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Design entsteht im Prozess – wie so vieles andere im Leben. Design ist nicht schon immer und einfach da. Es entsteht durch das Betrachten, das Reflektieren, das Durchdringen und schließlich das Machen. Unsere Diplomanden dokumentieren die vielfältigen Ergebnisse des dem Designprozess zugrunde liegenden Prozessdenkens in diesem Katalog mit dem Label FF. FF steht für FunkenFlug: Die Arbeiten versprühen Vielfalt in alle Richtungen – durch die individuelle Inspiration, Ideen und Kreativität auf jeweils eigene Art und Weise zu verbinden. Für die Diplomanden steht FF aber auch für FunktionsFläche: Design spielt sich auf Flächen ab, nicht nur in Form der Diplomausstellung im neuen Campus-Gebäude, sondern auch im Zusammenspiel der vier Studienschwerpunkte (Flächen), die in einem Abschluss resultieren, also funktionieren. Somit gilt auch hier: Design ist wie im richtigen Leben. Es muss funktionieren, um angewandt zu werden und erfolgreich zu sein. Bis etwas aber wirklich funktioniert, muss eine Idee und deren Umsetzung in einem kontinuierlichen Prozess überprüft und manche Möglichkeiten in diesem Zuge auch verworfen werden. FF kann aus Sicht aller Beteiligten, der Lehrenden und Diplomanden, auch weitergehend charakterisiert werden: FF = FastFertig: Die letzten Meter sind bekanntlich immer die schwierigsten. Bis zum letzten Moment wird gedacht, gearbeitet, verfeinert und verworfen. Die Prüfung naht! FF = Fix&Fertig: Der Moment, auf den man sich mehrere Jahre vorbereitet, gefreut und den man manchmal auch verdrängt hat, ist vorbei. Prüfung. Bestanden. Geschafft. Endlich!

FF = FesteFeiern: Der Anspannung folgt die Erleichterung und mit ihr die Entspannung. Es wird nicht nur auf die Pauke gehauen, sondern der Erfolg wird bewusst und mit all den Menschen gefeiert, die einem wichtig sind! Nach der Feier ist vor der Feier. Und so geht er weiter, der Prozess. Die Funken wollen weiter fliegen und Flächen wollen erobert werden. Das Leben ist ein kontinuierlicher Prozess. Auch Design ist ein sich wieder und wieder ergebender Prozess. Es funktioniert nicht immer alles auf Anhieb – sofort, jetzt oder gleich. Aber dafür sind Sie ja jetzt „Designer“ und wissen, dass der Weg zum Ziel nicht immer der direkte Weg sein muss. Der kreative Prozess beinhaltet oftmals Umwege, die zur besten Lösung führen, die eben nur Design hervorbringen kann!


Florian Biege Laura Bischoff Natascha Franz Lena Hesse Roland Holzer Eduard Horn Naeko Ishida Lena Lögters Nelli Neb Mario Puschmann Liv Raab Sonja Spaltenstein Johannes Töws

074 006 012 042 088 010 046 078 054 096 080 020 036

Julia Bramer 060 Sykrü Cigdem 056 Anna Fedorowska 034 Inga Finke 076 Stefanie Gärtner 058 Miriam Geschwandtner 066 Lars Hannemann 050 Francis Hippel 082 Alexander Hörnschemeyer 070 Martin Kaumanns 030 Michael Kolmogortsev 068 Markus Korth 092 Swetlana Krasnoshekowa 064 Katrin Liebich 032 Svenja Limke 016 Lena Litau 044 Katrin Schießl 072 Jakob Schneider 008 Mi-Ea Son 022 Simone Stahr 040 Monika Thormann 024 Anne Vogt 018 Luise von Grebe 086 Benjamin Weisheit 026

Amelie Knura Claas König

028 062

Tiphaine Conrads Jan Kapischke Michael Klapper Janina Möller Eugenia Ostertag Stefanie Rummel Andreas Schäferhoff

