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// Die Tornados // Rough & Ready // // Higherbeats // Angst hat groĂ&#x;e Augen // // Charles Bronson // History of Western //

ISSUE #25 OKTOBER 2010


Titel: Skyzoo & Illmind - Live From The Tape Deck Label: Duck Down Genre: Rap Format: 2LP | CD VÖ: 01.10.2010 Infos: 12 Tracks

Titel: Teebs - Ardour Label: Brainfeeder Genre: Dubstep | Crime Format: 2LP | CD VÖ: 08.10.2010 Infos: 18 Tracks

Titel: The Transatlantics - The Transatlantics Label: Freestyle Records Genre: Funk Format: LP | CD VÖ: 08.10.2010 Infos: 12 Tracks

Titel: Fritz Kalkbrenner - Here Today, Gone Tomorrow Label: Suol Genre: Electronic Format: CD VÖ: 15.10.2010 Infos: 14 Tracks


Die Tornados

4-5

ROUGH & READY

6

DVD-Tipp: „Valerie... eine Woche voller Wunder“

7

180 Festival: Interview mit David Fischer

8-9

Higherbeats

10-11

Angst hat große Augen

12-13

Charles Bronson im Oktober

14-15

Deutschstunde für Alphabetisierte Teil 3

16

„History of Western & Country Musik“ Teil 2

17

Halle | Dessau | Leipzig | Magdeburg

18-23

Alle Inhalte dieser Ausgabe findest Du auch unter www.DOCK31.de. Solltest Du Interesse haben Dich redaktionell zu beteiligen oder hast Vorschläge zur Verbesserung des Heftes und/oder des Webauftrittes dann schreib einfach eine Mail an uns. Wir freuen uns über jedes Feedback!


Die Tornados Die Tornados sind seit 15 Jahren aus der mitteldeutschen Ska-Szene nicht mehr weg zu denken. Nachdem sie nun beim diesjährigen „This is Ska“ ihr Jubiläum ausgiebig feierten und zudem noch eine neue Platte veröffentlicht haben, gibt es hier nun das Interview mit (Tornado) Thomas... Nach mittlerweile 15 Jahren Bandgeschichte; wie kam es eigentlich zur Gründung der Tornados? Ein paar Musiker aus Delitzsch und Dessau haben 1995 mit Musikern der Punkband „Last Exit“ eine Ska-Band gegründet, damals noch mit Synthi-Bläsern, und waren ein halbes Jahr später schon mit vollem Terminkalender bis nach Spanien unterwegs. Diese absolute Spielfreude und Unkompliziertheit wird immer unser Markenzeichen sein und bleiben. Warum habt ihr euch für Ska entschieden? Ska kommt aus unserem Herzen. Außerdem ist es eine Musik die sehr lebendig ist, den Musikern viele M ö g l i c h k e iten bietet und ein Publikum hat, das sehr fröhlich und tanzbereit ist. Außerdem bietet sie viel Platz für eine große Brass-Section.

Foto: Die Tornados

Auch die Ska-Szene ist eine kleine aber sympathische und familiäre. Wie seid ihr letztlich auf den Bandnamen gekommen und warum? „Die Tornados“ ist ein klassischer Bandname von Surf- bis Tanzmusik, der Sixties - Bezug hat und eine Quirligkeit ausdrückt, die uns hoffentlich auch eigen ist. Wer sind eure musikalischen Vorbilder und haben sie sich im Lauf der Zeit verändert? Da hat wohl jeder von uns seine eigenen. Ein von mir sehr geschätzter Musiker war Laurel Aitken, der bis zu seinen letzten Atemzügen ein Vollblutmusiker war und jedes Konzert mit voller Leidenschaft gegeben hat. Wie seht ihr selbst eure musikalische Entwicklung, in Anbetracht verschiedener Besetzungswechsel? Besetzungswechsel, und da gab es ungefähr 30 in den 15 Jahren unserer Geschichte, haben wir immer als eine Bereicherung und nicht als Verlust betrachtet und uns so auch musikalisch weiterentwickelt. Zum Thema Besetzungswechsel was war für euch die schwierigste Neubesetzung? Das war mit Sicherheit der Abschied von


Antje 2008, unserer Sängerin und das Finden und Einfügen von zwei neuen Sängerinnen, da doch viele Fans sehr an ihr hingen. Mit Ulle und Veronika haben wir allerdings jetzt eine Besetzung gefunden, die nicht ein bloßer Ersatz ist sondern auch wieder ein Fortschritt bedeutet. Es gibt von euch inzwischen diverse Tonträger und Samplerbeteiligungen, welches Album ist euch das wichtigste und warum? Das wichtigste ist für uns natürlich das aktuelle, in das wir viel Arbeit und Seele gesteckt haben. Schön war aber auch die Zusammenarbeit mit befreundeten Bands auf den beiden Split-Singles mit Curlee Wurlee und Skarface. Gerade ist eure neue Platte erschienen, die ihr nicht im Studio eingespielt habt, sondern ein Jahr im Proberaum aufgenommen habt; Wie kam es dazu und was ist anders als bei einer Studio-LP? Die Aufnahmen im Proberaum machten viel mehr Spass als im Studio, da wir eine vertraute Umgebung und gute Stimmung hatten. Dazu kam, dass wir mit Buttermaker, der die Aufnahmen mit uns machte, schon oft zusammenarbeiteten und auch da die Chemie stimmt. Und daher klingen die Aufnahmen unserer Meinung nach viel authentischer und gelassener als die vorherigen Studio – Platten. Ist schon eine nächste Platte in Planung oder werdet ihr euch mehr auf Konzerte konzentrieren? Plattenproduktion dauert bei uns immer etwas länger, daher ist schon was angedacht aber noch kein Termin festgelegt. Als eingefleischte Liveband; was waren oder sind eure Lieblingslocations ? Unsere Lieblingslocation ist und bleibt die Wasserburg in Rosslau, bevorzugt beim

„This Is Ska“ Open Air Festival, die habe ich ja auch schon mehrfach als unser „Wohnzimmer“ bezeichnet. Ansonsten haben wir schon sehr viele schöne Locations mit netten Veranstaltern und prima Publikum erlebt. Wo seht ihr euch selbst musikalisch, sagen wir in 5 Jahren? Mit Sicherheit wieder beim „This Is Ska“ und mit dem Tornados – typischen Sound, aber alles weitere ist schwer zu sagen, wir werden sehen was uns so einfällt. Werdet ihr dem Ska treu bleiben? Das ist auf jeden Fall klar.

