Dachreiter 2021-4

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2021

Dachreiter E VANGELISCH IN KÖNIGSFELD · W W W.E VIK.DE

GRENZERFAHRUNGEN ...

JUNGER DACHREITER

PORTR AIT

Von einem, der ... hinausging 05

Butterplätzchen und Sterne 10

Jüdisches Leben ... 16

Grenzerfahrungen, Umbrüche ... Willkommen .................................................................... 2 Thema: Grenzerfahrungen, Umbrüche ... Einschnitt und Neustart ................................................. 2 Aufgeben ist keine Option .............................................. 3 Ungewollte Planänderung .............................................. 3 Lob der Grenze ............................................................. 4 Von einem, der über seine Grenzen hinausging ................ 5 CBH: Kurzweil am Zinzendorfplatz .................................... 6 Zinzendorfschulen: Spannender Workshop zum Thema Ethik und Design ............................................ 6

Abgebildet ...................................................................... 7 Ortsplan & Partner ........................................................ 8-9 Junger Dachreiter: Butterplätzchen und Sterne ................ 10 Jugend: Musik liegt in der Luft, Konfirmation, Die neuen Konfirmanden ................................................. 11 Aus den Räten · Veranstaltungen ................................... 12 Gemeindefahrt nach Herrnhut · Neuhauser Spalte ............ 13 Gemeinbereich · Termine ................................................ 14 Advent und Weihnachten · Kontakt .................................. 15 Jüdisches Leben in unserer Nachbarschaft ....................... 16


2 WILLKOMMEN GRENZERFAHRUNGEN, UMBRÜCHE ...

Liebe Mitglieder und Freunde der Kirchengemeinde, der Herrnhuter Brüdergemeine am Ort und außerhalb, liebe Gäste in Königsfeld!

Was sich in der Gemeinde und in den Einrichtungen bewegt, davon können Sie im Dachreiter lesen. Wir gehen hinein in die Advents- und Weihnachtszeit und in ein neues Jahr. Die Jahreslosung 2022 zeigt uns, wohin wir uns in aller Unsicherheit und mit all unserem Sehnen und Hoffen wenden können. Sie steht in Johannes 6,37 – Jesus Christus spricht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Bleiben Sie gesund und behütet! Ich grüße Sie im Namen aller Mitarbeitenden Gabriele von Dressler |

AUF UNSERER WEBSITE

Auf der Website können Sie Singstunde und Predigtgottesdienst live mitfeiern oder später als Aufzeichnung anschauen, Predigten lesen und vieles mehr. www.evik.de Die Website lässt sich auch gut mit mobilen Geräten betrachten; einfach den QR-Code mit dem Smartphone scannen.

Familie, Krankheit, Berufswahl – in drei Beiträgen kommen Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu Wort. Sie antworten auf die Frage, wie sie Grenzerfahrungen und Umbrüche selbst erleben.

Einschnitt und Neustart > Ich bin eine verheiratete Frau und war zu hundert Prozent berufstätig, oftmals bis zu 13 Stunden am Tag für die Arbeit unterwegs. Ich hatte abends meine Hobbys, am Wochenende Zeit für mich, meinen Mann, Freunde und Unternehmungen. Gerne ging ich tanzen, wandern oder mit Freunden aus.

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ls ich Anfang 2020 schwanger werde, weiß ich, dass mit einem Baby alles anders werden wird. Diese Vorstellung, als Mutter viel zu Hause zu sein, beängstigt mich erstmal nicht. Die neun Monate der Schwangerschaft, versuche ich mich auf das Leben mit Baby vorzubereiten. Immer wieder stelle ich mir die Frage, was wird noch übrigbleiben von meinem Leben, von meinem bisherigen Alltag? Ich fühle mich bis kurz vor der Geburt gut vorbereitet, auf das, was kommen wird, und bin gespannt auf die Zeit mit Baby. Dann kommt der Tag der Geburt. Nach ein paar langen, anstrengenden Stunden ist er da! Mein Sohn, Samuel, ein kleines Menschenkind, eine riesengroße Verantwortung. Ein kleines Baby, das mein ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Es verändert mein Leben, anders als gedacht, anders als ich mich neun Monate darauf vorbereitet habe. Ich hatte es geahnt, aber es kommt trotzdem überraschend. Nach den ersten vier Wochen, begleitet durch meine Schwester und meinen Mann stelle ich fest, welche Angst ich davor habe, in Zukunft mit Samuel den ganzen Tag alleine zu sein. Angst, dass ich nicht alles schaffe. Doch ich schaffe es. Ich glaube, man bekommt immer die Kraft, die man für die

nächste Aufgabe braucht. Durch diese Veränderung meines Alltags finde ich auf einmal Zeit für Dinge, die vorher keinen Platz hatten, Zeit, von der ich nichts wusste. Ich mache große Spaziergänge mit meinem Kleinen und finde meinen Rhythmus. Es funktioniert, anders als gedacht, aber es stellt sich eine Routine ein. Eine neue Routine, die einige Wochen später zu einem neuen Alltag wird, einem Alltag mit Baby. Plötzlich bin ich nicht mehr zu hundert Prozent berufstätig sondern Mutter. Ich bin Hausfrau und gehe abends nicht mehr feiern. Das neue Leben ist ganz anders, aber schön, zufriedenstellend und wie ich es mir gewünscht habe. Die Arbeit fehlt mir kaum, der Alltag meines alten Lebens fehlt mir kaum. Wenn ich jetzt zehn Monate später darüber nachdenke, kann ich sagen, dieser Umbruch, die Geburt meines Sohnes, war ein gewaltiger Einschnitt und ein wunderbarer Neustart in ein Familienleben. Das Neue im Leben bleibt, auch wenn ich wieder ein bisschen berufstätig bin und ein bisschen alten Alltag habe, denn Samuel, mein kleiner Sohn, bestimmt mein Leben neu und füllt mein Leben mit Überraschungen. Eine gute Mischung eben. Dafür bin ich sehr dankbar. Franziska Hornscheidt |

DACHREITER 2021-4 • FOTO: ZVG.

In dieser Ausgabe geht es um Grenzsituationen wie Umbrüche und Aufbrüche damals und heute. Unser Leben läuft nicht geradlinig ab. Da gibt es Höhen und Tiefen, Umbrüche und Aufbrüche. Vieles können wir planen – wie es dann aber kommt, das haben wir nicht in der Hand. Unser Leben ist im ständigen Wandel, in Bewegung. Wir probieren Neues aus und greifen auf Erfahrungen von anderen zurück.


3 GRENZERFAHRUNGEN, UMBRÜCHE ...

Aufgeben ist keine Option > Umbrüche erlebt, das habe ich mehrmals im Leben. Es bleibt nicht alles, wie es ist. Aktuell sage ich lieber Aufbruch zu meinem neuen Lebensabschnitt. Das heißt vorzeitig, krankheitsbedingt heraus aus dem Arbeitsleben. Das war nicht so geplant.

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eränderungen können herausfordern und an Grenzen bringen. „Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht ...“, so heißt es in einem Lied von Eugen Eckert. Ja, es ist ein auf und ab der Gefühle. Das Leben verläuft in Wellen – mal geht es besser, mal schlechter. Man versucht zurechtzukommen. Oft bin ich müde und erschöpft. Ich versuche Dinge zu tun, die mir guttun, da ich sowieso k. o. bin, dann doch lieber von etwas Schönem ..., es gilt die Kräfte einzuteilen. Grenzerfahrungen sind schmerzlich, sie bringen ein Umdenken und neue Chancen. Es ist eine Umstellung, die Arbeit, die ich stets geliebt habe, aufzugeben. In letzter Zeit habe ich es als belastend empfunden, nicht mehr so arbeiten zu können, wie ich gern gewollt hatte. Somit habe ich ohne Arbeit jetzt weniger Druck. Ich kann mir Pausen nehmen, wenn ich sie brauche. Es ist angenehm, seine Tage selbst zu gestalten, durchaus auch mit Struktur – soweit möglich. Ich versuche, das Beste aus allem, bzw. dem zu machen, was ich habe.

Ungewollte Planänderung > Nach meinem Abitur letztes Jahr wollte ich eigentlich unbedingt ins Ausland – etwas Neues erleben. Geplant waren sechs Monate als Freiwillige in Taizé. Wegen Corona sagte ich diesen Aufenthalt ab, da ich die Situation dort nur schwer einschätzen konnte und die Zahlen in dieser Region unbeständig waren.

