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DEUTSCHER MOTORSPORT VERBAND E.V. MITGLIEDERMAGAZIN, € 3,00 D 2998 F

Nr. 01 I 2017

DMV Hauptversammlung

19. März Goslar Motocross-Fahrerin

Larissa Papenmeier

Eisspeedway Team WM

11./12. März Inzell DMV-Pannenhilfe 069-69 50 02 22

en: 17 m eh e 20 n s au rmin r e H rtte m u Z rspo to Mo


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DMV INSIDE DMV INSIDE Titelfoto: Die DMV BMW Challenge befindet sich auf Kurs. Die Felder für die Saison 2017 haben sich schon gefüllt FOTO: DMV BMW CHALLENGE

Kleines Bild: Larissa Papenmeier (Seite 30)

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DMV INSIDE Editorial 4 DMV Hauptversammlung 2017 8/9 DMSB Strukturreform 10/11 DMV Versicherungsleistungen 29 DMV Mitglieder-Jubiläen 21 Vor 25 Jahren 22 10 Fragen an … 29

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HV im Harz: Die Mitgliederversammlung des DMV 2017 findet mitten im Harz statt. Programm ab Seite 8 FOTO: SCHIEFER, GOSLAR MARKETING

MOTORSPORT

Feuchtgebiete: Was fünf Motorsportler auf der Isle of Man erlebten, lesen Sie ab Seite 39 FOTO: LIEBIG

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Dragster-Pilot Gerd Habermann 12/13 DMV GT- und Touring Car Cup 14 DMV Formel Vau Saison 2017 15 DMV BMW Challenge 16 DMV NES 500 16 Int. DMV Truck Trial Meisterschaft 17 Bergcup 18 DMV Rallye Raid Meisterschaft 19 Automobilsport INTERNATIONAL 20 Kartsport 22 Motorsporttermine 2017 23-26 Motorrad Klassik Trophy 27 Motorradsport INTERNATIONAL 28 Interview Larissa Papenmeier 30/31 DMV BRC MX 2-Takt Cup 32 DMV Shorttrack Quad Meisterschaft 33 Nascar Whelen Euro Series 33 Eisspeedway 34/35 Speedway-Bundesliga 35 Motorrad-Biathlon 36 DMV Mofacup 36

CLUBS und MSJ Motorsportjugend 37/38 Landesgruppen und Ortsclubs 41-45

Szene und Reise Feuerkönig: Gerd Habermann ist einer der außergewöhnlichsten Motorsportler im DMV. Porträt ab Seite 12 FOTO: SCHIFFNER

News 5-7 DMV Sportler auf der Isle of Man 39/40 Letzte Seite/ Impressum 46

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DMV INSIDE INTRO

Seite an Seite 20 Jahre DMSB

schaft, eine geschickte Kombination aus Verbands-Mitgliedschaft und CIn diesem Jahr kann der DMSB auf eine Lizenz, verursacht nicht nur Arbeit, schon 20 Jahre dauernde Geschichte sondern viel Freude, auf beiden Seizurückblicken. Nur weil dessen Trägerverbände ADAC, AvD und DMV ihre urten, beim DMV und bei den Aktiven. Immerhin ist ja in der Mitgliedschaft sprünglichen Rechte bei FIA und FIM aufneben normalen Leistungen auch gegeben und ihre spezifischen Interessen ein Versicherungsschutz enthalten. gebündelt haben, konnte 1997 mit dem Dies kann insbesondere auch jenen DMSB eine Organisationsform entstehen, Sportlern, die sich die sich in die Struknormalerweise nicht turen des Deutschen „Beim DMSB ist ein Olympischen Sport- Demokratisierungsprozess im Dunstkreis des DMSB aufhalten, bundes einfügen ließ. in Gang eine Brücke zum gekommen.“ DMSB sein. Dies gilt Nach 20 Jahren kann genauso für Veranman sagen, dass der DMSB eine international und nastalter, vielfach bewiesen durch Clubtional starke und weithin anerkannte Gründungen und -Beitritte. Der DMV Dachorganisation für den Motorsport konnte seinen Ruf als idealer DachverHauptversammlung in Deutschland geworden ist, und sich band für Vereine stärken. Manche nennen es Pflichtveranstaltung, gegenüber der Öffentlichkeit, aber auch wo man dabei sein will, doch die meisten der Industrie, in bemerkenswerter Weivertrauen auf diejenigen, „die das schon Dies wird mehr und mehr auch anerse etabliert hat. So sieht sich auch der machen“. Jedenfalls ist eine Hauptverkannt - bewiesenermaßen - bei den VerDMSB selbst, wie in einem Interview sammlung Bestandsaufnahme, und einigungen, die sich „nur“ bestimmter mit dem DMSB-Präsidenten deutlich immer auch Wegbestimmung, wichtig, Bereiche annehmen. Ich rede von Berggeworden ist. Die Leser konnten sogar in diesen Zeiten Cup, DRC, Formel etwas über einen in Gang kommenden mehr als sonst. Die V, DTTC, GORM, „Der DMV ist ein idealer Demokratisierungsprozess erfahren, Verbandsführung GTC, NES, Quad, Interessenvertreter für alle der künftig eine stärkere Beteiligung lädt in diesem Heft Ladies-Cups, SeVereine und Vereinigungen“ der Aktiven und der Veranstalter an den (Seite 8) zur DMVnioren, usw. usw. „sportlichen“ Beschlüssen vorsieht. HauptversammDazu die vielen relung nach Goslar ein, und sie lädt ein gionalen DMV-Serien und Jugend-Verzum Mitmachen und Mitbestimmen. Jeanstaltungen – der DMV, ein kleiner VerMit etwas Abstand zu dem gefeierten des Mitglied kann und darf teilnehmen. band? Es zeigt sich unsere neue Stärke, Anlass scheint es dennoch nicht unangenämlich über die Verbandsgrenzen hinbracht, den DMSB und seine TrägerverIch wünsche Ihnen allen ein gutes, aus, Interessenvertreter, ja Fürsprecher, bände – also auch den DMV – zu fragen erfolgreiches 2017. von Vereinigungen zu sein, gegenüber und zu erinnern, was noch fehlt, um die dem DMSB und anderen Institutionen. angestrebte Rolle umfassend, aber auch Ihr Wir tun auch das. transparent, auszufüllen. Wir tun das. Wilhelm A. Weidlich Präsident des DMV Über das Normale hinaus Seite an Seite Veranstaltungsanmeldungen, Lizenz40, 50, 60 und mehr Jahre Mitgliedschaft im DMV. In diesem Jahr erreichen wieanträge, der normale Arbeitsanfall. Zu Jahresbeginn gibt es davon immer der sehr viele unserer Mitglieder diese noch etwas mehr. Durch einen höheZwischenetappe, Seite an Seite mit dem DMV. Die Namen der Jubilare auf Seite ren Arbeitsanteil merken die Mitarbei21 in diesem Heft. Wir sagen DANKE. ter das besonders: Die Sportmitglied-

Offizielle Förderer des Deutschen Motorsport Verbandes

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DMV INSIDE NEWS

Profitieren mit der DMV Sportmitgliedschaft Seit 2013 bietet der DMV die DMV Sportmitgliedschaft an. Neumitglieder haben die Möglichkeit, die DMSB C-Lizenz in einem Paket mit der DMV Mitgliedschaft zu erwerben. Wer aktiv Motorsport betreibt und eine C-Lizenz für Motorradsport oder für Automobilsport benötigt, für den ist die Sportmitgliedschaft im DMV besonders attraktiv: Das Sportpaket besteht aus einer Vollmitgliedschaft im DMV e.V., Jahresbeitrag gemäß dem entsprechenden Tarif, allen Standard DMV-Leistungen zusammen mit einer DMSB-C-Lizenz für das Jahr 2017 im Motorradsport (normaler DMSB-Lizenzpreis: EUR 70,00) zum Gesamtpreis von EUR 83,00 und im Automobilsport (normaler DMSB-Lizenzpreis: EUR 60,00) zum Gesamtpreis von EUR 73,00. Die DMV-Sportmitgliedschaft im Detail: • für Erwachsene im Motorradsport: 83,- € (Normalpreis von Lizenz und Mitgliedschaft = 93,- €) • für Erwachsene im Automobilsport: 73,- € (Normalpreis von Lizenz und Mitgliedschaft = 83,- €) • für Junioren im Motorradsport: 64,- € (Normalpreis von Lizenz und Mitgliedschaft = 74,- €) • für Junioren im Automobilsport: 54,- € (Normalpreis von Lizenz und Mitgliedschaft = 64,- €)

Foto des Monats Bei manchen Motorsport-Wettbewerben bekommt man nur vom Zusehen Genickstarre: Massimo Bianconcini beim Hochsprung-Contest „Highest Air“ der Freestyle-Motocross-Serie Night oft he Jumps  Foto: NIGHT OF THE JUMPS

• für MSJ-Mitglieder bis 18 Jahre im Motorradsport: 54,- € (Normalpreis von Lizenz und Mitgliedschaft = 64,- €) • für MSJ-Mitglieder bis 18 Jahre im Automobilsport: 44,- € (Normalpreis von Lizenz und Mitgliedschaft = 54,- €). Den Antrag für die Sportmitgliedschaft findet man auf der DMV Homepage. Für die C-Lizenz muss das DMSB-Lizenzformular für Motorradsport bzw. das Formular für Automobilsport heruntergeladen werden, ausgefüllt und (wichtig!) an den DMV geschickt werden. Die CLizenz wird dann von der Sportabteilung des DMV ausgegeben. Achtung: Personen, die bereits DMV-Mitglied sind, können die Mitgliedschaft auf Sportmitgliedschaft umstellen. Einfach ein Mail an zivojinovic@dmv-motorsport.de mit Name und Mitgliedsnummer schicken.

schen Gerichtshof verklagt. Um der erfolgversprechenden Klage Vorgriff zu leisten, hat das Bundesministerium für Verkehr dem Bundesrat am 16. Dezember die 11. Änderungsverordnung zur sogenannten Fahrerlaubnisverordnung vorgelegt. Der Bundesrat hat dem Vorschlag aus Bonn zugestimmt und am 28. Dezember traten die Beschlüsse mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt (BGBl) in Kraft. Im Zuge der Umsetzung der 3. Fahrerlaubnisrichtlinie hatte Deutschland u.a. die 70kW-Drosselregelung nicht in die nationale Fahrerlaubnisverordnung übernommen. Somit durfte jedes hochmotorisierte Motorrad auf die festgesetzte Maximal-Leistung von 35 kW Leistung gedrosselt und auch mit dem A2-Führerschein bewegt werden. Mit dieser liberaleren und pragmatischeren Auslegung war man in Brüssel aber nicht einverstanden.

 dmv-motorsport.de Bestandsschutz nur für Deutschland

Brüssel drosselt – Berlin gibt Gas Die Auswahl der Ausgangsleistung zur Drosselung von Motorrädern auf Führerschein A2 konforme 35 kW ist seit dem 28. Dezember 2016 nicht mehr frei wählbar, sondern auf maximal 70 kW begrenzt – Bestandsschutz kann es aber nur für Deutschland geben. Die Europäische Kommission in Brüssel hat die Bundesrepublik vor dem Europäi-

† Wilhelm Noll Wilhelm Noll, einer der größten deutschen Motorradsportler des 20. Jahrhunderts, ist tot. Der Hesse aus Kirchhain verstarb am 18. Januar im Alter von fast 91 Jahren. Wilhelm Noll gewann mit dem Kirchhainer Fritz Cron, den er bereits seit seiner Kindheit kannte, im Seitenwagen die Motorrad-Weltmeisterschaft 1954 auf einer Werks-BMW. 1955 waren Noll/ Cron Vizeweltmeister hinter Willi Faust/ Karl Remmert und vor Walter Schneider/Hans Strauß und 1956 folgte ihr zweiter WM-Titelgewinn vor Fritz Hillebrand-Manfred Grunwald auf BMW. Noll/Cron errangen in ihrer Karriere acht Grand-Prix-Siege. Zweimal waren sie Deutsche Meister und dreimal Vizemeister in der Seitenwagenklasse. Sie beendeten nach Abschluss der Saison 1956 ihre Rennfahrerkarriere.

Inhaber eines zwischen dem 19. Januar 2013 und dem Tag vor dem Erscheinungstermin der 11. Änderungsverordnung im Bundesgesetzblatt – also dem 27. Dezember 2016 erteilten Führerscheins A2 genießen lokalen Bestandsschutz. Sie dürfen nämlich innerhalb Deutschlands auch auf 35 kW gedrosselte Motorräder fahren, deren Ausgangsleistung die 70 kW übersteigt. Von Fahrten ins Ausland mit diesen Maschinen ist allerdings abzuraten, da die Rechtslage auch vor der geforderten Nachbesserung nicht eindeutig war. Aber auch nach seiner aktiven Zeit blieb Wilhelm Noll dem Motorradrennsport treu und war in verschiedenen Funktionen bei der Obersten MotorradsportKommission (OMK), beim Deutschen Motorsport Verband (DMV) und bei der FIM weltweit bis 1996 tätig. Bis 1996 war Noll Präsident der OMK, des Vorläufers des DMSB im Motorradsport, und Vizepräsident des DMV. Im Jahre 1954 erhielten Wilhelm Noll und Fritz Cron die höchste Sportauszeichnung der Bundesrepublik Deutschland durch den damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss überreicht - das „Silberne Lorbeerblatt“. Durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande wurde im Jahre 1990 das Lebenswerk Wilhelm Nolls gewürdigt.

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Formel Vau und Super Vau

Kurz vor Weihnachten gaben Henning Putzke und Jörg Breitenfeld, Sprecher der Arbeitsgruppe Motorsport im IVM die Termine bekannt. Die Entscheider der beteiligten Marken BMW-Motorrad, Honda, Kawasaki, Suzuki und Yamaha haben Reglements für die Prädikatsklassen Superbike, Superstock 600, Sidecar und die neue Klasse Superstock 300 in der IDM beschlossen und beim DMSB zur Ausarbeitung und Veröffentlichung eingereicht. Die deutschen Reglements orientieren sich immer an den aktuellen FIM-Stockreglements, um Gaststarts auf internationaler Ebene mit einem möglichst geringen Aufwand zu ermöglichen.

Die Geschichte eines Rennsport-Welterfolgs. Das Buch über die Formel Vau. „Sollen wir schieben helfen?“ So die Ausrufe der Zuschauer beim allerersten Auftritt des „Porsche-Wanderzirkus“ beim Eberbacher Bergrennen, als sie die etwas klobig anmutenden Monoposti mit VW-Käfer-Technik sahen. Das war im Mai 1965. Es wirkte ja auch auf den ersten Blick skurril, was sich die Amerikaner da ausgedacht hatten. Huschke von Hanstein und Ferry Porsche fanden die Idee allerdings reizvoll, nahmen sie nebst zwölf Fahrzeu-

Wir brauchen Sie!

gen mit nach Europa und schickten sie auf Promotion-Tour. Die anfangs kritischen und spöttischen Stimmen verstummten alsbald. Idee und Formel Vau boomten. Denn sie ermöglichten „Motorsport für Jedermann“. Den gab es in Deutschland ab 1966 als offizielle Serie. Auch anderen Ortes auf dieser Welt griff die Faszination um sich, z.B. in Südafrika, wo es die Formula Vee seither und bis heute als aktuelle Rennserie gibt: „Real Racing since 1965!“ „Die wildeste Rennserie aller Zeiten“, wie Formel-Vau- und Reporter-Legende Rainer Braun sie genannt hat, produzierte Geschichte und Geschichten, denen sich die Autoren in vielen Facetten widmen. 400 Seiten Zeitdokumente, Kommentare, Interviews mit Zeitzeugen und viele bislang unveröffentlichte Fotos machen das Buch zum bislang umfangreichsten Werk auf diesem Gebiet.

DMV INSIDE ist ein Magazin, das von DMV-Mitgliedern für DMV-Mitglieder gemacht wird. Doch was ist ein solches Insider-Magazin ohne Input, das heisst ohne Informationen von den Mitgliedern, von den DMV-Vereinen und von den aktiven Motorsportlern des DMV? In jeder INSIDE bieten wir den Clubs am Ende des Heftes (in dieser Ausgabe Seiten 41-45) eine Plattform, um News aus dem Vereinsgeschehen, Veranstaltungsberichte, aber auch -Vorschauen kostenfrei an die Leser zu bringen. Leider wird das nur von einem Bruchteil der DMV-Mitgliedsvereine genutzt. Dabei haben Vereine oder Aktive des DMV eine Mehrfachchance, ihre Neuigkeiten in die Motorsportwelt hinaus zu streuen: Neben der Publikation in INSIDE können eingesendete Berichte auch auf der DMV Internetseite dmvmotorsport.de und auf der FacebookSeite facebook.com/DMVeV veröffentlicht werden. Und das jederzeit, unabhängig von (Print-) Redaktionsschlussterminen.

Mit dem Buch beschließt die Historische Formel Vau Europa e.V. die Aktivitäten anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Formel Vau, das mit vielen Highlights zwischen 2014 und 2016 begangen wurde. Ein Buch für die langen Winterabende beim Warten auf die nächste historische Motorsportsaison mit der historischen Formel Vau und Super Vau.

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Thomas Keßler/Frank Michael Orthey/ Den Redaktionsschluss der INSIDE Lothar Panten: Formel Vau und Super finden Sie immer auf der letzten SeiVau. Die Geschichte eines Rennsportte des aktuellen Heftes. Also bitte Welterfolgs. View-Verlag, Bonn. gleich Computer anwerfen, Bericht schreiben, ein bis vier Fotos (in Druck19. März Gos lar auflösung 300dpi) Larissa Papenm eier I auswählen und per Mail an dmv@dmvmotorsport.de Nicht nur Teams und Fahrer musssenden. ten sich wochenlang in Geduld üben, auch die treuesten Fans der deutschen Danke im Voraus! Motorrad-Rennserie mussten bis Weihnachten mit ihrer Urlaubsplanung war11./12. März Ihr DMV INSIDE ten, um möglichst bei allen IDM-Läufen Inzell Redaktionsteam dabei zu sein. DMV Hauptvers

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DMV-Pannen hilfe 069-69 50 02 22

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Vorläufiger IDM Kalender steht

Der vorläufige Rennkalender der Internationalen Deutschen Motorrad Meisterschaft (IDM) besteht aus sechs Veranstaltungen. Ein weiterer Renntermin im belgischen Zolder wird optional geprüft und wartet auf Bestätigung. Das Saisonfinale ist und bleibt auch in diesem Jahr beim Badischen Motorsport Club (BMC) in Hockenheim. Alle IDM-Termine finden Sie in unserem Terminteil auf den Seiten 23-26.

Aeschlimann neuer FIM Generalsekretär Steve Aeschlimann hat im Januar den Platz von Ignacio Verneda als Kopf der FIM-Administration im Schweizerischen Mies eingenommen. Der 45-jährige Schweizer, der bereits seit 2011 als Exekutivdirektor für den Weltverband tätig ist, war vorher einer der Direktoren bei der Europäischen Fußball Union (UEFA).

Steve Aeschlimann

Foto: FIM

FIM-Präsident Vito Ippolito: „Die Ernennung von Herrn Aeschlimann ist Teil eines Planes des FIM-Präsidiums seit einigen Jahren. Wir freuen uns, von den Kompetenzen von Herrn Aeschlimann in seiner neuen Position profitieren zu können und wir sind überzeugt, dass er neue Erfahrung und Ideen zur Fortschreibung des strategischen Plans und der Modernisierung der FIM einbringen wird.“


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Direkt zu Jahresbeginn hat unser Partner, die ASS Athletic Sport Sponsoring, die absolute Attraktion im Angebot. Der Opel ADAM für mtl. nur 209,- €* und die Ganzjahresreifen sind schon mit dabei. Also worauf wartest Du noch? Steig ein! OPEL ADAM für mtl. nur 209,- €* inkl. Ganzjahresreifen, 1.4 l, 64 kW (87 PS). Deine Vorteile auf einen Blick: • Monatliche Komplettrate - Inklusive Versicherung und Steuern. • Keine Kapitalbindung - Anzahlung und Schlussrate fallen nicht an. • 12-Monatsverträge - Hohe Planungssicherheit durch maximale Flexibilität. • Jährlicher Neuwagen - Zahlreiche Modelle verschiedener Hersteller. • Wir für Dich – Persönliche Betreuung, schnelle Bearbeitung. *mtl. Komplettrate, u.a. inkl. gesetzl. MwSt., Kfz-Versicherung, Kfz-Steuern und Rundfunkgebühren. Anzahlung und Schlussrate entfallen. Gelieferte Fahrzeuge können von der Abbildung abweichen. Stand 11.01.2017.  ass-team.net

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ner und Schumacher erhielten jeweils die meisten Stimmen der Sportfans. „Mit ihrer Persönlichkeit und ihren Leistungen haben Magdalena Neuner und Michael Schumacher entscheidend zur Popularität ihrer Sportarten beigetragen und über Jahre hinweg die Sportfans in Deutschland und auf der ganzen Welt begeistert. Die Fähigkeit, höchste Konzentration, Geschwindigkeit und Ausdauer zu vereinen, zeichnet beide Athleten auf jeweils unterschiedliche Art und Weise aus. Nicht nur ihre herausragenden sportlichen Erfolge, sondern auch ihr beispielhaftes gesellschaftliches Engagement machen sie zu wichtigen Vorbildern für die Menschen in unserem Land. Als Mitglied des Aufsichtsrates der Deutschen Sporthilfe und Jurymitglied freue ich mich sehr, dass die 'Hall of Fame des deutschen Sports' zwei bedeutende Persönlichkeiten der Sportgeschichte hinzugewonnen hat", so Sport- und Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière.

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Attraktion.Adam.

Neuner und Schumi in „Hall of Fame“ Fast 180.000 Stimmen der Sportfans wurden bei der Sporthilfe-BILD-Publikumswahl zur „Hall of Fame“ gezählt: Magdalena Neuner, erfolgreichste Biathletin aller Zeiten, und Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher sind die neuen Mitglieder in der „Hall of Fame des deutschen Sports“. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Deutschen Sporthilfe konnten erstmals in der noch jungen Geschichte der „Hall of Fame“ die Sportfans über BILD und auf BILD.de ihre Stimmen für 10 zur Wahl stehende Kandidaten abgeben. Gewählt wurde in zwei Kategorien, getrennt nach Frauen und Männern. Neu-

Michael Schumacher

Die "Hall of Fame" umfasst nunmehr 104 Sport-Persönlichkeiten; sie existiert „virtuell“ im Internet und tourt zusätzlich als interaktive Wanderausstellung durch ausgewählte deutsche Städte. Derzeit gastiert sie in Titisee-Neustadt.  hall-of-fame-sport.de

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DMV INSIDE DMV JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

Die Kaiserpfalz

DMV Hauptversammlung

HV im Harz

Um die Wahl attraktiver Austragungsorte für die DMV Mitgliederversammlung war das Präsidium nie verlegen. Dieses Jahr findet die HV im Hotel Harzhöhe bei Goslar einmal mehr in reizvoller Umgebung statt. Der Zeitplan wurde gegenüber vorangegangenen Mitgliederversammlungen etwas umgestellt: Die Sportversammlung findet nicht mehr am Samstag, sondern am Sonntag vor der eigentlichen HV statt. Damit steht am Samstag neben der Tourensport-Versammlung (16.00 Uhr) nur am Abend der schon traditionelle Clubabend auf dem Programm, wo man sich in gemütlicher Runde trifft und das sprichwörtliche Benzin reden kann. Für alle, die bei der Hauptversammlung auf der Harzhöhe dabei sein wollen, und am Samstag anreisen, ist das eine ideale Gelegenheit, die zahlreichen Sehenswürdigkeiten im Harz und die Kaiserstadt Goslar anzusehen. Am Sonntag bleibt dann nach der Hauptversammlung, die voraussichtlich gegen 15.00 Uhr beendet sein wird, genügend Zeit zur Heimreise. Und die Besonderheit beim DMV im Vergleich zu anderen Automobil- und Motorsportverbänden gilt natürlich auch dieses Jahr: An der HV dürfen nicht nur die Delegierten der Orstclubs und der Landesgruppen teilnehmen, sondern auch jedes einzelne DMV Mitglied. Also – auf zur Harzhöhe! Das Carea-Residenz-Hotel Harzhöhe. Mitten im Harz auf einem 640 Meter hohen Plateau am Fuße des Bocksberges gelegen, von Wald umgeben und gut erreichbar von den Autobahnen A7 und A395 bietet das Residenz-Hotel Harzhöhe mit 212 Zimmern und Suiten, neun Tagungsräumen für bis zu 300 Personen, Restaurant, Kaminbar, Bierstube, Disko-

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thek, Hallenbad und Sauna den idealen Rahmen für die Hauptversammlung am 18. und 19. März. Es ist auch ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und weitere Aktivitäten im nördlichsten Mittel-

Foto: Stefan Schiefer, Goslar Marketing

gebirge Deutschlands. Mit der Bocksbergseilbahn gelangt man auf den 726 Meter hohen Bocksberg, wo man neben einer traumhaften Aussicht von zahlreichen Wanderwegen, Mountainbike-Parcours und Ski- und Rodelpisten erwartet wird. In der näheren Umgebung befinden sich verschiedene Talsperren, viele Besucherbergwerke, diverse Museen und die Kaiserstadt Goslar mit ihrer historischen Innenstadt und dem Weltkulturerbe Rammelsberg.  harzhoehe.de


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DMV INSIDE DMV JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Goslar: Kaiserstadt und UNESCOWelterbe. Die tausendjährige Stadt Goslar liegt am Nordrand des Harzes und ist mit ihrem historischen Flair, den kulturellen Schätzen und der wunderschönen Innenstadt ein beliebtes Urlaubsziel bei Kultur- und Städtereisenden. 1992 wurden die Altstadt Goslars und das Erzbergwerk Rammelsberg zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Das Erzbergwerk Rammelsberg ist als einziges Bergwerk der Welt kontinuierlich über tausend Jahre in Betrieb gewesen. Heute begrüßt das Museum und Besucherbergwerk seine Gäste mit verschiedenen Führungen und Veranstaltungshighlights. Seit 2010 erweitert die Oberharzer Wasserwirtschaft als eines der weltweit größten vorindustriellen Energieversorgungsysteme die Liste des UNESCO-Welterbes. Auf dem Marktplatz erzählt hoch oben im Giebel des Hauses Markt 6 ein imposantes Glockenspiel anhand eines Figurenumlaufes viermal täglich die Geschichte des Rammelsberger Bergbaus von der Entdeckung durch Ritter Ramm bis hin zur Neuzeit. 1000 Jahre alte Kaiserpfalz. Nicht weniger sehenswert ist die zwischen 1040 und 1050 unter Heinrich III. errichtete Kaiserpfalz mit Ihrer umfangreichen Ausstellung zur Geschichte des Wanderkaisertums. Die Kaiserpfalz ist ein einzigartiges Denkmal weltlicher Baukunst und beherbergt in der südlich anschließenden Pfalzkapelle unter einer Grabplatte das Herz des 1056 verstorbenen Kaisers Heinrich III. Mit dem Museumsufer, dem Mönchehaus-Museum für moderne Kunst, dem Huldigungssaal im Rathaus, dem Museum im Zwinger und der Kunst im öffentlichen Raum wird das kulturelle Angebot Goslars erlebnisreich abgerundet.

