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INSIDE

Nr.01/2013

Kart Championship 2013

90 Jahre DMV

Hauptversammlung Holzgerlingen 9./10. März

E N I il M e t r ER e d TT n So POR 13 S 20 R TO O M


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90 Jahre

DMV - INSIDE

DMV Editorial .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 4 DMV Meisterehrung 2012 .. .. .. .. .. .. .. .. 8 Motorsport und Recht .. .. .. .. .. .. .. .. .. 11 Mitglieds-Jubiläen .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 17 Chronik 90 Jahre DMV .. .. .. .. .. .. .. .. .. 25

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DMV Leistungsangebot.. .. .. .. .. .. .. .. .. 42 DMV Hauptversammlung 2013 .. .. .. .. .. 46

MOTORSPORT DMV Touring Car Championship .. .. .. .. 12 DMV BMW Challenge.. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 14 Internationale Truck Trial Meisterschaft.. 15 Meisterfeier: Von Kids bis Classic wurden Pokale abgeräumt Foto: Schiffner

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DMV Rundstrecken Championship .. .. .. 16 Kartsport . .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 18 Motocross .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 21 ADAC/DMV Quad Challenge . .. .. .. .. .. .. 22 Bavarian Quad Challenge.. .. .. .. .. .. .. .. 24 Motorsport-Termine .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 34 Motorrad-Biathlon .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 41 Renault Twingo R1 Deutschland Trophy .. 44

16 Sonderseiten zum 90. Jubiläum des DMV

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Eisspeedway .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 48 Bahnsport .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. ..49 Tourensport .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 50

CLUBS Motor Sport Jugend. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 51 Landesgruppen und Ortsclubs .. .. .. .. .. 55 Alle Prädikatstermine des nationalen und internationalen Motorsports 2013 in der Übersicht Foto: Motorsport XL

VERMISCHTES News . .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .5 Personalien und Impressum .. .. .. .. .. .. 62

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INTRO

DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck

Grußwort zum Jubiläum des DMV Liebe Leser, liebe Mitglieder des DMV, der Deutsche Motorsport Verband e. V. feiert in diesem Jahr sein 90. Gründungsjubiläum, und mit ihm feiert die ganze deutsche Motorsport-Szene: Als Präsident des DMSB gratuliere ich aus diesem Anlass im Namen aller deutschen Motorsportler, aber auch ganz persönlich. Wer diesen agilen und aktiven Verband erlebt, der staunt nicht schlecht, dass der DMV tatsächlich schon auf eine neun Jahrzehnte umfassende Historie zurückblicken kann. Doch tatsächlich hat der DMV eine höchst bewegte Geschichte, von der ich Ausschnitte auch selbst hautnah erlebt habe: 1961 und 1962 – da war ich ein junger Bub von gerade mal zehn, elf Jahren – war mein Vater Hans Präsident des DMV. Ein Jahr zuvor hatte er noch seine letzte Meisterschaft am Berg geholt – im zarten Alter von 60 Jahren. Ich selbst kann mich noch gut an den vom Badischen MSC organisierten DMVRhein-Pokal erinnern, wo ich während meiner Zeit in der Formel 2 antrat. Und schließlich war auch die dritte Stuck-Generation bestens aufgehoben beim DMV: Mein Sohn Ferdinand gewann im Jahr 2006 den DMV-Kart-Goldpokal.

So habe ich einen guten Teil der DMV-Historie hautnah miterlebt. Und in dieser Zeit hat sich Ihre Vereinigung einen ganz festen Platz in der deutschen Motorsportlandschaft erarbeitet. Immer dort, wo es gilt, im Breitensport oder in der Nachwuchsarbeit in die Bresche zu springen, ist der DMV an vorderster Front engagiert. Ob Jugendkart-Slalom oder erschwinglicher Rundstreckensport: Sie sorgen dafür, dass Motorsportler eine Heimat finden. Aber auch der Spitzensport gehört dazu – ob beim Motorrad-GP in Hockenheim oder beim legendären Eisspeedwayrennen in Inzell. Und natürlich erfüllt der DMV mit seinen Funktionären als einer der Trägervereine auch für den DMSB eine herausragende Rolle. So darf ich meine Glückwünsche zum Jubiläum verbinden mit einem herzlichen „Dankeschön“ für die geleistete Arbeit. Dem DMV und einen Mitgliedern wünsche ich, dass Sie auch in Zukunft so aktiv und engagiert weitermachen.

Ihr Hans-Joachim Stuck Präsident Deutscher Motor Sport Bund e. V.

Offizielle Förderer des Deutschen Motorsport Verbandes

MOTORSPORTZUBEHÖR

DMV INSIDE 1/2013


NEWS

Foto: Nürburgring

Nürburgring bleibt F1-Ausrichter Nach monatelangem Gezerre konnten sich Formel-I-Promoter Bernie Ecclestone und die insolvente Nürburgring Betriebsgesellschaft Anfang Februar einigen, dass der Deutschland-GrandPrix am 7. Juli nun doch in der Eifel stattfindet. Nachdem das Land Rheinland Pfalz die Nürburgring GmbH in Insolvenz schicken musste und damit auch die Formel-I-Rennen am Ring nicht mehr mit Millionen-Subventionen am Leben erhalten wollte und durfte, wollte man die Ausrichtung der Formel I in der Eifel der privaten Nürburgring Automotive GmbH übertragen – der man jedoch im letzten Herbst den Pachtvertrag gekündigt hatte. Da auch das offenbar am defizitären Geschäft der F1 scheiterte, wurde nun eine Vereinbarung zwischen der Nürburgring GmbH (NG) und Ecclestone getroffen, wonach der britische Milliardär offenbar auf einen großen Teil seiner „Auftrittsgebühr“ (die sich normalerweise zwischen 20 und 35 Mio. Euro bewegt) verzichtet hat, um das Rennen auf dem Traditionskurs zu sichern. Demnach wird Hockenheim turnusgemäß erst in 2014 wieder an der Reihe sein. TS www.nuerburgring.de

Angebot für DMV-Crosser und Trialfahrer Eine tolle Idee hatte der MCF Laisa im DMV zum 90. Jubiläumsjahr des DMV. Der nordhessische Motorsport-Verein in Laisa möchte einen eigenen Beitrag zum Festjahr des DMV leisten – er bietet vier DMV-Mitgliedern/Fahrern aus dem Bereich des DMV Hessen die kostenlose Teilnahme an seinem Motocross- und Trial-Camp 2013 in Laisa vom 06.-08. September an! Crosser oder Trialfahrer, die sich auf der Internetseite des Vereins (siehe unten) für das Trainingscamp in Laisa anmelden, kommen automatisch in einen Lostopf, aus dem zwei Motocross- sowie zwei Trialfahrer/ Innen (Classic und Modern) ermittelt werden, die kostenfrei am Camp teilnehmen können. Der MCF Laisa möchte mit diesem Angebot Einsteiger bzw. Hobbyfahrer/innen ansprechen. Infos gibt es vorab unter Tel. 0177/8602284.

Außerdem gibt es ein Angebot der Deutschen Trialsport Gemeinschaft e.V. (DTSG) für je einen Fahrer oder eine Fahrerin zur kostenlosen Teilnahme an einem Wertungslauf zum Deutschland-Cup der DTSG, eine bundesweite Trialserie im ClassicTrial-Bereich. Für jeden Tag bei einer Zweitagesveranstaltung 2013 bekommt ein DMV-Mitglied von der DTSG die Teilnahme gesponsert! Dazu gehören Nenngeld, das Motorrad, eine Kurzeinweisung und (wenn keine Lizenz vorhanden) die Tages-Unfallversicherung. Wettbewerbserfahrung oder Grundkenntnisse im Geländefahren des Bewerbers sollten vorhanden sein. Es stehen unterschiedliche Trialmotorräder zur Verfügung. Für dieses Angebot können sich Interessierte beim jeweiligen Veranstalter anmelden. Unter den Bewerbern werden die Teilnehmer für die jeweilige Veranstaltung ausgelost. Infos zur Aktion der Deutschen Trialsport Gemeinschaft, Uelzen, erhält man unter Tel. 0177/8602284 und auf der Webseite www.ortwinsann.de. Diese beiden Aktionen sind zur Nachahmung für andere Verein unbedingt empfohlen! Wer möchte den DMV-Mitgliedern einen Beitrag anlässlich des 90-jährigen DMV-Jubiläums zukommen lassen? Angebote bitte per E-Mail an die DMV-Sportabteilung, graumuentz@dmv-motorsport.de. www.mcf-laisa.de

DMSB-Gala der Meister Einmal im Jahr treffen alle Motorsportler zusammen: Die Champions der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft, die Fahrer beim Moto-GP und die Trialartisten. Das gibt es nur bei der Gala der Meister des Deutschen Motorsport Bundes (DMSB). Die offizielle Siegerehrung der deutschen Meister in den einzelnen Klassen fand im feierlichen Ambiente des Steigenberger Airport-Hotel in Frankfurt statt. Die Fernseh-Motorsport-Kommentatoren Edgar Fortsetzung auf Seite 6

Überreichung des DMSBPokals: von links Präsident „Strietzel“ Stuck, Teammanager Hubert Nagl, Marcus Schiffer und Vizepräsident Wolfgang Glas Foto: Robert Pairan

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NEWS Mielke und Patrick Simon führten durch den Abend, den DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck mit der Verleihung des Umweltpreises an den Lausitzring begann. Die Laudatio hielt Umweltfachmann Dr. Karl Friedrich Zieghan und lobte insbesondere den hohen Einsatz an erneuerbaren Energien: „Alle Motorsportanlagen in Deutschland kompensieren durch Photovoltaik, Windkraft und Biogasanlagen die CO2-Emmissionen um den Faktor 4“, so der DMSB-Mann. Den Preis nahmen die Geschäftsführer Josef Meier und Josef Hofmann in Empfang. Außer den Meistern in allen Klassen wurden noch Harald Rabe von der Deutschen Motorsport Jugend, DMV-Trialspezialistin Petra Hartauer und der nimmermüde Ex-DMSB-Präsident Torsten Johne für ihr großes ehrenamtliches Engagement im Motorsport ausgezeichnet. Den DMV vertraten die Präsidiumsmitglieder Wilhelm Weidlich, Bernd Schmidt und Dr. Gunther David sowie Hans-Robert Kreutz (DMSB-Vizepräsident). ROBERT PAIRAN

„Klassentreffen“ in Offenbach: Vierter von links DMV-Präsident Weidlich, rechts daneben DSK-Vorsitzender Zieghan Foto: Thomas Schiffner

DMV INSIDE 1/2013

DSK-Treffen mit DMV

Im Rahmen der Internationalen Kartmesse (IKA 2000) in Offenbach trafen sich die Spitzenkräfte des Deutschen Sportfahrer Kreises (DSK) und des DMV zu einem Meinungsaustausch. Der DSK ist eine verbandsunabhängige Interessengemeinschaft von aktiven Motorsportlern und Fans. Der bereits 1958 von Wolfgang Graf Berghe von Trips gegründete DSK hat mit 13 000 beinahe genauso viele Mitglieder wie der DMV, darunter sind circa 2 500 Motorradfahrer, der Rest Automobilisten. Die Vereinigung bietet ihren Mitgliedern u.a. regelmäßig freies Fahren auf der Nordschleife des Nürburgringes an. Bei dem Treffen zwischen dem DMV-Präsidium und dem größten Teil des DSK-Vorstandes tauschte man sich intensiv über aktuelle Probleme von Motorsportlern und über die Schnittstellen von Aktiven und Verbänden mit den Dachverbänden DMSB und FIA aus. Eines der zahlreichen Sachthemen war die Änderung der FIA-Gebührenordnung ab 2013, die für manchen

Automobilsport-Veranstalter zu einer Erhöhung der Veranstaltungsgebühren um einige hundert Prozent bedeuten kann. DMV-Präsident Wilhelm A. Weidlich und DSKVorsitzender Karl-Friedrich Zieghan einigten sich darauf, auch künftig in Verbindung zu bleiben und den Meinungsaustausch in beidseitigem Interesse fortzusetzen. THOMAS SCHIFFNER www.dskev.de

Formel Renault 1.6 Northern European Cup Junior Die Rennkalender der Saison 2013 für den Northern European Cup (NEC) der Formel Renault 2.0 und für den neuen Formel Renault 1.6 NEC Junior stehen fest. Der NEC-Kalender 2013 umfasst insgesamt sieben Wochenenden. Das große Finale wird Mitte Oktober auf dem Dünenkurs von Zandvoort ausgefahren. Dem Gesamtsieger winkt eine Testfahrt im Formel Renault 3.5-Boliden. Das Auftakt-Wochenende in Hockenheim darf mit ganz besonderer Spannung erwartet werden. Es wird das erste Rennen mit dem überarbeiteten Formel Renault 2.0-Rennwagen aus dem Hause Tatuus gefahren. Und noch eine Premiere wird an diesem Wochenende im Motodrom für Aufsehen sorgen, nämlich die ersten beiden Läufe zum brandneuen Formel Renault 1.6 Northern European Cup Junior. Er ist der Unterbau zur Zwei-Liter-Serie und bietet jungen, aufstrebenden Kart-Piloten die Möglichkeit zu einem exzellenten Umstieg vom Kart in den Formel-Sport. Das Einsatz-Auto wird von der französischen Manufaktur Signatech geliefert. Unter dem Blech verrichtet ein 1,6 Liter-großer ReihenVierzylinder-Motor mit 140 PS seinen Dienst. Dank der technisch überschaubaren Gestaltung ist der Einsatz äußerst kostengünstig und auch ohne hochprofessionelle Renningenieure erfolgsversprechend. Das niederländische Unternehmen MdH Communications, welches bereits seit 2006 zusammen mit Renault Sport Deutschland erfolgreich

Neuer Formel Renault 1.6 für die Northern European Cup Junior Serie Foto: Thomas Schiffner


die Zwei-Liter-Meisterschaft ausrichtet, organisiert den neuen Formel Renault 1.6 NEC Junior. Renault Sport Deutschland wird die sportlichen Aktivitäten an der Rennstrecke unterstützen. LUKAS GAJEWSKI www.necup.com · www.frcup.com

Terminkalender 2013 – Formel Renault 2.0 Northern European Cup Tests: 21.– 22.03. Assen; 26.– 27.03. Hockenheimring; 09.– 10.04. Nürburgring; 29.08. Most Rennen: 05.– 07.04. Hockenheimring (D); 19.– 21.04. Nürburgring (D); 01.– 02.06. Silverstone (GB); 25.– 27.07. SpaFrancorchamps (B-24 Hours of Spa); 02.– 04.08. Assen (NL); 30.08.– 01.09. Most (CZ); 12.– 14.10. Zandvoort (NL) Formel Renault 1.6 Northern European Cup Junior Tests: 21.– 22.03. Assen (NL); 26.– 27.03. Hockenheimring (D) Rennen: 05.– 07.04. Hockenheimring (D)* ; 19.– 21.05. Zandvoort (NL); 12.– 14.07. Spa-Francorchamps (B); 02.– 04.08. Assen (NL)*; 20.– 22.09. Zolder (B); 12.– 14.10. Zandvoort (NL)* * gemeinsamer Termin mit Formel Renault 2.0 NEC

3 1 0 2 L I R P A . 1 19. - 2 INTERNATIONALE RENNSERIEN BOSS GP, SuperSports, Lurani Trophy, Race History on Track u.v.m. * Großes Markenclubtreffen, Weltrekordversuch „Rollendes Automobil-Museum“, 110 Jahre BOSCH im Motorsport, Slot Car Meisterschaft und Rahmenprogramm für die ganze Familie.

Daniil Iwanov – Kommt er als WM-Leader nach Inzell? Foto: Thomas Schiffner

Deutsche Spikeritter im Mittelfeld

Bei den ersten vier GP-Rennen 2013 im Eisspeedway, die allesamt in Russland stattfanden, waren die Russen einmal mehr übermächtig: In der ersten Eisspeedway-WM-Saison nach Rücktritt des achtfachen Weltmeisters Nikolai Krasnikov führt sein Landsmann Daniil Iwanov (26) nach vier von zehn Rennen die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung auf Dmitri Koltakov an. Drei der vier Rennen in Krasnogorsk und Togliatti gewann Iwanov. Der Österreicher Franz Zorn (42) fuhr in Togliatti zweimal ins Finale und ist als Siebter bester „Nicht-Russe“. Günther Bauer (42) rangiert auf WM-Platz 12; Stefan Pletschacher (34) ist Fünfzehnter. Beim 7. und 8. WM-Rennen am 16./17. März in Inzell kommt als Veranstalter-Wildcard mit Max Niedermaier jun. noch ein dritter DMVPilot an beiden Tagen an den Start. TS

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DMV Meisterehrung 2012

Meister aller Klassen Sandro Corteses Eltern, Katharina und Antonio, nahmen für Ihren Sohn den Ehrenpreis „Motorsportler des Jahres“ entgegen

Vor großer Kulisse wurden Sandro Cortese zum DMV-Motorsportler des Jahres ausgezeichnet und rund 150 Meisterpokale für die besten Sportler des letzten Jahres vergeben.

M

it mehr als 300 geladenen Gästen war der große Saal der Stadthalle in Langen mehr oder weniger bis zum letzten Platz gefüllt, als die ersten Motorsportler vom neuen DMV-Sportpräsidenten Dr. Gunther David aufgerufen wurden, ihre Siegerpokale auf der Bühne in Empfang zu nehmen. In noch vorweihnachtlicher Stimmung im Dezember erwies sich Langen (bei Offenbach) erstmals als Ort des Geschehens als gute Location, war es doch aus allen Himmelsrichtungen zentral erreichbar. Gleich zu Beginn kam das Highlight der Veranstal-

Die Langener Stadthalle war gut gefüllt

DMV INSIDE 1/2013

tung – traditionell ehrt der DMV von allen erfolgreichen Zweirad-, Dreirad, und Vierradpiloten den herausragenden Sportler und vergibt ihm oder ihr den Titel DMV-Motorsportler des Jahres. Cortese folgt Bradl. Nachdem für 2011 Formel-IWeltmeister Sebastian Vettel und Moto2-Weltmeister Stefan Bradl ausgezeichnet worden waren, „traf“ es diesmal einen „Einzeltäter“: Moto3-Weltmeister Sandro Cortese bekam als logischer Nachfolger von Bradl die Sondertrophäe überreicht. Der Deutsch-Italiener aus der Nähe von Memmingen hatte als Achtjähriger in der DMV-Pocketbike-Meisterschaft beim UMC Ulm im DMV seine Motorsport-Karriere begonnen und sich bis in die MotoGP-Weltmeisterschaft hochgearbeitet. In 2012 gelang dem 22-Jährigen im drittletzten Rennen des Jahres mit einem Sieg in Malaysia auf der RedBull-Ajo-KTM der vorzeitige Titelgewinn in der Moto3-WM. Da Cortese am Samstag der DMV-Ehrung bereits unterwegs zur FIM-Gala in Monte Carlo war, wo er vom Motorrad-Weltverband für seinen WM-Titel ausgezeichnet wurde, nahmen in Langen Corteses Eltern, Katharina und Antonio, den DMV-Pokal aus den Händen von Dr. David entgegen.


Die PS-starke und auch international erfolgreiche Drag-Racing-Fraktion

Für ihre internationalen Erfolge wurden u.a. auch Sebastian Vettel (in Abwesenheit) für seinen dritten Formel-I-Weltmeistertitel, Pascal Wehrlein für den Vizetitel der Europäischen Formel-3-Meisterschaft, Dennis Habermann für Platz 3 bei der Dragster-Europameisterschaft und Michele Di Martino für die Vize-Europameisterschaft in der Kartklasse KZ2 im Autmobilsportbereich geehrt. Im Motorradbereich wurden neben Cortese u.a. Florian Alt als Gewinner des Red Bull FIM Moto GP Rookies Cup 2012, Natalie Kane (Irland) als

Die fotogenen „Gridgirls“ Julia Zitzer und Jugendkart-SlalomFahrerin Jeanette Schuhey

Die erfolgreichen ChampionshipFahrer der Kartklasse KZ2

Neuer TCC-Meister Jürgen Bender (links) und der drittplatzierte Lars Pergande

DMV-Sportpräsident Dr. Gunther David Vize-Weltmeisterin der Damen-Motocross-Weltmeisterschaft und Anne Borchers für WM-Platz 5 sowie Jörg Tebbe und Bernd Diener für den Gewinn der Langbahn-Team-Weltmeisterschaft ausgezeichnet. Von Touring Car bis Truck Trial. Danach folgte der „ganz normale Wahnsinn“ mit Ehrungen der Sieger und Platzierten in rund 20 DMV-Meisterschaften und Werungen, von der DMV Touring Car Championship (TCC) bis hin zur neuen Disziplin im DMV, der DMV Truck Trial Meisterschaft.


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Europas schnellste Rollerfahrer: Die Klassensieger der European Scooter Trophy

Beste Dame der DMVMotorradmeisterschaft: Gespann-Trialartistin Christiane Bauss mit Moderator Jörg Hennig

Mit 66 Jahren …: Alle Klassensieger des DMV Classic Motocross Cups …

…und deren „Papst“: Wolfgang Büttner (rechts) erhält von Wilhelm A. Weidlich das Sportabzeichen Groß Gold mit Brillanten

4/2012 DMV INSIDE 1/2013

Optisch schön und dazu noch schnell: Die CrossLadies Anne Borchers und Natalie Kane aus Irland (rechts) Die Sportler und Sportlerinnen kamen von überall: Manche mit echtem „Heimvorteil“ aus dem Rhein-Main-Gebiet, andere aus dem Ausland, wie zum Beispiel die Zweite des DMV Fox Ladies Cup und Vizeweltmeisterin im Motocross, Natalie Kane, die aus ihrer Heimat Irland anreiste! Durch das Programm führte gekonnt und sehr fachkundig Kart-Streckensprecher Jörg Hennig, der sich auf die Zweiradsportler genauso intensiv vorbereitet hatte wie auf die Automobilisten. Groß-Gold für Wolfgang Büttner. Eine besondere Ehrung wurde zum Abschluß dem Motocross-Referenten des DMV, gleichzeitig auch aktiver Fahrer im DMV Classic Motocross Cup, Wolfgang Büttner zuteil: Als alle geehrten Classic-Crosser einträchtig auf der Bühne standen, wurden sie gefragt ob da noch jemand fehle. Die spontane Antwort: „Der Motocross-Papst“. Gemeint war Wolfgang Büttner. Der noch immer selbst aktive 67-Jährige erhielt aus den Händen von DMV-Präsident Wilhelm A. Weidlich für seine über Jahrzehnte erbrachten sportlichen Leistungen das Sportabzeichen des DMV Groß-Gold mit Brillanten. Danach eröffnet Sandro Corteses Mutter Katharina zur großen Freude der Anwesenden offiziell das Büffet, um einen festlichen Nachmittag angenehm ausklingen zu lassen. TEXT UND FOTOS: THOMAS SCHIFFNER www.dmv-motorsport.de


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DMV - INSIDE

Motorsport und Recht

Haftung und Strafbarkeit bei Motorsport-Veranstaltungen Leider ist auch die vergangene Motorsportsaison nicht ohne zum Teil sehr tragische Unfälle geblieben. Anlass, die zivilrechtliche Haftung und die strafrechtliche Verantwortlichkeit der Beteiligten zu beleuchten.

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rundlage für die zivilrechtliche Haftung ist insbesondere § 823 Absatz 1 BGB. Dort heißt es: „Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.“ Eine Haftung entsteht nicht nur durch vorsätzliches oder fahrlässiges Tun, sondern auch durch das Unterlassen von Rechtspflichten. Als Rechtspflicht kommt im Motorsport insbesondere die sog. Verkehrssicherungspflicht in Betracht. Jeder Veranstalter eines motorsportlichen Wettbewerbs ist hierfür Träger der Verkehrssicherungspflicht. Er „schafft“ die Gefahrenlagen, die sich für eine am Rennen als Zuschauer beteiligte Person ergeben können, indem er dieses organisiert und durchführt, damit also einen gefährlichen Zustand herbeiführt und während des Rennens andauern lässt (vgl. schon BGH, Urt. v. 2. April 1962 – III ZR 15/61). Verkehrssicherungspflicht nach Sportstättenregeln. Die rechtlich gebotene Verkehrssicherung umfasst diejenigen Maßnahmen, die ein umsichtiger und verständiger, in vernünftigen Grenzen vorsichtiger Mensch für notwendig und ausreichend hält, um andere vor Schäden zu bewahren. Voraussetzung ist daher, dass sich vorausschauend für ein sachkundiges Urteil die nahe liegende Gefahr ergibt, dass Rechtsgüter anderer verletzt werden können (vgl. BGH, NJW 2004, 1449 = VersR 2004, 697 unter II.1 m.w.N.). Zur Konkretisierung des nach der Verkehrsauffassung zur Sicherheit geboten sind, soweit es den Betrieb von Sportstätten oder das Veranstalten von Sportwettkämpfen betrifft, die von den Sportverbänden aufgestellten Sportstättenregeln, wenngleich es sich dabei um außerrechtliche Normen han-

delt, in besonderer Weise geeignet (vgl. Praxishandbuch Sportrecht/Fritzweiler, 2. Aufl., Teil 5 Rn. 68 m.w.N.). Im Motorsport sind dabei die Regelwerke des Deutschen Motorsportbundes e.V. (DMSB) heranzuziehen. Allerdings genügt allein die Abnahme der Strecke durch einen Streckenabnahmekommissar des DMSB nicht (vgl. OLG Rostock, MDR 2005, 394-395 = NJOZ 2005, 180-183). Die Teilnehmer selbst sind grundsätzlich nicht vor Gefahren zu schützen, die typischerweise mit der Ausübung des Sports verbunden sind. Wer ein Trainingsgelände für den Motorsport freigibt, ist lediglich dafür verantwortlich, dass keine überraschenden und ungewöhnlichen (atypischen) Gefahrenquellen auftreten. Atypisch sind Gefahren, mit denen im Hinblick auf das Erscheinungsbild und den angekündigten Schwierigkeitsgrad der Motorsportstrecke auch ein verantwortungsbewusster Fahrer nicht rechnet, da nicht streckenkonform. Kein Haftungsausschluss per Nennformular. Die Haftung des Veranstalters für Körperschäden der Teilnehmer kann nicht durch Unterzeichnung einer entsprechenden Erklärung z. B. auf dem Nennungsformular ausgeschlossen werden. „Die Bestimmung, wonach „Fahrer, Beifahrer, Kraftfahrzeugeigentümer und -halter ... durch Abgabe ihrer Unterschrift für alle im Zusammenhang mit dem Training erlittenen Unfälle oder Schäden (körperliche sowie materialmäßige) auf jedes Recht des Vorgehens oder Rückgriffs gegen den Veranstalter, dessen Beauftragte, Sportwarte und Helfer sowie den/die Eigentümer des für das Training genutzten Grundstücks, gegen den/die Betreiber der für das Training genutzten Strecke, dessen Beauftragte und Helfer“ verzichten, hält einer Inhaltskontrolle am Maßstab des § 309 Nr. 7a und b BGB nicht stand. Eine derartig umfassende formularmäßige Freizeichnung lässt sich auch nicht im Wege der Auslegung einschränkend als Ausschluss der Haftung für leichte Fahrlässigkeit bei Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit herrühren, aufrechterhalten. Die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wonach Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die gegen die §§

307 bis 309 BGB verstoßen, grundsätzlich als insgesamt unwirksam zu behandeln sind und nicht auf dem Wege einer sogenannten „geltungserhaltenden Reduktion“ auf einen Restbestand zurückgeführt werden können, mit dem sie nicht in Widerspruch zu den vorbezeichneten Vorschriften stehen, findet insbesondere auch auf die formularmäßige Haftungsfreizeichnung für Schäden bei der Teilnahme an Rennveranstaltungen Anwendung (vgl. BGHZ 96, 18 = WM 1986, 229 unter II.3; Oberlandesgericht Dresden, Beschluss vom 20.06.2007 - 13 W 165/07).“ Ein Haftungsausschluss ist daher lediglich bei Sachschäden möglich. Die Nennformulare des DMSB tragen dieser Rechtslage Rechnung.

Der Autor und DMV-Justitiar Enrico Straka Foto: Schiffner

Allerdings hat der BGH bei der Haftung der Rennteilnehmer untereinander mittlerweile einen sog. stillschweigenden Haftungsausschluss für einfache Fahrlässigkeit dann anerkannt, wenn dem Teilnehmer (Fahrer) keine grobe Regelwidrigkeit vorgeworfen werden kann (vgl. z. B. Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken 5. Zivilsenat Entscheidungsdatum: 02.08.2010 Aktenzeichen: 5 U 492/09 - 110, 5 U 492/09). Grundsätzlich gilt daher, dass jeder Veranstalter für sich und seine Helfer stets für eine ausreichende Versicherung der Veranstaltung sorgen sollte. Der DMV bietet seinen Clubs und Vereinen über seinen Partner HDI eine kostengünstige Versicherung für jede Motorsportart. In der Hoffnung auf eine unfallfreie Saison 2013 RA ENRICO STRAKA JUSTIZIAR DES DMV

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12 Foto: Franz Hoffmann

DMV Touring Car Championship

9 Top Tourenwagen Termine Die DMV Touring Car Championship (TCC) ist auch für die neue Saison 2013 gerüstet. Man darf wieder mehr als 40 GT- und Tourenwagen auf den europäischen Top-Strecken begrüßen.

Volle Starterfelder sind bei der TCC Standard Foto: motorsport-xl.de

DMV INSIDE 1/2013

„Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder mit so vielen Teams und Piloten rechnen dürfen“, so UHSport-Geschäftsführer Niko Müller. Und der Serienmanager darf zu recht stolz auf die Leistung sein, die er zusammen mit dem Sportdirektor Gerd Hoffmann vollbracht hat. Schon 2012 war es eine hervorragende Saison, die mit einem spannenden Finish auf dem Hockenheimring zu Ende ging. Mehr als zehn Hersteller. 2013 geht man nun in die 24. Saison der attraktiven GT- und Tourenwagenserie. Und das mit einer großen Auswahl an Top-Fahrzeugen. In den Rennen gehen meist mehr als 40 Fahrzeuge von über zehn Herstellern an den Start. Zu den Fahrzeugen zählen Ferrari 458 Challenge, Lamborghini Gallardo GT3, Corvette GT3, Mercedes Benz SLS AMG GT3, Ford GT GT3

oder KTM X-BOW und Audi R8 LMS GT3. Aber auch Melkus RS 2000 GTR, Seat Leon Supercopa, Lotus Exige und BMW M3 oder BMW Z4 sind dabei. Man merkt schon: Die DMV-TCC besteht nicht nur aus den PS-starken Boliden. Auch Renault Clio, Ford Fiesta oder Mini sind gerne gesehen. “Wir freuen uns über jedes Fahrzeug der Klassen 2 oder 4 bis insgesamt 3 500 ccm Hubraum“, so Niko Müller. Kleine Klassen können siegen. Aufgrund der Konstellation der Punktevergabe können natürlich auch die kleineren Klassen die Meisterschaft gewinnen. Denn in der DMV-TCC gilt ja das Prinzip: Je mehr Gegner man hinter sich lässt, umso mehr Punkte erhält man! Dies sorgt für Spannung und Dramatik. Startberechtigt sind Piloten mit internationa-


AUTOMOBILSPORT

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40 Geschäftsführer Niko Müller (mit DethleffsMaskottchen beim Finale 2012 in Hockenheim) kann zufrieden sein Foto: motorsport-xl.de

ler Lizenz und nationaler A-Lizenz. Pro Fahrzeug können sich zwei Piloten ein Cockpit teilen. Gefahren werden zwei separate Rennen, die samstags ausgetragen werden. Das freie Training und die zwei Qualifying-Sessions finden freitags statt. Die Einteilung erfolgt in verschiedenen Klassen. Die Reifen sind in der DMV-TCC übrigens freigestellt. 2013 kommt es zu insgesamt neun Rennwochenenden mit 18 Rennen in ganz Europa. Neben den Läufen auf dem Hockenheimring oder dem Nürburgring, startet man auch auf dem österreichischen Red Bull Ring, dem französischen Circuit Dijon und auf dem italienischen Hochgeschwindigkeitskurs von Monza. Neu dazu kommt erstmals der Slowakiaring, wo Mitte Mai um Punkte gefahren wird. Alles in allem kann man sich auf eine tolle neue Saison der DMV-TCC freuen. RALPH MONSCHAUER www.dmv-tcc.de

DMV Touring Car Championship Termine 2013: 05.-06.04. 19.-20.04. 18.-19.05. 14.-15.06. 26.-27.07. 23.-24.08. 06.-07.09. 27.-28.09. 11.-12.10.

