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07 2009 Juli/ August

Herausgeber: by dlz Verlag GmbH · Am Bruderhaus 9 · 64291 Darmstadt · Telefon 0 61 51/5‑20‑67‑31 · Fax 0 61 51/37‑31‑79 · E-Mail: stefan.beyer@dielokalezeitung.de

„Unsere Wehr ist sehr gut ausgebildet“ Interview mit Asko Hamberger , Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Mörfelden

Mörfelden-Walldorf – Wenn es brennt, wenn bei einem Autounfall Verletzte aus den Fahrzeugen befreit werden müssen, wenn Keller mit Wasser voll laufen – dann sinddieAktivenderFreiwilligenFeuerwehr gefordert. Sie erledigen ihre Arbeit unentgeltlich und in ihrer Freizeit. Unsere Zeitung sprach mit Asko Hamberger, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Mörfelden, über die Arbeit seiner Aktiven. LZ:HerrHamberger,wiesehenSiedieFreiwillige FeuerwehrvonMörfeldenaktuellaufgestellt? HAMBERGER: Meiner Meinung nach ist die Feuerwehr unserer Doppelstadt sehr gut aufgestellt. Personell, von den Gerätschaf‑ ten sowie von der Ausbildung. Allerdings muss man die Zukunft kritisch betrachten. Es sind immer weniger Leute bereit, ehren‑ amtlich für andere etwas zu leisten. Dies liegt mit Sicherheit auch an der aktuellen Arbeitssituation. Es wird immer mehr von den Arbeitgebern verlangt, und die Arbeits‑ plätze sind nicht mehr so sicher wie früher. Dies spiegelt sich auch in der Tagesalarmbe‑ reitschaft wider, welche von Jahr zu Jahr sinken wird. Auch wird immer mehr von der Feuerwehr verlangt. Seien es die neuen Auf‑ gabengebiete, die neuen Vorschriften oder die neuen Materialien, welche zum Beispiel im Fahrzeugbau verwendet werden und uns vor neue Herausforderungen stellen. Hier ist eine ständige Weiterbildung der Mitglie‑ der nötig. Die muss zusätzlich in der Freizeit geleistet werden. Nichtsdestotrotz können wir uns nicht beklagen. Wie man auch bei den vier größeren Bränden im Stadtgebiet gesehen hat, sind unsere Wehren schlag‑ kräftig und gut ausgebildet. LZ: Wie schwierig ist es, die notwendige Funktionsfähigkeit der Wehr aufrecht zu erhalten? HAMBERGER: Wie bereits angedeutet, wird es immer schwieriger. Die Einsätze, die Aus‑ bildung sowie die Gerätewartung werden immer aufwändiger. Es werden ständig Vor‑ schriften geändert, an die man sich halten muss. Der Verwaltungsaufwand steigt von

Die Aktiven der Wehr von Mörfelden-Walldorf sind rund um die Uhr einsatzbereit. Diesen zeitaufwändigen Dienst versehen sie ehrenamtlich. Foto: Privat Jahr für Jahr. An einem Einsatzbericht eines Fehlalarms, der 15 Minuten gedauert hat, sitzt man teilweise eine halbe Stunde. Die Dokumentation von Prüfungen der Geräte wird durch neue Auflagen intensiver und hält ebenso auf. Weiterhin ist es sehr schwer geworden, Leute für die Arbeit bei der Feuer‑ wehr zu begeistern. Wenn man sich über‑ legt, dass jedes Feuerwehrmitglied im letz‑ ten Jahr im Schnitt 120 Stunden für Ausbildung, Gerätewartung und Einsätze geleistet hat, ist dies auch nachzuvollzie‑ hen. Die immer geringer werdende Freizeit wird anders genutzt als beispielweise vor 20 Jahren. Aber ich bin froh, dass wir in den letzten Jahren eine gleichbleibende Mitglie‑ deranzahl von zurzeit 74 in der Einsatzabtei‑ lung Mörfelden halten konnten. LZ: In welchem Umfang kommt die Kom‑ mune ihren Verpflichtungen gegenüber der Feuerwehr von Mörfelden nach? HAMBERGER: Zurzeit können wir uns über die Unterstützung seitens der Stadt nicht beklagen. Die Stadt hat erkannt, dass der Aufwand um die Feuerwehr aufrecht zu er‑ halten immens gestiegen ist. Weiterhin hat die Stadt erkannt, dass in der Zukunft we‑ niger Einsatzkräfte, besonders zu den re‑

gulären Arbeitszeiten, zur Verfügung ste‑ hen werden. Es werden gerade Modelle entwickelt, welche die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft und Mitgliederge‑ winnung fördern. Es wurde auch erkannt, dass der Gerätebestand auf einem aktuel‑ len Bestand gehalten werden muss. Seien es neue hydraulische Gerätschaften, wel‑ che auch bei hochstabilen Fahrzeugteilen moderner Autos eine Befreiung einge‑ klemmter Personen möglich machen oder beispielsweise auch die Sicherheit der Atemschutzgeräteträger, wozu ebenfalls neue Technologien eingesetzt werden müssen. Die Materialien in einer Wohnung verbrennen durch die verwendeten Kunst‑ stoffe heißer und umweltbelastender als früher. Aber auch von den Verwaltungsauf‑ gaben wurden viele von der Stadt über‑ nommen, welche meine Vorgänger noch selbst erledigen mussten. Seien es bei‑ spielsweise die Einsatzberichte, der zahl‑ reiche Schriftverkehr oder die Begehungen bei neuen gefährdeten Betrieben. LZ: Was steht in naher Zukunft an Investi‑ tionen an? HAMBERGER: Wie bereits erwähnt ist die Ge‑ währleistung des Brandschutzes eine teure

Angelegenheit. Jedoch ist die Stadt verpflich‑ tet, den Brandschutz für die Bevölkerung si‑ cherzustellen.SostehtzurzeitdieAnschaffung einesKleintransportersan,welcherbesonders für die Gerätewarte und zum Besuch von Lehr‑ gängen verwendet werden soll. Das Fahrzeug istaberauchsokonzipiert,dassesKleineinsät‑ ze wie Wasser im Keller mit wenig Aufwand be‑ wältigen kann. Weiterhin sind einige Sanie‑ rungsmaßnahmen im Gerätehaus im Gange. Betonteile wurden saniert, die Hauptfahr‑ zeughalle wurde gestrichen, die Türen in den Hof erneuert. Der Hallenboden wird noch er‑ neuert, da er an vielen Stellen kaputt ist und besonders bei Nässe eine hohe Unfallgefahr darstellt. Für die Einsatzkräfte wird eine leich‑ tereEinsatzkleidungangeschafft,dadieHitze‑ schutzkleidung besonders im Sommer wegen Hitzestaus zu Kreislaufproblemen führen kann. Weiterhin ist der Zuschuss für ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug beantragt, wel‑ ches unser 28 Jahre altes Löschgruppenfahr‑ zeug ersetzen soll. In den nächsten Jahren stehen weitere Sanierungsmaßnahmen an. Weiterhinmussunser24JahrealtesTanklösch‑ fahrzeug ersetzt werden. Die alte Hitzeschutz‑ kleidung wird nach und nach ersetzt, da diese die erforderlichen Prüfungen immer häufiger nicht besteht. Interview: Ralph Keim

