DMV Inside 01-2022

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DEUTSCHER MOTORSPORT VERBAND E.V. MITGLIEDERMAGAZIN, € 3,00 D 2998 F

Nr. 01 I 2022

Mot

orsp

ort-

Term

ine

202

Deutscher Motorsport Verband

Jahreshauptversammlung 2021

Rallyesport

UMC-DMV Rallye Ulm UMC-DMV Historic Rallye Ulm Delegation der Disziplinen

DMV-Pannenhilfe 069-69 50 02 22

DMV Delegation Trial & Dragster

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DMV INSIDE INHALT

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DMV Jahreshauptversammlung

Foto: Hockenheim-Ring GmbH

Titelbild: UMC-DMV Rallye Ulm Fahrer: Uwe Weidl Foto: Photo Felzi

DMV INSIDE Editorial 4 DMV Jubiläen 5 News 6 DMV Jahreshauptversammlung 8 / 9 Motorsport-Termine 2022 24 Letzte Seite/ Impressum 46

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DMSB Drag Racing Pokal

Foto: Pat Weidmann

Freizeit und Familie DMV Touristik

7

AUTOMOBILSPORT Drag Racing DMV Rundstrecke DMV Formel Vau DMV Rallye Truck Trial Bergsport

10 / 11 12 - 16 17 / 18 19 20 / 21 22 / 23

MOTORRADSPORT

30

Eisspeedway WM Weber Vizeweltmeister

Foto: Thomas Schiffner

DMV Delegation Trial Gespanntrial Eisspeedway Bahnsport Motocross Snowcross Motorrad Biathlon Rundstrecke

26 / 27 28 / 29 30 31 32 33 34 35

MSJ INSIDE DMV/MSJ Nachwuchsförderprogramm 36 / 37

CLUBS Landesgruppen und Ortsclubs

38 - 45

Hinweis Termine: Bitte aus aktuellem Anlass die Verlautbarungen der Serienbetreiber oder den Motorsport-Kalender FMS – Fanportal Motorsport sowie auch unsere DMV-Seite www.dmv-motorsport.de beachten.

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I Solidarität mit der Ukraine

DMV INSIDE INTRO

Auszug aus einer Pressemitteilung des DMSB vom 03. März 2022: DMSB-Präsidium beschließt Ausschluss aller Lizenznehmer aus Russland und Belarussland von Veranstaltungen auf deutschem Boden. Deutsche Nationalmannschaften werden mnicht zu Wettbewerben in Russland oder Belarussland entsandt. Die Maßnahmen sollen zum international wachsenden Druck auf die Aggressoren im Ukraine-Konflikt beitragen. Mit diesem Beschluss reagiert der DMSB auf den russischen Angriff auf die Ukraine und zwar noch deutlicher als die FIA. Hier dürfen russische und belarussische Fahrer/-innen unter neutraler Flagge starten, sofern sie sich im Vorfeld schriftlich verpflichten, die Prinzipien des Friedens und der politischen Neutralität einzuhalten. Die Crux: nahezu zeitgleich wurde von der russischen Regierung ein Gesetz beschlossen, durch welches schon für das öffentliche Benennen des Krieges bis zu 15 Jahre Haft drohen ! Im Ergebnis kommt die Kombination beider Beschlüsse einem Startverbot für die betroffenen Lizenznehmer/-innen gleich! Damit liegen die Motorsportverbände auf einer Linie mit den meisten anderen Sportverbänden weltweit. Nun kann man einwenden, dass Sanktionen gegen russische Sportler nicht dem Grundgedanken des fairen und freien Wettbewerbs entsprechen und so hat sich auch der DMSB seine Entscheidung nicht leicht gemacht. Angesichts des unendlichen Leids der Ukrainischen Bevölkerung ist ein solches Zeichen der Solidarität aber sicherlich dringend notwendig !

In diesem Zusammenhang sollte man darüber hinaus nicht nur den einzelnen Sportler sehen, sondern den Blick ebenfalls auf den Umgang mit autoritären Machthabern im Allgemeinen und besonders in der jüngeren Vergangenheit richten. Schließlich ist es unstrittig, dass der Motorsport auch eine gesellschaftliche Relevanz hat und gerne zur Selbstinszenierung von Regimen und Machthabern aller Couleur genutzt wird. Der ehemalige russische Schachweltmeister Garri Kasparow wendet zu Recht ein, ob man sich angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine nicht die Frage stellen müsste, wie man mit Sportverbänden umgehen wolle, die „zu Werkzeugen von Diktatoren werden“. Fraglos haben wirtschaftliche Erwägungen und Bequemlichkeit nicht nur zu einer Nähe zu Putin geführt – oder wie es Kasparow formulierte: „Es ist einfacher mit Diktatoren zu verhandeln, als Zuschüsse im Deutschen Bundestag oder im Britischen Parlament zu beantragen.“ In der Vergangenheit verhallten derartige Einwände ungehört. Es ist zu hoffen, das die aktuellen Ereignisse diesmal Anlass genug sind, das Verhältnis zu autoritären Regimen zu hinterfragen. All dies wird den einzelnen Sportler, der jetzt u.U. vor den Trümmern seiner Karriere steht und dessen Nähe zum eigenen Präsidenten bisher als unproblematisch angesehen wurde, nicht trösten und er wird dementsprechend wenig Verständnis für derartige Entscheidungen aufbringen können.

Bei der Betrachtung der Bilder aus der Ukraine und der Meldungen, welche uns erreichen, sind die ausgesprochenen Sanktionen aber alternativlos. Delegation der Disziplinen Im April 2021 hat sich der DMV um die Delegation der Disziplinen Motorrad Trial und Dragster / Drag Bike beworben und vom Präsidium des DMSB den Zuschlag erhalten. Der Bewerbung waren intensive Diskussionen mit den jeweiligen Fachleuten vorausgegangen. Während der DMV bei der Disziplin Dragster / Drag Bike ohnehin in Deutschland federführend ist und durch die Corona Pandemie vieles ausgebremst wurde, gilt es im Trialsport mit vielen ADAC Veranstaltern zusammenzuarbeiten. Hier haben wir einige eingefahrene Pfade verlassen und es galt erst einmal Vertrauen bei allen Beteiligten aufzubauen. Angesichts unseres Engagements ist uns dies sehr gut gelungen und in Absprache mit den Teilnehmern und Veranstaltern bemühen wir uns ständig um eine Weiterentwicklung des Sports. Die neuen Strukturen des DMSB sehen Sportkommissionen vor, welche sich mit den weiterführenden Anträgen für die jeweilige Sportart auseinandersetzen sollen. Der Grundgedanke war hierbei, dass auch externe Fachleute ihre Expertise einbringen können. Allerdings wurden hier kürzlich die Anträge des DMV von „Fachleuten“ ohne eigene Veranstaltungen einfach abgelehnt ?! Willkommen in der „großen Realpolitik“ des Motorsports ! Dr. Gunther David Präsident

Offizielle Förderer des DMV - Deutscher Motorsport Verband

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DMV INSIDE JUBILÄEN

DMV-Mitglieder feiern Jubiläum Der DMV bedankt sich bei allen Jubilaren und gratuliert zur langjährigen Mitgliedschaft

DMV-Vereine

DMV-Mitglieder

Harald Oelmann

25 Jahre

40 Jahre

Frank Poch

MSF Wissen e. V. MSC Liggeringen MCC Teuchern e. V. MSC Altmark e. V.

30 Jahre MCC Schenkenhorst Berlin e. V. JKV Aldenhoven e. V. MC Oberwiera-Waldenbuch e.V. MSC Ballenstedt e. V. MSC Anklam e. V. MSC Altermersleben e. V. MSC Angenrod e. V. MC Jämlitz e. V. MC Zepernick e. V. MSV Güstrow

40 Jahre MSC Zeilarn e. V. MSG Pfälzer Wald e. V.

50 Jahre MCC Reisersberg e. V. MSC Deberndorf e. V. MSC Berlin e. V. AC Monheim e. V. MSC Aufenau e. V. MCH Singen e. V.

60 Jahre MSC Berghaupten e. V. MSC Pocking e. V.

70 Jahre MSF Plettenberg e. V. MSC Ronneburg e. V. MSC Oberbruch e. V. AMSC Übersee-Feldwies e. V. MSC Tacherting e. V.

Alexander Adomeit Günther Bauer Klemens Baumann Jörg Bensemann Herbert Betzl Rainer Bickel Hans-Peter Blaettner Jakob Combe Petra Damm Peter Dannecker Rainer Dieterle Stephan Dorfner Uwe Ebertz Ulrich Eckart Josef Einwang Franz Ernst Frank Eubel Manfred Fuhr Markus Gaug Robert Gehrisch Sven Gessert Thomas Grempel Hartmut Groenert Petra Hanusch Frank Hartauer Martin Heil Norbert Herz Dankwart Hoevel Martin Huber Manfred Jakob Kuno Joppke Judith Kaspar Uwe Kerschbaum Ferdinand Krieg Joachim Krocker Otto Lagleder Georg Lampert Christian Lehmann Klaus Lieberknecht Sascha Maassen Michael Maeder Uwe Mahl Elmar Maier Klaus Marquardt Hans-Peter Merkel Michael Meyer Markus Michaletz Alfred Munz Josef Neuner Marlene Ochs

Ralf Platt Steffen Rebmann Franz Rieger

Rudolf Meissner

Hans-Joachim Rossi

Harald Müller

Dirk Roth

Lothar Pasucha

Alfred Rupp Hermann-Robert Rust Bernhard Schäfer Hans-Peter Scherer Annelies Schindler Leo Schmechta Günter Schmidt Wolfgang Schrade Bernd Schulze Walter Schumacher Bernd Schwarz Helmut Schwarz

Herbert Poell Ludwig Rabenstein Willi Roesel Ludwine Rosenboom Alfred Schatz Werner Schwaerzel Karl Seipel Konrad Siefert Werner Stadermann Peter Steuernagel Wilhelm Stracke

Jochen Seipel

Hans-Dieter Sturm

Michael Seipel

Hans Thelen

Robert Spantringer

Peter Weber

Manfred Sprott

Karl-Josef Winter

Helmut Steinkemper

Ulrich Zorn

Paul Traxl Andreas Vohl Peter Walerius

60 Jahre

Wolfgang Willibald

Hermann Armbruster

Adolf Wolferseder

Dieter Frenzl

Berthold Zentgraf

Eva Haller Klaus Haller

50 Jahre Heinz Bachhelm Helmut Bartlweber Werner Bayer Georg Binoeder Lutz Boelter Siegfried Breier Hans Büttner Alfred Dannmeyer Herbert Decker Ronald Dentzer

Manfred Herbrich Siegfried Jacobsen Rigobert Kerber Hans-Peter Klie Heinz Looser Günther Machalett Klaus Martens Karl-Heinz Moser Klaus Peter Sauerwein Horst Schmidt Josef Siefert

Max Duschl

Wilhelm Sommerlad

Gerhard Engst

Rolf Stein

Richard Fritz

Arend Steinbach

Reinhold Gerhard

Willi Stuckmann

Rolf Gransee

Günter Volk

Herbert Grimm Richard Haller Christa Hartmann

70 Jahre

Paul-Gerhard Knipp

Anton Sinteck

Klaus Lehr

Günter Springer

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DMV INSIDE NEWS

Neue Mitarbeiterin beim DMV in der Geschäftsstelle

DMV Super FAN 2022

Mein Name ist Andrea Kloss. Seit dem 01.04.2022 verstärke ich das Team in der Geschäftsstelle in Frankfurt in der Sportabteilung.

Ja, Ihr habt richtig gelesen!

Guten Tag, mein Name ist Andrea Kloss, ich bin gebürtige Engländerin und lebe bereits seit mehr als 40 Jahren in Deutschland. Zum Motorsport kam ich durch meine Familie, die eine Autowerkstatt für englische Oldtimer hatten. Unsere Familie war gemeinsam immer sehr aktiv im Motorsport. Meine Mutter fuhr in jungen Jahren in England Rallye. Mein Vater hat sich in mehreren Disziplinen versucht von Hill Climbing über Sprint bis hin zum Drag Racing und mein Bruder ist seit 1980 aktiv im Drag Racing, früher in Europa heute in den USA. Die Begeisterung für Motorsport haben wir in unserer Familie geteilt und ich spüre ganz deutlich, dass ich Benzin im Blut habe.

Von 1997 bis 2019 habe ich als Pit Marshall der FIA Klassen: Top Fuel, Top Methanol Dragster und Funny Car, Pro Stock und Pro Modified die Nitrolympx Crew unterstützt. Gemeinsam mit meinem Mann unterhielt ich die letzten 10 Jahre ein erfolgreiches Drag Race Team, mit zwei Fahrern, die in den Sportsmannklassen: Pro ET, Super Pro ET, Super Gas und Super Comp antraten. Seit 2020 bin ich DMV Referentin für Drag Racing und seit 2021 bekleide ich meine zweite Amtszeit als Schriftführerin der Hanau Auto Racing Association e.V im DMV außerdem bin ich

noch Mitglied im Badischen Motorsport Club e.V. und in der Drag Race Union e.V.

Alles was Ihr dafür tun müsst erfahrt Ihr in den kommenden Wochen. Aber was Ihr auf jeden Fall mitgbringen solltet. Ihr müsst Benzin im Blut haben, Motorsportfan durch und durch sein, auf DMV Veranstaltungen gehen (denn beim Besuch der DMV Veranstaltungen bekommt Ihr am meisten Punkte), Bilder mit euren Lieblings Fahrer*innen oder auch ein Selfie von euch mit dem Lieblings Auto oder Motorrad knipsen und an uns schicken.

Im Motorsport wurden schon viele Hürden gemeistert und auch in Zukunft werden wir großen Herausforderungen entgegenstehen. Eine starke Gemeinschaft kann diese Herausforderungen am besten meistern, damit uns der Motorsport, mit all seinen Facetten und seiner Vielfalt, noch lange erhalten bleibt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen*innen in der Geschäftsstelle, den ehrenamtlichen Mitarbeitern und Helfern sowie den Ortsclubs, Landesgruppen, Veranstaltern, Teams und Fahrern. See you at the track! Text: Andrea Kloss Bilder: M. Münch/H. Czekalla

ANDREA KLOSS Sportabteilung Tel.: 069 – 69 50 02 – 23 Fax: 069 – 69 50 02 – 20 Mobil: 01520 – 2159918

DMV Int. Bewerberlizenz Automobilsport 2022 Unter DMV Flagge Starten! DMV-Mitglieder, können in der Saison 2022 unter dem Bewerber Deutscher Motorsport Verband starten. Einfach eine Email an sportabteilung@dmvmotorsport.de unter Angabe der Art der Fahrerlizenz senden. Wir senden Ihnen eine Kopie der Internationalen Bewer-

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Denn dieses Jahr kann einer von euch DMV Super FAN 2022 werden!!

berlizenz des DMV für den Automobilsport inkl. entsprechender Vollmacht. Für die Sponsorensuche kann es ein Vorteil sein, bereits einen starken Partner wie den DMV an seiner Seite zu haben, was man mit der Bewerbung unter DMV-Flagge signalisiert.

Am Ende der Saison 2022 wird der DMV Super FAN 2022 von uns gekürt. Na, haben wir euer Interesse geweckt? Dann seid gespannt! Alle weiteren Infos findet Ihr demnächst auf den Social Media Kanäle des DMV! Stay tuned! #DMVSUPERFAN2022 Text: Danielle Neukirchen

Neue DMV Jahresunfallversicherung für den Motorsport

Ans Limit mit gutem Gefühl Weltweit, 365 Tage, 24 Stunden am Tag Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir ab sofort gemeinsam mit unserem Versicherungspartner eine weltweite Jahresunfallversicherung in drei Stufen an. Sobald man an einer offiziellen Testveranstaltung, Trainings oder Rennen teilnimmt, ist man versichert gegen Unfallschäden. Egal ob in Deutschland oder weltweit. 365 Tage oder 24 Stunden bei jeder Veranstaltung. Wir bieten die Jahresunfallversicherung in drei unterschiedlichen Stufen an, je nach Bedarf -Basis 50, Advanced 150, Premium 300 Sie haben Interesse? Sprechen Sie uns an!


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DMV Touristik

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FREIZEIT & FAMILIE TOURISTIK

e f ü r a ll e Treffen der Touristikfreunde in Emden

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Die Freunde der Touristik, hervorgegangen aus der Tourensportabteilung des DMV, wollen sich weiterhin, zwanglos, befreit von allem Druck, wie zum Beispiel Wertung, Punkte, Pokale und Meisterschaft treffen. Mai zu sich nach Emden ein. Der Garten und die Terrasse werden genügend Platz für uns bieten um bei Speisen und Getränken und schönen Gesprächen die Zeit, wie im Fluge vergehen zu lassen. Im Programm ist eine Grachtenfahrt am Freitag durch Emden geplant, die bestimmt sehr interessant sein wird. Der Samstag steht tagsüber zur freien Verfügung. Abends dann wieder im Gatjebogen bei Erika und Helmut. An diesem Wochenende findet das traditionelle Emdener Matjesfest statt, ein Muss für die Gäste aus Nah und Fern. Erika und Helmut jedenfalls freuen sich auf uns eben so wie Bernd und Ich. Wir sagen jetzt schonmal vielen Dank an die beiden und Euch eine Gute Anfahrt. Bleibt bitte gesund, bis dahin Euer Rolf Gransee & Bernd Schmidt So war es schon im September 2020 bei Moni und Uli Zorn in Ulm. Oder im Oktober 2021 in Malchow organisiert vom SMC Rot-Weiss. Nun ist es wieder so weit, Erika und Helmut Rieken laden vom 27. Mai bis 29.

Weitere Informationen findet Ihr unter: www.dmv-touristik.de Text: Rolf Gransee | SMC Rot-Weiss Fotos: Stadt Emden  dmv-touristik.de

Liebe Sportfreunde, Da wir keine Sternfahrten mehr haben und wir unsere Freundschaften beibehalten wollen, laden wir zu einer Fahrt nach Emden vom 26.5. – 29.5.2022 ein und wir werden eine Gartenparty geben. So soll das Programm ablaufen: ( Änderungen sind möglich ) Do. 26.05.2022 Anreise und Begrüßung Ab 15:00 Uhr im Gatjebogen 10, Kaffee und Kuchen danach gemütliches Beisammensein mit Stärkung am Abend Fr. 27.05.2022 Grachtenfahrt in Emden 12:00 Uhr Abfahrt ab Ratsdelft ( ca. 15 Min. vorher da sein ) Unkostenbeitrag 15.- € (DMV-Mitglieder erhalten einen Zuschuß von 10.- € ) Ab 17:00 Uhr etwas leckeres vom Grill, dazu Salate und ein Bierchen (Open End) Sa. 28.05.2022 Besuch Emder Matjesfest (selbstständig, gemeinsames Treffen kann vereinbart werden) Und am Abend sind wir wieder bei guter Verpflegung im Gatjebogen So. 29.05.2022 Heimreise Unkostenbeitrag für Full Service im Gatjebogen 25.- € Übernachtungen sind selbstständig zu organisieren. Empfehlung: Hotel Am Kleinbahnhof Tel.: 04921 – 91650 B&B Hotel Emden Tel.: 04921 – 9997040 Heerens Hotel Tel.: 04921 – 23740 Wir freuen uns auf Euch Viele liebe Grüße Helmut und Erika

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DMV INSIDE JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

DMV Jahreshauptversammlung 2021

Verband im Takt des Wandels Die DMV Jahreshauptversammlung 2021 wurde am 21. November in Hockenheim abgehalten. Der aktuellen Pandemiesituation geschuldet wurde den Teilnehmern dabei ein reduziertes Programm am Samstag geboten. Ein offizieller Club- & Mitgliederabend, so wie in den vergangenen Jahren bspw. mit Schifffahrt oder anderen Aktivitäten, fand in diesem Jahr nicht statt. Und trotzdem wurde den Interessierten einiges geboten. DMV & MSJ Club- und Sportversammlung am Sonntag Am Sonntag begann der Tag mit der DMV & MSJ Club- und Sportversammlung um 08:15 Uhr. Eine Versammlung, die anlässlich der Jahreshauptversammlung des DMV nicht fehlen darf, denn hier informieren und diskutieren die Fachleute aus den Clubs und dem Verband über die Entwicklungen des vergangenen Sportjahres. Allerdings war die Sitzung in diesem Jahr doch etwas anders konzipiert. Die MSJ wurde dieses Jahr thematisch in die Sitzung miteinbezogen. Dies war dem Hintergrund geschuldet, dass die MSJ ihre Vollversammlung eigentlich immer anlässlich der DMV & MSJ Gala der Meister im November durchführt. Nun fand in diesem Jahr leider keine Meisterehrung statt und der DMV musste seine Jahreshauptversammlung in den November legen, wo doch eigentlich der März in den vergangenen Jahren der Termin der Wahl war. Somit hat man in diesem Jahr die Kräfte gebündelt und die MSJ Vollversammlung gemeinsam mit der DMV Jahreshauptversammlung angesetzt. Damit war klar: Eine Clubund Sportversammlung muss auch die Themen der MSJ behandeln und der Zeitplan für den Sonntag würde umfangreicher ausfallen. Damit wäre dann auch der frühe Termin der Club- und Sportversammlung um 08:15 Uhr erklärt. Gar nicht überraschend fanden die Teilnehmer dann auch den Weg um diese Uhrzeit an den Hockenheimring. Die Tagesordnungen der Club- und Sportversammlung beinhaltete Themen wie bspw. Sportwarteausweise, Umwelt & Veranstaltungsgenehmigung, SimRacing

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sowie die Themen der DMSB Strukturveränderungen. Im Anschluss an die Vorträge konnten offene Diskussionen geführt werden. So konnten Clubs und Mitglieder, die Referenten und Experten, das DMV Präsidium sowie das DMV Hauptamt die Sitzung mit vielen neuen Informationen und einem prall gefüllten Lastenheft beschließen.