038 084 090 094 014 052 048


8

NAME Laura Bischoff GEBURTSDATUM 06.06.1983 MAIL laura.bischoff@gmx.de WEB laurabischoff.de TEL 0179.7717525 SEMESTER 10 1.PRÜFER Prof. Marcus Herrenberger 2.PRÜFER Günther Jakobs


Was macht Opa eigentlich nachts ? »Nachts, wenn eigentlich alle schlafen sollten, schleicht sich Brunos Opa oft heimlich aus dem Haus. Eines Nachts beschließt Bruno, ihm auf leisen Pantoffelsohlen zu folgen, obwohl er ein bisschen Angst vor der Dunkelheit hat. Mit Teddy kann ihm ja nicht viel passieren. Die beiden schleichen durch die Nacht, und Bruno muss sich doch sehr wundern, was nachts, wenn eigentlich alle schlafen, so passiert…« »Was macht Opa eigentlich nachts?« ist ein Kinderbuch über die Nacht, in der man keine Angst haben muss, weil eigentlich nichts unheimlich ist, nur sehr vieles anders…


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NAME Nathalie Franz GEBURTSDATUM 07.12.83 MAIL nathaliefranz@gmx.de SEMESTER 9 1.PRÜFER Prof. E. Wolfgang Troschke 2.PRÜFER Prof. a.D. Michail Stamm

Jeder hat das Recht Öffentliche Kampagne zur Änderung des Registrierungssystems in Russland. Ein soziales Design Projekt zum Thema Diskriminierung der Menschen in Russland. Organisator der Kampagne - eine wohltätige Organisation »Nochlezhka« in St. Petersburg. Modelle des Projekts sind Bewohner St. Petersburgs verschiedenen Alters und aus verschiedenen Berufsgruppen. Das derzeitige System der Registrierung steht im Widerspruch zu der Verfassung der Russischen Föderation und gilt als eine Hauptursache für die Massenverletzung der Rechte und Freiheiten. Unabhängig vom sozialen und finanziellen Status, Geschlecht und Alter, hat jeder Bürger der Russischen Föderation Anspruch auf die ihm durch die Verfassung garantierten Rechte. Menschen ohne Registrierung unterliegen kaum der juristischen Rechtsprechung und werden ständig im alltäglichen Leben der Diskriminierung ausgesetzt. Dieses System muss reformiert werden! • Serie von Plakaten • Installation • Media • Buch »Halblegal« Autoren: Nathalie Franz, Aleksander Suvorov

Die Aktion wurde ursprünglich in St. Petersburg durchgeführt, von dort aus in weiteren russischen Großstädten. Durch die eingeschränkte Pressefreiheit kam es häufig zur teilweisen Zensur und Verboten der Kampagne.


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NAME Sonja Spaltenstein GEBURTSDATUM 19.02.1976 MAIL splitrock@gmx.de TEL 0251.7478956 SEMESTER 10 1.PRÜFER Prof. Marcus Herrenberger 2.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Rüdiger Quass von Deyen


Eine Gute Nacht Geschichte Zu Bett – Hoppelzeit! Doch: Wer geht schon gern zu Bett? Das denken sich auch viele kleine Hasenkinder aus Sasse Nr. 7, 9 und 14. Also macht sich Paps Hase in Begleitung von Hops Junior auf den langen, weiten und aufregenden Weg 1,2,3,4 … ach ganzschrecklich viele Hasenkinder einzusammeln und natürlich auch zu suchen ….Ob den beiden das gelingt?


