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Mitglieder Information Dezember 2013

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Mehwert schaffen Investition in die Zukunft

Frühere Generationen mussten im Sommer für den Winter vorsorgen. St. Anton am Arlberg geht mit seiner neuen Sommerkarte nun den umgekehrten Weg. Mit dem Erfolg des etablierten Skiangebotes schafft man Mittel, die der Aufwertung der warmen Jahreszeit dienen sollen. Ein entscheidender Schritt Richtung Ganzjahrestourismus. lesen Sie mehr ab Seite 2

St. Anton Sommerkarte

Anleitung zum Tiefschnee-Glück

2015 wird das Jahr der neuen Sommerkarte. 2014 steht Gästen und Gastgebern noch das bewährte Sommer Aktiv Programm zur Verfügung.

St. Anton begegnet dem Freeride-Trend mit speziellen Info-Veranstaltungen. Darunter Camps für Risikomanagment und ein Filmprojekt mit alten Bekannten.

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Editorial

Tourismusdestinationen wie St. Anton am Arlberg profitieren von herausragender Natur. Vor allem aber von Gastgebern, die bei ihren Kunden erfolgreich Mehrwert schaffen. Foto: Josef Mallaun

Sehr geehrte Mitglieder, mit dem Beschluss zur Einführung einer Sommerkarte haben wir für St. Anton einen Meilenstein gesetzt. Wir werden nun intensiv daran arbeiten, ein optimales Produkt auszuformulieren. Die positive Diskussion rund um dieses Angebot hat auch die Frage nach der Gerechtigkeit des Finanzierungsschlüssels aufgeworfen. Eine Erhöhung der Aufenthaltsabgabe auf 2,60 Euro ist eine bemerkenswerte Entscheidung und vordergründig von den Vermietern und deren Gästen zu tragen. Für die Bereitschaft diesen Weg mitzutragen sei allen herzlich gedankt. Ich möchte dennoch hervorheben, dass unser gesamtes TVB-Budget zu einem wesentlichen Teil auch durch den Pflichtbeitrag – im Übrigen der höchste Tirols - aufgebracht wird. Es sind vor allem die Bergbahn, der Handel, der Ski-Verleih, die Ski-Hütten und die Skischulen, die durch die Bemessungsgrundlage ihrer Umsätze wesentlich in den großen Budgettopf einzahlen. Steigen durch mehr Attraktivität die Umsätze – was hoffentlich auch durch die neue Sommerkarte der Fall ist – so leisten auf diesem Wege auch die Nicht-Beherberger ihren Beitrag zur Vermarktung unserer Region. In diesem Sinne appelliere ich, dass wir weiterhin das gemeinsame Ganze in den Vordergrund unserer Überlegungen stellen. Ich gratuliere Ihnen allen, dass wir uns mehrheitlich für eine Sommerkarte entschieden haben. Jene, die diesem Weg skeptisch gegenüber gestanden sind oder stehen, lade ich ein, unsere neue Sommerkarte bestmöglich für ihr eigenes Angebot und ihre Gäste zu nutzen. Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Wintersaison und ein gutes Jahr 2014! Ihr Richard Walter Obmann des Tourismusverbandes

Das Ziel: Glückliche Gäste, die wieder kommen.

In Gewinn denken Der Markenstratege Klaus-Dieter Koch hat bei der Vollversammlung des Tourismusverbandes aufgezeigt, wie man als Gastgeber Mehrwert schafft. Preise in Panik zu senken ist für KlausDieter Koch in etwa so, als versuchte man den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Der international tätige Markenstratege sieht in diesem Reflex für alle Beteiligten nur Nachteile. Speziell im Tourismus. Gast, Hotelier und Destination verlieren dadurch dauerhaft, ist Koch überzeugt. „Der treue Stammgast fühlt sich angesichts von Schnäppchenjägern ausgenommen und lernt, dass sich Feilschen lohnt. Hoteliers erkaufen sich auf Kosten der Gewinnspanne eine Klientel, die sich das Hotel nie zu normalen Preisen leisten würde. Und letztlich beginnt auch der Ruf der Destination zu leiden, wenn zu viele Betriebe mit aggressiven Preisaktionen in den Markt gehen“, so der renommierte Consulter. Koch führte drei Hebel an, wie man dagegen den Markt im eigenen, nachhaltig positiven Sinne beeinflusst und sein Haus „voll bekommt“. Den objektiven Nutzen, den subjektiven Nutzen und den Preis. Der objektive Nutzen – zum Beispiel die Qualität der Zimmer – lässt sich kurzfristig kaum beeinflussen. Der Umbbau des Wellness-Bereiches ist nicht schnell realisierbar, wenn es gilt die Buchungssituation anzukurbeln. Den Preis wiederum beurteilt Koch in erster Linie als Kriterium, das den Gästen dazu dient, die Leistung einzuschätzen und zu bewerten. Feste Preise geben jedoch Sicherheit: „Stabile, transparente und berechenbare Preissys-

teme befreien den Gast von der Last des ständigen Nach- und Überdenkens und schaffen ein Vertrauensnetz, in das man sich fallen lassen kann. Man weiß, dass niemand einen anderen Preis bekommt als man selbst.“

