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Das war's 2011

INSIDE

Ergebnisse, Titel, Ehrungen

DEUTSCHER MOTORSPORT VERBAND E.V. MITGLIEDERMAGAZIN Nr.04/2011â‚Ź 3,00 D 2998 F

Vorschau

Hauptversammlung am 4.2.2012 Neue Grundlagen

Stories

Sportler und ihre Helfer

Passt das jetzt zusammen?

Motorsport und Umwelt

DMV-Pannenhilfe

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Der neue Dunlop WINTER SPORT 4D Top ausgerüstet für den Winter

DAS WINTER SPORT

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geprüft

Kein Wunder, dass auch die DEKRA Experten von unseren Winter Sport 4DReifen sowie ihrer Performance auf Schnee überzeugt sind.*


DMV - INSIDE

DMV

Ort der Hauptversammlung: Bad Hersfeld

Leitartikel . .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 4

Meldungen . .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 6

DMV und seine Mitglieder . .. .. .. .. .. .. 10

Die große Umwelt-Story. .. .. .. .. .. .. .. 26

Hauptversammlung 2012. .. .. .. .. .. .. .. 50

Neue Satzung . .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 52

Treue Mitglieder . .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 61

MOTORSPORT

Kartsport boomt nach wie vor, auch im DMV

Auch Quads starten im Biathlon Titelfoto: Jonas Hrdlicka, 9. der DMV Kart Championship KF 2, und Klassensieger im RMC Fotos DMV-Clubs

Internationaler Sport. .. .. .. .. .. .. .. .. .. . 8

TCC, das war's. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .16

Automobilsport und Kartsport. .. .. .. ..

Dragster in Hockenheim . .. .. .. .. .. .. .. 23

Helfer, die Säulen der Rennen. .. .. .. .. .. 34

Off-Road: Moto-Cross, Trial, Enduro. .. .. 37

Damen Trial Großheubach . .. .. .. .. .. .. 40

Bahnrennen. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 42

Biathlon-Saisonende. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 45

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clubs

MSJ-Veranstaltungen. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 46

Landesgruppen-HV-Einladungen . .. .. .. 48

Aus den Ortsclubs . .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 55

Tipps und Rechtstipps. .. .. .. .. .. .. .. .. 59

Vermischtes

Automobil und Motorrad. .. .. .. .. .. .. .. 57

Impressum, Personalien. .. .. .. .. .. .. .. 62

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INTRO

Geschützt

D

ie Aufgaben der Ortsclubs sind vielfältig. Ein Wunder, was die Clubvorstände im Lauf des Jahres auf die Beine stellen. Eine oder mehrere Veranstaltungen nach strengen sport-technischen und Finanz-Regeln abzuwickeln, teils mit Riesenaufwand und mit erheblichen Umsätzen, ehrenamtlich!, das fordert jedem gehörigen Respekt ab. In der Wintersaison, wenn die Rennmotoren schweigen, tritt die klassische Vereinsarbeit in den Vordergrund, kann man mehr für seine Mitglieder tun? In den meisten Fällen wollen sie nur gut behandelt werden, und sie sollen geschützt sein, wenn sie sich für den Verein einsetzen. Gerade dann aber darf es zu keinen Ungerechtigkeiten kommen, nicht zu Unterschie-

den in den zur Verfügung stehenden Leistungen. Der komplette Schutz, die komplette Leistung für das Mitglied, ist dann gewährleistet, wenn Club- und DMV-Mitgliedschaft sich einander ergänzen. Das Angebot bzw. die Gegenleistung für die freiwillige Arbeit und andere Opfer, reicht über bekannte und neue Dienstleistungen bis hin zum unverzichtbaren Versicherungsschutz. Daher sollte der Verband den Schwerpunkt seiner Arbeit im nächsten Jahr auf bessere Aufklärung und Betreuung der Clubs legen, und zwar sowohl der bestehenden als auch der neuen, die sich dann dem Verband anschließen werden, wenn sein Angebot stimmt. Darauf setze ich. Wilhelm A. Weidlich

Danke

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s gibt keine bessere Gelegenheit als am Ende eines Jahres, an dieser Stelle, ein großes herzliches DANKESCHÖN an alle zu richten, die Kraft, Zeit und Mittel op-

fern, um den Motorsport auf Touren zu halten. ALLE – das sind Rennbesucher und Rennstreckenbetreiber, Helfer und Veranstalter, Mechaniker und Aktive, Journalisten, die Hersteller, die Tuner, Ehren- und Hauptamtliche, Behördenmitarbeiter, Firmenchefs und deren Mitarbeiter, Eltern …, ja alle. Unser besonderer Dank geht an die nebenstehenden Firmen, die immer wieder auch die Verbandsarbeit fördern. Ihnen allen, Danke und auf ein gutes gemeinsames 2012 -/W.

Inside

W

ir greifen in diesem Heft Themen auf, die es immer wieder verdienen, herausgehoben zu werden, zum Beispiel das Thema Motorsport und Umwelt. Tilman Kluge untermauert für uns – weit ausholend - ab Seite 27 die These Motorsport ist Umwelt. Thomas Schiffner stellt uns auf den Seiten 30 und 34 Leute vor, die in besonderer Weise das DMV-Bild prägen.

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Natürlich auch Sebastian Vettel (9) und Stefan Bradl. Dr.Gunter David gewährt uns einen Einblick in die Rallye-Szene (25). Und die DMVler blicken gespannt auf die nächste Hauptversammlung in Bad Hersfeld, wo mit einer neuen Satzung ein zukunftsträchtiges Thema auf dem Tisch liegt (ab Seite 50). „Alles wird gut“.


MOTORRADRENNEN AUF EIS Produkt + Umweltservice GmbH

39. INT. DMV EISSPEEDWAY-RENNEN

Au f a l l e n Re n n s t re c ke n z u h a u s e

DMV BERLIN ICE-CHALLENGE 2012

Die METRAS Produkt + Umweltservice GmbH in Drolshagen beschäftigt sich seit 1999 mit der Ölspurbeseitigung auf Verkehrsflächen und Rennstrecken. Mit dem RCS Reinigungssystem hat man die Fachwelt beeindruckt. Rennstreckenbetreiber, Veranstalter und Rennleiter in ganz Europa sind begeistert von den METRAS RCS Spezialreinigungsfahrzeugen und vertrauen seit über 10 Jahren dem MetrasTeam. Durch die Verpflichtung der Spezialisten aus dem Sauerland verhindern sie häufig den Abbruch des Rennens, die Gefährdung von Fahrern, Streckenposten oder Zuschauern und zeigen gleichzeitig ihre Verantwortung zum Schutz der Umwelt.

Eisstadion Berlin-Wilmersdorf 24./25. März 2012 Samstag 17 Uhr / Sonntag 14 Uhr

Die Arbeitsweise unserer Spezialfahrzeuge sind einmalig in Europa und bieten folgende Vorteile: • Schnelle Anfahrt zur Einsatzstelle. • Abreinigung der Strecke mit einer Arbeitsge schwindigkeit von 8 km/h. • Reinigung und Absaugung der Emulsion in einem Arbeitsgang. • Wasservorrat und Abwassertank für die Beseitigung einer Ölspur von min. 6 km Länge. • Abtrocknung der gereinigten Strecke über Turbinen. • Europaweite Einsatzbereitschaft. Die METRAS RCS-Maschinen zur Ölspurbeseitigung sind geprüft und besitzen das RAL Gütezeichen der GGVU.

METRAS P+U GmbH - Race Track Service - In der Trift 9 - 57489 Drolshagen Tel. 0049 2761 97450 - Fax 0049 2761 97455 - www.metras.de - info@metras.de

Kartsitze made by „TR Karting“ TR[K]-Sitze verfügen über herausragende Eigenschaften. Neben der Verwendung von hochwertigsten Materialien (Epoxid, Glasgewebe in unterschiedlichen Webarten und Gewichten, Hybridgewebe aus Kohle –und Kevlar®-Fasern) haben alle Sitze eins gemeinsam: „handmade in Germany“ Die unterschiedlichen Sitzmodelle ermöglichen die Auswahl verschiedener Steifigkeiten des Kartsitzes und dadurch eine individuelle Anpassung der Torsionseigenschaften des Karts an die verschiedenen Gripverhältnisse einer Rennstrecke. Zusätzlich können die Sitze durch die Einarbeitung eines optionalen Durchschleifschutzes extrem tief montiert werden, was zu einer deutlichen Absenkung des Schwerpunktes und wesentlich höhere Kurvengeschwindigkeiten führt.

Um den verschiedenen Körpergrößen und Bedürfnissen gerecht zu werden, kann der Fahrer außerdem aus verschiedenen Sitzgrößen auswählen – dadurch wird der Sitz quasi auf den Leib geschneidert. Doch nicht nur Passform und Fahrgefühl spielen im Motorsport eine erhebliche Rolle, auch Sicherheit und Vertrauen in das Material sind wesentliche Erfolgsfaktoren. TR Karting hat sich aufgrund seiner Erfahrungen diesen Anforderungen ganz besonders gewidmet: Zahlreiche Sicherheitspakete, wie z.B. hohe Seitenführungen, Verstärkungen (Hardpoints) und eine besonders hohe Rückenlehne bei den Sicherheitssitzen erhöhen insgesamt die passive Sicherheit des Fahrers in Gefahrensituationen. Sicher ist sicher: Die Rennschalen wurden bereits unter härtesten Bedingungen bei Welt- und Europameisterschaftsläufen erfolgreich eingesetzt.

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• Leistungsorientierte Passform • Perfekte Ergonomie durch Hinterschnitt • Neues Fertigungsverfahren ermöglicht die gelungene Formgebung • Neu definierte und deutlich ausgeprägte Beckenabstützung

Kohlefaser / Kevlar® Glasfaser / Epoxid

• Besserer Kraftschluss zwischen Pilot und Kart während des Bremsvorgangs und bei hohen Querbeschleunigungen • Fertigung in glasfaserverstärktem Kunststoff, in zwei Steifigkeits-Varianten, wahlweise in Kohlefaser / Kevlar®Bauweise • Eingearbeitete Verstärkungen an Befestigungspunkten zur besseren Krafteinleitung • Kevlar®-Verstärkung im Boden zur Verschleißminderung bei Fahrbahnkontakt (optional)

TR[K] Pro Unser bewährter Kartsitz in glasfaserverstärktem Kunststoff oder wahlweise in Kohlefaser / Kevlar®-Bauweise; Viele Größen, Varianten mit Flachboden, Beckenverbreiterung und für Schaltkarts lieferbar.

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TR[K] Youngster DMSB-homologierter Sicherheitssitz (Hom.-Nr. KS-003/05, KS 004/05) für die VT-Karts, World Formula, Klassen bis 145 kg und bis 160 kg Gesamtgewicht

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NEWS

Eisspeedway in Deutschland sieht 2012 anders als in der Vergangenheit aus: Keine WM in Berlin, aber immerhin ein Rennen – die Ice-Challenge. Kein Rennen in Inzell, die Fans brauchen Geduld bis 2013. Dresden will mehr als ein Ersatz sein, muß aber, zum Ärger des Veranstalters, ohne Prädikat auskommen, also keine Deutsche Meisterschaft. Jeder verstehts nicht. Mehr dazu im Innenteil.

Alles aus der Welt des Motorsports, national und international, wöchentlich, aktuell, und für DMVMitglieder zum Sonder-Abo-Preis von nur 66,- pro Jahr. speedweek Das ist Ihr DMV-Vorteil.

Kart-Aktuell 2012 DMV-Termine 08.04. Kerpen 22.04. Oppenrod 20.05. Wackersdorf 08.07. Wittgenborn 29.07. Urloffen 26.08. Hahn 30.09. Ampfing 10.06. EM Wackersdorf

Wichtige Info zur DMV- und Clubmitgliedschaft Dass alle Mitglieder im Ortsverein auch die DMV-Mitgliedschaft haben, ist mehr als guter Brauch, es ergibt sich aus der Satzung, und der Verband liefert durch seine Arbeit, durch seine verschiedenen Dienstleistungen für Mitglieder und Vereine ständig gute Argumente, um hier keine Unterschiede aufkommen zu lassen. Es gehört auch zur Verantwortung des ehrenamtlichen Vereinsvorstands, „Unterschiede“ zu vermeiden. Neben dem bekannten, mittlerweile durchaus überzeugenden Leistungsspektrum, und dem weit reichenden Sport-Angebot, ist allein schon die Frage des umfangreichen Versicherungsschutzes für DMV- (und Club-?) Mitglieder von außerordentlicher Bedeutung. Zwei Leute in einem Auto für den Verein unterwegs, da darf es keine 1. und 2. Klasse geben!  /W.

Motor-Show in Essen Besuchen Sie uns …. … bei der Motor-Show vom 26.11. bis 4.12.2011. Die DMV-Anlaufstelle mit allen Infos über unseren Verband, für Sportler und Vereine (z.B. Neugründungen), ist am UHSport/DMV-Stand in Halle 6. Man sieht sich.

Indy-Sieger Luyendyk in Hockenheim

Für die, die ihn kennen, wie TTC-Boss Gerd Hoffman (Bild links) war es keine Überraschung, dass Indy-Sieger Arie Luyendyk mit seiner Anwesenheit während der DTM in Hockenheim kein großes Aufsehen verursachen wollte. INSIDE und Fotograf Franz Hoffmann ist dies allerdings nicht entgangen. Der Niederländer gewann in Indianapolis 1990 und 1997 und hält mit 299km/h Durchschnittsgeschwindigkeit heute noch den Indy-Rekord.

MSJ-Vollversammlung Die Vollversammlung der MSJ fand kurz nach Red.Schluß statt. Aktuelle Infos unter

www.dmv-motorsport.de

Geschäftsstelle über Weihnachten Die DMV-Geschäftsstelle ist vom 27.-30.12.2011 geschlossen. Hilfe über die Notruf-Nummer 069-695002-22 gibt es jedoch jederzeit. DMV Inside 3/2011


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Laufsieger Green auf Mercedes

DTM-Champion Tomczyk

DTM-Endlauf: Jamie Green siegt am Hockenheimring

DTM 2012 (vorläufig) 29.04. 06.05. 20.05. 01.07. 15.07. 19.08. 26.08. 16.09. 21.10.

Hockenheim Lausitz Spielberg Nürnberg München (Show) Nürburgring Zandvoort Oschersleben Hockenheim

Gelungenes DTM-Finalwochenende auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. 120.000 Fans feierten den vorzeitigen DTM-Champion Martin Tomczyk (Audi) und den letzten Sieger der Saison 2011, Jamie Green. Der Mercedes-Benz-Pilot erwischte einen perfekten Start, setzte sich von Position zwei aus an die Spitze des Feldes und überfuhr nach 38 Runden als Erster die Ziellinie, für den Briten das beste Saisonergebnis und sein insgesamt siebter DTMErfolg. Der neue DTM-Champion Martin Tomczyk, der seinen Titel bereits beim vorletzten Rennen in Valencia gewann, wurde Zweiter und baute sein Punktekonto auf 72 Zähler aus. Der Spanier Miguel Molina wurde im Audi A4 DTM Dritter. In der DTMTeamwertung freute sich Audi über den Sieg. Das Team Audi Sport Team Abt Sportsline gewann mit 85 Punkten vor THOMAS SABO/Mercedes-Benz Bank AMG (76). Zur Freude der Zuschauer und der ITR-Verantwortlichen (im Bild Hans-Werner Aufrecht) schickten Audi und Mercedes-Benz sowie Neueinsteiger BMW ihre neuen DTM-Fahrzeuge 2012 für zwei

DTM/ITR-Boss Hans-Werner Aufrecht DMV Inside 4/2011

Demorunden auf die Strecke. Das erste Rennen der kommenden Saison findet am 29. April 2012 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt. – ITR/W., Fotos: F.Hoffmann

Formel 1 Während Sebastian Vettel auf Red-Bull seinen Titel souverän verteidigte, aber weiterhin, auch bei den restlichen Rennen, verbissen Punkte und Siege sammelt, sorgt F1-Boss Ecclestone selbst für Spannung und Schlagzeilen. Denn beim Prozess gegen einen Bayern-LB-Manager ist strittig, ob eine Zahlung von 50Mio. freiwillig oder aufgrund von Erpressung geleistet worden ist, Steuern wurden sowieso hinterzogen. Ecclestone ist in dem Verfahren Zeuge. Zu der Ankündigung, 2013 in New York zu fahren, kommt noch die Ankündigung eines Laufes in Sotschi/Russland. Derweil fand erstmals ein Rennen in Indien (Sieger Vettel) statt. 2012 wird auch in Deutschland gefahren: am 22.7. auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg .  - ITR/W.

F1 Termine (vorläufig) 18.03. 25.03 15.04. 22.04. 13.05. 27.05. 10.06. 24.06. 08.07. 22.07. 29.07. 02.09. 23.09. 07.10. 17.10. 28.10. 04.11. 18.11. 25.11.

Australien Malaysia China Bahrain Spanien Monaco Kanada Valencia/EU Großbritannien Hockenheim/D Ungarn Belgien Singapur Japan Korea Indien Abu Dhabi Austin/USA Brasilien


Alle reden von Sebastian – wir auch! Z

unächst einmal möchten wir uns den Glückwünschen und Ovationen anschließen, die bereits hundertfach dem jüngsten Doppelweltmeister aller Zeiten dargebracht wurden. Diese Leistung, die im Übrigen auch eine Teamleistung war, kann man nicht genug würdigen. Es ist bereits viel über dieses Meisterstück geschrieben worden, auch wie es dazu kam, dass Sebastian Vettel und sein Team den F1-Zirkus in dieser Saison, mehr noch als in der letzten, so umfassend beherrschten. Das wollen wir nicht auch noch tun. Es geht dabei auch nicht darum, den Champion nun für sich zu vereinnah-

Jugendlicher stand Sebastian häufig ganz oben auf dem Treppchen und wurde dafür vom DMV mehrfach geehrt. Die beiden vorliegenden Fotos, haben wir in unseren Archiven gefunden: Sebastian Vettel als 10-Jähriger (im Bild links), der für seine Leistungen in der Saison 1997 vom damaligen DMV-Sportpräsidenten Karl-Friedrich Capito einen Pokal erhalten hat und anlässlich der Ehrung für den 1. Platz in der Formel

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Sebastian Vettel als 17-Jähriger bei der DMV-Meisterehrung 2004 Sebastian, 10, und andere Top-Jugendliche bei der Motorsportjugend im DMV (1997)

Wir können helfen

men – dies wird von unterschiedlichen Personen und Gruppen bereits hinreichend getan. Der Erfolg hat bekanntermaßen viele Väter. Dennoch möchten wir den Blick ein wenig weiter zurück richten, noch weiter als dies gemeinhin getan wird; in eine Zeit, als der kleine Sebastian noch Kart fuhr und dies – aus gutem Grund – beim DMV. Auch schon als Steppke hatte er ihn, diesen unbändigen Siegeswillen, der ihm heute noch zu eigen ist, nicht nur im Rennen, sondern, wenn man seinem Freund, Physiotherapeuten und Trainer Tommi Parmakoski Glauben schenkt, auch beim Badminton oder beim Kartenspielen.  Schon als Kind und dann

BMW ADAC Meisterschaft 2004 im Interview mit dem damaligen DMV-Vizepräsident Hans-Robert Kreutz. Wie eingangs erwähnt: der DMV will Sebastian Vettel nicht auch noch für sich vereinnahmen, aber wir sind schon ein bisschen stolz darauf, dass wir ihm ein wenig von seinem Rüstzeug mit auf den Weg nach ganz oben geben konnten und dass er nunmehr seit fast 16 Jahren, seit er 1995 mit dem Kartsport begann, DMV-Mitglied ist. Das DMV-Team wünscht Sebastian Vettel weiterhin viel Erfolg!

Wir möchten auf diesem Weg versuchen, Stefan Marx, dem DMV-Ausbildungsreferenten, zu helfen, durch eine Stammzellentransplantation die Hoffnung auf eine gesunde Zukunft aufrecht zu erhalten. Wer die Möglichkeit sieht, sich hier zu engagieren, den bitten wir um Kontaktaufnahme mit dem DMV, wir leiten die Anfragen weiter. Ebenfalls in diesem Zusammenhang (akute myeloische Leukämie) haben Malteser, VLN mit DMV, und die Stefan Morsch Stiftung eine Typisierungsaktion “Motorsportler gegen Leukämie” auf dem Nürburgring durchgeführt, um ein gemeinsames Zeichen gegen diese Krankheit zu setzen.


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DMV-Leistungsangebot

Die Mitglieder des DMV haben Zugriff auf ein attraktives Leistungspaket im Bereich Motorsport und rund um ihr Fahrzeug.

Motorsport

400 Clubs bieten rund 700 Veranstaltungen pro Jahr für Erwachsene und für Jugendliche zur aktiven Teilnahme an und der DMV ist an Ihrer Seite, mit kompetenter Beratung in allen Motorsportfragen:  Interessenvertretung

Durch unseren hervorgehobenen Status im DMSB sind wir der ideale Vertreter der Interessen unserer Sportler/innen und Veranstalter. Die hauptund ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen des DMV in den Gremien des DMSB setzen sich für SIE ein.

 Unfallversicherung für jedes DMV-Mitglied

Automatisch bei Motorsportunfällen innerhalb genehmigter Veranstaltungen. Kostenfrei im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft.

außerdem auf Facebook, Twitter und dem eigenen DMV-YouTube-Kanal. Melden Sie sich auch beim DMV zum Erhalt unseres Newsletters an. Unsere Vereine erhalten außerdem in regelmäßigen Abständen interne Rundschreiben.  Diverse Vergünstigungen

Nachlässe bei Lehrgängen, Zeitschriften-Abos, Ausrüstung, Hotelbuchungen/Urlaubsreisen etc., zum Beispiel • 10% Rabatt auf alle „Safety & Fun“-Fahrtrainings des Fahrsicherheitszentrums Nürburgring. Für Auto- und Motorradfahrer. • SPEEDWEEK Angebot Jahresabo für 69,90 € • MOTORSPORT aktuell Angebot Jahresabo für 74 € • Preiswertes KFZ-Leasing: viele Marken und Modelle ohne Anzahlung inkl. KFZ-Steuer und Versicherung (beschränkt auf Sportler und Offizielle)

 Auf Antrag:

 Versicherungsschutz speziell für Vereine und

Verantwortliche in den Vereinen Veranstalterhaftpflichtversicherung incl. Funktionärsversicherung ,Zuschauerunfallversicherung, Unfall-Zusatzversicherungen, TrainingsgeländeVersicherung

 Lizenz-Gebühr ermässigt

Mitglieder erhalten bei Bezug ihrer DMSB-Lizenz über den DMV bis zu 50,– € „Rabatt“. Der DMV-Ausweis gilt bei vielen Veranstaltungen als Lizenz und Voraussetzung zur Teilnahme.

 Information

Ab 2011 4mal jährlich die Mitgliederzeitschrift INSIDE mit der Möglichkeit zur Schaltung von kostenfreien Privatanzeigen, sowie einer Vergünstigung für Vereine und bei Firmenmitgliedschaften. Aktuelles aus der Welt des Motorsport, von den Vereinen, für Mitglieder und Interessierte ständig im Internet unter www.dmv-motorsport.de und

DMV Inside 4/2011

Auslandskrankenversicherung Rechtsschutzversicherung

Unsere Angebote werden ständig aktualisiert und erweitert. Bitte beachten Sie unsere diesbezüglichen Veröffentlichungen.


DMV - INSIDE

KFZ-Rundum-Paket

Mit Ihrem Mitgliedsbeitrag von nur 49 € pro Jahr erhalten Sie unseren Mobilitäts-Service rund um die Uhr – 24 Stunden weltweit. Als DMV-Mitglied profitieren Sie von einem breiten Leistungsspektrum und zahlreichen weiteren Vorteilen rund ums KFZ. Es erwarten Sie u. a. folgende Leistungen:

1. DMV-Pannen-Service Durch einen Vertrag mit dem AvD steht den Mitgliedern, je nach Status, unter der DMV-Notrufnummer 069-695002-22 der komplette Service des Automobilclubs von Deutschland zur Verfügung. Das bundesweite Netz der Hilfsfahrzeuge umfasst über 2000 Fahrzeuge. Ob per Telefon oder von allen Notrufsäulen aus: es genügt künftig, sich einfach auf seine DMV-Mitgliedschaft zu berufen und unter Nennung des Namens und der DMV-Mitgliedsnummer Unfalloder Pannenhilfe herbeirufen. In der Regel ist der Pannendienst in ca. 30 Minuten bei Ihnen und macht in 87 % aller Fälle Ihr Fahrzeug wieder vor Ort flott. Andernfalls wird Ihr Fahrzeug zur

 Achtung: neue Notrufnummer bei Panne oder Unfall: 069 - 695 002 22

Mitglieder, die noch über die im letzten Jahr ausgestellten DMV-Mitgliedsausweise verfügen, werden gebeten, bei Panne oder Unfall nicht mehr die dort auf der Rückseite aufgedruckte Notrufnummer anzurufen, sondern ausschließlich die neue DMV Notrufnummer 069 – 695 002 22. Nur so kann eine reibungs- und kostenlose Pannen-/Abschlepphilfe gewährleistet werden. GUTE FAHRT!

nächstgelegenen Werkstatt abgeschleppt, und dies ohne Kostenbeschränkung (vorher bis max. 103,– €). . Mit seinen diversen Vertragspartnern stellt der DMV ein Netz von rund 2000 Hilfsdienstfahrzeugen in der Bundesrepublik zur Verfügung. Dieser Service gilt auch für Krafträder über 50 cm3 sowie Campingfahrzeuge bis 4 t zulässiges Gesamtgewicht. Detaillierte Bedingungen gemäß Veröffentlichung unter www.dmv-motorsport.de 2. Wildschadenbeihilfe Bei nachweisbaren Unfällen mit Haarwild erhalten Sie eine Kosten-Beihilfe bis zu 200,– €. 3. Mietwagen Als DMV Mitglied erhalten Sie den günstigsten Tarif beim Mietwagenunternehmen Hertz. Kundennummer CDP 532811. 4. Verkehrsrechtsberatung Allen seinen Mitgliedern bietet der DMV eine kostenlose Verkehrsrechtsberatung durch den DMVJustitiar.

5. DMV-Komplett-Mitgliedschaft DMV-Mitglieder können die in ihrer Mitgliedschaft bereits enthaltenen Basis-Leistungen (s.o.) um eiumfassendes Leistungspaket (inkl. Schutzbrief) zur DMV-KOMPLETT-Mitgliedschaft erweitern. Dieses ergänzende Paket enthält u.a. einen umfassenden Mobilitätsschutz nach Panne oder Unfall, aber auch weitere interessante Services.

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Eine Auswahl unserer Leistungen KOMPLETT-Mitgliedschaft:  Unfall-Hilfe

Zusätzlich:

 Fahrzeugunterstellung nach Fahrzeugausfall oder -diebstahl  Schlüsselhilfe

 6x jährlich kostenloser Bezug der Zeitschrift autoTEST Enthält umfangreiche Kaufberatungen und Tests sowie einen kompetenten Service- und Ratgeberteil.

 Fahrzeugrücktransport aus dem Ausland  Ersatzteilversand für die Reparatur des Fahrzeugs im Ausland  Medizinische Hilfe und weltweiter Krankenrücktransport  Hilfe im Todesfall  Hilfe bei Dokumentenverlust  Fahrzeugverzollung und -verschrottung  Weiterreise mit der Bahn bei Panne, Unfall oder Diebstahl  Hotelübernachtung bis 75 € pro Person nach Fahrzeugausfall Mietwagen für sieben Tage zu maximal 60 € / Tag   Rückholung von Kindern nach Fahrerausfall  Medizinische Hilfe – weltweit

 Werkstatt-Service Kostenlose Service-Checks, mit denen man viel Geld sparen kann. Wir arbeiten nur mit Unternehmen zusammen, auf die wir vertrauen können: A.T.U, Bosch-Service, CARGLASS etc.  Vorsorge-Service Immer dann für Sie die richtige Adresse, wenn es um Versicherungen oder um eine vom Hersteller bzw. Händler unabhängige Autofinanzierung geht.  Automarkt-Service Kompetente Beratung rund um den Kauf/Verkauf eines neuen oder gebrauchten Fahrzeugs. 24-Stunden-Deckungskarten-Service.  Reise-Service Vergünstigungen bei renommierten Reiseveranstaltern, Hotels, Ausarbeitung von Reiserouten, Erwerb von Auslandskrankenversicherung, Rechtschutz, Camping-Karten und vieles mehr.

 Viele Spar- und Servicevorteile.

DMV-Komplett-Mitgliedschaft, jetzt umsteigen !

Die neuen zusätzlichen Leistungen sind ein perfekter Mobilitätsschutz für unsere Mitglieder.

Grosser Service zum kleinen Preis Den zusätzlichen Mobilitätsschutz bieten wir Ihnen zu einem Sonderpreis von nur 30,- € an, d.h. Sie verfügen über das DMV-KOMPLETT-Paket (z.B. Vollmitgliedschaft und Mobilitätsschutz) zu einem Jahresbeitrag 2011 von nur 79,- €. Partner zahlen für den zusätzlichen Mobilitätsschutz nur 20,- €. Weitere Informationen und Anträge auch unter www.dmv-motorsport.de


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Motorrad-GP Malaysia In der Hitzeschlacht von Malaysia fuhr Sandro Cortese ein starkes Rennen und schnappte sich am Ende Platz zwei hinter Maverick Viñales. Im vorletzten Lauf der 125ccm-Klasse verteidigte Cortese damit seine dritte WM-Position vor dem Finale in Valencia. Überschattet wurde der Malaysia-GP vom Tod des 24-jährigen Marco Simoncelli, der im dritten Rennen des Tages nach einem eher harmlosen Sturz in der 2. Runde des MotoGP-Rennens von nachfolgenden Fahrern überrollt wurde und tödliche Verletzungen erlitt. Der Kampf der Ärzte um sein Leben war schließlich vergeblich. In der Klasse Moto2 ging Stefan Bradl vom zweiten Platz aus ins Rennen und das war auch seine Platzierung im Rennen. Er hatte vor dem letzten Rennen am 6. November in Valencia 23 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung. Der Spanier Marc Marquez, Bradls ärgster Rivale, war am Freitag im freien Training gestürzt und hatte wegen erheblicher Blessuren Startverbot erhalten.

Motorrad-GP: Stefan Bradl hat den Titel Während sich in der MotoGP der Australier Casey Stoner schon frühzeitig die Krone aufsetzen konnte, blieb es in den beiden kleineren Klassen bis zum letzten Rennen in Valencia spannend. 125: Der Spanier Nicolas Terol sicherte sich mit seinem 2.Platz in Valencia den (letzten 125er-)WM-Titel. Moto2: Mit 23 Punkten Vorsprung fuhr Stefan Bradl zum letzten Rennen und schon vor Rennbeginn hatte er den Titel in der Tasche: Sein Konkurrent konnte nicht antreten, so war es auch nicht besonders schlimm, wenn auch nicht WM-würdig, dass er sich mit einem Sturz verabschiedete. Aber Deutschland hat seit langem (1993 Raudies) wieder einen Motorrad-Weltmeister. Allerherzlichsten Glückwunsch vom DMV, Stefan!

Deutscher GP bleibt am Sachsenring Nach einigem Hin-und Her haben sich der ADAC und DORNA entschieden, den GP weiterhin auf dem Sachsenring auszutragen. Allerdings ist der ADAC-Sachsen aus dem Spiel, ebenso der Lausitzring. In Hockenheim wären teure Umbauarbeiten notwendig gewesen.

Bis zuletzt heiße Kurvenkämpfe in der Sachskurve

Letzte IDM-Siegerehrung des Jahres in Hockenheim Fotos: Franz Hoffmann

Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft auf dem Hockenheim-Ring Mit 18.250 zum Finale der IDM nach Hockenheim angereisten Zuschauern konnte der ausrichtende Badische Motorsport Club e.V. im DMV, der zum „Wilhelm Herz Memorial“ geladen hatte, durchaus zufrieden sein – trotz der widrigen Umstände, die das nass-kalte Wetter mit sich brachte. Die 18.250 zum Finale der IDM nach Hockenheim gereisten Zuschauer sahen am Sonntag (18.September) nur ein Rennen der Königsklasse, der IDM SUPERBIKE. Aus Sicherheitsgründen hatte der Vormittagslauf nach einem Regenschauer und einer Ölspur abgesagt werden müssen. Am Nachmittag war es dann der Österreicher Michael Ranseder, der sich auf einer BMW S1000RR des Teams Fritze Tuning Lietz Sport unter einem wolkenverhangenen Himmel den letzten Laufsieg des Jahres 2011 sicherte. Zweiter wurde der Österreicher Martin Bauer (Motorex KTM Superbike Team) und er durfte sich gleich doppelt freuen: Nachdem die Spitzenpiloten und die Rennleitung den ersten Lauf einstimmig abgesagt hatten, stand er bereits als Meister des Jahres 2011 fest. Rang drei ging in diesem letzten Saisonrennen an Stefan Nebel (Inghart KTM Superbike Team Germany.)

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Randy Harmuth wurde Meister in der Supersport open

Action mit den Fahrern der DRC und der Schweizermeisterschaft war in allen Klassen vorprogrammiert

DMV Rundstrecken Championship 2011 (DRC)

Eine Serie – zwei Meisterschaften In Kombination mit der Schweizermeisterschaft erfuhr die DMV Rundstrecken Championship 2011 einen weiteren Aufschwung. Fünf Veranstaltungen hatten es in sich.