Hockenheim / D Nürburgring / D Slowakiaring / SK Hockenheim / D Hockenheim / D Red Bull Ring / A Dijon / F Monza / I Hockenheim / D

JUBILÄUMSVERANSTALTUNG

40. INT. DMV EISSPEEDWAY-BERLIN

ICE-CHALLENGE 2013 Eisstadion Berlin-Wilmersdorf

Samstag, 2. März 17 Uhr – Sonntag, 3. März 14 Uhr WELTELITE AUS 8 NATIONEN AM START

EISSPEEDWAY GESPANNE

Autohaus

Breitenwischer

Veranstalter: DMV-Landesgruppe-Berlin e.V. · Tel.: 030-824 60 60 www.eisspeedway-berlin.de · E-Mail: dmv-lg-berlin@gmx.de


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DMV BMW Challenge

BMW Challenge wächst Unter neuer Leitung startet die DMV BMW Challenge 2013 mit einem TeilnehmerPlus auf den beliebtesten mitteleuropäischen Rennstrecken.

BMW Challenge Termine 2013: 05.-07.04. 01.-02.06. 14.-16.06. 05.-07.07. 20.-21.07. 30.-31.08. 20.-21.09. 04.-06.10. 18.-20.10.

Hockenheim Lausitzring Hockenheim Oschersleben Spa/Belgien Langstreckenlauf 1 NürburgringNordschleife Langstreckenlauf 2 NürburgringNordschleife Sprintrace Nürburgring GP-Kurs Langstreckenlauf 3 Nürburgring GP+Nordschleife

Der neue Mann: Thomas Röpke organisiert 2013 die DMV BMW Challenge

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ie DMV-BMW-Challenge startet Anfang Mai Ihre Auftaktrennen in die Saison 2013. In Hockenheim wird am Samstag, 04. Mai 2013 in zwei Qualifikationsläufen zum neuerlichen „Sturm auf die Pole“ geblasen und am Sonntag, 05. Mai 2013 in den beiden ersten Saisonrennen dann wieder „Rad an Rad“ um die entscheidenden Zehntel zum Sieg gekämpft. Nach den kalten und unwirtlichen Wintertagen der letzten Wochen freuen sich die BMW-Challenger auch wieder auf das obligatorisch gemeinschaftliche „ApresRace“ am Grill. Viele zählen schon die Tage bis es endlich losgeht. Spaß, fairer Wettkampf und spannende Unterhaltung auf und neben der Rennstrecke. Nürburgring Nordschleife. Die Rennläufe mit den schnellen BMWs, von 318is bis M3, finden 2013 auf beliebten Rennstrecken wie Hockenheim, Nürburgring, Lausitzring, Oschersleben, Assen, Spa und erstmalig auch auf der legendären Nürburgring-Nordschleife statt. Es werden sechs Mal zwei Rundstreckenrennen und drei Langstreckenrennen ausgetragen. Gewertet wird getrennt für den DMV-BMW-Challenge-Rundstreckenmeister und für den DMV-BMW-Challenge-Langstreckenmeister 2013. Teilnehmen können „Einzelkämpfer“ genauso wie „Zwei-Fahrer-Teams“. Für die Jugendförderung wird innerhalb der Challenge auch 2013 wieder der Rookie-Cup ausgerichtet. 16-17-jährige Junioren können mit der DMSB-Juniorlizenz und dem BMW 318is um die Meisterschaft mitfahren. Für die erfolgreichsten Kartjunioren des DMV werden zum Saisonbeginn Testfahrten und weiterführende Konzepte für den Aufstieg in den Automobilsport angeboten. Größeres Starterfeld. Das Starterfeld ist im Vergleich zum Vorjahr weiter gewachsen. 24 Stammfahrer und sieben Gaststarter haben sich zu Re-

daktionsschluss für die Teilnahme vormerken lassen. Weitere Besitzer von BMW-Rennfahrzeugen aller Leistungsklassen haben das Reglement angefordert und beabsichtigen, ein Auto für die DMV-BMW-Challenge aufzubauen. In dieser Saison werden keine Änderungen an regelkonformen Fahrzeugen aus 2012 erforderlich. Die Klassen werden nach „Balance of Performance“ geringfügig verdichtet und eine neue „offene Klasse 5“ hinzugefügt für alle BMW nach H/F/ SP bis 4000 ccm. Die Einhaltung der „Sportlichkeit“ wird in 2013 bei jedem Siegerfahrzeug sowie unregelmäßig wiederkehrend, bei allen Teilnehmerfahrzeugen anhand einer Baugruppen-Checkliste geprüft, dokumentiert und mit „Punkte- und Klassenerhalt“ belohnt. Nicht regelkonforme Fahrzeuge dürfen zukünftig in der neuen offenen Klasse nach Gruppe H/F/SP-Reglement fahren. Rennserien für heckmotorbefeuerte Senioren, aufrüstungsfreudige Millionäre und turbogeladene Geradeausfahrer, die sich gerne mit einem Kleinwagenfeld messen, gibt es mit den „S-, C- und TRennserien“ schon genug in Deutschland. Günstige Einschreibungen und Nenngelder. Die Kosten für die Serien-Einschreibungen für „BMWChallenge-Members“ werden in 2013 durch Sponsoren subventioniert und können dadurch erheblich reduziert werden. Die Nenngelder werden maximal auf Vorjahresniveau eingefroren. Für die Jahres-Siegerwertung soll mindestens ein Streichergebnis gelten. Für Fahrzeuge der E30-Baureihe sollen im Rahmen der BMW-Challenge ab 2013 zusätzlich drei Historic-Langstreckenläufe (2-4 Stundenrennen mit Boxenstopp/Fahrerwechsel) veranstaltet werden. Z.B. bei Eifelrennen - 24h-Classic und Westfalentrophy. Hieraus werden am Jahresende dann zusätzlich die BMW-Challenge-Langstrecken-Sieger ermittelt und geehrt. Jeder, der sich für die Teilnahme an der DMVBMW-Challenge interessiert, ein passendes BMWRennfahrzeug mieten, kaufen oder ein bereits vorhandenes einsetzen möchte, kann auch für die Saison 2013 gerne noch eine Anfrage senden an: bmw-challenge@deutschland.ms TEXT: THOMAS RÖPKE, FOTOS: RÖPKE, BECK www.DMV-BMW-challenge.com

Unter neuer Leitung

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ach dem kurzfristigen Führungswechsel in der Challenge-Orga im Dezember 2012, freut sich der neue Promoter Thomas Röpke, im letzten Jahr selbst noch als aktiver „Challenger“ schnell unterwegs, über die wachsende Teilnehmerzahl

DMV INSIDE 1/2013

und das zunehmend große Interesse. Kai Beck, Rennfahrer und erfolgreicher Promoter der letzten zwei Jahre, hat Thomas Röpke mit der Aufgabe betraut, die DMV-BMW-Challenge im Sinne der Fahrer, Fans und Sponsoren weiterzuführen und zu entwickeln.


AUTOMOBILSPORT

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Internationale Truck Trial Meisterschaft

Masse balancieren

enbaum (Sachsen-Anhalt) die Arbeit nicht nur entscheidend, der TTCD ist mit annähernd 80 Mitgliedern aus dem Stand zu einem veritablen DMV-Club geworden. eisterschaftsläufe im tschechischen 3 000 Zuschauer im Harz. Wie Krasna Lipa kurz hinter der Grenze spektakulär der Trialsport mit bei Chemnitz, Perleberg an der Elbe dem ganz großen Gerät ist, und zuletzt Elbingerode im Harz erfreuten sich zeigte zuletzt der Harzausflug. attraktiver Starterfelder und großem Zuschau- Mehr als 3 000 Zuschauer ererinteresse. Zuletzt bog die erste Ausgabe der lebten im Kalkstein von Elbingerode über zwei Internationalen Truck Trial Meisterschaft (ITTM) Tage Trial in seiner ganzen Bandbreite: Vom filigranen Millimeterzirkeln über mit einem finalen Lauf in strategische Schachzüge zwiKladno vor den Toren Prags Truck Trial Termine 2013 schen den Torstangen bis zum (CZ) auf die Zielgerade. Nicht 4./5.05. Coswig/Klieken kraftvollen Bergaufstürmen ohne Stolz blicken deshalb 8./9.06. Teuchern war alles dabei, was das Herz die Initiatoren der ITTM und 13./14.07. Cˇernuc/CZ eines Trialfans höher schlagen des tragenden Truck Trial 17./18.08. Diabasbruch Friedrichswalde-Ottendorf lässt. Und wenn dann noch ein Club Deutschland e.V. im DMV spektakulärer Sturz für alle Be(TTCD) auf das erste Jahr dieser 7./8.9. Elbingerode - Hornberg teiligten glimpflich ausgeht, neuen Serie. Bis zu knapp 30 Teams aus Deutschland, Tschechien, Österreich darf auch diese Veranstaltung als „geglückt“ beund den Niederlanden gingen an den Start und zeichnet werden. sorgten mit Blick auf die Meisterfeier im Novem- Für TTCD und DMV sind sowohl die Zusammenber für eine Menge Spannung. Die Kooperation arbeit wie auch die neue internationale Motormit den Organisatoren der Tschechischen Truck- sportserie eine echte Bereicherung. Fortsetzung Trial-Meisterschaft hat sich bewährt und die Ein- dringend gewünscht! KLAUS PETER KESSLER bindung in die Strukturen des DMV erleichtern www.ttcd.de den Veranstaltungsmachern mit Sitz in Orani-

Wer sagt, Truck Trial sei nicht dynamisch? Der ITTM-Champion in der Klasse S4, Adam Stanek, beweist hier das Gegenteil

Klieken bei Coswig war Premiere für die erste Veranstaltung eines neu gegründeten Clubs unter dem Dach des DMV. Daraus entwickelte sich eine echte Erfolgsgeschichte.

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Die Masse balancieren und dabei die Torstangen stets im Blick haben, das ist hohe Truck-Trial-Schule Fotos: Jörg Hornickel


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DMV Rundstrecken Championship

DRC 2013 mit Nachwuchswertung Obwohl die Bestätigung des Terminkalenders auf sich warten ließ, laufen die Vorbereitungen auf die neue Saison der DMV Rundstrecken Championship bereits auf Hochtouren.

Im thüringischen Ronneburg wurde Kim Phillip von Bürgermeisterin Krimhild Leutloff als Meister aller Klassen 2012 geehrt

DMV INSIDE 1/2013

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ie DMV Rundstrecken Championship für die Saison 2013 nimmt klare Formen an: Die Einschreibungen können unter www.bike-promotion.com bereits vorgenommen werden. Erneut werden drei Klassen am Start stehen: Moto1, Moto2 und Moto3. Die Untereinteilungen á la Open und Stock bleiben in den beiden großen Klassen erhalten. Neu ist die Nachwuchswertung, welche in allen drei Klassen ausgefahren wird. Am Ende kann sich der Sieger der Juniorwertung in Moto1, Moto2 und Moto3 über jeweils 1 000 Euro in bar (letzter Stand, kann noch erhöht werden!) freuen. Noch offen ist der Kalender für die Rennsaison 2013. „Wir hoffen aber, dass wir bald konkreter werden können“, gibt Michael Dangrieß, Geschäftsführer von Veranstalter Bike Promotion zu Protokoll. „Die späte Bekanntgabe der Termine hat vor allem zwei Gründe: Zum einen steht die Entscheidung zum Austragungsort des Deutschland Grand Prix der Formel 1 durch Bernie Ecclestone noch aus, zum anderen die Gerichtsentscheidung zum weiteren Betrieb der Rennstrecke in Schleiz.“ Damit hängen drei Termine und Pisten derzeit noch in der Schwebe: Das Schleizer Dreieck, der Nürburgring und der Hockenheimring. Eröffnungstraining Lausitzring. Los geht’s Anfang April in der Lausitz beim Eröffnungstraining gemeinsam mit der IDM. Der Auftakt der DRC wird vom 20. bis 21. April auf dem Motodrom von Brünn in der Tschechischen Republik stattfinden. Für das Schleizer Dreieck

ist das Wochenende vom 18./19. Mai angedacht – unter Vorbehalt, wie oben schon gesagt. Der dritte Lauf wird in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben am 8. und 9. Juni über die Bühne gehen, knappe drei Wochen später geht es im Au-

tomotodrom Most in Tschechien (29. - 30. 6. 2013) rund. Die letzten beiden Meetings sind derzeit für den 27./28. Juni auf dem Nürburgring und den 7./8. September in Hockenheim geplant. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der nationalen Meisterschaft der Schweiz, der Swiss Moto Racing (SMR), geht 2013 in eine weitere Runde. Erneut werden die Eidgenossen zusammen mit den Piloten des deutschen Championats auf die Piste gehen, allerdings erfolgt die Wertung wie gewohnt getrennt. Verstärkt werden die Fahrerfelder durch Piloten aus Dänemark und der Tschechischen Republik. All das verspricht vor allem eines: Packende Rennaction! Zahlreiche Einschreibungen sind bereits eingegangen. TEXT: TONI BÖRNER, FOTOS: RACEPIXX.DE www.dmv-rundstrecken-championship.de www.bike-promotion.com


DMV - INSIDE

40/50/60 Jahre

Der DMV gratuliert seinen treuen Mitgliedern zur langjährigen Mitgliedschaft

40 Jahre Mitgliedschaft

Bauer Helmut, Holzgerlingen KRAFTFAHRERVEREINIGUNG „KALTENECK“ Bauer Volker, Rimbach MOTOR-SPORT-FREUNDE 1952 ZOTZENBACH Becker Heinz-Peter,Gruenberg MOTORSPORT-CLUB BAD HOMBURG Blass Gottfried, Schwabach Blum Artur, Bürstadt Buchholz Sabine Mare Hamburg Büdinger Horst, Griesheim MOTOR-SPORT-CLUB WOLFSKEHLEN Civello Salvatore, Duisburg MOTOR-SPORT-CLUB WISSMAR Dupré Claus, Schiffweiler AUTOMOBILCLUB WEMMETSWEILER Fischer Alfons, Pocking MOTORSPORT-CLUB POCKING Fischer Josef, Julbach Fischer Lutz, Wettenberg MOTOR-SPORT-CLUB WISSMAR Fritsch Robert, Holzgerlingen KRAFTFAHRERVEREINIGUNG „KALTENECK“ Gau Karl-Heinz, Aldenhoven Grabbe Hans-Jürgen, Detmold Hartel Paul, Goch Heitmann Udo, Warendorf Hellmuth Roland, Großhabersdorf, MOTORSPORT-CLUB GROSSHABERSDORF Hemmers Hans-Günter, Duisburg AUTOMOBIL-U.MOTORRADSPORT CLUB DUISBURG Herrmann Reinhard, Butzbach Hoffmann Gerd, Sulzbach BADISCHER MOTORSPORT-CLUB Hoffmann Walter, Neuhofen BADISCHER MOTORSPORTCLUB Jung Ingrid, Berlin AUTO-MOTORSPORT-CLUB BERLIN Keil Karl, Brombachtal Keller Heinz Hockenheim BADISCHER MOTORSPORT-CLUB Kling Hans-Walter Solms-Niederbiel Klopffleisch Karl, Nüdlingen MAINFRANKEN MOTORSPORTCLUB SCHWEINFURT Knoth Karl, Wächtersbach MOTORSPORT-CLUB WITTGENBORN Koch Helmut, Frankfurt/M 1. MOTORSPORT-CLUB FRANKFURT/HOECHST Koehly Thomas, Bad Bellingen MOTORSPORT-CLUB REBLAND Koller Rudolf, Stuttgart Koslowski Eckhard, Scheeßel MSC „EICHENRING“ SCHEESSEL Kraemer Dieter, Buseck-Beuern

MOTORSPORT-CLUB BEUERN Kraft Helmut, Empfingen MOTORSPORTCLUB BETRA Krimpmann Rolf-Dieter, Gladbeck MOTORSPORT-, CLUB MÜNSTER Krines Otto, Sand MOTORSPORT-CLUB 1951 SAND Langmaack Werner, Kühsen Lingg Karl, Opfenbach WANGENER MOTORSPORTCLUB Loewer Albert, Wächtersbach MOTORSPORT-CLUB WITTGENBORN Mahr Heinz, Schwebheim MOTORSPORT-CLUB 1951 SAND Maier Martin, Marktl AUTO-U. MOTORCLUB NEUÖTTING Müller Hans-Wolf, Cadolzburg MOTORSPORT-CLUB DEBERNDORF Oswald Josef, Pocking MOTOR-SPORT-CLUB POCKING Pfeifer Eugen-Karl, Markt Taschendorf MOTORSPORT-CLUB MARKT TASCHENDORF Philipp Reinhard, Dielheim MOTOR-SPORT-CLUB SCHATTHAUSEN Pütz Norbert, Viersen RHEYDTER CLUB FUER MOTORSPORT Reichel Elisabeth, Gefrees MSC GEFREES- FICHTELGEBIRGE E.V. Reinhard Helmut, Rimbach MOTOR-SPORT-FREUNDE 1952 ZOTZENBACH Reinhardt Friedel, Oberursel MOTORSPORT-CLUB BAD HOMBURG Riedl Hans, Mutterstadt BADISCHER MOTORSPORTCLUB Ritters Kurt, Friedberg Sandritter Christian, Kiefersfelden MOTOR-SPORT-CLUB SCHATTHAUSEN Scherer Manfred, Illingen RMC RASSWEILER Scholl Friedrich, Daaden AUTOMOBIL-CLUB „HELLERTAL“ Schrank Gustav, Hockenheim BADISCHER MOTORSPORTCLUB Schwalm Bernd, Wettenberg MOTOR-SPORT-CLUB WISSMAR Steinert Ralf, Sulzbach Stroh Bernd, Wettenberg MOTOR-SPORT-CLUB WISSMAR Suckow Eberhard, Berlin AUTO-MOTORSPORT-CLUB BERLIN Sumpser Herbert,Eichenried AUTO-UND MOTORRAD-CLUB MOOSINNING

Tafferner Anton, Wettenberg MOTOR-SPORT-CLUB WISSMAR Theilacker Heinz, Heidenheim Thel Burkhard, Linsengericht MOTOR-SPORT-CLUB 1964 AUFENAU Treutlein Bruno, Hockenheim BADISCHER MOTORSPORTCLUB Uhmann Karl, Bayreuth Vogel Helmut, Hockenheim BADISCHER MOTORSPORTCLUB Vollmer Hubert, Rietberg MOTORSPORT-CLUB VERL Von Döllen Hans-Georg Goldenstedt Vorwerk Günter, Soltau Weirauch Rainer, Reil Weyandt Michael, Freudenberg Zöllner Lothar, Hof MOTOR-SPORT-CLUB HOF

50 Jahre Mitgliedschaft

Ahrens Karsten, Hamburg Becker Werner, Essen Bickel Herbert, Rimbach MOTOR-SPORT-FREUNDE 1952 ZOTZENBACH Dennefleh Hans-Dieter, Dieburg Dieterle Herbert, Bad Vilbel AMC LANGGOENS Erb Heinrich, Buseck-Beuern MOTORSPORT-CLUB BEUERN Fecher Frank, Rimbach Fritz Karlheinz, Woellstadt Gollhardt Günter, Ludwigsau MOTORSPORT-CLUB BAD HERSFELD Haslreiter Hans, Unterwössen ALLGEMEINER MOTOR SPORT CLUB ÜBERSEE-FELDWIES Hermann Walter, Mönchengladbach, RHEYDTER CLUB FUER MOTORSPORT Hillje Günter, Edewecht Ilzhöfer Heinz, Neckarbischofsheim, BADISCHER MOTORSPORT-CLUB Jacob Erich, Cadenberge Kessler Heinrich, Buseck-Beuern MOTORSPORT-CLUB BEUERN Lammers Konrad, Essen Luebke Klaus, Mölln Mebus Edmund, Wermelskirchen Pfuhl Edmund, Aarbergen MSC „MICHELBACHER-HUETTE“ Riedel Edwin, Heppenheim MOTOR-SPORT-FREUNDE 1952 ZOTZENBACH Roth Willi, Wölfersheim AUTOMOBIL-U. MOTORRADCLUB BUTZBACH Schmidt Richard, Kieselbronn MOTORSPORT-CLUB EUTINGEN Schmidtmann Rainer, Velbert Schulz Uwe, Juist

Stellvertretend für alle Jubilare überreichte DMV-Präsident Wilhelm A. Weidlich Hans-Walter Kling aus Solms die Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft Foto: SCHIFFNER Schwarz Dieter, Keltern MOTORSPORT-CLUB EUTINGEN Schwendemann Ludwig, Berghaupten, MOTORSPORTCLUB BERGHAUPTEN Seidl Herbert, Vachendorf RENNSPORT-U.TOURISTIK CLUB TRAUNSTEIN Tontsch Ernst, Eppertshausen Trengert Adam, Donzdorf SCHWÄBISCHER AUTOMOBIL CLUB Weissbrodt Werner, Hockenheim, BADISCHER MOTORSPORT-CLUB Woll Ludwig, Saarbrücken AUTOMOBILCLUB WEMMETSWEILER Wuertz Hans, Dettenhausen SCHWÄBISCHER AUTOMOBIL CLUB Zurowski Kurt, Herbstein

60 Jahre Mitgliedschaft

Christmann Otto, Aarbergen MSC „MICHELBACHER-HUETTE“ Diezemann Manfred, Siegen Fath Alfred, Weinheim BADISCHER MOTORSPORTCLUB Fluhrer Karl, Mannheim BADISCHER MOTORSPORTCLUB Fuchs Dr. Manfred, Mannheim BADISCHER MOTORSPORTCLUB Koch Walter, Münchhausen MOTORSPORT-CLUB BATTENBERG Krah Hans, Bad Soden/Ts. Leyendecker Herbert, Siegen Lindner Jochen, Berlin DMV BERLIN (CLUB) Lotz Hermann, Friedrichsdorf MOTORSPORT-CLUB BAD HOMBURG Meyer Eberhard, Michelstadt MOTORSPORT-U. TOURISTIKCLUB ERBACH Piendl Alex, Frankfurt/M Riedel Eberhard, Rehau MSC GEFREES- FICHTELGEBIRGE Roth Harald,Hockenheim BADISCHER MOTORSPORTCLUB

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KARTSPORT

DMV Kart Championship 2013

Saisonstart an Ostern in Kerpen Alle Eckdaten für die DMV Kart Championship 2013 stehen, das erste von fünf Saisonrennen mit mindestens sechs Klassen steigt schon im März am Ostersonntag in Kerpen.

Die Würfel sind gefallen: Konzept, Klassen und Termine der Championship 2013 stehen. Mittlerweile ist auch klar, dass die KF3-Klasse mit von der Partei ist. Zu Redaktionsschluss dieser DMV INSIDE wurde beim DMV noch daran gearbeitet, auch die KF2-Klasse in den Zeitplan zu integrieren. Bei den fünf Eintagesveranstaltungen 2013 starten damit: ● KF3 ● KZ2 ● X30 Junioren ● X30 Senioren ● Bambini ● DMV Classic Kart Cup (historische Karts) ● KF2 (geplant). Hier noch einmal die wichtigsten Eckdaten für die Championship 2013: ● 5 Rennwochenden mit 15 Rennen auf den beliebtesten Bahnen Deutschlands: Kerpen, Wackerdorf, Hahn, Oppenrod, Liedolsheim. ● Permanentes Serien-Orgateam mit bewährten, erfahrenen Crewmitgliedern: Race Director Reinhard Tropp, Rennleiter: Uwe Fuchs, Vorsitzender Sportkommissar: Jörg Winkel, Championship-Koordinator: Marcel Fuchsberger, Obmann der technischen Kommissare: Peter Wilhelm, Zeitnahme: Camp Company. Neu kommen dieses Jahr die beiden X30 Klassen – X30-Junior und X30-Senior – hinzu. Diese beiden Klassen werden auf Dunlop DEH Reifen (harte Mischung) fahren. Dies soll gewährleisten,

dass die X30-Klasse eine etwas kostengünstigere Alternative darstellt, da die Reifen auch nach einem Veranstaltungswochenende noch zum Trainieren geeignet sind. Die X30-Klassen werden die bisherigen Rotax-Kategorien ersetzen. Neu wird auch der DMV Classic Kart Cup für historische Karts sein. Der DMV schreibt auch 2013 wieder einen Gentlemens Driver Cup für Fahrer über 30 Jahren und einen Ladies Cup aus. Live-Timing, Nennung per EVA-System, flächendeckende Medienberichterstattung sowie Benzin- und Reifenkontrollen mit speziellen Testgeräten sind nur einige weitere Eckdaten, die sich der DMV für die Championship 2013 auf die Fahnen geschrieben hat. Auch zur Prämienverteilung haben sich die DMVMacher Gedanken gemacht: ● Jeder Teilnehmer, der zu seinem obligatorischen Dunlop-Reifensatz zusätzlich einen fünften Reifen erwirbt, erhält von Dunlop einen sechsten Joker-Reifen „free of charge“ (kostenfrei) dazu! ● Es winken Testfahrten im Formel Renault NEC. ● Preise im Gesamtwert von rund 40 000 Euro werden 2013 ausgeschüttet! Die Siegerehrung erfolgt im großen Rahmen bei der DMV Meisterehrung 2013. THOMAS SCHIFFNER www.dmv-kartchampionship.de

DMV und Dunlop verlängern erfolgreiche Zusammenarbeit

Foto: Kartfoto.de

DMV INSIDE 1/2013

Im Rahmen der weltgrößten Kartmesse, der Internationalen Kart-Ausstellung in Offenbach, gaben der DMV und Dunlop bekannt, die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre auch 2013 weiterzuführen. So wird Dunlop auch 2013 der Exklusivpartner der DMV Kart Championship sein. Da sich 2013 die Anzahl der Rennen pro Wochenende von zwei auf drei erhöht hat, hat sich Dunlop für alle Aktiven ein besonderes Angebot einfallen lassen. Jeder Teilnehmer, der zu seinem obligatorischen Dunlop-Reifensatz zusätzlich einen fünften Reifen erwirbt, erhält von Dunlop einen sechsten (Joker-) Reifen kostenfrei dazu. „Wir freuen uns natürlich über das Vertrauen, das uns der DMV mit der Verlängerung unserer Partnerschaft entgegenbringt. Mit unserem speziellen Angebot machen wir eine der derzeit beliebtesten und erfolgreichsten nationalen Kartserien noch attraktiver und freuen uns auf tollen Motorsport 2013“, fasst Alexander Kühn, Leiter Dunlop Motorsport zusammen.

Termine DMV Kart Championship 2013: 31.03.2013 28.04.2013 07.07.2013 04.08.2013 29.09.2013

Kerpen Wackerdorf Hahn-Hunsrück Oppenrod Liedolsheim (Goldpokal 2013)

Kontakt: E-Mail: kartsport@dmv-motorsport.de Web: www.dmv-kartchampionship.de Facebook: www.facebook.com/KartChampionship Fax: (+49) 069/69 5002-20 Tel.: (+49) 069/69 5002-13 Online-Einschreibung: www.vertrieb.karthandel.com/eva/dmv


KARTSPORT

Kommentar von Botho G. Wagner

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a, es gibt viel Neues im Kartsport in dieser Saison! Alles wird schöner, schneller –und teurer, wie immer. Bei den bekannten Motorenherstellern gibt es überall neue Ausbaustufen oder gar ganz neue Aggregate, die auf den bisherigen Modellen basieren. Und da ist noch der neue Modena-Motor KK1. Ein Schaltkartmotor, der es den Fahrern auf der Kartmesse IKA-Kart 2000 in Offenbach (siehe Seite 20) angetan hat. Tatsächlich ist dieser Motor in allen Teilen innovativ. Ein völlig neues Konzept aus besten Händen, denn die Konstrukteure sind bekannte Leute. Da sind nun alle spitz. Aber mal abwarten, ein völlig neuer Motor braucht seine Anlaufzeit. Selbst dann, wenn die Macher über viel Erfahrung verfügen. IAME bläst zum Sturm auf die Rotax-Bastion, jetzt auch mit einem X30-Schaltkartmotor. Rotax selbst, das bislang erfolgreichste System unterhalb der „offiziellen“ CIK-Klassen, bietet auch einen neuen Motorblock mit 400 Gramm Gewichtsersparnis. Nicht ganz einfach! Mehr Fahrer. Die Fahrerzahl steigt weiter, auch wenn das einige Leute immer wieder in Abrede stellen. Da muss man nur mal an einem Wochenende die Teilnehmerzahlen der vielen Veranstaltungen addieren. Verblüffend! CRG hatte zur 20. Kartmesse im Januar 2012 den KF5-Juniorschalter vorgestellt. Eine clevere Idee! Da war eigentlich klar, dass dieses Konzept noch mehr Interessenten finden wird, wenn es markenübergreifend angeboten wird. Dirk Neu schuf dann einen Drosselsatz für normale KZ2-Motoren aller Marken. Leider gab es dazu kein grünes Licht vom DMSB –und jetzt interessieren sich Verbände, die nicht an den DMSB gebundenen sind, für dieses Konzept. Reifen, Reifen, Reifen! Wer zählt die Marken und die Typen? Jede Serie hat ihre eigene Marke, manchmal gar mehrere! Dem Fahrer (und den Eltern) kommen diese Konzepte wahrlich nicht entgegen: Jedes Wochenende neue Tests auf jeder Bahn –und wenn dort gerade ein ADAC-Rennen läuft, fährt man dort am nächsten Wochenende beim DMV

Saison-Highlight EM Wackersdorf wieder mit anderen Pneus und am Sonntag drauf bei der DKM-Serie wieder mit anderen ... Das Reifenlager daheim hat schon den Umfang einer Garage. Wollen wir mal über die Kosten reden? Bei MKII stand auf der Messe ein Schaltkart mit einem Gewicht von nur 75 kg! Abmagern ist schon seit Jahren das besondere Hobby von Daniel Mazur. Auch nicht billig im Detail, aber doch hilfreich für Schwergewichte –und da wird es dann wieder relativ. Denn das Hinterherfahren ist ja auch teuer und macht keinen Spaß. Technische Kontrollen sind wichtig, keine Frage! Es wird gemogelt. Weniger in den ersten fünf Reihen, eher weiter hinten. Und da fragt man sich schon, was der teure Aufwand soll, mit Unipro, Spritproben, Reifenschnüffler und was es sonst noch alles gibt. Dazu brauchen wir auch qualifiziertes Personal –und es wird immer teurer. Muss das sein? Ich meine, man kann es auch übertreiben und bezahlen müssen es letztlich die Fahrer und deren Eltern. Der Clubsport brummt! Zusammengelegte Serien bringen es auf großen Rennstrecken schon mal auf über 160 Teilnehmer! Das ist dann zwar weit weg vom einst angedachten Clubsport für Hobbyrennfahrer – aber es ist die Realität. Da ist heute nur noch das Nenngeld „billig“, meist auf halber Höhe von dem, was man bei „großen“ Rennserien berappen muss. Die Jungs kommen an wie die Werksfahrer und die Eltern machen das mit. Also bitte, kein Problem. Die FIA-CIK schätzt seit vielen Jahren Deutschland als Austragungsland, Wackersdorf als Bahn und den DMV als Organisator. So auch 2013 wieder mit der Europameisterschaft für Schaltkarts KZ1 (Werksfahrer) und KZ2, vom 16. bis 19. Mai 2013. Wie wir aus dem Vorjahr wissen, sind unsere Fahrer auf der deutschen Topbahn vorn dabei: Michele di Martino wurde Vize-Europameister und Marvin Meindorfer Dritter –und die anderen waren auch nicht weit weg. Die brauchen aber alle auch lautstarke Unterstützung von außen und aufmunternde Worte im Fahrerlager. Deshalb auf nach Wackerdorf! BOTHO G. WAGNER

Die EM in Wackersdorf wird auch 2013 das Saison-Highlight Foto: Kartfoto.de

Viel Neues gab es auf der Kartmesse und gibt es auf der Piste, aber billiger wird es nicht. Höhepunkt des Jahres ist die EM in Wackersdorf.

