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EinBlick

Haus-Magazin Domicil Wyler

N4 0

Valentinstag

Lotti Bohren

Weihnachtszeit

Herbstfest


Editorial

EinBlick I Nr. 4 I Januar 2019

Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser

Das Jahr 2018 ist schon vorbei und wir können auf ein spannendes und erfolgreiches 2018 zurückblicken. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen bei uns im Domicil Wyler Gast zu sein. Es freut das Redaktionsteam, Ihnen die erste Ausgabe 2019 des Haus-Magazins Domicil Wyler "EinBlick" überreichen zu können. Zu den ersten drei Ausgaben gaben Sie uns im Laufe des Jahres sehr viele positive und interessante Rückmeldungen, für welche wir sehr dankbar sind. So bunt wie sich die Natur im Herbst präsentierte, ist auch die Themenpalette der vor Ihnen liegenden EinBlick Nummer 4. Aber sie ist auch an- und aufregend, überraschend und spannend. Wir stellen einige Fragen an unsere langjährige Leiterin Hotellerie – Lotti Bohren, welche im Februar in Pension gehen wird, zudem können Sie im Interview mit unserer 104-jährigen Bewohnerin Rosalie Aebi einiges zum Rezept über 100 jährig zu werden erfahren. Ebenso berichten wir in dieser Ausgabe zum Thema Glück und Sie erfahren viel aus unserem Domicil Wyler hier in Bern. Das 2018 war geprägt von viel Bewegungen, Veränderungen, Hoch- und Tiefs, Erfolgen – Misserfolgen und einem voraussichtlich guten Jahresabschluss. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, dass wir das Jahr 2018 gesamthaft so positiv erleben durften.

Ich bedanke mich bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, den Angehörigen für eine gewisse Nachsicht, wenn hie und da etwas nicht auf Anhieb perfekt funktionierte und natürlich beim Wyler-Personal für den täglichen Einsatz zum Wohle unserer Gäste. Ich bin stolz auf euch! An dieser Stelle erinnere ich gerne nochmals an unsere Aktivitäten im Domicil Wyler. Weitere Informationen dazu finden Sie wie immer auf unserer Homepage unter Aktuelles / Veranstaltungen und jeweils in den aktuellen Aushängen im Haus. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine wunderschöne Winterzeit mit vielen tollen Momenten und positiven Erlebnissen bei uns im Domicil. Alles Gute, viel Glück und Zufriedenheit, sowie vor allem viel Gesundheit im neuen Jahr 2019. Herzlichst Marcel Rancetti Geschäftsleiter


EinBlick I Nr. 4 I Januar 2019

Einzüge und Auszüge

Einzüge und Auszüge Mitte September 2018 - Mitte Januar 2019 Herzlich Willkommen im Domicil Wyler Caijic Milovan Cuna Rosa Ellenberger Lotti Fatuzzo Agrippina Frijia Giovanna Geissbühler Annemarie Habegger Kurt

Haldemann Verena Hasler Hedwig Horlacher Heidi Imbesi Santi Lehmann Erwin Leuthold Christopher Liechti Fritz

Mai Karl Scheller Silvia Schwab Jeanne Strasser Erika Streit Marguerite Wasser Max Wenger Anita

Alles Gute auf dem weiteren Weg Cuna Rosa Ellenberger Lotti Frijia Giovanna Mattenberger Lilly

Scheller Silvia Streit Marguerite

Wir nehmen Abschied Cabanilla Raimunda Chaleyrat Robert Colombo Ernesto Fässler Arletta Maria Fatuzzo Agrippina Fedi Anna

Frieden Emma Fries Helmut Gerber Hanna Latscha Amalie Mäder Hans Reber Susanne

Schnyder Agnes Sommerhalder Therese Steiner Bertha Wenger Anita Witschi Charlotte Zahnd Robert

