V. und der Académie des Beaux Arts in Kinshasa, der einzigen Hochschule für Künste im zentralen Afrika. Großzügig unterstützt wird das Projekt durch Spenden von der Sparkasse Dortmund und der Caspar Ludwig Opländer-Stiftung.

➜➜ Das Museum für Naturkunde, Münsterstraße 271, in Dortmund, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt für Erwachsene vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Finanzkontrolle Schwarzarbeit deckt zwei Fälle auf

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leich zwei Fälle deckten die Beamten einer Kontrolleinheit zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung

am 10. November 2013 in Dortmund auf. Zunächst führte ein anonymer Hinweis die Beamten in einen Gastronomiebetrieb in

den Dortmunder Nordosten. Eine 45-jährige Tschechin, die nicht zur Sozialversicherung angemeldet war, arbeitete dort bereits seit

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Gesamtausgabe Do-West 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

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7:30 - 15:30 Uhr 7:30 - 16:00 Uhr 7:30 - 17:00 Uhr 7:00 - 12:00 Uhr

einem Jahr schwarz als Küchenhilfe. Gegen den Arbeitgeber wurde noch vor Ort ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt eingeleitet. Im zweiten Fall entdeckten die Zöllner auf einer Baustelle in der Dortmunder Innenstadt einen 34-jährigen bulgarischen Fliesenleger, der weder eine entsprechende Arbeitserlaubnis vorweisen konnte noch einen festen Wohnsitz in Deutschland hat, gemeinsam mit seinem bulgarischen Arbeitgeber beim Fliesenlegen. Der Arbeitnehmer wurde gebührenpflichtig verwarnt, weil die Zöllner ihm nur einen Arbeitstag nachweisen konnten. Gegen seinen Arbeitgeber wird wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Sozialgesetzbuch ermittelt. „Die Ausübung einer Tätigkeit für Arbeitnehmer an Sonntagen ist zudem nach dem Arbeitszeitgesetz nur in bestimmten Branchen, wie z. B. in der Gastronomie erlaubt. Das zuständige Amt für Arbeitsschutz wurde im Fall des Fliesenlegers deshalb eingeschaltet“, so Andrea Hoffmann, Pressesprecherin des Hauptzollamts Dortmund. Die Ermittlungen dauern an.


Neues aus Dorstfeld

TITEL -THEMA Besonderes vor Ort

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Im Frühjahr wird es „Am Wasserfall“ grün

as allein wäre eigentlich keine Meldung wert: Im Frühjahr grünt es ja überall. Aber vor allem die Fußballerinnen und Fußballer der DJK Eintracht dürfen sich freuen. Im Frühjahr 2014 soll endlich, nach drei Jahren Wartezeit, der Kunstrasen auf dem Sportplatz „Am Wasserfall“ verlegt werden.

Im Juni dann beginnt vereinsintern eine groß angelegte Spendenaktion für die Mitfinanzierung. Und im Juli schließlich beschließt die Stadt das Kunstrasenprojekt für die Sportanlage „Am Wasserfall“. Am 27. Juli wird der Finanzierungsplan durch die Mitgliederversammlung des Vereins einstimmig verabschiedet.

Mit der Antragstellung bei der Stadt Dortmund fängt alles an, das war im Frühjahr 2011. Im August 2011 wird ein Rücklagenkonto eröffnet. Im Dezember 2012 bietet der Verein der Stadt Dortmund die Mitfinanzierung an. Im Mai 2013 legt die Stadt Dortmund dem Vorstand der DJK Eintracht ein Angebot vor.

Die Stadt will die Oberdorstfelder Sportanlage langfristig an den Oberdorstfelder Traditionsverein, der aus der Fusion des DJK Karlsglück und Fortuna Dorstfeld hervorging, verpachten. Als Zeitraum sind 20 Jahre vorgesehen. Die Modernisierung und Ausstattung des Platzes mit Kunstrasen

soll mit einem einmaligen Baukostenzuschuss von 277.000,00 € unterstützt werden. Einzelheiten des Pachtvertrages wurden dieser Tage ausgehandelt. Die Bezirksvertretung Innenstadt West hat inzwischen eine Kostenbeteiligung in Höhe von 25.000,-€ zugesichert. Die Modernisierung wird insgesamt ca. 370.000,00 € kosten. Da ist Eigenleistung gefragt. Mit dem Spendenaufruf zur „Aktion Partnerspende“ will der Verein einen möglichst hohen Betrag erzielen, um die notwendige Kreditaufnahme möglichst gering zu halten.

Reinhold Klüh, Vorsitzender der DJK Eintracht, ist voller Vorfreude: „Endlich geht es los!“

„Drei Jahre haben wir gekämpft. Jetzt kann es endlich losgehen“,

sagt Reinhold Klüh, 1. Vorsitzender des Vereins.

