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Gewinnen:

backonomics® Rückenschonung im Alltag von Theon Moerbeek

Seite 17

Mücken-Angriff Wie schütze ich mich?

Seite 2-9

MRSA-Schutz

Seite 14

Qualitätssiegel für Patientenschutz

Hörsysteme

Seite 21

Tipps für den Sommer-Urlaub


GESUNDHEIT

Immunisierung hält zehn Jahre lang

Tetanus-Impfung nicht vergessen

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ie ist eigentlich die wichtigste Impfung, die jeder haben sollte, und zwar nicht nur im Urlaub, sondern auch als Schutz im Alltagsleben. Tetanus-Bakterien kommen nämlich weltweit vor und finden sich vor allem auch im Erdboden. Kleinste Verletzungen beim Sport oder bei der Gartenarbeit reichen, damit die Erreger in den Körper gelangen können. Dort bilden sie einen gefährlichen Giftstoff,

der schwerste Muskelkrämpfe auslösen kann. Wichtig ist: Nur eine regelmäßige Auffrischung der Tetanus-Impfung schützt vor Wundstarrkrampf. Den besten Schutz vor einer Ansteckung mit Tetanus-Erreger bietet eine Tetanus-Schutzimpfung. Laut dem Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) sollte der Tetanus-Impfschutz alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Allerdings

wird die Impfung im Erwachsenenalter häufig vergessen. So sind zwar mehr als 95 Prozent der Vorschulkinder geimpft, aber nur die Hälfte aller Erwachsenen. Auch wenn die letzte Tetanus-Impfung schon mehr als zehn Jahre zurückliegt, reicht eine einzelne Impfung aus. Selbst nach einer Verletzung und möglichen Ansteckung kann noch geimpft werden.

Je schneller die Impfung erfolgt, desto wirksamer ist sie. Im Frühjahr und Sommer steigen die Ansteckungsraten für Wundstarrkrampf, da die Menschen mehr Zeit im Freien verbinden. Verletzungen bei Gartenarbeit, Spiel oder Sport werden zum Risiko. Auch durch Hunde- oder Katzenbisse oder Kratzer können die Tetanus-Bakterien übertragen werden.

Suche auch am Oberrhein / Überträger von Dengue-Fieber

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„Tigermücke“ im Anflug auf Südeuropa

ei Tropenreisenden ist sie als Überträger des gefährlichen Dengue-Fiebers gefürchtet, auch Urlauber in Italien und Spanien fürchten inzwischen, von diesem dort schon mehrfach entdeckten Insekt gestochen zu werden. Die Rede ist von der „asiatischen Tigermücke“, Aedes albopictus. Das in der Vergrößerung hübsch gestreift gezeichnete Tier führt bei den Verantwortlichen der Gesundheitsbehörden aufgrund seiner Funktion als Zwischenwirt für viele schwere Krankheiten und der raschen weltweiten Ausbreitung zu großer Sorge. Experten befürchten, dass sich der aus Malaysia stammende Tigermoskito künftig auch in den Feuchtgebieten des Rheins ansiedeln könnte. Am Oberrhein läuft deshalb bereits seit Jahren ein Monitoring-Programm. In diesem Bereich überwachen Experten seit Jahren auch sämtliche Autobahnraststätten an der A 5 und der A 6 sowie Containerhäfen und Flugplätze. Insgesamt haben Experten in den vergangenen Jahren mehr als eine halbe Million Stechmücken mit speziellen Fallen im Gebiet

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der Bundesrepublik Deutschland, zum Beispiel entlang der Elbe, des Rheins, der Donau, der Isar, am Chiemsee und Bodensee, gesammelt und bestimmt. In den Tropen und Subtropen sind Stechmücken insgesamt Überträger gefährlicher Krankheiten wie Malaria, Dengue- und Gelbfieber, lypmphatischer Filariosen (Wurmerkrankung) und Encephalitis. In Deutschland haben die Stechmücken als Krankheitsüberträger bisher keine oder eine nur untergeordnete Bedeutung. Gelegentlich kann es durch das Aufkratzen der Quaddeln zu Sekundärinfektionen kommen, teilweise können gar allergische Reaktionen auftreten. Jedoch kann auch eine Übertragung von Krankheiten durch Stechmücken (z. B. Tahyna-Viren) nicht ausgeschlossen werden und ist sogar

Gesund & Fit 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

wahrscheinlich. Das Tahyna-Virus wurde wiederholt in Aedes-Arten (u. a. in Aedes vexans) nachgewiesen. Eine Infektion führt zu fieberhaften Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen. Klimaveränderungen, eine aufgrund der weltweiten Vernetzung und der Globalisierung von Wirtschaft und Tourismus „zusammengerückte Welt“ zeigen am Beispiel der Tigermücke jedoch das von Stechmücken ausgehende Gefahrenpotenzial deutlich auf. Das Tropentier hat sich über Altreifentransporte zunächst in die USA und dann bis nach Europa ausgebreitet. In Italien entwickelt sich diese Mückenart in künstlichen Wasseransammlungen im Bereich menschlicher Siedlungen. In Frankreich und Spanien wurde die Tigermücke ebenfalls schon gefunden.


Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser, unsere Sommer-Ausgabe steht - natürlich - diesmal wieder ganz im Zeichen der Urlaubssaison. Ist es „Balkonien“, geht es nach Spanien oder 10 000 Kilometer Richtung Westen über den großen Teich nach Mexiko? Überall suchen wir Sonne, Sand und Wasser. Damit der wohlverdiente Urlaub nicht zum Horrortrip wird, haben wir Ihnen in dieser Ausgabe einige wesentliche Urlaubstipps an die Hand gegeben. Lesen Sie, wo Sie gefährliche Mückenattacken zu erwarten haben und wie Sie sich am besten vor den kleinen, aber vielfach sehr gefährlichen Plagegeistern schützen. Wussten Sie etwa, dass auch in Deutschland Mücken inzwischen sehr gefährliche Krankheiten übertragen können? Lesen Sie auch unseren Bericht über die empfohlenen oder auch die dringend gebotenen Impfungen in den

Und jetzt wünsche ich Ihnen einen schönen Urlaub und wie immer:

Viel Spaß beim Lesen!

Reiner Schwalm, Herausgeber

NÄCHSTE AUSGABE

IMPRESSUM

Grafik / Anzeigen Christian Schwalm Tel: (0231) 42 78 08 -13 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 c.schwalm@inmedia-schwalm.de  

Herausgeber Reiner Schwalm (V.i.S.d.P.) Arminiusstr. 1 · 44149 Dortmund Tel: (0231) 42 78 08 - 0 Fax: (0231) 42 78 08 - 27 info@do-spezialmagazine.de www.do-spezialmagazine.de

Urlaubsregionen dieser Welt. Vor allem nach den langen Kälte-Monaten dieses Jahres lieben wir die Sonne besonders, aber Vorsicht: da gibt es einiges zu beachten, will man nicht seine Haut oder die Augen schädigen. Denken Sie daran: Unsere Haut ist mit rund zwei Quadratmetern das größte, aber auch eines der sensibelsten Organe des Menschen. Die Haut vergisst nie, und erst recht nicht die Sonnenbrände!

Redaktion Heiner Garbe Tel: (0231) 42 78 08 - 0 h.garbe@inmedia-schwalm.de

Die nächste Ausgabe unseres Spezialmagazins »Gesund und Fit« erscheint im Oktober 2013. Magazininfos 55.000 Auflage, 4x im Jahr Medienberater Bernd Uhlenbruck Tel: (0231) 42 78 08 - 14 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 b.uhlenbruck@inmedia-schwalm.de

Inhaltsverzeichnis GESUNDHEIT

PFLEGE

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Ist Ihr Impfschutz wirklich ausreichend?

12

Tipp: Die wichtigsten Urlaubsversicherungen

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Krankenpflegerin spricht über Ausbildung

6

Zecken: Nicht jeder Stich macht krank

14

Kliniken haben MRSA den Kampf angesagt

29

Chrom: Kinderschuhe stark belastet

8

Wie schütze ich mich vor Mückenstichen?

17

Was tun gegen Rücken-Überlastung?

30

Unterstützer gesucht: MRT speziell für Kinder

Fachliche Tipps zum UV-Schutz für die Augen

21

Tipps: Mit dem Hörgerät im Sommer-Urlaub

32

Eröffnung der neuen Johanniter-Klinik 2015

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Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 03 / 2013

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GESUNDHEIT

Nebenwirkungen von Impfungen gering

Ist Ihr Impfschutz wirklich ausreichend? geschieht dann bei den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt - und zwar stufenweise. Los geht’s mit Impfungen gegen Diphterie, Tetanus, Polio, Keuchhusten und Haemophilus Influenzae Typ b – ein Bakterium, das bei

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uch außerhalb des Urlaubs: Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die den Menschen heute zur Verfügung stehen. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich und unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet. Unmittelbares Ziel der Impfung ist es, so das renommierte Robert Koch-Institut (RKI), den Geimpften vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen. Bei Erreichen hoher Impfquoten ist es möglich, einzelne Krankheitserreger regional zu eliminieren und schließlich weltweit auszurotten. Die Elimination der Masern und der Poliomyelitis sind erklärte und erreichbare Ziele nationaler und internationaler Gesundheitspolitik. Für Poliomyelitis ist dieses Ziel u. a. in Europa bereits erreicht worden. Babys und Kleinkinder Bereits ab dem zweiten Lebensmonat sollte mit der Grundimmunisierung begonnen werden. Dieses Impfen gegen die wichtigsten Erreger

kleinen Kindern lebensgefährliche, entzündliche Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich auslösen kann. Nach dem ersten Geburtstag sollte dann eine Immunisierung gegen Mumps, Masern, Röteln, Windpocken, Pneumokokken und Meningokokken erfolgen. Kinder und Jugendliche Ab ca. dem neunten Lebensjahr sollte bei jedem Besuch des Kinder- oder Hausarztes der Impfstatus überprüft werden. Eine andere gute Gelegenheit ist der sogenannte Schüler-Check (U-11-Untersuchung) im Rahmen des Kinderund Jugendprogramms. So können fehlende Impfungen nachgeholt werden. Denn ab diesem Alter beginnen die Auffrischungen gegen Diphterie, Tetanus, Polio und Keuchhusten. Bei Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren empfiehlt sich außerdem die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV-Impfung). Erwachsene Grundsätzlich sollte auch im Erwachsenenalter auf eine regelmäßige Auffrischung geachtet werden. Bei Diphterie, Tetanus und Keuchhusten reicht alle zehn Jahre eine einzige Impfung mit einem Kombiwirkstoff. Nach 1970 Geborene

mit unklarem Impfstatus oder mit nur einer Impfung gegen Masern benötigen eine Extra-Nachimpfung. Weitere Impfungen Zusätzlich sollte jeder mit seinem Hausarzt über seinen individuellen Bedarf sprechen. Denn manchmal machen Lebensalter, Vorerkrankungen oder die berufliche Situation weitere Impfungen notwendig. So sollte sich etwa jeder über 60, Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung, Schwangere, Medizinpersonal sowie Menschen, die Risikogruppen betreuen oder viel Publikumsverkehr haben, jährlich gegen Grippe (Influenza) impfen lassen. Achtung: Eine separate Impfung gegen die sogenannte Schweinegrippe (H1N1-Virus) ist nicht mehr notwendig, da dieses Virus in der diesjährigen Influenza-Impfung enthalten ist. Nebenwirkungen Fast alle Experten sind sich einig: Die Nebenwirkungen der gängigen Impfungen sind sehr gering. Manchmal kann es direkt an der Einstichstelle zu Verhärtungen und Rötungen kommen. Außerdem sind leichtes Fieber, Übelkeit, Brechreiz und Durchfall möglich. Im Verhältnis zu den möglichen Erkrankungen, die ohne die empfohlenen Impfungen auftreten können, sind diese Nebenwirkungen jedoch recht harmlos. Dennoch liegt die Entscheidung für oder gegen eine Impfung bei jedem selbst bzw. bei den Erziehungsberechtigten, denn in Deutschland herrscht keine Impfpflicht. Allerdings riskieren nicht-geimpfte Personen nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch die ihrer Mitmenschen.

Mücken fangen für die Wissenschaft

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er bundesweite „Mückenatlas“ – www.mueckenatlas.de - zur Kartierung von Stechmücken ist weiter online. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können auch diesen Sommer wieder Stechmücken einfangen und an die Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. und des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), einsenden. „Der kalte Winter hat den Stechmückenpopulationen nicht geschadet“, sagt Dr.rer.nat. Doreen

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Werner, Biologin und Projektverantwortliche am ZALF. „Die Stechmücken treten in diesem Jahr ein wenig später auf, sind aber bereits aktiv.“ Die Forscher fanden 2012 dank der über 6000 eingesendeten Mücken aus ganz Deutschland die Asiatische Buschmücke Aedes japonicus, die sich im Raum Köln und Koblenz bereits in größeren Populationen etablieren konnte. Sie kann das West-Nil-Virus und weitere für den Menschen infektiöse Enzephalitis-Viren übertragen. Um die Verbreitung der Mückenarten in Deutschland flächende-

Gesund & Fit 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

ckend erfassen zu können, hatten die Wissenschaftler des ZALF und des FLI im Jahr 2012 das Projekt „Mückenatlas“ ins Leben gerufen. Das Forscherteam benötigt weiterhin Einsendungen aus allen Teilen Deutschlands und rechnet 2013 mit einer noch höheren Zahl von Einsendungen als im letzten Jahr. Die Stechmücken sollen unbeschädigt eingefangen, tiefgefroren und anschließend an das ZALF geschickt werden. Weltweit gibt es rund 3500 Stechmückenarten, 50 davon wurden bisher in Deutschland nachgewiesen. Da sie wissenschaftlich

lange vernachlässigt wurden, fehlt grundlegendes Wissen über ihr Vorkommen und ihre regionale Verbreitung. Faktoren wie Globalisierung und Klimaveränderungen begünstigen zudem die Einschleppung und Ansiedlung nicht-einheimischer Stechmückenarten, von denen einige Krankheitserreger übertragen können. So traten in Südeuropa in den letzten Jahren erstmalig lokal verursachte, aber durch die neu angesiedelte asiatische Tigermücke vermittelte Infektionen mit dem Dengue-Virus und dem Chikungunya-Virus auf.


Termine

GESUNDHEIT

Hundehautwurm auch in deutschen Mücken gefunden

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issenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) haben erstmals in Deutschland Larven des Hundehautwurms Dirofilaria repens in Stechmücken nachgewiesen. Klimaveränderung und die Einfuhr infizierter Hunde aus Südeuropa können Ursachen für eine Etablierung dieses Parasiten sein, der bislang in Zentraleuropa nicht heimisch war. Hauptreservoir der parasitären Würmer sind Hunde. In seltenen Fällen übertragen Stechmücken die Infektion auch auf den Menschen. Die interdisziplinäre Forschungsgruppe um Professor Egbert Tannich, Leiter der Abteilung für Molekulare Parasitologie am BNI und Koordinator eines deutschlandweiten Mückenprojekts, sammelte in den letzten zwei Jahren in Kooperation mit der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Stechmückenplage e. V. (KABS) rund 75.000 Stechmücken an 55 Fangorten in neun deutschen Bundesländern. Die Wissenschaftler klassifizierten die Mücken und untersuchten diese anschließend auf Parasiten. In drei Stechmückenarten aus Brandenburg identifizierten sie wiederholt Dirofilaria repens. „Es ist das erste Mal, dass in Deutschland im großen Maßstab Stechmücken auf Parasiten untersucht werden“, sagt Tannich. Durch die großangelegte Überwachung können

Veranstaltungen · Vorlesungen

Wissenschaftler rechtzeitig vor einer Ausbreitung von Infektionserregern warnen und möglicherweise eine Ausbreitung verhindern. Die in Brandenburg gefundenen Parasiten werden als Larven von verschiedenen Stechmücken übertragen. Hauptreservoir der Larven sind Hunde, aber auch wild lebende Tiere wie Marder oder Füchse. In ihnen entwickeln sich die Larven zu geschlechtsreifen Würmern. Infektionen mit Dirofilaria repens (Kutane Dirofilariose) sind in Südeuropa sowie in vielen Ländern Afrikas und Asiens endemisch. Klimaveränderung und insbesondere die vereinfachte Einfuhr infizierter Hunde aus Südeuropa sorgten für die Etablierung der Infektion auch in Zentraleuropa, so Tannich. Die Dauer der Entwicklung infektionstüchtiger Larven in den Stechmücken ist temperaturabhängig und liegt zwischen zehn und 30 Tagen. Da Stechmücken durchschnittlich weniger als 30 Tage leben, galt Deutschland bislang aufgrund der klimatischen Bedingungen als nicht gefährdete Region. „In unserem Institut wurden in den letzten Jahren etwa 30 Fälle dieser Fadenwurm-Infektion beim Menschen nachgewiesen – alle Fälle standen im Zusammenhang mit Auslandsreisen“, erläutert Tannich. Unbehandelte Hunde können den Parasiten bis zu sieben Jahre in sich tragen.

Aug.

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Sep.

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Sept.

