Meine liebe Elli

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© Herausgegeben von Dr.-Ing. Harald Bösche

»Meine liebe Elli...!« Fotos, Briefe und Berichte aus der Gebietslandwirtschaft Iwankow (Ukraine) 1942 und 1943


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2. Auflage 2011 Copyright © 2011 Dr.-Ing. Harald Bösche Grafik und Satz: Dörte Hengevoß gesetzt in der Timeless und der FranKlein Printed in Germany ISBN: 978-3-938137-24-6


© Herausgegeben von Dr.-Ing. Harald Bösche

»Meine liebe Elli...!« Fotos, Briefe und Berichte aus der Gebietslandwirtschaft Iwankow (Ukraine) 1942 und 1943


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Briefe von Johann Bösche Vorbereitung und Anreise 04.06.1942

Meine liebe Elli!

Kassel

Vielleicht ist es ganz gut, wenn Du mir unter Einschreiben meine Zeugnisse übersendest. Sie werden wohl in der Tasche in meiner kleinen Mappe unter der Aufschrift [...] in einem großen Umschlag liegen. Ein passender Umschlag liegt in der zusammenklappbaren Briefablage. Ich lege eine Marke bei, schicke es auch unter Eilbrief. Mir fehlt dann ein Behälter für mein Eßbesteck. Du kannst mir wohl eins nähen und legst es bei. Zeugnisse nicht knicken! Auch leg einen Lappen zum Abtrocknen meines Bestecks mit bei. Nachher schreibe ich noch ausführlich. Euch und Dich besonders grüßend, Dein Johann

07.06.1942

Meine liebe Elli!

Kassel

Ich habe gestern einen Brief geschrieben und gebeten, das Lehrbuch über Ausbildung in der Luftwaffe zu schicken. Laß dieses man dort. Ich habe hier schon eines erhalten. Ich bin noch immer in Zivil. Wir sind gestern aber nach der Jägerkaserne umgesiedelt. Am morgigen Tag wird die Einkleidung, Untersuchung und Prüfung über Fachkönnen wohl stattfinden. Heute war ich schon im Kino. Das Stück war wenig, aber die Wochenschau (Kertsch³) ist doch gut. Nun schrieb mir August⁴ gestern nach hier. Er möchte auch gerne heraus. Geh bitte baldigst nach Rippen Soller⁵ und sage ihm, daß er ihn für den Osteinsatz sofort meldet. Wollen doch hoffen, daß wir ihn da bald aus Rußland herausbringen. 8./6. Fortsetzung, gestern bin ich nicht mehr zum Schreiben gekommen und so geht es nun weiter. Mit der Prüfung bin ich glänzend fertig geworden. Ich konnte sogar wählen zwischen Obstbau und Landwirtschaft, Landwirtschaft habe ich gewählt. Obstbau würde unter Umständen besser sein, Südabschnitt. Doch vielleicht gibt es ja noch alles zu machen. Ein Teil wird wahrscheinlich zur Zivilverwaltung kommen. Euch alle herzlich grüßend, Dein Johann

3 Halbinsel im Südosten der Krim 4 Johann Bösches jüngerer Bruder, als Soldat vor Leningrad 5 Rippen Soller = Heinrich Soller, Ortsbauernführer

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Johann Bösche in Parteiuniform, ausnahmsweise mit Bart


Š Vorbereitung und Anreise

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09.06.1942

Meine liebe Elli!

Kassel

Heute habe ich den ersten Brief von Dir erhalten. Man freut sich doch, wenn man wieder von den Lieben in der Heimat hört. Eine Woche bin ich nun unterwegs und habe nun auch Uniform angezogen. Einfache Schützenuniform. Vielleicht geht es ja in einigen Tagen zur Zivilverwaltung. Hier soll die Bezahlung ja besser sein. Ich werde mich nicht freiwillig dazu melden. Mit der Prüfung ist es wohl auch viel schwerer geworden, früher sind fast alle Sonderführer im Offiziersrang geworden, das ist nun aber anders. Nach meinen Erkundigungen und nach meinem Dafürhalten bin ich bestimmt im O.-Rang eingestuft. Daß Bremen angegriffen wurde, wußte ich noch nicht. Ich bin hier seit 3 Tagen auch mit zum Luftschutz eingesetzt. In der letzten Nacht war hier auch Luftalarm, aber nur gut eine halbe Stunde. Sonst gibt es wenig Neues. Bestelle für mich das Hoyaer Wochenblatt unter der Adresse: Sonderführer Bösche W. W.⁶ Ers. Abt. 5, 3. Komp., Kassel Jägerkaserne. Dann höre ich doch auch etwas von dem Geschehen in der Woche. Du kannst mir auch den V.B.⁷ schicken. Wie geht es denn Hans-Hermann? Der Bengel hatte aber ja auch sehr Pech. Ich werde in den nächsten Tagen wahrscheinlich meine Wäsche schicken. Ich schreibe dann, was ich noch brauche. Nun Dir und Euch allen recht herzliche Grüße, Dein Johann

12.06.1942

Meine liebe Elli!

Kassel

Heute habe ich einen Brief und eine Karte erhalten (11. Juni gestempelt in Hoya). August hat ja wieder mächtig Glück gehabt. Ich habe mich sehr erschrocken, wie ich es unter seinem Zeichen sah. Es ist dann doch als wenn eine kalte Hand etwas liebes fortnehmen will. Hoffentlich kommt [er] vorerst nach Deutschland und damit eine Zeitlang zwischen raus. Bei uns hat sich auch eine Änderung vollzogen. Ich komme nicht mehr zum militärischen Einsatz, sondern zur Zivilverwaltung. Ich freue mich auch sehr dazu. Erstens wird die Militärverwaltung nicht lange dauern und dann doch Zivil und dann hat man alles drum und dran was zum Offizier gehört umsonst 6 Wehrwirtschaftsamt 7 Völkischer Beobachter

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© Vorbereitung und Anreise

gekauft. Zweitens war ich für die Mitte vorgesehen, wo es an sich sehr gefährlich ist im Bezug auf Überfälle. Viele Sonderführer sind gefallen oder verschollen, da sie im Winter wohl nicht rechtzeitig zurück genommen werden konnten. Jetzt komme ich zur westlichen Ukraine diesseits des Dnjepr im früheren rumänischen Bessarabien. Für die Zivilverwaltung hat Dr. Canenblei⁸, Berlin, Abteilungschef beim Reichsbauernführer (im Range eines Oberst) uns ausgesucht. Canenblei stammt aus Gandesbergen⁹ und kannte so unseren Kreis¹⁰ gut. Hannoveraner sind mehrere an 1. Stellen. Die Zivilverwaltung hat nur Sonderführer im Offiziersrang übernommen. Wir werden von hier nach Krössinsee¹¹ (Pommern) kommen. Krössinsee ist Ordensburg der Partei. Vor allem bezahlt die Zivilverwaltung einige hundert Reichsmark im Monat mehr, und wenn schon, dann muß sich der Einsatz auch lohnen. Wir hören hier noch Vorträge über die Verhältnisse in Rußland. Diese sind für mich interessant. Bei der russischen Sprache sind wir auch angefangen. Ob ich sie aber lernen werde, ich weiß es noch nicht. Schickt mir nichts. Vielleicht überrasche ich Euch bald. Wie ist es denn mit den %¹² bei den Kühen? Grüße Hans¹³ und Ludwig¹⁴ und Liesbeth¹⁵ besonders von mir. Ludwig wollte ja auch gerne einen Brief, aber Du weißt ja wie es ist. Vielleicht später, sage ihm darüber aber nichts. Wie geht es denn mit Hans? Sonst gibt es wenig Neues. Seid alle herzlich gegrüßt und Du besonders, Dein Johann

Meine liebe Elli!

09.07.1942

Nun sind wir doch glücklich hier angelangt. Dienstag sind wir 13.00 Uhr in Kassel

Ordensburg Krössinsee

abgefahren und bis heute Donnerstag 8.00 Uhr unterwegs gewesen. Es war an sich eine schöne Fahrt durch Deutschlands Gaue. Von Herborn (70 km von Koblenz) bis hier und weiter nach Königsberg bin ich in wenigen Tagen durch ganz Deutschland gefahren. Bis auf die Strecke Stettin-Stargard auch alles bei Tage. Unterwegs lagen wir ja viel auf den Bahnhöfen, vor allem Berlin. Daß wir in 28 Stunden eine kleine Tasse schwarzen Kaffee hatten, war allerdings weniger schön.

8 gemeint ist wohl Canenbley 9 Ort nicht weit von Martfeld 10 Kreis Grafschaft Hoya 11 Die Ordensburg Krössinsee (auch Crössinsee) liegt in der Nähe der Stadt Falkenburg in Pommern (poln. Z�ocieniec) im heutigen Polen. Sie war Schulungsstätte für NSDAP–Kader.

12 Fettgehalt der Milch 13 aus Bremen, leistete sein Landjahr 14 franz. Kriegsgefangener 15 Liesbeth Rodekohr, Helferin

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Ich habe gerade noch Glück gehabt, in die Zivilverwaltung zu kommen. Wir waren die letzten, jetzt gibt das Heer keine mehr ab. Dadurch wird es auch mit August seiner Berufung schwer haltbar. Hoffen wir aber trotzdem das Beste. Wie geht es ihm? Ich schrieb ihm mehrfach unter der Nummer 11052. Liebe Elli, ich werde mir noch so verschiedene Sachen notieren, die versuche bitte für mich zu erhalten. Darüber gebe ich Dir aber noch später Bescheid. Dich und Euch alle herzlich grüßend, schließt nun Dein Johann

22.07.1942

Meine liebe Elli!

