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Foto/Illustration: Concord / CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/ licenses/by-sa/3.0/deed.de; Uwe Mayer; zvg.; Jens Hagen

2019

Dachreiter e vangelisch in Königsfeld · w w w.e vik.de

FARBEN DER KRICHE

KIRCHENWAHLEN

ZINZENDORFPLATZ

Violett • schwarz • weiß ... 02

Ältestenamt in bester Tradition 05

Haus Renatus Früauf 16

Willkommen .................................................................. 2 Thema: Farben der Kirche Violett • schwarz • weiß • rot • grün ........................... 2 Die Kirche ist bunt ...................................................... 3 Lebendige Veranstaltung ............................................. 4 Liturgustisch in blau? ................................................... 4 Kirchenwahlen: Das Ältestenamt – in bester Tradition ....... 5 Arche: Vögel, Sorgen und ein Tausch ............................... 6

CBH: MAKS-S macht noch bunter ..................................... 6 Ortsplan & Partner ...................................................... 7-9 Junger Dachreiter .................................................... 10-11 Abgebildet .................................................................. 12 Aus der Gemeinde ........................................................ 13 Neuhauser Spalte ......................................................... 13 Termine, Versammlungen, Region & Kontakt .............. 14-15 Zinzendorfplatz: Haus Rentaus Früauf ............................ 16


2 willkommen Farben der Kirche

Liebe Mitglieder und Freunde der Kirchengemeinde, der Herrnhuter Brüdergemeine am Ort und außerhalb, liebe Gäste in Königsfeld! Nun steht sie wieder vor der Tür, die Urlaubszeit. Für viele von uns eine Auszeit im Jahr. Wir sammeln neue Eindrücke, suchen unbekannte Ziele auf und haben Zeit. Zeit für unsere Nächsten, für Familie und Freunde, Zeit um neues zu entdecken oder uns bekannte Dinge wieder neu aufzufrischen. Sommerzeit: Gott bringt Farbe in die Natur und in unser Leben. Wie ist das eigentlich mit den Farben im Kirchenjahr? Welche liturgischen Farben gibt es und welches Symbol steckt dahinter?

Allen, die in diesen Tagen und Wochen auf Reisen gehen, wünschen wir einen farbenfrohen und behüteten Urlaub. Ihre Gabriele von Dressler | Bild auf dieser Seite: Altar in der Bugenhagenkirche in Greifswald-Wieck

auf unserer Website

Auf der Website der Gesamtgemeinde finden Sie aktuelle Nachrichten, ausgewählte Predigten zum Nachlesen und vieles mehr. Hineinschauen lohnt sich! www.evik.de Auch frühere Ausgaben des Dachreiter stehen online zum Blättern und Lesen zur Verfügung. Die Website lässt sich auch gut mit mobilen Geräten betrachten; einfach den QR-Code mit dem Smartphone scannen.

Violett • schwarz • weiß • rot • grün > Die liturgischen Farben malen in der Landeskirche das Kirchenjahr.

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ls Kind und als Jugendliche kannte ich in meiner Heimatgemeinde Nümbrecht einen dunklen Altartisch ganzjährig bedeckt mit einer schwarzen Decke, von der Kanzel hing ein schwarzes Antependium (Behang), die Bänke für die Presbyter (Ältesten) waren dunkel. Nümbrecht gehört zur unierten Rheinischen Landeskirche. Anders als in der Badischen Union wurde im Rheinland, das damals zu Preußen gehörte, die Union vom preußischen König verfügt, das heißt, die Gemeinden erkannten das lutherische oder reformierte Bekenntnis und Verständnis an, behielten aber die eigene Tradition bei. Meine Gemeinde war und ist reformiert, dazu pietistisch geprägt, nüchtern, ernst, etwas streng und ernst. In der lutherischen Nachbargemeinde gab es je nach Kirchenjahreszeit Farben auf dem Altar und auf der Kanzel. Mir gefiel das, aber wir hatten es nicht. In meiner zweiten Berufsausbildung beschäftigte ich mich mit dem Kirchenjahr, und es faszinierte mich, dass nicht nur die Kirchenmusik und der Gemeindegesang das Kirchenjahr zum Klingen, sondern auch liturgische Farben die Feste und Gedenktage erkennbar zum Leuchten bringen. Das Kirchenjahr beginnt mit der Adventzeit, einer Bereitung- und Bußzeit bis Weihnachten. Die Farbe dieser Zeit ist violett, die Behänge und Decken können mit adventlichen Motiven bestickt sein. Weihnachten, Fest der

Geburt Christi, wie alle Christusfeste hat die Farbe Weiß bis zum ersten und dem letzten Epiphaniassonntag. Es folgt die Passionszeit als Besinnung auf das Leiden und Sterben Jesu ist sie eine Buß- und Fastenzeit und hat die Farbe Violett bis Gründonnerstag, Weiß (Einsetzung des Abendmahls), Karfreitag und Karsamstag Schwarz. Im Advent der Sonntag „Gaudete“ und in der Passionszeit „Laetare“ haben die Farbe Rosa wegen der Nähe zu Weihnachten bzw. Ostern. Die Osterfreudenzeit hat wie alle christusfestgeprägten Zeiten die Farbe Weiß. Pfingsten und Gedenktage der Märtyrer zeigen sich mit rot, der Farbe des Heiligen Geistes und der Märtyrer. „Trinitatis“ mit der Farbe Weiß beendet die großen Christusfestkreise. Die lange Zeit nach „Trinitatis“ trägt die Farbe Grün, Zeit des keimenden Samens, der still wachsenden Saat, des Wartens auf die Frucht. Das Reformationsfest als Tag des Anschlags der Thesen Luthers und Beginn der evangelisch-lutherischen Kirche hat die Farbe Rot, Buß- und Bettag wieder Violett, Ewigkeitssonntag Weiß. Diese Farbenpracht und die wiederkehrenden Merkmale hätte ich gern in meiner Kirche gehabt, zwar ist sie nicht mehr ganz so schwarz, aber nicht bunt – es ist nicht die Tradition, und ich muss mich fügen. Ursula Böcker |

Dachreiter 2019-2 • Foto: zvg.; Concord / CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de; DIGNUS.DE

Mit dieser Ausgabe des Dachreiters wollen wir uns auf Entdeckungsreise machen. Wie ist das mit den liturgischen Farben in unserer Gesamtgemeinde Königsfeld? Zinzendorf hat die Gemeinde als Schmuck bezeichnet. Wo können wir noch mehr Schmuckstücke brauchen?


3 Farben der Kirche

Die Kirche ist bunt > Was mit Pfingsten begann, setzte sich in der Kirchengeschichte fort und macht uns heute offen für Andere.

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unter ging es nicht: beim ersten Pfingstfest strömten Glaubende aus der ganzen damals bekannten Welt zusammen. Der Evangelist Lukas schildert das in seiner Apostelgeschichte. Ortsansässige Juden kamen, Araber aus Mesopotamien, Europäer aus Rom, Afrikaner aus Ägypten und Libyen. Am Beginn der Kirche Jesu Christi stand ein frohes ökumenisches Fest, das Menschen heller und dunkler Hautfarbe aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen miteinander feierten! Alle waren vom Heiligen Geist erfüllt und erzählten von den großen Taten Gottes. Zu gerne hätte ich da ein wenig zugehört, denn bestimmt erklang das Evangelium je nach Herkunft der PfingstBegeisterten in ganz verschiedenen Tönen. Dieses bunte Pfingstfest führte konsequent weiter, was Jesus von Nazareth mit seinem Leben gezeigt hatte: dass Gottes Liebe uneingeschränkt allen Menschen gilt und nicht nur den Angehörigen des jüdischen Volkes. Jesus wandte sich den „unreinen“ Samaritanern ebenso zu wie einem römischen Hauptmann; an seinem Tisch versammelte sich regelmäßig eine bunte Gesellschaft von Prostituierten und Zöllnern und anderen „Sündern“. Damit erweckte er Anstoß bei den Frommen, die für diese ständigen Grenzüberschreitungen kein Verständnis hatten.