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GESUNDHEIT

Kein Öl, Nagellack oder Klebstoff einsetzen

Zecken: Nicht jeder Stich macht krank

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r lebt auf Grashalmen, Sträuchern und im feuchten Laub - der gemeine Holzbock (Ixodes ricinus), besser bekannt als Zecke. Weil der Blutsauger Krankheiten übertragen kann und immer häufiger über Risiken berichtet wird, verleidet er so manchem den Aufenthalt im Freien. Doch nicht jeder Zeckenstich überträgt eine Krankheit. Zudem kann man sich wirksam schützen: Eine Rundumabsicherung gibt es zwar nicht, doch man kann einiges tun, um Zeckenstiche und ihre Folgen zu vermeiden. Zecken bohren ihren Saugrüssel in die Haut von Tieren und Menschen. Deshalb spricht man auch nicht von Bissen, sondern von Stichen. Dabei können sie Borreliose-Bakterien

und Frühsommer-Meningo-Enzephalitis-Viren (FSME), eine Form der Hirnhautentzündung, übertragen. „Das passiert aber nicht bei jedem Stich“, beruhigt Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der Barmer. Eine Ansteckung erfolgt nur dann, wenn die Insekten selbst das Virus oder Bakterien in sich tragen. Sie stellt auch klar: „Zecken lauern nicht auf Bäumen, um sich dann gezielt auf uns fallen zu lassen, und sie können auch nicht springen.“ In der Regel streifen Menschen die Zecken im Vorbeigehen ab. Wer querfeldein durch Wald und Wiesen unterwegs ist, kann Zeckenstiche verhindern, indem er geschlossenes Schuhwerk und lange Hosen trägt. Auf heller Kleidung kann man die Tiere besser erkennen. Auch bestimmte frei verkäufliche Insektenschutzmittel, die man auf die Haut aufträgt, bieten stundenweisen Schutz. 

Hals, Kopf, Achseln, Kniekehlen und der Genitalbereich, weil hier die Haut vergleichsweise dünn ist. 

Von der Methode, eine am Körper befindlichen Zecke mit Öl, Nagellack oder Klebstoff zu beträufeln, damit sie „loslässt“, rät Petzold ab: Wenn die Zecke in Stress gerät oder gequetscht wird, schüttet sie umso mehr Erreger aus. Am besten entfernt man die Plagegeister, indem man sie möglichst nah an der Haut, beispielsweise mit einer sogenannten Zeckenkarte oder einer speziellen Pinzette, vorsichtig, aber möglichst auf einmal, herauszieht. „Eine gute Maßnahme, sich zu schützen ist, sich beim Duschen gründlich abzusuchen“, stellt die Dermatologin fest. Bevorzugte Stellen sind unter anderem

Die Übertragung von Borrelien ist dagegen ein bundesweites Phänomen. Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind europaweit fünf bis 35 Prozent Zecken mit diesen Bakterien infiziert (www.kindergesundheit-info.de). Typisch für eine Borreliose ist ein roter Hautring rund um die Einstichstelle. Bleibt die Krankheit unbehandelt, können sich als Spätfolgen Gelenkentzündungen, Herzmuskel- oder Nervenentzündungen einstellen. „Wenn man früh genug zum Arzt geht, lässt sich die Krankheit aber gut mit Antibiotika therapieren“, erläutert Petzold.

Weniger Hirnhautentzündungen Wie das Robert Koch-Institut (RKI) berichtet, war 2012 die Zahl der gemeldeten Hirnhautentzündungen, die durch Zeckenstiche verursacht wurden, so gering wie noch nie seit Einführung der Meldepflicht 2001. Ohnehin kommt FSME in Deutschland nur in bestimmten Gebieten vor, beispielsweise in Bayern, Baden-Württemberg sowie in Teilen von Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. „Aber selbst dort sind bei weitem nicht alle Zecken auch Überträger der Krankheit“, so Petzold. „Personen in Risikogebieten sollten ihren Impfschutz gegen FSME überprüfen lassen.“ Eine übersichtliche Verbreitungskarte findet sich unter www.zecken.de.

Gelbfieber ist bei vielen Tropenreisenden gefürchtet

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ine Impfung gegen diese gefährliche Infektionskrankheit mit einem „Lebendimpfstoff“ darf nur durch speziell weitergebildete Ärzte verabreicht werden. Auch in Dortmund gibt es „GelbfieberImpfstellen“, die dazu berechtigt sind. Es handelt sich bei Gelbfieber um eine akut lebensbedrohende Infektionskrankheit, die bei ungünstigem Verlauf tödlich endet. Übertragen wird sie auch wieder durch Mücken. Erreger ist das Gelbfiebervirus. Es kommt in bestimmten tropischen Regionen in Südamerika und Afrika vor, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

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zu Gelbfieberverbreitungszonen deklariert wurden. In Gebieten mit Vorkommen von Gelbfieber ist eine Übertragung in ländlichen aber auch in städtischen Regionen möglich. Zum persönlichen Schutz ist es notwendig, sich spätestens 10 Tage vor Einreise in diese Gebiete gegen Gelbfieber impfen zu lassen. Daneben verlangen viele Länder die Vorlage einer international gültigen Bescheinigung (Impfpass) über eine Gelbfieberimpfung, wenn man aus einem der Länder mit Gelbfieberinfektionsgebieten einreisen will. Und so verläuft eine Gelbfieberimpfung: Die gut wirksame und im allgemeinen gut verträgliche

Gesund & Fit 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Gelbfieberimpfung erfolgt mit einem sog. „Lebend-Virusimpfstoff“, d. h. abgeschwächte Gelbfieber-Impfstoffviren werden unter die Haut des Oberarmes gespritzt. Während der ersten 2-7 Tage nach der Impfung kommt es zu einer Vermehrung der Impfviren. Dadurch wird das Immunsystem zur Bildung von Abwehrstoffen (Antikörper) angeregt. 10 Tage nach der Impfung verfügt man über einen wirksamen Impfschutz gegen die Gelbfiebererkrankung, der mindestens 10 Jahre anhält. Bei 20-25% der Geimpften kommt es innerhalb von 1-3 Tagen nach der Impfung, selten länger anhal-

tend, zu einer Lokalreaktion an der Impfstelle mit einer geringen Rötung, Schwellung oder zu leichten Schmerzen, teilweise mit Beteiligung der zugehörigen Lymphknoten und zu Kopfschmerzen. Bei bis zu 10% kommt es innerhalb von 4-7 T Tagen nach der Impfung zu grippeähnlichen Symptomen wie leichtem Fieber, Abgeschlagenheit, Gelenk- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, gelegentlich auch Bauchschmerzen. In der Regel klingen diese Impfreaktionen rasch und folgenlos wieder ab und machen keine ärztliche Behandlung erforderlich.


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GESUNDHEIT

Malaria-Vorbeugung und empfohlene Reise-Impfungen

Wie schütze ich mich vor Mückenstichen?

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rfahrene Tropen- und Südeuropareisende wissen das: Die Mücken kommen vorwiegend in den frühen Abendstunden. Leichte Opfer sind in erster Linie Touristen in kurzer Hose. Oft bemerkt man - je nach Empfindlichkeit - den Schmerz, die Pusteln und Quaddeln oder den unsäglichen Juckreiz erst am späteren Abend oder auch erst am nächsten Tag. Erstes Gebot ist es also, sich abends nur mit langer Hose an den Esstisch oder Pool zu setzen. Apotheker fragen In das Reisegepäck gehört auch eine kleine Reiseapotheke, die auf jeden Fall ein flüssiges Mückenabwehrmittel enthalten sollte der Apotheker im Ort weiß bestens darüber Bescheid. Ein sehr bekanntes Mittel in einer gelben Plastikflasche ist hier auch immer noch sehr wirksam! Neben diesen einfachen, aber wirksamen Mitteln stehen auch Medikamente bereit, muss man sich denn wei-

tergehend in echten Malaria- oder DenguefieberRisikogebieten schützen. Das sind zwar keine Impfungen, wie immer mal wieder von Unwissenden berichtet wird. Gegen Malaria und Dengue-Fieber gibt es bisher keine Impfung. Man nimmt vielmehr hochwirksame Medikamente in Tablettenform ein. Früher war das Mittel „Resochin“ bei Malaria angesagt. Dagegen sind allerdings inzwischen zahlreiche Malaria-Stämme immun. Gut wirksam ist aber immer noch „Lariam“. Für einige ist das Mittel allerdings bisweilen schwer verträglich. Bei psychisch labilen Menschen kann es auch zu schweren Gemütsverstimmungen kommen. Man sollte sich die Malaria-Verbreitungskarte der Weltgesundheitsorganisation anschauen und feststellen, welche Malaria-Art in dem jeweiligen Urlaubsziel vorherrscht. Dann sollte man das Nutzen-Risiko-Verhältnis für sich einschätzen und überlegen, ob man das Mittel überhaupt einnimmt. Auf den Karibikinseln etwa kommt zwar Malaria vor,

Auch in Dortmund regelmäßig Termine

Kosmetik-Seminare für Krebspatientinnen

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n der Rehaklinik Bad Oexen in Bad Oeynhausen fand kürzlich ein ganz besonderes Kosmetikseminar für Krebspatientinnen statt: die 100.000-ste Patientin besuchte - seit Gründung der DKMS LIFE (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) - eines der Mitmach-Seminare. Die glückliche Jubiläumsteilnehmerin ist  die 24-jährige Steffi, die sich sehr

über die „Auszeichnung“ und den tollen Blumenstrauß freute, den Ruth Neri ihr stellvertretend  für DKMS LIFE überreichte.  Steffi: „Ich hätte nie damit gerechnet, dass heute so viel schönes passiert - erst das für mich spannende Seminar, aus dem ich echt viel mitnehme und jetzt bin ich auch noch die 100.000ste Teilneh-

Karin Henze S T EU E R B E R AT U N G

Steuerberater vereidigter Buchprüfer Wirtschaftsmediator Fachberater für den Heilberufebereich (IFU/ISM gGmbH) Büro Dortmund

Seminar konnten sie diesen direkt in der Douglas-Filiale im Zentrum von Bad Oeynhausen einlösen.

Der DKMS-Partner Douglas ermöglichte den jungen Krebspatientinnen ein ganz besonderes Einkaufserlebnis und schenkte jeder Teilnehmerin einen Gutschein im Wert von 100 Euro. Aber damit nicht genug: im Anschluss an das

➜➜ Auch in Dortmund finden regelmäßig Kosmetikseminare für Krebspatienten statt. ➜➜ Die Termine können Sie auf der DKMS LIFE-Homepage (www.dkms-life.de) finden.

Dr. iur. Tobias Scholl-Eickmann Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht Wirtschaftsmediator

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GESUNDHEIT dennoch sollte man es sich gut überlegen, ob man bei den dort existierenden harmloseren Malariaformen zu der schweren chemischen Keule greift, die den Körper deutlich belastet. Auch in Spanien oder Italien ist kein Malariamittel angesagt. Und das sind die typischen Reisekrankheiten, gegen die geimpft werden kann: Hepatitis A (Leberentzündung durch Hep. A-Virus) Die Virus-Hepatitis A kann durch ungenügende Nahrungsmittelhygiene entstehen. Hepatitis B (Leberentzündung durch Hep. B-Virus) Durch sexuellen und direkten Blutkontakt erfolgt die Hepatitis B-Virusinfektion. Tetanus (Wundstarrkrampf) Überall in der Umwelt sind die Erreger des Tetanus vorhanden. Sie bilden nach Verletzungen der Haut bei entsprechenden Voraussetzungen ein Gift im Körper.

Diphterie Diphterie tritt noch immer in einigen Reiseländern auf und kann bei unzureichendem Impfschutz zur Infektion führen. Kinderlähmung (Poliomyelitis) Die Kinderlähmung ist in verschiedenen Teilen der Welt immer noch nicht ausgerottet und kann auch im Erwachsenenalter noch auftreten. Für Amerika gibt es keine gesonderten Impfempfehlungen oder Vorschriften. Für Asien werden zusätzlich Impfungen gegen Tollwut und Typhus, ggf. auch gegen Japanische Enzephalitis empfohlen. Für Asien und Afrika können auch Impfungen gegen Cholera und Gelbfieber erforderlich sein, außerdem ist in bestimmten Gebieten auch Malaria-Prophylaxe angeraten. Eine Malaria-Impfung gibt es nicht. Eine Impfung gegen das Dengue-Fieber ist ebenfalls leider noch nicht möglich.

Hilfe! Mein Ausweis ist ja abgelaufen…

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ie einen haben ihn vielleicht schon hinter sich gebracht und den anderen steht der lang ersehnte Sommerurlaub mit der ganzen Familie noch bevor. Genauso wichtig wie Reiseapotheke, Geld, Tickets und Kreditkarte sind gültige Reisedokumente. Alle Urlauber tun gut daran, Reisepässe oder Personalausweise möglichst frühzeitig vor dem Urlaubsantritt auf ihre Gültigkeit hin zu überprüfen. Nicht selten kommt es vor, dass bei Reisen mit dem Flugzeug oder auch mit dem Auto plötzlich festgestellt wird, dass das Reisedokument abgelaufen ist und diese Tatsache für großen Ärger sorgt. Insbesondere dann, wenn schon in wenigen Tagen die Reise beginnt. Nicht nur der Ärger ist groß, sondern auch die dadurch entstehenden Kosten sind hoch. Für einen normalen Reisepass müssen mehrere Wochen Wartezeit einkalkuliert werden, die möglicherweise meist nicht mehr bis zum Reisebeginn zur Verfügung stehen. Die Beantragung von vorläufigen Reisepässen ist eher selten geworden. Das hängt auch damit zusammen, dass die Ausstellung eines vorläufigen Rei-

sepasses seit 2007 nur noch in absoluten Ausnahmenfällen möglich ist. Grund dafür ist die Einführung des Reisepasses mit biometrischen Merkmalen. Daher treten anstelle der vorläufigen Reisepässe die sogenannten „Express-Pässe“, die deutlich teurer sind. Möglich gemacht hatte dies die Bundesdruckerei, die mittlerweile in der Lage ist, diese Art von Reisepässen innerhalb von 48 beziehungsweise 72 Stunden anzufertigen. Die Express-Pässe haben dieselbe Geltungsdauer wie ein ganz normaler Reisepass. Für Personen unter 24 Jahren gelten sie sechs Jahre, ältere Personen müssen erst nach zehn Jahren einen neuen Reisepass beantragen. Durch den besonderen Service der Ausstellung von Express-Pässen bleibt vermutlich nicht wenigen Urlaubern bei ihrem bevorstehenden Jahresurlaub eine böse Überraschung an den internationalen Grenzen erspart. Denn noch immer beharren viele Reiseländer bei der Einreise auf einen gültigen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. Mit dem deutschen Personalausweis allein wird häufig die Einreise verweigert. Auch die Einreise in die

USA erfordert einen maschinenlesbaren Reisepass. Die Ausstellung

eines regulären Reisepasses dauert bis zu fünf Wochen.

Über 25 Jahre Erfahrung

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in umfassendes Behandlungsspektrum und eine über 25-jährige Erfahrung zeichnet sie aus: In der Praxis für Sprachtherapie Meyer-Oschatz werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse behandelt. Für das Team um die Diplom-Pädagogin Ulrike Meyer-Oschatz ist die stete Fort- und Weiterbildung selbstverständlich. Zu den in der Praxis behandelten Störungsbildern zählen Stimmstörungen, Sprachentwicklungsstörungen, Wortschatzprobleme,

Stottern sowie Sprach- und Sprechstörungen, die nach einem Schlaganfall auftreten können. Gemeinsam mit Kieferorthopäden werden im Rahmen der kieferorthopädischen Behandlung Zungenfehlfunktionen und Zungenpressen bei mundmotorischen Störungen behandelt. In verschiedenen Alten- und Seniorenheimen können Patienten mit Schluckstörungen und auch Sprachstörungen therapiert werden.

Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 03 / 2013

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GESUNDHEIT

Einige fachliche Tipps zum UV-Schutz für die Augen zum Sommer-Start

Wohlfühleffekt mit der richtigen Glaswahl

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ndlich! Der Sommer scheint nun endlich zu beginnen. Jetzt wird es Zeit, die Sonnenbrille aufzusetzen. Eine gute Sonnenbrille zeichnet sich hierbei nicht nur durch die richtige Tönung aus: Der möglichst hohe UV-Schutz und hervorragende Abbildungseigenschaften ohne Schlieren und Streifen in den Brillengläsern sind genauso wichtig beim Kauf eines Sonnenschutzes für die Augen. Optisch einwandfreie Gläser sind bei Billigbrillen selten, genauso wenig lassen sich diese Brillenfassungen anatomisch anpassen, was ein bequemes Tragen zur Glückssache werden lässt. Die Auswahl der individuell passenden Sonnenbrille erfordert eine fachmännische Beratung, der Augenoptiker empfiehlt eine Brillenfassung genau nach den Erfordernissen und passt sie individuell an. Selbstverständlich sind hier alle Sonnenschutzgläser auch in der richtigen Sehstärke verfügbar. Neben der richtigen Tönung und der optischen Qualität zählt im

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Straßenverkehr, in der Freizeit oder im Urlaub am Strand eine geringe Farbverfälschung der getönten Brillengläser. Zwar bewirken braune Tönungen generell die farbgetreuste Durchsicht, doch auch hier lohnt sich die Beratung des Augenoptikers, um für den entsprechenden Verwendungszweck die passende Tönung zu erhalten. Der Blendschutz und die damit verbundene sichere Teilnahme am Straßenverkehr ist aber nur eine Seite der Medaille. Die zweite wesentliche Funktion einer Sonnenbrille ist der UV-Schutz, den nur

100 % UV Schutz Super Kontrast-Sehen auch mit Sehstärke erhältlich für viele unterschiedliche Lichtverhältnisse Wohlfühl-Effekt durch ideale Farbwahl drei Tönungs-Varianten auch mit Polarisations-Filter möglich ideal zum Autofahren, Golfen, Wandern ermüdungsfreies Sehen bei diffusem Licht

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qualitativ hochwertige Brillengläser bieten. Optimale Sonnenschutzgläser filtern möglichst viele Wellenlängen des Lichtes unterhalb von 400 Nanometern (UV-A, -B, -C) und bieten damit größtmöglichen Schutz vor schmerzhaften Entzündungen der Binde- und Hornhaut oder gar vor Dauerschäden der Netzhaut; da die UV-Strahlung bis zum Augenhintergrund gelangen und diesen angreifen kann. Zwar sind selbst die billigsten Modelle heute CE-zertifiziert und bieten damit einen gewissen Schutz vor UV-Strahlen, doch die darin sitzenden Gläser sind meist nur gepresst. Hinzu kommt, dass sich Billigmodelle nicht so gut anpassen lassen. So sitzen diese nicht selten schief auf der Nase und schon nach kurzer Tragezeit kann es zu Druckstellen kommen. Mit einem coolen Auftritt hat das dann nichts mehr zu tun. Finger weg auch vom Brillenkauf am Strand. Tipp: Lassen Sie sich beim Kauf einer Sonnenbrille von ihrem Optiker eingehend beraten und testen Sie einfach den Unterschied zwischen Qualitätsgläsern und einfachen gepressten Gläsern. Jeder Augenoptiker hat ein UVMessgerät um den Schutz zu messen und die Abbildungsqualität sichtbar zu machen. Ebenso

kann die Tönung in Prozent gemessen werden, d.  h.. wie dunkel das Glas in der Brille ist. Hier sollte man nicht einfach zu dem dunkelsten Glas greifen, sondern lieber ein Glas mit kontraststeigernder Wirkung und möglichst mit einem Blaulichtblocker wählen. Dadurch wird die Sehqualität erheblich gesteigert und man kann sich auch problemlos in Schattenbereichen bewegen. Wie jede gute Brille sollte auch eine Sonnenbrille geschliffene Gläser haben. Sowohl Kunststoff als auch Mineralglas sind geeignet. Hochwertige Gläser vermeiden Kopfschmerzen und müde Augen. Das Glas darf auf leichten Fingerdruck hin nicht nachgeben. Ein durch ein Sonnenschutzglas fixierter Gegenstand darf sich beim Hin- und Herdrehen der Brille nicht verziehen oder verzerren. Wer sich oft zwischen hell oder dunkel bewegt, sollte zu Variomatic Gläsern greifen. Diese sind nach dem heutigen Stand der Technik als Kunststoffglas mit der schnellstmöglichen Reaktionszeit auf jeden Fall empfehlenswert, insbesondere für Menschen mit empfindlichen Augen. Es gibt diese Gläser in vielen verschiedenen Materialien und für alle Fehlsichtigkeiten. ➜➜ Weitere Informationen erhalten Sie bei Krämer Optik, Telefon 0231-31 05 40 www.krämer-optik.de


GESUNDHEIT Erstmalig in Dortmund möglich – Präziser und schonender für das Auge

Neue Operations-Technik des Grauen Stars mit Laser

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er Graue Star ist eine Augenerkrankung, die jeden Menschen treffen kann. Die Linsentrübung ist Teil des natürlichen Alterungsprozesses. Die Sehleistung reduziert sich kontinuierlich, da immer weniger Licht durch die trübe Linse ins Auge gelangt. Der Graue Star kann nicht mit Medikamenten therapiert werden, sondern muss operativ entfernt werden. Die sogenannte Cataract-OP ist jetzt erstmalig mit moderner Lasertechnik möglich. Das einzige Gerät in Dortmund, mit dem diese Behandlung durchgeführt werden kann, steht in der DOmed-Augenpraxisklinik am Rheinlanddamm. „Das Verfahren ist präziser, schonender und viel besser individuell steuerbar als die derzeit gängige Methode mit einem manuellen Schnitt in die Hornhaut und der Zerkleinerung der Linse durch Ultraschall“, schwärmt Augenarzt Dr. Minir Asani von den Möglichkeiten, die der LenSx® Laser der Firma Alcon bietet. Der Operationsablauf und die OP-Ergebnisse seien exakter planbar, erläutert der Lasik-Experte. Die gesamte Operation, die pro Auge etwa 15 Minuten dauert, wird per Video überwacht und gesteuert. „Außerdem kann die Kunstlinse, die während der Operation eingesetzt wird, genauer

ausgerichtet werden und bringt daher eine bessere Sehqualität“, sagt der renommierte Augenarzt. Dies ist besonders für Patienten von Vorteil, die sich für Premiumlinsen interessieren. Nicht zu vergessen: Gegenüber dem bisherigen Verfahren, bei dem die Betäubung per Spritze an das Auge erfolgt, reicht jetzt eine lokale Tropfnarkose. „Dadurch, dass sich die Wunden schneller schließen und das Auge durch den Eingriff weniger stark belastet wird, wird auch die Heilungsphase deutlich verkürzt“, ergänzt Augenärztin Dr. Klaudia Schulte. Vorteile, die Frank Pillath nur bestätigen kann. „Ich würde es auf jeden Fall immer wieder so machen“, sagt der Programmierer, der vor einigen Wochen von Dr. Asani operiert worden ist. Dabei ist der gebürtige Herner, der seit einem halben Jahr in Dortmund lebt, ein eher untypischer Cataract-Patient. Während viele Menschen erst im Rentenalter Schwierigkeiten mit Grauem Star haben, musste Frank Pillath sich bereits mit 50 Jahren behandeln lassen. „Wegen meiner extremen Kurzsichtigkeit von -12 und -14 Dioptrien habe ich mich nach ausführlicher Beratung durch Dr. Asani für die LasikBehandlung entschieden“, sagt der begeisterte Hobbysportler. Für den Jogger und Teilnehmer

Nachgestellte Szene: Dr. med. Minir Asani behandelt mit der neuen Lasertechnik die Augen des Patienten Frank Pillath

an zahlreichen Volksläufen war die Brille, die er seit dem vierten Lebensjahr getragen hatte, sowieso immer nur hinderlich. „Ich wollte endlich mal ohne Brille laufen und schwimmen“, sagt Frank Pillath. Ein Traum, der jetzt wahr geworden ist! Dank der multifokalen Intraokularlinsen, die Dr. Asani während der Operation eingesetzt hat, kann der Programmierer jetzt ohne Brille besser sehen als jemals zuvor im Leben mit Brille oder Kontaktlinsen. Ganz zu schweigen von dem Grauen Star, der jetzt nicht mehr seine Linsen trübt.

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GESUNDHEIT

Tipp: Die wichtigsten Urlaubsversicherungen

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ie schönste Zeit des Jahres ist die Urlaubszeit. Diesen Genuss lassen sich die Deutschen jedes Jahr viele Milliarden Euro kosten. Umso wichtiger ist der richtige Versicherungsschutz - egal, ob man pauschal verreist, mit dem Rucksack oder auf hoher See. Hier ein paar Tipps zu den wesentlichen Urlaubsversicherungen. Rücktrittsversicherung Sie erstattet die Stornogebühren, die der Reiseveranstalter in Rechnung stellt. Zusätzlich kann man sich auch für den Fall absichern, dass man wegen einer vorzeitigen Rückreise bereits bezahlte Reiseleistungen nicht in Anspruch nehmen kann. Ist man zu einer vorzeitigen Abreise gezwungen, ersetzt die Reiseabbruchversicherung entstandene Mehrkosten.

reits am ersten Urlaubstag: Der Koffer wird gestohlen. Der Reiseveranstalter haftet nur bis zu einem begrenzten Betrag. Was darüber hinausgeht, sichert eine Reisegepäckversicherung ab. Sie kann als Wochen-, Monats- oder Jahrespolice abgeschlossen werden. Die Reisegepäckversicherung, die direkt bei der Versicherung oder auch im Reisebüro erhältlich ist, schützt während der Reise weltweit vor fi-

nanziellem Schaden durch Verlust, Zerstörung und Beschädigung des mitgeführten Eigentums. Private Unfallversicherung Sie gilt weltweit, rund um die Uhr und schützt im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung nicht nur bei beruflichen, sondern auch bei privaten Aktivitäten. Die private Unfallversicherung schützt bei nahezu allen Sportarten. Nur das Fliegen - sofern eine Lizenz dafür benö -

Reisegepäckversicherung Oft geschieht es be-

tigt wird - und Motorsportrennen sind in der Regel vom Schutz der privaten Unfallversicherung ausgeschlossen. Für diese Sportarten muss gegebenenfalls ein zusätzlicher Versicherungsschutz vereinbart werden - etwa eine Flugunfallversicherung. Ersatz nach Einbruch Bei der zunehmenden Masse der Einbrüche auch in Dortmund und Schwerte ist sie unverzichtbar die Hausratversicherung. Mieter und Hausbesitzer schützen so ihr Eigentum vor dem Verlust durch Einbruch und Vandalismus, Feuer, Sturm, Hagel oder vor Leitungswasserschäden. Die Hausratversicherung übernimmt die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände und erstattet die Kosten für Repar a t u r m a ßn a h men, beispielsweise nach einem Einbruch aufgrund aufgebrochener Fenster und Türen.

Akupunktur zur Gewichtsabnahme: Eine erfolgreiche Therapie

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ie Akupunktur ist ein wesentlicher Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und hat sich im westlichen Gesundheitssystem am wirkungsvollsten durchgesetzt, weiterentwickelt und als hocheffiziente und dabei nebenwirkungsarme The-

rapie fest etabliert. Heilpraktiker Peter Vogelgesang hat besonders gute Erfolge mit dieser Methode bei Allergien, Heuschnupfen, bei den unterschiedlichsten Schmerzsymptomen und dem Abnehmen zu verzeichnen. „Die Wirkungsweise der Akupunktur lässt sich am

ogelgesang Naturheilpraxis Klassische Naturheilverfahren Chinesische Medizin (TCM) Vitalwellen-Therapie Kinesio-Taping Neuraltherapie Heilpraktiker Peter Vogelgesang, Hansbergstr. 38, 44141 Dortmund Tel. 0231-7002660, www.vogelgesang.com 12

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Besten aus dem chinesischen Verständnis von Gesundheit erklären“, so der erfahrene Heilpraktiker. „Der gesamte Körper ist von einem dichten Netzwerk von Meridianen durchzogen, durch die nach chinesischer Auffassung das Qi (Lebensenergie) mit ihren Anteilen Yin und Yang fließen. Ein Ungleichgewicht führt zu körperlichen sowie seelischen Symptomen und auf Dauer zu Krankheiten. Durch die Reizung von bestimmten Punkten auf den Meridianen, z. B. mit Akupunkturnadeln, kann der Energiefluss reguliert werden - dadurch werden Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert.“ Die TCM kennt verschiedene Möglichkeiten, um auf die Akupunkturpunkte einzuwirken.

Peter Vogelgesang

Bei der klassischen Akupunktur werden Nadeln gesetzt, möglich ist auch die Reizung der Punkte durch Wärme (Moxibustion) oder durch Druck mit dem Finger oder mit einem Stift (Akupressur). Bei der Akupunktur zur Gewichtsabnahme setzt der Heilpraktiker außerdem noch homöopathische Spritzen ein, die eine wirkungsvolle Gewichtsabnahme ermöglichen.

02.05.13 14:40


GESUNDHEIT

Kundenfreundlich: die Adler Apotheke am alten Markt

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ie Adler Apotheke am Alten Markt ist als einzige Apotheke Dortmunds von montags bis samstags durchgehend bis 21 Uhr geöffnet. „Das wird von unseren

Kunden sehr gut angenommen“, sagt Apotheker Ulrich Ausbüttel. Viele nutzen die verlängerten Öffnungszeiten, um auch nach dem allgemeinem Ladenschluss stress-

frei Arzneimittel einzukaufen oder ein (Notdienst-)Rezept einzulösen. Bekannt ist die Apotheke unter anderem durch das vollautomatische Warenlager und die umfangreichen Sortimente auch nicht alltäglicher Arzneimittel, Natur-

heilmittel und Kosmetika. Im Labor der Apotheke im ersten Untergeschoss arbeiten ständig zwei bis drei Mitarbeiter an der Herstellung von Salben, Kapseln und anderen individuell angefertigten Arzneimitteln.

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Größtes Arznei-Sortiment in Dortmund

DAK-Gesundheit rät zum Zusatzschutz – Kopperationspartner HanseMerkur berät zur privaten Absicherung

Auslandskrankenversicherung: Jeder Siebte wird im Urlaub krank

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ie schönsten Wochen des Jahres möchte jeder genießen. Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit wird die Urlaubsfreunde immerhin bei 14 Prozent der Deutschen durch eine Krankheit oder eine Verletzung getrübt. Die notwendige ärztliche Behandlung wird in den EU-Ländern zwar über die europäische Krankenversichertenkarte sichergestellt, aber dies ist kein 100-prozentiger Schutz. „Viele Ärzte im Ausland wollen Bares sehen und nicht die Behandlungskosten mit den Krankenkassen abrechnen“, sagt Hagen Rödiger von der DAK-Gesundheit in Dortmund. Die Mehrkosten zahlt nur eine Auslandskrankenversicherung. Die Krankenkasse hat deshalb mit der HanseMerkur einen Kooperationspartner, der spezielle Zusatzversicherungen anbietet. Die deutschen Krankenkassen dürfen bei verauslagten Kosten nur die innerhalb Deutschlands geltenden Behandlungssätze erstatten. Bei einer Privatbehandlung im Ausland fallen jedoch meist wesentlich höhere Beträge an, immense Eigenanteile drohen somit. Hinzu kommt, dass ein Rücktransport

nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen ist. Hier hilft der Auslandreiseschutz von privaten Versicherern wie der HanseMerkur. Der Kooperationspartner der DAKGesundheit bietet Leistungspakete, die im Sommerurlaub und im Wintersport das Risiko kostspieliger Überraschungen minimiert. Zusatzversicherungen im Trend Nicht nur bei Auslandskrankenversicherungen finden Ergänzungen zum gesetzlichen Versicherungsschutz immer mehr Anklang. Ein Zusatzschutz für Krankenhausbehandlungen im Inland oder bei Zahnersatz sind Beispiele für ein Extra an Absicherung. Welche private Absicherung gegen persönliche Risiken ist für welche Versicherten wann sinnvoll? Diese Fragen beantworten Gesundheitsexperten der HanseMerkur. „In individuellen Beratungsgesprächen können die Berater unseres Versicherungspartners auf die Lebenssituation jedes Kunden intensiv eingehen“, erklärt Hagen Rödiger. „Dieses Angebot ergänzt unser Leistungsangebot.“

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GESUNDHEIT

Kliniken haben MRSA den Kampf angesagt

MRSA-Qualitätssiegel verspricht optimalen Patientenschutz

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nfang Juni fand die erstmalige Verleihung mit dem MRSA-Qualitätssiegel in Dortmund statt. Die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Annette Düsterhaus, übergab die Auszeichnung an die Vertreter der Dortmunder Krankenhäuser, die an dem Verfahren teilgenommen hatten: Hüttenhospital, Klinikum Westfalen (Knappschaftskrankenhaus), Klinikum Dortmund, St. Johannes-Gesellschaft (St. Johannes-Hospital, Marienhospital, St. Elisabeth-Krankenhaus), St. Lukas-Gesellschaft (St. Josephs-Hos-

pital, Katholisches Krankenhaus West). MRSA-Qualitätssiegel zum Patientenschutz Diese MRSA-Qualitätssiegel-Anerkennung nach den Qualitätskriterien des überregionalen MRE-Netzwerkes Nordwest unterstreicht deutlich die Bemühungen der Krankenhäuser, nachhaltig

zum Schutz ihrer Patienten beizutragen. „Unsere besondere Anerkennung gebührt hier den Hygienefachkräften, die sich mit sehr großem persönlichen Engagement für die Durchführung und Etablierung dieser nachhaltigen Verfahren eingesetzt haben“, betont Dr. Düsterhaus. Die Stadt Dortmund besitzt schon seit 2008 den Netzwerkverbund „Dortmunder MRSA-Netzwerk“. Die Geschäftsführung hat das Gesundheitsamt inne. Dieser Verbund hat das Anliegen, den gefährlichen Krankenhauskeim MRSA (Methicillin-resistenter Staphylokokkus aureus) systematisch zu bekämpfen und damit die Zahl der dadurch bedingten Krankenhausinfektionen zu senken.