Foto: Die Tornados

Wann sieht man euch das nächste mal hier in der Nähe? In Leipzig und Halle steht in naher Zukunft nichts an, aber am 13.11.2010 spielen wir in Gräfenhainichen im Makonde und am 19.11.2010 in Cottbus im Gladhouse. Ansonsten ist auf unserer Homepage und bei MySpace immer der aktuelle Tourkalender zu sehen. Noch ein paar abschließende Worte? Love Music – Hate Fascism Webseite: www.die-tornados.de MySpace: dietornados [ao]


Foto: Lick Quarters

ROUGH & READY mit Lick Quarters live im La Bim und auf Corax 95,9 FM ROUGH & READY heißt im weitesten Sinne „ungeschliffen“, was keinesfalls ein Qualitätsmerkmal der zu erwartenden Veranstaltung sein soll. Rough & Ready ist vielmehr eine Homagé an die amerikanischen Radio Shows der 60er und 70er Jahre. Bei denen eine Band rein akustisch mit minimaler Verstärkung spielt und dabei live im Radio übertragen wird. Das Ganze wird also vor allem durch die Spielfreude und die Musikalität der Band getragen. Das Konzept der Veranstaltung ist der seit längerem anhaltenden, noch nicht ganz bereinigten, Situation, zwischen Ordnungsamt und plan3/La Bim geschuldet. Wir verzichten mit der Veranstaltungsreihe generell auf elektrische Verstärkung und bieten den geneigten Gästen und Zuhörern eine Konzertsituation, die man auch mit den Sputnik Studiokonzerten nicht gleichsetzen kann.

Wir freuen uns auf diesen speziellen Abend dem noch Einige folgen sollen und auf euer Kommen, um uns, die Band, und das Haus zu unterstützen. Einlass ist pünktlich ab 21.00 Uhr, die Band beginnt Punkt 22.30 Uhr, denn Radio ist nun mal Radio und das kann leider nicht verschoben werden. Rough & Ready am 09.10.2010 im La Bim/ plan3 ... das etwas andere Konzert! [cs]


DVD Tipp: Jaromil Jireš: „Valerie... eine Woche voller Wunder“ Alice im Wunderland trifft Die Märchenbraut: Jaromil Jireš surrealer Bilderbogen „Valerie a týden divu“, (so der Originaltitel) ist eine Verfilmung von Vítezslav Nezvals gleichnamigem Roman von 1935. Jireš, einer der letzten Vertreter der tschechoslowakischen „Neuen Welle“, zeigt die aufgewühlte Gefühlswelt eines jungen Mädchens auf der Schwelle zum Erwachsensein als düster-poetisches Märchen mit Horrorelementen. Als der jungen Valerie eines Nachts ein paar Ohrringe gestohlen werden, erwacht sie gerade noch rechtzeitig, um den Dieb davonlaufen zu sehen. Sie läuft ihm nach, doch auf ihrem nächtlichen Streifzug wirkt alles auf einmal seltsam fremd. Als am nächsten Tag eine Truppe Schausteller in ihr Dorf kommt, um für ein Hochzeitsfest zu spielen,

Fotos: Bildstörung (AL!VE)

bekommt die bisher heile Welt von Valeries wohlbehütetem Zuhause langsam Risse. Eine furchterregende Fratze lächelt sie aus der Menge an und auch ihre Großmutter scheint irgendwie verändert, während Vampire, lüsterne Priester und Dämonen im Dorf plötzlich ihr Unwesen treiben. Valeries Weg in die Erwachsenenwelt hat begonnen und wird von all den ungeheueren Begebenheiten um sie herum, poetisch und bildgewaltig illustriert. [Bildstörung/cs] Darsteller: Jaroslava Schallerová, Helena Anýzová, Petr Kopriva | Regisseur(e): Jaromil Jires | Komponist: Lubos Fiser | Format: PAL | Sprache: Tschechisch (Dolby Digital 2.0 Mono) | Untertitel: Deutsch | Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1 | Anzahl Disks: 2 | FSK: Freigegeben ab 16 Jahren | Studio: Bildstörung (AL!VE) | Erscheinungstermin: 13. August 2010 | Produktionsjahr: 1970 | Spieldauer: 73 Minuten


Foto: David „Fischi“ Fischer

Interview mit einem besonderen Zuschauer beim 180 Festival: David Fischer 24 Grad, Sonnenschein und viele Menschen im Rollmops Skatepark… Es ist 180 Festival. So beginnen normalerweise die Berichte über die Skateevents im DOCK31. Doch heute nicht, denn ungeachtet des ganzen Trubels im Skatepark trafen wir David Fischer, BMXer aus Leipzig, bekannt für seine Tailwhips und Barspins. Etwas traurig schaut er in den Skatepark, denn eigentlich wäre er auch gern gefahren, doch eine Verletzung zwingt ihn zum Zuschauen. Wir nutzen die Zeit und unterhalten uns ein wenig mit dem wohl besten BMXer Mitteldeutschlands. „Fischi“ ist 21 Jahre alt, seit 2002 BMXer und fährt für Zoo York, DEV clothing, Alienation BMX und AllRide BMX. C: Fischi, schade, dass Du heute nur als Jury dabei bist. Hast Du trotzdem Spaß? F: Klar, Bomben Wetter, starke Beats und BMX, was will man mehr.

C: Wie kommt man dazu BMXer zu werden und wie hat es Dich erwischt? F: Eigentlich bin ich zuerst Skateboard gefahren, aber meinem Vater gefiel BMX besser. Er zeigte mir beim ersten ‚European King of Dirt‘ in Leipzig die fliegenden Freestyler und als ich mich nicht abgeneigt zeigte, schenkte er mir kurzerhand zu Weihnachten ein 20 Zoll Bike. Zunächst skatete ich noch parallel und war auch gar nicht gut im BMX, aber irgendwie hat mich der Virus dann wohl doch mal gepackt. Kurse gab es nicht und so habe ich mir die Tricks vor allem aus Videos geklaut. C: Was fasziniert Dich am BMX, ist es nur der Sport? F: Nein, auf keinen Fall. Aber das ist auch irgendwie schwer zu beantworten. Wenn ich an BMX denke, dann denke ich gleichzeitig an Hip Hop Musik und an New York. Und


Foto: David „Fischi“ Fischer

umgekehrt. Was mich fasziniert ist, dass ich mir mein Rad schnappen kann und mir die ganze Welt offen steht. Ich brauche keine Skateparks, auch wenn es manchmal fetzt. Ich fahre lieber den urbanen Raum, das was uns die Architekten und Stadtplaner dieser Welt so hin gebaut haben. Einfach Real Street eben. C: Wenn Du am liebsten Street fährst, hast Du dann überhaupt die Möglichkeit, Dich mit anderen zu messen. Oder ist Dir das egal? F: Wettkämpfe sind mir auf jeden Fall egal oder zumindest nicht wichtig. Wenn ich einen Bomben-Trick an einem geilen Spot stehe, den vorher vielleicht noch nicht mal jemand gefahren ist, dann ist das mein Leben. Dafür interessieren sich dann auch oft Magazine und schaffen mir mit Fotos und Videos Erinnerungen für die Ewigkeit. Dass so etwas es auch den Sponsoren gefällt, finde ich natürlich klasse (schmunzel).

