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EinBlick Haus-Magazin Domicil Wyler

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Sommerfoto-Wettbewerb

Lehrabschlussfeier

Ă„mmitaler-Woche

Tag der Nachbarschaft


Editorial

EinBlick I Nr. 6 I September 2019

Editorial Liebe Bewohnerinnen und Bewohner Geschätzte Mitarbeitende Liebe Leserinnen und Leser "Ich persönlich mag das Älterwerden, denn mit dem Älter werden kommt die Weisheit und diese würde ich nie gegen die Jugend tauschen."

Unsere Sommer-Herbstausgabe EinBlick Nummer 6, der Hauszeitung des Domicil Wylers liegt vor Ihnen. In dieser Ausgabe haben wir das Thema "Früher und Heute" etwas genauer betrachtet. Zudem stellen sich unsere Bereiche Pflege & Betreuung, Aktivierung, Hotellerie, Technischer Dienst und Verpflegung, sowie die Verwaltung vor. Im August haben unsere 9 neuen Lernenden im Wyler ins Berufsleben gestartet, sie werden in dieser Ausgabe ebenfalls vorgestellt. Ich danke unseren Bewohnerinnen und Bewohnern für das Vertrauen unsere Gäste hier im Domicil zu sein. Die Interessen von Ihnen müssen bei all unseren Handlungen im Mittelpunkt stehen. Ich möchte, dass wir mit Kopf, Herz und Hand berühren und sie alle auf ihrem Lebensweg hier im Domicil Wyler wertschätzend begleiten. Dazu ist ein motivierendes und vertrauensvolles Arbeitsklima ebenso wichtig, wie ein professionelles Personal und die Herzlichkeit, welche unsere Bewohner und Gäste bei uns im Domicil Wyler spüren müssen. In den vielen Aktivitäten, welche wir hier regelmässig anbieten, sollen die Bewohnerinnen und Bewohner immer wieder die Möglichkeit bekommen, bekanntes oder etwas neues, spannendes

kennen zu lernen und zu erleben, um den Aufenthalt im Pflegeheim abwechslungsreicher zu gestalten. Im Alter bereut man vor allem die Sünden, die man nicht begangen hat. - (William Somerset Maugham) Folgende Daten sollten Sie sich bereits in der Agenda notieren: Am 23. Oktober findet unsere Wyler-Herbstfest statt und am 19. November werden wir in einem öffentlichen Vortrag von Dr. med. Tobias Meyer (Geriater und Leitender Arzt im Felix Platter Spital Basel) mehr zum Thema "Verwirrung im Zusammenhang mit Essen" erfahren. Sie dürfen gespannt sein und Sie alle sind ganz herzlich dazu eingeladen. Weitere aktuelle Informationen finden Sie jeweils auf unserer Homepage www.wyler.domicilbern.ch, ein Klick lohnt sich somit bestimmt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine vielseitige Lektüre mit dem "EinBlick-Nr. 6" und freue mich auf unsere nächste Begegnung hier im Domicil Wyler in Bern. Herzlichst Ihr Marcel Rancetti


EinBlick I Nr. 6 I September 2019

Ein- und Auszüge

Ein- und Auszüge Mitte Mai 2019 - Mitte September 2019 Herzlich Willkommen im Domicil Wyler Amacher Otto Arslan Ali Berger Ida Chohan Gertrud Sarah Dürig Hans-Rudolf Emmert Marianne Gattlen Alfons Heusser Lilly Hug Lisabeth Jenne Hans-Peter

Linnenberg Klaus Lopino Maria Meier Monique Niederhauser Anna-Maria Roth Hans Russo Carmela Rueb Annemarie Schär Jolanda Schär Willy Schenk Elsbeth Bertha

Schneider Lilian Schori Erwin Schwarzenbach Elfriede Soltermann Heidi Stirnemann Margith Von Känel Hans Von Känel Ruth Zwahlen Liselotte Zingg Susanna