DMV Jahreshauptversammlung: Satzungsänderung und einstimmige Wahlen aller zur Wahl stehenden Präsidiumsmitglieder Um 11:02 Uhr war es dann Zeit für die DMV Jahreshauptversammlung. Auf der Tagesordnung standen die turnusgemäßen Wahlen von Präsident, Vizepräsident für Finanzen und Verwaltung sowie Vizepräsident Motorradsport. Außerordentlich stand die Wahl zum Vizepräsidenten Automobilsport auf der Tagesordnung. Außerdem wurden Änderungen der DMV Satzung zur Abstimmung gebracht. Dr. David eröffnete in Vertretung des im Frühjahr planmäßig zurückgetretenen ehemaligen Präsidenten Wilhelm A. Weidlich die Sitzung, begrüßte Ehrengäste und Ehrenmitglieder und bat um eine Schweigeminute für die im vergangenen Jahr verstorbenen DMV Funktionäre und Mitglieder.

Herr Wolfgang Wagner-Sachs, DMSB Präsident, begrüßte die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung ebenfalls. In seiner Rede dankte er dem DMV für das gezeigte Engagement, auch im Zusammenhang der Delegationen der Disziplinen und ging ebenfalls auf die aktuellen Strukturänderungen im DMSB sowie die Themen in Politik und Gesellschaft im Zusammenhang mit dem Motorsport ein. Ein klarer Appell sich zukünftig noch stärker gemeinsam und verbandsübergreifend für den Motorsport in Deutschland einzusetzen. Es folgten die Berichte des Präsidiums. Im Übrigen verständigte man sich im Vorfeld darauf, in den Vorträgen auch von dem Jahr 2021 zu berichten. Wilhelm A. Weidlich begann mit dem Bericht des Präsidenten für 2020. Natürlich prägte das Thema Corona auch diesen Bericht, so wie alle Berichte, die darauf folgten. Zu dominant und schwer wog und wiegt dieses Thema auf den Motorsport von Veranstaltungen über Clubleben bis hin zu Ausbildung. Und trotzdem konnte man in seinem Bericht viel Positives hören, über Wille und Moral, Anpassungsfähigkeit und Entwicklung. Entwicklung war dann auch das Stichwort für Iris Bonow und ihren Bericht von Clubs und Mitgliedern. Im Bereich der Clubs konnten sowohl Ab- als auch Zugänge vermeldet werden. Dabei konnten vor allem perspektivstarke Clubs gewonnen werden. Bestes Beispiel hierfür ist die TuS Fürstenfeldbruck mit einer jungen und dynamischen Trialsportabteilung. Im Bereich der Mitgliederentwicklung konnte man 2021 sogar eine positive Bilanz ziehen. Während die Zahl der


Austritte gesunken ist, konnte die Zahl der Neumitglieder im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Ralf Frache, Vizepräsident für Finanzen und Verwaltung, konnte im Anschluss dann auch ein positives Ergebnis vermelden. Dank Investitionen in moderne Verwaltungssysteme in der Vergangenheit konnte schnell auf die Corona-Pandemie reagiert und die Geschäftsstelle ins Homeoffice geschickt werden. Für die Mitglieder und Vereine ein Prozess ohne spürbare Einschränkungen. Des Weiteren wurde während des ersten Lockdowns Kurzarbeit beantragt. Seit dem Juli 2021 befindet sich die Geschäftsstelle nun wieder in vollem Einsatz und seit September verstärkt mit Danielle Neukirchen in der Club- und Mitgliederbetreuung sogar eine weitere Person das Team der Geschäftsstelle.

Der Bericht der beiden Vizepräsidenten im Sport, Motorrad sowie Automobil, hielten sich da in ihren Berichten gezwungenermaßen etwas kürzer. Kurzum: 2020 war ein wirklich schwieriges Jahr für Clubs und Veranstalter, vor allem für die die im Breitensport engagiert sind. 2021 spürte man dann, zumindest von Mai / Juni bis September / Oktober, eine deutliche Verbesserung der Lage. Unter Tagesordnungspunkt 6 wurde dann über die Satzungsänderungen abgestimmt. Treiber der Änderungen waren vor allem Zusätze zu den Möglichkeiten einer digitalen Versammlung sowie die Aufnahme eines eigenständigen Datenschutz-Paragrafen. Die Teilnehmer der Versammlung, die alle bereits in der vergangenen Inside und mit der Einladung zur Versammlung transparent und umfangreich über die Änderungen infor-

miert wurden, stimmten einstimmig für die Satzungsänderung. Hier hat die DMV Satzungskommission, die die Änderungen erarbeitet hat, einen großartigen Job gemacht. Daraufhin fanden die Wahlen statt. Wie bereits geschrieben standen Wahlen der Positionen des Präsidenten, des Vizepräsidenten für Finanzen und Verwaltung, des Vizepräsident Motorradsport sowie des Vizepräsidenten Automobilsport auf der Tagesordnung. Dr. Gunther David, bis zur heutigen Wahl langjähriges Präsidiumsmitglied Automobilsport des DMV, wurde von der Versammlung einstimmig als Nachfolger des bisherigen Präsidenten Wilhelm A. Weidlich gewählt. Neuer für den Automobilsport verantwortlicher Vizepräsident ist Dr. René Henn. Auch er wurde einstimmig gewählt. Dr. Henn ist als langjähriger Motorsportler sowohl als Teilnehmer als auch als Funktionär aktiv und hat sowohl in der RG Düren e.V. im DMV als auch in der Landesgruppe Niederrhein Erfahrungen in der Vorstandsarbeit gesammelt. Die beiden anderen zur Wahl stehenden Präsidiumsmitglieder für Finanzen und Verwaltung sowie für Motorradsport wurden in ihrer guten Arbeit der vergangenen Jahre bestätigt. Sowohl Ralf Frache, Vizepräsident für Finanzen und Verwaltung, als auch Armin Bolz, Vizepräsident Motorradsport, wurden von der Versammlung einstimmig wiedergewählt. Traditionell werden auch die Wahlvorschläge für das erweiterte Präsidium durch die Versammlung bestätigt. Bestätigt wurden hier, ebenfalls einstimmig, der Verwaltungsratsvorsitzende Jürgen Schmitt, für die Region Süd Herr Uli Zorn, für die Region Mitte Herr Haiko Nix, für die Region Nordost Herr Rolf Borchardt sowie für die Region West Herr Hans Henning Siebel. Gemäß der DMV Satzung gehören dem erweiterten DMV Präsidium ebenfalls der DMV-Vertreter

im DMSB-Präsidium Herr Hans-Robert Kreutz und der Vertreter der Motorsportjugend Herr Daniel Fuchs an. Beide wurden ebenfalls einstimmig bestätigt. Emotional wurde es dann nochmal unter Tagesordnungspunt 11, Verschiedenes. Zuerst übernahm Herr Weidlich das Wort und verlieh Herrn Bernd Schmidt, langjähriger Funktionär in MSJ und DMV, für seine 50-jährige Treue Mitgliedschaft Urkunde und Treuenadel. Anschließend übernahm Herr Dr. David das Wort. In seiner Rede hob er die beispiellose Arbeit von Wilhelm A. Weidlich hervor. Angefangen als Leiter PR und Sport des DMV sowie als Sport- und Jugendsekretär in den 1970ern bis hin zu seiner Tätigkeit als langjähriger DMV Präsident ist er als Antreiber und Identifikationsfigur untrennbar mit dem DMV verbunden. Das DMV Präsidium ernannte Wilhelm A. Weidlich zum DMV Ehrenpräsidenten.

Ein toller Schlusspunkt einer Veranstaltung, die unter nicht ganz einfachen Bedingungen durchgeführt werden musste. Dank gilt allen Teilnehmern der Sitzungen und der Veranstaltung für ihre Arbeit und die Einhaltung aller Voraussetzungen und Auflagen. Auch die Hockenheim-Ring GmbH sowie das angeschlossene Hotel Motodrom sorgten für einen reibungslosen Ablauf und beste Voraussetzungen. Vielen Dank dafür! Das Präsidium sowie das Hauptamt des DMV bedanken sich für das ausgesprochene Vertrauen! Text: Marco Mander Fotos: DMV Medien

TOURENSPORTVERSAMMLUNG ANLÄSSLICH DER JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Das öffentliche Programm begann am Samstag mit der Tourensportversammlung. Eine richtungsweisende Sitzung für den Bereich des Tourensports, der im DMV lange Tradition hat. Der Verband im Takt des Wandels, dieses Motto wurde hier besonders deutlich. Eine Reformierung in dem Bereich, ohne dabei die Wurzeln zu vergessen,

wurde bereits am Anfang des Jahres angestoßen. In der Zukunft wird der Bereich und das Engagement unter dem Begriff Touristik geführt. Durch die Änderungen soll die Zugänglichkeit steigen und so neuen Teilnehmern und Interessierten den Einstieg erleichtern. Beispielhaft ist bei dieser Reformierung auch die Beteiligung und der Einbezug

der Teilnehmer an der künftigen Ausrichtung. So verwundert auch nicht, dass die Sitzung durch konstruktiven Austausch als harmonisch bezeichnet werden kann. Die beiden neuen Ansprechpartner in der DMV Touristik, Bernd Schmidt und Rolf Gransee, können so ihre Arbeit auf einer soliden Basis beginnen.

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AUTOMOBILSPORT DRAG RACING Drag Race Union e.V.

Challenges Reloaded 2022 Während der Generalversammlung der Drag Race Union e.V. am 08.04.2022 wurde der Vorstand wieder gewählt: Obmann Hans Niesner, Kassenwart Oliver Krautberger und Schriftführer Markus Münch. Die DRU ist ein Österreichisch/Deutscher Verein im DMV, der sich der Förderung des Sportsman Drag Racing's verschrieben hat. Speziell den Klassen des Bracket Racings.

Nach zwei Jahren Pandemie schreibt die DRU die beliebten Challenges wieder aus, zum 7. Mal die Pro ET Challenge und zum 13. Mal die Super Pro ET Challenge. Nachdem in den letzten beiden Jahren viele Veranstaltungen abgesagt wurden, ist der Kalender in diesem Jahr wieder recht gut gefüllt, mit drei Rennveranstaltungen der ATD in Clastres (Frankreich), zwei von der AMP auf dem Rivanazzano

Dragway (Italien) und insgesamt sieben Rennveranstaltungen auf dem Santa Pod Raceway in England. Der 1. AMC Dessau hat auf der Viertelmeile in Zerbst mindestens zwei Wettbewerbe eingeplant. Ungeklärt ist noch wann die Erstveranstaltung des MSS Drag Racing Clubs in Pilsen (Tschechischen Republik) stattfindet. Die Wiederkehr der NitrOlympX auf der Rico Anthes Quartermile am Hockenheimring stellt ein besonderes Highlight

Drag Racing Delegation

für die Teilnehmer dar. Es zählen für beide Challenges jeweils 4 Rennen zur Gesamtwertung. Maximal 2 Wertungen pro Rennstrecke. Die Sieger*innen werden Ende Oktober auf der DRU Meisterfeier in Bitz geehrt. Nach dem Nennschluss der Pro ET und Supro ET Challenge am 31.3.2022 sind in der Supro ET Challenge 24 Teilnehmer*innen aus sieben Nationen (D, CH, AUT, IT, F, ES, GB) genannt. Die Pro ET Challenge hat 29 Nennungen aus fünf Ländern (AUT, D, IT, F, GB). Wer mehr über Drag Racing, Bracket Racing erfahren möchte, schaut sich auf der Homepage der Dragrace Union um. Wir freuen uns endlich alle unsere europäischen Freunde auf und neben der Strecke wieder zu treffen und die Challenges auszutragen. „It’s more than racing.“ Text: Markus Münch und A. Kloss Fotos: Markus Münch  dragraceunion.eu  facebook.com/dragraceunion

Drag Racing Saison 2022

Sportkommission Drag Racing ChassisIn der DMV-Inside 2/2021 haben wir über die Bestätigung der Abnahmen Delegation für die Disziplin Drag Racing durch den DMSB berichtet. Im Rahmen der Delegation hat der DMV die Sportkommission Drag Racing (SKDR) gegründet und damit die DMSB Arbeitsgruppe Drag Racing abgelöst. Zur Kerngruppe der SKDR gehören: • René Kloss (DMV Fachreferent DR), • Andrea Kloss (DMV Sportabteilung), • Frans Steilberg (FIA Technical Delegate Drag Racing), • Constance Metzner (DMSB Chief Scrutineer for Drag Racing und Mitglied der FIA Technical Working Group and Consultant), • Alexander Geier (DMSB Koordination Automobil- und Motorradsport), • Jörg Bensemann (Mitglied der FIMEurope Drag Racing Commission), • Yasin Özer (ADAC Südbayern Motorsport & Ortsclubs und Mitglied der FIA DR Commission),

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• Thomas Joswig (Fahrervertreter Motorradsport Drag Racing). Weitere Experten aus den Bereichen Junioren und DMSB Academy werden im Rahmen der aktuellen Themen nach Bedarf hinzugezogen. Die SKDR hat Ihre erste Sitzung am 09.02.2022 abgehalten, Folgetermine fanden im März und April statt. Fahrer und Veranstalter können Fragen an die SKDR per Email richten, an das Postfach des DMV Fachreferenten Drag Racing René Kloss dragrace@dmv-motorsport. de. Text: Andrea Kloss  dm-dragracing.de

Wer in diesem Jahr eine Chassis-Abnahme benötigt, kann diese an folgenden Terminen von DMSB Technischer Kommissar Sven Klut vornehmen lassen: • 21. - 22.05. Zerbst • 04. - 05.06. Clastres (FR) • 10. - 12.06. Drachten (NL) • 08. - 10.07. Rotenburg (Wümme) noch unter Vorbehalt • 11. - 14.08. Tierp Arena (SE) • 25. - 28.08. Hockenheim • 03.10. Zerbst Es besteht auch die Möglichkeit, dass Sven Klut für Chassis-Abnahmen anreist, wenn sich mehrere Fahrer zusammenschließen und sofern er es terminlich einrichten kann. Dazu bitte Sven per Email unter svenklut@web.de kontaktieren. Text: Constance Metzner  dm-dragracing.de


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AUTOMOBILSPORT DRAG RACING 35. Nitrolympx, Hockenheimring

Mit 500 km/h auf der Jagd nach neuen Rekorden Zwei Jahre war es still im NitrOlympX-Fahrerlager - viel zu still! Nach dieser coronabedingten Zwangspause meldet sich die weltweit schnellste Rennserie 2022 mit der 35. Ausgabe der NitrOlympX zurück auf der Hockenheimer Quartermile.

Wenn vom 26. bis 28. August 2022 wieder unfassbare 15.000 Pferdestärken auf einmal losdonnern, zittert selbst das Motodrom. Mit im Gepäck: 100 % Highspeed, Action und Power sowie Beschleunigungsduelle auf höchstem Niveau.

und die in den letzten zwei Jahren gewonnenen technischen Erkenntnisse in Sekunden umzuwandeln. Für die Teilnehmer der FIM sowie FIA Drag-Racing-Europameisterschaft geht es in Hockenheim zudem um wertvolle Punkte für den Gesamtsieg.

Bei der Kultveranstaltung werden auch in diesem Jahr wieder etwa 200 Teams erwartet, die in den verschiedensten Rennklassen darauf hinfiebern, endlich wieder echte Strecke unter die Räder zu kriegen

Das weite Spektrum des Drag Racings umfasst sowohl Auto- als auch Motorradklassen. Die „Autofraktion“ reicht von den „Big Boys“, den Top Fuel-Dragstern, bis hin zu den Top Methanol-, Pro Modi-

fied- und Pro Stock-Klassen, die alle im Rahmen der FIA Drag-Racing-Europameisterschaften antreten! Die Profis erreichen dabei Spitzengeschwindigkeiten über 500 km/h! Hinzu kommen einige Amateurklassen, die nicht minder spannend und hochkarätig besetzt sind. Wem all das noch immer nicht genug Adrenalin durch die Adern gepumpt hat, sollte sich ein weiteres Highlight des Wochenendes nicht entgehen lassen: die legendäre Nightshow am Samstagabend. Sobald sich die Dämmerung über das Motodrom senkt und Scheinwerfer den Drag Strip in farbiges Licht tauchen, heißt es Showtime. Hier wird ein atemberaubender Mix aus grandiosem Entertainment mit viel Action und Highspeed geboten. Dieses sensationelle Entertainment-Paket macht die NitrOlympX zu einem absoluten Highlight und einem Pflichttermin im Kalender eines jeden Motorsport-Fans. Doch Vorsicht: Die Sucht nach Adrenalin ist ansteckend. Welcome back to the Home of Speed! Text: Hockenheimring Fotos: H. Czekalla, M. Münch  nitrolympx.de

DMSB Drag Race Pokal

DRP 2022 auch in Clastres Der französische Verein Association Tropheé Dragster (ATD) hat sich bereit erklärt zwei ihrer drei Termine in 2022 mit dem DMSB Prädikat für das Drag Racing Pokal auszuschreiben. Erstmalig auch mit den Klassen Super Gas und Super Comp zusätzlich zu den bereits bestehenden Klassen Street Run (zählt zu Sportsmann ET), Pro ET, Super Pro ET und Junior Dragster. DMSB Drag Race Pokal Termine 2022: 04. – 05.06. - 17th European Dragster

30. – 31.07. - 19th European Dragster 26. – 28.08. - 35. Nitrolympx voraussichtlich 01. – 03.10. - Zerbst Text: Andrea Kloss Foto: Pat Weidmann  dmsb.de  association-trophee-dragster.com

Hanau Auto Racing Association e.V.

Meisterschaftsfeier 2021 Die HARA hat Ihre Klassensieger für die Rennsaison 2021 am 06. November in Hanau gekürt. Die Vereinsmeisterschaft für 2021 wurde erneut ausgesetzt, da viele Veranstaltungen abgesagt werden mussten, damit hatten nicht alle Klassen die Gelegenheit an den Start zu gehen. Ausgezeichnet wurden: Junior Dragster: Siegerin Cheyenne Visser, 2. Platz Chantal Wagner, 3. Platz

Sam Timmers, Sportsmann ET: Sieger Maurice Heller, 2. Platz Sascha Herrmann, Pro ET: Sieger Gerd Habermann, 2. Platz Armin Widmann, 3. Platz Bernd Kaltenbach, Super Gas: Sieger Eberhard Keil, 2. Platz Marianne Wisotzke, 3. Platz Arndt Putzmann, Super Pro ET: Sieger Frank Römer, 2. Platz Alain Dürr, 3. Platz Jens Könnecke. Text: Andrea Kloss Foto: Harry Czekalla  hara.dragracing.com

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AUTOMOBILSPORT RUNDSTRECKE

DMV Goodyear Racing Days Vom 04. – 06.03.2022 ist auf dem Hockenheimring bei bestem Wetter die Rundstreckensaison angelaufen. Mit dabei waren natürlich auch die DMV Serien 318ti Cup, BMW Challenge, NES 500 und Classic Masters. Ein Hoch auf den Breitensport, der an diesem Wochenende gezeigt hat, was in ihm steckt.

DMV BMW Challenge Weege und van den Munckhof siegen beim Auftakt

zufrieden. Wir sind auf P1 losgefahren, aber in der zweiten Kurve hat mich einer überholt. Da war ich etwas zu vorsichtig mit den Reifen. Aber das habe ich gleich wieder korrigieren können“, berichtete der Gesamtsieger.

Markus Weege (M3 GTR E46) und Eric van den Munckhof (KK M4 GTR) holten sich die Auftaktsiege der DMV BMW Challenge. Während im ersten Heat Weege souverän auf dem Hockenheimring siegte, setzte sich van den Munckhof im zweiten Durchgang knapp gegen Jens Smollich durch.

