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´s Dorfblattl Haiming

´s Dorfblattl der Gemeinde Haiming

Herbst 2013 ~ Ausgabe Nr. 3/13 ~ Amtliche Mitteilung ~ Zugestellt durch post.at

Herbst 2013

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´s Dorfblattl Haiming

Allerheiligen Nach Abschluss aller Bauern-, Ernteund sonstiger Traditionsmärkte und doch noch rechtzeitig vor Beginn des Weihnachtsrummels besuchen wir alljährlich an Allerheiligen bzw. Allerseelen die Familiengräber. Vielen von uns ist der Gang zum Friedhof auch während des Jahres ein Bedürfnis und auch die Grabpflege lässt sich zumeist nicht auf dieses eine Mal im Kalenderjahr reduzieren, dennoch stellt dieser Termin jedes Jahr etwas Besonderes dar. Bereits Tage zuvor herrscht reges Treiben am sonst so stillen Ort und an jeder Ecke wird gepflegt, geputzt und gebürstet. Der Gräberbesuch - ein christliches Ritual, das durchaus auch seinen wirtschaftlichen Hintergrund hat, wenn man zum Beispiel an Grabschmuck denkt. Zumindest an diesen Tagen gibt es kaum eine Grabstätte, die nicht geschmackvoll bepflanzt und dekoriert ist und vor der eine Vielzahl von Kerzen brennt. Wenige Tage später holt uns der Alltag dann wieder ein und die Reste vom Lichtermeer verschwinden in übervollen Müllcontainern. Oft leben Familienmitglieder heute in alle Windrichtungen zerstreut und nehmen gerade den Gräberbesuch als Anlass, sich mit Verwandten, ehemaligen Schulkameraden und verzogenen Nachbarn wenigstens einmal im Jahr auf einen kurzen Plausch zu treffen. Es muss ja nicht unbedingt innerhalb der Friedhofsmauern sein. Vor Jahren noch war Allerheiligen sozusagen die Kick-off Veranstaltung für den Winterbeginn. Ungeachtet der Witterungsverhältnisse wurden die neuesten Trends, die der bevorstehende Modewinter zu bieten hatte, wie auf einem Laufsteg präsentiert und von vielen Anwesenden kommentiert oder zumindest stillschweigend zur Kenntnis genommen. Ich glaube, dass diese Entwicklung dank unserer jüngeren Generation ein wenig gebremst wurde. Diese hat mit Bekleidungsvorschriften, egal welcher Art, nämlich nicht so viel am Hut. Bernd Kapeller

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LESERBRIEFE UND KLEINANZEIGEN

AN DAS DORFBLATTL

Oft wird das Thema Friedhof oder Abschied weit von sich geschoben, vor allem in jungen Jahren. Später setzt man sich mehr damit auseinander. Viele von uns mussten sich schon von einem Angehörigen verabschieden. Meine positiven Eindrücke dazu: Für die Gestaltung der Seelenrosenkränze gebührt Frau Hilde Kleinheinz großes Lob. Es ist überwältigend, wie Hilde dies individuell vorbereitet und vorträgt, ein bissl mehr Mikrofon wäre wünschenswert. DANKE Hilde für diesen schönen, freiwilligen Dienst. Dann gebührt ein Lob unserem Hw. Herrn Pfarrer Volodymyr. Sterbegottesdienste sind wirklich herzlich und anteilnehmend gestaltet, seine einfühlsamen Worte erleichtern den Abschied. Vergelt’s Gott, Herr Pfarrer! Nun die nicht erfreulichen Dinge. Derzeit muss jeder Begräbnis-Teilnehmer den Friedhof betreten. Angrenzende Gräber werden dabei regelrecht belagert, vor allem bei großen Begräbnissen mit Vereinen. Bestünde nicht die Möglichkeit, den Platz vor dem Friedhof um den angrenzenden Wald zu erweitern und schön zu gestalten? Man könnte Verstorbene mit einer Erd- oder Urnenbestattung dort verabschieden. Die Abfälle mit überfülltem Entsorgungsdepot von Blumen, Kerzen und Müll sind derzeit der erste Eindruck für Friedhofsbesucher, das könnte doch gut etwas abseits platziert werden. Eine neue Recyclingregelung mit klarer Trennung wäre wirklich erfreulich, die Leute würden regelrecht gezwungen, bei der sauberen Friedhofspflege mitzumachen!!! Ich glaube im Sinne vieler Friedhofsbesucher zu sprechen und hoffe, dass meine Anregung auf offene Ohren stößt. Anneliese Fiegl

Liebe Mitbürger, die hiesige Bergwacht ist laufend bestrebt, dass unsere Umwelt sauber bleibt. Beim jährlichen Frühjahrsputz in unserer Gemeinde wurden einige Plätze von illegal entsorgtem Müll entdeckt, die unsere Bergwächter im Recyclinghof entsorgten. Leider kommt es immer wieder vor, dass es Mitbürger gibt, die es mit der legalen Müllentsorgung nicht so ernst nehmen, und Müll sowie Gartenabfälle irgendwo im Wald entsorgen. (Foto nächste Seite) Auch scheinen einige Hundebesitzer das Gassisäcklein zwar brav zu füllen, verfehlen dann aber augenscheinlich den Müllkübel, da die Plastiksäcke im Wald teilweise an den Stauden hängen. Es sollte doch möglich sein, dass das Verantwortungsgefühl der Menschen soweit entwickelt ist, dass sich solche Vorfälle vermeiden lassen, auch im Sinne unserer nachfolgenden Generation. Die Bergwacht möchte ihren derzeitigen Mitgliederstand erweitern und sucht interessierte Menschen, die sich für Naturschutz und Umwelt einsetzen. Dienststellen-Leiter Klaus Hiel

Hallo! Wir sind in den letzten Tagen mit unserer Tochter durch den Wald spazieren gegangen. Wir legen ihr auch nahe, wie wichtig es ist, keinen Müll achtlos wegzuwerfen. Diese Müllhalde (siehe Fotos rechts) haben wir beim kleinen Mühlbach in der Nähe des Waldfestplatzes entdeckt. Tamara Ritzinger Anm. der Red.: Anschauungs-Bilder auf der folgenden Seite!

### NEWS ### NEWS ### •

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Das Gelände „Atelier Fahrner“ in der Olympstraße ist vom Künstlerehepaar Fahrner wegen Anmeldung von Eigenbedarf des Besitzers ab Frühjahr zu räumen, ein neuer Atelierplatz wird bereits gesucht. Neue Saftpressanlage entsteht zurzeit beim Obstlager in Haiming. Die Feuerwehr Ochsengarten hat ein neues Löschfahrzeug bestellt. Die Veranstaltungshalle der Area47 wird über den Winter umgestaltet.

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I M P R E S S U M

Herausgeber: Gemeinde Haiming

Redaktion: Anna Pfausler (pfan), Bernd Kapeller (beka), Christine Föger (chris), Martin Riess (marie), Erwin Föger (erfö), Martin Muigg-Spörr (mams), Daniel Perstaller (peda), u.v.a. Foto Titelseite: Gernot und Ilse Heppke Foto letzte Seite: Anna Pfausler Layout und Grafik: Martin Muigg-Spörr Druck: Ökodruckerei Pircher, Olympstraße 3, 6430 Ötztal-Bahnhof Für den Inhalt verantwortlich: Martin MuiggSpörr, Forchetsiedlung 10, 6425 Haiming Kontakt: dorfblattl@gmail.com oder 0660/8805700


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HAIMING

Gemeinde

AUS DER GEMEINDE

Zum Titelfoto

Die Geschichte der Haiminger Sonnenblume

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n dieser Stelle findet man, wie routinierte DorfblattlLeser wissen, immer einen passenden Text zum Titelfoto. Für diese Ausgabe haben Ilse und Gernot Heppke ein Foto zur Verfügung gestellt und Tochter Christina hat einen Text dazu verfasst. Aber lest selbst:

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s war einmal ein kleines Wichtelmännchen, dessen Familie in Amerika beheimatet war. Um seinen Mut zu beweisen,wurde es eines Tages auf eine Weltreise geschickt, so war es seit Jahrhunderten Brauch bei der Spezies der Wichtelmännchen. In seinem Gepäck befanden sich einige Samen der Blume, die das

Wappen der Familie schmückte. An jedem Ort, der dem kleinen Wichtelmännchen besonders gut gefällt oder an dem es eine Weisheit fürs Leben lernen würde, sollte es einen dieser Samen pflanzen, um ein Zeichen seines Besuches zu hinterlassen. Eines Tages kam es durch ein Tal, das sich zwischen Bergen hindurch schlängelte, so hoch, wie es sie noch nie zuvor gesehen hatte. Das Wichtelmännchen machte in einer der kleinen Siedlungen Rast und die dort ansässigen Wichtelmännchen nahmen es gastfreundschaftlich auf, um es in die Geheimnisse der Berge einzuweihen. Lange blieb es an diesem Ort, bis es das Gefühl

hatte alles gelernt zu haben und da es in jener Zeit vollständig zum Erwachsenen herangereift war, beschloss es, seinen letzten verbliebenen Samen der Helianthus annuus hier zu hinterlassen und als Mann zu seinem Stamm zurück zu kehren. So erblühte an jenem Ort kurze Zeit später eine wunderschöne Sonnenblume. Von der ihnen unbekannten Schönheit und Kraft der Pflanze angetan pflegten die ansässigen Wichtelmännchen sie und sorgten dafür, dass sie jedes Jahr aufs neue erblüht. Und so tut sie dies bis heute - die Haiminger Sonnenblume. (Foto: Ilse und Gernot Heppke; Text: Christina Heppke)

Hinter den Haiminger Sonnenblumen steckt vielleicht mehr, als so mancher glauben mag.

Unsere Umwelt

Sind wir Haiminger nicht stubenrein?

Diese Fotos wurden uns von Leserinnen und der Bergwacht zugesandt (siehe Leserbriefe). Man würde es nicht glauben, wenn man es nicht sehen würde.

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Gemeinderats-Kiebitz Gemeinde

Zwei Gemeinderatssitzungen - kurz gefasst!

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itzung vom 18. Juli 2013

1. Der Niederschrift zur Sitzung vom 16.05.2013 wurde einstimmig zugestimmt. 2. Zum Ansuchen um die gewerberechtliche Betriebsanlage „Umweltlabor“ der Firma Wasser Tirol – Wasserdienstleitung GmbH in Haiming Ötztal-Bahnhof, Gewerbestraße 4 wurde nach § 355 Gewerbeordnung beschlossen, dass keine Bedenken gegen die Betriebsanlage bestehen. 3. Gleichfalls wurde zum Ansuchen der Firma „Unser Lagerhaus“ in Ötztal-Bahnhof, Olympstraße 15 für die Betriebsanlage “Mineralöllager“ keine Bedenken geäußert und nach § 355 GeWO dem Ansuchen stattgegeben. 4. Eine Beitragsleitung zum Ansuchen der Pfarre Haiming für die Durchgasung der Altäre (9.494,--) sowie eine Beitragsleitung zum Ansuchen der Pfarre ÖtztalBahnhof für die Sanierungskosten des Widum von ÖtztalBahnhof (7.000,--) werden jeweils zur Hälfe übernommen. 5. Herr Roland Vinazzer in Kematen hat ein Ansuchen um Erwerb eines Grundstückes im Ausmaß von ca. 2.500 m² für die Errichtung eines Gewerbeparks im Gewerbe- und Industriegebiet angesucht. 12 Gemeinderäte haben diesem Ansuchen zu einem Ablösebetrag von EUR 65/m² zugestimmt, jedoch muss vor Kaufvertrag das auf diesem Grundstück lastende Nutzungsrecht von Frau Eva Kapeller abgelöst werden. 6. Herr Florian Klotz aus ÖtztalBahnhof hat um Erwerb einer Grundfläche angrenzend an seinem Grundstück im Ausmaß von 94 m² angesucht. Es wurde einstimmig beschlossen diese Teilfäche zum Grundpreis von € 31,10 zu verkaufen, wenn Herr Klotz nachweisen kann, dass er das Holz- und Streunutzungsrecht erworben hat. 7. Es wurde beschlossen, für Straßenverbreiterungen Grundfläche und zwar 4 m² von Herrn Stefan Perwög um 100 EUR, 14 m² von

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Herrn Roland Möstl um 100,--, EUR, 2 m² von der Firma KPS um 60,-- EUR, 35 m² von der Firma Mondo Therm um 60,-- EUR sowie 46 m² von der Firma HolzMarberger kostenlos zu erwerben und dem öffentlichen Gut Straße zuzuführen. 8. Der Gemeinderatsbeschluss vom 4.10.2012 wo an Herrn Peter Zoller Weinanbauflächen verkauft wurden, musste aufgrund einer geänderten Vermessungsurkunde wie folgt abgeändert werden: Herrn Peter Zoller werden 5.054 m² zum Preis von 0,93 €/m² sowie 150 m² zum Preis von 23 €/m² (gewidmete Fläche) verkauft. 9. Dem Ansuchen von Helmut Strigl um Löschung des Vorund Wiederkaufrechtes für das Grundstück in Ötztal-Bahnhof Tschirgantstraße wurde einstimmig zugestimmt. 10. Die Genossenschaftsjagd Haiming I hat um Überlassung der Lintighütte während der Dauer der Jagdpacht angesucht. Es wurde beschlossen diese Hütte an die Genossenschaftsjagd Haiming I zu verpachten. 11. Der Punkt 11. Verkehrsangelegenheiten wurden vertagt. 12. Für das Grundstück von Emma Westreicher in Haiming, Föhrenweg wurde ein Bebauungsplan beschlossen. 13. Für das Grundstück Winkler in der Birkenstraße wurde ein Bebauungsplan beschlossen. 14. Der Bau- und Verkehrsausschuss der Gemeinde hat sich mit der Errichtung von Urnengräbern am Friedhof in Ötztal-Bahnhof befasst. Entlang der südlichen Mauer könnten 20 Urnengräber errichtet werden. Die Kosten für die Errichtung eines Urnengrabes belaufen sich auf ca. 2.100,-- EUR. Im Sinne des Vorschlages des Bau- und Verkehrsausschusses sollen vorerst 10 Urnengräber errichtet werden. 15. Die Firma Fiegl Tiefbau GmbH&CoKG in Ötztal-Bahnhof hat ein Ansuchen um Verpachtung von ca. 1 ha Gemeindegrund zur Errichtung einer Bo-

denaushubdeponie eingebracht. Da zu dieser Verpachtung noch viele Fragen abzuklären sind, wie Zufahrt, Nutzungsrechte, Pachtbedingungen wurde der Bau- und Verkehrsausschuss beauftrag, die offenen Punkte zu klären und in einer der nächsten Sitzungen für eine Beschlussfassung vorlegen. 16. Der Antrag um Flächenwidmungsänderung zur Errichtung eines Lebensmittelmarktes mit einer Kundenfläche von 600m² (M-Preis Ötztaler Höhe) wurde vertagt, da Bedenken gegen diese Umwidmung bestehen. Herr Mölk von der Firma M-Preis wird eingeladen, dem Gemeinderat Rede und Antwort zu stehen. 17. Unter Anträge, Anfrage und Allfälliges wurde berichtet: a) Für die Ausarbeitung des Wettbewerbes Gemeindezentrum Haiming kann das Gemeindezentrum in Ludesch Vorarlberg besichtigt werden. b) Beschlussfassung betreffend Abtretung des Projektes Lawinensicherung im Bereich „Egertrinne“: Hier wird die Zuständigkeit an die Bezirksverwaltungsbehörde abgetreten. c) Bürgermeister Josef Leitner berichtet, dass die im Budget eingeplanten Arbeiten (Wasser, Kanal, Straße) im Bereich Alte Bundesstraße heuer nicht fertiggestellt werden können. Man könnte das Geld dann eventuell umschichten für den Ausbau Magerbachweg. d) Auf die Anfrage von GR Kuprian, ob sich die Vereine betreffend Nutzung des Ferienheimes melden könnten, hat dies der Bürgermeister bestätigt.

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itzung vom 2. Oktober 2013

1. Der Niederschrift vom 18.07.2013 wurde einstimmig zugestimmt. 2. Die Kassaprüfung ergab keine Ungereimtheiten, die Überschreitungen wurden genehmigt, beschlossen und zur Kenntnis genommen.

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3. Der Firma „Oilers Service GmbH“ Herrn Klaus Eigl wurde am Grundstück in Ötztal-Bahnhof, Industriestraße nach der Gewerbeordnung für die Behandlung und Entsorgung von Altmaterialien positiv gesehen und nach § 355 GewO. die Zustimmung erteilt. 4. Das Ansuchen des Herrn Anton Schatz betreffend die gewerbliche Betriebsanlage „Imbissstand“ im Bereich der Gp. 6259/1 wurde zurückgezogen. 5. In Kooperation mit dem VVT, Tourismusverband, den Schigebieten Kühtai und Hochoetz, Hotel Ferienschlössl wird beabsichtigt ein Linienbus während der Wintermonate von Haiming über das Sattele bis nach Ochsengarten einzurichten. Derzeit steht man noch in Verhandlung mit einem Schigebiet sowie mit dem Hotel Haimingerhof bezüglich Beteiligung. Die Gemeinde Haiming beteiligt sind mit höchsten 5.500,-- EUR auf die Dauer von zwei Jahren. 6. Der Vertrag mit dem Biomüllentsorger der Firma Höpperger in Rietz wurde auf drei Jahre verlängert mit einer Kostensteigerung von fixen 15% auf drei Jahre. 7. Dem Ansuchen von Bernhard Zoller und Markus Zoller in Haiming Schulstraße um Erwerb von 38 m² Gemeindegrund wurde einheitlich zugestimmt. 8. Vorbehaltlich der Begehung und positiven Zustimmung durch den Raumordnungsausschusses wurde beschlossen, Dietmar Büchel und Birgit Jaglitsch , (Eigentümer des Grundstückes an der Kreuzung Bichlweg/Kalkofenstraße) 36 m² Straßengrund zur Arrondierung zu verkaufen. 9. Der bestehende Leasingvertrag für das Bauwerk Feuerwehrhaus Ochsengarten wurde um 110.000,-- EUR erhöht. 10. Die Besorgung einzelner Angelegenheiten auf den Gebiet der örtlichen Veranstaltungspolizei hinsichtlich Nebenanlagen von Skipisten, wie Lawinensprengbahnen, Beschneiungsanlagen, Flutlichtanlagen, Betriebstank-


´s Dorfblattl Haiming Hinterholzer in Ötztal-Bahnhof um Pachtverlängerung im Bereich des Wohnhauses in der Wassertalstraße wurde einstimmig zugestimmt. 16. Das Holz- und Streunutzungsrecht von Karl Allneider im Bereich des ehemaligen Müllplatzgeländes wird seitens der Gemeinde erworben. 17. Frau Karin Burkhard beabsichtigt am Gelände des Ferienheims in Haiming ein Kinder- und Jugendzentrum einzurichten. Geplant ist es den Kindern die Natur näher zu bringen. Sie hat sehr viel vor mit der Anlage Ferienheim. Da dies sehr interessant klingt, soll sich der Sport- und Kulturausschuss sowie der Sozialausschuss mit dieser Thematik befassen und in einer der nächsten Sitzungen berichten. 18. Anträge, Anfragen, Allfälliges (2 Punkte wurden nachträglich auf die Tagesordnung aufgenommen): a) Dem Ansuchen von Frau Brigitte Schober in der Forchetsied-

lung um Löschung des Vor- und W i e d e r kaufsrechtes wurde einstimmig zugestimmt. b) Alexander Leitner, Eigentümer des Grundstückes in Haiming, Föhrenweg 15, ersucht um Erwerb von 178 m² Gemeindegrund (ehemalige Wasserwaalanlage) im Bereich seines Wohnhauses. Der Gemeinderat hat beschlossen diese Fläche vorbehaltlich der Begehung und positive Zustimmung durch den Raumordnungsausschusses zu verkaufen. c) Dem Ansuchen von Herbert Haslwanter in Haiming um Löschung des Vorkaufrechtes sowie der Bauverpflichtung wurde einstimmig zugestimmt. (Text: beka)

Neu in der Gemeindestube

Neuer Waldhirt Harald Stigger

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it 27.08.2013 wurde Harald Stigger von der Bezirksverwaltungsbehörde zur Erfüllung seiner Aufgaben zum Forstaufsichtsorgan bestellt. Harald Stigger ist 27 Jahre jung, erlernter Beruf Zimmerer, leidenschaftlicher Pferdelandwirt, Musikant, Fasnachtler, und mit 1,96 Körpergröße kaum zu übersehen. Harald absolvierte die einjährige Forstwirtschaftliche Fachschule in Rotholz um in den Beruf Waldaufseher einsteigen zu können. Die Aufgaben eines Waldaufsehers sind vielseitig, so ist er der erste Ansprechpartner eines Waldeigentümers oder von Nutzungsberechtigten. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Betreuung und Beratung der Waldeigentümer in allen forstfachlichen Fragen. Die Position des Waldaufsehers kommt beispielsweise beim Holzmessen und Holzsortieren allen Beteiligten zu Gute. Eine der wesentlichen Kernaufgaben liegt in der Förderung der gemeinschaft-

lichen Nutzung von Rund- und Energieholzreserven im Zusammenwirken mit forstlichen Vermarktungsorganisationen. Der Waldaufseher überwacht zudem das Forstaufsichtsgebiet auf die Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen. Im öffentlichen Interesse liegende forstliche Betreuungsmaßnahmen, wie das beispielgebende Vorzeigen von Waldpflegemaßnahmen (Jungwuchs-, Dickungspflege, Durchforstung) werden vom Waldaufseher in

den Schutzwäldern durchgeführt. Der Gemeindewaldaufseher ist auch bei drohenden Schäden durch Naturgefahren unterstützend tätig. Dazu zählt auch die regelmäßige Kontrolle von potenziellen Schadherden oder das Organisieren von Schadensbehebungen. Darüber hinaus unterstützt er die Bezirksforstinspektionen z.B. bei der Erhebung von Katastrophenschäden oder bei Wegplanungen, usw. (Text und Foto: beka)

Der neue Waldaufseher Harald Stigger mit seinem Dienstfahrzeug - ein großes Aufgabengebiet erwartet ihn.