Dachreiter 2019-2

Die Bibel selbst besteht ja aus einem Strauß unterschiedlicher Bücher und Geschichten. Ganz verschiedene Autoren haben in vielen Jahrhunderten Gottes Wort aufgeschrieben. Auch das Neue Testament bildet inhaltlich keine Einheit, denn seine Schriften erzählen in großer Vielfalt und aus jeweils eigenem Blickwinkel von Jesus Christus. So sieht der Evangelist Johannes die Worte und Taten des Jesus von Nazareth recht anders als Matthäus, Markus und Lukas; der Apostel Paulus entwickelt seine eigene Theologie, die von der des Briefes an die Hebräer oder der des Jakobusbriefs ziemlich weit entfernt ist. Das Neue Testament ist eine Sammlung von Schriften mit jeweils eigenen Akzenten. Deshalb kann auch die Kirche nicht einheitlich im Sinne von gleichförmig sein: ihre bunte Vielfalt ist in den vielseitigen Aussagen des Neuen Testaments begründet. In der Kirchengeschichte kam dies nicht immer zur Geltung. Je mächtiger die katholische Kirche im Laufe der Jahrhunderte wurde, desto mehr hat sie darauf geachtet, ihre Lehre und ihren Einflussbereich zu wahren, notfalls mit Gewalt. Dennoch konnte sie die Abspaltung der orthodoxen Kirchen im 11. Jahrhundert und die pro-

testantischen Reformationen im ausge- Seit einigen Jahrzehnten ist die ohnehin henden Mittelalter nicht verhindern. Die schon bunte kirchliche Landschaft noch Kirche war (wieder) bunt geworden. farbiger geworden. Es funkeln, um mit Zinzendorf zu reden, im Kristall der wahren, Wie viele Andere sah Nikolaus Ludwig von unsichtbaren Kirche noch weitere Farben: Zinzendorf das durchaus positiv – ja, er schätzungsweise 670 Millionen Glaubende hielt die Vielfalt der Kirchen für notwen- gehören zu einer der „Pfingstkirchen“, die dig, denn die christliche Wahrheit war sei- das Wirken des Heiligen Geistes in den Mitner Meinung nach viel zu groß, als dass sie telpunkt ihres Glaubens stellen. Das ist mehr nur in einer Kirche beheimatet sein konnte. als ein Viertel der insgesamt 2,5 Milliarden Die Kirchen ergänzen sich. Gerade in deren Christen in der Welt, Tendenz steigend, vor Vielfalt liegt die Schönheit der einen, wah- allem in Afrika und Lateinamerika. Wenn ren, unsichtbaren Kirche. Für den Grafen sich die Entwicklung so fortsetzt, könnte die ist sie ein Kristall, in dem die verschie- Pfingstbewegung die katholische Kirche im denen Konfessionen und Glaubensge- Jahr 2050 in weiten Teilen der Welt zahmeinschaften in vielen Farben funkeln. lenmäßig überholt haben. Die von Zinzendorf angestoßene Arbeit der Weltmission hat dazu geführt, dass Herrnhuter Gemeinden und Kirchen auf fünf verschiedenen Kontinenten entstanden sind. Zwar haben sie alle ihre Wurzeln in der Herrnhuter Tradition, aber sie entwickelten oft ein ganz eigenes Gepräge ihres kirchlichen Lebens. Von den inzwischen weit über einer Million Mitglieder der Brüder-Unität lebt nur eine kleine Minderheit in Europa und in den USA; über 80 Prozent sind in Afrika und der Karibik zu Hause. Eine bunte Gemeinschaft, die aus verschiedenen Kulturen und ethnischer Herkunft besteht, war von Anfang an eines der wichtigsten Kennzeichen der Herrnhuter Brüdergemeine. Die zahlenmäßig größten Gemeinden der Europäisch-festländischen Provinz befinden sich in den holländischen Großstädten, weil in den Niederlanden mehr als 300.000 Surinamer mit afrikanischen und indischen Wurzeln leben, von denen einige Tausend zur Brüdergemeine gehören. So sind zum Beispiel die Synoden im Blick auf die Hautfarbe der Synodalen bunt geworden. In den letzten Jahrzehnten haben auch die Landeskirchen entdeckt, dass Kirche-Sein bedeutet, in globalen Beziehungen zu denken und zu leben. Überall sind Partnerschaften zwischen Gemeinden und Dekanaten in Deutschland mit Gemeinden und Kirchen in Asien, Afrika und Lateinamerika entstanden. Im Villinger Kirchenbezirk besteht seit 1990 eine Partnerschaft mit der KarnatakaDiözese der Kirche von Südindien. Die Zahl der christlichen Kirchen und Gemeinschaften in der Welt ist kaum noch überschaubar. Allein der Ökumenische Rat der Kirchen zählt 350 Mitglieder aus allen Teilen der Welt. Die römisch-katholische Kirche gehört ihm nicht an, arbeitet aber in wichtigen Ausschüssen des Rates mit.

Wahrhaftig, die Kirche Jesu Christi ist bunt. Es kann nicht ausbleiben, dass sich diese Vielfalt auch in den recht unterschiedlichen Lehren und Prioritäten, die die Kirchen setzten, niederschlägt. Kindertaufe ja oder nein? Wie wörtlich ist die Heilige Schrift zu verstehen? Sollen gleichgeschlechtliche Partnerschaften und Ehen in den Gemeinden anerkannt sein, und darf ihnen der Segen erteilt werden? Die lebendige Buntheit der Kirchen lebt nicht nur mit, sondern gerade von solchen Diskussionen und Auseinandersetzungen. Auch unsere Gesellschaft ist multikulturell und damit bunt geworden. Die Tausende nach Deutschland Geflüchteten stellen die Kirchen vor neue Herausforderungen. Sie können und müssen von ihrem Glauben und ihren Erfahrungen her einen Beitrag zur Integration der zu uns Gekommenen leisten. In einer im Dezember 2018 veröffentlichten „Erklärung gegen Rechtspopulismus“ der Evangelischen Brüder-Unität heißt es unter anderem: „Als europäische Kirchenprovinz einer internationalen Kirche sprechen wir uns deutlich gegen jede Form von Nationalegoismus und Eurozentrismus aus. Menschen in anderen Teilen der Welt sind unsere Schwestern und Brüder … Das Wissen um das Gewicht des biblischen Gebots, Fremde zu unterstützen, sensibilisieren uns für jeden Versuch, Geflüchtete und Migranten zu Sündenböcken zu machen … Hasserfüllte Sprache lehnen wir ab und rufen zu einem friedlichen Dialog über die europäischen Grundwerte auf.“ Die Kirche ist bunt. Sie ist dann Kirche, wenn sie ihren Mittelpunkt im Glauben an Jesus Christus und in seiner Nachfolge hat. Bleibt sie bei diesem Zentrum, sind ihrer Buntheit keine Grenzen gesetzt. Hans-Beat Motel |


4 Farben der Kirche

Lebendige Veranstaltung

Liturgustisch in blau?

> Die Brüdergemeine ist bunt, durchaus auch liturgisch – aber sie hat keine liturgischen Farben. So werden Farben benutzt, die eine für sich sprechende Symbolik haben; vor allem aber stammen die Farben aus dem Alltagsleben.

> Seit zwei Jahren gehöre ich den intersynodalen Ausschuss für liturgische Fragen an. Er berät die deutschsprachige Brüdergemeine in Dingen der Gestaltung der Gottesdienste und der entsprechenden Räume.

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chauen wir in den Kirchensaal als Ort, an dem Liturgisches sinnenfällig wird. Der helle, meist weiße Ton, in dem das Interieur gehalten ist, spiegelt die Freude der Menschen wider, die sich hier um den (ungesehenen) Herrn scharen. Es ist die Farbe von Ostern her. Das gilt auch für die Geschehen, in denen die österliche Gewissheit besonders wichtig ist: die Bestattung mit dem weißen Sarg, der etwas von dieser Hoffnung in die Trauer bringt, die Nutzung des weißen Talars beim Abendmahl – das wir in Erinnerung an seinen Tod, aber nur von Ostern her feiern können – und bei der Taufe, die die Getauften hineinnimmt in das neue Leben in Christus.

