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Nr. 144

März 2008

Weil sie liebt, zerbricht sie die Flasche ihres kostbaren Salböls, verschwendet den Duft an die Füße des Freundes. Weil er liebt, zerbricht er am Hass und an Rechthaberei, verschwendet sein Leben an Freund und Feind. Weil Gott liebt, zerbricht er das Grab und den Tod. Was als todsicher galt, ist nicht mehr Fessel, noch Grenze. Wer Jesus liebt, dem zerbricht er – wie Maria im Garten – das Bild, ihn halten zu müssen, um ihn lieben, zu können

Ostern, und wieder nichts in der Hand. Nur die Ahnung im Herzen: Er lebt, er liebt, er umfängt uns – unfassbar, nah – und befreit uns zum Lieben. Hans Brunner

Martin Schongauer, „Noli me tangere“ (1462/1465) Musée d’Unterlinden, Colmar; Foto: akg-images

IN DIESER AUSGABE ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾ ¾

Abschied von Pater Paul Das aktuelle Interview … mit Leo Claassen Rund ums Osterfest, Erstkommunion und Firmung Unser Pastor ist Dechant Kevelaerwallfahrt Ökumene in Kerken Rückblicke Die Eyller Kapelle Enzyklika – für Sie gelesen Aus aller Welt Und noch vieles mehr …

WUSSTEN SIE SCHON?


„Et kömmt wie et kömmt“ – Pater Paul verlässt Nieukerk „Das meiste, was sich in unserem Leben ereignet, haben wir nicht geplant. Es ergibt sich einfach“, so begann Pater Paul nach den Gottesdiensten Mitte Februar, um die Gemeinde wie er selbst sagt eine freudige und eine weniger erfreuliche Nachricht mitzuteilen. Zwar wird er weiterhin für einige Jahre in Deutschland bleiben können. Seine Missionstätigkeit wurde bis 2011 in Deutschland verlängert. Danach möchte er sich wieder dem Studium widmen, ein Aufenthalt in Kanada oder eine Rückkehr nach Indien sind geplant. Die weniger erfreuliche Nachricht bedeutet jedoch, dass wir uns schon früher von Pater Paul verabschieden müssen. Ab dem 1. Mai wird er in die Gemeinde Sassenberg in der Nähe von Osnabrück versetzt. Die Versetzung geschieht auf eigenen Wunsch. Der langjährige Kontakt zu einem Mitbruder in einer dortigen Nachbargemeinde war schließlich ausschlaggebend. Nach vielen Jahren in einem fremden Land ist ein Wunsch nach engem Kontakt mit guten Bekannten aus der eigenen Heimat sicher verständlich. Pater Paul verbindet mit seinem Mitbruder schon eine zwanzigjährige Weggemeinschaft über Studium, Noviziat und Mission in Deutschland.

So ist der Weggang von Pater Paul einerseits Abschied aus unserer Gemeinde, anderseits Aufbruch zu neuen Zielen und Aufgaben. Wie schnell ein solcher Neuanfang geschehen kann hat alle überrascht. Wie sagte Pater Paul selbst

„We gont for nix lope Et kömmt wie et kömmt“ Jens Kaltenecker

St. Johannes Ev. Sassenberg Die neue Gemeinde von Pater Paul ist St. Johannes der Evangelist in Sassenberg. Mit 5.839 Katholiken werden Größe und pfarrliche Strukturen sicher mit Nieukerk vergleichbar sein. Noch ist die Gemeinde des Dekanats Warendorfs (Bistum Münster) selbstständig. Umbrüche hin zur Seelsorgeeinheit oder Fusion sind jedoch zu erwarten. So wird sich Pater Paul auf neue Kontakte, neue Menschen und neue Erfahrungen einstellen müssen, aber viele Parallelelen zu unserer Pfarrgemeinde erleben.

Die Verabschiedungsfeier für Pater Paul findet am 19. April im Rahmen der Sonntagvorabendmesse um 18.15 Uhr in der Pfarrkirche St. Dionysius Nieukerk statt. Im Anschluss wird zum gemeinsamen Abschied ins Pfarrheim eingeladen.

Er betonte ganz deutlich, dass sein Weggang nicht mit der Gemeinde Nieukerk in Verbindung steht. Viele positive Erlebnisse, Kontakte und Gespräche bleiben ihm in sehr guter Erinnerung. Im nächsten Spräkbaas wird unter anderem von seiner Abschiedsfeier berichtet. Pater Paul wird sich dort nicht die Gelegenheit nehmen lassen einen Dankes- und Abschiedsbrief an die Gemeinde zu schreiben. Schon jetzt ist er über seinen Weggang sehr betrübt. Pater Paul freut sich allerdings auch auf seine neuen Erfahrungen und Kontakte in der neuen Gemeinde, in der er ebenfalls als Kaplan tätig sein wird. Ein Besuch ist sicherlich allemal noch möglich, mit dem Zug oder Auto ist Pater Paul für uns und wir für ihn in knapp zwei Stunden zu erreichen. Ostern 2008

Die Pfarrkirche St. Johannes Ev. Sassenberg – Die neue Heimatgemeinde von Pater Paul – Seite 2


Das aktuelle Interview Tansania – Nieukerk gestern – heute – morgen Interview mit Leo Claaßen Spräkbbas: Guten Tag, Herr Claaßen vielen Dank, dass Sie sich heute für uns Zeit genommen haben. Wir möchten gerne etwas über Tansania und Ihr Engagement erfahren. Wie kam es dazu, dass Sie sich und damit auch unsere Pfarrgemeinde in Tansania engagieren? Herr Claaßen: Die Wurzeln zu Tansania entstanden zu der Zeit als die Verbindung bereits zu Pastor David (Kenia – Priesterweihe in Nieukerk) bestand. Damals war Pastor Schepers noch hier am Ort. Pastor David war in Nieukerk zu Besuch, als ein Anruf aus Mariendonk kam, dass Schwester Cecilia - auch Mutter Cecilia genannt, Mitglied der „Schwestern unserer lieben Frau vom Kilimanjaro“ - ebenfalls hier am Niederrhein verweilte. So fuhr Pastor Schepers nach Mariendonk und knüpfte erstmals mit Mutter Cecilia Kontakt. Dies war im Jahre 1976. Pastor Schepers wollte diesen Kontakt gerne aufrecht erhalten, hatte aber nicht die nötige Zeit. Daher fragte ich damals, ob ich diese Verbindung aufrecht erhalten könnte. 1979 habe ich dann meinen ersten schriftlichen Kontakt zu Mutter Cecilia aufgenommen. 1981 war Mutter Cecilia drei Tage in Nieukerk zu Gast. Spräkbaas: Wie sah und sieht die Unterstützung für Tansania aus? Herr Claaßen: In den 80er und 90er Jahren wurden noch Containertransporte mit Kleidung, Betten, Autos, Lebensmitteln und anderem organisiert. Mittlerweile sind solche Transporte zu teuer, da alles in Tansania gekauft werden kann. Somit steht heute die finanzielle Unterstützung der Projekte in Tansania im Vordergrund. Mutter Cecilia hat in Moshi ein Krankenhaus aufgebaut, das zwischenzeitlich so stark ausgelastet ist, dass eine Erweiterung des Krankenhauses ansteht. Hierbei können wir eine Unterstützung leisten. Spräkbaas: Waren Sie schon selbst in Tansania? Herr Claaßen: Meine Frau und ich waren bereits schon fünfmal in Tansania. Während unseres Aufenthaltes waren wir bei den Schwestern untergebracht und konnten Land und Leute kennen lernen. Es ist sehr wichtig für die

Verbindung, dass auch wir nach Tansania fahren. Spräkbaas: Wie stehen Sie mit den Schwestern in Kontakt?

Herr Claaßen: Durch regelmäßigen Schriftverkehr und Besuche wird der Kontakt aufrecht erhalten. Vor kurzem war Schwester Cecilia mit Schwester Alphonsa hier in Nieukerk zu Besuch. Zur Zeit stehe ich mit Schwester Cecilia und weiteren fünf Priestern in schriftlichem Briefkontakt. Besteht einmal Kontakt so „mehrt“ dieser sich ständig.

Schwester Cecilia und Schwester Alphonsa bei ihrem Besuch in Nieukerk im Herbst 2007 (Foto: Leo Claaßen)

Als Anekdote am Rande: Einmal bekam ich eine Anfrage von einer Frau aus Tansania, die eine Bank gründen wollte. Sie fragte wie sie das machen kann. Da konnte ich leider nicht helfen. Ich habe ihr als Ansprechpartner Misereor vorgeschlagen. Sie sehen, die Zusammenarbeit kann sehr vielfältig sein, daher ist die Unterstützung der Ehefrau bzw. Familie sehr wichtig. Spräkbaas: Wie wird die Verbindung nach Tansania zukünftig sein? Herr Claaßen: Ich denke, dass die Verbindung nach Tansania weiter bestehen wird. Die Unterstützung von Seiten der Pfarrgemeinde und Pastor Prießen ist vorhanden. Vielleicht findet sich ja jemand, der so wie ich - mit Hilfe der Familie - das ganze Projekt noch begleiten kann. Gerne bin ich bereit meine bisherigen Unterlagen (Briefe, Berichte usw.) zur Verfügung zu stellen. Spräkbaas: Welche Wünsche haben Sie an die Verbindung zu den Schwestern? Herr Claaßen: Ich würde gerne mit einer künftigen Kontaktperson, die diese Verbindung pflegt, zusammenarbeiten wollen. Und außerdem feiern wir in sechs Jahren Diamanthochzeit, da wäre es schön, wenn Mutter Cecilia, wie bereits bei unserer Goldhochzeit, dabei sein könnte. Das Interview führte Eveline Treptow