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Da s S ta dt m a g a z i n

„Mer honn e goal geschosse“ Ausstellung zu 100 Jahre Fußball in Mörfelden

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Ausstellung zu 100 Jahre Fußball in Mörfelden ist im Heimatmuseum zu sehen Foto: Keim

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Mörfelden-Walldorf – Seit 100 Jahren wird in Mörfelden „organisiert“ Fußball gespielt. Anlass genug für eine sehenswerte Ausstellung im Heimatmuseum. Unter dem Motto „Mer honn e goal ge-

schosse“ wird dort die gute, alte Zeit des Fußballs lebendig. Die Ausstellung zeigt liebevoll, wer 1909 und in den Jahrzehnten danach kickte, also in einer Zeit, als in dieser Region noch keiner an den FC Bayern, Werder Bremen oder an ein anderes Topteam der Bundesliga. Aus heutiger Sicht amüsante Fußballfilme aus den 20er, 30er und 50er Jahren zeigen, wie sich die Spielweise verändert hat. Ergänzt wird die Ausstellung durch Fotos, Dokumente, Pokale, Mannschaftstrikots und sonstigem, was zum Fußball dazugehört oder früher einmal dazugehört hat. Zusammengetragen hat die Ausstellung die Sport- und Kulturvereinigung (SKV), in der neben dem Fußball zahlreiche andere Sport- und Kulturbeschäftigungen zusammengefasst sind. rak Das Heimatmuseum in der Hofreite „Goldener Apfel“ ist sonntags von 14 bis 17 Uhr und dienstags von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

Jeder spricht über die Klimaveränderung und meint das Wetter. Trotzdem bewegt uns viel unmittelbarer eine andere Veränderung in unserer Gesellschaft, in der politischen Landschaft vor unserer Tür und im globalen Geschehen: die Veränderung des Vertrauensklimas. In unserer Welt hat sich schleichend eine neue Unredlichkeit breit gemacht, deren Folgen sich so diffus zeigen, dass erst einmal keiner ein schlechtes Gewissen empfindet. Deren gesellschaftliche Auswirkungen jenseits der Finanzkrise sind zudem Vereinsamung, Gefühlskälte, Orientierungslosigkeit, Entmenschlichung und Zerstörung des sozialen Miteinanders. Und jetzt wird genau das wichtig, was wir im Kleinen täglich üben. In den Familien, in den Vereinen, in den Elterngruppen der Kindergärten und Schulen. Hier schaffen wir ein Vertrauensklima durch vorbildliche ethische Wertevermittlung. Hier gibt es die

Kümmerer, die Mütter und Väter, die Aktiven im Vereinsleben, die Elternbeiräte etc., die darauf achten, dass es allen Beteiligten im vorgegebenen Rahmen, auf den man sich in der Gruppe geeinigt hat, gut geht und dass auch verantwortlich im Hinblick auf die Zukunft gearbeitet wird. Dabei spielen die drei verschiedenen Verhaltensformen, die hier stetig geübt werden, eine gesellschaftlich prägende Rolle im Hinblick auf ein positives Vertrauensklima. Die gute Absicht im Einklang mit der Zweckorientierung, aus denen die verantwortlichen Aktionen entspringen. Wenn wir dieses Verhaltensmuster von klein auf verantwortlich vermitteln und einüben, können wir wieder langsam auch in unserer Gesellschaft, in der Politik, in den Unternehmen und im globalen Miteinander ein gesundes Vertrauensklima herstellen. DiesB ist unsere einzige Chance, aus dem derzeiti-M gen Vertrauensdesaster zu entwachsen. Ihr Stefan Beyer

Herausgeber

Pfungstädter sucht „Frische Sterne“

Beim ersten Musikvideo-Wettbewerb der Brauerei können sich Nachwuchskünstler bewerben Pfungstadt - Das ist die Gelegenheit, auf die viele junge Musiker gewartet haben: Einen eigenen Auftritt ins Internet stellen zu können mit der Möglichkeit, dadurch entdeckt zu werden. Bei ihrem ersten MusikvideoWettbewerb bietet die Pfungstädter Brauerei genau diese Chance. Die Teilnehmer müssen dabei den Song „Break it up“ nachspielen, den der Musikproduzent und Künstler Nosie Katzmann für die Band Scooter

geschrieben hat. Katzmann, seit Jahren eine feste Größe im Showgeschäft, wurde bekannt durch seinen Erfolgs-Hit „Mr. Vain“ mit der Band Culture Beat – 1993 die meistverkaufte Single Europas. Auch an den zweiten Hit der Band, „More and more“, können sich die meisten noch gut erinnern. Wer den Wettbewerbs-Song nicht mehr ganz genau im Ohr hat oder den Text nicht kennt, kannihnsichaufderPfungstädter-Homepa-

ge noch einmal in Ruhe anhören, um dann eine ganz eigene Version des Liedes zu entwerfen. Dabei richtet sich der Musikwettbewerb nicht nur an Profis und die, die es werden wollen: Jeder, der Spaß daran hat, einfachmaletwasVerrückteszumachenund seinen Auftritt dabei mit der Videokamera festzuhalten, kann mitmachen – solange der Bezug zu „Break it up“ noch erkennbar ist. Veränderungen, Variationen von Musik

und Text sind ausdrücklich erlaubt. Nosie Katzmann wird die hochgeladenen Musikvideos bewerten und kommentieren. Neben dem Spaßfaktor winkt als Hauptgewinn ein Tag in einem Musikstudio, zusammen mit dem Erfolgsproduzenten. Vielleicht kommt dabei schon ein eigener Song heraus, der Hitpotential hat. red Weitere Informationen unter pfungstaedter.de.

