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Deutsche Waldenservereinigung e.V. Ausgabe 2014/3 Henri-Arnaud-Haus, 75443 Ötisheim -Schönenberg Tel.: 07041 - 7436 Fax: 07041 - 863677 Email: info@waldenser.de

Liebe Mitglieder , liebe Leserinnen und Leser, Sanierung Henri-Arnaud-Haus Dank vieler Spenden und Zuschüsse aus privaten, kirchlichen und öffentlichen Bereichen sind wir nun in der Lage die Sanierungsarbeit des Daches planmäßig im März 2015 zu beginnen. Derzeit laufen die ersten Ausschreibungen für die Gewerke und dann wird es sich zeigen, inwieweit die Angebote mit den Zahlen der Planung deckungsgleich sein werden. Leider zeigt sich ein weiteres „Problem“, das wir kritisch im Blick haben. Seit etwa drei Jahren stellen wir fest, dass im Keller des Hauses immer wieder Wasser steht, das vermutlich durch die Wände drückt. Wie Sie sicher wissen befindet sich die zentrale Verteilstation der Elektrik im vorderen Teil des Kellers, mit ein Grund, dieses Problem nun ebenfalls zügig zu untersuchen und zu beheben. Der Beirat hat sich in seiner letzten Sitzung damit ausführlich befasst und grünes Licht für eine Sanierung auch dieses Schadens gegeben. Die durch die Architektin ermittelten Kosten liegen bei etwa 11.000,00 €, die es nun auch zu finanzieren gilt. Die Sorgen um dieses 1703 von Henri-Arnaud erbaute Haus nehmen nicht ab, uns allen ist es aber wichtig, alles zu seiner Erhaltung zu tun. Künstler im Henri-Arnaud-Haus Unter diesem Projekttitel haben wir in den letzten Jahren zunächst einigen Malern aus der Gegend die Möglichkeit gegeben, ihre Werke im Henri-Arnaud-Haus zu präsentieren. Wir wollen jedoch den Begriff nicht so eng sehen und geben auch Schriftstellern eine Plattform, ihre Werke vorzustellen. So hat am 10. Oktober 2014 Carsten Höpfler aus ÖtisheimSchönenberg aus seinem Buch „Kalter Hauch“ gelesen. Die örtliche Presse tituliert in der Zeitung: „Idylle lernt das Verbrechen kennen“. Wer hätte schon gedacht, dass in diesem Buch die Henri-Arnaud-Kirche und ihr Taufstein eine Rolle spielen. Der IT Fachmann hat seine Liebe zum Schreiben vor etwa 5 Jahren entdeckt und gibt nun sein 3. Buch heraus. Norbert Vinçon, stellv. Vorsitzender der DWV, dankte dem Autor für diesen interessanten Abend. Wir danken auch unserer Schriftführerin Anette Gewald, die ihn für uns „entdeckt“ und diesen Abend geplant hat. Waldenserstudien Band 5 Am Sonntag, 16.11.2014 wurde im Henri-Arnaud-Haus in Schönenberg der neue Band der Waldenserstudien vorgestellt. Neben dem Verleger, Herr Schmidt vom verlag regionalkultur und einem Teil der an dieser Ausgabe beteiligten Autoren konnten wir zahlreiche Gäste begrüßen – mit ca. 50 Personen war unser Saal gut gefüllt. Albert de Lange gab in seiner bekannten, unnachahmlichen Art eine informative, kurzweilige Übersicht über den Inhalt dieser Ausgabe. Er bedankte sich nicht nur bei den Autoren, die alle ihre Beiträge im ehrenamtlichen Engagement geleistet haben, sondern auch bei Frau

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Weiss-Maneval für die Überlassung des „Waldenserarchivs“ ihres Vaters. Vom Kauf zum reduzierten Einführungspreis von 20.-- € wurde reger Gebrauch gemacht, zum regulären Verkaufspreis in Höhe von 28.00 € + Versandkosten (kann man diesen Band über unser Büro oder über den Fachhandel beziehen (limitierte Auflage).

Reise in die Waldensertäler vom 11. – 16. Juni 2015 Die Deutsche Waldenservereinigung e.V. bietet 2015 wieder eine Fahrt in die Waldensertäler an. Wir fahren mit dem Reisebüro Binder ab Mühlacker, es gibt eine Zustiegsmöglichkeit am Omnibusbahnhof Karlsruhe, so dass auch Interessenten aus dem Norden dort zusteigen können. Den Flyer mit Programm und Kosten haben wir der letzten Ausgabe des Magazins beigelegt. Sie können sich aber auch gerne noch auf unserer Homepage www.waldenser.de informieren oder im Büro weitere Informationen anfordern. Anmeldungen bitte an die Deutsche Waldenservereinigung e.V. (Adressenangabe im Briefkopf). Rückfragen gerne auch bei H. und S. Temme unter der Telefon Nr. 07164 - 9039286 oder der Email-adresse temme@waldenser.de

