Page 1

Ăœberraschend.

EINLADEND.

Willkommen an Fils und Albtrauf und im Stauferland TOURISTISCHE ANGEBOTE


3

Überraschend. VIELFÄLTIG.

Dudarev Mikhail /Fotolia; stadtmarketing göppingen; digitalstock; Lueger / Schwäbische Alb Tourismus e.V.; Christoph Düpper / Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg; zvg.; Vladimirs Poplavskis / Fotolia

18

28

36

44

Willkommen im Landkreis der Überraschungen!

6

ERLEBNIS RADFAHREN Östliche Schurwaldroute: Räuber, Ausblicke und Verliebte Filstalroute: Lebensader mit vielen Geschichten Albraufroute: Wasserscheide, Felsnadeln und Dolce Vita Obst- & Voralbroute: Spaß für die ganze Familie 3-Kaiserberg- & Stauferroute: Sportlich auf Zeitreise E-Bike-Region Stuttgart: Sanfte Mobilität

18 20 22 23 24 25 26

SPUREN DER STAUFER Burgruine Hohenstaufen Stiftskirche Faurndau Kloster Adelberg Dr. Stefan Lang: Städtebau gefördert Das Wäscherschloss Stadt Göppingen

26 30 31 32 33 34 35

REGIONAL GENIESSEN Aroma aus dem Streuobstparadies Natur-Genuss-Zentrum Sommer der VerFührungen

36 38 40 43

WANDERN FÜR ENTDECKER Highlights am Albsteig (HW1) Pilgerweg der Lebensthemen

44 46 48

51 71 FREIZEITKARTE

4

TERMINKALENDER

77 8

83 15

ORTSREGISTER

IMPRESSUM

17

08

TERMINkalender

18 28 36 44

ERLEBNIS radfahren

51 71 77 83

aktiv & natur

spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


A

1

b

S

c

d

c

d

S S

2

3

Ob oute str

4

5

Radrouten an Fils und Albtrauf

Albtäler, Albtraufroute Stauferroute 3-Kaiserbergroute Filstalroute (Nord + Süd) Voralbroute Ob oute str

6

S

Obstroute Östliche Schurwaldroute Literarischer Radweg Nr. 9

überregionale wanderwege

Albsteig (HW1) Jakobsweg 7

A

b


f

g

h

I

2

3

Ob oute str

4

5

6

e

f

g

h

7

Karte: DIGNUS.DE

e


6

Willkommen im Landkreis der Überraschungen! Wer in diesem Jahr den Landkreis Göppingen besucht, wird viel Neues entdecken. Geblieben sind dagegen die beeindruckende Landschaft zwischen Albtrauf, Fils und Stauferland sowie die Gastfreundlichkeit der Menschen!

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

berraschung für Radfahrer

19

Willkommen im ersten „fahrradfreundlichen Landkreis“ in Baden-Württemberg! Die Prüfkommission des Landesbündnisses „ProRad“ hat im Dezember 2013 mit dem Landkreis Göppingen erstmalig einen Landkreis als „Fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet. Besonders positiv bewertete die Prüfkommission die aktive Einbindung und Förderung der Gemeinden sowie einen festen Haushaltsetat für den Radverkehr. „Wir freuen uns sehr, dass wir als erster Landkreis die Landesauszeichnung erhalten. Mit unserer ambitionierten Konzeption haben wir die entscheidende Grundlage dafür gelegt“, unterstreicht Landrat Wolff, „gleichzeitig sind wir dankbar für die Hinweise der Prüfkommission zu den Bereichen, bei denen wir noch Verbesserungspotential haben.“ Neben viel Lob zeigt die Prüfkommission nämlich auch „Hausaufgaben“ auf, die für eine Verlängerung in fünf Jahren anzugehen sind. In den letzten Jahren sind Radrouten im Landkreis neu ausgewiesen und einheitlich beschildert worden. Sie bieten eine Vielfalt an Möglichkeiten – von Wegen für den Familienausflug über Etappen für naturliebende Radwanderer bis hin zu Strecken für sportlich Ambitionierte. Insgesamt gibt es sieben ausgeschilderte Radtouren, die zwischen 35 und 100 Kilometer lang sind, hinzu kommen überregionale Strecken. n

Ü

berraschungen für ver-führte

Ü

berraschungen für bewusste geniesser

43

Seit zehn Jahren lockt der „Sommer der VerFührungen“ mit einem reichhaltigen Programm unzählige Interessierte an. Das ganze Jahr über präsentieren zudem Städte und Gemeinden Orts- und Themenführungen. Und die Gästeführerinnen der Schwäbischen Landpartie sind ebenfalls bereits zehn Jahre für Sie unterwegs – mit buchbaren Touren und einem Jahresprogramm zum einfach Hingehen und Mitmachen. n

38

Schon Adam und Eva wussten: Paradies ist da, wo es Äpfel gibt! Offiziell bestätigt wird das einmal mehr durch den neu gegründeten Verein „Schwäbisches Streuobstparadies“. Er will verstärkt Aufmerksamkeit auf die erhaltenswerten Wiesen mit Birnen und Kirschen und Schafen und Vögeln lenken. „Dohanna isch fei schee“ – und das weiß auch der Feinschmecker. n

Francesco83 / Fotolia; Ji-Elle / GFDL

Ü


7

Ü

berraschung für wanderer

46

Tradition in neuem Gewand: Der auch als Hauptwanderweg 1 (HW1) bekannte Schwäbische Alb-Nordrandweg heißt jetzt „Albsteig“ und erhält eine neue Beschilderung. Aber das Beste am Albtrauf-Weg bleibt unverändert schön: Zauberhafte Abschnitte im Landkreis mit sensationellen Ausblicken in das Albvorland, nach Stuttgart und bei gutem Wetter auch mal bis zum Schwarzwald oder sogar den Alpen! n

termine

Eine Auswahl an Veranstaltungstipps lädt Sie in den Landkreis Göppingen ein. themen

Zu vier Schwerpunktthemen finden Sie interessante Informationen: Radrouten gehören zum Kern unseres touristischen Angebots, wir zeigen das Erbe mittelalterlicher Geschichte auf, machen Ihnen regionale Produkte schmackhaft und nehmen Sie mit auf den (Wander)Weg. angebote

Peter Dieth CC-by-sa 3.0/de; Carl van Vechten & zvg.

Die Angebote von Kommunen und touristischen Anbietern präsentieren Ihnen eine große Auswahl an Freizeitaktivitäten, sortiert nach vier Rubriken.

Ü

berraschungen für kunst-liebhaber

83

„Musik auf Schloss Filseck“ und die „Staufer Festspiele“ sind zwei Highlights von vielen Veranstaltungsangeboten im Landkreis Göppingen. Ob Kommunen oder private Veranstalter, Kabarett oder Konzert, Theater oder Musical, Fresken oder Fotografien, Chagall oder Glaskunst – in unserem neuen Terminkalender werden Sie ebenso fündig wie unter „Kultur“ im Angebotsteil. n

Von Aktiv und Naturerlebnis über kulinarische Genüsse, außerdem Wellness und schließlich Kulturerlebnisse wird Ihnen viel (an)geboten! online

Hinter‘m Horizont geht‘s weiter! Jetzt www.landkreis-goeppingen.de/tourismus anklicken und aktuelle Termine abrufen oder im erweiterten E-Paper dieser Broschüre zusätzliche Bonus-Seiten lesen.

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


8

Januar

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

3. 1. Stadthalle Göppingen 4. 1. - 5. 1. Stadthalle Göppingen 11. 1. Altes E-Werk Göppingen 12. 1. Schloss Wiesensteig 14. 1. Stadthalle Göppingen 17. 1. Bad Ditzenbach-Gosbach 18. 1. Altes E-Werk Göppingen 20. 1. Stadthalle Göppingen 21. 1. Stadthalle Göppingen 23. 1. Stadthalle Göppingen 25. 1. Altes E-Werk Göppingen 30. 1. Stadthalle Göppingen 31. 1. Altes E-Werk Göppingen 31. 1. Stadthalle Göppingen

Februar

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Antik- und Trödelmarkt ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Inszenierung: Traumtänzer - „Glanzlichter“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Kabarett: Werner Koczwara -„Am achten Tag schuf Gott den...“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Swing-Frühschoppen mit der Valley Connection Big Band www.v-c-b-b.de Meisterkonzert: Lautten Compagney & Gustav Peter Wöhler ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Die Birne – ein Naturdenkmal des Streuobstparadieses Edeldestillat-Brennerei Kottmann, www.hirsch-badditzenbach.de Theaterkonzert: DAS ÜZ - „On the road“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Theater: John Logan - „Rot“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Musicalgala: „Die Nacht der Musicals“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Konzert: The 12 Tenors ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Kleinkunst: Lausund - „Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Musical: „3 Musketiere - das Musical“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Junges Theater: Guus Kuijer - „Es gefällt mir auf der Welt“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Comedy: Eure Mütter - „Bloß nicht menstruieren jetzt!“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de

2. 2. Stadthalle Göppingen 4. 2. Stadthalle Göppingen 8. 2. Altes E-Werk Göppingen 8. 2. Schloss Wiesensteig 14. 2. Geislingen an der Steige 14. 2. Bad Ditzenbach-Gosbach 15. 2. Stadthalle Göppingen 15. 2. Altes E-Werk Göppingen

Orchesterkonzert: Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Junges Theater: Peter Stamm - „Agnes“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Kabarett: Chin Meyer - „Grundlos optimistisch“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de 1. Prunksitzung, Fasnetsgesellschaft Wiesensteig www.fgwiesensteig.de Auf den Spuren von Kunst und Historie Tel.: 07023 908718, www.schwäbische-landpartie.de Valentinstag – der heiße Apfel im Februar Edeldestillat-Brennerei Kottmann, www.hirsch-badditzenbach.de Musical: „Das Phantom der Oper“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Theater: Wahlverwandtschaften - „Legende vom hl. Trinker“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de


9 15. 2. Schloss Wiesensteig 15. 2. - 16. 2. Werfthalle im Stauferpark 17. 2. Stadthalle Göppingen 20. 2. Werfthalle im Stauferpark 22. 2. Altes E-Werk Göppingen 22. 2. Gingen an der Fils 28. 2. Stadthalle Göppingen 28. 2. EWS Arena Göppingen

2. Prunksitzung, Fasnetsgesellschaft Wiesensteig www.fgwiesensteig.de Gesundheitsmesse: „vitawell 2014“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Theater: Bertolt Brecht - „Der kaukasische Kreidekreis“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Konzert: Simple Minds ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Musik-Kasperett: Zärtlichkeit mit Freunden -„Mitten ins Herts“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Musikerfasching mit „D`Wobbls“ (Musikverein Gingen) Hohensteinhalle, Lindenstraße 65 Meisterkonzert: Klavierabend Herbert Schuch ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Comedy: Bülent Ceylan - „Haardrock-Tour 2014“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de

März 1. 3. Altes E-Werk Göppingen 2. 3. Wiesensteig 2. 3. Schloss Wiesensteig 3. 3. Wiesensteig 3. 3. Marktplatz Wiesensteig 4. 3. Geislingen, TVA-Platz 7. 3. Bad Ditzenbach-Gosbach 8. 3. Altes E-Werk Göppingen 8. 3. - 9. 3. Werfthalle im Stauferpark 9. 3. - 13. 4. Zehntscheuer Süßen u.a. 12. 3. Zell unter Aichelberg 14. 3. - 16. 3. Werfthalle im Stauferpark 15. 3. Altes E-Werk Göppingen 16. 3. Stadthalle Göppingen 19. 3. Stadthalle Göppingen

Theater: Da Capo Theater Göppingen - „Im falschen Film“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Narrengottesdienst, Fasnetsgesellschaft Wiesensteig Stiftskirche St. Cyriakus / Rathausturm, www.fgwiesensteig.de Kinderfasnet, Fasnetsgesellschaft Wiesensteig www.fgwiesensteig.de Rosenmontagsumzug, Fasnetsgesellschaft Wiesensteig Hauptstraße, www.fgwiesensteig.de Fasnetsmarkt, Stadt Wiesensteig www.wiesensteig.de Pferdemarkt am Faschingsdienstag Stadtverwaltung Geislingen, Tel.: 07331/24250 Wildfrüchte – Perlen des Streuobstparadieses Edeldestillat-Brennerei Kottmann, www.hirsch-badditzenbach.de Kabarett: Alfred Dorfer - „fremd“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Messe: „Mein Hund Göppingen 2014“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Süßener Kulturfrühling mit abwechslungsreichen Veranst. www.suessen.de und vhs.suessen.de Ostheimer-Betriebsführung: Wie Holzspielzeug entsteht Tel.: 07023 908718, www.schwäbische-landpartie.de Messe: „Bauen - Wohnen - Modernisieren 2014“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Kabarett: Abdelkarim - „Zwischen Ghetto und Germanen“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Meisterkonzert: Gautier Capuçon und Frank Braley ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Konzert für Kinder: Sonus Brass Ensemble -„Rocky Roccoco“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


10

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren

19. 3. „Der kleine Stern“ - Kinderprogramm Puppentheater Firlefanz Schloss Wiesensteig www.wiesensteig.de 19. 3. VHS-Veranstaltung mit Frl. Wommy Wonder Gingen an der Fils Rathaus, Bahnhofstraße 25, M.Gaballo@gingen.de 19. 3. Führung auf dem historischen Rundweg in Rechberghausen Rechberghausen Tel.: 07023 908718, www.schwäbische-landpartie.de 20. 3. Lesung: Wladimir Kaminer - „Neues aus dem Garten...“ Stadthalle Göppingen ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de 22. 3. Jazz im Alten E-Werk: Dejan Terzic - „Melanoia“ Altes E-Werk Göppingen ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de 22. 3. Lars Reichow „Das Beste!“ - Kabarett Schloss Wiesensteig www.wiesensteig.de 23. 3. Kindermusical: „Bibi Blocksberg“ Stadthalle Göppingen ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de 23. 3. Lesung: Kirchner & Schwab -„Thaddäus Troll zum Hundersten“ Altes E-Werk Göppingen ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de 27. 3. Theater: William Shakespeare - „Was ihr wollt“ Stadthalle Göppingen ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de 29. 3. Kleinkunst: Peter Honegger - „Secrets“ Altes E-Werk Göppingen ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de

April

spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

2. 4. - 9. 4. Innenstadt Göppingen 5. 4. Geislingen an der Steige 5. 4. Altes E-Werk Göppingen 5. 4. - 6. 4. Schloss Wiesensteig 6. 4. Innenstadt Göppingen 9. 4. Stadthalle Göppingen 11. 4. Schloss Wiesensteig 11. 4. Schloss Wiesensteig 16. 4. Süßen 21. 4. Süßen 25. 4. Wiesensteig, Stadtkern 26. 4. Wiesensteig, Stadtkern

Göppinger Frühling ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Geislinger Ausbildungsmesse (Berufsschulzentr. i. d. Wölk) Michaela.Wiedmann-Misch@Geislingen.de Kabarett: Jochen Busse - „Wie komm ich jetzt da drauf?“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Musical „Maria Magdalena“ - Gospelchor AmazSing www.amazsing.de Verkaufsoffener Sonntag ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Meisterkonzert: St. Lawrence String Quartett ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Simon & Garfunkel Revival Band www.wiesensteig.de Kreisschützenball, Schützenverein Wiesensteig Juhasz, Laszlo, Tel.: 07335/921993 Geführte Frühlingswanderung nach Hürbelsbach Tel.: 07023 908718, www.schwäbische-landpartie.de Ostermarkt, verkaufsoffener Feiertag Innenstadt, Tel.: 07162 9616-0 Lebendige „mittelalterliche“ Stadtführung www.wiesensteig.de Lebendige „mittelalterliche“ Stadtführung www.wiesensteig.de

Aktuelle Termine: www.landkreis-goeppingen.de/tourismus


11

schwäbische landpartie

Mai 1. 5. Gruibingen 1. 5. Wiesensteig 2. 5. Altes E-Werk Göppingen 9. 5. Innenstadt Göppingen 9. 5. Wiesensteig 10. 5. Stadthalle Göppingen 11. 5. Gruibingen 11. 5. Schloss Wiesensteig 15. 5. Stadthalle Göppingen 17. 5. Altes E-Werk Göppingen 18. 5. Werfthalle Göppingen 20. 5. Bad Ditzenbach 23. 5. Altes E-Werk Göppingen 23. 5. Altes E-Werk Göppingen 23. 5. - 26. 5. Göppingen, EWS Arena 24. 5. Schloss Wiesensteig 24. 5. Wiesensteig 29. 5. - 1. 6. Stauferpark Göppingen 30. 5. Börtlingen-Zell 30. 5. - 1. 6. Wiesensteig

Lösch, Gruibingen (Feuerwehrfest) Feuerwehrmagazin, www.gruibinger.de 10. Erlebniswandertag, Schwäbischer Albverein und Team www.wiesensteig.de Kabarett: Christoph Sieber - „Alles ist nie genug!“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Maimarkt ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de „Abt Tutaman gibt sich die Ehre“ -Stadtführung mit Sven Gajo Stadtkern, www.wiesensteig.de Orchesterkonzert: Ungarisches Kammerorchester ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Brauereifest Lammbrauerei Gruibingen Brauereihof, www.gruibinger.de Muttertagskonzert, Stadtkapelle Wiesensteig www.stadtkapelle-wiesensteig.de Junges Theater: Robert Koall - „Tschick“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Theater: Andreas Wellano -„Durchgeritten. Alles von Karl May“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Sportfestival: „Barbarossa Berglauf“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Führung: Treffpunkt Natur – Blütenpracht im Oberen Filstal Tel.: 07023 908718, www.schwäbische-landpartie.de Junges Theater: Nora Backhaus - „Verkleidete Diamanten“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Musik-Kabarett: Annette PosTel.: & Klaus Webel - „Ausziehn..“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Historisches Kinder- und Heimatfest. Göppinger Maientag ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Freundschaftssingen - 150 J. Männergesangverein Concordia www.concordia-wiesensteig.de Mit Abt Tutamann durch das abendliche Wiesensteig Tel.: 07023 908718, www.schwäbische-landpartie.de Mittelaltermarkt und Heerlager: „Staufer Spektakel 2014“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Geführte Wanderung: Viele Wege führen durch‘s Marbachtal Tel.: 07023 908718, www.schwäbische-landpartie.de Festwochenende 20 Jahre Jagd- und Naturschulzentrum Jagd- und Naturschulzentrum, www.jaegerschule.com

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


12

Juni

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

12. 6. Donzdorf 16. 6. Wiesensteig 21. 6. Göppingen-Hohenstaufen 27. 6. Innenstadt Süßen 28. 6. Freibad Wiesensteig 28. 6. Gingen an der Fils

Führung: Blütenträume im Donzdorfer Schlossgarten Tel.: 07023 908718, www.schwäbische-landpartie.de Krämermarkt, Stadt Wiesensteig Hauptstraße, www.wiesensteig.de Im Zauber der Abendstunde auf den Hohenstaufen Tel.: 07023 908718, www.schwäbische-landpartie.de Kulturnacht www.suessen.de, www.vhs.suessen.de Beachparty, DLRG Ortsgruppe Wiesensteig www.wiesensteig.dlrg.de Kinderfest - Kultur und Sportkreis Gingen/Fils www.gingen.de

Juli 4. 7. - 5. 7. VI. Internationales Festival der Staßenmusik Innenstadt Göppingen ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de 5. 7. Städtlesjazz, Valley Connection Big Band Wiesensteig, Kirchplatz www.v-c-b-b.de 6. 7. Kreisfeuerwehrtag Gruibingen Betriebsgelände Omnibus Hildenbrand, www.gruibinger.de 6. 7. Jugenddorfhock Wiesensteig Christliches Jugenddorf Bläsiberg, www.cjd-blaesiberg.de 11. 7. - 13. 7. Stadtfest mit Stadtlauf, Entenrennen und Hahnentanz Süßen rund ums Rathaus, 07162 961623 12. 7. Flohmarkt: „Göppinger FEZ“ Innenstadt Göppingen ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de 13. 7. Musikerhock - Musikverein Gingen an der Fils Gingen an der Fils Rathausparkplatz, Bahnhofstraße 25; www.gingen.de 19. 7. - 20. 7. Wiesensteiger Schluck - Straßenfest Wiesensteig Marktplatz, www.fgwiesensteig.de 25. 7. - 26. 7. Geislinger Hock rund um die Fußgängerzone Geislingen an der Steige IG Geislinger Hock e.V., doris.heckmann@geislingen.de 26. 7. Städtlesjazz, Valley Connection Big Band (Ausweichtermin) Wiesensteig Kirchplatz, www.v-c-b-b.de 28. 7. Kinderfest Geislingen an der Steige Festplätze im Stadtpark und Mittlerer Boden, info@geislingen.de

stadt süssen

TERMINkalender


13

August 2. 8. Wiesensteig 2. 8. - 3. 8. Geislingen an der Steige 8. 8. Wiesensteig 16. 8. Börtlingen 31. 8. Gingen an der Fils

Open air, Club quo vadis Schöntal, www.clubquovadis.de Veranstaltungen rund um das Bundestreffen der Südmährer Mittlerer Boden, Tel.: 07331 43893 „Abt Tutaman gibt sich die Ehre“ – Stadtführung mit Sven Gajo Stadtkern, www.wiesensteig.de Geführter Dorfspaziergang in Börtlingen Tel.: 07023 908718, www.schwäbische-landpartie.de Waldfest-Liederkranz Gingen an der Fils Waldheim, www.gingen.de

stadt wiesensteig

September 7. 9. Schloss Wiesensteig 7. 9. Gingen an der Fils 9. 9. - 11. 9. Zehntscheuer Süßen 12. 9. - 14. 9. Werfthalle Göppingen 13. 9. Bad Boll 13. 9. - 14. 9. Innenstadt Göppingen 14. 9. Gingen an der Fils 18. 9. - 20. 9. Werfthalle Göppingen 19. 9. Wiesensteig 20. 9. Wiesensteig 30. 9. - 5. 10. Marktplatz Göppingen

Kartoffelfest, Männergesangverein Concordia www.concordia-wiesensteig.de Reitertag - Reitergruppe Gingen an der Fils Reitplatz-Gewerbegebiet Immenreich Kinderkulturtage www.suessen.de, www.vhs.suessen.de Operette: Staufer Festspiele 2014 - „Der Zigeunerbaron“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Krimiwanderung: Mordstour in Bad Boll Tel.: 07023 908718, www.schwäbische-landpartie.de Stadtfest Göppingen ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Oldtimertreffen – Oldtimerfreunde Gingen an der Fils Gewerbegebiet „Immenreich“; www.gingen.de Operette: Staufer Festspiele 2014 - „Der Zigeunerbaron“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Lebendige „mittelalterliche“ Stadtführung Stadtkern, www.wiesensteig.de Lebendige „mittelalterliche“ Stadtführung Stadtkern, www.wiesensteig.de Göppinger Weinfest ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


14

Oktober

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER

3. 10. Gingen an der Fils 5. 10. Innenstadt Göppingen 9. 10. Gingen an der Fils 10. 10. Wangen-Oberwälden 11. 10. Gingen an der Fils 12. 10. EWS Arena Göppingen 12. 10. Schloss Wiesensteig 18. 10. Schloss Wiesensteig 22. 10. Stadthalle Göppingen 22. 10. Bad Boll 25. 10. Schloss Wiesensteig

REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Feuerwehrhock – Feuerwehr Gingen an der Fils Feuerwehrgerätehaus, Brunnenstraße; www.gingen.de Verkaufsoffener Sonntag ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Dui do on de Sell, Volkshochschule Gingen an der Fils Rathausfoyer, Bahnhofstraße 25, M.Gaballo@gingen.de Geführter Herbstspaziergang rund um Oberwälden Tel.: 07023 908718, www.schwäbische-landpartie.de Schnapperball Hohensteinhalle, Lindenstraße 65, bma@gingen.de Comedy: Kaya Yanar - „Around the World“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de „Musik zur Kaffeestunde“ mit dem Geislinger Salonorchester www.wiesensteig.de Abdelkarim „Zwischen Ghetto und Germanen“ – Comedy www.wiesensteig.de Herbstkonzert des Göppinger Kammerorchesters ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Führung aus der Reihe „Die zehn schönsten Plätze“: Bad Boll Tel.: 07023 908718, www.schwäbische-landpartie.de Festkonzert „150 Jahre Männergesangverein Concordia“ www.concordia-wiesensteig.de

November 5. 11. - 9. 11. Zehntscheuer Süßen 6. 11. - 9. 11. Schloss Wiesensteig 14. 11. Innenstadt Göppingen 22. 11. Schloss Wiesensteig 25. 11. Wiesensteig, Hauptstraße 29. 11. Brauereihof Gruibingen 29. 11. Gingen an der Fils

19. Kleinkunsttage www.suessen.de, www.vhs.suessen.de Theaterabend mit den Theaterfreunden Wiesensteig e. V. www.theaterfreunde-wiesensteig.de Martinimarkt ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Roland Baisch „Der Graue Star“ - Musikcomedy www.wiesensteig.de Kathreinermarkt www.wiesensteig.de Bockbieranstich Lammbrauerei Gruibingen www.gruibinger.de Adventstreff-Kultur- und Sportkreis Rathausvorplatz, Bahnhofstraße 25; www.gingen.de

4. 12. - 29. 12. Innenstadt Göppingen 5. 12. Stadthalle Göppingen 12. 12. - 14. 12. Geislingen an der Steige

Göppinger Waldweihnacht ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Kabarett: Heinrich del Core - „Durchbeissen“ ipunkt im Rathaus, Tel.: 07161 650-292, ipunkt@goeppingen.de Weihnachtsmarkt rund um die Geislinger Stadtkirche Stadtverwaltung Geislingen, Tel.: 07331 240

Dezember


Ortsregister

15

KARTE SEITE

Adelberg C 1 Aichelberg B 4-5 Albershausen B 3 Amstetten G 6 Auendorf D 5 Ave Maria E 6 Bad Boll C 4-5 Bad Ditzenbach D-E 6 Bad Überkingen F 5-6 Bezgenriet C 4 Birenbach D 1-2 Böhmenkirch H-I 3 Böhmenkirch-Heidhöfe I 2 Börtlingen (-Breech) C 1 Boßler C 5 Deggingen E 5-6 Donzdorf F-G 3 Drackenstein D 7 Drei Kaiserberge - Hohenstaufen E 2 - Rechberg F 1 - Stuifen F-G 2 Dürnau C 4 Ebersbach an der Fils A-B 2 Eckwälden B-C 4-5 Eislingen/Fils E 3 Eschenbach D 4 Faurndau C 2-3 Filseck, Schloss C 3 Filsursprung C 7 Fuchseck D 4 Gammelshausen D 4 Geislingen a. d. Steige F-G 5 Gingen an der Fils F 4 Göppingen C-D 2-3 Gosbach D 6 Gruibingen C 5-6 Grünenberg E 4 Hasental B-C 7 Hattenhofen B 4 Hausener Wand F 5 Heiningen C-D 4 Helfenstein, Burgruine G 5 Herrenbachstausee B-C 1

20, 32, 87 24, 55, 57

75 86, 88 24, 52, 57, 58, 78, 85 39 f., 70, 75, 78, 79, 86, 115 22, 59, 78, 80, 86, 90 48 21 42, 73 50 20, 53, 60 46, 52, 65 86, 88 46 22 25 25 25 57, 89 91 24 61, 81, 92, 93 31 106 f. 22, 113 46 57 43, 70, 74, 94, 95, 96, 97, 116 64 16, 35, 48, 76, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104 f. 39 f., 70 65, 76 22 24, 54, 57, 73 22 24 20

KARTE SEITE

Hiltenburg, Ruine D 6 Hohenrechberg, Burgruine F 1 Hohenstadt D 7 Hohenstaufen E 2 Jebenhausen C 3 Kitzen E 2 Krummwälden E 3 Kuchalb F-G 4 Kuchen F 4-5 Lauterstein G-H 2-3 Messelberg G 3 Mühlhausen im Täle C-D 6 Nassach B 2 Nenningen G 2-3 Oberwälden C 2 Ottenbach E 2 Pliensbach B-C 4 Rechberg F 1 Rechberghausen C-D 2 Reichenbach im Täle E 5 Reußenstein, Burgruine B 6-7 Salach E 3 Scharfenberg, Burgruine F 4 Schlat D-E 4 Schlierbach A-B 3-4 Schnittlingen G-H 3 Schopflenberg C 3-4 Schurwald A-D 1-2 Staufeneck, Burg F 3 Steinenkirch H 4 Stuifen F-G 2 Süßen E-F 3 Treffelhausen H 3 Türkheim F 6 Uhingen B-C 2-3 Waldhausen H 4-5 Wangen C 2 Wäschenbeuren D 1 Wäscherschloss D 1 Weißenstein, Schloss H 2-3 Wiesensteig C 6 Zell unter Aichelberg B 4

115 25 50 25, 28, 30, 48, 84, 101 24 48, 93 46 114 111 46 66 20 21, 73, 110 57 25 21

22, 46, 86, 113 82 46

67 48 20 f., 53 16, 42 25 108 73, 74 106 f., 109 110 25, 34 25, 34 111 17, 22, 68, 69, 86, 112, 113 57, 85

Im E-Paper steht eine Volltextsuche zur Verfügung: www.landkreisgoeppingen.de/tourismus

e-paper


karte: H4

TIPPS DES HAUSES

Brunchsonntage von 10 Uhr bis 14 Uhr Catering für Ihr Fest daheim bis 300 Pers. Kutteln-Essen am Fasching

Flammkuchen frisch vom Steinbackofen und vieles mehr

Gerne verwöhnen wir Sie mit Spezialitäten aus der Region – immer frisch für Sie zubereitet. Im Sommer ist unser gemütlicher Biergarten (mit Kinderspielplatz) ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Und wenn Sie den Alltag vergessen wollen, laden unsere komfortabel ausgestatteten Hotelzimmer zum Verweilen ein.

