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Führungen & Touren

Jahresprogramm 2016

Die schönsten Ausflüge! Jetzt buchen!

www.schwäbische-landpartie.de


Vinzenz Therme Bad Ditzenbach

Einfach mal Abtauchen N

ehmen Sie sich eine Auszeit. Einfach mal abtauchen, abschalten und entspannen. Genießen Sie das Nichtstun und das warme Wasser der Therme ganz nach der Devise „heute denke ich mal nur an mich“. Die wohltuende Wirkung unserer Thermalmineralquelle lässt Sie den Stress und die Belastungen des Alltags vergessen. Nutzen Sie die Schätze der Natur für Ihr Wohlbefinden: der hohe Gehalt an natürlicher Kohlensäure macht das Baden zu einem prickelnden Vergnügen, und die ursprünglichen Inhaltsstoffe der Canisius-Quelle haben eine positive Wirkung auf Ihre Gesundheit. Genießen Sie im Außenbecken die Massagewirkung der Sprudler und der Schwallbrause, und in den Sommermonaten kann man im Schatten der Bäume prima relaxen.

Bei Vorlage dieser Anzei ge erhalten Sie bis 31. Oktob er 2016 einmalig eine Vergünst igung von 2,00 Euro auf den Eintri ttspreis

Unsere klassische finnische Sauna, das Dampfbad oder die angenehm temperierte Bio-Sauna setzen dem Alltagsstress äußerst wirkungsvoll ihre natürlichen Wohlfühlfaktoren entgegen und sind ein bewährtes Mittel, die Abwehrkräfte zu stärken. Das Wechselspiel verschiedener Lichtfarben in der Bio-Sauna wirkt wohltuend, und ein anschließendes Luftbad auf der Dachterrasse mit Blick auf die Wälder rund um Bad Ditzenbach tut Körper und Seele gut. Eintauchen – abtauchen – und erholt wieder auftauchen.

Kurhausstraße 18 · 73342 Bad Ditzenbach Telefon: 07334 76-600 · E-Mail: kontakt@vinzenz.de www.vinzenz.de


WILLKOMMEN a 3

foto s. 1: Arbter; Markus Sontheimer / Geislinger Zeitung · foto s. 3: maria stollmeier; Collage: DIGNUS.DE, Jürgen Kretzschmar, Gemeinde Lenningen, Montecappio / CC BY 3.0

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Schwäbische Landpartie

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Touren & Führungen

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Übersichtskarte

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Kunst-Hand-Werk

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Jahresprogramm 2016

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Die Gästeführerinnen

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Schwäbisch sei ...

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AGB

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Impressum

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Ortsregister

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Kontakt

Christel Mühlhäuser a Telefon: 071 61 125 59 Maria Stollmeier a Telefon: 070 23 90 87 18 a Mobil: 0177 525 41 88 E-Mail: info@schwaebische-landpartie.de

Basispreis für Planung und Begleitung Ihres Ausflugs

Halbtagestour a 4 Stunden a 105 € a bis 30 Personen Tagestour a 8 Stunden a 170 € a bis 30 Personen Jede weitere Stunde: 20 € a Jeder zusätzlich gebuchte Teilnehmer: 1 € Mehr Informationen, Termine und Touren zum Buchen sowie diesen Katalog als E-Paper finden Sie unter www.schwäbische-landpartie.de

Offizielle BiosphärenBotschafterinnen

Geprüfte Naturund Landschaftsführerinnen


Touristikgemeinschaft Stauferland Stadt Gรถppingen Hohenstaufen


GÄSTEFÜHRERINNEN a 5

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Die Schwäbische Landpartie Sie lieben ihre Heimat, kennen Land und Leute, verfügen über Wissen in den unterschiedlichsten Themengebieten und geben dies gerne weiter: Die Gästeführerinnen der Schwäbischen Landpartie.

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Erleben Sie rund um die Schwäbische Alb eine Vielzahl abwechslungsreicher Ausflugsziele: Reizvolle Landschaften, historische Städte, spannende Industriegeschichten und lebendiges Brauchtum. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist eine einzigartige Region des Miteinanders von Mensch und Natur, in der es viel zu entdecken gibt. Von Stuttgart bis Ulm und von Heidenheim bis Hechingen führen die ExDie Schwäbische Landpartie arbeitet eng mit touristischen Einrich- pertinnen zu Kleinoden, die Sie begeistern werden. tungen und Verbänden, Kommunen und Busunternehmen zusammen. Die Gästeführerinnen der Schwäbischen Landpartie laden Sie ein, Die Gästeführerinnen wissen, wo man gut einkehren kann, denn sie kennen sich in der Gastronomie mit regionalen Spezialitäten aus – von abseits der bekannten Wege die Natur, Kultur und Menschen dieser rustikal auf Bauernhöfen über Landgasthöfe bis hin zu gehobenen Re- interessanten Region zu erfahren – mit ihren Sehenswürdigkeiten, Geschichten, Festen und einheimischen Produkten. Ob bewährte Touren staurants und Hotels. oder nach Ihren Wünschen geplante Ausflüge – machen Sie sich auf, und lernen Sie die Welt der Schwäbischen Landpartie kennen! a ompetente und charmante Reiseleitung – die Gästeführerinnen lassen Sie die schönsten Ausflüge erleben. Dabei erfahren Sie viel Informatives und Unterhaltsames aus unserer schwäbischen Heimat. Auch besondere Themen wie Kulturgeschichte, Geologie, Pflanzenkunde und das Kennenlernen regionaler Produkte gehören dazu.

Bequem: Buswandern und Rundfahrten „Wandern mit dem Bus“ ist ideal für Senioren, die viel erleben wollen, aber nicht gut zu Fuß sind. Entdecken Sie abwechslungsreiche Landschaften, ohne die Mühen langer Fußmärsche auf sich nehmen zu müssen. Während der Fahrt hören Sie im Bus Interessantes über Land und Leute, Erzählungen und Geschichten sowie Mythen und Sagen. An schönen Haltepunkten mit guten Wegen entführen wir Sie zum Mittagessen oder Kaffeetrinken.

foto: schwäbische landpartie

Flexibel: Tour-Varianten zusammenstellen Die einzelnen Ziele und Programmpunkte lassen sich auch in anderen Varianten kombinieren. Ob Tages- oder Halbtagestour, Natur oder Kultur, aktiv oder bequem ... Sagen Sie uns Ihre Wünsche – wir gehen gerne auf sie ein.

Individuell: Touren nach Ihren wünschen Auf Wunsch halten wir noch mehr Ziele und Ideen bereit, als in diesem Katalog stehen. Lust auf Überraschungen? Wir stellen gerne ein ganz individuelles Programm für Sie zusammen!

Geschäftlich: Firmen-events und incentives Sie wünschen einen Betriebsausflug der besonderen Art oder wollen Geschäftspartnern ein außergewöhnliches Erlebnis bieten? Wir organisieren für Sie Events für gehobene Ansprüche.

RegelmäSSig: Jahresprogramm Wenn Sie keine eigene Tour für eine ganze Gruppe buchen wollen, sondern zu festen Terminen an Führungen teilnehmen möchten, ist das Jahresprogramm ab Seite 36 genau das Richtige für Sie!


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Über die winterliche Alb ins Krippenmuseum von Oberstadion

Weihnachten das ganze Jahr

Auch zur Osterzeit hat Oberstadion Besonderes zu bieten Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist der Oberstadioner Osterbrunnen in der historischen Ortsmitte. Der Brauch, einen Osterbrunnen zu schmücken, stammt ursprünglich aus der Fränkischen Schweiz. Ab Palmsonntag zieren über 24.000 kunstvoll bemalte Hühner-, Gänse- und Wachteleier den Brunnen und den umliegenden Platz. Gleichzeitig findet eine große Ostereierausstellung im historischen Bürgersaal statt. Jedes Ei ein Unikat!

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Eintritt Krippenmuseum: 4,50 € pro Person a Führung Krippenmuseum: 50 € a mind. 20 / max. 50 Personen Das Krippenmuseum ist barrierefrei. Ein Besuch im Rollstuhl oder mit Rollator ist problemlos möglich. a Eintritt Ostereierausstellung: 2 € pro Person

foto: Maria Stollmeier; Franzfoto / GFDL CC-BY-SA 3.0; Maria Stollmeier

Die Gemeinde Oberstadion wurde beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mit der Goldmedaille des Landes ausgezeichnet und gehört damit zu den schönsten Dörfern Baden-Württembergs. Bekannt ist der Ort für sein einzigartiges Krippenmuseum. In der denkmalgeschützten, historischen Pfarrscheuer aus dem Jahr 1612 lassen sich historische und zeitgenössische Krippen von Künstlern aus Deutschland, Österreich und Italien bewundern: Von Angela Tripi aus Sizilien, eine der bekanntesten Keramikkünstlerinnen der Welt, bis hin zu Kunstwerken der preisgekrönten Gebrüder Tobias und Herbert Haseidl aus Oberammergau, deren eigens für das Krippenmuseum Oberstadion erstellte Jahreskrippe weltweit einmalig ist. Lohnenswert ist auch ein Besuch in der Kirche St. Martinus mit ihren bedeutenden Kunstwerken.


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SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

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Die Stadt mit Schokoladenseiten

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Waldenbuch – Kunst und SüSSes

foto: Maria Stollmeier; Thomas Madel / Geislinger Zeitung; Christel Mühlhäuser

Waldenbuch liegt im Aichtal am Nordrand des Naturparks Schönbuch. Früher war es Sitz des württembergischen Waldvogtes. Heute ist es vor allem durch die hier hergestellte Schokolade bekannt. Die zeitgemäße und abwechslungsreiche Ausstellung im Besucherzentrum von Ritter Sport bietet einen Blick hinter die Kulissen der Schokoladenherstellung. Machen Sie eine Entdeckungsreise mit allen Sinnen: Sehend, hörend, riechend, schmeckend und fühlend erfahren Neugierige und Liebhaber alles rund um Kakao & Co. Kunstinteressierten präsentiert das Museum Ritter eine Sammlung rund um das Quadrat in der neueren und zeitgenössischen Kunst. Zur Mittagspause empfiehlt sich die Einkehr in einem Gasthof in der Altstadt oder in einem idyllisch im Naturpark Schönbuch gelegenen Waldgasthof. Der einst wildreiche Forst war das Lieblingsjagdrevier der württembergischen Grafen und Herzöge. Nach einem kleinen Spaziergang durch die historische Altstadt erreicht man das Schloss Waldenbuch. Es war ein beliebter Jagdaufenthalt der württembergischen Herzöge, besonders von Carl Eugen (1737 – 1793). Heute befindet sich hier das Museum der Alltagskultur, eine Außenstelle des Landesmuseums Württemberg und eines der bedeutendsten Volkskundemuseen im deutschsprachigen Raum. Wohnungen, Werkstätten, Bilder, Kleider, Reklame und mehr geben Einblicke in Kultur und Lebensweise breiter Bevölkerungsschichten, aber auch in Mentalitäten und Wertvorstellungen vom 19. Jahrhundert bis in die Moderne. Bekannte und vergessene, schöne und bizarre Objekte und ihre Hintergrundgeschichten sind ein berührendes Erlebnis und eine Zeitreise in die nicht allzu ferne Vergangenheit.

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Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen Eintritt Schokoausstellung: gratis Eintritt Museum Ritter Sammlung Marli Hoppe-Ritter: 4 € a mind. 10 Personen Eintritt Museum der Alltagskultur: 2 € pro Person Führung Museum: 65 € pro Gruppe a max. 25 Personen


Bädergemeinschaft Bad Boll Bad Ditzenbach Bad Ăœberkingen

Stadt Kirchheim unter Teck


SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016 Fahrt ins Oberschwäbische

Bad Buchau und der Bussen Die Naturlandschaft um den Federsee bei Bad Buchau sucht ihresgleichen. Der legendäre, 1911 erbaute Federseesteg ist der einzige Zugang zur freien Wasserfläche – denn den See umgibt ein breiter, undurchdringlicher Schilfgürtel, der ein Rückzugsgebiet für viele seltene Vögel ist. Durch meterhohen Schilf führt der 1,5 Kilometer lange Holzsteg mit vielen Sitzgelegenheiten bis zur Besucherplattform im See. So kann man die verschiedenen Lebensräume durchwandern: Streuwiese, Schilf, Ufer und Wasser – wenn gewünscht mit einer fachkundigen Naturführung durch NABU-Mitarbeiter. Ganz in der Nähe: Der berühmte „Wackelwald“ – ein Wald auf Moorboden. Hier können Besucher ein außergewöhnliches Phänomen erleben: Bei jedem Schritt federt der weiche Boden und die Bäume wackeln mit. Lassen Sie sich überraschen! Nach dem Mittagessen im schönen Bad Buchau bietet sich ein kleiner Stadtbummel an. Die Stiftskirche ist eine der ersten großen Bauschöpfungen des westlichen Klassizismus mit barocker Ausstattung auf süddeutschem Boden. Hier ist die regionale Heilige bestattet, die selige Adelindis. Gleich daneben das ehemalige Kloster und spätere Damenstift. Die ehemals Freie Reichstadt Buchau verfügt über einen lebendigen Stadtkern. „Heiliger Berg Oberschwabens“ – die volkstümliche Bezeichnung für den Bussen bringt wohl am besten zum Ausdruck, welche Achtung die Menschen vor Ort dem 767 Meter hohen Berg entgegenbringen. Er ist von weither sichtbar und gleichzeitig für seine Weitsicht gerühmt – mit etwas Glück können Sie nach dem Aufstieg ein faszinierendes Alpenpanorama erleben. Bereits im Jahr 805 wurde eine Wallfahrtskirche auf dem Bussen erwähnt, Stätte einer auch heute noch lebendigen Marienwallfahrt. Alternativ kann man auch gemütlich ab Bad Buchau über die Schwäbische Alb zurückfahren. Hier bietet sich ein Halt in Zwiefalten, an der Wimsener Höhle oder im idyllischen Lautertal an, wo Sie aus weiteren Programmpunkten wählen können.

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Eintritt Holzsteg: 2 € pro Person a Naturerlebnisführung: 4 € pro Person

unterwegs in heubach & schwäbisch gmünd

Rohrstock und Spitzenhöschen Das Heubacher Schloss aus dem Jahr 1525 wartet mit interessanten Attraktionen auf. Nach seiner Renovierung sind hier nicht nur die Stadtbibliothek und das Heimatmuseum untergebracht, sondern auch ein historisches Klassenzimmer und das Miedermuseum. Bei einer Schulstunde der ganz besonderen Art erinnern Sie sich an so manche Erziehungsmaßnahmen aus alten Zeiten und lernen wieder „Zucht und Ordnung“ kennen. Keine Angst – diesmal wird es für Sie ein echter Spaß sein! Ein Erlebnis anderer Art ist das Miedermuseum. Über das, was Frauen „darunter“ tragen, wurde schon immer viel fantasiert. Hier können Sie es bestaunen! Vom Spitzenhöschen über Korsetts bis zum sexy Mieder ist alles aus den letzten 200 Jahren zu sehen.

foto: Franzfoto / GFDL; Christel Mühlhäuser; Thomas Madel / Geislinger Zeitung

Ein Besuch in der ältesten Stauferstadt: Schwäbisch Gmünd Zwischen Rems und Josephsbach liegt die schöne Altstadt. Inmitten von Kirchen, Klöstern und stolzen Bürgerhäusern mit prächtigen Barockfassaden pulsiert das Leben. Lassen Sie sich bei einem Stadtbummel durch enge Gassen und über weite Plätze von diesem besonderem Flair anstecken. Auch die Gartenschau im Jahr 2014 hat interessante Spuren hinterlassen. Viel Neues ist in der Stadt zu entdecken! Alternative: Schwäbisch Gmünder Schulmuseum im Klösterle Erleben Sie die Schulgeschichte der Stadt von den Anfängen im Mittelalter bis in unsere Zeit. Themen sind unter anderem: > „Wer schreibt, der bleibt – die Entwicklung der lateinischen Schrift.“ > „Schule im Wandel – Klassenzimmer 1918 bis 1962“ > „Schritt für Schritt – Mädchenbildung in sich wandelnder Gesellschaft“

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Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen Historische Schulstunde in Heubach: 60 € Eintritt Miedermuseum: 2 € pro Person, Führung: 20 € a max. 25 Personen Eintritt Schulmuseum: 3 € pro Person, Führung: 60 € a max. 30 Personen

TOUREN & FÜHRUNGEN a 9


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SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016 Kloster Bebenhausen und Tübingen

Altes Kloster, quirlige Stadt Mitten im Naturpark Schönbuch liegt malerisch das Kloster Bebenhausen. Es gehört zu den am besten erhaltenen Anlagen Süddeutschlands. Einst blühendes Zisterzienserkloster wurde es nach der Reformation evangelische Klosterschule und schließlich Jagdsitz der württembergischen Könige. Fortan gingen hier hohe Gäste ein und aus. Deshalb entstand zu Zeiten König Wilhelms II. eine 240 Quadratmeter große Küche mit Silberputzkammer und Speiseaufzug, die Sie in ihrer ganzen Pracht besichtigen können. Einen einzigartigen Einblick in das Leben von anno dazumal bietet auch das Badezimmer der letzten württembergischen Königin oder die Schlafsäle der Mönche. Lassen Sie sich bei einem Rundgang durch das Kloster und einer Führung im Schloss von dieser bewegten Geschichte faszinieren. Universitätsstadt mit besonderem Flair ist Tübingen mit liebevoll restauriertem mittelalterlichen Stadtkern, malerischer Neckarfront samt einzigartigen Stocherkähnen und dem Evangelischen Stift, wo sich Hölderlin, Schelling und Hegel eine Studierstube teilten. Die quirlige Stadt lädt zu einem geführten Spaziergang ein – mit anschließender Einkehr in einem der vielen netten Altstadtcafés oder Weinstuben.

Von der zollernalb an die Donau

Preußens Glanz und Gloria Majestätisch thront der Stammsitz der Hohenzollern auf einem der Schwäbischen Alb vorgelagerten Bergkegel. Seine weithin sichtbare Silhouette wirkt je nach Wetterstimmung malerisch bis erhaben; er zählt zu den schönsten und meist besuchten Burgen Europas. Spektakulär ist der Rundblick, den schon Kaiser Wilhelm II. bewunderte: „Die Aussicht von der Burg Hohenzollern ist wahrlich eine weite Reise wert.“ Über die Hohenzollernstraße führt der Weg nach Sigmaringen, das zu einem Bummel durch verborgene Winkel der historischen Innenstadt oder aber zu einem genussvollen Spaziergang entlang der Donau einlädt. Oder wie wäre es mit einer kleinen Nachmittagswanderung auf der Zollernalb mit einer schönen Kaffee-Einkehr?

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Eintritt mit Führung Burg Hohenzollern: 8 € pro Person a mind. 20 Personen a Kosten für Pendelbus: 2,70 € pro Person a mind. 20 Personen

Weilheim an der Teck

Aufstieg, Andacht und Genuss Die Bustour oder Wanderung wirft zunächst einen Blick auf beeindruckende Bautätigkeiten am Albtrauf. 1936 wurde der Albaufstieg der Autobahn fertiggestellt, von dem heute noch Reste erkennbar sind – gut 50 Jahre später wurde er erneuert. Nun lassen sich in direkter Nachbarschaft die Tunnelabeiten für die ICE Neubaustrecke Stuttgart – Ulm von einer Info-Plattform aus verfolgen. Imposant beherrscht die 1489 eingeweihte Peterskirche die Weilheimer Altstadt. Auch auf die prächtige Ausstattung des Innenraums legten die Bauherren, zu denen der württembergische Graf Eberhard im Bart gehörte, großen Wert. So schmücken Fresken von hoher Qualität die Wände; besonders beachtenswert ist das Rosenkranzbild, das den Bildersturm der Reformation überstand. Weiter geht es zu Fuß oder mit dem Bus zur BioBackstube Scholderbeck. Beim Wandeln auf einem Brotpfad erfahren Sie vieles über alte Getreidesorten und den Weg vom Korn zum Brot. Eine Führung durch die „Gläserne Backstube“ verrät viel über die besondere Philosophie bei Verarbeitung, Nachhaltigkeit, regionalem Einkauf und Anbau in Bioqualität. Danach genießen Sie Kaffee und leckeren Kuchen.

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Bäckerei-Führung & Kaffee & Kuchenbuffet: 15 € pro Person a mind. 25 Personen > 4. September 2016

> Touren, die wir auch im JahresProgramm ab Seite 36 anbieten, sind mit dem Jeweiligen Datum gekennzeichnet.

foto: Markus Sontheimer / Geislinger Zeitung; Achim Mende / Schwäbische Alb Tourismusverband; Maria Stollmeier; Landesarchiv Baden-Wuerttemberg Staatsarchiv Ludwigsburg EL75VIa Nr3885 Bild 1(2-1132244-1

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Eintritt Kloster und Schloss Bebenhausen mit Führung 8 € pro Person


TOUREN & FÜHRUNGEN a 11

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016 Oberes Filstal – das idyllische GoiSSatäle

Heilige und wohltuende Quellen TOUR 1: Reußenstein – Natur-Genuss-Zentrum – Bad Überkingen Der Ausflug beginnt mit einem Spaziergang zu einem außergewöhnlichen Aussichtspunkt – der Burgruine Reußenstein. Ein Riese namens Heim vom gegenüberliegenden Heimenstein soll ihr Bauherr gewesen sein. Unten im Neidlinger Tal erstrecken sich über die Wiesen Tausende von Obstbäumen – im Frühling ein weißes Blütenmeer. Es folgt eine Fahrt durch das mittelalterliche Städtchen Wiesensteig zur Oberen Mühle nach Gosbach, der letzten noch mahlenden Mühle im Goißatäle. Im benachbarten NaturGenuss-Zentrum lässt sich die Alblandschaft auch im Gaumen schmecken. Zu Geschichten und Anekdoten rund um die Spezialitäten des Albtraufs wie das bekannte Auendorfer Hägenmark gibt es auch das eine oder andere Versucherle. Seit dem 12. Jahrhundert ist Bad Überkingen für seine Thermal- und Mineralquellen bekannt. Ein wahres Kleinod stellt der Kurpark mit dem Quellentempel dar. Im Brunnenhäusle kann das Wasser der berühmten Adelheidquelle probiert werden.