u.a. Ausflüge ins Chisone- und Germanascatal, Besichtigungen im Angrogna- und Pellicetal und Fahrt

nach Turin

Unterkunft im Gästehaus der Waldenserkirche in Torre Pellice

Auszeichnung des Hugenotten- und Waldenserpfades Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit schreibt seit 2011 jährlich einen Wettbewerb aus, bei dem Projekte ausgezeichnet werden, die zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur im weitesten Sinne beitragen und dem Gemeinwohl zu Gute kommen. Im Jahr 2014 lautete das Thema: „Orte der Kultur und Begegnung – Ländliche Räume lebens- und liebenswert erhalten“ Insgesamt 626 Projekte haben ihre Bewerbungen eingereicht, 9 Preise und 8 Anerkennungen wurden dann durch eine Jury vergeben. Bei einer Festveranstaltung am 1. Oktober 2014 wurden die Auszeichnungen durch die Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks in Berlin übergeben. Vorstand Herbert Hunkel und Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks bei der Preisverleihung

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Der Verein Hugenotten- und Waldenserpfad e.V. wurde mit einer „Anerkennung“ ausgezeichnet. Der Vorstand des Vereins nahm an der Veranstaltung teil und freute sich über die mit 500.-- € dotierte Anerkennung seiner Arbeit durch das Ministerium. Die DWV als Gründungsmitglied gratuliert herzlich. Mitarbeit beim Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart Vom 3. – 7. Juni 2015 werden die Waldenserkirche und die Deutsche Waldenservereinigung gemeinsam einen Stand im Markt der Möglichkeiten haben und auch in der Kirchengemeinde Stuttgart Plieningen-Hohenheim einen „italienischen Treffpunkt“ unter dem Motto „Pasta und mehr“ anbieten (Gespräche, Informationen aus Italien und den deutschen Waldensergemeinden, Essen und Trinken). Das Thema unseres Standes im Markt der Möglichkeiten wird sein: GELEBTE ÖKUMENE Sowohl am Stand, als auch im Begegnungszentrum in Stuttgart- Plieningen benötigen wir Hilfe. Es geht einerseits um ganz praktische Hilfe in der Küche, bei der Essensausgabe und beim Reinigen der Räume. Darüber hinaus wäre es schön, wenn wir sowohl auf dem Markt der Möglichkeiten als auch in Plieningen immer Menschen hätten, die gut informiert über die deutschen Waldenserorte und auch über die Waldenserkirche in Italien informieren können. Bitte melden Sie sich, wenn Sie sich vorstellen können, hier zu helfen, in unserem Büro unter Telefon: 07041 7436 oder mail info@waldenser.de oder temme@waldenser.de Wir freuen uns über Jeden und Jede die mithelfen kann, morgens, mittags und auch vor allem abends.

Waldenserkalender 2015 Der neue Waldenserkalender LE VALLI VALDESI für 2015 der Waldenserkirche ist wieder erhältlich. Er ist dieses Mal dem sizilianischen Maler Filippo Scroppo gewidmet, der von 1910 bis 1993 gelebt hat. Geboren wurde er in einer waldensischen Familie in Riesi, wo die Familie sehr engagiert in der Kirchengemeinde aktiv war. Seine zweite Heimat wurde das Pellicetal, das er sein gelobtes Land nannte. Er hat zunächst in Turin Literatur studiert und später Theologie an der Fakultät in Rom. Parallel begann er mit Leidenschaft zu malen und hatte seine erste Ausstellung 1940. In der Nachkriegszeit hatte er viele Kontakte zu verschiedenen Kunstakademien und Kunstkreisen als Kunstkritiker. Seine private Sammlung von Kunstwerken umfasst mehr als 500 Bilder, die er der Stadt Torre Pellice hinterließ, wo er 1993 starb. Sie können den Waldenserkalender 2015 über unseren Shop in der Homepage bestellen oder auch telefonisch über die o.a. Telefonnummer unseres Büros. Verkauf von Produkten des Servizio Christiano Riesi Weiterhin erhalten Sie über unser Büro Produkte aus Riesi. Wir erhalten Anfang Dezember eine neue Lieferung mit Olivenöl (3 l Kanister, 1 l, 0,5 l und 0,25 l - Flaschen, sowie Oregano getrocknet und Peperoncino Chili gemahlen (50 gr.). Sie können die Produkte über unseren Shop bestellen (solange Vorrat reicht).