Gleich in meiner ersten Sitzung kam ein umstrittenes Thema auf die Tagesordnung: der Tisch vorne im Kirchensaal, traditionsgemäß mit einem grünen Filztuch bedeckt. Liturgustisch heißt er, benannt nach den Liturgen oder Liturginnen, die dahinter sitzen oder stehen – bisweilen auch dahinter verschwinden. „Huch, wo ist er denn hin?“

Ein Ausschussmitglied nannte das Möbelstück gar das grüne Monster. Grüner Filz erinnere ihn an die muffigen Zimmer früherer Generationen. Warum überhaupt grün? Dies ist in der Brüdergemeine niemals theologisch begründet worden – anders als die Farben Vorne in der Mitte des Saales steht der Liturgustisch. Seine rote weiss und rot. Es ist einfach so, überall. Decke beim Abendmahl nimmt die Farbe des Tranks auf, der im Kelch auf Jesu Blut hinweist. Die grüne Decke hingegen ist wohl Auch Türen und Zäune sind in der Brüdergemeine oft grün. Natüreher den Gebräuchen der Anfangszeit entnommen – vielleicht für lich ließe sich das Grün begründen: Es ist die Farbe des immerwähmanchen ernüchternd zu erfahren. Auf einem Bild der Synode in renden oder neu erstehenden Lebens, die Farbe der Hoffnung. Aber Großhennersdorf von 1750 hat der Tisch eine grüne Decke. Wenn könnte der Tisch nicht auch blau sein, wenn es besser zum Raum es alltags-liturgische Farben gab, dann an den Bändern der Schwe- passt? Oder ohne Tuch und transparenter, damit der Liturg nicht sternhauben, die heute nicht mehr im Gebrauch sind. von der Gemeinde getrennt wird? Auf jeden Fall sollte er in der Gestaltung eher an einen Tisch erinnern als einen Altar.

Eine Bemerkung zum Schmunzeln: Die drei Bänder im Gesangbuch (in weiß, rot und grün) nehmen diese drei Farben nicht inhaltlich auf, wie oft vermutet wird. Sie entstanden auf dem Weg von der Straßenbahnhaltestelle in die Druckerei mit dem Geschäftsführer des Friedrich Reinhardt-Verlags innnerhalb von fünf Minuten! Niemand hatte zuvor daran gedacht, welche Farben die Bänder tragen sollen, und so musste nun kurzerhand entschieden werden. Liturgie ist immer eine lebendige Gestaltung unseres Gottes-Dienstes in unserem Alltag und entwickelt sich aus ihm heraus. Volker Schulz | Das „grüne Monster“ lieber in blau? Das Bild ist reine Fiktion. In Königsfeld gibt es keine Pläne, die Farbe des Tuches zu verändern.

Dachreiter 2019-2 • Foto: zvg.; Dignus.de

Das Ende der Debatte im Ausschuss war: Wir wurden uns nicht einig. Die einen wollten unbedingt umgestalten, die anderen am Wert des Vertrauten festhalten. Deshalb gab es in der Sache keine Empfehlung des Ausschusses. Aber es könnte schon sein, dass man eines Tages einen Brüdergemein-Saal betritt, der vorne ganz anders aussieht. Christoph Huss |


5 Kirchenwahlen

Das Ältestenamt – in bester Tradition > In den Kirchen wird Ende dieses Jahres gewählt – auch in unserer Evangelischen Gesamtgemeinde. Die Brüdergemeine ruft am 17. November zu den Wahlen für den Ältestenrat auf. Die Kirchengemeinde wählt am 1. Dezember neue Älteste. Beide Gremien sind dabei, die Wahlen vorzubereiten.

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Dachreiter 2019-2 • Iluustration: Uwe Mayer

a werden nun Menschen gesucht, die sich als Kandidaten zur Wahl stellen möchten. Alle, die diese Aufgabe übernehmen, setzen damit eine urchristliche und besonders eine protestantische Tradition fort. Die evangelischen Kirchen haben sich eine demokratische Leitungsstruktur gegeben. Demokratie ist manchmal umständlich – auch die Durchführung solcher Wahlen. Aber Demokratie ist nun einmal die beste Form, um viele Menschen an der Verantwortung zu beteiligen und die Macht Einzelner zu begrenzen. Der Begriff der „Älteste“ ist dem neuen Testament entnommen, im Sinne der für die Gemeinde Verantwortlichen. Heute bezeichnet er diejenigen Gemeindemitglieder, die die Kirche vor Ort, zusammen mit den Pfarrern und anderen Hauptamtlichen leiten. Älteste werden von den Gemeindegliedern in ihr Amt gewählt. Sie müssen allerdings – anders als der Name verheißt – ganz und gar nicht alt sein. In der Badischen Kirche können sich 2019 zum ersten Mal auch Jugendliche ab 16 Jahren zur Wahl stellen lassen. Das Ältestenamt ist ein wichtiges Amt und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Schon die Bibel spricht an mehreren Stellen von Ältesten. Im 4. Buch Mose des Alten Testaments steht, dass Mose aus dem israelitischen Volk Männer aussuchte, die ihn in seinem Amt entlasten sollten. In den Zeiten der großen Christenverfolgung wurden die verschiedenen Dienste in der Gemeinde zunehmend in einem einzigen Amt zusammengefasst, dem geweihten Priester-

amt. Während die Ältesten immer Mitglied eines Kollegiums waren, amtierten die Priester allein. Erst die Reformation entdeckte Recht und Verantwortung der Gemeinde und damit auch das Ältestenamt wieder und entwickelte die Lehre vom Priestertum aller Gläubigen. 1523 schrieb Martin Luther, „dass eine christliche Versammlung oder Gemeinde Recht und Macht habe, alle Lehre zu urteilen und Lehrer zu berufen, ein- und abzusetzen.“ Typische Kirchenälteste gibt es nicht. Ältestenrat und Kirchengemeinderat leben davon, dass möglichst unterschiedliche Stimmen, Erfahrungen und Begabungen aus der Gemeinde zusammenkommen. Die Ältesten haben das Ohr an der Gemeinde. Sie nehmen Wünsche und Anliegen auf. Zusammen mit den Hauptamtlichen koordinieren sie Angebote für die unterschiedlichen Altersgruppen und denken darüber nach, wie der Gottesdienst und das Gemeindeleben einladend gestaltet werden können. Älteste wirken im Gottesdienst durch Lesungen oder die Austeilung des Abendmahls. Sie verwalten die Gemeindefinanzen und entscheiden über Bauvorhaben und Stellenbesetzungen. Und sie bringen mit frischen Ideen, mit ihrem Glauben und auch mit ihrem Zweifel Veränderungen in der Gemeinde voran. Der Ältestenrat der Brüdergemeine hat sechs gewählte Mitglieder, die sechs Jahre im Amt bleiben. Alle drei Jahre steht die Hälfte des Gremiums zur Wahl. Am 12. Juli

werden mit einem ersten Wahlrundschreiben alle Mitglieder informiert und um Wahlvorschläge gebeten. Am 27. September geht es ein zweites Schreiben an alle Wahlberechtigten, am 11. Oktober werden die Kandidaten in einem Gemeinrat vorgestellt und am 17. November wird gewählt. Auch der Kirchengemeinderat hat sechs gewählte Mitglieder, die alle sechs Jahre neu gewählt werden. Im Mai trifft sich der Wahlausschuss zum erstem Mal und leitet alle weiteren Schritte ein. Die Gemeinde wird durch Aushang, Mitteilungsblatt und im Gottesdienst informiert. Bis Ende September werden Wahlvorschläge gesammelt. Bis 16. November erhalten alle wahlberechtigten Mitglieder Briefwahlunterlagen, die dann mit der Post geschickt oder an bestimmten Stellen eingeworfen werden können. Am 1. Dezember werden die Stimmen ausgezählt. | Möchten Sie sich im Ältestenkreis engagieren und mehr darüber erfahren, welche Aufgaben die Räte in unserer Gemeinde übernehmen? Sprechen Sie die Hauptamtlichen oder bisherigen Ältesten an. Die Namen finden Sie auf www. evik.de unter Gemeinde -> Gremien. Die Figuren stammen von Uwe Mayer und sind der Broschüre KAN-DI-MAT entnommen, herausgegeben von der Badischen Landeskirche und online verfügbar unter www.evik.de.


6 Kindergarten Arche Christoph-Blumhardt-Haus

MAKS-S macht noch bunter > Neues Konzept für die Alltagsbegleitung auch für schwer an Demenz erkrankte Menschen im Christoph-Blumhardt-Haus.

> Am 31. März fand unser Familiengottesdienst statt.