Sieben Imker in Dorstfeld bewirtschaften ca. 50 Bienenvölker

Das besondere Hobby: „Dein Freund und Helfer“

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ienen wurden schon im Altertum von den Menschen als Nutztiere gehalten. Man wusste schon damals die Produkte, die durch die Bienen gewonnen wurden, zu schätzen und zu nutzen.

um den fleißigen Insekten nicht zu schaden. Bienenhonig in seiner Vielfalt ist eine wertvolle Delikatesse, die die Natur uns schenkt. Und weil das so ist, interessieren sich in letzter Zeit immer wieder Menschen für die Imkerei.

Wachs war und ist ein optimales Material zur Fertigung von Kerzen. Und der Honig wurde hauptsächlich in der Medizin eingesetzt. Mönche, Pfarrer, Lehrer und Apotheker waren lange Zeit die hauptsächlichen Halter von Bienen und somit auch die ersten Imker, die eine kommerzielle Bienenhaltung betrieben. Heute erfreut sich die Bienenhaltung großer Bedeutung.

In Dorstfeld gibt es zwar zur Zeit keinen Verein der Bienenzüchter, aber Heinrich Kleffmann, Vorsitzender der Hörder Imkervereinigung, wohnt in unserem Stadtteil und ist gern bereit, Interessenten für die Imkerei nach telefonischer Kontaktaufnahme (17 58 36) mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

In Dorstfeld gibt es zur Zeit sieben Imker, die ca. 50 Bienenvölker bewirtschaften. Je Bienenvolk können das je nach Jahreszeit zwischen 10 000 und 50 000 Bienen sein, die eine große Rolle bei der Bestäubung der Pflanzen in unserem Ortsteil spielen, was besonders die Kleingärtner und Gartenbesitzer zu schätzen wissen, ist doch ein großer Teil der Pflanzen auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Durch diese Art der Bestäubung werden die Früchte größer und gleichmäßiger ausge-

Das große Krabbeln. Auch Bienen wollen gefüttert werden.

bildet. Damit tragen die Imker in Dorstfeld mit ihren Bienenvölkern dazu bei, dass das Gärtnern mehr Freude macht. Auch die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber der Bienenhaltung ist deutlich gestiegen. Jeder Imker, der bei seinen Bienen angetroffen wird, ist gerne bereit, über seine Arbeit Auskunft zu geben. Der Trend zu Naturprodukten, die biologisch erzeugt werden, ist gewachsen. Dazu tragen auch die Dorstfelder Gartenbesitzer bei, wenn sie ihre Bäume, Sträucher und Pflanzen nur mit bienenungefährlichen Produkten spritzen,

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UNIONVIERTEL

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Bartoldus-Kinder spüren „Stromfresser“ auf

nergie ist teuer und nicht unbegrenzt verfügbar. Und dass sie immer teurer wird, lässt sich leider nicht leugnen. Die 10.000 Bewohner des Unionviertels rund um die Rheinische Straße bemühen sich seit über einem Jahr darum, den Energieverbrauch zu senken. Ziel des Projektes „...mit Energie sparen“ unter der Regie des Umweltamtes der Stadt Dortmund ist es, die Bürgerinnen und Bürger für

einen bewussteren Umgang mit Energie zu gewinnen. Jetzt hat man auch die Kinder der Bartoldus-Kita mit ins Boot genommen. Nachdem der Energiesparservice des Dortmunder Caritasverband einen Energiespar-Check im Familienzentrum durchgeführt hatte, um energetische Schwachstellen und Einsparmöglichkeiten im Familienzentrum zu finden, bekam die Einrichtung eine detaillierte Checkliste mit konkreten Hinweisen an die Hand, wie und wo Ener-

giekosten gesenkt werden können. Dann wurden die kleinen Kita-Stromspar-Detektive sensibilisiert und anschließend aktiviert. Unter dem Motto „Wir finden die Stromfresser“ wurden mit den Kindern Aktionen zum Thema „Energie“ durchgeführt und gemeinsam gelernt, wie wichtig es ist, Strom nicht zu verschwenden. Zu Hause und in der Kita fahndeten die Kinder nach strombetriebenen Gegenständen und Geräten und bannten diese auf Fotos. Da

wurden Lichtschalter und offene Kühlschranktüren als Stromfresser dingfest gemacht, Geräte, die auf Standby standen, und auch das offenstehende Oberlicht wurde als Energieverschwender überführt. Aus den Ergebnissen des Projektes ist eine kleine Broschüre entstanden, die das Familienzentrum für die weitere Arbeit mit den Kindern nutzen kann, damit das Thema „Energiesparen“ auch schon bei den ganz Kleinen bekannt ist.

Weihnachtsmärchen des Theatervereins VfV Fidelitas

„Der gestiefelte Kater“ kommt nach Dorstfeld

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m Dezember ist es wieder soweit, dann führen die Laienschauspieler des Theatervereins VfV Fidelitas das Märchenspiel „Der gestiefelte Kater“ von Hans Fitz nach dem Grimmschen Märchen auf. Gespielt wird dieses Stück am Samstag, 07.12.13 um 16:00 Uhr und am Sonntag, 08.12.13 um 15:00 Uhr in der Aula der Wilhelm-Busch-Realschule. Einlass ist jeweils eine Stunde vorher.

