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Ausstellung der Industrie, Sanitätshäuser, Orthopädie-Schuhmacher etc. • Präsentation von Selbsthilfegruppen • Bücherstand • Das „offene Büro“ der Sozialarbeiterin • Diabetologische Fußuntersuchung • Messungen von Blutzucker, Blutdruck, Cholesterin, HbA1c • Messung des Augeninnendrucks •

Parodontitis-Check Koordinations-Gleichgewichts-Parcours • Galileo-Vibrationstraining • Vergleichstest Fahrrad – E-Bike • Info-Stände von Hombrucher Schulungsgemeinschaft/Ärztenetz Dortmund-Süd, Deutscher Diabetiker Bund • Fotoausstellung „Diabetologie“ im Marien Hospital • Tombola • •

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Grippewelle Impfkalender klärt auf

S. 4

Volkskrankheit „Rücken“ Ursachen, Erkrankungen und Prävention

20.10.13 17:43

S. 6

Herzwochen

S. 12

Diagnosen und Therapien


Warum Fern in die

schweifen?

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Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser, Sie halten gerade die in diesem Jahr letzte Ausgabe unseres Spezialmagazins „Gesund & Fit“ in der Hand - unsere Herbstausgabe, die sich natürlich auch mit den herbst- und winterlichen Gesundheitsthemen beschäftigt. Jetzt heißt es etwa, der Grippewelle zu entkommen. Besonders chronisch Kranke, Ältere und Schwangere sollten sich rechtzeitig impfen lassen. Bei ihnen besteht bei einer Grippeerkrankung ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Folgen. Der Oktober und November ist die beste Zeit für die Schutzimpfung. Am 14. November ist wieder Weltdiabetestag. Daher widmen wir gleich mehrere Seiten in dieser Ausgabe diesem wichtigen Thema „Diabetes“. Die Zuckerkrankheit ist eine echte Volkskrankheit, bei der die Prävention eine besonders große Rolle spielt. Ein gutes Beispiel dafür, welch hohe

Reiner Schwalm, Herausgeber

NÄCHSTE AUSGABE

IMPRESSUM

Grafik / Anzeigen Christian Schwalm Tel: (0231) 42 78 08 -13 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 c.schwalm@inmedia-schwalm.de  

Herausgeber Reiner Schwalm (V.i.S.d.P.) Arminiusstr. 1 · 44149 Dortmund Tel: (0231) 42 78 08 - 0 Fax: (0231) 42 78 08 - 27 info@do-spezialmagazine.de www.do-spezialmagazine.de

Bedeutung der Prävention gerade im Bereich Diabetes zukommt, ist der diabetische Fuß. Nach Zahlen des Deutschen Diabetiker-Bundes gibt es in Deutschland pro Jahr über 50.000 Amputationen - die Hälfte davon könnte bei rechtzeitiger und richtiger Behandlung vermieden werden! Am 13. November lädt das Marien Hospital nunmehr zum 9. Mal zu seinem Diabetesmarkt von 12 bis 17 Uhr ein. Anlässlich des Welt-Diabetes-Tages wird das Krankenhaus umfassend über die Ursachen, Risiken und natürlich die Behandlungsmöglichkeiten informieren. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf den Versorgungsstrukturen in Dortmund liegen. Viel Spaß beim Lesen!

Redaktion Heiner Garbe Tel: (0231) 42 78 08 - 0 h.garbe@inmedia-schwalm.de

Die nächste Ausgabe unseres Spezialmagazins »Gesund und Fit« erscheint im Januar 2014. Magazininfos 55.000 Auflage, 4x im Jahr Medienberater Bernd Uhlenbruck Tel: (0231) 42 78 08 - 14 Fax: (0231) 42 78 08 - 28 b.uhlenbruck@inmedia-schwalm.de

Inhaltsverzeichnis GESUNDHEIT

PFLEGE

4

Die nächste Grippewelle kommt

14

Der Schlaf und unser Herz

29

Tipps rund um das Pflegegeld

6

Das „Rücken-ABC“

17

Diabetes: Sorgfalt beim Blutzuckermessen

30

Zahnmedizinische Hinweise für Senioren

9

Zähneknirschen mit vielschichtigen Folgen

20

Der Angst die Zähne zeigen

32

Attraktivität der Pflegeberufe steigern

Wege aus der Depression

24

Klage der Schwarzwälder Schinkenhersteller

35

AWO-Werkstätten geben Buch heraus

10

Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 04 / 2013

3


Gesundheit

Angebot an alle über 60-Jährigen

E

Handeln vor der nächsten Grippewelle

ine Grippewelle bricht in Deutschland zwar meist erst nach dem Jahreswechsel aus. Besonders chronisch Kranke, Ältere und Schwangere sollten sich jedoch rechtzeitig impfen lassen. Bei ihnen besteht bei einer Grippeerkrankung (Influenza)  ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Folgen. Der Oktober und November ist die beste Zeit für die Schutzimpfung. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Grippeimpfung 2013/14 haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Schmierinfektion. Die Übertragung kann ebenfalls auf diesem Weg erfolgen, wenn wir in die Hand husten oder niesen oder uns die Nase putzen. Auf Oberflächen überlebt das Virus allerdings in der Regel nicht sehr lange. Außer wenn es sehr kalt und feucht ist - bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt ggf. mehrere Wochen.

Für wann wird die nächste Grippewelle erwartet? Genaue Vorhersagen gibt es keine. Die ersten Grippeerkrankungen werden üblicherweise ab Anfang Oktober gemeldet. Die Zahl der Fälle steigt dann stetig an. Die Grippewelle erreicht ihren Höhepunkt meist zu Beginn eines jeden Jahres.

Wie wird die Grippe übertragen? Die Grippe (Influenza) wird durch Viren verursacht, die auf zwei Wegen von Mensch zu Mensch übertragen werden. Zum einen über Tröpfcheninfektion: beim Husten oder Niesen gelangen kleinste Tropfen in die Luft und auf umgebende Flächen. Diese werden eingeatmet oder können später über die Hände durch unbewusstes Berühren des Mundes bzw. anderer Schleimhäute aufgenommen werden. Diesen zweiten Übertragungsweg nennt man auch

Wann ist die richtige Zeit sich impfen zu lassen? Günstig sind die Monate September und Oktober, aber auch spätere Impfungen sind noch möglich. Man sollte allerdings darauf achten, dass man zur Zeit der Impfung nicht erkältet ist.

Der Impfschutz baut sich innerhalb von zehn bis 14 Tagen auf und schützt die ganze Grippesaison über.

Wer sollte sich impfen lassen? Folgende Personenkreise sollten sich laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts impfen lassen: Menschen über 60 Jahre, Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines bestehenden Grundleidens, wie zum Beispiel chronische Krankheiten der Atmungsorgane, chronische Herz-, Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselerkrankungen, sowie erworbenen Immundefekten, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, Personen, die berufsbedingt einer höheren Gefährdung unterliegen (zum Beispiel medizinisches Personal oder Personen mit umfangreichem Publikumsverkehr) und Schwangere. Gesunden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unter 60 Jahren wird eine Impfung nicht explizit empfohlen. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Informiert entscheiden.

impfen-info.de

Impfkalender 2013/ 2014 - Welche Impfungen sind empfohlen? Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO), Stand August 2013

Säuglinge und Kleinkinder (2 – 23 Monate) 11–14 Monate U7 15–23 Monate

G3

G4

G1

G2

G3

G4

N N

5–6 Jahre

>

Rotaviren

>

Meningokokken C

>

Masern

>

G1

Mumps

>

Röteln

>

Windpocken (Varizellen)

>

G1

J1

12–17 Jahre

ab 18 Jahre

ab 60 Jahre

A (alle 10 Jahre)

A1

A2

A (alle 10 Jahre)

A1

A2

A**

A

>

ggf. N

> S***

N

G

(ab 12 Monaten)

N

G2

N

(G3)

G2

> > > > >

N N N

S****

G1–G3

Gebärmutterhalskrebs (HPV) >

Personen mit chronischen Erkrankungen (jährlich) und für Schwangere

Grippe (Influenza)

Überlappungen mit Früherkennungsuntersuchung Jugendliche

U

Überlappungen mit Früherkennungsuntersuchung Kinder

J

G

Grundimmunisierung

N

Nachholimpfung

S

Standardimpfung

A

Auffrischimpfung

(bis zu vier Teilimpfungen G1 – G4)

(bei unvollständigem Impfschutz)

Impfempfehlung für Frauen Verlässliche, verständliche und nichtkommerzielle Informationen zum Thema Impfen:

4

9–11 Jahre

A2

N

>

Erwachsene (ab 18 Jahre)

A1

>

N

Pneumokokken

G2

U9

> > > >

N

Hepatitis B

G1*

2–4 Jahre

N

3-fachImpfung MMR

Kinderlähmung (Poliomyelitis) >

G2

U6

6-fach-Impfung

>

Hib (Haemophilus influenzae Typ b) >

4 Monate

6-fach-Impfung

Keuchhusten (Pertussis)

G1

3 Monate

6-fach-Impfung

>

U4

6-fach-Impfung

Diphtherie

2 Monate

+ Windpocken

6 Wochen

>

3-fachImpfung MMR

Impfungen Tetanus

Kinder und Jugendliche (2 – 17 Jahre)

Gesund & Fit 04 / 2013 – Sonderveröffentlichung

S (jährlich)

* die 1. Impfung möglichst ab vollendeter 6. Lebenswoche, je nach Impfstoff 2 bzw. 3 Schluckimpfungen (G2/G3) mit einem Mindestabstand von 4 Wochen ** einmalige Auffrischung; möglichst mit der nächsten Impfung gegen Tetanus/Diphtherie/ggf. Poliomyelitis *** einmalige Impfung ab 60 Jahre, je nach Gesundheitszustand ggf. Auffrischung **** Nachholimpfung für alle nach 1970 Geborene mit unklarem Immunschutz

www.impfen-info.de – Informiert entscheiden.


Termine

Gesundheit

Veranstaltungen · Vorlesungen

4. Nov

Gegen welche Viren schützt der aktuelle Impfstoff? Der saisonale Grippeimpfstoff für die Saison 2012/2013 schützt gegen die weltweit am häufigsten auftretenden Influenza-Virustypen.

Übernimmt die Krankenversicherung die Kosten für eine Impfung? Die Impfung gegen Influenza ist eine Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung im Rahmen der Schutzimpfungsrichtlinie. Die Gesetzliche Krankenkasse übernimmt somit die Kosten für alle von der STIKO (Ständige Impf-Kommission) als sinnvoll erachteten Personenkreise in voller Höhe.

terhält ein umfangreiches Überwachungssystem, das in 110 Ländern die Entwicklung der Grippeviren beobachtet. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass der jährliche Impfstoff hochwirksam gegen das gerade aktuelle Grippevirus ist.

Kann es trotz Influenzaimpfung zu einer Influenza-Erkrankung kommen? Auch bei Geimpften kann es in manchen Fällen zu einer Erkrankung an Influenza kommen. In der Regel verläuft eine Erkrankung bei den Geimpften jedoch milder und ohne Komplikationen ab.

Wo kann man weitere Informationen zur Influenza finden?

Warum muss man sich jedes Jahr neu gegen Grippe impfen lassen? Grippeviren verändern sich permanent. Die Impfstoffe werden deshalb jedes Jahr aufgrund von Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) neu hergestellt. Die WHO un-

Weitere Informationen zur Influenza und zur Impfung erhalten Sie auf der Informations-Plattform der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Sie finden diese im Internet unter www.bzga.de

Active Body Lounge: Fitness-Revolution durch Power Plate und EMS-Training

D

ie Active Body Lounge vereint ning formt den Körper effektiv Active Body Lounge hochmoderne Trainingsmögdurch Muskelaufbau und Fettablichkeiten zu einem revolutionären bau. Nach dem Training können System. Sie zusätzlich eine äußerst entDurch die neueste Technologie von spannende Ballancer-Massage Power Plate, Better Belly und EMSin Anspruch nehmen. So werden Training haben Sie die MöglichStoffwechselprodukte aus dem keit, Ihre Gesundheit und Fitness Gewebe abtransportiert, wounter fachlicher Anleitung von durch das Volumen von Po und kompetenten Fitness-PersonalBeinen reduziert und Cellulite Trainern deutlich zu verbessern. entgegengewirkt werden kann. Die zeitsparenden Trainingseinheiten Trainingseinheit (ca. 15-20 min.) von ab Power Plate und/ oder EMS- Training können auf zahlPower PlateBetter Belly reiche Schönheitsund EMS-Training Infrarot-Tiefenwärmegürtel aspekte angewendet werden. Das moderHarkortstr. 92 · 44225 Do · Tel. (0231) 95 00 226 · www.active-body-lounge.de ne Ganzkörpertrai-

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04. Dez

18. Dez Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 04 / 2013

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Neugeborene: Vorsorge, Impfung und Ernährung 18:30 Uhr, Bib der ehem. Frauenklinik, Beurhausstraße 40

Vom Schlüsselbein & Robotern – was ist heute möglich? 18:00-19:30 Uhr, Klinikum Dortmund, Beurhausstraße 40

Aktionstag: Psychische Gesundheit von Frauen 10:30 Uhr, DASA-Ausstellung, Friedrich-Henkel-Weg 1-25

WHH Sucht im Alter 15:00 Uhr, Wilhelm-Hansmann-Haus, Märkische Straße 21

Kabarett: Die wunderbare Welt der Amnesie ab 16:00 Uhr, Wilhelm-Hansmann-Haus, Märkische Straße 21

Tag der Endoskopie 18:00-19:30 Uhr, Klinikum Dortmund, Beurhausstraße 40

Herzschwäche – was tun? 14:00-18:00 Uhr, Harenberg City Center, Amphi Saal

Gefäßerkrankungen 18:00-19:30 Uhr, Klinikum Dortmund, Beurhausstraße 40

Kinderakademie Thema: Verbrennungen 16.30-17:30 Uhr, Hörsaal der Kinderklinik, Stefan-Engels-Platz

Ich habe die Nase voll 18:00-19:30 Uhr, Klinikum Dortmund, Beurhausstraße 40

Husten: Wann ist er harmlos, wann gefährlich? 18:00-19:30 Uhr, Klinikum Dortmund, Beurhausstraße 40


Gesundheit

Vom Bandscheibenvorfall bis zum Rundrücken

Das „Rücken-ABC“ Fast 90 Prozent aller Rückenschmerzen legen sich nach kurzer Zeit ganz von allein. Halten die Beschwerden jedoch an oder kommen sie immer wieder, kann eine Erkrankung dahinterstecken. Die DAK gibt einen Überblick über die häufigsten Rückenleiden.

BANDSCHEIBENVORFALL

Was ist das? Bei einseitigen Belastungen des Rückens kann der Knorpelring der Bandscheibe reißen, der Gallertkern drückt auf Rückenmark und Nerven und verursacht starke Schmerzen. Wen trifft’s? Bandscheibenvorfälle im Lendenbereich sind zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr am häufigsten. Vor allem Bewegungs-

mangel, einseitige Belastung und Schwäche der Bauch- und Rückenmuskulatur sind hier als häufige Ursache zu nennen. Was hilft? Mit abschwellend wirkenden Medikamenten und kurzzeitig eingesetzten Schmerzmitteln kommt man schnell wieder auf die Beine. Langfristig hilft regelmäßige Bewegung. Eine Operation ist meist nicht nötig.

HEXENSCHUSS

Was ist das? Bei abrupten Bewegungen können sich die Wirbelgelenke verkanten. Dadurch geraten die mit feinen Nerven durchsetzten Gelenkkapseln unter Spannung, heftige Schmerzen entstehen.

Wen trifft’s? Rund 80 Prozent der Deutschen leiden mindestens einmal im Leben unter Hexenschuss - am häufigsten trifft es 30- bis 50Jährige. Was hilft? Meist klingen die Beschwerden nach drei bis vier Tagen wieder ab. In der Zwischenzeit helfen Wärme, leichte Schmerzmittel und die Stufenlagerung. Dazu mit dem Rücken flach auf den Boden legen, die Unterschenkel auf einen Stuhl legen und für ein paar Minuten tief durchatmen.

HOHLRÜCKEN

Was ist das? Beim Hohlrücken oder Hohlkreuz wölbt sich die Lendenwirbelsäule aufgrund

Sportstudios sind nicht nur was für Jüngere

D

er Trainingsschwerpunkt im INJOY Station Fitnessstudio Hörde liegt auf professionell betreutem Muskeltraining. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass eine gut trainierte Muskulatur die Grundvoraussetzung für einen fitten Körper ist und gleichzeitig das Krankheitsrisiko minimiert.

nessstudio  eindämmen und zudem wird die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems deutlich verbessert. Außerdem steigert Bewegung den Energieverbrauch und verbessert die Empfindlichkeit der  Zellen für Insulin. Die Folge: der Blutzucker wird auf natürliche Art gesenkt. Deshalb ist ein Fitnessstudio nicht nur etwas für junge Leute. Bei INJOY in Hörde trainieren auch viele Senioren in unterschiedlichen Altersgruppen - die Ältesten, ein Ehepaar, sind bereits über 80 Jahre. Heidi Richter ist über siebzig Jahre – die man ihr nicht ansieht – und trainiert seit der Eröffnung vor zwei Jahren bei INJOY.

(v. l.) Heidi Richter trainiert unter Anleitung von Sporttherapeutin Bianka Matuszewski.

Aktive Muskeln machen gesund, leistungsfähig und stärken so das Immunsystem! 2 x 30 Minuten Training in der Woche können häufige Beschwerden wie Rücken- und Gelenkschmerzen vermeiden, auch Altersprozesse (z. B. Osteoporose, Cellulite) lassen sich mit einem gezielten Muskeltraining  im Fit-

6

Warum gehen Sie in ein Sportstudio? „Ich habe schon immer Sport betrieben. Es ist gut für Körper und Seele und man muss immer dran

Machen Sie keine Kompromisse mehr, wenn es um Ihre Figur und Gesundheit geht. Trainieren Sie bei INJOY, dem Testsieger!

Frau Richter, fühlen Sie sich hier gut betreut? „Ich fühle mich hier gut aufgehoben, das Personal ist sehr freundlich und die Trainer haben immer ein Auge auf uns, wenn wir unsere Übungen machen und korrigieren sofort unsere Fehler.“ Wie ist das Verhältnis zu den Jüngeren im Sportstudio? „Alt und Jung vertragen sich gut. Wir lachen viel zusammen und die sozialen Kontakte kommen auch nicht zu kurz. Für ein Gespräch hat hier jeder Zeit.“

Gesund & Fit 04 / 2013 – Sonderveröffentlichung

bleiben. Es hält mich jung und fit und sorgt für meine innere Gesundheit. So lange es geht, mache ich auch konsequent weiter mit dem Training!“

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INJOY Station Dortmund Willem-van-Vloten-Str. 44 Tel. 0231/ 425 799 40 www.injoy-dortmund.de


Gesundheit schlecht trainierter Bauch- oder Rückenmuskulatur nach vorn. Wen trifft’s? Risikofaktoren sind Bewegungsmangel und Haltungsschwächen, die vor allem durch langes Sitzen begünstigt werden. Frauen leiden besonders: Schuhe mit hohen Absätzen und eine Schwangerschaft belasten die Lendenwirbelsäule zusätzlich. Was hilft? Übungen zur Stärkung von Rückenund Bauchmuskeln, Rückenschulen und sanfte Sportarten wie Pilates oder Yoga lindern die Beschwerden.

ISCHIALGIE

Was hilft? Stufenlagerung, Krankengymnastik und Wärme lindern akute Beschwerden. Bei anhaltenden Schmerzen oder Lähmungserscheinungen muss ein Arzt der Ursache nachgehen.

RUNDRÜCKEN

Was ist das? Beim gebeugten Arbeiten am Schreibtisch verkürzen sich die Brustmuskeln; Nacken-, Kiefer- und Schultermuskeln werden überlastet, ein Rundrücken entsteht. Auch die Erkrankung Morbus Scheuermann kann einen Rundrücken verursachen. Wen trifft’s? Vor allem PC-Arbeiter, die täglich viele Stunden am Schreibtisch sitzen.

Was ist das? Wird der Ischiasnerv gereizt, zieht der Rückenschmerz bis ins Bein. Ursache ist oft eine durch Druck auf den Nerv ausgelöste Reizung. So können beispielsweise Schwellungen, Tumoren oder vorgefallene Bandscheiben auf den Nerv drücken.