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Kartmesse IKA-Kart 2000

Kaltstart in Offenbach Trotz Eis und Schnee war die 21. Auflage von Europas größter Kartmesse, die IKA-Kart 2000 in den Offenbacher Messehallen ein sehr guter Start ins Kartjahr 2013.

Die CTG-Group belegte eine komplette Halle

Großes Interesse fand der DMV-Stand, vor allem von Interessierten an der DMV Championship

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as Resümee vieler Aussteller fiel jedenfalls trotz der Schneekatastrophe (in ganz Europa) sehr positiv aus. Am Messe-Samstag setzte schon früh der Besucherstrom ein und es wurde sofort geordert! Die Besucherzahl lag zumindest auf Vorjahres-

Begehrter Interviewpartner: Messeleiter Botho G. Wagner DMV INSIDE 1/2013

höhe. Nur eine Stunde nach Messe-Öffnung war bereits der erste Parkplatz voll belegt und der kostenlose Shuttleverkehr wurde rege genutzt. Der Messe-Sonntag begann mit einer europaweiten Schnee- und Eiskatastrophe und selbst auf den Autobahnen ging nichts mehr. Aber gegen 10.00 Uhr setzte dann doch der Besucherzustrom ein. Mehr als 150 Aussteller. Aussteller aus 30 Nationen, darunter Firmen aus China, Pakistan und Griechenland, wollten auf der Richtungsweisenden Kartmesse dabei sein. Die italienische CRGGroup, eine weltbekannte Herstellergruppe von Karts und Motoren, hatte eine komplette Halle belegt. Interessant waren u.a. die Präsentation des Formula Renault 1.6, eines Renault Formel-1-Autos und der Renault Twingo R1 Deutschland Trophy (siehe auch Seite 44),das leichte MKII-Schaltkart oder der neu vorgestellte Modena KK1-Motor. Modena war überhaupt ein stets beliebter Anlaufpunkt, hatten die Italiener doch für das Catering eigens einen Original italienischen Pizzabäcker aufgefahren. Die 22. KA-KART2000 am 18. und 19. Januar 2014 wird noch größer! Denn die Halle Atrium 1 wird nochmals erweitert. Botho G. Wagner, „Erfinder“ und Grandsigneur der Kartmesse, macht schon mal Werbung in eigener Sache, aber das vor realem Hintergrund: „Sollten Sie Ihren Stand für 2014 noch nicht bestellt haben, so bitten wir das bald zu tun. Wir haben schon viele Neuanfragen. Altkunden haben selbstverständlich den Vortritt.“ TEXT UND FOTOS: THOMAS SCHIFFNER www.kartmesse.de


MOTORRADSPORT

DMV MX 2-Takt Cup

DMV Zweitakt Pokal 2013

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otocross-Fahrer und Fans, die den SXCup im Winter 2012/2013 aufmerksam verfolgt haben, dürften hellhörig geworden sein: Die Gesamtränge 1 und 2 durch Florent Richier und Dennis Ullrich wurden gegen die versammelte Viertakt-Meute mit Zweitakt-Bikes (KTM SX 250) errungen! Daran merkt man: Der von der Industrie nicht mehr erwünschte und kaum noch produzierte Zweitakter lebt! Nach den aktuellen Entwicklungen in den letzten Jahren werden jedoch die Zweitakter immer weniger eingesetzt. Der DMV bietet daher mit dem DMV MX 2-Takt Cup Besitzern der kostengünstigen Zweitakt-Bikes Gelegenheit, mit ihrem Material weiterhin kostengünstig CrossSport zu betreiben und schreibt für 2013 den DMV MX 2-Takt Cup aus. Motorräder von 125 ccm bis 500 ccm können eingesetzt werden – natürlich Zweitakter!

Koordinator Christian Schroeder (Groß Zimmern) hat eine eigene Website (2takt-cup.de) eingerichtet. Zu Red.schluss dieser INSIDE gab es bereits fünf Veranstaltungen für den Cup; an weiteren wird gearbeitet. Mindestens eine DMSB-C-Lizenz ist erforderlich. Fahrer müssen sich gegen eine Gebühr von 10 Euro einschreiben Platz 2 im SX-Cup auf Zweitakt-Motor– für DMV-Mitglieder ist die Ein- rad: Dennis Ullrich Foto: Hodgkinson schreibung kostenlos! Ein „Leckerli“ hat das Orgateam auch schon für die Teilnehmer Termine DMV Zweitakt der neuen Serie: Das Team Marxparts stellt einen Motocross Cup 2013 Startplatz beim ADAC MX Masters-Finale bzw. in 28.04. Wolfshausen Frankenthal der Youngster-Klasse in Holzgerlingen für den 12.05. 19.05. Buseck-Beuern Cupsieger bereit. 09.06. Bielstein THOMAS SCHIFFNER/WB 30.06. Schweighausen www.2takt-cup.de

DMV Classic Motocross Cup

Classicer boomen weiter „Never change a running system!“ – Verändere nie ein Konzept, das funktioniert! Dieser Leitsatz gilt auch und insbesondere für den DMV Classic Motocross Cup. Während andere Serien schwächeln und Mühe haben, genügend Rennen und Teilnehmer zusammen zu bekommen, ist bei den Klassikern das Gegenteil der Fall: Zu Redaktionsschluss dieser INSIDE-Ausgabe hatten sich bereits wieder 60 Fahrer über 35 Jahre eingeschrieben; neun Rennen stehen im prallen Terminkalender. Nur marginale Änderungen wurden im Regle-

ment vorgenommen: Wegen der geringeren Zahl von 50+-Fahrern ist die Klasse gestrichen worden und es gibt ab 2013 die 40+-Klasse, die 60+-Klasse, die Twin-Shock Pre 76 und die Twin-Shock Pre 83-Klasse. Die meisten Anmeldungen liegen bisher in der postmodernen Twin-Shock Pre 83-Klasse (23) vor. In der 60+-Klasse gibt es, wie auch international üblich, am Jahresende eine Sonderwertung für alle Piloten, die das 66. Lebensjahr überschritten haben.

Termine DMV Classic Motocross Cup 2013 20.04. 28.04. 25./26.05. 01./02.06. 29./30.06. 10.08. 18.08. 25.08. 05./06.10.

ADAC / DMV Motocross Hessencup

Auch Hessen-Cup expandiert

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ie gemeinsam vom DMV Hessen und ADAC Hessen-Thüringen organisierte Clubsportserie Motocross-Hessencup steht vor einer weiteren erfolgreichen Saison. Änderungen gibt es in der Klasseneinteilung. In der Quadklasse werden zusätzlich Senioren ab 35 Jahre gewertet. Es gibt eine Solo-Seniorenklasse neu ab 35 Jahre, zusätzlich eine Wertung ab 43 Jahre. Ebenfalls neu wird 2013 eine Damenklasse ausgeschrieben. Bei allen Rennen wird es eine Soloklasse, den „Hessenpokal“ geben, in der mit Motorrädern ab 125 ccm gestartet werden kann. Preisgeld gibt es hier bei allen Rennen bis zum 15. Platz. Ein Preisgeld wird auch in der Jahresendwertung ausgeschüttet. In dieser Klasse wird der beste Hessencup-Fahrer ermittelt.

Starten können alle Fahrer aus den Klassen MX2 125 Jugend, MX2 125, MX1 Open, Senioren und auch aus der Twinshock-Klasse. Auch eine Teamwertung wird es geben, in der Teams, bestehend aus maximal fünf Fahrern in mindestens drei Klassen an den Start gehen, von denen jeweils maximal drei gewertet werden. Die Möglichkeit des Doppelstarts besteht in dieser Saison für fast alle Klassen. Es wird auch ein neuer Zeitplan ausgearbeitet, nach dem bei allen Rennen gefahren wird. Zehn Rennen in Hessen und Thüringen – mehr als je zuvor – stehen dieses Jahr auf dem Kalender. Auftakt ist am Traditionstermin an Ostern (31.03./01.04.) in Langgöns. THOMAS SCHIFFNER/KS www.mx-hessencup.de

Aufenau Triptis Bruchstedt Bad Salzungen Berching Barth Freisinger Bär Eberswalde Höchstädt

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MOTORRADSPORT

Schützenbühlring beste Strecke Der Schützenbühlring in Holzgerlingen wurde für das Jahr 2012 zum vierten Mal in Folge zur besten Strecke der Internationalen Deutschen Motocross Meisterschaft (ADAC-MX-Masters)

gewählt. Als bester Veranstalter wurde diesmal der ADAC-Verein in Gaildorf ausgezeichnet. Auch dieser Titel war bis 2011 zweimal an den KFV Kalteneck im DMV gegangen.

CST Reifen ADAC / DMV Quad Challenge

Noch mehr Drifts im Oval Neue Rennen, neue Klassen und mehr Trainingsmöglichkeiten begleiten die größte europäische Shorttrack-Serie CST Reifen ADAC / DMV Quad Challenge in 2013.

D Die Termine der ADAC/ DMV Quad Challenge 2013 finden Sie in der Beilage dieser DMV INSIDE auf den Seiten 34-40.

Neunmal im Drift in Tschechien und Deutschland: Die Fahrer der CST Reifen ADAC / DMV Quad Challenge Foto: Jörg Gaedtke

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ie erfolgreichste Shorttrack-Quadserie wächst auch in dieser Saison weiter: Neun Rennen stehen im voll gepackten Terminkalender; außer in Marienbad starten bei allen Veranstaltungen alle Klasssen. Mit der phantastischen Grasbahn in Nandlstadt (Hallertau), dem Rhein-Main-Speedwaystadion in Diedenbergen (Hofheim/Hessen) und der Grasbahn in Nidda (Oberhessen) stehen gleich drei neue Strecken auf dem Meisterschaftskalender. Ab 2013 gibt es außerdem eine Rookies-Klasse für Einsteiger. Mit einem seriennahen Quad bis 350 ccm Zweitakt/700 ccm Viertakt Einzylinder mit Zulassungspapieren können sich Einsteiger, die seit maximal einem Jahr Shorttrack fahren bzw. Aufsteiger aus der Jugendklasse sind, einschreiben und so unter „Gleichen“ ihre ersten Driftversuche im Oval machen. Die Jugendklasse wurde in zwei Gruppen geteilt:

Mit ATVs/Quads bis 125 ccm Zweitakt/250 ccm Viertakt Hubraum starten Kids von 10-16 Jahren in der Rookies-Jugendklasse 6a, wenn sie bisher noch nicht in dieser Klasse gestartet sind. Kids mit Shorttrack-Erfahrung aus dem letzten Jahr oder länger können zwischen der Klasse 6a und 6b wählen. In der Rookies-Klasse bleibt es aus Sicherheitsgründen bei 80 km/h Höchstgeschwindigkeit und in der Schülerklasse 5 (6 bis 12 Jahre) bei max. 60 km/h. Damit sind die Grundlagen dafür gelegt, dass auch Shorttrack-Neulinge mit seriennahen Quads in der CST Reifen ADAC / DMV Quad Challenge in einem kostengünstigen Motorsport erste Erfahrungen sammeln und auch auf Anhieb um die Plätze auf dem „Treppchen“ mitfahren können. THOMAS SCHIFFNER www.shorttrack-online.de


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Aktionscode „SFA13DMV“ (Der Code ist gültig für alle Subaru Fun & Action-Trainings im Aktionszeitraum 01.01.2013 - 31.12.2013) Den Aktionscode „SFA13DMV“ geben Sie auf der zweiten Seite des Buchungsformulars in das Feld „Aktionscode“ ein. Damit wird der Rechnungsbetrag automatisch um 25 € reduziert. Infos unter 06205 292515 oder www.fsz-hockenheimring.de


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MOTORRADSPORT

Youngster- und KidsEhrung: v.l. Steffi Bär, (hinten) Dominik Färber, Marc Harles, Marvin Rupprecht, Finn Klotz, Marvin Krause, Kevin Hof, (vorn) Julian Redmann, Christopher Gnan, Lucas Singer, Filip Koutecky Marie Wrona, Kilian Enax und Robin Singer

Bavarian Quad Challenge

Schwerpunkt auf Nachwuchs Viele Teilnehmer kamen zur Meisterfeier der Bavarian Quad Challenge an ihren Gründungsort in Furth am Wald.

v.l. Manuel Bauer, Alfred Bauer, Sieger Jürgen Mohr und Patrick Seibold, Marvin Rupprecht und Andy Rupprecht, vorn Rennleiter Ray Richter Foto: Thomas Mohr

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ie erfolgreiche Saison 2012 wurde mit der absolut bewährt und es gab 2012 noch mehr junge Meisterfeier am Gründungsort im bay- Fahrer als sonst. Deshalb wird die Neueinteilung erischen Furth im Wald mit zahlreicher auch in 2013 beibehalten. Den Deutschen MeisterTeilnahme belohnt. Besonders zahlreich vertreten titel sicherte sich hier Finn Klotz vor seinem Bruder waren -wie auch bei den Rennveranstaltungen- Ole Klotz und Justin Lisker. Die beiden Klotz Brüder die Fahrer aus den Nachwuchsklassen. In den waren 2012 erstmals bei der BQC® dabei. Nachwuchsklassen ging es zum zweiten Male um BQC-Promoterin Steffi Bär: „Es freut mich immer wieder, dass die ausrichtenden Vereine so viel Arden Titel offizieller „Deutscher Meister“ im DMV. Der Rückblick auf die Saison 2012 der größten rei- beit und Kreativität in eine spannende Streckennen Quad- und ATV-Serie in Deutschland zeigte, führung legen. Die BQC hat sich in den vergandass viele motivierte und faire Fahrer auf perfek- genen Jahren einen Namen gemacht und ihren Platz in der Szene gefunden. Das ten und doch sehr unterschiedliverdanken wir vor allem der Mitchen Strecken hervorragende Leis- BQC-Termine 2013 arbeit der Vereine, Teilnehmer und tungen erbracht haben. 20./21.04. Jinin/CZ Sponsoren.“ Von Platz 7 aus der Saison 2011 25./26.05. Dieskau Neue Klasse in 2013. Im Jahr 2013 konnte sich in der Youngster-Klas- 22./23.06. Flöha wird es eine Neuerung geben. Eine se Marvin Krause den DM-Titel 12./13.10. Torgau weitere Nachwuchsklasse wird der MSJ erkämpfen. Er setzte sich bei den 11- bis 14-Jährigen klar gegen Vizemeister kommen. Bei „Youngster für Anfänger“ werden Marvin Rupprecht, Kevin Hof (3.) sowie 19 weitere Teilnehmer aus den Klassen 5 Kids und Kids „Mini“ Starter durch. In der Kids-Klasse konnte sich Jus- kommend mit gleicher Alterseinteilung und Hubtin Rupprecht den Titel holen. Mit nur 4 Punkten raum wie die normale Youngster-Klasse ihre RenRückstand sicherte sich Christopher Gnan den nen austragen. Für die Fahrer/Innen gibt es eine Vizetitel. Filip Koutecky aus Tschechien konnte sei- Änderung: Wer in der Serie starten will, benötigt nen DM-Titel aus 2011 zwingend eine DMSB-C-Lizenz. Für die Berücksichnicht verteidigen und tigung in der Deutschen Meisterschaftswertung im DMV (Klassen 5M, 5 und 6) ist darüber hinaus rutschte auf Platz 3 ab. Anfängerklasse Kids eine Mitgliedschaft im DMV zwingend notwendig. Mini. Spannende Ren- Weiterhin wird es einen neuen Lauf beim DMVnen gab es auch in Verein in Groß Glienicke geben. Dort wird die BQC der Klasse Kids „Mini“. erstmals unter „BQC Nord“ als WochenendveranAuch hier gingen junge staltung gastieren, jedoch ohne DM-Wertung in Renntalente ab 6 Jah- den Nachwuchs-Klassen und ohne Cup-Wertung. ren an den Start. Im Un- Der Verein Groß Glienicke hat starkes Interesse, terschied zur Kids-Klas- endlich mal ein reines Quadrennen durchzufühse ist die Klasse Kids ren. Die Bodenbeschaffenheit dort ist ganz anders „Mini“ jedoch speziell als die Teilnehmer sie kennen. STEFFI BÄR für Anfänger gedacht. www.bavarian-quad-challenge.de Dieser Ansatz hat sich


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90 Jahre DMV Die Geschichte des Deutschen Motorsport Verbandes

Wie die Zeit vergeht

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Jahre wird unser DMV in diesem Jahr alt und doch erscheint uns vieles aus der Vergangenheit so aktuell und frisch, als wäre es gestern erst passiert. Auf den folgenden Seiten haben wir die Geschichte des Deutschen Motorsport Verbandes von 1923 bis heute im Zeitraffer aufgeschrieben und abgebildet. Zum Beginn ein Hinweis: Die Geschichte des DMV schreiben die Mitglieder und Vereine, Sportler und Veranstalter, immer selbst. Aufgeschrieben werden Geschichten von Menschen, die ihrerseits in bestimmter Beziehung zu anderen Menschen und insbesondere zu Ereignissen stehen und standen. Das 90-jährige Bestehen des DMV bietet wieder mal eine gute Gelegenheit zurückzublicken – aus Platzgründen verteilen wir die DMV-Geschichte auf die vier in diesem Jahr erscheinenden Ausgaben von DMV INSIDE. Dabei hat das Buch „Neben den Rennstrecken“ von Wilhelm A. Weidlich (1984) sehr geholfen, ebenso wie die „Chronik“ von Jochen Lindner, Berlin. Wir durften zwecks Korrektheit von Daten die Protokolle der Hauptversammlungen heranziehen. Höchst interessant und unentbehrlich waren auch die persönlichen Einblicke von Zeitzeugen:

Ernst Christ aus Hockenheim und Gustav A.Petermann aus Darmstadt. In seinen Günderjahren litt der DMV immer auch unter welthistorischen Ereignissen, jedenfalls unter Abhängigkeiten von anderen Verbänden, doch viele seiner später dazu kommenden Probleme waren, bis in die jüngste Zeit, hausgemacht. Aber die Kräfte, die den DMV gestützt und weitergebracht haben, waren immer stark genug, um sich im Konzert der vielen Verbände zu behaupten. Auf diese Kräfte, Ideen und Überzeugungen kann auch in Zukunft gesetzt werden. In DMV INSIDE 2-4 werden wir uns dann die reine Sportgeschichte im DMV vornehmen, die Erfolge unserer Sportler und Veranstaltungen unserer Clubs, die innerverbandlichen Gremien und Abteilungen, wie Landesgruppen und MSJ, und nennen weitere wichtige Persönlichkeiten, die sich für den DMV ehrenamtlich eingesetzt haben.

ne i m ck r e t bli t r o ber p rs Ü o t o im

Thomas Schiffner Redaktionsleiter DMV-INSIDE

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1923: Gründung durch Abspaltung Eine ansehnliche Gruppe von Motorrad-Enthusiasten gründete am 25. Februar 1923 in Halle an der Saale unter der Führung des Berliners Arthur Vieregg ihren eigenen DMV, den „Deutschen Motorradfahrer Verband“. Grund dafür war, dass sie in ihrem bisherigen Verband, dem ADAC, kein Gehör mehr für ihre Interessen fanden, denn ursprünglich hatte man am 24.5.1903 gemeinsam die DMV (Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung) aus der Taufe gehoben. Durch starken Zulauf von Autofahrern erfolgte 1907 deren Umbenennung in Deutsche Motorfahrer-Vereinigung, ab 1911 nannte sich diese Vereinigung Allgemeiner Deutscher AutomobilClub. Um die Ideale aus den Gründerzeiten zu retten, lösten sich die alten DMVler 1923 vom ADAC. Ihre Mitgliederzahl stieg schnell an, trotz massiver Behinderungen durch den ADAC, und – bemerkenswert: zu Zeiten der

Hyperinflation! Die beiden im Motorradsport tätigen Organisationen benötigten jedoch eine gemeinsame

Arthur Vieregg Vertretung im Weltverband und so wurde unter dessen Aufsicht 1924 die DMS (Deutsche Motorradsport Gemeinschaft) gegründet; sie sollte ab 1925 Mitglied des Motorrad-Weltverbandes werden. Ab 1928 hieß sie

OMB Oberste Motorradsport Behörde. Ähnliche Querelen gab auf Seiten des Automobilsports zwischen ADAC und AvD, in der Folge kam es zur Installierung einer ONS (Oberste Nationale Sportbehörde für den Automobilsport in Deutschland). Jedoch fegten die welthistorischen Ereignisse die Verbände und auch den DMV, der zwischenzeitlich 30 000 Mitglieder in 900 Ortsclubs angesammelt hatte, hinweg. 1934 musste sich der DMV auflösen, alle Motorsportverbände und Autofahrerclubs gingen zwangsläufig im DDAC (Der Deutsche Automobilclub) auf. Während Motorsport ambitionierte Nachwuchs- und Breitensportler sich von da an in der Hauptsache den Zielen der Wehrertüchtigung unterzuordnen hatten, kamen Rennfahrer wie Carraciola, von Brauchitsch, Lang, Rosemeyer sowie Stuck auf Rennwagen wie Mercedes und Auto-Union zu unvergessenen Erfolgen.

1947/1949: Die Wiedergründung – aus ADM wird DMV Nach Kriegsende verschiedenen Konstellaneue DMV kein reiner bemühten sich tionen zusammen - und Motorradfahrerverband die Idealisten auseinander. Die ADM wie ehemals mehr sein, des ehemaligen würde bald mit leeren er musste auch in der DMV um die Händen dastehen. Lage sein, die WagenNeuorganisati- Zeitzeuge Ernst Christ, fahrer zu betreuen und on des Motor- Hockenheim: „Ich war als also zum Deutschen Mosports, sie hatten Präsident eines der bedeutorsport Verband werden das Gemeinsame tendsten deutschen Motor…“ Nach Vorabsprachen mit im Sinn: So gründe- sportclubs, des Badischen MSC Toni Ulmen dem ehemaligen Präsidenten Julius Frucht und Hans Stuck ten sie am 2.11.1947 mit Hockenheim, … der Meinung, Georg Meier an der dass es allmählich Zeit werde, dass verschiedenen Clubs kam es am 26. Spitze die ADM (Arbeitsgemeinsich die in der ADM engagierten und 27.11.1949 in Neuwied anlässlich schaft des Deutschen MotorDMV-Männer genau wie die der ADM-Herbsttagung zur Wiedersports). Währenddessen Sportkameraden von ADAC gründung des DMV, mit dem Namen setzten die Oberen des und AvD mit allem Nach- Deutscher Motorsport Verband. ADAC und auch des AvD druck daran machen Das erste Präsidium bildeten Präsiauf eigene Stärken und sollten, ihren traditions- dent Curt Wedekind und die Herren alte Kontakte bis hin zu reichen alten Verband Ernst Christ, Karl Kleiber, Walter Lohden Weltverbänden. Das wieder zu gründen und mann, Gregor Scheuermann und neuerliche Gerangel um damit im deutschen Mo- Emil Vorster. Julius Frucht, der den die Nationale Sporthotorsport ganz klare Fron- DMV schon von 1927 bis 1933 geführt heit führte ADAC, AvD und ten zu schaffen. Selbstver- hatte, wurde zum Ehrenpräsidenten ADM übergangsweise in Curt Wedekind ständlich konnte dieser ernannt. DMV INSIDE 1/2013


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90 Jahre DMV Die Wiedergründung des mission) zu installieren, einer außerordentlichen VersammDMV erfuhr höchste Ander die Vertretung des lung in Wiesbaden Emil Vorster, Guserkennung durch Bundeutschen Motorrad- tav Petermann und Gregor Scheuerdespräsident Theodor sports zukam. Erste Ver- mann. Die Geschäftsstelle wurde von Heuss, der dem DMV zu treter des DMV in der Hamburg nach Frankfurt verlegt. seiner „Auferstehung“ in OMK waren Curt Wede- Anlässlich der Hauptversammeinem Glückwunschtelekind, Julius Frucht und lung in Schotten wurde 1954 der gramm gratulierte. In der Emil Vorster. Den Zugang erfolgreiche und überaus beliebte Satzung ist bis heute fixiert: zum Automobilsport ver- Sportwagenfahrer Toni Ulmen zum „Der DMV ist Träger der Tra- Emil Vorster schaffte sich der DMV durch Präsidenten gewählt, Vorster war dition des am 25.2.1923 geeine Vereinbarung mit dem Sportpräsident. Der Sportbetrieb des gründeten und am 25.Mai 1934 auf- AvD, der seinerseits mit dem ADAC DMV erfuhr eine in vielerlei Hinsicht gelösten Deutschen Motorradfahrer die ONS (für den Automobilsport) positive Entwicklung. Zwar legte Verbandes e.V. (DMV) und Rechts- führte. man immer auch Wert auf die nachfolger der am 26.1.1947 ge- 1953 trat Präsident Curt Durchführung spektakugründeten Arbeitsgemeinschaft des Wedekind als Präsident lärer Großveranstaltundeutschen Motorsports e.V. (ADM), zurück, man hatte ihm gen, aber viele der Clubs deren Name mit dem Wiederauf- vorgeworfen, den DMV hatten sich der in den bau des deutschen Motorsports in in den ADAC eingliedern Gründerjahren festgeden Jahren 1947 bis 1949 unlösbar zu wollen. Vorkriegslegten Aufgabe, nämverbunden ist“. und DMV-Ehrenpräsilich den Breitensport Der DMV sollte die Rolle der ADM dent Julius Frucht überfür die Aktiven und in übernehmen und trat an ihrer Stel- nahm übergangsweise wieden Clubs zu pflegen und le als Partner des ADAC auf, um die der das Amt des Präsidenten, fördern, verschrieben. OMK (Oberste Motorradsport-Kom- ihm zur Seite standen nach Julius Frucht

Von Präsident zu Präsident: Ulmen - Stuck - Vorster - Meyer - Lindner Bis 1961 hatte Toni Ulmen die Geschicke des DMV geleitet; ihm folgte Hans Stuck, der Bergkönig, für ein Jahr als Präsident. Jedoch wurde schon in dieser Zeitspanne der gesamte Sportbetrieb des DMV von einem Mann, von Emil „Teddy“ Vorster, organisiert und geprägt. Vorster war aktiver Wagensportler, der sich als Textilfabrikant aus Rheydt den aktiven Sport und das Ehrenamt leisten konnte. Er vertrat den DMV in den nationalen und die OMK in den internationalen Gremien und war später auch Vizepräsident der FIM. Folgerichtig wurde Vorster 1962 in Nürnberg zum Präsidenten des DMV gewählt, ihm zur Seite standen Helmut Vogel als Sportpräsident und Carl Noll als Schatzmeister. Die Arbeit für den Motorsport und damit auch die nie endenden großen und kleinen Konfrontationen in OMK und anderen Gremien färbten im Lauf der Zeit auch auf das Verhalten Vorsters in seinem Verband ab. Manch' einsame Beschlüsse wurden nicht von allen

v.l.: Erna Rottke, Geschäftsstelle, Syndicus Dr. Beyer, Wilhelm Weidlich, Heinz Bührig, Harry Schulze, Werner Münchow goutiert. Er war auch gesundheitlich angeschlagen und so ließ er sich 1973 in Rheydt letztmalig zum Präsidenten wählen. Man musste Ausschau nach einem Nachfolger für die Wahl zwei Jahre später halten. Emil „Teddy“ Vors-

ter war die große markante Persönlichkeit, die dem DMV auch international Strahlkraft verlieh. Bei der Hauptversammlung 1975 in Hockenheim wurde Hans-Günther Meyer, Steuerberater aus Scheeßel,


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90 Jahre DMV EDV mit umfassender Modernisierung der Verwaltung, Gründung und Herausgabe einer eigenen Mitgliederzeitschrift, Verlegung des DMV-Domizils in das neu erbaute DSB-Haus des Sports, Durchführung von Großveranstaltungen u.v.a.m. Nach dem Zusammenbruch der DDR 1989 kam es zur Eingliederung der Ortsclubs der GST/ des MOSV; zum ADMV wurden enge Kontakte geknüpft. Hier erwarb sich der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Jochen Lindner aus Berlin, große Verdienste. Meyer starb nach einer schweren Erkrankung am 2.9.1993 im Alter von 67 Jahren in Scheeßel. Der DMV hatPrasidium 1973 v.l.: Horst von Homeyer, Theo Helfrich, Hans-Günther Meyer, te einen großen Präsidenten und Emil Vorster, Harry Schulze guten Freund verloren. Es entstand zum Nachfolger Vorsters baden), später Carl-Friedrich ein Machtvakuum und die als Präsident des DMV Capito (Neunkirchen), als Diskrepanzen im Präsidigewählt. Er war seit Sportpräsident, verfügte um brachen vermehrt auf. 1964 in Hamburg er über eine durchaus Die Spannungen führten zum Schatzmeister schlagkräftige Mannschlussendlich zum Ausgewählt worden, da- schaft, die durch den tritt Nolls. Bei der anschlievor war er Verbands- Geschäftsführer Wilßenden turnusmäßigen revisor. Hans-Gün- helm A. Weidlich erHauptversammlung, 1995 ther Meyer war weit gänzt wurde. Neben dem in Frankfurt, wurde Jochen über den DMV hinaus, Ausbau und der Festigung Lindner zum Präsidenten gebei anderen Verbänden der nationalen und interwählt. Seine PräsidiumskolNoll Meyer und dem DSB, hoch ange- nationalen Kontakte und legen: Vizepräsident Heinz sehen. Als grundsätzlich Positionen fielen in diese Bührig aus Eschwege, später Konservativer war ihm Bewahren das Zeit weitere bedeutende innerbetrieb- Dieter Dieter Herz aus Hockenheim/ Eine, aber Erneuern das Andere. Nicht liche Maßnahmen: Einführung der Neuhofen, Schatzmeister Dipl.-Öko-

Über OMK und ONS zum DMSB

2009: Jochen Lindner (links) übergibt an Hans-Robert Kreutz umsonst fiel in seine Zeit die Gründung der Motorsportjugend im DMV. Mit seinen Präsidiumskollegen Harry Schulze (Berlin), später Wilhelm Noll (Kirchhain) als Vizepräsidenten, Otto Eichhorn (Hockenheim), später Herbert Kring (Neunkirchen) als Schatzmeister und Klaus Steinmetz (WiesDMV INSIDE 1/2013

Gleiche Interessen, sowohl im Automobil- wie auch im Motorradsport, zwangen die in diesen Bereichen tätigen Verbände ADAC, AvD und DMV zwecks gemeinsamer Sportausübung und internationaler Interessensvertretung immer wieder an einen (gemeinsamen/grünen) Tisch und in gemeinsame Organisationsformen. Bis 1997 teilten sich ADAC und DMV die Gewalt in der OMK (Motorradsport), und ADAC und AvD diejenige in der ONS (Automobilsport), das hieß 50/50, trotz unterschiedlicher Größe. Die Position des DMV vor den Verhandlungen um die Gründung des DMSB war die: Aufgabe der Mitgliedschaft im DSB als einziger gemeinnütziger Verband gegen den direkten Zugang und Rechte „am Automobilsport“ – aufgrund der großen Automobilsportfraktion im DMV reizvoll. Auch das Verhältnis der ausgehandelten Anteile und Positionen zur tatsächlichen Größe des DMV musste man als Erfolg werten. So stimmten die DMV-Vertreter letztendlich der DMSB-Gründung zu. Die Vorteile sollten überwiegen. Zehn Jahre später hat der DMV die besondere Stellung als Gründer und Träger des DMSB nach wie vor inne, jedoch hat ihm der ausbezahlte Ausstieg aus der DMSB-GmbH Bedeutung genommen. Zu den Aufgaben der DMV-Vertreter im DMSB gehört es – im Rahmen der Bewältigung der umfangreichen Aufgaben für den gesamten deutschen Motorsport - auch auf die besonderen Interessen eines (kleinen) Verbandes und seiner Mitglieder zu achten, weil diese unverzichtbarer Teil des Ganzen sind. W.


