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Page 1


1

Grundsätzliches

1.1

1.2

1.3

1.4

1.5

1.6

Das Schülermentorenprogramm: Brücke zwischen Schule und Jugendarbeit Dr. Carsten Rabe | Ministerium für Jugend,

Seite

14

Jugendarbeit und Schule – mehr als eine institutionelle Kooperation Oberkirchenrat Werner Baur, Stuttgart

Seite

15

Die Öffnung der Schule und neue Wege des Verantwortungslernens Prof. Dr. Martin Weingardt, PH Ludwigsburg

Seite

16

Welchen Nutzen hat die Schulwelt durch die Kooperation mit kirchlicher Jugendarbeit? Schuldekan Ulrich Ruck, Reutlingen

Seite

19

Welchen Nutzen hat die kirchliche Jugendarbeit von einer Kooperation mit der Schulwelt? Oberstudienrat Pfr. Markus Ocker, Kirchheim/ Teck

Seite

22

Seite

24

Bildung und Sport des Landes Baden-Württemberg

Die Relevanz von Kirche in der Lebenswelt Jugendlicher Landesjugendpfarrer Bernd Wildermuth, Stuttgart


2

Das Schülermentorenprogramm

2.1

Das Schülermentorenprogramm - Fakten und Visionen Fine Dücker Seite 26

2.2

Das Schülermentorenprogramm - drei Modelle Franz Röber

2.3

Seite

29

Die Module im klassischen Schülermentorenprogramm Fine Dücker Seite 31

Schülermentoren ausbilden Der SMP- Grundkurs

3

3.0

Einführung SMP Grundkurs Seite 32 Julia Mildner-Powell

3.1

Pädagogische Grundlagen | 6UE á 90 Minuten=9h

3.1.1

Rollenverhalten in einer Gruppe

3.1.2

Viktoria Pum

3.1.3

Ulrike Härer

3.1.4

Feedback - Anerkennung und Kritik weitergeben Daniel Pfleiderer, Andy Kopp

Gruppen leiten und anleiten

Kerstin Sommer

3.1.5

Wir als Team!

Viktoria Pum

3.1.6 4

Gruppenphasen und Gruppenregeln

Mit Konflikten umgehen Julia Mildner-Powell

Seite 35 Seite 37 Seite 50 Seite 53 Seite 57 Seite 61


3.2

Lebenswelten und gesellschaftliche Entwicklungen 6UE á 90 Minuten=9h

3.2.1

Leben in der Postmoderne, Kennzeichen der jugendlichen Generation

Burkhard vom Schemm

3.2.2

Wahlthemen

Seite 64

Komplett vernetzt – kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Mediennutzung Almut Sieber Seite 68

3.2.3

Selbstbild - Fremdbild: Psychologische Sichtweise

Nina Staudenmaier

3.2.4

Peergroups

Daniel Pfleiderer

3.2.5

3.2.6

Seite

Seite 77

Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit ein Beitrag zum Weltfrieden Heidrun Schmid-Salzer

Persönlichkeitsprofile Carmen Nagel

70

Seite

79

Seite 84

3.2.7

Wege aus der Gewalt – Gewaltprävention

Jörg Lohrer

Seite 91

3.2.8

Mobbing

Susanne Küschner

3.2.9

Menschenskinder, (be)achtet einander!

Seite

97

Karin Steinestel

Seite 101

3.3

Kirchliche Jugendarbeit und Schule 8 UE á 90 Min. = 12h

Wahlthemen

3.3.1

Zivilcourage - der Mut ich selbst zu sein

Julia Mildner-Powell

Seite 107 5


3.3.2

3.3.3

Von Schule geträumt … Fine Dücker

Eine Gruppe starten? Von der Idee zur Durchführung

Sebastian Heusel, Franz Röber

3.3.4

Was glaub ich – was glaubst du?

Miriam Günderoth

3.3.5

Ins Spiel kommen

Daniel Pfleiderer

Seite 110

Seite 114

Seite

123

Seite

126

Seite

133

Wie bring ich´s rüber? - Einführung in die Rhetorik Franz Röber Seite

135

3.3.8

Jesus Christ, Superstar?!