Dortmund, 2012 noch 18 Fälle),

Infektionsweg von MRSA

Dortmund Mitglied im überregionalen Netzwerk In den letzten Jahren hat die Bekämpfung dieses Krankenhauskeimes und weiterer gefährlicher Keime nicht nur auf lokaler Ebene (2011 gab es 48 Fälle mit MRSA in

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Kranken- und Pflegeeinrichtungen


GESUNDHEIT sondern auch bundesweit ein großes Interesse gefunden. So gründeten sich überregionale Netzwerke oder zeitlich begrenzte Netzwerkprojekte. Dortmund wurde auch Mitglied des überregionalen Netzwerkprojektes „MRE-Netzwerk Nordwest“ (MRE steht für den Überbegriff „Multiresistente Erreger“) mit Sitz in Münster. Die überregionalen Netzwerke und Netzwerkprojekte haben mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen alle das Anliegen, flächendeckende Verfahren zur Bekämpfung der Krankenhauskeime einzuführen. Dabei sind sich neben den Krankenhäusern auch andere medizinische Einrichtungen sowie Pflege- und Versorgungsbereiche im Blick. Das überregionale MRE-Netzwerk Nordwest hat spezielle Qualitätskriterien erarbeitet, die die Grundlage für ein Krankenhaus-MRSAQualitätssiegel bilden. Schwerpunkte sind der Nachweis systematischer und nachhaltiger Verfahren zur Bekämpfung des Erregers MRSA. Krankenhäuser können auf freiwilliger Basis an der Überprüfung der Qualitätskriterien teilnehmen und erhalten nach bestimmten Verfahrensabläufen das Qualitätssiegel, wenn alle zehn Qualitätskriterien erfüllt sind. Voraussetzung für den Erhalt eines Qualitätssiegels ist eine Vorbewertung durch das lokale Gesundheitsamt. Ein Qualitätskriterium ist beispielsweise die systematische Durchführung einer Aufnahmeuntersuchung von bestimmten Risikopatienten auf MRSA. Andere Qualitätskriterien sind der Nachweis von strukturierten und regelmäßigen Fortbildungen des Personals zum Umgang mit MRSA. Die abschließende Bewertung und die formelle Vergabe des MRSA-Qualitätssiegels erfolgen durch die zentrale Stelle des MRENetzwerkes in Münster. Die konkrete Vorbewertung der Dortmunder Krankenhäuser durch das Gesundheitsamt fand im zweiten Halbjahr 2012 statt. In diesem Zeitraum führten die Abteilungsleiterin der Abteilung Umwelt- und Infektionshygiene, Dr. Uta Ulbrich, Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen, und der Gesundheitsingenieur des Gesundheitsamtes, Klaus-Peter Andreas, die Überprüfung durch. Die Berichte wurden mit der Einschätzung des Gesundheitsamtes nach Münster weitergeleitet. „Die zentrale Bewertungsstelle hat sich in allen Fällen unserer Erstbewertung angeschlossen und die gute Umsetzung und Erfüllung der Qualitätskriterien in den Dortmunder Krankenhäusern bestätigt“, freut sich Dr. Uta Ulbrich. Das erteilte Qualitätssiegel an die teilnehmenden Kliniken in Dortmund ist für eineinhalb Jahre gültig.

Ev. Krankenhaus Bethanien:

Chefarztwechsel in der Inneren Medizin

Geschäftsführerin Ute Panske und Dr. Jürgen Hagemeyer (ärztlicher Direktor, r.) dankten dem scheidenden Chefarzt Dr. Bernd Hufnagel (2. v. l.) und begrüßten Dr. Jörn-Eike Scholle offiziell als Nachfolger.

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eit Mai 2013 steht die Innere Medizin am Ev. Krankenhaus Bethanien unter neuer Leitung. Nachdem der bisherige Chefarzt Dr. Bernd Hufnagel sich den langjährigen Wunsch nach eigener Praxis erfüllt und sich in einer kardiologischen Praxisgemeinschaft in Hagen niedergelassen hat, übernahm Dr. Jörn-Eike Scholle, der seit Anfang 2010 im Ev. Krankenhaus Lütgendortmund internistischer Chefarzt ist, nun auch die Leitung der Inneren Abteilung im Bethanien. Zur Begrüßung des neuen und Verabschiedung des alten Chefarztes gab es am 12. Juni einen kleinen Empfang, zu dem u. a. niedergelassene Dortmunder Ärzte eingeladen waren. In ihrer Ansprache würdigte Ute Panske Dr. Bernd Hufnagel als sehr innovativen, verantwortungsbewussten und patientenorientierten Arzt, der im Bethanien erfolgreich den Bereich der Kardiologie aufgebaut und das Katheterlabor installiert habe. Auch wenn man ihn nicht habe verlieren wollen, habe man seinem Wunsch nach Niederlassung entsprochen - in der Hoffnung auf eine weiterhin bestehende Verbundenheit mit der Klinik. Im Rahmen der offiziellen Begrüßung von Dr. Scholle lobte Frau Panske den erfahrenen Internisten als strukturund prozessbewussten Mediziner, der nicht nur sehr patienten-, sondern auch sehr mitarbeiterorientiert arbeite und in seinem Fach über ein breites Spektrum verfüge. „Natürlich ist die neue Funktion mit einer Doppelbelastung verbunden“, so der neue Chefarzt in seiner Antrittsrede. „Solche Modelle sind jedoch auch in anderen Kliniken an der Tagesordnung und daher zu managen. Persönlich wichtig ist mir jedoch, dass zu keiner Zeit auch nur ein einziger Patient zu kurz kommt.“ Unverzichtbar sei es dabei, gute Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter zu haben, die einem den Rücken freihalten. „Dr. Hufnagel hat mir ein gut organisiertes und engagiertes ärztliches und pflegerisches Team übergeben, auf das ich mich 100 %ig verlassen kann“, betont Dr. Scholle. Beim Ausbau der internistischen Abteilung verfolgt er ehrgeizige Ziele. Sein Bestreben ist es, durch das medizinische Angebot im Krankenhaus Bethanien Marktlücken in Dortmunds medizinischer Versorgung zu schließen. „Die Hörder Bevölkerung wird immer älter. Das bedeutet eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen“, versichert der Internist. Wie seinem Vorgänger liegt auch ihm eine gute und enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten am Herzen, die er in naher Zukunft weiter stärken will. „Stillstand ist Rückstand“ – Lebensmotto des neuen Chefarztes Dr. Jörn-Eike Scholle ist bereits seit Januar 2010 Chefarzt der Inneren Medizin am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund. Seine medizinische Laufbahn begann er im Klinikum Dortmund. Während seiner achtjährigen Tätigkeit machte er dort u. a. seinen Facharzt in Innerer Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie. Danach arbeitete er zweieinhalb Jahre im St. Vincenz Hospital in Menden, wo er auch seine Schwerpunktausbildung in Diabetologie sowie Intensiv- und Notfallmedizin absolvierte. Von 2007 bis zu seinem Wechsel nach Lütgendortmund bekleidete er die Position des leitenden Oberarztes der Gastroenterologie im St. Johannes-Hospital Dortmund. Weitere Schwerpunkte des Chefarztes liegen in den Bereichen Proktologie, Ernährungsmedizin und medikamentöse Tumormedizin. ➜➜ www.evk-bethanien.de

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GESUNDHEIT

Praxis für Gesundheit und Therapie Geltenpoth erweitert Angebot

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inen hohen Qualitätsanspruch verbunden mit individueller Betreuung bietet die Praxis für Gesundheit und Therapie Claudia Geltenpoth. Ob in physiotherapeu-

tischen und ergotherapeutischen Anwendungen oder bei Wellnessangeboten – im Mittelpunkt stehen die Patienten. Seit 15 Jahren ist die Gesundheitstherapeutin selbst-

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ständig, 5 Jahre davon nun schon im Einkaufszentrum Kirchlinde. Jetzt wurde das komplette Gesundheitszentrum übernommen. Hier werden Physiotherapie, Massagen, Ergotherapie und Logopädie angeboten. Derzeit läuft auch ein Umbau für einen großen Therapieraum, in dem dann künftig auch gerätegestützte Krankengymnastik angeboten wird. In dem hellen, attraktiven Raum werden technisch hochwertige Geräte für Muskelaufbau, Kräftigung und Koordination stehen - wichtig besonders nach Hüft- oder Knieoperationen. Sie dienen natürlich auch der Prophylaxe von Rückenschmerzen. Neu ist die Elektrotherapie zur Schmerzlinderung. Behandelt

Das Team von Claudia Geltenpoth freut sich auf Ihren Besuch.

wird nach Verordnung eines Arztes oder auch bei Selbstzahlern. Nach den Sommerferien starten übrigens die Kurse Yoga für Anfänger, Yoga bei Kiefergelenkproblemen, Pilates und Zumba.

LSVT® hilft Parkinson Patienten wieder gehört zu werden

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erkwürdige Geräusche und Töne dringen manchmal aus den Behandlungsräumen der sprachtherapeutischen Praxis von

Christine Moser-Dobis. Gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen arbeitet die Sprachtherapeutin mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen,

die von Sprach-, Sprech- und Kommunikationsstörungen aller Art betroffen sind. Persönlich hat sie sich auf die Behandlung neurologischer Patienten spezialisiert und dabei die Methode des „Lee Silverman Voice Treatment“ kennen gelernt. Dieses Behandlungskonzept, das bereits 1987 für die Therapie von Parkinson-Patienten entwickelt wurde und mittlerweile auch bei anderen neurologischen Erkrankungen eingesetzt wird, unterscheidet sich von anderen Therapieformen darin, dass eine Verbesserung der Sprachverständlichkeit über das Erhöhen der Lautstärke angestrebt wird. In dem vierwöchigen Intensivprogramm werden regelmäßig Übungen zur Verbesserung der Stimmfunktion und Sprechlautstärke durchgeführt. Infrage kommen Patienten, die körperlich in der Lage, vom medizinischen Gesichtspunkt stabil und bereit sind, vier Wochen lang viermal wöchentlich zusätzliche Anstrengungen in Kauf zu nehmen, dafür aber ein Stück mehr an Lebensqualität gewinnen zu können. Bei Patienten mit Morbus Parkinson verändern sich der Stimmklang und die Stimmdynamik, auch die

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Gesund & Fit 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

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Das Sprachtherapie-Team Mengede

Sprechlautstärke verringert sich im Laufe der Zeit. Die Betroffenen nehmen häufig selbst gar nicht wahr, dass sie immer leiser und monotoner sprechen. In dem Glauben, sie seien deutlich zu hören kann man sie in Wirklichkeit kaum verstehen. Da die Sprache über das Sprechen auch eine psychosoziale Funktion ausübt, wirkt sich diese kommunikative Einschränkung in hohem Maße auch auf das soziale, familiäre und psychische Wohlbefinden aus. Für die Patienten und ihre Familien ist dies einer der schwierigsten Aspekte im Verlauf der Erkrankung. Studien zur Wirksamkeit der Methode weisen eine deutliche Verbesserung von Lautstärke, Tonhöhenkontrolle und Verständlichkeit nach. ➜ Das LSVT®-Therapieprogramm darf nur von zertifizierten LSVT® -Therapeuten durchgeführt werden. Auch in unserer Praxis besteht die Möglichkeit diese Behandlung in Anspruch zu nehmen.


BUCH-TIPP

backonomics® – Alles was Sie gegen Rücken-Überlastung tun können

backonomics® Rückenschonung im Alltag Autor: Theon Moerbeek Verlag: Backonomics 3. Auflage, 206 Seiten, 249 Abbildungen

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s gibt viele Gründe für Rückenschmerzen: Bewegungsmangel, falsche Essgewohnheiten und psychischen Belastungen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist auch die Überlastung. Wir der Körper nicht dauerhaft trainiert, nimmt die Belastbarkeit des Körpers vom 20. Lebensjahr an immer weiter ab. Im englischsprachigen Raum sagt man dazu „use it or loose it“ (nutze es oder verliere es). In unserem neuzeitlich geprägten Alltag ist es jedoch nicht immer einfach, für die notwendige Bewegung zu sorgen. Ist auch Ihr Rücken überlastet? Haben Sie nach bestimmten Belastungen, z.B. nach dem Fegen Beschwerden? Treten diese häufig zum Abend hin auf? Dann zeigt Ihnen Ihr Rücken die Grenzen seiner Belastbarkeit auf! Sport und Rückentherapien sind dann

meistens die Mittel der ersten Wahl, um die Belastbarkeit des Rückens zu erhöhen. Das ist sicherlich richtig. Auf der anderen Seite ist es aber ebenso wichtig, die Belastungsspitzen aus dem Alltag zu entfernen – die Devise heißt „Vorbeugen“! Stellen Sie sich vor: Die Belastbarkeit, also das, was Ihr Rücken an Belastung aushält, ist wie eine Vase. Am Morgen nach dem Schlafen ist die Vase leer. Nun überlasten Sie Ihren Rücken ein wenig beim falschen Aufstehen aus dem Bett und sitzen auch nicht optimal am Frühstückstisch. So addieren sich über den Tag verteilt immer wieder kleine Überlastungen, so dass am Ende des Tages die Vase schon übervoll ist und Schmerzen treten ein. In backonomics® wird genau erklärt, wie Sie Ihren Rücken vor Überlastung schützen können. Mit leicht verständlichen Texten wird zunächst auf alltägliche Situationen verwiesen und einfach aufgezeigt, was dabei mit dem Rücken passiert. Soweit zur Theorie. Dann folgen skizzenhafte Illustrationen und beispielhaften Übungen die aufzeigen, wie bei diesen Tätigkeiten der Rücken entlastet werden kann. Praxis pur. Das Buch ist mittlerweile in der dritten Auflage erschienen. Neu ist das Kapitel „Gartenarbeit“. Außerdem hat der Niederländische Künstler

Rob Houdijk einige schöne Zeichnungen hinzugefügt: Die Buchstaben von backonomics werden auf unterschiedliche, rückenschonende Weisen fortbewegt. ➜ Ein Kapitel als Gratis-Download Alle Leser mit einer alten Auflage und alle andere Interessenten können sich auf der Seite backonomics.com das Kapitel „Gartenarbeit“ gratis downloaden. Die Tipps und Tricks sind meistens pfiffig und etwas ungewöhnlich. ➜ Über den Autor Theon Moerbeek arbeitet gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin Denise Anderman in der Praxis für Physiotherapie auf einem Bauernhof im idyllischen DortmundLöttringhausen.

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Testanrufe bei 60 Facharztpraxen

Nur jede fünfte Praxis lehnte akut Kranke ab

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twa ein Fünftel der getesteten Fachärzte lehnt akut Kranke ab. Doch die meisten Praxen helfen - egal ob Privatoder Kassenpatienten anfragen. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test, für die sie Testanrufe bei 60 Facharztpraxen durchgeführt hat. Geschulte Tester riefen bei 30 Orthopäden und 30 Gynäkologen in zehn bundesweit gestreuten Städten an. Jede Praxis wurde zweimal kontaktiert. Dabei sollten sich die Testpersonen - aber nur auf Nachfrage - einmal als Privat- und ein-

mal als Kassenpatient ausgeben. Bei Anrufen schilderten sie Symptome für verschiedene akute Beschwerden. Dabei ging es etwa um einen möglichen Bandscheibenvorfall mit Zeichen einer Beinlähmung oder eine Blasenentzündung. Bei allen Fällen bestand ein dringender Behandlungsbedarf. Das sah ein Großteil der Arztpraxen auch ein und vergab einen schnellen Termin, meist noch am selben Tag. Einige Praxen, die keinen Termin vergaben, verwiesen zumindest auf einen Kollegen, an den sich der Patient wenden konnte. Doch etwa ein Fünftel der Arztpraxen lehnte die Patienten aufgrund von

Überfüllung ab oder vergab viel zu späte Termine - und nannte keine Alternative. Ärzte dürfen Patienten zwar wegen Überlastung abweisen, wenn sie jedoch einen Notfall nicht versorgen, machen sie sich strafbar. Ob ein solcher vorliegt, lässt sich nun einmal am besten durch eine persönliche Untersuchung abklären. Egal, ob die Praxen Patienten abwiesen oder schnelle Termine vergaben - sie fragten so gut wie nie nach dem Versichertenstatus. In akuten Fällen scheinen Fachärzte also keinen Unterschied zwischen Privat- und Kassenpatienten zu machen. Dagegen werden Kassenpatienten bei längerfristigen Terminen früheren Untersuchungen zufolge durchaus benachteiligt.

Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 03 / 2013

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GESUNDHEIT

Das größte Organ mit zwei Quadratmetern: Die Haut

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nsere Haut ist eines der sensibelsten Organe des Menschen. Sie bietet Schutz vor Verletzungen, reguliert die Körpertemperatur und Feuchtigkeit und lässt uns Wärme, Kälte und Schmerz empfinden. Das Aussehen der Haut lässt daher auch Rückschlüsse zu auf Alter, seelische Verfassung und Charaktereigenschaften: Die Haut als „Spiegel der Seele”. Aber auch innere Erkrankungen machen sich möglicherweise über die Haut bemerkbar. Die Haut als äußere Hülle des Körpers ist ständig vielfältigen Umwelteinflüssen und Belastungen ausgesetzt. Besonders wichtig ist es daher, ihre natürlichen Schutzmechanismen und ihre Fähigkeit zur Regeneration aufrecht zu erhalten und zu unterstützen.