Königsberg

Jetzt will ich von hier die letzten Grüße senden. In drei Stunden haben wir Königsberg verlassen. Heute habe ich die Expreßsendung ausgepackt. Für alles habe nochmals vielen Dank. Ich bin mit allem jetzt einigermaßen ausgerüstet. Als Gepäck habe ich jetzt vier Koffer und die Aktentasche voll. Die Riemen habe ich um die Koffer geschnallt, dann gehen die nicht auf. Die Riemen sind prima: ich werde die immer gebrauchen können. Wie ist es denn mit dem Pferdehandel geworden? Seht man zu, daß Ihr tüchtig was herausgeholt. Wie hat sich denn der kleine Hengst gemacht? Heute war ich in Europas größter Buchhandlung, ist hier in Königsberg. Ich kaufte mir zwei Bücher, ein großes über die Ukraine, acht Reichsmark, es ist sehr lehrreich. Wenn ich es gelesen habe, sende ich es Dir. Das andere ist die Tarifordnung für Angestellte. Die muß ich jetzt auch ja studieren, damit ich auch an Märker genug erhalte. Mein Freund ist gerade in der Stadt und kauft für uns Lebensmittel ein für die Fahrt. Ich habe mich heute noch knipsen lassen, leider waren nur Profilbilder erhältlich, sechs Stück. Die Bilder kommen an die dortige Adresse, vielleicht werden sie gut. Es ist das beste Atelier hier. Unser Hotel ist auch das erste Haus am Platze. Sonst weiß ich nicht mehr zu berichten. Die Fahrt geht über Brest-Litowsk und Rowno.

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Dich, den Kindern, Eltern und allen herzlich grüßend, immer Dein, Johann


© Vorbereitung und Anreise

Weißrussland

Chabnoje Korosten

Polen

Rowno

Iwankow Malin Dymer Kiew

Shitomir Berditschew

Ukraine

Fastow Biela-Zerkow

Slowakai

Ungarn Moldawien Rumänien

Häufig genannte Orte

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23.07.1942

Meine liebe Elli!

Rowno

Heute mittag sind wir nun hier eingetroffen. Die Fahrt ging recht flott vorwärts, über Byalistok, Brest-Litowsk, nach hier. Gestern fuhren wir um 18.26 Uhr aus Königsberg fort. Das richtige polnische Land sieht aber doch verheerend aus. Ich hatte mir bestimmt nichts besonderes darunter vorgestellt, aber die Wirklichkeit übersteigt doch alles. Hier in der Rownoer Gegend ist es besser, Steinhäuser. Auch ist der Boden und die Früchte in Ordnung. Rowno selbst hat ziemlich unter dem Krieg gelitten. Die Dienststelle ist allerdings in einem neuen Gebäude untergebracht. Heute mittag gab es prima Essen, um 2.00 Uhr hörte ich die Nachrichten, wie daheim. Ein General saß auch dort bei der Mittagstafel. Morgen geht es nun hinaus ins Gebiet. Wo, weiß ich noch nicht. Jetzt sitze ich in einem russischen Kaffee. Es gibt vier große Stück Kuchen, je zehn

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© Vorbereitung und Anreise

Pfennig, Kaffee kostet sechs Pfennig. Die Verständigung geht doch einigermaßen. Dieses Papier kaufte ich auch schon hier. Hier ist es bedeutend wärmer als in Königsberg.

Ich habe bei der Futter-Saatbau-Ges. 3 Ztr. Erbsen, 2 Ztr. Wicken, 1 Ztr.

Palbohnen und 25 Ztr. Raps bestellt. Ob die es aber liefern? Vater Sudholz²² wollte gern etwas haben. Es wird aber auch wohl reichlich spät in diesem Jahr werden. Hier ist stellenweise mit der Ernte begonnen worden. Wir kommen gerade zur rechten Zeit. Nach einer durchfahrenen Nacht bin ich doch müde. Euch alle herzlich grüßend, bleibe ich Dein Johann

Meine liebe Elli!

24.07.1942

Heute will ich noch eben schnell einen Kartengruß hier im Kaffee schreiben. Ich

Rowno

bleibe nun nicht hier. Mein bester Kamerad fährt nach Nikolajew (1000km), da ich für einen Sonderposten vorgesehen bin, Gemüse-Obst-Saatzucht, fahre ich nach Kiew von hier und bleibe näher der Heimat. Hier läßt es sich soweit gut leben. Vielleicht fahre ich aber noch heute oder morgen ab, 12 h Bahnfahrt. Bevor ich keine feste Anschrift habe, nützt das Schreiben nichts. Hoffentlich kannst Du mir dann allerlei Schönes mitteilen. Dich und Euch alle herzlich grüßend, Dein Johann

Meine liebe Elli!

26.07.1942

Nach einem guten Frühstück will ich jetzt noch schnell einen kleinen Gruß von hier

Rowno

schicken. Es wird von hier der letzte sein, denn um 12.55 Uhr geht mein Zug nach Kiew. Hier hat es mir soweit sehr gut gefallen, da hier der Sitz des Reichskommissars ist, sind hier ja sehr viele Deutsche. Hier im Kasino und im Deutschen Hause kann man gut und reichlich essen. Zum Beispiel das Frühstück hatte 2 Eier, Bienenhonig, Brötchen, Butter, Weißbrot, besser kann man es daheim auch nicht haben. Ob es aber dort, wo ich nun endgültig hinkomme, auch so ist, fragt sich ja. Dort muß noch alles organisiert werden. 22 Vater und Sohn hießen Dietrich

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Die gleiche Straße nach der Zerstörung

läßt sich ganz schön fahren. Als Fahrer sind Ukrainer da. Auf den Sandwegen staubt es tüchtig. Hier hat es in der letzten Zeit wenig geregnet. Und ein kleiner Schauer ist nach einer Stunde schon wieder vergessen. Ich lege noch eine Aufnahme von Kiew bei. Ein Bild ist eine Straße vor der Zerstörung, das andere dieselbe Straße nach der Zerstörung. Kannst aber daraus entnehmen, daß es hier noch ganz schön ist. Ich habe vor ein paar Tagen ein kleines Päckchen geschickt. Darin war etwas für die Buben drin. Ein Elefant, ein Hase und ein Kaninchen, dazu etwas [...] und so verschiedenes. Weiterhin habe ich eine Salami beigelegt, ich hatte an einer genug. Gestern habe ich noch eine kleine Mütze gekauft. Ich werde die mal gelegentlich mit einpacken. Auch an Rauchwaren schicke ich etwas für Vater. Ich will nur mal sehen, ob ich nicht Schuhe für Hans-Hermann erhalten kann. Vielleicht kann man die hier aufweiten lassen. Einen Nachteil hat es hier, alles teuer. Liebe Elli, kaufe bei Borchers und Gärtner Süßstofftabletten, diese werde ich hier gut gebrauchen können. Das Wasser trinke ich hier so ja nicht. Nun Euch allen, und Dich besonders, einen schönen Gruß zum Wochenende sendend Dein Johann Vier Bilder von Kiew als Anlage.

Kiew, Innenstadtstr. vor der Zerstörung

Meine liebe Elli!

09.08.1942

Heute muß ich nochmals mit Blei schreiben. Gestern habe ich Deine liebe Karte er-

Kiew

halten, dafür vor allem meinen besten Dank. Am 4. in Hoya gestempelt war die am 8. schon hier. Ich habe mich besonders gefreut, daß alles im Lot ist und das August

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in Deutschland ist. Gestern habe ich in der Wochenschau die Kämpfe am Wolchow³⁸ gesehen. Die dort kämpfenden Truppen haben einen besonders schweren Kampf mit der Natur führen müssen. Ist August denn nun auf Urlaub? Hoffentlich hat er auch eine ganze Zeit, denn nach so langer Zeit hat er es doch bestimmt verdient. Was sagt er denn sonst über Land und Leute? Hast Du die Bilder von Kiew erhalten? Ich schreibe jetzt auf Zeichenpapier, dieses können wir hier genügend kaufen, es soll auch tintenfest sein. Meine Tinte habe ich aber noch eingepackt und mit der russischen Tinte ist im Füllhalter doch nichts anzufangen. Pelikan – Füllhaltertinte wirst Du mir noch schicken müssen. Liebe Elli, vorhin war ich mit meinem Kameraden den Abhang zum Dnjepr heruntergegangen. Gut 50 m von hier wird der deutsche Heldenfriedhof angelegt. Unter vielen Gräbern fand ich dort auch ein Grab mit folgender Inschrift: Karl Eils, geb. 14.8.1912, gest. 29.9.1941 Wachtmstr. im Polizei Batt. 303. Ist es nicht Eils aus Kl. Borstel? Das Grab ist in Ordnung, sollte es sein, dann kann ich nochmal eine Aufnahme davon machen lassen. Es liegt hinter unserem Hause zum Dnjepr. Viele Kameraden sind gerade vor Jahresfrist gefallen, Kämpfe um Kiew. Nur ein kleines Kreuz kündet vom Leben und Sterben unserer Helden, dort liegt alles in einer Reihe, der einfache Soldat neben einem Hauptmann, ja sogar ein Oberst Frhr. von Seyelhof liegt dort neben seinen Kameraden begraben. Den Städten hier kann man ja die Wunden, die der Krieg schlug, ansehen, sonst auf dem Lande hat die Natur alles mit Grün bedeckt. Nun liebe Elli, Euch allen und wenn August da ist, den besonders herzlich grüßend, Dein Johann