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Quo vadis? Der Sommer hat uns Gelegenheit zum Wandern und Radeln gegeben. Haiming hat hierfür viel zu bieten. Trotz meiner Ortskenntnisse werde ich da und dort von kecken Überraschungen nicht verschont. Eine davon ist mir im Ortsteil Magerbach aufgefallen. Da steht an Schönwettertagen vor dem Haus des alten Gasthauses auf öffentlichem Gut eine Biertischgarnitur für durstige und hungrige Konsumenten. Auch die Wirtsleute selbst nehmen neben der Bayernfahne ihre Weißwurstjause ein und lassen sich von den wartenden Fahrzeugen – die Straßenbreite reicht deshalb nur für eine Fahrzeugbreite – nicht irritieren. Ich habe schon beobachtet, dass den Straßenbenützern der „Vogel“ gezeigt wird, wenn diese sich wegen der Biertischbehinderung äußern. Ist für die Gemeinde als Verwalterin des öffentlichen Gutes diese Behinderung wegen der Steuerleistung vielleicht deshalb vertretbar? Apropos: Gegenüber dem alten Gasthaus Magerbach hat die Gemeinde eine Innpromenade mit Kurzparkplätzen geschaffen. Die „Striper“ entlang des Parkstreifens können sicherlich nicht als öffentliches Ärgernis bezeichnet werden. Sehr wohl aber die betriebsstandortgemäß abgestellten „Lenz Taxis“. Nicht weniger störend ist der auf dem Parkstreifen abgestellte Campingwohnwagen. Überhaupt stellt sich die Frage, ob der Aufwand für die vor ein paar Jahren geschaffene Wegverbreiterung mit Parkmöglichkeiten dem ursprünglichen Sinn noch dient? Fest steht, dass die Parkflächen belegt sind, bevor die Besucher eintreffen. Daraus lässt sich schließen, dass die öffentlichen Aufwendungen nicht für die Besucher von Magerbach sondern für die dort niedergelassenen Betriebe getätigt wurden. Bei einer Familienradtour mit Kindern stockt das Herz, wenn auf der mit 3.5 Tonnen beschränkten Apfelstraße ein Bus, der von einem Schuppen ausfährt, entgegenkommt. Für den Normalbürger ist nicht vorstellbar, dass diese Missstände weder jemandem aus dem Gemeinderat noch aus der Gemeindeverwaltung aufgefallen sind? Wenn „Nein“, dann sollten diese Störfaktoren Gelegenheit bieten, für das Frühjahr Verbesserungen zu erreichen. Wenn „Ja“, dann frage ich mich im Namen Vieler, ob hier nicht etwas falsch läuft? Herzliche Grüße

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Gemeinde

stellen und dergleichen wird an die Bezirksverwaltungsbehörde übertragen. Somit ist die Auslösung der Lawinensprengungen – Sperre der Kühtaier Landesstraße Angelegenheit der BH Imst 11. Im Bereich Wassertalstraße (Graf, Pfausler, Öncu, Zeni, Tipotsch und Akdemir) wurde ein Bebauungsplan erlassen und somit einer dichteren Verbauung zustimmt. 12. Oskar Pohl in Haiming, Zwieselweg wurde eine Fläche 20m² im Bereich des Schafbades für die Aufstellung von Bienenständen pachtweise überlassen. 13. Grundstücksrestflächen im geringen Ausmaß im Bereich der Ötztalerstraße wurden an das BBA Imst, Landesstraßenverwaltung kostenlos abgetreten. 14. Der Gärtnerei Norz Josef wurde einer Vertragsverlängerung für die Betreuung und Pflege der öffentlichen Garten- und Grünanlagen der Gemeinde Haiming im Bereich Ötztal-Bhf zugestimmt. 15. Dem Ansuchen der Familie


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Gemeinde-Information Gemeinde

Hunde an die kurze Leine!

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Gemeinde-Info Müllbehälter raus!

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ie Abfuhrfirma Höpperger GmbH hat gebeten, dass die Müllbehälter laut Verordnung der Gemeinde Haiming bereits um 7.00 Uhr im gesamten Gemeindegebiet am Straßenrand aufgestellt werden, da sich die Abfuhrrhythmen von Fahrer zu Fahrer bzw. der Abfuhren Bio- und Restmüll ändern können. Der gewohnte Ablauf kann nicht garantiert werden. Zu spät aufgestellte Container werden nicht mehr entleert. Auszug aus der Müllabfuhrverordnung „Die Grundstückseigentümer haben dafür zu sorgen, dass die Müllbehälter und Biotonnen an geeigneter, leicht zugänglicher Stelle und überdies so aufgestellt werden, dass keine unzumutbaren Belästigung der Hausbewohner und der Nachbarschaft durch Staub, üblen Geruch und Lärm erfolgen kann und dass die Müllbehälter von den Hausbewohnern ordnungsgemäß benützt und von den Beauftragten der öffentlichen Müllabfuhr ohne vermeidbaren Zeitverlust eingesammelt bzw. abgeholt werden können. Die Müllbehälter sind zeitgerecht, spätestens bis 7.00 Uhr Früh des Abfahrttages, an der nächtsgelegenen öffentlichen Verkehrsfläche zur Liegenschaft bereitzustellen.“ (Text: beka)

ür viele Mitbürgerinnen und Mitbürger wäre das Leben ohne ihre vierbeinigen Begleiter schwer vorstellbar. Dabei bringt die Haltung eines Hundes viel Verantwortung mit sich. Unerlässlich ist die Erziehung zu einem Mindestmaß an Gehorsam sowie die Aufsichtspflicht, wenn man verhindern will, dass es zu Verletzungen, Belästigungen oder Beschädigungen durch Hunde kommt. Vierbeiner brauchen Auslauf. Und Hundefreunde, die diese Bezeichnung auch verdienen, werden dem Wunsch ihres Tieres nach Bewegung gerecht. Grenzenlos lässt sich der jedoch nicht erfüllen. Der Gemeinderat der Gemeinde Haiming hat deshalb in seiner Sitzung am 9.02.2012 eine Verordnung über den Leinenzwang für Hunde und die Hundekotaufnahmepflicht beschlossen. Damit das Leben und die Gesundheit von Menschen oder von Tieren nicht gefährdet werden oder Menschen nicht über das zumutbare Maß hinaus belästigt wer-

Seit eineinhalb Jahren gibt es in Haiming nur mehr ganz wenige Freilaufflächen, wo Hunde ohne Leine herumtoben dürfen.

den, sind Hunde ganzjährig an der kurzen Leine zu führen. Besitzer oder Verwahrer von Hunden haben auch Sorge zu tragen, dass Anlagen und Einrichtungen, insbesondere Felder, Wiesen, Äcker, Park- und Grünanlagen, öffentliche Kinderspielplätze durch Hunde nicht verunreinigt werden. Die erlassene Hundekotaufnahmepflicht gilt ganzjährig im gesamten Gemeindegebiet Haiming. Die Aufstellung von Entnahmestationen für Gassisäcke, finanziert aus den Mitteln der Hundesteuer, hat sich in unserer

Waldbad Haiming

Sommer ade!

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it 9. September 2013 schloss das Waldbad seine Pforten für die Saison 2013. Insgesamt war es eine durchwachsene Schwimmsaison, die im Mai und Juni sehr viele Schlechtwettertage hatte, sich jedoch im Juli und August zum Traum-Sommer entwickelte. Im Gesamten wurden 67 Sonnentage gezählt. So wurde in der Saison 2013

8.870 Einzeleintritte für Erwachsene, 5.374 Einzeleintritte für Kinder, 97 Familiensaisonkarten, 181 Erwachsenensaisonkarten, 75 Kindersaisonkarten, 226 Famileinsaisonkarten für Auswärtige, 251 Zehnerblöcke für Erwachsene und 114 Zehnerblöcke für Kinder verkauft. Auch Beachvolleyballtuniere, das

Das Waldbad ist nach wie vor ein beliebter Erholungsort.

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Gemeinde bewährt und entlastet Feld und Flur. Innerhalb einer Ortschaft muss aber der Besitzer oder Verwahrer von Hunden selbst Vorsorge treffen. Die durch Hunde verursachten Verunreinigungen sind sofort zu entfernen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Hinweise: Die Kundmachung der Verordnung und der Planauszug in welchen Bereichen der Gemeinde Haiming kein Leinenzwang für Hunde besteht, sind auf der Gemeindehomepage ersichtlich. (Text: Helmut Walser; Foto: mams)

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Soccer Camp und ein Schwimmkurs für Kinder wurden heuer auf der Anlage des Waldbades abgehalten. Dass die Anlagen trotz mehr als drei Betriebs-Jahrzehnten in TopZustand sind, bestätigten auch der Bayrische Schwimmverein Straubing sowie der TWV Telfs. Beide Vereine werden ihre Trainingseinheiten auch in Zukunft in Haiming absolvieren. Nach langjährigem Wunsch wird für die nächste Saison ein Sonnensegel über dem Planschbecken für Kinder errichtet. Weitere Instandhaltungen oder Neuanschaffungen werden erst abgesprochen so wie eventuelle Anschaffung von Schwimmhilfen, oder Sonnenschirmverleih etc. (Text: beka; Foto: Florian Scherl)


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Mit dem Fernsehen neue Liebe gefunden

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oni Schatz hat in seinem Leben viele Höhen und Tiefen erlebt – beruflich und privat. Nach insgesamt 40 Ehejahren mit drei Frauen machte er sich via ORF-Sendung „Liebesgschichten und Heiratssachen“ erneut auf die Suche nach der großen Liebe und scheint sie nun auch gefunden zu haben. Dem Dorfblattl erzählt der Campingplatzbetreiber von seinem Liebes-Abenteuer:

Toni und Silvia mögen schnelle Autos.

Dorfblattl: Toni, wie kam es zu deiner Bewerbung bei Elisabeth T. Spiras Sendung? Toni Schatz: Nachdem ich 2010 meine dritte Scheidung hinter mich gebracht hatte, wollte ich zuerst einmal Zeit für mich selbst haben, merkte aber bald, dass das Leben alleine nur halb schön ist. Dann hat mich eine Campingplatzbesucherin gefragt, warum ich mich nicht bei „Liebesgschichten und Heiratssachen“ bewerbe. Gesagt – getan. Ich habe also beim ORF angerufen und denen in der Folge einen kurzen Lebenslauf geschickt. Keine vierzehn Tage später ist das Filmteam inklusive Frau Spira bei mir vor der Tür gestanden. Wie lief das dann ab? Der Dreh hat insgesamt acht Stunden gedauert. Immer wieder musste ich die Wege des Campingplatzes abfahren und auch die Innenaufnahmen in der Wohnung wurden mehrfach wiederholt. Das war alles sehr spannend für mich, aber so richtig abgegangen ist es erst nach der Ausstrahlung im August des letzten Jahres.

Was war da los? Zuerst hat direkt nach der Sendung tagelang das Handy geklingelt und mir wurden direkt am Telefon Angebote gemacht. Dann kam die Post vom ORF, an den ja zuerst einmal alle Zusendungen gegangen waren. Insgesamt waren es rund 500 Briefe, die ich zu lesen und sortieren hatte. Ich konnte klarerweise nicht alle beantworten, habe aber gleich damit begonnen, mich mit verschiedenen Damen zu treffen. Diese Reisen haben mich nach Bayern, in die Schweiz, nach Südtirol und quer durch Österreich geführt. Wie hast du denn bei so vielen Zuschriften die Auswahl getroffen? Zuerst einmal habe ich nur die Damen kontaktiert, die ein Foto mitgesandt hatten und deren Briefe mich auf die eine oder andere Weise angesprochen haben. Lustigerweise war dem einen entscheidenden Briefchen aber gar kein Foto beigelegt. Silvias Brief fiel mir vor allem deswegen auf, weil sie davon schrieb, dass sie seit frühester Kindheit eine Leidenschaft fürs Camping hat und ich mir dachte, dass das ja ganz gut zu mir passen würde. Wie kam es dann zum ersten Treffen? Ich rief sie an. Sie war damals gerade in Grado am Campingplatz, wo sie in den vergangenen Jahren als Dauercamperin den Sommer verbrachte. Ich stieg morgens in mein Auto, fuhr südwärts und lud sie spontan zum Abendessen ein. Wir quatschten bis spät in die Nacht. Beim zweiten Treffen am nächsten Tag stellte ich ihr dann schon die entscheidende Frage. Hast du ihr wirklich schon beim zweiten Treffen einen Heiratsantrag gemacht? Nein, natürlich nicht. Ich habe sie gefragt, ob sie mit mir ein paar Wochen in die USA fliegen möchte und sich vorstellen könnte, mit mir zum Wiener Opernball zu ge-

hen. Da sagte sie ganz spontan zu und wir haben das beide bis heute nicht bereut. Inzwischen steht Silvias Wohnwagen auf dem Campingplatz in Haiming. Was hat sich bei euch sonst noch getan? Silvia hat ihr Haus in Baden bei Wien verkauft und wir leben zusammen in einer schönen Wohnung in Haiming. Sie gibt mir neuen Schwung und wir haben am Campingplatz ein paar Neuerungen eingeführt, die sich schon bewähren und von den Gästen sehr gut angenommen werden. So werden wir zum Beispiel auch nächstes Jahr das Kinderanimationsprogramm weiter ausbauen. Heuer im Herbst fahren wir zunächst nach Frankreich, um meine Tochter aus zweiter Ehe zu besuchen und dann wird es für uns wieder in die USA gehen, diesmal aber etwas weiter westlich. Was habt ihr genau vor? Silvia war vierzig Jahre verheiratet, ebenso wie ich. Nun wollen es wir beide noch einmal gemeinsam wagen und so werden wir am 20. Dezember in Las Vegas heiraten, was immer schon ein kleiner Kindheitstraum von mir war. Silvias Tochter wird dabei sein, mein Sohn Markus hoffentlich auch und auch einige Freunde werden sich auf den langen Weg über den großen Teich machen. Hast du nach drei gescheiterten Ehen denn nicht genug davon?

Dazu muss ich sagen, dass meine erste Ehe mit Margret ja zwanzig Jahre lang gedauert hat und sie ein wirklich guter und starker Partner war. Wir haben uns zwar getrennt, aber ich schätze sie nach wie vor als Mensch. Ich bin ein Mensch, der ganz oder gar nicht lebt und liebt. Das hat mir zeitweise sicher großen Kummer gebracht, aber ich bin mir sicher, dass ich mit meiner Silvie nun genau die richtige an meiner Seite habe. Was genau schätzt du an deiner Braut besonders? Silvia ist liebenswürdig, verständnisvoll, stark, finanziell unabhängig und sie kennt das Leben. Als pensionierte Diplomkrankenschwester hat sie erfahren, dass man das Leben intensiv leben sollte und das passt ganz gut zu mir. Dass sie eine leidenschaftliche Camperin ist, ist natürlich das Tüpfelchen auf dem i. Du bist heuer siebzig Jahre alt geworden. Denkst du noch nicht an die Pension oder die Übergabe des Campingplatzes? (lacht) Ganz im Gegenteil. Wir beide werden hier am Campingplatz nun noch einmal so richtig durchstarten. Alles, was mich wirklich belastet hat, bin ich 2010 los geworden und der Rest hält mich nun einfach jung. Das Dorfblattl wünscht den beiden eine wundervolle Hochzeit und viele Jahre in trauter Zweisamkeit. (Text und Foto: mams)

Camping als verbindende Leidenschaft: Silvia und Toni Schatz sind sich sicher, den perfekten Lebenspartner gefunden zu haben.

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Gemeinde

Das aktuelle Interview - Anton Schatz


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Pensionierung Renate Raffl Gemeinde

19 Jahre als Hirtin in der Gemeinde Haiming

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m Mai 1995 nahm Renate Raffl ihre Tätigkeit als Hirtin in der Gemeinde Haiming auf. Grund für die vielleicht eher ungewöhnliche Berufswahl einer jungen Frau waren einerseits die Liebe zu Natur und Vieh und andererseits die Möglichkeit, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Anfangs hatte Renate mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Durch ihre professionelle Herangehensweise an Mensch und Tier, konnte sie sich jedoch schnell das Vertrauen der Bauern erarbeiten. Was ist eigentlich die Aufgabe eines Hirten / einer Hirtin? Die Weide-Zeit für die ca. 80 Stück Vieh auf der Haiminger Alm unterteilt sich in drei Abschnitte. Beginn ist Mitte Mai. Da werden die Tiere im Tal auf der Gemeindeweide zwischen Haiming und Ötztal-Bahnhof gehalten. In dieser Zeit ist es wichtig darauf zu achten, dass kein Tier verloren geht und alle gesund sind. Ab Ende Juni übersiedeln Tiere und Hirtin auf die HaimingerAlm. Dort verbringen sie den

ganzen Sommer in luftiger Höhe. Die Schwierigkeiten, die sich auf 1786 m Höhe ergeben können, sind naheliegend - unwegsames Gelände und unterschiedlichste Wetterbedingungen. So kam es schon des Öfteren vor, dass Renate Mitte August 20cm Neuschnee hatte, die Tiere kein Futter mehr fanden und verfrüht abgefahren werden musste. Nach der Sommerfrische auf der Alm geht’s normalerweise Anfang September wieder auf die Weide im Tal. Dort werden die Tiere noch bis Mitte Oktober von Renate betreut. Neben dem Vieh oblag Renate auch die Bewirtschaftung der Haiminger Alm. Radfahrer und Wanderer konnten sich mit einer „Brettljause“ und einem kühlen Blonden bei der Hütten-Wirtin stärken. Trotz der körperlich harten Arbeit auf der Alm, zeichneten Renate besonders ihre Gastfreundschaft und ihre offene Art auf die Menschen zuzugehen aus. Natürlich konnte die Zeit auf der Alm auch sehr einsam und eintönig sein. Wenn das Wetter

Gleich in Renates erstem Almsommer schneite es am 28. August 1995 fast zwanzig Zentimeter auf der Haiminger Alm.

nicht mitspielte und alles im Grau versank, verirrte sich manchmal tagelang kein Mensch auf die Haiminger Alm. In diesen 19 Jahren steckte Renate mit Unterstützung ihrer Familie und Freunden, viel Zeit und Energie in die Umgestaltung der Alm. Jedes kleinste Detail wurde von Renate liebevoll überlegt und umgesetzt. Durch die enge Verbundenheit mit der Natur, den Tieren und der Alm selbst und durch die oft gemeinsam getragene Arbeit, empfand die gesamte Familie mit den Jahren die Haiminger Alm als zweites

Zuhause. Nun nach 19 Sommern heißt es für Renate Abschied zu nehmen, ihr Amt als Hirtin niederzulegen und in den wohl verdienten Ruhestand zu gehen. Sie geht, wie man so schön sagt, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Am meisten freut sie sich auf den ersten Sommer nach 19 Jahren, den sie im Tal verbringen wird und den sie mit ihren inzwischen drei Enkelkindern nach Strich und Faden auskosten möchte. (Text und Foto: Ariane Kapeller)