Imposantes Fahrerfeld in der DRC-Saison 2011

A

m Anfang stand die Vereinbarung zwischen der Schweizer Förderation FMS und Bike Promotion, die Schweizermeisterschaft SMR 2011 gemeinsam mit dem nationalen deutschen Championat DRC zu veranstalten. Ein Glücksgriff für beide Meisterschaften, das sollte sich während der Saison heraus stellen. Die Rennen wurden gemeinsam bestritten, da man sich im Vorfeld auf einheitliche Regularien geeinigt hatte. Das brachte volle Fahrerfelder und hohe fahrerische Qualität in die Rennen. Besonders die Duelle an der Spitze der Viertaktklassen ließen nichts an Brisanz, Spannung und Dramatik zu wünschen übrig. Bei der angebotenen Leistungsdichte lagen Sieg und Niederlage nahe beieinander. Ob es in Oschersleben der nach Frühstartstrafe schon aufgegebene Laufsieg von Horst Saiger in der Superstock 1000 war, oder Daniel Bergaus unglücklicher zweiter Platz in der Superbike open in Schleiz, obwohl er den Zielstrich als Erster überquerte – die Saison hielt einiges an überraschenden Wendungen bereit. Aber nicht nur auf den vordersten Rängen wurde sehenswerter Motorsport in Reinkultur geboten, spannende Fights im gesamten Feld machten die Rennen zu optischen Leckerbissen.

Serviceangebot und angenehme Atmosphäre

Dabei waren es durch­aus nicht nur erfahrene Piloten, die um die Punkte stritDMV Inside 4/2011

ten – zahlreiche junge Fahrer und Umsteiger aus der freien Rennstreckenszene fanden sich in den Wertungslisten. Neben problemlosen Rennabläufen waren besonders das umfangreiche Serviceangebot vor Ort und die sehr angenehme Atmosphäre im Fahrerlager für die durchweg positive Bewertung durch die Teilnehmer verantwortlich. Nach fünf Veranstaltungen und zehn Rennen je Klasse standen dann die Champions der DRC- Saison 2011 fest (siehe Kasten). Die Meisterehrung wird am 14. Januar 2012 in Gera/Thüringen durchgeführt. Mit den Planungen für 2012 ist Bike Promotion bereits weit fortgeschritten. Gravierende Änderungen wird es nicht geben; die Zusammenarbeit mit der SMR wird fortgesetzt. Brünn wird als Veranstaltungsort eingefügt und es gibt einige kleinere Veränderungen in den technischen Reglements. - MICHAEL DANGRIESS -

www.dmv-rundstrecken-championship.de

DRC-Meister 2011 Superbike open: Daniel Bergau, BMW S 1000 RR Superstock 1000: Onno Bitter, BMW S 1000 RR Supersport open: Randy Harmuth, Honda CBR 600 RR Superstock 600: Dominik Engelen, Yamaha R6 Superbike 750: Kai-Uwe Lenz, KTM Superduke Zweitakt 125: Lenno Huthmacher, Derbi 125 Zweitakt 250: Frank Koch, Honda RS 250


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Jürgen Eberhard schwimmt nicht nur in Most allen davon ...

DMV TCC 2011 zweite Saisonhälfte

Titel-Entscheidung im letzten Rennen Von Martin Berrang In der DMV TCC 2011 blieb es spannend bis zum Schluss. Erst der hochdramatische 16. Wertungslauf sollte eine knappe Entscheidung zu Gunsten von Frank Schreiner bringen.

Schreiner mit Tochter Carrie DMV Inside 4/2011

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ei den letzten drei Rennwochenenden der DMV TCC gab es einen atemberaubenden Durchmarsch von Jürg Aeberhard in seinem schon in die Tage gekommenen Porsche 993 GT2. In allen sechs Einzelrennen siegte der 25jährige mit seinem 800 PS-Boliden teilweise recht deutlich. Selbst der Profi Markus Winkelhock hatte beim Finale in Hockenheim im „offenen“ Audi R8 LMS, also ohne Air-Restriktor und mit verbesserter Aerodynamik letztlich keine Chancen gegen den Schweizer. Mit seinem 23. Gesamtsieg im Finalrennen überholte Aeberhard somit auch den Österreicher Dieter Heubacher, der bislang 22 Gesamtsiege auf seinem Konto gehabt hatte. Weitaus spannender verlief indes der Titelkampf. Letztlich kristallisierten sich mit Frank Schreiner (Porsche 996 GT3/Klasse 7), Jürgen Bender (Porsche 997 GT3/ Klasse 10) und Christof Langer (BMW M3/Klasse 4) drei Favoriten heraus. Bender hatte sich beim ersten Lauf im Rahmen des Truck Grand Prix in Most seinen ersten und letztlich auch einzigen „Nuller“ eingefahren, weil seine Kupplung gestreikt hatte. Im zweiten Lauf dort konnte er dann siegen und voll punkten. Schreiner hingegen musste sich gleich zweimal dem richtig stark gewordenen Toyota MR2 Turbo von Gerhard Ludwig und Michael Hofmann geschlagen geben. Langer war in Most sogar nur im Mittelfeld gelandet. Hier gab es übrigens auch eine

Premiere, denn erstmals wurde in der DMV TCC in zwei Divisionen gefahren, was seitens der Fahrer einen sehr guten Zuspruch fand. Genau aus diesem Grunde möchte der Serien-Promoter Gerd Hoffmann im neuen Jahr, wenn es die Anzahl der Einschreibungen erlaubt, immer mit zwei Divisionen fahren. Beim siebten Durchgang auf der französischen Mini-Nordschleife in Dijon katapultierte sich Langer mit zwei Klassensiegen kräftig nach vorne. Dabei profitierte er jedoch von technischen Problemen bei seinen Markenkollegen Tobias Paul und Lars Pergande. Bender musste dagegen richtig kämpfen. Rundenlang klebte er im ersten, nebligen Rennen am Heck von Sepp Klübers Corvette, doch der Aschaffenburger wehrte alle Angriffe des Porsche-Piloten erfolgreich ab. Im zweiten Lauf fuhr er voll auf Angriff, kam sehr schnell an Klüber vorbei und holte sich mit seinem Klassensieg kräftig Punkte. Schreiner hatte im ersten Rennen erneut das Nachsehen gegen Ludwig. Im zweiten Rennen fiel der übermächtige Toyota MR2 Turbo wegen Problemen mit der Antriebswelle aus. Daraus schlug Schreiner allerdings keinen Vorteil. Er hatte vielmehr den Start verschlafen und dadurch seinem Markenkollegen Adrian Maeder den Klassensieg und auch wichtige Punkte „überlassen“, trotzdem aber die Tabellenspitze behalten. Die Entscheidung sollte somit erst beim Finale in


Automobilsport

Start zum 2. Lauf in Most

Hockenheim fallen. Bender hatte dort allerdings nur noch Außenseiterchancen. Gegen die modernen Boliden von Pierre von Mentlen (Audi R8 LMS) und die Callaway-Corvette des GT3-Debütanten Gerd Beisel kam der Neckarsulmer mit seinem Porsche 997 GT3 nicht mehr an. Es gelang ihm im ersten Heat zwar Beisel auf Distanz zu halten, doch von Mentlen war einfach zu schnell und siegte. Im zweiten Lauf hatte Beisel die ABS-Probleme dann im Griff und für Bender blieb lediglich noch der dritte Platz in der GT3-Klasse und letztlich auch im Endklassement übrig. Mit Paul und Pergande hatte Langer ebenfalls zwei verdammt harte Gegner zu knacken. Im ersten Lauf gelang ihm das jedoch nicht. Paul hatte die Klasse 4 sicher im Griff und gewann. Noch schlimmer sah es für Schreiner aus. Der Saarländer hatte den Start völlig verhauen und fand sich nach der ersten Runde lediglich auf dem vierten Platz seiner Klasse wieder. Den dritten Rang hatte er recht schnell zurück, beim zweiten Platz halfen ihm die Benzinprobleme am Porsche 996 GT3 von Adrian Maeder. An den Sieger Gerhard Ludwig im Toyota MR2 Turbo kam er allerdings auch nicht mehr heran. Somit hatten alle drei Favoriten zweite Plätze erkämpft. Wobei Langer und Bender wegen der höheren Starterzahlen jeweils sogar 0,1 Punkte Boden gut gemacht hatten. Während der Leader auf Abwarten fahren konnte, war Langers einzige Chance ein Klassensieg. Rundenlang kämpfte er sich an den führenden Paul heran, dann startete er in der ersten Kehre einen sehr gewagten Angriff auf den Dresdner. Beide berührten sich und drehten sich von der Strecke. Der lachende Dritte war Pergande in seinem BMW Z4, der dadurch die Führungen übernahm und diese nicht mehr abgab. Damit war für Frank Schreiner alles klar. Der 51jährige, ehemalige Tischtennisprofi fuhr hinter dem Sieger Ralf Eisenreich im Ludwig-Toyota den zweiten Platz in der Klasse nach Hause und gewann mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,2 Punkten seinen ersten Motorsporttitel überhaupt. „Das war im ersten Lauf natürlich ein Wechselbad der Gefühle. Ich war am Start eingeklemmt gewesen und fand mich nur auf dem vierten Platz wieder. Als ich im zweiten Lauf den

Lars Pergande vorne sah, wusste ich, dass es gereicht hatte“, blickte der neue Meister zurück. „Ich hatte keinen Ausfall und das zuverlässigste Auto, ohne Streicher wäre ich sowieso vorne gewesen. Gegen den übermächtigen Ludwig-Toyota hatte ich aus eigener Kraft nie eine Chance, somit habe ich das Beste aus der Saison gemacht.“

Finale-Podium (v.l.): Winkelhock – Aeberhard – van Menteln

Doppelsieg für Christof Langer in Dijon

Die Top 10 bei der Jahressiegerehrung

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Nächster Karriereschritt für DMV-Talent Sarah Ganser

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DMV-Talent Sarah-Ganser Foto: Förster

ach einem erfolgreichen Jahr in der DMV BMW Challenge steht die Stolbergerin Sarah Ganser nun vor einer neuen Herausforderung. Nach mehreren Testfahrten im vergangenen Winter organisierte Vater Robert Ganser für seine Tochter für 2011 die erste Saison in der DMV BMW Challenge, - Deutschlands jüngste TW-Pilotin. Und nun der nächste Karriereschritt: Sie wird den FIA European Touring Car Cup 2012 in einem speziell für sie aufgebauten, neuen Ford Fiesta ST bestreiten. Erste Testfahrten waren schon erfolgreich, weitere stehen noch auf dem Programm. Die ETCC Rennen sollen von EUROSPORT TV international übertragen werden. Die eine oder andere Werbefläche an ihrem neuen Ford Fiesta ist sogar noch frei. Interessenten bzw. zukünftige Partner wenden sich an Robert Ganser (ganser.stolberg@live. de) oder kommen zur Essen Motor Show, wo Sarah am DMV Stand Präsenz zeigt.

Black Falcon sichert sich den dritten Titel

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links unten: Titel für Black Falcon BMW. Rechts: siegreiches BMWTeam

DMV Inside 4/2011

wei Rennen bei goldenem Herbstwetter beendeten die Saison 2011 der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Dabei fiel bereits beim 35. DMV 250-Meilen-Rennen Mitte Oktober die Entscheidung im Kampf um die Meisterschaft zugunsten von Carsten Knechtges, Manuel Metzger und Tim Scheerbarth. Das Black-Falcon-Trio leistete sich keinen Fehler und machte mit dem siebten Klassensieg im seriennahen BMW Z4 den dritten Titel für das Team aus der Eifel perfekt. Das abgelaufene Jahr in der populärsten Breitensportserie Europas war vor allem von der Vielfalt

in der Spitzengruppe des Feldes geprägt. Mit BMW M3 GT, Mercedes-Benz SLS AMG GT3, Ferrari F458, Porsche-Hybrid und GT3, Audi R8 LMS und TT RS waren nicht weniger als sieben zum Teil vollkommen unterschiedliche Fahrzeugkonzepte siegreich. Die letzten beiden Siege teilten Manthey- und Phoenix-Racing unter sich auf. Während beim 250-Meilen-Rennen Arno Klasen an der Seite von Lucas Luhr seinen 26. Triumph feierte, freuten sich Marc Basseng, Christopher Mies und Michael Ammermüller beim 36. DMV Münsterlandpokal über den insgesamt dritten Erfolg des Audi R8 LMS auf der Nordschleife.


AUTOMOBILSPORT

Rhein Main Kart Cup

Die erste Saison

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eide waren und sind beim Deutschen Motorsport Verband angestellt, deren Hauptaufgabe in der Vergangenheit darin bestand, im Kartsport die Betreuung, Planung, Organisation und Administration der DMV Kart Championship und der diversen CIK EM und WM Läufe zu übernehmen. Das Reglement und die Homepage waren für die Profis schnell erstellt, nun ging es im Januar auf der Kartmesse darum, die Vermarktung der Serie anzukurbeln. Bereits dort war abzusehen, dass reges Interesse bei den Fahrern bestand und Weicherts setzen sich das Ziel, mit mindestens 50 Einschreibungen bis März die Serie durchzuführen. Dass es dann fast doppelt so viele wurden, ... umso schöner. Das Konzept, am Anfang mit anderen Serien zusammen zu fahren, brachte regelmäßig Starterfelder von über 150 Teilnehmern und die Fahrer waren glücklich über die vollen Klassen. Aber selbst bei der reinen RMC-Veranstaltung waren es noch über 100 Fahrer. Viele Highlights begleiteten die Serie. Die Fahrer durften sich über T-Shirts, Gruppenbilder und Showeinlagen auf der Rennstrecke freuen: ein Rallyeauto wurde eingesetzt, um Taxifahrten auf der Rennstrecke anzubieten, was besonders bei

So lieben es die Kartfahrer

den jüngeren Fahrern für Begeisterung sorgte. Sportlich wurde in den zehn ausgeschriebenen Klassen so einiges geboten, und die meisten Meisterschaften waren bis zum letzten Rennen absolut offen. Die bis zum Schluss spannendste Klasse waren die Schalter. In dieser Klasse hatten bis zum Schluss fünf Fahrer und eine blendend aufgelegte Lena Heun als einzige Dame in der Klasse die reelle Chance auf den Sieg. Durch einen Regenschauer im vorletzten Lauf wurde dann alles noch einmal durcheinander gewirbelt und so lagen am Schluss die ersten 6 in der Meisterschaft nur 7 Punkte auseinander. Fazit dieser Rennsaison: Man ist stolz darauf, dass die Serie so gut angenommen wurde, die Fortsetzung 2012 ist gesichert. Und eine neue Rennserie, der Baden Württemberg Kart Cup, ist im Entstehen. Das Engagement von Michael und Annelie Weichert bei der DMV Kart Championship soll ebenso verstärkt werden. So wird 2012 ganz dem Kartsport gehören.

Im August 2010 entstand die Idee, im Rhein Main Gebiet eine Clubsportserie ins Leben zu rufen. Genau das Richtige, für das Motorsport affine Ehepaar Annelie und Michael Weichert.

Mehr Infos unter:

www.dmv-kartchampionship.de www.rheinmainkartcup.de www.bw-kart-cup.de  Text: AW/W.

Sondermeisterschaften der DMV Kart Championship

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napp ging es dieses Jahr in der DMVKart-Team Meisterschaft zu. Mit 850 Punkten konnte das KSM Racing Team den Sieg erringen, dicht gefolgt vom Jedi Racing Team mit 838 Punkten und dem Team Solgat Motorsport mit 832 Punkten. Das Jedi Racing Team belegte dabei in den Klassenwertungen einen 1. Platz und zwei 2. Plätze und sammelte damit sehr fleißig Punkte. Den vierten Platz belegt das erfolgreichste Team der letzten Jahre, das Team TR Racing. Im DMV Kart Ladies Cup heißt die Siegerin AnnaLisa Dreyspring, dicht gefolgt von der KF 2 Fahrerin Julia Leopold. Deren Klasse war von vielen Topfahrern besetzt; trotzdem konnte sie sich an

der Spitze der Meisterschaft etablieren. Dritte des Cups wurde Simona Lekay, die während der Saison vom Rotax Junior in die Teilnehmerstärkste Klasse der KF3 wechselte. Die Klasse der DMV Kart Gentlemen Driver konnte ganz klar Frank Zaddach vor Thomas Mühling gewinnen. Alle drei Wertungen werden auch 2012 wieder durchgeführt. Weitere Informationen unter: www.dmv-kartchampionship.de oder

www.dmv-motorsport.de

Souverän zum Sieg

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DMV-Silberpokal mit Rekordbeteiligung

Die Krone des Clubsports

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er DMV-Silberpokal wird seit 2008 alljährlich im Herbst ausgefahren. Dieses Ereignis gilt allgemein als Krone des Clubsports. Und diesem Anspruch wurde auch die vierte Ausgabe unter der Regie des KCD90 gerecht. Sechs(!) deutsche Regionalserien hatten ihre Punktbesten nach Oppenrod geschickt: 124 Fahrerinnen und Fahrer nahmen daran teil. Das ist das beste Nennergebnis in den vier Jahren Silberpokal-Tradition! Wie zu hören war, wollen sich in der kommenden Saison weitere Regionalserien anschließen. Schwierig ist bei Clubsportveranstaltungen immer die Klasseneinteilung. Aber die von KCD90Clubchef und Rennleiter Reinhard Tropp schon im Vorjahr praktizierte Zusammenfassung fand allgemein Anklang und gilt heute als vorbildlich. So wurden sieben Rennklassen gestartet, die sich dann zur Siegerehrung wieder auf 17(!) Wertungen aufteilten. Aufgebaut war die Veranstaltung wie ein internationales Lizenzrennen – alle Posten waren mit Fachleuten ersten Ranges besetzt. Auffallend war einerseits der hohe Anteil der Rotax-Fahrer und andererseits die geringe Zahl der Gleich heulen die Motoren auf ... X30- oder Viertaktfahrer. Foto: Dirk Fulko Das tollste Rennen war das der KZ2-Klasse. Run-

de um Runde kämpften wirklich Rad an Rad über die ganze Distanz Thomas Schumacher, Steffen Schönhals, Dominik Mayer, Thiemo Blumenstiel und Lena Heun –bis 10 Meter(!) vor dem Ziel Dominik Mayer Lena Heun drehte, was den Spitzenpulk völlig durcheinander wirbelte. Schönhals war unglaublich angriffslustig und bestens ausgerüstet, blieb aber immer im grünen Bereich. Trotz des Crashs applaudierten die Zuschauer den Beteiligten lange.

Die Ergebnisse Rotax Micro: Marcel Mayer (M-Tec) vor Tobias Naht (CRG) und Tim Mika Metz (CRG). Bambini: Niklas Winkler (LGK) vor Yannick Krücken (Jesolo) und Robin Müller (LGK). Rotax Mini: Fabian Hellwig (M-Tec) vor Gina Kraft (Sodi) und Max Zschuppe (M-Tec). World Formula: Marvin Werner (CRG) vor Ronny Göttler (SKM) und Tom Weber (CRG). KF3: Benjamin Hartwig (Tony/Vortex) vor Tom Lautenschlager (Zanardi/Iame). Rotax Junior: Tobias Fischer (Sodi) vor Michelle Halder (Wildkart) und Daniel Ruth (VRK). X30 Junior: Vivien Dingert (Parolin).


AUTOMOBILSPORT CS 125 Junior: Marvin Kümpel (Tony/Iame) – unglaublich schnell! KF2: Peter Leible (CRG/Maxter) vor Michael Wiesner (Jesolo/Iame) und Patrick Müller (Tony/Vortex). Rotax Senior: Nils Ballerstein (Intrepid) vor Nico Stagljar (Maddox) und Jens Plüddemann (CRG). IcA-Senior: Harald Nothof (AMV/TM). CS 125 Senior: Christian Kurz (Birel/Vortex). VT 250: Andreas Ott (BRM/Vampire) vor Onno Tunsch (TM/Vampire). VT 400: Anton Agapayev (McMinarelli/Honda). Rotax DD2: Timo Weisgerber (Sodi) vor Marco Göttler (Intrepid) und Daniel Lampmann (Wildkart). KZ2: Thomas Schumacher (Tony/Maxter) vor Steffen Schönhals (Birel/TM) und Dominik Mayer (Birel/TM). Historische Karts: Ralph Sonntag (Kali/Petry 1981) vor Manfred Olpen (Kali/TM 1980) und Willi Schmitz (Mach1/Komet 1972). Bilanz des Historik-Chefs Gernot Stöcker: Wir werden immer mehr!

Kart Messe 2012 in Offenbach

Zur Fahrervorstellung am Samstag erhielten alle Teilnehmer vom KCD90 ein Gastgeschenk, wie es guter Brauch beim Silberpokal ist. Bei der Siegerehrung zeigte sich, dass die Sache mit der Klassenzusammenlegung doch einen Haken hat: Der Siegerkranz, das Preisgeld und die Reifensätze gingen immer an die Fahrer der stärksten Motorenklasse jeder Gruppe. Die reichlichen Pokale gingen dann allerdings an die Erstplatzierten aller Klassen –auch dann, wenn es nur einen Starter in der Klasse gegeben hat. Das freute die Leute. Bestes Herbstwetter hielt alle Teilnehmer bei guter Laune und so hielten sich auch die bei CS-Ren-

Öffnungszeiten: Samstag 21.1.2012 von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Sonntag 22.1.2012 von 09:00 bis 17:00 Uhr.

Am 21.Januar 2012 öffnet wieder die weltgrößte Kartmesse in Offenbach ihre Tore. Das Angebot ist größer den je. Der DMV stellt seine Championship vor. Die Messe geht über 2 Tage. Das Angebot der Kart2000 ist wieder größer! Viele neue Anbieter kommen nach Offenbach um ihre Motoren und Chassis’ vorzustellen. So ist diese Messe der Top-Saisonauftakt - für viele wichtiger als so manches Rennen … Der DMV-Stand, eine für Insider und Neueinsteiger beliebte Anlaufstelle, ist im Atrium 2, Halle 1. Eintrittspreise: Tageskarten kosten ab 16 Jahre 14,- Euro, Wochenendkarten 24,- Euro. Junioren 10-16 Jahre zahlen 10,- Euro, für’s Wocheende 17,- Euro. Kinder und Bambini unter 10 Jahren haben in Begleitung Erwachsener mit Eintrittskarte freien Eintritt. Parkplätze sind gegenüber der Messe am Mainufer ausreichend vorhanden. Ermäßigte Eintrittspreise gibt es für vorher angemeldete Club-Bus-Reisegruppen. Der ausführliche Messekatalog mit Ausstellerlisten und Hallenplänen ist an den Tageskassen erhältlich, - ein informativer Begleiter durch die ganze Saison.

Navigationsadresse: Messe Offenbach, Kaiserstrasse 108-112, 63069 Offenbach am Main. Veranstalter: ALIX-Veranstaltungs GmbH, Lindacher Strasse 7, 63179 Obertshausen, Tel. 06104-42028, Mobil rund um die Kart2000: 0173-3130335, Fax. 06104-944814. E-Mail: info@kartmesse.de, Internet: www.kartmesse.de nen so „beliebten“ Beschwerden beim Rennleiter in Grenzen. Botho Wagner

Ein imposantes Bild – die Clubsport-Armada

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6.Lauf zur DMV Kart Championship in Hahn

DMV Goldpokal ein würdiger Saisonabschluss Goldpokalsieger Rotax junior Moritz Oberheim

Das letzte September-Wochenende stand ganz im Zeichen des traditionellen DMV Goldpokals, eine der ältesten und renommiertesten Kartveranstaltungen Deutschlands. Zugleich stellte das prestigeträchtige Event auf dem Hunsrückring in Hahn das große Saisonfinale des DMV Kart Championships 2011 dar.

DMV Inside 4/2011

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ein Wunder also, dass die Felder mit rund 130 Teilnehmern gut gefüllt waren. Und auch sportlich wurde das Großereignis seinen Erwartungen gerecht, denn erstmals seit geraumer Zeit war noch in keiner der sechs Klassen eine Meisterschaftsentscheidung gefallen - ein Beweis für einen enorm ausgeglichenen Saisonverlauf. Der Goldpokal bot letztlich keinen besseren Rahmen, um die Gesamtsieger des Jahres 2011 zu ermitteln ... Bambini: Gianni Janzik räumt ab Tabellenführer Gianni Janzik (TR Racing) eroberte die Pole-Position, und gewann nach dem Prefinale auch das Finale. Der Youngster deklassierte die Konkurrenz um Längen und wurde damit nicht nur Gewinner des Goldpokals, sondern auch Gesamtsieger 2011. KF3: Titel für Schramm - Goldpokal für Paul Übervoll die Juniorenklasse KF3 mit 36 Piloten. Marco Paul kristallisierte sich Paul einer Fünfergruppe heraus. Sein Goldpokalsieg stand am Ende außer Frage. KF2: Andre Matisic mit Doppelsieg zum Meistertitel Der Meisterschaftsführende Andre Matisic (KKC-Racing) enteilte im Finale dem Feld vom Start weg und machte damit nicht nur den Doppel- und Gold-

pokalsieg perfekt, sondern setzte sich auch endgültig die Meisterkrone in der Gesamtwertung auf. Rotax Junioren: Oberheim holt Goldpokal und Wenig den Titel Energy-Pilot Moritz Oberheim fuhr mit einem lupenreinen Start-Ziel-Sieg zum Goldpokalgewinn 2011. Lukas Wenig, holzte sich als Dritter die fehlenden Punkte für den Meisterschaftstitel 2011. Rotax Senioren: Kuhn und Gunkel in Feierlaune Überlegen gewann Nino Kuhns den Goldpokal 2011. Maximilian Gunkel holte den zweiten Platz und durfte sich damit die Meisterkrone aufsetzen. KZ2: Di Martino gewinnt Titel - Illgen den Goldpokal Michele Di Martinos (Jedi Racing Team) Titelgewinn sollte zur reinen Formsache werden. Aber Kevin Illgen holte sich den Goldpokalsieg. Historische Karts: Gesamtergebnis der zwei ausgefahrenen Gleichmäßigkeitsprüfungen: Maik Stein vor Rolf Hamacher und Mathis Lesch. Fazit: Wir haben mit rund 160 Einschreibungen eine der wohl spannendsten und ausgeglichensten Meisterschaften der letzt Jahre erlebt und gehen emutigt mit voller Energie ins Jahr 2012. Grundsätzlich soll sich am Konzept des DMV Kart Championship nichts ändern, Kalender, Serienbetreuung und technische Details werden in kürze bekanntgegeben. Ausführliche Rennberichte und alle Ergebnisse unter www.dmv-motorsport.de

Taxifahrten in der Mittagspause mit Ex DMV Kartfahrerin Sarah Ganser und Teamchef Jean Louis Capiluk vom JLC Racing Team


NITROLYMPX 2011

50.000 bei Power, Speed und Action in Hockenheim Wie jedes Jahr trafen sich die schnellsten Motorsportler der Welt auch diesmal wieder vom 12. bis 14. August auf der Rico Anthes Quartermile des Hockenheimrings. 270 deutsche und internationale Drag Racing Teams jagten an diesem Wochenende in 16 verschiedenen Klassen nach schnellen Zeiten und wertvollen Punkten. Neben der seit vielen Jahren bei den NitrOlympX ausgetragenen FIA Drag Racing Europameisterschaft der Cars war die Veranstaltung diesmal auch wieder Austragungsort der UEM Drag-Bike Europameisterschaft.

I

n den unterschiedlichen Rennklassen für Zwei- und Vierräder hagelte es Bestzeiten und Favoritenstürze gleichzeitig, wofür die KO-Systeme sorgten. Die über 400 km/h schnellen Dragster auf der 1/4-Meile überhaupt auf der Strecke zu halten, nötigt jedem einen gehörigen Respekt ab. Und das anerkennende Gejohle und Gekreische der Besucher übertönt manchmal sogar den Motorenlärm. Höhepunkt der NitrOlympX war auch diesmal die Night-Show: ab 20 Uhr (Samstag) krachte es, im wahrsten Sinne des Wortes. Das 1. Kurfürstliche Böllerschützen-Regiment aus Schwetzingen schoss Salut, und dieses Böllern vermischte sich fast nahtlos mit dem Ballern der Top Fuel Dragster bei ihren spektakulären Night-Runs. Die atemberaubende Luft-Akrobatik des Red Bull Air-Race Piloten Matthias Dolderer drückte dann allen Anwesenden minutenlang den Kopf in den Nacken. Eine Funkschaltung zum Piloten, der seine Loopings und Rollen Live kommentierte führte zu wahren Begeisterungsstürmen im Motodrom. Über 2 Stunden reihte sich Attraktion an Attraktion. Fallschirmspringer, die im Motodrom landen, Top Fuel Bike-Racer, die beim Burn Out ins Publikum winken, Raketen Dragster, Car Stunt-Driver,

die ihre Kreise zwischen hübschen Cheerleadern drehen, ein Jet-Truck der über fünfzig Meter lange Flammensäulen in die Nacht spuckt, usw. Erst beim traditionellen Abschluss-Feuerwerk kamen einige Besucher wieder zum Durchatmen. Den ca. 50.000, an diesem Wochenende wirklich sehr enthusiastischen Fans wurde „absoluter King Size-Motorsport“ mit zahlreichen neuen Rekorden und spannenden Side-by-Side Läufen geboten. Den Teilnehmern der FIA- und UEM-Drag Racing Europameisterschaft präsentierte sich die Rico Anthes Quartermile des Hockenheimring als hervorragend gerüstete Location für schnelle Läufe, und mit ihrem unvergleichlichem Mix aus „Speed, Power & Action“ hat sie sich im europäischen Top-Event-Kalender sowieso schon vor Jahren einen der besten Qualifikationsplätze gesichert. In diesem Sinne: See you at the NOX in 2012... Die detaillierten Ergebnisse des gesamten Wochenendes finden Sie unter www. nitrolympx.de Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hockenheim-Ring

Automobilsport

Eindrücke aus der Welt der schnellsten Rennfahrer. Alle Fotos: Franz Hoffmann

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FIM Kalender 2012

Sraßenrennen MotoGP

15. April, Doha/Losail, Qatar* 29. April, Jerez de la Frontera/E 06. Mai, Estoril, Portugal 20. Mai, Le Mans, Frankreich 03. Juni, Catalunya, Spanien 17. Juni, Silverstone/GB 30. Juni, Assen, Niederlande** 08. Juli, Sachsenring/D 15. Juli, Mugello, Italien 29. Juli, Laguna Seca, USA*** 19. August, Indianapolis, USA 26. August, Brno, Tschechien 16. September, Misano, San Mar. 30. September, Aragon/Spanien 14. Oktober, Motegi, Japan 21. Oktober, Sepang, Malaysia 28. Oktober, Phillip Island/AUS 11. November, Valencia, Spanien * Nachtrennen ** Rennen am Samstag *** Nur MotoGP-Klasse

Superbike-WM, Supersport-WM, Superstock 1000 ccm-Cup 26. Febr., Phillip Island/AUS (1, 2) 01. April, Imola, Italien (1, 2, 3) 22. April, Assen, NL (1, 2, 3) 6. Mai, Monza , Italien (1, 2, 3) 13. Mai, Donington, GB/EU (1, 2) 28. Mai (Mo.), Miller Park, USA (1) 10. Juni, Misano, San Mar. (1, 2, 3) 01. Juli, Aragon, Spanien (1, 2, 3) 22. Juli, Brno, Tschech. (1, 2, 3) 05. August, Silverstone/GB (1, 2, 3) 26. August, Moskau/RUS (1, 2) 09. Sept., Nürburgrg./D (1, 2, 3) 23. Sept., Portimão, P (1, 2, 3) 7. Okt., Magny-Cours/F (1, 2, 3) 1 = Superbike-WM 2 = Supersport-WM 3 = Superstock 1000 ccm-Cup

03. Juni, St Jean d'Angely,/F 10. Juni, Agueda, Portugal 17. Juni, offen 01. Juli, Uddevalla, Schweden 15. Juli, Kegums, Lettland 22. Juli, Semigorje, Russland 05. August, Loket, Tschech. Rep. 19. August, Matterley Basin/GB 02. Sept., Lierop, Niederlande 09. September, offen 23. September,Teutschenthal/D

FIM Women's und MX3 Motocross World Championship (u.a.) 23. September, Teutschenthal/D

FIM Sidecar Motocross World Championship (u.a.)

FIM Ice Racing World Championship

14. Januar, QR 1, St. JohannA 28. Januar, QR 2, Sanok, Polen 28. Januar, QR 3, LukhovitsyRUS 04. – 05. Februar, Finale 1, Krasnogorsk, Russland 11. – 12. Februar, Finale 2, Ufa, Russland 16 – 17. März, Finale 3, Assen, Niederlande 31. März/01. April, Finale 4, Uppsala, Schweden

Enduro

FIM Speedway Grand Prix

FIM International Six Days' Enduro

24.-29. September, Sachsenring/D.