Ostern 2008

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Rund um das Osterfest Samstag, 15. März – Vorabend zum Palmsonntag 17.00 Uhr Palmprozession durch den Pfarrgarten zur Kirche; dort Palmweihe und Familienmesse unter Mitwirkung von Total Vokal (Aldekerk) 18.15 Uhr Vorabendmesse zum Palmsonntag (Nieukerk) Palmsonntag 09.15 Uhr Hl. Messe mit Palmweihe (Aldekerk) 10.00 Uhr Palmweihe im Bürgerpark und anschl. Prozession zur Kirche und Feier der hl. Messe mit Kinderchor und St. Raphael Kindergarten (Nieukerk) anschl. Fastenessen des Eine-Welt-Ladens 10.30 Uhr Hochamt mit Palmweihe (Stenden) 19.00 Uhr Hl. Messe mit Palmweihe (Aldekerk) Gründonnerstag 10.00 Uhr Eierkollekte der Messdiener (Nieukerk) 16.00 Uhr Abendmahlsliturgie für Kinder (Aldekerk) 17.00 Uhr Hl. Messe für Kinder und Senioren in der Elisabeth-Kapelle 20.30 Uhr Gemeinsamer Abendmahlsgottesdienst mit Fußwaschung der Seelsorgeeinheit in St. Peter und Paul Aldekerk, anschl. Anbetung bis 24 Uhr und Pessachfest für Jugendliche. Karfreitag 08.00 Uhr 10.00 Uhr 10.30 Uhr 10.30 Uhr 11.00 Uhr 15.00 Uhr

Morgengebet (Nieukerk) Kinderkreuzweg d. d. Magdalenenpark (Aldekerk) Gebet vor dem Kreuz in der Elisabeth-Kapelle Kinderkreuzweg (Stenden) Kinderkreuzweg, Blumen mitbringen (Nieukerk) Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu (Aldekerk, Nieukerk und Stenden)

Karsamstag 17.00 Uhr Osternachtsfeier mit Kirchenchor (Aldekerk) 19.00 Uhr Osternachtsfeier (Stenden) 21.00 Uhr Auferstehungsfeier ab Friedhof mit Kirchenchor anschl. Agapefeier im Pfarrheim (Nieukerk) Ostersonntag 06.30 Uhr Auferstehungsmesse an der Friedhofskapelle (Aldekerk) 08.00 Uhr Festmesse (Nieukerk) 09.15 Uhr Festmesse in der Elisabeth-Kapelle (Nieukerk) 10.00 Uhr Festmesse (Aldekerk) 10.00 Uhr Familiengottesdienst (Nieukerk) 19.00 Uhr Familienmesse und Osterfeuer (Stenden) Ostermontag 08.00 Uhr Festmesse (Nieukerk) 10.00 Uhr Festmesse mit dem Kirchenchor (Aldekerk) 10.00 Uhr Hochamt mit Tauffeier (Nieukerk) 10.30 Uhr Hochamt (Stenden) 19.00 Uhr Hl. Messe (Aldekerk) Samstag, 29. März – Vorabend zum Weißen Sonntag 17.00 Uhr Sonntagvorabendmesse (Aldekerk) 18.15 Uhr Weltjugendtagsgottesdienst (Nieukerk) Weißer Sonntag 09.00 Uhr Erstkommunionfeier (Nieukerk) 10.00 Uhr Erstkommunionfeier (Aldekerk) 10.30 Uhr Erstkommunionfeier (Nieukerk) 10.30 Uhr Hl. Messe (Stenden) 19.00 Uhr Hl. Messe (Aldekerk) Ostern 2008

06.04. 13.04. 15.04. 16.04. 17.04. 20.04. 27.04.

30.04. 01.05.

04.05.

11.05.

12.05.

17.05. 18.05. 21.05. 22.05.

Weitere Gottesdienste 09.15 Uhr Hl. Messe 10.00 Uhr Erstkommunionfeier (Stenden) 09.15 Uhr Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle 10.30 Uhr Familiengottesdienst 17.00 Uhr Firmung (Stenden) 17.00 Uhr Firmung (Aldekerk) 17.00 Uhr Firmung 09.15 Uhr Hl. Messe 10.30 Uhr Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle 10.30 Uhr Hl. Messe (Stenden) 19.00 Uhr Hl. Messe (Aldekerk) Die anderen Gottesdienste entfallen anlässlich der Kevelaerwallfahrt! Christi Himmelfahrt 19.00 Uhr Vorabendmesse Christi-Himmelfahrt 19.00 Uhr Vorabendmesse (Aldekerk) 08.00 Uhr Festmesse (Aldekerk) 09.15 Uhr Hl. Messe zu Christi-Himmelfahrt 10.15 Uhr Hl. Messe Heimatfreunde (Aldekerk) 10.30 Uhr Hochamt (Stenden) 09.15 Uhr Hl. Messe 18.00 Uhr Hl. Messe Maigesellsft. (Stenden) Pfingsten 08.00 Uhr Hl. Messe 09.15 Uhr Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle 10.00 Uhr Festhochamt mit dem Kirchenchor (Aldekerk) 10.00 Uhr Hl. Messe 10.30 Uhr Hochamt (Stenden) 08.00 Uhr Hl. Messe (Nieukerk) 10.00 Uhr Gemeinsamer ökumenischer Pfingstgottesdienst in Stenden 19.00 Uhr Hl. Messe (Aldekerk) 17.00 Uhr Familienmesse (Aldekerk) 09.15 Uhr Hl. Messe mit Kirchenchor 19.00 Uhr 19.00 Uhr 09.30 Uhr 10.00 Uhr 10.30 Uhr

25.05. 01.06. 08.06. 14.06. 15.06.

09.15 Uhr 10.00 Uhr 10.30 Uhr 09.15 Uhr 09.15 Uhr 10.30 Uhr 17.00 Uhr 18.15 Uhr 09.15 Uhr

Fronleichnam Vorabendmesse (Aldekerk) Vorabendmesse Hl. Messe im Bürgerpark anschl. Prozession und Zusammenkunft im Pfarrheim Festhochamt am Bahnhofsvorplatz anschl. Prozession zur Pfarrkirche (Aldekerk) Gottesdienst anschl. Prozession (Stenden) Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle Sportlermesse Sportplatz (Aldekerk) Hl. Messe Hl. Messe Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle Familiengottesdienst mit Kinderchor Familienmesse (Aldekerk) Sonntagvorabendmesse mit Fahrzeugsegnung Hl. Messe mit Fahrzeugsegnung

Sofern nicht anders angegeben: Samstags: 17.00 Uhr Sonntagvorabendmesse (Aldekerk), 18.15 Uhr Sonntagvorabendmesse (Nieukerk) Sonntags:: 09.15 Uhr Hl. Messe (Aldekerk), 10.30 Uhr Hl. Messe (Stenden), 19.00 Uhr Abendmesse (Aldekerk)

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Kinderseite – Wer-Wie-Was Unser Pastor - Dechant? Was ist das denn?

Was macht er da? Geht er jetzt nach Rom?

Da hat er ja mächtig was zu tun!

Wir wünschen unserem Pastor – Dechant Prießen – alles Gute und viel Erfolg bei der neuen Aufgabe.

Der Dekan, bei uns auch Dechant genannt, ist in der römisch-katholischen Kirche der Vorsteher einer Gruppe von Priestern. Pastor Prießen ist am 1. Dezember 2007 zum Dechanten ernannt worden. Seine Amtszeit endet am 30. November 2013. Die Ernennung erfolgt durch den Bischof. Pastor Prießen wurde von Bischof Lettmann zum Dechanten ernannt. Der Amtsbezirk eines Dechanten nennt man Dekanat. Für das Dekanat Geldern mit seinen Pfarreien Geldern, Issum, Aldekerk, Nieukerk, Stenden, Tönisberg, Rheurdt, Schaephuysen, Straelen und Wachtendonk ist zukünftig Pastor Prießen zuständig. Hier wohnen über 50.000 Katholiken.

Der Dechant ist in seinem Dekanat u.a. für die ordnungsgemäße Durchführung der Verwaltung, Pastorale (Seelsorge) und die Liturgie (Gottesdienst) verantwortlich. Er füllt die mittlere Verwaltungsebene zwischen Pfarrgemeinde und Bistum aus. Eveline Treptow

Erstkommunion 2008 – Mit Jesus verbunden Am Weißen Sonntag 2008 gehen 48 Kinder unserer Pfarrgemeinde zur 1. Heiligen Kommunion. Vorbereitet werden die Jungen und Mädchen von Vätern und Müttern, die sich in Elterngruppen zusammengeschlossen haben und so ihre Kinder abwechselnd als KatechetInnen begleitet haben. Begleitet werden die Elterngruppen durch mich als Pastoralreferentin, da ich in allen Gemeinden der Seelsorgeeinheit Kerken verantwortlich für die Erstkommunionkatechese bin. Allen, die die Kinder zum ersten Empfang des Altarsakramentes führen, möchte ich auf diesem Wege meinen Dank aussprechen. Ganz herzlich möcht ich mich auch bei der Pfarrgemeinde für das begleitende und unterstützende Gebet bedanken.