Wichtige Leistungsträger unserer Zivilgesellschaft Käte und Walter Raiss aus Mörfelden-Walldorf wurden mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Mörfelden-Walldorf – Kürzlich ehrte Landrat Enno Siehr verdiente Bürger, darunter auch Käte und Walter Raiss aus Mörfelden-Walldorf. Zu der Feierstunde war auch Bürgermeister Heinz-Peter Becker gekommen. „Ob Einrichtungen der Daseinsfürsorge, ob kommunale Selbstverwaltung, Kultur, Sport oder Hilfs- und Rettungsdienste, unser Land braucht neben der vom Staat sichergestellten Grundstruktur heute mehr denn je die von der Bürgerschaft getragene Zivilgesellschaft. Es braucht aktive, kritische, selbstbewusste, braucht mündige Bürger, Menschen, die ein wenig genauer hinsehen und die überall dort mit anpacken, wo sonst kein anderer anpackt. Die nicht nach dem eigenen Vorteil streben, sondern nach dem der anderen und nach dem Nutzen für die Gemeinschaft”, sagte Siehr. In seiner Laudatio hatte der Landrat zunächst zurück in die Geschichte geblickt und an den 18. Juni 1848 erinnert. An jenem Tag vor 160 Jahren wa-

ren in Stuttgart die kümmerlichen Reste der ersten Deutschen Nationalversammlung gewaltsam zerschlagen worden - eine erste große Niederlage für das damals noch schwache Bürgertum und die zaghaft erblühende

Demokratie im Land. Käte und Walter Raiss aus MörfeldenWalldorf wurden mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Schon in den 50er Jahren gemeinsam gegen die atomare Bewaffnung aktiv,

Sie haben sich um das Gemeinwesen verdient gemacht und wurden dafür jetzt geehrt: Unser Bild zeigt (v.l.n.r.) Landrat Enno Siehr, Walter Raiss, Johanna Wirthwein, Käte Raiss, Gisela Reis, Fritz Herbert, Wilhelm Zipp und Dietrich Ott. Foto: Kreisverwaltung

verbinde man den Namen des Ehepaares aber vor allem mit dem Widerstand gegen den Bau der Startbahn West in den 70er und 80er Jahren - „einen zwar unbotmäßigen und gelegentlich auch Regeln verletzenden, aber doch stets gewaltfreien und friedlichen Protest“. Beide, so Siehr gehörten zu den Eltern der Anti-Startbahn-Bewegung, ihr Haus sei der zentrale Anlaufpunkt für die Vorbereitung des großen Volksbegehrens gewesen, hier sei 1981 die große Demonstration in Wiesbaden koordiniert worden. Danach hat Käte Raiss den Förderkreis Hüttenkirche gegründet, diesem bis 2006 vorgestanden und darüber hinaus in vielfältiger Weise die Erinnerung an die Startbahn-Jahre gepflegt. Weiterhin erwähnte der Landrat das Engagement von Käte Raiss für die Opfer von Tschernobyl und den Bau einer Kinderklinik in Weißrussland. Sie war von 1985 bis 1993 Magistratsmitglied in Mörfelden-Walldorf und gehörte von 1997 bis 2001 der Stadtverordnetenversammlung an.

Walter Raiss war 20 Jahre lang im Landesverband Hessen des BUND aktiv und wirkte 13 Jahre als Vorstandssprecher. Er vertrat den BUND in der Initiative ZRM und organisierte Bürgereinwendungen gegen den neuerlichen Ausbau. Auch sein Engagement im Förderverein Jagdschloss Mönchbruch wurde vom Landrat erwähnt. „Käte und Walter Raiss haben sich, bei allen unterschiedlichen Akzenten, die sich in ihrer Biografie widerspiegeln, ein Leben lang für den Umwelt- und Naturschutz und für den Erhalt einer gesunden Lebensgrundlage engagiert. Als bedingungslose Demokraten respektieren sie die Meinung Andersdenkender und treten für Gewaltlosigkeit und Frieden ein, sie sind Vorbilder für bürgerschaftliches Engagement, demokratischen Geist und friedliches Miteinander. Wir sind stolz auf dieser beider Leben - und stolz auf das Land, welches dieses Leben heute würdigt“, so Siehr bei der Überreichung der Auszeichnungen. red


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Da s S ta dt m a g a z i n

Das bekannteste Liebesdrama stand im Mittelpunkt Das Schlossgartenfest begeisterte in diesem Jahr wieder viele Tausend Besucher mit „Romeo und Julia“, Musik und vielem mehr

Besonders am Samstag lockte schönes Wetter zahlreiche Besucher ins Jagdschloss Mönchbruch. Mörfelden-Walldorf - Das Schlossgartenfest vor den Toren von MörfeldenWalldorf begeisterte in diesem Jahr

wieder viele Tausend Besucher. Das Fest stand diesmal unter dem Motto „Romeo und Julia“.

Das Bühnenprogramm bot Tanzdarbietungen, Konzerte und Theateraufführungen.

Der Markt im Innenhof bot allerlei Schönes für Haus und Garten.

Begegnung Mensch – Pferd am Rand des Schlossgartenfestes. Fotos: Ralph Keim

Neben den Aufführungen des weltberühmten Liebes-Dramas und des bekannten „Räuber Hotzenplotz“ lockte ein bunter Markt mit Künstlern und Handwerkern, die allerlei schöne Dingen rund um Haus und Garten boten. Für die Kinder gab es zahlreiche Mitmach-Aktionen, wie Ponyreiten, Kutschfahrten, Klettern und Bierkistenstapeln. Interessierte Bürger konnten sich außerdem über Denkmalschutz, Sanierung und das

Naturschutzgebiet Mönchbruch informieren. Dazu fanden auch in diesem Jahr wieder Führungen durch das Naturschurschutzgebiet und interessante Diavorträge dazu statt. Der gedankliche Ursprung des Schlossgartenfestes entstand aus einer geplanten Pressekonferenz heraus. In den vergangenen zehn Jahren ging nämlich in der Bevölkerung die Angst um, das Jagdschloss Mönchbruch würde verfallen und

befinde sich vor dem unmittelbaren Zusammenbruch. Vor diesem Hintergrund entschloss man sich damals, statt einer Pressekonferenz das Schloss im Rahmen eines kleinen Festes für die Bevölkerung zugänglich zu machen und direkte Einblicke in die Sanierung zu geben. Die positive Resonanz hatte zur Folge, dass ein Fest etabliert wurde, das auch dazu beiträgt, das Ansehen des Kreises Groß-Gerau zu steigern. rak

Mit dem Scooter zum Mönchbruch Mobile Gehbehinderte unternahmen gemeinsam einen Ausflug Mörfelden-Walldorf - Oft kommen Menschen, die alt oder gesundheitlich eingeschränkt sind, kaum noch vor die eigene Haustür. „Doch wir wollen zeigen: Es gibt Möglichkeiten, mobil zu sein und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben “, umschreibt der Erste Stadtrat Franz-Rudolf Urhahn das Ziel eines Ausfluges, den es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Kürzlich fand die 1. Mörfelden-Walldorfer Scooter Tour zum Mönchbruch statt. Zu den Scootern zählen auch jene Elektromobile, die nur den Fahrzeugführer befördern und meist von Gehbehinderten benutzt werden. „Doch gerade ältere Menschen schämen sich, ein solches Fahrzeug zu benutzen, weil sie glauben, damit anderen zu signalisieren: ich bin schwach“, berichtet Kirstin Fuchs von der Walldorfer Bahnhof-Apotheke, die sich auf den Vertrieb der elektrisch betriebenen Leichtfahrzeuge spezialisiert hat. Als er von den Vorbehalten gegenüber den Elektromobilen hörte, kam dem Ersten Stadtrat Urhahn die Idee zu der Scooter-Tour. „Wir wollen Mut machen, diese Berührungsängste abzubauen.“ Die Bahnhof-Apotheke stellte verschiedene Scooter kostenlos für den Ausflug zur Verfügung. Für den Ersten Stadtrat und Sozialdezernenten Urhahn ist es wichtig, dass bei der künftigen Stadtplanung die Belange von Scootern berücksichtigt werden: „Auch für die Elektromobile braucht es zum Beispiel entsprechende Parkplätze.“ Die Scooter dürfen je nach Leistung entweder auf dem Fuß- oder Radweg fahren, die langsamen sind mit sechs Stundenkilometer