DACHREITER 2021-4 • FOTO: B. + A. GÜNTTER

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ie Entscheidung, nicht nach Taizé zu gehen, machte mich anfangs traurig, obwohl ich wusste, dass es die richtige war. Daher zog ich mein geplantes Praktikum im Garten- und Landschaftsbau vor und absolvierte es im Herbst 2020. Während dieses Praktikums lernte ich sehr viele interessante Aspekte des Berufsfelds dazu, lernte neue interessante und inspirierende Menschen kennen und trauerte kaum noch dem abgesagten Auslandsaufenthalt hinterher. Nach dem Winter arbeitete ich in dem gleichen Betrieb weiter, da ich fasziniert von der Arbeit und der Vielfalt des Berufsfeldes war. Im Juni 2021 absolvierte ich ein weiteres PraktiWas kann ich anderen mitgeben, die an einem ähnlichen Punkt kum in einer Blumen- und Zierpflanzengärtnerei, wo ich eine ganz stehen? Das ist schwierig, denn jeder Mensch hat seine eigene Ge- neue und spannende Seite des Gartenbaus kennenlernte. schichte. Bei mir war immer Thema, das Aufgeben keine Option ist. Es gibt immer einen Weg, eine Lösung und es geht immer weiter. Diese ungewollte Planänderung zeigte mir neue BerufsmöglichMan kann dazu lernen, umdenken, neu denken und gestalten. Neu- keiten auf, die ich heute nicht missen möchte. Ich hatte plötzlich gierig sein und bleiben, das ist eine Chance. In Hermann Hesses Zeit, mir Gedanken um meine berufliche Zukunft zu machen, inStufengedicht heißt es: „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der dem ich mit Kolleg:innen sprach und Erfahrungen austauschte. uns beschützt und der uns hilft zu leben.“ Somit wägte ich ab, eventuell die Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin zu machen. Doch aus verschiedenen Gründen entschied ich Den Gedanken freien Lauf lassen – also: Ich habe mich an mein mich dagegen. Nun werde ich noch ein Jahr im Gartenbau arbeiten Leben ohne Arbeit gewöhnt. Irgendetwas zu tun gibt es dennoch und dann Landschaftsarchitektur studieren. immer. Und an Tagen, an denen es nicht geht, ist es eben so. Akzeptanz ist ein schwerer Tanz, muss geübt werden. Ich empfinde meine Außerdem lernte ich erneut, dass Planänderungen und Umbrüche jetzige Situation tatsächlich als Aufbruch. Frühere Veränderungen im Leben einfach dazugehören und man einiges nicht planen kann. waren Umbruch, das ist gewaltiger. Mir hat immer mein Gottver- Oftmals kann man die Dinge im Groben planen, doch das Meiste trauen geholfen und Menschen, die da waren und sind: Familie, muss man schlichtweg auf sich zukommen lassen. Freunde ... Manchmal lohnt es sich sogar, bewusst einen Umweg zu gehen, der Man ist nie allein, auch wenn es sich eigentlich so anfühlen mag. So am Anfang womöglich nicht geplant war und vielleicht sogar anschließe ich mit meinem Konfirmationsspruch, der mich seit 1974 strengender und länger erscheint. Doch am Ende jedes Umbruchs begleitet: „Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Be- im Leben merkt man, dass man etwas Positives daraus gelernt hat lohnung hat“ (Hebräer 10,35). Mutig voran! und reicher an Erfahrungen wurde. Friederike Reis | Amelie Fobel |


4 GRENZERFAHRUNGEN, UMBRÜCHE ...

Lob der Grenze

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ch weiß, dass es sowohl im persönlichen als auch gesellschaftlichen Leben immer wieder wichtig ist, Grenzen zu überwinden, um Entwicklungen zu ermöglichen. Ich weiß auch, dass Grenzen, an die wir stoßen, sehr schmerzhaft sein können: Wünsche, die nicht erfüllt werden; Hoffnungen, die enttäuscht werden; Herausforderungen, die wir nicht bewältigen können; Krankheiten, die uns in unseren Möglichkeiten einschränken; der Tod, der uns von geliebten Menschen trennt. Ich möchte trotzdem im Folgenden Grenzen aus einer Perspektive betrachten, die sie als positiv und fundamental für Leben überhaupt versteht. Grenzen ermöglichen erst Leben auf dieser begrenzten Erde und in dieser konfliktträchtigen Welt. Letztendlich ist die grundsätzliche Begrenztheit allen Lebens die Bedingung der Möglichkeit von Leben in allen Formen auf dieser Erde. Sowohl für die Schöpfungserzählung der Bibel als auch für die moderne Evolutionstheorie sind Grenzen die Grundvoraussetzung für die Entstehung und Entwicklung des Lebens in seinen vielfältigen Formen. Die Schöpfungserzählung in Genesis 1 erzählt, dass Gott das anfängliche lebensfeindliche Chaos durch Unterscheidungen = Abgrenzungen überwindet. Er scheidet das Licht von der Finsternis, das Wasser von der Feste, den Tag von der Nacht usw. Die Evolutionstheorie legt dar, dass sich das Leben durch die Entstehung von immer komplexeren Strukturen und Bausteinen entwickelt. Strukturen und Bausteine entstehen durch Abgrenzungen: Ein Baustein unterscheidet sich vom anderen, sodass sich daraus immer komplexere Lebewesen bilden können. Unterscheiden bedeutet abgrenzen. Wichtig ist allerdings, Grenzen nicht als Isolierung zu verstehen. Grenzen dürfen nicht undurchlässig, sondern müssen teilweise durchlässig sein. Grenzen in diesem Sinn ermöglichen erst individuelle Strukturen (Individuen), die zueinander in Beziehung stehen und interagieren können. Wenn Grenzen undurchlässig werden, verhindern sie die Entwicklung von lebendigen Strukturen. Dieses Prinzip lässt sich auch auf das Zusammenleben der Menschen anwenden. Eine Gesellschaft besteht aus Individuen, die zueinander in Beziehungen stehen. Erst durch die gegenseitige Beachtung von Grenzen werden ein friedliches Zusammenleben und ein effektives Zusammenarbeiten

möglich. Friedliches Zusammenleben er- > Unsere Haut ist sowohl die Grenze als auch fordert den Respekt vor den Mitmenschen die Verbindung zu unserer Umwelt. Wenn und die Beachtung von deren Intimsphäre. sie verletzt wird, können wir krank werden Werden diese Grenzen nicht beachtet, ent- und im schlimmsten Fall sterben. stehen Aggressionen, das heißt Abwehrre- > Rassismus im tieferen Sinn bedeutet, sich aktionen. Die Grenze des Menschen ist der selbst zum Maßstab für andere zu machen und Menschen grundsätzlich auf einer Mitmensch. Werteskala zu beurteilen. Hassreden etc. Politische Systeme, die diese Grenze nicht im Internet überschreiten die Grenzen der als Grundlage des sozialen Miteinanders Achtung vor den Mitmenschen. Der anund des politischen Handelns akzeptieren, ders denkende, anders aussehende usw. sondern sich von Allmachtsphantasien und Mitmensch wird zum dauerhaften ÄrgerMachbarkeitswahn leiten lassen, führen zur nis, das man am liebsten beseitigen würde. Unterdrückung und Versklavung des Men- > Das Ich wird am Du. Der Mensch entwickelt schen. Es entsteht eine Atmosphäre der seine eigene Identität in der AuseinanderAngst. Wenn der Mensch Gott spielt, wird er setzung mit einer anderen Identität, indem zum Teufel. er sich einerseits von dieser abgrenzt und andererseits an diese angleicht. Kinder, die Grenzen schaffen Entlastung und Befrei- keine sinnvollen Grenzen erfahren, entwiung: Ich bin nicht für alles verantwortlich, ckeln sich oft zu Tyrannen, die die eigenen ich muss nicht alles selber machen, ich muss Bedürfnisse und Vorstellungen anderen nicht die Welt retten, ich muss nicht perfekt aufzwingen. Die Erfahrung von sinnvollen sein, ich muss nicht auf alles eine Antwort Grenzen ermöglicht die Ausbildung einer haben, ich darf Fehler machen, ich darf Un- positiven sozialen Identität. terstützung annehmen und einfordern, ich > Die schlimmsten Katastrophen in der Menschheitsgeschichte (zum Beispiel das darf auch an mich selbst denken. Dritte Reich, die Sowjetunion oder der IsIch möchte diesen Gedanken an einigen lamische Staat) entstanden und entstehen immer dann, wenn vom Allmachtswahn Beispielen verdeutlichen. > Effektives Zusammenarbeiten verlangt geprägte Ideologen sich selbst zum Maßeine Aufgabenteilung und die Achtung vor stab für die Menschheit machen: Sie spieder Arbeit der Kolleginnen und Kollegen. len Gott und werden dadurch zum Teufel Grenzüberschreitungen führen zu Kon- für andere. flikten. Wenn Aufgaben / Kompetenzen nicht klar definiert (= voneinander abge- Der christliche Glaube bewahrt uns vor grenzt) sind, kommt es zu Unsicherheit dieser Gefahr: Weil Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist, müssen wir nicht und Lähmung. > Warum ist eine eigene Wohnung für uns Gott werden – und auch nicht spielen. Wir Menschen so wichtig? Weil sie uns durch dürfen begrenzte Menschen sein und bleidie Abgrenzung von der Außenwelt einen ben und können uns gerade deshalb positiv Schutzraum bietet, in den wir uns nach engagieren. Das schützt uns vor AllmachtsBedarf zurückziehen können und den wir phantasien und Machbarkeitswahn, die keinach unseren Bedürfnissen gestalten kön- ne Grenzen akzeptieren und dadurch die nen. Gleichzeitig sind die Türen aber ein Welt (im Kleinen wie im Großen) ins Chaos wesentlicher Bestandteil der Wohnung: stürzen. Durch sie kann sowohl innerhalb als auch außerhalb der Wohnung der Kontakt zur Wird aus dem christlichen Glauben eine Außenwelt, zu anderen Menschen bewusst Ideologie (= ein geschlossenes System, das grundsätzlich immer die richtigen Antworgeregelt werden. > Regeln und Gesetze sind nichts anderes ten und Lösungen zu haben glaubt), hat er als Grenzen, die dem individuellen Han- allerdings die gleichen Folgen wie alle Idedeln gesetzt werden, um das Zusammen- ologien: Er führt zur Unterdrückung und leben in einer komplexen Gesellschaft / Versklavung des Menschen (vgl. KreuzzüWelt in Freiheit zu ermöglichen und sie ge, sog. christliche Staaten, Sekten etc.). Danicht im Chaos versinken zu lassen. Frei- vor bewahre uns Gott! Der Kern christlicher heit ohne Grenzen führt zur Willkür und Ethik ist die Nächstenliebe: „Liebe und tu, zur Herrschaft der Starken/Mächtigen/ was du willst.“ (Augustinus) – Selbstbegrenzung um des Mitmenschen willen. Rücksichtslosen. Johannes Treude |