Das Motto der Erstkommunionvorbereitung „Mit Jesus verbunden“ steht im engen Zusammenhang zum Gleichnis Jesu „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben

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„Mit Jesus verbunden“ ist das Leitwort der diesjährigen Erstkommunionvorbereitung. Als roter Faden durch die Vorbereitungszeit und auch durch die Gottesdienste zieht sich das Bild vom Weinstock: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ (Joh 15,5) ist ein

Symbol für die Verbindung mit Gott und untereinander. So wie Jesus als Weinstock den Reben die nötige Kraft zum Wachsen gibt, so gibt er auch uns die nötige Kraft und den nötigen Mut zum Leben. So wie die Beeren zusammenhalten und reif werden in Verbindung mit dem Weinstock, so halten wir in der Gemeinde zusammen und halten an Jesus fest, unserem Weinstock. Dieses Festhalten an Jesus, unser Glaube, soll von Herzen kommen. So hoffe ich, dass die Erstkommunionkinder und ihre Familien das Leitwort, nach dem Erstkommunionempfang, erweitern werden in „Mit Jesus verbunden bleiben“ Barbara Hemping-Bpvenkerk

Rund um die Erstkommunion Termine Nieukerk Fr., 28. März – 15.00 – 18.00 Uhr – Üben So., 30. März – 09.00 Uhr – Erstkommunionfeier So, 30. März – 10.30 Uhr – Erstkommunionfeier So., 30. März – 18.00 Uhr – Dankandacht Mo., 31. März – 10.00 Uhr – Dankmesse Die anderen Gemeinden der Seelsorgeeinheit Unter gleichem Motto bereiten sich in Aldekerk 39 und in Stenden 9 Kinder auf den Empfang der ersten heiligen Kommunion vor. Seite 5


Firmung in St. Dionysius „Ich glaube an Gott“ – Mit dem Glaubensbekenntnis als Leitschnur bereiten sich seit August letzten Jahres 79 Jugendliche in Begleitung ihrer Katecheten auf ihre Firmung vor. Unser (noch) Weihbischof Heinrich Jansen wird ihnen am 17. April 2008 um 17.00 Uhr in unserer Pfarrkirche St. Dionysius dieses Sakrament spenden. Beim ersten Treffen zu Beginn der Vorbereitung teilten sich die Jugendlichen in acht Gruppen ein. Die Gruppen werden zumeist von zwei, in zwei Fällen von einem bzw. drei Katecheten begleitet. Die einzelnen Gruppen bereiten sich individuell auf die Firmung vor, wobei gemeinsame Schwerpunkte und Voraussetzungen einzuhalten sind. Der Spräkbaas berichtete bereits in seiner Weihnachtsausgabe von einzelnen Aktionen bzw. Unternehmungen einer Vorbereitungsgruppe und dem Firmpraktikum. Neben den regelmäßigen Gruppenstunden gibt es auch das so genannte Großgruppentreffen, an denen alle Firmanden verpflichtet sind teilzunehmen. So war es z.B. eine ihrer Aufgaben, am Dienstag vor Weihnachten das Friedenslicht aus Bethlehem in Xanten zu holen und es in unsere Gemeinde zu bringen. Man einigte sich untereinander, dass nur eine Gruppe stellvertretend für alle nach Xanten fährt, um das Licht dort in einem sehr schön gestalteten Gottesdienst im Dom entgegen zu nehmen. Während die eine Gruppe in Xanten war, warteten alle anderen Firmanden und Katecheten auf das Friedenslicht bei warmem Kakao und Tee im Pfarrheim. Gemeinsam ließ man diese Aktion mit einem kurzen Gebet und Liedern in der Pfarrkirche, wohin man das Friedenslicht brachte, ausklingen. Viele Firmanden nahmen das Friedenslicht mit nach Hause und überbrachten es auch in den nächsten Tagen weiteren Familien oder Mitgliedern unserer Gemeinde. So zum Beispiel auch am nächsten Abend beim Lebendigen Adventskalender.

Ein weiteres Großgruppentreffen fand am 27. Januar statt. Mit dem Bus ging es bereits um 7.45 Uhr auf nach Steyl in den Niederlanden. Diesen Tag begannen wir mit einem sehr schönen Jugendgottesdienst in der Unterkirche in St. Michael. Von da aus ging es dann weiter zu den Blauen Gartenanlage bei den Schwestern. Dort Steyler Missionaren wurden wir von drei Schwestern empfangen, die uns den Ablauf des Tages weiter erläuterten. Als erstes sahen wir einen Film über die Tätigkeit der Schwestern im Orden, in ihrer Missionsarbeit in den verschiedenen Ländern. Im Anschluss daran hatten wir Gelegenheit Fragen zu stellen: über ihr Leben, ihre Arbeit, die Wohngemeinschaft, die Finanzierung.... Danach stellte man uns einen Raum zur Verfügung, in dem wir uns stärken konnten. Es folgte noch eine kleine Führung durch das Haus z.B. zur Kapelle und durch den Klostergarten mit den drei Schwestern. Zum Schluss besuchten wir noch das Museum und fuhren dann gegen 14.30 wieder Richtung Heimat. Kennen gelernt haben Sie unsere Firmanden schon einmal in einer Jugendmesse am 17. November, die sie auch selber vorbereitet hatten Einige Termine stehen für unsere Firmanden noch bis zur Firmung an: Eine goldene Messe wird mit den Jugendlichen an einem Samstagmorgen gefeiert und die Vorbereitung der Agapefeier im Anschluss an die Auferstehungsfeier in der Osternacht wird von den Firmanden übernommen. Firmung in Kerken Es wäre sehr schön, wenn zur Firmfeier am 17. April möglichst viele Gemeindemitglieder mit unseren Firmanden den Empfang des Firmsakramentes feiern würden. Es ist ein Fest der Gemeinde für die Gemeinde. Claudia Bergmann

Weihbischof Heinrich Jansen besucht die Seelsorgeeinheit Kerken zur Spendung der Firmung dieses Jahr im April. Am Dienstag, 15. April spendet er das Sakrament der Firmung in Stenden. Am Mittwoch besucht er Aldekerk. Beide Gottesdienste finden jeweils um 17 Uhr statt. Die Feier der Firmung in Nieukerk findet am Donnerstag, 17. April ebenfalls um 17 Uhr statt. Die Gemeinde ist herzlich eingeladen.

Firmgruppe mit dem Friedenslicht aus Bethlehem

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Kevelaerwallfahrt Eine Wallfahrtsteilnahme ist ab jeder der nachfolgend genannten Stationen möglich. Treffpunkt ist an den Kirchen. Ausnahme bilden die Radpilger in Nieukerk. Hier ist der Treffpunkt der Marienbildstock am MichaelBuyx-Haus. Die Zeiten der Wallfahrt Stenden Rahm (Bayen) Aldekerk Nieukerk Annakapelle (Poelyck) Marienbildstock Schloss Haag Antoniusbildstock Wetten

„Du führst uns hinaus ins Weite“, das Motto des Katholikentages in Osnabrück, ziert auch den Kopf der diesjährigen Wallfahrtsheftchen unserer gemeinsamen Kevelaerwallfahrt. Gemeinsame Wallfahrt? Aller guten Dinge sind drei! Nach erfolgreicher Premiere 2006 und einer guten Fortsetzung 2007 bedürfte es einer solchen Floskel eigentlich nicht mehr, jedoch erhoffen wir uns auch 2008 von der gemeinsamen Wallfahrt aller dreier Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit wieder ein besonderes Gefühl von Gemeinschaft, Wegbegleitung und Zusammenhalt. Am Sonntag, 27. April 2008 machen wir uns per Fuß, mit dem Fahrrad, per Inliner auf den Weg nach Kevelaer. Eine Anreise mit dem PKW ist natürlich auch möglich. Die Pfarrbüros vermitteln gerne Fahrgemeinschaften. Der Ablauf bleibt im Vergleich zum Vorjahr beinahe unverändert. Da jedoch die Pilgermesse in der Basilika eine viertel Stunde früher beginnt, verschieben sich alle anderen Zeiten entsprechend. Ostern 2008

Fuß 0.45 Uhr 1.15 Uhr 1.45 Uhr 2.45 Uhr 3.50 Uhr

Inliner 3.45 Uhr

Rad 4.45 Uhr

4.15 Uhr 4.45 Uhr

5.00 Uhr 5.15 Uhr

5.45 Uhr 6.45 Uhr

Nach dem gemeinsamen Einzug ab Bahnhof Kevelaer um 7.30 Uhr und der Wallfahrtsmesse um 8.15 Uhr mit anschließendem Kerzenopfer ist Gelegenheit zum gemeinsamen Frühstück (170 Personen) im PetrusCanisius-Haus. Danach bleibt Zeit für persönliche Wallfahrt. Um 11.15 Uhr ist das Marienlob an der Gnadenkapelle und der Gang zum Kreuzweg, der von der Landjugend gestaltet wird. Nach dem Kreuzweg (gegen 13.15 Uhr) steht der Zug zur Rückfahrt bereit. Anmeldeformulare für das Frühstück (€ 4,50 für Erwachsene, € 1,50 für Kinder und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren, jüngere Kinder und Messdiener frei) sind in den Kirchen ausgelegt und werden bis zum 11. April in den Pfarrbüros entgegengenommen. Außerdem sind die schon angesprochenen Wallfahrtshefte mit religiösen Impulsen erstellt, die die Wallfahrt textlich begleiten sollen. Darin sind weitere Orte und Zeiten angegeben. Begleiten Sie uns auf dem gemeinsamen Weg nach Kevelaer und lassen Sie sich vom Motto „Du führst uns hinaus ins Weite“ anstecken. Jens Kaltenecker

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Von der Jugend Seit gut drei Jahren trifft sich ein kleiner Kreis kirchlich interessierter Jugendlicher viermal jährlich zum Kontakt und gegenseitigen Austausch zwischen den drei katholischen und der evangelischen Gemeinde Kerkens. Vielfach steht nicht die Planung von Aktionen im Mittelpunkt, sondern die gegenseitige Information über bestehende Angebote. Was kann verbunden werden? Wozu könnten Jugendliche aus den „anderen“ Gemeinden eingeladen werden? Welche Anregung kann ich für meine eigene Gemeinde mitnehmen? Doch aus der Runde heraus sind schon einige Neuheiten gewachsen: Ein Jugendgottesdienst in Stenden, Weltjugendtagsgottesdienste seit 2005, Organisation des Jugendkreuzwegs und seit neuestem ein jährliches Fußballturnier zu denen alle kirchlichen Jugendgruppen Kerkens eingeladen sind Jeder der sich mit Ideen und Vorstellungen einbringen kann oder einfach reinschauen möchte, ist zu den vierteljährlichen Treffen herzlich eingeladen. Eine Verpflichtung ist mit der Teilnahme nicht verbunden. Anregungen und Tipps sind genauso gern gesehen, wie Jugendliche, die diese in die Tat umsetzen wollen. Eingeladen sind Jugendliche ab 13 Jahre. Eine Altersbeschränkung nach „oben“ gibt es nicht. Bis Ende 30 darf man sicherlich vorbeischauen. Die Termine 2008 sind am 7. April, 2. Juni, 19. August und 1. Dezember, jeweils um 19 Uhr im Pfarrheim St. Dionysius Nieukerk (Dionysiusplatz 8). Das gemeinsame Fußballturnier findet 2008 aller Voraussicht am 7. September statt. Eine konkrete Einladung an alle Gruppen erfolgt bis zum Sommer. Wer so lange nicht warten möchte, wird eventuell bei den anstehenden Angeboten (siehe rechts) unserer Kirchengemeinden in der Kar- und Osterzeit fündig. Jens Kaltenecker

