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DEUTSCHER MOTORSPORT VERBAND E.V. MITGLIEDERMAGAZIN, € 3,00 D 2998 F

Nr. 03/2016

50 Jahre Formel Vau

Wildeste Serie aller Zeiten DMV GT und Touring Car Cup

Action vor der Sommerpause Superbike*IDM

DMV Piloten auf Siegestour

DMV-Pannenhilfe

069-69 50 02 22


DMV - DMV INSIDE 03/2016

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DMV INSIDE Editorial .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Mitglieder-Jubiläen .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 DMV News .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 24

MOTORSPORT 50 Jahre Formel Vau .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. . 8

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Doping im Motorsport .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 11 DMV GT- und Touring Car Cup .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 DMV BMW Challenge .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Kartsport .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 16/17 VLN Langstreckenmeisterschaft .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 18 Thüringen-Rallye .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Automobilsport INTERNATIONAL .. .. .. .. .. .. .. .. .. 21

50 Jahre Formel Vau: Chronik der wildesten Rennserie aller Zeiten 

FOTO: AGENTUR AUTOSPORT.AT, ASTRID ORTHEY

DMV Rallye Raid Meisterschaft .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Int. DMV Truck Trial Meisterschaft .. .. .. .. .. .. .. .. .. 23 Motorradsport INTERNATIONAL .. . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

12

DMV Rundstrecken Championship .. . . . . . . . . . . . . . . . 26 Motocross-WM Strassbessenbach .. . . . . . . . . . . . . . . . 27 Trial-WM Gefrees .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Motocross .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 29/30 Motorrad-Biathlon .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 31 Bahnsport .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32/33 Superbike*IDM .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 DMV Mofacup .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 35

DMV GT und Touring Car Cup: Hochbetrieb am Red Bull Ring, am Nürburgring und in Hockenheim FOTO: FRANZ HOFFMANN

DMV Quad Challenge .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

CLUBS und MSJ

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Motorsportjugend .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38/39 Landesgruppen und Ortsclubs .. . . . . . . . . . . . . . . 40 - 45

Szene und Reise News .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 5-7 Tourensport .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Letzte Seite/ Impressum .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. .. 46 Motocross: Auf den Crossstrecken der Republik ist, wie hier in Bessenbach, Hochsaison 

FOTO: SEBASTIAN AULL, sidecarcross-action.de

Titelfoto: Vom 19. bis 21. August geben auf dem Hockenheimring die PS-Monster mit zwei und vier Rädern bei den 31. NitrOlympX wieder den – sehr lauten – Ton an FOTO: THOMAS BAUER

Inhalt


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Intro - DMV INSIDE 03/2016

Änderungen und Verbesserungen

„Dem Motorradsport wird eine Besserstellung, das heißt mehr Autonomie, zugestanden“

Alte Hasen wissen, dass gerade im Motorsport Änderungen an der Tagesordnung sind. Ver-Änderungen sind Normalität; ob es Änderungen an der Technik oder am Regelwerk sind, ständig entwickelt sich etwas weiter. Und immer sind logischerweise gleich sehr viele Leute davon betroffen, die das Neue verstehen und es nachvollziehen sollen, ja, sich daran halten müssen. Wenn die zuständigen Organisationen ihre Arbeit ernst nehmen, führen sie hin und wieder Befragungen unter den Beteiligten durch. Da bleibt es nicht aus, dass Kritik an der Arbeit geäußert wird.

Im Gespräch ist eine eigene DMV-AutoMeisterschaft, bestehend aus mindestens vier Wochenenden, zu denen die verschiedenen Serien eingeladen werden. Aber nicht nur die, denn die Einladung richtet sich auch an die am Rennsport interessierten jungen Leute mit ihren Eltern. Autorennsport mit Familienprogramm sozusagen, zum Reinschnuppern. Unsere AutomobilsportAbteilung hat hier die schöne Aufgabe übernommen, eine Ergänzung zu den übrigen Angeboten zu schaffen; Fahrzeuge und Interessierte sind auch dafür genug vorhanden.

Der DMSB hat nun eine Road Show durchgeführt; fünf Termine über die Republik verteilt, um sich gegenüber den Kritikern zu erklären, um Verständnis für bestimmte Änderungsbeschlüsse zu erhalten, um Verständnis für bestimmte Änderungsbeschlüsse zu erhalten, um Verstehen zu geben für die vielen komplexen Aufgaben und Abläufe – eine löbliche Einstellung. Ergebnis der Aktion: man hat den Leuten nicht nur zugehört, man hat sich bestimmte Dinge auch zu Herzen genommen und versprochen, für Verbesserungen zu sorgen. Ein Punkt davon ist, dass nun dem Motorradsport eine Besserstellung, das heißt mehr Autonomie zugestanden wird. Das ist sicher positiv und in erster Linie aber auf die motorradseitige Neubesetzung im Präsidium des DMSB und wohl auch des DMV zurückzuführen.

Und wie finanziert sich das alles? Es kann sich jeder an fünf Fingern abzählen, dass man beim großen Sport allein mit Zuschauereintrittsgeldern nicht weiter kommt. Ohne die fetten Werbe- und TVGelder geht nichts mehr, und nur Naive glauben, dass dies ohne Einfluss auf die Durchführung und auf die Regeln, bleibt. Wer zahlt … Der in dieser Hinsicht „reine Sport“ muss so einiges bieten, um die Leute an die Rennstrecke zu holen. Ja, der Zuschauer, ein merkwürdiges Wesen, er sollte sich teilen können: vor den Fernseher, damit die Quoten stimmen, an die Rennstrecke, damit die Tribünen nicht nur optisch voll sind, an die Verkaufsstände, um Fan- und sonstige wichtige Artikel zu kaufen. Warum soll dieser viel begehrte Mensch genau an diesem Tag dorthin fahren wollen. Auch hier ist es eine Daueraufgabe großer und kleiner Veranstalter, Angebote zu erneuern, Reize zu setzen, an Vor- und Nachprogrammen zu arbeiten, am Komfort. Denn die Ansprüche sind verständlicherweise gewachsen und die Konkurrenz, auch anderer Sportarten, ist groß.

Und es läuft weiter. Währenddessen spinnen die Verbände im DMSB, den eigenen Möglichkeiten entsprechend, ihr Sportprogramm weiter. Neidlos dürfen wir im DMV beobachten, mit welch' großem Aufwand die sogenannten Masters-Serien in den diversen Disziplinen organisiert werden, mehr noch die DTM, sogar die IDM. Der DMV konnte sich mit einzelnen Veranstaltungen und eigenen Serien angemessen und gut positionieren. Dass heutzutage die Promotoren kräftig mitmischen und sogar bestimmen, ist der Entwicklung und der Zeit geschuldet. Nun gilt es, die Dinge mit Blick auf 2017 weiter zu entwickeln.

Ich habe keine Sorge, dass die phantasievollen Vereine immer neue Verbesserungen ins Spiel bringen, um da bestehen zu können und, im gegeben Rahmen, sogar neue Austragungsformen entwickeln zu können. Wer Interesse hat und Ideen – herzlich gerne. Ihr Wilhelm A. Weidlich Präsident

Offizielle Förderer des Deutschen Motorsport Verbandes

REIFEN

Editorial


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Foto: MONSTER ENERGY

Landauf, Landab ... Nach den sehr guten Besucherzahlen bei der Formel 1 hoffen die Verantwortlichen in Hockenheim auch für die nächsten Veranstaltungen auf anhaltende Begeisterung der Fans: eine Sonderstellung nimmt dabei das Dragster-Rennen am 20. und 21. August ein (siehe auch Seite 24). Aber bis zum Jahresende stehen noch weitere Highlights an: die Hockenheim Classics, die Superbike*IDM (23.-25.9.), die ADAC GT Masters (1./2.10.) und das DTM-Finale (14.-16.10.). 2017 könnte es Überraschungen geben: ein zweiter IDM-Lauf, wieder die F1, ein Auto-SuperWeekend des DMV inclusive NASCAR, und ein RockmusikSuperstar - wir sind gespannt! Nicht minder interessant geht es auf dem Nürburgring zu: TopEvents mit den Trucks, die FIA-WEC-Rennen im Juli und das Restprogramm in diesem Jahr: GT Masters, Oldtimer GP und DTM sowie die „restlichen“ VLN-Läufe 6 bis 10. Und auch der Lausitzring kann gut mithalten: Air Race und FIM Superbike im September. Insgesamt eine Riesenauswahl für alle Motorsportfans – was will man mehr. Aktuelle Motorsport-Terminhinweise gibt es auf der DMVHomepage www.dmv-motorsport.de betreffend Bahnrennen, Motocross, Trial, Automobil-, Kartrennen, usw. usw.

Gerhard Heukerott verstorben Gerhard Heukerott, ehedem bekannter Motorrad-Rennfahrer, ist am 1. August nach schwerer Krankheit verstorben. Der DMV und der Motorradsport trauert um eine bemerkenswerte Sportgröße.

2. Kart-Revival in Steinenbronn Zum zweiten Mal trafen sich die ehemaligen Jugendkart-SlalomFahrer, darunter viele Deutsche und Baden-Württembergische Meister, in Steinenbronn auf dem Trainingsplatz Sandäcker, um wieder einmal Kartluft zu schnuppern, sich wieder zu sehen und zu plaudern. Auch die ehemaligen Eltern, jetzt Opa und Oma, und die nächste Generation Enkel, Trainer und Betreuer waren dabei. Organisiert haben dies wieder Bernd Joppke und Frank Rühle. Ehemalige Meister aus Böblingen, Holzgerlingen, Ulm und Steinenbronn, aber auch viele ohne Titel waren am Start. Unter den Fahrern aus Holzgerlingen war ein ehemaliger deutscher Vizemeister, jetzt Berufspilot einer bekannten deutschen Fluggesellschaft, dabei und am Sonntag bereits wieder im Flieger unterwegs nach Mallorca. 26 Starter gingen zu jeweils drei Wertungsläufen an den Start. Beim ersten Lauf war bei allen noch alles recht entspannt, doch entwickelte sich beim zweiten und dritten Lauf wie früher das Renn-

fieber und jeder gab sein Bestes. Letztendlich waren alle zufrieden, jeder bekam zur Erinnerung einen Pokal mit nach Hause. Ein extra T-Shirt mit Aufdruck „Kart-Revival 2016“, von Bernd Joppke organisiert, konnte auch erworben werden. Jeder der Teilnehmer freute sich auf 2017 und wollte, wenn es zeitlich passt, wieder dabei sein. Auf dem Treppchen standen Frank Rühle (Platz 1), Michele Riedmüller (2.) und Andrea Sieber (3.). Text und Foto: HEIDI RÜHLE

Veteranen-Veranstaltungen der Schlager Immer mehr Clubs, immer mehr Teilnehmer, immer mehr Fahrzeuge, immer mehr Veranstaltungen – der Boom ist längst nicht mehr zu übersehen und die Sehnsucht der Motorsport-Freunde nach den „alten Zeiten“ ebenso nicht. Classic- oder VeteranenVeranstaltungen als Gleichmässigkeitsprüfungen – wer redet da von Rennen? – ausgetragen, auf permanenten und nicht permanenten Rundstrecken und sogar den Berg hinauf, sind der Schlager. Wer sein Herz dafür entdeckt, nimmt Kontakt mit dem DMV auf. Wir haben die Leute und das Know-how. W.

IVM gründet Arbeitsgruppe Motorsport Initiatoren der „Arbeitsgruppe Motorsport“ im Industrie Verband Motorrad (IVM) sind die in der Internationalen Deutschen Meisterschaft – IDM Superbike – engagierten Motorradmarken BMW Motorrad und die deutschen Niederlassungen von Honda, Kawasaki, Suzuki und Yamaha. Auf Einladung von Yamaha Country Manager Jörg Breitenfeld fand die konstituierende Sitzung am 18. Juli in Neuss statt. Auf Basis der in Neuss ausgearbeiteten Geschäftsordnung gründete sich die IVM-Arbeitsgruppe Motorsport „mit der Ausrichtung, den Motorradrennsport in Deutschland grundsätzlich und langfristig zu fördern und damit eine starke Basis für attraktive Rennserien zu erhalten und weiter auszubauen“, so der Tenor der Gründungssitzung. Zuvor war am 8. und 9. Juni im Rahmen der IVM-Jahreshauptversammlung in Duisburg das Startsignal für die weiteren Schritte der gemeinsamen Arbeit der beteiligten Unternehmen im IVM gegeben worden. Zum Sprecher der Arbeitsgruppe wurde einstimmig Henning Putzke (BMW Motorrad) gewählt; sein Stellvertreter ist Jörg Breitenfeld (Yamaha Motor Deutschland GmbH). Neben einer Vielzahl weiterer administrativer Entscheidungen diskutierte die AGM in ihrer Gründungssitzung bereits konkret über mögliche Klassen und das Reglement einer zukünftigen Rennserie in Deutschland und die anstehenden Gespräche mit zahlreichen Kooperationspartnern, die in die Rennserie 2017 – 2019 eingebunden werden sollen. Es ist geplant, rechtzeitig zum Ende der diesjährigen Rennserie die Perspektiven der Saison 2017 – 2019 für die beteiligten Teams und Sportler ebenso aufzuzeigen, wie für Supporter und Fans des Motorradrennsports in Deutschland.

News


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News - DMV INSIDE 03/2016

Sag Nein! zu Doping Die FIM hat sich der Kampagne der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) „Say NO! to Doping“ (Sag Nein zu Doping) angeschlossen. Innerhalb der Kampagne will die FIM unter den Motorsportlern, Teams und der Öffentlichkeit das Bewusstsein und den Präventionsgedanken in allen Disziplinen schärfen. Die FIM hat zur Kampagne einen Video-Clip produzieren lassen, der auf allen Plattformen, in den sozialen Netzwerken geteilt werden und bei möglichst vielen Veranstaltungen gezeigt werden kann. Der Link: https://www.youtube.com/ watch?v=AumwHZn6BCo. Lesen Sie auch das Interview zum Thema Doping auf Seite 11.

Lewis Hamilton GP-Sieger 2016 in Hockenheim? Oder waren es doch DMV-Präsident Wilhelm A. Weidlich, BMC-Präses Jörg Bensemann und Vereins-Pressesprecher Franz Hoffmann auf dem Podium (von links)?

16 000 tanzten auf dem Hockenheimring

und kam als Erster von sieben in der Klasse gestarteten M3 E30 ins Ziel. Der DMV 318is Cup-Reifen Hoosier SM7-H2O, reichlich Nordschleifenerfahrung, Disziplin und eine kleine Prise Wahnsinn brachten den Erfolg: in drei abenteuerlichen Unwetterstunden ging es Platz um Platz durch das Feld nach vorne. Zum Schluss fehlten nur noch wenige Sekunden auf P1. Bei der abendlichen Feier mit dem knapp siegreichen Mercedes-Team stellt sich heraus, dass deren schöner AMG-Benz, trotz Gruppe A-Antriebstechnik, nur versehentlich in der Gruppe-N-Klasse genannt wurde. Sachen gibt’s …!

Formel 1 mit Pedalkraft Beim Circuit Cycling auf dem Hockenheimring gab es am 25. Juni Rennsport der anderen Art. Die Renndistanzen waren immerhin bei einer Gruppe von Fahrern 60 Kilometer und bei der anderen Gruppe 120 Kilometer – alles per Muskelantrieb. Das Wetter hatte auch gehalten, kein Regen im Motodrom während der Veranstaltung und eine gute Vorbereitung für das Formel1-Rennen im Motodrom, das Ende Juli stattfand.

Foto: Franz Hoffmann Foto: Franz Hoffmann

Ruben Zillig von der Kreisverwaltung Bergstraße gewann in neuer Rekordzeit von 14:19 Minuten den 14. BASF-Firmencup auf dem Hockenheimring. Bei den Frauen siegte Martina Ziegler (Falk & Co.) mit 18:26 Minuten. Ein kräftiger Regenguss mit Gewitter verzögerte den bekannten Laufcup. Davon ließen sich die über 16.000 Läuferinnen und Läufer der erneut teilnehmerstärksten Laufveranstaltung in der Metropolregion Rhein-Neckar nicht wirklich beeindrucken. Bei Party-Musik tanzten sie auf den Tribünen des Hockenheimrings durch die Regenpause. Mitarbeiter-Teams aus über 820 Unternehmen gingen auf der weltbekannten Rennstrecke an den Start.

Andreas Hofmann zu Gast beim Brazzeltag Der Schweizer Motorradrennfahrer Andreas Hofmann kehrte beim Brazzeltag 2016 an den Ort seiner früheren Erfolge in die Domstadt Speyer zurück. Vor über 20.000 begeisterten Besuchern war der 60-jährige Hofmann einer der Highlights der zwischenzeitlich zum fünften Mal stattfindenden Kultveranstaltung. Nur wenige Meter vom Technik Museum Speyer entfernt war der sympathische Eidgenosse beim Speyerer Flugplatzrennen in den 1980ern und 1990ern sehr erfolgreich unterwegs.

Podium für Thomas Röpke beim 24h-Classic

„Andy“, wie er von seinen Freunden genannt wird, war 1985 auf Kawasaki der erste Superbike-Meister in Deutschland. Mit sechs Rennsiegen holte er überlegen die Meisterschaft.

Mit dem M3 E30 „Jockel“, offizieller Botschafter der DMV BMW Challenge, erreichte das Fahrerduo Thomas Röpke und Andreas Schwelgien mit P2 in der Gruppe-N-Klasse eine TopPlatzierung bei dem 24-Stunden-Classic auf dem Nürburgring

1989 und 1990 war Hofmann auf einer Eckert-Honda RC 30 der überragende Fahrer und wurde in beiden Jahren erneut Deutscher Superbike-Meister. Das Rennen auf dem Flugplatzkurs in Speyer gewann der Schweizer vier Mal. „Die Rennen in Speyer

News


TUNING Katalysatoren

Übergabe der Kawasaki GPZ 1000 RX, von links Franz Rau, Andreas Hofmann und Rolf Jung

BMW 135 - 435

Foto: Thorsten Sperk/IceShots

In seinem Reisegepäck hatte er sein Siegermotorrad, die Kawasaki GPZ 1000 RX, mit der er 1985 Meister wurde. „Dass ich nun mein Motorrad mit meinem ehemaligen Teamchef, Rolf Jung aus Köln, bei diesem tollen Anlass, dem Brazzeltag, der Race Bike Collection übergeben darf, ehrt mich besonders.“ Text : MICHAEL SONNICK

Drift Challenge: Quer ist mehr Die besten Drifter aus aller Welt trafen sich auch in diesem Jahr in Hockenheim zu einem der größten Quer-Spektakel überhaupt. Seit 1999 ist die Drift Challenge fester Bestandteil der Sport Auto High Performance Days. Hier wird noch geraucht, obwohl es sonst überall verboten ist. Schon am Freitag scheuchten die Drifter ihre Boliden in aberwitzigen Winkeln über den Ostkurs im badischen Motodrom.

www.facebook.com/hjsmotorsporttuning

und Hockenheim waren immer meine Heimrennen wegen der Nähe zur Schweiz, wo Rundstreckenrennen verboten sind“, erinnert sich Hofmann.

In diesem Jahr fand die High Performance Days zum ersten Mal an einem gesamten Wochenende statt. Neben den rasanten Auftritten der Profis beim Sport Auto Tuner Grand Prix und der Drift Challenge konnten sich die Besucher in Drift- und Renntaxi- Fahrten von Profis quer durch die Kurven treiben lassen. Hautnah dabei waren die Besucher durch den freien Zugang zur Boxengasse, dem Fahrerlager der Drifter und auf den Aufstellungsflächen. Tuner und Hersteller stellten ihre Schöpfungen für die große Sportwagen-Ausstellung zur Verfügung. Beim Tuner Grand Prix fuhr ein internationales Teilnehmerfeld auf dem 2,6 Kilometer langen kleinen Kurs um den Sieg. Dazu gehörten klassische Sportwagen mit oder ohne Straßenzulassung und mit alternativen Antriebstechniken. Im K.O.-System traten die Fahrer gegeneinander an und kämpften für die höchste Punktzahl. Der Wettbewerb der Drifter fand in diesem Jahr erstmals auf dem Ostkurs statt. Ebenso waren zum ersten Mal auch Motorradfahrer mit dabei, allerdings waren diese in mehreren Gruppen eingeteilt und man nannte dies geführtes Fahren. Aber als der große Regen kam, waren die Motorradfahrer in die Boxen geflüchtet und fanden im trockenen Unterschlupf. Text und Foto: FRANZ HOFFMANN www.hockenheimring.de Rauchen erlaubt – bei der Drift Challenge war quer mehr

www.hjs-tuning.de


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Automobilsport - DMV INSIDE 03/2016 Fast wie die Formel I –historische Formel Vau im Ambiente des Red Bull Rings in der Steiermark

50 Jahre Formel Vau in Europa

„Wildeste Rennserie aller Zeiten“ Die Formel Vau ist die erfolgreichste Nachwuchsrennserie aller Zeiten. Der Historische Formel Vau Europa e.V. im DMV hält das Erbe dieser Serie hoch und vor allem die Formel Vau am Leben. Formel Vau – das ist „Motorsport für jedermann“! Die Idee hatten die Amerikaner Ende der 1950er-Jahre. 1963 fand dann das erste offizielle Rennen in Daytona (USA) statt. Dorthin kehrte die Historische Formel Vau Europa im Januar 2013 gemeinsam mit Volkswagen Motorsport auch zurück. Seither wird gefeiert, denn die große Idee wird 50. Hierzulande gibt es über drei Jahre Jubiläen zu feiern: 1964 kamen die ersten Autos aus den USA nach Europa. 1965 fanden die ersten Rennen statt. 1966 folgte die erste Serie und im Hotel Bayerischer Hof in München wurde die „Formel Vau Europa“ gegründet. Damit begann eine Erfolgsgeschichte, die im Motorsport einzigartig ist. Formula Vee in den USA. Wie kann preisgünstiger Motorsport mit MonopostoRennwagen möglich werden? Das war die Frage, die in den USA zur Formula Vee führte. Das Zusammentreffen des deutschen Josef Hoppen und des Amerikaners Hubert L. Brundage 1957 in Florida führte 1959 zum „Brundage Formel Junior“, der

als Auftragsarbeit in Italien als „Nardi“ realisiert wurde - mit dem schon erkennbaren Formel Vau-Konzept. 1963 fand die erste US-Formula-Vee-Meisterschaft statt. Ferry Porsche und der damalige PorscheRennleiter Huschke von Hanstein waren begeistert von der Idee. Mit Unterstützung des damaligen US-VW Chefs Dr. Carl Hahn nahmen sie 1965 die Vision einer europäischen Einsteigerrennserie nebst zwölf Formel Vau-Fahrzeugen aus den USA mit nach Deutschland und schickten diese auf Promotion-Tour. Der Rest ist Geschichte: es entstand die größte Nachwuchsrennserie, die es weltweit jemals gegeben hat. Das wilde und ambitionierte Treiben von Nachwuchsfahrern und Amateuren mit kleinem Geldbeutel spannte sich um den ganzen Erdball: Nicht nur in den USA und in Europa, sondern auch in Australien, in Neuseeland, in Brasilien und in Südafrika gab und gibt es sie, die Formel Vau. Als die Käfertechnik an ihre Grenzen geriet, kam die Formel Super Vau, deren Idee wiederum aus den USA stammte: quasi ein Formel 3-Rennwagen mit ei-

Die Fahrzeuge und die Piloten unterscheiden sich im Alter nur unwesentlich

nem 1600er VW-„Typ 4“-Motor. Ab 1971 fighteten hier die kommenden Stars, u.a. die Weltmeister Niki Lauda, Emerson Fittipaldi, Nelson Piquet und Keke Rosberg oder der spätere Indy-500-Sieger Arie Luyendyk um größere Aufgaben. Die Idee „Motorsport für Jedermann“ zu ermöglichen und den damit verbundenen Geist fortzusetzen und ihn auf den Strecken erlebbar zu machen, ist der Zweck der Historischen Formel Vau Europa e.V. Der dem DMV angeschlossene gemeinnützige europäische Verein hat aktuell rund 270 Mitglieder aus zwölf Ländern. Insgesamt gingen 2015 80 Starter auf die Strecken. Und es werden immer mehr. Auch das ist eine Parallele zu 1966. Das weiter wachsende historische Feld der Formel Vau und Formel Super Vau startet 2016 wieder als internationale Serie. Saisonstart in Hockenheim. Bei der Bosch Hockenheim Historic startete die Formel Vau 2016 mit einem Rekordstarterfeld in die neue Saison. Das mit Formel Vau- und Super-Vau-Rennfahrzeugen gefüllte Motodrom erzeugte bei den Zuschauern Gänsehautfeeling. Die Aktiven hatten unterdessen mehr mit Wassereinbrüchen und auch sonst alle Hände voll zu tun. Das sorgte für viel Dynamik und Action auf der Strecke. Trotz starker Leistungsunterschiede in den sieben Klassen der Serie gab es keinerlei Zwischenfälle. Der 1. Lauf ging an Andreas Kohler. Er holte sich im Klasse 3-Karringer den Gesamtsieg vor dem Österreicher Robert Waschak im Austro Vau (Klasse 2) und Peter Kirchner im DRM (Klasse 7). Der 2. Lauf wurde nach zwei Einführungsrunden hinter dem Führungsfahrzeug bei sehr nassen Streckenbedingun-


Automobilsport - DMV INSIDE 03/2016 gen gestartet. Alles ging glimpflich aber ohne jegliche trockene Stellen auf der Strecke, an den Fahrzeugen und an den Fahrern von statten. Gefordert war große Fahrzeugbeherrschung und Zurückhaltung, um auf der Strecke – und nicht daneben – über die Runden zu kommen. Am gleichmäßigsten gelang dies dem Werksfahrer vom Team Wittkuhn, Marco Wittkuhn im Zweivergaser-Kaimann (Klasse 3) vor den „Klassenkameraden“ Heiko Engelke im MoTuL und Volker Zielaskowski im Fuchs. 50 Jahre Formel Vau in Österreich. 1966 ging die Formel Vau in Österreich erstmals als offizielle Serie an den Start. Als „Internationaler Cup-Bewerb der Formula Vee 1966 um den Goldenen Pokal der Fa. Porsche Konstruktionen“ war sie vom Österreichischen Automobilsport-Club (ÖASC) sogar international ausgeschrieben. Michael Walleczek wurde damals erster Europameister vor Günther Huber, der 1967 siegte. Beim großen ÖsterreichJubiläum der Formel Vau im Rahmen der Truck Race Trophy am Red Bull-Ring trafen sie sich wieder. Und zwar auch auf der Strecke – und später beim Legendendinner in der Bulls-Lane bei vielen Vau-Geschichten von damals. Michael Walleczek saß nach 50 Jahren tatsächlich erstmalig wieder im Austro Vau, Günther Huber war als regelmäßiger Starter im Kaimann Super Vau von Huber Racing unterwegs. Natürlich auch vor Ort mit dabei: Kurt „Master“ Bergmann, Kaimann-Begründer und Teamchef. Aktiv auf der Strecke unterwegs war auch Juliane Distler (Hummelt), die erste Frau, die 1966 in der Formel Vau fuhr. Die Münchnerin steuerte, wie einst, einen Autodynamics. Auf der Strecke zeigten die 35 genannten Formel-Vau- und Super-Vau-Rennfahrzeuge „die ganze Geschichte der Formel Vau“. Die Piloten zeigten auf dem 2,3 km kurzen Südkurs die ganze Dynamik der Formel Vau. Sonntag forderte dann heftiger Regen die Formel-Vau-FahrerInnen heraus. Der Stimmung konnte das keinen Abbruch tun. Für die Historische Formel Vau Europa war es ein Vergnügen und eine Ehre, gemeinsam mit den Machern und Stars von damals das grosse Jubiläum in Österreich zu feiern. Erster Test- und Familientag in Chambley. Einen ganzen Tag testen nach Belieben – und dabei die Formel-Vau-Fami-

lien-Kultur genießen. Das war bereits seit Jahren die Idee. Am 21. Mai war es soweit. Auf der sehr schön gelegenen und anspruchsvollen 3,3 km langen Strecke in Chambley in der Nähe von Metz (F) hatten die Aktiven der Historischen Formel Vau Europa den ganzen Tag Gelegenheit, ihre Autos zu testen und einzustellen. Der Test- und Familientag bot auch allerbeste Voraussetzungen und Bedingungen für den Formel-Vau-Fahrerlehrgang, der im Rahmen der Jugendförderung der Historischen Formel Vau Europa durchgeführt wurde. Zehn junge Fahrerinnen und Fahrer nahmen am Lehrgang teil, der von Dr. Tom Eder und Patrick Havermans, beide Clubmitglieder mit jahrzehntelanger Erfahrung im Formel Vau, geleitet wurde. Die Historische Formel Vau wird den Weg der Jugendförderung nach der durchweg positiven Resonanz weiter gestalten. Nürburgring: Starke V-orstellung. Nachdem die Historische Formel Vau am Donnerstag das alte Fahrerlager am Nürburgring bezogen hatte, nahmen 51 Starter das Training zum 3. und 4. Lauf der diesjährigen internationalen Formel-Vau-Meisterschaft auf. In der stilechten Kulisse passte sogar das widrige und wechselhafte Wetter perfekt zum historischen Ambiente. Das Eifelwetter war am gesamten Wochenende „klassisch“. Wie die Formel Vau auch. Am Samstagmittag durfte sich die Formel Vau auf der Nürburgring-Nordschleife zeigen, dort, wo sie in ihren Hochzeiten unglaubliche Schlachten mit bis zu 70 Fahrzeugen ablieferte. Unter großem Applaus von Streckenposten und Zuschauern kam bei fast 50 Teilnehmern bei der Präsentation hinter einem sehr langsam fahrenden Führungsfahrzeug das alte Nordschleifenfeeling nicht wirklich auf. Deutlich wurde allerdings auch bei langsamer Fahrt, was die Protagonisten von damals auf der legendären Strecke geleistet haben. Und welche Risiken sie eingingen.