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NAME Mi-Ea Son GEBURTSDATUM 11.01.1980 MAIL info@atilde.de WEB atilde.de TEL 0176.37706300 SEMESTER 7 1.PRÜFER Prof. Hartmut Brückner 2.PRÜFER Dipl.-Des. Roman Skarabis

Wie stellen wir uns die typische Frau vor? Wie, von wem und mit welcher Autorität und Hintergrund wurde die Polarisierung der Geschlechtercharakteren vorgenommen?Welche Worte sind in Fleisch und Blut übergegangen und bestimmen noch heute unser Denken und Handeln? »Rollenbilder« zeigt einige Menschen die uns geformt haben und Menschen die die Auflösung dieser Charakterzuschreibung angestrebt haben. Zum Beispiel Jean-Jaques Rousseau. Er schrieb das Frauen sich lächerlich machen würden, wenn sie außer Haus arbeiten. Bevor er dieses Werk schrieb musste er allerdings von seiner Frau Thérèse finanziert werden. Sie arbeitete als Wäscherin und war gezwungen, durch die enorme Belastung und den finanziellen Engpässen, die drei gemeinsamen Kinder in ein Findelheim abgeben.


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NAME Amelie Knura GEBURTSDATUM 22.09.1979 MAIL Amelie.Knura@gmx.de WEB amelie-knura.com TEL 0179.9209811 SEMESTER 9 1.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Tina Kindel 2.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Norbert Nowotsch M.A.

Geoinformatik mit Hand

Was ist eigentlich Geoinformatik? Im Rahmen von Projekttagen sollen sich Schüler der Oberstufe mit genau dieser Frage auseinandersetzen und einen Einblick in die Wissenschaft bekommen. Ein interaktives Touch-Interface bietet den Schülern die Möglichkeit den Umgang mit Geo- und Informatiktools zu erproben, ein Gefühl für Geodaten zu bekommen und Fragestellungen aus diesem Gebiet zu erarbeiten.


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NAME Martin Kaumanns GEBURTSDATUM 24.09.1980 MAIL mjkaumanns@gmx.de SEMESTER 11 1.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Claudia Grönebaum 2.PRÜFER Dipl.-Des. Roman Skarabis


Wahltag ist Zahltag

»Gebäude finanzieren, Gelder unterschlagen, Freunde erpressen, Bürgermeister sein, Streit schlichten, eine gemeinsame Lösung finden und dabei den größten Gewinn erzielen, Machialvelli, Opportunismus, ein wenig Westerwelle und am Ende für den Bundestag kandidieren…«


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NAME Katrin Liebich GEBURTSDATUM 25.04.83 MAIL kat.liebich@web.de SEMESTER 10 1.PRÜFER Prof. Hartmut Brückner 2.PRÜFER Dipl.-Des. Elisabeth Schwarz

|Ozeane

|Urbanisierung

5|Arktischer Ozean:

14.100.000 km²

Insgesamt sind 71 Prozent der Erdoberfläche von Meeren (den Ozeanen und deren Nebenmeeren) bedeckt. Sie konzentrieren sich auf der Wasserhemisphäre, deren Zentrum im riesigen Pazifik nahe Neuseeland liegt. Auf der gegenüberliegenden Landhemisphäre befinden sich nur der Atlantik, der Arktische Ozean und Teile des Südlichen Ozeans sowie des Indischen Ozeans.

Hiermit ist die Ausbreitung städtischer Lebens- und Siedlungsformen in ländlichen Räume gemeint

76.760.000 km² 2|Atlantik:

1|Die drei Länder mit dem höchsten Stadtanteil: Monaco, Nauru, Singapur 100 %

1|Der Pazifik ist mit einer Gesamtfläche von 155.560.000 km² der größte Ozean

1|Pazifik

155.560.000 km²

100 %

3|Indischer Ozean:

68.560.000 km²

1:191

4|Südlicher Ozean:

20.330.000 km²

Visualisierung statistischer Daten | Die Welt und Deutschland im Vergleich. Unser Alltag ist überfüllt von Statistiken, die uns in Form von Zahlen Informationen zu Größen, Mengen oder Verhält­nissen über unsere Umwelt geben. Aber zunächst sind diese Statistiken nur isolierte Zahlenkolonnen, deren konkreten Bedeutungen und Aussagen erst verstanden und interpretiert werden müssen. Doch eben diese Leistung fällt auf Basis reiner Zahlen häufig schwer, so dass eine vergleichende Beurteilung der Daten ausbleibt. In meiner Arbeit habe ich aus sta­tistischen Daten der Welt, die nur in Form von Zahlentabellen vorlagen, anspruchsvolle Informationsgrafiken entwickelt. Auf diese Weise sollen dem Betrachter die zum Teil enormen Unterschiede zwischen den UNO-Staaten (jeweils die beiden Extreme), und Deutschland zum Vergleich, veranschaulicht werden. Es werden viele interessante und erstaunliche Sachverhalte deutlich.