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90 Jahre DMV Die Präsidenten des DMV (Motorradfahrer Verband)

Arthur Vieregg, Berlin, 1923-1926 Julius Frucht, Hannover, 1927-1934

Die Präsidenten der ADM

Georg Meier, München, 1947 Curt Wedekind, Hamburg, 1947-1949

Die Präsidenten des DMV (Motorsport Verband)

Curt Wedekind,Hamburg, 1949-1953 Julius Frucht, Hannover, 1953-1954 Toni Ulmen, Düsseldorf, 1954-1961 Hans Stuck, Grainau, 1961-1962 Emil Vorster, Rheydt, 1962-1975 Hans-Günther Meyer, Scheessel, 1975-1993 Jochen Lindner, Berlin, 1995-2009 Hans Robert Kreutz, Neunkirchen/D, 2009-2011 Wilhelm A. Weidlich, Neunkirchen/A, ab 2012

Erstes DMSB-Präsidium: von links Herbert Kring, Josef Menke, Dieter Junge, HermannTomczyk, Winfried Urbinger nom Herbert Kring und die Sportpräsidenten Capito, später Ulrich Canisius aus Werl. Es begannen die Gespräche mit ADAC und AvD zur Gründung eines gemeinsamen Verbandes, der u.a.

an die Stelle von ONS und OMK treten sollte. Hier erwies sich die starke Vertretung des DMV in den nationalen und internationalen Gremien von Vorteil

Personelle Veränderungen die Finanzen zuständig. Bei der Hauptversammlung Er übernahm von Bernd 1999 in Fulda trat SchatzmeisSchmidt aus Böblingen, ter Herbert Kring nicht mehr der als kommissarischer zur Wahl an, ebenso schied der Schatzmeister eingeseit 1974 beim DMV tätige Gesprungen war. schäftsführer Wilhelm A. Weidlich nach 25 Dienstjahren 1999 Nach einer 14-jährigen freiwillig aus, um neue Ziele Präsidentschaft ging fernab des Motorsports anzuLindners Dienstzeit 2009 steuern. Es gelang ihm noch, zu Ende. Am 5.4.2009 den ehemaligen Geschäftsfühdankte ihm die DMVrer der OMK, Werner Haupt, zu Gemeinschaft in seiner einer Kandidatur als SchatzGeburtsstadt Leipzig mit meister des DMV zu bewegen, stehenden Ovationen jedoch verstarb dieser, wenige Prasidium 2011, von links: Manfred Schulte, Frank Ziegler, und er wurde zum EhrenMonate nach seiner Wahl, im Wilhelm Weidlich, Hans-Robert Kreutz, Hartmut Pfeil präsident des Verbandes Juni 1999. Kring übernahm das ernannt. Hans-Robert Amt wieder – kommissarisch. In die- ter dem Stichwort Regionalisierung Kreutz, Arzt aus Neunkirchen im Siesem Jahr wurde ein Kooperationsver- – die DMV-Strukturen, dazu gehörte gerland, wurde zu seinem Nachfolger trag mit dem ADAC geschlossen, der auch die Umwandlung des „erweiter- gewählt. Kreutz hatte sich schon einen in der Hauptsache Mitgliederdienst- ten Präsidiums“ in einen Exekutivrat. Namen u.a. als Präsident der Medizileistungen wie Pannenhilfe u.ä. zum Vertretungsweise war Bernd Schmidt, nischen Kommission der FIM gemacht. Böblingen, als Schatzmeister einge- Er übernahm auch die Vertretung des Inhalt hatte. Nach Weidlichs Ausscheiden arbeitete sprungen, bei der folgenden HV wurde DMV im DMSB-Präsidium. Zu seinem Lindners neues Team mit dem neuen Norbert Völler neuer Schatzmeister. engeren Führungsteam gehörten jetzt Geschäftsführer Gerhard Becker, wei- Dem verstorbenen Vizepräsidenten Vizepräsident Frank Ziegler, Sportpräter an der Verbesserung der Kontakte Dieter Herz folgte 2004 Hans-Robert sident Manfred Schulte und Schatzzu ADAC und AvD, pflegte die Kontakte Kreutz, Arzt aus Neunkirchen im Sie- meister Andreas Gräfer. zu den Clubs und reorganisierte – un- gerland. 2005 war Andreas Gräfer für


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Tiefpunkt Sie dachten, einen gut organisierten Verband mit Zukunft an die Hand bekommen zu haben. „Doch bis dahin unbemerkt hatten sich dunkle Wolken über dem Verband zusammengezogen und ein Gewitter entlud sich über die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung 2010 in Siegen“ (Zitat Jochen Lindner). Die Revisoren

teilten dem Präsidium mit, dass sie aufgrund der vorliegenden Unterlagen keine Entlastung des Präsidiums beantragen würden, denn es gab erhebliche Abweichungen zwischen den geplanten Einnahmen und Ausgaben; erstmalig konnte keine Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt werden. Eine umfassende Aufklärung

dieser fatalen Situation war geboten. Erste Konsequenz war die Abberufung und fristlose Entlassung des Geschäftsführers Gerhard Becker, zuvor war der für die Finanzen zuständige Vizepräsident Andreas Gräfer zurückgetreten.

Mitgliedsvereine retten ihren Verband Die Ausmaße der Verschuldung erwiesen sich als Existenz gefährdend. Der Verband hatte jahrelang über seine Verhältnisse gelebt; im Sommer 2010 musste die DMV-Wirtschaftsdienst GmbH Insolvenz anmelden. Der Verband konnte ihrer und auch seinen finanziellen Verpflichtungen im Herbst des Jahres nicht mehr nachkommen. Verschiedene Ideen zur Rettung kamen auf, u.a. sollten die Sportler-Millionäre helfen; es blieb bei den Anfragen. Der ehemalige Geschäftsführer Weidlich, jetzt Unternehmensberater in Österreich, wurde auf den Plan gerufen. Er koordinierte die Rettungsmaßnahmen und, nachdem sich der ADAC einer Rettung verschloss, kam es auf die Gespräche mit Gläubigern, Banken sowie mit Wirtschaftsprüfern an. Die Verhandlungen mit dem Hausversicher HDI-Gerling durch Verbandssyndicus Rechtsanwalt Enrico Straka waren ebenso erfolgreich. Mit einem Überlebenskonzept trat das Präsidium am 2. Oktober 2010 in Hockenheim vor eine Versammlung von Clubvertretern: Mit Spenden und Sonderbeiträgen wäre der DMV zu retten, Sparmaßnahmen, insbesondere auch die Geschäftsstelle betreffend, sollten ihr Übriges tun. Die Clubs stimmten zu und so konnte eine außerordentliche Hauptversammlung für den 14. November 2010 in Bad Hersfeld einberufen werden, mit der Chance, Zustimmung zu einem Mitgliedersonderbeitrag zu erhalten. Eine denkwürdige Veranstaltung. Präsident Kreutz schilderte aus seiner Sicht, wie es überhaupt zu solchen Entwicklungen habe kommen können; er selbst und das Präsidium seien getäuscht DMV INSIDE 1/2013

worden. Es waren Ausgaben wirksame Beschlüsse gefasst worden, die in Kenntnis der tatsächlichen Verhältnisse nie gefasst hätten werden dürfen, wie z.B. Anschaffungen, Leasingverträge, Entwicklung eines Verbandslogos, Personal-Neueinstellungen etc. Der Versammlung in Bad Hersfeld wurden durch Verbandssyndicus Straka schonungslos die Fakten vorgetragen. Viele kritische Fragen mussten beantwortet werden. Es wurde um das Vertrauen geworben, letztlich war die Überzeugungsarbeit erfolgreich; die Delegierten bekundeten den Willen, die Bürde auf sich zu nehmen und retteten somit ihren Verband – selbst! - indem sie auch dem von Weidlich aufgestellten Haushaltsplan, basierend auf Einnahmen aus einem Sonderbeitrag in Höhe von 20 Euro je erwachsenem Mitglied und den anderen Einsparungsmaßnahmen zustimmten. Mit den Beitragsrechnungen für 2011 wurde der Sonderbeitrag erhoben, überraschenderweise erhielten die Mitglieder durch den ADAC (aufgrund des alten Vertrags verfügte man dort über die Daten der DMV-Mitglieder) kurz davor einen Brief, worin mitgeteilt wurde, dass sie nunmehr keine Leistungen durch den ADAC zu gewärtigen hätten, es sei denn, sie würden dort eintreten. Unsere Mitglieder waren nun nicht nur verärgert, sondern dazu noch verunsichert – eine Kündigungswelle überrollte den DMV; in kürzester Zeit traten mehr als 15 Prozent seiner Mitglieder aus. Der Schaden für den DMV war verheerend (Die daraus entstandene rechtliche Auseinandersetzung mit dem ADAC dürfte zwischenzeitlich beendet sein).

Der Verband schloss einen neuen Dienstleistungsvertrag – wie früher mit dem AvD – und damit war auch der Pannendienst für die DMV-Mitglieder wieder garantiert. Damit sollte es dem Verband möglich geworden sein, „wieder in ruhiges Fahrwasser zu kommen“. Aber eine Aufklärung war noch nicht endgültig erfolgt. So blickte man auf die ordentliche Jahreshauptversammlung am 29. Januar 2011 in Obertshausen bei Frankfurt.

Der DMV sind wir alle In seiner Neujahrsbotschaft an die ehrenamtlichen Mitglieder schrieb Präsident Wilhelm Weidlich zur Jahreswende 2012/2013: „2013 stehen viele schöne Aufgaben und Veranstaltungen an – von den Jugendmeisterschaften bis zur DTM, von den Top-Läufen im Eisspeedway, Kart und Motocross bis zur TTC und den übrigen hoch angesehenen DMVSerien - und dabei wünsche ich uns allen viel Erfolg und auch Spaß. Ich bitte Sie, dabei nie unsere Daueraufgabe zu vergessen, nämlich die (Ver-) Stärkung unseres Verbandes. Es ist ein ernstes Thema und die Freude stellt sich oft erst viel später ein, wenn die Zahl unserer Mitglieder gewachsen ist. Außerdem wird unser DMV 90 Jahre alt! Es ist dies die beste Gelegenheit, die Zukunftsplanungen mit Historischem zu untermauern, aus Vergangenem zu lernen. Es kommt mir als Präsident sehr darauf an, an die Regeln unseres Zusammenseins zu erinnern und diese ggf. zu erneuern: Satzungen, Ordnungen, Bestimmungen usw. usw. – und wir sollten nicht müde werden, diese hervorzuholen, wenn es angebracht ist. Unsere Gründerväter haben 1923 in die Satzung geschrieben "... Mitglieder des DMV können sich zu örtlichen DMV-Clubs


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90 Jahre DMV Interessiert wurden die ausführlichen Berichte des Präsidiums entgegen genommen, insbesondere aber der von Dr. Gunther David aus Rheydt, der die sog. Aufklärungskommission ge-

leitet hatte. Hierbei wurden die meisten offenen Punkte erklärt. So wurde dem Präsidium Entlastung erteilt, mit Ausnahme des ehemaligen Schatzmeisters. Der Geschäftsführer Becker

wurde wegen Untreue angeklagt; er hatte Versicherungsbeiträge nicht abgeführt. Wilhelm Weidlich blieb in der finanziellen Verantwortung.Er wurde zum neuen Schatzmeister gewählt.

Es läuft noch nicht rund Die sportlichen Fragen traten nun endlich wieder in den Vordergrund, wenngleich ein sog. Positionspapier des DMSB, das den Handlungsspielraum im Breitensport einschränkte, eben deswegen nicht nur für Begeisterung sorgte. Die Veranstaltungen und Meisterschaftsserien, für Jugendliche genauso wie für Erwachsene, wurden planmäßig von den Ortsclubs und Landesgruppen durchgeführt, die Verwaltung spielte sich ein, zeitweilig unterstützt durch externe Berater wie z.B. Jürgen Lamberty, den ehemaligen Mitarbeiter der OMK, und Enrico Straka, denn das Präsidium musste selbst geschäftsführende, auch tagesaktuelle

zusammenschließen". Das Wörtchen "nur" steht ungeschrieben dabei. Bei strikter Einhaltung dieser Regel bestünde unser Verband aus 50 000 Mitgliedern …. Der DMV darf nicht eine Durchgangsstation im motorsportlichen Leben junger Menschen sein, sondern muss Heimat werden, sein und bleiben. Dieser Ruf geht in erster Linie an die, die an der Schwelle stehen: Zu uns oder wieder weg von uns. Der DMV sind wir alle, jeder einzelne Club, jede Landesgruppe, jeder Sportwart, sogar jedes einzelne Mitglied sollte sich als DMV und als dessen Vertreter fühlen. Jeder von uns kann der DMV sein, auch der, der morgen seine Mitgliedschaft erklärt“. Die Weitergabe der „Idee DMV“ - der Überzeugung hier richtig zu sein, das ist eine der großen Aufgaben für die sog. „Alten“, dabei gibt es so viele interessante Aspekte, die wir 2013 im Jahr des 90-jährigen Bestehens durchleuchten wollen. Nach diesen 90 Jahren dürften sich für den DMV nie mehr existenzielle Fragen stellen, eher Fragen nach dem wie der Zukunft, nach der Bedeutung oder der Rolle, die man dem DMV im deutschen Motorsport zutraut und zubilligt, bzw. die er sich erkämpft.

Aufgaben übernehmen. Dazu kamen sog. Goodwill-Touren zu den Landesverbänden und den Clubs; es musste für positive Stimmung und im weiteren um Mitglieder geworben werden. Der enge finanzielle Spielraum führte indes zu unterschiedlichen Auffassungen innerhalb des Präsidiums über die Ausgabenpolitik und die Ausführung von Beschlüssen. Im Rahmen einer Sitzung des Exekutivrats am 13. August 2011 brachten kritische Fragen zu Personalentscheidungen die schwelenden Konflikte zum Ausbruch, Präsident Kreutz legte erbost sein Amt nieder. Fortan bestand das Präsidium aus Frank Ziegler, Manfred Schulte und

Wilhelm Weidlich. Kreutz behielt sein Amt im DMSB als Vizepräsident. Das sportliche und verwaltungsbezogene Verbandsgeschehen verlief dennoch normal, bis auf ungelöste Probleme im Kartsport. Hier war der hohe Personalaufwand in der Geschäftsstelle Anlass für ständige Diskussionen. Die Verbandsführung steuerte auf eine neuerliche personelle Änderung zu, da eine Satzungskommission gleichzeitig die Änderung der Verbands-Satzung – u.a. eine Reduzierung der Gremien – vorgeschlagen hatte. Weidlich hingegen wollte seine Arbeit nur innerhalb eines neuen Präsidiums fortsetzen.

Nochmal eine neue Führung Weidlich präsentierte der Hauptversammlung am 4. Februar 2012 in Bad Hersfeld folgende Vorschläge: Bernd Schmidt aus Holzgerlingen, der ehemalige MSJVorsitzende, sollte Vizepräsident werden, Petra Fuchsberger aus Obertshausen, KCD-Schatzmeisterin, sollte die DMVFinanzen übernehmen, und Dr. Gunther David Präsidium 2012, von links: Dr.Gunther David, Wilhelm aus Rheydt sollte neu- A. Weidlich, Petra Fuchsberger, Bernd Schmidt er Sportpräsident sein. So könnte er, Weidlich, die restliche Personen-Vorschlägen wurde ohne Amtszeit des Präsidenten überneh- Gegenstimmen zugestimmt und die men. Im Zuge der Satzungsänderung neue Verbandssatzung wurde ebenso sollte der Exekutivrat abgeschafft und verabschiedet. Der Finanzbericht indas Präsidium erweitert werden, so- teressierte die Mitglieder mindestens dass vier Mitglieder unter regionalen ebenso stark, und siehe da, alle MaßVorgaben dem Präsidium angehören nahmen hatten gegriffen, Weidlich sollten: Bruno Hürttlen für die Region konnte als Schatzmeister ein positives West, Willi Lauble für die südlichen Ergebnis präsentieren und den VerLandesgruppen, Lothar Knofe für den band schuldenfrei seiner NachfolgeNord-Osten und Wolfgang Büttner rin in diesem Amt, Petra Fuchsberger, für die Mitte. So kam es auch. Allen übergeben.


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90 Jahre DMV

90 Jahre, und so weiter Die Hauptversammlung am 10. März 2013 in Holzgerlingen sollte sich mit der Stellung des DMV in der Gesellschaft beschäftigen, mit den Themen Jugendsport und Verkehrserziehung

sowie Sport und Umwelt. Aus Verbandssicht wird es im Besonderen um die sportlichen Aussichten des DMV und seiner Clubs im Wettbewerb mit den anderen Verbänden gehen, um

die Mitgliederwerbung sowie die Jugend- und Breitensport-Programme. Durch den unerwarteten frühen Tod der Schatzmeisterin ist auch eine Neubesetzung dieser Position erforderlich.

Die Wiedergeburt des DMV Ein Zeitzeuge berichtet Das DMV-Ehrenmitglied Gustav A. Petermann (95) aus Darmstadt ist nicht nur das älteste Mitglied des Deutschen Motorsport Verbandes, er ist auch der letzte Zeitzeuge, der die Wiedergeburt des DMV von Anfang an miterlebt hat. Lesen Sie seine Retrospektive aus dem Jahr 2010. Bereits vor dem 2. Weltkrieg war ich ein begeisterter Anhänger des Motorsportes, der Nürburgring war mir geläufig. Aber meine Euphorie endete mit dem unseligen Krieg, die dann erst wieder aufflammte, als ich bei dem Neubeginn 1947 in Schotten und auf dem Hockenheimring als Berichterstatter akkreditiert war. Beide Rennen waren große Erfolge und inspirierten mich, mit einigen Gleichgesinnten, in Darmstadt einen Motorsportclub zu gründen, aber davon später. Von diesem Zeitpunkt an, nahm ich die Verbindung zur späteren Arbeitsgemeinschaft des Deutschen Motorsports (ADM) auf. Da die Gründungsväter zum größten Teil ältere und aktive Rennfahrer waren, wurde ich mit meinen 30 Jahren bei Zusammenkünften erst einmal als „junger Spund“ auf Distanz gehalten. Wortführer waren Curt Wedekind und Ernst Christ, vor allem beim Verdrängungswettbewerb von Seiten des wiedererstandenen ADAC. Bei einer ADM-Tagung in Bad Schwalbach, wurde, dank Wedekinds Stehvermögen, bis nachts 2 Uhr um einen Konsens der Zweisamkeit mit dem ADAC erfolglos gerungen. Jedem Anwesenden war klar, dass die ADM mit ihren Aktivitäten, dem „Großen Bruder“ ein Dorn im Auge bedeutete. Vor allen Dingen gehörte es zum Bestreben des ADAC, den Deutschen Motorsport nach innen und außen zukünftig alleine zu DMV INSIDE 1/2013

vertreten, und da stand ihm die ADM im Wege. Dem ADAC-Präsidium ging es darum, alleine von der FIM als Vertreter des Motorradsportes anerkannt zu werden. ADM-Präsident Wedekind kämpfte dagegen, wie David gegen Goliath, nämlich umsonst. Später kam dann eine Einigung über die OMK zustande, nachdem FIM-Präsident Notier, der die ADM als reinen Motorradsport betreibenden Verband sah, mäßigend auf die Streithähne eingewirkt hatte. Die Patentlösung bestand darin, dass der ADAC den Präsidenten und die ADM den Vize in der Obersten Motorradsport Kommission stellte und diese in die FIM aufgenommen wurde. Doch der Krieg um die Macht ging weiter. Am 20. Januar 1948 gründete ich den Motorsportclub Darmstadt (MCD) mit 42 Mitgliedern. Darunter waren auch Leute, die dem früheren DDAC oder dem NSKK angehörten. Die USBehörden waren pingelig bei der Zusammensetzung des Vorstandes, denn keiner durfte der NSDAP oder einer ihrer Gliederungen angehören. Solche Leute waren damals sehr rar. Der Zwischenruf bei der Gründungsversammlung, wollen wir nicht dem ADAC beitreten, wurde von mir abgeschmettert, denn ich fühlte mich bereits der ADM zugehörig. Im Vordergrund war der Wille, im gleichen Jahr ein Motorradrennen zu veranstalten, was auch von 1948 bis 1955 in Dieburg geschah, denn Darmstadt lag noch in Trümmern. Das Dieburger Dreiecksrennen lief ab 1950 offiziell unter der DMV-Flagge. Selbst nach 55 Jahren ist es bei der Bevölkerung und in Motorsportkreisen noch in bester Erinnerung, Außer Dieburg wurden auch 24 nationale und internationale Grasbahnrennen der DMV-Clubs Darmstadt und Erbach i.Odw. durchgeführt.

Gustav A. Petermann

Keine Zukunft für die ADM

Auch mir war bewusst, dass die ADM als solche keine Zukunft haben würde und begrüßte daher im November 1949 in Neuwied als Delegierter des MCD den einstimmigen Beschluss, aus dem ehemaligen Motorradfahrer Verband den Deutschen Motorsport Verband zu gründen. Nachdem der DMV etabliert war, wuchsen auch die Spannungen zwischen ihm und dem ADAC. Der ehemalige Mercedes-Rennleiter, Alfred Neubauer hatte sich nicht gerade wohlwollend über die Neugründung des DMV geäußert. Mein Vorschlag, ihn in einem Telegramm in die Schranken

Briefköpfe im Wandel der Zeit


90 Jahre DMV zu weisen, wurde akzeptiert. Die Ver- allerbester Gesellschaft. Trotzdem blieb den Hauptversammlungen drehten sammlung in Neuwied begann sehr sein wiederholtes Werben, unterstützt sich oft bei sportlichen Belangen um turbulent, denn es wurde in aller Of- von Vizepräsident Hans Bretz, mit Wortklauberei, wobei die anwesenden fenheit, bei Anwesenheit der Presse und meinem Club dem ADAC bei zu treten, Fahrer oder die Clubvorstände nicht hochrangiger Landespolitiker, über vie- erfolglos. Wir wollten, gemäß einem Zi- unbeteiligt waren. Zugegeben, im DMV le Machenschaften kleiner und großer tat unseres ersten Ehrenvorsitzenden, wurde immer demokratisch agiert, „Koalitionen, an die sich kaum jemand Georg Hahn: „Lieber ein Großer unter wenn es sich auch manchmal zu lange hielt, debattiert. Nicht zu vergessen, Kleinen bleiben, als ein Kleiner unter hinzog. Trotzdem, ein Konsens wurde immer gefunden. So langsam entdass doch auch manche der Teilneh- Großen zu sein“. mer zum ADAC tendierten. Breiten Im Deutschen Motorsportverband gab wuchs der DMV den Kinderschuhen. Raum nahmen die Themen Meister- es Höhen und Tiefen, die manchmal an schaften, Sportgesetze, Beitrags- und die Grenzen des Zumutbaren gingen. Gut bestelltes Haus Mitgliedschaftsfragen ein. Höhepunkt Um lebensfähig zu bleiben, mussten Im Laufe der Jahre entwickelte sich war die positive Abstimmung über Wege gefunden werden, die Mitglie- auch die Geschäftsstelle, trotz verNamensänderung, wodurch die Wie- derzahl zu erhöhen. Bei der Hauptver- schiedener Umzüge bis zum heutigen dergeburt des Deutschen Motorsport- sammlung in Wiesbaden, die auf Be- Domizil, zu mehr Effizienz. Das war unverbandes vollzogen war. Nach den treiben von Gregor Scheuermann dort bestritten das Verdienst von Wilhelm Turbulenzen nahm die Versammlung stattfand, wurde ich beauftragt, eine Weidlich, der bis 1999 als Geschäftseinen harmonischen Verlauf, der durch große Werbekampagne zu starten. Es führer tätig gewesen ist. Durch seine ein Glückwunschtelegramm des ersten wurden Viefarb-Flyer im Format DIN Kompetenz im sportlichen- als auch Bundespräsidenten, Theodor Heuß, ge- A4, mit Zielrichtung Motorradfahrer, im Verwaltungsbereich gab es eine krönt wurde. Toni Ulmen, der spätere gedruckt. Auf den vier grafisch gestal- kontinuierliche Weiterentwicklung des DMV. Er begann, aus dem ehemaDMV-Präsident und Grandseigneur des Motorsportes, ging als freiwilli- Die Ehrenpräsidenten des DMV ligen „Info-Blättchen“ „Die Kurve“, dann als Zwischenlösung „Start ger Emissär zu den, nicht rein zufälGeorg Meier (ADM) München - 1948 und Ziel“, ein richtiges Magazin, lig in der Nähe weilenden, Herren Julius Frucht (DMV) Hannover - 1949 „Motor Extra“, zu gestalten, das er Bretz und Köther, um sie über den Georg Bissinger (DMV) Bruchsal – 1959 Stand der Dinge zu informieren. Als ständig verbesserte. Wilhelm WeidJochen Lindner (DMV) Berlin - 2009 sie von den Weihen des DMV durch lich übergab 1999 ein gut bestelltes den ersten Mann im Staate erfuhHaus an seinen Nachfolger, Gerren, wurden sie zugänglicher in Rich- teten Seiten waren das Leistungsspek- hard Becker. tung OMK. trum und die Ziele des DMV spezifisch Neue Gesichter bringen immer auch Harmonie war nicht immer angesagt, dargestellt. Dazu besorgte ich über ei- neue Ideen. So wurden von Gerhard denn sehr oft wurden in den folgenden nen Verlag 100 000 Adressen von Mo- Becker, gemeinsam mit dem PräsidiJahren von Seiten der Fahrer lauthals torradbesitzern. Aus Kostengründen um, die schon früher im Raum stehenhöhere Startgelder und Anreisespesen wurde alles im Darmstädter Gefängnis den Reformen, wie Neuaufstellung des gefordert. Durch die endlosen Diskus- komplettiert. Das Ergebnis hatte meine Beirates, um eine zu nennen, in die Tat sionen zwischen Rennveranstalter und Erwartungen zwar nicht erfüllt, denn umgesetzt. In diesem Zusammenhang Aktiven zogen sich die Versammlun- diese Aktion brachte lediglich 400 neue bekam der Deutsche Motorsport Vergen unendlich in die Länge. Zu deren Mitglieder, jedoch bei einem Stand von band auch eine „Corporate Identity“ Forderungen kamen, die berechtigten knapp 10.000, immerhin ein bescheide- für das, seiner Bedeutung entsprechenVorschläge der DMV-Schatzmeister, ner Schub von 25 Prozent. Im Jahr 1983 de Erscheinungsbild. Ein Sprichwort den Jahresbeitrag zu erhöhen, denn die konnte schon Hans-Günther Meyer, da- lautet allerdings; „Gut Ding brauch Kosten liefen ihnen davon, was natür- mals Präsident, stolz verkünden, dass Weil“, will man Erfolg haben, darf man lich für Zündstoff sorgte. der DMV 20 000 Mitglieder habe. Für- nur das Machbare im Auge haben, um wahr, eine rasante Entwicklung. nicht über das Ziel hinaus zu schießen. Lieber ein Großer unter Kleinen Während meiner aktiven Zeit im Prä- Wenn ich über die Jahrzehnte meiner Nachdem man sich mit dem ADAC in sidium habe ich viele Sportfreunde Mitgliedschaft im DMV, der immer von Bezug auf die Oberste Motorradsport kommen und gehen sehen. Es waren Idealen getragen war und heute noch Kommission (OMK) arrangiert hatte, auch manche „falsche Fuffziger“ dar- wird, zurückdenke, stelle ich fest, dass erschien dessen Sportpräsident Julius unter, die nicht das Wohl des Verban- der Verband immer zu kämpfen hatKöther auf allen DMV-Veranstaltun- des, sondern ihr eigenes im Sinne führ- te. Daher komme ich zurück auf das gen. So auch bei dem inzwischen arri- ten. Besonders dann, wenn der DMV Gleichnis zwischen David und Goliath. vierten Dieburger Dreiecksrennen mit durch Großveranstaltungen im Fokus Trotz aller Widerwärtigkeiten, die in Ehefrau und Sekretär. Julius Köther, ein der Öffentlichkeit stand. Um die Ver- jeder deutschen Sportinstitution zu ersonst umgänglicher Mensch, wollte bandstätigkeit in ruhigem Fahrwasser leben sind, befindet sich der Deutsche Flagge zeigen, denn er befand sich un- zu steuern, wechselten zu oft die Köp- Motorsport Verband auf einem guten ter den anwesenden Honoratioren in fe im Präsidium. Die Diskussionen in Weg in die Zukunft.

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90 Jahre DMV

Motorsporttermine 2013 AUTOMOBI LSPORT Formel-I-Weltmeisterschaft 17.03. 24.03. 14.04. 21.04. 12.05. 26.05. 09.06. 30.06. 07.07. 28.07. 25.08. 08.09. 22.09. 06.10. 13.10. 27.10. 03.11. 17.11. 24.11.

Melbourne/Australien Sepang/Malaysia Shanghai/China Sakhir/Bahrain Barcelona/Spanien Monte Carlo/Monaco Montreal/Kanada Silverstone/Grossbrit. Nürburg/Deutschland Budapest/Ungarn Spa/Belgien Monza/Italien Singapur/Singapur Yeongam/Korea Suzuka/Japan Neu-Delhi/Indien Abu Dhabi/Abu Dhabi Austin/USA Interlagos/Brasilien

12.09. - 15.09. 03.10. - 06.10. 24.10. - 27.10. 14.11. - 17.11.

Rallye Australien/Australien Rallye Frankreich/Frankreich Rallye Spanien/Spanien Wales Rallye GB/Grossbritannien

Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) Rallye-Weltmeisterschaft 15.01. - 20.01. 07.02. - 10.02. 07.03. - 10.03. 11.04. - 14.04. 02.05. - 05.05. 30.05. - 02.06. 20.06. - 23.06. 01.08. - 03.08. 21.08. - 25.08.