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Projekt für unsere diesjährige Weihnachtssammlung Erneut möchten wir das Projekt der Waldenserkirche „Gemeinsam Kirche sein“ unterstützen und hoffen, mit ihrer Hilfe wieder einen ansehnlichen Betrag nach Italien überweisen zu können. Ich darf hier noch einmal informieren. Wir alle lesen in den Zeitungen von den großen Zahlen von Menschen, die aus ihren Ländern flüchten und Italien meist über das Mittelmeer versuchen zu erreichen. Die Gründe für die Flucht oder Migration sind vielfältig. Neben den Flüchtlingen aus den Krisengebieten in Afrika und im Nahen Osten verzeichnen vor allem methodistische Gemeinden in Italien seit Jahren den Zuzug von Menschen aus Ghana, die zur dortigen Methodistenkirche gehören und jetzt aus wirtschaftlichen Gründen nach Italien kommen (siehe auch Waldensermagazin Nr. 248 – Bericht über die Gemeinde in Vicenza und Bassano). Die Waldenser – und Methodistenkirche in Italien nimmt sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten dieser Menschen an und kann aufgrund ihrer finanziellen Mittel aus den Steuermitteln „otto per mille“ auch gute Hilfe im sozialen und diakonischen Bereich leisten (Unterkunft, Sprachkurse, Hilfe bei Behördengängen u.a.). – siehe Waldensermagazin Nr. 252 über Mediterranean Hope. Die Waldensersynode hat jedoch beschossen, diese Steuergelder nicht für innerkirchliche Aufgaben zu verwenden (man möchte weiterhin die ganz strikte Trennung von Kirche und Staat). Das bedeutet, dass alle kirchlich - missionarischen Aufgaben ausschließlich durch Beiträge von Gemeindemitgliedern oder durch Spenden befreundeter Organisationen finanziert werden. In diesen Hilfskreis wollen wir uns eingliedern mit unserer Weihnachtssammlung 2014. Helfen Sie also mit ihrer Spende mit, die Miete und den Unterhalt für die nötigen (größeren) Gottesdiensträume zu finanzieren, kirchliche Freizeiten für Jugendliche mit zu finanzieren, Weiterbildungsangebote für italienische und afrikanische Pfarrer und Diakone zu unterstützen u.v.a.m. Unsere letzte Sammlung für dieses Projekt Gemeinsam Kirche sein erbrachte 2.900.-- €, wofür sich die Kirchenleitung herzlich bedankt hat und uns um weitere Unterstützung bittet. Einen vorbereiteten Zahlungsträger haben wir beigelegt. Auch die Jahreslosung für 2015 aus Römer 15,7 erinnert uns an die Hilfsbedürftigkeit von Menschen. Das Bild macht uns aber auch deutlich, dass diese Hilfe auf ganz unterschiedliche Weise nötig ist und über Grenzen hinweg geschehen soll. In jeder Gemeinschaft gibt es Starke und Schwache. Aber wir alle sind geliebt von Gott und können einander unterstützen im Namen Jesu. Ob es der Schwächere in unserer Gemeinschaft ist oder der Flüchtling aus Afrika oder anderen Ländern der Welt, jedem sollte geholfen werden. Krieg, Machtstreben, Verfolgung aufgrund des Glaubens sind Gründe für die Flucht. Geben wir den Menschen die notwendige Liebe und Fürsorge. Ein Einsatz hierfür ist auch ein Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Wir können uns für andere einsetzen, weil Christus uns angenommen hat. (Ein Auszug aus dem Geleitwort der 285. Ausgabe der Losungen)

Ich wünsche Ihnen, auch im Namen des gesamten Vorstands und des Beirates der Deutschen Waldenservereinigung e.V. eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit Ihr

Herbert Temme

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Deutsche Waldenservereinigung e.V. Ausgabe 2014/2 Henri-Arnaud-Haus, 75443 Ötisheim -Schönenberg Tel.: 07041 - 7436 Fax: 07041 - 863677 Email: info@waldenser.de

Liebe Mitglieder , liebe Leserinnen und Leser, mit dem zweiten Rundbrief in diesem Jahr möchte ich Sie zunächst auf zwei Termine aufmerksam machen, die wir für unsere Mitglieder und Freunde noch in 2014 Jahr anbieten. Wie Sie wissen musste der Deutsche Waldensertag 2014 leider ausfallen. Stattdessen bieten wir Ihnen, unseren Mitgliedern und Freunden, zunächst im September eine Wanderung auf dem Hugenotten-Waldenserpfad von Calw nach Neuhengstett an. (Programm auch für Nichtwanderer!) Wann: am 14. September 2014 Treffpunkt: Kaufland (Parkhaus – Zufahrt Inselgasse) Calw um 10.00 Uhr bez. 10.15 h vor dem Hesse-Museum (Marktplatz - Nähe Stadtkirche) Wanderverlauf: von Calw über den Welzberg nach Neuhengstett, entlang des Hugenotten-Waldenserpfad; Wanderung ca. 3 Std. Geplanter Ablauf: 10.15 – ca. 11.30 Uhr Stadtführung in Calw ca. 11.30 Uhr starten die Wanderer mit der Wanderung nach Neuhengstett; Wanderführer: Heinz Beck und Thomas Bellon „Nichtwanderer“ können sich noch weiter in Calw aufhalten, z.B. Mittagessen, das Hermann-Hesse-Museum besuchen und dann nach Neuhengstett fahren. Diese Gruppe wird durch Frau Sigrid Beck betreut.