Gemeindezentrum neu

Architektenwettbewerb gestartet

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n acht renommierte Architekturbüros wurden Wettbewerbsunterlagen zur Erlangung von Vorentwürfen für das Gemeindezentrum Haiming übermittelt. In einem Hearing, das vor Ort stattgefunden hat, wurden Detailfragen abgeklärt, und die Planer konnten sich ein Bild vom Bestand machen. Unter diesen Architekten sind auch die heimischen Büros ZT Pohl, sowie Architekturbüro Karlheinz Röck vertreten. Weitere Architektenbüros kommen aus Nord- Ostund Südtirol. Gegenstand des Wettbewerbs ist die Erlangung von baukünstlichen Vorentwürfen für die Funktions- und thermische Sanierung des Gemeindehauses in Haiming, einem Zubau, um alle geforderten Räumlichkeiten auf dem Areal

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aufnehmen zu können, sowie die Neugestaltung des Dorfplatzes mit teilweiser Überdachung. Zielsetzung dieses Wettbewerbes ist es, dass der neue Vorplatz teilweise überdacht werden sollte, um wettergeschütze Veranstaltungen jeglicher Art abhalten zu können. Durch die Ansiedlung einer Arztpraxis, eines Physiotherapeuten und der Musikkapelle im Gemeindezentrum soll ein richtiges Zentrum im Dorf entstehen. Der Zubau soll sich auf den Bereich des Feuerwehrhauses erstrecken. Dieser Gebäudeteil soll nicht nur platzbildend sondern auch lärmschutztechnisch gegenüber den Nachbarn wirken. Für die Gemeindeverwaltung wollen insgesamt ca. 590 m² Grundfläche, Ordinationsräume

für den praktischen Arzt ca. 200 m², gleichfalls für den Physiotherapeut eingearbeitet werden. Die Probenräume für die Musikkapelle sowie Nebenräume wurden mit insgesamt 300m² vorgegeben. An Technikräumen 40 m² sowie Räumlichkeiten für diverse Veranstaltungen 42m². Ein Augenmerk wird auf die Barrierefreiheit für Menschen mit Handicaps sowie ältere Menschen und Kleinkinder gelegt. Bei der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen wurde auch die Energie Tirol miteingebunden um ein Anforderungsprofil an die Energieeffizienz zu erstellen. Den Architekten wurden bereits für den Wettbewerb eine Energieeffizienzklasse A laut Energieausweis vorgegeben. Auch die verkehrstechnischen

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Aspekte sind in diesem Gesamtkonzept miteinzuarbeiten. So wurde bereits im Juni 2011 eine Verkehrsanalyse durchgeführt. Die Wettbewerbsunterlagen sind Anfang Dezember im Landhaus abzugeben und werden dann in einer Jurysitzung, die sich aus einem Vertreter der Architektenkammer, einem Vertreter der Dorferneuerung sowie einem Vertreter der Landesregierung Bereich Raumordnung zusammen mit sechs Preisrichtern aus der Gemeinde zusammensetzt, entschieden. Im Falle der Realisierung des Projektes ist jenes Architekturbüro mit den Planungsleitungen zu beauftragen. In der nächsten Ausgabe des Dorfblattl´s werden wir selbstverständlich über die weiteren Schritte informieren. (Text: beka)


´s Dorfblattl Haiming

Klimabündnis

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ir sind beim österreichweiten Radwettbewerb tirolweit an sechster Stelle - sowohl bei den Teilnehmern als auch den gefahrenen Kilometern und haben damit viele größere Orte hinter uns gelassen. Teilnehmer gesamt: 116 Eingespartes CO2: 10.352,76 kg Gespartes Geld: 27.159,68 € Summe aller km: 92.379,87 km Verbrannte Kalorien: 2,7 Mio kcal

Josef Scherl war wieder einmal Haimings fleißigster Radler.

Auch heuer war Josef Scherl wieder unser fleißigster Pedalritter mit 13.973 km, beachtlich auch die Leistung der besten weiblichen Radlerin Zoller Hanni mit 6.632 km. Bei der Verlosung wurden folgenden Teilnehmer beim Radwettbewerb gezogen: Jeweils eine Familienjahreskarte für die Bibliothek Haiming gewannen Waltraud Köll, Martin Sitzenfrey und Clemens Gabl. Die Saison-Einzelkarten für das Schwimmbad Haiming gingen an Irene Mauerhofer und Matthias Scherl, über die Saison-Familienkarte darf sich Maria Neuner freuen. Für die Jungen gab`s noch ein Extrazuckerl in Form von fünf Tageskarten für die Water-Area47. Die Gewinner sind: Alexandra Berger, Benedikt Glaser, Alexander Jelinek, Stefanie Scherl und Sarah Höllrigl. Zum Schluss verlosten die Turnerinnen unter ihren Teilnehmerinnen noch einen Jahresbeitrag, das Los fiel auf Philo Plattner. An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an alle unterstützenden Betriebe und Helfer bei den verschiedenen Aktivitäten.

Vorträge und Workshop Im Rahmen der Woche der Mobilität haben wir heuer zwei Referate mit anschließender Diskussion angeboten. Die Vorträge von Mag. Ulrich Pleger zum Thema „Globalisierung“ und Dr. Heinz Fuchsig zu unserem persönlichen „Fußabdruck“ waren wirklich äußerst interessant und aufschlussreich. Im Anschluss haben sich auch noch sehr angeregte Diskussionen ergeben. Die entstandenen Bilder aus Naturmaterialien vom Landart-Workshop mit Naturführerin Monika Mitterwallner sind wunderschön geworden und die Teilnehmer hatten einen Riesenspaß bei der Umsetzung ihrer Bilder mit den „Mitteln“ aus unserer Natur. Bei der Schlussveranstaltung am Gemeindeplatz war der Geschicklichkeitsparcours des ÖAMTC eine besondere Herausforderung für Kinder und Jugendliche und wurde ausgiebig genutzt. Die Bergwacht zeigte ihre Arbeit mit Schaubildern und persönlichen Gesprächen. Während der gemeindeinternen Verlosung ließen sich die Anwesenden die regionalen Frankfurterwürstl mit Laugenstangerl oder ein Schokocroissant mit biofairem Kaffee munden sowie frisch gepflückte Äpfel. Gesunde Ernährung Das „Kochen mit Resten“ an der Neuen Mittelschule in Haiming mit dem Meisterkoch und Um-

Gemeinde

Haiming war wieder einmal spitze!

Im Rahmen des Landart-Workshops mit Naturführerin Monika Mitterwallner entstanden wunderschöne Werke aus Naturmaterialien.

weltpreisträger Franz Metzler zeigte den interessierten Schülern den unachtsamen Umgang mit Lebensmitteln auf. Leider ist das Wegwerfen von Nahrungsmitteln in unserer Gesellschaft alltäglich geworden. Zusammen mit Herrn Metzler und der Lehrerin Irene Mauerhofer erfuhren die SchülerInnen einen „speziellen Kochunterricht“ mit den Schwerpunkten regionaler Lebensmitteleinkauf und richtige Lebensmittellagerung. Wie viel Spaß es gemacht hat, aus Resten köstliche Gerichte zu zaubern und wie gut es allen geschmeckt hat, kann man auf dem Foto erkennen. Bei der Auftaktveranstaltung zum Zyklus Ressourcenschonung in der Volksschule in ÖtztalBahnhof erklärte Umweltpädagogin Gabriele Baumann-Hecher auf kindgerechte Weise warum richtiges Mülltrennen so wichtig ist. Die Kinder werden ihr

Erlerntes bestimmt auch in ihre Familien tragen und so den Eltern ihr neues Wissen um Verpackungsstoffe, deren Entstehung, Vermeidung und der richtigen Entsorgung erklären. Der „Kasperl als Naturschützer“ kommt wegen einer Erkrankung erst im November in den Kindergarten nach Ötztal-Bahnhof. Er wird dabei in seinem Stück über die Tiere im Wald und den Wert des Zu-Fuß-Gehens für Mensch und Umwelt, den Kleinsten das Thema Klima- und Naturschutz nahebringen. „Radeln für den Klimaschutz“ heißt es auch wieder im nächsten Jahr. Es geht dabei nicht um Schnelligkeit oder Höchstleistungen, jede/r kann mitmachen und gewinnen und das Klima schützen und dabei vor allem Spaß haben. (Text: Claudia Melmer, Regionale Klimaschutzbeauftragte)

Dass „Kochen mit Resten“ Spaß machen kann, erfuhr die Kochgruppe der Neuen Mittelschule Haiming.

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GEMEINDE Gemeinde

ABSCHIED, ANKUNFT UND FREUDE Geburten

Verstorbene Mitbürger

Samuel Strigl

Birgit und Alfred Strigl

Emilian Zoller

Martina und Thomas Zoller

Johann Bair (24.07.2013)

Efe Ekin

im 78. Lebensjahr

Raziye und Ibrahim Ekin

Maria Herz (24.07.2013)

Santino Wilhelm Neurauter

im 83. Lebensjahr

Bianca und Mario Neurauter

Frieda Erhart (01.08.2013)

Tobias Schneider

im 96. Lebensjahr

Michaela Ruetz und Christoph Schneider

Hannah Schranz

Berta Hofer (15.08.2013) im 88. Lebensjahr

Hannelore und Anton Schranz

Nora Leitner

Aloisia Erna Michlmayr (15.08.2013)

Bianca und Stefan Leitner

im 91. Lebensjahr

Niklas Höllrigl

Eva Götsch (17.08.2013) im 70. Lebensjahr

Anja Höllrigl und Dietmar Raffl

Adelheid Wammes (19.08.2013)

Juliana und Andreas Gritsch

Olga Leitner (04.09.2013)

Bettina Leitner und Florian Neurauter

Irene Spiß (16.09.2013)

Yasemin und Mahmut Kar

Linus Gritsch

im 72. Lebensjahr

Lara Maria Leitner

im 82. Lebensjahr

Yusuf Kar

Paul Haselwanter

im 85. Lebensjahr

Tanja und Thomas Haselwanter

Pauline Neurauter (10.10.2013)

Raphael Fender

im 88. Lebensjahr

Elisabeth und Roman Fender

Gratulationen

Eheschließungen

• Der Vorstand des TC Raiba Haiming gratuliert der erfolgreichen U12-Mannschaft mit David Stigger und Alexander Jelinek zum Tiroler Meistertitel. • Der Sportverein gratuliert Laura Stigger zur Bronze-Medaille bei der Jugend-Mountainbike-Europameisterschaft. 14.09.2013

Carmen Partoll und Roland Doblander

Matura, Sponsion oder Lehrabschluss • „Dein Freund Matthias gratuliert dir, Nicole Lanbach, recht herzlich zum Mag. rer. nat., den du mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen hast.“

Goldene Hochzeiten Adelheid und Alfred Wammes am 13. Juli Elfriede und Alfred Norkovic am 26. Juli Elisabeth und Alois Wirthel am 17. August

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• Die Familie Elmar Hofer, bzw. der Barger Opa mit Oma und die Haiminger Oma, aber ganz besonders eure Eltern gratulieren zur mit gutem Erfolg bestandene Matura von Nadine Nagl und sind stolz auf das goldene Leistungsabzeichen (Maurerlehrling) von Lukas.

Anm. d. Red.: Wir können nur drucken, was wir erfahren!

Meldungen an dorfblattl@gmail.com

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KINDERGARTEN, SCHULE, FREIZEIT

AUS DER JUGEND

Ferienaktion

Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die Kinder bei den zwei Spielmit-mir-Wochen.

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u Beginn möchte sich das gesamte Spiel-mit-mir-Wochen-Team für diese tollen zwei Wochen bei den fröhlichen Kindern und den Eltern sowie für die Zusammenarbeit mit dem Gasthof Stern, der Gemeinde Haiming und der Freiwilligen Feuerwehr

Haiming bedanken. Nun ein paar Zeilen zum heurigen Geschehen bei den Spielmit-mir-Wochen. Um gestärkt in die Woche zu starten, bekamen wir am ersten Tag im Aktiv Hotel in Ötztal-Bahnhof ein richtig leckeres Essen.

Mit gefüllten Mägen konnten wir zum Spielplatz gehen und danach ein von den Kindern erfundenes, kleines AerobicProgramm durchführen. Weiters hatten wir einiges zu tun, beispielsweise Schwimmen im Waldbad Haiming und Spielen im „Happy Hopp“ in Vomp. Außerdem haben wir uns im Kino „Die Schlümpfe 2“ angesehen und an einem heißen Tag im Freizeitpark in Huben die Rutschen ausprobiert. Für alle Kinder, die immer noch nicht ausgepowert waren, spielten wir Merkball im Turnsaal, wobei sich richtige Sportskanonen herauskristallisiert haben. In einigen Gruppen wurde zu angesagter Musik getanzt und gelacht. Am letzten Tag wurden wir leider vom Regen überrascht, als wir zur Freiwilligen Feuerwehr gingen. Wir konnten uns

doch ganz schnell im Gebäude vor dem Regen retten und anschließend wurden wir mehr als entschädigt, als wir mit dem Feuerwehrauto durch die Gemeinde fahren durften. Das war zwar aufregend, aber noch nicht alles, denn ein informativer Film und das Spritzen mit den Wasserschläuchen folgten. Insgesamt finden wir, dass die zwei Wochen mit Fröhlichkeit, Spaß und Bewegung gefüllt waren. Ganz besonders freut uns, dass wir laufend positives Feedback erhalten haben, wie z.B. “Tante, du mochsch wirklich die beschten Brote!“. Für nächstes Jahr wünschen wir uns zahlreiche Anmeldungen, ein schönes Wetter und wieder so viel Spaß! Liebe Grüße, das Spiel-mit-mirWochen-Team. (Text und Fotos Jessica Zoller)

Ministranten Haiming

Sommerlager in Niederthai

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uch dieses Jahr wurden die Haiminger Ministranten für ihre Tätigkeiten in der Kirche mit einem dreitätigen Aufenthalt in Niederthai belohnt. Verena Eiter, Daniela Wirthel und Manfred Alber waren die Begleiter und sorgten für Spiel und Spaß, sowie für das leibliche Wohl der Kinder. Wie jedes Jahr möchte ich mich bei den Sponsoren für ihre Unterstützung bedanken: Den Metzgereien Raffl und Mair, der Bäckerei Rudigier, Obst Witting und bei den Biobauern Josef Glatzl und Christian Kopp. (Text: Manfred Alber) Der Ministrant Fabio Elias Pelzl, 9 Jahre alt, hat einen Bericht über das Ministrantenlager verfasst: Im Ministrantenlager Vom 24.07. bis 26.07.2013 waren wir in Niederthai. Am ersten Tag

habe ich mit Daniela Fußball gespielt. An diesem Tag haben wir Wurstnudeln gegessen. Später spielten wir das Kennenlernspiel. Und das ging so: Jemand wirft einem anderen Kind den Ball zu und das Kind muss seinen Namen sagen. Am Abend machten wir einen Spieleabend. Am zweiten Tag stand ich schon früh auf, weil ich vom Bauernhof Milch holen musste. Das Frühstück war sehr gut. Dann machten wir einen Spaziergang zum Stuibenfall. Auf der Wanderung begleitete uns ein Hund. Ich sah wie zwei Frauen den Berg beim Stuibenfall hinaufkletterten. Am Abend machten wir ein Lagerfeuer und grillten Würstchen und Steckerlbrot . Vor dem Grillen führten wir noch eine Modenschau vor mit selbstgemachten Batikkleidern. Verena

verpasste mir eine coole Gelfrisur. Am letzten Tag gingen wir zum Dorfschmied und schauten beim Schmieden von Eisen zu. Zu Mittag gab es Schnitzel mit Kartoffelsalat . Nach dem Essen war mir schlecht, weil ich zu viel

gegessen hatte. Am Nachmittag bastelten wir ein Freundschaftsbuch. Das Lager hat mir echt gut gefallen, ich freue mich schon auf das nächste Mal. (Text: Fabio Elias Pelzl; Foto: Manfred Alber)

Fabio Pelzl ist bei den Ministranten-Mädels mit ihren selbstgefärbten und designten T-Shirts der absolute Hahn im Korb.

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Jugend

Erlebnisreiche Spiel-mit-mir-Wochen


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Kinderkrippe Forest Village

Kinderkrippe feiert zehnten Geburtstag

Jugend

Das Betreuerinnen-Team: Marlene Lechner, Petra Oprießnig, Christiane Leiter, Charlotte Stiegler und Leiterin Bianca Ambrosig

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ie ersten Kinder, die in der Kinderkrippe Forest Village betreut wurden, sind mittlerweile bereits im Teenageralter. Denn vor zehn Jahren (im September 2003) startete der damals noch als Kindergruppe agierende Verein mit der Betreuung von Kindern im Alter von ca. 1 – 4 Jahren. Die Idee für eine in einer Wohnsiedlung integrierte Kinderbetreuung entstand in der Firma Alpen-Creativ-Bau, die für die Planung und den Verkauf der Forest Village Siedlung zuständig war. Die weiteren Aufgaben, wie Vereinsgründung, Einrichtung des Gruppenraumes, Förderungsansuchen usw. wurden aus rechtlichen und organisatorischen Gründen von einer Gruppe engagierter Eltern aus der Siedlung Forest Village übernommen. Diese gründeten

im Jahr 2002 den Verein „Selbstorganisierte Kindergruppe Forest Village“ und haben mit viel Einsatz und unentgeltlichem Engagement zunächst den noch im Rohbau befindlichen Gruppenraum eingerichtet. Ermöglicht wurde dies durch die großzügige finanzielle Unterstützung durch das JUFF sowie die Wohnbauförderung. Nach Fertigstellung des Betreuungsraumes konnte im September 2003 mit der eigentlichen Arbeit – der Kinderbetreuung – gestartet werden. Mit Bianca Ambrosig hat der Verein eine kompetente, sehr interessierte und engagierte Haimingerin gefunden, die zunächst – ab September 2003 – alleine als Kinderbetreuerin in Forest Village arbeitete. Schon bald kamen mehr Kinder und Petra Opriessnig, ebenfalls aus Haiming, wurde als zweite Betreuerin angestellt. Sowohl Bianca als auch Petra haben – neben ihrem Beruf und der eigenen Familie – die Ausbildung zur Kinderbetreuerin absolviert und werden heute durch drei weitere ausgebildete Betreuerinnen, Marlene Lechner, Charlotte Stiegler und Christiane Leiter unterstützt. Von Beginn an hatte der gemeinnützige Verein das Ziel, eine verlässliche, möglichst flexible und leistbare Kinderbetreuung anzubieten, um den Eltern kleiner Kinder eine Berufstätigkeit

zu erleichtern. Da es vor zehn Jahren kaum Kinderbetreuungseinrichtungen für Kleinkinder im weiteren Umkreis gab, wurde das Angebot auch recht gut angenommen. In den Anfangsjahren musste die Kindergruppe dennoch immer wieder darum kämpfen, das finanzielle Auslangen zu finden, ohne die Betreuungsbeiträge für die Eltern zu sehr zu erhöhen. Mittlerweile wurde die Kindergruppe im Jahr 2010 in eine Kinderkrippe umgewandelt. Das hat zum einen finanzielle Vorteile, da die Förderung der Krippe über das Land – Abteilung Bildung – besser ist als für Gruppen. Zum anderen hat die Kinderkrippe damit ihren Arbeitsschwerpunkt genau definiert: die Betreuung von Kleinkindern im Alter ab ca. 1 Jahr bis zum Kindergarteneintritt – ganztägig und ganzjährig. Die Kinderbetreuung kann von Montag bis Freitag, von 7.00 – 18.00 Uhr in Anspruch genommen werden, nur eine Woche im August bleibt die Gruppe geschlossen. Dabei stehen immer die Kinder im Mittelpunkt. Sie gestalten ihren Kindergruppenalltag aktiv mit, die Betreuerinnen unterstützen und begleiten sie dabei und achten darauf, dass auch bestimmte Regeln und Grenzen eingehalten werden. Besonders großen Stellenwert haben die eigenen Wünsche und Ideen

Statistisches

Welches Kind kommt woher?

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der Kinder. Sie können daher aus einem vielfältigen Angebot an räumlichen Gegebenheiten (Bücherecke, Bällchenbad, Ruheraum, Mal- und Bastelecke, Bauecke), vorbereiteten Spielen, Bastelmöglichkeiten, Büchern. Liedern usw. frei wählen. In den letzten Jahren hat sich auf dem Gebiet der Kinderbetreuung sehr viel getan. So sind in vielen umliegenden Gemeinden neue Kinderbetreuungseinrichtungen entstanden. Einerseits freut das die Verantwortlichen der Kinderkrippe, weil es auch eine Bestätigung der eigenen Arbeit ist. Andererseits herrscht auch eine gewisse Unsicherheit, weil die Konkurrenz einfach größer ist und derzeit auch nicht absehbar ist, ob und wie die Gemeinde Haiming darauf reagiert. (Text: Maria Gasser; Foto: mams)

In der Bauecke ist immer viel los.