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Verkostung im Natur-Genuss-Zentrum: je nach Umfang 3 - 6 € pro Person TOUR 2: Ave Maria und Franziskuspfad – Kräuter und Wasser Auf einem Felsvorsprung bei Deggingen liegt die prachtvoll ausgestattete, spätbarocke Wallfahrtskirche Ave Maria mit einem Kapuziner-Kloster. Früher war der oberhalb gelegene Ort um die „Alt Ave“ eine heidnische Kultstätte, an dem eine heilige Quelle aus dem Felsengrund sprudelte. Hier beginnt der Franziskuspfad. Vorbei an der Franziskusgrotte wandern wir auf abwechslungsreichen Wegen am Albtrauf entlang. Auf schönen Schautafeln wird der „Sonnengesang“ des Franz von Assisi vorgestellt. Dieses Lob dem Schöpfer wird durch die schöne Natur ringsum eindrucksvoll unterstrichen. Im Kräuterhaus Sanct Bernhard in Bad Ditzenbach werden seit dem Jahr 1903 Naturheilmittel und Kosmetik hergestellt. Im Erlebnis-Kräutergarten können rund 350 Pflanzenarten erschnuppert und erfühlt werden. Die wohltuende Wirkung salzhaltiger Meeresluft erfährt man im Inhalatorium, wo Salzwasser über Schlehenzweige rinnt und zerstäubt wird. Das Tal ist von der Natur mit Heilquellen reich verwöhnt. Das Heil- und Mineralbad Bad Ditzenbach verdankt seine Entstehung den schon im 16. Jahrhundert bekannten, kohlensäurereichen Quellen. Ein schönes Zeugnis der Wertschätzung einer solchen Quelle gibt der aus Kalktuff erbaute Quellentempel im Kurpark der Vinzenzklinik.

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Führung durch den Kräutergarten: 5 € pro Person

> 26. Juli 2016

Über die Alb nach Münsingen

foto: Maria Stollmeier; Jörg Hempel / CC-BY-SA 3.0; Franzfoto / GFDL; Thomas Madel / Geislinger Zeitung

Wildes Paradies und ein verlassenes Dorf Eine Rundreise durch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb spricht alle Sinne an. Die Tour führt zunächst zum Breitenstein, einem monumentalen Felsriff am Albtrauf mit weitem Blick ins Albvorland. Eduard Mörike beschrieb diese Gegend einst als „wildes Paradies und ein Meer von Landschaft“. Auf seine Spuren treffen wir im nahen Ochsenwang. In diesem typischen Albdorf wartet nebst Hüle und einem Künstlerbrunnen die kleine Dorfkirche auf Ihren Besuch, in der Mörike einst predigte. Viele Gedichte und Briefe über die Schönheit der Landschaft hat er während seiner Ochsenwanger Zeit verfasst. Weiter geht die Fahrt durch eine sanft hügelige Alblandschaft nach Gruorn, einem verlassenen Dorf. Seine Bewohner wurden im Jahr 1939 wegen der Erweiterung des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen umgesiedelt. Nur die Stephanus-Kirche und das Schulhaus erinnern noch an ihre ehemalige Heimat. Eine Führung in der Kirche und im kleinen Museum gibt Einblicke in die besondere Geschichte. In der einzigartigen Atmosphäre des alten Schulhauses erwartet Sie Kaffee mit einfallsreichen altschwäbischen Kuchenspezialitäten – oder eine deftige Mahlzeit, wie zum Beispiel „Grombiraschnitz ond Spätzla“. Das Alte Lager ist eine inzwischen denkmalgeschützte Kaserne auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz. Dort befindet sich das neue Biosphärenzentrum mit seiner abwechslungsreichen und lebendigen Ausstellung zur Schwäbischen Alb. Drehen, kurbeln, anfassen, zuhören und staunen – multimediale Begegnungen mit der Alb auf Schritt und Tritt. Die Menschen der Alb übernehmen das Erklären einfach selbst – auf humorvolle wie höchst informative Weise und dank neuester Technik.

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Eintritt Infozentrum: 3 € pro Person a Für die Erhaltung der Stephanus-Kirche in Gruorn bitten wir um eine Spende. Es gelten besondere Zufahrtsregeln zum Dorf Gruorn.


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SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Drei große Alb-Rundfahrten

GroSSes Lautertal

Verwunschene Ruinen und kundige Höhlen-Fährmänner

Die Wimsener Höhle ist die einzige „aktive“ Wasserhöhle Deutschlands. Mit dem Boot geht es über 70 Meter ins Erdinnere – nicht nur ein geologisches Abenteuer. Die fachkundigen Fährmänner und Höhlenführer erklären Entstehung und Geschichte der Höhle. In der benachbarten Friedrichsmühle warten Kaffee und Kuchen oder ein gutes schwäbisches Vesper. Ein kultureller Höhepunkt am Ende der Rundfahrt: Das Zwiefalter Münster ist eines der bedeutendsten Bauwerke des deutschen Barock. Herrliche Deckenfresken, prachtvoll geschnitztes Chorgestühl und die verschwenderische Fülle der Ornamente erzeugen einen Rausch von Farben und Formen.

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Wimsener Höhle: 3 € pro Person

foto: zvg.; markus sontheimer / geislinger zeitung; maria stollmeier; Vassil / CC0 1.0 · ICON: DIGNUS.DE + Freepik / cc 3.0

Zum Auftakt genießen wir den atemberaubenden Blick vom Albtrauf, dem nördlichen Steilrand der Schwäbischen Alb, weit hinaus ins Ländle über Wälder und Streuobstwiesen, malerische Dörfer und blühende Städte. Dann geht die Fahrt quer durchs Biosphärengebiet und vorbei am ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen ins Große Lautertal. Ob beim Blick von der malerischen Burgruine Hohengundelfingen oder bei einem gemütlichen Spaziergang entlang der Lauter – diese Alblandschaft ist ein Erlebnis. Mit dem Bus folgt man dem gemächlich dahinfließenden Fluss und entdeckt immer wieder bizarre Felsen und verwunschene Burgruinen.


SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Vom Hohenneuffen über Marbach nach Blaubeuren

Bad Urach, Schloss lichtenstein und Nebelhöhle

Stolze Burgherren, edle Araber und eine tiefblaue Quelle

Rauschender Wasserfall, traumhaftes Märchenschloss und endlose Höhlengänge

Die Burgruine Hohenneuffen liegt fast 750 Meter hoch am steilen Nordrand der Schwäbischen Alb. Egal ob in der Keltenzeit, im Mittelalter oder bei der Gründung des Landes Baden-Württemberg, dieser Platz hat stets eine besondere Rolle in der Geschichte gespielt. Nach kurzem Anstieg vom Busparkplatz wird man mit einem traumhaften Ausblick weit ins Ländle belohnt.

foto: Maria Stollmeier; Wildfeuer / GFDL; schwäbische landpartie; Thilo Parg / CC-BY-SA 3.0; markus sontheimer / geislinger zeitung; Gemeinde Sonnenbühl

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Weiter geht die Fahrt durch die schöne Alblandschaft ins Große Lautertal nach Marbach mit dem ältesten staatlichen Gestüt Deutschlands. Edle Warmbluthengste, liebenswerte Schwarzwälder Füchse und stolze Vollblutaraber haben hier seit 500 Jahren ihre Heimat. Im Frühjahr und Sommer tummeln sich Fohlen auf den Weiden und lassen Besucherherzen höherschlagen. Ein Spaziergang durch das historische Gestütsgelände oder eine fachkundige Führung sind nicht nur für Pferdeliebhaber ein Erlebnis! Anschließend ein deftiges Mittagessen, zum Beispiel Albleisa und Spätzle? Blaubeuren ist eine geologisch und kulturell besondere Stadt. Der 21 Meter tiefe Blautopf gehört zu den tiefsten Quellen Deutschlands. Lauschen Sie der Geschichte der „schönen Lau“, die Eduard Mörike hier spielen ließ. Das im Jahr 1085 gegründete, ehemalige Benediktinerkloster ist berühmt wegen seines spätgotischen Hochaltars und des Chorgestühls, beides aus Ulmer Werkstätten. Die Altstadtgassen mit ihren Fachwerkhäusern laden zu einem Bummel samt Einkehr zu Kaffee und Kuchen ein. Höhepunkt im Urgeschichtlichen Museum ist die „Venus vom Hohle Fels“ – die älteste Menschendarstellung der Welt. Die sechs Zentimeter große, mit üppigen Brüsten versehene Figur wurde vor rund 40.000 Jahren aus Mammutelfenbein gefertigt.

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Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen Fachführung im Gestüt: 5 € pro Person Eintritt Kloster Blaubeuren: 2,50 € pro Person Eintritt Urgeschichtliches Museum: 3 € pro Person

„Im Frühtau zu Berge ...“ wollte man singen bei der kleinen Wanderung von drei Kilometern (hin und zurück) durch schattige Wälder entlang des romantischen Brühlbaches zum Uracher Wasserfall. Das Wasser stürzt aus 37 Metern über eine Tuffsteinkante ins Tal – eines der schönsten Naturschauspiele der Schwäbischen Alb. Ausblicke auf die Burgruine Hohenurach und die Rutschenfelsen begleiten den Rückweg. Das Städtchen Bad Urach bietet als ehemalige Residenzstadt der Grafen von Württemberg-Urach mit seinen Fachwerkhäusern viel historisches Flair und so manche schmucke Einkehrmöglichkeit mit Speisen aus regionalen Erzeugnissen. Wussten Sie, dass in Bad Urach unsere schwäbische Brezel erfunden worden sein soll? Schloss Lichtenstein ist das „Märchenschloss“ Württembergs. Angeregt durch den gleichnamigen Roman von Wilhelm Hauff wurde es im 19. Jahrhundert auf einem steilen Fels hoch über dem Tal der Echaz erbaut. Bei einer Führung erleben Sie prachtvoll ausgeschmückte Räume, die der Romantik und dem Mittelalter gleichermaßen huldigen. Zum Abschluss besuchen wir die nahegelegene Nebelhöhle, eine der längsten, ältesten und schönsten Schauhöhlen der Schwäbischen Alb. Bereits 1596 berichtet der Tübinger Geschichtsschreiber Martin Crusius, dass „darein die Leuthe offt mit Lichtern gegangen und kein Ende haben finden können.“ Heute bekommen wir das Höhlenerlebnis bequemer: Durch einen ganzen Wald von Tropfsteinen führen ausgebaute und beleuchtete Wege bis auf rund 450 Meter ins Erdinnere.

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Eintritt und Führung Schloss Lichtenstein: 6 € pro Person a mind. 20 Pers. a Eintritt und Führung Nebelhöhle: 3 € pro Person a mind. 20 Personen


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SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016 Altes Handwerk im Neidlinger Tal

Von der Quelle zur Marmormurmel Der Weg führt durch Streuobstwiesen zur Lindachquelle und dem Naturdenkmal Neidlinger Wasserfall – immer mit Blick auf die sagenumwobene Burgruine Reußenstein. Probieren Sie in freier Natur verschiedene „Wässerla“ und Kostproben des Streuobsts – vor allem den Most, des Schwaben Nationalgetränk. Unterwegs erfahren Sie Wissenswertes über die Entstehung dieser einzigartigen Kulturlandschaft im Biosphären- und Vogelschutzgebiet, die Geschichte der Burgruine Reußenstein und der Mühlen an der Lindach. In Neidlingen zweigt ein alter Mühlkanal von der Lindach ab. Hier steht die 1652 erbaute Konrad-Widerholt-Mühle, deren Mühlrad heute noch klappert. Vorbei an den denkmalgeschützten Seldnerhäusern erreicht man den sprudelnden Seebach, wo sich munter vier Mühlräder der in Deutschland einzigen noch produzierenden Kugelmühle drehen. Aus Marmorsteinen der Schwäbischen Alb werden mit Wasserkraft hier Murmeln geschliffen. In der Schreinerei Holder erleben Sie die ganze Vielfalt des Holzes, zum Beispiel aus heimischem Kirschbaumholz. Im Laden neben der Werkstatt ist aufgereiht, was nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt: Schaukelpferde, Elche, Kaufläden, Holzautos, Krippen, Spielwaren aus Holz, Dekoratives etc. Der Tag klingt aus bei Kaffee und leckerem Kuchen.

a Halbtagestour a 4 Stunden a 105 € a max. 30 Personen a Verkostung: 4 € pro Person a Führung Kugelmühle: 40 € pro Gruppe a max. 25 Personen

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22. Januar 2016 12. Februar 2016 11. März 2016 18. November 2016

Neuffener Stadt- und Weintour

Kurzweilig, informativ, prickelnd Mit einer überwältigenden Kulisse im Rücken lockt Neuffen zu einer Tour mit Augen- und Gaumenschmaus. Schon mit den ersten Eindrücken und Geschichten am Kelterplatz wird klar, dass Stadt- und Weingeschichte eng miteinander verbunden sind. Der Weinbau und später auch Obstbau prägten Geschichte und Menschen. Durch fachwerkgesäumte Gassen und vorbei an Resten der Stadtmauer geht es durch das Weintörle in die Weinberge. Hier sind die Wengerter stolz auf ihre sogenannte „Fußbodenheizung“, die ihnen die letzten Schnaufer des Schwäbischen Vulkans bescheren – und köstliche Weine wachsen lässt. „Die ganze Poesie der Erde liegt in einem Glase Wein“ heißt es. Und so erwartet Sie direkt in den Weinbergen unterhalb der Burg ein schönes Glas Täleswein. Wer eine klassische Weinprobe mit einem zünftigen schwäbischen Vesper wünscht, ist im historischen Weinkeller von Neuffen herzlich zu einem genussvollen Abschluss willkommen. Unser besonderer Tipp ist die „Große Weinwanderung“: Von der Stadt aus Aufstieg über die Neuffener Heide zur Burg Hohenneuffen mit fantastischem Blick weit ins Land. Der Abstieg erfolgt durch die Weinberge und wird mit einem Glas Täleswein belohnt.

Neuffener Stadt-Weintour a 2 Stunden a 75 € Große Weinwanderung a 4 Stunden a 105 € Vesper: 10 € pro Person Kleine Probe im Weinberg: 3 € pro Person 4er-Weinprobe (Weinkeller oder Marktscheune): 8 € pro Person a mind. 20 Pers. > 17. Juli 2016

Schertelshöhle, Filsursprung & Wiesensteig

Höhlen und Hexen

Im Filstal liegen Natur und Kultur auf beeindruckende Weise dicht beieinander. Die Schertelshöhle ist eine der schönsten Schauhöhlen der Schwäbischen Alb. Ihre beiden insgesamt 212 Meter langen Gänge zeigen märchenhaft prächtige Tropfsteine und Sinterbildungen. Beim Höhleneingang führt das „Kuhloch“ 24 Meter tief hinab. Durch diesen Schacht musste man sich einst abseilen, um in die Höhle zu kommen. Heute ist der Zugang bequemer; eine Raststätte ist ebenfalls vor Ort. Anschließend führt eine kleine Wanderung zum Filsursprung, einer Karstquelle in 625 Metern Höhe, die im malerischen Hasental entspringt. Der Weg verläuft weiter nach Wiesensteig. Seit dem Jahr 861 verträumt eingebettet in steile Albhänge ist es von einer facettenreichen Geschichte geprägt. Die wuchtigen Türme der Stiftskirche St. Cyriakus bilden den Mittelpunkt des Städtles. Erzählungen vor Ort bringen Ihnen nahe, was es hier mit den Hexen auf sich hat. Abgerundet wird die Tour mit einer schönen Einkehrmöglichkeit.

a Halbtagestour a 4 Stunden a 105 € a max. 30 Personen a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Eintritt Schertelshöhle: 2,50 € pro Person Statt der Wanderungen sind auch Busfahrten möglich.

> 23. September 2016

foto: schwäbische landpartie; kugelmühle stefan metzler; Arbter; DIGNUS.DE; maria stollmeier

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TOUREN & FÜHRUNGEN a 15

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016 Kirchheim unter Teck & Umgebung

Sehenswert und herzlich

Kirchheim unter Teck ist Fachwerk- und Marktstadt, und der lebendige Mittelpunkt der Region um die Burg Teck. Die historische Altstadt ist aus jedem Blickwinkel sehenswert. Martinskirche, Schloss, Rathaus, Wehrgang und viele weitere Sehenswürdigkeiten erzählen von ihrer Geschichte. Ein Bummel durch die idyllischen Gässchen und Straßen führt zu kulturellen Einrichtungen, vielfältiger Gastronomie und zum „Lädle von nebenan“. Als frühere Landesfestung und mit großer Markttradition hat Kirchheim unter Teck schon immer viele Gäste aus nah und fern empfangen. Diese Herzlichkeit und Gastfreundschaft lebt bis heute weiter. Nach einer Mittagspause geht es in die nahe Umgebung. Wählen Sie aus! > Das Lenninger Tal lädt ein zum Spazierengehen, Zugfahren und ein ungewöhnliches Museum zu besuchen. Oder lauschen Sie am Goldloch der Sage vom wundersamen Goldschatz. Der Genuss kommt mit dem Besuch eines Bauernhofes mit Hofcafé und Laden. Die Tochter des Hauses ist Konditormeisterin und verwöhnt Sie mit echten Leckereien. > In Weilheim an der Teck lohnt die Umrundung der Limburg, ein geologisches Naturerlebnis, oder der Besuch der Peterskirche mit ihrem unvergleichlichen Bilderschatz. Den Genuss finden Sie hier in einer Bio-Backstube, die bei Verarbeitung, Nachhaltigkeit und regionalem Einkauf ihrer besonderen Philosophie folgt. Nach einer Backstubenführung genießen Sie im hauseigenen Café die leckeren Kuchen-Kreationen. > Das Neidlinger Tal verführt zum Spazierengehen und Wandern, zum Besuch der einzigen produzierenden Kugelmühle Deutschlands oder einer Schreinerei mit allerlei Liebenswertem aus Holz. Den Genuss für Augen und Gaumen finden Sie hier in einer liebevoll renovierten alten Kasse mit Lagerhaus – heute als schwäbisches Kaffeehaus genutzt und beliebt.

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Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen Eintritt Museum Papier- und Buchkunst 2 € pro Person Führung Kugelmühle: 40 € pro Gruppe (max. 25 Personen) Backstubenführung, Kaffee und Kuchenbuffet: 15 € pro Person a mind. 25 Personen

> 14. Juni 2016 > 02. Juli 2016 > 21. Oktober 2016

Geislingen an der Steige

foto: Markus Sontheimer / Geislinger Zeitung; Eve Sigel / Scholderbeck; schwäbische landpartie; Margit Rapp

Revoluzzer, Pioniere & Bierbrauer Bei einer etwas anderen Stadtführung erzählen Ihnen interessante Geislinger Bürger mit einem Augenzwinkern die tausend Jahre alte Stadthistorie und berichten aus ihrem längst vergangenen irdischen Leben. Lauschen Sie schaurigen oder auch humorvollen Geschichten und Anekdoten. Sie begegnen auf diesem Rundgang namhaften Persönlichkeiten wie dem Dichter, Journalisten und Lehrer Christian Friedrich Daniel Schubart, dem Industriepionier Daniel Straub und Maria von Bosnien, die auf dem Helfenstein residierte. Vielleicht kreuzt auch der kopflose Bäcker Schöttlin Ihren Weg? Zapfen Sie sich schließlich „a gscheits Bier“ bei einem der ehemals 21 Bierbrauer, der Kaiser Brauerei.

a Führung a 2 Stunden a 75 € a max. 30 Personen a Brauereibesuch mit Bierprobe 3 € pro Person a mind. 20 Personen

Esslingen am Neckar

Fachwerk-Pracht und Wein-Genuss Prachtvolle Kirchen, stolze Fachwerkhäuser und Überreste der Stadtbefestigung zeugen von der einstigen Bedeutung der Reichsstadt. Esslingens gut erhaltene Altstadt lädt zu einer Entdeckungsreise ein und lässt Sie beeindruckende Plätze, schnuckelige Gassen und das berühmte Rathaus entdecken, an dessen Errichtung der „schwäbische Leonardo“, der Baumeister Heinrich Schickhardt, beteiligt war. Bekannt wurde die Stadt auch durch ihren Weinbau. Wandern Sie die steilen Weinbergstaffeln hoch, nach denen die Esslinger Weingärtner ihren Trollinger „Staffelsteiger“ nennen. Lernen Sie den „Schiller“ kennen, eine württembergische Spezialität. Und was verbirgt sich hinter dem „Esslinger Eimer“? Lassen Sie sich überraschen und verwöhnen!

a Halbtagestour a 4 Stunden a 105 € a max. 30 Personen

> 09. Juli 2016 > 23. Oktober 2016


16 a TOUREN & FÜHRUNGEN

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Rosengarten & Spargel-Besen

Schlosspark & Bauerngarten

Rosenzauber und Mai-Genüsse

Zeitreise durch die Gartenkultur

Lust auf Rosenzauber, rote Früchtchen und königliches Gemüse? Wenn im Mai die Ausflugslust wächst und die regionalen Genüsse aus der Erde sprießen, ist Spargelzeit, Erdbeersaison, und die ersten Rosenblüten verzaubern mit Duft und Farbe.

Jeder Garten ist ein Ort von Geschichten und Geheimnissen und hat sein eigenes Gesicht – sei es die farbenfrohe Pracht eines privaten Gartens oder einer Lehr- und Versuchsanlage. Hier wird der ständige Wandel der Pflanzen im Rhythmus der Jahreszeiten erlebbar.

Zum Auftakt einer Tagestour gibt ein zauberhafter Rosengarten den Ton an. Bei den Farben und Düften von rund 1200 Rosenstöcken in 400 Sorten kommt man schon ins Schwelgen! Kombiniert mit Clematis und Ramblerrosen, die an alten Obstbäumen hochranken und in den Himmel wachsen, bietet der Garten ein hoch romantisches Bild. Ein kleiner Altstadtbummel in der „Stadt am Fluss“: Nürtingen, malerisch am Neckar gelegen, Hölderlinstadt und ehemalige Kreisstadt, lädt Sie ein.