Ca. 15.00 h: Kaffeetrinken im ev. Gemeindehaus in Neuhengstett. Frauen und Männer des Heimatgeschichtsvereins Bourcet e.V. erwarten uns. Diese haben sich dankenswerterweise bereit erklärt, uns zu bewirten. Der Erlös aus diesem Angebot kommt dem Heimatge schichtsverein Bourcet e.V. zu Gute. Gegen 17.00 Uhr: Andacht in der Waldenserkirche in Neuhengstett. Anschließend individuelle Rückfahrt nach Calw. Wir sind dankbar, auch im Namen des Heimatgeschichtsverein Bourcet e.V., wenn Sie sich in unserem Büro entweder unter der Emailadresse: info@waldenser.de oder der Telefonnummer: 07041-7436 (Anrufbeantworter) anmelden. Es erleichtert die Vorbereitungen. Anmeldungen + Auskünfte sind auch möglich bei Herrn Heinz Beck – Tel. 07033-80772 oder E-Mail: h.beck.simmozheim@gmail.com. Wer von den Wanderern eine durch uns organisierte Rückfahrmöglichkeit nach Calw benötigt, sollte sich unbedingt anmelden, damit wir dies organisieren können.

Bitte denken Sie an wettergerechte Kleidung, Getränke und Rucksackvesper

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Zweite Veranstaltung: Lesung am 10.Oktober 2014 um 19.30 Uhr im Henri-Arnaud-Haus in Ötisheim-Schönenberg im Rahmen unserer Reihe „Künstler im Henri-Arnaud-Haus“ liest Carsten Höpfler aus seinem 1. Buch „Geißel der Menschheit“ und dem neuesten Buch „Todeshauch“ (hier werden die Waldenser erwähnt) und informiert über seine Ideen und Gedanken zu diesem Buch und zu den Orten des Geschehens. Seine Bücher werden an diesem Abend zum Kauf angeboten und werden dann gerne auch vom Autor signiert. Der in Sachsenheim geborene IT-Spezialist Carsten Höpfler ist verheiratet und Vater von 2 Kindern. Er ist von Beruf Kaufmann im Groß- und Einzelhandel und DV-Betriebswirt. Er lebt in Ötisheim-Schönenberg.

Wir laden Sie herzlich zu diesem Leseabend ein.

An drei Wochenenden im Juli + August 2014 wurde vor der historischen Kulisse der Heimsheimer Schlösser das historiWas schon gewesen ist: sche Schauspiel Die Stadt, der Graf und die Waldenser aufgeführt. Es erzählt die Geschichte in Anlehnung an die ErDie Stadt, Graf und dieder Waldenser eignisse rundder um die Ansiedlung Waldenser auf Heimsheimer Gemarkung (Perouse) und den Aufstieg und der gräflichen Familie von Graefenitz zwischen 1699 und 1733. Bald nach der unerwünschten Ankunft einer Gruppe von Waldensern wird dem Reichsgrafen Friedrich Wilhelm von Graevenitz von Herzog Eberhard Ludwig das kleine Heimsheim als Lehen übertragen. Von Graevenitz beginnt sofort mit dem Bau eines Schlosses. Trotz aller Differenzen zwischen Einheimischen, Waldensern und der gräflichen Familie kann sich zwischen allen Fronten eine junge Liebe durchsetzen. Daneben vereint die Auflehnung gegen die gräfliche Vorherrschaft die Heimsheimer Bürger und die Waldenser und führt beim unrühmlichen Abzug der Grafenfamilie zu verbindender Freude. Über 200 ehrenamtliche Laienschauspieler, Chormitglieder und viele liebevoll arrangierte Details boten den Zuschauern ein sehenswertes und unterhaltsames Theaterstück. Daneben vermittelte ein kleiner Barockmarkt einen Einblick in zeitgenössisches Handwerk und ein buntes Marktgeschehen und lud zum Essen, Trinken und Verweilen ein. An einem Stand des Hugenottenund Waldenserpfad e.V. konnten sich die Besucher über die Fluchtwege der Waldenser informieren und waren nicht selten erstaunt, dass dieser Weg von Südfrankreich über die Schweiz bis nach Nordhessen ganz dicht an Heimsheim vorbeiführt.

Ein herzliches Dankschön an die Organisatoren und alle Mitwirkenden.