Rallye Monte Carlo/Monaco Rallye Schweden/Schweden Rallye Mexiko/Mexiko Rallye Portugal/Portugal Rallye Argentinien/Argentinien Akropolis-Rallye/Griechenland Rallye Italien/Sardinien/Italien Rallye Finnland/Finnland Rallye Deutschland/Deutschland

DMV INSIDE 1/2013

03.05. - 05.05. 17.05. - 19.05. 31.05. - 02.06. 14.06. - 16.06. 12.07. - 14.07. 19.07. - 21.07. 02.08. - 04.08. 16.08. - 18.08. 13.09. - 15.09. 27.09. - 29.09. 18.10. - 20.10.

Hockenheim/1/Deutschland Brands Hatch/Grossbritannien Red Bull Ring/Österreich Eurospeedway Lausitz/Deutschland Norisring/Deutschland Zandvoort/Niederlande Moskau/Russland Nürburgring/Deutschland Oschersleben/Deutschland Zandvoort/Niederlande Hockenheim/2/Deutschland


90 Jahre DMV

MOTORSPORTTERMINE 2013 AUTOMOBILSPORT

Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) 08.03. - 10.03. 22.03. - 24.03. 05.04. - 07.04. 26.04. - 28.04. 03.05. - 05.05. 17.05. - 19.05. 07.06. - 09.06. 28.06. - 30.06. 19.07. - 21.07. 13.09. - 15.09. 11.10. - 13.10. 25.10. - 27.10. 15.11. - 17.11.

Spanien/T.B.A. Monza/Italien TBA/T.B.A. Slovakia Ring/Slowakei Budapest/Ungarn Salzburgring/Österreich Moskau/Russland Porto/Portuga Curitiba/Brasilien Infineon Raceway/USA Shanghai/China Suzuka/Japan Macau/China

DMV Touring Car Championship (TCC)

DMV Truck Trial Meisterschaft

05. - 06.04. 19. - 20.04. 18. - 19.05. 14. - 15.06. 26. - 27.07. 23. - 24.08. 06. - 07.09. 27. - 28.09. 11. - 12.10.

04./05.05. 08./09.06. 13./14.07. 17./18.08. 07./08.09.

Hockenheim/Deutschland Nürburgring/Deutschland Slowakiaring/Slowakei Hockenheim/Deutschland Hockenheim/Deutschland Red Bull Ring/Österreich Dijon-Prenois/Frankreich Monza/Italien Hockenheim/Deutschland

Coswig/Klieken /Deutschland Teuchern/ Deutschland Cˇernuc/ Tschechien Diabasbruch Friedrichswalde-Ottendorf Elbingerode – Hornberg

DMV BMW Challenge 05. - 07.04. 14. - 16.06. 05. - 07.07. 20. - 21.07. 30. - 31.08. 20. - 21.09. 04. - 06.10. 18. - 20.10.

Hockenheim Hockenheim Oschersleben Spa / Belgien Langstreckenlauf 1 Nürburgring-Nordschleife Langstreckenlauf 2 Nürburgring-Nordschleife Sprintrace Nürburgring GP-Kurs Langstreckenlauf 3 Nürburgring GP+Nordschleife

DMV Kart Championship 31.03. 28.04. 07.07. 04.08. 29.09.

Kerpen Wackerdorf Hahn-Hunsrück Oppenrod Liedolsheim (Goldpokal)

VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 23.03. 13.04. 27.04. 26.06. 20.07. 24.08. 14.09. 28.09. 12.10. 06.10.

60. ADAC Westfalenfahrt 38. DMV 4-Stunden-Rennen 55. ADAC ACAS H&R-Cup 44. Adenauer ADAC Simfy Trophy 53. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen 36. RCM DMV Grenzlandrennen 45. ADAC Barbarossapreis ROWE 250-Meilen-Rennen 38. DMV Münsterlandpokal

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90 Jahre DMV

MOTORRADSPORT

Langstrecken-Weltmeisterschaft

MotoGP-Weltmeisterschaft (MotoGP)

20.04./21.04. 28.07. 18.08. 21.09./22.09.

07.04. 21.04. 05.05. 19.05. 02.06. 16.06. 29.06. 07.07. 21.07. 18.08. 25.08. 01.09. 15.09. 29.09. 13.10. 20.10. 27.10. 10.11.

Losail /Katar Doha Austin/USA Jerez de la Frontera /Spanien Le Mans /Frankreich Mugello/Italien Catalunya /Katalonien Assen /Niederlande Sachsenring /Deutschland Laguna Seca /USA Indianapolis/USA Brünn /Tschechien Silverstone /Großbritannien Misano /Italien Motorland /Aragón Sepang/ Malaysia Phillip Island /Australien Motegi /Japan Valencia/Spanien

Superbike-Weltmeisterschaft (SBK) Phillip Island/Australien 14.04. Aragon/Spanien 28.04. Assen/Niederlande 12.05. Monza/Italien 26.05. Donington/Europa 09.06. Portimao/Portugal 23.06. T.B.A. 30.06. Imola/Italien 21.07. Moscow Raceway/Russland 04.08. Silverstone/Grossbritannien 01.09. Nürburgring/Deutschland 29.09. Laguna Seca/USA 06.10. Magny Cours/Frankreich 20.10. Jerez/Spanien 17.11. Buddh Circuit/Indien DMV INSIDE 1/2013

Magny-Cours/Frankreich Suzuka/Japan Oschersleben/Deutschland Le Mans/Frankreich

Motocross-Weltmeisterschaft MX1 + MX2 02.03. Losail/ Qatar 10.03. Si Racha/ Thailand 01.04. Valkenswaard/Niederlande 14.04. Trentino/Italien 21.04. T.B.A. 05.05. Agueda/Portugal 19.05. Beto Carrero/Brazilien 26.05. Guadalajara/Mexiko 09.06. Ernee/Frankreich 16.06. Maggiora/Italien 30.06. Uddevalla/Sweden 07.07. Kegums/Lettland 14.07. Semigorje/Russland 28.07. Lausitzring/Deutschland 04.08. Loket/Tschechien 18.08. Bastogne/Belgien 25.08. Matterley Basin/Grossbritannien 08.09. T.B.A. MX3 01.04. 05.05. 02.06. 09.06. 16.06. 07.07. 04.08. 25.08. 01.09. 15.09. 22.09.

Valkenswaard/Niederlande T.B.A. Jastrebarsko/Kroatien Orehova Vas/Slovenien Maggiora/Italien T.B.A./Ukraine Macaé City/Brasilien Matterley Basin, Winchester/Grossbritannien Pacov/Tschechien Saint Jean d‘Angely/Frankreich Fronteira/Portugal

Seitenwagen 01.04. 19.05. 26.05. 09.06. 16.06. 23.06. 07.07.

Frauenfeld/Schweiz Chernivtsi/Ukraine Schwedt Kramolin/Tschechien Varsseveld/Niederlande Genk/Belgien Iffendic/Frankreich


90 Jahre DMV

21.07. 04.08. 11.08. 18.08. 08.09. 15.09. 22.09.

Strassbessenbach Kivioli/Estland Kegums/Lettland Roggenburg/Schweiz Dardon-Geugnon/Frankreich Rudersberg Nismes/Belgien

Supermoto-Weltmeisterschaft 01.04. 01.05. 01.06. 01.06. 01.07. 01.09. 22.09.

MOTORSPORTTERMINE 2013 MOTORRADSPORT

Capua/Italien Palermo/Italien Sosnova/Tschechien Kuressaare/Estland Rijeka/Kroatien Lignieres/Schweiz Carole/Frankreich

Enduro-Weltmeisterschaft 15.-17.03. 22./24.03. 10./12.05. 17./19.05. 14./16.06. 21./23.06. 12./14.07. 06./08.09.

Talca/Chile San Juan/Argentinien Puerto Lumbreras/Spanien T.B.A./Portugal Kastoria/Griechenland Buzau/ Rumänien Andorra/Andorra St. Flour/Frankreich

Speedway-Weltmeisterschaft (Grand Prix): 01.03. 01.04. 01.05. 01.05. 01.06. 01.06. 01.06. 01.08. 01.08. 01.09. 01.09. 05.10.

Auckland/Neuseeland Bydgoszcz/Polen Göteborg/Schweden Prag/Tschechien Cardiff/Großbritannien Gorzow/Poland Kopenhagen/Dänemark Terenzano/Italien Daugavpils/ Lettland Krsko/Slovenien Stockholm/Sweden Torun/Polen

Speedway-WM-Qualifikation 20.05.

Runde 1 Abensberg/Deutschland

Langbahn- Weltmeisterschaft 02. 06. 08. 06. 15. 06. 29. 06. 13. 07. 10.08. 07. 09. 14. 09. 22. 09.

Qualifikation Marianske Lazne/Tschechien Finale 1 Forssa/Finnland Finale 2 Forus/Norwegen Qualifikation St. Macaire/Frankreich Finale 3 Marmande/Frankreich Finale 4 Rzeszow/Polen Finale 5 Vechta/Deutschland Finale 6 Morizes/Frankreich WM-Challenge Mühldorf/Deutschland

Langbahn- Team-Weltmeisterschaft 18.08. Eisspeedway-Weltmeisterschaft 02./03.02. 09./10.02. 09./10.03. 16./17.03. 23./24.03.

Krasnogorsk/Russland Togliatti/Russland Assen/Niederlande Inzell/Deutschland Uppsala/Schweden

Swingfields/Großbritannien

Speedway World Cup (Team-WM) 01.05. 20.05. 13. 07. 15. 07. 18. 07. 20.07.

Qualifikation Daugavpils/Lettland Qualifikation Miskolc/Ungarn Event 1 Czestochowa/Polen Event 2 King’s Lynn/Großbritannien Race-off Prag/Tschechien Finale Prag/Tschechien

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90 Jahre DMV

U21-Speedway-Team-Weltmeisterschaft 01.04.

Semifinale 1 Neustadt (Donau)/Deutschland DMV Rundstrecken Meisterschaft (DRC)

FIM Speedway Youth Gold Trophy 250 ccm 06.-07.04. Teterow FIM Longtrack Youth Gold Trophy 250 ccm 07.09.

Vechta/Deutschland

U21-Speedway-Europameisterschaft 24.08.

Finale Güstrow/Deutschland

Speedway-Paar-Europameisterschaft 29.06.

Finale Herxheim/Deutschland

Grasbahn-Solo-Europameisterschaft 21.07.

20./21.04. 18./19.05. 08./09.06. 29./30.06. 27./28.06. 07./08. 09.

Brno/Tschechien Schleizer Dreieck/Deutschland Oschersleben/Deutschland Most/Tschechien Nürburgring/Deutschland Hockenheim/Deutschland

Internationale Deutsche Motocross-Meisterschaft 28.04. 12.05. 23.06. 21.07. 11.08. 01.09. 15.09. 22.09.

Fürstlich Drehna /Deutschland Reutlingen /Deutschland Aichwald/Deutschland Tensfeld/Deutschland Ried /Österreich Gaildorf/Deutschland Jauer /Deutschland Holzgerlingen/Deutschland

Finale Bielefeld/Deutschland Deutsche Motocross-Meisterschaft Open

Grasbahn-Seitenwagen-Europameisterschaft 24.08.

Semifinale Bad Hersfeld

Trial-Weltmeisterschaft 01.04. 25./26.05. 15./16.06. 23.06. 07.07. 14.07. 27./28.07. 31.08./01.09.

Motegi/Japan Sequatchie/USA St Julia/Andora Pobladura de la Regueras/Spanien Barzio, Milano/Italien Kramolin/Tschechien Penrith/Grossbritannien Isola 2000/Frankreich

Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM Superbike) 19.-21.04. 10.-12.05. 24.-26.05. 14.-16.06. 19.-21.07. 02.-04.08. 06.-08.09. 20.-22.09.

Lausitzring Zolder Nürburgring Oschersleben Red-Bull-Ring/Österreich Schleizer Dreieck Sachsenring Hockenheim

DMV INSIDE 1/2013

07.04. 26.05. 09.06. 07.07. 14.07. 25.08. 06.10.

Schnaitheim Dreetz Freising Wolgast Dolle Thurm Höchstädt

Deutsche Motocross-Meisterschaft MX2 21.04. 01.05. 02.06. 16.06. 30.06. 18.08.

Lugau Kamp Lintfort Schopfheim Wilnsdorf Schweighausen Laubus Eschbach

Deutsche MotocrossMeisterschaft Seitenwagen 07.04. 14.04. 01.05. 02.06. 14.07. 28.07.

Schnaitheim Hänchen Kamp Lintfort Schopfheim Dolle Geisleden


MOTORSPORTTERMINE 2013 MOTORRADSPORT

90 Jahre DMV

Deutsche Motocross-Meisterschaft Quad 07.04. 01.05. 20.05. 09.06. 14.07. 28.07.

Schnaitheim Kamp Lintfort Tessin Vellahn Dolle Gerstetten

dmsj Deutsche Jugend Motocross-Meisterschaft 85ccm dmsj Deutsche Jugend „Kids“ Motocross-Meisterschaft 65ccm 14.04. 21.04. 12.05. 26.05. 02.06. 16.06. 30.06. 28.07.

Moorgrund Aufenau Gräfentonna Dreetz Bad Salzungen Wilnsdorf Berching Gerstetten

Internationale Deutsche Enduro-Meisterschaft 10.03. 24.03. 10.08.

Uelsen Dahlen Burg

11.08. 31.08. 15.09. 12.10.

Burg Tucheim Dachsbach Zschopau

Int. Deutsche SuperMoto-Meisterschaft 13./14.04. 04./05.05. 25./26.05. 01./02.06. 20./21.07. 03./04.08. 07./08.09. 12./13.10.

Harsewinkel Stendal St. Wendel T.B.A. T.B.A. Harz-Ring T.B.A. Großenhain

Herzlich Willkommen beim DMV! Sie interessieren sich für Motorsport? Mehr als 25 anspruchsvolle und auch spektakuläre Disziplinen wie Kartsport, Motocross, Rallye, Slalom, Supermoto, Trial, Quad, Speedway, Enduro, OffRoad, gibt es im Sportangebot des DMV, … für alle Altersgruppen, von klein bis groß. Welche ist die richtige Disziplin für Sie? Bei uns und unseren Vereinen finden Sie alles, auf jeden Fall Spass und Freude. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg

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90 Jahre DMV

DMV Motocross Classic Cup 20.04. 28.04. 25./26.05. 01./02.06. 29./30.06. 10.08. 18.08. 25.08. 05./06.10.

Aufenau Triptis Bruchstedt Bad Salzungen Berching Barth Freising Eberswalde Höchstädt

Meisterschaft Berlin-Brandenburg-Meisterschaft 13./14.04. 25./26.05. 15./16.06. 10./11.08. 07./08.09. 21./22.09.

Alteno (Luckau) Groß Glienicke Lübbenau-Hindenberg Lauchhammer Eisenhüttenstadt (Diehloer Bergring) Lauchhammer

Deutsche DMV-Meisterschaft CST Reifen ADAC / DMV Quad Challenge 01./02.06. 30.06. 27./28.07. 03./ 04.08. 11.08. 15.08. 17.08. 31./01.09. 28./29.09.

Homberg/Ohm Diedenbergen Alsfeld-Angenrod Melsungen Heringen-Werra Nandlstadt Marianske Lazne/CZ Nidda Bad Hersfeld

Bavarian Quad Challenge (BQC) 20./21.04. Jinin/Tschechien 25./26.05. Dieskau 22./23.06. Flöha 12./13.10. Torgau DMV Motorrad Biathlon

DMV INSIDE 1/2013

05./06.10.

Alteno (Luckau)

European Scooter Trophy 13./14.04. 25./26.05. 15./16.06. 06/07.07. 31.08./01.09. 11./12.10.

Belleben Zielona Gora/Polen Cheb/Tschechien Aschersleben/Harz-Ring Liedolsheim Templin

T.B.A. = to be announced – Termin/ort noch offen Termine laut Angaben von FIA, FIM, DMSB, Serienorganisatoren und Verbänden Alle Angaben ohne Gewähr – Änderungen vorbehalten Stand: 28. Januar 2013

Impressum

90 Jahre DMV ist DMV-INSIDE Nr. 1/2013 beigeheftet

DMV-INSIDE ist das Mitgliedermagazin des Deutschen Motorsport Verbandes e.V.(DMV) Deutscher Motorsport Verband e.V. Otto-Fleck-Schneise 12 60528 Frankfurt am Main Tel.: 069/695002-0 Fax: 069/695002-20 E-Mail: dmv@dmv-motorsport.de Herausgeber: Wilhelm A. Weidlich (v.i.S.d.P.) Redaktionsleiter: Thomas Schiffner unter Mitarbeit von: Wilhelm A. Weidlich Jochen Lindner Günter Kaekow Gustav A. Petermann Heinz Bührig Quellen (u.a.): Ernst Christ Wilhelm A. Weidlich, aus „Neben den Rennstrecken“ DMV Archiv, Frankfurt DMV Archiv Lindner, Berlin


MOTORRADSPORT

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Motorrad-Biathlon-Saison

12 Meisterschaftsläufe 2013 Während auf der Bühne im Kulturhaus Rüdersdorf noch die Meister der abgelaufenen Saison geehrt wurden, gab es im Saal bereits die ersten Gespräche zur Vorbereitung der neuen Biathlon-Saison. So wurde unter anderem der 18. Januar als Termin für die Veranstaltertagung festgelegt. Dieser Termin ist schon Geschichte. 17 Vertreter von Vereinen und VerbänLandesmeister der Landesmeister der den einigten sich auf Termine und Landesmeister der Klasse Landesmeister der Klasse Klasse 8 (Senioren): Klasse 12 (Simson): Reglement für die Berlin/Branden- 2 (MZ): Sven Schosnig 4 (Junioren): Nilds Uhde Monti Seltmann Michael Kube burgische Meisterschaft 2013. DMV-Meisterschaft in Alteno. So werden – und das (zweimal) und in Eisenhüttenstadt. Schade nur, ist wohl die wichtigste Nachricht – wieder zwölf dass sich der MSC „Burg Eisenhardt“ Bad Belzig Landesmeisterschaftsläufe stattfinden. Letztmals offensichtlich nicht dazu durchringen konnte, gab es das vor genau zehn Jahren, nämlich 2003. wieder als Veranstalter aufzutreten. Vielleicht Eröffnen wird die Saison der MC Lebusa am 13./14. wird das ja dann doch im nächsten Jahr. April im südbrandenburgischen Alteno (Luckau). Wesentliche Änderungen im Reglement gibt es Hierzu sind Fahrer nicht nur aus Berlin/Bran- nicht. Aufgrund mangelnder Nachfrage sind die denburg, sondern aus allen Landesverbänden/ Klassen 10 (Quad) und die Jugendwertung der Die Motorrad-Biathlon-gruppen eingeladen, handelt es sich doch um Klasse 1 nicht mehr ausgeschrieben. Dafür gibt Termine 2013 finden Sie den Testlauf zur diesjährigen 15. Deutschen DMV- es in jeder Klasse eine separate Mannschaftswerin unserem Einleger Meisterschaft. Diese wird am 05./06.10.2013 tung, und die Klassen 6 und 7 werden nicht mehr „Motorsporttermine eben in Alteno ausgetragen. Aber bis dahin gemeinsam auf die Strecke gehen. 2013“ auf den Seiten 34TEXT UND FOTOS: STEFAN SCHMIDT gibt es weitere zehn Landesmeisterschaftsläu40 in dieser DMV INSIDE www.motorrad-biathlon.de fe in Groß Glienicke, Lübbenau, Lauchhammer

Motorrad-Show Oldenburg

MSJ suchte Rookies Durch den Einsatz des MSJ-Bahnsportbereichs konnte sich die MSJ auch auf der Motorrad Show in Oldenburg der Öffentlichkeit präsentieren und Interessenten jeden Alters den DMV und die MSJ als Motorsportverband mit all seinen Leistungen näher bringen. Sönke Petersen, MSJ-Bahnsportreferent, und René Deddens, MSJ-Jugendsprecher, standen den Besuchern Rede und Antwort. Die bereits zum 17. Mal durchgeführte Traditionsveranstaltung der Bikerszene, die Motorrad Show 2013 lockte alle Zweiradenthusiasten an und lässt deren Bikerherzen höher schlagen! Sie gilt als Szene-Treffpunkt mit Kult-Charakter. Mit einem Mix aus Ausstellung, zahlreichen Informationsmöglichkeiten und Showprogramm ist die Veranstaltung ein einzigartiges Erlebnis – für Besucher, Medien und Aussteller. Bedauerlicherweise fand die Messe am gleichen Wochenende wie das MSJ-Race-of-Champions statt, so dass der Bahnsportbereich der Präsentation des DMV und der MSJ den Vorzug gab und in diesem Jahr auf den Sport- und Spassfaktor in

Bad Mergentheim verzichtete. Dennoch zog Sönke Petersen ein positives Fazit: “Die Messe war erfolgreich und für viele kleine Besucher sehr interessant. Durch die Präsentation der Motorsportjugend im DMV haben wir viele Jugendliche und Kinder auf der Messe erreichen können und hatten eine gute Plattform, um den Motorsport für die Jugend zu präsentieren.” RALF FRACHE/SÖNKE PETERSEN

Foto: Petersen


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DMV-Leistungsangebot Die Mitglieder des DMV haben Zugriff auf ein attraktives Leistungspaket im Bereich Motorsport und rund um ihr Fahrzeug.

Motorsport 

Interessenvertretung

Durch unseren hervorgehobenen Status im DMSB sind wir der ideale Vertreter der Interessen unserer Sportler/innen und Veranstalter. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen des DMV in den Gremien des DMSB setzen sich für SIE ein.

Unfallversicherung für jedes DMV-Mitglied

Versicherungsschutz speziell für Vereine und Verantwortliche in den Vereinen

Information

Diverse Vergünstigungen

Auf Antrag:

Automatisch bei Motorsportunfällen innerhalb genehmigter Veranstaltungen. Kostenfrei im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft.

Veranstalterhaftpflichtversicherung incl. Funktionärsversicherung, Zuschauerunfallversicherung, Unfall-Zusatzversicherungen, Trainingsgelände-Versicherung.

Lizenz-Gebühr ermässigt

Mitglieder erhalten bei Bezug ihrer DMSB-Lizenz über den DMV bis zu 50,– € „Rabatt“. Der DMV-Ausweis gilt bei vielen Breitensportveranstaltungen als Lizenz und Voraussetzung zur Teilnahme. Mitglieder, die bei der Beantragung der DMSB-C-Lizenz auf dem Lizenzantrag „DMV-Mitgliedschaft“ ankreuzen, erhalten auf Antrag 10,– € auf den bereits vergünstigten Preis von 20,– € erstattet.

Die Mitgliederzeitschrift INSIDE, die Sie in den Händen halten, erscheint 4x jährlich mit der Möglichkeit zur Schaltung von kostenfreien Privatanzeigen sowie einer Vergünstigung für Vereine und bei Firmenmitgliedschaften. Aktuelles aus der Welt des Motorsports, von den Vereinen, gibt es für Mitglieder und Interessierte ständig im Internet unter www.dmv-motorsport.de und außerdem auf Facebook, Twitter und dem eigenen DMV-YouTube-Kanal. Nachlässe bei Lehrgängen, Zeitschriften-Abos, Ausrüstung, Hotelbuchungen/Urlaubsreisen etc., zum Beispiel • 10% Rabatt auf alle Fahrtrainings der Fahrsicherheitszentren Nürburgring und Hockenheimring für Auto- und Motorradfahrer. • SPEEDWEEK Angebot Jahresabo für 66,– € • MOTORSPORT aktuell Angebot Jahresabo für 74,– € • Preiswertes KFZ-Leasing: viele Marken und Modelle ohne Anzahlung inkl. KFZ-Steuer und Versicherung (beschränkt auf Sportler und Offizielle)

Das Auto-Angebot des DMV www.ass-team.net Auslandskrankenversicherung Rechtsschutzversicherung

KFZ_Rundum-Paket

Mit Ihrem Mitgliedsbeitrag von nur 49 € pro Jahr erhalten Sie unseren Mobilitäts-Service rund um die Uhr – 24 Stunden. Als DMV-Mitglied profitieren Sie von einem breiten Leistungsspektrum und zahlreichen weiteren Vorteilen rund ums KFZ. Es erwarten Sie u. a. folgende Leistungen: 1. DMV-Pannen-Service

Durch einen Vertrag mit dem AvD steht den Mitgliedern, je nach Status, unter der DMV-Notrufnummer 069-695002-22 der komplette Service des Automobilclubs von Deutschland zur Verfügung. Das bundesweite Netz der Hilfsfahrzeuge umfasst über 2000 Fahrzeuge. Ob per Telefon oder von allen Notrufsäulen aus: es genügt, auf die DMV-Mitgliedschaft hinzuweisen und unter Nennung des Namens und der DMV-Mitgliedsnummer Unfall- oder Pannenhilfe herbeizurufen. In der Regel ist der Pannendienst in ca. 30 Minuten bei Ihnen und macht in 87 % aller Fälle Ihr Fahrzeug wieder vor Ort flott. Andernfalls wird Ihr Fahrzeug zur nächstgelegenen Werkstatt abgeschleppt, und dies ohne Kostenbeschränkung. Dieser Service gilt auch für Krafträder über 50 cm3 sowie Campingfahrzeuge bis 4 t zulässiges Gesamtgewicht.

DMV INSIDE 1/2013

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 Achtung DMV-Notrufnummer bei Panne oder Unfall: 069 - 695 002 22

DMV-Mitglieder erhalten bei Panne oder Unfall über die DMVNotrufnummer kostenlos, schnell und unbürokratisch Hilfe von einem der über 2000 Partnerunternehmen. GUTE FAHRT!

Wildschadenbeihilfe

Bei nachweisbaren Unfällen mit Haarwild erhalten Sie eine Kosten-Beihilfe bis zu 200,– €.

3. Mietwagen

Als DMV Mitglied erhalten Sie den günstigsten Tarif beim Mietwagenunternehmen Hertz. Kundennummer CDP 532811.

4. Verkehrsrechtsberatung

Allen seinen Mitgliedern bietet der DMV eine kostenlose und kompetente Verkehrsrechtsberatung (inkl. Fragen zur Unfallregulierung und zum Verkehrsstrafrecht) durch den DMV-Justitiar.

5. DMV-Komplett-Mitgliedschaft (verkehrsschutzbrief)

DMV-Mitglieder können die in ihrer Mitgliedschaft bereits enthaltenen Basis-Leistungen um ein umfassendes Leistungspaket (inkl. Schutzbrief) zur DMV-KOMPLETT-Mitgliedschaft erweitern (siehe unten).

DMV-KOMPLETT-Mitgliedschaft, jetzt umsteigen!

Die zusätzlichen Schutzbrief-Leistungen der DMV-Komplett-Mitgliedschaft sind ein perfekter Mobilitätsschutz für unsere Mitglieder, auch im Ausland.

Großer Service zum kleinen Preis

Den zusätzlichen Mobilitätsschutz bieten wir Ihnen zu einem Sonderpreis von nur 30,– € an, d.h. Sie verfügen über das DMV-KOMPLETT-Paket (z.B. Vollmitgliedschaft und Mobilitätsschutz) zu einem Jahresbeitrag von nur 79,– €. Partner zahlen für den zusätzlichen Mobilitätsschutz nur 15,– €. Weitere Informationen und Anträge auch unter www.dmv-motorsport.de

Eine Auswahl unserer Leistungen KOMPLETT-Mitgliedschaft:

 Unfall-Hilfe  Fahrzeugunterstellung nach Fahrzeugausfall oder -diebstahl,  Schlüsselhilfe  Fahrzeugrücktransport aus dem Ausland  Ersatzteilversand für die Reparatur des Fahrzeugs im Ausland  Medizinische Hilfe und weltweiter Krankenrücktransport  Hilfe im Todesfall  Hilfe bei Dokumentenverlust  Fahrzeugverzollung und -verschrottung  Weiterreise mit der Bahn bei Panne, Unfall oder Diebstahl  Hotelübernachtung bis 75 € pro Person nach Fahrzeugausfall  Mietwagen für sieben Tage zu maximal 60 €/Tag  Rückholung von Kindern nach Fahrerausfall  Medizinische Hilfe – weltweit  Viele Spar- und Servicevorteile

Zusätzlich:  6x jährlich kostenloser Bezug der Zeitschrift autoTEST Enthält umfangreiche Kaufberatungen und Tests sowie einen kompetenten Service- und Ratgeberteil.  Werkstatt-Service Kostenlose Service-Checks, mit denen man viel Geld sparen kann. Wir arbeiten nur mit Unternehmen zusammen, auf die wir vertrauen können: A.T.U, BoschService, CARGLASS etc.  Vorsorge-Service Immer dann für Sie die richtige Adresse, wenn es um Versicherungen oder um eine vom Hersteller bzw. Händler unabhängige Autofinanzierung geht.  Automarkt-Service Kompetente Beratung rund um den Kauf/Verkauf eines neuen oder gebrauchten Fahrzeugs. 24-StundenDeckungskarten-Service.  Reise-Service Vergünstigungen bei renommierten Reiseveranstaltern, Hotels, Ausarbeitung von Reiserouten, Erwerb von Auslandskrankenversicherung, Rechtschutz, Camping-Karten und vieles mehr.


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Ab der anstehenden Saison 2013 bietet Renault Sport Deutschland mit einer eigenen Prämienwertung innerhalb der Deutschen Rallye-Meisterschaft den idealen Einstieg in den Rallye-Sport. DMV INSIDE beleuchtet die Hintergründe zur Renault Twingo R1 Deutschland Trophy und fühlte dem Einsatz-Fahrzeug auf den Zahn.