Fine Dücker

3.3.6

3.3.7

3.3.9

Die Welt verändern - Soziale Verantwortung Almut Sieber

Seite 140

Fishermen as friends? - Werteerziehung ganz praktisch. Wolfgang Ilg Seite 143

3.4

Organisation und Rechtsgrundlagen 5,5 UE á 90 Min.= 8,25h

3.4.1

3.4.2

Strukturen der Jugendarbeit im Rahmen des Evangelischen Jugendwerks auf Landes- und Bezirksebene. Daniel Pfleiderer Seite 149

Strukturen der kirchlichen Jugendarbeit im Rahmen der örtlichen Kirchengemeinde Franz Röber Seite 155

3.4.3

Finanzierungsmöglichkeiten von Projekten

6

Daniel Pfleiderer

Seite 160


3.4.4

3.4.5

Zeitmanagement und Projektmanagement Seite

166

Öffentlichkeitsarbeit - Tue Gutes und rede darüber Thomas Vollmer Seite

176

Nina Staudenmaier

3.4.6

Rechtliche Grundlagen Almut Sieber Seite 163

4

4.0

Schülermentoren ausbilden Die SMP- Projektphase

Das SMP Praktikum - Einführung Fine Dücker, Daniel Pfleiderer

4.1

Praxisbeispiel - Pausenspiele

Heike Maier

4.2

Praxisbeispiel - Eventnight

Seite 182 Seite 184 Seite 185

Heike Göhrig-Müller

4.3

Praxisbeispiel - Begleitung im Praktikum

Jürgen Kehrer

4.4

Praxisbeispiel - Ganztagsschule

Christine Jung

4.5

Praxisbeispiel - Erlebnispädagogik

Lennart Meißner

Seite 197

Schülermentoren ausbilden Der SMP Spezialkurs

Seite 200

5

Seite 188 Seite 190

7


6.0

Bemerkenswert

Franz Röber

6.1

Gebete

Fine Dücker

6.2

Geschichten

Franz Röber

6.3

8

Spiritualität in der Schülermentorenausbildung

Segen Fine Dücker

6.4

Seite 202 Seite

203

Seite

204

Seite 225

Doppelpunkt: Weil auch Schule eine Seele hat

Gedanken zu gelebter Spiritualität in der Schule

Franz Röber

Seite

226


1

GRUNDSÄTZLICHES

„Soziale Verantwortung lernen“ eine Brücke schlägt zwischen Jugendarbeit und Schule. Dabei eröffnet es neue Sichtweisen im Umgang mit anderen und zeigt Wege und Chancen für den Einzelnen, die Gruppe und die Gesellschaft insgesamt auf. Ich wünsche allen, die am Schülermentorenprogramm teilhaben, weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung und eine gute Hilfestellung durch das vorliegende Praxis-Handbuch. O berkirchenrat W erner B aur

1.2 Jugendarbeit und Schule – mehr als eine institutionelle Kooperation Geht das zusammen - Jugendarbeit und Schule? Jugendarbeit basiert auf Freiwilligkeit. Schule ist Pflichtveranstaltung. Für manche Repräsentanten der beiden Institutionen war es vor Jahren noch unvorstellbar, dass zwei so unterschiedliche Systeme eine inzwischen bewährte und gefragte Kooperation zum Wohl von Kindern und Jugendlichen eingehen. Es waren Verantwortliche der Schülerarbeit im Evangelischen Jugendwerk in Württemberg, die die Chancen und Potenziale der unterschiedlichen Bildungsorte erkannten, erste Schritte aufeinander zugetan und das Konzept des Schülermentorenprogramms entwickelt haben. Damit hat die Jugendarbeit einen wichtigen Beitrag zur Öffnung der Schule, zum Brückenschlag zwischen der Schule und der Lebenswelt ihrer Schüler geleistet. Dies war ein entscheidender Meilenstein für die aktuelle Schulentwicklung. Wenn Schule gelingen soll, muss das Leben Raum bekommen, denn nicht für die Schule und in der Schule, sondern für das Leben und mitten im Leben lernen wir das Leben kennen und meistern. Für ihre Persönlichkeitsentwicklung müssen junge Menschen ihre Talente entdecken und erproben können, die Chance bekommen, Fertigkeiten und Fähigkeiten zu erproben und einzuüben oder ihre Urteilskraft in realen Lebenssituationen einzuschärfen. Dazu braucht es außerschulische, informelle Lernformen. Diese bietet neben dem familiären Kontext in ganz besonderem Maße das ehrenamtliche Engagement in der kirchlichen Jugendarbeit. Kindern und Jugendlichen sind wir die Kooperation von Schule und Jugendarbeit schuldig. Durch die ergänzende Zusammenarbeit wird jungen Menschen ein soziales Umfeld erschlossen, in dem sie Erfahrungen sammeln können, die die Schule nicht bieten kann und wofür 15