Mini-EM im Zeichen der Toleranz Mörfelden-Walldorf – Kicken in einem eng begrenzten Areal, ohne Torwart, da das Gehäuse nur eine kleine Öffnung darstellt. Die Zuschauer sind durch Bande und Netze vor den Bällen geschützt. Das ist Streetsoccer, das kürzlich auch die Kids an der Bertha-vonSuttner-Schule begeisterte. Die fünften Klassen trugen ihre eigene Mini-EM aus. Acht Teilnehmerländer der echten Frauenfußball-EM, die demnächst in Finnland stattfindet, wurden von den Kindern vertreten. Dabei traten die Jungen und Mädchen auch für Toleranz-Turnier an. Besonderer Höhepunkt war der Besuch von Tina Wunderlich,

„Ballance“-Botschafterin für Toleranz, Integration und Fair Play. Sie gehört zu den erfolgreichsten deutschen Fußballerinnen und hat unter anderem die Europa- sowie die deutsche Liga- und Pokalmeisterschaft errungen. Aktuell ist sie die Spielführerin eines der erfolgreichen deutschen Frauenfußballvereine, des 1. FFC Frankfurt. Gespielt wurde in einer professionellen Straßenfußballanlage mit Netz und Bande nach besonderen Regeln. Es gab keine Schiedsrichter, die Kids regelten ihr Spiel selbst. Spielbeobachter bewerteten mit den Kickern, wie fair gespielt wurde und verteilten dafür Zusatzpunkte. rak

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das Elektromobil fahren kann, bis es wieder an die Steckdose muss. Ein Großteil der Krankenkassen bezuschusst oder bezahlt die Anschaffung, wenn die Antragsteller die Voraussetzungen dafür erfüllen, berichtet Kirstin Fuchs. red

Ab 2. Mai 09, Fr. u. Sa., auch im Kölle-Zoo in Weiterstadt


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Da s S ta dt m a g a z i n

Die vielen Seiten von der Liebe zum Tier Vorstellung des Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt)

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Tierisch gut !

• Verbot von Wildtierhaltung im Zirkus. Errichtung eines Zentralregisters fĂźr Zir- kusbetriebe und staatliche Auffangsta- tionen fĂźr misshandelte Wildtiere • Verbot der Pelztierhaltung • Gesetzliche Verschärfung von Trans- portbedingungen und strengere Kon- trollen bei Tiertransporten. Abschaf- fung der Subventionierung von Lebend- fleischtransporten • Abschaffung der gewerblichen Ein- und Ausfuhr, Zucht und Vermarktung von exotischen Tieren • Verbot privater Haltung von Wildtieren • Abschaffung der Jagd MitarbeiterInnen des bmt-Tierheims Elisabethenhof mit ihren SchĂźtzlingen. Foto: bmt • Verbot der tierschutzwidrigen Form der Fischerei Als tierlieb bezeichnen sich zahlreiche Heute mĂśchte DIE LOKALE ZEITUNG einen • Verbot des tierschutzwidrigen Einsatzes Menschen. Viele halten ein (Haus-)Tier, der grĂśĂ&#x;ten und ältesten Tierschutzorgani- von Tieren zu Sport-, Werbe- und Unter andere wiederum engagieren sich in ver- sationen Deutschlands vorstellen, den Bund haltungszwecken (Military, Rodeo etc.) • Verkaufsverbot von Kleintieren durch schiedenen Bereichen der Tierhilfe, des gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt). Tierschutzes. Mit seinen 10 Geschäftsstellen, 8 Tierhei- Baumärkte und Gartencenter. men und einem Tierschutzzentrum ist der Mit Patenschaften helfen: Manche Tiere sind bmt im gesamten Bundesgebiet vertreten. zu alt, zu krank oder zu nachhaltig durch ihre Zusätzlich betreut der Verein fast 400 Gna- schlechten Erfahrungen geprägt, um verdenbrottiere in ausgewählten Pflegestellen mittelt zu werden. Doch gerade diese oft und auf GnadenbrothĂśfen. zutiefst verstĂśrten Tiere brauchen besonTieren schnell und umsichtig zu helfen, ders innige Zuwendung und ein ruhiges wenn sie in Not sind, ist die praktische Seite Umfeld, das ihnen ein Tierheimalltag naturdes Tierschutzes. Grundsätzliche Verbesse- gemäĂ&#x; nicht bieten kann. Der bmt arbeitet rungen ihrer Lebensbedingungen zu errei- mit verantwortungsvoll gefĂźhrten Gnadenchen die politische Seite. Der Verein macht brothĂśfen und Pflegestellen zusammen, auf sich u.a. fĂźr folgende Ziele stark: denen solche Tiere ihren Lebensabend ge• Abschaffung von Tierversuchen und FĂśr- nieĂ&#x;en kĂśnnen. derung von Ersatzmethoden Der Unterhalt fĂźr die Gnadenbrottiere, ne• Verbesserung der Haltungsbedingun ben Hunden und Pferden auch Tiger, LĂśwen, gen in der landwirtschaftlichen Tierhal- Affen und WĂślfe ist sehr kostspielig. Wenn tung Sie eine Patenschaft Ăźbernehmen mĂśchten,

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Das Tierheim Elisabethenhof in Reichelsheim bei Friedberg 1986 bezog der bmt den ehemaligen landwirtschaftlichen Hof bei Friedberg in der Wetterau. Von hier wurden Anfang der 90er Jahre Aktionen gegen Nutztierhaltung und Tierversuche gestartet. FĂźr seine Vorbildfunktion im Tier- und Naturschutz erhielt der Elisabethenhof 1995 den Umweltschutzpreis der Stadt Reichelsheim. DarĂźber hinaus wurde das Tierheim 1998 und 2003 mit dem Tierschutzpreis der Redaktion "Herrchen gesucht" des Hessischen Rundfunks ausgezeichnet. Das Tierheim kann bis zu 20 Hunde, 80 Katzen und 40 Kleintiere aufnehmen. Am 5. und 6. September finden jweils von 12 bis 17 Uhr die diesjährigen Tage der offenen TĂźr statt. Das Tierheim Wau-Mau-Insel in Kassel Im zweitgrĂśĂ&#x;ten Tierheim des bmt versorgen 20 Mitarbeiter bis zu 100 Hunde und Katzen sowie 80 Kleintiere. Die medizinische Betreuung ist durch die tierheimeigene Tierärztin gewährleistet. Im Juni 2007 wurde das Tierheim fĂźr seine „permanente Hilfsbereitschaft gegenĂźber anderen Tierschutzvereinen und seiner Tierschutzarbeit in Ungarn“ mit dem Hessischen Tierschutzpreis ausgezeichnet. Weitere Informationen und Kontakt: www.bmt-tierschutz.de www.tierheim-elisabethenhof.de www.wau-mau-insel.de