Was hilft? Aktives Sitzen: Ellenbogen- und Kniegelenke im rechten Winkel halten, öfter das Gewicht verlagern und die Brust nach vorn strecken sowie mindestens einmal in der Stunde aufstehen. Langfristig verbessert eine starke Rumpfmuskulatur die Haltung.

Wen trifft’s? Meist treten Ischiasbeschwerden als Folge anderer Krankheiten auf. Auch in der Schwangerschaft leiden einige Frauen unter Ischiasproblemen - vermutlich drückt das ungeborene Kind auf den Nerv.

SKOLIOSE

Was ist das? Die Skoliose ist eine seitliche, S-förmige Krümmung der Wirbelsäule. Dadurch kann das Atmen erschwert sein, die rechte Herzkammer muss stärker arbeiten und der Rü-

cken schmerzt. Wen trifft’s? Eine Skoliose entsteht bei bis zu vier Prozent der Bevölkerung meist in der Wachstumsphase. Auch Operationsnarben, Verletzungen sowie Lähmungen im Rückenbereich können zu der Verkrümmung führen. Was hilft? Leichte Skoliosen brauchen keine Behandlung. In mittelschweren Fällen hilft Krankengymnastik oder ein stützendes Korsett. Starke Verkrümmungen müssen operativ begradigt werden.

Naturheilpraxis Theriakis: Jetzt auch Osteopathie-Kassenzertifiziert – Kombination mit Amerikanischer Chiropraktik

Ganzheitliche und moderne Behandlung im Dortmunder Süden Ein Meilenstein in der modernen Wirbelsäulen-Diagnostik:

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Die objektive, visuelle Darstellung von Beschwerde-Ursachen im Bereich der Wirbelsäule

Hagener Str. 374 44229 Dortmund theriakis@gmx.de

D Das Scannen der Wirbelsäule macht Beschwerde-Ursachen sichtbar

EMG: sichtbare Messung der elektrischen Muskelaktivität

ie amerikanische Chiropraktik behandelt nicht das isolierte Schmerzgeschehen, sondern beseitigt dessen Ursachen effektiv und nachhaltig. Nur in wenigen Fällen ist der Schmerzpunkt auch der Ort der Subluxation. Mittels einer neuen Technologie aus den USA, der „Insight Subluxation Station“ ist es erstmalig auch in Deutschland möglich, objektive Fehlfunktionen des Nervensystems (vertebraler Subluxationskomplex) auszumessen, grafisch darzustellen, die Ursachen der Beschwerden sichtbar zu machen sowie Verlaufskontrollen

nach Justierungen durchzuführen. „Das Scannen der Wirbelsäule ist schmerzfrei und selbst für Schwangere, Senioren und Kinder geeignet“, weiß der erfahrene Heil- und Chiropraktiker Stelios Adonis Theriakis. Nach dem die Wirbelsäule und die Nerven genau untersucht und gescannt wurden, kommen zur exakten sanften Justierung hoch technische US-Chiropraktik-Liegen sowie impulsgebende Instrumente zum Einsatz, wobei es gar nicht „knacken“ muss. Dabei können auch bei Erkrankungen wie Ischialgie, Rundrücken

NGEN TERMINVEREINBARU nehmen wir gerne unter l. 97 67 58 81 entgegen.

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Fragen Sie auch nach unserem monatlichen Gesundheitsforum. Weitere Infos unter:

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OSTEOPATHIE WIR SIND AB SOFORT KASSENZERTIFIZIERT! Viele gesetzliche Krankenkassen erstatten oder bezuschussen Ihre osteopathische Behandlung bei uns. Diese Behandlung bieten wir auch in Kombination mit der Amerikanischen Chiropraktik an! und Skoliose im Rahmen einer unterstützenden Behandlung Blockaden entfernt werden, die eingeschränkte Funktion von Atmung, Magen und Nervensystem kann deutlich verbessert werden. Moderne Physiotherapie in der Naturheilpraxis Theriakis „Gern bieten wir Ihnen in unserer Praxis individuelle physiotherapeutische Behandlungen auf Privatrezept an“, erklärt Theriakis. „Unser hervorragender und erfahrener Physiotherapeut Sadet Kadic freut sich auf Ihren Besuch.“

Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 04 / 2013

7


Gesundheit

Regelmäßiger Freizeitsport wichtige Säule

Wie Sport dem Rücken hilft

B

ewegung hält den Rücken gesund. Neben einem aktiveren Alltag ist regelmäßiger Freizeitsport die zweite wichtige Säule, um unser Bewegungskonto zu füllen. Wer seine Muskeln durch Kraftanstrengung und Bewegung fordert, fördert ihren Aufbau. Starke Muskeln stützen unser Skelett und insbesondere die Wirbelsäule besser als schwache und wirken so Verschleiß und Beschwerden entgegen. „Ein starker Rücken kennt keinen Schmerz“ lautet das Motto einer bekannten Fitness-Studio-Kette für gesundheitsorientiertes Muskeltraining. Und tatsächlich ist für die Mehrheit aller Rückenbeschwerden eine zu schwache oder ungleich trainierte Rückenund Bauchmuskulatur mitverantwortlich. Die Schwerkraft und die Zugkraft der Muskeln sind wesentliche Aufbau- und Erhaltungsreize für einen starken Knochen. Je mehr wir unsere Muskeln durch Bewegung

und Kraftaufwand beanspruchen, desto mehr Knochen bauen wir in jüngeren Jahren auf, desto besser konservieren wir unsere Knochenmasse in mittleren Jahren und desto effektiver verzögern wir den Knochenabbau bis hin zur gefürchteten Osteoporose im Alter. Die Bandscheiben als wichtige Stoßdämpfer und Gleitlager zwischen unseren Wirbeln werden nicht durch Blutgefäße, sondern durch den Austausch von Gewebeflüssigkeit ernährt und entsorgt. Während stundenlangen Sitzens läuft dieser Ver- und Entsorgungsweg auf Sparflamme, bei Sport und Bewegung dagegen auf Hochtouren. Die rhythmische Be- und Entlastung etwa beim Laufen pumpt die Bandscheiben ab und auf. Sie verhalten sich dabei gewissermaßen wie ein pulsierender Schwamm, der im steten Wechsel Flüssigkeit aufnimmt und abgibt. Übergewicht durch Fett ist für unseren Bewegungsapparat funktionsloser Ballast, der schmerzhaften Fehlhaltungen Vorschub leistet. Regelmäßiger Sport reduziert den Fettanteil unserer Körpermasse und dient auch über diese Schiene der Rückengesundheit.

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Finnische Salzmassage Bei der finnischen Salzmassage werden Sie zuvor mit naturreinen oder aromatisierten warmen Ölen sanft einmassiert. Im Anschluss wird der Körper mit Salz bestreut und massiert. Dann werden Sie 30 Minuten in eine Wärmepackung gelegt – pure Entspannung.

Russische Honigmassage Diese Massage wird hauptsächlich am Rücken angewandt und bewirkt eine Entschlackung und Entgiftung des Körpers.

teil.

14.10.13 10:22


Gesundheit

Volkskrankheit in den Industrieländern

Viele Ursachen für „Rücken“

I

mmer häufiger hören die Ärzte von Ihren Patienten: „Ich habe Rücken“. Rückenerkrankungen sind vielfältig. Sie sind inzwischen zu einer Volkskrankheit in allen zivilisierten Ländern geworden und treten in verschiedenen Erscheinungsformen auf - vom Bandscheibenvorfall über den steifen Hals bis hin zum Hexenschuss. Rückenschmerzen sind neben Erkältungskrankheiten die häufigste Ursache für Arbeitsausfälle in den Industrieländern. Nicht immer findet sich dabei auch eine sichtbare Veränderung für die oft chronischen Beschwerden. Rückenschmerzen werden unter dem Begriff Dorsalgien zusammengefasst. Ist der Schmerz unmittelbar über der Lendenwirbelsäule lokalisiert, ist die Bezeichnung Lumbalgie üblich. Beschwerden im Nackenbereich nennt man auch Cervikalsyndrome. All diesen Begriffen ist gemeinsam, dass sie nichts darüber aussagen, wodurch die Schmerzen tatsächlich ausgelöst werden. Auch bei

genauerem Hinsehen, mit Hilfe radiologischer Untersuchungsmethoden, finden sich bei 90 Prozent aller Rückenschmerzen keine nachweisbaren Veränderungen an der Wirbelsäule der Betroffenen. Oft sind ausschließlich muskuläre Verspannungen die Ursache des schmerzhaften Übels. Glücklicherweise verschwinden die meisten akut auftretenden Rü cke n s ch m e r z e n jedoch innerhalb weniger Wochen von selbst.

Zähneknirschen: Rücken- und Kopfschmerzen häufig Folge einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD)

Osteopathische Diagnostik und Therapie in der Praxis Dragulescu

S

eit über drei Jahren ist die orthopädische Praxis von Dr. Stefan Dragulescu eine Top-Adresse vor allem für Rücken- und Nackenschmerzpatienten. Bei der Erstkonsultation nimmt sich der ehemalige Oberarzt der Sportklinik Hellersen neben der Untersuchung vor allem viel Zeit für das persönliche Gespräch. In seiner Praxis bietet der Orthopäde das gesamte Spektrum der orthopädischen Diagnostik und Therapie an. Schwerpunkte sind die Manuelle Therapie samt Chirotherapie und Osteopathie. Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) Durch Störungen beim Zusammenschluss der Zahnreihen (z.B. bei stressbedingtem Zähneknirschen) kommt es zu einer dauerhaften Reizung eines oder beider Kiefergelenke bis hin zur schmerzhaften Kieferarthrose. „Dabei verspannt sich die Halsmuskulatur genau wie die Kau- und Schluckmuskulatur

dauerhaft“, weiß Dr. Stefan Dragulescu. „Die Folge sind Blockierungen des 1. Und 2. Kopf-Halsgelenks, es entstehen Kopf- und Rückenschmerzen bis hin zu Bandscheibenvorfällen“ so der erfahrene Orthopäde. „Da die Ursache für diese Beschwerden in vielen Fällen nicht erkannt wird, werden die Patienten in der Folge ausschließlich mit Schmerzmitteln behandelt.“ Zusammenarbeit mit Zahnärzten notwendig „Unsere Aufgabe besteht darin, den Patienten mittels einer osteopathischen Behandlung von Funktionsstörungen zu befreien“, erklärt Dr. Stefan Dragulescu. „So werden Blockaden beseitigt, bevor der Patient unmittelbar danach seinen Zahnarzt oder Kieferorthopäden aufsucht, um einen „Aufbiss“ anfertigen zu lassen. Dort kann jetzt eine passgenaue Schiene – beispielsweise gegen das Knirschen von Zähnen – angefertigt werden, denn die Kiefergelenksstellung

ist dank der osteopathischen Behandlung in einer schmerzfreien, optimalen Lage. Nach und nach gesunden die krankhaft veränderten Muskelketten und Nervenbahnen – Kopf- und Rückenschmerzen verschwinden dauerhaft. Ein enges und zeitnahes Zusammenspiel zwischen unserer Praxis und dem Zahnarzt oder Kieferorthopäden vor Ort ist dabei unabdingbar.“ Erfolgreiche ostheopatische Behandlung in der Praxis Dragulescu Das Krankheitsbild der CMD zu erkennen, erfordert eine besondere Ausbildung des Arztes in der Osteopathie, einer ganzheitlich manuellen Behandlungsform. Funktionsstörungen im Bereich des Bewegungsapparates und der inneren Organe werden hier behandelt und behoben. So ist es häufig im Zusammenspiel des vegetativen Nervensystems und einzelner Organe zu einer Störung gekommen, noch bevor der Betroffene die Symptome richtig wahrnimmt. Ostheopathie ist also bei Erkrankungen des Bewegungsapparates ebenso angebracht, wie bei internistischen oder neurologischen Erkrankun-

gen. Bei dieser ganzheitlichen Therapieform wird der Patient aktiv in die Behandlung eingebunden.

Dr. Stefan Dragulescu

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Privatpraxis Dr. Stefan Dragulescu · Kirchhörder Straße 73a · 44229 Dortmund · Telefon 02 31 - 95 00 48 28 · Mobil 01 60 - 93 44 83 25 · www.dr-dragulescu.de

Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 04 / 2013

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Gesundheit

Chinesische Medizin kennt Wege aus der Depression

Gute Stimmung – trotz Schmuddelwetter

D

ie Tage im Herbst werden kürzer - es wird dunkler. Wind und Regen verleiden selbst kleinste Besorgungen, schon früh am Abend setzt die Müdigkeit ein. Die Herbst-/Winterdepression hat jetzt alles im Griff. Die Stimmung sinkt, der Konsum von Süßigkeiten nimmt zu und so wird der Gang zur Waage von Woche zu Woche schwerer. Während für die Behandlung einer schweren Depression eine Psychotherapie sicher unabdingbar ist und auch die Unterstützung der Therapie durch Antidepressiva gerade zu Therapiebeginn angezeigt sein kann, können Menschen mit einer leichten bis mittelschweren Depression auch mit Mitteln aus der Natur Erfolg haben. Zu erwähnen sei hier das Johanniskraut, welches laut einer Studie der Berliner Charité auch bei mittelschweren Depressionen genauso gut wirkt wie Medikamente aus der Gruppe der Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer. Die erhöhte Lichtempfindlichkeit bei der Einnahme von Johanniskraut hängt unter anderem mit seinem Wirkmechanismus zusammen. Es kommt

zu einer erhöhten Lichtaufnahme, so dass sich auch die Stimmung „aufhellt“.

Fernöstliche Therapien Homöopathie und Bachblüten sowie Tai Chi, Qi Gong und Aikido zählen zu den Therapiemöglichkeiten bei weniger stark ausgeprägten Depressionen. Auch die Akupunktur kann die Behandlung einer Depression unterstützen. In der Chinesischen Medizin ist die Depression häufig eine Störung im Funktionskreis Leber - eine Leber-Qi-Stagnation. Der Leber-Funktionskreis beherrscht den freien Fluss des Qi im ganzen Körper. Dieser freie Fluss von Qi ist entscheidend für die Aktivität aller Körperfunktionen. Aus diesem Grund wird gestautes „Leber-Qi“ oft mit vielen anderen beobachtbaren Disharmonien in Zusammenhang gebracht. Durch die Auswahl bestimmter Akupunkturpunkte sowie

chinesischer Kräuter ist es möglich, den LeberQi-Stau aufzulösen, das Qi und das Blut wieder in harmonischen Fluss zu bringen. Die vitale Aktivität des Körpers nimmt zu, Reizbarkeit und Launenhaftigkeit lassen nach. Somit ist auch die Chinesische Medizin in der Lage, die Ursache depressiver Verstimmungen wirksam zu behandeln.

Körperliches und seelisches Gleichgewicht erlangen...

... mit alternativen Heilmethoden

D

ie Ansicht des Menschen als Ganzes ist unabdingbar für langfristige Heilungserfolge: Mit dieser Philosophie empfängt die sympathische Heilpraktikerin Petra Freitag ihre Patienten in der Praxis für Naturheilkunde. Dank ihrer durch zahlreiche

Praxis für Naturheilkunde Chemnitzer Str. 95 44139Dortmund Tel.: 0231-24 95 90 30 www.p-freitag.de

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Reisen in fremde Kulturen gewonnene Kompetenz und der fundierten Ausbildung als Heilpraktikerin zählt die Praxis hinsichtlich der Anwendung alternativer Heilmethoden zu den Top-Adressen in Dortmund. „Gerade in der jetzt einsetzenden dunkleren Jahreszeit haben viele Menschen mit einem signifikanten Rückgang der Leistungsfähigkeit zu kämpfen, können Depressionen und Burnout schneller Fuß fassen“, weiß Petra Freitag. „Mit der Akupunkturbehandlung, der westlichen Heilkräutertherapie, der Ernährungslehre und mittels Qigong können wir hier in der Praxis - im Rahmen einer begleitenden Gesprächstherapie - auf Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin eine individuelle Behandlungsstrategie erstellen.

Gesund & Fit 04 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Männer sind anders

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rauen auch. Spätestens seit John Grays Bestseller wissen wir das. Männer wollen oft nicht „nur reden“, sich nicht mitteilen, sich nicht helfen lassen. Männer wollen „etwas tun“ - und dann dabei reden und sich mitteilen. Darum kann das Angebot der „Outdoor-Therapie“ gerade bei Männern helfen, Unterstützung bei psychischen Belastungen wie z. B. Burnout, Depressionen, Ängsten oder Trauer anzunehmen, ohne

das Gefühl zu haben, „nur zu reden“. Die „Outdoor-Therapie“ unterstützt das jeweilige Therapieziel durch ein besonderes Umfeld oder besondere Werkzeuge, z. B. beim Wandern oder beim Bogenschießen und bietet so eine interessante Therapie-Variante für Männer... Und für Frauen auch. ➜ Martin Scholz, Heilpraktiker für Psychotherapie www.martinscholz-psychotherapie.de

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Gesundheitsförderung im Unternehmen Sport hält nicht nur fit, sondern ist auch gegen Stress ein gutes Mittel.

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rbeit kann nicht nur körperlich, sondern zunehmend auch psychisch belasten. Seit der Jahrtausendwende sind die Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen um 64 Prozent gestiegen. Eine aktuelle Forsa-Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) bestätigt die Daten: Demnach fühlen sich über 20 Prozent der Beschäftigten aus Nordrhein-Westfalen erschöpft, leiden häufig oder dauerhaft unter Stress und dem Gefühl ausgebrannt zu sein.

und reichen von Impulsvorträgen über Burnout Prävention, Umgang mit Stress und Mentalstrategien bis hin zu Gesundheitstagen. Diese dauern zwischen sechs bis acht Stunden, in denen sich die Beschäftigten unter anderem in einer Entspannungsoase erholen oder bei einem Cardio Scan herausfinden können, wie gestresst sie sind.

„Stress lässt sich in der modernen Arbeitswelt kaum vermeiden. Man kann aber lernen, damit umzugehen und die eigenen Gesundheitsressourcen zu stärken“, sagt Stefan Antenbrink, TK-Vertriebsleiter in Dortmund.

Auch zu anderen Gesundheitsthemen wie Bewegung, Ernährung und gesunde Mitarbeiterführung hält die TK Angebote bereit. „Unser Ziel ist es, ein gesund erhaltendes Arbeitsklima zu schaffen und betriebliche Strukturen unter Gesundheitsaspekten zu verbessern“, sagt Antenbrink.

Wie das geht, vermitteln die zahlreichen Präventionskurse der Kasse. Aber auch die Unternehmen sollten etwas für die Gesundheit ihrer Beschäftigten tun. Dabei hilft die TK, indem sie Betriebe unterstützt, ein Stressmanagement einzurichten. Die Maßnahmen sind vielfältig

➜ Wer sich für das TK-Angebot „Gesundheitsförderung im Unternehmen“ interessiert, erfährt mehr bei Stefan Antenbrink unter Telefon (0231) 44 47 66-34. Stefan Antenbrink

Informationen Ihr TK-Ansprechpartner für Gesundheitsförderung im Unternehmen Stefan Antenbrink Techniker Krankenkasse Europaplatz 4-5, 44269 Dortmund Tel. 0231 - 44 47 66-34 stefan.antenbrink@tk.de http://www.tk.de/vt/stefan. antenbrink

zu TK-Gesundheitskursen zur Burnout-Prophylaxe und die Broschüre „Burnout vorbeugen – Wege zu gesunder Arbeit“ (Webcode 483606) gibt es im Internet unter: www.tk.de


Gesundheit

Zwei Veranstaltungen in den „Herzwochen“

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m „Herzmonat“ November bietet das St. Johannes-Hospital (JoHo) attraktive Veranstaltungen an: Am 14.11. einen Vortrag über Herzklappen-OP und am 20.11. einen Infonachmittag zum Thema Herzschwäche. Die Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie und die Klinik für Innere Medizin I, Kardiologie, beteiligen sich in diesem Jahr damit mit zwei spannenden Publikumsveranstaltungen an den „Herzwochen“. Die jedes Jahr stattfindenden Herz-

wochen sind eine bundesweite Aufklärungsaktion der Deutschen Herzstiftung (immer vom 1. bis 30. November). Das Thema der Herzwochen 2013 ist die Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Herzstiftung informiert die Bevölkerung über die Ursachen dieser lebensbedrohlichen Volkskrankheit und über die heutigen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Während der Herzwochen finden im gesamten Bundesgebiet über 1.000 Seminare, Vorträge und andere Veranstaltungen statt.

Herzklappen OP – warum und wie wird sie durchgeführt?