Alles Gute auf dem weiteren Weg

Für immer von uns gegangen

Arslan Ali Bigler Liselotte Chohan Gertrud Sarah Emmert Marianne Hirschi Heidi Hug Lisabeth Linnenberg Klaus Mai Karl Meier Monique Niderhauser Anna-Maria

Blatter Johanna Di Francesco Maddalena Fiore Domenico Gerber Johann Otto Götschmann Ruth Läderach Peter Lüthi Käthy Mäder Lotti Von Weissenfluh Werner Witschi Daniel

Nyffeler Margrit Schenk Elsbeth Bertha Schori Erwin Soltermann Heidi Stirnemann Margrith Vigl Gertrud

"Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung." Honoré de Balzac


Hausnachrichten

EinBlick I Nr. 6 I September 2019

Nachrichten aus dem Haus Rückblick der vergangenen Monate

14. Mai 2019 Eine grosse Kinderschar besuchte uns an einem Dienstagmorgen. Kinder von der 1. bis zur 6. Klasse sangen für uns. Der Kinderchor vom Wylergut-Schulhaus überraschte uns mit anspruchsvollen Liedern in Deutsch, Französisch und Englisch. Es war so schön – die Bewohnerinnen wünschen sich ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Tag der Nachbarschaft

13. Juni 2019 Wieder Juni, wieder Ausflug und zum Glück wieder eine Fahrt nach Bowil. Die Reise durch eine Welt von früher, durchs Emmental. Das gewohnte so feine Zmittag, das tut gut. So schön war's im Juni, dass wir im August gerade nochmals zum Blockhus Bowil ausfliegen.

Kinderchor

24. Mai 2019 Und nochmals Kinderbesuch, am "Tag der Nachbarschaft". Sie kamen von der Tagesschule des Breitfeld-Schulhauses. Jedes Kind schenkte zur Begrüssung einer Bewohnerin eine Rose – dies öffnete sofort alle Herzen. Die verschiedenen Generationen zeigten einander Bewegungsspiele. Freude pur war das gemeinsame "Fallschirmschwingen". Der Gaumen wurde zum Abschluss mit Weggli und Schoggistängeli verwöhnt.

Bowil


EinBlick I Nr. 6 I September 2019

19. Juni 2019 Dia-Bilder von der Schweiz mit ihren vielfältigen Facetten: Ein kleines Mädchen in den sechziger Jahren, ja das weckt Erinnerungen. Wer besuchte die Expo 64 in Lausanne? Sah eine Kuh vor fünfzig Jahren anders aus als eine von heute? In einer Dia-Show mit Hannah Zahn kann man sich so wohl fühlen.

Orchester

6. Juli 2019 Der Sommer hat auch andere Seiten als das heisse und sonnige Wetter. Dieser Samstagnachmittag ging fast im Regen unter, wie aus Giesskannen schüttete es teilweise. Das Konzert des gemischten Jodelchörli Bärgblueme Bern berührte wie jedes Jahr die Herzen der Bewohnerinnen und Bewohner. Ein riesengrosses DANKE an alle Mitarbeitenden der Pflege für ihre Hilfe bei Konzerten. Nur durch ihr Mitwirken können so viele Bewohnerinnen an unseren Anlässen teilnehmen.

Hausnachrichten

Diashow

26. Juni 2019 Ein heisser, ja sehr heisser Nachmittag. Trotz der grossen Hitze war der Andrang zum klassischen Konzert des Seniorenorchesters Muri-Gümligen sehr gross. Die Konzertbesucher wurden mit wunderschöner Musik aus verschiedenen Jahrhunderten belohnt. Zwischendurch ein Schluck Wasser für alle und die Musikerinnen waren für eine Zugabe zu haben. Danke!