13.08.1942

Geschrieben auf der Straße von Shitomir nach Kiew

Unterwegs

Meine liebe Elli! Da ich jetzt zum 3. Male Panne habe auf der Fahrt von Berditschew nach Kiew, will ich die Zeit, die der Chauffeur braucht zum Flicken, benutzen u. Dir einen kleinen Brief zu schreiben. In den letzten Tagen bin ich nicht zum Schreiben gekommen. Seit 38 nahe Leningrad

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© Juli und August 1942

Montagmorgen bin ich unterwegs. Es ist eigentlich schön, so in der Erntezeit mit dem Wagen durch die Gegend zu fahren. Ich wollte, Du und Ihr alle könntet so eine Fahrt von Kiew nach Berditschew mal erleben. Es sind 180 km eine Fahrt. Aber man kann doch so allerhand beobachten. Zuerst zur Straße, die ist prima in Ordnung, bis auf ein paar Durchfahrten durch Ortschaften alles Asphalt. Schnurgerade zieht sich die Straße (Rollbahn) durch die Gegend. Da die Pferdefuhrwerke in den Seitenwegen fahren, ist es mit dem Auto auch gutes fahren. Die Breite der Straße ist mindestens 50 m. Die Ernte ist in vollem Gange. Allerdings stehen die Hocken man recht dünn auf den Feldern. Aber im großen und ganzen ist die Ernte doch wohl als gut anzusehen. Leider gibt es hier auch ja wenig W.-Roggen. Es wird im nächsten Jahr wohl mal mit Gerste u. ähnliches gehen müssen. Wie sieht dort die Aussicht auf eine gute Einbringung der Ernte aus? Hier ist ein Tag wie der andere, Sonne und nochmals Sonne. In Berditschew habe ich eine sehr gastfreundliche Aufnahme bei dem Gebietslandwirt gefunden. (Der Aufbau ist folgender Stützpunkt, Kreis, Gebiet) Er war auch ein Hannoveraner aus der Barnstorfer Ecke, Harms war sein Name. Mit ihm bin ich auch einen Tag unterwegs gewesen und haben Betriebe besichtigt. Man kann doch auf diese Weise am ehesten Einblick in den Aufbau der Sache gewinnen. Um Berditschew ist der Boden noch besser als bei Kiew. Die Stadt ist allerdings durch den Krieg arg mitgenommen. Vielleicht kennt Erich die Gegend noch aus dem Vorjahr. Wie ist es denn, ist August nun auf Urlaub u. wie lange? Ich hoffe ja, daß ich in Kiew einen langen Brief von Dir vorfinde. Bald ist der Schaden auch kuriert und die Reise kann weitergehen, 75 km haben wir noch vor uns. Die Reifen werden so heiß, daß es unmöglich ist, die mit der bloßen Hand anzufassen. Am Sonntag wollte ich schon einen Brief nach Kl. Borstel schreiben, hielt es aber auch noch für zu früh, um Mutter zum Geburtstag zu gratulieren. Jetzt wird es aber heute abend höchste Zeit. Hoffentlich kommt er noch rechtzeitig an. Anderenfalls bestelle Du von mir auch herzliche Grüße u. Glückwünsche an Mutter, wenn Du diesen Brief rechtzeitig erhältst. Es kann ja immer noch etwas dazwischen kommen. Liebe Elli, in Berditschew habe ich 2 Filme 6x9 erhalten. Ich schicke diese so bald ich

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September bis Dezember 1942 30.08.1942

Meine liebe Elli!

Iwankow

Jetzt will ich Dir den 1. Brief von hier schreiben. Gestern mittag bin ich hier angekommen. Es sind gut 80 km von Kiew bis hier. Straße ist allerdings richtig russisch, Kopfsteinpflaster. Der Zuchtringleiter, Herr Reinke, hat mich mit seinem PKW hierher gebracht, wenn die Koffer auf dem LKW nach hier geschüttelt wären, so würde man nicht mehr viel Gutes haben. Herr Reinke hofft ja, mich in der nächsten Zeit wieder abholen zu können. Ich muß auch ja sagen, daß mir die Oberleitung eines Betriebes mehr Freude bereiten wird, wie das sture Aktenschreiben. Die Kameradschaft scheint hier sonst auch einigermaßen zu sein. Der Gebietslandwirt ist Ostpreuße, aktiver Offizier. Einer ist aus dem Hannoverschen, in der Nähe von Lüneburg. Einer ist Holsteiner. Man findet ja immer aus allen Gegenden Deutschlands zusammen. Iwankow ist eine kleine Stadt von 4-5000 Einwohnern. Es ist hier eine armselige Gegend, denn hier ist auch viel Forst. Es ist hier die Schwarzerde schon vom Sand überdeckt. Wir haben hier aber elektrisches Licht, Radio usw. In dieser Gegend soll es auch noch Wölfe geben. Jagdmöglichkeit ist allerdings gut. Es sind auch eine Reihe (10-12) Pferde da, so daß man sich im Reiten genügend üben kann. In den ländlichen Gebieten wird auf Reiten überall Wert gelegt. Man muss sich eben so gut einrichten, als eben geht. Ich will auch versuchen, [...] im Lernen der russischen Sprache zu befleißigen. Hier kommt man doch eher dazu, als in Kiew. Mit der Sprache ist es aber auch hier genau so wie bei uns. Zwischen russisch u. ukrainisch ist auch ein großer Unterschied. Ich werde aber russisch lernen. Vielleicht kann ich um Weihnachten schon etwas davon mitbringen. Nur mit Urlaub sieht es an sich mäßig aus. Man spricht von 3 Wochen im Jahr und dann im Winter. Am ehesten wird es durch ein Gesuch über die Kreisbauernschaft möglich sein. Nun, vorerst wollen wir es abwarten. Herr Reinke hatte seine Papiere alle beisammen und ist ein Jahr hier gewesen und mußte sich auch noch auf einen späteren Termin vertrösten lassen. Wie steht es eigentlich mit meiner Badehose? Hast Du die abgeschickt? Wenn ja, wann? Alle Päckchen und sonstige wichtige Schreiben sollst Du mir immer unter »Einschreiben« schicken. Sonst sind doch Verluste möglich. Hast Du meine Päckchen

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© Vorbereitung und Anreise

Bösche (r)

erhalten? Hier ist die beste Möglichkeit zum Baden in einem Nebenfluß des Dnjepr, Teterew heißt er und fließt hier in gut 200 m Entfernung vorbei. Es ist auch die einzige Abwechselung hier. Schicke mir also die Badehose noch unbedingt. Du kannst ja etwas Gebäck dabei packen, damit es 1 Kilo wiegt. Wie ist es denn mit meiner Schreibmaschine? Ans Schicken ist vorerst nicht zu denken. Ich hab noch etwas Bonbons hier, die werde ich für die Kinder schicken, was machen die beiden Buben denn? Hoffentlich geht es ihnen noch recht gut. Dieses kann ich von mir auch berichten. Ich war heute auf dem Getreidepunkt, dort ist jetzt Hochbetrieb, alles wird, bis wenig, dort erfaßt und gelagert. Dort hab ich mich auch gewogen, in Schuhen ohne Weste 80 kg, Du siehst ganz gutes Gewicht. Nun noch meine Postanschrift hier J.B. beim Generalkommissar Kiew, Abt. Ernährung und Landwirtschaft, Iwankow Gebiet 22 Euch alle und Dich herzlich grüßend, bleibe ich Dein Johann

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01.09.1942

Meine liebe Elli!

Iwankow

Heute will ich den 1. Tätigkeitsbericht von hier schicken. Ich bin nun ganz im Büro-

Sprachführer

dienst eingespannt. Man muß sich daran ja auch noch erst gewöhnen. In Kiew war die

Redewendungen

Beschäftigung abwechselungsreicher. Aber so erhalte ich einen guten Ein- und Überblick über die gesamte Arbeit. Gestern war ich noch mit zum Gemüsepunkt und zur Molkerei. Beides ist hier wieder neu errichtet worden und auch gut in Betrieb.

Hier ist sonst ja nur loser Sand, richtig Marsch – Marschboden. Die Bevölke-

rung ist daher auch nicht wohlhabend. Post habe ich noch nicht hier erhalten. Ich habe die neue Adresse eingelegt, dann wird es immer mit Autos von Kiew mit herangebracht. Ich werde die Briefe jetzt immer mit Nr. (siehe oben) versehen, dann kannst Du gleich schon sehen, ob die Post regelmäßig ankommt. Wie sieht es denn in der Heimat aus? Hier ist es heute schon kühler geworden.

Heute sind es nun gerade 3 Jahre seit Beginn des Krieges. Hoffentlich ist in 3

Jahren wieder Friede. Was machen August, Friedel und Erich denn? Am Sonntag habe ich noch ein kl. Päckchen abgeschickt mit Bonbons für die Kleinen. Ist es angekommen? Sage Theo mal, es müßten ja wieder Sondermarken geben, er solle die doch immer für mich mit besorgen. Meine Fellweste werde ich in diesem Winter auch wohl selber gut gebrauchen können. Schicke mir die bitte unter »Einschreiben« zu. Einen Art Fußsack wäre vielleicht auch nicht verkehrt. Ich will Dir die Maße mal mitteilen. Von den Kissen habe ich die Maße auch noch hier. Das elektrische Licht ist aber nicht besonders, es wird hier im Osten von der MTS durch eine Lokomotive erzeugt und ist nicht konstant. Sonst wenig Neues, Dich und Euch alle herzlich grüßend, Dein Johann

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Oberleutnant Schaefer, Meine liebe Elli! Gebietslandwirt

Da sich gerade Gelegenheit bietet, einen Brief mit nach Kiew zu geben, will ich

04.09.1942 Iwankow

schnell einen Gruß schreiben. Mir geht es noch sehr gut, dasselbe darf ich doch auch wohl von Euch annehmen. Am Sonntag werde ich noch ausführlich schreiben. Hier habe ich noch keine Post erhalten. Wir sind auch immer auf gelegentliche Mitnahmen und Mitbringen angewiesen. Es ist hier ländlich ruhig. Da hier viel Wald ist, soll der ja vielen Elementen Schutz und Unterschlupf bieten. Gestern hatte mein Chef, Oberleutnant Schaefer, Geburtstag. Es waren einige feuchte Stunden. Neues kann ich von hier nicht berichten. Laß bitte bald etwas von Dir hören. Adresse: Johann Bösche, beim Generalkommissar Kiew, Abteilung Ernährung und Landwirtschaft, Kiew Nun Dich und Euch alle recht viele herzliche Grüße von hier, bleibe ich Dein Johann

Meine liebe Elli!