Herzschwäche - was kann man tun? Diagnose und Therapie

Dr. Arndt Afflerbach, St.-Johannes-Hospital, Klinik für HTG Zeit: 14.11.2013, 19:00 Uhr Ort: St.-Johannes-Hospital, Konferenzraum 5, ohne Anmeldung.  

Organisation: Dr. Iskandar Djajadisastra, St.-Johannes-Hospital, Klinik IM I, mit verschiedenen Referenten u. Infoständen, Zeit: 20.11.2013, 14:00 - 18:00 Uhr Ort: Harenberg City Center, Amphi Saal, ohne Anmeldung.

Dr. med. Helmut Stodollick

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ie legen wert auf sorgfältige Prophylaxe, fundierte Beratung, individuelle Behandlung und persönliche Atmosphäre? Dann sind Sie bei der Zahnarztpraxis Dr. Georg Agranowski mitten in Dortmund genau richtig!

Das Angebot umfasst das gesamte Spektrum moderner Zahnheilkunde – von der professionellen Vorsorge bis hin zu schonenden Behandlungsmethoden und biokompatiblen Materialien. „Wir kümmern uns darum, dass Ihre

Wir bieten Ihnen Zahnersatz ohne Zuzahlung! · Zahnersatz nach den Regelleistungen der Krankenkassen. Für Sie ohne Zuzahlung, wenn in Ihrem Bonusheft, für die letzten 10 Jahre, ein jährlicher Zahnarztbesuch dokumentiert ist (30% Bonus). · Alle angebotenen zahntechnischen Arbeiten werden nach gewohnten Maßstäben unserer Praxis in Deutschland hergestellt.

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Gesund & Fit 04 / 2013 – Sonderveröffentlichung

Zähne lange gesund und schön bleiben. Ist dennoch eine Behandlung erforderlich, sorgen wir für schonende Lösungen auf neuestem medizinischen und technischen Niveau – und speziell auf Ihre ästhetischen und wirtschaftlichen Vorstellungen abgestimmt“, erklärt Dr. Georg Agranowski. Daher haben der seit 30 Jahren in der Dortmunder Nordstadt praktizierende Zahnarzt und sein Praxisteam eine Kosten- und Qualitätsinitiative eingeläutet - dort gibt es Zahnersatz zum Nulltarif. Voraussetzung: Die Patienten sollten in ihrem Bonusheft in den vergangenen zehn Jahren je einen Zahnarztbesuch bescheinigt haben. Bei den Brücken, Kronen oder Gebissen, die der Zahnarzt seinen Patienten anpasst, handelt es sich nicht um Billigware aus dem fernen Osten.

23.11.11 12:46

Sie stammen aus dem zahntechnischen Labor direkt nebenan. „Wir müssen darauf achten, dass die Arbeitsplätze in Deutschland erhalten bleiben“, kommentiert Dr. Agranowski. „Wir möchten, dass Sie gerne lächeln“, so das Motto in der modernen Praxis. Gute Laune und ein wenig Lachen sorgen stets für eine angstfreie, entspannte Atmosphäre.

Dr. Georg Agranowski in seiner Praxis


Gesundheit

Prävention ist für Frauen noch wichtiger

Keine Gleichberechtigung bei Herzschwäche

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st die Pumpleistung unseres Herzens nicht mehr ausreichend, so dass die Organe zu wenig Sauerstoff erhalten, der mit dem Blut transportiert wird, sprechen Mediziner von einer Herzinsuffizienz. Männer sind zwar deutlich häufiger von dieser Herzerkrankung betroffen, doch gerade mit zunehmendem Alter erhöht sich auch der Anteil der Frauen, bei denen eine Herzschwäche diagnostiziert wird.

weil eine Herzschwäche immer noch als Männerkrankheit angesehen wird. „Frauen müssen quasi erst beweisen, dass sie krank sind und werden dadurch viel später intensivmedizinisch betreut“, so Dr. Marschall. Dadurch werden Frauen auch seltener mit Kathetereingriffen oder Bypass-Operationen behandelt.

Ein Problem dabei ist bereits die Diagnose selbst: „Die Symptome für eine Herzinsuffizienz wie Atemnot, Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder Herz-Rhythmus-Störungen treten bei Frauen oft schwächer auf. Sie gehen folglich erst später zum Arzt, die Diagnose und damit auch die Behandlung verzögern sich“, erklärt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der BARMER GEK.

Auch bei den Ursachen für eine Herzschwäche unterscheiden sich Männer und Frauen. Während bei Männern häufig ein Herzinfarkt vorangegangen ist, müssen Frauen mit Bluthochdruck oder Diabetes besonders acht auf ihr Herz geben. Denn beide Krankheiten wirken sich gerade bei Frauen als besondere Risikofaktoren für das Auftreten einer Herzinsuffizienz aus.

Spätestens hier zeigen sich besorgniserregende Unterschiede zwischen Männern und Frauen,

Ursachen sind auch geschlechterabhängig

Längst ist nicht mehr Schonung die oberste Devise nach einer Diagnose. Ein spezielles Sportprogramm, zum Beispiel ein Ausdauertraining,

kann die Leistungsfähigkeit des Herzens sogar steigern. Auch das Risiko, frühzeitig an der Herzschwäche zu sterben, verringert sich so. Dr. Marschall: „Bevor Patienten mit dem Sport beginnen, sollte das Training aber unbedingt mit einem Kardiologen besprochen werden. So kann die individuelle Belastungsfähigkeit bestimmt werden.“

Prävention ist für beide Geschlechter unabdingbar Angesichts der medizinischen Unterversorgung von Frauen mit Herzschwäche spielt die Prävention hier eine umso wichtigere Rolle - wobei das wiederum für beide Geschlechter gilt. Außerhalb der normalen Routineuntersuchungen besteht für Frauen allerdings keine Notwendigkeit, sich vorsorglich untersuchen zu lassen. Wer sich gesund ernährt, ausreichend bewegt und Alkohol und Zigaretten zumindest nur im geringen Maße zu sich nimmt, hilft seinem Herz, im Takt zu bleiben.

Frühkindliche Sehschwächen rechtzeitig erkennen Dr. Daniel Neferu

D

as menschliche Auge ist ein faszinierendes Organ. Es wiegt nur wenige Gramm, und doch befähigt es uns zur komplexen Orientierung im Raum. Bereits während der ersten Lebensmonate fixieren wir unsere Umwelt mit den Augen. Das Gehirn wird dadurch stimuliert und die Entwicklung der Sehschärfe angeregt. Durch das Wachstum des Auges kommt es in frühkindlicher Phase zu Veränderungen der optischen Gegebenheiten. Nicht selten resultieren daraus Fehlsichtigkeiten, die jedoch erfolgreich behandelt werden können am besten bereits im Säuglingsalter! Früherkennung aus zwei Metern Entfernung

Und die Technik macht’s möglich: Seit mehreren Jahren setzt Dr. med. Daniel Neferu, Inhaber einer privatärztlichen Augenpraxis in Hagen, auf das Infrarot-Messverfahren. Hiermit können Kinder bereits ab sechs Monaten aus zwei Metern Entfernung untersucht werden. Die Untersuchung erfolgt berührungslos, schmerzfrei und in Sekundenschnelle. „Zwei Sekunden genügen, und ich erhalte präzise Daten zur Sehstärke, zum Pupillendurchmesser sowie zur Symmetrie der Hornhautreflexe“, erklärt der Mediziner. Rechtzeitig behandeln Frühzeitige Behandlung ist das A und O. ,,Was die wenigsten wissen“, so Daniel Neferu, ,,das Sehvermögen des menschlichen Auges ist bereits im vorpubertären Alter – mit acht bis zehn Jahren – vollständig entwickelt. Wird eine angeborene Hornhautverkrümmung, die die Sehkraft des Auges auf 50 bis 60 Prozent reduziert, bis dahin nicht entsprechend behandelt, tendieren die Heilungschancen gen null. “

Eltern müssen konsequenter sein! Trotz diagnostizierter Fehlsichtigkeit wollen viele Kinder keine Brille tragen. Auch den Eltern fehlt es mitunter an Konsequenz – mit weitreichenden Folgen. ,,In zahlreichen Berufen – wie dem des Piloten, Lkw-Fahrers oder Lokomotivführers – gelten hohe An-

forderungen an die Sehfähigkeit. Eltern sollten daher vehement ihre Kinder zum Tragen einer Brille motivieren, statt einfach klein beizugeben“, so der Appell Dr. Neferus. ,,Die Verbesserung der Sehstärke darf nicht Gegenstand innerfamiliärer Verhandlungen sein – schließlich geht es um die Zukunft der Kinder!“

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Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 04 / 2013

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Gesundheit

Beziehung zwischen Herzfunktion und Schlaf ist wechselseitig

Der Schlaf und unser Herz

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chlaf ist Erholungszeit für den ganzen Körper. Auch das Herz, das Tag und Nacht arbeitet, begibt sich im Schlaf normalerweise in den Ruhezustand. Eingeschränkte Herzfunktionen, die beispielsweise auf Herzerkrankungen zurückgehen, können den Körper seines erholsamen Schlafs berauben. Die Beziehung zwischen Herzfunktion und Schlaf wirkt sich auch wechselseitig aus. So konnte belegt werden, dass schlafbezogene Atmungsstörungen eine bedeutende Rolle bei der Entstehung von Herz- und Gefäßerkrankungen spielen können.

Schlaf und Herz Es gibt zwei unterschiedliche Formen von Schlaf: den REM-Schlaf (rapid eye movement), auch Traumschlaf genannt, und den Non-REM-Schlaf. Beim Einschlafen fällt man normalerweise in den Non-REM-Schlaf, der gewöhnlich 80% der gesamten Schlafzeit umfasst. Während des NonREM-Schlafs sinken Herzfrequenz, Atmung und Blutdruck auf niedrigere Werte als im Wachen üblich. Während des REM-Schlafs, der ungefähr 20% der Schlafzeit einnimmt, können sowohl Blutdruck als auch Herzfrequenz stark schwanken. Bei jedem Erwachen, und wenn es noch so kurz ist, steigen Blutdruck und Herzfrequenz an. Und jedes Mal muss das Herz kräftiger arbeiten. Wenn Sie dagegen am Morgen aufwachen, steigen Blutdruck und Herzfrequenz kontinuierlich an und bleiben dann während des ganzen Tages

auf höheren Werten.

werden, weil er zu eng ist oder sich zeitweise gänzlich verschließt.

Schlaf und Herzerkrankungen Beziehungen zwischen Schlaf, Schlafstörungen und Herzerkrankungen: Obwohl nicht alle Zusammenhänge in allen Aspekten geklärt sind, gibt es zweifellos eine direkte Verbindung zwischen Schlaf, Schlafstörungen und Herzerkrankungen. Mediziner haben bereits ein erhöhtes Risiko für den plötzlichen Herztod in den ersten Stunden nach dem Aufwachen festgestellt, das möglicherweise auf die verstärkte Herztätigkeit zurückzuführen ist, die den Prozess des Erwachens begleitet. Verschiedene Studien haben auch Verbindungen zwischen Atmungsstörungen, erhöhtem Blutdruck und Schlaganfall nachgewiesen. Tatsächlich kann die Behandlung von schlafbezogenen Atmungsstörungen die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten bestimmter kardiovaskulärer Erkrankungen verringern.

Hypertonie (Bluthochdruck) Mehrere Studien haben einen Zusammenhang zwischen Hypertonie und Obstruktiver Schlafapnoe (OSA), einer Erkrankung mit gestörter Atmung im Schlaf, nachgewiesen. Hypertonie wird nicht nur häufig bei OSA-Patienten angetroffen, sondern es gibt Studien, die zeigen, dass OSA direkt zu Hypertonie führen kann. Bei OSA-Patienten kommt es wiederholt zu Atemaussetzern im Schlaf, die im hinteren Rachenraum verursacht

Immer wenn sich dieser Raum im Rachen verschließt, setzt die Atmung aus und der Sauerstoff wird verbraucht. Nach einer Weile (in der Regel nach 10 bis 20 Sekunden, obwohl auch Episoden bis zu einer Minute nicht selten sind) kommt es in Folge des Atemaussetzens zu kurzem Erwachen. Häufig ist dieses so kurz, dass die Betroffenen die Schlafunterbrechung gar nicht wahrnehmen. Die Weckreaktion löst den Verschluss im Rachenraum auf, so dass die Atmung wieder einsetzt und die Betroffenen erneut einschlafen. Dieser Prozess kann sich ständig wiederholen. Häufig wiederholt er sich in einer Nacht mehrere hundertmal. Der durch das Aussetzen der Atmung bedingte Sauerstoffabfall und der durch die Weckreaktion bedingte Anstieg von Herzfrequenz und Blutdruck belasten das Herz. Dabei kann der nächtliche Anstieg des Blutdrucks auch zu dauerhaft erhöhtem Blutdruck führen, der auch am Tag bestehen bleibt. Es ist sehr wichtig, Bluthochdruck zu behandeln, da er als Risikofaktor für andere kardiovaskuläre Erkrankungen wie Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Schlaganfall gilt. Eine Behandlung gegen Bluthochdruck reicht allerdings nicht aus, wenn die eigentliche Ursache in einer unerkannten Schlafstörung wie OSA liegt. So kann es zum

Rückblick: Wie alles begann

Eine lange Tradition garantiert höchste Kompetenz

M

it viel Herz und Augenmaß die beste Hörlösung für jeden Kunden finden - dank dieser Philosophie hat sich der Meisterbetrieb Hörgeräte Drnovsek einen hervorragenden Namen gemacht. Die Erfolgsstory von Hörgeräte Drnovsek begann schon vor über

der Hörgeräte-Akustik. Nach der Gründung entwickelte sich das Unternehmen Schritt für Schritt weiter und verfügt heute über acht Mitarbeiter. 1992 wurde die Filiale in Do.-Lütgendortmund eröffnet, die seit dem Tod des Firmengründers Helmut Drnovsek im Jahre

viduelle Beratung und Betreuung durch das qualifizierte und geschulte Fachpersonal werden von den zahlreichen Stammkunden hoch geschätzt. Der Trend geht

dabei eindeutig in Richtung gutgeführter Familienunternehmen, die ihren Wettbewerbsvorteil gegenüber größeren Filialisten immer häufiger ausspielen können.

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30 Jahren mit der Gründung des Meisterbetriebes an der Hansastraße am Stadttheater durch die Eheleute Helmut und Helga Drnovsek. Den Schritt in die Selbständigkeit wagten sie nach über 25-jähriger Beschäftigung als Angestellte in

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2002 von der Tochter Eva-Maria Drnovsek-Meyer, Hörgeräte-Akustiker-Meisterin, erfolgreich geleitet wird. Helga Drnovsek hat die Geschäfte nach dem Tod ihres Mannes übernommen. Persönlicher Service sowie indi-

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Gesundheit Beispiel vorkommen, dass Medikationen zur Behandlung von Bluthochdruck nicht die erhoffte Wirkung entfalten, weil OSA unbehandelt bleibt. Bei vielen Patienten mit komplizierten Fällen von Bluthochdruck stellte man später fest, dass sie unter unbehandeltem OSA litten. Die Behandlung von OSA kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken. Daher ist es sehr wichtig, dass Ihr Arzt alle möglichen Ursachen für Ihren Bluthochdruck, einschließlich Schlafstörungen wie OSA, bei der Untersuchung einbezieht.

Koronare Herzerkrankung Es gibt eine direkte Verbindung zwischen schlafbezogenen Atmungsstörungen und kardiovaskulären Erkrankungen. So hat sich zum Beispiel gezeigt, dass Menschen mit OSA häufiger unter koronarer Herzerkrankung (KHK) leiden. Dafür kommen mehrere Gründe in Betracht: 1) OSA erhöht das Risiko für Bluthochdruck, der als Ursache für KHK gilt. 2) Die Ereignisse beim Auftreten von OSA können das Herz stark belasten und eine bereits bestehende Erkrankung erheblich verschlechtern. Bei Personen mit KHK ist aufgrund verengter Arterien der Blutfluss limitiert, der dem Herzen Sauerstoff zuführt. Beim Auftreten von OSA fällt also der Sauerstoffgehalt im Blut, während der Blutdruck gleichzeitig steigt, so dass das Herz

mehr leisten muss. Das wiederum führt dazu, dass die dem Herzen zugeführte Menge an Sauerstoff sinkt, während das Herz gleichzeitig nach mehr Sauerstoff verlangt. Mehrere Studien haben belegt, dass es dabei zu Veränderungen kommt, die Ischämie und mangelhafte Durchblutung anzeigen, wie in Aufzeichnungen der Apnoen bei Patienten mit KHK im EKG nachgewiesen wurde. Bei Patienten, die einen Herzinfarkt erlitten haben, tritt OSA mit höherer Wahrscheinlichkeit auf und kann die Rekonvaleszenz negativ beeinflussen. Es wurde auch gezeigt, dass OSA das Risiko erhöht, an KHK zu sterben. Wird OSA dagegen erkannt und behandelt, reduziert sich die Gefahr, an Herzerkrankungen zu sterben.

Dekompensierte Herzinsuffizienz Dekompensierte Herzinsuffizienz tritt auf, wenn das Herz so geschädigt ist, dass es das Blut nicht mehr effektiv pumpen kann. Schlafstörungen und Atmungsstörungen können sowohl Herzinsuffizienz verursachen als auch aus ihr resultieren. Studien haben ergeben, dass OSA ein bedeutender Risikofaktor für die Entstehung von Herzinsuffizienz ist. Darüber hinaus besteht bei Personen, bei denen sie aus anderer Ursache resultiert, wie KHK oder Bluthochdruck, die Gefahr, dass sich die dekom-

pensierte Herzinsuffizienz verschlimmert, wenn die Patienten gleichzeitig unter OSA leiden. Der bereits geschwächte Herzmuskel ist dann nicht mehr in der Lage, die zusätzliche Belastung durch OSA zu bewältigen. Die Behandlung von OSA kann die Herzfunktion bei Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz in jedem Fall verbessern. Ca. 40% der Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz weisen auch eine andere schlafbezogene Atmungsstörung, die sogenannte Zentrale Schlafapnoe (ZSA), auf. Wie bei OSA kommt es auch bei ZSA wiederholt zu Atemaussetzern im Schlaf. Zwar bleibt bei ZSA der Rachenraum offen, aber die Betroffenen hören auf zu atmen. Häufiges Erwachen und abfallender Sauerstoffgehalt treten daher auch bei ZSA auf. Die Weckreaktionen erhöhen die Herzfrequenz und den Blutdruck, was den allgemeinen Zustand bei Herzinsuffizienz verschlechtern kann, so dass sich wiederum die Episoden der ZSA erhöhen. So entsteht ein Teufelskreis, der die Herzfunktion in ihrer Leistung mindert. Ein erster Schritt zur Behandlung von ZSA ist die Vermeidung der Episoden durch sorgfältige Therapie der Herzinsuffizienz. Auch wenn sich die ZSA nicht gänzlich beseitigen lässt, kann sie durch die Behandlung korrigiert werden.

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aries und Parodontitis galten in früheren Generationen als unvermeidbare Erkrankungen. Heute ist man in der Lage, dies zu vermeiden. Zum einen durch gezielte Behandlungsabläufe und regelmäßige Kontrollbesuche in der Zahnarztpraxis und zum anderen bei der tägl. Reinigung zu Hause. „Dabei haben wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass die professionelle Zahnreinigung, je nach individueller Voraussetzung

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beim Patienten, im Abstand von 4 Monaten eine ideale Ergänzung zum gründlichen Zähneputzen ist“, weiß Dr. Kirsten Weiberg. „Denn die Zahnbürste, die regelmäßig ausgetauscht werden sollte, erreicht nur max. 70% der Zahnoberflächen.“ Früheste Vorsorge „Vorsorge“ beginnt schon in der Schwangerschaft und im Kindesalter. „Bei Kindern hilft ein Zahnputztraining mit regelmäßiger Verlaufskontrolle, wobei wir in diesem Bereich sehr gute Erfahrungen gemacht haben“, erklärt Dr. Kirsten Weiberg.