C: BMX auf diesem Niveau ist ein anspruchsvoller und gefährlicher Sport. Bist auch Du schon zurück geworfen worden? F: Ständig. Immer wenn es irgendwie gut läuft, dann kommt eine Verletzung und lässt einen spüren, dass man die Zeit genießen sollte, wenn man fahren kann. Es zeigt mir, wie wichtig BMX für mein Leben ist, aber eben auch dass man nichts als sicher und selbstverständlich nehmen sollte – keinen einzigen Trick. Also versuche ich jeden Tag zu genießen. C: Nun bist Du gerade verletzt. Was bedeutet das für die nächste Zeit? F: Tja, mein Kreuzbandriss sagt, dass ich mich erst mal voll auf meine Ausbildung konzentrieren soll. Und so freue ich mich einfach aufs nächste Jahr, denn im Juni, werde ich wohl wieder Rad fahren können. C: Danke, viel Glück dabei und ein gute Genesung! [ca]


Foto: MIDIPISTOLS

Foto: MIDIPISTOLS

Electronic Music // Events // Records & Donnerstags 22:00 Uhr Eure

07.10. 2010 MIDIPISTOLS (DJ Dave Malong + Thies) Die MIDIPISTOLS vereint seit 2010 die unsterbliche Liebe zur Musik, die Freude am Bass und der Drang zur Selbstdarstellung. Kennengelernt haben sich Dave und Thies vor zwei Jahren bei einer legendären öffentlich- rechtlichen Newcomer-DJ-Show, die mittlerweile in die Geschichte eingegangen ist. Dave rockt seit 2001 als DJ und ist bekannt für exzessiven Musikgenuss und lautes, tobendes Publikum. Thies hat nach einigen verstörenden Theaterproduktionen und Performances wieder zurück an den Heimcomputer gefunden und ergibt sich ganz dem Fluss der Tunes. Nach ein paar gemeinsamen Clubnächten sind Dave und Thies als MIDIPISTOLS bereit, ausgetretene Klangpfade zeitgenössischer, elektronischer Musik zu verlassen, nach Antworten zu suchen und im besten Fall die Disko zu schreddern. Erlaubt ist alles, was laut und tanzbar ist und Spaß

macht. Benutzt werden Turntables, Sampler, Saxophone und Selbtgebasteltes. Zurzeit sind die ersten Tracks im Kasten und die MIDIPISTOLS sind bereit für ihre Clubtour. MySpace: djdave_halle Facebook: djdavemusic

21.10.2010 Sebastian Thieme Den gebürtigen Hallenser Sebastian Thieme, wollen wir euch, am 21.10.2010 ab 22:00 Uhr, im Corax-Studio mit einer Mischung aus House, Minimal und Techno vorstellen. Durch den Kauf der ersten Platte und der Sendung „Housefrau“ vor 15 Jahren, entstand Sebastians Leidenschaft für das Auflegen elektronischer Musik. Bereits 1996 spielte er in den ersten Halleschen Clubs.


Foto: Sebastian Thieme

Foto: Sebastian Thieme

Sendung zum Gerät auf Radio CORAX 95.5 FM ( www.radiocorax.de ) Anfangs war sein Stil durch Deep & Disco House geprägt. Jedoch bedient sein jetziger Stil nicht mehr nur ein bestimmtes Genre, sondern besticht durch rhythmusstarke, geladene Beats. Von 1998 -2002 arbeitete er mit Sebastian Bork & Christian Franke am gemeinsamen Party-Projekt High-Headz und veranstaltete die ersten illegalen Partys in Halle/Saale. Unter anderem war er auch ein Teil der Dj-Kombo „NimmZwo“. Aktuell ist der Vinylliebhaber wieder auf Solo-Pfaden anzutreffen. In der Vergangenheit spielte er schon in etlichen Clubs und auf Open-Airs in der Region. Zuletzt spielte er auf dem 3000° Soli Rave in Halle und auf dem StereoCityFestival 2010 in Ferropolis. Und für alle die es verpasst haben, Sebastian Thieme ist am 23.10.2010 im „2ZimmerKücheBar„ (Halle/Saale) und verwöhnt euch mit Deep Electro. Los geht´s ab 21:00 Uhr. Soundcloud: sebastian-thieme MySpace: sebastian_thieme

Weitere Dates im 2ZimmerKücheBar präsentiert von higherbeats.de: 02.10. DJ Grap | www.monday-edition.de, MySpace: elec_tric | elektronisch | 21:00 Uhr 05.10. Wino Weinrich (USA)(Band) | MySpace: winoschopper | Rock / Metal | 21:00 Uhr 09.10. MEET THE GOOD GUYS | MySpace: goodguymikesh | Peter Invasion | MySpace: peterinvasion | Alan D. & Illy Noize & oneofT | www.higherbeats.de | 21:00 Uhr 16.10. Makoya | MySpace: selektamakoya | Raggae, Dancehall, Soul | 21:00 Uhr 22.10. Disco Partizanti | 21:00 Uhr 30.10. D.Construction | MySpace: dconstructive | House, Minimalistisch, Fusion | 21:00 Uhr


Werkleitz Festival in Kooperation mit KUNSTrePUBLIK Projekte: April - Oktober 2010, in Halle (Saale) und Umgebung

Festival: 12.-17. Oktober 2010 im Thalia Theater Das 20. Jahrhundert gilt als das „Jahrhundert der Angst“. Die scheinbar ununterbrochene Abfolge von radikalen Umbrüchen und Katastrophen in der ersten Hälfte des Jahrhunderts machten der Menschheit ihr autodestruktives Potential deutlich. So blieb in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts das Gefühl einer beständigen Bedrohung zurück: Kriegsangst, Angst vor ökonomischen Krisen, Angst vor Umweltzerstörung, Angst vor neuen Technologien, Angst vor Terrorismus, Angst vor grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen. Auch das 21. Jahrhundert begann mit einer Abfolge von kollektiven Angstszenarien. Angst scheint ein fester Bestandteil des öffentlichen Lebens zu sein. Braucht es die Angst? Ist sie nicht sogar der Kitt unserer Gesellschaft? Um Angst kommunizieren, bekämpfen oder auch steuern zu können, muss sie – bzw. das, wovor wir Angst haben – in Zeichen, Worte, Bilder übersetzt werden. Das Festival zeigt, wie individuelle oder kollektive Reaktionen auf Angst künstlerisch verarbeitet werden. Die Schwerpunkte des Festivals sind das Filmprogramm ‚Angst in der schwarzen Schachtel‘ sowie Kunst im öffentlichen Raum ‚Angst in Form‘.