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> Grenzen als Bedingung der Möglichkeit von Leben? In einer Zeit, in der als höchster Zweck des menschlichen Lebens die eigene Selbstverwirklichung postuliert wird, werden Grenzen hauptsächlich als Hindernisse verstanden, die es zu überwinden gilt. Grenzen engen ein und beschränken die eigene Freiheit.


5 GRENZERFAHRUNGEN, UMBRÜCHE ...

Von einem, der über seine Grenzen hinausging > Wohl jeder wird irgendwann mit Grenzerfahrungen konfrontiert. Meist überraschen uns solche Wendepunkte unvorbereitet. Wir stoßen an unsere Grenzen.

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ekannte biblische Gestalten sind davon nicht ausgenommen. Vor uns liegen Advent und Weihnachten, da suche ich einen Mann aus den Evangelien (Matthäus und Lukas) aus, dessen Leben plötzlich von einem Ereignis durchkreuzt wird, das ihn überfordert – Josef. Seine Zukunft liegt klar vor ihm, er hat sein Auskommen als Zimmermann, eine Verlobte, Maria, demnächst die geplante Heirat, voraussichtlich werden sie Kinder haben, so weit so gut.

Aber es kommt anders, denn: Maria ist schwanger, nicht mit seinem Kind. Die Evangelien berichten davon nur kurz. Doch was mag es für Josef bedeutet haben? Seine Welt gerät ins Wanken, das ist für ihn zu viel. Ob und was Maria ihm erzählt, ist nicht erwähnt. Er überlegt, sie heimlich zu verlassen, etwas anderes kann er sich nicht vorstellen. Auch, wenn er mit sich ringt – mit dem fremden Kind will er nichts zu tun haben.

DACHREITER 2021-4 • FOTO: UOAEI1 / CC BY-SA 3.0 HTTPS://CREATIVECOMMONS.ORG/LICENSES/BY-SA/3.0/DEED.DE (BEARBEITET)

Aber er bekommt damit zu tun, denn bevor er sich auf und davon macht, ist da eine Einmischung von außen: So nicht Josef! Im Traum erklärt ihm ein Engel im Auftrag Gottes, dass es sich um ein besonderes Kind handelt, und er für dieses Kind und seine Mutter die Verantwortung übernehmen wird; der Engel nennt ihm auch den Namen des Kindes – Jesus. Die Botschaft überwältigt Josef, er ist fromm, doch das, was er hört, fasst er kaum. Aber er lässt sich überwinden und geht damit weit über seine Grenzen hinaus, wie vorher Maria, als der Engel sie besucht.

– auf Hilfe und Versorgung angewiesen, in ärmliche Verhältnisse, er begrenzt sich auf ein irdisches Leben, ist unter uns zu Hause, weil er will, dass wir uns bei ihm zu Hause fühlen können, jetzt und für immer, eins der Geheimnisse des Glaubens. Maria und Josef sind in dieser Nacht nicht allein, Hirten eilen herbei, denen ein Engel die Geburt des Retters verkündigte, sie beten das Kind an, später folgen die Weisen aus dem Morgenland von einem Stern geleitet und bringen Geschenke. Alles wunderbar. Josef übernimmt künftig umsichtig Schutz und Verantwortung für seine kleine Familie, er flieht mit ihr beraten von einem Traum nach Ägypten, weil König Herodes mögliche fremde Königskinder nach einer Weissagung verfolgt. Dort bleiben sie, bis ein weiterer Traum die Rückkehr gestattet. Josef rückte von seinem eigenen Lebensplan ab und ließ sich für einen Weg gewinnen, der ihn zu überfordern schien, aber sein Leben segnete. Er wurde Teil der Weihnachtsgeschichte, weil er sich auf sie einließ. Weihnachten feiern wir ein Wunder, machen eine Grenzerfahrung: mit Jesus kommt Gott in unser Leben und zeigt seine tiefe Verbundenheit mit uns. Lassen wir uns auch in diesem Jahr wieder neu darauf ein. Ursula Böcker |

Josef steht zu Maria. Als nächstes muss das junge Paar verreisen wegen einer Volkszählung veranlasst durch Kaiser Augustus. Dafür reisen sie nach Bethlehem, weil Josefs Familie von da stammt. Für die schwangere Maria keine leichte Sache, auch nicht für Josef, der für alles sorgt, für den Esel, auf dem Maria sitzt, und dem außerdem vieles Nötige aufgepackt ist. Als sie ankommen, ist die Stadt überfüllt von denen, die mit gleicher Absicht angereist sind. Josef findet keine Unterkunft, sie landen in einem Stall, wo es außer Heu und Stroh nichts zum Wärmen gibt. Ausgerechnet jetzt bekommt Maria ihr Kind, Josef hilft ihr, und er entzündet ein Feuer, bereitet warmes Wasser für das Bad des Kindes, Maria wickelt das Kind und legt es in Ermangelung einer Wiege in die Futterkrippe. Josef hat seine Aufgabe erkannt. Nicht jedem begegnet in Grenzfällen ein Engel, aber vielleicht kann ein Gespräch, ein Anstoß von außen unseren Blick weiten oder seine Richtung verändern und uns einen Weg erkennen lassen. Maria und Josef schauen auf das Kind, das ihnen anvertraut ist. Ob die beiden trotz der Worte des Engels begriffen haben, was da passiert? Sie erleben mit, dass Gott alle Grenzen nicht nur überschreitet, sondern sprengt. Er kommt in diese Welt als Mensch wie wir alle, geboren in diesem kleinen Kind

Darstellung im Kreuzgang des bischöflichen Münsters in Brixen


6 CHRISTOPH-BLUMHARDT-HAUS · ZINZENDORFSCHULEN

Kurzweil am Zinzendorfplatz > Eine unterhaltsame Stunde verbrachten Seniorinnen und Senioren des Christoph-Blumhardt-Hauses auf dem neu gestalteten Zinzendorfplatz.

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unther Schwarz präsentierte einen kleinen Ausschnitt aus der szenischen Führung, welche am Wochenende zuvor der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Ganz im Sinne Zinzendorfs, der in seinem Leben über 2000 Lieder geschrieben hatte, wurde mit einer kleinen Gesangseinlage in den Morgen gestartet. Viele Seniorinnen und Senioren sangen mit, da die Klänge wohl bekannt waren.

Spannender Workshop zum Thema Ethik und Design > Designer bringt Zinzendorfschülerinnen und -schülern Gestaltungskompetenz nahe

Am Ende präsentierten alle Schülerinnen und Schüler einzeln ihre Arbeiten. Jesko Haschke (links) nahm sich viel Zeit und besprach jedes einzelne Design.

Erfahrungen den Designprozess kennen: Zunächst wurden Symbole für die einzelnen Werte gesucht und gezeichnet, anschließend miteinander kombiniert und verfeinert, bis ein Logo entstand, welches die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss auf ein T-Shirt bügeln konnten.

