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AUSGABE NOVEMBER 2015

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TOURISMUSVERBAND NAUDERS · TIROLER OBERLAND · K AUNERTAL

INTERN E I N E B I L AN Z D E R ZUSA M M E N AR B E I T 2015

NEUE AUFGABEN Vor allem im Online-Bericht hat sich das Tätigkeitsfeld unserer Mitarbeiter deutlich gewandelt.

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GEMEINSAM STARK Tourismusverband sowie Berg- und Gletscherbahnen machen gemeinsame Sache.

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ERFOLGREICH IM WEB Interessante Angebote optimal aufbereitet lassen die Zugriffszahlen im Internet steigen

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WICHTIGSTES TVB-PROJEKT AUF SCHIENE:

gelungenen Umstellung stei­ gerten sich die Zugriffszahlen erheblich. Betonen möchte ich

Via Claudia Lückenschluss kommt

auch die überaus konstruktive Zusammenarbeit mit den Berg­ bahnen Nauders und den Kau­ nertaler Gletscherbahnen. Mit der Fertigstellung der Via Claudia bis Altfinstermünz und der Fixierung des weiteren Aus­

Liebe Mitglieder!

baus bis Nauders haben wir in Sachen Angebotsverbesserung einen wichtigen Schritt vorwärts

Obwohl

die

Rahmenbedin­

gemacht. Hier gebührt der Dank

gungen nach wie vor schwie­

unserem

Landeshauptmann

rig sind, ist es uns gelungen, im

Günther Platter, ohne dessen

Winter ein beachtliches Näch­

Unterstützung die Realisierung

tigungsplus von rund fünf Pro­

nicht möglich gewesen wäre. Die

zent zu erreichen. Im Sommer

derzeit laufenden Arbeiten wie

erzielten wir in etwa das Ergeb­

etwa am Seilbahncenter in Nau­

nis des Vorjahres, bei gleichblei­

ders oder bei der Erneuerung

bender Bettenzahl. Dies ist der

des Hallenbades Kaunertal sind

Verdienst der Vermieter und

ebenfalls wichtige Beiträge für

unseres engagierten Teams. Bei

eine ansprechende touristische

ihnen möchte ich mich an die­

Infrastruktur in unserer Region.

Die 700 Kilometer lange Via Claudia

ginn der Arbeiten am letzten Teil

ristisches Markenzeichen gewor­

ser Stelle von ganzem Herzen

Allen Mitgliedern, Partnern und

Augusta hat sich in den vergange­

der Strecke. Mit dem Abschnitt

den. Es freut mich, dass nun auch

für diesen Einsatz bedanken.

Mitarbeitern danke ich für die

nen Jahren zur zweitbeliebtesten

zwischen Altfinstermünz und Nau­

der Abschnitt zwischen Altfinster­

Einen weiteren Baustein unse­

angenehme Zusammenarbeit

Radroute Europas gemausert. Der

ders erfolgt der „Lückenschluss der

münz und Nauders realisiert wer­

res Erfolges stellt mit Sicherheit

und das Engagement. Auf ein

Tourismusverband Tiroler Ober­

Königsetappe“. Kürzlich erfolgte

den kann. Damit bietet die Region

die neue Website sowie die Of­

erfolgreiches 2016!

land hat bisher gemeinsam mit

die Zustimmung des Landes zur

ein noch attraktiveres Angebot für

den Gemeinden mehrere Millio­

Trassenführung über die Original­

die Radfahrer“, erklärte Landes­

fensive zur Verwendung von

Dank der Zusage des Landes kann demnächst mit den Arbeiten an der Verbindung Altfinstermünz-Nauders der Via Claudia Augusta begonnen werden. Damit beginnt der vorerst letzte und wichtigste Bauabschnitt bei diesem regionsverbindenden Projekt.

Onlinebuchungssystemen und

Ihr/Euer Dr. Armin Falkner

nen Euro in das Projekt investiert

strecken. „Die Via Claudia Augusta

hauptmann Günther Platter beim

Channelmanagern dar. Seit der

Obmann TVB Tiroler Oberland

und freut sich nun über den Be­

ist für ganz Tirol ein wichtiges tou­

Lokalaugenschein in Nauders.


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Ein Feuerwerk an Events durch Zusammenarbeit!

Liebe Mitglieder! Der Tourismusverband Tiroler Oberland blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit ist es uns gelungen, viele Projekte umzusetzen und un­ sere Region am Markt zu etablieren. Nach den Umstrukturierungen präsentiert sich der Ver­ band heute gefestigt, was es uns ermöglicht, am Erfolg der Marken Nauders, Tiroler Ober­ land und Kaunertal mit aller Kraft zu arbeiten. Auch 2015 konnten wieder zahlreiche Maßnah­ men realisiert und neue Produkte kreiert wer­ den. Hier gebührt der Dank allen Vermietern, die mit ihrer Zustimmung zur Erhöhung der Ortstaxe die Basis für diese Investitionen gelegt haben. Zusätzliche Möglichkeiten für die Re­ gion ergeben sich aus dem Sonderförderpro­ gramm des Landes Tirol, womit weitere zehn Millionen Euro für das Obere Gericht bereitste­ hen. Es liegt an uns, mit nachhaltigen und inno­ vativen Projekten diese Mittel für unseren Tou­ rismus zu sichern. Sowohl im infrastrukturellen Bereich als auch bei den diversen Veranstaltungen und Marke­ tingaktionen ist eine gute Zusammenarbeit mit allen Partnern besonders wichtig. Dies funkti­ oniert im Tourismusverband Tiroler Oberland ausgezeichnet. Wir danken allen Mitgliedern, Partnern und Funktionären für das Vertrauen und das persönliche Engagement, verbunden mit dem Wunsch gemeinsam weiter am Er­ folg unserer Region zu arbeiten. Denn WIR ALLE SIND TOURISMUSVERBAND. Michaela Gasser, Manuel Baldauf und Maria Kathrein

Geschäftsführung TVB Tiroler Oberland

Bei uns ist immer was los! Sportli­

Tourismusverband selbst organi­

renamtliche Engagement unse­

che Wettbewerbe wie der Dreilän­

siert, bei einigen tritt er als Koope­

rer Vereine und Institutionen ist

dergiro, das Handbikebattle oder

rationspartner auf. Damit wird ein

mustergültig. Es freut uns, dass wir

das Race Across the Alps, Thea­

wichtiger Beitrag für das kulturelle

schon Jahre lang ausgezeichnet

teraufführungen, Musikfeste und

und sportliche Miteinander sowie

zusammen arbeiten“, heißt es dazu

Konzerte: Die Liste der Veranstal­

dem touristischen Erfolg der ge­

von Seiten der Geschäftsführung.