Angst in Form Juli bis Oktober 2010, in Halle (Saale) und Umgebung Angst in Form stellt neun exklusiv für das Festival entwickelte Arbeiten vor, die sich mit der gegenwärtigen Bedeutung von Angst beschäftigen. Die eingeladenen nationalen sowie internationlen Künstler und Künstlergruppen reflektieren in ihren ortspezifischen Arbeiten verschiedene Vorstellungen von Angst und bringen diese in Form. Angst in Form ist kuratiert von KUNSTrePUBLIK Angst in der schwarzen Schachtel 12.-17.10.2010, Lux Puschkino, Kardinal-Albrecht-Str. 6, Halle (Saale) Das Filmprogramm Angst in der schwarzen Schachtel zeigt 50 internationale Filme aller Gattungen von unabhängigen Filmemachern und Künstlern. Das Programm beschreibt einen Bogen von makrosoziologischen Ängsten (Politik, Ökonomie, Krieg) bis hin zu mikrosoziologischen Ängsten (Familie, Gelder, Körper, Psyche, Krankheit, Tod), mit dem Ziel, die Verwobenheit von gesellschaftlicher und individueller Angst zu untersuchen. Das Filmprogramm ist kuratiert von Marcel


Angst in der schwarzen Schachtel: Härlig är jorden - World of Glory, Roy Andersson, Schweden 1991

Schwierin (Gastkuratoren sind Karin Fritzsche und Brent Klinkum) Forum Werkleitz Festival 2010 Angst hat große Augen 1.- 8.10. 2010, Galerie dieschönestadt, Am Steintor 19, Halle (Saale) Bereits im Vorfeld des Festivals werden in Kooperation mit dieschönestadt, Studenten der Muthesius Kunsthochschule Kiel Arbeiten zum Thema Angst ausstellen. Texte zur Angst werden gelesen von der Sprechbühne des Instituts für Sprechwissenschaft und Phonetik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, es gibt eine Präsentation des „illustrierten Lexikons der Angst“, welches ein Gemeinschaftsprojekt der Grafik- und Illustrationsklassen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und der UDK Berlin ist. Angst Hören 15.10.2010, 19:00 Uhr, Thalia Theater (Großer Saal), Kardinal-Albrecht-Str. 6, Halle (Saale)

Im Rahmen des Werkleitz Festivals spielt das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode unter der musikalischen Leitung von Phillip Barczewski „Psycho“ Suite von Bernard Herrmann (einzelne Sätze) sowie „Fahrenheit 451“ von Bernard Herrmann (einzelne Sätze). Hans Rotman (Leiter Impuls Festival) wird dabei erklären, wie musikalisch Angst ausgelöst wird. Im Rahmen des Werkleitz Festivals wird der Klub Drushba unter dem Namen Angst Klub Programm machen. Weitere Informationen finden Sie im Programmheft und auf unserer Website zum Festival www.angsthatgrosseaugen.de Zum Festival erscheint ein Katalog. Die Werkleitz Gesellschaft e.V. wird durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert. [werkleitz]


01.10.2010 MONABERRY LABELNIGHT „Die Geschichte hat viele ungleiche Menschen zusammen geführt: Thelma und Louise, Bud Spencer und Terrance Hill, Woody Allen und seine Stieftochter…und oftmals ist dabei etwas Gutes entstanden. So auch bei „andhim“, dem undynamischen Duo mit dem Hang zu organisch klingender House und Techno Musik. Zwei Jungs, die hinter dem Schleier aus gutem Aussehen und stahlharten Muskeln die Leidenschaft für flashige Tanzmusik vereint. Andhim, dass sind die Kölner Tobeyer und Simon², zwei Schafe im Schafspelz. Der eine (Tobeyer) scratchte sich mit seiner damaligen Crew „Noisy Stylus“ durch die halbe Welt und kann sowohl den Titel als zweifacher Europameister, wie auch als Vizeweltmeister im Turntablism für sich verbuchen. Der andere (Simon²) tourte bereits als 16-Jähriger mit verschiedenen internationalen Jazzmusikern quer durch Europa. Nebenbei ist er begeisterter Nachttaucher, eine Leidenschaft welche die beiden Musiker letztlich zusammengeführt hat. Gelangweilt von der ewigen Dunkelheit des Meeresgrunds beschlossen sie die Bürde derer anzutreten, die das Schicksal bereits vor ihnen vereinte um zu beweisen, dass es keiner Prothese bedarf um die Hüften wippen zu lassen.“ --> ganz ehrlich, bei solch einem Pressetext muss man einfach vorbeikommen und sich die Jungs bei Ihrer Premiere in Halle anschauen.

Foto: Christian Martin

Beginn: 23:00 Uhr Acts: Andhim, MySpace: andhimmusic | Super Flu, MySpace: superflude | Fry (Beat Fabrics / Halle) 09.10.2010 RESPECT THE RULES OF MY HOUSE Wer glaubt das elektronische Musik ein Produkt der 90er ist wird an diesem Abend eines besseren belehrt. Diskorobot, D.Construction und Forever aus Berlin werden eine Hommage an den Chicago House darbieten bei dem, und das ist ein Versprechen, jeder auf seine Kosten kommen wird. Beginn: 23:00 Uhr Acts: Diskorobot (Downbythegroove / Berlin), MySpace: klub7 | Forever (Downbythegroove / Berlin), MySpace: downbythegroove | D.Construction (Halle), MySpace: dconstructive


16.10.2010 6 FÄUSTE GEGEN RIO Zur Monatsmitte holt der Charles seine Tanzstiefel aus dem Schuppen, krempelt die Ärmel hoch, holt sich im Salon (der heute bunter ist als sonst) noch seine Portion Zwieback ab, tritt ein in den Weltraum und hat den Abend über bei groovigem Tech House einfach nur Freude am Tanzen! Beginn: 23:00 Uhr Acts: Oliver Goldt (Freude Am Tanzen / Jena), MySpace: olivergoldt | Clyde Young (Bunter Salon / Halle), MySpace: chateaubriliant | Mellow (Weltraum Zwieback / Halle), MySpace: rumpyit 23.10.2010 DIRTYBIRD Übersee und Überspree landet Christian Martin aus San Francisco in Halle...! Als ein blutsverwandter Teil der Martin Brothers erzielen Christian und sein Bruder Justin momentan Hits ohne Shits und ohne Ende. Anspruchsvoller, tiefer Bass, wie fast ein jeder den Dirtybird Sound kennt, wird an dem Abend den Bronson beben lassen wobei Mike Okay und Monkey Safari ihr übriges dazu beitragen werden. Christian Martin wird der erste der Dirtybird Familie im Bronson sein. Im Dezember folgt ihm der Sascha Braemer und irgendwann kommt vielleicht auch mal der Claude vorbeigeStrokt... ;-) Beginn: 23:00 Uhr Acts: Christian Martin (Dirtybird / San Francisco), MySpace: christianmartinmusic | Monkey Safari (What! What! / Halle), MySpace: monkeysafari | Mike Okay (What! What! / Halle), MySpace: mikeokay