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u Beginn begrüßte Pfarrer Huss eine große Schar Vögel und verkündete: „Jesus möchte uns einen Vorschlag im Umgang mit unseren Sorgen machen – und das können wir von den Vögeln lernen.“ Zettel wurden verteilt, Sorgen notiert und Hilfreiches im Umgang mit Belastungen ausgetauscht. Dann kamen die Kinder zu Wort. Und weil es viel leichter ist, als über solch ein ernstes Thema zu reden, schlüpften sie kurzerhand in ihre Vogelrolle, spielten und sangen die Geschichte vom ängstlichen, kleinen Spatz, der nach langer Zeit mit vielen quälenden Fragen lernt, seine Sorge abzugeben und Gott zu vertrauen. Für ihr anspruchsvolles und mit Hingabe vorgetragenes Spiel bekamen die Kinder kräftigen Applaus. „Die Kinder haben uns gezeigt, wie es geht“, sagte Pfarrer Huss und wir lernten: Gott schlägt uns einen Tausch vor. „Meine Sorge - Seine Sorge.“ So lautete das Thema des Gottesdienstes. Wie das geht? Die Sorgen abgeben; schauen, was ich tun kann; vertrauen. Überlegen, was Gott von mir möchte und – wenn es möglich ist – Andere die Nähe Gottes in Worten und Werken erleben lassen. So trägt man gemeinsam. Am Ende des Gottesdienstes konnte der Sorgenzettel abgegeben und verbrannt werden. Federleicht und nur mit der Fürsorge für unsere Kinder und Mitmenschen betraut, starteten wir in die neue Woche. Barbara Stöckermann |

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b Mai 2019 wird im Demenzbereich des Christoph-BlumhardtHauses das MAKS-S-Konzept eingeführt. MAKS-S steht für M = motorisch, A = alltagspraktisch, K = kognitiv und S wie sozial bzw. spirituell. Das angehängte -S steht für schwer Betroffene. In diesen vier Bereichen werden feste Rituale gelebt. Durch die regelmäßige Wiederholung sollen Sicherheit und Zuverlässigkeit entstehen. Für Menschen, denen immer mehr Fähigkeiten verlorengehen und zu entgleiten drohen, bietet dieses Konzept eine Möglichkeit, die Ressourcen zu erhalten und die Lebensfreude zu fördern. Fern ab von dem „normalen“ Anspruch, welchen wir jeden Tag ausgeliefert sind, gibt es spielerisch die Möglichkeit, die noch vorhandenen Fähigkeiten unter fachlicher Anleitung zu trainieren. Durchgeführt wird die MAKS-S-Gruppe an drei Vormittagen in der Woche, jeweils von neun bis zehn Uhr mit sechs Seniorinnen und Senioren. Sie leiden an verschieden schwer ausgeprägten Demenzen. Die Anleitung erfolgt jeweils von einer ausgebildeten MAKS-Therapeutin und einem Helfer oder einer Helferin. Gerne können hier auch Ehrenamtliche zum Einsatz kommen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Sozialdienst unter der Telefonnummer 938517. Die MAKS-S-Gruppe wird den Demenzbereich noch einmal bunter und lebendiger machen. Sabine Henke und Huanita Vazzano |

Dachreiter 2019-2 • Foto: zvg.

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10 Junger Dachreiter

Hallo liebe Kinder, die Kirche ist bunt. Davon erfährt der kleine Felix, als er am Sonntag seinen Papa fragt: „Warum gehst du immer noch in die Kirche, wo du doch all die Geschichten schon kennst?“ „Das, wo ich hingehe, heißt ja nicht Schule, sondern Gottesdienst.“ „Aber da muss man immer so weit hinlaufen. Willst du Gott ‘nen Gefallen tun und ihm Zeit schenken?“ Papa muss lachen und sagt: „Es ist eher umgekehrt. Im Gottesdienst kriegen wir etwas geschenkt.“ „Was denn?“, fragt Felix. „Neuen Mut!“, sagt Papa. „Da sind die Worte aus der Bibel und die anderen Menschen aus der Gemeinde, und da habe ich ein Geheimnis entdeckt: In den anderen Menschen, die auch an Gott glauben, in dem, was sie singen und sagen und beten – da kann man Gott finden. Da hört man ihn reden.“ „Meinst du?“, fragt Felix. „Ja, und umso mehr Menschen beieinander sind, desto bunter und vielfältiger ist unsere Gemeinde“, sagt der Vater. „Die Kirche ist bunt?“ „Ja, sie ist bunt

durch die Menschen, aber auch wegen der vielen Veranstaltungen, die es dort gibt mit Worten und mit Musik. Manche Kirchen sind außerdem auch noch bunt in den Räumen, wenn du mal an die schönen Kirchenfenster denkst, die wir uns in der Kirche im Urlaub angeschaut haben. Und dann sind in manchen Kirchen auch noch Decken und Tücher in verschiedenen Farben, je nachdem, ob es Weihnachten, Ostern oder Pfingsten ist.“ „Damit die Menschen nicht vergessen, welche Zeit gerade ist, wie ein Kalender“, meint Felix. „So ungefähr“, sagt Papa. Schaut Euch mal das Kirchenjahr mit seinen unterschiedlichen Zeiten an. Dann könnt Ihr die einzelnen Abschnitte beschriften und mit der richtigen Farbe ausmalen. Viel Freude dabei und herzliche Grüße Eure Renate Brach |

Sonntage nach Trinitatis ..... grün Erntedankfest ................... grün Reformationsfest ................. rot Buß- und Bettag ................... lila Ewigkeitssonntag ............... grün

Passionszeit bis Palmsonntag ..... lila Gründonnerstag .................... weiß Karfreitag ........................ schwarz Ostern .................................. weiß Himmelfahrt ......................... weiß Pfingsten ................................. rot

Dachreiter 2019-2

Adventszeit ............................... lila Weihnachten/Epiphanias .......... weiß Sonntage nach Epiphanias ......... grün


11 Jugend

Die Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine sucht zum 1. September 2019 oder später

Die Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine – ist eine protestantische Kirche. Sie ist eine/n Jugendmitarbeiter/in Teil der internationalen Brüder-Unität mit Gemeinden auf vier Kontinenten und unter anderem für die Kinderund Jugendarbeit in derbekannt. Evangelischen Gedurch die Herausgabe der Losungen Ihre Missionsorganisation ist die Herrnhuter samtgemeinde Königsfeld im Schwarzwald und in den ZinzenMissionshilfe e.V., die mit Menschen in Ländern wie Tansania, Malawi, Albanien und Palästina dorfschulen Königsfeld. zusammenarbeitet. Inhaltliche Schwerpunkteinder Für unsere Geschäftsstelle BadStelle Boll suchen wir ab sofort eine

• Sie freuen sich darauf, an einem besonderen Ort Angebote für Kinder und Jugendliche zu gestalten. Teamleitung für die Abteilung Fundraising (100 %) fuhren die Konfirmanden zu einem WochenVom 5. bis 7. April • Reizvoll ist für Sie, gemeindliche Jugendarbeit und Angebote ende ins Naturfreundehaus nach Trossingen, am 12. Mai fand in für Schüler und Schülerinnen aus Internat und Tagesschulen Königsfeld die Konfirmation statt. Inhaltliche Schwerpunkte der Stelle sind: zu verbinden. Fundraising-Maßnahmen für die Evangelische Brüder-Unität, ihre Graf • Sie sindDurchführung kommunikativ, von kreativ und teamfähig.

Zinzendorf Stiftung und für die Herrnhuter Missionshilfe, z. B. Mailings und Veranstaltungen Wir erwarten Pflege der Webseite pädagogische www.herrnhuter-projekte-weltweit.de und des Online-Spendenportals • Sie haben eine abgeschlossene oder sozial diakonische Ausbildung. www.herrnhuter-spenden.de • Sie sindEntwicklung vertraut mit kirchlicher Jugendarbeit und sprechen neuer Fundraising-Strategien und -Maßnahmen zugleich nicht kirchlich sozialisierte Jugendlicheder an. Fundraising-Abteilung  Teamleitung für die Mitarbeitenden • Sie sind Mitglied einer evangelischen Kirche und haben  Ansprechpartner/in für die Fundraising-Software „OpenHearts“ Interesse an der Herrnhuter Brüdergemeine.