Die Gartentour beginnt beim Schloss Hohenheim. Ursprünglich war nur ein kleines Landgut geplant – doch daraus wurde im 18. Jahrhundert ein repräsentatives Schloss, das der württembergische Herzog Carl Eugen (1737-1793) für seine spätere Frau Franziska erbaute. Noch heute wird die spätbarocke Anlage von prachtvollen Gärten umsäumt. Verschlungene Wege zwischen dem alten Baumbestand und den Wiesenflächen laden in königlichem Ambiente zum Spaziergang durch den Landschaftspark.

Zur Mittagseinkehr werden wir im Spargelbesen „Rammerthof“ der Familie Henzler erwartet, um frische Spargelgerichte zu genießen. „Königliches Gemüse“, „Frühlingsluft in Stangen“, „essbares Elfenbein“ – so vielfältig die Vergleiche, so groß ist auch die Faszination, die der Spargel immer wieder auf viele Feinschmecker ausübt. Ganz gleich, ob er weiß unter der Erde oder grün im Licht wächst – er wird jedes Jahr aufs Neue sehnlichst erwartet. Von der Kunst des Anbauens und den Mühen der Ernte erfährt man direkt am Ackerrand vom Spargelbauer Henzler. Auf dem Hof wird auch seit langem der Beerenanbau betrieben – vor allem mit Erdbeeren. Die Felder von den Fildern bis hinauf auf die Alb werden klug bewirtschaftet: Die verschiedenen Höhenlagen garantieren eine überaus lange Erdbeersaison. Freuen Sie sich auf köstliche Versucherle. Eine Augenweide ist der große Verkaufsraum mit allem, was „Henzler Früchte“ und die Region zu bieten haben.

Ganz verschwenderisch, bunt und duftend gibt sich der nächste Garten: ein Rosengarten. 1.200 Rosenstöcke in 400 Sorten kombiniert mit Clematis und Ramblerrosen, die an alten Obstbäumen hochranken – das ist Romantik pur! Das Hofgut Tachenhausen beherbergt den Lehr- und Versuchsgarten der Fachhochschule Nürtingen. Alleebäume, Sträucher, Rosen, Stauden und vieles mehr sind auf dem schönen Gelände übersichtlich angepflanzt. Geträumt werden darf in einem Bauerngarten: Liebevoll gepflegt und mit fundiertem Wissen angelegt beherbergt er eine Vielfalt von Zier- und Nutzpflanzen. Hier wird auch der ökologische Aspekt offenkundig.

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Führung Rosengarten: 3 € pro Person a mind. 20 Personen a Führung Henzler Früchte: 60 € pro Gruppe a max. 30 Personen

Hinweis: Wir schlagen den Besuch von drei Gärten als Tagesprogramm vor. Die Zusammenstellung sollte sich nach der Blütezeit richten. So ist z. B. die schönste Zeit im Rosengarten von Ende Mai bis Anfang Juli.

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Tagestour a 8 Stunden a 170 € a bis 30 Personen Eintritt und Führung Rosengarten: 3 € pro Person a mind. 20 Personen Eintritt & Führung Tachenhäuser Hof: 40 € pro Gruppe a max. 25 Pers. Eintritt & Führung Bauerngarten: 40 € pro Gruppe a max. 25 Personen

foto: Regine Heid-Grünzweig; Maria Stollmeier; Henzler Früchte; Gerda Sautter · ICON: DIGNUS.DE + Freepik / cc 3.0

Gartenpracht am Albtrauf


TOUREN & FÜHRUNGEN a 17

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Traum-Touren zu Fuß

Busausflug mit Wanderung

foto: schwäbische landpartie; Achim Mende, Schwäbische Alb Tourismusverband · ICON: DIGNUS.DE + Freepik / cc 3.0

Zu den schönsten Plätzen der Schwäbischen Alb! „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“, sagte bereits Johann Wolfgang von Goethe. In diesem Sinne laden wir Sie ein, die Schwäbische Alb so zu erleben, wie man sie wohl am intensivsten erfährt: Integrieren Sie eine kurze Wanderung in Ihr Ausflugsprogramm! Aus vielen Wegen haben wir für Sie einige Sahnestückchen ausgewählt. Am Ziel erwartet uns jeweils der Bus. Wo immer wir wandern, warten Überraschungen auf Sie: Traumhafte Ausblicke, geheimnisvolle Natur und geschichtsträchtige Plätze. Beispiel: Traumbalkone im Süden – in zwei Etappen Als Panorama- und Erlebniswanderweg ohnegleichen wurde der Albsteig im Jahr 2012 in den Verbund der „Top Trails“ aufgenommen und ist damit als einer von Deutschlands schönsten Wanderwegen ausgezeichnet. Seine 100-jährige Tradition verdankt er dem Schwäbischen Albverein. Ein Teilstück des Albsteigs bieten wir Ihnen als Wanderung an. Ruinen, spektakuläre Aussichtspunkte oder nicht zuletzt die Burg Teck treffen wir auf dieser erlebnisreichen Streckentour von der Ziegelhütte bis zum Breitenstein oder von der Diepoldsburg weiter bis nach Owen an. Die Wanderung beginnt an der Ziegelhütte, einem Demeter-Bauernhof mit eigener Käserei – die Verkostung ist ein echtes Highlight. Gleich schließt sich eine geologische Besonderheit an: Das Randecker Maar, der größte Vulkankrater der Schwäbischen Alb, lässt ahnen, welche Naturgewalten hier vor Millionen von Jahren gewirkt haben. Immer an der Kante entlang sind wir nach drei Kilometern am Breitenstein, einem der Traumbalkone der Alb. Durch das grandiose Panorama ist diese Stelle ein Höhepunkt der Etappe.

Entlang eines wunderschönen Waldwegs zwischen steil aufragenden Felsen gelangen wir über eine Brücke zur Burgruine Rauber. Der Sage nach lebte hier der wildeste Wegelagerer der Region. In typischen Kehren geht es den Albtrauf jetzt wieder rund 200 Meter hinunter, allerdings ab dem Sattelbogen auch wieder hinauf. Belohnt wird man durch die tolle Aussicht vom Gelben Felsen in das Lenninger Tal. Nun erwandern wir unser nächstes Ziel – die Burg Teck. Sie ist bewirtschaftet und lädt zu einer wohlverdienten Pause ein. Die Wandertour schließt mit einem Abstieg in das kleine Herzogstädtchen Owen. Weitere Beispiele aus unserem Angebot > Zipfelbachtal: von Hepsisau zum Mörikefels und Breitenstein (5 Kilometer / 400 Höhenmeter) > Im Stauferland vom Hohenstaufen zum Hohenrechberg (4 Kilometer / 100 Höhenmeter) > Von der Wimsener Höhle nach Zwiefalten (4 Kilometer, keine Steigungen) > Geislingen a. d. Steige – Burgruine Helfenstein – Ödenturm (3 Kilometer / 200 Höhenmeter) > Burg Teck – Owen – ins Lenninger Tal (5 Kilometer / 400 Höhenmeter)

a Halbtagestour a 4 Stunden a 105 € a max. 30 Personen a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen

> Touren, die wir auch im JahresProgramm ab Seite 36 anbieten, sind mit dem Jeweiligen Datum gekennzeichnet.


18 a TOUREN & FÜHRUNGEN

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Entdeckungen im Land der Staufer Rund um den Hohenstaufen finden sich viele Sehenswürdigkeiten, die mittelalterliche Geschichte lebendig werden lassen. Lernen Sie Natur, Kultur und Menschen im Stauferland kennen. Hier zwei Tourenbeispiele. Die einzelnen Programmbausteine sind frei austauschbar.

Hohenstaufen, Schwäbisch Gmünd & Lorch

Hohenrechberg & Kloster Adelberg

Stammburg, Stadt und Kloster

Burgenromantik und Altarkunst

Auf dem markanten Bergkegel Hohenstaufen im Vorland der Schwäbischen Alb stand einst die Stammburg der Staufer. „Aller schwäbischen Berge schönster“ pries ihn Ludwig Uhland einst in einem Gedicht. Hier kann man tatsächlich große Geschichte in malerischer Landschaft und mit einem fantastischen Rundblick erleben. Die Barbarossakirche und der Dokumentationsraum für staufische Geschichte sind ebenfalls sehenswert.

Eine der schönsten Burgruinen der Schwäbischen Alb: Die Burg Hohenrechberg liegt in grandioser Aussichtslage in der ländlichen Idylle des Rehgebirges. Nach einem kleinen Anstieg auf guten Wegen erreicht man über eine steinerne Brücke die Burganlage, die bis ins Jahr 1865 viele kriegerische Auseinandersetzungen ohne große Schäden überstand. Und schon nehmen uns Geschichten mit auf eine Zeitreise ins Mittelalter ...

Über die Panoramastraße des Aasrückens mit Blick ins Ottenbacher Tal, dem sogenannten Göppinger Allgäu, geht es in die älteste Stauferstadt: Schwäbisch Gmünd. Der zauberhafte Remspark und gleich daneben das viel bewunderte Forum Gold und Silber als „Stadttor der Moderne“. Zwischen Kirchen, Klöstern und stolzen Bürgerhäusern pulsiert das bunte Leben in engen Altstadtgassen und auf weiten Plätzen. Lassen Sie sich bei einem Stadtbummel von diesem besonderen Flair anstecken.

Ein Kreuzweg führt zur barocken Wallfahrtskirche St. Maria auf den Berggipfel. Seit Ende des 11. Jahrhunderts ist der Hohenrechberg als Gnadenort bekannt. Die Legende erzählt, dass ein Einsiedler ein schönes, aus Lindenholz geschnitztes Marienbild hierher brachte. Seit dem 15. Jahrhundert ist der Hohenrechberg beliebtes Ziel von Wallfahrern, die hierher kamen, um die Gnadenmutter um Hilfe zu bitten. Nach vielen Eindrücken von Landschaft, Historie und Kunst wartet eine genussvolle Mittagseinkehr in der Burgschänke oder einem schönen Landgasthof in der Umgebung.

Zu Besuch im Kloster Lorch: Die Grablege der Staufer war ehemals ein Benediktinerkloster, hoch über dem Remstal gelegen. Neben der schönen Klosteranlage lässt sich ein besonderes Kunstwerk erleben: Auf 30 Metern Länge und 4,5 Metern Höhe erzählt ein Rundbild im Kapitelsaal lebendig und farbenprächtig die Geschichte der Staufer.

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Eintritt Kloster: 3,60 € pro Person a mind. 20 Personen

Die Fahrt führt weiter in den Schurwald, den Höhenrücken zwischen Rems- und Filstal nach Adelberg. Das dortige Kloster wurde in der Stauferzeit gestiftet. Kaiser Barbarossa besuchte es im Jahr 1181 und stellte es unter seinen Schutz. Im 15. Jahrhundert erlebte es seine Blütezeit mit umfangreichem Besitz. Die Wandfresken der Ulrichskapelle schildern die Gründungsgeschichte. Das Juwel ist ein spätgotischer Hochaltar aus „Ulmer Schule“. Ein stimmungsvoller Spaziergang rund um die Klostermauern oder eine kleine Schurwaldwanderung hinunter zum idyllischen Herrenbachstausee runden den Besuch ab. Hinweis: Diese Tour bietet schöne Möglichkeiten, kleine Wanderungen in das Ausflugsprogramm einzuflechten.

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Eintritt Burgruine Hohenrechberg: 2 € pro Person a Besichtigung und Führung Ulrichskapelle Adelberg: 2 € pro Person

foto: zvg.; Traudi / GFDL · ICON: DIGNUS.DE + Freepik / cc 3.0

Die Silberwarenfabrik Ott-Pauser ist die älteste noch erhaltene Gmünder Fabrik und ein einzigartiges Kleinod in der süddeutschen Museumslandschaft. Wie an keinem anderen Ort ist hier der Alltag eines Gold- und Silberarbeiters in der Mitte des 19. Jahrhunderts greifbar. Alle Maschinen sind bis heute im Original erhalten und intakt. Im Kontor liegen noch die alten Auftragsbücher und in den Regalen lagern Hunderte von Stahlgesenken, mit denen Stockgriffe, Kerzenleuchter, Tabletts und anderes mehr geformt und gefertigt wurden.


SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

TOUREN & FÜHRUNGEN a 19

Bad Boll und Umgebung Das Heilbad am Albtrauf ist schon seit dem Jahr 1600 ein beliebtes Ziel für Gäste, die Erholung und Genesung suchen. Erleben Sie die Vielfalt aus Geschichte und Gegenwart, die Bad Boll zu bieten hat. Die Programmpunkte sind einzeln oder kombiniert als Tagestour buchbar.

Führung durch den Kurort

Die schönsten Plätze im „Wunderbad“

foto: sebastian schulz; zvg.; Christel Mühlhäuser; urweltmuseum hauff; ostheimer · ICON: DIGNUS.DE + Freepik / cc 3.0

Bekannt wurde Bad Boll durch den Bau des Kurhauses um das Jahr 1600 und Johann Christoph Blumhardt, der es 250 Jahre später vom württembergischen König erwarb. Eine Führung zu den Stätten seines Wirkens mit interessanten Geschichten geht auf den besonderen Geist dieses charismatischen Theologen ein. Bei einem Spaziergang durch die alte Kuranlage mit Brunnenstube, Wandelhalle und einem weitläufigen Park erfahren Sie mehr über die Historie des Kurorts. Vom „Tempele“ haben Sie einen wunderbaren Blick über das Filstal auf die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen.

> Geschichte: Vom mittelalterlichen Bad zur modernen Rehaklinik > Fossilienfunde: Geheimnisse aus dem Untergrund > Blumhardt: Die Zeit des „Wunderpfarrers“ in Bad Boll > Literatursalon: Wie der junge Hermann Hesse Bad Boll erlebte > Schöne Aussicht: Über den Mostbirnenlehrpfad zum „Tempele“ > Naturerlebnispfad: Die originellen Stationen des „Sinneswandel“ > Nach Wunsch: Gemütlicher Spaziergang oder sportliche Wanderung

a Führung a 2 Stunden a 65 € a max. 30 Personen a Preis entfällt bei gebuchter Tagestour a Verkostung Bad Boller Getränkespezialität: 3 € pro Person

Fossilien-Museum in Holzmaden

Holzspielzeug-Manufaktur in Zell u. A.

Einblicke in Geheimnisse der Urzeit

So entsteht eine Ostheimer-Figur

Das berühmte Urweltmuseum Hauff in Holzmaden ist Deutschlands größtes privates Naturkundemuseum. Tauchen Sie ein in die Welt der Fossilien als einzigartige Zeugen der Evolution. Sie stammen aus der 180 Millionen Jahre zurückliegenden Jurazeit, als das heutige Süddeutschland von einem tropischen Meer bedeckt war. Es war Lebensraum zahlreicher Tiere, zu denen auch Saurier gehörten. Ihre Skelette blieben als Zeugen der Urwelt im Schiefergestein erhalten – nirgendwo auf der Welt so zahlreich und so gut wie hier am Fuße der Schwäbischen Alb. Ein besonderes Zeugnis einer faszinierenden Unterwasserwelt ist eine 18 mal sechs Meter große Seelilien-Kolonie. Zum Abschluss lädt die Cafeteria des Hauses zu Kaffee und Kuchen ein.

Dem phantasievollen Spielen mit Ostheimer-Figuren sind keine Grenzen gesetzt. Wie früher werden sie Stück für Stück in liebevoller Handarbeit ausgesägt und in Form geschliffen. Das Holz stammt aus süddeutschen Forstbetrieben und Sägewerken mit nachhaltiger Waldwirtschaft. Die Ostheimer-Farben, die von Hand aufgetragen werden, geben jedem Stück einen unverwechselbaren Charakter. Erleben Sie bei einer Besichtigung die Herstellung vom rohen Brett bis zur fertigen Figur und seien Sie beim Sägen, Schleifen, Malen und Ölen dabei. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Firma begleiten Sie eine Figur durch alle Stationen ihrer Herstellung.

a Eintritt Urweltmuseum: 6,50 € pro Person (mind. 15 Personen)

a Betriebsbesichtigung a 1 Stunde a 7,50 € pro Person a Buchbar von April bis Oktober


20 a TOUREN & FÜHRUNGEN

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016 Wunderbare Pflanzenwelt

Wildkräuter-Führung Die Natur am Albtrauf ist mit Bergwald, Heiden, Hecken, Streuobstwiesen und Trockenrasen außergewöhnlich vielfältig und Heimat seltener Pflanzen. Um Beuren herum findet man Wildkräuter in all ihrer Fülle. Mit ihren Aromen und Botenstoffen sind sie von unschätzbarem Wert für Gesundheit und Wohlbefinden. Über ihre Eigenarten und Anwendung erfahren Sie mehr während der Wanderung sowie bei einer kleinen Verkostung. Auch die Mythen um Kräuter und Bäume sind fesselnd zu hören. Entlang des Albtraufs wachsen auf Kalkmagerwiesen wilde Orchideen. In den streng geschützten Arealen wandern wir auf eingerichteten Wegen und genießen die Aussichten auf ein herrliches Umland. Eine Exkursion für Fotofreunde und botanisch Interessierte.

a Führung a 2 Stunden a 65 € a max. 30 Personen a Halbtagestour a 4 Stunden a 105 € a max. 30 Personen Die Wildkräuterführung ist buchbar von März bis Oktober – auch an anderen Orten.

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19. März 2016 01.-03. April 2016 28. Mai 2016 01. Juni 2016

Fünftälerstadt Geislingen an der Steige

Shoppen, Kunst und Altstadtbummel Bei der schwäbischen Traditionsfirma WMF gibt es italienische Kunst und preiswerten Fabrikverkauf – und die Geislinger Altstadt lockt mit viel Historie. Die Fabrikverkäufe Geislingen an der WMF Fischhalle sind ein Factory-Outlet für Haus, Garten und Lifestyle. Neben dem Werksverkauf der Württembergischen Metallwarenfabrik (WMF) warten viele weitere Shops mit über 30 namhaften Marken auf Sie. In edler Atmosphäre präsentiert sich ein Warenangebot für Tisch und Küche, Dessous, Frottier- und Bettwaren, Schmuck, Süßwaren, Uhren und Naturkosmetik. Außerdem gibt es alles für den Garten sowie Spielwaren – ein Einkaufserlebnis für Jung und Alt. Gönnen Sie sich eine Pause in einem der Cafés, Restaurants und Biergärten an der Fischhalle oder in der nahen Altstadt. Nun erwarten Sie die Gästeführerinnen der Schwäbischen Landpartie und führen Sie zu alten Geschichten sowie spannenden Entdeckungen. Wir besuchen zunächst auf dem WMFWerksgelände ein außergewöhnliches Kunstwerk: „Das schönste Tor der Welt“ ist eine originalgetreue Nachbildung der bronzenen Paradiestür am Baptisterium in Florenz, einem Meisterwerk der italienischen Renaissance. Geislingens Vergangenheit birgt viele spannende Geschichten, vom Mittelalter bis zur Industrialisierung, vom frühen Handwerk der Beinschnitzerei bis zum Bau der Geislinger Steige, einer Pioniertat im Eisenbahnbau des 19. Jahrhunderts. Ein Altstadtbummel führt Sie zu einem der prächtigsten Fachwerkhäuser Süddeutschlands und lässt Sie einen Blick in das „Kleine Ulmer Münster“, die Stadtkirche, werfen. Unterwegs erfahren Sie auch, warum die Fischhalle „Fischhalle“ heißt! Von der Burgruine Helfenstein erleben Sie eine traumhafte Aussicht auf die mittelalterliche Altstadt und den Verlauf der Geislinger Steige. Danach laden Sie zahlreiche Gaststätten, Biergärten und Cafés in und um Geislingen zu einem genussvollen Abschluss ein.

a Organisation und Führung am Nachmittag a 4 Stunden a 105 € a max. 30 Personen

Genuss-Spaziergang in Beuren

Brot und Wein Eingebettet zwischen zwei Bergvorsprüngen liegt inmitten von Streuobstwiesen und Weinbergen der reizvolle Kurort Beuren mit seiner bekannten Panorama-Therme. In dem liebenswerten Dorf hat sich ein kleiner aber feiner historischer Stadtkern erhalten.

Beginnend mit der Besichtigung eines Backhauses aus der Zeit um 1840 führt der Weg zur Ortsmitte mit seiner Nikolauskirche, in der es besondere Kleinode zu entdecken gibt. Das Gemälde vom Ölberg ist ein überregional bedeutendes Werk der Spätgotik. Für die fast lebensgroßen Steinfiguren wurde eigens eine Vorhalle gebaut. Auf dem weiteren Weg geht es an der Beurener Kelter vorbei, bis schließlich ein kleiner Fußpfad in die Weinberge führt. Hier können Sie sie schmecken, die gelungene Partnerschaft: Mit Genuss ein Glas Wein trinken, dazu frisch duftendes Brot und den Blick über die Weinberge schweifen lassen – das ist auch Genuss für die Seele!

a Kleine Wanderung a 4 Stunden a 105 € zzgl. Verkostung

foto: Zolltner; zvg.; Maria Stollmeier; zvg.

Davon und über die jahrtausendalte kulinarische Partnerschaft von Brot und Wein erfahren Sie mehr bei einem interessanten und vergnüglichen Nachmittag mit Spaziergang durch den Ort mit Kirche und Kelter bis zu den Weinbergen von Beuren.