Niemand kann mir nehmen, was ich getanzt habe. Spanisches Sprichwort


Wissenswertes

EinBlick I Nr. 4 I Januar 2019

Wissenswertes aus Grossmutters Heilkräuter-Schublade „Verdauungsbeschwerden? Da hilft Löwenzahn.“ Der Löwenzahn hilft bei Verdauungsbeschwerden. Besonders bekannt ist der positive Einfluss des Löwenzahns auf sämtliche Organe, die an der Verdauung beteiligt sind. So steigert Löwenzahn die Magensaftsekretion, wirkt appetitanregend und ausserdem krampflösend. Aus diesem Grund setzt man Löwenzahntee, Löwenzahnsalat oder den kraftvollen Löwenzahnwurzelextrakt bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl ein. „Erkältet? Da hilft ein Kamillentee-Dampfbad.“ Die Inhalation von Kamillentee ist eines der besten Hausmittel bei einer Erkältung. Die Dampfbad-Methode: den KamillenteeAufguss in eine Schüssel füllen. Ein Handtuch über den Kopf legen, entspannt und ruhig im normalen Tempo weiter atmen. Bei Bedarf das Handtuch immer wieder heben und kurz lüften. Am besten am Morgen und am Abend vor dem zu Bett gehen, jeweils 5-10 Minuten anwenden.

„Frühjahrsputz für die Haut? Ganz einfach mit Zucker.“ Auch unsere Haut braucht ab und an einen Frühjahrsputz. Hautzellen werden im 28-Tages-Rhythmus aus der Tiefe an die Oberfläche transportiert, wo sie schließlich abfallen. Je älter wir werden, desto langsamer geht das. Peelings bringen aber den Zyklus der Erneuerung wieder auf Trab. Dazu nimmt man braunen oder weissen Zucker, verteilt diesen gut auf der nassen Haut und reibt diesen ein (auch im Gesicht). Danach gut abspülen. Das Resultat: Seidenzarte Haut. Beiträge von Sabine Schaedeli Meij


EinBlick I Nr. 4 I Januar 2019

Glaube und Brauchtum

14. Februar - Der Valentinstag Wer bekommt kein Herzflattern, wenn man am Valentinstag der grossen Liebe gedenkt, mit der man die Welt aus den Angeln hebt und die Geigen im Himmel klingen hört? Wer denkt nicht an einen bestimmten Menschen, der einem alles und noch mehr bedeutet? Oder gehören Sie etwa zu denjenigen Menschen, die sich über derlei Gedenktage mokieren und sie der Geldmacherei bezichtigen? Immerhin geht es am Valentinstag neben der Liebe auch um Briefe, Blumen und Schokolade, die das Ereignis zum Event machen. Woher aber stammt eigentlich dieser Valentinstag, der die Macht der Liebe ins Zentrum rückt? Wie so oft bei solchen Feiertagen, reicht auch die Tradition des Valentinstages viel weiter zurück, als wir das gemeinhin vermuten. Wie beim Heiligen Nikolaus gehen wir auch beim Heiligen Valentin ins früheste Mittelalter – genauer ins 3. Jahrhundert unserer Zeitrechnung – zurück. Als einfacher Priester mit grünem Daumen aus der Gegend der Stadt Rom, machte es sich Valentin zur Gewohnheit, Menschen, die schwer zu tragen hatten, mit seinen Blumen aufzuheitern und zu beglücken. Seine Sensibilität muss dermassen beeindruckend gewesen sein, dass viele Paare auch ihre Eheprobleme an ihn herangetragen und ihn um Rat gebeten hatten.

Wie so oft, gab sich auch hier das eine aus dem andern. Aus dem Seelsorger, der bei Liebesschmerz beraten konnte, wurde der Liturg, der auch der jungen Liebe eine Chance gab und Paare, die um Gottes Segen baten, vermählte. Pikant daran war, dass er das eigentlich gar nicht durfte. Claudius der Zweite, der römische Kaiser höchstselbst, hatte es nämlich den jungen Männern verboten, zu heiraten, da er um den Bestand seiner Heere bangte – durften doch nur ledige Männer eingezogen werden. Valentins Preis für diese Praxis war hoch. Angeblich sei er zwar noch Bischof geworden, für seine Dienste als vermählender Priester wurde er aber hart bestraft. Mit vielen anderen Heiligen teilte er den Märtyrertod, bei dem ihm der Kopf abgeschlagen wurde. Zumindest damals hatte die Liebe und das Zusammenstehen zweier junger Menschen also auch eine subversive Komponente. Wer aus Liebe heiratete, stellte auch das Staatswesen in Frage und liess sich nicht mehr als Spielfigur auf dem Plan der Mächtigen herumschieben, sondern strebte nach dem eigenen Glück im Kleinen. Hoffentlich ist das auch heute noch so!