Zähne danach bleibt keine Zeit. In den schwer zugänglichen Nischen setzen sich Kaffee, Tee- u. Raucherbeläge ab, welche durch die häusliche Mundhygiene nur teilweise schwer entfernt werden können. „In diesen Fällen kommen die Patienten zu uns in die Praxis und möchten unsere Hilfe“, so Dr. Kirsten Weiberg. „In der Pro-

phylaxesitzung, die dann folgt, werden alle weichen und harten belagsbedingten Zahnbeläge und Verfärbungen schonend, mit der neuesten Mikro-Ultraschall- oder Pulverstrahl-Technik entfernt. Auf die gereinigten und polierten Zähne wird ein Fluorid-Lack aufgetragen, welcher die Zähne vor Säureattacken schützt.“

Fastfood, Kaffee und Nikotin Bakterielle und hartnäckige Zahnbeläge sind die Hauptursache durch die Karies, Mundgeruch und Parodontitis entstehen - besonders in der heutigen Zeit von Burger King und Mc Donalds. Es wird zwischendurch gegessen und für die erforderliche Reinigung der

Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 04 / 2013

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Gesundheit

Wie verbreitet ist Diabetes? Warum ausgerechnet ich?

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ei etwa 246 Millionen Menschen wurde weltweit ein Diabetes diagnostiziert, davon leben rund 50 Millionen in Europa, etwa acht Millionen in Deutschland. Von diesen sind ca. 90 % Typ-2-Diabetiker, ungefähr 5-10 % Typ-1-Diabetiker. Im internationalen Vergleich gibt es in Deutschland herausragend viele Diabetiker. Die Anzahl der Betroffenen nimmt stetig zu. Bis 2030 soll es voraussichtlich noch 1,5 Millionen mehr Diabetiker geben. Einem Diabetes Typ 1 können Sie nicht vorbeugen. Bei einem Diabetes Typ 2 (b) sieht das schon etwas

anders aus, wenn Sie der Hauptursache „Übergewicht“ mit „richtiger Ernährung“ und Bewegung den Kampf ansagen. Stressabbau spielt bei der Vorbeugung auch eine entscheidende Rolle. Hier können Entspannungstechniken Abhilfe schaffen, um mit den Belastungen im Leben entspannter umgehen zu können.

W

enn angeborene (vererbte) Insulinunempfindlichkeit auf Übergewicht trifft, entwickelt sich daraus häufig ein Diabetes. Die Zellen reagieren in einem solchen Fall nur mangelhaft auf das Insulin. Es gibt aber noch viele andere Ursachen für das Entstehen einer sog. Insulinresistenz. Diabetes kann auch autoimmun be-

dingt entstehen. Körpereigene Abwehrkräfte greifen dabei statt des eigentlichen Feindes (z. B. ein Virus) die insulinproduzierenden Betazellen der Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse an und zerstören diese. Dies führt zu einem absoluten Insulinmangel. Der Körper ist nicht mehr in der Lage, das lebensnotwendige Insulin zu produzieren. Weitere Ursachen können Schwangerschaft, genetische Defekte der Betazellen oder der Insulinsekretion, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, hormonelle Störungen, Medikamente, Chemikalien, Infektionen und vieles mehr sein.

Neues Angebot der DAK-Gesundheit in Dortmund

Bonusprogramm für bessere Kindergesundheit

D

ie DAK-Gesundheit bietet ab sofort ein spezielles Bonusprogramm für eine bessere Kinderge-

sundheit. Die regelmäßige Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen und am Vereinssport bringt wert-

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Gesund & Fit 04 / 2013 – Sonderveröffentlichung

volle Bonuspunkte. Wenn aktive Familien bei ihrem Nachwuchs bis zum 18. Lebensjahr durchhalten, werden sie mit einer Geldprämie von bis zu 3.300 Euro pro Kind belohnt. Die Krankenkasse reagiert mit dem „Junior-Aktivbonus“ auch auf eine aktuelle Studie. Nach Einschätzung von Kinder- und Jugendärzten kämpfen immer mehr Minderjährige aufgrund von Bewegungsmangel mit Gewichtsproblemen und motorischen Defiziten. „Unser Bonusprogramm schafft einen zusätzlichen Anreiz für Eltern, sich regelmäßig um Schutzimpfungen, Vorsorgeuntersuchungen und Bewegung für ihre Kinder zu kümmern“, sagt Hagen Rödiger, Chef der DAK Dortmund. Das geplante Präventionsgesetz der Regierung fordert die Kassen ebenfalls auf, solche Programme zur Kindergesundheit verstärkt anzubieten. Laut bundesweiter Forsa-Umfrage stellen fast alle befragten Kinder- und Jugendärzte (94%) eine Zunahme von Übergewicht bei Minderjährigen fest. Einen Anstieg motorischer Defizite sehen 80%. Den Hauptgrund für diese NegativentHagen wicklung sehen Rödiger die Mediziner

09.10.2013 14:59:07

im Mangel an Bewegung in der Freizeit (96%). „Damit Eltern und Mediziner rechtzeitig gegensteuern können, müssen Warnsignale erkannt werden“, betont Rödiger. „Erste Anzeichen können im Rahmen der regelmäßigen Kindervorsorge festgestellt werden.“ Jeder Bonuspunkt ist 10 Cent wert Die Teilnahme am Bonusprogramm „Junior-Aktivbonus“ in Dortmund ist einfach. Mütter oder Väter werden regelmäßig an alle anstehenden Untersuchungstermine erinnert. Durch regelmäßige Vorsorge und Vereinssport können pro Jahr 1.500 Punkte gesammelt werden, was umgerechnet einer Geldprämie von 150 Euro entspricht. Durchhalten wird mit Treuepunkten zusätzlich belohnt. Für das teilnehmende Kind springt neben dem Gesundheitsaspekt später ein Startkapital für den Schritt in das Erwachsenenleben heraus: Bis zum 18. Lebensjahr kann eine Gesamtprämie von bis zu 3.300 Euro zusammengespart werden.

➜ Weitere Infos: DAK- Servicezentrum Dortmund, Westenhellweg 75–79, oder unter www.dak.de/ juniorbonus


Gesundheit

Sorgfalt beim Blutzuckermessen

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evor Sie eine Blutzuckermessung vornehmen, müssen Sie zunächst die Bedienungsanleitung Ihres Gerätes aufmerksam lesen, weil Sie bei der Blutzuckerselbstmessung, und auch schon vorab, wichtige Dinge beachten müssen, damit Sie ein korrektes Ergebnis Ihres Blutzuckerwertes erhalten (beispielsweise Händewaschen oder Codierung des Gerätes). Als Diabetiker müssen Sie regelmäßig Ihren Blutzucker messen, um die Erkrankung im Blick zu behalten und erfolgreich zu managen. Regelmäßige Blutzuckerkontrollen lassen Sie bei Hypoglykämien und Hyperglykämien rechtzeitig intervenieren und die Behandlungsbedürftigkeit von sich entwickelnden Folgeerkrankungen frühzeitig erkennen. Finden Sie abhängig von Ihrer Lebenssituation die Mitte zwischen zu vielen und zu wenigen Blutzuckermessungen. Unterschiedliche Therapieformen, Stabilität der Stoffwechsellage, berufliche Situation, Stress, sportliche Aktivitäten, Schwangerschaften, Infekte o. ä. erlauben es nicht, allgemeingültige Empfehlungen für die Häufigkeit der Messung zu geben. Bedenken Sie aber, dass Blutzuckerselbstkontrolle nur dann nützlich ist, wenn sie dazu beiträgt, Ihre Diabetestherapie auch zu unterstützen oder zu verbessern. Wichtig ist dabei vor allem die Dokumentation der Blutzuckerwerte und einer zugehörigen Bemerkung. Sie

haben auch die Möglichkeit, sich Ihre Blutzuckerwerte aus Ihrem Messgerät auslesen zu lassen. Moderne Software-Lösungen oder auch Applikationen unterstützen Sie dabei. Blutzuckermessungen sind bei einer Therapieform mit Insulin wie der ICT unabdingbar. Nur so kann auf Blutzuckerabweichungen rechtzeitig reagiert, die Therapie verbessert und Folgeerkrankungen vermieden werden. Da Blutzuckerteststreifen ein hoher Kostenfaktor sind, muss ihr Nutzen bei anderen Therapieformen ohne Insulin leider erst gerechtfertigt werden. Diabetes ohne Blutzuckermessen geht allerdings mit einem Verlust der Lebensqualität vieler Typ-2-Diabetiker einher und langfristig führt dies eher zu einem Kostenanstieg. Welche Blutzuckermessgeräte? Es gibt zahlreiche verschiedene und mittlerweile sehr komfortable Blutzuckermessgeräte. Die einen ermöglichen ein Messen ohne Teststreifen, andere bestechen durch ihre Reduzierung auf das Wesentliche oder können Daten mit dem Smartphone austauschen. Der Markt ist groß und vielfältig, jeder hat individuelle

Vorlieben und anhand dieser sollten Sie Ihr Messgerät auswählen. Generell ist eine Kostenübernahme der Blutzuckerteststreifen für Diabetiker gewährleistet. Allerdings hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im März 2011 beschlossen, dass Krankenkassen keine Harnund Blutzuckerteststreifen mehr für Patienten mit Diabetes Typ 2, die ohne Insulin therapiert werden, erstatten.

Mehr Lebensqualität beim Lesen

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iele Menschen quälen sich tagtäglich beim Lesen wichtiger Tagespost, von Arzneimittelzetteln, schwach gedruckten Kontoauszügen oder auch der Tageszeitung, wenn die normale Brille trotz optimaler Seh-Stärke nicht mehr ganz ausreicht. Hier bietet sich die Möglichkeit der Nutzung einer innovativen Lupe mit LED Leuchttechnik, um auch kleine Dinge wieder mühelos lesen zu können. Tischlupe TWIN-LUX LED Die Tischlupe von Schweizer Optik wird auf das Lesegut gestellt und lässt sich dort ganz entspannt bewegen. Die ergonomische Form der Lupe ermöglicht Ihnen zudem einen bequemen Schrägeinblick bei natürlicher Sitzhaltung. Das weltweit einzigartige Sehfeld bietet

Ihnen bei 4,4-facher Vergrößerung lang anhaltende Lesefreuden - genauso wie die Wahl zwischen Batterie- und Netzbetrieb sowie drei unterschiedlichen Lichtfarben. • Drei genau ausgerichtete 4-ChipLEDs für gleichmäßige und kontrastreiche Ausleuchtung • Erhältlich in drei Lichtfarben (Warmweiß, Neutralweiß oder Kaltweiß) • Geringer Energieverbrauch durch LED Technik • Weltweit größtes Sehfeld bei 4,4-facher Vergrößerung ➜ Testen Sie die ausgezeichnete Abbildungsqualität für entspanntes Sehen. Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe verschiedener Produkte zur Verbesserung der Nahsicht. Lassen Sie sich beraten. In manchen Fällen ist sogar ein Zuschuss der Krankenkasse möglich.

Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 04 / 2013

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Gesundheit

Wechseljahre: Hormoneinsatz nicht immer nötig

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itzewallungen, Schweißausbrüche und Stimmungsschwankungen werden heute auch mit nicht-hormonellen pflanzlichen Präparaten erfolgreich behandelt. Bei zwei Dritteln der Frauen gehen die Wechseljahre nicht spurlos vorüber. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen sind häufige Begleiterscheinungen. Oft kommen psychische Wechseljahresbeschwerden dazu. Rund 10 Millionen Frauen leiden unter mehr oder weniger starken Beschwerden, die sie im Alltag oftmals stark beeinträchtigen. Hochwirksame nicht-hormonelle pflanzliche Präparate sorgen für Linderung. Immer mehr Frauen wünschen sich eine nicht-hormonelle Behandlung. Die Hormontherapie kommt aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit bei Wechseljahresbeschwer-

den immer noch häufig zur Anwendung. In den letzten Jahren fiel immer mehr ein Schatten über diese Behandlung. Groß angelegte Studien machen deutlich, dass eine Hormonbehandlung mit zahlreichen Risiken einhergeht. So treten bei mit Hormonen behandelten Frauen häufiger Thrombosen oder Schlaganfälle auf. Aus diesen Gründen wird dringend dazu geraten, Hormone erst nach einer gründlichen individuellen Nutzen-Risiko-Abschätzung einzunehmen. Die Hormone sollten niedrig dosiert nur für einen kurzen Zeitraum eingesetzt werden. Die Nachfrage nach Alternativen zur Hormonbehandlung wird immer größer. Und zur Verfügung stehen sehr hochwertige und effiziente Präparate. Bei den nicht-hormonellen pflanzlichen Therapien von neurovegetativen und psychischen Wechseljahresbeschwerden stehen Arzneimittel mit

dem Wirkstoff Traubensilberkerze zur Verfügung. Hier geben Apotheken oder auch Heilpraktiker gern Auskunft. Bei einem unregelmäßigen Zyklus kommen auch Präparate mit Mönchspfeffer in Frage. Experten raten von Nahrungsergänzungsmitteln gegen Wechseljahresbeschwerden ab. Wirksamkeit, Sicherheit und pharmazeutische Qualität sind bei diesen Produkten nicht gegeben. Auch fehlt die Beratung, wenn Produkte im Supermarktregal stehen. Zudem wirken in diesen Präparaten oftmals Extrakte aus Soja und Rotklee hormonell, haben östrogenartige Effekte. Die Folgen sind kaum abzuschätzen, weshalb das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) darauf hinweist, dass eine positive Wirkung auf Wechseljahresbeschwerden für diese Präparate nicht hinreichend gesichert ist.

Sichtbarer Erfolg mit unsichtbarer Zahnspange auch in Do.-Eving

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n der modernen Fachpraxis für Kieferorthopädie Dr. Hammad & Namazi heißt es „Willkommen im Zeitalter der digitalen Kieferorthopädie“. Getragen vom langjährigen Erfolg der Fachpraxis in Do.-Lütgendortmund entschloss sich der sympathische Kieferorthopäde Dr. Hisham Hammad dazu, auch den Bewohnern des Dortmunder Nordens eine hochmoder-

Aligner-Schienen oder transparenten Keramikbrackets im Frontzahnbereich. CLEAR-ALIGNER „Mit den innovativen CLEAR- ALIGNER-Schienen lassen sich Zahnfehlstellungen bei Jugendlichen und Erwachsenen in jedem Alter auf besonders ästhetische und komfortable Art und Weise korri-

Dr. Hammad mit der Zahnarzthelferin Natalia Gettinger (links) und der Auszubildenden Özge Bulkurcu (rechts)

ne Fachpraxis zu präsentieren. „Die sanfte und schonende Korrektur von Zahnfehlstellungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist unsere Praxisphilosophie“, erläutert Dr. Hammad. Die Vielfalt der Behandlungen beinhaltet unter anderem Kiefer- und Zahnkorrekturen mit sichtbaren und unsichtbaren Zahnspangen, herausnehmbaren Transparenten

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gieren“, so Dr. Hammad. „Mit dieser aktuellen kieferorthopädischen Therapieform gelingt es uns, die Fehlstellungen ohne den Einsatz von Klammern, Drähten, Schrauben und Brackets zu beseitigen. Die hochtransparenten Korrekturschienen werden, für andere nahezu unsichtbar, permanent getragen und bewirken mit sanftem Druck

Gesund & Fit 04 / 2013 – Sonderveröffentlichung

eine schonende Veränderung der Zahnstellung. Dabei verleihen sie den Anwendern einen maximalen

Tragekomfort und ein sicheres Gefühl für ein unbeschwertes, attraktives Lächeln“.


Gesundheit

9. Dortmunder Diabetes-Markt am Marien Hospital

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Aufklärung steht im Mittelpunkt

um 9. Dortmunder Diabetes-Markt 2013 lädt das Marien Hospital in Hombruch am Mittwoch, dem 13. November, von 12 bis 17 Uhr in die Gablonzstraße 9 ein. Anlässlich des Welt-Diabetes-Tages will das Krankenhaus umfassend über die Ursachen, Risiken und natürlich die Behandlungsmöglichkeiten informieren. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf den Versorgungsstrukturen in Dortmund liegen. Neben interessanten Kurzvorträgen haben die Besucher die Möglichkeit einer Check-Up-Untersuchung mit Blutzucker-, Cholesterin- und Blutdruck-Bestimmung, einer Fuß-Untersuchung in der Diabetes-Fußambulanz sowie einer Messung des Augeninnendrucks. Außerdem können Sie sich an den Informations- und Ausstellerständen umfassend informieren. Weiter gibt es eine Ausstellung der Industrie, Sanitätshäuser und Orthopädie-Schuhmacher, eine  Präsentation von Selbsthilfegruppen, einen  Parodontitis-Check, einen Koordinations-Gleichgewichts-Parcours und einen Vergleichstest Fahrrad - E-Bike. Darüber hinaus gibt es Info-Stände der Hombrucher Schulungsgemeinschaft/ Ärztenetz Dortmund-Süd und des Deutschen Diabetiker Bundes. Hochinteressant dürfte auch das Vortragsprogamm sein: 12.45 Uhr Begrüßung mit Vorstellung der Klinik Dr. Klemens M. Sondern, Chefarzt, Klinik für Innere Medizin/ Diabetologie, Marien Hospital Dortmund-Hombruch 13.00 Uhr „Übergewicht“ Der Fluch der Diäten Dr. Margarethe Tophof, Oberärztin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Marien Hospital Dortmund-Hombruch 14.00 Uhr „Herzchirurgie hier und heute im St.-Johannes-Hospital“ PD Dr. Guido Dohmen, Chefarzt,

Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, St.-Johannes-Hospital Dortmund 15.00 Uhr „Chronische Erkrankungen und Gottvertrauen“ Irmgard Paul, Gemeindereferentin, Kath. Krankenhausseelsorge, Marien Hospital Dortmund-Hombruch Für das leibliche Wohl werden die Mitarbeiter in gewohnt guter Weise nicht nur in der Cafeteria sorgen. Ein gutes Beispiel dafür, welch hohe Bedeutung der Prävention gerade im Bereich Diabetes zukommt, ist der diabetische Fuß. Gerade hier setzt das Marien Hospital mit seiner Diabetes-Fußambulanz einen Schwerpunkt. Nach Zahlen des Deutschen Diabetiker-Bundes gibt es in Deutschland pro Jahr über 50.000 Amputationen - die Hälfte davon könnte bei rechtzeitiger und richtiger Behandlung vermieden werden! Das Diabetische Fußsyndrom (DFS), umgangssprachlich auch „Diabetischer Fuß“ genannt, ist ein Syndrom im Zusammenhang mit Diabetes mellitus, das am häufigsten bei Patienten mit Diabetes Typ 2 auftritt. Auslöser sind häufig Bagatellverletzungen oder kleine Wunden am Unterschenkel oder Fuß, die nicht spontan innerhalb weniger Tage abheilen. Ihre Ursachen liegen oft in Durchblutungsstörungen der Extremität und/oder

vermindertem Schmerzempfinden durch eine diabetische Nervenschädigung. Die Wunden entstehen bei banalen Unfällen oder bereits durch Anstoßen der Zehenspitzen im Schuh oder gegen Kanten. Eine Sonderform des diabetischen Fußsyndroms ist der sogenannte „Charcot-Fuß. Ein Charcot-Fuß (auch DNOAP = diabetisch-neuropathische Osteoarthropathie) entsteht im Rahmen der Polyneuropathie und kann zu Zerstörungen von Knochen

und Gelenken am Fuß führen. Was kann man tun? Die Vermeidung von Komplikationen und die Steigerung der Lebenserwartung und Lebensqualität gelten für alle Diabetiker als übergeordnete Ziele der Behandlung. Entscheidungsleitend für die jeweilige Therapiestrategie und die Definition der individuellen Therapieziele sind neben dem Schweregrad der Erkrankung die Wünsche des Patienten, Alter, Lebensumstände und weitere Erkrankungen.

Lösungen für jedes Problem am Fuß

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ervice und Kompetenz sprechen für den Familienbetrieb, der in der 3. Generation erfolgreich geführt wird: Im Fachbetrieb des Orthopädieschuhmachermeisters Tibbe wird jedes Problem am Fuß gelöst. Alle Arten von Einlagen und spezielle Diabetikerschuhe mit entsprechender diabetisadaptierter Fußbettung fertigt der Hombrucher Fachbetrieb an. Außerdem

werden alle orthopädischen Zurichtungen wie z. B. Schuherhöhung, Schmetterlingsrollen und orthopädische Maßschuhe in Perfektion hergestellt. Tibbe nimmt natürlich auch alle anderen Reparaturen an jedem Schuh vor - wie z. B. Absätze, Besohlungen usw. Wie in jedem Jahr finden Sie uns auch beim Diabetes Markt im Marienhospital.