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Verlag und Herausgeber: Herausgeber: by dlz Verlag GmbH ¡ Am Bruderhaus 9 ¡ 64291 Darmstadt dlzMobil 01 78 9715054 Telefon 0 61 51/5206731 ¡ Fax 0 61 51/373179 E-Mail: stefan.be yer@dielokalezeitung.de Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlag es. ViSdP: Stefan Beyer Bezug: Kostenfrei an die Haushalte in Weiterstadt, Gräfenhausen, Schneppenhausen, Braunshardt und Riedbahn sowie MÜrfelden Walldorf Redaktion: Ralph Keim, Sabrina Kolb, Manuela Pursch, Herbert Sund Verantwortlich fßr Anzeigen: Stefan Beyer, Kontakt: 0 61 51/520 67 31 www.dlz-dielokalezeitung.de Satz und Gestaltung : Echo Kreativplanung GmbH Druck: Echo Druck und Service GmbH, Holzhof­allee 25–31, 64295 Darmstadt Vertrieb: SZV-Logistik, Darmstadt (Weiterstadt, Gräfenhausen, Braunshardt, Schneppenhausen, Riedbahn) HDW Direktwerbung, Mßhlheim (MÜrfelden-Walldorf) Gesamtauflage: 30 000 Teilauflagen: Weiterstadt und Stadtteile 11 500, MÜrfelden Walldorf 18 500 Fßr unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung ßbernommen. Erscheinungsweise: monatlich

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Outdoor und Lifestyle Aktion „Pflanzt Hochstamm-Obstbäume“ Verschiedene Sorten Hochstamm-Obstbäume günstig erwerben

Darmstadt/ Weiterstadt – Auch in diesem Jahr führt der NABU Kreisverband Darmstadt e.V. zusammen mit der Stadt Weiterstadt wieder die Aktion „Pflanzt Hochstamm-Obstbäume“ durch. Die Aktion soll mit dazu beitragen, dass wieder vermehrt Obstbaumwiesen und damit vielfältigere Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten erhalten und neu

geschaffen werden. Aktuell wird geschätzt, dass die Streuobstbestände in Deutschland in einem Zeitraum von 50 Jahren stark zurückgegangen sind. Die Obstbaumaktion wird bereits im 20. Jahr mit großem Erfolg im Landkreis Darmstadt-Dieburg durchgeführt. Durch einen Zuschuss der Stadt Weiterstadt und des Landkreises DarmstadtDieburg stehen die Hochstamm-Obstbäume mit Pflanzpfahl und Schutz vor Wildverbiss zum Preis von 17 Euro pro Stück zur Verfügung. Angeboten werden verschiede Apfel-, Birnen-, Süßkirschen- und Zwetschgensorten. Die entsprechenden Bestelllisten können im Umweltamt der Stadt Weiterstadt (06150-4003207), in den Stadtbüros oder über die NABU Geschäftstelle in Ober-Ramstadt (06154-53093) abgeholt

werden. Weiterhin kann man die Bestellvordrucke unter www.NABU-kvdarnstadt. de herunterladen. Die Bestellung muss bis 15. September erfolgen. Die Auslieferung der Obstbäume ist für Anfang November vorgesehen. Termin und Ort der Auslieferung wird den Bestellern rechtzeitig schriftlich mitgeteilt. Die Stadt Weiterstadt und der NABU hoffen auch dieses Jahr wieder auf einen großen Zuspruch. Gerne ist das Umweltamt bei der Auswahl der aufgeführten Sorten behilflich und berät die Bürger unter der oben genannten Telefonnummer. red

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Ein wertvoller Dienst an der Gesellschaft Das DRK Mörfelden richtet demnächst wieder Blutspendetermine aus

Spitzenleistungen sind keine Seltenheit

Ehrungen bei der Turngesellschaft: zwei Mitglieder seit 70 Jahren bei der TGS Mörfelden-Walldorf - Aufgrund der großen Anzahl der zu ehrenden Mitglieder hatte man sich bei der TGS entschlossen, in die Sporthalle umzuziehen. Umso enttäuschter zeigten sich einige Verantwortliche des Vereins über die dürftige Teilnehmerzahl. TGS-Vizepräsident Horst Bauer begrüßte dabei die Stadtverordnetenvorsteherin Edda Basler und Bürgermeister Heinz-Peter Becker, außerdem den Ältestenrat der TGS, die Ehrenmitglieder und den Ehrenpräsidenten Peter Emmel. Es war überraschend, wie ein Breitensportverein wie die TGS doch mit sportlichen Spitzenleistungen aufwarten kann. Sehr viele jugendliche Sportler konnten von Horst Bauer und Präsident Roland Förstner geehrt werden. Neben den bronzenen Medaillen erhielten die Sportler zur Erinnerung ein TShirt aus der Kollektion des Deutschen Turnfestes. Die Aktiven der JMD-Tanzgruppe „Cassjopaya“ konnten ihre Silbermedaille für den Aufstieg in die Regionalliga nicht in Empfang nehmen. Sie waren auswärts zu einem Ligaturnier. Ebenfalls mit Silber wurden einige Mitglieder der Leichtathleten und Schützen ausgezeichnet. Für die erfolgreiche Teilnahme bei den deutschen MeisterschaftenwurdendieTurnerumThorsten Förstner mit Silber geehrt. Den bemerkenswertesten Erfolg erzielten dieFlagfootballerder„WalldorfWanderers“. Die gesamte Mannschaft erhielt die Auszeichnung in Gold für die vielen Turnierteilnahmen, die hessische Meisterschaft und

die deutsche Vizemeisterschaft in der Halle. Besonders herausgehoben wurden drei Sportler die in die Nationalmannschaft berufen wurden und in Kanada bei der Weltmeisterschaft erfolgreich waren. Für zehnjährige Tätigkeiten im Ehrenamt wurde Tanja Prutschi (Judo) die Verdienstnadel in Silber zuerkannt. Auf 20 Jahre als Wanderführer und Sportwart bei den Wanderern kann dieses Jahr Roland Langbein zurückblicken. Er erhielt die goldene Verdienstnadel des Vereins. Auf 25 Jahre Mitgliedschaft bei der TGS blickten 39 Sportler zurück. Das TGS-Präsidium konnte neben acht Mitglieder zum 50-jährigen Jubiläum auch 13 Mitglieder zum 60-jährigen Jubiläum gratulieren. Eine besondere Ehrung durften die Mitglieder Peter Cezanne und Jakob Pons für 70 Jahre Mitgliedschaft bei der TGS entgegennehmen. Mehrere Gruppen der Jazz- und modern Dance lockerten die Veranstaltung mit ihren Vorführungen auf. red