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Veranstaltungen für Jugendliche in der Seelsorgeeinheit Kerken Ökumenischer Jugendkreuzweg – 14. März 2008 Start: 18.15 Uhr Pfarrkirche St. Dionysius Nieukerk Ziel: Evangl. Kirche Aldekerk (Ringstraße 12A) Die Hin- und Rückfahrt mit der Bahn wird für alle Teilnehmer von den Organisatoren übernommen. Dennoch bitten wir, falls vorhanden eigene Fahrkarten mitzubringen. Treffen zur Hinfahrt nach Nieukerk ist in Aldekerk um 17.45 Uhr. Gründonnerstag – 20. März 2008 20.30 Uhr gemeinsamer Abendmahlsgottesdienst der Seelsorgeeinheit Kerken in St. Peter und Paul Aldekerk anschließend Pessachmahl für Jugendliche ab 14 Jahre im Jugendheim. Im Anschluss wird zur Anbetungsstunde bis 24 Uhr in die Kirche eingeladen. Für das Pessachmahl ist eine Anmeldung in den Pfarrbüros (Nieukerk: Tel. 22 31) bis zum 10.03.2008 erwünscht. Weltjugendtag 2008 – 29. März 2008 Papst Benedikt der XVI. lud die Jugend der Welt 2005 auf dem Marienfeld nahe Köln für 2008 nach Sydney ein. Unter dem Leitwort: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein.“ (Apg 1,8) werden sich wieder bis zu einer Million Jugendliche aus aller Welt zur Begegnung, zum Austausch und zur Feier des Glaubens zusammenfinden. Leider kann keine Jugendgruppe aus Kerken die weite Reise nach Sydney antreten. So wollen wir in diesem Jahr wie aus den letzten Jahren gewohnt den Weltjugendtag nach Kerken holen. Unser Weltjugendtag findet am Samstag, 29. März ab 18.15 Uhr mit dem WJT-Gottesdienst statt. Im Anschluss ist zur Begegnung im Pfarrheim eingeladen. Auch die bekannte Vigilfeier wird dieses Jahr nicht fehlen. Damit die Begegnung im Pfarrheim geplant werden kann, bitte wir auch hier um vorherige Anmeldung im Pfarrbüro.

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Aus der Ökumene Ökumenischer Bibelabend: zu einem früheren Zeitpunkt Bisher war es üblich, dass mit Beginn der Adventszeit auch der ökumenische Bibelabend begann. Der Zeitdruck vor dem Weihnachtsfest, die vielen Veranstaltungen, die besucht werden mussten, haben so manchen „Willigen“ in Zeitnot gebracht. Dieser engen Zeitschiene wollen wir in diesem Jahr entfliehen: Wir fangen mit dem ökumenischen Bibelabend schon nach den Herbstferien an. Montag, der 20. Oktober geht es im Pfarrheim St. Dionysius los – dann alle 14 Tage: 10. November, 24. November, 8. Dezember, 22. Dezember, 5. Januar und 19. Januar. Das Thema wird erst sehr kurzfristig bekannt gegeben, da die Materialien zur ökumenischen Bibelwoche erst im September zur Verfügung gestellt werden. Vielleicht merken sie sich jetzt schon die Termine in ihrem Kalender vor! Norbert Käfer

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag Der ökumenische Gottesdienst der Seelsorgeeinheit Kerken findet am Pfingstmontag an St. Thomas in Stenden statt. Von den Gaben des Geistes zu den Aufgaben der „Begabten“ – das ist der Themenbereich, um den es bei diesem Gottesdienst gehen wird. Wenn es das Wetter gut mit uns meint, können wir um 10.00 Uhr vor dem Eingangstor der St. Thomas-Kirche unseren Gottesdienst feiern – bei schlechtem Wetter gehen wir in die Kirche. Gemeinsam mit den evangelischen Christen aus Kerken werden wir singen und beten und im Rahmen des Themas „aktiv“ sein. Dieser ökumenische Gottesdienst hat inzwischen schon Tradition – genau vor drei Jahren haben wir die Reihe der ökumenischen Gottesdienste zu Pfingsten in Stenden begonnen.

Wir möchten uns bei Euch noch einmal in Erinnerung rufen. Unsere Frauengruppe, die sich seit September 2007 regelmäßig am ersten Montag im Monat in der Quelle trifft, hat Anklang gefunden. Wir sind eine feste Gruppe von 12 Frauen, die gemeinsam vorbereitete Abende mit viel Freude und Spaß genießen. Aber weiterhin sind wir immer wieder offen für interessierte Frauen, die vielleicht auch einfach nur einmal schnuppern möchten, was sie so bei uns erwartet. Bis zur Sommerpause gibt es noch 4 Treffen. am am am am

3. 7. 5. 2.

März April Mai Juni

österliches Basteln Schwimmen in Arcen eine Radtour gemütlicher Abschluss

Danach machen wir URLAUB und starten wieder am

1. September 2008 Lust bekommen, dann schaut einfach vorbei. Andrea Schöndeling ( 28 75) Claudia Bergmann ( 57 05 64) Birgit Jatho ( 57 08 55)

Norbert Käfer

Termine der evangelischen Gemeinde Kerken Konfirmanden-Abendmahl am Samstag, 26. April in der evangelischen Kirche Aldekerk Konfirmation am Samstag, 27. April um 10.30 Uhr und 14.00 Uhr in der evangelischen Kirche Nieukerk. Ostern 2008

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Die St. Antonius-Kapelle in Eyll Wenn man aus Nieukerk kommend Richtung Eyll fährt oder geht, so findet man ca. 1,5 Kilometer von der St. Dionysius–Kirche entfernt auf der linken Seite etwas zurückgelegen die St. Antonius–Kapelle. Wieso St. Antonius? – Dieser Frage werden wir im ersten Teil unser Darstellung nachgehen, im folgenden Spräkbaas werden wir etwas über die Geschichte der Kapelle erfahren, und im dritten und letzten Teil wenden wir uns dem heutigen Zustand vor allem nach der Renovierung zu. Der heilige Antonius, der Einsiedler Am Ende des 3. und zu Anfang des 4. nachchristlichen Jahrhunderts fühlten sich fromme Männer berufen, das Wort Christi in die Tat umzusetzen, wie es im Markus Evangelium festgehalten ist. Sie gaben ihr bisheriges Leben auf und zogen in die Wüste. Die ersten Eremiten, die man auch Anachoreten nannte, entsagten also der Welt und forderten sie zugleich heraus, indem sie auf alle Genüsse des Leibes und der Sinne verzichteten, sich unerbittlicher Askese unterwarfen und sich vollkommener Kontemplation in der Nachfolge Jesu Christi hingaben. Zunächst alleine lebend, schlossen sich die Wüstenväter im Laufe der Zeit zu Gemeinschaften zusammen. Aus der Zelle wurde das Kloster und die Gestalt des Mönchs bildete sich heraus. Die Bewegung ging von Ägypten aus und griff dann nach Syrien über. Sie ist also ein orientalischer Gedanke – auch Christus entstammt dem Orient. Die ersten großen Anachoreten („anachoresis“ bedeutet Zurückgezogenheit), deren Leben uns durch Zeitgenossen überliefert wurde, waren der heilige Paulus von Theben und der heilige Antonius der Eremit. Beide führten den ehrenden Zusatz „der Große“; ihre denkwürdige, oftmals von der bildenden Kunst dargestellte Begegnung wird in der Legende beschrieben. Antonius, geboren im Jahr 251, stammte aus Kome (heute Keman) in der Gegend von Herakleopolis in Mittelägypten. Mit zwanzig Jahren schon vernahm er die Stimme, die ihn berief. Er gab sein reiches Erbe an gutem Land auf, verteilte seine Güter unter den Armen und wandte sich der Thebaischen Wüste im oberen Niltal zu, in deren Höhlen die während der Verfolgung unter Kaiser Decius geflüchteten Christen ein frommes Leben führten. Unwissend im Sinne der Welt – Antonius konnte weder griechisch noch koptisch lesen oder schreiben – drang der Gottessucher bald tief in Ostern 2008