tungen ist lang. Viele werden vom

samten Region geleistet. „Das eh­


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In zehn Jahren um 100.000 Nächtigungen mehr Die intensiven Aktivitäten des Tourismusverbandes und dessen Mitglieder am internationalen Markt sowie die vielfältige infrastrukturellen Projekte in der Region legen die Basis für einen erfolgreichen Tourismus. 9.367 Betten, 2.086 Zusatzbetten,

dem richtigen Weg sind. Die Bün­

tigungen zum Tragen. Für den Tou­

378 Standplätze für Camper und

delung der Kräfte durch die Fusion

rismus ist es aber auch wichtig, eine

207 Nächtigungsmöglichkeiten auf

und die Beibehaltung der Teilre­

entsprechende Wertschöpfung zu

Schutzhütten bieten die Vermie­

gions-Marken waren richtige und

lukrieren. Dies kann wiederum nur

ter der Teilregionen Nauders, Tiro­

wichtige Schritte für eine positive

durch Qualität auf allen Ebenen,

ler Oberland und Kaunertal derzeit.

touristische Zukunft“, erklärt TVB

attraktive Angebote und entspre­

Nach einem sehr erfreulichen Win­

Obmann Dr. Armin Falkner.

chender Infrastruktur erreicht wer­

ter mit einem Zuwachs an Näch­

den“, erklären die beiden Geschäfts­

tigungen von 4,7 Prozent konnte

Wertschöpfung steigt

führer Michaela Gasser und Manuel

der Sommer mit einem Plus von

Von 251.966 Gästen, die im Jahr 2005

Baldauf. In den vergangenen Jahren

0,5 Prozent abgeschlossen werden.

in der Region ankamen, stiegen die

hat der Tourismusverband gemein­

Die Vertreter des Tourismusverban­

Ankünfte auf 305.696 im Jahr 2014.

sam mit den Beherbergungsbe­

des schauen weiterhin überaus po­

Die Nächtigungen steigerten sich

trieben sowie den Berg- und Glet­

sitiv in die Zukunft. „Die Bilanz der

von 1.354.756 auf 1.466.814. „In den

scherbahnen

vergangenen zehn Jahre zeigt uns,

allgemein verwendeten Statistiken

umgesetzt. Die laufenden Investiti­

dass wir mit unserer Strategie auf

kommen leider immer nur die Näch­

onen treiben dies weiter voran.

zahlreiche Projekte

Die aktuellen, detaillierten Monatsstatistiken finden Sie auf

unserem Infoportal: http://mediaservice.tiroleroberland.at

LEITER DER ABTEILUNG TOURISMUS IM LAND TIROL

GERHARD FÖGER

Die praktizierte Marken­ strategie hat zu einer Entspannung seinerzeitiger Konfliktbereiche geführt

Für die Zukunft gerüstet

In den vergangenen Monaten ging bereits die dritte Auflage der Vermieterakademie über die Bühne. Tipps für eine erfolgreiche Unterkunfts-Website: ››

Aussagekräftige Bilder – sie zeigen die Zim­ mer, die Aussicht und vermitteln Emotionen

›› Gute Argumente – drei bis fünf Aussagen, die auch für Angebote und am Telefon genutzt werden können ››

Gute Beschreibung – ein verlockender, infor­ mativer Text. Google erkennt Angaben zu Ur­ laubsthemen und nimmt diese in den Index auf.

››

Online Buchbarkeit – oft werden in den Such­ portalen nur die buchbaren Unterkünfte ange­

Der Tourismus ist einem steten

kammer, dem Privatvermieterver­

im Web auf und gaben wertvolle

zeigt, was die Online Buchbarkeit zu einem ab­

Wandel unterzogen. Ob bei den

band Tirol, der Tirol Werbung und

Tipps. „Gerade im Tourismus ist das

soluten Erfolgsfaktor macht.

Gästegewohnheiten, den neuen

dem TVB Tiroler Oberland getra­

Internet ein unverzichtbares Inst­

Technologien

On­

gene Vermieterakademie bietet

rument geworden. Natürlich hilft

Diese und weitere Tipps stellt Mag. Werner

line und Reservierung oder beim

hier eine große Hilfe. Seminare wie

es nur dann, wenn man es zu be­

Gschwentner den Besuchern seines Seminars und

Marketing. Immer wieder gibt es

„Onlinewerbung die Gäste über­

nutzen weiß. Und das ist für einen

uns zur Verfügung.

Neues, Besseres und auch Unbe­

zeugt“, „Erfolgskonzepte für Ihre

großen Tourismusbetrieb ebenso

Mag. Werner Gschwentner, tourismustraining.at

kanntes. Sowohl die regionalen

Homepage“ oder „Bausteine für In­

wichtig wie für kleinere Anbieter.

Tourismusbetriebe wie auch die

ternet-Werbung“ zeigten den Ver­

Deshalb bieten wir diese Schu­

Kleinvermieter müssen hier Schritt

mietern die verschiedenen Mög­

lungen an“, erklärt Mag. Werner

halten. Die von der Wirtschafts­

lichkeiten

Gschwenter, einer der Referenten.

im

Bereich

zur

Gästegewinnung


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Im Dienst der gesamten Region OTTO ECKHART

Meine Arbeit macht nach wie vor große Freude. Die Zusammenarbeit mit den allen Beteiligten funktioniert reibungslos und Einheimische wie Gäste schätzen was wir für die Region leisten

Der TVB Tiroler Oberland verfügt über ein umfassendes Netz an Wander-, Winterwander- und Radwege, Biketrails, Loipen sowie Ruheplätzen. All diese Einrichtungen befinden sich in einem makellosen Zustand. Dies ist zu einem großen Teil der Verdienst der Außendienstmitarbeiter. Mitarbeiter-News

