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16.12.2007

3 Männer - 3 Bikes- 4.5 Tage

Der erste Tag (477Km) Am 20.07.2007 konnten wir in das Juni-Töff-Abenteuer 2007 starten mit einer Schrumpfmannschaft und etwas verspätet. Ja das schöne Wetter im April dieses Jahres, welches für einen früheren Pflanzenwachstum verantwortlich war, hat den Start um einen Tag verzögert. Die beiden Bewohner des Trottenhofe‘s mussten alleine starten. Charly wird dann am zweiten Tag am Karrerpass erwartet. Die anderen zwei waren leider verhindert. Hendschiken – Hirzel – Walensee Autobahnraststätte – Kaffeehalt. Die erste Etappe ist geschafft und frisch gestärkt geht es weiter Richtung Berge. Über den Wolfgang Pass gelangten wir nach Davos um gleich weiter Richtung Bergün die sich uns bietenden Kurfen zu geniessen. Nach einem rasanten aufstieg auf holpriger Strasse erreichten wir den Albula Pass (2312m.ü.M). Eine aufgestellte Serviceangestellte brachte uns neben dem benötigten Trinken auch einen Bündner Fleischplatte als Stärkung. Weiter über holprige Strassen mit wunderbaren Kurven kämpfen wir uns wieder hinunter. Nach Pontresina geht es inmitten von einer wunderbaren Natur Richtung Bernina Pass (2328m.ü.M). Den Berninapass mit seinen grosszügigen Kurfen kennen wir schon von früheren Fahrten. Doch hinunter in das Tal Poschiavo sind wir noch nie. Lange streckt das Tal Richtung Süden. Wir staunten wie weit nach Süden wir hier noch Land haben als Schweizer. Selbst als wir die Grenze überfahren hatten wurden wir noch von der Rähtischen Bahn begleitet, welche hier über die Grenze hinweg bis unten in das Tal verkehrt. Zügig geht es weiter um nach erster Tourenplanung mit 6 Tagen am Etappenziel des ersten Tages anzukommen. Nach einer sehr Zügigen fahrt im Walde erreichen wir den Aprica Pass auf 1175m.ü.M. Weg mit der Töffjacke rein in die Gartenwirtschaft um dem Körper die benötigte Dosis Mineralwasser zukommen zu lassen. Jedoch viel Zeit blieb nicht, wollten wir doch noch einen Teil der geplanten Rote des zweiten Tages hinter uns bringen. Kurzerhand kürzten wir diese Route so ab, dass sie realistisch ist und wir noch vor Sonnenuntergang unser Ziel erreichen konnten. Über den Passo di Croce Domini (1892m.ü.M) mit wundervolle Kurven durch grüne Wälder und Täler erreichten wir Ponte Caffar am Lago d‘Idro. Ideal zum verweilen und den Tag ausklingen lassen. Nur staun, als wir keine offenen Hotels fanden. Also fuhren wir weiter Richtung Gardasee. Durch das schöne Vall d’Ampola fuhren wir an den Lago di Ledro wo wir in in Molina di Ledro Unterkunft bezogen. Nach dem Obligaten Bier, einer Vorspeise machten wir uns zu Fuss auf den Weg den Ort und den See zu erforschen. Danach eine feine Pizza geniessen und in der traditionellen Gelatteria den Tag vorübergehen lassen. Page 1 of 5


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3 Männer - 3 Bikes- 4.5 Tage