häufig nicht die Zeit und nicht der Raum ist. Fast ganz nebenbei trainieren Jugendliche ihre Sozialkompetenz und erhalten eine christliche, die Persönlichkeit stärkende Sinn- und Werteorientierung. In einem solchen Lebenskontext kann sich ein Jugendlicher als gebraucht, als wichtig, als tüchtig und erfolgreich erfahren. Dies ist besonders dann wichtig, wenn die schulischen Leistungen einmal nicht genügen. Über solche außerschulische Erfahrungen gewinnt ein junger Mensch Selbstvertrauen und Zutrauen, Kraft, Mut und Zuversicht, es auch schulisch zu packen. Es ist ein Glück, gebraucht und nicht nur bewertet zu werden. Wenn Kooperation zwischen Schule und Jugendarbeit gelingen soll, dann braucht es Partnerschaft auf Augenhöhe, kundige und interessierte Ansprechpersonen auf beiden Seiten, fachkundige Begleitung, konzeptionelle Weiterentwicklung und den zeitlichen Freiraum für die Jugendarbeit jenseits der Schule. Wer die pädagogische Bedeutung der Kooperation zwischen Jugendarbeit und Schule für unsere Kinder und Jugendlichen, aber auch für den Lernort Schule und den Bildungsraum Jugendarbeit entdeckt und verstanden hat, wird die Chancen nicht ungenutzt lassen. P rof . D r . M artin W eingardt

1.3

16

Die Öffnung der Schule und neue Wege des Verantwortungslernens

Seit seinem Start in drei Modellregionen im Jahr 1997 weist das Schülermentorenprogramm „Soziale Verantwortung lernen“ eine Erfolgsgeschichte mit steigenden jährlichen Absolventenzahlen auf. Dies dürfte neben dem Einsatz der jeweiligen Akteure in der konfessionellen Jugendarbeit - insbesondere im Evangelischen Jugendwerk in Württemberg als dem Initiator des Programms - damit zusammenhängen, dass das Thema des Verantwortungslernens gesellschaftlich zunehmend Gewicht bekommt. Bis in den vorschulischen Bereich hinein reicht die heutige Tendenz, Selbständigkeit und Eigenverantwortung zu betonen und früh zu wecken. Ausgangspunkt dafür war einerseits die Feststellung der Sozialforschung, dass pluralisierte Lebenslagen die Fähigkeit zu individualisierter Lebensgestaltung erforderlich machten, andererseits ein von der Wirtschaft geäußertes Interesse: Kompetenzen wie Eigenständigkeit und Verantwortungsbereitschaft, Kommunikations- und Teamfähigkeit werden als individuelle Schlüsselkompetenzen für einen gelingenden Zugang zum Arbeits-


GRUNDSÄTZLICHES

markt gesehen. Die Schule soll dafür sorgen, dass neben allgemeiner und beruflicher Bildung solche Fähigkeiten entstehen. Dies entspricht zugleich dem Kern unserer gesellschaftlichen Ideologie, die eine Individualisierung der Lebensführung befördert. So überrascht es wenig, dass das staatliche Schulwesen den weiteren Ebenen von Verantwortungslernen vergleichsweise wenig Bedeutung beimisst. Grundsätzlich sind nämlich folgende Verantwortungshorizonte zu unterscheiden:

I.Selbstverantwortung: Die Verantwortung für das eigene Leben, für persönliche Entfaltung, materielle Sicherung der Lebensführung, Biographiegestaltung mit anderen.

II.Soziale Verantwortung: Die Verantwortung im gesellschaftlichen Nahbereich: Verantwortung z.B. für gesellschaftliche, soziale und natürliche Lebensgrundlagen im lokalen Umfeld; Einsatz für Solidarisierungs- und Gemeinschaftsformen im Gemeinwesen.

III.Globale Verantwortung: Die Verantwortung für die Erhaltung der weltweiten natürlichen Grundlagen und Ressourcen, für Gerechtigkeit und Frieden zwischen Bevölkerungsgruppen und Ethnien, Nationen und Kulturräumen. Allen drei Ebenen ist gemeinsam, dass verantwortungsbewusstes Handeln darauf zielt, dass Leben gelingt, indem aktiv und subjektiv richtig geantwortet wird auf die Wirklichkeit, die auf den Einzelnen zukommt, die ihn umgibt. Verantwortliches Handeln intendiert dabei stets die Erhaltung bzw. Neuschaffung individueller und gemeinsamer Lebensgrundlagen. Dabei lassen sich die drei Verantwortungshorizonte als ineinander gesetzte konzentrische Kreise darstellen, in deren Mittelpunkt das Individuum steht. Dies bedeutet aber nicht, dass der Aufbau von Verantwortlichkeitsdenken bei Heranwachsenden als linearer Weg von innen nach außen, von der Selbst- hin zur Globalverantwortung geschieht. Vielmehr zeigt die pädagogische Praxis, wie bei Kindern und Jugendlichen verantwortungsbewusstes Handeln zunächst eher ausgelöst wird durch akute Probleme oder Handlungsnotwendigkeiten in ihrem unmittelbaren sozialen Umfeld, etwa in der Schulklasse oder der Freundesgruppe, der Familie oder Nachbarschaft. 17


