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Ausgabe 4 Ostern

April 2011

Mitteilungen aus der Pfarrei St. Dionysius Kerken Ausgabe 1

Blickpunkte Im Jahre 1915 wurde das nebenstehende Fenster im nördlichen Seitenschiff von St. Peter und Paul Aldekerk von der Firma Derix, Kevelaer, nach Entwürfen von Friedrich Stummel hergestellt. (aus der Broschüre „Führer durch die Pfarrkirche St. Peter und Paul Aldekerk“) Im oberen Teil des Fensters erkennt man ein „flammendes Herz“ – die bildliche Darstellung der Barmherzigkeit mit dem danebenliegenden bestätigenden Schriftzug „MISERICORDIA“ (Barmherzigkeit). Darüber erkennt der Betrachter das Nest eines Pelikans, der von seinen Jungen umgeben ist. Der Pelikan ist in der christlichen Ikonographie ein Bild für Jesus. Vom Pelikan erzählte man sich, dass er sich das Fleisch aus der Brust reißt, um aus Liebe zu seinen Jungen, diese in nahrungslosen Zeiten am Leben zu erhalten. Dadurch, dass er so seine Brut am Leben erhielt, musste er seines hergeben. Genau wie der Pelikan hat Jesus am Kreuz sein Leben für die Erlösung der Menschen, seiner Brüder und Schwestern, hingegeben. Er tat dies wie die Pelikanmutter freiwillig und aus Liebe. Jutta Kleinmans

In dieser Ausgabe Unsere Gemeinde Osterzeit Strukturreform Aus den Gremien Unsere Kirche St. Thomas Rückblicke Infos aus den Ortsteilen und noch vieles mehr …


Unsere Gemeinde 

Wie soll kath. Kirche in Kerken werden? Die Kirche soll ein Beziehungsnetz Liebe sein; wir Christen haben alle daran mitzuknüpfen und es auszuwerfen. Heinrich Spaemann

Gerne möchte ich Ihnen einige Gedanken, die den Stand unserer Pfarrei und die Zukunft unserer Gemeinde St. Dionysius betreffen, mitteilen:

Stand seit der Fusion

Die Zeit nach der Fusion Pfingsten 2010 war für mich durch Unterwegssein geprägt, dann setzten gesundheitliche Probleme ein, die mit Husten und Fieber auch über Weihnachten und Neujahr plagten. Seit Ende Januar geht es mir wieder gut. In dieser Zeit erfuhr ich ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl als ich erwartet hatte. Das Gremium Kirchenvorstand hatte handfeste Aufgaben und wirkte gleich gut zusammen. Die Gremien Pfarrgemeinderat (PGR) und Ortausschüsse sind noch in der Findungsphase. Der PGR hat aktuell noch keine Ausschüsse gebildet, da es erst gilt die Aufgabe der Entwicklung eines Gemeindeprofils oder Pastoralkonzeptes anzugehen, eine wichtige Aufgabe. Die Ortausschüsse sind noch in unterschiedlichen Entstehungsphasen. Am Besten klappt die Arbeit in Stenden, scheinbar sind da die Umbrüche am wenigsten groß.

Blickpunkte | Ostern 2011

Pastoral- und Stellenplan des Bistums Münster

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Am 1. Februar erfuhren wir – das waren alle Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie die Vertreter der Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte - im Priesterhaus in Kevelaer die Planung des Bistums für alle Gemeinden des Kreisdekanates Kleve. Welche Struktur wird es geben – weiter fusionieren? Welchen Stellenplan gibt es: mehr oder weniger Hauptamtliche? Um 17.30 Uhr erfuhren die hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger, um 19.30 Uhr die Vertreter der Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände folgendes: Die Gemeinde St. Dionysius Kerken bleibt selbständig, ebenso St. Anna Issum / Sevelen. Auch bleibt die zu gründende Gemeinde St. XY Rheurdt/Schaephuysen/Tönisberg. Damit fiel allen Zuhörern ein Stein vom Herzen: wir haben unsere Aufgaben für den nächsten Zeitraum bis 2020 bereits erledigt. Für das hauptamtliche Personal gab es die Auflistung für jede der drei Gemeinden: Einen Diözesanpriester als Pfarrer, einen Priester der Weltkirche als zweiten Priester und eine hauptamtliche Stelle, die von einer Pastoralreferentin / einem Pastoralreferenten besetzt wird.

Für Kerken bedeutet dies, dass wir – hoffentlich bald – eine Pastoralreferentin oder einen Pastoralreferenten bekommen werden. Auf Dauer müssen wir wohl dann auf einen Priester der Weltkirche verzichten, der dann wohl nach Rheurdt / Schaephuysen / Tönisberg gehen wird. Die Fusion von Kerken und Rheurdt / Schaephuysen / Tönisberg ist somit auf Eis gelegt, was unserer eigenen Situation gerecht wird, da wir mit eigenen Aufbau jetzt genug beschäftigt sind.

Weiterer Aufbau der Seelsorge in der Pfarrei

Das Zweite Vatikanische Konzil (1962 – 1965) hat das Kirchenverständnis radikal erneuert, nämlich vom hierarchischen Bild des Spätmittelalters, dass Kirche der Papst, die Kardinäle und Bischöfe seien und die Gläubigen nur Anteil daran hätten, zum Bild des Volkes Gottes, begründet in der Taufe, die uns zu einem heiligen Stamm, einem königlichen Priestertum (1 Petr 2,9) macht. Die Kirche ist also das Volk, die Getauften, die berufen sind, Gottes Wort zu leben. Das gemeinsame Priestertum aus Taufe und Firmung ist es, das alle verbindet, weil es allen zu eigen ist: den so genannten Laien, wie den hauptamtlichen Personen. Für den Aufbau ergibt sich für St. Dionysius Kerken folgende Struktur: Die Pfarrei sind die getauften Pfarrangehörigen. Es gibt das Leitungsgremium des Pfarrgemeinderates, zu dem die gewählten Mitglieder sowie die haupt- und nebenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger gehören. Vorsitzender ist eines der gewählten Mitglieder. Der Pfarrgemeinderat ist aus kirchlicher Sicht die Vertretung der Pfarrei. Dazu gibt es das Leitungsgremium des Kirchenvorstandes, das dazu dient, die Beschlüsse des Pfarrgemeinderates finanziell zu ermöglichen und sich um Personal, Einrichtungen, Gebäude, Liegenschaften und Finanzierungen der Pfarrei zu sorgen. Vorsitzender ist der Pfarrer. Der Kirchenvorstand ist aus staatskirchenrechtlicher Sicht die Vertretung der Pfarrei. Die Gesamtleitung obliegt dem Pfarrer, der in den Gremien jedoch nur eine Stimme hat. Daraus ergeben sich folgende Aufgaben:


Unsere Gemeinde 

Der Pfarrgemeinderat verantwortet die Seelsorge. Der Pfarrgemeinderat ermutigt und hilft vielen Pfarrangehörigen, eigenverantwortlich die Seelsorge mitzutragen. Der Pfarrgemeinderat entwirft ein Seelsorgekonzept, das die seelsorgliche Arbeit der nächsten Jahre nach „dringlich“, „wichtig“ und „wünschenswert“ einteilt und Menschen entdeckt, ermutigt und befähigt, diese Aufgaben zu erfüllen. Der Pfarrgemeinderat sorgt für einen guten Zusammenhalt dieser vielen engagierten und aktiven amtlichen und ehrenamtlichen Pfarrmitglieder. Der Kirchenvorstand vertritt die Gemeinde in personellen, finanziellen und baulichen Belangen und beauftragt – in Zusammenarbeit mit der Zentralrendantur – weitere Personen zur Erledigung seiner Aufgaben. In Personalangelegenheiten ist er zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Muss sich etwas verändern in der katholischen Pfarrei Kerken? Ja, mit weniger hauptamtlichen Seelsorgern darf es nicht weniger Gemeindeleben geben.

- Es darf nicht weniger Gottesdienste geben: immer mehr Gottesdienste werden von „Laien“ vorbereitet und gestaltet. - Es darf nicht weniger Sorge um die Menschen geben: immer mehr Besuche werden von Gemeindemitgliedern gemacht. - Es darf nicht weniger Glaubensweitergabe geben: immer mehr Katechese wird von Pfarrangehörigen verantwortet und durchgeführt. Verstehen Sie mich nicht falsch: ich tue meine Arbeit gerne, ich tue sie sogar sehr gern in Kerken! Im September werden es 10 Jahre, dass ich hier arbeiten darf. Ich tue die Arbeit gerne mit Ihnen und den vielen engagierten Christen von Kindern über Jugendlichen, jungen Erwachsenen und älteren Menschen, denen ich dankbar begegnet bin und mit denen ich die Gemeinde Jesu Christi gestalten durfte und darf. Natürlich kann ich nicht die Arbeit von drei bis vier Personen tun. Deshalb lade ich Sie ein, mitzuarbeiten. Lassen Sie sich ansprechen oder melden Sie sich bei mir, wenn Sie sehen: da werde ich gebraucht, da bin ich befähigt, da möchte ich gerne Verantwortung übernehmen. So wird die Gemeinde nicht starr, sondern lebendig bleiben und das hat sie verdient. Theodor Prießen, Pfarrer

kfd in Kerken Wichtige Nachricht für alle kfd-Gruppen in Aldekerk, Nieukerk und Stenden. Am Samstag, 2. Juli 2011 findet in der Halle Münsterland ein großer kfd-Diözesantag statt, mit dem Motto: HERRlich - WEIBlich kfd – eine starke Partnerin in Kirche und Gesellschaft Zu diesem außergewöhnlichen Ereignis sind alle Mitglieder und interessierte Frauen ganz herzlich eingeladen. Um diesen, sicherlich schönen Tag gut und verlässlich planen und evtl. „Kerkenweit“ einen Bus chartern zu können, benötigen wir alsbald, die verbindlichen Anmeldungen (telefonisch reicht zunächst). Der Eintritt zu diesem Tag beträgt 16,- Euro und beinhaltet Stehkaffee, Mittagessen (ohne Getränke), Kaffee und Kuchen sowie ganztägig Workshops, Podiumsdiskussionen und einen Markt der Möglichkeiten. Er endet mit einem festlichen Gottesdienst den unser Bischof mit uns feiern wird. Anmeldungen und nähere Auskünfte bei: Sabine Velder Rosalie Rösler

Tel.: 2454 Tel.: 1528 nach 18 Uhr Elisabeth Bossmanns Tel.: 4464

(Nieukerk) (Stenden) (Aldekerk)

Wir, als Sprecherinnen der einzelnen Ortsgruppen, würden uns sehr über eine rege Teilnahme freuen.

Gründonnerstag Abendmahlgottesdienst 20.30 Uhr in der St. Thomas Kirche Alle Gläubigen und die der Kirche nahe stehenden Vereine sind besonders zum Abendmahlgottesdienst mit anschließender Anbetung bis 24.00 Uhr eingeladen. Anbetungsgestaltung in St. Thomas von 21.4522.30 Pfarrbezirk Nieukerk, 22.30 Uhr-23.15 Uhr Aldekerk, 23.15-24.00 Uhr Stenden. Für alle Jugendliche ab 14 Jahren findet im Anschluss der Messe eine Pessachfeier unter der Leitung von Pastor Theodor Prießen in der Begegnungsstätte statt. Dazu ist eine Anmeldung bis zum 15. April in den Pfarrbüros erforderlich.

Blickpunkte | Ostern 2011

Der eine Pfarrer kann nicht alle Arbeit tun und darf – ja muss viele Dinge delegieren:

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Osterzeit 

Das Exultet - Gesang vom Licht und Leben Nirgends kommt der Reichtum der Lichtsymbolik so massiv zum Vorschein wie in der zentralen Feier des Kirchenjahres, der Osternacht. In einem großartigen Stück liturgischer Poesie, im „Exultet“, dem Osterlob, wird mit Worten und Bildern das Geschehen dieser Nacht besungen, in der das Dunkel zerbrach und das Licht den Sieg davontrug. Der strahlende Jubelruf, der am Anfang der Osternacht erklingt, ist nichts anderes als ein Siegeslied.

Es ist das Lied derer, die sich im Himmel und auf Erden und zusammen mit der ganzen Schöpfung über die Auferstehung Jesu Christi freuen. Das Osterlob lädt immer zur Mitfreude, zum Feiern ein. Die Gemeinde ist in diesem kunstvollen Gesang nicht mit eingebunden. Der Priester, Diakon oder Kantor sollte diesen Jubelruf gekonnt vortragen. Textgrundlage ist die lateinische Fassung, die seit dem Mittelalter prägend für die Feier der Osternacht ist und war. Karl Hammans

Das Osterlob Schon juble in den Himmeln die Menge der Engel, es juble die Schar der göttlichen Dienste, und zu solch eines Königs Einzug künde Sieg die Trompete. Da freue sich auch der Erdkreis, erhellt von leuchtenden Blitzen, und, angestrahlt von der Pracht des ewigen Königs, verspüre er, dass er befreit ist vom Dunkel, das alles deckte. Glückselig sei auch die Mutter Kirche, geschmückt mit solch blitzendem Lichte, und vom lauten Jubel der Völker töne wider diese Halle. So bitte ich euch, liebste Brüder und Schwestern, die ihr steht beim herrlichen Glanz dieses heiligen Lichtes: Ruft mit mir zu Gott, dem Allmächtigen, er möge sich meiner erbarmen: Dass er, der mich von sich aus in die Zahl der Leviten gerufen hat, mich fülle mit dem Glanz seines Lichtes und durch mich das Lob dieser Kerze wirke. Wahrhaft würdig und recht ist es, den unsichtbaren Gott, den allmächtigen Vater, und seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn Jesus Christus, mit aller Inbrunst des Herzens und Geistes, im Dienste des Wortes, mit lauter Stimme zu preisen? ihn, der für uns beim ewigen Vater die Schulden Adams bezahlt hat und ausgelöscht hat den uralten Schuldbrief mit Blut des Erbarmens. Dies ist ja das Fest der Ostern, an dem jenes wahre Lamm getötet wird, durch dessen Blut die Türen der Gläubigen gefeit sind. Dies ist die Nacht, in der du am Anfang unsere Väter, die Nachkommen Israels, nachdem sie herausgeführt waren aus Ägypten, trockenen Fußes durch das Schilfmeer geleitet hast.

Blickpunkte | Ostern 2011

Dies also ist die Nacht, welche die Finsternis der Sünden durch der Feuersäule Erleuchtung verscheucht hat.

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Dies ist die Nacht, die heute auf der ganzen Erde Menschen, die zum Glauben in Christus gekommen sind, losgelöst von den Lastern der Welt und vom Dunkel der Sünde, heimfährt zur Gnade und den Heiligen zugesellt. Dies ist die Nacht, da Christus die Fesseln des Todes gesprengt hat und aus denen, die unter der Erde sind, als Sieger emporstieg. Denn umsonst wären wir geboren, wäre keiner gekommen, uns zu erlösen. O wie du dich über uns neigest in staunenswertem Erbarmen! O unerwartbare Zuwendung der Liebe: Um den Knecht zu erlösen, gabst du den Sohn dahin! O wahrhaft nötige Sünde Adams, die getilgt ward vom Tode Christi! O glückliche Schuld, der solch ein großer Erlöser geziemte!


Osterzeit 

O wahrhaft selige Nacht, der einzig es ziemte, die Zeit und die Stunde zu kennen, da Christus erstanden ist aus denen, die unter der Erde sind! Dies ist die Nacht, von der geschrieben steht: „und die Nacht – wie der Tag wird sie leuchten, und die Nacht ist meine Erleuchtung, sie wird mir zur Wonne.“ Die Heiligung also, die sich in dieser Nacht ereignet, jagt die Verbrechen fort, spült weg jede Schuld, gibt Gestrauchelten wieder die Unschuld und Trauernden Freude. Feindschaft jagt sie fort, bereitet die Eintracht und beugt die Gewalten. In deiner Gnade also, die diese Nacht durchwaltet, nimm an, heiliger Vater, das Abendopfer dieses Loblieds, das dir in dieser Kerze festlicher Darbringung, durch die Hände deiner Diener, aus der Arbeit der Bienen, entrichtet die hochheilige Kirche. Doch schon wissen wir, wie sich der Heroldsruf dieser Säule verbreitet, die das goldene Feuer zur Ehre Gottes entzündet hat: Wenn es auch vielfach geteilt ist, weiß es dennoch von keiner Schwächung des weitergereichten Lichtes. Es nährt sich nämlich vom schmelzenden Wachse, das als den Reichtum dieser kostbaren Fackel die Mutter Biene bereitet hat. O wahrhaft selige Nacht, da werden verbunden Irdischem Himmlisches, Menschlichem Göttliches. So bitten wir dich, o Herr: Diese Kerze, geweiht zur Ehre deines Namens, brenne unermüdlich weiter, um das Dunkel dieser Nacht zu vernichten. Als lieblicher Opferduft entgegengenommen, mische sie sich unter die Lichter am Himmel. Lodernde Flamme – so soll sie finden der Morgenstern. Jener Morgenstern nämlich, der keinen Untergang kennt: Christus, dein Sohn, der, zurückgekehrt aus denen, die unter der Erde sind, dem Menschengeschlechte heiter aufging und der lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.

Der Jugendkreuzweg in Kerken geht in diesem Jahr neue Wege. Nicht nur äußerlich sondern auch von der Vorbereitung gibt es einige Änderungen. Beginn ist am 15. April um 18.00 Uhr an der Turnhalle Dennemarkstraße in Nieukerk.

ist an der Turnhalle Dennemarkstraße in Nieukerk von wo aus der Einzug nach Jerusalem (zur Kirche) gefeiert werden kann. Das Ende des Kreuzwegs ist mit der Grabeslegung auf dem Friedhof. Dem Ort an dem wir gut eine Woche später auch Auferstehung feiern wollen.

Erstmals ist die ganze Gemeinde ob jung oder alt eingeladen. Der Jugendkreuzweg ist nicht nur ein Angebot für die Jugendlichen. Der Jugendkreuzweg ist ein Kreuzweg, gestaltet von Jugendlichen. Die Jugendlichen möchten ihre Sicht auf den Leidensweg Jesu darstellen – und eben nicht nur sich selber, sondern der ganzen Gemeinde. Kommen Sie daher dazu und honorieren der Mühe der Jugendlichen.

Da der Weg so auch kürzer wird, bleibt mehr Zeit sich mit den Inhalten des Kreuzwegs und den Gedanken der Jugendlichen auseinanderzusetzen.

Das Besondere: Die Bilder des diesjährigen Jugendkreuzwegs sind zwar an das Bundesmotto „Aus seiner Sicht!“ angelehnt, jedoch von den Jugendlichen selbst gestaltet. Die Form ist dabei völlig frei, lassen wir uns überraschen. „Aus seiner Sicht!“ bedeutet wir gehen mit Jesus den Kreuzweg. Wie sieht Jesus den Einzug in Jerusalem, das letzte Abendmahl, den Verrat, seine Verurteilung, seinen Leidensweg und seinen Tod am Kreuz. Passend hierzu wurde auch der Weg des diesjährigen Kreuzwegs gewählt. Statt den geraden Weg zwischen Aldekerk und Nieukerk zu nehmen, wurden die Kreuzwegstationen an passende Orte verlegt. Beginn

Auch wenn der diesjährige Jugendkreuzweg durch Nieukerk geht, so ist er doch ein gemeinsamer Kreuzweg für ganz Kerken. In diesem Jahr vorbereitet durch die Messdiener Nieukerk. In den nächsten Jahren sollen aber immer andere Jugendgruppen den Kreuzweg gestalten – so gibt es auch eine Vorbereitung „aus einem Guss“. Dann wird der Kreuzweg auch sicher einmal wie vor zwei Jahren in Aldekerk gegangen oder in Stenden. Auch ein verbindender Weg ist möglich. Gerade in der Abwechslung soll das Besondere liegen. Das bisherige Zusammensitzen bei einer kleinen Stärkung ist nicht mehr vorgesehen. Soll doch der Kreuzweg ein Weg des „Mit“-Leidens mit Jesus sein, so passt es einfach nicht, wenn danach ein Fest gefeiert wird. Schöne Gespräche und ein Austausch nach dem Kreuzweg sind natürlich dennoch gerne willkommen. Jens Kaltenecker

Blickpunkte | Ostern 2011

Neue Wege beim Jugendkreuzweg

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Kevelaerwallfahrt 

Wallfahrt nach Kevelaer – lohnt sich das noch? Diese Frage kann man nicht für andere beantworten – die Antwort liegt bei jedem selbst, sobald er die Wallfahrt mitgemacht hat. Was ist das Besondere an der Wallfahrt? Laut Wikipedia ist: „Eine Wallfahrt (lat. peregrinatio religiosa, von wallen in eine bestimmte Richtung ziehen, fahren unterwegs sein) ist eine traditionelle Reise, um ein heiliges Gebot zu erfüllen oder zum Zweck des Besuches einer bestimmten Pilgerstätte mit religiöser Bedeutung“. Dabei geht es nicht nur um den Ortwechsel, sondern: „Eine Wallfahrt war und ist immer auch ein soziales Ereignis, sie führt zu Begegnungen und Austausch zwischen Gläubigen, die sich sonst vielleicht nie getroffen hätten Damit ist schon Alles bestens dargestellt. Die Wallfahrt unserer Gemeinde St. Dionysius Kerken beginnt an der St. Thomas Kirche in Stenden. Dort treffen sich die Gemeindemitglieder aus Stenden oder aus Aldekerk, die vielleicht näher an der Kirche in Stenden wohnen. Von dort geht es dann über Aldekerk nach Nieukerk, nach Kevelaer mit dem ersten Ziel: Bahnhof.