Dachreiter 2019-2 • Foto: Lena Huss; Schmidt; Tilman Carstens

 Mitarbeit in der Spendenbuchhaltung

Wir bieten Begleitung unserer Spender/innen, Kontakt mit Losungsleser/innen • In der Evangelischen Gesamtgemeinde Königsfeld finden Sie  Zusammenarbeit mit Übersetzer/innen und Herausgeber/innen der Losungen in über 50 umfangreiche räumliche und logistische Ressourcen vor; es Freiwilligendienst auf dem Herrnhaag Sprachen erwartet Sie ein Team von motivierten Kolleginnen und Kol imEnge Zusammenarbeit mit Öffentlichkeitsarbeit der undFreiwilligendienste der legen Verkündigungsdienst und in der der Verwaltung. Ab Evangelischen September 2019Brüder-Unität stehen Stellen für auf • Das Schulwerk der Brüder-Unität bietet in gut ausgestatteten Herrnhuter Missionshilfe dem Herrnhaag offen. Wir suchen Menschen, die ein Leben in Räumen viele Möglichkeiten, Angebote zu gestalten; das Beziehung zu Gott, Mitmensch und Schöpfung gestalten wollen. Wir erwarten: große Team der Mitarbeitenden eröffnet die Chance für vielWas euchvergleichbaren erwartet:  projektbezogene Kenntnisse undZusammenarbeit. Erfahrung im Bereich Fundraising oder einem Tätigkeitsfeld fältige • Ein Jahr intensives Leben in einer Hausgemeinschaft • Wirbieten 80-100 % einer nach den GuteIhnen EDV-Kenntnisse (MS Vollzeitstelle Office), wünschenswert sind Erfahrungen mit der Fundraising• Sinnvolle und eigenverantwortliche Tätigkeiten Richtlinien für Arbeitsverträge Werks Software „OpenHearts“des oderDiakonischen anderen CRM-Systemen • Taschengeld, Unterkunft und Verpflegung (AVR 8). Kreativität und sehr gute englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift  Entgeltstufe Stilsicherheit, Für Menschen ab 21 Jahren bis ins Rentenalter bietet Herrn• Bei Fragen der Wohnungssuche in Königsfeld im Schwarz Bereitschaft zur Identifikation mit der Herrnhuter Brüdergemeine mit den Projekten der haag vielfältigeund Einsatzgebiete, um verschiedene Gaben einzuwald, einem heilklimatischen Kurort mit guter InfrastrukHerrnhuter Missionshilfe, persönlicher Bezug zu den Losungen bringen oder zu erproben: tur, sind wir Ihnen gern behilflich.  Mitgliedschaft in einer Kirche der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Gästebetreuung, Andachten, Begleitung Jugendlicher mit SoziBitte richten Sie Ihre Bewerbung bis 30. Juni 2019 alstunden, Renovierungsarbeiten, Gartenarbeit, Holz und Hei Kommunikationsstärke, Leitungskompetenz, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, an die Direktion der Evangelischen Brüder-Unität zung, Kochen, Zeit haben für Gespräche / Präsenz, Führungen, Verantwortungsbewusstsein Pfarrerin Benigna Carstens Cafédienste, Social Media, Mitarbeit bei Bücher- und TrödelZittauer Straße 20 · 02747 Herrnhut Wir bieten: markt, Geländegestaltung zum Ort der Einkehr, Mitwirkung oder per E-Mail an benigna.carstens@ebu.de beiund Veranstaltungen des Vereins etc.  Abwechslungsreiche Tätigkeit im Bereich der LosungsEntwicklungszusammenarbeit Auskünfte und Rückfragen über Evangelische  Kennenlernen der internationalen Arbeit der Brüder-Unität Macht geeignete Leute gern darauf aufmerksam! Brüder-Unität Herrnhut, Tel.: +49 (0) 35873 48711  Arbeiten in einem engagierten Team Fühlt ihr euch angesprochen oder habt Fragen? www.herrnhuter.de Schreibt an johann.waas@herrnhaag.de  Vergütung analog der Arbeitsvertragsrichtlinien des Diakonischen Werkes Württemberg

Nähere Informationen erhalten Sie unter Telefon 07164 9421-75 (Frau Hiller)


12 Abgebildet

Mehr als 200 Jahre, nachdem in der Mitte des Zinzendorfplatzes erstmalig ein Brunnen gebaut worden war, sprudelt dort seit dem 29. April wieder Wasser. Die Zinzendorfschulen weihten das symbolträchtige Bauwerk ein. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen waren dabei, auch die Kinder der Grund- und Hauptschule sowie des Kindergartens Arche.

hin, dass die Herrnhuter schon immer bei jeder Gründung einer neuen Siedlung einen Brunnen im Zentrum gebaut hätten. Diese Brunnen hätten nicht nur einen versorgungstechnischen, sondern auch einen theologische Hintergrund, erklärte Fischer und zitierte aus der Bibel: „Jesus Christus spricht: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“

Schulpfarrer Christoph Fischer erinnerte mit kurzen Texten daran, dass unbegrenzter Zugang zu frischem Wasser nicht selbstverständlich ist. „Viele Menschen müssen mindestens 30 Minuten laufen, um an Trinkwasser zu kommen – es sind mehr als 800 Millionen“, und „viele können keine gesicherte, also wirklich saubere, Trinkwasserquelle nutzen – es sind 2,1 Milliarden, fast ein Viertel der Menschheit“ zitierte er aus einem Artikel der Zeitschrift „Global lernen“.

Anders als der neue Sandsteinbrunnen versorgte sein historisches Vorbild vom Jahr 1813 an die Bürger des Ortes mit Frischwasser. Er wurde aus der Quelle im Rotwald gespeist und war über viele Jahrzehnte die einzige Wasserentnahmestelle für die Einwohner. Das Wasser im heutigen Brunnen ist nicht zum Trinken geeignet.

Heute seien sicheres Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen als grundlegende Menschenrechte anerkannt, sagte Fischer, und Bürgermeister Fritz Link, der betonte, dass dieser Tag nicht nur für die Geschichte Königsfelds ein besonderer sei, wies darauf

Auch unter künstlerischem Aspekt wurde das Wasser betrachtet: Die angehende Erzieherin Celine Biamont rezitierte Johann Wolfgang von Goethes „Gesang der Geister über den Wassern“ und alle Menschen auf den Wegen des neuen Zinzendorfplatzes klatschten gemeinsam rhythmisch zu den skandierten Worten „Wasser – Wasser ist Leben!“ Mit einem Segen zu diesem Thema beendete der Schulpfarrer den kurzen Festakt.

Neuer HausmeisterKollege Nachdem im Oktober 2018 Dieter Wust in den Ruhestand getreten war, wurde seine Stelle zum 1. Januar 2019 durch Johann Klett neu besetzt. Er ist gebürtig aus Nordhorn und ist gelernter Maurer- und Betonbauer. Auch hat er einige Jahre Erfahrungen als Garten- und Landschaftsbauer. Seit einigen Jahren wohnt er in Königsfeld und ist verwitwet. Ehrenamtlich arbeitet Johann Klett beim Deutschen Roten Kreuz und absolvierte mehrere Sanitätsausbildungen.

Dachreiter 2019-2 • Foto: Zinzendorfschulen; Klett

Brunneneinweihung auf dem erneuerten Zinzendorfplatz


13 Aus der gemeinde Neuhauser Spalte

Himmel & Erde Violett ist die Mischfarbe aus Rot und Blau. Das kreatürliche Rot (wie aus Fleisch und Blut) vermischt sich mit dem Geistigen und geistlichen Blau (wie der Himmel als Symbol für den Bereich Gottes). Und so steht Violett für Religiöses im Menschen, für Besinnung und Gebet, für Buße und Umkehr. Sie wird in der Vorbereitungszeit auf die hohen Feste verwendet, in der Advents- und Passionszeit, oder am Buß- und Bettag.

Kirchgeld hat sich bewährt > Seit drei Jahren erbittet die evangelische Kirchengemeinde Königsfeld von ihren Mitgliedern einen „freiwilligen Kirchenbeitrag“.

E

in Brief des Vorsitzenden des Kirchengemeinderates Jens Hagen und Pfarrer Christoph Huss geht an alle Haushaltsvorstände und wendet sich in erster Linie an die Gemeindemitglieder, die aufgrund ihrer persönlichen Lage keine Kirchensteuer bezahlen. Denn nur rund 30 Prozent der Mitglieder unserer Kirchengemeinde zahlen über die Lohnsteuer auch Kirchensteuer.

Dachreiter 2019-2 • Grafik: zvg.

Der freiwillige Kirchenbeitrag hilft der Gemeinde, Maßnahmen durchzuführen, die ohne die finanzielle Unterstützung der Gemeindeglieder nicht finanzierbar wären. So wurden in den zurückliegenden Jahren Maßnahmen finanziert, die Kirchenrechner Hans Rohrbach in der Gemeindeversammlung vorstellte und erläuterte. Der Kirchengemeinderat berät über jede einzelne Maßnahme und beschließt sodann, welche Anliegen durch den freiwilligen Kirchenbeitrag finanziert werden.