07.09.1942

Da meine Badehose noch immer nicht angekommen ist, bin ich heute nicht mit zum

Iwankow

Strande des Teterews gegangen und will erst einen Brief schreiben. Gestern meldete der Wehrmachtsbericht ja wieder einen Angriff auf Bremen. Wie ist denn dort die Gegend davon gekommen? Das Ungewisse, wie es wohl in der Heimat aussieht, ist nicht schön. Sollte eine große Bombengeschichte doch einmal eintreten, so schicke mir umgehend ein Telegramm. Urlaub erhält man in diesen Sachen sofort. Ich will aber hoffen, daß ich aus diesem Grunde keinen Urlaub antreten brauche. Radio wird hier zentral geleitet, in den einzelnen Häusern sind nur Lautsprecher.

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Mit der Post ist es ja nicht regelmäßig. Heute erzählte ein Kamerad mir, er hätte mehrere Briefe Ende Sept. geschrieben u. die sind erst am 12. 10. in Kiew gestempelt. Der die Post mitgenommen hat, wird wohl diese in der Aktentasche vergessen haben. Heute erhielt ich ein Paket zurück. Es war bei Kiew gewesen u. zu schwer gefunden worden. Ich habe es nun umgepackt u. an die beiden Jungen adressiert. Inhalt 6 bzw. 7 Tüten Bonbon u. etwas russ. Keks. Ich habe davon mehrere kg erhalten u. schicke morgen noch eins an Hans-Hermann. Wenn August nun erst seinen festen Sitz hat, werde ich den auch mit Lebensmittel unterstützen, vor allem hoffe ich mit Butter. Wir erhalten doch noch etwas davon, u. der russ. Raum soll ja auch die Deutschen ernähren. Jeder Urlauber erhält nun auch einen fettigen Gruß mit in die Heimat, 10 kg für Soldaten. Für die städtischen Haushalte ist es bestimmt etwas ganz Großes. Mit der Kleiderkarte geht es wohl in Ordnung. Mir kommt meine Parteiuniform nun gut zustatten, so kann ich doch noch wechseln. Die Qualität ist ja bedeutend besser. Meinen Anzug, den ich von Krössinsee schickte, hätte ich gerne hier, aber bis zum Urlaub geht auch so. Ich lege Dir noch einige Bilder wieder mit bei. Wie ist es denn, hast Du auch schon mal wieder einige Aufnahmen gemacht? Ich werde noch versuchen, einige Filme zu schicken. Am Sonntag haben wir noch einige Typen aufgenommen. Wie man hier teilweise die Bevölkerung gekleidet sieht, so sollte man annehmen, daß man sich nun 1000 Jahre zurückversetzt sieht. Es ist aber auch gut, daß man auch so etwas einmal gesehen hat. Soeben habe ich die Sondermeldung von dem gr. Erfolg der Japaner⁷⁶ gehört.

Jetzt gute Nacht, das Licht verschwindet bald.

Euch alle herzlich grüßend, bleibe ich Dein Johann.

28.10.1942

Meine liebe Elli!

Iwankow

Ich will noch einen Brief beginnen. Neues kann ich allerdings nicht schreiben. Morgen fahren aber von uns mehrere Herren nach Kiew zur Tagung und so muß man die Ge76 die Versenkung des Flugzeugträgers USS Wasp vor Guadacanal?

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© Vorbereitung und Anreise

legenheit doch ausnutzen. Heute erhielt ich von Theo einen Brief. Theo stöhnt ja auch über viele Arbeit. Er soll aber doch froh sein, daß er in der Heimat sein kann. Rudolf Bode⁷⁷ sei im Kaukasus und schliefe unter dem Panjewagen. Da habe ich es doch noch besser. Mir geht es sehr gut. Ich traf neulich in Kiew Kameraden aus Krössinsee. Die meinten, ich sei wohl im Lande Canaan⁷⁸. Also muß ich mich im Aussehen gut gebessert haben. Nun, uns geht es auch nicht schlecht. Wenn wir auch in einem landwirtschaftlich wenig bedeutendem Gebiet sind, ist doch ein Drittel Ödland und ein Drittel Wald, so bemühen wir uns aber doch, so viel als möglich für den Sieg zu arbeiten. Heute habe ich noch ein Paket an Hans-Hermann abgeschickt, vielleicht kann Hartmut aber auch davon essen. Was machen die beiden Buben denn so ganzen Tag, manche Dummheit hecken die auch wohl schon aus. 77 Lehrer in Martfeld 78 Das Land, wo Milch und Honig fließt.

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Wieviel Bienen habt Ihr denn noch behalten? Habt Ihr auch schon Kartoffeln eingesäuert? Wo ist Benings⁷⁹ Herman? Grüße bitte alle Bekannten, insbesondere Hermann Hünecke und Grimms Nürgen⁸⁰. Auch Euch alle und Dich besonders vielmals grüßend, Dein Johann

03.11.1942

Lieber August!

Iwankow

Heute morgen fangen wir eine Stunde später an, da die Uhren ja zurückgestellt sind und so will ich Dir noch schnell vor dem Dienstbeginn einige Zeilen schreiben. Mir geht es bis auf eine kl. Erkältung noch immer gut. Hoffe allerdings von Dir dasselbe. Deine Post an Deine früheren Adressen kommt scheinbar alle wieder zurück. Gestern 79 Hermann Fahrenholz, Nachbar; Bening ist der Hofname 80 Eleonore Grimm, Nachbarin

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© September bis Dezember 1942

Rückseite: »Am Teterew«

abend kam der einliegende Brief wieder an. Bist Du denn nun wieder bei der alten Einheit geblieben? Was sagen die Kameraden denn? Sind alle mit Urlaub durch? Von hier kann ich sonst wenig Neues berichten. Gestern fuhr ein Kamerad aus der Nähe Lüneburg von hier in Urlaub. Ich gab ihm ein Päckchen für Elli mit, damit sie am Geburtstag auch einen kl. Likör einschenken kann. Ich hoffe ja, daß es dann rechtzeitig u. vor allem auch heil ankommt. Das Wetter ist hier noch immer gut, trocken u. auch nur ganz selten etwas Nachtfrost. Wie ist es bei Euch? Schicke mir bitte einige Zulassungsmarken. Jetzt ist Zeit zum Frühstück. Dich recht herzlich grüßend, bleibe ich Dein Johann.

Lieber August!

29.11.1942

Heute will ich Dir noch eben von hier einen herzlichen u. zugleich einen fettigen

Kiew

Gruß schicken. Ich bin wieder für einige Tage in Kiew. Mir geht es gut. Gestern hab ich auch Brüns⁸¹ Dietrich besucht. Ihm geht es auch gut, aber der Gegensatz zwischen unseren beiden Stellungen ist doch groß. Ich werde ihn heute noch mit einem PKW abholen, dann wollen wir auch mal über unsere Erlebnisse erzählen. Ich fahre im Jan. auf Urlaub. Ich will mal sehen, ob Dietr. nicht dieses Päckchen aufgeben kann, dann werde ich Dir noch ein wenig auch mit Wodka schicken. Blechflasche wäre sehr angebracht. Eine habe ich von Elli erhalten. Nun herzlichen Gruß Dein Johann. 81 Nachbar in Loge. Brüns ist der Hofname, der Familiename ist Winter

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©

04.12.1942

Lieber August!

Kiew

In den letzten Tagen bin ich garnicht mehr zum Schreiben gekommen. Ich bin immer die halbe Woche auf Achse. Jetzt bin ich schon wieder in Kiew. Vielleicht fahre ich am Sonntag wieder zurück. Neues gibt es hier auch nicht. Du fragst wegen der Partisanen, ich habe noch keine gesehen. Unser Gebiet ist sonst dafür bekannt. Heute habe ich von Elli schon ein Weihnachtspäckchen erhalten. Hast Du auch schon von mir ein Päckchen erhalten? Hoffentlich kann ich Dich in meinem Urlaub, 10.1.- 21.2., auch noch begrüßen. Ich hoffe, daß ich demnächst meine Stellung hier verbessern kann, als Gebietsreferent der Landbewirtschaftungsgesellschaft Ukraine habe ich dann eine gute Stellung. Vor allem bin ich viel unterwegs, und dies mag ich am liebsten. Wie geht es Dir denn? Hoffentlich doch gut? Nun sei herzlich gegrüßt von Deinem Bruder Johann.

Rückseite: »Iwankow November 1942«

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© September bis Dezember 1942

Rückseite: »Iwankow November 1942«

Lieber August!