Blickpunkte | Ostern 2011

Dort trifft man dann diejenigen, die mit dem Auto nach Kevelaer gefahren sind (auf der einen Seite sollte man diese Aktion positiv sehen – wenn z.B. gesundheitliche Probleme bestehen, denn die ganze Gemeinde ist zur Wallfahrt eingeladen). Aber …. Ist das für Jeden Wallfahrt? Ich kann mich an die staunenden oder auch mitleidigen Blicke erinnern, wenn die Gruppe der Inliner den Treffpunkt Bahnhof erreichte. Klar, es ist ein wenig mehr als eine Autofahrt, denn die „Reise“ zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Inliner beginnt doch erheblich früher und ist zudem mit etwas Mühe verbunden.

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Was bringt diese Mühe? Im zitierten Abschnitt ist die Rede vom sozialen Ereignis, das zu Begegnungen führt. Wirkliche Begegnungen, etwas gemeinsam erleben ist spätestens seit dem Zusammengehen unserer Gemeinde absolut notwendig.

Begegnungen anderer Art ergaben sich zusätzlich: Auf unserer Tour nach Kevelaer haben wir immer wieder Menschen getroffen, die in irgendeiner Art „betroffen“ waren. Sie gaben Zuspruch oder dumme Kommentare, sie haben immer mit uns kommuniziert. Auch dies ist eine Chance seinen Glauben öffentlich zu machen. Ein wichtiger Moment ist allerdings in dem Zitat zum Inhalt der Wallfahrt noch nicht erwähnt: Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad oder mit den Inlinern – selten im Leben hat man so viel Zeit, die Natur zu erleben. Klar, es ist besonders schön – und ein wenig romantisch – wenn die Sonne so langsam aufgeht, es ein wenig wärmer wird und der Tag ein wunderschöner wird. Aber auch der Dauerregen – nach einer gewissen Zeit merkt man nichts mehr – hat was. So möchte ich möglichst viele Menschen für die echte Wallfahrt begeistern – versuchen sie es doch einmal und erfahren sie, wie schön es ist. Vielleicht können sie dann die in der Überschrift aufgestellte These mit einem eindeutigen JA beantworten. Wir sehen uns? Norbert Käfer

Die Zeiten der Wallfahrt Stenden Stendenerstraße/ Rahmer Kirchweg Aldekerk Nieukerk Annakapelle (Poelyck) Marienbildstock Schloss Haag Antoniusbildstock Wetten

Fuß 0.30 Uhr 1.00 Uhr

Inliner 3.45 Uhr

Rad 4.30 Uhr

1.20 Uhr 2.30 Uhr 3.35 Uhr 5.15 Uhr

4.15 Uhr 4.45 Uhr

4.45 Uhr 5.15 Uhr

6.30 Uhr

Ein Einstieg ist in jeder der genannten Stationen möglich. Alle Zeiten sind Abgeh- bzw. Abfahrtszeiten, das heißt die Impulse werden 5-10 Minuten vorher gebetet.

Die Zeiten in Kevelaer 7.30 Uhr 8.15 Uhr anschl. danach 11.15 Uhr anschl.

Einzug ab Bahnhof Messfeier in der Basilika Kerzenopfer in der Kerzenkapelle gemeinsames Frühstück im Petrus-Canisius-Haus Gebet an der Gnadenkapelle gemeinsame Prozession zum Kreuzweg

Um 13.50 Uhr besteht die Möglichkeit mit dem Zug von Kevelaer nach Kerken zurückzufahren.


Unsere Gemeinde 

Fotografieren bei der heiligen Messe Den Eltern der Kommunionkinder wurde genau dargestellt, warum das Fotografieren in der Kirchen nicht erwünscht ist – aber dennoch tauchen immer wieder Verwandte oder Bekannte eines Kommunionkindes auf, die sich nicht an die Vereinbarung halten und munter fotografieren. Stellen Sie sich mal hinten in die Kirche und beobachten! Sie werden schon sehen! Die folgende Geschichte ist wahr und hat sich 2010 ereignet: Die Messe fing an, die Kommunionkinder und der Priester samt Messdiener waren eingezogen und hatten sich auf die Plätze begeben. Da ging noch einmal die große Eingangstüre auf und ein mittelaltriges Paar stürmte herein. Nach ein paar Minuten der Orientierung diskutierte die Frau mit ihrem Mann, wo wohl das Stativ für den Fotoapparat wäre, denn die Kirche ist zu dunkel für eine längere Belichtung und außerdem habe sie keine Lust, den Fotoapparat so lange in der Hand zu halten. Der Mann wurde wieder zum Auto geschickt und kam wieder – erfolgreich, denn er hatte das gewünschte Stativ in der Hand. So wurde das Stativ entsprechend fertig zusammengebaut und mitten in den Mittelgang in der Höhe der letzten Bankreihe gesetzt. Pastor Prießen, der zu diesem Zeitpunkt gerade die Predigt mit dem Handmikrofon im Mittelgang begann, wurde voll aufgenommen – es ging hierbei offensichtlich nicht mehr nur um ein Foto, sondern um ein Video. Stolz nahm man zur Kenntnis, dass sich der Pastor ganz langsam auf die Kamera zu bewegte, was für tolle Bilder!! Dann gab es allerdings dumme Gesichter, als die Kamera vom Pastor zur Seite gerückt wurde mit dem Hinweis, sie sofort auszuschalten. „Was habt ihr denn hier für einen Pastor? Das gibt es doch gar nicht, was meint denn der, wer er ist?“ Alle diese Sprüche kamen in nicht geringer Lautstärke, so dass die Umstehenden es hören konnten. So etwas kann doch nicht sein – wir feiern mit den Kommunionkinder ein Fest, wir feiern die heilige Messe, die man nicht mit irgendwelchen nicht zur Feier zugehörenden Aktionen stören sollte.

Falls Sie sich – lieber Leser – dieser Meinung anschließen können, dann helfen Sie mit, die Feier im richtigen Rahmen durchführen zu können. Informieren Sie als Betroffene alle diejenigen, die aus Ihrer Familie an der Feier teilnehmen möchten oder als nicht direkt Beteiligte sprechen Sie diejenigen an, die sich aus irgendwelchen Gründen erwählt sehen, die Feier durch den Einsatz von Fotoapparaten oder Videogeräten zu stören. Norbert Käfer

Betreuungsangebot Betreute Nachmittagsangebote im Elisabeth-Haus in Nieukerk

Das Elisabeth-Haus in Nieukerk bietet seit Februar einmal im Monat – an jedem vierten Freitag im Monat, in der Zeit von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr – betreute Aktivitäten an, um pflegende Angehörige zu entlasten. Das Angebot reicht von Gesellschaftsspielen bei Kaffee und Kuchen bis hin zu musikalischen Angeboten. Die Nachmittage werden von Pflegefachkräften und geschulten Helfern gestaltet und betreut. Das Programm ist auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Teilnehmer angepasst, so dass die Teilnehmer der betreuten Nachmittagsangebote bei Spiel und Spaß auch gemeinsam alte Erinnerungen wieder lebendig werden lassen können. Gegen einen Unkostenbeitrag von 5 € soll so den pflegenden Angehörigen die Möglichkeit gegeben werden, mit ruhigem Gewissen anderweitige Termine wahrzunehmen bzw. sich einfach mal eine „Auszeit“ zu nehmen. Weitere Informationen erhalten Sie von 11.00 Uhr – 17.00 Uhr unter 02833 / 920120 Frau Schlittke und Frau Müller.

Blickpunkte | Ostern 2011

Dieses Thema hat vor allem im letzten Jahr für Aufregung gesorgt und zu nicht gerechtfertigten negativen Bewertungen geführt.

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Unser Bistum 

Strukturreform im Bistum Münster Groß war der Unmut und die Verwunderung als Anfang Februar in der Rheinischen Post ein Artikel veröffentlicht wurde, demzufolge unsere Pfarrei in Kerken und die Pfarreien St. Nikolaus Rheurdt, St. Hubertus Rheurdt und St. Antonius Kempen einen gemeinsamen „pastoralen Raum“ bilden sollten. Einen Tag zuvor fand eine Informationsveranstaltung des Bistums für das Kreisdekanat Kleve statt. Neben der zukünftigen Verwaltungsstruktur wurde auch hier der angedachte Personalplan bis 2020 vorgestellt. Hier war nicht die Rede von einer weiteren Fusion in Kerken. Die Fehlinformationen bedürfen natürlich der Klarstellung. So ist zuerst festzuhalten, dass für die neugegründete Pfarrei St. Dionysius Kerken bis auf weiteres (d.h. mindestens für den Planungszeitraum bis 2020) keine erneute Fusion vorgesehen ist.

Blickpunkte | Ostern 2011

Fehlerhafte Datei versendet Hintergrund der Fehlmeldung der Rheinischen Post war eine Datei des Bistums, die auch der Blickpunkte Redaktion vorliegt. In dieser wurde pro Dekanat im Kreis die zukünftige Struktur und Pfarreienzusammengehörigkeit festgelegt. Unterschieden wurde hier farblich in „bestehende Pfarrei“, „aktuelle Seelsorgeeinheit“, „anstehende Fusion“ und „neu zu bildender pastoraler Raum“.

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St. Dionysius Kerken ist in dieser Datei als bestehende Pfarrei ohne weiteres Fusionsbestreben gekennzeichnet. Unterhalb der Datei findet sich jedoch eine Auflistung von Kerken und den drei angesprochenen Pfarreien mit dem Vermerk „neu zu bildender pastoraler Raum“. Zur Erläuterung sei angemerkt, dass in der Datei die bisherigen Pfarreien nur per Patronat und Verwaltungsgemeinde genannt sind, nicht jedoch der konkrete Ortsteil. Hinter den genannten Pfarreien verbergen sich also St. Nikolaus Rheurdt, St. Hubertus Schaephuysen und St. Antonius Tönisberg (Ortsteil von Kempen). Befürchtungen über eine Fusion mit Kempen in Gänze sind daher abwegig. Dass diese Option einer erneuten bzw. größeren Fusion mit diesen Pfarreien nicht neu ist, ist den Gremien in Kerken bereits seit längerem bekannt. Vor der Fusion in Kerken – auch als Reaktion auf die skeptische Haltung der bisherigen Pfarreien zur Fusion – hat Weihbischof Janssen auf die Möglichkeit einer vollständigen Fusion zwischen Kerken, Rheurdt, Schaephuysen und Tönisberg hingewiesen und hierüber die Gremien in Kerken aufgefordert sich für die kleinere und an den Gemeindegrenzen orientierte Lösung zu entscheiden. Offensichtlich wurde diese Option bei Erstellung der Strukturpläne und der Stellenbesetzung noch einmal diskutiert. Entsprechend der Vorstellung am Informationstag und auf nochmalige Nachfrage beim Bistum wurde jedoch bestätigt: Für Kerken stehen im Planungszeitraum keine weiteren Fusionen an. Einen ähnlichen Informationsfehler gab es im Übrigen in Bezug auf die Pfarreien Goch und Umgebung.

Auswirkungen in Kerken zu erwarten Auch wenn folglich für Kerken weitere Fusionsbestrebungen nicht vorgesehen sind, so hat der festgelegte Stellenplan für das Bistum Einfluss auf die Arbeit in unserer Gemeinde. Entsprechend der Größe von St. Dionysius sind für Kerken drei Stellen vorgesehen. Je ein Pfarrer, ein Priester der Weltkirche (in unserem Fall aus Indien) sowie ein Pastoralreferent. Ergänzend hierzu können nebenberufliche Diakone (wie Herr Siebers) in beliebiger Anzahl eingesetzt werden, da sich diese ihre „Arbeitspfarrei“ selbst wählen können. Für Kerken bedeutet der Stellenplan folglich, dass sobald ein Pastoralreferent gefunden ist, einer der beiden Priester aus Indien unsere Gemeinde verlässt. Er ist für die Gemeinde Rheurdt, Schaephuysen, Tönisberg vorgesehen. Faktisch unterstützt Kerken die Pfarreien bereits jetzt durch Übernahme einzelner Messen, da hier Pastor Derrix zusammen mit Pastoralreferentin Regina Heka alleine tätig ist. Für Rheurdt, Schaephuysen, Tönisberg gilt der gleiche Stellenschlüssel wie für Kerken. Durch den endgültigen Weggang eines weiteren Priesters in absehbarer Zeit ergibt sich jedoch für Kerken eine neue Situation. Die seelsorgliche Betreuung muss mit drei Personen, die Feier der heiligen Messe durch zwei Personen, sichergestellt werden. Folglich wird es ab dem nächsten Jahr zu Veränderungen der Gottesdienstzeiten kommen müssen, so dass im Krankheits- oder Urlaubsfall auch ein Priester die meisten Gottesdienste abdecken kann. Auch die Laien sind aufgerufen zu helfen: Im Notfall müssen Personen der Gemeinde einem Wortgottesdienst vorstehen, um so eine Alternative bei kurzfristig ausfallenden Priestern zu geben. Bei aller Veränderung sind die Gremien in Kerken jedoch darauf bedacht, dass in allen Ortsteilen weitestgehend Gottesdienste im bisherigen Umfang gefeiert werden können. Terminliche Veränderungen lassen sich bei dieser Prämisse jedoch nicht vermeiden. In Urlaubszeiten oder unter besonderen Umständen wird außerdem das Gottesdienstangebot zu reduzieren sein. Kooperation notwendig Um die notwendigen Änderungen in der Gottesdienstordnung moderat zu halten und für Hochfeste eine würdigen Plan aufzustellen, ist auch die Kooperation mit Nachbarpfarreien eine Alternative. Unabhängig von Fusionsbestrebungen könnten die Gottesdienstzeiten in Kerken mit denen in Issum / Sevelen und Rheurdt / Schaephuysen / Tönisberg abgestimmt werden. Insgesamt wären in diesen drei Pfarreien acht Pfarrbezirke zu betreuen. In jeder Pfarrei stehen ein Pfarrer und ein Priester der Weltkirche bereit. Mit sechs Pastören ließe sich das derzeitige Gottesdienstangebot in allen Orten am Samstag und Sonntag gut bewältigen. Bei entsprechender Abstimmung auf zwei Zeiten für Samstag und Sonntagsmesse wären sogar vier Priester – im Krankheits- oder Urlaubsfall – ausreichend.


Unser Bistum 

Im Vergleich zur Einzellösung in Kerken mit zwei Priestern für drei Pfarrbezirke scheint dies, falls eine Einigung erzielt werden könnte, eine gute Alternative. Jedenfalls wird das Risiko einen Gottesdienst ohne Priester feiern zu müssen deutlich geringer und auch in der Wahl der Gottesdienstzeiten ist größere Flexibilität gegeben.

Das Bistum macht jedoch noch einmal deutlich, dass alle angedachten Fusionen bis 2015 umgesetzt sein müssen und der angekündigt Stellenplan schon vorher in Kraft tritt. Ganz deutlich formuliert das Bistum, dass Seelsorgeeinheit und Pfarreiengemeinschaften keine Option darstellen und Auslaufmodelle sind.

Das diese Kooperation notwendig ist wird auch mit Blick auf die Gesamtstruktur im Kreis Kleve deutlich. Nach dem Strukturplan sind 19 Pfarreien vorgesehen. Die größten Gemeinden bilden Kleve und Geldern mit 21.710 bzw. 20.653 Katholiken. Die kleinste Gemeinde wäre Rheurdt / Schaephuysen / Tönisberg mit gerade einmal 5.062 Katholiken. Kerken liegt mit 8.163 Katholiken auf Rang 12 und damit weit unter dem Kreisdurchschnitt von 10.526 Katholiken. Gleiches gilt für Issum / Sevelen mit 6.286 Katholiken.

Für Kerken wäre die offizielle Fusion also noch einige Zeit verzögerbar gewesen. Die Besetzung durch Hauptamtliche wäre jedoch so oder so vermindert worden. So können wir eigentlich froh über die Fusion sein. Gab es schon jetzt organisatorische Anlaufschwierigkeiten, so wären diese bei nur zwei Priestern in Kerken noch weitaus heftiger ausgefallen. Die sich langsam bildenden Strukturen zwischen den Ortschaften können jetzt jedoch ein Haltenetz sein, das eine schnelle Reaktion auf die anstehenden Veränderungen ermöglicht – einheitlich für ganz Kerken und somit auch einfacher handhabbar für Pfarrer und weitere Hauptamtliche in der Gemeinde.

Katechese ist (auch) Aufgabe der Gemeinde Sollte durch Kooperation mit den umliegenden Pfarreien das Gottesdienstangebot auch stabil gehalten werden können, so werden wir uns in Kerken in der Katechese (insbesondere Erstkommunion und Firmung) dennoch mit der geringeren Zahl an Hauptamtlichen auseinander setzen müssen. Zwar wäre auch hier eine Kooperation möglich mit Blick auf die Gesamtgröße und den Verwaltungsaufwand jedoch nicht sinnvoll. So ist die Unterstützung der Gemeinde gefragt. Die Betreuung der Gruppen und Vereine, sowie die Sakramentenvorbereitung können nicht mehr ausschließlich durch die Hauptamtlichen der Gemeinde, insbesondere nicht durch den Pastor erfolgen. Der Pastor einer Gemeinde wird, ebenso wie seine Mitarbeiter, Schwerpunkte der persönlichen Arbeit setzen müssen und Aufgaben an Laien aus der Gemeinde übertragen müssen. Hier ist eine Vielzahl von Themen denkbar, z.B. Erstkommunion- und Firmvorbereitung, Krankenkommunion oder (im Notfall) auch die schon angesprochene Feier von Wortgottesdiensten. Wie dies konkret aussehen könnte und wer bereit ist welche Aufgaben zu übernehmen, ist eine Hauptaufgabe des Pfarrgemeinderats in Absprache mit dem Seelsorgeteam. Festgehalten werden soll dies im pastoralen Konzept der Gemeinde. Hintergründe seit langem bekannt In Kerken wurde die Notwendigkeit einer Fusion lange Zeit verneint, da eine ausreichende Anzahl an Priester zur Verfügung stehen würde. Das nun in Folge der Fusion nach Pastor Spindelmann noch ein weiterer Priester die Gemeinde verlässt, dürfte das Bild verstärken, die Fusion sei eine Fehlentscheidung gewesen.

Priestermangel massiv Hat es auch den Eindruck, dass wir in Kerken durch die Fusion Priester verloren hätten, so muss festgestellt werden, dass wir in Kerken (und auch im Kreis Kleve generell) eine außergewöhnlich gute Versorgung durch Priester vorgefunden haben, die mit anderen Teilen des Bistums nicht zu vergleichen war – und daher auch langfristig keine tragbare und faire Alternative bildete. Erstmals seit Gründung des Bistums wurde ein Stellenplan erstellt. Die vorhandenden Seelsorger wurden nach Bedarf den einzelnen Orten zugeteilt – auch um Planungssicherheit für die nächsten Jahre zu geben. Die reinen Zahlen machen den Priestermangel mehr als deutlich: Im Jahr 2010 waren 567 Priester im Bistum aktiv. Davon waren jedoch nur 384 unter 65 Jahre, die für die Leitung von Pfarreien vorgesehen sind. Sowie weitere 158 Priester unter 75 Jahren, der regulären Altersgrenze für Geistliche. Prognosen bis 2020 ergeben Priesterzahlen von ca. 320 unter 65 Jahren und weiteren 50 über 65 bis zu 70 Jahre. Die Gründe des Priestermangels stellen sicherlich eine interessante Diskussion dar, würden jedoch an dieser Stelle zu weit führen. Das jedoch eine Versorgung der 387 Pfarreien mit dieser Priesterzahl schwierig ist, dürfte verständlich sein. Schon jetzt kann nicht jede dieser Pfarreien durch einen Priester unter 65 Jahren besetzt werden. Bedenkt man noch, dass in der genannten Pfarreienanzahl schon eine Vielzahl von Fusionen berücksichtigt sind, so dass von wesentlich mehr seelsorglich zu begleitenden Orten ausgegangen werden muss, so bedarf es gravierenden Veränderungen, um die seelsorgliche Betreuung sicherzustellen. Immerhin finden sich in den 387 Pfarreien 584 Kirchen und Kapellen. Ein Blick auf den Kreis Kleve macht die geringe Anzahl an Priestern noch deutlicher. Für die geplanten 19 neuen Pfarreien (davon viele wesentlich größer als Kerken) stehen 29 hiesige Priester zur Verfügung. Bezogen auf die Größe von Kerken wären dies rein rechnerisch 1,2 hiesige Priester. Der geplante Stellenplan ist also fair verteilt.

Blickpunkte | Ostern 2011

Auch wenn das Bistum deutlich macht, dass Stadtpfarreien und Dorfkirchen unterschiedlich behandelt werden müssen, bleibt bei den derzeitigen Größenverhältnissen kaum eine Alternative zur Kooperation. Die Besonderheit für die Landpfarreien liegt also in der Bildung kleinerer fusionierter Pfarreien im Rahmen der Gemeindegrenzen, so dass das Leben in der Pfarrei überschaubar bleibt. Großfusionen sollen – soweit irgendwie möglich – vermieden werden.