MANFRED TIBBE

ORTHOPÄDIE-SCHUHMACHERMEISTR

Heisterstraße 13 44225 Dortmund

ORTHOPÄDIE

Vertragspartner aller Kassen

Tel (0231) 71 43 15 Fax (0231) 79 00 587 orthopaedie.manfred.tibbe @ t-online.de

Öffnungszeiten: Mo - Fr : 09.00 - 13.00 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr

Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 04 / 2013

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Gesundheit

Zahnarztangst muss nicht sein

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Der Angst die Zähne zeigen

er regelmäßige Gang zum Zahnarzt ist für viele Menschen zur Routine geworden. Gute Erfahrungen mit Methoden der Zahnpflege und Prophylaxe haben das Zahnbewusstsein gestärkt und den regelmäßigen Gang in die Praxis zur Gewohnheit werden lassen. Dennoch wird bei anderen Zeitgenossen der Zahnarztbesuch noch immer gefürchtet und das Betreten der Praxis von Unwohlsein, Schwellenangst und manchmal gar Panik begleitet. Oft werden „schlechte Erfahrungen in der Jugend“ für die Probleme von den Patienten verantwortlich gemacht. Und tatsächlich sind oft-

mals ein negatives Beispiel der Eltern, kindliche Erwartungsängste und das generelle Ablehnen „von Spritzen oder Bohrern“ die Gründe für eine Zahnarztphobie, auch bei Erwachsenen. Das Gefühl „ausgeliefert zu sein“ verstärkt sich, sobald der Zahnarztstuhl in die Behandlungsposition gebracht wird. Ein „Fluchtinstinkt“ befällt den Patienten und nur die Tatsache, dass „der Zahnschmerz stärker ist, als die Angst“, hält den Patient im Stuhl. Dies zeigt, dass ein positives Vorbild, gerade den Kindern hilft, Ängste zu verlieren oder erst gar nicht zu entwickeln. Aber allen Angstpatienten kann geholfen werden. In speziellen Angstsprechstunden gehen die Zahnbehandler auf die Probleme und Ängste

Pfefferminz- & Erdbeerduft: Lachgas lässt Angstpatienten entspannen

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uf einer Fläche von 400 m2 geschmackvoll eingerichteten Praxisräumen empfängt das kompetente Team des Kieferzentrums Dortmund-Hombruch, ehemals Praxisgemeinschaft Kamyszek, seine Patienten. Das Leistungsspektrum der modernen Praxis erstreckt sich von der Kieferorthopädie über die Oralchirurgie bis hin zur Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Fachpraxis für Kieferorthopädie Hier sorgen Dr. Kerstin Kamyszek, Dr. Julia Gathmann und Dr. Pia Rogge für gerade Zähne und ein harmonisches Lächeln. Mit Hilfe modernster Behandlungsmetho-

den, wie z.B. dem Damon System, einer neuen Art der festsitzenden Zahnspange, mit der in fast allen Fällen das Ziehen bleibender Zähne zu verhindern ist, werden Zahnfehlstellungen bei Kindern und Erwachsenen schonend gerade gerückt. Als weitere Methode bietet sich das Invisalign System an, bei dem durchsichtige Schienen eine feste Zahnspange ersetzen können. Auch kleine Zahnfehlstellungen lassen sich durch Schienen problemlos und unsichtbar behandeln, im Teenager- wie auch im Erwachsenenalter. Frühbehandlungen Bereits ab einem Alter von 4 Jahren

lassen sich Kiefer- und Zahnfehlstellungen behandeln und Wachstumshemmungen beseitigen. Auch vor dem Einbringen von Implantaten oder festsitzendem Zahnersatz können die Zähne so aufgestellt werden, dass danach eine optimale Versorgung durch den Hauszahnarzt möglich ist. Kieferchirurgische Praxis Implantationen mit oder ohne Knochenaufbau, operative Weisheitszahnentfernungen, Wurzelspitzenresektionen und andere ambulante Operationen werden im Zentrum von Dr. Thomas Kamyszek, Dr. Yama Mangal und Stephanie Kluck durchgeführt. Bei ängstlichen Pa-

tienten besteht die Möglichkeit, den Eingriff völlig entspannt mit Lachgas durchzuführen. Dabei atmen diese über eine nach Erdbeere, Kaugummi oder Pfefferminz riechende Maske ein. Auch lästiger Würgereiz kann so ausgeschaltet werden. Die Patienten sind während des gesamten Eingriffs ansprechbar und bei Bewusstsein. Ohne Begleitperson können sie die Praxis verlassen und am öffentlichen Verkehr teilnehmen. ➜ Ergänzend werden auch in Zusammenarbeit mit dem Anästhesisten Dr. Martin Krüger Behandlungen in Vollnarkose in den Räumen der Praxis durchgeführt.

Dr. Pia Felicia Rogge Zahnärztin

und nach Vereinbarung

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Gesundheit ihrer Patienten ein. „Erst sprechen, dann bohren“ heißt die Devise einfühlsamer Zahnärzte, die den Patienten beim ersten „Kennenlerntermin“ durch Zuhören die Möglichkeit geben, über seine Situation zu sprechen. Auch später werden sie über jeden Behandlungsschritt informieren und die Behandlung gegebenenfalls unterbrechen. Methoden der Stressbewältigung, der Psychotherapie, von der angenehmen Atmosphäre, über das autogene Training bis zur Hypnose werden von spezialisierten Praxen angeboten. In manchen Fällen kann sogar die Behandlung in Vollnarkose angeraten werden. Letztlich sollte aber niemand seine Mundhygiene vernachlässigen und etwaige Behandlungen zu lange hinauszögern. ➜➜ Das Schlüsselwort heißt „Vertrauen“, Vertrauen zum Behandler und seinem Team, fragen Sie die Menschen in Ihrem Bekanntenkreis nach deren Erfahrungen. Die modernen Methoden der zahnärztlichen Diagnostik und Therapie haben längst den Schrecken vergangener Jahre verloren und eine schmerzfreie Behandlung macht den Gang in die Zahnarztpraxis auch für Angstpatienten möglich.

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Gesundheit

F&A Manufaktur fertigt Spezial-Bikes

Experten für Reha-Gefährte

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nhand der Chancen-Risiko-Betrachtung sieht sich die F&A Manufaktur GmbH deutlich in die Lage versetzt, schnell als Qualitätshersteller im Markt der Adaptiv-Bikes bekannt zu werden und sich langfristig als Experte für Qualitäts-E-Bikes auch international als nachgefragte Marke zu positionieren. An Selbstbewusstsein mangelt es Fabian Kortwittenborg (23) und Adalbert Frassek (34) wirklich nicht! Die beiden Jungunternehmer am Innovativstandort Dortmund wissen, wovon sie reden. Sie verfügen durch intensive Tätigkeit im Reha-Fahrradsegment über Spezialwissen und exzellentes Können, was die Anfertigung von hochwertigen Spezialrädern betrifft. Die Firmengründung vom 6. Mai liegt gerade einmal ein paar Monate zurück, da lassen sich die gelernten Zweiradmechaniker und Industriemechaniker mit Meisterbrief schon als Sieger des start2grow-Gründungswettbewerbs der Wirtschaftsförderung Dortmund feiern. 15.000 € gab es als Prämie obendrauf. Die Unternehmensphilosophie überzeugte

die Fachjury ebenso wie eine präzise Marktanalyse und eine seriöse Chancen- und Risiken-Abwägung. „Wir wollen den hohen Bedarf von behinderten Menschen nach individueller Mobilität passgenau abdecken“, sagt Adalbert Frassek. Geschäftspartner Fabian Kortwittenborg ergänzt: „Auch Menschen mit Handicap wünschen sich Unabhängigkeit. Diesen Wunsch können wir erfüllen.“ 
 Der Fokus der F&A Manufaktur GmbH liegt auf Adaptiv-Bikes, Lasten-Fahrrädern, E-Bikes und Rollstühlen bei „höchster Qualität.“ Adaptiv-Bikes werden an einem vorhandenen Starrrahmen-Rollstuhl per Adapter befestigt. „Das erleichtert es Rollstuhlfahrern, Besorgungen zu erledigen und soziale Kontakte zu pflegen“, versichert Fabian Kortwittenborg. Das Handbike lässt sich nicht nur gut demontieren, sondern auch bequem montieren. Mit der Herstellung und dem Verkauf von Lastenrädern mit E-Motor - etwa für den Einsatz in der häuslichen Krankenpflege - wollen die beiden Jungunternehmer „einen Leuchtturm in Dortmund setzen“. Die Caritas Dortmund unterstützt diese Pionierarbeit und hat bereits

B&Z TOURISTIK

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ie Zeit in der wir leben, wird immer schnelllebiger und an die Menschen werden immer höhere Ansprüche gestellt. Der Stress, das hektische Alltagstempo und die täglichen Sorgen zehren an unseren Kräften und an unserer Gesundheit. Die Gesundheit wird deshalb immer wichtiger, denn nur wenn wir gesund sind, können wir den Alltag meistern. Wussten Sie eigentlich, dass Sie als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse alle drei Jahre An-

phase übergangsweise in Iserlohn. „Die beiden haben sich ein Höchstmaß an Präzision und Fachwissen in den Bereichen Reha-Technik und Zweiradtechnik angeeignet. Sie sind hoch qualifiziert. Jedes gefertigte Produkt der F&A Manufaktur ist ein individuell an den Kunden angepasstes Einzelstück“, so Finger. „Wir sind in der Lage, ein Adaptiv-Bike innerhalb von nur einem Monat zu produzieren. Unsere Materialien unterliegen höchsten Qualitätsstandards.

Die Geschäftspartner Fabian Kortwittenborg (l.) und Adalbert Frassek (r.) gewannen im Mai den Gründungswettbewerb start2grow. Nun wollen sie den Markt der Adaptiv-Bikes mit „Fortbewegung auf einem hohen Level“ erobern.

zwei Lastenräder bestellt, Folgeaufträge sind im Gespräch. 

Die Wirtschaftsförderung Dortmund begleitet die jungen, kreativen Partner von Anfang an. Ralf Finger, Branchenexperte Logistik im dortmund-project, hat den barrierefreien Unternehmenssitz in Wambel ausfindig gemacht, Kortwittenborg und Frassek fertigen in den ersten sechs Monaten der Gründungs-

Die Rahmen werden individuell aus leichten Aluminiumrohren gefertigt und mit führenden Komponenten namhafter Hersteller ergänzt“, versichern die beiden Dortmunder. Bei der qualitätssensiblen Zielgruppe „Menschen mit Handicap“ sind zudem der persönliche Kontakt und die besondere Fachberatung von großer Bedeutung. „Wir positionieren unsere Produkte zwar im oberen Preissegment, liefern dafür aber höchste Sicherheit zum fairen Preis.“ 

Kortwittenborg und Frassek kooperieren mit dem Behindertensportbund Dortmund und FOG Bikes - der Huckarder Radschmiede - sowie dem Dortmunder Sportbund.

UNSERE WINTERANGEBOTE spruch auf eine Kur haben? Und dass Ihre Krankenkasse einen Teil der Kosten für Sie übernimmt. Das Team vom B&Z Touristik setzt alles daran, Ihnen nicht nur aufregende Reise-Erlebnisse zu bieten sondern immer auch Erholung, die ihre Gesundheit wirklich fördert. Holen Sie sich Ihren persönlichen Gesundheitsreisekatalog bei uns ab.

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Winterkurangebote Marienbad 2014 04.01.2014 – 19.01.2014 18.01.2014 – 02.02.2014 01.02.2014 – 16.02.2014

Leistungen: - Fahrt im modernen Fernreisebus - 15 x Übernachtung mit Halbpension - 20 bzw. 24 Kuranwendungen - Reiseleitung vor Ort - Ärztliche Empfangs- und Abschlussuntersuchung - Marienbader Trinkkur - Stadtführung Marienbad - Bademäntel stehen kostenlos zur Verfügung - Marienbader Präsent - Begrüßungstrunk - Wanderkarte bzw. Stadtplan

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Gesundheit

Über 65-Jährige nehmen täglich mehr als fünf Arzneimittel

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u viele Psychopillen für Kinder, zu viele Beruhigungsmittel für demente Senioren und viele Wirkstoffe gleichzeitig für ältere Menschen - zu diesen Feststellungen kommt der Arzneimittelreport 2013 der BARMER GEK. „Gerade die Ergebnisse zur Polypharmazie zeigen, dass wir dringend mehr Vernetzung und Transparenz im Gesundheitswesen brauchen“, resümiert Dr. Rolf-Ulrich Schlenker, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BARMER

GEK. „Hätten wir die elektronische Gesundheitskarte, das elektronische Rezept und die elektronische Patientenakte, hätten behandelnde Ärzte und auch Apotheker einen viel besseren Überblick über die Arzneimitteltherapie.“ Die riskante Multimedikation ließe sich durch elektronische Vernetzung viel besser steuern. Es müsse endlich Schluss sein mit der Blockadepolitik namhafter Ärztefunktionäre gegen eine moderne Telematikinfrastruktur. Basierend auf Daten von 2,1 Millionen Versicherten über 65 Jahre

haben die Autoren des Arzneimittelreports um den Bremer Versorgungsforscher Prof. Dr. Gerd Glaeske analysiert, wie häufig Patienten mehrere Arzneimittelwirkstoffe parallel verordnet bekommen. Dabei zeigte sich, dass ein Drittel der Versicherten von Polypharmazie betroffen ist, also täglich mehr als fünf Arzneimittelwirkstoffe einnimmt. Bei den Hochbetagten zwischen 80 und 94 Jahren ist fast jeder Zweite betroffen. Im Durchschnitt nehmen Männer über 65 Jahre täglich 7,3 Wirkstoffe ein, bei Frauen dieser

Altersgruppe sind es 7,2. Glaeske: „Darunter leidet vor allem auch die Therapietreue.“ Besorgniserregend hoch stufen die Bremer Forscher die Verordnungszahlen von Antipsychotika für Kinder und Jugendliche ein. Von 2005 bis 2012 sind die Verschreibungen um 41 Prozent gestiegen. Verursacht werden die Zuwächse vor allem durch neuere Präparate (+ 129 Prozent), während die Verschreibungen älterer Medikamente leicht rückläufig sind.

Hüttenhospital in Hörde erlebt einen Modernisierungsschub wie nie zuvor

Geriatrische Institution in der Region

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as Hörder Hüttenhospital  ist eines der traditionsreichsten Dortmunder Krankenhäuser und wurde am 14. Januar 1858 eingeweiht. Die Menschen der Region verbinden seit jeher mit dem Hüttenhospital eine hohe medizinische, pflegerische, therapeutische und menschliche Kompetenz. Um diesem Anspruch dauerhaft gerecht zu werden, hat das Krankenhaus seit Dezember 2012 einen Modernisierungsschub erlebt wie nie zuvor in seiner Geschichte.

lung: „Nun können wir uns den zukünftigen Herausforderungen des Krankenhausmarktes mit mehr Eigenverantwortung stellen“. Auf den Weg gebracht wurde ein 7 Mio. Euro Investitionspaket. Nach dem Erweiterungsbau auf der Intensivstation werden alle Zimmer im Hüttenhospital auf ein modernes Niveau gebracht. Der Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Geriatrie und die damit verbundenen Anforde-

rungen haben für René Thiemann zur Erkenntnis geführt, „dass auf Dauer eine optimale geriatrische Versorgung für die Region Dortmund nur gelingt, wenn die vorhandenen Ressourcen sinnvoll miteinander verknüpft und gebündelt werden.“ Das gilt auch für das Führungsteam der Ärzteschaft. Bereits im Dezember 2012 war die neue Intensivstation des Hüttenhospitals in Hörde eröffnet wor-

den. Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von mehr als 3 Mio. Euro war der Auftakt eines Modernisierungsschubes im Hüttenhospital. Zuvor war bereits nach fast sechsmonatiger Umbauphase die moderne Ambulanz mit zwei multifunktionellen Behandlungsräumen, einem administrativen Ambulanzarbeitsplatz sowie Funktionsräumen in Betrieb gegangen.

Heute ist das „Am Marksbach“ gelegene Hüttenhospital ein modernes geriatrische Zentrum für alle Menschen in der Region und wird seit dem 1. Januar 2013 als eigenständige gGmbH geführt. Rückblick: Im Februar 2013 konnte der neu formierte Aufsichtsrat den Bericht der Geschäftsführung zur wirtschaftlichen Lage mit einem Plus von etwa 1 Mio. Euro zur Kenntnis nehmen. „Das ist insgesamt ein gutes Ergebnis“, betonte damals Reinhard Brücker, Vorsitzender des Aufsichtsrates und Vorstandsvorsitzender der Betriebskrankenkasse vor Ort, „erst durften wir den Neubau der Intensivstation präsentieren, anschließend folgte die Übertragung des Eigenbetriebs Hüttenhospital von der BKK vor Ort auf die Hüttenhospital gGmbH.“ Für Geschäftsführer René Thiemann eine wichtige Weichenstel-

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Gesundheit

„Schwarzwälder“-Fleisch dürfte auch aus Neuseeland kommen

Klage der Schwarzwälder Schinkenhersteller

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m Streit um die Kritik an irreführender Regionalitätswerbung hat der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller seine Klage gegen die Verbraucherorganisation foodwatch für erledigt erklärt. Der bereits anberaumte Verhandlungstermin vor dem Landgericht Konstanz, Außenstelle Villingen-Schwenningen, ist damit hinfällig. foodwatch hatte zuvor eine Äußerung präzisiert, ohne an der Kritik etwas zurückzunehmen. Denn für die Verbraucher bleibt die Herkunftskennzeichnung in vielen Fällen unklar: Aller Regionalitätswerbung manchen Herstellers zum Trotz dürfte das Schweinefleisch für den Schwarzwälder Schinken auch aus Neuseeland kommen. Hintergrund: Für den Schwarzwälder Schinken müssen keineswegs alle Produktionsschritte im Schwarzwald erfolgen. So kann der Ausgangs-„Schinken“, also das unverarbeitete Hinterbein des Schweins, außerhalb des Schwarzwalds produziert werden; die Schweine werden häufig weit entfernt gehalten, gemästet, geschlachtet und zerlegt. In Reaktion auf die Einführung einer freiwilligen Regional-Kennzeichnung der Bundesregierung hatte foodwatch dies in einer Pressemitteilung am 18. Januar 2013 als Beispiel für eine weiterhin mögliche Irreführung der Verbraucher aufgeführt und mit einer zugespitzten Äußerung kritisiert. Dies nahm der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller zum Anlass für seine Klage auf Unterlassung, da er nicht ausreichend

klargestellt sah, dass andere für die Herstellung von Schwarzwälder Schinken wichtige Produktionsschritte im Schwarzwald erfolgen müssen. Um mögliche Missverständnisse auszuschließen, sagte foodwatch in einer Unterlassungserklärung zu, die konkrete Aussage künftig nicht zu wiederholen - knüpfte dies innerhalb der Unterlassungserklärung jedoch daran, die Kritik stattdessen mit der alternativen Formulierung zu artikulieren: „Das Schweinefleisch für den Schwarzwälder Schinken dürfte auch aus Neuseeland kommen.“ Der Schutzverband hatte im Laufe von Vergleichsbemühungen des Gerichts versucht, foodwatch zur Unterlassung praktisch aller kritischen Äußerungen (der Schutzverband sprach von allen „ehrenrührigen Behauptungen“) über den Schwarzwälder Schinken sowie dessen Produzenten zu bringen. foodwatch-Sprecher Martin Rücker erklärte: „Der Versuch, unliebsame Kritik an dem in der Lebensmittelindustrie weit verbreiteten Regionalitäts-Schwindel auf juristischem Wege zu unterbinden, ist gescheitert. Statt sich der auch von zahlreichen Verbrauchern geäußerten Kritik an irreführender Kennzeichnung zu stellen, hat der Schutzverband sich an einem Ablenkungsmanöver versucht, für das wir kein Verständnis aufbringen.“ Insgesamt sehe sich food-

watch in seiner Kritik bestätigt – wenn eine Formulierungsänderung der Klarheit dient, sei dies im Sinne aller. Um irreführende Angaben zur Regionalität künftig zu vermeiden, fordert foodwatch eine verpflichtende Kennzeichnung der Herkunft von Hauptzutaten. „Niemand hält die Schinkenhersteller davon ab, bereits heute freiwillig die Herkunft des Fleischs anzugeben – das brächte jene Klarheit, die viele Verbraucher vermissen. Besser noch: Der Verband sollte sich dafür einsetzen, dass beim Schwarzwälder Schinken künftig tatsächlich alle Produktionsschritte im Schwarzwald stattfinden müssen.“

Heilen mit asiatischen Heilpilzen

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ie Behandlung von Krankheiten mit Hilfe von Pilzen - Mykotherapie (Pilzheilkunde) - ist ein wichtiges Tätigkeitsfeld von Heilpraktiker Peter Vogelgesang.