Der zweite Tag (382 Km) Von Molina di Ledro auf direktem Weg nach Riva de Garda wo man schon zu diesen morgendlichen Stunden nahe am Verschmachten war. Doch unsere Tour führte uns noch länger durch die Hitze über Rovereto nach Volano. Endlich hatten wir die richtige Abzweigung gefunden um wieder in die Höhe zu klettern. Ein endloses Tal an dessen Flanken wir Kurve um Kurve genossen. Unser Ziel war es über den Passo della Fricca (1113m.ü.M), Passo del Sommo nach Levico Terme zu gelangen. Nun wieder im Tal nahmen wir den Highway unter die Räder um möglichst schnell den Einstieg in unseren nächsten Pass zu erreichen. Auf dem Passo Manghen wurden wir von Wolken und einem kühlen Wind empfangen nach einem wundervollen Aufstieg über die schmale Passstrasse welche über Weiden und durch Wälder führte. Über Cavalese erklommen wir das Lavaze-Joch (1807m.ü.M). Hinunter in das Eggental und dann rechts Richtung Karrerpass (1745m.ü.M) wo wir unseren inzwischen wider getrockneten Kameraden Charly trafen. Er war heute Morgen in Hendschiken bei schlechtem Wetter gestartet und auf dem Flüelapass in ein Gewitter geraten. Doch nun gestärkt und getrocknet nahm er mit uns das die nächsten Kurven in Angriff. Schon auf der anderen Seite des Karrer Passes sahen wir schwarze Wolken am Himmel aufziehen in der Richtung, welche wir fahren sollten. Da wir nicht aus Zucker sind entschlossen wir auf unserer Route zu bleiben und fuhren auf unser nächstes Ziel den Pellegrino Pass (1919m.ü.M). Über den Vallespass (2031m.ü.M) gelangten wir auf den Passo die Rolle (1989m.ü.M). Nach einer mühsamen Talfahrt mit viel Verkehr und zögerlichen Töffahrern gelangten wir nach Fiera di Primero wo wir die Abzweigung auf den Passo Cereda(1369m.ü.M.) nach etwas suchen endlich fanden. Ein wundervoller Pass mit schönen Kurven, welche einiges an Power von den Maschinen verlangten, da die Strasse ziemlich steil angelegt war. In Agordo angekommen versuchten wir eine vernünftige Unterkunft zu finden. Leider war nichts dergleichen aufzutreiben und so fuhren wir 30 Km Richtung Süden um dann wieder zurück und ca. 7 Km Richtung Norden ein Bikerhotel in San Tomaso zu finden. Endlich konnten wir unsere Maschinen in die Garage stellen und uns ein Bier genemigen.

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3 Männer - 3 Bikes- 4.5 Tage Nach der obligaten Dusche genossen wir als Vorspeise Lassagne nach Mammas Rezept und danach ein Feines Kottelet. Das Essen wurde durch einen feinen Rotwein abgerundet. Den Schluss jedoch machte der obligate Espresso mit einem Feine n Grappa. Nun durften wir nach einem interessanten Tag mit 382Km (Charly hatte 600Km) verdient das Bett aufsuchen.

Der Dritte Tag (305Km) Nach einem ausführlichen Frühstück verliessen wir San Tomaso Richtung Agordo, La Valle Agordina um mit einem unglaublich schönen, zügiegen Ritt die schmale kurfenreiche Strasse auf den 1601m.ü.M gelegenen Duranpass zu erreichen. Vorderrad an Hinterrad nahmen wir diese Herausforderung an um oben angekommen denn wohlverdienten Kaffe zu geniessen. Nun ging es richtung Osten. Wir überquerten den Passo Cibiana (1530m.ü.M), um auf den Forcella Lavardet (1760m.ü.M) zu gelangen. Ein wundervoller aufstieg, der trotz Nasser Strassen zügig von statten ging. Doch dann kahm die Talfahrt. Die enge Nasse, und von Schafen verschissene Strasse verlangte uns einiges ab. Nach einem Teller Spaghetti ging es weiter über den Seppadapass (1299m.ü.M) richtung Cretta. Hier beschlossen wir die geplante Tour etwas abzukürzen, da die Zeit schon weit fortgeschriten war.