Jodelchörli Bärgblueme


Hausnachrichten

EinBlick I Nr. 6 I September 2019

Nachrichten aus dem Haus Rückblick der vergangenen Monate

Nachwuchs

14. Juli 2019 Dieser Tag wird wohl in die Geschichte des Wyler eingehen. An diesem Tag pickten sich 4 kleine Entlein aus dem Ei. Seither beglücken sie die Bewohnenden, die Besucher sowie das Personal und schmücken wohl manches Foto. Leider entwischte am ersten Tag ein kleines Entlein… So nahm unser Hauswart, Herr Buser, die grosse Arbeit auf sich und befestigte ein feines Maschengeflecht. Seither wachsen die jungen Tierlein in Sicherheit auf. Die Mutterente bewältigt ihre Aufgabe mit Bravour!

16. Juli 2019 Die Musik des Duo Tirol brachte eine fröhliche Stimmung ins Domicil Wyler. Die Bewohnenden sangen und klatschten dazu und manch eine lüpfte gar das Tanzbein. Die Begeisterung liess gar die Hitze vergessen.

1. Augustfeier

Duo Tirol

1. August 2019 Kantonsfähnli schmückten das weisse Festzelt, weisse Kreuze prangten auf den roten Tischsets, das löste freudige 1. Auguststimmung aus. Fast das ganze Haus hatte an den Festtischen Platz genommen um der Begrüssung von Herrn Rancetti zuzuhören. Gemeinsang sangen wir die Nationalhymne und es tönte schön schweizerisch. Dann endlich wurde das Festessen serviert: Gegrilltes mit Salaten, Melone und ein Stück Züpfe. So soll es sein am 1. August!


EinBlick I Nr. 6 I September 2019

Brätzelä

Martin Imobersteg

26. August 2019 Weils so schön war im Juni gingen wir erneut nach Bowil ins Blockhaus. Wir genossen das schöne Sommerwetter mit Speis und Trank und die kühlen Schattenplätze und sangen dabei die schönen, alten Lieder.

Hausnachrichten

8. August 2019 Am Donnerstag der Ämmitaler Woche überraschten uns zwei Emmentaler Frauen in Gotthelf-Trachten. Sie sassen hinter zwei Brätzeleisen und verwandelten den Butterteig in köstliches Gebäck. Der süsse Geruch lockte viele Bewohner und Bewohnerinnen zum Kaffee ins Erdgeschoss. Dazu wurden die frischen Brätzeli serviert.

23. August 2019 "I ha nes Zundhölzli azündet und es het e Flalmme gä...." Feuer und Flamme waren wir, als wir Martin Imobersteg zuhören durften, wie er die Lieder von Mani Matter zum Besten gab. Da kamen schöne Erinnerungen hoch. Merci!

Blockhaus Bowil Beiträge von Rosina Schildknecht, Aktivierungsfachfrau


Bewohner und Bewohnerinnen

EinBlick I Nr. 6 I September 2019

Lieblingsfotos unserer BewohnerInnen Fotos halten schöne Momente fest oder anders gesagt: Durch ein Foto friert man einen Moment für die Ewigkeit ein. Auf dieser Doppelseite sind die Lieblingsfotos von 7 Bewohnenden zu sehen. Vielen Dank für die schönen Momente, die ihr mit uns teilt.

Herr Werner Kohler geb. 15.01.1931, seit 06.05.2019 im Wyler "Auf der Hochseeyacht genoss ich nach getaner Küchenarbeit das Treiben auf dem Wasser".

Herr Schär André geb. 20.05.1934, seit 05.02.2019 im Wyler "Mein Bruder und ich. Echte Bruderliebe. Er ist immer für mich da."

Herr Gottfried Burkhalter geb. 23.06.1922, seit 28.01.2013 im Wyler "Die Holzschnitzerei war für mich ein wertvoller Ausgleich zum Arbeitsleben."


EinBlick I Nr. 6 I September 2019

Bewohner und Bewohnerinnen

Frau Ruth von Känel geb. 21.05.1933 & Herr Hans von Känel geb. 06.08.1927, seit 25.06.2019 im Wyler "Mein Mann ist der Fotograf dieser Aufnahme. Beide können sich gut an den Moment erinnern".