Im Jahr 2017 erhielten wir 8.185 Euro Spenden. Alle Sitzkissen im Kirchensaal wurden damit gereinigt, die Vorhänge gewaschen und Gerätschaften für die Jugendräume angeschafft. Zudem wurden der Krippenwagen und die Verdunkelungsanlage in der Kindertagesstätte finanziert und ein Zuschuss für die Sargabsenkungsanlage gegeben. Im Jahr 2018 gingen 6.805 Euro ein. Damit unterstützten wir die Kinder- und Jugendfreizeit über Pfingsten, beteiligten uns an der Umstellung der Beleuchtung im Kirchensaal auf die neue LED-Technik. Ferner gaben wir Zuschüsse für die Erneuerung des Fußbodens im Kleinen Saal und im Gemeindezentrum. Auch im Jahr 2019 bitten wir wieder um einen freiwilligen Kirchenbeitrag. Die Maßnahmen, die damit finanziert werden sollen, werden zunächst im Kirchengemeinderat beraten. In jedem Fall werden wir die Kinder- und Jugendarbeit in unserer Gemeinde wieder bedenken und letztlich Maßnahmen finanzieren, die allen Gemeindemitgliedern zugute kommen.

Zum ersten Mal wurde der freiwillige Kirchenbeitrag im Jahr 2016 erbeten. Damals konnten wir 5.635 Euro an Spenden einnehmen. Mit dem Geld unterstützten wir die Erstausstattung der Königsfelder Kinderkrippe, sorgten für die Verbesserung der Akustik im Kirchensaal und finanzierten Die Spende kann man jederzeit auf das die vierte Ausgabe des Dachreiters im Jahr. Sonderkonto der Evangelischen Kirchengemeinde Königsfeld bei der Sparkasse Schwarzwald-Baar überweisen. Die IBAN-Nummer lautet DE07 69845 0065 0151 0450 88. Über die Spende wird zeitnah eine Zuwendungsbescheinigung ausgestellt, die beim Finanzamt eingereicht werden kann. Hans Rohrbach |

Die Frage, die sich mir dann stellt ist: Sind wir Christen nur auf die Advents- und Passionszeit angewiesen, um uns zu besinnen bzw. umzukehren? Ich glaube nicht. Wenn wir in unserem Alltag „gefangen“ sind, dann haben wir jeden Tag die Möglichkeit, uns auf das Wesentliche zu besinnen. Machen wir in dem Trubel oder der Hektik mal eine kleine Pause. Setzen wir uns für ein paar Minuten auf das Sofa, hören Musik, lesen ein Kapitel eines Buches oder Treffen uns mit Freunden. Jesus hat es uns vorgemacht. Er hat sich auch immer wieder mal zurückgezogen, entweder um zu schlafen (Stillung des Sturms) oder um zu beten (Garten Gethsemane). Er war jedoch auch viel mit seinen Freunden zusammen. Sie haben gefeiert, miteinander gegessen und getrunken. Was dabei für ihn jedoch sehr wichtig war, war das Beten, Danken, Bitten und Loben. Somit lade ich uns alle ein, dies genauso zu tun, unabhängig in welcher Zeit im Kirchenjahr wir uns befinden. Die Unterschiede zwischen der katholischen und evangelischen Kirche sind von Menschenhand gemacht und sicherlich von Gott so nicht gewollt. Martin Luther prägte den Ausdruck „sola scriptura“ = „allein das Wort“. Damit meinte er, dass nur das Wort aus der Bibel zählt und dass wir darauf vertrauen sollen. Alles andere ist Beiwerk und nicht Gottes Wort. Und auch hier lade ich Sie herzlich ein, dass wir auch in Neuhausen, die Ökumene weiter voranbringen. Berufen wir uns allein auf das Wort Gottes. Bringen wir alle unsere Ideen und Vorschläge in unsere Kirchen und Arbeitskreise ein und besinnen uns, dass wir Eins sind. Im Juli findet wieder unser schönes Sommerfest statt, welches wir mit allen Christen in Neuhausen feiern werden. Dies sind Momente, wo wir uns darauf besinnen können, dass wir alle an den einen Gott glauben. Ich wünsche Ihnen allen eine besinnliche Sommerzeit und freue mich auf Ihr Kommen zum Sommerfest. Wolfram Wschetezka |


14 Gemeinbereich Termine Karlsruhe-Rüppurr, 2. Juni 2019 15.00 Uhr: Evangelisches Gemeindehaus, Diakonissenstraße 26, Karlsruhe Gottesdienst nach Ordnung der Brüdergemeine mit Br. Manfred Kruppa.

Infoabende zum Kurs „Sterbende Begleiten“ Sie möchten Ihre Zeit, Empathie, Lebensfreude und Kreativität einbringen, um mitzuhelfen, dass schwerstkranke und sterbende Menschen ihre letzte Lebensphase in Würde zuhause und in ihrer vertrauten Umgebung verbringen können? Die Hospizbewegung ambulant Schwarzwald-Baar begleitet und unterstützt solche Menschen und deren Angehörige zuhause, in der stationären Pflegeeinrichtung, im Krankenhaus und im Palliativzentrum.

Freiburg, 7. Juni 2019 18.30 Uhr: Gemeindezentrum PetrusPaulus, Lorettostraße 59, Freiburg Fortsetzung der Reihe „Die Reformatoren“ mit Br. Gerold Peper Königsfeld, 6. bis 7. Juli 2019 Jährliche gemeinsame Sitzung von Ältestenrat und Bereichsbeirat am Samstag. Alle Geschwister außerhalb Königsfelds sind an diesen Tagen herzlich eingeladen. Predigt am Sonntag: Br. Gerold Peper

Begleiten heißt: Dasein und zuhören, mitmenschliche Nähe und einfühlsame Zuwendung schenken, Zeit für Gespräche haben, Angehörige unterstützen und entlasten. Sie fühlen sich angesprochen? Eine ausfüllende und das eigene Leben bereichernde Aufgabe erwartet Sie.

Freiburg, 13. September 2019 18.30 Uhr: Gemeindezentrum PetrusPaulus, Lorettostraße 59, Freiburg Freiburger Treffen mit einem Gast aus der weltweiten Arbeit der Brüdergemeine Lachen-Speyerdorf, 27. Oktober 2019 • 9.00 Uhr: Evangelische Kirche, Bauern doktor-Gros-Straße 37/39, Lachen • 10.10 Uhr: Evangelische Kirche, Langensteinstraße 29, Speyerdorf Gottesdienste der Herrnhuter Missionshilfe (HMH) mit Pfr. Stephan Oberlinger und Br. Manfred Kruppa Karlsruhe-Rüppurr, 8. Dez. 2019 15.00 Uhr: Evangelisches Gemeindehaus, Diakonissenstraße 26, Karlsruhe: Traditionelles Advent- und Weihnachtstreffen

Gottesdienste in Neuhausen 21. Juli, 10.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst mit Bläserchor und anschließendem Sommerfest

persönliche mitteilungen TAUFEN 17.03.2019 Lasse Trick 19.05.2019 Maren Brüstle 19.05.2019 Isabella Scheff 19.05.2019 Artur Semennikov 19.05.2019 Lara Semennikov TRAUUNGEN 11.05.2019 Sabine und Boris Freitag

Donnerstag, 19.30 Uhr: Bibelgespräch

HEIMGÄNGE 04.03.2019 Bruno Trumpf (88 Jahre) 08.03.2019 Dorothea Schubert, geb. Brandt (79 Jahre) 17.03.2019 Bernd Beyer (64 Jahre) 23.03.2019 Irma Flaig (75 Jahre) 26.03.2019 Anneliese Kleist, geb. Cremers (81 Jahre) 30.03.2019 Albrecht Keßler (88 Jahre) 09.04.2019 Ehrentraud Schwager (89 Jahre)

Samstag, 19.00 Uhr: Singstunde (Liedgottesdienst)

Öffnungszeiten

Informationen auch auf www.evik.de

RegelmäSSige Versammlungen Sonntag, 10.00 Uhr: Predigtgottesdienst Mittwoch, 18.15 Uhr: Friedensgebet

Regio-Gottesdienste Himmelfahrt, 30. Mai, 10.00 Uhr Ökumenischer Regio-Gottesdienst in Mönchweiler Pfingstmontag, 10. Juni, 9.30 Uhr Ökumenischer Regio-Gottesdienst in der Katholischen Kirche Mönchweiler