TOUREN & FÜHRUNGEN a 21

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016 auf der Schopflocher Alb

Natur- und Dichterträume Eduard Mörike beschrieb die Alb als „wildes Paradies und ein Meer von Landschaft“. Auf seinen Spuren führt die Tour auch zu geologischen Besonderheiten. Im idyllischen Ochsenwang wartet nebst Hüle und Künstlerbrunnen Eduard Mörikes einstige Heimstätte auf Ihren Besuch. Hier hatte der verträumte Poet als Vikar sein Auskommen gefunden und zahllose Gedichte sowie Briefe über die Schönheit der Landschaft verfasst. Die Kirche, in der er predigte, und seine damalige Wohnung lassen sich besichtigen. Bei der Führung hören Sie mehr über sein Leben und einige der schönsten Gedichte. Der Breitenstein, ein monumentales Felsriff, bietet einen weiten Blick ins Albvorland. Ein besonderes Naturphänomen ist das Randecker Maar, der größte Krater des „Schwäbischen Vulkans“. Dort liegt idyllisch der Hof Ziegelhütte, der zu einem Käsevesper einlädt. Ein Spaziergang auf dem Schwellenweg über das Schopflocher Moor ist zu jeder Jahreszeit außergewöhnlich. Der Besuch im Naturschutzzentrum Schopflocher Alb lohnt u. a. wegen einer Ausstellung über Landschaft, Naturschutz und ökologisches Bauen. Die Ziele lassen sich zu abwechslungsreichen Halb- oder Ganztagesausflügen mit Spaziergängen oder sportlichen Wanderungen verknüpfen – auch behindertengerecht möglich.

a Halbtagestour a 4 Stunden a 105 € a max. 30 Personen a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Eintritt Mörikehaus: 2 € pro Person

> 08. Juli 2016 > 29. Juli 2016

Zu Gast auf Bauernhöfen

Landwirtschaft hautnah Die Vielseitigkeit der Region hält unterschiedlichste Gaumenfreuden für Sie bereit. Es erwarten Sie Obst- und Gemüsebaubetriebe, eine Straußenfarm, eine Hofmolkerei mit Käserei, Bauernhofcafés, weidende Alpaka-Herden, landwirtschaftliche Brennereien, bunte Bauerngärten, Schneckenzucht und Alb-Büffel. Was interessiert Sie besonders? Wir haben es im Programm! Gemüsebaubetriebe, Straußenfarm, Hofmolkerei mit Käserei, Höfe mit gemütlichen Bauernhofcafés, landwirtschaftliche Brennereien, Alb-Büffel, Alpaka-Hof, Apfelhof mit Apfelverkostung, Schau-Bauernhof mit alten Tier-Rassen, Erlebnisstall mit Ferkelaufzucht, Erdbeer- und Spargelanbaubetrieb, Kirschen direkt vom Baum.

Straußenfarm & Zwetschgenkuchen

foto: Christel Mühlhäuser; thomas madel / geislinger zeitung; Schwäbische Landpartie; zvg.; Maria Stollmeier

Auf dem Weg zu einem ungewöhnlichen Bauernhof lohnt sich der Halt bei der Burgruine Helfenstein. Sie liegt oberhalb der Fünftälerstadt Geislingen, die durch die Geislinger Steige bekannt ist, eine Pioniertat des Eisenbahnbaus im 19. Jahrhundert. Was man auf der rauen Schwäbischen Alb nicht erwartet: Auf dem Lindenhof bei Böhmenkirch lebt eine große Straußenherde. Bei einer Führung erfahren Sie Spannendes über die großen Vögel. Wie wäre es mit einer Mittagsrast in einem Albgasthof mit Straußenfleisch-Spezialitäten? Nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch die schöne Voralblandschaft besuchen wir den Obst- und Gemüseanbaubetrieb der Familie Läpple in Hattenhofen und erleben die ganze Vielfalt des Betriebs: Hier gedeiht Gemüse fast jeder Art und Obst von A wie Apfel bis Z wie Zwetschge. Anschließend locken Kaffee und Kuchen im Gewächshaus.

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Straußenfarm: 4 € pro Person a Obst- und Gemüsebetrieb: 50 € pro Gruppe

Frühmorgenwanderung

Der Sonne entgegen zum Mörikefels „Morgenstund’ hat Gold im Mund.“ Bei einem einzigartigen Ausblick ins Albvorland erleben Sie die besondere Faszination des Sonnenaufgangs. Der Sonne entgegen geht es am Albrand entlang über den Auchtert zum Lieblingsort von Eduard Mörike. Lassen Sie bei Gedichten und Sagen die Ruhe und Stille dieses besonderen Ortes auf sich wirken. Weiter führt der Weg vorbei am Vulkankrater und Geotop Randecker Maar zur Ochsenwanger Hüle und der Ochsenwanger Dorfkirche, „ein Kirchlein, reinlich und rührend klein“, wie es Mörike beschrieb. Schließlich geht es zurück zum Ausgangspunkt, wo wir uns mit einem gemeinsamen Frühstück stärken.

a Wanderung a 4 Stunden a 105 € a max. 30 Personen a Frühstück: 5 € pro Person

> 07. Mai 2016 > 04. Juni 2016 > 18. September 2016


22 a TOUREN & FÜHRUNGEN

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Touren im Streuobstparadies Die Streuobstwiesen entlang den Hängen der Schwäbischen Alb gehören zu den größten derartigen Landschaften Europas. Auf rund 26.000 Hektar wachsen 1,5 Millionen Obstbäume im „Streuobstparadies“, einem Zusammenschluss von fünf Landkreisen. Sie waren mit ausschlaggebend für die Auszeichnung der Schwäbischen Alb als UNESCO Biosphärengebiet. Diese jahrhundertealte Landschaft ist ein besonderer Kulturschatz und bietet zu jeder Jahreszeit schöne und genussvolle Ausflugserlebnisse.

Rundfahrt durchs Blütenparadies

Rund um Metzingen

Beeindruckendes Naturschauspiel

Altes Handwerk, moderne Energie

Lassen Sie sich dieses beeindruckende Naturschauspiel nicht entgehen: Jedes Jahr im Frühjahr verwandeln über 40.000 Kirschbäume das Gebiet um Neidlingen und Weilheim an der Teck in ein weißes Blütenmeer. Während der Rundfahrt oder auch eines Spaziergangs durch das Blütenparadies erfahren Sie vieles über die zweihundert Jahre alte Kulturlandschaft der Streuobstwiesen und Interessantes über Land und Leute.

Ein Spaziergang hinauf zum Floriansberg, dem Hausberg von Metzingen, belohnt mit einem Blick auf die Stadt und die schöne Voralblandschaft. Mit diesem Eindruck geht es weiter in das beschauliche am Albtrauf gelegene Glems, einem Ortsteil von Metzingen. Hier wurde die Alte Kelter zu einem Obstbaumuseum umgebaut. Im mächtigen historischen Gebäude werden dank eines modernen Konzepts auf aktive und lebendige Weise der Obstbau und das handwerkliche Verfahren des Mostens „hautnah erlebbar“.

a Halbtagestour a 4 Stunden a 105 € a max. 30 Personen a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Kostproben rund um den Apfel mit regionalen Getränken: 5 € pro Person

Ungewöhnlich für die Schwäbische Alb ist der Stausee, von den Einheimischen „Wasserschaukel“ genannt. Er ist ein Teil eines ausgeklügelten Konzepts zur Stromgewinnung durch den Transport zwischen zwei Becken – ein Pumpspeicherwerk. Die Wanderung um den See ist bereichert um Informationen über das Kraftwerk. Dienstags ist eine Besichtigung möglich. Bei einem informativen und kurzweiligen Programm lässt sich ein Blick hinter die Kulissen werfen. Eine Einkehr zu Kaffee und Kuchen oder Vesper darf natürlich nicht fehlen – auch im Obstbaumuseum möglich.

a Halbtagestour a 4 Stunden a 105 € a max. 30 Personen a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Eintritt Obstbaumuseum: 2,50 € inkl. ein Getränk

foto: schwäbische landpartie; Stadt Metzingen · ICON: DIGNUS.DE + Freepik / cc 3.0

Besuchen Sie mit uns die beeindruckende Peterskirche in Weilheim an der Teck mit ihrem ungewöhnlichem Bilderreichtum und kosten Sie Produkte von den Streuobstwiesen. Kaffee und Kuchen im schwäbischen Kaffeehaus „Alte Kass‘“ runden den Tag ab.


SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

TOUREN & FÜHRUNGEN a 23

Herbstfahrt an den bunten Albtrauf

„Indian Summer“ an der Alb Wenn sich die Laubwälder an den steilen Albtraufhängen im Oktober verfärben, bietet Ihnen die Schwäbische Alb ein ganz besonderes Naturerlebnis, das sich vor allem aus „luftiger Höhe“ genießen lässt. Ob von der Burg Hohenneuffen, vom Breitenstein oder vom Aussichtsfelsen an der Burgruine Reußenstein – die Laubwälder des Albtraufs, die leuchtenden Jurafelsen und die landschaftsprägenden Streuobstwiesen bieten Ihnen zu dieser Jahreszeit ein farbenprächtiges Schauspiel. Beim Spaziergang durch die jahrhundertealte Kulturlandschaft der Streuobstwiesen lernen Sie alte Apfelsorten mit ihren wohlklingenden Namen wie Berlepsch, Zuccalmaglio, Rosenapfel, Gewürzluike kennen. Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit, diese zum Teil in Vergessenheit geratenen Sorten zu verkosten. Genießen Sie Saft und Most sowie weitere Spezialitäten rund um den Apfel. Denn da, wo das Obst wächst, schmeckt es am besten!

a Halbtagestour a 4 Stunden a 105 € a max. 30 Personen a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Apfelverkostung mit regionalen Getränken, Apfelbrot oder Schmalzbrot: 5 € pro Person

foto: Maria Stollmeier

> 30. September 2016

> Touren, die wir auch im JahresProgramm ab Seite 36 anbieten, sind mit dem Jeweiligen Datum gekennzeichnet.


24 a TOUREN & FÜHRUNGEN

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Sport, Aktion und Natur Der Albtrauf, die Albhochfläche und die ausgedehnten Streuobstwiesen bieten ein herrliches Terrain für einige Sportarten und Aktionen.

Schneeschuhwandern

Durch unberührte Winterlandschaft Es verbindet auf einfache Weise Sport und Natur und fasziniert in der kalten Jahreszeit: Beim Schneeschuhwandern finden Sie eine unberührte Winterlandschaft vor, und genießen Ruhe und eine Auszeit vom Alltag. Für das Wandern mit Schneeschuhen auf und an der Alb brauchen Sie keine besonderen Kenntnisse – kurz gesagt, wer wandern kann, kann es auch mit Schneeschuhen. Wichtig sind gute Bergschuhe und schneetaugliche Bekleidung. Ein Erlebnis, das Sie begeistern wird. Wir laden Sie ein, es mit uns in Zusammenarbeit mit der Firma Sport Holl aus Weilheim an der Teck zu testen. > 30. Januar 2016 > 06. Februar 2016

BogenschieSSen

Nordic Walking & Running

Fühlen wie Wilhelm Tell

Dynamik und Genuss

Auch, wenn der Ur-Schweizer eine Armbrust verwendete – eifern Sie Wilhelm Tell mit Pfeil und Bogen nach. Bogenschießen ist gar nicht so schwierig, wie man denkt und macht einfach Spaß. Neben Zielscheiben kann auch auf Äpfel, Dosen oder Luftballons geschossen werden. Der Spaß und das Ausprobieren dieser traditionellen Sportart stehen im Vordergrund. Wir laden Sie ein! Versuchen Sie es.

Der Albtrauf ist ein ideales Gelände für Nordic Walking und andere dynamische Sportarten. Vorhandene Trails und Wege eignen sich für den mehrmaligen Auf- und Abstieg, sodass schnell Höhenmeter-Ergebnisse zustande kommen, die man sonst nur im Hochgebirge erreicht.

a Preise auf Anfrage > 16. April 2016

Zwischendurch ist Genuss angesagt – fantastische Ausblicke oder ein guter Kaffee auf einer Burg. In schönster Natur zu jeder Jahreszeit!

a Preise auf Anfrage

foto: Maria Stollmeier; zvg. · ICON: DIGNUS.DE + Freepik / cc 3.0

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Panoramablick bis nach Stuttgart · Gartenterrasse direkt am Waldrand Saisonale deutsche Küche · Hausgemachte Kuchen und Torten Hauseigene Obstdestillate und Apfelsaft von Streuobstwiesen um Aichelberg Höhenrestaurant Cafe Waldeck · Vorderbergstraße 25 · 73101 Aichelberg Telefon 07164 2493 · E-Mail: info@waldeck-aichelberg.de

Montag Ruhetag

Erleben wie ht e t s t n Spielzeug e Erleben Sie in unseren Werkstätten, wie die weltbekannten Ostheimer Weihnachtsund Spielfiguren von Hand gefertigt werden. Bei einer unserer Führungen können Sie die Entstehung eines Spielzeugs vom rohen Holzbrett bis zur fertig bemalten Figur begleiten.

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26 a ÜBERSICHTSK ARTE

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Waiblingen Schorndorf

Stuttgart

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Rems

Rotenberg

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Esslingen am Neckar

WangenOberwälden

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Hattenhofen

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Kirchheim u. Teck

Zell u. A. Holzmaden Aichelberg

Waldenbuch

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Frickenhausen

Kloster Bebenhausen

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Reutlingen

Burg Teck Breitenstein Neidlingen Ochsenwang Wiesensteig Neuffen Hohenneuffen NaturschutzReußenstein zentrum Lenningen Jusi Schopfloch Schertelshöhle Gutenberger Höhle Schlattstall

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Metzingen-Glems

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Weilheim a. d. Teck Limburg Gruibingen Bissingen a. d. Teck Hepsisau

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Bad Boll

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Bad Urach

Römerstein-Böhringen

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Schloss Lichtenstein

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Burg Hohenzollern

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Zwiefalten Albstadt 5 Sigmaringen

Bad Buchau 5


ÜBERSICHTSK ARTE a 27

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

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Schwäbisch Gmünd

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Heubach

Wäscherschloss

Neresheim

Hohenrechberg

Wäschenbeuren Hohenstaufen

Ottenbach

Rechberghausen

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Lauterstein- Weißenstein

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Kloster Neresheim

Königsbronn

Burg Katzenstein Härtsfeldsee

Göppingen Schloss Weißenstein

Staufeneck Süßen

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Giengen an der Brenz

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Wasserberg Auendorf

Dischingen

Heidenheim an der Brenz

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Geislingen an der Steige Eselsburger Tal

Burgruine Helfenstein

Charlottenhöhle

Bad Überkingen

Bad Ditzenbach Mühl- Gosbach hausen im Täle

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karte: dignus.de · ICON: DIGNUS.DE + Freepik / cc 3.0

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Schwäbische Gastlichkeit ... ... mit leckeren Köstlichkeiten von der Alb

Stadt Wiesensteig

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Stadt Waldenbuch


TOUREN & FÜHRUNGEN a 29

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016 Oberwälden, Adelberg, Börtlingen

Dorfidylle, Kunstgenuss & Weitblick In Oberwälden zeigt sich ein typisches Schurwalddorf im Wandel der Zeit. Das alte Bauerndorf hat viel von seinem idyllischen Dorfbild und seinen Traditionen bewahrt. So wird auch heute noch im Dorfbackhaus gebacken. Hier beginnt der Dorfspaziergang. In der dem Heiligen Nikolaus geweihten Dorfkirche gibt es im romanischen Chorraum kunsthistorisch wertvolle Wandmalereien zu sehen. Und vom Pfarrhof hat man einen schönen Blick über Wiesen und Wälder zum nahegelegenen Hohenstaufen, wo die Stammburg der Staufer stand, die die Geschichte des Ortes wesentlich mitbestimmten. Bei einer kleinen Wanderung zum Oberwälder See erfährt man viel über Land und Leute. Und weil man eine schöne Landschaft auch im Gaumen schmecken sollte, kredenzen wir an einem schönen Platz gerne Getränkespezialitäten aus den heimischen Streuobstwiesen. Im Kloster Adelberg entführt Sie ein Besuch in der Ulrichskapelle in die Blütezeit des Klosters. Ein prachtvoller spätgotischer Flügelaltar aus der berühmten Ulmer Schule ziert die Kapelle. Warum steht ein Turm, wie man ihn von der Nordseeküste kennt, auf dem Schurwaldrücken? Finden Sie es heraus bei einem Besuch des Reinhold-Maier-Turms bei Börtlingen. Er ist eine herausragende Landmarke am legendären Kaisersträßle. Und wer die 110 Stufen bezwungen hat, wird mit einem großartigen Ausblick belohnt: Rundum Wiesen, Wald und Felder, die Schwäbische Alb vom Rosenstein bis zum Neuffen, die drei Kaiserberge, die Stauferstädte Schwäbisch Gmünd und Göppingen, das Fils- und das Remstal. Doch noch etwas Lust auf Stadt? Dann lässt sich der Ausflug in den Schurwald auch gut mit einem Besuch von Schwäbisch Gmünd, der Gartenschaustadt 2014, verbinden.

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Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen Verkostung regionaler Getränkespezialitäten: 3 € pro Person Eintritt Ulrichskapelle: 2 € pro Person Eintritt Reinhold-Maier-Turm: 25 € pro Gruppe

Das Härtsfeld und giengen an der brenz

Burgleben und barocke Pracht

Über die Weißensteiner Steige und durch schöne Alblandschaft führt die Fahrt nach Heidenheim. Der Schlossberg mit Schloss Hellenstein bietet sich an für einen ersten Halt mit schönem Blick über die Stadt. Oder lieber in die Natur? Ein Spaziergang um den Härtsfeldsee lässt in der dünn besiedelten Region gesunde Albluft genießen.

foto: Schwäbische Landpartie; Franz Wenka; christel mühlhäuser; Maria Stollmeier; Schwäbische Landpartie

Aus der Ferne grüßt schon der Burgfried der Burg Katzenstein. Hier tauchen wir bei einem Rundgang ins Mittelalter ein. Erstmals im Jahre 777 erwähnt, gilt die gesamte Anlage mit ihrer romanischen St. Laurentius Kapelle als Musterbeispiel einer stauferzeitlichen Burg und ist nun nach über 20 Jahren wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Hier erwartet uns ein Mittagessen in der Burgschenke oder bei schönem Wetter im Burghof. Nachmittags besuchen wir das Kloster Neresheim, die Krone des Härtsfelds. In der Benediktinerabtei beeindruckt die spätbarocke Klosterkirche von Balthasar Neumann mit ihren farbenprächtigen Ausmalungen der sieben Kirchenkuppeln. Im weitläufigen Klosterareal gibt es allerlei zu entdecken – und im Klosterhospiz duftenden Kaffee. Diese Tour kann auch kombiniert werden mit einem Besuch im Steiff-Museum in Giengen an der Brenz oder einer Erkundung der berühmten Charlottenhöhle und einem Besuch des Brenztopfes in Königsbronn.

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Eintritt Burg Katzenstein: 4 € pro Person

Stimmungsvolle Abendwanderung

Im Zauber der Abendstunde Die Abenddämmerung taucht nicht nur Landschaften, sondern auch unsere Wahrnehmung in ungewohntes Licht. Lassen Sie sich auf dieser Tour zu später Stunde in gemütlichem Tempo und mit offenem Blick entlang des Albtraufs von Bergruinen und Aussichtsfelsen mit geheimnisvoller Stimmung verzaubern. Sagen und Geschichten, vor Ort berichtet, werden zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer einmal das faszinierende Spiel der Natur mit den Farben eines Sonnenuntergangs erlebt hat, wird davon lange träumen. Der Abend klingt mit einem leckeren Landpartie-Cocktail aus. Verschiedene Orte möglich: Breitenstein, Jusi, Limburg, Hohenstaufen u. a.

a Wanderung a 2-3 Stunden a 70 € a Cocktail: 2 € pro Person

> 22. Juli 2016 > 08. Oktober 2016


FOTO: ZVG. + JOACHIM KÖHLER/GFDL

Stadt Geislingen an der Steige

Kaiser-Brauerei Kumpf Geislingen an der Steige

Die grüne Fünftälerstadt liegt malerisch eingebettet in die Landschaft der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf. Die historische Altstadt mit ihren zahlreichen prächtigen Fachwerkhäusern lädt zum Entdecken und Verweilen ein.

i-Stadtinformation · 73312 Geislingen an der Steige Telefon: 07331/24-279 · E-Mail: infopunkt@geislingen.de

www.geislingen.de

Adelberg Entdecken Sie den „kleinen Urlaub“ im Schurwald

Tälesweine Weingärtnergenossenschaft Hohenneuffen-Teck

Gemeinde Adelberg

Viele Wege führen zu Mühlen, Einkehr und Rast, lassen vergessen des Alltags Hast!

Gemeinde Adelberg · Vordere Hauptstraße 2 · 73099 Adelberg · Telefon: 071 66 910 110

www.adelberg.de


SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016 Erlebnisse im Lenninger Tal

Burgen, Gold und königliche Spuren Von Weitem schon grüßt der schlanke Turm der Burg Teck. Majestätisch thront sie an der Pforte des Lenninger Tals, wo die Stadt Owen der ideale Ausgangspunkt zur Entdeckung des sagenumwobenen Berges ist. Im Jahr 1892 besuchte die britische „Herzogin von Teck“ und spätere englische Queen Mary die Burg und verlieh dem Ort den Glanz ihres Königshauses. Ob Gipfelsturm mit Traumaussicht oder ein gemütlicher Spaziergang in Halbhöhenlage: Mit kulturellen Höhenpunkten wie dem Besuch der Bernhardskapelle erwartet Sie eine spannende Themenvielfalt in herrlicher Natur. Weiter geht es mit der Teckbahn oder dem Bus nach Oberlenningen. Die Martinskirche lädt zu einem Besuch ein; sie ist eine der ältesten romanischen Kirchen in der Gegend. Das schön renovierte Schlössle ist ein ehemaliger Adelssitz und beherbergt das Museum für Papier- und Buchkunst. Es ist in seiner Einmaligkeit zu einem Anziehungspunkt für viele Interessierte aus dem In- und Ausland geworden. Zu bestaunen ist eine Vielfalt an Papierkunst und Buchobjekten – auch das kleinste Buch der Welt ist hier zu sehen. Mehr über das Museum auf Seite 34. Nicht fehlen darf ein kleiner Spaziergang vom romantisch gelegenen Örtchen Schlattstall zum geheimnisvollen Goldloch, dem Ursprung der Schwarzen Lauter. Hören Sie hier fantastische Geschichten über Wasser als Lebenselixier und Gold als ewigen Traum. Nach Lust und Laune lässt sich noch durch das Lenninger Tal wandern oder zünftig einkehren – zum Beispiel im Bauernhofcafé Sulzburghof.