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Neues Team im Mini-Club

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ie Kinderspielgruppe Miniclub Haiming, die bereits seit 16 Jahren in unserer Gemeinde besteht, wird seit September von drei neuen Betreuerinnen geführt. Ariane Kapeller, Silvana Hairer und Petra Mark kümmern sich liebevoll um die Kleinen. Der Miniclub hat dienstags und donnerstags von 8:30-12:00 Uhr und mittwochs von 9:00-11:00 Uhr geöffnet. Am Mittwoch beim „Offenen Treff“ haben Mütter und Väter die Möglichkeit, gemeinsam mit ihrem Kind Gleichgesinnte zu treffen, Erfahrungen auszutauschen und erste Freundschaften zu knüpfen. Am Dienstag und Donnerstag besuchen die 2-3 jährigen Kinder den Miniclub ohne Beisein der Eltern. Sie haben die Gelegenheit ihre Kreativität im „freien Spiel“ auszuleben oder beim Malen, Basteln und Singen mitzumachen. Es ist uns wichtig, dass sich die

Gemalt, gebastelt und gespielt wird im Miniclub Haiming an drei Vormittagen in der Woche.

Kinder spielerisch an die ersten Gruppenstrukturen herantasten und ihre sozialen Fähigkeiten im Gruppengeschehen ausprobieren. Gemeinsam mit den Kindern möchten wir die anstehenden Feste im Jahreskreis erarbeiten und feiern. Daher wird heuer zum zweiten Mal unser Martinsumzug am 8. November stattfinden. Wie schon in den letzten Jahren wird auch heuer der Miniclub gut

besucht und die Kinder kommen sehr gerne zu uns. Natürlich sind all jene herzlich eingeladen, die uns und unsere gemütlichen Räumlichkeiten noch nicht kennen, vorbei zuschauen und uns zu besuchen. Der Einstieg in den Miniclub ist ohne Anmeldung das ganze Jahr hindurch möglich! Bei offenen Fragen stehen wir gerne zur Verfügung 0680/2070292. (Text und Foto: Ariane Kapeller)

Kantennews

Auf in ein neues Kanten-Jahr

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ir sind wieder da! Mit unseren bereits bekannten Betreuern Iris und Joe und unserem Neuzugang Karin. Zu den bereits bekannten Öffnungszeiten: Do: 16.30 – 20.30

Fr: 16.30 – 21.00 Sa: 16.30 – 21.00 (1. Samstag im Monat) ein zweiter Samstag wird angedacht Zusätzliches Angebot für alle Bewegungsfreudigen am Dienstag von 17.00 – 20.00 in der Turnhalle

der Neuen Mittelschule in Haiming mit Joe beim Volleyball, Fußball oder „Freerunning“. Wir freuen uns viele unterhaltsame Abende bei Musik, Spiel und vielem mehr. Das Kantenteam

Halloween! Da gibt es Kürbisse zu kaufen an den Straßenrändern und die Süßigkeitenindustrie reibt sich die Hände. Auch Kostümläden und andere Kleidungsmärkte freuen sich. Halloween steht vor der Tür. „Trick or Treat“ - „Süßes oder Saures“. Das sind die Parolen der Kleinen, die sich in dieser Nacht in gruselige Gespenster, Mumien und andere Monster verwandeln. Ursprünglich war Halloween ein heidnischer Brauch. Man könnte es fast mit dem bei uns heimischen Krampuslauf gleichsetzen. Raus mit den bösen Geistern ist der Sinn dieser Bräuche. Doch bei der einst glaubensbehafteten Tradition ist es nicht geblieben. Amerika, unsere großen Industriefreunde, fanden hier ein gefundenes Fressen. Es folgten Filme, Feiern und andere VermarktungsHintertürchen-Strategien. Ganz heimlich, still und leise schwappte der Brauch auch zu uns über den großen Teich. Zwar noch nicht die Mehrheit, aber trotzdem ein beachtlicher Teil der Konsumentenzielgruppe von 5 bis 15 verkleidet sich bereits zwölf Tage vor dem offiziellen Faschingsbeginn. Doch wie soll man feiern und ab wann geht es zu weit? Vor allem Gastronomie-Lokale machen es sich zur Aufgabe, den Brauch unter die Menschen zu bringen. Überall kann man sich verkleiden, Spaß haben und zusammen die Geister „austreiben“. Doch bei manchen geht der eigentliche Sinn dieses Festes unter. So wurden vor einigen Jahren in Landeck Grabsteine beschmiert. Was sollen solche Aktionen? Was ist der Witz daran? Den Toten gebührt Ruhe und Frieden und nicht Vandalismus unter dem Deckmäntelchen Spaß. Wer Halloween feiern will, soll das im Lokal seiner Wahl tun, alle anderen sollen aber in Ruhe den Vorabend von Allerheiligen genießen können. Erschreckende Grüße Thriller und Floethe

Iris, Joe und Karin freuen sich auf viele Jugendliche bei den verschiedenen Aktionen oder im Club-Lokal!

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Jugend

Kinderspielgruppe Haiming


´s Dorfblattl Haiming

Neue Mittelschule

Deutschlandbesuch und wichtige Auszeichnung

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om 24. bis 26 September trafen sich Schüler und Lehrer aus acht verschiedenen europäischen Ländern in Rheinzabern im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz zum ersten „AAA“-Treffen im heurigen Schuljahr.

Jugend

„AAA-All About Apples – Alles über Äpfel“ heißt das Thema des Schülerbegegnungsprogramms (Comenius), an dem die Haiminger Mittelschülerinnen und Mittelschüler zum ersten Mal teilnehmen, das von 2012 bis Mitte 2014 dauert. Nach Treffen in Brens/Frankreich, Rom/Italien und Walsall/England war nun die deutsche Gesamtschule in Rheinzabern „meetingpoint“. Im Mittelpunkt stehen neben dem Projektthema „Apfel“ das Kennenlernen und Respektieren der Vielfalt europäischer Menschen, ihrer Mentalitäten und Kultur. „Früher traf sich Europas Jugend auf den Schlachtfeldern, heute im Rahmen von Schul- und Austauschprojekten. Da muss man nicht lange nachdenken um zu wissen, was besser ist“, sagte Rheinzaberns Ortsbürgermeister Gerhard Beil bei der großen Begrüßungsveranstaltung. Die Schüler, alle zwischen zwölf und 18 Jahre alt, kamen aus Ridala an der Nordwestecke Estlands, aus Vratsa, rund eine Stunde nördlich von Bulgariens Hauptstadt Sofia, aus Nikosia, der Hauptstadt Zyperns, aus Rom, aus Betanzos, etwa 60 Kilometer nördlich von Santiago de Compostela im spanischen Galicien, aus Brens bei Toulouse, aus dem mittelenglischen Walsall bei Birmingham sowie aus dem deutschen Rheinzabern in der Nähe von Karlsruhe – und natürlich aus Haiming. Die 15 Haiminger Jugendlichen aus den dritten Klassen waren bei Privatfamilien rund um den 600 Schüler zählenden Campus

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SchülerInnen, Direktor Fritz Raggl (rechts) und Projektleiterin Conny Tschuggnall (links) freuen sich über den 3. Platz.

von Rheinzabern untergebracht. Die Schule in Rheinzabern hatte ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Eine kleine Flaggenparade signalisierte die Herkunft der Gäste, die von den Fünftklässern in der jeweiligen Landessprache begrüßt wurden. Angesichts von Estnisch, Bulgarisch oder Griechisch gar nicht so einfach. War das Kennenlernen in den Familien auch ein Schwerpunkt, so gab es auch offizielle Begegnungsmöglichkeiten bei Unterrichtsbesuchen oder z.B. bei einer „Apfel-Olympiade“. Gemischte Teams mussten in Geschicklichkeitswettkämpfen zusammenhalten und durften nur Englisch als „Arbeitssprache“ benutzen. Bei einem gemein-

samen Ausflug zum Freizeitpark Tripsdrill konnten sich rund 180 Gäste, Gastgeber und Mitschüler beschnuppern und anfreunden. Am Donnerstag wurde das SchulFoyer zum „Tonstudio“ umfunktioniert. Es war ein wichtiges Anliegen von Schulleiter Pete Allmann, dass ca. 180 Schüler und Lehrer, Comenius-Freunde aus neun Nationen, mehrere Songs aufnahmen, die als CD erscheinen werden. „Pick the Apple“ heißt das Projektlied, doch dürften die Kinder viele „Früchte“ gepflückt haben – Mosaiksteinchen von Eindrücken und Erlebnissen, die zum Bild Europas beitragen. Im März 2014 wird wiederum eine kleine Haiminger Delegation (vier Schüler, zwei Lehrer) die Koffer packen, um sich in Zypern zu tref-

fen, bevor dann im Mai in Estland die Abschlussveranstaltung des Projektes stattfinden wird. Für die Neue Mittelschule Haiming hat sich die Teilnahme bei diesem Comenius-Projekt in jedem Fall gelohnt. Vor wenigen Tagen wurde die Schule mit einem Preis für die bisherige hervorragende Arbeit ausgezeichnet. Bei einem Festakt in Linz wurde uns der 3. Platz österreichweit zuerkannt und unserer Schule das „nationale E-Twinning Qualitätssiegel“ verliehen. Projektleiterin Cornelia Tschuggnall dazu: „Der Preis ist nicht nur eine Anerkennung der bisherigen Arbeit, sondern soll unsere Schule auch motivieren, weiterzumachen – es steht noch einiges an Arbeit bevor.“ (Text: mams; Foto: erfö)

SPZ Haiming

Sagenhafter Lehrerausflug am SPZ

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ebendiesen Sagenweg zum Inhalt hatte.

Der Preis wurde in Wien für ein Leseprojekt überreicht, der

Und so lag nichts näher, als diesen Weg mit allen Lehrern, Beratungslehrern und Schulhelfern, insgesamt immerhin fast 15 Personen, noch einmal zu „erwandern“, fand das Team um Schulleiter Andreas Braunhofer. Bei guter Stimmung und etwas durchwachsenem Wanderwetter wurde Sage um Sage „erle-

in besonders reizvolles Ausflugsziel hat sich das SPZ heuer für seinen Lehrerausflug ausgesucht: Den Sagenweg in Huben / Längenfeld zum Feuerstein. Die Schule hatte ja im Frühjahr den zweiten Platz beim „Teachers Award“ der Industriellenvereinigung gewonnen (das Dorfblattl hat darüber berichtet).

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sen“, bevor man bei der Einkehr im Gasthof Feuerstein den Preis (und viele anderen Anekdoten) noch einmal Revue passieren ließ. Das abschließende Essen in einer Ötztaler Pizzeria bildete einen feinen Ausklang des Tages. Dazu ein großer Dank an die Gemeinde Haiming für die Unterstützung. (Text: Andreas Braunhofer)


´s Dorfblattl Haiming

Junge Stimmen - Am 26. Oktober ist Nationalfeiertag

“Warum bist du gerne ÖsterreicherIn?” Weil Österreich so vielfältig isch, mit Barg und Flachland und wegen der starken Bauerntätigkeit und weil bei ins so viel wachst.

Jugend

eit i n d ie L . a i w ian ls bm a ein a sch o h iten ge s e i he d ie Be r r F r eh u nd m i r m nde r Weil dere Lä on

a ir ko m l i e an n, w eil mir il’s i r e e ch w rrei aben, rfen, w mi nit e t s Ö de i l i kh gern aftwer ehmen nd we n i b r n l I ibt u . mk tei Ato Kriag ädte g muass n st n kua e Groß ürchte f n koa

Valentina Stigger (15)

Di und e Leit sei I ma n g ger cool in Öste n d ie Land Berg un rreich scha ft. d schiane

Lejla Selimovic (13)

Fabian Prantl (15)

das I mag s d ie an Ö und Bauern sterrei ch das s I s es Land die Be por t b ln k ewirts rg, a nn cha . ften

Marc Tipotsch (14)

Stefanie Floriani (12)

n bi n ochs er guat w g u . ich a r imm terre erreiche hian isch s Ö n t c i s s i Ö o l i We dar als gebung Um weils und t und die gea

Sandra Haslwanter (15)

Interviews und Fotos: pfan und chris

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´s Dorfblattl Haiming

FRÜHER UND HEUTE

AUS DER CHRONIK

Ötztal Tourismus

Zufriedene Sommerbilanz

R

Chronik

ückblickend sind wir mit der Sommersaison 2013 sehr zufrieden. Im Frühjahr schauten die Nächtigungs- und Buchungszahlen zwar noch alles andere als rosig aus, da die Regenperioden um die Feiertage speziell dem Outdoor-Segment zu schaffen machten. Doch umso erfreulicher ist es, dass gerade der Juli und der August nicht nur wettertechnischen Sonnenschein brachten. Unsere Gäste konnten traumhaft schöne Urlaubstage mit idealem Berg- und Badewetter in der Region verbringen. Seitens des Ötztal Tourismus versuchten wir durch Online-Marketing, Bannerschaltungen und „GoogleAds“ gezielt auch „Last-MinuteBucher“ anzusprechen. Die Zahlen können sich sehen lassen, von Mai bis August 2013 wurden im gesamten Gemeindegebiet von Haiming 44.181 Nächtigungen erzielt. Das entspricht einem Nächtigungszuwachs von 38,7% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Ötztal Bahnhof machte sich auch im Sommer die Reaktivierung des Ötztaler Hofes spürbar bemerkbar. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, ein hohes Niveau bei der Online-Vermarktung zu erreichen. Deshalb sind wir derzeit dabei, alle unsere Ötztal Tourismus Websites, wie zum Beispiel die www.haiming.at, neu zu designen und zu adaptieren. Somit sind die Websites auch für sämtliche Smartphone`s, iPhone`s, Tablet`s etc. geeignet und entsprechen den hohen Anforderungen der heutigen Zeit. Dahingehend werden auch die Inhalte überarbeitet und gezielt der Sprache unserer „User“ angepasst. Besonders das Familienthema im vorderen Ötztal lässt sich durch unser neues Maskottchen WIDI* gut auf unseren Internetseiten präsentieren. Der

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Familiengast erkennt sofort, dass er bei uns willkommen ist, Sommer und Winter! Die Veranstaltung „Mein Winterstart“ bildet schon seit Jahren den Auftakt der Skisaison in Hochoetz. Ab 13. Dezember 2013 können unsere Gäste heuer die Ski anschnallen. Gerade die Anreise zum Skigebiet stellt eine wesentliche Grundlage für die Buchungsentscheidung dar. Auf Initiative des Ötztal Tourismus – Ortsausschuss Haiming – wird heuer erstmals ein Skibus von Haiming über den Haimingerberg nach Ochsengarten eingerichtet. Ohne Umsteigen geht es mehrmals täglich direkt ins Skigebiet und retour. Dadurch können wir unseren Gästen und natürlich auch den Einheimischen ein attraktives Zusatzangebot bieten. Nähe-

WIDI - das Ötztaler Bergschaf. Der coole, neugierige Ötztaler Geselle begeistert die ganze Familie.

re Infos zum Fahrplan erhalten Sie in den Informationsstellen des Ötztal Tourismus. Ein Dankeschön an dieser Stelle an die Finanzierungspartner: Gemeinde Haiming, Hotel Ferienschlössl, Bergbahnen Oetz und Kühtai und Verkehrsverbund Tirol. Abschließend möchte ich noch

allen Gästen und Einheimischen einen angenehmen Herbst sowie unseren touristischen Leistungsträgern bereits jetzt schon einen guten Start in die Wintersaison 2013/2014 wünschen. (Text: Christoph Rauch, Ortsstellenleiter; Foto: Ötztal Tourismus)

Altes Brauchtum neu belebt

Die Anklöpfler kommen

„G

riaß Gott liabe Leut, heut sein miar wieder da und sag´n enk die hl. Weihnachtszeit an.“ Mit diesem Spruch betreten die Anklöpfler das Haus und versuchen die Bewohner auf das bevorstehende Weihnachtsfest einzustimmen. Das Anklöpfeln (als Klöckeln in Südtirol bekannt) ist ein alter Unterinntaler Brauch, dessen Ursprung ins 15. Jhdt. zurückgeht. Männer und heute auch Frauen verkleiden sich als Hirten und ziehen an den letzten drei Donnerstagen (Klöpfelnächte) vor Weihnachten von Haus zu Haus und verkünden die Weihnachtsbotschaft von der Geburt Jesu. Das war aber nicht immer so, Anklöpfeln galt vielmehr als auf den Jahreswechsel bezogener Orakelbrauch. Wenn man an-

geblich zur richtigen Stunde an Stallwände klopfte, hörte man die Haustiere von den Toten des kommenden Jahres reden. Bei uns hat das Anklöpfeln noch keine Tradition, wir machen es dieses Jahr zum dritten Mal und möchten diesen schönen Brauch gerne beibehalten. Zusätzlich zu altem Liedgut werden auch neuere Schöpfungen ins Repertoire aufgenommen. Da wir an nur drei Donnerstagen nicht von Haus zu Haus ziehen können, haben wir uns auf die Kapellen in den jeweiligen Weilern konzentriert. Zu den Kapellenauftritten kommen auch Auftritte im Rahmen von Feiern und anderen Veranstaltungen hinzu. Das Anklöpfeln hat aber auch einen karitativen Zweck. In den

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letzten zwei Jahren wurden aus den freiwilligen Spenden € 2.600,-- einer in Not geratenen Familie und dem Sozialsprengel übergeben. Auch dieses Jahr werden die Spenden für eine hilfsbedürftige Familie in der Gemeinde gesammelt. (Text: Manfred Egger; Foto: mams)

Im Advent wird wieder angeklöpfelt!


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Firmenportrait – Elektrotechnik Matey

Seit fast 50 Jahren ein verlässlicher Partner

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Nachdem die geschäftlichen Aktivitäten von Anton Mair sein Sohn Franz und seine Tochter Midi übernahmen und diese nach Innsbruck verlegten, gründeten 1965 Tochter Gerda mit ihrem Mann Wilhelm beim Knoflach Franz als Untermieter ein Unternehmen für Elektroinstallationen mit angeschlossenem ElektroFachhandel. Anfangs mit drei Mitarbeitern und einem alten Opel Kombi als Firmenfahrzeug. Die Auszeichnung der Preise und das Abmessen der verkauften Kabel verschiedenster Art wurden noch mühsam von Hand und unter großem Zeitaufwand durchgeführt. Die Wirtschaft boomte, es wurde überall gebaut und so wurde das Unternehmen in weiterer Folge rasch zu einem Fachbetrieb für Stark- und Schwachstrom-Installationen jeglicher Art ausgebaut und man konnte nach einigen Jahren mit Fleiß und Verzicht in ein eigenes Gebäude übersiedeln.

ellen Licht-, Kraft- und Schwachstromanlagen wie Telefon, EDV, Brandmelde-, Alarm- und Überwachungsanlagen. Des weiteren sämtliche Steuerungen für Beleuchtungen, Jalousien, für Raumtemperatur und zentrale Meldungen über das Europäische Installationssystem ( EIB ) welche professionell und projektspezifisch ausgeführt werden.

und Ötztal Bahnhof, sowie die Neue Mittelschule in Haiming und das neu renovierte Turmmuseum in Oetz wurden elektrotechnisch von der Fa. Matey aus Ötztal-Bahnhof ausgestattet.

Besonders erwähnenswert, und darauf ist das Führungsteam der Firma Matey Elektrotechnik stolz, sind Ihre Lehrlinge. Durchgehend werden bis zu sechs Auszubildende beschäftigt und darunter waren in den vergangenen Jahren bei Lehrlingswettbewerben auch des Öfteren Goldmedaillen bzw. Landessieger.

Dies sind nur die am nahesten angesiedelten Objekte, welche das umfassende Leistungsspektrum in konzentrierter Form als Haupttätigkeitsfelder wiederspiegeln.

Daran kann man erkennen, dass sich Firmenchef Robert Matey sehr um seine Auszubildenden bemüht und hierfür ist dem Unternehmen zu danken.

Des weiteren werden von der Fa. Matey Elektrotechnik auch Facharbeiten der verschiedensten Art bei Wohnanlagen, öffentlichen Gebäuden, Banken und Institutionen bis hin zu Objekten wie kleinere und größere Eigenheime durchgeführt.

