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Die Stelzer THEATER AUF STELZEN THEATRE ON STILTS


Ludwigslust 12.8.2000 – © Tirza Mol

THE DIE S T I LT W A L K E R S S T E L Z E R

2

„Theatre on Stilts“ is one of the most vivid and direct ways of expressing urban culture.

„Theater auf Stelzen“ stellt eine der lebendigsten und unmittelbarsten Ausdrucksformen urbaner Kultur dar.

The idea for this way of performance resulted from training-courses and the participation of actors at the „Freies Theater München“(Free Theatre Munich), called „FTM“. Founded in 1970, Georg Froscher´s and Kurt Bildstein’s FTM was one of the most famous and most radical free theatre groups. At the beginning, theatre on stilts was part of the standard repertoire of these „theatre pirates“.

Der Anstoß zu dieser Spielform ergab sich durch Ausbildungskurse und das Mitwirken von Schauspielern beim „Freien Theater München“, dem „FTM“. 1970 in München gegründet, war das FTM von George Froscher und Kurt Bildstein eine der bekanntesten und radikalsten, freien Theatergruppen. Stelzentheater gehörte anfangs zum festen Repertoire dieser „Theaterpiraten“.

Since 1983 a very special and unique theatre troup was formed out of a loose alliance of actors in different constellations: DIE STELZER

Seit 1983 hat sich aus einem losen Verbund von Schauspielern in verschiedenen Konstellationen ein einzigartiges und eigenwilliges Theaterensemble formiert: D I E S T E L Z E R

Economic self-efficiency as well as complete commitment of all members, made it possible for the troup to develop the stilt theatre continuously, which today is directed by Wolfgang Hauck and Peter Pruchniewitz.

Die eigenwirtschaftliche Basis und das starke Engagement der Mitwirkenden ermöglichte dem Ensemble eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Stelzentheaters, das heute von Wolfgang Hauck und Peter Pruchniewitz geleitet wird.

Due to the varied development of the actors, the different abilities are broadening and completing the diversity of the troup’s work. We are talking about competitive sportsmen, who want to give a meaning to their untiring strength, about musicians and dancers, but most of all about film- and theatre-actors, who are looking for a different kind of challenge in this type of theatre.

Aufgrund der verschiedenen Werdegänge der Akteure, erweitern und ergänzen die unterschiedlichen Fähigkeiten die Vielfältigkeit der Ensemblearbeit. Es sind Leistungssportler, die ihre Kraft und Ausdauer an Inhalte binden wollen, es sind Musiker und Tänzer, und in der Mehrzahl Film- und Theaterschauspieler, die sich durch diese Art des Theaters auf eine andere Weise herausfordern lassen wollen.

While the traditional street-theatre has ideological and agitative restrictions, the stilt walkers are creating poetic, impressing and archaic pictures. While the street culture is limited to clowning, mask-dance, juggling or to perfect acrobatic aesthetics, the troup is performing sophisticated and challenging productions.

Wo das überkommene Straßentheater ideologisch und agitatorisch gebunden ist, erschaffen die Stelzer poetische, eindrucksvolle und archaische Bilder, wo sich die Straßenkultur auf Clownerie, Maskentanz, Jonglieren oder die Perfektion akrobatischer Ästhetik beschränkt, inszeniert das Ensemble anspruchsvolle und herausfordernde Produktionen.

D I E S T E L Z E R therefore have marked and developed considerably the „Theatre on Stilts“ genre.

DIE STELZER haben damit ganz maßgeblich das Genre „Theater auf Stelzen“ geprägt und entwickelt.

In this second summary mostly the performances and developments since 1999 will be presented and documented. It will only be an instantaneous performance – vivid theatre is subject to a constant change.

In dieser zweiten Zusammenfassung werden überwiegend die Inszenierungen und Entwicklungen seit 1999 vorgestellt und dokumentiert. Dies wird nur eine Momentaufnahme sein können – ein lebendiges Theater befindet sich in steter Veränderung.