88,91% 17|Deutschland 88,91 %

190|Das Land mit dem geringsten Stadtanteil: Burundi 7,58 %

7,58 %


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NAME Anna Fedorowska GEBURTSDATUM 21.11.1984 MAIL a.fedo@web.de SEMESTER 8 1.PRÜFER Prof. Hartmut Brückner 2.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Cordula Hesselbarth


7 6 5 4 3 2 1 0 1650

Milliaden

1700

1750

1800

1850

1900

1950

2000

Zeitraum

0 10 20 30 40 50

Ausgeartet 60

Zunahme der Erdbevölkerung

und Ausrottung der Ar ten

70

Mein Buch möchte eine Übersicht über die fortschreitende Naturzerstörung, vor allem im Bereich des tierischen Lebens geben. Der Mensch als Geschöpf der Natur dehnt seinen Einfluss auf sämtliche Bereiche der Natur aus. Ein Wachstum in den letzten Jahrhunderten machte ihn zu einem der individuenreichsten Lebewesen, das heute sämtliche Zonen der Erde bewohnt. Wer die beängstigende Wachstumskurve der Erdbevölkerung mit einer grafischen Darstellung der ausgerotteten Tierarten vergleicht, stellt eine Übereinstimmung fest. Je steiler die menschliche Bevölkerungskurve wird, desto höher werden die Blöcke, welche die Zahl der ausgerotteten Tiere darstellen. Im Grunde genommen sind alle angeführten Beispiele Kopfrechnungen mit dem Ergebnis, dass jeder vernünftige Naturschutz zugleich auch Menschenschutz ist.


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NAME Johannes Töws GEBURTSDATUM 23.05.1982 MAIL argyll@gmx.net WEB johannestoews.de SEMESTER 13 1.PRÜFER Prof. Herrenberger 2.PRÜFER Prof. Dr. phil. Reinhold Happel


Karikaturen zur Globalisierung Schonung habe ich bei meinen Karikaturen nicht walten lassen. Sie sollen einen satirisch-humorvollen Genuß bieten und eine neue, zumindest andere Perspektive auf die eigentlich vertrauten Mediengesichter ermöglichen. Wer nun genau der Häßliche, der Böse oder der Gute ist, bleibt vielleicht unklar. Vielleicht fragt man sich: Wie böse ist so ein landläufiger Despot eigentlich? Gibt es auch nur einen Gerechten unter diesen Falschspielern, Labertaschen und Revolverhelden? Sind sie nicht irgendwie alle ein häßliches, seelenverkrüppeltes Gelumpe? Oder gelangt man nicht unweigerlich jenseits der Grenzen von Gut und Böse, sollte man erkennen, wie sich Menschliches, Allzumenschliches hinter diesen Masken verbirgt? Unversehens spiegelt man sich noch selbst in einer dieser Visagen wider …«


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NAME Simone Stahr GEBURTSDATUM 15.04.1981 MAIL simone.stahr@web.de SEMESTER 11 1.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Rüdiger Quass von Deyen 2.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Claudia Grönebaum


»Meine Schwester wird geboren, ich bin vier Jahre alt, und die Situation verändert sich radikal: Eine fette, missgestaltete Person spielt plötzlich die Hauptrolle … Mein großer Bruder und ich, ansonsten Todfeinde, schließen Frieden und machen Pläne, wie man das abscheuliche Geschöpf auf verschiedene Weisen umbringen kann.« (Ingmar Bergman) Geschwister. Warum haben sie eine so besondere Beziehung? Welche Rolle spielt die Geschwisterposition? Warum sind Geschwister meist so unterschiedlich und warum macht das evolutionsbiologisch einen Sinn? Warum rivalisieren manche Geschwister so extrem? Beeinflussen sie sich gegenseitig? Einblicke in die längste Beziehung unseres Lebens. 