Obwohl noch knapp zwei Jahre bis zum 50 Jahr-Jubiläum der Fa. Elektrotechnik Matey fehlen, gratuliert das Dorfblattl Firmenchef Robert Matey und seinem Team zu seinem innovativen Unternehmen und wünscht für die Zukunft alles Gute und weiterhin geschäftlichen Erfolg.

Das erste eigene Firmengebäude von „Elektro Matey“ am heutigen Standort.

co Zoller welcher „erste” Anlaufstelle für jegliche Kompetenzbereiche ist. Für die Mitarbeiter steht mittlerweile ein Fuhrpark von zehn Firmenfahrzeugen zur Verfügung, wodurch die Flexibilität ihre Stärke behält. Neben einer Vielzahl von Installationsausführungen bei unzähligen Objekten führte die Firma Elektrotechnik Matey als Projektpartner die Realisation des zu installierenden EIB-Systems, sowie der kompletten Beleuchtungsanlage incl. Notbeleuchtung, des gesamten Elektro-Netzwerkes bis hin zur modernsten Blitzschutzanlage beim neu errichteten Feuerwehrhaus in Haiming aus. Auch die Volkschulen in Haiming

Darin enthalten sind Verlegung und Montage aller derzeit aktu-

(Text: Helmut Strigl; Fotos: privat)

Flexibilität, Verlässlichkeit in Qualität der Installationsarbeiten sowie Termintreue zeichnen die Firma Elektrotechnik Matey aus und sind Garant für eine erfolgreiche Weiterführung dieses Unternehmens, was die unterschiedlichsten Geschäftspartner schätzen. Diesen Fachbetrieb übernahm 2001 Sohn Robert von seinen Eltern und leitet es seither gemeinsam mit seiner Frau Jana und seiner Schwester Alexandra. Mit ihnen zählt das Team knapp 20 Mitarbeiter, allen voran Mar-

Die aktuelle Führungsriege arbeitet weiterhin am Erfolg des Unternehmens, das in zwei Jahren 50 Jahre alt wird.

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Chronik

en Grundstein der Firma Elektro Matey aus Ötztal Bahnhof legte unbeabsichtigt, bereits vor über 60 Jahren Anton Mair dem Haiminger Geschlecht “ der Taflers ” abstammend, welcher am heutigen Standort in der Ambergstrasse 1 eine Metzgerei sowie einen Kartoffelhandel unterhielt.


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Ein Gastlokal am Bahnhof schreibt Dorfgeschichte

Die Bahnhofsrestauration im Wandel der Zeit

Bald nach dem 2. Weltkrieg wurde mit dem Bau der „Bahnhofsreste“ in ihrer heutigen Größe begonnen. Diese Aufnahme stammt aus den 1960er-Jahren.

S

Chronik

purlos ist unlängst ein kleines Jubiläum an Ötztal Bahnhof vorbeigegangen: Vor 130 Jahren, am 1. Juli 1883, wurde die Bahnstrecke Innsbruck-Landeck eröffnet und der erste planmäßige Zug machte Halt in „Ötzthal“, wie die Station damals hieß. Das Bahnhofsgebäude und auch das Posthotel Ötztalerhof waren festlich geschmückt, wie man auf einer Aufnahme aus diesen Tagen sehen kann. Wo heute die meisten Reisenden den Bahnhof betreten und verlassen, war damals noch kein Zugang vorhanden. Dieser befand sich auf der östlichen Seite, er wird heute von vielen Pendlern benutzt, die ihr Fahrzeug an den dortigen Parkplätzen abstellen. Bahnreisende mussten zuerst den „Wartesaal III. Classe“ betreten und ihre Fahrkarten erwerben. Besser betuchte Fahrgäste durften dann im „Wartesaal I. und II. Classe“ auf ihren Zug warten. Heute befindet sich an dieser Stelle die Fahrdienstleitung. Eine Bahnhofsrestauration gab es damals noch nicht; auf den alten Bauplänen sind an ihrer Stelle ein Stall und ein Garten eingezeichnet, der dem Bahnhofsvorstand gehört haben dürfte. Irgendwann wurde dann ein „Buffetraum“ errichtet, der etwa halb so groß war wie die jetzige Gaststube. „1948 begann Karl Larcher mit dem Bau der Restauration in

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der jetzigen Größe“ erzählt dessen Tochter Jutta Tipotsch, die mit ihren Geschwistern Charlie, Elisabeth und Maria viel Zeit ihrer Kindheit in diesem Lokal verbrachte. Die Kastanienbäume im Gastgarten stammen aus dieser Zeit, Karl Larcher führte die „Reste“ mit seiner Frau Sofia bis 1964. Danach übernahm Willi Kopp das Lokal bis 1976. Ihm folgte Ida Haselwanter, sie ist uns bis heute als Wirtin der Bahnhofsreste vertraut. In den Anfangsjahren musste das Lokal von 6 Uhr morgens bis Mitternacht und ohne Betriebsferien das ganze Jahr über geöffnet sein, so lautete die Forderung der Bahn in der damaligen Zeit. Damit verbunden war aber auch ein

wirtschaftlicher Aufschwung, der die „Reste“ bald zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt der Einheimischen und Gäste werden ließ. Im Garten wurde eine Veranda mit Musikbox und Tanzboden errichtet, Tiroler-Abende, Silvesterfeiern und Hochzeiten fanden dort statt. Urlauber, die mit Sonderzügen zum Teil aus England anreisten, erhielten hier und im Ötztalerhof ein Frühstück, bevor sie mit den wenigen Bussen ins Ötztal gebracht wurden. Damals war das Lokal wirklich ein Bahnhofsrestaurant; es gab eine Speisekarte und bis zu 80 Essen wurden pro Tag verabreicht. Arbeiter aus dem nahegelegenen Lignospan-Werk und Bahnbedienstete konnten kostengünstig ihren Hunger und Durst stillen.

Bis 1964 war auch eine Tabaktrafik in der „Reste“ untergebracht, dann wurde der Zubau rechts vom heutigen Haupteingang errichtet. Viele werden sich an diesen Anlaufpunkt für Raucher und Zeitungskäufer noch erinnern, denn erst 1991 übersiedelte Jutta Tipotsch mit ihrer Trafik in den Ötztalerhof und der Zubau wurde entfernt. Die „Bahnhofsreste“ hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich, die alten Mauern könnten tolle Geschichten erzählen. Im heurigen Herbst wird sich durch die Pensionierung von Ida Haselwanter wieder eine neue Ära ergeben. Die weitere Entwicklung wird mit Spannung erwartet. (Text: erfö; Fotos: 1 Jutta Tipotsch, 1 chris)

Die drei Mädels Maria, Elisabeth und Jutta der Fam. Larcher umgeben von den Werbeschildern der 50er Jahre.

Wie es mit der Bahnhofsreste in Zukunft weitergehen wird, sollte sich in den nächsten Monaten weisen.

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Rückblick auf 37 Jahre Wirtin am Bahnhofsplatz

Ida schließt ihre „Bahnhofsreste“

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s gehörte in den letzten Jahren für viele „Bahnhöfler“ einfach dazu, sich am Sonntag Vormittag bei Ida in der „Reste“ auf einen Frühschoppen zu treffen. Die Stammgäste brauchten erst gar nicht zu bestellen, denn Ida wusste genau, wer welches Getränk mit welcher Temperatur haben wollte. Man kannte sich mit den Jahren gut und die „Reste“ wurde als Platz zum Karten spielen und zum Bereden von allerhand Themen geschätzt. Mit etwas Abschiedsschmerz aber auch sichtlich entspannt freut sich Ida auf ihre Pensionsjahre.

mit neuen Firmen und vielen Privatzimmervermietern. Das kurbelte auch die Gastronomie an. Der Bahnhofsplatz war besonders in den späten 70ern und in den 80ern ein richtiges Dorfzentrum. Besonders der Ötztalerhof zog Gäste und Einheimische an. Die legendären Früh- und Dämmerschoppen mit Livemusik machten den ganzen Bahnhofsplatz zum Ballsaal. Man saß unter den Kastanienbäumen des Ötztalerhofes und der „Reste“ und von der heutigen Bushaltestelle bis zur früheren Bäckerei Egger wurde getanzt. „Es war halt eine sehr gesellige, lustige Zeit und ein gutes Miteinander“ erzählt Ida. „Helli Egger als Wirt vom Ötztalerhof kam ganz selbstverständlich zu mir zum Kaffee.“ In der „Reste“ wurde ausgekocht, was in einem Landgasthaus gefragt war. Viele Arbeiter aßen hier täglich mit den gleichen Leuten das Hausessen, was dem Mittagessen auch einen geselligen Charakter gab. Auch Reisende der ÖBB waren dankbar, sie überbrückten Wartezeiten bei Ida im Lokal. Nach Feierabend kamen wieder die Einheimischen, um etwas zu trinken, miteinander zu reden und zu lachen. Um 1990 ging der Tourismus zurück. Der Vollbrand des Ötztalerhofes war ein Einbruch. Es wurden weniger Privatzimmer vermietet und man ging generell nicht mehr so viel ins Gasthaus. Im Ort gab es zudem das Angebot im Gletschertor und in

Allis Pub. Schleichend aber stetig ging die Nachfrage zurück. Für Ida war es die Zeit, ihren Betrieb auf Imbisse und Getränke umzustellen. Die genannten Stammgäste wurden immer mehr zum Herzstück des Lokals und blieben es bis zuletzt. „Junge Erwachsene besuchen freilich auch die Lokale im Ort, doch das sind keine Dauergäste“ erkennt Ida. „Sie mögen Abwechslung und kommen und gehen. Ein Betrieb braucht aber Kontinuität, um wirtschaftlich gesund zu bleiben.“ So entschied sich Ida Haslwanter, ihre Zeit in der „Bahnhofsreste“ mit dem 16. Oktober 2013 zu beenden. Trotz des nicht leichten Abschieds sieht sie darin einen guten Zeitpunkt und freut sich auf ihre Pensionsjahre. Endlich kann sie frei über ihre Zeit verfügen und sich ihrer Familie widmen. Wie gut, dass Enkelin Hannah vor kurzem zur Welt kam und ihre Oma nun jede Menge Zeit für sie und die anderen Enkelen haben wird. Für „ihr Lokal“ am Bahnhofsplatz wünscht sich Ida, dass sie sich dort mit den Stammgästen aus ihrer Zeit treffen und mit ihnen als Gast beisammen sitzen kann. Es bleibt die Hoffnung der „Bahnhöfler“, dass dies auch weiterhin unter den alten Kastanienbäumen möglich sein wird, die nunmehr seit 63 Jahren einladend im Gastgarten stehen. (Text und Foto: chris)

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Danke

sagen die Gemeindebürger bei Vroni und Karl Wallnöfer und ihren Enkeln für das regelmäßige Mülleinsammeln in unserem Forchet.

Danke

sagen die Kanten zu dem noblen Spender, der die gefundenen 100 € dem Jugendverein zur Verfügung gestellt hat.

Danke

sagen die Kirchgänger vom Haimingerberg für die tolle Gestaltung von vielen Gottesdiensten.

Danke

sagen  die Vereine bei Sportcafepächter Oliver Schöpf für die unkomplizierte und reibungslose Zusammenarbeit.

Danke

sagen einige Anrainer an die motorisierten VerkehrsteilnehmerInnen, die im Ort rücksichtsvoll, leise und vorsichtig fahren.

Tipps an dorfblattl@gmail.com oder per Telefon an 0660/8805700

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Chronik

Unter der Woche kehrten andere Gäste für einen kurzen Stopp bei Ida auf einen Kaffee oder ein anderes Getränk in der Arbeitspause ein. Auch dabei fanden sich viele Stammgäste, nur noch ein kleiner Teil der Besucher waren zuletzt Bahnreisende oder „Zufallsgäste“. Ida von der „Bahnhofsreste“ hat in 37 Jahren eine wechselvolle Gastronomiegeschichte im Dorf erlebt. Ida Haselwanter kommt aus dem Ötztal und übernahm 1976 die „Bahnhofsreste“ in ÖtztalBahnhof. Sie startete unter aus heutiger Sicht abenteuerlichen, sehr einfachen Bedingungen. Die Speisen wurden auf einem alten Kohleherd zubereitet und im Gastraum sorgte ein klappriger Elektroofen für einen Hauch von Wärme. Lachend erinnert sich Ida, dass sie wegen der Kälte in Moon-Boots servierte. „Am Anfang war es als Auswärtige nicht leicht, bei den Einheimischen Fuß zu fassen“ erinnert sich Ida. Doch rasch lernten die „Bahnhöfler“ die Wirtin, die sich so um das Wohl der Gäste bemühte, schätzen und kamen gerne. So entstanden die ersten Stammtische, die eben dieser Grundstock des Betriebes über all die Jahre waren. Viele der Männer waren und sind bis zuletzt treue Gäste bei der Ida. Während der Ort 1950 bei der Eröffnung des Lokals durch Karl Larcher noch sehr dünn besiedelt war, erlebte Ida 1976 schon das aufstrebende Ötztal-Bahnhof

Haiming sagt Danke


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GEWINNSPIEL

Erkennst du es?

D

as Detailfoto der Sommerausgabe wurde Siggi Lercher erkannt. Es zeigte das Wegkreuz am Winkling in Haiming. Neue Ausgabe, neues Glück. Wo in unserem Gemeindegebiet könnte das rechts stehende Foto wohl entstanden sein? Wer es als erster erkennt und weiß, wo die Aufnahme entstanden ist, meldet sich beim „Ambachhof“ (Betriebsurlaub von 2.11.-30.11.) und freut sich über ein Freigetränk. (Text und Foto: mams)

Rund um´s Haus

Gartentipps für den Herbst

Frostempfindliche Pflanzen Die warme Jahreszeit ist vorbei und die frostigen Nächte stehen wieder vor unserer Tür. Auch in dieser Zeit hat der Gartenlieber noch so einiges zu tun. So sollten zum Beispiel frostempfindliche Pflanzen in die Garage oder den hellen Keller gebracht werden - ein lichter Standort und eine Temperatur von ca. 8 – 10°C wären für die meisten Pflanzen ideal.

Chronik

Pflanzenpflege im Herbst Immergrüne Gehölze wie Buchs, Zypressen oder Eiben im Topf sollten gut mit Gartenvlies oder ähnlichem eingepackt werden (nur der Topf und der Stammansatz) und natürlich regelmäßig gegossen werden – trotz Frost! Winterharte Gräser die im Garten eingepflanzt sind, sollten zu dieser Zeit ca. 40 bis 50 cm über dem Boden zusammengebunden werden und erst im Frühling geschnitten werden. Bei winterharten Blütenstauden (Sonnenhut, Staudenphlox, …) können jetzt noch die Blütenstände entfernt und wenn nötig auch noch kräftig zurückgeschnitten werden. Durch unsere Erfahrung haben wir herausgefunden, dass Beetrosen im Herbst nach der Blüte auf ca. 50 cm über dem Boden zurückgeschnitten werden sollten (alle Triebe etwa auf die gleiche Höhe abschneiden – Saftwaage). Sehr wichtig ist auch, dass das abgefallene Laub der Rosen entfernt wird um Blattkrankheiten vorzubeugen. Herbstdüngung Es hat sich gezeigt, dass Pflanzen generell besser überwintern, wenn Sie im Herbst mit einem kalibetonten Dünger gedüngt werden. Das Kalium setzt den Gefrierpunkt der Pflanzenzelle herab und diese ist daher widerstandsfähiger gegen Frost.(Text: Josef Norz, BSc, Blumenwelt Norz - Tichoff; Foto: chris)

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Pensionierung Gerhard Falkner

In den Ruhestand mit vielen Plänen

freu mi auf ausgedehnte Berg- und Radltouren, die ich in Zukunft ohne Rücksicht auf die Schulzeit unternehmen kann“ erzählt Gerhard Falkner, jüngster Pensionist der Neuen Mittelschule Haiming. Nach genau 40 Jahren Schuldienst ist er am 30. September 2013 in den Ruhestand verabschiedet worden. Der Apfel fiel offenbar nicht weit vom Stamm. Erblich durch seinen Vater „vorbelastet“ interessierte sich Gerhard schon als Jugendlicher für die Arbeit mit Kindern und konnte seinem Vater, der lange Zeit die Volksschule Ötztal Bahnhof leitete, bei seinen Vorbereitungen auf den Unterricht zuschauen. Das Interesse wuchs und Gerhard erfüllte sich den Berufswunsch Lehrer. Nach dem Besuch der Volksschule in Zwieselstein, der Hauptschule in Haiming und der Oberstufe des Gymnasiums in Stams begann er 1972 die Ausbildung zum Volksschullehrer, die ihn nach erfolgreicher Lehramtsprüfung an seine erste Dienststelle nach Längenfeld führte. In der Studienzeit lernte Gerhard auch seine spätere Frau und Kollegin Veronika kennen und beide zählen zu den „Urgesteinen“ ihrer späteren Dienststelle Haiming. In Längenfeld unterrichtete Gerhard 4 Jahre an der Hauptschule; weil zu wenige Lehrer vorhanden waren, durften damals auch Volksschullehrer in diesem Schulzweig tätig sein. In dieser Zeit erwarb der Junglehrer auch die Kompetenzen zum Unterrichten an der Hauptschule in den Fächern Deutsch, Geschichte, Geometrisch Zeichnen und Werken. 1978 berief man Gerhard Falkner an die Hauptschule Haiming, wo er in den kommenden 35 Jahren als engagierter Lehrer tätig war. Von Anfang an fühlte sich Gerhard wohl an dieser Schule, ihm gefiel die gute Ausstattung und er mochte die angenehmen KollegInnen, die ihn in vielen Be-

langen unterstützten. Vieles ist in den folgenden Jahrzehnten schulisch geschehen: Vom A- und B-Zug, kam man zur Einführung der Leistungsgruppen, die sich in die derzeitigen Umstrukturierung zur Neuen Mittelschule entwickelten. Gerhard freute sich über den Umbau und die Modernisierung des Gebäudes vor wenigen Jahren und gestaltete die Jubiläumsfeiern für das 40- und 50jährige Bestehen der Schule mit. Er erlebte das Kommen und Gehen von KollegInnen und Schulleitern und genoss bis zur Pensionierung das angenehme Arbeitsklima, zu dem auch seine umsichtige Art wesentlich beitrug. Gerhard Falkner interessiert sich über das Schulwesen hinaus für die Entwicklung im Ort und im Land. Als Gemeinderat übernahm er 8 Jahre lang Verantwortung für die Entwicklung im Ort. In den letzten paar Schulwochen vor seiner Pensionierung durfte Gerhard Falkner langsam und für ihn angenehm in die

Gerhard wird man in Zukunft noch öfter als bisher auf Gipfeln antreffen können.

Pensionierung „hineingleiten“. Dass der kommende Ruhestand manchmal durchaus unruhig werden kann, darf man annehmen. Da sind einerseits die schon erwähnten Fahrrad-, Berg- und Schitouren, bei denen er wohl auch künftig mit seinem Lehrerkollegen Wolfgang Plank unterwegs sein wird. Im Haus gibt es genügend zu tun, in seiner Werkstatt ist Gerhard bestens ausgerüstet, um zu reparieren, zu werken und umzubauen.

Am wichtigsten aber ist ihm die Zeit, die er seiner Familie widmen wird. Er steht zur Erholung gerne am Herd und serviert seiner Frau Vroni kulinarische Köstlichkeiten. Die kleine Enkelin im fernen Wien will auch öfters besucht werden und in nächster Zukunft ist er vielleicht auch als Baumanager gefragt, denn sein Sohn Florian denkt an den Hausbau und Vater Gerhard wird ihn dabei gerne unterstützen. (Text: erfö; Foto: Privat)

Volkshochschule Ötztal

2013: Das Jahr des Tanzes!

D

ie Volkshochschule Oetztal hat das heurige Herbstsemester unter das Motto „Das Jahr des Tanzes“ gestellt und deshalb auch im Programm einen Schwerpunkt dazu gesetzt. Neben allgemeinen Tanzkursen werden auch ein Discofoxkurs und ein Spezialkurs (für Hochzeiten und Feste) angeboten.

Parkettrepertoire manche Türe hinaus ins Leben öffnen, ganz einfach, weil: Ein Jungendtanzkurs nicht nur Bewegungsabläufe lehrt und trainiert sondern auch den niveauvollen Umgang mit dem anderen Geschlecht vermittelt und darüber hinaus für das gesellschaftliche Leben wichtig sein kann.