Landgasthof Hotel Rössle bbb · Albstraße 9 · 89558 Steinenkirch Tel.: (07332) 923900 · Fax: (07332) 9239050 · E-Mail: fahrion@roessle.steinenkirch.de Mehr Informationen und aktuelle Termine unter www.roessle.steinenkirch.de

karte: D3

Urlaub von Anfang an: Verbringen Sie erholsame Tage in Göppingen! Unsere Wohlfühlzimmer sind modern und behaglich eingerichtet – mit Dusche und WC, Telefon, Kabel-TV sowie W-LAN (Haupthaus). Nach geruhsamer Nacht begrüßt Sie ein vielfältiges, reichhaltiges Frühstücksbüffet.

Zentral gelegen ist unser Hotel der ideale Ausgangspunkt für alle Aktivitäten in und um Göppingen. In unmittelbarer Nähe finden Sie viele Restaurants, Kneipen und Bars für Ihr leibliches Wohl und Ihre Entspannung.

SCHILLERPLATZ 4 · 73033 GÖPPINGEN · TEL.: 07161-97460 WWW.DREI-KAISERBERGE.DE


Urige Gemütlichkeit ...

... schwäbische Gastlichkeit

karte: C 6-7

Willkommen bei Familie Storr

Westerheimer Straße 3 73349 Wiesensteig Telefon: (073 35) 18 30 www.selteltor.de

Impressum HERAUSGEBER Landkreis Göppingen

Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation Tourismusförderung und Standortkommunikation Lorcher Straße 6 · 73033 Göppingen Holger Bäuerle · Telefon: (071 61) 202 407 www.landkreis-goeppingen.de REDAKTION & VERLAG

Medien GmbH · www.dignus.de Mitarbeit: Daniela Dieterle, Dr. Stefan Lang, Silva Schleider BILDNACHWEISE

Bildnachweise an den Fotos; Seite 1: Anna Subbotina / Fotolia; alle übrigen: Landratsamt und zvg. · Bilder auf den Angebotsseiten und Inseraten (2, 16-17, 50, 52-70, 72-76, 78-82, 84116) verantworten die jeweiligen Anbieter selbst. Alle Angebote freibleibend. © 2014 – Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und alle Formen der Vervielfältigung (auch digital, online) nur mit schriftlicher Genehmigung durch Herausgeber sowie Redaktion & Verlag, ausgenommen sind Bilder mit entsprechender Lizenznennung.

Mehr online Blättern Sie im erweiterten EPaper dieser Broschüre in den Bonus-Seiten mit zusätzlichen Informationen und rufen Sie alle Links bequem mit einem Klick auf. Über die Volltextsuche finden Sie alle Namen, Orte und Stichwörter. Jederzeit dabei: Das kostenlose e-paper E-Paper können Sie auch auf dem Smartphone oder Tablet nutzen. www.landkreis-goeppingen.de/tourismus Die Tourismusbroschüre wurde klimaneutral gedruckt. Der CO2Ausgleich kommt einem Wiederaufforstungsprojekt im Gorongosa National Park in Mosambik zugute. Mehr Informationen zu diesem Projekt im E-Paper dieser Broschüre.


18

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern f端r entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlf端hlen

Dudarev Mikhail /Fotolia

kultur & geschichte


19 Der Landkreis Göppingen ist eine ideale Destination für Ihren Aktivurlaub! Als erster „fahrradfreundlicher Landkreis“ bietet er mit seiner abwechslungsreichen Landschaft sowohl für sportlich ambitionierte Touren als auch den Familienausflug beste Bedingungen und viel Abwechslung rechts und links der Strecken. Freundliche Gastgeber laden zur kurzen oder längeren Pause ein.

TERMINkalender

ERLEBNIS RADFAHREN

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen

Albtraufroute Stauferroute

wandern für entdecker

Obstroute

aktiv & natur

Filstalroute

kulinarisch & regional

3-Kaiserbergroute

gesundheit & wohlfühlen

Östliche Voralbroute Schurwaldroute Ob

oute str

S

kultur & geschichte


20

S

Östliche Schurwaldroute: Räuber, Ausblicke und Verliebte

Die Östliche Schurwaldroute führt durch lauschige Täler, über den Höhenrücken des Schurwalds mit faszinierenden Ausblicken und durch Dörfer, in denen noch traditionelles Landleben spürbar ist.

A

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

ls Rundstrecke sind Start und Ziel der Schurwaldroute frei wählbar. Beginnen Sie beispielsweise aufgrund der guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr in Uhingen. Nach einem kurzen Stück die Fils hinab beginnen Sie mit der Erkundung des Schurwalds über das beschauliche Nassachtal. Es galt einst als das Armenhaus Württembergs. Die Menschen fristeten als Kleinbauern und Köhler ihr bescheidenes Dasein – mit der Holzkohle wurden Eisenwerke und sogar herrschaftliche Schlösser beheizt. Zuvor war der Brennstoff im Spätmittelalter eine wichtige Grundlage für die Herstellung von Glas für Fensterscheiben, Becher, Flaschen und Öllampen. Heute ist das Nassachtal ein beliebtes Wander- und Radlergebiet. Eine Besonderheit ist das skurille Kunsthaus, das sich in Nassach befindet und einen Zwischenstopp wert ist. Auf der Tour brauchen Sie im Wald keine Angst vor Räubern zu haben – im Gegensatz zur Zeit um 1750, als das „Sonnenwirtle“ sein Unwesen trieb. Eigentlich aus wohlhabendem Ebersbacher Hause stammend, suchten er und einige Gefolgsleute die Gegend mit Diebstählen und Wilderei heim. Nach mehreren Morden wurde er schließlich in Vaihingen an der Enz gefasst und hingerichtet, lebt aber bis heute als Vorlage für Friedrich Schillers Drama „Die Räuber“ auf den Theaterbühnen fort. Offenbar rührt der Name „Schurwald“ von dem mittelhochdeutschen Wort „schure“ her, das so viel wie Scheren oder Kahlschlag bedeutet. Möglich ist auch ein Bezug zu „schoren“, nämlich schwerer Feld- und Waldarbeit. An beides lässt sich denken,

wenn man auf dem Höhenrücken die Dörfer Schlichten und Oberberken passiert, um die herum auf ausgedehnten Freiflächen Landwirtschaft betrieben wird. Früher wurde der Wald auch als Viehweide genutzt, vor allem für Schweine, die Eicheln und Bucheckern fraßen, während die Menschen Beeren und Pilze sammelten sowie Kleinwild jagten. Die „hohe Jagd“ blieb dem Adel vorbehalten, der mit der Zeit immer mehr Kontrolle über das einstmals freie Land ausübte. Die Folge waren Aufstände wie „Armer Konrad“ und der Bauernkrieg, dem im Jahr 1525 neben der Burg Hohenstaufen auch das Kloster Adelberg weitgehend zum Opfer fiel. Letzteres ist die nächste Etappe auf der Schurwaldroute (vgl. S. 32). Zuvor geht es entlang des Herrenbachstausees – ein landschaftliches Highlight und schöner Ort, um eine Pause einzulegen. Auf dem drei Kilometer langen Walderlebnispfad können kleine Besucher den Wald spielerisch und mit allen Sinnen näher kennenlernen. Weiter auf dem Bergrücken treffen Sie auf das Kaisersträßle, einen historischen Verbindungsweg von Stuttgart bis zum Hohenstaufen. Von hier oben kann man einen wunderbaren Ausblick genießen, auf die „Blaue Mauer“ der Schwäbischen Alb und das Filstal bis hin zum Neckarknie bei Plochingen. In 480 Meter Höhe steht unweit des Börtlinger Ortsteils Breech der grünweiß gestreifte Reinhold-Maier-Turm. Der ehemalige Pendelturm der Landeswasserversorgung wurde in einer neuen Funktion als Aussichtsturm der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (vgl. S. 53 und 60).


21

TERMINkalender

Warren Goldswain / Fotolia; Echino / Pixelio; montage: dignus.de

Der heute als Kindergarten genutzte ehemalige Bahnhof von Wäschenbeuren markiert den nächsten Abschnitt der Route. Er verläuft talwärts auf der ehemaligen „Hohenstaufenbahn“ zwischen Schwäbisch Gmünd und Göppingen, die im Volksmund liebevoll „Klepperle“ oder „Josefle“ genannt wurde. Auch die früheren Bahnhöfe in Birenbach und Rechberghausen sind noch vorhanden. Die Strecke ist durch ihre vielen Kurven und das gleichmäßige Gefälle besonders reizvoll. In Rechberghausen steht mit dem Oberen Tor das einzige erhaltene historische Stadttor im Kreis Göppingen. Die Johannes-Kapelle im Schlosshof und das 1721 erbaute, heute als Rathaus genutzte „Neue Schloss“ bieten Einblicke in die Stadtgeschichte. Für Verliebte gibt es hier übrigens einen TrauService rund um die Uhr! Der Info-Pavillon im urigen Schurwalddorf Oberwälden bietet Informationen rund um den Landkreis Göppingen, die Gemeinde Wangen und ihren Teilort Oberwälden. Zu den Sehenswürdigkeiten vor Ort zählen das Backhäusle, der Oberwälder See und die Nikolauskirche, die mit ihren wertvollen Wandmalereien unter Denkmalschutz steht. n

Beschilderung und Wegweiser

Die Östliche Schurwaldroute erstreckt sich über rund 50 Kilometer, ist in beiden Richtungen befahrbar und für Familien geeignet. Start- und Zielpunkte sind flexibel wählbar. Detailkarte im E-Paper.

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen

Die zahlreichen Hauptwegweiser geben detaillierte Entfernungsangaben und weisen auf viele Sonderziele sowie die Ortsmitten hin. Zwischenwegweiser sorgen für eine unkomplizierte Wegführung auch ohne Kartenmaterial, Schilder an den Ortseingängen erleichtern zusätzlich die Orientierung im Routenverlauf. Die Route ist über den elektronischen Radroutenführer des VVS online abrufbar – auch als App möglich: www.vvs.de.

wandern für entdecker

Göppingen, Faurndau und Uhingen: ÖPNV-Anbindung sowie Anschluss an die IRE-, RE- und RB-Verbindungen des Filstaltakts auf der Strecke Stuttgart-Ulm der DB Regio. Die Fahrradmitnahme ist in allen RB- und RE-Zügen des Mobilitätsverbundes Filsland (Landkreis Göppingen) ab 8.30 Uhr kostenlos möglich.

kultur & geschichte

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen

e-paper


22

Filstalroute: Lebensader mit vielen Geschichten Begeben Sie sich mit dem Fahrrad auf eine Entdeckungsreise entlang der Fils. Die FILSTALROUTE bildet das verbindende Element zwischen den Landschaftsparks Albtrauf und Fils, die Geschichte und Gegenwart, Natur und Kultur miteinander vereinen.

A TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

e-paper

uf einer Gesamtlänge von 67 Kilometern führt die FILSTALROUTE von ihrem Ausgangspunkt am sogenannten „Bahnhöfle“ bei der Burgruine Reußenstein von den Höhen der Schwäbischen Alb bequem hinab durch das Hasental, vorbei am Grauen Stein in das Obere Filstal. Ab dem idyllisch gelegenen Filsursprung bei Wiesensteig folgt der Radwanderweg auf 62 Kilometern dem Flusslauf bis zu seiner Mündung in den Neckar, dem „Hechtkopf“ bei Plochingen. Die Route macht die Veränderung von einer landwirtschaftlichen Kulturlandschaft über die verschiedenen Zwischenstufen der industriellen Prägung bis in den Kernraum der Metropolregion Stuttgart hinein auf besondere Weise erlebbar. Über weite Strecken ist sie zweigeteilt – Sie wählen, ob Sie am rechten oder linken Ufer des Flusses fahren möchten.

Der Flusslauf bietet manches unerwartete Kleinod und überraschende Facetten des Landschaftsraums: Von den Tuffterrassen über Wasserfälle im Oberlauf bis hin zu Zeugnissen der Industrie- und Kulturgeschichte, modernen Wasserkraftanlagen und Renaturierungsmaßnahmen. Rückbesinnung auf die Natur

Im 19. und 20. Jahrhundert wurde der Flussraum in entscheidender Weise durch den Menschen verändert, kanalisiert und seine Wasserkraft für die industrielle Produktion nutzbar gemacht. Die Landschaftsparks Fils und Albtrauf begleiten den Prozess der Rückbesinnung auf die natürlichen Ressourcen der Kulturlandschaft als Biotop und Erholungsraum. Schritt für Schritt wird der Fluss als Lebensraum zurückgewonnen und den Menschen sowie Flora und Fauna wieder zugänglich gemacht.

Nur hier: der doppelte Albtrauf

Durch das tief in die Alblandschaft eingegrabene Obere Filstal erhebt sich die markante Jura-Wand der Schwäbischen Alb gleich zweimal hintereinander. Verantwortlich dafür ist die Erosion der Fils im Karstgebirge, die über Jahrmillionen diese einmalige Landschaft geschaffen hat – spektakulär zu sehen an Felsformationen bei Drackenstein und Wiesensteig und der Hausener Wand bei Bad Überkingen. Mehr über die RADROUTEN lesen Sie im E-Paper auf www.landkreis-goeppingen.de/tourismus

Auch städtebaulich rückt die Fils vermehrt ins Visier: In einigen Städten und Gemeinden wurden neue attraktive Zugänge zur Fils geschaffen, so in Süßen, Eislingen, Göppingen und Ebersbach. Auch darüber informiert die Radroute. Über 50 Info-Tafeln geben Auskunft über die Städte und Gemeinden, die Landschaft und kulturelle Sehenswürdigkeiten. Zwischen Geislingen an der Steige und Wiesensteig nutzt die Hauptroute die stillgelegte Trasse der ehemaligen Tälesbahn, die 1981 ihren Betrieb einstellte und zum Fahrradweg in idyllischer Landschaft umgestaltet wurde. n


23

Albtraufroute: Wasserscheide, Felsnadeln und Dolce Vita Nirgendwo kann man eine Fluss-Berg-Landschaft so genussvoll „erradeln“ wie auf der ALBTRAUFROUTE. Rund 100 Kilometer ausgeschilderte Strecke sind für Sie vorbereitet – später zusteigen oder früher aufhören ist jederzeit möglich.

E

in längerer Streckenabschnitt führt am Fluss entlang, der den Landkreis Göppingen prägt: die Fils. Von Geislingen an der Steige fahren Sie die ersten 30 Kilometer in stetig sanfter Steigung ihrem Ursprung entgegen und werden als erstes von Bad Überkingen, dem „Kleinod unter den Bädern“, begrüßt. Beim Radeln im Oberen Filstal schweifen die Blicke zu den Hängen des Albtraufs: Streuobstwiesen und Wacholderheiden mit Orchideen, Enzian und Silberdistel lassen sich entdecken, Schafe und Ziegen pflegen die Wiesen und Heiden – daher auch der Name „Goißatäle“. Schließlich ist die Quelle der Fils erreicht und lädt in abgeschiedener Umgebung zum Verweilen ein. zwischen nordsee und dem schwarzen meer

Durch das Hasental geht es auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb. Hier orientiert sich die ALBTRAUFROUTE an der Europäischen Wasserscheide: linker Hand fließt alles über Fils, Neckar und Rhein in die Nordsee, rechts eilt das Wasser über die Donau ins Schwarze Meer. Vom nahen Albtrauf ergeben sich immer wieder schöne Ausblicke ins Filstal. Dann geht es wieder bergab ins Roggental, durch das die Eyb ihr Wasser der Fils zuführt. Felsnadeln und unberührte Hangwälder geben der Landschaft ihren urtümlichen Charakter. Einige Anstiege warten als Herausforderung, ansonsten kann man auf relativ ebener Strecke entlang der Fils und auf der Albhochfläche die Natur genießen, ohne ins Schwitzen zu geraten. Wer es sich noch angenehmer machen möchte, mietet ein Elektrofahrrad, ein Pedelec.

Das Besondere an der ALBTRAUFROUTE sind Sehenswürdigkeiten sowie viele Möglichkeiten zum Ausruhen und Entspannen. In Restaurants entlang der Strecke können Sie gut essen und trinken oder in einem Café dem Dolce Vita erliegen. Abstecher zu interessanten Besichtigungsorten oder attraktiven Freizeit- und Erholungseinrichtungen locken ebenfalls. Wo Sie die Radtour beginnen und beenden, entscheiden Sie nach Lust und Laune. Bei Anreise mit der Bahn empfehlen sich Geislingen an der Steige oder Amstetten. Mit dem Pkw erreichen Sie Ihr Ziel über die Autobahn A8 oder die Bundesstraße B10. An vielen Stellen sind Parkplätze ausgewiesen. Über Querverbindungen können Sie Ihre Tour nach eigenen Wünschen variieren. n

Die ALBTRAUFROUTE ist im Landkreis Göppingen identisch mit der Qualitäts-Radroute ALBTÄLER, die auf 186 Kilometern auch durch den Landkreis Heidenheim und den Alb-DonauKreis führt. Im Sommer 2012 eröffnet, erhielt sie gleich bei der ersten Beurteilung durch den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) die Auszeichnung mit vier von maximal fünf Sternen und ist damit der erste Sterne-Radweg auf der Schwäbischen Alb. Mehr dazu lesen Sie im E-Paper auf www.landkreisgoeppingen.de/tourismus

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

e-paper


24 Ob

oute str

Obst- & Voralbroute: Spaß für die ganze Familie

Die OBSTROUTE und die VORALBROUTE führen durch das sanft hügelige Albvorland und bieten reizende Ausblicke auf Filstal und Streuobstwiesen. Durch die sanften Höhenunterschiede eignen sie sich hervorragend für Familien.

D

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

e-paper

Fango und Fossilienfunde

Das kulturhistorische Erbe der Region wird an geschichtsträchtigen Orten wie dem Kurhaus in Bad Boll, dem denkmalgeschützten Blumhardtfriedhof oder der Evangelischen Akademie erlebbar. Hier wirkten bedeutsame Persönlichkeiten: Vom Architekten Heinrich Schickhardt über den Arzt und Naturforscher Johann Bauhinus bis zu den Seelsorgern Johann-Christoph Blumhardt und Christoph Blumhardt. Im JurafangoWerk wird der Schiefer für das wohltuende Heilmittel abgebaut. Hobby-Geologen können hier Fossilien beim Klopfen selbst entdecken – ein Spaß für die ganze Familie. n

In Aichelberg und Bad Boll besteht Anschluss an den „Literarischen Radweg Nr. 9“. Mehr darüber im E-Paper auf www.landkreisgoeppingen.de/tourismus

A

ls leicht zu fahrende Rundstrecke bietet sich die VORALBROUTE vor allem für Familien an. Schöner Startpunkt ist der Wanderparkplatz im Bad Boller Teilort Eckwälden: Es geht leicht bergauf nach Aichelberg, mit Schwung daraufhin in das tiefer gelegene Zell u. A., um die Fahrt nach Hattenhofen fortzusetzen. Über Felder und malerisch an Waldrändern entlang erreichen Sie Schopflenberg und Jebenhausen. Hier lohnt ein Besuch im Naturkundemuseum, interessant ist auch das Jüdische Museum, das von der reichhaltigen Geschichte des Ortes erzählt. Der Abschnitt über die Felder nach Heiningen und Gammelshausen geizt nicht mit sensationellen Blicken auf den Albtrauf. Durch Dürnau und Bad Boll führt die letzte Etappe wieder nach Eckwälden. Baden und trinken

Wer während der Strecke eine Abkühlung sucht, findet diese in den Freibädern in Bad Boll und Jebenhausen (Waldeck) und im Heininger Voralbbad. Alle drei Bäder sind für Familien besonders gut geeignet. Das Badhaus in Bad Boll ist ideal für Erholungssuchende, die das warme Thermalmineralwasser genießen wollen. In Aichelberg, Hattenhofen und Jebenhausen laden Quellund Sauerwasser-Brunnen zu einer Erfrischung ein. n

landratsamt göppingen

TERMINkalender

ie OBSTROUTE verläuft durch den Streuobstgürtel am Albtrauf und die idyllisch gelegenen Ortschaften Schlat, Eschenbach und Gammelshausen. Durch Dürnau und Bad Boll teilt sich die Strecke – dann geht es weiter nach Pliensbach, Hattenhofen und Schlierbach. Gastronomie und heimische Erzeuger locken entlang der Route mit Spezialitäten aus Kirschen, Zwetschgen, Mirabellen, Birnen und Äpfeln. Lehrpfade in Schlat, Dürnau/Gammelshausen, Bad Boll und Schlierbach informieren über die Streuobstwiesen – ebenso der Infoparcours Vogelschutz in Hattenhofen (vgl. S. 54).


25

3-Kaiserberg- & Stauferroute: Sportlich auf Zeitreise 3-KAISERBERGROUTE UND STAUFERROUTE empfehlen sich vor allem für sportliche, konditionsstarke Radfahrer, die nach herausfordernden Steigungen mit wunderbaren Ausblicken auf das Filstal und den Albtrauf belohnt werden.

D

H

ohenstaufen (684 m), Rechberg (707 m) und Stuifen (757 m) sind Zeugenberge der Schwäbischen Alb, weil ihr härteres Gestein im Gegensatz zur Umgebung nicht so stark abgetragen wurde. Sie bilden zusammen die „Drei Kaiserberge“ und prägen mit ihren markanten Formen die einzigartige Silhouette der Naturlandschaft um Göppingen. Als Rundstrecke führt die 3-KAISERBERGROUTE zu diesen drei Bergen. Sie erstreckt sich über 51 Kilometer und überwindet 669 Höhenmeter – ideal für einen anspruchsvollen Tagesausflug.