Viele Menschen neigen von Natur aus zu trockener und empfindlicher Haut. Dieses Problem verstärkt sich häufig mit zunehmendem Alter. Zudem spielen äußere Einflüsse hierbei eine Rolle. Häufiges Duschen, aber auch trockene Heizungsluft oder eisige Kälte können dazu führen, dass die Haut rau und rissig wird. Der Feuchtigkeits- und Fetthaushalt gerät aus dem Gleichgewicht. Dies liegt weniger daran, dass der Haut zu wenig Feuchtigkeit zur Verfügung steht. Denn normalerweise wird die Haut von innen her befeuchtet. Ursache ist vielmehr, dass die Haut ihre Feuchtigkeit aufgrund einer geschädigten Hautbarriere zu schnell verliert. So wie

Ihre Wäsche trocknet, wenn Sonne und Wind das Wasser zum Verdunsten bringen, so ist es die größere Verdunstung, die Ihre Haut zum Austrocknen bringt. Gerade jetzt zur Sommer- und Ferienzeit ist es erforderlich, unserer Haut den Schutz zu geben, den sie benötigt. Leider ist es so: Schon jedes fünfte Kind hatte schon mal einen Sonnenbrand. Das ist um so unverständlicher, weil heute genügend wissenschaftliche Erkenntnisse dazu vorliegen, dass der Sonnenbrand Hautkrebs fördert oder auslösen kann. UV-Strahlung lässt die Hautzellen wuchern – so entsteht Hautkrebs. Der am meisten gefürchtete Hautkrebs ist der „schwarze Hautkrebs“ (Melanom).

Politiker unterstützt Fitnessstudie im INJOY und ruft zur Teilnahme auf

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laus Riegert, Sportpolitischer Sprecher der CDU im Bundestag, verschaffte sich Mitte Juli einen persönlichen Eindruck von der Möglichkeit eines gesundheitsorientierten Muskeltrainings im INJOY Station Dortmund und folgte damit einer Einladung des

Geschäftsführers Paul Underberg. Vorgestellt wurde die Aktion „Lebensfit mit Muskeltraining in 2x30 Minuten“, die über 200 INJOY Studios und zahlreiche weitere Fitnessstudios in Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz von Mai bis September 2013 durch-

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führen werden. Auch das INJOY Dortmund wird an dieser Aktion teilnehmen. Das Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln testet in Zusammenarbeit mit INJOY ein Kurzzeit-Trainingsprogramm und sucht in der Zeit von Mai bis September hierfür Probanden. Das INJOY Dortmund beteiligt sich an der großangelegten Studie. Die Teilnahme ist kostenlos. „Wir möchten Menschen mit wenig Zeit für Sport begeistern und so den Einstieg in ein regelmäßiges Training möglich machen“, so Pascal Bülow, Studioleiter des INJOY Dortmund. Für jeden Teilnehmer wird im Rahmen eines 4-wöchigen Fitness- und Gesundheitstrainings ein speziell von Wissenschaftlern entwickeltes Trainingsprogramm an unterschiedlichen Trainingsstationen inklusive eines Ein- und Ausgangschecks erstellt. Nach 4 Trainingseinheiten werden erste Anpassungen je nach erzieltem Trainingserfolg vorgenommen. Die Studie zum Kurzzeittraining wird vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Breuer evaluiert. Dabei soll festgestellt werden, ob

(v. l.): Injoy Geschäftsführer Paul Underberg, Politiker Klaus Riegert und Trainer Pascal im Injoy Fitnessstudio in Hörde.

Zeitmangel wirklich eine Barriere für ein gesundheitsorientiertes Muskeltraining darstellt. Darüber hinaus beschäftigen sich weitere Forschungsfragen unter anderem mit den Effekten des Trainings im Hinblick auf Zielerreichung und Wohlbefinden. Den Trainierenden stehen in den INJOY Studios qualifizierte Trainer für alle Fragen rund um Fitness und Ernährung zur Verfügung. 2012 wurde INJOY zuletzt Testsieger in einem Test des Senders ntv in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Servicequalität. Vor allem überzeugte die Tester die sehr gute und intensive Betreuung während des Trainings und die individuelle Beratung. ➜ Interessenten können sich telefonisch unter (0231) 42 57 99 40 melden und einen Platz sichern. Mehr Infos zur Fitness-Aktion unter www.2x30minuten.de


GESUNDHEIT

Im Sommer bis zu zehn Litern Ausstoß an Flüssigkeiten pro Tag

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Unsere Haut ist anspruchsvoll

er hat schon noch den frühschulischen Biologieunterricht in Erinnerung? Unsere Körperhaut besteht aus drei Schichten: der Ober-, der Leder- und der Unterhaut und erfüllt zahlreiche Aufgaben. Gemeinsam mit ihrer Hornschicht schützt die gefäßfreie Oberhaut vor Umwelteinflüssen wie Sonne, Wasser und Kälte. Eine Mischung aus Fett und Feuchtigkeit helfen ihr dabei. Kollagen- und Bindegewebsfasern durchziehen die darunter liegende Lederhaut und halten die Haut fest und elastisch. In der Lederhaut befinden sich Talg- und Schweißdrüsen sowie Haarwurzeln. Talgdrüsen fetten Hornhaut und Haare. Schweißdrüsen töten mit ihrem Sekret Krankheitserreger ab und kühlen den Körper durch Verdunstung. Als dehnbares Bindegewebe speichert die Unterhaut Wasser und Fett. Das Unterhautfettgewebe steht als Energiereserve zur Verfügung und polstert den Körper gegen Druck von außen ab. Neben Darm, Leber und Nieren gehört die Haut zu den Ausscheidungs-

organen. Täglich entsorgt sie mindestens einen, an heißen Tagen bis zu zehn Liter Flüssigkeit. Schädliche Faktoren Hautzellen erneuern sich alle vier bis sechs Wochen. Mit steigendem Alter verläuft der Prozess langsamer und die Haut trocknet, auch wegen hormoneller Veränderungen, zunehmend aus. Leicht abzulesen an der Haut ist der Lebensstil. Rauchen, Alkoholkonsum und intensive Sonnenbäder lassen die Körperhülle schneller verwelken. Jede Form von Mangel- und Fehlernährung belastet die Haut. Einseitige Essgewohnheiten, extreme Hungerkuren oder die gestörte Verdauung von Nährstoffen zeigen sich an Haut und Haaren. Die Haut wird trocken und dünn, schuppt sich, verliert an Spannkraft und verfärbt sich weiß bis gräulich. Fingernägel brechen leichter und die Haare können ausfallen. Indikator von Krankheit An der Haut zeigen sich bereits bestehende

Erkrankungen deutlich. Übergewichtige Menschen neigen zu Hautinfektionen durch die erhöhte Schweißbildung in den Hautbeugefalten. Bei Personen mit Diabetes mellitus oder Nierenerkrankungen ist die Haut anfälliger für Entzündungen und Juckreiz aufgrund der Veränderungen an Nerven und Gefäßen. Besonders deutlich sichtbar wird der Zusammenhang von Ernährung und dem Hautbild bei Lebensmittelallergien. Ein gesunder Speiseplan kann therapiebegleitend sinnvoll sein, selbst wenn Essen und Trinken nicht als Ursache der Hauterkrankung gilt. Nährstoffe für die Haut Die Haut schützt, speichert Reserven und hilft, den Körper zu reinigen. Ständig ist sie deshalb auf die Zufuhr von Eiweiß, Fett, Vitaminen und Mineralstoffen über die Blutbahn angewiesen. Mit einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung ist die Versorgung der Haut in allen Schichten sichergestellt.

Tipps für einen schönen Urlaub

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as Wichtigste zuerst: Planen Sie rechtzeitig einen Vorsorgetermin, damit Sie eventuelle Folgetermine noch bequem vor Ihrem Urlaub wahrnehmen können. Befürchten Sie Zahnschmerzen während einer Reise ins Ausland, dann ist es ratsam, sich vorab über

die zahnärztliche Versorgung am Urlaubsort zu informieren. Viele zahnmedizinische Leistungen sind im Ausland teuer, daher ist eine Reisezusatzversicherung oftmals nützlich. Wenn doch Zahnschmerzen auftreten, können Ihnen folgende Informationen helfen:

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Zahnarztpraxis Dr. Haarmann gibt Tipps 1

Bei Zahnfleischentzündungen können entsprechende Spüllösungen, Tropfen oder Gels mit entzündungshemmender und schmerzstillender Wirkung die Schmerzen lindern.

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Verzichten Sie weitgehend auf Kaffee, Zigaretten, Alkohol und zu viel Hitze, dies könnte die Beschwerden verstärken.

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Kühlende Umschläge bewirken bei einer Schwellung meist eine Linderung.

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Bei überempfindlichen Zähnen sind ein Fluoridgel oder hochfluoridierte Zahnpasta (mit 5000ppm Fluor) empfehlenswert.

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Nehmen Sie bei anhaltenden Beschwerden Schmerzmittel nach den Anweisungen der Packungsbeilage ein.

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Wenn sich eine Krone oder Brücke löst, können Sie diese mit Zahnpasta oder Haftcreme wieder einsetzen.

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Beim Sprung oder Bruch der Prothese suchen Sie einen Zahnarzt auf, da durch das „Selberkleben“ nachher meist größere Reparaturen nötig sind.

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Ein individueller Sportmundschutz bei sturzgefährdeten Aktivitäten wie z. B. Inlineskaten oder Mountainbiken ist ratsam.

Wir hoffen, dass Sie in Ihrem Urlaub gar nicht erst an uns denken müssen und wünschen Ihnen schöne und erholsame Tage! Das Team der Zahnarztpraxis Dr. Haarmann

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GESUNDHEIT

„Erinnerung ist Begegnung“ – Ein Ausstellungsprojekt

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nlass für diese Begegnung waren die Lebenserinnerungen der alten Menschen aus dem Hermann-Keiner-Haus in Dortmund. Die Jungen der 11a der benachbarten Rudolf-Steiner-Schule beschrieben ihre Eindrücke in einer Biografie. Außerdem machten sie ein „Erinnerungs-Extrakt“ in einem Einmachglas mittels Foto und Objekten sichtbar. Die vierzig entstandenen Einmachgläser, kombiniert mit Zitaten und Schwarz-Weiß-Portraits von Frauke Schumann, werden seit Ende Juni im Hermann-KeinerHaus in einer Installation des Künstlers Jürgen Mans gezeigt. Initiiert und durchgeführt wurde das Pilot-Projekt von Jürgen Mans, Birgit Mattern und Manuelas Wenz in enger Kooperation mit Christoph Cleve von der Ru-

Heimleiterin Andrea Bergstermann vom HermannKeiner-Haus vor der Skulptur.

dolf-Steiner-Schule. Am 25.September 2013 findet um 16.00 Uhr im Hermann-Keiner-Haus ein Künstler-Vortrag und eine Besichtigung der Skulptur statt. Besucher sind herzlich eingeladen.

Was ist beim Sommer-Urlaub mit Hörgerät zu beachten? Wir haben Dortmunder Hörgeräte-Spezialisten gefragt…

Brisante Ausstellung

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m ehemaligen Museum am Ostwall (MO) in Dortmund findet vom 11. August bis zum 15. September 2013 die letzte Kunstausstellung statt mit einem ganz brisanten Thema: der weiblichen Genitalverstümmelung („Female Genital Mutilation“ = FGM). Seit dem Umzug in den U-Turm steht das Haus am Ostwall 7 leer. Laut Ratsbeschluss soll es verkauft werden, sogar von Abriss ist die Rede. Dieses Vakuum ist ein Glücksfall für den Veranstalter. Normalerweise sind renommierte Häuser lange im Voraus ausgebucht oder aber - so zeigten die Anfragen war das Thema nicht erwünscht. Buchstäblich „tabu“. Jetzt wird das Thema an einem der eindrucksvollsten Ausstellungsorte Dortmunds gezeigt. Die Schirmherrin von TABU e.V., die Dortmunder Stadträtin Birgit Zoerner, unterstützt die Ausstellung ideell und finanziell. „Kunst hat schon immer provoziert. Doch dann eher sozialkritisch, poli-

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tisch. Ja, dieses Thema macht mehr, es provoziert schon an sich“, sagt Rita-Maria Schwalgin aus dem Orga-Team, die sich mit einem Werk beteiligt. Über 90 Künstlerinnen und Künstler stellten sich schließlich der schwierigen, ja verstörenden Thematik. Es gelang Tabu e.V. Künstler/innen aus ganz Deutschland und sogar aus anderen Ländern und speziell aus Afrika für die aktuelle Ausstellung zu gewinnen. Auf seine Anfrage an die Künstler hin, wie sie das grausame Ritual, das längst als Menschenrechtsverletzung deklariert wurde, kreativ umsetzen, erhielt der gemeinnützige Verein erstaunliche Werke.

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ie richtige UrlaubsvorHörgeräte henken + müller bereitung ist alles – auch gibt Urlaub-Tipps bei Hörgeräten. „Hörgeräte im Urlaub am heißen Strand oder auch zu Hause sind grundsätzlich kein Problem“, weiß Inhaber Dirk Henken von Hörgeräte henken + müller. „Am wichtigsten ist aber sicherlich der Check vor Urlaubsstart“. Und den bietet Henken kostenlos an – natürlich auch für Kunden, die das Gerät nicht bei ihm erworben haben. Für die Entfernung von Schweiß und feuchten Ablagerungen gibt es spezielle Trocknungssysteme von kleinen Silikatbeuteln bis zu elektrischen Helfern. Henken hält auch etwa für Reisen in feuchtheiße Gebiete spezielle Geräteüberzieher bereit. Individuelle Beratung Hausbesuche möglich Pflege & Reinigung der Hörsysteme Batterieversand Kostenloser Hörtest Meisterbetrieb

Drastische Arbeiten, anklagende sowie nachdenklich stimmende und verschlüsselte Botschaften sind entstanden. ➜➜ Die Ausstellung läuft vom 11. 8. - 15. 9. 2013 am Ostwall 7, 44137 Dortmund, von dienstags bis sonntags, 13 - 18 Uhr.

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BESSER HÖREN

Wasser und Sand mag der kleine Helfer gar nicht

Mit dem Hörgerät im Sommer-Urlaub V

or jedem Urlaub sollte man Hörgeräte Drnovsek beim Akustiker zunächst gibt Urlaub-Tipps einen Gerätecheck vornehmen lassen. Dabei sollte die komplette Funktion des Gerätes überprüft werden. Denken Sie auch an Pflegemittel und Ersatzbatterien. Gegebenenfalls sollte der Ohrenarzt auch noch Ohrenschmalz entfernen. Beim Baden gilt: Nie mit dem Hörsystem ins Meer oder ins Freibad gehen und immer einen „Trockenbeutel“ oder eine elektrische Trockenbox mitnehmen. Diese entziehen den Geräten die Feuchtigkeiten, die beim Tragen C entstehen und in die Geräte kondensieren. Übrigens: Schweiß ist nicht M nur bei Hitze nicht gut für die Hörsysteme – er schädigt die feine Elektronik der Geräte ganz besonders durch seinen Salzgehalt. Y

M

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it dem Hörgerät im Urlaub Hörgeräte Becker MY am Strand? Kein Problem gibt Urlaub-Tipps – wenn man einige wesentliche CY Tipps im Umgang mit den kleinen CMY Hörassistenten beherzigt. GrundK sätzlich sollten Hörgeräte - wie alle elektrischen und elektronischen Geräte – direkter Nässe und Feuchtigkeit nicht ausgesetzt werden. Vor dem Baden im Meer und Pool Hörgeräte bitte rausnehmen um Reparaturkosten zu vermeiden. Sollte das Gerät einmal mit Wasser oder Sand in Kontakt

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gekommen sein, muss es sofort gereinigt und getrocknet werden. Dabei dürfen nur spezielle Mittel für Hörgeräte verwendet werden! Keine Angst auch vor Ohrenschmerzen während eines Fluges. Es gibt kein zusätzliches Risiko oder Belastungen für Flugreisende mit Hörgeräten. Während des Sink- und DRNOVSEK-1-8-4c-GESUND-UND-FIT-03-2013-ANZEIGE-RZ.pdf Steigflugs können Hörgeräteträger ihre Geräte ANZ.-HÖRGERÄTE auch für kurze Zeit herausnehmen.

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GESUNDHEIT

Schäden machen sich erst im Alter bemerkbar

Die menschliche Haut vergisst Sonne nie

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ieviel Sonne verträgt unsere Haut? Wir sprachen mit Prof. Dr. Dorothée Nashan, Direktorin der Klinik für Dermatologie im Klinikum Dortmund. Es heißt, dass die Pflege unserer Haut jahreszeitenabhängig ist. Stimmt das? Ja, Herbst und Winter mit feuchten und kalten Temperaturen verlangen ein intensiveres Pflegekonzept. Die Temperaturschwankungen (draußen-drinnen) beanspruchen die

Temperaturregulation in der Haut. Die Haut trocknet leichter aus. Wer kennt nicht die von Wind und Wetter strapazierte Haut? Vorbeugend, schützend und pflegend sind Cremes, Hydrocremes und Lipolotionen anzuwenden. Zu empfehlen ist eine Wasser-in-Öl-Basis mit natürlichen Lipiden und Feuchtigkeitslieferanten wie Harnstoff (Urea) oder Glyzerin. Ein zu hoher Wasseranteil in Lotionen entzieht der Haut durch die Verdunstung noch Feuchtigkeit, wie auch Emulgatoren als Hilfs- und Bindemittel sich an die Fette der

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aben Sie auch schon einmal darüber nachgedacht, Ihre Zähne im Ausland günstiger sanieren zu lassen? Vielleicht sogar verbunden mit einem schönen Urlaub? Verlockende Angebote, die vieles versprechen, gibt es wie Sand am Meer. Dennoch sind diese Zahntourismus-Reisen nicht nur von Vorteil. Wissen Sie, wie die Gewährleistungsansprüche im Ausland geregelt sind und welche Materialien dort verwendet werden? Im Falle einer Reparatur ist guter Rat oftmals teuer oder mit zusätzlichen Reisekosten verbunden. Dies ist dann kein Urlaub mehr. Deshalb ist ein ausländisches Angebot nicht immer die günstigere Wahl.

