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April 2014

Annukas tich Wellensit

Wie alt re? e i T n e d r e w

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Ostermobi

t i M s Da -Heft M a c hnder und f端r Kei Eltern ihr

Diese Ausga mit El be te thema rn!

6/2009


Zum Lesen und vorlesen

n e l s l i t e t W i c h r e d d n u a k u n An

Annuka war drei Jahre alt und ein sehr fleißiges kleines Mädchen. Gerne half sie immer ihrem Vater bei der Gartenarbeit. Papa und Annuka hatten schon viel zusammen gepflanzt. Zum Beispiel hatten die beiden einen großen Gemüsegarten angelegt. Und jetzt musste nur noch alles reif werden, bevor sie es ernten konnten. Neben dem Gemüsegarten gab es auch noch ein großes Vogelhaus. Dort lebten fünf Wellensittiche mit vier Unzertrennlichen zusammen. Obwohl die Unzertrennlichen herrlich bunt waren und aussahen wie kleine MiniPapageien, liebte Annuka den einzigen blauen Wellensittich. Das lag wohl an der 4

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Farbe seines Federkleides. Annuka liebte einfach alles, was blau war, denn Ihr Motto war: „Blau macht schlau“. Das hatte Oma Irni Annuka beigebracht, und da Oma Irni stets alle Fragen von Annuka beantworten konnte, wollte Annuka mindestens genauso schlau werden wie Oma Irni. So hatte Annuka auch immer etwas Blaues an. Heute trug sie ihre blauen Gummistiefel. Annuka half ihrem Vater auch täglich dabei, die Vögel im Vogelhaus mit frischem Wasser und Futter zu versorgen. Doch gerade als sie in das Vogelhaus hineingeschlüpft waren, fiel ihr Blick auf etwas, das auf


Annuka und Papa holten eine kleine Kiste aus fester Pappe. Annuka war ein bisschen traurig. Schnell hatte sie noch ein Herz auf die Kiste gemalt. Dann legten sie den Wellensittich hinein und begruben die Kiste im hinteren Teil des Gartens. Am Nachmittag kam Oma Irni zu Besuch. Annuka lief ihr sofort entgegen: „Oma Irni“, rief sie, „der blaue Wellensittich ist gestorben, komm, ich zeige dir, wo Papa und ich ihn gepflanzt haben“. Annuka führte ihre Oma zu der Stelle im hinteren

Garten. „Dort haben wir ihn gepflanzt“, sagte Annuka erneut und deutete mit dem Finger auf die Stelle. „Hier wächst bald ein neuer blauer Wellensittich, oder?“, fragte Annuka Oma Irni weiter. „Mmh“, sagte Oma Irni, „ich glaube nicht, aber vielleicht ein schöner Baum mit blauen Blüten, so herrlich blau wie das Federkleid des Wellensittichs war, denn die Natur geht manchmal wundersame Wege.“ Bestimmt wird dieser Baum dann der Lieblingsplatz vieler bunter Vögel werden. „Denn bunt ist gesund“, lachte Oma Irni. „Ja“, sagte Annuka, „bunt ist gesund“, das gefiel ihr. Swana Seggewiß und Ulrike Menke

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Illustration: Antje Bohnstedt/Martina Spanka

dem sandigen Boden lag. Es war der blaue Wellensittich. Er bewegte sich nicht mehr. „Schläft er, Papa?“, wollte Annuka von ihrem Vater wissen. Aber Papa schüttelte nur den Kopf und sagte: „Nein, mein Schatz, der blaue Wellensittich ist gestorben. Er lebt nicht mehr. Wir müssen eine kleine Kiste holen und ihn begraben. Der blaue Wellensittich war schon alt“, erklärt Papa Annuka weiter, „er konnte auch nicht mehr so gut fliegen wie die anderen. Es ist besser für ihn, dass er jetzt gestorben ist“.


Die Welt entdecken

? e r e i T n e d e r w t l a e i W Riesenschildkröten werden bis zu 200 Jahre oder älter.