Kreuzschnabel / CC-BY-SA 3.0

faszinierende Weitblicke

Entlang der STAUFER- und FILSTALROUTE geht es zunächst nach Süßen, dann durch das sanft ansteigende Lautertal bis Nenningen und von dort ins idyllische Christental bis an den Fuß des Stuifen. Ab dem nicht weit enfernten Rechberg ist die Strecke mit der STAUFERROUTE identisch – über den Aasrücken führt sie zum Hohenstaufen mit seinen Resten der Staufer-Stammburg. Faszinierende Weitblicke laden unterwegs immer wieder zu Pausen ein. Ab Wäschenbeuren schließt sich der Verlauf der ÖSTLICHEN SCHURWALDROUTE entlang der alten Bahntrasse nach Rechberghausen an. Über Faurndau geht es schließlich in das Filstal nach Göppingen zurück. n

ie STAUFERROUTE führt an interessanten und wichtigen Stätten der staufischen Geschichte vorbei. Die Tour erstreckt sich über 55 Kilometer (608 Höhenmeter) und verbindet die Stauferstädte Göppingen und Schwäbisch Gmünd. Zahlreiche historische Orte bieten eine Zeitreise durch die Geschichte und zugleich einen Ausflug in die vielfältige Naturlandschaft. geschichte erfahren

Nach ebenen Wegen im Filstal geht es von Salach sportlich zur Burg Staufeneck hinauf, anschließend durch das idyllische Rehgebirge bis zum Rechberg mit seiner Burgruine und Wallfahrtskirche. Der Aasrücken bietet beeindruckende Blicke über das Filstal, den Albtrauf sowie nach Schwäbisch Gmünd. Am Hohenstaufen lockt das Erklimmen des Berggipfels, bei Wäschenbeuren kann das Wäscherschloss besichtigt werden. Über die ehemalige Bahntrasse gelangen Radler nach Schwäbisch Gmünd. Durch das Remstal führt die Route nach Lorch mit seiner romanischen Klosteranlage. Entlang der Strecke stoßen Sie auch auf die „Straße der Staufer“, eine rund 300 Kilometer lange touristische Themenstraße, die nach Göppingen, Schwäbisch Gmünd, Aalen, Heidenheim und zu anderen Stätten der Staufer führt. n

Mehr über die RADROUTEN lesen Sie im E-Paper auf www.landkreis-goeppingen.de/tourismus

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

e-paper


26

Sanfte Mobilität Mit dem Pedelec unbeschwert und umweltfreundlich die Heimat erkunden – die Landkreise in der Region Stuttgart helfen dabei.

A

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

llein, mit Freunden oder mit der Familie fernab der alltäglichen Betriebsamkeit Schönes in der Natur erleben – ein perfekter Wochenend-Ausflug. Aber je nach Alter und körperlicher Fitness schränken Berge und Hügel den Bewegungsdrang ein. Mit dem unbeschwerten Fahrgefühl eines Fahrrads mit Elektromotor (Pedelec oder EBike) lassen sich Naherholungs- und Erlebnisfreude dagegen unbeschränkt ausleben. Denn mit Pedelecs können auch herausfordernde Touren am Albtrauf von sportgeübten und wenig trainierten Personen gemeinsam gemeistert werden. Der Landkreis Göppingen beteiligt sich am Projekt „E-Bike-Region Stuttgart“, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Elektromobilität zu stärken. Erstmals werden radverkehrsbezogene Angebote der gesamten Region vernetzt und mit moderner Informationstechnik präsentiert. Die heimische Entdeckungstour wird noch vielfältiger und erlebnisreicher, wenn der Ausflug mit den Angeboten des Verkehrsverbundes Stuttgart kombiniert wird. Auf der Website der E-Bike-Region werden die neue landkreisübergreifende PedelecRoute und weitere attraktive Nebenrouten beworben. E-Bikes können bei Verleihstationen auch online reserviert, Tourenführer angefragt, Bett&Bike-Betriebe gesucht so-

siehe auch seite 63

Mehr Informationen gibt es unter www.e-bike-region-stuttgart.de

wie Informationen zum Standort von Aufladestationen abgefragt werden. Die Nutzer des Portals und die beteiligten Verleih- und Service-Betriebe profitieren gleichermaßen von dieser Neuentwicklung, die dank des Förderprogramms der Region Stuttgart umgesetzt werden konnte. Mehr als 200 Pedelecs stehen für das Projekt zur Verfügung. Die kann man bei zahlreichen Fahrradeinzelhändlern, Gastronomen und Übernachtungsunterkünften ausleihen – auch bei einer E-Bike-Station, bei der Inhaber eines VVS-Mobilpasses attraktive Vorzugskonditionen genießen. Mit der Eröffnung durch Landesverkehrsminister Winfried Hermann ging im Landkreis Ludwigsburg am 18. Oktober 2013 die erste E-Bike-Station dieses Projekts in Betrieb, weitere Ausleihstationen sind geplant. Die Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf bietet jetzt schon ein Netz von E-BikePoints im Landkreis Göppingen (vgl. S. 63). Aufgrund der Bedeutung für die innovative Weiterentwicklung und Vernetzung des touristischen Angebots sowie für die Stärkung kleiner und mittlerer Unternehmen hat die Förderung des E-Bike-Angebots für die Landkreise der Region einen hohen Stellenwert. Auch die Vernetzung des touristischen Angebots und der Radrouten mit dem ÖPNV bringen wichtige Synergien für die Verkehrsentlastung der Region im Individualverkehr. Mit dem Projekt „E-BikeRegion Stuttgart“ leisten die Projektpartner einen gemeinsamen Beitrag zur Weiterentwicklung eines sanften, umweltschonenden Tourismus und zur Förderung umweltgerechter und gesunder Mobilität. n


27

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren

WAS IST ÜBERHAUPT EIN PEDELEC? Ein Fahrrad mit unterstützendem Elektromotor, bei dem der Fahrer aber weiterhin in die Pedale treten muss, wird Pedelec genannt. Dafür benötigen Sie keinen Schutzhelm, keine Fahrerlaubnis oder Haftpflichtversicherung und dürfen Radwege benutzen. Sogenannte schnelle Pedelecs (auch Pedelec 45 oder S-Pedelec genannt) oder E-Bikes im klassischen Sinn, bei denen die erlaubte Höchstgeschwindigkeit höher als 25 km/h ist, sind dagegen versicherungspflichtig und setzen mindestens einen MofaFührerschein voraus. (Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h).

alexander rochau / fotolia

WIE FUNKTIONIERT EIN PEDELEC? Die Gewohnheit des Fahrradfahrens bleibt weitgehend erhalten. Ziel ist nicht die vollständige Umstellung auf einen Fremdantrieb, sondern es geht lediglich darum, leichter die Pedale treten zu können. Der Elektromotor mit seinen maximal 250 Watt unterstützt das Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Wer schneller fahren will, ist auf die eigene Körperleistung angewiesen. Der Unterstützungsgrad kann in mehreren Stufen eingestellt werden und wird durch Sensoren gesteuert, die die Kraft auf den Pedalen, die Trittfrequenz oder beides berücksichtigen. IST PEDELEC-FAHREN ÜBERHAUPT SPORTLICH UND GESUND? Ja, denn der Körper bleibt trotz der angenehmen Tretunterstützung durch die weiterhin notwendige Pedalbewegung ständig in Bewegung. Sie entscheiden individuell, wie stark der Elektromotor Sie unterstützen soll. Darüber hinaus können Sie die Länge der Tour, Höhenunterschiede und Geschwindigkeit Ihrer persönlichen Fitness anpassen – und diese so auch behutsam steigern. Ideal ist das Pedelec für Menschen, die weiterhin Radfahren möchten, aber gerne auf etwas Unterstützung bei anspruchsvollen Steigungen zurückgreifen möchten. Der Albtrauf ist kein Hindernis mehr!

spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


28

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen

stadtmarketing göppingen

kultur & geschichte


29

Der Landkreis Göppingen ist die Heimat eines berühmten europäischen Königsund Kaisergeschlechts. Bis heute erinnern Kirchengebäude und Burganlagen an die Zeit der Staufer, die von hier ihre Herrschaft bis nach Süditalien ausdehnten.

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren

SPUREN DER STAUFER

spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

Wäscherschloss

Agnes

Kloster

Hohenstaufen

Barbarossa Dienstmannen

Buckelquader

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


30

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

B

urgruine Hohenstaufen

Die Burg Hohenstaufen ist der einstige Stammsitz der Staufer und zugleich die älteste bis heute begehbare Anlage aus der Stauferzeit im Landkreis Göppingen. Die Ringmauer sowie die Umrisse von Bergfried, Kapelle, Wohngebäude, Gesinde- und Vorratsbauten sind noch gut zu erkennen. Kaiserlich ist bis heute der Rundum-Blick auf Remstal, Filstal und den Albtrauf. Die Burg wurde um 1070 von Friedrich I. erbaut. Als Dank für seine treuen Dienste hatte ihn der salische Kaiser Heinrich IV. zum Herzog von Schwaben gemacht und ihm seine Tochter Agnes von Waiblingen zur Frau gegeben. Wie viele der elf gemeinsamen Kinder auf dem Hohenstaufen zur Welt gekommen sind, ist nicht belegt. Wohl aber, dass er bis ins 13. Jahrhundert als markanter Herrschaftspunkt diente, obwohl es damals nicht üblich war, an einem festen Standort Hof zu halten. Verhandlungen und kriegerische Konflikte erforderten ein hohes Maß an Mobilität. So zog etwa Kaiser Friedrich Barbarossa ständig in seinem Reich von Burgund bis Italien umher, um an möglichst vielen Orten Präsenz zu zeigen.

siehe auch seiten 84 und 101

1181 hielt sich Barbarossa nachweislich „in castro Stoufen“ auf, und seine Schwiegertochter, Königin Irene von Byzanz, zog sich 1208 auf die Stammburg zurück, nachdem ihr Gemahl König Philipp von Schwaben in Bamberg ermordet worden war. Gezeichnet von den traumatischen Erlebnissen starb sie an den Folgen einer Frühgeburt. Vor ihrem Tod stellte sie eine Urkunde aus, in der sie einen Hof in Oberesslingen dem Kloster Adelberg übereignete – für das Seelenheil ihres toten Gemahls. Das Schriftstück gehört zu den bewegendsten Zeugnissen der Staufer im Landkreis Göppingen. Nachzulesen sind beide Urkunden am Fuß des Berges im Dokumentationsraum für staufische Geschichte. Dort vermittelt auch ein plastisches Modell, wie die Burg vor ihrer Zerstörung während des Bauernkriegs im Jahr 1525 ausgesehen haben mag. Besucher können überdies eine eindrucksvolle Nachbildung der Taufschale von Barbarossa bestaunen sowie eine Kopie des Cappenberger Barbarossakopfes – eines der bekanntesten Kunstwerke der Stauferzeit. Die gut 30 Zentimeter hohe, zeitgenössische Portrait-Büste aus vergoldeter Bronze dürfte – trotz einer gewissen Idealisierung – dem Aussehen Barbarossas weit näher kommen als etliche später geschaffene Bildnisse. n

stadtmarketing göppingen

TERMINkalender


31

S

tiftskirche Faurndau

Die Basilika von Faurndau, heute evangelische Pfarrkirche des Göppinger Stadtteils, war im Mittelalter Kloster- und dann Stiftskirche. Ab 875 gehörte sie zum Besitz des Reichsklosters St. Gallen. Sie ist ein herausragendes Beispiel für die zierdenreichen Bauwerke der Spätromanik, die unter staufischer Herrschaft entstanden sind. Die heutige Kirche wurde um 1220 zunächst als dreischiffige Basilika ohne Turm fertiggestellt, etwa um die gleiche Zeit also, in der Staufer Friedrich II. in Rom zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gekrönt wurde. Der in Sizilien geborene und aufgewachsene Enkel Barbarossas dachte in vielen Fragen sehr modern, war hoch gebildet und interessiert an Philosophie, Theologie, Naturwissenschaften und Kunst. Das brachte ihm den Beinamen „das Staunen der Welt“ („stupor mundi“) ein. Kunstvolle Plastiken hielten Einzug in die Bauwerke, die in der Zeit Friedrichs II. entstanden sind. Spitzbögen begannen allmählich, die für die Romanik typischen Rundbögen zu ersetzen. Die Basilika von Faurndau gehört zu den bedeutendsten dieser spätromanischen Bauwerke. Besonders reich gegliedert ist die Hauptapsis außen.

Vielfältige Kopf- und Tierkonsolen zieren den Ostgiebel des Mittelschiffs. Dass die Staufer mindestens mittelbar am Bau der Stiftskirche beteiligt waren, ist sehr wahrscheinlich. Bereits zur Zeit von Herzog Friedrich I. hatte das Kloster Beziehungen zum schwäbischen Adelsgeschlecht gepflegt, und im Jahr 1180 war die Schirmvogtei über das Kloster St. Gallen, und damit auch über Faurndau, auf Kaiser Friedrich Barbarossa übergegangen. Zudem stand das Kloster St. Gallen in der Zeit um 1220 wirtschaftlich so schlecht da, dass es wohl kaum in einen so aufwendigen und abgelegenen Kirchenbau investiert hätte. Daher ist anzunehmen, dass die Staufer oder ihre lokalen Gefolgsleute bei der Umwandlung des vormals kleinen Klosters in ein weltliches Chorherrenstift und dem damit verbundenen Kirchenbau die treibende Kraft waren. Von der ursprünglichen Ausstattung des dreischiffigen Baus ist der streng geometrisch gegliederte, spätromanische Taufstein erhalten. In die staufische Epoche zurück reichen zudem die Kappen des Kreuzrippengewölbes im Chorquadrat. Sie wurden um 1300 meisterlich bemalt mit den Symbolen der vier Evangelisten: Engel, Löwe, Stier und Adler. n

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen

stadtmarketing göppingen

kultur & geschichte


32

K

loster Adelberg

Auch auf den Höhen des östlichen Schurwalds, zwischen den Tälern von Fils und Rems, hat sich staufische Geschichte manifestiert. Umschlossen von einer 1100 Meter langen Mauer erstreckt sich dort über eine Fläche von rund sechs Hektar das ehemalige Prämonstratenserkloster Adelberg, das bis zur Reformation Württembergs im 16. Jahrhundert Bestand hatte.

Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt werden sollte. An diesen kaiserlichen Besuch erinnert bis heute ein Fresko in der Ulrichskapelle auf dem ehemaligen Klostergelände. Es gehört zu einem sechsteiligen Bilderzyklus aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Anschaulich führt er dem Betrachter die frühe Klostergeschichte vor Augen wie auch die Verbundenheit des Klosters mit den Staufern.

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Gegründet wurde es 1178 von Volknand III. von Toggenburg, einem Vetter dritten Grades von Friedrich Barbarossa, der dem herzoglich-königlichen Hofstaat auf dem Hohenstaufen angehörte. Belegt durch eine Urkunde aus dem Jahr 1181, stellte Barbarossa das Kloster unter seinen Schutz. Das wohl hochrangigste Ereignis in der Geschichte des Klosters Adelberg war jedoch die Weihe des Hochaltars im Jahr 1188, zu der Kaiser Friedrich Barbarossa mit drei seiner Söhne anreiste, unter anderem Heinrich VI., der damals bereits römischdeutscher König war und drei Jahre später, nach dem Tod seines Vaters, in Rom zum

siehe auch seiten 84 und 87

Die Ulrichskapelle beherbergt heute auch einen Wandelaltar der „Ulmer Schule“. Der Überlieferung nach ist es übrigens der Fürsprache eines einfachen Bauern zu verdanken, dass sie bei der Plünderung und Zerstörung des Klosters im Bauernkrieg 1525 verschont blieb – er bat darum, dass ihm ein Platz zum Gebet erhalten bleiben sollte. Einmal im Monat wird ein abendlicher Klosterspaziergang angeboten, bei dem die Geschichte des Klosters vermittelt sowie die historischen Gebäude und ihre Bedeutung für das ehemalige Kloster erklärt werden. In der Klostervilla wird die über 800-jährige Klostergeschichte von der Gründung bis zur Gegenwart dokumentiert. Der lehrreiche Heilkräutergarten wurde im Jahr 2000 eröffnet. n

zvg.

aktiv & natur


33

Städtebau gefördert Die Staufer haben vom 11. bis zum 13. Jahrhundert zehn schwäbische Herzöge sowie sieben Könige und Kaiser gestellt, darunter Kaiser Friedrich Barbarossa und sein Enkel Friedrich II. Was das europäische Herrschergeschlecht in seiner Stammregion um den Hohenstaufen hinterlassen hat, skizziert Kreisarchivar Dr. Stefan Lang.

W

as verbindet die Staufer mit dem Landkreis Göppingen? Das heutige Kreisgebiet gehört zum zentralen Herrschaftsraum der Staufer. Friedrich I., der Großvater von Friedrich Barbarossa, nannte sich „von Büren“, einem Ort oder Adelssitz, der in der Nähe des Wäscherschlosses vermutet werden kann. Er erbaute um 1070 die Burg auf dem Hohenstaufen, die später namensgebend wurde. Von hier aus hat das Geschlecht seinen Aufstieg genommen, den Sprung auf die Reichsfürstenebene geschafft, um später Könige und Kaiser zu stellen.

zvg.

Wie konnte der schwäbischen Adelsfamilie dieser Aufschwung gelingen? Als ergebener Gefolgsmann hatte Friedrich I. den salischen Kaiser Heinrich IV. in dessen Streit mit dem Papst und anderen Fürsten vorbehaltlos unterstützt. Als Dank für seine Loyalität übertrug ihm Heinrich IV. 1079 das Herzogtum Schwaben und gab ihm seine Tochter Agnes zur Frau. Diese Verbindung nutzten die Nachfahren Friedrichs später, um Ansprüche auf die deutsche Krone zu erheben. Die Region war also vor allem für die frühe Zeit der Staufer bedeutend? Ja, im nahen Kloster Lorch hatten sie zudem ihre Grablege. Auch später, in der Blüte ihrer Macht, blieben sie ihrer Heimatregion stets zugewandt. Davon zeugen unter anderem zwei Urkunden Barbarossas, die er 1154 und 1181 in Göppingen und auf der Burg Hohenstaufen ausstellte.

Im Jahr 1188 reiste der Kaiser mit drei seiner Söhne (Heinrich, Friedrich und Philipp) zur Weihe des Hochaltars im Kloster Adelberg. Dort wurde auch sein jüngster Sohn, der spätere König Philipp von Schwaben, zunächst als Geistlicher erzogen. Was haben die Staufer der Region hinterlassen? Damals blühte der Burgenbau, und seine Spuren sind hochspannend. Bis heute weithin sichtbare Landmarken sind die Ruine Hohenstaufen mit den umliegenden Dienstmannenburgen. Dazu gehören etwa das Wäscherschloss, die Burg Hohenrechberg oder die Burg Staufeneck. Die Burgen sind wie ein Kranz um die Stammburg herum angeordnet. Die Staufer haben diesen Ring von Wehranlagen genutzt, um ihren Herrschaftsbereich zu kontrollieren und die Ländereien zu verwalten. Der Bergfried von Staufeneck gehört mit seinen Buckelquadern und stolzen 30 Metern Höhe zu den bemerkenswertesten Turmbauten seiner Zeit. Die Staufer förderten den Auf- und Ausbau der Städte, die durch Handwerk und Handel die königlichen Einkünfte mehrten. In der Umgebung sind dies unter anderem Ulm und Schwäbisch Gmünd. n

Im E-Paper unter www.landkreisgoeppingen.de/tourismus finden Sie mehr über die Staufer.

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

e-paper


34

D

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur

as Wäscherschloss

Wer sich im Landkreis Göppingen auf die Spuren der Staufer macht, den führt sein Weg gewiss auch zum Wäscherschloss, der „Burg des Jahres 2011“. Die wehrhafte Anlage nordöstlich von Wäschenbeuren als „Wiege der Staufer“ zu bezeichnen, ist zwar unrichtig, denn sie wurde erst im frühen 13. Jahrhundert erbaut. Aber der Ort oder Adelssitz „Büren“, nach dem sich Barbarossas Großvater Friedrich I. vermutlich nannte, liegt nur einige hundert Meter westlich von der heutigen Burg entfernt auf der Markung „Burren“.

Seinen Namen hat das Wäscherschloss wohlmöglich Ritter Konrad aus der Burgmannschaft des Hohenstaufen zu verdanken, der den Beinamen „Wascher“ trug und an seine Nachfahren weitergab. So lebte er noch lange fort, bis König Maximilian I. dem zugehörigen Rittergut Wäschenbeuren im Jahr 1491 sogar ein Wappen mit Wäscherin als Motiv verlieh. Die imposante Anlage gehört zu den Dienstmannenburgen der Staufer, die als Kranz um die Stammburg angeordnet sind. Diese Stützpunkte dienten dazu, den Machtbereich zu kontrollieren und die Ländereien

zu verwalten. Zu den treuen Gefolgsleuten, die auf den Burgen und im Umland für die Interessen der Staufer eintraten, mag auch Ritter Konrad gehört haben, der 1271 mit dem Hofgut Büren belehnt wurde. Das Wäscherschloss ist ein anschauliches Beispiel für den staufischen Burgenbau. Sockel und Untergeschoss, erbaut um 1220/1230, sind ummantelt von einer fast zehn Meter hohen Schildmauer aus sogenannten Buckelquadern. Jeder einzelne dieser Steine ist so behauen, dass er sich buckelförmig nach außen wölbt – ein typisches Element staufischer Wehranlagen. Auf dem massiven Unterbau des Wäscherschlosses sitzen die Wohngeschosse aus Fachwerk, die aus der Zeit zwischen 1481 und 1699 stammen. Neben dem Wohngebäude umfasst die im Sechseck angelegte Außenmauer auch den trapezförmigen, gepflasterten Hof. Auf knarrenden Holzdielen geht es ins erste Stockwerk hinauf. Der Zeit von Ritter Konrad und seinen Nachfahren können Besucher am besten im Rittersaal nachspüren. Eine umfangreiche Ausstellung informiert über die Geschichte der Staufer. Gut besucht sind zudem die regelmäßigen Veranstaltungen rund um das mittelalterliche Alltagsleben. n

kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen

pippo-b / GFDL

kultur & geschichte


35

TERMINkalender

S

tadt Göppingen

Am Ostermontag des Jahres 1425 legte ein verheerender Brand die mittelalterliche Stadtanlage Göppingens in Schutt und Asche. Mehr als 350 Jahre später, am 25. August 1782, brannte Göppingen abermals bis auf wenige Gebäude völlig nieder. So hat die Stadt oberirdisch keinerlei bauliche Zeugen aus dem 12. und 13. Jahrhundert mehr vorzuweisen.

stadtmarketing göppingen

Aber in gewisser Weise lebt die Burg Hohenstaufen im Württembergischen Schloss weiter, in dem heute Göppinger Richter und Notare ihren Dienst tun. Denn um 1550 ließ Herzog Christoph von Württemberg die Steine der im Bauernkrieg niedergebrannten Burg für den Renaissancebau verwenden. Bauern aus der Region dürften wohl viele mühselige Fronfuhren geleistet haben, um die Steinquader vom Plateau des Hohenstaufen hinunter ins acht Kilometer entfernte Göppingen zu schaffen. Wie die Kaiserburg in der Stauferzeit ausgesehen haben mag, vermittelt ein Fresko in der gotischen Oberhofenkirche. Die zwischen 1436 und 1490 auf den Fundamenten eines romanischen Vorgängerbaus errichtete Kirche ist das älteste Bauwerk der Stadt. Das Fresko in der Eingangshalle am

südlichen Querschiff zeigt die Burg Hohenstaufen im Zusammenhang mit der Stiftung der romanischen Vorgängerkirche. Entstanden um 1438 ist es nicht nur das älteste Bild der staufischen Stammburg, sondern zugleich das einzig erhaltene, das vor ihrer Zerstörung 1525 gemalt wurde und sie als intakte Anlage zeigt. Es dürfte daher der Realität weit näher kommen, als spätere, idealisierte Darstellungen. Von den Stadtbränden 1425 und 1782 verschont blieb auch das Fachwerkhaus „Storchen“, die ehemalige Stadtresidenz der Ritter von Liebenstein. Der stattliche Bau im Süden der Altstadt beherbergt heute das städtische Museum. Seit 2012 wird es umgebaut und Mitte 2014 wieder eröffnet. Dann können Besucher der Stadt auch hier wieder beeindruckende Zeugnisse staufischen Lebens und Wirkens im Landkreis Göppingen bestaunen. Die Baumaßnahmen förderten bereits bemerkenswerte archäologische Funde zutage, die noch vor die Stauferzeit zurückreichen und wichtige Hinweise auf die Entstehungsgeschichte Göppingens liefern. n siehe auch seite 100

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


36

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern f端r entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlf端hlen

digitalstock

kultur & geschichte


37

Die Landschaft am Albtrauf lädt mit ihrer Vielfalt an Pflanzen und Tieren zum Genuss vor Ort ein. Einfallsreiche Köpfe machen aus den Früchten der Natur schmackhafte Spezialitäten. Und gut informierte Gästeführerinnen zeigen uns, wo diese Geheimnisse zu finden sind.

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER

REGIONAL GENIESSEN

REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

Bier

Brennmeister

Birne

Wildbeeren

Strauß

Kräuter

Paradies

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


38

Aromen aus dem Streuobstparadies Fast jeder zweite Streuobstbaum Deutschlands steht in Baden-Württemberg. Die Streuobstwiesen zwischen Alb und Neckar sind eine der größten zusammenhängenden Streuobstlandschaften Europas – mit über 1,5 Millionen Obstbäumen!

D

as Klima des Albvorlands ist für den Obstanbau besonders gut geeignet, und so hat dieser eine jahrhundertealte Tradition. Die dadurch geprägte Kulturlandschaft ist wertvoller Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Sie steht für viermal Genuss.