Beitrag von Andreas Abebe, ref. Heimseelsorger


Hausnachrichten

EinBlick I Nr. 4 I Januar 2019

Nachrichten aus dem Haus Rückblick der vergangenen Monate

Den Herbst 2018 begannen wir mit verschiedenen Tönen. Am 21. September verwandelte die "Stubemusig Rechsteiner" unser Erdgeschoss in eine ostschweizerische Klangwelt. Besonders der Vater Rechsteiner, ein über 90-jähriger Ex-Bähnler, verzauberte uns mit seinen Hackbrett-Melodien. Seine drei Söhne begleiteten ihn mit Klarinette, Violine und Bassgeige. Man spürte die Lebendigkeit und die Verbundenheit dieser Familie durch ihre Musik bis ins Herz.

Stadttambouren

Schon am Tag darauf lockten die "Stadttambouren" mit ihrem sehr präzisen Spiel viele Bewohner und Bewohnerinnen vors Haus und auf die Balkone. Jedes Jahr besuchen sie uns wieder und jedes Jahr bringen sie neue Einfälle in ihrer Choreographie und farbige Töne aus ihren Instrumenten. Besonders unsere männlichen Bewohner sind fasziniert von dieser Musik.

Unser Herbstfest am 2. Oktober - schon bald eine Tradition: farbig, süss, tönend, heiter, drehend, werfend, schätzend, geniessend! Das war alles eine Freude – auch ohne viel Sonnenschein. Und vielleicht wird's im 2019 wieder sonniger?

Bärner Heimatchörli

Stubemusig Rechsteiner

Herbstfest

Das Bärner Heimatchörli besuchte uns am Sonntagnachmittag, den 21. Oktober. Dank Verbindungen zu einer Heimbewohnerin, sie war Gründungsmitglied, kamen wir in den Genuss der herzberührenden Jodellieder. Die Stimmung war sehr gut. Selbst nach dem Konzert gesellten sich Bewohner zum Chörli. Einer von ihnen stimmte mit seiner Handorgel volkstümliche Melodien an.


EinBlick I Nr. 4 I Januar 2019

Hausnachrichten

Am 25. Oktober kam ein junger Mann aus Luzern angereist, mit einem riesigen Instrument, einem sogenannten Marimba. Er verwöhnte uns mit einer breiten Palette von feinen und leisen bis zu vollen Tönen und bekannten Melodien. Marimbakonzert

Von drei Frauen aus dem Emmental wurden wir am 14. November in eine märchenhafte Welt entführt. Ihre Geschichten liessen uns für eine Stunde die Realität vergessen und eine magische Atmosphäre spüren. Geschichtenerzählerin

Liebe statt Hass

Unter dem Motto "Liebe statt Hass" kamen Freiwillge vorbei und verteilten mit uns am Dienstagmorgen, 20. November, jeder Bewohnerin und jedem Bewohner eine Rose! Eine berührende Überraschung für ganz viele.


Hausnachrichten

EinBlick I Nr. 4 I Januar 2019

Nachrichten aus dem Haus Rückblick der vergangenen Monate

Lotto

Glück kann man nicht kaufen, sagt man – aber Glück kann man finden. Dies konnten die Bewohner und Bewohnerinnen am alljährlichen Lotto dann am Nachmittag erfahren. Denn ein Jeder, eine Jede gewann mindestens einen Trostpreis. Ein solcher Anlass wäre ohne unsere freiwilligen Mitarbeiterinnen nicht möglich. Also auch einmal ein riesengrosses Dankeschön allen Helferinnen.