Katzen werden etwa 10 bis 15 Jahre alt. Sie können aber auch bis zu 20 Jahre alt werden.

Hamster werden 2 bis 3 Jahre alt.

Hummeln werden ca. ein Jahr alt.

Große Hunde werden etwa 5 bis 8 Jahre alt, kleine und Mischlinge 10 bis 15 Jahre.

Wale können sehr alt werden. Der älteste entdeckte Grönlandwal war 211 Jahre alt!

du? t is b t l a Und wie

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Fotos: fotolia.com; iStockPhoto; privat

Wellensittiche werden bis zu 10 Jahre alt.


Suchen und finden

Weißt du, welches Zuhause zu welchem Haustier gehört?

B ü ch er ü b er s A b sc h

Für die E ltern

ie d n eh m en

Monika Weitze / Eric Battut: Wie der kleine rosa Elefant einmal tra urig war und wie es ihm wieder gut ging, bohe m press, € 12,95, ISB N 978-3-85581-324-7 Nicht nur der Tod ein es geliebten Mensch en tut weh, auch der Ab schied von Freunden be i einem Umzug kann se hr traurig machen. Da s erfährt der kleine rosa Elefant, als seine Herde weiterzieht und er sich von seinem Freund, de m Elefant mit den roten Punkten, verabschiede muss. Ein einfühlsame n s Buch, um Kindern du rch den Abschiedsschm nach einem Umzug od erz er auch nach dem Tod eines geliebten Mensch zu begleiten. en

Jutta Bauer: Opas Enge l, Carlsen Verlag, € 12,90 ISBN 978-3 -551-51740-1 „Junge, mir konnte keine r was …“, erzählt Opa, schon krank und be ttlägerig, seinem Enke l. Opa war immer wagh alsig, er kletterte auf die höchsten Bäume und sprang in die tiefsten Seen. Denn Opa hatte einen Schutzengel, de r ihn stets begleitete un d auf ihn aufpasste. Ein Mut machendes Bilde rbuch, das zeigt, wa Großeltern aus ihrem s 33 3 Be Leben an die Enkel we stellung bei der Don Bo itergeben können. sco Medien GmbH, Tel.: 089/48008-330 oder E-Mail: service@d onbosco-medien.de

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Die Auflösung steht auf Seite 23.

Ulf Nilsson / Ev a Eriksson: Die beste n Beerdigungen der We lt, aus dem Schwedische n von Ole Könnecke, € 13,95, ISBN 978-3 89565-174-8 Ester, Putte und „ich” gr ün de n an einem langweiligen Tag ein Be erdig un gs ins tit ut. Für alle toten Tiere, die sonst keiner beachte t, wollen sie die beste n Beerdigungen der We ausrichten! Mit einer tot lt en Hummel fängt alles an: Ester ist fürs Schaufe zuständig, „ich” für ein ln Gedicht am Grab und der kleine Putte soll da weinen. Aber eine Be zu erdigung ist natürlich nicht genug … Eine Schmunzeln anregende zum Geschichte über das ganz ernsthafte Spiel Kindern zu Leben und von Tod, mit wunderbar su btilen und atmosphäri Illustrationen. schen

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Rätsel Glaubenssache

Die Auflösung steht auf Seite 23.

Weißt du, welche Blumen hier ge m ei nt sin d?

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Sing mit!

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Riechst du schon den Frühling, sag? Blütenduft an jedem Tag! Die Erde fängt zu atmen an, dass man sie endlich riechen kann. Fühl doch nur, wie gut das tut: Frühling macht dem Leben Mut. Die Sonne streichelt dein Gesicht, und weht der Wind, dann frierst du nicht. Sieh doch nur den Frühling, schau: alles bunt und nicht mehr grau. Schmetterlinge flattern im Licht und aus jeder Knospe Blatt und Blüte bricht.

Illustration: Eva Gnettner

Text und Musik: Ingrid Gnettner

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SPATZ Leseprobe April 2014  

SPATZ - Das Mit-Mach-Heft für Kinder und ihre Eltern

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