TERMINkalender

Schwäbisches Streuobstparadies ERLEBNIS radfahren

Viele Akteure setzen sich für den Erhalt der Streuobstwiesen ein: Mit neuen kreativen Produkten, besserer regionaler spuren Vermarktung und attraktiven TourisDER STAUFER musangeboten. Das ist auch das Ziel des neuen Vereins „Schwäbisches REGIONAL genieSSen Streuobstparadies“, der sich als Logo einen farbenfrowandern für hen Baum gegeben hat. entdecker Im Stamm ist eine Hand erkennbar, die die Krone mit bunten Früchten aktiv & trägt. Dies symbolisiert natur die von Menschenhand geschaffene Landschaft, die auch kulinarisch & weiterhin auf Pflege angewiesen ist. regional Bei der Vereinsarbeit kommen auch gesundheit & Bildung, Nachwuchsförderung und wohlfühlen Naturschutz nicht zu kurz. Pädagogen werden Streuobst-Unterricht anbieten, kultur & Lehrgänge zu den Themen „Most-Progeschichte duktion“ und „Destillat-Erzeugung“ geben Interessierten praktische Tipps zur Herstellung hochwertiger Streue-paper obst-Produkte an die Hand. Mehr über das Schwäbische Streuobstparadies im E-Paper auf www. landkreis-goeppingen.de/tourismus

1. Genuss: Das Landschaftsbild

Sanft in die Gegend gebettet liegen die Streuobstwiesen im Landkreis Göppingen zwischen Ortschaften, Feldern und Wäldern. Zu jeder Jahreszeit haben sie ihren eigenen Reiz: Im Frühling zeigt sich ein herrliches Blütenmeer und das Summen der Bienen erfüllt die Luft. Im Sommer hängen die Bäume voller Kirschen. Im Herbst reifen Äpfel, Birnen und Zwetschgen heran und ergeben ein buntes Bild. Selbst im Winter haben die schneebedeckten Wiesen einen besonderen Charme. 2. Genuss: Pflanzen und Tiere

Mit über 5.000 Tier- und Pflanzenarten zählen Streuobstwiesen zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa und haben eine herausragende Bedeutung für den Naturschutz. Sie sind Teil europaweiter Schutzgebiete zum Erhalt der Artenvielfalt. So fühlen sich beispielsweise Halsbandschnäpper sowie Grünspecht hier sehr wohl und haben für die Einrichtung eines wichtigen Vogelschutzgebietes gesorgt. 3. Genuss: Freizeit und Erholung

Wanderer und Radfahrer finden ein gut ausgebautes Wegenetz mit vielen attraktiven Orten, die zum Verweilen einladen. Aufgrund der sanften Topografie der Streuobstwiesen eignen sich die Strecken hervorragend für einen Ausflug mit der ganzen Familie. Zahlreiche Veranstaltungen, Mostbesen und Hofläden laden zu einem Besuch ein. Es muss nicht immer eine lange Wanderung sein: Kurze Spaziergänge durch Streuobstwiesen dienen ebenso der Erholung und Regeneration von Körper und


39 Geist. Nicht nur in den Bädergemeinden finden Menschen hier Ruhe und Genesung. Obstlehrpfade in vielen Ortschaften regen „im Vorbeigehen“ die Beschäftigung mit der Natur an. 4. Genuss: Die Früchte

Auch der Gaumen darf genießen! Bei gastronomischen Betrieben findet sich viel Streuobstwiese auf dem Teller – Salate, Kräuter, Desserts – und Bäckereien backen Apfel- und Zwetschgenkuchen. Natürlich sind die Fruchtsäfte, allen voran der Apfelsaft, typische Qualitätsprodukte der Region. Mostereien und Brennereien verarbeiten das Obst aber auch zu Spirituosen und anderen Köstlichkeiten. Während im Winter die Obstbäume reglos in Wind, Regen und Schnee ausharren, zischt, blubbert und brodelt es in den Brennereien – so auch in Bad Ditzenbach-Gosbach. In liebevoller Handarbeit entlockt hier Familie Kottmann den reifen Früchten im Brennkessel den Geist der Streuobstwiesen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Das Paradies brennt!“ des neugegründeten Ver-

eins „Schwäbisches Streuobstparadies“ können Liebhaber dem Brennmeister über die Schulter schauen. „Bei einer Führung durch die Destillerie erleben unsere Besucher hautnah einen Brennvorgang mit“, so August Kottmann, „anschließend steht das Kennenlernen der reichhaltigen Auswahl an Destillaten im Mittelpunkt: Riechen, kosten, schmecken!“ Und obwohl der Wirt des Gasthof-Restaurants Hirsch – als Brennund Küchenmeister gleichermaßen – selbst einen reichen Schatz an Erfahrungen besitzt, lädt er zur gemütlichen Abendrunde mit Essen auch kompetente Gäste ein. „Die geben interessante Geschichten zum Besten und es lässt sich hervorragend über das am Tag Erlebte fachsimpeln“, schmunzelt Kottmann. „Im Januar zum Beispiel mit Dr. Walter Hartmann, der jahrzehntelang an der Universität Hohenheim die Birne als Träger der Kulturlandschaft erforscht hat.“ Deshalb wird er mitunter auch als „Birnenpapst“ tituliert. Im Februar kommt der Apfel an die Reihe, voraussichtlich mit Peter Düngen, der beim Landwirtschaftsamt lange für den Obstbau im Landkreis zuständig war, mit Stubenmusik und Äpfeln in allen Gän-

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen

kottmann

kultur & geschichte


40 gen des Abendmenüs. Den Abschluss im März bilden Hagebutte, Holunder und andere Wildfrüchte, die „Perlen des Streuobstparadieses“, wie August Kottmann betont. Was sich aus ihnen zu Soßen, Kuchen oder Marmeladen zaubern lässt, erfahren die Gäste von ihm kurzweilig und unterhaltsam. Herz und Liebe seit 200 Jahren

TERMINkalender

„Die Früchte und Beeren der Schwäbischen Alb besitzen wunderbar duftende Aromen.“ Damit ihr Genuss nicht von Fruchtsäuren und Gerbstoffen gestört wird, dürfen sie erst im hochreifen Stadium geerntet wer-

den; der überwiegende Anteil stammt von der Gemarkung der Heimatgemeinde im Oberen Filstal. Der anschließende Maischeprozess muss unter völligem Ausschluss schädigender Mikroorganismen und Sauerstoff ablaufen. „Diese natürliche Gärung bindet die Fruchtaromen im Alkohol“, erklärt Kottmann, „und danach destillieren wir die Obstmaische schonend – ohne große Hitze, ohne übermäßigen Kesseldruck.“ Und ohne Hektik! Denn zum vorsichtigen Auslösen der Alkohole braucht es Zeit. Sind schließlich die Fruchtaromen mit so viel Herz und Liebe im Destillat festgehalten, verdienen sie die würdige Bezeichnung

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Natur-Genuss-Zentrum

Unter dem Motto „Trauf pur – Genuss pur“ will das neue Natur-Genuss-Zentrum bei der Oberen Mühle in Bad Ditzenbach-Gosbach sowohl die umliegende Bevölkerung als auch Tages- und Übernachtungsgäste auf in der Region erzeugte Produkte aufmerksam machen. Der 80 Quadratmeter große Dokumentations- und Ausstellungsraum ist im Stil einer urigen Bauernküche gestaltet und spricht alle Sinne an. Schautafeln erzählen spannende Geschichten und Anekdoten rund um die Spezialitäten des Albtraufs und an einer Hörstation erklären Menschen aus Bad Ditzenbach und Umgebung, wie sie seit Generationen die Traditionen lebendig halten – mit Getreide, Bier, Hägenmark, Destillaten, Honig und Schafen.

Regionale Erzeuger und Anbieter haben mit dem Natur-Genuss-Zentrum eine „Plattform“, um auf ihre Produkte aufmerksam zu machen. Im benachbarten Mühlenladen lassen sie sich auch kaufen. Für den Naturgenuss zu Hause lassen sich außerdem regionale Rezeptideen zum Nachkochen mitnehmen. Das Natur-Genuss-Zentrum in der Unterdorfstraße liegt rund 700 Meter von der Autobahn A8 entfernt direkt an der B 466. Es hat montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr sowie 13.30 bis 18.00 Uhr und samstags von 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Nähere Information erhalten Sie im Tourismusbüro von Bad Ditzenbach, Telefon: 07334 6911. zvg.

wandern für entdecker


41

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER

„Aroma aus dem Streuobstparadies, im Destillat konserviert“ – und reihen sich ein in die über 200-jährige Familientradition des Destillat-Brennens im Gasthof Hirsch: Edle Wässer, Geiste und Spirituosen – ohne Zusatz von Aromen.

„Landpartie-Cocktail“. Er besteht entweder aus einem besonderen Saft der Bad Boller Kelterei Stolz oder einem schmackhaften Secco von der Manufaktur Jörg Geiger in Schlat. Viele Getränke sind auch ohne Alkohol etwas Besonderes, den verschiedensten Kreationen findiger Kelterer sei es gedankt.

kottmann

führungen mit genusserlebnis

Um Genuss dreht sich auch alles bei der Schwäbischen Landpartie. Seit inzwischen zehn Jahren leiten die Gästeführerinnen zu interessanten Zielen in der Natur, Orten oder Sehenswürdigkeiten. „Ein großer Wunsch unserer Gäste ist immer wieder das Genusserlebnis“, berichtet Maria Stollmeier, die gemeinsam mit Christel Mühlhäuser für das Angebot an buchbaren Touren und einem vielseitigen Jahresprogramm zuständig ist. „Das verbinden wir meist mit dem Kennenlernen regionaler Produkte, die den Genuss einer Tour, beispielsweise durch Streuobstwiesen, ergänzen.“ Zu den beliebten Touren unter dem Titel „Im Zauber der Abendstunde“ reichen die Gästeführerinnen einen

Mit den Kostproben überrascht die Schwäbische Landpartie ihre Gäste auch bei ungewöhnlichen Gelegenheiten: Zur Führung hinter den Bühnenkulissen bei den Proben der Staufer-Festspiele wird ein Rosé-Wein kredenzt, der aus dem Nachbar-Landkreis stammt. „Geschmackserlebnisse nehmen wir Menschen besonders intensiv auf, wenn auch das Drumherum besonderen Charakter hat“, weiß Christel Mühlhäuser, „da reicht oftmals eine leckere Kleinigkeit aus. Es muss nicht immer ein opulentes Essen sein.“ Das freilich haben die Gästeführerinnen auf Wunsch ebenso bei ihren Touren im Angebot, denn sie pflegen viele Kontakte zu Partnern in der Gastronomie, die auf Qualität bedacht sind.

REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


42

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER

wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Nach dem Besuch einer Straußenfarm bei Böhmenkirch beispielsweise lässt sich das köstliche Fleisch der für die Alb ungewöhnlichen Tiere im nahen Landgasthof Hotel Rössle genießen, „ein besonderes Erlebnis“, schwärmt Mühlhäuser, „und wer nach dem Kennenlernen der Vögel lieber Appetit auf etwas anderes hat, findet auf der Karte weitere Top-Gerichte der Familie Fahrion.“

Auch beim Klassiker, dem heimischen Obst, bekommen Landpartie-Gäste Außergewöhnliches geboten. „Vor kurzem betreuten wir den Tagesausflug einer Stadtverwaltung“, erzählt Maria Stollmeier, „mit über 50 Menschen waren wir unterwegs.“ Zu einer Rastpause der geführten Wanderung durch Streuobstwiesen stand ein Traktor mit Äpfeln alter Sorten auf der Pritsche be-

wissen, wo‘s herkommt: vor ort geniessen

Regionale Produkte finden Sie im Landkreis Göppingen an unzähligen Stellen: Bei den Mostereien, Destillerien und anderen Herstellern, in vielen Hofläden und der Gastronomie. Beispielhaft dafür stehen die im Beitrag erwähnten Akteure. · Edeldestillat-Brennerei Kottmann & Gasthof-Restaurant Hirsch in Gosbach, www.hirsch-badditzenbach.de · Kaiser-Brauerei Kumpf in Geislingen an der Steige, www.kaiser-brauerei.de · Natur-Genuss-Zentrum mit Mühlenladen Obere Mühle Gosbach, www.muehle-gosbach.de · Landgasthof Hotel Rössle, www.roessle.steinenkirch.de · Schwäbische Landpartie, www.schwäbische-landpartie.de

Christopher Gölz

REGIONAL genieSSen


43 reit, dazu ein liebevoll dekoriertes Buffet für die Verkostung verschiedener Apfelsäfte. „Da ging es zu wie bei einer Weinprobe in Südfrankreich“, schmunzelt die Gästeführerin. „Zu den sortenreinen Säften haben wir passend Bio-Apfelkuchen und Zwetschgenkuchen gereicht.“ Nach zehn Jahren Erfahrung mit Wanderungen, Dorf- und Stadtführungen, BusRundfahrten und Erlebnis-Spaziergängen haben die Frauen der Schwäbischen Landpartie ein Auge für die passende Verbindung von Touren mit regionalen Produkten. „Wir nehmen die Verkostungen gerne zum Anlass für das Erzählen von interessanten und unterhaltenden Geschichten“, so Maria Stollmeier – und umgekehrt. Bei der historischen Stadtführung „Revoluzzer, Pioniere & Bierbrauer“ durch Geislingen an der Steige erzählt sie unter anderem über ein traditionsreiches Handwerk: Die stolze Anzahl von 21 Brauereien zählte einst die Stadt, die seit der Römerzeit Durchgangsstation an einer wichtigen Handelsstraße war und daher viele Reisende beherbergte. „Die sogenannte Geislinger Steige ist von zentraler Bedeutung für die Fünftälerstadt gewesen“, berichtet Stollmeier den Tour-Teilnehmern, „die 1850 eingeweihte Eisenbahnlinie, als herausragende Ingenieursleistung ihrer Zeit bis heute berühmt, tat ein Übriges.“ Auch die Geislinger selbst standen lange in dem Ruf, sonntags nicht nur treue Kirchgänger zu sein, sondern anschließend ebenso „fleißig“ die nächste Wirtschaft aufzusuchen. Nach derart viel Theorie braucht es nun auch praktisches Erleben, und so endet die Stadtführung passenderweise in der Kaiser-Brauerei Kumpf im Zentrum der Stadt. „Die Teilnehmer dürfen sich hier ein Bier direkt aus den riesigen Hochtanks zapfen“, verrät die Gästeführerin, „wann hat man dazu schon Gelegenheit?“ Das frische Bier schmeckt, „ein Genuss-Erlebnis der besonderen Art.“ n

Sommer der Ver-Führungen

Ferien zu Hause sind langweilig? Nicht im Landkreis Göppingen! Denn hier sorgen viele spannende Angebote jedes Jahr für einen „Sommer der VerFührungen“. Seit zehn Jahren startet das Programm pünktlich am Wochenende vor den Sommerferien und bietet fast täglich Veranstaltungen zum Erleben und Mitmachen. Ob historisch oder kulinarisch, in die Natur oder über einheimische Kultur und Schaffenskraft – hier finden alle Interessierte verschiedenste Themen ihrer Wahl. Von der Schwäbischen Landpartie über viele Tourist-Informationen der Städte und Gemeinden bis hin zu Vereinen und Betrieben: Viele „VerFührerinnen“ und „VerFührer“ bringen jedes Jahr unzählige attraktive Programmpunkte ein. Die Veranstaltungsreihe erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit – nicht nur bei den Teilnehmern und Gästen, die sich „ver-führen“ lassen wollen, sondern auch bei den Anbietern. Waren es im ersten Jahr noch 74 Programmpunkte, hatten Interessierte im Jahr 2013 die Auswahl aus fast 200 Veranstaltungen. Ob Stadt- und Geschichtsführungen oder Erlebnistouren durch die Natur: Kulinarisch-genussvolle Entdeckungen sind besonders begehrt – mit einem Gläsle oder dem Versucherle einer regionalen Spezialität. Der „Sommer der VerFührungen“ wird von der Tourismus-Initiative Stauferkreis (TiS), ein kreisweiter Zusammenschluss von Fachleuten, sowie der NWZ Göppingen und der Geislinger Zeitung getragen und vom Landkreis Göppingen koordiniert. Was wann wo stattfindet, ist in einer Broschüre festgehalten.

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


44

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern f체r entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlf체hlen

Lueger / Schw채bische Alb Tourismus e. V.

kultur & geschichte


45 Die Landschaft an Fils und Albtrauf ist ein ideales Wandergebiet mit satten Wäldern, duftenden Wachholderheiden, abwechslungsreichen Streuobstwiesen und geheimnisvoll anmutenden Tälern. Entlang der Wege gibt es viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken: Burgruinen, malerisch gelegene Orte und gemütliche Einkehrmöglichkeiten. Der Albsteig (HW1) und der Jakobsweg sind zwei überregionale Wanderstrecken, die auch durch den Landkreis Göppingen führen.

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen

WANDERN FÜR ENTDECKER

wandern für entdecker

aktiv & natur

Aussicht Wasserfall

Pilger

Felsriff Leporello

Burgruine

kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


46

Highlights am Albsteig (HW1) Immer an der Kante lang schlängelt sich der Albsteig größtenteils auf naturbelassenen Pfaden an der nördlichen Steilflanke der Schwäbischen Alb. Er ist einer von Deutschlands schönsten Wanderwegen und als „TopTrail of Germany“ ausgezeichnet. Die Erlebnisroute passiert auf rund 350 Kilometern beeindruckende Landschaften, geologische Sensationen, stolze Burgen und vieles mehr, was der Albtrauf zu bieten hat. Highlights der rund 45 Kilometer im Landkreis Göppingen:

F

Mit eckförmiger Spitze sticht das Fuchseck prägnant aus dem Albtrauf hervor. Eine Aussichtsplattform mit Tafeln bietet Informationen über das herrliche Panorama. Eine Tafel erinnert an Dr. Theodor Engel, der Theologe, Geologe und Mitbegründer des Schwäbischen Albvereins war. Hier soll sein Lieblingsplatz gewesen sein. n

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren

REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur

M

esselberg und messelstein

Mit seinen fast 750 Metern beherrscht der markante Messelberg die Umgebung oberhalb von Donzdorf. An seiner höchsten Stelle ragt eine Felsklippe nach Nordwesten aus dem bewaldeten Steilhang heraus – der Messelstein. Bei klarer Sicht lässt sich der 130 Kilometer entfernte Schwarzwald erkennen. Am Platz der ehemaligen Burganlage befand sich in vorgeschichtlicher Zeit wahrscheinlich bereits eine Kultstätte. n

kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

B

urgruine Scharfenberg

Von der Kuchalb lohnt sich ein kurzer Abstecher auf einen bewaldeten Zeugenberg. Die Burg wurde 1156 erstmals erwähnt und war bis ins 16. Jahrhundert Wohnsitz der Grafen von Rechberg. Der Burghof und die Reste des herrschaftlichen Wohnhauses mit seinen staufischen Buckelquadern können besichtigt werden. n

B

ossler

B

urgruine ReuSSenstein und neidlinger wasserfall

Der prägnante Gipfel am Albtrauf ist knapp 800 Meter hoch und mit dem Boßlerhaus der „Naturfreunde“, dem Gruibinger Wiesle und den Jahrhundertsteinen ein beliebtes Wanderziel (vgl. S. 65). n

Auf einem steilen Felsriff gelegen, gehört sie zu den meistbesuchten Burgen der Schwäbischen Alb, wurde um 1270 gebaut und wechselte oft ihre Besitzer. Der Sage nach wollte ein Riese namens „Heim“ mit einem großen Schritt das Neidlinger Tal überqueren und trat dabei zu kurz. Als er seinen Fuß aus dem Boden herauszog, begann an dieser Stelle die Lindach zu sprudeln. Sie ergießt sich wenige Meter nach ihrer Quelle in den beeindruckenden Neidlinger Wasserfall (vgl. S. 113). n

Volker Gringmuth / CC-by-sa 3.0; Dr. Eugen Lehle / GFDL; Peter Dieth

spuren DER STAUFER

uchseck


47 Die Etappen des Albsteigs (HW1) im Landkreis Göppingen Etappe 9

12 km · 4,5 Std. S 280 m F 140 m Weißenstein, Ortsmitte „ Schloss, Stadtpfarrkirche Messelstein (749 m) å Drei Kaiserberge Oberweckerstell ® Kuchalb „ Burgruine Scharfenberg (617 m) Etappe 10

11 km · 4,5 Std. S 380 m F 350 m ® Kuchalb „ Burgruine Scharfenberg (617 m) Hohenstein å Filstal Gingen/Fils Burren Wasserberg (751 m) å Filstal ® Wasserberghaus Etappe 11

11 km · 4,5 Std. S 360 m F 480 m Wasserberg, Parkplatz Gairenhof Fuchseck (761 m) å Filstal Kornberg (779 m) ® Kornberghaus å Filstal „ ehem. „Bertaburg“ Gruibingen (Autobahn) Etappe 12/13

11,5 km · 5 Std. S 290 m F 270 m

publicpress

Gruibingen (Wanderparkplatz) ® Naturfreundehaus, Grill- / Spielplatz Boßler (795 m) å Aussicht ins Filstal „ Gruibinger Jahrhundertsteine å Voralbland (Stuttgart) Eckhöfe (Wiesensteig) Reußenstein (760 m) „® Burgruine å Neidlinger Tal „ Neidlinger Wasserfall „Bahnhöfle“ (Parkplatz) „ = sehenswert ®= Rastmöglichkeit å = Schöne Aussicht

NEUE ALBSTEIG-WANDERKARTE Der Albsteig (HW1) ist gut neun Meter lang – zumindest auf der neuen Wanderkarte des Publicpress Verlags! Der doppelseitige Leporello, mit dem man den Albsteig von Donauwörth bis Tuttlingen etappenweise erwandern kann, lässt sich demnach nur gemeinsam mit rund drei Wandergenossen in der Hand halten. Es sei denn, man öffnet den nützlichen Begleiter nur an dem Abschnitt, der gerade vor einem liegt – und so ist es natürlich auch gedacht! Der Wander-Leporello ist praktisch zu gebrauchen: Informationen zu Orten und Gastronomie finden sich in direkter Nachbarschaft zu den EtappenPlänen, Höhenlinien und benachbarte Wanderwege ergänzen die Orientierung – und das, ohne durch zu viele Informationen überfrachtet zu sein! Die Laminierung sorgt dafür, dass die Karten, Texte und Fotos auch härteren Witterungsbedingungen standhalten. Den Wander-Leporello „Albsteig (HW1) / Schwäbische Alb-Nordrandweg“ im Maßstab 1:35.000 gibt es für 8,95 Euro im Buchhandel (ISBN 9783-89920-740-8), beim Verlag und in Tourist-Informationen. Beim Schwäbische Alb Tourismus e. V. ist auch ein kostenloses Wandermagazin mit Etappentipps für den Albsteig und weitere Wanderwege der Region erhältlich.

www.publicpress.de www.schwaebischealb.de

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


48

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren

REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Pilgerweg der Lebensthemen Der Jakobsweg ist für viele Menschen eine Herausforderung zu Aufbruch und Neuanfang. Auf Grundlage historischer Spuren wurde er im Landkreis Göppingen als moderner Gesundheitspfad neu angelegt.

V

iele Kirchen im Landkreis waren beliebte Stätten auf Wallfahrtswegen. Meist lässt sich kein genauer Verlauf historischer Pilgerwege nachweisen. Aber die Orte dienten als Zentren, an denen man sich traf, austauschte und Unterkunft fand. In Hohenstaufen ist eine alte Jakobskirche schon 1228 erwähnt. Aus ihr wurde im 19. Jahrhundert die „Barbarossakirche“ zum Gedenken an die Staufer. Ein weiteres Gotteshaus gibt es in Krummwälden, das dem Heiligen Jakob geweiht ist. Seine Schutzherrschaft (Patrozinium) über diese beiden dicht beieinanderliegenden Kirchen verdeutlicht, dass eine Verbindung nach Santiago de Compostela bestand.

Erst vor einigen Jahren wurde in der Oberhofenkirche in Göppingen entdeckt, dass es dort schon vor dem heutigen, 1436 begonnenen Bau eine große Marienwallfahrt gab. Bei einer archäologischen Grabung fand man das Grab eines Geistlichen oder Pilgers – als Abzeichen trug er die Jakobsmuschel. In der Faurndauer Stiftskirche (vgl. S. 31) sind frühe Reliquien der seltenen christlichen Märtyrergruppe Alexander, Eventius und Theodul nachgewiesen. Die Kirche ist schon 875 unter dem Patrozinium der Heiligen Maria bezeugt. Auf der Anhöhe bei Schopflenberg (Göppingen-Bezgenriet) stand bis zur Reformation eine Wallfahrtskirche „Zum Heiligen Kreuz“, was vermuten lässt, dass dort ein Span vom Kreuz Christi als Reliquie aufbewahrt

SarahC. / Pixelio; dignus.de

spuren DER STAUFER


49

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen

zvg.

wurde. Auch das Chorherrenstift Göppingen besaß eine bereits 1142 erwähnte Heiligkreuzreliquie. Heute ist der Göppinger Jakobsweg auch ein Gesundheitspfad der fünf „Lebensthemen“ Sport, Glaube, Natur, tägliches Brot und Medizin. So fordern ein BewegungsParcours sowie Kletter- und Balance-Stationen zur Beschäftigung mit der eigenen Gesundheit heraus. Kirchen, Kreuzwege und Kultur am Weg regen an, über Werte und Glauben nachzudenken. Die Artenvielfalt der Natur am Wegesrand erinnert den Wanderer: „Auch ich bin ein Teil der Schöpfung und trage Mitverantwortung. Tägliches Brot ist alles, was Not tut für Leib und Leben, wie Essen, Trinken, Kleider, Arbeit und Behausung.“ Entlang des Jakobswegs begegnen Pilger diesem Thema in Landwirtschaft, Handwerk und Industrie. An verschiedenen Mineralwasserbrunnen, Kneipp-Anlagen und Heilkräutergärten tritt schließlich die Medizin hervor. n

wandern für entdecker

Bekannte Pilgertradition

Einer Legende nach soll der Leichnam des Jakobus, einer der zwölf Jünger Jesu, nach Santiago de Compostela gelangt sein. Im Mittelalter verzweigten sich die Pilgerwege in die spanische Stadt immer mehr über den Kontinent. Nach der Wiederbelebung der Tradition in den 1970er-Jahren erhob der Europarat 1987 die Wege der Jakobspilger zur europäischen Kulturroute; der spanische Hauptweg wurde 1993 in das UNESCOWelterbe aufgenommen. Im E-Paper unter www.landkreisgoeppingen.de/tourismus finden Sie mehr über den Jakobsweg.