Die Schirmherrschaft für das Stück hat die Bezirksvertretung Innenstadt West übernommen. Renate Pieper und Lars Hülsmann führen Regie, Lars Hülsmann ist auch für die Tontechnik verantwortlich. Elli Höncke wird den Schauspielern wieder durch ihr Soufflieren über die eine oder andere Klippe helfen. Für den aufwendigen Bühnenbau und die Bühnengestaltung sind Liesel Steininger, Doris Deimann, Franz Steininger, Arno Deimann und Christi-

an Bors verantwortlich. Für die gute Maske zuständig ist Sarah Gerson. Seit Anfang September proben die Akteure Karl-Heinz u. Pia Hülsmann , Pia Heine, Bernd Kürten, Barbara Gielisch, Heike Bors, Detlev Frenz, Ute Frenz und Arno Deimann, damit alles klappt und sie dem Publikum 90 schöne Minuten bereiten können. ➜➜ Karten zum Preis von 3 Euro sind bei Karl-Heinz Hülsmann (Tel: 0231 175170), Stephanie Schubert

(Tel: 01721684336) oder freitags im Fidelitas Treff, Spicherner Straße/ Ecke Osningstraße erhältlich. ➜➜ Die Mitglieder des Vereins sorgen natürlich an beiden Tagen auch für das leibliche Wohl der Zuschauer. Die Preise sind wie immer sehr moderat. ➜➜ Wie es seit Jahren beim Weihnachtsstück von Fidelitas Tradition ist, wird auch der Nikolaus erwartet.

Hoher Besuch in der FABIDO-Kita Friedrich-Henkel-Weg

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weisprachig geht es zu in der campusnahen Kindertagesstätte in Dorstfeld, in der ca. 70 Kinder betreut werden. Bilingual heißt das Zauberwort, unter dem die Kinder neben der deutschen auch die englische Sprache lernen. Ute Schäfer, in NRW als Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport zuständig, verschaffte sich auf Einladung von Stadträtin Waltraud Bonekamp, Dezernentin für Familie, Kinder, Jugend und Schule, einen Einblick in den Alltag des zweisprachigen und damit bilingualen Kindergartens. Die Ministerin wie auch die Stadträtin gewannen einen persönlichen Eindruck vom Leben in der Kita und diskutierten mit den Erzieherinnen über die Entwicklung, die Erfolge und die Nachhaltigkeit 26

für einen Zweitspracherwerb mit. Der Zugang zu einer weiteren Sprache wird schon bei den ganz Kleinen genutzt. Durch die Förderung von zwei oder mehr Sprachen in jungen Jahren werden Befähigungen wie logisches Denken, Wahrnehmung und sprachlicher Ausdruck gefördert und gestärkt.

NRW-Ministerin Ute Schäfer (Bildmitte) verschafft sich einen persönlichen Eindruck vom Alltag in der KiTa.

der bilingualen Bildung. Dabei ging es auch um Voraussetzungen und Anforderungen, die für diese Art von Bildung notwendig sind. Die zweisprachigen Kitas unterstützen mit großem Erfolg das Talent der Kinder, mit Leichtigkeit Sprachen zu erlernen. Dabei

Hier in Dorstfeld 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

stehen beide Sprachen gleichbedeutend nebeneinander: Die eine Erzieherin spricht nur Englisch, eine andere Erzieherin immer nur Deutsch. Die Kinder lernen mühelos, was den Erwachsenen große Schwierigkeiten bereitet. Jedes Kind bringt die Voraussetzungen

Im Rahmen der Globalisierung wachsen die Staaten immer mehr zusammen. So sollten der Abbau von Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit, Integration und Migration verstärkt Teil des Bildungsauftrages von Kindertageseinrichtungen und Schulen werden. So durfte auch die Ministerin feststellen: Die bilinguale FABIDO-Kindertageseinrichtung im Schatten der DASA ist auf einem guten Weg.


Neues aus Dorstfeld

Tag der offenen Tür an der Funkeschule

Airport-Projekt stand im Mittelpunkt

Viel Spaß beim Kartoffeldruck

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um Tag der offenen Tür hatte die Dorstfelder Funkeschule eingeladen. Im Mittelunkt der Veranstaltung stand das Airport-Projekt, das die Klasse 4a an diesem Tag vorstellte. Gemeinsam mit der Klasse 7b des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums war es im September und Oktober darum

gegangen, den Dortmunder und Düsseldorfer Flughafen kennen zu lernen, Interviews in der Fremdsprache „Englisch“ zu planen und mit den Passagieren vor Ort an den Flughäfen durchzuführen. Dabei konnten sich auch die älteren Schülerinnen und Schüler als „Mentoren“ erfahren. Mit dem Pro-

Stolz auf die eigenen Kreationen

jekt sollte die Vernetzung im Stadtteil Dorstfeld vorangetrieben und der Übergang zwischen Grundund weiterführender Schule weiter vorangetrieben werden. Das Projekt wurde vom Sozialentwicklungsfond der Stadt Dortmund gefördert. Am Tag der

offenen Tür kamen auch weitere Klassen zum Zuge: Die 2a stellte ihr Vogelfutter-Projekt vor, die 4b hatte sich mit dem Thema „Igel“ beschäftigt, die Klasse 2b zeigte ihren selbstgebastelten Fensterschmuck aus Laubblättern und die Klasse 1b hatte sich mit Kartoffeldruck beschäftigt.