Gemeindebüro · Zinzendorfplatz 3 Mo, Di, Do, Fr: 10 – 12 Uhr; Mi: 14 – 16 Uhr Historische Sammlung Zinzendorfplatz 3 Sonntag und Feiertag: 11 – 12 Uhr Der Laden Mittendrin · Friedrichstraße 7 Mo – Fr: 09.30 – 12.30, 14.30 - 18.00 Uhr, Sa: 09.30 – 13.00 Uhr

Der Kurs „Sterbende begleiten“ richtet sich an Frauen und Männer, die als ehrenamtliche Begleiter und Begleiterinnen in der Hospizbewegung ambulant Schwarzwald-Baar mitarbeiten möchten. Er beginnt mit dem Wochenendseminar „Was bedeutet Sterben für mich?“ (20.09.-22.09.2019). Daran schließen sich vierzehntägig Kursabende und Seminartage an. Die Hospizbewegung ambulant Schwarzwald-Baar, das Bildungszentrum Villingen und die Evangelische Erwachsenenbildung Villingen laden Sie herzlich ein zu Informationsabenden über diesen Kurs ein. • Donnerstag, 9. Mai 2019, um 19.00 Uhr in Villingen, Bildungszentrum Villingen, Kanzleigasse 30, Konferenzraum 1 (1. OG) oder • Mittwoch, 15. Mai 2019, um 19.00 Uhr in Donaueschingen, Marienhaus, Eilestraße 4. Kursleitung: Karin Schleicher Die Teilnahme an den Infoabenden ist kostenlos und unverbindlich. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Hospizbewegung ambulant SchwarzwaldBaar e. V., Kanzleigasse 30, 78050 VillingenSchwenningen, Telefon: 07721 408735

Sammlung Diakonie Baden In der „Woche der Diakonie“ vom 29. Juni – 7. Juli 2019 bittet die Badische Kirche um Unterstützung für die diakonische Arbeit in Gemeinden, Kirchenbezirken und Landeskirche. Kleine Spenden können in die Wandkassen an den Eingängen des Kirchensaals eingeworfen, größere Beträge gerne überwiesen werden. Spendenquittungen werden am Jahresende ausgestellt. Kontoinhaber: Ev. Brüdergemeine Königsfeld Evangelische Bank; BIC GENO DEF1 EK1 IBAN: DE38 5206 0410 0000 5075 04 Verwendungszweck: „Woche der Diakonie“

Dachreiter 2019-2 • Foto: dignus.de; zvg.

Freiburg, 26. Juli 2019 18.30 Uhr: Gemeindezentrum PetrusPaulus, Lorettostraße 59, Freiburg Fortsetzung der Reihe „Die Reformatoren“ mit Br. Gerold Peper


15 Region Kontakt

Dachreiter 2019-2 • Foto: zvg.

Am Ende zählt der Mensch – Die Hospizbewegung ambulant Schwarzwald-Baar Hospizarbeit ist der Dienst am Menschen. Bernhard Weißhaar: „Ich engagiere Es ist Begegnung mit Menschen in einer mich in der Hospizbewegung, weil durch uns Ehschweren Lebenszeit: Am Lebensende. Die renamtliche ermöglicht Erfahrung zeigt, dass gerade diese letzte Phase des Lebens oft von vielen Fragen, wird, dass mehr Menschen Unsicherheiten und Ängsten geprägt ist. begleitet (und nicht alleine!) Es ist die größte Krise im Leben eines Mendas Lebensende begehen schen und damit eine Extremsituation für können.Auch die Entlastung von Angehörigen gehört zu unserer Aufgabe, da diese ihn selbst und seine Angehörigen. in diesen schweren Zeiten oft überlastet Sterbebegleitung ist Lebensbegleitung. sind. Freiraum schaffen und einfach da Dieser Aufgabe stellen wir uns. Wir tragen sein und zuhören kann sehr hilfreich und dazu bei, dass sterbende Menschen bis zu- tröstlich sein. Ich bin Hospizbegleiter, weil letzt ein lebenswertes Leben in Würde und ich aus meiner persönlichen Entwicklung Geborgenheit in ihrer vertrauten und ge- heraus die Kraft und den Mut dazu habe. wohnten Umgebung leben können. Gerne schenke ich dazu das Wertvollste was ich habe – meine Zeit! Das Sterben geUnser Einzugsgebiet erstreckt sich auf hört zum Leben und macht es erst wertden gesamten Schwarzwald-Baar-Kreis. voll. Dies anzunehmen und meinen Sinn Die Begleitungen finden sowohl zu Hause zu finden, ist mein Antrieb. Hospizarbeit statt, als auch in stationären Pflegeeinrich- heißt für mich, immer wieder Dankbarkeit tungen oder im Krankenhaus. und (Mit-)Menschlichkeit zu geben und zu erhalten.“ Wir haben 43 Begleiter/innen im gesamten Kreis. Worin sehen sie ihre Aufgabe? Jutta Schlimpert: „Schon in der Ausbildung habe ich einen guten Margarete Kugler-Paschke: „Wenn Einblick in die vielfältigen ich am Bett eines SchwerstBereiche bekommen und kranken oder Sterbenden auch wertvolle Erfahrungen sitze, ist es für mich wichtig, für mich persönlich machen einen ersten Kontakt herzukönnen. Im praktischen Teil stellen. In den meisten Fäl- der Ausbildung im Hospiz und Pflegeheim len findet dieser nonverbal wurde mir klar, wie wichtig diese Arbeit statt. Sei es durch Augenkontakt und/oder ist und wie viel ich für mein eigenes Lekleinen Berührungen. Ist die zu begleiten- ben lerne. Die Einsätze im privaten Umde Person alleine, will ich ihr vermitteln, feld vor Ort und im Pflegeheim sind ganz dass sie nicht alleine ist und ich Zeit habe. unterschiedlich. Ich weiß nie genau, was Zu Beginn meiner Begleitungen war es für mich bei meinem Besuch gerade erwartet mich etwas schwierig, die Stille auszuhal- und wie ich die begleitete Person antreffen ten. Mittlerweile ist dies überhaupt kein werde. Oft genügt es, einfach da zu sein, die Problem mehr. Im Gegenteil. Die Stille Hand zu halten, zu erspüren, was meinem hat etwas Beruhigendes, fast Mystisches. Gegenüber gut tut. Ein Gespräch ist oft Wenn ich die Gelegenheit habe, mit den nicht möglich. Meist bekomme ich einen Angehörigen zu reden, erfahre ich viel aus liebevollen Blick zurück, oder meine Bedem oft bewegten Leben der betroffenen rührung wird dankbar erwidert. Auch die Person. Die Angehörigen sind dankbar, Unterstützung der Angehörigen oder ein dass ich da bin, ihnen einfach nur zuhöre Gespräch mit ihnen kann wichtig sein. So und ihnen die Gelegenheit gebe etwas zu gehe ich immer beschenkt nach Hause und „verschnaufen“. Sei es, zum Beispiel eine weiß, dass die dort verbrachte Zeit sinnvoll Pause, einen Spaziergang zu machen oder und wertvoll war – für die besuchte Person, etwas zu besorgen. Sie haben die Gewiss- aber auch für mich.“ heit, dass jemand da ist und sie problemlos für eine Weile das Zimmer verlassen Unser Dienst ist kostenlos und steht allen können. Ich „opfere“ nicht meine Zeit. Ich Menschen offen, unabhängig von ihrer Rebringe mich ein und bekomme viel zurück. ligion, Weltanschauung und Nationalität. Ein Lächeln, ein dankbarer Blick, ein Hän- Rufen Sie uns an – wir sind für sie da! dedruck der leicht erwidert wird, Angehö- Koordinatorinnen: Karin Schleicher rige, die mich in den Arm nehmen.“ und Jutta Bender Hospizbewegung ambulant Schwarzwald-Baar e. V. Kanzleigasse 30 · 78050 Villingen-Schwenningen · Telefon: 07721 408735 Sie erreichen uns Mo-Fr von 10 -14 Uhr E-Mail: info@hospiz-sbk-ambulant.de · Homepage: www.hospiz-sbk-ambulant.de