Marge ermöglicht Investitionen, besseres Personal, gästefreundlichere Angebote, mehr Werbung und PR, bessere Produkte, Innovationen und am Ende glückliche Gäste, die nicht mehr darüber nachdenken, ob sie wiederkommen.“

Für Nachfrage sorgen Der subjektive Nutzen schließlich ist für Koch der entscheidende dritte Hebel, der allerdings viel zu selten bewusst gemanagt wird. In ihm sind – für jeden Kunden individuell und verschieden – alle historischen und gegenwärtigen Spitzenleistungen gespeichert. Zusammen mit der Hardware entsteht für Urlaubsgäste der Gesamtnutzen. Zieht man von diesem Gesamtnutzen den Preis ab, entsteht Mehrwert. Somit hat jeder Unternehmer zwei Möglichkeiten für Nachfrage zu sorgen: Preise senken oder konsequent den Wert in den Köpfen seiner Gäste zu erhöhen. Das vielfach fatale Fazit dieser Überlegung brachte Koch schonungslos auf den Punkt: „Wer es nötig hat, seine Preise zu senken, um sein Haus voll zu bekommen und nur noch in Deckungsbeiträgen statt in Gewinn denkt, der kann davon ausgehen, dass sein vermittelter Wert viel zu niedrig ist.“ In dem Moment, wo Unternehmer sich auf die Erhöhung dieses Mehrwerts konzentrieren, machen sie ihren Betrieb zur Marke. Denn sie koppeln ihr Unternehmen von den Marktentwicklungen ab und wachsen sogar gegen den Trend. Eine Erfolgsspirale entsteht: „Mehr

Zur Person: Klaus-Dieter Koch berät als Markenstratege Kunden wie Credit Suisse, Julius Meinl, Emmi, BASF, Kitzbühel u.v.m. Er ist Autor mehrerer Bücher sowie Gründer und Managing Partner der Brand: Trust GmbH, Brand Strategy Consultants, mit Sitz in Nürnberg. Sein „Brand: Trust“Partner Jürgen Gietl hat zuletzt „Value Branding – Vom hochwertigen Produkt zur wertvollen Marke“ veröffentlicht. Erschienen im Haufe-Verlag.


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Mehrheit für neues Konzept

Sommer Aktiv nutzen Mit klarer Mehrheit wurde der Beschluss zur Einführung der neuen St. Antoner Sommerkarte gefasst. 2015 kommt dieses neue Angebots-Highlight. 2014 können Gäste einstweilen am Sommer Aktiv Programm teilnehmen. Es war ein ausführlicher Präsentationsund Diskussionsprozess, bei der Vollversammlung am 19. November haben St. Antons Tourismusverbands-Mitglieder nun dafür gestimmt: Ab Sommer 2015 wird eine neue Gästekarte eingeführt. „Es ist dies ein entscheidender Schritt

für St. Anton und der wichtige Weg in die Zukunft“ kommentiert Obmann Richard Walter die Beschlussfassung. Sowohl nach dem Kurienwahlrecht, aber vor allem auch nach der Anzahl der ProStimmen fand das präsentierte Konzept eine klare Mehrheit. Bewertet man die

Abstimmung nach Köpfen, so haben sich zwei Drittel der Abstimmungsteilnehmer dafür ausgesprochen. Dem vorausgegangen sind zwei Informationsveranstaltungen des Tourismusverbandes. „Unser Team wird sich in den kommenden Monaten intensiv mit der Sommerkarte befassen und die entsprechenden Angebote entwickeln. Unser Ziel ist es, in allen relevanten Werbemitteln für das Jahr 2015 die Angebote konkret zu präsentieren“, erläutert Martin Ebster, Direktor des Tourismusverbandes.

Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bei Miriam Scherl vom Tourismusverband St. Anton am Arlberg unter Tel. 05446/2269-28 oder Mail marketing@stantonamarlberg.com

Jetzt Partner von Sommer Aktiv werden Im Sommer 2014 steht für St. Antons Gastgeber das bewährte Sommer Aktiv Angebot zur Verfügung. Dieses umfasst bekanntlich eine ganze Reihe von Aktivangeboten in der Region von geführten Wanderungen bis zum Bogenschießen. Mit Hoppl’s Abenteuerprogramm ist auch ein abwechslungsreiches Kinder- und

Familienangebot Teil des Sommer Aktiv Pakets. Bei zahlreichen Zusatzangeboten (Rafting, Paragleiten, Museum, arl.rock …) werden zudem Ermäßigungen geboten. Gäste von Partnerbetrieben kommen kostenlos in den Genuss dieses Angebotes. Gastgeber sind herzlich eingeladen, das Sommer Aktiv 2014 für sich und ihre Gäste zu nutzen.

Gemeinsam mehr Mut zum Sommer Begleitet wird der Tourismusverband bei Planung, Vorbereitung und Umsetzung der neuen Sommerkarte von Kohl & Partner, einem der renommiertesten Tourismus-Consulter Europas. Kohl & Partner ist ein unabhängiges und international tätiges Consultingunternehmen, das auf die Tourismus- und Freizeitwirtschaft spezialisiert ist. Seit dem Frühjahr 2013 betreut Mag. Gernot Memmer, GF Österreich und Bereichsleiter Destinationsmanagement, den TVB St. Anton am Arlberg bei den Vorarbeiten. Er hat bereits mehr als 30 Kartensysteme mit entwickelt und begleitet. Nach zahlreichen Gesprächen mit der Steuerungsgruppe und Vermietern steht für ihn fest: „Die Kombination aus Basiskarte und aufbuchbarer Premium-Karte ist die beste Lösung für St. Anton. Sie ist flexi-

bel entwicklungsfähig bis hin zur Vision Arlberg-Karte“. Zufriedenheit inklusive Die Unterteilung sorge aus der Sicht der Experten für eine klare Linie: „Die Basisleistungen können ab der ersten Nächtigung von allen Gästen in Anspruch genommen werden und verschaffen Zutritt zum Erlebnisraum. Es gibt also primär keine Kaufentscheidung und damit keinen »Stressfaktor«. Der Gast hat jedoch die Wahl, ein sehr wertiges Premiumpaket aufzubuchen. Somit herrscht auch kein bedingungsloses Gratisdenken.“

Vorteile für Alle Für die Leistungsträger und Vermieter seien mehrere Nutzenargumente ausschlaggebend: „Wir beobachten bei vielen Betrieben nach Einführung von Gäste-Cards eine bessere Auslastung in schwächeren Zeiten, bessere wirtschaftliche Ergebnisse, mehr Vernetzung untereinander, spürbare Marketingeffekte und vor allem begeisterte Gäste, die den Mehrwert zu schätzen wissen.“ In St. Anton würden große und kleine Betriebe von den Cards profitieren, weil z. Bsp. auch kleinere Betriebe ohne größere Hardware-Investitionen eine umsetzbare Angebotsverbesserung erreichen. Die Destination schließlich profitiere von der Stärkung der Marke St. Anton am Arlberg. Und nicht zuletzt ist die Karte ein enorm gutes Vermarktungsinstrument bzw. Verkaufsargument für den Sommer.

Kohl & Partner Das Unternehmen hat mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Beratung und Entwicklung von Tourismusprojekten. Ein Team von spezialisierten Beratern und ein breites Netzwerk an professionellen Partnern bieten Know-How auf allen Ebenen des Tourismus. Das Leistungsangebot: Hotellerie & Gastronomie, Touristische Destinationen, Touristische Infrastruktur sowie Seminare & Trainings. Die Kunden des Consultingunternehmens gehören zu den besten und innovativsten der Branche. Kohl & Partner hat zuletzt folgende exemplarische Gäste-Card-Projekte begleitet: Wildkogel Card im Pinzgau Königscard im Ostallgäu Zell am See – Kaprun Card Tegernsee Card


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Marketing-Highlights

Internationale Präsenz Schweiz – Marketingpaket

Hervorragende Messe-Präsenz

Nicht nur dem starken Franken ist es zu danken, dass die Schweizer vermehrt nach Urlaubs-Alternativen im Ausland suchen. Die Österreich Werbung schnürte deshalb für 2014 das Marketing-Paket „Erleben & Geniessen. Ferien in Österreich“ speziell für Schweizer Gäste. Zielgruppe ist die aufgeschlossene Mittel- und Oberschicht mit zumeist hoher Bildung und hohem Einkommen, die mehrmals im Jahr Kurztrips unternimmt. Diese Gäste zeigen großes Interesse an authentischen Genuss- und Natur-Erlebnissen sowie Kunst und Kultur. Hoher Komfort, guter Service, eine hochwertige Gastronomie und Gastfreundlichkeit stehen bei ihren Urlaubswünschen ganz oben.