10.12.1942

Du hast in den letzten Tagen von mir auch keinen Brief mehr erhalten. Ich bin immer

Iwankow

von morgens bis abends beschäftigt gewesen, so daß ich nicht zum Schreiben gekommen bin. Wie ich in Kiew war, den letzten Freitag bis Montag, wollte ich Dir noch eine Kleinigkeit zukommen lassen, leider wollte es die Post nicht annehmen. Bis zum 25. besteht nun erst einmal Sperre. Dann werde ich es aber nachholen. Gestern abend habe ich noch einige Sachen eingepackt für die Lieben in der Heimat. So verschiedene Sachen kann man doch noch erhalten. Ich lege noch einige Abzüge von den letzten Aufnahmen mit bei, sie sind beide auf dem Hofe der Gebietslandwirtschaft aufgenommen. Neues gibt es hier auch wenig. In der letzten Zeit klappt die Postverbindung nicht sehr. Wir haben ja noch einen Vorteil, daß wir an einer festen Straße sind. Gestern abend bin ich noch nach Dymer gewesen, ca. 40 km von hier. Bei Dunkelheit strengt eine solche Fahrt mächtig an. Wie ist es denn mit Deinem Urlaub. Ich bin in 4 Wochen zu Hause. Nun wünsche ich Dir ein frohes Weihnachtsfest, Dein Bruder J.

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©

15.12.1942

Meine liebe Elli!

Iwankow

Wieder ist der Abend vergangen u. ich bin nicht zum Schreiben gekommen. Da morgen früh aber der Oblt. nach Kiew fährt, will ich doch noch einige Zeilen bei Kerzenschein u. auch schon im Schlafanzug schreiben. Von Kiew bin ich gut wieder hier angekommen. Gestern habe ich auch von Dir wieder einen lieben Brief u. außerdem noch ein Päckchen mit einem nahrhaften Gruß erhalten. Habe dafür noch meinen herzlichsten Dank. Ich habe von Kiew noch ein Päckchen u. jetzt auch wieder ein Päckchen mit Süßigkeiten für die Kinder gepackt. Hoffentlich schmeckt es ihnen auch gut. Hier ist es z. Zt. gar nicht kalt. Hoffentlich bleibt es noch ein bißchen solches Wetter. In den nächsten Tagen werde ich nach Shitomir fahren, das ist von hier über 200 km. Ich bin allerdings gerne unterwegs. August schrieb mir auch von seiner neuen Stellung, südl. des Ilmensees, wenn meine Vermutung stimmt. Auch von Heinrich Köster habe ich einen Brief erhalten. Er rechnet auch ja wieder mit seiner Einberufung. Das wäre in großen Zügen alles, bald können wir uns ja mündlich über alles unterhalten. Ich freue mich schon auf meinen Urlaub. Euch allen herzl. Grüße u. frohe Festtage, Dein Johann.

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Hof der Gebietslandwirtschaft


© September bis Dezember 1942

Beförderung

Dem Geburtstagskind gewidmet! Unser lieber Johannes

25.12.1942 Geburtstagsgedicht

hat Geburtstag heut’, der Perle eines Mannes, wünschen wir viel Glück und Freud’. 100 Jahre muß er werden, das ist doch ne Kleinigkeit, wenn es dann immer schön ist auf Erden, und eventuell zu zweit. Drum bleibe immer frisch und munter, habe immer frohen Sinn, wenn es auch mal geht drüber und drunter, nur so hast im Leben Gewinn. An Deinem Wiegenfeste heut!, sollst Du nichts entbehren, es sind versammelt gar viele Leut’, die Dich alle ehren. Heut’ gibts mächtig Alkohol, damit wir alle fröhlich sind, wir trinken auf ein spezielles Wohl, es lebe das Geburtstagskind!!!

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©

März, April und Mai 1943 01.03.1943

Meine liebe Elli!

Kiew

Heute morgen sind wir gut wieder in Kiew angekommen. Die Fahrt von Warschau bis Kowel war prima und nach hier den Umständen entsprechend auch günstig. Von Warschau fuhren wir mit einem SF-Zug, der am Sonnabendmorgen aus Hannover gefahren ist. Von Warschau habe ich auch noch einiges gesehen. Waren am Abend noch in ein Wiener Kaffee mit Bar. [...]⁸² In Iwankow werden wir auch noch alles so vorfinden.

Es heißt, daß die Jahrgänge über 1900 einberufen werden sollen, wollen

aber abwarten. Sonst weiß ich nichts Besonderes mehr. Ich muß denn nun versuchen, meine Pakete los zu werden. [...]⁸³

01.03.1943

Meine liebe Elli!

Iwankow

Noch schreibe ich vor dem Schlafengehen einen Gruß aus Iwankow. Wir haben schon das Mittagessen im alten Heim wieder eingenommen. Es hat sich hier auch manches ereignet. 7 Wochen sind doch auch eine lange Zeit. Ich bin sehr müde, darum morgen mehr. Viele herzliche Grüße an Euch alle, Dein Johann.

04.03.1943

Meine liebe Elli!

Iwankow

Jetzt gleitet mir die Feder doch besser über das Papier als vorhin, da ich 2 Lebensläufe von mir für die Zentrale nach Rowno schicken mußte. Ich habe mich nun bei Kleinem wieder eingelebt. Heute sind wir schon wieder auf Jagd gewesen. Ich hätte wohl 7 Hasen schießen können aber leider keinen Fuchs oder Wolf. Ein Wolf war einmal im Trieb. 3 Füchse sind zur Strecke gebracht. Heute fiel mir ein, daß meine gesamten Zeugnisse in August seiner Kammer auf der Garderobe liegen. Sie sind dort irgendwo drin, wo sie nicht hineingehören. Lege sie bitte gut weg, evtl. in Martfeld⁸⁴. Von hier kann ich sonst wenig berichten. Die Straße nach Kiew ist wieder durchgehend.

Das Schicken ist auch von hier gesperrt. Hat der Tommie Euch auch in den

82 Großes Stück des Briefes wurde abgerissen. 83 Großes Stück des Briefes wurde abgerissen. 84 Schließfach bei der Genossenschaftsbank.

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© Vorbereitung und Anreise

Rückseite: »Aufnahme letzten Nächten beunruhigt? Das kennen wir hier ja nicht, aber dafür gibt es andere Soram 13. März 1943, gen. Nach Kiew bin ich noch nicht gewesen. Wenn Ihr mal mit Liese⁸⁵ ihren Fleck auf morgens. Brücke vor Iwankow.« der Hüfte es mit Waschen versuchen wollt. Sollte es nicht helfen, so zeigt es dem Tier-

arzt. Hier ist viel Krätze verbreitet, ist ähnlich so. Was schreibt August denn? Wie geht es Hartmut? Haben die Jungens ihren Papa schon vergessen? Ich will nun schließen. Vor dem Zubettgehen trinke ich noch etwas Wein. Es ist wohl die beste Verwertung. Nun Euch allen viele herzl. Grüße, Dein Johann.

Meine liebe Elli!

17.03.1943

Heute will ich noch wieder von hier einen Brief schreiben. Von einem längeren Briefe

Kiew

wird auch wohl nichts werden. Ich bin ziemlich müde. In den letzten Tagen habe ich einen ziemlichen Umweg gemacht, um nach Kiew zu kommen, circa 400 km. Wir sind am Sonnabend aus Iwankow gefahren und sind heute hier eingetroffen. Zwischenstation waren Chabnoje nördlich von uns, Korosten, Shitomir und dann Kiew. An sich schäme ich mich dieser Fahrt, es war mehr oder weniger Flucht vor den Partisanen. Ich habe die Sachen und das Leben aber behalten. Wir werden nun wieder bis Dymer fahren und dort unsere vorläufige Tätigkeit aufnehmen. 85 Pferd

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Index 58. Inf.-Division, 226 7. Panzer-Division, 226 Abitur, Hans-Hermann oder Hartmut, 134 Abschiedsstimmung, 225 Abteilung IV Aufgaben, 71 Übernahme, 71 Abtransport der Tiere, 232 Abzug, Vorahnung, 167 Afrikakämpfer, 182, 211, 215 Akten, Verbleib der, 233 Albrecht-Thaer-Seminar, 15 Alkohol, 96%, 180 Alkoholkonsum, 114 Anerkennung vom Kreislandwirt, 190 Anlieferungen katastrophal gesunken, 161 Anzahl Deutscher in Kiew, 55 Arbeitszeiten, 66, 109 Armbanduhr, 98 Armut, 216 Aufenthaltsdauer, vermutete, 66 Aufgaben in Iwankow, 71 Ausritt nach Büroschluß, 150 Bad Rauschen, 24 Bad Zwischenahn, 37 Badehose, 37, 48, 58, 61, 65, 71 Baden, 81 Bagler (Markt in Kiew), 48 Bahnhof Teterew, 154 Bahnverbindung, neue nach Berlin, 89

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Balkan, 195 Bärenfang, 92 barfuß laufen, 216 Barnstorf, 43 Bassum, Landw. Eichhorn, 37 bedient werden in Iw., 168 Beerdigung Beschreibung, 103 Beermann Adr. Nienburg, 165 Heinrich, 49, 52, 81, 138, 158, 161, 165, 173, 178, 182,191, 215, 222 Katze, 178 Beförderung, 126 Bening, Hermann, 124 Berditschew, 39, 42, 43, 51, 54, 120 Beschäftigungsvergütung, 88 Bessarabien, 19 Bestellungsplan für Loge, 96 Besuch durch Angehörige, 166 Bevölkerung Armut, 48, 60 Beschreibung, 206 Gegensätze, 110 Hunger, 62 Versorgung, 47 Wintervorbereitung, 110 Bezirksstelle Skwira, 233 Bezugsschein, 48 Biela-Zerkow, 56, 66, 170, 175, 230 Bienenstöcke, 46