Recherche, Konzept, Entwurf und Umsetzung, sowie das immer wieder neue Treffen von Entscheidungen zwischen Essentiellem und Verzichtbarem sind nur einige der vieNach einer eintägigen Einführung in diese len Aufgaben, die es dabei zu bewältigen Themen erstellten die Teilnehmenden aus galt. bis zu fünf Wertebegriffen wie beispielsweise Erfolg, Familie, Zufriedenheit, Ehrgeiz, „Die Kenntnis von Gestaltungsprozessen Liebe und vielen mehr ihren individuellen ist in kreativen Berufen eine Grundlage“, so Haschke, „aber Gestaltungskompetenz ethischen Kompass. wird künftig in allen Berufen immer weiDaraus erarbeiteten sie mit Unterstützung ter in den Fokus rücken, weshalb es enorm des Designers jeweils ein Logo, das ihre ei- wichtig ist, diese Fähigkeit schon an Schugenen Wertevorstellungen widerspiegelt len zu fördern.“ Stephanie Wetzig | und lernten dadurch anhand praktischer

DACHREITER 2021-4 • FOTO: ZVG.; ZINZENDORFSCHULEN

Es gab viele neugierige Blicke, was sich mitten auf dem Platz im Halbschatten der jungen, gesunden Bäume für eine Veranstaltung abspielt. Eine lebendige Abwechslung war auch Mia Schwarz, die beim Plantschen im Springbrunnen ihren „Opa Gunther“ auf dem Platz entdeckte und ihn, zusätzlich zur Sonne, ganz schön ins Schwitzen brachte. Für alle Beteiligten ein wohltuendes Eintauchen in eine andere Lebenswelt. Abschließend ein gemeinsames Lied: „Jesu geh voran“, dann ging es wieder auf den Heimweg ins Christoph-Blumhardt-Haus. Begleitet von vielen, starken ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, denn selbst die kleine Wegstrecke birgt einiges an Anstrengung. Doch es hat sich gelohnt.

Eine tolle Gelegenheit, direkt vom Profi zu lernen, hat sich den Schülerinnen und Schülern des Kunstprofils der Zinzendorfschulen geboten. Die Stiftung Deutsches Design Museum hatte der Gruppe der Klassen neun und zehn den einwöchigen Workshop „Zeichen setzen“ spendiert. Unter der Anleitung des diplomierten Designers Jesko Haschke haben sich die Jungen und Mädchen die Zusammenhänge der Themenfelder Ethik und Design erschlossen.


7 ABGEBILDET

ERINNERUNGSBANK

ERNTEDANK

Die Familien Zippel, Lüder, Mackensen und Kunick haben zum Andenken des Missionsehepaars Paul-Theodor und Lydia Meyer, geb. Kunick eine Bank auf dem Gottesacker gestiftet. Sie wurde im Beisein von Ehepaar Kunick und Familienmitgliedern von Familie Zippel in Gebrauch genommen. Jugendmitarbeiter Wolfram Wschetezka bedankte sich im Namen der Gemeinde.

„Mein Schatzkiste – Gottes Schatzkiste“ – unter diesem Thema stand der Familiengottesdienst zum Erntedankfest 2021. Neben der Gaben, dem Brot und den Früchten, die das Blumenteam liebevoll arrangiert hatte, stand eine alter Kabinenkoffer als Schatzkiste Gottes, von Egli-Figuren neugierig betrachtet.

KONFIRMANDENGRUPPE ÜBERREGIONAL

DACHREITER 2021-4 • FOTO: ZVG.; ULRIKE BRUSCH

Seit einigen Jahren bieten die Brüdergemeinen im Süd-Westen Deutschlands und in der Schweiz Jugendlichen, die nicht an einem Brüdergemeinort wohnen, die Teilnahme an einer überregionalen Konfirmandengruppe an. Zum zweiten Mal nehmen daran Jugendliche aus Bereich der Brüdergemeine Königsfeld, aus Freiburg und Karlsruhe teil, Taavi Baumgart und Alexa Ahne. Katharina Rühe und Christoph Huss begleiteten die Gruppe bei Ihrem Wochenende in der Nähe von Mühlacker.

KIRCHENSAAL BEERENFARBEN

gesellschaft, die damit den neuen Markenauftritt der Region Am 9. Oktober 2021 wurde der Königsfelder Kirchensaal abends Schwarzwald-Baar-Heuberg (SBH) bewarb, war der Kirchensaal in einer ungewöhnlichen Farbe bestrahlt. Unter dem Mot- einer von 50 Orten im Schwarzwald-Baar-Kreis, die in Beerentöto „SBH leuchtet“, einer Initiative der Wirtschaftsförderungs- nen zum Leuchten gebracht wurden.


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10 JUNGER DACHREITER

Liebe Kinder, es ist wieder soweit. Die Spannung steigt. Wir bewegen uns wieder Diese Wartezeit können wir sinnvoll gestalten, indem wir vielleicht auf Weihnachten zu. Wir haben vier Wochen Advent vor uns, bevor mit den Eltern Plätzchen backen, Sterne basteln, miteinander singen, und was Euch sonst noch so einfällt. wir die Geburt Jesu feiern dürfen. Als kleine Hilfe und Anleitung habe ich Euch ein kleines Rezept für Plätzchen und eine Bauanleitung für Sterne unten abgedruckt. Ich wünsche Euch von ganzem Herzen zum einen viel Spaß beim Backen und Basteln und zum anderen eine schöne und geduldige Adventszeit. Euer Wolfram Wschetezka

EINFACHE BUTTERPLÄTZCHEN

EINFACHE STERNE FÜR DAS FENSTER

für den Mürbeteig für Zuckerguss und Dekoration 125 g kalte Butter 2 Esslöffel Zitronensaft 200 g Mehl 6 Esslöffel Puderzucker 100 g Zucker verschiedener Zuckerdekor 1 Packung Vanillezucker 1 Ei + etwas Mehl für die Teigverarbeitung

Material: • Tonpapier, Transparentpapier • Klebestift, Bastelkleber, Kinderschere

1. Schritt: Butter, Mehl, Zucker, Vanillezucker und das Ei zu einem gleichmäßigen Teig verkneten und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen. 2. Schritt: Ein Blech mit Backpapier auslegen, Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Arbeitsfläche bemehlen. Teig auf der Arbeitsfläche etwa fünf Millimeter dick ausrollen und mit beliebigen Keks-Ausstecherformen ausstechen. Kekse direkt auf das Blech legen und im vorgeheizten Ofen etwa sieben bis zehn Minuten backen (pro Blech). Vollständig auskühlen lassen.

Arbeitsschritte: Zeichne eine Sternenform auf ein Tonpapier. Den Innenstern mit einer spitzen Schere herausschneiden. Nun kannst Du nach Farbe Deiner Wahl zwei gleichgroße Kreise aus Transparentpapier ausschneiden und einen Kreis auf die Rückseite des Sterns kleben. Aus andersfarbigem Transparentpapier kannst Du kleine Schnipsel reißen und auf den aufgeklebten Kreis kleben. Der zweite Kreis wird über die Schnipsel geklebt. Aus den ausgeschnittenen Innensternen kannst Du noch eine Sternengirlande basteln.

DACHREITER 2021-4 • FOTO: ZVG.

Advent heißt Ankunft. Wir bereiten uns somit auf das Kommen Jesu vor. Weihnachten hat ja auch etwas mit Geschenken zu tun. Jesus ist das Geschenk Gottes an uns. Er ist das größte Geschenk, was Gott uns gegeben hat. Dafür können wir sehr dankbar sein. Der Weg dahin ist jedoch noch weit und wir müssen uns in Geduld üben, was vielleicht dem ein oder anderen nicht immer so leicht fällt. Auch für uns Erwachsene ist es eine Zeit des geduldig sein.


11 JUGEND

Musik liegt in der Luft! Liebe Mädels und Jungs, wollt Ihr Eure musikalischen Grenzen erweitern und habt Ihr Lust, Wir suchen Euch als Sänger/innen oder Musiker/innen. Könnt Ihr in einer Band Musik zu machen? Unser Repertoire umfasst unter Schlagzeug, Trompete, Saxophon, Klavier, Gitarre, E-Bass oder anderem aktuelle Hits und Klassiker aus den Stilrichtungen Rock, Sonstiges, dann seid Ihr bei uns richtig. Pop, HipHop, Jazz, Soul und Funk. Meldet Euch bei mir unter wschetezka@koenigsfeld.org Geplante Auftritte im Jahr 2021 /2022: Nehmt Euer Instrument in die Hand (Ausnahme ist das Klavier und Evtl. Mitwirkung an einer Video – Adventssingstunde; Musikalische Umrahmung von schulischen und außerschulischen Schlagzeug) und kommt zu uns. Wir freuen uns auf Euch. Br. B. Heil (Musiklehrer) und ich leiten die Band. Veranstaltungen (Jugendgottesdienste, Gala-Abend 1. Advent) Wir treffen uns regelmäßig Mittwochs von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr im Jan-Hus-Haus der Zinzendorfschulen in Königsfeld.

Es grüßt Euch ganz herzlich und wünscht Euch eine gesegnete Adventszeit Euer Wolfram Wschetezka |

Konfirmation

DACHREITER 2021-4 • FOTO: JENS HAGEN; ZVG.