Foto: Hanne & Lore

30.10.2010 BONANZA BEAT BAMBULE Wenn Hanne & Lore kommen ist Bambule nicht weit. Ausgetüftelte elektronische Tanzmusik mit Witz bringt es am besten auf den Punkt. Aber da soll sich mal jeder selbst von überzeugen. Wer die beiden letztes Jahr bei der Monaberry Nacht gesehen hat wird wohl wieder mit am Start sein. Den Abend veredeln 2 unserer Liebsten Musikdiamanten, der Fry und der Lowskii. Beginn: 23:00 Uhr Acts: Hanne&Lore (Monaberry / Herford), MySpace: hanneundlore | Fry (Beat Fabrics / Halle) | Lowski (What! What! / Halle), MySpace: lowskii Bis dahin: Hip Hop rinn in Bronskopp! [charles bronson]


Deutschstunde für Alphabetisierte Teil 3: Verwirrungen in der Niedergroßstadt Eins vorweg, Daniel Kehlmann gehört mit Abstand zu den besten deutschen Literaten der Gegenwart. In seinem letzten Roman „Ruhm“ begibt er sich auf die Suche nach alltäglichen Suchten, die dem Menschen von heute in Groß-und Niedergroßstädten beschäftigt. Ich meine damit nicht die letzte Entscheidung in der Nacht, ob nun Currymann oder schlafen, ob sich lohnt frühmorgens nach acht Bieren, mit gebrochenem Nasenbein in die Notaufnahme zu schlender. Kehlmann betritt die Welt der wahren Sucht, in 9 fiktionalen Ebenen tritt der Kampf mit der Mobilfunkwelt, der esoterischen Allheilmethode oder der humanitären Hilfe in Entwicklungsländern an. Seine Protagonisten leben im Mikrokosmos der kleinen Zufälle, miteinander Verbunden, durch Glück und Begebenheit. Ähnlich dem Dorfcharakter unserer Stadt, wenn sich plötzlich herausstellt, dass man mit demselben Mädchen zusammen ist, wie der Kumpel des Kumpels bzw. die gleichen Chlamydien teilt. Daniel Kehlmann lässt seine zentralen Gestalten, wie den erfolglosen Schauspieler Ralf Tanner (was in gewisser Art und Weise auf sämtliche Seifenoperndarsteller trifft), auf eine innere Reise los und erschafft sie in der Identität eines fremden Lebens. Kehlmanns Charaktere sind zwar in sich nicht geschlossen, spiegeln aber die Träume, das Glück und die Einsamkeit des menschlichen Dasein wieder. Mit überspitztem Witz und individuellen Pathos geleitet uns Kehlmann in einen trivialen Wirkungskreis, der näher an eigene Dasein erinnert, als dass man es wollen würde.

Foto: Rowohlt Verlag

Wer in diesen nass trüben Tagen sich nicht vor die Tür traut und lieber in einer Decke eingehüllt, das Leben draußen teilnehmen möchte, sie dieser Roman ans Herz gelegt. Ein wenig erinnert der Roman an Episodenfilme wie „Magnolia“ oder „Auf der anderen Seite“, Geschichten aus kleinen Leben inmitten einer technisierten und gefühlsarmen Welt. Daniel Kehlmann: Ruhm, Rowohlt Verlag, 2009, 18,90 Euro [kf]


Shanty Town Dr. Dicks „History of Western & Country Musik“ Teil 2 Im gleichen Maße, wie die Bedeutung der echten Cowboys mit Beginn des 20. Jahrhunderts immer mehr abnahm, nahm das Interesse der breiten Öffentlichkeit an ihrem Leben und ihrer Epoche zu. Es entstanden unzählige Legenden und Geschichten, die die Eroberung des Westens in starkem Maße glorifizierten. Dazu hatte unter anderem die Wild West Show von William Cody, genannt Buffalo Bill, beigetragen, die seit 1883 auch den Menschen im Osten der USA und sogar in Europa den Westen nahe gebracht hatte.

Als der erste, der kommerzielle Aufnahmen dieser authentischen Lieder gemacht hat, gilt der Schreibmaschinen-Vertreter Bentley Ball. Er hatte schon während seiner Verkaufsvorführungen Lieder aus verschiedenen Themenbereichen zum Besten gegeben und schließlich einige davon aufgenommen, darunter Jesse James und Tue Ding Cowboy, die 1919 vom Label Columbia als „genuinely thrilling ‚ballads‘ of Cowboy life in frontier days“ beschrieben wurden. Die Hillbilly-Musiker, deren Musikstil bislang den Markt dominiert hatte, waren ständig auf der Suche nach neuen Themen für ihre Songs, und griffen diese Geschichten nur allzu gerne auf, zumal der Cowboy, im Gegensatz zum Baumwollpflücker oder Hühnerfarmer, ein ausgesprochen positives Image hatte. Zu den ersten, die auch in Cowboy-Kluft auf der Bühne standen, gehörte der singende Eisenbahner Jimmie Rodgers, der sich 1929 mit

The Desert Blues erstmals der Cowboys annahm. Der erste große „Star “des neuen Genres war Carl T. Sprague, der tatsächlich auf einer Ranch gearbeitet hatte. Von ihm stammt auch der erste Hit des neuen Genres, das bereits oben erwähnte When the Work‘s All Done This Fall (1925). Weitere Stars waren Jules Verne Allen, Goebel Reeves oder Harry McClintock. Diese Assimilation hat die gesamte Country-Musik geprägt und ihr Gesicht verändert. Bis heute sind Cowboystiefel und -hut das bevorzugte Outfit der meisten Country-Sänger geblieben, auch wenn sie thematisch wenig damit zu haben. Allerdings gab es auch schon früh Kritik an der Romantifizierung und Verklärung der Cowboys: „I think the Sons of the Pioneers are the worst thing that ever happened to cowboy music“ hat Alan Lomax einmal gesagt, der zeitlebens das authentische Liedgut gesammelt und bewahrt hat. Hollywood entdeckt den „Singing Cowboy“. Hollywood verhalf der Western Music zum endgültigen Durchbruch. Eine Welle von musikalischen Western in den 1930er Jahren brachte schließlich einen neuen Helden hervor, den Singing Cowboy. Ausgangspunkt für die Entwicklung der musikalischen Western war die Erfindung des Tonfilms Ende der 1920er Jahre. Insbesondere für die Musik ergaben sich völlig neue Möglichkeiten, da diese bislang nicht darstellbar gewesen war, abgesehen von einem Pianisten, der die Filme live begleitet hatte. Von daher ist es nicht erstaunlich, dass der erste abendfüllende Tonfilm The Jazz Singer (1927) hieß. [ao] Fortsetzung in der nächsten Ausgabe!