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Rennen auf der GP-Strecke. Auf der Grand-Prix-Strecke sind diese deutlich übersichtlicher. Dort fand am Samstagabend der erste Wertungslauf statt. Auch hier zeigte die Serie ein prall gefülltes Feld, das hinter dem Formel-Vau-Pacecar-Rennkäfer von Toni Seemeier in den 30-minütigen Wertungslauf startete. Am Ende des dynamischen Geschehens hatte in der Gesamtwertung Routinier Fred Hoenle die Nase seines Klasse-4-Kaimanns ganz vorne. Er fährt seit 1969 Formel Vau und Super Vau. Ergänzt wurde das Podium neben dem Ü-70-Racer aus Augsburg durch Youngster Nick Ohlinger (ebenfalls Kaimann, Klasse 3) und Andi Türk im Steck (ebenfalls Klasse 3). Im 2. Lauf am Sonntagvormittag brachte das Wetter diejenigen Piloten, die sich für Slicks oder Regenreifen entscheiden mussten in arge Nöte. Viele setzen auf Regenreifen, was sich in der Vorstartaufstellung noch als sehr passend erwies. Die Strecke hatte allerdings überraschend guten Grip und trocknete dann rasch ab, was diejenigen Fahrer bestätigte, die auf „Sommerreifen“ – so die Sprachregelung einiger Aktiver – gesetzt hatten. Nach 30 anstrengenden Minuten hatte insgesamt Dirk Kornmeyer (Klasse 5) die March-Nase vorne vor Andreas Türk (Steck, Klasse 3) Franz Kapeller (A, Kaimann, Klasse 4). Beim „Gesamt-Gesamtsieger“ aus der Addition beider Ergebnisse stockte Andreas Türk (Steck, Klasse 3) seine bereits beträchtliche Pokalsammlung vom Wochenende nochmals auf. Er siegte vor Franz Kapeller (A, Kaimann, Klasse 4) und Peter Hackner (Royale, Klasse 4). Er geht als Führender nach Zolder, wo die Meisterschaft im September ihre Fortsetzung findet – und das Rennen um den Mathé-Pokal 2016 entschieden wird. Text: DR. FRANK MICHAEL ORTHEY Fotos: AgenturAutosport.at, Astrid Orthey, Archiv Historische Formel Vau Europa e.V. www.formel-vau.eu

Termine 2016

02. - 04. September 2016: 5. und 6. Lauf in Zolder (B) 23. - 25. September 2016: 7. und 8. Lauf am Salzburgring (A)

Formel Vau


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DMV - DMV INSIDE 03/2016

DMV-Mitglieder feiern Jubiläum In diesem Jahr jährt sich die Mitgliedschaft von zahlreichen DMV-Mitgliedern zum 40., 50., bzw. 60. Mal. Für die Mitglieder, die dieses Jahr ihr 60-jähriges DMV-Jubiläum begehen, bedeutet das, praktisch ihr ganzes bisheriges Leben lang dem Verband treu geblieben zu sein. Der DMV bedankt sich bei seinen treuen Mitgliedern und gratuliert zur langjährigen Mitgliedschaft!

Jubiläen von DMV Vereinen: 60 Jahre MSV Hammelbach e.V., Hammelbach MSC Victoria Lichterfelde e.V., Berlin MSC Offenbach-Bieber e.V., Offenbach

50 Jahre

RSC Pfarrkirchen e.V., Pfarrkirchen MCS Schrecksbach e.V., Schrecksbach MC Kugelbake e.V., Bülkau MSC Teisendorf e.V., Teisendorf

25 Jahre

MC Jämlitz e.V., Jämlitz MC Bad Langensalza Ufhoven e.V., Bad Langensalza MSC Altmersleben e.V., Altmersleben MSC Greif e.V., Wackerow MV Kaakstedt e.V., Gerswalde JKV Aldenhoven e.V., Aldenhoven MC Oberwiera-Waldenbuch e.V., Röhrsdorf

Mitglieder: 60 Jahre

Helmut Werner Erb, Hockenheim Helmut Müller, Dutenhofen Rudolf Kreutz, Neunkirchen Adolf Muehlhoff, Bochum Edith Heim, Kirchhain Georg Steinmann, Fürth Günter Waldi, Wiesloch-Schatthausen Kurt Klakow, Obertshausen Johann Bouchner, Düsseldorf Max Raab, Planegg

50 Jahre

Walter Meyer, Eutingen im Gäu Willi Lochmann, Ronneburg Georg Schneider, Widdershausen Rainer Kremer, Rüdesheim Peter Hartenstein, Mörfelden Peter Stang, Würzburg Gerd Bittendorf, Staufenberg-Daubringen Reinhold Tapprich, Zerf Albert Kircher, Aarbergen Hans Obergfell, Tennenbronn Bernhard Kilb, Bad Homburg Max Seiwald, Weildorf Klaus Walter Hornung, Hanau Wolfgang Müller, Berlin Manfred Armbruster, Tacherting Konrad Gartmeier, Marktl Heinz Meschenich, Kendenich Günther Peter, Bad Soden Klaus Bauer, Hammelbach Klaus Hetzel, Wiesloch Otmar Kopp, Stuttgart Manfred Zahn, Hockenheim Hermann Schütz, Rimbach Kurt Wilhelm Metz, Schrecksbach Wilhelm Schneider, Offenbach Peter Schmitz, Mönchengladbach Lothar Henkel, Hofbieber Hans Peil, Ebsdorfergrund Erhard Koelsch, Wilnsdorf

Peter Bluhm, Viersen Klaus Katzenmeier, Lindenfels Wilhelm Reincke, Scheeßel Rudi Bach, Kaltenholzhausen Werner Kühn, Siegen Reinhold Abbenhaus, Münster Walter Bucher, Hockenheim Arnulf Maier, Übersee Siegfried Steinhübel, Büttelborn Hans Lerch, Kreuztal Manfred Mäusgeier, Bad Hersfeld Werner Benz, Hockenheim Carl-E. Doerr, Hürup Walter Rosskopf, Hertingen Dieter Ankelin, Bad Bellingen Herbert Kopp, Bad Bellingen Lukas Ebenhofer, Hebertsfelden Klaus-Dieter Harrer, Pfarrkirchen Max Pichlmeier, Odelzhausen Roger Ullmann, Berlin Siegfried Ziemer, Leimen Gerd Mentschek, Karben Walter Aubel, Ennigerloh Volker Borse, Florstadt Franz Hoffmann, Hockenheim Fritz Jaeckel, Schrecksbach Stefan Salker, Alf Eberhard Grosche, Detmold Norbert Landzettel, Fürth Hero Bonn, Krummhoern Dietmar Sixt, Magstadt Willi Steinleitner, Bad Vilbel Horst Sulzer, Würzburg Erich Laich, Waldenbuch Wolfgang Büttner, Offenbach

40 Jahre

Harald Bindewald, Fränkisch-Crumbach Ulrich Luecke, Werl Helmut Döpp, Schöffengrund Ralph-G. Schlueter, Korschenbroich Gerhard Seeger, Waldenbuch Birgit Schuhej-Vogel, Fulda Manfred Herweh, Lampertheim Klaus Manzig, Düsseldorf Wolfgang Klein, Altlay Edwin Hillen, Altlay Martin Böhning, Bad Hersfeld Klaus Witt, Wedel Klaus Peter Klambt, Berlin Karl Palinkas, Eppelheim Werner Kramer, Wirsberg Bernhard Dirkes, Ense-Parsit Reinhold Hollensteiner, Bad Salzuflen Friedrich W. Muegge, Bad Salzuflen Günter Kramer, Wetzlar Wolfgang Land, Niederdreisbach Karl-Heinz Reeh, Biebertal Horst-Erich Müller, Münnerstadt Gerhard Tolkemit, Wachtberg Harry Dosswald, Hornberg Peter Seiwald, Saaldorf Karl Werner Sierocki, Worms Michael Breitenbach, Friedrichsdorf Heinz Werner Hofmann, Haiger Gunnar Dieringer, Albstadt Ernst Ungar, Grafenau

Deutscher Motorsport Verand

Bernd Schacht, Herdorf Klaus Muecke, Horb Harald Urbanski, Birkenau Erhard Fricke, Kirchlinteln Wolfgang Boehm, Billerbeck Johann Haug, Owingen Hans-Robert Kreutz, Neunkirchen Peter Kuhlemann, Bonn Rudolf Werner, Hockenheim Willi Schmitt, Birkenau Lothar Schleenbecker, Wettenberg Alexander Auer, Hockenheim Heinz Klein, Kreuztal Helmut Klein, Kreuztal Anton Ochs, Schmitten Manfred Wollgarten, Niederzier Erhard Hofmann, Bürgstadt Elke Rupperath, Euskirchen Hans Georg Zilliken, Weinheim Erhard Leitschuh, Künzell Siegfried Dueben, Eppstein Bernd Mansen, Monheim Gunther Orth, Eppelheim Wolfgang Hohmann, Künzell Klaus Kurz, Ladenburg Rainer Zwanzger, Ühlfeld Hartmut Aschenbruecker, Hünfeld Albert Sester, Hohberg Günter Wagner, Wehrheim Andreas Siefer, Aarbergen Horst Bingel, Aarbergen Dieter Lehmen, Zell/Mosel Mladen Tomic, Frankfurt/M Franz Renner, Lampertheim Rainer Schmid, Mötzingen Gisela Reheis, Kiefersfelden Christine Simon, Euskirchen Helmut Rieken, Emden Siegfried Rohs, Brachbach Gerhard Allard, Hückelhoven Josef Baur, Konstanz Winfried Gierens, Burscheid Horst G. Hofmann, Offdilln Ernst Necker, Waldenbuch Klaus Adler, Erbach Günter Sichert, Markt-Taschendorf Wilhelm Sattler, Hammelbach Rüdiger Schoefisch, Haiger-Fellerdilln Theo Bents, Hage Gabriele Rohwer, Aukrug Alfred Hilger, Simmerath Günter Hoehl, Bellheim Hermann Meyer, Buelkau Peter Rueger, Rossdorf Stefan Breunig, Amorbach-Boxbrunn Manfred Ansmann, Bessenbach Bruno Seubert, Aschaffenburg Dietmar Seubert, Haibach Hagen Schäfer, Aarbergen Rolf Aljes, Duisburg Rainer Lutz, Hanau Burkhard Rupprecht, Bad Laasphe Horst Hesse, Lennestadt


Motorsport - DMV INSIDE 03/2016

Ausschluss von Olympia wegen Doping

„Im Motorsport undenkar“ Der Internationale Leichtathletik Verband IAAF hat den Ausschluss russischer Sportler von den Leichtathletik Wettbewerben der Olympischen Spiele in Rio beschlossen. Das IOC hat den Ausschluss mit geringfügigen Ausnahmen bestätigt und wegen massiver Verstösse gegen die Anti-Doping-Bestimmungen des IOC einen Teilausschluss russischer Sportler aus allen Sportarten für Rio verfügt. DMV INSIDE befragte den ehemaligen Direktor der Medizinischen Kommission der FIM, amtierenden DMSB- und DMVVizepräsidenten Hans Robert Kreutz zum Thema. Herr Kreutz, könnte so etwas im Motorsport auch passieren? Ganz klar, nein! Solche Manipulationen in einer Sportart wie Motorsport kann ich mir nicht vorstellen. Wie würde, wie müsste die FIM bzw. die FIA reagieren, wenn sie feststellt, dass in einem Landesverband Doping gefördert wird bzw. die vorgeschriebenen, regelmäßigen Dopingkontrollen der Athleten nicht oder nur mangelhaft durchgeführt werden?

Foto: Schiffner

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Dann müsste mit allen Konsequenzen dagegen vorgegangen werden, ohne Rücksicht auf Namen oder Erfolge oder Verdienste. Ich kann mir jedoch solche Aktivitäten in einer Sportart, in der Doping sowieso wenig erfolgversprechend ist ,wirklich nicht vorstellen. Spielt Doping im Motorsport überhaupt eine signifikante Rolle? Im Bereich der FIM gibt es 1 bis 3 Prozent positive Fälle bei 100 getesteten Sportlern, das entspricht exakt den Zahlen anderer Sportarten. Die FIA hat gerade über 3 bis 4 Prozent positive Fälle berichtet; Erklärungen für diese etwas höhere Zahl gibt es meines Wissens nicht. Was kann der einzelne Sportler tun, um sich zu schützen? Jedes eingenommene Medikament beim Hausarzt auf seine Unbedenklichkeit prüfen lassen, keine Energieriegel, Nahrungsergänzungsmittel und „Zaubertranks“ zweifelhafter Herkunft benutzen. Im Zweifel den Arzt oder Apotheker oder den Anti-Doping-Beauftragten des DMSB fragen. Danke für das Gespräch.

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Motorsport


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Automobilsport - DMV INSIDE 03/2016

Fabian Plentz im Audi R8 von HCB Rutronik Racing war, wie hier in Hockenheim der große Dominator der letzten Foto: GTC Rennen

DMV GT und Touring Car Cup

Fabian Plentz neuer GTC-Star Drei Rennen vor der Sommerpause des DMV GT und Touring Car Cups führten dazu, dass Fabian Plentz im Audi R8 LMS ultra seinen Vorsprung in der Gesamtwertung ausbauen konnte. Bei besten Bedingungen fanden auf dem Red Bull Ring die Rennen 5 und 6 des DMV GTC statt. Mit Pertti Kuismanen und Ronny C’Rock gab es erneut verschiedene Sieger. Leider gab es aufgrund der schlechten Wettervorhersage ein paar Absagen.

regnen. Der Rennleiter ging auf Nummer sicher und setzte ein „Wet Race“ an. Doch nach kurzer Zeit hörte es im Rennen wieder auf und die Piloten mussten sich mit den Regenreifen nasse Stellen suchten, da niemand später noch auf Slicks wechseln wollte.

Rennen 1. Rennen 1 war an Dramatik nicht mehr zu überbieten. Nachdem Pertti Kuismanen mit seiner Viper von Beginn an führte, ließ sich Klaus Dieter Frers im Ferrari 488 GT3 einfach nicht abschütteln. Und als Kuismanen zwei Runden vor Ende dann einmal nicht aufpasste, war Frers vorbei. Doch der Platz an der Sonne hielt nicht lange. Nach knapp einer halben Runde rollte der rote Ferrari langsam aus und Frers musste das Auto abstellen. Damit gewann Kuismanen doch noch. Dahinter setzte sich Tommy Tulpe (Audi R8 LMS) gegen seinen Teamkollegen Fabian Plentz (Audi R8 LMS ultra) durch. Sieger Kuismanen fuhr übrigens seine schnellste Runde mit 1:31,185 Minuten! Benny Hey wurde mit seinem Porsche 991 GT3 R Vierter, nachdem er ebenfalls schöne Zweikämpfe mit Wolfgang Triller und Fabian Plentz hatte.

Hier machte Niklas Frers dann alles richtig. Er entschied sich von Beginn an für Slicks und gewann unangefochten die Klasse 7. Im Team hoffte man natürlich darauf, dass die anderen Teams noch wechseln würden, denn dann hätte Frers sogar die Chance auf den Gesamtsieg gehabt. Mit Platz 6 schaffte er am Ende ein tolles Gesamtergebnis.

Rennen 2. Ganz kurz vor Rennen 2 setzte unter den Teams Hektik ein. Eine Wolke war aufgetaucht und ließ es leicht

Den Gesamtsieg holte sich Ronny C’Rock mit dem Land-Audi R8 LMS. Aus der Pole Position machte er keinerlei Fehler und gewann unangefochten vor Steffi Halm und Tommy Tulpe. Bei Steffi Halm lief es diesmal besser und das zeigten auch die Rundenzeiten. Mit 1:37,640 Minuten holte sie sich schließlich auch die Bestzeit. Doch auch Tommy Tulpe durfte mit Platz 3 der Klasse 10 zufrieden sein, da er einmal mehr ein tolles Rennen absolvierte. In der Klasse 4 siegte diesmal Luca Wollgarten mit seinem BMW M235i Racing, der zum ersten Mal überhaupt auf dem Red Bull Ring unterwegs war.

Benny Hey wurde mit seinem Porsche 991 GT3 R am Red Bull Ring Vierter

Foto: GTC

GRAN TOURISMO TOURING CAR CUP

Doppelsieg für Plentz am Nürburgring Mit zwei beeindruckenden Siegen hat Fabian Plentz (HCB Rutronik Racing) seine Tabellenführung im DMV GTC weiter ausgebaut und sich die Halbzeitmeisterschaft gesichert. Bei teilweise schwierigen Bedingungen auf dem Nürburgring waren die beiden Siege allerdings nicht so dominant, wie sie später auf dem Papier aussahen. Die versammelte Konkurrenz, darunter auch Gaststarter Karl Wendlinger, machte dem Audi-Piloten das Leben durchaus schwer. Rennen 1. Der Blick in die Ergebnisse zeigt in den beiden Qualifyings einen 1. und einen 2. Startplatz für Fabian Plentz im Audi R8 LMS ultra und zwei Rennsiege. Doch alles zusammen war harte Arbeit. Das erste Qualifying war auf leicht feuchter Piste eine echte Rutschpartie. Hinter Fabian Plentz kam Teamkollege Tommy Tulpe im Audi R8 LMS noch am besten zurecht. Reihe 2 bildeten der Niederländer Henk Thuis im Pumaxs und der finnische Viper-Pilot Pertti Kuismanen. Diese beiden schnupften beim Start des ersten Rennens die beiden Audis vor sich regelrecht auf und gingen in Führung. Aber Plentz kämpfte sich zurück und gewann vor Kuismanen, der gegen Rennende mit einem losen Frontsplitter zu kämpfen hatte. Dritter wurde Henk Thuis, der sich gegen Josef Klüber im Mercedes SLS AMG GT3 von Car Collection durchsetzte. Rennen 2. Das Qualifying zu Lauf 2 am Freitagnachmittag war komplett nass im strömenden Eifelregen. Hier zeigte der ehemalige Formel-1-Pilot Karl Wendlin-


Automobilsport - DMV INSIDE 03/2016

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Weg frei für den Sieg von Fabian Plentz. Rang 2 ging diesmal an Kenneth Heyer in einem zweiten SLS von Car Collection. Von Rang 10 gestartet, hatte sich der Rheinländer bravourös nach vorne gekämpft. Pertti Kuismanen sicherte sich mit Rang 3 einen weiteren Podiumsplatz und den Sieg in der Klasse 10.

Die Sieger am Nürburgring: v.l. Kenneth Heyer, Fabian Plentz und Pertti Kuismanen Foto: GTC 

ger im Car Collection-SLS (Wendlinger und Klüber teilten sich das Auto), seine Qualität und holte die Pole Position mit über zwei Sekunden Vorsprung. Im Ren-

nen war es dann auch Wendlinger, der vom Start weg dem Feld davonzog, ehe ihn ein Aufhängungsschaden an der Hinterachse zur Aufgabe zwang. So war der

Zufrieden zeigte sich Organisator Ralph Monschauer nach dem Rennwochenende: „Wir sind absolut auf einem guten Weg. Das Feld war das Highlight des Wochenendes. Wir werden aber trotzdem weiter am Konzept feilen und noch Verbesserungen vornehmen. Ansonsten ist die Ansammlung von GT- und Sportwagen für eine Breitensportserie schon beeindruckend.“

In Hockenheim konnten die GTC-Autos endlich bei Sonnenschein starten 

Foto: Franz Hoffmann

Zweites Wochenende in Hockenheim Bereits drei Wochen später konnte beim zweiten Rennwochenende des DMV GTC auf dem Hockenheimring Fabian Plentz die Führung in der Meisterschaft weiter ausbauen. Der Audi-Pilot sicherte sich in seiner Klasse die maximale Punktzahl und gewann so auch die erste Sonderwertung des Jahres. Besonders spannend war zudem der Kampf in der Porsche-Cup-Klasse. Der Hockenheim-Nürburgring-Cup geht in diesem Jahr an Fabian Plentz. Diese Wertung berücksichtigt nur die sechs Rennen auf den beiden F1-Strecken in Deutschland. Durch seine konstant sehr guten Rennen sicherte sich Plentz mit der Maximalpunktzahl von 150 Zählern diese Wertung. Auch auf dem Hockenheimring punktete Plentz wieder voll. Zwar konnte er beim 2. Lauf in der Klasse 8 nicht gewinnen, doch Klassensieger Kenneth Heyer sammelte als Gaststarter keine Zähler. Das Wochenende in Hockenheim war das erste komplett regenfreie Rennwochenende für den DMV GTC in diesem Jahr. Dafür gab es bei 25 bis 30 Grad Sonne satt. Auch die vorgeschriebenen DunlopPneus konnten jetzt zeigen, was sie unter diesen Bedingungen leisten können. Welchen Unterschied die richtige oder falsche Reifenwahl macht, zeigte Tommy Tulpe eindrucksvoll. Im 1. Rennen war er von Rang 3 gestartet und wollte Druck auf die beiden vor ihm aufbauen, aber: „Ich

hatte die falschen Reifen und war noch nie so langsam in Hockenheim.“ Für das 2. Rennen schnallte Tulpe nagelneue Reifen drauf und prompt fuhr er im Bereich seiner persönlichen Bestzeit und gewann souverän von der Spitze weg. Hauptkonkurrent für den Fahrer des neuen Audi R8 LMS von HCB Rutronik Racing war Land Motorsport. Stefan Eilentropp und Ronny C’Rock fuhren das identische Auto und zeigten, dass die etablierten Teams mit hochkarätigen Gaststartern um die Siege eng kämpfen müssen. Rennen 1. In der Klasse 8 bekam Dauersieger Fabian Plentz Druck von Kornely Motorsport. Kenneth Heyer und Mario Hirsch pilotierten einen Mercedes SLS AMG GT3. In Rennen 1 siegte Fabian Plentz vor einem stark fahrenden Mario Hirsch. Dritter auf dem Siegerpodest war der Porsche 997 GT3 R von Alois Rieder. Rennen 2. In Rennen 2 siegte Heyer vor Plentz. Dahinter blieben mit Rieder, Kaiser und de Pundert die nächsten drei identisch. Während die offene Klasse 10 und die GT3-Klasse 8 ganz vorne für Spannung sorgten, gab es dahinter enge Rennen in der Porsche-Cup-Klasse 7. Christopher Friedrich wollte weitere Siege einfahren, um Boden auf Fabian Plentz gutmachen zu können. Doch den Ambitionen folgte im Training ein Dämpfer, als eine Felge brach und das Auto sogar leicht brannte. An einen Einsatz war eigentlich nicht mehr zu denken, aber Teamchef André Krumbach hatte ja noch ein Ersatzfahrzeug dabei. Und obwohl Christopher Friedrich

von hinten starten musste, schob er sich in Rennen 1 bis zum Sieg vor. Kai Pfister wurde Zweiter vor Peter Schepperheyn. In der Meisterschaft führt nach 10 Läufen Fabian Plentz mit 225 Punkten vor Christopher Friedrich (197 Punkte). Dritter ist Tommy Tulpe (178,75) vor Alois Rieder (150) und Pertti Kuismanen (142,50), der ein rabenschwarzes Wochenende erlebte. Sein Fahrzeug wurde im Qualifying arg in Mitleidenschaft gezogen, als es in die Mauer krachte. Aber es sollte nicht der einzige Ausfall sein. Über das Wochenende verteilt, verlor man an die zehn Fahrzeuge. Über die Ursachen der vielen Ausfälle kann man nur spekulieren, aber die auf einmal einbrechende Hitze mit knapp 30 Grad in Hockenheim setze Mensch und Maschine scheinbar arg zu. Doch die Resonanz zum DMV GTC und DUNLOP 60 war auch diesmal wieder sehr gut. „Erneut schauten sich andere Teams das Format an und planen schon in diesem Jahr einen Gaststart und wollen 2017 komplett mit dabei sein. Die Kombination mit Sprint und 60 MinutenRennen kommt immer besser an und wir schauen sehr optimistisch in die Zukunft. Wir sind gerade in sehr guten Verhandlungen und hoffen bald mehr mitteilen zu können“, so Ralph Monschauer. Der DMV GTC befindet sich in einer Sommerpause. Am 02. und 03. September 2016 geht es im belgischen Zolder mit dem 6. Rennwochenende weiter. MARTIN BROCK-KONZEN www.DMV-gtc.de

DMV GTC


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Automobilsport - DMV INSIDE 03/2016

DMV BMW Challenge

Vater/Sohn- und Meier-Siege Beim dritten und vierten Lauf der DMV BMW Challenge in Oschersleben dominierten Vater und Sohn Lars Harbeck und Sven Markert. Beim 200-Kilometer-Langstreckenrennen in Hockenheim holte sich Arnd Meier seinen ersten Saisonsieg. Lars Harbeck und Sven Markert (M3 E46 GTR) wussten bei ihrem Gast-Auftritt in der DMV BMW Challenge zu glänzen. Das Vater-Sohn Duo holte in Oschersleben beide Gesamtsiege. Dahinter folgten Arnd Meier (WTCC 2,8 E46) im ersten und Ward Sluys (M3 GTR 3,3 E46) im zweiten Heat. An den beiden Gesamtsiegen für Sven Markert und Lars Harbeck gab es nichts zu rütteln. Sowohl im Qualifying als auch in den Rennen behielten die beiden klar die Oberhand. Interessanterweise erwies sich der Filius diesmal als der schnellere. Trotz einer Querfeldein-Einlage in der Schikane nach Start und Ziel fuhr Markert einem souveränen Sieg im ersten Rennen entgegen. „Das ist mein erster Gesamtsieg überhaupt. Der Start lief gut und ich hatte schnell einen schönen Vorsprung. Meinen Fehler konnten die Verfolger nicht nutzen“, so ein zufriedener Gesamtsieger. Lars Harbeck tat es am Sonntag gleich und fuhr ebenfalls einen ungefährdeten Sieg nach Hause. Während an der Spitze des Feldes schnell alles klar war, ging es dahinter Thomas Schöffner in Oschersleben im 318c

richtig zur Sache. Das erste Rennen sah in der Anfangsphase ein enges Duell zwischen Ward Sluys und Tobias Jeckle (GTR 3,4 E46). Zunächst lag Jeckle vorne. In Runde 8 fand Sluys jedoch einen Weg vorbei. Nur einen Umlauf später gerieten sich die beiden Kontrahenten Ende Start und Ziel ins Gehege. Die Folge war das Aus für Sluys, während Jeckle mit dem beschädigten Fahrzeug das Ziel auf Platz 11 sah. Meier lachender Dritter. Der lachende Dritte war Arnd Meier, der die beiden Streithähne hatte fahren lassen. „Für uns war es im Prinzip ein unaufgeregtes Rennen mit guten und konstanten Zeiten. Damit können wir zufrieden sein“, so Meier, der mit dem zweiten Rang auch die GTR3-Klasse vor Marek Müller (V8 4,0 E30) und Andre´ Fleischmann (M235i Cup) gewinnen konnte. Am Sonntag schnappte sich Ward Sluys im wieder reparierten JR-M3 E46 Gesamtplatz 2. Um den dritten Rang balgten sich Arnd Meier und Slyvia Jeckle. Zehn Runden konnte Meier das GTR1-Auto hinter sich halten, ehe Jeckle vorbeiging. Doch der erfahre-

ne Meier ließ nicht locker und schnappte sich in Runde 14 erneut die dritte Gesamtposition. Als zum Schluss die Reifen abbauten, musste sich Meier beim Kampf um Rang 3 endgültig geschlagen geben und Sylvia Jeckle ziehen lassen. Mit Rang 4 holte der 43-Jährige aber erneut den Sieg in der GTR3, diesmal vor Gerhard Füller im ehemaligen STW 320i. In der GTR2 teilten sich Rudi Seher (WTCC 3,0 E46) und Niklas Mackschin (M3 E92 4,0) die Siege. Der Routinier musste im ersten Rennen Mackschin, der beim Start vorbeigekommen war, bis zur Halbzeit den Vortritt lassen. Am Ende behielt Seher knapp das bessere Ende für sich. Das Duell setzte sich im zweiten Durchgang fort. Diesmal war der Youngster allerdings nicht zu bezwingen. Dennoch war das Rennen eine enge Kiste. Mit einem Miniabstand von 0,222 Sekunden fuhr Mackschin vor Seher über den Zielstrich. Platz 3 in der Klasse sicherte sich wie schon am Vortag Christoph Driescher (M3 3,3 E36). Bei den Brembo-318is Cup Piloten teilten sich die Teamkollegen Thomas Schöffner und Nick Hancke (318is E36) die Siege. Seinen ersten Sieg in der GTR4 holte sich Sepp Römer. Im A.V.P. GTR 2,8 E36 setzte sich Römer gegenüber Florian Sternkopf (328i E36) durch. Das zweite Rennen entschied Christian Kautz (325i GT46) vor Niclas Dymeck (328i E36) für sich. Spannung zwischen Borchelt und Hösel. Ein enges Rennen sahen die Zuschauer auch in der 325 Spezial-Klasse zwischen Frank Borcheld (325i E36) und Jens Hösel (325i E30). Den ersten Durchgang entschied Borcheld mit knapp über sechs Sekunden noch einigermaßen deutlich für sich.