Von Gästen und oft auch Einheimi­

damit beschäftigt, das attraktive

Mitarbeiter haben. Neben der We­

schen kümmern sich diese fleißi­

Erscheinungsbild rund um seine

gerhaltung sind sie auch mit dem

gen Bienen des Verbandes darum,

Heimatgemeinde zu pflegen und

Errichten von neuen Wanderwe­

dass Wege und Steige sauber und in

durch neue Objekte weiter zu ver­

gen, Biketrails oder neuen Beschil­

›› Wir freuen uns, dass Kerstin Weiß aus ihrer

Ordnung sind, dass alle Hinweista­

schönern. Bruno geht dieser Be­

derungen befasst. Es freut mich

Baby­pause zurückgekehrt ist. Sie verstärkt seit

feln angebracht und die Abfälle ent­

schäftigung bereits seit 16 Jahren

sehr, dass die Leistungen unse­

Juni das Team des Tourismusbüros in Pfunds.

sorgt werden. Auch wenn es darum

nach und kann wohl auch als „alter

rer Leute auch von der Bevölke­

›› Eine neue Aufgabe hat Michael Stecher im Büro

geht, neue Projekte zu realisieren,

Hase“ bezeichnet werden. Im Ge­

rung wahrgenommen und ho­

Nauders übernommen. Er bearbeitet nun die

sind die Außendienstmitarbeiter

biet der Teilregion „Tiroler Ober­

noriert werden“, zeigt sich Helmut

Agenden Marketing und Events, welche bisher

stets mit Rat und Tat zu Stelle.

land“ sind außerdem noch Thomas

Wolf, Vorstandsmitglied TVB Tiroler

von Sandra Maurer erledigt wurden.

Seit 27 Jahren ist Otto Eckhart in Sa­

Schranz und Elmar Handle tätig.

Oberland, zufrieden.

›› Sandra hat einen zweiten Bildungsweg einge­

chen Infrastruktur für den Tourismus­

Auch die drei lassen keinen Zweifel

schlagen und studiert nun Kommunikation.

verband im Kaunertal unterwegs. Im

daran, dass sie in ihrer Arbeit voll

Weitere Helfer

Anstelle von Michael ist zukünftig Rudi Klinec

Laufe der Jahre ist er quasi Teil „sei­

und ganz aufgehen. „Meistens an

Neben den Mitarbeitern des Au­

am Counter tätig.

ner“ Region geworden – gehört zum

der frischen Luft, für Gäste und Ein­

ßendienstes kann der Tourismus­

›› Die Mitarbeiter im Büro Ried dürfen sich seit

„Inventar“. „Meine Arbeit macht nach

heimische was bleibendes schaf­

verband immer wieder auf Mithilfe

April ebenfalls über eine Verstärkung freuen.

wie vor große Freude. Die Zusam­

fen, ist einfach großartig“, meinen

der Gemeindearbeiter und der Mit­

Julia Kathrein assistiert der Geschäftsführung

menarbeit mit den allen Beteiligten

sie unisono.

glieder des Alpenvereins sowie

und engagiert sich im Bereich der Projektab­

funktioniert reibungslos und Einhei­

Mit Konrad Klapeer sowie Peppi

auch Einheimischen zählen, die

wicklung.

mische wie Gäste schätzen, was wir

und Walter Federspiel ist das Au­

sich natürlich vor Ort bestens aus­

für die Region leisten“, erklärt Eckhart.

ßendienst-Team des TVB Tiroler

kennen und eine große Stütze bei

Oberland komplett. Die drei ar­

der Bewältigung der vielfältigen

Sechs Mitarbeiter im Außendienst

beiten in der Teilregion Nauders.

Aufgaben darstellen.

Sein Kollege in Pfunds ist Bruno

„Wir sind froh, dass wir drei wirk­

Netzer. Auch er ist unermüdlich

lich engagierte und kompetente

Wir danken allen Mitarbeitern für ihr Engagement und ihre Treue!


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Im Wandel der Zeit Der Tourismus ist einer steten Veränderung unterworfen. Diese Entwicklung wirkt sich vor allem im Online-Bereich auf die Tätigkeit der TVB-Mitarbeiter massiv aus. Die freundliche Dame hinter dem

zu denken, damit keine Trends

Tresen, die Gäste über die anste­

und Neuheiten verpasst werden“,

henden Veranstaltungen im Ort in­

erklärt Beatrix Haslwanter, seit 20

formiert oder ihnen den Weg zur

Jahren im Büro Kaunertal tätig.

nächsten Almhütte erklärt, gibt es natürlich auch heute noch. Und

Laufende Fortbildung

doch kamen viele weitere Aufga­

In verschiedenen Schulungen hat

ben dazu, die vom Team des Tou­

sich das Team des TVBs auf die viel­

rismusverbandes Tiroler Oberland

fältigen Tätigkeiten vorbereitet. Die

erledigt werden.

Kommunikation und die Öffent­ lichkeitsarbeit wurden in den ver­

Die sozialen Netzwerke nutzen

gangenen Jahren kontinuierlich

Internet und Social Media gehören

perfektioniert. Um möglichst pro­

auch die Erwartungen der Gäste im

heute zum Tagesgeschäft des Tou­

fessionell agieren zu können, wur­

Laufe der Jahre verändert. Auch da­

rismusverbandes. Sehr viele Berei­

den Strategien erarbeitet und neue

rauf reagiert der Verband. Der Ser­

che des Marketings werden über

Programme erlernt. „Mit den de­

vice wurde erheblich ausgebaut

die Website oder den Auftritt bei

finierten Marken Nauders, Tiroler

und den heutigen Bedürfnissen an­

Facebook, Youtube und Google

Oberland und Kaunertal, haben wir

gepasst. Der Urlauber will heute so­

abgewickelt. Das setzt natürlich

eine Linie durchgezogen. Der Er­

fort über die verschiedenen An­

voraus, dass die entsprechenden

folg am Markt gibt uns Recht. Nun

gebote in der gesamten Region

Plattformen täglich gewartet und

gilt es dieses hohe Niveau zu hal­

informiert und in Sachen Urlaubs­

aktuell gehalten werden. Gleich­

ten und zu steigern“, gibt Obmann

gestaltung entsprechend beraten

zeitig stehen die Damen und Her­

Armin Falkner die Richtung vor.

werden. Auch wenn hier auf digi­ tale Kanäle und Internet zurückge­

ren des TVBs den Vermietern bei ihren Anliegen rund um das welt­

Neues Urlaubsverhalten

griffen wird, ist der direkte Kontakt

weite Netz beratend zur Seite. „Die

Neben den Möglichkeiten, die

mit den Gästen weiterhin unver­

Herausforderung besteht darin,

durch die neuen Technologien ent­

zichtbar und das beste Instrument

zeitgemäß und vorausschauend

standen sind, haben sich natürlich

zur Bindung an die Region.