Am Sieg von Markus Weege gab es im ersten Rennen nichts zu rütteln. Souverän fuhr der Duller Motorsport Pilot von der Pole aus seinem Erfolg entgegen. Nur für einige Meter war Maurice Thormählen (M3 GTR E46) am Markenkollegen vorbeigegangen. Über 17 Sekunden betrug am Ende der Abstand auf Rang zwei. „Es war ein gutes Rennen. Zu Beginn hatten wir immer wieder Probleme mit den Reifen. Die Temperaturen waren sehr niedrig. Ansonsten sind wir natürlich

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ten Rennen startete ich von Position zwei und musste mich nach vorne kämpfen. Es war insgesamt ein gutes Rennen mit dem Gesamtsieg am Ende, worüber ich mich sehr gefreut habe“, so der Gesamtsieger. Niklas Koch fährt zweimal aufs Treppchen

Nachdem Weege zum zweiten Durchgang nicht mehr antrat, fiel hier die Entscheidung zwischen Eric van den Munckhof und Jens Smollich (M2 GTR). Während Smollich von weiter hinten starten musste, biss sich der Niederländer bis zur achten Runde die Zähne an Niklas Koch (Mini GTR 1,6 Turbo) aus. Erst dann kam der M4 vorbei. Und auch Smollich zog am Youngster vorbei. Das folgende Duell zog die Zuschauer in ihren Bann. In der vorletzten Runde setzte sich Smollich in Front, doch van den Munckhof konterte im letzten Umlauf. Knapp setzte sich Munckhof gegen seinen Rivalen durch. "Im ersten Rennen hatte ich anfangs Probleme und konnte nicht ganz vorne fahren. Durch die Code 60 Phase war es dann schwierig noch ganz nach vorne zu kommen. Mit Rang drei im Gesamt war ich schon zufrieden. Im zwei-

Eine starke Vorstellung lieferte Niklas Koch ab, der bereits im ersten Rennen als souveräner Sieger der GTR 2 aufs Treppchen gefahren war. Hier lag der Mini-Pilot anfangs hinter Maurice Thormählen (M3 GTR E46) an der dritten Stelle. Doch nach drei Runden ging zunächst Sebastian Kühn (M1 GTR), kurz darauf auch van den Munckhof vorbei. Die beiden BMW spielten auf den Geraden ihren PS-Vorteil gegenüber dem Mini aus. Kurz darauf wurde das Rennen nach einem Unfall unterbrochen. Die entscheidende Szene passierte direkt beim Restart. Sebastian Kühn kam gut weg und lag Ende Start und Ziel gleich auf mit Thormählen. Beim Einlenken gerieten die beiden BMW aneinander. Während Thormählen weiterfahren konnte, drehte sich dahinter auch van den Munckhof weg. Dadurch übernahm Koch vor Christian Schulze (M3 GTR E46) die dritte Gesamtposition. Da wenig später Thormählen Ende der Spitzkehre seinen M3 abstellte, hieß es zwischen Koch und Schulze plötzlich Kampf um Rang zwei. Zwei Runden vor


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AUTOMOBILSPORT RUNDSTRECKE Schluss ging Schulze vorbei. Koch gab nicht auf und in der letzten Kurve überrumpelte der Mini-Pilot den M3. Nur 0,052 Sekunden trennten die beiden Wagen auf dem Zielstrich. „Das war ein super Rennen. Ich hatte auch etwas Glück, dass sich vorne ein paar Autos gedreht haben oder ausgefallen sind. Mit gerade mal fünf Hundertstel noch Gesamtplatz zwei zu holen war natürlich top. Kurz vor Schluss konnte ich mich noch auf Platz zwei reinbremsen, da mein Kontrahent ein bisschen weit nach außen kam. Da ist der Mini schon ganz schön agil und ich konnte nochmals reinstechen“, so Koch. Das zweite Rennen nahm Niklas Koch von der Pole aus in Angriff. Und die verteidigte er überraschend lange gegenüber van den Munckhof. Der hatte nach seinem Dreher im ersten Heat auf rang vier noch Schadensbegrenzung betrieben und startete nach dem Ausfall von Weege und Schulze auf Platz zwei. Doch Koch erwischte eine exzellente Anfangsphase und schaffte eine Lücke zwischen sich und dem Niederländer herauszufahren. Erst nach und nach fuhr van den Munckhof diese wieder zu. Auf der langen Parabolica ging der M4 vorbei. Zwar konnte Koch beim Anbremsen der Sachskurve noch einmal die Führung zurückerobern, aber zwei Runden spä-

ter nutzte van den Munckhof erneut die Power seines M4 aus. Es kam für Koch noch dicker. Plötzlich blieb der Mini wie schon beim Finale in der Eifel des vorherigen Jahres stehen. Elektronikprobleme zwangen Koch dazu. Dadurch rutschte auch noch Jens Smollich vorbei. Am Ende rettete Koch seinen dritten Platz sowie den erneuten Sieg in der GTR 2 über die Zeit. „Ich habe alles gegeben und bin so richtig um mein Leben gefahren. Irgendwann traten elektrische Probleme auf, mit denen wir das ganze Wochenende zu kämpfen hatten. Ich musste leider das Auto kurz abstellen und wieder neu starten. Dann ging es wieder. Aber das hat eben viel Zeit gekostet. Ich denke, mit Gesamtplatz drei im GTR2 Auto kann man gut damit leben. Ich bin sehr happy mit dem Wochenende.“

Doppelsieg für Marco Daedelow in der GTR 3 Eine starke Leistung brachte Marco Daedelow (M240i RC) einen Doppelsieg in der umkämpften GTR 3 ein. Das erste Rennen beendete der east racing Pilot auf der fünften Gesamtposition, während es im zweiten Heat noch einen weiteren Platz nach vorne auf Rang vier ging. Mit Ingo Baum (M3 E36 GT) und Marc Peeters (335i ST E90) hatte Daedelow jedoch zwei schnelle Gegner. Im ersten Rennen behauptete sich der GTR 3 Sieger noch relativ souverän gegenüber Baum und Peeters. Dafür musste Daedelow im zweiten Durchgang umso mehr kämpfen. „Im ersten Rennen lief alles reibungslos. Heute hingegen hatte ich schon beim Start Probleme beim Ladedruck. Auf der Parabolika wurde ich einmal durchgereicht. Da musste ich eine Schweißperle mehr aufwenden, um wieder nach vorne zu kommen. Es hat trotzdem eine Menge Spaß gemacht und es waren faire Zweikämpfe“, berichtete Daedelow. Dahinter tauschten Peeters und Baum gegenüber dem ersten Rennen die Positionen.

In der GTR 4 trat Sepp Römer erstmals im 320Si 2,8 E90 von AVP Motorsport an. Der Klassenwechsel zahlte sich aus. Beide Rennen entschied Römer für sich. Im ersten Rennen sah es zunächst nicht danach aus. Denn Römer fand sich erst auf der fünften Position in der gut besetzten Klasse wieder. Nach und nach kämpfte sich der AVP-Pilot nach vorne. Dagegen gab es am zweiten Erfolg für Römer am Sonntag nichts zu rütteln. Als souveräner Gesamtsiebter siegte er vor Kautz und Lauth. Ulrich Tappe bei den 325er vorne Einen erfolgreichen Saisonauftakt feierte Ulrich Tappe (325iS E36). Zweimal gewann er die 325er Cup Klasse vor Karl-Heinz Schneider (325iS E36) bzw. Marcel Mahr (325iS E90). Im ersten Rennen brachte Tappe das Ergebnis nach anfänglichen Positionskämpfen souverän ins Ziel. „An der Spitzkehre konnte ich mir die Führung wieder zurückholen. Diese habe ich bis zum Ende des Rennens nicht mehr abgegeben. Ich musste

schon kräftig kämpfen. Es war ein starkes Feld mit guten Fahrern. Ich hatte das Glück, dass die anderen sich auch in Zweikämpfe verwickelten, was mir auch zugutekam“, so Tappe. In der Klasse der 318is-Ti Cup Fahrzeuge siegte im ersten Rennen Ioannis Smyrlis knapp vor Max Rosam und Zinnäcker/Petzold. Der zweite Heat wurde zur sicheren Beute von Max Rosam. Der Youngster holte souverän vor Christian Schick und Nikolaus/Utz den Sieg.

DMV 318ti CUP

Wichmann und Rehberg teilen sich Junioren-Sieg Mit einem Doppelsieg startete Sebastian Vollak (Morts Racing Team) perfekt in die neue Saison des DMV BMW 318ti Cups. Der Titelverteidiger feierte damit einen gelungenen Einstand im neuen Team. Rang zwei ging im ersten Rennen an Justin Wichmann (Smyrlis Racing), während im zweiten Heat Julien Rehberg und Manuel Brinkmann (Hampl Motors Rennsport) ihre Treppchenpremiere feierten.

Von der vierten Startposition aus ins Rennen gegangen brauchte Sebastian Vollak im ersten Rennen einige Runden, um sich an die Spitze zu setzen. Knapp vor den Teamkollegen überquerte Vollak das Ziel als Gesamtsieger. „Im Qualifying hatten wir noch ein paar Probleme. Aber die Jungs konnten den Fehler finden. Rennen eins war sehr eng umkämpft und eines der besten Rennen, das ich je im 318 Cup gefahren bin. Es ging ständig mit mehreren Leuten hin und her, die alle eine ähnliche Pace hatten. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Wenn man am Ende dann noch gewinnt, ist es umso schöner“, befand Vollak. Wegen eines zu kurzen Boxenstopps bekamen Walter/Schnurbusch eine 10-Sekunden Strafe aufgebrummt, wodurch

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Wichmann Rang zwei erbte. Sein zweiter Platz brachte Wichmann zudem den Sieg in der Junioren-Wertung vor Julien Rehberg und Max Rosam (Max Rosam Motorsport) ein. Wichmann zeigte sich mit dem starken Resultat hoch zufrieden. „Das Rennen war an sich mega spannend. Vor allem nach dem Boxenstopp waren wir immer im Kontakt mit Vollak und Walter. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es hat mich gefreut, dass das Auto wieder funktioniert hat, nachdem die Mechaniker am Freitag noch den Motor getauscht haben. Es hat mich gefreut in die Top Fünf zu fahren. Das ist auch das Ziel für diese Saison.“ Trotz der Zeitstrafe überwog auch bei den Morts Racing Piloten Schnurbusch/Walter die Zufriedenheit über das Wochenende. Kevin Walter hatte den BMW für sein neues Einsatzteam auf Pole gestellt. „Es war für mich ein guter Einstand. Das Auto ist auch komplett neu aufgebaut. Das war somit die Feuertaufe. Die Jungs haben mit dem Auto echt einen tollen Job gemacht. Hendrik fuhr den Start und hatte sich sehr gut behauptet, obwohl er noch wenig Rennerfahrung hat. Danach habe ich übernommen und war die ganze Zeit im Fight mit Sebastian Vollak und Justin Wichmann“, so Kevin Walter. Neue Gesichter auf dem Podium Nach dem zweiten Rennen war zunächst einmal Warten angesagt. Denn in der Rennleitung herrschte noch Diskussionsbedarf. Marc-David Müller und Carlo Altenheimer (MDM Racing) hatten das Ziel als erste überquert. Nach dem Jubel folgte jedoch die Ernüchterung. Wegen Überholens unter Safety-Car gab es 30 Sekunden obendrauf. Damit war es erneut Sebastian Vollak, der sich den Sieg holte. Und das trotz 20 zusätzlicher Ballastsekunden für den Sieg im ersten Durchgang. „Im zweiten Rennen war die Ausgangslage durch den Reversed Grid etwas schwieriger. Zu-

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dem sind die 20 Zusatzsekunden schon ein hartes Brot. Ich denke ohne den Abbruch des Rennens wären wir noch nach vorne gefahren, da wir nur noch knapp hinten lagen und gut aufgeholt haben. Wie ich jetzt sehe, hat das erste Team noch eine Zeitstrafe bekommen. Also Doppelsieg am Wochenende, alles perfekt gelaufen. Das freut mich für das Team und herzlichen Dank dafür“, war Vollak mit seinem Saisonstart zufrieden. Ihre Premiere auf dem Gesamtpodium feierten Manuel Brinkmann und Julien Rehberg. Letzterer fuhr an diesem Wochenende sein erstes Autorennen überhaupt. Bereits im ersten Rennen zeigte das Duo von Hampl Motors Rennsport, dass es die Pace an der Spitze mitgehen kann. Als eines von sieben Teams knackten die beiden die 2.10er Marke auf dem Hockenheimring. Im Endergebnis reichte es zum sechsten Platz hinter Maik Kraske (H.A.R.D. Speed Motorsport) und Urgatz/ Cerny (Cerny Motorsport). Der sechste Platz bedeutete durch die umgekehrte Startreihenfolge der ersten zehn keine schlechte Ausgangslage für den zweiten Heat. Zwei Runden vor Schluss ging es auf die zweite Gesamtposition nach vorne. „Julien hat an diesem Wochenende sein aller erstes Autorennen gefahren. Am Anfang hatten wir noch ein paar Probleme, aber das Team hat super gearbeitet. Mit diesem Ergebnis hätte niemand gerechnet, dass wir gleich vorne mitfahren. Wir sind total happy und ein Dank geht an das ganze Team“, so Brinkmann. „Ich bin komplett begeistert und es war für mich einfach nur toll. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Von Manuel konnte ich sehr viel lernen. Er hat viel in mich investiert. Auch das Team konnte mir sehr viele Tipps geben“, freute sich Rehberg über das starke Ergebnis. Mit dem zweiten Platz fuhr Rehberg den Sieg bei den Junioren ein. Justin Wichmann auf Platz sechs, sowie Max Rosam als Gesamt-

achter belegten hier die weiteren Plätze. Als Teilnehmer der ersten Stunden zählen Ioannis Smyrlis und Christopher Rink immer zu den Siegkandidaten. Im ersten Rennen musste sich das schnelle Duo noch mit dem siebten Rang zufrieden geben, nachdem das Team wegen eines zu kurzen Stopps 15 Strafsekunden aufgebrummt bekam. Das zweite Rennen lief zunächst weitaus mehr nach dem Geschmack der beiden Smyrlis Racing Piloten. Im ständigen Hin und Her des Verfolgerfeldes ging es auf Gesamtrang drei in den Pflichtstopp. Der klappte nicht ganz nach Wunsch, wie Teamchef Ioannis Smyrlis zugab: „Heute war Platz drei eigentlich durch meinen Fehler bedingt. Ich habe beim Boxenstopp den Fehler gemacht. Da habe ich mich mit den Ballastsekunden verzettelt. Ich denke wir wären erster geworden. Ohne den Fehler hätte es gereicht auf P1 zu fahren.“ So reichte es zu einem souveränen dritten Platz vor Marcel Hellberg (KFZ Brügge Competition) und Maik Kraske. Der Cup legt weiter zu Der DMV BMW 318ti Cup zeigte beim Saisonstart eindrucksvoll, dass er die Nummer 1 in der Markenpokallandschaft ist. Beide Rennen waren sehr eng umkämpft, teils mit drei Fahrzeugen nebeneinander. Auch die Leistungsdichte ist enorm. Mit über 50 Fahrzeugen stellte der Cup zudem das größte Starterfeld des gesamten Wochenendes. In der neu geschaffenen Gentlemen Wertung räumten Stefan Hahne und Klaus Waibel (Cerny Motorsport) den Premierensieg ab. Die beiden landeten auf Gesamtrang 17 und ließen damit Welf Hermann (KTW4Racing) und Markus Hassa (Malix Motorsport) hinter sich. Im zweiten Heat siegte Erik Lindeblad (Hampl Motor Rennsport) vor Hassa und Stefan Kohl (Tschuppi Motorsport).


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DMV NES 500 Sieg für Wimmer Werk Motorsport bei der Premiere Gleich bei ihrem ersten Auftritt in der DMV NES 500 gelang Felix und Max Wimmer (Seat Cupra TCR) der Gesamtsieg. Die beiden Österreicher ließen beim Saisonauftakt Luther/Schmickler und Viszokay/Lengyel/Piana (beide BMW M4 GT4) hinter sich.

Nach Ablauf der 3-Stunden hatte das Duo eine Runde Vorsprung auf Rang zwei. So ganz war der Erfolg nicht abzusehen, denn der Cupra war im Qualifying ohne Zeit geblieben. Von der letzten Startposition aus ins Rennen gegangen räumten die beiden das Feld von hinten auf. Bereits nach sechs Runden lag Startfahrer Felix Wimmer auf Rang drei. Als Koen de Wit (BMW M4 GT4) zum ersten Mal stoppte, übernahm die Wimmer-Truppe hinter dem Führenden Heiko Hammel (Opel Astra TCR) Rang zwei. In der 45. Runde übernahmen die Österreicher zum ersten Mal die Führung. Zehn Runden später lag der Seat erneut an der Spitze. Diese gaben Wimmer/Wimmer nur noch einmal während des letzten Boxenstopps kurzzeitig aus der Hand. Rang zwei und drei an die GT4 Die Qualität an der Spitze der DMV NES 500 hatte noch einmal enorm zugelegt.

Neben drei GT4 BMWs standen noch sieben TCR-Wagen am Start, die allesamt für vordere Plätze in Frage kamen.

Niederländer verwiesen Philipp Eis und Pia Ohlsson, die erstmals gemeinsam mit Matthias Schrey fuhren, auf Rang zwei.

Luther/Schmickler hatten mit einer nahezu fehlerfreien Fahrt fast alles richtig gemacht. Auch 15 Strafsekunden für einen zu kurzen Stopp konnten an dem zweiten Gesamtplatz sowie dem Sieg in der NES 9 nichts mehr ändern. Durch eine Zeitstrafe für Haselsteiner/Gross wurden Viszokay/Lengyel/Piana auf Rang drei nach vorne gespült. Es wäre wohl durchaus mehr drin gewesen, denn Gabriele Piana war in seinem Schlussstint eindeutig der schnellste Pilot auf dem Hockenheimring. Dahinter reichte es für Heiko Hammel und Reinhard Nehls zu einem vierten Gesamtplatz. Im Ziel eigentlich nur Klassenvierter, landete das Opel-Duo durch die später ausgesprochenen Strafen noch auf Rang zwei in der eng umkämpften NES 8. Dritte wurden hier Christian Ladurner und Jens Wulf, der erstmals den Greenlion Motorsport Seat bewegte.

Die NES 6+7 war eine klare Angelegenheit für Becker/Schmickler, die mit ihrem Porsche 911 als Gesamtsechste in die Top 10 fuhren. Auch dahinter entschieden die Boxenstoppstrafen über die weiteren Platzierungen. Da Bengel/Engel/Martin (BMW M240i RC) ihren Stopp ebenfalls zu spät absolvierten, ging es für Lange/ Lott (BMW M235i RC) um einen Platz nach vorne. Klar war dagegen die Entscheidung in der NES 3. Hier gab es am Sieg von Martin Heidrich und Dirk Volmer (BMW 328i E36) nichts zu deuteln. Die beiden BMW-Piloten hatten bereits vor der Safety-Car Phase einen beruhigenden Vorsprung auf Obermann/Blum/ Bock (BMW 325iS E90) und Capliuk/ Eisberg/Ponkratz (BMW 325iS E36) herausgefahren. „Ich glaube unser Sieg war

Sieg in der NES 5 fällt im Nachgang Erst als die Pokale verteilt waren, wurden die Ergebnisse noch einmal zurechtgerückt. Zwar hatten Nils Mierschke und Jörn Saal als Erste der NES 5 die Ziellinie überquert. Doch die Titelverteidiger hatten ihren Stopp erst nach dem Schließen des Boxenstoppfensters absolviert. Durch die Entscheidung fiel das Duo auf den dritten Platz in der Klasse zurück. Den Sieg holten sich dagegen erstmals Nieman/Knap im Renault Clio. Die beiden

nie gefährdet. Es war eine sichere Angelegenheit. Von den Qualizeiten waren die Gegner eigentlich alle im Hundertstel Bereich beieinander. Für uns war es blöd, dass wir zum einen keinen Kontrahenten zum Kämpfen hatten, aber auch die wenigen Starter. Das gibt dann auch weniger Punkte. Das ist dann natürlich ärgerlich“, so das Duo nach dem Rennen. In der NES 1+2 wanderte der Sieg wie schon so oft im Vorjahr in die Schweiz. Rodella/Denzer (Suzuki Swift Sport) hatten ihre Klasse im Griff. Die Eidgenossen verwiesen Frank/Utz/Smyrlis und Hermann/Hermann/Hermann (beide BMW 318ti Cup) auf die weiteren Plätze.

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DMV Classic Masters

wohl Groeneveld als auch Meier bekamen eine 30-Sekunden Strafe wegen der Rundenzeit unter Code 60 aufgebrummt. Somit kletterten noch Andreas Hansen (BMW 328i E36) und Ralph Lauxmann (BMW M3 E36) aufs Stockerl. Als Vierter konnte sich Groeneveld mit dem Sieg in der PRTC und Meier als Gesamtsechster mit dem Erfolg in der Alfa Romeo Challenge trösten.

Starker Auftakt in die zweite Saison Mit einem Doppelsieg für Uwe und Nico Send (Opel Kadett C GT/E) startete die DMV Classic Masters auf dem Hockenheimring in die neue Saison. Es war der erste Opel-Sieg in der noch jungen Seriengeschichte. Mit über 40 Fahrzeugen präsentierte sich ein starkes Starterfeld.

Für Uwe und Nico Send hatte sich der Auftritt im DMV Classic Masters gelohnt. Mit einem Doppelsieg im Gepäck trat das schnelle Vater-Sohn Duo die Heimreise an. Bereits im Qualifying hatten die beiden Opelaner gezeigt, dass der Sieg nur über sie geht. Auch im Gesamtfeld mit der Alfa Romeo Challenge und der Pfister-Racing Tourenwagen Challenge hatten die Opel-Piloten die Nase vorne. Das sah zumindest im ersten Rennen nach dem Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge anders aus. Zwar blieb Uwe Send beim Start vorne, doch wenig später spielte Hinrich Groeneveld die Power seines Seat Leon Supercopa Mk2 aus und ging in Führung. Viele Möglichkeiten dies zu korrigieren hatte Uwe Send nicht, denn kurz darauf gingen die Code 60 Flaggen raus. Erst fünf Minuten vor Schluss wurde das Feld wieder losgelassen. Dabei ging auch noch Alfa-Pilot Jan Meier (Alfasud Sprint) an Send vorbei. Auf dem Papier sah das freilich wieder ganz anders aus – denn so-

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Im zweiten Heat am Sonntagmorgen gab Nico Send die Führung nur für eine Runde an Groeneveld ab. Doch der Seat rollte kurz darauf aus, so dass der Weg zum Sieg frei war. Mit Respektabstand folgte Andreas Hansen auf der zweiten Position. Im Ziel zeigte die Uhr 3,208 Sekunden Rückstand an. „Nach vier Jahren DMV BMW Challenge war das mein erster Start im Classic Masters. Es waren zwei spannende Rennen für mich. Normalerweise stand ich noch nicht oft so weit vorne. Das Feld von vorne aufzuräumen, macht aber Spaß. Das C Coupe war natürlich super schnell. Von hinten drückten einige M3. Ich denke, ich konnte mich aber mit meinem schwächeren 325er recht gut behaupten. Es hat mir jedenfalls viel Spaß gemacht und war für mich ein tolles Wochenende“, erzählte Hansen. Spannung war in erster Linie beim Kampf um den dritten Rang geboten. Hier fuhr André Jaschinski, schon am Vortag kurzzeitig auf Rang zwei, einem dritten Platz entgegen. Doch kurz vor Schluss leistete sich der Norddeutsche im Überrundungsverkehr einen Dreher. Dadurch huschten René Hadorn (Alfa Romeo Sud Sprint) und Ralph Lauxmann vorbei. Hadorn sicherte sich mit dem dritten Gesamtplatz den Sieg in der Alfa Romeo Challenge. Lauxmann holte sich als Gesamtvierter den dritten Rang im DMV Classic Masters. Plötzlich war Jaschinski mitten im Dreikampf mit Angelo Scalia (Alfa Romeo 75 V6) und Thomas Röpke (Porsche 964) verstrickt. In der letzten Kurve kamen sich Röpke und Jaschinski ins Gehege – für beide bedeutete es das Aus wenige Meter vor dem Zielstrich.