Den klassischen Tanz zu beherrschen bedeutet weit mehr als ein paar vorgegebene Schrittfolgen zu erlernen. So kann sich doch selbst beim relativ bescheidenen

Tanzen kann aber auch als Therapie gesehen werden! Jeder, der schon einmal ungezwungen und ausgelassen getanzt hat, kennt dieses Gefühl: Wer tanzt,

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erlebt sich stark, frei und glücklich und ist vor allem absolut im Augenblick. Kaum eine andere Bewegungsart fördert und fordert unseren Körper auf so unterschiedlichen Ebenen. Der Ursprung dieser Empfindungen liegt in unserem Gehirn. Dort schüttet das Limbische System Endorphine aus, die uns in Hochstimmung versetzen. Gleichzeitig bringen sie uns auf die körperliche, instinktive Ebene. Weg vom Denken – hin zum Fühlen. Es fällt schwer, an Alltagssorgen zu denken und gleichzeitig Arme und Beine rhythmisch im Takt der Musik zu bewegen. Nähere Informationen und Anmeldungen unter: oetztal@vhstirol.at oder 0676 470 66 38. (Text: Dominik Schrott)

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Chronik

„I


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´s Dorfblattl mittendrin

Ein pfanntastisches Sportevent

Die Meister der Pfannen und Deckel wurden beim Pfannenturnier des Tennisvereins ermittelt - am Ende siegte der Spaß, und das bei allen.

W

enn sich Menschen zusammenfinden, die sportbegeistert, kreativ und mit einer gewissen Portion Humor ausgestattet sind, dann lässt sich aus so ziemlich jeder körperlichen Ertüchtigung eine Sportart zaubern. Dass solche kuriosen bzw. alternativen Wettkämpfe auch Anklang finden, hat uns mitunter auch Olympia so manches Mal bewiesen. Man stelle sich vor, es gab Zeiten, zu denen man in Disziplinen wie „Kautabak-Weitspu-

cken“, „Hindernis-Schwimmen“ oder „Spazierstock-Fechten“ offiziell Olympisches Gold erringen konnte. Dass sich diese Wettkämpfe nicht lange zu den Disziplinen von Olympia zählen würden war in etwa so klar wie die Tatsache, dass wir Haiminger früher oder später mit unserem eigenen alternativen Sportereignis aufwarten können. Unser Tennisverein hat uns solch ein Ereignis mit dem soge-

nannten Pfannenturnier schon zum zweiten Mal beschert. Das Prinzip ist so simpel wie unterhaltsam, ein einfacher TennisGruppenbewerb, jedoch mit Pfannen und Deckeln an Stelle von Tennisschlägern. Viele bunt gemischte Teams mit teils raffinierten und witzigen Mannschaftsnamen fanden sich am 13. Juli am Haiminger Tennisplatz ein und zeigten „pfanntastischen“ Teamgeist, die Jungs und Mädls von „Rudis Apfelfarm“ gingen schließlich als Sieger unter ihnen hervor. Ordentlich in die Pfanne gehauen wurde jedoch nicht nur in sportlicher, sondern auch in kulinarischer Hinsicht. Die Meisterköche Marco und Sandro haben mit ihrer Riesenpfanne die komplette Gesellschaft auf einmal mit köstlicher Paella versorgt, sodass sie es regelrecht verdient hätten, bei Jumbo Schreiners bekannter Galileo-XXL-Reihe zu erscheinen. Jumbo ist dieses Jahr leider noch nicht erschienen, doch die großen staunenden Augen der

Chronik

Als wir noch jünger waren ...

Grillgenies von Weber waren für Sandro und Marco sicherlich eine ebenbürtige Bestätigung für ihre großartige Kochkunst! Hoffentlich wird uns das kulinarische Dreamteam auch beim nächsten Mal wieder beehren. Ein nächstes Mal wird es aufgrund des diesjährigen großen Erfolgs auf alle Fälle geben. Bei der abschließenden Dankesrede wurde angekündigt, dass in Zukunft alle zwei Jahre ein Pfannenturnier in Haiming ausgetragen wird. Bei der anschließenden Feier wurde noch viel gelacht, geplaudert und auf einen gelungenen Tag angestoßen, sogar die eine oder andere Partie wurde noch ausgetragen, da so mancher auch spätabends noch Feuer und Flamme für unseren Pfannensport war - die Vorfreude auf das kommende Turnier war also am selben Tag zurecht schon groß, mit Spannung lässt sich der Sommer 2014 erwarten, wenn wir Haiminger auf ein Neues wieder ordentlich in die Pfanne hauen! (Text und Foto: peda)

4. Klasse Volksschule Haiming, Jahrgang 1972/73

Hinterste Reihe von links: Reindl Maria, Fae Tamara, Harrasser Andreas, Zoller Gerhard Mittlere Reihe von links: Kolb Patricia, Perwög Priska, Berger Carina, Eva Suitner, Mesut und Turgut Burgucu, Lehrerin Gabl Petra Vordere Reihe von links: Ladurner Monika, Ambrosig Patrick, Haslwanter Martin, Haselwanter Elmar, Berger Klaus, Kleewein Sandro, Nagele Alexander (Foto: Chronik Haiming)

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Jahrgangstreffen

70 Jahre - und kein bisschen leise!

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m 5. September fuhr der Jahrgang 1943 auf die Fraueninsel auf dem Chiemsee und feierten dort eine Andacht. Danach genossen wir das gemütliche Beisammensein. Dagmar Mader und Vroni Wallnöfer besuchten im Vorfeld alle Haimingerinnen und Haiminger persönlich, die heuer den 70. Geburtstag feiern konnten und gratulierten mit einem kleinen Präsent. Dieser Jahrgang ist ein ganz besonders aktiver, der sich regelmäßig trifft. Ein Danke an die Gemeinde für das Spendieren des Abendessens und an Busreisen Kopp für den bequemen Transport. (Text: marie; Foto: privat)

1.Reihe von links: Mader Dagmar, Wallnöfer Veronika, Fiegl Anneliese, Gadner Waltraud, Neurauter Frieda, Cornelius Hubert 2. Reihe von links: Zollitsch Dorothea, Kolb Herbert, Matt Max, Raffl Hansjörg, Fiegl Manfred, Tilg Ilse, Leipert Annemarie Hintere Reihen von links: Leitner Magdalena, Mayr Rosmarie, Golser Manfred, Pergant Edith, Raffl Elfi, Perwög Waltraud, Matt Elsa, Kuprian Walter, Riess Elli, Kugler Heinz, Schuster Hannes, Neururer Richard, Stigger Peter, Schieferer Heinz, Haßlwanter Alois, Zoller Günter, Zoller Johann, Erhart Herta, Föger Irma, Köfler Brunhild.

Bibliothek Haiming

Chronik

Eltern wünschen sich starke Kinder

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inder müssen ermutigt werden Gefühle und Bedürfnisse selbstbewusst zu vertreten. Nur so können sie Grenzen setzen – vor allem, wenn es um ihre körperliche Selbstbestimmung geht. Ohne Selbstwertgefühl wird ein Kind nicht den Mut haben ein deutliches NEIN oder STOPP zu sagen. Eine kleine Auswahl an Bilder- und Vorlesebüchern zu diesem Thema, die in unserer Bibliothek darauf warten, ausgeliehen zu werden: • Ich bin stark, ich sag laut NEIN! So werden Kinder selbstbewusst So werden Kinder stark: Susa Apenrade erzählt von Situationen, in denen Lea sich nicht gut fühlt: wenn Jan sie ärgert, wenn die Nachbarin sie wieder mal

kurz drücken oder Onkel Meier sie einfach so auf den Schoß nehmen will. Was soll Lea da nur tun? Lea stellt sich mit beiden Beinen fest auf den Boden und sagt laut und selbstbewusst „Nein!“. Und das ist auch die richtige Antwort, wenn ein Fremder kommt und versucht, Lea wegzulocken. Lea ruft laut: „Nein, ich geh nicht mit!“ (Auch wir Erwachsenen sollten es wie Lea machen!) • Der NEINRICH Leo findet es immer ganz furchtbar, wenn seine aufgedonnerte Tante ihm einen Kuss verpassen möchte. Muss er sich das etwa gefallen lassen? Der Neinrich, der Leo besuchen kommt, sagt Nein. Und er erzählt Leo noch von einer ganzen Menge anderen Gelegenheiten, bei denen ein klares

Nein sogar sehr wichtig ist. • Stopp, das will ich nicht! Vorlesegeschichten vom Neinsagen und Grenzen-Ziehen Acht Vorlesegeschichten zu unterschiedlichen Anlässen, Grenzen zu ziehen - da ist für jedes Kind die richtige dabei. Acht Geschichten übers Nein sagen auch für Kindergärten empfohlen. • Das große und das kleine NEIN! Wir Kinder haben‘s manchmal ganz schön schwer mit den Erwachsenen! Sie fragen, ob sie irgendetwas dürfen, du sagst höflich und leise NEIN! Und was passiert ...? Sie hören gar nicht hin und machen es trotzdem. Da musst du schon mal deutlich werden. Ich war sogar richtig laut und das hat prima geklappt. Ein

Herbst 2013

vierfarbiges Kinderbuch. • Mein Körper gehört mir! Schutz vor Missbrauch für Kinder ab 5 Dieses Buch gibt mit seinen klaren Bildern und dem einfachen Text Anregungen zum Gespräch und zum Nachdenken über das Thema „sexuelle Grenzüberschreitung“. • Mit dem spielen wir nicht! Der kleine Theo geht nicht mehr gerne in den Kindergarten - seit Kurzem wird er nämlich von anderen Kindern schikaniert. Er fühlt sich ausgeschlossen, und weil er sich keinem Erwachsenen anvertraut, wird es immer schlimmer. Bis ihm eine neue Freundschaft wieder Mut macht ... (Text: Vroni Falkner)

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Herbstfest Ötztal-Bahnhof

Neues Feuerwehrauto eingeweiht

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er Wettergott meinte es gut mit den 5 Vereinen von Ötztal Bahnhof am 7. und 8. September. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen bis tief in die Nacht am Samstag sowie eine nur kurze Abkühlung von oben am Sonntag ließen viele Besucher zur dritten Auflage des Vereinsfestes kommen. Mit der Kinderolympiade am Samstagnachmittag wurde das Fest eröffnet und nach der Preisverteilung am Abend bis tief in die Nacht gefeiert. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Feuerwehr: Das neue Kleinlöschfahrzeug wurde eingeweiht und somit offiziell seiner Bestimmung übergeben. Der 33 Jahre alte Vorgänger, der im Jahr 2000 von der FF Haimingerberg übernommen wurde, kann nun endgültig in den Ruhestand gehen. Das neue Fahrzeug führt kein Wasser mit sich sondern nur Geräte, die beim Einsatz zusätzlich gebraucht werden, wie etwa Tragkraftspritze, Schläuche, Rettungsgeräte, Stromaggregat, Werkzeuge und vieles andere mehr. Es bietet Platz für 9 Personen und wiegt beladen

Sichtlich erfreut über das neue Fahrzeug: Patin Angie Tipotsch, Obermaschinist Hubert Tipotsch und Kommandant Stefan Zeni

rund 6,5 Tonnen. Das Besondere ist aber das Containersystem, das eine rasche Beladung mit fertig bestückten Rollboxen erlaubt. Je nachdem, was für ein Einsatz gerade ansteht, kann das Fahrzeug mit Spezialgeräten für Ölunfälle, Wasserschäden oder Wasserförderung beladen werden. Eine Winde zieht den entsprechenden Container in das Heck des Fahrzeuges. Fr. Angie Tipotsch ist nicht zufällig Patin des neuen Fahrzeuges, das rund 140.000 Euro gekostet hat; ihr

Mann Hubert ist Obermaschinist der Feuerwehr und damit auch für das Auto zuständig. Mit ihnen freuen sich alle Kameraden der Feuerwehr Ötztal Bahnhof über die Neuanschaffung. Nach der Weihe am Kirchplatz fand am Festplatz der Teambewerb der Feuerwehrjugend aus den Bezirken Imst und Landeck statt. 37 Zweierteams waren erschienen und lieferten sich beim Geschicklichkeitsbewerb und Zielspritzen packende Kämpfe um Zehntelsekunden. Der Früh-

schoppen der Musikkapelle Ötztal Bahnhof und ein Alleinunterhalter rundeten das Fest am Nachmittag ab. Schon am Abend waren wieder fast alle Spuren des Festes in der Ambergstraße beseitigt und einer Neuauflage im kommenden Jahr steht nicht im Wege! Die Vereine bedanken sich recht herzlich bei allen Sponsoren, Besuchern und den Anrainern, insbesondere aber bei der Fam. Prantner für die Zurverfügungstellung des Platzes! (Text und Foto: FF Ötztal-Bahnhof)

Chronik

Junge Menschen aus Deutschland begeistern sich für Haiming

„Vom Fenster aus die Berge sehen!“

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eit etwa einem Jahr ist am Bahnhofsplatz in ÖtztalBahnhof neues Leben eingezogen. Mit der Wiedereröffnung des Hotels Ötztalerhof als „Aktiv Hotel Ötztal“ beleben viele Jugendliche erfrischend das Orts-

bild, was auch viele Einheimische als Bereicherung erleben. Mitte September 2013 waren zwei Abschlussklassen der Realschule Ibbenbüren bei Osnabrück zu Gast im Aktiv Hotel

Junge Menschen begeistern sich für unsere Gemeinde und Landschaft.

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Ötztal. Mit einem Fragebogen ausgestattet machten sich einige Jugendliche auf den Weg, um Informationen über ihr Hotel, den Ort Ötztal-Bahnhof, die Pfarrkirche, die Area 47, sowie das Ötztal und über Österreich zusammen zu tragen. Celine, Stefan, Leyla und Pascal suchten den Kontakt per Hausbesuch und fanden eine offene Tür. Nachdem der Fragebogen ausgefüllt war, erzählten sie gerne und begeistert von ihrem Aufenthalt hier im Ort. Die jungen Leute (15 – 17 Jahre alt) lernten Tirol auf vielfältige Weise kennen, das geht von Mountainbike- und Rafting-Touren über das Wandern und einen Stadtbesuch in Innsbruck bis zur individuellen Ge-

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staltung der Freizeit am Abend. Wirklich begeistert sind die zwei Burschen und die zwei Mädels von den Bergen, der traumhaften Aussicht, der Freundlichkeit der Menschen hier, von den sportlichen Möglichkeiten und vom Gesamtangebot bis zum Sparmarkt gegenüber vom Hotel. Sie sind sich einig, dies alles macht ihre Abschlussreise zu einem wunderschönen Erlebnis, am besten aber sei die Naturkulisse. Das Dorfblattl durfte das Gespräch festhalten und wünscht allen SchülerInnen aus Ibbenbüren, die bei uns zu Gast waren, einen guten Schulabschluss, viel Erfolg für die Zukunft und freut sich auf ein Wiedersehen in Tirol. (Text und Foto: chris)


´s Dorfblattl Haiming

Lebensbilder – Magdalena Leitner

Heimatliche Trachten als beständige Begleiter

Magdalena Leitner hat all ihre Enkel, auch Sophia und Max, mit handgenähten Trachten beschenkt.

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or 25 Jahren wurde der Musikantenstadl mit Karl Moik aus Sölden ausgestrahlt, zu Gast war eine Delegation der japanischen Partnerstadt von Sölden. Die Haimingerin Magdalena Leitner nähte für diesen Abend die Tracht für die Bürgermeistertochter aus Japan und servierte den Asiaten daheim eine Speckjause. Anlässlich der Olympischen Winterspiele in Innsbruck 1964 wurde das persische Kaiserpaar Schah Mohammed Reza Pahlawi und Kaiserin Farah Diba mitsamt dem Hofstaat in Tiroler Trachten von Lodenbaur nach Maß eingekleidet – gefertigt von den Näherinnen unter Magdalenas fachkundiger Leitung. Unzählige Trachtengewänder, entstanden unter den Händen der talentierten Haimingerin, die eher zufällig zum Trachtennähen kam. Magdalena wurde 1943 als jüngstes von 8 Kindern der Familie Flunger in Haiming geboren. Ihre Eltern hatten eine kleine Bauernschaft und das Mädchen liebte den Umgang mit dem Vieh und die Feldarbeit. Nach der Volksund Hauptschule schickte sie die Mutter in die Schneiderlehre nach Stams, denn „nähen könne man immer brauchen“. Doch die Schneiderei sperrte zu und Magdalena schloss ihre Lehre bei der Firma Lodenbaur in Innsbruck ab. Dort machte sie auch die Ausbildung zur Trachtenschneiderin. Mit 21 Jahren legte sie die Meisterprüfung ab und

Magdalena ist Gründungsmitglied der Haiminger Silberbuam und nähte damals im Jahr 1964 noch die Alpbacher Frauentrachten, die den jungen Frauen einfach gefiel. So gefestigt war man in der Zuordnung der Trachten nach Regionen damals in der Gruppe noch nicht. Die jungen Männer wurden von Hans-Peter Stigger eingekleidet. Neben Familie Flunger in Haiming wohnte Familie Leitner und deren Sohn Josef. Als Kinder mochten sich Magdalena und Josef nicht so gerne, doch das änderte sich in den 60er Jahren und 1969 heirateten die beiden. Magdalena gab ihre Arbeit bei Lodenbaur auf und richtete daheim eine Damen- und Trachtenschneiderei ein. „Sieben Leute waren im Haus zu versorgen und die Bauernschaft kam auch dazu“ erinnert sich Magdalena, „aber ich hab schon immer einen Angriff für die Arbeit gehabt.“ Nach drei Jahren gab sie die Schneider-

werkstatt auf, doch man wusste bereits weitum von den schönen Trachten, die aus ihrer Werkstätte kamen. Nun wurde Magdalena für Trachtennähkurse angefragt. Im ersten Kurs des Sautner Trachtenvereins wurden 160 Trachten genäht. Es folgten unzählige Kurse, erst über die Landwirtschaftskammer, später von den Ortsbäuerinnen aus dem Ötztal und der Haiminger Umgebung direkt organisiert. „Ich nähte Trachten, Dirndln, Walker und Joppen“ so Magdalena, „aber die Tracht blieb mir immer etwas Besonders. Es ist das Kleid des Tales, ist beständig, und wird oft von Generation an Generation weitergegeben. Mit der Tracht zeigt man die Verbundenheit zur Heimat und weiß, wo man hin gehört.“ Das versucht Magdalena auch den Frauen näher zu bringen, die bei Ihr eine Tracht nähen möchten. „Wer nur wegen der Farben und Stoffe ohne Bezug zur Region eine Tracht auswählt, der ist bei mir nicht richtig“ sagt sie überzeugt. Magdalena trägt ihre Ötztaler Tracht mit großer Freude. Da Teile der Gemeinde Haiming im Ötztal liegen, wählt man bei uns zwischen der Oberinntaler und der Ötztaler Tracht. Heute macht Magdalena etwa 2 bis 3 Kurse pro Jahr mit jeweils 10

– 13 Abenden von je 5 Stunden Dauer, daheim nähen die Teilnehmerinnen fleißig weiter. Etwa 600 – 700 Euro kostet das ausgesucht gute Material und unter genauer Anleitung näht sich wirklich so gut wie jede Frau eine passende Tracht. „Wenn einmal jemand den Überblick verliert, packt man mit an und schon geht’s wieder weiter“ so macht die Schneiderin den Kursteilnehmerinnen Mut. Geduld, Genauigkeit beim Arbeiten und die Freude an der Tracht sind allerdings mitzubringen.“ Jetzt im Herbst wird Magdalena Leitner 70 Jahre alt, aber ruhig ist es noch nicht geworden. Neben den Nähkursen widmet sich Magdalena ihrer Familie mit den 3 erwachsenen Kindern Bernhard, Bettina und Benjamin und den 6 Enkeln. Am Hof ist das Vieh zu versorgen und der Gemüseanbau zu pflegen. Magdalena Leitners Talent für das Trachtennähen ist weit über unsere Region hinaus bekannt. Für die Haiminger Vereine ist es ein großes Glück, im Ort diese Frau zu haben, die die Trachten der Marketenderinnen, der Musikantinnen und die Ötztaler Männerjoppen mit so viel Liebe und Geschick stets aufs Neue zum Strahlen bringt. (Text: chris; Fotos: privat)

Die Silberbuam-Gründungsmitglieder von 1964: hinten v. l.: Ludwig Köll, Magdalena Flunger (heute Leitner), Hanni Stigger, Johann Leitner, Gerda Stigger (heute Kolb), Marilen Raffl (heute Schöpf), Alfred Kraler vorne v. l.: Ewald Leitner, Peter Stigger, Hans-Peter Stigger, Herbert Kolb

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Chronik

leitete die Nähwerkstätte mit 18 Angestellten. „Es war eine schöne Zeit“ denkt sie zurück, „das Arbeitsklima war toll, wir gingen in der Freizeit auf den Berg und Schifahren und das Nähen der Trachten war eine wunderschöne Arbeit.“


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Brunau / Ötztal-Bahnhof

Frisch restauriert durch viele Gönner ist Aufbewahrungsort für eine Reliquie (möglicherweise ein kleines Knochenstück), die mit „S. Valentin M.“ beschriftet ist. Der Zusatz „M.“ bedeutet, dass der Heilige Valentin ein Märtyrer war.