Mykotherapie wirkt ganzheitlich, individuell und natürlich. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) spielen Pilze schon seit vielen Jahrhunderten eine

ogelgesang Naturheilpraxis Klassische Naturheilverfahren Chinesische Medizin (TCM) Vitalwellen-Therapie Kinesio-Taping Neuraltherapie Heilpraktiker Peter Vogelgesang, Hansbergstr. 38, 44141 Dortmund Tel. 0231-7002660, www.vogelgesang.com 24

Gesund & Fit 04 / 2013 – Sonderveröffentlichung

große Rolle in der Gesundheitsvorsorge und der Behandlung von Krankheiten. Die Pilze enthalten eine Vielzahl an ernährungsphysiologisch und pharmakologisch wichtigen Substanzen. Ihre außergewöhnliche Wirkung wird durch die Verwendung des gesamten Pilzes erzielt. Die Inhaltsstoffe der Heilpilze stabilisieren das Immunsystem, hemmen bei Tumoren das Wachstum und haben zellerneuernde Wirkung. Sie haben eine große therapeutische Bedeutung in der Immuntherapie, bei Allergien, Krebserkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen und Hauterkrankungen. Auch bei Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, Gicht, Fettstoff-

Peter Vogelgesang

wechselstörungen und Herzkreislauferkrankungen werden Heilpilze erfolgreich eingesetzt. Mit dem Einsatz von Heilpilzen hat Heilpraktiker Peter Vogelgesang bereits viel Erfahrung gesammelt und große Erfolge erzielt.


Gesundheit

Klinik am Stein geht neue Wege bei Jung und Alt

Spielekonsole ist Spaß & Therapie zugleich

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inder lieben die sportlichen Bewegungsspiele mit der Wii. Durch ihre positiven Effekte setzt sich die Spielekonsole immer mehr auch in der Therapie durch und begeistert Senioren und Kranke. Die Klinik am Stein in Dortmund hat ihr Angebot an Therapiemöglichkeiten erweitert. Die neueste Errungenschaft ist die Nintendo Wii. Sie fragen sich nun, was ist eine Nintendo Wii? Was hat eine Spielekonsole in einer neurologischen Rehabilitations-Einrichtung zu suchen? Was wird mit dieser Therapiemethode bezweckt? Spielerische Förderung Anders als die früher üblichen Spielekonsolen, die nur durch das Drücken von Knöpfen zu betätigen waren, muss sich der Wii-Spieler bewegen, um Aktivitäten auf dem Bildschirm zu steuern. Armbewegungen mit einem drahtlosen Controller werden auf die Spielkonsole und den damit verbundenen Bildschirm übertragen. Bei der Wii verfügt die Fernbedienung über diverse Bewegungssensoren, diese registrieren die Position und die Bewegungen des Controllers im Raum und setzen diese in entsprechende Bewegungen von Spielfiguren oder -elementen auf dem Bildschirm um. In der Therapie findet diese Methode schon länger Anwendung. Selbst Wissenschaftler befassen sich mit diesem Thema. Die Nintendo Wii und andere ähnlich funktionierende Konsolen in der Therapie, fallen unter das Konzept der „Exergames“ oder auch „Serious Games“, das bedeutet die Nutzung von Videospielen in Verbindung mit körperlicher Aktivität. Vielseitig einsetzbar Der Einsatz für die Wii ist vielseitig und wird sowohl von Physiotherapeuten als auch von Ergo- und Sporttherapeuten gleichermaßen genutzt. In Abhängigkeit des Therapieziels werden Spiele ausgewählt, die die Schnellkraft, Ge-

Therapie mit der Wii: Spielerisch in Bewegung

schicklichkeit oder auch die Koordination fördern. Die Auswahl an Spielen und Trainingsmethoden ist groß. Golf, Tennis, Bowling, Boxen, Bogenschießen und viele weitere Reaktionsspiele gehören zum reichhaltigen Angebot. Die Vielseitigkeit und Abwechslung, die man mit der Wii erleben kann, tritt als großer Pluspunkt hervor. Dabei gibt es Spiele, bei denen lediglich eine Körperseite beansprucht wird. Diese sind optimal zur Therapie von Hemiparesen (Halbseitenlähmung), welche häufig nach einem Apoplex (Schlaganfall) auftreten. Je nachdem, welche zusätzlichen Geräte man neben der Fernbedienung verwendet, bietet sich die Möglichkeit, auch andere Körperfunktionen zu trainieren. So gibt es z. B. den sogenannten Nunchuk, eine kleinere, leichtere Fernbedienung, die an die Hauptfernbedienung angeschlossen wird, um mit beiden Armen den Spielverlauf zu beeinflussen. Ein weiteres Zusatzgerät ist das Balanceboard, welches zusätzlich die Gleichgewichtsreaktion fördert, zum Beispiel beim virtuellen Surfen, Step Aerobic oder Skateboard fahren. Höhere Motivation Vorteil der Nintendo Wii ist auch, dass der Großteil der Spiele sowohl im Stand als auch im Sitzen (Rollstuhl) durchgeführt werden kann. Somit können auch schwerer betroffene Patienten therapiert werden und an diesem motivierenden Spielespaß teilhaben.

Denn ein weiterer positiver Effekt dieser Exergames ist der Spaßfaktor, der bei Patienten, aber auch Therapeuten und anwesenden Angehörigen ausgelöst wird. Einige ältere Patienten sind dieser Therapieform erst mal ablehnend gegenüber eingestellt, da Videospiele und Computer eher den jüngeren Generationen zugesprochen

wird. Doch sobald das Prinzip der Steuerung verstanden ist, wollen die Betroffenen die Fernbedienung nach der Therapieeinheit gar nicht wieder hergeben. Durch die große Zahl von Kindern und Erwachsenen, die die Spielkonsole besitzen, haben viele Patienten später auch zu Hause die Möglichkeit, diesem Spaß nachzugehen und sich gleichzeitig fit zu halten. Ganz zur Freude ihrer Enkelkinder, die sich natürlich gerne beteiligen und zu den „coolen“ Großeltern eine ganz neue Verbindung bekommen. Die computergestützte Therapie kann nie einen menschlichen Therapeuten ersetzen, aber sie kann dabei helfen, Langzeitpatienten mehr Abwechslung zu bieten und ihre Therapie spielerischer und fröhlicher zu gestalten. Marco Thümmler

Im Herbst den sinnvollen Weg zum Wunschgewicht finden

Die Sanguinum-Stoffwechselkur

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b aus gesundheitlichen oder ästhetischen Gründen – Übergewicht zu reduzieren ist nur dann sinnvoll, wenn es auf gesunde Weise geschieht und das Ergebnis gehalten werden kann. Die Sanguinum-Kur ist ein medizinisches Stoffwechselprogramm mit homöopathischer Unterstützung, das Ihnen eine gesunde und anhaltende Gewichtsreduzierung ermöglicht – sei es bei einer Gewichtsreduktion von 3 oder 30 kg. Die Kur richtet sich vor allem an Personen, bei denen das Abnehmen wegen eines “langsamen Stoffwechsels” durch Schwangerschaft, Aufhören mit dem Rauchen, Wechseljahre, viele Diäten, Medikamente oder andere Auslöser des Übergewichtes nicht mehr funktionieren will.

der Gewichtsreduzierung. Durch eine gesunde Entschlackung für den ganzen Körper, sensibilisierte Geschmacksnerven, weniger Heißhunger und ein erhöhtes Stoffwechselniveau erfahren Sie ein neues Lebensgefühl mit Ihrer persönlichen Wunschfigur.

Kontinuierliche Begleitung, ein alltagstauglicher Ernährungsplan aus vollwertigen Lebensmitteln und die homöopathische Stoffwechselanregung mittels Injektion erleichtern Ihnen den Einstieg in eine dauerhaft schlanke Lebensweise nach

Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 04 / 2013

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Pflege

Chefarzt Dr. Clemens Kelbel schrieb Fachbuch über Pflanzengifte

Tollkirsche & Goldregen für Kinder gefährlich

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icht alles, was die Natur hervorbringt und in attraktive Farben kleidet, ist gesund oder wenigstens harmlos. Vor allem kleinere Kinder können durch problematische Substanzen in Pflanzen erheblich gefährdet werden, warnt Dr. Clemens Kelbel, Chefarzt am Klinikum Westfalen in Dortmund. Auch im Spätsommer und Herbst bieten Feld oder Garten Risiken. Zehn Jahre lang hat Dr. Kelbel selbst in einer Giftnotrufzentrale mitgearbeitet und er ist Mitautor des Fachbuches „Giftberatung Pflanzen“, das problematische Gewächse beschreibt und Tipps gibt für den Vergiftungsfall. Das Aussehen der Pflanzen gibt keinen Hinweis auf mögliche toxische Wirkungen. Kinder locken oft vor allem kräftige Farben von Beeren. Die Tollkirsche etwa, die zumindest bis September Früchte trägt, birgt erhebliche Gefahren. Problematisch kann es bei einigen Pflanzen schon sein, wenn mehr als eine halbe Handvoll Beeren geschluckt werden, so Dr. Kelbel.   Beim gelben Goldregen steckt die höchste Konzentration an Giftstoffen dagegen in den im Spätherbst ausgereiften Samen, die sich in grünen Schoten verbergen. Dr. Kelbel: „Bei Verdacht der Einnahme dieser Schoten unbedingt sofort einen Arzt aufsuchen, keine Laienthera-

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Gefahren lauern in der Natur: Dr. Kelbel mit seinem Fachbuch zum Thema.

pie, wie z. B. Erbrechen auslösen, durchführen.“   Da manche problematische Pflanzen essbaren Kräutern ähnlich sehen, kann es zu verhängnisvollen Verwechslungen kommen. Die Herbstzeitlose ähnelt vor allem im Frühjahr, wenn sie noch keine Blüten trägt, dem Bärlauch, einem gern gesammelten Trendgemüse. „Die Herbstzeitlose wird jedoch zu den problematischen Pflanzen gerechnet“, so Dr. Kelbel. Wenn Kinder sie verzehren, sei ein Arztkontakt dringend nötig, warnt der Chefarzt des Knappschaftskrankenhauses Dortmund. Der Bärenklau, auch bekannt als Herkulesstaude, gefährdet schon beim reinen Hautkontakt. Reizungen bis hin zur Blasenbildung hei-

Gesund & Fit 04 / 2013 – Sonderveröffentlichung

len oft nur langsam und können Narben hinterlassen. Auch Pflanzen, die Kinder als essbares Gemüse kennen, können Gesundheitsstörungen verursachen. Dr. Kelbel: „Die rohe Gartenbohne, genauer gesagt ihre Hülsen und Samen, sind hier zu nennen. Bei Kindern können heftige Magen- und Darmbeschwerden auftreten, die eine ärztliche Behandlung erforderlich machen.“ Auch die oberirdischen Früchte der Kartoffelpflanze oder unreife Tomaten können beim Verzehr Vergiftungssymptome auslösen. Zu denen können neben Magen und Darmbeschwerden, Fieber, Atemlähmungen, allergische Reaktionen, Seh- und Bewusstseinsstörungen gehören. In den Statistiken der Giftnotrufzentralen nehmen Beratungen nach der Aufnahme von Pflanzenteilen einen Stellenwert von ca. 10 Prozent und damit den dritten Platz ein. Vergiftungen mit Pflanzen stellen das ärztliche Personal und die Mitarbeiter von Rettungsdiensten vor eine schwierige Aufgabe, weil die Quelle oft nicht eindeutig zu klären ist. Für eine optimale Therapie ist aber die Identifizierung der Pflanze eine Grundvoraussetzung.   Dr. Kelbel rät Eltern, im Verdachtsfall nicht voreilig zu handeln. Wichtig sei es, Ruhe zu bewahren, auch

betroffene Kinder zu beruhigen und dann die Giftinformationszentrale anzurufen. Dort müsse die Pflanze möglichst genau beschrieben werden. Wichtig sei es, zu erläutern, welche Pflanzenteile und welche Mengen verschluckt wurden und wie alt und schwer das Kind ist. Für die Identifizierung könne es helfen, vor dem Anruf bei Giftinformationszentralen Pflanzenteile einem Gärtner oder Apotheker zu zeigen, eventuell auch einem Biologielehrer. Dr. Kelbel: Diese können eine spezifischere Pflanzenbestimmung durchführen und die nachfolgende telefonisch Beratung ist somit effiizienter.   Von Versuchen eigener Therapierung ohne Rücksprache mit Arzt oder Giftnotruf rät Dr. Kelbel ab. Speziell solle man nicht versuchen, selbst ein Kind zum Erbrechen zu bringen, weil dabei die Gefahr besteht, dass Bestandteile in die Atemwege gelangen (Aspiration). Er hält auch nichts davon, private Gärten nun von jeder auch nur tendenziell problematischen Pflanze zu befreien. Das schütze nicht vor wild wachsenden Pflanzen. Natürlich sollte bei der Bepflanzung des Außenbereiches von Kindergärten auf entsprechende Pflanzen verzichtet werden. Ansonsten sei es stets der beste Weg, Kinder aufzuklären und vor Gefahren zu warnen. ➜➜ Im Zweifelsfall sollte unbedingt eine Giftnotrufzentrale angerufen werden. Diese sind landesweit organisiert. Für NRW ist zuständig die Informationszentrale gegen Vergiftungen des Landes, angesiedelt beim Universitätsklinikum Bonn mit der Tag und Nacht erreichbaren Rufnummer 0228-19240 oder 0228 287-33211. Auf der Interseite www. gizbonn.de kann zusätzlich eine Broschüre heruntergeladen werden . ➜➜ Fachbücher zum Thema bieten eine exakte Beschreibung der problematischen Pflanzenarten.

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Pflege

Pflanzen rufen per Handy nach Wasser

Und sie sprechen doch....!

Neu in der Klinik am Stein Dortmund

Demenz-Therapie mittleren Stadium. Treppensteigen und freier Stand sollten für den Erkrankten möglich sein.

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ove & Memory (Bewegung und Gedächtnis) heißt die neue Erfolgstherapie, die seit Oktober nun auch im Ambulanten Reha-Zentrum der Klinik am Stein in Dortmund angeboten wird.

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etzt können Ihre Grünpflanzen Sie per Handy rufen, wenn sie gegossen werden wollen. Der Koubachi Wi-Fi Plant Sensor erspürt, was die grünen Zimmergenossen brauchen, und macht die Pflanzenpflege zum interaktiven Vergnügen. Koubachi kennt die Bedürfnisse von mehr als 600 Sorten und Arten und kommuniziert sie per App auf Handy oder Tablet. Er misst im Pflanzsubstrat, ob die Pflanze genügend Licht, Feuchtigkeit, Wärme und Nährstoffe hat, und ruft gegebenenfalls nach mehr. Der User kann seinen Pflanzen Spitznamen geben und verleiht ihnen per App eine Stimme. Das kommt sogar bei den Profis an: Der bundeswei-

te Experten-Verbund „die Raumbegrüner“ hat Koubachi getestet und freut sich „vor allem über den Spaßfaktor - aber es funktioniert. Der Sensor ist per Gutschein-Code auf der Homepage erhältlich, auch wenn er natürlich nicht den Fachmann ersetzt“, sagt Geschäftsführer Lutz-Peter Kremkau. ➜➜ Der bundesweite Verbund „die Raumbegrüner“ bietet mit Ansprechpartnern in jedem Bundesland Spezialisten für lebendes Grün in Unternehmen, Kliniken, Schulen, Hotels, Schwimmbädern, Flughäfen, privaten und öffentlichen Gebäuden.

Das spezielle Trainingsprogramm kann die motorischen Fähigkeiten sowie die geistige Leistungsfähigkeit des Demenzkranken verbessern. Durch spezielle Übungen werden Kraft, Gleichgewicht, Koordination und zweigeteilte Aufmerksamkeit trainiert. Der pflegende Angehörige wirkt dabei als Co-Therapeut mit und erhält außerdem wertvolle Tipps zur Alltagsbewältigung. Dazu gehören medizinische, pflegerische und soziale Hilfe und Beratung. Das wöchentliche Trainingsprogramm auf Selbstzahlerbasis geht über 10 Wochen und findet in der Klinik am Stein in Dortmund statt. Jede Einheit dauert 90 Minuten. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine diagnostizierte Demenz im frühen bis

➜➜ Mehr Infos unter: www.dieraumbegruener.de

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in Spaziergang im Park oder einfach nur einkaufen gehen - das war für Marion G. lange Zeit unmöglich. Das offene Bein zwang sie, zu Hause zu bleiben. „Jetzt kann ich wieder allein raus  

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gehen, seit mein Bein abgeheilt ist.“ Die erfolgreiche Versorgung im Pflege-Therapie Stützpunkt für Menschen mit chronischen Wunden hat ihr ihre Lebensfreude und Selbständigkeit zurückgebracht.

       

PFLEGE-THERAPIE

STÜTZPUNKT

Informationen

Die Pflege eines Demenzkranken bedeutet eine enorme Belastung für Angehörige. Angehörige brauchen Quellen, aus denen sie Kraft schöpfen können. Um Entspannung und Sicherheit zu finden, bietet die Klinik am Stein in Dortmund deshalb ergänzend einen Gesprächskreis Demenz an.

Gesundheit und Fitness aus einer Hand -

„Wieder an die frische Luft gehen“

Move & Memory ergänzt bereits seit zwei Jahren das Angebot des Demenz-Therapie-Zentrums in Olsberg (Hochsauerlandkreis). Hier steht Demenz-Kranken und Angehörigen seit elf Jahren auch ein sehr erfolgreiches stationäres Programm zur Verfügung. Die umfassende Behandlung kann das Fortschreiten der Krankheit hinauszögern sowie vermeidbare Störungen wie Unruhe und Depressivität reduzieren.

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Ambulante Rehabilitation Neurologie, Geriatrie Heilmittel auf Rezept Präventions-Sport: Rücken-Kurse mit Gerätetraining Reha-Sport: Parkinson-Gruppe, Schlaganfall-Gruppe, Wirbelsäulen-Gymnastik Gerätetraining für Selbstzahler

Unsere Leistungen: -Physikalische Therapien (z.B. Massagen, Lymphdrainage) -Ergotherapie -Physiotherapie -Sporttherapie -Sprachtherapie

Neu in Dortmund! Ambulante Demenz-Therapie Move & Memory Gesprächskreis Demenz für Angehörige

Wir beraten Sie gerne persönlich! Klinik am Stein, Feldstraße 77, 44141 Dortmund, Tel.: 0231 - 488 285 0, Fax: 0231-488 285 10 www.ambulantes-rehazentrum-dortmund.de

Für Menschen mit chronischen Wunden

01.07.2013 18:24:46

Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 04 / 2013

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Pflege

Ausflug des Seniorenhauses Gartenstadt zur Bartholomäuskirmes

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it viel Vorfreude und großer Erwartung startete eine gut gelaunte Gruppe des Seniorenhauses Gartenstadt nach Lütgendortmund zur Bartholomäuskirmes. Der Soziale Dienst hatte sich im Vorfeld mit Rainer Sack vom Bezirksmarketing LÜDO in Verbindung gesetzt und für die Bewohner Plätze vor der Haupttribüne reserviert. Dort angekommen wurden

alle persönlich mit frischem Kaffee und leckerem Kuchen begrüßt. Ein super Start für den weiteren Verlauf. Die Stimmung war sehr gut und wurde zusätzlich durch Borussia Dortmund-Lieder gesteigert. Dieses blieb einer Gruppe Fußballer vom SUS Kley nicht unbemerkt, sodass diese sich dazugesellten, um mit den Bewohnern weitere gemeinsame Stimmungs-

lieder zu schmettern. Nachdem die Bewohner verköstigt waren und ordentlich gesungen hatten, ging es Richtung Kirmesbuden. Erstes Ziel: Pfeile-Werfen! Hier zeigten die Senioren ihr Geschick und entlockten durch zahlreich getroffene Ballons dem Budenbesitzer so manchen Preis. Weiter ging es zum Loseziehen. Und auch hier zeigten die Bewohner ein glückliches Händchen und sammelten fleißig kleine Preise. Dem Besitzer des Standes „Kunterbunt“ fielen die Bewohner so positiv auf, dass er es sich nicht nehmen ließ, eine der Damen kurzerhand in den Arm zu nehmen, um sich mit ihr fotografieren zu lassen. Von einer knackigen Bratwurst gestärkt, zog es die Senioren dann noch zu einem bunten Luftballonstand. Gemeinsam suchten sie einen Herzluftballon aus, der später als Erinnerung im Eingangsbereich des Seniorenhauses Gartenstadt befestigt wurde. Vor der

„Wilden Maus“ blieben alle noch mal stehen und beobachteten das muntere Treiben. Vorbei an Zuckerwatte, kandierten Äpfeln und dem Duft von gerösteten Mandeln ging es langsam, aber sicher Richtung Heimweg. Mit vielen schönen Eindrücken, guter Laune und vielen Preisen im Gepäck drehten sich die Bewohner am Ende noch mal um und verabschiedeten sich: „Tschüss Kirmes, Tschüss Lügendortmund, bis zum nächsten Mal…“

Stadtnah im Grünen – Nähe Westfalenpark und Phönixsee Großzügige Planung – Viel Raum zum Leben Individuelle Pf lege und Betreuung Kleine Pf legewohngruppen Offenes Haus – Besucher jederzeit erwünscht Öffentliches Café und öffentlicher Begegnungsraum Kurzzeitpf lege und vollstationäre Pf lege Persönliche Einzelzimmer für 84 pf legebedürftige Menschen

Wir führen unsere Senioreneinrichtungen als Familienbetriebe: Seniorenhaus Neue Caroline, Holzwickede Seniorenheim Gerlingsen, Iserlohn Seniorenhaus Wethmar Mark, Lünen Seniorenhaus Gar tenstadt, Dor tmund

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Unsere kostenlose Servicenummer: 0800 7923256 Tel.-Nr.: 0231-61061- 0 Fax-Nr.: 0231-61061-444 E-Mail: info@seniorenhaus-Gar tenstadt.de Kohlgar tenstrasse 5, 44141 Dor tmund www.seniorenhaus-gar tenstadt.de

Gesund & Fit 04 / 2013 – Sonderveröffentlichung

im Seniorenhaus Gartenstadt


Pflege

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Wer bekommt es und wie viel ist es?

flegebedürftige sollen selbst darüber entscheiden, wie und von wem sie gepflegt werden möchten. Sie haben deshalb die Möglichkeit, Sachleistungen (Hilfe von Pflegediensten) oder Pflegegeld in Anspruch zu nehmen. Voraussetzung für den Bezug von Pflegegeld ist, dass die häusliche Pflege selbst sichergestellt ist, z. B. durch Angehörige oder andere ehrenamtlich tätige Pflegepersonen. Das Pflegegeld wird dem Betroffenen von der Pflegekasse überwiesen. Dieser kann über die Verwendung des Pflegegeldes grundsätzlich frei verfügen und gibt das Pflegegeld regelmäßig an die ihn versorgenden und betreuenden Personen als Anerkennung weiter. Um eine op-

timale, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Pflege zu gewährleisten, ist es möglich, den Bezug von Pflegegeld mit der Inanspruchnahme von Sachleistungen zu kombinieren. Das Pflegegeld vermindert sich in diesem Fall anteilig um den Wert der in Anspruch genommenen Sachleistungen.