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

e-paper


· Idyllische Lage · Familiäre Atmosphäre · Restaurant & Biergarten · Spielplatz · Eigenes Freibad

karte: d7

Waldpark 1 73345 Hohenstadt Tel.: 07335-6754 Fax: 07335-184574 Herzlich willkommen!

www.waldpark-hohenstadt.de

Wer Süßes liebt und Frisches mag, der komm‘ zu uns – an jedem Tag! karte: I2

In malerischer Kulisse macht alles gleich doppelt so viel Spaß, und bei uns kommt jeder auf seine Kosten: Leichte Spaziergänge, ausgedehnte Wanderungen, eine Nordic-Walking-Strecke durch Wald und Flur, eine Fahrrad-Tour über Stock und Stein, oder eine Runde auf der Loipe – je nach Lust, Laune und Jahreszeit.

Anschließend erwartet Sie Konditormeisterin Inge Krauß mit ihren täglich wechselnden Köstlichkeiten aus der Backstube. Bei schönem Wetter sitzen Sie im teilweise überdachten Hofgarten vor dem Haus oder im kühlen Schatten unter Bäumen und Büschen. Im Lokal haben wir 65 Plätze, die zum gemütlichen Relaxen einladen. Haben Sie mal keine Zeit für eine Kaffeepause, bekommen Sie unsere Kuchen und Torten selbstverständlich auch mit nach Hause. Wir freuen uns auf Sie! Café – Gaststätte – Konditorei Zur Einkehr Inge Krauß · Konditormeisterin · Kolomanstraße 3 · 89558 Böhmenkirch-Heidhöfe Montag Ruhetag · Telefon: 07332-6226 · E-Mail: zureinkehr@web.de


51

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern f端r entdecker

AKTIV & NATUR aktiv & natur

kulinarisch & regional

Christoph D端pper, Schw辰bische Alb Tourismusverband

gesundheit & wohlf端hlen kultur & geschichte


52

Wunderbare Blumen und Wildkräuter

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

geführte tour der schwäbischen landpartie

Der Albtrauf mit seinen vielfältigen Landschaftsformen – wie Bergwald, Heiden, Hecken, Streuobstwiesen und Trockenrasen – ist Heimat seltener Pflanzen. Hier findet man Blumenkostbarkeiten und Wildkräuter in all ihrer Fülle: Giersch, Gundermann und Brennessel. Man braucht keinen Garten, um frisches Gemüse und wohlschmeckende Kräuter zu ernten. Mit ihren Aromen und Inhaltsstoffen besitzen die Wildpflanzen große Heilkräfte, bereichern unsere Speisen und haben längst auch in die Gourmetküchen Einzug gehalten. Bei einem Kräuterspaziergang oder einer kleinen Wanderung rund um Bad Boll erfahren Sie mehr über Eigenheiten und Anwendung sowie fesselnde Mythen um Kräuter und Bäume. Bei einer kleinen Verkostung lernt auch der Gaumen vielleicht etwas Neues kennen? Kleine Wanderung · 3 Stunden · bis 30 Personen: 80 € · zzgl. Verkostung/Getränk Mit Worten sind sie nur schwer zu beschreiben. Ist es die Vielfalt, ist es der Farbenrausch oder die Beschwingtheit der alles überspielenden Graslilien, sind es die wilden Orchideen? Erleben Sie die Blumenpracht am Boßler! Botanisch Interessierte werden wohl nur langsam vorankommen auf den knapp 800 Meter hohen Gipfel am Albtrauf. In zuweilen rauer Umgebung führt der Weg weiter zum ursprünglich anmutenden Gruibinger Wiesle, von dem sich der Blick bis weit über das Albvorland erstreckt – alles sieht etwas kleiner aus, vieles relativiert sich. Die hier scheinbar unvermittelt in die Landschaft platzierten Jahrhundertsteine des Künstlers Uli Gsell laden zum Nachdenken über die jüngere Geschichte ein. Wanderung · 3 Stunden · bis 30 Personen: 80 € · zzgl. Verkostung/Getränk Buchen Sie eine von über 40 geführten Touren, die sich auf Ihre individuellen Wünsche abstimmen lassen. Unser Jahresprogramm bietet Ihnen Ausflüge zu festen Terminen. Telefon: 07161 125 59 oder 07023 90 87 18 E-Mail: info@schwaebische-landpartie.de www.schwäbische-landpartie.de


53

Unvergessliche Erlebnisse

TERMINkalender

Im Zauber der Abendstunde

Die Abenddämmerung taucht Landschaften und unsere Wahrnehmung in ungewohntes Licht. Lassen Sie sich auf dieser Tour zu später Stunde in gemütlichem Tempo und mit offenem Blick mit geheimnisvoller Stimmung verzaubern. Sagen und Geschichten, vor Ort berichtet, werden zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer einmal das faszinierende Spiel der Natur mit den Farben eines Sonnenuntergangs erlebt hat, wird davon lange träumen. Die stimmungsvolle Abendwanderung klingt mit einem leckeren Landpartie-Cocktail aus. An verschiedenen Orten möglich: Hohenstaufen, Bad Boll, Reußenstein u. a. Wanderung · rund 2,5 Stunden · bis 30 Personen: 70 € · Cocktail 2 € pro Person schurwald-wanderung

Das Kaisersträßle auf dem Höhenzug zwischen Fils- und Remstal verbindet Stuttgart mit dem Hohenstaufen. Erleben Sie den facettenreichen Schurwald auf einer kleinen Wanderung rund um den Börtlinger Teilort Breech. Besonderes Highlight ist der Reinhold-Maier-Aussichtsturm: Von hier schweift der Blick den Albtrauf entlang – vom Rosenstein bei Heubach bis weit über die Teck bei Kirchheim. Das vom Volksmund bereits als Börtlinger Leuchtturm bezeichnete grün-weiß gestreifte Gebäude bietet eine Dokumentation über den ersten Ministerpräsidenten Baden-Württembergs, Reinhold Maier, sowie interessante Informationen über die Entwicklung der Wasserversorgung auf dem Schurwald. Wanderung · 3 Stunden · bis 30 Personen: 80 € · zzgl. Verkostung/Getränk Buchen Sie eine von über 40 geführten Touren, die sich auf Ihre individuellen Wünsche abstimmen lassen. Unser Jahresprogramm bietet Ihnen Ausflüge zu festen Terminen. Telefon: 07161 125 59 oder 07023 90 87 18 E-Mail: info@schwaebische-landpartie.de www.schwäbische-landpartie.de

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

geführte tour der schwäbischen landpartie


54

Infoparcours Vogelschutz Hattenhofen

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

Für viele von uns ist Europa fern, und die Entscheidungen auf europäischer Ebene spielen sich weit weg von der Heimat ab. Am Beispiel des europäischen Vogelschutzgebietes 131 „Vorland der Mittleren Schwäbischen Alb” zeigt sich jedoch, wie lokales Handeln wirken kann, denn: Die Wiege des Vogelschutzgebietes liegt in Hattenhofen!

gesundheit & wohlfühlen

Mit einem Infoparcours bringen wir Ihnen die einzigartige Vogelwelt in Hattenhofen näher. Sie erfahren hier, wie aus ehrenamtlichem Engagement ein Vogelschutzgebiet wurde, das seinesgleichen sucht. Lernen Sie die wichtigsten Vogelarten des Albvorlandes in Wort und Bild kennen und piepen Sie uns per Handy an: So können Sie die Vogelarten fast live erleben und die Vogelstimmen den einzelnen Arten zuordnen. Außerdem erwartet Sie ein Hörrohr, durch das Sie die Stimmen und Geräusche der unterschiedlichen Vogelarten noch intensiver erleben können. Wenn Sie es gerne gemütlich mögen, können Sie sich auf den „Trauf-Liegern“ ausruhen und die Aussicht in die Streuobstwiesen genießen.

kultur & geschichte

Alle Tafeln des Infoparcours zum Vogelschutz sind barrierefrei zu erreichen. Der Rundweg über Pliensbach schließt auch einen schmalen Pfad durch den Wald mit ein.

aktiv & natur kulinarisch & regional

Bad Boll Info Hauptstraße 94 · 73087 Bad Boll · Mo-Fr 8-12 Uhr, Di 14-18 Uhr Telefon: 07164 80828 E-Mail: bb-info@bad-boll.de


55

Der Aichelberg: Viel drin im Trauf

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER

„Aichelberg“ steht nicht nur für einen aus den Stau-Nachrichten bekannten Autobahnabschnitt, der Berg ist auch einer der interessantesten Vulkankegel Deutschlands. Er gehört mit dem benachbarten Turmberg, der Limburg und dem Randecker Maar zu den rund 360 ehemaligen Schloten des „Schwäbischen Vulkans“ oder Kirchheim-Uracher-Vulkangebiets. Der Vulkanismus zeigt durchaus Anklänge an Charaktereigenschaften, die den Schwaben nachgesagt werden: sparsam, wortkarg, „trocken“ – schluckt vieles, bis er kräftig, kurz aber heftig „explodiert”. Tatsächlich wurden bei heftigen, trockenen Gasexplosionen Lavatröpfchen mit kristallinem Kern gefördert. Die Schlotfüllung am Aichelberg enthält viel nichtvulkanisches Material aus mitgerissenem Nebengestein. Ein ehemaliger Steinbruch bietet einen Einblick in den Aichelberg-Vulkanschlot. Einzelheiten hierzu finden Sie auf einer Informationstafel mit integriertem Fernrohr direkt neben dem Aufschluss. Schauen Sie durch das Fernrohr, richtet sich Ihr Blick auf lockeren Tuff: Es lässt sich erkennen, dass der Kalkstein hier „Auflösungserscheinungen“ zeigt und „tuffisiert”. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst! Aichelberg · Bad Boll · Dürnau · Gammelshausen · Hattenhofen · Zell u. A. Gemeindeverwaltungsverband Raum Bad Boll www.gvv-boll.de www.albtraufgaenger.de

karte: B 4-5

REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


56

hans-joachim semmler; Sebastian Schulz; DIGNUS.DE

Für Genießer und Sportliche

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Lernen Sie den Albtrauf von seinen schönsten Seiten kennen – mit den Wanderwegen „Albtraufgänger“ und „Albtraufgucker“.

Der „Albtraufgucker“ führt durch das hügelige Albvorland und bietet Ihnen schöne Ausblicke auf die Hanglagen des Albtraufs. Die Landschaft zeigt sich auf den Kuppenlagen in einer spannungsvollen Weite; in den Orten locken interessante Angebote aus Geschichte und Kultur. Fast alle Abschnitte des Traufguckerwegs sind befestigt und haben einen angenehm flachen Verlauf ohne große Höhenunterschiede. Sie eignen sich daher hervorragend für Spaziergänge mit Kinderwagen, für Senioren und Genusswanderer. Der „Albtraufgänger“ führt Sie entlang der Hanglagen des Albtraufs durch die charakteristischen Streuobstwiesen und Hangwälder und bietet weite Ausblicke in das Albvorland und die Region Stuttgart. Interessante Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten erwarten Sie. Info-Tafeln und Lehrpfade vermitteln Wissenswertes über die Landschaft, Flora und Fauna sowie heimische Produkte. Mit seinem Auf und Ab bietet der „Albtraufgänger“ sportlichen Wanderern Herausforderungen – er lässt sich aber auch „gemütlich angehen“. Bad Boll Info Hauptstraße 94 · 73087 Bad Boll · Mo-Fr 8-12 Uhr, Di 14-18 Uhr Telefon: 07164 80828 E-Mail: bb-info@bad-boll.de


57

Highlights am Fuße des Albtraufs Hattenhofen 18

19

17

16

P

Albtraufgucker (Voralbland) Albtraufgänger (Hanglage) Jakobsweg / Gesundheitspfad Albsteig (HW1)

Q

N 20

R

21 24

22 23

Zell u. A.

Bad Boll E

12

Dürnau

2 4

7

Aichelberg 13 9

6

11

C

14 3

D

Gammelshausen

I K 1

A

15

L M

10 G

B 8

TERMINkalender

5

F

ERLEBNIS radfahren H

Bad Boll A Stiftskirche St. Cyriakus B Walderlebnispfad Sinneswandel C Kurhaus & Kurpark D Literatursalon Ev. Akad. E Blumhardt-Friedhof F NSG Teufelsloch 1 Gasthof zur Krone 2 Ristorante Pizzeria Conca D‘oro 3 Gasthof Rosenau 4 Hotel-Restaurant Löwen 5 Badhotel Restaurant Stauferland 6 Hotel Seminaris 7 Pizzeria da Pepe 8 Landgasthof Bioland Hotel Albblick

Aichelberg

Hattenhofen

9 10 11 12 13

Ägidiuskirche P Sauerbrunnen Q Infoparcours Vogelschutz 16 Landgasthof Lamm 17 Gasthaus Krone 18 Ristorante Pizzeria La Sicilia 19 Pizza Paradies 20 Tapas Bar La Sal

G

Ehemaliger Vulkanschlot Café Restaurant Aichelberg Höhenrestaurant Café Waldeck Hotel Restaurant Panorama Sportheim Aichelberg Gasthaus Lausers Adler

dürnau

Kornberg I Ehem. Wasserschloss K Gralglasmuseum L Schwäbischer Spruchweg

H

N

Zell u. A.

Pliensbach Ristor. Pizzeria Santo 22 Gasthaus Sonne 23 Restaurant Schäferhof 24 Ristorante Pizzeria il Pomodoro R

21

Gammelshausen

Galgenbuckel Dorfgasthaus Ochsen 15 Ristorante Il Cavallino M

14

Aichelberg · Bad Boll · Dürnau · Gammelshausen · Hattenhofen · Zell u. A. Gemeindeverwaltungsverband Raum Bad Boll www.gvv-boll.de www.albtraufgaenger.de

karte: B 4-5

spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


58

Naturpfad „SinnesWandel“ in Bad Boll

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Der Naturpfad „SinnesWandel“ lässt uns in die äußere und in unsere innere Natur eintauchen. Er hilft uns, vom betriebsamen Alltag abzuschalten. Das tut unserer Seele gut und eröffnet uns das Erlebnis Natur, wenn wir aus der Schule, von der Arbeit oder aus der Unruhe der Stadt kommen. Der SinnesWandel schlängelt sich unbefestigt durch das natürliche Gelände. Es geht bergauf und bergab, über Bachläufe, Wurzeln und durch Tobel. Das Wandeln im Wald führt zu neuem Erleben. An verschiedenen Stationen können wir die Natur in ihrer ganzen Schönheit und mit allen Sinnen wahrnehmen. Menschen jeden Alters können den SinnesWandel gehen. Voraussetzung sind Trittsicherheit und festes Schuhwerk. Quereinstiege zu einzelnen Stationen sind von den befestigten Wegen möglich. An fast allen Erlebnisstationen befinden sich Ruhebänke. Für den gesamten Pfad nehmen Sie sich mindestens eine Stunde Zeit. Einen Flyer erhalten Sie an der Infotafel am Parkplatz P3 und bei Bad Boll Info. Führung: ca. 2 Std. für 50 € Gemeinde Bad Boll · Bad Boll Info Hauptstraße 94 · 73087 Bad Boll · Mo-Fr 8-12 Uhr, Di 14-18 Uhr Telefon: 07164 80828 E-Mail: bb-info@bad-boll.de www.bad-boll.de

karte: C 4-5


59

Landesvermessungsamt BW (www.lv-bw.de) vom 16.09.05 Az.:2851.2D/4461 (Grundlage: Topogr. Karte 1:50 000)

Bad Überkingen – Gesundheit und Natur

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER

„Kleinod unter den Bädern“, „...wo die berühmten Quellen entspringen“ – es gibt viele Beschreibungen von Bad Überkingen, dem Auftakt zum Oberen Filstal. Bad Überkingen ist ein Kurort, der für gesunde Erholung steht. Die imposante Landschaft und die beeindruckende Naturkulisse zu jeder Jahreszeit laden natürlich zu ausgedehnten Wanderungen ein, zum Beispiel: Der WALD & WASSER-WEG – ein Erlebnispfad für Jung und Alt

Auf zwölf Thementafeln erfahren Sie Wissenswertes und Interessantes zu Bad Überkingens Geschichte rund um Wald und Wasser. Der Weg vermittelt auf eindrucksvolle Weise das Zusammenspiel von Pflanzen und dem kostbaren Lebenselixier Wasser. Begeben Sie sich auf eine faszinierende Reise in die Vergangenheit und die Gegenwart. Besonders während der Märzenbecherblüte bietet sich hier ein eindrucksvolles Naturerlebnis. Weitere Wandervorschläge mit Rundwanderwegen, Nordic-Walking Parcours sowie Infos rund um Bad Überkingen und die neue Freizeit- und Wanderkarte erhalten Sie in der Tourist-Info. Tourist-Info Otto-Neidhart-Platz 2 · 73337 Bad Überkingen Telefon: 07331 200926 E-Mail: touristik@bad-ueberkingen.de www.bad-ueberkingen.de

karte: f 5-6

REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


60

Leuchtturm mit Ausblick im Schurwald

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Bin ich am Nordseestrand oder doch am Rande der Schwäbischen Alb? Wer über den Schurwald auf dem Kaisersträßle wandert, das zwischen Fellbach bei Stuttgart und dem Hohenstaufen verläuft, fühlt sich unweit des Börtlinger Ortsteils Breech ans Meer versetzt. In 480 Meter Höhe steht auf dem Bergrücken ein grün-weiß gestreifter Leuchtturm – der Reinhold-Maier-Aussichtsturm der Gemeinde Börtlingen. Börtlingen beweist damit Weit- und Umsicht. Ein fast 100 Jahre alter ehemaliger Pendelturm der Landeswasserversorgung wurde einer neuen Funktion als Aussichtsturm zugänglich gemacht. Es ist gelungen, ein Stück Geschichte der Wasserversorgung in der Region Stuttgart zu bewahren und hier zu erzählen. Der erste Ministerpräsident Baden-Württembergs gibt als Namenspatron dem „Reinhold-Maier-Turm“ – verbunden mit den regionalen Erlebnissen der Börtlinger um seine Persönlichkeit – eine ganz individuelle Qualität. Heute kann der Turm bestiegen werden, von oben hat man einen fantastischen Rundblick auf die Schwäbische Alb, vom Rosenstein bei Heubach bis zur Teck. Der Turmumlauf ist Ausgangspunkt für einen mutigen Freizeitspaß: Von hier kann man sich über 20 Meter frei abseilen. Am Fuße des Turms befindet sich ein Rastplatz. Geöffnet ist der Reinhold-Maier-Turm von April bis Oktober an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 9.00 bis 19.00 Uhr. An den übrigen Tagen und für Besuchergruppen wird der Turm auf Anmeldung gerne geöffnet. Führungen können über die Touristikgemeinschaft „Stauferland“ oder die „Schwäbische Landpartie“ gebucht werden. Bürgermeisteramt Börtlingen Hauptstraße 54 · 73104 Börtlingen Telefon: 07161 95331 0 E-Mail: rathaus@boertlingen.kdrs.de www.boertlingen.de

karte: c1


61

Eislingen / Fils: Auf Sauriers Spuren

TERMINkalender

Eislinger Rundwanderwege

Die Stadt hat in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins markierte Rundwanderwege im nördlichen und südlichen Erholungsbereich Eislingens ausgeschildert. Je fünf Wandervorschläge mit Strecken zwischen 5 und 16 km sind auf Wandertafeln dargestellt. Die Wanderungen beginnen in Nord an der Ziegelhalde bzw. dem Wanderparkplatz im Täle, in Süd am Hallenbad mit der Wandertafel am Friedhof.

ERLEBNIS radfahren

www.eislingen.de · www.schwaebischer-albverein.de/eislingen/rundwanderwege.html

REGIONAL genieSSen

Jurameer und mehr - Der Lehrpfad zur Saurierfundstelle

Der Geologische Lehrpfad im Süden Eislingens zeigt Aufschlussreiches aus der Geologie, Paläontologie und Landschaftsgeschichte des Stauferlandes. Er führt an die Originalfundstelle des Fischsaurierfriedhofs an der B 10. An 12 Stationen geben Infotafeln ausführliche Erläuterungen. Der Lehrpfad beginnt an der Stadthalle. Führungen für Gruppen bis 30 Personen. Einzelbuchungen auf Anfrage. Dauer 1 und 3 Stunden. Preise auf Anfrage. Termine nach Vereinbarung: Manfred Begenat, Telefon 07161 88564, E-Mail: mbegenat@web.de · www.foerderverein-eislinger-saurierfunde.de

wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional

Im Foyer der Stadthalle kann man paläontologische Funde des 181 Millionen Jahre alten Fischsaurierfriedhofs besichtigen. Die Darstellung des Fundorts an der B10, die 3D-Reproduktion eines Schnittzahnsauriers (Temnodontosaurus) sowie weitere Ausstellungsstücke der Eislinger Saurierfunde sind dort zu sehen. Stadtverwaltung Eislingen/Fils Ebertstraße 24 · 73054 Eislingen/Fils Telefon: 07161 804266 E-Mail: e.ernst@eislingen.de www.eislingen.de

spuren DER STAUFER

karte: E3

gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


62

Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Natur für die Sinne

Inmitten der Schwäbischen Alb präsentiert sich die „Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf“ von ihrer besten Seite. Die Begegnung mit der Landschaft wird zu einem einzigartigen Erlebnis: Wacholderheiden und Orchideenwiesen zu entdecken sind Momente großer Freude! Bizarre Felsvorsprünge mit grandiosen Aussichten lassen das Wanderherz höher schlagen. Genießen Sie unsere sanften Bergkuppen und Täler, Burgen und Höhlen und natürlich unsere heilkräftigen Quellen – zu jeder Jahreszeit! Oder besuchen Sie die Ortschaften der „Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf“ – Kirchen, Kunst und kulinarische Köstlichkeiten – Tradition und Originalität verbinden 27 Städte und Gemeinden. Unzählig schöne und interessante Ausflugsziele warten darauf von Ihnen entdeckt zu werden. Sport, Freizeit, Kultur und Sehenswertes

Bewegung pur – das heißt Wohlbefinden, Zufriedenheit und Lebensqualität. Die Erlebnisregion ist ein Paradies für Radler, Wanderer und Nordic-Walker. Jedes Jahr am 3. Oktober findet das große Nordic-Walking Event TransAlb statt. In diesem Jahr in Amstetten/Lonsee. Die Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf e. V. wird unterstützt vom Landkreis Göppingen. Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf e. V. Geschäftsstelle im Haus des Gastes Helfensteinstraße 20 · 73342 Bad Ditzenbach Telefon: 07334 9601 80 E-Mail: info@erlebnisregion-schwäbischer-albtrauf.de www.erlebnisregion-schwäbischer-albtrauf.de

karte: f 5-6


63

E-Bike Points am Albtrauf

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen

Mit dem E-Bike geht’s leichter! Elektrofahrräder, sogenannte Pedelecs (hybrid mit Elektromotor und Muskelkraft betrieben), können in den Städten und Gemeinden der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf (ESA) bei 24 Bike Points (Verleihstationen) ausgeliehen und abgegeben werden. Eigenschaften des „Vital-Bike“: Tiefer Rahmen für leichten Einstieg, Li-Ion-Akku für bis zu 70 km Reichweite, Vorderradantrieb, Hochleistungsreifen, 26’’ und 28’’ Rahmengröße.

wandern für entdecker

Das Mieten ist einfach: Man bestellt vorab bei der Geschäftsstelle der Tourismusgemeinschaft die Pedelecs, und die Räder stehen in der bestellten Anzahl (soweit verfügbar) am vereinbarten Ort zur Verfügung. In der Geschäftsstelle gibt es nähere Informationen zu den Pedelecs und interessante Tourenvorschläge.

kulinarisch & regional

Wer möchte, kann hier auch geführte Fahrradtouren durch die Erlebnisregion (ESA) buchen. Tagesmietpreis: 16 €, Wochenendtarif (Freitag bis Montag, 3 Tage): 39 € Für Gruppen/Betriebsausflüge stehen bis zu 20 Räder zur Verfügung Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf e. V. Geschäftsstelle im Haus des Gastes Helfensteinstraße 20 · 73342 Bad Ditzenbach Telefon: 07334 9601 80 E-Mail: info@erlebnisregion-schwäbischer-albtrauf.de www.erlebnisregion-schwäbischer-albtrauf.de

karte: f 5-6

aktiv & natur

gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


64

Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (www.lgl.bw.de), vom 13.12.2011, Az.: 2851.2-A/1008 (Grundlage: Rasterkarte 1:10 000 -)

Gingen an der Fils – Natur erleben

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional

Gingen erleben heißt Natur erleben. Die Gemeinde am Rande der Schwäbischen Alb wird nicht ohne Grund „Perle des Filstals“ genannt. Beeindruckend sind nicht nur Bäume, Berge, Bäche und Biotope. Die in der Johanneskirche erhaltene Türoberschwelle aus dem Jahr 984 enthält die älteste datierte Kircheninschrift aus Stein im deutschsprachigen Raum. Sowohl am Landschaftspark Albtrauf wie auch am Landschaftspark Fils gelegen, bietet die Gemeinde Gingen an der Fils interessante Wanderwege rund um den Ort. Die Wege sind ausgeschildert und zwischen 2 und 14 Kilometer lang. So gibt es zum Beispiel die Rundwege „Grünenberg – Biotop Turm – Grasweg“ (7 km, ca. 2 Stunden), „Waldlehrpfad“ (2 km, 0,5 Stunden) und „Hohenstein – Tegelberg – Kuchalb“ (14 km, 4,5 Stunden). Die Aussicht über das Albvorland lohnt sich, egal ob man per Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist.

gesundheit & wohlfühlen

Auch einen Obstsortenlehrpfad gibt es, bei dem vor allem die alten Apfel- und Birnensorten ins Bewusstsein gerufen werden. Seit 2012 erfreut sich die Gemeinde an einem neuen Nah-Erholungsraum „Vis à Vis“ an der Fils. Dieser bietet ein Naturerlebnisplätzchen, ein Wasserspiel, eine Boule-Bahn und ein Generationsspiel mit verschiedenen Geräten.