DMV BMW Challenge


Automobilsport - DMV INSIDE 03/2016

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Langstreckenfeld in Hockenheim, vorn Arnd Meier (#1) und Sylvia Jeckle (#414)  Foto: Thomas Bauer

Rennen 2 entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Die Anfangsphase bestimmte Hösel, dicht gefolgt von Borchelt im Windschatten. Im fünften Umlauf zog Borchelt vorbei, doch Hösel ließ nicht locker. Vier Runden vor Schluss stellte der E30-Pilot die alte Reihenfolge wieder her und holte sich den Sieg.

Premiere auf dem Hockenheimring Am 18./19. Juni ging es weiter beim „DMV BMW 200 KM Rennen“ – in Hockenheim. Erstmals absolvierte die DMV BMW Challenge ein 90-Minuten-Rennen auf dem Hockenheimring. Die Premiere beim dritten Saisonlauf entschied Arnd Meier (WTCC 2,8 E46) als Solist für sich. Rang 2 ging an das Team Driescher/Schmitt (BPR-M3 3,3 E36) vor Philipp Hagnauer im M235i Cup. Endlich durfte Arnd Meier über seinen ersten Saisonsieg jubeln. Der Vorjahresmeister schaffte im fünften Anlauf den ersten Gesamtsieg bei der Langstreckenpremiere der DMV BMW Challenge. Erstmals trug die beliebte Rennserie ein 90 Minuten Rennen statt, wie sonst, zwei 30-minütige Sprintrennen aus. Schon im Siegerehrung beim Langstreckenrennen in Hockenheim, ganz links Organisator Thomas Röpke  Foto: Thomas Bauer

Qualifying hatte der A.V.P.-Pilot die Nase vorne, wenn auch sehr knapp. Sylvia und Tobias Jeckle (KK-GTR 3,4 E46) kristallisierten sich als die engsten Konkurrenten bei der Frage nach dem Gesamtsieg heraus. Der Eindruck bestätigte sich im Rennen, als der KK-GTR nach dem ersten Umlauf die Spitze von Meier übernahm. Doch nur wenige Runden später kam das Aus für den Spitzenreiter, wodurch Arnd Meier die Führung erbte. Die gab der Routinier nur beim Pflichtboxenstopp kurzzeitig ab. Am Ende holte er den klaren Sieg mit einer Runde Vorsprung auf Rang 2. „Der erste Gesamtsieg in diesem Jahr fühlt sich großartig an. Durch den Ausfall der Führenden war es ein bisschen ein einsames Rennen. Ich musste es ja verwalten und ein wenig langsamer fahren“, so Meier. Für Meier war es zudem der fünfte Sieg in der GTR3-Klasse. Platz 2 für Driescher/Schmitt. Gesamtplatz 2 holten sich die GTR2-Piloten Driescher und Schmitt. Das Duo konnte sich gleich an die dritte Stelle setzen und ebenfalls von dem Ausfall der Führenden profitieren. Auf Platz 2 kam der weiße BPR-E36 in die Boxengasse gefahren, wo der Fahrerwechsel bevorstand. Nach dem Wechsel ging es schnell wieder auf die zweite Position nach vorne. Mit fast 24 Sekunden Abstand zu Rang 3 sah das Team schließlich das schwarz-weiß-

karierte Tuch. Der zweite Rang bedeutete zudem den klaren Sieg in der GTR2 vor Lorenz Ovenhausen (M3 GTR 3,3 E36) und Michael Neuhauser (M135i). Für Spannung sorgte der Kampf um Gesamtposition 3. In der Anfangsphase behauptete das Team Lutz und Christoph Peper (M3 GT E46) Rang 3. Doch in Runde 12 gingen gleich beide M235i von Philipp Hagnauer und Andre Fleischmann vorbei. Da beide erst kurz vor Schluss stoppten, lagen die beiden M235er für einige Runden ganz vorne. Während Hagnauer auf der dritten Position wieder rauskam, blieb Fleischmann mit einem Reifenschaden in der Box stehen und gab den Kampf auf. Somit ging es auch für den Peper&Peper BMW einen Platz weiter nach vorne. Die 325 Cup Klasse sah ein ganz starkes Rennen von Frank Borcheld (325i E36), der durch den unverschuldeten Ausfall von Dauerrivale Jens Hösel (325i E30) das Rennen entspannt angehen konnte. Als Gesamtsiebter fuhr Borcheld sogar zwischen die GTR-Boliden unter die besten Zehn. Sehr stark war die Brembo 318is Cup Klasse besetzt, wo gleich elf Fahrzeuge in der Startaufstellung standen. Hier ging es auch richtig eng zu, wobei sich am Ende Thomas Schöffner/Nick Hancke (318is E36) mit knapp über vier Sekunden Vorsprung durchsetzten. Interessant ging es auch in der TWR 318ti Cup Klasse zu, wo beim Fallen der Zielflagge die ersten drei Teams noch innerhalb einer Runde lagen. Den Sieg fuhren nach einigen Führungswechseln Smyrlis/Cerny mit knapp über neun Sekunden Vorsprung ein. Platz 2 ging an das Team Thormählen/Grams vor Sternkopf/Walter. Text: THOMAS RÖPKE Fotos: THOMAS BAUER, FRANZ HOFFMANN www.bmw-challenge.de

DMV BMW Challenge


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Kartsport - DMV INSIDE 03/2016

Kart-Langstreckenmeisterschaft Sachsen

Elf Teams in Belleben Im Motodrom Belleben fand das dritte Rennen der Saison 2016 in der KartLangstreckenmeisterschaft statt. 18 Fahrer und elf Teams gingen an diesem Rennwochenende mit Ihren ViertaktMotoren an den Start. In der Klasse VT bis 400 ccm kam es im Sprintrennen in Runde 12 zu einem Unfall, der es erforderlich machte, dass der Krankenwagen zum Einsatz kam. Die junge Hallenserin Jasmin Wolf wurde Gott sei Dank nicht weiter verletzt und kam nur mit einem

großen Schrecken davon. Leider konnte sie das Finalrennen nicht mehr bestreiten und musste somit zuschauen, wie die anderen Fahrer sich in der Klasse ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Auf diesem Weg wünschen wir Jasmin noch gute Genesung und hoffen, dass sie zum nächsten Rennen wieder mit dabei ist. In der Langstrecke sahen nur zehn Teams die Zielflagge, denn der „liebe Technik-Gott“ konnte seine Finger nicht

bei sich lassen und somit musste das Team Menzel Motorsport vorzeitig aufgeben. Trotzdem war es wieder ein super schönes Wochenende. Die Kartlangstrecke Sachsen im DMV bedankt sich bei allen Fahrern, der Streckensicherung, dem Zeitnahmeteam, dem Sprecher und bei allen freiwilligen Offiziellen für dieses schöne Wochenende und wünscht eine schöne Sommerpause – bis zum 28. August im Motodrom Wallrav (Polen). www.kartlangstrecke-sachsen.info

Kartlangstrecken-Cup

Premiere in Schaafheim Der Kartlangstrecken-Cup geht ab 2016 als eigene Rennserie für Jedermann an den Start. Organisiert von der Streckensicherung Langenselbold e.V. im DMV, sollen auf kostengünstigem Einstiegsniveau die Begeisterung zum Motorsport und das „Wir-Gefühl” in einem Team im Vordergrund stehen. Darüber hinaus können Profis, aber auch Quer- und Neueinsteiger zeigen, was in ihnen steckt. Fernab von Tuning, technischen Raffinessen und Modifikationen steht das fahrerische Talent im Fokus. Ziel ist es, eine professionelle Rennserie im Clubsportbereich anzubieten, die bezahlbar und kostengünstig ist und zugleich eine breite Interessengruppe anspricht. Für das erste Jahr plant man insgesamt drei Rennen an drei Veranstaltungstagen. Los ging es am 23. Juli 2016 in Schaafheim; es folgen Wittgenborn am 11. September 2016 und Liedolsheim am 23. Oktober 2016. 2017 soll die Serie dann schon insgesamt sieben Rennen – inklusive einem Winter-Rennen in Liedolsheim – umfassen. Erstes Rennen am Odenwaldring. Nach monatelanger Vorbereitung war es dann soweit. Mit viel Enthusiasmus und Vorfreude auf das erste Rennen in Schaafheim waren einige Teams bereits

Kartsport

am Donnerstag und Freitag angereist. Der Wettbewerb am Samstag fand in einer sportlich fairen und außergewöhnlich freundlichen Atmosphäre statt. Veranstalter, Teams und natürlich die Fahrer waren durchwegs von der Premiere des Kartlangstrecken-Cups begeistert. Der Spass am Kartfahren und die Freude am Kartsport im Allgemeinen standen bei allen Fahrern und Teams im Vordergrund. Dies war sowohl auf und neben der Strecke deutlich zu spüren. Beim ersten „Hineinschnuppern und Kennenlernen“ waren Platzierungen und Ergebnisse eher Nebensache. Man spürte genau, dass hier etwas am Entstehen ist, an dem die Kartsport-Gemeinde noch sehr viel Freude haben wird. Alle Teams und Fahrer, die in Schaafheim nicht dabei sein konnten, sollten keine weitere Zeit verstreichen lassen und sich schnellstmöglich für Wittgenborn einschreiben. Das Konzept des Kartlang-

strecken-Cups sieht die Möglichkeit vor, eine Veranstaltung als „Streichrennen“ zu benennen. Das bedeutet, dass noch alle Chancen in der Meisterschaft bestehen, denn es sind noch drei von vier Veranstaltungen zu bestreiten. Das durchweg positive Feedback aller Beteiligten bestätigt die Idee und das Konzept des Wettbewerbs. Auch der „Lerneffekt“ war eine interessante Komponente bei dieser Erstveranstaltung. Obwohl die gesamte Veranstaltung auf einem sehr hohen und professionellen Niveau stattfand, werden kleine Detailverbesserungen und Anregungen bereits zur nächsten Veranstaltung in Wittgenborn umgesetzt werden. Auch für die Neueinsteiger in den „Rennzirkus“ gab es aufschlussreiche Erkenntnisse. Training und Rennen fahren sind zwei verschiedene Dinge. Abläufe müssen geübt werden, die gesamte TeamOrganisation muss passen und es wird noch wichtiger, das Optimum aus seinem Kart heraus zu kitzeln. Wer also den


Kartsport - DMV INSIDE 03/2016

Comeback der Langstrecke Ende 2006 setzten sich die Verantwortlichen zusammen, um ein Comeback der Kart-Langstreckenmeisterschaft in Sachsen zu planen. Ihre Gedanken waren kostengünstigen Kartsport auf der Ebene des Clubsportes zu bieten und

Foto: Rene Göbel

Hobbyfahrern mit den Viertakt-Karts Rennatmosphäre nahe zu bringen. Anfang 2007 wurde der Plan verfeinert; die ersten beiden Rennen wurden geplant und veranstaltet. Die Resonanz war großartig, und die Kartlangstrecke Sachsen e.V. im DMV war ins Leben gerufen. Bis heute hat der Verein mehr und mehr Zuspruch. Seither veranstaltet der Kartlangstrecke Sachsen e.V. Rennen, die ausschließlich mit ViertaktKartmotoren gefahren werden. In den Klassen VT 160ccm Bambini, RK1 Junioren, RK1 Senioren, VT 200ccm, VT 270ccm, RK1, RK1 Big Bore und VT bis 400ccm kämpfen Mädchen und Jungs um den Titel „Sächsische(r) Kartlangstreckenmeister(in)“. Der Görlitz Ring Hagenwerder, die Kartbahn Lohsa, das Motodrom Belleben und die Kartbahn Wallrav in Polen sind nur einige Rennstrecken, auf welchen der Verein seine Veranstaltungen durchführt. Es finden pro Jahr zwischen fünf und sechs Veranstaltungen statt. Gefahren werden Sprintrennen in der Klasse Bambini (ab 7 Jahren) mit Honda-Motoren VT 160, Junioren (1116 Jahre) und Senioren (ab 15 Jahre), Läufe mit RK1-Motoren des niederländischen Herstellers, Sprintrennen in der Klasse RK1 Big Bore und Honda VT400 und in dem Lauf zur Kartlangstrecke über drei Stunden mit je zwei Fahrern in den Klassen RK1, Honda VT 200 und VT 270. In der Klasse RK1 sind alle Motoren verplombt, um eine Gleichheit und die Möglichkeit, bezahlbaren Motorsport in der Breite zu bieten. Die Fahrer müssen im Besitz einer nationalen C-Lizenz sein. Zu den Rennen gibt es neben der Streckensicherung, der Zeitnahme und dem Rettungsdienst eine Rennleitung, die den Rennverlauf überwacht. Nachwuchs und Fahrer aus anderen Bundesländern sind jederzeit willkommen. www.kartlangstrecke-sachsen.info

nächsten Schritt in seinen Kart-Sport Aktivitäten machen möchte, ist in dieser Serie wirklich perfekt aufgehoben. Philip Wauters überlegen. Im Rennverlauf war ab dem ersten Rennen kein Kraut gegen Philip Wauters gewachsen. Mit der schnellsten Rennrunde und insgesamt drei gewonnenen Rennen sicherte er sich den Tagessieg vor Colin und Tobias. Beide Talente zeigten ebenfalls eine souveräne Leistung und belegten 3 zweite Plätze im Verlauf der Veranstaltung. Auch die drittplatzierten Philip, Rouven und Benjamin kämpften tapfer und gewannen das Qualifying. Alles in allem war es eine wirklich sehr gelungene Veranstaltung. Sowohl für Fahrer als auch Zuschauer kam während den insgesamt fünf Läufen mit jeweils 35 Minuten Fahrzeit echtes „Race-Feeling“ auf. Die Vorbereitungen für die nächste Saison laufen schon auf Hochtouren. Aktuell geht die Tendenz in Richtung fünf oder sechs Veranstaltungen. Wer also für 2017 mit einer Teilnahme liebäugelt, soll-

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te sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, bereits jetzt eine Veranstaltung als „Testtag“ einzuplanen. Training unter Rennbedingungen ist immer ein Vorteil. DENNIS KOCH www.kartlangstrecken-cup.de

Silberpokal am Harzring Am 09. Oktober findet der traditionsreiche DMV-Silberpokal erstmalig auf dem Harzring statt. Diese anspruchsvolle Rennstrecke am Rande des Harzes bei Aschersleben ist ein idealer Austragungsort. Ausrichter ist der ProSpeed-Kartclub e.V. Das Nenngeld für den Silberpokal beträgt € 115,- (bei rechtzeitiger Anmeldung, sonst + € 15 Bearbeitungsgebühr). Erwartet werden deutschlandweit Teilnehmer in den Klassen wie Rotax Micro/Bambini, Rotax Mini, Rotax Junior/X30 Junior, Rotax Senior/X30 Senior, KZ2, Historische Karts. Anfragen per Mail an info@ nkc24.de.

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Automobilsport - DMV INSIDE 03/2016 Typisch Ring: Beim Reinoldus-Rennen musste im Starkrennen gestartet werden

VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring

Land in Sicht

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Die beiden VLN-Läufe nach dem 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife hatten es in sich: Nürburgring-typisch gab es Regen, Nebel, Sonne und zwei Siege des Audi R8 von Land Motorsport. Großer Jubel im Team Montaplast by Land-Motorsport: Christopher Mies und Conner De Phillippi feierten im Audi R8 LMS im 4. Lauf den 20. VLN-Sieg für den Traditionsrennstall von Wolfgang Land aus dem Westerwald. Die 47. Adenauer ADAC Deutsche Payment-Trophy war von äußerst schwierigen Wetterbedingungen mit teils starkem Regen, teils dichtem Nebel geprägt. In der Schlussphase schlug die Stunde von Nordschleifen-Routinier Mies, der in den letzten 30 Minuten des VierStunden-Rennens mit den mit Abstand schnellsten Runden auf nasser Strecke die Führung eroberte. Das Nachsehen hatten Sebastian Asch und Kenneth Heyer, die im Mercedes-AMG GT3 des Zakspeed-Teams das Rennen über weite Strecken dominiert hatten. Trotzdem freuten sich die beiden Söhne berühmter Väter – der Ex-Rennfahrer Roland Asch und Hans Heyer – am Ende über ihren ersten VLN-Podiumsrang. Dritte wurden Wolf Henzler und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports. Dafür, dass Familie Mies am Ende zweifachen Grund zum Feiern hatte, sorgte Alexander, der jüngere Bruder von Christopher. Zusammen mit Michael Schrey fuhr der 24-Jährige im BMW M235i Racing Cup

zum 4. Klassensieg in Folge und verteidigte so die Tabellenführung in der VLN Langstreckenmeisterschaft. „Wenn alles passt, ist es kein Problem”, erklärte Christopher Mies seine fabelhaften Rundenzeiten in der Schlussphase des Rennens. Der Heiligenhauser war rundenlang bis zu 30 Sekunden schneller als der Rest des Feldes. Im Ziel betrug der Vorsprung auf die Zweitplatzierten 2:18,231 Minuten – ein zusätzlicher Tankstopp wäre also ohne den Verlust der Führung möglich gewesen. Den Grundstein für den Erfolg legte Conner De Phillippi, der den Land-Audi mit einer Bestzeit von 9:51,026 Minuten auf die Pole-Position gestellt hatte. In der Anfangsphase des Rennens konnte der USAmerikaner seine Position in der Spitzengruppe verteidigen, erlebte jedoch zwei Aha-Momente: „Im Metzgesfeld bin ich von der Strecke abgekommen, das war eindeutig meine Schuld“, sagte er. „Einige Runden später wurde ich im Brünnchen von einem Konkurrenten getroffen und hatte einen leichten Kontakt mit den Leitplanken. Zum Glück ist der Audi stabil gebaut, so dass wir keinerlei Beeinträchtigungen hatten.“ Kenneth Heyer räumte die Niederlage ein, war mit Platz 2 aber trotzdem sehr zufrieden. „Das ist mein erstes Podiumsresultat in der VLN – darüber bin ich sehr glücklich.“ Dass es nicht zum Sieg reichte, war auf die fehlenden NordschleifenErfahrungen des Mönchengladbachers bei regennasser Piste zurückzuführen. Asch sah Platz 2 als Ansporn, in der VLN weiter voll anzugreifen: „Wir waren im vergangenen Jahr schon einmal sehr

Motorsport

nah am Podium dran. Das ist uns jetzt endlich gelungen. Nun fehlt uns nur noch eine Position zum ersten Sieg. Und es stehen ja noch ein paar Rennen in diesem Jahr auf dem Programm.“ Rennleitung vertraute auf FahrerExpertise. Starker Nebel am frühen Samstagmorgen führte zu einer deutlichen Verzögerung im Zeitplan des 4. VLN-Laufes. Das Zeittraining fand mit 70-minütiger Verspätung über die volle 90 Minuten-Dauer statt. Vor dem Rennen holte die Rennleitung die Expertise von Fahrern unterschiedlicher Klassen ein. Auf einer Informationsrunde überzeugten sich Rudi Adams, „Alex Autumn“, Christopher Brück, Rolf Derscheid, Dirk Groneck und Marcel Mannheller vom Zustand der Strecke und sprachen sich für einen Start aus. Die Rennleitung entschied schließlich, nach zwei gefahrenen Einführungsrunden um 13:17 Uhr die Ampel auf Grün umzuschalten.

Packender Showdown: Land vor Manthey Drei Wochen nach dem Rennen des MSC Adenau war das 56. ADAC-ReinoldusLangstreckenrennen ganz nach dem Geschmack der VLN-Fans: In einem packenden Showdown setzte sich Christopher Mies im Audi R8 LMS von Land Motorsport Ende der letzten Runde gegen Jörg Bergmeister im Porsche 911 GT3 R von Manthey Racing durch. Auf der Döttinger Höhe griff der Audi-Pilot noch einmal beherzt an und passierte den Führenden bei Top-Speed im Streckenabschnitt Tiergarten. Im Ziel betrug sein Vorsprung 0,602 Sekunden. Groß war die Freude bei Land-Motorsport, denn der Sieg bedeutete den 21. Erfolg in der Geschichte des Westerwälder Teams. Die Plätze 3 und 5 gingen an die BMW M6 GT3 des Teams Walkenhorst Motorsport powered


Automobilsport - DMV INSIDE 03/2016 by Dunlop (Victor Bouveng, Jesse Krohn und Jörg Müller vor Matias Henkola und Michele Di Martino). Dominik und Mario Farnbach im Lexus RC-F GT3 auf Position 4 sowie die Sechstplatzierten Sebastian Asch und Luca Ludwig im Nissan GT-R Nismo GT3 des ZakspeedTeams sorgten für einen beeindruckenden Markenmix auf den vorderen Plätzen. Christopher Mies avanciert langsam, aber sicher zum Liebling der Nordschleifen-Fans. Nach seiner bravourösen Vorstellung im vorletzten Rennen, in dem er bei extrem nassen Witterungs- und Fahrbahnverhältnissen die versammelte Konkurrenz mit Fabelzeiten buchstäblich im Regen stehen ließ, war der Heiligenhauser erneut eindeutig der Mann des Rennens. Schon im Zeittraining am Morgen markierte er mit einer Zeit von 7:57,161 Minuten einen neuen, wenn auch inoffiziellen Rekord. Im 4-Stunden-Rennenn zeigte Mies, wie auch sein Teamgefährte Connor De Phillippi aus den USA, Kampfgeist. Mit einer soliden Strategie der Land-Mannschaft rangierte das Duo stets in der Spitzengruppe. „Mir haben heute beide Stints eine Menge Spaß gemacht“, bilanzierte Mies. „Ich hatte sehr viele Überholmanöver mit den direkten Konkurrenten, und dabei ging es stets extrem fair zu.“ Mies’ Manöver in der Schlussrunde wird in Erinnerung bleiben. Der 27-Jährige ging im Streckenabschnitt Tiergarten volles Risiko und schob sich im ultraschnellen Linksbogen außen an Jörg Bergmeister vorbei. „Alles oder nichts war meine Devise“, erklärte er. „Ich wollte heute unbedingt gewinnen.“

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Nürburgring und VLN gründen gemeinsame Gesellschaft Mit der Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft sorgen Nürburgring und VLN Langstreckenmeisterschaft für eine langfristige Planungssicherheit und zielgerichtete Zukunftsperspektive der populären Rennserie auf der legendären Nordschleife. Die VLN Veranstaltungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH, kurz VLN VV, übernimmt die Weiterentwicklung der seit 40 Jahren erfolgreichen Meisterschaft sowie zentrale Aufgaben der Serienorganisation außerhalb der Konzeption und der Ausrichtung der VLN-Rennen. Der im Rahmen des 24h-Rennens geschlossene Vertrag zwischen der capricorn Nürburgring Besitz GmbH (CNBG) und der VLN OHG hat eine Grundlaufzeit von fünf Jahren mit zwei Optionen auf jeweils weitere fünf Jahre, insgesamt also 15 Jahre. Karl Mauer, 1. Geschäftsführer der VLN VV GmbH mit Sitz am Nürburgring, gleichzeitig Generalbevollmächtigter der VLN OHG: „Die Gründung einer gemeinsamen Veranstaltungsund Vermarktungsgesellschaft von Nürburgring und VLN ist eine logische Fortsetzung einer seit 40 Jahren bestehenden Partnerschaft. Die neue Gesellschaft garantiert Planungssicherheit über die nächsten 15 Jahre und eine Weiterentwicklung der VLN in Bereichen, die zur Kernkompetenz des Nürburgrings gehören“. Der Nürburgring war über etliche Jahre als Gesellschafter in die ehemalige VLN GbR eingebunden. Erste Grundlagen der neuen Zusammenarbeit wurden am 16. Juli 2015 in einem Vorvertrag beschlossen.