Auch bei Messen & Workshops war und ist St. Anton im Zeitraum 2013/2014 wieder stark vertreten: Eurobike in Friedrichshafen (August 2013), Luxury Leisure in Moskau (September 2013), Ski Show in Manchester (Oktober 2013), WTM in London (November 2013), Freeridefilmfestival in Innsbruck, Wien, Warschau, Krakau, Hamburg (November 2013), ITB Berlin (März 2014), ATB Sales Wien (Jänner 2014), ISTM Kitzbühel (März 2014), MTS Breckenridge (April 2014).

„Glücksmomente“ setzen sich fort Der Sommer 2014 soll auch bei deutschen Gästen und heimischen Anbietern wieder für viele Glücksmomente sorgen. Von Jänner bis September 2014 wird die erfolgreiche Kampagne mit der Österreich Werbung fortgesetzt. Es enthält einen Marketingmix aus klassischer Werbung, Online-Werbung, Pressearbeit und zugkräftigen Wirtschaftskooperationen. Der Vertrieb umfasst wieder 70.000 Adressaten (40.000 Stück als Direkt Mailing und 30.000 Themenhefte.) Glücksmomente Kampagne 2013: Print: ca. 11,2 Mio. Reichweite E-Marketing: ca. 1,5 Mrd. Werbemittel-Einblendungen (Ad Impressions) Direkt Mailing: 70.000 Kontakte, Response: 4,7 % Presse: ca. 1.500 Journalisten-Kontakte und ca. 250 Clippings durch Pressearbeit WIKO: Carrier-Kooperation mit der Deutschen Bahn, weitere Kooperation mit Dallmayr, ca. 1 Mio. Gesamt­ reichweite

EUROBIKE Friedrichshafen: Sie ist weltweit das Maß aller Dinge! 1.280 Aussteller präsentierten 2013 ihr aktuelles Sortiment. 45.200 Fachbesucher aus 111 Ländern und 1.883 Journalisten aus 45 Nationen zog „The Global Show“ insgesamt an. Am Publikumstag strömten zusätzlich 20.400 Fahrrad-Fans nach Friedrichshafen, um sich über ihr Lieblings-Sportgerät und das wohl vielseitigste Fahrzeug für den Alltag zu informieren. Luxury Leisure Moskau : Erfolgreicher TIROL Stand bei der Messe Luxury Leisure in Moskau vom 16.20.11.2013: Es ging hier nicht um eine klassische Messe, sondern um einen Lounge Auftritt mit den Tiroler Partnern Ischgl, Kitzbühel, St. Anton und Stubai. Am Programm standen B2C Interaktion vor Ort, mit einer Tirol Foto Station, einem Holzschnitzer, Skigymnastik-Stunden, einem DJ für die Silent Disko und einem Show Koch, der Tiroler Schmankerln kochte. Insgesamt ca. 62.000 Besucher (B2B und B2C). Ski Show Manchester und London 25. Oktober-3. November 2013: Gemeinsam mit der Tirol Werbung und drei weiteren Tiroler Regionen präsentierten wir uns mit einem großzügig gestalteten Stand auf diesen wichtigsten Publikumsmessen im Skibereich. Das Interesse und die Qualität der Besucher (ein Ticket zur „Ski Show London“ kostet umgerechnet 23 Euro), war sehr hoch. World Travel Market 4.-7. November 2013: Über 50.000 Fachbesucher aus der ganzen Welt kamen zum WTM in London, wo wir als Arlberg Region am Österreich Stand Kontakte zu internationalen Reiseveranstaltern und Journalisten für die intensive Bewerbung unserer Region nützten.

Auf Schiene Arlberg & Vail Resorts kooperieren mit den ÖBB Zwei weit entfernte Skidestinationen rücken zusammen. In einer weltweit großen PR- und Marketing Aktion von Vail Resorts wurde diese neue Kooperation intensiv beworben. Unter anderem wurde sie Mitte November einer hochkarätigen Journalistengruppe in München präsentiert. Alle Inhaber des Epic Skipasses, einer Saisonkarte der Vail Resorts, bekommen diesen Winter am Arlberg einen 5-Tage Liftpass zur Verfügung gestellt. Inhaber eines Epic-Skipasses sollen sich bitte beim Tourismusverband melden, wo ihnen der Gutschein zur Einlösung bei den Arlberger Bergbahnen ausgehändigt wird. Das gleiche Angebot gilt für alle Besitzer eines Arlberg-Saisonliftpasses - sie können diesen Winter gegen Vorweis ihrer Saisonkarte in den Vail Resorts (Vail, Beaver Creek, Breckenridge, Keystone , Heavenly, Afton Alps, Arapahoe Basin, Canyons, Eldora, Kirkwood, Mt. Brighton und Northstar) fünf Tage kostenlos Skifahren.