Hier setzt das Schülermentorenprogramm an. Es hilft Jugendlichen, gute Erfahrungen zu sammeln in der Übernahme sozialer Verantwortung für andere in Jugendarbeit wie Schule, indem sie diese in Schulungen gut vorbereitet, dazu Teamstrukturen anbietet und Jugendliche begleitet bei diesen ersten Gehversuchen eines bürgerschaftlichen Engagements, von dem die Vitalität unseres Gemeinwesens künftig mehr denn je abhängen wird. Dem kommt die zunehmende Öffnung der Schulstrukturen entgegen, die seit rund 20 Jahren auf folgenden Ebenen schrittweise vollzogen wurde:

Öffnung der Institution und Profession:

Lehrkräfte arbeiten mit in- und externen Experten etwa aus Jugendarbeit, Sozialarbeit, Beratungsdiensten oder Therapieeinrichtungen zusammen

Öffnung der Räume: Außerschulische Bildungsorte werden einbezogen und aufgesucht

Öffnung der Didaktik:

Neben lehrerzentrierten Vermittlungswegen werden schülerzentrierte Aneignungsformen zunehmend betont

Öffnung der Zielebenen:

Neben fachlich-kognitiven gewinnen methodische, soziale und personale Lernziele an Gewicht Letzteres hängt damit zusammen, dass in allen Schularten zunehmend erfahren wird, dass das Lernen im Klassenverband auf grundlegenden sozialen Verhaltensweisen und Haltungen basiert, die oft nicht mehr vorausgesetzt werden können, sondern in der Schule erst gebildet werden müssen. Manche Schulen entwickeln intern spezifische soziale Curricula. Doch das Erlernen sozialer Verantwortung bedarf gesellschaftlicher Wirklichkeiten, sprich: außerschulischer Erfahrungs- und Handlungsfelder. Das Schülermentorenprogramm „Soziale Verantwortung lernen“ dürfte hierbei ein Schlüsselelement werden. Mit verlässlichen außerschulischen Jugendarbeitspartnern könnte es wie der zentrale Schlussstein eines tragenden Bogens entscheidend sein für die Bildung einer Brücke zwischen der Schule und jugendlichen Lebenswelten außerhalb.

Näheres zu den theoretischen und gesellschaftlichen Hintergründen des Verantwortungslernens ist nachlesbar im grundlegenden Band Martin Weingardt/Uwe Böhm/Sabine Willrett/Friedemann Stöffler: Soziale Verantwortung lernen. Ein Schülermentorenprogramm von Jugendarbeit und Schule. Stuttgart 2000 (Freiexemplare sind bei der Schülerinnen- und Schülerarbeit im ejw, Tel. 0711-9781-382, noch erhältlich).

18


S ebastian H eusel , F ranz R öber

3.3.3 Eine Gruppe starten – von der Idee zur Durchführung Die SMP-Ausbildung ist so angelegt, dass die Schüler nicht nur in der Lage sind, Projekte zu realisieren, sondern durchaus auch kontinuierliche Gruppen aufzubauen und durchzuführen. Nachfolgende Inhalte nehmen wichtige Grundfragen auf und geben hilfreiche Impulse, eine Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

Ablauf der Einheit: Nr.

Inhalt

Zeit

1

Begrüßung und Überblick über die Einheit

5 Min.

2 Das ideale Team 15 Min. Was sind die Kennzeichen eines guten Teams?

Jeweils 5 Karten pro Zweierteam, ein Plakat mit einem aufgemalten Team, Filzstifte

3

Auswertung der Ergebnisse

Klebepunkte

4

Die Frage nach dem 15 Min. Veranstaltungsort; Abwägen der Vor- und Nachteile, hier insbesondere der Ort „Schulen“

3 Gebäude (Gemeinde- haus, Schule, Jugendzentrum) in Form von Plakaten, Filzstifte

5

Alternativ: Arbeitsgruppe zu 20 Min. Fragen: Wahl des Ortes, Zielgruppe, Werbeideen für eine Gruppe, Fetzige Programmideen u.a.

Plaktatkarton für jede Gruppe, Filzstifte

15 Min.

6 Programmraster erstellen 15 Min. 7

114

Material

Auswertung und Abschluss

10 Min.

Programmraster (s. Anlage)


S ch ü lermentoren A U S B I L D E N

Durchführung der Einheit:

2

3

Jeder Schüler notiert in Einzelarbeit die Eigenschaften, die für ihn ein gutes Team kennzeichnen. Danach tauschen sich die Teilnehmer über die Ergebnisse aus. Die Schüler bekommen 5 Moderationskarten, auf denen sie als Zweierteam max. 5 Eigenschaften notieren, die für sie ein gutes Team ausmachen. Die Karten werden danach auf einem vorbereiteten Plakat (mit einem fiktiven Team) abgelegt. Die Nennungen werden geclustert (thematisch zusammengefasst). Es schließt sich eine Bewertungsrunde darüber an, welche Eigenschaft eine hohe Bewertung, welche eine geringe Bewertung erhält. Jeder Schüler erhält maximal 4 Klebepunkte, die auf die geclusterten Bereiche verteilt werden. Eine Diskussion kann sich anschließen.