The actual programme offer has become bigger and includes six new productions. Former scenes have been revised and provided with new costumes.

Das aktuelle Programmangebot wurde durch sechs neue Produktionen erweitert. Ältere Inszenierungen wurden überarbeitet und neu ausgestattet.

Illustrated text documents are giving insight into the range of „Theatre on Stilts“.

In Bild- und Textdokumenten soll ein Einblick vermittelt werden, was „Theater auf Stelzen“ umfassen kann.

1998

1998

1995

1993

1988

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Ludwigslust 12.8.2000 – © Tirza Mol

THE DIE S T I LT W A L K E R S S T E L Z E R

2

„Theatre on Stilts“ is one of the most vivid and direct ways of expressing urban culture.

„Theater auf Stelzen“ stellt eine der lebendigsten und unmittelbarsten Ausdrucksformen urbaner Kultur dar.

The idea for this way of performance resulted from training-courses and the participation of actors at the „Freies Theater München“(Free Theatre Munich), called „FTM“. Founded in 1970, Georg Froscher´s and Kurt Bildstein’s FTM was one of the most famous and most radical free theatre groups. At the beginning, theatre on stilts was part of the standard repertoire of these „theatre pirates“.

Der Anstoß zu dieser Spielform ergab sich durch Ausbildungskurse und das Mitwirken von Schauspielern beim „Freien Theater München“, dem „FTM“. 1970 in München gegründet, war das FTM von George Froscher und Kurt Bildstein eine der bekanntesten und radikalsten, freien Theatergruppen. Stelzentheater gehörte anfangs zum festen Repertoire dieser „Theaterpiraten“.

Since 1983 a very special and unique theatre troup was formed out of a loose alliance of actors in different constellations: DIE STELZER

Seit 1983 hat sich aus einem losen Verbund von Schauspielern in verschiedenen Konstellationen ein einzigartiges und eigenwilliges Theaterensemble formiert: D I E S T E L Z E R

Economic self-efficiency as well as complete commitment of all members, made it possible for the troup to develop the stilt theatre continuously, which today is directed by Wolfgang Hauck and Peter Pruchniewitz.

Die eigenwirtschaftliche Basis und das starke Engagement der Mitwirkenden ermöglichte dem Ensemble eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Stelzentheaters, das heute von Wolfgang Hauck und Peter Pruchniewitz geleitet wird.

Due to the varied development of the actors, the different abilities are broadening and completing the diversity of the troup’s work. We are talking about competitive sportsmen, who want to give a meaning to their untiring strength, about musicians and dancers, but most of all about film- and theatre-actors, who are looking for a different kind of challenge in this type of theatre.

Aufgrund der verschiedenen Werdegänge der Akteure, erweitern und ergänzen die unterschiedlichen Fähigkeiten die Vielfältigkeit der Ensemblearbeit. Es sind Leistungssportler, die ihre Kraft und Ausdauer an Inhalte binden wollen, es sind Musiker und Tänzer, und in der Mehrzahl Film- und Theaterschauspieler, die sich durch diese Art des Theaters auf eine andere Weise herausfordern lassen wollen.

While the traditional street-theatre has ideological and agitative restrictions, the stilt walkers are creating poetic, impressing and archaic pictures. While the street culture is limited to clowning, mask-dance, juggling or to perfect acrobatic aesthetics, the troup is performing sophisticated and challenging productions.

Wo das überkommene Straßentheater ideologisch und agitatorisch gebunden ist, erschaffen die Stelzer poetische, eindrucksvolle und archaische Bilder, wo sich die Straßenkultur auf Clownerie, Maskentanz, Jonglieren oder die Perfektion akrobatischer Ästhetik beschränkt, inszeniert das Ensemble anspruchsvolle und herausfordernde Produktionen.

D I E S T E L Z E R therefore have marked and developed considerably the „Theatre on Stilts“ genre.