DEUTSCHER MOTORSPORT VERBAND E.V. Liebe Mitglieder des DMV! Gemäß § 11 der DMV-Satzung laden wir Sie hiermit herzlich ein zur

DMV Jahreshauptversammlung 2017 am Sonntag, den 19. März 2017, Beginn 12:00 Uhr. Ort: Carea Residenz Hotel Harzhöhe, Triftstraße 25, 38644 Goslar-Hahnenklee Tagesordnung 1. Begrüßung Feststellung der Anwesenden und Stimmberechtigten, Grußworte und Ehrungen 2. Bericht des Präsidiums 2.1. Präsident 2.2. Finanz- und Verwaltungsbericht 2.3. Sportberichte 3. Bericht des Verbands-Jugendwarts 4. Bericht der Revisoren 5. Entlastung des Präsidiums 2016 6. Wahlen 6.1. Präsidium gemäß §14.2. Gruppe A (Präsident, Vizepräsident für Finanzen und Verwaltung, Vizepräsident Motorradsport) 6.2. Zwei Revisoren 7. Bestätigung der Wahlvorschläge für das erweiterte Präsidium (Vorsitzender des Verwaltungsrats, Regionalvertreter, Vertreter der MSJ, Mitglied für Sonderaufgaben) 8. Genehmigung des Haushaltsplans 2017 9. Anträge 10. Ort der Hauptversammlung 2018 11. Verschiedenes Anträge an die Hauptversammlung müssen bis spätestens 3. März 2017 der DMV Geschäftsstelle, Otto-Fleck-Schneise 12, 60528 Frankfurt, schriftlich vorliegen. Deutscher Motorsport Verband e.V. Das Präsidium Anmerkung: Die komplette Satzung ist unter www.dmv-motorsport.de einsehbar. Auf § 13 (Beschlussfassung der Mitgliederversammlung) weisen wir besonders hin.

Die Kirchen und Kapellen, Goslars Befestigungsanlagen und die Gildehäuser laden zu einer Reise in vergangene Zeiten ein.  goslar.de

ZEITPLAN DMV JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Samstag, 18.03.2017 16.00 Uhr: Tourensport Hauptversammlung 19.30 Uhr: Clubabend Sonntag, 19.03.2017 10.00 Uhr: Sportversammlung 12.00 Uhr: Jahreshauptversammlung Der Marktplatz der 1000-jährigen Stadt Goslar

Foto: Stefan Schiefer, Goslar Marketing

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DMV INSIDE DMSB

DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck (mitte) mit DMV-Präsident Weidlich (rechts) und Motorrad-Sportpräsident Hans Robert Kreutz Foto: Schiffner

DMSB beschließt Strukturreform

Rolle der Motorsportler gestärkt Aktive Sportler und Organisatoren von Motorsport-Veranstaltungen sollen künftig sehr viel mehr in die Ausgestaltung ihrer jeweiligen Disziplin eingebunden werden. Das ist das Ziel einer Strukturreform, die das DMSB-Präsidium derzeit auf den Weg bringt. Im Jahr des 20. Jubiläums des Motorsport-Spitzenverbandes wird es damit die bislang größte Überarbeitung in Aufbau und Funktionsweise des DMSB geben. Ansatzpunkte der Neuregelungen sind die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Exekutivkomitees sowie der Fachausschüsse im Motorrad- und

Automobilsport. Darüber hinaus werden gewählte Vertreter der Veranstalter und Fahrer dafür sorgen, dass die Wünsche der aktiven Motorsportler in den Fachausschüssen noch stärker berücksichtigt werden. Das Wahlrecht will der DMSB dabei über ein Online-Voting durchführen. Seit Beginn der Lizenzbeantragung

für das Jahr 2017 sind auf dem DMSBLizenznehmerportal mein.DMSB.de die entsprechenden Menüpunkte hinzugekommen. Auch für Veranstalter soll die Online-Wahl freigeschaltet werden. Aktive in Fachausschüssen. Jeder Fahrer, der seine Lizenz für 2017 beantragt, wird beim Log-in auf dem Lizenznehmerportal des DMSB auf sein Wahlrecht hingewiesen. Bis Ende März 2017 können sich interessierte Aktive als Kandidat aufstellen lassen, die Wahl der Fahrervertreter läuft danach bis Ende April. Sie bilden eine der tragenden Säulen der neuen Fachausschuss-Zusammensetzung. Denn statt der

Dr. Julia Walter neue Generalsekretärin Die künftige stärkere Aufteilung des DSMB in einen Amateur- und einen Profibereich geht auch mit einer personellen Änderung einher. Dr. Julia Walter (34) übernahm ab 1. Januar im DMSB das Amt der Generalsekretärin und wird damit zuständig für den kompletten Amateur-Motorsport in Deutschland. Sie folgt auf den bisherigen Generalsekretär Christian Schacht (54), der sich künftig auf seine Aufgaben als Geschäftsführer der Deutschen Motorsport Wirtschaftsdienst GmbH konzentrieren wird und auch weiterhin für den Profi-Motorsport zuständig bleibt. Mit der neuen Struktur an der Spitze des Verbandes möchte sich der DMSB im Jahr seines 20. Bestehens noch besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse seiner Aktiven einstellen. Dazu übernimmt Dr. Julia Walter den Posten der Generalsekretärin

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im DMSB e. V. Mit ihr kann der Verband auf eine Expertin aus den eigenen Reihen vertrauen, die über langjährige Motorsporterfahrung verfügt.

Dr. Julia Walter

Foto: DMSB

Die aus Nürnberg stammende Dr. Julia Walter sammelte schon als Schülerin erste Erfahrungen in der Organisation von Motorsportveranstaltungen und blieb dem Thema auch während ihres Studiums und Berufslebens treu. Nach Abschluss ihres Diplomstudiums im Bereich Betriebswirtschaftslehre machte sie ihren Doktor am Lehrstuhl für Marketing der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit Ende 2010 ist sie im DMSB e. V. in verschiedenen Funktionen tätig – zunächst als Jugendund Leistungssportreferentin und seit 2015 als Abteilungsleiterin Jugend & Bildung.


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Künftig wird ein Teil der Fachausschuss-Mitglieder gewählt 

bislang üblichen Berufung von Mitgliedern durch das DMSB-Präsidium werden in Zukunft die aktiven Motorsportler das Wort haben. Neben je einem Fahrervertreter werden in jeden Fachausschuss auch zwei Vertreter der Veranstalter aus der jeweiligen Disziplin sitzen. Ergänzt werden sie durch je einen Vertreter der DMSB-Trägervereine ADAC, AvD und DMV. Die Möglichkeit, Fachberater ohne Stimmrecht zu berufen, sorgt für zusätzliches Know.

Quelle: DMSB

Im Automobil- bzw. Motorrad-Exekutivkomitee sind neben dem zuständigen DMSB-Präsidiumsmitglied je drei Vertreter der DMSB-Trägervereine ADAC, AvD und DMV und der Landesmotorsport-Fachverbände (LMFV) sowie je ein Mitglied aus der Gruppe der sonstigen Motorsportverbände und der sonstigen Mitglieder vertreten. Außerdem werden der DMSB-Sportdirektor oder der Leiter Automobil- bzw. Motorradsport mit Sitz und Stimme dabei sein. Nicht stimmberechtigt sind die Vertreter der Fachausschüsse. Sie sitzen als fachliche Berater mit am Tisch, bereiten die Beschlussvorlagen vor und haben die Gelegenheit, sie im Gremium vorzustellen und zu erläutern. Die Besonderheit: Die Sitzung der getrennten Exekutivkomitees wird eingerahmt von einer Sitzung beider Gremien. In ihr werden wichtige Beschlüsse gefasst, die sowohl den Automobil- als auch den Motorradsport betreffen.

Exekutivkomitee wird aufgeteilt. Beschlüsse, die die Fachausschüsse nicht selbstständig fassen können – zum Beispiel, weil sie Disziplin-übergreifende Bedeutung hätten–, werden auch weiterhin im DMSB-Exekutivkomitee abgestimmt. Auch dieses zentrale Gremium wird in seiner Zusammensetzung geändert. Statt eines einzelnen Exekutivkomitees wird die sachliche Arbeit in Zukunft in einem geteilten Gremium stattfinden.

DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck erläutert die Gründe der umfassenden Strukturreform: „Zum einen hat das praktische organisatorische und steuerliche Gründe, zum anderen wollen wir dadurch noch besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Breitensportler und der Rennfahrer, die Motorsport als Beruf betreiben, eingehen.“  dmsb.de

Basis an Entscheidungen. Die Antwort bzw. die Lösung des DMSB (nach einigen Klausurtagungen): Die Zusammensetzung der Fachausschüsse wird künftig unter direkter Beteiligung der Aktiven und der Veranstalter erfolgen.

torsporttreibende – Sportler und Organisationen – stehen außerhalb. Warum? Weil es im DMSB zu viele Regeln gibt? Zu viele, zu hohe Gebühren? Oder weil diese außen Stehenden keine Chance sehen, mit Ihren eigenen Ideen und Wünsche durchzukommen?

Öffnet die Tore Die Geschichte des Motorsports reicht zurück bis an den Beginn des vorigen Jahrhunderts, als sich die Auto- und Motorradfahrer-Verbände gründeten und den Motorsport in verschiedenster Zusammensetzung organisierten. 1984 sah der Autor eines Buches über die Motorsport-Organisationen, dass dem Motorsport echte öffentliche Anerkennung nur widerfahren kann, wenn er mit einer Stimme sprechen würde. Konkret konnte man sich erst an die Verwirklichung dieser Idee machen, als die sogenannten Rechteinhaber sich unter Verzicht auf eigene Positionen auf die Gründung des DMSB einigten. Dem jungen DMSB sei es gegönnt, sein 20-jähriges Bestehen zu feiern. Tatsächlich ist es gelungen, die Rolle eines Spitzenverbandes im DOSB nicht nur einzunehmen, sondern sie auch – wir erinnern uns an OMK und ONS – auszubauen. Darauf darf man stolz sein.

Allerdings, die Entscheidungen werden wie bisher auf höherer Ebene in Gremien getroffen, die den sog. Träger- und Mitgliedsverbänden vorbehalten bleiben. Dies ist historisch bedingt und daher auch aus DMV-Sicht gerechtfertigt, weil die Lizenznehmer und Veranstalter über die Verbände kommen. Etwas anders gelagert ist es bei der DMSB-Hauptversammlung, denn hier sind auch die Landesverbände stimmberechtigt vertreten. Jedoch bleiben Überraschungen bei Abstimmungen die Ausnahme. Stimmberechtigt sind Delegierte. Ein direktes Stimmrecht für Lizenznehmer und Veranstalter wäre ein Stück mehr Demokratie.

Doch es wäre ein Wunder, wenn keine Wünsche, keine Ziele offen blieben. Eine Frage stellt sich zur Beteiligung der

Neben allem, was fast oder ganz gut läuft, gibt es im unteren Bereich ein erhebliches Defizit. Denn viel zu viele Mo-

Die Antworten geben Baboons, MSR und wie sie alle heißen: Mit weniger Regeln scheint es mehr Spaß zu machen, die Teilnehmerzahlen zum Beispiel im Bereich Enduro sprechen für sich. Der DMSB hat sich dem Thema zwar schon dezent angenähert, ich sehe jedoch ein Vorgehen mit einem Strafkatalog in der Hand nicht zielführend. Ich plädiere dafür, die sogenannten "Wilden" indirekt - also über die DMSB-Trägerverbände - einzubinden, und damit gleichzeitig den eigenen ADAC- und DMV-Clubs die Möglichkeit zu eröffnen, offiziell diesen etwas freieren Sport, aber ohne Abstufung in der Sicherheit, auszuüben. Ich plädiere dafür, den Herrschaftsbegriff „Wilder Motorsport“ abzuschaffen. WILHELM A. WEIDLICH

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MOTORSPORT XXX PORTRÄT GERD HABERMANN

Dragster-Pilot Gerd Habermann

25.000 PS brennen im „Schulbus“ mit Turbinenantrieb in der Luft

Feuerkönig mit 100 000 PS Der Mann besitzt 15 Dragster und fährt seit 37 Jahren erfolgreich Rennen auf zwei, drei und vier Rädern. Ein einsamer Wolf und in jeder Hinsicht ein ganz außergewöhnliches DMV-Mitglied – Gerd Habermann, „The King of Fire“. Ich stehe in den „heiligen Hallen“ auf einem 4.000 qm großen Gewerbegrundstück in Erlensee (Geburtsort des Dragracings) bei Hanau. Obwohl es totenstill und eiskalt ist, bekomme ich den Mund nicht mehr zu: Um mich herum stehen Trucks, Zugfahrzeuge, ATVs, zwölf vierrädrige Dragster und drei Drag-Motorräder. Gerd Habermann, King of Fire genannt, müsste eigentlich König der Pferdestärken heißen: Die im Eigentum des Hessen, Teambesitzer und Fahrer in Personalunion, befindlichen Speedmonster bringen es auf summa summarum 100.000 PS. Wie viele Euros hinter all den Investitionen, Umbauten und Eigenbauten stehen, vermag ich mir nicht vorzustellen, wie viel tausend Arbeitsstunden, noch weniger. Wie geht das alles, Dragsterrennen in ganz Europa fahren, Feuershows, Messen, Promotion für Fernsehsender etc.? „Wenn ein normaler Fahrer in Hockenheim oder in England oder in Italien, dann muss er Nenngeld zahlen. Aber ich liefere die Show, die die Zuschauer sehen wollen und dafür werde ich vom Veranstalter honoriert“, erklärt der 55-Jährige das eigentlich einfache Prinzip seiner Drag Strip Show.

Auf einem nahe gelegenen Fliegerhorst der US-Armee kam der Stahlhochbauschlosser als 15-Jähriger zum Drag Racing. Nicht wegen den Rennen, sondern,

„… weil es dort (1977) Hamburger und Coca Cola gab.“ Zehn Rennen pro Jahr wurden auf dem Flugplatz gefahren und „Chef de Mission“ war damals wie heute, 38 Jahre später, der Amerikaner Jerry Lackey, noch immer sportlicher Leiter der NitrOlympx in Hockenheim.

In diesem Auflieger transportiert Habermann vier Fahreuge zu den Rennen

Mit 18 Jahren und dem notwendigen Führerschein fuhr Habermann mit einem A-Manta auf dem heimischen Drag Strip und nach zwei Jahren kaufte er sich von einem Engländer seinen ersten richtigen Dragster mit Volvo-Motor, bis er sich dann 1985 erstmals selbst einen Front Engine Dragster (Motor vor dem Fahrer) aufbaute.

1986 kam Habermann durch den heimischen Motocross-Fahrer Hans-Joachim Freund zum Cross. Mit seinem Bruder Klaus trainierte Gerd mit einem MaicoGespann, später kaufte er sich eine Zabel und fuhr mit Bruder und mit Henry Ebelshäuser zwei Jahre Gespanncross, wobei sie es bis zum Vizetitel im MSRVerband brachten. Da es stets ein Problem war, für den Seitenwagen den passenden „Schmiermaxen“ zu finden, konzentrierte sich Habermann wieder voll und ganz auf die Viertelmeilen-Strecke und baute sich einen Dragster mit Kompressor auf, einer der ersten in Deutschland.

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Nun begann eine bis heute andauernde einzigartige Karriere: Mit dem heutigen „D-Max-Dragster“ gewann Gerd zwischen 1991 und 2006 in der CompetitionKlasse 14 Mal die HARA-Meisterschaft (gleichzusetzen mit der nicht existenten


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XXX MOTORSPORT PORTRÄTMOTORSPORT GERD HABERMANN

Deutschen Meisterschaft) und natürlich die DMV-Wertung. Als die Show im Drag Racing immer mehr Gewicht bekam und die „Night Show“ am Hockenheimring Samstagsabends

zer Abfolge startet. Die meisten Dragster aber sind für die bei den Fans heiß begehrte Show des King of Fire. So zum Beispiel der School Bus (Schulbus), Gerds stärkstes Fahrzeug: Ein amerikanischer Schulbus mit einer Westing-

ten von 100.000 PS. Es könnte auch ein Fortsetzungsroman werden. Text und Fotos: THOMAS SCHIFFNER  jetdragster.de

„Niemals ein Unfall“

Das Hellfire Jetbike: Turbinenantrieb mit zwei Nachbrennern erzeugt 3500 PS

regelmäßig zu einem ausverkauften Haus führte, war für Gerd Habermann klar: Drag Racing und Drag Shows machte er ab 1998 zu seinem Beruf. Auch vorher hatte er beruflich immer mit Autos zu tun: Erst als LKW Fahrer bei der US-Armee, später mit eigener Autowerkstatt und Abschleppdienst. Mit der Professionalisierung seines Hobbies wuchs der Aufwand exorbitant. Zu Rennen wie Hockenheim fährt Habermann mit mindestens vier Dragstern, dem Transport-Truck, einem Smart und einem oder zwei Schleppfahrzeugen, da er ja immer in mehreren Klassen in kurDrag Racing ist die schnellste, eine der teuersten und sicherlich die spektakulärste Motorsportart. Die schnellsten (Top Fuel) Dragster fahren den 401, 5 m kurzen Drag Strip in unter 5 Sekunden. In Europa gibt es einige hundert Aktive, in den USA Tausende. Größte europäische Drag Racing Veranstaltung sind im August die NitrOlympx in Hockenheim, mit mehr als 100.000 Zuschauern an drei Tagen. Termin 2017: 18.-20. August.

house J-34/36 Turbine mit speziellem Nachbrenner und Flame Show – 25.000 seiner insgesamt 100.000 PS stark! Habermanns schnellster Dragster ist ein Top Fuel Dragster mit 8,2 Liter Hubraum, mit Nitromethan angetrieben und 8000 PS stark. „Den nutze ich nur für die Show, für Rennen ist der viel zu kostspielig“. Bei den Zweirädern sticht das RocketBike heraus: Ein „Motorrad“, das mit 98-prozentigem Wasserstoff Peroxid angetrieben wird. Das Bike, das er mit dem Amerikaner Glenn Brittian entwickelt und gebaut hat, erreicht auf dem Drag Strip eine Geschwindigkeit von 640 km/h und leistet 7000 PS. „Es ist absolut schwer fahrbar, aber ich will das unbedingt für meine Shows haben.“ Wie lange Gerd Habermann das alles noch machen will? – „Eine Belastung von 5 G ist schon extrem. Aber solange ich gesund bin und eine Lizenz bekomme, wenn alles gut läuft, noch 10, 15 Jahre …“. Dann hält er kurz inne: „Eigentlich könnte ich über das alles ein Buch schreiben“, sinniert Gerd in den heiligen Hallen inmit-

? Seit 37 Jahren betreibst du Motorsport; seit 1999 ist Drag Racing dein Beruf. Was treibt dich immer noch an? Der Kick der Geschwindigkeit und die Herausforderung. Solange ich noch fit und gesund bin, werde ich nicht aufhören und werde immer nach neuen Ideen gucken. Es ist mein Job, die Zuschauer zu unterhalten und immer wieder etwas Neues auf den Markt zu bringen. ? Was war der kritischste Moment in diesen 37 Jahren? Toi, toi, toi, einen Unfall hatte ich in der ganzen Zeit nie. Aber 1987 verstarb meine Frau plötzlich und unerwartet. Ich stand da mit drei kleinen Kindern, das jüngste war vier Wochen alt. Das war der tiefste Punkt in meinem Leben und es war sehr schwer, auch die Jahre danach. ? Warum kommt man vom Drag Racing, wenn es einen gepackt hat, nicht mehr los? Jeder Motorsport ist wie eine Droge. Man kommt nicht mehr davon los. Es muss eben alles funktionieren, Erfolge müssen da sein und Sponsoren auch. Der Kick ist noch immer, wenn ein Motor anspringt, Gänsehaut.

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AUTOMOBILSPORT DMV-GTC

Interview zur DMV GTC Saison 2017

GRAN TOURISMO TOURING CAR CUP

„GTC startet 2017 mit attraktivem Feld“ 2017 geht der DMV Grand Turismo Touring Car Cup schon in das dritte Jahr unter der Organisation von Ralph Monschauer. Einige Dinge wurden in den letzten Jahren geändert und immer mehr entwickelt sich die Serie zu einer angesehenen Plattform mit hoher Qualität an Fahrzeugen. Wir sprachen mit Ralph Monschauer über die Serie. ? Anfang April startet die Saison. Wie sieht es momentan bei der Vorbereitung aus? Wir dürfen sehr zufrieden sein. Mitte Januar hatten wir über 20 Einschreibungen und wir rechnen in diesem Jahr mit 20 bis 25 Startern im Durchschnitt bei jedem Rennen. Mehr als 30 wollen wir aber auch nicht zulassen, da wir uns um jeden Starter persönlich kümmern wollen und es so genügend Platz auf der Strecke gibt. ? Beschreiben sie bitte kurz die Serie. Der DMV GTC ist eine Meisterschaft mit 16 Rennen an acht Wochenenden mit zwei Tagen. Gefahren werden zwei Rennen a 30 Minuten. Dazu kommen die DUNLOP 60, wo es ein 60 MinutenRennen gibt. Gefahren werden kann mit einem Piloten oder man teilt sich mit einem zweiten Fahrer die Fahrtzeit von insgesamt 240 Minuten an einem Rennwochenende. ? Was für Fahrzeuge starten im DMV GTC? Mittlerweile besteht unser Fahrerfeld fast nur noch aus GT-Fahrzeugen oder Porsche. Natürlich ist da auch mal ein Clio Tommy Tulpe auf Siegesfahrt in Most

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dabei oder wir haben auch andere Sportwagen. Bei uns fahren zum Beispiel Audi R8 LMS, Mercedes SLS oder AMG GT3, Lamborghini Huracan GT3, Porsche 991 GT3R, Viper GT3, usw. Aber auch Pagani Zonda, Chrysler Viper und dann die Porsche 991 GT3 Cup oder 997 GT3 Cup. ? Und welche Fahrer nehmen daran teil? Eigentlich haben wir nur Fahrer, die einfach aus Spaß am Rennsport dabei sind. Da will keiner mehr eine Weltmeisterschaft gewinnen oder hat das Messer zwischen den Zähnen und räumt jeden ab. Was aber auch nicht heißen soll, dass sie nicht ehrgeizig sind. Der Anspruch, schnell zu sein bleibt bestehen, aber man ist nicht verbissen. Und am Abend sitzt man zusammen in der Box und tauscht sich aus. Diese familiäre Atmosphäre unterstützen wir auch! Als Lizenz benötigt man die Internationale D. Für Leute mit nationaler Lizenz aber kein Problem, da wir vor der Saison einen Lehrgang machen. ? Wo wird überall gefahren? Wir starten im April in Hockenheim. Weiter geht es nach Dijon, dann folgt der Red Bull Ring, bevor es zu unserer eigenen Foto: Motorsport-xl

Veranstaltung auf den Nürburgring geht. Hockenheim und Most sind die nächsten Stationen. Zolder im September ist auch unser eigenes Rennwochenende. Und das Finale richtet der DMV dann in Hockenheim am 06./07. Oktober aus. ? Der DMV bleibt auch weiterhin Partner? Ja, wir fühlen uns beim DMV sehr wohl. Der Kontakt zum Präsidenten Wilhelm Weidlich oder zum Vizepräsident Automobilsport Dr. Gunther David und zu Marco Mander ist hervorragend. Man merkt, dass es neue Strukturen gibt und man sich wieder mehr um Dinge kümmert.

Gute Zusammenarbeit: DMV-Sportpräsident Dr. Gunther David (links) und Organisator Ralf Monschauer 

Foto: Motorsport-xl

? Wo findet man Informationen zum DMV GTC? Im Internet und auf Facebook. Erreichbar bin ich unter Tel. 0170/3301919 oder per E-Mail info@dmv-gtc.de.  THOMAS SCHIFFNER  dmv-gtc.de

Alle internationalen und DMV Motorsporttermine 2017 finden Sie auf den Mittelseiten 23 - 26 in diesem Heft.