Spar- und Bauverein stattet sämtliche Wohnungen mit Rauchwarnmeldern aus

Bewohner schlafen jetzt ruhiger

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n anderen Bundesländern sind Rauchmelder schon seit Jahren Pflicht, im Frühjahr 2013 hat auch Nordrhein-Westfalen nachgezogen: Bis Ende 2016 müssen in allen vorhandenen Häusern und Wohnungen Brandmelder montiert sein. Bis dahin ist noch Zeit, aber die Spar- und Bauverein eG Dortmund reagiert blitzschnell und stattet innerhalb von wenigen Monaten sämtliche Wohnungen mit Rauchwarnmeldern aus. 36.000 Rauchwarnmelder für nahezu 12.000 Wohnungen werden installiert. „Wir warten die für den Bestand zulässige Frist nicht ab“, erläutert der Vorstandsvorsitzende FranzBernd Große-Wilde. Bereits seit 2006 - also schon lange vor der gesetzlichen Verpflichtung - hat die Genossenschaft alle neu geschaffenen Wohnungen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet. Mit großem organisatorischen und logistischen Aufwand werden die nahezu 11.500 übrigen Wohnungen seit Mitte September 2013 sukzessive mit durchschnittlich 3 Rauchwarn-

meldern versehen. Innerhalb von wenigen Monaten soll diese Aktion abgeschlossen sein. „Für uns ist es nicht nachvollziehbar, warum der Bewohnerschutz in vorhandenem Wohnraum weniger dringlich sein soll“, erklärt der Vorstandsvorsitzende die Entscheidung, bereits jetzt zu reagieren. Die Genossenschaft investiert rund 760.000 Euro in die Anschaffung und Installation der kleinen Lebensretter. Die Spar- und Bauverein eG Dortmund wird im gesamten Bestand Geräte desselben hochwertigen Modells installieren, das der Produktnorm entspricht, über ein CE-Prüfzeichen verfügt und bei der mitgelieferten Batterie mindestens zehn Jahre Lebensdauer garantiert. So lässt sich ein einheitliches Sicherheitsniveau gewährleisten. ➜ Gemäß einer Änderung der Landesbauordnung (LBO) NRW müssen seit dem 1. April 2013 in allen Neubauten Rauchwarnmelder installiert sein: Für vorhandene Häuser und Wohnungen gilt eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2016.

Wohnqualität mit Sicherheit Mit annähernd 11.700 Wohnungen, rund 2.450 Garagen sowie zurzeit 85 gewerblichen Einheiten sind wir in nahezu allen Dortmunder Stadtteilen vertreten. Investitionen in die Errichtung zukunftsweisender Neubauten und umfassende Modernisierungsmaßnahmen, deren Jahresvolumen weit über dem Branchendurchschnitt liegt, steigern die Wohn- und Lebensqualität in unseren eigenen Wohnungen nachhaltig. Zur Abfrage aktueller Vermietungsangebote wenden Sie sich gerne an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

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Neues aus Dorstfeld

Fitness-Gruppe hat freie Plätze

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er Sportverein DJK Eintracht Dorstfeld bietet ein breites Angebot für Frauengymnastik/Fitness für alle Altersgruppen. In unserer Fitness-Gruppe, die sich mittwochs um 20:00 Uhr in der Gymnastikhalle der Fine Frau Grundschule trifft, sind noch Plätze frei. Die Teilnahme basiert auf

TITEL -THEMA Besonderes vor Ort

einer Vereinsmitgliedschaft. Interessierte laden wir herzlichst zu einer Schnupperstunde ein. ➜➜ Auskunft unter Telefon 175482 oder im Internet unter www.djk-eintracht-dorstfeld.de Abteilung Gymnastik und Gesundheitssport.

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Wer Blut vergießt

In London ermitteln die Scotland-Yard Ermittlerinnen Gemma Jones und Melody Talbot in zwei Mordfällen. Zwei Rechtsanwälte, offensichtlich Opfer brutaler Sexspiele, lassen den Verdacht aufkommen, dass es sich bei den Tätern um nach Rache dürstende Frauen handelt. Schließlich gerät ein in Crystal Palace lebender

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Band-Gitarrist in den erweiterten Täterkreis. Melody Talbot verliebt sich ihn, was zu vielen Ermittlungskomplikationen führt. War er es wirklich, liegen die Motive gar weit in der Vergangenheit oder handelt es sich um einen Serienmörder? Für alle Krimifans gern empfohlen.