Frau Rita Kurz geb. 02.02.1936, seit 15.04.2008 im Wyler "Mein Vater der Stallmeister. Die Liebe zu Pferden teilten wir unser gemeinsames Leben lang."

Frau Gertrud Hassi geb. 01.09.1949, seit 05.11.2018 im Wyler "Im Pianospiel erlebe ich die Konzentration und Entspannung im Einklang."

Frau Rosette Schüpbach geb. 25.03.1928, seit 04.08.2017 im Wyler

Beitrag von Sabine Schaedeli Meij, Pflege

"Hinter der Alphütte meiner Grosseltern sieht man den Hogant, meine Kindheitserinnerung, ein Stück Heimat."


Wissenswertes

EinBlick I Nr. 6 I September 2019

EinBlick in die Bereiche des Wylers Was wäre der Wyler nebst unseren geschätzen Bewohnern ohne jede einzelne Arbeitskraft? Ohne alle Engel und fleissigen Bienen? In dieser Ausgabe stellen sich unsere Bereiche - auch etwas bereichsübergreifend vor. Denn trotz den verschiedenen Bereichen sind wir ein Team: Das Wyler-Team!

Pflege & Betreuung EinBlick in den Pflegealltag Frieda geht ins erste Zimmer, kurz nach sieben so wie immer. Sie sucht sich die sieben Sachen, so wie alle es machen. Doch heute, ist es wirklich nicht zum Lachen. Der Schrank; ein Schreck! Gibt es da ein Leck? Es fehlen Handschuhe, Einlagen, Salben..., es ist kaum zu glauben. Ach denkt sie, immer mit der Ruhe. Sie holt hier einen Sack und da ein Pack, zack zack. Auf dem Rückweg ruft es hier: „Kaffee!“, und da: „mir

tut’s weh“. Rasch schenkt sie Kaffee ein, schneidet auch das Brot noch klein. Schmerzen?! Die sind nicht zum Scherzen! Frieda schickt sich an und bringt das Dafalgan. Zurück am Bett, da läuft’s zuerst ganz nett. Sie wäscht und dreht, wies im Lehrbuch steht. Nun braucht Frieda Kleider. Doch leider leider gibt es haufenweise dieser Kleider! Frieda fragt sich: „Was soll ich tun?“ „Ach ich mach es wie ein Huhn!“ Sie pickt sich was aus dem Haufen, schliesslich muss es weiterlaufen. Wieder heiter, geht’s schon weiter. Jetzt muss der Rollstuhl her, zu zweit geht’s

zum Transfer. Die Füsse sollen nicht am Boden schleifen und auch nicht unter den Reifen. Die Retter? Das sind die Fussbretter. Doch was ist denn das für eine Mode, die liegen ja auf der Kommode? Frieda weiss: Bei Hygiene da zählt Fleiss. Ist der Keim auch noch so klein, geht’s dir plötzlich nicht mehr fein. Hände desinfizieren und auch waschen gehört zum Ablauf, damit uns keine Krankheit kann überraschen. Pflege & Betreuung, Aktivierung

Och, was ist denn das? Das ist schon fast ein Bisschen krass. Die Nadelbox bis oben hin voll, das ist nicht so toll. Da könnte sich jemand verletzen und bezüglich Krankheiten sein Leben aufs Spiel setzen. Frieda kann nicht alles tun, doch ist Verlass auf Gudrun. Zum Glück! Die nimmt das gute Stück und bringt die Nadel- Sorgen zum Entsorgen. Frieda geht nach Hause, sie macht mal Pause. Sie gehen raus an die Sonne, was für eine Wonne. Morgen kann Frieda wieder voller Elan wieder weiter machen und im Team gibt’s immer was zu Lachen.