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Renault Twingo R1 Deutschland Trophy

Maximaler Fahrspaß bei minimalem Budget

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chon auf den ersten Blick offenbart der dem Schwerpunkt des Twingo R1 zu Gute kommt. Renault Twingo R1 seine Rallye-Ambiti- Entwicklung mit Carsten Mohe. Renault Sport hat onen. Neben der blau-weißen Kriegsbe- das Fahrzeug in einer intensiven und langwierimalung stechen auch die speziellen Felgen und gen Zusammenarbeit mit Carsten Mohe entwidie Rallye-typischen Motorhauben-Verschlüsse ckelt und aufgebaut. Der deutsche 2WD-Meister sofort ins Auge des Betrachters. Dennoch ist das des Jahres 2011 ist seit Jahren erfolgreich mit eineue Nachwuchs-Sportgerät trotz der Modifika- nem Renault Mégane N4 in der Deutschen Rallye tionen sofort als SerienFahrzeug zu erkennen. Der Twingo R1 entsteht auf Basis des Renault Twingo Gordini R.S., einer sportlichen Straßen-Variante des Serien-Twingo. Mit dieser Hommage knüpfen die Franzosen an die legendären Gordini-Modelle aus den 1960er Jahren an. Eine logische Konsequenz also, dass dieser Mythos-befallene Sport-Flitzer die Basis für das R1-RallyeAuto darstellt. Stil-Elemente des Serien-Fahrzeugs. Auch im Dem Renault Sport Twingo R1 sieht man seine Rallyeambitionen Innenraum finden sich sofort an bekannte Stil-Elemente des Serienwagens wieder. Meisterschaft unterwegs. „Der Aufbau startet mit Nichts desto trotz werden auch gestandene Rallye- einem serienmäßigen Twingo Gordini R.S., den wir Veteranen nichts vermissen. Tragendes Element erst mal komplett leer räumen. Erst danach könist zweifelsohne der Überrollkäfig, der die Insassen nen wir die Halterungen für den Überrollkäfig und im Falle eines Unfalls bestmöglich schützt. Weite die Sitzschienen einschweißen“, sagt der RallyeTeile des Inneren sind leer geräumt, damit Kunst- Experte. „Anschließend lackieren wir das Auto von stoffteile keinesfalls überflüssiges Gewicht dar- innen. Klar, der Wagen ist zwar für den Renngestellen oder als Brandbeschleuniger dienen. Ein brauch, aber natürlich dennoch ein Blickfang für Blickfang sind die Sportsitze mitsamt der 6-Punkt- Fahrer und Sponsoren. Wir legen also auch Wert Gurte, die sich im Vergleich zur Serien-Variante auf die Optik“, verspricht der Sachse. „Danach deutlich näher am Lenkrad befinden, damit der verlegen wir alle Leitungen für die Bremsen und Pilot agiler am Volant drehen kann. Das Ersatzrad die Feuerlöschanlage. Im nächsten Schritt werden ist zentral hinter den Sportsitzen angebracht, was Motor und Getriebe zerlegt und anschließend


AUTOMOBILSPORT wieder eingesetzt. Daraufhin bauen wir die Innenausstattung und die Feuerlöschanlage sowie die Verkabelung ein“, schildert Mohe. „Zum Schluss machen wir noch einige Außenarbeiten und dann geht es für jedes Auto zur Einzelabnahme“. Sage und schreibe 200 Stunden Arbeitsaufwand stecken in jedem Renault Twingo R1. Das erfahrene Team um Carsten Mohe bietet für 7 000 Euro Aufpreis den vollständigen Aufbau des Rallye-Twingo an. Der Twingo Gordini R.S mit Rallye-Kit zum Eigenaufbau ist für nur 20 900 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer zu erhalten. Obendrein besteht die Möglichkeit zur Finanzierung über 36 oder 48 Monate. Ideales Fahrverhalten für Nachwuchs. Beim Fahrverhalten hat Renault Sport klar auf die Maßgabe der Nachwuchsförderung geachtet. Die 133 PS aus dem 1,6 Liter Reihen-Vierzylinder-Motor sind für Einsteiger absolut angemessen. Denn trotz der vergleichsweise geringen Leistung sorgt das besonders kurz übersetzte 5-Gang-Getriebe mit konventioneller H-Schaltung für eine beeindruckende Beschleunigung. Mit nur 1 030 Kilogramm Kampfgewicht und seinem kurzen Radstand von 2,36 Metern lässt sich der Twingo R1 extrem agil über das unwegsame Geläuf steuern. Selbst wenn der Fronttriebler mal ausbricht, kann der Fahrer im Handumdrehen reagieren, dem kurzen Radstand sei Dank. Der Twingo R1 kommt im Vergleich zur Serien-Version ohne ABS aus. Die bissigen KarbonBremsbeläge reagieren äußerst aggressiv und sind hervorragend zu dosieren. Für den Piloten macht es keinen Unterschied, ob die Bremsen kalt oder schon warm gefahren sind. Sie liefern besten Halt in allen Fahrsituationen. Die Verstellmöglichkeiten am Renault Twingo R1 sind auf ein Mindestmaß reduziert. Neben dem Luftdruck können die Teams nur bei der Bremsbalance und der Achsgeometrie variieren. Die Basis ist für jeden Teilnehmer gleich und somit für alle

günstiger. Denn mit der Anzahl der Verstellmöglichkeiten wächst auch die Notwendigkeit von intensiverer und damit teurerer technischer Unterstützung. Universell in Rallye-Serien einsetzbar. Doch nicht nur wirtschaftlich bietet die Renault Twingo R1 Die neue Renault Twingo R1 Deutschland TroDeutschland Trophy al- phy ist ein wirtschaftlicher Glücksfall für auflerbeste Grundlagen für strebende Rallye-Asse. Bei sechs Läufen zur Rallye-Einsteiger. Die Se- diesjährigen Deutschen Rallye Meisterschaft rie kommt ohne eigenes (DRM) wird eine interne Klassierung für die Reglement aus, weshalb Starter der Twingo R1 Deutschland Trophy nicht von einem „Cup“ ge- erstellt. Anhand dieser Reihenfolge werden sprochen werden kann. Punkte für die Gesamtwertung verteilt, nach Die Einsatz-Autos sind der am Ende der Saison Prämien im Wert von im Vergleich zu anderen knapp 60 000 Euro verteilt werden. AußerNachwuchs-Angeboten dem erhalten die besten drei Teams bei jestreng nach den R1-Regu- dem Lauf zusätzliche Preise. Auf die Gesamtlarien aufgebaut. Dieses sieger wartet ein ganz besonderes Erlebnis. Reglement ist Bestandteil Sie werden in einem Renault Twingo R2 bei unzähliger Rallye-Serien der Rallye du Var in Frankreich starten und in ganz Europa. Das Auto dort ihren Erfahrungsschatz weiter ausbaukann folglich problemlos en können. auch außerhalb der Ren- Auch während der Saison ist den Teams Unault Twingo R1 Deutsch- terstützung sicher. Mohe-Rallyesport und der land Trophy bei etlichen Renault-Sport-Ersatzteilservice werden den Rallye-Veranstaltungen an Teams bei den Veranstaltungen tatkräftig zur den Start gebracht werden. Seite stehen. „Die Einsteiger in den Ral- Interessierte und ambitionierte Nachwuchslye-Sport wollen vor allem Automobilsportler wenden sich an folgende Fahrpraxis sammeln“, sagt Kontaktadresse bei Renault Sport DeutschRalph Weishaupt, der Leiter land: Kontakt: von Renault Sport DeutschRalph Weishaupt, Tel. 0160 740 27 58, land. „Das möchten wir unE-Mail: ralph.weishaupt@renault.de seren Teams auf keinen Fall verbauen und stellen daher ein universell einsetzbares Fahrzeug bereit“. LUKAS GAJEWSKI www.renault-sport.de

Der Innenraum wurde für den Rallyeeinsatz leer geräumt

Prämien im Wert von 60 000 Euro

133 PS sind für Einsteiger angemessen.

Fotos: Renault

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Im Jahr des 90-jährigen Bestehens des DMV treffen sich die Mitglieder zur Hauptversammlung am 9. und 10. März in Holzgerlingen.

Die KfV Kalteneck gehört mit den Rennen in Holzgerlingen zu den bedeutendsten Motocross-Veranstaltern in Deutschland Foto: Daubert

DMV Hauptversammlung 2013

Jubiläums-HV in Holzgerlingen

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olzgerlingen bei Stuttgart ist Austragungsort der Mitgliederversammlung des Deutschen Motorsport Verbandes 2013. Gastgeber in der Holzgerlinger Stadthalle ist die Kraftfahrervereinigung Kalteneck (KfV), einer der bedeutendsten der über 300 DMV-Ortsclubs. Die bereits 1954 gegründete KfV Kalteneck bekam seit 1980 bereits achtmal den Zuschlag vom Motorradsport-Weltverband (FIM) für die Durchführung einer Tagesordnung DMV – Motocross-WM-Veranstaltung, davon vier Jahreshauptversammlung 2013 WM-Finalläufe. Seit 9. – 10. März 2013 in Holzgerlingen 1999 hat man sich auf Gemäß Artikel 8 der DMV-Satzung laden wir alle DMV-Mit- die Ausrichtung der glieder herzlich ein zur DMV Jahreshauptversammlung am „Internationalen DeutSonntag, den 10. März 2013, Beginn 10:00 Uhr. schen Motocross MeisOrt: Stadthalle Holzgerlingen terschaft“ konzentriert, 1. Begrüßung die sich zu einer der beFeststellung der Anwesenden und Stimmberechtigten deutendsten Serien in Grußworte und Ehrungen ganz Europa entwickelt 2. Bericht des Präsidiums hat. Seit der ADAC 2005 2.1. Präsident als Promoter die Serie 2.2. Finanz- und Verwaltungsbericht übernahm und sie seit2.3. Sportbericht 3. Bericht des Verbands-Jugendwarts 4. Bericht der Revisoren 5. Entlastung des Präsidiums 2012 6. Wahlen 6.1. Präsidium Gruppe I (Präsident) 6.2. Präsidium Gruppe I (Schatzmeister) 6.3. Zwei Revisoren 7. Bestätigung der Wahlvorschläge für das erweiterte Präsidium (Regionalvertreter, Tourensport, MSJ) 8. Genehmigung des Haushaltsplans 2013 9. Anträge 10. Ort der Hauptversammlung 2014 11. Verschiedenes Anträge an die Hauptversammlung müssen bis spätestens 22. Februar 2013 der DMV Geschäftsstelle, Otto-Fleck-Schneise 12, 60528 Frankfurt, schriftlich vorliegen. Deutscher Motorsport Verband e.V. - Das Präsidium DMV INSIDE 1/2013

dem unter dem Titel „ADAC MX Masters“ führt, war die KfV Kalteneck regelmäßig als Veranstalter dabei und konnte sich nach dem Prädikat als „Beste Strecke“ (2008) in 2009 erstmalig sowohl über die Auszeichnung als „Beste Strecke“ wie auch als „Bester Veranstalter“ freuen. Heute zählt die KfV Kalteneck nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit zu den renommiertesten Veranstaltern in der MotocrossSzene. Die DMV-Hauptversammlung erstreckt sich, mit den Sportversammlungen am Samstag, über das ganze Wochenende (siehe Zeitplan). Jedes einzelne DMV-Mitglied ist, wie es Statuten und Historie des DMV vorsehen, teilnahmeberechtigt und eingeladen. Die Reise ins „Schwoabeländle“ sollte es für Jeden und Jede, trotz des vollen offiziellen Terminkalenders, wert sein, nicht nur das Verbandsgeschehen mitzugestalten, sondern auch einen Abstecher zum Schützenbühlring und zu den Sehenswürdigkeiten der historischen Stadt Holzgerlingen einzuplanen. THOMAS SCHIFFNER www.dmv-motorsport.de www.motocross-holzgerlingen.de

Zeitplan Freitag, 08.März 2013 ab 19.00 Uhr Treffen im Clubhaus an der Rennstrecke der KfV Kalteneck (Voranmeldung unbedingt erforderlich!) Samstag, 09.März 2013 14.00 – 18.00 Uhr: MSJ – Sitzung, Hotel Gärtner 15.00 Uhr: Sportversammlung, Hotel Gärtner 15.00 Uhr: Forum für Vereinsvorstände mit dem Präsidium, Hotel Gärtner 15.00 Uhr: HV – Tourensport, Hotel Gärtner 19.00 Uhr: Clubabend, Hotel Gärtner Sonntag, 10.März 2013 10.00 Uhr: DMV–Jahreshauptversammlung, Stadthalle Holzgerlingen Navigationsdadressen: Stadthalle Holzgerlingen, Berkenstraße 18, 71088 Holzgerlingen Hotel Gärtner Holzgerlingen, Römerstr. 29, 71088 Holzgerlingen Tel. 07031/745–6, Fax 07031/745-700, E-Mail: info@hotel-gaertner.de


DMV - INSIDE

1000 Jahre Stadt Holzgerlingen

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m Jahre 1007 wurde in einer von König Heinrich II. ausgestellten Urkunde der Name von Holzgerlingen erstmals dokumentiert. Urnen aus der Bronzezeit sind aber Zeugen dafür, dass der Ort mindestens dreimal so alt ist. Schon in vor- und frühgeschichtlicher Zeit waren die fruchtbaren Böden der benachbarten Gaulandschaften und die sog. „Schönbuchlichtung“ um Holzgerlingen mit Menschen besiedelt. Bedeutsam ist vor allem das keltische Standbild, das man 1838 im Gewann „Schützenbühl“, in Holzgerlingen fand. Nach den Kelten kamen die Römer. Sie drangen um 90 nach Christus bis zur Neckarlinie Cannstadt-Wimpfen vor. Auch die Alamannen ließen sich um 259/260 in Holzgerlingen nieder. Der alamannische Sippenführer Gero verlieh vermutlich dem Ort seinen Namen (Gero - Gerninga - Gerningen - Holzgerlingen). Seit 1138 „Wirtemberg“. 1138 ging der Ort in den Besitz der Wirtemberger über. Die älteste Ortsansicht von Holzgerlingen stammt von 1683. Die Reformation wurde 1534 in Holzgerlingen eingeführt. Tiefe Wunden hinterließen der Dreißigjährige Krieg (1618 - 1648) und die Pest, die 1635 sowie zwischen 1644 und 1648 hier ausbrach. Geldentwertung, Arbeitslosigkeit und Unruhen bestimmten die Nachkriegsjahre nach dem

rum wurde wieder aufgebaut. Ab 1951 machte sich ein stetiges Ansteigen der Einwohnerzahlen bemerkbar. Viele Industriebetriebe siedelten sich an. Dynamische Kleinstadt. Bedingt durch die unmittelbare Nähe zu Böblingen, Sindelfingen und Stuttgart hat sich das einstige Schreiner-, Weber-, und Bauerndorf in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer dynamischen Kleinstadt und zu einem wirtschaftlichen, schulischen sowie kulturellen Mittelpunkt in der „Schönbuchlichtung“ entwickelt. 2007 feierte die Stadt ihr 1000-jähriges Jubiläum. Am 1. April 1993 wurde Holzgerlingen die Bezeichnung „Stadt“ verliehen. Das bereits im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnte Schreiner-, Weber- und Bauerndorf hat in den letzten 60 Jahren einen überdurchschnittlichen Aufschwung genommen.

1. Weltkrieg. Erst im Jahr 1923 wurde es besser. Das örtliche Handwerk entwickelte sich zusehends und viele Bürger waren zu ihrem „Häusle“ gekommen. Dann kamen Weltwirtschaftskrise und Nationalsozialismus. 1945 wurde der Ort durch französische Truppen besetzt. Sie legten das alte Rathaus in Schutt und Asche. Nach der Währungsreform 1948 ging es aufwärts. Das in Trümmern liegende Ortszent-

Burg Kalteneck. Das Wasserschloss „Burg Kalteneck“, dessen Annalen bis ins Jahr 1002 zurückreichen und dessen Fundamente aus dem 13. Jahrhundert noch heute erhalten sind, ist ein gesellschaftlicher und kultureller Anziehungspunkt über die Stadtgrenzen hinaus. Die Burg gab letztlich auch dem Motorsportclub „Kraftfahrer Vereinigung Kalteneck“ seinen Namen.

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Eisspeedwayrennen Berlin und Inzell

Spike-Highlights 2013 im DMV

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om 15. bis 17. März ist in der neuen MaxAicher-Arena in Inzell wieder Eisspeedwayzeit angesagt. Mit dem 4. Finale der Eisspeedwaysaison 2013 kommen die Zuschauer wieder voll auf Ihre Kosten. Nachdem St. Johann witterungsbedingt die beantragte Qualifikation zur Eisspeedway-Weltmeisterschaft absagen musste, ist der Schwedische Eisspeedway-Verband in Norrköping eingesprungen, um die restlichen sieben Fahrer für die Finalläufe zu ermitteln. Qualifiziert sind insgesamt sechs Russen mit Daniil Ivanov, Dmitri Khomitsevich, Dmitri Koltakov, Eduard Krysov, Vitali Khomitsevich und Pavel Tschajka, zwei Österreicher mit Franz Zorn und Harald Simon, zwei Schweden mit Stefan Svensson und Robert Henderson, Antti Aakko (Finnland), Grzegorz Knapp (Polen) sowie die deutschen DMV-Eispiloten Günther Bauer und Stefan Pletschacher. Ergänzt wird das deutsche Team durch die Wildcard mit Max Niedermaier und als Ersatzfahrer eventuell Franz Mayerbüchler aus Inzell. Volles Haus erwartet. Die GeneralproGünther Bauer startet am 16./17. März in be der EisspeedwayInzell als Lokalmatador Foto: STROHHAMMER Weltmeisterschaft

In Berlin erleben die Eisspeedwayfans im März zum Jubiläum die 2. „Ice-Challenge“. In Inzell starten zwei Wochen später beim Deutschland-GP die besten SpikeArtisten der Welt.

Immer hautnahe Duelle gibt es bei den Eisrennen in Berlin Foto: SCHIFFNER in der neuen überdachten Eishalle war in 2011, ebenfalls damals mit dem 4. Finale, bestens geglückt. Bei angenehmer Lufttemperatur von ca. 15 Grad, ein wenig Methanolduft, knisternde Spannung und eine hervorragende Stimmung unter den Zuschauern, erwarten die Verantwortlichen der DMV Landesgruppe Südbayern mit Sitz in Inzell auch diesmal im März 2013 ein volles Haus. Empfohlen wird, sich rechtzeitig Eintrittskarten im Vorverkauf zu sichern. Gelegenheit dazu gibt es per Internet oder über die Tickethotline 08621/645944. Dem vielfachen Wunsch der Zuschauer aus dem Jahre 2011 nach mehr Sitzplätzen konnte man nun gerecht werden – ca. 2 400 Sitzplätze und ca. 3 000 Stehplätze stehen zur Wahl. Zur Max-Aicher-Arena in Inzell gibt es ausreichend Parkplätze an ausgewiesenen Flächen sowie einen Shuttle-Bus vom Inzeller Busbahnhof zum Stadion. MANFRED PETER www.dmv-lg-suedbayern.de

Eisspeedway-Jubiläum in Berlin Zeitplan:

Freitag, 01. März, 14.00 Uhr Training - Eintritt frei Samstag, 02. März, 14.00 Uhr Einlass - 17.00 Eröffnung 17.20 Start Sonntag, 03. März, 11.00 Uhr Einlass - 14.00 Eröffnung 14.20 Start

Kartenbestellung:

Fax: 030/43 74 56 07 Mail: dmvmue@t-online.de Online: www.eisspeedway-berlin.de DMV INSIDE 1/2013

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er die Standfestigkeit der Berliner Eisspeedway-Organisatoren angezweifelt hatte, wurde erneut eines Besseren belehrt. Vorsitzender Jochen Lindner: „Dem Entgegenkommen unserer Partner und der Flexibilität aller Mitstreiter ist es zu verdanken, dass unsere 40. Veranstaltung wie geplant vorbereitet werden kann. Gefahren wird bei jedem Wetter. Die Kunsteisbahn in Berlin-Wilmersdorf wird auch dieses Jahr beste Rennbedingungen bieten“, so der Berliner. Die 2012 erstmals ausgetragene Eis-Challenge geht 2013 in die nächste Runde. Je zwei Fahrer aus acht Nationen werden am ersten Märzwochenende spannende Wettkämpfe auf die Bahn im Berliner „Horst-Dohm-Eisstadion“ zaubern und damit die Eisspeedwaysaison in Deutschland eröffnen.

Wieder Gespanne auf dem Eis. Das Starterfeld ist fast komplett. Die Publikumslieblinge Günther Bauer (D) und Franz Zorn (A) sind ebenso am Start wie „Oldie“ Per-Olof Serenius (S) und die Gebrüder Klatovsky (CZ). Erstmals werden zwei Fahrer aus Polen am Start sein. Bei den sechs startenden Gespannen hat sich die Spitzenklasse der deutschen Bahnfahrer in die Starterliste eingeschrieben. Zur Jubiläumsveranstaltung können sich die Besucher auch auf viele Events freuen. Der Umbau der Anzeigetafel zur Videowand ist abgeschlossen. Die Öffnung des Fahrerlagers für alle Besucher ist auch geplant. KLAUS HAMPE www.eisspeedway-berlin.de


MOTORRADSPORT

Speedway

Pocking-Revival an Ostern

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or Jahren wurde festgestellt, dass das Speedwaystadion in Pocking keine gültige Betriebsgenehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImschG) besass. Nach einer Klage einer Nachbarin, die sich durch den Trainings- und Rennbetrieb gestört fühlte, wurde von den zuständigen Behörden der Weiterbetrieb der Anlage untersagt. Das Landsratsamt Passau hatte im Februar 2012 nach vollständiger Einreichung aller Unterlagen zum Genehmigungsantrag gemäß BImschG die Betriebsgenehmigung erteilt. Dagegen legte jedoch die ebenfalls in der Nachbarschaft wohnende Schwester der ehemaligen Klägerin Widerspruch ein, über den das zuständige Verwaltungsgericht Regensburg entscheiden muss und der aufschiebende Wirkung für die Genehmigung bedeutet. Aber das Gericht fällte bis zu Redaktionsschluss dieser INSIDE keine Entscheidung, was für den MSC Pocking bedeutete, dass der Ostertermin, Traditionstermin für die Pockinger Speedwayrennen, nahte, ohne dass der Club irgendeine Planungssicherheit besaß. Im November 2012 verkündete das Landratsamt Passau den Sofortvollzug seiner Betriebsgeneh-

migung – das heißt, die Bahn durfte ab sofort für Training und Rennen unter Beachtung der vorgegebenen Lärmgrenzwerte und Ruhezeiten befahren werden. Eilig trommelte der Club einige Fahrer zusammen und u.a. drehten bereits am 24. November die Clubfahrer Valentin Grobauer und Franz Winklhofer nach 20 Monaten Friedhofsruhe wieder die ersten Runden im Rottalstadion. MSC-Vorsitzender Rudi Riermeier ist optimistisch, dass die jahrelang anhaltende Rechtsunsicherheit nun ein Ende hat: „Das Landratsamt ist sich sicher, dass seine Genehmigung in allen Punkten einer rechtlichen Prüfung standhalten wird. Wir haben auch große Unterstützung vom Bürgermeister der Stadt Pocking, Franz Krah. Die Frist für weitere Einsprüche gegen die Genehmigung ist abgelaufen. Wir sind nun fest in der Planung für unser traditionelles Osterrennen am 30. und 31. März.“ Am Ostersamstag ist in Pocking ein Juniorenrennen geplant; am Ostersonntag wird eine deutsche Auswahlmannschaft (u.a. mit Martin Smolinski) gegen ein internationales Team starten. THOMAS SCHIFFNER www.msc-pocking.de

In den letzten Jahren gab es nur ein einziges Speedwayrennen im Pockinger Rottalstadion. An Ostern 2013 wird die ehemalige Weltfinalbahn wieder eröffnet.

Speedway

Bundesliga ohne Diedenbergen

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ragische Ereignisse im Umfeld des Vorstandes des MSC Diedenbergen haben zu Umplanungen für die Saison 2013 geführt. Der 2. Vorsitzende Stefan Grell übernahm das Amt des aus persönlichen Gründen zurückgetretenen, langjährigen 1. Vorsitzenden Wolfgang Ziller kommissarisch. Im Zuge vieler notwendig gewordenen Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb des DMVVereins haben die Verantwortlichen auf die Teilnahme an der Speedway-Bundesliga in diesem Jahr verzichtet. Eine Bundesligasaison ist mit hohem organisatorischen Aufwand und großem wirtschaftlichen Risiko verbunden. Nur durch Zuschauereinnahmen lässt sich ein konkurrenzfähiges Ligateam nicht finanzieren. Gleichwohl stellt Stefan Grell klar, dass es auch in diesem Jahr mit Bahnsport im Rhein-MainStadion weitergeht: „Wir werden auch in dieser Saison professionelle Veranstaltungen durchführen. Am 9. Juni planen wir einen internationalen Vergleichskampf. Ende Juni kommen zum ersten Mal die Quads auf unsere Bahn. Und für 8. September haben wir vom DMSB den Zuschlag für

die Deutsche Juniorenmeisterschaft erhalten. Da werden wir wieder erstklassigen Speedwaysport in Diedenbergen sehen.“ Die Saison 2013 ist also als Übergangssaison in Diedenbergen zu sehen. TEXT UND FOTO: THOMAS SCHIFFNER www.msc-diedenbergen.de

Speedwaytermine Diedenbergen 2013: 09.06. 30.06. 08.09.

Speedwayrennen Diedenbergen, Mannschaftsvergleich Clubsport-Quadrennen, ADAC / DMV Quad Challenge Speedwayrennen Diedenbergen, Junioren-DM-Finale

Keine Bundesliga, aber trotzdem Top-Speedway auch 2013 in Diedenbergen

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TOURENSPORT

Speedway

Speedwaycamp in Nordhastedt

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eit 1999 wird das Camp mit internationaler Beteiligung durchgeführt. Es begann aufgrund der geographischen Nähe zu Dänemark mit einer „Invasion“ aus dem nur 80 Kilometer entfernten Nachbarland. Im Jahre 2010 konnte der MSC Nordhastedt Trainingsteilnehmer aus fünf Nationen (D/DK/NL/ GB/RUS) auf dem Dithmarschenring in Albersdorf begrüßen. Der Verein ist ein wenig stolz darauf, dass er die längste Trainingseinheit im Bahnsport in Europa anbieten kann. Für viele Aktive ist das Camp die erste und einzige Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten aus anderen Ländern zu messen. Das gemeinsame „Wohnen“ im Fahrerlager sorgt für ein kameradschaftliches und faires Verhalten in unserem Sport. „Methanolgespräche“ am Abend lassen die anstrengenden Tage in gemütlicher Runde ausklingen. An allen Tagen ist Klaus Stenor Mortensen aus Fredericia (Dänemark) mit seinem gut sortierten Renndienst vor Ort. Das Camp wird beim DMV als Lehrgang mit Abschlussprüfung angemeldet. Der Club ist berechtigt, entsprechende Zertifikate auszustellen. An sämtlichen Tagen ist die DRK-Bereitschaft mit einem Krankenwagen vor Ort. Einige Vereine erstatten ihren Mitgliedern die Gebühren. Bitte unbedingt vorher informieren! Der MSC Nordhastedt wird sich wieder be-

mühen, bei der Gemeinde Albersdorf Sonderkonditionen für das Freizeitbad (mit Riesenrutsche usw.) zu erhalten. Der höchste Einrittpreis für einen Vollzahler betrug im letzten Jahr nur 1,70 Euro (!). Beim Leistungsvergleich „Champ of the Camp“ ist nur startberechtigt, wer mindestens am Mittwoch und Donnerstag am Training teilgenommen hat ! DIETER JÜRGENS www.msc-nordhastedt.de

Foto: Marco Plundrich

Internationales Speedwaycamp 2013 Dithmarschenring Albersdorf (A23) Zeitplan Montag, 22. Juli Clubheim ab 14 Uhr geöffnet, Anmeldung im Rennbüro Dienstag, 23.Juli 09.00 bis 10.00 Uhr Training nur 500ccm 10.00 bis 12.30 Uhr Training für alle 14.00 bis 16.30 Uhr Training für alle 16.30 bis 17.30 Uhr Training nur Juniorenklassen Mittwoch, 24. Juli 09.00 bis 10.00 Uhr Training nur Juniorenklassen 10.00 bis 12.30 Uhr Training für alle 14.00 bis 16.30 Uhr Training für alle 16.30 bis 17.30 Uhr Training nur 500ccm Donnertag, 25.Juli 09.00 bis 12.30 Uhr Training für alle Ab 17.00 Uhr Leistungsvergleich „Champ of the Camp“ (mit dem seit 2012 eingeführten „Daddies-Cup“)

Freitag, 26. Juli 09.00 bis 12.00 Uhr Training für alle Trainingsgebühren: (Gesamtpreis für alle Tage inkl. Stellplatzgebühr für alle Personen) Juniorenklassen * 80,00 Euro Juniorenklassen (ermäßigt) 50,00 Euro (DMV/MSJ/Clubmitglieder) 500ccm 110,00 Euro 500ccm (ermäßigt) 90,00 Euro (DMV/MSJ/ Clubmitglieder)

* in den Juniorenklassen sind auch „Micros“ (PW 50) und 80-ccm-Fahrer herzlich willkommen

Anmeldungen an: MSC-Büro, Dieter Jürgens, Petersstraße 30, 25746 Heide/Holst. Mail: speedeleven@gmx.de, msc-nordhastedt@gmx.de, Telefon: 0481/88360

Tourensport

FIM-Veranstaltungen 2013 Vier reizvolle Veranstaltungen stehen den Tourensportler im Jahr 2013 zur Auswahl. 2013 bietet den touristischen Motorradfahrern eine Auswahl von vier Veranstaltungen unter dem Dach des MotorradWeltverbands (FIM). Zu den beiden ersten folgende Info: Start ist der 12. Juli 2013 mit dem dreitägigen FIM Meritum-Treffen in Bräunlingen im Schwarzwald. Bräunlingen war bereits 1999 Veranstalter, ein neues Team erwartet die Teilnehmer mit neuem Programm. Nennschluss ist der 15. April 2013 bei direkter Anmeldung via www.fim-meritum2013.com DMV INSIDE 1/2013

Epernay bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten FIM-Rally nach Epernay. Gleich anschließend geht es am 15. Juli für die restliche Woche weiter zur FIM-Rally nach Epernay in

Frankreich, das auch schon 1999 Veranstalter war. Aber nicht nur der Moto Club Epernay ist seither gewachsen (auf 400 Mitglieder), auch die Stadt Epernay hat sich mächtig entwickelt, mit einem wunderschönen Zentrum und vielen Cafés und Restaurants. Nennschluss ist hier der 15. März 2013. Anmeldungen sind nur über den nationalen Verband zulässig, im DMV vertreten durch Dieter Sass. Informationen ab sofort abrufbar über die DMV-Homepage (Tourensport Motorrad) oder per e-Mail an sass. tourensport@t-online.de TEXT UND FOTO: ILONA SASS www.dmv-motorsport.de www.fim-rally2013.com


MSJ

Motor Sport Jugend

Die ersten 100 Tage Der neue MSJ-Sekretär Ralf Frache zieht eine erste Zwischenbilanz.