BEATRIX HASLWANTER

Die Herausforderung besteht darin, zeitgemäß und vorausschauend zu denken, damit keine Trends und Neuheiten verpasst werden.

Zwei neue Bereichsleiter in der Teilregion Inntal Herbert Jussel, bisheriger Geschäftsführer der Teilregion Tiroler Oberland, verlässt den Tourismusverband, um sich einer neuen beruflichen Aufgabe zu widmen. Seine Agenden werden zukünftig von zwei Bereichsleitern wahrgenommen. Seit gut einem Jahr war der Vorar­

sens ist ab sofort Daniel Rundl

lberger im Verband tätig. Nun hat

vom Infobüro Ried tätig. Beide ar­

sich Jussel entschieden, auch be­

beiten intensiv mit den zustän­

ruflich wieder in seine Heimat zu­

digen Vorständen der Teilregion

rückzukehren und dort eine neue

Inntal zusammen. „Wir danken

Beschäftigung zu übernehmen.

Herbert Jussel für sein Engage­

Seine Position wird in dieser Form

ment. Mit den zwei Bereichsleitern

nicht mehr nachbesetzt, sondern

haben wir die Voraussetzung ge­

von zwei Bereichsleitern über­

troffen, dass auch weiterhin best­

nommen. Einerseits ist weiterhin

möglich für die gesamte Region

NEUER BEREICHSLEITER FÜR RIED UND PRUTZ

BEREICHSLEITERIN FÜR PFUNDS

Elisa Thöni für Pfunds und Spiss

gearbeitet wird“, erklärt TVB Ob­

DANIEL RUNDL

ELISA THÖNI

zuständig. Für Ried, Prutz und Tö­

mann Dr.  Armin Falkner.


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Die Region im Dreiländereck als Vorreiter

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Via Claudia Augusta: Machbarkeit der „Königsetappe“ ist gesichert

Mountainbiken ist eines der wichtigsten Zukunfts­ themen in Tirols Sommertourismus. Nauders setzt seit Jahren mit den richtigen Produkten Meilensteine im Bike-Angebot und ist stets am Puls der Zeit. Denn es genügt längst nicht mehr, Bikestrecken entlang bestehender Forstwege anzubieten. Heute gehö­ ren Trails – am besten mit Bergbahnen zu erreichen – zum beliebtesten Terrain der Biker und sind aus­ schlaggebend für die Attraktivität der Bikeregion.

Bahn & Bike Die neuen 3-Länder Enduro-Trails am Reschenpass haben bei der Zielgruppe voll eingeschlagen und sind mittlerweile sogar ein grenzüberschreiten­ des Interreg-Projekt. Ebenfalls über Landesgren­ zen gehen die 3-Länder Bike- und Gondeltouren, die Nauders zusammen mit dem Tourismusverein Reschen in der EWIV gelauncht hat. Die seit Som­ mer 2015 neue 3-LÄNDER SUMMERCARD GOLD BIKE öffnet Gästen Tür und Tor bei den Bergbahnen und sorgt für zusätzliche Einnahmen. Nauders ist auch Ausgangspunkt der Bikeschaukel Tirol, einem neuen tirolweiten Mountainbike-Angebot, bei wel­ chem das Land in einem Stück mit Hilfe von Seilbah­

Die Beliebtheit der Via Claudia Augusta ist bei Wanderern und Bikern ungebrochen. Laut der ADFC Radreiseanalyse 2014 ist sie die zweitbeliebteste Radroute Europas und lockt jedes Jahr zehntausende Radfahrer auch in die Region. Mit der Zusage des Landes steht nun die Finanzierung für den Lückenschluss der Königsetappe von Altfinstermünz nach Nauders. Baubeginn soll noch 2016 sein.

nunterstützung durchfahren werden kann. Manuel Baldauf, Geschäftsführer von Nauders Tourismus, ist

Es ist schon eine kleine Sensation,

gegeben. Grund genug für Landes­

Fußwegverbindung nach Altfins­

sehr zufrieden: „Unser Angebot vereint Mountain­

dass ein TVB als Projektträger einer

hauptmann Günther Platter, dem

termünz und in den Nachbarort

biken und die Nutzung der Aufstiegshilfen perfekt.

internationalen

Radwegeverbin­

Großprojekt die finanzielle Unter­

Pfunds. Zudem gelangen die Gäste

Zudem sind wir für den Hype Enduro-Bike bestens

dung fungiert. Das passiert aber

stützung zuzusagen. Die Kosten

auch direkt nach Nauders, wo sie

gerüstet.“ Auch in Fendels arbeiten die Verantwort­

aus gutem Grund: Eine Trendsco­

betragen 3 Millionen Euro. Rund 70

sich von ihrer Tour erholen oder sich

lichen vom Tourismusverband und Bergbahnen in­

pe-Studie zum Thema Radreisen

Prozent der Gelder speisen sich aus

für eine Übernachtung entscheiden

der Deutschen ergab 2013, dass

diversen Fördertöpfen des Landes.

können. „Die Diretissima-Variante

Ausbau und Zustand der Wege

Die verbleibenden 30 Prozent brin­

sorgt für wichtige touristische Im­

Miteinander am Berg

wichtigste Aspekte für die Wahl der

gen der TVB/Teilregion Nauders

pulse, die Radfahrer werden so auch

Das 2014 vom Land Tirol überarbeitete Moun­

Route sind. In dieser Hinsicht hat

und die Gemeinde Nauders als Ei­

direkt durch unseren Ort geführt“,

tainbike-Modell Tirol 2.0 wird mit dem Impulspa­

der TVB Tiroler Oberland quasi vor

genmittel ein. Der Baubeginn für

freut sich Helmut Wolf, Vorstands­

ket Singletrails den Bedürfnissen beim Ausbau von

seiner Haustüre in den letzten Jah­

die ersten beiden Baulose soll noch

mitglied aus Nauders, über die Ent­

Trails gerecht und sieht unter anderem ein neues

ren eine große „Kiste“ gestemmt

2016 erfolgen, man hofft auf ein

scheidung.

Beschilderungsmodell zur Trennung der beiden In­

tensiv am Ausbau des Bike-Angebotes.