Abschiedsschmerz: Kirche wurde entwidmet

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wei Kriege und einen Blitzeinschlag hatte das Gotteshaus an der Hochstraße in 108 Jahren überstanden. Das Aus kam jetzt aus finanziellen Gründen. Nach der Gründung der Großgemeinde Elias mit drei Kirchen war schnell klar: Von einer Kirche wird man sich trennen müssen. Es traf den Dorstfelder Sakralbau. Der letzte Gottesdienst wurde von vielen Gemeindemitgliedern genutzt, um Abschied zu nehmen. Die Kirche war Teil, ja Mittelpunkt ihres religiösen Lebens gewesen: Taufe, Konfirmation, Hochzeit ... und jetzt das Ende.Was mit den sakralen Gegenständen wie Taufkerze, Taufbecken, Bibel und den Abendmahl-Utensilien geschieht, weiss man noch nicht. Die gewal-

Zunächst müssen die Kanzel, der Altar und die Kirchenglocken entfernt werden. Nicht jede Nutzung würde von höherer Stelle geduldet. Die Turmuhr allerdings wird den Dorstfeldern wohl noch lange anzeigen, was die Stunde geschlagen hat. Geistliche und weltliche Würdenträger (in der Mitte Pfarrer Wecker von der Dorstfelder Elias-Gemeinde) nahmen an dem feierlichen EntwidmungsGottesdienst in der evangelischen Kirche an der Hochstraße teil.

tige Sauer-Orgel wird wohl demnächst in einem anderen Gotteshaus erklingen. Musikalisch aber soll es in der entwidmeten Kirche auch weiter zugehen. Die Akustik ist sehr gut, der Raum bietet sich für Konzerte fast jeder Art an. Superintendent Michael Stache,

der die letzte Predigt in der Kirche hielt, erklärte den traurigen Handlungsbedarf, indem er auf die prekäre wirtschaftliche Lage in der Gemeinde verwies. So betragen allein die Heizkosten in der kalten Jahreszeit täglich fast 250 Euro. Über das weitere Schicksal des Gebäudes ist noch nichts bekannt.

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➜➜ Kleine Chronik der evangelischen Kirche an der Hochstraße: 1900 Die Gemeinde kauft das Grundstück an der Hochstraße; 1903 Grundsteinlegung; 1904 Einweihung der Glocken; 1905 Einweihung der Kirche; Im 2. Weltkrieg wurde die Kirche stark beschädigt; 1975-1990 aufwändige Renovierung; 1996 Blitzeinschlag in den Kirchturm: 1997 Erneuerung der Turmhaube; 2005 Beschluss der Gemeinde, die Kirche aufzugeben

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Neues aus Dorstfeld

Kinder der kath. Kindertageseinrichtung St. Barbara bereiteten Igel Pepe auf den Winterschlaf vor

„Auf den Igel gekommen“

Igel Pepe

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och ist der kleine Igel Pepe ein bisschen schüchtern, als er von Erzieherin Katja Kopp-Owerdieck in den Morgenkreis der Kinder von St. Barbara in Dortmund-Dorstfeld getragen wird. Doch schon bald steckt er sein kleines Näschen aus seinem Papphäuschen und blickt neugierig um sich. „Pepe ist in den vergangenen Wochen zum heimlichen Star unserer Kindertageseinrichtung gewor-

den“, erzählt Katja Kopp-Owerdieck. Die Kinder haben ihn alle in ihr Herz geschlossen. Das Tier hatte die Leiterin der Kita von der Igelstation der Arbeitsgruppe Igelschutz Dortmund e.V. erhalten, die sich ihrerseits für den Erhalt heimischer Igel einsetzt. Die Tiere werden dort aufgepäppelt, gefüttert und gepflegt, so dass sie richtig überwintern können. Ziel des Projekts war es, den Kindern vor allem die Bedeutung von

Das neue Zuhause

Naturschutz näherzubringen und sie für den natürlichen Lebensraum heimischer Tiere zu sensibilisieren. „Indem sie ein lebendes Tier füttern und beobachten durften, wurde das Thema für sie auch richtig erleb- und greifbar“, freut sich Katja Kopp-Owerdieck. Als Igel Pepe in die Kita kam, wog er gerade mal 200 Gramm - zu wenig, um gesund überwintern zu können. Aber durch das fleißige Füttern und Aufpäppeln der Kin-

Das RSG lädt ein Infoabend Das Reinoldus- und Schiller-Gymnasium (RSG) in Dorstfeld lädt ein zu einem Infoabend für Eltern, deren Kinder im Schuljahr 2014/15 in die fünfte Klasse kommen. Termin ist Donnerstag, der 05.12. 2013, um 19.00 Uhr in der Aula des RSG. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Eltern nicht nur allgemein über die Erprobungsstufe, sondern auch über die besonderen Angebote wie die  MINT-Klasse (Klasse mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt) und den musikalischen Schwerpunkt (Vokalund Bläserklasse) informiert. Das RSG bietet als einziges Dortmunder Gymnasium im kommenden Schuljahr in der Jahrgangsstufe 5 erneut eine Klasse  mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt an.   Tag der Offenen Tür Am Samstag, dem 7.12.2013, findet von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr der diesjährige Tag der Offenen Tür statt. Wie alljährlich soll insbesondere den Eltern der Kinder,