Der Blick in die Klassen Mit zehn Fahrzeugen war die CM 5 an diesem Wochenende am stärksten besetzt. Mit Uwe und Nico Send stellte die Klasse auch die Gesamtsieger. Die CM 6 ging im ersten Rennen an Klaus-Dieter Frommer im BMW M3 E36. Der BMW-Pilot landete auf dem fünften Gesamtrang sowie Platz vier im DMV Classic Masters. Er ließ Nico Ullmer hinter sich, der im VW Lupo GTI sein Debüt in der Serie gegeben hatte. Im zweiten Heat drehte Ullmer den Spieß um und siegte vor Uwe Mallwitz, der den M3 von Frommer fuhr. Die CM 3-4 ging in beiden Rennen an Sarah Ganser (BMW 325iS E36), die zweimal Frank Schlau (BMW 325iS E36) hinter sich hielt. In der ebenfalls gut besetzten CM 2 konnte Alexander Reder vor Marc-David Müller und Ioannis Smyrlis (alle BMW 318ti Cup) den Sieg einfahren. Auch im zweiten Durchgang hatte Reder die Nase vorne – diesmal vor Teamchef Christian Leutheuser und Smyrlis. „Es ist für mich unerwartet sehr gut gelaufen, muss aber fairerweise sagen, dass die Gegner in der Klasse alle

ti Cup Autos fahren. Mein Auto ist schon etwas verbessert auf die Classic Masters hin. Das hat man vor allem beim Top Speed gemerkt. Ich bin sehr zufrieden und es hat Spaß gemacht“, fasste Reder sein Wochenende zusammen. Trotz seines zweiten Platzes war Christian Leutheuser angesäuert. Hier hatte es gegen ihn einen Protest gegeben, den die Sportkommissare letzten Endes aber abweisen sollten. „Für uns ist es ein super Ergebnis. Es freut mich besonders, weil es im Quali und im ersten Rennen nicht so gelaufen ist.“ Texte und Fotos: arpRedaktionsbüro Patrick Holzer


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Formel Vau Europa

Gelungener Saisonstart in Hockenheim Es ist gute alte Tradition für die Historische Formel Vau Europa, die Saison mit dem „Preis der Stadt Stuttgart“ zu starten. Auch dieses mal wieder zog es den Tross der Formel-Vau-Gemeinde nach Hockenheim. Der MCS – allen voran der erfahrene Rennleiter Heinz Weber – sind ein Garant für eine gelungene Veranstaltung. Und in diesem Jahr spielte auch noch der Wettergott mit. Am ganzen Wochenende schien die Sonne – bei angenehmen Temperaturen von bis zu 20 Grad ging’s auf die Strecke. In der Qualifikation lagen altbekannte Gesichter vorne. Rüdiger Müller (March) setzte mit 1:55:980 die Bestzeit, vor Markus von Haken (Lola). Dazu gesellte sich allerdings ein ganz junger – Maximilian Büchl setzte im von Vater Oswin bestens vorbereiteten Lola T 328 die drittschnellste Quali-Zeit. Schnellster Klasse 7-Fahrer war Peter Kirchner (Merlin, 2:03:772), Robin Kluth führte im wunderschönen Lola T252 die Riege der luftgekühlten Klasse-4-Fahrzeuge an (1:58:937). In Klasse 3 platzierte sich Mark Spanbroek (Kaimann, 2:05:845) ganz vorne. In der hart umkämpften

Klasse 2 setzte sich Michael Knebel (Austro Vau, 2:12:080) an die Spitze und bei den ältesten Formel Vau-Fahrzeugen der Klasse 1 zeigte einmal mehr Lokalmatador Manfred Nord (Beach, 2:41:294) seine Streckenkenntnis. Leider kam es beim Qualifiying zu einem Unfall: Rüdiger Müller und Markus von Haken, beharkten sich beim Kampf um die Trainingsbestzeit in nahezu jeder Runde. Im Motodrom geriet dann Rüdiger Müller auf die Curbs und drehte sich auf die Strecke. Markus von Haken konnte gut reagieren und neben die Stre-

cke ausweichen. Bei Rückkehr auf die Piste kam es aber zum Zusammenstoß mit dem nachfolgenden Austro Vau von Robert Waschak. Der erste Lauf am Samstag war dann zum Glück etwas weniger aufregend. Bei besten Bedingungen ging es auf die Strecke. Schöne Duelle begeisterten Zuschauer wie Aktive. In der Gleichmäßigkeitswertung lagen folgende Fahrer vorne: Klasse 1: Manfred Nord (Beach), Klasse 2: Tim Renn (Olympic), Klasse 3: Nick Wittkuhn (Kaimann), Klasse 4: Bernhard Zimmermann (Kaimann), Klasse 5: Thomas Cramer (ASS-Lola), Klasse 7: Rhett Silver (Kogo).

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AUTOMOBILSPORT RUNDSTRECKE Die Gesamtwertung des ersten Laufs gewann der amtierende Meister der HFVE mit sensationellen 63 Strafpunkten: Tim Renn (Olympic, Klasse 2), vor Robert Waschak (Austro Vau, Klasse 2, 75 Strafpunkte) und Rhett Silver (Kogo, Klasse 7, 119 Strafpunkte).

Lauf 2 startete am Sonntag morgen. Auch hier waren wieder einige bekannte Gesichter auf den Podien zu finden: Klasse 1: Manfred Nord (Beach), Klasse 2: Eckhardt Guhl (Burkhart), Klasse 3: Thomas Renn (Dahm Car), Klasse 4: Bernhard Zimmermann (Kaimann), Klasse 5: Thomas Cramer (ASS-Lola), Klasse 7: Joe Welzel (DRM).

Die Gesamtwertung des zweiten Laufs dominierten wieder Klasse-2-Piloten: Eckhardt Guhl (Burkhart, 56 Strafpunkte) vor Robert Waschak (Austro Vau, 71 Strafpunkte) und Tim Renn (Olympic, 123 Strafpunkte). Auch hier zeigte sich wieder, auf welch hohem Niveau die Gleichmäßigkeitswertung gefahren wird. Hier entscheiden bei den Top-Fahrern mittlerweile Tausendstel-Sekunden-Unterschiede über den ersten, zweiten oder dritten Platz auf dem Podium.

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Mitte April folgen dann die nächsten Läufe der DMV Formel Vau in Zandvoort, die Fahrer freuen sich schon auf die tolle Formel-1-Strecke in den Niederlanden. Text: Thomas Cramer Fotos: Leo Eder

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AUTOMOBILSPORT RALLYE

UMC-DMV Rallye Ulm & UMC-DMV Historic-Rallye Ulm

MACHT/GLATZEL GEWINNEN ULMER-RALLYE Nach langer Corona-Pause konnte der UMC bei schönstem Frühlingswetter seine 22. UMC-DMV Rallye Ulm veranstalten.

Die Streckenführung der 22. „Rallye 35“ ging über knapp 100 Kilometer, davon waren 35 Kilometer Wertungsprüfungen auf 100 Prozent Asphalt auf gesperrten Ortsverbindungsstraßen. Die drei Wertungsprüfungen mussten als vier Rundkurse und eine Sprintstrecke zweimal absolviert werden. Gestartet waren 84 Teams (60 bei Rallye 35 und 24 bei Historic), darunter einige Lokalmatadoren aus dem Alb-DonauKreis und drei Rallye-Teams aus den Reihen des UMC Ulm, die alle bei der Rallye 35 starteten. Bereits zum 8. Mal am Start waren 24 europäische Rallye-Teams mit ihren Oldtimern zur 8. UMC-DMV Historic-Rallye Ulm. Sie absolvieren die Wertungspüfungen in einer festgelegten Zeit auf Gleichmäßigkeit. Die Rallye nahm einen Verlauf ohne größere Zwischenfälle. Einige Ausrutscher,

Dreher und technische Ausfälle gehörten natürlich dazu. Den Gesamtsieg der 22. UMC-DMV Rallye Ulm sicherte sich Tobias Glatzel vom UMC mit seinem Fahrer John Macht aus Gefrees auf Mitsubishi Evo 6 mit einer Gesamtzeit von 20:44,2. Das Podium vervollständigte auch ein Team vom UMC. Jochen Baumhauer/Fabian Knese platzierten den Audi TTRS auf den 3. Gesamtplatz bei ihrer Heimrallye.

Erfolgreich konnte Uwe Weidl seinen VW Golf 16V auf dem 6.Platz in der Klasse NC3 ins Ziel bringen. Mit großem Applaus wurden die Fahrer des UMC für den Sieg in der Mannschaftswertung gefeiert. Die Sieger der 8. UMC-DMV Historic Rallye wurden Walter Lenz/Erhard Walenda (Porsche 911 SC) in der Wertung zum Historic-Rallye-Cup und Max Birnbreier/ Timo Birnbreier/ (Toyota Celica) zur Retro-Rallye Serie Süd. Die Resonanz der Teams war sehr gut. Insbesondere gefiel der anspruchsvolle Rundkurs der Wertungsprüfung „Einsingen“. Alle Ergebnisse unter www.umc-ulm.de Text: UMC Ulm Fotos: Photo Felzi  www.umc-ulm.de

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AUTOMOBILSPORT TRUCK TRIAL der Saison, mit integrierter Mitgliederversammlung des Vereins am Abend, los.

TTCD – Truck Trial Club Deutschland e.V.

ENDLICH! Es geht wieder los… ..so war die Überschrift des letzten Berichtes vom TTCD e.V. im DMV für die Internationale Truck Trial Meisterschaft. Kann man glatt stehen lassen. Da sich viele helfende Hände und Teams gefunden hatten, konnten im Jahr 2021 immerhin drei Veranstaltungen (Läufe) ohne Meisterschaftswertung stattfinden. Für 2022 ist wieder viel Action mit qualmenden, brüllenden Dieselmonstern, geschmeidigen Benzintrucks und leise surrendem E-Trialmog vorgesehen.

Saisonauftakt ist im altbekannten Bahretal. Der Steinbruch in FriedrichswaldeOttendorf ist ein bekanntes Gelände und verlangt den (hoffentlich) aus dem Winterschlaf aufgewachten, geschmiert und geölten Gefährten sowie den Fahrern und Beifahrern viel ab. Am Wochenende 30. April / 1. Mai geht’s mit dem 1. Lauf

Genau vier Wochen später (28./29. Mai 2022) steht ein absolutes Highlight und ein „Leckerbissen“ für jeden Trial-Fahrer und Trial-Fan auf dem Programm: Elbingerode. Der Hornberg ist allseits beliebt und gefürchtet. Das Gelände hält man auf den ersten Blick für harmlos, mit der ein oder anderen Unebenheit. Doch was wäre Elbingerode ohne seine Tücken… schon allein das Wetter im Harz kann zur Herausforderung werden: verwandelt sich das erdige und steinige Gelände doch je nach Sonnen- oder Regeneinfall in eine Matsch- oder Staubschicht. Sind wir also gespannt, wie die Wetterlage sich entwickelt. Vielleicht wird’s eine Fahrt bei Schnee? Wir werden berichten.


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AUTOMOBILSPORT TRUCK TRIAL Der Verein, der die Internationale TruckTrial Meisterschaft ausrichtet, ist der Truck-Trial Club Deutschland e.V. im DMV. Mit seinem Organisationsteam hat der Verein eine großartige und anspruchsvolle Saison vorbereitet! Wer sich gerne noch kurzfristig zu einem oder mehreren Läufen als Teilnehmer-Team anmelden möchte ist herzlich willkommen. Infos, die Einschreibung und das Reglement findet man auf der Homepage des Vereins.

Dass die Unimogs, Tatra, GAS, IFA W50 Ende Juni (25./26. Juni 2022) starten steht fest. Der Austragungsort wird irgendwo in „Richtung“ Seehausen sein. Details standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Daher lohnt sich für alle Fans ein Blick auf die Homepage www.ttcd.de. Truck Trial ist in Seehausen nicht unbekannt. Stammen einige (ehemalige) Teams aus der Gegend, was altbewährte Fans sicherlich zum Besuch der Veranstaltung lockt.

Saisonabschluss ist beim 6. Lauf in Hartmannsdorf-Reichenau. Hier war und ist man gern zu Gast und freute sich auf ein großartiges Publikum und spannende Wettkämpfe.

Wir freuen uns auf jeden der kommt: Teilnehmer, Helfer, Mitglieder, Freunde und Zuschauer! Text und Fotos: Christa Remme  ttcd.de

International wird es im Juli zugehen. Bei unseren französischen Freunden der Trophèe France Truck Trial (TFTT) wollen wir am Wochenende 16./17. Juli 2022 am Lauf in Royére de Vassiviére teilnehmen. Der Lauf, für den jeder Teilnehmende sich Urlaub nimmt und der ganz im Zeichen der Freundschaft steht, fordert von den LKWs und den Fahrern alles ab.

Das fleißige Organisationsteam ist dabei, für den 13./14. August 2022 einen Lauf in Erfurt zu organisieren. Auch hier dürfen wir gespannt sein, wo es uns hin verschlägt und was das neue Gelände dem Aufbauteam für Möglichkeiten bietet spannende und anspruchsvolle Sektionen zustecken.

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AUTOMOBILSPORT BERGSPORT

KW Berg-Cup

Geht der KW Berg-Cup mitsamt dem NSU-Bergpokal fremd? Gerüchte, die sich mittlerweile bestätigt haben, besagen, dass seit März 2021 immer wieder mal Bergrenner auf einer Spielwiese gesichtet worden sind, auf die sie wegen ihrer familiären und anderen Beziehungen gar nicht hingehören. Ein Skandal? Klares Nein, eher ist das Gegenteil der Fall! Wir klären gleich auf, wie die Überschrift zu verstehen ist und was hinter der neuen Geliebten Namens Hill & Track Challenge wirklich steckt.

Dazu müssen wir etwas zurück blättern. Bis zum nie stattgefundenen Saisonbeginn 2020. Und damit zum Auftauchen des Motorsport- und VeranstaltungsHandicaps Nummer eins der beiden letzten Jahre, der Corona-Pandemie. Alles war angerichtet, eine rekordverdächtige 33. KW Berg-Cup Saison mit 15 Rennen in vier Ländern sollte am Wochenende des 25. und 26. April beginnen. Daraus wurde nichts, der Veranstalter musste absagen. Naja, dachten wir damals, nicht wirklich schön, aber es bleiben uns ja noch 14 Läufe. Da konnten wir noch nicht wissen, dass quasi im Dominoeffekt alle weiteren Events ebenfalls kippen und damit das Worst-Case-Szenario eines Totalausfalls heraufbeschwören würden. Puh, was für eine schallende Ohrfeige für

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eine seit 1988 ohne jede Unterbrechung ausgetragene Meisterschaft! Der Schock saß tief, alle Hoffnungen richteten sich auf 2021 aus. Doch bereits das Gesche-

hen im Herbst 2020 deutete mit Macht darauf hin, dass das sehnlichst erwartete neue Jahr in Sachen Bergrennsport wieder nicht unbedingt ein gutes werden würde. Oh je, also möglicherweise für den KW Berg-Cup noch eine Saison ganz ohne Jahresendwertung oder bestenfalls eine mit eingeschränktem sportlichen Wert? Das wollte niemand, also flugs umdenken und völlig neue Wege suchen. Die Lösung der Aufgabe dauerte etwas, aber dann stand der Grundriss. Mit Planung verkehrt herum, also vom letzten zum ersten Rennen hin. Und der Auftakt, der sollte ganz besonders werden. Mit einer hohen Sicherheit der Durchführung. So, wie sie am ehesten Rundstrecken bieten konnten. Doch Bergrennfahrzeuge erfüllen nicht unbedingt die Anforderungen für längere Distanzen, sie sind in der Regel VollblutSprinter. Deswegen musste auch noch ein spezielles Format gefunden beziehungsweise erfunden werden. Das klassische Qualifying lieferte das Vorbild dazu. Aus drei 20-Minuten-Zeitslots einfach die jeweils schnellste Runde werten. Einmal als Training, dem zwei Wertungs-Heats folgen. Die Addition der Bestmarken aus Run eins und zwei vorgenommen, und schon ist das Ergebnis ermittelt. Dreimal wurde 2021 auf Rundstrecken nach diesem Muster gerannt. Und ebenfalls dreimal am Berg. Mit den Stationen Osnabrück, Oberhallau (Schweiz) und Esthofen - St. Agatha in Österreich. Unter dem Strich gab das eine vollwertige, höchst spannende Meisterschaft. Welche allerdings die ganz hart gesottenen Berg-Puristen wenig begeisterte. Weil sie sich mit den Fastest-Lap-Events auf den Rundstrecken partout nicht anfreunden konnten. Und diesen deshalb einfach die kalte Schulter zeigten. Auf der anderen Seite standen die Teilnehmer, die vom MixFormat begeistert waren und sehr gerne wieder aktiv auf die Rundstrecke wollten.


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AUTOMOBILSPORT BERGSPORT Was also tun? Ein Kompromiss musste her, um eine Aufspaltung in zwei Lager zu vermeiden. Möglichkeiten wurden ersonnen, geprüft, und wieder verworfen. Bis zur Geburtsstunde der Hill & Track Challenge. Die als neue, reine Subwertung den KW Berg-Cup und den NSU-Bergpokal nochmals aufwertet und abrundet. Während die bekannten, gerade erwähnten Hauptserien wieder vollständig zu ihren Berg-Wurzeln zurück kehren, ist Hill & Track eine echte Innovation. Sie ist eine rein persönliche Wertung. Das Auto kann – anders als in den Stamm-Meisterschaften – problemlos gewechselt werden. Zum Programm gehören maximal drei Fastest-Lap-Events auf Rundstrecken. Zu den dort erzielten Punkten addieren sich die drei Top-Ergebnisse mit der fettesten Ausbeute an Zählern aus dem kompletten Gipfelsprint-Kalender des KW Berg-Cups oder des NSU-Bergpokals. Von den aktuell 142 eingeschriebenen Fahrerinnen und Fahrern, die sich dank der Option von Teambildung auf 123 Autos aufteilen, nehmen 44 an der Hill & Track Challenge teil. Diese ist in Hockenheim am 26. und 27. März furios in die aktuelle Saison gestartet. Gastfahrer haben das tolle Feld auf 51 Nennungen aufgestockt. Damit herrschte bei den Verantwortlichen des Berg-Cup e.V. Sonnenschein, der sich auch im badischen Motodrom widerspiegelte. „Mit der Einführung von Hill & Track haben wir das Angebot in unseren Rennserien, die dieses Jahr übrigens beide im Status National A Plus unterwegs sind, noch weiter abrunden können“ ist sich die Orga-Mannschaft sicher. „Im Portfolio führen wir seit langem die KW 8V-Trophy für Teilnehmer mit 2-Ventil-Motortechnik, seit 2010 küren wir den erfolgreichsten Youngster (bis 27 Jahre), dazu den punktbesten Neu- oder Wiedereinsteiger in unsere Serien. Frischeren Datums sind die NSU-Klassik-Wertung sowie die Gentleman Challenge für die Generation Ü65. Und jetzt topaktuell noch die Hill & Track Challenge. Damit hoffen wir, ein echt breites Spektrum von Interessenten anzusprechen.“ Bleiben denn da bei den Verantwortlichen überhaupt noch Wünsche offen? „Ja. Es geht um die Sicherung der Zukunft unserer Nischensportart Berg, um die Gewinnung von Nachwuchs – sportlich wie organisatorisch. Dabei helfen könnte die Errichtung einer sportrechtlichen und technischen Kette, die den Wechsel sowie den Mix von verschiedenen Disziplinen in Rennserien erleichtert. Im Moment gilt es tatsächlich

mehr als eine Hürde zu nehmen, wenn ich mit ein- und demselben Auto an Slaloms, Berg- und Rundstrecken teilnehmen möchte. Diese aus dem Weg zu räumen, wäre schon ein großer Schritt Richtung Zukunft“ lautet die Devise im Berg-Cup e.V., der dem ersten Bergrennen des Jahres, dem Bergpreis Schottenring (22. bis 24. April) entgegen fiebert. „Wenn 2022 wieder eine „normale“ Saison werden

würde, wäre das für alle Beteiligten eine super Belohnung für die zurückliegenden zwei harten Jahre, die reich an Arbeit, Hoffnungen und vor allem Enttäuschungen waren“ schaut man beim Berg-Cup e.V. aktuell zuversichtlich nach vorne.  berg-cup.de Text: Uli Kohl Fotos: Berg-Cup

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MOTORSPORT TERMINE 2022

Motorsport-Termine 2022 Automobilsport

Motorradsport

DMV Goodyear Racing Days 05.03. - 06.03. Hockenheim 22.04. - 24.04. Zolder/Belgien 13.05. - 15.05. Zandvoort/Niederlande 10.06. - 12.06. Assen/Niederlande 15.07. - 17.07. Spa-Franchorchamps/ Belgien 29.07. - 31.07. Nürburgring 09.09. - 11.09. Lausitzring

Moto-Trophy 27.05. - 29.05. 10.06. - 12.06. 01.07. - 03.07. 22.07. - 24.07. 05.08. - 07.08. 17.09. - 18.09. 23.09. - 25.09. 21.10. - 23.10.