Die Jubilare der TGS während der Ehrungsfeier. Foto: Privat

Mörfelden-Walldorf - „Blut ein ganz besonderer Saft“, heißt es in Goethes Faust und damals wie heute, ist dies eine unbestreitbare Wahrheit. Die Blutspende rettet Leben, Tag für Tag. Etwas mehr als zwei Prozent der Bevölkerung gehören zu dem Kreis der Blutspender. Viel zu wenige, wenn man bei Verantwortlichen nachfragt. „Allein in Hessen werden jede Woche 5500 Blutspender benötigt“, erläutert Jürgen Swoboda, Pressereferent beim DRK-Blutspendedienst Hessen/Baden-Württemberg. „Und dies nur um den eigenen Bedarf zu decken.“ Dabei erledigen die Außenstellen des Deutschen Roten Kreuzes und anderer Verbände ganz ausgezeichnete Dienste. In Oberursel findet einmal im Monat ein Termin zur Blutspende statt. Seit 1955 führt der Ortsverband die Blutspendetermine durch. In dieser Zeit sind mehr als 30.000 Blutkonserven zusammengekommen, die bereits viele Leben gerettet haben. Dabei werden die meisten Blutkonserven nicht etwa für den Ausgleich eines unfallbedingten Blutverlustes eingesetzt, sondern im Rahmen

regulärer Operationen. Die Blutkonserven werden jedoch immer knapper. Besonders spürbar wird dies zur Sommerferienzeit, wenn Blutspendedienste und Politik zum Aderlass bitten. Gerade bei jungen Leuten scheint die Bereitschaft Blut zu spenden, nicht sonderlich hoch zu sein. „Es liegt vielleicht daran, dass sie noch nicht in die Lage gekommen sind, selbst Blutkonserven zu benötigen“, sagt eine der zahlreichen freiwilligen Helferinnen, doch als Erklärung allein reicht dies sicherlich nicht aus. „Es sind immer wieder mal Erstspender dabei“, ergänzt Jürgen Swoboda. „Im Großen und Ganzen sind es aber immer dieselben Gesichter.“ Unter anderem sind es aber auch die hohen Anforderungen, die an Blutspender gestellt werden. Während das vorgeschriebene Alter für Erstspender, das zwischen 18 und 60 Jahren liegt, noch viel Spielraum lässt, gibt es zahlreiche andere Ausschlusskriterien, wie zum Beispiel die Einnahme von bestimmten Medikamenten, frische Impfungen oder auch Blutdruckprobleme. Auch ein guter Hämoglobinwert spielt eine große Rolle, also der Eisengehalt im

Blut. Ist dieser zu niedrig, ist eine Blutspende ausgeschlossen. „Rund zehn Prozent der Blutspender müssen wir wieder weg schicken“, sagt Swoboda und untermauert damit noch einmal den dringenden Bedarf an mehr Spendern. Von vielen Verbänden werden Maßnahmen mit Signalwirkung vorgeschlagen, um den Anreiz Blut zu spenden, zu erhöhen. So wären zum Beispiel niedrigere Krankenkassenbeiträge oder ein freier Tag eine gute Möglichkeit, auch junge Leute für die Blutspende zu begeistern. In wie weit die Politik aber hier eingreifen kann oder darf, ist noch unklar. Dies wird jedoch in Zukunft ein Thema sein, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. Aber auch die aktuellen Blutspendetermine sind für viele Menschen mehr als ein Pflichtprogramm. Es können soziale Kontakte geknüpft werden und nicht zuletzt gibt es auch immer kleine Überraschungen und eine freie Mahlzeit. rak Auch das DRK Mörfelden richtet regelmäßig Blutspendetermine aus. Weitere Informationen unter drk-moerfelden.de.

Blutspenden ist ein wertvolle Dienst an der Gesellschaft.

Fotos: DRK

„Wir bringen Leute miteinander ins Gespräch“ Jugendförderung Mörfelden-Walldorf legt Konzept für ihre Mediationsarbeit vor DER SOMMER IST AUCH DIE ZEIT der blühenden Wiesen, auch vor den Toren von Mörfelden-Walldorf. Überall bieten die leuchtenden Farben ein Fest für die Sinne, die jeden Spaziergang zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Foto: Ralph Keim

Mörfelden-Walldorf - Wenn junge Leute sich in der Öffentlichkeit treffen und Anwohner sich dadurch gestört fühlen, kann das ein Fall für Jennifer Grünberg und Doris Schöneberger sein. Die beiden sind seit Mitte 2006 als Mediatorinnen bei solchen Konflikten im Einsatz. „Da es immer wieder Fragen gibt, was Mediation ist und leisten kann, hat die Jugendförderung das Konzept für ihre Arbeit in diesemBereichzuPapiergebracht“,erläutert der Erste Stadtrat Franz-Rudolf Urhahn. Das Konzept unter dem Titel „Öffentliche Räume gestalten“ wird den Stadtverordneten zur Kenntnisnahme vorgelegt und danach in Kurzform als Flyer herausgegeben. Die Mediatorinnen wissen aus Erfahrung, dass es vor allem ein Missverständnis gibt. „Viele glauben, wir würden Partei ergreifen und bei einem Konflikt entscheiden“, berichtet Jennifer Grünberg. Das Gegenteil ist der Fall: Mediation ist ergebnisoffen und neutral. „Wir bringen Leute miteinander ins

Gespräch“, erklärt Doris Schöneberger. Wird ein Konflikt bekannt, machen sich die Mediatorinnen zunächst ein eigenes Bild von der Situation, bevor sie in Abstimmung mit dem Leiter der Jugendförderung, Heimo Boschert, entscheiden, ob eine Mediation angemessen ist. „Wir können keine zivilrechtlichen Fragen klären oder uns um Probleme kümmern, bei denen das Ordnungsamt oder die Polizei zuständig ist.“ Bevor unterschiedliche Gruppen an einem Tisch zusammenkommen, werden separate Gespräche mit beiden Seiten geführt. „Viele sind froh, dass sich jemand für ihr Problem interessiert, ihnen zuhört und sie ernst nimmt“, erzählt Jennifer Grünberg. Wenn es gelingt, die streitenden Parteien zum Gespräch zusammen zu bringen, ist dies ein Meilenstein zum Erfolg. „Sich mitzuteilen und der Gegenseite die eigene Position darstellen zu können ist genauso wichtig wie dem Anderen zu zuhören und Einblicke in

dessen Sichtweise zu erlangen“, weiß Doris Schöneberger. „Bei solchen Treffen bekommt das Gegenüber ein Gesicht“, ergänzt Heimo Boschert, der die Gesprächsleitung dieser Mediationsrunden übernimmt. „Der Bahnhof Mörfelden war der Konflikt mit der größten öffentlichen Aufmerksamkeit, doch insgesamt hat es in den vergangenen zwei Jahren elf Anlässe gegeben, bei denen die Mediation zum Einsatz kam“, bilanziert der Erste Stadtrat Franz-Rudolf Urhahn. Die Arbeit reicht von einer Beratung am Telefon bis hin zu mehrmonatigen, abgestuften Interventionsschritten. Die Stadtverordneten haben für die Mediation 16 Wochenstunden bewilligt, zudem stehen im Haushalt 5000 Euro für Sachmittel und weitere 30 000 Euro für Maßnahmen zur Verfügung.red Der Leiter der Jugendförderung ist als Ansprechpartner unter 06105/ 938-940 oder per Email an heimo.boschert@moerfelden-walldorf.de erreichbar.