Pflegebedürftige in vollstationären Einrichtungen für behinderte Menschen haben Anspruch auf ungekürztes Pflegegeld anteilig für die Tage, an denen sie sich in häuslicher Pflege befinden.

Rechenbeispiel: Kombination von Pflegegeld und Sachleistungen Ein Pflegebedürftiger der Pflegestufe I nimmt Sachleistungen durch einen Pflegedienst im Wert von 225 Euro in Anspruch. Der ihm zustehende Höchstbetrag beläuft sich auf 450 Euro. Er hat somit die Sachleistungen zu 50 Prozent ausgeschöpft. Vom Pflegegeld in Höhe von 235 Euro stehen ihm noch 50 Prozent zu, also 117,50 Euro.

Pflegegeld für Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz - das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen - erhalten in der sogenannten Pflegestufe 0 seit dem 1. Januar 2013 erstmals Pflegegeld oder Pflegesachleistungen. Das Pflegegeld beträgt hierbei 120 Euro im Monat. In den Pflegestufen I und II wird für diese Personen der bisherige Betrag des Pflegegeldes aufgestockt. Hier liegt er bei monatlich 305 Euro in Pflegestufe I und bei 525 Euro in Pflegestufe II.

Wie bemisst sich die Höhe des Pflegegelds? Das Pflegegeld ist wie die Sachleistung nach dem Schweregrad der Pflegebedürftigkeit gestaffelt. Das Pflegegeld bei Pflegestufe I beträgt 235 Euro monatlich, bei Pflegestufe II 440 Euro und bei Pflegestufe III 700 Euro im Monat.

Wird während der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege weiterhin Pflegegeld gezahlt? Während der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege wird bis zu vier Wochen je Kalenderjahr die Hälfte des bisher bezogenen Pflegegeldes weitergezahlt.

Pflegequalität ist Lebensqualität

Pflegedienst Hübenthal erneut mit der „Bestnote 1“ ausgezeichnet

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n Deutschland gibt es zufrieden. Zudem konnten etwa 2,2 Millionen aus dem körperlichen Pflegebedürftige. Sie Zustand der Versichersollen ihrem persönten Rückschlüsse auf Prüfungsergebnis lichen Hilfebedarf die hervorragende 2013 und ihren BedürfPflegequalität genissen entsprechend wonnen werden. nach dem aktuellen (sehr gut) Stand der mediziHohe Versorgungsnisch-pflegerischen ErStandards kenntnisse optimal gepflegt Dank neuer, modernster Softund versorgt werden. Ob diese ware kann der innovative PflegeQualitätsanforderungen tatsächlich dienst Hübenthal ab sofort Termineingehalten werden, überprüft der vereinbarungen beim Kunden noch Medizinische Dienst durch unan- besser einhalten und so ein optimagemeldete Prüfungen. Diese sollen les Zeitmanagement anbieten. unter anderem dazu beitragen, dass den Pflegebedürftigen ein hohes Dabei ist der Blick stets weit nach Maß an Lebensqualität erhalten vorne gerichtet: Mit der Teilnahme bleibt. am Forschungsprojekt „iCare“ (Entwicklung eines Assistenzsystems Bestnote für Hübenthal für die ambulante Pflege zum Wohle Bereits zum dritten Mal in Folge ist und zur Sicherheit des Pflegebedürfjetzt der Pflegedienst Hübenthal im tigen in den eigenen vier Wänden) Rahmen der erfolgten MDK-Prüfung zeigt der Pflegedienst Hübenthal mit der „Bestnote 1“ ausgezeichnet sein uneingeschränktes Engageworden. Die aktuelle Benotung von ment zum Wohle des Kunden. In glatten 1.0 unterstreicht die außeror- einer weiteren Teilnahme an einem dentliche Qualität des Pflegediens- durch das Bundesministerium für tes. Die Versicherten zeigten sich mit Forschung unter Federführung des der Arbeit des Pflegedienstes sehr Fraunhofer Institutes genehmigten

MDK

1,0

Projektes wird an der Optimierung von Fahrtrouten bei der Zustellung von diversen für die Senioren wich-

tigen Produkte gearbeitet. Diese Teilnahme rundet das vorwärtsgewandte Profil des Pflegedienstes ab.

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e hr Ja

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Entscheidend ist das Vertrauen: Wir sind immer für Sie da. Wir sind Ihr Ansprechpartner für professionelle Beratung und Versorgung – für selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause: Rund-um-Pflege nach neuesten medizinischen und hygienischen Standards Spezielle Fachkenntnisse u.a. in den Bereichen Demenz, Ernährung und Ambulante Palliativpflege Individuelle Betreuung, Freizeitgestaltung, Sicherheit, Wellness Unterstützung bei Anträgen und Organisation weiterer Dienstleistungen wie z.B. Fußpflege, Frisör, Arztbesuche Pflegedienst Hübenthal Tel. (0231) �914 504-0 info@pflegedienst-huebenthal.de, www.pflegedienst-huebenthal.de

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Pflege Hausnotrufdienste

Mit Sicherheit in den eigenen vier Wänden leben

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iesen Wunsch äußern viele Menschen, vor allem Ältere und Pflegebedürftige. Ihre gewohnte Umgebung ist ihnen in langen Jahren ans Herz gewachsen. In Gesprächen mit Senioren wird allerdings immer wieder deutlich, dass sich viele von ihnen im eigenen Heim nicht mehr sicher fühlen: Sie sorgen sich, weil sie aus gesundheitlichen Gründen auf Unterstützung angewiesen sind und befürchten, im Notfall keine Hilfe erreichen zu können. Der Gedanke, sich trotz aller Bindungen an die eigenen vier Wände in die Obhut einer Pflegeeinrichtung zu begeben, liegt dann nicht mehr fern. Dabei gibt es eine Alternative, die ein unabhängiges Leben zu Hause möglich macht: Ein Hausnotrufsystem bringt die nötige Sicherheit, denn es garantiert, dass im

dienst oder der Rettungsdienst verständigt. Was vielen nicht bekannt ist: Das Hausnotrufsystem ist ein anerkanntes Pflegehilfsmittel! Bei Pflegebedürftigkeit kann ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden. Bei Antragsgenehmigung werden die Kosten für die Einrichtung des Hausnotrufsystems und die monatliche Miete direkt mit der Pflegekasse abgerechnet. Der Pflegeversicherte erhält das Hausnotrufsystem, ohne selbst etwas dafür zahlen zu müssen! Möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden leben – diesen Wunsch äußern viele Seniorinnen und Senioren. Wenn der Hilfebedarf zur Bewältigung des Alltags steigt, bringt ein Hausnotrufsystem Komfort und Sicherheit!

Notfall unverzüglich Hilfe kommt: Ein Knopfdruck auf den Sender und schon geht ein Notruf an eine Notrufzentrale. Dort melden sich Mitarbeiter, die an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr eingehende

Notrufe beantworten und im Notfall unverzüglich nach den Anweisungen handeln, die zuvor mit dem Kunden vereinbart worden sind: Entweder werden die Angehörigen, Nachbarn, der Pflege-

Aber auch Selbstzahler können - je nach Anbieter - ein Hausnotrufsystem für eine monatliche Miete von € 18,36 und für eine einmalige Zahlung von € 10,49 bekommen. Wer sich für ein Hausnotrufsystem interessiert, kann sich an private Anbieter oder an einige Wohlfahrtsverbände wenden.

Zahnmedizinische Hinweise für Senioren

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ANZ.-VITAKT-1SEITE-4C-GESUND-UND-FIT-04-2013.indd Alle Seiten ür das Allgemeinbefinden, die genauso zum

Kommunikationsfähigkeit und die Lebensqualität älterer Menschen hat gerade die Mund- und Zahngesundheit einen hohen Stellenwert. Mit der Prävention von Zahnerkrankungen kann der Entstehung allgemeinmedizinischer Krankheiten vorgebeugt werden. Es wird aber auch der Verlauf vorhandener Erkrankungen, wie z. B. Diabetes beeinflusst. Mit zunehmendem Alter nehmen nicht nur die Allgemeinerkrankungen, sondern auch die Munderkrankungen zu. Daher sind regelmäßige zahnärztliche Kontrollen sehr wichtig. Trotz motorischer Schwierigkeiten sollten die Zahn- und Mundpflege

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festen Tagesablauf gehören wie die Körperhygiene. Auch Medikamente können in der Mundhöhle bestimmte Reaktionen wie z. B. Mundtrockenheit auslösen, welche wiederum ein erhöhtes Karies- und Parodontitisrisiko darstellen. Hier sind die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt und die Prothesenreinigung durch das zahnärztliche Labor sehr wichtig. Für den häuslichen Gebrauch gibt es individuelle Mundhygieneartikel, wie z. B. Prothesenbürsten, Zwischenraumbürstchen, Zahnseide, Zahncreme oder desinfizierende Haftcreme (ist empfehlenswerter als Pulver). Als vorbeugende Maßnahme empfiehlt sich neben der individuellen Mundhygiene ein ausreichender Tageskonsum an Flüssigkeit (Wasser, zuckerfreie Tees) oder das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi/ Bonbons, um den Speichelfluss anzuregen. Des Weiteren empfehlen wir Vollkornkost. Beachtet man diese leicht durchzuführenden, nicht zeitintensiven Hinweise und ist der Zahnarzt über das individuelle Krankenbild seines Patienten gut informiert, dann sind auch die Mund- und Zahngesundheit im Alter gewährleistet.

Gesund & Fit 04 / 2013 – Sonderveröffentlichung

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Pflege

Breite Beteiligung an der Senioren-Aktivwoche

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a hat Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau ganz Recht: Sportliche Aktivitäten kennen kein Alter, schrieb er zu der Senioren-Sportaktionswoche im September: „Sportliche Aktivitäten kennen kein Alter – dieser Gedanke ist zeitlos und Sport und Bewegung sind auch für das Leben der Generation 60+ von zentraler Bedeutung. Dortmund bietet zahlreiche Sportmöglichkeiten und nicht nur in der Aktionswoche bringen viele Sportvereine und Seniorenbegegnungsstätten den Men-

schen nahe, dass Alter möglich und von großer Bedeutung ist.“ Durch eine Kooperation des Fachdienstes für Senioren der Stadt Dortmund mit dem Stadt SportBund Dortmund e. V. ist es gelungen, ein breites Spektrum von sportlichen und außersportlichen Organisationen aus allen Stadtbezirken für diese Aktion zu begeistern. Erst durch den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer konnten Bewegungsangebote für Jung und Alt nach-

haltig installiert werden. Im Rahmen der Aktion fand in jedem Stadtbezirk eine große Anzahl unterschiedlichster Bewegungsangebote statt, die von den Sportvereinen und Seniorenbegegnungsstätten organisiert und durchgeführt werden. Qualifizierte, oftmals ehrenamtliche Übungsleiter verstanden es, mit viel Freude „ihren“ Sport zu vermitteln. Ob Hobbyfußball, Wirbelsäulengymnastik, Lauftreff, Nordic Walking oder Hockergymnastik - für jeden war etwas dabei.

Wenn Eltern älter werden…

Hausnotruf bietet Sicherheit und Komfort

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n Zeiten, in denen die Bevölkerung durchschnittlich immer älter wird, tritt auch die Problematik des Alleinlebens bzw. der Pflege zunehmend in den Vordergrund. „Wie kann ich möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden leben? Welche Hilfen bekomme ich, wenn ich finanzielle Unterstützung benötige? Wo kann ich mich umfangreich beraten lassen, wenn ich oder meine Angehörigen pflegebedürftig werden?“ Vor diesen Fragen stehen nicht nur ältere Menschen, sondern auch Kinder, deren Eltern nicht mehr ohne Unterstützung ihren Alltag bewältigen können. Sich bereits im Vorfeld zu informieren, ist sehr wünschenswert, aber oft kommt die Pflegebedürftigkeit unerwartet. Hier können OnlinePortale hilfreich sein, die Senioren und Angehörigen Tipps und Informationen rund ums Thema anbieten. Beispiele dafür sind die

Internetseiten von Pflegenetzwerk. com, Mein-Pflegeportal.de oder Bagso.de (Homepage der Bundesarbeitsgemeinschaft der SeniorenOrganisationen). Außerdem bietet das Bundesministerium für Gesundheit im Internet umfassende Informationen zum Thema Pflegeberatung: http://www.bmg.bund. de/pflege/pflegeberatung.html Wer lieber telefoniert, kann sich an das Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums als erste Kontaktstelle wenden. Fragen zur Krankenversicherung werden unter 030 / 340 60 66 – 01 und Fragen zur Pflegeversicherung unter 030 / 340 60 66 – 02 beantwortet. Ebenfalls eine erste Hilfe kann die einheitliche Behördenrufnummer 115 ermöglichen, die seit April 2011 im Regelbetrieb ist. Diese Nummer ist vielen Bürger nicht bekannt, dabei wurde die 115 eingerichtet, um zu häufig vorkommenden Anliegen sofort eine Auskunft zu bekommen und bei selte-

nen Anfragen an die richtige Stelle weitergeleitet zu werden. Wer unabhängig von der Pflege sicher zu Hause leben möchte, für den ist ein Hausnotrufsystem wie Vitakt Hausnotruf immer eine komfortable Lösung, denn Vitakt Hausnotruf bietet Sicherheit und Service rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Im Fall eines Hilfebedarfs genügt ein Knopfdruck auf den Funksender und schon erfolgt eine Meldung bei der Vitakt-Notruf-Serviceleitstelle. Dort nehmen Vitakt-Mitarbeiter die eingehenden Notrufe entgegen. Über eine Wechselsprechanlage, die in das Hausnotrufgerät eingebaut ist, können Kundinnen und Kunden frei sprechen, ohne das Telefon benutzen zu müssen. Die Mitarbeiter in der Notruf-Serviceleitstelle hören mit und können direkt antworten. Bei Hilfebedarf handeln sie unverzüglich nach den Anweisungen, die zuvor mit dem Kunden vereinbart worden sind: Entweder es wer-

den die Angehörigen, Nachbarn, Freunde, der Pflegedienst etc. verständigt oder es wird direkt der Rettungsdienst angerufen. Ein Service, der nicht nur ein selbstständiges Leben zu Hause ermöglicht, sondern auch noch erschwinglich ist: Selbstzahler können das Vitakt-System schon für eine monatliche Miete von 18,36 Euro und für eine einmalige Zahlung von 10,49 Euro bekommen. Außerdem gilt: Das Hausnotrufsystem ist ein anerkanntes Pflegehilfsmittel. Bei Pflegebedürftigkeit kann unabhängig von der jeweiligen Pflegestufe ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden. Bei Antragsgenehmigung werden die Kosten für die Einrichtung des Hausnotrufsystems und die monatliche Miete direkt mit der Pflegekasse abgerechnet. Der Pflegeversicherte erhält das Hausnotrufsystem, ohne selbst etwas dafür zahlen zu müssen.

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Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 04 / 2013

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Pflege

Arbeitskräftemangel auf dem Pflegemarkt entgegenwirken

Attraktivität der Pflegeberufe steigern

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m Bereich der Langzeitpflege ist aufgrund der demografischen Entwicklung in der Mitte des Jahrhunderts mit einer Arbeitskräftelücke von bis zu einer Million zu rechnen. Dieser Mangel würde jedoch weit weniger dramatisch ausfallen, wenn man den medizinischen Fortschritt sowie das verbesserte Gesundheitsverhalten der Menschen berücksichtigt. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer aktuellen Studie. „Wenn wir zusätzlich die Attraktivität des Pflegeberufes steigern könnten, ließe sich der Fehlbedarf wesentlich reduzieren“, sagte DIW-Expertin Erika Schulz. Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland hat sich in den Jahren 1999 bis 2009 von ungefähr zwei Millionen um 20 Prozent auf 2,4 Millionen erhöht und könnte rein demografisch bedingt bis zum Jahr 2050 auf 4,9 Millionen steigen. Den Pflegebedürftigen stehen heute etwa knapp 900 000 professionelle Pflegekräfte gegenüber. Da

ein Großteil von ihnen nur geringfügig oder teilzeitbeschäftigt ist, entspricht dies etwa 630 000 Vollzeitstellen. Demnach wären - bei gleichbleibender Betreuungsquote - im Jahr 2050 etwa 1,5 Millionen Vollzeitkräfte erforderlich. Hinzu kommt ein zusätzlich zu erwartender Bedarf von etwa 16 000 Arbeitskräften zur Unterstützung der familiären Pflege, da die Belastung der pflegenden Familienangehörigen ebenfalls wegen des demografischen Wandels deutlich zunehmen wird. Wenn es gelingt, den Eintritt der Pflegebedürftigkeit um fünf Jahre in höhere Lebensalter zu verschieben, könnte der Pflegekräftebedarf auf etwa 850 000 gesenkt werden. Dass dies mit einer gezielten För-

derung möglich ist, begründet DIW-Expertin Schulz mit dem Rückgang der Zahl der neuen Pflegefälle und der Pflegehäufigkeit, die bereits heute zu beobachten ist. Ursache dafür sind ein verändertes Gesundheitsbewusstsein der ins Pflegealter vorrückenden Generation und neue Präventionsmaßnahmen. Auf der Angebotsseite könnte der Zugang zum Pflegeberuf auch für Quereinsteiger erleichtert und die Attraktivität des Berufsfeldes insbesondere für Männer erhöht werden, nicht zuletzt durch eine Angleichung der Löhne an andere Gesundheitsbereiche und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Bethanien mobile Kinder-Senioren & Intensivpflege mit neuen Angeboten

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eit Anfang dieses Jahres ist der Hauptsitz zentral für Dortmund in dem wunderschönen Büropark barrierefrei im Defdahl 10, Haus E. Wir betreuen mittlerweile über 30 intensivpflichtige Klienten in ihrer Häuslichkeit im gesamten Ruhrgebiet, Senioren in ganz Dortmund und über 100 Kinder, die Betreuung benötigen nach §45, ebenso dementiell erkrankte Erwachsene. In diesem Rahmen bieten wir individuelle Schulungen für pflegende Angehörige und Betroffene an um ihnen die Pflege in der Häuslich-

keit so leicht wie möglich gestalten zu können. Unsere ausgebildeten Pflegeberater kommen auch stundenweise zu einem Hausbesuch vorbei. Seit Neuestem bieten wir auch Ferienprogramme sowie Spaßsamstage für beeinträchtigte und gesunde Kinder an. Wir bilden uns beständig fort und schulen unsere Mitarbeiter extern im Bereich der Palliativpflege bei Kindern sowie bei Erwachsenen, ebenso in der Wundversorgung und insbesondere im Rahmen zur Weiterbildung der außerklinischen Fachkraft. Interne Fortbildungen

finden zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter wöchentlich statt. An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich

für die zahlreichen Spenden und ehrenamtlichen Unterstützungen unserer sozialen Projekte insbesondere von „Ferien ohne Koffer.