Sinn und Wesen der heiligen Schrift ein. Angeleitet von einem erfahrenen Führer, der auf dem Wege der Vollkommenheit schon fortgeschritten war, verbrachte er seine Tage bei harter Arbeit, seine Nächte im Gebet. Fünfzehn Jahre übte er sich, in einer Gruft lebend, in dem, was Askese von einem Anachoreten fordert. Alles schien ihm mit Leichtigkeit zu gelingen, ein Minimum an Nahrung, Kleidung und Schlaf genügten dem Eifrigen. Zum Lebensunterhalt knüpfte er, wie die anderen Einsiedler, Palmblätter zu Körben und Matten. Die Vollkommenheit, die er aus ganzem Herzen anstrebte, schien nahe, er wurde nur noch „der Liebling Gottes“ genannt. Aber es kamen Rückschläge. Versuchungen fielen ihn an wie reißende Tiere, die bösen Geister der Einsamkeit gaukelten ihm das Wohlleben vor, das er so heroisch verlassen hatte. Vorstellungen der Wollust ließen ihn, der die Keuschheit gelobt hatte, nicht mehr los. Furchtbar war sein Kampf. Doch immer wieder bestand er, indem er die Waffen des Gebets und der Gottesliebe zu Hilfe nahm. Zehn Jahre währten seine Anfechtungen. Dann kamen die Versuchungen des Hochmuts. Als er sich dieser neuen Gefahr bewusst wird, zieht er sich tiefer in die Einsamkeit zurück. Er überschreitet den Nil und lässt sich in der Nähe der Quelle in entsetzlicher Verlassenheit der Wüste Pipir nieder. Doch auch hier wird er von Erscheinungen bedrängt, sie stehen auf aus der Unendlichkeit von Sand, Fels und Himmel. Athanasius von Alexandrien, dem wir die Lebensbeschreibung des Heiligen verdanken, berichtet, dass Antonius keineswegs ein überreizter, krankhafter Mensch gewesen sei und man diese quälenden Machtwerke des Teufels, mit denen er sich so lange Zeit herumschlug, nicht als Ausgeburt einer erregten Phantasie abtun könne. Gesund und natürlich bis in sein hohes Alter, waren diese Erscheinungen für Antonius eine übernatürliche Wahrheit, der er sich geduldig beugte. Er wusste, dass Gottes Widersacher ihn mit allen Mitteln von seinem Weg abbringen wollte und setzte seine ganze Kraft daran, ihn zu besiegen. Die Künstler des späten Mittelalters, besonders die niederländischen Maler um Bosch und Breughel, hat es immer wieder gereizt, die Visionen des heiligen Antonius darzustellen: Da sieht man den Heiligen gequält von grauenhaften Teufelsfratzen, geneckt und gezaust von koboldartigen Wesen. Larven in Gestalt verführerischer Weiber bieten ihm Speise und Trank und stellen ihre Reize zur Schau, Tiere überfallen ihn, werfen ihn zu Boden und versuchen seiner Herr zu werSeite 10


Die St. Antonius-Kapelle in Eyll den. Doch Antonius stieg weiter hinauf auf der Leiter der Vollkommenheit. Der Ruf seiner Weisheit und Tugend zog Scharen von Jüngern an, und obwohl er allein sein wollte, konnte er sich ihnen nicht entziehen: er predigte und lehrte. Im Jahre 312 versuchte er nochmals zu entfliehen; er schloss sich einer Karawane an und zog mit ihr gen Osten. In der Wüste des Bergs Kolzim, nicht weit vom Roten Meer entfernt, entdeckte er den Ort, an dem er sich ungestört wähnte. Hier blieb er bis zum Ende seines Lebens. Aber die gesuchte Abgeschiedenheit wird ihm auch hier nicht gewährt, ein neues Einsiedlerzentrum entsteht um ihn herum. Auch weltliche Besucher stellen sich ein, teils aus Neugier, teils um seinen Rat einzuholen. Das ging so weit, dass Antonius gegen Ende seines Lebens Briefe mit Kaiser Konstantin wechselte, ja ein regelrechter Postverkehr mit Dromedaren wurde zum „Antoniusberg“ eingerichtet. Auf Einladung des Athanasius, griff der Neunzigjährige dann noch in den Kampf gegen die gefährliche Lehre de Arius ein. Er begab sich nach Alexandria und hielt eine mutige Predigt gegen die Häretiker. Bis zu seinem Tode erfreute sich Antonius bester Gesundheit. Wenn die Daten stimmen, die uns überliefert sind, so erreichte der große Einsiedler ein Alter von hundertfünf Jahren. Als Erbe hinterließ er einen alten Mantel, zwei Tuniken in Sackform und eine von Mönchen bevölkerte Wüste. Schon ein Jahr nach seinem Tode wurde seine von Athanasius verfasste Biographie veröffentlicht. Dieses berühmte Werk spielt die entscheidende Rolle bei der Ausbreitung des Mönchtums. Der Einfluss des Heiligen reicht bis weit ins Mittelalter hinein. Sein Grab befand sich zunächst auf dem Berge Kolzim, später um 562 wurden seine Gebeine in Alexandria beigesetzt. Eine wunderbare Heilung, die im Jahre 1095 auf seine Anrufung hin in Frankreich geschah, gab Anlas zur Gründung des Ordens der Antoniter, die sich der Pflege der vom sogenannten Antoniusfeuer Erkrankten widmeten. Die Antoniusbrüder hatten das Privileg, ihre Schweine frei in den Straßen herumlaufen zu lassen, und ihre Klöster waren mit dem Bild eines Schweines und einer Glocke gekennzeichnet. Daher ist wohl auch der heilige Antonius zum Patron der Haustiere, vor allem der Schweine und auch der Schweinehirten geworden. Im Rheinland wird er zum Unterschied vom heiligen Antonius von Padua „Ferkes Tüen“ genannt. Ostern 2008

Dargestellt wird der heilige Antonius als Eremit mit Kreuzstab in T-Form – dem Antoniuskreuz, der sich auf seine Wanderungen mit dem Krückstock bezieht, auch mit Schwein und Glocke. (Großes Buch der Heiligen vom Erna und Hans Melchers, 1978)

Antonius in Kerken Die ausgedehnten Wälder der Nierslandschaft waren eine ideale Weide für die Schweine, die freilaufend die Früchte der Bäume (Buchen und Eichen) als Nahrung fanden. Dem Antonius als Tierfreund wurde seit eh und je das Schwein mit zugeordnet. Er galt als Beschützer und Helfer bei ansteckenden Krankheiten an Menschen und Tieren. Bei Schweinen war dies vor allem der Rotlauf. Nach mündlicher Überlieferung soll es so gewesen sein, dass der heilige Antonius als Heiliger in der Mutterkirche in Nieukerk keinen besonderen Platz hatte – die Eyller Bauernschaft hat dann die für den Ortsteil wichtige Kapelle gebaut und dem heiligen Antonius gewidmet. Gerhard Hartjes, Norbert Käfer

Titelbild der Festschrift zum 575 jährigen Bestehen der St. Antonius-Bruderschaft Dargestellt ist der heilige Antonius als Eremit mit Kreuzstarb in T-Form und Glocke. Seine Hand hält er schützend über die Eyller St. Antonius Kapelle. Das Schwein stellt die besondere Aufgabe des Antonius als Patron der Haustiere, vor allem der Schweine und Schweinhirten dar. Seite 11


Rückblick Messdieneraufnahme 2008

Oben (v.l.n.r): Karina Drießen, Martin Külkens, Theresa Gras, Hendrik Diepers; 2. Reihe v.h.: Pastor Theodor Prießen, Lara Gebert, Nele Heyer, Carsten Martens, Marie-Luise Sperlich, Anna Flechsenhar, Gregor Hövelmann, 2. Reihe v.v.: Fabian Schwarz, Julia Treptow, Lukas Heinen, Lukas Martens, Lena Verhoeven, Julia Trienekens; Vorne: Marie Schmidt, Niko Vallen, Pia Plecko; es fehlt: Stefan Hirt

Traditionell am letzten Sonntag im Januar findet die Aufnahme der neuen Messdiener statt. In diesem Jahr waren die 9 Mädchen und 7 Jungen aus der Gruppe von Hendrik Diepers, Karina Drießen, Theresa Gras und Martin Külkens an der Reihe. Mit ihnen umfasst die Messdienerschaft St. Dionysius Nieukerk nun 112 Kinder und Jugendliche. Einige sind schon viele Jahre dabei: Als Dank für ihren 10jährigen Dienst am Altar erhielten Martin Anstots, Ursula Claaßen, Ramona Clemens und Martin Külkens die goldene Leiterplakette von Pastor Theodor Prießen. Natürlich freuen wir uns weiter über jeden neuen Messdiener. Die diesjährigen Kommunionkinder werden frühzeitig eingeladen. Für weitere Fragen zur Messdienerarbeit steht Alexander Bergmann (Am Weinberg 100, Tel. 57 05 64) gerne zur Verfügung. Weitere Infos auch auf der Messdienerhomepage www.messdiener-nieukerk.de Für die Messdiener, Jens Kaltenecker

„Sternsinger für die eine Welt“ – unter diesem Leitwort sammelten am 6. Januar wieder die Sternsinger unserer Gemeinde für Not leidende Kinder in der ganzen Welt. Das Kindermissionswerk feierte übrigens in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen in Deutschland. Wir bedanken uns bei allen Spendern, den Sternsingern und den vielen aktiven Helfern, die zum Gelingen der Aktion und einem bemerkenswerten Spendenergebnis von 5.805,06 EUR beigetragen haben. Ostern 2008

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Rückblick

Lebendiger Advent 2007 Schon zum vierten Mal hat unsere Pfarrgemeinde in der Vorweihnachtszeit 2007 gemeinsam mit den evangelischen Christen den Lebendigen Adventskalender angeboten. Sehr gefreut haben wir uns über den großen Zuspruch in diesem Jahr! So waren zum ersten Mal sämtliche Termine ausgebucht. „Gut Ding will Weile haben“ - Das trifft auf die Entwicklung des Lebendigen Adventskalenders wohl auch zu, denn in den ersten drei Jahren war die Beteiligung sehr unterschiedlich. Die Gelegenheit, in der oft hektischen Adventszeit eine Auszeit nehmen zu können, hat dieses Jahr viele angesprochen, so dass nicht selten über 20 TeilnehmerInnen das Angebot besuchten und so der Lebendige Adventskalender erst richtig „lebendig“ wurde. Kinder, Jugendliche und Erwachsene erlebten gemeinsam meditative Texte, Geschichten, Gebete und Lieder vor liebevoll und adventlich dekorierten Hauseingängen. Bei einem warmen Tee oder einem Glühwein, bei Plätzchen und Gebäck entstand im Anschluss an die Angebote oft ein reger Austausch über dies und jenes und so manche Bekanntschaft wurde neu geknüpft oder vertieft. Eine schöne Erfahrung für alle, die dabei waren, und ein herzliches Dankeschön an jene, die ein Adventstürchen gestaltet haben. Auf den Lebendigen Adventskalender 2008 dürfen wir uns jetzt schon freuen. Für den Liturgieausschuss, Elisabeth Möcking

FG Lebendiger Advent kommt zusammen mit ihm auf den Alle warten Christus (Elfchen zum Thema 1. Advent)