EinBlick I Nr. 6 I September 2019

Wissenswertes

Küche, Service & Hausdienst

Küche EinBlick in die Wyler-Küche Wir sorgen für das kulinarische Wohl unserer Bewohnenden, Mitarbeitenden und Gästen. Dabei berücksichtigen wir die gesunde Ernährung und den ressourcenorientierten Verbrauch von Lebensmitteln. Wir erledigen den Einkauf und die Lagerung von Lebensmitteln sowie die Reinigung und den Unterhalt unserer modernen Kücheneinrichtungen. Immer wichtig einzuhalten sind die Hygienevorgaben von GastroBern, um so immer wieder das Hygienezertifikat zu erreichen. Die Ausbildung von zwei Lernenden Koch EFZ hält uns auf dem Laufenden und macht uns Spass. Uns ist wichtig, dass alle Kunden eine frisch zubereitete, qualitativ hohe und ausgewogene Mahlzeit geniessen können. Auf die Abwechslung des Menuplans mit traditionellen und saisonalen Gerichten legen wir grossen Wert. Besonders die vier Spezialwochen mit den passenden Dekora-

tionen ist immer wieder eine Freude. In diesem Jahr waren es bis jetzt die Röstiwoche, Italienwoche, Emmentalwoche und folglich im Herbst die Wildwoche. Die meisten Gerichte, sei es Salat, Suppe, Hauptgang oder Dessert, produzieren wir von A-Z selber. Wir rüsten und schneiden sehr viele Gemüse, Kartoffeln und Äpfel für Äpfelschnitzli. Jeden Sonntag gibt´s hausgemachte Züpfen. Fleisch, Geflügel und Kaninchen verwenden wir ausschlissich aus schweizer Fleisch aus schweizerischer Produktion. Wir schätzen die Zusammenarbeit mit den anderen Bereichen, den Zusammenhalt im Team und den Kontakt zu den Bewohnenden und unseren Gästen. Auch die Abwechslung, sei es beim Rüsten, Zubereiten von Salaten, warmen Gerichten oder von unseren selbstgemachten Desserts, schätzen wir sehr. Durch die Arbeiten im Service und den Abendservice auf den Wohngruppen kommen wir immer wieder im Kotakt zu den Bewohnenden, was uns sehr wichtig ist.


Wissenswertes

EinBlick I Nr. 6 I September 2019

Service EinBlick in den Service-Alltag Wir beraten und bedienen die Bewohnenden sowie die Mittagsgäste im Speisesaal, nehmen Bestellungen entgegen und melden diese in der Küche. Am Abend sind wir zuständig für das Anrichten und Servieren des Abendessen auf den Wohngruppen. Zu unseren Aufgaben gehört auch das Geschirrabräumen, Abwaschen und die Reinigungsarbeiten im Speisesaal sowie auf den Wohngruppen. Das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Bewohnenden ist uns besonders wichtig. Am liebsten würden wir jeden Wunsch unseren Bewohnenden erfüllen - dafür geben wir auch alles!

Verwaltung

EinBlick hinter die Scheiben des Empfangs Unser Geschäftsleiter Marcel Rancetti trägt die Hauptverantwortung für den Wyler. Er behält den Überblick über das Haus, sorgt für die Betriebswirtschaftlichkeit und ist der Gastgeber. Der persönliche Kontakt zu den Bewohnerin-

Im Speisesaal legen wir Wert darauf, dass eine gute Atmosphäre herrscht, denn es sollen sich alle wohl fühlen. So ist es auch wichtig, dass die Bewohnenden und Mittagsgäste mit unserer Arbeit zufrieden sind und dass es auch Platz hat für kurze Gespräche und gemeinsames Lachen. Wir schätzen den Kontakt zu den Bewohnenden, Mittagsgästen und Besuchern sehr. Es fühlt sich an im Wyler eine zweite Familie zu haben, mit all den guten Kontakten und der guten Teamarbeit. Die Wertschätzung und Dankbarkeit, die entgegengebracht wird, motiviert immer wieder von neuem, zu arbeiten. Es macht Freude.