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Haut binden können, und diese bei einer Hautwäsche mit sich nehmen. Doch ein breites Spektrum an Pflegeprodukten erfüllt alle gewünschten Kriterien. Zusätze wie z.B. Mandelöl, Karitébutter oder Linolsäure werden als angenehm empfunden. Für einen geglätteten, geröteten Teint stehen Produkte mit Dexpanthenol, Hyaluronsäure und im anti-entzündlichen Sinne auch Birkenextrakt oder Beimengungen von Mikrosilber zur Verfügung. Letztlich wichtig ist, dass die Anwendung gerne und regelmäßig erfolgt. Worauf ist bei intensiver Sonneneinstrahlung bezüglich der Hautpflege zu achten? Sonnenschutz hängt grundsätzlich vom Hauttyp, den örtlichen Gegebenheiten, der beruflichen und freizeitmäßigen UV-Exposition ab. Die sommerliche UVStrahlung kann Sonnenschutz sinnvoll und notwendig machen. Als Grundregel sei gesagt, dass ab einem Lichtschutzfaktor 30 und höher über 90 Prozent der Sonne physikalisch oder/und chemisch geblockt werden. Sonnenschutz ist wichtig, denn Sonne vergisst die Haut nie. Ähnlich einem „Langzeitkonto“ machen sich die assoziierten Schäden wie Hauttumoren und auch verstärkte Faltenbildung erst im höheren Alter bemerkbar. Doch junge Menschen müssen bereits daran denken und entsprechend individueller Risiken wie hellhäutig, sonnenempfindlich oder zahlreiche Muttermale und beim Reisen den Sonnenschutz adaptiert einsetzen. Aus dem Winter kennt man es ja, aber muss ich auch im Sommer meine Haut mit Feuchtigkeit versorgen?

Die Haut hat eine sehr gut abgestimmte Balance von Hautatmung, Stoffwechsel, angepasster Transpiration. Ausreichende tägliche Trinkmengen sind eine wesentliche Unterstützung für den Hautturgor (Hautspannung und Fältelung). Menschen, die z.  B. an Neurodermitis leiden, oder auch alte Menschen bedürfen externer Unterstützung im Sinne ergänzender Pflege. An der Haut sichtbar zeigen sich rote Flecken, spürbar sind kleine Schuppen, Ekzeme und Rhagaden können sich entwickeln. Ein Spannungsgefühl der Haut nach dem Duschen verdeutlicht ebenfalls die Hauttrockenheit bei vielen Menschen. Die Pflege sollte weniger das Prinzip „Feuchtigkeit“ im Sinne externer wasserdominierender Lotionen verfolgen als feuchtigkeitsbindend, gut penetrierend eine möglichst an die Hautphysiologie adaptierte Rückfettung ermöglichen. Was halten Sie von Peelings? Peelings gehören in ein kosmetisches und ein therapeutisches Behandlungsspektrum. In den Peelings enthalten sind u.a. Fruchtsäuren, Azelainsäure, Trichloressigsäure, Glykol- und

Prof. Dr. Dorothée Nashan


GESUNDHEIT

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g Die Untersuchun eines Muttermals

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Phenolsäure. Durch die Säuren werden oberflächliche abgestorbene Hautschichten entfernt und die darunter liegenden vitalen Zellschichten angeregt. Im ästhetischen Sinne kann C z.B. eine Hauterneuerung Therapeutische Lichtb M ehandlung der Haut mit sichtbarer Verjüngung, die Glättung von grobY poriger Haut oder eine MiCM nimierung von Hautfalten erzielt werden. Im klinisch dermatologischen Gebrauch Zellteilung und Hornentstehung noch stimuliertMY werden Hautpeelings z.B. für das Glätten von per- werden. Pflegerisch sind harnstoffhaltige oder sistierenden Aknenarben, dem Aufhellen eines Salizylhaltige Präparate anzuraten, eine konse-CY Chloasmas genutzt. Intensivere Peelings gehö- quente Behandlung führt zum konstanten Erfolg.CMY ren in die Hände eines Experten, einer Expertin. Die Haut bleibt geschmeidig und reißt weniger Oberflächliche, mitteltiefe und tiefe Peelings sind ein. Trockene Hautareale können so mitbehan- K möglich. delt werden und ansonsten in das GanzkörperPflegekonzept eingebunden werden. Die gezielte Auswahl und Beratung über nachfolgenden Sonnenschutz, mögliche Anwendung Stimmt es übrigens, dass Shampoos ohne von Make-up gehören zum optimalen Ergebnis. Silikone besser für’s Haar geeignet sind? Vorsicht mit dem Begriff „easy peeling“, denn Aufgrund ihrer dauerelastischen Eigenschafauch oberflächliche Peelings können zu einer ten und der Temperaturbeständigkeit galten Rötung und einem Spannungsgefühl der behan- Silikone in Shampoos lange Zeit als idealer delten Haut führen; also nicht direkt vor einem Pflegezusatz, besonders für geschädigtes und großen Event probieren. sprödes Haar. Ähnlich eines Gleitfilms legen sich die Silikone um das Haar und spenden auf Frühjahr und vor allem Sommer sind die Zeit den ersten Blick Glanz und Geschmeidigkeit. für offene Schuhe. Wie werde ich raue Stellen Bei dauerhafter Anwendung reichern sich die und Hornhaut am besten los? Silikone jedoch sowohl im Deckhaar als auch Die Füße darf man ruhig mehr in den Mittelpunkt auf Kopfhaut an. Diese Silikonummantelung jeglicher Körperpflege stellen. Ständiger und macht die Haare für andere Pflegeprodukte nur maximaler Belastung ausgesetzt sind Fußbäder noch schwer zugänglich. Zudem kann in extreratsam. Danach sind die Füße, wie auch sonst men Fällen die Silikonschicht auf der Kopfhaut immer, ordentlich zu trocknen, insbesondere zu Juckreiz und vermehrter Schuppenbildung die Zwischenzehenräume sollten nicht feucht führen. Als Alternative werden Pflegeprodukte bleiben, da sich sonst Keime und Pilze hier an- beworben, die auswaschbare Silikonähnliche siedeln. Richtige Hornschwielen sind z.B. mit der Wirkstoffe enthalten, wie z. B. Brokkolisamenöl. Schere zu entfernen. Vorsicht gilt für das häufi- Diese erzielen den gewünschten Effekt zwar in eige, ausschließliche, regelmäßige mechanische nem längeren zeitlichen Rahmen, sind allerdings Abtragen z.B. mit Bimsstein; dadurch kann die wasserlöslich und pflegen das Haar nachhaltig.

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GESUNDHEIT

Nivea: „Haut-Mythen“ noch immer weit verbreitet

Macht Schokolade dicke Pickel?

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on Schokolade und fettigem Essen bekommt man Pickel. Fakt: Es ist wissenschaftlich nicht erwiesen, dass man von Schokolade und fettigem Essen mehr Pickel bekommt. Es ist jedoch empirisch belegt, dass eine gesunde Diät zu gesunder Haut verhelfen kann. Wenn also Pickel ein Problem sind, essen Sie mehr Früchte, Gemüse und fettarme Proteine, und reduzieren Sie Ihren Konsum von Chips, Schokolade und Fast Food. Wenn meine Hautpflegeprodukte einen Sonnenschutz beinhalten, brauche ich keine weiteren Sonnenschutzprodukte. Fakt: Der Sonnenschutz in Ihrer Grundierung oder Ihrer Feuchtigkeitscreme ist völlig ausreichend, wenn Sie sich nur kurze Zeit in der Sonne aufhalten. Er bietet allerdings nicht genügend Schutz vor den Strahlen der Sonne, wenn Sie für längere Zeit im Freien sind. In diesem Fall sollten Sie unbedingt einen passen-

den Sonnenschutz auftragen, welcher Ihre Haut vor UVA/ UVB-Strahlen schützt. Teure Hautpflegeprodukte sind besser als günstigere. Fakt: Günstige Hautpflegeprodukte können gleich viele aktive Elemente beinhalten wie Teurere. Wir wollen Produkte höchster Qualität anbieten, die aber gleichzeitig erschwinglich sind. Und da wir jährlich €150 Millionen in unsere Forschung und Entwicklung investieren, können Sie sicher sein, dass unsere Produkte höchsten Anforderungen gerecht werden - auch wenn der Preis erstaunlich niedrig ist! Um die Hautfeuchtigkeit zu erhalten, muss man viel Wasser trinken. Fakt: „Die Wassermenge allein bestimmt nicht, ob die Haut optimal mit Feuchtigkeit versorgt ist. Ein entscheidender Faktor ist die Verteilung der

Feuchtigkeit in den Hautschichten. Genügend Wasser zu trinken ist auf jeden Fall zu empfehlen, alleine dadurch bleibt die Haut jedoch nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt. Natürliche Hautpflegemittel sind immer besser für die Haut. Fakt: Manchmal sind synthetische Produkte oder Inhaltsstoffe sogar sicherer oder effektiver. Zum Beispiel können natürliche Düfte Allergien auslösen. Und vergessen Sie nicht, dass viele „nicht natürliche“ Hautpflegeprodukte trotzdem viele natürliche oder von der Natur inspirierte Inhaltsstoffe enthalten.

Sonnenschutz: Welches Mittel ist das beste?

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in gutes Sonnenschutzmittel kann 18,30 Euro pro 100 Milliliter kosten, muss es aber nicht. Die besten im Test, die gleichermaßen gut vor UVA- und UVBStrahlen schützen, sind deutlich preiswerter. Das hat die „Stiftung Warentest“ festgestellt. Auch in den pflegenden Eigenschaften, der Feuchtigkeitsanreicherung, haben

sie viel zu bieten. Nicht kleckern, sondern klotzen. Das ist die Devise beim Sonnenschutz: Sonnenschutzmittel müssen reichlich aufgetragen werden, um zu wirken: Für den ganzen Körper ist mit etwa drei Esslöffeln zu rechnen. Da ist die Sonnenmilchflasche schnell leer. Das kann ordentlich ins Geld gehen. Um so erfreulicher, dass

die besten Sonnenschutzmittel des Tests gleichzeitig sehr preiswert sind. Die Sonnenschutzfaktoren der Test­ -Produkte reichen – entsprechend der Schutzklasse „mittel“ – von 15 bis 25. Sie filtern etwa 90 Prozent der aggressiven Strahlung heraus. Damit eignen sie sich zu Beginn des Urlaubs vor allem für bereits leicht vorgebräunte, un-

problematische Haut. Sonnenmilch ist nach wie vor besonders beliebt. Daneben waren auch häufig gekaufte transparente Sprays im Test, ein Ölspray und ein Creme-Gel. In der wesentlichen Eigenschaft, dem Sonnenschutz, unterscheiden sich die Produkte nicht voneinander – abgesehen vom mangelhaften Lavozon-Ölspray.

Schutz im Pflegefall: Private Pflegeversicherung sichert ab

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ass die Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung im Bedarfsfall nicht ausreichen, sondern durch das eigene Vermögen oder das der engsten Familienangehörigen aufgestockt werden müssen, ist keine Neuigkeit. Eine

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private Pflegeversicherung sichert nicht nur die Pflegekosten ab, sondern schützt das Vermögen und das der Angehörigen. Abhängig vom Alter und Ihrem Gesundheitszustand können Sie dabei zwischen drei Varianten wählen:

Gesund & Fit 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Pflegerenten-, Pflegetagegeld- und Pflegekosten-Versicherung. Welches Produkt von welchem Anbieter am besten zu Ihrem persönlichen Bedarf passt, hängt immer von den individuellen Voraussetzungen und Möglichkeiten ab und sollte in einem intensiven Beratungsgespräch erörtert werden. Dazu eignen sich insbesondere unabhängige Vermittler. Das ganzheitliche Herangehen ist nämlich ein entscheidender Punkt, wie Sie zum Beispiel auf www.istkonzept. de nachlesen können. Es nützt Ihnen ja nichts, wenn Sie eine Versorgungslücke komfortabel

schließen, um die nächste unberücksichtigt zu lassen. Produkt- und anbieterunabhängige Berater können mit ihrer gesamtheitlichen Herangehensweise ein zu Ihren Wünschen, Bedürfnissen und Möglichkeiten passendes Paket schnüren, um Sie gut geschützt bis in den wohlverdienten und ausfinanzierten Ruhestand zu begleiten. ➜ Unterstützung erhalten Sie z. B. auch durch die ISTkonzept Ruhestandsplanung Danijel Malic, Kampstraße 42, Dortmund, Telefon (0231) 5 85 25 60


GESUNDHEIT

Strategie gegen den „Trainingssonnenbrand“

Sport und UV-Schutz

B

eim Inlinern, auf dem Surfbrett, oder beim Laufen - Sport im Freien macht in der hellen Jahreszeit besonders viel Spaß. Doch während sich die meisten Menschen beim Sonnenbaden eincremen, ist ein ausreichender UV-Schutz vor sportlichen Aktivitäten nicht so selbstverständlich. Freizeitsportler können ihre Haut aber mit wenig Aufwand schützen und trotzdem die Bewegung draußen genießen. Schweißnasse Haut ist empfindlicher als trockene, schnell kann es zu sogenannten „Trainings-Sonnenbränden‘ kommen. Typisch sind der „Radfahrer-Brand“ mit roter Haut an Armoberseiten und Handrücken, Knien und Waden oder die „weißen Socken“ bei Tennisspielern. Unsere Haut hat Temperaturfühler, aber keinen Sensor für ultraviolettes Licht, deshalb spüren wir zu starke UV-Strahlung nicht und reagieren oft erst, wenn die Haut schon brennt. Vorzeitige Hautalterung und im schlimmsten Fall Hautkrebs noch Jahre später können die Folge sein. Man sollte deshalb die intensivste Strahlung des Tages zwischen 11 und 15 Uhr meiden. Wer seine Runden am Abend oder am Morgen dreht, braucht sich um UV-Schutz keine großen Gedanken machen. Jogger, Walker und Wanderer sollten eine zumindest teilweise schattige Strecke durch Parks und Wälder wählen. Das gilt besonders für Menschen mit sehr heller Haut oder vielen Pigmentmalen.  Wie lange sich die Haut ohne Sonnencreme selbst schützen kann, hängt sowohl vom Hauttyp als auch von der Stärke der Strahlung ab. Sicher ist jedoch, dass ein hoher Lichtschutzfaktor die Haut besser vor Schäden bewahrt. Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der Barmer, rät: „Beim Sport werden

UV-Schutzmittel durch Schweiß schnell verdünnt und wirken dann nicht mehr gut“. Deshalb sollte man die Mittel gut einziehen lassen, bevor es losgeht. Die Dermatologin empfiehlt, öfter mal nachzucremen. „Zwar verlängert wiederholtes Auftragen die Schutzzeit nicht, allerdings sorgt es dafür, dass der angegebene Lichtschutzfaktor seine Wirkung tatsächlich entfalten kann“, stellt sie klar. Wie eine Art zweite Haut bietet auch entsprechende Kleidung Schutz. „Dunkle Stoffe halten Strahlung besser ab als helle“, so Petzold. Liegen Hose oder Shirt so eng an, dass sie sich dehnen, kann das UV-Licht leichter durchdringen. Denn je dichter der Stoff gewebt ist, desto besser blockt er. Wird er nass, nimmt diese Wirkung ab. Spezielle UV-Schutz-Textilien enthalten häufig Garne mit reflektierenden Partikeln, wie sie in physikalischen UV-Schutzmitteln vorkommen. Als verlässlichstes Siegel gerade für Sportbekleidung gilt der „UVStandard 801“: Diese Textilien sind auch gedehnt oder in nassem Zustand besonders UV-dicht. 

Unser Schwerpunkt umfasst • • • • •

Seniorenpflege und Betreuung Kinderkrankenpflege und Betreuung Intensivpflege (Beatmungspflege, Patienten mit Schädel-Hirntrauma) Palliativpflege Freizeitbeschäftigungen für Menschen mit Handicaps und deren Angehörigen

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Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 03 / 2013

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PFLEGE

Pflegerin beschreibt Klinikum - Ausbildung

„Entscheidung nie bereut“ zeit von zur Zeit 38,5 Stunden, hinzu kommt noch die Zeit, die man zuhause für das Nacharbeiten theoretischen Wissens aufbringt. Beide Ausbildungen erfolgen auf der Grundlage des Gesetzes über die Berufe in der Krankenpflege. Ziel ist es entsprechend dem allgemein anerkannten Stand pflegewissenschaftlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse, fachliche, personale, soziale und methodische Kompetenz zu erwerben.