St. Anton kommt an! Der IC 860, der täglich von Wien nach Bregenz fährt und in 24 Bahnhöfen entlang der Westbahnstrecke hält, trägt auch kommendes Jahr wieder den Namen „St. Anton am Arlberg“. Das bedeutet bei jedem Stopp eine namentliche Erwähnung, zudem ist St. Anton auf allen Zeittafeln und im Zugbegleiter präsent. Weiters gibt es St. Anton-Anzeigen in den Zugbegleitern der Railjets 162 von Budapest nach Zürich, 166 von Wien nach Zürich und 363 von Zürich nach Wien. St. Anton Kombiticket Wichtiger Hinweis für alle Vermieter: Mit dem ÖBB-Kombiticket inklusive Bahnfahrt und Liftpass geht es bequem, schnell und günstig auf die Piste: http://kombitickets.railtours.at/ kombitickets-wintersport/oesterreich/st-anton/st-anton-am-arlberg. html


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Erfolgreiche Pressearbeit

Luftsprünge und Skisprünge St. Anton im Spiegel der Presse Ein kleiner Auszug der umfangreichen Presseberichterstattung der letzten Wochen: Lufthansa Magazin

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Da könnte man vor Freude glatt in die Luft gehen: Das Lufthansa Magazin von Dezember 2013 widmet die Titelseite plus ausführlichem Bericht dem Freeriden in St. Anton am Arlberg. Unter dem Titel „In der Glücksspur“ zieht sich die Begeisterung des Berichterstatters Gunnar Herbst über den Freeride-Unterricht mit Skilehrer Klaus Jehle über 10 Seiten! Nahezu unbezahlbar, denn müsste man diese Einschaltung (ohne Titelseite, die man nicht kaufen kann) bezahlen, wären dafür über 400.000 Euro hinzublättern.

Australisches Reisemagazin „Get up & go“

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Die Frühjahrsausgabe des Reisemagazins „Get up & go“ zeigte ebenfalls eine Glücksspur im Schnee, die u.a. nach St. Anton führte. Ungeahnte Winterfreuden, ergötzliche kulinarische Offenbarungen und Outdoor-Abenteuer ortete Brian Johnston am Arlberg, in einer „der attraktivsten Skidestinationen der Welt.“ Wobei es ihm in kulinarischer Hinsicht vor allem die Germknödel angetan hatten. Presse in Belgien

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St. Anton, St. Christoph, Lech und Zürs waren die hochgelobten Orte eines dreiseitigen Freeride-Artikels im belgischen Wintersport-Magazin „Gides“.

Presse in China

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Sonstige internationale Presse

In einem chinesischen Wintersport-Magazin wirbelte St. Anton mit einem rasanten Snowboarder am Cover und zwei Seiten Bericht viel Schneestaub auf. Presse in Deutschland

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„Kessler Report“ lobte auf vier schön gestalteten Seiten den Urlaubssommer in St. Anton, die „Nürtinger Zeitung“ widmete St. Anton einen Artikel als Paradies für Skifahrer, die „Ski presse“ brachte einen ausführlichen Bericht über die Kooperation zwischen Vail und St. Anton, die SZ/BZ – Sindelfinger und Böblinger Zeitung – begeisterte sich in einem Artikel für Winterbräuche, Hüttenzauber, Events und Skipauschalen von St. Anton.

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Das norwegische Magazin „Vagabond“ hatte einen Löwen am Cover, aber einen schönen St. Anton Artikel im Inneren. Sechs ausführliche Seiten für St. Anton gabs im rumänischen „Skipass“, die Schweiz brachte im „Outdoor Winter“ 10 Seiten St. Anton-Huldigung von zwei begeisterten Freeriderinnen und das tschechische Magazin „Tyden“ stellte seinen Lesern St. Anton auf zwei Seiten vor.

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Presse in Großbritannien

12/2013 lufthansa.com

In der englischen Presse war St. Anton im „Daily Mirror“, in „Ski + board“ und auf www.redonline.co.uk jeweils mit ausführlichen Winterberichten prominent vertreten. Presse in Indien

Der Besuch zweier indischer Journalistinnen im vergangenen Sommer brachte uns zahlreiche Veröffentlichungen in der indischen Presse: Im Magazin „The Hindu Traveller“ entdeckte die Journalistin, die ansonsten Großstädte bevorzugt, ihr Herz für St. Anton, und „Times of India“ widmete St. Anton einen kleinen, aber feinen Sommerartikel.