FIM SuperEnduro World Championship

26. November 2011, Genua, Italien 10. Dezember 2011, Lódz, Polen 21. Januar, offen 05. Februar, Barcelona, Spanien

Trial

FIM Trial World Championship

30. September, Lommel/Belgien

FIM Trial des Nations

09. April**, Valkenswaard,/NL 22. April, Sevlievo, Bulgarien 29. April, Fermo, Italien 13. Mai, Beto Carrero, Brasilien 20. Mai, Queretaro, Mexico

07. Juli, V1, Bydgoszcz, Polen 09. Juli, V2, King’s Lynn/GB 12. Juli, Race Off, Malilla/S 14. Juli, Finale, Malilla/S

FIM Team Ice Racing World Championship

Motocross

FIM MX1 & MX2 Motocross World Championships

FIM Speedway World Cup

20. Mai, Reutlingen, Deutschland 16. September,Rudersberg/D

28.-29. April, La Bresse, Frankreich 26.-27. Mai, Mt Tarrengower/AUS 02.-03. Juni, Motegi, Japan 16.-17. Juni, Peñarroya-P/E., 23.-24. Juni, Sant Julià, Andorra 08. Juli. Santo Stefano d’Aveto/I 28.-29. Juli, Carlisle/GB

FIM Motocross of Nations

Bahnsport

29.-30. September, Moutier/CH

FIM Women’s Trial World Championship

23.-24. Juni, Sant Juliàn, Andorra 22.-23. September, Tramelan/CH 28. September, Moutier, Schweiz

25 – 26. Februar, Finale, Togliatti, Russland

31. März, Auckland, Neuseeland 28. April, Leszno, Polen 12. Mai, Prag, Tschech. Republik 26. Mai, Göteborg, Schweden 09. Juni, Kopenhagen, Dänemark 23. Juni, Gorzow, Polen 28. Juli, Gorican, Kroatien 11. August, Terenzano, Italien 25. August, Cardiff, Großbritannien 08. September, Malilla, Schweden 22. September, Vojens, Dänemark 06. Oktober, Torun, Polen

FIM Long Track World Championship

26. Mai, QR 1, Lussac/F 06. Mai, QR, Mühldorf/D 22. September, Challenge, Marianskie Laznie, Tschech. 09. Juni, Finale 1, Forssa, Finnland 17. Juni, Finale 2, Forus/N 07. Juli, Finale 3, Groningen/NL 13. Juli, Finale 4, MarmandeF 08. September, Finale 5, Morizes/F 15. September, Fin.6, Vechta/D 23.Sept, Finale, St Macaire/F Weitere Termine in diesem Heft an anderer Stelle und regelmäßig auf unserer Homepage

www.dmv-motorsport.de Alle Termine unter vorbehalt


DMV - INSIDE

DRM – ein Situationsbericht

N

o rmalerweise sollte der Titel „Deutsche Meisterschaft“ für die nationale Top – Liga stehen. Bei der Deutschen Rallye – Meisterschaft zucken jedoch selbst Insider nur noch mit den Schultern und auch „Entscheider“ trauen sich nicht mehr Verantwortung zu übernehmen. Für normale Menschen und Rallyefans ist das ganze Gezerre absolut unverständlich. Seit Jahren – eigentlich schon Jahrzehnten – führt der Streit zwischen AvD und ADAC immer mehr zu einer Rallye – Meisterschaft im Kriechgang, bis 2010 sogar im Rückwärtsgang. Das es hierbei nicht um den Rallyesport selbst geht, sondern um Macht und Einfluss in Deutschland und bei der FIA wird schnell klar. Ende 2005 wurde vom DMSB per Präsidiumsbeschluss die Deutsche Rallye – Meisterschaft sogar ganz abgeschafft, bei auch heute noch etwas mysteriösen Hintergründen. Um den Beschluss abzurunden wurde auch die zweite Liga, die Deutsche Rallye Challenge, gleich mit gecancelt. Kurz darauf präsentiert der ADAC eine Masters – Serie ohne WRC – Autos, worauf der AvD umgehend eine DRS (Deutsche Rallye – Serie ) mit WRC – Autos aus der Taufe hebt. Schon 2007, also nach nur einem Jahr, wird wieder eine DRM ausgetragen. Dort dürfen zwar WRC – Autos fahren, sind aber nicht punkteberechtigt – welch ein Kompromiss! Die Deutsche Rallye – Serie bleibt verschwunden und somit auch eine 2. Liga. Als im Sommer 2010 das DMSB Präsidium mit seiner satzungsgemäßen ADAC Mehrheit ( ! ) beschließt, dass ab 2011 kein DRM Lauf mehr zur DRS zählen darf, gibt es erstaunlicherweise keinen Aufschrei beim AvD oder den Kandidaten für einen DRM Lauf 2011, welche einen DRS Lauf ausrichten. Des Rätsels Lösung: Dieser Beschluss wurde „nicht ausreichend kommuniziert“. Zusätzlich erhalten alle DRM Veranstalter, die keine andere Serie ausrichten, Gelder aus einem DMSB Zuschuss Topf von 30.000 €, obwohl der DMSB sonst ständig Aktivitäten unter Hinweis auf fehlende finanzielle Mittel bremst. Da die bisherigen DRS Veranstalter umgehend ihre Bögen mit dem Hinweis „DRS“ an den DMSB zurückschicken, kommt es in der Folge zu einer Spaltung der Rallyescene in ADAC – Meisterschaft (West) und DRS – Meisterschaft (Ost).

Somit stehen zur Zeit mit ADAC Masters, Deutscher Rallye – Meisterschaft und DRS nicht nur 2 Meisterschaften – was normalerweise für eine Spaltung incl. Niedergang völlig ausreicht – sondern sogar 3 Meisterschaften mit jeweiligem Anspruch auf Spitzensport zur Auswahl. Bei einer solchen Situation bleibt zwangsläufig der Sport auf der Strecke. So ist bei den Läufen zur DRM 2011 auch für Laien erkennbar, dass diese zwar ausgerichtet werden, aber ohne dabei überzeugen zu können. Ein einziger Porsche 911 in Division 1, Null Super 2000, mühsame Punktwertung in Division 3, Reste aufarbeiten mit knapp besetztem Suzuki Markenpokal in Division 5. Nur die Divisionen 2 und 4 gehen als „meisterschaftswürdig“ durch. Hierbei soll nicht verschwiegen werden, das die Vergabe des Titels „Deutscher Rallye Meister 2011“ an Sandro Wallenwein voll in Ordnung geht, schließlich war er auch in den Vorjahren mit 3 Vizetiteln immer vorn dabei. Leider führt mittlerweile auch unter den Aktiven die gegenwärtige Situation zu Spannungen. So wurde Sandro aufgrund seiner Entscheidung zugunsten der DRM von einigen seiner Kollegen als „Verräter“ beschimpft, obwohl er sich sicher auch selbst mehr Konkurrenz im Meisterschaftskampf gewünscht hätte. Wenn der DMSB seine Bewerbungsbögen für die DRM 2012 schickt und dabei auf Observerberichte verweist, klingt dies harmlos und nachvollziehbar. Harald Neumann, Rallyeleiter der Rallye Thüringen und mit seinem MSC Pößneck einziger DMV – Vertreter im Kreis der DRS Veranstalter, weiß aber von mysteriös verschwundenen Observerberichten seiner Veranstaltung zu erzählen. Andererseits war bei der diesjährigen Rallye Baden Württemberg – laut Teilnehmerinformationen mit 2 schweren Unfällen und 7 Verletzten ein absolutes Desaster und eigentlich noch schlimmer als in der Presse dargestellt – ein DMSB Observer in verantwortlicher Position….. Diese Beispiele zeigen deutlich wie verfahren die gegenwärtige Situation ist und wie verhärtet die Fronten sind. Bei näherem Hinsehen tauchen überall neue „Gordische Knoten“ auf und eine Vertrauensbasis ist nirgends erkennbar. Dennoch beginnt das neue Tageslicht bekanntlich immer dann, wenn die Nacht am dunkelsten ist. Mit BMW / Mini und

VW planen 2 große Deutsche Hersteller den Einstieg in die WM bzw. sind dort bereits erfolgreich. Wie immer bei einem solchen Einstieg wird überall nur noch von perfekter Bühne, Wiedererkennungswert der Wettbewerbsfahrzeuge und ähnlichem gesprochen. Somit entsteht auch für die Verantwortlichen in Deutschland ein gewisser Druck eine vorzeigbare Bühne für den Rallyesport zu präsentieren. VW macht keinen Hehl daraus einen neuen Walter Röhrl zu suchen. Bereits jetzt übt eine Mannschaft mit 2 angekauften Skoda Fabia den Wettkampfeinsatz. Als Bonbon dürfen bei jeder Veranstaltung 2 Nachwuchskräfte ans Steuer. Auch der bereits in der WM erfolgreiche Mads Östberg plant

Einsätze in der DRM 2012 zur Verbesserung seiner Asphaltqualitäten und Deutsche Nachwuchsfahrer würden sicherlich profitieren, wenn auch einige Läufe auf Schotter ausgetragen werden. Die Chance ist also da. Selbst wenn kein Riesenwurf entsteht ist doch eine Meisterschaft mit einer Kombination von Asphaltund Schotterläufen, bei Streichresultaten um z. B. die Porsche nicht von vornherein zu benachteiligen, als kleinster gemeinsamer Nenner denkbar. Am Enthusiasmus der Rallyefans im Osten kommt ohnehin keiner vorbei. Wer einmal erlebt hat, wie in Pößneck eine ganze Stadt incl. einer Bundesstraße gesperrt wird, wie selbst große Lebensmittelketten früher ihre Läden schließen, wie überall Eis-, Bratwurstund Bierstände aus dem Boden wachsen, wie Rallyefans ganze Hänge bevölkern, wie man im Rallyezentrum direkt an Autos und Fahrer herankommt, der weiß wie Rallye gelebt werden kann. Wer noch näher ran will, muss schon selbst drinsitzen. Evtl. findet sich sogar eines Tages der Observerbericht wieder, in welchem stehen dürfte, dass Harald Neumann und der MSC Pößneck einen Riesenjob machen ! Dr. Gunther David

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Motorsport und Umwelt

Kein Grund zur Rechtfertigung In den 1980er Jahren wurde von Politik und Öffentlichkeit Motorsport und Umwelt zu einem Gegensatz konstruiert. Aus den Reihen engagierter MotorsportVerfechter konnte diese These entkräftet werden. Der FIM-, DMSB- und DMV-Offizielle Tilman Kluge führt die Umweltdiskussion noch einen Schritt weiter und sagt: Motorsport ist Umwelt.

I

n Hessen fing alles an. Im Jahr 1985 gab es die epochale erste rot-grüne Landesregierung der Bundesrepublik Deutschland. Unter den an die Grünen vergebenen Ministerämtern wurde Joseph Martin („Joschka“) Fischer zum ersten grünen Umweltminister vereidigt. Das frühere Apo-Mitglied (1998 als Bundesaußenminister und Vizekanzler zu weltweiter Geltung gekommen; heute Unternehmensberater und Lobbyist u.a. für die Energieversorger RWE und OMV, für Siemens und REWE) erließ der „Turnschuhminister“ als eine seiner ersten Amtshandlungen den „FischerErlaß“ - einen Reigen von Verordnungen, der die Ausübung von Motorsport – vornehmlich abseits öffentlicher Straßen und in der freien Natur – weitgehend einschränkte und erschwerte. Das entsprach damals voll und ganz der Stimmung im Lande: „Motorsport macht Krach, verschwendet Energie und ist für nichts nutze“ war das in weiten Bevölkerungsschichten geprägte Klischee. Und: „Motorsport ist gar kein Sport, nur der rechte Fuß oder die rechte Hand wird zum Gasgeben benötigt.“ Glücklicherweise ist mit solchen Vorurteilen heute weitgehend aufgeräumt. Für diesen Fortschritt gibt es mehrere Väter: Einer davon heißt mit Sicherheit Michael Schumacher, einer Sebastian Vettel, aber es gibt auch nahezu unbekannte Kämpfer für die gesellschaftliche Anerkennung des Motorsports. Hans Wehner ist einer davon. Der Steuerberater und ehemalige ADAC-Sportleiter erkämpfte in einem Grundsatzurteil die steuerliche Anerkennung des Motorsports als gemeinnützige Sportart. Damit wurde hunderten von Motorsportclubs der Weg zur Gemeinnützigkeit eröffnet, aber auch juristisch bestätigt, dass Motorsport genauso eine Tätigkeit unter Erbringung körperlicher Höchstleistungen darstellt, wie Basketball, Schwimmen oder Marathonlauf. Für solch eine anerkannte Sportart musste und muss die öffentliche Hand die Benutzung geeigneter Flächen („Umwelt“) zur Ausübung des Sports gestatten und sichern.

Sport als Verfassungsziel

Auch gesetzliche Initiativen wie zum Beispiel die Aufnahme des Sports als ein „Grundrecht“ in die hessische Landesverfassung (wieder Hessen!) im Jahr 2002 stellten Meilensteine für eine umweltgerechte Ausübung des (Motor-) Sports dar: „ArDMV Inside 4/2011

tikel 62a. Der Sport genießt den Schutz und die Pflege des Staates, der Gemeinden und Gemeindeverbände.“ Die Hoch-Zeit pauschaler Verteufelung des Motorsports durch Politik, Bürgerinitiativen und solcher Bürger, die sich selbst als „Umweltapostel“ verstehen, ist vorüber. Aber dennoch sind viele Motorsportstätten in den letzten Jahrzehnten von deutschem Boden verschwunden. Das liegt teils an entzogenen Genehmigungen, an erfolgreichern Klagen von Anwohnern, an schlichtweg ungeeigneten Standorten. Aber meiner Ansicht nach nicht in der Mehrzahl: Nur allzu oft haben Clubs, Veranstalter aus wirtschaftlichen Gründen das Handtuch geworfen. Nicht selten gab es irgendwann keine Genehmigung mehr, weil die Vereine es

Thomas Schiffner jahrzehntelang versäumt hatten, ihr Renngelände in den Flächennutzungsplan eintragen zu lassen. Und auch nicht selten sind Veranstaltungen mit ihren über 70-jährigen Vereinsvorständen gestorben, weil das Nachwuchsproblem (im Ehrenamtsbereich!) nie gesehen werden wollte. Die Motorsport-Treibenden und Veranstalter, die sich dem gesellschaftlichen Wandel angepasst haben und ihre Aktivitäten an die Erfordernisse der heute gültigen Normen der Umweltverträglichkeit angepasst haben, sind nicht nur nach wie vor existent, sondern auch erfolgreicher denn je. Es ist sehr viel getan worden in den letzten Jahrzehnten, um Motorsport und Umwelt in Einklang miteinander zu bringen. Aber es gibt auch noch viel zu tun. DMV-Umweltreferent Tilmann Kluge blickt zurück, zieht eine Zwischenbilanz, er zeigt an konkreten Beispielen auf, wo Defizite liegen – und wie man sie beseitigen kann: THOMAS SCHIFFNER


DMV - INSIDE

Motorsport ist Umwelt!

M

otorsport ist Umwelt – Unter diesem Titel hieß es in den „Olsberger Thesen“, Motorsport sei sowohl als Leistungssport als auch als Breitensport eine gesellschaftlich traditionell bewährte Umwelt. Die Thesen hatte der DMV im Jahre 2003 auf seiner Jahreshauptversammlung in Olsberg einstimmig verabschiedet. Dies war sicher nicht eine erste „Umweltverfassung“ des Motorsportes in Deutschland. Es war auch nicht die erste „Umweltaktivität“ (der DSK installierte bereits 1988 einen Umweltausschuss). Die Thesen waren aber allein schon des Titels wegen eine seitens des organisierten Motorsports vergleichsweise deutlich offensive politische Aussage. Denn der Titel „Motorsport ist Umwelt“ war schon deshalb bemerkenswert, weil er auch zu Protesten hätte führen können. Was nicht sein kann, auch nicht sein darf?1 Genau im Gegenteil aber wäre und ist eine eventuelle Zurückhaltung seitens des Motorsportes verfehlt, wenn es um öffentliche Aufklärung in Sachen Motorsport geht. Es gibt keinen Grund, warum Motorsport seine Existenz rechtfertigen müsste. Dies gilt für weitgehend jede andere Sportart auch.

Motorsport nicht unter dem Begriff „naturverträglicher Sport“ zu subsumieren, der als bewegungsorientierte Erholungsform in der freien Landschaft und im Wald ausgeübt werden könnte, sei es im Jahre 2001, 2002, als Motorsport über normale Landschaftsbelastungen hinaus grundsätzlich starke Lärmwirkung sowie Schadstoffeinträge unterstellt wurden, oder erst „kürzlich“ 2009. Und nach wie vor heißt es seit 2001 in einem Papier des Beirates für Sport und Umwelt im Bundesumweltministerium, dass der Motorsport nicht zu der naturverträglichen Erholung zähle. Es kann nicht hingenommen werden, dass in einem amtlichen/offiziellen Statement hinsichtlich des Ursprunges der Motorsport dieser als generell nicht mit dem Naturschutz vereinbar dargestellt wird. Bei alledem werden umwelttechnische Fortschritte im Motorsport fast vergessen, wie zum Beispiel, dass hochleistungsfähige Partikelrussfilter für Diesel-Rennfahrzeuge 2002 erprobt und 2003 bereits in der Meisterschaft vorgeschrieben wurden. Der internationale Motorsportverband FIA hat diese deutsche Entwicklung zur Grundlage seines Reglements gemacht.

Urteile und Vorurteile

DMSB-Umweltrichtlinien

Denn Motorsport ist eine Sportart, deren Ausführung in Sachen Umweltschutz nach besonderen Anstrengungen verlangt. Das bedarf keiner weiteren Diskussion. Dieser Diskussion müßen sich aber alle jene stellen, die besagte Anstrengungen aus politisch ideologischen Gründen von vornherein ein Scheitern voraussagten. Immerhin waren noch vor zehn Jahren angebliche Beeinträchtigungen von Natur und Tierleben sowie die Belästigung von Mitmenschen für viele Kritiker ausreichender Anlass, einschneidende Beschränkungen oder gar das totale Verbot des Motorsports zu fordern. Speziell in den 1980er Jahren kam es zu zahlreichen Verboten oder dem Versagen von Genehmigungen. Auch später wurden zum Teil hanebüchene Argumente wie „Reifenabrieb als Gefahr für die Nahrungskette“ ins Feld geführt. Solche politischen und bürokratischen Unkenrufe wurden inzwischen, wie sich zeigt, vielfach durch wortwörtlich ökologische Unkenrufe (vgl. Gelbbauchunken-Biotop auf der Motocross-Strecke in Langgöns) abgelöst. Selbst die Mitwirkung des Motorsportes an Naturschutzmaßnahmen (Motocross im Naturschutzgebiet Iffezheimer Sand) darf nicht zur Unvorsicht verleiten. Denn nach wie vor gibt es politische Versuche,

An der eigentlichen „Umweltverfassung“ arbeitete der DMSB schon seit Anfang dieses Jahrhunderts. Nach Erprobungszeiten traten sie ebenfalls im Jahre 2003 in Kraft. Sie sind inzwischen Standard für (fast) alle nationalen und

Die MotorsportVerbände haben viel für die Umwelt getan

MotoCross … in die Landschaft integriert

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Besondere Kenntnisse der Motorsportler über den Naturschutz sind ebenso wichtig wie Kenntnisse der Gesetzgeber und Fachbehörden über den Motorsport

internationalen Motorsportveranstaltungen in Deutschland. Sie sind ein zusammenfassendes und den Ausschreibungen oder Ausführungsbestimmungen einzelner Disziplinen übergeordnetes Regelwerk, das für den gesamten deutschen Motorsport umweltrelevante Grundprinzipien festlegt. Der Inhalt erstreckt sich vor allem auf Veranstaltungsmanagement (einschließlich entsprechender Check-Listen) vom Bodenschutz bis zum Zuschauermanagement. Nach wie vor nicht hinreichend synchronisiert sind die Umweltnormen der FIM mit wesentlich unverbindlicheren Aussagen der FIA.

Eigenverantwortung

Motorsport wird dort betrieben, wo er mit den Belangen des Naturschutzes und den Belangen sportlicher Betätigung abgestimmt werden kann. Das verlangt besondere Kenntnisse der Motorsportler über den Naturschutz wie auch besondere Kenntnisse der Ansprechpartner über den Motorsport, sei es in der Gesetzgebung oder in den Fachbehörden (vor allem in den Naturschutzbehörden). Motorport und Naturschutz sind keine Gegensätze. Wie jeder andere Sportler muss auch ein Motorsportler fair zur Natur sein, also die Natur schützen. Genauso müssen jene, die die Natur beruflich oder ehrenamtlich vor Schäden bewahren, fair mit Motorsportlern umgehen, in diesem Sinne also sportlich sein.2

ren offensiv, also nicht das Handeln der Behörden abwartend, agiert haben. Immerhin wurde das Zuschauermanagement Gegenstand einer Diplomarbeit und die Rallye wurde auch deswegen mit dem Umweltpreis des DMSB ausgezeichnet. Dies findet auch internationale Anerkennung.

Zuschauer

Zur umweltgerechten Zuschauerlenkung gehört, dass bei einer Motorsportveranstaltung Sportler und Zuschauer gemeinsam dazu beitragen, dass Umwelt keinen Schaden nimmt. Zuschauer sollen sich als Gäste der Motorsportler zuhause fühlen, sich aber auch so verhalten. Am Nürburgring wurden die jährlichen Abfallmengen zwischen 2000 und 2003 um 40 Prozent reduziert. Dazu trugen Mehrwegbecher für Getränke, verursacherbezogene Müllgebühren sowie organisatorische Maßnahmen wie zum Beispiel die deutliche Trennung von Park- und Campingplätzen bei. Generell zeigt sich, dass eine ausreichende Ausstattung mit Abfallbehältern und Lautsprecherdurchsagen, man möge sie auch benutzen, Erfolg haben. Dennoch, manchen Zeitgenossen muss man selbst den Gebrauch einer Mülltonne erläutern ... Ein Rennveranstalter soll schon aus Eigennutz ein berechtigtes Interesse haben, als „guter Nach-

Gute Praxis

Die Rallye Deutschland war und ist das Beispiel für die großräumige Synthese erfolgreicher Berücksichtigung ökologischer und motorsportlicher Belange. Hier setzt sich fort, was schon in den zwanziger und dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts einen wesentlichen Teil des Rallyemanagements ausmachte, nämlich ein Aufkommen begeisterter Zuschauer in sechsstelliger Höhe. Gerade im Bereich von FFH-Biotopen waren sie, nicht aber der angeblich störende Lärm das Problem, dessen Lösung den meisten umweltfachlichen Aufwand erforderte. Bei der Organisation des ersten WMLaufes 2001 hatte sich bewiesen, dass die Kombination „Motorsport ist Umwelt“ für den Motorsport Erfolge gezeitigt hat, wenn Motorsportler im GenehmigungsverfahDMV Inside 4/2011

… überfüllt


DMV - INSIDE bar“ aufzutreten, denn ungelöste Konflikte mit Anwohnern können auf Dauer zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Motorsportbetriebs führen. Vielmehr muss gute motorsportliche Praxis ein sportliches Genuss-Angebot für die Bevölkerung sein. Gänzlich misslungen war daher ein Text im Programmentwurf einer Enduro-Veranstaltung, das Rennen fände am Samstag statt, damit sich die Anwohner am Sonntag vom Lärm erholen könnten (es blieb beim Entwurf). Ganz im Gegenteil hat die schwedische Stadt Uddevalla ein am östlichen Stadtrand gelegenes Motocross-Gelände sogar in ihre EMAS-Umweltzertifizierung integriert. In Veranstaltungsprogrammen sollten behördliche Anordnungen im Grunde nicht erwähnt werden, wenn die damit verbundene Regel auch durch die reine Vernunft oder das Sportrecht begründet ist. Denn beides zeugt von sportlicher Eigenverantwortung. Dem, der seinen Abfall nur deshalb nicht in die Natur wirft, weil es die Behörden nachlesbar verboten haben, dem ist in Sachen Umwelt kaum zu helfen. So bedauerlich es ist, kann es umgekehrt nicht schaden, bei internationalen Veranstaltungen sogar auf deutsches Umweltstrafrecht hinzuweisen.

Ein fürsorglicher Veranstalter wird für „Vergessliche“ ggf. „Umwelt-Zubehör“ anbieten. Ein Waschplatz sollte ebenfalls zum Standard gehören. Wie für Zuschauer muss auch für die Sportler ein effektives Müllmanagement angeboten werden.

Was noch geschah...

2002 hatte sich eine politische Partei gegen die Aufnahme des Sportes als zu förderndes Ziel in die Hessische Verfassung ausgesprochen. Denn dies (wie am 22. September 2002 geschehen) könne auch zu Beantragungen von Motorsportveranstaltungen in Naturschutzgebieten führen. Für qualifizierten Motorsport konnte das kein Grund zu Aufregung, sondern nur zur Gelassenheit sein.

… und geschehen wird

Denn in der Gewissheit, es besser zu wissen, werden Motorsportler auch künftig mit gutem Grund am richtigen Platz zur Stelle sein. Sie haben dies seitdem immer wieder bewiesen und werden es auch wieder gemeinnützig, nämlich zum Nutzen der Allgemeinheit und deren Umwelt, beweisen. TEXT UND FOTOS: TILMANN KLUGE

Sportler

Dass sich Motorsportler beispielhaft zu verhalten haben, bedarf keiner weiteren Erläuterung. Es geht nicht um die Erfüllung von abstrakten Normen, es geht um Erhaltung von Umwelt und Motorsport. Mitgeführtes Zubehör wie „Umweltmatten“ muss daher (zumal inzwischen auch als Werbeträger geeignet) genauso selbstverständlich sein wie Bodenschutz unter Behältern mit „kritischen“ Flüssigkeiten. Hierbei muss es sich zunehmend durchsetzen, dass Behälter mit Anhängeetiketten und Angabe des Inhaltes gekennzeichnet werden. Das kann sowohl bei der Bekämpfung von Bodenverunreinigungen wie auch z.B. bei der Behandlung von Augenverletzungen wertvolle Zeit einsparen.

Tilman Kluge Tilman Kluge, geboren am 13. Oktober 1952 in Göttingen, ist geprüfter Landwirt, studierte in Gießen Agrarwissenschaften und Philosophie. Er wohnt in Bad Soden am Taunus und ist heute Fachbereichsleiter Umwelt im hessischen Hochtaunuskreis. Autor und Coautor von circa 60 wissenschaftlichen Werken. Kluge ist Umweltbeauftragter des Deutschen Motor-

sport Verbandes, Obmann Umwelt des ADAC Hessen-Thüringen, Environmental Official der FIM und Mitglied der Umweltkommission des Deutschen Motorsportbundes (DMSB). Eigene Internetseiten sind u.a. www.schwarzgruen. de und www.igsz.eu/Impuls_TILMAN_KLUGE5. htm.

Motocross: „wilder“ Waschplatz

Super Plus, aber ohne Bodenschutz

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Sprünge wie die Jungen: Willi Liebl mit Copilot in der Motocross-WM in Russland

Porträt Willi Liebl

Mit 68 Jahren… Willi Liebl ist nicht nur seit über 40 Jahren DMV-Mitglied und dem MotocrossSport verbunden. Der Franke fährt mit 68 Jahren auch noch selbst SeitenwagenCross –in der Weltmeisterschaft!

Sein Alter ist seine Startnummer - 68

DMV Inside 4/2011

„I

m letzten Jahr in Rudersberg nach dem Rennlauf musste ich mich auf einen Hang setzen, weil ich keine Luft mehr bekam und völlig fertig war. Ich dachte, Willi, das war dein letztes Rennen heute“. Der damals 67-jährige Mainfranke Willi Liebl erfuhr erst Monate später beim Arzt, dass drei Herzartherien verstopft waren und im März 2011 ließ er sich in Neustadt/ Saale drei Bypässe legen. „Sie kriegen drei neue Leitungen und in zwei Monaten sind Sie wieder fit“, hatte der Professor dem Motorsport besessenen Unternehmer versprochen. Und zwei Monate später saß Liebl senior in der Ukraine auf dem Mefo-Gespann, fuhr um Weltmeisterschaftspunkte und tut es im Alter von 68 bis zum heutigen Tag noch immer! Willi Liebl, dessen Söhne Thomas (Motorradhändler) und Joachim (Einzelhandelskaufmann, Geschäftsführer Mefo Sport GmbH) ebenfalls aktive Motocrossfahrer waren, lebt ein Leben lang Motorsport. Als Jugendlicher zog er von zuhause aus, gab den Eltern vor, dass er bei der Arbeitsstelle in Würzburg wohnte und hauste in Wirklichkeit ein halbes Jahr lang in einem abgetakelten Zweitakt-Lloyd. „Ich wollte einfach Rennen fahren und ich brauchte das Geld, das ich damit verdient habe, dass ich nach Feierabend Goggomobile und englische Autos repariert habe“, erinnert sich der Inhaber der Firma Mefo Metall GmbH in Röthlein, die seit 1971 bis heute für Siemens Metallformen als Zulieferer der Automobilindustrie herstellt. „Wir haben damals das Motorrad mit der Gabel hinten an den Loyd angehängt und sind so zu den Rennen gefahren. Als wir zum Rennen nach Unterschleißheim fuhren, konnte in den Bergen im Altmühltal der Mechaniker bergauf neben dem Auto herlaufen“, erinnert sich Liebl an eine andere Zeit. Er fuhr in den 1960er Jahren Straßenrennen und Geländefahrten auf Kreidler, Maico, NSU Fox, AJS, CZ, oft beides mit dem gleichen Motorrad. 1963 begann Liebl mit Motocross und über seine tschechische CZ-Crossmaschine kam er in die damals sozialistische Tschechoslowakei. Es wuchs eine intensive Verbindung in unser Nachbarland, die bis heute –sportlich wie geschäftlich- besteht.

Als Willi Liebl 1970 mit Seitenwagen-Motocross begann, etablierte er den (damals völlig unbekannten) Gespannsport in Tschechien. Die Mefo Metall GmbH beschäftigt heute 42 Arbeitnehmer im „Mefo Sport Centrum“ in Tschechien, vier Beschäftigte arbeiten in der Firmenzentrale im fränkischen Röthlein. Ab 1977 importierte Liebl die tschechischen Barum-Reifen aus dem sozialistischen Land nach ganz Westeuropa. Mefo war mit dem Reifenhandel im Laufe der Zeit so erfolgreich, dass ab 1983 die Flanken der Pneus mit „Barum MEFO Sport Tyres“ bedruckt wurden, ein für ein Produkt aus einem sozialistischem Land damals ungeheuerlicher Vorgang. „Ich bin damals jede Woche einmal mit dem LKW in die Tschechei gefahren, um Reifen zu holen und habe sie nach ganz Europa ausgeliefert. Es waren 40 000 Motorradreifen pro Jahr. Jede Woche fuhr ich 1500 Kilometer und meistens kam ich nur zu zwei Stunden Schlaf pro Nacht“, erinnert sich Willi Liebl an abenteuerliche Zeiten. Immer aber fuhr er aber am Wochenende auch noch Rennen – in Deutschland, Tschechien und vor allem in Frankreich. „Die französische Meisterschaft fahre ich bis heute, mit der Startnummer 68 für mein Lebensalter, die ich jedes Jahr wechseln darf. Die Atmosphäre dort bei den Rennen gefällt mir einfach. Da kommen ganze Familien zu den Rennen, die sich unser Trikot haben anfertigen lassen.“ Erst 1998 stieg der gelernte KFZ-Mechaniker – im Alter von 59 Jahren - in die Weltmeisterschaft ein. Seither fährt er die meisten WM-Läufe mit, die überwiegend in Russland, der Ukraine, den baltischen Staaten und Tschechien stattfinden, zuletzt mit dem Ukrainer Vadim Yuzepchuk als Copilot, weil sich sein tschechischer Stammbeifahrer Milan Gaschik ein Bein gebrochen hat. Willi Liebl war und ist in Sachen Motorsport ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen und man merkt ihm seine 68 Jahre nie an. In den 1990er Jahren mietete er die tschechische Crossstrecke in Jinin und veranstaltete dort selbst WM-Läufe. Seit 2007 baut er die Mefo-MX-Gespannfahrwerke, mit denen außer ihm selbst 30 Fahrer unterwegs sind, britische und französische Meistertitel gewonnen wurden. Mit den heute vertriebenen Mefo-Offroadreifen und mit Mefo Mousse wurde der Niederländer Daniel Willemsen fünfmal Seitenwagen-Weltmeister. Kann ein 68-jähriger in der Motocross-WM mithalten? „Ich habe Spaß daran, um die Plätze 11 bis 20 zu kämpfen, hinterher fahren werde ich nicht“. Aber die Gefahr besteht derzeit nicht. - THOMAS SCHIFFNER, Fotos: Schiffner/privat -


MOTORRADSPORT

European Scooter Trophy

Rückblick 2011

Die Saison 2011 bot auch in diesem Jahr wieder Rennläufe in ganz Deutschland auf unterschiedlichsten Strecken, unter ebenso unterschiedlichen Bedingungen.

E

s begann traditionell, auf dem Templiner Ring, wo sich sogleich abzeichnete, dass alle Teams die lange Winterpause zur Performancesteigerung genutzt hatten. Das Leistungsniveau der Teams lag nah beieinander, was

Läufe später, gab es anlässlich des Laufs in Belleben die ersten Entscheidungen in der Meisterschaft zu verzeichnen. Denn bereits hier, wurden die zuvor genannten Fahrer, durch uneinholbaren Punktevorsprung allesamt frühzeitig Meister ihrer Klassen.