kultur & geschichte

Übersichtskarten und Wegbeschreibungen erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung oder an der Informationstafel am Rathausparkplatz. Gemeindeverwaltung Gingen an der Fils Bahnhofstraße 25 · 73333 Gingen an der Fils Telefon: 07162 960 60 E-Mail: info@gingen.de www.gingen.de

karte: F4


65

Gruibingen – Startort zur Natur

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren

Gruibingen liegt mit seinen 2.100 Einwohnern in einem Seitental der Fils am Rand der Schwäbischen Alb. Rund die Hälfte unserer 23 Quadratkilometer großen Gemarkung liegt über 700 m über dem Meeresspiegel. Das Natur- und Landschaftsbild ist eng mit der landwirtschaftlichen Nutzung verbunden. Die herrlichen Wacholderheiden sind durch die intensive, in den letzten Jahren wieder „neu entdeckte“ Beweidung mit Schafen entstanden und bieten seltenen Pflanzen und Tierarten wichtige Lebensräume. So sind heute noch 25 verschiedene Orchideenarten anzutreffen. Bis auf die bebauten Bereiche steht die gesamte Gemarkung unter Landschaftsschutz. Die traumhaft schöne Gruibinger Landschaft können Sie „erwandern“ und dabei in verschiedenen bewirtschafteten Hütten Station machen: Die Kornberghütte ist samstags ab 15.30 Uhr und sonn- und feiertags in der Regel ab 10 Uhr geöffnet. Das Naturfreundehaus Boßler ist fast jeden Samstag ab 15 Uhr bis Sonntag 18 Uhr, und in den Sommerferien sogar täglich geöffnet. Hier können Sie auch übernachten. Die Weilheimer Skihütte ist ebenfalls sonntags geöffnet. In der Vereinsgaststätte der Segelflieger (AeroClub) auf dem Nortel finden Sie samstags ab 12 Uhr und sonntags ab 10 Uhr etwas zur Stärkung für Leib und Seele. Und wenn Sie einmal in die Luft gehen und die Welt von oben betrachten wollen, dann sprechen Sie die Flieger einfach darauf an. Mit der Wanderkarte Gruibingen können Sie sich Ihre Tour nach Belieben zusammenstellen. Rathaus Gruibingen Hauptstraße 18 · 73344 Gruibingen Telefon: 07335 96000 E-Mail: info@gruibingen.de www.gruibingen.de

karte: c-d 6

spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


66

Natürlich Natur: Mühlhausen im Täle

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Fast jeder kennt Mühlhausen im Täle, denn diese kleine Gemeinde hat viel zu bieten. Schon wenige hundert Meter abseits der Autobahn öffnet sich Mühlhausen hin zum Oberen Filstal mit seinen umgebenden Wacholderheiden, Streuobstwiesen und Heckenlandschaften. Bekannt ist die Gemeinde mit der über 1150-jährigen Geschichte auch als Mittelpunkt der Ziegenwirtschaft, die dem Filstal den Namen „Goißatäle“ bescherte. Mühlhausen hat nicht nur fünf Gastronomiebetriebe mit zusammen fast 200 Gästebetten – sondern bietet auch jede Menge Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Die Natur lädt Sie ein zum Wandern, Radfahren, Nordic-Walking und vielem mehr. Mit der Todtsburger Höhle und dem Todtsburger Schacht liegen zwei der bedeutendsten Höhlen der Schwäbischen Alb auf Mühlhausener Gemarkung. Spaß hat man auch beim Ausflug mit Pedelecs oder Segways, die man in Mühlhausen mieten kann. Besuchen Sie Mühlhausen im Täle! Eingebunden zwischen Albvorland und Albhochfläche, gelegen im doppelten Albtrauf, bietet diese Gemeinde den idealen Ausgangspunkt für Freizeitaktivitäten aller Art in der Gemeinde selbst und in die nähere Umgebung des Oberen Filstals. Hier finden Sie Angebote für Erholung, Wandern, Ausdauersport und für allerlei Entdeckungen in einer einzigartigen Natur. Gemeinde Mühlhausen im Täle Gosbacher Straße 16 · 73347 Mühlhausen im Täle Telefon: 07335 9601 0 gemeinde@muehlhausen-taele.de www.muehlhausen-taele.de

karte: d6


67

Skifahren und Boarden auf der Alb

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren

Schön gelegen bietet der Waldskilift für jeden das Richtige. Am Ortsrand von Schnittlingen, das zur Gemeinde Böhmenkirch gehört, steht der Waldskilift auf 653 m ü. NN. Windgeschützt kann man seinen Ski- und Snowboardfreuden freien Lauf lassen und das ohne eine lange Anreise.

spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen

Direkt an der Piste stehen zahlreiche Parkplätze zur Verfügung. Ein Abstecher nach Schnittlingen ist ideal um von der täglichen Arbeit abzuschalten und sich zu erholen. Unser Flutlichtskibetrieb ermöglicht Ihnen, bis in die späten Abendstunden auf der gut ausgeleuchteten Piste Ski- und Snowboard zu fahren. Auch für das leibliche Wohl ist an der Piste gesorgt. In und um unsere beheizte Skihütte kommt mit einer traditionellen WaldskiliftSaitenwurst sowie kalten und warmen Getränken die richtige Hüttenstimmung auf.

wandern für entdecker

Die Piste wird regelmäßig mit einem PistenBully präpariert. Bei guter Schneelage gibt es zusätzliche Attraktionen wie Wellenbahnen, Schanzen und eine Schneebar. Häufig finden auch Skikurse von Vereinen aus dem Umland statt.

kulinarisch & regional

Unser Infohandy bietet Ihnen den direkten Draht zum Skiliftteam oder ständig aktuellen Mailboxansagen: 01522 8815291. Aktuelle Informationen über die Schneebedingungen, die Betriebslage, Öffnungszeiten, das Wetter am Lift sowie unser Skikursprogramm und eine Anfahrtsbeschreibung auf unserer Homepage. Waldskilift Schnittlingen Infohandy: 01522 8815291 Gruppenanmeldungen und Fragen unter E-Mail: info@waldskilift.de www.waldskilift.de

karte: G-H 3

aktiv & natur

gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


68

Sport & Freizeit in Wiesensteig

TERMINkalender

Ein Paradies für Sportbegeisterte ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Wanderer, Radfahrer, Mountainbiker, Gleitschirmflieger und Kletterer werden von nah und fern von der schönen Landschaft angelockt: Die hügelige Alblandschaft mit ihren herrlichen Aussichten bietet einzigartige Möglichkeiten den hektischen Alltag hinter sich zu lassen. Wiesensteiger Rundwanderwege

Ein ausgedehntes Spazier- und Wanderwegenetz durchzieht die Albhochfläche und bietet sowohl Spaziergängern als auch Vollblutwanderern eine schöne Wanderung mit attraktiven Aussichtspunkten, z. B. der Burgruine Reußenstein oder der Felsnadel „Steinernes Weib“. Radfahren – Mountainbiken

In und um Wiesensteig finden sich für Eltern mit Kleinkindern, Pedelec-Fahrer, sportliche Fahrer oder Mountainbiker viele attraktive Herausforderungen – neu: GPS-Radtouren. Nordic Walking Parcours

Ein Nordic Walking Parcours, bestehend aus drei Strecken mit unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgraden, lädt ebenfalls zur sportlichen Betätigung ein. BadespaSS im Wiesensteiger Tälesbad

In idyllischer Lage mit einer weitläufigen Liegewiese entlang der Fils können Wasserratten und Badenixen einer der schönsten Freizeitbeschäftigungen im Sommer nachgehen. pures Skivergnügen im skigebiet wiesensteig

Eines der größten Skigebiete der Schwäbischen Alb lässt manches Herz höher schlagen: Neben drei Skiliften laden zahlreiche gespurte Loipen zu langen Skiwanderungen ein.

Stadtverwaltung Wiesensteig Hauptstraße 25 · 73349 Wiesensteig Telefon: 07335 9620 0 E-Mail: info@wiesensteig.de www.wiesensteig.de · www.skilifte-wiesensteig.de

karte: C6


69

Geologie erleben in Wiesensteig

TERMINkalender

Der Wiesensteiger Geopfad

zeigt einen Querschnitt durch versteinerte 150 Millionen Jahre alte Schwammriffe. Er führt entlang des Sommerbergs zu geologischen Fenstern, die den Blick auf Jahrmillionen altes Gestein aus der Zeit des Oberjura freigeben. Das abgebildete Profil der geologischen Schichten, wie sie im Filstal anstehen, ist in der Regel von Gesteinsschutt, Humus und Pflanzen überdeckt und immer nur in kleinen Ausschnitten, sogenannten geologischen Aufschlüssen, sichtbar. Start und Ziel des Wiesensteiger Geopfads ist beim Parkplatz Papiermühle. Er kann auch in Kombination mit dem Albtraufgängerweg als Rundweg erwandert werden. Der Albtraufgängerweg führt nach Wiesensteig, durch den mittelalterlichen Stadtkern und auf gut markiertem Weg mit herrlichen Aussichten über die Wolfsklinge unter dem Papierfelsen zurück zum Parkplatz Papiermühle. Gesamtlänge als Rundweg: rund 7,8 Kilometer Geocaching / Rätselcache

Geocaching ist eine moderne Schatzsuche mit Hilfe eines GPS-Gerätes. Entlang des Geopfades informieren zehn Tafeln über die geologischen Besonderheiten. Auf jeder der Tafeln finden Sie eine Rätselfrage. Die Zahlen der richtigen Lösung ergeben aneinandergereiht die Koordinaten für das Versteck eines Cache, der eine Überraschung enthält. Geführte Geologische Wanderung

„Von den Tuffsteinbänken an der jungen Fils über den zuckerkörnigen Lochfels zur Glaukonitbank“: Entdecken Sie mit Diplom-Geologe Dr. Otto Borngräber und Herbert Saum die geologischen Sehenswürdigkeiten rund um Wiesensteig. Zum Abschluss können Sie in unseren Gaststätten gemütlich einkehren. Termine auf Anfrage.

Stadtverwaltung Wiesensteig Hauptstraße 25 · 73349 Wiesensteig Telefon: 07335 9620 0 E-Mail: info@wiesensteig.de www.wiesensteig.de

karte: C6

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


karte: G5

karte: d6


71

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern f端r entdecker

aktiv & natur

KULINARISCH & REGIONAL Christoph D端pper / Tourismus-Marketing GmbH Baden-W端rttemberg

kulinarisch & regional gesundheit & wohlf端hlen kultur & geschichte


72

Gaumenfreuden aus Apfel und Birn‘

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

geführte tour der schwäbischen landpartie

Die Streuobstwiesen entlang den Hängen der Schwäbischen Alb bieten zu jeder Jahreszeit schöne und genussvolle Ausflugserlebnisse. Blütenfahrt durch das Streuobst-Paradies

Lassen Sie sich dieses beeindruckende Naturschauspiel nicht entgehen: Jedes Jahr im Frühjahr verwandeln Apfel-, Birnen- und Kirschbäume das Gebiet um Schlat, Bad Boll und andere Orte in ein weißes Blütenmeer! Während der Rundfahrt oder des Spaziergangs durch das Blütenparadies erfahren Sie vieles über die zweihundert Jahre alte Kulturlandschaft der Streuobstwiesen und Interessantes über Land und Leute. Wanderung oder Spaziergang mit Besuch lokaler Sehenswürdigkeiten und Verkostung schmackhafter Produkte von den Streuobstwiesen. Kaffee und Kuchen runden den Tag ab! Kulinarische Entdeckungsreise im Herbst

Erleben Sie, was die Schwaben mit dem vielen Obst machen: Prickelnde Erfrischungen hergestellt aus Äpfeln und Birnen von Streuobstwiesen – zum Beispiel erlesene Schaumweine aus der alten Sorte „Champagner-Bratbirne“ und andere Obstweinspezialitäten sowie die Vielfalt der regionalen Säfte. Auch das Schnapsbrennen ist eine alte Tradition der Obstveredlung. In großer Zahl entstehen individuelle, gebietstypische Brände. Obstweinspezialitäten kredenzen wir Ihnen in den Streuobstwiesen oder an schönen Aussichtpunkten. Neue Getränke aus den Wiesen entlang des Albtraufs lassen sich auch mit fachkundigen Erläuterungen direkt beim Hersteller im Rahmen einer Betriebsführung kennenlernen, z. B. bei der Mosterei Stolz (Boller Fruchtsäfte) oder der Manufaktur Jörg Geiger. Halbtagestour · 4 Stunden: 95 € oder Tagestour · 8 Stunden: 160 € (bis 30 Personen) Führungen und Kostproben je nach Angebot

Buchen Sie eine von über 40 geführten Touren, die sich auf Ihre individuellen Wünsche abstimmen lassen. Unser Jahresprogramm bietet Ihnen Ausflüge zu festen Terminen. Telefon: 07161 125 59 oder 07023 90 87 18 E-Mail: info@schwaebische-landpartie.de www.schwäbische-landpartie.de


73

Christopher Gölz

Leckeres erleben und schmecken

Die Vielseitigkeit der Region hält unterschiedliche Gaumenfreuden bereit. Es erwarten Sie Obst- und Gemüsebaubetriebe, eine Straußenfarm, eine Hofmolkerei mit Käserei, Bauernhofcafés, Alpaka-Herden, landwirtschaftliche Brennereien und bunte Bauerngärten.

TERMINkalender

straussenherde auf der alb

ERLEBNIS radfahren

Was man auf der rauen Schwäbischen Alb nicht erwartet: Nahe Böhmenkirch lebt eine große Straußenherde. Bei einer Führung erfahren Sie Spannendes über die großen Vögel. Wie wäre es mit einer Mittagsrast in einem Albgasthof mit Straußenfleisch-Spezialitäten? traditionelles Bäckerhandwerk

Bei einem Besuch in der Steinofenbäckerei Bopp in Geislingen-Türkheim gibt es eine große Backstube zu sehen, wo noch mit Herz und Hand gebacken wird. Anschließend kosten Sie im gemütlichen Café die leckeren Backwaren. Ein Spaziergang entlang der Albkante mit Aussicht ins „Goißatäle“ rundet die abwechslungsreiche Tour ab.

spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

von a wie apfelmost bis z wie zwetschgenkuchen

Nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch die Voralb-Landschaft besuchen wir den Obst- und Gemüseanbaubetrieb der Familie Läpple. Hier gedeiht Gemüse fast jeglicher Art und Obst von A wie Apfel bis Z wie Zwetschge. Anschließend warten Kaffee und Kuchen. Genussspaziergang in Oberwälden

Für Genießer in doppelter Hinsicht: Durch Streuobstwiesen und Tannenwald hin zu traumhaften Ausblicken – und unterwegs gibt es Versucherle regionaler Spezialitäten: z. B. Holunderblütensirup im Pfarrhof, frische Ziegenmilch beim Bauern, am Waldrand Beerenlikör und Brot mit Waldhonig sowie bei den Getreideäckern einen Schwäbischen Whisky. Halbtagestour · 4 Stunden: 95 € oder Tagestour · 8 Stunden: 160 € (bis 30 Personen) Straußenfarm 2 € pro Person, Bäckerei: 7 € pro Person inkl. Kaffee + Kuchen u. a. m. Buchen Sie eine von über 40 geführten Touren, die sich auf Ihre individuellen Wünsche abstimmen lassen. Unser Jahresprogramm bietet Ihnen Ausflüge zu festen Terminen. Telefon: 07161 125 59 oder 07023 90 87 18 E-Mail: info@schwaebische-landpartie.de www.schwäbische-landpartie.de

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

geführte tour der schwäbischen landpartie


74

Vom Korn zur Bäckertheke

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

In unserem Handwerksbetrieb wird mit Mehl aus kontrolliertem Anbau gebacken. Unsere Vertragslandwirte sichern den direkten Weg vom Feld zur Bäckertheke. Wir laden Sie ein zu einer Besichtigung unserer Handwerksbäckerei mit 100-jähriger Tradition. Zu sehen gibt es eine große Backstube, wo noch mit Herz und Hand gebacken wird. Geführt werden Sie vom Bäckermeister, der alles bis ins Detail erklären und zeigen wird. Anschließend können Sie bei einem kleinen Imbiss in unserem gemütlichen Café die leckeren Backwaren verkosten, so viel Sie wollen. Möglich ist auch ein kleiner Spaziergang am Rande der Albkante mit herrlicher Aussicht auf das „Täle“ (Rundgang ca. 20 Minuten, Aussicht Drachenabflugplatz ca. 200 Meter) Gruppen: mind. 20 bis max. 50 Personen Dauer: inkl. Imbiss ca. 2 Stunden Führung: 20-30 Personen 20 €, 30-50 Personen 40 € Imbiss: 7 € pro Person, Kinder unter 12 Jahren 3,50 € Busparkplätze sind direkt vor der Backstube vorhanden Steinofenbäckerei Bopp Geislinger Straße 70 · 73312 Geislingen an der Steige - Türkheim Telefon: 07331 932920 E-Mail: steinofen@baeckereibopp.de www.baeckereibopp.de

karte: F6


75

„Kuschel mit mir“ mit Talblick

TERMINkalender

Freuen Sie sich auf einen unvergesslich schönen Aufenthalt in unserem familiär geführten 3-Sterne-Hotel, nur fünf Minuten von der Autobahn A8 in einem beschaulichen Seitental der Schwäbischen Alb – das erste Hotel Deutschlands, das in der ökologischen „Brettstapel-Bauweise” mit Naturflachsdämmung gebaut wurde: Komfort nach umweltorientierten Maßstäben. Fühlen Sie sich wohl in unserer neuen Sauna mit herrlichem Panoramablick und entspannen Sie in unserem harmonisch gestalteten Ruheraum. Wir bieten auch Massagen an. Räumlichkeiten für Ihre Feier oder Ihr Seminar bis zu 100 Personen stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser „Kuschel mit mir“-Angebot:

· · · · · · · · ·

2 Übernachtungen im Doppelzimmer Obstteller auf dem Zimmer 1 x Frühstück vom Buffet 1 x Sektfrühstück auf dem Zimmer 4-Gang-Menü im Kerzenschein mit einem Glas Wein Schoko-Fondue auf dem Zimmer Nutzung der hauseigenen Sauna Bademantel und Saunatuch auf dem Zimmer 1 x Eintritt in die Vinzenz Therme Bad Ditzenbach

Sie werden sich bei uns einfach wohlfühlen!

spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen

€ 119 pro Person

Hotel Restaurant Talblick Ditzenbacher Straße 85 · 73342 Bad Ditzenbach Telefon: 07334 92123 0 E-Mail: info@talblick-auendorf.de www.talblick-auendorf.de

ERLEBNIS radfahren

karte: D5

kultur & geschichte


karte: C 5-6

karte: C-D 3


77

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional

GESUNDHEIT & WOHLFÜHLEN gesundheit & wohlfühlen

zvg.

kultur & geschichte


78

Eins für 3 – Das Bäderticket

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

Goodluz / Fotolia

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen

Ein Ticket für drei Bäder! Mit dem BäderTicket können Sie die Badebereiche der drei Thermen in Bad Boll, Bad Ditzenbach und Bad Überkingen je einen Tag lang genießen. Zum Preis von nur 18 €, Sie sparen 30 %.

kultur & geschichte

Das Ticket ist ein Jahr gültig. Sie erhalten es in den Tourist-Informationen und den drei Thermen: Badhaus Bad Boll, Vinzenz Therme Bad Ditzenbach, ThermalBad Überkingen. Bädergemeinschaft: Bad Boll · Bad Ditzenbach · Bad Überkingen Bad Boll Info · Hauptstraße 94 · 73087 Bad Boll Telefon: 07164 80828 E-Mail: bb-info@bad-boll.de www.baedergemeinschaft.de

karte: C 4-5


79

Vinzenz Therme: Bad für Leib und Seele

TERMINkalender

Im natürlich warmen Thermalwasser der Vinzenz Therme kann man den Alltagsstress vergessen und für einige Stunden das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit in den Mittelpunkt stellen. Mit Schwimmen und Bewegung im warmen Thermalwasser, Schwitzen in der Sauna oder im Dampfbad, Massagen, Lichttherapie, Unterwassermusik und Aqua Sport dreht sich in der Vinzenz Therme alles um die Balance von Körper, Geist und Seele. Die Canisiusquelle sprudelt mit natürlicher Wärme aus den Tiefen der Schwäbischen Alb und ist frei von schädlichen Umwelteinflüssen. Die außergewöhnlich heilsame Wirkung des Thermalwassers beruht auf seinem hohen Gehalt an prickelndem CO2, das bis in die Becken der Vinzenz Therme nahezu unverändert erhalten bleibt. Zusammen mit der angenehm warmen Temperatur von 35 Grad verbessert diese vitale Kraft des jahrtausendealten Heilwassers die Sauerstoffversorgung im Körper, steigert die Leistungsfähigkeit, entlastet Gelenke und Bandscheiben und hat einen positiven Einfluss auf den Bewegungsapparat. Während der Wintermonate ist die Therme mit zahlreichen Teelichtern rund um das Innenbecken und mit Fackeln im Außenbereich stimmungsvoll beleuchtet. In der warmen Jahreszeit ist der Park rund um das Außenbecken ideal für sommerliches Badevergnügen. Öffnungszeiten: So - Do 8 - 22 Uhr Einzelkarte Fr + Sa 8 - 23 Uhr 6er-Karte 12er-Karte

Therme: 9 € 51 € 100 €

Sauna: 11 € 62 € 119 €

Vinzenz Therme Kurhausstraße 18 · 73342 Bad Ditzenbach Telefon: 07334 76 600 E-Mail: kontakt@vinzenz.de www.vinzenztherme.de

karte: D-E 6

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


80

Willkommen im Wohlfühl-Ambiente ...

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Thermalbad Bad Überkingen – das vitalisierende Badeerlebnis

Bad Überkingen ist staatlich anerkanntes Heilbad. Durch die vorzügliche Qualität seiner Mineralquellen ist es seit dem 12. Jahrhundert bekannt und lange schon ein Geheimtipp unter den Badekurgästen: Quelle der Entspannung, Besserung der Gelenkbeweglichkeit, Schmerzreduktion, wohltuende Wärme. GenieSSen Sie natürlich sprudelndes Heilwasser!

Aus über 500 m Tiefe gefördert, frisch und unverfälscht, fließt das warme Wasser aus der Quelle ins Außen- und Therapiebecken. Ob bei Sonnenschein oder unterm Sternenhimmel – zahlreiche Düsen und Sprudeleinrichtungen laden im 35 bis 36° C warmen Außenbecken zur „Körpermassage“ ein. Sprudelnde Unterwassermassage entspannt anhaltend Ihre gesamte Muskulatur, lockert sie auf und fördert die Durchblutung. Wohltuend für den Körper und erquickend für die Seele – tauchen Sie ein!

Baden, schwimmen, sprudeln, trinken, bewegen, entspannen, saunieren, kneippen, dampfbaden, unterhalten – all das ist Badekultur von heute, für Ihre Gesundheit von morgen und damit Entspannung pur. Besonders beliebt sind spezielle Event-Angebote: Aktionen mit Cocktails, Snacks, Motto-Aufgüsse in der hochmodernen Saunalandschaft, Musik beim monatlichen Sterne- und Wellnessbaden, Salz- und Peeling-Anwendungen in den Dampfkabinen und ein angenehmer Aufenthaltsbereich mit neugestaltetem Außenbereich. Damensauna am Mittwoch ab 14.00 Uhr, Familientag Samstag 12.00 – 18.00 Uhr (2 Erw. und bis zu 2 Kinder 19,90 €) THERMALBad Überkingen Am Kurpark 1 · 73337 Bad Überkingen Telefon: 07331 610 87 Mo: 8.30-19 Uhr · Di-Sa: 8.30-22 Uhr · So: 8.30-20 Uhr Eintritt inkl. Sauna, ohne Zeitbegrenzung: 8,90 Euro www.thermalbad-ueberkingen.de

karte: F 5-6


81

Eislingen / Fils: Sauerwasser & Badespaß

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER

Sauerwasser

Der „Barbarossa-Brunnen“ im südlichen Stadtgebiet in der Poststraße und der „LudwigUhland-Brunnen“ in der Talstraße im nördlichen Stadtgebiet sprudeln als Mineralquellen (Natrium-Hydrogen-Carbonat-Säuerling) und sind frei zugänglich. Das Wasser beider Quellen fließt ganzjährig und ist kostenlos. Auch als Trinkkur bei Diabetes, Gicht, Magenschleimhautentzündung und Erkrankungen der Harnwege lässt es sich vorzüglich anwenden.

REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

Hallenbad Eislingen

Gesundheit und Entspannung für Groß und Klein bietet das Eislinger Hallenbad mit seinem Schwimmbecken, Lehrschwimmbecken und Sprungturm. Jede Menge Spaß für Kids gibt es samstagnachmittags bei der „Wasserparty“, wenn Riesenrutsche, Wasserkrake, Trimaran und andere Groß- und Kleinspielgeräte das Schwimmbad in eine Abenteuerlandschaft verwandeln. Ebenso gerne genutzt wird das „Damenschwimmen“ am Dienstagnachmittag. Sauna und Solarium runden einen erholsamen Tag ab. Scheerstraße 15 · 73054 Eislingen/Fils · Telefon: 07161 984530 Dienstag 9 - 13.30 und 15.30 - 21 Uhr, 13.30 - 15.30 Damen · Mittwoch 9 - 21 Uhr Donnerstag 9 - 18 Uhr · Freitag 12.30 - 21 Uhr, in den Schulferien ab 9 Uhr Samstag 9 - 14 und 14 - 17 Uhr Wasserparty · Sonntag 8.30 - 13 Uhr, Okt. - April bis 17 Uhr Stadtverwaltung Eislingen/Fils Ebertstraße 24 · 73054 Eislingen/Fils Telefon: 07161 804266 E-Mail: e.ernst@eislingen.de www.eislingen.de

karte: E3

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


82

Salach: Familienbad mit Tradition

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Das traditionsreiche Schachenmayr-Freibad in Salach ist heute ein modernes und familienfreundliches Bad, ohne von seinem historischen Charme etwas eingebüßt zu haben. Für Jung und Alt ist es ein beliebter Treffpunkt und Erholungsort. Neben dem großen, wettkampftauglichen Becken mit Sprungbereich und dem Kinderplanschbecken werden umfangreiche Sport- und Aktionsmöglichkeiten geboten. Öffnungszeiten während der Freibadsaison von Mitte Mai bis Mitte September: täglich von 8 bis 20 Uhr, bei schlechtem Wetter von 8 bis 10 Uhr und 17 bis 20 Uhr bei sehr schönem Wetter von 8 bis 21 Uhr. Dank des großen Angebots an kostenfreien Parkmöglichkeiten direkt am Freibad sind kurze Wege garantiert. Doch der Bereich direkt am Eingang ist für Radler reserviert. Damit können Sie einen Besuch im Salacher Schachenmayr-Freibad zum krönenden Abschluss einer Radtour auf der „Stauferroute“ werden lassen. Highlights im Jahr 2014:

Donnerstag, 19. Juni: Fun & Action Poolparty · Sonntag, 6. Juli: Fit- & Wellnesstag Schachenmayr-Freibad der Gemeinde Salach Badstraße 10 · 73084 Salach Telefon: 07162 7603 · Telefon Rathaus: 07162 4008 0 E-Mail: info@salach.de www.salach.de

karte: E3


83

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern f端r entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlf端hlen

KULTUR & GESCHICHTE Vladimirs Poplavskis / Fotolia

kultur & geschichte


84

Entdeckungen im Land der Staufer

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

geführte tour der schwäbischen landpartie

Auf dem markanten Bergkegel Hohenstaufen im Vorland der Schwäbischen Alb stand einst die Stammburg der Staufer. „Aller schwäbischen Berge schönster“ pries ihn Ludwig Uhland einst in einem Gedicht. Hier kann man tatsächlich große Geschichte in malerischer Landschaft erleben. Über den Spielburgfels geht es auf den Gipfel (für weniger gute Läufer gibt es auch einen kürzeren, direkten Weg). Für den Aufstieg werden Sie mit einem fantastischen Rundblick belohnt. Auf dem Rückweg besuchen Sie die Barbarossakirche und den Dokumentationsraum für staufische Geschichte. Rund um den Hohenstaufen finden sich viele Sehenswürdigkeiten, die mittelalterliche Geschichte lebendig werden lassen. Lernen Sie bei einer Bus-Rundfahrt Natur, Kultur und Menschen im Stauferland kennen. Nach der Einkehr in einem gemütlichen Landgasthof geht es weiter auf staufischen Spuren – suchen Sie sich Ihre Wunsch-Ziele aus: - Stiftskirche Faurndau, eine der schönsten spätromanischen Kirchen Süddeutschlands - Burgruine Hohenrechberg, die imposant und gut erhalten über dem Stauferland thront - Kloster Adelberg, wunderschön im Schurwald gelegen - Burg Wäscherschloss, mit mächtiger Schutzmauer aus Buckelquadern - Bad Boll mit seiner romanischen Stiftskirche St. Cyriakus Und zum Schluss ganz genussvoll: Kaffee und Kuchen auf Schloss Filseck oder ein schwäbisches Vesper in einem idyllischen Schurwalddorf. Tagestour · 8 Stunden · bis 30 Personen: 160 € · zzgl. ggf. Eintrittsgelder Buchen Sie eine von über 40 geführten Touren, die sich auf Ihre individuellen Wünsche abstimmen lassen. Unser Jahresprogramm bietet Ihnen Ausflüge zu festen Terminen. Telefon: 07161 125 59 oder 07023 90 87 18 E-Mail: info@schwaebische-landpartie.de www.schwäbische-landpartie.de


85

Kurort Bad Boll und Umgebung

TERMINkalender

Das Heilbad am Albtrauf ist schon seit dem Jahr 1600 ein beliebtes Ziel für Gäste, die Erholung und Genesung suchen. Erleben Sie die Vielfalt aus Geschichte und Gegenwart, die Bad Boll zu bieten hat. Stellen Sie sich die Programmpunkte nach Ihren Wünschen zusammen. · Bewegte Geschichte(n): Vom mittelalterlichen Bad zur modernen Rehaklinik · Geheimnisse aus dem Untergrund – Fossilienfunde im Bad Boller Schiefer · Die Zeit des „Wunderpfarrers“ Blumhardt in Bad Boll · Literatursalon in der Villa Vopelius: Hermann Hesse und andere literarische Gäste · Auf dem Mostbirnenlehrpfad zum „Tempele“ mit Blick über Filstal und die drei Kaiserberge · Naturerlebnispfad „Sinneswandel“ mit vielen originellen Stationen

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

Möglich sind gemütliche Spaziergänge oder sportliche Wanderungen, Einzelführungen und die Kombination zu Halbtages- oder Tagestouren.

aktiv & natur

Tagestour · 8 Stunden: 160 € · Halbtagestour · 4 Stunden: 95 € (jew. bis 30 Personen) Führung | 2 Stunden | bis 30 Personen: 60 € (Preis entfällt bei gebuchter Tagestour) Verkostung Bad Boller Getränkespezialität: 3 € pro Person

kulinarisch & regional

Spezial: Betriebsführung bei der Ostheimer Holzspielzeug-Manufaktur in Zell u. A. Jede einzelne Figur wird in liebevoller Handarbeit produziert und hat deshalb einen unverwechselbaren Charakter. Begleiten Sie eine Figur durch alle Stationen ihrer Herstellung. Betriebsbesichtigung · 1 Stunde · 7,50 € pro Person (buchbar von April bis Oktober) Buchen Sie eine von über 40 geführten Touren, die sich auf Ihre individuellen Wünsche abstimmen lassen. Unser Jahresprogramm bietet Ihnen Ausflüge zu festen Terminen. Telefon: 07161 125 59 oder 07023 90 87 18 E-Mail: info@schwaebische-landpartie.de www.schwäbische-landpartie.de

gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

geführte tour der schwäbischen landpartie


86

Mit dem Bus durchs idyllische „Goißatäle”

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

geführte tour der schwäbischen landpartie

Harke / GFDL

TERMINkalender

Mittelalter: Burgruine ReuSSenstein & Wiesensteig

Der Busausflug beginnt mit einem Spaziergang zur imposanten Burgruine Reußenstein samt historischer Sage zum Schmunzeln. Es folgt eine Fahrt in das mittelalterliche Städtchen Wiesensteig mit seiner eindrucksvollen Stiftskirche St. Cyriakus. Naturheilmittel: Kräuter & Meeresluft

Im Bad Ditzenbacher Kräuterhaus Sanct Bernhard werden seit 1903 Naturheilmittel und Kosmetik hergestellt. Im neuen Erlebnis-Kräutergarten können rund 350 Pflanzenarten erlebt, erschnuppert und erfühlt werden. Die wohltuende Wirkung von salzhaltiger Meeresluft erfährt man im Inhalatorium, wo Salzwasser über Schlehenzweige rinnt und zerstäubt wird. Kraftfeld: Wallfahrtskirche „Ave Maria“

Auf einem Felsvorsprung bei Deggingen liegt die Wallfahrtskirche „Ave Maria“ mit einem Kapuziner-Kloster. Zuvor heidnische Kultstätte, sprudelt eine heilige Quelle aus dem Felsengrund – ein Kraftfeld, erfahrbar bei einem Spaziergang vorbei an Kapellen und Grotten. Heilende Quellen: Kleinod Bad Überkingen

Seit dem 12. Jahrhundert ist der Ort für seine Thermal- und Mineralquellen bekannt. Sie erleben ein wahres Kleinod – den Kurpark mit seinem Quellentempel. Im Brunnenhäusle probieren Sie anschließend das Wasser der berühmten Adelheidquelle. Tagestour · 8 Stunden · bis 30 Personen: 160 € zzgl. Eintritt Kräutergarten Buchen Sie eine von über 40 geführten Touren, die sich auf Ihre individuellen Wünsche abstimmen lassen. Unser Jahresprogramm bietet Ihnen Ausflüge zu festen Terminen. Telefon: 07161 125 59 oder 07023 90 87 18 E-Mail: info@schwaebische-landpartie.de www.schwäbische-landpartie.de


87

Die Ulrichskapelle in Adelberg

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen

Die Ulrichskapelle im ehemaligen Kloster Adelberg wird als Kleinod des östlichen Schurwalds bezeichnet. Sie ist mehr als 500 Jahre alt und beherbergt mehrere Wandgemälde sowie einen Wandelaltar der „Ulmer Schule“. Die Kapelle kann an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 16 Uhr im Winter und von 14 bis 17 Uhr im Sommer ohne Voranmeldung besichtigt werden. Außerhalb dieser Öffnungszeiten können Gruppen Führungen in der Ulrichskapelle buchen. Die Gästeführerinnen gehen bei diesen Führungen auf die Geschichte des Klosters, das eng mit den Staufern verbunden war, ein. Natürlich wird auch das Herzstück der Kapelle, der Wandelaltar, ausführlich erklärt. Die Führung kostet 2,50 € pro Person, mindestens aber 25 €. Einmal im Monat wird ein abendlicher Klosterspaziergang angeboten, bei dem die Geschichte des Klosters vermittelt sowie die historischen Gebäude und ihre Bedeutung für das ehemalige Kloster erklärt werden. Der Spaziergang endet mit einer Erkundung der Ulrichskapelle, er dauert insgesamt rund zwei Stunden. Der Preis beträgt 2,50 € pro Teilnehmer. Ev. Kirchengemeinde Adelberg · Friedhofstraße 4 · 73099 Adelberg Termine Klosterspaziergänge: Monika Ketterer Telefon: 07166 901570 E-Mail: monika.ketterer@t-online.de Gruppenführungen: Ingrid Wolf, Telefon: 07166 901350

karte: C1

wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


88

Deggingen: Ave Maria und Sonnengesang

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

Das Wallfahrtskloster Ave Maria und der Franziskuspfad zum Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi sind lohnenswerte Ziele für Ihren Ausflug nach Deggingen. Wallfahrtskloster und Kirche „Ave Maria“

Erbaut wurde Ave Maria in den Jahren 1716 bis 1718. Bereits seit langer Zeit ist diese schöne Kirche und das angeschlossene Kapuzinerkloster ein beliebter Wallfahrtsort. Der ruhig und idyllisch leicht oberhalb von Deggingen gelegene Ort wird von vielen Menschen zum Beten aufgesucht oder auch, um dieses Kleinod des deutschen Spätbarock zu bewundern und zu betrachten. Franziskuspfad zum Sonnengesang

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Ausgangs- und Endpunkt ist das Wallfahrtskloster Ave Maria in Deggingen. Auf zehn Tafeln sind die Strophen des Sonnengesangs mit Begleittexten abgedruckt. Die Themen werden durch eindrucksvolle Fotos unterstrichen. Die Wegstrecke beträgt eine gute Stunde Gehzeit. Für die Begehung ist festes Schuhwerk erforderlich. Nehmen Sie sich die Zeit, besuchen Sie Deggingen und den Franziskuspfad und lassen Sie Ihre Gedanken schweifen. Veranstaltungs-Highlights 2014

22. Februar 13. April 24./25. Mai 12. Oktober

Großer Fasnetsumzug Verkaufsoffener Sonntag – Maifest Dorffest im Ortsteil Reichenbach im Täle (Ausweichtermin: 31. Mai / 1. Juni) Degg’ner Herbst – verkaufsoffener Sonntag

Gemeinde Deggingen Bahnhofstraße 9 · 73326 Deggingen Telefon: 07334 78-0 E-Mail: gemeinde@deggingen.de www.deggingen.de

karte: E 5-6


89

Gralglas-Museum in Dürnau

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

Das Museum erinnert an den einst wichtigsten Gewerbebetrieb des Ortes. Es hält das alte Handwerk lebendig und vermittelt mit den ausgestellten Glaserzeugnissen, Glasmacherwerkzeugen und einem Videofilm einen Eindruck über die Glasherstellung und die GralglasFirmengeschichte.

aktiv & natur

Mitglieder des Förderkreises führen Einzelbesucher am Samstagnachmittag oder Besuchergruppen nach Terminvereinbarung in die Geheimnisse des Glasmachens und der Glasveredelung ein. Kommen Sie oder rufen Sie an – ob allein oder in der Gruppe, ein Besuch im Gralglas-Museum ist immer ein Erlebnis! Ein Spaziergang auf dem Schwäbischen SpruchWeg rundet den Ausflug nach Dürnau ab.

kulinarisch & regional

Eintrittspreise: Erwachsene 2 €, Jugendliche ab 10 Jahren 1 €, Familien 4 € Rentner und Behinderte 1,50 €, pro Person in Gruppen 1 €

kultur & geschichte

Gralglas-Museum Bahnhofstraße 5 · Im alten Schloss · 73105 Dürnau Samstags (außer an Feiertagen) 14-17 Uhr geöffnet Kontakt für Gruppenbesuche: Rathaus Telefon: 07164 91010 0 www.duernau.de

karte: C4

gesundheit & wohlfühlen


90

Highlights in Bad Überkingen

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

15. 2. 19.31 Uhr D’Kommod, Faschingssitzung TSV Bad Überkingen, TSV-Halle 22. 3. 19.30 Uhr Blumenball zum Frühlingsauftakt mit den „Blue Stars“, Autalhalle 4. 4. 20 Uhr DANCE MASTERS – best of Irish Dance, Autalhalle 12. 4. 20 Uhr Musical Maria Magdalena, Autalhalle 13. 4. - 4. 5. Osterbrunnen im Ortskern mit über 8000 handbemalten Eiern 4. 5. - 28. 9. jeden Sonntag um 11 Uhr „Kurkonzert im Kurpark“ und ab 15 Uhr „Tanztee im Kurpark“ (nur bei guter Witterung) 19. 6. 11 Uhr „Felsenhock“ im Bad Überkinger Ortsteil Hausen, SSV Hausen 28. 6. 14 Uhr „Kinderfest & Bronnafeschd“ in Bad Überkingen, TSV Bad Überkingen 29. 6. 10 Uhr Tälesmusikertreffen beim Bronnafeschd in Bad Überkingen 20. - 30. 8. 21 Uhr Kino Open-Air im Park. Aktuelle Kinofilme in besonderer Atmosphäre mit Großbildleinwand 6. - 7. 9. Bauernmarkt im Ortsteil Hausen, OGV Hausen 18. 9. 20 Uhr SWR3 Comedy Live mit Christoph Sonntag, „Die Neue Tour“, Autalhalle 5. 10. 10 Uhr „Rund um den Apfel“, Apfelfest beim Heimatmuseum 30. 11. 18 Uhr Konzert zum 1. Advent im Lichterglanz des Kurparks 6. 12. 17 Uhr Kerzenzauber, Kulinarisches & Kunst, im Ortskern 7. 12. 11 Uhr Bad Überkinger Weihnachtsmarkt, im Ortskern 21. 12. 18 Uhr „Weihnachtsliedersingen der Männerchöre“ im Kurpark Weitere Informationen und Vorverkauf in der Tourist-Info Otto-Neidhart-Platz 2 · 73337 Bad Überkingen Telefon: 07331 200926 E-Mail: touristik@bad-ueberkingen.de www.bad-ueberkingen.de

karte: F 5-6


91

Stadtmuseum Ebersbach Alte Post

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen

Die Filstal-Radroute führt direkt am Stadtmuseum vorbei. Steigen Sie doch kurz vom Rad ab und schauen Sie herein. Wir zeigen das ganze Jahr über interessante Ausstellungen:

23. 2. - 4. 5. 2014 125 Jahre Turnverein Ebersbach

8. 5. - 15. 6. 2014 Das blaue Genie – Hermann Kurz Eine Wanderausstellung zum 200. Geburtstag des Dichters und Schriftstellers. 17. 7. - 23. 11. 2014

Vom Frieden in den Weltkrieg – Menschen und Schicksale 1914 Vor 100 Jahren veränderte der Ausbruch des Ersten Weltkriegs abrupt Alltag und Leben der Menschen – auch im unteren Filstal.

30. 11. 2014 - 22. 2. 2015 „Myra und Ikora – edle Glaskunst der WMF“ Stadtmuseum Ebersbach Alte Post Martinstraße 10 · 73061 Ebersbach · Do 14-18 Uhr, So 14-17 Uhr · Eintritt frei Telefon: 07163 161150 E-Mail: museum@ebersbach.de www.ebersbach.de/museum.html

karte: A-B 2

wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


92

Eislingen / Fils: Kunst und Industriekultur

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Wasserwerksmuseum

Das alte Pumpwerk des Eislinger Wasserwerks aus dem Jahre 1909 steht unter Denkmalschutz und bleibt mit seiner interessanten technischen Einrichtung als Industriemuseum erhalten. Es beherbergt neben historischen Wasseruhren und Werkzeugen auch Pumpanlagen und elektrisch betriebene Maschinen der Anfangszeit. Zweckverband Eislinger Wasserversorgungsgruppe · Salacher Str. 112 · 73054 Eislingen Besichtigungen nach Vereinbarung – Telefon: 07161 98451-0 Eislinger Kreiselkunst

Die Kunst in den Kreisverkehrsanlagen hat Eislingen weit über den Kreis hinaus bekannt gemacht. Die Innenflächen von sieben Kreiseln wurden mit modernen plastischen Kunstwerken gestaltet und dadurch unverwechselbare Plätze geschaffen. Eislinger Poetenweg

Im Jahr 2011 feierte Eislingen das 1150jährige Jubiläum der Stadt. Im Rahmen des Jubiläumsprogramms entstand der „Eislinger Poetenweg“, konzipiert von der Eislinger Schriftstellerin und Lyrikerin Tina Stroheker. 21 gläserne Lyrik-Stelen zum Thema „Heimat“ wurden im Mai 2011 an unterschiedlichen Plätzen der Stadt installiert. Texte von zeitgenössischen Dichterinnen und Dichtern aus aller Welt laden seither zum Innehalten und Lesen ein. Stadtverwaltung Eislingen/Fils Ebertstraße 24 · 73054 Eislingen/Fils Telefon: 07161 804266 E-Mail: e.ernst@eislingen.de www.eislingen.de

karte: E3


93

Eislingen / Fils: Sehenswerte Kirchen

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER

St. Jakob Krummwälden

Schlichte gotische Dorfkirche im Teilort Krummwälden; Saalbau mit Chor und Dachreiter, bereits 1275 erwähnt, seit 1592 simultan (von beiden Konfessionen) genutzt. Der restaurierte Flügelaltar wird einem oberschwäbischen Künstler um 1510 zugeschrieben – die restaurierten Wandmalereien stammen ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert (vgl. S. 48). Brückenstraße Krummwälden · Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr

REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

St. Markuskirche

Die sehenswerte Freskenmalerei im Turm aus der Zeit um 1385 ist das älteste Kulturdenkmal der Stadt. Die Fresken in drei übereinander liegenden Reihen veranschaulichen den Schöpfungszyklus, Bilder aus dem Marienleben und der Kindheit Jesu. Die gotische Wandmalerei ist ein Beispiel früher Kirchenmalerei. Kirchstraße 33 · 73054 Eislingen/Fils · Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr Christuskirche

Die Jugendstilkirche wurde 1906 erbaut und beherbergt eine renovierte historische Orgel der Manufaktur Link, einen markanten Turmhelm und grün lasierte Dachziegel. Königstraße 17 · 73054 Eislingen/Fils Besichtigung nach Vereinbarung Telefon: 07161 88959, sonntags offen bis 12 Uhr Stadtverwaltung Eislingen/Fils Ebertstraße 24 · 73054 Eislingen/Fils Telefon: 07161 804266 E-Mail: e.ernst@eislingen.de www.eislingen.de

karte: E3

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


94

Genussvolle Entdeckungen

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

geführte tour der schwäbischen landpartie

Die Fabrikverkäufe Geislingen an der WMF Fischhalle sind ein Factory-Outlet für Haus, Garten und Lifestyle. Neben dem Werksverkauf der Württembergischen Metallwarenfabrik (WMF) warten 18 weitere Shops mit über 30 namhaften Marken auf Sie – ein Einkaufserlebnis für Jung und Alt (siehe letzte Seite). Auf dem WMF-Werksgelände führen Gästeführerinnen der Schwäbischen Landpartie Sie zum „schönsten Tor der Welt“, einer originalgetreuen Nachbildung der bronzenen Paradiestür am Baptisterium in Florenz, einem Meisterwerk der italienischen Renaissance. Geislingens Vergangenheit birgt viele spannende Geschichten, vom Mittelalter bis zur Industrialisierung, vom frühen Handwerk der Beinschnitzerei bis zum Bau der Geislinger Steige, einer Pioniertat im Eisenbahnbau des 19. Jahrhunderts. Ein Altstadtbummel führt Sie zu einem der prächtigsten Fachwerkhäuser Süddeutschlands und lässt Sie einen Blick in das „Kleine Ulmer Münster“, die Stadtkirche, werfen. Von der Burgruine Helfenstein erleben Sie eine traumhafte Aussicht auf die Stadt und den Verlauf der Geislinger Steige. Danach laden zahlreiche Gaststätten, Biergärten und Cafés zu einem genussvollen Abschluss ein. Organisation und Führung am Nachmittag · 4 Stunden · bis 30 Personen: 95 € Buchen Sie eine von über 40 geführten Touren, die sich auf Ihre individuellen Wünsche abstimmen lassen. Unser Jahresprogramm bietet Ihnen Ausflüge zu festen Terminen. Telefon: 07161 125 59 oder 07023 90 87 18 E-Mail: info@schwaebische-landpartie.de www.schwäbische-landpartie.de

karte: G5


95

Auf den Spuren von Kunst und Historie

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen

Diese Stadtführung zeigt Geislingenan der Steige in einem neuen Licht. Man staunt über die Vielzahl unterschiedlichster Kunstwerke und großartigen kunsthandwerklichen Leistungen aus den vergangenen Jahrhunderten und aus heutiger Zeit. Und sie haben vieles zu erzählen: Zu welchem Zweck hat man sie geschaffen? Was stellen sie dar? Wer hat sie in Auftrag gegeben? Was spiegeln sie aus ihrer Zeit wider? Der Wunsch, die Macht und Herrschaft zu symbolisieren, ist an vielen Gebäuden und Plätzen in Geislingen in einer erstaunlichen Vielfalt umgesetzt worden. Hier bietet sich ein ganz anderer, aber schöner Zugang zur Geschichte der Stadt Geislingen. Begleiten Sie uns auf diesem ebenso interessanten wie informativen Stadtspaziergang.

wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional

Führung durch Maria Stollmeier, Heide Rigl und Christel Mühlhäuser

gesundheit & wohlfühlen

Spaziergang, 2 Stunden, 60 € Mindestteilnehmerzahl: 15, Maximale Teilnehmerzahl: 30

kultur & geschichte

Geislingen an der Steige · i-Punkt Stadtinformation Hauptstraße 38 (im Gebäude der Geislinger Zeitung) · 73312 Geislingen an der Steige Telefon: 07331 24 279 I 6 touristinfo@geislingen.de E-Mail: www.geislingen.de

karte: G5


96

Museum im Alten Bau

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Der frühere Kornspeicher gilt als eines der schönsten Fachwerkhäuser Württembergs und beherbergt die Museumssammlung des Kunst- und Geschichtsvereins. Zu sehen sind unter anderem eine Werkstatt und Produkte der Geislinger Elfenbeinschnitzer und Beindrechsler und das 28 m lange Modell der Geislinger Steige. Im Alten Bau ist auch das Südwestdeutsche Schatztruhenmuseum untergebracht. 50 eiserne Schatztruhen veranschaulichen herausragendes Schmiede- und Schlosserkunsthandwerk. Führungen sind in der Museumssammlung und im Schatztruhenmuseum nach Anmeldung möglich. In Geislingen laden auch das Südmährische Landschaftsmuseum und das Rotkreuz-Landesmuseum Baden-Württemberg zu einem Besuch ein! Museum im Alten Bau, Moltkestraße 11, 73312 Geislingen an der Steige Geöffnet: Anfang Mai bis Anfang November, Di - So 15 - 17 Uhr Eintritt: Kinder ab 6 Jahren 1 €, Erwachsene 2 € Führung auf Anfrage unter Telefon 07331 24268 Geislingen an der Steige · i-Punkt Stadtinformation Hauptstraße 38 (im Gebäude der Geislinger Zeitung) · 73312 Geislingen an der Steige Telefon: 07331 24 279 E-Mail: touristinfo@geislingen.de www.geislingen.de

karte: G5


97

Rotkreuz-Landesmuseum

TERMINkalender

Die historische Sammlung im DRK-Gemeinschaftshaus in Geislingen an der Steige hat neue Räumlichkeiten gefunden. Im neuen Zwischengeschoss werden auf über 350 m² Ausstellungsfläche ausgewählte Objekte zeitgemäß präsentiert. Das Museum gliedert sich in zwei Bereiche. In einem Zeitoval erfährt der Besucher Einzelheiten über Geschichte, Aufgaben und Selbstverständnis des Roten Kreuzes in Bezug zum Weltgeschehen von den Anfängen bis heute. Der zweite Teil ist der Entwicklung des Roten Kreuzes in Baden-Württemberg bis ca. 1980 gewidmet. Lebensgroße Figurentafeln führen durch die Ausstellung zu Themen wie Rettungsdienst, Bergwacht, Katastrophenschutz, Suchdienst, Jugendrotkreuz, Ausbildung, Sozialdienst und Schwesternschaften. Den Krankentransport und den Rettungsdienst repräsentieren eine „Handmarie“ und ein Rettungswagen Citroen HY; ein umgebautes Notarzteinsatzfahrzeug lädt zur simulierten Einsatzfahrt ein. An Hör-, Film- und PC-Stationen und im Kino-Zelt kann der Besucher aktiv werden. Mit einer Museumsrallye durch alle Abteilungen dürfen Kinder die Ausstellung spielerisch erfahren und sich im Museumsshop im Foyer ihren Rallye-Preis abholen. Öffnungszeiten März bis November: Gerade Kalenderwoche Samstag 11 - 16 Uhr Ungerade Kalenderwoche Sonntag 13 - 17 Uhr Weitere Termine nach Vereinbarung

spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Rotkreuz-Landesmuseum Baden-Württemberg Heidenheimer Straße 72 · 73312 Geislingen an der Steige Telefon: 07161 67 39-0 E-Mail: info@rotkreuz-landesmuseum.de www.rotkreuz-landesmuseum.de

ERLEBNIS radfahren

karte: G5


98

Auf dem Segway durch Göppingen

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen

Segway fahren macht Spaß! Rollen Sie geräuschlos durch die Göppinger Innenstadt und erfahren Sie bei einer historischen Stadtführung viel Wissenswertes über die geschichtlichen Ereignisse, über Straßen, Plätze und Sehenswürdigkeiten der Hohenstaufenstadt.

wandern für entdecker

Erleben Sie selbst das faszinierende Fahrgefühl! Denn auch Sie können Segway fahren, wenn Sie mindestens eine Mofaprüfbescheinigung haben. Nach einer gewissenhaften Einführung durch die Firma con-la-natura starten wir vom Marktplatz aus. Fahren Sie mit und erleben Sie auf dem innovativen und umweltfreundlichen Segway die Stadt Göppingen!

aktiv & natur

Führungen finden von April bis Oktober einmal im Monat freitags statt; für Gruppen realisieren wir gerne Ihren Wunschtermin! Aus Sicherheitsgründen sind max. sieben Teilnehmer zugelassen. Treffpunkt: ipunkt im Rathaus, Kosten: 59 € p. P., Anmeldung erforderlich!

kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

11. April 9. Mai 13. Juni 11. Juli 8. August 22. August 12. September 10. Oktober

14 - 16 Uhr und 16.30 - 18.30 Uhr 14 - 16 Uhr und 16.30 - 18.30 Uhr 14 - 16 Uhr und 16.30 - 18.30 Uhr 14 - 16 Uhr und 16.30 - 18.30 Uhr 14 - 16 Uhr und 16.30 - 18.30 Uhr 14 - 16 Uhr und 16.30 - 18.30 Uhr 14 - 16 Uhr und 16.30 - 18.30 Uhr 14 - 16 Uhr und 16.30 - 18.30 Uhr

mit Thilo Keierleber mit Rudi Bauer mit Margit Haas mit Rudi Bauer mit Claudia Liebenau-Meyer mit Thilo Keierleber mit Margit Haas mit Rudi Bauer

ipunkt im Rathaus Hauptstraße 1 · 73033 Göppingen Telefon: 07161 650-292 E-Mail: ipunkt@goeppingen.de www.goeppingen.de · www.facebook.com/Stadt.Goeppingen

karte: c-D 3


99

Spurensuche Märklin

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren

Erleben Sie eine Zeitreise ins letzte und vorletzte Jahrhundert mit verschiedenen Stationen auf dem Weg der lokalen Märklin-Geschichte.

spuren DER STAUFER

Vor mehr als 150 Jahren wurde die Firma Märklin in Göppingen gegründet. Wer sich für die Geschichte dieser „Fabrik feiner Metallspielwaren“ interessiert, kann an einer Führung unter dem Motto „Spurensuche Märklin“ teilnehmen.