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Sanierung Dach des Henri-Arnaud-Hauses Wir freuen uns mitteilen zu können, dass die Finanzierung der geplanten Dachsanierung Dank der Spenden und Spendenzusagen Vieler zu ca. 75 % gesichert ist. Sowohl von den in unserem Beirat vertretenen Landeskirchen als auch von den Kommunen und Kirchengemeinden der Waldenserorte haben wir Gelder erhalten oder sind angekündigt. Daneben ist der von der Waldenserkirche in Italien zugesagte Betrag von „otto per mille“ ein wichtiger Finanzierungsbeitrag. Im Moment sind wir in der Planungsphase mit dem Landesdenkmalamt und erhoffen auch von dort einen denkmalrechtlichen Zuschuss für das Projekt. Weitere Anfragen nach Zuschüssen sind veranlasst. Nicht zuletzt Sie, als unsere Mitglieder, haben bisher deutlich zu erkennen gegeben, dass ihnen das Henri-Arnaud-Haus ein wichtiges Anliegen ist; es sind von Ihnen Spenden von über 15.000,00 € eingegangen. Insgesamt ist derzeit die Finanzierung in Höhe von ca. 185.000,00 € gesichert (einschließlich eigener Mittel) und wir sind zuversichtlich, dass wir den Gesamtbetrag von € 250. 000 € noch gemeinsam schaffen werden. So bitten wir auch mit diesem Rundbrief uns weiterhin in der Finanzierung der Sanierung unseres Henri-Arnaud-Hauses zu unterstützen und unsere Sommerspendenaktion für einen weiteren Finanzierungsschub zu nützen. . Herzlichen Dank allen, die hierfür wieder Gelder überweisen. Wir wissen, dass es gerade Kirchengemeinden nicht leicht fällt, Gelder für „fremde“ Zwecke einzusetzen. Wir dürfen deshalb an dieser Stelle eine Aktion der Kirchengemeinde Ötisheim vorstellen, die uns mit den Spenden aus ihrem „Aitzemer Serenadenkonzert“, unterstützen wird. Posaunenchor, Kirchenchor, das Blockflötenensemble und der Chor Colours haben am 26. Juli zusammen musiziert und anschließend zu Vesper und Getränken eingeladen. Der Gesamterlös betrug ca. 700.-- €. Unseren herzlichen Dank sagen wir allen Akteuren, Helfern und Spendern.

oben links: Chor Colours + im Hintergrund der Posaunenchor Ötisheim-Illingen oben rechts: Kirchenchor der Gemeinde Ötisheim unten links: Blockflötenensemble Bilder: Uwe Sigmund

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Waldensersynode 2014 Vom 24 . – 29. August wird in Torre Pellice die Tagung der Synode der Waldenser- und Methodistenkirchen stattfinden. Stimmberechtigte Mitglieder sind die gewählten Vertreter der örtlichen Gemeinden. Außerdem nehmen weitere beratende Mitglieder an den Sitzungen teil. Gäste aus dem In-und Ausland bringen Grüße und Berichte aus den unterschiedlichen Kirchen und Institutionen. Die Synode beginnt mit einem Gottesdienst am Sonntagnachmittag, in diesem Jahr unter dem Vorsitz von Pastor Claudio Pasquet. Dies ist auch der Ort an dem kirchliche Mitarbeiter verpflichtet werden (Ordination). An diesem Gottesdienst nehmen viele Gemeindemitglieder auch z.T. aus entfernten Gemeinden teil, so dass der Platz in der Waldenserkirche in Torre Pellice nicht ausreicht und der Gottesdienst über Lautsprecher nach außen übertragen werden muss. In den Tagen der Synode werden die wichtigsten Themen für das Leben der Kirche besprochen. Spezielle "Prüfungsausschüsse", die durch die letztjährige Synode benannt und besetzt wurden, werden über die Arbeit ihrer Organe (Tavola Valdese, OPCEMI= Verwaltungsrat der Theologischen Fakultät und die Kommission für Diakonie) berichten. Ein weiterer Prüfungsbericht wird in diesem Jahr über „AGAPE“ - das Jugendzentrum - in Prali erfolgen. Als Vertreter der Deutschen Waldenservereinigung werde ich ebenfalls teilnehmen und die Grüße unserer Mitglieder überbringen. Die Delegierten treffen sich im Synodalgebäude und gehen von dort gemeinsam zur Kirche. Dort werden sie bereits von Vielen erwartet.

Waldenserkalender 2015 Ab September ist der neue Waldenserkalender für 2015 wieder erhältlich. Sie können sich bei Interesse wieder unter info@waldenser vormerken lassen oder unter www/waldenser.de (shop) bestellen.