DIE STELZER haben damit ganz maßgeblich das Genre „Theater auf Stelzen“ geprägt und entwickelt.

In this second summary mostly the performances and developments since 1999 will be presented and documented. It will only be an instantaneous performance – vivid theatre is subject to a constant change.

In dieser zweiten Zusammenfassung werden überwiegend die Inszenierungen und Entwicklungen seit 1999 vorgestellt und dokumentiert. Dies wird nur eine Momentaufnahme sein können – ein lebendiges Theater befindet sich in steter Veränderung.

The actual programme offer has become bigger and includes six new productions. Former scenes have been revised and provided with new costumes.

Das aktuelle Programmangebot wurde durch sechs neue Produktionen erweitert. Ältere Inszenierungen wurden überarbeitet und neu ausgestattet.

Illustrated text documents are giving insight into the range of „Theatre on Stilts“.

In Bild- und Textdokumenten soll ein Einblick vermittelt werden, was „Theater auf Stelzen“ umfassen kann.

1998

1998

1995

1993

1988

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T H E AT R E O N S T I LT S

T H E AT E R A U F STELZEN

He who leaves behind the stage inside the theatre in order to perform outside, also leaves behind the well-ordered and arranged circumstances. Basically seen: Herewith you are leaving behind the tradional way of playing theatre inside a building, founded in Rome and you are returning to where theatre started as a real play – to the usual places of performance, like the market-place, the street, the greek arenas.

Wer den geschlossenen Bühnenraum verläßt, um im Freien zu spielen, verläßt die geordneten und kalkulierbaren Umstände. Grundsätzlich betrachtet: Man verläßt damit, die in Rom begründete Tradition des Theaters im Gebäude, man kehrt dorthin zurück, wo das Theater als Spiel begonnen hat – auf die angestammten Spielorte, den Marktplatz, die Straße, in die Arena der Griechen.

In order to be visible at these places, the actor is using the stilt. It is the smallest possible stage, an area smaller than a shoe. This allows performing in the middle of the audience. The acting, however, at a height of one and a half to two meters, demands acrobatic physical control. The actor on stilts is taking a place which normally does not belong to him alone. He has to conquer his place of performance first: He must be able to draw people’s attention to him, with only one gesture – this is possible, but by no means it works always. Here is the risk for him to fail. But this really marks the aesthetics of theatre on stilts. Only what is convincing by itself, what is genuine, will have the real power to grip the audience, without fake technical effects. The equipment is the same as two thousand years ago: sticks, megaphones, masks, cothurns and stilts. He who in addition starts talking in a situation like this, is exposed to the rough and merciless conditions of the market-place. No bell to demand silence. This kind of theatre play is determined through different elements: distilling the most essential of the texts, condensing the contents, pictorial presenting of complex structures. The audience itself creates the scene and becomes an integral part of the perfomance. This integrity demands the actor’s continuous presence. When passersby meet the theatre, addionally new, unforeseen situations are created – for everyone involved: a frightened dog is barking, a pram is blocking the way, mothers are saving their running children. He who is performing here, spontaneously has to include the changing circumstances of the surroundings and the audience. In other words, he has to be prepared for anything at any time. This way of acting is changing streets, places and parks into theatre halls, in which, as a surprise, we are offered a context which is very different from its obvious destination. Due to this diversity of circumstances, the performances get, in a very special way, a unique character. Every play is created new, as a variation to a worked out version.