Unser Schwerpunkt umfasst • • • • •

Seniorenpflege und Betreuung Kinderkrankenpflege und Betreuung Intensivpflege (Beatmungspflege, Patienten mit Schädel-Hirntrauma) Palliativpflege Freizeitbeschäftigungen für Menschen mit Handicaps und deren Angehörigen

kompetent · freundlich · zuverlässig · hilfsbereit Kinder-, Seniorenund Intensivpflege

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Gesund & Fit 04 / 2013 – Sonderveröffentlichung

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Pflege ANZ-AWO-1-2-4c-GESUND-UND-FITAnspruchsvolle Ausbildung im AWO Fachseminar für Altenpflege

Sicher, geborgen und

Fit für die Ausbildung „Pflege“

zu Hause

Ihre Seniorenzentren in der Region

Ziel der Ausbildung: Selbstständigkeit und Verantwortungsgefühl stärken.

A

ltenpflege ist ein anspruchsvoller Beruf. Die intensive Ausbildung dazu erfolgt in Fachseminaren und Pflegeeinrichtungen. Das Lucy-Romberg-Haus der AWO ist ein solches Fachseminar, in dem die Persönlichkeitsentwicklung ganz oben auf dem Stundenplan steht. Sie kommen morgens in das Zimmer von Frau XY. Sie hat schlecht geschlafen und hat hohes Fieber: So oder ähnlich beginnt eine Unterrichtseinheit im Lucy-Romberg-Haus, dem Aus- und Weiterbildungszentrum der AWO, in dem junge Menschen den ersten theoretischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren. Statt Unterricht wie in der Schule stehen hier konkrete Fälle im Vordergrund. Fälle, wie sie den Auszubildenden auch in den Pflegeeinrichtungen begegnen, in denen sie den praktischen Ausbildungsteil absolvieren. Stures (Auswendig-) Lernen hat hier kaum Platz, das eigene Erarbeiten von lnhalten in der Gruppe ist gefragt. So werden Selbstständigkeit und Verantwortungsgefühl gestärkt und weiterentwickelt - wichtige Fähigkeiten für den Arbeitsalltag in der Pflege. Neben dieser Vermittlung von Wissen steht die Persönlichkeitsentwicklung im Vordergrund der Ausbildung. ln einer speziellen Lernberatung haben die jungen Menschen die Möglichkeit, ihre individuelle Situation zur Sprache zu bringen. Wie fühlen sie sich in ihrer Ausbildung, fällt ihnen das Lernen leicht oder wünschen sie sich in bestimmten Bereichen Unterstützung? Diese und andere Themen werden mit den Ausbilderinnen und Ausbildern besprochen und, wenn nötig, werden gemeinsam Lösungen entwickelt. ln den praktischen Teilen der Ausbildung, die in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen stattfinden, erleben die Auszubildenden oft zum ersten Mal ältere Menschen mit Demenz. Keine leichte Situation für jemanden, der bzw. die vielleicht erst vor wenigen Monaten die Schule abge-

schlossen hat. Deshalb steht die Kommunikation mit demenziell veränderten Menschen schon von C Anfang an auf dem Stundenplan. Auch mit Tod und Sterben werden die Auszubildenden konM frontiert - und ihre Ausbilderinnen und Ausbilder lassen sie damit nicht allein. „Wir verlassen Yfür Unterrichtseinheiten zu diesem Thema ganz CM bewusst das Schulumfeld, bieten einen passenden MY Rahmen in anderen Räumen mit angenehmer Atmosphäre für die notwendigen Gespräche und CY beziehen auch Entspannungsübungen ein“, sagt Claudia Bertels-Tilmann, die Leiterin des LucyCMY Romberg-Hauses. K

„Der Bereich der Altenpflege ist sehr dynamisch - ständig kommen neues Wissen und neue Erfahrungen hinzu“, weiß Claudia Bertels-Tilmann. Um hier Schritt zu halten, steht das Qualitätsmanagement immer auf der Agenda der AWO. Jeden Monat trifft sich der Qualitätszirkel, dessen Mitglieder die Ausbildungsinhalte kritisch überprüfen. Sie besuchen regelmäßig Fachmessen und Kongresse, um aktuelle Entwicklungen kennenzulernen und in die Ausbildung zu integrieren. Eine weitere Herausforderung für das Qualitätsmanagement ist die Verbindung von theoretischen Ausbildungsinhalten und den praktischen Anforderungen, die Altenpflegeeinrichtungen an die Auszubildenden stellen. Und sie profitieren von einem wichtigen Vorteil ihres Hauses: Die Hälfte aller Pflegeeinrichtungen im Bezirk Westliches Westfalen wird ebenfalls von der AWO getragen. So fällt es leicht, die Ausbildung an die Erfordernisse des Pflegealltags anzupassen - damit auch die Auszubildenden von übermorgen fit für die Pflege werden. ➜ AWO Fachseminar für Altenpflege Gneisenaustr. 1, 44147 Dortmund, Tel (0231) 86 430 103 oder (02307) 910 84 15, lrh-fs-dortmund@awo-ww.de

Dortmund Erna-David-Seniorenzentrum 44225 Dortmund Mergelteichstraße 27-35 Telefon 02 31/7 10 61 Minna-Sattler-Seniorenzentrum 44225 Dortmund Mergelteichstraße 10 Telefon 02 31/7 93 60 Karola-Zorwald-Seniorenzentrum 44309 Dortmund Sendstraße 67 Telefon 02 31/9 25 50 Seniorenzentrum Kirchlinde 44379 Dortmund Bockenfelder Straße 56 Telefon 02 31/96 70 13-0 Seniorenzentrum Rodenberg 44287 Dortmund Ringofenstraße 7 Telefon 02 31/47 54 88-0 Seniorenwohnstätte Dortmund-Eving 44339 Dortmund Süggelweg 2-4 Telefon 02 31/9 85 12 00 Schwerte Friedrich-Krahn-Seniorenzentrum 58239 Schwerte Westhellweg 220 Telefon 0 23 04/89 90

AWO Bezirksverband Westliches Westfalen e.V. www.awo-ww.de

Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 04 / 2013

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Pflege

Schwerter Demenz-Patienten: Pflegekurs für Angehörige

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flegende Angehörige sind mit der Betreuung von älteren Menschen, die unter Gedächtnisstörungen leiden, vor besonders schwierige Aufgaben gestellt. Angehörige von Demenzerkrankten (z. B. Alzheimer) sind nicht nur den Belastungen ausgesetzt, wie man sie auch bei Angehörigen von Patienten mit schweren körperlichen Erkrankungen findet. Hinzu kommen vielmehr noch spezielle Probleme durch Orientierungslosigkeit, Umkehr des TagNacht-Rhythmus, Vergesslichkeit, Aggressivität und Wesensveränderung, die die Beziehung zwischen Betreuer und Betreutem häufig zunehmend belasten und verändern.

Deshalb bietet die Ökumenische Zentrale in Zusammenarbeit mit der DAK ab dem 05.11.2013 einen speziellen Pflegekurs für die Angehörigen von dementiell erkrankten Menschen an. Dieser soll die vorhandenen Kompetenzen der Pflegenden stärken und pflegebedingte Überforderungen reduzieren. Die Kursreihe vermittelt praktische Erfahrungen und theoretische Kenntnisse für die häusliche Pflege. Inhalte sind z.B. Gerontopsychiatrische Krankheitsbilder und ihre Behandlung, Hilfen für die Kommunikation und Interaktion mit Demenzkranken, Entlastungsmöglichkeiten, Umgang mit Konflikten, Gefahrenreduzierung, finanzielle Hilfen und

kräftesparende Pflegetipps. Neben der Wissensvermittlung und praktischen Übungen spielen der Austausch eigener Erfahrungen, Erlebnisse und Fragen eine wichtige Rolle. Das Schulungsangebot ist für die Teilnehmenden kostenlos, da die DAK den Kurs finanziert. Parallel zum Pflegekurs besteht die Möglichkeit für die zu Pflegenden eine Betreuung zu Hause zu organisieren. ➜➜ Die Schulung besteht aus 6 Blöcken mit einem zeitlichen Umfang von je 3 Stunden jeweils dienstags von 17.00 bis 20.15 Uhr im Grete-Meißner-Zentrum, Schützenstr. 10 in Schwerte.

Pflegedienstleitung für Wunsch-Wohngemeinschaften eingestellt

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ie Wunsch-Pflege GmbH aus Do-Kirchlinde betreibt inzwischen 5 Senioren-Wohngemeinschaften in Dortmund und Castrop. Weil es sich für diesen Bereich um mittlerweile 85 Mitarbeiter handelt, hat sich Jörg Wunsch entschieden, dafür eine eigene Pflegedienstleitung einzustellen. „Wir konnten mit Herrn Patrick Globert einen Fachmann gewinnen, der mit seinen Qualifikationen und vor allem menschlich, sehr gut ins

Team passt. Er wird als übergeordnete Leitung der Wohngemeinschaften fungieren und Bindeglied zwischen den Teams und der Geschäftsleitung sein. Zu seinen Aufgaben gehören, die Strukturen und Qualität der Wohngemeinschaften auf einem hohen Niveau zu halten, neue Ideen weiterzuentwickeln und zusammen mit dem Betreuungsteam um Lisa Wunsch in die Tat umzusetzen. „Auch Gespräche mit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie deren Angehörigen gehören zu den Aufgaben, die Herr

Globert in Zukunft bewältigen wird“, erzählt Jörg Wunsch. „Wir freuen uns, dass wir somit einen weiteren Mosaikstein in unserem Konzept verwirklichen konnten.“ ➜ Stellenangebote unter: www.wunschpflege.de

Neue Senioren-Wohngemeinschaft demnächst in Do-Sölderholz

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inmedia-schwalm.de

ie große Nachfrage und die immer weitergehende Entwicklung haben dazu geführt, dass die Wunsch-Pflege GmbH demnächst auch in Do-Sölderholz eine Senioren-Wohngemeinschaft eröffnen wird. „Der Bauantrag ist bereits eingereicht und wir hoffen, noch in diesem Jahr mit dem Vorhaben beginnen zu können“, berichtet Jörg Wunsch, der derzeit schon 5

Ein

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Wohngemeinschaften erfolgreich betreibt. „Das Haus ist speziell auf diese Zielgruppe ausgerichtet. Es wurde behinderten- und seniorengerecht geplant und wird den Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit geben, einen geruhsamen und eigenständigen Lebensabend zu erleben. Die Einrichtung verfügt über alle notwendigen Dinge und hat selbstverständlich auch einen

Interessenten können sich sicherlich ab Januar bei uns melden, weil erfahrungsgemäß das Interesse an

einer Wohneinheit sehr groß ist. Wir können 17 Wohneinheiten anbieten, die so groß sind, dass auch Ehepaare diese beziehen könnten. Einsamkeit und Isolation im Alter müssen nicht sein.“ ➜ Weitere Infos erfahren Sie gerne unter Tel. 0231/87 80 30 bei der Wunsch-Pflege GmbH in Dortmund Kirchlinde.

Alter muss nich m i t i e t se amk

Seniorenwohngemeinschaften Bodelschwingh · Frohlinde · Nette Rahm · Neu Sölde Pflegeteam Dortmund: Revierstraße 3 · 44379 Dortmund Tel. 0231/87 80 30

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großen Aufzug. Alle Zimmer haben eine eigene, behindertengerechte Nasszelle und eine Terrasse oder einen Balkon. Ein großer Garten ist ebenfalls vorhanden. Wir hoffen, dass das Haus im Sommer oder Spätsommer 2014 bezugsfertig ist.

Gesund & Fit 04 / 2013 – Sonderveröffentlichung

in !

Wunsch-

Sicherheit und Selbstständigkeit im Alter Pflegeteam Kamen: Nordenmauer 18 · 59174 Kamen Tel. 02307/28 73 80 6


Pflege

Werkstätten der AWO Dortmund geben neues Buch von Stephanie Kappenhagen heraus

„Gesunde Vollwertkost einfach zubereiten“

Riesenfreude über das gelungene Buch bei allen Mitwirkenden.

E

s war eine Buchvorstellung der ganz besonderen Art: Am 18. Oktober präsentierte die ärztlich geprüfte Gesundheitsberaterin Stephanie Kappenhagen in den Räumlichkeiten der Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt Dortmund ihr neues Buch „Gesunde Vollwertkost einfach zubereiten“. Ein Buch von und für Menschen mit Behinderungen, das schon wegen der Idee, diesen Menschen den Zugang zu einer vitalstoffreichen Vollwert-Ernährung zu erleichtern, besondere Aufmerksamkeit verdient. So wurde den zahlreichen Besuchern der gelungenen Präsentation

anhand eines Videofilms vermittelt, mit wie viel Freude und Engagement die behinderten Menschen über einen Zeitraum von sechs Monaten an diesem Buchprojekt gearbeitet haben. Gemeinsam mit vielen Helfern und der Unterstützung des Teams der Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt Dortmund ist so ein Buch entstanden, in dem jedes der 25 Rezepte mit einer bildlichen Schritt-für-Schritt-Anleitung dargestellt wird. Die Extra-Zutat: ausgewählte Rezepte als Videoanleitung gibt es auf DVD! Die 6 Filme zeigen die Zubereitung der Gerichte 1:1, sodass einzelne Schritte immer wieder angeschaut und nachgeahmt

Gerda Kieninger

Stephanie Kappenhagen

werden können. Zudem enthält das Buch auch Materialien, um mit den Schülern das Thema gesunde Ernährung zu erarbeiten sowie Tipps für den täglichen Speiseplan und die Ernährung unterwegs. Letztlich kommen bei dem Bilder-Kochbuch alle Koch-Anfänger voll auf ihre Kosten.

„Ich würde mich freuen, wenn dieses Buch hilft, dass mehr Menschen lernen, Gutes für sich selbst zu tun und so mehr Selbständigkeit zu gewinnen.“ Gerda Kieninger MdL, Vorsitzende des AWO-Unterbezirks Dortmund

➜➜ Persen Verlag, Buch 71 Seiten, DINA4, Spiralbindung, inkl. DVDD. ISBN: 978-3-403-23319-0, 29,90 € ➜➜ Stimmen aus dem Vorwort:

➜➜ „In meinen Kursen für Menschen mit Behinderungen habe ich erfahren, dass auch sie wenig über gesunde Ernährung wissen und es im Alltag für sie oft schwierig ist, sich richtig zu ernähren.“ Stephanie Kappenhagen, Autorin

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Anthroposophisch orientierte Pflege und Betreuung im Hermann-Keiner-Haus

Menschen als Gesamtpersönlichkeit wahrnehmen und ernstnehmen

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chon der erste Blick vermittelt Frieden und Ruhe: Wunderschön eingebettet von einer großen Parkanlage und von herrlichen Blumen gesäumt präsentiert sich das Hermann-Keiner-Haus idyllisch und naturnah.„In unse-

rem Haus leben und arbeiten Menschen unterschiedlichen Alters mit ihren individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Behinderungen zusammen“, erläutert die Heimleiterin Andrea Bergstermann. „Wir wünschen uns, dass so eine sozia-

le Hülle entsteht, in der Menschen sinnvoll arbeiten, schöpferisch leben und in Würde sterben können.“ Modern und gemütlich Betritt man die sieben kleinen mo-

Hermann-Keiner-Haus

im Pädagogisch-Sozialen-Zentrum Dortmund e.V. (PSZD) Unser anthroposophisch orientiertes Haus liegt am grünen Stadtrand im Dortmunder Süden umgeben von einer großen Parkanlage. Das Hermann-Keiner-Haus bietet in 130 Senioren-Wohnungen und 101 Plätzen der Dauer- und Kurzzeitpflege die Möglichkeit, den Lebensabend in einer Gemeinschaft zu gestalten und bei Pflegebedürftigkeit und Krankheit würdevoll betreut zu werden.

Hermann-Keiner-Haus

Paritätisches Altenwohnheim Dortmund e.V.

Mergelteichstr. 47 Telefon +49 (231) 7 10 71 44225 Dortmund Telefax +49 (231) 7 10 75 03

kontakt@hermann-keiner-haus.de www.hermann-keiner-haus.de

dernisierten Wohnbereiche in der Dauer-und Kurzzeitpflege bemerkt man sofort, wie sich Behaglichkeit und Moderne sinnvoll ergänzen. Von den gemütlichen Wohnräumen und den großzügigen, modernen Küchen und Essplätzen geht es hinaus auf zahlreiche Balkone mit herrlicher Aussicht ins Grüne. Zwei Wohnbereiche im angeschlossenen Neubau des Hauses sind speziell für dementiell veränderte Menschen konzipiert und verfügen über einen direkten Zugang zu einem geschützten Garten. Zudem bietet das Hermann-Keiner-Haus 130 Seniorenwohnungen mit integriertem Notrufsystem und der Möglichkeit zu gemeinsamen Mahlzeiten im Speisesaal an.

Sonderveröffentlichung – Gesund & Fit 04 / 2013

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Facharztzentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Ruhr Aesthetic lud zur Eröffnung im ev. Krankenhaus in Schwerte

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Empfehlen sich den Patienten: (v. l.): Dr. med. Kristin Purkott und Annette Ulatowski.

Bei der Eröffnung des Fachzentrums herrschte ausgelassene Stimmung

Viele Freunde und Bekannte fanden den Weg in die neue Praxis.

v.l. Dr. med. Kristin Purkott, Burkhard Floegel stellv. Leiter der Volksbank Schwerte und Annette Ulatowski

UHR AESTHETIC ist das neue Facharztzentrum für Plastische und Ästhetische Chirurgie in der Privatklinik an der Ruhr im evangelischen Krankenhaus in Schwerte. Das hochqualifizierte Team besteht aus zwei Ärztinnen, beide Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie, die sich auf die Ästhetische Chirur-

gie spezialisiert haben. Das Motto „Schönheit verstehen“ bezeichnet nicht nur die absolute Professionalität und umfassende Fachkenntnis, mit der RUHR AESTHETIC den Patienten als Expertinnen zur Seite steht, sondern auch das den Menschen entgegengebrachte Verständnis und die entsprechende Empathie. Im Laufe des Lebens

Facharztzentrum für Plastische & Ästhetische Chirurgie Dr. med. Kristin Purkott & Annette Ulatowski

Schützenstraße 9 | 58239 Schwerte | Tel 02304-20 21 61 | www.ruhr-aesthetic.de

weist jeder Körper einige Veränderungen auf. Gewichtszu- und -abnahme, Schwangerschaften oder Krankheiten können das Bindegewebe, die Haut, die Körperform und somit das Erscheinungsbildverändern. Dies hat oft zur Folge, dass sich Patienten/-innen nicht mehr wohlfühlen. Es führt häufig zu einem Rückzug aus dem sozialen Umfeld und nicht selten zu psychischen Problemen. Auch anlage- oder konstitutionsbedingte Auffälligkeiten können z. B. eine junge Person stark verunsichern und deren gesunde Entwicklung stören. Hier kann vielen Patienten auf schonende Weise geholfen werden. Sei es nur durch ein Gespräch, konservative Maßnahmen oder letztendlich durch einen operativen

Eingriff. Primär stehen jedoch immer die Sicherheit sowie die Gesundheit des Patienten im Vordergrund. RUHR AESTHETIC möchte, dass sich alle Patienten rundum wohlfühlen und nimmt sich Zeit für sie. Man geht auf Wünsche und Vorstellungen ein, verliert aber dabei nicht die realistische Einstellung hinsichtlich der persönlichen Körperform des Patienten aus den Augen.


Gesund & Fit 04/2013