K

Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 2.500 Stunden. Man sammelt seine Erfahrungen in vielen verschiedenen Bereichen, wie in der Inneren Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Neurologie, Pädiatrie u. v. m. Nach etwa einem Jahr kommen dann Einsätze u. a. in der ambulanten Pflege, Psychiatrie, Geriatrie, Behindertenbetreuung und Suchtkrankenhilfe hinzu.

rankenpfleger und Krankenpflegerin - ein attraktiver Beruf mit viel Verantwortung. Die 27-jährige Isabel Wand, Mutter einer Tochter, hatte ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin im Klinikum Dortmund gemacht. Hier stellt sie den Beruf einmal vor: „Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege beginnt jeweils am 1. April, 1. September und 1. Oktober. In der  Gesundheits- und Kinderkrankenpflege jeweils am 1. Oktober. Die Ausbildung dauert jeweils 3 Jahre bei einer wöchentlichen Arbeits-

Die theoretische Ausbildung umfasst mindestens 2.100 Unterrichtsstunden, erfolgt in Unterrichtsblöcken und Studientagen und vermittelt Kenntnisse in Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege, Naturwissenschaften und Medizin-, Geistes- und Sozialwissenschaften, Recht, Politik und Wirtschaft. Zu Anfang bekam ich einen kleinen Schrecken, als ich begriff, was jetzt alles auf mich zukommen wird, doch der Unterricht baut aufeinander auf und bevor man sich versieht ist man schon mittendrin. Die Voraussetzung ist natürlich das Interesse. Ist dieses gegeben, kommt der Rest (fast) von selbst. So war es zumindest bei mir und meinen Kurskollegen. Besonders gut fand ich immer die praktischen Übungen im Unterricht oder die Seminare und Projekttage. Hier kann man sich an einem Thema mal so richtig auslassen.

Das sind viele Einsätze und Einblicke, die bedeuten, dass man sich jedes Mal auf ein neues Team mit anderen Schwerpunkten einstellen muss. Mir fiel das am Anfang etwas schwer. Hatte ich mich gerade richtig gut eingearbeitet, da war es auch schon wieder Zeit, die Station zu wechseln. Doch nach ein paar Einsätzen hatte ich mich daran gewöhnt.

Die Ausbildungsvergütung beträgt zur Zeit (Stand 01.08.2013): • 1. Jahr: 915,69 € • 2. Jahr: 977,07 € • 3. Jahr: 1078,38 € Der monatliche Lohn variiert, da man jeden Monat auch verschiedene Arbeitszeiten hat. Es gibt Zuschläge für Nacht-, Samstags-, Sonntags- und Feiertagsarbeit.

Es gibt zwar mit jedem Einsatz neue Schwerpunkte, doch die grundlegenden Dinge bleiben gleich. So waren die jeweils neuen Anforderungen kein Problem mehr für mich.  

Zum Schluss … ich bin froh, dass ich mich für diesen Beruf entschieden habe und meine Wahl, diesen Beruf im KlinikumDo zu erlernen, habe ich auch nicht bereut“.

„Entrümpeln“ für Ihre Psyche – entlastet und befreit

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ir alle kennen das: alte Kleidungsstücke müssten unbedingt aus dem Schrank aussortiert werden, die Papiere auf dem Schreibtisch müssten unbedingt bearbeitet werden, der Keller müsste unbedingt… Wir wissen, dass es uns gut täte, es „einfach“ zu tun - aber wir tun

es nicht. Wir schieben es vor uns her, Tag für Tag, Woche für Woche und denken doch ständig daran: eigentlich müsste ich noch ... Um zu starten, brauchen wir manchmal einen Anstoß von außen - wollen und umsetzen müssen wir es allerdings selber. Und wenn wir es dann tun, erleben wir, wie gut es uns tut und

wie befreiend es für uns ist, mal ordentlich zu „entrümpeln“. Ganz praktisch schafft es mehr Raum in unseren vier Wänden, wir haben wieder Luft zum Atmen und Platz zum Gehen. Wir finden Dinge wieder, die uns wichtig sind und die lange verschüttet waren und haben gleichzeitig freien Raum für Neues. Was uns für unsere vier Wände gut tut, tut uns auch für unsere Psyche gut. Das Aussortieren, Bearbeiten, Aufräumen von Dingen entlastet und befreit uns. Und das gilt auch für „Dinge“, die wir innerlich mit uns herumtragen, die uns innerlich die Luft zum Atmen und den

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Gesund & Fit 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Platz zum Gehen nehmen. Hier zu beginnen, fällt uns noch viel schwerer als bei Schrank, Schreibtisch oder Keller. Unterstützung von außen ist daher oft unerlässlich. Als Heilpraktiker für Psychotherapie ist Martin Scholz mit impulsgebenden Gesprächen, praktischen Übungen und mit weiteren unterstützenden Angeboten für Sie da. Da Ihr äußeres und inneres „Entrümpeln“ oft eng zusammenhängen, gerne auch mit Hausbesuchen in Ihren vier Wänden. ➜ Wollen Sie Freiraum schaffen? „Entrümpeln“ für Ihre Psyche – mit allen Sinnen.


PFLEGE

Informativer Präventionstag in der LWL-Klinik Dortmund

Kräfte sammeln gegen Stress!

M

öchten Sie sich beim LWL-Präventionstag am 11. Oktober einem „Stress-Test“ unterziehen? Oder ist das gar nicht nötig, weil Sie sich ohnehin stets gehetzt fühlen?

Entspannungsangebote gibt es einige: Das „Stress-Fitness-Programm“, „Aromatherapie“, „Life Kinetik“, „Duftreisen“ und vieles mehr. All diese Angebote können Sie auch als Gesundheitskurse des LWL-Präventionszentrums für ein ganzes Semester buchen. Zur Erfrischung gibt´s beim Präventionstag alkoholfreie Cocktails. Dafür sorgt der Dortmunder Suchtselbsthilfe-Verein „Return“ als Kooperationspartner. „Weniger Alkohol

- mehr Bewegung! Das baut Stress ab und macht auch noch Spaß“, weiß Achim Hanisch, Leiter des LWL-Präventionszentrums. Die Schnupperangebote incl. einer individuellen Gesundheitsberatung können alle interessierten Besucherinnen und Besucher von 10 bis 14 Uhr kostenlos wahrnehmen. Am Nachmittag des Präventionstages gibt es dann Vorträge. Fachleute und interessierte Laien erfahren ab 14 Uhr, wie jungen Müttern mit einer postpartalen Erkrankung (früher „Kindbett-Depression“) und deren Kindern in den LWL-Kliniken Dortmund und Herten geholfen wird.

„Die LWL-Kliniken haben hervorragende ambulante und stationäre Angebote, die wir im Rahmen des Präventionstages vorstellen“, so Prof. Dr. Hans-Jörg Assion, Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Dortmund. ➜➜ LWL-Klinik Dortmund Marsbruchstraße 179, 44287 Dortmund

Besiege deinen „Inneren Schweinehund“

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ehr Bewegung, eine gesündere Ernährung und der richtige Umgang mit Stress steigern das Wohlbefinden und können das Entstehen von Krankheiten hinauszögern oder sogar ganz verhindern. Das LWL-Präventions-

zentrum Dortmund in Aplerbeck kann Sie unterstützen, den „Inneren Schweinehund“ zu besiegen und bietet zahlreiche Präventionskurse an. Viele Krankenkassen bezuschussen die Präventionskurse mit bis zu 80% der Kursgebühr!

Präventionskurse 2. Halbjahr 2013 Aerobic Aqua Fitness

ab 09.09. um 16:45 Uhr Auch als

Geschenkgutschein

Pilates

möglich!

11.09. um 17 Uhr und 18 Uhr, 13.09. um 18:30 und 19:30 Uhr 18.09. um 18 Uhr, Einsteiger ab 19 Uhr

Aquagymnastik

09.09. um 17, 18 und 19 Uhr

Autogenes Training Grundstufe

15.10. um 19:30 Uhr

Autogenes Training Oberstufe

11.10. um 18:30 Uhr

Autogenes Training Jederzeit

dienstags um 18:20 Uhr

Fit after Work

13.09. um 16:45 Uhr

Hatha Yoga

05.09. um 18:30 Uhr

Qigong

23.09. um 18 Uhr

Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen

auf Anfrage

Stressabbau durch Entspannung

14.10. um 19:30 Uhr

Entspannen durch Fantasiereisen

09.10. um 19:30 Uhr

Tai Chi Chuan

11.09. um 17:30 Uhr

Tanzkurse Anfänger

04.09. um 18 Uhr, mit Vorkenntnissen um 19:30 Uhr

Am 11. Oktober kann man sich bei einem Präventionstag von 10 – 14 Uhr von der Attraktivität der angebotenen Kurse überzeugen. Es gibt viele Möglichkeiten sich an Ständen und bei Vorträgen zu in-

formieren sowie bei vielen Kursen „hineinzuschnuppern“. ➜ Apfelmarkt in Aplerbeck Besuchen Sie uns an unserem Stand auf dem Apfelmarkt vom 31.08. – 01.09.2013

LWL-Präventionszentrum Dortmund

Gesundheitsprogramm Bewegung im Wasser und an Land Entspannung und Stressabbau Ernährung Tabakentwöhnung Tanz und Energie

Gerne informieren wir Sie über unsere Angebote: Marsbruchstr. 179, 44287 Dortmund Tel.: 0231 4503 - 3350 und - 3352 / Fax: 0231 4503 - 3305 E-Mail: prz-dortmund@wkp-lwl.org Web: www.lwl-praeventionszentrum-dortmund.de Büroöffnungszeiten: Mo.-Do.: 8:00 - 15:30 Uhr Fr.: 8:00 - 12:30 Uhr

Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 03 / 2013

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PFLEGE

Arzt-Checkliste leistet meist gute Dienste

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er kennt das nicht - gerade die Arztpraxis verlassen und schon fallen einem all die Fragen ein, die man hätte stellen wollen. Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer, rät deshalb zu einer guten Vorbereitung des Arztbesuchs. Als Gedankenstütze eigne sich eine kurze Checkliste, gerade wenn das Wartezimmer voll ist und der Arzt es eilig hat. „Wer sich vorher schriftlich ein paar Notizen macht, kann sie aus der Tasche ziehen, falls die Zeit drängt“, so Marschall. Damit man schnell auf den Punkt kommt und auch nichts Wichtiges vergisst, ist es hilfreich, sich beispielsweise stichpunktartig seine Beschwerden aufzuschreiben: Wo tut es genau weh? Wie stark ist der Schmerz? Wie lange hält er an? Was hat man bereits dagegen unternommen? Hat eventuell ein bereits eingenommenes Mittel Wirkung gezeigt? Falls Medikamente nicht gut vertragen werden, sollte man festhalten, wie sich dies äußert. Auch direkt nach der Untersuchung stellen sich häufig viele Fragen: Was genau habe ich? Was ist die Ursache für meine Erkrankung? Was kann ich selber tun, damit es mir besser geht? „Bei der Besprechung schwerwiegenderer Diagnosen oder einer anstehenden Operation ist es durchaus möglich, eine Vertrauensperson mitzunehmen“, erklärt die leitende Medizine-

rin. Ihr Tipp: Zuhören und sofort nachfragen, wenn man etwas nicht genau verstanden hat. Sind dennoch Fragen offen geblieben, kann man beim nächsten Arztbesuch noch mal nachhaken.  Arztwechsel Kurze Notizen können auch aus anderen Gründen sinnvoll sein: wenn beispielsweise wegen eines Umzugs ein Arztwechsel ansteht oder zur Weiterbehandlung ein noch nicht bekannter Facharzt aufgesucht werden muss. Marschall empfiehlt in diesem Fall, wichtige Unterlagen wie den Impfpass, Krankenhausberichte oder Befunde mitzunehmen. Auch mit Fragen nach früheren Operationen und Erkrankungen ist zu rechnen:

Doppelverschreibungen und unerwünschte Nebenwirkungen“, so Marschall. Sind einem die Medikamentennamen zu kompliziert, kann man einfach die Verpackung oder den Beipackzettel mitbringen.

Checklis te 4 Blu t

druck 4 Sch merz - Sc hulter 4 Med ikament e 4 Allerg ie 4 Urlaub

Welche waren es und wann? Wer Allergien hat, sollte dies unbedingt dem neuen Arzt mitteilen. „Eine namentliche Auflistung, welche Medikamente man in welcher Dosis einnimmt, verhindert außerdem

Neu in der Klinik am Stein Dortmund

Ambulante Demenz-Therapie                

 

Präventions-­‐Kurs:  Rücken  plus  

                       

kräftigen  –  entlasten  –  Beschwerden  lindern   • gezieltes  Rückentraining,  auch  an  Geräten   • Methoden  zur  Körperwahrnehmung   • Entspannung  

                             Wir  bieten  außerdem  Rezeptanwendungen:                                                      Physiotherapie/Krankengymnastik   Anmeldung:                                          Ergotherapie   Klinik  am  Stein                    Physikalische  Therapie   Feldstraße  77                    Sporttherapie   44141  Dortmund                        Sprachtherapie   Matthias  Schlüter   Tel.:  0231-­‐488  285  219                 reha-­‐dortmund@klinik-­‐am-­‐stein.de   Die  Kurse  umfassen  10  Einheiten  á  90  Minuten  und  werden  von   den  Krankenkassen  bezuschusst.    

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Gesund & Fit 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

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ove & Memory (Bewegung und Gedächtnis) heißt die neue Erfolgstherapie, die ab Oktober nun auch im Ambulanten Reha-Zentrum der Klinik am Stein in Dortmund angeboten wird. Das spezielle Trainingsprogramm kann die motorischen Fähigkeiten sowie die geistige Leistungsfähigkeit des Demenzkranken verbessern. Durch spezielle Übungen werden Kraft, Gleichgewicht, Koordination und zweigeteilte Aufmerksamkeit trainiert. Der pflegende Angehörige wirkt dabei als Co-Therapeut mit und erhält ergänzend wertvolle Tipps zur Alltagsbewältigung sowie medizinische, pflegerische und soziale Hilfe und Beratung. Das wöchentliche Trainingsprogramm auf Selbstzahlerbasis geht über 10 Wochen und findet ab Oktober in der Klinik am Stein in Dort-

mund statt. Jede Einheit dauert 90 Minuten. Anmeldungen dazu werden bereits entgegengenommen. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine diagnostizierte Demenz im frühen bis mittleren Stadium. Treppensteigen und freier Stand sollten für den Erkrankten möglich sein. Entspannung und Sicherheit können Angehörige von Demenzkranken auch in einem Gesprächskreis finden, der ebenfalls ab Oktober stattfindet. Move & Memory ergänzt bereits seit zwei Jahren das Angebot des Demenz-TherapieZentrums in Olsberg. Hier steht Demenzkranken und Angehörigen außerdem ein sehr intensives stationäres Programm zur Verfügung. Infos zu Move & Memory gibt Psychologin Cornelia Drescher.


PFLEGE

Chrombelastung: 60 Leder-Produkte getestet

Lesung in Aplerbeck

Reters weist Wege zum Glück

Kinderschuhe stark belastet

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eder fünfte Kinderschuh und jeder dritte Arbeitshandschuh enthielt so viel Chromat, dass er nicht verkauft werden dürfte. Ein Handschuh der Firma „Gebol“ überschritt den Grenzwert sogar um das Zwanzigfache. Chrom VI, auch Chromat genannt, ist ein Reaktionsprodukt aus dem Gerbprozess und kann Allergien verursachen. Die Stiftung Warentest hat 60 Lederprodukte, darunter Kinderschuhe, Uhrarmbänder und Arbeitshandschuhe, auf ihren Chrom VI-Gehalt untersucht. Ungefähr eine halbe Million Menschen in Deutschland leiden unter einer Chrom-VI-Sensibilisierung. Bekannt ist diese Allergie als Maurerkrätze, da Chromat früher häufig in zementhaltigen Baustoffen auftauchte. Einmal sensibilisiert, kann es bei Hautkontakt zu Rötungen und Juckreiz kommen, was schnell in schmerzhafte Hautrisse übergehen kann. Daher

wurde für Chrom VI in Leder eine Grenze von 3 mg pro Kilogramm festgelegt. Viele der getesteten Produkte liegen darüber, darunter jeder dritte Arbeitshandschuh und jeder fünfte Schuh. Orientieren können sich Kunden an den ersten unabhängigen Prüfsiegeln für chromfrei gegerbte Lederwaren, zum Beispiel das ECARFSiegel und das IVN-Zertifikat.

ine spannende Lesung des Autors Torsten Reters gibt es am Freitag, 28.9., in der Bibliothek Aplerbeck an der Köln-Berliner-Straße 31. In dem Buch, das Reters vorstellt, gibt der Soziologe spannende Antworten auf die Frage, wie unser Leben gelingt. Er zeigt auf, welche Mechanismen das seelische Leiden hervorbringen und die Bewältigung schwieriger Situationen verhindern. Reters gewährt interessante und zugleich humorvolle Einblicke in die Fallstricke des Alltags. Dabei spannt er den Bogen von der Philosophie bis zur modernen Glücksforschung und von der Lehre Buddhas bis hin zur Positiven Psychologie. Frei nach Watzlawick und Rogers erklärt der Soziologe, wie aus normalen Strategien der Lebensbewältigung leidvolle Strukturen entstehen und wie diese systemisch aufgelöst werden können. Im Anschluss an Fromm zeigt uns Reters Wege zum Glück sowie zu einer Kunst des gelingenden Lebens auf. Mit seinen amüsanten Betrachtungen bietet der Autor einen interessanten Lesestoff für Lebenskünstler und solche, die es noch werden möchten.