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen a Einritt Museum für Papier- und Buchkunst: 2 € pro Person a Eintritt Bernhardskapelle: 3 € pro Person

Geislingen an der Steige und Ulm

Herrschaft und Leibeigene Über 400 Jahre lang stand Geislingen an der Steige unter Ulmer Herrschaft. Das mittelalterliche Zentrum der Fünftälerstadt mit prachtvollen Fachwerkhäusern lädt zum Entdecken und Bummeln ein. Zum Beispiel ist der Alte Bau, als Kornspeicher um 1445 erstellt, eines der schönsten und stattlichsten Fachwerkhäuser Württembergs. Ein ebenso imposantes Bauwerk ist die von der Ulmer Münsterbauhütte errichtete Stadtkirche. Spannend war die Entwicklung Geislingens zur modernen Industriestadt. Die Württembergische Metallwarenfabrik WMF hat hier ihren Stammsitz und wartet mit einem besonderen Kunstschatz auf, dem „schönsten Tor der Welt“ – eine originalgetreue Nachbildung der Paradiestür des Baptisteriums in Florenz. Anschließend geht die Fahrt über die Ulmer Alb zur Stadt an der Donau, deren Bild vom Ulmer Münster bestimmt wird. Mit 161,53 Metern hat es den höchsten Kirchturm der Welt. Nach einer Besichtigung geht es in das romantisch anmutende Fischer- und Gerberviertel mit seinen zum Teil krummen Fachwerkhäusern, dem verwinkelten Gassengewirr und einem Hauch von Mittelalter. Passend dazu begeistern Geschichten vom Ulmer Spatz, dem schiefen Metzgerturm und den Ulmer Schachteln. Rund um den Münsterplatz laden viele Cafés zur einer abschließenden Einkehr ein.

a Tagestour a 8 Stunden a 170 € a max. 30 Personen

Gutenberger Tropfsteinhöhlen

foto: christel mühlhäuser; Maria Stollmeier; Heike Gössel

Unterirdische Schätze

Tropfsteinhöhlen sind typisch im Karstgestein der Schwäbischen Alb. Neben der Schertelshöhle ist auch die Gutenberger Höhle auf der Schopflocher Alb begehbar. Wir besuchen ihre sieben Hallen mit schönem Tropfsteinschmuck. Vom Parkplatz aus führt ein Waldweg hinab zur Höhle, die rund 200 Meter lang ist. Nicht weit entfernt liegt die kleinere Gußmannshöhle. Nach einer eindrucksvollen Besichtigung führt der Weg hoch nach Krebsstein. Der kleine Weiler wurde direkt am Albtrauf auf einem Felsen erbaut – mit herrlichem Ausblick ins Lenninger Tal. Den Abschluss eines warmen Sommertages genießen Sie bei Kaffee und Kuchen oder einem rustikalen Vesper im Haberhaus. Dieses ehemalige Getreidelager wurde in den letzten Jahren mit viel Liebe zum Detail restauriert.

a Halbtagestour a 4 Stunden a 105 € a max. 30 Personen a Eintritt Höhle: 2,50 € pro Person

TOUREN & FÜHRUNGEN a 31


32 a KUNST-HAND -WERK

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Vom guten Ton zur schönen Keramik

Akt in Raukeramik von Jürgen Kretzschmar

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Schnell dreht sich die Töpferscheibe. Mit geschickten Händen und herzhaftem Zugreifen formt der Töpfer oder die Töpferin aus Ton die unterschiedlichsten Gefäße.

is aus einem unförmigen Tonkloß ein Krug, eine Schüssel, Tasse oder Schale wird, vergehen nur wenige Minuten. Was aber so einfach aussieht, bedarf jahrelanger Übung. Bevor es losgehen kann, muss der Ton zunächst aufbereitet sein. Anders als Lehm ist er feiner, plastischer und hat eine andere chemische Zusammensetzung. Entstanden ist die Tonerde aus Granit vor vielen Millionen Jahren. Dieser Rohstoff ist nach Reinigung und Aufbereitung homogen und lässt sich dadurch gut formen. Das Drehen ist eine technisch anspruchsvolle Tätigkeit und erfordert Konzentration – viele Griffe und Kniffe sind durch ständiges Üben einzuprägen. Man kann dies mit dem Erlernen eines Musikinstrumentes vergleichen.

Orient und Ferner Osten als Inspirationsquelle

Im Mittelalter entwickelte sich im Orient eine neue prachtvolle Keramik, die durch die Verbreitung des Islam in Spanien ihren Weg nach Europa fand. Es entstanden die ersten Majoliken und Fayancen in den Keramikwerkstätten Spaniens und Italiens. 1709 wurde in Meißen das erste europäische Porzellan hergestellt – im fernen China schon lange bekannt. Ostasiatische Keramik war in der Barockzeit an den Fürstenhöfen sehr beliebt und wurde für teures Geld über die neu entdeckten Handelsrouten eingeführt. Die stetige Entwicklung der verschiedenen Techniken führte zu immer neuen Dekorarten und Glasurtypen. Man denke hier nur an den Nach dem Drehen folgen viele weitere Arbeitsschritte. Erst muss das Jugendstil oder Art Deco, an das Bauhaus oder die Art-and-crafts-BeweGefäß antrocknen. Wenn es eine gewisse Festigkeit hat (der Töpfer spricht gung in England im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Das erklärt auch, von „lederhart“), lässt es sich weiter bearbeiten, zum Beispiel – auf der warum Keramik heute so viele unterschiedliche Ausdrucksformen und Töpferscheibe neu zentriert – mittels einer Schlinge oder eines Eisens Gesichter hat. „abdrehen“. Man kann diese Tätigkeit mit der eines Drechslers vergleichen, der mit seinen Abdreh-Eisen einen rohen Holzblock in eine schöne Kunsthandwerkliche Keramik ist unverwechselbar Form bringt. Bei diesem Vorgang werden die endgültige Form festgelegt, Was macht handgearbeitete Keramik so unverwechselbar? Neben der letzte Unebenheiten am Gefäß beseitigt und der Boden nachgearbeitet. Herstellung auf der Töpferscheibe ist es der persönliche Stil, den sich eine Nun lassen sich eventuelle Verzierungen bzw. Dekore hinzugefügen. Werkstatt im Laufe der Zeit aneignet. So gehört die Gestaltung der Oberfläche zur Arbeit eines Keramikers. Ist ein Gefäß als Rohling fertiggestellt Keramik entwickelte sich vielfältig aber noch nicht gebrannt, kann man schon die ersten Dekore anbringen. Der töpferende Mensch hatte seit je her das Bedürfnis, seine Gefäße zu In Frage kommen dabei Engobemalereien, Ritz-, Stempel- und Durchverzieren. Archäologische Funde konnten eine Bandkeramik nachweisen, bruchdekore. Ist das Gefäß vollständig ausgetrocknet, wird es bei rund die vor über 6.000 Jahren in Mitteleuropa beheimatet war. Allerdings sind 920 Grad Celsius schrühgebrannt. Nach dem Abkühlen können weitere diese Keramiken nicht auf der Töpferscheibe entstanden. Sie wurden von Dekore oder das Glasieren hinzukommen. Auch nach dem zweiten, sogeHand aufgebaut und in einfachen Erdöfen bei niedriger Temperatur ge- nannten Glattbrand (zwischen 1040 Grad bis 1320 Grad) können weitere Verschönerungen erfolgen – bis zu vier Mal wird eine Keramik gebrannt. brannt. So entstehen unverwechselbare Stücke für den täglichen Gebrauch soIm Laufe der Zeit entwickelten sich differenzierte Formen und Dekore. wie künstlerische Keramik, Plastiken, Ofenkacheln oder Gartenkeramik. Hinzu kamen Glasuren, die den Gefäßen durch Aufschmelzen Glanz, WiÜbrigens, durch den Brennprozess entsteht ein völlig neuer Werkstoff. derstandsfähigkeit und eine größere Farbpalette verliehen. So entstanden im antiken Ägypten die ersten farbigen Keramiken und in den großen Aus Ton wird Keramik, hart und widerstandsfähig und so unterschiedlich Stadtkulturen im heutigen Irak wurden vor 5.000 Jahren schnelldrehende in ihrem individuellen Ausdruck wie es Menschen auch sind. Töpferscheiben entwickelt. In den Brennöfen konnten außerdem höhere a Jürgen Kretzschmar, Keramiker in Beuren-Balzholz Temperaturen erzielt werden. Neben schlichter Gebrauchskeramik entstanden Keramikarbeiten, die sich nur wohlhabende Menschen leisten konnten. Auch in der Architektur fand hochwertig dekorierte Keramik Verwendung, wie man an den Fliesen des berühmten Ischtartores aus Babylon, das unter Nebukadnezar II. (605 – 562 v. Chr.) errichtet wurde, gut erkennen kann. Die Prunkvasen der antiken Griechen erlangten ebenso Unser Termin im Jahresprogramm Berühmtheit wie das charakteristische Tafelgeschirr der Römer, die soge27. Februar 2016: In der Töpferei von Jürgen Kretzschmar nannte Terra Sigillata.

foto: Jürgen Kretzschmar · ICON: DIGNUS.DE + Freepik / cc 3.0

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SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

KUNST-HAND -WERK a 33

Himmelblauer Acker und weiße Linnen Leinentuch

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Herrlich blau lässt der Lein die Ackerlandschaft erblühen, doch die Arbeit der Weber war hart und oft wenig einträglich.

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foto: dignus.de · ICON: DIGNUS.DE + Freepik / cc 3.0

amenfunde lassen vermuten, dass Flachs bereits vor rund 10.000 Jahren in Mesopotamien und der Türkei angebaut wurde. Samenkapseln des Leins wurden in Pfahlbausiedlungen in unseren Breiten gefunden, die auf eine rund 5.000-jährige Kulturzeit hinweisen. Schon früh wurde im heutigen Württemberg Lein angebaut. Im Mittelalter gehörte neben der Wolle das Leinen zu den gebräuchlichsten Geweben.

Bis zum 16. Jahrhundert wurde die Leinenweberei in Württemberg lediglich zum Eigenbedarf oder Verkauf im Umfeld betrieben. Herzog Friedrich von Württemberg erkannte die Zeichen der Zeit, als er beschloss, den Flachsreichtum der Alb mit den Fertigkeiten der Weber zu verbinden. Statt Städten wie Ulm und Augsburg die guten Geschäfte zu überlassen, machte er Urach zum Zentrum württembergischer Weberei, damit der Flachs im Land selbst weiterverarbeitet werden konnte. Nach Plänen des Von der Pflanze zum Garn Baumeisters Heinrich Schickhardt entstand 1599 die Webervorstadt, doch der Dreißigjährige Krieg brachte den Zusammenbruch des Handwerks, Lange war es den ländlichen Regionen vorbehalten, die Hausweberei und nach nur kurzer Erholung gerieten die Weber im ausgehenden 17. zu betreiben. Selbst die Herstellung des Leinengarns blieb den Weberfa- Jahrhundert erneut in bittere Not, weil die Nachfrage zurückging. milien oder manchmal der Dorfgemeinschaft überlassen. Diese begann mit der Ernte der Flachspflanze, die ungefähr 100 Tage nach der Aussaat „Außergewöhnlich gutes Linnen“ aus Laichingen stattfand und zwar mitsamt der Wurzel, wenn die Samenkapseln noch geschlossen waren. Bei diesem „Raufen“ wurden die Leinbündel zum Im 18. Jahrhundert gaben neue mechanische Flachsspinnereien wieder Trocknen am Acker ähnlich wie Getreide aufgestellt. Beim „Riffeln“ wur- vielen Arbeit – mit der Handweberei war es weitgehend vorbei. In Laiden die Samenkapseln über den Riffelkamm gezogen und die Wurzeln chingen hielten die Neuerungen erst Jahrzehnte später Einzug. In alten entfernt. Wichtig war die „Raise, Rotte oder Röste“ – auf dem Feld ausge- Chroniken ist zu lesen, dass der Marktflecken auf der Alb schon lange ein legt und feucht gehalten verrotteten die weichen Teile der Halme. Beim bedeutender Ort war, „wo die Weber ein außergewöhnlich gutes Linnen anschließendem „Darren“ trockneten die Stängel, etwa in abgekühlten woben.“ Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte die Laichinger TextilinduBacköfen – Ursache für so manchen Brand in damaliger Zeit. Es gab auch strie einen erneuten Aufschwung. Bis 1965 gab es mehr als 30 NeugrünDarrgruben, in denen ein Feuer den Boden erwärmte. Nun kam die „Bre- dungen für „Laichinger Bettwäsche“. Mit den modernen Maschinen kache“ zum Einsatz, um die holzige Schicht der Halme aufzubrechen. Beim men neue Berufsbezeichnungen auf, wie der Stückputzer, Blattmacher, „Schwingen“ wurden die kurzen holzigen Stückchen entfernt. Schließ- Kartenschläger, Musterzeichner und Patroneur. Doch die Tage der Textilich „hechelte“ man die langen Fasern und trennte das „Werg“ heraus, lindustie in Laichingen und anderen Alb-Ortschaften waren gezählt. Tradie kurzen Fasern. Vom gesamten Erntegewicht blieben letztendlich nur ditionen wie die Wäscheaussteuer zur Hochzeit verloren an Bedeutung rund zehn Prozent spinnbare Langfasern übrig. und die „Haustürgeschäfte“ der häufig übers Land fahrenden Vertreter konnten aufgrund eines neuen Verbrauchergesetzes wieder rückgängig Der fertige Faserstrang wurde locker zum Zopf geschlungen und über gemacht werden. Die Politik forcierte den Export von Maschinen, wähden Spinnrocken gehängt. Es wird vermutet, dass diese Zöpfe das Vor- rend die damit hergestellten Textilien aus Ländern mit niedrigerem Lohnbild der schwäbischen Flachswickel (Gebäck) sind. Etliche Markungsna- niveau wiederum eingeführt wurden. An einstige Blütezeiten erinnert in men beziehen sich auf Bezeichnungen der Flachsverarbeitung – Bleiche, Laichingen ein aufschlussreiches Webermuseum, das mit viel Liebe und Bleichwiesen, Raise oder auch der Familienname Raisch. Das Spinnen der Fachwissen eingerichtet wurde. Egal, ob man eher technisch oder handFasern oblag den Frauen, das Weben war Männersache. Der hölzerne arbeitlich orientiert ist, ein Besuch ist in jeder Hinsicht lohnenswert. Webstuhl stand im Keller, dem „Dunk“ oder „Donk“, meist gelangte man über eine Luke im Stubenboden hinunter. Dort war es ganzjährig feucht a Gerda Sautter, Gästeführerin und kühl – wichtig, um das Garn geschmeidig zu halten, damit es nicht brach und das Gewobene eine ebenmäßige Struktur erhielt. Doch die Gesundheit der Weber wurde unter diesen Bedingungen arg strapaziert; viele hatten ihr Leben lang mit chronischen Leiden zu kämpfen.

Unser Termin im Jahresprogramm 8. November 2016: Was aus Wolle alles entstehen kann


34 a KUNST-HAND -WERK

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Bücher, die man nicht lesen kann A

In Lenningen steht der Name Scheufelen seit über 120 Jahren für den künstlerischen Umgang mit Papier. Das außergewöhnliche Museum für Papier- und Buchkunst zeigt anschaulich, was alles mit dem Material kreiert werden kann.

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ie historische Bausubstanz des Schlössles in Oberlenningen, einem alten Ortsadelssitz, ist ein idealer Rahmen für das im zweiten Stock untergebrachte Museum. Es ist zu einem Anziehungspunkt für Interessierte aus dem In- und Ausland geworden und will zu einer neuen Sicht auf das so alltägliche Material beitragen. Deshalb werden vor allem aktuelle künstlerische Arbeiten aus Papier vorgestellt. „Bücher, die man nicht lesen und Papier, das man nicht beschreiben kann“ lautet der Leitsatz für die Arbeiten deutscher und wenig bekannter Künstler – auch die Grenzbereiche künstlerischen Schaffens sowie Experimente bleiben nicht ausgespart. Die Abteilungen Buchobjekte und Papierkunst präsentieren zwei Kunstrichtungen, die sich lebendig weiterentwickeln und gerade in den letzten Jahren spannende Arbeiten hervorgebracht haben.

Traditionelle und innovative Papierherstellung

Buchobjekt „Das Buch des grünen Heinrich“ von Martin Schwarz – Buch, Stein, Dispersionsfarbe

Bücher als Kunstwerke Nicht erst seit Johannes Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks mit seriell hergestellten Lettern um 1450 sind Bücher ein Bestandteil der Kultur. Schon die reich illustrierten mittelalterlichen Handschriften sind mehr als reine Lesebücher. Der Einband, der Lederrücken, die grafische Gestaltung, die Typografie, die Bildillustrationen – dies alles sind künstlerische Elemente, die über den konkreten Nutzen des Buches als Leseobjekt hinausweisen. Die sogenannten Künstlerbücher erheben den Anspruch, selbst Kunstwerk zu sein. Die Lesbarkeit des Inhalts spielt eine untergeordnete Rolle, durch die Abfolge von einzelnen Blättern sind sie aber noch eindeutig als Buch erkennbar. Künstlerbücher fordern vom Betrachter Toleranz, geben Anlass zum Nachdenken.

Bücher, die keine mehr sind

Während die illustrative Buchkunst seit Jahrhunderten bekannt ist, sind die Künstlerbücher eine junge Kunstform. Im ersten Drittel dieses Jahrhunderts haben sich die Dadaisten, die Futuristen und die Surrealisten mit dem Buch als Kunstwerk auseinandergesetzt. Seit den 1960er-Jahren ist das Buch in der Kunst wieder aktuell geworden. Die Buchobjekte, denen ein eigener Raum im Museum gewidmet ist, sind der äußeren Form nach zwar noch als Bücher zu erkennen; es handelt sich hierbei aber um Kunstobjekte, die nicht mehr lesbar sind. Sie haben den äußeren AnPapierkunst seit Picasso schein eines Buches, erfordern vom Betrachter aber eine neue, erweiterte Leseart, die neben der gedanklichen Auseinandersetzung alle Sinne zu Die moderne Papierkunst ist Anfang des 20. Jahrhunderts in Europa neuen Erfahrungen anregt. Als Kunstwerke sind sie eher dem Bereich der entstanden. Zunächst verwendeten Pablo Picasso und Georges Braque Skulptur als dem der bibliophilen Welt zuzuordnen. Zeitungsschnipsel und Tapetenfetzen für ihre „papiers collès“. Aus der Collage entwickelte sich die Decollage, bei der es auf die Struktur der Die Kunst hat die Buchobjekte – ähnlich wie die Künstlerbücher – erst Oberfläche ankommt – das Bild wird zum Relief. Die Künstler bearbeiten im 20. Jahrhundert entdeckt. Sie sind eine künstlerische Antwort auf die bedrucktes oder unbedrucktes, meist aber industriell gefertigtes Papier. Ausbreitung der elektronischen Medien. Einer unübersichtlichen und In Nordamerika dagegen erlebte seit den 1950er-Jahren das handge- schnelllebigen Medienwelt gegenüber ist das Buch beständig – als Leschöpfte Papier eine Renaissance. Der noch nasse Faserbreit wird jetzt als sebuch und als Kunstwerk. In einer „Kinderecke“ gibt es unter anderem Werkstoff entdeckt, der fast beliebig manipuliert werden kann. einige wertvolle Antiquariate zu sehen. Hier stehen auch Papier, Schere, Klebstoff und Farbstifte bereit, mit denen gebastelt und gestaltet werden Schon beim Entstehungsprozess können die Künstler die Papiermasse kann. Anregungen für kreatives Arbeiten bieten die Ausstellungsobjekte (Pulp) nach ihren Bedürfnissen formen und gestalten. Der Pulp ermög- aus dem gesamten Museumsbereich. In einem Rückblick wird auf die Belicht eine freie, auch dreidimensionale Gestaltung. Papierkunst ist heute deutung des Papiers als Spielzeugmaterial für historische Papiertheater aktueller als je zuvor. Sie ist in vielen Ländern verbreitet und hat sich zu ei- und Scherenschnitte hingewiesen. a ner eigenständigen Sparte innerhalb der bildenden Kunst emanzipiert. In der Abteilung Buchkultur werden Bücher ausgestellt, die von bildenden Künstlern konzipiert und gestaltet wurden. Neben dem kleinsten Buch Unser Termin im Jahresprogramm der Welt sind auch zahlreiche Handpressendrucke zu sehen. 27. April 2016: Papiermacher im Schlössle

foto: Gemeinde Lenningen · ICON: DIGNUS.DE + Freepik / cc 3.0

Die historische Abteilung des Museums gibt in einem kurzen Abriss die Geschichte des Papiers mit handgeschöpften Papiersorten aus aller Welt wieder. Der Papierfabrikant Adolf Scheufelen nahm in Oberlenningen 1892 die erste Streichmaschine auf dem europäischen Kontinent in Betrieb, mit der das hochwertige Kunstdruckpapier hergestellt werden konnte. Bis heute produziert die Firma hochwertig gestrichenes Papier sowie Karton und entwickelte Speziallösungen wie beispielsweise schwer entflammbares Papier für die Raumfahrt.


SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Goldene Zeiten für den schönen Schein

KUNST-HAND -WERK a 35

Das Cappenberger Kopfreliquiar soll Kaiser Friedrich I. Barbarossa darstellen und wurde um 1160 als vergoldete Bronze hergestellt.

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Seit Jahrtausenden geben sich Menschen nicht allein mit Holz, Metallen und anderen Materialien zufrieden sondern suchen nach Wegen, sie zu gestalten und zu veredeln. Aus dem Malerhandwerk entstand die Tätigkeit des Vergolders, der mit Hilfe von Blattgold und anderen Blattmetalle einen „schönen Schein“ herstellt.

O

b Gebäudeteile oder Raumelemente, Einrichtungsgegenstände oder Plastiken – der Vergolder gestaltet Flächen kunstvoll mit Verzierungen, Gravuren oder Hoch- und Tiefreliefs. Auch Papier, Pergament, Leder, Textilien und Glas sind beliebte Stoffe, die der Vergolder mit einer kostbaren Hülle umgibt.

renfabrik lässt sich nachvollziehen. Auch das Comptoir mit kompletter Büroeinrichtung – Büchern, Telefon, Rechen- und Schreibmaschine – ist noch so anzutreffen, als habe es der Chef gerade verlassen.