4

Diese Frage kann dann sehr spannend werden, wenn man auch die Schule als möglichen Veranstaltungsort für eine Gruppe ins Spiel bringt. Ziel ist es, sich klar zu machen, welche Faktoren für bzw. gegen einen bestimmten Ort sprechen. Es werden zwei bis drei „Gebäude“ (Kirche, CVJM, Schule evtl. auch Jugendzentrum, o.ä.) in die Mitte gelegt. Die Gebäude haben die Felder: „Vorteile“ und „Nachteile“. Welche Vorteile und welche Nachteile haben die verschiedenen Orte? Die Schüler tragen ihre Argumente in die entsprechenden Felder ein. Eine Diskussion schließt sich an. Man kann nun in einem weiteren Gedankengang klären, welche Menschen ich wohl an welchem Ort am besten erreiche. Es wäre schön, wenn auch die Schule als neuer Ort für Gruppen entdeckt werden würde!

5

Man kann natürlich auch verschiedene Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themenbereichen wie z.B. Werbung, fetzige Programmideen, Raumfrage u.a. bilden, die dann ihre Ergebnisse auf einem Plakatkarton festhalten und der Gesamtgruppe vorstellen.

115


6 Programmraster Januar

Februar

März

April

Die Schüler sammeln abwechslungsreiche Themen und tragen ein buntes Programm in das Raster ein.

Hintergrundwissen 1. Grundsätzliches Mitarbeiterteam: Es ist immer sinnvoll, eine Jugendgruppe als Team zu leiten. Man kann sich gegenseitig ergänzen, hat mehr Ideen, kann zusammen das Programm vorbereiten, ... kurz: es macht einfach mehr Spaß zusammen. Wichtig ist, dass ein Team zusammen findet und gut miteinander arbeiten kann. In einem Team arbeiten heißt unter anderem: Sich gegenseitig annehmen und akzeptieren. Natürlich darf man auch mal am anderen konstruktive Kritik äußern, aber es muss klar sein: wir sind ein Team! Zuverlässig und pünktlich sein. Man muss sich aufeinander verlassen können und wenn jemand immer unpünktlich ist, geht es zu Lasten der anderen. Sich gegenseitig unterstützen und helfen. Dies ist ganz wichtig, dass man niemanden alleine „zappeln“ lässt. 116


S ch ü lermentoren A U S B I L D E N

Gemeinsame Entscheidungen auch gemeinsam tragen. Auch wenn sie nicht meine persönliche Entscheidung gewesen wäre, trage ich eine Mehrheitsentscheidung im Mitarbeiterteam mit. Offener und ehrlicher Umgang miteinander. Am besten lebt ihr als Team eine gute Gemeinschaft vor – das wird sich auch in eurer Gruppe widerspiegeln. Über die Größe eines Mitarbeiterteams gibt es keine Vorschrift. Als Faustformel kann man sagen: bis 12 Teilnehmer = 2 Mitarbeiter bis 18 Teilnehmer = 3 Mitarbeiter Natürlich kann man auch bei 10 Teilnehmern zu dritt sein oder auch 22 Teilnehmer zu dritt leiten, aber es ist weder gut, wenn es zu viele Mitarbeiter im Verhältnis zu den Teilnehmern sind, noch wenn es zu wenige sind. Zielgruppe: Eine Frage am Anfang ist natürlich, welche Kinder oder Jugendliche will man erreichen? Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, die man ausloten muss, je nachdem, was in der Gemeinde, in der Schule oder anderen Orten nötig und sinnvoll ist. Natürlich kann man auch fragen, welche jungen Leute brauchen eine Gruppe und wo biete ich sie an? Folgende Kriterien können dabei leitend sein: Welches Alter: Konfirmandenalter (13 / 14 Jahre); ab Konfirmation (14 +); über 16 Jahre; Schüler ab welcher Klasse? Geschlecht: gibt es eine gemischte Gruppe (koedukative Gruppe) oder ein Angebot nur für Mädchen (Mädchenkreis) oder nur für Jungen (Jungenschaft)? Ort: Platziert man das Gruppenangebot in herkömmlichen Räumen der kirchlichen Jugendarbeit oder wird die Schule der Ort sein, an dem eine Gruppe startet. Es ist sicher lohnend, gerade die Schule als einen Freizeitraum zu entdecken, in dem nicht nur formale Lerninhalte gepaukt werden, sondern wo auch eine bunte, neue Erfahrungswelt aufgetan wird. Es empfiehlt sich, die Raumfrage rechtzeitig mit den entsprechenden Verantwortlichen z.B. in Kirche, CVJM oder mit der Schulleitung zu klären (s. auch Punkt „Räumlichkeiten“). Gruppenkonstellation: Wie sich eine Gruppe letztlich zusammensetzt, ist immer sehr spannend. Mit 6-7 Teilnehmern kann man ganz andere Programmpunkte durchführen als mit 15 Teilnehmern. Die Gruppengröße ist also ein entscheidender Faktor. Sie ist aber nicht planbar. 10 bis 15 Teilnehmer ist eine „normale“ Gruppengröße, weniger demnach eine „kleinere“, mehr Teilnehmer eine „größere“ Gruppe. Dies ist aber sehr subjektiv und man darf nicht eine kleinere