RH Scooter am Sachsenring Die Teilnehmer haben die lange Anreise zum Sachsenring gerne in Kauf genommen, weil ein spannendes Rennwochenende bevorstand. Nach Anmeldung, Technischer Abnahme, Fachsimpelei und Training fanden sich die Teilnehmer zum ersten echten Schlagabtausch (Qualifying) und 1.Rennen am Samstag an der Strecke wieder, das 2.Rennen war bei bestem Wetter am Sonntag. Im nächsten Jahr soll es wieder eine Meisterschaft auf dem Sachsenring geben. Die Klassensieger: Stefan Beyer (Kl.1), Frederico Torsiello und Thomas Heck (2), Nils Peter (3), Michael Schanze (4).

DMV Nibelungenring Rallye Große Herausforderung für 100 Teams / Noller / Walz verteidigen die Nr. 1 und holen 9. Saison Gesamtsieg

Jan Weber feiert seinen Meistertitel mit einem satten Burnout spannende Zweikämpfe für die Saison versprach. Auch der Stage6 Cup präsentierte sich erneut als Teil der EST, und wartete mit abermals aufgestocktem Fahrerfeld auf. Nach dem 2. Lauf in Zielona Gora (PL), folgte der 3. Lauf in Dahlem, der in diesem Jahr eine besondere Herausforderung an die Fahrer stellte. Unter sintflutartigem Regen galt es besonderes Fingerspitzengefühl zu beweisen, was viele Teilnehmer aber nicht daran hinderte, weiterhin am Limit und darüber hinaus zu fahren. Im hessischen Wittgenborn fand der nun folgende Lauf statt. Hier ließen Rennergebnisse bereits erste Prognosen für den Saisonausgang zu. So konnten sich Jan Weber (Klasse 3) und Marcus Andruchiewicz (Klasse 2), vom Team Stage6 R/T – Scooter-Attack durch konstante Leistung bereits einen Punktevorsprung erarbeiten. Auch Denis Koch (Klasse 1) vom Team Scooteria Spandau konnte sich ebenfalls ein kleines Polster erfahren. Schon 2

Abseits dessen wurde nach wie vor hart, um die verbleibenden Plätze gekämpft. Somit galt das Finale am Harzring in vielen Klassen als Finale der Vizemeisterschaften. Zwischen Kevin Chadrysiak und Stephane Monaya (Klasse 2) ging es auch im letzen Rennen noch um Silbermedaille. Letztendlich konnte Chadrysiak sich in der Gesamtwertung knapp vor Monaya setzen. Auch im Stage6 Cup ging es besonders spannend zu. In der Klasse Sport, konnte Sascha Becht die Saison solide für sich entscheiden. Im Kampf um den Vizetitel hingegen ging es dafür umso heißer her. Ruben Boese und Nico Baass, die sich über das ganze Jahr gleichermaßen spannende und knappe Duelle lieferten, gaben hier nochmal alles. Am Ende des Tages konnte Ruben Boese triumphieren. Weitere Informationen unter www.europeanscootertrophy.de sowie

www.scooter-attack.com

Text und Foto: Kay Krichel

BMC Hockenheim Pilot Rainer Noller aus Abstatt bei Heilbronn bleibt auch 2011 das Maß der Dinge. Mit dem 9. Saison Gesamtsieg bei der extrem anspruchsvollen DMV Nibelungenring Rallye an der Hessischen Bergstraße zeigte der Mitsubishi Pilot seine Topform im Rallyesport. Trotz strahlendem Sonnenschein fand auch die PS stärkere Gruppe H Konkurrenz keine Mittel gegen einen erneut fehlerfrei und am absoluten Limit fahrenden Noller. Mitfavorit Martin Häring überschlug sich bereits in der ersten Wertungsprüfung heftig. Einzig Fritz Köhler im BMW M 3 konnte zwei Bestzeiten auf der Bergstrecke Zotzenbach für sich verbuchen, den Rest gewannen Noller/ Walz. "Trotz dem recht komfortablen Vorsprung war es heute nicht leicht unseren Vorjahressieg hier zu wiederholen, die Prüfungen hatten es alle in sich - ein kleiner Fehler und man ist weg" so ein glücklicher Rainer Noller bei der Siegerehrung der Top organisierten Rallye in Gadernheim. Mit Fritz Köhler im BMW M 3 wurde ein weiterer Schwabe zweiter. Stark unterwegs war auch Andreas Gerst im Subaru Imprezza auf Gesamtrang 3.

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DMV Mitglieder Iris und Peter Bonow

Teamwork für die Veteranen Seit über 30 Jahren sind Iris und Peter Bonow unterwegs in Sachen DMV und Motorsport. Egal, ob als Mechaniker, Streckenposten oder Würstchenverkäufer.

Iris und Peter Bonow FOTO: SCHIFFNER

1980

haben sie sich kennen gelernt, aber erst 23 Jahre später ihre „Probezeit“ beendet und seit neun Jahren ist es offiziell das Ehepaar Peter und Iris Bonow, das auf den Rennstrecken Europas für und mit dem DMV als Helfer, Sportwart, Mechaniker oder einfach nur als Zuschauer auftritt. Beide gebürtige Frankfurter wohnen jetzt „dribb de Bach“ (auf der anderen Mainseite) in Offenbach, einen Steinwurf vom berühmten Bieberer (Fußball-) Berg entfernt. Mit dem Offenbacher Stadtteil Bieber verbindet sie jedoch nur ihr Motorsportclub, der MSC Offenbach-Bieber 1956 e.V. im DMV. Mit dem fing – jedenfalls für Peter Bonow – alles an: „Der Club veranstaltete damals, in den 1970er Jahren Motocross-Rennen in Heusenstamm und ich durfte da als Streckenposten helfen. Später haben sich die Motocross-Fahrer mit meinem Freund Wolfgang Büttner abgespaltet und haben ihren eigenen Verein, den MCV RheinMain gegründet“, erinnert sich Peter an Zeiten, als er und Iris sich noch gar nicht kannten. Doch der Bezug zu Peters Freund Büttner, noch immer Motocross-Referent im DMV und selbst Aktiver im DMV Classic Motocross Cup, ist dem Ehepaar Bonow bis heute geblieben – mit allen Konsequenzen. „Wenn Wolfgang mit seinem RMV Rhein-Main irgendwo eine Veranstaltung macht, dann werden wir schon mal angefordert, notfalls auch kurzfristig“, schmunzelt Iris. So mussten sie zum Beispiel nach Schrecksbach kommen, um dort für den Nachbarclub in der Würstchenbude Bratwurst und Getränke zu verkaufen. Oder, als das 40-jährige Bestehen der Bundesrepublik mit einer Sportler-Staffette quer durch Deutschland

DMV Inside 4/2011

gefeiert wurde, „durften“ die Bonows – natürlich auf kurzfristige Anforderung von Büttner – morgens um 7.00 Uhr bei Kälte, Nacht und Nebel mit ihren BMWs an die damalige hessische Zonengrenze nach Wanfried fahren, um von dort das Staffelholz für den Landessportbund Hessen nach Mainz zu chauffieren.

Beim Motocross Würstchen verkauft Dafür –und für alles andere – waren sich Iris und Peter Bonow nicht zu schade und sie sind es bis heute nicht, obwohl sie sich auf ihren Ämtern als Technischer Kommissar (Peter) und Sportkommissar (Iris) historischer Motorsport im DMSB ausruhen könnten und damit eigentlich auch schon ausgelastet wären. Für Iris Bonow, die als Rechtsanwalts- und Notariats-Fachangestellte in Frankfurt arbeitet, fing alles 1981 an: „Ich war schon immer von Motorrädern fasziniert, durfte aber von meiner Mutter aus nichts anfassen, was schneller als ein Fahrrad

Peter Bonow bei der Abnahme einer 250er Bultaco


MOTORRADSPORT war.“ Als sie Peter kennen lernte, fuhr sie mit zu den Rennen als Streckenposten, machte ihren MotorradFührerschein und kaufte sich eine Honda 400 CB Four. „Das Vierzylindergeräusch war aber nie etwas für mich“ und so fuhr sie im ersten Jahr auf Peters Iris Bonow: Als Strecken- BMW als Sozia mit und bekam dann posten fing es an … von Peter ihre eigene Bayerin, eine BMW R65, die er schrittweise umbaute – heute ist es eine R100. Mittlerweile hatte Peter Bonow, gelernter Elektriker und heute Rentner, bei der OMK einen Lehrgang als Technischer Kommissar für Straßenrennen, Seriensport und Veteranensport absolviert, denn er interessierte sich von je her für alte Motorräder und war sporadisch in den 1970er Jahren einige Seriensportrennen gefahren, nachdem er als Mechaniker von BMW-Fahrer Botho Probst die ersten Erfahrungen gesammelt hatte. Iris – als die „Frau an der Seite des Mannes“ – spielte zunächst die klassische Frauenrolle und durfte den Technikern bei den Rennen als „Sekretärin“ dienen. Aber nicht für lange … Auf Vorschlag von Horst Stöcker sollte sie „nicht bei den TKs verkümmern, sondern in die Papierabnahme aufsteigen“ – was Ende der 1980er Jahre geschah. Nun durfte Iris den damals „mit Reiseschreibmaschinen ausgerüsteten Spokos“ die Arbeit abnehmen. Dann kam die DMSB-Mitarbeiterin Petra Eitel zu einer Veranstaltung und fragte Iris von Frau zu Frau: „Warum machst Du das eigentlich nicht selbst?“ – Und seit 2010 ist Iris Bonow Sportkommissarin für Straßensport, Seriensport und historischen Motorsport. Seither treten die Bonows auch als Amtsträger im Team auf –er als technischer Kommissar, sie als Sportkommissarin. Die Liebe der beiden Offenbacher ist und bleibt der historische Motorradsport. Circa acht Mal im Jahr sind sie offiziell unterwegs – von Schotten bis Oschersleben, von Hockenheim bis zum französischen Metz. Außer im DMV haben sie ihre Heimat auch im Veteranen Fahrzeug Verband (VfZ), einer Vereinigung von 400 Gleichgesinnten „zur Pflege und Instandhaltung des historischen Kulturgutes“, gefunden. Die Abteilung für Gleichmäßigkeitsprüfungen im VfV ist Veranstalter bzw. Co-Veranstalter vieler

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historischer Motorsportveranstaltungen, bei denen die Bonows selbstredend aktiv sind. Auch in dieser Motorsportsparte gibt es die gleichen Probleme wie anderswo, das heißt, es fehlt an Nachwuchs, nicht nur im fahrerischen, sondern auch im Funktionärsbereich. So ist es für die Bonows selbstverständlich auch bei den Veranstaltungen, manchmal anderer Verbände, spontan mitzuhelfen, wo sie gar nicht offiziell eingesetzt wurden. Und Iris Bonow sieht in diesen Tagen, sichtlich nicht ganz ohne Stolz, ihrem ersten Einsatz als Referentin in einem Fortbildungsseminar des DMSB entgegen, in dem sie angehenden technischen Kommissaren die DMSB-Wettbewerbsbestimmungen erläutern wird.

Beim Anschieben die Schulter gebrochen Ihre mit ihrem Hobby verbundenen Sportwarteinsätze möchten Iris und Peter Bonow so lange nachgehen, wie es ihnen gesundheitlich möglich ist. Die Veteranenszene bietet ihnen dabei das Umfeld für ihren Sport, das ihnen gefällt: „Das Miteinander ist hier einfach vernünftig. Es hilft jeder jedem. Außenstehende können jeden alles fragen und bekommen immer Antworten“, beschreibt Iris Bonow das Klima. Die Hessin wollte übrigens die Fahrkünste der Veteranen nicht nur als Sportkommissarin oder Zuschauerin von außen begutachten und nahm daher in Hockenheim die Gelegenheit wahr, eine Taxifahrt im historischen Gespann des Schweizers Andy Rolli mitzumachen. Das Mitfahren im „Pantoffel“ hat ihr auch sehr gut gefallen, aber beim Anschieben stürzte sie und brach sich, wie sich später beim Arzt herausstellte, eine Schulter. „Ich habe gleich geahnt, was passiert ist, aber die drei Runden im Gespann wollte ich mir trotzdem nicht entgehen lassen“, erzählt die unerschrockene Iris Bonow vier Jahre später. Das Ehepaar Bonow entschließt sich auch schon mal spontan dazu, zum Zuschauen nach Brands Hatch zu fahren. „Unter 250 Kilometer sind es nie, wenn wir mit den Motorrädern losfahren“, sagt Peter. Aber auch, wenn Wolfgang Büttner irgendwann kurzfristig wieder einen Peter Bonow 1996 im RenneinBratwurstverkäufer beim Motocross brauchen satz im französischen Gaschney sollte, könnten die Bonows wahrscheinlich wie- auf seiner BMW R90S der nicht „nein“ sagen … TEXT: THOMAS SCHIFFNER FOTOS: SCHIFFNER / PRIVAT


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Jahresbericht des VfV Year is over and what have we done? Im Februar präsentierte der VFV auf der Messe „Bremen Classic Motorshow“ 32 Motorräder seiner Mitglieder zum Thema „Deutsche Konfektionärsmaschinen“. Zusätzlich wurde aus Anlass „100 Jahre Jlo-Werke“ eine Auswahl an Jlo-Motoren für die unterschiedlichsten Einsätze gezeigt und die Geschichte der Firma auf Bild-/Texttafeln dargestellt. Ebenfalls im Februar fand im Technik Museum in Speyer das „VFV-Restaurierungsseminar“ statt, zu dem sich rund 80 Teilnehmer angemeldet hatten, um sich die Tipps und Tricks von vier „Alten Hasen“ des VFV’s für Beschaffung und Restaurierung von Fahrzeugen an zwei Tagen erklären zu lassen.

VfV-Ausstellung Im laufenden Jahr 2011 wurden vom VFV fünf Jugendprojekte der VFV-Clubs, Schulen oder Gemeinden ideell und finanziell unterstützt, um Jugendliche für die Wiederherstellung und den Betrieb von Veteranenfahrzeugen zu motivieren. Vertreter des VFV’s arbeiten regelmäßig bei den Treffen des Parlamentarischen Arbeitskreises in Berlin mit, damit neue Gesetze nicht zum Nachteil für den Betrieb von Oldtimer-Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen formuliert werden. Praxiswissen von VFV-Mitgliedern fließt auch in die Arbeit der FIVA (Féderation International des Véhicules Ancien) mit ein, das die kompetenten Fachleute, z. B. bei der inzwischen publizierten „Charta von Turin“, unterstützt. Im Technik Museum in Sinsheim sind jeweils ein halbes Jahr lang drei Motorräder von VFV-Mitgliedern ausgestellt, deren fachgerechte, vom Eigentümer meist eigenhändig ausgeführte Restaurierung mit Text und Bildern dokumentiert wird. Nicht selten wurde diese Leistung auch mit Hilfe des umfangreichen VFV-Archivs, das den Mitgliedern kostenlos zur Verfügung steht, erreicht. Der VFV produziert viermal im Jahr sein Mitglieder-Magazin „VFV-Info“; auf den bekannten Rennstrecken Deutschlands wurden die „DHM, GLP und GLPpro-Läufe durchgeführt; die dem VFV angeschlossenen Clubs und seine Einzelmitglieder organisierten rund 150 Veteranen-Veranstaltungen in Deutschland und dem europäischen Ausland! Wir machen das alles gerne, und noch viel mehr…. - Moni Grundmeyer DMV Inside 4/2011

Notärzte im Medical Center am Hockenheimring 30 Notärzte und Rettungssanitäter aus verschiedenen Kliniken trafen sich im Medical Center des Hockenheimrings um die Besonderheiten bei der Versorgung verletzter Rennfahrer kennzulernen. Trainiert wurden hard- und soft-skills, wie Anlegen von Thoraxdrainage, Beckenschlinge bei instabiler Beckenfraktur, Versorgung von Brandverletzungen u.ä. Im Hof des Medical Centers gab es eine Feuerlöschübung mit der Freiwilligen Feuerwehr Hockenheim und eine des Extrication Teams, das einen verletzten, aber angeschnallten oder eingeklemmten Fahrer aus dem Auto zu bergen hat. Im Anschluss an das Seminar gab es nach einer schriftlichen Prüfung eine Urkunde und ein Zertifikat vom DMSBVerbandarzt Dr. Michael Scholz, der von Dr. Bernd Scholz und Manuel Lindner unterstützt wurde. Text und Fotos: F. Hoffmann/W.

Zum Rücktritt des DMV-Präsidenten Hans-Robert Kreutz hatte sich 2009 trotz seiner vielen Aufgaben in der FIM, dem DMSB und seiner Arztpraxis dem Ruf zur Amtsübernahme gestellt. In seiner ersten Amtsperiode kam die durch den damaligen Geschäftsführer ausgelöste Finanzkrise und damit Anstrengungen auf ihn zu, die ihn übermäßig beanspruchten, und letztendlich aufrieben. In einer extrem heiklen Phase der Neuorientierung reagierte Kreutz auf Widerstände mit einem emotionalen Befreiungsschlag. Danach gab er die Verantwortung des ersten Mannes im Verband nach den Satzungsbestimmungen an den ersten Vizepräsidenten weiter. So haben die Verbandsmitglieder in der regulär zum Jahresbeginn 2012 einzuberufenden Hauptversammlung Gelegenheit, ein neues Verbandsoberhaupt zu wählen. Unberührt davon, so Kreutz, ist seine Mitarbeit in der Verbandsführung und ebenso unberührt ist seine Position als Vizepräsident des DMSB. Wir schulden Hans-Robert Kreutz für seine aufopferungsvolle Arbeit größten Dank und Anerkennung und dies sowohl für die vergangenen Jahre, als auch für seine Bereitschaft, sein Wirken weiterhin in den Dienst des DMV zu stellen. - Jochen Lindner, Frank Ziegler, Manfred Schulte, Wilhelm A. Weidlich, Hartmut Pfeil


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DMV/MSJ Motocross Supercup Rottleben

Supercup-Jubiläum der MSJ Nico Adler (85 ccm), Ben Hess (65 ccm) und Paul Bloy (50 ccm) gewannen den MSJ-Supercup 2011.

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ur Jubiläumsveranstaltung, dem 10. Supercup, hatte sich der MSC Barbarossa in Rottleben, am Fuße des sagenumwobenen „Kyffhäuser“ beworben. Der Supercup wird alljährlich mit den jeweils fünf besten Fahrern aus zwölf „offiziellen“ Landesmeisterschaften der Klassen 50, 65 und 85 ccm durchgeführt. Hier erfährt dann mancher „Stern“ einer Landesserie, wo er im bundesweiten Vergleich wirklich steht. Bei herrlichem Spätsommerwetter wurden am Samstag bereits Trainings, Quali-Rennen gefahren und ein B-Finale gefahren. Im ersten 85er Rennen am Sonntag führte Nico Adler (Sachsen) ab Runde 1, gefolgt vom BadenWürttemberg-Cup-Fahrer Elias Stapel, Sandro Lorsbach (NRW) und Yannis Appel (Hessencup). Der Sachse Johannes Riemann überholte noch Appel und Lorsbach, und Appel brachte Lorsbach hinter sich. Aus der Startrunde zum 2. Lauf kam Nico Adler nur als Fünfter – das versprach eine Aufholjagd, die er mit dem Sieg vor Elias Stapel vollendete. Noch schlechter gestartet war Johannes Riemann; sein sehenswerter Kampf endete auf Platz 3. Die Schüler B Klasse 65 ccm hat einen neuen Helden: Der neunjährige kleine Blondschopf vom NRW-Cup, Ben Hess, startete so, wie er es von seiner Trainerin Larissa Papenmeier gelernt hatte – wie eine Kanonenkugel. Schon in der 1. Runde führte er mit 6 Sekunden Vorsprung. Zwei Runden vor Schluss wurde Hess noch mal vom SüdWest-Cup-Fahrer Christopher Robert bedrängt, der kleine NRW-Junge legte aber noch etwas zu. Dritter wurde nach Platz 14 in der 1. Runde der Thüringer Lokalmatador Phillip Jungkeit. Der Start zum 2. Lauf klappte für Ben Hess nicht

ganz so gut, als Fünfter bog er um die Startkurve. Schon in den ersten beiden überhöhten Steilkurven überholte er trickreich 2-3 Konkurrenten. Als die Spitze wieder in Sichtweite kam, führte Ben schon wieder mit gutem Abstand auf Tom Oster vom Süd-West-Cup. Oster konnte zum Schluss Ben Hess auf Platz 2 verweisen, Dritter wurde ein holländischer NRW-Cup-Junge, Raivoo Dankers. Die Tageswertung gewann Ben Hess vor Christopher Robert und Ben Kobbelt (Berlin-Brandenburg). In der Startrunde der Kleinsten, der 6 – 9-Jährigen in der 50 ccm Schülerklasse A, führte bis zu seinem Sturz in der 2. Runde der Sachsen-Anhaltiner Nick Domann, wurde aber noch Elfter. Neuer Spitzenreiter war der Südbayer Constantin Piller, den das Schicksal aber auch bald auf Platz 17 zurückschlug. Platz 1 ging nun an Marlon Schmidt (Süd-West-Cup) und nach toller Aufholjagd Platz 2 an den Baden-Württemberger Paul Bloy. Dritter wurde NBS-Fahrer Fabian Träger Im 2. Lauf wurde Nick Domann für sein Pech vom 1. Lauf entschädigt und gewann. Paul Bloy wurde wieder Zweiter, was ihm taktisch den Gesamtsieg dieser Klasse sicherte. Dritter war der Sachse Moritz Richter. Klassensieger wurde Paul Bloy vor Marlon Schmidt und Nick Domann (Sachsen-Anhalt). Eine „inoffizielle“, aber interessante Mannschaftswertung gewann, mit den jeweils drei punktbesten Fahrern einer Landesmeisterschaft in der 85-ccm-Kategorie Sachsen, bei den 65ern der NRW-Cup und in der 50-ccm-Klasse BadenWürttemberg. TEXT: WOLFGANG BÜTTNER

Der kleine Ben Hess gewann den MSJ-Supercup in der 65er Klasse FOTO: ANGELA HESS

DMV/MSJ Kids Cup 65 ccm

Kids Cup Champion in Abwesenheit Der Thüringer Amon Wessely gewann den Motocross Kids Cup der MSJ 2011 auf KTM mit großem Vorsprung.

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eim nordhessischen MSC Meckbach wurde der letzte von sieben Meisterschaftsläufen für die DMV-Kids mit den 65 ccm Crossern (alle auf KTM) durchgeführt. Wie auch bei anderen Meisterschaften traten zum „Finale“ nur noch Fahrer an, die sich eine Platzierung unter den Top 10 ausrechneten. Amon

Wessely aus Gotha hatte bisher fast alle Rennen gewonnen, stand als Kids-Cup-Sieger mit 81 Punkten Vorsprung schon vor dem Endlauf fest - und war ferngeblieben. Der Sieger des 1. Laufes in Meckbach hieß Ronny Wirth, im 2. Lauf reichte es für den Gerhardshofener nur zum 5. Platz, womit er in der Tageswertung Platz 2 belegte, und

Ergebnis DMV/MSJ Kids Cup 2011: 1. Amon Wessely, Gotha, KTM, 2 94 Punkte 2. Ben Hess, Rösrath, KTM, 227 3. Bennet Schäfer, Hünfeld, KTM, 189


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Start der Kids in Kassel/Spessart FOTO: MARTINA BRAUN/MotoX-Pix.de damit um einen Punkt den 3. Platz der Jahreswertung verpasste. Sieger des 2. Laufes wurde Michael Buchholz, der Zweite des 1. Laufes, der damit Gesamtsieger in Meckbach wurde. Mit einem 5. und einem hervorragenden 2. Platz

im 2. Lauf wurde Ben Hess Dritter auf dem Podium und Vizemeister im Kids Cup. Bennet Schäfer hätte eigentlich mit Grippe ins Bett gehört, dennoch rettete er sich mit einem 4. Platz im 2. Lauf mit einem Punkt Vorsprung in der Abschlusstabelle auf Platz 3. TEXT: WOLFANG BÜTTNER

DMV Motocross Classic Cup

Die „Classiker“ fanden ihre Meister

Im sächsischen Flöha wurden nach achten harten Rennveranstaltungen die Meister der Motocross-Evergreens mit ihren klassischen Motorrädern gekürt.

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n der 8. und letzten Runde des DMV-Classic-Cups, beim MSC Flöha im ADMV in der Nähe von Chemnitz, fielen die Entscheidungen in den sechs Klassen. Bei schönstem Spätsommerwetter starteten auf der Naturstrecke „Im Vogeltal“die Twinshockklasse pre76 diesmal gemeinsam mit der Seniorenklasse des „FlöhaPokal“, wo mit modernen Maschinen gefahren wird. Altmeister Paul Rottler hatte sich für diese Klasse eine Yamaha XT500 aufgebaut, damit gewann er beiRainer Dierolf wurde Classic- de Läufe. Es folgten in beiden Läufen die Maicofahrer Anton Kutter und Arno Lederer sowie Hugo Seubert Meister der 50+ Klasse auf Kramer-Maico. Der Spangenberger Arno Lederer FOTO: SCHIFFNER erreichte mit dem 3. Platz deutlich seinen Meistertitel dieser Klasse. Die DMV-Twinshock-Klasse Pre 83 ist für Fahrer über 35 Jahre ausgeschrieben. Gewonnen wurden beide Läufe vom „jungen“ Flöha-Pokal-Fahrer und Twinshock-Europameister Tino Eisner. In der DMVWertung war in beiden Läufen der Haselbacher Peter Amberger auf Maico der Sieger und damit Meister 2011 unter 32 Teilnehmern, die diese Klasse 2011 hatte. Wolfgang Schrade (Maico) schaffte es mit dem 3. und 2. Platz, sich in der Tabelle noch auf Rang 2 zu schieben. Mario Mühlig mit seiner ganz originellen Maico 250 fuhr, büßte in Flöha noch seinen 2. Tabellenplatz ein. Gesamtdritter 2011 wurde Jens Rühling aus Lödla. Die 3 „alten“ Classic-Klassen 40+ / 50+ / 60+ starten gemeinsam. Der Kampf um die Spitze im 1. Lauf nach dem Blitzstart vom 40+ Mann Franz Baur mit Lutz Scheffel dauerte drei Runden, dann war Scheffel vorbei und siegte. Zwei tschechische Gastfahrer belegten Platz 3 und 4, dann folgte schon der erste Maico-Pilot Peter Amberger 60+ Mann, Wolfgang Büttner, der für den letzten ist der Champion der Pre83- Meisterschaftslauf seine 55 Jahre alte Adler-Crossmaschine ausgepackt hatte. Im 2. Lauf hatte Scheffel Kategorie mit der 380er CZ den besten Start, gefolgt von der alFOTO: SCHIFFNER ten Zweizylinder 250er Adler von Büttner! Im Verlauf des Rennens regelten sich die Platzierungen jedoch DMV Inside 4/2011

wieder so wie im ersten Lauf. Karl Seipel, Tabellenführer der 60+ Klasse fehlte, da er zum Austausch eines Hüftgelenkes ins Krankenhaus musste. Aber der Punktevorsprung reichte für den Aufenauer 1. Vorsitzenden zum Meistertitel. In der 50+ Klasse wurde BSA-Fahrer Rainer Dierolf, der auf den Start in Flöha verzichtete, Meister. Der Meistertitel 40+ ging an den Bühlertanner Franz Baur vor dem Classic-Cup-Rookie Jens Schneider (Lödla).

Wildsaupokal im Regen

Zwei Wochen vor dem Finale in Flöha fand der „Klassiker“ in der Classic-Szene, das Rennen um den „Wildsaupokal“ beim MSC Schnaitheim auf der Ostalb statt. Dort herrschten am Samstag noch sommerliche Temperaturen um 25 Grad, doch in der Nacht zum Sonntag kam der Wetterumschwung. Regen verwandelte die Strecke in ein Moorbad. Nach dem freien Training musste der Parcours in einigen Passagen geändert werden, da vor allem die Classic-Fahrer doch einige Probleme hatten, in den tiefen Rillen mit ihren Motorrädern durchzukommen. So wurden zwei Streckenabschnitte umfahren was auch die richtige Entscheidung der Verantwortlichen war. Bei der Classic 40+, 50+, 60+ hatte man sich mit den Fahrern bei der Fahrerbesprechung darauf geeinigt, nur einen Wertungslauf zu fahren. Sieger aller Klassen war einmal mehr der 50+ Fahrer Rainer Dierolf aus Bühlertann auf BSA. Sieger der 40+ war der Bühlertanner Franz Baur auf CZ 380. In der 60+ Klasse wurde Karl Seipel auf Maico 360 Sieger.Die pre 76 und pre 83 wurden zusammen gestartet, es erfolgte jedoch eine getrennte Wertung. Gerade mal 14 Fahrer waren zum ersten Lauf an das Startgatter gerollt. Vor dem 2. Lauf hat es immer wieder geregnet und die Strecke wurde immer schwieriger zu befahren. Gesamtergebnis pre 76: 1. Der Oberkochener Holger Weiß wurde auf seiner Yamaha Tagessieger in der pre 76; die pre 83 gewann KTM-Pilot Jens Rühling. TEXT: WOLFANG BÜTTNER


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LInks: Xavier Boog vor vollem Haus der einmaligen Kulisse des Schützenbühlrings, rechts: Günter Schmidinger holtzen sich in Holzgerlingen den Masters-Titel 2011

MX-Masters-Finale in Holzgerlingen

Krimi am Schützenbühlring

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ei sommerlichen Temperaturen um die 25 Grad fand beim KFV Kalteneck e.V. im DMV das Finale der ADAC-MX-Masters auf dem Holzgerlinger Schützenbühlring im Rahmen des 51. DMV-Motocrossrennens statt. 12 000 Zuschauer bildeten die Kulisse für das Finale der Masters-Saison. Nur wenige Kilometer vor den Toren Stuttgarts wurden auf dem Schützenbühlring der KfV Kalteneck die Champions in allen drei Klassen geehrt. Ihre Fans zittern ließen die Piloten der MastersKlasse. Sie boten zwei spannende Rennen und ließen die Entscheidung in der Meisterschaft bis zum zweiten Lauf offen. Nach der ersten Runde, die der Franzose Xavier Boog (Kawasaki Racing Team) vor dem Österreicher Günter Schmidinger (Team Goldfren Schmidinger MX1) und dem Tschechen Filip Neugebauer (Kawasaki Elf Team Pfeil) für sich entschied, war der Meisterschaftsentscheid nur noch ein Rechenbeispiel. Schmidinger hatte den Titel so gut wie in der Tasche, vorausgesetzt er vermasselte den zweiten Lauf nicht und knüpfte an die Leistung aus der ersten Runde an. Und der Österreicher enttäuschte die Fans nicht. Mit einem Holeshot übernahm er die Führung und überquerte am Ende als Vierter hinter Xavier Boog, Filip Neugebauer und dem Franzosen Cedric Soubeyras (KTM Sarholz Racing) die Ziellinie. Marcus Schiffer (Suzuki International Europe MX) und Soubeyras büßten ihre Chancen auf den Titel durch jeweils einen 6. und 11. Rang (Schiffer) und einen 4. und 3. Platz (Soubeyras) ein. Die Tageswertung gewann Xavier Boog vor Filip Neugebauer und Günter Schmidinger. Durch seinen vierten Platz in der Tageswertung konnte sich Cedric Soubeyras den Vizemeistertitel der Masters-Wertung einfahren. Damit wurde Günter Schmidinger Masters-Champion mit 273 Punkten vor Cedric Soubeyras (267 Punkte) und Marcus Schiffer (259). Im ADAC-MX-Youngster Cup heißt der neue Champion Stefan Kjer Olsen (Team AC Motec, MG Sport by STC). Das Meisterschaftspodium komplettierten der Franzose Boris Maillard (Pfeil Kawasaki Youngster Team) und der Däne Rasmus Jorgensen (Silent Sport). Neuer MX-Junior-Cup-Champion wurde der Lette Pauls Jonass (KTM Bodo Schmidt Motorsport). Die Plätze zwei und drei gingen an den Niederländer Jordi van Nobelen und dessen Landsmann Bas Vaessen.

Beste Strecke der Masters

Beste Strecke des ADAC-MX-Masters. Und das bei einem DMV-Club. Diesen Titel hat die KfV Kalteneck in Holzgerlingen im vergangenen Jahr zum dritten Mal in Folge geholt. Eine Auszeichnung, die verpflichtet. Kein Wunder also, dass die Mannen um Rennleiter Sven Blümer und Streckenchef Hermann Decker seit Anfang August damit beschäftigt waren, die Strecke am Schützenbühlring vorzubereiten. "Nur etwa die Hälfte der Strecke wird in Holzgerlingen ganzjährig befahren, den anderen Streckenteil präparieren wir eigens für diese Serie", sagt Sven Blümer. Allein 25 Helfer waren ausschließlich damit beschäftigt, die Strecke vorzubereiten. "Jeden Abend ab 18 Uhr und samstags ganztägig ist voller Arbeitseinsatz gefordert", sagte Blümer. Schweres Gerät, wie Bagger, Raupen und LKWs, sind dabei genauso nötig, wie die vielen fleißigen Hände. Geplant werde so eine Strecke lange im Voraus. "Nach jedem Rennen überlegt man, ob man was verändern muss oder kann." Da Blümer nie selbst Motocross gefahren ist, habe er die Planung nach Gefühl gemacht und später die Profis zum Testen rangelassen. "Heute haben wir natürlich Erfahrung und ein Gefühl dafür, wie eine gute Strecke aussehen muss." Die größte Herausforderung beim Streckenbau ist aber nicht allein das Layout oder der Untergrund sondern vor allem das Wetter. "Ist es zu nass, können wir nicht schieben, ist es zu trocken, geht es auch nicht." Man sei also immer von Petrus’ Launen abhängig. Am meisten gefällt Blümer, dass sich der Schützenbühlring so schön in die Landschaft einfüge. "Unser Vorteil ist, dass das Gelände schon so angelegt ist, dass auch die Zuschauer von fast überall eine tolle Sicht auf das Geschehen haben.“Und das mit dem Wetter, das hat beim Rennen 2011 ja auch prima hingehauen. So wundert es niemand, dass den Verantwortlichen des Holzgerlinger Clubs bestätigt wurde, dass auch für 2012 das Finale der ADAC MX Masters auf dem Holzgerlinger Schützenbühlring eingeplant ist. TEXT: THOMAS SCHIFFNER / MARION ENGLERT / MANFRED DAUBERT FOTOS: DAUBERT

Beim diesjährigen Finale der MX-Masters-Serie in Holzgerlingen wurde überraschend der Österreicher Günther Schmidinger vor 12 000 begeisterten Zuschauern Champion.