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Zahl der Mitglieder ist stabil geblieben Delegiertenversammlung bei der TGS-Walldorf: fast der gesamte Vorstand wieder gewählt

Mörfelden-Walldorf - Die Grundstimmung der 109 Delegierten der Turngesellschaft blieb gelassen und positiv, auch als bei den Neuwahlen die Referate Veranstaltungen und Sponsoring unbesetzt bleiben mussten. Die Akzeptanz des gesamten Präsidiums bei den Abgeordneten der Abteilungen drückte sich in der hundertprozentigen Entlastung des Vorstandes für die Arbeit der letzten Jahre aus. Vorher hat Roland Förstner im Jahresbericht des Präsidenten nicht nur Erfolge dargestellt sondern auch Herausforderungen für die nächsten Monate beschrieben. Die Mitgliederzahl des Vereines blieb mit plus 7 bei insgesamt 4530 Personen (31.12.2008) stabil, was im Vergleich zu anderen Sportverein als positiv angesehen werden kann. Laut Förstner ist bedenkenswert, dass in der Altersklasse bis 20 Jahre ein Verlust von 60 eingetreten ist; dagegen wurde im Bereich über 40 Jahre ein Zuwachs von 75 Mitgliedern errechnet. Förstner berichtete weiter, dass bereits kurz nach der offiziellen Eröffnung der Anbaues am Sportzentrum die neuen Räume voll ausgelastet waren. Der Präsident zeigte sich grundsätzlich, auch mit der planvollen finanztechnischen Abwicklung des Neubaues, zufrieden, wenn auch bei einzelnen Gewerken noch Nachbesserungen anstünden.

Die alte und wiedergewählte Führungsmannschaft: von links Marie-Luise Dörr (Liegenschaften), Ursula Dechant (Kasse), Bernhard Schill (VP Finanzen), Horst Bauer (VP Sport), Roland Förstner (Präsident), Iris Wagner (Schriftführerin). Verdeckt: Lutz Scheibe (Mitgliederverwaltung) und Heiko Friedrich (Jugend). Foto: Privat Ein weiterer wichtiger Punkt des Jahres 2008 war die Neuaufnahme und die Abteilungsgründung der „Dancing Diamonds“, die zusätzliche tänzerische Stilrichtungen in das TGS-Angebot einbrachten. Als wichtigen Schritt in die organisatorische Zukunft der Vereinsführung wurde die Entscheidung der Mitglieder, bereits im November letzten Jahres getroffen, mit der Satzungsänderung auch bezahlte Vereinsarbeit zuzulassen. Dies sei für einen Mehr-

sparten-Verein dieser Größenordnung unerlässlich. Die neue Satzung wurde vom Amtsgericht im März 2009 bestätigt. Abschließend stellte Roland Förstner die Frage, ob nach Eröffnung des Sportzentrums 1996 die Prognose des damaligen Präsidenten eingetroffen sei, ob mit dem neuen Sportzentrum die TGS sich verändern werde. Er gab die Antwort selbst: „Sowohl der Verein als auch die Menschen.“ Daraus entwickeln sich die aktuellen Anfor-

derungen an die Vereinsführung. Wachsender Anonymität in einem Großverein und wirtschaftliche Zwänge sind Probleme die dem traditionellen Vereinsleben entgegenwirken. Ein harmonisches Umfeld innerhalb des Vereines zu schaffen, sei die Aufgabe der Verantwortlichen zusammen mit allen Mitglieder, trotz immer währender Verteilungskämpfe um Geld, Raum und Anerkennung. Roland Förstner: „Modern zu sein, ohne die Identität aufzugeben, ist nicht immer leicht“. Horst Bauer, Vizepräsident Sport, konnte die Erfolge der Abteilungen und deren Besonderheiten darstellen. Im gesamten umfangreichen Spektrum des TGS-Angebotes wurden bereits wie bei der kürzlich stattgefundenen Ehrungsveranstaltung überragende Ergebnisse erzielt. Horst Bauer konnte sich bei 160 lizensierten Übungsleitern und bei deren Helfern bedanken. Nur so sei es möglich gewesen, fast 15000 Trainingsstunden aller sporttreibenden Abteilungen anbieten zu können. Kassenprüfer Günter Mück bescheinigte eine gute, übersichtliche und jederzeit nachzuvollziehende Finanzführung. Dieses Statement erlaubte den Delegierten die Entlastung des kompletten Vorstandes. Die folgenden Neuwahlen, fast ausschließlich Wiederwahlen, ergaben keinerlei Überraschungen. Der Etatplan für 2009 wurde einstimmig gutgeheißen. red

ARGE bleibt vorerst erhalten

Mörfelden-Walldorf - Die ARGE in Mörfelden-Walldorf, zuständig für Arbeitssuchende und Empfänger von Arbeitslosengeld II, bleibt erhalten. Wie Landrat Enno Siehr (SPD) mitteilte, sieht die Agentur für Arbeit vorerst davon ab, die Außenstelle aus wirtschaftlichen Überlegungen zu schließen. Vorgesehen war gewesen, die Tätigkeit in Rüsselsheim und GroßGerau zu zentralisieren. Für den Erhalt des Jobcenters in Mörfelden-Walldorf hatte sich unter anderem die SPD ausgesprochen. Im Interesse der Menschen, die auf die Unterstützung der ARGE angewiesen sind, sei die Aufrechterhaltung der dezentralen Struktur unverzichtbar, heißt es in einem Antrag des Ortsvereins. „Wir halten gerade in diesen wirtschaftlich unsicheren Zeiten den Fortbestand der Außenstellen sowohl im Süd- wie im Ostkreis für unabdingbar, weil nur auf diesem Wege arbeitssuchende Hilfeempfänger orts- und problemnah betreut werden können und eine rasche Integration in den Arbeitsmarkt möglich ist“, teilte Landrat Siehr mit. Gerade in der gegenwärtig wirtschaftlich schwierigen Zeit bräuchten Arbeitssuchende wie Arbeitsvermittler gleichermaßen Kontinuität und Sicherheit. rak