117


Gruppe mit „schlechter“ oder größere Gruppe mit „besser“ gleichsetzten. Es gilt im Blick auf das Programm, die Anzahl der möglichen Teilnehmer zu berücksichtigen. Auch die Schulbildung eurer Teilnehmer hat Einfluss auf die Gruppenkonstellation. Sind es überwiegend Gymnasiasten oder Real- oder Hauptschüler, oder gibt es eine sehr durchmischte Gruppe? Zeitpunkt: Wann soll eure Jugendgruppe statt finden? Vieles spricht für eine wöchentliche Jugendgruppe – denn alles was nicht regelmäßig stattfindet, wird in der Regel mäßig. Aber auch 14tägige Gruppen oder gar monatlich stattfindende Gruppen sind besser als gar nichts. Wöchentlich hat den Vorteil, dass man sich schneller kennenlernt, und die Gruppe wesentlich schneller zusammenwächst. Zeitpunkt der Gruppenstunde heißt aber auch: an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit soll sie stattfinden? Informiert euch vorher, an welchen Tagen es sonst noch von anderen Vereinen oder der Schule Angebote für die gleiche Zielgruppe gibt. Ihr wollt ja nicht in Konkurrenz treten. Versucht dies im Vorfeld sauber zu klären – das kann einiges an Ärger ersparen. Räumlichkeiten: Wo, das heißt: in welchen Räumen und in welchem Gebäude soll die Gruppenstunde immer stattfinden? Oft gibt es ein Gemeindehaus oder ein CVJM-Heim, aber vielleicht gibt es auch ein Jugendzentrum oder ähnliches. Welcher Raum ist geeignet? Ist er zum gewünschten Zeitpunkt auch frei? Von wem bekommt man einen Schlüssel für das Haus und den Raum? Einladen: Wie können wir die Jugendlichen, die wir in unserer Gruppe haben wollen, richtig einladen? Das ist keine ganz leichte Frage. Mit einem schlecht kopierten „0-8-15“-Zettel lassen sich nur wenig Jugendliche ansprechen. Die Einladung sollte: Pfiffig und interessant sein. Neugierig machen – was das wohl ist? Alle wichtigen Infos enthalten (für wen ist die Gruppe, wann beginnt die Gruppe und wann findet sie immer statt, wo findet sie statt, wer leitet die Gruppe, wer ist Träger der Gruppe (Kirchengemeinde, CVJM, ...), was wird gemacht?). Eurer Kreativität und Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Super ist es natürlich, wenn ihr persönlich die Einladungen an die Jugendlichen verteilen könnt (im Konfirmandenunterricht, in der Schule, ...). Oder Ihr habt ein paar der Jugendlichen, und die bringen ihre Freunde dann mit. Im Zeitalter der modernen Kommunikationsmedien kann man vielleicht auch schon mal eine „Einladungshomepage“ oder „Infohomepage“ zur neuen Gruppe 118


S ch ü lermentoren A U S B I L D E N

gestalten – mit pfiffiger Vorstellung der Mitarbeiter und der ersten Programmpunkte. Ebenso kann man newsletter an die mögliche Zielgruppe senden. Viele Schulen haben eine eigene homepage. Auch hier kann man – nach vorheriger Absprache - seine Gruppe vorstellen und auf sich aufmerksam machen. Das schwarze Brett in der Schule ist zwar kein Hit, aber durchaus auch eine Werbefläche für das Angebot.