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AUTOMOBILSPORT FORMEL VAU

DMV Formel Vau Saison 2017

Historisches Wachstum Die erfolgreichste Nachwuchsrennserie aller Zeiten wächst auch in diesem Jahr und kommt unter neuem Namen daher: DMV Formel Vau. Zahlenmäßig gesehen wächst und gedeiht die erfolgreichste Nachwuchsrennserie aller Zeiten auch im historischen Formal weiter: Insgesamt 84 Starter waren 2016 am Start (2015: 77) und 47,5 Nennungen im Durchschnitt (2016: 40) in den Läufen der Serie und beim Goldpokal. Nun steht der Kalender der DMV-Formel Vau – so der neue Name der internationalen FIA-Serie unter dem Dach der FHR – fest.

Alle internationalen und DMV Motorsporttermine 2017 finden Sie auf den Mittelseiten 23 - 26 in diesem Heft.

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6 Events in 4 Ländern. Zwölf Läufe bei sechs Events in Belgien, den Niederlanden, in Österreich und Deutschland bilden den Serienkalender. Highlight ist dabei für viele Aktive das Gastspiel der Serie auf dem legendären Ardennenkurs in Spa im Rahmen der Spa Classic. Andere präferieren den zweiten Gastauftritt der Formel Vau in 2017 im Rahmen der Sachsenring Classic anlässlich des Jubiläums „90 Jahre Sachsenring“. Zu den Meisterschaftsläufen hinzu kommt der Sommertesttag in Chambley in Frankreich sowie als krönender Saisonabschluss die „Stunde der Formel Vau“, ein Formel-Vau-„Langstrecken“-Gleichmäßigkeitsformat in Hockenheim. Für Verein und Serie stehen vorher personelle Veränderungen an. Nach zehn Jahren übergibt Frank Orthey als Vorsitzender des Vorstands des europäischen Vereins mit mittlerweile 280 Mitgliedern aus 13 Ländern diese Rolle an einen jungen Nachfolger. Die Wahl findet im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung Mitte Februar statt. Als Serienkoordinatoren fungieren wie bisher Wolfgang Rafflenbeul und neu D­r. Tom Eder. DR. FRANK MICHAEL ORTHEY  formel-vau.eu

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AUTOMOBILSPORT DMV BMW CHALLENGE

DMV BMW Challenge Saison 2017

Erfolgreich auf Kurs Schon 33 Früheinschreibungen lagen dem Organisator der DMV BMW Challenge zu Redaktionsschluß vor. Bis zum 25. März kann man sich noch einschreiben für die beliebte Rundstreckenmeisterschaft mit den weiss-blauen Tourenwagen. Gaststarter sind, nach Absprache und Verfügbarkeit, auch weiterhin immer herzlich willkommen. Die Rennläufe, je zwei an einem Wochenende, finden 2017 wieder auf beliebten Rennstrecken statt. Los geht es in Hockenheim im April, dann Oschersleben, Zandvoort, Hockenheim 2, Assen und zum Saisonabschluss das traditionelle Finale am Nürburgring. Fünf Mal zwei Rundstreckenrennen und ein Endurancelauf zu den 200 Kilometer von Hockenheim stehen im Rennkalender.

DMV Brembo BMW 318is Junior Cup. Den Einstieg vom Kart- in den Tourenwagensport finden Jugendliche ab 16 Jahren mit den beliebten 318is und 318ti Modellen. Der italienische Konzern Brembo, weltgrößter Hersteller von Bremssystemen und Spezialist für Motorsportbremsanlagen ist seit 2016 Partner und Sponsor für diesen neuen Junioren-CupTitel. Chancengleichheit, Kostenkontrolle. Bekannt ist die DMV BMW Challenge für fairen Motorsport mit Chancengleichheit und eingebauter Kostenkontrolle. So kann der ambitionierte Rennfahrer schon mit einem Budget von wenigen

tausend Euro im Jahr in professionellem Umfeld sportliche Erfolge einfahren oder auch einfach nur Spaß haben mit seinem schnellen BMW bei spannenden Rennen. Teilnehmen können „Einzelkämpfer“ genauso wie „Zwei-Fahrer-Teams“ mit Kostenteilung. Jeder, der sich für die Teilnahme an der DMV-BMW-Challenge interessiert, ein passendes BMW-Rennfahrzeug mieten, kaufen, oder ein vorhandenes einsetzen möchte, kann auch für die Saison 2017 noch eine Anfrage per EMail senden an Promoter Thomas Röpke: bmw-challenge@deutschland.ms THOMAS RÖPKE  DMV-bmw-challenge.com

PS. GT3, GT2 und GT1 sind in der NES 500 nicht startberechtigt. Zugelassen sind Touren- und GT- Fahrzeuge ab Baujahr 1986 gemäß den Bestimmungen der FIA/DMSB Gruppen N, A, E2SH, CTC, CGT, F, H, 24H-Spez, DMV BMW, Toyota TMG GT86-Cup, BMW M235i Racing Cup, sowie weitere nach Genehmigung des Rechteinhabers.

NES-500-Premiere am 15. April in den Ardennen

National DMV Endurance Series (NES)

Premierensaison 2017 Seit jeher üben Langstreckenrennen eine ganz besondere Faszination aus. Die Distanz über 500 Kilometer gehört dabei zu den Klassikern. 2017 wird dieses Format mit der Nationalen DMV Endurance Series, kurz NES 500, wiederbelebt. Gefahren wird auf den beliebtesten GrandPrix-Rennstrecken in Deutschland und bei etablierten Veranstaltungen im benachbarten Ausland.

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Die Rennen dauern vier Stunden mit insgesamt drei Pflichtboxenstopps. Dazu kommt ein 60-minütiges Zeittraining am Vorabend. Zwei bis maximal vier Fahrer können sich ein Cockpit teilen. Das Nenngeld beträgt ab 375 € pro Fahrer oder ab 1250 € pro Team. Teilnehmen können alle Tourenwagen und GT-Fahrzeuge (ab Baujahr 1986) mit einem Leistungsgewicht von mindestens 2,8 kg pro

Einstufung erfolgt nach Leistungsgewicht (als minimales Zielgewicht) inkl. 4 kg / 5,5 Liter Restkraftstoff, Fahrer und vollständiger Fahrerausrüstung. Leistungsangaben und Überprüfung gemäß Gruppe-G-Reglement EWG 80/1269. Das Auftaktrennen der ersten Saison findet bereits zu Ostern, am 15.-16. April 2017, in Spa-Francorchamps statt. THOMAS RÖPKE  nes500.de Alle internationalen und DMV Motorsporttermine 2017 finden Sie auf den Mittelseiten 23 - 26 in diesem Heft.


AUTOMOBILSPORT

Foto: TTCD

Internationale Truck Trial Meisterschaft

Hörbare Motoren, sichtbare Abgase

Sechs Läufe in Tschechien, Frankreich und in Deutschland stehen auch dieses Jahr in der spektakulären Truck-Trial-Meisterschaft des TTCD wieder auf dem Programm. Ja ist es denn schon wieder soweit?! Es war doch erst Meisterfeier! Die gelungene Feier, welche – mit Unterstützung des HSK-Teams und vieler fleißiger Hände – eine Freude für alle gewesen ist, war doch erst neulich?! Nein, die war im Oktober und das ist jetzt bekanntlich dann doch schon ein bisschen her.

Sechs Klassen. Also geht es in Kürze wieder darum, Gelände umzuwälzen, Torstangen stehen zu lassen und viel Spaß bei der Internationalen Truck Trial Meisterschaft 2017 zu haben! Auch dieses Jahr gilt: Wer die wenigsten Fehlerpunkte einfährt, gewinnt den Lauf in einer der fünf Serien- oder der Prototypenklasse und erhält die meisten Meisterschaftspunkte. Sieger und Meister ist am Ende der Saison der Fahrer mit seinem Fahrzeug und Team, das die meisten Meisterschaftspunkte errungen hat. Der TTCD freut sich auf die Fahrer und ihre Teams, auf spannende Wettkämpfe und auf die tollen Fahrzeuge mit Ihren hörbaren Motoren und sichtbaren Abgasen … und natürlich auf jeden Besuch – egal bei welchem Wetter auf der Homepage und im Gelände! CHRISTA REMME  ttcd.de

Alle internationalen und DMV Motorsporttermine 2017 finden Sie auf den Mittelseiten 23 - 26 in diesem Heft.

Ja, ist es denn schon wieder soweit? Ja, es ist schon wieder so weit! Nach der letzten, sehr erfolgreichen fünften Saison der Internationalen Truck Trial Meisterschaft (ITTM) wurden die Fahrzeuge kurzerhand in den Winterschlaf geschickt … und nun ist es wieder soweit: Die Unimogs, GAZ, IFA W-50, Tatra, Ural und Prototypen werden wachgerüttelt und herausgeholt. Manchmal versucht man sich verzweifelt zu erinnern, was man denn noch „schrauben“ wollte und oft ist ganz klar, wo in der letzten Saison die verbesserungsfähigen Stellen ihr wahres Können gezeigt haben. Die Teams nehmen sich alljährlich sehr viel Zeit und geben sich sehr viel Mühe, die geländefähigen Gefährte, die manchmal sogar Namen wie „Olga“ oder „Sglatschtglei“ tragen, für die Saison wieder „fein“ zu machen. Die Vorbereitungen laufen bei Teams und Organisation auf Hochtouren um die Erfolgsgeschichte des doch recht jungen Truck-Sport-Vereins fortzuführen. Für 2017 hat sich der Truck Trial Club Deutschland e.V. im DMV wieder viel vorgenommen: Saisonstart ist im Mai im allseits bekannten und bewährten Coswig-Klieken. Danach geht es nach Frankreich (Perrigny sur I’Ognon) zum Gastlauf bei der französischen Meisterschaft. Der dritte Lauf ist irgendwo in Thüringen, dann folgt im August Oberottendorf mit den Freunden des Ostrial (Mini-Trucks). Der fünfte Lauf ist in Elbingerode – hier ist die französische Meisterschaft zu Gast. Und der letzte Lauf steigt im September/Oktober bei der Tschechischen Meisterschaft.

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AUTOMOBILSPORT BERG CUP

Berg Cup 2017

Traditionsserie mit familiärem Touch Alte Liebe rostet nicht: DMV und KW Berg-Cup finden erneut zusammen. Schon von 2010 bis 2012 zierte der DMV die Windschutzscheiben der KW-BergCup-Renner. Danach blieb ein loser Kontakt, der sich auf der Essen Motorshow 2016 wieder intensivierte. Bereits im Dezember wurden dann in der Frankfurter DMV Zentrale Nägel mit Köpfen gemacht. Das rote Logo kehrt auf die KW-Berg-Cup-Autos zurück, wird unübersehbar auf deren Seiten positioniert. Was dabei besonders wichtig ist: Ab sofort geht es um viel mehr als Sponsoring. Kooperation, gegenseitige Unterstützung und echte Partnerschaft stehen auf der aktuellen Agenda. Da ist es angebracht, den KW-Berg-Cup hier kurz vorzustellen. Was bei einer seit 1988 bestehenden Rennserie nicht ganz einfach ist. Geschaffen wurde diese von einem Häufchen unbeugsamer BergRacer. Als viele der damals eingesetzten Fahrzeugtypen nach Auslaufen der Serienproduktion auch ihre Sportzulassung verloren. Zwar konnte die totale RennVerbannung durch die Installation der Gruppe H vermieden werden, aber die Teilnahme an offiziellen ONS-Meisterschaften wurde verweigert. Also wurde man selbst tätig, legte als „Berg-Cup Gruppe H“ los. 13 Events in diesem Jahr. Was in 30 Jahren daraus werden sollte, war vorab nicht abzusehen. Aus dem ersten losen Zusammenschluss erwuchs der Verein

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„Berg-Cup e.V.“, der heute den „NSUBergpokal“ und den „KW Berg-Cup“ betreibt, letzteren seit 2013 als internationale Serie des Motorsportweltverbandes FIA. Gewidmet den TourenwagenFahrzeug-Gruppen H, FS und E1 sowie E2-Silhouetten Boliden. 2017 stehen 13 Events in Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz im Kalender. 2016 waren 131 Autos fest eingeschrieben, deren 160 Piloten durch die Bildung von 2-Personen-Teams zum Teil Carsharing betrieben und damit eine der vielen Innovationen nutzten, die den KW BergCup ungebrochen attraktiv halten. Der Berg-Cup bietet seinen Aktiven acht Hubraumklassen und ein Gesamt-Ranking, dazu interessante Subwertungen wie die KW-8V-Trophy, die Piloten von Autos mit

Zweiventil-Motoren vorbehalten ist. Seit 2010 runden die Ravenol-Youngster-Wertung für maximal 27-Jährige sowie eine Abteilung für Rookies die Palette weiter ab, seit 2013 dürfen Diesel mitmischen. Ansehnliches Preisgeld. Am Jahresende winkt den Erfolgreichen der Traditionsserie mit dem familiären Touch neben Pokalen und Sachpreisen ein ansehnliches Preisgeld. Mehr als 50.000 Euro lagen in den letzten Jahren im Topf. Für 2017 ist dieser übrigens dank großzügiger Partner und Unterstützer bereits wieder bestens gefüllt. Mehr zum Berg Cup erfährt man auf der Homepage, über die kostenlose Berg-Cup-App und das neue Berg-CupMagazin, das ab Anfang März über den Berg-Cup-Shop erhältlich ist, sowie der Ausgabe 03/04-2017 der Zeitschrift „Rallye – das Magazin“ beiliegt. ULI KOHL  berg-cup 131 Autos waren 2016 im Berg-Cup fest eingeschrieben Foto: Berg-Cup


AUTOMOBILSPORT Rasante Rennaction, ein Hauch OffRoad-Abenteuer und die Fahrermischung aus der Off-Road- und Rallye-Szene zogen neben zahlreichen Zuschauern auch 2016 wieder TV und Presse an. Für das 24h Race 2017 haben „Wüstenqueen“ Jutta Kleinschmidt und die erfolgreiche ehemalige DTM-Pilotin Ellen Lohr bereits zugesagt. Die Veranstalter stehen noch in Verhandlungen mit weiteren namhaften Fahrern für das 24h Race.

DMV Rallye Raid Meisterschaft

Off Road zum kleinen Preis

Vier interessante Rallye Raids stehen in der DMV German Offroad Masters Serie 2017 auf dem Programm, die man auch mit überschaubarem Aufwand mitfahren kann. Die Deutsche Rallye Raid Meisterschaft im DMV existiert seit 2007. 2016 wurden fünf Rennen ausgefahren. Im bunten Starterfeld tummeln sich Fahrzeuge von 5.000-350.000 €, von 80-500 PS. Die GORM wird 2017 in vier Rennen austragen: • Baja Sprint Thüringen 26.-28.05. • Rallye Breslau Sprint 23.-25.06. • 24h Race Olszyna 28.-30.07. • Baja Deutschland 06.-08.10.

GOR M

Zehn Jahre GORM. 2017 feiert die GORM ihr zehnjähriges Jubiläum. Wie bereits 2016 rechnen die Veranstalter mit einem ausgeglichenen Nennungsergebnis unter den Klassen. Ein Drittel Autos, ein Drittel Quads und ATV und ein Drittel Buggys. Vor allem die Klasse der Buggys/UTV nahm in letzter Zeit deutlich zu. Mit 25.000 € für ein siegfähiges Fahrzeug bietet diese Klasse auch enormen Gegenwert. JÖRG SAND  GORM-open.de

German Offroad Masters

NEU

EXKLUSIVE NEUHEITEN BEI ISA-RACING 2017

Die Geländewagenklasse (T1 und T2) ist in etwa so stark besetzt wie Buggys und Quads

Bei der GORM sind Geländewagen (Klasse T1 und T2), Buggy (T3), Quad (Q2) und ATV (Q1) zugelassen. Auf Grund des einfachen Regelwerks ist ein rennfertiger GORM Bolide (Auto) schon ab 10.000 € realisierbar. ATV und Quad sind natürlich noch günstiger.

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AUTOMOBILSPORT AUTOMOBILSPORT INTERNATIONAL Rallye Dakar

Peugeot-Duell an Peterhansel Stephane Peterhansel gegen Sebastien Loeb – das war das Duell der 39. Auflage der Rallye Dakar in Südamerika. Beide Franzosen, beide im Peugeot 3008 DKR, der eine Dakar-Legende, der andere Rallye-Legende. Am Schluss obsiegte der zwölffache Dakar-Gewinner Peterhansel und fügte seinen siebten Triumph im Auto hinzu. Ciril Despres, der dritte Franzose im Bunde, machte mit dem dritten Podiumsrang den Triumph für die französische Automobilmarke komplett.

nen Junior-Piloten Pascal Wehrlein an die Stelle neben Lewis Hamilton zu setzen. Doch mangelnde F1-Erfahrung und fehlende Top-Resultate sprachen gegen den Deutschen. Deshalb fiel die Wahl auf Valtteri Bottas: Der Finne hat bei Williams 77 GP-Rennen gefahren, wovon er neun auf dem Podium beenden konnte. Für den 27-Jährigen ist 2017 bereits die fünfte Formel-1-Saison. Da Mercedes ihn aus dem laufenden Vertrag bei Williams „herauskaufen“ musste, ließ das Weltmeisterteam seinen Technikchef Paddy Lowe quasi „im Austausch“ zu Williams ziehen.

Der Neue: Valtteri Bottas Foto: F1 Fanatic Peugeot-Dreifach-Triumph bei der Dakar

Für zwei der Topfavoriten, Nasser AlAttiyah (Toyota) und Carlos Sainz (Peugeot) war die Rallye nach Unfällen schon nach wenigen Etappen beendet. RallyeRekordweltmeister Sebastien Loeb hatte nach drei Tagessiegen zur „Halbzeit“ die Gesamtwertung angeführt. Der Elsässer, der erst seine zweite Dakar fuhr, lernte von Tag zu Tag, vor allem von Peterhansel dazu. Doch am vorletzten Tag konnte Loeb den drei Minuten vor ihm gestarteten Peterhansel zwar überholen, aber dann machte er einen Fehler und Peterhansel huschte vorbei. Im zweiten Teil der Etappe liess der Loeb vorbei, doch der Elsässer driftete gegen einen Felsbrocken und verlor die entscheidenden drei Minuten. Am Schluss siegte Peterhansel nach 2900 Kilometer Sonderprüfungen mit 5:13 min. Vorsprung; Despres lag bereits 33:28 min. zurück.

Formel I

Bottas für Rosberg Dass Weltmeister Nico Rosberg nur fünf Tage nach seinem Titelgewinn zurücktreten würde, darauf war niemand vorbereitet. Am wenigsten sein Arbeitgeber Mercedes. Da zu diesem späten Zeitpunkt bereits alle siegverdächtigen Fahrer Verträge bei anderen Teams hatten, überlegte Mercedes zunächst, sei-

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Rallye Monte Carlo

Ogier gewinnt auch mit Ford Weil sein Arbeitgeber Volkswagen sich kurzfristig und überraschend von der Rallyebühne verabschiedet hatte, musste sich auch Weltmeister Sebastien Ogier kurzfristig für ein neues Team und neues Auto entscheiden. Mit Ford, dem Fiesta WRC und dem Team M-Sport scheint der Franzose nicht die schlechteste Wahl getroffen zu haben, denn quasi ohne Vorbereitung gewann er schon die erste WM-Rallye der Saison, die Rallye Monte Carlo, die bei besten Wetterkapriolen, mit Schnee und Eis in den Seealpen stattfand. Mit dem Sieg und Platz 3 bei der ältesten Rallye der Welt startete der neue Ford nahezu perfekt in die WM. Sébastien Ogier/Julien Ingrassia erreichten das Ziel im Mittelmeer-Fürstentum nach 16 absolvierten Wertungsprüfungen (WP) über eine Gesamtlänge von 377,15 Kilometer mit einem Vorsprung von 2:15 Minuten. Bei schwierigen Witterungsbedingungen und einsetzendem Schneefall sicherten Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier gewann die „Monte“ im Fiesta Foto: Ford

sich Ott Tänak und Martin Järveoja dank eines Husarenritts über die letzte WP hinter dem finnischen Toyota-Piloten Matti Latvala noch den Sprung aufs Podium. „Es fühlt sich immer großartig an, die Rallye Monte Carlo zu gewinnen – aber in diesem Jahr standen wir bei dieser Veranstaltung vor der vielleicht größten Herausforderung, die wir je hatten“, jubelte Ogier im Ziel.

Formel I

Ecclestones Ende Damit hatten die Wenigsten gerechnet: Die Ära Bernie Ecclestone in der Formel 1 ist beendet, der Brite erhielt am 23. Januar die Kündigung als Geschäftsführer der Motorsport-Königsklasse. Der ehemalige Chefpromoter, der schon beim ersten Formel-1-Rennen am 13. Mai 1950 dabei war, bestätigte seinen Abgang. «Ich wurde heute abgesetzt. Bin einfach weg. Das ist offiziell. Ich führe die Firma nicht mehr. Meine Position wurde von Chase Carey übernommen», sagte der Brite. Ecclestone soll der Formel 1 erhalten bleiben – als Ehrenpräsident. „Ich führe diesen Titel ohne zu wissen, was er bedeutet», sagte der 86-Jährige. Anfangs sollte Ecclestone noch in einer Art Übergangszeit drei Jahre lang an der Spitze bleiben, als das Medienunternehmen Liberty aus Colorado am 7. September 2016 18,7 % der Formel-1-Holding kaufte. Doch am 17. Januar 2017 stockte das Unternehmen auf 35,3 % auf und hatte damit auch die Stimmrechte. Nur fünf Tage später setzte Liberty „Mister E.“ ab. Die Rolle, die Ecclestone in der Formel 1 über 40 Jahre lang einnahm, ist jetzt auf drei Personen aufgeteilt: LibertyCEO Chase Carey hat den Posten des Geschäftsführers. Ex-Teambesitzer Ross Brawn ist neuer Sportchef. Die kommerzielle Seite des Formel-1-Business bestimmt künftig der ehemalige ESPNManager Sean Bratches. Die neuen F1Besitzer aus Amerika machen kein Geheimnis daraus, dass sie sich noch mehr Action und einen noch längeren WM-Kalender als bisher wünschen. Ecclestone zu seiner künftigen Rolle: „Vielleicht komme ich auch mal zu einem Grand Prix. Ich habe noch genug Geld, um mir den Besuch bei einem Rennen leisten zu können.“


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DMV JUBILÄUM

DMV-Mitglieder feiern Jubiläum Der DMV bedankt sich bei allen Jubilaren und gratuliert zur langjährigen Mitgliedschaft!

25 Jahre DMV-Verein: MSC Schollene MCC Schenkenhorst Berlin e.V. MSC Letzlingen e.V. MC Lehesten e.V. MSC Ballenstedt e.V. MC Zepernick e.V. MSC Feldatal e.V. MSV Güstrow

30 Jahre:

MSF Sinngrund u. Umgebung MSC Güntersleben MCC Helmstedt

40 Jahre:

MSC Lechgau e.V. MSC Großheide e.V.