Zu den Goldschmiedezünften, die es seit dem 14. Jahrhundert in vielen mitteleuropäischen Stadten gab, gehörten sowohl die Handwerker, die sich mit Schmuck- und Edelsteinarbeiten befassten – die heutigen Goldschmiede – als auch Werkstätten, in denen silberne Korpusstücke und Bestecke hergestellt wurden. Musste der Goldschmied auch silberne Gefäße bei der Meisterprüfung vorweisen, war für den Silberschmied ebenso das Vergolden eine unabdingbare Fertigkeit. Doch mit der Auflösung der Zünfte im 19. Jahrhundert gingen die beiden Berufsbilder zunehmend getrennte Wege, und eine spezielle Silberwarenindustrie entstand. Hier fand teilweise das Wissen der Kupferstecher Eingang, das sich aus der Gravurkunst herausgebildet hatte. Zudem gab es noch weitere Metallberufe, wie das Ziselieren, Guillochieren und Anfertigen von Uhrgehäusen oder Gussmodellen.

Im Juli 1854 stellte auf der Münchener Industrieausstellung ein kleiner Betrieb aus Geislingen an der Steige zum ersten Mal seine Metallwaren aus – „ein Sortiment schöner silberplattierter Waren”, wie der heimische Alb- und Filstalbote anerkennend schrieb. In nur einer Generation entstand aus der kleinen Geislinger Firma ein rasant expandierendes Unternehmen, das als Württembergische Metallwarenfabrik (WMF) heute weltweit bekannt ist. Die WMF entwickelte in den 1920er-Jahren eine Oberflächentechnik für Metall und Glas, mit der kunstvolle Ergebnisse erzielt wurden. Dabei wurde Messing durch Feuerpatinierung, Abpolieren und andere Techniken verfärbt. Bis heute sind derartig bearbeitete Produkte bei Sammlern begehrt – zum Beispiel Dosen, Aschenbecher und Vasen.

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Fabrikmuseum in Schwäbisch Gmünd Die Silberwarenfabrik Ott-Pauser, 1845 errichtet und 1986 als erhaltenswertes Kulturdenkmal in das Denkmalbuch Baden-Württemberg eingetragen, ist das älteste noch erhaltene Fabrikgebäude in Schwäbisch Gmünd. Sie repräsentiert wichtigen und traditionsreichen Gewerbezweig Gmünds, der seit dem Mittelalter florierte und bis in die Gegenwart hinein ablesbar ist – das Gold- und Silberschmiedegewerbe. Seit 1992 museal genutzt, vereint das Denkmal in einzigartiger Weise Historisches mit Gegenwärtigem – eine authentische, in allen wesentlichen Teilen im Original erhaltene Fabrikanlage einerseits sowie wechselnde Präsentationen von Schmuck, Kunsthandwerk und Musterbüchern zum anderen. Besucher können vor Ort nacherleben, wie ein Gmünder Gold- und Silberarbeiter in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts arbeitete. Die Fabrikationsanlagen bestehen in allen wesentlichen Teilen noch heute. Zu sehen sind Friktionsspindelpressen, Drahtziehbänke, Fall- und Krafthämmer und Walzwerke, die über eine Transmissionsanlage von einem großen Gasmotor angetrieben wurden. Daneben geben Arbeitstische mit Werkzeugen, Geräten und Maschinen Auskunft darüber, wie Schmuckstücke und Silberwaren ziseliert, graviert, montiert und poliert wurden. Zu besichtigen sind auch die Werkstätten eines Goldschmieds, eines Etuimachers und eines Guillocheurs. Nicht nur die Produktion der Silberwa-

Metallwarenfabrik in Geislingen an der Steige

Zurück zur Vergoldung. Im Jahr 1911 bestellte das Städtische Museum in Stettin bei der WMF-Abteilung „Galvanoplastische Kunstanstalt“ eine detailgetreue Nachbildung der berühmten Paradiestür am Baptisterium San Giovanni in Florenz. Während jene aus feuervergoldeten Bronzetafeln besteht, konnten die Geislinger dank der Galvanotechnik die Kopie effizienter herstellen. Elektrochemisch wurden in mehreren Durchgängen metallische Niederschläge in jeweils dünnen Schichten auf die vom italienischen Original genommenen Negativ-Abgüsse aufgetragen und abschließend mit dem gleichen Verfahren vergoldet. Allerdings konnte das norddeutsche Museum aufgrund der Wirren des Ersten Weltkriegs den Auftrag nicht bezahlen. So wurde die Paradiestür eine Sehenswürdigkeit auf dem Betriebsgelände der WMF in Geislingen an der Steige. a

Unsere Termine im Jahresprogramm 13. Mai 2016: Zum Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik 26. August 2016: Geislingen – Kunst und Historie 26. November 2016: Eine Goldschmiedin auf Wanderschaft


36 a JAHRESPROGRAMM

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Jahresprogramm 2016 Freitag, 22. Januar 2016 a 14.00 Uhr a Neidlingen Kugeln, Kirschbaum, Klavier – altes Handwerk im Neidlinger Tal Hildegard Drexler

Freitag, 12. Februar 2016 a 14.00 Uhr a Neidlingen Kugeln, Kirschbaum, Klavier – altes Handwerk im Neidlinger Tal Hildegard Drexler

Zu Besuch beim Schreiner, Kugelmüller und Klavierbauer. In der Kugelmühle werden noch heute Marmormurmeln auf traditionelle Art geschliffen. Dem Klavierbauer können Sie über die Schulter gucken und sehen, was man mit einem verstimmten Klavier macht. Spaziergang a 3 Stunden a 7 € inkl. Führung in der Kugelmühle

Zu Besuch beim Schreiner, Kugelmüller und Klavierbauer. In der Kugelmühle werden noch heute Marmormurmeln auf traditionelle Art geschliffen. Dem Klavierbauer können Sie über die Schulter gucken und sehen, was man mit einem verstimmten Klavier macht. Spaziergang a 3 Stunden a 7 € inkl. Führung in der Kugelmühle

Samstag, 30. Januar 2016 a 11.00 Uhr a Bissingen an der Teck Sport + Aktion Wintergenuss pur Maria Stollmeier, Regine Heid-Grünzweig

Samstag, 27. Februar 2016 a 14.00 Uhr a Beuren In der Töpferei von Jürgen Kretzschmar Gerda Sautter

Geführte Schneeschuhwanderung in traumhafter Alblandschaft – ein faszinierendes Erlebnis. Die Strecke wird nach Schneelage ausgesucht, Schneeschuhe stellt die Firma Sport Holl in Weilheim a. d. Teck zur Verfügung. Wanderung a 3 Stunden a 16 € inkl. Leih-Schneeschuhe

Verschiedene Tonerden sind sein Material, ihm über die Schulter zu blicken ist unser Vergnügen heute. Die Töpferei ist seine Berufung, Jürgen Kretzschmar aus Balzholz. Nicht nur Gebrauchsgegenstände werden getöpfert. Skulpturen, Lampen für drinnen und draußen und noch mehr kann man bestaunen. Spaziergang a 2-3 Stunden a 7 € inkl. Getränk

Ein Spaziergang durch noch winterliche Natur, die doch schon den Frühling ahnen lässt. Der einst im bäuerlichen Leben und in den kirchlichen Traditionen so wichtige Tag „Mariä Lichtmess“ soll dabei im Mittelpunkt stehen. Spaziergang a 2-3 Stunden a 7 € inkl. Getränk

Samstag, 6. Februar 2016 a 11.00 Uhr a Bissingen an der Teck Sport + Aktion Wintergenuss pur Maria Stollmeier, Regine Heid-Grünzweig Geführte Schneeschuhwanderung in traumhafter Alblandschaft – ein faszinierendes Erlebnis. Die Strecke wird nach Schneelage ausgesucht, Schneeschuhe stellt die Firma Sport Holl in Weilheim a. d. Teck zur Verfügung. Wanderung a 3 Stunden a 16 € inkl. Leih-Schneeschuhe

THEMENREIHEN IM JAHRESPROGRAMM 2016

Neu 2016: Kreativ und geschickt Kunst-Hand-Werk Leben und Arbeiten Landwirtschaft hautnah Bewegen und erleben Sport + Aktion

Donnerstag, 3. März 2016 a 9.30 Uhr a Süßen Kunstgießerei Strassacker – Wo Kunst entsteht Christel Mühlhäuser Bronzeguss – diesem alten Handwerk hat sich das Familienunternehmen Strassacker seit Generationen verschrieben. Beim Rundgang durch den Betrieb und den Skulpturenpark erleben Sie die vielen Arbeitsschritte vom Modell bis zur fertigen Skulptur. Betriebsbesichtigung a 2 Stunden a 7 €

Dienstag, 8. März 2016 a 14.00 Uhr a Göppingen Einer starken Frau gewidmet – das Friederike-Wackler-Museum Margit Haas (Gastführerin) Die industrielle Entwicklung Göppingens ist immer wieder mit herausragenden Unternehmerpersönlichkeiten verbunden. Nicht zu vergessen sind freilich die Frauen der Unternehmer wie z. B. Friederike Wackler, nach der das private Firmenmuseum benannt ist. Dort werden wir der Industriegeschichte der Stadt und ihren außergewöhnlichen Persönlichkeiten auf lebendige Weise nachspüren. Führung a 1-2 Stunden a 6 €

Anmeldungen: www.schwäbische-landpartie.de oder Tel. 07023-908718

Kosten für optionale Verkostungen oder die Einkehr im Anschluss an eine Tour sind nur enthalten, wenn dies ausdrücklich aufgeführt ist. Bei allen Touren sind wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk unbedingt erforderlich. Bei Wanderungen bestehen die Strecken auch zum Teil aus an- und absteigenden Pfaden am Albtrauf mit bis zu 350 Metern Höhenunterschied. Trittsicherheit erforderlich. Je nach Wetterlage können Touren ausfallen oder kurzfristig geändert werden. Bitte an Getränke und Verpflegung für unterwegs denken. Die Teilnahme an den Touren geschieht ausschließlich auf eigene Gefahr.

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Dienstag, 2. Februar 2016 a 14.00 Uhr a Beuren Lichtmess – bei Tag ess Gerda Sautter


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24. Juni bis 08. Juli 2016 Das historische Freilichttheater mit über 1.400 Mitwirkenden findet am geschichtlich belegten Ort statt, an dem Konradin, derStauferfestival letzte Staufer sein letztes Schwäbisch Gmünd Weihnachtsfest auf deutschem Boden gefeiert hat. Prachtvolle Gewänder, ein beeindruckendes Bühnenbild und eine außergewöhnliche und spektakuläre Inszenierung zeigen die Urväter des Landes Baden-Württemberg.

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38 a JAHRESPROGRAMM

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Freitag, 11. März 2016 a 14.00 Uhr a Neidlingen Kugeln, Kirschbaum, Klavier – altes Handwerk im Neidlinger Tal Hildegard Drexler

Dienstag, 12. April 2016 a 13.30 Uhr a Metzingen-Neuhausen Korbflechten – ein uraltes Handwerk Regine Erb

Zu Besuch beim Schreiner, Kugelmüller und Klavierbauer. In der Kugelmühle werden noch heute Marmormurmeln auf traditionelle Art geschliffen. Dem Klavierbauer können Sie über die Schulter gucken und sehen, was man mit einem verstimmten Klavier macht. Spaziergang a 3 Stunden a 7 € inkl. Führung in der Kugelmühle

Das Korbflechten gehört zu den ältesten Kulturtechniken der Menschheit. Die Flechtmeisterin Monika Frischknecht zeigt uns diese alte Handwerkskunst. Anschließend geht es durch die Metzinger Weinberge zum Weidengarten. Besichtigung und Spaziergang a 3-4 Stunden a 10 € inkl. Getränk

Samstag, 19. März a 14.00 Uhr a Beuren Osterkräuter Gerda Sautter

Freitag, 15. April 2016 a 14.00 Uhr a Weilheim an der Teck-Hepsisau Kirschblütenspaziergang im Hepsisauer Tal Hildegard Drexler

Bestimmte Frühlingskräuter sind in dieser Zeit seit alters her sehr wichtig. Sei es in die grüne Soß‘, die auch in unseren Breiten zu Gründonnerstag üblich geworden ist, oder aber zum zarten Färben der Ostereier. Allerhand bäuerliche Traditionen um das Osterfest leben zurzeit wieder auf. Spaziergang a 3 Stunden mit Eierfärben a 8 €

Der Streuobstgürtel im Albvorland war einer der Gründe für die Einrichtung des Biosphärengebietes. Bei einer Wanderung durch das weiße Blütenmeer gibt es kulinarische Spezialitäten rund um die Kirsche. Wanderung a 3-4 Stunden a 10 € inkl. Kostproben

… die Rösslein einspannt ... Das war einmal. Bei einer Wanderung rund um das alte Bauerndorf Oberwälden genießt man traumhafte Ausblicke auf den Hohenstaufen und die Schwäbische Alb. Im Mittelpunkt stehen die Landwirtschaft im Wandel der Zeit und der Landwirt als Bewahrer unserer Kulturlandschaft. Wanderung a 2-3 Stunden a 7 € inkl. Getränk

Freitag, 1. April 2016 a 14.30 Uhr a Beuren Beurener Bärlauch- und Wildkräutertage Gerda Sautter Die sichere Bestimmung des Bärlauchs inmitten von anderen Kräutern ist heute das Thema. Gerade die Frühlingskräuter mit ihren Aromen und Inhaltsstoffen tragen zu unserem Wohlbefinden nach der langen Winterzeit bei. Jeder der drei Tage hat ein anderes Schwerpunktthema. Kleine Wanderung a 2-3 Stunden a 9 € inkl. Kostproben

Samstag, 2. April 2016 a 14.30 Uhr a Beuren Beurener Bärlauch- und Wildkräutertage Gerda Sautter Heute gilt es noch mehr Wildkräuterarten zu entdecken, bestimmen und einzuprägen. Wozu sie zu gebrauchen sind und wie sie unseren Stoffwechsel unterstützen können. Der Bärlauch gibt sich heute als Suppe die Ehre! Kleine Wanderung a 2-3 Stunden a 9 € inkl. Kostproben

Sonntag, 3. April 2016 a 14.30 Uhr a Beuren Beurener Bärlauch- und Wildkräutertage Gerda Sautter Der dritte Kräutertag ist der Praktik gewidmet. Wo, wie und wann wird was geerntet? Die Verwendung der Wildkräuter und Wildgemüse in der Küche. Wir ernten! Kleine Wanderung a 2-3 Stunden a 9 € inkl. Kostproben

Freitag, 8. April 2016 a 14.00 Uhr a Weilheim an der Teck-Hepsisau Kunst im Kirschendorf Hildegard Drexler Auf dem Rundweg durch das beschauliche Dorf begegnen wir immer wieder Werken von Professor Martin Domke. Der Schwerpunkt seines Schaffens war die Gestaltung der Bleiglasfenster der Hepsisauer Dorfkirche. Im Atelier von Manfred Adler können Skulpturen, die der Künstler aus alten Bäumen schafft, bewundert werden. Spaziergang a 2-3 Stunden a 8 € inkl. Führung durch Herrn Adler

Samstag, 16. April 2016 a 14.00 Uhr a Bissingen an der Teck Sportlich aktiv – Blütenwanderung mit Pfeil und Bogen Maria Stollmeier, Regine Heid-Grünzweig Eine Wanderung durch die blühenden Streuobstwiesen und dabei den berühmten „Apfelschuss“ von Wilhelm Tell versuchen. Wanderung mit Bogenschießen, lassen Sie sich überraschen. Wanderung a 3 Stunden a 15 €

Freitag, 22. April 2016 a 15.00 Uhr a Lenningen-Schlattstall Zu de Goisa und Goldloch noch Schlooschl Hildegard Drexler Lernen Sie die charmanten und charakterstarken Schwarzwald-Goisa kennen, ihr Leben und ihre Besonderheiten und probieren Sie leckeren Schlattstaller Ziegenkäse. Weiter führt der Weg zum sagenumwobenen Goldloch und zur Schwarzen Lauter. Durch den urigen Hangschluchtwald im Biosphärengebiet geht’s wieder zurück. Wanderung a ca. 3 Stunden a 7 € inkl. Kostproben

Samstag, 23. April 2016 a 15.00 Uhr a Börtlingen-Zell Viele Wege führen durchs Marbachtal Elfriede Hägele Im Marbachtal, einem Waldgebiet zwischen Börtlingen-Zell und Unterkirneck, pochten, klopften und ratterten einst viele Mühlen. Heute ist in diesem stillen Tal davon fast nichts mehr sichtbar, dafür aber gute Wanderwege, ausgeschilderte Nordic-Walking-Touren und Radwege. Unser Weg führt zum Reinhold-Maier-Turm, entlang am Kaisersträßle nach Breech über‘s Taubental, Kastenklinge, Marbachsee zurück zum Ausgangspunkt. Wanderung a 3 Stunden a 7 € inkl. Getränk

Mittwoch, 27. April 2016 a 14.00 Uhr a Lenningen-Oberlenningen Papiermacher im Schlössle Heike Gössel Die Idee Papier herzustellen, hatten die Chinesen schon 100 Jahre vor Christus. Aber wie wird Papier hergestellt? Eine historische Entwicklung der Papierproduktion und -verarbeitung. Dabei vergessen wir nicht die Handpapierherstellung mit Bütte und Schöpfsieb. Vortrag a 3 Stunden a 7 €

Samstag, 30. April 2016 a 20.00 Uhr a Beuren Walpurgisnacht mal anders Gerda Sautter und Heide Mende-Kurz Gundelrebenkränze sind das Erkennungszeichen. Sofern sie noch keinen haben, können sie einen unter Anleitung winden. Nun sind alle geschmückt und es kann beginnen. Das Hexeneinmaleins gilt es zu lernen bevor die Rezitation aus Goethes Faust anfängt. Ein Zaubertrank und die letzte Bärlauchsuppe wärmen vor dem Nachhauseweg. Kleine Wanderung a 3 Stunden a 15 € inkl. Suppe und Getränke

Anmeldungen: www.schwäbische-landpartie.de oder Tel. 07023-908718 > Alle Touren sind für Gruppen auch zu anderen Terminen individuell buchbar.

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Donnerstag, 31. März a 14.00 Uhr a Wangen-Oberwälden Im Märzen der Bauer ... Christel Mühlhäuser


Krippenwelt Gemeinde Münsingen

www.grafik-brandner.de

Krippenmuseum Krippen Museum Oberstadion

Führungen ab 10 Personen: www.krippen-museum.de

Schulen · Schlemmen · Schlummern Ruhige Lage im Grünen – abseits von Lärm und Hektik 30 komfortable und großzügige Zimmer Frische, regionale und kreative Küche Schöne, sonnige Terrasse Räumlichkeiten für Feiern und Seminare bis 100 Personen

Hotel Restaurant Talblick Bad Ditzenbach Auendorf

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Wimsener Höhle Friedrichshöhle Hayingen Wimsen


40 a JAHRESPROGRAMM

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Donnerstag, 5. Mai 2016 a 13.30 Uhr a Erkenbrechtsweiler Ein bieriger AlbTraufgang Regine Erb

Mittwoch, 1. Juni 2016 a 15.00 Uhr a Reichenbach im Täle Blumenwanderung am Haarberg Waltraud Riemer und Elfriede Hägele

Buchenwälder, Kalkfelsen, Aussichtspunkte und dazu regionale Pro-Biererla! Einladung zu einer Nachmittagswanderung der „leckeren“ Art. Alle Wanderfreunde die auch mal ein gutes Bier beim Wandern vertragen, sollten diesen Traufrundgang in ihrem Kalender vormerken. Wanderung a 3-4 Stunden a 24 € inkl. Pro-Biererla, Häppchen und Imbiss

„Magere“ Böden in der Natur sind ideale Bedingungen für unglaubliche Pflanzenvielfalt. Ein solches Blumenschatzkästlein findet man im oberen Filstal. An den nährstoffarmen Hängen des Haarbergs gedeihen zahlreiche geschützte Raritäten – Orchideen, Enzian und Küchenschellen. Wir geben Einblicke in Botanik und Tierwelt und zeigen die schönsten Ausblicke ins Tal. Wanderung a 3 Stunden a 6 €

Ein besonderes Erlebnis für Frühaufsteher. Bei einem einzigartigen Ausblick ins Albvorland erleben Sie die besondere Faszination des Sonnenaufgangs. Zum Abschluss genießen wir ein gemeinsames Frühstück im Freien. Wanderung a 3-4 Stunden a 10 € inkl. Frühstück

Dienstag, 10. Mai 2016 a 18.00 Uhr a Wernau Abendspaziergang mit Nachtigallengesang Waltraud Riemer In der Abendstimmung am Neckarufer und den Wernauer Baggerseen lassen sich allerlei Vögel beobachten. Mit etwas Glück können Sie auch dem Gesang der Nachtigall lauschen. Kleine Wanderung a 2 Stunden a 6 €

Freitag, 13. Mai 2016 a 15.00 Uhr a Schwäbisch Gmünd Zum Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik Christel Mühlhäuser Schwäbisch Gmünd vor 150 Jahren: Ein kurzer einstimmender Stadtspaziergang führt zur Silberwarenfabrik Ott-Pauser. Dort schlug zu dieser Zeit das Herz der Gmünder Schmuckproduktion. Dass der letzte Besitzer ein Bewahrer war, erweist sich für den Museumsbesucher als wahrer Glücksfall. Heute erleben Sie in diesem Kleinod der Museumslandschaft ein traditionelles Handwerk im Übergang zur Industrialisierung. Spaziergang & Führung a 2 Stunden a 9 € inkl. Museumseintritt & -führung

Samstag, 21. Mai 2016 a 17.00 Uhr a Börtlingen Lesewanderung – Mit dem Dichter rund ums Dorf Bruno Nagel (Gastführer) Mit dem Dichter durch Feld, Flur und Dorf. Bruno Nagel führt mit weitsichtigem Blick und poetischer Ader durch die Gemarkung Börtlingen. Mit seinen Gedichten unterm Arm werden die Begebenheiten unter die Lupe genommen und das Einheimische in seiner Sprachbehausung beheimatet. Zu dem, was sich am Wegesrande abbildet und sehen lässt, serviert Bruno Nagel Wortdestillate. Unterwegs gibt es Most, Apfelsaft und Brezeln. Wanderung a 3 Stunden a 10 €