TIPPS & TERMINE Sa., 18. 7.: GV Liederzweig-Frohsinn: Grillfest, ab 16 Uhr, Grillhütte Okriftelerstraße So., 19. 7.: SKV Mörfelden: 20. „Merfeller“ Radtourenfahrt, ab 7 Uhr, Waldstadion Mörfelden So., 26. 7.: Katholische Pfarrgemeinde Mörfelden: Kontemplation, 20 Uhr, katholische Kirche Mörfelden Mi., 29. 7.: Evangelische Frauenhilfe Walldorf: Nachmittag mit Pfarrerin Britta Busch, Gemeindezentrum, Ludwigstraße Fr., 31. 7.: SKV Mörfelden: Beginn des Festwochenende „100 Jahre Fußball in Mörfelden“, Waldstadion Mörfelden, ab 20.30 Uhr mit „Orange Box“ Sa., 1. 8.: DRK Mörfelden: Kurs „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“, 8 Uhr, DRK-Heim, Annastraße 27 So., 2. 8.: Ausstellung „Starke Frau (braucht) hat das Land“, Skulpturenpark, bis 13. September Fr., 7. 8.: SKG Walldorf: Yoga-Kurs, 9 Uhr, SKG-Halle Sa., 8. 8.: SKV Mörfelden: Werfertag, ab 14 Uhr, Waldstadion So., 9. 8.: SKV Mörfelden: 1. Mörfelder Triathlon, Start 10.30 Uhr, Badesee Walldorf, Infos unter moewathlon.de Di., 11. 8.: SKG Mörfelden: Pilates-Fortgeschrittenenkurs, 19 Uhr, Sporthalle, Okrifteler Straße Mi., 12. 8.: Evangelische Frauenhilfe

Walldorf: Grillnachmittag, 16 Uhr, Gemeindezentrum Fr., 21. 8.: Bürgerfest, Festplatz Walldorf, bis 23. August Sa., 22. 8.: Stadtbücherei MörfeldenWalldorf: Tea-Time, 14.30 Uhr, Bücherei im Kulturhaus Sa., 22. 8.: Pfarrei Christkönig Walldorf: Vor und nach den Gottesdiensten ist der Eine-Welt-Laden geöffnet, auch am 23. August Fr., 28. 8.: Evangelische Kirchengemeinde Mörfelden: Kirchfest, bis 30. August Sa., 29. 8.: Fotoclub Mörfelden-Walldorf: Ausstellung, Museum Wageningen, bis 17. September BESONDERE TIPPs Unter dem Motto „Universum“ lädt die Deutsche Jugend in Europa Landesverband Hessen Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren zur Sommerfreizeit in die Rhön ein. Vom 8. bis 22. August 2009 treffen sich die Kids, um zwei Wochen lang unseren Himmel zu erleben. Unter der fachkundigen Anleitung eines erfahrenen Betreuerteams wird ein umfangreiches Programm mit allem geboten, was Kindern Spaß macht: Basteln mit Gips, Holz, Papier und anderen Materialien, Sternenhimmel beobachten, Besuch des Planetariums Fulda, Stockbrot am Lagerfeuer grillen, Wasserschlacht, Abtanzen in der Disco und vieles mehr. Zeitgleich fin-

det im selben Haus eine Jugendfreizeit (14 - 17 Jahre) statt. Anmeldeformulare sind unter www.kinderfreizeit-rhoen.de abrufbar oder können telefonisch unter 06658/919000 angefordert werden. * Die zweiwöchige Kinderfreizeit findet im Landesheim des Jugendverbandes in Rodholz am Fuße der Wasserkuppe statt. Es liegt mitten im Biosphärenreservat Hessische Rhön. Der Kostenbeitrag beträgt 310 Euro für das erste Kind einer Familie und 295 Euro für jedes weitere Geschwisterkind. Darin sind enthalten: Unterkunft und Verpflegung (vier Mahlzeiten am Tag), Programm- und Materialkosten, Betreuung durch ausgebildete Mitarbeiter des Jugendverbandes und Versicherungen. Weitere Informationen zur Kinderfreizeit „Universum“ können Eltern und Kinder mit einer E Mail an stephan.matthias@ web.de oder einem Anruf im Landesheim unter Tel. 06658/919000 anfordern. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; die freien Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Weitere Informationen: Deutsche Jugend in Europa Landesverband Hessen e.V., Telefon 06658/919000. * Unter dem Motto „Mode, Musik, Move“ veranstaltet die Deutsche Jugend in Europa Landesverband Hessen e.V. für Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren eine

Freizeit in der Rhön für Jugendliche aus Darmstadt und Umgebung. Vom 8. bis 22. August 2009 treffen sich die Jugendlichen, um zwei Wochen lang Dancemoves einzuüben, eine Modenschau zu veranstalten und vieles mehr. Unter der fachkundigen Anleitung eines erfahrenen Betreuerteams wird ein umfangreiches Aktivprogramm geboten: Kanufahren, Rodelbahn auf der Wasserkuppe besuchen, ins Schwimmbad gehen, Klettern, Reiten und in unserem selbstgebauten Heubett übernachten. Zeitgleich findet im selben Haus eine Kinderfreizeit (8-13 Jahre) statt, so dass auch jüngere Geschwisterkinder untergebracht werden können. Anmeldeformulare sind unter www.kinderfreizeit-rhoen.de abrufbar oder können telefonisch unter 06658/919000 angefordert werden. Der Kostenbeitrag beträgt 399 Euro für den ersten Jugendlichen einer Familie und 389 Euro für jedes weitere Geschwisterkind. * Die Herzsportgruppe der SKV-Mörfelden bietet Herzsport-Training jeden Mittwoch um 18.30 Uhr in der Kurt-Bachmann-Halle an. Der Gruppenabend jeden ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr in der Gaststätte Bachmichel. Vom 15. bis 17. Juni findet eine Drei-Tage-Tour in den Schwarzwald statt, für die noch ein paar wenige Plätze frei sind Am 29. August findet die große Jubiläumsfeier „25 Jah-

re Herzsport“ im Vereinsheim statt. Beginn ist um 15 Uhr. * Body-Toning, donnerstags 19.30 bis 20.30 Uhr - Dehnübungen und Bewegungsübungen aus Pilates und Yoga für zu einem guten Körpergefühl und einer verbesserten Haltung. In dieser Kleingruppe haben wir viel Spaß und bieten KursteilnehmerInnen ab 35 ein sportliches Zuhause. Ballett für erwachsene Anfänger ohne Vorkenntnisse, freitags 18 bis 19 Uhr - Wollten Sie schon immer mal ein klassisches Ballett lernen? Es ist nie zu spät und in dieser Kleingruppe lernen Sie einfach die Grundübungen und verbessern Körperspannung, Konzentration und lernen neben auch kleinere Übungsabfolgen. Ballett für Erwachsene mit geringen bis mittleren Vorkenntnissen, dienstags 19.30 bis 20.30 Uhr - Diese Gruppe existert seit etwas über einem Jahr und hatte auch schon einen Auftritt bei einer Ballettaufführung. Hier wird konsequent weitergetanzt! Kontakt: 0621/152271 oder ballett@ballett-moerfelden-walldorf.de. Alle Angaben ohne Gewähr. Wenn Sie möchten, dass wir auch Ihre Veranstaltungstermine veröffentlichen, dann schicken Sie uns diese an folgende Mailadresse: red.moewa@dielokalezeitung. de.

Die Lokale Zeitung Mörfelden-Walldorf  

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