50 Jahre:

MAC Neustadt e.V. MSC Gersprenztal e.V. AC Hellertal e.V. MSC Burgring Nideggen e.V. MSC Kochersteinsfeld e.V. MSV Rangau e.V. MSC Berghaupten e.V. MSC Straßbessenbach

60 Jahre:

AMC Rodheim Bieber e.V. MSC Rebland e.V. Hertingen KFV Kalteneck e.V. Holzgerlingen

40 Jahre DMV-Mitglieder:

Carl Brucke, Berlin Bartholomaeus Thaler, Moosinning Hans Georg Hager, Kiefersfelden Alois Loew, Pocking Karl Weber, Pocking Dieter F. Schindler, Altötting Walter Schuhbeck, Feichten Michael Weiss, Winhöring Walter Steingrüber, München Gerd Schäfer, Illingen Heinz Dörner, Scheinfeld Bernd Stein, Gruendau Joachim Hoerlin, Sand Manfred Fink, Langenzenn Alfred Ammon, Großhabersdorf Albert Kalkwarf, Suedbrookmerland Sonja Thörmer, Bülkau Heinz Soehl, Cuxhaven Erika Rieken, Emden Arno Philippowsky, Guderhandviertel Günter Meyer, Bevern Bernd Klemmer, Leverkusen Norbert Stoecker, Bad Laasphe Ulrich Canisius, Werl Sören Knigge, Cuxhaven Karl-Norbert Ashoelter, Steinfurt Bernd Winchenbach, Siegen Werner Schaaf, Hergenroth Bernhard Weichert, Wermelskirchen Hans Juergen Specht, Langenfeld Karl-Heinz Schäfer, Burbach-Wahlbach Herbert Kappertz, Aldenhoven Walter Hörber, Alsdorf-Begau

Heinz Schreiber, Aachen Theodor Jansen, Mechernich Günther Friese, Rommerskirchen Josef Simon, Euskirchen Willi Schneider, Schlierbach Franz Straub, Bessenbach Günther Klawitter, Gedern Jürgen Ruhl, Gedern Matthias Neukirchen, Großheubach Dolf-Jürgen Becker, Wetzlar Ulrich Groeb, Homberg Hans Lerch, Schrecksbach Wolfgang Ziller, Hofheim Inge Hirschle, Hofheim-Wallau Andreas Pfeiffer, Biebertal Georg Bernhardt, Biebertal Bernhard Best, Lahnau Peter Odenwaelder, Weinheim Bernhard Bessel, Hainburg Wilhelm Funk, Buseck Arnold Semmler, Ulrichstein Dieter Schwalb, Buseck-Beuern Helmut Schoeniger, Aarbergen Ilona Maeusgeier, Bad Hersfeld Kerstin Wagner, Wehrheim Paul Kneiff, Walluf Joachim Hinder, Friedberg Günter Siebert, Ludwigsau-Meckbach Günther Luginsland, Moetzingen Irene Hahn, Altdorf Horst Hahn, Altdorf Gerd Henn, Hertingen Frieder Wolber, Schiltach-Lengerich Heinrich Diener, Gengenbach Gerold Billmaier, Wiesloch Wolfgang Peter, Malsch Ortwin Sann, Wiesloch Martina Hauser, Bräunlingen Pirmin Gloenkler, Insel Reichenau Hans-Jürgen Kopp, Waldenbuch Herbert Wolf, Dornstetten Lothar Fuerstenberger, Rauenberg Ulrich Heinz Ringer, Kronau Günter Scheuermann, Heidelberg Udo Vetter, Hockenheim Josef Kloe, Dielheim Gert Zimmermann, Eggenstein Karin Reinhard, Walldorf Emil Alt, Hockenheim Hans Peter, Schwäbisch Gmünd Rudolf Schlosser, Rosenberg Gerhard Baumann, Eberbach/Neckar Martin Dietl Ruemmingen

50 Jahre:

Gerd Czichowski, Blankenfelde Peter Eder, Pfarrkirchen Florian Betzl, Eichenried Dorothea Brandner, Eichenried Math. Spiegelsberger, Teisendorf Otto Jetzlsperger, Neuötting Herbert Kochalewicz, Kaufbeuren Helga Caesar, Saarbrücken Josef Schirra, Wadern Hans-Rainer Jung, Goldkronach Georg Reichel, Gefrees Werner Seidl, Großhabersdorf Wolfgang Spindler, Neustadt

Herbert Reinhart, Schweinfurt Erwin Eimermann, Heidesheim Ute Hatzfeld-Baumann, Frankenthal Wilhelm Duden, Elsdorf Richard Wemken, Wilhelmshaven Hans Birke, Steinfurt Karl-Heinz Kemper, Werl Jürgen Grisse, Neunkirchen Rainer Kornhoff, Dortmund Ulrich Quandel, Wilnsdorf Manfred Bellof, Linden-Leihgestern Reinhold Hofmann, Erbach/Odw Willi Loeb, Michelst. Stockheim Ludwig Wisker, Kirchhain Bernhard Jochum, Hammelbach Ottwin Müller, Woelfersheim Gernot Käufer, Goldbach Rudi Dehos, Brensbach Karl Heinz Reith, Bad Vilbel Franz Wagner, Mühlheim Bernhard Böhm, Poppenhausen Günter Deubert, Wächtersbach Jürgen Gaussmann, Erzhausen Walter Hasenauer, Fulda-Oberrode Rainer Müller, Hatzfeld Erich Nuechter, Künzell Frank Werner, Friedrichsdorf Manfred Christ, Hockenheim Herbert Degenhard, Hockenheim Hans Peter Herr, Gundelfingen Albert Hund, Oberkirch Hermann Menger, Oftersheim Rosemarie Debler, Stuttgart Gert Hoefer, Leinfelden-Echterdingen Herbert Augenstein, Pforzheim Walter Fautz, Hornberg Hansjoerg Barny, Bad Bellingen Baden Günter Herr, Efringen-kirchen Heinz Hess, Bad Bellingen Willi Raupp, Bad Bellingen Bernfried Hilpert, Bräunlingen Fritz Kienzle, Illerrieden Roland Rausch, Oberhausen-Rheinhausen Ansger Scheibner, Villingen

60 Jahre

Gerhard Schmidt, Butzbach Udo Passavant, Wiesbaden Otto Tietje, Emden Willm Willms, Emden Ernst Wendel, Raunheim Heinrich Wröbel, Gelsenkirchen Annemie Bohling, Gießen Rolf Wiessmann, Gießen Erwin Erbach, Blieskastel Karl Heinz Jochum, Hammelbach Horst Brückner, Lautertal Fredi Zier, Meeder-Wiesenfeld Kurt Linke, Lichtenfels Walter Marr, Rödental Theo Stoecklein, Coburg Adam Steinmann, Zotzenbach Walter Steinmann, Rimbach-Zotzenbach Herbert Lindner, Rimbach Udo Weiss, Pforzheim Bruno Koch, Ottweiler Hans Bickelhaupt, Lautertal Hans Brodwolf, Berlin Edmund Schulz, Mühltal-Frankenhausen

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KARTSPORT

Vor 30 Jahren Eisspeedway-WM-Finale Berlin. „Juri Iwanov verteidigte WM-Titel“ titelte Motor-Extra in der Ausgabe März 1987 zum Eisspeedway-WM-Finale in Berlin, das damals noch unter DMV-Ägide stattfand. Und darunter stand: „Helmut Weber fuhr wie ein Russe“. Damit wurde auf den Fahrstil des legendären Bayern angespielt, der vier Jahre zuvor mit Max Niedermaier in Berlin den Teamtitel nach Deutschland geholt hatte. Jochen Lindner und Gustav Pape hatten anlässlich des 750. Geburtstags von Berlin erstmals ein Einzel-WM-Finale zugesprochen bekommen. 18.000 Besucher sahen ein Topevent mit dem gewohnten, russischen Sieg, dahinter holte Weber mit Rang 5 die beste WM-Platzierung eines deutschen Spike-Ritters; Leonhard Osswald schied schon am ersten Tag verletzt aus. Deutsches Klinomobil im Einsatz. Das „Klinomobil“ erlebte zu Saisonbeginn 1987 seine Premiere: Das Projekt sah ein „Krankenhaus auf vier Rädern“ mit aller medizinischer Einrichtung vor, die benötigt wird, um bei Unfällen auf der Rennstrecke den Verletzten eine sofortige medizinische Notfallversorgung noch im Fahrerlager zu gewähren. Das Klinomobil rollte von da an mit vielen, auch lebensrettenden Einsätzen in die Fahrerlager durch ganz Europa. Projektleiter des 850.000 DM teuren Klinomobils war damals OMK-Verbandsarzt Hans-Robert Kreutz. Den gibt’s auch heute noch, und zwar als DMSB-Vizepräsident und DMV-Zweirad-Sportpräsident.

Heimsiege für Waibel und Mang. Unter dieser Überschrift stand der Bericht über den deutschen Motorrad-Grand-Prix am Hockenheimring. Vor 100.000 Zuschauern konnte der vierfache Weltmeister Toni Mang auf seiner Honda NSR die 250er-Klasse dominieren. Reinhold Roth ging mit einem Schlüsselbeinbruch (!), den er sich im Training zugezogen hatte, ins Rennen und fuhr auf Platz 3! WMSpitzenreiter Martin Wimmer stürzte an der gleichen Stelle wie Roth und zog sich eine Unterschenkelfraktur zu. Viel Arbeit für die Mobile Sportambulanz der OMK unter Leitung von „Doc“ Robby Kreutz. In der Königsklasse 500 ccm holte Eddie Lawson seinen ersten Saisonsieg, nachdem Wayne Gardners Honda streikte. Gerhard Waibel siegte in der 80-ccmKlasse mithauchdünnem Vorsprung.

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Wittgenborn gehört zu den Standard-Strecken im Langstrecken-Cup

Kartlangstrecken-Cup

Spaß am Kartfahren im Viertakt Nach seinem erfolgreichen Start in 2016 geht der KartlangstreckenCup jetzt in eine neue Saison! Eine eigene Rennserie für Karts mit Viertakt-Motoren im Clubsport-Bereich ist nun etabliert. Der KartlangstreckenCup (KLSC) verbindet den „Spaß am Kartfahren“ mit den Rahmenbedingungen eines professionell durchgeführten Wettbewerbs. Ziel der Organisatoren war es von Beginn an, den Besitzern von Rennkarts mit Viertaktmotoren eine Rennserie auf der Clubsport-Ebene anzubieten. Egal auf welchem Niveau man sich als Team oder Fahrer in seiner Kart-Sportkarriere aktuell befindet, der Kartlangstrecken-Cup hat für jeden ein passendes Angebot. Die Priorität liegt dabei auf möglichst viel Fahrzeit, zu möglichst geringen Kosten. Beim KLSC gibt es echtes Motorsport-Feeling wie bei den Großen! Der Kartlangstrecken-Cup ist eine der flexibelsten Viertakt-Serien im europäischen Kart-Sport. Nahezu jeder gängige Viertakt-Motor kann im Wettbewerb gefahren werden.

Unterschiedliche Motorenkonzepte. Bedingt durch Gesetzmäßigkeiten der Langstrecken-Rennen, der Streckenauswahl und zahlreicher weiterer Faktoren, können die unterschiedlichen MotorenKonzepte ihre jeweiligen Stärken auf den Asphalt bringen. Ähnlich wie zum Beispiel in der VLN, DTM oder sogar Formel 1 trifft jedes Team seine Entscheidung, welches Material im Verlauf der Saison zum Einsatz kommen soll. Gefahren wird in fünf Gruppen, von denen drei reguliert und ausgeglichener sind, da überwiegend verplombte Motoren zum Einsatz kommen, sowie zwei offene Gruppen, welche sich in erster Linie an „Newcomer“, Wiedereinsteiger und „Hobby-Fahrer“ richten. Eine komplette Saison im KartlangstreckenCup kann bereits ab ca. 1.500 € bestritten werden, was die Serie zu einem echten Schnäppchen im Kartsport macht. Langstrecken-Rennen mit bis zu 4,5 Stunden sowie mehrere Sprint-Läufe à 30 Minuten machen diese Eintagesveranstaltungen zu einem echten Highlight der Kartszene. Mit insgesamt sechs Veranstaltungen pro Saison (2017), ist Spannung bis zum Schluss garantiert. Beim Kartlangstrecken-Cup ist alles dabei: Action, Emotion, Drama - einfach Kartsport-Feeling pur! Text und Fotos: DENNIS KOCH  kartlangstrecken-cup.de

Alle internationalen und DMV Motorsporttermine 2017 finden Sie auf den Mittelseiten 23 - 26 in diesem Heft.


Imm

Mo

Motorsport-Termine 2017 AUTOMOBILSPORT Formel-I-Weltmeisterschaft 26.03. Melbourne/Australien 09.04. Shanghai/China 16.04. Sakhir/Bahrain Kuala Lumpur/Malaysia 30.04. Sotschi/Russland 14.05. Barcelona/Spanien 28.05. Monte Carlo/Monaco 11.06. Montreal/Kanada 25.06. Baku/Aserbaidschan 09.07. Spielberg/Österreich 16.07. Silverstone/Großbritannien 30.07. Budapest/Ungarn 27.08. Spa/Belgien 03.09. Monza/Italien 17.09. Singapur/Singapur 01.10. Sepang/Malaysia 08.10. Suzuka/Japan 22.10. Austin/USA 29.10. Mexico City/Mexico 12.11. Sao Paulo/Brasilien 26.11. Yas Marina/Abu Dhabi

Rallye-Weltmeisterschaft 20.01. - 22.01. Rallye Monte Carlo/ Monaco 10.02. - 12.02. Rallye Schweden 10.03. - 12.03. Rallye Mexiko 07.04. - 09.04. Rallye France-Alsace/ Frankreich 28.04. - 30.04. Rallye Argentinien 19.05. – 21.05. Rallye Portugal 09.06. - 11.06. Rallye Sardegna/ Italien 29.06. – 02.07. Rallye Polen 27.07. - 30.07. Rallye Finnland 17.08. - 20.08. Rallye Deutschland 05.10. - 08.10. Rallye Spanien 26.10. - 29.10. Wales Rally/ Großbritannien 16.11.-19.11. Rallye Australien Deutsche Rallye-Meisterschaft 04.-05.08. 56. S-DMV Thüringen Rallye, MSC Pößneck Langstrecken-WM (WEC) 14.-16.04. Silverstone/Großbritannien 04.-06.05. Spa-Francorchamps/Belgien 14.-18.06. Le Mans/Frankreich 14.-16.07. Nürburgring/Deutschland

01.-03.09. Mexiko Stadt/Mexiko 14.-16.09. Austin/USA 13.-15.10. Fuji/Japan 03.-05.11. Shanghai/China 16.-18.11. Sakhir/Bahrain Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) 05.-07.05. Hockenheim 1/Deutschland 19.-21.05. Lausitzring/Deutschland 16.-18.06. Budapest/Ungarn 30.06.-02.07. Norisring/Deutschland 21.-23.07. Moskau/Russland 18.-20.08. Zandvoort/Niederlande 08.-10.09. Nürburgring/Deutschland 22.-24.09. Spielberg/Österreich 13.-15.10. Hockenheim 2/Deutschland

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t o r s riffberei p o r t zum t-Te Herau r m i snehm ne DMV NES 500 2 0 1 en 14.-16.04. Spa/Belgien 7 12.-14.05. Oschersleben 14.-16.07. Lausitzring 25.-27.08. Assen/Niederlande 13.-15.10. Nürburgring

DMV Formel VAU 07. - 09.04. Hockenheim 19. - 21.05. Spa/Belgien 16. - 18.06. Sachsenring 04. - 06.08. Zandvoort/Niederlande 08./09.09. Red-Bull-Ring/Österreich 22. - 24.09. Salzburgring/Österreich 06. - 08.10. Hockenheim VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 25.3. 63. ADAC Westfalenfahrt 08.04. 42.DMV 4-Stunden-Rennen 24.6. 59. ADAC ACAS H&R-Cup 08.07. 47. Adenauer ADAC Worldpeace Trophy 19.08. ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen 02.09. 40. RCM DMV Grenzlandrennen 23.09. 57. ADAC ReinoldusLangstreckenrennen 07.10. 49. ADAC Barbarossa Preis 21.10. 42. DMV Münsterlandpokal

Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) 07.-09.04. Marrakesch/Marokko 28.-30.04. Monza/Italien 12.-14.05. Hungaroring/Ungarn 25.-27.05. Nürburgring/Deutschland 23.-25.06. Villareal/Portugal 04.-06.08. Termas de Rio Hondo/ Argentinien 13.-15.10. Shanghai/China 27.-29.10. Motegi/Japan 17.-19.11. Macau/China 29.11.-01.12. Losail/Qatar Nascar Whelen Euro Series 29./30.07. Hockenheim

Berg-Cup 29./30.04. Schotten 06./07.05. Eschdorf/Luxemburg 04./05.06. Wolsfeld 10./11.06. Bad Liebenstein – Steinbach 24./25.06. Heiligenstadt 08./09.07. St. Anton/Österreich 15./16.07. Homburg/Saar 29./30.07. Hauenstein 05./06.08. Osnabrück 26./27.08. Oberhallau 09./10.09. Eichenbühl 23./24.09. St. Agatha/Österreich 30.9./01.10. Mickhausen

 MV GT und Touring Car Cup D (DMV GTC) 07./08.04. Hockenheim 28./29.04. Dijon/Frankreich 19./20.05. Red Bull Ring/Österreich 09.-10.06. Nürburgring 07./08.07. Hockenheim 28./29.07. Most/Tschechien 08./09.09. Zolder/Belgien 06./07.10. Hockenheim DMV BMW Challenge 07.-09.04. Hockenheim 12.-14.05. Oschersleben 02.-04.06. Zandvoort/Niederlande 07./08.07. Hockenheim 25.-27.08. Assen/Niederlande 13.-14.10. Nürburgring GP-Kurs

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MOTORSPORT TERMINE 2017  eutsche DMV Rallye Raid D Meisterschaft (GORM) 26.-28.05. Baja Sprint Thüringen 23.-25.06. Rallye Breslau Sprint 28.-30.07. 24h Race Olszyna/Polen 06.-08.10. Baja Deutschland Dragster Europameisterschaft 18.-20.08. NitrOlympx Hockenheim Int. DMV Truck Trial Meisterschaft 13./14.05. Coswig-Klieken 17./18.06. Perrigny sur I’Ognon/ Frankreich 08./09.07. noch offen 26./27.08. Oberottendorf 09./10.09. Elbingerode Noch offen N.N./Tschechien Kart Langstrecken Cup 15./16.04. Wittgenborn 13./14.05. noch offen 17./18.06. Urloffen 12./13.08. Oppenrod 23./24.09. Belleben 14./15.10. Liedolsheim Norddeutsche Kart Challenge 21.05. Templin 11.06. Oschersleben 25.06. Fassberg 06.08. Oschersleben 03.09. Fassberg

MOTORRADSPORT MotoGP-Weltmeisterschaft (MotoGP) 26.03. Losail Circuit/Qatar 09.04. Termas de Rio Hondo/ Argentinien 23.04. Circuit Of The Americas/USA 07.05. Jerez/Spanien 21.05. Le Mans/Frankreich 04.06. Mugello/Italien 11.06. Catalunya/Spanien 25.06. Assen/Niederlande 02.07. Sachsenring/Deutschland 06.08. Brünn/Tschechien 13.08. Spielberg/Österreich 27.08. Silverstone/Großbritannien 10.09. Misano/Italien 24.09. Aragon/Spanien 15.10. Motegi/Japan 22.10. Phillip Island/Australien 29.10. Sepang/Malaysia 12.11. Valencia/Spanien Superbike-Weltmeisterschaft (SBK) 26.02. Phillip Island/Australien 12.03. Buriram/Tailand 02.04. Aragon/Spanien 30.04. Assen/Niederlande 14.05. Imola/Italien 28.05. Donington/Großbritannien 18.06. Misano/Italien 09.07. Laguna Seca/USA 20.08. Lausitzring/Deutschland 17.09. Algarve/Portugal

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01.10. Magny-Cours/Frankreich 15.10. noch offen 04.11. Losail/Qatar Seitenwagen-Weltmeisterschaft 15.04. Le Mans/Frankreich 20.-21.05. Oschersleben/Deutschland 17.-18.06. Pannonia-Ring/Ungarn 06.08. Assen/Niederlande 09.-10.09. Grobnik-Rijeka/Kroatien Motocross-Weltmeisterschaft MXGP + MX2 25.02. Losail/Qatar 05.03. Pangkal Pinang/Indonesien 19.03. Neuquen/Argentinien 02.04. Leon/Mexiko 16.04. Pietramurata/Italien 23.04. Valkenswaard/Niederlande 07.05. Kegums/Lettland 21.05. Teutschenthal/Deutschland 28.05. Ernee/Frankreich 11.06. Orlyonok/Russland 25.06. Maggiora/Italien 02.07. Agueda/Portugal 23.07. Loket/Tschechien 06.08. Lommel/Belgien 13.08. Frauenfeld/Schweiz 20.08. Uddevalla/Schweden 03.09. Charlotte Motor Speedway/ USA 10.09. Assen/Niederlande 17.09. Villars-sous-Ecot/Frankreich

FIM Freestyle Motocross Weltmeisterschaft 28.01. Basel/Schweiz 04.02. Berlin/Deutschland 05.02. Berlin/Deutschland 25.03. Krakau/Polen 03.06. Hamburg/Deutschland 25.11. Sofia/Bulgarien 09.12. Oberhausen/Deutschland Freestyle Motocross Europameisterschaft 22.04. München/Deutschland 21.05. Mannheim/Deutschland Supermoto-Weltmeisterschaft 02.07. noch offen/Spanien 06.08. Chachagüi/Kolumbien Supermoto der Nationen 24.09. Carole/Frankreich Enduro-Weltmeisterschaft 25./26.03. Helsinki/Finnland 21./23.04. Puerto Lumbreras/Spanien 26./28.05. Spoleto/Italien 24./25.06. Paradfürdo/Ungarn 01./02.07. Puchov/Slowakei 21./23.07. Castelo Branco/Portugal 23./24.09. Hawkstone Park/ Großbritannien 07./08.10. noch offen/Argentinien 20./22.10. Zschopau/Deutschland Internationale Sechstage Fahrt (ISDE) 28.08.-02.09. Brive-la-Gaillarde/Frankreich

Motocross der Nationen 23.10. Barcelona/Spanien

Seitenwagen 17.04. Oldebroek/Niederlande 07.05. Chernivtsi/Ukraine 14.05. Kramolin/Tschechien 04.06. Chaumont/Frankreich 11.06. Kegums/Lettland 02.07. Iffendic/Frankreich 09.07. Lommel/Belgien 16.07. Strassbessenbach/ Deutschland 30.07. Möggers/Österreich 13.08. Bauska Stelpe/Lettland 20.08. Kivioli/Estland 27.08. Roggenburg/Schweiz 10.09. Rudersberg/Deutschland 17.09. Markelo/Niederlande

CrossCountry-Rally-WM 01.-07.04. Abu Dhabi Desert Challenge/ V.A.E. 16.-21.04. Sealine Cross Country Rallye/ Qatar 12.-18.08. Atacama Rallye/Chile 26.08.-01.09. Desafio Ruta 40/Argentinien 04.-10.10. Rallye OiLibya du Maroc/ Marokko Eisspeedway-Weltmeisterschaft 04./05.02. Togliatti/Russland 11./12.02. Shadrinsk/Russland 18./19.02. Almaty/Kasachstan 04./05.03. Berlin/Deutschland 01./02.04. Heerenveen/Niederlande 11./12.03. Team-WM Inzell/ Deutschland


I

MOTORSPORT TERMINE 2017 Speedway-Weltmeisterschaft (Grand Prix) 29.04. Krsko/Slowenien 13.05. Warschau/Polen 27.05. Daugavpils/Lettland 10.06. Prag/Tschechien 24.06. Horsens/Dänemark 22.07. Cardiff/Großbritannien 12.08. Mallila/Schweden 26.08. Gorzow/Polen 09.09. Teterow/Deutschland 23.09. Stockholm/Schweden 07.10. Torun/Polen 28.10. Melbourne/Australien

U21-Speedway-Team-Weltmeisterschaft 03.06. Semifinale 1 Pocking/ Deutschland 03.06. Semifinale 2 Esbjerg/ Dänemark 02.09. Finale Rybnik/Polen

Speedway-U21-Team-Europameisterschaft N.N. Semifinale 1 Daugavpils/ Lettland 05.08. Semifinale 2 Abensberg/ Deutschland 19.08. Finale Krosno/Polen

FIM Speedway Youth World Cup 250 ccm 29.08.-31.08. Prag/Tschechien

Speedway-U19-Europameisterschaft 12.08. Finale Divisov/Tschechien

FIM Longtrack Youth World Cup 250 ccm 25.08. Pardubice/Tschechien

Trial-Weltmeisterschaft 13./14.05. Camprodon/Spanien 26.-28.05. Motegi/Japan 17./18.06. Sant Julia/Andorra 24./25.06. Lourdes/Frankreich 08./09.07. Bradford/Großbritannien 28.-30.07. Kingman/USA 09./10.09. Sokolov/Tschechien 16./17.09. Arco di Trento/Italien 23./24.09. Baiona/Spanien

FIM Speedway Youth Gold Trophy 85 ccm 07./08.07. Elgane/Norwegen FIM Track Racing Youth Gold Trophy 125 ccm 02.09. Morizes/Frankreich

Speedway-WM-Qualifikation 05.06. Runde 4 Abensberg/ Deutschland 15.06. Semifinale 1 Olching/ Deutschland Langbahn- Weltmeisterschaft 25.05. Finale 1 Herxheim/ Deutschland 17.06. Finale 2 La Reole/Frankreich 24.06. Qualifikation Marienbad/ Tschechien 09.07. Finale 3 Mühldorf/ Deutschland 20.08. Finale 4 Eenrum/Niederlande 27.08. Challenge Berghaupten/ Deutschland 02.09. Finale 5 Morizes/Frankreich Langbahn- Team-Weltmeisterschaft 24.09. Finale Roden/Niederlande Speedway World Cup (Team-WM) 25.06. Qualifikation Riga/Lettland 01.07. Event 1 King´s Lynn/ Großbritannien 04.07. Event 2 Västervik/Schweden 07.07. Race-off Leszno/Polen 08.07. Finale Leszno/Polen U21-Speedway-Einzel-Weltmeisterschaft 19.05. Qualifikation Pardubice/ Tschechien 20.05. Qualifikation Badia Calavena/Italien 20.05. Qualifikation Kumla/ Schweden 23.07. Finale 1 Swindon/ Großbritannien 08.09. Finale 2 Güstrow 29.09. Finale 3 Pardubice/ Tschechien

Speedway-Einzel-Europameisterschaft (SEC) 01.05. Semifinale 1 Debrecen/ Ungarn 01.05. Semifinale 2 Mureck/ Österreich 01.05. Semifinale 3 Terenzano/ Italien 06.05. Semifinale 4 Lamothe Landerron/Frankreich 20.05. Challenge Goričan/Kroatien 30.06. Finale 1 noch offen/Polen 15.07. Finale 2 Güstrow/ Deutschland 05.08. Finale 3 noch offen/ Schweden 16.09. Finale 4 noch offen/Polen Grasbahn-Solo-Europameisterschaft 17.04. Semifinale 1 Balkbrug/ Niederlande 03.06. Semifinale 2 Saint Macaire/ Frankreich 30.09. Finale Hertingen/ Deutschland Grasbahn-Seitenwagen-Europameisterschaft 03.06. Semifinale Wimborne/ Großbritannien 01.07. Finale Tayac/Frankreich Speedway-U21-Europameisterschaft 27.05. Semifinale 1 Ljubljana/ Slowenien 27.05. Semifinale 2 Avesta/ Schweden 24.06. Semifinale 3 Macon/ Frankreich 26.08. Finale Daugavpils/Lettland Speedway-Paar-Europameisterschaft 27.05. Semifinale 1 Liberec/ Tschechien 23.07. Semifinale 2 Zarnovica/ Slowakei 30.09. Finale Lonigo/Italien