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Unser Bistum 

Für die ehemaligen Gemeinden in Kerken säh die Verteilung so aus: Nieukerk 0,6 Priester, Aldekerk 0,4 Priester, Stenden 0,2 Priester. Keiner der Ortsteile wäre da für sich lebensfähig. Zwar stehen zur Unterstützung Priester der Weltkirche bereits, diese sind jedoch nur zu Unterstützungszwecken seitens der jeweiligen Glaubensgemeinschaften aus den verschiedenen Ländern entsandt. Sie sehen ihr Wirken in der seelsorglichen Betreuung, die Leitung einer Pfarrei ist damit nicht vereinbar. Geplant ist ein Einsatz etwa gleich vieler Priester der Weltkirche wie hiesige Priester eingesetzt werden können. So bleibt es unvermeidbar, dass sich ein Priester um ein immer größeres Einzugsgebiet und mehrere Orte kümmern muss. Eine Mehrfachbesetzung in einzelnen Regionen geht zwangsläufig zu Lasten anderer Orte im Bistum. Nur durch Vereinheitlichung der Strukturen – sofern der Pastor als Pfarreileitung davon betroffen ist – ist dieser Mehraufwand zu stemmen.

Blickpunkte | Ostern 2011

Kerngemeinde schrumpft Rein bezogen auf die Gläubigenzahl bedeuten die neuen Strukturen keine Verschlechterung der seelsorglichen Situation, auch wenn dies von der aktiven Gemeinde so gesehen wird.

Auch hier sehen die Zukunftsprognosen nicht besser aus. Verschärft wird diese Entwicklung mit Blick auf die Kerngemeinde, jenen die regelmäßig an den pfarrlichen Angebote und insbesondere Gottesdiensten teilnehmen. Lag die Quote der Kirchgänger unter den Katholiken 1970 bei 42 Prozent so tendiert sie heute um 12 Prozent. Dies bedeutet, dass sich die Anzahl der Kirchenbesucher in den letzten 35 Jahren um mehr als 73 Prozent reduziert hat. Dies war sowohl im Bistum wie auch im Kreis Kleve zu beobachten. Auch Taufen und Trauungen – als eheste Verbindung zur Kirche – sind nicht mehr so selbstverständlich wie früher. Die Anzahl der Taufen ging seit 1970 um 53 Prozent zurück, während die Anzahl der Trauungen sogar um 72 Prozent fiel. Auf Grund der relativ jungen Altersstruktur im Kreis war der Rückgang bei Taufen hier nur bei 39 Prozent zu verzeichnen. Mit Blick auf die Trauungen ist jedoch kein vom Gesamtbistum abweichender Trend zu sehen. Negative Entwicklungen sind zweifelsohne auch bei den Kirchenaustritten zu beobachten. Ein genereller Trend lässt sich hier jedoch nicht erkennen. Besondere Einzelereignisse in Jahren oder Regionen führen zu einem recht schwankenden Verlauf.

1970 zählte das Bistum 2,17 Mio. Katholiken. Ein Höchststand wurde 1975 mit 2,24 Mio. Katholiken erreicht. Mit einigen kurzen positiven Entwicklungen um 1990 ging jedoch die Zahl der Katholiken bis 2009 auf 1,99 Mio. zurück. Die Tendenz ist weiter fallend. Seit 1970 ist die Katholikenzahl also um mehr als 8 Prozent gefallen.

Festzuhalten bleibt, die Kerngemeinde schrumpft, selbst bei uns auf dem Land. Der Besuch der Gottesdienste ist miserabel. Neben der Notwendigkeit Gottesdienste aufgrund des Priestermangels zu streichen, ist aber auch zu sagen: Platz in der Kirche würden die aktiv Gläubigen auch bei weniger Gottesdiensten finden.

Der Kreis Kleve als Zuzugsgebiet für junge Familien stellt sich hier etwas besser dar. 2009 wurden rund 0,2 Mio. Katholiken verzeichnet. Dies sind sogar mehr seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1970 mit 0,18 Mio. Seit dem Höchststand 1985 (0,21 Mio. Katholiken) ist jedoch auch die Katholikenanzahl im Kreis um 2 Prozent gesunken.

Aus diesem Grunde das Gottesdienstangebot zusammenzustreichen will aber keiner. Die Kirche muss – trotz der aktuellen Situation – stark vor Ort bleiben. Dies schafft sie aber nur gemeinsam! Jens Kaltenecker

So sieht das Dekanat Geldern nach dem neuen Struktur- und Stellenplan im Bistum aus. Quelle: http://www.kath-kirche-issum-sevelen.de

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Zum Nachdenken 

Singen macht schlau und löwenstark oder „Singen – Kraftfutter für Kinderhirne“ … so lautet die Überschrift eines Artikels der Zeitschrift „Chor live“, Ausgabe 01-2011. Dort ist zu lesen, dass eine Studie mit 500 Kindern ergeben hat, dass singende Kinder zum Beispiel signifikant häufiger regelschulfähig sind als wenig singende Kinder. „Die Untersuchung liefert erstmals überzeugende empirische Belege dafür, dass Singen in bisher völlig unterschätztem Maße die Entwicklung von Kindergartenkindern in allen geistigen, körperlichen und sozialen Bereichen fördert…“ Singen führe zu einer vermehrten Produktion von Glückshormonen und zum Abbau von Aggressionshormonen im Gehirn.

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In dem Kinder-Chor-Projekt, „Jedes Kind hat eine Stimme“, ein Musical mit der Musik von Reinhard Horn und Texten von Markus Ehrhardt und Sr. Jordana Schmidt OP, das der Kinder- und Jugendchor „Total Vokal“ in Aldekerk in Zusammenarbeit mit der St. Petrus-Grundschule erarbeiten wird, wird auf die Chancen der Kinder, die singen, in folgender Weise hingewiesen:

In unserer Gemeinde gibt es eine Vielfalt von Chorgesang. Und selbst diejenigen, denen als Kinder schon gesagt wurde, sie könnten nicht singen, haben in den verschiedenen Gruppen der Singschule rasch Spaß am Gesang. So müssen alle Elternteile, die ihre Kinder in den Liedergarten begleiten (Kinder zwischen 18 und 36 Monaten) ihre Kinder ansingen. In den nachfolgenden Gruppen Löwenbande (Vorschulkinder), Kinder- und Jugendchor „Total Vokal“ (Schulkinder) kann sich jedes Kind alleine hinstellen und singen. Dies zeugt schon von großem Selbstbewusstsein. Die Eltern und Großeltern sollten sich wieder Zeit nehmen und sich trauen, mit ihren Kindern zu singen. Gesang kann auch viele Gefühle ausdrücken.

Dies sind die allgemein bekannten Wirkungsdimensionen. Doch singende Kinder lernen und erfahren noch mehr: - Nachgewiesenermaßen werden ihre kognitiven Fähigkeiten geschult, so dass sie z.B. einen einfacheren Zugang zu mathematischen Aufgaben haben. - Aufeinander hören, sich aufeinander verlassen, voneinander abhängig sein, gemeinsame Erfolge und auch Misserfolge zu erleben und daran zu arbeiten – diese und andere Erfahrungen bilden sozial, moralisch und emotional. - Durch Auftritte und Zugehörigkeit zu einer Gruppe wird das Selbstbewusstsein gestärkt. - Singen hat positive Auswirkungen auf das Immunsystem; z.B. kann dadurch eine verbesserte Atmung entstehen (…) - Die Stimme als körpereigenes Instrument ermöglicht sehr direkt Selbstwirksamkeitserfahrungen. Darüber hinaus hat die Stimme den Vorteil, dass die „Ausstattung“ nicht erworben werden muss, und ihre Qualität damit nicht von der finanziellen Lage der Beteiligten abhängt, sondern von der eigenen Leistung.

Für mich drücken diese Argumente für das gemeinschaftliche Singen, schon alles aus und sie gelten nicht nur für Kinder, sondern auch für die Erwachsenen.

In den Kirchenchören unserer Gemeinde wird mit großer Freude zur Ehre Gottes gesungen und auch bei den Gesängen während der Gottesdienste haben viele Gläubige Spaß daran, ihre Überzeugung mit Lieder zum Ausdruck zu bringen. Christlicher Gesang begleitet die Kirche seit zweitausend Jahren und hat viele Traditionen. Die Proben des Kinder- und Jugendchores finden mittwochs für die Grundschüler/innen statt und freitags für die Jugendlichen. Genaue Zeiten für die einzelnen Chorgruppen und auch für die Gruppen der Singschule können Sie unter der Telefonnummer 02833 – 574242, Mail: singschule@t-online.de erfragen. Der Kirchenchor St. Peter und Paul Aldekerk probt dienstags von 20.15 – 21.45 Uhr in den Räumen der Singschule, Gartenstraße 1. Der Kirchenchor St. Dionysius Nieukerk probt mittwochs von 20.00 – 21.30 Uhr im Pfarrheim, Dionysiusplatz, in Nieukerk. Trauen Sie sich mitzusingen!

Blickpunkte | Ostern 2011

„Singen in Gruppen - fördert das soziale Miteinander; - fördert das soziale Verhalten Miteinander; - leistet kulturelle und damit ästhetische Bildung der Kinder und Jugendlichen über die Rezeption hinaus; - macht Spaß und bringt Freude über die kulturellen, sozialen und ökonomischen Grenzen hinweg.

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Praktisch und theoretisch ist darüber hinaus erwiesen, dass Singen in Gruppen durch die sozialen Erfahrungen gewaltpräventiv wirkt. (…) Durch die Übernahme kleiner und großer Aufgaben werden die Beteiligten (des Musicals) an das Ehrenamt herangeführt und lernen, Verantwortung zu übernehmen.“

Jutta Kleinmans

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Aus dem Pfarrgemeinderat 

Blickpunkte | Ostern 2011

Neues aus dem Pfarrgemeinderat

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Bei der konstituierenden Sitzung des Pfarrgemeinderates wurde zunächst der Vorstand gewählt. Dieser setzt sich aus Hermann Mertens (Vorsitzender), Maria Eyckmanns-Wolters (stellv. Vorsitzende), Gabriele Lammert-Bär und Jens Kaltenecker zusammen. Des Weiteren wird Hermann Mertens als beratendes Mitglied an den Sitzungen des Kirchenvorstandes teilnehmen, während Kathi Quinders aus dem Kirchenvorstand als stimmberechtigtes Mitglied im Pfarrgemeinderat begrüßt wurde.

Zukünftig sollen die Arbeitskräfte identischer Ausschüsse aus den Pfarrgemeindeteilen, soweit sinnvoll, gebündelt werden. Hierzu werden sich die Mitglieder im Pfarrgemeinderat die Arbeitsfelder aufteilen. Aus dem Pfarrgemeinderat heraus wird dann eine Zusammenführung der Sachausschüsse betrieben. Wie weit diese gehen soll, wird mit den Mitgliedern der jeweiligen Ausschüsse gemeinschaftlich besprochen. Ziel bleibt die Arbeitsbelastung für alle – insbesondere Pastor Prießen – zu reduzieren.

In den ersten Sitzungen wurden einige strukturelle Fragen besprochen, welche auf Grund der mangelnden Arbeitserfahrungen für einen Pfarrgemeinderat der neuen Großgemeinde von Nöten war. Ferner besteht der neue Pfarrgemeinderat aus einer Vielzahl von neuen Mitgliedern, die in den bisherigen Gremien nicht vertreten waren. So waren die ersten Sitzungen mehr durch eine Bestandsaufnahme geprägt und noch nicht all zu viele Entscheidungen konnten getroffen werden.

Das Pfarrfest der Pfarrgemeinde wird abwechselnd in allen drei Gemeindeteilen stattfinden. In Anbetracht, dass 2011 das turnusmäßige Pfarrfest in Nieukerk stattfinden würde, wobei sowohl in Aldekerk, als auch in Stenden dieses Jahr kein Fest stattfindet, wurde entschieden, dass das Pfarrfest der Pfarrgemeinde St. Dionysius am 16. und 17. Juli 2011 in Nieukerk stattfinden wird. Die Organisation wird der Ortsausschuss aus Nieukerk übernehmen. Das Pfarrfest 2012 soll in Aldekerk stattfinden, für 2013 ist dann Stenden als Ausrichtungsort geplant.

Der Pfarrgemeinderat wird bei seiner Arbeit durch drei Ortsausschüsse unterstützt, da das Tätigkeitsfeld des neuen Pfarrgemeinderates umfangreich ausfällt, dass es alleine von den gewählten Mitgliedern nicht bewerkstelligt werden kann. Die Ortsausschüsse sind besondere Sachausschüsse, welche Aufgaben, die ausschließlich auf einen jeweiligen Ortsteil bezogen sind, zugewiesen bekommen. Derzeit sind einige ausgeschiedene Mitglieder der drei ehemaligen Gemeinderäte, sowie Personen, die bereits in den bestehenden Sachausschüssen mitarbeiten, Mitglieder in den Ortsausschüssen in Nieukerk und Stenden. Der Aldekerker Ortsauschuss hat zur ersten Sitzung Vereine und Interessierte eingeladen. Die Ansprechpartner aus dem Pfarrgemeinderat für die Ortsauschüsse sind die Vorstandsmitglieder entsprechend ihrem Wohnort, ausgenommen von Hermann Mertens. Für Aldekerk übernimmt diese Aufgabe Gabriele Lammert-Bär, für Stenden Maria EyckmannsWolters und für Nieukerk Jens Kaltenecker. Umgekehrt soll Mitgliedern des Ortsausschusses die Möglichkeit gegeben werden, bei Interesse oder wenn die jeweiligen Themen es erfordern, an Sitzungen des Pfarrgemeinderats teilzunehmen. Diese Möglichkeit steht ohnehin jedem Gemeindemitglied zu – machen Sie gerne Gebrauch davon! Die bereits in den einzelnen Orten oder gemeinsam bestehenden Sachausschüsse, wie z.B. Missions-, Liturgie- und Öffentlichkeitsausschuss, sollen ihre Arbeiten fortführen. Die Mitglieder müssen nicht dem Pfarrgemeinderat angehören.

Als vorrangig zu bearbeitende Aufgabe wurde die Fertigstellung des pastoralen Konzeptes in Angriff genommen. Hierin wird die aktuelle Situation der Pfarrgemeinde, sowie eine Zielvorstellung formuliert. Zusätzlich ist festgelegt wer (ob hauptoder ehrenamtlich) für diese Aufgabe oder das Themenfeld zuständig ist. In den ersten Sitzungen konnten bereits einige Punkte abgearbeitet werden. So wird bei den monatlich stattfindenden Taufen in den Kirchen ein Entsendeter im Auftrag des Pfarrgemeinderates (entweder ein Mitglied des Pfarrgemeinderates oder des Ortsauschusses) anwesend sein, um stellvertretend den Täufling in der Pfarrgemeinde zu begrüßen. Die bei den Taufen in ein Netz gehängten Fische werden jährlich an einem Nachmittag nach Ostern an die Eltern übergeben. Diese Tauftreffen werden ab 2012 zusammengelegt werden, so dass nur noch ein Treffen mit allen Täuflingen und ihren Eltern sowie Geschwistern stattfinden wird. Die Taufen in Aldekerk finden am Samstag vor dem 1. Sonntag eines Monats statt, während in Nieukerk am 2. Sonntag und in Stenden am 3. Sonntag des jeweiligen Monats getauft wird. Die Tauffeier wird in Aldekerk vom jetzigen Zeitpunkt an von 15:30 Uhr auf 15:00 Uhr vorgezogen, um keine Terminüberschneidungen mit dem Beichtbeginn um 16:00 Uhr zu erhalten. Hierdurch wird als spätester Termin für eine Trauung an diesen Tauf-Samstagen auf 13:30 Uhr festgelegt, ausgenommen sind die bereits zugesagten Trauungen.


Aus dem Pfarrgemeinderat 

In der Firmvorbereitung soll ebenfalls ein einheitliches Konzept umgesetzt werden, wobei die Leitung der Firmvorbereitung durch Ehrenamtliche erfolgen soll. Um dies in den Anfängen handhabbar zu halten, aber auch um die entsprechende Qualität der Vorbereitung sicherzustellen, wurde überlegt das Alter der Firmanden schrittweise anzuheben. Eine endgültige Entscheidung ist hierzu aber noch nicht gefallen und wird in der folgenden Sitzung besprochen. Aufgrund der Zeit bis zur nächsten Firmung, werden die genauen Details des Firmkonzepts noch ausgearbeitet. Um die weiteren Arbeiten voranzutreiben und sich weiteren strukturellen Fragen zu widmen, wird sich der Pfarrgemeinderat am 8. und 9. April zu einem Arbeitswochenende in Kevelaer treffen. Bei dem jährlich stattfindenden Treffen zwischen dem Pfarrgemeinderat und dem Presbyterium wurden alle ökumenischen Termine angesprochen und deren Organisation festgelegt. Dabei wurden auch einige Problemfelder angesprochen, die zukünftig besser geregelt werden sollen. Iris Itgenshorst

Gemeinsames Pfarrfest Die Pfarrgemeinde St. Dionysius Kerken feiert am 16./17. Juli 2011 das erste gemeinsame Pfarrfest der neuen Großgemeinde. Es findet in diesem Jahr auf dem Kirchplatz der Dionysius-Kirche in Nieukerk statt. Es ist wünschenswert, dass sich nicht nur die Nieukerker Gruppen und Vereine entweder als Besucher oder als aktive Mitgestalter des Pfarrfestes beteiligen, sondern auch Aldekerker und Stendener. Es soll ja ein Pfarrfest „St. Dionysius Kerken“ werden. Der Pfarrgemeinderat hat folgende Regelung festgelegt: Das Pfarrfest St. Dionysius Kerken wird bis auf weiteres jedes Jahr gefeiert und zwar an wechselnden Standorten in den drei Pfarrbezirken. Jeder Pfarrbezirk ist somit alle drei Jahre mit der Ausrichtung des Pfarrfestes an der Reihe. In diesem Jahr feiern wir in Nieukerk , im Jahre 2012 in Aldekerk und im Jahre 2013 in Stenden. Für die jeweilige Vorbereitung und Durchführung ist dann der jeweilige Pfarrbezirk verantwortlich. Dies schließt jedoch nicht aus, dass die Mitglieder der anderen beiden Pfarrbezirke zur Teilnahme recht herzlich eingeladen sind und sich beteiligen sollen. Weiterhin wurde festgelegt, dass über den Erlös eines Pfarrfestes, der selbstverständlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden ist, der jeweilige Pfarrbezirk verfügen kann. Erwähnt sei hierbei allerdings auch, dass der Erlös nicht im Vordergrund stehen soll. Das Pfarrfest soll vielmehr dazu dienen, miteinander zu feiern und ins Gespräch zu kommen. Es soll auch dazu dienen, einander näher zu kommen und auch außerhalb von Gottesdiensten und anderen kirchlichen Veranstaltungen das Zusammenwachsen der neuen Pfarrgemeinde zu fördern. Ich hoffe und wünsche mir, dass diese Regelung in unserer Pfarrgemeinde angenommen und unterstützt wird, so dass wir gemeinsam ein schönes und erfolgreiches Pfarrfest feiern können. Der Termin für ein erstes Vorbereitungstreffen wird noch bekannt gegeben. Anregungen für irgendwelche Aktivitäten werden auch jetzt schon gerne entgegengenommen. Hermann Mertens, Am Wiesengrund 1, Tel.: 2319

Viele Aufgaben kommen auf den neuen Pfarrgemeinderat zu. Dabei sind hier noch lang nicht alle aufgeführt. Zur gleichen Zeit kann nicht alles erfolgen.

Blickpunkte | Ostern 2011

Die Kommunionvorbereitung wird von den Eltern vorgenommen werden. Die Katechese der Kommuniongruppenleiter soll in die Hände der zukünftigen PastoralreferentIn gelegt werden. Alternativ könnten auch erfahrene Kommunioneltern der letzten Jahre hierzu berufen werden. Konkret wird dies in den nächsten Monaten geklärt. Pastor Prießen wird Kontakt im Rahmen von Großgruppentreffen halten, die organisatorische Betreuung der Kommunionvorbereitung kann er zeitlich nicht leisten.

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Gremien der Gemeinde 

Aufgaben im Kirchenvorstand In seinen ersten Sitzungen hat der Kirchenvorstand St. Dionysius Kerken einige Aufgaben und Positionen bestimmt. Dabei war den Kirchenvorstandsmitgliedern ganz besonders wichtig, in den einzelnen Arbeitsgebieten eine gute Durchmischung aller Ortsteile zu haben, aber auch die besonderen Kenntnisse vor Ort besonders zu nutzen. So wurden für einzelne Themenfelder Personen – auch wenn sie nicht Mitglied im Kirchenvorstand sind – beauftragt, da sie im jeweiligen Bereich ihre Erfahrungen gerne einbringen möchten und so die Kirchengemeinde und die Mitglieder des Kirchenvorstands mit ihrem Sachverstand unterstützten können. Konkret ergeben sich nun folgende Aufgaben und Zuständigkeiten: Als Vertreter des Vorsitzenden Pfarrer Theodor Prießen wurde Herr Bossmanns zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Herr Bossmanns übernimmt damit die Vertretung bei Abwesenheit des Vorsitzenden und für weitere Themenfelder. Die Aufgabe des Beauftragten übernimmt Herr Geurtz. Herr Geurtz ist damit zuständig für die Erstellung des Haushaltsplans und dessen Überwachung, für die Einladungen sowie Vertretungen des Vorsitzenden in verschiedensten Terminsachen. Herr Geurtz ist zusammen mit Herrn Gertzen gleichzeitig Dienstgeberbeauftragter und damit direkter Ansprechpartner und Vorgesetzter aller Mitarbeiter in St. Dionysius Kerken.

Blickpunkte | Ostern 2011

Sitzungsprotokollant ist Herr Mötter. Zusammen mit Herrn Nick bildet er auch den Rechnungsprüfungsausschuss.