Freitag, 01.10.

„Angst Vernissage“ Galerie dieschönestadt | Halle | 19:00 Uhr

Andhim, Super Flu + Fry @ „Monaberry Label Night“ Charles Bronson | Halle | 23:00 Uhr

Michael Ebeling, Michael Bittner, Max Rademann, André Herrmann + DJ Rukey @ „Livelyrix Poetry Slam“ Distillery | Leipzig | 20:00 Uhr

Jean Grae, Pierre Sonality, DJ Saibz, DJ Sicstyle + Little.Anne @ „Island Deluxe – Hip Hop Hooray!“ Conne Island | Leipzig | 23:00 Uhr

Mark Olson Duo & Eileen Rose Duo @ Objekt 5 | Halle | 21:00 Uhr

Samstag, 02.10.

CFM A.k.a. Connie Walker, Chilling The Do A.k.a. Mix Mup + Kassem Mosse @ „caramba! – The Score“ UT Connewitz | Leipzig | 21:00 Uhr

Wino, Darsombra + Conny Ochs @ UT Connewitz | Leipzig | 21:00 Uhr

„Opening Party“ Klub Drushba | Halle | 22:00 Uhr

DJ Alex(A.R.S.), DJ Boa + DJ Walther @ „More Than A Depeche Mode Party“ Tanzbar Palette | Halle | 22:00 Uhr

Treibsand, Tar...Feathers + Sissters @ „Benefizkonzert“ Reil 78 | Halle |22:00 Uhr DJ Choice + El Tchoko @ „Get Shaky“ Tanzbar Palette | Halle | 22:00 Uhr „Darkness Party Meets Angel-In-Bondage“ Turm | Halle | 22:00 Uhr Pablo Raketa @ „Remmi Demmi“ Beatclub | Dessau | 22:00 Uhr

DJ Grap @ Zwei Zimmer, Küche, Bar | Halle | 21:00 Uhr

DJ Falk @ „Tango Totale“ Objekt 5 | Halle | 22:00 Uhr

„Turm hits + Oldie Abend“ Turm | Halle | 22:00 Uhr Tarantel, Bonesetter + Motor @ Beatclub | Dessau | 22:00 Uhr 43gMeer, Sender + Uli Riot @ „Meerdeutig“ Café Waldi | Leipzig | 23:00 Uhr Dixon, Steffen Bennemann, Stephan Von Wolffersdorff + Daniel Sailer @ „Boundary Functions Meets Where The

Buffalo Roam“ Distillery | Leipzig | 23:00 Uhr

Sonntag, 03.10.

„Familienfest: Märchenreise Zum Goldenen Apfel“ Peißnitzhaus | Halle | 16:00 Uhr

Montag, 04.10.

Smooth Lee + The Gakk @ VL | Halle | 20:00 Uhr

Dienstag, 05.10.

„Texte Zur Angst“ Galerie dieschönestadt | Halle | 20:00 Uhr The Dillinger Escape Plan, Cancer Bats + The Ocean @ Conne Island | Leipzig | 20:00 Uhr DJ Bandit, DJ Cherriè + DJ Pawo @ „Study Starters“ Tanzbar Palette + Upperclub | Halle | 21:00 Uhr Wino Weinrich @ Zwei Zimmer, Küche, Bar | Halle | 21:00 Uhr

Mittwoch, 06.10.

Whiskey Daredevils @ Rockstation | Halle | 20:00 Uhr „Sexy Mittwoch“ Turm | Halle | 22:00 Uhr

Donnerstag, 07.10.

„Rooky Day“ Skatepark | Halle | 15:00 Uhr DJ Team Palette @ „Havana Club Lounge“ Tanzbar


Palette + Upperclub | Halle | 19:00 Uhr

„School2School - Fitte Party“ Turm | Halle | 21:00 Uhr

„Das Illustrierte Lexikon Der Angst“ Galerie dieschönestadt | Halle | 20:00 Uhr

Bonaparte @ Centraltheater Hinterbühne | Leipzig | 21:00 Uhr

„Kicker Café“ La Bim | Halle | 20:00 Uhr

„Groundloop“ Radio CORAX 95.9 FM | Halle | 22:00 Uhr

„Buchvorstellung: Banlieues - Die Zeit Der Forderungen Ist Vorbei“ VL Infoladen | Halle | 20:00 Uhr Mouse On The Keys @ Conne Island | Leipzig | 20:00 Uhr Supershirt + Captain Capa @ VL | Halle | 21:00 Uhr Blockflöte Des Todes @ „AG Kultur Präsentiert Semester Warm Up“ Beatclub | Dessau | 21:00 Uhr DJ Dave @ „Higherbeats“ Radio CORAX 95.9 FM | Halle | 22:00 Uhr

Freitag, 08.10.

„Angst Finissage“ Galerie dieschönestadt | Halle | 20:00 Uhr The Cinematics @ Klub Drushba | Halle | 21:00 Uhr The Wilders @ Objekt 5 | Halle | 21:00 Uhr DJ Andy @ „Salsa Loca + Sabor Ritmo Latino“ Tanzbar Palette | Halle | 21:00 Uhr

„Hipshakin Groove Club“ Beatclub | Dessau | 22:00 Uhr Joy Orbison, OneTake, Shanana & Betty + Liebkos @ „Sub.Island“ Conne Island | Leipzig | 23:00 Uhr Preller, Haircut, Peter Invasion + Monsieur Bonaparte @ „Bonaparte After Show Circus“ Café Waldi | Leipzig | 23:30 Uhr

„80er Jahre/New Wave Party“ Objekt 5 | Halle | 22:00 Uhr „Nuit De La Bohème“ Rollercafé | Halle | 22:00 Uhr „Pitch Black“ Tanzbar Palette | Halle | 22:00 Uhr „Students Only! - Erstsemester Special“ Turm | Halle | 22:00 Uhr „Dirty Beatclub“ Beatclub | Dessau | 22:00 Uhr DJ Kremkow @ „Russentanz Meets Kremlcocktail“ Café Waldi | Leipzig | 22:00 Uhr

Samstag, 09.10.