Trial der Nationen 23./24.09. Baiona/Spanien Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM Superbike) 12.-14.05. Nürburgring 30.06.-02.07. Lausitzring 28.-30.07. Schleizer Dreieck 11.-13.08. Assen/Niederlande 01.-03.09. Oschersleben 29.09.-01.10. Hockenheim  MV Rundstrecken D Meisterschaft (DRC) 20./21.05. Hockenheim 03./04.06. Most/Tschechien 01./02.07. Oschersleben 28./29.07. Dijon/Frankreich 19./20.08. Schleizer Dreieck Internationale Deutsche MotocrossMeisterschaft 08./09.04. Fürstlich Drehna 29./30.04. Jauer 13./14.05. Mölln 17./18.06. Bielstein 15./16.07. Tensfeld 26./27.08. Gaildorf 23./24.09. Holzgerlingen

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MOTORSPORT TERMINE 2017 DMSB-Motocross-Meisterschaft Open 02.04. Schnaitheim 07.05. Lugau 25.06. Aichwald 09.07. Wilnsdorf 23.07. Wolgast 20.08. Dolle 10.09. Thurm

26.05. Wittstock - Landshut 10.06. Stralsund - Wittstock 09.07.  Brokstedt - DMV White Tigers 28.07 Landshut - Stralsund 28.07. Wittstock - Brokstedt 03.10. 2. Bundesliga Finale (Ort offen)

DMSB Junior-MotocrossMeisterschaft MX2 23.04. Stendal 05.06. Tessin 02.07. Schweighausen

DMV Motocross Classic Cup* 08./09.04. Schaafheim 29./30.04. Moorgrund 28.05. Hornberg 25.06. Bruchstedt 09.07. Oberes Weistal 12.08. Barth 26./27.08 Aufenau 16./17.09 Schrecksbach 15.10. Schnaitheim

DMSB-Motocross-Meisterschaft Seitenwagen 26.03. Hähnchen 02.04. Schnaitheim 23.04. Aufenau 01.05. Wriezen 21.05. Schopfheim 28.05. Pflückuff 25.06. Aichwald 03.09. Schenkenhorst DMSB-Motocross-Meisterschaft Quad 26.03. Hänchen 01.05. Kamp Lintfort 28.05. Pflückuff 20.08. Dolle Internationale Deutsche Enduro Meisterschaft 11.03. Uelsen 26.03. Dahlen 05./06.08. Burg 17.09. Dachsbach 21./22.10. Zschopau 04.11. Woltersdorf Deutsche Bahnsport Meisterschaften 02.03. DMSB Eisspeedwaymeisterschaft Berlin 24.06. DMSB Speedway Paar Cup Herxheim 15.07. Deutsche U21-Speedwaymeisterschaft Ludwigslust 22.07. DMSB Langbahnmeisterschaft Seitenwagen Werlte 05.08. DMSB Langbahn Pokal Seitenwagen Melsungen 19.08. Deutsche Langbahnmeisterschaft Solo Bad Hersfeld 03.09. DMSB-Langbahn-Pokal Solo Schwarme 17.09. Deutsche Speedwaymeisterschaft Olching 03.10. Speedway-Bundesliga Finale 2 (Ort offen) Speedway-Bundesliga 15.04. Pocking (DMV White Tigers) - Wittstock 17.04. Landshut - Brokstedt 29.04 Stralsund - White Tigers 01.05. Brokstedt - Stralsund 07.05. Diedenbergen (DMV White Tigers) - Landshut

26 DMV INSIDE 01 I 2017

DMV Endurance Masters 25.02. Jänschwalde 18.03. Boxberg 08.04. Marisfeld 20.05. Genthin 17.06. Reetz 26.08. Steinitz 23.09. Spremberg 07.10. Olszyna/Polen  MV Motorrad Biathlon Meisterschaft D Berlin-Brandenburg-Meisterschaft 08./09.04. Diehlo (Eisenhüttenstadt) 06./07.05. Alteno (Luckau) 20.05. Krauschwitz 17./18.06. Gross Glienicke 09./10.09. Reetz

*weitere Termine werden noch bekanntgegeben

Deutsche DMV Meisterschaft 07./08.10. Groß Glienicke

DMV BRC MX 2Takt Cup 17.04. Langgöns 23.04. Aufenau 05.05. Fischbach *21.05. Frankenthal 05.06. Beuern 11.06. Aarbergen 25.06. Aichwald 16.07. Reutlingen *05.08. Werl 23.09. Apolda

Motorrad Klassik Cup 13./16.04. Autodromo Franciacorta/ Italien 12./14.05. Schleizer Dreieck 09./11.06. Flugplatz Walldürn 16./18.06. Sachsenring 30.06.-02.07. Hockenheimring 08./09.07. Assen/Niederlande 28./30.07. Motorarena Oschersleben 18./20.08. Autodrom Most/Tschechien 30.09.-01.10. Circuit Goodyear/Luxemburg 13./15.10. Zolder/Belgien

* noch nicht bestätigt

DMV MX Ladies Cup 26.03. Pössneck 02.04. Bensdorf 23.04. Grevesmühlen *21.05. Frankenthal 11.06. Aarbergen *18.06. Bielstein 16.07. Reutlingen *05.08. Werl 20.08. Teutschenthal

DMV Mofa Cup 30.04. Hasselroth-Neuenhasslau 17.06. Biebesheim 02.09. Hainburg-Klein-Krotzenburg 28.10. Nidda

Deutsche Trial Meisterschaft 15./16.07. Frammersbach 02./03.09. Schwemlitz 30.09./01.10. Osnabrück dmsj Jugendtrial Meisterschaft 26./27.08. Lebach/Landsweiler N.N. Werl  eutsche DMV Shorttrack Quad D Meisterschaft 09.04. Augsburg-Haunstetten 22./23.04. Ludwigslust 10./11.06. Homberg/Ohm 22./23.07. Alsfeld-Angenrod 29./30.07. Diedenbergen 12./13.08. Heringen/Werra 10.09. Nidda/Oberhessen 16./17.09. Bad Hersfeld

European Scooter Trophy 22./23.04. Templin 27./28.05. Cheb/Tschechien 24./25.06. Stavelot 15./16.07. Falkenstein 16./17.09. Liedolsheim 14.10. Niedergörsdorf European Scooter Challenge 27.05. Mirecourt/Frankreich 24.06. Rechnitz/Österreich 22.07. Cheb/Tschechien 02.09. Harzring


MOTORRADSPORT Lädt zum Saisonauftakt an Ostern ein: Das Autodrom Franciacorta mit sehr guter Infrastruktur, großem Fahrerlager, Boxenanlage und Restaurant

Motorrad Klassik Trophy 2017

Frühlingserwachen Zehn Events stehen auf dem Kalender der Klassik-Trophy für die Freunde des YoungtimerMotorradsports.

Alle internationalen und DMV Motorsporttermine 2017 finden Sie auf den Mittelseiten 23 - 26 in diesem Heft.

Voller Tatendrang warten nicht nur die Fahrer der Klassik Trophy auf das Frühjahr. Endlich nach der langen Winterpause am Gasgriff drehen, darauf freuen sich die jungen und alten Piloten. Traditionell beginnt am langen OsterWochenende die Saison in Italien auf dem Autodromo Franciacorta, zwischen Bergamo und Brescia in Oberitalien gelegen. Damit bleiben die Anfahrtswege aus Deutschland einigermaßen im Rahmen. Die ersten beiden Tage am Donnerstag und Freitag sind zunächst als freies Training zum Abschütteln des Winterrostes gedacht. Fahrer und Maschine müssen nach rund sechs Monaten Pause wieder in Einklang gebracht werden. Das sollte reichen, um am Samstag das Zeittraining und am Sonntag wieder für das Renn-Wochenende einigermaßen fit zu sein. Dann nämlich findet der erste Wertungslauf zu dieser europäisch geprägten Klassik-Serie in allen Klassen statt.

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Zehn Klassik-Events 2017. Und wer noch nicht ganz seine Höchstform an dem langen Wochenende erreicht hat, keine Eile. Es folgen noch neun weitere Events in der Saison 2017, um die fahrerischen Qualitäten zu steigern. Unter anderem auf bekannten Strecken in Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Tschechien und natürlich Deutschland. Der 2,6 Kilometer lange Kurs in Franciacorta ist technisch sehr anspruchsvoll, die Infrastruktur mit Boxenanlage, Fahrerlager und Restaurant hat sehr guten Standard. Auf der ebenfalls auf dem Areal liegenden Kartstrecke finden die Minibiker hervorragende Trainingsbedingungen. MANFRED JOHN  klassik-motorsport.com

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MOTORRADSPORT MOTORRADSPORT INTERNATIONAL Rallye Dakar

Honda ausgetrickst 15 Mal in Folge hatte KTM die DakarRallye beherrscht und dieses Jahr setzte Honda alles daran, den Österreichern eine Niederlage beizubringen. Was – fast – geklappt hätte. Zu Beginn der Rallye schied gleich Vorjahressieger Toby Price (KTM) nach einem Sturz in einem Flussbett mit vierfach gebrochenem Bein aus. Für Honda machten Joan Barreda (Spanien) und Paulo Goncalvez die Führungsarbeit; die KTM-Spitzenleute verloren bis zu einer Stunde Zeit, weil der Veranstalter die Navigation erschwert hatte und zahlreiche Fahrer auf der Suche nach den Wegpunkten herumirrten.

Behielt im Schneetreiben von Togliatti den Überblick: Günther Bauer Foto: Jesper Veldhuizen

am Sonntag die ersten drei Ränge. Am zweiten Tag schaffte es der Österreicher Franky Zorn bis ins Finale und führte sogar anfangs. Dann musste er Dmitri Khomitsevitch, Dmitri Koltakov und Neuling Dinar Valeev ziehen lassen. Nach den zwei Rennen an der Wolga liegt Dmitri Koltakov mit 37 Punkten in Führung. Titelverteidiger Dmitri Khomitsevitch, der im Finale am Sonntag den Spieß umdrehte, hat nur einen Punkt weniger.

Erster Dakar-Sieg für Sam Sunderland Foto: Marcin Kin/KTM

Doch dann trickste sich Honda auf der Siegeshatz selbst aus: Weil das gesamte Werksteam an einer Tankstelle, die abseits der erlaubten Wegzone lag, getankt hatte, wurde allen Hondafahrern eine Stunde Strafzeit aufgebrummt. Das konnten die Honda-Piloten nicht mehr wettmachen, zumal wegen starken Regens, Überschwemmungen und Erdrutschen mehrere Etappen gestrichen werden mussten. Nach zwölf Etappen kam von 143 gestarteten Motorradfahrern der Brite Sam Sunderland als Erster vor seinen KTMKollegen Matthias Walkner (Österreich) und Gerard Farres (Spanien) ins Ziel. Der beste Honda-Mann Joan Barreda (5.) hatte 43:08 Minuten (und damit weniger als eine Stunde) Rückstand.

Eisspeedway-WM

Russen dominieren weiter Beim Eisspeedway-Grand-Prix-Auftakt 2017 im russischen Toglatti setzte sich die Dominanz der Russen fort. Am ersten Tag belegten sie die Plätze 1 bis 4,

28 DMV INSIDE 01 I 2017

Günther Bauer konnte sich am Samstag für die Semifinals qualifizieren – trotz eines kapitalen Motorschadens im ersten Lauf. Am zweiten Tag kam der Oberbayer mit 6 Punkten nur auf Platz 11. „Das Eis am Sonntag war katastrophal, aber es war für alle Fahrer gleich“, sagte Bauer. Max Niedermaier war mit 9 Punkten gut dabei. Für Hans Weber war es ein hartes Wochenende. Der Bayer hatte an der weissrussischen Grenze große Probleme, musste mehrere Stunden warten und verpasste daher das Training. Der „Eis-Hans“ belegte zweimal Platz 16.

gewinnen. Mit einem mehrjährigen Vertrag seines neuen Arbeitgebers Honda ausgestattet, konnte der Thüringer die beiden ersten Rennen der ausschließlich in Amerika ausgetragenen SupercrossWeltmeisterschaft in Anaheim und San Diego vor Titelverteidiger Ryan Dungey (USA) gewinnen und führte die Wertung an. Doch beim dritten Rennen, wieder in Anaheim (Kalifornien) stürzte der ehemalige MX2-Weltmeister so schwer, dass er sich einen Trümmerbruch des linken Unterarms zuzog, Ellenbogen und Handgelenk waren ausgekugelt. Unmittelbar nach dem Unfall wurde Roczen operiert, doch dem Deutschen stehen mindestens vier weitere Operationen bevor. Damit ist die Supercross-Saison für Roczen beendet, vermutlich auch die amerikanische Outdoorserie, wo Roczen Titelverteidiger ist. Zu Redaktionsschluss war nicht einmal klar, ob sein Arm überhaupt vollständig wiederhergestellt werden kann.

Langbahn-WM

Deutsche abgesprungen

Deutschlands bester Motocrosser, der 21-jährige Ken Roczen, hatte dieses Jahr die besten Chancen, die prestigeträchtigste Motocross-Serie der Welt zu

Einst war die Langbahn-Weltmeisterschaft eine Domäne der Deutschen, bis zu zwölf unserer Landsleute standen in den Weltfinals mit 18 Fahrern. Das ist lange her. Für die GP-Serie 2017 qualifizierte si-ch ausschließlich Titelverteidiger Erik Riss. Die FIM bot Deutschlands bestem Speedwayfahrer Martin Smolinski eine Dauer-Wildcard an, doch der Olchinger lehnte wegen Priorität seiner Speedway-Aktivitäten dankend ab. Nun erhielt Stephan Katt eine Dauer-Wildcard der FIM, der langjährige GP-Fahrer Jörg Tebbe ging leer aus. Titelverteidiger Riss verkündete indes, dass er an der WM 2017 nicht teilnehmen werde – er wolle seinen ganzen Fokus auf Speedway richten. Für Riss rückt nun der 19-jährige Michael Härtel in das 15-köpfige Fixstarterfeld 2017, und damit ein zweiter Deutscher. Er wird wohl der einzige mit Medaillenchancen sein.

Ausgejubelt: Für Ken Roczen ist der Traum vom Titel vorbei Foto: Cudby

Neue deutsche Langbahn-Hoffnung: Michael Härtel Foto: Niklas Breu

Supercross-WM

Roczen ausgeknockt


I

DMV INSIDE VERSICHERUNGEN DMV Versicherung für Veranstalter, Teilnehmer, DMV-Clubs und Mitglieder

Der DMV Versicherungsschutz Nach intensiven Bemühungen, für DMV Mitglieder, Vereine, Veranstalter und Teilnehmer die bestmöglichen Versicherungskonditionen zu vereinbaren, hat der DMV ab 1.1.2017 mit der SRC Special Risk Consortium GmbH einen neuen Rahmenversicherungsvertrag geschlossen. Wir geben einen Überblick über Anforderungen und Leistungen. Sicherheit steht im Motorsport an erster Stelle. Durch eine Vielzahl von Vorschriften der internationalen und nationalen Sportverbände, und die Einhaltung und Überwachung der Maßnahmen wird das Risiko der Teilnahme an Veranstaltungen geringer. Für unvorhersehbare Fälle gewähren Verbände wie der DMV in Zusammenarbeit mit ausgewählten Versicherern den notwendigen Versicherungsschutz. Speziell für die Mitgliedsvereine und Sportler des DMV wird der Versicherungsschutz immer weiter entwickelt und angepasst. Ab 1.1.2017 gelten im DMV für die angeschlossenen Vereine und für die sporttreibenden Mitglieder folgende Regelungen. Organisation und Versicherung von Motorsport-Veranstaltungen Für Motorsport-Veranstaltungen ist der Versicherungsschutz gemäß Veranstaltungsordnung über das DMVVersicherungsbüro abzuschließen. Versicherungspartner ist ab 2017 die Special Risk Consortium GmbH. Voraussetzungen für den Abschluss einer

Veranstaltungsversicherung durch den DMV sind: Clubstatus „e.V. im DMV“ sowie Anmeldung bzw. Genehmigung einer Veranstaltung (bei/durch DMSB oder DMV). Der Versicherungsschutz ergibt sich aus der auf die jeweilige Veranstaltung bezogenen Versicherungsbescheinigung und kann sich je nach Wettbewerb erstrecken auf die gesetzliche Haftpflicht des Veranstalters, der Sportwarte und Helfer und der Teilnehmer (bitte gegenseitige Haftungsausschlussbedingungen beachten). Die Versicherung schließt je nach Wettbewerbsart einen Unfallversicherungsschutz für Teilnehmer, Sportwarte und für Zuschauer mit ein. Jahresversicherungsschutz für Clubs mit Trainingsgelände Clubs, die ein Trainingsgelände besitzen oder gepachtet haben, benötigen für die regelmäßigen Trainingsveranstaltungen eine gültige Jahresversicherung. Ein entsprechendes Antragsformular ist auf der DMV Homepage

verfügbar oder beim DMV Versicherungsbüro erhältlich. Achtung: Motorsportveranstaltungen sind hier nicht mitversichert, ein Versicherungsschutz muss gesondert beantragt bzw. abgeschlossen werden. Bedingungen für den HaftpflichtVersicherungsschutz Bezüglich der Sicherheitseinrichtungen gelten die Bestimmungen der Trägerverbände des DMSB für Clubsportwettbewerbe, sowie ergänzend die Bestimmungen des DMV oder der MSJ. Zusätzlich gelten noch die folgenden Vertragsbedingungen: Eine Aufsichtsperson muss am Trainings-/Übungstag vor Ort sein. Für den Fall eines Unfalles muss eine schnelle Verbindung zur Einsatzzentrale eines Sanitätsdienstes gegeben sein (Handy oder Tel.anschluss auf dem Gelände). Ein Verbandskasten mit der Mindestausstattung (nach DIN) muss vorhanden sein. Die Teilnehmer müssen eine Haftungsverzichtserklärung unterschreiben. Pro Sportart und Gelände ist ein Antrag zur Genehmigung an das DMV Versicherungsbüro zu schicken.  DMV-motorsport.de

10 Fragen an Jürgen Schmitt Jürgen Schmitt (53) ist gelernter Tischler oder Schreiner, verheiratet mit einer „tollen Frau“, mit der er das Hobby Straßenmotorrad teilt. Sein zweites Hobby ist Motorradtrial. Durch seine Funktion als Vorsitzender der DMV-Landesgruppe Hessen bleibt ihm für beides wenig Zeit. Begonnen hat der Odenwälder aus Wald Erlenbach bei der MSVg Hammelbach als Beisitzer (2 Jahre), Geschäftsführer (10 Jahre), dann in der Landesgruppe als Presse- und Internetbeauftragter (2 Jahre) Trialreferent (6 Jahre); jetzt ist er in der zweiten Periode LG-Vorsitzender. 1. Wie kamen Sie zum Motorsport? Durch Gefahr, denn Motorradfahren im normalen Straßenverkehr birgt etliche. So entschloss ich mich, 1996 die Schule des Motorradfahrens zu besuchen und suchte einen Verein, der Trialsport ausübte. 2. Wie kamen Sie zum DMV? Über diesen Verein, indem ich nach kurzer Mitgliedschaft als Beisitzer fungierte.

3. Was treibt Sie an, sich im Motorsport und im DMV zu engagieren? Etwas mit Anderen für Andere zu bewegen. 4. An welchen Erfolg erinnern Sie sich gern? Da habe ich drei, die mir spontan einfallen: 2003/2004 Klassensieg in der hessischen Trialmeisterschaft, das Ried Ring Revival und den DMV Mofacup. 5. Was ist Ihr Lieblingswort? Lieblingssatz: Geht nicht, gibt es nicht. 6. Was regt Sie am meisten an? Wenn etwas nicht rund läuft, dieses zum Rundlauf zu bringen. 7. Was sehen Sie als Ihre Stärke an? Meine offene und gerade Art mit Menschen umzugehen, auch wenn es mal harte Worte gibt. 8. Und Ihre Schwächen? Ich lass gerne mit mir reden ;-)

9. Welchen anderen Beruf hätten Sie gerne ausgeführt? Der Beruf Tischler wurde mir in die Wiege gelegt. Jetzt im nachhinein würde ich es nochmal machen. Ist ein kreativer Beruf. 10. Bitte vervollständigen Sie den Satz: „Für den Motorsport ist der DMV … … EIN MUSS!

DMV INSIDE 01

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MOTORRADSPORT

Motocross-Fahrerin Larissa Papenmeier

Crosser statt Puppen Sie gehört zu den besten Motocross-Fahrerinnen der Welt und muss dennoch von Montag bis Freitag arbeiten gehen. Thomas Schiffner sprach mit DMV-Mitglied Larissa Papenmeier über ihr außergewöhnliches Hobby. ? Wie kommt man als Frau zum MX? Ich war schon als Kind nicht wirklich an Puppen interessiert und brauchte immer

eine Herausforderung. Bei einem Bekannten habe ich eine 125-ccm-Maschine gesehen (da war ich 3 Jahre alt), da

Die #423 ist zum Markenzeichen im Motocross geworden

Foto: Angelina Graser

hab ich gesagt, wenn ich groß bin mache ich das auch. Naja, dann habe ich bei einem Spaziergang in einem Schaufenster eine 50er gesehen. Drauf gesetzt und hat gepasst. Von da an hab ich meine Eltern fast zwei Jahre lang genervt und dann habe ich beim Versteckspielen die 50-ccm-Maschine gefunden. Dann konnte mich keiner mehr stoppen. ? Die Frauen, welche die WMX (Frauen-WM) fahren, sind keine Profis, wie Cairoli, Herlings oder Nagl. Wie läuft das mit der Finanzierung? Die Top 10 in der Frauen-WM sind Profis. Klar, bekommen die nicht ganz so viel Geld wie die Männer, aber durch gute Sponsoren haben sie die Möglichkeit, sich nur auf Motocross zu konzentrieren. ? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um die WM mitzufahren? Jeder, der Geld auf den Tisch legt, kann WM fahren. Klar sollte man schon mal Rennen gefahren sein, eventuell Ladies Cup, aber vom Prinzip kann da jeder mitfahren. ? Die WM 2017 besteht aus sechs Läufen, darunter als Auftakt das Rennen in Indonesien. Wirst du die komplette Saison fahren, was wäre die nationale Alternative? Ich plane auf jeden Fall so, dass ich die ganze WM mitfahre. Es ist auf jeden Fall schwer, da das erste Rennen schon fast alles von meinem Budget der ganzen


MOTORSPORT PUR SAISON 2017

Hoch hinaus springt Larissa Papenmeier mit ihrer Suzuki  Foto: Brent MX Pics

? Als Drittplatzierte der letztjährigen WM, war das das Maximum, oder wäre mehr zu erreichen gewesen? Es war auf jeden Fall über meinen Erwartungen und dafür, dass ich 40 Stunden die Woche arbeiten gehe, kann ich nicht mehr erwarten. Wenn ich mich nur auf Motocross konzentrieren könnte, wäre auf jeden Fall noch mehr drin.

? Wie verdienst du deinen Lebensunterhalt? Mit arbeiten. ? Sind Frauen im MX per se benachteiligt? Unter dem Motto, erst etwas Motocross fahren, später die Familie und die Kinder ... Ja, Frauen sind benachteiligt, die meisten Leute sehen Frauen in der Küche stehen und nicht auf einem Motorrad sitzen. Aber ich denke, dass wir Frauen uns da schon gut durchgesetzt haben und wir sind auf dem richtigen Weg. ? Bleibst du 2017 auf Suzuki, in welchem Team? Ja, ich werde 2017 bei Suzuki bleiben und weiter für Twenty Suspension fahren.  facebook.com/Lare423

Larissa Papenmeier aus Bünde (@Lare423) fährt seit ihrem fünften Lebensjahr Motocross. Heute ist sie 27 und gehört zu den drei besten Motocross-Fahrerinnen der Welt. In der Frauen-Weltmeisterschaft 2016 holte „Lare“ mit der Startnummer 423 hinter der Französin Livia Lancelot und der Niederländerin Nancy van de Ven die Bronzemedaille. Außerdem gewann sie in 2016 den DMV MX Ladies Cup, die höchste deutsche Motocross-Serie, die sie nach einer Auszeit für die Serie vor zwei Jahren mithalf, wieder aufzubauen. Den Ladies Cup hat die blonde Westfälin bereits 2009 und 2014 schon gewonnen; 2011 siegte sie in der niederländischen Frauen-Serie. „Ich habe eine Menge Spaß beim Motocross, besonders als Mädchen. Die Jungs ärgern sich immer so schön, aber ansonsten verstehen wir uns alle super. Besonders nach den Rennen haben wir eine Menge Spaß. International bin ich auch unterwegs und da lernt man viele nette Leute kennen und kann prima Kontakte knüpfen. Motocross ist ein klasse Sport“, sagt Larissa, die auch in diesem Jahr den LadiesCup und die sechs WM-Läufe in Indonesien, Italien, Frankreich (2), Tschechien und Holland für Twenty Suspension Suzuki bestreitet.

Alle Termine: Stand Februar 2017. Alle Veranstaltungen vorbehaltlich Änderungen. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Saison aufbraucht. Aber, wenn ich das erste Rennen nicht fahre, brauche ich auch bei den europäischen Rennen nicht mehr antreten. National fahre ich den DMV MX Ladies Cup und einige nationale und internationale Rennen.