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Jahreshauptversammlung der KLJB – Kerken Am Freitag, den 8. Februar 2008, fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Landjugend statt. Nachdem die Berichte der Schriftführer und Kassierer vorgetragen wurden, fanden sich einige Komitees, welche größere Aktionen im nächsten Jahr, beispielsweise Karneval, vorbereiten werden. Der nächste Tagesordnungspunkt war die Vorstellung der insgesamt 39 Neumitglieder. Diese kamen, wie auch schon in den Jahren zuvor, nicht nur aus Kerken, sondern auch aus Ortschaften, wie Geldern, Veert, Rheurdt und Tönisberg. Zuletzt standen die Neuwahlen an, wobei wir ab diesem Jahr beschlossen haben, eine Vorsitzende und Vertreterin und einen Vorsitzenden und Vertreter zu wählen, um die Aufgaben besser verteilen zu können. Der neue Vorstand 1. Vorsitzender Michael Spiegels 2. Vorsitzender Severin Brimmers 1. Vorsitzende Karina Drießen 2. Vorsitzende Stefanie Külkens 1. Kassierer Monika Dams 2. Kassierer Christina Kox 1. Schriftführer Carolin Bongers 2. Schriftführer Elisabeth Bexkens Sport- und Getränkewart Michael Deselaers Beisitzer Nieukerk Maike Schmitz Beisitzer Eyll Matthias Quinders Beisitzer Poelyck Michael Leurs Beisitzer Winternam Sebastian Drießen Beisitzer Stenden Martin Dams Beisitzer Kengen Christoph Brauers So freuen wir uns auch in diesem Jahr viele gemeinsame Aktionen zu unternehmen, wie zum Beispiel die Kevelaerwallfahrt, Bowling spielen, Jugendkreuzweg oder unser Osterfeuer. Carolin Bongers

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Die Enzyklika „Spe Salvi“ oder „Über die christliche Hoffnung“ Am 30. November 2007, gerade zwei Jahre nach seiner ersten Enzyklika „Gott ist die Liebe“ (Deus Caritas est) veröffentlichte Papst Benedikt XVI sein zweites Weltrundschreiben. Diese Enzyklika ist der christlichen Hoffnung gewidmet, sie schließt sich direkt an seine erste Enzyklika an. In sieben Hauptabschnitte eingeteilt und in 50 Artikeln gegliedert, werden die bekanntesten Philosophen der Neuzeit und ihre Denkweise zur Hoffnung zitiert. „Nach einer knappen Einleitung (Nr.1) führt der Papst den Leser vom Zeugnis der Bibel über die Hoffnung (Nr. 2 – 9) zu einem Kernproblem neuzeitlicher Auseinandersetzungen mit dem biblischen Glauben, nämlich zur Frage nach dem ewigen Leben (Nr. 10 – 12). Er geht dann einem alten Einwand nach, die christliche Hoffnung sei individualistisch und zeigt die universale Dimension christlicher Hoffnung auf (Nr. 13 – 15). Ausführlich wird gezeigt, wie der christliche Hoffnungsglaube in der Neuzeit grundsätzlich, aber besonders in der Folge der Französischen Revolution und des Fortschrittglaubens im 19. Jahrhundert umgewandelt wird (Nr. 16 – 23). Daraus ergibt sich nun die wahre Gestalt der christlichen Hoffnung, die jetzt im Zentrum entfaltet werden kann (Nr. 24 – 31). Im umfangreichsten Abschnitt werden die Lern- und Übungsorte der Hoffnung in drei größeren Schritten entfaltet (Nr. 32 – 48). Der Leser soll besonders darauf aufmerksam gemacht und zu diesem Ziel geführt werden. Eine gewisse Zusammenfassung des Papstes zur Vorbereitung auf diesen Höhepunkt erfolgt besonders in Nr. 30. Ein umfangreiches Gebet an Maria (Nr. 49 – 50) beschließt den Text.“ Quelle: Eindrucksvolles Dokument, Erklärung von Kardinal Lehmann vom 30.11.2007) So weit so gut – was sagt uns diese Enzyklika? Die Hoffnung ist eine der wichtigsten Momente im christlichen Glauben: Glaube und Hoffnung sind ganz eng miteinander verbunden. Für uns Christen ist die Erlösung direkt mit der Hoffnung auf eine Zukunft in einer anderen „Welt“ verbunden. Wir wissen, dass unser Leben nicht ins Leere läuft, sondern dass die Zukunft – die Erlösung – als Hoffnung unseres Glaubens vorhanden ist. Mit den Worten des Papstes hört sich das wie folgt an: „Die gegenwärtige Gesellschaft wird von den Christen als uneigentliche Gesellschaft erkannt; sie gehören einer neuen Gesellschaft zu, zu der sie miteinander unterwegs sind“ (Nr. 4). Nach Thomas von Aquin ist „der Glaube ein Habitus, das heißt eine dauernde Verfasstheit des Geistes, durch die das ewige Leben in uns beginnt und der den Verstand dahin bringt, solchem beizustimmen, was er Ostern 2008

nicht sieht. Der Verstand blickt förmlich auf das Kommende, er hat, in der einfachen Sprache gesagt, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Der Papst stellt die Frage, ob „christlicher Glaube auch für uns heute Hoffnung, die unser Leben verwandelt und trägt“ (Seite 17), ist? Er gibt uns dann folgend die Antwort: Glaube ist Substanz der Hoffnung. Wir hoffen auf ewiges Leben – oder auf wahres Leben. Was ist darunter zu verstehen? Ist es vielleicht das erfüllte, glückliche Leben oder ist es etwas anderes? Augustinus hat dies so formuliert: „Wir wissen nicht, was wir wirklich möchten; wir kennen dieses eigentliche Leben nicht; und dennoch wissen wir, dass es etwas geben muss, was wir nicht kennen und auf das hin es uns drängt“ (Seite 20). Dieses Unbekannte ist die eigentliche Hoffnung, die uns treibt, und ihr Unbekanntsein ist zugleich der Grund aller Verzweiflungen wie aller positiven und aller zerstörerischen Anläufe auf die richtige Welt, den richtigen Menschen zu (Seite 20). Diese Hoffnung wird allerdings in unserer Zeit häufig kritisiert – als ein Weg des Individuums, dass die Welt ihrem Elend überlasse und sich in das private Heil flüchte (siehe Seite 21). Die Bibel zeigt allerdings auf, dass diese Kritik nicht stimmig ist, das Heil wird immer als gemeinschaftliche Wirklichkeit gesehen. Im folgenden Kapitel „Die Umwandlung des christlichen Hoffnungsglaubens in der Neuzeit“ wendet sich der Papst an diejenigen, die heutzutage nur noch von der Vernunft und dem Fortschritt, der durch die richtige Anwendung der Vernunft möglich ist, sprechen. „Fortschritt ist vor allem ein Fortschritt in der zunehmenden Herrschaft der Vernunft, und diese Vernunft wird selbstverständlich als Macht des Guten und zum Guten angesehen. Der Fortschritt ist die Überwindung aller Abhängigkeiten – Fortschritt zur vollkommenen Freiheit“ (Seite 26). Diese Freiheit kann der Mensch gestalten, Vernunft und Freiheit sind voneinander abhängige Begriffe. Schon Kant, der vom Papst zitiert wird, hat dies entsprechend dargestellt. Der Mensch bestimmt somit selbst, wie er seine Vernunft einsetzt – ob zum Guten oder zum Bösen. Damit ist die Freiheit Böses zu tun und den technischen Fortschritt hierfür einzusetzen, als vernunftgeleitete Entscheidung vorhanden. Zwei wichtige Passagen zeigen diesen Zusammenhang noch einmal deutlich auf: a) „Der rechte Zustand der menschlichen Dinge, das Gutsein der Welt, kann nie einfach durch Strukturen allein gewährleistet werden, wie gut diese auch sein mögen. Solche Strukturen sind nicht nur wichtig, sondern notwendig, aber sie können und dürfen die Freiheit des Menschen nicht außer Kraft setzen. Auch die besten Strukturen funktionieren nur, wenn in einer Gemeinschaft Überzeugungen Seite 14


Die Enzyklika „Spe Salvi“ oder „Über die christliche Hoffnung“ lebendig sind, die die Menschen zu einer freien Zustimmung zur gemeinschaftlichen Ordnung motivieren können. Freiheit braucht Überzeugung; Überzeugung ist nicht von selbst da, sondern muss immer wieder neu gemeinschaftlich errungen werden. b) Weil der Mensch immer frei bleibt und weil seine Freiheit immer auch brüchig ist, wird es nie das endgültige eingerichtete Reich des Guten in dieser Welt geben. Wer die definitiv für immer bleibende bessere Welt verheißt, macht eine falsche Verheißung; er sieht an der menschlichen Freiheit vorbei. Die Freiheit muss immer neu für das Gute gewonnen werden. Die freie Zustimmung zum Guten ist nie einfach von selber da. Gäbe es Strukturen, die unwiderruflich eine bestimmte – gute – Weltverfassung herstellen, so wäre die Freiheit des Menschen negiert, und darum wären dies letztlich auch keine guten Strukturen“. (Seite 33). Von der Freiheit des Menschen handelt auch die Ebene der Beziehungen - schließlich entscheidet man sich für Beziehungen oder gegen sie. In diesem Bereich der Enzyklika ist die Verbindung zur ersten Enzyklika „Gott ist die Liebe“ sehr deutlich zu bemerken. Gott als derjenige, der uns endlos liebt ist gleichzeitig unsere Hoffnung, „der das Ganze umfasst und der uns geben und schenken kann, was wir allein nicht vermögen“ (Seite 39). Der Weg zu Gott ist das Gebet. Im Gebet reden wir mit Gott. Die letzten Kapitel der Enzyklika gehen dann auf den „Vollzug“ des christlichen Lebens ein. Wir können uns und die Welt öffnen für das Hereintreten Gottes: der Wahrheit, der Liebe, des Guten. Wir können unser Leben und die Welt von den Vergiftungen und Verschmutzungen freimachen, die Gegenwart und Zukunft zerstören könnten. Wir können die Quellen der Schöpfung freilegen und rein halten und so mit der Schöpfung, die uns als Gabe vorausgeht, ihrem inneren Anspruch und ihrem Ziel gemäß das Rechte tun“ (Seite 44). Wann fangen wir damit an? Diese Enzyklika ist nicht einfach zu lesen – man muss sie ganz langsam, Kapitel für Kapitel durchgehen. Erst im Laufe des Textes merkt man, wie gleichsam spannend sie ist. Der ganze Text kann aus dem Internet heruntergeladen werden oder er ist auch Papst Benedikt XVI. als Heft im Buchhandel erschreibt in der Enzyklika hältlich. Spe Salvi über die christliche Hoffnung Ostern 2008