Samstag, 28. Mai 2016 a 14.00 Uhr a Neuffen Die Neuffener Heide mit seltenen Pflanzenjuwelen Gerda Sautter Die Wanderung führt über das Naturschutzgebiet Neuffener Heide oberhalb der Weinberge mit fantastischem Ausblick – und hoch droben über allem wacht die Burg Hohenneuffen. Unsere Aufmerksamkeit heute gehört den wildwachsenden Orchideen. Ihre Schönheit, ihr ganz spezielles Wachsen und Blühen und das Wissen darum lassen staunen. Wanderung a 3 Stunden a 7 €

Montag, 30. Mai 2016 a 15.00 Uhr a Beuren Unter Frauen – Entspannt unterwegs in der Biosphärenwoche Regine Erb Lassen Sie sich zu einem ganz besonderen Spaziergang entführen: Auf verborgenen Biosphären-Pfaden durch die wunderschöne Landschaft rund um Beuren. Gesunder Körper durch gesunden Geist – Einklang mit Mensch und Natur gelebt an einem weiblich entspannten Nachmittag. Kleine Wanderung a 3 Stunden a 10 € inkl. Getränk

Samstag, 4. Juni 2016 a 4.50 Uhr a Bissingen an der Teck-Ochsenwang Frühmorgens zum Mörikefels Hildegard Drexler, Heike Gössel Ein besonderes Erlebnis für Frühaufsteher. Bei einem einzigartigen Ausblick ins Albvorland erleben Sie die besondere Faszination des Sonnenaufgangs. Zum Abschluss genießen wir ein gemeinsames Frühstück im Freien. Wanderung a 3-4 Stunden a 10 € inkl. Frühstück

Dienstag, 7. Juni 2016 a 16.00 Uhr a Börtlingen Sonnenseite des Schurwalds – Dorfspaziergang in und um Börtlingen Elfriede Hägele Landwirtschaftliche Betriebe, Streuobstwiesen, Bauerhof-Eis, Schnaps, Milch, intakte Infrastruktur, Bäcker, Metzger, Friseur, Doktor, Schultes, Pfarrer und Handwerksbetriebe wie Maler, Flaschner ... und vieles mehr – ein Spaziergang durch das Dorf lohnt allemal. Spaziergang a Stunden a 7 € inkl. Getränk

Freitag, 10. Juni 2016 a 15.00 Uhr a Bissingen an der Teck Wanderung zu Kaffeeduft und Rosenblüte Maria Stollmeier, Regine Heid-Grünzweig Sehr schöne Wanderung entlang des Naturschutzgebietes Aichhalde im Bissinger Tal. Ziel ist das Bauernhofcafé der Familie Ölkrug mit Besichtigung des beeindruckenden Bauerngartens. Wanderung a 4-5 Stunden a 7 € inkl. Gartenführung

Dienstag, 14. Juni 2016 a 15.00 Uhr a Kirchheim unter Teck Kirchheimer Uferwege Waltraud Riemer Herzlich willkommen im Reich von Eisvogel und Wasseramsel. Mitten in Kirchheim finden seltene Vögel an den Ufern von Lauter und Lindach einen idealen Lebensraum. Sie erfahren allerlei Wissens- und Staunenswertes über Natur und Geschichte der beiden prägenden Kirchheimer Flüsse. Spaziergang a 2 Stunden a 6 €

Montag, 20. Juni 2016 a 19.30 Uhr a Weilheim an der Teck Entspannung mit und in der Natur Regine Erb Lassen Sie sich entführen zu einem ganz besonderen Spaziergang. Wir wandern auf verborgenen Biosphären-Pfaden durch die wunderschöne Landschaft rund um die Limburg. Gesunder Körper durch gesunden Geist – Einklang mit Mensch und Natur gelebt an einem mystischen Vollmondabend. Kleine Wanderung a 2-3 Stunden a 10 € inkl. Getränk

Samstag, 2. Juli 2016 a 6.00 Uhr a Kirchheim unter Teck Eine Stadt erwacht Maria Stollmeier, Regine Heid-Grünzweig Am frühen Morgen durch Kirchheim bummeln, etwas Stadtgeschichte hören, die frische Brezel beim Bäcker an der Hintertür abholen und oben vom Rathaus-Turm beobachten, wie der Wochenmarkt zum Leben erwacht. Spaziergang a 2 Stunden a 7 € inkl. Turm und Brezel

Anmeldungen: www.schwäbische-landpartie.de oder Tel. 07023-908718

> Alle Touren sind für Gruppen auch zu anderen Terminen individuell buchbar.

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Samstag, 7. Mai 2016 a 5.20 Uhr a Bissingen an der Teck-Ochsenwang Frühmorgens zum Mörikefels Hildegard Drexler, Heike Gössel


Busgesellschaften willkommen Panorama Therme Beuren

Landgasthof Hotel Rössle, Böhmenkirch Steinenkirch

TIPPS DES HAUSES Brunchsonntage von 10 bis 14 Uhr · Moderne Tagungsräume Catering für Ihr Fest daheim bis 500 Personen Flammkuchen frisch vom Steinbackofen und vieles mehr Gerne verwöhnen wir Sie mit Spezialitäten aus der Region – immer frisch für Sie zubereitet. Im Sommer ist unser gemütlicher Biergarten (mit Kinderspielplatz) ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Und wenn Sie den Alltag vergessen wollen, laden unsere komfortabel ausgestatteten Hotelzimmer zum Verweilen ein. Landgasthof Hotel Rössle b b b · Albstr. 9 · 89558 Steinenkirch Telefon: (07332) 923900 · Fax: (07332) 9239050 E-Mail: fahrion@roessle.steinenkirch.de Mehr Informationen und aktuelle Termine unter www.roessle.steinenkirch.de

Burgblicktreff

Gemeinde Lenningen

Weingärtner Esslingen

In der schönen Esslinger Altstadt im Hof und in der Weinstube der Webergasse 7: SAMSTAGS, VON 11.00 - 16.00 UHR.

Starten Sie entspannt mit einem Glas Sekt oder Wein ins Wochenende! info@weingaertner-esslingen.de • www.weingaertner-esslingen.de


42 a JAHRESPROGRAMM

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Freitag, 8. Juli 2016 a 18.30 Uhr a Bissingen an der Teck-Ochsenwang Abendspaziergang auf der „blauen Mauer“ Hildegard Drexler, Heike Gössel

Freitag, 29. Juli 2016 a 18.00 Uhr a Bissingen an der Teck-Ochsenwang Abendspaziergang auf der „blauen Mauer“ Hildegard Drexler, Heike Gössel

Mörike beschrieb die Schwäbische Alb als „Blaue Mauer“. Auf seinen Spuren genießen wir die Abendstimmung des Sonnenuntergangs mit Kulinarischem von der Schwäbischen Alb. Wanderung a 3-4 Stunden a 10 € inkl. Kostproben

Mörike beschrieb die Schwäbische Alb als „Blaue Mauer“. Auf seinen Spuren genießen wir die Abendstimmung des Sonnenuntergangs mit Kulinarischem von der Schwäbischen Alb. Wanderung a 3-4 Stunden a 10 € inkl. Kostproben

Samstag, 9. Juli 2016 a 17.00 Uhr a Esslingen am Neckar Der Schenkenberg ruft – eine Weinbergwanderung Margit Rapp

Donnerstag, 4. August 2016 a 14.00 Uhr a Schwäbisch Gmünd-Rechberg Auf den Hohenrechberg – Burgenromantik und Barock Christel Mühlhäuser

Vom historischen Marktplatz in Esslingen wandern wir durch die Weinberge nach Mettingen zur Kelter. Unterwegs probieren wir Weine, welche wir gerne an einem Sommerabend trinken. Wanderung a 3 Stunden a 20 € inkl. Verkostung

Hohenrechberg ist eine der schönsten Burgruinen der Schwäbischen Alb und liegt in grandioser Aussichtslage über der ländlichen Idylle des Rehgebirges. Nach einer Burgbesichtigung führt uns der Kreuzweg zur barocken Wallfahrtskirche St. Maria auf den Berggipfel. Eine Wanderung mit viel Landschaft und Historie! Wanderung a 2-3 Stunden a 7 € inkl. Getränk

Der freischaffende Bildhauer Winfried Tränkner öffnet uns sein idyllisch gelegenes Atelier. Hier entstehen besondere Skulpturen aus Stein, Holz und Bronze. Im Gespräch mit ihm lernt man die Facetten seiner Arbeit kennen. Ein Dorfspaziergang führt zu weiteren seiner Kunstwerke im Ort. Spaziergang a 2 Stunden a 5 €

Sonntag, 17. Juli 2016 a 10.00 Uhr a Neuffen Mit Gert Kiehlneker sonntags im Wengert Gerda Sautter und Gert Kiehlneker Die Reben sind immer irgendwelchen Gefahren ausgesetzt. In diesen Tagen drohen Hochsommergewitter – auch Hagelschlag. Die Neuffener aber haben einen Beschützer für ihre Weinberge, den heiligen Theophil. Ein Spaziergang durch die Weinberge am Fuße des Hohenneuffen. Kleine Wanderung a 2-3 Stunden a 10 € inkl. Getränk

Mittwoch, 20. Juli 2016 a 19.30 Uhr a Neuffen - Kohlberg Entspannung mit und in der Natur Regine Erb Lassen Sie sich entführen zu einem ganz besonderen Spaziergang. Wir wandern auf verborgenen Biosphären-Pfaden durch die wunderschöne Landschaft rund um den Jusi. Gesunder Körper durch gesunden Geist – Einklang mit Mensch und Natur gelebt an einem mystischen Vollmondabend. Kleine Wanderung a 3 Stunden a 10 € inkl. Getränk

Freitag, 22. Juli 2016 a 18.00 Uhr a Hohenneuffen Sonnenuntergang am Hohenneuffen Heike Gössel Charakteristisch ist der Albtrauf, wie hier am Hohenneuffen. Diesen Schatz der Natur und andere einzigartige geologische Erscheinungen gilt es bei einem stimmungsvollen Abendspaziergang zu entdecken. Wanderung a 3-4 Stunden a 8 € inkl. Getränk

Dienstag, 26. Juli 2016 a 18.00 Uhr a Deggingen Wanderung zu alten Kultplätzen und einem christlichen Wallfahrtsort Maria Stollmeier, Regine Heid-Grünzweig Im oberen Filstal zwischen Geislingen und Wiesensteig liegt die Kirche Ave Maria, seit ältester Zeit ein beliebter christlicher Wallfahrtsort, den heute wie damals viele Menschen aufsuchen, um in der Stille zu beten und zugleich die erhabene Kunst der Vorzeit zu bewundern. Von der Ave Maria führt die Wanderung vorbei an der Franziskusgrotte und der Kapelle Alt Ave bis hinauf zum Kilianskreuz mit einem fantastischen Blick ins Goißatäle. Wanderung a 2-3 Stunden a 6 €

Anmeldungen: www.schwäbische-landpartie.de oder Tel. 07023-908718

Samstag, 6. August 2016 a 14.30 Uhr a Aichtal-Neuenhaus Auf dem „Fratzenweg“ von Neuenhaus Gerda Sautter Etwa 30 Baumgesichter schauen dem Wanderer hinterher oder auch entgegen, mal lachend dann auch grimmig, nachdenklich und ironisch auf dem 3,6 Kilometer langen Rundweg. Adalbert Bachhofer haucht den Bäumen ein Stück menschliche Mimik und recht viel Ausdruckskraft ein – manchmal fühlt man sich direkt ertappt! Man muss es einfach mal erleben. Wanderung a 3-4 Stunden a 8 €

Freitag, 12. August 2016 a 16.00 Uhr a Bissingen an der Teck Wanderung zu Blumenpracht und Vesperteller Maria Stollmeier, Regine Heid-Grünzweig Eine Wanderung entlang des Bissinger Tals mit Traumaussichten, „königlichen“ Geschichten und der Besichtigung des Bauerngartens der Familie Ölkrug auf der Viehweide. Das anschließende Vesper in dieser wunderschönen Umgebung rundet den Tag ab. Wanderung a 5-6 Stunden a 10 € inkl. Gartenführung a Vesper: 7,50 €

Freitag, 19. August 2016 a 22.00 Uhr a Lenningen-Schopfloch Bei Vollmond am Holunderbusch Hildegard Drexler Eine Mondscheinwanderung durchs Hasental mit stimmungsvollen Gedichten und gruseligen Geschichten. Mit etwas Glück können wir das faszinierende Naturschauspiel der Glühwürmchen beobachten. Beim Mitternachtsmeeting genießen wir Holunderspezialitäten. Wanderung a 2-3 Stunden a 10 € inkl. Kostproben

Freitag, 26. August 2016 a 17.00 Uhr a Geislingen an der Steige Auf den Spuren von Kunst und Historie Maria Stollmeier Ein Stadtbummel auf den Spuren von Kunst und Historie. Diese Stadtführung zeigt Geislingen in einem neuen Licht. Man staunt über die Vielzahl unterschiedlichster Kunstwerke und großartigen kunsthandwerklichen Leistungen aus den vergangenen Jahrhunderten und aus heutiger Zeit. Spaziergang a 2 Stunden a 7 € inkl. Überraschung

Sonntag, 4. September 2016 a 11.00 Uhr a Weilheim an der Teck Herausforderung Albaufstieg: Große Bauwerke und Bauprojekte Maria Stollmeier In den 1930er-Jahren wurde die Reichsautobahn am Aichelberg gebaut, 1990 der dreispurige Albaufstieg der A8 in Betrieb genommen. Nun ist der Boßlertunnel für die Neubaustrecke der Bahn ein imposantes Bauprojekt am Albtrauf. Alle drei Bauwerke sind Thema dieser Rundwanderung. Pause und Einkehrmöglichkeit im „Café am Radweg“ in Weilheim-Tobelwasen. Wanderung a 4-5 Stunden a 7 €

> Alle Touren sind für Gruppen auch zu anderen Terminen individuell buchbar.

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Freitag, 15. Juli 2016 a 15.00 Uhr a Bissingen an der Teck Kunst unterm Breitenstein – der Bildhauer Winfried Tränkner Regine Heid-Grünzweig


Gemeinde Bissingen Vordere Straße 45 73266 Bissingen an der Teck Telefon: 070 23 / 900 00-0

Umgeben von herrlicher Landschaft und mit einer Fülle von Ausflugszielen gesegnet, ist Bissingen bei Naturliebhabern, Wanderern und Sportlern weithin beliebt.

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Entdecken Sie Sehenswürdigkeiten wie das Mörikehaus, das Randecker Maar, das frühbarocke ehemalige Über der Gemeinde thront die Teck- Rathaus und die Streuobstwiesen Burg, von der bei gutem Wetter ein im Biosphärengebiet Schwäbische Blick bis in die Schweiz möglich ist. Alb unterhalb der Burg Teck. Zum Der Ortsteil Ochsenwang befindet Gemeinde BissingenEntspannen an der Teck und Erholen lädt der sich auf der Albhochfläche in Nähe idyllische Bissinger Badesee ein. des Breitenstein-Plateaus.

Gemeinde Bad Boll


44 a JAHRESPROGRAMM

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Freitag, 9. September 2016 a 14.00 Uhr a Lenningen-Unterlenningen Kühe, Kartoffeln, Konditorei Hildegard Drexler

Freitag, 21. Oktober 2016 a 17.00 Uhr a Kirchheim unter Teck Schloss und Altstadtbummel Maria Stollmeier, Regine Heid-Grünzweig

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Streuobstwiesen zur Burgruine Sulzburg geht es zum Sulzburghof. Bei einer Hofführung erfahren Sie Wissenswertes über diesen landwirtschaftlichen Milchviehbetrieb mit Ackerbau. Das Hofcafé glänzt mit eigener Bäckerei, Konditorei und Confiserie. Spaziergang a 3-4 Stunden a 8 € inkl. Hofführung, zzgl. Kaffee und Kuchen

Das Kirchheimer Schloss wurde als württembergische Landesfestung gebaut und als Jagd- und Witwenschloss genutzt. Begleiten Sie uns durch die Wohnräume der letzten hier residierenden herzoglichen Witwen Franziska und Henriette. In der Dämmerung geht es dann durch Kirchheims Gassen. Spaziergang a 2 Stunden a 9 € inkl. Eintritt Schloss

Sonntag, 18. September 2016 a 6.30 Uhr a Bissingen an der Teck-Ochsenwang Frühmorgens zum Mörikefels Hildegard Drexler und Heike Gössel in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum

Sonntag, 23. Oktober 2016 a 11.00 Uhr a Esslingen am Neckar Esslingen am Neckar: Wasser und Wein Margit Rapp

Freitag, 23. September 2016 a 19.30 Uhr a Wiesensteig Mit Abt Tutaman durch das abendliche Wiesensteig Sven Gajo (Gastführer) Lassen sich sich von unserem gewandeten Stadtführer den kleinen, urigen Flecken am Filsursprung zeigen. Der Stadtspaziergang mit dem ersten Abt des Klosters Wiesontestaiga gibt durch verschiedene Geschichten und Erzählungen einen interessanten Einblick in das mittelalterliche Wiesensteig. Spaziergang a 2 Stunden a 10 € inkl. kleiner Überraschung/Imbiss

Samstag, 24. September 2016 a 13.30 Uhr a Erkenbrechtsweiler Ein bieriger AlbTraufgang Regine Erb

Wir lernen bei unserem gemeinsamen Stadtrundgang verschiedene Gebäude, Geschichten und Sagen kennen und blicken später gemeinsam von den Weinbergen auf unsere wunderschön im Neckartal liegende Altstadt. Wanderung a 3 Stunden a 10 € inkl. Verkostung

Donnerstag, 27. Oktober 2016 a 14.30 Uhr a Lenningen-Schopfloch Am Vulkanschlot entlang zur Ziegelhütte Der Spaziergang führt entlang des Vulkanschlots und Geotops Randecker Maar zum Demeter-Hof Ziegelhütte. Nach dem Genuss von Kaffee und Kuchen geht es zur Hofführung mit Blick in die Hofkäserei und anschließender kleiner Käseverkostung. Spaziergang a 3 Stunden a 9 € inkl. Hofführung und kleine Käseverkostung, zzgl. Kaffee und Kuchen

Samstag, 5. November 2016 a 14.00 Uhr a Neuffen Abgeerntet Gerda Sautter Ruhe ist eingekehrt in der Natur, die Bäume geben wieder Aussichten frei. Das weiß man am Albtrauf zu schätzen. Ein „Kurz-vor-Winter-Spaziergang“ hat schon eigene Qualität. Aufwärmen darf man sich bei Hochprozentigem. Wanderung a 2 Stunden a 8 €

Buchenwälder, Kalkfelsen, Aussichtspunkte und dazu regionale Pro-Biererla! Eine Nachmittagswanderung der „leckeren“ Art. Traufrundgang für Wanderfreunde, die auch mal ein gutes Bier beim Wandern vertragen. Ein nachmittagfüllender Genuss auf Schusters Rappen bringt Ihnen das Grundnahrungsmittel Bier näher. Weitere Pro-Biererla und Fingerfood zum Thema Bier runden diesen Nachmittag bei einem gemütlichen Beisammensein ab. Wanderung a 3-4 Stunden a 24 € inkl. Pro-Biererla, Häppchen und Imbiss

Dienstag, 8. November 2016 a 15.00 Uhr a Nürtingen Was aus Wolle alles entstehen kann ... Regine Erb

Freitag, 30. September 2016 a 14.00 Uhr a Weilheim an der Teck-Hepsisau Berlepsch, Bohnapfel, Boskoop – Genuss-Spaziergang zur Erntezeit im Streuobstparadies Hildegard Drexler

Im Stadtmuseum in Nürtingen bekommen Sie einen Eindruck über die handwerkliche Kunst des Webens. Jeder kennt die kleinen Webrahmen aus seiner Schulzeit. Im Museum steht ein stattlicher Handwebstuhl, an dem das Weben gerne ausprobiert werden darf. Führung a 2 Stunden a 7 € inkl. Eintritt

Ein Genuss-Spaziergang im leuchtenden Herbst zum Kennenlernen von alten Streuobstsorten wie Berlepsch, Bohnapfel, Landsberger, Zuccalmaglio etc. Dazu gibt es kulinarische Spezialitäten rund um den Apfel in einzigartiger Kulturlandschaft zu genießen. Wanderung a 3 Stunden a 10 € inkl. Kostproben

Freitag, 18. November 2016 a 14.00 Uhr a Neidlingen Kugeln, Kirschbaum, Klavier – altes Handwerk im Neidlinger Tal Hildegard Drexler

Samstag, 8. Oktober 2016 a 16.30 Uhr a Göppingen-Hohenstaufen Im Zauber der Abendstunde auf den Hohenstaufen Christel Mühlhäuser

Zu Besuch beim Schreiner, Kugelmüller und Klavierbauer. In der Kugelmühle werden noch heute Marmormurmeln auf traditionelle Art geschliffen. Dem Klavierbauer können Sie über die Schulter gucken und sehen, was man mit einem verstimmten Klavier macht. Spaziergang a 2-3 Stunden a 7 € inkl. Führung in der Kugelmühle

Im herbstlichen Abendlicht geht es über den Spielburgfelsen zum Hohenstaufengipfel, wo wir mit etwas Glück einen schönen Sonnenuntergang erleben. Dazu Geschichten zum Berg, zur Burg und zu ihren Herren. Wanderung a 2-3 Stunden a 7 € inkl. Getränk

Samstag, 26. November 2016 a 15.00 Uhr a Lenningen-Schopfloch Eine Goldschmiedin auf Wanderschaft Christine Barth, Heike Gössel

Freitag, 14. Oktober 2016 a 14.00 Uhr a Lenningen-Schopfloch Heimisches Wildobst – aromareiche Raritäten am Wegesrand Hildegard Drexler Unsere Natur hat viel Schönes und Wildes am Wegesrand zu bieten – da heißt es zugreifen. Nach diesem ruhigen Spaziergang über den Schafbuckel genießen wir kulinarische Spezialitäten rund ums Wildobst. Wanderung a 2-3 Stunden a 10 € inkl. Kostproben

Christine Barth aus Schopfloch ist Goldschmiedin und berichtet von ihrer dreijährigen Wanderschaft durch Europa, wo sie neue Arbeitspraktiken, fremde Orte, Regionen und Länder kennenlernte und viele Erlebnisse und Lebenserfahrung sammelte. Sie führt verschiedene Goldschmiedetechniken vor – ihre zweite Leidenschaft sind Wolle und Filz. Nachmittag in den weihnachtlich geschmückten Räumen des Haberhauses in Schopfloch. Vortrag a 3 Stunden a 10 € inkl. Kaffee und Kuchen

Anmeldungen: www.schwäbische-landpartie.de oder Tel. 07023-908718 > Alle Touren sind für Gruppen auch zu anderen Terminen individuell buchbar.