Für einmal begann die Adventszeit bei uns im Domicil Wyler nicht nur besinnlich. Ein Musikerpaar unterhielt uns mit Schweizer Volksliedern, die zum Mitsingen und Mitbewegen anregten. Dazwischen wurden auch Wünsche erfüllt, Herzenswünsche. Sehr berührende Lieder mit einer klaren Stimme wurden vorgetragen und von stimmigen Geigen- und Banjoklängen untermalt. Die Bewohnereinnen und die Bewohner waren begeistert!

Samichlaus mit Esel Kira

Adventskonzert

Der Samichlaus – etwas für Kinder? Nicht nur! Ein Eseli, ein rotgewandeter und weissbärtiger Chlaus und eine Überraschung aus dem grossen Sack, das lässt auch jedes Erwachsenenherz höher schlagen.


EinBlick I Nr. 4 I Januar 2019

Hausnachrichten

Ende November und Anfangs Dezember waren die Lichterfahrten auf dem Programm. Immer wieder ein Lichtblick in der dunklen Zeit.

Lichterfahrt

Stille Nacht, heilige Nacht – in diesem Lied liegt ein Zauber inne. Und dieser Zauber war auch an den Weihnachtsfeiern zu spüren. Das exquisite Essen und das Zusammensitzen mit den Angehörigen liessen uns wieder sanft auf dem Boden landen. Eine wunderschöne Erinnerung.

Silvesterbuffet

Weihnachtsfeier

Jedes Jahr warten viele Bewohner und Bewohnerinnen gwundrig auf die neuen Kreationen auf dem Silvesterbuffet. Diese Augenweide macht Mut Unbekanntes zu probieren. Herzlichen Dank dem ganzen Küchenteam für den Augenund Bauchschmaus! Beiträge von Rosina Schildknecht, Aktivierungsfachfrau


Wissenswertes

EinBlick I Nr. 4 I Januar 2019

Der Weg ist das Ziel - mit Achtsamkeit "Gerade heute sollten wir unser Glück nicht allein davon abhängig machen, dass wir unsere Ziele erreichen, denn dann verpassen wir womöglich das Leben." Ina Schmidt - Philosophin

Wohin wir auch blicken - überall leben wir mit Zielvereinbarungen. Bereits in der Schule vereinbaren Kinder Ziele, im Beruf geht es weiter und auch privat verfolgen wir immer wieder neue Ziele. Immer mit der Hoffnung, glücklich und erfolgreich zu werden und zufrieden zu sein. Natürlich, wir freuen uns darüber, wenn wir ein Ziel erreicht haben. Daran ist auch nichts auszusetzen. Jedoch liegen Ziele immer dort, wo wir nicht sind und viele vermuten ihr Glück erst bei Erreichung eines Ziels. Somit verschieben wir unser Glück immer etwas auf später und vergessen vielleicht, was hier und jetzt ist. Besonders kleine Pausen sind wichtig um sich zu orientieren. Wer reflektiert ist und auch sehen kann, was im hier und jetzt ist - kann jeden Tag "Glück" verspüren - wonach wir doch alle streben. Was braucht es dazu? Um vom Tun-Modus in den Sein-Modus zu gelangen muss man sich in der Achtsamkeit üben.

Achtsam sein bedeutet, den Autopiloten abzuschalten, mit dem wir gewönlich unser Leben führen. Es heisst, unsere Sinne zu trainieren. Auch im Domicil Wyler ist "Achtsamkeit" einen Inhalt unserer Werte. So wollen wir nicht einfach in den Autopiloten schalten - sondern unseren Bewohnerinnen und Bewohner aufmerksam oder eben achtsam begegnen. Achtsamkeit kann man üben z. Bsp. im achtsamen Zuhören. Auch die Augen offen halten, sich mal darauf konzentrieren, was links und rechts vom Weg steht. Vielleicht eine schöne Blume? Man kann auch daran riechen. Woran erinnert mich der Duft? Achtsamkeit erlaubt uns kleine Pausen und diese sind unglaublich wertvoll. Wir bleiben so unserem Weg treu und können Druck vermeiden. Mit Achtsamkeit und Reflektion gehen wir mit kleinen Schritten voran, leben öfters im Hier und Jetzt und verfolgen so die Ziele reflektiert.