Über den Tre Crocipass (1805m.ü.M) nahmen wir die Kurfen Richtung Giaupass (2230m.ü.M) in Angriff. Nun wieder das Tahl hinunter Selva di Cador. Ohne Pause nahmen wir den nächsten Pass in Angriff. Der Fadaiapass auf 2056m.ü.M war unser Ziel. Am anderen Ende der Staumauer machten wir eine kleine Pause um die Aussicht zu geniessen. Auf einer Seite Felsen, Gletscher und Skilifte, auf der anderen Seite grüne Berghänge. Auf dem Weg zum geplanten Tagesziel durften wir noch einen wundervollen kurfenreichen Aufstieg, wie auch Abstieg in Angriff nehmen. Das Prodoijoch (2239m.ü.M) war noch die Kröning eines wundervollen Töfftages. In Araba angekommen genossen wir ein Bier in der Überdachten Gartenwirtschaft. Denn kaum abgessen, nachdem wir das Hotel bezogen haten, begann es wie aus Kübeln zu regnen. Das Wasser floss die Strassen runter. Araba ist das Mekka für Töff und Velo verückte. Inmiten von Pässen liegt diese kleine Ortschaft bestehend aus gemütlichen schönen Hotels.

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3 Männer - 3 Bikes- 4.5 Tage Nach einem wärschaften Nachtessen begaben wir uns an die Bar unseres Hotels. Bei einem Glas Whisky und einem guten Gespräch mit der Wirtin wurden wir auf die grossartige Grappa Sammlung aufmerksam. Der Sohn der Wirtin reichert den Grappa mit Kräutern, Früchten etc. an. Wir konnten nun einige der Spezialitäten degustieren.

Der vierte Tag (375Km) Dieser Tag stand schon unter dem Zeichen Heimreise. Ja wir mussten uns schon auf die Heimreise machen. Im laufe des Tages beschlossen wir dann diese Heimreise zu beschläunigen und somit war das Ziel des heutigen Tages nicht Livigno, nein wir fuhren bis Bergün. Doch starten wir einmal am Morgen nach einem wärschaften Frühstück mit dem Passo di Campologno (1875m.ü.M) welcher uns Gadertal brachte. Weiter unten im Tal nahmen wir dann die Abzweigung, welche uns nach einem langen Aufstieg über immer schmalere Strassen auf das Würzjoch (2004m.ü.M) brachte. Nun brachte uns die Strasse durch das Lüsenertal hinunter nach Brixen. Über die Hauptstrassen im Val Isarco, parallel zur Brenner Autobahn fuhren wir bis vor Sterzing. Nun erklommen wir den Jaufenpass (2099m.ü.M) um über St. Leonard, Merano durch das Vall Venosta den Aufstieg auf das Stilfserjoch in Angriff zu nehmen. 48 Kehren brachten uns auf 2758m.ü.M wo wir eine Rast einlegten. Gestärkt machten wir uns dann auf den Weg über das Formarinjoch (1871m.ü.M, den Foscagnopass (2291m.ü.M) nach Livigno. Hier angekommen beschlossen wir weiter zu fahren. Livignopass (2315m.ü.M), zurück in die Schweiz und gleich auf den Berninapass (2330m.ü.M) um über Pontresina den letzten Pass für heute den Albula in Angrif zu nehmen. Auf dem Albula (2312m.ü.M) wollten wir übernachten. Doch leider waren wir zu späht, und die Herberge schon geschlossen. Also fuhren wir nach Bergün hinunter und fanden am Dorfeingang ein nobles Wellness Hotel. Als wir uns über den Preis geeignigt hatten tranken wir ein Bier an der Bar und bezogen die grosszügigen Zimmer. Nach einem delikatessen Nachtessen mit guten Wein verzogen wir uns an die Bar. Der Wirt hatte einen guten Grappa, und wir liesen den Tag ausklingen.

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3 Männer - 3 Bikes- 4.5 Tage

Der fünfte Tag (224Km) Das Frühstück geniessen und dann nichts wie auf die Motorräder. Das Ziel direkter Weg nach hause, um am Mittag zuhause zu sein. So war es auch. Am Mitag waren wir wieder zuhause nach ein paar wunderbaren Urlaubstagen. Leider war es wie immer zu kurz!

Doch die nächste Tour kommt bestimmt!

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jUNIBIKE 2007  

Auch im 2007 sind wir wieder unterwegs

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