31.03. – 02.04.

VETERAMA

07. – 09.04.

PREIS DER STADT STUTTGART – AUFTAKT

15.04.

1000 KM HOCKENHEIM

21. – 23.04.

BOSCH HOCKENHEIM HISTORIC

27. – 29.04.

PREIS DER STADT STUTTGART

05. – 07.05.

DTM – AUFTAKT

02. – 04.06.

PORSCHE SPORTS CUP

14. – 16.07.

SPORT AUTO – HIGH PERFORMANCE DAYS

28. – 30.07.

AMERICAN FAN FEST – NASCAR EUROPE

12. – 13.08.

PUBLIC RACE DAYS & TUNING-TREFFEN

18. – 20.08.

NITROLYMPX – DRAG RACING

08. – 10.09.

HOCKENHEIM CLASSICS

22. – 24.09.

ADAC GT MASTERS

29.09. – 01.10.

INT. DEUTSCHE MOTORRAD MEISTERSCHAFT

13. – 15.10.

DTM – FINALE

20. – 22.10.

PORSCHE SPORTS CUP

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MOTORRADSPORT

DMV BRC MX 2-Takt Cup

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5 Jahre 2-Takt Cup Wachstum ohne Grenzen: Der DMV BRC 2-Takt Cup und der DMV Ladies Cup hätten 2017 ein Mehrfaches an Rennen fahren können, als möglich ist. „Lasst uns doch einen Zweitakt Cup machen“, war eine Idee, die vor nun mehr als fünf Jahren auf Facebook gepostet wurde. Durch einige Kontakte zu Verantwortlichen beim DMV, den Vereinen, Sponsoren und Zweitakt begeisterten Fahrern entstand für die Saison 2013 erstmals der DMV BRC MX 2-Takt Cup. An Ostern startet die Serie, die immer mehr auch deutsche Zweitaktmeisterschaft genannt wird, also ins erste kleine Jubiläumsjahr. Das Konzept von wenig Bürokratie und viel Spaß am Motocross ist aufgegangen und neben dem fahrerischen Niveau wächst Jahr für Jahr auch die Gemeinschaft der Teilnehmer untereinander, wie man es anderswo selten erlebt. „2-Takt Cup Family“ beschreibt dieses Gefühl, welches der an zehn Terminen quer durch Deutschland reisende Tross lebt, sehr treffend. 25 interessierte Veranstalter. Die Serie hat sich etabliert und wächst Jahr für Jahr weiter. „Für 2017 gab es 25 interessierte Veranstalter, leider können wir so viele Termine nicht wahrnehmen und müssen uns auf zehn Rennen beschränken. Die Termine zu koordinieren ist für diese Saison eine Mammutaufgabe, die schon

32 DMV INSIDE 01 I 2017

im Herbst begann. Man glaubt gar nicht, was man alles berücksichtigen muss“, so Robin Hannes als Organisator der Serie. Auch die Koordination des DMV MX Ladies Cups liegt in seinen Händen, unterstützt von der amtierenden Meisterin Thomas Haas

Auch 2017 einer der Favoriten: Enrico Jache Foto: Florian Hofer

Larissa Papenmeier. Die Ladies gehen im jetzigen Format in ihre dritte Saison, auch hier gab es wesentlich mehr Termin-Anmeldungen als Rennen machbar sind. Klagen auf hohem Niveau also, denn die Starterzahlen sprechen für die Beliebtheit beider Serien bei Fahrern und Fahrerinnen sowie den Clubs und den Zuschauern. Mit beiden Cups arbeitet man sich durch nahezu alle Bundesländer quer durch die Republik, an einigen Terminen konnten die Veranstalter sogar beide Klassen an einem Termin unterbringen. Besonders erfreulich ist natürlich, dass dies auch beim DMV-Club MSC Michelbacher Hütte in Aarbergen im Rahmen des DMV HFM Hessencup der Fall sein wird. Auch der westfälische Club in Werl plant erneut eine Veranstaltung eigens für die DMV-Cups auf die Beine zu stellen. Insgesamt kann man sich sicherlich auf eine spannende Saison mit insgesamt 19 geplanten Rennen freuen. Natürlich darf man wieder einmal gespannt sein, welche neuen Gesichter dazu stoßen.  facebook.com/MXLadiescup.de Alle internationalen und DMV Motorsporttermine 2017 finden Sie auf den Mittelseiten 23 - 26 in diesem Heft.


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MOTORSPORT NASCAR / SHORTTRACK

NASCAR Whelen Euro Series Hockenheim

Nascars kommen am 29. Juli Die beiden Rennen der Nascar Whelen Euro Series in Hockenheim sind auf 29. und 30. Juli verlegt worden. DMV INSIDE hatte es bereits in der letzten Ausgabe angekündigt: Dieses Jahr kommen die spektakulären amerikanischen Nascars nach Deutschland! Die Hockenheimring GmbH wird das zweitägige Event in Zusammenarbeit mit dem BMC Hockenheim und dem DMV ausrichten. Aus terminlichen Gründen werden nun die zwei Läufe zur Nascar Whelen Euro

Series (Pendant zur amerikanischen Nascar-Serie) am 29. und 30. Juli in Hockenheim gefahren (ursprünglich war Anfang Juli geplant). Das Ganze wird publikumswirksam in den Rahmen des 1. American Fan Fest auf dem Hockenheimring eingebettet. Im Zuge dessen findet auch unter Mitorganisation des DMV standesgemäß

Deutsche DMV Shorttrack Quad Meisterschaft

Rekordverdächtig Nach sieben Jahren Wachstum starten die Fahrer du Fahrerinnen der DMV Quad Challenge ihre Shorttrackserie unter einem neuen Namen: Deutsche DMV Shorttrack Quad Meisterschaft. Aber nicht nur das: Der Terminkalender für die Premieresaison der neuen Meisterschaft ist Rekord-verdächtig: Es gibt die Höchstzahl von elf Wertungsläufen auf neun verschiedenen Bahnen, von acht Clubs ausgerichtet.

Deutsche Shorttrack

Quad Meisterschaft

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Und die Saison beginnt mit einem Paukenschlag: der 1. Lauf der Deutschen DMV Shorttrack Quad Meisterschaft 2017 findet erstmals in der bayerischen Großstadt Augsburg, im Haunstetter Stadion (Fußballstadion) schon am 9. April statt. Ein weiteres Highlight nur zwei Wochen später: Im Motodrom Ludwigslust wird am 22./23. April am Samstagabend unter

Auch nach Heringen werden die Shorttracker 2017 zur offiziellen DMV Meisterschaft zurückkehren Foto: Schiffner

ein US-Car-Treffen statt. Da das ganze Wochenende unter dem amerikanischen Flair steht, wird es noch vieles mehr rund um das 1. American Fan Fest geben. Hockenheimring, BMC und DMV freuen sich auf viele Besucher mit und auch ohne US-Cars.  hometracks.nascar.com/series/ whelen-euro-series

Flutlicht auf der Speedwaybahn und voraussichtlich am Sonntag (vorbehaltlich der Bahnabnahme) auf der 800 Meter langen Sandbahn gefahren! Jugendquads für Nachwuchsarbeit. Dem zurückgetretenen Meister der MEFO Sportklasse, Stefan Wagner, der Fahrersprecher bleiben wird und sich künftig um den Nachwuchs kümmert, gelang es mit grosszügiger Unterstützung von Axels Boxenstop (Körle) zwei Jugendquads anzuschaffen, darunter ein 50-ccm- (Schüler-) und ein 100-ccmQuad (Jugendklasse), die Kindern und Jugendlichen ab Beginn der Trainingssaison auf den jeweiligen Bahnen zur Verfügung stehen. Und von Markus Dreier (Vater von zwei Teilnehmern) werden auch ein weiteres Jugendquad und ein 300-ccm-Automatik-Quad, das in der Klasse 1 eingesetzt werden kann, für Trainings zur Verfügung stehen. Die Trainingstermine und Schnuppertrainings für Beginner (voraussichtlich in Hof/Westerwald und Diedenbergen) werden, je nach Witterung, auf der Shorttrack Homepage bekannt gegeben. Text und Foto: THOMAS SCHIFFNER  shorttrack-online.de

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MOTORRADSPORT EISSPEEDWAY

Zum 50. Mal: Die Eisspeedway-Weltelite in Inzell Foto: Thomas Schiffner

Eisspeedway-Team-WM-Finale in Inzell

50 Jahre Feuer auf Eis Zwei Leckerbissen im deutschen Mekka des Eisspeedways: In Inzell wird im März die Mannschaftsweltmeisterschaft entschieden und der Veranstalter zelebriert „50 Jahre Eisspeedway Inzell“. Die DMV Landesgruppe Südbayern mit Sitz in Inzell ist in diesem Jahr Ausrichter der Team-Weltmeisterschaft in der MaxAicher-Arena in Inzell.

Günther Bauer, Max Niedermaier und Stefan Pletschacher und mit den noch zu ergänzenden Eispiloten Luca Bauer und Hans Weber derzeit noch nicht vollzogen.

Diese Team-WM dort gleich im Rahmen zweier Jubiläen, 50 Jahre gibt es die DMV Landesgruppe Südbayern und auch seit 1967 werden in Inzell jährlich – also ebenso 50 Jahre – EisspeedwayWeltmeisterschaften veranstaltet.

Wer das deutsche Team also in der MaxAicher-Arena am 11. und 12. März 2017 womöglich auch noch auf die Siegertreppe führen wird, muss noch abgewartet werden.

Während man in den früheren Jahren in Inzell im dortigen Freriluft-Eisstadion, Qualifikationsläufe, Viertelfinals, Semifinals und natürlich auch Finals ausrichtete, gibt es seit Bestehen der Max-Aicher-Arena vertragsgeschuldet nur mehr finale Eisspeedwayrennen bzw. das Team-Finale. Vier deutsche GP-Fahrer. Während in der Einzelweltmeisterschaft bereits das Fahrerfeld nach den Qualis in Finnland und Schweden steht, ist die Nominierung für unser deutsches Team aus dem bestehendem Kader mit den GP-Fahrern

Festgelegt sind natürlich die Abläufe am Trainingstag Freitag (10.03.) mit der Kassenöffnung um 10.00 Uhr, Stadioneinlass ab 12.30 Uhr und Trainingsbeginn 13.00 Uhr. Am Samstag (11.03.) erfolgt die Kassenöffnung ab 10:00 Uhr, Fahrerlagerbesuch ab 15.00 Uhr, Stadioneinlass 15.30 Uhr und um 16.25 Uhr findet die Fahrervorstellung auf dem Eis statt, bevor pünktlich um 17.00 Uhr das Startband zum ersten Wettbewerbstag hochschnellt. Am Sonntag (12.03.) öffnen die Kassen ebenfalls um 10.00 Uhr, das Fahrerlager kann ab 12.00 Uhr besucht werden, Stadioneinlass ist um 12.30 Uhr,

die Fahrerpräsentation auf dem Eis ab 13.25 Uhr und Start zum zweiten Renntag um 14.00 Uhr. Genügend Stehplätze. An den Tageskassen gibt es für Samstag und Sonntag noch genügend Stehplatzkarten auf den Tribünen D 1 - D 4 und C2-C9. Sämtliche Sitzplätze sind im Kartenvorverkauf bereits vergeben. Die Trainingskarten für Freitag gibt es nur an der Tageskasse. Der Kartenvorverkauf endet am 24.02.2017, bis dahin kann man sich noch einen Stehplatz sichern. Für die Eisspeedway-Fans wird wieder ein Shuttle-Bus bereitstehen, der die Zuschauer vom Badepark / Busbahnhof zum Buswendeplatz an der Max-AicherArena und wieder zurück, bequem und kostenlos befördert. Vor dem Eisstadion besteht nur für Busse und VIP-Gäste eine Parkmöglichkeit. In Inzell sind sehr viele Parkplätze ausgewiesen, trotzdem werden die Zuschauer gebeten, rechtzeitig diese Plätze anzufahren, damit sie auch pünktlich mit dem Shuttle-Bus im Eisstadion sind. Anlässlich der Jubiläumsveranstaltung hat sich der Veranstalter ein paar Überraschungen ausgedacht. ROBERT WEISS/THOMAS SCHIFFNER  dmv-lg-suedbayern.de

Speedway-Bundesliga

Rückkehr ins Rottalstadion Die DMV White Tigers starten 2017 in die dritte Saison im Oberhaus des Speedwaysports. Neben dem Auftritt in Diedenbergen gibt es erstmals ein „Heimspiel“ für die Tiger in Pocking. Als die Mannschaft vor etwas über zwei Jahren gegründet wurde, hatten viele Fachleute das Projekt noch belächelt. Inzwischen hat sich die junge Mannschaft, die hauptsächlich auf deutsche Fahrer

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setzt, in der Bundesliga etabliert. Als die Macher gemeinsam mit dem DMV die Kooperation mit dem MSC Berghaupten und dem MSC Diedenbergen eingingen, begann die Erfolgsgeschichte. An dieser

Nach gefühlter Ewigkeit kehrt die Bundesliga mit den DMV White Tigers nach Pocking zurück Foto: Klaus Goffelmeyer


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MOTORRADSPORT EISSPEEDWAY intensiven Zusammenarbeit mit beiden Clubs wird sich auch für 2017 nichts ändern. Neu allerdings ist, dass die beiden Heimrennen im Rhein-Main-Stadion Diedenbergen sowie im Rottal-Stadion Pocking ausgetragen werden. Der MSC Berghaupten hat für seine Kronen-RaceDays Ende August die Zusage vom Motorrad-Weltverband FIM für den Langbahn-GP-Challenge erhalten. Durch die Ausrichtung dieser prestigeträchtigen Veranstaltung möchte der Verein in Berghaupten sich im Jahr 2017 auf diese Veranstaltung konzentrieren. Alle Planungen wurden durch den MSC Berghaupten mit dem Teammanagement der DMV White Tigers abgestimmt. Die Kooperation sowie die Einbindung der Fahrer der Zweitligamannschaft „Black Forest Eagles“ Berghaupten wird weiter bestehen bleiben. Selbstverständlich möchte der MSC Berghaupten in Zukunft auch wieder Rennen zur Speedway-Bundesliga veranstalten. Ostersamstag in Pocking. Mit dem MSC Pocking konnten die DMV White Tigers schnell einen Austragungsort für eines der beiden Heimrennen finden und der Verein freut sich bereits auf die Ausrichtung am Ostersamstag vor dem DMV Speedway Länderkampf am Ostersonntag. Der Vorsitzende des MSC Pocking Rudi Riermeier sowie der Geschäftsfüh-

rer Martin Hüttinger waren sofort begeistert von der Anfrage der White Tigers und erklärten sich sofort bereit. Der MSC Pocking wird mit seinen ehrenamtlichen Helfern alles tun, um eine tolle Bundesligaveranstaltung nach vielen Jahren der Pause im Bundesligazirkus auf die Beine zu stellen. Gleichzeitig ist in Pocking der Auftakt der Ligasaison 2017 insgesamt. Das zweite Heimrennen wird am 7. Mai in Diedenbergen ausgetragen und man freut sich schon heute auf die Landshut Devils, da man in der Saison 2015 und 2016 beim Rekordmeister auswärts jeweils keine Punkte mit nachhause nehmen konnte. In der neuen Saison sollen die Punkte bei den DMV White Tigers auf das Konto geschrieben werden. Teammanager Sönke Petersen. Neu ist auch der Teammanager, denn René Schäfer als Gründungsvater der White Tigers hat sich dazu entschieden, etwas kürzer zu treten und wird das Amt an Sönke Petersen übergeben. Beide haben vor einigen Jahren bereits sehr erfolgreich die Speedway-Nationalmannschaften geleitet und Sönke Petersen war als Co-Teammanager mit Andreas-Elvis Schumacher immer stark in die Entscheidungen eingebunden. Am Kader der „jungen Wilden“ hat sich so gut wie nichts geändert. Lediglich den

Eisspeedway-Weltmeisterschaft

Vier DMV-Fahrer im Eis-GP 2017 Nachdem sich am 7. Januar im finnischen Ylitornio bei minus 35 Grad Max Niedermaier und auch Stefan Pletschacher beim ersten Qualifikationsrennen einen permanenten Startplatz für die Eisspeedway-Weltmeisterschaft 2017 sichern konnten, zog eine Woche später auch Günther Bauer bei der WM-Qualifikation 2 im schwedischen Strömsund nach. Unter den wiederum 16 Startern belegte der 44-jährige Routinier aus Reit im Winkl hinter dem Österreicher Franz Zorn und dem Weltmeister von 2015, Dmitri Koltakov und noch vor dem letztjährigen WM-Vierten Igor Kononov den hervorragenden dritten Platz. Da Hans Weber von der FIM eine der beiden permanenten Wildcards für alle GP-Rennen zuerkannt bekam, sind sogar vier Deutsche in den zehn Rennen vertreten, zu denen sich beim deutschen WM-Lauf am 4. und 5. März in Berlin noch ein weiterer Deutscher per Veranstalter-Wildcard gesellen wird. 3 Rennen in Osteuropa. Die Eispeedway-WM-Saison 2017 beginnt am 4. und 5. Februar im russischen Togliatti. Daran schließen sich an den beiden darauffol-

Starke Leistung: Max Niedermaier im GP 2017 Foto: Thomas Schiffner

genden Wochenenden die GP 3 und 4 in Shadrinsk, ebenfalls in Russland, sowie die GP 5 und 6 in Almaty in Kasachstan an. Am 4. und 5. März kommen die weltbesten Spike-Ritter dann wieder ins altehrwürdige Horst-Dohm-Eisstadion in Berlin-Wilmersdorf, wo im Rahmen des nun schon 44. Eisspeedway Berlin die GP-Läufe 7 und 8 ausgefahren werden. Am 11. und 12. März, wird im bayrischen Inzell die Teamweltmeisterschaft ausgefahren, und am 1. und 2. April geht dann im niederländischen Heerenveen das Finale der Einzel-WM über die Bühne.

Abgang von Valentin Grobauer zu den Landshut Devils hat die Mannschaft zu verzeichnen. Da das Reglement der SpeedwayBundesliga durch den DMSB sowie in Zusammenarbeit mit den Vereinen für die kommende Saison leicht modifiziert wurde, wird nur noch ein A-Fahrer als Lizenznehmer einer anderen Föderation startberechtigt sein. Dies kommt den White Tigers entgegen, da man bereits im vergangenen Jahr weitgehend auf ausländische Piloten verzichtet hatte. Natürlich wird sich der Mannschaftskader noch breiter aufstellen und bei den Fahrern der Kategorie A wird es die eine oder andere Änderung geben. Kader DMV White Tigers 2017: Robert Lambert/GB (Kat. A), Max Dilger, Rene Deddens, Daniel Spiller, Danny Maassen (B), Ethan Spiller, David Pfeffer (C) RENE SCHÄFER  DMV-tigers.de

EisspeedwayHauptstadt Das 44. Eisspeedway Berlin, das von der Eisspeedway Union Berlin im ADMV und DMV veranstaltet wird, ist auch in diesem Jahr eine Vier-TagesVeranstaltung, denn bereits am Donnerstag, dem 2. März 2017, gehen die deutschen Eisspeedway-Cracks sowie ein paar internationale Gaststarter aufs Eis und küren den neuen Deutschen Meister. Am Freitag findet dann das Training der WM-Piloten statt, zu dem das Stadion ebenfalls gegen ein geringes Eintrittsgeld geöffnet sein wird. Am Samstag und am Sonntag kämpfen dann die „Ice Speedway Gladiators“ um WM-Punkte. Eintrittskarten gibt es für die einzelnen Tage ab 10 bis 38 Euro. Wer sich allerdings alle vier tollen Tage gönnen möchte und das Ganze eventuell mit einem Sightseeing-Trip in die deutsche Metropole Nummer eins verbinden will, ist das diesmal erstmalig angebotene „Berlin-Ticket“ zu empfehlen. Hierbei handelt es sich um eine Eintrittskarte für die Haupttribüne oder die ebenso beliebte „Kurve 1“ für alle vier Tage, mit der sich rund zehn Prozent des kumulierten Einzelpreises sparen lassen. Zum Ticketvorverkauf gelangt man online über die Homepage des Veranstalters. THORSTEN HORN  eisspeedwayberlin.de

THORSTEN HORN

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MOTORRADSPORT BIATHLON - MOFA CUP Motorrad Biathlon

Finale in Groß Glienicke Zur Vorbereitung der neuen Saison trafen sich am Freitag, den 13. (Januar) – sicher ein gutes Zeichen – die veranstaltenden Vereine im südbrandenburgischen Duben. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Auswertung der vergangenen Saison, die Festlegung der Termine und Veranstalter für die neue Saison und die Vergabe der 19. Deutschen DMV-Meisterschaft. Um es gleich vorwegzunehmen: Die Deutsche DMV-Meisterschaft 2017 findet am 07. und 08. Oktober in Groß Glienicke statt. Der MC Groß Glienicke wird damit zum zweiten Mal eine Deutsche Meisterschaft ausrichten. Viele werden sich noch sehr positiv an die Veranstaltung im Jahr 2004 erinnern. Premiere in Krauschwitz. In der Landesmeisterschaft Berlin/Brandenburg wird erstmals der MSC Krauschwitz einen Lauf ausrichten. Diese allerdings nur

eintägige Veranstaltung wird gemeinsam mit der Mitteldeutschen Meisterschaft stattfinden, was ein entsprechend großes Fahrerfeld erwarten lasst. Eben auch aus diesem Grunde wird es für diesen – und nur für diesen – Lauf einige Änderungen im gewohnten Ablauf der Berlin/ Brandenburgischen Meisterschaft geben. Näheres dazu sowie alle Termine, Veranstalter, Ausschreibungen usw. werden wie immer rechtzeitig auf der Motorrad-Biathlon-Homepage veröffentlicht. Übrigens: Am 30. Januar 2017 feierte Frank Peter, Inhaber diverser Funktionen in Vereinen und Verbänden, vor allem aber Grandseigneur des Berlin/ Brandenburgischen Biathlons seinen 75. Geburtstag. Wir gratulieren ganz herzlich, wünschen ihm vor allem Gesundheit und uns noch viele Jahre gemeinsamer Tätigkeit.

Frank Peter, Vorsitzender der Kommission Biathlon Berlin/Brandenburg, feierte seinen 75. Geburtstag

Text und Foto: STEFAN SCHMIDT  motorrad-biathlon.de

DMV Mofa Cup

Aller guten Dinge … Die jüngste Disziplin im DMV, Mofarennen, geht 2017 bereits in ihre dritte Saison. Und das mit Vollgas, was bei den 50-ccm-Kultbikes sowieso überwiegend gefragt ist. Leider sind die beiden unterfränkischen Veranstalter in Laufach (nicht kompatibles Reglement) und Sailauf (keine Veranstaltung 2017) dieses Jahr nicht mehr dabei, aber Jürgen Schmitt, der „Bernie Ecclestone“ und Erfinder des DMV Mofacups, hat auch für diesen Fall vorge-

sorgt: Die Mofasaison startet bereits am 25. März mit einem Novum, einem offenen Mofa-Training auf der Crossstrecke des RMSV Biebesheim. Und prompt folgt dann just in Biebesheim die MofaRennpremiere am Samstag, 17. Juni! Zum Saisonstart des Mofacups gibt’s gleich zwei Premieren: Der ist nämlich erstmals auf dem Kinzigtalring in Neuenhasslau und findet erstmals an einem Sonntag, 30. April statt. Nach dem „Race in den Mai“ in Hasselroth bittet der Verein

Neuenhasslau übernimmt diesmal am Sonntag, 30. April die frühe Saisoneröffnung Foto: Schiffner

dann zum Tanz in den Mai mit Live-Rockmusik im Festzelt mitten im Fahrerlager. Finale in Nidda. Der MSC Klein-Krotzenburg bleibt nun schon zum 6. Mal bei seinem Traditionstermin „erster Samstag im September“ (02.09.) und der MSC Nidda, inzwischen ebenfalls DMV-Verein, wird das Finale 2017 am 28. Oktober auf seiner Grasbahn ausrichten. Ein fünfter Meisterschaftslauf ist aber bei Jürgen Schmitt schon in der Mache. Im Reglement ist nun eine Meisterschaft in jeder der drei Klassen Standard-Mofa, Tuning und Prototypen verankert, damit jedes Team echte Siegchancen hat. Die „mittlere“ Tuningklasse wurde strenger reglementiert, jedoch können die Fahrzeuge, die nicht in das technische Reglement des Mofacups passen, auch weiterhin die Rennen bestreiten und sich für die Tageswertung anmelden. Und ganz dem gesellschaftlichen Trend folgend, wird es bei den einzelnen Rennen eine weitere Klasse geben: Elektro-Mofas! Text und Foto: THOMAS SCHIFFNER  DMV-mofacup.de

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Alle internationalen und DMV Motorsporttermine 2017 finden Sie auf den Mittelseiten 23 - 26 in diesem Heft.