Auch

TVB-Obmann

und den Fernradweg zwischen

schnelles

Genehmigungsverfah­

Armin Falkner ist von der Wichtig­

teressensgruppen Wanderer und Biker vor. Nau­

Prutz und Altfinstermünz mit Un­

ren. Dann wird sukzessive weiter­

keit dieses Projektes überzeugt:

ders und Pfunds haben hier ihre Hausaufgaben ge­

terstützung der EU und des Landes

gebaut, mit einer Fertigstellung ist

„Der Fernradweg hat sich in unse­

macht und sind unter den ersten Regionen Tirols,

Tirol baulich in perfekten Zustand

in drei bis vier Jahren zu rechnen.

rer Region über die letzten Jahre

in denen das neue Modell umgesetzt worden ist.

versetzt – inklusive entsprechen­

Ein vernünftiges Nebeneinander von Wander- und

der Infrastruktur. Jetzt steht die Kö­

Wunsch-Route wird realisiert

net entwickelt. Viele Gäste entde­

Bike-Gästen ist damit gesichert. Der TVB arbeitet

nigsetappe an – das Teilstück von

Der neue Streckenabschnitt führt

cken während ihrer Radreise die At­

derzeit an einer Route, die alle drei Teilregionen

Altfinstermünz nach Nauders.

über die Originalroute des Via Clau­

traktivität der Region und kommen

dia Augusta – mit mehreren ent­

im nächsten Jahr für einen ausge­

Landeszusage als Startschuss

scheidenden touristischen Vortei­

dehnteren Urlaub wieder. Mit dem

Die Vorarbeiten der Projektverant­

len. Die direkte Strecke erschließt

Lückenschluss nach Nauders set­

wortlichen waren erledigt, positive

nicht nur Angebote wie Kultur,

zen wir einen weiteren touristischen

geologische Stellungnahmen ein­

Bike, Klettern oder Wandern, son­

Meilenstein, der uns letztlich allen

geholt und die Machbarkeit somit

dern bringt auch die lang ersehnte

zugute kommen wird.“

verbindet und eine zusätzliche Bereicherung im Angebot darstellt.

zu einem echten Touristen-Mag­


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Online-Auftritte erfolgreich im Web +15,6 Prozent: Die Zugriffszahlen auf die Websites des Tourismusverbandes zeigen deutlich nach oben. Die Zuwendung von Usern bildet

von 15,6 % mehr als positiv ent­

die moderne Währung der digita­

wickelt. 36% der Kunden infor­

lisierten Wirtschaftswelt. Wer die

mieren sich bereits über mobile

Besucherströme auf seinen eige­

Endgeräte wie Smartphones und

nen Portalen zu binden vermag,

Tablets – hier gab es die meisten

ist ökonomisch im Vorteil. Google,

Zuwächse. „Dieser Bereich bildete

Facebook und – im touristischen

einen Schwerpunkt im letzten Jahr.

Milieu – Portale wie booking.com

Da allein die Verfügbarkeit einer

machen es vor. Der Tourismusver­

mobilen Seite keine signifikanten

band Tiroler Oberland will mit sei­

Zuwächse bringt, wurden die Sei­

nen Websites wertvolle Inspiration

ten selbst mit verschiedenen Maß­

für das nächste Urlaubsziel bieten.

nahmen intensiv optimiert und

Daneben geht es aber auch darum,

gepusht“, erläutert Web-Experte

den Gast zur Buchung über die

Werner Elmer, der als Inhaber der

Website des Verbandes zu animie­

Firma eMarketer den Tourismus­

ren. Und damit die Wertschöpfung

verband

innerhalb der Region zu stärken.

hatten die Investitionen in die

Die Voraussetzung dafür bilden in­

verbesserte Platzierung im Goog­

teressante Angebote, welche beim

le-Universum auch auf die Suche

Gast Aufmerksamkeit erregen. Wer

in der Desktop-Variante, sprich auf

sie anschließend mit optimal auf­

Anwender, die sich via herkömm­

bereiteten Inhalten an sich bindet,

lichem PC oder Notebook infor­

liegt bereits gut im Rennen.

mieren. „Die Zugriffe der organi­

berät.

Auswirkungen

schen Suche konnten um ca. 20 % Mobil- und Desktop-Suche

gesteigert werden“, skizziert Elmer

stark im Plus

die positiven Zahlen. Bei der orga­

Dass genau dies im Vorjahr sehr

nischen Suche handelt es sich um

gut gelungen ist, dokumentieren

Platzierungen, welche aufgrund

die Zugriffszahlen auf die Websites

der Algorithmen von Suchmaschi­

der drei Teilregionen innerhalb des

nen entstehen. Sie sind nicht mit

TVB Tiroler Oberland. In Summe

Geld beeinflussbar.

haben sich diese mit einem Plus

WEBEXPERTE & INHABER EMARKETER

WERNER ELMER

Die Zugriffe der organischen Suche konnten um ca. 20 % gesteigert werden.

„Tirols Vielfalt im Oberland …“ … so lautete das Motto für eine

nen und begleitenden Online-Ban­

Sommer-Kampagne des TVBs Tiro­

nern auf zielgruppenspezifischen

ler Oberland. Potenzielle Gäste aus

Internet-Kanälen sowie Adwords

der Schweiz, Bayern und Belgien

(Schaltungen auf Google) lotste

sollten mit speziellen Sujets ange­

die Region auf eigens eingerichtete

sprochen werden. So z. B. so ge­

Landingpages. Diese themenspezi­

nannte „Trainposter“: In Waggons

fischen Websites behandelten unter

der Schweizer Bahn machten Wer­

anderem Themen wie Famlie, Wan­

beplakate auf die einzigartigen Ur­

dern, Rad und Bike-Urlaub sowie

laubsmöglichkeiten im Tiroler Ober­

Genuss- und Kultur-Urlaub. Zahlrei­

land aufmerksam. In Verbund mit

che Betriebe beteiligten sich mit ei­

Inseraten in Special Interest Magazi­

genen Angeboten an der Aktion.


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Wichtige Infrastruktur-Projekte verwirklicht

Auch 2015 hat der Tourismusverband Tiroler Oberland in allen drei Teilregionen kräftig in den Ausbau und den Erhalt der touristischen Infrastruktur investiert. Hier ein Überblick, nach Teilregionen geordnet.