Beitrag von Stephanie Wenger, Sekretariat


EinBlick I Nr. 4 I Januar 2019

Bewohnerinterview

Bewohnerinterview Erinnerungen aus dem Leben der 104-jährigen Frau Aebi Zum Beispiel an ihren Lehrer, der sie förderte. Der Kontakt blieb noch lange nach der Schulzeit bestehen.

Beim Gespräch mit Frau Aebi ist ihr Sohn dabei. Da Frau Aebi schlecht hört, fallen meine Fragen weg, aber das ist kein Problem. Der „Zurück in Bern absolvierte ich die HandelsschuSohn führt seine Mutter an die Erinnerungen le und mit meiner Schwester zusammen ging heran. ich nach England als Au-Pair-Mädchen in eine Familie um Englisch zu lernen. Ich arbeitete in Ich sehe mich im Zimmer um. Mir fallen die verschiedenen Hotels als Hotelsekretärin und vielen Fotobücher auf. Es sind Reportagen gesogar auf einer Bank.“ meinsamer Reisen mit ihrem Mann, nachdem er pensioniert wurde. In dieser Zeit gingen sie auf lange Reisen. Eine Reise führte sie in 10 Wochen einmal rund um die Welt. Das Wohle der Familie sowie der Menschen um sie herum, spielt bereits ihr Leben lang eine grosse Rolle. Noch heute im hohen Alter erkundigt sich Frau Aebi täglich bei ihrem Sohn ob er wohl gesund esse. „Ich fühle mich wohl hier im Wyler. Hier bin ich gut aufgehoben und ich habe ein schönes Leben gelebt.“ Die Erinnerungen sprudeln nun richtig aus Frau Aebi heraus. Dabei gelangt sie zu einer Erinnerung, die sicherlich Narben hinterlassen hat.

Frau Aebi

Frau Aebi lernte ihren Mann kennen, heiratete ihn und darauf wurde ihr Sohn geboren. Der "Mutter-Stolz" ist noch heute spürbar. Sie hebt den Kopf und weist auf das schwarz-weiss Foto hin, darauf zu sehen: der kleine Peter „Isch är nid härzig?“.

„Mit 7 Jahren sollte ich für einige Zeit zu meiner Tante und meinem Onkel und deren gemeinsamen Sohn nach Zürich ziehen. Kurze Zeit darauf Die Erinnerung ist das einzige Paradies aus dem starb mein Vater und so blieb ich neun Jahre lang wir nicht vertrieben werden können. Ich bedanke in Zürich. „Das war keine schöne Zeit.“ Im Ge- mich für das Teilen der Erinnerungen. sichtsausdruck von Frau Aebi erkenne ich Leid. Frau Aebi jedoch gelingt es immer, sich auch an Beitrag von Sabine Schaedeli Meij, Pflege das Schöne zu erinnern.


Personalinterview

EinBlick I Nr. 4 I Januar 2019

Personalinterview Das bekannte, freundliche Gesicht im Wyler: Lotti Bohren

Lotti Bohren ist seit vielen Jahren als Leiterin Hauswirtschaft im Domicil Wyler tätig. Sprechen wir zuerst über Vergangenes.

„Schon in jungen Jahren war mir klar: ich wollte die Ausbildung am Hauswirtschaftsseminar machen. Erst absolvierte ich ein Hauswirtschaftlehrjahr in einer Familie, das war die Voraussetzung. So war ich zum ersten Mal von zu Hause weg. Meine Tätigkeiten waren: Kinder hüten, kochen, haushalten. Einmal im Monat durfte ich nach Hause. Nach der Ausbildung am Seminar, arbeitete ich am Lehramt Hauswirtschaft. Ich wurde Mutter und wollte mich auch beruflich noch weiterentwickeln. Ich absolvierte eine Weiterbildung als „Aktivierende Betreuung für Betagte“. Angefangen im Wyler, damals unter anderer Leitung, fühlte ich mich mit meinen Grundsatzideen gut aufgehoben und konnte vieles umsetzen. Ich gab auch Unterricht an den überbetrieblichen Kursen (ÜK) der sogenannte dritte Lernort in einer Berufslehre. Das Ausbilden der Lernenden zur Fachfrau Hauswirtschaft gehört auch zu meinen Tätigkeiten im Wyler. Nun neigt sich meine Zeit hier im Wyler dem Ende zu."