DMV Formel Vau 25.03. - 27.03. Hockenheim 22.04. - 24.04. Zandvoort 10.06. - 12.06. Spielberg 16.09. - 18.09. Spa-Franchorchamps 14.10. - 16.10. Assen 25.05. Zolder Berg-Cup 22.04. - 24.04. 05.06. - 06.06. 10.06. - 12.06. 25.06. - 26.06. 09.07. - 10.07. 30.07. - 31.07. 06.08. - 07.08. 27.08. - 28.08. 10.09. - 11.09. 24.09. - 25.09. 30.09. - 02.10.

Schotten Wolfsfeld Bad Liebenstein Iberg Homburg Hauenstein Osnabrück Oberhallau Eichenbühl St. Agatha Mickhausen

Dt. DMV Rallye Raid Meisterschaft 29.04. - 01.05. Olszyna 03.06. - 05.06 Tschechien 08.07. - 09.07. Langenaltheim 18.08. - 21.08. Olszyna 16.09. - 18.09. TBA DMSB-Drag-Racing-Pokal 04.06. - 05.06. Clastres 30.07. - 31.07. Clastres 26.08. - 28.08. Hockenheim 01. - 03.10. (vsl.) Zerbst Sächsische DMV Kartlangstrecken Meisterschaft 10.04. Belleben 29.05. Lohsa 10.07. Cheb 09.10. Wallrav

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Hockenheim Walldürn Assen Oschersleben Most Frohburg Lausitzring Cremona

Deutsche Trial-Meisterschaft 25.06. - 26.06. Frammersbach 16.07. - 17.07. Amtzell 30.07. Bielefeld 20.08. - 21.08. Wüsten 01.10. - 02.10. Osnabrück 08.10. - 09.10. Werl Dt. DMV Cross-Country-Meisterschaft 26.03. Boxberg 23.04. Spremberg 07.05. Drmol 10.09. Oberheldrungen tba Oschersleben 29.10. Olszyna 05.11. Reetz DMV MX Ladies Cup Nord/Süd 10.04. Bensdorf 17.04. - 18.04. Langgöns 01.05. Westerhausen 08.05. Genthin 09.07. Hoope Park 23.07. Aichwald 25.09. Pflückuff 02.10. Vellahn DMV MX Classic Cup 30.04. - 01.05. Kronach 05.06. Emmingen-Liptingen 25.06. - 26.06. Schefflenz 07.08. Munster 04.09. Crailsheim 09.10. Schnaitheim DMV MX Hessencup 07.05. - 08.05. Schefflenz 21.05. - 22.05. Aarbergen 11.06. Aufenau 30.07. Straßbessenbach 13.08. - 14.08. Sechshelden 10.09. - 11.09. Haiger-Allendorf 17.09. - 18.09. Moorgrund 08.10. - 09.10. TBA

DMV European Scooter Challenge 04.06. Mirecourt 25.06. Liedolsheim 23.07. Cheb 06.08. Zielona Gora 24.09. Falkenstein Deutsche DMV Quad und Speedkart Meisterschaft 30.04. Ludwigslust 18.06. - 19.06. Neuenhasslau 09.07. Mulmshorn 20.08. Marienbad 17.09. - 18.09. Heringen 16.10. Neuenknick DMV Oldie SuperCup 17.07. Diedenbergen 30.07. - 31.07. Angenrod 17.09. - 18.09. Heringen 08.10. Neuenhasslau Deutsche DMV Motorrad-BiathlonMeisterschaft 15.10. - 16.10. Groß-Glienicke DMV Mofacup 18.06. 23.07. 20.08. 03.09.

Hof Kefenrod Aufenau Klein-Krotzenburg

Weitere interessante Termine 15.07. - 17.07. Rhein-Main-Race-Days Flat-Track WM 17.07. 48. DMV Kinzigtal Motocross 30.07. - 31.07. 53. Int. DMV Motocross Straßbessenbach 31.07. Sandbahnrennen Pfarrkirchen 03.09. - 04.09. DMV Top-Life Racedays Berghaupten 10.09. - 11.09. Int. 59. DMV-Motocross Holzgerlingen 17.09. Slalom Trophy Schöne Aussicht Weitere Termine aus der vielfältigen Welt des Motorsports finden Sie jederzeit in der App „FMS - Fanportal Motorsport“



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MOTORRADSPORT TRIAL

Trialsport

Die Delegation der Disziplin Trial Im Jahr 2021 wurde die Disziplin Trial erstmals als Pilot-Projekt vom DMSB an den DMV delegiert. In diesem Zuge bekam der DMV die Zuständigkeit für die Organisation der Trial-DM in Zusammenarbeit mit den einzelnen Veranstaltern. Nachdem die Trial-DM 2021 trotz einiger Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie ein voller Erfolg war, bewarb man sich im Sommer 2021 für die längerfristige Delegation der Disziplin Trial für die kommenden Jahre, diesmal aber mit der Aufgabe, den Trialsport auf nationaler und internationaler Ebene zu betreuen und gleichzeitig für die nachhaltige Entwicklung des Sports zu sorgen.

Um die damit einhergehenden Aufgaben bewältigen zu können, wurde nach der Auflösung des DMSB Fachausschuss Trial die Sportkommission Trial gegründet. Diese bearbeitet gemeinsam alle anfallenden Themen rund um den nationalen und internationalen Trialsport und wird derzeit besetzt von Uwe Liebig, Petra Hartauer, Matthias Neukirchen, Diedrich Weber und Georg Hippel. Unterstützt wird die Sportkommission Trial von der DMV Sportabteilung. Außerdem wird im Laufe der Saison noch ein Fahrervertreter beziehungsweise eine Fahrervertreterin gewählt. Im Frühjahr 2022 fanden bereits einige konstruktive Sitzungen statt.

Im Hinblick auf die Deutsche Trial-Meisterschaft 2022 können sich die Fahrerinnen und Fahrer auf einen Terminkalender mit insgesamt elf Läufen im Rahmen von sechs verschiedenen Veranstaltungen freuen. Zum Auftakt der Trial-DM laden die Motorsportfreunde Frammersbach Deutschlands Trial-Elite Ende Juni in den Spessart ein, bevor es im Juli ins Allgäu zum MSC Amtzell geht. Ende Juli veranstaltet der MSC Brake in Bielefeld einen Lauf, bei der die Klassen 1, 1F und 2 an den Start gehen werden. Im August treffen

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sich dann wieder alle Klassen beim MSC Wüsten, um dort um wichtige Meisterschaftspunkte zu kämpfen, bevor es dann Anfang Oktober zunächst beim MSC Osnabrück und nur eine Woche später beim MSC Werl um die letzten Meisterschaftspunkte und die Titel in den einzelnen Klassen geht. Alle Termine im Überblick finden Sie auf den Seite 24 in dieser Ausgabe. Weitere Informationen zur Trial-DM finden Sie unter www.trial-dm.de.

Die Deutsche Jugend-Trial-Meisterschaft 2022 wird traditionell an zwei Wochenenden ausgetragen. In diesem Jahr finden am letzten August-Wochenende die ersten beiden Läufe beim MSC StiftlandMitterteich nur wenige Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt statt. Im Trial-Europa-Center Großheubach veranstaltet der MSC Großheubach am dritten Oktober-Wochenende die letzten beiden Läufe. Auch in der Deutschen JugendTrial-Meisterschaft 2022 sind in diesem Jahr spannende Titelkämpfe in allen Klassen zu erwarten! Im DMV blickt der Trialsport auf eine große Geschichte mit zahlreichen Welt- und Europameisterschaftsläufen zurück. Diese Geschichte wird aber auch weitergeführt und so finden nach wie vor nationale und internationale Prädikatsveranstaltungen bei namhaften DMV-Clubs statt.


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MOTORRADSPORT TRIAL Hier kommen einem direkt Clubs wie der MSC Großheubach, der MSC Werl, der MSC Gefrees-Fichtelgebirge, die MTG Kiefersfelden und der MSC Schatthausen in den Kopf. Aber auch Clubs wie der MSC Hornberg oder die MSVg Hammelbach sorgten in der jüngeren Vergangenheit für schöne Erinnerungen und erfolgreiche Veranstaltungen. Hinzu kommen die zahlreichen DMV-Clubs, die mit ihrer Jugendarbeit und der Ausrichtung von Clubsport-Veranstaltungen für die nachhaltige Entwicklung des Sports sorgen. Die neuen Möglichkeiten, die sich durch Trial-E-Bikes für den Einstieg in den Trialsport im jungen Alter bieten, sorgen ebenfalls für positive Entwicklun-

gen, die den Schwierigkeiten durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie hoffentlich trotzen können. Wem der Spaß auf dem Trialmotorrad hingegen zu einsam ist, der findet im Angebot des DMV – Deutscher Motorsport Verband e.V. trotzdem ein passendes Angebot. Das DMV Gespanntrial-Championat ist die Meisterschaft in Deutschland, die die Gespanntrial-Freunde vereint. In lockerer Atmosphäre wird dort in drei unterschiedlichen Schwierigkeitsklassen gefahren. Ein entspanntes Trial-Wochenende mit Freunden und für die ganze Familie ist wohl die treffendste Beschreibung für die Gespanntrial-Veranstaltun-

gen, haben doch viele Fahrerinnen und Fahrer auch Familienmitglieder oder gute Freunde im Seitenwagen. Mehr zum Auftakt der Gespanntrial-Saison finden Sie in dieser Ausgabe auf den Seiten 28 und 29. Abschließend ist festzuhalten, dass der DMV den Trialsport hinsichtlich der Delegation, aber auch der nachhaltigen Entwicklung im Allgemeinen, weiterhin nach vorne bringen will und dieser faszinierenden Sportart eine geeignete Bühne schaffen möchte.  trial-dm.de Text: Sandro Melchiori Fotos: DMV Medien/Andrea Weber

Auch die jüngsten Teilnehmer hatten ihren Spaß und konnten sich auf die bevorstehenden Wettbewerbe vorbereiten.

MSJ Trial-Lehrgang Am 12. und 13. März fand der MSJ Triallehrgang gemeinsam mit dem Team Zweiradsport Neukirchen im Trial-Europa-Center Großheubach, dem Gelände des MSC Großheubach e.V. im DMV, statt. Mit knapp 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der Lehrgang ausgebucht.

„Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Anmeldungen und über die Durchführung des Lehrgangs, der 2021 coronabedingt abgesagt werden musste.“, so Matthias Neukirchen, 1. Vorsitzender

des MSC Großheubach und ehemaliger MSJ-Vorsitzender. Am Samstagmorgen startete der Lehrgang mit der Begrüßung und der Gruppeneinteilung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen auf erfahrene Trainerinnen und Trainer, die mit ihnen in kleinen Gruppen zwei Tage lang intensiv an der Fahrtechnik und der Fahrzeugbeherrschung feilten. Die Mittagspausen wurden aufgeteilt, um die Kapazität der Trial Hütte nicht zu überstrapazieren. Nach der Mittagspause ging das Training bis in den späten Nachmittag hinein weiter, bevor man sich im Anschluss zu dem ein oder anderen Benzingespräch im Fahrerlager getroffen hat.

Am Sonntag begann das Training schon etwas früher, was den Trainingseifer nach dem gemeinsamen Aufwärmen nicht stoppen konnte. Bis 15 Uhr wurde in den Gruppen trainiert, bevor die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach der Abschlussbesprechung den Heimweg antraten. Bei Sonnenschein und trockenem Boden konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einiges lernen und sich optimal auf die bevorstehende Saison vorbereiten.  msj-motorsport.de Text: Sandro Melchiori Fotos: Danielle Neukirchen

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MOTORRADSPORT GESPANNTRIAL Nach den beiden Runden mit je zwei Sektionsdurchgängen direkt hintereinander, wie das beim Gespanntrial durchaus üblich ist, also 4 mal 6 Sektionen in zwei Runden, folgte noch das Speedtrial, bevor man zum gemütlichen Teil des Tages überging. Dort gesellten sich ab 17 Uhr noch die Clubmitglieder des MSC Großheubach mit ihrem Klubabend-Grillfest zu den Gespanntrialern, sodass vor der Trialhütte richtig was los war.

DMV Gespanntrial-Championat und Speedtrial-Challenge

Sonniger GespanntrialSaisonauftakt

Endlich war es wieder soweit für die Gespanntrialer. Nach einem Jahr Wettbewerbspause, während der lediglich offizielle Trainingstrials gefahren wurden, stand der Auftakt zum DMV GespanntrialChampionat und zur DMV Speedtrial-Challenge an. Für den Saisonauftakt 2022 hatte der MSC Großheubach in das Trial-EuropaCenter eingeladen. Der DMV-Verein hat eine aktive Gespanntrial-Abteilung, welche einmal mehr keine Mühen scheute, um den beiden deutschen GespanntrialSerien von Championat und Speedtrial einen gebührenden Start zu ermöglichen. Rechtzeitig wurde begonnen, die typischen Sektionsplätze für die Gespanne freizuschneiden und auch einen neuen Sektionsplatz zu finden. Dabei beschränkte man sich nicht auf die sechs geforderten Sektionen pro Tag, sondern baute gleich noch sechs komplett neue Sektionen für den Lauf am Sonntag. So standen bei der Ankunft der meisten

Teams am Freitag also ganze zwölf Sektionen weit verteilt im gesamten Gelände. Der Auftakt am Samstag war gleich doppelt entspannt. Erstens ließ der typisch späte Beginn um 12 Uhr einen gemütlichen Aufbruch zu und zweitens waren die Anforderungen in den Sektionen in drei Klassen/Spuren sehr moderat gewählt. Aber nach so langer Zeit ohne Wettbewerb kam das allen Teilnehmern ganz gelegen, um ohne Schock in den Wettkampf-Modus hineinzufinden. Dazu trug auch bei, dass jede der drei Gruppen ihren eigenen Punktrichter und Knipser hatte, sodass es ohne FahrzeitStress flott voran ging.

Nach der um eine Stunde verkürzten Nacht aufgrund der Umstellung auf die Sommerzeit, starteten die Gespanne am Sonntag um 9 Uhr. Wie schon am Samstag unter strahlend blauem Himmel, sodass mittags fast schon sommerliche Temperaturen herrschten. Heiß waren auch die Darbietungen der Teams in den sechs neuen Sektionen, darunter eine anspruchsvolle an einem neuen Platz. Nach der ersten Doppelrunde konnten die Teams bei ihrer kurzen Pause vor der zweiten Doppelrunde mit den Clubmitgliedern des MSC Kontakt aufnehmen. Sie trafen sich zum Weißwurstfrühstück ab 11 Uhr und fuhren anschließend ein kleines Gaudi-Trial in den 6 Gespannsektionen des Samstags oder nahmen am Gaudi-Kartrennen auf dem gepflasterten Parkplatz teil. So herrschte dann zum Zieleinlauf der Gespanne am Sonntag nach neuerdings 4 mal 6 Sektionen in zwei Runden und dem Speedtrial wieder reges Treiben vor der Trialhütte, was die ohnehin gute Stimmung der Gespanntrialer bei der anschließenden Siegerehrung nur weiter hob. Den meisten Applaus hatten die Sieger der roten Spur der Trophy-Klasse verdient: die Cousins Fabius und Jonas Alterbaum. Sie gewannen bei Abwesenheit von Philip Kaiser/Josef Görnitz vor René und Jolanda van Saane aus den Niederlanden an beiden Tagen. Mit vier Gespannen besser besetzt war die Cup-Klasse. Sie war in fester Hand der vielfachen Deutschen GespanntrialMeister Hans-Werner und Christiane Bauss. Sie traten erstmals in der gelben Spur an und gewannen an beiden Tagen, wie nicht anders zu erwarten war. Dahinter lieferten sich die Teams Jens und Regine Wulf sowie Werner Stahl/Wenzel Brunner einen spannenden Schlagabtausch. Der ging am Samstag unentschieden aus, am Sonntag konnte sich dann das Gespann Wulf/Wulf durchsetzen und so zwei Tabellenpunkte mehr einfahren. Die Lokalma-

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MOTORRADSPORT GESPANNTRIAL Samstag hinter Van Saane/Van Saane ins Ziel kamen. Die Niederländer mussten jedoch am Sonntag das schnelle Gespann Bauss/Bauss ziehen lassen und belegten nur Rang drei. Vierte wurden an beiden Tagen das Team Stahl/Brunner. Es war ein richtig toller Gespanntrial-Auftakt, der den Wunsch auf weitere Läufe noch stärker anheizte. Als süße Erinnerung gab es ein Apfelgelee, von Wiltrud Eckert liebevoll zubereitet mit den Früchten aus dem Großheubacher Trialgelände. Ergebnisse DMV Gespanntrial-Championat: Trophy: 1. F elix Alterbaum/Jonas Alterbaum, Beta, 18 2. R ené van Saane/Jolanda van Saane (NED), Montesa, 32 Cup: 1. H ans-Werner Bauss/Christiane Bauss, Montesa, 6 2. Jens Wulf/Regine Wulf, Gasgas, 19 3. W erner Stahl/Wenzel Brunner, Gasgas, 23 4. J örg Günther/Dr. Gert Friedrich, Gasgas, 25

tador-Altmeister Jörg Günther und Gert Friedrich schafften es bei Abwesenheit der Gespanne Winfried Gaida/Manuela Aring und Patrick Mosses/Ben Herzog nicht aufs Podium im Cup, hielten aber den Anschluss an die Konkurrenz.

Am stärksten besetzt war die AnfängerKlasse mit sechs Teams, wobei Harald Kaiser mit unterschiedlichen Beifahrern antrat. Am Samstag hatte er mit Hans Greiner im Boot noch das Nachsehen gegenüber Tino Meinel/Jendrik Seibert. Am Sonntag dann stieg Tino Meinels Beifahrer Jendrik Seibert zusätzlich auch in das Boot von Harald Kaiser, was beiden Teams einen fehlerfreien Tag einbrachte. Doch das belgische Opa/Enkel-Gespann Benoit und Elise Dreeze war nicht nur Gewinner der SympathieWertung, sondern auch des Samstages und setzte sich zwischen die beiden vorgenannten Teams in der Gesamtwertung beider Tage. An beiden Tagen behauptete sich das Gespann Knut Hausemann/ Gesa Müller vor Wenzel Brunner/Werner Stahl. Das letztgenannte Team hatte im Training mal die Plätze im Gespann getauscht und so viel Spaß dabei, dass sie sich dazu entschieden, doppelt an den Start zu gehen. In der Speedtrial-Challenge führt nach diesen beiden Läufen ebenfalls das Gespann Alterbaum/Alterbaum. Sie übernahmen die Führung jedoch erst am Sonntag mit ihrem Sieg, nachdem sie am

Pokal: 1. T ino Meinel/Jendrik Seibert, Montesa, 5 2. B enoit Dreeze/Elisa Dreeze (BEL), Beta, 5 3. H arald Kaiser/Jendrik Seibert, Montesa, 10 4. K nut Hausemann/Gesa Müller, Montesa, 37 5. W enzel Brunner/Werner Stahl, Gasgas, 46 Ergebnisse DMV Speedtrial-Challenge: 1. F elix Alterbaum/Jonas Alterbaum, Beta 2. R ené van Saane/Jolanda van Saane (NED), Montesa 3. H ans-Werner Bauss/Christiane Bauss, Montesa 4. Werner Stahl/Wenzel Brunner, Gasgas 5. J örg Günther/Dr. Gert Friedrich, Gasgas 6. H arald Kaiser/Jendrik Seibert, Montesa 7. K nut Hausemann/Gesa Müller, Montesa 8. Jens Wulf/Regine Wulf, Gasgas 9. Benoit Dreeze/Elisa Dreeze (BEL), Beta  dmv-motorsport.de Text: Hans Greiner Fotos: Andrea Weber

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MOTORRADSPORT EISSPEEDWAY Eisspeedway-WM

Weber Vizeweltmeister Der Schlierseer DMV-Eisspeedwayfahrer Hans Weber verpasste beim Finale in Heerenveen (Niederlande) am ersten April-Wochenende den ersten Weltmeistertitel eines deutschen Fahrers. Hinter dem Schweden Martin Haarahiltunen gewann er erst als zweiter Deutscher die Vizeweltmeisterschaft, verletzte sich aber auch.

Aufgrund des politischen Boykotts russischer Sportler durfte keiner der vier russischen Fahrer in Heerenveen starten und Hans Weber war plötzlich, mit 11 Punkten Vorsprung auf den Nächstbesten, Martin Haarahiltunen, WM-Favorit. Am ersten Finaltag machte Hans Weber seine Sache sehr gut, qualifizierte sich als Zweitbester für das Finale der vier besten Fahrer und konnte hinter Haarahiltunen und vor Harald Simon vom InnIsar-Racing Team im DMV Platz 2. Damit hatte der Deutsche Meister am zweiten und letzten WM-Renntag noch immer 9 Punkte Vorsprung vor Haarahiltunen.