KAUNERTAL

Neuer Themenweg: Der neue Rundwanderweg „Auf den Spuren der Kauner­ taler Knappen – Silbersuche im Kaunertal“ wurde Ende August 2015 offiziell seiner Bestimmung übergeben. Auf Initiative der beiden Ortsbeiräte Franz Schmid und Jo­ hann Landerer hat der TVB die alten Stollen und ande­ rer Relikte aus der damaligen Zeit reaktiviert. Knappen­ hütte, Erzaufbereitungsplatz und Kohlstatt sind nun als Freilichtmuseum für Besucher zugänglich, der beschil­ derte Themenweg arbeitet die regionale Geschichte auf. Der Weg ist Teil des Projektes Erlebnis Kaunertal, in wel­ ches der TVB bereits rund 400.000,- Euro investiert hat. 40 Prozent davon sind durch Förderungen abgedeckt, der Rest sind Eigentmittel. Die geplante Erschließung der Verpeilschlucht als Herzstück des Projektes ist der­ zeit noch in der Genehmigungsphase, der TVB erwartet in Bälde positive Bescheide. Weiterer Abschnitt Talwanderweg: Die Sanierung des Talwanderweges schreitet voran. Im Herbst 2015 konnte der Abschnitt Grasse bis India­ nerspielplatz abgeschlossen werden. Die Kosten hier­ für: ca. € 10.000,- Euro (50 Prozent gefördert vom Land Tirol Abteilung Landschaftsdienst). Quellalpin öffnet 2016: Im Zuge der Neustrukturierung entstehen im Hallen­ bad Kaunertal ein Kinderbereich, zusätzliche Liegeflä­ chen sowie zeitgemäße Garderoben. Auf dem Dach des Gebäudes können die Gäste zukünftig die neue Sauna­ landschaft genießen. Das Restaurant erhält einen neuen Gastraum sowie einen eigenen Bereich für die Bade­ gäste. Das Foyer beherbergt den – runderneuerten – In­ fobereich des Tourismusverbandes, der Keller die Aus­ stellung „Gletscher und Wasser“. 4,8 Mio. Euro netto werden investiert, das Land Tirol unterstützt das Projekt mit Infrastruktur- und Tourismusförderung sowie Zu­ schüssen für energetische Maßnahmen. Die restlichen Mittel werden von der Gemeinde Kaunertal und dem TVB aufgebracht.

Aussichtsplattform beim Knappenweg im Kaunertal


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NAUDERS

Seilbahncenter neu mit Skidepot: Mit dem Um- und Ausbau des Seilbahncenters geht ein langgehegter Wunsch der Nauderer Tourismuswirt­ schaft in Erfüllung. 5,6 Mio. Euro werden in die Neuge­ staltung und Erweiterung des Dienstleistungsangebo­ tes investiert. Herzstück ist das neue Skidepot mit bis zu 3.000 Einstellplätzen. Diese vermieten die Bergbah­ nen exklusiv den Beherbergungsbetrieben als Ange­ bots-Highlight für ihre Gäste. Weiters beherbergt die neue Talstation einen zeitgemäßen Eingangsbereich mit Rolltreppen, einen neuen Kassenbereich sowie ein modernes Bistro. Das Brandereignis vom 21. Oktober 2015 war ein herber Rückschlag, doch mit vereinten Kräften konnte man den geplanten Eröffnungstermin am 10. Dezember einhalten! Ein großer Dank allen Be­

Neues Seilbahncenter in Nauders mit Eröffnung am 11. Dezember

teiligten für diesen nahezu übermenschlichen Einsatz! Stieralm neu: Mit der neuen Stieralm wurde die notwendige Er­ weiterung der Gastronomie im Skigebiet vollzogen. Das nachhaltige Konzept vereint Tradition, Naude­

TIROLER OBERLAND

rer Geschichte, und höchste gastronomische Qualität. Der Hüttencharakter blieb erhalten, die Stieralm bie­ tet nun 200 Sitzplätze im Innen- und Außenbereich

Raststation Sauerbrunn in Prutz:

sowie jeden zeitgemäßen Komfort. Durch den Neu­

Einheimische und Gäste profitieren von einer neuen

bau wurde auch eine Pistenerweiterung von ca. vier

überdachten und beleuchteten Raststation mit öffent­

Kilometern im Bereich der Almabfahrt möglich. Inves­

lichen WC-Anlagen bei der Sauerbrunnquelle in Prutz.

titionsvolumen: 4,3 Mio. Euro.

In unmittelbarer Nähe zum Sport- und Spielplatz sowie zum Klettergarten richtet sich dieses infrastrukturelle

Kaiserschützenweg:

Highlight an Wanderer, Radfahrer und weitere Sportler,

Mit der Revitalisierung und Sanierung des 1916 gebau­

die sich an der Quelle erfrischen und eine kleine Rast

ten Kaiserschützenweges von der Festung Nauders zu

einlegen wollen. Radständer und Werkzeug ergänzen

den Wehranlagen an den Sellesköpfen hat Nauders

das Angebot. Tafeln informieren über Events und Un­

in einen geschichtsträchtigen Wanderweg investiert.

terkünfte. Die Kosten von 300.000,- Euro tragen TVB

Gesamtkosten: ca. 100.000,- Euro, 40 % der Nettokos­

und Gemeinde Prutz.

ten tragen das Leaderprogramm und das Land Tirol Abteilung Landschaftsdienst. Eröffnung: Mai 2016.

Neue Via-Claudia-Innbrücke: Dass die Via-Claudia-Radwanderer am malerischen

Neuigkeiten im Wanderwegenetz:

Ortsteil Stuben vorbeifuhren, war Pfundser Touristi­

Auch im Wanderbereich wurde während der Sommer­

kern ein Dorn im Auge. Deshalb freuen sie sich jetzt

monate tatkräftig geschaufelt, ausgeholzt, neu be­

umso mehr über die neue Innbrücke für Radfahrer

schildert und markiert. So entstanden unter anderem

und Fußgänger, die Ende September feierlich ihrer

folgende neue Wege:

Bestimmung übergeben wurde. Die Kosten für die

Wanderweg Verbindungen Etsche Quelle – Kompatsch

Holz-Stahl-Konstruktion von 500.000,- Euro teilen sich

Wanderweg Plamort – Kompatsch

Land Tirol und der TVB mit je 30 Prozent sowie die Ge­

Wanderpfad Labaunalm – Hochleger – Fluchtwand

meinde Pfunds mit 40 Prozent.