Jürgen Klopp, Genossenschaftsmitglied seit 2005

die im nächsten Schuljahr von der Grundschule auf eine weiterführende Schule wechseln werden, die Möglichkeit geboten werden, die Räumlichkeiten und die Ausstattung des RSG kennen zu lernen sowie Informationen zu den angebotenen Unterrichtsfächern zu erhalten. In diesem Zusammenhang werden auch Führungen durch das Schulgebäude durchgeführt. Um 9.30 Uhr findet in der Aula die Begrüßung der Gäste durch die Schulleiterin, Frau OStD’ Neuser, statt. Anschließend gibt es die Möglichkeit, an verkürzten Deutsch-, Englisch- und Mathematikstunden in den fünften Klassen teilzunehmen, und zwar von 9.55 bis 10.20 Uhr und von  10.50  Uhr bis 11.15 Uhr. Während des Vormittags werden sich verschiedene Arbeitsgemeinschaften der Schülerinnen und Schüler vorstellen. Auch für das leibliche Wohl der Gäste wird gesorgt werden.

der hat er nun das nötige Gewicht erreicht, um für den Winterschlaf ausgewildert zu werden. In seinem Papphäuschen wird er von Katja Kopp-Owerdieck in den dafür vorgesehenen Blätterhaufen gesetzt. Staunend verfolgen die Kinder am Fenster, wie sich das Tier vorsichtig aus dem Häuschen wagt, bis er hinaus kriecht und durch die Blätter läuft. Nun sind natürlich alle Kinder richtig gespannt, wie Pepe seine ersten Tage in der Natur genießen wird.

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Neues aus Dorstfeld

Ferienfreizeit findet auch 2014 statt

YOUNGSTER

Ameland: 20 Jahre sind nicht genug

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igentlich sollte in 2013 die letzte Ferienfreizeit der St.-Karl-Borromäus-Gemeinde auf Ameland stattfinden. Immer schwieriger ist es für die veranstaltende KJG, geeignete Betreuer zu finden, die bereit sind, die nicht leichte Verantwortung zu übernehmen. Auch die Teilnehmerzahlen sind rückläufig. So musste man davon ausgehen, dass das Jahr 2013 den Schlusspunkt unter eine 20 Jahre alte Ferienfreizeit-Tradition setzen würde.

mit dem Rad umrundete, sondern auch seltsame Geschichten von einer „verbotenen blau-weißen Stadt“ in Umlauf brachte.

Alle waren einer Meinung: Ameland war wieder toll! Die Ferienfreizeit steht für 2014 wieder im Programm der KJG der St.-Karl-Borromäus-Gemeinde.

Die westfriesische Insel selbst schien etwas dagegen zu haben: Sie zeigte sich wettermäßig von ihrer besten Seite, so dass das komplette Programm durchgeführt werden konnte: Da konnte man

in den Wellen toben, das Watt erkunden, mit dem Rad die ganze Insel umrunden, den Leuchtturm erklimmen, mit dem Trecker den Strand abfahren und, und, und. Auch die sportliche Betätigung

So etwas wie Abschiedsschmerz stellte sich ein, als die Freizeit zu Ende ging: Nie wieder Ameland? Das darf doch wohl nicht wahr sein! Eltern und Kinder bestätigten die Verantwortlichen in dem Gefühl: Ameland muss weitergehen!.

kam nicht zu kurz. Und wer kreativ tätig sein wollte, für den boten sich verschiedene Workshops. Zum Bergfest zur Mitte der Freizeit tauchte auch Pfarrer Christian Conrad auf, der nicht nur die Insel

Und Ameland wird weitergehen: Die Ferienfreizeit Ameland 2014 findet vom 2. 08. bis 16. 08. statt. Anmeldungen werden am 10. 01. 2014 um 18:00 Uhr im Jugendraum des Pfarrheims der Oberdorstfelder Sankt-Karl-Borromäus-Gemeinde entgegengenommen.

Sing mit, werde „Chorkenzieher“

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enn Du zwischen 20 und 60 Jahre alt bist, Freude an Musicals, Popsongs und klassischer Literatur hast, mittwochs von 19.30 h bis 21.30 h regelmäßig Zeit hast, hin und wieder Zeit für Probenwochenenden erübrigen kannst, Freude an kleineren Choreografien (Ausschnitten aus Mu-

sicals mit Kostümen und Deko) hast, es Dir nichts ausmacht, bei Konzerten auswendig zu singen, schon Chorerfahrung hast und Du Deine Stimme auch singen kannst, wenn du zwischen anderen Stimmen stehst, dann, ja, dann bist Du bei uns richtig und kannst schon am 27.11.2013 um 18.15 Uhr auf

der Show-Bühne des Weihnachtsmarktes und am 01.12.2013 um 17.00 Uhr bei unserem Gastauftritt beim Adventskonzert der Borromäus-Gemeinde mitmachen. Uns macht die Chorarbeit eine Menge Spaß, den wir gern mit Dir teilen würden.