Um an diesen Orten sichtbar zu sein, benützt der Schauspieler die Stelze. Sie ist die kleinstmögliche Bühne, eine nicht einmal schuhgroße Fläche. Damit läßt sich unmittelbar im Publikum selbst spielen. Das Agieren, in einer Höhe zwischen einem halben und zwei Metern, erfordert eine akrobatische Körperbeherrschung. Der Schauspieler auf Stelzen begibt sich in einen Raum, der ihm nicht selbstverständlich zusteht. Er muß sich den Spielort erst erobern: Durch eine Geste muß er in der Lage sein, die Aufmerksamkeit der Menge auf sich zu ziehen – das ist möglich, aber durchaus nicht immer. Darin liegt das Risiko seines Scheiterns. Dies prägt die Ästhetik des Theaters auf Stelzen. Nur was aus sich selbst überzeugt, was echt ist, wird die wahre Kraft haben, den Zuschauer zu fesseln, ohne die Täuschung durch technische Effekte. Die Requisiten sind die gleichen, wie vor tausend Jahren: Stöcke, Flüstertüten, Masken, Kothurne und Stelzen. Wer in dieser Situation auch noch zu sprechen beginnt, muß sich zudem den rauhen, unnachsichtigen Bedingungen des Marktplatzes stellen. Kein Klingeln mahnt zur Ruhe. Dieses Theaterspiel wird von anderen Elementen bestimmt: Man muß aus Texten das Wesentliche destillieren, Handlungen verdichten, komplexe Strukturen bildhaft darstellen. Aus dem Publikum selbst bildet sich der theatralische Rahmen. Damit werden die Zuschauer zum unmittelbaren Teil der Darbietung. Diese Unmittelbarkeit fordert von den Akteuren eine unablässige Präsenz. Aus dem Zusammentreffen von Passanten mit dem Theater ergeben sich zudem neue, unvorhersehbare Situationen – für alle Beteiligten: Ein verschreckter Hund bellt, ein Kinderwagen versperrt den Weg, Mütter retten ihre losstürmenden Kinder. Wer hier spielt, muß spontan die wechselnden Umstände des Umraumes und des Publikums einbeziehen. Man muß, kurz gesagt, jederzeit mit dem Unvorhersehbaren rechnen. Diese Spielform verwandelt Straßen, Plätze und Parks, in theatralische Räume, in denen sich überraschend ganz andere Zusammenhänge offenbaren, als die ihrer offensichtlichen Zweckbestimmung. Unter diesen verschiedenartigen Gegebenheiten haben die Aufführungen in ganz besonderem Maße den Charakter der Einmaligkeit. Als Variation einer erarbeiteten Spielversion entsteht jedes Stück dennoch immer wieder neu.

Schloß Herrenhausen, Hannover, 30.7.2000

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T H E AT R E O N S T I LT S

T H E AT E R A U F STELZEN

He who leaves behind the stage inside the theatre in order to perform outside, also leaves behind the well-ordered and arranged circumstances. Basically seen: Herewith you are leaving behind the tradional way of playing theatre inside a building, founded in Rome and you are returning to where theatre started as a real play – to the usual places of performance, like the market-place, the street, the greek arenas.

Wer den geschlossenen Bühnenraum verläßt, um im Freien zu spielen, verläßt die geordneten und kalkulierbaren Umstände. Grundsätzlich betrachtet: Man verläßt damit, die in Rom begründete Tradition des Theaters im Gebäude, man kehrt dorthin zurück, wo das Theater als Spiel begonnen hat – auf die angestammten Spielorte, den Marktplatz, die Straße, in die Arena der Griechen.

In order to be visible at these places, the actor is using the stilt. It is the smallest possible stage, an area smaller than a shoe. This allows performing in the middle of the audience. The acting, however, at a height of one and a half to two meters, demands acrobatic physical control. The actor on stilts is taking a place which normally does not belong to him alone. He has to conquer his place of performance first: He must be able to draw people’s attention to him, with only one gesture – this is possible, but by no means it works always. Here is the risk for him to fail. But this really marks the aesthetics of theatre on stilts. Only what is convincing by itself, what is genuine, will have the real power to grip the audience, without fake technical effects. The equipment is the same as two thousand years ago: sticks, megaphones, masks, cothurns and stilts. He who in addition starts talking in a situation like this, is exposed to the rough and merciless conditions of the market-place. No bell to demand silence. This kind of theatre play is determined through different elements: distilling the most essential of the texts, condensing the contents, pictorial presenting of complex structures. The audience itself creates the scene and becomes an integral part of the perfomance. This integrity demands the actor’s continuous presence. When passersby meet the theatre, addionally new, unforeseen situations are created – for everyone involved: a frightened dog is barking, a pram is blocking the way, mothers are saving their running children. He who is performing here, spontaneously has to include the changing circumstances of the surroundings and the audience. In other words, he has to be prepared for anything at any time. This way of acting is changing streets, places and parks into theatre halls, in which, as a surprise, we are offered a context which is very different from its obvious destination. Due to this diversity of circumstances, the performances get, in a very special way, a unique character. Every play is created new, as a variation to a worked out version.