Index

Bienenzucht, 32 Bierkonsum, 118 Bierkonsum, Kiew, 37 Bilder aus Königsberg, 37 Bindemäher, 36 Bleistiftminen, 147 Blitscha, 154 Blumen in den Büros, 186 ukr. Sinn für, 183 Bode, Rudolf, 123, 230 Bodenqualität, 62 Bolte Büngelshausen, 45 Bombenangriff 20.000 Tote, 186 Berlin, 209 Bremen, 17, 25, 61, 69, 80, 136 Düsseldorf, 182 Hamburg, 186, 191 Hannover, 198 Iwankow, 225-229 Kiew, 173 Köln, 144, 182, 186 russischer, 173

Borispol Fahrt nach, 211 Tagung, 208 Borodjanka, 152, 232 Bösche, August als Sonderführer, 17, 113 freiw. zum Afrikakorps, 90 in Öl gemalt, 85 Rückfahrt zur Ostfront, 121 Unterstützung d. Päckchen, 149, 159 Bösche, Burchard, 14, 15 Bösche, Hans-Hermann, 17, 25, 34, 45, 115, 117, 122, 123, 178, 182, 187 Bösche, Hans-Hermann, Schuhe für, 41, 69 Bösche, Hartmut, 25, 34, 45, 47, 52, 80, 86, 98, 115, 123, 131, 225, 229 Brakel, 233 Brückensprengung, 152 Bremen, 46, 69, 80, 253 Briefmarke aufheben, 21, 52 für Sammler, 196 Sondermarke, 210 Brückensprengung, 146, 153, 244 Brückenwache, 153 Bonbons Brügger, Dr., 255 Monatszuteilung, 112, 144 Brüns, Dietrich, 125, 133, 142, 172, 215, 221 Päckchen mit, 59, 60, 75, 102, 108, 112, 115, Bücher, in Kiew gekauft, 196 122, 144, 158, 178, 187, 191, 195, 217, 229 Bücherei, Verbleib der, 233 Borchers, 32 Buchweizen gute Ernteerträge, 201

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Buchweizen schlechter Boden, 90 Bullen aus Deutschland, 116 Bullenverkauf, 86 Bullenverkauf, Ertrag, 69 Burdorf, 53 Bürgermeister, Erschießung, 138 Butter Ration f. Urlaub, 122 zum Frühstück, 50 Canenbley, 19 Chabnoje Besuch aus, 91 Rückzug nach, 155 Vereinigung mit Iw., 210 Versetzung nach, 213, 214 Zwischenstation, 131 Chauffeur, mit Wodka, 174 Damenuhren, Verkaufs- u. Reparaturverbot, 57 Dänemark, 72, 75, 103 Danzig, 23 Dethlefsen, Theodor, 23, 33, 44, 54, 60, 72, 76, 80, 123, 152, 166, 186, 215 Deutschen Krankenversicherungsanstalt für die Ukraine, 217 Deutscher Laden Kiew, Sortiment, 37 Deutsches Haus Kiew, 50 Deutsches Stadion Kiew, 50 Deutschlandsender, 146

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Dienstwagen Chevrolet, 146 Citroen, 174 Opel, 39 ukr. Fahrer, 41 Division, Ankunft, 171 Dnjepr, 19, 38, 42, 59, 66, 86, 138, 158 Dolmetscher Beerdigung, 171 Trauerfeier, 142 Wegener, 171, 211 Ziel d. Partisanen, 171 Dorfbild, malen lassen, 111 Drahtfunk, 49 Düngemittel, 32 Dünger für Iwankow, 74 für Loge, 24, 44, 46, 49 Düngerplan für Loge, 96 Dymer, 127, 131, 133, 154, 159, 166, 170, 195 Düngerplan, 106 Edler, 218 Edler, Klempner aus Martfeld, 182 Ehefrauen, Besuch durch, 182 ehem. russ. Offizierswohn., Quartier i. Kiew, 39 Ehlers, Johann, 65 Eichenlaub für Mütze, 82 Eichhorn, Dipl.–Landw., 37 Eier, Frühstück, 55 Eils, Karl, 42 Einberufung ab Jg. 1900, 130


Index

Einkleidung in Kassel, 16 Einkleidung in Krössinsee, 20, 22 Eismeerfront, 25 Elefant, Hase, Kaninchen f. d. Kinder, 41 elektr. Licht i. Iw., 58, 60, 62, 70, 76, 94, 96, 120, 122, 189, 198, 205, 224 Endsieg Glauben an, 44, 51, 64, 90, 138, 161, 188, 195, 213, 215, 218, 230 Zweifel an, 134, 201 England, Vergeltung gegen, 184 Entlassungspapiere, 46 Erfassung Ernte, 210 Tiere, 232 Tierfutter, 62, 232 Erichshof bei Nienburg, 37 Ernte 1943, 228 Ernte, Erwartung, 25, 214 Erntebeginn i. d. Ukr., 29 Ernteerträge Buchweizen, 201 Frage nach, 33, 39, 83 Hirse, 201 Iwankow, 43, 74 Krim, 46 Loge, 56 Trockenheit, 64 Weizen, 181 Erzeugnisse aus Loge, 77 Erziehung der eigenen Kinder, 134

Eystrup bis Posen gestanden, 178 Fahrenholz, Hermann, 124 Fahrten bei Dunkelheit, 163 Fahrtkosten, 34, 54 Falkenburg, 54 Fastenau, Johann, 228 Fastow, 39 Federbrüche, durch schlechte Straßen, 212 Fehlverhalten, Einsicht, 225 Feldarbeit, Frauenarbeit, 37 Feldbestellung 1943, 221 Feldgottesdienst, 170, 175 Feldpostnummer i. Iw., 222 Fellweste, 63, 93, 167 Fellweste u. –mantel für den Dienstgebrauch, 167 Fenewitschi, 154 Fest, großes in Iw., 91 Feuerzeug, für August, 147 Flaschenversand, 195 Floß als Brückenersatz, 133 Försterei Talska, 152 Fotograf, in Iwankow, 74 Fotopapier n. Iw. schicken, 98, 137 Frau, Unbekannte auf Fotos, 75 Frauen, viele geschminkt, 110 Friedhof Iw., neu angelegt, 92 Front, in Bewegung geraten, 186 Frontbuchhandlung, 50, 198 Frontnähe, 216, 224 Frühstück, in Rowno, 29

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Füchse, 63, 130, 215 Füllhalter, Geschenk, 42, 156, 160 Futtermittel, Loge, 32, 86 Fußsack, 89 Fußsack, von Elli zu nähen, 63 Gandesbergen, 19 Gebiet Iwankow, Größe, 109 Gebietsagronom, 259 Gebietskommissar, 233, 253 Gebietslandwirt, 58, 232 Gebietsreferent, 126 Gebietstechniker, 233 Geburtsanzeige Heide-Dorothea, 209 Geburtstagsbrief an Mutter, 76 Gebäudenutzung in Iw., 76 Gefangenenbewachung, 30 Geflügelaktion, 96 Gehalt, 34, 55, 68, 100, 141, 213 Gehaltserhöhung, 148 Gehaltsstufe, Einstufung VIb, 23 Geiger, 233 Geiser, Reg.rat, 178 Geldsendungen, 225 Geldverwendung, 88 Gemüse, 56 Gemüsebau, 166 Gemüsepunkt Iwankow, 60 Gemüsesamenbau, 166 General beim Feldgottesdienst, 170 Generalkommissar, Besuch i. Iw., 210

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Generalkommissariat, 47 Generalkommissar, 48 Gesundheit, 49, 159, 167 Gesundheit, Vier–Punkte–Programm, 160 Getreideablieferung Aufnahmen, 119 Beschreibung, 95 Getreideablieferung, 1000 Ztr, 64 Getreidepunkt, 59 Grafe, 46 Greiser, Reg. Rat, 194 Grimms Nürgen, 124 Gurken, 46 Göring Rede, 92 Hagemann, Dietrich, 156 Handke, 84, 233, 248 Handtasche, für Elli, 52, 54 Hannover, 73 Hans, 33, 57 Harms, Gebietslandwirt, 43 Harpstedt, 65 Härte notwendig, 89 Hasen, 130 Hedin, Sven, 158 Heimweh, 52 Heldenfriedhof Iwankow, 184 Helene, 77, 248, 258 Herborn, 19, 22 Herbstbestellung, 109


Index

Herbstbestellung, Probleme, 219 Herzstechen, 24 Heu, Mengenangabe, 105 Heuernte i. Iw., 185 Hirse, 90 Hirse, gute Ernteerträge, 201 Hochzeit, dritter Jahrestag, 92 Hoffmann, Siegfried, 248 Höhereinstufung, 141 Höhereinstufung, Verzögerung, 194 Homfeld Erich, 23, 38, 43, 52, 54, 60, 84, 89, 112 Friedel, 20, 22, 38, 60, 112, 216 Lotti, 23, 44, 52, 54, 65, 93, 98, 100, 103, 115, 134, 142, 159, 167, 172, 186, 190-192, 200, 213 Honig, 46, 50 Honig für August, 168 Hopmann, Dietrich, 49, 84 Hoya, 41, 73 Hoyaer Wochenblatt, 18, 103, 111, 117, 156, 167, 209 Hünecke, Hermann, 124 Hunger, Bevölkerung, 80 Hungersnot, in Rußland, 214 Huth, 46, 57 Ilmensee, 128 Impfung Fleckfieber, 20, 165 Nebenwirkung, 173 Typhus, 161, 165