nen, Bewohner und Angehörigen ist ihm wichtig und er pflegt diesen täglich. Was läuft sonst noch in unseren Büros? Ein- und Austritte planen und organisieren, Administration, Kreatives Arbeiten, Ausflüge planen, Gespräche mit Bewohnern und Angehörigen, Blumen bestellen, Zeitungen verteilen, Rechnungen versenden, Termine verwalten, Menuplan gestalten, den EinBlick erstellen, Finanzgespräche führen, Verträge erstellen, Krankheitstage melden, beraten, trösten, ach - unsere Arbeit ist so vielseitig. Das gefällt uns und wir sind dankbar über die Abwechslung und auch über die Kontakte zu den Bewohnerinnen und Bewohner wie auch zu unseren Kolleginnen und Kollegen im ganzen Haus.


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Wissenswertes

Hauswirtschaft

Uns ist wichtig, dass die Bewohnenden zufrieden sind, sich wohlfühlen und in einer sauberen UmEinBlick in das Schaffen der gebung leben können. Auch die Teamarbeit ist Hauswirtschaft uns wichtig. Es ist schön, zu den Bewohnenden Kontakt zu haben und die Dankbarkeit zu spüWir bereiten den Frühstücksservice auf den ren. Wohngruppen vor und verteilen die Betriebswä- Wir reinigen gerne und schätzen unserer Arbeit sche. Auch sorgen wir für die hygienische und - auch, dass wir uns auf den Wohngruppen seloptische Sauberkeit der Bewohnerzimmer, Nas- ber organisieren können. Ausserdem können wir sräume, Büros, Wohnküche und im öffentlichen nach den Reinigungsarbeiten zurückschauen Bereich gemäss dem Hygienekonzept von Do- und sehen, was wir gemacht haben. micil.

Service, Hauswirtschaft & Technischer Dienst

Technischer Dienst EinBlick in unseren Dienst der Technik Wir sind für die fachgerechte Wartung und den Unterhalt von Lift, Schwesternrufanlage, Brandmeldeanlage, Telefon und Lüftungsanlage Sanitär- und Heizungsräume, sowie Mobilien und Immobilien zuständig. Reparaturen, Malerarbeiten, Reinigung, Abfallentsorgung sind nur einige von vielen weiteren Arbeiten. Vom Schneeräumen im

Winter bis zur Tierpflege ist alles dabei. Wir legen Wert auf Sauberkeit, exaktes und termigerechtes Arbeiten, und besonders auf Freundlichkeit. Das Aufgabengebiet des technischen Dienstes ist sehr vielseitig und abwechslungsreich, im Innen- wie im Aussenbereich. Das schätzen wir sehr. Wir sind gerne für unserer Bewohnenden da. Zurück kommt viel Dankbarkeit, Anerkennung und Wertschätzung. So macht Arbeit Freude!


Personal

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Personal (Juni bis September 2019) Neue Mitarbeitende

Wir gratulieren zum Jubiläum

Aegerter Kim Beutler Livia Gartmann Noah Jampen Sabrina Krayenbühl Gabriela Lhangkang Lobsang Pema Mhretab Mierab Passarelli Lorenzo Reist Cindy Tsanetsang Tsering Dolma Yungdung Lhamo Zecevic Jelena

Fischer Monika Sivaguru Valambikai Ferati Kujtime Höbel Kathrin Majdanova Marian Muhammad Abubakar

30 Jahre Jubiläum 15 Jahre Jubiläum 10 Jahre Jubiläum 10 Jahre Jubiläum 5 Jahre Jubiläum 5 Jahre Jubiläum

Gratulation zum Lehrabschluss Es wurde gefeiert!! Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Lehrabschluss!!!