Gemeindeerneuerung Glaubensvertiefung 2009 Erinnern Sie sich noch an den 19. Oktober 2007 – mit der Nacht der offenen Kirche begann unser gemeinsamer Weg hin zur großen Aktion „Gemeindeerneuerung – Glaubensvertiefung 2009“ in allen drei Pfarrgemeinde unserer Seelsorgeeinheit. Viele einzelne Projekte und Aktionen sollen bis zu den abschließenden Glaubenswochen (17. Mai bis 1. Juni 2009) das Gemeindeleben prägen und uns wieder an die Wurzeln unseres Glaubens führen. Das Leben der Pfarrgemeinde soll im Alltag der „Zivilgemeinde“ lebendig werden. Um für Jung und Alt ein angemessenes, interessantes und abwechslungsreiches Programm anzubieten, wurden kurze Fragebogen bei der Nacht der offenen Kirchen ausgelegt. Während die Rückmeldung in Aldekerk überwältigend war, gestaltete sich die Aktion in Nieukerk etwas schleppend. Das Vorbereitungsteam würde sich sehr freuen, wenn sie nachfolgenden Zettel ausfüllen und im Pfarrbüro einwerfen würden. Einfach nachfolgende Vorlage ausschneiden, kopieren oder sich am Schriftenstand fertige Exemplare mitnehmen. Danke für Ihre Unterstützung. Vorbereitungsteam „Gemeindeerneuerung - Glaubensvertiefung“

Norbert Käfer

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Aus aller Welt Und wie könnte ich jene Ostertage in den Gefängnissen vergessen, als ich zu den Häftlingen nur immer von der Auferstehung Jesu sprach? Wie wurde es mir leicht, zu weinen mit denen, die weinten! … Wie Balsam war die wiedergefundene Barmherzigkeit in der Berührung mit dem Absoluten, Gott. Christus war wahrhaft auferstanden, und dies zu sagen, war keine Formel mehr, es war Leben.

Carlo Caretto (1910 – 1988)

Kimani Georg Aßmann Pastor Aßmann ist glücklich, dass endlich die Schule von der Regierung registriert wurde. Eine Maismühle konnte gekauft werden, ein Gebäude soll drumherum gebaut werden. Er schreibt einen persönlichen Dankesbrief für die Weihnachtsgrüße auch im Namen der Pfarrgemeindeleitung: Vorsitzender Beatuce Kyaratingo, stellv. Vorsitzende Margreth Zirihiwani, Aloyce Ntonya und Mtendaji Steven Osewe. Erzbischof Francisco Viti Erzbischof em. Viti schreibt uns zum Weihnachtsfest und bittet um unsere E-Mail–Adresse. Zur Erinnerung: seine lautet bartvit@hotmail.com, wodurch wir unsere Kontakte schnell vertiefen können. Brigitta Gremm hat uns wieder einen langen Weihnachtsbrief geschrieben, der im Schaukasten zu lesen war. Schwester Cecilia, Moshi Schwester Cecilia schreibt am 8. Januar einen langen Brief und teilt uns mit, dass im Generalkapitel Mutter Phina für sechs Jahre als Generalmutter wiedergewählt worden ist. Einen Wechsel gibt es an der Spitze des Bistums Moshi: Am 21. November 2007 wurde Isaac Amani Massawe vom Papst zum Bischof von Moshi ernannt. Die Bischofsweihe ist (war) am 22. Februar 2008. Er wurde am 10. Juni 1951 geboren und am 29. Juni 1975 zum Priester geweiht. Bischof Massawe löst Bischof Amedeus Msarikie ab, der 21 Jahre dem Bistum vorgestanden hat. Herzlichen Glückwunsch zum neuen Bischof! Die Gründung des Erweiterungsbaus des Hospitals wurde im Dezember begonnen. Im Vertrauen auf Gott haben sie dieses Werk begonnen. Grüße an alle Pfarrangehörigen, besonders Vater Leo Claassen und alle Freunde in Kerken. Möge Gott uns segnen und in 2008 unsere Freude erhalten. Claudia Witgens Claudia Witgens hat uns ja besucht und am 18. Dezember in der Messe und anschließend im Pfarrheim einen guten Vortrag über ihre Arbeit und die Situation in Kolumbien gehalten. Herzlichen Dank für diese Informationen aus erster Hand, dann bleibt die Beziehung zur Gemeinde auch lebendig. Das Patenschaftsprogramm mit Padre Fernando (s. unten) läuft in Tablazo als auch in Armero– Guayabal erfolgreich. 150 Kinder werden mit Schuluniform, -materialien und Mittagessen versorgt. Die Gesundheitsprojekte für behinderte Kinder und Jugendliche laufen weiterhin sehr gut. Das Gesundheitszentrum Quibdó an der Pazifikküste ist fertiggestellt, 20.000 Inlandsflüchtlinge werden medizinisch versorgt. Liebe Grüße aus Kolumbien an alle. Ostern 2008

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Aus aller Welt Pater Fernando aus der Gemeinde „Herr des Heiles“ in Armero Guayabal Tolima schreibt uns freundliche Grüße zum Weihnachtsfest. Er schickt uns auch dieses Foto mit herzlichen Grüßen. Es zeigt eine Seniorengruppe, die in der Pfarre unterstützt wird im Bereich Gesundheit und Ernährung. Im Kreis gibt es viele ältere Menschen, die noch arbeiten, sogar auf dem Feld.

zusammengestellt von Pastor Theodor Prießen

Der evangelische Neutestamentler Prof. Klaus Haacker auf die oft gestellte Frage: Was lehrt uns der Kreuzestod Jesu? „In der Rückschau erfährt dieses Leid einen Sinn. Wer nach Analogien sucht, könnte sich an Dietrich Bonhoeffer und anderen Opfern des Nationalsozialismus orientieren. Wenn es solche Identifikationsfiguren nicht geben würde, stünde das deutsche Volk in gewisser Weise hilflos dar. Sie haben mit ihrem Leben dafür bezahlt, das sie nicht mitgemacht haben. Das ist Hilfe, sich vorzustellen, dass ein Tod, der wie ein Scheitern erscheint, auf paradoxe Weise eine langfristige und große Wirkung entfalten kann. Auf diesem Weg kann man sich dem Kreuzestod nähern, als Sühne für die Sünden anderer. Auf dieser Linie deuten alle christlichen Kirchen den Tod Jesu am Kreuz.“ Ostern 2008

In dem Zusammenhang … … aus dem 1. Brief des Paulus an seinen Freund Timotheus: „Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zu Fürbitten und Danksagungen auf, und zwar für alle Menschen, für die Herrscher und für alle, die Macht ausüben, damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können. Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter; er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis und Wahrheit gelangen. Denn: Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Christus Jesus, der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle, ein Zeugnis zur vorherbestimmten Zeit, als dessen Verkünder und Apostel ich eingesetzt wurde -, ich sage die Wahrheit und lüge nicht -, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit. Ich will, dass die Männer überall beim Gebet ihre Hände in Reinheit erheben, frei von Zorn und Streit.“ Seite 17


Ostergarten

Aus der Redaktion

Wer an Ostern unsere Kirche betritt, der bemerkt vor dem Altar einen Ostergarten. Wie eine Krippe wird die Szene aus den österlichen Erzählungen eingefangen, die sich am Grab abspielen. Wir entdecken einen Garten mit einem Grab und helle Figuren darin, die Jesus, Maria Magdalena, die drei Frauen und den konvertierten Hauptmann am Kreuz darstellen. Eine Art des Begreifens, die nicht nur Kindern hilft, einzusehen, was damals geschehen ist. Gerne hören oder lesen wir von Ihren Reaktionen. Im Namen des Liturgiekreises an St. Dionysius, Th. Prießen, Pfr.

Nicht verpassen möchte ich das Einsetzen des Tauwetters die Rückkehr der Zugvögel das Aufspringen der Knospen den Aufstieg des Kometen. Nicht verpassen möchte ich die Flucht der Mächtigen die Auferstehung der Schwachen. Nicht verpassen möchte ich den Tag an dem alle Felder grün sind von Hoffnung. An dem auf allen dunkel Wegen Kerzen leuchten. An dem die Menschen sehen, hören und sprechen den Tag, an dem Steine weich werden. Ich möchte dabei sein. Anne Steinwart

Es sind noch Plätze frei … für das Ferienlager der Seelsorgeeinheit Kerken nach Waldbröhl. Los geht es am 6. Juli. Die Fahrt endet am 19. Juli. Der Eigenbetrag beträgt EUR 298,- für das gesamte Programm. Anmeldezettel finden sich in der Pfarrkirche und auf der Gemeindehomepage. Eine Anmeldung ist bis zum 30. April im Pfarrbüro möglich. Christian Kaltenecker