RACE at day – PARTY at night Neben dem hochkarätigen Moto-Cross-Programm wurde das Rennwochenende in Holzgerlingen mit der MX-PartyNight am Freitag und Samstag Abend, mit den aus den Vorjahren bekannten Bands „Madison Bow“ und „Crazy Crocodile“ abgerundet. Knapp 3000 Besucher sorgten an den beiden Abenden im Festzelt für ausgelassene Stimmung und einen tollen Rahmen für das Meisterschaftsfinale.

Die Race Party gehört in Holzgerlingen dazu


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Trial-Frauen WM/EM in Großheubach Zehnfache Trial Weltmeisterin Laia Sanz siegt souverän in Großheubach vor den Britinnen Bristow und Cook. Deutsche Damen zeigten beim HeimGrand-Prix respektable Leistung.

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Weltmeisterin Laia Sanz

Ergebnis 1.Laia Sanz; (E/HRC-Montesa), 5 Strafpunkte, 2. Emma Bristow; (GBR/ Ossa), 26, 3. Becky Cook; (GBR/Sherco), 30; 4. Sandra Gomez; (E/GasGas), 36; 5. Donna Fox; (GBR/Beta), 37; 6. Rosita Leotta; (GER/Gas-Gas), 38; 7. Sandrine Juffet; (GER/Gas-Gas), 39; 8. Ina Wilde; (GER/Sherco), 43

pekulationen, Sanz würde wegen starker Rückenschmerzen nicht starten können, verpufften. Sie zeigte in Großheubach, wer derzeit die beste Trialfahrerin ist. Mit nur insgesamt fünf Strafpunkten holte sie den ersten WM-Sieg der laufenden Saison mit großem Vorsprung vor den Engländerinnen Emma Bristow und Becky Cook. Beim WM-Auftakt im Spessart scheiterte Sanz lediglich an einer Steinstufe in Sektion 7, die sie zu weit links anfuhr und blieb in den übrigen Sektionen fehlerfrei. Die trockenen Verhältnisse am Samstag bei der Damen-Europameisterschaft änderten sich zum WM-Start am Sonntag. Kleinere Regenschauer erschwerten gegen Mittag die Bedingungen. Becky Cook nutzte die Fahrzeit voll aus und wartete in Runde 2 an den letzten beiden Sektionen eine Stunde auf bessere Witterungsbedingungen. Sie scheiterte trotzdem in Sektion 14 und das kostete sie den zweiten Platz. Ab Platzierung vier bis sieben trennte die Athletinnen jeweils nur ein Strafpunkt voneinander. Auch Lokalmatadorin Rosita Leotta war davon betroffen. „Umstrittene

Entscheidungen der Punktrichter ... “das kostete mich zwei Plätze“, so die sechstplatzierte Leotta nach dem Wettkampf. Die Veranstaltung hat ihr aber dennoch gut gefallen. „Die Sektionen waren super und das Feeling hat gestimmt“, so die Großheubacherin. Für das „Feeling“ sorgten zahlreiche Zuschauer an den Sektionen die wortwörtlich mitfieberten. Die zweitbeste Deutsche Ina Wilde landete auf dem achten Platz. Nach dem deutschen WM-Auftakt der Männer im Mai, wagte sich dieses Jahr auch ein deutscher Veranstalter an die Saisoneröffnung der Frauen. „Das Level war perfekt für alle“, lobte Weltmeisterin Sanz die Sektionen direkt im Anschluss an die Veranstaltung. 15 Sektionen hatte der Veranstalter (MSC Großheubach) für zwei Runden auf dem Trial-Europacenter und der anliegenden Nebelkappe vorbereitet, um dieses Doppelprädikat durchführen zu können. Erfolgreicher Auftakt nicht nur für die Damen Trial-Weltmeisterschaft, sondern auch für die EM. Andreas Reinshagen.

Viele Podestplätze für Kiefersfeldener-Fahrrad-Trialer Albert Sandritter von der MTG Kiefersfelden.

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er 5. und 6. Lauf zur Süddeutschen Meisterschaft fand in Neuburg/Donau statt. Bei sommerlichem Wetter starteten knapp 100 Teilnehmer, darunter auch 4 MTGFahrer. Am ersten Tag, verpatzte der Jüngste der Zehentner-Ge-schwister, Noah, Klasse U11, die erste Runde und verlor somit die Chance auf`s Podest. Er konnte sich aber in der 2. und 3. Runde steigern und erreichte den 5. Gesamtplatz. Am zwei-

ten Tag lief es bedeutend besser. Den 3. Podestplatz ließ er sich nicht mehr nehmen. Sein Bruder Raphael, Klasse Schüler, fuhr konstant auf Platz 5 und am zweiten Tag konzentriert auf Platz 3. Albert Sandritter, Klasse Jugend, startete mit einer schlechten 1. Runde; fuhr dann eine Nuller-Runde, die ihm den 2. Platz bescherte. Auch am Sonntag konnte er den 2. Platz erreichen. In der Hobbyklasse Offen 15+ kam Vito Köstler auf Platz 9. Am zweiten Tag fuhr Vito mit seinem neuen 26“ Rad und kam viel besser mit den Sektionen zurecht. Er erreichte einen hervorragenden 6. Platz.

Text und Foto: MTG Kiefersfelden/A. Fuchs


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Bavarian Quad Challenge (BQC)

Erfolgreiche Saison der BQC Nach einer überaus erfolgreichen Saison der BQC 2011 ist die Vorbereitung für Saison 2012 schon in vollem Gange.

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ie Austragung der Nachwuchsklassen, „Kids Mini für Anfänger“, „Kids schon Rennerfahrung“ und „Youngster-Klasse“ als „Deutsche Meisterschaft im DMV“ wurde mit sehr großem Zuspruch angenommen. In den Nachwuchskassen meldeten sich über 50 Prozent Teilnehmer mehr an als im vergangenen Jahr. Für 2012 wurden schon jetzt Anfragen in den Nachwuchsklassen gestellt. Die große Anzahl im Nachwuchs war spektakulär.

Der Motorsport braucht diesen Nachwuchs. Für 2012 wird die BQC den Nachwuchs mit Industrie und Verbänden fördern und unterstützen. Eine ebenfalls gut angenommene Klasse war die „Klasse 3 40+ Quad Einzel“. Diese Klasse startete mit der „Klasse 3 Quad Einzel“ und „Klasse 4 Quad Team“ zusammen, wobei diese Klasse extra gewertet wurde. So hatten auch ältere Teilnehmer die Möglichkeit, gute Platzierungen zu belegen. In der gesamten Saison 2011 waren fast 1000

Teilnehmer bei fünf Veranstaltungen aus Deutschland, Österreich und Tschechien vertreten. Für 2012 wird die BQC sich weiterhin für mehr Damen in diesen Sport einsetzen. Die genaue Definition ist dazu ist noch nicht entschieden. Dies kann man am Ende des Jahres im Reglement auf der Homepage der Bavarian Quad Challenge nachlesen. TEXT: STEFFI BÄR

www.bavarian-quad-challenge.de

Triton DMV Quad Challenge

Quad Challenge expandiert auch in 2012

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n den acht Rennen waren rund 350 eingeschriebene und Gastfahrer am Start. Praktische auf jeder Strecke gab es Steigerungen gegenüber dem Vorjahr. In Olching konnten wegen des schlechten Wetters nur 50 Prozent der geplanten Läufe durchgeführt werden. Trotzdem wurden nach einer langen Saison und acht tollen Rennveranstaltungen wurden die Meister in den sieben Klassen gekürt. In der Automatikklasse (1a) konnte der erst 14-jährigen Triton-Werksfahrer Michel Garske (Ahlerstedt) in Olching noch an Senior Heinz Brandt vom HB Quad Racing Team in der Meisterschaft vorbeiziehen. Brandt wurde mit 1,5 Punkten Rückstand „Vize“ vor seinem Clubkollegen Ingo Schmidt, der mit seiner Maxxer 300 für das Hermann Rennsport Team startete. In der 450er Klasse 2 konnte GasGas-Fahrer Stefan Wagner seine Hatz um den Meistertitel erfolgreich abschließen. In Olching war Wagner gezwungen, bei sechs Starts zum sechsten Mal zu siegen und er schaffte es vor Matthias Hahnke (MSC Angenrod). Damit war der der Fahrer vom MSC Melsungen mit zwei Punkten Vorsprung auf Hahnke Meister. Doppelstarter Heinz Brandt wurde auf seiner LTZ 400 HB-Spezial Gesamtdritter. In der Teilnehmer-stärksten Klasse 2011, der Klasse 3 (über 450 ccm zulassungsfähig) gab es in Olching keinen Kampf um die Meisterschaft mehr; zu überlegen war der 1. Vorsitzende des MSC Angenrod, Stephan Bischoff, auf seiner LTR 450. Nur von Valerij Peter und Stefan Wagner je einmal geschlagen wurde der Angenröder mit 12,5 Punkten Vorsprung Meister vor den Doppelstartern Stefan Wagner und Matthias Hahnke. Nicht so leicht hatte es Bischoff in der Klasse 4b, der MEFO Sportklasse (offene Klasse für Fahrer ohne Lizenz). Hier lieferte er

sich regelmäßig heiße Fights mit „Mister Banshee“ Sascha Quack. Mit sechs Tagessiegen wurde Stephan Bischoff Doppelmeister auch in dieser Klasse vor Quack und Werner Kuhl vom MSC Angenrod. In der „Königsklasse“ MEFO Sport Experten siegte die Beständigkeit: Jasmin Dersch aus Lahntal fuhr auf der RST von Papa Rainer Dersch alle Rennen und gewann mit großem Vorsprung vor den beiden Ex-MEFO-Champions Hans Ölschuster und Jürgen Elmecker aus Österreich. Malte Hermann aus Lengerich gewann auf seiner Apex im 5. Rennen zum 5. Mal und wurde mit maximaler Punktzahl Meister. Lukas Brandt wurde in Olching Tages- und Meisterschaftszweiter vor Niko Bauer (beide vom MSC Ohmtal). In der größeren Jugendklasse dominierte, wie schon im Vorjahr, Max Mildenberger aus Kirn mit vier Tagessiegen. In der Meisterschaft gewann Mildenberger vor dem Melsunger Niklas Proksch auf Triton und der mit Proksch punktgleichen Jenny Labenski aus Hochspeyer auf Apex.Reglement und Terminkalender für 2012 sind bereits (größtenteils) festgezurrt. Im nächsten Jahr werden neue ADACVereine in der Serie dazu kommen, die dann als ADAC / DMV Quad Challenge durchgeführt wird und noch weiter expandiert. Es soll wiederum acht bis neun Rennen in Deutschland und Tschechien geben, bei leichten Veränderungen im Reglement. In Olching bedankte sich DMV-Koordinator Thomas Schiffner bei allen Fahrern, Helfern, Partnerinnen, Veranstaltern, beim DMV und bei den Hauptsponsoren Triton, Mefo Sport, Frauenschuh Tuning, KW Suspensions sowie bei Medienpartner Quadwelt für die großartige Unterstützung. TEXT: THOMAS SCHIFFNER

www.shorttrack-online.de

Im Regen von Olching wurde die DMV Quad Challenge 2011 entschieden. Im nächsten Jahr wird die erfolgreiche Quadserie als ADAC / DMV Quad Challenge durchgeführt.

oben: Die Kids Klassen sind 2011 in der Bavarian Quad Challenge ganz groß rausgekommen unten: BQC 2011: Attraktive Strecken, heiße Kämpfe allerorts


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Seit fast vier Jahrzehnten ein Megaspektakel: Eisspeedway in Berlin

Eisspeedway-Saison 2012

Berlin und Dresden Inzell muss in der Saison 2012 leider pausieren. In Dresden wird es nächstes Jahr erstmals ein DMV-Eisspeedwayrennen geben.

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ie schlechte Nachricht zuerst: In Inzell wird es 2012 kein Eisspeedwayrennen geben. In der neuen Max-Aicher-Arena wird erst 2013 wieder Eisspeedway von Weltklasseformat ausgetragen. Wegen der nachfolgenden Biathlon-WM konnte die Gemeinde Inzell dem DMV Südbayern nur einen Termin am 25./26. Februar 2012 anbieten, an dem aber ausgerechnet das Team-WM-Finale in Togliatti stattfindet. Da die Russen zu keinerlei Konzessionen bereit waren, musste die Landesgruppe das Rennen schweren Herzens absagen. „Der einzige Grund ist die Terminsituation; einen finanziellen Hintergrund gab es überhaupt nicht, wie es in Internet-Foren zu lesen war“, stellte LG-Vorsitzender Robert Weiss klar. Das zweite Flaggschiff des DMV in Sachen Eisspeedway, die DMV-LG Berlin kreuzt aber auch 2012 wieder auf Eis: Am 24. und 25. März findet im Horst-Dohm-Stadion in Wilmersdorf das 39. internationale DMV-Eisspeedway statt. Nachdem unter der Regie von Jochen Lindner fast vier Jahrzehnte lang Weltmeisterschaftsläufe in Berlin stattfinden, geht die LG Berlin nächstes Jahr einen

völlig neuen Weg: Das Rennen 2012 findet unter dem Titel ICE CHALLENGE mit 16 Fahrern aus acht Nationen statt. Dadurch erlebt der Fan noch spannendere Rennen und noch mehr Ausgeglichenheit, da nicht die Vertreter einer Nation (Russland) den Rest des Feldes dominieren. Tickets im Vorverkauf gibt es schon jetzt unter www.eisspeedway-berlin.de.Und nun die zweite gute Nachricht: Ab dem nächsten Jahr gibt es in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden neben Inzell und Berlin wieder eine dritte DMVEisspeedway-Heimstätte in Deutschland. Auf der Eisschnelllaufbahn der supermodernen EnergieVerbund Arena im Sportpark Ostra wird am 17. und 18. März 2012 auf der 400-Meter-Kunsteisbahn 20 Jahre nach der ersten Deutschen Meisterschaft auf dem gleichen Oval ein zweitägiges Spike-Spektakel durchgeführt: Am Samstag (18.00 Uhr) starten die „German Icespeedway Open“, ein Vergleich der besten deutschen mit internationalen Spikerittern, und am Sonntag die bis vor fünf Jahren populäre Golden Spike Serie mit Weltklassepiloten, die in Dresden zum Leben wieder erweckt wird. Auch hierfür gibt es bereits Tickets aller Kategorien und „Superfan-Pakete“ mit Hotelangeboten auf www.eisspeedway-dresden.de. Eine Deutsche Eisspeedwaymeisterschaft wird es übrigens 2012 voraussichtlich nicht geben, nachdem der DMSB den Antrag des Deutschen Motorsport Verbandes, die DM 2012 in Dresden auszurichten, ablehnte.

www.eisspeedway-berlin.de www.eisspeedway-dresden.de

Foto: SCHIFFNER

Speedway-EM und DMSB-Bahnpokal Berghaupten

3 Prädikate an einem Wochenende Toller Erfolg für die DMVFahrer beim Deutschen Bahnpokal in Berghaupten: v.l. Friedrich Ruf (DMV, Platz 2), Keijo Bünning (DMV, Platz 1), Bernd Dinklage (Platz 3), Stefan Diener (DMV, Platz 5).

DMV Inside 4/2011

Nach verregnetem Speedwayrennen am Samstag konnten die Läufe auf der Grasbahn in Berghaupten am Sonntag bei Sonnenschein durchgeführt werden.

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ie Nerven der Verantwortlichen des MSC Berghaupten im DMV wurden bei der diesjährigen Doppelveranstaltung im Schwarzwald stark strapaziert. Am Samstag schickte Petrus alle halbe Stunde einen Regenschauer. Aber dennoch konnte das ganze Rennprogramm abgewickelt werden. Nach der deutschen Speedway-Juniorenmeisterschaft am Samstagnachmittag startete um 20.00 Uhr unter Flutlicht das Abendprogramm mit dem 2. Halbfinale zur Speedway-Paar-Europameisterschaft. Nach spannenden, ja geradezu dramatischen Rennen waren zwei Stechen um die ersten drei Plätze

notwendig: Sieger wurde Lettland vor Tschechien und Deutschland (Christian Hefenbrock/ DMVFahrer Max Dilger). Bei den Rennen am Sonntag auf der Grasbahn kämpfte die B-Lizenz-Soloklasse um den Deutschen Bahnpokal. Nach spannenden Rennen war auch hier ein Stechen erforderlich, um den Sieger zu ermitteln. Dieses Stechen gewann Keijo Bünning vom DMV-Club MSC Eichenring Scheeßel vor dem 18-jährigen Berghauptener Clubfahrer Friedrich Ruf aus Offenburg-Elgersweier und Bernd Dinklage, Werlte. Fünfter wurde der Berghauptener Clubfahrer Stephan Diener aus Strohbach. TEXT: HABO, FOTO: MICHAEL DICHTL

www.msc-berghaupten.de


Clubs

Diedenbergen im SVG Rookies Cup

Platz 2 für die Junior Rockets Als Tabellenführer traten die Junior Rockets des MSC Diedenbergen zum dritten und letzten Lauf des SVG Rookies Cup im Mecklenburgischen Güstrow an, aber am Ende musste man den Scorpions aus Petershagen/Ludwigslust den Vortritt beim Kampf um die Platzierungen lassen. Dabei hatte sich Teambetreuer Andy Schumacher im Vorfeld des Rennens noch einiges ausgerechnet. Mit seinen, auf drei Positionen geänderten Junior Rockets hatte er dann auch die ausgeglichenste Mannschaft am Start, und so wollte es das Drehbuch, dass die Meisterrunde bis zum letzten Durchgang offen blieb. In einem wahren Endspurt sicherte sich dann das Team aus Petershagen/Ludwigslust im finalen Aufeinandertreffen der Kontrahenten mit 5 Punkten Vorsprung den Tagessieg und somit auch den ersten Platz in der Abschlusstabelle. Nach der ersten Enttäuschung konnte sich Andy

Schumacher dann aber schon wieder mit seinen Nachwuchsdriftern freuen. „Wir haben wieder einmal eine ordentliche, ausgeglichen Mannschaftsleistung abgeliefert, darüber bin ich sehr glücklich“, so Schumacher. „Jetzt geht es erst mal in die Winterpause und nächstes Jahr werden die Karten dann neu gemischt“, resümiert Schumacher noch zum Abschluss eines tollen Renntages mit wieder einmal spannenden Läufen der Junioren aller Altersklassen. STEFAN GRELL

Auf der Ziellinie wurde das Diedenberger Speedway-Nachwuchsteam im „Rookies Cup“ noch abgefangen.

www.msc-diedenbergen.de

Endstand SVG Rookies Cup 2011 1. Scorpions Petershagen/Ludwigslust 3 2. Diedenbergen Junior Rockets 3 3. Team Mecklenburgische Schweiz 3

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5 4 0

Langbahn-Team-WM in Scheeßel

Fünfter WM-Titel in Scheeßel 4000 Zuschauer sahen den fünften deutschen WM-Titelgewinn auf dem Scheeßeler Eichenring.

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ie große Jubiläumsveranstaltung im 60. Jahr des Bestehens des MSC Eichenring Scheeßel im DMV war ein voller Erfolg: Die FIM hatte das Finale der LangbahnMannschafts-Weltmeisterschaft 2011 erstmals auf den Eichenring vergeben. Knapp 4 000 Zuschauer sahen bei der Team-WM ein überaus dominierendes deutsches Team, das sich zum fünften Mal in Folge den WM-Titel holte. „Nie war ein WM-Titel überlegener als hier in Scheeßel. Ich bin absolut glücklich“, sagte Team-Manager Josef Hukelmann nach dem Finale der beiden punkthöchsten Teams. Besser, als es Stephan Katt (Neuwittenbek), Richard Speiser (Börwang) und Martin Smolinski (Olching) im alles entscheidenden Lauf machten, ging es nicht mehr. Vom Start weg war das deutsche Finaltrio vorne weg – und ließ noch nicht einmal die Spur eines Zweifels am fünften WM-Gold in Folge aufkommen. „Ein tolles Team, es hat alles gepasst, wir sind einfach nur happy“, lobte Kapitän Stephan Katt seine Mannschaft, zu denen auch DMV-Mitglied Jörg Tebbe (Dohren) gehörte. Das deutsche Quartett rotierte in den Vorläufen, sodass alle Fahrer zum Einsatz kamen. Die Niederlande schafften

mit 38 Punkten ebenfalls den F i n a l e i n z u g . Während in der Vergangenheit schon technische Defekte oder Disqualifikationen für Aufregung sorgten, lief 2011 alles wie geplant. Katt schoss auf dem 1000-Meter-Oval von au- Zum 5. Mal Weltmeister: v.l. Betreuer Joachim Ohmer, Rißen an die Spitze. chard Speiser, Jörg Tebbe, vorn Martin Smolinski, Stephan Speiser setzte Katt, Betreuer Josef Hukelmann Foto: DMSB sich neben ihn und Smolinski schottete von Platz drei aus ab. Das niederländische Team um Jannick de Jong, Jeffrey Woortmann und Mark Stiekema hatte zu keinem Zeitpunkt eine Chance, die deutsche Spitze zu durchbrechen. TH. SCHIFFNER / DMSB

www.msc-eichenring.de

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Diener und Tebbe wieder im Grand Prix

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Mit 52 Jahren 2012 wieder im Langbahn-Grand-Prix dabei: Bernd Diener Foto: SCHIFFNER

appy End für die DMV-Mitglieder Bernd Diener und Jörg Tebbe in der LangbahnWeltmeisterschaft: Im sog. GP-Challenge in St. Colomb de Lauzun/Frankreich belegten Diener und Tebbe die Plätze 5 und 6. Die ersten Sieben des Challenge qualifizierten sich für die sechsteilige WM-Endrunde im nächsten Jahr. Der 52-jährige Bernd Diener hatte sich über die Qualifikationsrunde für den Challenge qualifiziert. Jörg Tebbe hat die WM 2011 nach einigen Pechsträhnen und einer Verletzung auf Schlussrang 11 abgeschlossen und musste, wie die anderen Fahrer auf den WM-Plätzen 8-16, in die Relegationsrunde im Challenge. Weltmeister wurde beim letzten GP-Rennen 2011 in Morizes/Frankreich, wie im letzten Jahr, der Finne Joonas Kylmäkorpi. Bester Deutscher und Vizeweltmeister wurde mit 24 Punkten Rückstand Richard Speiser vor Stephan Katt. Kylmäkorpi, Speiser, Katt, Theo Pijper (4.), Matthieu Tresarrieu (5.), Martin Smolinski (6.) und Stephane Tresarrieu (7.) haben sich direkt für den Langbahn-GrandPrix 2012 qualifiziert. THOMAS SCHIFFNER

Clubsport: Änderungen und Verbesserungen stehen bevor Eine einschneidende Verbesserung wird es im Clubsportbereich mit der Einführung der C-Lizenz durch den DMSB geben. Bekanntermaßen gab es mit der gegenseitigen Anerkennung der Verbandsausweise (DMV, ADAC, AvD, ADMV) immer wieder Schwierigkeiten, die nun jedoch der Vergangenheit angehören werden. DMV-Mitglieder können für nur 20 Euro (also 10 Euro weniger als Nichtmitglieder) die C-Lizenz erwerben, die die Teilnahmeberechtigung an allen Clubsportveranstaltungen in ganz Deutschland verbandsübergreifend und ganzjährig garantiert. Ab 12. Dezember kann die DMSB C-Lizenz online über https://mein.dmsb.de/ beantragt werden (bis dahin ist die Seite wegen Wartungsarbeiten offline). Die Aktiven werden gebeten, bei der Beantragung der C-Lizenz auf der o.e. DMSB-Website unbedingt ihre DMV- Mitgliedsnummer anzugeben, um in den Genuss des reduzierten DMV-Beitrages zu gelangen. Dies ist auch deshalb notwendig, weil wir sonst keine Mitteilung über die Beantragung der Lizenz erhalten und eine Wertung zur Meisterschaft nicht erfolgen kann. Da alle Verbände sich auf die allgemeine Einführung der

DMV Inside 4/2011

DMSB C-Lizenz ab 2012 geeinigt haben, muss beim DMSB mit Verzögerungen bei der Bearbeitung gerechnet werden. Daher die dringende Empfehlung, die DMSB C-Lizenz rechtzeitig vor der Saison bzw. noch in diesem Jahr zu beantragen. Die DMSB CLizenz kann meistens auch vor Ort gelöst werden, jedoch ist dies umständlicher und mit höheren Kosten verbunden. Neben dem Clubsportbereich mit C-Lizenz wird es jedoch nach wie vor den lizenzfreien Breitensport geben, für den der DMVMitgliedsausweis gilt. Ab 2012 werden im Übrigen auch die mit dem DMV-Mitgliedsausweis verbundenen Deckungssummen der Sportunfall-Versicherung verdoppelt. Details hinsichtlich der Abgrenzung dieser beiden Bereiche (Clubsport und Lizenzfreier Breitensport) werden vom DMSB in Kürze veröffentlicht. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Bei weiteren Fragen wenden sie sich bitte an die DMV-Geschäftsstelle, Sportabteilung (069-695001-11 oder -13).


CLUBS

Motorrad-Biathlon 2011

Mit Gewehr gegen das Wetter gekämpft Auch die Motorrad-Biathlon-Saison 2011 war eine Erfolgsgeschichte. Den schwersten Kampf führten Organisatoren und Teilnehmer gegen das Wetter.

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it der Deutschen DMV-Meisterschaft am ersten Oktober-Wochenende im Anhaltinischen Coswig schloss die Biathlon-Saison 2011. Außer der DM wurden in Berlin/Brandenburg zehn Läufe in fünf Doppelveranstaltungen gefahren. Die Veranstalter lieferten wie schon in den Vorjahren hervorragenden Biathlon-Sport ab. Das, was allen zu schaffen

machte, war allerdings das Wetter. Sengende Hitze und entsprechende Staubentwicklung gab es in Diehlo, Luckau und Hindenberg, reichlich Wasser und Schlamm dagegen in Groß Glieni-

Meisterehrung 2012 Der bereits bekannt gegebene Termin für die Berlin/Brandenburgische Meisterehrung der Biathleten, Crosser und LPFler musste um eine Woche verschoben werden. Der neue und nun endgültige Termin ist Freitag, 02.12.2011, Einlass ab 16:00 Uhr, Beginn 17:00 Uhr. Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Rüdersdorf, Kalkberger Platz 31, 15562 Rüdersdorf bei Berlin, www.museumspark-kulturhaus.de.

cke und Lauchhammer. Aber weder Staub noch Wasser konnten den Aktiven etwas anhaben. Sie kämpften unverdrossen um Plätze und Punkte. Die erfolgreichsten Biathleten in dieser Saison waren Mario Kordas (MC Jämlitz), Landesmeister in den Klassen 1 und 7, Thomas Brockmeier (MC Lebusa), Landesmeister in der Klasse 6 und Vizemeister in der Klasse 2 und Nico Engelhardt (MC Hirschgarten), Landesmeister in der Klasse 2 und Sechster in der Klasse 7. Erfolgreichster Club dürfte der MC Steglitz gewesen sein, der nicht nur die Klassen 4 und 5 in der Landesmeisterschaft dominierte, sondern mit Lukas Schäfer und Max Redlich auch den Deutschen Meister und den Vizemeister in der Klasse 5 vorweisen kann. Einzelergebnisse finden sich wie immer auf www.motorrad-biathlon.de.. Erinnert sei in diesem Zusammenhang auch noch mal an die Ehrung der Landesmeister. Diese findet für MotorradBiathlon, MotoCross und Leistungsprüfungsfahrt am 02.12.2011 um 17:00 Uhr im Kulturhaus Rüdersdorf www.museumspark-kulturhaus.de statt. Text und Fotos: Stefan Schmidt

Ben Awe vom MV Stahl Eisenhüttenstadt in Lübbenau-Hindenberg am Schießstand

Links: Bester Vierrädler: John-Patric Nerlich vom MV Stahl Eisenhüttenstadt wurde Meister bei den Quads

Mario Kordas vom MC Jämlitz war gleich zweimal siegreich: in den Klassen 1 und 7

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MonkeyCross-DM 2011 Plätze 1 bis 5:

Spannend bis zum Schluss

MonkeyCrosser beenden Saison 2011

Kl. 0 (CRF50): 1. Kevin Vater, 2. Juliane Bihr, 3. Marius Clauss, 4. Niklas Steinhauser, 5. Timo Lauble Kl. 1 (CRF100 & Pitbike110): 1. Sven Götz, 2. Sina Clauss, 3. Fabian Maier, 4. Fabian Knoblauch, 5. Dominik Posavec Kl. 2 (Pitbike125): 1. Markus Löffler, 2. Chris Sigmund, 3. Denis Heckel, 4. Ulli Rommel, 5. Sascha Richter Kl. 3 (Pitbike-open): 1. Günter Welk, 2. Joachim Arold, 3. Martin Zimmermann, 4. Levin Welzel,, b auf dem losen, schwierigen Unter5. Karl-Josef Jerg, grund in Schemmerhofen/BW, an den Kl. 4 (XR200 u.a.): 1. Thomas Ebert, 2. Thomas Köffler, großen Tables in Feuchtwangen/BY, auf 3. Lukas Schoppe, 4. Marc Jaksch, 5. den langen Vollgasgeraden in Maitzborn/RP, in Dennis Fischer den engen Kurven mit „Monaco-Feeling“ in KirchKl. 5 (Gespanne): 1. Felix Held/Christian Drexler, 2. Chris- heim/BW oder auf der in Größe und Schwierigtoph Bachofer/Markus Haußmann, 3. keitsgrad optimalen Pitbike-Strecke in Weilheim/ Uwe Schlotz/ BW - Überall kamen Fahrer und Zuschauer voll Thomas Knoblauch, 4. Jürgen Stolz/ Sören Schäfer, 5. Friedrich Bachofer/ auf ihre Kosten. Am Ende sind 108 Fahrer/innen Matthias Bachofer in der Meisterschaft 2011 platziert.

Die 38. Auflage der MonkeyCross-DM bot dieses Jahr einiges an Unterhaltung. Nicht nur an der Spitze wurde bis zum Schluss um jeden Punkt gekämpft, auch im Mittelfeld blieb es bis zum letzten Durchgang spannend. Am Ende gelang es keinem der Fahrer, seine Krone aus dem Vorjahr zu verteidigen.

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Mit 21 Teilnehmern am stärksten besetzt war die 50ccm-Klasse. Hier sicherte sich der 9-jährige Kevin Vater aus Hattenhofen seinen ersten Titelgewinn. Platz zwei ging an Juliane Bihr aus Weilheim/Teck, die damit auch punktbeste Dame aller Klassen wurde. Dritter Hintergrundinformation: wurde der Vizemeister des Jahres 2010, Marius Clauss aus Ausrichter der insgesamt sieben Rennveranstaltungen 2011 waren Laichingen. die DMV-Vereine MSC Feuchtwangen, HMV Hepsisau und RKV Kirchheim/Teck, die schon seit vielen Jahren mit dem MonkeyCross Die 100ccm-Klasse - mit 19 verbunden sind. Zusammen haben sie inzwischen rund 200 Rennen Startern ebenfalls sehr gut veranstaltet. Die überschaubare Rennserie, mit ihrem geradezu besetzt - gewann Sven Götz familiären Flair ist als Einstieg in den Offroad-Sport ideal geeignet. Grundsätzlich als Breitensport ausgerichtet, hat MonkeyCross auch (Kirchheim) mit insgesamt schon eine Vielzahl international erfolgreicher Motorsportler fünf Tagessiegen vor Sina Clhervorgebracht. So haben beispielsweise der zweifache auss (Laichingen). Vizeweltmeister im Seitenwagen-MotoCross, Martin Gölz, und der Supermoto-Profi Jürgen Künzel ihre ersten Titel beim MonkeyCross Bei den 125er-Pitbikes reichte eingefahren. Markus Löffler (Uhingen) ein Ausführliche Informationen sind unter www.monkeycross.de Tagessieg beim Auftaktrennen abrufbar. in Schemmerhofen und eine konstant gute Jahresleistung

Glückwunsch an alle Titelträger und Platzierten!