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Der Bauausschuss, verantwortlich für alle allgemeine Reparatur- und Bauangelegenheiten wird aus Herrn Geurtz, Herrn Nick, Herrn Sibben, Frau Vedder und Frau Wormanns-Beniers bestehen. Um Liegenschaften und Pachtangelegenheiten kümmert sich Herr Bossmanns. Die Koordinierung der Aldekerker Karl-Arden- und Machers-Stiftung erfolgt durch Herrn Nick. Die Betreuung der Kindergärten verteilt sich auf Frau Quinders (Johanneskindergarten), Frau Vedder (Marienkindergarten) sowie Frau Evers (St. RaphaelKindergarten). Herr Gertzen wird darüber hinaus die anstehenden Umbauarbeiten am Johanneskindergarten für die U3-Betreuung bis zum Abschluss begleiten.

Personalbetreuung sowie offizielle Presseangelegenheit übernimmt Herr Bossmanns. Die Friedhofsbetreuung verteilt sich auf Herrn Lamers als beauftragtem Gemeindemitglied, Herrn Geurtz und Frau Wormanns-Beniers. Als Kontaktperson zur Zivilgemeinde ist Herr Mötter bestellt. Vertreter im Heimbeirat Pfarrheim St. Dionysius Nieukerk ist Herr Gertzen, während das Kuratorium Magdalenenheim Aldekerk durch Herrn Bossmanns, Herrn Geurtz und Herrn Mötter besetzt wird. Die Verwaltung des Jugendheims Aldekerk wurde Frau Grotherhorst als berufenes Gemeindemitglied zugeteilt. In einen Koordinierungsausschuss auf Dekanatsebene wurden Herr Bossmanns und Herr Geurtz gewählt. Frau Quinders wird als Vertreterin des Kirchenvorstands an den Pfarrgemeinderatssitzungen teilnehmen. Neben den schon angesprochenen berufenen Gemeindemitgliedern, wurden weitere Gemeindemitglieder für aktuelle besondere Aufgaben bestellt. So wird Dieter Janßen weiterhin die Renovierung der Kirchenfenster in St. Dionysius betreuen und die noch offenen Verwaltungsangelegenheiten rund um das Pfarrheim Nieukerk, sowie die Kirchplatzgestaltung begleitet. Für die Arbeiten am Friedhof in Stenden wurden Herr Erich Kleinmanns, Herr van den Broek, Frau Eyckmanns-Wolters mit Frau Wormanns-Beniers beauftragt. Die Verwaltung der Gebäude und Liegenschaften in Stenden wurden an einen eigenen Ausschuss unter der Leitung von Frau Wormanns-Beniers übertragen. Ihm gehören Frau Eyckmanns-Wolters, Frau Hahnen, Herr Kruse und Herr Janzen an. Wir wünschen allen Kirchenvorstandsmitgliedern für die anstehenden Arbeiten, die sicherlich noch viel der Koordinierung zwischen den einzelnen Ortsteilen bedarf, in den nächsten Jahren alles Gute. Jens Kaltenecker

Ferienlager Das Ferienlager unserer Pfarrgemeinde darf sich auf eine Rekordteilnehmerzahl freuen. Es musste schon ein größerer Bus bestellt werden. Dadurch sind jetzt wieder einige wenige Plätze frei. Bei Interesse und für weitere Infos steht Christian Kaltenecker (Telefon 02833 / 1898594) gerne zur Verfügung.


Weihnachten 

Unsere Krippen … in Nieukerk … in Aldekerk Auch in diesem Jahr hat sich das Krippenbauteam in Nieukerk (Kurt Meyers, Hermann-Josef Pröbsting und Klaus Viehmann) wieder viel Mühe bei der Gestaltung der Krippe gegeben. Beim neuen Platz in der Seitenkapelle war sicher viel Kreativität gefragt. Lebendig blieb unsere Krippe auf jeden Fall: Beinah jeden Tag wurden die Figuren umgestellt, so dass die Weihnachtsbotschaft aus ganz unterschiedlichen Perspektiven gesehen werden kann. Der Lohn: 743 (im Vorjahr 688) Personen besuchten die Krippe während der Öffnungszeiten. Ein besonderer Dank an den Krippenwachdienst, der die Öffnung der Kirche erst ermöglicht hat.

Wir, die Aldekerker Krippenfreunde wurden im November 2008 von unserem damaligen Pfarrer Wolfgang Spindelmann ins Leben gerufen. Einige der heutigen Mitglieder haben sich auch schon in den Jahren davor um die Gestaltung der Aldekerker Krippe gekümmert. Zum Team gehören 16 engagierte und interessierte Aldekerker Bürger die es sich zur Aufgabe gemacht haben, in der Weihnachtszeit die weihnachtliche Dekoration des Altarraums und den Auf- und Abbau sowie die Gestaltung der Krippe zu besorgen.

Schon einige Tage nach Weihnachten: Die heilige drei Könige kommen, um dem Jesuskind zu huldigen.

Dazu beigetragen hat sicherlich ein weiteres Highlight an der Krippe: Am Sonntag, 2. Januar 2011 spielten einige Musiker aus Nieukerk Weihnachtsmusik an der Krippe in St. Dionysius. Die gut 50 Besucher bedankten sich für den Nachmittag mit einer Spende zu Gunsten der Orgelrenovierung in Nieukerk. So konnte Pastor Prießen dankend 326,03 Euro entgegennehmen. Eine Wiederholung an der nächsten Krippe ist nicht ausgeschlossen.

In 2008 wurde die vorhandene Krippe wieder aufgebaut. Für 2009 haben wir dann eine neue Krippe im orientalischen Stil errichtet. In 2010 wurde die Beleuchtung verbessert und ein neuer Hintergrund geschaffen, der in 2011 noch verfeinert werden soll. Das rege Interesse und die positive Resonanz der Besucher spornen uns an, mit der Arbeit weiter zu machen. Für das Krippenteam Alois Kamps

… in Stenden

Die Aufstellung der Krippe erfolgt in der 4. Adventswoche zeitgleich mit der weihnachtlichen Dekoration des Kirchenraums, dabei wird Herr Ermen (Küster) von den Mitgliedern des Ortsausschusses unterstützt. Die Aufstellung der Figuren und die Dekoration übernimmt seit vielen Jahren Herr Josef Delschen aus Stenden. an dieser Stelle ein herzliches vergelt‘s Gott.

Blickpunkte | Ostern 2011

Ein voller Erfolg war die Krippe in St. Thomas. Nicht nur in Stenden fand die Gestaltung guten Anklang. Auch bei der Krippenfahrt der KAB Aldekerk waren alle Teilnehmer hellauf begeistert.

Maria Eyckmanns-Wolters

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Glaubensleben 

Trauerbegleitung in Kerken Die Sicherheit bietende Mauer des Lebens ist zerbrochen. Ein Mensch, vielleicht der Wichtigste und Liebste, in Deinem Leben hat sein Leben zu Ende gelebt, Dies hinterlässt in der Einheit und Sicherheit des Lebens eine große, zerrissene Wunde. Alles zerbricht zwischen den Pfeilern Du und Ich. Du willst und Du sollst Ihn jedoch nicht loslassen, eher sollst Du einen liebevollen Platz in Deinem Leben für Ihn finden Gedanken von Ina Hirt

Einladung

Fastenzeit

an alle Frauen und Männer, die im letzten Jahr einen lieben Menschen verloren haben. Die katholische und die evangelische Kirchengemeinde Kerken laden Sie ein zu einem

In der Fastenzeit wird auch im Kirchenraum und in der Liturgie gefastet:

Informationsabend am Mittwoch, 13.04.2011 um 20:00 Uhr über unser neu zu gründendes Trauercafe. Das Trauercafe wird geleitet von Ina Hirt, examinierte Krankenschwester und zertifizierte Sterbe- und Trauerbegleiterin sowie von Arno Leurs, Landwirt und zertifizierter Trauerbegleiter. Wir möchten Ihnen einen geschützten Ort bieten, an dem Sie Ihre Trauer leben und Ihre Sorgen, Nöte und Ängste wahrnehmen und mit anderen teilen können.

Blickpunkte | Ostern 2011

Wir möchten Sie auf Ihrem Weg der Trauer begleiten, wenn Sie es wünschen Ihnen unterstützend zur Seite stehen, ein offenes Ohr anbieten und Ihr Herz und Ihre Seele wieder stärken für ein neues, verändertes Leben.

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Die Gruppe soll aus max. 8 – 10 Personen bestehen und wird sich 2-mal im Monat (nach Absprache mit den Teilnehmern) treffen. Gerne können Sie sich im Pfarrbüro Dionysiusplatz 10, Kerken 02833 – 2231 zum Infoabend anmelden. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Pfarrer Hartmur Pleines Pastor Theodor Prießen Ina Hirt Arno Leurs

Gloria und Halleluja Das Gloria wird an den Sonntagen und den Feiertage nicht mehr gesungen, jedoch an den Hochfesten darf es erklingen. Anders das Halleluja, der Ruf vor dem Evangelium. Er erklingt die ganze Fastenzeit über nicht mehr, sondern erst wieder in der Osternacht. In der Fastenzeit 2011 singen wir zur Begrüßung des Evangeliums anstelle des Halleluja den Ruf: „Stark vor Ort, Stark im Ganzen, Christus in Allem, Christus in Allem“. Auch dazu stehen wir auf. Blumenschmuck In der Fastenzeit (ausgenommen am 4. Fastensonntag, an Hochfesten und Festen) ist es nicht erlaubt, den Altar mit Blumen zu schmücken. Instrumente – Orgel Der Klang von Instrumenten ist nur zur Unterstützung des Gesanges erlaubt, weil dies den Bußcharakter dieser Zeit hervorhebt. Auch die Orgel spielt nur zur Begleitung des Gemeindegesangs. Altäre und Triumphkreuze Gemmenkreuze (Prunkkreuze) und Bilder sollen nach altem Brauch spätestens zum 5. Fastensonntag, dem Beginn der Passionszeit, verhüllt werden. In unseren drei Kirchen und auch in manchen Kapellen tun wir dies bereits ab dem Aschermittwoch. Die alte Tradition der Hungertücher, die die prunkvollen Altäre in der Fastenzeit mit Passionsszenen bestickt verhüllen, hat die Aktion MISEREOR aufgegriffen und bringt alle zwei bis drei Jahre ein Hungertuch heraus, das nun den Altar schmückt und uns durch seine Darstellung tiefer in das Leiden Christi oder das Leiden der Menschen heute heranführt. Theodor Prießen, Pastor (Quelle: Direktorium für das Bistum Münster 2010 – 2011)


Aus den Kirchenbüchern 

Aus den Kirchenbüchern Durch die Taufe haben wir in unsere Pfarrgemeinde aufgenommen: St. Peter und Paul, Aldekerk Amelie Maria Eidenhammer, Ackermannsfeld 15a 12.12. St. Dionysius, Nieukerk Jona Griesbacher, Am Amandusbusch 21, Straelen Gerrit Robert Stenmans, Winternam 172 Henry Itgenshorst, Sevelener Str. 7 Wim Schroers, Dennemarkstr. 14 26.12. St. Dionysius, Nieukerk Antonia Emilia Budzilo, Melmesfeld 63 Lennox Leon Winkler, Karl-Leisner-Str. 1 09.01. St. Dionysius, Nieukerk Arne Stieger, Postweg 29 05.02. St. Peter und Paul, Aldekerk Leonard Fritsch, Hermans Mühle 34 13.02. St. Dionysius, Nieukerk Paul Wenders, Rather Weg 4 05.03. St. Peter und Paul, Aldekerk Sophia Schrade, Wachtendonker Str. 16 Auswärts wurden getauft 05.09. Florian Robin Visser, Lilienweg 13, Grefrath 21.11. Anton Kluska, Dorfstr. 64a, Wachtendonk 04.12. Mira Jentjens, Am Stapperhof 4, Rheurdt

Erstkommunion Ein kleiner Schreibfehler hat sich in der letzten Ausgabe bei der Auflistung der Kommunionkinder eingeschlichen. Gerne berichtigen wir hier die Anschrift. Auf den Empfang der ersten heiligen Kommunion am 1. Mai 2011 in St. Dionysius bereitet sich auch vor: Bianca Rembarz

Eichendorffstr. 8

Das Sakrament der Ehe spendeten sich: 31.12. St. Dionysius, Nieukerk Anne Christine Gentges und Thomas Quinders, Eyller Str. 174 Das Fest der Goldhochzeit feierten: 31.01. St. Dionysius, Nieukerk Annemie und Josef Dammertz, Weststr. 9 Ihr diamantenes Ehejubiläum feierten: 03.01. St. Dionysius, Nieukerk Franz und Maria Pooth, Kölner Str. 20 Die nachfolgenden Termine erscheinen in der nächsten Ausgabe.

18.11. 20.11. 30.11. 30.11. 07.12. 10.12. 13.12. 14.12. 24.12. 29.12. 29.12. 30.12. 31.12. 31.12. 01.01. 06.01. 07.01. 11.01. 16.01. 24.01. 26.01. 30.01. 03.02. 09.02. 13.02. 14.02. 17.02. 22.02.

Irmgard Kimpeler (80), Rahmer Kirchweg 1 Frieda Schrader (90), Elisabethstr. 5 Adelgunde Neuenhaus (78), Elisabethstr. 5 Josef Latzke (73), Woltersweg 33 Margarethe Groß (88), Hochstr. 19d zuletzt Walsum Gertrud Kranen (75), Dorfstr. 137 Hendrina Katharina Koenen (91), Elisabethstr. 5 Wilhelm Johann Heinrich Dercks (74), Vernumer Weg 29 Sofia Wermes (96), Rahmer Kirchweg 1 Josie Bruns (5 Monate), Krefelder Str. 30 Wilhelm Heckes (84), Moerser Str. 14 Marianne Kerkhoff (85), Rahmer Kirchweg 1 Agnes Elisabeth Schmitz (79), Straelener Str. 26 Dr. Erich Franke (82), Kapellenweg 3 Sibilla Wimmer (85), Beginenweg 7 Heinz Gerd Bollen (70), Marktstr. 29 Ludgerus Josef Heußen (77), Elisabethstr. 5 Rosa Fuhs (89), Kempener Dyk 1 Johannes Alfons van Boxtel (89), Eyller Str. 53 Kurt Koprek (95), Markstr. 1 Edith Schenk (90), Elisabethstr. 5 Ottilie Bollen (56), Geldern Wolfgang Schouten (57), Wachtendonker Str. 20 Klaus Seul (82), Dahlem Hermann Haffmans (86), Hubertusstr. 13 Maria Thomas (85), Elisabeth Str. 5 Euthymia Koelen (40), Krefelder Str. 48 Hans-Willi Mevissen (49), Obereyller Str. 53 Nachruf

Anfang Februar erreichte die Redaktion die Nachricht, dass Willi Biegler im Alter von 102 Jahren am 21. Januar 2011 in Nürnberg verstorben ist. Er war der Künstler, welcher die Wurzel Jesse geschaffen hat, über die wir in der Weihnachtsausgabe berichtet haben. Willi Biegler lebte in den letzten fünf Jahren seines Lebens in einem Seniorenstift, welches er noch selbst mit gegründet hatte. In fürsorglicher Betreuung und Begleitung konnte er dort sein Leben vollenden, welches bis ins hohe Alter von enormer Schaffenskraft geprägt war. Im Kreise seiner Familie konnte er zufrieden sein Leben in die Hand des Schöpfers zurückgeben. Die Urnenbeisetzung fand inzwischen auf einem Friedhof im Süden von Nürnberg im Familiengrab statt. Dieter Bergmann

Blickpunkte | Ostern 2011

04.12.

Verstorben sind:

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Unsere Kirchen 

Unsere Kirchen: St. Thomas Stenden

Der Stendner „Dom“

Im Folgenden soll in stichwortartiger Form ein Rückblick gegeben werden auf die Anfänge der katholischen Kirchengemeinde Stenden. Dieser Artikel stellt dabei den heutigen „Dom“ mit einer äußeren Architektur und seiner inneren Ausstattung ins Blickfeld. Es existiert bereits schon viel Schriftmaterial über die einzige St. Thomas-Kirche im Bistum Münster, doch gerade in der beabsichtigen Form wird das eine oder andere von besonderem Interesse sein und zu intensiverer Beschäftigung und zu Fragen anregen. Es ist zurzeit auch ein Informationsblatt für Kirchenbesucher in Arbeit, das zukünftig in allen drei Kirchen von St. Dionysius Kerken ausliegen soll.

I. Standort Kirchplatz am Gedenkkreuz Dort erste Kapelle ab 1483 durch Thomas Heym, hoher Beamter des Herzogs von Geldern und Sophia von Steynden. / Die Kapelle wurde wiederholt zerstört durch Brand und Unwetter. / Letzter Neubau in 1826. Ab 1859 Erhebung der Kapelle zur selbstständigen Pfarrkirche durch Loslösung von der Pfarrei Aldekerk. II. 1902 Abriss der Kapelle und Neubau der heutigen Kirche. Aufwendiges Äußeres im neuromanischen Stil. / Architekten: Rüdell und Odenthal aus Köln. / Bauausführung: Firmen Pegels und Fervers Kempen. / Größe der Kirche im Verhältnis zum kleinen Dorf Stenden. Grund: Bergmannsiedlung für Zeche Niederberg (Wetterschacht) geplant, jedoch nicht realisiert. / Ursprünglich Seitenschiffe vorgesehen, dann aber weggelassen wegen nicht mehr benötigter Größe der Kirche. III. Inneres

Blickpunkte | Ostern 2011

Malerei von Gerhard Schoofs, Weeze, Schüler von Friedrich Stummel. / Teppichmalerei zeigt Lotuspalmetten und Vogelpaare nach toskanischen Mustern. / Ausmalung 1977 restauriert durch Kunstmaler Bongartz, Issum / Dabei verschieden Malerei überstrichen, so die Innenwände des Turms / Im Chor die vier Evangelisten / Decke: Jüngstes Gericht mit Muttergottes und Johannes als Fürbittende /

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Linke Wand: Thomas von Aquin, Alphons und Paschalis / Rechte Wand: St. Jutta, Barbara und Margareta Maria Alacoque / Glasmalerei: 3 Rosenkranzfenster von Fa. Derix, Kevelaer / Hochaltar, Seitenaltäre und Kreuzweg von Heinrich Voß, Emmerich / Ebenso auch die Bänke und die ursprünglich vorhandene und später entfernte Kanzel /


Unsere Kirchen 

Reste davon an der Südwand hängend neben dem Beichtstuhl, der von der Gemeinde gestiftet worden war / Über dem Taufbecken und dem Netz mit Holzfischen der bisher getauften Kinder hängt eine Holzschnitzarbeit des 18. Jahrhunderts darstellend Gott Vater / Hauptaltar: Aussetzungsthron. / Unter einem Vierungsturm Gott Vater und Hl. Geist / darunter Tabernakel für das Allerheiligste / Links und rechts des Tabernakels Engel mit Folterwerkzeugen Jesu / Altarschnitzereien: Links die Hochzeit von Kanaa, rechts die Brotvermehrung / Altarflügel gefertigt von Gerhard Schoofs: links außen Auflesen des Mannas, / rechts außen das Quellwunder des Moses / innen links der zweifelnde Apostel Thomas / innen rechts Maria Magdalena / Im Chor neben dem Hauptaltar zwei siebenarmige große Standleuchter, gestiftet zum Neubau der Kirche von Stendener Familien / Die Figuren an den Säulen wurden im Grödnertal, Südtirol, gefertigt und zeigen den Stendener Pfarrpatron Apostel Thomas und die Muttergottes mit dem Jesukind. /

2010 erfolgten umfangreiche Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten im Innern der Kirche vor allem durch farbliche Neufassung und Gesamtrenovierung des Hauptaltars sowie durch Mauerarbeiten am Turm durch Renovierung des Dachs und der Innen- und Außenmauern. Franz-Ulrich Bercker

Blickpunkte | Ostern 2011

Die später angeschafften modernen Reliefbilder über den Seitenaltären sind von Reinhard Bongarz, Issum / Sie zeigen den Hl. Joseph und die Hl. Maria Magdalena, die auch Pfarrpatronin von Geldern ist. / Zelebrationsaltar ab 1986 anstelle des bis dahin dienenden Provisoriums / ebenso Ambo, Taufbecken und Kerzenständer aus Bronzeguss von Reinhard Bongarz. / Weihe des Zelebrationsaltars im Februar 1999 durch Frans Wirtz, Bischof von Roermond, zumal Stenden zusammen mit Aldekerk im Herzogtum Geldern ab 1559 bis 1801 gut 200 Jahre zum Bistum Roermond gehörte. / Der Kreuzweg an den Seitenwänden aus farbig gefasstem Gips stammt vom Anfang des 20. Jahrhunderts (Heinrich Voß) / Die Orgel aus der Barockzeit 1746, wurde gebaut von Peter Weidtmann, Ratingen / 1882 von der Ev. Kirche nach Stenden verkauft, stand noch in der Kapelle am Kirchplatz. / Nach mehreren Renovierungen 1982 endgültige Erweiterung zu einem weithin anerkannten anspruchsvollen Orgelwerk./

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Messdiener 

Messdiener in Kerken Mehr als ein halbes Jahrhundert für das Ehrenamt Viele unserer Leser werden ihn kennen, ob als Lektor oder seit ein paar Jahren auch als Seniorenmessdiener: Karl Gartz.