➜➜ Unser Chor, vor vielen Jahren durch Mitglieder einer Chor-AG des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums gegründet, ist ein junger Chor geblieben. ➜➜ www.chorkenzieher.de.

„Klänge der Freude“ im Bert-Brecht-Gymnasium

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ehr als zwei kurzweilige Stunden dauerte das Konzert, zu dem sich zwölf Chöre und Musikgruppen des neu gegründeten Pastoralverbundes Am Revierpark zusammengetan hatten. Die Konzertbesucher in der voll besetzten Aula des Bert-Brecht-Gymnasiums erlebten etwa 200 Sänger und Musiker aus den Pfarrgemeinden Dorstfeld, Huckarde-Deusen und Kirchlinde-Rahm auf der Bühne. Und die interpretierten das Motto der Veranstaltung, „Klänge der Freude“, auf so unterschiedliche und facettenreiche Art, dass im Zuhörerraum nie eine Spur von Langeweile aufkeimen konnte. Da30

bei bewiesen die Interpreten, dass sie nicht nur geistliche Musik vortrefflich intonieren können - jede Gruppe brachte auch ein weltliches Stück zu Gehör. Bereits in seiner Begrüßungsansprache hatte Pfar-

Hier in Dorstfeld 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

rer Michael Ortwald seinen Dank an alle Teilnehmer ausgesprochen, die ja sonst vorrangig bei der Gestaltung der Gottesdienste eine tragende Rolle übernehmen. Als zum Schluss der Veranstaltung

alle Musiker zusammen mit den begeisterten Zuhörern „Großer Gott, wir loben dich“ und „Klänge der Freue“ sangen, lief manch einem wohl doch der eine oder andere Schauer über den Rücken.


Vereinsnachrichten

Medaillenflut beim ATV-Pokalschwimmfest

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che Bestleistungen rundeten das hervorragende Ergebnis ab.

Doriano und Gennara Thiele allein holten insgesamt 17 Goldmedaillen. Sechs mal Gold erzielten Marijke Erb, Alisha Simmes, und Lucia Scholz. Auch Joshua Freiwald mit fünf, Kai Weiberg und Tobias Pleuger mit vier sowie Karina Teschke mit drei Goldenen waren überaus erfolgreich.

Auch die Staffeln des ATV Dorstfeld waren sehr erfolgreich: Die erste Mannschaft der Frauen war über 4x50 m Freistil und 4x50 m Lagen nicht zu schlagen. Die zweite Frauen-Mannschaft belegte den zweiten Platz. Die Männer-Staffeln steuerten einmal Gold und zweimal Silber bei. Kein Wunder, dass bei dieser Medaillenflut der ATV auch in der Mannschaftswertung dominierte. Und das neue Trainerteam Thomas Zysnarski und Jan Buchholz war mit der Leistung seiner Mannschaft mehr als zufrieden, zeigte es doch auch deutlich, welch hervorragende Nachwuchsarbeit beim ATV geleistet wird.

enau 15 Schwimmvereine waren am Start beim 17. Pokalschwimmfest, das der ATV Dorstfeld in eigenem Wasser ausrichtete. Dabei räumten die Dorstfelder mit insgesamt 65 x Gold, 46 x Silber und 34 x Bronze kräftig ab.

Julia Schulte, Lena Vogel und Lea Grenz wurden mit jeweils zwei Goldenen dekoriert, Sophie Lassek, Anna Straub, Rike Hülsmann,

Die ATV-Schwimmerinnen und Schwimmer waren beim 17. Pokalschwimmfest sehr erfolgreich

Sophie Christmann, Christiane Biniek, Aurelia Arlt, Gianna Mühling und Björn Reinhold durften sich

Langjährige Dorstfelder IGBCEMitglieder ausgezeichnet

ebenfalls stolz in die Siegerlisten eintragen. Zahlreiche zweite und dritte Plätze sowie viele persönli-

ATV-Handball-Mädels trainierten in Kroatien

Mit Opas Hilfe: ATVTrainingslager in Kroatien

Immer am Ball: die B-Jugend-Handballerinnen des ATV Dorstfeld Die Jubilare der Dorstfelder Ortsgruppe 920 der IGBCE verlebten einen fröhlichen Nachmittag.

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inen fröhlichen Nachmittag verlebte die Dorstfelder Ortsgruppe 920 der IGBCE in der Gaststätte „Haus Schmidt“ am Wilhelmplatz 5. Als Festredner konnte der Gewerkschaftssekretär der IGBCE Bezirk Dortmund/Hagen, Rudi Fickert, begrüßt werden. Höhepunkt des Treffens der Gewerkschaftsmitglieder war die Ehrung langjähriger Mitglieder, die Rudi Fickert im Anschluss an seine Rede gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden Peter Unkelbach und MdB a.D. Hans Urbaniak vornahm. Für

insgesamt 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Thomas Kapusta geehrt, Hans Lück, Heinz Doehmann und Uwe Schmidt traten vor 40 Jahren in die Gewerkschaft ein. Hans Jürgen Buerger, Friedhelm Hartkopf und Horst Marksfeld sind bereits 50 Jahre dabei. Auf 65 Jahre Mitgliedschaft können Erwin Arndt, Werner Unland und Friedhelm Richter zurückblicken. Seit 70 Jahren ist Paul Malolepszy in der Gewerkschaft. Für fast unglaubliche 75 Jahre Gewerkschaftstreue wurden Karl Cwickala und Guido Jakobs ausgezeichnet.