Er musste am Sonntag entweder das Finale erreichen oder zumindest Fünfter werden, wenn Haarahiltunen erneut gewinnen würde. Doch es kam ganz anders: In den ersten beiden Durchgängen wurde der „Eishans“ jeweils nur Zweiter hinter Haarahiltunen und Harald Simon und wurde dann offensichtlich nervös. In seinem dritten Lauf führte er vor dem starken Tschechen Lukas Hutla, doch als der näher kam, stürzte Hans in der letzten Kurve heftig in die Strohballen. Sein Bike war defekt, doch Weber ging scheinbar gesund zurück ins Fahrerlager. Als der Bayer mit dem Ersatzmotorrad in Lauf 15 deutlich vor Max Koivula führ-

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te, schien die Welt wieder in Ordnung zu sein. Doch da stürzte der Finne, es wurde abgebrochen und der Lauf wiederholt. Und dann passierte der Supergau: Weber entschied sich, wieder auf sein erstes Motorrad umzusteigen, doch am Start kam er erst an, als laut Referee Krister Gardell die 2 Minuten abgelaufen waren – Disqualifikation! Haarahiltunen spulte weiter seine Siege ab, während Weber zwar seinen letzten Lauf gewann, aber damit nur Neunter und nicht, wie notwendig Fünfter war. Nur ein dritter Platz des Schweden im Finale konnte Hans Weber noch den Titel bringen. Doch diesen Gefallen tat ihm Haarahiltunen nicht: Souverän gewann er den letzten Lauf der Saison vor dem wieder sehr starken Harald Simon und dem Tschechen Lukas Hutla. Weber war nach dem Rennen von seinem Sturz schwer gezeichnet und hatte keine Erklärung für den Supergau, der ihn den greifbaren Titel kostete: „Wir haben gestern ein Problem mit den Fahrwerken bekommen. Wir dachten, wir haben es gelöst, aber es war natürlich auch noch der Druck da. Wir haben jetzt einen verdienten Weltmeister. Ich habe eine Niederlage einstecken müssen, aber ich weiß, dass

ich mit den besten Fahrern der Welt mithalten kann und ich komme immer wieder aus Niederlagen gestärkt zurück.“ DMV-Fahrer Luca Bauer, der Sohn des letzten deutschen Vizeweltmeisters im Jahr 2003, Günther Bauer, zeigte an beiden Tagen gute Rennen. Nachdem sich Luca Bauer beim EM-Finale im polnischen Tomaszow Mazowiecki zum Vizeeuropameister 2022 krönte, kam er in Heerenveen samstags ins Finale, das er am zweiten Tag nur um einen einzigen Punkt verpasste und Fünfter wurde. DMV-Fahrer Benedikt Monn war Reservefahrer, kam ab dem zweiten Durchgang für den lädierten Aki Ala-Riihimäki ins Rennen und erzielte 2 Punkte. DMV-Pilot Franz Mayerbüchler aus Inzell, der die gesamte Weltmeisterschaft und die Europameisterschaft bestritt, belegte die Plätze 11 und 10 und beendete die WM auf Rang 13. Nikita Bogdanov, einer von vier nicht zugelassenen Russen in Heerenveen, wurde trotz seines Fehlens noch WM-Bronzemedaillengewinner. Sein Platz auf dem Podium blieb leer.  dmv-motorsport.de Text und Fotos: Thomas Schiffner


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MOTORRADSPORT BAHNSPORT Die Renntermine, Adressen, wo man seine Nennungen abgeben kann, und weitere Infos gibt es auf der Shorttrack Homepage und in Facebook unter Shorttrackquad. Im Internet findet man auch Möglichkeiten zum Trainieren und Schnupperkurse für Beginner.  shorttrack-online.de Text: Thomas Schiffner Fotos: Klaus Goffelmeyer

Deutsche DMV Quad und Speedkart Meisterschaft

Quads und Karts driften wieder Schon mehr als zehn Jahre gibt es die DMV Rennsportserie mit Quads und Speedkarts, die auf Speedway- und Grasbahnen antreten. Für 2022 ist nach zwei mageren Corona-Jahren wieder Vollgas angesagt. Im letzten Jahr konnten Corona-bedingt nur vier Rennen ausgetragen werden, diese Saison soll sich die Zahl voraussichtlich verdoppeln. Schon am 30. April geht es auf der Speedwaybahn im mecklenburgischen Ludwigslust los. Wie in den vergangenen Jahren driften Quads und Speedkarts auf der Sandbahn in Mulmshorn bei Bremen, auf den Grasbahnen in Heringen an der Werra und in Neuenhaßlau bei Gelnhausen und auf der ultraschnellen WM-Sandbahn im böhmischen Marienbad (Marianske Lazne). Endlich kann der SC Neuenknick nach zwei Coronajahren seine Zusage einhalten, dass im Oktober in Neuenknick bei Minden die Premiere der Meisterschaft stattfindet.

Und ein besonderes Debüt kommt am 31. Juli beim RSC Pfarrkirchen dazu: Im Rahmen seines internationalen Sandbahnrennens dürfen die Speedkarts beim DMV-Club erstmals um Meisterschaftspunkte kämpfen. Die DMV Quad und Speedkart Meisterschaft wird auf Clubsportbasis für reine Amateure durchgeführt. Will heißen: Jeder und Jede, die das passende Fahr-

zeug haben, können mitfahren. Als Gaststarter bei ausgesuchten Rennen oder als DMV-Mitglied, wenn Fahrer*innen die ganze Meisterschaft bestreiten möchten. Die Klasseneinteilung bietet Raum, um für alle Altersgruppen und Fahrzeugtypen eine Startmöglichkeit zu finden: - In der Klasse 1 können AutomatikQuads bis 350 ccm Hubraum mitfahren. - Die Rookiesklasse (Quads und ATV bis 1000 ccm) ist Anfängern vorbehalten, die in den Vorjahren nicht Shorttrack gefahren sind. - Die Klasse 3 ist die Hauptklasse für 500 ccm Viertakter und 450 ccm Zweitakter. Hier ist Rennerfahrung von Vorteil. - Dasselbe gilt für die MEFO Sport Klasse bis 600 ccm Zweitakt- und 1000 ccm Viertaktmotoren. - In der Schülerklasse können Kids zwischen 6 und 12 Jahren mit Kinderquads mitfahren - auch Anfänger! - Die Jugendklasse mit 125 ccm Zweitakt- und 250 ccm Viertakt Quads ist Jugendlichen zwischen 10 und 16 Jahren vorbehalten. - Speedkarts sind umgebaute KartChassis mit eingebauten (Mehrzylinder-) Motorradmotoren. Es gibt zwei Klassen: Die Hauptklasse bis 650 ccm. Bei genügend Teilnehmern wird eine weitere Speedkartklasse bis 1000 ccm gestartet. Voraussetzung, um an Rennen teilzunehmen, ist eine C-Lizenz des DMSB oder eine DMSB Racecard für einzelne Rennen. Sie kostet 19 Euro für ein Wochenende und beinhaltet die Versicherung.

DMV Oldie SuperCup

Gentlemen, please start your engines ! Die ersten Trainings sind gefahren und auch die Oldies stehen in den Startlöchern! Der DMV Oldie SuperCup geht in diesem Jahr in seine dritte Saison. Zusammen mit der DMV Landesgruppe Hessen hat der MSC Nidda e.V. im DMV in der Winterpause die Regularien leicht überarbeitet und viele interessante Gespräche mit Bahnsport-Vereine geführt. Im technischen Bereich sind wir bei Altbewährtem geblieben. Zu Beginn der Einschreibungsphase stehen mit Diedenbergen, Angenrod, Heringen und Neuenhasslau vier Veranstaltungen auf dem Meisterschaftskalender. Ab sofort können alle Fahrer wie gewohnt auf der Homepage des MSC Nidda und der DMV Landesgruppe Hessen die Einschreibeformulare herunterladen. Bei Fragen rund um den DMV Oldie SuperCup steht der Referent Bahnsport der DMV Landesgruppe Hessen (Mike Hilß) gerne zur Verfügung.  dmv-hessen.de Text: Mike Hilß

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MOTORRADSPORT MOTOCROSS Startgatter spannende aber faire Kämpfe um die Laufsiege und den Gesamtsieg. Neben den deutschen Starterinnen waren auch einige ausländische Fahrerinnen zu Gast und unterstrichen den Stellenwert des DMV MX Ladies Cup. Den Gesamtsieg in Bensdorf sicherte sich Larissa Papenmeier vor Malou Jakobsen und Alexandra Massury. Auf dem vierten Platz landete Fiona Hoppe vor Mara Benecke auf dem fünften Rang.

DMV MX Ladies Cup

Saisonauftakt nach Maß 32 Fahrerinnen trafen sich am 10. April zum ersten Rennen zum DMV MX Ladies Cup 2022 beim MCC Bensdorf.

Auf der gut vorbereiteten Strecke konnten sich die zahlreichen Zuschauer an dem

vollen Starterfeld der Ladies erfreuen. Die 32 Fahrerinnen lieferten sich ab dem

Der DMV MX Ladies Cup, aufgeteilt in Süd und Nord, macht direkt nach Redaktionsschluss in Langgöns Halt. Am 01. Mai steht dann schon das nächste Rennen in Westerhausen auf dem Programm. Die Veranstalter freuen sich schon jetzt auf große Starterfelder im DMV MX Ladies Cup.  dmv-motorsport.de Text: Sandro Melchiori

DMV MX Classic Cup

Sechs Stationen für den DMV MX Classic Cup 2022 Mit dem DMV MX Classic Cup 2022 möchte der DMV auch in diesem Jahr wieder zum Erhalt der klassischen Motocross-Motorrädern beitragen und den Fahrern ein Einsatzgebiet für diese Motorräder bieten. Außerdem soll der Motocross-Sport aus den damaligen Zeiten den Zuschauern bei den sechs in diesem Jahr geplanten Veranstaltungen nähergebracht werden.

In den Klassen «Classic», «Veteranen», «Twin-Shock Pre76», «Twin-Shock Pre83» und «EVO» werden die Fahrer bei allen Rennen um wichtige Punkte für die Meisterschaft kämpfen. Nachdem die Veranstaltung beim MC Moorgrund leider abgesagt werden musste, findet der Saisonauftakt zum DMV MX Classic Cup am 30. April und 01. Mai beim AC Kronach in Nordbayern statt.

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Am 05. Juni geht es dann beim MSC Emmingen-Liptingen im Schwarzwald mit dem zweiten Lauf weiter. Am letzten Juni-Wochenende geht es dann, ebenfalls in Baden-Württemberg, beim MSC Schefflenz weiter. Der niedersächsische MSC Munster lädt am 07. August den DMV MX Classic Cup auf den Bergring Hetendorf. Anfang September, am 04. September, macht der

DMV MX Classic Cup dann Halt beim MFC Crailsheim, bevor es zum Saisonfinale am 09. Oktober zum MSC Schnaitheim geht. Alle Informationen zu den Veranstaltungen und zum DMV MX Classic Cup finden Sie auf der DMV Homepage.  dmv-motorsport.de Text: Sandro Melchiori Foto: Archiv


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MOTORRADSPORT SNOWCROSS

Central Europe Snowcross Trophy

Snowcross in Neukirchen am Großvenediger Nach dem Saisonauftakt in Les Mosses folgte am Faschings-Samstag die zweite Veranstaltung in Neukirchen/A. Organisator war der CEST-Promoter Harald Bacher. Bei der gut organisierten Veranstaltung folgten spannende Heats Schlag auf Schlag!

Trotz dem wenigen Schnee in dieser Saison konnte den Teilnehmer/innen eine tolle Strecke geboten werden. „Wir haben zum Pistenbau gut 5000m³ Kunstschnee verarbeitet“, so Harald Bacher. Nachdem Elias Bacher als Titelverteidiger im Qualifying stürzte und das Rennen aus der Box verfolgen musste, war klar, dass die siegeshungrigen Motorschlitten-Boys aus Italien die Siegestrophäen abräumen werden. Favorisiert war nun Federico Amadei. Allerdings hatte es „Fede“ mit seinem Landsmann Marco Galli einen unangenehm harten Gegner zu tun. Diese Beiden dominierten alle 4 Rennläufe. Bei einer Renndistanz pro Heat von 8 Minuten plus 2 Runden hatte Amadei 3-mal die Nase vorn. 1 Laufsieg schnappte sich Livigno-Rider Galli aus Livigno weg. Hinter diesen 2 Dominatoren wedelte weiterhin die grün-weiss-rote Flagge: Zur Verwunderung aller, kreuzte der 21-fache Italienische MotorschlittenChampion Alessandro Ploner auf dem Rennareal im Pinzgau auf. Der 47 Jährige Südtiroler war hier schlussendlich die dritte italienische Kraft und sorgte bei der Siegerehrung für den totalen Triumph der Azzurris. Die beiden Schweizer Elite-Piloten David Grosjean und Joshua Frei konnten um die Punktevergaben nicht mitreden und landeten abgeschlagen im 8-köpfigen Fahrerfeld. Nach Bachers vorzeitigem Aus war Kevin Empl der Mann des Tages und verhalf dem Organisator doch noch zu einem einheimischen Tageserfolg. Und wie sich der 23 jährige Teamkollege ins Zeug legte: Hochüberlegen gewann er alle seine 4 Heats! Mit diesen vollen Punkten im

Sack führt Kevin die Gesamtwertung der CEST auch eindeutig an. Das Neukirchen-Podium vervollständigten punktegleich der junge Italiener Mattias Zini vor dem Deutschen Oliver Reuther. Zini hatte in seinem 2. Lauf einen Defekt am Motorschlitten und hofft nun auf einen grossen Erfolg bei seinem Heimrennen in Livigno. In dieser zweithöchsten Fahrerkategorie schrieben sich nur 5 Fahrer ein und die Klasse wurde mit 4 Rookies „aufgefüllt“. Hier gewann Téo Bosnjak vom Genfer See alle 4 Läufe. Der junge Schweizer ist in seiner Landesmeisterschaft in der Amateur-Kategorie unterwegs. Die weiteren Siegestrophäen konnten die beiden

jungen Österreicher Alexander Arnold und David Helpferer entgegennehmen. Für Beide war es die erste Teilnahme an einer CEST-Veranstaltung und ein riesiges Erlebnis! Vereint in den Rennen der Senioren, unterhielten sich beiden Damen, Martina Invernizzi und Shona Allemann mit packenden Fights. Das Ergebnis ging 3 : 1 aus – Martina doch die etwas Kampfstärkere, gewann 3 Heats vor Shona, die im 3. Lauf ihre Sternstunde hatte und im 4. Rennen nur um wenige Zentimeter geschlagen wurde. Bei den Senioren siegte Marc Frei nach intensive Kampf vor Michel heitz und Jens Ullmann. Zum Abschluss des Tages gab es ein großes Dankeschön an CEST-Promoter Harald Bacher mit Gattin Yvonne und ihren „Hintermännern“ für einen gelungenen Race-Samstag in dessen Heimat!  bhv-events.com Text: Michael Dichtl Fotos: midi-pics.de

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MOTORRADSPORT MOTORRAD-BIATHLON Motorrad-Biathlon

Erzgebirger überzeugen im Zerbster Sand Den Auftakt in die Enduro Saison machte in diesem Jahr der AMC Dessau Pokal, auf dem Gelände am Zerbst‘er Flugplatz. Ursprünglich sollte es im November der Abschluss der Saison werden, Pandemiebedingt verschob man aber in den Februar, was am Ende sogar als Glücksgriff bezeichnet werden kann.

Bei besten Wetter gingen am Vormittag zunächst die Motorrad Biathlon Klassen an den Start, am Nachmittag folgte auf einer anspruchsvollen Strecke das 2 Stunden Enduro. In den Klassen 2- und 4-Takt gingen insgesamt 77 Teilnehmer an den Start. Damit zeigte man sich auch beim AMC Dessau sehr zufrieden, denn die Teilnehmerzahl übertraf deutlich die Erwartungen. Der Schnellste im Motorrad Biathlon von Zerbst Toby Kahlert war der schnellste Teilnehmer in der Open Klasse des Motorrad Biathlons. Mit einer Gesamtzeit von 48 Minuten und 42 Sekunden distanzierte er Hannes Meyer auf Platz zwei. Böttger als dritter hatte zwar eine schnellere Fahrzeit, da aber natürlich auch das Schießen auf die Scheibe dazugehört verlor er dort zuviel

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Zeit, um sich am Ende durchzusetzen und Platz zwei hinter Kahlert einzunehmen. Neben der Open Klasse starteten auch die Simson und Kinderklassen in Zerbst. Nimmrich deutlich vor Felchner im Enduro Jeremy Nimmrich hatte in Zerbst eine geglückte Generalprobe vor dem Auftakt der Deutschen Prädikatsklassen in Tucheim. Petter konnte den Start zunächst gewinnen und lieferte sich ein enges Duell mit Nimmrich. Gegen Rennende fiel er aber dann zurück. Auf Platz 4 der 2-Takt Klasse war ein weiterer Junior aus dem Erzgebirge zu finden. Sky Dombrowski startete erstmals bei einen größeren Rennen und überzeugte mit einer ausgeglichenen Leistung direkt, dies als einer der jüngsten Teilnehmer überhaupt im Feld. Die 4-Takt Klasse ging im Zerbster Sand an Benjamin Richter vor Torsten Holz. Ein zusammenfassendes Video zur Veranstaltung ist auf YouTube zu finden.  amc-dessau.de Text und Fotos: Dennis Günter


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MOTORRADSPORT RUNDSTRECKE

Moto-Trophy

Saisonbeginn verschoben Verspätet beginnt in diesem Jahr die Moto Trophy Serie, die eigentlich an Ostern in Italien hätte beginnen sollen. Das ursprünglich vorgesehene Event auf dem Adria Raceway fiel wegen Insolvenz des Rennstreckenbetreibers im Januar aus. Ein Ersatz auf dem Circuito Tazio Nuvolari wurde zwar gefunden, aber dann konnte das dortige Management die Mindest-Sicherheitsauflagen nicht erfüllen: Absage im März. Ein weiterer Ersatztermin war dann nicht mehr zu bekommen.

Neben den exzellent vorbereiteten Klassikern der 90er und frühen 2000er Jahre finden auch aktuelle Sportmotorräder ihre Heimat. Neben den Twins ohne Baujahresbegrenzung, gehören die aktuellen Nachwuchsklassen der Supersport 300 oder Pre Moto3 zum festen Programm des VeranstaltungsWochenendes. Mit der Honda Talent Challenge auf der NSF 250 R gibt es einen lückenlosen Aufstieg der jüngsten Nachwuchsfahrer aus den Mini-BikeKlassen.

Somit beginnt die Saison erst Ende Mai mit dem Mai Pokal in Hockenheim. Dann aber gleich als 4-Tages-Veranstaltung mit einem Track Day am Donnerstag. Der bietet sich wegen des Fronleichnam-Feiertages an, bevor es dann von Freitag bis Sonntag bei den Qualifikations-Trainings und Rennen zur Sache geht.

ßen. Kein Wunder, denn ein eingefrorenes Reglement hält die Kosten im Gegensatz zu den Semiprofessionellen Serien relativ niedrig. Andererseits sind es die attraktiven Strecken, die Teilnehmer anlocken. Längst hat man das „Alt-Eisen-Image“ abgelegt, es sind vorwiegend wunderschön hergerichtete Youngtimer, die in der Serie starten.

Wer mehr über die Serie und Rennen wissen will, schaut einfach auf der Homepage unter www.klassik-motorsport.com oder www.honda-talent.com nach. Dort sind die aktuellen Informationen hinterlegt.  klassik-motorsport.com Text und Fotos: Manfred John, Klassik Motorsport

Weit über 300 Fahrer und Teams haben bereits ihre Nennung abgegeben, alle fiebern dem Auftakt entgegen. Dann allerdings geht es Schlag auf Schlag: Flugplatzrennen Walldürn, Dutch Classic in Assen, Börde Klassik Oschersleben, Czech Classic in Most, Lausitzring und im Oktober zum Saisonabschluss nach Italien, nach Cremona. Über mangelnde Teilnehmerbeteiligung braucht man sich nicht zu beklagen. Der Zulauf von Piloten aus den Nachbarländern ist unübersehbar und auch einige neue Fahrer sind zur Moto Trophy gesto-

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DMV/MSJ Nachwuchsförderprogramm

MSJ Autoslalom-Trainingstag – ein voller Erfolg Im Anschluss an die beiden Autoslalom-Trainingstage aus dem Jahr 2021 – ein Termin musste leider abgesagt werden, wurde der MSJ Autoslalom-Trainingstags auf dem Gelände des MSC Berlin e.V. im DMV ein voller Erfolg. Lauth, erfahrener Rennfahrer und, unter anderem, zweimaliger Meister der DMV NES500 erklärt, dass Motorsport ein Team-Sport ist und warum kein Fahrer erfolgreich wäre ohne sein Team aus Mechanikern, Trainern, Organisatoren aber auch den Eltern, die mindestens zum Beginn der jungen „Karriere“ alles finanzieren und den Fahrer zum Wettbewerb bringen. Das ging, besonders für die anwesenden Eltern, natürlich runter wie Öl.