2. Klärungen: Bevor man eine neue Gruppe startet, sollte man ein paar Punkte klären: Verantwortlichkeit: Natürlich seid ihr als Mitarbeiter für alles, was in eurer Gruppe gemacht wird, prinzipiell verantwortlich, sogar auch haftbar. Aber keine Angst, normalerweise ist das ja auch nichts Tragisches. Allerdings darf man es auch nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern eine Gruppe leiten heißt eben auch, in kritischen Situationen einzugreifen und durchzugreifen. Aber auch der Träger eurer Gruppe, also die Kirchengemeinde oder der CVJM, hat eine Verantwortung für eure Gruppe. Von daher ist es wichtig, dass ihr die anderen Verantwortlichen kennt (Pfarrer, Kirchengemeinderäte, Vorstand, Schulleiter, Mitarbeiterkreisleiter, ...) und ihr gute Absprachen im Vorfeld trefft. Finanzielles: Über Geld spricht man eher nicht – und meiner Erfahrung nach erst recht nicht im Bereich Jugendgruppen. Ihr habt aber das Recht darauf, dass ihr finanziell von eurem Träger (Kirchengemeinde, CVJM) auch als Gruppe unterstützt werdet. Es gibt sehr unterschiedliche Formen dieser Unterstützung. Die Einen müssen jeden Beleg für eine Ausgabe für die Gruppe beim Kirchenpfleger vorbeibringen. Andere erhalten pro Jahr 50 – 75 Euro zur Selbstverwaltung (für Preise, Knabbereien, Bastelmaterial, ...). Setzt euch dafür ein, dass ihr einen festen Betrag ausbezahlt bekommt, dann müsst ihr nicht wegen jedem Kassenzettel zu jemandem rennen – das macht man nämlich nicht! Außerdem könnt ihr natürlich auch von den Gruppenteilnehmern einen Beitrag erheben, wenn ihr das wollt und für sinnvoll erachtet. Manchmal reicht es aber auch, bei einer Aktion jeden etwas mehr bezahlen zu lassen und den Überschuss ins Gruppenkässle zu geben. Aber klärt dies ab. Ich kenne Mitarbeiter, die schon seit Jahren auf ihr Geld warten! Schlüssel: Selbstverständlich braucht ihr als Mitarbeiter einer Jugendgruppe auch einen Schlüssel für den entsprechenden Jugendraum. Und zwar eigentlich auch nicht nur einen Schlüssel für die Gruppe, sondern jeder Mitarbeiter einen eigenen. Vielleicht müsst ihr dafür eine Kaution bezahlen, und ihr müsst natürlich sorgsam auf die Schlüssel aufpassen, denn in der Regel haben Gemeinde-

119


häuser und Schulen eine Schließanlage, und da kann ein Schlüsselverlust sehr teuer werden.

3. Programmplanung: Wer sein Programm nicht ausreichend plant, gerät in Gefahr, von Wiederholungen zu leben – und das ist auf Dauer langweilig. Ein buntes und vielseitiges Programm macht Spaß und ist ein großer Anreiz für die Teilnehmer wie für euch Mitarbeiter. Gruppe lebt mit ihrem Programm! Darum ein paar Tipps, die bei einer Programmplanung bedacht werden sollten: Ansprechend fürs Alter: Es ist nicht leicht, sich in die Lage von jemand anderem zu versetzen. Aber stell dir einfach vor, du wärst ein Gruppenmitglied. Hättest du Lust auf Topfschlagen, Mau-Mau oder Blinde Kuh? Zugegeben, diese Spiele können Jugendlichen auch sehr viel Spaß machen, aber nicht einfach so. Überlegt, was für Themen, Aktionen oder Spiele für eure Jugendlichen interessant wären. Vierzehnjährige Gymnasiasten interessieren sich weniger für einen zukünftigen Beruf als sechzehnjährige Realschüler. Was hätte dir in diesem Alter Spaß gemacht? Wenn für dich das Thema „Freundschaft“ gerade brennend ist, heißt es noch nicht, dass sich deine Teilnehmer dafür interessieren. Abwechslungsreich: Jede Woche Fußball ist nicht unbedingt der „Burner“, jede Woche Quiz mit Günther Jauch wohl auch nicht. Versuche, das Programm so zu gestalten, dass sich alle bei den einzelnen Programmpunkten wohl fühlen. Es darf mal sportlich, mal „hirnig“, mal etwas kreativ, dann wieder musikalisch, mal gemütlich oder auch mal ruhig, mal stressig und mal geistlich, ..., sein. Macht nichts, wobei ihr euch unwohl fühlt! Wenn ihr selber Spaß dabei habt, gelingt es euch auch besser, die anderen zu motivieren. Nicht jede Woche muss ein Mega-Highlight-Abend stattfinden. Aber alle 4-6 Wochen darf es schon auch mal etwas aufwendiger und besonders sein.

120

Vierteljahres–Programm: Es funktioniert nicht, wenn man immer nur von Woche zu Woche plant. Denn allzu oft kommt etwas dazwischen (Klassenarbeiten, Stress im Beruf, Urlaub, ...) und man überlegt sich erst 2 Stunden vor dem Gruppenabend verzweifelt, was man denn wohl heute Abend machen könnte. Meine Empfehlung ist: Macht ein Vierteljahres–Programm. Nehmt euch einen Abend als Mitarbeiterteam Zeit und überlegt, was denn für die nächsten 3 Monate dran wäre. Spinnt einfach mal rum, es darf auch völlig unrealistisch sein (das sind oft die besten Ideen). Das schreibt ihr gleich als Stichworte auf; und wenn ihr 3-4 Programmideen mehr auf dem Zettel stehen habt als ihr braucht, könnt ihr aufhören.