bilden und sich an diesem Tag mit den Teams der anderen Disziplinen im sportlichen Ehrgeiz zu messen und im Sinne von Horst von Homeyer viel Spaß bei gemeinsamen Motorsport zu haben. Die, die ihn Nachdem die Wahlen bei der MSJ-Vollvernoch gekannt haben, warteten ständig sammlung am 11.11.2012 durchgeführt wadarauf, dass die Tür aufgeht und jemand ren und sich der neue Ausschuss gleich zur “Hi Fans!” ruft. ersten Sitzung traf, begann die Zeit unaufQuadfahrer gegen Trialfahrer. So fuhren hörlich zu laufen. In dieser Sitzung hatten an diesem Tag Quadfahrer gegen Trialwir uns einige sehr ambitionierte, zum Teil fahrer und Jugendslalomkartfahrer gegen kurzfristige, Ziele, die auch noch einiges Fahrer, welche die Altersstufe der Klasse 6 an Organisation verlangten, gesetzt. schon lange überschritten haben. Unter anderem hatten wir beAlle Alters- und Gewichtsklassen schlossen, uns zukünftig mit eiwaren vertreten und die Fahrer der nigen Hilfsmitteln und einem einzelnen Teams sind zum Teil weit eigenen Auftritt an mehreren über 500 Kilometer angefahren. Veranstaltungen zu präsentieren. Unbedingt zu erwähnen ist noch, Dazu gehört ein eigenes Messedisdass die Quadler ausschließlich mit play mit Zubehör und damit unbeamtierenden Deutschen Meistern dingt eine Art Corporate Design angereist sind und ein Team, mit sowie natürlich ein eigener Flyer, dem Namen eines sehr betagten der über eine möglichst große AusHundes, morgens sehr früh in Ihwahl an Informationen über die rer Heimat (400 km) abgefahren Mitgliedschaft in der MSJ aufkläist und nach dem RoC spät in der ren sollte. Als erste Veranstaltung Nacht wieder zu einem weithin wurde die Kartmesse IKA 2000 in bekannten 24-Stunden-IndoorkartOffenbach ins Auge gefasst, auf der wir uns auf dem Messestand Der Erfolg des ersten MSJ-Race of Champions schreit nach rennen fuhr, um dort noch Fahrer des DMV mit unserem, tatsäch- Fortsetzung Foto: Frache ihres Teams für die restlichen zehn Stunden anzufeuern. Die sehr gulich fertig gewordenen, Material präsentieren durften. Die gesamte Messe Vizepräsident und langjährigen 1. Vorsit- ten Feedbacks, die wir bekommen haben, über waren wir mit vier Fachmännern und zenden der MSJ, Bernd Schmidt, gestif- den Einsatz, den die meisten auf sich ge-frauen, die zu allen Belangen bezüglich teten “Horst-von-Homeyer-Preis” aus der nommen haben, um teilnehmen zu könder Mitgliedschaft in der MSJ hervorra- Taufe gehoben und auf der bestens vor- nen und nicht zuletzt die großen Augen gend informieren konnten, vertreten , was bereiteten Kartbahn in Bad Mergentheim der jüngsten Teilnehmer, die zum Teil zum bei den Besuchern der Messe sehr gut an- bei eisigen Temperaturen am 26. Januar ersten Mal an einem Indoor-Kartrennen kam. Danke an die beiden Familienteams durchgeführt. Als Idee stand außer dem teilgenommen haben, lassen für uns nur sportlichen Hintergrund des Kartfahrens einen Schluss zu: Ja, es wird auch 2014 ein Schneider und Bachmann. Als nächstes Ziel hatten wir die Durchfüh- noch mehr im Mittelpunkt, dass Teilneh- MSJ-Race-of-Champions um den Horstrung eines Indoorkartrennens mit dem mer aus allen im DMV gefahrenen Diszi- von-Homeyer-Preis geben. Fortsetzung Seite 52 Arbeitstitel “Wintercup” geplant. Weder plinen die Möglichkeit haben, Teams zu Termin, Veranstaltungsort noch ein ungefährer Plan für die Durchführung waren an diesem Tag bekannt. Um so mehr müssen wir uns wieder bei Boris Bachmann bedanken, der in den nur sechs verbliebenen Wochen eine, wie sich im nachhinein durch mehrere E-Mails, Kommentare auf Facebook und Anrufe von Teilnehmern herausstellte, Super-Veranstaltung „aus dem Nichts“ geplant hat. Wie die meisten wissen, wurde in dieser kurzen Zeit das “MSJ-Race-of-Champions” um den vom

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52 Die Sieger und die einzelnen Zeiten des RoC finden Sie natürlich auf der neu gestarteten Homepage der MSJ, die auch noch in dieser kurzen Zeit an den Start gegangen ist. Nur so viel, Bremsklötze müssen nicht Bremsen, All Stars spielen nicht immer Basketball und Teufel können auch Kartfahren. Unter www.msj-motorsport.de informieren wir jetzt alle Interessierten über den Motorsport der Jugend. Auch wurde dort ein Forum rund um (alle) Fragen zum Motorsport im Allgemeinen und zu den einzelnen Disziplinen im Besonderen integriert. Mit der bereits bekannten Facebook- und der auch neu gestarteten Twitter-Präsenz ist die MSJ jetzt in den neuen Medien umfangreich vertreten. Natürlich wird permanent an den Online-Auftritten gearbeitet, so dass wir uns weiterhin über Hinweise, Ideen etc. freuen. Wie geht´s jetzt weiter? In den nächsten Tagen beginnt die Saison wieder und unsere Fachreferenten müssen sich wieder um das “Tagesgeschäft” kümmern. Aber wir haben noch ein paar Kleinigkeiten in

Ralf Frache der Hinterhand. Unter anderem werden wir uns in diesem Jahr um die Bildung eines eigenen MSJ-Kaders in mehreren Disziplinen kümmern, mit dem Ziel wieder ein MSJ-Team aufzustellen. Des Weiteren werden wir uns, die MSJ, an einigen nationalen und internationalen Veranstaltungen präsentieren können. Auch einen der wichtigsten Termine in diesem Jahr haben wir bereits fixiert, gebucht und er kann somit in alle privaten und Clubkalender aufgenommen werden. Die diesjährige MSJ-Meisterfeier und

MSJ-Vollversammlung wird erneut am zweiten Novemberwochenende, also am 09./10.11.2013 in der Stadthalle in Nidda stattfinden. Und motorsportlich.... Ja, da haben wir auch einige interessante Ideen in der Planung. Jetzt nur so viel, ältere, nicht mehr der Homologisierung entsprechende Karts solltet Ihr nicht verschrotten. Boris Bachmann plant da etwas Hochinteressantes. Auch im Breitensport wird sich etwas tun, der Erfolg unseres Indoor-Kartevents zwingt uns ja förmlich zum Handeln. Soviel aus den ersten 100 Tagen des MSJAusschusses. Wir freuen uns über alle Ideen, Anregungen und auch Kritik gern auch im Forum auf der Homepage. RALF FRACHE www.msj-motorsport.de

MSJ auf Twitter

MSJ-Homepage

Speedy trifft …

Jürgen Müllem ich dann auch teilnahm und Blut leckte. Seit wann sind Sie Mitglied im DMV? Seit 1989. Sind Sie auch aktiv im Motorsport noch tätig, also fahren oder fuhren Sie bei einer Disziplin schon mit? Ausschließlich beim Geländewagentrial, heute leider nur noch gelegentlich. In welchem Ortsclub sind Sie Mitglied? Im ORC Ruhrtal. Gibt es dort eine aktive Jugendabteilung und welche Disziplinen werden da angeboten bzw. betrieben? Nein, da sich der Verein ausschließlich um Geländewagentrial kümmert und dort Jugendliche erst mit 14 Beifahrer sein können und ab 16 dann mit Papas Name: Jürgen Müllem Auto bereits starten dürfen. Alter: 52 Sie sind Sprecher des VerwaltungsFamilienstand: verheiratet, rates. Was ist der Verwaltungsrat 5 Kinder Beruf: Verwaltungsangestellter im DMV? im öffentlichen Dienst Äh, das heißt Vorsitzender. Der VerIm DMV: Vorsitzender Verwalwaltungsrat ist der Kreis aller Lantungsrat und Referent/Sprecher desgruppenvorsitzenden im DMV. für Geländewagentrial, VorsitWelche Aufgabe hat der Verwalzender der LG Niederrhein tungsrat und wer gehört ihm an?

In der Rubrik „Speedy trifft...” möchten wir Euch wieder den Motorsport der „Großen“ und die dahinter stehenden Macher etwas näher bringen. Daher wollen wir interessante Mitglieder, Fahrer oder Funktionäre des DMV treffen und ihnen ein paar Fragen zu ihren Jobs, ihren Veranstaltungen oder einfach, ihrer erlebten Motorsportgeschichte stellen. Speedy: Wie sind Sie zum Motorsport gekommen? Jürgen Müllem: 1986 aufgrund eines Flyers zu einer Motorsportveranstaltung, an der

DMV INSIDE 1/2013

Durch die Umstrukturierung von Länderbeirat in Verwaltungsrat und der neuen Orientierung innerhalb des DMV sind die Aufgaben und Ziele noch nicht so klar abgesteckt. Der Verwaltungsrat versucht auf der einen Seite Verbandsthemen zu behandeln und dem Präsidium zu unterbreiten (Werbeaktionen, Ausführung von Ehrungen usw.) und auf der anderen Seite kurzes Bindeglied zwischen Präsidium und der LG zu sein (durch Sitz der Vorsitzenden im Präsidium). Welche Gremien gibt es noch im DMV? Präsidium, Landesgruppen und Regionalvertretungen. Die Geschäftstelle, MSJ und Tourensport sehe ich als eigenständige Abteilungen an. Und die Sportreferenten als Einzelpersonen (Kämpfer) auch, wenngleich dahinter natürlich eine große Anzahl von Motorsportlern steht. Bei welcher Veranstaltung würden Sie gern mal aktiv teilnehmen? Vom Kopf her bei der Dakar-Rallye, auch wenn es nicht immer Afrika ist. Vom Verstand eher dann wohl beim DMV German Off Road Masters, kurz GORM.


Deutscher Motorsport Verband Landesgruppe Südbayern e.V.

Freitag, 15.03. Training 13.00 Uhr

Samstag, 16.03. Rennen ab 16.15 Uhr

Sonntag, 17.03. Rennen ab 13.15 Uhr

Ticket-Hotline: 0 86 21 - 64 59 44 www.dmv-lg-suedbayern.de

Design & Druck: Obergröbner Druck GmbH · Töging a. Inn · www.obergroebner-druck.de | Foto Fahrer: © ernst-wukits.de | Foto Arena: © Projektarbeitsgemeinschaft Behnisch/Pohl


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Konditionslehrgang in Frankfurt

Voraussetzung für den Erfolg MSJ-Bahnsportreferent René Deddens berichtet über einen Konditionslehrgang der Hessischen Motorsport Jugend als Grundlage für zukünftige weltmeisterliche Leistungen. Nach Ankunft der Teilnehmer begrüßte sie der Lehrgangsleiter Rolf Zimmer und machte ihnen klar, dass Disziplin, Koordination, Konzentration, Pünktlichkeit und vor allem Respekt im Leben einen hohen Stellenwert haben und somit auch das anstehende Wochenende René davon geprägt sei. Nach einer Deddens Foto: Schiffner Vorstellungsrunde jedes Einzelnen, folgte die erste Trainingseinheit durch Jens Staudenmaier. Angefangen wurde mit einer kleinen Erwärmungslaufeinheit, danach wurden diverse Gymnastik-/Dehnübungen durchgeführt. Infolgedessen wurde mit den sogenannten „Burpees“ (von der Liegestützposition in die Hocke, dann einen Strecksprung und direkt wieder in die Liegestützposition) eine Übung durchgeführt, in der die Jungs und Mädels bereits ihre Gren-

Die Teilnehmer des Konditionslehrgangs in Frankfurt: ganz links Autor und Teilnehmer René Deddens, vorn Organisator Rolf Zimmer zen kennenlernten. Darauf folgten noch weitere Übungen, bis die Sportler dann ihre Zimmer zur Nachtruhe aufsuchen durften. 07.30 Uhr Frühsport! Eine 30-minütige Laufeinheit mit ca. 2,5 km sollte der Erholung der Laktatwerte und der Lockerung dienen. Daraufhin wurde ausgiebig gefrühstückt, um wieder etwas Kraft zu tanken. Gegen 09:30 Uhr kam die zweite Einheit am Samstag in der Sporthalle. Dehn-/ Gymnastikübungen wurden nochmals zur Erwärmung genutzt, bevor der Schwerpunkt auf Schnellkrafttraining lag, indem die Jugendlichen vielerlei DMV INSIDE 1/2013

Sprungübungen und folgend Sprintübungen zu absolvieren hatten. Doch was bezweckt die Schnellkraft für Motorsportler? „Mit Schnellkraft bezeichnet man die Fähigkeit des neuromuskulären Systems, in der zur Verfügung stehenden Zeit einen möglichst großen Impuls zu erzeugen. Schnellkraft hat das Ziel, eine Bewegung in möglichst kurzer Zeit auszuführen (Bewegungen unterhalb 250 ms) – diese ist ein Teil der Reaktivkraft à Als Reaktivkraft wird die möglichst kurze Kopplung (meist weniger als 200 ms), bei exzentrisch-konzentrischer Schnellkraft, der beiden Phasen im Dehnungs-VerkürzungsZyklus (DVZ) bezeichnet. Diese Fähigkeit ist eine von der Schnellkraft teilweise unabhängige motorische Qualität. Sie basiert neben der Maximalkraft und der schnellen Kontraktionsfähigkeit vor allem auf der reaktiven Spannungsfähigkeit des Muskels. In manchen Lehrbüchern ist sie auch unter den Bezeichnungen plyometrisches Training oder Niedersprungtraining geführt.“ Aufgrund ständiger Momente, in denen sich das Motorrad selbstständig machen will, ist es erforderlich, eine ausgeprägte Reaktionsfähigkeit zu besitzen und mit Schnellkraft bzw. Reaktivkraft die Situation in wenigen Millisekunden unter Kontrolle zu bekommen. Nach dem Mittagessen und einer Ruhephase folgte mit unterschiedlichen Liegestützübungen (einbeinige, einarmige, diagonale etc.), Sit-Ups und einigen anderen Kraftübungen die dritte Einheit am Samstag. Doch warum Kraftübungen/ Krafttraining? „Unter Krafttraining versteht man ein körperliches Training, welches das Hauptaugenmerk auf die Steigerung der Kraftfähigkeiten und Erhöhung der Muskelmasse legt. Die theoretische Grundlage jedes Trainings ist der Umstand, dass der Körper danach trachtet, sich möglichst ökonomisch an Beanspruchungen anzupassen. Wird er durch erhöhte Kraftbelastungen beansprucht, so passt er sich an, indem er über Veränderungen im Kreislauf- und Zentralnervensystem sowie im Bewegungsapparat (Knochen, Sehnen und Muskeln) seine Fähigkeit zur Kraftentfaltung steigert.“

Jeder Motorsportler benötigt eine gewisse Grundkraft, genau wie eine gewisse Grundausdauer. Am Wochenende wurde lediglich mit dem eigenen Körpergewicht trainiert und dies reichte vollkommen aus, um die Grenzen eines Jeden zu erreichen. Nach dieser Einheit und Abendessen konnte das häusliche Schwimmbad in Anspruch genommen werden, was der Entspannung und Regeneration diente. Somit wurde auch Tag 2 erfolgreich und vor allem ohne Verletzungen absolviert. Man konnte allen Teilnehmern eine gewisse Erschöpfung ansehen. Sonntag – 07.30 Uhr – Frühsport – 30 Minuten – 2,5 km. So wie am Tag zuvor wurde wieder gegen 09:30 Uhr in der Sporthalle mit Dehn-/ Gymnastikübungen gestartet. Den Jungs und Mädels war sichtlich anzumerken, dass die letzten eineinhalb Tage sehr anstrengend waren und alle vom Muskelkater geprägt waren. Die Übungen fielen allen schwer und alle waren etwas in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Darauf folgend kam die letzte wirklich anstrengende Einheit, die ihre Essenz in Steigerungsläufen (Pyramidenläufe) fand. Nach dem Mittagessen wurde den Sportlern, zur Steigerung des Spaßfaktors und gleichzeitig zum Abschluss des Lehrganges, ein Fußballturnier gewährt. Damit sollte ausgedrückt werden, dass Hochleistungssportler oftmals im Team agieren müssen und Missionen bzw. Herausforderungen zu meistern haben. Zum Abschluss des erfolgreichen Konditionslehrganges wurden die von Rolf Zimmer festgehaltenen Videoaufnahmen analysiert. Gegen 16 Uhr war der Lehrgang beendet. Ein riesengrosser Dank gilt Rolf Zimmer, der sich seit vielen Jahrzehnten, trotz mehrerer Tiefpunkte in den letzten Jahren, für die MSJ ehrenamtlich engagiert und u.a. diesen Lehrgang organisiert. Der Lehrgang ist jedes Jahr top durchorganisiert und mit Gregor Haslberger und Jens Staudenmaier vom Palestra Fitness sind auch bis ins kleinste Detail ausgebildete Trainer dabei. Objektiv kann man sagen, dass ein solcher Lehrgang jedem Sportler dabei hilft, die Spitze zu erreichen. Beispiele aus der Vergangenheit sind u.a. Sandro Cortese (MotoGP), Max Dilger (Speedway), Larissa Papenmeier-Picoto (Motocross) oder Marcel Schröter (MotoGP). RENÉ DEDDENS


CLUBS

Einladung Die DMV Landesgruppe Nordost e.V. lädt alle Mitglieder ein zur

Jahreshauptversammlung 2013 am Sonntag, den 17. März 2013 um 11:00 Uhr in das Restaurant Poseidon in Berlin-Schmargendorf, Fritz-Wildung-Straße 7 a, 14199 Berlin, (am Eingang zum Eisstadion). Anfahrt: Von der A 100, Ausfahrt 13 (Hohenzollerndamm) Richtung Zehlendorf, dann 1. Ampelkreuzung links (Cunostraße), dann links Fritz-Wildung-Straße, bis zum Ende, am Wendekreis rechts gelegen Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Ehrungen 3. Berichte des Vorstandes 4. Aussprache 5. Haushaltsplan 2013 und Abstimmung darüber 6. Bericht der Kassenrevisoren 7. Entlastung des Vorstandes 8. Bestimmung des Wahlleiters 9. Wahlen (Gruppe II) Vorstandsmitglied für Brandenburg (z. Zt. Frank Peter) Vorstandsmitglied für Mecklenburg-Vorpommern (Kandidat: Dietmar Kielmann) Vorstandsmitglied für Motorrad-Biathlon (z. Zt. Stefan Schmidt) Vorstandsmitglied für die MSJ (z. Zt. André Warstat) Kassenrevisoren (z. Zt. Udo Lippert und Rolf Gransee) 10. eventuell erforderliche Satzungsänderungen – gemäß eventueller Auflagen des Amtsgerichts Potsdam, im Zuge der Eintragung der neuen Satzung 11. Verschiedenes Anträge zur JHV sind schriftlich bis zum 03. März 2013 (vorliegend) zu richten an die Geschäftsstelle der DMV LG Nordost e.V., Finkenkruger Str. 35, 14612 Falkensee. Für den Vorstand Carl Brucke, Vorsitzender

MSC Großhabersdorf

50-jähriges Jubiläum Großen Anlass zum feiern gibt es dieses Jahr für den MSC Großhabersdorf. Ein halbes Jahrhundert ist eine stolze Zahl. Als sich die neun Gründungsmitglieder Hans Behringer, Paul Hagen, Helmut Heidelberger, Georg Hofmann, Georg Kuhlmann, Nikolaus Roth, Herbert Traber, Helmut Roth und Leonhard Weber im April 1963 zusammengesetzt hatten, um den Verein ins Leben zu rufen, dachte keiner, dass es heute mit 195 Mitgliedern einer der größten Vereine der Gemeinde ist. Gründe dafür gab und gibt es genug. Veranstaltungen wie Sternfahrten, Rallyes, Orientierungsfahrten, Bilder –und Polizeisuchfahrten, Clubslaloms und seit 1975 die erfolgreiche Trialmannschaft bieten ein breites Spektrum für ein aktives und geselliges Vereinsleben. Immer ein großes Anliegen war es, ein Verein für die ganze Familie zu sein, so dass uns die „Kleinen“ groß am Herzen liegen. Ein Zeugnis hierfür ist die alljährliche Martinfahrt mit anschließender Siegerehrung durch den „Pelzmärtel“ Hei-

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ner Stropnik, der die Kinder über 30 Jahre mit tollen Preisen beschert. Dieser runde Geburtstag soll auch Anlass sein „danke“ zu sagen an eine Vorstandschaft und die vielen Mitgliedern, die auch Die Gründungsmitglieder Hans ohne ein Amt viel EngageBehringer, Paul Hagen, Helmut ment in die Vereinsarbeit Heidelberger, Georg Hofmann, investierten. Georg Kuhlmann, Nikolaus Roth, Hierfür wird am EhrenHerbert Traber, Helmut Roth u. abend im Vereinslokal am 20. April 2013 ein feierlicher Leonhard Weber Rahmen geschaffen, um diese Ehrungen vorzunehmen. Natürlich soll auch das Vergnügliche nicht zu kurz kommen, darum wird am 27. April 2013 mit der eigens engagierten „Frankenbänd“ ausgiebig gefeiert, um Freude und Kraft für die nächsten 50 Jahre tanken. TEXT UND FOTOS: KERSTIN SPARGER www.msc-grosshabersdorf.de

MMC Schweinfurt

Goldene Ehrennadel für Horst Gock Anläßlich der Hauptversammlung des DMV Nordbayern in Michelfeld erhielt Horst Gock die Goldene Ehrennadel des DMV Nordbayern überreicht. Horst Gock hat sich in fast 30 Jahren Verdienste um den Mainfranken Motorsport Club Schweinfurt e.V. im DMV erworben. Bis 2011 war er 1. Vorsitzender des fränkischen Clubs. Horst Gock begann mit dem Enduro-Sport erst 1969 (wegen seines Studiums), zunächst bei der Motorsport-Vereinigung Gerolzhofen. Trotz anderer sehr guter Enduro- und Motocross-Fahrer (Witzel, Hau u.a.) bemühte sich der Verein nicht um Trainingsmöglichkeiten. Gock und einige Mitstreiter (Müller, Katzenberger u.a.) wurden nach langer Suche fündig. Der ehemalige Steinbruch der Firma Albert an der „Schwarzen Pfütze“ wurde für einige kleinere Veranstaltungen gemietet. Gock verhandelte mit dem Besitzer, Herrn Albert, der dem Sport wohlgesinnt war. Im Ergebnis konnte Horst Gock die Strecke gepachtet werden. Foto: Seubert Nun beschlossen die Sportler, einen eigenen Verein zu gründen. 1981 entstand der Mainfranken-Motorsport-Club und Horst Gock wurde 1. Vorsitzender. Man wollte größere Veranstaltungen ausrichten, d.h. viele Hürden waren zu überspringen: Mit Gemeinde, Landratsamt u.a. musste verhandelt, Genehmigungen beantragt werden. Für den laufenden Trainingsbetrieb erreichte Gock eine Dauergenehmigung. Schließlich kaufte der Club die Strecke. Horst Gock ist auch beim Stadtverband für Sport in der Vorstandschaft. ANTHONY SEUBERT www.mmc-schweinfurt.de.de


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Badischer Motorsport Club

Sportwarte-Schulung 2013 Die Motorsport-Saison 2013 kann beginnen. Die Sportwarte des Badischen Motorsport Clubs (BMC) Hockenheim sind gut vorbereitet. Trotz leichtem Schneefall nahmen im Januar 210 Sportwarte am Tagesseminar im Ernst-Wilhelm-Sachs-Haus teil. Für viele sei es eine Wiederholung, aber für die Neuen ist es die unverzichtbare Grundausbildung, betonte BMC-Sportleiter Willi Schenkel. Ohne diese Ausbildung kann und darf heute kein Sportwart mehr an der Rennstrecke seinen Dienst verrichten. In seiner Begrüßungsrede ging BMC-Präsident Jörg Bensemann auf den Veranstaltungskalender ein. Er erwähnte die Großveranstaltungen am Hockenheimring und die BMC-Veranstaltungen in diesem Jahr. Willi Schenkel, Leiter der Streckensicherung (LS) schulte die Sportwarte und Abschnittsleiter in Theorie und Praxis, in Sicherheit an und um die Rennstrecke, denn die Sicherheit an der Rennstrecke wird auch beim BMC großgeschrieben. Dies gelte für Fahrer, Zuschauer und Sportwarte. Der Sportwart habe eine verantwortungsvolle Aufgabe. Es geht auch darum, dass der Abschnittsleiter seine Mannschaft am Posten richtig einteilt. Der Sportwart muss alle Vorfälle richtig und sofort an die Einsatzleitung (Race Kontrolle) melden. Auf jeden Fall muss sich der Sportwart richtig verhalten, keine übereiligen Handlungen tätigen und die Lage und Situation einschätzen. Er ist der verlängerte Arm zur Rennleitung. Willi Schenkel sprach auch das Bergen von Fahrzeugen an. Autos und Motorräder müssten sofort von der Strecke und immer der Rennleitung gemeldet werden. Es gelte vor allem der Grundsatz, Ruhe bewahren, das Gefühl für die Geschwindigkeit zu haben und die richtigen Flaggensignale zu zeigen. Eigenschutz wichtig. Willi Schenkel und Helmut Vogel erklärten bei der Schulung die verschiedenen Arten der Feuerlöscher, die am Hockenheimring vorhanden sind und dementsprechend nach Veranstaltung auch zum Einsatz kommen. Uwe Karl vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) erläuterte die ersten Schritte zur „Ersten Hilfe“. Dabei sei der Eigenschutz das Wichtigste. Es wurde auch der Defibrillator bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung vorgeführt. Nach der Mittagspause wurden die 210 Sportwarte in drei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe übte unter Anleitung von Torsten Katzenmeier das Helmabnehmen bei einem verletzten Fahrer und die stabile Seitenlage. In einem anderen Raum im Ernst-WilhelmSachs-Haus wurde mit Uwe Karl die Herz-Lungen-Wiederbelebung geübt. Dabei wurde die Arbeit mit dem Defibrillator vorgeführt. Hinter den Boxen im Formel-1-Fahrerlager hatte die Freiwillige Feuerwehr Hockenheim eine Brennstelle aufgebaut, wo die Sportwarte das Löschen des Feuers mit dem Feuerlöscher probieren konnten, mit der Unterstützung von Günter Wiedemann, Martin Schemenauer und David Liedke von der Freiwilligen Feuerwehr. TEXT UND FOTO: FRANZ HOFFMANN www.bmc-hockenheim.de DMV INSIDE 1/2013

MSC Michelbacher Hütte

Wichtige Personalentscheidungen Wichtige Personalentscheidungen standen beim MSC Michelbacher Hütte in diesem Jahr auf der Tagesordnung. Zum einen die Wahl des 2. Vorsitzenden und zum anderen die Wahl eines neuen Sportleiters. Nach Begrüßung aller Anwesenden und ganz besonders der Ehrenvorsitzenden Otto Christmann und Werner Mohr gaben die Amtsinhaber ihre Berichte ab. Unter dem TOP „Neuwahlen“ wurde der derzeitige 2. Vorsitzende Robert Seifarth für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Bei der Wahl des Sportleiters mussten die Mitglieder zur Kenntnis nehmen, dass Berndt Bücher aus persönlichen Gründen nicht mehr für das Amt als Sportleiter zur Verfügung steht. Berndt betonte aber noch einmal, dass er gerne im Vorstand mitgearbeitet habe.

Von links stehend Frank Behrendt, Frank Bremser, Kijell Sprenger, Peter Dietrich, Berndt Bücher, Thomas Baum; sitzend von rechts Wolfgang Schwab, Robert Seifarth, Pia Baum, Horst Bingel und Norbert Herz Foto: Pia Baum Horst Bingel (1. Vorsitzender) bedankte sich herzlich bei Berndt für die geleistete Arbeit im Vorstand. Er betonte, dass es sehr schade ist, so einen engagierten Vorstandkollegen verlieren zu müssen. Berndt wird aber 2013 Rennleiter für das 30. DMV Motocross sein. Die Versammlung wählte Wolfgang Schwab als neuen Sportleiter. Wolfgang zeichnet sich als ein sehr engagiertes und pflichtbewusstes Mitglied aus. Jasinski Deutscher Meister. Der MSC Michelbacher Hütte kann auf ein erfolgreiches Sportjahr 2012 zurückblicken. Jochen Jasinski wurde Internationaler Deutscher Meister im Supermoto und konnte sich auch gegen Fahrer anderer Nationen durchsetzen. Steffen Kaiser wurde als jüngster Fahrer zum 2. Mal hintereinander Hessenmeister in der Klasse 125 ccm Senioren im Hessencup. Phillip Kloos konnte sich den Meistertitel in der MSR-Serie holen. Paul Gerhard Knipp holte sich im Tourensport ebenfalls den Hessenmeistertitel. Der MSC belegte in der Clubwertung zur Tourensportmeisterschaft des DMV Hessen mit 5 240 Punkten den 1. Platz. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Horst Bingel, 2. Vorsitzender Robert Seifarth, Schatzmeister Norbert Herz, Schriftführerin Pia Baum, Sportleiter und Webmaster Wolfgang Schwab, Jugendreferent Frank Bremser, Mitgliederverwaltung und Tourensportreferent Hagen Schäfer, Pressesprecher Frank Behrendt, Streckenwart Kijell Sprenger und Pascal Lampert, Bewirtung Pia und Thomas Baum, Streckensicherung Peter Dietrich, Rennleiter Berndt Bücher, Fahrtleiter Enduro Guido Faber, Beisitzer Andreas Oberländer. FRANK BEHRENDT www.msc-michelbacherhuette.de


CLUBS

MSC Klein-Krotzenburg

Enduro-Zehnkampf im Schnee Die „Allwetterqualitäten“ der Enduro-Spezialisten, die sich bei der 28. Auflage des MSC Enduro-Zehnkampfes am Klein-Krotzenburger Fasanengarten ein Stelldichein gaben, waren auch in diesem Jahr gefragt. Bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes inklusive geschlossener Schneedecke stellten die hart gesottenen Teilnehmer auf zwei und auch auf drei Rädern ihr können unter Beweis. Insgesamt 59 Starter und vier Mannschaften nahmen teil. Gesamtleiter Dirk Süßmann, Parcoursleiter Jürgen Gehre und ihre zahlreichen Helfer leisteten gute Arbeit und die Veranstaltung verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle. Die Fahrer, eingeteilt in acht Alters- und Wertungsklassen, hatten raffiniert ausgeklügelte Aufgaben zu bewältigen, die das gesamte Spektrum an Maschinenbeherrschung umfassten. Le Mans-Start, Beschleunigungs- und Bremsprüfung, Gleichmäßigkeitsprüfung, Verfolgungsfahren, Trial, Abstandprüfung, Geschicklichkeitsturnier, Langsamfahrprüfung, Parallelslalom und Crossprüfung. Am Ende dieser Kräfte zehrenden Wettbewerbe gab es bei der Siegerehrung im gut gefüllten MSC-Clubheim die Belohnung für die erfolgreichen Teilnehmer. In der Klasse 1, Jugendliche bis zum 12. Lebensjahr, siegte Justin Gehre vom MSC Klein-Krotzenburg vor Maik Eifler und Finn Seewald. In der Klasse 2, Jugendliche von 13 bis 17 Jahre, eroberte Leon Süßmann vom MSC Klein-Krotzenburg den 1. Platz vor seinem Vereinskameraden Loris Nikolakis. Der 3. Platz ging an Felix Bopp aus Esslingen. Sieger der Klasse 3, 18 bis 24 Jahre, wurde der Flörsheimer Manuel Günster vor Michael Müller aus dem Jossgrund und Marc Geyer aus Büdingen. In der Klasse 4, 25 bis 37 Jahre, entschied Christian Kalina aus Biblis den Wettbewerb für sich. Platz 2 belegte Mariel Tegel vom MSC Klein-Krotzenburg vor dem Frankfurter Rolf Verhoeven. Die Klasse 5, 38 bis 44 Jahre, gewann Jörg Bopp aus Esslingen vor Christian Schüssler vom MSC Klein-Krotzenburg und Manfred König. Gelände-Gespanne. Die Klasse 6, 45 bis 59 Jahre, war mit zwölf Teilnehmern am stärksten besetzt. Jörg Bernius vom OAMC Rheinheim schaffte es, sich deutlich abzusetzen und fuhr souverän den Klassensieg ein. Den 2. Platz sicherte sich Bernd Klee vom Pumuckl Racing Team Roland Günster aus Flörsheim. In der Klasse 7 der Veteranen (ab 60 Jahren) siegte Wolfgang Büttner vom MCV RheinMain. Reinhard Gehre vom MSC Klein-Krotzenburg wurde Zweiter, gefolgt von Kurt Hering vom MSC Beuern und Winfried Lepple (MSC Klein-Krotzenburg). In der Klasse 8 der Gelände-Gespanne gingen sechs Teams an den Start. Es siegte das Gespannteam Hans-Werner und Christiane Baus aus Wermelskirchen hauchdünn vor Willi Rüth/ Bernd Howar (Frammersbach) sowie Werner und Frank Sigl (Mössingen). Die Mannschaftswertung konnte das „OG-Racing Team“ vom MSC Klein-Krotzenburg mit Devin Tegel, Mariel Tegel, Leon Süßmann und Loris Nikolakis gewinnen. Mit einem ausgeklügelten System ermittelten die Veranstalter un-

ter den Klassensiegern den Tagesbesten. Der Sieger der Klasse 3 Manuel Günster konnte in diesem direkten Vergleich alle anderen hinter sich lassen und bekam verdient den dicken Pokal des Gesamtsiegers zugesprochen. Einen Sonderpokal erhielt als ältester Teilnehmer Reinhard Gehre (78 Jahre) und als jüngste Teilnehmerin Jule Kalina. Als beste Dame wurde Mariel Tegel geehrt. TEXT UND FOTOS: MANUEL HILSCHER www.msc-klein-krotzenburg.de