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NAME Lena Hesse GEBURTSDATUM 22.02.1981 MAIL info@lenahesse.com WEB lenahesse.com TEL 0176.22890997 SEMESTER 8 1.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Marcus Herrenberger 2.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Gerda Schlembach

Der Koffer rote

»…Nun, da war einmal ein alter und außerordentlich griesgrämiger Mann. Der wohnte in einem Haus, in dem viele Menschen wohnten, in einer Stadt, in der noch mehr Menschen wohnten. Keinen dieser Menschen mochte er besonders. Jene Frau mit dem roten Koffer war dem alten Mann ganz besonders suspekt. Ihren Blick fand er verschlagen, ihr Kleid fand er unvorteilhaft, ihren Lippenstift zu pink und ihren Schmuck zu protzig.« Eine Bildergeschichte über gute Nachbarschaft.


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NAME Naeko Ishida GEBURTSDATUM 08.11.1984 MAIL naekoishida@hotmail.de WEB naekoishida.com TEL 0177.4548756 SEMESTER 9 1.PRÜFER Prof. Marcus Herrenberger 2.PRÜFER Prof. Dipl.-Des.Rüdiger Quass von Deyen


Die Rückkehr

einMeerjungfrau, Kinderbuch über Freundschaft, Story: Sirena, die kleine und Carla waren die besten Freunde. Doch eines Tages mussten sich die Freunde trennen, denn Carla musste mit ihrer Familie wegziehen. Carla versprach Sirena wieder zurück zu kommen und so wartete Sirena jeden Tag am Strand auf die Rückkehr ihrer Freundin. Als Carla auch nach einem Jahr nicht zurückkam, verlor Sirena fast das Vertrauen. Doch mit Hilfe der Tiere schrieb Sirena einen Brief und bald darauf antwortete Carla. So wussten sie, dass sie immer noch die besten Freunde waren, auch wenn sie weit voneinander entfernt lebten.

Abschied und Wiedersehen


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NAME Stefanie Rummel GEBURTSDATUM 31.10.1978 MAIL stefanie_rummel@hotmail.com TEL 0178.4007601 SEMESTER 8 1.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Torsten Wittenberg 2.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Steffen Schulz

Morph –

Wabenobjekte im Raum Pappwabe ist seit vielen Jahren ein industrieller Werkstoff. Im Inneren vieler Türen und Tische hat sie ungesehen Einzug in die meisten Wohnbereiche genommen. Aber auch die Flugzeugund Autoindustrie, ja sogar Tierpräparatoren kennen und nutzen die Vorzüge der Wabenstruktur seit langem. Pappwabe ist umweltschonend, da sie aus recyceltem Material hergestellt wird. Sie ist, dank der Wabenstruktur, erstaunlich stabil. Durch ihren Einsatz spart man viel an Gewicht und Kosten. Zusammengefaltet kann sie sehr gut transportiert und gelagert werden. Bei Bedarf dehnt man das Material um ein Vielfaches. Gestalter fordert das Potential des Materials heraus etwas Neues entstehen zu lassen und die sonst verborgene Wabenstruktur anerkennend ans Licht zu bringen. Zu Beginn der Auseinandersetzung mit Pappwabe reichten meine Experimente und Überlegungen von Licht zu Kinderspielzeug und vielen anderen Objekten.Schließlich habe ich mich der Wabenstruktur bedient und ihre Vorteile in einen ästhetischen Kontext formuliert.