Gekonnt restauriert: Das Brunauer Reliquiar

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runau In der Kapelle in Brunau, die der hl. Muttergottes zu Einsiedeln geweiht ist, befindet sich im Altar ein Schrank, in dem seit langer Zeit ein „Reliquiar“ zu sehen ist. Dieses Gefäß, das einer kleinen Monstranz ähnlich sieht,

Vor wenigen Monaten wurde das Gefäß restauriert und erstrahlt nun in neuem Glanz. Das Besondere dabei: Die Hälfte der anfallenden Kosten brachten die Einwohner von Brunau auf, immerhin über 700 €! Emma Neurauter war die treibende Kraft hinter dieser Finanzaktion und ist erfreut darüber, dass es problemlos möglich war, das Geld aufzutreiben. Den Rest hat die Gemeinde bezahlt, wofür sich die Brunauer recht herzlich bedanken. Ötztal-Bahnhof Auch von der Pfarrkirche Ötztal Bahnhof gibt es eine erfreuliche Geschichte zu berichten: Im Juni war eine Gruppe der „Pflegschaft

Coole Haiminger

Chronik

ryas Tain“ ist ein zwei Mann-Team, das sich aus Boris Scheiber (Ochsengarten) alias Bobby Lays und Florian Leitner (Haimingerberg) alias Tyresc zusammensetzt. Ihre Musikrichtung ist eine Mischung aus amerikanischem R&B und Hip-Hop, Soul und Acoustic-Music. Die Lieder werden im selbst errichteten Studio namens „Vision Void Music“ aufgenommen. Nach einem Jahr erschien bereits das erste Promoalbum „Hourglass“ und zur Zeit

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geschweißt, gehämmert und poliert! Herzlichen Dank den Herren Peter Christof Mayer und Norbert Mühlan aus Denzlingen für ihre Großzügigkeit und die ausgezeichnete Arbeit, die einen Wert von rund 1000 Euro darstellt! (Text und Fotos: erfö)

Dirndlkönigin

sind sie beim Setup für die ersten Musikvideos. Liveauftritte sind jedoch noch keine in Planung. Nach dem Umbau des Studios in diesem Winter wollen die beiden ein zweites Album aufnehmen. Wer am derzeitigen Album der Newcomer interessiert ist, darf sich gerne bei den Künstlern persönlich melden oder auch einfach ein Mail an das Dorfblattl schicken. Übrigens, das Album ist kostenlos! (Text: pfan; Foto: privat)

Die erste CD der Band heißt „Hourglass“. Eine zweite soll folgen.

Pfr. Volodymyr freut sich über die neue Kupferschale

Schöne Haimingerin

„Oryas Tain“

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St. Josef“ aus Denzlingen (Nähe Freiburg in Deutschland) auf Besuch in der Kirche. Diese Gruppe Freiwilliger hat sich dem Erhalt einer ihrer Kirchen, die zum Abriss vorgesehen war, verschrieben. Studienreisen in verschiedene, dem hl. Josef geweihte Kirchen führten die Gruppe auch in unsere Pfarre. Bei der Führung durch Pfr. Volodymyr fiel ihnen auch das moderne Taufbecken auf, das aber seit Jahren nicht mehr benutzt worden war. Die innere Schale aus Kupfer war nämlich gerostet bzw. undicht. Spontan erklärten sich zwei Mitglieder der deutschen Gruppe bereit, auf ihre Kosten diese Schale zu renovieren. Einer der beiden hat nämlich einen Betrieb für Werkzeug- und Formenbau und ist somit für solche Arbeiten prädestiniert. So wurde die Schale gleich mitgenommen und wenige Wochen später wieder gebracht – neu

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ie Landecker Einkaufsnacht, die alljährlich im August über die Bühne geht, lockte diesmal rund 6.000 Besucherinnen und Besucher an. Heuer stand das Motto „Die Nacht der Tracht“ im Mittelpunkt. Am Abend gab es eine TrachtenModeschau, Einlagen von Trach-

tengruppen und als Höhepunkt erstmals die Wahl der „Dirndlkönigin“. 30 fesche Mädels und Frauen stellten sich der Jury. Von den Finalistinnen wurde Julia Walser aus Haiming zur Dirndlkönigin gekürt. (Text: Dorfblattl; Foto: Othmar Kolp)

Die Haimingerin Julia Walser wurde in Landeck zur ersten Dirndlkönigin gekrönt.

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So war es damals ...

Fotos: 4 Chronik Haiming, 1 Lilli und Harald Prantl

Amalie Zoller und Franz „Zickler“ - Die linke Aufnahme entstand um das Jahr 1918, die rechte 70 Jahre später im Jahr 1988.

So schmuck sah die ÖBB-Haltestelle in Haiming vor dem doppelgeleisigen Ausbau der Oberinntalstrecke aus.

Franz Jelinek baute von Oktober – Dezember 1996 im Krippenbaukurs in der „Alten Gemeinde“ eine orientalische Krippe.

Frauenstammtisch im Ferienschlössl, am Sonntag nach der Messe. von li.: Ida Kuprian, Elisabeth Hackl, Rosa Leitner, Irmgard Mareiler, Anna Prantl („Nannele“), Klara Fürruther, Martha Santer, Johanna Santer, Corina Kopp, Ida Prantl (Altwirtin).

Diese wunderbare Aufnahme zeigt die Kirche am Haimingerberg, der damals ja noch Silzerberg hieß. Das genaue Aufnahmedatum lässt sich nicht rekonstrieren, dürfte aber rund um die Jahrhundertwende liegen. Von Ötztal-Bahnhof ist noch kaum etwas zu sehen, die Bahnstrecke gibt es aber schon.

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Chronik

Bilder aus der Chronik


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VIELSEITIG UND BUNT

AUS DEN VEREINEN

Brauchtumsverein

Krampusgruppe bedankt sich

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n Haiming steht der erste Adventsonntag seit Jahren ganz im Zeichen des Krampuslaufes, der tausende Menschen aus nah und fern in das Zentrum der Oberländer Gemeinde lockt. Um ein derartiges, konzentriertes Großereignis zu bewerkstelligen, braucht es viele helfende Hände

und Rückenwind auf politischer Gemeindeebene. Gerade deshalb war es dem Ausschuss der Krampeler ein Anliegen, danke zu sagen. Erste Zusammenkünfte im „kleinen Kreis“ finden meist bereits ab Juni statt. Dabei gibt es einiges

Mehr als 30 Kinder nahmen am Grill- und Spielefest der Krampusgruppe Haiming teil - die Jungkrampeler und Engelen freuten sich über den schönen Nachmittag in der „Unteren Gmua“.

zu besprechen und zu diskutieren – von Werbemitteln bis zu den Änderungen am Veranstaltungstag, von Kameradschaftspflege bis zur Jugendförderung. Die eigentliche Arbeit lässt nicht lange auf sich warten - ab November geht es ans „Eingemachte“: Besprechungen, organisatorische Weichenstellungen, aber auch das Bauen von Wägen und Utensilien fordern von allen Mitglieder der Gruppe hohe Einsatzbereitschaft und eine gehörige Portion Ausdauer. An den Veranstaltungstagen selbst können sich die Krampeler dann auf etliche vereinsexterne Helfer verlassen. „Das ist für uns besonders wichtig, sonst könnten einige Krampeler gar nicht mitlaufen. Es ist lobenswert, dass wir seit Jahren auf so viele Unterstützer zählen können“, betont Obmann Gerhard Valte. Nach dem Grill- und Spielefest

für die Jungkrampeler und Engelen im Sommer in der Unteren Gmua – von dem alle eingeladenen Kinder begeistert waren - veranstaltete die Krampusgruppe Haiming im September dieses Jahres einen Grillabend für alle Helferinnen und Helfer - als Dank für die Mithilfe bei den Veranstaltungen und den stetigen Einsatz. Auch den Verantwortlichen der Gemeinde Haiming gilt ein Dank für die jährliche Unterstützung beim Krampuslauf und die Unterbringung der sperrigen „Krampusutensilien“. Nicht zu vergessen sind Vereine wie die Bergwacht Haiming-Silz, welche für die Parkplatzkoordination zuständig ist, sowie die Feuerwehr Haiming, die die Brandsicherheitswache unter geschultem Auge seit Jahren durchführt. (Text: Simon Wegleiter; Foto: Krampusgruppe)

Pensionistenverband

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1800 Senioren beim 33. Seniorenwandertag

Vereine

m Sonntag,den 8.September, war es wieder soweit, aus allen Bezirken Tirols kamen die Teilnehmer des 33.Seniorenwandertags des PVÖ zur Area47, um beim Startschuss um 9 Uhr dabei zu sein. Drei Wanderstrecken standen den Aktiven zur Verfügung 2.5km--5.5km und eine 10 kmSchleife, wobei rund 700 Teilnehmer die große Runde bewältigten. Zwei Labestationen, „Reese“ in Roppen und bei Günther Raffls Zweiradmuseum in Schlierenzau sorgten für Erfrischung und kulinarische Labung. Die Ortsgruppen Haiming und Roppen hatten an diesem Wochenende alle Hände voll zu tun um einen reibungslosen Ablauf gewährlei-

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sten zu können. Als die ältesten wanderaktiven Teilnehmer wurden heuer Paula König (geb.1919), Mitglied der Ortsgruppe Haiming, und Rudi Weisskopf (geb.1918), Mitglied der Ortsgruppe Zams, besonders geehrt. Die Ortsgruppen Münster, Rum und Telfs sowie die Bezirke Innsbruck Land, Schwaz und Kufstein stellten die meisten Teilnehmer. Ab 12 Uhr spielte das Duo Ferdie&Drews im „Area Dome“ zum Tanz auf. Um 15 Uhr konnte der Landesvorsitzende des Tiroler Pensionistenverbandes Hans Tanzer die Preisverteilung durchführen. Bezirksobmann Reinhold Fae möchte sich bei allen Firmen für Inserateschaltungen in der Fest-

schrift, bei allen Kuchenspendern, aber besonders bei den Mitgliedern und Helfern der Ortsgruppen Haiming und Roppen auf das Herzlichste bedanken.

Es war ein markantes und auch berührendes tirolweites Signal der Zusammengehörigkeit der Älteren. (Text und Foto: Reinhold Fae)

Bei der zweiten Labestation in Schlierenzau war den ganzen Tag Hochbetrieb, bis sich auch die letzten der 1800 Wanderer gestärkt hatten.

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Volkstanzgruppe Silberbuam

Immer was los, egal ob auf oder abseits der Bühne

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euer konnte die Volkstanzgruppe Silberbuam junge Mitglieder in ihren Reihen willkommen heißen. Mit den drei neuen Burschen wurde bereits Anfang des Jahres fleißig mit den Proben fürs Platteln begonnen. Als diese dann soweit waren, wurden die fünf Mädchen in die Proben fürs Tanzen mit einbezogen. Bei den Proben waren unser Vortänzer Stefan Flunger, Obmann-Stellvertreter Adrian Leitner, Kevin Winkler sowie Obmann Johannes Scherl fleißig dabei, die Plattler dem neuen Nachwuchs beizubringen. Fürs Tanzen war Martina Susac, Denise Nagele, Nikolina Mamic und Stephanie Winkler eifrig dabei, den neuen Mädels die wichtigsten Tanzgrundlagen näher zu bringen. Nachdem bei unseren jungen zehn- bis 13-Jährigen die Schulferien begonnen hatten, wurden sie in das Tirolerabendprogramm

mit einbezogen, bei dem sie mit viel Eifer und Freude dabei sind. Es werden jeweils zwei junge Burschen und Mädchen zu den Auftritten mitgenommen, daher wurden bisher zehn Tirolerabende vom neuen Nachwuchs absolviert. Die weiteren Auftritte finden immer dienstags in verschieden Gasthäusern und Hotels des vorderen Ötztals statt und dauern bis Mitte September an, sodass insgesamt gut 20 Tirolerabende im heurigen Jahr von den Silberbuam gestaltet wurden.

Eine große Abordnung der Silberbuam besuchte heuer Anfang Mai das Gauderfest im Zillertal.

Zum gemütlichen Eisessen sowie Beisammensein von Jung und Alt wurde am 16.August seitens des Vorstandes eingeladen. Dabei konnten die aktiven Trachtenträger die neuen aktiven Mitglieder besser kennen lernen, weiters wurden gleich bevorstehende Termine und Unternehmungen (Landestrachtenfest in Pfunds, Plattler-Ausflug usw.)

besprochen. Mit einer Gruppe der aktiven Mitglieder besuchte man heuer am 29. September den Hochseilgarten in Fulpmes mit anschließendem Essen in der Ritterkuchl Hall. Mit der zweiten Gruppe wurde ein Tagesausflug in die Therme Erding sowie anschließendem Besuch im MC Donalds unternommen. Da im kommenden Jahr 2014 das 50-jährige Bestandsjubilä-

um der Silberbuam ansteht, ist der Verein stets bemüht neue, tanzbegeisterte Mitglieder zum Volkstanz und Schuhplattln zu motivieren. Der Vorstand würde sich ebenso über neue Mitglieder im Verein sehr freuen, bei Interesse kann man sich jederzeit bei Obmann Johannes Scherl unter der Tel.-Nummer 0664/80699506 melden. (Text: Tamara Ritzinger; Foto: Silberbuam)

Treffpunkt: TANZ

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m Jahr 2005 startete Veronika Wallnöfer in den Räumlichkeiten der Vinzenzstube mit einem ehrgeizigen Projekt. Auf Grund ihrer Tanzbegeisterung wollte sie interessierten Haimingern das Tanzen ab der Lebensmitte näher bringen. Nach dem Abschluss einer eineinhalbjährigen Ausbildung zur Seniorentanzleiterin in Brixen, starteten zehn Tanzbegeisterte unter ihrer Führung eine Reise durch Tänze aus aller Welt. Das Wissen, dass der Tanz nicht nur Spaß macht, sondern nebenbei noch Koordination, Beweglichkeit, Gleichgewicht und das Gedächtnis fördert, bestärkte Vroni in ihrem Vorhaben. „Der fröhliche Kreis“ war der erste Tanz, den die Gruppe einstudierte. Paar-, Einzel-, Line- und Sitz-Tänze gehören ebenfalls zum Repertoire der Tanzgruppe. Die Seniorentanzleiterinnen der Region treffen sich einmal im Monat, um Erfahrungen und Neuigkeiten auszutauschen.

Auch eine ständige Weiterbildung wird in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Der Verband „Treffpunkt: TANZ“ agiert nicht nur österreichweit, sondern auch in zwölf weiteren europäischen Ländern und in Brasilien. Einen Höhepunkt in diesen Jahren bildete das Dreiländertreffen in Scharnitz, an dem Tanzleiterinnen und TänzerInnen aus Nord- und Südtirol sowie Bayern teilnahmen.

Auch in der Trofana Mils wurde ein großes Fest zu den Jubiläen mehrerer Tanzgruppen des Bezirkes gefeiert. Die mehr als 400 begeisterten TänzerInnen konnten diese Treffen in vollen Zügen genießen. Zahlreiche Ausflüge und Tanzreisen, sowie diverse Feste im Jahreskreis, standen in diesen Jahren ebenfalls auf dem Programm und so kam auch das Gemeinschaftserlebnis nicht zu kurz.

Geselligkeit und gemeinsames Bewegen zur Musik sind das A und O.

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Nach vielen Jahren der Freude hat sich Vroni doch schweren Herzens entschieden, ihre zahlreichen Aktivitäten für die Allgemeinheit zu reduzieren und zumindest die Leitung der Tanzgruppe in jüngere Hände zu übergeben. Ihre Nachfolgerin Helga Kaneider gibt ihr die Sicherheit, dass die Aufbauarbeit kontinuierlich fortgesetzt wird. Bei ihrer Tanzgruppe möchte sich Vroni für die schönen gemeinsamen Stunden, vor allem das nette Miteinander, in all` den Jahren recht herzlich bedanken. Die Gruppe würde sich über einen unverbindlichen Besuch von weiteren tanzbegeisterten Haimingerinnen und vor allem Haimingern sehr freuen, wobei Vorkenntnisse und ein Partner nicht erforderlich sind. Genaue Informationen bei Helga Kaneider unter 0650/6681977 oder bei Vroni Wallnöfer unter 0664/73411321. (Text: marie; Foto: Vroni Wallnöfer)

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Vereine

Tanzen ab der Lebensmitte


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Oberländer Landsturm

Ein Jahrzehnt Oberländer Landsturm

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er Oberländer Landsturm feierte vor kurzem im Beisein einer großen Besuchergruppe aus der Auswanderergemeinde Pozuzo in Peru sein 10-jähriges Bestandsjubiläum. Im Rahmen dieser Feier wurden vom Silzer Bürgermeister Hermann Föger Ehrenurkunden an die Gründungsmitglieder, die vor allem aus Silz und Haiming stammen, überreicht. Besonders stolz zeigte sich Obmann Hauptmann Albin Kopp, da viele dem Verein nur einen kurzen Bestand prophezeit hatten. (Text und Foto: Johann Glatzl)

Die fünf Gründungsmitglieder rund um Ideengeber Raimund Dablander mit ihren Ehrenurkunden.

Zweigverein Turnen

Viel Abwechslung im Haiminger Turnverein

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m Schuljahr 2012/13 verzeichneten wir 45 aktive Mitglieder. Im Durchschnitt kamen wöchentlich rund 25 Damen jeden Alters in die Turnhalle, um sich unter den Anweisungen von Sabine und Claudia fit zu halten. An so manchem Abend war die Halle ganz schön voll! Aus diesem Grund müssen wir Interessierte bitten, sich telefonisch unter 0650/6679418 anzumelden, da wir nur mehr begrenzt Neue aufnehmen können.

Vereine

Der Turnverein ist seit Dezember 2005 ein Zweigverein des GSV Haiming. Die finanziellen Erträge aus diversen Veranstaltungen der letzten 7 Jahre wurden brav gespart. Im Herbst 2012 wurden unsere langersehnten Steps angeschafft, welche wir auch der NMS Haiming zur Verfügung stellen, um so einen Beitrag für die Haiminger Jugend zu leisten. Weiters kauften wir uns erstmals T-Shirt mit Vereinslogo. Im Mai 2013 ging es bereits zum 10. Mal auf Wellness-Urlaub, heuer wurde wieder das Hotel Schneeberg im Ridnauntal anvisiert. Einen Monat später übernahm der Turnverein - wie

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auch die anderen Sportvereine - eine Station beim GSV Sporttag. Zusätzlich organisierten wir einen Parcours für alle Haiminger Kindergartler, welcher große Begeisterung bei den Kleinsten auslöste. Im Sommer wurde zwar nicht in der Halle geturnt, man traf sich jedoch wöchentlich zum Radeln, sodass unsere „Vereinskilometer“ beim Tiroler Fahrradwettbewerb enorm in die Höhe schnellten und wir sogar drittbester Verein Tirols wurden! Im September 2013 nahm wieder eine Gruppe beim Piburger Seawurm, dem beliebten Jedermann-Triathlon, teil und erreichte mit Platz drei das selbst auferlegte Ziel, „nicht Letzter“ zu werden. Das neue Turnjahr 2013/14 begann heuer mit einem 5-wöchigen Selbstverteidigungskurs, denselben Kurs haben wir auch für 11- bis 14 jährige Mädchen organisiert, welche wie wir Älteren, sehr begeistert und interessiert mitmachen. (Text: Sabine MuiggSpörr, Obfrau; Fotos: Turnverein Haiming)

Die 11-14-jährigen Mädchen haben sich zu wehren gelernt, wie man hier sehen kann.

Neu eingekleidet werden die Step-Geräte präsentiert, die aus der Vereinskassa angeschafft wurden und allen Schulen und Vereinen zur Verfügung stehen.