Blickpunkte | Ostern 2011

Seit über fünfzig Jahren ist er in unserer Kirche als ehrenamtlicher Helfer in der Liturgie tätig. Begonnen hatte seine „Karriere“ nach der Kommunion im Jahre 1960 als kleiner Messdiener. „Damals“, so erinnert sich Karl Gartz, „war das viel einfacher organisiert als heute.“ Es gab noch keine Gruppenleiter, keine Aufnahmefeiern und die Zahl der Messdiener war auch viel geringer als heute. Aber die Anzahl der Messen war größer. „Bei vier Messen am Wochenende kamen wir viel häufiger dran, als die Messdiener heute.“ Aber dafür durften die kleinen Messdiener auch sofort die ganze Messe dienen und nur ab und zu wurden sie zum Leuchterdienst hinter der damals noch geschlossenen Kommunionbank eingeteilt. Pastor der Gemeinde war damals noch Theodor Seegers und die Messe wurde mit dem Rücken zum Volk am Hochaltar gefeiert.

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„Außerdem war alles auf Latein“, erinnert sich Karl Gartz mit einem Schmunzeln, denn er denkt daran, wie er das lateinische Stufengebet, welches die Messdiener immer beten mussten, so abgekürzt hat, dass es mit den Gebeten von Pastor Seegers wieder passte. „Denn wenn wir nicht schnell genug waren, dann fiel er uns ins Wort.“ Einmal im Monat rief der Kaplan alle Messdiener ins Pfarrheim zusammen. Dann verteilte er den Messdienerplan. Gruppenstunden, Ausflüge oder gar Freizeiten gab es damals noch nicht. Das kam viel später, als Karl Gartz schon längst Lektor geworden war. Denn nach dem 8. Schuljahr war erst mal Schluss mit dem Messdiener sein. Gerne erinnert sich Karl Gartz allerdings an die Frühmessen im Krankenhaus, dem heutigen Elisabeth-Haus. In den Ferien diente er dort gerne, zusammen mit seinem Cousin, der zu Besuch war, täglich um 6.00 Uhr die Messe. Denn anschließend gab es bei den Schwestern in der Küche immer ein gutes Frühstück und warmen Kakao. Auch während der Schulzeit wurden die Messdiener für Hochzeiten und Beerdigungen freigestellt, was manchmal den Neid der Klassenkameraden hervorrief. Auch Andachten wurden früher von Messdienern gedient. Immer vier waren aufgestellt. Sein schönstes Messdienererlebnis war die Primiz von Pater David Njuguna im Januar 1964.

Andere spektakuläre Ereignisse aus den fünfzig Jahren fallen Karl Gartz nicht ein. Nur dass er mal als Lektor die falsche Lesung vorgelesen habe. Aber nur der Pastor und der Küster hätten dies bemerkt. Und den geschmückten Weihnachtsbaum hat er mal zusammen mit den anderen Lektoren in Pastor Schepers Sitzungszimmer geplündert, weil es von der Haushälterin, Fräulein Sperling, kein Bier zur Versammlung gab. „Da mussten wir eben in einem unbeobachteten Moment die Süßigkeiten aus dem Baum klauen.“ Seit dem Herbst 2008 ist der pensionierte Finanzbeamte jetzt wieder auch Messdiener neben seiner Tätigkeit als Lektor in unserer Kirche. Jeweils eine Dienstwoche und eine Bereitschaftswoche für Beerdigungen und Hochzeiten absolviert Karl Gartz im Wechsel mit seinen drei Kollegen. Und wenn es die Gesundheit des rüstigen Rentners, der zusammen mit Freunden gerne die nahe und die weite Welt bereist, dann wird er vielleicht noch die 75 Jahre Ehrenamt in St. Dionysius vollkriegen. Dieter Bergmann

In St. Thomas

Am Sonntag, 5. Dezember 2010 wurde Luca Hielscher feierlich in die Gemeinschaft der Messdiener an St. Thomas aufgenommen. Es gehört schon ein besondere Mut dazu sich alleine aus der Altersklasse für diesen Dienst zu entscheiden. Wir wünschen alles Gute für den treuen Dienst am Altar.


Messdiener 

Messdiener in Kerken

Die Messdiener an St. Peter und Paul freuen sich über Verstärkung! Am zweiten Adventwochenende konnten zwölf neue Messdiener in unsere Gemeinschaft aufgenommen werden. In ihrer sechsmonatigen Ausbildung haben sie alles Wichtige über den Altardienst gelernt. Während des feierlichen Gottesdienstes unter dem Motto "Sonnenstrahlen für Christus", vorbereitet von den neuen Gruppenleiterinnen Verena Heidebrunn und Stefanie Suytings, erhielten folgende Kinder ihre Messdienerplaketten: Moritz Bär, Jakob Baumanns, Matthis Dammertz, Leon Gedeik, Simon Hellmanns, Lisa-Marie Külkens, Moya Lisa N'dah, Gilliane Ruhnau, Pia Schöpkens, Jakob Schetters, Tim Schramm und Alina Spriewald. Anschließend trafen sich alle Messdiener, Pastor Prießen und Pater Joseph zur Nikolausfeier mit Weckmann-Essen im Jugendheim. Klar, dass da auch der Nikolaus mit seinem großen Buch vorbeikam.

Als Dank für 10jähriges Wirken als Messdiener in Nieukerk wurde die Plakette von Julia Hermans vergoldet und feierlich überreicht. Die Messdienerschaft an St. Dionysius umfasst damit 33 Messdiener und 46 Messdienerinnen. Als ältere Messdiener oder Gruppenleiter sind 34 Jugendliche aktiv.

Ganz hinten (von links nach rechts): Nadine Ruiters, Mathis Kaufels, Pastor Theodor Prießen; davor: Alexandra Hartjes, Alina Petkens, Lisa Preuß; davor: Diep-My Nguyen, Emma Sibben, Victoria Nießen, Anna-Lena Olislagers, Stephanie Hermans; davor: Lorenz Ridder, Niklas Kittelmann, Luca Willem; Vorne: Lea Dohrenbusch, Mai-Han Nguyen, Vivien Wloka und Anna-Lena Pütters

Wir wünschen den neuen und alten Messdienern alles Gute und freuen uns auf einen würdigen und zuverlässigen Dienst am Altar.

Blickpunkte | Ostern 2011

Auch die Messdiener an St. Dionysus konnten sich über Zuwachs freuen: Elf Mädchen und drei Jungen aus der Gruppe von Diep-My Nguyen, Stephanie Hermans und Mathis Kaufels wurden am 29. Januar in die Gemeinschaft aufgenommen und erhielten ihre Plakette und den Messdienerausweis als Zeichen ihres Dienstes am Altar.

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Sternsinger 

Die Sternsinger waren unterwegs … … in Nieukerk ... und dort sind wir zum ersten Mal nicht von Haus zu Haus gelaufen, um den Segen zu überbringen, sondern haben bei der Organisation rund um das Thema Kambodscha – Kinder zeigen Stärke mitgewirkt. Im Vorfeld sind wir von Trudi Greven angesprochen und gefragt worden, ob wir Lust hätten zu helfen. Da haben wir gar nicht lange überlegt, denn es hat uns in den vergangenen Jahren immer sehr viel Spaß gemacht, als Könige verkleidet durch das Dorf zu laufen. Also wollten wir dieses Jahr den „kleineren“ genauso viel Freude bereiten. Dazu gehörte die Gestaltung des Gottesdienstes. Das fiel uns bei dem diesjährigen Thema sehr leicht. Am 6. Januar begann unser Tag mit dem Aussendungsgottesdienst. Nachdem alle Kronen, Sterne, Schilder, Kreide und die Kinder gesegnet waren und ein Foto geschossen war, wurden die einzelnen Kinder auf die Gruppen aufgeteilt und zogen dann los. Bei dem nicht ganz so tollen Wetter machten sich einige der Jungs dann auch schnell schon auf den Weg, um den Königen einen warmen Kakao zu bringen, damit sie sich wenigstens ein bisschen bis 12 Uhr aufwärmen konnten. Dann gab es Mittagessen im Pfarrheim. Zum ersten Mal gab es Nudeln mit Sauce und als Nachtisch Pudding, also konnten wir ordentlich in der Küche mithelfen. Wie in den vorherigen Jahren hat Christel

Meyers ein leckeres Essen gezaubert und wir hatten wirklich viel Spaß beim Kochen. Allen Kindern hat es so gut geschmeckt, dass wir erst nach einer halben Stunde selber essen konnten, weil wir immer wieder den Kindern neue Nudeln auf die Teller verteilt haben. Nachdem sich alle wieder aufgewärmt und ihre Gewänder angezogen hatten, zogen sie ein zweites Mal los. Das hieß für uns so gut es ging aufräumen und die Teller und das Besteck spülen. Aber auch das war mit viel Spaß schnell erledigt. Nachdem nun die Kinder alle Bezirke zu Ende gegangen und auch wir wieder im Pfarrheim angekommen waren (wir mussten kurzfristig einspringen, weil es wirklich ziemlich kalt war und die Kinder irgendwann einfach nicht mehr konnten), aßen allen noch Kuchen und Waffeln im Pfarrheim und haben eine warme Tasse Kakao getrunken. Als dann alle Kinder nach Hause gegangen waren und wir das Pfarrheim aufgeräumt hatten, sind auch wir nach Hause gegangen. Insgesamt hat uns sowohl die Planung, als auch der Tag selber sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das nächste Mal, wenn unsere Hilfe wieder gebraucht wird. Es wäre schön, wenn sich nächstes Jahr noch mehr Kinder melden würden.

Blickpunkte | Osteern 2011

Anna Schmidt und Miriam Bergmann

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Über das Ergebnis von 5.166,74 Euro bei der diesjährigen Sternsingeraktion freuten sich alle – besonders die Sternsingerkinder und die vielen neuen jungen Mitglieder im Sternsingerteam – sehr.


Sternsinger 

… in Aldekerk

Liebe Freunde. liebe Sternsinger, Im Namen meines Bischofs Isaac, dem Bischof der Katholischen Diözese Moshi, dem Team des Rainbow Zentrums und der AidsWaisen möchte ich mich herzlich bedanken für die 4416 Euro, die ihr dem Rainbow Zentrum für diese Kinder durch das Päpstliche Missionswerk der Kinder zukommen lasst. Gott segne Euch! Ich möchte vor allem meinen großen Dank aussprechen für die kontinuierliche Unterstützung der Aids-Waisen so wie ihr es all die Jahre mit dem verstorbenen Father Benedict getan habt. Es ist nicht selbstverständlich. Möge Gott Euch seine Liebe und Fürsorge geben.

Ich weiß genau, dass es nicht leicht war, dieses Geld bei dem sehr schlechten kalten und nassen Wetter zu sammeln. Darum nochmals Dankeschön für diesen oft mühsamen Einsatz in Gottes Weinberg zu Gunsten der Armen und Waisen. Ich versichere Euch, dass ich täglich für euch bete, dass Gottes Segen immer und überall mit Euch sei. Mein Bischof segnet Euch und Eure Familien und alle Eure Lieben zu Hause. Ich sende Euch meine besten Wünsche Mit freundlichem Gruß Father Aloyce Urio Leiter des Rainbow Zentrums

Blickpunkte | Ostern 2011

… und dort brachten die Sternsinger auch in diesem Jahr den Segen "Christus segne dieses Haus" in jedes Haus. Bei nasskaltem Wetter waren am Dreikönigstag 70 Kinder als Könige unterwegs und sammelten für die Aids-Waisen in Moshi, Tansania. Sie können sehr stolz sein auf das Rekordergebnis von 4.416,- Euro. Allen Kindern, Begleitern und Spendern ein herzliches Dankeschön! Aus Tansania erhielt das Moshi-Team bereits ein Dankesschreiben von Father Aloyce.

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Sternsinger 

… in Stenden … und zogen dort am Samstag, 8. Januar bei gutem Wetter durch den Ort. Nach der Aussendungsfeier um 10 Uhr gingen 5 Sternsingergruppen als Kaspar-Melchior und Balthasar verkleidet an (fast) alle Türen des Dorfes und brachten den Neujahrsgruß, segneten die Häuser und sammelten 1.743,94 € für die Not leidenden Kinder in Kambodscha. Schwer zu tragen hatten die Sternsinger nicht nur an den sehr gut gefüllten Sammeldosen, sondern auch an den mit Süßigkeiten überquellenden Taschen. Allen Sternsingern und Begleitern, den helfenden Händen bei der Vorbereitung und Durchführung, den Müttern, die beim gemeinsamen Mittagessen der Sternsinger die Suppe kochten und beim Aufräumen halfen „herzlichen Dank“. Den Spendern ein herzliches Vergelt‘s Gott für ihre Gaben und die freundliche Aufnahme der Sternsinger an den Türen. Viel Spaß bei der Aktion hatten als Begleiter Lukas Eder, Julia Kleinmanns und Anna Rütters und die Sternsinger, Inga Fischer, Ann-Sophie Werk, Joelle und Fabienne Kleinmanns, Hannah Tophoven, Stella Stavinoga, Marie Wolff, Anna-Lena Papen, Anna-Lena Schoelen, Marie-Claire Ketelaers, Jule Franzen, Anna und Rebecca Kühl, Luca Hielscher, Julia und Maike Verhaeg und Charlotte Scherzer. Maria Eyckmanns-Wolters

Gelderner Tafel nun auch in Kerken In Privathäusern, aber gerade auch besonders bei Geschäftsleuten werden täglich eine Vielzahl von Lebensmitteln weggeworfen, die noch ohne weiteres verzehrt werden könnten.

Blickpunkte | Ostern 2011

Genau hier setzt das Projekt der Gelderner Tafel an. Die überzähligen Lebensmittel werden bei Spendern abgeholt und kostenlos an Bedürftige weitergegeben.

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Bedürftig sind dabei Personen aus dem Umfeld aus ganz verschiedenen Gründen. Mal sind es Alleinerziehende, mal ältere Menschen oder auch kinderreiche Familien. In die Situation der Bedürftigkeit kann jeder kommen – auch ohne eigenes Verschulden. Die Tafel bittet daher jeden dieses kostenlose Angebot wahrzunehmen und die natürliche Hemmschwelle, auch wenn es schwer fällt, zu überwinden.

Gleichwohl muss die Bedürftigkeit beim Besuch der Tafel nachgewiesen werden. Hierzu genügt ein beliebiger Berechtigungsnachweis (z.B. Sozialhilfe- oder Rentenbescheide oder eine Lohnaufstellung). Der Besuch der Tafel wird nicht mit den öffentlichen Sozialleistungen verrechnet, auch erfolgt keine Information an Ämter oder öffentliche Stellen. Seit neuestem ist die Tafel auch auf dem Gebiet der Gemeinde Kerken unterwegs. Jeden Freitag um 14 Uhr ist die Lebensmittelausgabe am Parkplatz an der Turnhalle Dennemarkstraße in Nieukerk. Die weiteren Stationsorte sind – ebenfalls Freitags: 15 Uhr St. Antoniuskirche Sevelen, 16 Uhr Ahornstraße Issum, 17 Uhr Lange Str. Kapellen.


Rückblicke 

Gegenbesuch unter Palmen

2005 zu Gast in Kerken – hier beim Besuch der Fa. Mund

Diese Tage vom 11.-15. August 2005 wurden von den damals noch drei katholischen Pfarrgemeinden in Kerken gemeinsam gestaltet und die Gäste brachten viel Leben in die Pfarrkirchen, in über 30 Gastfamilien und in die ganze Gemeinde. Beim Begegnungsabend am 14.8. im Aldekerker Pfarrgarten etwa tanzten und sangen neben den stimmungsvollen Gästen auch viele Kerkener Jugendliche und Erwachsene bis tief in die Nacht. Ein noch heute sichtbares Zeichen des internationalen Besuchs ist das auf dem Nieukerker Dionysiusplatz eingelassene Mosaik des Weltjugendtagslogos, das während der Tage der Begegnung 2005 gefertigt wurde.

Gute Stimmung war beim Weltjugendtag immer garantiert.

Eine besondere Beziehung entstand zu den drei indischen Gästen, zu denen wir über unseren ehemaligen Kaplan Pater Paul Kontakt aufgenommen hatten. Eine kleinere Gruppe Jugendlicher aus Kerken begleitete sie über insgesamt fast drei Wochen in Kerken und in

Köln. Schon damals luden uns Shilpa, Lema und Anu herzlich in ihre Heimat in den Bundesstaat Kerala im Süden Indiens ein. Im Dezember 2010 war es schließlich nach wiederholten Einladungen und mehreren Anläufen so weit und einige der Gastgeber von 2005 machten sich unter der Leitung von Pater Paul auf die Reise ins ferne Indien. Pater Paul hat mit uns, sieben (nun nicht mehr ganz so jugendlichen) jungen Erwachsenen, eine insgesamt 15tätige Reise geplant, in der wir neben unserem Hauptziel Kerala auch Indiens Norden und bei einem etwa 16-stündigen Aufenthalt die Stadt Dubai besuchten. Den Zwischenstopp in Dubai nutzen wir neben einer Stadtrundfahrt auch dazu, Anu, der dort in der Verwaltung eines Krankenhauses arbeitet, zu besuchen. Er erzählt uns etwas über seinen Alltag, und auch, dass seine Frau in die Heimat geflogen ist, um dort das erste Kind auf die Welt zu bringen. Pater Paul erklärt uns, dass die Inderinnen traditionell die letzten Monate der Schwangerschaft, sowie die ersten Wochen nach der Geburt in ihrem Elternhaus verbringen. Leider mussten wir uns schnell wieder von Anu verabschieden. Mit den Eindrücken aus Dubai landeten wir in den frühen Morgenstunden des 28. Dezembers in Cochin, Kerala. Schon am Flughafen werden wir von Shilpa, ihrem Bruder und ihrem Onkel, Father Johnson, empfangen und können ab diesem Zeitpunkt die indische Gastfreundschaft genießen. Die Möglichkeit, noch etwas die Augen zu schließen nahmen wir dankend an, bevor wir ein landestypisches Frühstück genießen konnten. Dieses besteht aus Reiskuchen (Appam), Brot, Butter, gekochten Eiern, warmen Kochbananen und Chai, einem Tee, der mit Milch aufgeschüttet und je nach Bedarf mit Zucker gesüßt wird. Hier wurde uns auch vermittelt, dass man in Indien neben den Tempeln, Kirchen und Gedenkstätten auch die Wohnhäuser ohne Schuhe betritt. Am Tag besuchen wir zusammen mit Shilpa unter anderem ihre Pfarrkirche in der Kleinstadt Chalakudy und einen Wasserfall, an dem wir zum ersten Mal einen Blick über die von Kokospalmen geprägte Landschaft werfen konnten. Am ersten Abend sind wir bei Shilpas Eltern zum Abendessen eingeladen. Dieses ist zum Teil für uns sehr scharf, aber Ananas zum Abschluss verspricht Linderung. Unangenehm ist uns, dass man nicht wie in Deutschland mit allen zusammen am Tisch sitzt. Zuerst dürfen die Gäste essen, dann die Verwandten und zum Schluss die Familie selbst. Wir erfahren, dass Shilpa im kommenden Sommer heiraten wird, wobei die Ehe, wie in Indien üblich, über eine Zeitungsanzeige arrangiert wurde. Den drauffolgenden Tag verbringen wir mit Lema und ihrer Familie. Lemas Heimatstadt Trissur begrüßt uns

Blickpunkte | Ostern 2011

Auch wenn es nun schon fast sechs Jahre zurückliegt, erinnern sich bestimmt noch viele Mitglieder der Kerkener Pfarrgemeinde an den Sommer 2005. Der Papst war zu Besuch in Deutschland, und zum Weltjugendtag waren viele Jugendliche aus der ganzen Welt nach Köln gekommen. Und auch hier in Kerken konnten wir an diesem Besuch teilhaben, als zu den Tagen der Begegnung etwa 50 Jugendliche aus Litauen, einige US-Amerikaner, drei Jugendliche aus Indien und ein Kolumbianer in Stenden, Aldekerk und Nieukerk zu Gast waren.

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Rückblicke 

auf grund des erhöhten Verkehrsaufkommens mit vermehrten Huplauten. Von der Hupe jedes fahrbaren Untersatzes wird während der Dauer des Überholvorganges und vor jedem Abbiegen ausgiebig Gebrauch gemacht. Zum Abendessen sind wir bei Lemas Eltern eingeladen, wobei Lema uns die Speisen und die Art, wie Sie gegessen werden erklärt, und so legen wir Messer und Gabel beiseite und benutzten ebenfalls die rechte Hand zum Essen. Nachdem alle, auch Lemas Familie, gegessen haben, sitzen wir noch zusammen, tauschen Erinnerungen an den Weltjugendtag aus und schauen uns Bilder von Lemas Hochzeit an. Am nächsten Morgen ist die Zeit des Abschieds von Lema und ihrem Mann Pliyo gekommen, aber die beiden versichern, dass Sie gerne nach Deutschland kommen, wenn ihr Sohn Lloyd (3 Jahre) studieren wird! Noch weitere wunderbare zehn Tage verbrachten wir an den unterschiedlichsten Orten in Indien: Banaglore, Mysore, Ernakulam, Fort Cochin, Munnar, Rishikesh, New Delhi und Agra gehörten zu unseren Stationen. Viele Menschen lernten wir kennen, die uns sehr freundlich aufgenommen haben und oftmals auch zusammen mit uns unterwegs waren. Wir führten interessante Gespräche und erfuhren so einiges über Land und Leute. Das Taj Mahal, Tempel und Kirchen wurden besichtigt, wir liefen durch eine Teeplantage, saßen auf Elefanten, tauchten die Hände in den Ganges und ließen auf einem Hausboot unsere Seelen baumeln. Wir fühlten den Temperaturunterschied von mindestens 25° im Süden und etwa 5° im Norden Indiens, sahen die Mensch und Tier wärmenden Feuer auf den Straßen und die Menschen, die auf dieser leben. Besonders in den Städten wurde uns bewusst und vor Augen geführt, wie viele sehr arme Menschen in diesem Land leben. Wir sind bis heute erfüllt und dankbar für die vielen Erfahrungen, die wir durch unsere Freunde in Indien machen durften. Unser ganz besonderer Dank gilt Pater Paul, der die Reise vorbereitet und organisiert hat und uns jederzeit ein helfender Begleiter war.