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In der Glücksspur: Freeriden am Arlberg

Eigensinnig in Hollywood: Olivier Martinez French actor Olivier Martinez speaks his mind

In pursuit of pure joy: freeriding in Austria

Starke Hilfe in Vietnam: HelpAlliance Lufthansa’s HelpAlliance at work in Vietnam

Unterhaltungsprogramm ab Seite 111 Entertainment program starting on page 111

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4 Erneut haben weltweit Medien dem Winterangebot von St. Anton am Arlberg ausführliche Berichte gewidmet.

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Kooperation mit Radio-Sender

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Mitarbeiter-News

Major-PromotionKampagne mit SWR3

Das Info- und Mitarbeiterteam des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg hat Verstärkung bekommen. St. Anton Intern wirft einen kurzen Blick auf unsere neuen Kräfte.

Das SWR3-Skifestival hat für Furore gesorgt. In einem bewährten Promotion-Konzept des deutschen Top-Senders – den „Elch und weg“-Reisen nimmt St. Anton am Arlberg erneut eine zentrale Rolle ein. Die Hörer des reichweitenstärksten Radio-Programms Deutschlands (rund vier Millionen) nahmen in großer Zahl an der Sender-Reise rund um das Ski-Festival teil. St. Anton hat als Austragungsort massiv davon profitiert – sowohl in Form von flächendeckender crossmedialer Promotion als auch durch Nächtigungen der jeweils rund 1000 Teilnehmer an dem Event. Dieses ursprüngliche Konzept ist aber nunmehr Geschichte. Denn: Als öffentlich-rechtlichem Sender ist es SWR3 vom deutschen Gesetzgeber nicht mehr gestattet, eine derartige Reise zu veranstalten. Und gleichzeitig einen einzelnen Ort, der wie St. Anton außerhalb des Sendegebiets liegt, so massiv zu bewerben. Nicht zuletzt aufgrund der guten Erfahrungen mit dem Tourismusverband St. Anton wollte SWR3 aber an einer Zusammenarbeit festhalten. Die Programm-Verantwortlichen haben schon vor mehreren Monaten eine Lösung präsentiert, die sich im Rahmen eines Gewinnspiels realisieren lässt. Bis zu 1,5 Millionen Werbewert SWR3 ist für diese Form der Promotion, die „Elch und weg“-Reisen, bekannt. Die Idee dahinter und auch die Voraussetzung für die Teilnahme als Partner-De-

stination: Eine Gruppe von Gewinnern erlebt ein Reiseprogramm, das sich regulär nicht buchen lässt und exklusive Highlights bietet. Rund um diese Event-Reise lässt SWR3 seine Marketing-Maschinerie auf Hochtouren fahren. Die so genannte Major-Promokampagne läuft auf allen Werbekanälen des Senders und zieht vor allem massive Präsenz mittels Radiospots und großflächigen Plakatkampagnen nach sich – mit permanenter Nennung der Partnerdestination. Der Werbewert beläuft sich auf 1,3 bis 1,5 Millionen Euro. „Im Gegenzug sind von den teilnehmenden Orten die Kosten für die Reise zu tragen. Wir haben uns entschieden, diese Aktion gemeinsam mit unseren Partnern Grindelwald und Davos unter dem Dach von Best of the Alps zu realisieren“, erörtert Tourismusdirektor Martin Ebster. Vom 18. bis 21. Dezember 2013 begleitet SWR3 nun 36 seiner Hörer in diese drei Orte. Mit drei Nightliner-Shuttlebussen werden die glücklichen Gewinnspielteilnehmer wie Rockstars von Ort zu Ort gebracht, wo sie ein umfassendes Skiprogramm mit vielen tollen Extras genießen. St. Anton kommt als finale Station in den Genuss breitester Berichterstattung und Bewerbung im süddeutschen Raum.

Anna-Lena Juen Information Seit 01. Juli 2013 unterstützt Anna-Lena Juen den Bereich Information im TVB St. Anton am Arlberg. Neben der Gästebetreuung beinhaltet ihr Aufgabengebiet auch verschiedene Bürotätigkeiten sowie die Mithilfe bei Veranstaltungen.

Florian Scherl Buchhaltung Mit Anfang November dieses Jahres wurde Florian Scherl im Team des TVB St. Anton am Arlberg willkommen geheißen. Der Absolvent der Tourismusschulen Bludenz verstärkt die Abteilung Buchhaltung, wo er neben dem Bearbeiten bzw. Erstellen von Rechnungen auch für die Verbuchung der Belege und das Mahnwesen verantwortlich zeichnet.