EVANGELISCHE BRÜDERGEMEINE EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE Zinzendorfplatz 3, 78126 Königsfeld im Schwarzwald Telefon: 07725 93 82-0, Fax: 07725 93 82-22 E-Mail: gemeindebuero@koenigsfeld.org • Pfarrer Christoph Huss; Telefon: 07725 93 82-20 E-Mail: huss@koenigsfeld.org • Pfarrerin Annerose Klingner-Huss; Telefon: 07725 93 82-20 E-Mail: klingner-huss@koenigsfeld.org • Diakonin Gabriele von Dressler Telefon: 07725 93 82-33 E-Mail: dressler@koenigsfeld.org • Verwaltungsleiterin Karen Warnecke-Gehrhardt Telefon: 07725 93 82-12 E-Mail: warnecke-gehrhardt@koenigsfeld.org • Kantorin Ulrike Brusch, Telefon: 07725 10 70 E-Mail: brusch@koenigsfeld.org • Manfred Kruppa, Pastoraler Mitarbeiter Region Nord, Brückstraße 7, 76703 Kraichtal 2, Telefon: 07251 9614 51 E-Mail: m.kruppa@koenigsfeld.org Jugendräume Tel.: 07725 93 8215 Evangelischer Kindergarten Arche Tel.: 07725 28 32 E-Mail: kindergarten@koenigsfeld.org Kontaktadressen Region Nord • Manfred Kruppa (siehe oben) • Katharina Kronbach, Leopoldstraße 61, 76337 Waldbronn, Telefon: 07243 358 77 85, E-Mail: k.kronbach@koenigsfeld.org • Andreas Schlimm, In den Klostergärten 31, 67227 Frankenthal, Telefon + Fax: 06233 288 47, E-Mail: ab.schlimm@koenigsfeld.org Kontaktadressen Region Süd • Christoph Huss (siehe oben) • Barbara Hofmann, Emmendinger Straße 14, 79211 Denzlingen, Telefon: 07666 990 87, E-Mail: b.hofmann@koenigsfeld.org • Pfr. i. R. Gerold Peper, Hammersteiner Straße 15, 79400 Kandern, Telefon: 07626 97 27 11, 597 22 49 SeniorenAppartements im Herrnhuter Haus Zinzendorfpl. 7; Ltg: K. Warnecke-Gehrhardt (s. o.) Christoph-Blumhardt-Haus Alten- & Pflegeheim Ambulanter Pflegedienst, Tages- und Kurzzeitpflege, spez. Pflege bei Demenz, Servicewohnen, offener Mittagstisch, Stellwaldstr. 1, 78126 Königsfeld i. Schw. Leitung: Jürgen Lieberum, Telefon: 07725 93 85-0 E-Mail: info@christoph-blumhardt-haus.de Internet: www.christoph-blumhardt-haus.de Bankverbindung / Spendenkonto Evangelische Bank · SWIFT-BIC: GENO DEF1 EK1 IBAN: DE38 5206 0410 0000 5075 04 Konto-Inhaber: Ev. Brüdergemeine Königsfeld Für Überweisungen an die Ev. Kirchengemeinde bitte Verwendungszweck „Landeskirche“ angeben. Diakonisches Werk im Schwarzwald-Baar-Kreis Beratungsstelle für Schwangere und junge Familien, allgemeine Sozialberatung, Kurvermittlung, Schuldenberatung, Telefon: 07721 84 5150, E-Mail: villingen@diakonie.ekiba.de, www.diakonie-sbk.de

impressum Dachreiter ist der Gemeindebrief der Evangelischen Gesamtgemeinde Königsfeld und erscheint vierteljährlich für Mitglieder, Einwohner, Gäste und Freunde. Herausgeber: Evangelische Brüdergemeine und Evangelische Kirchengemeinde Königsfeld (Anschrift s. o.) Redaktion: Christoph Huss, Gabriele von Dressler, Angelika Munk-Rombach, Ursula Böcker Realisation & Verlag: DIGNUS.DE Medien GmbH Klimaneutral, Recyclingpapier: www.umwelt.dignus.de 2,50 Euro je Ausgabe, 9 Euro im Jahr für vier Ausgaben


Dachreiter

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Gang um den Zinzendorfplatz

Haus Renatus Früauf > Jeden Tag spürt man das Leben im und ums Haus Früauf – in diesem Haus, umrandet von einem großen parkähnlichen Gelände und diversen Sportplätzen, leben heute bis zu 45 Jungen aller Schularten und Klassenstufen der Zinzendorfschulen. as Haus selbst liegt exponiert „im Schatten“ des Kirchensaals und sticht durch seine Bauart und Lage deutlich hervor. Seit seiner Erbauung Mitte des 19. Jahrhunderts gab es hier vielerlei Veränderungen –baulich als auch in seiner Funktion. Lange Zeit beherbergte das Haus eine Mädchenanstalt – erst 1943 wurde es unter dem Namen „Haus Renatus Früauf“ der Knabenanstalt zugeordnet und damit zum Unterstufeninternat für Jungen. Seitdem hat sich viel getan. Einige „Facelifts“ an den Fronten und viele große und kleine Umbauten im Inneren, wechselnde pädagogische Strömungen und viele unterschiedliche Menschen, die in diesem Haus lebten oder arbeiteten. All dies führte zu dem, was das Haus heute ist. „Man fühlt sich sofort wohl!“ sagen viele Eltern und Besucher, die zum ersten Mal ins Haus kommen. Es ist diese familiäre und natürliche Atmosphäre des Hauses, welche zum Kommen und zum Bleiben einlädt. So ist das Haus Früauf ein Ort der Begegnung, des Lebens – charakteristisch dafür sind die vielen Jugendlichen, welche sich bei entsprechendem Wetter auf dem neu gestalteten Vorplatz des Hauses oder auf einem der Sportplätze treffen. Im Eingangsbereich stechen so auch zuerst die vielen Fußballschuhe neben der Treppe ins Auge – von einer der Hauswirtschafterinnen alltäglich neu sortiert. Die Jungen lassen die Schuhe dort stehen, denn sie sind hier zuhause – für manche ist es ein zweites Zuhause, für andere sogar das Zuhause. Das Haus steht immer offen für Gäste, viele externe Schülerinnen und Schüler kommen gerne zu Besuch. Zu jeder Tageszeit findet man welche im Gespräch, beim Spielen oder beim Lesen in den vielen gemütlichen Ecken des Hauses. Es ist ein Miteinander verschiedenster Typen und Altersstufen – man trifft sich und gehört zusammen. Doch wer war dieser Früauf, dessen Namen die meisten zunächst falsch schreiben und eher mit einem Morgenappell in Verbindung bringen? Christian Renatus Früauf wurde 1764 geboren und ging hochbetagt 1851 heim. Früauf war das, was man heute einen Vollblutpädagogen nennen würde – und er brannte für die Internats-

arbeit. In Königsfeld selbst war Renatus Früauf indes nur einmal – im Jahre 1826 auf der Durchreise in die Schweiz. Unter anderem um den Kirchensaal zu sehen, für den er erste Entwürfe angefertigt hatte –denn neben der Pädagogik wurde Früauf auch für seine mathematischen und zeichnerischen Fähigkeiten geschätzt. In seinem pädagogischen Schaffen orientierte er sich am Alltag, nicht an Theorien. Früauf hatte stets den ganzen Menschen im Auge, wollte neben dem Geist auch Seele und Körper ausbilden. Mit diesem modernen Ansatz repräsentiert sein Name auch heute noch Grundgedanken der Internatsarbeit. Er selbst arbeitete seit seiner Berufung zum Lehrer im Jahr 1787 viele Jahre über an unterschiedlichsten Orten in unterschiedlichen Funktionen – stets allerdings mit einer sehr engen Bindung zu dem, was er liebte: der Internatserziehung. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Die Welt hat sich mehrfach, teilweise dramatisch, verändert – und diese gesellschaftlichen, politischen und pädagogischen Veränderungen brachten auch immer wieder neue Herausforderungen, Ideen und Zielgruppen für die Internatsarbeit mit sich. Diese werden heute begleitet von einem Team professioneller und hochmotivierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ähnlich wie Früauf damals, diese Arbeit als Berufung sehen. Und dass das Haus Früauf ein guter Platz ist, zeigt sich daran, wie viele der Schüler sich bis heute damit identifizieren, ein „Früaufler“ zu sein.Aber auch im Rahmen des Altschülertreffens kommen alljährlich viele ehemalige Bewohner des Hauses, um ihre Erinnerungen an eine schöne Zeit aufleben zu lassen – Friedrich Renatus Früauf hätte das sicherlich gefallen. Andreas Sendlbeck | Die Umgestaltung des Zinzendorfplatzes nimmt immer mehr Form an. Am 3. Oktober 2019 soll er feierlich eingeweiht werden. In der Portrait-Reihe 2019 machen wir einen Gang um den Platz und stellen einige Häuser und ihre Namensgeberinnen und -geber vor.

Dachreiter 2019-2 • Foto: zvg.

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