Um an diesen Orten sichtbar zu sein, benützt der Schauspieler die Stelze. Sie ist die kleinstmögliche Bühne, eine nicht einmal schuhgroße Fläche. Damit läßt sich unmittelbar im Publikum selbst spielen. Das Agieren, in einer Höhe zwischen einem halben und zwei Metern, erfordert eine akrobatische Körperbeherrschung. Der Schauspieler auf Stelzen begibt sich in einen Raum, der ihm nicht selbstverständlich zusteht. Er muß sich den Spielort erst erobern: Durch eine Geste muß er in der Lage sein, die Aufmerksamkeit der Menge auf sich zu ziehen – das ist möglich, aber durchaus nicht immer. Darin liegt das Risiko seines Scheiterns. Dies prägt die Ästhetik des Theaters auf Stelzen. Nur was aus sich selbst überzeugt, was echt ist, wird die wahre Kraft haben, den Zuschauer zu fesseln, ohne die Täuschung durch technische Effekte. Die Requisiten sind die gleichen, wie vor tausend Jahren: Stöcke, Flüstertüten, Masken, Kothurne und Stelzen. Wer in dieser Situation auch noch zu sprechen beginnt, muß sich zudem den rauhen, unnachsichtigen Bedingungen des Marktplatzes stellen. Kein Klingeln mahnt zur Ruhe. Dieses Theaterspiel wird von anderen Elementen bestimmt: Man muß aus Texten das Wesentliche destillieren, Handlungen verdichten, komplexe Strukturen bildhaft darstellen. Aus dem Publikum selbst bildet sich der theatralische Rahmen. Damit werden die Zuschauer zum unmittelbaren Teil der Darbietung. Diese Unmittelbarkeit fordert von den Akteuren eine unablässige Präsenz. Aus dem Zusammentreffen von Passanten mit dem Theater ergeben sich zudem neue, unvorhersehbare Situationen – für alle Beteiligten: Ein verschreckter Hund bellt, ein Kinderwagen versperrt den Weg, Mütter retten ihre losstürmenden Kinder. Wer hier spielt, muß spontan die wechselnden Umstände des Umraumes und des Publikums einbeziehen. Man muß, kurz gesagt, jederzeit mit dem Unvorhersehbaren rechnen. Diese Spielform verwandelt Straßen, Plätze und Parks, in theatralische Räume, in denen sich überraschend ganz andere Zusammenhänge offenbaren, als die ihrer offensichtlichen Zweckbestimmung. Unter diesen verschiedenartigen Gegebenheiten haben die Aufführungen in ganz besonderem Maße den Charakter der Einmaligkeit. Als Variation einer erarbeiteten Spielversion entsteht jedes Stück dennoch immer wieder neu.

Schloß Herrenhausen, Hannover, 30.7.2000

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Theatre Plays on Stilts

Sprechtheater auf Stelzen

Procession and Scenic Play

Umzug und szenisches Spiel

THE SCHOLASTIC PHILOSOPHERS

DIE SCHOLASTIKER

PULCINELLI

PULCINELLI

Direction P. Pruchniewitz & W. Hauck

Inszenierung P. Pruchniewitz & W. Hauck

Arguing violently, scholars from the middle age are supporting provoking and risky opinions. Men are thinking about the woman-being and man-being. Even if apparently it is only about love, reproduction and sex, the questioning is about fundamental principles.