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DMV INSIDE MOTORSPORTJUGEND Motorsportjugend

Wir sind die Zukunft! Die Fans unserer MSJ Homepage und unserer Motorsportjugend haben es schon bemerkt, seit ein paar Tagen arbeiten wir an einem Relaunch unserer Homepage und am 22. Januar sind wir damit online gegangen. Die neue Homepage hat ein, wie wir meinen, tolles und modernes Design und in Zukunft sollen unsere jugendlichen Fahrerinnen und Fahrer noch mehr im Focus stehen. Das sieht man sofort beim Anklicken. Die Aktiven sind jetzt immer sichtbar. Durch nach unten Scrollen kommen als nächstes die aktuellen Termine und Themen. Für die gezielte Suche beispielsweise nach Downloads oder Disziplinen steht das Menü rechts oben zur Verfügung. Hier kommt Ihr zu den anderen Themen des Jugendmotorsports des DMV. Und natürlich ist die Seite jetzt noch besser auf Handy oder Tablet mit vollem Funktionsumfang zu nutzen. Auch haben wir ein neues MSJ Logo entwickelt. Hierbei war unser Ziel, direkt im Logo die Verbindung zu unserem Dachverband DMV herzustellen. Für uns war das bisher nicht ausreichend der Fall. Außerdem wollten wir in Form und Design zum „App-Stil“ wechseln, um mit dem neuen Logo mehr Möglichkeiten der Einbindung zu haben. Natürlich verlieren die alten Logos nicht Ihre Gültigkeit und müssen auch nicht ausgetauscht werden. Wir sind davon überzeugt, dass sich das tolle neue Logo durch sein schönes Design und seine Vorteile im Laufe der Zeit von allein durchsetzen wird. Der MSJ Ausschuss und der DMV

wird natürlich die Arbeit der MSJ ab sofort im neuen Design präsentieren. Zurück zu den Fahrerinnen und Fahrern: Wir möchten hier noch mehr von Euch zeigen. Wer möchte mit seinem Sportgerät gezeigt werden und ganz oben auf der MSJ Seite zu sehen sein? Schreibt uns und sendet uns Eure Bilder zu. Wir benötigen dafür zwei Bilder von Euch, einmal auf dem Sportgerät und einmal mit dem abgesetzten Helm. Die Bilder müssen hochauflösend sein und natürlich stimmt Ihr der Veröffentlichung durch das Zusenden der Bilder automatisch zu. Wir werden uns die Bilder dann ansehen und entscheiden, welche Bilder wir verwenden können. Hall of Fame. Und noch eine Neuerung, wir möchten im Laufe der nächsten Monate eine Art „MSJ Hall of Fame“ auf der MSJ Homepage einrichten. Dort möchten wir die Meister unserer Disziplinen der Vorjahre präsentieren. Solltet Ihr also in den vergangenen Jahren einen Meistertitel erreicht haben, sendet uns Bilder von Euch und nochmal kurz die Disziplin und das Jahr, in dem ihr gewonnen habt. Damit geht es etwas schneller, denn die anderen werden erst in den nächsten Wochen von uns angeschrieben. Wir hoffen, Euch gefällt unser neues Auftreten und freuen uns, Euch in den nächsten Tagen bei einer unserer Veranstaltungen wieder zu treffen. Am 04.

März zum „MSJ Race of Champions“ wäre eine gute Gelegenheit. Ein paar freie Plätze hätten wir noch. Euer MSJ Ausschuss  msj-motorsport.de

Superkartslalom

Keine CLizenz nötig Wichtige NEWS für alle Superkartslalom-Fahrerinnen und Fahrer: Nach erneuten Gesprächen mit den beim DMSB verantwortlichen Personen liegt der Motorsportjugend des DMV die schriftliche Bestätigung vor, dass keine C-Lizenz für die Teilnahme an MSJ-Superkartslalom-Veranstaltungen erforderlich ist. Das gilt somit selbstverständlich auch für die Teilnahme an der, von der Motorsportjugend des DMV ausgeschriebenen, MSJ Superkartslalom-Meisterschaft 2017.

Foto: Schiffner

Solltet Ihr bereits C-Lizenzen beantragt haben und diese nur für die Teilnahme an Superkartveranstaltungen benötigen, meldet Euch bitte im Lauf der nächsten Tage auf der Geschäftsstelle des DMV. Fortsetzung auf der nächsten Seite

Termine Superkartslalom 2017 Region Ost 29.04.2017 MC Jena 1. + 2. Lauf 06.05.2017 MC SAM 1. + 2. Lauf 20.05.2017 ACV OC Leipzig 1. + 2. Lauf Region West 26.03.2017 MSC Verl 1. + 2. Lauf 07.05.2017 AMC Velmede 1. + 2. Lauf 24.06.2017 MSC Münster 1. + 2. Lauf Region Süd noch keine Termine bekannt Region Bayern Termine werden Ende Januar bekannt gegeben

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MOTORSPORTJUGEND Am besten per Mail beim MSJ-Jugendsekretär Sandro Melchiori, E-Mail melchiori@dmv-motorsport.de. Nachfolgend die vorläufigen Termine für die MSJ Superkartslalom-Meisterschaft 2017 (Stand 15.01.2017). Aktuelle und weitere Informationen findet Ihr jederzeit auf der MSJ-Homepage und beim MSJKartreferenten Boris Bachmann, E-Mail: ba.bachmann@t-online.de.  msj-motorsport.de

Wo er ist, wollen alle MSJ-Kartfahrer hin: Formel-I-Pilot Max Verstappen

Foto: Schiffner

Termine JugendKartslalom 2017 Region 1 02.04.2017 30.04.2017 14.05.2017 21.05.2017 11.06.2017 18.06.2017

MC Blau Weiß Sanitz MSC Anklam MSC Berlin MC Schwerin Krösnitz MC Oranienburg MSC Land Hadeln

Region 2 30.04.2017 14.05.2017 21.05.2017 28.05.2017 18.06.2017 09.07.2017

MSC Oberbruch MC Wüsten AC Monheim MSF Plettenberg AMC Velmede MSC Münster

Region 3 30.04.2017 14.05.2017 21.05.2017 28.05.2017 18.06.2017 02.07.2017

MSC Straßbessenbach MSC Großheubach MSC Fulda MSF Zotzenbach MSC Wißmar MSC Neuenhasslau ( LG-Lauf)

Region 4 07.05.2017 14.05.2017 25.06.2017 02.07.2017 09.07.2017 16.07.2017

MSC Göge UMC Ulm MSC Leidringen RMV Steinenbronn MSC Kochersteinsfeld KfV Kalteneck Holzgerlingen

Obwohl die MSJ-Fahrerinnen und Fahrer nur eine kleine Gruppe im deutschen Trialzirkus bilden, sind wir aber eine sehr starke Truppe, die sich nicht nur durch Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung auszeichnet. Aber das haben wir ja in unserem Video gezeigt. Schaut es euch nochmal auf unserer FacebookSeite an.

Region 5 07.05.2017 21.05.2017 27.05.2017 28.05.2017 24.06.2017 01.07.2017

MSC Teisendorf MSC Vohburg MSC Marktleuthen MSC Coburg MSC Tacherting MSC Zeilarn

Wir hoffen auch in diesem Jahr auf stets weitere gute Erfolge und wünschen auch den Fahrerinnen und Fahrern der anderen Disziplinen viel Erfolg in der Saison 2017!

Region 6 30.04.2017 07.05.2017 14.05.2017 21.05.2017 11.06.2017 18.06.2017

MC Jena MC SAM MC Smalcalda ACV OC Leipzig MSC Pößneck MCL Burgstädt

Eine der weltbesten Tialfahrerinnen: Ina Wilde

Jugend-Trial

Kaderfahrer gesucht Nachdem Weihnachten und Silvester vorbei sind, steht auch schon die neue Saison 2017 vor der Tür. Wir, die Sparte Trial, werden auch in diesem Jahr wieder richtig Gas geben. Bereits im Februar (18./19.02.2017) fangen wir beim TrialSichtungslehrgang an, die Fahrerinnen und Fahrer für den Trialkader 2017 auszusuchen. Wie im letzten Jahr erstmalig durchgeführt, werden auch in diesem Jahr die ausgewählten Fahrer bei speziellen und für sie individuellen Trainingswochenenden unterstützt, um sie so noch intensiver auf die am Saisonende stattfindende Deutsche JugendtrialMeisterschaft vorzubereiten. Es sind derzeit sechs Kader-Sondertrainings, verteilt über die gesamte Saison, geplant. Wie in den anderen Jugenddisziplinen ist natürlich auch bei uns das einheitliche Auftreten in den Fahrershirts des „Trial Team MSJ im DMV e.V.“ obligatorisch. Erfolge drauflegen. Trotz oder vielleicht gerade wegen der großen Erfolge der MSJ-Trialfahrerinnen und Fahrer in der letztjährigen Jugendtrial-Saison möch-

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ten wir in diesem Jahr noch ein paar Erfolge drauflegen, um uns, unseren Unterstützern und nicht zuletzt unseren Wettbewerbern zu zeigen, nicht die Masse macht´s, sondern das gute Training im Club und die Unterstützung von Club, den Eltern und Freunden.

DANIELLE NEUKIRCHEN MSJ-Jugendsprecherin Zweirad

Endlauf 2017 23. -24.09.2017 MSF Plettenberg


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SZENE UND REISE DMV CLASSIC TRIAL TEAM

DMV Nordbayern Classic Trial Team bei der „Manx“

Feuchtgebiete

Wenn fünf DMVler an einem Classic-Trial auf der Isle of Man teilnehmen, kann das ein hartes Stück Arbeit sein. Aber eines, das sich lohnt. Notizen einer Reise von Uwe Liebig und Peter Suk. „Did You enjoy the trial?“ … fragte Mick Grant, ehemaliger Weltklasse-Rennfahrer, als er uns die „Finisher Awards“ (Ehrenpreise) des „20th Manx International Classic Trials“ bei der Siegerehrung in Douglas in die Hand drückte. Aber stopp – zunächst auf Anfang. Die Geschichte begann mit dem Bericht von Michael Ernst im Trialsport-Heft Nr. 476 über das Zwei-Tage-Classic-Trial auf der Isle of Man. „Da müssen wir hin“, war unsere einhellige Meinung und ohne die „Genehmigung“ unserer besseren Hälften wurden die Nennungen als DMV Nordbayern Classic Trial Team zum Manx Classic Trial Club geschickt. Aufgrund der Trial-WM in Gefrees wurde das Projekt dann aber etwas verdrängt und die konditionellen wie fahrerischen Vorbereitungen kamen auch in der Folge eindeutig zu kurz, wie wir später ziemlich deutlich erkennen mussten. Alte Geschichten. Dienstag vor dem Trial ging es dann los. Unser Weg führte uns über Calais und Dover, bis nach Matlock, um Mick und Jill Andrews einen Besuch abzustatten. Zwischen unzähligen Trophäen und Erinnerungsstücken, zu denen Mick uns seine Geschichten zum Besten gab, fanden wir auch den Pokal, wel-

chen er 1972 in Gefrees als Sieger des DMV-Franken-Trials, unseres ersten EMLaufes, gewonnen hatte. Leider war die Zeit viel zu kurz, die wir in „Nightingale Lodge“ verbrachten, um über Trial, vergangenen Zeiten und natürlich Motorräder zu sprechen. Tags drauf verließen wir die tolle Trial-Gegend in Derbyshire und fuhren Richtung Liverpool, um die Fähre auf die Isle of Man zu nehmen. Die Überfahrt war kein Spaß, denn die Irische See war an diesem Abend so rau, dass das Begrüßungsbier bald seinen Vor dem Start war die Laune von Uwe und Peter noch bestens

Rückweg nahm. Aber auf der „Man“ angekommen, verflog die Strapaze, ob der immer präsenten Motorradgeschichte, die man in Form von unzähligen, meist raren Motorrädern, hier spüren konnte. Der Freitag vor dem Trial stand noch ganz im Zeichen des Festival of Motorcycling, das schon seit 14 Tagen am Laufen war. Nach dem Besuch des Start/Zielbereichs der TT fuhren wir nach Sulby, wo wir uns zwischen Kirche und Pub ein Bild davon machen konnten, mit welchen Geschwindigkeiten die Straßenrennfahrer hier an den Mauern und Häusern vorbeirauschen. James Hillier, der auch am Classic-Trial teilnahm, hält mit 331,52 km/h den Geschwindigkeitsrekord an dieser Stelle der TT-Strecke. Reiz der Insel aufsaugen. Auf dem Rückweg wurde noch im schönen Peel eine Pause gemacht, um den Reiz der Insel bei optimalen Wetterbedingungen aufzusaugen und ein paar schöne Fotos zu machen. Zum Beispiel eine Trial-AJS, die einfach so an der Strandpromenade geparkt war, als hätte sie jemand in den 1950ern dort vergessen. Dann fuhren wir zurück nach Douglas, um rechtzeitig die Einschreibung für das Trial zu machen und die letzten Vorbereitungen zu treffen. Was gehört alles in einen Rucksack, den man einen ganzen Tag im Gelände trägt und permanent ab- und wieder anlegt? Werkzeug, Ersatzschlauch, Regenzeug, Zweithandschuhe, Verbandszeug, Essen und Trinken? Es musste rein, was gebraucht wurde, um einen harten Tag im Gelände ohne Ausfall und größere Probleme zu überstehen. Fortsetzung auf der nächsten Seite

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SZENE UND REISE DMV CLASSIC TRIAL TEAM

Großartige Kulisse in Peel

Der Samstag, dessen Strecke im südlichen Teil der Insel lag, präsentierte sich wettertechnisch leider wolkenverhangen und man konnte sich ausrechnen, dass es in absehbarer Zeit beginnen würde zu regnen. Das tat es dann auch, aber damit mussten alle 257 Teilnehmer zurechtkommen. Bereits im Fahrerlager sahen wir, dass zahlreiche Exoten unter den Classic-Trial-Motorrädern zu finden waren. Merlin, Whitehawk, Kawasaki, Armstrong und natürlich Peters Italjet bei den Twinshockern, sowie DOT, Ariel, Francis Barnett, AJS und Greeves bei den Pre-65 waren beliebte Fotoobjekte der Trialfans. Wie Scottish Sixdays. Um 8.41 Uhr gingen wir auf die Strecke. Linksverkehr, ohne Posten, daran mussten wir uns erst gewöhnen. Die Sektionen der ersten Sektionsgruppe waren ähnlich denen, welche wir von unseren Trials in Deutschland kennen. Allerdings sämtlich ohne Band. Nur Pfeile, einfach klasse! Ein bisschen wie „Scottish Six Days“. Und strikt nonstop. Peter meinte, die älteren Punktrichter waren strenger. Könnte sein – ich habe viele „Fünfer“ wegen Stillstand bekommen. Die Mimik der Punktrichter war eindeutig, wenn man sie ansah. Worte fielen keine. Nach den ersten Sektionen eine längere Zwischenstrecke in ein Hochmoor. Die Strecke nur mit Fähnchen und wenigen Pfeilen gekennzeichnet. Hier war bereits alles nass und die Klamotten wurden immer schwerer. An diesem Tag waren 22 Meilen zu fahren, davon sicher zwei Drittel im Gelände mit allem, was dazu gehört. Passagen zum Ausruhen und dann wieder Felsrinnen, die locker als Sektionen getaugt hätten. „Close the gate“ stand immer wieder geschrieben. Gut, dass wir zu zweit unterwegs waren. Das Wetter war uns inzwischen Wurscht. Alles war nass, die Stiefel voller Wasser und der Rucksack wog mit jeder Meile mehr. Die tollen Sektionen aber ließen uns an diesem Tag einfach alles vergessen, selbst die großen Anstrengungen. 34 NonStopps hatten wir zu bewältigen. Manche technisch tricky, andere in den endlosen Bachläufen einfach nur geradeaus rauf. Wald und Moor wechselten sich genauso ab, wie das Bild, welches sich uns auf der Zwischenstrecke bot. Gerne hätte ich öfter mal angehalten, um einfach nur die wunderschöne Gegend zu genießen.

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Aber keine Chance, das Trial hatte uns in seinen Bann gezogen und wir kämpften gegen Wind, Wetter und top-ausgewählte Sektionen. Außerdem waren 5 Stunden, 30 Minuten nicht unbedingt reichlich und wir mussten uns ran halten. Applaus einer Spanierin. Unseren Tag rundete dann eine hübsche Spanierin ab, die an der vorletzten Sektion die souverän gemeisterte, schmierige Auffahrt mit einem Lächeln und Applaus bedachte. Auf unsere Frage, wie es mit der Zeit aussieht, erwiderte Timekeeperin Amanda nur kurz „You`re in“. Geschafft. Als wir nach dem ersten Tag im Pub standen und uns unser wohlverdientes, bis zum Rand eingefülltes Pint schmecken ließen, waren wir um eine wichtige Erkenntnis reicher. Das Ziel, hier zu finishen war gerade richtig gesteckt. Der zweite Tag begrüßte uns mit schweren Knochen und freundlichem Wetter. Im Hotelzimmer roch es nach Moor und die Klamotten des Vortages wären am besten in einem Müllbeutel gelandet. Der Start des Trials war diesmal in Laxey, wo es eine schöne Strandpromenade gibt, welche auch das Fahrerlager und die ersten Sektionen direkt am Meer beherbergte. Diesmal fuhren wir in den nördlichen Teil der „Man“ und es standen 31 Meilen Strecke und 32 Sektionen auf dem Programm, für die wir 6 Stunden 15 Minuten Zeit bekamen. Wie schon am Vortag waren die Sektionen so abwechslungsreich, dass für jeden Geschmack etwas dabei war. Manchen Fahrern schien das alles gleich zu sein, die nullten jede Sektion. Nach den Anstrengungen des Vortages fiel es uns in einigen Sektionen schwer, eine entsprechende Leistung abzurufen. Die Glieder wurden schwer, was uns in eine kräfteraubende Abwärts-Spirale brachte, die auch durch den Lunch-Brake in Ramsey nicht merklich zu stoppen war. Am Denkmal von Joey Dunlop. Ich war dankbar für Peter, der in dieser Situation, trotz technischer Probleme mit der Kupplung, immer wieder aufmunterte und somit auch gegen Ende des Trials noch der eine oder andere Nuller drin war. Selbst nachdem wir uns verfuhren und durch lange Hochmoor-Passagen bis an die Haltestation der SnaefellMountain-Railway am Denkmal von Joey Dunlop erkennen mussten, dass wir auf

der falschen Fährte waren. Wie schon am Vortag standen an einigen Sektionen und an der Strecke Zuschauer, die wie eine kleine Energiespritze wirkten. Alle waren nach diesem anstrengenden, abwechslungsreichen und tollen Trialtag sichtlich k.o., sehr durstig und genossen nach dem „E“ das wohlverdiente Pint in der Sonne vor dem Pub. Ian Hutchinson, der 14-fache TT-Gewinner stand genauso da, wie Yriö Vesterinen, der dreifache Trial-Weltmeister, der mit seiner Tochter Hannah das Trial fuhr. Sie ließen sich ihr Bier schmecken und plauderten mit den Leuten. Wir saßen mit unseren Schweizer Freunden beisammen und mussten uns eingestehen, dass wir noch nie nach einem Trial mehr geschafft waren als an diesem Sonntag im September am Strand von Laxey. Das beste und schönste Trial. Aber es war auch das beste und schönste Trial, das wir je fahren durften. Die besagte Siegerehrung wurde dann am Sonntagabend um 21.30 Uhr in Douglas abgehalten. Alle waren da. Unsere Südafrikanischen Freunde hatten sogar folkloristische Teamkleidung angezogen, was gut kam. Die TT- und Superbike-Stars überreichten die Pokale und Awards. Das „DMV Nordbayern Classic Trial Team“ belegte schließlich die Ränge 11 und 12, was sicher noch ausbaufähig ist. Jeder Finisher bekam ein Erinnerungsglas mit ManxGravur als Andenken. Ach ja, und um Mick Grants Frage, der übrigens das Trial auch mitgefahren war, noch zu beantworten. „Yes, we did!“ Text und Fotos: UWE LIEBIG/PETER SUK … und es hat sich doch gelohnt: Peter Suk (links) und Uwe Liebig


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DMV INSIDE CLUBS MSC Klein Krotzenburg

AllwetterProfis am Fasanengarten Zur 32. Auflage des Klein-Krotzenburger MSC-Enduro-Frühstarts fanden sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Enduro-Spezialisten am Fasanengarten ein, um sich mit Gleichgesinnten zu messen. Insgesamt 68 Einzelstarter und drei Mannschaften gingen an den Start. Gesamtleiter Fabian Müller und seine zahlreichen Helfer leisteten gute Arbeit und die Veranstaltung verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle. Die Fahrer, eingeteilt in acht Alters- und Wertungsklassen, hatten raffiniert ausgeklügelte Aufgaben zu bewältigen, die das gesamte Spektrum an Maschinenbeherrschung umfassten. Am Ende dieser Kräfte zehrenden Wettbewerben gab es bei der Siegerehrung im gut gefüllten MSC-Clubheim die Belohnung für die erfolgreichen Teilnehmer. In der Klasse 1, Jugendliche bis zum 12. Lebensjahr, siegte Jule Kalina vor Joelle Müller. Platz 3 belegte Lennhart Hegwein. In der Klasse 2, Jugendliche von 13 bis 17 Jahre, waren nur zwei Teilnehmer am Start. Felix Bopp siegte vor Tom Tidemann. Sieger der Klasse 3, 18 bis 24 Jahre, wurde Manuel Neid, der damit an seinen Erfolg aus dem Vorjahr anknüpfen konnte. Vivian Wachs und Manuel Günster belegten die Plätze 2 und 3. Auch in der Klasse 4, 25 bis 37 Jahre, wurde der Titel erfolgreich verteidigt. Andreas Meyer triumphierte vor Rolf Verhoeven und Marc Geyer. Die Klasse 5, 38 bis 44 Jahre, war mit 18 Teilnehmern am stärksten besetzt. Christian Kalina siegte mit knappem Vorsprung vor Roland Müller. Platz 3 belegte Bernd Gunkel. Die Klasse 6, 45 bis 59 Jahre, war mit 15 Teilnehmern ebenfalls stark besetzt. Trotz der großen Konkurrenz schaffte es Klaus Schüßler, sich deutlich abzusetzen und fuhr souverän den Klassensieg ein. Platz 2 sicherte sich Joachim Deist vor Thomas Heller. In der Klasse 7 der Veteranen (ab 60 Jahren) war Wolfgang Büttner, wie im Vorjahr, erfolgreich. Mit vier Teams war die Klasse 8 der Gelände-Gespanne in diesem Jahr gut besetzt. Es siegte das Gespann-Team Bernd Klein/Stefan Fachinger. Platz 2 belegten Andreas und Christin Huth vor Christian Köhler/Maren Korell. Die Mannschaftswertung konnte das Team „E-Takt Racing“ gewinnen. Zweiter wurde das Team „Geyersturzflug“ gefolgt von „IGE e.V.“.

Mit einem ausgeklügelten System ermittelten die Veranstalter unter den Klassensiegern den Tagesbesten. Der Sieger der Klasse 5, Christian Kalina, konnte in diesem direkten Vergleich alle anderen hinter sich lassen und bekam verdient den dicken Pokal des Gesamtsiegers überreicht. Einen Sonderpokal erhielt als ältester Teilnehmer Wolfgang Büttner (70 Jahre) und als jüngster Teilnehmer Nick

Meyer (4 Jahre). Als beste Dame wurde Vivien Wachs geehrt. Nach der Siegerehrung lobte MSC-Chef Jürgen Gehre alle Helfer für die ausgezeichnete Arbeit sowie die Teilnehmer für ihre Disziplin während der Veranstaltung. Text und Foto: MANUEL HIELSCHER  msc-klein-krotzenburg.de

DMV-LANDESGRUPPE WESTFALEN

An alle DMV-Einzelmitglieder und DMV-Ortsclubs der Landesgruppe Westfalen

Einladung zur Jahreshauptversammlung der DMV Landesgruppe Westfalen e.V. und Sitzung der NRW-Tourensport-Abteilung Termin Beginn Ort

Sonntag, den 26. März 2017 11:00 Uhr Clubhaus des MSC Werl (Spedition Kree) 59457 Werl-Büderich, Oberer Hellweg Tel. 02922 / 84441

Tagesordnung 1. Begrüßung 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Genehmigung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung 4. Jahresberichte 5. Bericht der Revisoren 6. Entlastung des Vorstandes 7. Feststellung der Anwesenheit lt. Teilnehmerliste 8. Wahlen der Gruppe 1 1. 1. Vorsitzender – bisher Hans Henning Siebel, Siegen 2. Geschäftsführer – bisher Roy Streit, Halver 3. Sportleiter Automobil– bisher Thomas Felsenberg, Gladbeck 4. Sportleiter Motorrad– bisher Clemens Hof, Siegen 5. Revisoren (bisher Friedrich Wilhelm Sauerwald) 6. Bestätigung der Referenten 1.a) 1. Jugendleiter – bisher Werner Wegener, Velmede 1.b) Tourensportreferent – bisher Harald Rojek, Leverkusen 9. Billigung des Haushaltsplanes 2017 10. Anträge 11. Verschiedenes Anträge zur Jahreshauptversammlung sind schriftlich bis zum 16. März 2017 an den Landesgruppenvorstand zu richten. Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung findet die Sitzung der NRW-Tourensport-Abteilung statt. gez. Hans-Henning Siebel 1. Vorsitzender der DMV Landesgruppe Westfalen e.V.