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Zweigverein Fußball

SV Haiming Kampfmannschaft II

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er Vorstand rund um Obmann Werner Scheucher und dem sportlichen Leiter Bernhard Mittermair stand im Frühjahr vor der Frage, wie es mit den Spielern der U-17 Mannschaft weitergehen soll, die den Sprung in den Kader der Kampfmannschaft nicht schaffen würden. Die Trainingsbeteiligung der jungen Burschen - großteils 15 und 16 Jahre - ließ im Frühjahr sehr zu wünschen übrig, oftmals waren nicht mehr als 5 Spieler beim Training. Für eine U18- oder U19-Mannschaft war die Kaderdecke zu dünn und die Gründung einer Spielgemeinschaft hat sich auch nicht angeboten. Auf Grund einer Statutenänderung beim Tiroler Fußballverband war es nun auch für Vereine, die in der Gebietsliga spielen, möglich, eine 2. Kampfmannschaft zu melden. Hugo Götsch ergriff die Initiative und versuchte in zahllosen Gesprächen mit dem Vorstand und der sportliche Leitung die Lösung des Problems in der Meldung einer 2. Kampfmannschaft zu finden. Er ist auf arrivierte Spieler zugegangen, die ihre Fußballschuhe bereits an den berühmten Nagel gehängt hatten, und hat sie gefragt, ob sie bereit wären, den jungen Spielern nochmals zur Seite zu stehen.

Skepsis gegenüber dem Projekt „Kampfmannschaft II“ wich und die Mannschaft entwickelte eine regelrechte Fußballeuphorie. Innerhalb der Mannschaft rennt nicht nur der Ball, sondern auch der Schmäh. Die Routiniers kümmern sich beim Training „fürsorglich“ um die Nachwuchskicker und unterstützen sie mit Rat und Tat. Als „Gegenleistung“ zeigten die jungen Talente bereits mit tollen Leistungen in den Meisterschaftsspielen auf, sodass sich mittlerweile auch bei den Heimspielen der 2. Kampfmannschaft eine ansehliche Zuschauerkulisse einstellt. Die Mannschaft hat sich im vorderen Tabellendrittel der 2. Klasse Mitte positioniert. Einen Wermutstropfen musste die Mannschaft aber hinnehmen. Trainer Bernhard Mittermair wechselte zum Ligakonkurrenten Oberhofen, sein Nachfolger heißt Armin Pfausler, der die Arbeit äußerst erfolgreich fortsetzen konnte. „Teammanager“ Hugo Götsch hat mit seinem Motto: „Wer nicht wagt, nicht gewinnt“ bislang auf alle Fälle recht behalten. Unsere Nachwuchsteams wurden wieder mit neuen Trai-

ningsanzügen eingekleidet. Der Vorstand des SV Haiming unter Führung von Obmann Werner Scheuer dankt auf diesem Weg den Sponsoren: U7-/U8 Mannschaft: Malerei Heidinger Robert, Generali Versicherungs AG (Zumtobel Fredi) U9-Mannschaft: Gebrüder Nagele GmbH (Alex u. Christian Nagele) U10-Mannschaft: HDZ Ötztaler Höhe Vermietungs GmbH (Schlatter Klaus) U14-Mannschaft: A3 Elektrotechnik GmbH (Kaserer

Josef) Trainer/Betreuer für die U8/U7 Mannschaft gesucht! Der SV Haiming sucht für den Nachwuchs dringend einen zusätzlichen Trainer/Trainerin der U8/U7-Mannschaft. Auf Grund der Tatsache, dass in dieser Mannschaft weit über 20 Kinder spielen, ist es dem derzeitigen Trainer Zoller Mex alleine nicht möglich, ein geordnetes Training abzuhalten. Interessierte mögen sich bitte umgehend bei Trainer Zoller Mex (0664/6621024) oder Obmann Werner Scheucher (0664/2137031) melden. (Text: Gerhard Ribis; Fotos: SV Haiming)

Vereine

Innerhalb kürzester Zeit war ein Kader zusammengestellt, der einen reibungslosen Spielbetrieb ermöglichen sollte. Die erste Baustelle war gelöst es folgte die nächste sogleich. Es galt einen Trainer zu finden, der die jungen wilden und die reiferen Spieler zusammenführt und daraus eine Mannschaft formt. Unser sportlicher Leiter, der Mitti, hatte sich von seinen Kandidaten nur Absagen eingeholt, sodass er kurzer Hand selbst das Traineramt übernahm. Beim ersten Training für die neue Saison waren über 20 Spieler anwesend und es kamen im Laufe der Zeit immer weitere dazu. Die anfängliche

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Zweigverein Rad

Äußerst erfolgreiche Saison unseres Teams

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ie Tage werden kürzer, es wird früher dunkel, aber trotzdem trainieren wir fleißig weiter, um auch in den letzten Rennen der Saison Topplatzierungen für das HAI POWER BIKE TEAM zu erreichen. Das Finale im Alpencup (AC) und im Mountainbikecup Tirol (MCT) steht unmittelbar bevor. Kolsass (Tiroler Meisterschaften) und Hohenems (Finale Alpencup) sind die letzten Stationen unseres hoch motivierten Teams. Mitte August fand die Jugendeuropameisterschaft (U 15 – U 17) in Graz/Stattegg statt. Unsere Starter waren Laura Stigger, Chiara Kopp, Daniel Bair und Anna Spielmann. Ronald Pohl erkrankte leider und konnte nicht an den Start gehen. Unsere Athleten waren äußerst erfolgreich und erzielten sehr gute Platzierungen. (siehe Berichte auf unserer Homepage: www.hpb-teamhaiming.at )Laura Stigger erreichte den tollen 3. Rang und somit die Bronzemedaille. Bereits am 7. September fand in Dornbirn am Zanzenberg das

Austria-Youngster-Cup-Finale (AYC) statt und unser Team ist nach zehn österreichweiten Bewerben das erfolgreichste Team Österreichs. Wir konnten die Gesamtwertung vor den Teams Union RV Dornbirn und Giant Stattegg Graz gewinnen. Bei den jeweiligen Altersklassen (U 13 – U 17) erreichten unsere Mountainbiker tolle Platzierungen, die zu den Stockerlplätzen in der Gesamtwertung führten: U 13 männlich: Mario Bair (2.) U 13 weiblich: Tamara Wiedmann (2. ), U 15 weiblich: Laura Stigger (1. ), Chiara Kopp (2. ) U 17 weiblich: Anna Spielmann (2. ).

Mit Nationalteamfahrerin Laura Stigger hat das heimische MTB-Team eines der größten Nachwuchstalente Österreichs in seinen Reihen.

Doch auch alle anderen Starter unseres Teams trugen mit ihren erreichten Punkten dazu bei, dass wir unter den 108 teilnehmenden Vereinen die Nummer 1 in Österreich sind! (Text: Petra Gratzer; Fotos: Hai PowerBike Team Haiming) Mario Bair holte sich heuer in Kolsass den Tiroler Meistertitel, ebenso wie Tamara Wiedmann, Laura Stigger und Philip Handl.

Zweigverein Ski

Start in die neue Skisaison

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Vereine

er Winter steht vor der Tür und der Skiclub Haiming startet in die neue Saison. Mitglieder und Interessierte sind herzlich zur Saisonvorbesprechung am Freitag, 08. November 2013 eingeladen (19:30, Refugio Otto). Für alle Kinder, die nicht am Renntraining teilnehmen, aber gerne regelmäßig Skifahren möchten, gibt es heuer erstmals ein spezielles Angebot. Ab Freitag, 13.12. wird wöchentlich ein „gemeinsames Skifahren“ in Ochsengarten angeboten. Nähere Informationen bei Obmann Frank (0664-4085115). Wir freuen uns über eure Teilnahme sowie zahlreiche Neuanmeldungen im Nachwuchs. (Text: SC Haiming)

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Heuer wird nicht nur Renntraining, sondern auch gemeinsames freies Skifahren im Nachwuchs angeboten.

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Zweigverein Tennis

Ereignisreiche Saison neigt sich dem Ende zu CM: Unter der Federführung von Stephan Kuprian wurde die Clubmeisterschaft mit einem neuen Modus und einem rekordverdächtigen Informationsverfahren umgestaltet. Das Echo nach dem Doppeltag war äußerst positiv und so kann im nächsten Jahr auf diesen Erfahrungen aufgebaut werden.

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n vielen Belangen kann man von einer der ereignisreichsten und erfolgreichsten Saisonen der letzten Jahre sprechen. Man hat mit den meisten Mannschaften der bisherigen Vereinsgeschichte an der Meisterschaft des Tiroler Tennisverbandes teilgenommen und konnte vor allem im Nachwuchssektor beachtliche Erfolge erspielen. Dem Nachwuchsteam unter der Führung von Bruno Prantl ist es gelungen in beeindruckender Art und Weise den Tiroler Meistertitel im Jahrgang U12 nach Haiming zu holen. An dieser Stelle möchte sich der Vorstand des TC Haiming bei allen Mannschaftsführern und Spielern recht herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken. Im Frühjahr ist es gelungen alle Mannschaftsspieler, ob jung oder alt, mit neuen Dressen auszustatten. Dies ist natürlich nur durch die zahlreichen Sponsoren möglich gewesen. An dieser Stelle möchte sich der Vorstand bei den folgenden Firmen recht herzlich für die Unterstützung bedanken: Geosystem, IPL, Kwnet, Stigger Mode Die Haiminger – Haie, der Förderclub des TC Haiming, erfreut sich noch immer großer Beliebtheit. Beim Abschlussturnier konnten sich die Eltern von den Fortschritten ihrer Kinder überzeugen. Die über 30 Teilnehmer kämpften motiviert auf dem Platz und im Anschluss an das Turnier genossen sie den Hotdog, den ihnen dankenswerter Weise SportcafePächter Oliver Schöpf spendierte. Pfannenturnier: Vor der Som-

merpause lud der TC auf die Anlage und zahlreiche Teams lieferten sich harte Matches mit der „Bratpfanne“. Den zwölf 4-er Teams wird so mancher Spielzug noch lange in Erinnerung bleiben. Rudi´s Apfelfarm Team gewann das Finale gegen die Affengruppe. Auch manches Ereignis neben dem Platz sorgte für Erheiterung und gute Laune. Hier gilt der Dank vor allem Christian Perstaller, der mit seinem Team eine köstliche Paella in der riesigen Eisenpfanne zauberte. Eine Neuauflage ist in jedem Fall geplant. Bouviercup: Heuer machte die Turnierserie der Bezirke Imst und Landeck zum zweiten Mal in Haiming Station. Auch dieses Jahr zeigte das Team um Stephan Kuprian mit seinen zahlreichen Helfern wie man im Jahre 2013 Turniere organisieren sollte, um von Eltern und Spielern mit höchstem Lob überschüttet zu werden. Die Teilnehmerzahlen beweisen, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Seniorencup 2013: Seit vielen Jahren sorgt Alfred Zumtobel mit „seinem“ Seniorencup für die einzige bezirksweite Veranstaltungsreihe für Erwachsene und dafür verdient er höchste Anerkennung. Am Finaltag werden die Platzierungsspiele auf unserer Anlage durchgeführt und am Ende ist jeder froh und überzeugt, dass es ohne den unermüdlichen Einsatz von „Fred Feuerstein“diese schöne Veranstaltung nicht gäbe.

Obmann Martin Riess resümiert: „Eine der günstigsten Freizeitbeschäftigungen auf einer sehr gepflegten Anlage mit einem Service das ihresgleichen sucht. Ob Reservierung Online, Bespielbarkeitshotline, hygienisch perfekte Bedingungen, Spielmöglichkeiten in Mannschaften im Sommer und im Winter und eine gut funktionierende Gastronomie – was will ein Tennisspieler mehr? Danke an alle, die am Gelingen einer solchen Saison mitgewirkt haben.“ (Text: marie; Fotos: TC Haiming) CM Mädchen U8: 1. Mathea Mitterwallner 2. Alina Frischmann 3. Lucy Wallnöfer CM Mädchen U10: 1. Jana Oprießnig 2. Aylin Akdemir 3. Maria Frischmann CM Mädchen U12: 1. Jana Riess 2. Jasmin Oprießnig 3. Celine Noggler CM Burschen U8: 1. Daniel Matey 2. Samuel Schöpf CM Burschen U10: 1. Elias Spielmann

Vereine

Die U12 von Betreuer Bruno Prantl konnte erneut den Tiroler Meistertitel holen.

2. Julian Pirchner 3. Aaron Riess CM Burschen U12: 1. Alexander Jelinek 2. Phillip Hörmann 3. Pascal Fiegl CM Burschen U14: 1. Andreas Ladurner 2. Tobias Weiß 3. Julian Noggler CM Damen +35: 1. Simone Riess 2. Tina Köll CM Damen: 1. Tina Köll 2. Helene Riml 3. Stephanie Saurwein CM Damen Doppel: 1. Tina Köll/Simone Riess 2. Andrea Prantl/Stephanie Saurwein 3. Sigrid Weiß/Melanie Zoller CM Herren Einzel: 1. Martin Riess 2. Michael Eiter 3. Alexander Rauth/Thomas Plattner CM Herren Doppel: 1. Michael Eiter/Christian Schleich 2. Manfred Rangger/Martin Riess 3. Thomas Plattner/Alexander Rauth CM Herren Doppel +50 1. Kurt Kapeller/Bruno Prantl 2. Fritz Gufler/Helmut Mayerhofer 3.Stephan Kuprian/Manfred Rangger CM Herren Einzel +50 1. Manfred Rangger 2. Bruno Prantl 3. Kurt Kapeller CM Herren Doppel+35 1. Markus Zoller/Alexander Rauth 2. Alfred Zumtobel/Bruno Prantl 3. Christoph Allegranzi/Christian Rangger CM Herren Einzel +35 1. Rudolf Wammes 2. Alexander Rauth 3. Christian Rangger

Bei der Nachwuchs-Clubmeisterschaft ging es hoch her.

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DA IST WAS LOS ...

ANKÜNDIGUNGEN

Kath. Bildungswerk

Krampuslauf

„Gutes Leben? - Gutes Leben!“

Alle „Krampusfans“ dürfen sich auf ein umfangreiches Programm in der Vorweihnachtszeit freuen: Vom Krampusopening über den Nikolausmarkt mit Kinderprogramm bis hin zum großen Haiminger Krampuslauf, der heuer am 01. Dezember stattfindet, ist für jedermann etwas dabei...

Ein Vortrag von Mag. Michael Popeller Ort: Vinzenzstube, VS Haiming Termin: Dienstag, 5. November 2013, 20:00 Uhr

Cäcilienfeier Haiming Zu Ehren der hl. Cäcilia umrahmt die Musikkapelle Haiming am Samstag, 16. November um 19:30 Uhr in der Pfarrkirche den Gottesdienst. Ötztal-Bahnhof Die Musikkapelle Ötztal-Bahnhof gestaltet im Rahmen den Sonntagsmesse am 17. November 2013 um 9:00 Uhr die Messe.

Familienverband Haiming „Von Streithanseln und Tratschweibern“

Die Sprache von Männern und Frauen ist verschieden, Konkurrenz und Konflikt in der Alltagskommunikation in unserer Gesellschaft sind die Folge. Der Vortrag zeigt auf, wie diese Konflikte entstehen und welche Möglichkeiten der Bewältigung es gibt, wie das Finden einer Übereinstimmung möglich ist und welche Varianten der Zusammenarbeit in Beruf, Familie und zwischen den Geschlechtern bestehen. Referentin: Drin.phil. Angelika Hörmann, Erwachsenenbildnerin, Management-Consulting Ort: Bibliothek Haiming Termin: 20. November 2013, 20.00 Uhr Mitveranstalter: Bibliothek Haiming

Bastel- und Spielnachmittag für Kinder mit dem Spielebus der Kath. Jungschar

Was wäre Weihnachten ohne bunte und glitzernde Dekoration? Bastle dir deinen Weihnachtsengel, filze einen Stern für den Christbaum oder/und gieße dir selbst eine Kerze. Und wenn du ein bisschen Aktion willst, kannst du ausprobieren, wie Kinder im Mittelalter gespielt haben. Ort: Gasthaus Stern, Alte Bundesstraße, Haiming Termin: Sonntag, 15. Dezember 2013, 14 bis ca. 17 Uhr Kontaktperson: Daniela Koler-Wirthel, Tel. 0699/11100435, E-Mail: familienverband.haiming@aon.at

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Der Haiminger Nikolausmarkt findet jährlich am ersten Adventsonntag entlang der Siedlungsstraße im Dorfkern statt. Dabei können sich alle Besucher über heimische Schmankerln und Selbstgebasteltes freuen. Höhepunkt dieses Sonntag-Nachmittags ist sicherlich der große Krampuslauf ab 18:00 Uhr am Haiminger Dorfplatz. Krampusopening im Oberlandsaal: Samstag, 23. November ab 21:00 Haiminger Dorfrunde: Samstag, 30. November ab 18:30 Nikolausmarkt: Sonntag, 01. Dezember ab 14:00 Haiminger Krampuslauf: Sonntag, 01. Dezember ab 18:00 Nikolaus Hausbesuche: Donnerstag, 05. Dezember ab 17:00

Krippenausstellung Samstag, 7. Dezember 2013 findet ab 17:00 Uhr die Krippenausstellung im Turnsaal der Neuen Mittelschule Haiming statt. Die Krippen werden um 20:00 Uhr geweiht. Am Sonntag, 8. Dezember 2013 ist die Krippenausstellung von 10:00 bis 18:00 Uhr zu sehen. Kuchen und Kaffee erwarten die Besucher.

Anklöpfler und Adventsingen DO, 5. Dezember - 18:00 in der Kapelle in Riedern, um 19:30 in der Kapelle in Schlierenzau. DO, 12. Dezember - 18:00 in der Kirche am Haimingerberg, um 19:30 in der Kirche in Ochsengarten. DO, 19. Dezember - 17:30 in der Kapelle Magerbach, 18:30 in der Kapelle beim Christls Hof und um 19:30 in der Kapelle in Brunau. Am Samstag, den 14.Dezember, findet um 18:00 in der Pfarrkirche Ötztal Bahnhof ein Adventsingen mit dem Kinderchor Ötztal Bhf. und weiteren zwei Chören, einer Stubenmusik, der Bläsergruppe und den Anklöpflern statt. Die Anklöpfler freuen sich auf zahlreiche Teilnahme und stimmungsvolle Veranstaltungen.

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´S DORFBLATTL SAGT DANKE! Unsere Berge - Unsere Heimat - Unser Brot

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Wir sind immer in Ihrer Nähe!

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VERANSTALTUNGEN

KALENDER

Datum

Veranstaltung

Veranstalter

Ort

Beginn

SA, 02. NOV. SO, 03. NOV. DI, 05. NOV. SA, 09. NOV. SA, 16. NOV. SO, 17. NOV. MI, 20. NOV. SA, 30. NOV. SA, 30. NOV. SO, 01. DEZ. SO, 01. DEZ. DO, 05. DEZ. DO, 05. DEZ. SA, 07. DEZ. SA, 07. DEZ. SO, 08. DEZ. SO, 08. DEZ. DO, 12. DEZ. SA, 14. DEZ. SO, 15. DEZ. SO, 15. DEZ. DO, 19. DEZ. DI, 24. DEZ. DI, 24. DEZ. DI, 24. DEZ. MO, 30.DEZ. DI, 31. DEZ. MI, 1. JÄN. MI, 01. JÄN DO, 02. JÄN. SA, 04. JÄN. DO, 23. JÄN.

VORTRAG „AM UND IM AMBERG“ SEELENSONNTAG VORTRAG „GUTES LEBEN!?“ SCHÜTZENBALL CÄCILIAFEIER CÄCILIAFEIER VORTRAG „VON STREITHANSELN ...“ DEVILS NIGHT DORFRUNDE KRAMPUS NIKOLOMARKT MIT KRAMPUSLAUF KINDERTHEATER ANKLÖPFLER NIKOLO HAUSBESUCHE KRIPPENAUSSTELLUNG KASTANIENBRATEN UND WEIHNACHTSBLASEN KRIPPENAUSSTELLUNG KINDERTHEATER ANKLÖPFLER ADVENTSINGEN BASTEL- UND SPIELENACHMITTAG SENIORENFEIER ANKLÖPFLER WEIHNACHTSWORTGOTTESDIENST FÜR KINDER CHRISTMETTE FAMILIE-WEIHNACHTSMETTE SILVESTERBLASEN SILVESTERBLASEN NEUJAHRBLASEN REDAKTIONSSCHLUSS WINTERAUSGABE STERNSINGEN WATTERTURNIER JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

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20.00 09.00 20.00

Gasthaus Stern Gasthaus Stern

19.30 09.00 20.00 19.00 ABENDS 14.00 NACHM. 18.00 ABENDS ABENDS 15:00 GANZTAGS NACHM. 18.00 18.00 14.00 NACHM. 18.00 15.30 22.00 17.00 GANZTAGS NACHM. NACHM. 16:00 ABENDS 20:00


Dorfblattl Haiming - Ausgabe Herbst 2013