In einem heftigen Disput vertreten mittelalterliche Gelehrte provokante und gewagte Lehrmeinungen. Männer denken hier über das Frau- und Mann-Sein nach. Obwohl es scheinbar „nur“ um Liebe, Fortpflanzung und Sex geht, berührt die Fragestellung Grundsätzliches. Ist die Geschlechtlichkeit überhaupt notwendig? Wie ist die Welt strukturiert und welche gegensätzlichen Merkmale hat das Männliche und Weibliche. Diesen tiefgreifenden Erkenntnissen steht aber die offensichtliche und banale Tatsache gegenüber, daß sich die Männer sofort zum Narren machen, wenn die Liebe mit ins Spiel kommt. Trotz der philosophischen Einblicke, müssen die Scholastiker erleben, daß das Wissen um die menschlichen Triebe in keinster Weise vor ihrer Wirkung bewahrt.

Pulcinello – quick-witted and eloquent, but anyway just a chicken thief. Maybe the most cheeky and indecent figure of the Commedia dell’arte.

Pulcinella – schlagfertig und wortgewandt, aber doch nur ein Hühnerdieb. Die wohl frechste und anrüchigste Figur aus der Commedia dell’arte.

In the Stilt Walkers’ version, the „Pulcinellis“ are a bold, extended family. Nobody is safe from their pranks. They are real quick-change artists, when they suddenly transform themselves into a farmer, a jealous husband, a thief, a robber, a smuggler, a painter or a gentleman. However, it will always remain a mystery, how they can be so successful with the weaker sex, despite their out-sticking hook noses.

Bei den STELZERN sind die „Pulcinelli’s“ als verwegene Großfamilie unterwegs. Niemand ist vor ihrem Unfug und ihren Nachahmungen sicher. Man wird Zeuge ihrer Verwandlungskunst, wenn sie sich plötzlich zum Bauern, eifersüchtigen Ehemann, Dieb, Räuber, Schmuggler, Maler oder Kavalier verwandeln. Wieso es ihnen, trotz ihrer herausstechenden Hackennase gelingt, beim schwachen Geschlecht Erfolg zu haben, bleibt ein Rätsel.

Uraufführung Texte Besetzung Spielfläche Dauer

Year of Production Number of Performers Play Versions

Is sexuality really necessary? How is the world structured and which opposite characteristics does the male and female have? This kind of far-reaching knowledge, however, is confronted with the apparent and simple fact that men are making fools of themselves when it comes to love. Inspite of this philosophic views, the scholastic philosophers have to realize that knowing human instincts, does not at all mean that they can free themselves from their effect. First performance Texts Number of Performers Area Time

6

1.7.1995 Kaltenberg (1st version) various "scholastic philosophers" 12th -14th century 7 to 11 min. 7 x 9 m 20 minutes

1.7.1995 Kaltenberg (1. Fassung) diverse „Scholastiker“ 12.-14 Jh. 7 bis 11 Schauspieler Ab 7 x 9 m 20 Minuten

Textauszüge und weitere Information auf Seite16.

Way of Presentation Time

2000 2 to 14 different, variable scenic play episodes arranged around a central action Either on one place or in form of procession variable 20-40 minutes

Produktionsjahr Besetzung Spielversionen Aufführungsart Dauer

2001 2 bis 14 Akteure Verschiedene,variable, szenische Spielepisoden sind um einen Handlungskern arrangiert. An einem Ort und in Form eines Umzuges. Variabel 20 bis 45 Minuten

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Theatre Plays on Stilts

Sprechtheater auf Stelzen

Procession and Scenic Play

Umzug und szenisches Spiel

THE SCHOLASTIC PHILOSOPHERS

DIE SCHOLASTIKER

PULCINELLI

PULCINELLI

Direction P. Pruchniewitz & W. Hauck

Inszenierung P. Pruchniewitz & W. Hauck

Arguing violently, scholars from the middle age are supporting provoking and risky opinions. Men are thinking about the woman-being and man-being. Even if apparently it is only about love, reproduction and sex, the questioning is about fundamental principles.