Italien, 195 Iwankow Einwohnerzahl, 58 schlechte Situation, 226 Umgebung, 58 Zus.legung m. Chabnoje, 210 Jagd, 130, 205, 215 Jägerkaserne Kassel, 16 Johann Homfeld, 38 Jubiläum, einjähriges, 85 Judenweiber als Anführerinnen, 138 Jung, Martfeld, 147 Kaffee und Kuchen, Preise, 28 Kali für Loge, 49 Kampf im Osten, 213 Kartoffeln Abtransport, 150 Anbau, 74 Ernte, 226 Kartoffelstärke, 164 Kassenbestand, Verbleib, 233 Kaukasus, 123 Kautschuktechnikum, 51 Kekse, russische, 122 Kertsch, 16 Kieshaufen an der Scheune, 140 Kiew Beschreibung, 31,36 Fotos Zentrum, 41

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Kiew häufige Besuche, 192 letzter Besuch, 228 Kindtaufe, 160 Kino, 44, 50 Kissenbezug nähen, 32 Kleiderkarte, 122, 185, 190, 192, 195, 210 Kleidung, 37 Klein, Erwin, 159 Kleinenborstel, 14, 42, 43, 70, 84 Kleintierzucht, 119 Knüppeldamm, 158, 228 Koblenz, 22 Kohle, 46, 49 Kohlenkrieg, 46 Konflikt Elisabeth – Schwiegermutter, 105 Königsberg, 24 Königsberg Europas gr. Buchhandlung, 26 Fahrt nach, 22 Fahrt über, 19, 22 Fahrtkosten, 23 Fliegeralarm, 25 Kornernte mit Sichel, 37 Korosten, 232, 244 Körpergewicht 80kg, 59 Körpergewicht 82kg, 76 Körpergewicht 91kg, 199 körperliche Arbeit meiden, 168 Kosaken, bei Iw., 146 Kosten

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Essen, 35 Flasche Bier, 35 Köster, Heinrich, 128 Kovpak, 154 Kowel, 130, 232, 233 Kraftfahrzeuge, Ausfall, 232, 242 Krankenkasse, 33 Krankenkasse, Mitgliedschaft, 53 Krankenschein, 133 Krätze, Verbreitung in Ukr., 131 Kreislandwirt, 175 Kreislandwirtschaft Roswashew, 154 Kreta, 195 Kriegsgefangene, 224 Kriegsgefangener, russ., 33 Kriegsgegner unmenschlich, 90 Kriegslänge, Erwartung, 44, 90, 94, 102, 114 Kriegsschäden in Berditschew, 43 in Kiew, 55 in Polen, 28 in Rowno, 28 Kriegsverdienstkreuz, 91 Kriegswirtschaftsführer, 232 Krim, 46 Krössinsee Aufenthalt, 19 Ausbildung in, 81, 122, 123 Beschreibung, 21 Fahrt nach, 19, 22 Herrenleben, 23


Index

Tagesablauf, 21 Kuchasi, 152 Kuh, Preis, 181 Kürzung der Vergütung, 100 Ladogasee, 159 Landbewirtschaftungsgesell. Ukraine, 54 Landjahrmädel, 184 Landleben, Beschreibung, 101 Landschaft, Beschreibung, 170, 205 landw. Flächen, Bewertung, 123 Landwirtschaftliches ukrainisches Arbeitsbüro, 77 Landwirtschaftslehre, Altes Land, 15 Landwirtschaftsschule Hoya, 15 Lazarettwagen, viele in Kiew, 186 LBGU, 54, 126, 233 Lebenskameradin, 79 Lebensläufe nach Rowno, 130 Lehmann, 164 Lehrbücher Deutsch, 171 Lehrbücher zur Reifeprüfung, 189t Lehrte, Viehauktion, 73, 151, 156, 158, 162, 181, 223, 228 Lemberg, 255 Liebe der Heimat, 168 Liesbeth, 19, 33, 45, 47, 51, 56, 70, 168 Likör, 53 Lindemann, Günther, 171, 226 Litzmannstadt, 244 Lkw, Bereitst. zur Flucht, 132 Lkw, Verbleib i. Rowno, 233

Lochwiza, 195 Lochwiza, Wechsel nach, 197 Lohnzahlung, verzögerte, 79 Lokomotive, Stromerzeugung, 60 Ludwig, 33, 86, 174 Luftfeldpost, 222 Lüneburg, 58 Mädel aus Kiew, 217 Maifeier beim Gebietskomm., 165 Malin, 242, 244 Mangel an Butter, 122 an Fliegenfängern, 204 an Gummibändern, 148, 151 an Rasierklingen, 56 an Schlafanzügen, 84 an Schnürbändern, 174, 203 an Schuhcreme, 56 an Schuhen, 192 an Vorhängeschlössern, 174 an Waschpulver, 203 Mährisch-Weißkirchen, 38 Marken, als Kaufberecht., 48 Markt in Iwankow, 107 Marschbefehl, 253 Maschinenpistole Bescheinigung, 133 Munition, 133 Maschinenpistole, schußbereit bei Autofahrten, 163 Meyer, Eberhard, 133

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Meyer, Erwin, 55, 89 Meyer, Hans, 230 Milchleistung, 107 Mittelabschnitt, 46 Molkerei Iwankow, 60 Mondfinsternis, 204 MTS, 60, 233 Mussolinis Rücktritt, 188 Muttertag, 170 Möbel bauen lassen, 106 Müller, Fritz, 164 Müller, Walter, 196, 198, 199, 202 Münster, Freiherr von, 227, 232, 255 Nachschubschwierigkeiten, 232 Nachtfahrt von Kiew, 221 Nasenbluten, 173 Nazipolitik, Unterstützung, 62, 64, 74, 80 Nebelwerfer, 244 Niedersächs. Tageszeitung, 52 Nikolajew, 29 Normann, Graf, 182 NSDAP, 15 NSU–Fiat, 181 NTZ, 52 O.U., 222 Oberleitung über Staatsgut, 169 Obstbau, 15, 166 Offiziersrang, Streben nach, 18 Oposchnia, von, 247

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Ortskommandantur Iwankow, 148 Ortsunterkunft, 222 Ostereier, gefärbte, 160 Ostkrankheit, 114 Päckchen läßt sie einpacken, 198 Päckchen, Gewichtsgrenzen, 30 Päckchen, Höchstgew. reduziert, 202 Paket Lebensmittel, 156, 159, 164, 167, 198 Material f. Schuhe, 192 Schuhcreme, Seife, 192 Paketmarken, 184 Panje, 62 Parfüm erhalten, 192 Parteieintritt, 15 Parteihaus Iwankow, 63 Partisanen 100.000 RM Beute entgangen, 197 Alarm, 161 Auswirkungen, 161 Bewaffnung, 139, 152 erschießen Mitarbeiter, 171 Flucht vor den, 131 Gefahr, 19 Gewöhnung an, 152 in den Wäldern, 61, 66 noch keine gesehen, 126 stören Ernte, 183, 208 Unterstützung durch Rote Armee, 138


Index

verminen Straßen, 172 Überfälle, 161, 216, 225 Pascha, als Köchin, 248 Peine, 231 Personalstärke i. Iw., 65, 66 Peters, 188 Pfauen i. Iw., 63 Pferd Anspannung, 62 in Iwankow, 58 Lazarett, 218 Püppi, 46, 64, 68, 171 Schimmel, 30, 47, 72 Verbleib, 232 Pferde, russ., Beschreibung, 95 Phosphorbomben, 231 Pistole, Ausrüstung mit, 23 Polen, Beschreibung, 30 Poltawa, 185 Postanschrift, 59 Postsparbuch, 55, 82 Postsparbuch, Ausweiskarte, 86 Postsperre, 127, 130 Postverbindung, 19, 30, 46, 53, 55, 58-64, 70, 71, 81, 86, 112, 113, 115, 120, 126, 127, 133, 142, 147, 149, 158, 161, 164, 165, 176, 197, 200, 212-214, 220, 222, 227, 229 Preise für Kleidung, 110 Preisniveau, 41 Prüfung der Fachkenntnisse, 16

Prüfung z. Sdf., 18 Pulsschlag, erhöht, 24 Pumpenreparatur in Loge, 218 R.f.d.b.O, 190 Radio, 85 Raupenwagen, 75 Rehe, kleine, 205 Reichsdeutsche, 216 Reinhardt, Ernst, 99, 209, 242, 245, 248, 253-255 Reinke, Zuchtringleiter, 58 Rendsburg, 46, 47 Rippe, Heinrich, 16, 44, 46, 137 Rodekohr, Liesbeth, 19, 33, 45, 47, 50, 57, 70, 168 Roggen, 74 Röhren für Radio, 46 Rollbahn, 43, 232 Roswashew, 91, 152, 154, 175, 232 Roswashew, Kreis, 154 Rowno Beschreibung, 30 Bevölkerung, 30 Dienststelle, Neubau, 28 Ort, 22, 55, 57 Sitz Reichskommissar, 29 Verbleib Akten, 233 Verbleib Fahrzeuge, 232 Zugfahrt nach, 24 Rundfunk, 52, 58, 61 Runkeln in Loge, 115, 179, 181, 182 russ. Heide, 70