Der geschlagene Bergmeister zeigte sich im Ziel geknickt, auch wenn er zusammen mit Michael Ammermüller den ersten Podestrang für Manthey-Racing mit dem neuen Porsche 911 GT3-R einfuhr. „Ich hatte gehofft, dass mein Vorsprung reichen würde“, gestand er. Mit dem 5. Klassensieg in Folge im BMW M235i Racing Cup verteidigten Alexander Mies und Michael Schrey souverän die Führung in der Gesamtwertung der VLN. Der Vorsprung auf die Zweitplatzierten, Ivan Jacoma und Claudius Karch im Porsche Cayman S des Team Mathol Racing, beträgt bereits 2,38 Punkte. Tim Scheerbarth und Alexander Toril Boquoi schieden im Porsche 911 GT3 von Black Falcon Team TDM Friction nach einem Unfall in Runde 4 vorzeitig aus und büßten damit viele Plätze in der Tabelle ein. Allerdings werden bei zehn Läufen zwei Resultate am Ende des Jahres gestrichen, so dass die Titelchancen der Beiden durchaus noch intakt sind. Der 6. Lauf der Saison findet am 20. August 2016 statt und wird vom DMV-Verein Reydter Club für Motorsport (RCM) ausgerichtet: Das 39. RCM DMV Grenzlandrennen führt nach fünfwöchiger Sommerpause über die gewohnte Distanz von vier Stunden. Text und Fotos: VLN www.vln.de

Der Porsche 911 von Manthey Racing mit Jörg Bergmeister und Michael Ammermüller wurde beim ReinoldusRennen Zweiter

VLN


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Automobilsport - DMV INSIDE 03/2016

Start der 55. Thüringen-Rallye

Karsten Liebetrau und Lars Friebel im Trabant P 601

Werner Jetzt und Frederike Sandberg Fiat 131 JRT-corse

55. S-DMV Thüringen Rallye

Skoda-Pilot Kreim gewinnt Thüringen Rallye Vom 14. – 16. Juli fand rund um Pössneck zum 55. Mal die S-DMV Thüringen Rallye statt, die größte von einem DMVVerein in Deutschland ausgetragene Rallye-Veranstaltung. Auch diesmal bekam der MSC Pössneck im DMV höchstes Lob und Anerkennung von Offiziellen und Zuschauern für die perfekte Vorbereitung und Durchführung des dreitägigen Topevents im Motorsport-verrückten Thüringen. Die Thüringen-Rallye zählte sowohl zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) als auch zur ADAC Rallye Masters, den beiden höchsten Prädikaten im deutschen Rallyesport. Mit einem klaren Start-Ziel-Sieg gewannen Fabian Kreim/Frank Christian (Fränkisch-Crumbach/Oberhausen) die S-DMV Thüringen Rallye. Die zehn Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 137,56 Kilometern beim sechsten der zehn Saisonläufe zur DRM absolvierten sie in einer Gesamtzeit von 1:06:29,0 Stunden. Auf Platz 2 fuhren Sepp Wiegand/Alex Rath (Zwönitz/Trier) in ihrem Ford Fiesta R5 mit einem Rückstand von 0:39,8 Minuten. Den dritten Platz belegten der Sulinger Christian Riedemann und seine belgische Co-Pilotin Lara Vanneste im Peugeot 208 T16 R5 (+1:12,7 Minuten). In der DRM-Wertung konnte Kreim seinen Vorsprung weiter ausbauen. Er führt jetzt mit 132 Punkten vor Riedemann (102). Auf Rang 3 liegt weiterhin Dominik Dinkel (Rossach, 69 Punkte), der seinen Skoda Fabia S2000 nach einem techniDie drei Sieger-Teams der 55. Thüringen-Rallye

Thüringen Rallye

schen Defekt vorzeitig abstellen musste. Die Wertung zur in die DRM integrierten 2WD-Meisterschaft für Fahrzeuge mit nur einer angetriebenen Achse gewannen Philipp Knof/Anne-Katharina Stein (Wülfrath/Wutha-Farnroda) in ihrem Citroen DS3 R3T max. In der Meisterschaftswertung schlossen sie mit nun 74 Punkten zu Hermann Gaßner Junior (Surheim, 93) auf, der im Toyota GT86 diesmal nicht antrat. Acht Bestzeiten für Kreim. „Die Steine sind undefinierbar groß, die mir jetzt vom Herzen gefallen sind“, strahlte Sieger Fabian Kreim im Ziel. Vor einem Jahr hatte Kreim hier seinen ersten Start im Skoda Fabia R5. In der letzten Prüfung rutschte er damals in Führung liegend von der Strecke und musste aufgeben. Diesmal lief es deutlich besser. „Wir wussten, dass wir schnell sind. Auch deshalb, weil wir in den letzten Wochen viel im Auto sitzen durften und so extrem viel Fahrpraxis gewinnen konnten. Aber dass wir jetzt mit so einem großen Vorsprung gewinnen können, das hätte ich nicht gedacht.“ Auf acht der insgesamt zehn WPs setzte er im Fabia R5 von Skoda Auto Deutschland die Bestzeit, zweimal war Sepp Wiegand im Ford Fiesta R5 schneller. „Wichtig war auch noch, dass wir die Powerstage und damit drei Zusatzpunkte gewonnen haben. Das kann Sepp Wiegand im Ford Fiesta R5 wurde Gesamtzweiter

für die Meisterschaft noch sehr wichtig werden.” Auch der Zweitplatzierte war letztlich zufrieden. „Natürlich wäre es schön gewesen, hier zu gewinnen. Als Sportler will man natürlich ganz vorne sein“, erklärte Wiegand, der Vize-Europameister von 2014. „Es hat sehr viel Kraft gekostet, dieses Projekt auf die Beine zu stellen und ein Sieg wäre natürlich ein schönes Dankeschön an alle gewesen.“ Christian Riedemann schätzte seinen dritten Platz sehr realistisch ein, „Wir wussten von Anfang an, dass es gegen die Beiden sehr schwer werden würde. Da sie hier im vergangenen Jahr schon auf den identischen Prüfungen gefahren sind, haben sie doch einen großen Erfahrungsvorsprung.“ Im Peugeot 208 T16 R5 von Peugeot Deutschland Romo steckte er gegen Ende zurück. „Zu Beginn konnten wir noch mit Sepp (Wiegand) mithalten, als er sich dann aber ans Auto gewöhnt hatte, war sein Erfahrungsvorsprung einfach zu groß.“ In der Wertung der ADAC Rallye Masters siegte Porsche-Pilot Rainer Noller. www.thueringen-rallye.com Fabian Kreim gewann im Skoda Fabia S2000 erstmals die Rallye


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p auf den Porsche 919 Hybrid. Dann das il s Unfassbare: Ohne Vorankündigung verb o sagte der Turbolader des führenden Tom o t yota TS 050. Vor der Box seines Teams Au blieb Nakajima sogar ganz stehen und Verfolger Neel Jani übernahm im Porsche die Führung. Nakajima fuhr jetzt die letzte Runde mit der gespeicherten Elektroenergie, benötigte jedoch dafür 12 statt der für die letzte Runde erlaubten 6 Minuten – Toyota war aus der Wertung und verpasste erneut den greifbaren Le-MansSieg; Porsche mit Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb erbte den Sieg. Das Toyota-Schwesterteam mit Sarrazin, Conway und Kobayashi wurde vorm Audi Sport Team Joest (Di Grassi/Duval/ Jarvis) Zweiter.

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Vorteil Hamilton – nicht erst seit Hockenheim Foto: MONSTER ENERGY

Formel I

Alles verloren!? Nach dem 5. Formel-I-Rennen in Barcelona hatte Niko Rosberg die WM mit überragenden 43 Punkten Vorsprung angeführt. Sieben Rennen später, nach dem Großen Preis von Deutschland in Hockenheim, liegt der Wiesbadener 19 Punkte hinter seinem Teamkollegen Lewis Hamilton zurück. Mit sechs Siegen in sieben Rennen und mit vier Erfolgen in Serie hat der britische Weltmeister die Wende geschafft. Und möglicherweise fährt der Mercedes-Pilot in den restlichen neun Rennen seinem dritten WM-Titel in Serie entgegen. Die Hoffnung, dass Rosberg das zu seinen Gunsten umbiegen könnte, schwand von Rennen zu Rennen. In Hockenheim, wo der WahlMonegasse die Pole Position inne hatte, verwachste er seine Siegchance, als er am Start beinahe stehen blieb und nur als Vierter aus der ersten Runde kam. An Daniel Ricciardo und Max Verstappen (beide Red Bull) fand der Vizeweltmeister Rosberg ratlos Foto: MONSTER ENERGY keinen Weg mehr vorbei. Dass Mercedes wieder Weltmeister wird, ist so gut wie sicher; dass Rosberg auch 2016 „ewiger Zweiter“ bleibt derzeit sehr wahrscheinlich. Die Frage, die sich stellt, ist die nach Platz 3: Red Bull mit den neuen Renault-Motoren ist zu alter Stärke zurückgekehrt, der junge Max Verstappen die Sensation der Saison schlechthin. Ricciardo (133 Punkte), die Ferraristi Räikkönen (122) und Vettel (120) sowie Verstappen (115) werden sich um Platz 3 streiten. Wobei der Vorteil im Moment weder bei der Scuderia noch bei Vierfach-Champion Vettel liegt. TS

24 h Le Mans

24-Stunden-Krimi Spannender kann ein Hitchcock-Krimi, der 24 Stunden dauert, nicht sein: Die 24 Stunden von Le Mans, prestigeträchtigstes Automobilsport-Event des Jahres, wurden in der vorletzten von 384 Runden, das heißt nach 5200 Kilometern entschieden! Bis fünf Minuten vor Schluss hatte das favorisierte Toyota-Team mit Davidson, Buemi und Nakajima geführt, mit deutlichem Vorsprung Last-Minute-Sieger Porsche 919 Hybrid mit Dumas, Jani und Lieb Foto: Thomas Bauer

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Vorjahressieger Nico Hülkenberg musste in Baku (9.) bei der Formel 1 seine Runden drehen.

Rallye-Weltmeisterschaft

Britensieg in finnischen Wäldern Mit Kris Meeke im DS 3 WRC gewann zum ersten Mal ein Brite die Rallye Finnland, sicherlich die spektakulärste aller 14 Stationen der Rallye-WM. Weltmeister und WM-Spitzenreiter Sebastien Ogier rutschte mit seinem VW Polo R WRC bei der „schnellsten Rallye der Welt“ ausgerechnet am langsamsten Punkt in einer Haarnadelkurve in den Graben. Vorjahressieger Jari-Matti Latvala im zweiten Werks-Polo konnte Meeke nicht gefährden und wurde Zweiter. Der 32-jährige Ogier hält für die Wolfsburger jedoch weiterhin deutlich die Tabellenspitze: Der Franzose führt mit 143 Punkten vor dem norwegischen VW-Teamkollegen Andreas Mikkelsen (98 Punkte), der in den finnischen Wäldern nur Siebter wurde.

Deutsche Tourenwagen Masters

Vorteil für BMW? Mit den Plätzen 2 und 4 konnte BMW-Pilot Marco Wittmann die Tabellenführung auch nach der fünften von neun DTMVeranstaltungen auf dem Dünenkurs im niederländischen Zandvoort verteidigen. BMW war aber in Zandvoort dieses Jahr nicht so dominierend wie in 2015: Den ersten Lauf am Samstag gewann der Kanadier Robert Wickens für Mercedes; am Sonntag war der Brite Jamie Green im Audi RS 5 für das Rosberg-Team erfolgreich. Doch der Streit über die potenzielle Übervorteilung von BMW durch den DMSB geht auch nach Zandvoort weiter: BMW wurde vom Verband im Winter ein Gewichtsvorteil von 7,5 kg wegen eines vermeintlichen Leistungs-Rückstandes zugestanden. Die drei Hersteller Audi, Mercedes und BMW hatten in einem gemeinsamen Antrag an den DMSB dafür votiert, den Gewichtsvorteil sofort zurückzunehmen, da BMW ganz offensichtlich konkurrenzfähig ist. Doch der DMSB lehnte ab … Fortsetzung folgt am 20. und 21. August in Moskau. Jamie Green (# 53) gewann am Sonntag vor Gary Paffett (#2) in Zandvoort Foto: ITR

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DMV Rallye Raid Meisterschaft

Erfolgreicher Start in die 10. Saison 40 Teams starteten beim ersten Rennen zur Deutschen DMV Rallye Raid Meisterschaft im Off-Road-Gelände des Motorparks Oschersleben. Die spannende Rennaction verteilte sich über mehrere Teilprüfungen an drei Tagen. Bei idealen Wetterbedingungen setzten sich Philipp Beier (Chevy/Mercedes) bei den Autos und Christian Czerny (Polaris) bei den SSV an die Spitze des Feldes. Christian Stienen setzte sich bei den ATV durch und der Däne Nikolas Harkjear bei den Quads. Volker Lang siegte bei den LKW vor Hanspeter Karches (Beide Unimog). An der Spitze des Feldes lieferten sich Philpp Beier im Chevy-Mercedes und Christian Czerny einen harten Kampf um die Gesamtführung, den Beier für sich entschied. Die extrem harte Strecke setzte die Fahrzeugtechnik unter Dauerstress. Schon nach kurzer Zeit gab es die ersten Ausfälle – nur die Hälfte der Fahrzeuge erreichte am Ende das Ziel. JÖRG SAND

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„Lackaustausch und Kraterpassagen“ Teilnehmerin Sabine Dudda berichtet als Copilotin von Markus Wartbiegler im „Wood Force Racing“ Land Rover vom Rennen in Oschersleben: 1. Rennen. Der erste Start war wie immer spannend auf der Strecke. Denn nach 100 Metern wird aus der Start- und Zielgeraden eine einspurige Strecke. D.h. auf kurzer Strecke einfädeln und das in einer extremen Staubwolke. Das klappte recht gut, ohne Lackaustausch, nur zog die Suzi von CM Racingteam an uns vorbei. Im ersten Rennen suchten wir nach der Ideallinie und klopften die Möglichkeiten ab. Mit jeder Runde wurde es flüssiger und über die ein oder andere Bodenwelle ging es schneller auch ganz gut. Der Lackaustausch wäre nicht notwendig gewesen. Doch das typische Renngeschehen der letzten Jahre sollte sich auch dieses Jahr wieder beweisen: Wer nicht materialschonend fährt, bekommt von seinem Auto die Quittung. 2. Rennen. Das Rennen starte nicht nach dem Rennergebnis des ersten Rennens

wie sonst, sondern nach Prologreihenfolge. Das war zu unseren Gunsten. Der Start war besser gelungen und wir ließen die CM Suzi hinter uns. Mal war sie da und mal wieder weg. In den engen und „Kraterpassagen“ war sie hinter uns und, wenn etwas schnellere Strecken waren, waren sie im Rückspiegel nicht mehr zu sehen. Da es immer wieder ein Hin und Her war und, da sie ja auch in unserer Klasse starteten, beobachteten wir das Ganze etwas. Da sie weder hupten noch Lichthupe machten, dachten wir, dass sie das ähnlich sehen. Wir überrundeten einen Lada und dann ging es in U-Turn links und Marcus sagte, dass die Suzi auf der Seite liegt. Ich war ganz verwundert, durch das Scheppern im Innenraum auf Grund des „zerkraterten Mienenfelds“, durch das wir fuhren, hatte ich nichts gehört! Mist. Aber wir hatten definitiv an der Stelle nicht damit gerechnet. Wir fuhren unser Tempo weiter und fanden die eine oder andere Optimierung der Strecke noch. Das waren gute Vorrausetzungen für das nächste Rennen. 3. Rennen. Wir wollten unseren zweiten Platz in der CP-Wertung halten. Am Start kamen wir wieder gut weg und fuhren vor CM Racing. Da wir diese Kipp-Situation nicht nochmal haben wollten, ließen wir sie vorbei und verfolgten sie. Wir hatten unseren Rhythmus gefunden und holten aus der Strecke raus, was ging. Wir flogen kurze Strecken und im leichten Drift kommt man auch schon gut um die ein oder andere Kurve. Marcus hat sein Auto gut im Griff, er weiß genau, was geht und was nicht, auch wenn er am Lenkrad mehr ackern musste, merkte ich davon nichts. Ich sagte ihm, wo er am besten durch den Kurs kommt und er setze es 1:1 um. Am Ende des dritten Rennens waren wir aber auch beide etwas platt und froh, dass wir es geschafft hatten. SABINE DUDDA www.GORM-open.de

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teil durfte ebenso wenig fehlen, wie der Drang, die Boliden an ihre fahrphysikalischen Grenzen zu führen. Die Weisheit und Gelassenheit, die Konsequenz einer Überschreitung dieser Grenze ganz persönlich zu erfahren, durfte so manches Team aus nächster persönlicher Nähe erleben: an Umfallen wurde dieses Wochenende definitiv nicht gespart.

Internationale DMV Truck Trial Meisterschaft

Eine Handvoll Können Beim dritten Meisterschaftslauf des Truck Trial Club Deutschland in Thüringen wurden die Ergebnisse und die Zwischenstände kräftig durcheinander gewirbelt. Eine Handvoll Sonnenschein, blauer Himmel und Temperaturen über 30 Grad, ein Starterfeld von 29 Teams in sechs verschiedenen Klassen, anspruchsvolles Gelände und spektakuläre Sektionen: der 3. Lauf zur Internationalen TruckTrial-Meisterschaft 2016 war am 2. Wochenende im Juli im Steinbruch "KahlleiAZ_Performance_quer.pdf 1 16.02.15 zu 10:09 te" i. Tegau/Thüringen Gast.

Mehr als eine Handvoll Zuschauer: viel Spaß, den nötigen Sonnenschutz sowie gutes Schuhwerk benötigten die Freunde des filigranen Fahrspaßes, um mit dem Gelände zurecht zu kommen. Aus sicheren Quellen war zu erfahren, dass es sich mehr als gelohnt hat, die Strapazen auf sich zu nehmen. Eine Handvoll Gespür für Orientierung, Genauigkeit und Präzision, manchmal im Millimeterbereich, durfte den Fahrer und ihren Beifahrern nicht fehlen, um die Sektionen, die Torstangen und die sensiblen Gefährten stehen zu lassen. Eine Handvoll Können, das richtige Werkzeug und das passende Ersatz-

Eine Handvoll Sicherheitsmaßnahmen wie Überrollkäfig, Helme, Gurte und mehr sind dafür verantwortlich, dass es bei Materialschäden geblieben ist und die guten Sanitäter vom ORMS Rettungsdienst keinen schweren Einsatz hatten. Eine große Handvoll helfender Hände haben diesen 3. Lauf zur ITTM nicht nur als Sponsoren und Unterstützer begleitet, sondern durch ihre praktische Handvoll Arbeit und Mithilfe. Die Ergebnisse wurden durch diesen anspruchsvollen Lauf kräftig durcheinander gewirbelt .... Da kann sich bis zum Ende der Saison noch einiges tun. Eine Handvoll Punkte Vorsprung sind nicht sehr viel! Der nächste Lauf zur ITTM findet am 27./28. August 2016 in Neustadt-Oberottendorf / Sachsen statt. Text: CHRISTA REMME Foto: JÖRG FINK www.ttcd.de

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Motorsport - DMV INSIDE 03/2016 NitrOlympX – ein Pflichttermin für echte Motorsport-Enthusiasten 

Foto: Thomas Bauer

NitrOlymX 19. – 21. August Hockenheim

Welcome to the Home of Speed! In diesem Jahr versammelt sich die europäische Drag-Racing-Szene bereits zum 31. Mal zum schnellsten Motorsport der Welt am Hockenheimring. Bei den NitrOlympX kämpfen vom 19. bis 21. August die besten Drag Racer Europas in fünf Auto- und vier Motorradklassen um wichtige Punkte für die FIA- und FIM-Europameisterschaft. Daneben gehen noch zahlreiche höchst ambitionierte Amateurklassen an den Start. Mit circa 300 Teilnehmern werden wieder ein volles Fahrerfeld und heiße Duelle im Sekundentakt auf der Rico-Anthes-Quartermile erwartet. Nach einem Jahr Pause der Pro-StockCars können sich die Fans der FeinMechanik-Klasse des Drag Racing wieder auf heiße Duelle an der Startampel einstellen. Die „Raubkatzen“ unter den

DMV INSIDE DMV Hochbetrieb beim DMV: eine Vielzahl von Verpflichtungen beim DMSB, bei Veranstaltungen und Geschäftspartnern halten den Vorstand auf Trab. Am 14. August trifft sich der Vorstand auf der neuen Geschäftsstelle im DOSB-Haus in Frankfurt, um die Themen aufzubereiten und die nächsten Schritte, schon mit Blick auf 2017, abzusprechen. Festzulegen sind unter anderem Ort und Ablauf der nächstjährigen HV, eine weitere Verbesserung des Sportförderprogramms, des werblichen Auftritts, und die Großereignisse, an denen der DMV sich direkt beteiligt oder beteiligen soll.

Dragster-Cars, die ohne jegliche Hilfe von Lachgas, Nitro, Turbo oder Blower auskommen, komplettieren beim diesjährigen Event mit den Top-Fuel-, den Pro-Modified-, den Top-Methanol-Dragstern sowie den Top-Methanol-Funny-Cars die Gruppe der FIA-Profi-Klassen in Hockenheim. Beliebte Nightshow am Samstagabend. Neben den spannenden Zweikämpfen auf der Viertelmeile zeichnen sich die NitrOlympX durch ein frei zugängliches Fahrerlager, ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sowie die beliebte Nightshow am Samstagabend aus. Hier wird ein atemberaubender Mix aus grandiosem Entertainment mit viel Action und Geschwindigkeit geboten. Wilde Stunts, qualmende Reifen, meterhohe Flammen und Feuerwerk sind garantiert. DMV und MSJ wieder in Suhl vom 18.-20.11.2016 Bekanntermaßen findet die MSJ- und DMV-Meisterehrung wieder in Suhl statt, flankiert von diversen Konferenzen der Vereine. Weitere wichtige Anlässe sind die MSJ-Vollversammlung und ebenso wird

Foto: Turban

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Aus den USA, dem Mutterland des Drag Racing, kommen mit Ron Hopes spektakulärem „Rat Trap“ und Randy Bradfords “Topolino“ zwei hochklassige „US Altereds AA/Fuel Dragster“ nach Deutschland. Diese frontangetriebenen Fahrzeuge gelten nicht nur als die aufregendsten und unterhaltsamsten der Drag-RacingGeschichte, sie sind außerdem extrem schnell und werden dem Publikum eine beeindruckende Show bieten. Dieses Entertainment-Paket machen die NitrOlympX zu einem absoluten Highlight und einem Pflichttermin im Kalender eines jeden Motorsport-Enthusiasten. Welcome to the Home of Speed! www.nitrolympx.de

eine Sitzung des Gesamtpräsidiums anberaumt werden. Hierbei erfolgt dann die enge Abstimmung der Verbandsführung mit den Regionalvertretern. Kartrennen Während der Kartsport auf Landes- und Clubsportebene wieder langsam Fahrt aufnimmt, ist der Sprung zur WM unrealistisch hoch, weshalb der DMV eine Beteiligung an einem WM-Lauf 2017 abgelehnt hat. Bis 2014 war der DMV für den deutschen WM-Lauf allein, auch finanziell, verantwortlich. Erst muss die Basisarbeit wieder funktionieren, so der Tenor, jedoch ist – und das gilt für alle Verbände – „der Stein der Weisen“ in der Frage des Übergangs vom Kartslalom zum Rennsport noch nicht gefunden. W.


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rieu einen Strich durch die Rechnung und zwängte sich als Zweiter zwischen Martin Smolinski und Michael Härtel.