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Ein besonderes Erlebnis für Frühaufsteher. Bei einem einzigartigen Ausblick ins Albvorland erleben Sie die besondere Faszination des Sonnenaufgangs. Zum Abschluss genießen wir ein gemeinsames Frühstück im Freien. Wanderung a 3-4 Stunden a 10 € inkl. Frühstück


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46 a GÄSTEFÜHRERINNEN

Maria Stollmeier Bissingen an der Teck

Das mag ich: Meinen Mann, italienisches Essen und sehr guten Rotwein. Warum Gästeführerin? Es begann zufällig, aber jetzt ist das Unterwegssein mit Gruppen meine Überzeugung, mein persönlicher „Schuh der mir passt“. Mir gefällt besonders: Die Welt ist bunt. Und ich treffe jeden Tag eine andere Farbe! Wenn ich nicht auf Tour bin, laufe ich am Albtrauf (Nordic Trail Running) oder arbeite mit Holz. Meine Lieblingstour: Auf leisen Sohlen durch im Winter unberührte Natur ... das Schneeschuhwandern.

Hildegard Drexler Holzmaden

Das mag ich: Durch Wiesen, Wald und Flur, entlang manch‘ kleinem Bächlein, die Natur genießen in ihrer Vielfalt und Schönheit. Warum Gästeführerin? Ich möchte den Gästen meine wunderschöne Heimat zeigen und ihnen kulinarische Spezialitäten präsentieren nach dem Motto: „Landschaft doppelt genießen mit den Augen und dem Gaumen“. Mir gefällt besonders die Begegnung mit Menschen, um gemeinsam unser Biosphärengebiet Schwäbische Alb zu erkunden. Wenn ich nicht auf Tour bin, entdecke ich neue Touren, gerne mit dem Fahrrad.

foto: maria stollmeier; zvg. · ICON: DIGNUS.DE + Freepik / cc 3.0

Meine Lieblingstour: Dem Morgengesang der Vögel zu lauschen, die Ruhe und Stille des erwachenden Tages und die glutrot am Horizont aufgehende Sonne zu genießen, ist für mich immer wieder ein unvergessliches Erlebnis am Mörikefels – inklusive Frühstück in freier Natur!

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Christel Mühlhäuser Wangen-Oberwälden

Das mag ich: Nette Leute um mich herum, hier und da eine neue Herausforderung und gutes – gerne schwäbisches – Essen. Warum Gästeführerin? Ich war auf der Suche nach etwas Neuem. Die Idee der Gästeführerin, gelesen in einer Zeitungsanzeige, hatte mich sofort fasziniert. Mir gefällt besonders, dass es immer spannend ist: Ich treffe mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen, bin ständig am Planen und auf der Suche nach neuen Zielen. Wenn ich nicht auf Tour bin – dann auf den elterlichen Wiesen, zum Beispiel bei der Obsternte. In der Freizeit bin ich gerne mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs – oft auch, um unbekannte Flecken für Touren zu erkunden. Meine Lieblingstour: Ich habe mein Faible für Oberschwaben entdeckt. Das Alpenpanorama vom Bussen – mit etwas Wetterglück ein Traum!

Regine Erb Neuffen

Das mag ich: Gutes Essen und Trinken, gute Musik, Wärme, bunte Strumpfhosen und vor allem meine Familie. Warum Gästeführerin? Weil ich leidenschaftlich gerne mit Menschen in der Natur unterwegs bin. Mir gefällt besonders: Mein grasgrünes Haus und die Geschichte Württembergs mit seinen Burgen und Schlössern. Wenn ich nicht auf Tour bin, arbeite ich als Buchhalterin, führe einen Haushalt und bin in verschiedenen Vereinen aktiv. Meine Lieblingstour: Wandern auf der Suche nach neuen Wegen und besonderen Kraftplätzen.

Heike Gössel

Lenningen-Schopfloch Das mag ich: Die Spontanität meines neunjährigen Sohnes. Warum Gästeführerin? Gibt mir die Gelegenheit die Schönheit der Natur zu betrachten. Mir gefällt besonders, dass immer wieder die Neugier auf Neues am Leben geweckt wird. Wenn ich nicht auf Tour bin, heiße ich Sie als Gäste im Haberhaus willkommen: www.haberhaus.de Meine Lieblingstour: Ich schwärme von der Abendwanderung am Hohenneuffen. Denn von keinem anderen Platz auf der Alb, als dem Hohenneuffen, lässt sich ein farbenprächtiger Sonnenuntergang besser genießen.

Elfriede Hägele Birenbach

Das mag ich: Treffen mit Freunden und ausgedehnte Waldspaziergänge, als Landschaft mag ich besonders die Ostalb rund um den Rosenstein. Warum Gästeführerin? Ich bin 2002 von der Ostalb hierher in den Landkreis Göppingen gezogen. Gästeführerin zu sein, war die beste Möglichkeit, die neue Umgebung selber gut kennenzulernen. Mir gefällt besonders, wenn ich auf einer Tour die Gäste mit einer schönen Verkostung verwöhnen kann. Wenn ich nicht auf Tour bin, verbringe ich viel Zeit in meinem Garten und meiner Streuobstwiese. Meine Lieblingstour: Ob alleine, mit Freunden oder einer Gruppe – wunderschön ist es im Marbachtal. Gerne zeige ich es Ihnen!


GÄSTEFÜHRERINNEN a 47

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Regine Heid-Grünzweig Bissingen an der Teck

Das mag ich: Wandern, Familie, Musizieren, Kaffee und Brezel, Sonntagabend mit meinem Mann auf dem Sofa, gutes Essen mit Freunden. Warum Gästeführerin? Weil ich mich gerne im Freien aufhalte und mit anderen unterwegs bin. Ich wollte etwas ganz Neues beginnen. Mir gefällt besonders der Kontakt zu Menschen. Ich möchte anderen meine schöne Heimat näherbringen. Wenn ich nicht auf Tour bin, beschäftigen mich meine vier Kinder, die stundenweise Tätigkeit als Fahrlehrerin, die Kirchengemeinde und der Posaunenchor in Bissingen. Wenn dann noch Zeit bleibt, sieht man mich auch mal auf dem Motorrad oder Fahrrad. Meine Lieblingstour: Die Schneeschuhwanderung über unberührte weiße Flächen lässt mich die wilde, raue Schönheit unserer schönen Natur spüren.

Annemarie Walter

Königsfeld im Schwarzwald Das mag ich: Wald und Natur Warum Gästeführerin? Aus Liebe zur Heimat und Natur möchte ich gerne meinen Gästen die Augen dafür öffnen. Mir gefällt besonders, immer wieder Neues zu entdecken und Hintergrundinformationen dazu zu recherchieren. Wenn ich nicht auf Tour bin, bin ich gerne in der Natur mit dem Fahrrad unterwegs. Meine Lieblingstour: Wenn die Streuobstwiesen am Albtrauf in voller Frühjahrsblüte stehen um die Limburg wandern und den Tag anschließend bei einem guten Glas Most und einem deftigen Vesper ausklingen lassen.

Gerda Sautter Beuren

Margit Rapp

Esslingen am Neckar

Das mag ich: Den Täleswein, Wetter zum Spüren (Sauwetter), alle Blumen der Welt, Bücher und klassische Musik.

Das mag ich: „Nichts macht mich vertrauter mit der Heimat als der Genuss der Weine.“

Warum Gästeführerin? Um Menschen die Augen zu öffnen für die „natürlichsten“ Dinge der Welt.

Warum Gästeführerin? Zu Beginn wollte ich vor allem die Landfrauenvereine für die Steillagenweinberge an der Esslinger Burg begeistern.

Mir gefällt besonders, Aha-Erlebnisse zu vermitteln und zu beobachten, wie bei den Teilnehmern die Begeisterung wachsen kann und sich Sichtweisen verändern können. Wenn ich nicht auf Tour bin, genieße ich Familie, Haus und Garten, lese Bücher und höre Musik. Ich träume von fernen Ländern – und bleibe dann doch hier. Meine Lieblingstour: Meine Leidenschaft gehört den Pflanzenwelten. Dorthin entführe ich Sie zu jeder Jahreszeit.

Waltraud Riemer Notzingen

Das mag ich: Die Natur in ihrer Vielfalt, besonders Vögel, Blumen und Insekten. Warum Gästeführerin? Unsere Landfrauen-Vorsitzende hatte mich auf das Angebot der Ausbildung hingewiesen, weil ich bereits Führungen machte. Ich habe großen Spaß, anderen Menschen Natur und Landschaft zu zeigen und zu erklären. Mir gefällt besonders, immer dazuzulernen! Wenn ich nicht auf Tour bin, rufen Garten und Streuobstwiese. Außerdem: Lesen, klassische Musik, Kunstausstellungen und Vorträge über Landesgeschichte. Meine Lieblingstour: Am Haarberg lassen sich je nach Jahreszeit und Wetter auf kleinem Raum viele Insekten, Vögel und seltene Pflanzen beobachten.

Mir gefällt besonders, Kontakt zu den unterschiedlichsten Menschen zu haben und dass sie die Arbeit, welche in einer Flasche Wein steckt, kennen und schätzen lernen. Wenn ich nicht auf Tour bin, arbeite ich in der IT-Abteilung der Esslinger Stadtverwaltung. In meiner Freizeit bekomme ich in Weinberg und Garten den Kopf frei. Außerdem bin ich aktiv im Landfrauenverein, bei den Weingärtnern und im Esslinger Staffelsteiger-Verein. Meine Lieblingstour: Vom Esslinger Rathaus- und Marktplatz durch das Neckarhaldentörle auf einen Rundweg durch die terrassierten Steillagen-Weinberge. Dabei erspüren wir die Arbeiten des Weingärtners unter dem Motto „Stäffele nuff, Stäffele na, Stäffele rom ond nomm“ und probieren unterwegs den Wein, dort wo er wächst.


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SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

GÄSTEFÜHRERINNEN a 49

Schwäbisch sei die Landpartie III

Foto: Johanna Kulessa

Die kreative Philosophie der Gästeführerinnen ist zu einer Trilogie geworden. Von Bruno Nagel a www.sprachbehausung.de Form Gestalt Botanisch Feder Leder Riemen Wasser Räder Schmiede Silber Perle Schnur Töpfer Scheibe Pendel Uhr En jeder Eck a Kunschdhandwerk Drond im Dal ond henderm Berg

Fuchseck Sattel Breitenstein Von Oben in die Seiten rein Bussard Falke Milan schreit Luginsland der Blick geht weit Kender sengad Frau mei Mo Älles isch fer ebbas do

Albtrauf Albnauf Vis à Vis Schwäbisch sei die Landpartie

Albtrauf Albnauf Vis à Vis Schwäbisch sei die Landpartie

Obst veredeln Reben erben Mit den Jahreszeiten werben Wallfahrt Waldfahrt Blaue Mauer Einkehr Nutzrast Landwirt Bauer Brezla Sulz ond Dosawurschd Obschdsaft fer da grausa Durschd

Schwäbisch in den Atmosphären Urgrund wurzelt in den Ähren Acker Wege Wiesen Steigen Wesentlich sich auch verneigen Ajeder muss sich aumol bigga An Buggl macha middam Rigga

Unser Termin im Jahresprogramm 21. Mai 2016: Mit dem Dichter rund ums Dorf


50 a GÄSTEFÜHRERINNEN

SCHWÄBISCHE LANDPARTIE 2016

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Ortsregister

1.) Gäste- und Landschaftsführerinnen der Schwäbischen Landpartie planen, organisieren und begleiten Gruppenausflüge, treten jedoch nicht als Veranstalter im Sinne des Reisevertragsrechts (§§ 651 ff. BGB) auf. Die Kontaktstelle der Schwäbischen Landpartie gibt die Aufträge an die entsprechenden Gästeführer weiter. Die Vertragspartner bei Gästeführungen sind im Sinne eines Dienstleistungsvertrags somit der Auftraggeber einerseits und der Gästeführer andererseits. Alle Vertragsbeziehungen regeln sich zwischen beiden Parteien gemäß den folgenden Punkten (Ziffern 2. bis 10.) 2.) Der Auftraggeber erhält eine schriftliche Bestätigung, auf der die Einzelheiten der jeweiligen Führung – u. a. Name des Gästeführers, Termin, Treffpunkt, Gästeführerhonorar – vermerkt sind. Damit gilt die Führung im Sinne eines Dienstleistungsvertrags als verbindlich vereinbart. 3.) Die maximale Teilnehmerzahl einer Führung beträgt 30 Personen pro Gästeführer. Bei Überschreitung dieser Gruppenstärke sind entsprechend der Personenzahl weitere Gästeführer zu bestellen. Erscheint eine Gruppe mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 30 Personen pro Gästeführer, so ist der Gästeführer berechtigt, unmittelbar vor Beginn der Führung vom Dienstleistungsvertrag zurückzutreten. Hierzu genügt eine mündliche Rücktrittserklärung des Gästeführers gegenüber dem Auftraggeber oder dessen Beauftragten. Ausnahme: Es wurde vorab eine größere Teilnehmerzahl vereinbart. 4.) Der Gästeführer ist verpflichtet, eine Wartezeit von 30 Minuten einzuhalten – gerechnet vom vereinbarten Beginn der Führung an. Der Führungspreis erhöht sich dann entsprechend. Nach Ablauf von 30 Minuten steht es dem Gästeführer frei, länger zu warten oder die zu führenden Personen als nicht gekommen und damit die Führung als storniert zu betrachten (siehe Ziffer 6). 5.) Leistungen, die bei Dritten für die Gruppe bestellt werden (z. B. Essen), müssen entsprechend der dem Gästeführer gemeldeten Personenzahl bezahlt werden. 6.) Eine kostenlose Stornierung ist bis spätestens 72 Stunden vor Führungsbeginn möglich. Danach sind 50 % des Führungspreises zu zahlen. Bei am Tag der Führung erfolgten Stornierungen bzw. bei Nichterscheinen wird der vereinbarte Führungspreis in voller Höhe fällig. Zusätzlich bestellte Leistungen Dritter werden im Falle einer Abbestellung gesondert nach Aufwand berechnet. 7.) Sofern nichts anderes vereinbart wurde, erfolgt die Bezahlung bar an den Gästeführer im unmittelbaren Anschluss an die Führung. Der Führungspreis versteht sich exklusive eventuell anfallender Eintrittsgelder. Gewünschte Verköstigung und weitere Zusatzleistungen z. B. Einschalten eines weiteren Führers werden gesondert berechnet. 8.) Aufgrund nicht vorhersehbarer Ereignisse können Streckenführungen und einzelne Programmpunkte kurzfristig geändert werden. 9.) Die Teilnahme an einem Führungsangebot geschieht ausschließlich auf eigenes Risiko. Für Sach- und Körperschäden jeder Art, die während der Führung auftreten, übernimmt weder die Schwäbische Landpartie noch der jeweilige Gästeführer eine Haftung. Bei Kinder- und Jugendgruppen übernehmen die Gästeführerinnen keine Aufsichtspflicht. Diese verbleibt bei den Begleitpersonen. 10.) Der Auftraggeber einer Führung erkennt diese Geschäftsbedingungen mit der Auftragserteilung an. Erhält er von diesen Bedingungen erst nach der Auftragserteilung Kenntnis, erkennt er sie an, wenn er nicht unverzüglich nach Bekanntwerden schriftlich widerspricht. 11.) Die Gästeführerinnen sind Mitglied im Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e. V. (BVGD). Über diese Mitgliedschaft besteht eine Haftpflichtversicherung. Sie wurde abgeschlossen bei der Generali Versicherung AG, 81731 München – räumlicher Geltungsbereich: weltweit. 12.) Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser Vereinbarung hat nicht die Unwirksamkeit der gesamten Vereinbarung zur Folge.

Adelberg, Kloster ...................................................................... 18, 29, 30 (P) Aichelberg ......................................................................................... 25 (P) Aichtal, -Neuenhaus ................................................................................ 42 Albsteig .................................................................................................. 17 Ave Maria, Wallfahrtskirche ...................................................................... 11 Bad Boll ........................................................................ 8 (P), 19, 43 (P), 45 (P) Bad Buchau ............................................................................................... 9 Bad Ditzenbach, -Auendorf ................................... 2 (P), 8 (P), 11, 39 (P), 51 (P) Bad Überkingen ............................................................................... 8 (P), 11 Bad Urach ................................................................................................ 13 Bebenhausen, Kloster .............................................................................. 10 Beuren ........................................................................... 20, 32, 38, 40, 41 (P) Biosphärenzentrum Münsingen ............................................................... 11 Bissingen an der Teck, Bissinger Tal ................................. 36, 38, 40, 42, 43 (P) Blaubeuren ............................................................................................. 13 Böhmenkirch ........................................................................................... 21 Börtlingen, -Zell .................................................................. 29, 38, 40, 48 (P) Breitenstein .................................................................................... 11, 17, 21 Bussen ...................................................................................................... 9 Deggingen .................................................................................... 42, 48 (P) Diepoldsburg .......................................................................................... 17 Erkenbrechtsweiler ............................................................................ 40, 44 Esslingen am Neckar ............................................................ 15, 41 (P), 42, 44 Federsee ................................................................................................... 9 Filsursprung ............................................................................................ 14 Floriansberg ............................................................................................ 22 Geislingen an der Steige ............................................ 15, 20, 30 (P), 31, 35, 42 Göppingen ...................................................................................... 4 (P), 36 Gosbach ........................................................................................ 11, 48 (P) Gruorn .................................................................................................... 11 Gußmannshöhle ..................................................................................... 31 Gutenberger Höhle ................................................................................. 31 Hattenhofen ........................................................................................... 21 Heidenheim ............................................................................................ 29 Helfenstein, Burgruine ............................................................................ 21 Hepsisau ............................................................................................ 38, 44 Heubach ................................................................................................... 9 Hofgut Tachenhausen ............................................................................. 16 Hohenheim, Schloss ................................................................................ 16 Hohenneuffen ..................................................................... 13, 14, 30 (P), 42 Hohenrechberg ................................................................................. 18, 42 Hohenstaufen ............................................................................ 4 (P), 18, 44 Hohenzollern .......................................................................................... 10 Holzmaden, Urweltmuseum Hauff ........................................................... 19 Katzenstein, Burg .................................................................................... 29 Kirchheim unter Teck ............................................................ 8 (P), 15, 40, 44 Krebsstein ............................................................................................... 31 Laichingen .............................................................................................. 33 Lautertal ............................................................................................ 12, 13 Lenningen, Lenninger Tal ................................. 15, 17, 31, 34, 38, 41 (P), 45 (P) Lorch, Kloster Lorch ................................................................................. 18 Marbach .................................................................................................. 13 Metzingen, -Neuhausen ..................................................................... 22, 38 Mühlhausen im Täle ............................................................................ 51 (P) Münsingen .................................................................................... 11, 39 (P) Nebelhöhle ............................................................................................. 13 Neidlingen, Neidlinger Tal, - Wasserfall ...................... 14, 15, 22, 37 (P), 38, 44 Neresheim, Kloster .................................................................................. 29 Neuffen, Neuffener Tal . ......................................... 14, 30 (P), 40, 42, 44, 45 (P) Nürtingen ...................................................................... 16, 43 (P), 44, 45 (P) Oberlenningen .............................................................................. 31, 34, 38 Oberstadion .................................................................................... 6, 39 (P) Oberwälden ....................................................................................... 29, 38 Ochsenwang ....................................................................... 11, 21, 40, 42, 44 Owen ........................................................................................ 17, 31, 37 (P) Randecker Maar .................................................................................. 17, 21 Rauber, Burgruine ................................................................................... 17 Reichenbach im Täle ............................................................................... 40 Reinhold-Maier-Turm ............................................................... 29, 38, 48 (P) Reußenstein, Burgruine ...................................................................... 11, 14 Schertelshöhle ................................................................................... 14, 31 Schlattstall ......................................................................................... 31, 38 Schloss Lichtenstein ................................................................................ 13 Schopfloch, -er Moor, -er Alb .......................................... 17, 21, 42, 44, 48 (P) Schwäbisch Gmünd ............................................... 9, 18, 29, 35, 37 (P), 40, 42 Sigmaringen ........................................................................................... 10 St. Maria, Wallfahrtskirche ....................................................................... 18 Steinenkirch ....................................................................................... 41 (P) Süßen ..................................................................................................... 36 Teck, Burg .......................................................................................... 17, 31 Tübingen ................................................................................................ 10 Ulm ......................................................................................................... 31 Unterlenningen ...................................................................................... 44 Waldenbuch .................................................................................... 7, 28 (P) Weilheim an der Teck ......................................................... 10, 15, 22, 40, 42 Wernau ................................................................................................... 40 Wiesensteig ........................................................................ 11, 14, 28 (P), 44 Wimsener Höhle ............................................................................ 12, 39 (P) Zell unter Aichelberg ..................................................................... 19, 25 (P) Zwiefalten ............................................................................................... 12 (P) = Partneranzeige a In der E-Paper-Version steht Ihnen eine Freitextsuche zur Verfügung: www.schwäbische-landpartie.de

IMPRESSUM Schwäbische Landpartie c/o Christel Mühlhäuser a Kirchstraße 37 a 73117 Wangen-Oberwälden c/o Maria Stollmeier a Gartenstraße 3 a 73266 Bissingen an der Teck Redaktion & Verlag: DIGNUS.DE Medien GmbH a www.dignus.de © 2015 Alle Rechte vorbehalten (wenn nicht anders angegeben). Nachdruck o. a. Formen der Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion. Angebote freibleibend, Eintrittspreise Stand Oktober 2015, Änderungen vorbehalten Druckausgabe klimafreundlich gedruckt auf Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft a mehr Informationen: www.umwelt.dignus.de

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Schwäbische Landpartie 2016  

Gästeführerinnen Schwäbische Alb Biosphärengebiet Touren Jahresprogramm

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