REGIONAL genieSSen

Einige ehemalige Produktionsstätten werden aufgesucht. Im Anschluss wird die ehemalige Märklin-Villa einschließlich des Bade-Pavillons mit einem Wandgemälde, das von Oskar Schlemmer entworfen wurde, besichtigt. Danach besteht die Möglichkeit, die letzten Ruhestätten bedeutender Persönlichkeiten der Firma Märklin auf dem Göppinger Hauptfriedhof zu besuchen.

wandern für entdecker

Samstag, 19. Juli, 14.30 Uhr, mit Helmut Lierack Treffpunkt: ipunkt im Rathaus, Anmeldung erforderlich Kosten: 4 € für Erwachsene; Kinder, Jugendliche, Schüler und Studenten frei Für Gruppen realisieren wir auch gerne Ihren Wunschtermin.

kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen

Viele weitere spannende Führungen zu verschiedenen Themen warten auf Sie! Informieren Sie sich im ipunkt im Rathaus oder auf unserer Internetseite unter der Rubrik „Freizeit, Stadtführungen“

kultur & geschichte

ipunkt im Rathaus Hauptstraße 1 · 73033 Göppingen Telefon: 07161 650-292 E-Mail: ipunkt@goeppingen.de www.goeppingen.de · www.facebook.com/Stadt.Goeppingen

aktiv & natur

karte: c-D 3


100

Stadtführungen: Historisches Göppingen

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

In Göppingen gibt es viel zu entdecken – für Einheimische wie für Gäste. Bei einem unterhaltsamen Rundgang erfahren Sie mehr über die bewegte Geschichte der Stadt und die baulichen Zeugnisse. Sie hören, warum das Rathaus auf Eichenpfählen gebaut wurde und der „Storchen“, ein imposanter Fachwerkbau, den großen Stadtbrand von 1782 unbeschadet überstanden hat. Weitere historische Bauten, die nicht zerstört wurden, werden besichtigt. Sie erfahren außerdem, wo Hermann Hesse die Schulbank drückte oder einst die Synagoge stand. Erleben Sie spannende Geschichte und Geschichten der Hohenstaufenstadt auf informative und humorvolle Weise! Mit unseren regelmäßigen historischen Stadtführungen haben Sie jeden zweiten Samstag im Monat die Gelegenheit, Göppingen neu zu entdecken – jeweils von 10.30 bis 12 Uhr. Für Gruppen realisieren wir auch gerne Ihren Wunschtermin!

11. Januar mit Margit Haas 8. März mit Maria Katharina Müller 10. Mai mit Rudi Bauer 12. Juli mit Rudi Bauer 13. September mit Thilo Keierleber 8. November mit Rudi Bauer

8. Februar mit Claudia Liebenau-Meyer 12. April mit Susanne Brzuske 14. Juni mit Thilo Keierleber 9. August mit Claudia Liebenau-Meyer 11. Oktober mit Susanne Brzuske 13. Dezember mit Margit Haas

Treffpunkt: ipunkt im Rathaus, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 4 € für Erwachsene; Kinder, Jugendliche, Schüler und Studenten frei. ipunkt im Rathaus Hauptstraße 1 · 73033 Göppingen Telefon: 07161 650-292 E-Mail: ipunkt@goeppingen.de www.goeppingen.de · www.facebook.com/Stadt.Goeppingen

karte: c-D 3


101

Führungen auf dem Hohenstaufen

TERMINkalender

Sie gaben dem Bundesland ihr Wappen und einer ganzen Epoche („Stauferzeit“) ihren Namen: Die Staufer beherrschten während des Mittelalters für rund 100 Jahre die Politik des Abendlandes. Bis heute haben sie nichts von ihrer Anziehungskraft und ihrer Faszination verloren und stehen nach wie vor im Blickpunkt der Mittelalterforschung. Auch der Hohenstaufen selbst zieht immer mehr Besucher an. Wer nicht nur den einmaligen Blick vom 684 Meter hohen Gipfel des Hohenstaufen genießen, sondern auch mehr über seine bewegte Geschichte erfahren möchte, dem bietet die Stadt Göppingen auch 2014 im Frühjahr und Sommer einmal im Monat die Gelegenheit, kostenlos an einer Führung teilzunehmen. Für Interessierte gibt es anschließend die Möglichkeit zu einer Führung durch die „Staufer-Ausstellung am Hohenstaufen“. Beide Führungen können auch unabhängig voneinander besucht werden und sind kostenlos. 6. April 1. Juni 3. August 5. Oktober

14 Uhr 14 Uhr 14 Uhr 14 Uhr

mit Margit Haas 4. Mai 14 Uhr mit Dr. Erwin Singer mit Margit Haas 6. Juli 14 Uhr mit Maria Katharina Müller mit Susanne Brzuske 7. Sept. 14 Uhr mit Dr. Erwin Singer mit Rudi Bauer

Treffpunkt für die Führung auf dem Gipfel: Stauferstele oberhalb der Ruine (Ostseite) Treffpunkt für die Führung durch die Ausstellung: Platz vor dem Dokumentationsraum

ipunkt im Rathaus Hauptstraße 1 · 73033 Göppingen Telefon: 07161 650-292 E-Mail: ipunkt@goeppingen.de www.goeppingen.de · www.facebook.com/Stadt.Goeppingen

karte: e2

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


102

Chagall-Ausstellung in Göppingen

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Marc Chagall. Die Bilder und die Dichtung – 1. 12. 2014 bis 23. 2. 2015

Marc Chagall (1887–1985) ist neben Pablo Picasso, Max Ernst und anderen eine herausragende Künstlerfigur des 20. Jahrhunderts. Chagalls großartige Bilderwelt lebt auch von der intensiven Auseinandersetzung des Künstlers mit Werken der Dichtung. Vor allem seine graphischen Zyklen führen seine einfühlsame Imagination vor Augen. Hier erfindet er die literarischen Bilder neu und schafft in großer Vielfalt lebendige und farbintensive Werke. Sie offenbaren das Besondere von Chagalls fast ein Jahrhundert umfassendem Wirken. Die literarische Graphik ist ein wichtiger Teil der populären Kunst von Marc Chagall. Die Ausstellung zeigt Werke aus allen wesentlichen originalgraphischen Zyklen des Künstlers. Kunsthalle Göppingen · Marstallstraße 55 · 73033 Göppingen Telefon: 07161 650-777 · www.kunsthalle-goeppingen.de Di - So 11 - 19 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet; montags geschlossen Es gibt ein umfangreiches Programm mit Führungen, Vorträgen, Seminaren und Ausstellungsgesprächen. Anmeldung: Kunstvermittlung Kunsthalle Göppingen Telefon: 07161 650-795, E-Mail: kunstvermittlung@goeppingen.de ipunkt im Rathaus Hauptstraße 1 · 73033 Göppingen Telefon: 07161 650-292 E-Mail: ipunkt@goeppingen.de www.goeppingen.de · www.facebook.com/Stadt.Goeppingen

karte: c-D 3


103

Staufer Festspiele: „Der Zigeunerbaron“

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER

Das Besondere an den Festspielen in Göppingen ist, dass sich international bekannte Profis die Bühne mit ambitionierten Amateuren aus der Region teilen. Rund 250 ehrenamtlich Mitwirkende werden die Produktion wieder zu einem Highlight in Süddeutschland machen, wo die Staufer Festspiele als Operettenfestival fest etabliert sind. Die Göppinger Werfthalle bietet einen einzigartigen Rahmen für das Kulturevent. Für das Jahr 2014 steht „Der Zigeunerbaron“ auf dem Spielplan, eine Kult-Operette in drei Akten von Johann Strauss. Das Libretto stammt von Ignaz Schnitzer und basiert auf einer Novelle von Maurus Jókai, d.i. Mór Jókai. Freitag, 12. September, 19.30 Uhr Sonntag, 14. September, 18.00 Uhr Freitag, 19. September, 19.30 Uhr

Samstag, 13. September, 19.30 Uhr Donnerstag, 18. September, 19.30 Uhr Samstag, 20. September, 19.30 Uhr

Spielort: Werfthalle im Stauferpark Göppingen Tickets für 24 €, 35 €, 42 € und 49 € erhalten Sie im ipunkt im Rathaus, bei Optik Hasler, der NWZ Göppingen, oder im Internet unter www.staufer-festspiele.de.

ipunkt im Rathaus Hauptstraße 1 · 73033 Göppingen Telefon: 07161 650-292 E-Mail: ipunkt@goeppingen.de www.goeppingen.de · www.facebook.com/Stadt.Goeppingen

karte: c-D 3

REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


104

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern f端r entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlf端hlen kultur & geschichte


105

karte: D2

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern f端r entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlf端hlen kultur & geschichte


106

Musik auf Schloss Filseck

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen

Der Verein Musik auf Schloss Filseck veranstaltet ein Sommerfestival, außerdem Sonntagskonzerte rund

ums Jahr kultur & sowie jedes Frühjahr die Internationalen Meisterkurse mit renommierten Dozenten. Nachwuchsförderung ist dem Verein ein besonderes Anliegen: Neben weltweit bekannten Künstlern wie Max Raabe, geschichte

giancinto carlucci

Klaus Maria Brandauer, The King´s Singers u. a. präsentiert das Sommerfestival stets auch junge Musiker aus der Region. Musik auf Schloss Filseck arbeitet gemeinnützig und besteht seit 1995. Inzwischen unterstützen rund 200 Mitglieder die Arbeit des Vereins unter der künstlerischen Leitung von Gerald Buß. Musik auf Schloss Filseck e. V. · Schloss Filseck · 73066 Uhingen Telefon: 07161 147 71 · E-Mail: kontakt@schloss-filseck.de www.schloss-filseck.de

karte: C3


107

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern f端r entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlf端hlen kultur & geschichte


108

Alexander Schmid – Kulturnacht 2012

Charmant und sehenswert: Süßen

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Die Stadt Süßen liegt landschaftlich reizvoll zentral im Landkreis und ist über zwei Bundesstraßen, die Bahn und mehrere Radrouten leicht zu erreichen. Im charmanten Ortskern spiegeln sich vergangene Zeiten in liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern wider. Wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Künstler werden im Rathaus präsentiert. Das Kulturhaus am Marktplatz beherbergt die Volkshochschule sowie die Stadt­bücherei mit ihrem gemütlichen Lesecafé und Lesegarten – ein beliebter Treff­punkt für Jung und Alt. Sehenswert sind auch das Wasserrad und der Marktbrunnen, der Stationen der Stadtgeschichte zeigt. Der Bauerngarten liegt malerisch neben der Musikschule. Die historische Zehntscheuer ist eine urige Kleinkunstbühne mit vielen Veranstaltungen. Modern gestaltet ist der neue Platz an der Fils mit neuen Wohn- und Geschäftshäusern, gebaut auf alter Gewerbebrache. Dort symbolisiert der Brunnen „Arche Noah“ die Gemeinschaft der rund 10.000 Einwohner, die sich in über 80 Vereinen und Gruppen engagieren. Highlights im Jahr 2014 9. März - 13. April Kulturfrühling mit abwechslungsreichen Kulturveranstaltungen 21. April Ostermarkt, verkaufsoffener Feiertag im Juni Summer-Rock-Festival im Filsbogenpark 11. - 13. Juli Stadtfest mit Stadtlauf, Entenrennen und Hahnentanz 9. - 11. September Kinderkulturtage in der Zehntscheuer 5. - 9. November Kleinkunsttage in der Zehntscheuer Stadt Süßen · Rathaus Heidenheimer Straße 30 · 73079 Süßen Telefon: 07162 9616 0 E-Mail: info@suessen.de www.suessen.de · www.facebook.com/stadt.suessen

karte: E-F 3


109

Vielfältige Veranstaltungen im Uditorium

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren

Mit dem Uditorium bietet Uhingen seinen Bürgern und zahlreichen Besuchern ein buntes Veranstaltungsprogramm. Ob Comedy, Vorträge, heimische oder internationale Musik – ein Blick in den Veranstaltungskalender lohnt sich, für jeden Geschmack ist etwas dabei! 17. Jan. Dui do on de Sell 18. Jan. POWER! PERCUSSION 30. Jan. Joey Kelly: „No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel“ 20. Feb. Christoph Sonntag 22. Feb. Das GlasBlasSing Quintett 8. März 4. Uhinger Schlagerfrühling mit Daniel & Steffen, Judith & Mel und Fernando Express 16. März Musical Moments 27. März Die Kleine Tierschau 4. April Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle 9. April Carolin Kebekus

12. April Rolf Miller 25. April Uta Rotermund 26. April Die Jungen Tenöre 27. April Günter Wamser und Sonja Endlweber – „Wildes Kanada & Alaska“ 15. Mai Ausbilder Schmidt 16. Mai Sissi Perlinger 4. Juli Kinder-Mitmach-Konzert mit Uwe Lal: „Wir sind stark” 20. Sept. Geschwister Hofmann 2. Okt. Lisa Fitz 6. - 12. Okt. Jubiläumswoche „10 Jahre U“ 28. Nov. Ingo Appelt

Weitere Veranstaltungen und Infos finden Sie unter www.uditorium.de. Schauen Sie rein! Uditorium Ulmer Straße 7 · 73066 Uhingen Telefon: 07161 9380-0 E-Mail: info@uditorium.de www.uditorium.de

karte: b-c 2-3

spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


110

Wangen: Natur und Kulinarisches erleben

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte

Die einzigartige Lage Wangens am Rande des Schurwalds lädt zu Wanderungen durch Wiesen, Felder und Streuobstbaumbestände ein. Ein Ausgangspunkt für verschiedene Routen durch und um den Ort ist der Info-Pavillon in Oberwälden, der sich an der Schurwald-Radroute befindet. Er bietet Radfahrern und Spaziergängern die Möglichkeit zu verweilen und sich über die Gemeinde zu informieren: Die Nikolauskirche in Oberwälden ist ein bedeutendes Kulturdenkmal. Der wuchtige, in die spätromanische Zeit zurückreichende Chorturm beherbergt einen einzigartigen Freskenzyklus aus dem frühen 14. Jahrhundert. Dagegen bietet der Oberwälder See Jung und Alt nicht nur die Möglichkeit, die Natur rings um das Gewässer hautnah zu erleben, sondern auch einen einzigartigen Blick auf den Albtrauf. In der Ortsmitte von Wangen lädt der Routot-Platz zum Verweilen ein und im Waldgebiet „Reutgarten“ kann der erste FriedWald in der Region Stuttgart besichtigt werden. Haben Sie Appetit bekommen? Dann sind Sie herzlich eingeladen, sich ein Bild von Wangen sowie vom vielfältigen gastronomischen Angebot in der Gemeinde zu machen, das vom schwäbischen Vesper bis zum Gourmet-Menü reicht. Gemeinde Wangen Pfarrberg 2 · 73117 Wangen Telefon: 07161 91418-0 E-Mail: rathaus@wangen.kdrs.de www.gemeinde-wangen.de

karte: c2


111

Mikrokosmen im Schloss Weißenstein

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER

Die Gründung des „Instituts für wissenschaftliche Fotografie“ erfolgte 1959 durch Prof. Manfred P. Kage. Heute ist das Institut im Schloss Weißenstein als Familienunternehmen und Hochburg der Mikrofotografie weltweit bekannt. Die Mikrofotografie macht uns die Schönheit und Sensibilität des Lebens sichtbar. Diese Mikrokosmen mit modernsten Mikroskopen in kunstvolle Fotografien und Filme zu verwandeln und dadurch jedem Menschen greifbar nahe zu bringen, ist seit nunmehr 50 Jahren das Ziel unserer Arbeit. Im Schloss werden Führungen für Interessierte angeboten. In einer ca. zweistündigen Reise begibt man sich in unbekannte Welten der winzigsten Süßwasser- und Meereslebewesen, Feinstrukturen des menschlichen Körpers und das Reich der Kristalle. Jeder Besucher kann diese Strukturen auch selbst durch das Mikroskop entdecken. Sehenswert sind ferner die schöne Schlosskapelle aus dem 15. Jahrhundert und der überdachte Kirchgang. Busunternehmen können eine Schlossführung mit anderen Attraktionen und Verköstigung in Lauterstein vereinbaren. Führungen ab 20 Personen erfolgen nach telefonischer Rücksprache. Interessierte finden ausführliche Informationen auf unseren Homepages. KAGE MIKROFOTOGRAFIE · Institut für wissenschaftliche Fotografie Manfred P. Kage und Christina Kage · Schloss Weißenstein · 73111 Lauterstein Telefon: 07332 4317 E-Mail: info@kage-mikrofotografie.de www.kage-mikrofotografie.de · www.schlossweissenstein.de

karte: H 2-3

REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


112

Kultur in Wiesensteig

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur

Aus dem Wiesensteiger Veranstaltungskalender für das Jahr 2014

3. 3. 19. 3. 22. 3. 11. 4. 1. 5. 19. / 20. 7. 12. 10. 18. 10. 25. 10. 7.- 9. 11. 22. 11. 6. / 7. 12.

Rosenmontagsumzug „Der kleine Stern“ – Kinderprogramm, Puppentheater Firlefanz Lars Reichow „Das Beste!“ – Kabarett Simon & Garfunkel Revival Band 10. Erlebniswandertag, Schwäbischer Albverein und Team Wiesensteiger Schluck – Straßenfest „Musik zur Kaffeestunde“, Geislinger Salonorchester Abdelkarim „Zwischen Ghetto und Germanen“ – Comedy Festkonzert anlässlich „150 Jahre Männergesangverein Concordia“ Theaterabend, Theaterfreunde Wiesensteig e.V. Roland Baisch „Der graue Star“ – Musikcomedy Wiesensteiger Weihnachtsmarkt am Marktbrunnen

Die lebendige „mittelalterliche“ Stadtführung

kulinarisch & regional

mit gespielten Szenen und zahlreichen Akteuren gibt humorvolle und ernstzunehmende Einblicke in die Stadtgeschichte – mit einigen Überraschungen unterwegs! Die nächsten Termine: 25. / 26. 4. und 19. / 20. 9. 2014

gesundheit & wohlfühlen

„Abt Tutamann gibt sich die Ehre“

kultur & geschichte

Dieser Abendspaziergang mit dem ersten Abt des Klosters Wiesontestaiga (Stadtführer Sven Gajo) möchte durch verschiedene Geschichten und Erzählungen einen interessanten Einblick in das mittelalterliche Wiesensteig geben. Termine: 9. 5., 8. 8. und 26. 9. 2014 Stadtverwaltung Wiesensteig Hauptstraße 25 · 73349 Wiesensteig Telefon: 07335 9620 0 E-Mail: info@wiesensteig.de www.wiesensteig.de

karte: C6


113

Sehenswertes in Wiesensteig

TERMINkalender

Stiftskirche St. Cyriakus

Mittelpunkt des Städtchens sind die beiden wuchtigen Türme der Stiftskirche St. Cyriakus. Im Innern erwartet die Besucher eine überwältigende Fülle und Schönheit. Marktplatz und umgebende Fachwerkbauten

Auf dem Marktplatz befindet sich der Marktbrunnen mit einem steinernen Elefanten, der auf seinem korinthischen Kapitell das Stadtwappen trägt. Das Wiesensteiger Stadtbild ist geprägt von schönen Fachwerkhäusern, die sich malerisch in das Ortsbild einfügen. Residenzschloss Wiesensteig

Die Räumlichkeiten des Residenzschlosses bieten den festlichen Rahmen für Familien- und Betriebsfeiern, Tagungen, Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen. Das bunte und abwechslungsreiche Kulturprogramm wird von Besuchern und Einwohnern sehr geschätzt. Burgruine ReuSSenstein

Kühn erhebt sich eine der schönsten Burgruinen der Schwäbischen Alb auf dem hochragenden Felsenriff rund fünf Kilometer westlich von Wiesensteig. Filsursprung

Ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt ist der Filsursprung. Die Quelle entspringt in einem idyllischen Tal und bahnt sich ihren Weg vorbei an schönen Wiesen. Fasnet – die fünfte Jahreszeit

Vom Gombigen Doschdig bis zum Aschermittwoch ist das Städtle in der Hand der Narren. Der traditionelle Rosenmontagsumzug zieht alljährlich tausende Besucher an. Stadtverwaltung Wiesensteig Hauptstraße 25 · 73349 Wiesensteig Telefon: 07335 9620 0 E-Mail: info@wiesensteig.de www.wiesensteig.de

karte: C6

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen kultur & geschichte


114

Historische Arbeitersiedlung in Kuchen

TERMINkalender

ERLEBNIS radfahren spuren DER STAUFER REGIONAL genieSSen wandern für entdecker

aktiv & natur kulinarisch & regional gesundheit & wohlfühlen

Die ehemalige „Süddeutsche Baumwollindustrie AG“ begann als Baumwollspinnerei in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Für die über 800 Mitarbeiter ließ der bedeutende Betrieb eine fortschrittliche Siedlung errichten, unter anderem mit Schule, Bibliothek, Badund Waschhaus und Spital.

kultur & geschichte

Die in den 1980er-Jahren sanierte Siedlung zählt zu den interessantesten Anlagen dieser Art in Mitteleuropa und ist heute ein attraktiver Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher. Gemeindeverwaltung Kuchen Marktplatz 11 · 73329 Kuchen Telefon: 07331 9882-0 Führungen: Helmut Junginger · Telefon: 07331 81256 www.kuchen.de

karte: F 4-5


karte: D-e 6


karte: g5

Kennen Sie die WMF Fischhalle? Dann kennen Sie nur einen Teil unserer Fabrikverkäufe Geislingen an der WMF Fischhalle: Heute finden Sie hier weitere 19 Outlet-Stores auf rund 4.000 m² Verkaufsfläche mit über 30 Topmarken. Dazu ein trendiges Café und ein großes Bistro. Unser Warenangebot: Erzeugnisse für Tisch und Küche, wie Besteck, Töpfe, Küchenhelfer, Wohnaccessoires, Isolierkannen, Gläser und Dekanter, Kristallglas, Porzellan, Backformen und Elektrokleingeräte in großer Auswahl. Zudem Süßwaren und Schokolade, Wäsche und Dessous, Frottier-und Bettwaren, alles für den Garten, Reinigungsgeräte, Schmuck und Uhren, Raumdüfte , Naturkosmetik und Spielwaren. Unser Ambiente: Gepflegte Atmosphäre, Schauküche in der Fischhalle, großes Bistro jetzt mit Biergarten. Neu auch das Café ToGo mit Kaffeespezialitäten, Eis und kleinen Köstlichkeiten.

Unsere Markenvielfalt: WMF, Gardena, home, Auerhahn, Alfi, Riedel, Seltmann Weiden, Königlich Tettau, GummiBären-Land, bruno banani, Blank Home, Viania, Nachtmann, Spiegelau, Amor, Nina von C., Lindt, Silit, Kaiser Backformen, Ipuro, Ravensburger, Kärcher, Kahla Porzellan, Kneipp, Koziol, Rosenthal und Seeberger.

Adresse: Fabrikstraße 40 73312 Geislingen/Steige Telefon: 07331-257797 www.fabrikverkaeufe-geislingen.de

WMF Fischhalle

Ihre Ersparnis: Bis zu 75%.

Landkreis Goeppingen Touristische Angebote  

Willkommen an Fils und Albtrauf und im Stauferland

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you