Diskorobot, Forever + D.Construction @ „Respect The Rules Of My House“ | Halle | 23:00 Uhr

Lick Quarters @ „Rough & Ready“ La Bim | Halle | 21:00 Uhr

Sinden, Douster, Sencha, Peak Phine, Kurz & Planlos, Steve K + Georg Bigalke @ „Bass Plus! Meets Syntax“ Distillery | Leipzig | 23:00 Uhr

EastboundClikk & Friends Orchestra „In Concert“ Theatrale | Halle | 20:00 Uhr

Goodguy Mikesh, Peter Invasion, Alan D., Illy Noize + Oneoft @ „Meet The Good Guys“ Zwei Zimmer, Küche, Bar | Halle | 21:00 Uhr Hans Unstern & Band, Air Cushion Finish + Karo @ UT Connewitz | Leipzig | 21:00 Uhr

Sonntag, 10.10.

„Familienfest: Laubhütten Fest“ Peißnitzhaus | Halle | 16:00 Uhr Wiglaf Droste & F.W. Bernstein @ Objekt 5 | Halle | 21:00 Uhr

Dienstag, 12.10.

Fuo @ VL | Halle | 20:00 Uhr


The Great Bertholinis + Friendly Rich & The Lollipop People @ Objekt 5 | Halle | 21:00 Uhr May68 @ „Angst Club“ Klub Drushba | Halle | 22:30 Uhr

Mittwoch, 13.10.

„Sexy Mittwoch“ Turm | Halle | 22:00 Uhr

Donnerstag, 14.10.

„Rooky Day“ Skatepark | Halle | 15:00 Uhr „Kicker Café“ La Bim | Halle | 20:00 Uhr Alf Ator „Das Noch Neuere Testament“ @ Unikum | Halle | 20:00 Uhr „Filmabend“ VL Infoladen | Halle | 20:30 Uhr Melanie Dekker & Band @ Objekt 5 | Halle | 21:00 Uhr „Ein Kessel Donis“ Café Waldi | Leipzig | 21:00 Uhr Herpes @ „Angst Club“ Klub Drushba | Halle | 22:30 Uhr

Freitag, 15.10.

Terror, Every Time I Die, All Shall Perish, The Acacia Strain, Down To Nothing, Thick As Blood + Vera Cruz @ „Hell On Earth Tour“ Conne Island | Leipzig | 18:00 Uhr

Fagin @ Objekt 5 | Halle | 21:00 Uhr

DJ Andy @ „Tango Totale“ Objekt 5 | Halle | 22:00 Uhr

„Elegant Night MP3 Party“ Tanzbar Palette | Halle | 22:00 Uhr

DJ Cherriè, DJ Ron Flatter + Drushba DJ Team @ „Weekend Schwoof Classic“ Tanzbar Palette + Upperclub | Halle | 22:00 Uhr

„Schools Out“ Beatclub | Dessau | 22:00 Uhr Louie Austen + DJ Rukey @ „18 Years Old Part I“ Distillery | Leipzig | 22:00 Uhr Robots In Disguise DJ Set @ „Angst Club“ Klub Drushba | Halle | 22:30 Uhr Hombres Discos + Filburt @ „18 Years Old Part I Open Minded Party“ Distillery | Leipzig | 23:59 Uhr

Samstag, 16.10.

We Butter The Bread With Butter, Haribo Macht Kinder Froh, Madison Affair + Doomsday Prophecy @ „NeonSkullz“ Beatclub | Dessau | 19:00 Uhr Mice Parade, Laetitia Sadier, Silje Nes @ Conne Island | Leipzig | 19:00 Uhr Beat!Beat!Beat! + Elster Club @ Objekt 5 | Halle | 21:00 Uhr Makoya @ Zwei Zimmer, Küche, Bar | Halle | 21:00 Uhr Denis Jones @ UT Connewitz | Leipzig | 21:00 Uhr

„Halle Nightlife Erstsemester Club Party“ Turm | Halle | 22:00 Uhr DJ Bigo, DJ Enno + Yo Van Lenz @ „Rip It Up“ | Halle | 22:00 Uhr Oliver Goldt, Clyde Young + Mellow @ „6 Fäuste Gegen Rio“ | Halle | 23:00 Uhr Angst DJ Team @ „Angst Club Abschluß Party“ Klub Drushba | Halle | 23:59 Uhr Blake Baxter, Oliver Goldt, Daniel Stefanik, Markus Welby, Sven Tasnadi, Mad Max, Steve K, Stephan Von Wolffersdorff + Scott Vilbert @ „18 Years Old Part II“ Distillery | Leipzig | 23:00 Uhr DJ Prosumer, DJ Anna, DJ Resom + DJ Rentek @ „Electric Island Fall Edition“ Conne Island | Leipzig | 23:59 Uhr

Sonntag, 17.10.

„Poetry Slam“ Turm | Halle | 19:30 Uhr


Dienstag, 19.10.

DJ Delorryen + Martin Electrosampel @ „Oberstufen Party“ Tanzbar Palette | Halle | 22:00 Uhr

Mittwoch, 20.10.

„Krimidinner: Ein Mord Nicht Erst Zum Dessert“ Die Gläserne Privatbrauerei | Halle | 19:30 Uhr „Gypsy Jazz Jam #9“ Brohmers | Halle | 21:00 Uhr Rich Hopkins & The Luminarios @ Objekt 5 | Halle | 21:00 Uhr „Sexy Mittwoch“ Turm | Halle | 22:00 Uhr

Donnerstag, 21.10.

„Rooky Day“ Skatepark | Halle | 15:00 Uhr DJ Team Palette @ „Havana Club Lounge“ Tanzbar Palette + Upperclub | Halle | 19:00 Uhr Sonneborn Kommt!@ Altes Theater | Dessau | 19:00 Uhr „Kicker Café“ La Bim | Halle | 20:00 Uhr „Rock Ins Semester“ Riff Club | Halle | 20:00 Uhr Samiam, The Casting Out + A Death In The Family @ Conne Island | Leipzig | 20:00 Uhr

Chakuza, Bizzy Montana, DJ Stickle, David Asphalt, Marc Reis + DJ Sicstyle @ „Monster Auf Tour“ Distillery | Leipzig | 20:00 Uhr Danjal @ Objekt 5 | Halle | 21:00 Uhr Gruppe Favorit + DJ Carlo Vivary @ „Beat! Beat! Beat!“ Turm | Halle | 21:00 Uhr Sebastian Thieme @ Radio CORAX 95.9 FM | Halle | 22:00 Uhr

Freitag, 22.10.

„Jugend Uni After Party“ Turm | Halle | 18:00 Uhr Austin Lucas, Drag The River + Cory Branan @ Conne Island | Leipzig | 20:00 Uhr Dukes Of Windsor @ Klub Drushba | Halle | 21:00 Uhr DJ Falk @ „Älternabend“ Objekt 5 | Halle | 21:00 Uhr Jingo De Lunch @ VL | Halle | 21:00 Uhr „Disco Partizanti“ Zwei Zimmer, Küche, Bar | Halle | 21:00 Uhr „Bizzaro Tour“ UT Connewitz | Leipzig | 21:00 Uhr „Groundloop“ Radio CORAX 95.9 FM | Halle | 22:00 Uhr

„Mikrofieber“ Riff Club | Halle | 22:00 Uhr KKO, KP Vs. Last Fuck, Tinnitus, T.Leitschuh, Madness + A.K.I.T.O. A.k.a. Stitzer @ „MH 1 Meets Friends“ Beatclub | Dessau | 22:00 Uhr

Samstag, 23.10.