Am 19. September 2021 fand die Konfirmation in Königsfeld statt. Konfirmiert wurden im ersten Gottesdienst Jonas Mayer, Maurice Müller und Linus Fraas. Im zweiten Gottesdienst Svea Bauer, Lenny Trenkle, Felix Borth und Faye Merzkirch. Sie sind nun eingeladen in den Jugendkreis zu kommen.

Die neuen Konfirmanden In diesem Jahr sind die Buchenberger und Königsfelder Konfirmanden und Konfirmandinnen in einem Kurs zusammen. Ihre Namen sind aus Königsfeld: Martha Dold, Leo Dunkenberger, Florentine Ferdinand, Chantal Jäckel, Justus Schubert, Alea Ziegler – aus Buchenberg: Amelie Braun, Nicolas Esslinger, Yannis Fischer, Tim Jauch, Johanna Klepper, Maria Rapp, Antonie Schmidt, Lukas Weisser.


12 AUS DEN R ÄTEN VER ANSTALTUNGEN

Schwester Ulrike Brusch ist seit 1996 Kantorin unserer Gemeinde. Nun bekam sie von der Direktion den Ruf in eine andere Gemeinde. Sie ist – wie die Theologen – eine Gemeindienerin und somit auch im Berufungssystem. Zum 1. Januar 2022 wird sie ihren Dienst in der Gemeinde Königsfeld beenden und bis zur Umberufung im Sommer 2022 für die Brüder-Unität Aufgaben wahrnehmen, die ebenfalls zu ihrem Auftrag gehören. Sie wird die rund 600 Melodien aus dem brüderischen Choralbuch auf ein Medium einspielen, das später den Gemeinden ohne Organisten für den Gemeindegesang zur Verfügung gestellt werden soll. Wir danken Schwester Brusch für ihren großen Einsatz in unserer Gemeinde und wünschen ihr für ihren weiteren Weg alles Gute und Gottes Segen. Die Verabschiedung wird im nächsten Jahr sein.

So., 20.03.2022, 15:30 Uhr Eine Orgel hat was zu erzählen! Die ehem. Synagogenorgel in Hubertshofen Leitung: Martina Wiemer Sankt Sebastians-Kirche Hubertshofen

Do., 02. 12.2021, 19.00 - 20.30 Uhr Marc Chagall – der wache Träumer Online-Votrag von Juliane Nagy Digitale Akademie

Das Veranstaltungsangebot der Evangelischen Erwachsenenbildung finden Sie unter www.erwachsenenbildung-villingen.de

Do., 13. 01.2022, 19.00 - 20.30 Uhr Auf das Selbstdenken kommt es an! Die Salons gebildeter Jüdinnen im 18. Jahrhundert Vortrag von Karin Nagel Online oder Martin-Luther-Haus Villingen

Dort können Sie auch einen Newsletter abonnieren, um immer aktuell informiert zu sein. Büro: Telefon: 07721 8451-71 Mönchweiler Straße 4, 78048 VS-Villingen Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 - 12 Uhr

21. SCHWESTERNWERKSTATT VOM 28. BIS 30. JANUAR 2022 IM ZINZENDORFHAUS IN NEUDIETENDORF

Wie das Leben so läuft – Lebensgeschichten miteinander teilen • Theologischer Impuls • Erzähl-Café • Schreibwerkstatt Lebenslauf • Interview: Erzähl mir von dir • Lebensweg kreativ gestalten • Lebensläufe als Zeitzeugnisse

Anmeldung bitte bis zum 1. Dezember 2021 an Schwesternwerkstatt2021@gmx.de oder an Katharina Kronbach Brucknerweg 2, 76337 Waldbronn

Den vollen Teilnahmebeitrag bitte bis spätestens 1. Dezember 2021 überweisen auf: Tagungsbeitrag, Verpflegung und Über- Evangelische Brüder-Unität nachtung im Doppelzimmer € 142, im IBAN: DE04 3506 0190 1560 1000 15 Einzelzimmer € 165; für Tagesteilnehme- BIC: GENODED1DKD rinnen € 25 zzgl. Mahlzeiten Verwendungszweck : SW 2022 Tagesgäste melden sich bitte auch an und Nach Eingang eurer Überweisung erhaltet bezahlen vor Ort. Schwestern ohne Ein- Ihr eine Bestätigung mit Wegbeschreibung, kommen zahlen den halben Preis. Tagungsprogramm und Teilnahmeliste.

DACHREITER 2021-4 • FOTO: DIGNUS.DE; EV. ERWACHSENENBILDUNG VOLLINGEN; ZVG.

Die Kirchenheizung ist schon seit einiger Zeit defekt. Wir standen nun vor der großen Herausforderung, sie zu reparieren oder zu erneuern. Dazu gab es verschiedene Optionen, die der Gemeinde auch m letzten Jahr vorgestellt wurden. Außer der Reparatur der bestehenden Heizung mit Öl standen die Möglichkeiten der Umstellung auf Pellets oder einer Umrüstung auf Gas in Aussicht. Die Entscheidung für die Reparatur war ein langer Prozess, weil wir für die Umrüstung für eine Pelletheizung ein Lager haben müssen, das trocken ist. Diesen Raum haben wir im Kirchenkeller leider nicht. Eine Gasheizung wurde erst einmal abgelehnt, da nicht klar war, wie sich die Heizkosten entwickeln werden. Nun wissen wir aus den Medien, dass das Heizen mit Gas sehr teuer wird. So haben wir beschlossen, das wir die Heizung erst einmal reparieren und dann in Zukunft schauen, welche Option für die Kirchenheizung in Zukunft möglich ist.

Die Evangelische Erwachsenenbildung Villingen lädt aus Anlass des Gedenkens an 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland weiterhin zu Veranstaltungen ein.


13 GEMEINDEFAHRT NACH HERRNHUT 2022 NEUHAUSER SPALTE

DACHREITER 2021-4 • FOTO: HEYEJE / CC BY-SA 2.0 HTTPS://CREATIVECOMMONS.ORG/LICENSES/BY-SA/2.0/DEED.DE; EVANGELISCHE ZINZENDORFSCHULEN HERRNHUT; JAN MATHYS / CC BY-SA 4.0 HTTPS://CREATIVECOMMONS.ORG/LICENSES/BY-SA/4.0/DEED.DE; DR. BERND GROSS / CC BY-SA 4.0 HTTPS://CREATIVECOMMONS.ORG/LICENSES/BY-SA/4.0/DEED.DE; ZVG.

Liebe Mitchristen,

WIR WOLLEN UNSERE KOFFER PACKEN UND NACH HERRNHUT REISEN. WER HAT LUST UNS ZU BEGLEITEN? Herrnhut feiert 2022 sein 300-jähriges Bestehen. Das wollen wir zum Anlass nehmen uns gemeinsam als Gemeinde dorthin auf den Weg zu machen den Ort und seine Umgebung zu besuchen, kennenzulernen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Auf dem Programm stehen die Besichtigung des Ortes, der Sternenmanufaktur, des Zinzendorf-Schlosses, ein Ausflug, ein Mitmachtheater, Gemeindebegegnung, Grillen und vieles mehr. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit Euch! Gabriele von Dressler, Christiane Vollprecht

21. bis 25. September 2022 mit einem Reisebus ab Königsfeld Unterkunft im KOMENSKÝ Gästeund Tagungshaus Bus + Übernachtung EZ/VP p.P. 399 € Bus + Übernachtung DZ/VP p.P. 380 € zuzüglich Kosten für Führungen, Eintritte in Museen etc.

ich weiß nicht, ob Sie es schon wussten. In Neuhausen gibt es schon seit längerer Zeit einen ökumenischen Arbeitskreis, der sich momentan aus zwei evangelischen und zwei katholischen Christen zusammensetzt. Wir treffen uns zweimal im Jahr und besprechen unter anderem anliegende Termine und Veranstaltungen. Auch die Gottesdienste und das jährlich stattfindende Sommerfest sind Thema bei den Sitzungen. Es ist jedesmal ein konstruktives und vertrauensvolles Miteinander. Hier wird die Ökumene über die trennenden dogmatischen Grenzen hinaus gelebt. Ein Beispiel dafür sind die Familiengottesdienste. Zu diesen soll zukünftig auch wieder ökumenisch eingeladen werden, was in der Vergangenheit ein wenig untergegangen ist. Ökumene wird auch in Königsfeld gelebt. Dies zeigt sich in der Gemeinsamkeit von Brüdergemeine und Landeskirche in Form der Gesamtgemeinde. Es gibt auch in anderen Bereichen Schnittstellen der Ökumene – zum Beispiel in der Kirchenmusik. In den verschiedenen Gesangbüchern finden sich ökumenische Lieder, die von den Christen gesungen werden.

Um die Fahrt planen zu können freuen wir uns über eine verbindliche Anmeldung bis 28.02.2022, Anmeldeformular im Gemeindebüro und auf www.evik.de/300-jahre-herrnhut

Ein weiteres Beispiel ist die Kinder- und Jugendarbeit sowohl in Königsfeld, wie auch in Neuhausen. In die katholische Junge Gemeinde (KJG) gehen auch evangelische Jugendliche wie zur evangelischen Jungschar auch katholische Kinder kommen. Das ist der Beweis, dass es doch funktioniert.