Verbindungsweg Kohlstadt – Mösle Weitere Neuigkeiten Tiroler Oberland: Mit neuer Software für den Informator und einer neuen Infotafel begrüßt das Büro in Pfunds die Gäste. In der Garage bei der Tscheylücke finden ab sofort die Maschinen zur Instandhaltung der Loipen und Wan­ derwege Platz. „Tiere im Wald“, stellen das Kernthema des neuen Spielplatzes in Spiss dar und beim Badesee in Ried entstand eine zusätzliche Fläche fürs Eisstock­ schießen sowie eine kleine Rodelbahn für Kinder.


TOURISMUSVERBAND INTERN NAUDERS · TIROLER OBERLAND · KAUNERTAL

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TVB und Bergbahnen bündeln Kräfte und Mittel

Gemeinsam stärker auf den Märkten agieren: Sowohl in Nauders als auch im Kaunertal wird dieses Prinzip von Tourismusverband und Seilbahnen erfolgreich umgesetzt.

jahr zu prominenten Berichten,

intensivierte Zusammenarbeit zwi­

etwa in Form eines großen Berich­

schen Verband und den Gletscher­

tes im „Snowmagazine“ des nie­

bahnen. Aktuell realisieren beide

derländischen TV-Senders RTL. Zu

Institutionen beispielsweise eine

den PR-Highlights zählte auch die

erste gemeinsame Marketing-Kam­

Nennung unter den Top-Famili­

pagne im Online-Bereich auf den

enskigebieten der Bild am Sonn­

Märkten Deutschland, Polen und

tag. Zahlreiche Kooperationspro­

Tschechien. Ziel ist die Saisonver­

jekte in Leitmedien (NZZ, Geo,

längerung im Herbst und Früh­

ZEIT, Süddeutsche etc.) sind wei­

jahr. „Mit Marcus Herovitsch steht

tere Ergebnis der erfolgreichen

uns bei den Bergbahnen ein sehr

Zusammenarbeit. Realisiert wur­

kompetenter,

den auch verschiedene Plakat- und

ter Ansprechpartner zur Verfü­

Außenwerbungs-, vor allem aber

gung. Das führt dazu, dass das ge­

Teilnahmen an großen Gemein­

samte Angebot als solches stark

schaftskampagnen mit Österreich

im Fokus steht. Und wir als Region

Werbung und Tirol Werbung (siehe

auch bei Aktivitäten des Kaunerta­

Artikel). Auch professionelle Foto-

ler Gletschers mittransportiert wer­

und Videoproduktionen wurden

den. Etwa bei den diversen Markt­

aus dem gemeinsamen Topf be­

auftritten der Angebotsgruppe 5

Die Marketing-Kooperation zwi­

stritten. „Das Etablieren einer ge­

Tiroler Gletscher“, so Gasser. Für

schen Nauders Tourismus und den

meinsamen Marke war der erste

die Verantwortlichen von Kauner­

Nauderer Bergbahnen hat sich voll

Schritt. Das Bündeln der Gelder als

tal Tourismus ist besonders posi­

bewährt. Beide Institutionen bün­

logische Fortsetzung dieses Weges

tiv, dass seitens der Gletscherbahn

deln ihre Werbegelder, um sie im

erlaubt es nun, zielgerichtet mit

nun auch verstärkt in Infrastruktur

Zuge von großen, überregiona­

noch mehr Schlagkraft Präsenz und

und Begleitangebote im Sommer

len Kampagnen einzusetzen. Wie

Image zu schaffen“, erklärt Manuel

investiert wird. „Die Zusammenar­

sehr diese „vereinten“ Kräfte sich

Baldauf, GF von Nauders Tourismus.

beit hat wirklich stark an Qualität

vertriebsorientier­

gewonnen,“ so Gasser. Das nächste

in Form einer noch stärkeren, kon­ zentrierten Marktpräsenz nieder­

Kaunertal: Zusammenrücken

Ziel steht indes bereits fest: Eine

schlagen, lässt sich an verschiede­

von Gletscher und Region

gemeinsame Website für Touris­

nen Erfolgen ablesen. Etwa in der

Auch Michaela Gasser, in der Ge­

musregion und Gletscher. Erste Ge­

abgestimmten Medienarbeit. Sie

schäftsführung für das Kaunertal

spräche in diese Richtung finden

führte im vergangenen Geschäfts­

verantwortlich, freut sich über eine

bereits statt.

Karte verorten und ermöglichen so

der drei Teilregionen sowie jener

dem Gast eine bequeme Urlaub­

der Mitglieder integrierbar und die

splanung. Beim Klick auf das ge­

Inhalte können vom TVB selbst ge­

wünschte Ziel listet das konfigu­

pflegt werden. Eine Schnittstelle zu

rierbare

sämtliche

Tiscover sichert die Vernetzung der

relevante Informationen dazu auf.

Beherbergungsbetriebe, außerdem

Die erstellte Merkliste kann anschlie­

können Daten und Touren von

ßend als PDF-Datei generiert und als

anderen Destinationen ohne

Activity-Guide ausgedruckt werden.

größeren Aufwand übernom­

Insbesondere für die Planung von

men werden. Über weitere

Routen stehen die GPX-Tracks zum

Schnittstellen findet zu­

Gesamtes touristisches Angebot auf einer Karte Mit der Umstellung auf die interaktive Kartensoftware Contwise Maps setzt der TVB Tiroler Oberland einen weiteren Qualitätsschritt beim Online-Destinations-Marketing.