Far From Finished + Frontkick @ Conne Island | Leipzig | 20:00 Uhr Sebastian Thieme @ Zwei Zimmer, Küche, Bar | Halle | 21:00 Uhr DJ Rhythmusrepublik @ „Tango Totale“ Objekt 5 | Halle | 22:00 Uhr DJ Bandit @ „Halle Nightlife Erstsemester Club Party“ Tanzbar Palette | Halle | 22:00 Uhr „BassInvaders“ Turm | Halle | 22:00 Uhr „Die Indie Club Nacht!“ Café Waldi | Leipzig | 22:00 Uhr DJ Mohsi, Anhalt-Machinery + Dexter Youngheart @ „Älternabend“ Beatclub | Dessau | 22:00 Uhr Christian Martin, Monkey Safari + Mike Okay @ „Dirtybird“ | Halle | 23:00 Uhr


Mri, Chris Manura, Andreas Eckhardt, DJ Jensson + Feenstaub @ „Finest Selection Meets Feenstaub & Friends“ Distillery | Leipzig | 23:00 Uhr

Sonntag, 24.10.

Santo Barrio @ VL | Halle | 20:00 Uhr MF Doom, Black Milk & Band, Hiob, That Fucking Sara, V.Raeter + Tricky Tess @ Conne Island | Leipzig | 20:00 Uhr

Dienstag, 26.10.

„Volkszählung 2011 - und Was Das Für Uns Bedeutet“ VL Infoladen | Halle | 20:00 Uhr Danny Dziuk @ Objekt 5 | Halle | 21:00 Uhr Predator + Itself @ VL | Halle | 21:00 Uhr

Mittwoch, 27.10.

Ty + Blitz The Ambassador @ Conne Island | Leipzig | 20:00 Uhr Dosh @ UT Connewitz | Leipzig | 21:00 Uhr „Sexy Mittwoch“ Turm | Halle | 22:00 Uhr

Donnerstag, 28.10.

„Rooky Day“ Skatepark | Halle | 15:00 Uhr Tocotronic „Schall und Wahn 2010“ @ Conne Island | Leipzig | 19:00 Uhr

„Kicker Café“ La Bim | Halle | 20:00 Uhr

„Get Up And Boogie!“ Café Waldi | Leipzig | 22:00 Uhr

Stomper98, Volxsturm, Hard Times + Melanie & The Secret Army @ „A voice Of A Generation“ HOT/Alte Bude | Magdeburg | 20:00 Uhr

Samstag, 30.10.

Yellow Umbrella @ Objekt 5 | Halle | 21:00 Uhr

Freitag, 29.10.

Blitzkid, The Other, Nim Vind + Banane Metalik @ „ Hellnights 2010“ Conne Island | Leipzig | 20:00 Uhr I Heart Sharks @ Klub Drushba | Halle | 21:00 Uhr Bass Ill Euro, Anna Love, Sencha + Peak Phine @ „Mad Again!“ Distillery | Leipzig | 21:00 Uhr Kat Frankie + Talking To Turtles @ UT Connewitz | Leipzig | 21:00 Uhr „British.Music.Club“ Klub Drushba | Halle | 22:00 Uhr Song Slam Singer @ Riff Club | Halle | 22:00 Uhr Showtown-Danceband + DJ Pedro @ „Dirty Dancing“ Tanzbar Palette | Halle | 22:00 Uhr Pablo Raketa @ „Remmi Demmi“ Beatclub | Dessau | 22:00 Uhr

„Disko Deluxe“ Objekt 5 | Halle | 14:30 Uhr Stomper98, Volxsturm, Hard Times + Melanie & The Secret Army @ „A voice Of A Generation“ Conne Island | Leipzig | 20:00 Uhr Pascal Von Wroblewsky & Band @ Objekt 5 | Halle | 21:00 Uhr RockRainer @ „Neon-BadTaste-Abrissbirne-Party“ VL | Halle | 21:00 Uhr D.Construction @ Zwei Zimmer, Küche, Bar | Halle | 21:00 Uhr DJ Big Beat Enterprises @ „Tango Totale“ Objekt 5 | Halle | 22:00 Uhr DJ Cherriè + Drushba DJ Team @ „Umsonst & Überall“ Tanzbar Palette | Halle | 22:00 Uhr „AllHallowsEven“ Turm | Halle | 22:00 Uhr Robert Gold @ „The Big Beatclub Halloween Party” Beatclub | Dessau | 22:00 Uhr Hanne & Lore, Fry + Lowskii @ „Bonanza Beat Bambule“ | Halle | 23:00 Uhr


Tiny + Bronko Teddy @ „Dancing Dogs“ Café Waldi | Leipzig | 23:00 Uhr Luna City Express, Chris Lattner, Dan Drastic + Ekkohaus @ „Ten Years Of Moon Harbour“ Distillery | Leipzig | 23:00 Uhr

Sonntag, 31.10.

Òlafur Arnalds + Nils Frahm @ UT Connewitz | Leipzig | 20:00 Uhr Rüdiger Oppermann & Enkh Jargal „KlangWelten Kompakt!“ @ Objekt 5 | Halle | 21:00 Uhr

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Redaktionelle Inhalte Veranstaltungstipps

Alle Inhalte dieser Ausgabe findest Du auch unter www.DOCK31.de. Solltest Du Interesse haben Dich redaktionell zu beteiligen oder hast Vorschläge zur Verbesserung des Heftes und/oder des Webauftrittes dann schreib einfach eine Mail an uns. Wir freuen uns über jedes Feedback!

Herausgeber: Sure Shot | Marcel Brendel Redaktionsleitung: Christian Schunke & Marcel Brendel redaktion@dock31.de Anzeigenleitung: Christian Schunke & Marcel Brendel reklame@dock31.de Termine: Marcel Brendel | termine@dock31.de Redaktions- und Anzeigenschluss: 18. Oktober 2010

Satz & Layout: Florian Schibelius | redaktion@dock31.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Christian Andrae [ca], Konrad Fiedler [kf], Alexander Orlowski [ao], Florian Schibelius [fs], Christian Schunke [cs] Coverfoto: Die Tornados


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DOCK31 | Oktober 2010 | Issue #25 | Die Alternative für Musik, Kunst & Kultur in Halle und Umgebung.

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