S ch ü lermentoren A U S B I L D E N

Jetzt schreibt ihr euch mal die Daten der Gruppenabende für diesen Zeitraum auf einen Zettel, am besten nach Monaten sortiert. Dann notiert ihr euch gleich mal die besonderen Termine wie Ferien, Feiertage, ...! Und nun verteilt ihr eure Ideen auf die Daten. Natürlich eure besten Ideen zuerst und dann seht ihr schnell, was wegfällt. Achtung: natürlich müsst ihr auch die Jahreszeiten im Blick haben. Schlittenfahren geht am besten mit Schnee, das Freibad hat nicht im Winter geöffnet. Und trotzdem kann man manches Verrückte machen, wie zum Beispiel Grillen im tiefsten Winter oder Weihnachten feiern am 24. Juni – in kurzer Hose und T-Shirt.

4. Der Gruppenabend: Dauer: Ein gutes Programm für 90 Minuten ist nicht leicht zu gestalten. Vieles muss bedacht, so manches vorbereitet werden. An dieser Stelle sei gesagt, dass auch ein 60minütiges Programm gut sein kann. Es zeigt sich, dass manche Teilnehmer nicht mehr den langen Atem für ein längeres Programm haben. Planung: Mitarbeiter sind ja sehr verschieden. Es gibt solche, die den ganzen Abend bis ins Kleinste genau durchplanen und überlegen – und es gibt Mitarbeiter, die ohne Vorbereitung kommen und einen Abend gestalten. Der gute Weg liegt wohl genau zwischen „überorganisiert“ und „hemdsärmelig“. Gelingende Vorbereitung: Frühzeitig vorbereiten: Gute Ideen brauchen Zeit zum Reifen! Nehmt euch die Zeit für die Vorbereitung ruhig schon ein paar Tage im Voraus. Dann seid Ihr noch nicht unter Druck, irgendetwas machen zu müssen. Überlegt, was ihr an diesem Abend machen wollt, was euer Ziel ist, was die Jugendlichen mitnehmen sollen. Versucht, den sogenannten „Roten Faden“ durch den Abend zu ziehen. Stimmt die Programmpunkte sinnvoll aufeinander ab. Überlegt, womit ihr wohl am Anfang starten könnt und was auch ein guter Schluss wäre. Schreibt auf, was für Material ihr braucht. Konktretes: Zeitraster erstellen: Es ist sehr hilfreich, wenn man den Gruppenabend auch zeitlich strukturiert. Wie lange dauert das Spiel, das Quiz? Dabei gilt es: realistische Zeitangaben machen. Eine Zeitschiene mit Minutenangaben kann helfen, das Programm von Anfang bis Ende gut zu timen. Es ist gut, wenn man 2 Spiele noch in der „Hinterhand“ hat, falls wider Erwarten alles zu schnell abläuft. 121


Material: Ebenso wie die Zeitschiene, kann man auch eine Spalte für das benötigte Material machen. So hat man die Übersicht, bei welcher Aktion man welches Material braucht. Man sollte das komplette Material rechtzeitig zusammentragen bzw. reservieren. Sinnvolle Planung bewahrt auch hier vor unnötigem Stress vor der Gruppenstunde. Eine gewisse Grundausstattung ist sicher hilfreich. Der Gruppenabend: Es ist sinnvoll, rechtzeitig zur Gruppenstunde zu gehen, damit alles in Ruhe vorbereitet werden kann. So ist auch Zeit für letzte Teamabsprachen u.a. Während des Gruppenabends gilt: gut vorbereitet sein – und doch flexibel reagieren! Lieber ein Spiel weglassen, wenn man merkt, es passt jetzt nicht. Nach der Gruppenstunde nicht gleich weghetzen zum nächsten Termin. Es tut gut, wenn man noch etwas Zeit für die Jugendlichen hat. Die besten Gespräche ergeben sich in solchen „Nischen-Zeiten“, wo wenig Leute da sind und man sich dennoch schon eine Weile gesehen hat. Vielleicht ist es auch fürs Mitarbeiterteam gut, danach noch etwas Zeit für die nächsten Absprachen, Eindrücke und Reflexion zu haben.

122

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Schüler-Mentoren-Ausbildung - Leseprobe  

Das Inhaltsverzeichnis und Auszüge aus einem theoretischen sowie praktischen Kapitel werden dagestellt

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