DMV Landesgruppe Nordbayern

JHV und Siegerehrung

In Michelfeld in der Oberpfalz trafen sich Vorstandschaft, Vereinsdelegierte und DMV-Mitglieder der Landesgruppe Nordbayern zu ihrer Jahreshauptversammlung mit Meisterehrung. Leider war der Zuspruch anlässlich der JHV verhalten, so dass in den anstehenden Neuwahlen keine neuen Personen für die zu besetzenden Funktionen gefunden wurden. Somit blieb es innerhalb der Vorstandschaft bei der bekannten Besetzung. Nachdem einige Ortsclubs Anträge auf Bezuschussung ihrer Aktivitäten gestellt hatten, wurden für diese Vereine Zuschüsse in unterschiedlicher Höhe gewährt. Im Anschluss an die Versammlung fand die Siegerehrung für die Sportler der Landesgruppe Nordbayern statt. Der 2. Vorsitzende Peter Suk, der den verhinderten Uwe Liebig, vertrat, begrüßte alle Anwesenden und ließ das Motorsportjahr 2012 kurz Revue passieren. Bevor allerdings die Sportler ihre verdienten Pokale in Empfang nehmen konnten, wurde dem ehemaligen langjährigen Vorsitzenden Hermann Greiner mit einem Erinnerungs-Glaspokal für seinen langjährigen Einsatz für den DMV Nordbayern gedankt. Für seine über Ehrung für Hermann Greiner: von links 30-jährige Tätigkeit 2.Vorsitzender Peter Suk, Horst Gock, beim MMC SchweinHermann Greiner, Hannelore Greiner, furt erhielt Horst Gock die Ehrennadel Wagensportleiter Jochen Lebherz des DMV Frankfurt. Gefrees dominant. Die Siegerehrung sah in den Bereichen JugendMotorrad- und Fahrrad-Trial die Aktiven des MSC Gefrees-Fichtelgebirge dominant, wenn auch der MSC Untersteinach zunehmend mit Jugendlichen nachrückt und bei den Einsteigern sogar den DMV-Meister stellen konnte. Bei den erwachsenen Trialern standen die Fahrer des MSC Großhabersdorf an der Spitze, wobei auch hier Untersteinach und Gefrees 2013 sicher ein Wörtchen in der Pokalvergabe mit zu reden haben. Im Motocross vermisste man die Fahrer des MSC Tauperlitz, die keine Ergebnisse einreichten. Somit gingen die Pokale kampflos an die Sportler des MSC Rangau-Uehlfeld. Bei den Kartfahrern lieferten sich die Clubs aus Marktleuthen, Deberndorf und Coburg einen spannenden Kampf um die Pokale. Die Jugendarbeit des MSC Marktleuthen machte sich auch im Erwachsenen-Automobilsport bemerkbar, wo in der Sparte Eisslalom alle Piloten in der Ergebnisliste diesem Verein angehören. Nur der MSC Gefrees hatte noch Vierradsportler genannt und siegte somit in den Sparten Rallye und Orientierungsfahrten. UWE LIEBIG www.dmv-nordbayern.blogspot.de/

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Die Sieger der Mannschaftswertung

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DMV Landesgruppe Westfalen

Siegerehrung 2012

Am 20. Januar 2013 begrüßte der 1. Vorsitzende der Landesgruppe Westfalen, Hans-Henning Siebel, die zu Ehrenden und deren Begleitung zur jährlichen Landesgruppensiegerehrung. Mit knapp 100 Personen war die Räumlichkeit in der Werler Stadthalle bis auf den letzten Sitzplatz belegt. Nach einem ausgiebigen Frühstücksbrunch wurden zunächst die Ehrungen der DMV-Treuenadel für 40- und 50-jährige Mitgliedschaft im DMV durchgeführt. Für 50 Jahre DMV-Treue haben Rainer Schmidtmann, Edmund Mebus und Werner Becker und für 40 Jahre DMV Mitgliedschaft haben Hans-Jürgen Grabbe und Udo Heitmann die Treuenadel verliehen bekommen. Der DMV und die LG Westfalen bedankten sich recht herzlich für die vielen Jahre der treuen DMV-Mitgliedschaft.

Die Superkartslalom-Meister 2012 Superkartslalom. Erstmalig wurden die erfolgreichsten Superkartslalomfahrer/Innen des Westfalenpokals geehrt. Die Jugendlichen sind zwischen zwölf und 23 Jahre alt und starten in zwei Altersklassen, sie jagen mit 9-PS-Karts durch einen großzügig gesteckten Slalomparcours nach fehlerfreier Bestzeit. Die Sieger und Platzierten der jeweiligen Motorsportsparten wurden von Friedhelm Selters (LG-Jugendleiter), Thomas Felsenberg (LG-Sportleiter Automobil) und Clemens Hof (LG-Sportleiter Motorrad) geehrt. Die besten Sportler aus 2012 wurden in 15 Sparten geehrt und somit konnten sich an dem verschneiten Sonntagmorgen 54 Pokalträger freuen. Karl-Heinz Kemper moderierte die Siegerehrung in seiner bekannt unterhaltsamen Art. Bei der anschließenden Tombola gab es unter anderem neben dem alljährlichen Highlight, der riesen Dose Erbsensuppe, einen Werkzeugkoffer von Mannesmann, LED-Taschenlampen und viele weitere und teilweise sehr lustige Preise zu gewinnen. TEXT UND FOTO: MARTIN WIED

Foto: Thomas Gierth

Es war für alle ein schöner Abend und ein großes Dankeschön geht an den Ausrichter der Feier, den MSV-Hammelbach (www. msv-hammelbach.de). Anwesende Ehrengäste waren Bürgermeister Röth, Bereichsjugendleiter des ADAC Lothar Brobach, der Landesfürst Adam Steinmann sowie die Referenten Trial Hessen Volker Lukasch und Jürgen Schmitt. Erfolgreich für sich und den DMV waren in der der Klasse 6 Simon Hörr vom MSV Hammelbach, Valentin Daum von der IMS Schlierbachtal, und Pirmin Bauer vom MSV Hammelbach (alle DMV). Hier zu erwähnen ist, dass auch mit anderen Verbänden in einer Meisterschaft gestartet wird. Man kennt den Spruch „es kann nur einen geben“ und deshalb ist ein Platz in dieser Meisterschaft besonders wertvoll. Aber auch in den anderen Klassen wurden Podestplätze erfahren. Weitere Ergebnisse und Informationen sind auf der Meisterschaftsseite www.htjm.de oder der Landesgruppe Hessen abrufbar. JÜRGEN SCHMIDT www.dmv-hessen.de

Badischer Motorsport Club

Zu Fuß um den GP-Kurs Auf den Spuren von Formel-1-Star Sebastian Vettel begaben sich 70 Sportwarte des Badischen Motorsport Clubs. Aber nicht mit einem Auto, nein, zu Fuß, denn es ist schon Tradition, dass man den Grand-Prix-Kurs (4,574 Kilometer) nach dem Winter inspiziert. Dazu trafen sich die 210 Sportwarte zuerst im Ernst-WilhelmSachs-Haus. Klaus Schwenninger sprach die Termine für 2013 an, was sich Neues in Sachen Motorsport bis jetzt ergeben hat und was noch dazu gekommen ist. BMC-Sportleiter Willi Schenkel erläuterte die Aufgaben und Einteilungen der Abschnittsleiter und Sportwarte. Dann ging es zu Fuß über den Hockenheimring. Dies ist nur in den Wintermonaten möglich. Los ging es an der Nordkurve, vorbei auf den Grand Prix Kurs. Zweck der traditionellen

DMV Landesgruppe Hessen

Hessische Trial-Meister Am 01. Dezember 2012 trafen sich circa 200 Trialsportler und ihre Begleiter zur Meisterehrung im idyllisch gelegen Grasellenbach im Odenwald. Der Abend wurde durch die Ehrung der Sieger/ Meister und ein gelungenes Rahmenprogramm zu einem unvergesslichen Event. Die „Feerder Sahlhubbser“ (Rope Skipper vom TV Fürth) und die Kindertanzen Gruppe „Crazy Girls“ brachten viel Schwung und Farbe in das von Horst Hörr geleitete Programm. DMV INSIDE 1/2013

70 Sportwarte des BMC prüften den Hockenheimring bei der jährlichen Begehung


CLUBS „Begehung“ ist die Festlegung der zahlreichen Standorte, sowie deren Sicherheitsanforderungen für die Sportwarte und Fahrer an der Rennstrecke. Erst die Sicherheit. Konkrete Verbesserungsvorschläge zu den einzelnen Abschnitten gaben die Abschnittsleiter an Klaus Schwenninger (Leiter für Technik und Bauten) weiter, der sich bei der Hockenheimring GmbH um die Ausführungen bemühen wird. Denn die Sicherheit für den Motorsport steht an erster Stelle. Mit Sportleiter Willi Schenkel und Schwenninger an der Spitze führte der Weg über die Parabolika direkt zur Spitzkehre, dann wieder zurück in Richtung Motodrom an der Mercedes-Benz-Tribüne vorbei. Unterwegs wurde an einigen Posten halt gemacht, um die Unterkünfte der Sportwarte zu inspizieren und Verbesserungsvorschläge gemacht. Dabei wurde auch geprüft, ob die Streckenhäuschen den milden Winter bislang unbeschadet überstanden hatten und in der Saison 2013 noch einsatzfähig sind. Es ging weiter auf dem kleinen Kurs in das Motodrom über die Sachs-Kurve bis zur Südtribüne und zurück zum Sachs-Haus. Zum Abschluss gab es eine Aussprache und ein gemütliches Beisammensein im Vogelpark. TEXT UND FOTO: FRANZ HOFFMANN

Renngemeinschaft Düren

kart im Rahmen der Altersgruppe 12-16 Jahre liegen. Leistungsträger im nationalen- und internationalen DMSBMotorsport der Renngemeinschaft Düren waren auch im Sportjahr 2012 wieder die Automobilrennsportler. In der Wertung Internationaler Automobilrennsport war die herausragende Leistung von André Krumbach/Eschweiler (84,14 Pkt.) anzuerkennen. Der Motorsportler konnte elf von 16 Rennen als Klassensieger in der Cup-Tourenwagen-Trophy (CTT) mit seinem Porsche 996 Cup beenden. In der DMV Touring Car Championship (TCC) sah er bei 8 von 9 Rennen als Klassenerster die Zielflagge und sicherte sich den 1. Platz in der Endwertung der TCC-Klasse 07. In der Langstreckenmeisterschaft (VLN) konnte er das von der RG Düren veranstaltete 4-Stunden-Rennen mit einem Klassensieg beenden. Ebenfalls in der VLN trat der Zweitplatzierte Arndt Hallmanns/ Nideggen (81,31 Pkt.) mit einem Renault Clio Cup III an. Bei acht Starts konnte er insgesamt zwei Klassensiege erzielen. Gerd Linden/Düren und Herbert Koep/Düren teilten sich in diesem Jahr nicht nur den 3. Platz in der Clubmeisterschaft (45,72 Pkt.), sondern auch das Cockpit in einem Renault Clio Cup III. Den 5. Platz in der Clubmeisterschaft belegte der ehemalige Porsche-

Leistungsträger im Automobilsport Die Renngemeinschaft Düren zeichnete auf ihrer traditionellen Jahressiegerehrung in den Räumen des Winkelsaales im Schloss Burgau ihre erfolgreichen Motorsportler des Sportjahres 2012 aus. Neben vielen aktiven Motorsportlern und Clubmitgliedern konnte der 1. Vorsitzende Karl Josef Reyer auch viele Helfer der Renngemeinschaft Düren begrüßen. Wie er in seiner Rede ausführte, seien Motorsportgroßveranstaltungen ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer in der heutigen Zeit überhaupt nicht mehr durchzuführen. Reyer wörtlich „Auch ohne Sponsoring und private Initiativen ist für viele aktive Motorsportler im nationalen und internationalen Automobilrennsport nichts mehr machbar. Nenngelder, Übernachtungskosten für Helfer und Fahrer und laufende Unterhaltungskosten für die Rennfahrzeuge sprengen oft das private Budget, so dass man schon vor Beginn einer neuen Motorsportsaison den Sponsor-Pool in `trockenen` Tüchern“ haben muss. Dabei konnten die Vorstandsmitglieder der Renngemeinschaft Düren schon hier und da ein Türchen zu einem Sponsor aufstoßen.“ Wieder 4-Stunden-Rennen. Auch im Sportjahr 2013 will die Renngemeinschaft wieder Präsenz zeigen. Am 13. April 2013 wird das 38. DMV-4-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring durchgeführt. „Dieser 2. Wertungslauf zur Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring 2013 für Tourenwagen wird für die Verantwortlichen im Bereich der RG Düren mit dem Einsatz von mehr als 500 Funktionären wieder einmal eine organisatorische Herausforderung werden“, so der Pressesprecher und Geschäftsführer/Organisationsleiter Robert Rust. Weiter wird die RG Düren wieder eine Indoor-Kart-Meisterschaft für Hobby-Motorsportler ausschreiben. Auf mehreren verschiedenen Indoor-Kart-Rennstecken im In- und Ausland wird sonntags, ab 11.00 Uhr wieder das Kommando des Rennleiters „Drivers, Start your Engine!“ erschallen. Neben all diesen Aktivitäten im Seniorenbereich dieses Motorsportclubs wird auch eine intensivere Jugendarbeit im Sportjahr 2013 fortgesetzt. Hier soll der Schwerpunkt einer neu strukturierten Nachwuchsarbeit besonders im Bereich Out- und Indoor-

Werksfahrer Sascha Maassen/Raeren mit 16,75 Pkt., der mit einem Porsche 911 GT3R beim 24h-Rennen von Daytona und dem 12h-Rennen von Sebring teilnahm. Neun Indoor-Rennen. Clubmeister im Nationalen Automobilrennsport wurde Norbert Charlier (Aachen) mit 53,02 Pkt. Sensationell war auch die Teilnehmer-Resonanz bei der Indoor-KartMeisterschaft 2012. Im Rahmen dieser mit neun Wertungsläufen ausgeschriebenen Meisterschaftsserie konnten auf den IndoorKart-Bahnen in Dohain/Belgien, Essen, Rodenkirchen, Dinslaken, Spa-Francorchamps (Belgien) und Eupen/Belgien 18 Teilnehmer in zwei Klassen um Meisterschaftspunkte kämpfen. Überragender Fahrer war in der Klasse N André Krumbach (Eschweiler). In der Klasse A hieß der Sieger Marcus Höfer (Alsdorf). Darüber hinaus konnte André Krumbach auch die RennkartKategorie der RG Düren Clubmeisterschaft für sich entscheiden und sicherte sich so drei von fünf möglichen Meistertiteln bei der clubinternen Auswertung. TEXT UND FOTOS: ROBERT RUST www.rg-dueren.de

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MCV Rhein-Main Offenbach

Erfolgreiche Crosser aus Offenbach

Die alljährliche Ehrung der erfolgreichen Rennteilnehmer der Offenbacher Moto-Cross Vereinigung wurde wieder in bewährter Weise vom ersten Vorsitzenden Wolfgang Büttner durchgeführt. Büttner hob hervor, dass auch in der Saison 2012 zahlreiche Offenbacher Clubmitglieder erfolgreich im nationalen aber auch internationalen Renngeschehen unterwegs waren, und dies alles ohne eigene Trainingsstrecke. Ausschlaggebend seien der gute Zusammenhalt untereinander und die Unterstützung in allen Belangen rund um den Motocross Sport, die gerade Neueinsteiger schätzen. Auch das in den Wintermonaten von Jugendleiter Oliver Vogel geleitete Hallen-Konditionstraining erfreut sich großer Beliebtheit. Am erfolgreichsten und damit Clubmeister 2012 wurde Philipp Klakow. Der 24-Jährige nahm an internationalen Rennen, wie z.B. an der Supercross-Serie teil. Weiterhin konnte er den 1. Platz in der DMV-Hessenmeistermeisterschaft der Open-Klasse belegen. In der Jugendklasse konnte sich der 14-jährige Yannis Appel nun schon zum dritten Mal in Folge den Pokal für den besten Nachwuchspiloten des Offenbacher Teams sichern. Yannis ist Hessencup-Meister 2012 in der 250-ccm-Klasse und beteiligte sich auch erfolgreich an überregionalen Rennen, wie dem Cross-Final in Magdeburg. Mit Yannis Appel hat das Offenbacher Team einen äußerst talentierten Sportler in Der 1. Vorsitzende Wolfgang Büttner (Mitte) mit Yannis Ap- seinen Reihen, von dem man in den nächsten Jahren noch pel ( rechts) und Clubmeister einiges erwarten darf. Philipp Klakow Auch in der Classic-Klasse konnte das Offenbacher Team mit Andreas Lefty Faber den Hessenmeister in der Klasse 40+ stellen. Wolfgang Büttner, der in der Classic-Klasse 60+ unterwegs ist, mußte 2012 leider aufgrund einer Verletzung einige Rennen pausieren, somit reichte es „nur“ für den zweiten Platz. TEXT UND FOTO: THOMAS DECHERT www.mcv-rheinmain.de

Rallye Club Böblingen

Start in die neue Saison Besser konnte das Jahr gar nicht beginnen. Der RC Böblingen ist auch 2013 wieder stark vertreten und gibt Gas. Mit zwei Teams ging der Verein erstmals in Bad Mergentheim beim Wintercup der MSJ ins Rennen. Team 1 setzte sich aus den Fahrern Ralph Kaiser, Marco Kitzler, Dominik Roth und Jacob Erlbacher zusammen. In Team 2 starteten Janine Schuster, Erik Sifra, Moritz Berg und Adriel Godoy. Beide Mannschaften bestritten erstmals einen Mannschaftslauf. Die Vorfreude und die Anspannung waren groß und auch die Ergebnisse konnten sich durchaus sehen lassen. Trainer Georg DMV INSIDE 1/2013

Siegerehrung beim MSJ Kartrennen in Bad Mergentheim Schuster war sichtlich stolz und sehr zufrieden mit allen Fahrern. Eine ganz neue Herausforderung, denn es musste jeder Fahrer innerhalb der zwei Stunden Gesamtfahrzeit 30 Minuten Leistung bringen und das ist mit Kartslalom, was die Fahrer sonst bestreiten, nicht zu vergleichen. „Es hat echt Spaß gemacht und wir wollen beim nächsten Mal unbedingt wieder mitfahren“, sagt Jacob Erlbacher voller Begeisterung. Eigentlich sind sich alle einig: Eine gelungene Veranstaltung mit einer coolen Strecke, eine tolle Stimmung und für jeden am Ende ein schöner Pokal als bleibende Erinnerung an diesen Tag! Zeitgleich gab es noch ein weiteres erfreuliches Event, an dem der RC Böblingen teilnahm: Niclas Nießner, Fahrer in Klasse 2, konnte seinen Meistertitel für Baden-Württemberg in Hertingen entgegen nehmen. „Es waren ganz viele Leute da und der Pokal ist super klasse. So einen schönen bekommt man wohl nur für den Meistertitel“, schwärmte Niclas. Auch in dieser Saison ist der Rallye Club Böblingen aktiv, hat sein 50-jähriges Bestehen und wird dem entsprechend noch von sich hören lassen. TEXT UND FOTO: BERIT ERLBACHER www.rallye-club-boeblingen.de

MSC Gefrees-Fichtelgebirge

Ehrung der Vereinsmeister Die Mitglieder und Freunde des MSC Gefrees-Fichtelgebirge trafen sich zum gemeinsamen Abschluss der Motorsportsaison 2012. Nach einer Rückschau in Form einer Bilderpräsentation auf die Veranstaltungen und Aktivitäten, welche im Vereinsjahr 2012 abgehalten wurden, kamen die aktiven Sportler des Vereins zu verdienten Ehren. Besonders im Bereich Jugendsport hat sich der MSC Gefrees-Fichtelgebirge in der Saison 2012 stark entwickelt und kann auf gute Platzierungen seiner Sportler in den jeweiligen Meisterschaften blicken. Stolz nahmen die Nachwuchs-Trialfahrer in den Disziplinen Fahrrad-Trial Kids und -Spezialisten sowie Motorrad-Trial ihre Pokale entgegen. Im Erwachsenensport gab es die Siegerehrungen in den Disziplinen Motorrad-Trial, Auto-Rallye und Tourensport. Die fleißigen Helfer des MSC GefreesFichtelgebirge wurden in der „Allgemeinen Clubmeisterschaft“ geehrt, bei der die geleisteten Arbeitsstunden als Punkte zählen. Als langjährige treue Mitglieder wurden unter großem Applaus Sebastian Reichel für zehn Jahre Mitgliedschaft im MSC und Elisabeth Reichel für 40 Jahre Treue zum DMV mit einer Ehrennadel und der entsprechenden Urkunde geehrt. Nach einer Tombola und Dankesrosen für die weiblichen Gäste saßen die MSCler noch lange bei schönen Gesprächen zusammen. UWE LIEBIG


CLUBS

MSC Gefrees-Fichtelgebirge

60 Jahre MSC Gefrees Es war am 15. August 1953, als sich 13 entschlossene Männer trafen, um gemeinsam den Motorsportclub Gefrees zu gründen. Schon drei Wochen nach seiner Gründung zählte der „MSC Gefrees“ 50 Mitglieder. Die sportlichen Aktivitäten konzentrierten sich in den Anfangsjahren auf so genannte Fuchsjagden für Motorräder und PKW und Motorrad-Geländefahrten. Im Jahre 1957 wurde dann zusammen mit den Vereinen aus Sparneck, Höchstädt, Selb und Marktleuthen die Motorsportvereinigung Fichtelgebirge gegründet, um die Erlangung von Genehmigungen und Versicherungen möglich zu machen. Der Anschluss an den DMV ermöglichte die Organisation von überregionalen Veranstaltungen wie zum Beispiel der „DMV-Fichtelgebirgs-Zuverlässigkeitsfahrt“ und der „DMV-

Ori-Veranstaltungen auf den vorderen Plätzen. Außerdem begann man gezielt, eine Jugendgruppe aufzubauen, die durch den Erwerb von Clubmotorrädern und der Genehmigung der Hügelwiese als Übungsgelände schnell anwuchs. Bis heute ist die Jugendarbeit ein vorrangiger Bestandteil der Vereinsarbeit des MSC Gefrees. Durch den Erwerb und den Umbau der ehemaligen LKW-Garage und des Lagers der Gefreeser Brauerei zum MSC-Clubheim schuf man eine perfekte Lagerstätte für das Vereinsinventar sowie Aufenthalts- und Sitzungsräume für die Mitglieder. Trotz aller Veränderungen, die es im gesellschaftlichen Leben seit der Gründung des MSC Gefrees-Fichtelgebirge gab, verstand es der Verein immer, ein attraktives Programm zu bieten, das nicht nur sportliche Veranstaltungen, sondern auch gesellige Aktivitäten enthält. Dies, gepaart mit aktiver Nachwuchsarbeit, viel Engagement und Begeisterung soll die Zukunft des MSC Gefrees-Fichtelgebirge festigen. Am 13. April findet am und im Clubheim des MSC Gefrees-Fichtelgebirge ein Tag der offenen Tür mit einer Feierstunde (16.00 Uhr) und anschließender MSC-Party statt. Alle DMVler und Freunde sind dazu herzlich eingeladen. UWE LIEBIG www.msc-gefrees.de

BSC Aukrug

Verleihung des Sportabzeichens

Start zur Geländefahrt „Rund um den Putzenberg“ 1954 Fichtelgebirgs-Sternfahrt“. Auch das bekannte „Elefantentreffen“ wurde in dieser Zeit erstmals veranstaltet. Nach der Auflösung der Motorsportvereinigung wollte man von Seiten des MSC Gefrees all den Motorsportfreunden eine Heimat bieten, die durch diesen Schritt „heimatlos“ geworden waren und nannte sich ab diesem Zeitpunkt Motorsportclub Gefrees-Fichtelgebirge. Im Jahr 1964 wurde mit Fritz Kreuzer ein neuer Vorsitzender gewählt, der die „großen“ Veranstaltungen nach Gefrees holte, die der Verein mit Bravour durchführte. Zunächst waren es deutsche Meisterschaftsläufe im Geländesport, dem heutigen Enduro, die rund um Gefrees auf einer 60 Kilometer langen Runde abgehalten wurden. Nachdem die Organisation und Genehmigung der langen Geländerstrecken immer schwieriger wurde, konzentrierte man sich mehr auf den Trialsport, der bereits seit längerem als „Wintersportart“ der Geländerfahrer etabliert war. Mit dem 28. Mai 1972 begann dann die lange Serie von Welt- und Europameisterschaften im Trialsport, die bis in das Jahr 2011 in Gefrees abgehalten wurden. Aber auch im Automobilsport war man zunehmend aktiv geworden und zahlreiche Slalom- und Ori-Veranstaltungen wurden durchgeführt. Tag der offenen Tür. Die aktiven Vierrad-Sportler des MSC Gefrees-Fichtelgebirge waren gut für zahlreiche BundesmeisterTitel und standen in den Siegerlisten der Slalom-, Rallye- und

Eine besondere Ehrung konnte Florian Schreiber während der Weihnachtsfeier des BSC Aukrug am 01. Dezember 2012 mit der Verleihung des Sportabzeichens der Motorsportjugend in Gold durch den 1. Vorsitzenden der Landesgruppe Schleswig-Holstein im DMV, Rolf Borchardt entgegennehmen. Die Ehrung erfolgte für seine sportlichen Leistungen seit 2003. Er begann im Alter von acht Jahren mit seiner Leidenschaft zum Motorsport, wo er sich durch seine guten Platzierungen die erforderlichen 500 Punkte für das Sportabzeichen der Motorsportjugend in Gold sicherte. In Gesprächen während der Weihnachtsfeier stellte sich heraus, dass Florian Schreiber der erste Fahrer ist, der dieses Abzeichen in der Vereinsgeschichte erreichte. Zu dieser hervorragenden Leistung gratuliert ihm der Vorstand des BSC Aukrug, geführt durch Friedhelm Schulze und wünscht ihm für die Zukunft weitere große Erfolge. CHRISTINA SCHREIBER www.bscaukrug.de

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VERMISCHTES

† Gunilla Büttner

Foto: Thorsten Horn

Dieter Braun 70 Jahre Dieter Braun feierte am 2. Februar seinen 70. Geburtstag. Der gebürtige Ulmer begann seine Motorsport-Laufbahn als Helfer und bald darauf als Fahrer auf einer Maico im Motocross. Nachdem er regionaler Juniorenmeister geworden war, baute er 1965 die Cross-Maschine um und nahm erfolgreich an Straßenrennen teil. In seiner Karriere gewann er 14 Grands Prix und wurde 1970 auf Suzuki in der 125-cm3-Klasse und 1973 auf Yamaha in der 250-cm3-Klasse Motorradweltmeister. Legendär wurde Braun vor allem durch seinen Sieg beim Großen Preis der DDR auf dem Sachsenring 1971: Die Zuschauer begannen bei der Siegerehrung die dritte Strophe der (west)deutschen Nationalhymne mitzusingen. Dieter Braun musste seine Karriere nach einem schweren Unfall beim 350er-Rennen um den Großen Preis von Österreich auf dem Salzburgring 1977 34-jährig beenden. Danach betrieb er ein Motorradgeschäft, das er 2008 nach einem Motorradunfall aufgeben musste. Mittlerweile, wieder gesund, betreibt er ein Gebrauchtwagengeschäft und fährt auch bei vielen Oldtimer-Veranstaltungen mit. Foto: Thorsten Horn

Am 12. Februar 2013 verstarb unerwartet Gunilla Büttner, die Ehefrau des DMV-Präsidiumsmitgliedes Wolfgang Büttner. Gunilla Büttner unterstütze und begleitete ihren Mann nicht nur auf seinem gesamten Weg im Motorsport und beim DMV; sie war auch langjähriges Vorstandsmitglied beim MCV Rhein-Main in Offenbach, dessen Vorsitzender Wolfgang Büttner ist. Gunilla Büttner verstarb in Offenbach am Main im Alter von 70 Jahren.

† Horst Scholz Am 7. Februar 2013 verstarb der Ehrenpräsident des DMV-Partnerverbandes ADMV, Horst Scholtz. Im Krankenhaus (UKB in Berlin) schlief er im Alter von 88 Jahren im Beisein seiner Frau Gerda friedlich ein. Horst Scholz war zum Jahresanfang noch „guter Dinge“, wusste aber, dass er sich einer Behandlung unterziehen wird. Circa zwei Wochen vor seinem Tod kam er ins Krankenhaus unweit seines Wohnhauses. Leider besserte sich sein gesundheitliches Befinden aber nicht. Am 7. Februar schloss er seine Augen für immer.

† Hubert Hiebel Hubert Hiebel war jahrzehntelang aktives Mitglied im DMV und auch 1. Vorsitzender des DMV-Vereins in Emden. Am 22. August 2012 verstarb er kurz vor seinem 90. Geburtstag. Er wünschte sich eine stille Beisetzung im Familienkreis. In stiller Trauer Volker Hiebel, Gerlind Rodow, Gudrun Ronsöhr-Hiebel

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Reißverschlussprinzip mit Einschränkungen

In der nächsten Inside

• 90 Jahre DMV – Chronik Teil II • DMV Hauptversammlung 2013 • Auftakt DMV Touring Car Championship 2013 DMV INSIDE 1/2013

Autofahrer müssen im Straßenverkehr das „Reißverschlussprinzip“ beim Einfädeln anwenden, wenn eine von mehreren Fahrspuren endet oder gesperrt ist. Wie das Amtsgericht München nach Mitteilung der D.A.S. entschied, gilt dies jedoch nicht bei rein zufälligen Hindernissen wie einem stehenden LKW. In jedem Fall ist beim Einfädeln Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer zu nehmen (AG München, Az. 334 C 28675/11).

Impressum

DMV-INSIDE Mitgliedermagazin

Verlag

Deutscher Motorsport Verband e,V. Otto-Fleck-Schneise 12 DOSB-Haus des Sports 60528 Frankfurt Tel. +49 (0) 69-695002-0 E-Mail: dmv@dmv-motorsport.de Internet www.dmv-motorsport.de

Leitung und Herausgeber

Wilhelm A. Weidlich (v.i.S.d.P.)

Redaktionsleitung: Thomas Schiffner

Freie Redaktionsmitarbeiter: Botho G. Wagner Franz Hoffmann Enrico Straka Manfred Bauch

Anzeigenleitung Corinna Frache

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Druck

Möller Druck und Verlag GmbH Zeppelinstr.6, 16356 Ahrensfelde OT Blumberg DMV INSIDE erscheint in der Regel 4x im Jahr, der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Höhere Gewalt entbindet den Verlag von der Lieferpflicht. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck mit Quellenangabe erlaubt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen DMV INSIDE Nr. 2/2013

erscheint am 24. Mai 2013 Redaktionsschluss: 30. April 2013

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