Vor vielen stehen nun die Sommerferien, die Urlaubszeit. Überlegungen stehen an: Wo geht´s hin? Bleiben wir zu Hause und genießen die entstehende Ruhe um uns herum? Verreisen wir, um Neues zu sehen und dem Alltag zu entfliehen? Es sind viele Möglichkeiten, die sich uns bieten. Ich wünsche Ihnen, dass Sie das tun können, was Sie sich selbst wünschen und dann wieder gestärkt in den Alltag eintauchen können. Denken wir aber auch an all die, denen es durch Krankheit oder aus anderen Gründen nicht vergönnt ist zu verreisen. Denken wir auch an die, die durch Krieg oder Verfolgung in ihrer Lebensplanung eingeschränkt sind oder sich aus welchen Gründen auch immer auf der Flucht befinden. Ein irischer Segenswunsch möge sie bei allen Schritten, die sie tun begleiten: Wohin immer du gehst - lass Gott einen Schritt vor dir gehen. Eine gute Zeit wünscht Ihnen, auch im Namen des Vorstandes, Ihr

Herbert Temme

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Deutsche Waldenservereinigung e.V. Ausgabe 2014/1 Henri-Arnaud-Haus, 75443 Ötisheim -Schönenberg Tel.: 07041 - 7436 Fax: 07041 - 863677 email: info@waldenser.de (Ein Hinweis: Unsere „Nachrichten Deutsche Waldenservereinigung e.V.“ und das „WALDENSER MAGAZIN“ sind die Nachfolgeorgane des „Der Deutsche Waldenser“)

Liebe Mitglieder, ich darf Sie herzlich im Namen des Vorstandes ordnungsgemäß zur

Mitgliederversammlung 2014 einladen. Termin: Sonntag, 6. April 2014 ab 14.00 Uhr in die Henri-Arnaud-Kirche Ötisheim-Schönenberg Als Tagesordnung ist vorgesehen: 1. Eröffnung und Begrüßung 2. Geistliches Wort 3. Bericht des Vorstandes a) des Präsidenten b) wissenschaftlicher Vorsitzender 4. Bericht des Schatzmeisters über den Jahresabschluss 2013 a) Bericht der Kassenprüfer b) Aussprache c) Beschlussfassung der Versammlung 5. Entlastung des Vorstandes 6. Haushaltsplan 2014 durch den Schatzmeister a) Vorstellung durch den Schatzmeister b) Aussprache c) Beschlussfassung durch die Mitglieder 7. Wahl der Kassenprüfer für 2014 8. Sonstiges Anträge zur Mitgliederversammlung können bis zum 21. März 2014 beim 1. Vorsitzenden (Präsident) eingereicht werden.

Der Vorstand: Herbert Temme, Norbert Vincon, Dr. Albert de Lange, Anette Gewald, Thomas Bellon

Im Anschluss an diese im Vereinsleben wichtige Versammlung laden wir herzlich ein zu Kaffee und Kuchen und einem Vortrag von Heinz Beck: Flucht und Lebensweg von Chaffré Beck. Heinz Beck wird anhand einer Familienbibel dies anschaulich beschreiben. Seine Frau Sigrid wird einige Passagen aus dem Buch von J. Melsen: „Einmal Einfach…. die Geschichte einer komplizierten Reise“ lesen.

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Sanierung des Daches des Henri-Arnaud-Hauses An dieser Stelle möchten wir unsere Mitglieder regelmäßig über den Stand der Planungen und Finanzierung dieses großen Projektes informieren. In unserer letzten Vorstandssitzung im Januar 2014 haben wir zusammen mit der Architektin, Frau Gerst, die nun anstehenden Schritte besprochen. Es werden als Nächstes die weiteren denkmalrechtlichen Vorgaben mit den Behörden abgeklärt, um dann die entsprechenden Zuschussanträge an die Denkmalbehörden stellen zu können (die zuständige Behörde wurde bereits vor Beginn der detaillierten Planung eingeschaltet und es hat bereits 2013 eine Vor-Ort-Besichtigung stattgefunden). Für die Finanzierung haben wir bereits von den im Beirat vertretenen evangelischen Landeskirchen Zuschusszusagen erhalten. Auch die Gemeinde Ötisheim hat einen Betrag zur Finanzierung zugesagt. Unser Aufruf im letzten Rundbrief hat bei unseren Mitglieder ebenfalls eine sehr erfreuliche Resonanz gezeigt – wir freuen uns über Spenden in Höhe von ca. 7.700 € (Stand Januar 2014), wofür wir sehr herzlich danken. Auch von der Waldenserkirche in Italien werden wir aus dem Fonds „otto per mille“ einen großen Zuschuss erhalten. Wir sehen dies als ein großes Zeichen einer engen Verbundenheit und ein Mittragen dieser großen Aufgabe. Insgesamt sind wir nun, zusammen mit den von uns angesparten Mitteln, bei ca. 60% der Finanzierung angelangt. Mit weiteren Aktionen werden wir uns an die deutschen Waldenserorte wenden und dafür werben, uns bei diesem Projekt zu unterstützen. Bei der Mitgliederversammlung werden wir im Bericht des Vorstandes weitere Informationen geben und beantworten gerne auch Fragen unserer Mitglieder. Als eine „Bausteinaktion“ bieten wir ab sofort 1 m - Meterstäbe an. Mit dem Kauf eines Meterstabes zum Preis von 10.-- € „kauft“ der Spender symbolisch einen Dachziegel für das neu zu deckende Museumsdach. An der Mitgliederversammlung können Sie solche „Bausteine“ erwerben, gerne aber auch im Büro in Schönenberg bestellen. Den örtlichen Waldenservereinen und Gemeinden stellen wir gerne auch eine gewünschte Anzahl in Kommission zur Verfügung und würden uns freuen, wenn so viele dieser Finanzierungshilfen verkauft werden könnten.