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NAME Şükrü Çiğdem GEBURTSDATUM 10.06.1974 MAIL cigdem2002@web.de SEMESTER 10 1.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Claudia Grönebaum 2.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Torsten Wittenberg

Während meiner Reisen nach Istanbul beschäftigte mich das Thema, welches türkische Produkt sich im europäischen Markt etablieren ließe. Nach meiner Recherche entschied ich mich für »Turkish Delight«. »Turkish Delight« ist weder Praline noch Schokolade. Es ist eine Süßspeise, die aus Speisestärke, Wasser, Backpulver, Zucker oft vermengt mit Trockenfrüchten zu einer Sirupmixtur zubereitet wird. In Westeuropa ist sie seit dem 19. Jahrhundert bekannt, jedoch heute weder in der EU noch in Deutschland als hochwertiges Produkt präsent. Meine Arbeit zielt auf eine Neupositionierung des türkischen Traditionsprodukts im europäischen Markt. Unter dem Namen »Lokum« – die türkische Bezeichnung für Turkish Delight – soll mit Hilfe eines eigens auf die Zielgruppe entwickelten Corporate Design und Packaging der genußorientierte, weltoffene Mitteleuropäer für das Produkt gewonnen werden.


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NAME Claas König GEBURTSDATUM 15.12.1979 MAIL claas@rampires.com WEB rampires.com SEMESTER 9 1.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Norbert Nowotsch M.A. 2.PRÜFER Dipl.-Des. Alexander Beste


RAMPIRES

Blood, Sweat & zeigt Fears Dieser Dokumentarfilm chronologisch die Entstehung und die Entwicklung der deutschen Band Rampires auf, welche ihren Musikstil selbst als Psychopunk bezeichnet, da sie modernen Punkrock mit Elementen des Psychobillys, des Rock & Roll und des Hardcore verbinden. Originales Videomaterial wird mit Interviews der einzelnen Bandmitglieder vermischt, so dass die Band selbst ihre Geschichte erz채hlt. Es wird 체ber verschiedene Abschnitte wie Studioaufenthalte, Videodrehs, Live Konzerte und Vermarktung gesprochen, aber auch welche Freuden und vor allem welche Pflichten es mit sich bringt, wenn man Teil einer Band ist.


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NAME Alexander Hörnschemeyer GEBURTSDATUM 08.08.1975 MAIL alexhoern@googlemail.com TEL 0178.8115156 SEMESTER 7 1.PRÜFER Prof. Hartmut Brückner 2.PRÜFER Dipl.-Des. Elisabeth Schwarz

Manchmal passieren im Leben Situationen, welche man nie vergessen kann. Besonders dann sind sie unvergesslich, wenn sie mit den Liebsten geschehen. Einer meiner Liebsten ist mein Mopshund Luzie. Ich widme meine Diplomarbeit – ein wichtiges Ereignis meines Lebens – meinem Hund Luzie. Ich möchte in diesem Buch all die unvergesslichen Geschichten erzählen, die ich mit meiner kleinen Prinzessin erlebe.


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NAME Katrin Schießl GEBURTSDATUM 07.12.1978 MAIL k.schiessl@gmx.de SEMESTER 12 1.PRÜFER Prof. Hartmut Brückner 2.PRÜFER Dipl.-Des. Roman Skarabis


deinem GiftinEssen

Was macht der Fisch im Frühstücksei? Wie schmecken australische Sägespäne? Und wie wird aus Klärschlamm Gulasch? Dieses Buch liefert Antworten auf die Fragen zu unserem täglichen Essen, die wir eigentlich nie stellen wollten. Wer mutig genug ist und sich auf die gruselige Reise durch den ganz normalen Wahnsinn eines Supermarkts begibt, wird später nie wieder so unbefangen wie zuvor durch die Regale schlendern – aber gesünder.