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zu seinem ersten Titel. Platz zwei ging an Chris Sigmund (Weilheim) vor Denis Heckel (Göppingen). Mit insgesamt 259 Punkten und fünf Tagessiegen wurde Günter Welk aus Kirchheim/Teck bester MonkeyCrosser 2011 und Sieger bei den Pitbike-open. Mit dem Zweitplatzierten Joachim Arold (Wäschenbeuren) hatte er allerdings einen sehr starken Gegner. Beide schenkten sich in der gesamten Saison keinen Meter und Arold musste sich erst nach dem letzten Wertungslauf mit Rang zwei zufrieden geben. Für Welk, den „Oldie“ unter den MonkeyCrossern, schließt sich damit ein Kreis; war er doch als junger Fahrer bereits 1978 und 1979 Titelträger im MonkeyCross. Für die größte Abwechslung im MonkeyCross sorgte dieses Jahr die Kl. 4 (Viertakter bis 200ccm). Bei sieben Veranstaltungen gab es fünf verschiedene Tagessieger, so viele wie in keiner anderen Klasse. Am Ende hatte Thomas Ebert (Feuchtwangen) die Nase vorn. Zweiter wurde Thomas Köffler (Kressberg) vor Lukas Schoppe (Ellenberg). Der Titel bei den Gespannen geht 2011 an Felix Held und Beifahrer Christian Drexler (Kirchheim). Sie entschieden 8 der 14 Wertungsdurchgänge für sich und lagen am Ende 25 Punkte vor Titelverteidiger Christoph Bachofer/Markus Haußmann (Jesingen). Jürgen Haidle


INSIDE

Deutsche Jugendtrial-Meisterschaft beim MSC Werl e.V. im DMV

DMV-Bibertaltrial des Motorsportclub Großhabersdorf e.V. im DMV

Der MSC Werl war für den DMV im Jahr 2011 Ausrichter der Deutschen Jugendtrial-Meisterschaft. Mit sehr viel Sachverstand baute das Team um Steve Brown und Karl-Heinz Kemper eine tolle Veranstaltung auf. Der DMV wurde bei diesem Event hervorragend präsentiert. Glücklicherweise ist es dem MSJ-Trialreferenten Willi Lauble noch gelungen, für die DMV-Fahrer Start-Nr.-Leibchen zu organisieren, mit neuem DMV-Logo und dem Namen des Fahrers versehen. Dadurch hoben sich die DMV-Fahrer deutlich aus dem Starterfeld hervor. Wie bisher wurde am Samstag die DMV/MSJ-Mannschafts-Meisterschaft ausgetragen. Durch die Teilnehmerzahl ergaben sich 6 Mannschaften. Bei der Siegerehrung am Samstagabend präsentierten sich die DMV-Fahrer mit ihrer einheitlichen Teamkleidung und boten dadurch ein tolles Bild und eine gute Werbung für den DMV und die MSJ. Text: M. & W. Lauble Ergebnisse unter www.dmv-motorsport.de

Der letzte Lauf des Jura-Trial-Pokal 2011 und die Veranstaltung in Großhabersdorf bot nochmal die Chance Punkte für die Jahreswertung zu sammeln oder ein paar Schnitzer der Saison auszubügeln. Trotz des unsicheren Wetters waren also reichlich Trialer am Start. Fahrtleiter Jan Ammon hatte aufgrund der starken Regenfälle in der Woche zuvor „die 5er-Fallen (schwierige Abschnitte)“ herausgenommen und die Sonne hatte auch ein Einsehen. Das schon wieder mal überarbeitete Gelände des MSC Großhabersdorf e.V. bot für jeden etwas: harter Granit, loser Sand, griffiger Sandstein, schmieriger Lehm, glatte Wurzeln. Ausfälle waren nicht den Sektionsschwierigkeiten, sondern eher privaten Verpflichtungen geschuldet, nach dem Motto: Mit einem Gesäß kann man nicht auf 2 Kirchweihen tanzen. Die Ergebnisse der Sportler vom MSC Großhabersdorf: Bei den Experten wurde Tim Ammon 1ter mit 33 Strafpunkten. Sein Bruder Jan wurde 3ter mit 69 Strafpunkten. In der Klasse Spezialisten war Tobias Altmann am Start und erreichte den 2ten Platz mit 61 Strafpunkten. In der Klasse Fortgeschrittene kamen Christof Ludwig auf Platz 2 mit 24 Strafpunkten und Peter Suk auf Platz 1 mit 20 Strafpunkten. Johann Ludwig in der Klasse 5 auf

Neuer DMV Club

MSC Hungriger Wolf e.V. im DMV Der MSC Hungriger Wolf ist ein noch ganz junger Motorsportclub aus dem hohen Norden Deutschland´s mit dem Ziel der Förderung des Motorsports im Jugendbereich. Wir bieten Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 5 und 19 Jahren die Möglichkeit den Spaß am Motorsport zu gewinnen. In der Disziplin Kartslalom erlernen unsere Mitglieder einen verantwortungsbewussten Umgang mit einem motorisierten Sportgerät und dessen Technik. Geschicklichkeit, vorausschauendes Fahren, schnelle Reaktionsfähigkeit und ein sicheres Gefühl für Beschleu- nigungs-, Flieh-, und Bremskräfte werden ebenfalls trainiert. Der MSC Hungriger Wolf wurde erst im April diesen Jahres gegründet und besteht momentan aus 22 Mitgliedern. Momentan bieten wir ausschließlich Jugendkartslalom für Kinder und Jugenliche an. Neueinsteiger & Interessierte sind bei uns jederzeit herzlich Willkommen. Trainiert wird einmal wöchentlich auf dem ehemaligen Militärflugplatz „Hungriger Wolf“ in Hohenlockstedt. Daher auch unser Vereinsname. Weitere Informationen sowie aktuelle Trainingszeiten sind ab demnächst zu finden auf unserer Vereinshomepage http://www.msc-hungriger-wolf.de oder auf unserer Facebook-Fanpage http://www.facebook.com/ mschungrigerwolf.

Michelle Neukirchen, bei Ihrem “Heimspiel” in Großheubach anlässlich der Trial WM/EM Platz 4 mit 33 Strafpunkten. Und auch die Jugend, Rene Rosa und Maximilian Korn, war am Start in der Klasse 6 und erreichte die Plätze 7 mit 18 Strafpunkten und 8 mit 20 Strafpunkten. Der Dank des Clubs geht an alle Helfer, an die Sanitätskolonne/ BRK Großhabersdorf (die erfreulicherweise arbeitslos blieben), an den DMV, an das Landratsamt Fürth für die Genehmigung, an die Fahrer und an alle Anderen die zum Gelingen beigetragen haben, hierzu zählen natürlich auch die Fahrer. Zuletzt die Statistik: Anzahl der Teilnehmer: 78, Verletzte: 0, Ältester Teilnehmer: 63 Jahre, Jüngster Teilnehmer: 9 Jahre.

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DMV Schleswig-Holstein

Einladung Der Vorstand - Deutscher Motorsportverband - Landesgruppe Schleswig-Holstein e.V. - lädt alle Einzelmitglieder und die Mitglieder der Ortsclubs herzlich ein zur Jahreshauptversammlung 2012

Die Jahreshauptversammlung findet statt am Sonntag, 15. Januar 2012 um 11:00 Uhr

in der Gaststätte Zum Alten Bahnhof, Bahnhofstraße 10, 25785 Nordhastedt.

Tagesordnung:

1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden 2. Feststellung der stimmberechtigten Mitglieder 3. Bericht des 1. Vorsitzenden 4. Bericht des 2. Vorsitzenden 5. Bericht des Schatzmeisters 6. Bericht der Sportleiterin 7. Bericht des Jugendleiter 8. Bericht der Revisoren 9. Entlastung des Vorstandes 10. Bestimmung eines Wahlleiters bzw. einer Wahlleiterin 11. Neuwahlen lt. § 10 der Satzung 12. Verschiedenes Anträge zur Jahreshauptversammlung 2012 sind schriftlich bis zum 5. Januar 2012 zu richten an den 1.Vorsitzenden Rolf Borchardt, Siedlung Fernblick 1, 24107 Kiel, Telefax 0431 / 311332 oder Mail: roboki@t-online.de Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung findet um 13:00 Uhr die Siegerehrung für die Sportjahre 2010 und 2011 statt. Wir beginnen mit einem gemeinsamen Mittagessen. Der Kostenbeitrag beträgt für Jugendliche bis 10 Jahre 7,00 Euro für Erwachsene 14,00 Euro Den zu ehrenden Sportlern entstehen keine Kosten. Zur Siegerehrung mit Mittagessen bitte ich, um eine verbindliche Anmeldung bis zum 30. Dezember 2011 an: Rolf Borchardt, Siedlung Fernblick 1, 24107 Kiel, Telefax: 0431 / 311332 oder Mail: roboki@t-online.de. Rolf Borchardt (1. Vorsitzender) Friedhelm Schulze (Geschäftsführer)

DMV Sachsen

Zur Jahreshauptversammlung der DMV-Landesgruppe Sachsen e.V. und der Motorsportjugend des DMV Sachsen sowie zur Meisterehrung 2011 laden wir recht herzlich ein.

Termin: Samstag, 14.01.2012 ab 14:00 Uhr

im Gasthof Köthel, 08393 Schönberg, Hauptstraße Nr. 61 (bei Meerane, Nachbarort von Oberwiera)

Tagesordnung:

1. Begrüßung 2. Rückblick des 1. Vors. 3. Berichte (Sportleiter, Schatzmeister, Revisoren) 4. Aussprache zu den Berichten 5. Entlastung des Vorstandes 6. Neuwahl des Vorstandes, 7. Anträge 8. Verschiedenes Anschließend findet die Ehrung der Sachsenmeister im Jugendkart-Slalom, Superkart-Slalom und im Motorrad-Biathlon statt. Anträge an die JHV müssen bis zum 22.12.2011 der Geschäftsstelle, Blumenstraße 22 b OT Seebenisch, 04420 Markranstädt, vorliegen. gez. Karsten Fichtner, 1. Vorsitzender DMV LG Sachsen DMV Inside 4/2011

DMV Thüringen

Einladung zur Jahreshauptversammlung der DMV-Landesgruppe Thüringen und zur Vollversammlung der DMV-LG Motorsportjugend 2012

Termin: Samstag den 11.02.2012; 14.00 – 17.00 Uhr Ort: 07381 Pößneck Motocrossstrecke Am Sandberg Clubraum des MSC Pößneck

Tagesordnung:

1. Begrüssung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Berichte ( Vorstand; Sportleiter; Jugendwart; Schatzmeister; Revisoren ) 3. Aussprache zu den Berichten 4. Entlastung des Vorstandes 5. Berichte der Referenten (Motorrad-Sport; Kart-Slalom und Tourensport ) 6. Aussprache zu den Berichten der Referenten und Bestätigung des Sportkalenders 2012 7. Vollversammlung der DMV-LG - MSJ ( Abstimmungsberechtigt nur Vertreter der Jugendgruppen und Einzelmitglieder der DMV-LG – MSJ ) 7.1 Bericht des Schatzmeisters 7.2 Aussprache zu den Berichten 7.3 Entlastung des Jugendausschuss 7.4 Wahl des Jugendausschuss 2. Gruppe ( Jugendwart; Referent Motorrad; Referent Kart und 2 Jugendvertreter ) 7.5 Anträge 7.6 Beschlüsse zu den Anträgen 8. Wahl des Vorstandes 1. Gruppe ( 1.Vorsitzender, Organisationsleiter, Schatzmeister ) und 3 Revisoren. 9. Anträge 10. Beschlüsse zu den Anträgen 11. Verschiedenes

Anträge an die JHV und die VV der DMV-LG MSJ müssen bis zum 04.01.2012 ( Poststempel ) bei der Geschäftsstelle vorliegen. Wir wünschen unseren Mitgliedern, unseren Mitstreitern, unseren Freunden und Gönnern des Motorsports und ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr. Wir wünschen allen Einzelmitgliedern und Vertretern der Ortsklubs eine gute Anreise Stadermann 2. Vorsitzender Schmidt, Jugendwart

Tourensport International Nach den in diesem Jahr erfolgreich verlaufenen Int.Treffen in Tulln/Österreich (FIM-Rallye mit 1400 Teilnehmern), Glastonbury/GB (Motocamp mit 283 Teilnehmrn), und Kacov/CZ (Meritum, aber wenige Teilnehmer) machte sich die CTL (Tourensportabteilung der FIM) an die Planung der Treffen für 2012. Nach Aussage des DMV-Tourensportreferenten Dieter Sass, gleichzeitig Bureau Member, wird die FIM-Rallye vom 16.-21.7. 2012 in Bydgoszcz/Polen sein. Für das Motocamp vom 5.-9.6.2012 steht Tessenderlo/Belgien bereit. In den folgenden Jahren denkt man auch an Veranstaltungen in Katar und in den USA oder sogar Australien.


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DMV - INSIDE

DMV-Landesgruppe Niederrhein e.V.

DMV Nordbayern

Zur Jahreshauptversammlung und Siegerehrung ergeht die Die DMV-Landesgruppe Niederrhein e.V. lädt alle ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am

Zur Jahreshauptversammlung und Siegerehrung ergeht die herzliche Einladung an alle Mitgleider der Landesgruppe Nordbayern:

in die Gaststätte Dohmen „Zum Treffpunkt“, Lambertusstr. 35, 52441 Linnich - Ortsteil Tetz, Tel: 02462-1850, ein.

im Gasthaus Schenk, Hauptstr. 19, 91275 Michelfeld

Montag den 06.Februar 2012 um 19.30 Uhr, Tagesordnung:

1. Begrüßung 2. Anträge auf Erweiterung der Tagesordnung zu Punkt 15. Verschiedenes 3. Berichte a.) 1. Vorsitzender b.) Sportleiter/DMSB-Vierrad- Referent c.) Jugendwart d.) DMSB-Zweirad-Referent e.) Schatzmeister f.) Revisoren 4. Aussprache zu den Berichten 5. Wahl eines Wahlleiters für Pkt.6 und 7, Feststellung der Stimmberechtigung 6. Entlastung des Vorstandes 7. Neuwahlen nach Gruppe I: a.) 1.Vorsitzender f. 12/13, z.Zt. J. Müllem b.) Schatzmeister f. 12/13, z.Zt. B. Hürttlen c.) Schriftführer f. 12/13, z.Zt. T. Chorus d.) 2 Revisoren f. 12, z. Zt. K.J.Reyer + A. Redmer 8. Bestätigung des Jugendwarts (2012) z.Zt. D. Nüsser 9. Einsetzen der Referenten für 2012: a.) Tourensport (z.Zt. n. besetzt) b.) DMSB-Motorradsport (z.Zt. A.Kreutz) c.) DMSB-Automobilsport (z.Zt. D.Nüsser) 10. Bericht von der DMV-JHV 2012 (am 4./5.02.2012 in Bad Hersfeld) 11. Perspektiven für das Sportjahr 2012 12. Meisterschaften 2012: LG / DMV / MVNW 13. LG-Siegerehrung 2012 / LG-JHV 2013 14. Anträge (müssen bis 15.Januar 2012 dem 1.Vorsitzenden bzw. Schatzmeister vorliegen) 15. Festlegung der LG-Gebühren, nach § 8a(4) LG-Satzung a. Nenngebühren zur LG-Meisterschaft 2013: DMV-MSJ/ADAC/AvD-Mitgl. bis 18 J.: (2012: bis 13J = 1,50 €, bis 18J = 4.- €), Kartsport (2012) DMV/ADAC/AvD: Bambini b.13J= 1,50 €, Junioren b.15J= 4.- €, Senioren ab 16J= 5.- € Kartslalom (2012) DMV/ADAC/AvD: bis 18J = 1,50 €, bis 23J = 4.- €, über 23J = 5.- € b. Veranstaltungsgebühren 2013: je durchgeführte Veranstaltung (2012 = 15.- €, max. 55.- € /Kalenderjahr) „Ersatz“-Veranstaltungsgebühr (2012 = 15.- € einmalig pro Kalenderjahr zu zahlen von den LG-Clubs welche keine eigene Veranstaltung durchführen) 16. Verschiedenes

Termin: 07. Januar 2012, 14.00 Uhr, Beginn der Siegerehrung 17.00 Uhr Tagesordnung:

1. Begrüßung und Bericht des 1. Vorsitzenden 2. Bericht des Schatzmeisters 3. Berichte der Spartenleiter 4. Berichte der Revisoren 5. Entlastung der Vorstandschaft 6. Neuwahlen: 1. Vorstand, 3. Schatzmeister, 5. Jugendleiter/ Motorradsport, 7. Wagensport/Historischer Sport, 9. Off Road 7. Verschiedenes

Anträgezur JHV sind schriftlich bis zum 1. Dezember 2011 an den Vorstand zu richten. Bitte kommen Sie auch zahlreich zur Siegerehrung. Preisträger werden schriftlich benachrichtigt, Pokale werden nicht nachgesandt. gez. H. Greiner (1. Vorstand)

Motorrad-Tourensport und DMV Kurz vor Erscheinen dieses Heftes fand im Lokschuppen Kulturbahnhof Nidda die Herbst-Info-Tagung für die Motorradfahrer mit anschließender Tagung aller DMV-Tourensportler statt. Vorhersehbar war die Aufforderung an die Interessenten, die Ausweise bis zum 31.1.2012 anzufordern. Anträge für Abzeichen oder betreffend die Durchführung künftiger Veranstaltungen sind jeweils rechtzeitig an Dieter Sass, Böbligerstrasse 58, 71088 Holzgerlingen, zu richten. Die Tourensportversammlung anläßlich der DMV-Hauptversammlung findet am Sonntag, 5.2.2012 in Bad Hersfeld statt. Einladungen ergehen rechtzeitig und direkt.

Neues vom BMC

Um die Clubmeisterschaft zu beleben und um den Sportlern mehr Zeit zur Einreichung der Erfolge zu geben, hatte der größte DMV-Club, der Badische Motorsportclub in Hockenheim, zu einer Saisonabschlussfeier in die “Gute Stube” - das Sachs-Haus Der DMV-LG-Vorstand hofft auf ein zahlreiches Erscheinen, bei – geladen. Die Meisterehrung wird dann im Rahmen der Hauptder LG-JHV. versammlung im Februar 2012 durchgeführt. Dann werden die Mit sportlichem Gruß: Mitglieder auch von Präsident Jörg Bensemann über die vom BMC gez. Jürgen Müllem, 1.Vorsitzender in 2012 durchzuführenden bzw. zu betreuenden Veranstaltungen Bruno Hürttlen, Schatzmeister auf dem Hockenheimring informiert.

Info DMV-Geschäftsstelle Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle und der Sportabteilung waren auch 2011 mit vollen Einsatz für Mitglieder, Vereine und Sportler da. Dienstleistungen verschiedenster Art sind abzuwickeln, einen guten Teil der Zeit nimmt die Arbeit für die Aktiven und die Vereine in Anspruch: Beratung, Genehmigungen, Versicherungen. Auswertung von Meisterschaften und allerlei Anträgen. Dazu kommen Mitgliederbetreuung und Mitglie-

derverwaltung mit Beitragsregistrierung, Buchhaltung. Unumgänglich ist auch die PR für den Verband und die Interessensvertretung, hier ist allerdings auch das Ehrenamt gefragt. Die derzeitigen hauptamtlichen und beratenden Mitarbeiter sind: Pia Wick, Corinna Frache, Manfred Bauch, Michael Weichert, Jürgen Lamberty. Zeitweise sind auch Aushilfskräfte und Praktikanten beschäftigt.


50 Liebe Mitglieder des DMV! Gemäß Artikel 8 der DMV-Satzung laden wir Sie hiermit herzlich ein zur

DMV Jahreshauptversammlung am Samstag, den 4.02.2012, Beginn 10:00 Uhr. Ort: Hotel am Kurpark in Bad Hersfeld 36251 Bad Hersfeld, Am Kurpark 19-21, Tel. 06621/164501, www.hotelamkurpark.net

Tagesordnung 1. 2. 2.1. 2.2. 2.3. 3. 4. 5. 6. 7. 7.1. 7.2. 7.3. 7.4. 8. 9. 10. 11. 12.

Begrüßung Feststellung der Anwesenden und Stimmberechtigten Grußworte und Ehrungen. Bericht des Präsidiums Präsident (Stv.) Finanzen und Verwaltung Sportbericht Bericht des Verbands-Jugendwarts Bericht der Revisoren Entlastung des Präsidiums Antrag auf Änderung der Satzung (s. Anlage der Satzungskommission) Wahlen Präsidium Gruppe I (Nachwahl) Gruppe II: Vizepräsident Gruppe II: Sportpräsident Zwei Revisoren Bestätigung der Wahlvorschläge für das erweiterte Präsidium Genehmigung des Haushaltsplans 2012 Anträge Ort der Hauptversammlung 2013 Verschiedenes

Anträge an die Hauptversammlung müssen bis spätestens 20. Januar 2012 der DMV Geschäftsstelle, Otto-Fleck-Schneise 12, 60528 Frankfurt, schriftlich vorliegen. Deutscher Motorsport Verband e.V. Das Präsidium

Zeitplan Hauptversammlung 2012 in Bad Hersfeld Freitag, den 03.02.2012 16:00 Uhr Exekutivratssitzung 17:00 Uhr Länderbeirat (gemeinsam mit ExRat) 20.00 Uhr Präsidium Samstag, den 04.02.2012 10:00 Uhr Beginn Jahreshauptver sammlung 14:30 Uhr Kurze Besprechung des neuen Präsidiums Zeitplan Meisterehrung 15:00 Uhr Sektempfang für die Meisterehrung 15:30 Uhr Beginn Meisterehrung 18:00 Uhr Buffet Sonntag, den 05.02.2012 10:00 – 14:00 Tourensportversammlung mit Meisterehrung

Stiftsruine

Anfahrtshinweis:

PKW: A7 Abfahrt Bad Hersfeld West, A4 Abfahrt Bad Hersfeld, dann Richtung Bad Hersfeld Stadtmitte und der Hotelbeschilderung Kurbetriebe/Kurbad Therme folgen. Bahn: Bahnhof/ICE Station Bad Hersfeld Anmerkung: DMV-Clubs erhalten zu Jahresbeginn zusätzliche Informationen mittels Clubrundschreiben Hotel am Kurpark DZ 110 €, EZ 76 € inkl. Frühst., Tel.: 06221-164-0 info@hotelamkurpark.net, www.hotelamkurpark.net Hotel Thermalis: DZ 98 €, EZ 67 € inkl. Frühst., Tel. 06221-79649-0 info@hotelthermalis.de; www.hotelthermalis.de Hotel Haus am Park, DZ 85 €, EZ 65 € inkl. Frühst., Tel. 062219262-0, info@hotel-hausampark.de; www.hotel-hausampark.de

Fotos: Stadt Bad Hersfeld DMV Inside 4/2011

Szene aus den Festspielen


DMV - INSIDE

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DMV Jahreshauptversammlung und Meisterehrung 2012

Einladung in die Kur- und Festspielstadt Bad Hersfeld

M

itten in Deutschland – in Nordhessen gelegen - ist Bad Hersfeld als Ort der Meisterfeier und Jahreshauptversammlung des DMV 2012 verkehrstechnisch gut erreichbar. Besondere Aufmerksamkeit wird der Stadt alljährlich durch die international bekannten Bad Hersfelder Festspiele zuteil. Die Stiftsruine, größte romanische Kirchenruine Europas, als Kulisse der Aufführungen, lässt jeden Gast die besondere Atmosphäre spüren. Der „Park der Jahreszeiten“, Deutschlands zweitschönster Park 2008 ist beliebtes Ausflugsziel zu jeder Jahreszeit. Regelmäßige Führungen durch den Kurpark informieren über das Konzept und die Gestaltung der Anlage. Wellness und Entspannung pur verspricht ein Besuch in der Kurbad-Therme. Neben Badelandschaft und Saunaparadies runden verschiedene Wellnessbehandlungen wie Massagen, Kosmetikbehandlungen oder Bäder, das Angebot ab. Die Kur- und Festspielstadt Bad Hersfeld verfügt über ein umfassendes Angebot an stationären und ambulanten Rehabilitations- und Vorsorgemöglichkeiten. Die gesundheitsfördernde Wirkung der Heilquellen Lullus und Vitalis fließen im 2006/2007 neu rekonstruierten Kurhaus sowie im Quellpavillon und können als Trinkkur von jedermann genossen werden. Ein weiteres Highlight ist die im Oktober 2011 eröffnete Wissens und Erlebniswelt „wortreich“ zum Thema Sprache und Kommunikation. Auf einer Fläche von rund 2.500 qm können die Besucher die rund 80 Exponate ausprobieren. Spielerisch können sich die Gäste durch verschiedene Erlebnisbereiche der Welt der Sprachen begeben und die Vielfalt der Sprache und Kommunikation auf neue Art und Weise erleben. Ob Wellness- Familien-, Aktiv- oder Kurlaub – Bad Hersfeld hat eine Menge zu bieten ... Weitere Informationen erhalten Sie beim Kurbetrieb Bad Hersfeld, Am Kurpark 10, 36251 Bad Hersfeld, Tel.: 06621-795090, Fax: 06621-7950921, E-Mail: kurbetrieb@bad-hersfeld.de.

MSC Bad Hersfeld im DMV

Im Jahr 2012 begeht der MSC Bad Hersfeld ein großes Jubiläum, denn der 60. Geburtstag wird gefeiert. Seit 1958 machte sich der MSC Bad Hersfeld als Veranstalter von Grasbahnrennen einen Namen. Zuerst auf einem Flugplatzgelände der dort sta-

tionierten Amerikaner, bis der MSC dann 1974 in das Areal unterhalb des Johannesbergs umzog. 1986 betrat dann der MSC Bad Hersfeld internationales Parkett und richtete das Halbfinale des Europapokals für Seitenwagenmotorräder aus. Durch diese Daten des MSC erfolgreiche Veranstaltung gefordert, Bad Hersfeld gelang es immer Gegründet: 07.11.1952 wieder, internatioMitgliederzahl: ca.80 Aktivitäten: Grasbahnrennen (zum 6. Mal unter Flutlicht), Oldtimer-Rallyes, Quadrennen, nale Spitzenfahrer Veranstalter Opel-Treffen zu verpflichten. Vorstand: Auch wagte sich 1. Vorsitzender: Hans-Christian Otto 2. Vorsitzender: Dennis Schäfer der kleine osthesSchatzmeister: Heino Schimmelpfeng sische Club auf Schriftführerin: Hiltrud Hahn das Eis. Als mehrStellvertretende Schriftführerin: Carola Schäfer facher Ausrichter Sportleiterin: Elona Schäfer-Hablesreiter Beisitzer: Willi Bannasch, Martin Böhning, Klaus Krawietz, Michael Schwemmlein von EisspeedwayWanderwart: Reinhard Hehlgans Veranstaltungen in Postanschrift: MSC Bad Hersfeld e.V. im DMV, Hans-Christian Otto, Schlesische Straße Erfurt machte sich 38, 36251 Bad Hersfeld, E-Mail: hans-christian.otto@msc-bad-hersfeld.de. der MSC auch hier einen Namen. Im Jahr 2011 sollte zum 6. Mal abends unter Flutlicht ein europa-offenes Grasbahnrennen ausgetragen werden. Diese ungeheure Atmosphäre unter den starken Scheinwerfern sorgt beim MSC Bad Hersfeld für stetiges Wachsen der Zuschauerzahl. Jedoch sollten in diesem Jahr die Anstrengun- Ratskeller gen des rührigen Vereins nicht belohnt werden, denn das Regenwetter machte diese Veranstaltung zunichte. Wie der Vorstand des MSC mitteilt, laufen für das Jubiläumsrennen in 2012 schon die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn im Geburtstagsjahr soll den Bahnsportbegeisterten jede Menge geboten werden. Doch bewegt sich der Motorsportclub Bad Hersfeld nicht nur auf zwei bzw. drei Rädern. Auch Vierradveranstaltungen wie die Oldtimer-Rallye „Mückenstürmer Classics“, das berühmt-berüchtigte Bad Hersfelder Opeltreffen und die dritte Quadveranstaltung zeugen von der Veranstaltungskompetenz des MSC. HANS CHRISTIAN OTTO www.msc-bad-hersfeld.de


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Vorschlag der Satzungskommission an die Hauptversammlung zur Änderung/Neugestaltung der DMV-Satzung Artikel 1: Name, Sitz, Gerichtsstand und Geschäftsjahr 1.1.: Der Verein trägt den Namen Deutscher Motorsport Verband e.V. (DMV). Der DMV ist der Träger der Tradition des am 25. Februar 1923 gegründeten und am 25. Mai 1934 aufgelösten Deutschen Motorradfahrer Verbandes e.V. (DMV) und Rechtsnachfolger der am 26. Januar 1947 gegründeten Arbeitsgemeinschaft des deutschen Motorsports e.V. (ADM), deren Namen mit dem Wiederaufbau des deutschen Motorsports in den Jahren 1947 bis 1949 unlösbar verbunden ist. 1.2.: Sitz und Gerichtsstand ist Frankfurt/ Main. 1.3.: Der DMV ist in das Vereinsregister Frankfurt/Main eingetragen. 1.4.: Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Artikel 2: Zweck und Ziele des DMV 1.2.: Der DMV erstrebt den Zusammenschluss aller im Kraftfahr- und Verkehrswesen sowie am Motorsport Interessierten. 2.2.: Seine Aufgaben erfüllt er durch: a) Pflege des Motorsports in allen seinen Zweigen nach den nationalen und internationalen Sportgesetzen zur Förderung der technischen Entwicklung des Kraftfahrwesens sowie durch die Wahrnehmung aller damit zusammenhängenden Aufgaben, bei Anerkennung erforderlicher Maßnahmen zum Schutz der Natur und der Umwelt. b) Hebung der Verkehrsdisziplin und Mitarbeit bei der Verbesserung der Verkehrsverhältnisse, insbesondere durch laufende Einflussnahme auf gesetzgebende Organe, Behörden und Organisationen sowie deren Beratung. c) Beratung seiner Mitglieder in allen Fragen des Kraftfahrwesens. d) Förderung der Völkerverständigung und des Heimatdenkens im Zusammenhang mit der Durchführung von Wettbewerben im Tourensport auf internationaler und nationaler Ebene. e) Förderung der Jugend durch Verkehrserziehung und durch Möglichkeiten motorsportlicher Betätigung. f) Erfahrungsaustausch auf allen einschlägigen Gebieten. 2.3.: Der DMV verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Vorschriften der Abgabenordnung. 2.4.: Der DMV ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des DMV dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des DMV fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 2.5.: Parteipolitische oder religiöse Betätigung ist innerhalb des DMV nicht zulässig. 2.6.: Im Rahmen seiner Aufgaben kann sich der DMV mit anderen, gleichartigen OrgaDMV Inside 4/2011

nisationen oder einem nationalen Motorsport-Dachverband (heute DMSB, Deutscher Motor Sport Bund e.V.) verbinden, wenn seine Selbständigkeit gewahrt bleibt. Artikel 3: Mitgliedschaft 3.1.: Beginn der Mitgliedschaft: Die Mitgliedschaft können alle natürlichen und juristischen Personen erwerben. Mitglieder werden auf schriftlichen Antrag an die Hauptgeschäftsstelle des Verbandes aufgenommen. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Eingang des Mitgliedsbeitrages und ggf. der Aufnahmegebühr beim DMV. Minderjährige bedürfen der Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter, sie werden bis zur Erreichung der Volljährigkeit in der Motorsportjugend (Artikel 13) mit vermindertem Beitrag geführt, sie haben beim DMV kein Stimmrecht. Ihr Stimmrecht üben sie in der MSJ aus. 3.2: Ende der Mitgliedschaft: Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss oder Streichung. 3.2.1.: Austritt: Der Austritt ist nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich. Die Austrittserklärung muss schriftlich spätestens am 1.10. des Jahres bei der Hauptgeschäftsstelle vorliegen. Der Austritt ist erst ab dem 2. Mitgliedsjahr (Mindestdauer 24 Monate) zulässig. 3.2.2.: Ausschluss: Das Präsidium des Verbandes kann jedes Mitglied nach dessen Anhörung aus dem Verband ausschließen, das gegen die Satzung oder die Interessen des DMV verstoßen hat, durch sein Verhalten das Ansehen des DMV schädigt oder wenn sonstige triftige Gründe vorliegen. Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mit einer Begründung zuzustellen. Gegen den Ausschluss ist der ordentliche Rechtsweg zulässig. 3.2.3.: Streichung Ist ein Mitglied länger als zwei Jahre mit der Beitragszahlung im Rückstand, kann durch den DMV die Streichung der Mitgliedschaft erfolgen. Die Streichung wird dem Mitglied mit einfachem Brief mitgeteilt. Die Pflicht zur Zahlung der rückständigen Beiträge bleibt bestehen. Sämtliche Mitgliedsrechte ruhen, sofern sich das Mitglied mehr als sechs Monate mit der Beitragszahlung im Verzug befindet. Artikel 4: Rechte und Pflichten der Mitglieder 4.1.: Alle volljährigen Mitglieder sind gleichberechtigt und können nach Maßgabe der Satzung für jedes Amt innerhalb des DMV gewählt werden. Sie können an allen Veranstaltungen des DMV teilnehmen, vom Verband Auskunft, Rat und Unterstützung in allen Fragen des Kraftfahrwesens und des Motorsports verlangen. Die Mitglieder haben das Recht, die offiziellen Abzeichen des DMV zu tragen. Jedes Mitglied kann fristgerecht zur Jahreshauptversammlung Anträge über die Hauptgeschäftsstelle einreichen. 4.2.: Alle Mitglieder haben den DMV zur Erreichung seiner Ziele tatkräftig zu unter-

stützen und sich vorbildlich im Straßenverkehr und im Sport zu verhalten. 4.3.: Die am Motorsport teilnehmenden aktiven Mitglieder sowie die Veranstalter, Ehrenamtsträger und Funktionäre des DMV, haben die Sportgesetze der FIA /- , der FIM, der UEM, des DOSB sowie des DMSB (früher ONS/ OMK) und die auf diesen Bestimmungen beruhenden Beschlüsse und Entscheidungen, einschließlich aller Nebenordnungen und die einschlägigen Regelungen des DMV oder der MSJ, zu befolgen. Die Mitglieder unterwerfen sich bei Verstößen hiergegen der Ahndung durch Präsidium und Sportgericht. Das Präsidium kann die Ausübung der Sportgerichtsbarkeit allgemein auf den DOSB, den DMSB bzw. FIA/FIM/ UEM und die von diesen Organisationen bestimmten Stellen übertragen. Die Sportgerichtsbarkeit sieht folgende Maßnahmen vor: Verweis, Geldbußen, Ausschluss, Suspendierung, Disqualifikation, Veröffentlichung der getroffenen Maßnahmen in dem zuständigen Organ, Überbürdung der Kosten. Einzelheiten regeln die Rechts- und Verfahrensordnungen, die von diesen Organisationen aufgestellt sind oder werden. Daneben gelten allgemeine Verfahrensgrundsätze des staatlichen Rechts. 4.4.: Die Mitglieder sind verpflichtet, die Beiträge pünktlich zu entrichten. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung der Beiträge befreit. Bei Beitragsrückstand besteht kein Anspruch auf die Leistungen des DMV. Artikel 5: Ehrenmitgliedschaft 5.1.: Mitglieder, die sich um den DMV besondere Verdienste erworben oder im Motorsport hervorragende Leistungen erbracht haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitgliedschaft kann auch an Nichtmitglieder verliehen werden, die sich um das Kraftfahrwesen, den DMV oder den Motorsport in allen seinen Zweigen besonders verdient gemacht haben. 5.2.: Mitglieder (Präsidenten, Vorsitzende) satzungsgemäßer Gremien können nach ihrem Ausscheiden zu beratenden Ehrenmitgliedern des betreffenden Gremiums ohne Stimmrecht ernannt werden. 5.3.: Die Ernennung zu 1.) und 2.) erfolgt durch das Präsidium. Artikel 6: Organisatorische Gliederung des DMV 6.1.: Der DMV ist in Landesgruppen untergliedert, diese können Landes- oder Regionalverbände bilden. Landesgruppen sind gebietsmäßig abgegrenzte Untergliederungen des DMV, denen in der Regel sämtliche Mitglieder angehören, deren Ortsclubs ihren Sitz im Landesgruppengebiet haben bzw. die ihren ständigen Wohnsitz im Landesgruppengebiet haben. Ausnahmen können die Landesgruppen nach Absprache untereinander zulassen. Landesverbände sind der Zusammenschluss mehrerer Landesgruppen zu einer organisatorischen Einheit, wobei die räumliche Aus-