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Tanzt auf dem Wasser: Marc Marquez am Sachsenring 

Foto: Thomas Bauer

MotoGP

Marquez stürmt davon Die Hoffnung von Valentin Rossi, diese Saison seinen zehnten WM-Titel zu erringen, ist spätestens seit dem letzten GP vor der Sommerpause am Sachsenring ausgeträumt. In HohensteinErnsthal gewann der Spanier Marc Marquez zum siebten Mal hintereinander den Grossen Preis von Deutschland. Das MotoGP-Rennen wurde als Regenrennen gestartet und die Fahrer mussten während des Rennens auf abtrocknender Strecke im „Flag-to-Flag-Rennen“ die Bikes wechseln, um mit Trockenreifen oder Internediates weiterzufahren. Rossi fuhr dabei später an die Box als Hondastar Marquez und bekam von seinen Mechanikern ein mit Intermediates bereiftes Bike und fiel vom zweiten bis auf den achten Platz zurück. Damit hat Marquez zur Halbzeit 48 Punkte Vorsprung auf Titelverteidiger und Landsmann Jorge Lorenzo und gar 59 Zähler mehr als Rossi. Rossis Yamaha-Teamkollege Lorenzo holte am Sachsenring nur einen Punkt, schwächelt seit Wochen und sieht Marquez immer weiter davonziehen. Die deutsche Flagge hält in der Moto2-Klasse Jonas Folger hoch: Der Mühldorfer wurde nach spannendem Rennen am Sachsenring Zweiter. Der bereits mit einem MotoGP-Vertrag für 2017 ausgestattete Folger steht in der WM-Tabelle auf Platz 6. TS

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Das Glück hatte die deutsche Mannschaft sicherlich nicht gepachtet. Zunächst erlitt Michael Härtel im zweiten Rennen einen Motorschaden, dann fiel einen Lauf später Jörg Tebbe gut positioniert aus. „Eigentlich haben wir alles richtig gemacht. Uns fehlten einfach die Punkte der Ausfälle“, kommentierte Jörg Tebbe das Ergebnis. SUSI WEBER

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Motocross-WM

Nagl auf Medaillenkurs Auch nach 14 der 17 WM-Läufe der MXGP-Klasse fährt Max Nagl auf Medaillenkurs. Der in Belgien wohnhafte Oberbayer punktete in dieser Saison beinahe in jedem Lauf, blieb die gesamte Saison unverletzt und liegt 117 Punkte hinter WM-Leader Tim Gajser auf Tabellenplatz 3. Der Slowene Gajser ist praktisch nicht mehr einholbar, aber auf den Zweiten Toni Cairoli (Italien/KTM) fehlen Nagl, der für Kimi Räikkönens Team IceOne auf Husqvarna startet, lediglich 14 Punkte. Mit dem Tagessieg im tschechischen GP in Loket und dem Gewinn von Lauf 1 im belgischen Lommel unterstrich Max, dass er derzeit jeden Gegner schlagen kann. TS

Superbike*IDM

Erster Doppelsieg für Marvin Fritz Bei der vierten Veranstaltung zur Superbike*IDM feierte Marvin Fritz aus Neckarzimmern seinen ersten Doppelsieg in der hubraumstarken Superbike-Klasse. Der Yamaha-Pilot startet im Bayer-Bikerbox-Langenscheidt Team und war auf der 4 Kilometer langen Rennstrecke in Zolder/Belgien der überragende Fahrer. Bei

Langbahn-Team-WM

Deutschland wieder Vize Die DMSB-Nationalmannschaft gewann nach einer Aufholjagd im tschechischen Kurbad Marienbad die WM-Silbermedaille in der Langbahn-Team-Weltmeisterschaft. Mit im Team war auch DMV-Fahrer Jörg Tebbe. Der WM-Titel schien den Niederländern bei ihrem letzten Durchgang eigentlich schon sicher, wäre Theo Pijper nicht noch in der Schlussrunde gestürzt. Statt maximaler Punkteausbeute hieß es für die Holländer noch einmal zittern, hätte doch das DMSB-Team mit den Plätzen 1-3 in ihrem Lauf gegen Frankreich gleichziehen und damit ein Stechen erzwingen können. Dem machte allerdings Mathieu TresarFür Martin Smolinski (7), Michael Härterl (9) und Jörg Tebbe (8) blieb wieder „nur“ Silber Foto: Thomas Schiffner

Yamaha-Pilot Marvin Fritz feierte in Zolder/Belgien einen Doppelsieg in der Superbike-Klasse Foto: Hermann Rüger

der Superpole für die Startaufstellung war der Franzose Mathieu Gines (BMW) nur um 0,057 Sekunden schneller als Marvin Fritz. Im 1. Lauf führte Marvin Fritz bis auf zwei Runden und siegte nach 17 Runden mit nur 0,292 Sekunden vor Gines. Im zweiten Rennen war es erneut ein packender Zweikampf bis zur 13. Runde. Da stürzte Gines und der 23-jährige Yamaha-Pilot konnte seinen dritten Saisonsieg überlegen mit 15,323 Sekunden vor dem Tschechen Jan Halbich (Honda) und dem Belgier Bastien Mackels (BMW) feiern. Mathieu Gines konnte noch weiterfahren und kam als Vierter ins Ziel. Mit seinem Doppelerfolg übernahm Marvin Fritz nach 7 von 15 Läufen mit 140 Punkten auch erstmals die Führung vor dem Franzosen Gines (138 Punkte). MICHAEL SONNICK

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Motorradsport - DMV INSIDE 03/2016

Erste Kurve in Rennen 2 der Klasse Moto Lightweight

DMV Rundstrecken Championship

Herausforderung Schleizer Dreieck In dieser Saison gastierte die DRC (DMV Rundstrecken Championship) powered by Pirelli zum fünften Mal auf dem Schleizer Dreieck. Herausforderung 1: Der Termin stand lange in Frage; die rechtliche Situation um das Dreieck ist immer noch diffus und das Tauziehen zwischen Politik, Betreibergesellschaft, Anwohnern und ortsansässigen Clubs leider immer noch nicht zu Ende. Schlussendlich konnte aber ein Kompromiss gefunden werden und so wurde die Thüringer Traditionsstrecke Schauplatz der dritten Runde der DRC-Saison 2016. Herausforderung 2: das Wetter. Schon am Trainingsfreitag wechselten sich strahlender Sonnenschein und nasse Abschnitte ab. Glücklicherweise verteilten sich die kurzen Regengüsse über den ganzen Tag, so dass alle Fahrer wenigstens einige trockene Trainings fahren

Moto1, Rennen 1: Stamm liegt hier noch hinter Mackels

konnten. Es kam aber weniger schlimm als erwartet; alle Rennen konnten über ihre volle Distanz und ohne große Probleme abgewickelt werden. Herausforderung 3. Was noch nicht heisst, dass es leicht für die Fahrer wurde. Denn die Naturrennstrecke fordert vom Fahrer absolute Konzentration und ein gutes Stück Mut, sie ist Herausforderung 3. In beiden Läufen der Moto Lightweight duellierte sich der spätere Doppelsieger Rene Raub auf seiner Suzuki Gladius und der junge Nick Weidemann auf einer SV 650 auf das Härteste. Wäh-

rend Weidemann im ersten Umlauf fast über die ganze Distanz nur 10-20 Meter hinter Raub auf seine Chance wartete, sie aber nicht bekam, machte er im zweiten Rennen ernst und presste sich in der letzten Runde in der Schikane vor Start/ Ziel neben Raub. Dabei verlor er aber so viel Speed, dass Raub ihn auf den 150 Metern bis zum Zielstrich noch ausbeschleunigen konnte. Mit 0,2 Sekunden Rückstand Zweiter zu werden ist hart, aber es zeigt, dass die Ära des unschlagbaren Raub auch endlich sein kann. Dahinter wurde in sehenswerten Kämpfen ebenso gefightet. Platz 3 erreichte in Rennen 1 Christian Otto, der aber von der Zeitstrafe für den kapitalen Frühstart von Ingo Volmari profitierte. Im Rennen 2 war es Podest-Jungfrau Tino Müller, der die 16 Punkte in der Gesamtwertung abräumte. Polesetter Christian Kemper kam im ersten Lauf nicht ins Ziel, im zweiten musste er sich mit Platz 6 begnügen. Die Superstock-Wertung gewann jeweils Rene Raub. In der Moto2 war Lokalmatador Thomas Walther der bestimmende Mann. Allerdings sind auch Profis wie der noch 38-jährige Schleizer nicht vor Fehlern gefeit – sowohl er als auch die ebenfalls IDM-erfahrene Sarah Heide patzten mit Frühstarts in Rennen 1, was „Ziesel“ Walther trotz Führung auf der Strecke nur Rang 4 bescherte. Der aus der Frühpension zurückgekehrte Toni Riedel gewann so das Rennen vor Jungspund Christoph Beinlich. In Rennen 2 liess Thomas Walther dann aber nichts mehr anbrennen und siegte mit 9 Sekunden Vorsprung auf Toni Riedel. Sarah Heide belegte Rang 3. Die 25 Punkte für den besten Superstock-Fahrer nahmen jeweils Tim Holtz und Max Böttcher mit nach Hause; beide hoffnungsvolle Nachwuchstalente. Kurz eingeflochten - der Altersdurchschnitt in der Moto2 liegt in der DRC weit unter 30 Jahren!

DMV Rundstrecken Championship

Moto1. Auch hier setzte sich die Pechsträhne der IDM-Fahrer fort. Roman Stamm schaffte es im ersten Rennen (obwohl sein Standplatz nur gefühlte 20 cm von der Boxengasse entfernt lag) nicht vor dem Schließen selbiger auf die Strecke. Er durfte zwar in die Warmup-Runde nachfahren, musste aber von ganz hinten starten. Doch er kam Ende der ersten Runde bereits als Zweiter über Start/Ziel! Mit konstanten Rundenzeiten von 1:27 min hatte er IDM-Kontrahent Mackels auch schnell erreicht und hinter sich gelassen und hätte einen unangefochtenen Sieg eingefahren, wenn er nicht vor der Zielflagge in die Box abgebogen wäre. Ein sichtlich verunsicherter Mackels traf somit als Erster am Zielstrich ein. Udo Reichmann, der im Qualifying als erster „Normaler“ hinter der IDM-Phalanx rangierte, schaffte Rang 3. Allerdings gelang ihm in Rennen 2 ein ähnlicher Streich wie Stamm im ersten Rennen, er kam auch zu spät, ihn ereilte das gleiche Schicksal. Halbes Feld überrundet. Rennen 2 ging dann noch klarer an Stamm. Dieses Mal regulär von der Pole ins Rennen gegangen überrundete er das halbe Feld, bevor er die Zielflagge sah und auch passierte. Reichmann hatte nicht nur das Problem des Starts aus der letzten Reihe, in Runde 7 bekam er ein technisches Problem, was ihn vom frisch eroberten Platz 3 auf den letzten Rang zurückfallen ließ. Aber seine Führung in der Superstock-Wertung ist deshalb noch nicht in Gefahr; er nahm aus dem ersten Lauf 25 Punkte mit. In Rennen 2 gingen diese dann an Marc Pörsch. Rund 4.500 Besucher kamen an den Wochenendtagen ans Dreieck und sie hatten jede Menge zu sehen und zu hören. So viel gute Stimmung, Atmosphäre, Spaß und Spannung sollten künftig bei allen Motorrad-Veranstaltungen Pflicht werden. Text und Fotos: BIKE PROMOTION www.dmv-rundstrecken-championship.de


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Motocross-Seitenwagen-Weltmeisterschaft Bessenbach

Wie immer … – perfekt! In Strassbessenbach war alles wie immer… perfekt. Mit nur einem Satz lässt sich das Geschehen beim 7. Saison-GP im unterfränkischen Bessenbach am besten beschreiben. Neben der wie immer bestens präparierten Strecke und einer reibungslosen Organisation des MSC Strassbessenbach sahen die zahlreichen Zuschauer bei angenehmem sommerlichem Wetter großartigen Seitenwagensport. Auffallend auch in diesem Jahr wieder: mit 46 Teams die höchste Starterzahl bei allen (bisherigen) GP-Rennen, zeigt die Beliebtheit dieser einzigartigen, 1670 Meter langen Naturstrecke „Am Sattel“ und den Reiz, dort Rennen zu fahren. Ein wenig schade aus deutscher Sicht war, dass sich beim Heim-GP nur drei deutsche Gespanne für die beiden Wertungsläufe qualifizieren konnten. Das aktuell beste deutsche Team in der WM-Wertung Marcel Faustmann/Andres Haller schafften dies direkt, Tobias Blank/Michael Klooz und Adrian Peter/ Andy Schlinnertz über die Last Chance. Für Reimann/Reimann, Prokesch/ Die Tagessieger, v.l. Hendrix/van den Bogaart, Adriaenssen/Daiders und Brown/Chamberlain

Hildebrand, Engelbrecht/Hegewald und Senz mit niederländischem Ersatzbeifahrer Klumpers reichte es dagegen leider nicht. Auch Rekordweltmeister Daniel Willemsen musste zuschauen. Beifahrer Peter Beunk bekam im Qualirace einen großen Stein direkt auf die Brille und erlitt einen Schädelbruch. 1. Lauf. Mit dem Hole-Shot legten Jan Hendrickx/Ben van den Bogaart (B/NL), den Grundstein für ihren Laufsieg im 1. Wertungslauf. Sämtliche Angriffe, erst von Etienne Bax/Robbie Bax (NL) und später dann von Ben Adriaenssen/Lauris Daiders (B/LV), konnten die aktuellen Gesamtzweiten erfolgreich abwehren. Für Bax/Bax lief es nach dem Tagessieg in Genk letzte Woche dagegen etwas unglücklich. Wieder auf WSP-Zabel unterwegs, verloren sie buchstäblich in der letzten Kurve noch Rang drei an Stuart Brown/Josh Chamberlain (GB). Für Blank/Klooz war ein WM-Punkt für Rang 20 Schwerstarbeit. Über die gesamte Renndistanz waren sie in Positionskämpfe verwickelt. 2. Lauf. Auch im 2. Wertungslauf gab es einen ungefährdeten Start/Ziel-Sieg. Diesmal waren es Ex-Doppelweltmeister Adriaenssen/Daiders, die mit ihrem Laufsieg auch die Tageswertung für sich

entschieden, und ihren Vorsprung in der Gesamtwertung ausbauen konnten. Bax/ Bax bogen zwar als Zweite in die erste Kurve, konnten das Tempo der Spitze allerdings nicht mitgehen. Brown/J.Chamberlain machten bereits in Runde 3 kurzen Prozess mit dem niederländischen Brüderpaar, und zogen vorbei. Sichtlich bedient war Etienne Bax dann im Ziel,

Seitenwagen-Artistik in Pefektion zeigten die Deutschen Faustmann/Haller (#86) und Blank/Klooz (#37)

als in der letzten Runde auch noch Tomaz Cermak/Ondrej Cermak (CZ) den amtierenden Weltmeister bis auf Rang 6 durchgereicht hatten. Die Kondition von Fahrer oder Beifahrer war bei vielen Teams der entscheidende Faktor für das Laufergebnis. So erging es einigen Teams ähnlich wie Faustmann/ Haller, die als Zehnte aus der ersten Runde kamen, im Ziel aber mit leeren Händen da standen und bis auf Rang 22 durchgereicht wurden. Text und Fotos: SEBASTIAN AULL, www.sidecarcross-action.de www.msc-strassbessenbach.de

Motocross


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Motorradsport - DMV INSIDE 03/2016 Weltmeister Toni Bou fuhr auch im Fichtelgebirge in einer eigenen Liga

Trial-Weltmeisterschaft Gefrees

Glockengeläut für Toni Bou Die Kirchenglocken läuteten und für zwei Tage war das kleine Fichtelgebirgsstädtchen Gefrees der Mittelpunkt der Trialwelt. Wieder einmal war Gefrees der Mittelpunkt der Trialwelt und das konnte man auch an den überaus zahlreichen Zuschauern an den Sektionen der beiden WM-Läufe sehen. Mit der technischen Abnahme der Motorräder, bei welcher das Publikum die Stars aus nächster Nähe sehen konnte, begann die Veranstaltung. Seit 1972 ist das 13. internationale Trial-Wochenende mit insgesamt 17 EM- bzw. WM-Läufen in Gefrees gewesen. In der eigens für die Veranstaltung errichteten Warm-up-area auf der frei gewordenen Fläche am Stadtpark zeigten die Fahrer anschließend, was mit einem Trialmotorrad alles möglich ist. Die abendliche Fahrervorstellung im Festzelt rundete den ersten Tag des Events ab. Mit dem Bimmeln der Kirchenglocken um 11.00 Uhr ging an beiden Wettbewerbstagen der neunfache Weltmeister, Toni Bou aus Spanien auf die Strecke. Wie ein Ehrengeläut begleiteten sie den besten Trialfahrer aller Zeiten auf die anspruchsvolle Strecke. Und auch bei den beiden Trial-WM-Läufen in Gefrees war das spanische Ausnahmetalent von der Konkurrenz nicht zu schlagen und somit baute Bou mit zwei Siegen seine

Vormachtstellung in der WM aus. Der Montesa-Pilot hatte dabei am ersten Tag mit starker Gegenwehr durch seine Landsleute Adam Raga und Albert Cabestany zu kämpfen, die mit nur 2, bzw. 3 Strafpunkten mehr auf die Ränge 2 und 3 fuhren. Der einzige deutsche Starter in der TrialGP-Klasse, Franzi Kadlec, verletzte sich bereits in Sektion 4 am Finger und kam am Samstag unter Schmerzen auf Platz 11. Am zweiten Tag dominierte Toni Bou schließlich den Wettbewerb und konnte mit souveränem Abstand einen weiteren Sieg und damit die maximale Punktzahl in der WM einfahren. Vizeweltmeister Adam Raga platzierte sich wiederum auf Rang 2. In die spanische Phalanx brach der Brite James Dabill ein, der auf Vertigo bereits das zweite Mal heuer auf das Podest fuhr. Gute Leistungen von Kadlec und Widmann. Franz Kadlec konnte sich zum Vortag steigern und kam in der Endabrechnung auf den 9. Platz. Lokalmatador Nicolai Widmann kam in der Klasse Trial125 an beiden Tagen auf Rang 5. Unter den Augen der zahlreich angereisten Zuschauer zeigte der 16-jährige Gefreeser aber, dass zukünftig noch mehr von ihm zu erwarten ist. Die beiden WM-Läufe waren anspruchsvoll und abwechslungsreich. Sie wurden in allen Belangen ihrem WM-Status gerecht und forderten die besten Trialfahrer der Welt an beiden Tagen. Hatten es die

Die Begeisterung der Bevölkerung war grenzenlos

Trial-Weltmeisterschaft Gefrees

Fahrer in den ersten fünf Sektionen bei Grünstein noch mit steilen, felsigen Hängen und losem Waldboden zu tun, so bestanden die Prüfungen im zweiten Teil der 12 Kilometer langen Runde im Bereich der sogenannten „Hügelwiese“ aus technisch anspruchsvollem Sektionsmaterial. Mit ca. 250 Helfern, welche zu großer Zahl aus befreundeten Vereinen und aus privater Initiative den MSC unterstützten, gelang eine organisatorisch reibungslose Veranstaltung, die von allen Beteiligten in höchsten Tönen gelobt wurde.

Der einzige deutsche TrialGP-Pilot Franzi Kadlec schlug sich achtbar

Auch der veranstaltende MSC GefreesFichtelgebirge äußerte sich zufrieden und lobte die Disziplin und den Sportsgeist der Zuschauer, welche in großer Zahl an den Sektionen für eine sehr gute Stimmung sorgten. Auch weniger gelungene Aktionen wurden vom Publikum mit Applaus honoriert. Für das Fichtelgebirgsstädtchen war das WM-Wochenende 2016 wieder ein ganz besonderes Ereignis, was man an der Begeisterung der Bevölkerung merkte, welche auch das abendliche Rahmenprogramm mit überaus großem Zuspruch annahm. Bleibt abzuwarten, ob, wann und für wen das nächste Mal die Kirchenglocken von Gefrees beim Start zu einem WM-Lauf läuten. UWE LIEBIG www.msc-gefrees.de


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Der Mann der Stunde: Enrico Jache siegt auf der 150er Foto: Florian Hofer

DMV BRC 2-Takt Cup

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Sand und steile Hänge Der zweite Cup-Lauf in Fischbach wurde zum „Sandrennen der Saison“. Drei Tagessiege für Enrico Jache. Aus dem Renntag in Frankenthal ging Marco Hummel als Sieger hervor, somit auch als Meisterschaftsführender. Sechs Tage später traf sich die Meute des DMV BRC MX 2-Takt Cups schon in Fischbach zum sandigsten Rennen oder auch „dem Sandrennen“ der Saison; je nach Herkunft und Erfahrung der Fahrer gibt es da verschiedene Betrachtungsweisen. Als bester Allrounder kam abermals Hummel zur Geltung, der auch hier

die Nase vorn hatte. Zwar bremste er sich selbst im ersten Lauf mit ein paar Strauchlern aus, gewann aber nichtdestotrotz beide Läufe. Den zweiten mit überragenden 17 Sekunden Vorsprung vor Christian Herzberg, der auch in der Tageswertung Rang 2 belegte. Wie schon in Frankenthal ging der dritte Rang in die Schweiz an Dani Huser. Beim nächsten Rennen in Reutlingen durfte sich Hummel erneut über die MAXXIS-Prämie des Quali-Siegers freuen, trotz eines Wechsels von Husqvarna auf Honda. Den ersten Lauf gewann Patrick Zipf allein auf weiter Flur, Hummel und Herzberg stürzten. Mit P2 hinter Hummel im 2. Lauf hieß der Tagessieger

dennoch Herzberg vor Zipf und Johannes Rehfuss. Den folgenden drei Rennen in Schkölen, Wolfshausen und Bielstein blieb Hummel aufgrund von Überschneidungen mit dem Youngster Cup fern. Neue ernstzunehmende Konkurrenz tat sich für Altmeister Herzberg allerdings schon in Schkölen auf, wo Enrico Jache das erste Mal am Start stand und mit dem unterlegenen 150-ccm-Motorrad auch die folgenden drei Tagessiege erzielte. Nach einer kurzen Sommerpause geht die Titelverteidigung für Herzberg ab dem 21. August in Aufenau weiter. Text: ROBIN HANNES www.2takt-cup.de

DMV Ladies Cup

Neue Spitze Für den DMV MX Ladies Cup ging es am Pfingstmontag zu Steffi Laiers Heimrennen in Niederwürzbach. So gingen auch Qualifikation und die Rennen nur über sie. Die KTM-Pilotin konnte zwar in der Quali erst kurz vor Schluss die Bestzeit von Larissa Papenmeier übernehmen und sich damit den MAXXIS Best Qualified Award in Form eines Reifens sichern, war aber in beiden Läufen überragend un-

terwegs. Fehlerfrei spulte die Heidelbergerin ihre Runden ab und einzig Papenmeier konnte ihr zu Beginn folgen, fuhr aber im Anschluss zwei Mal einen sicheren zweiten Rang vor Anne Borchers nachhause. Kim Irmgartz wurde Vierte vor Lisa Michels, die mit der 85er eine starke Leistung zeigte!

Laier-Sieg auch in Spremberg. Im Sand von Spremberg schien Laier ihre bisherige Übermacht nicht so deutlich umsetzen zu können wie zuvor. Im Zeittraining blieben Larissa Papenmeier und Maria Franke absolut in Schlagdistanz. Im ersten Lauf ließ die amtierende Meisterin Franke die aktuelle MeisterschaftsfühFortsetzung auf der nächsten Seite

Motocross


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Motorradsport - DMV INSIDE 03/2016

Vor 20 Jahren Ecclestone und DMV. Vor 20 Jahren hieß die DTM ITC (International Touring Car Championship) und wurde nicht von der ITR, sondern von Mister Formel I Bernie Ecclestone promotet. Weil Ecclestones jüngstes Erfolgsmodell nicht so ganz erfolgreich war, wurde es Ende 1996 beerdigt und das Finale fand vor 82.000 Besuchern – ähnlich erfolgreich wie heute auch – in Hockenheim statt. Veranstalter des historischen Rennens beim Int. DMV Preis von Hockenheim war damals, richtig geraten, der DMV! Letzter ITC-Sieger und –Meister wurde für Opel Manuel Reuter. Rennleiter war Bruno Hürttlen. Ehrengäste (heute sagt man VIPs): u.a. Steffi Graf und Franzi van Almsick. Danach ging`s – überaus erfolgreich – mit der DTM weiter – ohne Ecclestone.

rende Laier nicht entwischen und wurde knapp Zweite. Papenmeier landete abgeschlagen auf dem dritten Platz.

Podium in Spremberg: In der Mitte Siegerin Larissa Papenmeier mit Genesungswünschen an Steffi Laier 

Foto: privat

Wie nah Glück und Pech beieinander liegen können, wurde ganz zu Beginn des zweiten Wertungslaufes deutlich. Nachdem Laier sich den Holeshot sicherte, kam sie kurz darauf in Führung liegend zu Fall und musste das Krankenhaus aufsuchen. Diagnose: Armbruch. Somit war im Rennen der Weg für Franke frei, die sich über die gesamte Distanz mit Papenmeier duellierte, aber mit Rang 2 zufrieden geben musste. Die Top-5 komplettierten Anne Borchers, Kim Irmgartz und Janina Lehmann. Zum nächsten Lauf am 21. August in Teutschenthal reist Larissa Papenmeier als Meisterschaftsführende. Text: ROBIN HANNES www.facebook.com/MXLadescup

Siegerehrung MX2 Jugend, in der Mitte Hendrik Sprenger

Motocross-Hessencup Aarbergen

Erfolg trotz Unwetter Erstmals fanden der Motocross-Hessencup und Rennen der DJMV gemeinsam beim MSC Michelbacher Hütte statt. Niederlage im Reifenkrieg. Es sollte das größte Rennen der Vereinsgeschichte des MSC Diedenbergen sein und war es auch: Das SpeedwayMannschafts-WM-Finale. Doch weil die FIM einen „Krieg“ gegen die Fahrer wegen der Reifenhomologationen führte, traten die USA und Australien in der WM nicht an. Polen wurde Überraschungsweltmeister, Russland Überraschungszweiter, aber weniger als 3000 Zuschauer waren dabei. Jünger als 21. „Ein Viertel der DMVMitglieder ist jünger als 21“, schreibt Chefredakteur Wilhelm A. Weidlich in Ausgabe 6/1996 des Verbandsblattes MOTOR extra. Diese Quote ergab sich aus einem Anteil von 5505 jugendlichen MSJ-Mitgliedern im Gesamtverband. Obwohl die MSJ auch heute noch Deutschlands stärkste JugendMotorsportorganisation ist, dürfte die Altersbilanz sich 20 Jahre später wohl etwas nach hinten verschieben.

In diesem Jahr standen zum ersten Mal Läufe des „Deutschen Jugend Motocross Verbandes“ (DJMV) im Rahmen des Hessencups in Aarbergen auf dem Programm. Aufgrund der unwetterartigen Regenfälle hatten sich die Verantwortlichen vom DMSB/DMV und dem MSC Michelbacher Hütte am Donnerstag vor der Veranstaltung vor Ort getroffen, um gemeinsam über die Durchführung der Veranstaltung zu entscheiden. Im Vorfeld gab es beim Streckenaufbau große Probleme, mit Maschinen die Strecke vorzubereiten. Die meisten Arbeiten konnten erst kurz vorher erledigt werden. Dadurch entstand natürlich ein erheblicher Druck, der aber letztendlich mit Bravour von den Mitgliedern gemeistert wurde. Ein Dankeschön an die Helfer; das war eine Mega-Leistung. Wie in den Nachrichten immer wieder zu hören war, wurden zahlreiche Veranstaltungen im Umkreis wegen den enormen Niederschlägen abgesagt. Im Nachhinein kann man von Glück sagen, dass von den Verantwortlichen die richtige Entscheidung getroffen wurde. 283 Teilnehmer. Das zeigte auch die große Teilnehmerzahl von insgesamt 283 Startern

Motocross

im Hessencup und im DJMV. Zum Glück ist die Motocross-Strecke auch nach Starkregen innerhalb einiger Stunden wieder abgetrocknet. Morgens war es sehr feucht, aber gut befahrbar, und nachmittags fing es an manchen Stellen sogar wieder ganz leicht an zu stauben. Nur am Samstagabend musste aufgrund eines starken Gewitterregens das Rennen eine Stunde vor regulärem Ende abgebrochen werden. Am Sonntag verlief alles planmäßig. Hendrik Sprenger aus Miehlen gewann für den MSC Michelbacher Hütte die MX2-Jugendklasse. Der MSC Michelbacher Hütte war froh, dass die große Schlammschlacht ausgeblieben ist. Es gab auch keine nennenswerten Unfälle mit Verletzungen. Trotz des Wetters kamen doch einige Zuschauer, um dieses Spektakel hautnah zu erleben. Ein ganz besonderes Dankeschön allen Zuschauern, Helfern, Gönnern und Spendern von Preisen. Text und Foto: FRANK BEHRENDT www.msc-michelbacherhuette.de


Motorrad-Biathlon

„Burg Eisenhardt“ erfolgreich eingesprungen Nach dem erfolgreichen Saisonstart in Groß Glienicke (Inside berichtete) nahm die Landesmeisterschaft Berlin/Brandenburg ihren weiteren Verlauf in Alteno (MC Lebusa) und in Diehlo (MV REW/EKO Stahl Eisenhüttenstadt). Alle Rennen zeichneten sich durch die gewohnt gute Organisation der veranstaltenden Clubs aus. Allerdings bereitete der nahende Termin für die Läufe 7 und 8 schon Sorgen, da vom vorgesehenen Veranstalter, dem MSC Race and Style Lauchhammer über Wochen und Monate nichts zu sehen, lesen oder hören war. Es gab Gerüchte und inoffizielle Informationen über eine eventuell erfolgte Auflösung des Vereins. Nun, so etwas ist sicher nicht schön, kommt aber vor. Allerdings hätte man die Biathlon-Gemeinde sicher auch von den Veränderungen in Lauchhammer in Kenntnis setzen können, die konnte schließlich nichts dafür. So riss letztendlich der MSC „Burg Eisenhardt“ Bad Belzig das Ruder herum und erkläre sich nur fünf Wochen vor dem Veranstaltungstermin bereit, die beiden Läufe auf seiner Strecke in Reetz auszurichten. Und, die Jungs und Mädels aus Belzig und Umgebung haben ihre Aufgabe nicht nur gut, sondern ausgezeichnet erledigt. Von allen Seiten gab es nur Lob, sei es die Organisation betreffend oder die Strecke mit der wieder befahrbaren Kiesgrube. Obwohl das Wetter durchaus hohe Anforderungen stellte (Samstag heiß und drückend, Sonntag intensiver Landregen, bis auch der letzte Fahrer im Ziel war) hatten offensichtlich alle ihren Spaß. Und weil es so schön war, finden auch die letzten beiden Meisterschaftsläufe am 10. und 11. September wieder in Reetz statt. Das war natürlich ohnehin so vorgesehen. Text und Fotos: STEFAN SCHMIDT www.motorrad-biathlon.de Dreimal Peise vom MC Gross Glienicke: Aljoscha (7 Jahre, links unten), Zweiter in der Klasse 3, Leon (15, unten rechts), führt in der Klasse 6, und Fynn Peise (oben) auf Platz 1 in der Klasse 4


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Motorradsport - DMV INSIDE 03/2016 White Tiger Max Dilger (rechts) in Landshut im Duell gegen Michael Härtel Foto: Niklas Breu