Seitenmenü

Der TVB Tiroler Oberland hat be­

gleichermaßen wie für die Webauf­

tems) sind die herausragenden Vi­

Download auf das eigene Navigati­

sätzlich eine Vernetzung

reits vor Jahren die Wichtigkeit

tritte aller drei Teilregionen sowie

sualisierungsmöglichkeiten in einer

onsgerät zur Verfügung.

mit der Tiroler Werbung

von interaktiven Karten im touris­

für die Vermieter, welche die Kar­

übersichtlichen Karte sowie die in­

tischen Online-Marketing erkannt.

tenlösung einfach in ihre Website

tuitiven und flexiblen Suchfunkti­

Einfaches Content Management

neuen, interaktiven Kar­

Nun folgt mit der Umstellung der

integrieren können.

onen. Egal, ob Wander-, Rad- oder

Contwise Maps wurde bereits

tenlösungen auf:

Nordic-Walking-Route, ob Skipiste

mehrfach ausgezeichnet, alle füh­

software Contwise Maps des Lan­

Bequeme Urlaubsplanung

oder Langlaufloipe, ob Hotel, Aus­

renden TVB’s in Tirol setzen auf die­

maps.nauders.com

decker Anbieters General Solutions

Hauptmerkmale des Contwise GEO-

flugsziel oder Hütte – alle Rou­

ses System. Die Anwendung ist un­

maps.tiroler-oberland.com

ein Qualitätssprung – für Gäste

CMS (Content Management Sys­

ten und Objekte lassen sich in der

kompliziert in die Webpräsenzen

maps.kaunertal.com

interaktiven Karte auf die Karten­

statt. Zu finden sind die


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TOURISMUSVERBAND INTERN NAUDERS · TIROLER OBERLAND · KAUNERTAL

Ein Vollbluttouristiker – Walter Pöham Völlig überraschend ist am 25. März dieses Jahres Walter Pöham verstorben. Er war langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender und Funktionär des Tourismusverbandes Tiroler Oberland. In den späten 70er Jahren über­

– 2005 mit Kaunertal und Pfunds,

bei der Planung, Vergabe und Ab­

nahm Walter das Hotel Post in

2007 mit Nauders – gestaltete er

rechnung, sorgte jedoch gleichzei­

Prutz und engagierte sich kontinu­

federführend mit und war stets um

tig auch für die entsprechenden

ierlich für die touristische Weiter­

ein gedeihliches Miteinander be­

Förderungen in oft langwierigen

entwicklung der gesamten Region.

müht. Von 2007 bis zu seinem viel

Verhandlungen. Den demnächst

Er war mit Leib und Seele Gastge­

zu frühen Ableben hatte Walter die

anstehenden Lückenschluss zwi­

ber, Tourismusfunktionär und bis

Funktion des Aufsichtsratsvorsit­

schen Altfinstermünz und Nauders

zu seinem tragischen Tod umsich­

zenden inne, fungierte als Vorsit­

wird er nun leider nicht mehr mit­

tiges Mitglied des Aufsichtsrates.

zender des Rechnungsprüfungs­

erleben können – sein Geist fährt

1998

ausschusses und als Ortsobmann

jedoch bei jeder Radtour entlang

in Prutz.

dieser alten Römerstraße mit.

fusionierte

die

Prutz-Faggen-Fendels

Walter Pöham 1948 – 2015

Region

mit

Ried

und Tösens zum „Tourismusver­

Sehr

Infrastrukturprojekte

Walter Pöham hat durch sein Mit­

band Tiroler Oberland“.

Walter

tragen die Handschrift von Wal­

viele

wirken an diesen Projekte, aber vor

Pöham stand als Aufsichtsrat und

ter Pöham. Neben der Sportein­

allem durch seine ausgleichende

Vorstand zur Verfügung und war

richtung in Prutz und der Zubrin­

und umsichtige Art bleibende Spu­

maßgeblich an der positiven Ent­

gerbahn nach Fendels war ihm

ren im TVB Tiroler Oberland und in

wicklung und der Etablierung des

vor allem die Via Claudia Augusta

den Herzen seiner vielen Wegbe­

neuen Verbandes beteiligt. Auch

ein großes Anliegen. Unermüdlich

gleiter und Freunde hinterlassen.

die weitern Zusammenschlüsse

und hartnäckig engagierte er sich

Neue Gesichter in den Gremien Das allzu frühe Ableben von Walter Pöham hat in mehreren Entscheidungsgremien des Tourismusverbandes Tiroler Oberland große Lücken hinterlassen. Diese galt es im Sinne der Handlungsfähigkeite des Verbandes möglichst rasch zu füllen. In der Funktion des Aufsichtsrats­

Kurt Rietzler vom Hotel Linde und

vorsitzenden folgt Harald Fuchs

Rietzler Reisen inne. Und schließ­

nach. Der Chef des Hotels Traube

lich erhielt Prutz/Faggen einen

in Pfunds wird zukünftig als obers­

neuen Obmann des Ortsbeirates:

ter Controller im Verband fungie­

Markus Fedler vom Aktivcamping

ren. Ein weiterer Sitz im Aufsichtsrat

Prutz. „Es ist uns gelungen ein mo­

war vakant und hier konnte mit Karl

tiviertes Team zusammen zu stel­

„Charly“ Hafele ein engagierter und

len, das für die gesamte Region

umtriebiger Vertreter des Kauner­

viel erreichen möchte. Gemeinsam

tales gefunden werden. Charly ist

werden wir den Tourismusverband

Besitzer des Hotels Weissseespitze.

Tiroler Oberland in eine erfolgrei­

Eine weitere Nachbesetzung war

che Zukunft begleiten“, erklärte der

im Überprüfungsausschuss not­

neugewählte

wendig. Diesen Sitz hat zukünftig

zende Fuchs.

Aufsichtsratsvorsit­


Wussten Sie dass... 800

Kilometer an Wanderwegen in der Gesamtregion Nauders – Tiroler Oberland – Kaunertal zur Verfügung stehen?

…1.392 Hinweistafeln für Biker und 359 Tafeln für Wanderern im Jahr 2015 aufgestellt wurden?

400

Animationsveranstaltungen in der Region in diesem Jahr stattfanden, davon allein

199 geführte Wanderungen?

74

angebotenen, geführten Radtouvon ren keine einzige abgesagt werden musste?

140

150

Kilometer Langlaufloipen jedes Jahr unseren Gästen zur Verfügung stehen?

Veranstaltungen speziell für die Kinder unserer Gäste organisiert wurden? … es in Nauders, im Tiroler Oberland und im Kaunertal insgesamt

27

Eiskletterfälle gibt?

358

…heuer in unserer Region die Wanderbusse mal ausgefahren sind?

TOURISMUSVERBAND Nauders · Tiroler Oberland · Kaunertal Intern Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: TVB Tiroler Oberland· Konzept und Redaktion: Polak Mediaservice, Imst · Layout: WEST Werbeagentur, Landeck · Druck: Pircher Druck, Ötztal Bahnhof Fotos: TVB Tiroler Oberland, Kaunertaler Gletscherbahnen, Andreas Figl, ÖWF, Daniel Zangerl, Land Tirol, shutterstock.com, Tirol Werbung, parc architekten, Martin Lugger

TVB Tiroler Oberland Intern 2015  
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