Mehr zum Jubiläum und der Reise: www.evik.de/300-jahre-herrnhut

Mein Wunsch ist es, den evangelischen Jugendkreis mit der KJG Neuhausen zu verbinden. Das heißt, dass wir immer wieder mal gewisse Dinge, wie Ausflüge, Aktionen, Projekte auch gemeinsam gestalten und unternehmen. Ich finde es sehr wichtig. In den Kindern und Jugendlichen liegt die christliche Basis und wir als Erwachsene haben die Aufgabe, dies unseren Kindern näher zu bringen. Wir wollen sie für Jesus begeistern und das geht nur gemeinsam. Jesus ist nicht der Trennende, sondern der, der alles zusammenfügt, was zusammengehört. Als Christen an der Basis ist es notwendig, keine Grenzen zwischen den Konfessionen entstehen zu lassen. Gehen wir somit gemeinsam in ein neues Kirchenjahr. Ich wünsche Euch allen eine gesegnete Adventszeit. Nehmen wir uns die Zeit, darüber nachzudenken, wie eine lebendige Ökumene weiter gestaltet werden kann, unabhängig von den dogmatischen Standpunkten. Es grüßt Euch ganz herzlich Wolfram Wschetezka |


14 GEMEINBEREICH TERMINE

NEUAUFLAGE ADVENTSPAKET Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Adventspäckchen mit Christnachtskerze, Anleitung für deren Manschette, Rezepte, einer CD mit Musikstücken und Liedern aus den Zinzendorfschulen, dem CBH und der Gemeinde. Alle Mitglieder des Nord-Bereichs bekommen das Päckchen zugeschickt, da es in diesem Jahr leider kein Adventstreffen gibt. Glieder des Süd-Bereichs können es gerne über das Gemeindebüro bis zum 4. Dezember bestellen.

ÖFFNUNGSZEITEN Gemeindebüro · Zinzendorfplatz 3 Mo, Di, Do, Fr: 10 – 12 Uhr · Mi: 14 – 16 Uhr

GOTTESDIENSTE IN NEUHAUSEN 21 . November 10.15 Uhr Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag 26. Dezember, 10.15 Uhr Gottesdienst zum 2. Weihnachtsfeiertag für die Gesamtgemeinde mit Abendmahl

REGIO-GOTTESDIENSTE 6. Januar, 10.00 Uhr Regio-Gottesdienst in Königsfeld

AKTUELLE TERMINE: EVIK.DE

SKIFREIZEIT Nach zwei Jahren Coronapause laden wir für 2022 wieder zu einer Familienskifreizeit in die Woche nach Ostern, vom 18. bis 23. April Adelboden ein. Wir wenden 3G (geimpft, genesen oder getestet) an und begrenzen die Gruppengröße auf 36 Personen, sodass wir im Haus ohne Maske und Abstand unterwegs sein können. Wir freuen uns auf schöne Pisten und gute Gemeinschaft im Haus Cantate. Detaillierte Einladungen und Anmeldebogen sind im Gemeindebüro ab 1. Dezember zu bekommen, auch auf der Website www.evik.de. Es wird das letzte Mal vor meinem Ruhestand sein, dass ich diese Freizeit leiten werde. Euer Christoph Huss

PERSÖNLICHE MITTEILUNGEN HAUSGEBET IM ADVENT

TAUFEN 08.08.2021 Jonne Müller 08.08.2021 Mads Duffner 21.08.2021 Gabriel Heydeck

Die Glocken der christlichen Kirchen in Baden-Württemberg laden am Abend des 6. Dezember 2021 um 19.30 Uhr wieder zum KONFIRMATION Ökumenischen Hausgebet im Advent ein. 19.09.2021 Svea Bauer, Felix Borth, Dieses Hausgebet mit vorbereiteter Liturgie Linus Fraas, Jonas Mayer, ist für viele Menschen inzwischen zu einer Faye Merzkirch, Maurice Müller, wertvollen Tradition in der Adventszeit geworden. Sie feiern gemeinsam als Familie, Lenny Trenkle unter Freunden und Bekannten, als Nach- TRAUUNGEN barschaft, in Gruppen und Kreisen auch 01.05.2021 Finn Zaiß und Tabea, über die Konfessionsgrenzen hinweg und geb. Schlenker vielleicht sogar als einander noch Fremde. 04.09.2021 Manuel Hieske und Jessica, Die Hefte liegen in Königsfeld an den Ein- geb. Kapp gängen des Kirchensaals aus. In Neuhausen sind alle Interessierten eingeladen, sie im HEIMGÄNGE Eingangsbereich der Katholischen Kirche 24.07.2021 Reinhold Obergfell (90 Jahre) mitzunehmen. So haben wir es mit dem ka- 30.07.2021 Johanna Mager, geb. Allert (90 Jahre) tholischen Pfarramt abgesprochen. 24.08.2021 Elfriede Bauer, geb. Bock (79 Jahre) REGELMÄSSIGE VERSAMMLUNGEN 28.08.2021 Christine Joss, geb. Wunder (84 Jahre) Sonntag, 10.00 Uhr: Frank Cushner (92 Jahre) 06.09.2021 Predigtgottesdienst 30.08.2021 Gisela Gendritzli, geb. Stöpke Donnerstag (14-tägig), 19.30 Uhr: (92 Jahre) Bibelgespräch 22.09.2021 Ursula Fiehn, geb. Will Samstag, 19.00 Uhr: (88 Jahre) Singstunde (Liedgottesdienst) 25.10.2021 Walter Renkert (80 Jahre)

DACHREITER 2021-4 • FOTO: ZVG.

Freiburg, Samstag 11. Dezember 2021, 15 Uhr, Gemeindezentrum Petrus-Paulus, Lorettostraße 59, Freiburg Adventstreffen für die ganze Familie, Begegnung, Imbiss, Adventsliturgie mit Hosianna-Singen und Christnacht-Kerzen, mit Br. Christoph Huss, Begleitung Michael Huss. Als Voraussetzung für die Teilnahme gilt „3 G“ (genesen, geimpft oder getestet). Der große Raum macht das Einhalten von Abständen möglich, weitgehend wird Maske getragen. Details, auch eventuelle Verschärfungen bei Änderung der Pandemielage auf „2G“ können zeitnah auf unserer Website www. evik.de eingesehen oder im Pfarramt erfragt werden. Wir freuen uns, dieses Jahr wieder zusammenzukommen.


15 ADVENT UND WEIHNACHTEN 2021 KONTAKT

So., 12.12. 3. Advent

10.00 Uhr Gottesdienst nach Ordnung der Badischen Landeskirche 10.30 Uhr Familiengottesdienst in Neuhausen

Sa., 18.12.

19.30 Uhr 3. Adventssingstunde

EVANGELISCHE BRÜDERGEMEINE EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE Zinzendorfplatz 3, 78126 Königsfeld im Schwarzwald Telefon: 07725 93 82-0, Fax: 07725 93 82-22 E-Mail: gemeindebuero@koenigsfeld.org • Pfarrer Christoph Huss; Telefon: 07725 93 82-20 E-Mail: huss@koenigsfeld.org • Pfarrerin Gabriele von Dressler Telefon: 07725 93 82-33 E-Mail: dressler@koenigsfeld.org • Jugendmitarbeiter Wolfram Wschetezka E-Mail: wschetezka@koenigsfeld.org • Verwaltungsleiterin Uta Swoboda Telefon: 07725 93 82-12 E-Mail: swoboda@koenigsfeld.org • Kantorin Ulrike Brusch, Telefon: 07725 10 70 E-Mail: brusch@koenigsfeld.org • Manfred Kruppa, Pastoraler Mitarbeiter Region Nord, Brückstraße 7, 76703 Kraichtal 2, Telefon: 07251 9614 51 E-Mail: m.kruppa@koenigsfeld.org

So., 19.12. 4. Advent

10.00 Uhr Gottesdienst nach Ordnung der Brüdergemeine

Jugendräume Tel.: 07725 93 8215

So., 28.11. 1. Advent

10.00 Uhr Gottesdienst nach Ordnung der Brüdergemeine 17.00 Uhr Hosiannastunde

Sa., 04.12.

19.30 Uhr 1. Adventssingstunde

So., 05.12. 10.00 Uhr Familiengottesdienst nach Ordnung der 2. Advent Badischen Landeskirche Mo., 06.12.

19.30 Uhr Ökumenisches Hausgebet im Advent (in den Häusern)

Do., 09.12.