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Russe, Kriegsgef. i. Loge, 33 russisch lernen, 19, 58 russischer Winter, 75 Saatzuchtbetrieb Leitung übernehmen, 66 Zuckerrüben, 66 samländische Küste, 25 Sand, 62 Sandsturm in Iw., 150 Schaefer einjähriges Jubiläum, 81 Geburtstag, 61, 213 Hochzeit, 163 Oberleutnant, 51 Urlaub, 170 Verabschiedung, 228 Versetzung, 148, 170 Versetzung abgelehnt, 105 Versetzung nach Chabnoje, 213 zweijähriges Jubiläum, 222 Schere, v. Kiew n. Loge, 37 Schnaps, 53 Schnürbänder, 203 Schott, Helene, 77, 248, 258, 259 Schreibmaschine, 45, 49, 50, 59, 69 Schultze, Ernst, 45 Schulungsthemen, 19 Schulze, Heinrich, 49, 70, 84, 113, 141, 163, 166 Schumann, KVRat, 103, Schützengräben, Aushub in Iw., 152

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Schwarzbrennerei, 114 Schwarzerdegebiet, Besuch, 170, 176 SD-Kompanie, Tote, 152 Seidenstraße, Die, 158, 160 Selbstzensur, 218 Sergel, Adolf, 140 Sewing, Käthchen, 186, 204 Seyelhof, Oberst Frhr. von, 42 SF-Zug, 130 Shitomir Beschreibung, 36 Ort, 36, 39, 42, 52, 54, 128 Straßenbahn, 36 Siemers, 55, 137, 140, 168 Sizilien, 195 Skatabend, 97, 99, 119 Skwira, 36, 154, 230, 233 Soldatenbriefe zur Berufsförderung, 50 Soldatenfriedhof, 42 Soldatenheim, 204 Soller, Heinrich, 16, 44, 46, 66, 90, 137 Soller, Laden in Martfeld, 53 Sommerzeit, Beginn der, 139 Sommerzeit, Wechsel, 124 Sonderführer, 46 Sonderführer, Gefahren, 19 Sonnenblumenkerne, 65 Sorge um die Zukunft, 134 Spindler, 204, 248 Spinnen ohne Spinnrad, 215 Sporen, 93


Index

Sporen, neue, 63 Staatsgut, 154 Staatsgut Skwira, 36 Staatsgüter, Räumung, 139 Stack, 247, 248 Stalins Frau, aus Chabnoje, 91 Stärken der Wäsche, 75 Stempel »Für die Richtigkeit«, 98 Stenotypistin, 75 Strampe Henry, 233 Stützpunktleiter, 211 Verwundung, 224 Straße Kiew–Iw., Beschreibung, 58 Straße nach Kiew i.O., 130 Straßenbahn i. Shitomir, 36 Straßenzustand, 43, 73 Stricken, 215 Strohsack, 120 Stromerzeugung, MTS, 60 Stützpunktleiter, 233 Sudholz Vater, 29 Sudholz, Dietrich, 49, 117, 180, 184 Suezkanal, 90 Süßigkeiten, mon. Zuteilung, 75 Süßstofftabletten, 41 Syke, 46, 57 Tag- und Nachtlänge, 30 Tagebuch, Briefe statt, 32 Tagegeld, 34, 35, 55

Tagesablauf i. Iw., 165 Tagung Abteilungsleiter, 99 in Borispol, 208 Tagung in Kiew, 150, 156 Kreislandwirte, 190 Talska, 152 Tätigkeitsbericht, erster aus Iw., 60 Tätigkeitsbeschreibung, 39, 62, 77, 78, 206 Tauffeier beim Chauffeur, 218 Tauglichkeit, Untersuchung, 20 Tausch Salz gegen Geflügel, 232 Teddendick, 214 Teddendiek, aus Harpstedt, 91, 214 Tee, Hauptgetränk, 35 Teterew, 59, 66 Thies, Hermann, 184 Tinte, russ., schlecht, 42 Tomaten, grüne, 83 Tommie, 20, 50, 69, 80, 90, 130, 139, 144, 159, 177, 213, 214 Topfkuchen für August, 152 Tosja, 248 Transfer Militär – Zivilverw., 46 Transportprobleme, 46 Traum, Bomben auf Loge, 69 Treibstoffmangel, behindert Feldbestellung, 54 Trinkwasserqualität, 41 True, Heinrich, 77, 82, 98, 182 Truppenversorgung nur lokal, 105

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Tschernigow, 86 Typhus, Impfung, 161 Überfälle durch Partisanen, 132, 152-155, 244 Übernachten am Bahnhof, 35 Übernahme einer Abteilung, 77 Übernahmebescheinigung, 232, 233 Uhren, 57, Ukraine, Gewöhnung an, 217 Ukrainer Beschreibung, 44, 55, 80 Frömmigkeit, 103 Militärdienst, 30 Polizeidienst, 30 Ukrainisches Obstbauinstitut, 57 Umsatzsteuer, 106 ungarische Soldaten, 53 Uniform Aufzählung, 20 der LBGU, 167 Erhalt einer neuen, 132 Hosen, 167 Urlaub 7 Wochen, 130 Abbrecher, 180 allg., 48, 127, 172, 174, 216 Anspruch, 91 Aussichten, 58 Planung für 1944, 187 Regelung, 79 Regelung, Änderung, 194

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Sperre, 76, 214, 221 Sperre, Ausnahmen, 76 Zeitraum, 127 zu Pfingsten, 171 Urlaubsplanung, 166 Venediger, 253 Ventur, Willy, 120, 232 Vergütungskürzung, 100 Verhalten umstellen, 72 Verlegung nach Dymer, 132 Verlobung, vierter Jahrestag, 204 Verpflegung Brotsorte, 50 Hitze angepaßt, 197 in Iw., 76, 79, 85, 90, 182 in Kiew, 34 in Rowno, 28 Kosten pro Tag, 88 schlechter in Kiew, 120 Versammlungen in Nachbardörfern, 75 Versandgefäß für Alkohol, 53 Versetzung geplant für 9.1943, 190 Versetzung Bekanntgabe, 190 nach Iwankow, 51 nach Lochwiza, 178, 195 Schaefer, 148, 170 Schaefer geht, Bösche bleibt, 213 verschoben, 209


Index

wieder offen, 214 zum 1. Oktober 1943, 212 zus. mit Schaefer, 105 Versorgung Deutschlands, Vorrang, 74 Versorgungsbeschränkungen, 144 Versorgungsprognose f. Loge 1943, 32 Verwaltungssonderzug, 24 Viehtreck, 232 Völkischer Beobachter, 18 Volkmann, V., 45 Volkswagen, Hoffnung auf einen, 174 Vorschuß auf Gehalt, 50 Voß, 255 Waffenstillst. m. Rußland, Gerücht, 114 Währung, Rubelersatz, 30 Waldbrände, 160 Warenangebot, 75 Warmwasserversorgung, 168 Warschau, 130 Wäschebeutel nähen, 32 Waschpulver, franz., 203 Wasser, abkochen, 204 Wassermelone, 51 Wassilkow, 98 Weben, 215 Webstuhl, Beschreibung und Vergleich, 216 Weg n. Kiew, 60km Sand, 226 Wegener, Ewald, Dolmetscher, 171, 211 Wehrmacht, 232 Wehrmacht, Kontakte zur, 172

Wehrmachtsbericht, 69 Wehrmeldeamt Syke, 24, 46, 57, 180 Wehrpaß, 46, 57, 65 Weihnachten, 58, 225 Wein, spanischer, 199 Wesling, 32 Wildentenjagd, 205, 218 Wildschweine, Jagd, 205 Williges, Sattler, 63 Winter, Dietrich, 117, 125, 133, 142, 172, 215, 221 Winter, russischer, 75 Winterzeit, Wechsel, 124 Wittenmeyer, 230 Wodkafaß, 254 Wodkakonsum, 118, 218 Wodkaverkauf an Truppen, 233 Wohnhaus Abbildung, 76 Belegung, 85 Beschreibung, 85 Wohnung in Kiew, 48 Wolchow, 42, 226 Wölfe, 58, 63, 66, 130 Wolters, Hermann, 114 Wurst, 50 Z.O., 84 Zahnarzt, 133, 217, 226 Zahnarzt, alles Frauen, 140 Zapfwellenbinder, 39 Zentralgeschäftsstelle, 233

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Zeugnisse, Nachsenden n. Kassel, 16 Zigaretten, 162 Zigarren, 195, 228 Zigarren für Vater, 178 Zitronenbäume, 57 Zivilverwaltung letzte Gruppe, 26 Vergleich z. Militärverw., 18 Vorteile, 18 Zuordnung zur, 18 Zoll, 76 Zuchtgut, Flächenaufteilung, 35 Zuchtring Kiew, 56 Zuchtringleiter, 56, 66 Zucker, Verfügbarkeit, 197 Zuckerrüben, 56 Zugfahrt Königsberg-Rowno, 30 Zugfahrt Rowno-Kiew, 29 Zugverbindung, 39 Zugverbindung Kiew-Berlin direkt, 114 Zulassungsmarken, 112, 164 Zuteilungen, Aufzählung, 50, 100 Zwangsabgabe 300 Pferde, 195 300 Pferde, Erlös, 197 Begründung, 64 der eigenen Bienen, 124 der eigenen Kartoffeln, 94 der eigenen Kühe, 163 der eigenen Rinder, 33, 226 landw. Produkte, 62, 226

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Zwangsarbeit Adressen schreiben, 65 Anwerbung, 161 Bemerkung, 54, 56, 117, 137, 141, 160, 168, 171, 174, 181 Mädchen fleißig, 89 Mädchen selbst mitnehmen, 209, 214 Zwangsarbeiter, 187 Zwangsarbeiter als Material bezeichnet, 161 Zweifel am schnellen Sieg, 112 Zwiebeln, 46, 65