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anchmal kommt es anders als man denkt: Die weiblichen B-Jugend-Handballerinnen brauchten neue Trikots. Mannschaft, Eltern und Trainer halfen beim Sponsoren-Finden und Spenden-Sammeln. Es kam viel mehr zusammen als man brauchte. Und wie der Zufall es will, besitzt der Großvater einer Spielerin ein Apartmenthaus in Kroatien. Die Idee war geboren: Das diesjährige Trainingslager findet in Kroatien statt! Neun Spielerinnen und zwei Trainer landeten gesund in Kroatien, wo Opa Fadil schon auf die Truppe wartete. Jogging,

Wandern, Beachhandball, Koordinationsübungen, Ausflüge und das Schwimmen im immerhin 20 Grad warmen Mittelmeer ließen die ATV-Mädchen Kraft tanken für Schule, Beruf und Sport. Bei den anfallenden Hausarbeiten halfen alle mit. Und wenn es irgendwo klemmte, gab es ja noch Opa Seperovic, der die Dorstfelder Truppe unterstützte, wo es nur ging, mit Rat und Tat, mit seinem Auto und nicht zuletzt mit seinen legendären Grillabenden. Alles in allem ein Trainingslager, das die Mädchen so schnell nicht vergessen werden.

Sonderveröffentlichung – Hier in Dorstfeld 05 / 2013

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Neues aus Dorstfeld

Verkäufer, Kaufmann im Einzelhandel, Fleischer und Handelsfachwirt

Rewe Mankel: Seit zwei Jahrzehnten Ausbildung

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usbildung – und damit Nachwuchsförderung – ist eine der lebenswichtigen Säulen des Geschäfts. Das weiß Rewe Mankel in Dorstfeld und bildet nunmehr seit 20 Jahren aus: Verkäufer, Kaufmann im Einzelhandel und Fleischer. Darüber hinaus wird auch die Weiterbildung zum Handelsfachwirt angeboten. Seit zwei Jahrzehnten gibt es bei Mankel jeweils zehn Auszubildende und drei Ausbilder. Schwerpunkt sind hier die traditionellen Ausbildungsberufe im Einzehandel über die IHK.

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Zusätzlich arbeiten die drei Ausbilder mit IHK-Ausbilderschein, Herr Strohmaier, Herr Jenschke und Herr Mankel auch in einer Kooperationsausbildung mit der „dobeg“, dem Agricola-Berufskolleg und der außerbetrieblichen Ausbildungsstädte der Handwerkskammer Dortmund zusammen. Hier geht es auch um junge Leute, die aus gesundheitlichen oder sozialen Gründen keine Lehrstelle bekommen. Rewe Mankel übernimmt jeweils den praktischen Teil der Ausbildung. Ein Praktikum im

Hier in Dorstfeld 05 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Rahmen des Einstiegsqualifizierungsjahres (EQJ) in Verbindung mit der IHK und dem Arbeitsamt wird für Jugendliche angeboten, die einen Ausbildungsplatz suchen, bisher aber keine Ausbildungsstelle bekommen haben. Natürlich gibt es auch Schülerpraktikanten aus den umliegenden Schulen. Neben der praktischen Ausbildung im Supermarkt werden Seminare der Rewe Dortmund, Schulungen der IHK und unterrichtsbildende Maßnahmen der Handwerkskammer angeboten. Herr Peters hat die Abschlussprüfung im Sommer 2013 mit „sehr gut“ bestanden. Er wurde dafür zusammen mit dem Ausbildungsbetrieb Rewe Mankel von der Industrie- und Handwerksammer geehrt. Darüber hinaus gewährt die IHK ein Stipendium für Herrn Peters zur weiteren Ausbilung zum Handelsfachwirt. ➜ Bewerbungen an: Rewe Markt Mankel EH oHG Planetenfeldstraße 24 44149 Dortmund, Tel. 7 21 79 99

250.000 €

Tresor bei Rewe Mankel lockt mit 250.000 Euro Einen Tresor öffnen und 250.000 Euro gewinnen! Diese Chance bietet Rewe Mankel in Dorstfeld den Kunden mit einem Einkaufsbon ab 5 Euro am Freitag, 06.12.2013. Geben Sie den richtigen, 7-stelligen Code in den Acryl-Tresor ein und fordern Sie das Glück heraus! Zusätzlich zum möglichen Hauptpreis wirft der „Glücks-Tresor“ auch Trostpreise aus wie Einkaufswagenchips oder als Tagesgewinn eine Cafissimo-Kaffeemaschine. Der Tresor ist 100 Kg schwer, rot beleuchtet und macht zum Trostpreisauswurf auch noch Musik. Vorbeikommen lohnt sich auf jeden Fall!

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