Speedway-Bundesliga

Tiger von Teufeln gefressen Der Erfolg des jungen DMV-Teams „DMV White Tigers“ in der Speedway-Bundesliga in 2015 ließ sich dieses Jahr nicht wiederholen. Die Weißen Tiger konnten im Drift der Konkurrenz nicht standhalten. Nach der nicht unerwarteten Auftakt-Niederlage des kombinierten Teams des MSC Diedenbergen und des MSC Berghaupten beim amtierenden Meister Stralsund setzten die Verantwortlichen des DMV und der beiden Clubs große Hoffnungen auf das erste Heimrennen der Tigers in Diedenbergen. Schon die Verschiebung des Rennens wegen der nicht enden wollenden Regenfälle vom 5. Juni auf den 4. Juli schien ein schlechtes Omen zu sein. Der Gegner der White Tigers MSC Brokstedt deklassierte mit einem 57:30-Auswärtserfolg die Gastgeber im Rhein-Main-Stadion und sicherte sich dadurch die Tabellenführung in der Bundesliga. Von Beginn an agierten die SchleswigHolsteiner, angeführt von Mannschaftskapitän Tobias Kroner konzentriert und entschlossen. Mit der Verpflichtung von Fredrik Lindgren hatte die Teammanagerin der Brokstedter „Wikinger“ Sabrina Harms zudem einen perfekten Wurf gelandet. Der schwedische Top-Speedwayfahrer steuerte 12 Zähler zum Brokstedter Gesamtergebnis bei. Bei den White Tigers konnten nur Daniel Spiller auf der C-Fahrer-Position mit 11 Punkten und mit Einschränkungen der mit hohen Erwartungen verpflichtete Däne Bjarne Pedersen (8 Punkte) überzeugen. Max Dilger, normalerweise eines Stütze seines Teams,

Speedway-Bundesliga

schied nach einem Sturz vorzeitig aus. Landshut Devils waren zu stark Ausgerechnet vier Wochen nach der Heimniederlage in Diedenbergen mussten die White Tigers zu ihrem dritten Saisonmatch zum deutschen Rekordmeister nach Landshut reisen. Die Landshut „Devils“ hatten sich nach einer Saisonauftaktniederlage gefangen und besiegten in Brokstedt die Wikinger beeindruckend hoch mit 58:28. Somit musste der AC Landshut an einem lauen Sommerabend freitags die White Tigers besiegen, um in seinem letzten Vorrundenrennen den Einzug in das Bundesligafinale zu schaffen. Mit einem 54:31-Heimsieg der Landshuter vor über 2.400 Zuschauern in der OneSolar-Arena sicherte sich der deutsche Rekordmeister den 8. Finaleinzug in Folge. Was zunächst für die Devils wie eine Pflichtübung aussah, entwickelte sich aber in der ersten Rennhälfte eher zu einer nervenaufreibenden Hängepartie, waren doch die ersten Heats geprägt von zahllosen Frühstarts, Stürzen und Ausfällen. Schon in Heat 1 verursachte Rene Deddens von den Tigers den ersten Abbruch wegen Frühstarts. Beim Rerun bereits um 15 m versetzt startend, legte der Ex-Devil einen erneuten Frühstart hin und wurde schließlich zum 2. Rerun nicht mehr zugelassen. In Heat 2 dann eine ähnliche Situation, diesmal

zu Ungunsten der Landshuter: Frühstart Härtel, Rerun und 15-m-Strafe für Härtel, schließlich noch ein Sturz von Härtel in der letzten Runde. Dieses Heat endete mit einem 3:3. In Heat 4 wurde der Rerun durch einen Sturz von Grobauer und Gafurov verursacht; zwar durften alle Fahrer wieder an den Start, Gafurov schied jedoch mit technischen Problemen aus, was den Gästen zu einem 1:5 durch Dilger und Grobauer verhalf. Dramatisch wurde es in Heat 5 durch einen Abflug von Daniel Spiller, der nach längerer Pause dann erfreulicherweise doch den Weg zum Fahrerlager zu Fuß antreten konnte. Rein deutsche Mannschaft. Heat 7 sollte dann das erste Rennen des Abends sein, bei dem es keine Ausfälle oder Reruns gab; auch dieses Heat entschieden die Landshuter 5:1 für sich. In der Folge verflog die hektische Anfangsphase immer mehr und die Gastgeber zogen auf und davon. Während Landshut mit dem Russen Gafurov startete, waren die White Tigers in Niederbayern das erste Team, das in dieser Saison mit einer rein deutschen Mannschaft angetreten war. Für die DMV White Tigers bleibt nun das zweite Heimrennen zum Abschluss der Bundesliga-Vorrunde am Samstagabend, 3. September gegen das Speedwayteam Wolfslake. Sollte das DMVTeam sein letztes Saisonrennen gegen die Brandenburger gewinnen können, so könnten die White Tigers die rote Laterne in der Tabelle noch an Wolfslake (2 Punkte/Platz 4) abgeben. www.white-tigers.de


Motorradsport - DMV INSIDE 03/2016

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B-Lizenz Gespann Masters: Jens Voss/Jenny Plehn (#3) vor Michael Kolb/Nadin Piereck (#50) Foto: Claudia Mannes 

Grasbahnrennen Angenrod

Spannender Masters-Auftakt Der MSC Angenrod hatte sein 45. DMV Grasbahnrennen als Highlight der Saison angekündigt, und das wurde es auch: Am Rußbergring gab es am letzten Juli-Wochenende alles, was zum Motorsport dazu gehört. Dramatische Rennläufe, volle Zuschauerränge, grosse Triumphe, aber auch Unfälle, Verzögerungen und jede Menge Staub prägten die Veranstaltung. Weit über 1000 Zuschauer waren auf den Rußbergring gepilgert – dank des idealen Wetters und der guten Werbung des Vereins die grösste Zuschauermenge in Angenrod in den letzten zehn Jahren. Und die Fans, die in vier, fünf Reihen an der Strecke standen, sahen ein MonsterSportprogramm: in elf (!) Klassen, davon sechs Quad- und einer Kartklasse, wurde gefahren; mehr als 70 Fahrer waren am Start, die an beiden Tagen mehr als 70 Mal (!) auf die Strecke gingen. Angenrod erlebte auch eine Premiere: Auf Privatinitiative einiger Gespann-Enthusiasten wurde dieses Jahr eine neue Rennserie exklusiv für B-Lizenz-Seitenwagen ins Leben gerufen. Angenrod war der Auftakt der dreiteiligen Rennserie; nicht weniger als zwölf Teams, darunter zwei reine Damenteams, gingen an den Start der „Deutschen Gespann Masters“. Die Premiere gewannen die Lokalmatadoren Osswald Bischoff/Mario Siebert vom MSC Angenrod vor Manuel und Benjamin B-Lizenz-Fahrer Marc Herter 

Foto: Claudia Mannes

Maier sowie den Engländerinnen Natasha Bartlett/Ciara Southgate. Die beiden Engländerinnen hatten die Wertung bis zum Finale angeführt. Im Endlauf machten sie einen Fahrfehler, stürzten und rissen auch das Team Andy Horn/Stefan Pfaff mit. Der Lauf wurde abgebrochen; die Wiederholung verzögerte sich durch den Einsatz der Rennärztin. Nach fast 30-minütiger Pause wurde dann ohne Bartlett und ohne den verletzten Andy Horn neu gestartet. Da die Lokalmatadoren Bischoff/Siebert vor den einzigen Konkurrenten Manuel und Benjamin Meier gewannen, waren die Angenröder vor den Maiers und dem britischen Damengespann Tagessieger.

Stürze gewesen, hätte man von einem perfekten Rennen sprechen können. Rekordverdächtig war es aber allemal und die Zuschauer hatten jede Menge Rennaction für ihr Eintrittsgeld gesehen. THOMAS SCHIFFNER www.msc-angenrod.de

Venus/Heiß Vize-Europameister Einen großen Erfolg konnte das DMV-Rennteam des RSC Pfarrkirchen Markus Venus und Markus Heiß beim Finale der Seitenwagen-Europameisterschaft im niederländischen Vries feiern: Die Bayern wurden hinter den haushohen Favoriten William Matthijssen/Sandra Molema zum zweiten Mal Vizeeuropameister. Dass der dreifache

Die internationale Soloklasse gewann Christian Hülshorst vor Marcel Dachs und dem Niederländer Mark Helmhout. In der Inter-Sidecar-Klasse waren Markus Brandhofer/Tim Scheunemann vor Marco Hundsrucker/Daniel Eibl und den Briten Mitch Godden/Paul Smith erfolgreich. Der letzte Lauf wurde um 19 Uhr gestartet. Wären nicht die extreme Staubentwicklung und die vielen Unterbrechungen und

EM-Finallauf in Vries: Europameister William Matthijssen (#1) knapp vor Venus/Heiß (#3) Foto: Daniel Sievers

Deutsche Meister zur europäischen Elite gehört, war schon vor dem Rennen bekannt. Doch noch Tage vor dem Finale war unklar, ob er überhaupt aufs Motorrad steigen konnte: Der 34-jährige Pfarrkirchener hatte sich zwei Wochen zuvor beim Motocross-Training einen Trümmerbruch im rechten Fuß zugezogen. Trotz des Handicaps kamen Venus/Heiß im alles entscheidenden Finallauf hinter Matthjissen ins Ziel. Markus Brandhofer/Michael Zapf gewannen die Bronzemedaille. Vierte wurden Marco Hundsrucker/ Corina Günthör; Platz 7 ging an Florian Kreuzmayr/Nicole Balz. TS

Bahnsport


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Motorradsport - DMV INSIDE 03/2016 Kevin Wahr (Nagold/Suzuki) gewann in Zolder den 2. Lauf in der Superstock 600-Klasse

Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft

Bühn und Wahr auf Siegestour Beim vierten Rennen der Superbike*IDM im belgischen Zolder schaffte es DMV-Pilot Jan Bühn zweimal aufs Podium. Kevin Wahr erreichte seinen ersten Saisonsieg. Bei der vierten Veranstaltung zur Superbike*IDM auf der Rennstrecke in Zolder/Belgien zeigte der letztjährige Supersport-Meister Jan Bühn aus dem badischen Kronau eine hervorragende Leistung und fuhr in beiden Rennen in der Superstock 1000-Klasse wie im Vorjahr auf das Podium. Schon beim freien Training am Freitag zeigte der 25-Jährige seine fahrerischen Qualitäten und war bei zwei von drei Trainingssitzungen der schnellste Fahrer gewesen. Auch beim ersten Zeittraining am Samstag fuhr der DMV-Motorsportler des Jahres 2015 die schnellste Zeit. In der Superpole für die Startaufstellung belegte Jan Bühn Startposition 6, im Superstock 1000-Klassement war es Rang 4.

Jan Bühn (Kronau/BMW) fuhr in Zolder zweimal auf das Podium

Für die zwei Läufe am Sonntag ging Jan Bühn aus der zweiten Startreihe ins Rennen über 17 Runden. Leider klappte der Start wegen der Kupplung nicht gut und Jan überquerte als Elfter nach der ersten Runde die Linie. In der letzten Runde ging er noch an seinem BMW-Teamkollegen Pepijn Bijsterbosch aus den Niederlanden vorbei und belegte mit 11,590 Sekunden Rückstand auf den Sieger Danny de Boer (NL/Yamaha) als bester BMW-Pilot und bester Deutscher Platz 2. Auch in Lauf 2 klappte der Start wegen der Kupplung nicht besonders und Jan musste sich diesmal als Zwölfter nach

IDM

vorne kämpfen. Mit einem Überholmanöver knapp vor der Ziellinie schob sich Jan Bühn am Österreicher Stefan Kerschbaumer (Kawasaki) noch vorbei und wurde Dritter. Den zweiten Lauf gewann erneut der Niederländer de Boer. Dies war das zweite Podium für Jan Bühn beim Heimrennen seines Van-Zon-Remeha-BMW Teams. Nach dem Rennen bei 30 Grad war der Kronauer sehr zufrieden: „Ich bin super happy, der Speed war da – Platz zwei und drei sind perfekt, wir haben das Maximum herausgeholt.“ In der IDM-Superstock-1000 Klasse hat der Niederländer Danny de Boer mit dem Doppelsieg die Meisterschaftswertung nach 7 von 16 Läufen mit 160 Punkten übernommen. Jan Bühn hat sich mit 85 Punkten vom 6. auf den 3. Rang verbessert. Erster Saisonsieg für Kevin Wahr. In Zolder ging Kevin Wahr aus Nagold erstmals für das HPC-Power-Suzuki-Team von Denis Hertrampf in der Superstock 600-Klasse an den Start. Der DMV-Pilot, der 2013 Deutscher Meister in der Supersport-Kategorie war, nimmt seit drei Jahren an der Supersport-WM teil.

Erster Saisonsieg: Kevin Wahr

Der Schwarzwälder kam mit der Suzuki GSX-R 600 gleich gut zurecht und bescherte sich und dem Team die erste Pole Position in dieser Saison. Im ersten Rennen am Samstag über 12 Runden kämpfte ein Quartett um die Spitze, zwei Runden vor Rennende ging Bryan Schouten (Yamaha) in Führung, doch der Niederländer stürzte in der letzten Runde und musste aufgeben. Damit siegte Kawasaki-Pilot Christian Stange (Heidenau) mit nur 1,294 Sekunden vor Kevin Wahr. In Lauf 2 am Sonntag gelang Kevin Wahr ein souveräner Start-Ziel-Erfolg, im Ziel nach 15 Runden hatte er einen Vorsprung von 7,938 Sekunden vor Bryan Schouten. Für Kevin Wahr und das HPCPower Suzuki-Team war dies der erste IDM-Saisonsieg. „Es war wieder eine tolle Erfahrung ein Rennen in der deutschen Meisterschaft zu bestreiten. Die letzten Rennen in der Supersport-Weltmeisterschaft waren nicht so einfach. Daher war es umso schöner mal wieder in einem Rennen um den Sieg zu kämpfen und dann auch zu gewinnen“, freute sich Kevin Wahr. Im Gesamtklassement der Superstock 600-Klasse führt nach 6 von 14 Läufen Christian Stange mit 114 Punkten vor Maurice Ullrich. Schwieriges Rennen für Ullrich. Der Wörrstädter Maurice Ullrich startete zum ersten Mail als 17-jähriger ins Rennen. Beim Start kam Ullrich, DMV Juniorsportler 2015, schlecht weg und kam als Siebter in die erste Kurve, aber nach zwei Runden war er bereits wieder auf Platz 4. Nach vier Runden waren an der Spitze plötzlich fünf Piloten. Wahr vor Stange, Geitner, Schouten und Maurice Ullrich. Auf der Zielgerade gab es dann einen „Motorplatzer“ und eine Nebelwand. Ullrich musste vom Gas und rechnete mit einem Rennabbruch, der kam aber nicht. Das Spitzenfeld war auf und davon. Ullrich entschied sich dann, das Rennen auf Position 4 sicher zu beenden. Am Ende gewann Stange vor Wahr und Geitner. In Rennen 2 hatte Ullrich einen SuperStart, aber 30 Grad machten das Anbremsen schwierig und ein Sturz konnte er verhindern. Zwei Piloten stürzten vor Ullrich und er musste zwei Plätze abgeben. Platz 5 ist zwar nicht zufriedenstellend, jedoch blieb Ullrich sturzfrei und konnte den Abstand in der Gesamtwertung auf den Führenden verringern: Stange führt mit 114 Punkten vor Ullrich (105). Der Fahrer des BMC Hockenheim fuhr mit 1:35.657 die zweitschnellste Runde, nur 53 Tausendstel hinter dem Sieger. Texte: MICHAEL SONNICK Fotos: HERMANN RÜGER www.superbike-idm.de


Motorradsport - DMV INSIDE 03/2016

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Das Kreidler Chaos Racing Team (#37) in Nidda vor den Spessart Reuwern (#8)

DMV Mofacup

Hart, härter, am härtesten Wer der Meinung ist, Mofarennen seien etwas für Weicheier und bestenfalls Motorsport light, der hätte beim zweiten Lauf des DMV Mofacups in Nidda dabei sein müssen. Der DMV Mofacup, in seiner zweiten Saison, hat Fahrt aufgenommen: Die Saisonpremiere fand mit dem Kultrennen des Spessart Mofa Clubs in Laufach bei Aschaffenburg statt. 21 Teams hatten sich durch die Teilnahme 2015 einen Platz zum ersten Lauf gesichert. Lediglich zwei Teams waren nicht angetreten, dafür starteten zwei neue Teams. Highlight der Veranstaltung des SMC Hain ist die Teambewertung vor einer Grand Jury, die 2016 aus ehemaligen WM-Fahrern aus der SidecarSzene bestand. Diese drehten auf ihren Orginalmaschinen von damals einige Ehrenrunden auf dem Parcours. Beim Boxengeflüster hörte man Zahlen wie 12,5 PS auf dem Prüfstand. Also: Profis am Werk mit Technik und fahrerischem Durchhaltevermögen. Am Ende war in Laufach das Meisterteam von 2015, das Dewalt Racing Team der Gewinner. Mit einer Gesamtzeit von 4:01:06 Stunden und 215 gefahrenen Runden (118,25 km) siegte es knapp vor dem Team der Spessartreuwer und dem Rennteam Kühnel.

Im Fahrerfeld gab es einen ständigen Wechsel durch gesprungene Ketten, Versagen der Elektrik, durch einen kurzen Schauer von oben, bis hin zu gebrochenen Wellen im Motor. Also auch hier bietet Mofarennen alles, was es in der Formel 1 auch gibt. Rund um das Geschehen sind die Zuschauer bestens versorgt, von der Verpflegung bis zur Unterhaltung durch Livebands, alles vorhanden. Neben der Rennstrecke entstehen Freundschaften und der eine oder andere findet jemanden, der ein langersehntes Ersatzteil hat. Natürlich ist das Rennen auf Mofas auch ein kostengünstiger Einstieg in die Welt des Motorsports. Es kennt fast jeder jemanden, der früher selbst an den Kisten geschraubt hat. Endlich Nidda. Hart, härter, am härtesten – so kann man den zweiten Lauf zum DMV Mofacup in Nidda beschreiben. Der MSC Nidda konnte nun endlich nach zwei Jahren wetterbedingter Ausfälle sein erstes Mofarennen ausrichten. Dass es ein so hartes Rennen für Fahrer und

Falsch gedacht – auch das ist Mofarennen: Das Team E.M.M.A.s Glück bei der Fahrervorstellung in Laufach

Material werden würde, konnte keiner voraussehen. Hatte Wasser sonst immer den Boden aufgeweicht, so führte nun die Sonne Regie und machte den Boden direkt neben der eigentlichen Zielgeraden zu einer Betonstrecke mit Waschbrettcharakter, in der Kurve danach dann loser Boden, der für den nötigen Rennstaub sorgte und erkennen ließ, dass hier am Limit gefahren wurde. 290 Runden. Sieger aller Turns war das Team MHR-Mittelhessen Racing (TuningKlasse), das am Ende 290 Runden absolvierte. Der Favorit in der Prototypenklasse und Laufach-Sieger DeWalt Racing musste sich nach einem technischen Defekt mit Platz 7 zufrieden geben. Den 2. Platz belegte Dmon Parts aus Tettnang und Dritter wurde Guraxter Racing Team, ebenfalls Tettnang, mit einem bekannten Namen aus dem Bahnsport. Imanuel „Immel“ Schramm pilotierte mit seinem Kollegen eine Zündapp auf Platz 3. In der Standardklasse war leider kein Team angetreten. Einen Dank an die Fahrer seitens des MSC Nidda sprach 1. Vorsitzender Martin Seipp aus und versprach die Anregungen für kommende Veranstaltungen ernst zu nehmen und auch umzusetzen. Moderator Bernd Hock stellte bei der Siegerehrung fest, dass sich alle Teams einen festen Startplatz für 2017 erfahren hatten. Fast unerkannt hatte sich der Vizepräsident für Finanzen des DMV, Rene Schäfer, in die Menge gemischt. Als Ehrengast zur Siegerehrung war der Bürgermeister der Stadt Nidda Hans-Peter Seum anwesend, um den Kämpfern ihre verdienten Trophäen zu überreichen. Text und Fotos: JÜRGEN SCHMITT www.dmv-mofacup.de

Mofarennen


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Motorradsport - DMV INSIDE 03/2016 Show gehört dazu: Reiko Menning in Ludwigslust

DMV Quad Challenge

Premiere und Invasion Trotz des Rückzuges einiger Fahrer vor der Saison gab die DMV Quad Challenge auch dieses Jahr in den ersten vier Rennen wieder Vollgas. Weil das geplante Auftaktrennen im April in Diedenbergen wegen Dauerregens auf 21. August verschoben werden musste, fand die Saisonpremiere dieses Jahr als Auslandsrennen in Marienbad statt. Ein kleines, aber feines Fahrerfeld drehte in prominentem Rahmen seine Runden: Zusammen mit den Solofahrern der Tschechischen Langbahnmeisterschaft kämpften die sechs Quadklassen auf der 1000 Meter langen WM-Bahn um die ersten Meisterschaftspunkte. Erstmals waren auch Quadfahrer aus Ungarn mit von der Partie. Nur zwei Wochen später gab es eine Premiere: In Mecklenburg fand das erste Rennen der DMV Quad Challenge im Ludwigsluster Motodrom statt. Bei herrlichem Sommerwetter gaben 38 Fahrer in sieben Klassen bei dem ADMV-Club richtig Gas und wirbelten auch mächtig Staub auf. Besonders gefielen die zehn Speedkarts, die mit ihren 500-ccmund 1000-ccm-Motoren für einen irren Sound im Motodrom sorgten. Hier gewann Peter Heussner (Suzuki) vor Andreas Klaus (Jawa) und Niklas Rempe (Kawasaki). Auch der älteste Teilnehmer, Paddy Thorne aus England, immerhin schon 77 Jahre, zeigte den jüngeren Fahrer das Hinterrad; er fuhr in der MEFO Sportklasse bis ins A-Finale und belegte dort den 4. Platz. Nur halber Doppelschlag in Homberg. Der MSC Ohmtal Homberg plante, wie in

2015 einen „Doppelschlag“ – einen Wertungslauf am Samstag, einen am Sonntag. Doch der Wettergott war dagegen. Während beim Rennen am Samstag noch ideale, trockene Wetterbedingungen vorherrschten und die Veranstaltung komplett mit 46 (!) Rennläufen ohne Zwischenfall und ohne Unfall über die Bühne ging, kam in der Nacht zum Sonntag und vor allem am Sonntagvormittag der angekündigte Starkregen, der den Bahnbelag auf der Asphaltbahn derart durchtränkte, dass alle Bemühungen des Bahndienstes, das Oval wieder befahrbar zu machen, scheiterten. Um 11.00 Uhr musste die Vorsitzende Heidi Höfert-Brandt die Absage verkünden – zumal weiterer Starkregen gemeldet war und dann auch kam. Alle Teilnehmer zeigten Verständnis für die Entscheidung und packten ihr nasses Equipment ein. Am Samstag wurde den Zuschauern in allen acht Klassen indes großer Sport geboten. Obwohl der MSC Ohmtal nur maximal vier Fahrer pro Lauf zuließ, waren die meisten Rennen spannend und, auch wenn um jeden Zentimeter gekämpft wurde, blieb der Renntag unfallfrei. Zuschauerinvasion in Angenrod. Nach einer „Sommerpause“ von sieben Wochen rief der MSC Angenrod im DMV auf den berühmten Rußbergring bei Alsfeld. Bei idealem Rennwetter ohne Regen, aber nicht zu heiß, pilgerten weit

MEFO Sport Klasse: Istvan Regi (#13), Stephan Bischoff (#1), Reiko Menning (#11)

über 1000 Zuschauer auf den Rußbergring. Neben Motorrad-Solo- und Seitenwagenrennen sahen die Fans in allen Quad- und der Speedkartklasse volle Felder, die aus allen Nähten platzten. Der vierte Wertungslauf der DMV Quad Challenge hatte aber auch einige Wermutstropfen zu verkraften: Schon im ersten freien Training stürzte Corina Schomber so schwer, dass sie mit einer Gehirnerschütterung per Helikopter zur Beobachtung in die nächste Klinik geflogen werden musste. Inzwischen ist sie wieder zuhause, hat aber ihre Quadkarriere beendet. Nur einen Trainingslauf später stürzte der Parchimer Gordon Roß in der Klasse 2 und musste mit Rippenprellungen ins Krankenhaus. Schon am Samstag wurde die Hälfte aller Quad- und Speedkartrennen gefahren. Wegen des Mammutprogrammes, einigen Stürzen und großer Staubentwicklung waren die Siegerehrungen erst am Sonntag um 20.00 Uhr abgeschlossen. Dennoch war das Rennen ein Highlight in der Vereinsgeschichte des MSC Angenrod. Vor dem fünften der acht Wertungsläufe in Heringen/Werra führt in der Automatikklasse Milan Dreier (MSC Neuenhasslau), in der Rookiesklasse Stefan Salm (MSC Neuenhasslau), in der 450-ccm-Klasse Matthias Hahnke (MSC Angenrod), in der MEFO Sportklasse Stefan Wagner (Bad Emstal/ADAC Hessen-Thüringen), in der Schülerklasse Chantal Wagner (MSC Diedenbergen), in der Jugendklasse 6a Marvin Schulze (MSC Michelbacher Hütte), in der Klasse 6b Niko Bauer (MSC Neuenhasslau) sowie bei den Speedkarts Andreas Klaus (Detmold). Text: THOMAS SCHIFFNER Fotos: CLAUDIA MANNES www.shorttrack-online.de

Termine 2016

DMV Quad Challenge 14. August Heringen 21. August Diedenbergen 17. September Bad Hersfeld 18. September Bad Hersfeld

DMV Quad Challenge


Tourensport - DMV INSIDE 03/2016

„Germany“ formiert sich zur Parade der Nationen

34. FIM Meritum Moninec/71. FIM-Rally Liptovsky Mikulas

Über Inzell und Tschechien in die Slowakei Bericht vom diesjährigen FIM Meritum in Tschechien und der FIM-Rally in der Slowakei aus Sicht des MSC Victoria Lichterfelde. Das 34. FIM Meritum–Treffen lud uns in die Tschechische Republik ein und so machten wir uns nach einer tollen DMV Sternfahrt der Landesgruppe Südbayern von Inzell aus auf den Weg. Nach acht Stunden (unsere beiden Motorradfahrer Marina und Harry brauchten nur sechs Stunden) hatten wir mit dem Service-Car unser Ziel erreicht. Sedlec Prcice/Moninec, ein Skigelände, perfekt, da Hotel, Camping mit Pool, alles an einem Ort und bestem Wetter mit durchweg 30° - 32°. Ein Wiedersehen mit Freunden aus ganz Europa fand seinen Höhepunkt bei einem Empfang an unserem Service-Car. Organisiert von unserer Marina – wie schon im Jahr vorher bei der FIM-Rally. Es war eine Veranstaltung mit guter Verpflegung, jeden Tag einem interessanten Ausflug und abends immer mit Unterhaltungsmusik und Tanz, perfekt geplant. Aufgrund der „tollen“ Temperaturen kam es dann auch dazu, dass die Teilnehmerzahl an den Exkursionen immer mehr abnahm. FIM-Rally in der Slowakei. Dass in der letzten Nacht sieben Teilnehmern beim Schlafen das Geld aus den Zelten gestohlen wurde, konnte der Veranstalter leider nicht verhindern …. Voller Vorfreude auf die 71. FIM Rally machten sich dann alle auf den Weg in die Slowakei nach Liptovsky Mikulas. Natürlich waren unsere Motorradfahrer Marina und Harry wieder früher am Ziel, aber wir kamen mit dem Service-Car trotz der vielen Steigungen und Serpentinen gut durch und auch am Ziel an. Zum Glück waren wir zwei Tage früher angereist und konnten uns somit einen guten Standplatz sichern. Später herrschte auf dem Platz Chaos, da jeder sich hinstellen konnte, wo er wollte, und die meisten taten dieses auch. Es gab keine Einteilung, keine Beleuchtung und auch keine Bewachung oder