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Alles neu macht der Mai, dieses Sprichwort einerlei gilt manchmal auch schon im März, dies ist wahr, bestimmt kein Scherz. So ist, liebe Leserschar, es auch für den Spräkbaas wahr. Denn ihr haltet hier in Händen, etwas das tut ganz neu enden. So was hat man nie gesehn. Findet ihr es denn auch schön? Wie das Sprichwort uns tut kund, man vernimmt aus Volkesmund. Spräkbaas hat nen neuen Rücken. Tut er wirklich euch entzücken. Wir, die Schreiber, wissen’s nicht. Darum bringt es ihr ans Licht. Schreibt uns, ob Ihr’s findet schön. Was man kann am Letzten sehn. Buntes Bild statt der Notizen, Ham wir gewählt, nicht ohne Schwitzen. Denn es gilt bestimmt für immer, Neues tut gefall’n auch nimmer. Drum ihr Leser, wenn’s gefällt, dauerhaft es Einzug hält, ins Konzept von unserm Werk, dem Kirchturmkucker aus Nieukerk. Schreibt uns auch, wenn es ist fies, die Idee ihr findet mies. Dann sind wir am Ende schlau, und wir wissen’s ganz genau. Eins ist wichtig noch zu wissen, das bezahl’n wir wirklich müssen für die neue Seit’ nicht mehr, das erfreut uns alle sehr. Doch die Andern kontern fix: Was nix kost, das is auch nix. So geht’s Hin-Her im Gewissen, wie wir’ s künftig setzen müssen. Helft uns mit ner Briefeflut. Dann wird alles wieder gut. Dieter Bergmann

Die Redaktion Redaktionsteam: Yvonne Baten ( 57 41 41), Dieter Bergmann ( 57 05 64), Lea Greven ( 61 92), Norbert Käfer ( 31 86), Jens Kaltenecker ( 23 51), Shari Kreutz ( 26 87), Pfr. Theodor Prießen ( 22 31), Eveline Treptow ( 57 32 77), Claudia Wieland ( 54 13) E-Mail: spraekbaas@dionysius-kerken.de Nächste Redaktionssitzung: Donnerstag, 24. April um 19.00 Uhr im Pfarrheim. Wir freuen uns über jeden eingereichten Artikel zur Sommerausgabe!

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Aus den Kirchenbüchern Verstorben sind: Franz König Werner Brünner Johannes Boosen Margareta Hagens Magdalena Tendl

Johann Wennekers Dieter Bimbach Reiner Strömer Manfred Hünnekens Hans Rütten

In der Taufe haben wir in unsere Pfarrgemeinde aufgenommen: Yannik Scherber Ole Scherber Timo Huylmans Das Fest der silbernen Hochzeit feierten: Hans-Joachim und Cornelia Merkamp Ihr goldenes Ehejubiläum feierten: Fritz und Tinni Sillekens Stand: 01. Februar 2008

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ie von Kurt Meyers und Hermann Pröbsting liebevoll gestaltete Krippe war im vergangenen Jahr als Nachbildung der Geburtsgrotte in Betlehem entworfen. Inspiriert wurden unsere Krippenbauer dabei durch die Pilgerreise der Messdienerleiter nach Israel. Die Vielzahl von Erzählungen und Fotos, gerade in Zusammenhang mit der angespannten Sicherheits- und Wirtschaftslage insbesondere in den palästinensischen Gebieten, regte doch zum Nachdenken an. Betlehem ist heute wie vor 2000 Jahren geprägt von Hunger und Armut. Und mitten in diese Stadt, in diese Situation, gerade bei den Armen, lässt Gott seinen Sohn kommen. Auch wenn oder gerade weil die letztjährige Krippe vielleicht nicht der typischen und bekannten Gestaltung entsprach kamen 803 Besucher. Vielleicht ergibt es sich ja im nächsten Jahr, dass wieder eine Nieukerker Gruppe ins Heilige Land aufbrechen kann. Jens Kaltenecker

Ostern 2008

Wussten Sie schon, … > dass am Sonntag, den 9. März die Choralschola singt? > dass am Montag, den 10. März um 20.00 Uhr der Bußgottesdienst für die Gemeinde ist? Eltern und Paten unserer diesjährigen Erstkommunionkinder sind herzlich eingeladen. > dass am Gründonnerstag die traditionelle Eierkollekte der Messdiener ist? > dass sich in unserer Pfarrei 48 Kinder auf die Erstkommunion vorbereiten und am Weißen Sonntag um 9.00 Uhr und um 10.30 Uhr die erste Hl. Kommunion empfangen? > dass am Montag, den 31. März um 10.00 Uhr die Dankmesse der Erstkommunionkinder gefeiert wird? > dass am 16. April die Jahreshauptversammlung der Kfd im Pfarrheim ist? > dass die diesjährige Kevelaerwallfahrt der Seelsorgeeinheit Kerken am 27. April ist und unter dem Thema: "Du führst uns hinaus ins Weite" steht? > dass am 17. April 78 Jugendliche in unserer Pfarrkirche gefirmt werden? > dass wir ab dem 1. Mai wieder Maiandacht halten? Herzlich eingeladen wird freitags um 19.15 Uhr zu den verschieden Bildstöcken, am Sonntag um 18 Uhr zum Marienbildstock am Michael-BuyxPlatz und zum Marienlob jeweils Dienstag und Samstag eine halbe Stunde vor der Messe. > dass am Fronleichnamstag, 22. Mai die Hl. Messe um 9.30 Uhr im Bürgerpark gefeiert wird und anschl. die Prozession ist? > dass am 14. und 15. Juni nach allen Gottesdiensten Fahrzeugsegnung ist? > dass am Wochenende 21., 22. Juni in Stenden das Pfarrfest gefeiert wird? Insbesondere zum gemeinsamen Familiengottesdienst am Sonntag, 22. Juni um 10.30 Uhr wird eingeladen. > dass die Messdiener vom 29. Juni bis 6. Juli zu ihrer jährlichen Fahrt aufbrechen? > dass Gruppen eingeladen sind, den Beginn und den Schluss der stillen Anbetung am Mittwoch (19.00 bis 19.45 Uhr) zu gestalten? Bei Interesse bitte im Pfarrbüro melden. > dass der Kirchenchor jeden Mittwoch um 20.00 Uhr im Pfarrheim probt und gerne noch weitere Sänger hinzukommen dürfen? Neben vielen kirchlichen Liedern werden auch weltliche Stücke geprobt. Seite 19


Neues aus dem St. Raphael Kindergarten 30 Jahre ist es schon her, dass unser St. Raphael Kindergarten, Goethestr. 8, feierlich vom damaligen Pastor Schepers eingeweiht wurde und die Kirchengemeinde St. Dionysius Nieukerk die Trägerschaft übernahm. Der Bedarf an Kindergartenplätzen war damals höher als das Angebot. Im Jahr 2008 sieht das ganz anders aus. Aufgrund rückläufiger Kinderzahlen ist das Angebot an Kindergartenplätzen in Kerken größer als die Nachfrage. Nicht so im St. Raphael Kindergarten. Jeder Kindergartenplatz ist hier belegt und auch für das Kindergartenjahr 2008/2009 sind alle Plätze ausgebucht, so dass aufgrund der hohen Anmeldezahlen leider auch Absagen zu versenden waren. Unser Kindergarten ist nicht nur Lebens-, Erfahrungs- und Bildungsraum für die Kinder, sondern er bietet Familien auch die Möglichkeit, sich zu begegnen und näher zu kommen. Der christliche Glaube und das christliche Menschenbild sind die Grundlagen für unsere Arbeit im Kindergarten. Unsere Mitarbeiterinnen setzen sich für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualität unserer Arbeit ein. Umfrageaktionen bei den Eltern haben ergeben, dass ein hohes Maß an Zufriedenheit mit der Arbeit in der Einrichtung besteht. Die freundliche Atmosphäre, die qualifizierte Auswahl der pädagogischen Angebote und die familiengerechte Fest- und Feiergestaltung sind nur einige Beispiele für das, was Eltern an der Einrichtung schätzen. Im Januar feierten wir Eltern und Erzieherinnen mit über 500 Narren das 30jährige Bestehen des St. Raphael Kindergartens in einer öffentlichen Karnevalsparty im Adlersaal. Natürlich kamen hier besonders die Kinder auf ihre Kosten. Im Gottesdienst dankten wir für 30 Jahre St. Raphael Kindergarten. Möge Gott den St. Raphael Kindergarten auch weiterhin schützen durch den Engel Raphael, dem Namenspatron unseres Kindergartens. Gabriele Wieland (Leiterin der Einrichtung)

Wichtige Telefonnummern in der Seelsorgeeinheit Kerken St. Peter und Paul Aldekerk Pfarrer Spindelmann Tel. 42 48 Pfarrbüro Tel. 42 48 (geöffnet Mo., Mi., Do., Fr. 9-12 Uhr, Di. 16-18 Uhr) Pfarrer Spindelmann Handy Tel. 01 72 / 5 34 47 22 Pater Josef Tel. 57 45 96 Pater Josef Handy Tel. 01 74 / 8 07 64 19 Pfarrer em. Speek Tel. 9 72 33 St. Dionysius Nieukerk Pfarrer Prießen Tel. 22 31 Pfarrbüro Tel. 22 31 (geöffnet Di., Mi., Fr., 8.30-12 Uhr, Di. 15-18 Uhr) Pfarrer Prießen Handy Tel. 01 70 / 1 52 62 67 Pater Paul Tel. 28 23 Pater Paul Handy Tel. 01 60 / 3 11 83 57 Diakon Johannes Siebers Tel. 0 28 31 / 50 61 Barbara Hemping-Bovenkerk Tel. 57 32 31 B. Hemping-Bovenkerk Handy Tel. 01 75 / 2 41 32 39 St. Thomas Stenden Pfarrbüro Tel. 45 32 (geöffnet Mo., Mi., Fr., 9-11.30 Uhr) Notfallseelsorge über das Gelderner Krankenhaus Tel. 0 28 31 / 39 00 Besuchen sie auch unsere Internetseiten: St. Peter und Paul Aldekerk: www.peterpaul-aldekerk.de St. Dionysius Nieukerk: www.dionysius-kerken.de

Herausgeber: Pfarrgemeinde St. Dionysius Nieukerk Katholisches Pfarramt, Dionysiusplatz 10, 47647 Kerken Druck: Eyckmannshof - Christliche Lebensgemeinschaft Hoog-Poelycker-Str. 2 - 47647 Kerken - Tel. 0 28 31 - 9 77 24 73 - www.eyckmannshof.de

Spräkbaas März 2008 - Nr. 144  

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