Erfolg in der Hinsicht, dass sich alle Teilnehmer unabhängig vom maximalen Tempo im technischen Verständnis und dem präzisen Fahren der Veranstaltung am 04. April extrem gesteigert haben. Der perfekte erste Schritt beim Einstieg in den automobilen Motorsport. Der Fokus der Veranstaltung lag vor allem auf dem sicheren Umgang mit den Fahrzeugen. Von der optimalen Sitzposition über das richtige Einstellen der Spiegel bis hin zum präzisen Lenken und der passenden Geschwindigkeit konnten die Teilnehmer Schritt für Schritt den automobilen Motorsport kennenlernen. Die Strecke bestand aus einem sehr engen Slalom, der nur mit schnellem Lenken bei sehr geringer Geschwindigkeit zu meistern war und das auch noch ohne den Motor abzuwürgen und einem flüssigen Teil, in dem man zügig und mit maximalem Lenkeinschlag eine Acht fahren

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und dabei möglichst auch einen Schaltvorgang vornehmen musste. Hinzu kam eine Stoppgasse, da ging es vorwärts rein und rückwärts wieder raus und eine Parknische zum Rückwärtseinparken. Zu Beginn der Veranstaltung wurde den jungen Nachwuchsfahrern zunächst, bei einem gemeinsamen Frühstück, von Dirk

Er erläuterte auch, warum körperliche Fitness und die richtige Ernährung in Vorbereitung auf die Wettkämpfe so wichtig sind. Auch die Bedeutung der richtigen Fahrwerkseinstellung, der Lenkgeometrie und der Reifenwahl wurde den Jugendlichen vermittelt, dass beispielsweise schon ein Millimeter mehr Vor- oder Nachspur schon wertvolle Sekunden bei der Rundenzeit kosten kann. Gemeinsam wurden die Unterschiede des Fahrens auf der Konsole oder dem PC im Gegensatz zum Fahren auf der echten Strecke erarbeitet, von der Gefahr sich, in der Realität zu verletzen bis zum technischen und finanziellen Schaden


MOTORSPORTJUGEND

I NEWS

Eisige Saisoneröffnung

am Fahrzeug, der, für das Team, ganz schnell ein vorzeitiges Ende des Rennens oder sogar der ganzen Meisterschaft herbeiführen kann, während man beim Computerspiel einfach auf „Neustart“ drückt. „Beim Spiel kann man sich von oben ans Limit herantasten, in der Wirklichkeit nur von unten.“

Nachdem alle Teilnehmer interessiert den Ausführungen und einigen Geschichten von der Rennstrecke von Dirk zugehört hatten, ging es zu den Fahrzeugen. Dort wurden dann die Motorhauben geöffnet und den Teenagern, im kleinen Rahmen, gezeigt, wie das Auto vor dem Rennen nochmal überprüft und vorbereitet wird. Unter anderem wurden die Flüssigkeitsstände kontrolliert und gegebenenfalls aufgefüllt. Dann ging es in die Autos und nach dem Anpassen der Sitzposition und Einstellen der Spiegel ging es endlich los. Ein Teil der Kids konnte gleich auf die Strecke, während einige andere noch ein paar Anfahrübungen mit dem zweiten Fahrzeug machten. Doch wer schnell fahren will, muss erstmal langsam fahren können. Und nicht allen gelang es am Anfang den engen Slalom in Schrittgeschwindigkeit zu meistern. Diese bewusste Entschleunigung fand statt, damit keiner der jungen Teilnehmer das Gefühl hatte, schnell sein zu müssen, weil die anderen zugucken. Alle mussten langsam fahren und konnten sich so auf die Abmessungen der Fahrzeuge und den richtigen Lenkwinkel konzentrieren. Ebenso war der Parcours so gebaut, dass möglichst oft und in den

verschiedensten Situationen aus- und wieder eingekuppelt werden musste, um ein Gefühl dafür zu bekommen.

Am 2. April wurde bei eisigen Temperaturen die Speedway Saison in Diedenbergen eröffnet. Zum Training war die ganze MSJ Jugend und die zwei Team Cup Mannschaften, die DMV Junior Tigers und die Black Forest Eagles aus Berghaupten eingeladen.

Erstaunlich gut funktionierte, abgesehen von ein paar kleinen Korrekturen, das Rückwärtseinparken. Die Clios sind noch ziemlich übersichtlich, was dem natürlich zugute kommt. Auch die Stoppgasse war für alle Fahrer absolut unproblematisch. Die Achten wurden ebenfalls auf Anhieb sehr gut gefahren, aber zunächst auch eher langsam. Der Plan mit dem Entschleunigen im Slalom ging voll auf. Ausdrücklich erwünscht waren dabei auch Gangwechsel, was besonders für Autoslalom aber auch auf der Rundstrecke möglichst früh als Automatismus ablaufen muss, um nicht von der Streckenführung abzulenken. „Da kann man nicht erst auf dem Schaltknauf gucken wo welcher Gang ist.“

Bei schneebedeckter Bahn kamen die Fahrer im Rhein Main Stadion an. Darunter unter anderem Sandro Wassermann von den Tigers und Bahnsport Referentin Celina Liebmann von den Eagles. Mit einem kleinen Fitnessprogramm wurde der Tag eröffnet. Hier bekamen die Kinder und Jugendlichen einige Dehn- und Aufwärmübungen an die Hand. Anschließend konnte das Material für die ersten Rennen ausgiebig getestet werden. Junge Nachwuchstalente wurden gefördert und mit Tipps und Tricks von René Schäfer und Celina Liebmann versorgt.

In der Mittagspause gab es für alle leckere Würstchen und noch ein paar kleine Benzin-Gespräche. Anschließend wurden dann die Pylonen im Slalom etwas versetzt, sodass auch hier ein flüssigeres Fahren möglich wurde. Prompt wirkte sich das auf das Tempo in der Acht auf, wo es nun auch mal zu leichtem Reifenquietschen kam. Am Ende des Tages waren alle Teilnehmer glücklich und zufrieden damit, sich im Veranstaltungsverlauf erheblich verbessert zu haben und fiebern nun dem nächsten AutoslalomTrainingstag entgegen.  msc-berlin.de Text und Fotos: MSC Berlin/ Orestis Antonopoulos

Die Eagles haben bereits am 23.04. den Saisonauftakt in Cloppenburg, wobei die Junior Tigers ihren ersten Einsatz am 17.07 beim Heimrennen haben. Celina sagt: ,,Wir haben wirklich eine tolle MSJ Jugend im Bahnsport! Man merkt wie dankbar die kleinen sind für Tipps und Tricks. Ich verbringe gerne Zeit an der Bahn mit den Jungs und Mädls.“  msj-motorsport.de Text: Celina Liebmann Foto: Motorsportjugend

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DMV INSIDE CLUBS

Motocross Hessencup e.V.

Motocross Hessencup: Acht Rennen in 2022 Der Vorstand des MX Hessencup e.V. hat die aktualisierten Renntermine 2022 bekannt gegeben. Außerdem gibt es wieder einige Verbesserungen in Ablauf und Administration für die Fahrer*innen. • In Hof/Westerwald findet dieses Jahr noch kein HC-Rennen statt.

Auf die weltpolitischen Veränderungen (Ukraine-Krieg, Energiepreis-Explosion und andere Teuerungen), die nach Veröffentlichung des vorläufigen Kalenders eingetreten sind, hat der Hessencup reagiert und den Kalender etwas gestrafft und auf mehr Regionalität geachtet, damit die Teilnehmer nicht über Gebühr mit hohen Fahrtkosten wegen gestiegener Treibstoffpreise und weiter Anfahrten belastet werden: • In Moorgrund findet nur ein Hessencup Rennen statt, die geplante Veranstaltung am 17. und 18. September.

• In Straßbessenbach, an der bayerischen-hessischen Grenze, kommt ein Highlight dazu: Die Klassen MX1 und MX2 starten am 30. Juli im Rahmenprogramm der internationalen Deutschen Seitenwagen-Meisterschaft. • Zusätzlich wird das Hessencup-Finale 2022 am 8. und 9.Oktober ausgetragen. Ort und Veranstalter werden in Kürze bekannt gegeben. • Der MX Hessencup wird wieder einen Jugend-Motocross Lehrgang durchführen. Termin 25. und 26. Juni 2022. Teilnehmen dürfen alle eingeschriebenen Fahrer der Saison 2021 und 2022 in den Klassen 50 ccm, 65 ccm und 85 ccm. Der Austragungsort wird in Kürze bekannt gegeben.

KKCD - Klassik Kart Club Deutschland

Der Klassik Kart Club Deutschland feiert sein 15 jähriges Bestehen Vor nicht ganz 15 Jahren, am 11. August 2007 traten in Wittgenborn die klassischen Karts aus Westdeutschland zum ersten Male in der Öffentlichkeit auf. An jenem Tag im August wurde der illustre Haufen bestehend aus Siggi Suthau, Ralph Sonntag, Ralf Wetzel, Willi Thelenberg, Stefan Stein, Gernot Stöcker und Andreas Kohler, noch bestaunt und belächelt. Das Ganze hat-

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ten sich Kartenthusiasten aus dem Umfeld der Kerpener Bahn um Gernot Stöcker und Peter Gommel ausgedacht. Man wollte den klassischen plastikfreien Karts wieder eine Bühne bieten.

• Einen weiteren Leckerbissen gibt es für unsere Jugendfahrer (Klassen 50 und 65 ccm): Die Firma Motocrumb in Gießen bietet den Kids ein kostenloses (Standard) Dekor für ihr Bike an. Im Internet: Motocrumb Bike Dekore , MX Parts & Streetwear Neuerungen zum Nennablauf: Die Nennung vor Ort ist wieder möglich. Alternativ kann die Nennung online erfolgen – für Rennen am Samstag bis Freitag, für Rennen am Sonntag bis Samstag. Fahrer müssen dann bei Ankunft im Rennbüro die Lizenz zur Prüfung vorlegen. Alternativ, wenn die Nennung online bis Donnerstag vor dem Rennen abgegeben wird, wird die Lizenzprüfung online vorgenommen und damit ist der Nennvorgang komplett kontaktlos – Fahrer kommen nach Ankunft direkt zur Technischen Abnahme. Die aktualisierten Tourdaten 2022 und alle neuen Infos zum MX Hessencup 2022 findet ihr auf der Hessencup Homepage im Netz: Tourdaten 2022 (mx-hessencup.de) Text und Fotos: Motocross Hessencup


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DMV INSIDE CLUBS Es begann eher holprig, gab es zu diesem Zeitpunkt noch keine etablierte Klassik Kart Szene und so musste vieles improvisiert werden. Aber das Ziel , die historische Kartsportszene auch hierzulande zu etablieren wurde erreicht. Heute sind ca. 50 aktive Fahrer im KKCD, der eine Sektion des KCD 90 des Kart Club Deutschland ist. Die Protagonisten des KCD 90, allen voran die unvergessenen Werner Großevollmer und Mr. Kartsport in Deutschland, Botho G. Wagner sowie der aktuelle KCD 90 Geschäftsführer Reinhard Tropp, waren auch die erfolgreichen Geburtshelfer bei der Gründung des KKCD.

In Deutschland wurde das erste Kartrennen im April 1960 in Wiesbaden gestartet. Dann kamen noch solche bekannten Strecken wie Kerpen, auf Initiative von Graf Berghe von Trips, Liedolsheim, Oppenrod hinzu, um nur einige zu nennen. Zurück zum KKCD. Nun schon fünfzehn Jahre betreibt der KKCD die Karthistorie und ist in der Szene mittlerweile bestens etabliert, in vielen gemeinsamen Veranstaltungen mit den Kollegen aus England , den Niederlanden und Italien werden ca. 15 Veranstaltungen über das Jahr ausgetragen, davon werden 5 Veranstaltungen als Wertungsläufe zur KKCD Meisterschaft ausgeschrieben. Teilnehmen kann jeder ab 18 Jahren, natürlich sollte er einen fahrbaren Untersatz aus den Jahren von 1960 bis 1988 besitzen und Spaß am historischen Motorsport haben.

Das Hauptziel des KKCD, ist die Bewahrung des technischen Kulturguts, als die man die Karts ohne Zweifel bezeichnen kann, denn sie bieten einen verhältnismäßig preiswerten Einstieg in die Welt des Motorsports und das Erlernen des Renngeschäfts von Kindesbeinen an. So ist es seit Anfang der 60er Jahre möglich den Motorsport auch bereits in Jugendgruppen und als Talentschmiede einzusetzen.

Gefahren wird nach Gleichmäßigkeitsmodus, also die möglichst geringe Abweichung von einer Rundenrichtzeit. Die Karts sollen möglichst originalgetreu erhalten sein, wobei natürlich die Sicherheit ( Bremsen, Reifen) absolut vorrangig ist. Es gelten die DMSB Regeln für die Fahrerausrüstung. Wichtig ist auch die Kameradschaft und die gegenseitige Hilfestellung, es ist und bleibt das Ziel die Präsentation und Be-

Landesgruppe Baden-Württemberg e.V.

Bericht der DMV LG Baden-Württemberg Die DMV-Landesgruppe Baden-Württemberg hat am 09. Oktober 2021 ihre Jugend- sowie Jahreshauptversammlung in der Stadiongaststätte Holzgerlingen durchgeführt. Uli Zorn 1. Vorsitzenden übernimmt die Begrüßung. Anschließend wurde ein kleiner Rückblick vom Jugendleiter Frank Rühle, den Finanzbericht von Monika Zorn sowie von den Revisoren Jörg Baumholzer und Stefanie Mai, durchgeführt. Für die Neuwahlen waren 8 Vereine mit 179 Stimmen sowie 4 Einzelmitglieder anwesend. Frank Rühle wurde als Jungendvorsitzender einstimmig wieder gewählt.

Gleich im Anschluss wurde die JHV der Landesgruppe BW durchgeführt. Dort waren 10 von 33 Vereine mit insgesamt 1.590 Stimmen sowie 4 Einzelmitglieder anwesend und stimmberechtigt. Im Anschluss wurde von der stellv. Vorsitzenden für Motorradsport Heike Schüßler, stellv. Vorsitzenden für Automobilsport Werner Euringer sowie der Bericht der stellv. Vorsitzenden für Finanzen und Verwaltung Sieglinde Kirschenmann vorgetragen.

wahrung von technischen Preziosen aus der Vergangenheit. Einmal jährlich gibt es eine Veranstaltung mit Klassischen Karts und den 100 er Projektilen aus den 90ern, mit Fahren satt und jeder Menge Spaß und auch die Benzingespräche bei bester Verpflegung gehören natürlich auch dazu. Die große internationale Resonanz, mit Fahrern/innen aus Italien, Estland, Frankreich, Tschechien, Belgien und den Niederlanden zeigt den Stellenwert der Veranstaltung. Wie überhaupt die Szene auch international lebt, wie man an Klassik Kart Gruppen unter anderem in Brasilien, Argentinien oder Amerika sieht. Die meisten Karts verfügen über einen 100 Kubikzentimeter Zweitaktmotor mit direktem Antrieb. Daneben sind mittlerweile auch einige Schalterkarts vertreten. Dies ist ein kleiner Auszug, denn oft liegt der Reiz auch darin, einen Exoten wieder auf die Piste zu bringen, und in seinem natürlichen Habitat zu bewegen. Das ist aktive Historienpflege. Text: Andreas Kohler Foto: KKCD, Sittig, Gronenborn, Kohler

Bedingt durch Corona wurden natürlich fasst keine Veranstaltungen durchgeführt und es nicht viel zu berichten gab. Daher auch keine Meisterehrung. Neuwahlen nach Gruppe A wurden wieder Vorsitzender Uli Zorn, stellv. Vorsitzende für Finanzen und Verwaltung Sieglinde Kirschenmann sowie stellv. Vorsitzende für Motorradsport Heike Schüßler, vorgeschlagen. Die Wahlen wurden jeweils einstimmig durchgeführt und sie nahmen diese an. Ebenfalls haben die Revisoren Jörg Baumholzer sowie Stefanie Mai über die einwandfreie Buchführung berichtet. Jörg Baumholzer wurde wieder zum Revisor einstimmig gewählt. Anträge sind keine eingegangen. Der Vorstand Uli Zorn bedankt sich bei allen für ihre Arbeit und die gute Zusammenarbeit und hofft auf ein freies Coronajahr 2022. Text: Monika Zorn

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DMV INSIDE CLUBS

DMV LANDESGRUPPE SÜDBAYERN

Einladung JHV LG Südbayern 2022 Einladung zur Jahreshauptversammlung der DMV Landesgruppe Südbayern e.V. am Sonntag, den 17. Juli 2022 ab 9:00 Uhr Liebe Motorsportfreunde der DMV Landesgruppe Südbayern, satzungsgemäß ergeht hiermit an Sie, bzw. Ihren Club die Einladung zur ordentlichen Jahreshauptversammlung in 94099 Ruhstorf an der Rott, Kleeberg 6 Gasthaus Hölzlwimmer Tel. 08534 / 336 www.gasthaus-hoelzlwimmer.de

TOP 04) Bericht der Revisoren und Entlastung der Vorstandschaft jeweils für das Kalenderjahr 2020 und 2021 TOP 05) Berichte der Referenten und Bericht der Jugendleiterin TOP 06) Bildung eines Wahlausschusses TOP 07) Neuwahlen des gesamten Vorstandes einschl. Referenten TOP 08) Sonstiges, Wünsche und Anträge

Jahreshauptversammlung 2020 und 2021: TOP 01) Begrüßung und Bericht durch den 1. Vorsitzenden

TOP 09) Festlegung der Jahreshauptversammlung in 2022, Ort und Termin

TOP 02) Bericht des Geschäftsführers

Anträge an die Jahreshauptversammlung müssen gemäß § 13 Abs. 4 unserer Satzung bis spätestens 03.07.2022 beim Vorstand eingegangen sein.

TOP 03) Bericht des Schatzmeisters jeweils für das Kalenderjahr 2020 und 2021 - Genehmigung für den Haushalt 2022

EINLADUNG JHV LG NORDOST 2022 Die DMV Landesgruppe Nordost e.V. lädt alle Mitglieder ein zur

Jahreshauptversammlung 2022 am Sonnabend, den 18. Juni 2022 um 12:15 Uhr in das Clubheim des MSC Berlin in Berlin-Schmargendorf, FritzWildung-Straße 10, 14199 Berlin. Einlass erst ab 11:00 Uhr ! Anreise mit dem ÖPNV: S-Bhf. Hohenzollerndamm Mit Fahrzeugen: Über die A 100, Ausfahrt 13 (Hohenzollerndamm) Richtung Zehlendorf, an der ersten Ampelkreuzung links Cunostraße, dann links FritzWildung-Straße und schließlich bis zum Wendekreis. Parkmöglichkeit: Auf dem Gelände des MSC Berlin (am Wendekreis links; sonst Gebührenpflicht). Wichtige Hinweise: Je nach Lage der Corona-Pandemie kann die Versammlung auch im Freien stattfinden. Für an-

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Gez. Kai Schmiedeknecht, 1. Vorsitzender

gemessene Kleidung ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich. Es gelten je nach Ort (Clubheim innen, oder Sportanlage draußen) die gerade gültigen Zugangsbestimmungen des Landes Berlin. Die aktuellen Bestimmungen werden kurzfristig auf der Seite www.dmv-nordost.de veröffentlicht; bitte unbedingt vor der Anreise lesen! Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Ehrungen 3. Berichte des Vorstands 4. Aussprache über die Berichte 5. Satzungsänderungen: vielleicht erforderlich werdende Änderungen auf Veranlassung des Registergerichts geplante im § 8.1 (Zusammensetzung des Vorstands) und im § 18 (Schlussbestimmungen) 6. Haushaltsplan 2022 und Abstimmung darüber 7. Bericht der Kassenrevisoren 8. Entlastung des Vorstands 9. Bestimmung des Wahlleiters

MTG - Motor Touristik Gemeinschaft – Kiefersfelden e.V.

Jahreshauptversammlung beim Bergwirt Nachdem der Kassier der MTG aus persönlichen Gründen sein Amt niederlegte wurde unter den aktuellen Corona Regeln eine Jahreshauptversammlung einberufen, um einen neuen Kassier zu wählen. 1.Vorstand Tino Anker begrüßte die zahlreich anwesenden Mitglieder. Alle waren sichtlich erfreut sich wieder einmal persönlich zu treffen. Die Schriftführerin berichtete über das vergangene Jahr das Corona bedingt wieder wenig Aktivitäten zu bieten hatte. Alle Spartenleiter be-

10. Wahlen (Gruppe I – Ersatzwahl in Gruppe II) Vorsitzender: z. Zt. Carl Brucke Schatzmeister: z. Zt. Günter Schmidt Vorstandsmitglied für Berlin: z. Zt. Michael Weiß *) Kandidat: Orestis Antonopoulos Vorstandsmitglied für die MSJ: Kandidat (für Ersatzwahl für ein Jahr): Roman Maraun Kassenrevisoren: z. Zt. Peter Berndt & Marina Weiß *) *) Hinweis: Marina und Michael Weiß stehen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung ! 11. Verschiedenes Anträge gemäß § 7.4 der Satzung an die JHV sind schriftlich bis zum 03. Juni 2022 (vorliegend) an die Geschäftsstelle der DMV LG Nordost e.V., Finkenkruger Str. 35, in 14612 Falkensee zu richten. Sie werden auf unserer Homepage (s.o.) veröffentlicht. Für den Vorstand Carl Brucke Vorsitzender


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DMV INSIDE CLUBS richteten über die einzelnen Aktivitäten. Motorrad und Fahrrad Trialer waren bei einigen Wettbewerben mit ersten und zweiten Plätzen erfolgreich am Start. Jüngster Teilnehmer war Leon Hager mit 7 Jahren auf dem 1.Platz in seiner Klasse. BGM Hajo Gruber wurde als Wahlleiter bestimmt. Er lobte bei der Begrüßung das Engagement der MTG im Trialsport und darüber hinaus im gesamten Dorfleben. Zur Wahl als Kassier stellte sich sehr zur Freude der Anwesenden der „alte“ Kassier Bernhard Holzner. Er wurde einstimmig wiedergewählt. Text & Foto: MTG Kiefersfelden

V.l. n.r. obere Reihe: Roman Zehentner, Toni Resch, Sepp Kaffl, Margret Kaffl, Tom Balhuber, Tino Anker, Bernhard Holzner, Otto Plattner, Jonas Widschwendter 1.BGM Hajo Gruber, Christine Resch, Traudi Sandritter, Gisela Reheis, Johannes Becker, Georg Gfäller, Martin Wildinger

DMV LANDESGRUPPE NORDBAYERN

Einladung JHV Landesgruppe Nordbayern 2022 Die DMV Landesgruppe Nordbayern e.V. lädt hiermit alle ihre Mitglieder zur kombinierten Jahreshauptversammlung 2021/2022 ein. Termin : Samstag, 21.Mai 2022 Beginn : 14.00 Uhr Ort: Clubheim des MSC GefreesFichtelgebirge, Friedrich-LudwigJahn-Straße 4, 95482 Gefrees. Tagesordnung: 1. Begrüßung und Bericht des 1.Vorsitzenden 2. Bericht des Schatzmeisters 3. Berichte der Spartenleiter 4. Bericht der Revisoren 5. Entlastung der Vorstandschaft 6. Neuwahlen: 2.Vorsitzender (2021) Schriftführer (2021) Sportleiter Zweiradsport (2021) Tourensportleiter + Historik (2021) 1.Vorsitzender (2022) Schatzmeister (2022) Sportleiter Vierrad-Sport (2022) Jugendleiter (2022) Verwaltungsrevisoren (2022) 7. Wünsche und Anträge 8. Verschiedenes Anträge, über welche anlässlich der JHV entschieden werden soll, vsind bis spätestens 07.Mai 2022 an den Vorstand zu richten. Gez. Uwe Liebig, 1.Vorsitzender

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DMV INSIDE CLUBS MCV-Rhein-Main e.V.