DMV - INSIDE dehnung mit den jeweiligen Bundesländern übereinstimmen soll. Einem Landesverband gehören sämtliche Ortsclubs und Mitglieder der Landesgruppen im Landesverbandsgebiet an. Landesgruppen und Landesverbände sollen eigene Rechtspersönlichkeit haben. Ihre Tätigkeit und Organisation richtet sich nach der DMV-Satzung und den sonstigen DMV-Verfahrensordnungen. Regionalverbände sind regional abgegrenzte Organisationen ohne eigene Rechtspersönlichkeit innerhalb des DMV, die von mehreren Landesgruppen und/oder Landesverbänden gebildet werden können. Die Abgrenzung der Landesverbände und Landesgruppen erfolgt durch Beschluss des Präsidiums. 6.2.: Die DMV-Landesverbände, DMVLandesgruppen und DMV-Clubs sind verpflichtet, das Präsidium über die Hauptgeschäftsstelle zu allen Hauptversammlungen rechtzeitig unter Angabe der Tagesordnung einzuladen. Dem DMV-Vizepräsidenten für Finanzen und Verwaltung ist nach jeder Hauptversammlung eines Landesverbandes bzw. einer Landesgruppe unverzüglich der Finanzbericht und ein Finanzplan vorzulegen. Für die vertraglichen oder gesetzlichen Verpflichtungen von Regional- und Landesverbänden bzw. Landesgruppen oder Clubs, sind ausschließlich diese selbst verantwortlich; der DMV haftet hierfür nicht. Das Präsidium des DMV hat aber das Recht, durch einen Beauftragten, vor allem zum Zwecke der Beratung, sämtliche Unterlagen der Regional- und Landesverbände bzw. Landesgruppen und der angeschlossenen Clubs einzusehen. 6.3.: Innerhalb der Landesgruppen können sich Mitglieder des DMV zu örtlichen DMVClubs zusammenschließen. Der Antrag auf Aufnahme in den DMV und Anerkennung als DMV-Club ist unter Beachtung der Aufnahmebedingungen an die Hauptgeschäftsstelle zu richten. Jeder Club ist verpflichtet, seinen Namen mit dem Zusatz „im DMV“ zu versehen und das offizielle Verbandsemblem in allen Schriftstücken zu verwenden. Sämtliche Ortsclubmitglieder müssen DMV-Mitglieder sein. Die Bestimmungen des Art.3 Ziff.1 und 2, finden sinngemäß Anwendung, jedoch beträgt die Kündigungsfrist sechs Monate zum Ende des Kalenderjahres. 6.4.:Durch Beschluss des Präsidiums können auch andere Verbände oder Organisationen aufgenommen werden. Artikel 7: Organe Die Organe des DMV sind: 1. Hauptversammlung 2. Präsidium 3. Verwaltungsrat 4. Sportausschuss Artikel 8: Hauptversammlung: 8.1.: Die Hauptversammlung ist das oberste Organ des DMV. Sie findet in jedem Kalenderjahr statt. Ort und Zeitpunkt wird durch das Präsidium festgelegt. Sie wird mit einer Frist von mindestens vier Wo-

chen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung in der Verbandszeitschrift und/oder durch anderweitige schriftliche Benachrichtigungen der Mitglieder in Textform (§126b BGB) einberufen. Ist dem DMV die E-Mail-Adresse des Mitglieds bekannt, kann die Einladung auch per E-Mail erfolgen. Das DMV Mitglied ist für die jederzeitige Richtigkeit der E-Mail Adresse selbst verantwortlich. Die ordnungsgemäß einberufene Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig. 8.2.: Das Stimmrecht der DMV-Mitglieder, die einem Ortsclub angehören, wird grundsätzlich durch ein Vorstandsmitglied dieses Clubs oder von einem, durch Vollmacht ermächtigten DMV-Mitglied, das dem betreffenden Club angehört, ausgeübt. Das Stimmrecht der DMV-Mitglieder, die keinem Ortsclub angehören, wird automatisch durch den jeweiligen Vertreter der Landesgruppe, in der das DMV-Mitglied seinen angemeldeten Wohnsitz hat, ausgeübt. Auf der Hauptversammlung anwesende DMV-Mitglieder können ihr Stimmrecht jedoch auch selbst ausüben. Stimmrechtsübertragungen auf andere DMV-Mitglieder sind nur möglich, wenn die Stimmrechtsübertragung der Hauptgeschäftsstelle des DMV mindestens eine Woche vor der Hauptversammlung schriftlich angezeigt wird. Ein anwesendes DMV-Mitglied darf demnach entweder: a) ein DMV-Mitglied oder b) einen DMV-Ortsclub mit jeweils schriftlicher Vollmacht, vertreten 8.3.: Die Tagesordnung der Hauptversammlung muss mindestens enthalten: a) Feststellung der Anwesenden und Stimmberechtigten, b) Bericht des Präsidiums über das abgelaufene Geschäftsjahr, c) Bericht der Revisoren, d) Entlastung des Präsidium, evtl. Neuwahl, e) Genehmigung des Haushaltsplans für das kommende Geschäftsjahr, f) Anträge, g) Verschiedenes. 8.4.: Der ausschließlichen Zuständigkeit der Hauptversammlung unterliegen insbesondere: a) die Entlastung und Neuwahl des Präsidiums, b) die Wahl der beiden Revisoren, c) die Festsetzung des Jahresbeitrages und von Sonderbeiträgen, bis zu einer max. Höhe von 50% des Jahresbeitrages, d) die Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Haushaltsplanes für das kommende Geschäftsjahr, e) die Entscheidung über jede Satzungsänderung, f) die Entscheidung über die Auflösung des DMV. 8.5.: Anträge zur Hauptversammlung müssen mindestens zwei Wochen vor der Hauptversammlung schriftlich bei der Hauptgeschäftsstelle eingehen. Soweit sich die Anträge auf Satzungsänderungen oder Auflösung des DMV beziehen, müssen sie mindestens drei Monate vor Ablauf des Kalenderjahres schriftlich und mit

Einschreiben, bei der Hauptgeschäftsstelle eingereicht werden. Nicht fristgerecht eingereichte Anträge kommen zur Abstimmung, wenn die Mehrheit der Anwesenden und der nach Art. 8.2. vertretenen Mitglieder dies beschließt. Dies gilt jedoch nicht für Anträge auf Änderung der Satzung oder Auflösung des DMV; bei diesen Anträgen muss die Frist gewahrt sein. 8.6.: Außerordentliche Hauptversammlungen sind vom Präsidium, vom Verwaltungsrat, oder auf Antrag von 1/10 aller Mitglieder, in gleicher Weise wie die ordentliche Hauptversammlung einzuberufen. 8.7.: Über jede Hauptversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Präsidenten oder seinem Vertreter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Mit der Hauptversammlung können andere Tagungen verbunden werden. Artikel 9: Präsidium: 9.1.: Das Präsidium unterteilt sich in das geschäftsführende und das erweiterte Präsidium. Das geschäftsführende Präsidium besteht aus zwei Gruppen (I und II). Mitglieder der Gruppe I sind der Präsident und der Vizepräsident für Finanzen und Verwaltung. Mitglieder der Gruppe II sind der Vizepräsident (stellv. Präsident) und der Sportpräsident. 9.2.: Die Mitglieder des geschäftsführenden Präsidiums sind gesetzliche Vertreter des DMV gemäß § 26 BGB. Je zwei Mitglieder desselben vertreten gemeinsam den Verband gerichtlich und außergerichtlich. Die Mitglieder der Gruppe I und II werden von der Hauptversammlung aus den Reihen der volljährigen DMV-Mitglieder gewählt. 9.3.: Das erweiterte Präsidium besteht aus: −- je einem von der Region Nord-Ost, West, Mitte und Süd nominierten und von der Hauptversammlung gewählten Mitglied −- dem Vertreter der Motorsportjugend −- dem Vertreter der Tourensportabteilung −- dem von der Hauptversammlung des DMV nominierten und von der Mitgliederversammlung des DMSB zum Mitglied des DMSB-Präsidiums gewählten Vertreter des DMV; −- dem vom Präsidium der Hauptversammlung des DMV zur Wahl vorgeschlagenen und gewählten weiteren Präsidiumsmitglied Der Vorsitzende des Verwaltungsrats ist zu den Sitzungen des Präsidiums einzuladen, er hat dort kein Stimmrecht. Der Vertreter des DMV im Präsidium des DMSB scheidet aus dem erweiterten Präsidium des DMV aus, wenn er sein Amt im Präsidium des DMSB verliert. In diesem Fall ist sein Nachfolger auf der nächsten ordentlichen Hauptversammlung zu nominieren. 9.4.: Zu den Aufgaben der Mitglieder des Präsidiums gehören: a) die Führung der Geschäfte der laufenden Verwaltung, b) Einstellung, Beauftragung und Überwachung der Geschäftsführung des DMV, c) die Ausführung der Beschlüsse der Hauptversammlung,

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54 d) der Verkehr mit Behörden und anderen Organisationen, e) der Ausschluss von Mitgliedern, f) Erstellung von Geschäftsordnungen und dergleichen, g) Bestätigung der Beschlüsse der Ausschüsse. 9.5.: Das Präsidium entscheidet mit einfacher Mehrheit, alle Mitglieder des Präsidiums sind stimmberechtigt und haben je eine Stimme. Weiteres ist in der vom Präsidium beschlossenen Geschäftsordnung geregelt. 9.6.: Das Präsidium kann, ebenso wie die Hauptversammlung, zur Behandlung besonderer Fragen Kommissionen oder Ausschüsse einsetzen. Deren Mitglieder wählen aus ihrer Mitte einen Leiter, der dem Präsidium berichtet. Artikel 10: Verwaltungsrat 10.1.: Der Verwaltungsrat besteht aus den Vorsitzenden bzw. Vertretern der Landesgruppen des DMV. Bestehen Landesverbände und/oder Regionalverbände, werden die Landesgruppen ausschließlich von diesen bzw. von deren Sprechern oder Vertretern im Verwaltungsrat vertreten. Der Verwaltungsrat unterstützt das DMV Präsidium durch fachliche Beratung und die Erarbeitung von Vorlagen. Er kann dabei durch die Ausschüsse und Fachreferenten des DMV unterstützt werden. 10.2.: Dem Verwaltungsrat obliegt: • die Entgegennahme und ggf. Bestätigung der Berichte des Präsidiums • die Gestaltung des Erfahrungsaustausches der Landesgruppen und -verbände untereinander, • die Koordination der Zusammenarbeit mit den Landessportbünden und • Landesmotorsportfachverbänden, • die Durchführung sonstiger, in der Satzung ausdrücklich ihm zugewiesenen, Aufgaben. 10.3.: Pro Region • Nord-Ost (nominiert von den Landesgruppen Niedersachsen, Schleswig- Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, LV Berlin- Brandenburg) • West (nominiert von den Landesgruppen Westfalen, Niederrhein) • Mitte (nominiert von den Landesgruppen Saarland, Hessen, RheinlandPfalz, Thüringen, Nordbayern) • Süd (nominiert von den Landesgruppen Baden-Württemberg, Bayern) kann 1 volljähriges DMV-Mitglied der Hauptversammlung zur Wahl ins erweiterte Präsidium vorgeschlagen werden. Artikel 11: Sportausschuss Der Sportausschuss besteht aus dem Sportpräsidenten, den Leitern des DMV-Automobilsports und des DMVMotorradsports. Zu den Sitzungen des Sportausschusses können Vertreter der Motorsportjugend, des Tourensports, Mitglieder in DMSB/UEM/FIA/FIM-Gremien und DMV-Referenten sowie weitere Personen beratend hinzugezogen werden. Beschlüsse des Ausschusses bedürfen der Zustimmung des Präsidiums. DMV Inside 4/2011

Artikel 12: Wahl- bzw.Amtszeit 12.1.: Das Präsidium wird auf zwei Jahre gewählt, gerechnet von ordentlicher Hauptversammlung zu ordentlicher Hauptversammlung. Die Wahl erfolgt abwechselnd für die Gruppen I und II. Der Turnus begann bei der Hauptversammlung 1967 mit der Gruppe I. Die übrigen Mitglieder des Präsidiums werden ebenfalls für die Dauer von zwei Jahren gewählt. 12.2.: Die beiden Revisoren werden auf ein Jahr gewählt. Eine Wiederwahl der Revisoren ist jedoch nur dreimal möglich. 12.3.: Die Berufung der übrigen ehrenamtlichen Mitarbeiter bzw. Funktionsträger obliegt dem Präsidium. Artikel 13: Motorsportjugend 13.1.: Die Jugendgruppen der Unterorganisationen des DMV sind in der Motorsportjugend (MSJ) des DMV zusammengeschlossen. Die MSJ bezweckt die Förderung der gemeinsamen sportlichen und überfachlichen Aufgaben der Jugenderziehung und Jugendpflege. 13.2.: Die MSJ gibt sich im Rahmen der Satzung des DMV eine eigene Jugendordnung. Sie bedarf der Bestätigung durch die Hauptversammlung des DMV. 13.3.: Die MSJ führt und verwaltet sich (im Rahmen der Satzung des DMV) selbständig. Sie entscheidet auch über die Verwaltung der ihr zufließenden Mittel in eigener Zuständigkeit. 13.4.: MSJ Mitglieder werden nach Vollendung des 18. Lebensjahres automatisch als Mitglieder in den DMV übernommen, ohne dass es hierfür einer gesonderten Erklärung oder einer nochmaligen Aufnahmeerklärung bedarf. Die Mitgliedsrechte beginnen jedoch erst nach Eingang des ersten Mitgliedsbeitrages für Volljährige. Artikel 14: Ämter Alle Ämter im DMV sind Ehrenämter, jedoch werden die Auslagen gemäß DMVReisekostenverordnung erstattet. Das Präsidium kann die Zahlung angemessener pauschalierter Aufwandsentschädigungen im Sinne des § 3 Nr. 26a EStG an Mitglieder der Organe des DMV durch Beschluss festlegen. Die Inhaber von Ehrenämtern im DMV können Ehrenämter in anderen Organisationen des Motorsports bzw. des Kraftfahrwesens nur mit Genehmigung des Präsidiums ausüben. Artikel 15: Wahlen und Abstimmungen Wahlen und Abstimmungen erfolgen durch offene Stimmabgabe (Stimmkarte), jedoch müssen sie geheim durchgeführt werden, wenn dies von mehr als 1/4 der persönlich anwesenden Mitglieder beschlossen wird. Beschlüsse werden grundsätzlich mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Hauptversammlungen wird die Mehrheit auf Grundlage der persönlich anwesenden und gemäß Art. 8.2. vertretenen Mitglieder ermittelt. Bei Stimmengleichheit ist die Abstimmung zu wiederholen. Nochmalige Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Schriftliche Abstimmung ist in einzel-

nen, besonders dringlichen, Angelegenheiten zulässig, wenn zwischen der Aufforderung zur Stimmabgabe und dem Termin der Abstimmung eine Frist von mindestens zehn Tagen liegt. Keine Stimmabgabe gilt als Stimmenthaltung. Bei Abstimmungen über Satzungsänderungen und Auflösung des DMV ist eine 2/3-Mehrheit erforderlich. Artikel 16: Rechnungswesen: 16.1.: Über die voraussichtlichen Ausgaben und Einnahmen des DMV ist vom Vizepräsidenten für Finanzen und Verwaltung ein Haushaltsplan aufzustellen, welcher vom Verwaltungsrat zu genehmigen und durch die Hauptversammlung zu bestätigen ist. Das Präsidium ist zur genauen und sorgfältigen Geschäftsführung verpflichtet und berechtigt, im Rahmen des Haushaltsplanes die erforderlichen Aufwendungen zu tätigen. Das Präsidium hat dem Verwaltungsrat regelmäßig zum Quartalsende einen Bericht über die laufenden Geschäfte und einen Finanzbericht schriftlich vorzulegen. Über das abgelaufene Geschäftsjahr ist der Hauptversammlung ein Rechenschaftsbericht zu erstatten. Der Rechenschaftsbericht mit der Bilanz ist auf Verlangen von mind. 2/3 der auf der Hauptversammlung persönlich anwesenden oder gem. Art. 8.2. vertretenen Mitglieder von einem vereidigten Buchprüfer zu überprüfen und zu beglaubigen. 16.2.: Die von der Mitgliederversammlung gewählten Revisoren sind berechtigt, Einsicht in sämtliche Akten und Unterlagen des DMV und seiner sonstigen Geschäftsbetriebe (Tochterunternehmen, Beteiligungen etc.) zu nehmen. Sie sind verpflichtet, das Präsidium, den Verwaltungsrat und/oder die Hauptversammlung über wichtige Wahrnehmungen unverzüglich zu unterrichten. Die Revisoren haben der Hauptversammlung Bericht zu erstatten und die Entlastung des Präsidiums zu beantragen. Revisoren dürfen nicht dem Präsidium oder einem anderen Verbands-Gremium angehören. Artikel 17: Auflösung Bei Auflösung oder Aufhebung des DMV oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen an den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Eingereicht gemäß Art.8.5. der DMV-Satzung durch die Satzungskommission: Dieter Sass, Bernd Schmidt, Adam Steinmann (beratend RA Straka) Hinweis der Redaktion: Änderungen sind kursiv und fett Gegenüber der bisherigen Satzung fallen Executivrat und Ehrenrat weg, Länderrat wird durch Verwaltungsrat ersetzt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden die Absätze nummeriert


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MSC Michelbacher Hütte

Nachwuchsfahrer des MSC Michelbacher Hütte e. V. im DMV stehen in diesem Jahr oben auf dem Treppchen Philipp Kloos konnte sich die Vizemeisterschaft in der Serie MSR Motocross sichern. Steffen Kaiser wurde sogar Hessencup-Meister!

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er MSC kann stolz auf seine Nachwuchsfahrer sein. In diesem Jahr ganz besonders auf Steffen Kaiser, der den Titel des Hessenmeisters in der Klasse 125 ccm Motocross nach Aarbergen geholt hat. Er gewann mit einem Abstand von 12 Punkten vor dem Zweitplatzierten. Insgesamt mit 362 Punkten. Er konnte bei insgesamt 9 Wertungsläufen 5 für sich entscheiden. Aufgrund dieser hervorragenden Leistungen wollen wir die beiden Nachwuchstalente einmal kurz vorstellen, um auf diesem Wege die Aufmerksamkeit für eventuelle Sponsoren zu wecken. Denn jeder weiß, dass dieser Sport eine große finanzielle Belastung für die Sportler darstellt. Wenn wir solche Talente in unseren Reihen haben, sollten diese Talente unbedingt gefördert werden Steffen Kaiser Steffen ist am 23.05.1995 geboren und in Berghausen bei Katzenelnbogen aufgewachsen. Er fährt mit seinen 16 Jahren bereits schon seit 12 Jahren Motocross. Seit 10 Jahren nimmt Steffen an den verschiedensten Rennen teil. Wie man sehen kann, mit großem Erfolg! Angefangen hat es mit einer 50 ccm Maschine. Im Supercup konnte Steffen gleich mal den 13. Platz von insgesamt 45 Startern belegen. Dann ging es mit den 65 ccm Maschinen weiter. Auch hier zeigte sich Steffen als großes Talent. Er stieg sodann in die 85 ccm Klasse auf, wo er immer bei den vordersten Tabellenplätzen zu finden war. Aufgrund dessen konnte Steffen als achter Hessencup Fahrer dann im Jahr 2008 wieder bei dem Supercup Moto Cross teilnehmen und schloss das Rennen als bester Hessencup Fahrer mit Platz 8 ab. In der 125 ccm Klasse konnte Steffen sich im Mittelfeld festsetzten. In dieser Klasse fahren Hessens beste Nachwuchsfahrer. Bei den einzelnen DMV Hessencup Rennen ist diese Klasse die Stärkste und auch die Spektakulärste. Hier konnte Steffen sehr viel lernen, was er im Jahr 2010 in der Ju-

gendklasse mit Rang 3 bewies. Daraufhin musste Steffen bereits schon mit 15 Jahren vorzeitig in die 125 ccm Klasse (über 18jährige) aufsteigen. Es kam wie es kommen musste – Steffen Kaiser wurde auf Anhieb als jüngster Fahrer Meister in dieser Klasse. Weiterhin hat er im Jahr 2010 beim ADAC Bundesendlauf „Moto Cross“ mit Bravour teilgenommen. Nach einem Sturz im 1. Lauf fuhr Steffen aber immer noch auf Platz 5 von 30 Startern vor. Den 2. Lauf hat Steffen mit mehr als 12 Sekunden Vorsprung gewonnen. Hier zeigt sich, was für ein Potenzial in Steffen steckt. Derzeit fährt Steffen im Hessencup, wo er auch Meister 2011 wurde. Weiterhin startet Steffen auch in der MSR Serie. (Motor Sport Ring) Seine Ziele sind ganz klar definiert: Er möchte unbedingt in die Deutsche Meisterschaft „Motocross“ aufsteigen. Steffen schaut gerne Supercross und hört Technomusik. Seine Hobbys sind natürlich Motocross fahren und Xbox spielen. Als sein Vorbild nennt er „Stefan Everts“. Um seine Ziele auch in die Wirklichkeit umzusetzen, braucht Steffen natürlich Sponsoren. Aus diesem Grund sucht er unbedingt einige Menschen, die in ihm einen zukünftigen Spitzenfahrer sehen und ihm auch das entsprechende Vertrauen schenken. Er würde sich riesig freuen, wenn er einige Rückmeldungen erhalten würde. Seine Mailadresse lautet: ktm-steffen@hotmail.de Weiter Informationen unter www.mx-kaiser.jimdo.com Für die Zukunft hoffen und wünschen wir sehr, dass wir noch viel von ihm hören können (Natürlich bezogen auf gute Platzierungen).

MSC Michelbacher Hütte

Steffen Kaiser

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Links: Junior A – Dirk Geiger (Mannheim, rechts: Junior B - Pedro JOHN (Ulm)

Rennfoto

16. Ulmer DMV-POCKET- BIKE- Rennen

Finale der Deutsche PocketBike-Meisterschaft Pedro John gewinnt beide DM-Rennen

DMV Inside 4/2011

N

ach den Trainingsfahrten im Nebel kam pünktlich zum Start des ersten Rennens auch die Sonne ins Donautal. Die jüngsten Rennfahrer der Junior-A/B starteten als die Ersten in die letzten Rennen der Saison. Der 11jährige Ulmer Pedro John (UMC Ulm, # 99, Junior B) hatte im Zeittraining und auch in beiden Rennen sofort die Nase vorn. Hinter ihm lauerten Dirk Geiger (Mannheim, Junior A) und Leon Orgis (Arnsdorf/Sachsen) auf eine günstige Gelegenheit. Aber Pedro war nervenstark und bewies souverän, dass er zuhause der Chef auf der Rennstrecke ist. Die beiden Rennsiege unterstrichen seine gute Jahresleistung und den verdienten Meistertitel der Rennklasse Junior B. Der 9jährige Dirk Geiger # 1(AMC Albgau Ettlingen) auf seiner 4-Takt-Pasini folgte in beiden Rennen auf Platz 2, vor dem Sachsenring-Pocketbiker Leon Orgis, der den 3. Treppchenplatz besetzen durfte. Die jüngsten deutschen Motorrad-Straßenrennfahrer kämpften mit viel Einsatz und Können auf der technisch anspruchsvollen Ulmer Rennstrecke. Im Ziel waren am Ende alle erfolgreich. Im Anschluß an die Siegerehrung wurden dann die „neuen deutschen Pocket-Bike-Meister“ durch Manfred Herget geehrt. Die Senior-Rennklasse der „schweren Biker“ bot zwei heiße Rennen. Der Badener Johannes Batsch hatte die schnellste Zeit vorgelegt , Kevin Sandner (UMC Ulm DMV) stand lauernd hinter ihm auf dem 4. Startplatz. Dies sollte aber nichts heißen, denn Sandner sicherte sich mit gekonnten Starts gleich einen Platz in der Spitze des Feldes. Die Zielflagge war noch lange nicht in Sicht, als die Defekthexe zuschlug und der Rennsonntag für Kevin gelaufen war. Ebenso erging es dem Führenden Batsch. Stefan Rupprecht auf seiner Viertakt-Stamas siegte im 1. Rennen. Rennlady Steffi Haußer #13 (UMC) aus Jungingen hatte nach 2 Jahren Pause nichts verlernt. Sie querte die Ziellinie in Rennen 1 auf Rang 4, vor den Clubkameraden David Hartmann (5.) und Klaus Kopp (6.)

Im 2. Durchgang siegte dann Johannes Batsch (St. Leon-Rot) vor Stefan Rupprecht . Die UMC-Biker Steffi Haußer und David Hartmann belegten die Plätze 5 + 6. Klaus Kopp kam auf seinem PoliniScooter auf Platz 9 Ziel. Den Siegerkranz aber holte sich Stefan Rupprecht, der Präsident der Pocket-Bike-IG München. Die Ehrung der Sieger und Deutschen PocketBike-Meister Junior B - Pedro JOHN (Ulm), Junior A – Dirk Geiger (Mannheim) krönte die Veranstaltung. Die neuen Pocket-Bike-Meister wurden durch Manfred Herget, DMSB-Fachausschußmitglied AG Straßenrennsport und Marlene Ochs, DMSBLeistungssportbeauftragte des Roadracing-Junior-Team mit dem Ehrenpreis der dmsj ausgezeichnet. Ein Aufnahmeteam des SWR begleitete Pedro John und seine Clubkameraden während der gesamten Veranstaltung und der sehr gelungene Bericht wurde um 19.45 bereits in der SWRLandesschau Baden-Württemberg gesendet.

m.o.

Ergebnisse Junior A: Geiger Dirk, Orgis Leon, Frühauf Valentin, Bauer Joshua, Schorpp Mike, Fröbe Paul, Bude Troy Junior B: John Pedro, Herget Mauro, Senior: Rupprecht Stefan, Müller David, Müller Michael, Batsch Johannes, Haußer, Stefanie, Hartmann David, Kopp Klaus, Zachmann Max, Schuler Stefan


DMV - INSIDE

F1-Strecke in Kapstadt geplant Eine Gruppe von Investoren und Managern hat unter der Leitung von Dave McGregor, der in den Jahren 1992 und 1993 die GPs in Südafrika organisiert hat Pläne für eine GP-Strecke in Kapstadt, Südafrika, vorgestellt. „Das Kapstadt-GP-Konzept in einem südafrikanischen Umfeld ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll sondern wird auch dem weltweiten GP-Racing gerecht“, so McGregor. Er hat 2014 als Austragungsjahr für das Straßenrennen im Visier. Text und Foto: www.motorsport-guide.

com

Moscow Raceway wird weitergebaut Der Bau einer hochmodernen Rennstrecke -„Moscow Raceway“- ist wieder aufgenommen. Die Multifunktionsanlage wird 77 Kilometer entfernt von Moskau an der „New Riga“ Autobahn liegen. „Moscow Raceway“ wird eine FIA Kategorie 1T zugewiesen, was für Russland einzigartig ist und Rennen auf jeglichem Niveau erlaubt inklusive der Möglichkeit sie als Teststrecke für F1 zu nutzen. Die Rennstrecke „Moscow Raceway“ wird nicht nur Austragungsort für sportliche Veranstaltung sein sondern sie soll auch als professionelle Businessund Entertainment-Anlage dienen. Quelle:

www.tilke.de

Zakspeed kehrt zurück Nach erfolgreich abgeschlossener Restrukturierung wird Zakspeed unter der Firmierung „Zakspeed Automotive und Motorsport GmbH“ sowohl in den aktuellen, als auch in den historischen Motorsport zurückkehren. Nach einer Restrukturierung des Unternehmens, alle Anteile befinden sich wieder im Familienbesitz, ist der Weg frei für einen Neuanfang unter dem Motto „back to the roots“! Quelle: presseportal.de

Nachts erhöhtes Unfallrisiko Im Jahr 2010 kamen bei Dunkelheitsunfällen 1.280 Verkehrsteilnehmer ums Leben. Mehr als jeder dritte Unfall mit To-

desfolge ereignete sich bei Dunkelheit, obwohl Nachtfahrten nur etwa 25 Prozent der Fahrleistung ausmachen. DEKRA fordert die Verkehrsteilnehmer auf, das The- ma ‚Sehen und gesehen werden’ ernst zu nehmen.

81 Prozent der Autos mit Mängeln Vier von fünf Fahrzeugen junger Fahrer (81 Prozent) rollen mit teils gravierenden Sicherheitsmängeln über die Straßen. Vor allem vom schlechten Zustand der Bremsen, der Reifen und der Elektronik gehen Risiken für die Verkehrssicherheit aus. Diese Bilanz haben DEKRA, Verkehrswacht und Deutscher Verkehrssicherheitsrat zum Abschluss der Verkehrssicherheitsaktion SafetyCheck 2011 gezogen.

Elektroauto: staatlichen Kaufanreiz gewünscht Die deutschen Autofahrer wünschen mehrheitlich eine staatliche Förderung der Anschaffung von Elektroautos. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) sprach sich bei einer aktuellen Umfrage der Sachverständigenorganisation DEKRA unter 1.400 Autofahrern für einen zeitlich begrenzten staatlichen Kaufanreiz aus.

Versicherung zahlt Sachverständigen Moderne Autos enthalten nicht nur viel Elektronik, sondern auch zahlreiche Teile aus Kunststoff, wodurch bei einem Unfall für den Laien die Schadenhöhe kaum zu erkennen ist. Nach Beobachtungen des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) kann sich selbst ein vermeintlicher Bagatellschaden im Nachhinein auf ein paar tausend Euro summieren. Deshalb ist es für den Geschädigten in vielen Fällen sinnvoll, einen Gutachter zu beauftragen und die Schadenhöhe „neutral“ zu ermitteln. Was viele Autofahrer nicht wissen: Die Kosten des Sachverständigen muss die gegnerische Versicherung zahlen, sofern der Schaden über der Bagatellgrenze liegt, also in der Regel mehr als 1.000 Euro. Bei kleineren Schäden reicht der Kostenvoranschlag der Kfz-Werkstatt.

Neue Motorradlampen Philips hat vier neue Motorradlampen auf den Markt gebracht, die eine extrem hohe Lichtleistung bieten. Dadurch verfügt der Fahrer über eine bessere Sicht in der Nacht und kann von anderen Verkehrsteilnehmern besser erkannt werden. Die „Philips Vision Moto“, „Philips CityVision Moto“, „Philips X-tremeVision Moto“ und „PhilipsBlueVision Moto“ wurden nicht nur entwickelt, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu bieten – sie überzeugen darüber hinaus auch in puncto Styling und durch eine hohe Lebensdauer .