19.30 Uhr Konzert mit Clemens Bittlinger im Kirchensaal

Sa., 11.12. 15.00 Uhr 19.30 Uhr

Adventstreffen für die ganze Familie in Freiburg; das Treffen findet nur statt, wenn die Infektionszahlen unter die Grenzwerte gesunken sind; s. S. 14 2. Adventssingstunde

Gottesdienst nach Ordnung der Badischen Landeskirche

1. Weihnachtstag

Da kommt er! Die Leute jubeln. Wie bei einem Staatsgast, einer ganz tollen Fußballmannschaft, wenn sie nach dem Sieg heimkommt oder wie bei einem Popstar. Menschen stehen an der Straße und recken sich und strecken sich, um zu sehen. Habt ihr das schon mal erlebt, wenn so eine Berühmtheit vorbeikommt? Da kommen erst ganz viele Leute vornweg, manchmal kommen auch Polizei-Motorräder und ganz viele Sicherheitsleute, das sind die Coolen mit den schwarzen Sonnenbrillen, die immer sehr wichtig und angespannt gucken. Und irgendwann kommt dann der berühmte Mensch, sie oder er hat ein besonders schickes Fahrzeug, ein edles Pferd oder eine Kutsche.

So., 26.12. 10.15 Uhr Gottesdienst in Neuhausen für die Gesamtgemeinde 2. Weihnachtstag mit Abendmahl

Fr., 31.12. 17.00 Uhr Jahresschlussversammlung nach Ordnung der Badischen Landeskirche mit Abendmahl 23.30 Uhr Jahresschlussversammlung nach Ordnung der Brüdergemeine

Der König auf dem Esel aber, der zu uns kommt, kommt ohne Sicherheit. Ein Esel ist nicht sehr groß. Wenn ein Erwachsener auf dem Esel reitet, dann schleifen die Füße fast auf dem

Erdboden. Ganz normale Leute hatten früher Esel im Stall. Meistens waren die Esel dazu da, hart zu arbeiten. Pferde, die gehören zu Soldaten, die reiten auf ihnen oder lassen sie ihre Kriegswagen ziehen. Pferde, Rosse, das sind Kriegstiere ‒ mit einem Esel ist man auf dem Schlachtfeld verloren.

10.00 Uhr

Der König auf dem Esel und das Kind, beide wollen nicht in Palästen wohnen und von oben herab regieren. Sie wollen anders wichtig sein, nämlich ganz nah bei den Menschen und in deren Herzen. Wir, die Menschen dieser Erde, brauchen den Frieden ganz dringend. Es geht um unsere Zukunft. Die kann nur gut werden, wenn wir Frieden haben auf der Erde. Und besonders die Menschen brauchen den Frieden, die noch ganz viel Zukunft vor sich haben, das sind die Kinder dieser Welt. Die Menschen auf der Welt sind wie eine große Familie. Brot für die Welt möchte alle Familienmitglieder daran erinnern,Familiengottesdienst dass es noch viel zu tun gibt, damit es gerechter zugeht innerhalb dieser Familie.

Do., 06.01.

10.00 Uhr Regio-Gottesdienst in Königsfeld

Eröffnung derkönnen 62. Aktion für die Welt der Ob die Gottesdienste wie geplant stattfinden hängt Brot von der Entwicklung Infektionszahlen ab. Bitte beachten sie die aktuellen Mitteilungen in den Aushängen, Hintergrund des Aktionsthemas Ein Advent im Mitteilungsblatt und auffür der Website www.evik.de

Gott hat das, was wir zum Leben brauchen, für alle geschaffen und will, dass wir es gerecht verteilen ‒ aber in unserer Menschenfamilie gibt es große Unterschiede. Wir hier in Deutschland leben in Sicherheit und den meisten von uns geht es sehr gut. Menschen in anderen Teilen der Welt haben nicht alles, was sie brauchen. In vielen Ländern müssen die Kinder für einen Familiengottesdienst ihren Eltern beim GeldverdienenBausteine helfen. Sie arbeiten hart und sie gehen gar nicht zur Schule zum 1. Advent 2020 oder nur ganz selten. Diese Kinder schaffen es oft nicht, einen Schulabschluss zu machen.

die Zukunft Eröffnung der 62. Aktion Brot für die Welt

Über das Projekt Projektbezug Die bittere Seite des Zuckers www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/ philippinen-kinderarbeit Projektpartner Brot-für-die-Welt-Partnerorganisation Quidan Kaisahan auf den Philippinen Berücksichtigt sind in diesem Entwurf: • Predigttext für den 29.11.20: Sacharja 9,9-10 • Psalm 24

Rowenas Traum

Die Bausteine des Familiengottesdienstes • Anspiel • Predigtimpuls • Liedvorschläge

• Projektinformation, Aktion und Kollekte • Psalm, Gebete und Segen

Eine Übersicht über alles Material zum Projekt von Brot für die Welt, das im Gottesdienst eine Rolle spielt und vorgestellt wird, finden Sie am Schluss des Gottesdienst-Entwurfes.

Geänderter Ablauf Die gottesdienstliche Praxis hat durch die Pandemie große Einschränkungen aber gleichzeitig auch den schnellen Einzug neuer Formen erlebt. Wir stellen Ihnen darum den Entwurf für einen Familiengottesdienst in „Baustein-Form“ zur Verfügung. Wie auch immer sich die Situation bis zum 1. Advent entwickelt, Sie können entscheiden, wie Sie welchen Baustein in Ihrer Gemeinde umsetzen.

Von den Wurzeln der Kinderrechte Gottesdienstheft 62. Aktion

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NEWSLETTER „KÖNIGSFELDER NACHRICHTEN“

DACHREITER 2021-4 • FOTO: ZVG.

Kontaktadressen Region Nord • Manfred Kruppa (siehe oben) • Katharina Kronbach, Leopoldstraße 61, 76337 Waldbronn, Telefon: 07243 358 77 85, E-Mail: k.kronbach@koenigsfeld.org • Andreas Schlimm, In den Klostergärten 31, 67227 Frankenthal, Telefon + Fax: 06233 288 47, E-Mail: ab.schlimm@koenigsfeld.org

Kontaktadressen Region Süd • Christoph Huss (siehe oben) • Barbara Hofmann, Emmendinger Straße 14, 79211 Denzlingen, Telefon: 07666 990 87, E-Mail: b.hofmann@koenigsfeld.org • Pfr. i. R. Gerold Peper, Hauptstraße 148, 79576 Weil am Rhein, Telefon: 01515 393 85 82

2022 Bausteine für einen Familiengottesdienst SeniorenAppartements im Herrnhuter Haus Abendmahl nach Ordnung der Brüdergemeine mit Ansprache Zinzendorfplatz 7; Leitung: Uta Swoboda (s. o.) zum 1. Advent 2020

Der König, der auf dem Esel, kommt nicht auf dem hohen Ross und er will das Gegenteil von Krieg. Er kommt, weil jetzt Frieden sein soll. Dieser Frieden fängt bei den Kleinen an, bei Leuten, die nicht berühmt sind oder als Helden verehrt werden. Am ersten Advent, da beginnt der Weg auf Weihnachten zu. Im Stall von Bethlehem kommt zu Weihnachten Jesus zur Welt, dann verkünden auch die Engel: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden!

So., 02.01.

Evangelischer Kindergarten Arche Tel.: 07725 28 32 E-Mail: kindergarten@koenigsfeld.org

Ein Advent für die Zukunft

Fr., 24.12. 07.00 Uhr Christmette Heiligabend 14.30 Uhr 1. Christnacht auf dem Zinzendorfplatz mit Krippenszene Ein Advent für die Zukunft Familiengottesdienst 16.00 Uhr 2. Christnacht 17.30 Uhr 3. Christnacht Predigtimpuls Sa., 25.12. 10.00 Uhr

Familiengottes

Unser Newsletter Königsfelder Nach- Die Königsfelder Nachrichten sind nicht richten informiert monatlich über Ak- nur für Glieder im Gemeinbereich nütztuelles aus der Gemeinde und ergänzt lich sondern auch für alle, die in Ködamit den vierteljährlich erscheinenden nigsfeld und Neuhausen wohnen. Der Gemeindebrief Dachreiter. Jeweils zu E-Mail-Newsletter lässt sich am Compudas Projekt Beginn eines Monats weist Über der Newsletter, Tablet oder auch Smartphone lesen. ter auf Termine und neue Inhalte auf unserer Website www.evik.de Projektbezug hin. Es gibt auch die Möglichkeit, den Newsletter per Post zu erhalten – bitte im GeDie bittere Seite des Zuckers meindebüro melden. Wir freuen uns, Bitte melden Siewww.brot-fuer-die-welt.de/projekte/ sich an. wenn möglichst viele Mitglieder dieses philippinen-kinderarbeit Angebot wahrnehmen. www.evik.de/newsletter Sie ist elf Jahre alt und lebt auf der philippinischen Insel Negros. Rowena Pama schwebt gerade zwischen Kindheit und Erwachsenwerden: Sie liebt es, zu schaukeln, und sie hat Angst vor Schlangen und Gewitter. Doch als der Reporter fragt, was ihre Sorgen sind, wird klar: Rowena hat mehr Erfahrung mit den Sorgen der Erwachsenenwelt, als sie mit elf Jahren haben sollte. Ob sie regelmäßig zur Schule gehen kann, hängt vom Familieneinkommen ab. Findet ihre Mutter keine Beschäftigung, zu der sie die kleinen Geschwister von Rowena mitnehmen kann, muss Rowena zu Hause bleiben und auf die beiden aufpassen. Dann gibt es keine Chance auf die Fahrt zur Schule und die Teilnahme am Unterricht. Und dann beschleicht Rowena die Angst, sie könnte das Klassenziel nicht erreichen, weil sie wieder nicht richtig mitkommt im Unterricht. Rowenas Vater jobbt als Taglöhner und ist den größten Teil des Tages nicht zu Hause. Eine ältere Schwester lebt bereits bei Verwandten, weil in der heimischen Bambushütte nicht viel Platz ist. Rowena hat schon die Arbeit auf den Zuckerrohrfeldern ihrer Heimatinsel kennengelernt und auch die Erfahrung machen müssen, wie kaputt man abends von dieser Arbeit ist. Trotz dieser fast täglichen Zwickmühle hat Rowena nicht verlernt zu träumen. Ihr liebster Ort ist die Schule und sie baut mutig Stück für Stück an ihrem Traum, später einmal Lehrerin zu werden. Sie weiß sehr gut, dass das nur gelingen kann, wenn die Situation der Eltern stabiler wird.