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NAME Florian Biege GEBURTSDATUM 01.10.1983 MAIL mail@meinturm.de WEB florianbiege.de TEL 0176.24805730 SEMESTER 10 1.PRÜFER Prof. Marcus Herrenberger 2.PRÜFER Dipl.-Ing. Rolf Schnieders

ConTerra Concept Art -

für Film & Spiel

Auf einer Entdeckungsreise durch eine fantastische Welt werden unterschiedliche Umgebungen und die dort lebenden Charaktere gestaltet. Der fiktive Kontinent Conterra bietet mit riesigen Wüsten und Steppen Nomadenvölkern eine Heimat. Sie werden bedroht von gefährlichen Wesen, die aus tiefen Wäldern in das weite Land eindringen. Im unwirtlichen

Gebirge sind die letzten Vertreter eines geheimnisvollen Volkes auf dem Kontinent gestrandet. Die Art der Gestaltung und Präsentation ist an die Entwicklung von Videospielen und Filmen angelehnt, die in fremden Welten spielen.


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NAME Liv Raab GEBURTSDATUM 08.03.1984 MAIL liv.raab@gmx.de WEB livraab.blogspot.com SEMESTER 8 1.PRÜFER Prof. Marcus Herrenberger 2.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Rüdiger Quass von Deyen


der Himmel bricht auf »Ihr macht den Anschein als müsste ich euch retten und seht die Welt nicht wie sie ist – ich habe einen klaren Blick auf die Dinge, denn ich lebe auf beiden Seiten des Zauns – mein Gras ist immer grün. Also rate ich dir: »Mein lieber Freund, geh nach Haus‘ und bleib bei deiner Mutter. Was geschehen ist, ist geschehen.« Ich winke mir aus weiter Ferne höflich zu, packe meinen Koffer, Würstchen und Bier – alles läuft nach Plan.« »You make them seem to save you, and I would not see the world as it is – I have a clear view of things, because I live on both sides of the fence – my grass is always green. So I advise you: »My dear friend, Go home and stay with your mother. What has happened, has happened.« I waved to me from far away, I politely to pack my bag, Würstchen and beer – all goes to plan.« translate.google.com


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NAME Jan Kapischke GEBURTSDATUM 23.01.1983 MAIL jankapischke@gmx.de SEMESTER 8 1.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Steffen Schulz 2.PRÜFER Dipl.-Des. Rainer Samson

Faltrad Urbane Mobilität Seit den Zeiten, als der Mensch noch Jäger und Sammler war, hat das Thema Mobilität nichts an Relevanz und Aktualität verloren. Ein Faltrad ist die logische Weiterentwicklung eines Fahrrads und die Folge der heutigen Mobilität, und überbrückt Mobilitätslücken. Mit meinem Konzept möchte ich nun ein neues, einfaches Faltrad für den Stadtgebrauch schaffen. Das Hauptaugenmerk liegt hier jedoch nicht auf einem möglich geringen Faltmaß, sondern auf dem Faltvorgang. Dieser soll so kurz, schnell und einfach wie möglich sein, und das Faltrad soll an möglichst vielen Orten verstaubar sein. Dabei steht Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund. Das Design soll dies durch Schlichtheit unterstützen und die Funktionsweise durch die optische Gestaltung erklären.


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NAME Roland Holzer GEBURTSDATUM 30.01.1984 MAIL info@josefludwig.de WEB josefludwig.de SEMESTER 8 1.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Claudia Grönebaum 2.PRÜFER Prof. Erich-Wolfgang Troschke

8 Runden

Ein Diktator wird von einem Größenwahnsinnigen bezirzt; einDer Jahrhundertkampf Sprücheklopfer nervt Journalisten; Afrika kommt ganz groß; der in Zaire Ring wird zur Bühne - James Brown verausgabt sich bis zur Erschöpfung; zwei Boxer treten gegen sich selbst an (Ach der Champagner! ); ein Schriftsteller springt über seinen Schatten… es wird geboxt - und dabei ausgiebig in den Seilen gelehnt; Legende und Wahrheit lassen sich nur mühsam trennen. Diese Szenen bilden zusammen mit Hintergründen und Tatsachen einen besonderen Blick auf einen legendären Boxkampf. Der »Rumble in the Jungle« fand 1974 zwischen Muhammad Ali und George Foreman in Zaire statt. Neben Sachtexten gibt es collagierte Figuren, Holzschnitte, freie Zeichnungen und bearbeitete Fotos.