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DMV INSIDE CLUBS Badischer Motorsport Club

BMC unterstützt Kinderhospiz Der 2002 gegründete Mannheimer Förderverein Kinderhospiz Sterntaler e.V. unterstützt lebensverkürzend erkrankte Kinder sowie deren Familien und begleitet sie auf ihrem schweren Weg. Zu den Aufgaben gehört es, die Finanzie-

rung der stationären Kinderhospizarbeit sicherzustellen. Den Mitgliedern des Badischen Motorsport Clubs (BMC) Hockenheim ist es ein großes Anliegen, das Kinderhospiz zu unterstützen. Die Sportwarte des Abschnitts 2 am Hockenheimring mit Thomas Kaltenbrunner als Abschnittsleiter veranstalteten daher eine Weihnachtsfeier mit großer Tombola. Der Erlös kam den Sterntalern zugute. Marcel Fitterer

spendete zusätzlich den Erlös der Getränkekasse von den BMC-Clubabenden und das Präsidium des BMC rundete den Betrag auf 2.000 Euro auf. So stattete der BMC dem Kinderhospiz Sterntaler einen Besuch in Dudenhofen ab und überreichte dem Leiter Öffentlichkeitsarbeit Linnford Nnoli und Sozialpädagoge Christian Woll die Spende. „Für uns Sterntaler steht das Kind und seine Familie im Mittelpunkt. Die Sicherstellung der pflegerisch-medizinischen Versorgung ist für uns genauso wichtig und selbstverständlich wie die psychosoziale Betreuung des Kindes und seiner Familie. Großen Wert messen wir ebenso der Einbindung aller Angehörigen in die Betreuung bei“, erläuterte Linnford Nnoli. Nach dem sehr interessanten Rundgang durch das Kinderhospiz Sterntaler lud BMC-Präsident Jörg Bensemann interessierte Kinder, deren Eltern und natürlich auch die Mitarbeiter zu Rennveranstaltungen in Hockenheim ein.

DMV-LANDESGRUPPE NORDOST E.V. Die DMV Landesgruppe Nordost e.V. lädt alle Mitglieder ein zur

Jahreshauptversammlung 2017 am Sonnabend, den 25. März 2017 um 12:00 Uhr in das Casino des BSV 1892 in Berlin-Schmargendorf, Forckenbeckstraße 14, 14199 Berlin, Zufahrt zum Sommerbad. Anfahrt aus dem Norden: A 100, Ausfahrt 14 (Schmargendorf) Richtung Steglitz, dann 1. Ausfahrt, dann links (Mecklenburgische Straße), dann links Forckenbeckstraße 14, bis zum Sommerbadweg (Nr. 14) zwischen Kleingärten und Industriegelände, bis zum Ende (am Bad vorbei), am Rand des BSV-Stadions rechts gelegen. Anfahrt aus dem Süden: A 100, Ausfahrt 15 (Detmolder Straße), dann links (Mecklenburgische Straße), dann rechts Forckenbeckstraße, Sommerbadweg (14), weiter wie oben. Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Ehrungen 3. Berichte des Vorstandes 4. Aussprache 5. Haushaltsplan 2017 und Abstimmung darüber 6. Bericht der Kassenrevisoren 7. Entlastung des Vorstandes 8. Bestimmung des Wahlleiters 9. Wahlen (Gruppe II) Vorstandsmitglied für Brandenburg – z.Zt. Frank Peter Vorstandsmitglied für Mecklenburg-Vorpommern – z.Zt. Dietmar Kielmann Vorstandsmitglied für Motorrad-Biathlon – z.Zt. Stefan Schmidt Vorstandsmitglied für die MSJ – z.Zt. Robert Borm Kassenrevisoren 10. Verschiedenes Anträge zur JHV sind schriftlich bis zum 11. März 2017 (vorliegend) zu richten an die Geschäftsstelle der DMV LG Nordost e.V., Finkenkruger Str. 35, 14612 Falkensee. Für den Vorstand Carl Brucke, Vorsitzender

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Text und Foto: FRANZ HOFMANN  bmc-hockenheim.de

Zu Fuß um den GP-Kurs Blauer Himmel, aber es war sehr kalt am Dreikönigstag, und dennoch trafen sich 95 Sportwarte zu ihrer traditionellen Begehung im Ernst-Wilhelm-SachsHaus. Schon waren die Sportwarte des Badischen Motorsport Clubs (BMC) Hockenheim bei der Vorbereitung für anstehende Motorsport-Saison 2017. Für den BMC gab es einige wichtige Änderungen; Präsident Jörg Bensemann stellte den Sportwarten zwei neue Leute vor, denn Klaus Schwenninger ist in den verdienten Ruhestand getreten und sein Nachfolger Jochen Nerpel (Technik und Bauten) wurde vorgestellt. In der Race Control tritt Frank Joa in die Fußstapfen von Willi Schenkel. Dann ging es zu Fuß über den Hockenheimring. Sinn der traditionellen „Begehung“ ist die Festlegung der zahlreichen Standorte, sowie deren Sicherheitsanforderungen für die Sportwarte, Fahrer und Zuschauer an und um die Rennstrecke. Konkrete Verbesserungsvorschläge zu den einzelnen Abschnitten gaben die Abschnittsleiter an Jochen Nerpel (Leiter für Technik und Bauten) weiter, der sich bei der Hockenheimring GmbH um die Ausführung bemühen wird. Die Sicherheit für den Motorsport steht an erster Stelle. Mit BMC-Präsident Jörg Bensemann, Frank Joa und Jochen Nerpel an der Spitze


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DMV INSIDE CLUBS führte der Weg zum Abschnitt 1, wo es von Abschnittsleiter Rudi Werner über kleinere Mängel zu berichten gab, was zu Diskussionen nicht nur mit den Sportwarten führte. Es ging weiter in Richtung Parabolika, direkt zur Spitzkehre, danach wieder zurück in Richtung Mercedes-Tribüne. Neben der Mercedes-Tribüne gab es noch das obligatorische Erinnerungs-Foto aller Teilnehmer. Der Fußmarsch wurde fortgesetzt in Richtung Motodrom über die Sachs-Kurve. Während der Begehung wurden auch die Streckenhäuschen geprüft. Es ging an der Südtribüne vorbei zurück zum Ausgangspunkt, dem Ernst-Wilhelm-Sachs-Haus. Somit waren die 4,574 Kilometer geschafft. FRANZ HOFMANN

Sportwarte-Schulung in Theorie und Praxis Die Sportwarte des Badischen Motorsport Clubs gehen gut vorbereitet in die neue Motorsport-Saison. Die Schulung war in diesem Jahr erstmals für zwei Tage angesetzt. Trotz Schneefall und sehr kalten Temperaturen kamen an beiden Tagen jeweils 80 Sportwarte. Durch

der eigenen Person steht an erster Stelle. Der Streckenposten ist der vor der Veranstaltung im StreckenabnahmeProtokoll bzw. in der Rennstreckenlizenz festgelegte Standort, auf dem Sportwarte der Streckensicherung eingesetzt werden. In der Gruppe 2 gab es die Unterweisung der verschiedenen Flaggen und Beispielvideos von Rennstrecken, fachkundig von Heike Schüssler erklärt. Die dritte Gruppe war in der Boxengasse am Werk. Hier erklärte Marcus Vogelgsang die Arbeit der DMSB-Staffel und was sich in einem Einsatzfahrzeug des DMSB befindet. In der Race Control gab es die Unterweisung von Willi Eustachi und Thomas Kaltenbrunner, wie korrekte Funkmeldungen während einer Veranstaltung aussehen müssen. Nach der Mittagspause kam der praktische Teil auf der Rennstrecke. Thomas Kaltenbrunner beobachtete diesen Schulungsteil in der ersten Kurve (Ravenol-Kurve) und korrigierte Fehler. Im BW-Center wurde mit der nächsten Gruppe Erste Hilfe mit Helmabnahme und Betreuung von verunglückten Fahrern durch Uwe Hamm vom DRK geübt. Marcel Fitterer und Heiko Ruder zeigten in der Boxenanlage die Bergung von Fahrern aus Formel-/Tourenfahrzeugen und das korrekte Bergen verunfallter Motorräder. Auf der Betonplatte, hinter dem Sachs-Haus war die Praxis einer Brandbekämpfung und der Einsatz von Feuerlöschern an der Reihe. Hierbei zeigten Rainer Kietz, Stefanie Hamm und Jonas Scheer, wie man ein brennendes Fahrzeug richtig löscht. Eine Schulung, die bei allen Sportwarten sehr gut ankam, und zum Schluss gab es für alle Teilnehmer die Ausbildungsnachweise. Text und Foto: FRANZ HOFMANN

die Aufteilung auf zwei Tage hatte man einen besseren Überblick, denn es gab je vier Gruppen à 20 Sportwarte im BadenWürttemberg-Center am Hockenheimring. Für viele war es eine Wiederholung, aber für die Neuen die Grundausbildung, denn ohne diese Ausbildung kann und darf heute kein Sportwart mehr an der Rennstrecke seinen Dienst verrichten. In der Gruppe 1 erklärte BMC-Präsident Jörg Bensemann den Zweck der Streckensicherung. Sicherheit für alle an einer Motorsportveranstaltung Beteiligten hat größtmögliche Priorität. Dazu gehört auch der Grundsatz der Streckensicherung: Erst Sichern, dann Melden, dann Helfen. Grundsätzlich gilt: Die Sicherheit

MSC Leidringen

Schwäbischer Automobilclub ehrte Meister Der MSC Leidringen richtete die Schlussfeier des Schwäbischen Automobilclubs in der Kleiner-Heuberg-Halle in Leidringen aus. Es war eine gelungene, familiäre und unterhaltsame Feier, bei der es Filme aus früheren Jugendkarttagen und Fahrten mit allerlei verschiedenen Motorfahrzeugen auf steilen Berghängen, dem Hockenheimring und in sumpfigem Gelände zu sehen gab. Auch ein Auftritt von „Pferdle und Äffle“ durfte nicht fehlen. Das Publikum war begeistert. Ebenso von der riesigen Tombola, die kurz vor Mitternacht verlost wurde. Sportleiter Wolfgang Olaynig gestaltete die Siegerehrung der Automobilslalomfahrer sehr kurzweilig und sagte zu jedem ein paar persönliche Worte. Meisterin 2016 wurde Marion Schmid, Meister 2016 Andreas Hähnle und Seniorenmeister Wolfgang Olaynig, beide vom MSC Waldenbuch. Bester Slalomeinsteiger war Manuel Fritz vom MSC Leidringen und Mannschaftsmeister wurde das Team „M-Power“ mit den Fahrern Peter Kalus, Timo Maier, Marion Schmid und Thomas Straßburger. Bei der SAC-Jugendkart-Meisterschaft ehrte Jugendleiter Reiner Mühmel alle in Wertung gekommenen Jugendlichen mit einem Pokal und besonders natürlich Meisterin Antonia Göhring vom MSC Leidringen, Meister Philipp Mühmel vom MSC Waldenbuch und den Mannschaftsmeister MSC Leidringen.


Bruderduell im Finalrennen - Markus und Martin Haun (v.l.) mit ihren Skifahrern Matthias Kohlberg und Veit Glaser

MSC Lehesten

Skijöring in Lehesten Hunderte von Zuschauern säumten die Start- und Zielgerade am 22. Januar, als erneut der DMV-Pokallauf im Skijöring (Skifahrer hinter Motorrädern) ausgetragen wurde. Natürlich ist diese Sportart witterungsabhängig und nicht in jedem Jahr durchführbar, aber im thüringischen Lehesten kann man mittlerweile von einer Tradition sprechen. Zwölf Teams (darunter eine Dame als Skifahrerin) hatten sich angemeldet und kämpften in 30 Vorläufen um die Plätze in den Finalrennen. Der MC Lehesten erfährt bei der Vorbereitung immer eine große Unterstützung. So kann der Verein auf eine Pistenraupe zur Streckenvorbereitung zurückgreifen und bekommt ein hervorragend geeignetes Veranstaltungsgelände zur Verfügung gestellt. Das Fahrerfeld setzte sich in diesem Jahr jeweils zur Hälfte aus Enduro- und Motocross-Fahrern zusammen. Sportlich lief es nach den Vorläufen auf das Bruderduell Markus gegen Martin Haun hinaus. Letzterer konnte vor zwei Jahren den Wanderpokal gewinnen. Diesmal fehlte ihm aber Fortune und er musste sich seinem Bruder geschlagen geben. Text und Foto: MATHIAS LEHMANN  mc-lehesten.de

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IMS Schlierbachtal

Weihnachtsfeier mit buntem Programm Eine besinnliche Jahresabschlussfeier mit einem bunten Programm wurde den zahlreichen Mitgliedern und Freunden der IMS im Dorfgemeinschaftshaus in Schlierbach geboten. Nach einer kurzen Begrüßung und einem Rückblick auf das vergangene Jahr durch den 1. Vorsitzenden Gilbert Rest wurde auch sogleich mit dem Programm begonnen. Den Hauptpreis der Tombola, einen nagelneuen Werkzeugkoffer gestiftet von Werner Schneider Transporte und Baustoffe, gewann Klaus Kräger. Im Stil der „heuteshow“ wurden von Johannes Wolf die „IMS-Nachrichten“ vorgetragen. Berichtet wurde hierbei über mehr oder weniger peinliche Ausrutscher aus dem „IMS-Alltag“. Wie viele Kilometer wurden mit dem IMSBus in diesem Jahr bisher zurückgelegt? Der Hauptpreis, ein hochwertiges Messer aus dem Messerfachgeschäft Vetter in Schlierbach ging an Rainer Berg. Bericht der Bulldog- und Schlepperabteilung durch Björn Schneider: Begonnen hatte das Jahr mit der Eröffnungsfahrt nach Wald-Michelbach, an der auch die anderen Abteilungen teilgenommen hatten. Besondere Highlights waren der Ausflug zum Brazzeltag nach Speyer, sowie der Familienausflug rund ums Schlierbacher Tal mit anschließendem Grillfest, organisiert vom Ehrenvor-

sitzenden Willi Schneider. Alles in allem waren es fast 40 Treffen, auf denen die Mitglieder die IMS in ganz Deutschland repräsentiert haben. In diesem Jahr steht wieder das große Bulldog- und Schleppertreffen (15./16.07.) im Ortskern von Schlierbach mit Teilemarkt und Vorführungen auf dem Programm. Bericht der Ski-Abteilung durch Lisa Rest: Im Vordergrund stand der viertägige Ausflug nach Neustift in die Stubaier Alpen. Auch im nächsten Jahr wird wieder eine Skifreizeit angeboten. Bericht der Vierradabteilung durch Marco Laber und Paul Gehbauer: Für die Vierradabteilung der IMS waren insgesamt 16 aktive Fahrer und Fahrerinnen in den Bereichen Bergrennen (NAVC und Berg-Cup), Slalom, Rundstrecke (BMW Challenge) und Rallye200 aktiv. Erster Clubmeister wurde Sven Koob, Zweiter Franz Koob, Dritte Yvonne und Daniel Gärtner, Vierter Manuel Hartmann und Fünfter Rolf Rauch. Für die Oldtimerabteilung berichtete Spartenleiter Jürgen Machel: Insgesamt hatten 21 aktive Fahrer der Oldtimerabteilung an zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland teilgenommen. Highlight waren die eigene Oldtimerveranstaltung sowie die dreitägige Ausfahrt in den Schwarzwald mit Besuch der Oldtimerveranstaltung „Mobile Legenden“ in Eutingen im Gäu, organisiert von Karlheinz Veit. Clubmeister wurde Clemens Knauer vor Horst Karnbach und Helmut Jungblut.


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DMV INSIDE CLUBS die Ehrennadel in Gold für 25-jährige Mitgliedschaft und Karl Seipel, seines Zeichens langjähriger erster Vorsitzender, wurde sogar für 50 Jahre Mitgliedschaft gefeiert. Schatzmeister und Chef der vereinseigenen Bewässerungsanlage Jürgen Schäffer bekam – teils aus symbolischen und teils aus pragmatischen Gründen - einen Regenmesser überreicht, um die Streckenbewässerung in Zukunft noch präziser und professioneller durchführen zu können.

Für die Zweiradabteilung berichtete Eike Rohleder. Touristik: Zu wunderschönen Touren waren die Tourenfahrer der Zweiradabteilung auch in diesem Jahr wieder aufgebrochen. Ende Mai stand eine 7-Tagestour nach Kirchberg bei Kitzbühel auf dem Programm. Ende August ging es im Rahmen einer 4-Tagestour in den französischenschweizerischen Jura nach Mümsli. Trialsport: Höhepunkt war die Ausrichtung eines Laufs zur deutschen Jugendmeisterschaft zusammen mit dem MSV Hammelbach in Hammelbach. Auch in 2016 waren die Trialsportler der IMS wieder sehr erfolgreich. Gestartet waren sie zu Läufen der HTJM/HTC und TSGWertung. Bei der TSG Mannschaftswertung konnten sie ihren Vorjahressieg behaupten. In der Einzelwertung belegte Ulrich Daum Platz 3 in der Klasse 3, August Rohleder Platz 6 (Klasse 3), Valentin Daum Platz 2 (Klasse 4) und Mathias Heuschkel Platz 1 (Klasse 5). Im HessenThüringen-Cup fuhr Ulrich Daum auf Platz 1 in der Klasse 3, August Rohleder auf Platz 2 (Klasse 3) und Valentin Daum auf Platz 3 (Klasse 3). Schluchtenflitzer: Für die Schluchtenflitzer ging es mit ihren kleinen Nummerschildern nach Berchtesgaden. Insgesamt betrug die Fahrstrecke beachtliche 1.300 Kilometer, die die Teilnehmer ohne Ausfälle auf eigener Achse bewältigten. Alle aktiven Teilnehmer wurden mit Präsenten bedacht. Bedanken möchten sich die IMS bei allen freiwilligen Helfern und Sponsoren.

gangene Sportjahr und Bekanntgabe der Veranstaltungstermine 2017 waren die Hauptthemen. Henri Heise heißt der schnellste Aufenauer Fahrer des Jahres 2016. Mit einem ersten Platz im Motocross-Hessencup sowie als HFM-Meister in der MX2-Jugendklasse kann der junge KTM-Pilot selbstbewusst in die kommende Motocross-Saison starten. Auch als Verein war der MSC Aufenau in 2016 sportlich erfolgreich, so gab es Rang 2 in der Vereinswertung des MX Hessencups zu feiern. Insgesamt blicken die Aufenauer auf einige erfolgreiche Veranstaltungen des Jahres 2016 zurück. Im Rahmen des Kinzigtal-Motocross waren im Lauf zur deutschen Seitenwagenmeisterschaft einige Weltmeisterschaftsgespanne am Start, beim IGE 3h Enduro starteten so viele Fahrer wie noch nie zuvor, und am Hessencup-Wochenende hatte der Verein erfreulich viele Zuschauer zu verbuchen. Neben den Sportveranstaltungen wurde auch ein Schnuppertag ausgerichtet, der wie in den Vorjahren gut besucht war. Neben dem Rückblick auf die sportlichen Erfolge der Vereinsfahrer wurden auch einige Mitglieder für ihre Vereinstreue ausgezeichnet: Knut Valtingojer erhielt

Im Vorstand des Vereins gab es wegen der größer werdenden Vorhaben und dem damit verbundenen Arbeitsaufwand personellen Zuwachs: Mit Harald Baudis und Frank Brill wurden zwei neue Beisitzer benannt. Da die regulären Wahlen im Zweijahres-Turnus stattfinden, blieben die sonstigen Ämter unangetastet. Zu den größten Vorhaben im Jahr 2017 gehört das Kinzigtal-Motocross am 23. April mit Deutscher Seitenwagen-Meisterschaft, DMV 2-Takt-Cup und DMSBPokal Open. Am 08. und 09. Juli steht ein IGE-3h-Enduro inklusive Quadklasse auf dem Programm und den sportlichen Abschluss bildet der MX-Hessencup am 26. und 27. August. Für den MSC Aufenau starten auch 2017 wieder zahlreiche Fahrer in unterschiedlichen Rennserien: Henri Heise, Daniel Schäffer, Marvin Röder, David Hohmann, Robin Schauberger, Janik Schmidt, Olaf Pospiezsynski, Daniel Baudis, Lukas Schmidt, Lukas Brill, Caiz Klein, Janis Müglich, Matthias Stalinski, Rick Baumgart, Melchior von der Tann, Dorian Schott, Andreas Schmidt, Matthias Geist und last but not least Karl Seipel. Text und Foto: LUKAS SCHELL  msc-aufenau.de Clubmeisterehrung des MSC Aufenau, Vierter von rechts Karl Seipel

Text und Foto: UWE DÖRSAM  ims.de

MSC Aufenau

Wieder 3 Großveranstaltungen geplant Mit seiner Jahreshauptversammlung startete der Motor-Sport-Club Aufenau am 28. Januar ins Jahr 2017 – zahlreiche Ehrungen, Rückblick auf das ver-

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DMV INSIDE LETZTE SEITE

Bewerben für DMSB-FachausschussGrößenwahnWahlen! branche

Freude. Unsere LG Baden-Württemberg hat kürzlich einen Namen für diese Welt des DMV-Motorsports gefunden, sie bezeichnet den DMV als Heimat das Motorsports. Gefällt mir. W.

Im Zuge der Strukturreform des DMSB (siehe auch Seiten 10/11) gehen derzeit täglich neue Bewerbungen für die Wahlen der Fahrervertreter in den Fachausschüssen ein. Während damit die Phase der Kandidaten-Nominierung hier bereits in vollem Gange ist, steht die Bewerbungsmöglichkeit für die Veranstaltervertreter in den Startlöchern. Ab dem 1. Februar können Sie sich über das DMSB-Lizenznehmerportal mein.dmsb.de als Kandidat zur Wahl stellen. Bis Ende März können sich interessierte Aktive noch für die Fachausschuss-Wahlen aufstellen lassen. Zur Wahl sind die Lizenznehmer dann im April aufgerufen. Um dabei eine Hilfestellung zu geben, werden die Kandidaten mit ihren Profilen rechtzeitig vorher auf der DMSB-Homepage www.dmsb.de vorgestellt. Also Aktive und Veranstalter, bewerbt Euch für die Fachausschuss-Wahlen beim DMSB im Sinne echter Basisdemokratie und Mitbestimmung im obersten Dachverband des deutschen Motorsports.

Heimat Sich im DMV wohl fühlen und selbstbestimmt ihren Sport betreiben, dieses Ziel streben Aktive und Vereine und gut 20 verschieden Organisationen innerhalb des DMV an. Sie bieten großen und kleinen Sport an und sorgen nebenbei für sinnvolle Freizeit-Beschäftigung und

... so hieß es kürzlich in einem Leitartikel der „FAZ“ und der Autor hat die Fehlentwicklungen in den großen Sportorganisationen aufs Korn genommen. Bei FIFA (Fußball-Weltverband) und IOC (Olympisches Komitee) blühten Korruption und Misswirtschaft. Ethik-Kommissionen müssten (ständig) bemüht werden. Es rollen hin und wieder Köpfe. Aber bei den Kritikern ist klar – die Sportorganisationen bleiben reformbedürftig: „Die Machtkonzentration auf wenige Sportfunktionäre müsste aufgelöst werden“. Ohne tiefgreifende Veränderung wäre es am besten, die Sportmonopole aufzulösen. Eine neue Konkurrenzsituation könnte für „Druck“ und dann für die notwendigen Verbesserungen sorgen.  W.

DMV Ehrenmitglieder Helmut Hagemann, Berlin (Mitglied seit 1971) Günther Kaekow, Strausberg (seit 1990) Heinz Bührig, Eschwege (seit 1958) Bruno Hürttlen, Linnich (seit 1969) Karl-Heinz Kemper, Werl (seit 1967) Walter Herold, Mühltal (seit 1952) Adam Steinmann, Zotzenbach (seit 1957) Otto Christmann, Aarbergen (seit 1953) Erwin Schäfer, Aarbergen (seit 1953) Fritz Cron, Eschborn (seit 1951) Harald Roth, Hockenheim (seit 1953) Dieter Sass, Holzgerlingen (1979) Otto Jetzlsperger, Neuötting (seit 1967)

Impressum DMV-INSIDE Mitgliedermagazin Verlag: Deutscher Motorsport Verband e,V., Otto-Fleck-Schneise 12, DOSB-Haus des Sports, 60528 Frankfurt, Tel.: +49 (0) 69-695002-0, E-Mail: dmv@dmv-motorsport.de, Internet: www.dmv-motorsport.de Telefax: 069/69 50 02 20 Leitung und Herausgeber: Wilhelm A. Weidlich (v.i.S.d.P.) Redaktionsleitung:

Erinnerungsvermögen Weltmeister werden durch sog. Sportförderprogramme geformt ... – oder kommen die meisten nicht doch durch Eigeninitiative und Vor-Ort-Hilfe in den Clubs weiter? Oft ist leider dann, wenn die großen Erfolge eintreten, das Erinnerungsvermögen getrübt, gefeiert wird woanders. Hallo Ihr Stars, wir sind auch noch da!  W.

Das Letzte Die Teilnehmer der internationalen Truck Trial Meisterschaft sorgen für eventuelle Rennunterbrechungen oder unvorhersehbare mobile Ruhepausen vor.  Foto: TTCD

Thomas Schiffner Freie Redaktionsmitarbeiter: Franz Hoffmann, Thomas Bauer, Marco Mander Anzeigenleitung: Corinna Frache Layout: Jochen Behl, www.layoutinstinkt.de Druck: M  öller Druck und Verlag GmbH, Zeppelinstraße 6, 16356 Ahrensfelde OT Blumberg DMV INSIDE erscheint in der Regel 4x im Jahr, der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Höhere Gewalt entbindet den Verlag von der Lieferpflicht. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck mit Quellenangabe erlaubt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen

In der nächsten INSIDE: ■ DMV Hauptversammlung in Goslar ■ Eisspeedway Weltmeisterschaft in Inzell ■ Start der DMV-Motorrad- und Automobilserien 2017 ■ Nachrichten aus Clubs und Landesgruppen

DMV INSIDE NR. 2/2017 erscheint am 20. Mai 2017 Redaktionsschluss: 01. Mai 2017

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