Mehrheit ist gegen PKW-Maut In vielen Nachbarländern wie Italien, Österreich und der Schweiz ist eine Pkw-Maut für Autobahnen seit langem etabliert. Die Regierungspartei CSU hat auf ihrem Parteitag 2011 beschlossen, sich künftig für eine Pkw-Maut auch auf deutschen Autobahnen einzusetzen. Mit den Einnahmen will die CSU die Deckungslücke im Haushalt für Bundesfernstraßen schließen und gleichsam für Kostengerechtigkeit zwischen deutschen Autofahrern und Durchgangsnutzern sorgen. Jedoch sind knapp 60 Prozent der bislang etwa 2000 im Rahmen einer Motor-Talk-Aktion Befragten gegen eine Gebühr für Pkws auf deutschen Autobahnen. „Es ist genug Geld da, es muss nur in die richtigen Haushalte fließen. Es gibt keinen Grund für eine höhere Belastung“, spricht ein MOTOR-TALKer vielen Abstimmenden aus der Seele. „Die Autofahrer sind doch schon seit Jahren die Melkkühe der Nation“, kommentiert ein weiterer Umfrageteilnehmer. Für viele das wichtigste Argument gegen eine Gebühr: Das Gros der Autofahrer (54 %) denkt, dass es keinen steuerlichen Ausgleich geben wird, wie Politiker ihn momentan häufig versprechen. Am Beispiel Österreich könnte die Jahresvignette 76,50 Euro kosten.

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Deutscher Motorsportverband Landesgruppe Baden-Württemberg e.V. Zur Jahreshauptversammlung der DMV-Landesgruppe Baden-Württemberg und der Motorsportjugend der Landesgruppe Baden-Württemberg lädt die Vorstandschaft alle Mitgliedsvereine und Einzelmitglieder recht herzlich ein.

Termin: 28. Januar 2012 Ort: Bürgersaal im Bürgerhaus, Stuttgarter Straße 5, 71144 Steinenbronn Tagesablauf: 13.30 Uhr MSJ-Hauptversammlung 15.00 Uhr LG-Hauptversammlung 18.00 Uhr Meisterehrung und gemütliches Beisammensein Tagesordnung der HV DMV-LG-BW: Tagesordnung der MSJ der LG:

1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden 2. Geschäftsbericht 3. Berichte der Referenten 4. Bericht der Schatzmeisterin 5. Berichte der Kassenrevisoren 6. Entlastungen 7. Neuwahlen nach Gruppe II 8. Anträge 9. Verschiedenes

1. Begrüßung durch die MSJ-Vorsitzende 2. Berichte der Jugendsprecher 3. Berichte der Referenten 4. Kassenbericht 5. Entlastungen 6. Neuwahlen nach Gruppe II 7. Anträge 8. Verschiedenes

Anträge zur JHV sind schriftlich bis zum 21.1.2012 bei der Geschäftsstelle der DMV-LG-BW einzureichen. Über ein zahlreiches Erscheinen freut sich die Vorstandschaft der DMV-Landesgruppe Baden-Württemberg und die MSJ-Baden-Württemberg. gez

gez.

Willi Lauble 1. Vorsitzender

Angelika Jochens MSJ-Vorsitzende

Vorläufige Renntermine 2012 6.- 7. April

Nürburgring / D

AVD + 100 M

20.- 21. April

Hockenheim /D

MCS

15.- 16.Juni

Hockenheim / D

MCS + 100 M

6.- 7. Juli

Oschersleben / D

MCS + 100 M

24.- 25. Aug.

Red Bull Ring / A

AVD + 100 M

7.- 8. Sept.

Dijon / F

AVD + 100 M

28.- 29. Sept.

Monza / I

AVD + 100 M

12.- 13. Okt.

Hockenheim / D

RTR

Stand 4.11.2011: Termine und Rennstrecken unter Vorbehalt!

AVD

= Race Weekend

MCS

= Motorsportclub Stuttgart

RTR

= Rheintalrennen

100 M = 100 Meilen Rennen

DMV Inside 4/2011

gez. Margarete Lauble Geschäftsführerin

Race Of Champions kehrt zurück nach Düsseldorf Die Superstars des internationalen Motorsports sind zum zweiten Mal in Düsseldorf zu Gast: Nach der erfolgreichen Austragung des Race of Champions 2010 werden sich am 3. und 4. Dezember 2011 erneut die Räder auf einem spektakulären Indoor-Kurs in der ESPRIT Arena drehen. Das überdachte Stadion in Düsseldorf, in dem neben der Vorjahresauflage des Race Of Champions auch Fußballspiele, Schwergewichtsboxkämpfe und der diesjährige Eurovision Song Contest veranstaltet wurden, ist mit seiner Vielseitigkeit perfekt für das Event geeignet. Tickets ab 19,– Euro gibt es unter www.eventim.de Das Race Of Champions findet jedes Jahr zum Ende der Saison statt. Bei dem Event treffen die besten Rennfahrer der Welt aus den verschiedensten Motorsport-Disziplinen aufeinander – darunter die Formel 1, Rallye-WM, Tourenwagen, Le Mans und NASCAR – und treten auf identischem Material Mann gegen Mann gegeneinander an. Am ersten Tag kämpfen die Piloten in Zweier-Teams um den Race Of Champions Nations Cup – hier holten 2010 erneut Michael Schumacher und Sebastian Vettel als „Team Germany“ den Titel. Am zweiten Tag des Events geht es um den ROC-Einzeltitel. Hier setzte sich 2010 der Portugiese Filipe Albuquerque durch.


DMV - INSIDE

Rückblick auf die Enduro-Saison 2011 Weil es jetzt still wird im Fahrerlager, ist Zeit für einen kurzen Rückblick auf das EnduroJahr 2011, in dem 11 klassische Enduro-Veranstaltungen zur Durchführung kamen. 7 davon als DEM- Läufe, wozu langjährige Veranstaltungen wie Uelsen, Dahlen, Dachsbach, Burg, Tucheim und Zschopau zählten, sowie erstmals die Veranstaltung in Venusberg. Durch die 2-Tagesveranstaltungen in Venusberg und Burg konnten die Fahrer der DEM 9 Ergebnisse auf ihrem Meisterschaftskonto verbuchen. Ebenfalls 7 Läufe waren im Enduro-Pokal zu bestreiten. Bis auf Tucheim und Zschopau zählten auch alle oben genannten Veranstaltungen als Wertungslauf zum EnduroPokal. Hinzu kamen noch die Veranstaltung in Kempenich und die Veranstaltung beim DMV-MC Isolator in Neuhaus- Schierschnitz. Außerdem eine Klassik-Trophäe in Zschopau und Sulzbach- Rosenberg. Alles in allem also eine recht ausgeglichene Enduro-Meisterschaft und auch in diesem Jahr blieben die Starterzahlen mit einem durchschnittlichen Fahrerfeld von 252 relativ konstant. Nach wie vor ist es leider so, dass das Niveau der Veranstaltungen vielerorts nicht unbedingt so ist, dass wir von einer sportlich hochwertigen und anspruchsvollen Enduro-Meisterschaft sprechen können. Die Gründe dafür sind aber sicherlich nicht beim jeweiligen Veranstalter zu suchen, sondern sind überwiegend im Bereich der Genehmigungsverfahren zu finden. Positiv zu bewerten ist allerdings, dass viele Veranstalter sich bemühen, den Schwierigkeitsgrad und den Anspruch ihrer Veranstaltung durch extreme Enduro-Passagen oder gar einen Prolog zu erhöhen. Dadurch konnte einige Veranstaltungen sowohl für Fahrer als auch für Zuschauer sichtlich aufgewertet werden. Wie auch schon in den vergangenen Jahren, konnten die ersten Meister schon in Tucheim gefeiert werden. Der alte und neue Meister in der Klasse E3 heißt Marcus Kehr. Im Kampf um den Titel in der Klasse E2 sah man ein neues Gesicht im Enduro-Zirkus: Dennis Schröter gewann vorzeitig den Titel. Aber sowohl das Enduro-Championat als auch die Klasse E1 waren bis zum letzten Wertungslauf in Zschopau noch nicht entschieden. Dort konnte Andreas Beier seinen Titel in der Klasse E1 mit einem recht angenehmen Punktepolster von 20 Punkten sicher verteidigen. Ganz anders gestaltete sich der

Kampf um die Krone im Enduro-Championat. Es blieb spannend bis zur letzten Sonderprüfung. Punktgleich, lediglich durch die höhere Anzahl von Tagessiegen, konnte Marcus Kehr auch hier seinen Titel, vor Dennis Schröter verteidigen.

Im Enduro-Pokal konnte Daniel Schnell als einziger seine Saison beenden und erreichte nach einem Tagessieg beim letzten Lauf in Kempenich Platz 7 in der Klasse 14. Ebenfalls einen 7. Rang belegte Peter Zink im Senioren Cup. Für Altmeister Rolf Nickolai reichte es

Enduro geht immer, ... über Stock und Stein ...

Auch die DMV Fahrer, in DEM und EnduroPokal überwiegend vertreten durch den MSC Freier Grund e.V. im DMV konnten ihre jeweiligen Ziele in diesem Jahr mehr oder weniger gut erreichen. Daniel Jud, der sicher sowohl national als auch international aktivste Fahrer in diesem Jahr, erreichte in der stark umkämpften Klasse E2 einen guten 12 Rang. Steven Nickolai konnte nach einer langen Verletzungspause nicht mehr ins Geschehen in der Klasse E2 eingreifen und muss sich in diesem Jahr mit einem 29. Rang zufrieden geben. Lars Petri konnte die Saison mit einem guten 7. Platz in der Klasse E3 abschließen, in die auch Florian Ebener zur Mitte der Saison gewechselt war und die er auf Rang 16 beendete, direkt hinter Kevin Romschinski, der den 15. Rang belegte.

... und auch nachts.

in diesem durchwachsenen, ebenfalls durch Verletzungspech geprägten Jahr nur für Rang 4 im Super Senioren Cup. Aber wie auch in allen anderen Sportarten, gilt auch im Enduro das Motto „nach der Saison ist vor der Saison“ und so beginnt schon nach einer kurzen Winterpause die Vorbereitung auf eine neue und spannende Saison 2012, mit der Mannschaftsweltmeisterschaft (Six Day´s) im eigenen Land. Wie auch in den vergangenen Jahren hoffentlich mit Beteiligung einer eigenen DMVMannschaft. - Steffi Schmidt -

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Beim Stoppelcross-Rennen in Übersee-Feldwies

…hoppla! Die Verlegung um eine Woche brachte Glück, denn am Veranstaltungswochenende 15. und 16.11., war uns der Wettergott hold und bescherte uns ein traumhaftes Wetter für diese beiden Veranstaltungen. Am Samstag traten 44 Fahrer auf 22 getunten Fahrzeugen auf einem Rundkurs mit eingebautem Sprung an und zeigten ihr Fahrkönnen. Auf jedem Fahrzeug fuhren zwei Fahrer als Team je dreimal den Parcour. Die schlechteste Zeit beider Fahrer galt als Streichergebnis und die beiden Bestzeiten wurden addiert. Sieger wurde das Team mit der besten Gesamtzeit. Das Team TRT1 mit den Fahrern T. Rieder und HP. Biechely errangen mit der Gesamtfahr-

Die erfolgreichen Teilnehmer zeit von 6:57,62 den ersten Platz und durften auch den Wanderpokal, den sie schon einige Male erkämpften, diesmal behalten. Den zweiten Platz errang das Team Freiraum 2.0 mit den Fahrern M. Rabe und H. Drexl. Den dritten Platz errang mit nur 2 Sekunden Rückstand das Team TRT3 mit den Fahrern F. Ehrenthaler und T. Sollacher. Am Sonntag waren die Motorräder mit 119 Teilnehmern am Start, darunter 47 Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren. Daran sieht man, wie hoch das Interesse der Jugend an DMV Inside 4/2011

dieser Sportart ist. Diese Teilnehmer wurden in 6 Klassen nach Alter und Hubraum der Fahrzeuge unterteilt. In der Klasse 50 ccm (18 Fahrer) gewann Tanja Schlosser vom MSC Eichenried vor Andreas Kofler vom MSV Schwanenstadt und unserem Lokalmatador David Abraham jun. vom AMSC Übersee. Die Klasse 65 ccm (13 Fahrer) gewann Maximilian Kofler vom MSV Schwanenstadt vor Philip Staudinger MSC Eichenried und Jannik Maier MSC Tittmoning-Kirchanschöring. Die Klasse 85 ccm (16 Fahrer) gewann Sandro Gruber MCE St. Leonhard vor Simon Buchstaller MSC Ruhpolding und Luca Sillaber MCE St. Leonhard. In der Klasse MX1 waren 14 Fahrer am Start. Erster wurde Michael Herrmann, MSC Barbarossa, vor Thomas Köberle, MSC Tittm.Kirchanschöring, und Georg Kötzinger, MSC Ruhpolding. In der Klasse MX2 waren 18 Fahrer am Start. Franz Allerberger MSC Tittm.-Kirchanschöring gewann vor Manuel Seebacher MCF Gernthal und Lukas Brunnauer MSC Tittm.-Kirchanschöring. In der letzten Klasse MX3 waren 17 Fahrer. Michael Herrmann MSC Barbarossa gewann hier vor Georg Kötzinger MSC Ruhpolding und Felix Irlacher MCE Thumberg. An beiden Tagen gab es keine Unfälle und alle Teilnehmer maßen sich in einem fairen Wettkampf. Der AMSC Übersee-Feldwies e.V. im DMV möchte es nicht versäumen, sich bei allen Helfern, Roten Kreuz, Feuerwehr Übersee, dem THW und dem Verein der Pferdefreunde für ihren Einsatz zu bedanken. Auch den Grundstückseigentümern, der Gemeinde Übersee und dem Landratsamt Traunstein danken wir für die schnelle und unbürokratische Genehmigung für dieses Veranstaltungswochenende und hoffen, dass sie uns bei der nächsten Veranstaltung genauso behilflich sind. Wir sind fest davon überzeugt, dass jedem Teilnehmer dieses Event-Wochenende noch lange in Erinnerung bleibt. Wer die genauen Ergebnislisten oder Bilder einsehen möchte, soll sich diese auf unserer Homepage www. amsc-uebersee.de ansehen oder auch herunter laden. Die Vorstandschaft bedankt sich recht herzlich, für die hervorragende Zusammenarbeit aller Behörden und Beteiligten. - AMSC Übersee-Feldwies e.V. im DMV -

Brillante Bilanz für Dunlop Motorsport

Erfolge im Zeichen des „Flying D“

Das „Flying D“ auf der Flanke weist seit Jahrzehnten Dunlop-Rennreifen als Spitzenprodukte aus. Auch 2011 waren zahlreiche Dunlop-bereifte Teams erfolgreich. Als Offizieller Technischer Partner von BMW Motorsport begleitete Dunlop die internationalen Einsätze der BMW M3 GT. Und das überaus erfolgreich: Beim 24h-Rennen Nürburgring musste sich das Erfolgsgespann zwar knapp geschlagen geben, holte aber mit Platz zwei für Müller / Farfus / Alzen / Lamy zum zweiten Mal in Folge einen Podestplatz. In der American Le Mans Serie waren BMW und Dunlop das Maß aller Dinge – und schafften das Triple: den Triumph in Fahrer-, Team- und Herstellerwertung. Bei den LMP1-Prototypen holte Dyson Racing ebenfalls Fahrer- und Teamtitel, und Dunlop wurde Champion der Reifenhersteller. Beim 24h-Rennen auf der Nordschleife startete Volkswagen auf Dunlop. In der Klasse „Alternative Antriebe“ holten die drei Dakar-Gewinner Sainz / Nasser Al-Attiyah / de Villiers in einem Scirocco GT24-CNG mit Bioerdgas-Antrieb den Sieg. Insgesamt sieben Klassensiege machten Dunlop zum erfolgreichsten Reifenhersteller beim Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife. Auch in der VLN-Langstreckenmeisterschaft triumphierten Dunlop-Teams. So machte das neu gegründete Team ROWE Racing den ersten Sieg des Mercedes-Benz SLS AMG GT3 auf Dunlop in der „Grünen Hölle“ perfekt.

Dunlop und BMW bei den 24 Stunden Seit Jahrzehnten ist Dunlop im Motorradsport erfolgreich – so auch 2011. In der IDM Supersport und IDM 125 holten DunlopFahrer sich die Meister- und Vizemeisterschaft, in der Superbike-Kategorie sogar alle drei Podestplätze. Die IDM zählt zu den wenigen Rennserien mit offener Wahl der Reifenmarke, was als ultimative Herausforderung gilt. Weitere Infos: www.dunlop.de


VERMISCHTES

40/50 Jahre

Der DMV gratuliert seinen treuen Mitgliedern zur langjährigen Mitgliedschaft

40 Jahre Adler Horst, Mainz, Baldus Wilhelm, Bad Marienberg, MSC Hof e.V. DMV Bauer Harald, Neunkirchen, AC Hellertal e.V. DMV Bellof Günter, Gießen-Rödgen, AMC Rodheim Bieber e.V. DMV Boehler Gerhard, Birkenau, Badischer Motorsport Club e.V. DMV Boettcher Hansjoerg, Memmingen, Bullert Friedrich, Soest, MSC Werl e.V. DMV Busch Franz, Bestwig, AMC Velmede e.V. DMV Buschbacher Sebastian, Bad Hersfeld, MSC Bad Hersfeld e.V. DMV Chorus Heinz, Aldenhoven, JKV Aldenhoven e.V. DMV Deobald Wolfgang, Frankenthal, Doetsch Günther, Marktleuthen, MSC Marktleuthen e.V. DMV Dorszynski Günter, Berlin, Däumer Jürgen, Wetzlar,AMC Rodheim Bieber e.V. DMV Engel Bernhard,Mannheim,MSC Hemsbach e.V. DMV Erhardt Helmut, Coburg,MSC Echzell e.V. DMV Feisst Norbert, Berghaupten, MSC Berghaupten e.V. DMV Fischer Gerhard, Heidelberg,Badischer Motorsport Club e.V. DMV Fleckenstein Walter,Hösbach,AMSC Frohnhofen e.V. DMV Fritz Jürgen,Muenzenberg, Gerstl Gerhard,Übersee,MSC Übersee-Feldwies e.V. DMV Goldhahn Johannes,Dieburg, Gosch Stefan,Neu Isenburg,MSC Neu Isenburg e.V. DMV Gruber Viktor,Rottau,MSC Übersee-Feldwies e.V. DMV Görke Klaus Peter,Falkensee,Spandauer MSC Rot-Weiss e.V. DMV Hagemann Helmut,Berlin,DMV LG Berlin e.V. Hagendorn Günter,Waldbrunn, Hanswillemenke Willy, Verl, MSC Verl e.V. DMV Hassa, Manfred, Stuttgart, Schwäbischer Automobil Club e.V. DMV Hawig Willi, Grumbach, Heller Erwin, Ebersburg, MTC Rhön e .V. DMV Henze Horst, Bursfelde, Hering Kurt, Buseck,

MSC Beuern e.V. DMV Hils Bernd, Hungen, Jahreiss Gisela, Gefrees, MSC Gefrees-Fichtelgebirge e.V. DMV John Peter, Moers, AMC Duisburg e.V. DMV Jung Hubert, Burbach, MSC Freier Grund e.V. DMV Kelch Gerhard, Düren, Klein Wolfgang, Marpingen, AMC Wemmetsweiler e.V. DMV Knoll Emilie, Berlin, Spandauer MSC Rot-Weiss e.V. DMV Kopp Censi, Peterzell, MSC Peterzell e.V. DMV Kretzer Wilfried, Haiger, MSC Wachenberg e.V. DMV Krieger Horst, Oftersheim, Badischer Motorsport Club e.V. DMV Kring Manfred, NeunkirchenZepp., AC Hellertal e.V. DMV Kruschke Erwin H., Duisburg, Lehmann Uwe, Kirkel, Lesswing Arno, Nisterberg, MSC Hof e.V. DMV Liefke Artur, Oberfischbach, Maier Georg, Mannheim, Badischer Motorsport Club e.V. DMV Mandt Hartmut, Ottensweier, AMC Haselbach e.V. DMV Martin Dr. Hans-Werner, Norden, Moonen Reinhold, Aachen, Muecke Günter, Markteuthen, MSC Marktleuthen e.V. DMV Müller Achim, Wuppertal, Müller Ingrid, Wuppertal, Müller Eduard, Schwetzingen, Badischer Motorsport Club e.V. DMV Müller Hubert, Allensbach, MSC Konstanz e.V. DMV Nijssen Astrid, Emden, MSC Emden e.V. DMV Pies Peter, Viersen, Rheydter Club für Motorsport e.V. DMV Reeh Willi, Hof, MSC Hof e.V. DMV Riedel Siegfried, Solingen, Rieple Günther, Gäufelden,Rallye-Club Böblingen e.V. DMV Risse Wolfgang, Werl, MSC Werl e.V. DMV Rössel Gmbh Autohaus, Birkenau, MSF Zotzenbach e.V. DMV Sauerteig Egon, Rödental,MAC Neustadt e.V. DMV Schaumann Rolf Juerg, Bad Laasphe, MSC Saßmannshausen e.V. DMV Scheffler Ulrich, Bräunlingen, MSC Bräunlingen e.V. DMV Scheuerlein Hans, Großhabers-

dorf, MSC Großhabersdorf e.V. DMV Schmidt Bernd, Holzgerlingen, Spandauer MSC Rot-Weiss e.V. DMV Schmidt Hermann, Hamburg, MSC Emden e.V. DMV Schneider Albert, Oberderdingen, MSTC Flehingen e.V. DMV Schröder Peter, Michelstadt, Schulz Anna Margaret, Berlin, MSC Victoria Lichterfelde e.V. DMV Schumacher Ingrid, Filderstadt, Schwäbischer Automobil Club e.V. DMV Schwerer Jürgen, Rödental,MSC Coburg e.V. DMV Schäfer Manfred, Bretthausen, MSC Hof e.V. DMV Seyfert Hans, Lautertal, MSC Lindenfels e.V. DMV Siegel Karl-Heinz, Bruchertseifen, AC Hellertal e.V. DMV Simon Siegbert, Gersfeld, MTC Rhön e .V. DMV Stein Siegfried, Grabenstaett, MSC Übersee-Feldwies e.V. DMV Strackbein Heinrich, Biebertal, AMC Rodheim Bieber e.V. DMV Stueer Ewald, Langenberg, MSC Verl e.V. DMV Vattes Karl-Heinz, Bischofsgruen, Viereck Günter, Kreuztal, Von Keitz Erich, Fulda, MSC Fulda e.V. DMV Wagener Alexander, Wilnsdorf, MSC Siegerland e.V. DMV Weiler Gerhard, Uedersdorf, Wesinger Erwin, Marktschorgast, MSC Gefrees-Fichtelgebirge e.V. DMV Wiedemann Klaus, Erndtebrück, MSC Saßmannshausen e.V. DMV Wilde Manfred, Knittlingenfreund., Badischer Motorsport Club e.V. DMV Wilden Wilfried, Aldenhoven, MSC Aldenhoven e.V. DMV Windischmann Edgar, Rottenberg, AMSC Frohnhofen e.V. DMV Wissner Gerhard,Buseckbeuern, MSC Beuern e.V. DMV Wunderle Anton, Illerkirchberg, Ulmer Motorsport Club e.V. DMV

50 Jahre

Back Walter, Dachsenhausen, Baldus Gerhard, Wilnsdorf, Barsuhn Erwin, Düren, Biermann Friedel, Meinerzhagen,

Cieszynski Klaus, Berlin, MSC Victoria Lichterfelde e.V. DMV Endjer Wilm, Emden, MSC Emden e.V. DMV Freund Manfred, Extertal, Funke Egon, Sittensen, MSC Eichenring Scheeßel e.V. DMV Graeser Hermann, Marburg, Hannig Dieter, Grossefehn, Hoerr Hans Peter, FränkischCrumbach, Jung Wilhelm, Siegen-feuerbach, MSC Siegerland e.V. DMV Kessler Wilhelm, Erbach-elsbach, MSTC Erbach e.V. DMV Kloppe Heinz, Mönchengladbach, Rheydter Club für Motorsport e.V. DMV Kollmar Hans-Otto, Speyer, Badischer Motorsport Club e.V. DMV Kopischke Manfred, Emden, MSC Emden e.V. DMV Krieger Dr. Wolf-j., Hockenheim, Badischer Motorsport Club e.V. DMV Kruecken Karl-Heinz, Lippstadt, MTC Olsberg e.V. DMV Meckes Eberhard, Oberursel Taunus, Meyer Werner, Mölln, Naeger Herbert, Offenburg, MSC Berghaupten e.V. DMV Obermann Dieter, Neunkirchen, AMSC Neunkirchen e.V. DMV Reschke Heinz, Mühlacker, MSC Eutingen e.V. DMV Röwer Klaus, Mölln, Schmidt Berthold, Illingen, AMC Wemmetsweiler e.V. DMV Seewald Friedrich, Graevenwiesbach, MSC Neu Isenburg e.V. DMV Spaniol Alfred, Merchweiler, AMSC Neunkirchen e.V. DMV Stahl Ernst, Durmersheim, Veteranen Fahrzeug Verband Valentin Jürgen, Biebertal, AMC Rodheim Bieber e.V. DMV von der Gathen Lothar, Wülfrath, MSV Neviges-Dornap e.V. DMV Waskala Erhard, Kelkheim, MSC Kelkheim e.V. DMV

60 Jahre

Berthold Siegfried, Übersee, MSC Übersee-Feldwies e.V. DMV Cron Fritz, Eschborn, MSC Frankfurt/M e.V. DMV Guertler Hans, Michelstadt, MSC Frankfurt/M e.V. DMV

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Sehr geehrte Eisspeedwayfans! Im kommenden Jahr 2012 findet in Inzell leider keine Eisspeedway-Veranstaltung statt. Nachdem von Anfang März 2012 in Ruhpolding die 3 Wochen dauernde Biathlon Weltmeisterschaft stattfindet, haben wir von der Eisstadionverwaltung Inzell nur den Termin 25. und 26.02.2012 wahrnehmen können. Zum gleichen Termin hat jedoch der russische Veranstalter in Togliatti das Teamfinale 2012 beantragt. Eine versuchte Terminverschiebung der Veranstaltung in Togliatti ist leider fehlgeschlagen, denn dann hätte die DMV Landesgruppe Südbayern am 25./26.02.2012 in Inzell ein Team-Semifinale

durchführen können. Da nun alle namhaften Fahrer u.a. aus Deutschland und Österreich am 25./26.02.2012 beim Teamfinale in Togliatti am Start sind, gibt es leider keine Möglichkeit, in Inzell ein Eisrennen nach bisherigen traditionellen Gegebenheiten durchzuführen. Für 2013 wurde bei der FIM eine Eisspeedway-Weltmeisterschaft beantragt. Voraussichtlicher Termin : Ende Januar 2013 ! Klaus-Peter Schmiedeknecht Geschäftsführer der DMV Landesgruppe Südbayern e.V.

Impressum DMV-INSIDE

Mitgliedermagazin

Verlag

Deutscher Motorsport Verband e,V.

Otto-Fleck-Schneise 12

DOSB-Haus des Sports 60528 Frankfurt

Tel. +49 (0) 69-695002-0 E-Mail:

dmv@dmv-motorsport.de Internet

www.dmv-motorsport.de

Änne Küpper

Leitung und Herausgeber

„Änne“ hat mit dem ehemaligen DMV-Referenten, Ihrem Gatten, Theo Küpper, den Tourensport in den 70/80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts aufund ausgebaut und viele Mitglieder und Clubs für den Tourensport begeistern können, wofür die Euskirchnerin 1994 mit der Großen Goldenen Ehrennadel des DMV ausgezeichnet wurde. Auch im Weltverband oblag ihr die Rolle als „Grand Dame“ des Tourensports. Im November feierte sie ihren 90. Geburtstag.

Wilhelm A. Weidlich (beauftragt)

Freie Redaktionsmitarbeiter: Jürgen Lamberty

Thomas Schiffner Botho G. Wagner Franz Hoffmann Enrico Straka

2012 Mit dem letzten Heft dieses Jahres wünschen wir unseren Mitgliedern und Freunden alles Gute in 2012.

Ihr DMV

Das nächste Heft erscheint im Februar 2012 mit großer Vorschau und mit Berichten von der Hauptversammlung. Redaktionsschluss: 20. Januar 2012. DMV Inside 4/2011

Neues vom Recht Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat mit Urteil vom 19.07.2011 (Az. 11 O 202/09) entschieden, dass die für Mitgliedsvereine der Landesportbünde bestehende Haftpflichtversicherung (ARAG) bei Veranstaltungen dann nicht greift, wenn es sich bei der Veranstaltung um eine Motorsport-Veranstaltung handelt, da derartige Veranstaltungen nach den Versicherungsbedingungen der ARAG vom Versicherungsschutz ausgenommen sind. Dies gilt selbst dann, wenn es sich lediglich um eine sog. Vorbereitungsveranstaltung (z. B. um den Aufbau und den Test einer Slalomstrecke) handelt. Mein Tipp daher für alle Motorsportvereine: Die für Mitgliedsvereine der Landessportbünde bestehende Haftpflichtversicherung ist für Motorsportvereine auch dann völlig nutzlos, wenn es lediglich um die Vorbereitung der Veranstaltung geht. DMVClubs genießen durch ihre Mitgliedschaft im DMV die umfangreiche Vereinsversicherung. -RA Straka-

Manfred Bauch

Michael Weichert

Anzeigenleitung Corinna Frache

Layout

Jörg Lübben/crossmedia

Druck

Möller Druck und Verlag GmbH

Zeppelinstr.6, 16356 Ahrensfelde OT Blumberg

DMV INSIDE erscheint in der Regel 4x im Jahr, der Bezugspreis

ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Höhere Gewalt entbindet

den Verlag von der Lieferpflicht. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck mit Quellenangabe er-

laubt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernom-

men


Aktions-Abo für DMV Mitglieder 51 Ausgaben für € 66,– statt € 89,90

M OTO R S P O RT Z U M L E S E N . AKTU ELL . KO M PETENT. H I NTERG RÜ N D I G . DMV-Mitgliedsnummer

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◻ Ja, ich möchte vom Kennenlernangebot für DMV-Mitglieder profitieren und bestelle die nächsten 10 Ausgaben der SPEEDWEEK für nur € 10,–. Ich werde nach Erhalt der dritten Ausgabe entscheiden, ob ich SPEEDWEEK weiter beziehen möchte. Lasse ich in dieser Zeit nichts von mir hören, erhalte ich SPEEDWEEK zum DMV-Mitglieder-Vorzugspreis mit 20 % Rabatt für nur € 71,90 statt € 89,90 für Nichtmitglieder. Alle Preise inkl. MwSt., Liefer- und Versandkosten. ◻ Ja, ich möchte vom Angebot für DMV-Mitglieder profitieren und bestelle SPEEDWEEK im Jahresabo (51 Ausgaben) für nur € 66,– im ersten Jahr statt € 89,90 für Nichtmitglieder. Alle Preise inkl. MwSt., Liefer- und Versandkosten. Meine Zeitschrift erhalte ich zunächst für 12 Monate, wenn ich bis spätestens 6 Wochen vor Ablauf der Abrechnungsperiode nichts von mir hören lasse, verlängert sich das Abo automatisch um weitere 12 Monate mit 20 % Rabatt für nur € 71,90 statt € 89,90 für Nichtmitglieder. Widerrufsrecht: Die Bestellung kann ich schriftlich innerhalb der folgenden zwei Wochen ohne Begründung beim SPEEDWEEK Leserservice (z. B. Brief oder E-Mail) widerrufen. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung. SPEEDWEEK erscheint im Verlag Red Bulletin Schweiz AG, Geschäftsführer Günther Wiesinger, Industriepark 11, CH-8610 Uster, Handelsregister: CH-020.3.032.911-1

Datum

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erstreckt sich sowohl auf den beruflichen Bereich wie auch auf Ihre Freizeit. Er gilt auf der ganzen Welt – rund um die Uhr.

Bleiben Sie im Rennen. Wer aktiv Motorsport betreibt, braucht speziellen Schutz. Denn die private Unfallversicherung greift nicht bei Rennund Trainingsunfällen. Damit Sie bestens geschützt sind, gibt es die HDI-Gerling Unfallversicherung. Sie bietet allen aktiven DMV-Mitgliedern umfassende Sicherheit, vor allem bei Motorsport-Veranstaltungen, Trainings- oder Übungsfahrten. Diese Versicherung hilft Ihnen, die finanziellen Folgen eines Unfalls aufzufangen. Beispielsweise beträgt die Leistung bei Invalidität bis zu 300.000 Euro. So können Sie Ihre Existenz optimal absichern. Schutz auf der ganzen Strecke. Auch wenn Sie gerade kein Training absolvieren oder kein Rennen fahren, sind Sie mit unserer speziellen Unfallversicherung bestens aufgehoben. Denn unser Versicherungsschutz

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Vorschlag 2

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15.000,-- EUR

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50.000,-- EUR

75.000,-- EUR

100.000,-- EUR

150.000,-- EUR

225.000,-- EUR

300.000,-- EUR

13,92 EUR

20,59 EUR

27,25 EUR

Leistung bei Vollinvalidität

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Monatsbeitrag einschl. 19 % Versicherungssteuer

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Besondere Vereinbarung: Der Ausschluss gemäß den Allgemeinen Versicherungsbedinungen bei Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten findet keine Anwendung!

DMV Inside 4/2011

DMV INside 11 2011  

DMV INside 11 2011

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