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NAME Mario Puschmann GEBURTSDATUM 19.02.1983 MAIL mario.puschmann@gmx.net TEL 0176.22643217 SEMESTER 10 1.PRÜFER Prof. Marcus Herrenberger 2.PRÜFER Prof. Dipl.-Des. Gerda Schlembach

Was die Dinge dieser Welt verbindet, ist die simple aber oft verkannte Tatsache, dass sie sich den Platz in ein- und derselben Realität teilen. Jedoch: hat da überhaupt jemand den Überblick? Haben Sie eine Ahnung, wie viel Krempel Sie allein in Ihrer Wohnung horten? Und das ist nur ein Bruchteil dessen, was es insgesamt so gibt im Universum. Evolution, freie Marktwirtschaft, Gravitation und sexuelle Fetischismen – diese und andere, teilweise ganz und gar unerforschte Phänomene sind Grund für das Vorhandensein einer schier unglaublichen Variation nicht-entropischer Materieausformungen. Ich habe mit der zeichnerischen Inventur aller in diesem Raum-Zeit-Kontinuum befindlichen Gegenstände begonnen, habe mir zum Ziel gesetzt, alles, was die Kantsche Definition des »Seienden« erfüllt, abzubilden, bin jedoch - trotz allen Fleißes - nicht ganz fertig geworden. Es sind daher diverse Fortsetzungen geplant.


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Freudiger Dank gilt den fliegende Funken, unseren Absolventen dieses Semesters. Ferner finden Sie ein fehlerfreies Fehlerfinden bei unsere Lektorin Anja Dikow, die fleißig nach falschen Formulierungen forschte. Felsenfest und mit fürstlichem Füllfederhalter führte das Dekanat des FB Design frohlockend Buch über fruchtbare Finanzierungen zu fangfrischen Fiktionen, die R. Quass v. Deyen freigiebig dem Team FF flüsterte. Fabelhaft fertigten Fabian Glass und Dominic Sehak formatfüllende Farbfotos für den Funkenflug. Feuer frei für Benjamin und Jonathan Schreiber, die feinfühlig die Ohren der Besucher auf unserer feuchtfröhlichen Füllfaktor-Feier fütterten. Zugleich fabrizierte Till Notzon fliegende Fetzen mit fantastischen Flöten und Fanfaren für die Funktionsfläche, während Martin Tulatz mit musikalischen Funkenfontänen das Firmament flutete. Flüssig falteten Vitaly Grossmann und Wenzel Spingler fragile, freche, flimmernde Freundschaftsdienste in ihrem Formprogramm. Fusselfrei und mit frischem Fundus an Ideen feilten die Fürsten der Werkstätten feinste Fabrikate. Famosen Dank für eure freundliche Fertigungshilfe! Fielen Dank auch an alle Förderer die auf den folgendes Flächen ihren festen Platz ferdient haben.


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FF FUNKENFLUG Diplomkatalog Wintersemester 09/10 M端nster University of Applied Sciences Faculty of Design Leonardo-Campus 6 D_48149 M端nster KONZEPT & GESTALTUNG

Florian Kleinehollenhorst, Hannes Denker, Lisa Funke, Martin Denker, Max Beckers FOTOGRAFIE

Dominic Sehak, Fabian Glass BERATUNG Prof. Dipl.-Des. R端diger Quass von Deyen LEKTORAT Anja Dikow DRUCK Wentker Druck, Greven PAPIER

Raumplan | EnviroTop 80g/qm Innenteil | EnviroTop 120g/qm Umschlag | EnviroTop 300g/qm SCHRIFT Generis AUFLAGE 1200 St端ck

www.ff-2010.de


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