Blickpunkte | Ostern 2011

Iris Itgenshorst und Klemens Dercks

2010/2011: Gegenbesuch in Indien; Foto im Kirchturm von Trichur Auf dem Bild: Pliyo und Lema mit Sohn Lloyd, sowie Father Johnson und Lemas Schwester Milli

kfd – Aktion für ein PID-Verbot Im Juni 2010 urteilte der Bundesgerichtshof, dass das Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) im Embryonenschutzgesetz nicht eindeutig ist. Deshalb ist jetzt der Bundestag gefordert, gesetzliche Klarheit zu schaffen. Inzwischen liegen drei Gesetzentwürfe vor, in denen es um ein völliges PID-Verbot bzw. um eine Zulassung der PID in unterschiedlichen Grenzen geht. Der Fraktionszwang wird aufgehoben und die Abgeordneten entscheiden allein nach ihrem Gewissen. Der Bundestag berät am 17. März 2011. Die Abstimmung wird erst nach Ostern stattfinden. Die PID ist eine Methode, bei der menschliches Leben einer Qualitätsprüfung unterzogen wird und letztendlich zwischen lebenswertem und nicht lebenswertem Leben unterschieden wird. Im Rahmen einer In-Vitro-Fertilisation werden Embryonen auf Vorrat erzeugt und zum Teil später wieder vernichtet. Die PID wird bei Paaren angewandt, die zwar auf natürlichem Wege ein Kind zeugen könnten, aber wegen eigenen genetischen Abweichungen im Erbgut befürchten, vielleicht ein behindertes Kind zu bekommen. Dabei werden der Frau Eizellen entnommen und außerhalb des Mutterleibes befruchtet. Die Zellen werden untersucht und nur die „perfekten Embryonen“ werden in die Gebärmutter eingepflanzt. Dies widerspricht dem im Grundgesetz verankerten Schutz und der Würde des menschlichen Lebens und stellt eine Diskriminierung behinderten Lebens dar, wie sie auch nach der durch die Bundesregierung unterzeichneten UN-Behindertenrechtskonvention unzulässig ist. Die christlichen Frauenverbände (kfd, KDFB, EFiD) setzen sich für ein Verbot der PID ein. Die kfd-Gruppen in Kerken (Aldekerk, Nieukerk, Stenden) möchten die Aktion der Frauenverbände unterstützen und unsere Bundestagsabgeordneten bitten, sich dafür einzusetzen die PID zu verbieten. Ein Briefentwurf an die Bundestagsabgeordneten und Unterschriftenlisten liegen in allen Kirchen aus. Alle, die unsere Aktion unterstützen möchten, bitten wir, sich in die Listen mit ihrer Unterschrift einzutragen. Ausführliche Informationen finden sie im Internet unter www.kfd.de. Für die kfd-Gruppen in Kerken, Sabine Velder

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Gesellschaft 

Der Brief

Als Vertreterinnen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), dem mit rund 600.0000 Mitgliedern größten Frauenverband in der Bundesrepublik, setzen wir uns für eine gesellschaftliche Kultur ein, in der Krankheit, Leiden und Behinderung angenommen und in die Lebensgestaltung integriert werden können. Auch wenn der Wunsch nach einem eigenen gesunden Kind aus der Sicht einzelner Frauen nachvollziehbar und verständlich ist, hat die Anwendung der Präimplantationsdiagnostik (PID) weitreichende gesellschaftliche Auswirkungen, die auch aus frauenpolitischer Sicht nicht wünschenswert sein können. Es kann nicht alles erlaubt werden, was technisch möglich ist, zumal es sich oftmals auch nur um vermeintliche Möglichkeiten der Vermeidung von Krankheit und Leid handelt. Die PID ist eine Methode, bei der menschliches Leben einer Qualitätsprüfung unterzogen wird und letztendlich zwischen lebenswertem und nicht lebenswertem Leben unterschieden wird. Im Rahmen einer In-Vitro-Fertilisation werden Embryonen auf Vorrat erzeugt und zum Teil später wieder vernichtet. Dies widerspricht dem im Grundgesetz verankerten Schutz und der Würde des menschlichen Lebens und stellt eine Diskriminierung behinderten Lebens dar, wie sie auch nach der durch die Bundesregierung unterzeichneten UNBehindertenrechtskonvention unzulässig ist. Eine Eingrenzung der PID auf „Fälle von schwerer erblicher Vorbelastung“ treibt die Auswahl von Embryonen insofern noch auf die Spitze, als dass Rangordnungen und Wertungen in mehr oder weniger „schlimme Fälle“ konstruiert werden. Eine solche Einteilung und Bewertung menschlichen Lebens kann und darf es nicht geben. Das Argument, dass die PID für Frauen weniger belastend ist als das Risiko einer Schwangerschaft, die nach einer negativen Pränataldiagnostik möglicherweise abgebrochen werden soll, geht von falschen Voraussetzungen aus. Eine Abtreibung nach embryopathischer Indikation (wegen einer zu vermutenden Behinderung oder Erkrankung des Embryos) ist nach §218 StGB gar nicht zulässig. Es ist lediglich möglich, eine Schwangerschaft abzubrechen, wenn eine nicht anders abzuwendende Gefahr für das Leben oder die körperliche oder seelische Gesundheit der Schwangeren besteht. Hier liegt anders als bei der Auswahl von Embryonen außerhalb des Mutterleibes immer eine Konfliktsituation vor, in der die Schwangere sich nicht automatisch für einen Abbruch entscheiden wird. Darüber hinaus wird in der Diskussion übersehen, dass die PID voraussetzt, dass sich eine Frau, die eigentlich auf normalem Wege schwanger werden

kann, einer In-Vitro-Fertilisation mit hohen Risiken für die eigene Gesundheit und die Gesundheit des Kindes unterzieht. Frauen müssen hierzu in der Regel mehrfach mit Hormonen behandelt werden und gesundheitsgefährdende Operationen in Kauf nehmen, um überhaupt Eizellen für die In-VitroFertilisation gewinnen zu können. Den daraus entstandenen Embryonen werden zur PID Zellen entnommen. Dies erhöht wiederum die Gefahr von Fehlgeburten oder Fehlentwicklungen im Laufe der Schwangerschaft. Insofern treten auch bei durch InVitro-Fertilisation und nach PID entstandenen Schwangerschaften noch die gleichen Schwangerschaftskonflikte auf, die nach einer Pränataldiagnostik entstehen können. Es gibt keine Garantie, keine Pflicht und auch kein Recht auf ein gesundes Kind um jeden Preis. Es besteht aber die Gefahr, dass Frauen mit behinderten Kindern und Behinderte selbst in unserer Gesellschaft noch mehr an den Rand gedrängt werden. Auch ist zu befürchten, dass eine Zulassung der PID schnell zum gesellschaftlichen und zum medizinischen Normalfall wird. Als katholische Frauen lehnen wir jede Zulassung der PID ab und bitten Sie dringend, bei den anstehenden Entscheidungen im Bundestag in unserem Sinne abzustimmen.

Wussten Sie schon, ... 

dass Pastor Prießen monatlich mit einer Videobotschaft aus den Kirchen und Kapellen unserer Pfarrei auf unsere Internetseite www.pfarrei-kerken.de grüßt? dass ab der nächsten Ausgabe besondere Geburtstage ab 75 Jahren in den Blickpunkten veröffentlicht werden sollen? Sollten Sie mit einer Veröffentlichung nicht einverstanden sein, können Sie in den Pfarrbüros einer Veröffentlichung widersprechen. dass das Rätsel um Kengen gelöst ist? Obwohl Kengen zivilgemeindlich nicht zu Kerken zählt, so sind doch einige der dortigen Höfe traditionell zur Pfarrei Aldekerk – und damit jetzt zur neuen Pfarrei Kerken gehörig. Wie versprochen findet sich in dieser Ausgabe eine Zeichnung mit Blick aus Kengen auf die drei Kirchen unserer Pfarrei.

Ein Witz Die Sekretärin meint zum Bankdirektor: „Soll ich wirklich unter diesen Brief ‚Hochachtungsvoll‘ schreiben? An diesen Betrüger und Halsabschneider?“ Der Direktor überlegt kurz: „Sie haben völlig recht. Schreiben Sie besser: ‚Mit kollegialem Gruß‘.“

Blickpunkte | Ostern 2011

Der nachfolgende Brief soll an die Bundestagsmitglieder weitergegeben werden. Je mehr Unterschriften gesammelt werden können, umso stärker ist die Wirkung. Auch wenn der Brief von der kfd verfasst ist, so sind dennoch alle Gemeindemitglieder eingeladen, sich den Inhalten des Briefes per Unterschrift anzuschließen.

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Rund um St. Thomas 

Termine der kfd

Tannenbaumaktion

Filmnachmittag für Frauen in der Begegnungsstätte Stenden am 7. April 2011 Zu einem Filmnachmittag lädt die kfd St. Thomas alle Frauen herzlich ein. „Saint Jacques… Pilgern auf Französisch“. Clara, Claude und Pierre sind entsetzt. Das Erbe ihrer Mutter wird erst ausgezahlt, wenn sich alle drei zusammen als Pilger auf den Weg nach Santiago de Compostela machen. Schlimmeres können sich die drei kaum vorstellen, denn erstens können sie sich gegenseitig nicht riechen und zweitens geht ihnen wandern grundsätzlich gegen den Strich. Doch das Geld können alle gut gebrauchen und so schließen sie sich laut protestierend einer illustren Reisegruppe an. Dort müssen sie feststellen, dass sie beileibe nicht die einzigen widerwilligen Teilnehmer sind. Reiseleiter Guys Fernbeziehung steht kurz vor dem Kollaps, der junge Araber Said ist bloß der Liebe wegen hier und sein unbedarfter Cousin im Schlepptau wähnt sich auf dem Weg nach Mekka. Alle haben sie viel zu viel Gepäck und von Gruppendynamik noch keine Spur. Aber kalte Duschen und Blasen an den Füssen fördern das Wir-Gefühl. Der Weg nach Santiago de Compostela ist lang und die Reise voller überraschender Einsichten. „Hinreißend komisch“ lautet der Kommentar von Harpe Kerkeling. Start des Films um 19 Uhr. Kosten 3,50€ für Mitglieder und 5,00€ für Nichtmitglieder. Bitte um Anmeldung bei den Helferinnen, im Pfarrbüro und in der Bücherei. Ankündigung Halbtagesausflug kfd St. Thomas Am 25. Mai fahren die kfd Frauen nach Bocholt ins Textilmuseum. Die Abfahrt ist um 13 Uhr mit dem Bus. Kosten und weitere Infos folgen in den kirchlichen Nachrichten.

Für Alleinstehende Die Pfarrbezirk St. Thomas Stenden lädt wieder herzlich alle Alleinstehenden – Jung und Alt – zu einem gemütlichen Nachmittag am

Blickpunkte | Ostern 2011

Donnerstag, 5. Mai 2011 um 14 Uhr in die Begegnungsstätte ein.

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Diejenigen, die nicht die Möglichkeit haben, selbständig in die Begegnungsstätte zu kommen, werden gerne von uns zu Hause abgeholt und auch wieder nach Hause gebracht. Wir bitten um Anmeldung bis Freitag 29. April Im Pfarrbüro unter Tel.: 4532 oder bei den Caritashelferinnen Wir freuen uns!

Vielen Dank allen Kindern und Eltern, die im letzten November dazu beigetragen haben, dass Stenden wieder einen schönen geschmückten Tannenbaum auf dem „Roten Platz“ hatte. Bedanken möchten wir uns auch bei Herrn KarlHeinz Stenmans und der CDU, der Feuerwehr Stenden sowie den Mitarbeitern des Bauhofs der Gemeinde Kerken für die Unterstützung! Wir hoffen, dass es euch Spaß gemacht hat und dass ihr in diesem Jahr wieder dabei seid. Dann wird die Tannenbaumaktion von Nicole Janzen, Silke Moshage und Ute Wruck organisiert. Annette Franzen, Nicole Janzen, Gabi Kleinmanns, Margret Jahn

Geburtstage 75 Jahre Heinrich Blomenkamp, Dorfstr. 10, 12. März Ruth Hegmans, Dorfstr. 106, 27. März Agnes Gerhardt, Kemper Weg 2, 18. April Renate Grabowski, Mühlenweg 1, 3. Mai Christian Bexkens, Dorfstr. 72, 11. Mai Maria Laranjeiro, Drevelsdyk 1, 3. Juni Kurt Lüdtke, Dorfstr. 262, 4. Juni Franz-Ulrich Bercker, Am Neuen Weg 13, 12. Juni Franz Hegmans, Dorfstr. 106, 15. Juni 80 Jahre Harald Spona, Alter Kirchweg 2, 11. Mai Friedrich Grabowski, Mühlenweg 1, 31. Mai 85 Jahre Erika Josten, Prießendyk 38, 4. April Helene Beniers, Melmstr. 39, 22. Mai Richard Bloßfeld, Drevelsdyk 3, 26. Juni 90 Jahre Heinrich Opdemom, Dorfstr. 150, 26. Juni 91 Jahre Elisabeth Schlemmer, Lichtenberger Weg 19, 20. Mai 96 Jahre Cäcilie Müller, Eilder Dyk 31, 21. Mai Edeltraud Hammer, Dorfstr. 174, 23. Juni Wir gratulieren unseren Geburtstagskindern


Rund um St. Thomas 

Unsere Messdiener Am Vormittag des Gründonnerstages sprechen unsere Messdiener/innen bei Ihnen vor und bitten um eine kleine Gabe für ihren treuen Dienst am Altar. Ein „Dankeschön“ haben sie sich verdient, denn an Sonn- und Feiertagen, in der Woche bei Freude und Leid, dienen sie der Gemeinde. Am Ostersonntag ist um 19 Uhr Familiengottesdienst in St. Thomas, herzliche Einladung an alle. Anschließend wird das Osterfeuer auf dem Acker bei der Kirche entzündet und die Messdienerinnen und Messdiener sorgen mit Getränken und Würstchenverkauf für das leibliche Wohl.

Wussten Sie schon, …   

dass ab Ostern unsere Kirche täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr für Besucher geöffnet ist? dass wir an Herz-Jesu-Freitagen die heilige Messe nun um 17.30 Uhr feiern? dass die St. Huberter Damenmaigesellschaft bereits zum 25. Mal ihre Maiandacht in St. Thomas feiern wird? dass am 8. Mai 5 Kinder in St. Thomas zur Erstkommunion gehen und die heilige Messe um 9.00 Uhr gefeiert wird? dass die Patronatsmesse zum heiligen Thomas am 3. Juli um 10.30 Uhr ist?

Rund um St. Dionysius

Mai 2011 11. 5. 15.00 Uhr Jahreshauptversammlung der kfd im Pfarrheim 19. 5. 19.30 Uhr kfd-Veranstaltung im Pfarrheim Nieukerk (Thema erscheint in der Presse) Juli 2011 2. 7. Diözesantag in Münster 17. 7. Pfarrfest (Kuchenspenden erwünscht) 21. 7. Tagesfahrt nach Antwerpen (Nähere Informationen erfolgen) September 2011 7. 9. 15.00 Uhr Sternwallfahrt und hl. Messe in Nieukerk, danach Beisammensein im Adlersaal Oktober 2011 19. 10. 14.30 Uhr Begegnung für Gemeindemitglieder über 70 Jahre im Adlersaal November 2011 17. 11. 19.30 Uhr kfd-Veranstaltung im Pfarrheim Basteln von Adventsdekoration 27. 11. ab 10.00 Uhr Handarbeitsbasar der kfd im Pfarrheim (Kuchenspenden erwünscht)

Wussten Sie schon, … 

Kirchenmusik Karfreitag, 22. April

15.00 Uhr St. Dionysius

Karfreitagsliturgie gestaltet vom Kirchenchor St. Dionysius mit Chorsätzen von Johann Sebastian Bach, Johann Michael Haydn, Lorenz Maierhofer, Berthier und A. Roselli

Karsamstag, 23. April 2011 21.00 Uhr St. Dionysius

Feier der Osterliturgie gestaltet vom Kirchenchor St. Dionysius. Missa secunda von Hans-Leo Hassler sowie weitere Motetten von Alain Wilson und Klaus Heizmann

Pastor Walter Schepers hat eine neue Anschrift. Er wohnt jetzt im Neubau des Marienstifts Kalkar. Die Anschrift: Grabenstr. 8, 47546 Kalkar Telefon 02824 - 9719168

dass am Sonntag, 3. April (4. Fastensonntag) die Anbetungszeiten für die Gemeinde von 15 bis 18 Uhr sind? dass am Montag, 11. April um 20 Uhr der Bußgottesdienst in St. Dionysius ist? Eltern und Paten unserer diesjährigen Erstkommunionkinder sind herzlich eingeladen. dass am Gründonnerstag die traditionelle Eierkollekte unserer Messdiener ist? dass sich in unserer Pfarrei 35 Kinder auf die Erstkommunion vorbereiten und am Weißen Sonntag um 9 Uhr und um 10.30 Uhr die erste heilige Kommunion empfangen? dass am Montag, 2. Mai um 10 Uhr die Dankmesse der Erstkommunionkinder gefeiert wird? dass die diesjährige Kevelaerwallfahrt der Pfarrgemeinde am 29. Mai ist? dass am Fronleichnamstag, 23. Juni die heilige Messe um 9.30 Uhr im Bürgerpark gefeiert wird und anschl. Prozession ist? dass Gruppen eingeladen sind, den Beginn und den Schluss der stillen Anbetung am Mittwoch (19 bis 19.45 Uhr) zu gestalten? Bei Interesse bitte im Pfarrbüro melden. dass sich die Pfarrsekretärinnen von St. Dionysius in regelmäßigen Abständen zum Gedankenaustausch treffen?

Blickpunkte | Ostern 2011

„Eiersammlung“ an Gründonnerstag

Jahrestermine der kfd

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Rund um St. Dionysius 

Auszug aus dem Jahresbericht 2010 … Die Katholische Öffentliche Bücherei St. Dionysius Nieukerk kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurückblicken. Unsere Bücherei verfügt über einem Gesamtbestand von 4.218 Medien. Darin enthalten sind 354 Sachbücher, 1.099 Romane, 2.157 Kinder- und Jugendbücher, 87 Spiele, 274 MC/CD’ s und 247 Zeitschriften (jeweils zwei) Medienbestand 2010 in %

Unseren herzlichen Dank dafür.

(Gesam2010 t 4218 Medien) Medienbestand in %

(Gesamt 4.218 Medien)

Ausblick 2011 Für das Jahr 2011 hat sich das Büchereiteam folgende Projekte vorgenommen

Zeitschriften 6%

CD/MC 6%

Spenden Zu unserem Thema „Märchen“ im Rahmen der Buchausstellung spendete uns Frau Stephanie Lenders zu Werbezwecken ein von ihr gemaltes Bild.

Spiele 2%

Kinder-Jugendbücher Kinder-Jugendbücher 52%

1. Kommunionausstellung 20. März bis 10. April 2011

Sachbücher

Romane (SL) Spiele2.

Romane (SL) 26%

CD/MC

Autorenlesung für Kinder mit interaktiven Spielen am 3. April 2011 mit Heidi Leenen

Zeitschriften 3. Pfarrfestaktion

(wird noch genauer festegelegt)

Sachbücher 8%

4. Ausbau des Hörbuchbestandes für Erwachsene und Jugendliche

Ausleihen Aus dem Bestand von 4.218 Medien wurden 9.035 Medien ausgeliehen. Dieses entspricht einer Zahl von knapp 2,1 Ausleihen pro Medium – oder 12,6 Medien pro Büchereinutzer (aktive Leser 720). Diese Zahlen zeigen eine gute Ausnutzung des Bestandes. Vergleich Ausleihe zu Bestand 2010 4704

Ausleihe

2832

Bestand

2157 1099

683

Blickpunkte | Ostern 2011

32

247

Ze its ch ri f te n

/M C D

6. Buchausstellung am 5. und 6.November 2011 mit vorheriger Gestaltung eines Familiengottesdienstes am 5.November 2011 Hinweis Unseren vollständigen Jahresbericht 2010 finden Sie auf der Homepage der Pfarrei St. Dionysius Kerken unter www.pfarrei-kerken.de Kornelia Papenheim (für das Büchereiteam)

Vorankündigung der Bücherei St. Dionysius

558 274

87

C

Sp ie le

L) (S om an e R

Sa ch bü c

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142

116

354

Ki nd er -

Ju ge nd bü ch er

5000 4500 4000 3500 3000 2500 2000 1500 1000 500 0

5. Austausch mit den Büchereien Aldekerk und Stenden

Nutzer der Angebote der Bücherei Im Jahr 2010 wurden 720 aktive Nutzer der Bücherei gezählt, Die Gruppe der Leser/innen bis einschließlich 12 Jahre waren hierin vertreten mit 304 Nutzer/innen. Die Gruppe der Nutzer über 60 Jahre betrug 51 Personen. Es waren 40 Neuanmeldungen zu verzeichnen. Mitarbeiter Im Jahre 2010 sorgte ein Team von 21 Mitgliedern in rund 2.365 Arbeitsstunden für einen reibungslosen Betrieb und betreute ihre 6.234 Besucher während der regulären Öffnungszeiten, sowie der Kommunion- und Buchausstellung

Musikalische Kinderbuchlesung mit Heidi Leenen Der Elefantenpups – Direktor Fröhlich und das Zoo-Orchester Die Gelderner Autorin und Musikpädagogin Heidi Leenen liest aus ihrem Buch, zeigt wunderbare Illustrationen von Martin Bernhards auf der Leinwand und entführt die Zuhörer in die Welt von Direktor Fröhlich und seinen ZooTieren. Die Lesung ist geeignet für Kinder ab 5 Jahren. Sonntag, 3.April 2011 15:00 Uhr im Pfarrheim, Dionysiusplatz 8 in Nieukerk Erwachsene sind herzlich eingeladen. Der Eintritt beträgt 2,- Euro. Karten sind in der Bücherei St. Dionysius erhältlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


Rund um St. Dionysius 

Blickpunkte | Ostern 2011

… der Bücherei St. Dionysius Nieukerk

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Rund um St. Peter und Paul 

Leprakreis Aldekerk Der Leprakreis Aldekerk lädt ein zum Osterbasar, am Sonntag, 3. April 2011 von 9.00 bis 18.00 Uhr im Jugendheim Aldekerk. Angeboten werden Handarbeiten, österliche Dekorationen, handwerkliche Arbeiten aus verschiedenen Ländern der Erde sowie fair gehandelte Waren. In der Cafeteria gibt es selbst gebackenen Kuchen (Kuchenspenden sind erwünscht) und Waffeln. Eine Verlosung ist ausgerichtet; Lose werden im Vorverkauf von den Mitarbeiterinnen angeboten.