Museumsausschuss Die vom Ausschuss angeregten Verbesserungen der Beleuchtung im Liederdichterzimmer und im Waldenserzimmer sind bereits fertig bzw. in der Vorbereitung. Insbesondere im Liederdichterzimmer hat diese Maßnahme entscheidend dazu beigetragen, dass nun die Exponate für die Besucher gut ausgeleuchtet und auch Details besser zu sehen sind. Der Einbau einer Zwischentüre im Eingangsbereich des Museums wurde sehr ansprechend gelöst und dient der Energieeinsparung vor allem in der kalten Jahreszeit.

Fest der Begegnung am 01. Mai 2014 Im § 2, Satz 2. unserer Satzung heißt es: Der Verein fördert die Beziehungen der Nachkommen der Waldenserkirche untereinander. Das tun wir nun mit diesem Treffen der Begegnung und des Gesprächs seit vielen Jahren und wollen auch in diesem Jahr wieder herzlich dazu einladen.

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Wir beginnen um 10.00 Uhr mit dem Gottesdienst in der Henri-Arnaud-Kirche. Das Fest wird uns wieder die Gelegenheit geben, miteinander zu sprechen, Erinnerungen auszutauschen, uns mit den gewohnten Speisen (Kartoffeln mit Quark, Maultaschen, Saiten) zu stärken, am Bücherstand zu stöbern und einen fröhlichen Tag unter den Bäumen unseres Gartens zu erleben. Auch das Museum lädt zu einem Besuch ein und ein reichhaltiges Kuchenbuffet erwartet sicher wieder unsere Gäste. Hierzu bitten wir wieder um Kuchenspenden und sind wie jedes Jahr gespannt, was hier im Laufe des Tages so alles angeliefert wird. Schon jetzt herzlichen Dank hierfür. Wie jedes Jahr hoffen wir auch auf viele große und kleine Helfer und Helferinnen, ohne die ein solches Fest nicht zu meistern ist. Auch über musikalische Beiträge sind wir immer dankbar, vielleicht finden sich einige Bläser und Bläserinnen die das Singen des Gottesdienstes begleiten? Aber auch alle anderen musikalischen Beiträge sind an diesem Tage herzlich willkommen. Den Erlös des Festes in diesem Jahr werden wir für das Projekt „Dachsanierung“ verwenden.

Das Team vom 01. Mai freut sich auf viele Besucher.

80. Geburtstag von Pfarrer Werner Eiss Im Januar 2014 konnte unser Ehrenmitglied Pfarrer i.R. Werner Eiss seinen 80. Geburtstag feiern. Präsident Herbert Temme und seine Frau Sigrid haben ihn an diesem Tag in seinem Ruhestandswohnort Bisingen besucht und ihm, auch im Namen des Vorstandes und Beirates, herzlich gratuliert. Pfarrer Werner Eiss war viele Jahre Geschäftsführer und auch Präsident der Deutschen Waldenservereinigung e.V. Er hat die Deutsche Waldenservereinigung in seiner Amtszeit maßgeblich geprägt. Insbesondere lagen ihm die Verbindungen zu den Menschen und der Waldenserkirche in Italien und den Waldensern in Frankreich sehr am Herzen. Werner Eiss hat viele Reisen nach Italien und Frankreich geleitet um Menschen – auch gemäß der Satzung der DWV - zusammen zu bringen und auch in schwierigen Zeiten, Brücken zu bauen. Dies ist ihm mit seinem großen Einsatz an vielen Stellen gelungen und er hat heute noch viele Freunde in den Waldensertälern. Beispielhaft seien Pfarrer Enrico Geymet  und dessen Tochter Amalia Geymet- Panero erwähnt, mit denen schon seit seiner Zeit als Pfarrer in Pinache eine enge freundschaftliche Verbindung besteht. Welche völkerverbindende Aufgabe in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg diese Kontakte erfüllten, kann man nachempfinden, wenn man die Berichte von Teilnehmern solcher Fahrten hört. Ich selbst habe bei meinen Fahrten in den 1980er Jahren noch Situationen erlebt, in denen die negativen Spuren dieser Zeit noch spürbar waren. Neben vielen anderen bewältigten Aufgaben in der Amtszeit von Pfarrer Eiss möchten wir daher an dieser Stelle ganz bewusst diese „Arbeit für die Verständigung“ hervorheben und ihm dafür danken, dass so auch die Deutsche Waldenservereinigung e.V. bis heute ein wichtiger Partner für die italienischen und französischen Freunde geworden ist. Wir haben Pfarrer Eiss für Vieles zu danken und daher freuen wir uns immer, wenn er, soweit es seine Gesundheit zulässt, zu den Mitgliederversammlungen und anderen Anlässen nach Schönenberg kommt. Wir wünschen ihm für das kommende Lebensjahr Gottes Segen und Geleit und eine gute Gesundheit.