Lotti Bohren Lotti Bohren wird Ende Februar pensioniert und ihr letzter Arbeitstag wird der 31.01.2019 sein. Ich möchte wissen, ob sie sich auf die Pensionierung freue? "Ich freue mich darauf in Pension gehen. Ich will weiterhin Neues lernen und ich fotografiere gerne. Ich durfte sogar eine Hochzeit fotografisch festhalten – aber da gibt es noch viel zu lernen. Auch die Architektur interessiert mich, und ich freue mich auf das Gärtnern in unserem Garten." Mein vis-à-vis ist eine Frau mit viel Lebenserfahrung, ihr Blick ist klar auf die Zukunft gerichtet.

Beitrag von Sabine Schaedeli Meij, Pflege


EinBlick I Nr. 4 I Januar 2019

Rätsel und Spass

Personalmutationen seit Oktober 2018 Neue Mitarbeitende

Wir gratulieren zum Jubiläum

Bähler Nicole Bartsch Vanessa Guri Mirlinda Hänni Claudia Krasniqi Fatime Pande König Neelum Qakolli Vanessa Sachithanantham Thursiga Vifian Alexandra

Bühlmann René Rancetti Marcel Schaedeli Sabine Meij Suresh Kumar Sasikeetha Zahner Lilia

10 Jahre Domicil 5 Jahre Domicil 5 Jahre Domicil 5 Jahre Domicil 5 Jahre Domicil

Pensionierungen Bohren Lotti Martins José

Wettbewerb Ein junger Prinz ist im Wald geboren. Bambi! Er ist der Sohn des mächtigsten Hirsches im Wald. Zu Beginn noch klein und ungeschickt, schließt er bald Freundschaft mit dem Hasen Klopfer und dem Stinktier Blume. Doch bald ziehen düstere Wolken auf: Jäger sind im Wald und schließlich fällt Bambis Mutter ihnen zum Opfer. Doch Bambi selbst überlebt und wächst zu einem echten Prinz des Waldes heran, der seine große Liebe findet und in einem Waldbrand eine große Bewährungschance hat. Finden Sie die 7 Unterschiede auf dem rechten Bild? Markieren Sie diese und geben Sie den Antworttalon bis am 5. April 2019 im Sekretariat von Domicil Wyler ab. Mit ein wenig Glück bei der Ziehung erwartet Sie ein schöner Frühlingskorb. (Domicil-Mitarbeitende sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.)

Antworttalon Vor- und Nachname:

Zimmernummer:


AusBlick

EinBlick I Nr. 4 I Januar 2019

Besondere Veranstaltungen Februar 2019 Wiener Kaffee

Mittwoch, 13. Februar Im Parterre

Corale ticinese di Berna Dienstag, 26. Februar Im Parterre

Impressum Domicil Wyler

Redaktionsteam:

Druck:

Wylerringstrasse 58 CH-3014 Bern Telefon: 41 (0)31 337 44 44 wyler@domicilbern.ch

Rancetti Marcel Schildknecht Rosina Schaedeli Meij Sabine Wenger Stephanie

Schneider AG Stauffacherstrasse 77, Bern Auflage: 1000 Exemplare Nächste Ausgabe: Mai 2019


EinBlick I Nr. 4 I Januar 2019

AusBlick

März 2019 Fasnacht im Wyler mit der Guggemusig "Bäregrabeschränzer" Donnerstag, 7. März Vor dem Haus

Kino

Tanznachmittag

Lotto

Ostereierfärben

Muttertagsbrunch

Nachbarschaftstag

Mittwoch, 13. März Im Wylerhuus

Dienstag, 26. März Im Parterre

April 2019 Mittwoch, 3. April Im Parterre

Montag, 15. April bis Mittwoch, 17. April Auf den Wohngruppen

Mai 2019

Samstag, 11. Mai Im Parterre

Bitte beachten Sie jeweils die aktuellen Aushänge im Haus.

Freitag, 24. Mai Im Parterre und vor dem Haus


Bild von Gertrud Mihalik

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