Isabelle Baour, Monique Da Silva, Vinuja Yogarasa, Stritt Nicola, Melanie Huber


Personal

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Neue Lernende im Domicil Wyler „Herzlich willkommen & viel Erfolg bei uns im Wyler!“ Noah Gartmann

Ausbildung zum Koch EFZ - 3 Jahre "In der Küche kann ich meine Kreativität ausleben!"

Muriel Hänseler

Ausbildung zur Assistentin Gesundheit und Soziales EBA - 2 Jahre "Ich begleite und unterstütze gerne Menschen im Alltag."

Abubakar Muhammad

Ausbildung zum Fachmann Gesundheit E. EFZ - 2 Jahre "Ich helfe gerne alten Menschen und habe bereits 5 Jahre Erfahrung im Wyler."

Linda Mekonen

Ausbildung zur Assistentin Gesundheit und Soziales EBA - 2 Jahre "Ich arbeite gerne in der Pflege."

Cindy Reist

Fachfrau Hauswirtschaft EFZ "Mir gefällt es, hauswirtschaftliche Dinge zu machen und mit Menschen in Kontakt zu sein."

Mierab Mhretab

Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit EFZ - 3 Jahre "Die Arbeit mit älteren Menschen gefällt mir sehr!"

Kaltrina Goijani

Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit EFZ - 3 Jahre "Der Tag mit älteren Menschen bereitet mir grosse Freude."

Livia Beutler

Ausbildung zur Köchin EFZ - 2 Jahre "Ich bin gerne kreativ und arbeite gerne mit Lebensmitteln!"

Tosca Meij

Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit EFZ - 3 Jahre "Mir macht der soziale Kontakt Freude und ich möchte mehr über das Gesundheitswesen lernen."

Berufsbildungsverantwortliche: Kathrin Wyder


Glaube und Brauchtum

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Anmerkungen zur Ökumene Was neu ist im Domicil Wyler Schon seit einigen Jahren werden die Gottesdienste im Domicil Wyler ökumenisch gefeiert. Meist sind beide Konfessionen – die römisch-katholische und die evangelisch-reformierte – vertreten und gestalten den Gottesdienst gemeinsam. Wichtig dabei war schon immer, dass beide anwesend sind und für alle sichtbar wird, dass wir nicht nebeneinander her unterwegs sind, sondern uns miteinander auseinandersetzen und gemeinsam hinstehen.

Ökumene im Nordquartier Was wir im Domicil Wyler längstens praktizieren – ökumenische Gottesdienste und daraus entstehende Gespräche – soll im ganzen Nordquartier zum Normalfall werden: das gemeinsame Feiern, der rege Austausch, miteinander verantwortete Projekte, der gemeinsame Auftritt gegen aussen.

Neu eingeführt haben wir im letzen Jahr, dass wir nicht nur Abendmahlsfeiern im reformierten Sinn anbieten, sondern miteinander auch die katholische Kommunion feiern. Jedes zweite Mal gibt es seither Hostien ohne Traubensaft und dazwischen Brot mit Traubensaft. Damit geben wir den Katholikinnen und Katholiken des Domicils die Gelegenheit, auch in ihrer angestammten Form zu «kommunizieren», währenddem Menschen reformierter Herkunft endlich die Gelegenheit bekommen, selber zu erleben, was die anderen seit Jahr und Tag tun.

viel näher zusammenbringen will als bisher. Die Marienkirche soll dabei zur Hauptadresse werden, die Orte Johannes und Markus neue Funktionen erhalten, die die Öffnung ins Quartier verstärken und vertiefen sollen.

Für viele mögen die Formen der anderen eigenartig und befremdlich sein: Wieso gibt es jetzt noch Traubensaft dazu oder wieso erinnern Hostien nicht unbedingt an vertrautes Brot? Nutzen Sie diese Momente des Erstaunens, mit den andern ins Gespräch zu kommen und verstehen zu lernen, was sie in der ihr vertrauten Form erleben und empfinden. Wer weiss, vielleicht ergibt sich daraus ein «Aha-Erlebnis», das einen auf neue Ideen bringt!