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Neues vom Hugenotten- und Waldenserpfad e.V Herbert Temme vertrat die Deutsche Waldenservereinigung e.V. auf der Mitgliederversammlung des Vereins. Hier einige Punkte aus den Berichten: - die Hauptstrecke des Weges in Deutschland mit ca. 1000 km Gesamtlänge ist beschildert und markiert. - der Verein betrieb eine gute Öffentlichkeitsarbeit und wurde in Pressemeldungen und Artikeln in Fachzeitschriften (so z. B. im Wandermagazin) erwähnt - für Nordhessen und Baden-Württemberg wurden Kultur- und Wanderführer herausgegeben, die zum Preis von 8,95 € auch in unserem Museum und Büro erhältlich sind. - die Europäische Zusammenarbeit wurde durch internationale Treffen ständig vertieft Auch unser Vorstandsmitglied Thomas Bellon hat mit Frau und Kindern wieder einen weiteren Wanderabschnitt „unter die Füße“ genommen und Werbung für diese gemeinsame Aufgabe betrieben – siehe Magazin Nr. 249. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.hugenotten-waldenserpfad.eu.

Spendenaufruf für ein Projekt der Waldenserkirche Italiens Jedes Jahr berichten wir kurz über den Runden Tisch der Landeskirchen, der verschiedenen Waldenservereinigungen in Deutschland und der Schweiz, die auf Vorschlag der Waldenserkirche Italiens Spendenprojekte beraten, die nicht aus den Finanzmitteln der Waldenserkirche finanziert werden können, aber auch nicht über „otto per mille“. Wir haben uns nun entschlossen gemeinsam mit unseren Partnern das Projekt vom Vorjahr Gemeinsam Kirche sein fortzusetzen, da es uns allen einfach sehr am Herzen liegt. Es geht um die Aufgabe, die vielen Waldenser- und Methodistengemeinden von Como bis Palermo durch den Zuzug afrikanischer Migranten zugewachsen ist und weiter zunimmt. Das Projekt gibt Unterstützung für die Ausbildung und notwendige Hilfen an einheimische und afrikanische Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone zur Bewältigung ihrer stets zunehmenden Aufgaben. Neue Gottesdienstabläufe (mit Musikinstrumenten), Betreuung der Jugendlichen, aber auch der Erwachsenen beim Eingliedern sind neben den seelsorgerlichen Aufgaben und den Hilfen für die Predigtgottesdienste Schwerpunkte der Arbeit, die unterstützt werden sollen. Wir sehen es als ein langfristiges Projekt, das wir gemeinsam mit ihnen, unseren Mitgliedern und Lesern unterstützen möchten. Wir sind in Deutschland in unseren Kirchengemeinden von dieser Problematik weitestgehend unberührt, aber sollten uns doch berühren lassen. Wir haben uns für dieses Jahr zu einem Beitrag in Höhe von 2.900 € verpflichtet und legen dieses Vorhaben nun in ihre Hände und bitten Sie, es mit ihrer Spende zu unterstützen. Ein vorbereiteter Überweisungsträger liegt diesem Rundbrief bei. Ich grüße Sie herzlich, auch in Namen der Mitglieder von Beirat und Vorstand Ihr

Herbert Temme

Bei unserem Aufenthalt während der Synode 2013 in Torre Pellice haben wir zufällig diese Karte entdeckt, die in dieser Form leider so nicht mehr aufgelegt wird. Der Buchhändler hat uns dieses einzige Exemplar geschenkt, wir haben es neu rahmen lassen und so können künftig die Besucher des Museums den Bereich der Okzitanischen Sprache bildlich nachvollziehen. So sind wir immer auf der Suche 4 nach interessanten Ergänzungen für das Museum – helfen Sie bitte mit beim Aufspüren solcher Raritäten.

Waldenser Rundbrief 2014  
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