Christina Reiter Information Nach bestandener Matura der HLW Landeck startete Christina Reiter im Juni 2013 in der Abteilung Information ins Berufsleben. Ihr Verantwortungsbereich umfasst neben der Betreuung der Gäste auch diverse Bürotätigkeiten. Darüber hinaus wirkt sie bei Events mit.

Vera Hittler Information Vera Hittler ist seit November 2013 in der Abteilung Information tätig und damit für die Gäste-Auskunft – direkt, via Telefon bzw. E-Mail zuständig. Erfahrungen sammelte die HAK-Absolventin als Praktikantin in der Wirtschaftskammer Landeck.

Franziska Schwazer Kongress und Events Mit 01. Juni 2013 wechselte Franziska Schwazer von der Info- in die Kongress und Event- Abteilung. Sie übernahm damit die Agenden von Simone Thurner, die sich in die Babypause verabschiedete. Wir gratulieren Simone recht herzlich!


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Nachgehakt Advent, Advent: Im Ferienpark rund um das Museum wird die „schönste Zeit des Jahres“ in aller Ruhe zelebriert. Foto: Wolfgang Burger

Fragen über Fragen … Florian Werner im persönlichen Kurzinterview Diese drei Worte beschreiben Sie am Besten:

Zielstrebig , innovativ, herzlich. Was schätzen Sie an Menschen?

Ehrlichkeit, Offenheit, Loyalität. Worauf können Sie nicht verzichten?

Auf das tägliche Frühstück mit Thaddaeus und Ursula. Weshalb ist Tourismus die schönste Branche der Welt?

Weil man viele Leute kennenlernt, in vielen Ländern arbeiten und sich in vielen unterschiedlichen Bereichen verwirklichen kann. Zudem ist es eine Branche, die nie still steht. Worin besteht Erfolg?

Erfolg ist, aus seinen Niederlagen zu lernen.

Florian Werner … … ist Aufsichtsrats-Vorsitzender des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg. Als Hotelier führt er das traditionsreiche Arlberg Hospiz in St. Christoph.

Wo sollte St. Anton in 20 Jahren stehen?

Im Winter das alpine Skiund Kultur-Mekka, im Sommer das alpine Sportund Kultur-Mekka. Die Stärken der Region?

Wintersport, hochwertige Gastronomie und Hotellerie. Die Schwächen der Region?

Keine klare und einzigartige Positionierung im Sommer. Wie heißt Ihr persönlicher Kraftplatz in St. Anton am Arlberg?

Im Sommer um 6 Uhr morgens bei Sonnenaufgang im Tanun, im Winter vor dem offenen Kamin in der Wohnung. Drei Orte auf der Welt, die man in einem Leben besucht haben muss ...

Einen Berggipfel, die Wüste, die Welt unter dem Meeresspiegel …

Die stillste Zeit in St. Anton genießen

Schritt für Schritt in Richtung Weihnachten Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier: Der Ferienpark in St. Anton bildet im diesjährigen Advent erstmals die stimmungsvolle Kulisse für den „Adventzauber im Park“. Sehen, staunen, riechen, genießen: In St. Anton am Arlberg wird die Vorfreude aufs Weihnachtsfest für alle Sinne inszeniert. „Adventzauber im Park“ lud bzw. lädt erstmals an den ersten vier Wochenenden im Dezember zur gemeinsamen Einstimmung ein. Gesäumt von beeindruckenden Scherenschnitten, offenen Feuerstellen und einem Meer aus Kerzenlicht, begeben sich zahlreiche Besucher auf dem Weihnachts-Erlebnisweg beim Museum Schritt für Schritt in eine Welt fast vergessener Rituale und Traditionen. Wie es früher einmal war In der urigen Erzählerhütte erwecken Kurt Tschiderer, Edi Alber, Stefanie Falch und Vroni Altun mit ihren Mundart-Geschichten und -Gedichten altes Arlberger Weihnachtsbrauchtum zu neuem Leben. Bläser sorgen für adventliches Ambiente, Glühwein, Punsch und Kiachla für wärmende Stärkung. In der Fotoecke gestalten kreative Geister individuelle Weihnachtsgrüße. Fantasie beweisen auch die kleinsten Besucher beim GeschenkeBasteln in der Wichtelwerkstatt. Und in

der Weihnachtsbäckerei versüßen sich Schleckermäuler mit Kekse-Backen unter Anleitung von Bäcker Reini die Wartezeit auf den Heiligen Abend. s’Christkindli kimmt Wen da der Weihnachtszauber noch immer nicht gepackt hat, der hat am vierten Advent-Wochenende von 20. bis 22. Dezember 2013 noch einmal Gelegenheit, sich in Stimmung zu bringen. „s’Christkindli“ und die lebende Krippe mit Tieren werden im Ferienpark nicht nur Kinderaugen zum Leuchten bringen. Für die Weihnachtsbäckerei und die Wichtelwerkstatt wird um Voranmeldung unter Tel.: 05446-2269-28 gebeten.