Motorrad-Parkplatz beim Meritum in Moninec

Aufsicht! So kam es, dass gleich in der ersten Nacht ein Motorrad, durch den aufgeschnittenen Zaun, gestohlen wurde! Auch an anderen Stellen war das Chaos Programm: Bei den Duschen, mit oder ohne Wasser, warmes Wasser so gut wie nie, bei dem Busausflug, mit stündlicher Verspätung, anderen Teilnehmern/ Fahrinsassen als gebucht/geplant, oder der „Reiseleiter“ kam erst eine Stunde später nach der Besichtigung. Genauso bei der Parade der Nationen – einige Nationen standen immer noch in der prallen Sonne bei gefühlten 45°, als sich die ersten Teilnehmer/Nationen schon auf dem Rückweg befanden. Überall fuhren PKWs in die Parade, die nicht geschlossen von Staff`s oder der Polizei begleitet und geführt wurde, und als Krönung fuhr beim deutschen Team auch noch ein Linienbus zwischen unseren Fahrern und gefährdete diese ganz bewusst mit provozierenden Ausweich- und angedeuteten Überholmanövern. Folklore und Live-Bands. Aber es war natürlich nicht alles schlecht. Die Verpflegung war im Vergleich zum Vorjahr sehr gut. Jeden Tag zum Abendessen drei

Gänge! Die Abendunterhaltung zweigeteilt: bis 22.00 Uhr immer folkloristische Darbietungen und später Musik mit LiveBands für Motorradfahrer – also sehr laut. Es hat aber allen gefallen. Interessante Ausflüge in die schöne Umgebung, geführt oder persönlich organisiert, waren Höhepunkte, wie auch der nun schon obligatorische Empfang durch Marina am Service-Car. Bei der Preisvergabe am letzten Tag gewann die Inter-Cup-Wertung für Deutschland der MSC Victoria Lichterfelde und die FIM Rally wurde wieder einmal von Italien gewonnen. Alle Freunde aus Nah und Fern verabredeten sich für 2017 zum Meritum-Treffen nach Norwegen und zur FIM-Rally nach Schweden. Trotz einiger Unzulänglichkeiten waren die über 1000 Teilnehmer zufrieden. Es hat allen gefallen und das ist das vorrangige Ziel, damit auch in den Folgejahren die FIM-Meetings gut besucht werden. Text: KLAUS CIESZYNSKI/MARINA WEISS Fotos: MARINA WEISS www.msc-victoria.de

Die deutsche (DMV-) Delegation bei der FIM-Rally in Liptovsky Mikulas

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Szene und Reise - DMV INSIDE 03/2016

Team MSJ im DMV-YOUng Rider Foundation by Lograt auf dem Sachsenring

Dem Regen getrotzt

Am Wochenende des 02. Juli startete das MSJ-Team zum fünften Lauf des Deutschen Langstreckencups (DLC) auf dem traditionsreichen Sachsenring. Da Philipp Laupus und Marvin Witter die Strecke bislang noch nicht kannten, stand nach der Ankunft ein Streckenrundgang auf dem Plan, um einen ersten Überblick zu bekommen. Durch die vielen blinden und schnellen Kurven stellte der Sachsenring eine besondere Herausforderung für die Nachwuchspiloten dar, welche es zu meistern galt. Der Zeitplan für den Rennsamstag war sehr straff gehalten, weil neben dem DLC auch die DMV Rundstrecken Championship und die IG Königsklasse an den Start gingen. Unser erstes Zeittraining war für 11.00 Uhr angesetzt und es wurde entgegen der Wettervorhersage im Trockenen abgehalten. Marvin Witter und Philipp Laupus schossen sich sehr schnell auf die neue Strecke ein und hatten, genau wie Sarah Göpfert, viel Spaß an dem anspruchsvollen Kurs. Im zweiten Zeittraining konnten sie ihre Zeit erneut verbessern und somit eine solide Ausgangslage für das 500 Kilometer lange Rennen herausfahren. Da bis zum Start aber noch vier Stunden Zeit waren, nutze das Team diese, um die Rennen der anderen Klassen anzuschauen und noch das ein oder andere für das eigene Rennen abzuschauen. Regen vor dem Start. Pünktlich, zwei Stunden vor dem Start, öffnete der Himmel seine Schleusen und es fing an zu regnen, was sich bis zum Rennstart auch nicht mehr ändern sollte. Also wurde ein Motorrad auf Regen-Setup umgerüstet, mit welchem

Philipp um 16:30 Uhr in die Startaufstellung rollte. Für ihn war es der erste Le-Mans-Start, was man ihm aber keineswegs anmerkte, denn er machte alles richtig und konnte sich in den ersten Runden bereits bis auf Platz 35 von 55 gestarteten Teams vorarbeiten. Nach einer knappen Stunde erfolgte der erste Wechsel und Sarah Göpfert ging bei stärker werdendem Regen hinaus auf die Strecke. Trotz ihrer Probleme im Regen konnte sie allmählich ein Gefühl für das Motorrad aufbauen und sich kontinuierlich steigern. Nachdem etwas mehr als die Hälfte der Distanz gefahren war, kam Sarah an die Box und übergab das Motorrad an Marvin, welcher ebenfalls konstant schnelle Rundenzeiten fahren konnte. Mittlerweilen hatte der Regen gestoppt, weshalb sich ihm gegen Ende seines Turns die Herausforderung einer langsam abtrocknenden Strecke bot und er aufpassen musste, dass die Regenreifen nicht überhitzen. Marvin haushaltete aber gut mit den Reifen, sodass die Pneus durchhielten. Eine Stunde vor Schluss ging Philipp nochmals auf Regenreifen hinaus und das Team montierte in der Zwischenzeit auf das zweite Motorrad Slicks, sodass Sarah die letzte Viertelstunde bis zum Zieleinlauf im Trockenen absolvieren konnte. Unsere Taktik ging perfekt auf und wir erreichten das Ziel auf Platz 39, was angesichts der fehlenden Erfahrung auf der Strecke ein tolles Ergebnis ist. Vielen Dank an all die Sponsoren und Unterstützer, insbesondere DMV und MSJ, ohne deren Support das Projekt nicht realisierbar wäre. Text und Foto: JAN TÖLLNER www.dlc-endurance.de Die DMV-YOUng Rider Foundation by Lograt am Sachsenring


Motorsportjugend - DMV INSIDE 03/2016

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dmsj Jugendtage 2016

Inklusion: RC Böblingen ist dabei Die dmsj führt im Sommer diesen Jahres Schnuppertage für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren im Heide Park Resort und dem Movie Park Germany durch. Interessierte haben bei den dmsj-Jugendtagen die Möglichkeit, verschiedene Disziplinen des Motorsports kennen zu lernen und selbst aktiv auszuprobieren. Für Kinder und Jugendliche, die nicht selbst fahren können oder wollen, bietet die dmsj an beiden Veranstaltungswochenenden ein besonderes Highlight an: Der RC Böblingen im DMV wird vor Ort mit einem Kart-Anhänger vertreten sein. Der einzigartige Anhänger konnte dank des Engagements zahlreicher Mitglieder des RC Böblingen konstruiert und patentiert werden. Die Idee, die dahinter steckt: die aktiven Fahrer und Fahrerinnen des Vereins sollen gemeinsam mit behinderten Kindern trainieren. Der Anhänger wird am Kart befestigt und Kinder mit Handicap können sicher darin angeschnallt durch die Pylonen chauffiert werden. Der Anhänger folgt dabei, anders als ein konventioneller Anhänger, genau der Spur des Zugfahrzeuges.

des Formular und weitere Infos zur Veranstaltung sind ebenfalls auf der Homepage der dmsj zu finden. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Mitteln des Kinderund Jugendplans des Bundes (KJP) über das Förderprogramm ZI:EL+ „Zukunftsinvestition: Entwicklung jungen Engagements im Sport“. www.dmsj.org www.rallye-club-boeblingen.de

Einladung MSJ Jahreshauptversammlung Einladung zum MSJ Wochenende, zur MSJ Jahreshauptversammlung und zur 3. DMV/MSJ Meisterehrung für die Saison 2016

Achtung, geändertes Datum! 18.-20. November 2016 Ort: Ringberg-Hotel Suhl, Ringberg 10, 98527 Suhl, www.ringberghotel.de Zeitplan und Tagesordnung Freitag 18.11.2016, 19:30 Uhr: Vereinsforum (weitere Informationen folgen online) Samstag 19.11.20116 09:30 Uhr: Schiedsrichtersitzung (wir bitten um Anmeldung) 14:00 Uhr: Einlass DMV/MSJ Meisterehrung 15:00 Uhr: DMV/MSJ Meisterehrung (gesonderte Einladung oder Anmeldung) 18:00 Uhr: DMV/MSJ Meisterbuffet 19:30 Uhr: DMV/MSJ Meisterparty

Damit die ganze Familie Motorsport hautnah erleben und einen unvergesslichen Tag im Freizeitpark verbringen kann, bieten die Parks an den Aktionstagen vergünstigte Eintrittskarten in limitierter Stückzahl an. Ticketpreise und Aktionscodes gibt es ausschließlich unter www.dmsj.org. Schnell sein lohnt sich! Für die Teilnahme an den Aktivitäten der dmsj fallen keine zusätzlichen Kosten an. Es gilt lediglich zu beachten, dass Minderjährige nur mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten an den Mitmachaktionen teilnehmen können. Ein entsprechen-

Sonntag 20.11.2016 09:00 Uhr: Zweiradsitzung 09:00 Uhr: Vierradsitzung Vorläufige Tagesordnung Vierradsitzung: 1. Begrüßung 2. Rückblick JKS 2016 3. Rückblick SKS 2016 4. Ausblick JKS 2017 5. Ausblick SKS 2017 6. Termine 7. Anträge 8. Sonstiges 13:00 Uhr: MSJ Vollversammlung Tagesordnung Vollversammlung: Feststellung der Anwesenden und Stimmberechtigen 1. Begrüßung 2. Bericht des Verbandsjugendwartes 3. Bericht der Referenten 4. Finanzbericht und Jahresergebnis 2015 5. Entlastung des Jugendausschusses 6. Wahlen nach Art. 8 der Jugendordnung (Gruppe 2 + Gruppe 3) 6.1.: S  tellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister 6.2.: Referent Jugendkart 6.3.: Referent Motocross 6.4.: Jugendvertreter 6.5.: 2 Revisoren 7. Haushaltsplan 2017 8. Anträge 9. Sonstiges

MSJ - MotorSport Jugend


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Clubs - DMV INSIDE 03/2016

MSC Victoria Lichterfelde

Ein gelungenes Fest! Mit der 6. Nationalen DMV Sternfahrt und dem 1. Internationalen Motorradtreffen beging der MSC Victoria sein 60-jähriges Jubiläum, und zwar vom 15. – 17.07.2016 in Hahnenklee im Harz. Trotz durchwachsenem Wetter kamen 155 Teilnehmer und Gratulanten. Ein toller Erfolg! Durch gute Vorbereitung von unserem Vorstandsteam, vor allen Dingen von Sportleiterin Marina Weiß – sie hatte mit dem Hotel Carea Residenz Harzhöhe unglaublich gute Verhandlungen geführt – bekam der Verein viele Freiheiten bei der Durchführung der Veranstaltung. Man hatte einen eigenen Saal mit angrenzender Bar und einer dazugehörigen Terrasse, einen Büroraum für die Vorbereitungen und einen extra Raum für die Delegierten- und Jurysitzung.

Ein schöner Abend ging spät zu Ende. Es war eine tolle Veranstaltung von Anfang bis Ende; alle fühlten sich wohl und gut aufgehoben und es gab keinerlei Klagen. Nun freuen sich alle schon auf das nächste Jahr, denn da will der MSC Victoria noch einmal mit einer Doppelveranstaltung nachlegen! K.C./M.W. www.msc-victoria.de

Scuderia Sapony

Scuderia Sapony goes international Freitag 17. Juni 2016, 10.00 Uhr: Das sonst übliche Klangbild durch Rennmotorräder auf der Rennstrecke des PannoniaRings in Ungarn bekommt Konkurrenz. Lautes Turbopfeifen, schlagende Begrenzer und quietschende Reifen schallen durch den Pannonia-Graben, der sich ca. eine Stunde nordwestlich des Balatons befindet. Weiße Rauchschwaden türmen sich auf und hüllen den Ring in unheimlich dichten Nebel. Während auf dem großen Ring das Qualifying

Foto: Scuderia Sapony

Parkplätze, abgesperrt für die Motorräder, für die Wohnmobile und für den Zielpavillon. Auch für den Kameradschaftsabend gab es eine Extra-Bar mit Diskothek und ebenfalls angrenzender Terrasse. Musikalisch wurden die Teilnehmer zum Kameradschaftsabend von einem DJ versorgt, der viele Tänzer gar nicht mehr von der Tanzfläche liess. Besonders erwähnenswert ist dabei auch, dass diesmal mehrere junge Leute anwesend waren und auch diese sich offensichtlich sehr wohl fühlten. Am Samstagabend gab es dann eine vorher super ausgearbeitete und organisierte Busfahrt durch Teile des schönen Harzes mit mehreren Aufenthalten und zum Abschluss eine ausgiebige Kaffeepause mit circa 100 Teilnehmern mit Bus und Motorrad. Ein besonderes Gimmick setzte dann noch der 1. Vorsitzende Michael Weiß, der nach der von ihm geführten Motorradtour zum Abschluss der Tour ohne Sprit liegen blieb ... Alle Motorradfahrer, die an ihm vorbeifuhren, bedankten sich winkend bei ihm für die schöne Tour, rechneten sie doch nicht damit, dass er wegen fehlenden Benzins winkte. Am Festabend dann sorgte das „Harzwaldecho“ im selbst ausgeschmückten Saal für Unterhaltung, die nur durch die Begrüßungsreden, die Gratulationen und die spätere Siegerehrung für beide Treffen unterbrochen wurde.

Clubs

einer österreichischen Motorradmeisterschaft stattfindet, ist die Scuderia Sapony e.V. mit dem ScS Hungary Drift-Weekend zu Gast auf der über einen Kilometer langen Kartstrecke und klaut zuschauermäßig der Motorradmeisterschaft kurzerhand die Show. Der aufwändig für den Driftspot umgebaute Nissan Skyline von Martin Woitas erfreute sich bei sonnigen 30 Grad als Scuderia Sapony Drift-Taxi größter Beliebtheit bei den Zuschauern. Die kostenlose Mitfahrgelegenheit begeisterte alle Altersklassen und zog selbst einen 80-jährigen Mann an, der es sich nicht nehmen ließ, ein paar Runden in dem 400-PS-Ungetüm mitzufahren. Viele hockkarätige Drift-Teams aus Deutschland und der Schweiz folgten dem Aufruf der Scuderia Sapony, gemeinsam in Ungarn drei unvergessliche Trainingstage zu verbringen. Darunter befanden sich unter anderem das Team von Sideways Garage, DriftRacing CH, Team Smo.Ken und PinkDrift, welche bereits bei vielen Drift-Trainings der Scuderia Sapony zu Gast waren und daher genau wussten, dass sie nichts anderes als ein Event von bester Qualität und Spitzenklasse erwartet. Die heißen Temperaturen von teilweise über 30 Grad verwandelten den Asphalt der Rennstrecke in eine kochend heiße


Clubs - DMV INSIDE 03/2016 Herdplatte, welche die Reifen der größtenteils 300 - 500 PS starken Driftfahrzeuge innerhalb weniger Runden zum Schmelzen brachte. Das Highlight des Events, die Trainingsmöglichkeit bei Nacht am Freitag und Samstag, brachte angenehme Abkühlung und ein ungewohntes Fahrgefühl. Nur durch die eigenen Scheinwerfer beleuchtet, drifteten die Fahrer in Drift-Trains mit 9-10 Fahrzeugen über die sonst unbeleuchtete Kartstrecke des Pannonia-Rings. Auf der durchaus anspruchsvollen und trotzdem schnellen Strecke nahmen die Fahrer einiges an Know-how für ihre Meisterschaftsläufe mit nach Hause. Alle Fahrer sprachen sich überaus positiv zum Trainingskonzept der Scuderia Sapony aus, das strikt nach dem Motto „Learning by doing“ verläuft. Das hohe Maß an Fahrzeit und die immer fair und freundschaftlich verlaufenen Drift-Battles zwischen den Fahrern trieben die Lernkurve stetig nach oben. Im Feedback waren sowohl Einsteiger als auch Profis davon überzeugt, in Zukunft besser bei Wettbewerbsveranstaltungen und anderen Events abzuschneiden als vor dem Wochenende in Ungarn.

Alle Fahrzeuge der Teams blieben weitestgehend heil, wodurch jeder Fahrer seine maximal 34 Stunden Fahrzeit in Anspruch nehmen konnte. Bei der Afterdrift-Party am Sonntagabend waren sich alle einig: Das ScS Hungary Drift-Weekend darf 2017 im Eventkalender nicht fehlen!

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DMV LANDESGRUPPE HESSEN

Einladung

an alle Clubs und Einzelmitglieder der Landesgruppe Hessen e.V. im DMV zur satzungsgemäßen

Jahreshauptversammlung 2016 Termin: Samstag, den 12. November 2016

Gasthaus Zum Hohenstein, Talstraße 65, 64385 Reichelsheim/Ober-Kainsbach

Referenten-Sitzungen 13.00 Uhr - 14.30 Uhr

Kartsport, Motocross, Tourensport, Wagensport, Trial

Jahreshauptversammlung Beginn um 15.30 Uhr Tagesordnung 1. Begrüßung durch den Vorsitzenden Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung Gedenken der Verstorbenen 2. Bericht des 1. Vorsitzenden (Jürgen Schmitt) 3. Jugendbericht - Motorsportjugend (Oliver Vogel) 4. Berichte der Referenten zu: Trial, Bahnsport, Tretkart, Historische Fahrzeuge Pressebericht Öffentlichkeitsarbeit Aussprache über die Berichte 5. Kassenbericht (Anselm Wünscher) 6. Bericht der Revisoren (Wilhelm Trinkaus und Hagen Schäfer) 7. Entlastung des Vorstandes 8. Änderung der Satzung Der Entwurf der zu ändernden Satzung kann auf der Hompage der DMV LG Hessen: dmv-hessen.de eingesehen oder bei der Geschäftsstelle angefordert werden; die Änderungen sind farblich markiert 9. Wahl des Wahlleiters 10. Neuwahlen der Gruppe II: 2. Vorsitzender (Franz Straub) Sportleiter Zweirad (Wolfgang Büttner) Sportleiter Auto: (Haiko Nix) 11. Wahl der Revisoren (Wilhelm Trinkaus und Hagen Schäfer) 12. Anträge / Jahreshauptversammlung 2017 13. Verschiedenes Anträge zur Jahreshauptversammlung müssen bis zum 31. Oktober 2016 (24.00 Uhr Poststempel) beim 1. Vorsitzenden, Jürgen Schmitt, Siegfried Str. 521, 64646 Wald-Erlenbach, vorliegen.

Nachdem die Scuderia Sapony bereits mit ihren ScS-Gymkhana-Drift-Trainings in Deutschland Vorreiter unter den DMVClubs in Sachen Driftsport ist, geht sie mit dem ersten Internationalen Event in Ungarn noch einen Schritt weiter und baut ihren Eventkalender weiter aus. Im Jahr 2017 soll dieser noch durch Kroatien und Tschechien ergänzt werden, wodurch die Scuderia Sapony dann neben SpeedIndustries zu den größten Veranstaltern von freien Drift-Trainings im deutschsprachigen Raum und Umland zählt.

Siegerehrung Hessenmeister: Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung findet ab 18.00 Uhr die Siegerehrung der Hessenmeister für das Sportjahr 2016, incl. Verlosung statt. Ergebnislisten müssen bis zum 31.10.2016 beim 1. Vorsitzenden (Jürgen Schmitt) bzw. der Geschäftsführerin (Iris Bonow), vorliegen!

Die Scuderia Sapony bedankt sich bei DMV, WINTEC Autoglas Sulz, AVR Autovermietung Sulz, VAG Kronenbitter Horb a.N., Lehre Landtechnik Haiterbach sowie BlackAds Online-Marketing, dass dieses Drift-Training der Extraklasse möglich wurde und für deren Unterstützung! Das offizielle Video zum Event gibt es auf der Webseite des Vereins. Text: SVEN SCHWARZER www.scuderia-sapony.de

Notfalltelefon am Veranstaltungstag: Iris Bonow, Mobil: 0171 - 4914584

Zimmerbestellung: Gasthaus Zum Hohenstein, Talstraße 65, 64385 Reichelsheim/ Ober-Kainsbach, Tel: 06164 - 2174

Wir bitten um zahlreichen Besuch aller Veranstaltungen und wünschen eine gute Anreise. gez. Jürgen Schmitt 1. Vorsitzender

Clubs


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Clubs - DMV INSIDE 03/2016

IMS Schlierbachtal

Schluchtenflitzer auf großer Reise Samstags im Morgengrauen ging es los. In Lindenfels/Winkel standen zwölf Mopeds der Interessengemeinschaft Motorsport Schlierbachtal (IMS) zur Abfahrt bereit. Zweitakt- Duft lag in der Luft. Knatternd setzen sich zwei Roller, eine Kreidler, eine Simson, zwei Vespas und sechs alte Zündapps in Bewegung. Der Start war gelungen. Von Winkel aus ging es nach einer kurzen Frühstückspause bei Würzberg weiter über Bad Mergentheim nach Rot am See. Hier wurde sogleich Mittag gemacht. Weiter führte die Fahrt durch das Nördlinger Ries bis nach Manching zu ersten Unterkunft „Fuchsbau“. Diese wurde nach etwa 320 Kilometern am frühen Abend erreicht.

DMV HESSEN MOTORSPORTJUGEND

Einladung an alle Jugendgruppen der hessischen Clubs sowie MSJ Einzelmitglieder der Landesgruppe Hessen e.V. im DMV zur satzungsgemäßen

Vollversammlung der Motorsportjugend 2016 Termin: Samstag, den 12. November 2016 Gasthaus Zum Hohenstein, Talstraße 65, 64385 Reichelsheim/Ober-Kainsbach Termine und Aussprache: 13.00 Uhr Vollversammlung

Beginn um 15.00 Uhr

Tagesordnung 1. Begrüßung durch den Leiter der Motorsportjugend (Oliver Vogel) 2. Kassenbericht (Anselm Wünscher) 3. Neuwahlen der Gruppe I: - Leiter Motorsportjugend (Oliver Vogel) - Jugend-Bahnsport (Michel Hofmann) - Jugend-Trial (Jürgen Schmitt) - Jugendvertreter (Matthias Mix, Florian Schneider) 4. Anträge 5. Verschiedenes Anträge zur Vollversammlung müssen bis zum 31. Oktober 2016 (24.00 Uhr Poststempel) bei Oliver Vogel, Frankfurter Straße 96, 63150 Heusenstamm, vorliegen. Siegerehrung Hessenmeister: Ab 18.00 Uhr Siegerehrung der Hessenmeister für das Sportjahr 2016, incl. Verlosung. Zimmerbestellung in der Nähe der Veranstaltungen: Gasthaus Zum Hohenstein, Talstraße 65, 64385 Reichelsheim/Ober-Kainsbach, Tel: 06164 - 2174 Notfalltelefon am Veranstaltungstag: Iris Bonow, Mobil: 0171 - 4914584 Wir bitten um zahlreichen Besuch aller Veranstaltungen und wünschen eine gute Anreise. gez. Oliver Vogel Leiter Motorsportjugend

Clubs

Gut ausgeschlafen und gefrühstückt ging es am nächsten Morgen weiter. Alle Maschinen liefen und das Gepäck wurde im Servicefahrzeug von Heinz Pfeifer verstaut. Bernd Pfeifer übernahm die Führung, führte die Gruppe in Richtung Berchtesgaden. Durch das reichliche Frühstück am Morgen hatten die Ausflügler glatt das Mittagessen vergessen. Nach einem Tankstopp am Nachmittag fehlten zwei Teilnehmer. Bernhard Keil und Markus Bauer hatten aus unerfindlichen Gründen die Tankstelle verpasst. Nach einem Hagelschauer fuhr Achim Falter los und fing die Ausreißer wieder ein. Kurz vor Berchtesgaden übernahm Anja Falter die Führung, da sie den Weg zum Reiseziel am besten kannte. Eine gemütliche Hütte in den Bergen. Diese erreichten alle Fahrer und Mopeds inklusive Sozia Franziska Jäger unbeschadet. Nur Bernhard Keils Moped schwächelte ein wenig und musste den Berg hinauf abgeschleppt werden. Der Montagmorgen war ein bisschen trüb, aber trocken. Ein Ausflug an den nahe gelegenen Königsee, natürlich mit den Mopeds, stand an diesem Tag auf dem Programm. Anschließend ein Rundgang durch Berchtesgaden und ruckzuck war der Tag vorbei. Da Edwin Pfeifer in der Nacht von Montag auf Dienstag nicht schlafen konnte, schaute er im Internet, was es so an Fahrzeugen in Berchtesgaden zu kaufen gibt und siehe da: Ein Unimog war gefunden, der am Morgen sogleich besichtigt und schließlich auch gekauft wurde! Nach dem Mittagessen trennte sich die Gruppe. Ein Teil fuhr mit den Mopeds nach Salzburg. Heinz Pfeifer in Begleitung von Reinhard Schütz und Bernhard Keil fuhren los, um den Unimog auf den mitgeführten Anhänger zu verladen, der eigentlich für defekte Mopeds gedacht war. Mittwoch war der schönste Tag und die Sonne lachte. Auf die Mopeds und los: Das Kehlsteinhaus ruft. Der Tag bescherte einen grandiosen Ausblick von oben. Nach einer weiteren kurzen Visite am Berghof, von dem nichts mehr außer der Hangbefestigung zu sehen war, ging es weiter zur Rossfeldstrasse. Eine mautpflichtige Panoramastraße, die einen Teil der Schlierbacher auf über 1500 Meter führte und auch hier wieder ein gigantischer Ausblick. Auch Eike Rohleder, der Langsamste in der Gruppe, erreichte den Gipfel. Nach einer rasanten Abfahrt – runter geht’s immer schneller – trafen wir die andere Gruppe, die nach einer mündlichen Auseinandersetzung mit einem Parkplatzwächter das Salzbergwerk besuchte. Der letzte Abend auf der Hütte brach an und es wurde beschlossen, zu grillen. Tim Fendrich und Eike Rohleder fuhren los, um einzukaufen. Ein schöner, gemeinsamer Abschluss auf der Hütte. Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen von Berchtesgaden und der Berghütte. Also, auf die Mopeds und los, aber halt, es machten sich nur elf Fahrer auf eigener Achse auf den Rückweg. Linda Pfeifer, die älteste Fahrerin, und Sozia Franziska fuhren im Begleitfahrzeug in Richtung Heimat. Marion


Clubs - DMV INSIDE 03/2016 Bauer machte sich leicht erkältet lieber mit ihrem geliebten Moped auf den Weg. Nach kurzer Fahrt wechselte das Wetter. Ab Mittag bis zum Spätnachmittag Regen; das bedeutete nasse Füße und Hände. Auf der Rückfahrt kurz vorm Etappenziel in Theilenhofen im Altmühltal traf die Gruppe zufällig auf eine angehende Fotografin. Es stellte sich heraus, dass sie für eine große Motorradzeitschrift arbeitet. Somit war noch ein kurzes Fotoshooting angesagt.