Rowena Pama ist eines von 152 Millionen Kindern auf dieser Erde, die von Erwachsenen zu Erwerbsarbeit eingesetzt werden oder anderweitig das familiäre Einkommen aufbessern müssen. Damit gibt es in den Leben dieser Kinder folgenschwere Einschnitte: Sie werden vom Schulbesuch abgehalten, sie haben wenig Zeit zum Lernen und gar keine zum Spielen. Sie sind gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt, von den seelischen ganz zu schweigen. Die eigentliche Kindheit ist auf einmal ganz kurz. Viel zu früh müssen die Kinder eintauchen in die Welt der wirtschaftlichen Zwänge, die Sorgen und Denkweisen der Erwachsenen teilen.

Projektpartner Wie eine Kindheit verläuft, hängt in den meisten Fällen davon ab, wo auf dieser Erde ein Kind geboren wird. Welche Empfindungen löst das bei uns aus? Brot-für-die-Welt-Partnerorganisation

Christoph-Blumhardt-Haus Alten- & Pflegeheim Ambulanter Pflegedienst, Tages- und Kurzzeitpflege, spez. Pflege bei Demenz, Servicewohnen, offener Mittagstisch, Stellwaldstr. 1, 78126 Königsfeld i. Schw. Leitung: Tobias Weymann, Telefon: 07725 93 85-0 E-Mail: info@christoph-blumhardt-haus.de Internet: www.christoph-blumhardt-haus.de Bankverbindung / Spendenkonto Evangelische Bank · SWIFT-BIC: GENO DEF1 EK1 IBAN: DE38 5206 0410 0000 5075 04 Konto-Inhaber: Ev. Brüdergemeine Königsfeld Für Überweisungen an die Ev. Kirchengemeinde bitte Verwendungszweck „Landeskirche“ angeben. Diakonisches Werk im Schwarzwald-Baar-Kreis Beratungsstelle für Schwangere und junge Familien, allgemeine Sozialberatung, Kurvermittlung, Schuldenberatung, Telefon: 07721 84 5150, E-Mail: villingen@diakonie.ekiba.de, www.diakonie-sbk.de

IMPRESSUM

Dachreiter – der vierteljährlich erscheinende Gemeindebrief der Evangelischen Gesamtgemeinde Königsfeld Herausgeber: Evangelische Brüdergemeine und Evangelische Kirchengemeinde Königsfeld (Anschrift s. o.) Redaktion: Judith Baudis, Ursula Böcker, Gabriele von Dressler, Christoph Huss (verantw.), • Anspiel Angelika Munk-Rombach, Johannes Treude • Predigtimpuls Realisation & Verlag: DIGNUS.DE Medien GmbH Klimaneutral, Recyclingpapier: www.dignus.de • Liedvorschläge 2,50 Euro je Ausgabe, 9 Euro im Jahr für vier Ausgaben • Projektinformation, Aktion und Kollek

Die Bausteine des Familiengottesdienstes

• Psalm, Gebete und Segen


16 PORTR AIT 16

Jüdisches Leben in unserer Nachbarschaft er aus Königsfeld kommend den jüdischen Friedhof in der Hoferstraße in Rottweil betritt oder über die Mauer schaut, stutzt. Sieht es dort nicht ganz ähnlich aus wie bei uns? In der Tat wurde im 19. Jahrhundert die Form der gleichförmigen, liegenden Grabsteine von den Herrnhutern übernommen. Dieses Zeugnis guter Nachbarschaft, das bis heute weiterlebt, bildet den Abschluss unserer Portraitreihe aus Anlass des Gedenkjahrs „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

Gute Nachbarschaft zwischen Christen und Juden ist nicht selbstverständlich. Die „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ sind geprägt durch Unverständnis und Feindseligkeit, Ausgrenzung, Vertreibung und Ermordung. Die christliche Theologie hat lange dazu beigetragen – erst nach dem Zweiten Weltkrieg setzte ein Umdenken ein. Das Gedenkjahr von Staat und Kirchen möchte dem Antisemitismus entgegenwirken. Denn leider müssen sich Menschen jüdischen Glaubens immer wieder fragen, ob sie ihren Glauben und dessen Symbole offen zeigen sollen oder lieber nicht. Zurück zur Verbindung zwischen den Herrnhutern und jüdischen Gemeinden. Schon Graf Zinzendorf hatte in seiner Schulzeit in Halle und dann auf seiner Kavaliersreise 1719 Kontakt mit Jüdinnen und Juden gehabt. Dahinter stand vielfach ein missionarischer Gedanke. Dieser war aber verbunden mit Achtung vor dem Glauben, in dem Jesus aufgewachsen war und mit einem echten Interesse an dem Menschen, ihrem Glauben und ihren Gebräuchen. Auch der Diasporarbeiter Johann Conrad Weiz, der ab 1826 im Auftrag der Herrnhuter von Königsfeld aus den Südwesten Deutschlands bereiste, unterhielt nicht nur Kontakte zu den verschiedensten frommen Kreisen, sondern hatte auch Verbindungen zu jüdischen Gemeinden. Er sprach selbst Hebräisch und hatte nach dem Zeug-

nis seiner Kinder eine beachtliche hebräische Bibliothek. Für 1832 und 1843 lassen sich Besuche von Weiz bei der jüdischen Gemeinde in Rottweil belegen, unter anderem bei Nathan Degginger, in dessen Haus sich der Betsaal befand, bis 1861 eine eigene Synagoge errichtet werden konnte. Es liegt nahe, in diesen Kontakten den Grund zu sehen, der dazu geführt hat, dass die jüdische Gemeinde in Rottweil um 1835 aus dem herrnhutischen Königsfeld die Form der Grabsteine übernahm. Als sie 1850 ein Stück Land für einen eigenen Friedhof erwerben konnte, legte sie die Form gleichförmiger, liegende Grabsteine fest, als Zeichen der Gleichheit aller Menschen im Tod. Die jüdische Gemeinde Rottweil bestand bis 1938. Ende 2002 wurde nach starkem Zuzug von Jüdinnen und Juden aus der Ukraine die Israelitische Kultusgemeinde Rottweil neu gegründet. Sie erhielt auch das Nutzungsrecht für den jüdischen Friedhof und setzt seither die Tradition der liegenden Grabsteine fort. 2017 konnte eine neu erbaute Synagoge am zentral gelegenen Nägelesgraben eingeweiht werden. „Wir haben jetzt unser eigenes Haus; das ist ein ganz anderes Gefühl“, erklärt die Ansprechpartnerin der 300 Mitglieder zählenden Gemeinde Tatjana Malafy in einem Telefonat. In der Pandemie hat man mit Briefen und Päckchen Kontakt zueinander gehalten. Der Rabbiner hat online Thora-Unterricht gegeben. Zu Chanukka haben sie 2020 die Kerzen im Freien entzündet, die Gemeindeglieder haben getanzt und gesungen. Vielleicht wird das 2021 wieder so sein, wenn die jüdische Nachbargemeinde ab dem 28. November Chanukka feiert, das Fest der gnädigen Zuwendung des Ewigen im Wunder der acht Lichter. Vielleicht erklingt auch die Liedzeile: „Jeder eine ist ein kleines Licht und wir alle ein starkes Leuchten.“ Christoph Huss |

REIHE: JÜDISCHES LEBEN Jüdinnen und Juden leben nachweislich seit 1.700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Zahlreiche Aktionen in diesem Jahr haben zum Ziel, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. Der Dachreiter beteiligt sich daran mit der Portrait-Reihe dieses Jahres.

DACHREITER 2021-4 • FOTO: C. HUSS

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