Adventzauber im Park 20. – 22.12. 2013 Wichtelwerkstatt: 21.12.2013 Weihnachtsbäckerei: 22.12.2013

Alle Informationen unter www.stantonamarlberg.com


Veranstaltungskalender 2013/2014

Top-Termine Bewusstseinsbildung im Off-Piste-Bereich

Wiltener Sängerknaben

Skishow „Schneetreiben“

27. DEZ 2013

30. DEZ 2013

Die Wiltener Sängerknaben gehören zu den renommiertesten Knabenchören im deutschsprachigen Raum. Ihr traditionelles Weihnachtskonzert im Arlbergsaal verspricht bemerkenswerte Atmosphäre und gesangliche Extraklasse.

Der Tourismusverband St. Anton am Arlberg lädt mittwochs wieder zur neu konzipierten Skishow. Nur soviel sei verraten: Besucher erwartet ein Multimediaspektakel mit sportlichen Spitzenleistungen.

Arlberger Neujahrskonzert

Ski-Club Arlberg Woche

3. JAN 2014

25. JAN bis 1. FEB 2014

Ein Fixpunkt zum Jahresbeginn ist der Auftritt des Ambassade Orchesters Wien. Die Musiker unter der Leitung von Ehrenbürger Dr. Rudolf Streicher beweisen im ARLBERG-well.com, dass sich Klassik und Unterhaltung nicht ausschließen.

Auf ein exklusives Programm mit Heliskiing, Race Training u.v.m. dürfen sich die Mitglieder des traditionsreichen Vereins freuen.

Sein weißes Wunder sicher erleben Die beiden Extrem-Skifahrer Stefan Häusl und Björn Heregger verraten im Zuge eines Events in St. Anton, wie Freerider denken. Wie Freerider sich richtig verhalten, darüber informieren spezielle Camps. Sie mögen es weiß. Schneeweiß. Und pulvrig. Immer mehr Skifahrer ziehen ihre Spuren abseits markierter Pisten. Der Arlberg ist mit 200 km Tiefschneeabfahrten und unzähligen weiteren Varianten ein wahres Freeride-Paradies. Dass der Trendsport aber weit mehr als ein aufregendes Abenteuer ist, das demonstrieren die beiden Local Heroes Stefan Häusl und Björn Heregger am 10. Jänner 2014 im Arlbergsaal. Im Zuge des Vortrags unter dem Titel „Wie Freerider denken“ stellen die Extrem-Skifahrer außerdem ihren neuesten Film – „Dasein“ vor. Eine wesentliche Rolle spielt darin das Thema Sicherheit.

Wie auch bei den Freeride-Camps in St. Anton. Die Plätze für das SAAC Basic Camp Mitte Dezember waren binnen kürzester Zeit vergeben. Das Seminar des Vereins zur Information über alpine Gefahren klärt über Risikomanagement sowie richtige Ausrüstung und Verhaltensweise abseits gesicherter Pisten auf. Von 21. bis 22. Dezember erleichtert das Rossignol Junior Camp den Einstieg in die Freeride-Welt, von 10. bis 12. Jänner 2013 zeigt World-Tour-Profi Flo Orley beim Sweet Protection Line Camp, wie man die Route findet. Alle Infos unter www.freeridecamps.at

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Snow Volleyball Tour

Musikalisches Saisons-Finale

04. APR bis 06. APR 2014

10. APR bis 13. APR 2014

Kräftig gebaggert, gepritscht und geschmettert wird anlässlich des Aufeinandertreffens der Volleyball-Elite am Rendl-Beach auf 2.030 m.

„New Orleans meets Snow“ lautet die Devise, wenn sich Musiker diverser Stilrichtungen erstmals mit dem Sound der Südstaaten am Arlberg einfinden.

19. APR 2014

St. Anton Intern

Legendärer Rausch der Gefühle

Ein Event mit Kultstatus: Auch 2014 lockt der Weiße Rausch wieder hunderte Teilnehmer, welche die neun Kilometer lange Strecke in Bestzeit bewältigen wollen.

Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Tourismusverband St. Anton am Arlberg, Redaktionsleitung: Martin Ebster, Wilma Himmelfreundpointner Konzept und Redaktion: Polak Mediaservice, Imst Layout: WEST Werbeagentur, Landeck; Druck: Alpina Druck, Innsbruck

St Anton intern #1 2013  
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