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Ausflug der Bulldog- und Schlepperfreunde Der diesjährige Familienausflug der Bulldog- und Schlepperfreunde der Interessengemeinschaft Motorsport Schlierbachtal führte die Schlepperfamilie rund um das nördliche Schlierbachtal.

Letzte Etappe in Richtung Heimat, kein Regen mehr, sogar Sonne. Die Gruppe teilte sich auf. Die erste Gruppe fuhr eine halbe Stunde früher los. Gegen 19.00 Uhr traf die zweite Gruppe dann auch in Schlierbach ein. Alle waren sich einig: Es war ein einmalig schönes Erlebnis. EIKE ROHLEDER www.ims-schlierbachtal.de

Zum Brazzeltag nach Speyer Bei Kaiserwetter starteten die Mitglieder der Interessengemeinschaft Motorsport Schlierbachtal zum diesjährigen Vereinsausflug nach Speyer. Organisiert von Willi Schneider, ging es frühmorgens mit zwei kleinen und einem großen Bus zum Brazzeltag auf das Gelände des Technik-Museums. Nach der Ankunft auf dem Museumsparkplatz gab es erst einmal die obligatorische Fleischwurst- und Kuchenstärkung für die Teilnehmer. Für Nichteingeweihte: Beim Brazzeltag werden Fahrzeuge und Maschinen gezeigt, die tuckern, knattern, zischen oder auch dampfen, mächtige Maschinen, die man sonst nirgends zu sehen bekommt.

Organisiert und geführt vom Ehrenvorsitzenden Willi Schneider ging es mit 15 Traktoren von Schlierbach aus über Faustenbach, Ellenbach, Seehof und Kapp nach Lindenfels. Hier konnte man vom Bismarckturm und Gleitschirmstartplatz aus den herrlichen Panoramablick ins Schlierbachtal und Weschnitztal genießen. Weiter ging es in Richtung Winterkasten, um eine kurze Einkehr auf dem dortigen Feuerwehrfest zu tätigen. Anschließend ging es über Kolmbach, Raidelbach und Knoden dem eigentlichen Ziel Seidenbuch entgegen. Auf dem dortigen Sportplatz wartete schon der bereits vorgeheizte Grill auf die hungrigen Teilnehmer. Bedanken möchte sich die IMS auch noch bei der SG Seidenbuch für die tolle Bewirtung und das zur Verfügung stellen des Platzes. Alle waren sich einig: trotz widrigem Wetter war es wieder ein wunderschöner Tag. UWE DÖRSAM www.ims-schlierbachtal.de

MSC Hornberg

Geglückte Premiere des DMV Classic Cups Eines der Highlights war das von einem BMW-Flugzeugmotor angetriebene Experimentalfahrzeug „Brutus“ mit einem Hubraum von knapp 47 Litern (kein Druckfehler!) und einer Leistung von 550 PS bei 1530 Umdrehungen. Ein anderer mit einem Bootsmotor bestückter Rennwagen, der Packard-Bentley MAVIS, verbraucht 18 Liter Sprit – pro Minute. Mit einer Tankfüllung von 750 Liter kann man also ca. 40 Minuten im Kreis fahren. Nicht nur für Zweirad-Freunde zeigten Motorrad-Artisten ihre unglaublichen Stunts. Zwischendurch drehten auch Lanz-Bulldogs ihre Runden. Die ruhigeren Angebote, an denen man teilnehmen konnte, waren Führungen durch ein U-Boot und einen Seenotrettungskreuzer. Gelegenheit zum Mitfahren gab es bei den Geländewagen-Profis. Hier ging es über Stock und Stein, Berg und Tal, bis einem schwindelig wurde. Gegen Nachmittag ging es wieder zurück in den Odenwald. Zum Teil waren die Teilnehmer etwas niedergeschlagen von den sommerlichen Temperaturen, aber auch zufrieden bis glücklich über das Erlebte. Sein Ende fand der gelungene Ausflug in geselliger Runde im Gasthaus „Zum Schorsch“ in Erlenbach. UWE DÖRSAM www.ims-schlierbachtal.de

Zum ersten Mal richtete der MSC Hornberg einen Lauf zum DMV-MX-Classic-Cup aus und besser konnte es fast nicht laufen. Das Wetter herrlich, ein sehenswertes Fahrerfeld in allen Klassen. Die Teilnehmer am MX-Classic Cup waren aus ganz Deutschland, einige Gastfahrer aus der Schweiz angereist. Eindrücklich stellten sie dar, dass man mit zunehmendem Alter nicht unbedingt ruhiger wird. Zahlreiche Zuschauer genossen trotz des Staubs die gelungene Mischung aus Klassik und Moderne, sowohl die Anhänger des sonoren Brummens der Oldtimer als auch die Fans der neuen Maschinen kamen voll auf ihre Kosten. Die Strecke war bestens präpariert, in den Pausen wurde nachgearbeitet, um die Sicherheit und einen geordneten Ablauf des Wettbewerbs zu gewährleisten. Schon im freien Training am Samstag ging es engagiert zur Sache. Am Sonntag im Pflichttraining galt es, sich den besten Platz am Startgatter zu sichern. Mit Grußworten von Ortsvorsteher Gottfried Bühler und einer Andacht, gehalten vom VorsitFortsetzung auf der nächsten Seite

Clubs


Start der Classic-Klasse in Hornberg

zenden des evangelischen Kirchengemeinderates Reinhard Lehmann wurden die Sportler in den Hauptteil des Wettkampfs geschickt. In der Twinshock-Klasse nutzte Uwe Haberer vom MSC Hornberg alle Chancen; die Maico 440 T lief bestens und so konnte er den Sieg sicher einfahren. Beim DMV-MX-Classic-Cup war auch der Organisator der Serie, Wolfgang Büttner (#76) aus Offenbach mit seiner Husqvarna ESO Baujahr 1964 am Start. Er erreichte in der Klasse 60+ den 2. Platz. Für die Lokalmatadoren Bernfried Schneider (der schnelle Postbote), Martin Hengstler und Thomas Blattmann lief es nicht optimal; sie kamen im Mittelfeld des Süddeutschen ClassicCross-Feldes ein.

DMV-LANDESGRUPPE SÜDBAYERN E.V.

Richtig gut lief es für den Motocross-Referenten des MSC Hornberg, Alexander Lermer in der Lizenzklasse MX1 (250 ccm 2-Takt bis 450 ccm 4-Takt) – nach harten Positionskämpfen war er zusammen mit Matthias Haas, ebenfalls vom MSC Hornberg, auf dem Treppchen (Lermer 2., Haas 3.). Platz 4 belegte der Hornberger Felix Hengstler. Mutig zeigte sich Sarah Weinmann, die jüngste der MSCAmazonen. In einem ansonsten reinen Männerfeld kämpfte sie sich in der Klasse MX2 (125 ccm 2-Takt bis 250ccm 4-Takt) Hobby durch den Tag. Fast eine „MSC-Hornberg-Klasse“ war die der MX2-Experten. Ungeachtet der Freundschaften abseits der Strecke wurde fair um Sieg und Platz gekämpft. Nach spannenden Aktionen, gewagten Sprünge und Überholmanövern hatte am Ende Robin Staiger die Nase vorn. Auf dem 3. Platz landete der letztjährige 2-Takt-Cup-Gesamtsieger Thomas Haas vor Philipp Schwarz, Anna-Lena Weinmann (Platz 6) und Stephan Lermer (Platz 7, alle Hornberg).

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Alle Läufe wurden zügig und ohne Unterbrechung durch Unfälle durchgeführt. Mit der Siegerehrung im Festzelt, zu der trotz der teilweise sehr weiten Heimreise viele Fahrer anwesend waren, endete der sportliche Teil der Veranstaltung.

mit Meisterehrung der DMV Landesgruppe Südbayern e.V. am Sonntag, den 23. Oktober 2016 in Übersee/Feldwies

JUDITH KASPAR www.msc-hornberg.de

Beginn: 10.00 Uhr

Ecurie Aix-La-Chapelle

Liebe Motorsportfreunde der DMV Landesgruppe Südbayern, satzungsgemäß ergeht hiermit an Sie, bzw. Ihren Club die Einladung zur ordentlichen Jahreshauptversammlung mit Meistehrung in 83236 Übersee, Greimelstraße 30, Wirtshaus D’Feldwies Tel. 08642/595 715, Internet: www.wirtshaus-feldwies.de

19. Int. Oldtimer-Rallye Aachen

TOP 01 Begrüßung und Bericht durch den 1. Vorsitzenden TOP 02 Bericht des Geschäftsführers TOP 03 Bericht des Schatzmeisters, Genehmigung Haushalt 2016 TOP 04 Bericht der Revisoren und Entlastung der Vorstandschaft TOP 05 Meisterehrung der verschiedenen Sparten mit jeweiligem Bericht der Referenten TOP 06 Sonstiges, Wünsche und Anträge TOP 07 Festlegung der Jahreshauptversammlung in 2017, Ort und Termin

Die Kategorie Tourensportler hatte teils knifflige Fahrtaufträge auf Kartendrucken im Maßstab 1:25.000 zu lösen, während die Teilnehmer der „Genießer“- Ausfahrt sogenannte Chinesenzeichen ohne Kilometrierung entziffern mussten. Mittagspause war in Erkensruhr. Kontrollen im Verlauf bestätigten die Einhaltung der Idealstrecke und kleine Wertungsprüfungen sorgten für Strafpunkte. Trotz des am Nachmittag einsetzenden Regens wurde der schöne Streckenverlauf von allen Teilnehmern gelobt. Am Nachmittag trafen die Rallyeteams wieder wohl behalten bei Jacobs in Aachen-Brand ein.

Anträge an die Jahreshauptversammlung müssen gemäß § 13 Abs. 4 unserer Satzung bis spätestens 13.10.2016 beim Vorstand eingegangen sein. Die Einladung an die Sportler zur Meisterehrung erfolgt separat von den Sportreferenten der DMV Landesgruppe Südbayern e.V. mit Sitz in Inzell. Mit sportlichen Grüßen Robert Weiss 1. Vorstand namens des Gesamtvorstandes

Clubs

Nach der Teamvorstellung um 9.30 Uhr bei Jacobs Automobile Aachen in Aachen-Brand konnte der Präsident der Ecurie AixLa-Chapelle, Rainer Keuser, 87 Teams auf die Reise schicken.

Ein Chevrolet Special Deluxe von 1941 in Police-Aufmachung von Mario und Robin Müller war das älteste Fahrzeug bei der Oldtimer-Rallye


Clubs - DMV INSIDE 03/2016 Einige der automobilen Schätze standen jedoch förmlich unter Wasser und mussten nach dem Ziel erst einmal trocken gelegt werden. Den Siegerkranz der Oldtimer-Rallye Aachen durften sich einmal mehr Rene Göbbels/Tina Stange umhängen lassen und fuhren somit wichtige Punkte für den Euregio-Classiv-Cup ein.

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Programm / Zeitplan: Samstag 27.08.2016 • ab 10.00 Uhr – Anreise, Fahrerlager offen • ab 11.00 Uhr – Öffnung des Offroad-Parcours • ab 11.30 Uhr – Mittagessen vom Grill • ab 14.00 Uhr – Öffnung der Motocross Strecke (für die Dauer von einer Stunde) • ab 16.30 Uhr – diverse Feldspiele • ab 19.00 Uhr – MSC-Party mit: o Essen vom Grill o Lagerfeuer o Große Disco-Party • ab 20.00 Uhr – Siegerehrung • ab 24.00 Uhr – Lagerruhe Sonntag 28.08.2016 • ab 08.00 Uhr – Quadler-Frühstück • ab 10.30 Uhr – Zeit für eine kleine Ausfahrt • ab 13.00 Uhr – Abreise und Abbau

Den Gewinn der Ausfahrt ließ sich das junge Nachwuchsteam Marcel Berger und Daniel Berger nicht nehmen. Der Damenpreis blieb in Aachen bei Christl Kinkartz/Martina Niewera mit ihrem Triumph TR 4 A, Baujahr 1967. Als ältestes Fahrzeug wurde ein Chevrolet Special Deluxe von 1941 in Police-Aufmachung von Mario Müller mit Sohn Robin Müller (9 Jahre) aus Herzogenrath ebenfalls geehrt. Der Mannschaftspreis ging nach Eschweiler.

Die Nutzung der WM-Motocross-Strecke des MSC Aufenau im DMV und die Nutzung des Offroad-Parcours des MSC-Neuenhasslau im DMV ist für die Teilnehmer kostenlos. Besucher, die ohne Quad vorbeikommen, und sich das Spektakel bei einem kühlen Getränk und Essen vom Grill anschauen wollen, sind ebenfalls gern gesehen. Vorherige Anmeldungen von Quadfahrern bitte unter folgender E-Mail-Adresse: stefan.salm@outlook.de. SS/TS www.msc-neuenhasslau.de

Text und Foto: MICHAEL WINNEN www.ecurie-Aachen.de

MSC Neuenhasslau 1953 e.V.

Erstes Hasselrother Quadtreffen Der MSC Neuenhasslau 1953 e.V. betritt erneut Neuland: Am Wochenende des 27. und 28. August findet auf dem Kinzigtalring in Neuenhasslau das 1. Hasselrother Quadtreffen statt. Alle „Quadler“ (und nicht nur die) sind zum 1. Hasselrother Quadtreffen herzlich einladen. Das Fahrerlager ist am Samstag, 27. August, ab 10.00 Uhr geöffnet. Zusätzlich zur Möglichkeit, den Offroad-Parcours (MofaRennstrecke) zu befahren, finden diverse Feldspiele/Wettbewerbe, welche in Quad- und ATV-Klassen aufgeteilt werden, statt. Highlight: Am Samstag kann in einer geführten Tour nach Aufenau die Motocross-WM-Strecke in Aufenau für eine Stunde frei befahren werden.

Foto: Salm

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Letzte Seite - DMV INSIDE 03/2016

10 Fragen an Klaus Cieszynski Klaus Cieszynski ist seit 1961 (also seit 55 Jahren) Mitglied im DMV und genauso lange ist sein Heimatverein, der MSC Victoria Lichterfelde im DMV. Im Verein engagiert sich Cieszynski seit zwei Jahren als 2.Vorsitzender. Ab dem nächsten Jahr wird er die deutschen Fahrer zu den FIM-Rallies mit einem Service-Fahrzeug begleiten. 1. Wie kamen Sie zum Motorsport? Durch viele Ausfahrten mit Freunden in den sechziger Jahren. 2. Wie kamen Sie zum DMV? Durch meinen Berliner Verein, der auch von der Gründung an im DMV ist. 3. Was treibt Sie an, Ihren Sport zu betreiben? Motorradfahren und mit dem Tourensport ganz Europa und deren Menschen kennenzulernen. 4. An welchen Erfolg erinnern Sie sich gern? Meinen ersten Deutschen Meistertitel in der DMV-TourensportMeisterschaft 1993. 5. An wie viel FIM-Rallies haben Sie bisher teilgenommen? Seit 1993 bis heute an 24!

6. Was regt Sie am meisten an? Motorräder und gute FIM-Veranstaltungen. 7. Was sehen Sie als Ihre Stärke an? Durchhaltevermögen auf sehr langen Motorrad-Touren. 8. Und Ihre Schwächen ? Zu nachsichtig – man sollte auch mal streiten können! 9. Welchen anderen Beruf hätten Sie gerne ausgeführt? Ich bin mit allen Entwicklungen in meinem Leben zufrieden. 10. Bitte vervollständigen Sie den Satz: „Für den Motorsport ist der DMV … … der wichtigste Verband für meinen Sport.

† 15000 Mitglieder und über 300 Vereine in ganz Deutschland vertrauen auf unser Know-how und unsere Hilfe. und Unsere dreht sich rund Deutschland um den Motorsport: vom Spitzensport über 15000 Mitglieder überArbeit 300 Vereine in ganz vertrauen auf unser Know-how den Jugend-Hilfe. und Breitensport, die Organisation vonden Veranstaltungen undSpitzensport Meisterschaften, und unsere Unsere Arbeit dreht sich rund Deutschland um Motorsport: vom über 15000 Mitglieder und über 300 Vereine in ganz vertrauen auf unser Know-how Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, Mitgliedsund 15000 Mitglieder über 300 die Vereine in ganz Deutschland vertrauen auf unser Know-how den Jugendund und Breitensport, Organisation vonVereinsangelegenheiten. Veranstaltungen und Meisterschaften, und unsere Hilfe. Unsere Arbeit dreht sich rund um den Motorsport: Spitzensport über Große Bedeutung hat beiMarketing, uns der Service für unsere Mitglieder und vom Vereine und und unsere Hilfe. Unsere Arbeit dreht sich rund um den Motorsport: vom Spitzensport über Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedsund Vereinsangelegenheiten. den Jugend- und die Organisation von Veranstaltungen und Meisterschaften, entsprechend die Breitensport, damit verbundenen Dienstleistungen. den Jugendund Breitensport, die Service Organisation vonVereinsangelegenheiten. Veranstaltungen und Meisterschaften, Große Bedeutung hat bei uns der für unsere Mitglieder und Vereine und Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, Mitgliedsund Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, Mitgliedsund Vereinsangelegenheiten. entsprechend die damit verbundenen Dienstleistungen. Große Bedeutung hat bei uns der für unsere und Vereine und Wir suchen zur Unterstützung der Service Geschäftsstelle desMitglieder Deutschen Motorsport Verbands e.V. Große Bedeutung hat bei uns der Service für unsere Mitglieder und Vereine und entsprechend die (Haus damit verbundenen Dienstleistungen. in Frankfurt/Main des Deutschen Sports, Otto-Fleck-Schneise) ab sofortVerbands eine/n e.V. entsprechend damit verbundenen Dienstleistungen. Wir suchen zurdie Unterstützung der Geschäftsstelle des Deutschen Motorsport in (Haus des Deutschen Sports, Otto-Fleck-Schneise) ab sofortVerbands eine/n e.V. WirFrankfurt/Main suchen zur Unterstützung der Geschäftsstelle des Deutschen Motorsport Wir suchen zur Unterstützung der Geschäftsstelle des Deutschen Motorsport in Frankfurt/Main (Haus des Deutschen Sports, Otto-Fleck-Schneise) ab sofortVerbands eine/n e.V. Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter Mitglieder-Verwaltung in Frankfurt/Main (Haus des Deutschen Sports, Otto-Fleck-Schneise) ab sofort eine/n

Teil- oder Vollzeit Sachbearbeiterin / in Sachbearbeiter Mitglieder-Verwaltung Teil- oder Vollzeit Sachbearbeiterin / in Sachbearbeiter Mitglieder-Verwaltung Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter Mitglieder-Verwaltung in Teil- oder Vollzeit Ihre Aufgaben: in Teil- oder Vollzeit

Ansprechpartner/in rund um das Thema DMV-Mitgliedschaft Ihre- Aufgaben: - Betreuung der DMV-Ortsclubs und der Mitglieder per E-Mail, Telefon und Social Ansprechpartner/in rund um das Thema DMV-Mitgliedschaft Ihre- Aufgaben: Media Ihre-- Aufgaben: Betreuung der DMV-Ortsclubs und der Mitglieder per E-Mail, Telefon und Social Ansprechpartner/in rund um das Thema DMV-Mitgliedschaft -- Abwicklung der div. rund Dienstleistungsangebote (z.B. Pannenhilfe) Ansprechpartner/in um das Thema DMV-Mitgliedschaft Media Betreuungbei der DMV-Ortsclubs und der Mitglieder perPR-Kampagnen E-Mail, Telefon und Social --- Mitarbeit der Planung und der Durchführung von Betreuung der DMV-Ortsclubs und der Mitglieder per E-Mail, Telefon und Social Abwicklung der div. Dienstleistungsangebote (z.B. Pannenhilfe) Media und Betreuung des datenbankgestützten Mitgliederprogramms -- Pflege Media beider Mitarbeit derdiv. Planung und der Durchführung von PR-Kampagnen -- Allgemeine Abwicklung Dienstleistungsangebote (z.B. Pannenhilfe) Aufgaben in der DMV-Geschäftsstelle Abwicklung der Dienstleistungsangebote (z.B. Pannenhilfe) -- Pflege und desund datenbankgestützten Mitgliederprogramms Mitarbeit beiBetreuung derdiv. Planung der Durchführung von PR-Kampagnen Mitarbeit beiBetreuung der Planung und der Durchführung von PR-Kampagnen -- Allgemeine Aufgaben in der DMV-Geschäftsstelle Pflege und des datenbankgestützten Mitgliederprogramms Ihr Profil: -- Pflege und Betreuung des datenbankgestützten Mitgliederprogramms Allgemeine Aufgaben in der DMV-Geschäftsstelle Interesse an Motorsportund Verbandsarbeit - Allgemeine Aufgaben in der DMV-Geschäftsstelle Ihr Profil: selbständig zu und arbeiten -- Fähigkeit, Interesse an MotorsportVerbandsarbeit Ihr Profil: Zuverlässigkeit, Kommunikations- und Teamfähigkeit Ihr Profil: --- Engagement, Fähigkeit, selbständig zu und arbeiten Interesse an MotorsportVerbandsarbeit -- Gute Kenntnisse im Umgang mit den Microsoft Office-Produkten Interesse an Motorsportund Verbandsarbeit Engagement, Zuverlässigkeit, Kommunikationsund Teamfähigkeit - (Word, Fähigkeit, selbständig zu arbeiten Excel, Outlook) -- Fähigkeit, selbständig zu arbeiten Gute Kenntnisse im Umgang mit den Microsoft Office-Produkten Engagement, Zuverlässigkeit, Kommunikationsund Kenntnisse von CMS und Social Media Systemen vonTeamfähigkeit Vorteil --- (Word, Engagement, Zuverlässigkeit, Kommunikationsund Teamfähigkeit Excel, Outlook) Gute gute Kenntnisse im Umgang mit den Microsoft Office-Produkten Sehr Deutschkenntnisse in Wort und Schrift Gute Kenntnisse im Umgang mit den Microsoft Office-Produkten -- (Word, Kenntnisse von CMS und Social Media Systemen von Vorteil Excel, Outlook) Excel, Outlook) - (Word, Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort Schrift von Vorteil Kenntnisse von CMS und Social Mediaund Systemen Wir--bieten: von CMS und Social Mediaund Systemen - Kenntnisse Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort Schrift von Vorteil Eigenverantwortliche und selbstständige Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort undArbeit Schrift Wir--bieten: -- Eigenverantwortliche Angenehme und moderne Arbeitsatmosphäre und selbstständige Arbeitim Haus des Deutschen Sports Wir-bieten: Motorsport hautnah Wir--bieten: Angenehme und moderne Arbeitsatmosphäre Deutschen Sports Eigenverantwortliche und selbstständige Arbeitim Haus des Mitarbeit bei einem der führenden Motorsport-Verbände Deutschlands Eigenverantwortliche und selbstständige Arbeitim Haus des --- Motorsport Angenehmehautnah und moderne Arbeitsatmosphäre Deutschen Sports Angenehme und moderne Arbeitsatmosphäre im Haus des Deutschen Sports Mitarbeit beihautnah einem der führenden Motorsport-Verbände Deutschlands -- Motorsport Interessiert? -- Motorsport Mitarbeit beihautnah einem der führenden Motorsport-Verbände Deutschlands Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe Ihrer - Mitarbeit bei einem der führenden Motorsport-Verbände Deutschlands Interessiert? Gehaltsvorstellung frühesten Eintrittstermins perunter E-Mail an: Ihrer Dann freuen wir unsund aufIhres Ihre aussagekräftige Bewerbung Angabe Interessiert? Interessiert? Gehaltsvorstellung Ihres frühesten Eintrittstermins perunter E-Mail an: als 5MB) mander@dmv-motorsport.de (Dateigröße bitte nicht mehr Dann freuen wir unsund auf Ihre aussagekräftige Bewerbung Angabe Ihrer Dann freuen wir unsund aufIhres Ihre aussagekräftige Bewerbung Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung frühesten Eintrittstermins perunter E-Mail an: als 5MB) mander@dmv-motorsport.de bitte nicht mehr DMV e.V. (Dateigröße Gehaltsvorstellung und Ihres frühesten Eintrittstermins per E-Mail an: Otto-Fleck-Schneise 12 60528 Frankfurt/M mander@dmv-motorsport.de DMV e.V. (Dateigröße bitte nicht mehr als 5MB) mander@dmv-motorsport.de (Dateigröße bitte nicht mehr als 5MB) Tel.: 069-6950020 Otto-Fleck-Schneise 12e.V. - 60528 Frankfurt/M Fax: DMV 069-69500221 Tel.:DMV 069-6950020 Otto-Fleck-Schneise 12e.V. - 60528 Frankfurt/M www.dmv-motorsport.de Otto-Fleck-Schneise 12 - 60528 Frankfurt/M Fax: Tel.:069-69500221 069-6950020 Tel.:069-69500221 069-6950020 www.dmv-motorsport.de Fax: Fax: 069-69500221

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Verlag: Deutscher Motorsport Verband e,V., Otto-Fleck-Schneise 12, DOSB-Haus des Sports, 60528 Frankfurt, Tel.: +49 (0) 69-695002-0, E-Mail: dmv@dmv-motorsport.de, Internet: www.dmv-motorsport.de Telefax: 069/69 50 02 20 Leitung und Herausgeber:

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Wolfgang Böhm

Es ist eine traurige Pflicht, den Tod von Wolfgang Böhm, Lebusa bekannt zu geben, der am 05. Juni 2016 nach schwerer Krankheit dennoch plötzlich und unerwartet im Alter von nur 62 Jahren verstorben ist. Wolfgang war als Kartslalom-Referent viele Jahre für den DMV Berlin-Brandenburg tätig und hat mit sehr viel persönlichem Einsatz den Jugendkartsport in Lebusa, in Brandenburg und in der Region Nord-Ost gefördert und betreut. Der DMV ehrte Wolfgangs große Verdienste um den Motorsport bei der Beisetzung mit einem Kranz. Das Präsidium des DMV war durch Lothar Knofe vertreten, die DMV Landesgruppe Nordost durch deren Vorsitzenden Carl Brucke und das Vorstandsmitglied für Brandenburg, Frank Peter. Der MC Lebusa wird das Andenken an Wolfgang Böhm wahren, seine Arbeit fortsetzen und so seine Verdienste für Lebusa und um den Motorsport im Kartslalom und im MotorradBiathlon in Brandenburg auch für kommende Generationen junger Motorsportler in dankbarer Erinnerung lebendig halten. Sein Wirken für und im Jugendsport wird unvergessen bleiben. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Deutscher Motorsport Verband e.V. / MC Lebusa im DMV

In der nächsten INSIDE: ■ DMV- und MSJ-Meisterehrung 2016 ■ Saisonbilanz DMV GT und Touring Car Cup ■ Saisonbilanz DMV BMW Challenge ■ Kartsport, Motocross und Bahnsport ■ Nachrichten aus Clubs und Landesgruppen Layout: Jochen Behl, www.layoutinstinkt.de Druck: M  öller Druck und Verlag GmbH, Zeppelinstr.6, 16356 Ahrensfelde OT Blumberg DMV INSIDE erscheint in der Regel 4x im Jahr, der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Höhere Gewalt entbindet den Verlag von der Lieferpflicht. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck mit Quellenangabe erlaubt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen

DMV INSIDE NR. 4/2016 erscheint am 2. Dezember 2016 Redaktionsschluss: 11. November 2016


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