Blickpunkte | Ostern 2011

Der Leprakreis besteht seit über 30 Jahren. Er ist eine Aktionsgruppe der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V.. Das Hilfswerk wurde 1957 als Deutsches AussätzigenHilfswerk mit Sitz in Würzburg gegründet. Damals gab es 12 Millionen Leprakranke.

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1978 – beim 75jährigen Jubiläum der katholischen Frauengemeinschaft – wurde das Anliegen von Inge Jablonski der Öffentlichkeit vorgetragen. Spontan erklärten sich 20 Frauen zur Mitarbeit bereit. Im Dezember 1978 fand das erste Treffen aller Frauen aus kfd, KAB und evangelischen Frauenhilfe im Magdalenenheim in Aldekerk statt. Ein DiaVortrag von Herrn Werner Wies über Indien machte die Anwesenden mit der Krankheit Lepra und ihrer Behandlung vertraut. Man beschloss, sich 14tägig am 2. und 4. Dienstag eines Monats zu treffen. Pastor Wilmsen ermöglichte als Tagungsort die Altentagesstätte. Man ging an die Arbeit ohne fremde Mittel. Jeder kramte seine Schränke aus, die ers-

ten Handarbeiten entstanden und nach 2 ½ Monaten fand der erste Basar statt mit dem schönen Erlös von 6.116,37 DM. Da sich immer mehr Materialien ansammelten und keine Schränke zur Verfügung standen, suchte man nach einer anderen Lösung. Pastor Wilmsen veranlasste die Renovierung der Klosterschule. 1980 erfolgte die feierliche Übergabe an die kirchlichen Gemeinschaften. So erhielt auch der Leprakreis Gastrecht und nutzt den schönen Raum mit seiner großzügigen Einrichtung bis heute. Jährlich wird ein Osterbasar im Jugendheim und ein Weihnachtsverkauf in der Klosterschule ausgerichtet. Antriebskraft für alle Aktivitäten ist die Grundhaltung der Mitarbeiterinnen, der christliche Glaube, der Geist der Nächstenliebe. Verbunden mit der Arbeit war auch das gemeinsame Gebet. Auf die Initiative des Leprakreises hin wird der Weltgebetstag der Frauen am ersten Freitag im März eines jeden Jahres seit 1979 in Aldekerk von evangelischen und katholischen Frauen gemeinsam durchgeführt. Weiterhin wird am Welt-LepraTag ein Gottesdienst gestaltet in der Kirche St. Peter und Paul, jeweils am letzten JanuarSonntag. Lepra ist heute heilbar. In den 1980er Jahren begann dank intensiver Forschung eine Wende in der Behandlung. Durch eine Gabe von drei Antibotika können Kranke innerhalb von sechs bis zwölf Monaten gesund werden. Dennoch erkranken jährlich mehr als 250.000 Menschen erneut an Lepra, verbunden mit Ausgrenzung und Diskriminierung. Die DAHW ist in Indien in 80 Hilfsprojekten tätig, der Leprakreis Aldekerk ist insbesondere mit der Partnerschaftsstation Kumbakonam in Südindien verbunden. Die Gruppe besteht zur Zeit aus 15 Mitarbeiterinnen, die sich regelmäßig treffen und etlichen Helferinnen zur Basarzeit. Der Leprakreis möchte Frauen, die sich in diese Arbeit


Rund um St. Peter und Paul 

Die DAHW-Ortsgruppe Aldekerk – leider konnten nicht alle zum Fototermin erscheinen.

Christoph van Hövell

Wussten Sie schon, …?  dass für die Koordination der Termine für die Vereine und Vereinigungen, die den Pfarrgarten benötigen, weiterhin die Singschule, Gartenstraße 1, Telefon 574242, singschule@t-online.de zuständig ist?  dass die Verantwortlichen der Singschule und des Kinder- und Jugendchores „Total Vokal“ in der zweiten Hälfte der großen Ferien ein MusikProjekt planen? Teilnehmen können Grundschulkinder der Pfarrgemeinde gegen einen geringen Kostenaufwand. Interessierte können sich schon unter Telefon 574242 oder per Mail singschule@t-online.de erkundigen.  dass die Singschule am 10. Juli ihr Sommerfest feiert? Die verschiedenen Gruppen der Singschule werden sich dort präsentieren, die Löwenbande wird ein Musical aufführen. Ebenfalls wird der Kinder- und Jugendchor „Total Vokal“ dort singen. Die Veranstaltung findet bei Kaffee und Kuchen im Pfarrgarten statt.  dass am 29. Juni unser Patronatsfest in der Pfarrkirche St. Peter und Paul gefeiert wird? Alle Vereine sind eingeladen an der Festmesse um 19.00 Uhr, die vom Kirchenchor gestaltet wird, teilzunehmen. Anschließend wird zu einem geselligen Beisammensein im Pfarrgarten bei Würstchen und Getränken eingeladen.

Allgemeines zum DAHW Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) blickt auf eine lange und erfolgreiche Tradition zurück: Millionen Kranken und Ausgestoßenen konnte das Hilfswerk mit Sitz in Würzburg bislang helfen. Gegründet hat sich der eingetragene Verein im Jahr 1957 als „Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk“. Seitdem leistet die DAHW – unabhängig von politischen oder konfessionellen Überzeugungen – gezielte Hilfe für kranke und ausgegrenzte Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Anfang 2003 hat sich der Verein umbenannt, um den Schwerpunkt Tuberkulose auch im Namen darzustellen. Das Kürzel DAHW wird zur besseren Wiedererkennung bei Spendern und langjährigen Förderern weiter verwendet. Aktuell unterstützt die DAHW 295 Hilfsprojekte in 35 Ländern. DAHW vor Ort Die einzelnen Hilfsprojekte richten sich nach den Bedürfnissen vor Ort und umfassen eine sehr große Bandbreite: von der Unterstützung einzelner Krankenhäuser über die Ausbildung des staatlichen Gesundheitspersonals bis hin zur Förderung von Behinderten und Ausgestoßenen. In den Projekten arbeitet die DAHW mit Kirchen als Träger von Krankenhäusern, mit anderen Hilfsorganisationen oder mit staatlichen Gesundheitsbehörden zusammen. Eigene, zumeist einheimische Mitarbeiter vor Ort sichern die Nachhaltigkeit der Arbeit und achten auf eine sparsame Verwendung der eingesetzten Hilfsgelder. In vielen Projekten sind inzwischen auch ehemalige Patienten für die DAHW tätig. Die Schwerpunkte Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Hilfe für Lepra- und Tuberkulosepatienten in Asien, Afrika und Südamerika. Beide Krankheiten werden durch Mykobakterien verursacht und befallen zumeist Menschen, deren Immunsystem durch mangelhafte Ernährung oder schlechte hygienische Umstände geschwächt ist. Sie können mit einer Kombination aus verschiedenen Antibiotika behandelt werden. Lepra und TB sind „Krankheiten der Armut“. Darüber hinaus bekämpft die DAHW „vergessene Krankheiten“ wie Buruli Ulcer, Leishmaniose oder Chagas.

Blickpunkte | Ostern 2011

einbringen möchten, ermuntern, ihre Talente einzusetzen, um andere Menschen ein Leben in Gesundheit und Würde zu ermöglichen.

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Rund um St. Peter und Paul 

Krippenfahrt der KAB St. Peter und Paul Wie in jedem Jahr findet Anfang Januar unsere Krippenfahrt statt. In diesem Jahr (die 37.) war es am 9. Januar wieder soweit. Um 13 Uhr fuhren wir mit dem Bus ab Pfarrkirche (35 Erwachsene und 5 Kinder) Richtung Krefeld. In der Kirche „St. Thomas Morus“ Krefeld Kempener Feld, unsere erste Anlaufstelle, begrüßte uns Pfarrer Zorn. Zu Beginn sangen wir das Lied „Zu Bethlehem geboren“. (Angestimmt wurden die Lieder immer von Adele Haus.) Nach eingehender Betrachtung der wunderschönen Krippe erzählte uns Pfarrer Zorn einiges aus seiner bisherigen 31-jährigen Tätigkeit in seiner Pfarrei. 1964 wurden mehrere Gemeinden zusammengelegt und die Pfarrei St. Thomas Morus gegründet. Die Kirche umfasst 360 Sitzplätze. 105 Messdiener hat die Pfarrei und Kirchenbesucher ca. 500. Er zeigte uns außerdem die Seitenkapelle wo in der Woche die hl. Messe gefeiert wird.

Blickpunkte | Ostern 2011

Mit dem Lied „Nun freut euch, ihr Christen“ verabschiedeten wir uns und fuhren dann zur St. Martin Kirche, Nähe Stahlwerk in Krefeld-Süd, wo uns Frau und Herr Drappen schon erwarteten. Herr Drappen ist Gemeindereferent, Vorsitzender der KAB und Caritas. Nach dem Lied „Es ist ein Ros entsprungen“ erzählte uns Herr Drappen, dass die Kirche 1931 im Weimarer Baustil errichtet wurde und nach dem Konzil im Innenraum um 180° gedreht wurde, damit der Altar die richtige Position zum Volk hatte. Die Krippe ist von 1968 und mit Figuren aus Kevelaer bestückt, der Stall wurde später in Eigenbau gefertigt. Ambo, Tabernakel und Leuchter sind aus verzinktem Metall von einem St. Töniser Handwerker gefertigt. Dann berichtet er noch von den Aktionen der Pfarrei wie die Obdachlosen-Weihnachtsfeier, jeden Donnerstag die Beköstigung von Bedürftigen in der Altentagesstätte, eine Kleiderkammer usw..

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Wir sangen noch das Lied „Menschen, die ihr wart verloren“ und fuhren tief bewegt weiter nach Willich-Neersen. Hier begrüßte uns Herr Schepers, wir sangen gemeinsam das Lied „Oh du fröhliche“ und begutachteten die sehr schöne Krippe, welche Ende der 80er Jahre gefertigt wurde und jedes Jahr unter einem neuen Motto aufgebaut wird. Herr Schepers berichtete noch, dass die Kirche nach dem 12. Februar total umgebaut wird. Nach Möglichkeit wird die Inneneinrichtung gelagert, aus Platzmangel müssen aber die Kirchenbänke abgegeben werden. Wer Interesse hatte, konnte sich noch die Pläne vom Umbau ansehen.

Kapelle „Klein-Jerusalem“ Willich-Neersen

Nach dem Lied „Drei Kön`ge führte Gottes Hand“ machten wir uns auf den Weg zur Kapelle KleinJerusalem ebenfalls in Willich-Neersen. Frau Vander wartete schon auf uns und begann gleich mit Ihrer Führung. Die Besichtigung begann in der Unterkirche, wo wir das Lied „Ihr Kinderlein kommet“ sangen. Frau Vander erläuterte uns auf eindrucksvolle Weise alle Symbole, hier war auch die Krippe aufgebaut. Nun stimmten wir das Lied „Ihr Kinderlein kommet“ in neuer Version (Max-Josef Schuster, Christ in der Gegenwart Nr. 51/2008) an. Dann gingen wir zurück in die Oberkirche. Hier machte Frau Vander aufmerksam auf die Kreuzigungsgruppe und Nachbildung vom hl. Grab. Wir verabschiedeten uns und versprachen, bestimmt noch einmal wiederzukommen und fuhren nach St. Thomas Stenden. Hier hatten wir das Glück, dass Frau Hielscher für uns die Kirche aufschloss. Nach dem Lied „Es ist ein Ros entsprungen“ erzählte uns Hubert Richter noch etwas über Kirche und Krippe, welche übrigens alle toll fanden, und Frau Wagner-Richter las noch eine Geschichte vor. Nach dem Lied „Uu Bethlehem geboren“ fuhren wir „hungrig“ zum Hotel Thoeren, wo wir nicht lange auf unser Abendessen warten mussten. Alle waren sich einig, es war wieder einmal eine rundherum gelungene Fahrt, bei herrlichem Wetter.

Pfarrkirche St. Martin Krefeld

Gertrud Feige


Rund um St. Peter und Paul 

Die Redaktion

Samstag, 16. April 2011 17.00 Uhr Vorabendmesse zum Palmsonntag Familienmesse unter Mitwirkung von Total Vokal, MittwochsChor

Die Redaktion dieser Ausgabe: Dieter Bergmann (570564), Maria Eyckmanns-Wolters (7736), Birgit Gerfertz (601574), Maria und Eric Greven (6192), Christoph van Hövell (7798), Norbert Käfer (3186), Jens Kaltenecker (575553), Jutta Kleinmanns (7491), Pastor Theodor Prießen (2231) und Eveline Treptow (573277).

Karfreitag, 22. April 2011 15.00 Uhr Karfreitagsliturgie gestaltet vom Kirchenchor St. Peter und Paul und der Schola Cantorum mit Chorsätzen von Johann Sebastian Bach, Johann Michael Haydn, Lorenz Maierhofer und Felix MendelssohnBartholdy

E-Mail: pfarrbrief@dionysius-kerken.de

Karsamstag, 23. April 2011 17.00 Uhr Feier der Osterliturgie gestaltet vom Kirchenchor St. Peter und Paul und der Schola Cantorum Messe in fis-moll von Charles-Marie Widor sowie weitere Motetten von Dietrich Buxtehude und Alain Wilson Ostersonntag, 24. April 6.30 Uhr Auferstehungsmesse in der Friedhofskapelle 10.00 Uhr Festhochamt zu Ostern anschließend festliche Orgelmusik zum Osterfest Ostermontag, 25. April 10.30 Uhr Festmesse zum 2. Ostertag Feier der Osterliturgie gestaltet vom Kirchenchor St. Peter und Paul und der Schola Cantorum. Messe in fis-moll von Charles-Marie Widor sowie weitere Motetten von Dietrich Buxtehude und Alain Wilson Charles-Marie Widor (* 21. Februar 1844 in Lyon; † 12. März 1937 in Paris) war ein französischer Organist, Komponist und Musikpädagoge. Widor wurde in eine musikalisch renommierte Familie hineingeboren und erhielt von seinem Vater den ersten Orgelunterricht. Während seiner Schulzeit am humanistischen Collège des Jésuites in Lyon zeigte sich seine außergewöhnliche musikalische Begabung, besonders im Orgelspiel, so dass er mit elf Jahren Organist der Kapelle des Collège wurde und seinen Vater an der Kirche Saint-François in Lyon vertreten konnte. 1870 wurde Widor Titular-Organist von SaintSulpice und war dies 64 Jahre lang. Die Messe in fis-moll, Opus 36 ist um 1890 entstanden und in der ursprünglichen Fassung für zwei Chöre und zwei Orgeln (Saint-Sulpice hat neben der großen Hauptorgel eine Chororgel mit 22 Registern) geschrieben. Karl Hammans hat für den Kirchenchor St. Peter und Paul Aldekerk diese Messe für Orgel und gemischten Chor eingerichtet.

Der nächste Pfarrbrief erscheint Ende Juni 2011 zu den Kirchenpatronaten St. Thomas Stenden und St. Peter und Paul Aldekerk. Redaktionsschluss ist der 10. Mai 2011. Wir freuen uns über jeden eingereichten Artikel. Die weiteren Erscheinungstermin in 2011 sind:  Anfang Oktober zum Gemeindepatronat St. Dionysius  Mitte Dezember zu Weihnachten Die genauen Redaktionssitzungen stehen noch nicht fest. Wenn Sie Artikel aber sechs bis acht Wochen vor Erscheinung einreichen, können wir garantieren, dass wir den Artikel auf jeden Fall berücksichtigen werden. In unserer letzten Redaktionssitzung haben wir viel über die Zeit nach der Fusion diskutiert. Aus verschiedenen Ecken haben wir Unmut aus der Gemeinde vernommen. In vielen Fällen zu Recht, in anderen Fällen gab es schlicht falsche Infos im Ort. Viele Änderungen sind und werden nach der Fusion nötig sein. Hier wollen wir unseren Pfarrbrief weiter (bzw. noch mehr) nutzen und versuchen Sie liebe Leser, weiter über Hintergründe aufzuklären. Ganz besonders der Artikel von Pastor Prießen, die Infos aus Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand sowie die Kernpunkte des Struktur- und Stellenplans im Bistum sollen in dieser Ausgabe den zukünftigen Weg unserer Pfarrei darstellen. Beim Redaktionstreffen kam ferner noch einmal die Druckreihenfolge der Regionalteile ins Gespräch. Hier fühlten sich doch einzelne (oder alle?) Orte benachteiligt, dass sie immer ganz hinten stünden. Wir können Ihnen auf jeden Fall versichern, dass die bisherige Reihenfolge stets wechselnd war und nur drucktechnische Gründe (passende Doppelseiten) hatte, eine Wertung war damit nie verbunden. Die Reihenfolge war dabei in Ausgabe 1 Aldekerk, Nieukerk, Stenden – Ausgabe 2 Stenden, Aldekerk, Nieukerk und in der letzten Ausgabe Nieukerk, Aldekerk, Stenden. Also an Position 1 wenn auch zufällig fair verteilt. Gerne folgen wir aber der „Stimme des Volkes“ und achten auf einen noch besseren Ausgleich. Daher in dieser Folge Stenden vorne, da sie schon zweimal „ganz hinten“ standen, dann Nieukerk und zum Schluss Aldekerk – die an diesem Platz noch nie standen. Ganz besonders freuen wir uns, dass es uns nun endlich gelungen ist, die Zeichnung der Künstlerin Ursula Rohde, auf dem die Kirchen unserer Gemeinde zu sehen sind, zu veröffentlichen. Pastor Wilmsen hat diese Zeichnung der neuen Pfarrei vermacht. Vielen Dank auch an Alle, die uns bei dieser Ausgabe mit Artikeln versorgt, durch Hilfe bei Fotos ausgeholfen und bei der Verteilung unterstützt haben.

Blickpunkte | Ostern 2011

Kirchenmusik

Für die Redaktion, Jens Kaltenecker

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Kinderseite 

Hallo Kinder, die ersten Frühlingsblumen lassen sich schon im Garten blicken. Das heißt, dass der Osterhause auch nicht mehr lange auf sich warten lässt. Also gebt acht und mitgemacht und seht was der Osterhase euch wieder für Rätsel gebracht.

So jetzt werde ich erst mal mein Versprechen einlösen und die Gewinner der Blickpunkte Herbstausgabe 2010 bekannt geben. Jule Franzen, Timo Franzen, Felix Jahn, Jonas Weshalowski (alle Kinder sind aus Stenden) Jetzt zu den Gewinnern der Weihnachtsausgabe 2010 Alina Petkens (Winternam), Nils Petkens (Winternam), Ann-Sophie Werk (Wachtendonker Str.) Herzlichen Glückwunsch! Also ihr seht ja mitmachen lohnt sich und ist gar nicht so schwer. Eure Preise könnt ihr in den zuständigen Pfarrbüros abholen.

Blickpunkte | Ostern 2011

Osterkarten für eure Freunde und Verwandten sind immer eine schöne Überrasschung. Passend dazu der richtige Briefumschlag den ihr natürlich auch selber basteln könnt.