«Ökumene Bern Nord» heisst das ganze Projekt, das die beiden Konfessionen noch

Was denken Sie über ein derartiges Projekt? Sie, die Sie in jüngeren Jahren vielleicht noch Kämpfe zwischen den Konfessionen erlebt haben. Sie, denen man früher vielleicht noch Schauermärchen über die anderen erzält hat, damit man ja nicht auf den Gedanken kommt, nur auch in Kontakt mit ihnen zu kommen. Sie, die Sie sich vielleicht schon damals über diese Trennung hinweg gesetzt haben und jetzt endlich aufatmen, dass man soweit ist, auch institutionell zusammenzuspannen. Ihre Meinung interessiert uns. Wir würden uns darüber freuen, wenn Sie sich bei uns – Maria Regli und Andreas Abebe – melden und uns Ihre Überlegungen darlegen würden. Ich glaube nämlich, dass Sie uns mit Ihren Überlegungen noch gehörig überraschen könnten. Beitrag von Andreas Abebe, ref. Heimseelsorger


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Wettbewerb

Sommerfoto-Wettbewerb In diesem Jahr starteten wir einen Sommerfoto-Wettbewerb für unsere Mitarbeitenden. Das schönste Foto, bzw. die Fotografin oder der Fotograf dahinter, gewinnt einen tollen Preis! Unsere Gewinnerin des ersten Sommerfoto-Wettbewerb ist:

Marianne Fuhrer, Aktivierungsfachfrau Liebe Marianne. Wo ist dieses wunderschöne Sommerfoto entsanden? "Dieses Foto ist am Urnersee, zwischen Seedorf nach Flüelen auf dem Steg entstanden." Herzlichen Glückwunsch zu deinem Sieg und vielen Dank für dein wunderschönes Foto!"

DANKE ALLEN EINSENDERN FÜR EURE TOLLEN SOMMERFOTOS!


AusBlick

EinBlick I Nr. 6 I September 2019

Besondere Veranstaltungen Oktober 2019 Lotto

Schlagerkonzert Gino Todesco

Mittwoch, 16. Oktober Im Parterre

Mittwoch, 30. Oktober Im Parterre

Herbsfest

Mittwoch, 23. Oktober Im Parterre

November 2019 Kino

Mittwoch, 6. November Im Wylerhuus

Geschichten aus dem Koffer

Dienstag, 19. November Im Parterre

Vortrag von Dr. med. Tobias Meyer "Was hat die Verwirrung mit dem Essen zu tun?" Dienstag, 19. November, um 16.30 Uhr Im Festsaal Wylerhuus

Impressum Domicil Wyler

Redaktionsteam:

Druck:

Wylerringstrasse 58

Rancetti Marcel

Schneider AG

CH-3014 Bern

Schildknecht Rosina

Stauffacherstrasse 77, Bern

Telefon: 41 (0)31 337 44 44

Schaedeli Meij Sabine

Auflage: 1000 Exemplare

wyler@domicilbern.ch

Stephanie Wenger

Nächste Ausgabe: Januar 2020

Gedruckt auf FSC-zertifiziertem Papier, VOC-arm und Klimaneutral.


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AusBlick

Dezember 2019 Lichterfahrt

Adventskonzert Duo Unisono

Mittwoch, 4. Dezember In und um Bern

Sonntag, 1. Dezember Im Parterre

Samichlaus & Eseli Freitag, 6. Dezember Im Parterre

Silvesterbuffet

Montag, 30. Dezember Im Parterre

Weihnachtsfeiern

Wohngruppen 1-3 am Donnerstag, 16. Dezember Wohngruppen 4-7 am Freitag, 17. Dezember

Januar 2020 Gedenkfeier

Donnerstag, 30. Januar Im Wylerhuus

Bitte beachten Sie jeweils die aktuellen Aushänge im Haus und die Informationen auf unserer Homepage www.wyler.domicilbern.ch.


Bild von Frau Hedwig Hasler

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