Erfolgreiche Motorradsaison 2021 Andreas „Lefty“ Faber vom MCV-RheinMain e.V. im DMV hat in der Saison 2021 neben Rennen zum Hessen-Cup im Motocross auch Rennen zum Classic-Enduro Meisterschaft bestritten. Weiter fuhr er bei Enduro Vintage Trophy 2021 auf Elba mit.

Bei dieser Veranstaltung hat er trotz einiger technischer Probleme und einem Sturz die Veranstaltung in Wertung beenden können, eine tolle Leistung. Am ersten Tag belegt er Platz 77 der Gesamtteilnehmer. Bei der Samstagsveranstaltung errichte er insgesamt den 213. Platz von allen gemeldeten Teilnehmern. Im Motocross-Rennen am Samstag belegte er den 6. Platz von 71 Teilnehmern in seiner Klasse.

Am Ende reichte es für Platz 200 in der Gesamtwertung. Für die erste Teilnahme an einer solchen Großveranstaltung ist das eine respektable Leistung. Das Team Germany 12, in welchem Lefty Faber startete, wurde 31. von 84 Teams. Das ist eine beachtliche Leistung. Insgesamt waren bei der Elba WM Six Days 420 Teilnehmer am Start. In dem Classic Enduro Cup 2021 konnte sich Lefty Faber nach seinem Sieg bei der Veranstaltung in Eberstedt den Gesamtsieg im Classic Enduro Cup 2021 sichern.

IMS Schlierbachtal e.V.

30. IMS-Odenwald-Classic am 28. - 29. Mai 2022 Seit über 25 Jahren der Klassiker im Odenwald

Oldtimerausfahrt für Jedermann!!! >Von Anfänger bis Könner< ACHTUNG: Die 30. IMS-OdenwaldClassic findet in diesem Jahr auf dem Sportplatz der SG Seidenbuch in 64678 Lindenfels-Seidenbuch, Wiesenstraße statt. Motorräder starten am Sonntag im Rahmen des Oldtimertreffen um 11.30 Uhr Neu seit 2017 ist eine Touristische und eine Sportliche Wertung! Zur besseren Einschätzung für welche Wertung Sie sich entscheiden ist Hier das Bordbuch von 2021 sportlich/touristisch zum Ansehen: https://www.ims-schlierbachtal.de/oldtimer/bordbuch-2021/ Ablauf: Wir begrüßen Sie mit einem Frühstücksbuffet (incl.) und händigen Ihnen ihre Fahrtunterlagen aus. Bei einem reichhaltigen Frühstück können Sie

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Ihre Fahrtunterlagen studieren. Nach der Fahrerbesprechung starten wir mit einer Vorstellung der Fahrzeuge und Teilnehmer unsere Fahrt. Bei unserer Ausfahrt haben wir eine Fahrstrecke von ca. 120 km Touristisch – 150 km Sportlich durch den schönen vorderen Odenwald und die Bergstraße. Die Strecke ist in zwei Schleifen unterteilt. Zur Mittagspause finden sich die Teilnehmer wieder im Start-Ziel Bereich ein, wo sie von unserem Verpflegungsteam erwartet werden. Auf der Strecke sind Durchfahrtskontrollen (Stempelkontrollen), Sonderprüfungen (Geschicklichkeitsaufgaben rund ums Automobil nur bei Touristischer Fahrt) und Gleichmäßigkeitsprüfungen zu absolvieren. Es gilt natürlich auch die herrliche Landschaft zu genießen.

Beide Veranstaltungen wurden auf einer Husqvarna WR 430 aus dem Jahr 1981 gefahren. Auch bei den Veranstaltungen zum Motocross HessenCup war Lefty Faber am Start. Hier fuhr er mit einer Husqvarna CR 400 aus dem Jahr 1972 und errichte in seiner Klasse den 2. Platz. Wie viele andere Fahrer des DMV auch hat Lefty Faber der Corono Pandemie zum Trotz eine Sportsaison mit Veranstaltungen der verschiedensten Art bestritten und diese auch erfolgreich abgeschlossen. Text: Iris Bonow Foto: MCV Rhein-Main

Teilnahmeberechtigt sind alle Oldtimer bis Baujahr 1992. Für unentschlossene Motorradfahrer besteht auch am Sonntagmorgen noch die Möglichkeit zur Nachnennung. Jeweils 30% der Teilnehmer in den jeweils 4 verschiedenen Klassen erhalten Pokale oder Medaillen. Weitere Infos entnehmen Sie bitte der Ausschreibung. Die Teilnehmerzahl ist auf 80 Teilnehmer begrenzt. Bei Überbuchung wird das Startgeld zurückerstattet. Die Motorradausfahrt, mit einer Fahrstrecke von ca. 50 km wird dieses Jahr am Sonntag dem 29.05.2022 stattfinden. Start ca. 13.15 Uhr. Zum Oldtimertreffen werden wieder ca. 250 Fahrzeuge (Automobile und Motorräder) erwartet. Unsere zahlreichen Besucher und die Teilnehmer des Treffens können bei Kaffee und Kuchen sowie warmen Speisen und kalten Getränken einen erholsamen Sonntag verbringen. Weitere Infos und Ansprechpartner unter www.ims-schlierbachtal.de


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DMV INSIDE CLUBS MSC Diedenbergen e.V.

Nachträgliche Ehrung / Auftakttraining beim MSC Diedenbergen e.V. im DMV Am frühen Morgen war durch den Kälteeinbruch mit Neuschnee der Trainingsbeginn ungewiss. Das Trainerteam um das Vorstandsmitglied der Deutschen Motorsport Jugend (DMSJ), René Schäfer, stimmte die angereisten Fahrer aber positiv ein.

Die Fahrer und Teams auf zwei und auch drei Rädern konnten ausgiebig testen und durften im Laufe des Nachmittags sogar noch etwas Staub schlucken.

Zusammen mit der Referentin Bahnsport der DMV Jugend (MSJ), Celina Liebmann, wärmten sich die Teilnehmer auf.

Das Team des MSC Diedenbergen präparierte die Strecke aber hervorragend und brachte sogar noch den Wasserwaagen zum Einsatz.

Hier ist die gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem MSC Berghaupten e.V. im DMV zu erwähnen.

Als Referent Bahnsport der DMV Landesgruppe Hessen konnte ich noch eine Ehrung vornehmen:

MSC Straßbessenbach e.V.

Motocross Veranstaltung am 30./31. Juli 2022

Jörg Schneider, welcher an der JHV und Ehrung im November 2021 nicht teilnehmen konnte, bekam seine Pokale für den 2. Platz im DMV Oldie SuperCup und 3. Platz der hessischen Bahnmeisterschaft „Langbahn“ 2021 zusammen mit dem Präsent von „Born In The Wetterau“. Mein Fazit: ein rundum gelungenes Training! Dem MSC Diedenbergen nochmals vielen Dank für die Einladung Mike Hilß, Referent Bahnsport Landesgruppe Hessen Text: Mike Hilß Fotos: Quelle Hilß Privat auf ihre Kosten. Mit der Austragung des Deutschen Veteranencups der Seitenwagenklasse präsentiert der Club ein weiteres Highlight an diesem Motorsport Wochenendes. Natürlich kommen auch 2022 die Solofahrer nicht zu kurz. Wie gewohnt können sich die Zweirad Speziellsten bei einer Hubraum offener Klasse auf einen Start auf der Grand-Prix Strecke freuen. Auch wenn dieses Jahr keine Weltmeisterschaftspunkte in Straßbessenbach vergeben werden, ändert sich an der Veranstaltungsweise nichts.

Nach zwei veranstaltungslosen Sportjahren startet der MSC Straßbessenbach in diesem Jahr wieder voll durch. Neben einem Jugendkartslalom Turnier zur Hessenmeisterschaft, Vorlauf zur Deutschen Meisterschaft und dem Endlauf zur Deutschen MSJ Meisterschaft, im Slalom Kart Sport, veranstaltet der Verein ein hochkarätiges internationales Motocross Rennen am 30.und 31. Juli 2022 auf dem legendären Rundkurs am Sattel. Nachdem mit dem Grand-Prix Promoter WSC keine Einigung bezüglich der Austragung eines Weltmeisterschaftslaufes zu Stande kam, richtet der Club eine internationale Deutsche Meisterschaft der Seitenwagenklasse aus.

Da auf diesem Termin kein WM-Lauf stattfindet, rechnet der Verein mit hochkarätigen Gaststartern aus dem GrandPrix Zirkus. Für die Fans, die die röhrenden Motoren aus den 80zigern lieben, kommen in Straßbessenbach dieses Jahr ebenfalls

Schon am Freitag geht es mit Partylaune im großen Festzelt bzw. an der beliebten Bierinsel los. Auch am Samstag ist mit einer großen Fahrervorstellung im Festzelt Stimmung garantiert. Bevor am Sonntagabend das Event mit der verdienten Siegerehrung zu Ende geht. Natürlich wird es auch dieses Jahr großzügige Campingmöglichkeiten für unsere Fans aus dem In-und Ausland geben. Wir freuen uns auf ein grandioses Wochenende in Straßbessenbach. Text: Brunhilde Seubert Fotos: Brunhilde Seubert

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DMV INSIDE CLUBS AMC Duisburg e. V. 1950 im DMV

Siegerehrung des AMC Duisburg e. V. 1950 im DMV Am 13. März 2022 fand im neuen Clublokal, dem Hotel Sittardsberg die Clubfeier mit der Ehrung der sportlich Aktiven des AMC Duisburg e. V. 1950 im DMV für die Saison 2021 statt.

Zunächst wurden die Ehrungen der langjährigen Mitglieder des Deutschen Motorsport Verband e. V. (DMV) vorgenommen. Peter John erhielt die Goldene Nadel des DMV für 50 Jahre Mitgliedschaft. Rolf Aljes wurde für 40 Jahre geehrt. 30 Jahre im DMV sind André Wiechers und Heino Lutz. Für 20 Jahre wurde Tim Tophoven geehrt, des weiteren erhielten Ivan Vojkovic und Leon Schregl ihre Ehrung für 10 Jahre.

Punkten, der bei der Nürburgring Langstrecken Serie um Punkte kämpfte. Das erste Jahr mit einem neuen Team verlief, bis auf wenige Ausnahmen, sehr gut. Zahlreiche Siege, Rundenrekorde sowie der Aufstieg von Michael Bohrer in die ewige Bestenliste der Langstrecke am Nürburgring mit 40 Klassensiegen mar-

kierten die Wegpunkte über die Saison. Bereits nach dem achten Lauf lagen die Piloten von X85racing uneinholbar an der Tabellenspitze der Klasse H2 und sicherten sich den Meistertitel. Dritter wurde Kenneth Heyer der für Mercedes, unter anderen bei der GTC-Serie und den 24h Rennen an den Start ging. Er konnte 100,69 Punkte einfahren. Den vierten Rang ging an Benjamin Leuchter der auch, unter anderen, bei den 24h-Rennen am Start war. Mit seinem knallgelben Donkervoort D8R ging Johannes Georg Kreuer bei der Spezial-Tourenwagen-Trophy, kurz STT an den Start. Beim Finale des ADAC Racing Weekend auf der Grand Prix Strecke des Nürburgringes, sicherte sich der AMC Duisburg Pilot wichtige Punkte und den Meistertitel in der Klasse 2 A gegen leistungsstärkere Boliden wie der Audi R8, Ferrari 458 und Porsche 991. Bei der Oldtimer Rallye ging der Sieg an Norbert Zander, gefolgt von Robert Lünsmann. Platz eins im Motorrad Tourensport ging ebenfalls an Norbert Zander, gefolgt von André Wiechers. Text & Fotos: Motorracetime.de

In der letzten Saison waren die aktiven Piloten des AMC Duisburg nicht nur auf der Rundstrecke unterwegs, auch bei der Oldtimer-Rallye 2021 und beim Motorrad Tourensport war man am Start. Gesamtsieger und Clubmeister bei der Automobil Rundstrecke wurde der Mercedespilot und DTM Meister 2021, Maximilian Götz mit 166,63 Punkten. Zweiter wurde Michael Bohrer mit 108,95

SMC Rot-Weiss

Jahreshauptversammlung 2022 Am 02.03.2022 fand in den Räumen des Clublokals G 7 in Spandau die diesjährige Jahreshauptversammlung des Spandauer Motorsportclub Rot-Weiss e.V. DMV statt. Nach der Begrüßung durch den 1 Vorsitzenden Rolf Gransee und der Feststellung der korrekten Einladung begrüßte er auch das Ehrenmitglied des DMV Bernd Schmidt sowie Ilona Hank die beide extra aus Baden Württemberg angereist waren und natürlich auch die anderen Clubmitglieder. Unsere Mitglieder Karola und Manfred Schulz wurden mit der Bronzenen Eh-

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rennadel des DMV geehrt, die Ehrennadel in Bronze des SMC erhielten Ilona und Heinz Schmickl und die Goldene Ehrennadel des SMC wurde Ilona Hank überreicht. Nach dem die Berichte vorgetragen und der Vorstand entlastet wurden standen die Wahlen auf dem Programm und brachten folgende Ergebnisse: Der 2. Vorsitzende Manfred Schulz wird in seinem Amt bestätigt. Neu gewählt wurde als Schatzmeister

Dieter Aulerich-Döring der unsere Gisela Bulian ablöste, die aus gesundheitlichen Gründen nun etwas kürzertreten möchte. Der SMC bedankte sich bei Gisela Bulian für die lange und erfolgreiche Arbeit im Club. Die Position als Schriftführer teilen sich nun Angelika Korn für die Geburtstagsgrüße und Rolf Gransee für den Rest. Nachdem die Wahlen erfolgreich beendet waren, wurde noch über die anstehende Touristikfahrt nach Emden gesprochen, auf die sich alle freuen und hoffen auf ein paar schöne Tage im Norden der Republik. Text: SMC Rot-Weiss


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DMV INSIDE CLUBS

DMV LANDESGRUPPE SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.

Einladung Der Vorstand - Deutscher Motorsport Verband Landesgruppe Schleswig-Holstein e.V. lädt alle Einzelmitglieder und die Mitglieder der Ortsclubs herzlich ein zur

Jahreshaupt versammlung 2021 Die Jahreshauptversammlung findet vorbehaltlich der dann geltenden Corona-Richtlinien statt am:

Landesgruppe Schleswig-Holstein

LG Schleswig-Holstein gratuliert Meier und Röwer zum 60. Jubiläum Die Mitglieder der Landesgruppe Schleswig-Holstein Werner Meier und Klaus Röwer zählten zu den Top Auto Cross Piloten des MSC Mölln e.V. im DMV. Beide haben den MSC Mölln e.V. im DMV maßgeblich mit aufgebaut und zu einem hoch angesehen Motorsportclub gemacht und wurden für ihre 60-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Der MSC Mölln e.V. im DMV wurde in Europa zur Nr. 1 der Auto-Cross EMVeranstalter auch, weil es im alten MSC Mölln Motorsportler wie Werner Meier und Klaus Röwer gab.

Unter dem Dachverband des Deutschen Motorsport Verband wurden viele Auto-Cross Europameisterschaften durchgeführt, immer vorne mit dabei Werner Meier und Klaus Röwer.

Text: Rolf Borchardt Fotos: Sylvia B.

Mittwoch, 1.Juni 2022 um 20:00 Uhr im Clubheim des BSC Aukrug Böker Str. 38, 24613 Aukrug Tagesordnung: 1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden 2. Feststellung der stimmberechtigten Mitglieder 3. Bericht des 1. Vorsitzenden 4. Bericht des 2. Vorsitzenden 5. Bericht des Schatzmeisters 6. Bericht des Sportleiter 7. Bericht der Revisoren 8. Entlastung des Vorstandes 9. Bestimmung einer Wahlleiterin bzw. eines Wahlleiters 10. Neuwahlen lt. Satzung (1. Vorsitzende(r), Schatzmeister(in) sowie 2 Revisoren (in) 11. Anträge 12. Verschiedenes Anträge zur Jahreshauptversammlung 2021 sind schriftlich bis zum 22. Mai 2022 zu richten an den 1. Vorsitzenden Rolf Borchardt, Siedlung Fernblick 1, 24107 Kiel, Telefax 0431 / 311332 oder Mail: roboki@t-online.de Rolf Borchardt (1. Vorsitzender)

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DMV INSIDE LETZTE SEITE

† Willi Reeh Willi Reeh ist tot. Der langjährige Vereinsvorsitzende, Landesgruppen-Vorsitzende und Mitglied des DMV Verwaltungsrates verstarb am 7. März plötzlich und unerwartet. Willi Reeh ist einer der "Macher" im DMV, der aus dem Motorsport nicht wegzudenken ist. Ob als aktiver Fahrer, als Vereinsvorsitzender, als langjähriges Mitglied der DMV Leitungsgremien, Willi Reeh aus Hof im Westerwald war überall aktiv und konstruktiv beteiligt. 1948 geboren, begann Willi Reeh Anfang der 1970er-Jahre als Bahnrennfahrer im Gespann. Der Bahnsport und die Gespannrennen auf der Sandbahn waren zeitlebens seine große Leidenschaft. In den Jahren, in denen er durchaus erfolgreich sein Gespann um das Oval lenkte, saß sein Vater Eugen als Copilot im Beiwagen - auch das außergewöhnlich. 1971 gründete er zusammen mit einigen ortsansässigen Motorsport-Enthusiasten den MSC Hof e.V., der sogleich dem DMV beitrat. Es entstand unter Willi Reehs Leitung die Motorsportanlage "Birkenring" in Hof, eine Sandbahn mit damals modernster Infrastruktur. Als 1. Vorsitzender des Vereins organisierte Willi internationale Sandbahnrennen, die europaweit bekannt waren. Tausende von Besuchern säumten mehrmals jährlich den Birkenring. Welt- und Europameister, wie zum Beispiel die Weltmeister Ivan Mauger,

Foto des Monats

Egon Müller und Bruce Penhall standen auf dem Birkenring am Start. Willis Liebe aber waren die Gespannrennen, für die Hof in den 1970ern die Hochburg schlechthin in Europa wurde. Als in den 1990ern Zuschauer und Aktive im Bahnsport weniger wurden, schaffte Willi Reeh mit Hilfe eines ortsansässigen Motorradhändlers eine neue Alternative auf dem Birkenring: eine Supercross-Strecke entstand auf der Innenbahn der Sandbahn, auf der top besetzte internationale Rennen, Enduroläufe bis zum Motocross-Hessencup bis heute durchgeführt wurden und werden. Die wöchentlichen Trainings auf der Crossstrecke brachten dem Verein neue Einnahmequellen. Willi Reeh zog sich in den 2000ern aus dem Vorstand des Vereins zugunsten jüngerer Leute zurück. Er leitete bis zuletzt die DMV Landesgruppe Rheinland-Pfalz als Vorsitzender. Als solcher war er auch Mitglied des DMV Verwaltungsrats. Er hatte sich als Steuerberater in Hof selbstständig gemacht, zuletzt unterstützten ihn zwei Töcher seiner fünf Kinder bei der täglichen Arbeit.

Das Team der DMV Geschäftsstelle ist ab sofort mit dem neuen Verbandsfahrzeug auf allen Rennstrecken dieser Welt zu finden.

Willi Reeh hinterläßt seine Frau Elke, die Kinder Sabine, Manuela, Petra, Antje, Katja und Peter. Er wurde 74 Jahre alt. Am 7. März wurde er gewaltsam aus dem Leben gerissen. Der Deutsche Motorsport Verband spricht allen Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus. Wir werden unserem Sportkamerad Willi Reeh ein stetes Andenken bewahren. In tiefer Trauer Präsidium und Verwaltungsrat des DMV - Deutscher Motorsport Verband e.V., Frankfurt

Impressum DMV-INSIDE Mitgliedermagazin Verlag: Deutscher Motorsport Verband e,V., Otto-Fleck-Schneise 12, DOSB-Haus des Sports, 60528 Frankfurt, Tel.: +49 (0) 69-695002-0, dmv@dmv-motorsport.de, www.dmv-motorsport.de Telefax: 069/69 50 02 20 Leitung und Herausgeber: Marco Mander (v.i.S.d.P.) Redaktionsleitung: Marco Mander Redaktionsmitarbeiter: Corinna Frache, Sandro Melchiori, Danielle Neukirchen, Andrea Kloss Freie Redaktionsmitarbeiter: Thomas Schiffner Anzeigenleitung: Corinna Frache Layout: Jochen Behl, www.layoutinstinkt.de Druck: Möller Druck und Verlag GmbH, Zeppelinstraße 6, 16356 Ahrensfelde OT Blumberg DMV INSIDE erscheint in der Regel 4x im Jahr, der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Höhere Gewalt entbindet den Verlag von der Lieferpflicht. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck mit Quellenangabe erlaubt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen

DMV INSIDE NR. 2/2022 Die nächste DMV INSIDE erscheint voraussichtlich August/September 2022

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