Die Kinderschuhe von Pololo sind die einzigen im Test, die solche Siegel tragen. Vorsicht: einige Hersteller kennzeichnen ihre Produkte ohne offizielles Siegel als „chromfrei gegerbt“. Darauf ist nicht immer Verlass. Auf die Testergebnisse reagierten die Händler schnell: Deichmann hat einen Rückruf des belasteten Produkts angekündigt, Reno will die betroffene Kollektion aus den Regalen nehmen.

➜➜ Dr. phil. Torsten Reters, Jahrgang 1964, Studium der Geschichte, der Ev. Theologie, der Pädagogik und der Soziologie an der Universität Dortmund. Reters beschäftigt sich in der Erwachsenbildung, als Lyriker, Ausstellungsmacher und Publizist mit den Themen der Zweisamkeit und der Lebenskunst. Der Autor stellt seine Gedanken zur Lebens- und Beziehungsgestaltung in ganz Deutschland vor.

„Endlich wieder selbst einkaufen!“

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ür Marion G. erfüllt sich ein langersehnter Wunsch: sie kann wieder selbst einkaufen gehen. Ein offenes Bein fesselte sie lange an ihre Wohnung. „Durch die Behandlung habe ich meine Lebensqualität zurückgewonnen. Wieder unabhängig zu sein, da 

nzeigePTS_94x35_1_16_Ausgabe3_13.indd 1

rauf habe ich mich so gefreut“, sagt Frau G. Im Pflege-Therapie Stützpunkt für Menschen mit chronischen Wunden hat sie neben der Behandlung auch gelernt, mit ihrem Leiden umzugehen. Selbstmanagement ist das Stichwort, das hier ganz großgeschrieben wird.

       

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Für Menschen mit chronischen Wunden

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Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 03 / 2013

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PFLEGE

MRT speziell für Kinder im Westfälischen Kinderzentrum in Dortmund geplant

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Ehrenamtliche Unterstützer gesucht

ngst- und stressfreie Medizin für Kinder und Jugendliche ist eines der aktuell wichtigsten Themen des Westfälischen Kinderzentrums Dortmund. Zentraler Baustein ist die Anschaffung eines KinderMRT (Magnetresonanztomograph), der die Untersuchung zum Kinderspiel werden lässt. Die psychisch belastenden, lauten Geräusche sind im KinderMRT auf ein minimales Rauschen reduziert. Der Untersuchungsraum und das MRT sind in die spannende Welt eines U-Bootes oder beispielsweise eines Raumschiffes verwandelt und lenken die kleinen Patienten maximal von der ansonsten stressigen Untersuchung ab. Hinzu kommt die Möglichkeit, den mitgebrachten Film, die letzten Urlaubsfotos oder auch Musik während der Untersuchung im MRT sehen und hören zu können. Darüber hinaus bietet das Gerät so

viel Raum, dass Mama oder Papa sich neben den Patienten legen können. In der Konsequenz benötigen die Patienten keine Narkosen - wie ansonsten üblich bei Kindern - mehr. Keine Narkosen: eine enorme körperliche Entlastung für die Patienten. Erfahrungen mit dem KinderMRT liegen in den USA vor, wo das Gerät bereits im Einsatz ist. Für Europa einzigartig, möchte das Westfälische Kinderzentrum Dortmund so schnell

wie möglich die Anschaffung realisieren. Verwirklichen wollen das Prof. Dr. Dominik Schneider, Direktor der Kinder- und Jugendklinik Dortmund, Dr. Andreas Leutner, Direktor der Klinik für Kinderchirurgie und -urologie in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stefan Rohde, Ärztlicher Direktor der Klinik für Radiologie, Klinikum Dortmund. Diese Anschaffung ist nur über die Finanzierung mittels

Spenden möglich. Das Westfälische Kinderzentrum ist zentraler Akteur des Gesundheitsstandortes Dortmund. Es möchte durch eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit die Menschen in Stadt und Region aufmerksam machen, einbeziehen und gemeinsam mit Unterstützern die Anschaffung des KinderMRT realisieren. Dies wird umgesetzt durch große und kleinere Benefizveranstaltungen, durch öffentliche Diskussionen, durch das Aufhängen von Plakaten, die Verteilung von Flyern u. v. m. „Diese Arbeit geht aber nur mit Unterstützung durch Ehrenamtliche“, betont Dr. Martina Klein, verantwortlich für das Fundraising am Klinikum Dortmund. Besonders gefreut haben sich die Projektverantwortlichen darüber, dass die Freiwilligenagentur ihnen mit Rat und Tat bei der Suche nach ehrenamtlichen Mitarbeitern zur Seite steht.

Seniorenhaus Hausemannstift: Pflege von besonderer Güte

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as Seniorenhaus Hausemannstift liegt im Grüngürtel von Dortmund - Mengede. Die park-

ähnlich gestaltete Anlage mit altem Baumbestand lädt hervorragend zum Spazierengehen und

Mengeder Schulstraße 51 44359 Dortmund 0231/ 3 34 90 Telefax 0231 / 3 34 95 11 Ansprechpartner: Fr. Bartlick (Sozialdienst) Fr. Sakowski-Krane (Einrichtungsleiterin)

Wir bieten Dauerpflege und eine eigene Abteilung für Urlaubs- und Kurzzeitpflege. Besonderheiten: parkähnliche Anlagen, Friseur, Fußpflege, eigene Küche

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Verweilen ein. Hier wohnen 102 pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren in modernen Ein- und Zweibettzimmern. Großzügige liebevoll gestaltete Gemeinschaftsbereiche bieten Raum am Alltagsgeschehen teilzunehmen. Die persönliche Gestaltung des Bewohnerzimmers ist ausdrücklich erwünscht. Der selbstbestimmte Lebensalltag ist geprägt von den Wünschen und Gewohnheiten der Bewohnerinnen und Bewohner. Vielfältige jahreszeitlich ausgerichtete Aktivitäten bieten Orientierung und Anregung bei der Tagesgestaltung. Die Kurzzeitpflegeabteilung im Erdgeschoss bietet 15 Gästen vorübergehend ein Zuhause im Rahmen der Urlaubs- und Verhinderungspflege. Ist die häusliche

Versorgung nach einem Krankenhausaufenthalt oder bei Urlaub oder Krankheit der Pflegenden nicht ausreichend gesichert, bietet die Kurzzeitpflege die Rundumversorgung zur Förderung und Stabilisierung der Gesundheit. Bestens versorgt und betreut Im Seniorenhaus Hausemannstift erwartet Sie im Bereich der Pflege und Betreuung ein langjährig bewährtes Team fachlich gut ausgebildeter und motivierter Mitarbeiter. Die hauseigene Küche bietet gehobene „Hausmannskost“ und berücksichtigt gerne individuelle Wünsche. ➜ Informationen und Beratung erhalten Sie über den Sozialdienst des Hauses und über die Einrichtungsleitung (Tel. 0231- 3 34 90).

Gesund & Fit 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

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PFLEGE

Junge Frauen geben sich Halt in der Therapie

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Krebs machte sie zu Freundinnen

ie sind jung, wollten gerade durchstarten, im Beruf, im Privaten. Es ist die Zeit im Leben, wo Pläne gerade Wirklichkeit werden. Anfang 30. Jetzt sitzen beide im Klinikum Dortmund, lachen viel - und geben sich Halt, weil sie ein Schicksal teilen: Julia D. (34) und Kirstin H. (33) haben Krebs und wurden darüber Freundinnen. Eine Geschichte über zwei Frauen, die das Leben anpacken. Julia D. hat einen extrem seltenen Tumor. „In ganz Deutschland soll es im Jahr nur ein bis maximal zwei Fälle von diesem speziellen kleinzelligen Tumor geben“, sagt die junge Frau aus Dortmund, die derzeit ihre 5. Chemotherapie erhält. Mit einem ausgeprägten Blähbauch und starken Rückenschmerzen war sie im November 2012 ins

Klinikum Dortmund gekommen. „Die Schmerzen waren höllisch“, beschreibt sie ihren Zustand damals. Schnell war den Ärzten klar, dass dies nicht einfach nur harmlose Bauchschmerzen waren. In der Frauenklinik unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Schwenzer diagnostizierten die Experten einen kindskopfgroßen Tumor an den Eierstöcken der jungen Frau. Seit Ende 2012 zertifiziert Gleich am nächsten Tag wurde sie operiert. „Das war mein Glück, denn im Bauchraum kann sich solch ein Tumor auch lange verstecken“, sagt Julia D. „Ich bin ganz froh, dass ich hier gelandet bin, weil es hier Experten gibt, die sich dar- auf spezialisiert haben.“ Sie schätzt vor allem sehr, dass hier verschiedenste Fachrichtun-

gen auf kurzem Wege erreichbar sind: Das interdisziplinäre Genitalkarzinomzentrum setzt sich aus der Frauenklinik als Schwerpunktklinik, der Radiologie, der Strahlentherapie, der Pathologie und der Internistischen Onkologie zusammen. Seit Ende 2012 ist das Zentrum sogar durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert. Die Prüfer haben dem Zentrum am Klinikum Dortmund damit eine herausragende Behandlungsqualität für ihre Patientinnen bescheinigt. Patientinnen mit Krebserkrankungen der Eierstöcke und des Scheideneingangsbereichs sowie der Scheide selbst sowie auch ganz seltene Tumorerkrankungen werden hier nach internationalen Standards behandelt. Auch bei Rezidiverkrankungen ist das Genitalkarzinomzentrum am Klinikum

Dortmund ein Ansprechpartner für Betroffene. Drei Tumore in der Brust Kirstin H. kam über einen anderen Weg ins Klinikum Dortmund. Bei der 33-Jährigen, die 2008 eine Tochter entbunden hat, stellten die Ärzte 2010 drei Tumore in der linken Brust fest. Es folgten sechs Chemo-Zyklen. Einige Monate später entdeckten sie Knochenmetastasen in der Wirbelsäule, die bestrahlt wer- den mussten. 2011 wurden dann die linke Brust und alle Lymphknoten entfernt. Die letzte Bestrahlung erfolgte im März 2013. Im Klinikum Dortmund bedeutet dies wieder eine Behandlung der kurzen Wege: die Strahlentherapie ist Teil des Brustzentrums.

„Mach mal Pause oder Urlaub!“

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as sagt sich so leicht. Aber was ist, wenn zu Hause ein Pflegebedürftiger täglich meine Hilfe benötigt?

mal einen Einkaufs- oder Stadtbummel ohne Stress und Hetze machen möchten, sollten Sie sich bei uns melden.

Gerade pflegende Angehörige müssen zwischendurch mal Kraft tanken. Viele gönnen sich keine Auszeit, da sie nicht wissen, wie z. B. die pflegebedürftigen Eltern währenddessen versorgt werden sollen. „Wer hilft meiner Mutter jeden Morgen beim Waschen oder Frühstück zubereiten? Wer sorgt dafür, dass mein Vater seine Medikamente pünktlich einnimmt? Wer sorgt für das Mittagessen? Wer bringt meine Eltern abends zu Bett und schaut nach, ob Rollos herabgezogen sind?“ All diese Fragen stellen sich pflegende Angehörige.

Was viele Pflegende nicht wissen: neben dem regulären Pflegegeld stehen Ihnen zusätzlich 1150.-€/ Jahr als Verhinderungspflegeleistung zur Verfügung. Rufen Sie uns an! Wir beraten Sie gern dazu. Kostenfrei unter 01800-21 25 oder in der Diakoniestation ihrer Nähe.

Die Einrichtungen der Diakonischen Pflege Dortmund haben auf diese Fragen auch Antworten. Wenn Sie als Pflegende einmal ausfallen, etwa wegen Krankheit, Urlaub, oder weil Sie mal ein paar Stunden etwas anderes tun wollen, Theater, Kino, Kegeln, eine Freundin besuchen oder nur ein-

Wir prüfen für Sie, ob Ihr Pflegebedürftiger Anspruch auf Verhinderungspflege hat und stehen Ihnen auf Wunsch bei der Versorgung Ihrer Angehörigen dann auch zur Verfügung. ➜ Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakoniestationen übernehmen im Rahmen der Verhinderungspflege während dieser Zeit die Versorgung in der gewohnten häuslichen Umgebung. ➜ Dann haben Sie vielleicht auch Zeit für eine Pause oder erholsamen Urlaub.

Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 03 / 2013

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PFLEGE

Neuer Reha-Riese am Rombergpark

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Eröffnung der Johanniter-Klinik 2015

ange haben sie warten müssen, denn lange war unsicher, ob die Johanniter ihr Großprojekt „Reha-Klinik am Rombergpark“ überhaupt in Angriff nehmen könnten. Doch die Unsicherheiten sind jetzt vom Tisch: Jetzt wurde der erste Spatenstich auf dem 1,2 Hektar großen Gelände gleich neben der WIHOGA getan. Mit dabei war Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der sich denn auch für die jahrelange Geduld der Johanniter bedankte. Geduld, die sich am Ende aber gelohnt hat. Denn das Baugelände unmittelbar gegenüber dem Rombergpark ist schon von der Lage her ein Filetstück. Klinik „Am Rombergpark“ soll die Reha-Einrichtung mit ihren knapp 200 stationären und 80 ambulanten Behandlungsplätzen mit den Fachrichtungen Neurologie und Orthopädie heißen. Bis in das Jahr 2008 reicht die Planung zurück, für den das Grundstück im Frühjahr 2012 von dem Investor, der LVM Versicherung in Münster, erworben worden war. Die Baugenehmigung erfolgte am 12.03.2013. Der Bauherr, LVM Versicherung, nimmt dafür 2 Mio. Euro in die Hand. Die Johanniter werden das Gebäude pachten. Die Grundsteinlegung ist für September dieses Jahres geplant, die Eröffnung der Klinik ist für Anfang 2015 vorgesehen. Inzwischen werden bereits die Bewerbungen für Leitende Mitarbeiter bearbeitet.

Das dreiteilige Gebäude - hier eine Animation - wird direkt neben der WIHOGA errichtet.

Antreten zum ersten Spatenstich: Gerd Janssen, Geschäftsführer von Hout Consens, Generalunternehmer; Frank Böker, Geschäftsführer der Johanniter-Ordenshäuser Bad Oeynhausen; Gerhard Laumann, Leitender Referent der LVM Versicherung Münster; Albert Simons v. Bockum-Dolffs, Regierender Kommendator der Westfälischen Genossenschaft; Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund; Dr. Joachim Belz, Kurator der Johanniter-Ordenshäuser Bad Oeynhausen; Hans Hout, Geschäftsführer von Hout Consens, Generalunternehmer (v. r.)

Anthroposophisch orientierte Pflege und Betreuung im Hermann-Keiner-Haus

Menschen als Gesamtpersönlichkeit wahrnehmen und ernstnehmen

S

chon der erste Blick vermittelt Frieden und Ruhe: Wunderschön eingebettet von einer großen Parkanlage und von herrlichen Blumen gesäumt präsentiert sich das Hermann-Keiner-Haus idyllisch und naturnah. „In unserem Haus leben und arbeiten Menschen unterschiedlichen Alters mit ihren individu-

ellen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Behinderungen zusammen“, erläutert die Heimleiterin Andrea Bergstermann. „Wir wünschen uns, dass so eine soziale Hülle entsteht, in der Menschen sinnvoll arbeiten, schöpferisch leben und in Würde sterben können.“ Modern und gemütlich Betritt man die sieben kleinen mo-

dernisierten Wohnbereiche in der Dauer-und Kurzzeitpflege bemerkt man sofort, wie sich Behaglichkeit und Moderne sinnvoll ergänzen. Von den gemütlichen Wohnräumen und den großzügigen, modernen Küchen und Essplätzen geht es hinaus auf zahlreiche Balkone mit herrlicher Aussicht ins Grüne. Zwei

Hermann-Keiner-Haus

im Pädagogisch-Sozialen-Zentrum Dortmund e.V. (PSZD) Unser anthroposophisch orientiertes Haus liegt am grünen Stadtrand im Dortmunder Süden umgeben von einer großen Parkanlage. Das Hermann-Keiner-Haus bietet in 130 Senioren-Wohnungen und 101 Plätzen der Dauer- und Kurzzeitpflege die Möglichkeit, den Lebensabend in einer Gemeinschaft zu gestalten und bei Pflegebedürftigkeit und Krankheit würdevoll betreut zu werden.

Hermann-Keiner-Haus

Paritätisches Altenwohnheim Dortmund e.V.

Mergelteichstr. 47 Telefon +49 (231) 7 10 71 44225 Dortmund Telefax +49 (231) 7 10 75 03

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kontakt@hermann-keiner-haus.de www.hermann-keiner-haus.de

Gesund & Fit 03 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Wohnbereiche

im

ange-

Einladend: herrliche Terrasse für dementiell veränderte Menschen im angeschlossenen Neubau

schlossenen Neubau des Hauses sind speziell für dementiell veränderte Menschen konzipiert und verfügen über einen direkten Zugang zu einem geschützten Garten. Zudem bietet das Hermann-KeinerHaus 130 Seniorenwohnungen mit integriertem Notrufsystem und der Möglichkeit zu gemeinsamen Mahlzeiten im Speisesaal an.


Gesund & Fit 03/2013