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Kinderseite 

Rätsel für die Kinder bis 8 Jahren

Rätsel für die Kinder ab 9 Jahre

„Das Fahrrad hast du zu Ostern bekommen, stimmt’s?“ – „Ja, woher weißt du das?“ – „Das Hinterrad eiert.“

Jetzt aber ran an die Rätsel! Viel Spaß dabei und nicht vergessen die Rätsellösungen abzugeben. Ich wünsche euch frohe Ostern und schöne Ferien. Bis bald,

Blickpunkte | Ostern 2011

Hasenwitzecke

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Buchtipps 

Lesestoff – Ostern 2011 Ich hoffe Ihren Geschmack getroffen zu haben Maria Greven

Und die Bibel hat doch Recht Seit über dreißig Jahren gilt „Und die Bibel hat doch Recht“ als das Standardbuch zur biblischen Forschung. Werner Keller hat mit wissenschaftlicher Akribie nachgewiesen, dass der geschichtliche Wahrheitsgehalt der Bibel nicht länger angezweifelt werden kann. Ein Wissenschaftsthriller, lehrreich und spannend zugleich. ISBN-10: 3-548-37246-5

Preis: 12,95 €

Geben macht reich Wer es versucht, merkt, es stimmt: Geben macht reich! Je mehr ich austeile, verschenke, den Blick von mir selbst weg und auf andere Menschen richte, desto mehr wird auch mir geschenkt Dankbarkeit, Lebensfreude, Zufriedenheit. Unsere Zeit braucht Menschen, die sich an den Worten der Bergpredigt Jesu orientieren und den Seligpreisungen Jesu Gestalt verleihen. Dann kann die Vision, das Reich Gottes breche schon mitten unter uns an, Wirklichkeit werden. Udo Hahn lädt in seinen Betrachtungen ein, die kraftvolle, lebensbejahende und glücklich machende Botschaft (Selig seid ihr!) der Bergpredigt für das Hier und Jetzt neu zu entdecken und den scheinbarparadoxen Gedanken Jesu zu folgen.- Ungewöhnliche Betrachtungen zur Bergpredigt- Faszinierende, neue Bilder von Eberhard Münch. ISBN-10: 3-876-30075-4

Preis: 12,95 €

Blickpunkte | Ostern 2011

Die goldene Schnur

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In unserer Zeit erlebt mystische Spiritualität im Christentum eine große Renaissance. Jörg Zink und der berühmte katholische Theologe Karl Rahner haben diese Entwicklung schon in der Mitte des 20. Jahrhunderts prophezeit. Die goldene Schnur sensibilisiert für mystische Erfahrungen und bietet Anleitungen für einen Weg, auf dem Aufmerksamkeit, Konzentration und Schweigen einzuüben sind, bevor die eigentliche Meditation beginnt. Gebet, Kontemplation und Unio mystica kennzeichnen das Leben der »Inwendigkeit«. Dabei geraten jedoch die Aufgaben des Alltags niemals aus dem Blick. Was innen geschieht, wird und muss in das konkrete Tun ausstrahlen. Der Pilgerweg zu Gott ist ein Weg der Einung mit sich selbst. ISBN-10: 3-783-13169-3

Preis: 16,95 €

Sie bestellen die Bücher einfach und schnell in den Pfarrbücherein in Aldekerk, Nieukerk und Stenden. Quelle: www.amazon.de


Gottesdienste und Termine 

April 2011 02.

Sa.

23.

So.

24.

09:00 - 18:00 Uhr Lepra-Basar im Jugendheim (Aldekerk) 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 10:30 Uhr Hl. Messe mit Choralschola in St. Thomas

So.

Sa.

03.

09.

So.

10.

Mo. Mi.

11. 13.

Fr.

15.

Sa.

16.

So.

17.

Mo.

18.

Di.

19.

Do.

21.

Fr.

22.

Anbetungsnachmittag in St. Dionysius 15:00 – 15:30 Uhr Erstkommunionkinder mit Eltern 15:30 – 16:00 Uhr Jugendliche/KLJB/Messdiener 16:00 – 16:30 Uhr KAB mit Choralschola 16:30 – 17:00 Uhr Bruderschaften (St. Sebastianus Nieukerk) 17:00 – 17:30 Uhr Frauen (KfD/Landfrauen) 17:30 – 18:00 Uhr Jesusrosenkranz 18.00 Uhr feierliche Abschlussandacht in St. Dionysius 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 5. Fastensonntag 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 09:15 Uhr Hl. Messe mit Schola Cantorum in St. Peter und Paul 09:15 Uhr Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 20:00 Uhr Bußgottesdienst in St. Dionysius 19:00 Uhr Bußgottesdienst in St. Peter und Paul 18:00 Uhr Jugendkreuzweg – Treffen am Parkplatz Turnhalle Dennemarkstraße in Nieukerk 10:00 Uhr Palmstockbasteln (Nieukerk) 10:00 Uhr Palmstockbasteln (Stenden) 11:00 Uhr Palmstockbasteln der Erstkommunionkinder und Eltern (Stenden) Palmsonntag 17:00 Uhr Palmprozession vom Pfarrgarten zur Kirche, gestaltet als Familienmesse von Total Vokal in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse mit Palmweihe in St. Dionysius Beginn der Osterferien (bis 11.04.) Palmsonntag 09:15 Uhr Hochamt mit Palmweihe in St. Peter und Paul 10:00 Uhr Palmweihe im Bürgerpark anschl. Prozession und Hochamt in St. Dionysius gestaltet vom St. Raphaelund Johannes-Kindergarten anschl. Fastenfrühstück 10:30 Uhr Hochamt mit Palmweihe in St. Thomas 11:00 Uhr Kinderkirche mit Palmweihe gestaltet vom Marienkindergarten 19:00 Uhr Hl. Messe mit Palmweihe in St. Peter und Paul 18:00 Uhr Kreuzweg zur Brigittenkapelle ab Sevelen 19:15 Uhr Hl. Messe in der Brigittenkapelle Poelyck 20:00 Uhr Bußgottesdienst in St. Thomas Gründonnerstag 10:00 Uhr Eierkollekte der Messdiener (Nieukerk) 16:00 Uhr Kinder-Abendmahlsliturgie mit Fußwaschung in St. Peter und Paul 17:00 Uhr Hl. Messe für Kinder und Senioren in der Elisabeth-Kapelle 20:30 Uhr Abendmahlsliturgie mit Fußwaschung in St. Thomas anschl. Anbetung und Pessachfeier für Jugendliche Karfreitag 08:00 Uhr Morgengebet in St. Dionysius 10:00 Uhr Kreuzweg der Kinder durch den Magdalenenpark (Aldekerk) 10:30 Uhr Gebet vor dem Kreuz in der Elisabeth-Kapelle 10:30 Uhr Kinderkreuzweg in St. Thomas 11:00 Uhr Kinderkreuzweg gestaltet durch die Messdiener in St. Dionysius 15:00 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben Jesus Christi mit Kirchenchor und Schola Cantorum anschl. Beichte bis 17.30 Uhr in St. Peter und Paul 15:00 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu mitgestaltet vom Kirchenchor in St. Dionysius 15:00 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu in St. Thomas

Mo.

25.

Di.

26.

Sa.

30.

Ostermontag 08:00 Uhr Festamt in St. Dionysius 10:00 Uhr Familiengottesdienst in St. Dionysius 10:30 Uhr Hochamt mit Kirchenchor und Schola Cantorum in St. Peter und Paul 10:30 Uhr Hochamt in St. Thomas 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 20:00 Uhr Eieressen für die Mitglieder des Kirchenchores im Pfarrheim (Nieukerk) Weißer Sonntag 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius

Mai 2011 Jeden Mittwoch im Mai:14:15 Uhr Maiandacht in der Klosterkirche Jeden Samstag im Mai: 17:45 Uhr Maiandacht in St. Dionysius Jeden Sonntag im Mai: 18:00 Uhr Maiandacht am Marienbildstock Nieukerk Jeden Dienstag im Mai: 18:30 Uhr Maiandacht in St. Dionysius Weißer Sonntag 09:00 Uhr Erstkommunionfeier in St. Dionysius 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 10:15 Uhr Hl. Messe der Heimatfreunde in der Finkenberger Kapelle So. 01. 10:30 Uhr Erstkommunionfeier in St. Dionysius 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 18:00 Uhr Dankandacht der Erstkommunionkinder und feierliche Eröffnung der Maiandachten in St. Dionysius 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul Ende der Osterferien 10:00 Uhr Dankmesse Mo. 02. der Erstkommunionkinder in St. Dionysius 19:00 Uhr Eieressen und Jahreshauptversammlung des Di. 03. Kirchenchores in der Begegnungsstätte (Aldekerk) 15:00 Uhr Beichte der Erstkommunionkinder in St. Thomas Mi 04. 16:00 Uhr Üben für die Erstkommunion in St. Thomas 14:30 Uhr Beichte der Erstkommunionkinder in St. Peter und Paul Fr. 06. 16:00 Uhr Üben der EK-Kinder in St. Peter und Paul 19:15 Uhr Maiandacht am Marienbildstock Winternam 09:00 Uhr Maiandacht der Damenmaigesellschaft St. Hubert in St. Thomas Sa.

So.

07. 3. Sonntag der Osterzeit 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 07:00 Uhr Hl. Messe der Maigesellschaft St. Hubert in St. Thomas 09:00 Uhr Erstkommunionfeier in St. Thomas 09:15 Uhr Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle 10:00 Uhr Treffen der Erstkommunionkinder aus Aldekerk 08. in der Klosterkirche 10:30 Uhr Erstkommunionfeier in St. Peter und Paul 10:30 Uhr Familiengottesdienst in St. Dionysius 17:00 Uhr Dankandacht der Erstkommunionkinder in St. Peter und Paul 18:00 Uhr Dankandacht der EK-Kinder in St. Thomas 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul

Blickpunkte | Ostern 2011

Sa.

4. Fastensonntag 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse mit Choralschola in St. Dionysius

Karsamstag 16:00 - 16:45 Uhr Beichte in St. Peter und Paul 17:00 Uhr Feier der Osternacht mit Kirchenchor und Schola Cantorum in St. Peter und Paul 19:00 Uhr Osternachtsfeier in St. Thomas 21:00 Uhr Osternachtsfeier mit Kirchenchor ab Friedhofskapelle anschl. Begegnung im Pfarrheim (Nieukerk) Ostersonntag 06:30 Uhr Ostermorgen-Messe in der Friedhofskapelle (Aldekerk) 08:00 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 09:15 Uhr Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle 10:00 Uhr Festmesse in St. Peter und Paul 10:00 Uhr Festmesse in St. Dionysius 19:00 Uhr Familienmesse und Osterfeuer in St. Thomas

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Gottesdienste und Termine 

Mo. Mi. Do. Fr.

09:00 Uhr Die Hl. Messe in der Klosterkirche entfällt 10:00 Uhr Dankmesse der Erstkommunionkinder Aldekerk und Stenden in St. Peter und Paul 15:00 Uhr Jahreshauptversammlung der kfd im Pfarrheim 11. St. Dionysius (Nieukerk) 12. 16:30 Uhr Maiandacht der Kindergärten (Nieukerk) 19:15 Uhr Maiandacht gestaltet vom Mtakuja e.V. 13. am Marienbildstock Baersdonk

Juni 2011

09.

Mi.

07:00 Uhr Bittprozession anschl. Bittmesse in St. Antonius Eyll 07:30 Uhr Bittprozession über den Friedhof (Aldekerk) 08:00 Uhr Bittmesse in St. Peter und Paul 01. 09:00 Uhr Bittprozession anschl. Bittmesse in St. Thomas Christi Himmelfahrt 19:00 Uhr Vorabendmesse in St. Peter und Paul 19:00 Uhr Vorabendmesse in St. Dionysius

4. Sonntag der Osterzeit Sa.

So.

Fr.

14.

17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius

09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 11:00 Uhr Kinderkirche in St. Peter und Paul mit Abnahme der Tauffische 15. 15:00 Uhr Tauferneuerungsfeier der Täuflinge des letzten Jahres in St. Thomas 16:30 Uhr Orgel trifft Trompeten und Dudelsack – Konzert mit Klaus Stockhausen, Friedhlem Schöpkens, Saskia Grauthoff und Karl Hammans in St. Peter und Paul 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 19:15 Uhr Maiandacht in der Holthuysener Kapelle 20.

bis Sonntag, 22. Mai – Messdienerfahrt der Messdiener an St. Peter und Paul nach Bethen

Do.

Sa.

So.

Sa.

5. Sonntag der Osterzeit Sa.

So.

Fr.

21. 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius

6. Sonntag der Osterzeit Sa.

So.

09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:15 Uhr Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle 22. 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 19:00 Uhr Taizégebet in St. Dionysius 27. 19:15 Uhr Maiandacht in St. Antonius, Eyll 28.

Mo.

Fußpilger: 00:30 Uhr Stenden, 01:00 Uhr Stendenerstr. / Rahmer Kirchweg, 01:20 Uhr Aldekerk, 02:30 Uhr Nieukerk, 03:35 Annakapelle (Poelyck), 05:15 Uhr Schloss Haag, 06:30 Uhr Antoniusbildstock Wetten Inliner: 03:45 Uhr Stenden, 04:15 Uhr Aldekerk, 04:45 Uhr Nieukerk Rad: 04:30 Uhr Stenden, 04:45 Uhr Aldekerk, 05:15 Uhr Nieukerk

Blickpunkte | Ostern 2011

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Mo.

Di.

09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 05. 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 07:00 - 19:00 Uhr Pilgerfahrt nach Banneux/Belgien zur Jungfrau der Armen (Nieukerk) Pfingstsonntag 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 11. 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 08:00 Uhr Festmesse in St. Dionysius 09:15 Uhr Festmesse in der Elisabeth-Kapelle 10:00 Uhr Festhochamt in St. Dionysius 12. 10:30 Uhr Festhochamt mit Kirchenchor in St. Peter und Paul 10:30 Uhr Festhochamt in St. Thomas Pfingstmontag 08:00 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 09:00 Uhr Hl. Messe in der Klosterkirche 10:00 Uhr Ökumenischer Pfingstgottesdienst vor der St. Peter und Paul-Kirche in Aldekerk 13.

17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius Kevelaerwallfahrt der Pfarrgemeinde

So.

09:15 Uhr Hl. Messe zu in St. Peter und Paul 10:00 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 7. Sonntag im Jahreskreis 04. 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 02.

29. 07:30 Uhr Gemeinsamer Einzug ab Bahnhof 08:15 Uhr Wallfahrtsmesse in der Basilika anschl. Kerzenopfer und gemeinsames Frühstück 11:15 Uhr Marienlob an der Gnadenkapelle anschl. Kreuzweg

Sa.

So.

Mi.

09:15 Uhr Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 10:30 Uhr Konfirmation in der evangelischen Kirche Nieukek 14:00 Uhr Konfirmation in der evangelischen Kirche Nieukerk 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 08:50 Uhr Bittprozession durch den Magdalenenpark (Aldekerk) 09:00 Uhr Bittmesse in der Klosterkirche 19:15 Uhr Bittmesse 30. mit Bittprozession in der Holthuysener Kapelle

Do.

bis Freitag, 3. Juni „Gemeinde unterwegs“ ins Kloster Helfta (Aldekerk) 18:30 Uhr Abschluss der Maiandachten mit Bittprozession anschl. Abendmesse in St. Dionysius 31. 19:00 Uhr Bittprozession und Bittmesse in St. Antonius, Rahm

Di

Sa.

So.

Mi.

Dreifaltigkeitssonntag 18. 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 19. 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 16:30 Uhr Orgelkonzet mit Karl Hammans für Kinder in St. Peter und Paul 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul Fronleichnam 22. 19:00 Uhr Vorabendmesse in St. Peter und Paul 19:00 Uhr Vorabendmesse in St. Dionysius 09:30 Uhr Hl. Messe im Bürgerpark anschl. Prozession (Nieukerk) 23. 10:30 Uhr Hl. Messe im Pfarrgarten anschl. Prozession und Abschluss mit sakramentalem Segen in St. Peter und Paul 10:30 Uhr Hl. Messe am Wegkreuz Backesweg in Stenden anschl. Prozession; Abschluss in St. Thomas 13. Sonntag im Jahreskreis 25. 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 09:15 Uhr Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle 10:30 Uhr Sportlermesse auf dem Sportplatz Aldekerk 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul Letzte Probe des Kirchenchors St. Peter und Paul 28. vor der Sommerpause Hl. Petrus und hl. Paulus 29. 08:00 Uhr Hl. Messe am Patronatstag in St. Peter und Paul 19:00 Uhr Patronatsmesse mit Kirchenchor und Total Vokal in St. Peter und Paul 26.


Gottesdienste und Termine 

Juli 2011 Sa.

14. Sonntag im Jahreskreis - Hl. Thomas 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:00 Uhr Hl. Messe im Freien zur Sommerkirmes 02. der St. Michaelis-Bruderschaft Baersdonk 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius anschl. Fahrzeugsegnung

So.

Sa.

Diözesantag der kfd in Münster

So.

Sa.

09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 03. anschl. Fahrzeugsegnung 10:30 Uhr Patronatsmesse zum Hl. Thomas in St. Thomas 12:00 Uhr Kinderkirche in St. Peter und Paul 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 15. Sonntag im Jahreskreis 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse mit Kirchenchor 09. in St. Dionysius Festakt der Nieukerker Ortsbruderschaften

So.

Fr.

Sa.

So.

Do. Fr.

Sa.

09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:15 Uhr Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 15.00 Uhr Entlassungswortgottesdienst des 15. Marienkindergartens in St. Peter und Paul 16. Sonntag im Jahreskreis Samstag – Sonntag: Pfarrfest St. Dionysius Kerken in Nieukerk 16. 17:00 Uhr Familiengottesdienst anschl. Fahrzeugsegnung in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Familiengottesdienst in St. Dionysius 10.

09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul anschl. Fahrzeugsegnung 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 17. 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas anschl. Fahrzeugsegnung 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul anschl. Fahrzeugsegnung 21. Tagesfahrt der kfd Nieukerk nach Antwerpen 08:00 Uhr Entlassgottesdienst der Mariengrundschule in der evangelischen Kirche Nieukerk 22. 08:00 Uhr Entlassgottesdienst der Grundschule in der evangelischen Kirche Aldekerk 17. Sonntag im Jahreskreis 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 23.

Beginn der Sommerferien (bis 06.09.) bis Fr., 05.08. Ferienlager der Pfarrgemeinde bis So., 31.07. Messdienerfahrt der Messdiener an St. Dionysius Nieukerk

So.

17. Sonntag im Jahreskreis 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:15 Uhr Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle 24. 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 18. Sonntag im Jahreskreis 30. 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:15 Uhr Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle 31. 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul

Regelmäßige Gottesdienste (die nicht eigens im Terminplan aufgeführt sind) Montags 09:00 Uhr Hl. Messe in der Klosterkirche (1. Montag im Monat: Frauenmesse anschl. gemeinsames Frühstück in der Begegnungsstätte) 14:30 Uhr Seniorenmesse in der Elisabeth-Kapelle (letzter Montag im Monat: in St. Dionysius) 18:00 Uhr Vesper in St. Dionysius 19:15 Uhr Hl. Messe in St. Antonius Eyll (nur 1. Montag im Monat) 19:15 Uhr Hl. Messe in der Brigittenkapelle Poelyck (nur 3. Montag im Monat) Dienstags 19:00 Uhr Abendmesse mit gem. Jahrgedächtnis in St. Dionysius (letzter Di. im Monat: anschl. Monatsversammlung der kfd) 19:30 Uhr Abendmesse in St. Peter und Paul Mittwochs 08:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:00 Uhr Hl. Messe in St. Thomas (2. Mi. im Monat Seniorenmesse) 19:00 Uhr Anbetungsgottesdienst in St. Dionysius Donnerstags 08:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter u. Paul (3. Do. im Monat Schulmesse) 16:30 Uhr Rosenkranz in St. Dionysius (Fastenzeit: Kreuzwegandacht, Mai: Maiandacht) 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Hubertus Eyll (nur 1. Do. im Monat) Freitags 08:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:00 Uhr Hl. Messe am Konradaltar in St. Dionysius (Herz-Jesu-Freitag am Hauptaltar) 17:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas (nur Herz-Jesu-Freitag) 19:30 Uhr Monatsmesse in St. Antonius Rahm (nur letzter Freitag im Monat) Beichtgelegenheit Samstags 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr in St. Peter und Paul und der Sakristei von St. Dionysius Tauffeiern Samstag vor dem 1. Sonntag im Monat, 15.00 Uhr in St. Peter und Paul 2. Sonntag im Monat, 15:00 Uhr in St. Dionysius, außer in der Fastenzeit 3. Sonntag im Monat, 15:00 Uhr in St. Thomas. Alle im Kalender angegebenen Termine verstehen sich vorbehaltlich möglicher Änderungen!

 Pfarramt Aldekerk, Marktstr. 4, Tel. 4248 (Mo., Mi., Do., Fr., 9 – 12 Uhr, Mi. 16 – 18 Uhr) stpeterupaul-aldekerk@bistum-muenster.de  Pfarramt Nieukerk, Dionysiusplatz 10, 47647 Kerken, Tel. 2231 (Di., Mi., Fr. 8.30 – 12 Uhr, Di. 15 – 18 Uhr) stdionysius-nieukerk@bistum-muenster.de  Pfarramt Stenden, Kirchplatz 3, 47647 Kerken, Tel. 4532 (Mo., Mi., Fr. 9 – 11.30 Uhr) stthomas-stenden@bistum-muenster.de Wichtige Telefonnummern: Pastor Prießen, Tel. 2231, Handy 0170 / 1526267  Pater Abraham, Tel. 2823, Handy 0151 / 52388441  Pater Josef Tel. 921017, Handy 0173 / 5325352 Pfarrer em. Speek, Tel. 97233  Diakon Johannes Siebers 02831 / 5061  Notfallseelsorge über das Gelderner Krankenhaus, Tel. 02831 / 3900  Besuchen Sie uns auch im Internet unter www.pfarrei-kerken.de Druck: Joh. van Acken GmbH & Co. KG, Magedeburger Str. 5, 47800 Krefeld, Tel. 02151 / 44000, www.van-acken.de

Blickpunkte | Ostern 2011

HERAUSGEBER: PFARRGEMEINDE ST. DIONYSIUS KERKEN

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Hoffen heiĂ&#x;t, die MĂśglichkeit des Guten erwarten. S. Kierkegaard


Ausgabe 4 - Ostern - April 2011