In einem heftigen Disput vertreten mittelalterliche Gelehrte provokante und gewagte Lehrmeinungen. Männer denken hier über das Frau- und Mann-Sein nach. Obwohl es scheinbar „nur“ um Liebe, Fortpflanzung und Sex geht, berührt die Fragestellung Grundsätzliches. Ist die Geschlechtlichkeit überhaupt notwendig? Wie ist die Welt strukturiert und welche gegensätzlichen Merkmale hat das Männliche und Weibliche. Diesen tiefgreifenden Erkenntnissen steht aber die offensichtliche und banale Tatsache gegenüber, daß sich die Männer sofort zum Narren machen, wenn die Liebe mit ins Spiel kommt. Trotz der philosophischen Einblicke, müssen die Scholastiker erleben, daß das Wissen um die menschlichen Triebe in keinster Weise vor ihrer Wirkung bewahrt.

Pulcinello – quick-witted and eloquent, but anyway just a chicken thief. Maybe the most cheeky and indecent figure of the Commedia dell’arte.

Pulcinella – schlagfertig und wortgewandt, aber doch nur ein Hühnerdieb. Die wohl frechste und anrüchigste Figur aus der Commedia dell’arte.

In the Stilt Walkers’ version, the „Pulcinellis“ are a bold, extended family. Nobody is safe from their pranks. They are real quick-change artists, when they suddenly transform themselves into a farmer, a jealous husband, a thief, a robber, a smuggler, a painter or a gentleman. However, it will always remain a mystery, how they can be so successful with the weaker sex, despite their out-sticking hook noses.

Bei den STELZERN sind die „Pulcinelli’s“ als verwegene Großfamilie unterwegs. Niemand ist vor ihrem Unfug und ihren Nachahmungen sicher. Man wird Zeuge ihrer Verwandlungskunst, wenn sie sich plötzlich zum Bauern, eifersüchtigen Ehemann, Dieb, Räuber, Schmuggler, Maler oder Kavalier verwandeln. Wieso es ihnen, trotz ihrer herausstechenden Hackennase gelingt, beim schwachen Geschlecht Erfolg zu haben, bleibt ein Rätsel.

Uraufführung Texte Besetzung Spielfläche Dauer

Year of Production Number of Performers Play Versions

Is sexuality really necessary? How is the world structured and which opposite characteristics does the male and female have? This kind of far-reaching knowledge, however, is confronted with the apparent and simple fact that men are making fools of themselves when it comes to love. Inspite of this philosophic views, the scholastic philosophers have to realize that knowing human instincts, does not at all mean that they can free themselves from their effect. First performance Texts Number of Performers Area Time

6

1.7.1995 Kaltenberg (1st version) various "scholastic philosophers" 12th -14th century 7 to 11 min. 7 x 9 m 20 minutes

1.7.1995 Kaltenberg (1. Fassung) diverse „Scholastiker“ 12.-14 Jh. 7 bis 11 Schauspieler Ab 7 x 9 m 20 Minuten

Textauszüge und weitere Information auf Seite16.

Way of Presentation Time

2000 2 to 14 different, variable scenic play episodes arranged around a central action Either on one place or in form of procession variable 20-40 minutes

Produktionsjahr Besetzung Spielversionen Aufführungsart Dauer

2001 2 bis 14 Akteure Verschiedene,variable, szenische Spielepisoden sind um einen Handlungskern arrangiert. An einem Ort und in Form eines Umzuges. Variabel 20 bis 45 Minuten

7


Procession and Scenic Play

Umzug und szenisches Spiel

Theatre Plays on Stilts

Sprechtheater auf Stelzen

THE SHEPHERDS

DIE SCHÄFER

C O N V E R S AT I O N

DISCORSI

Direction P. Pruchniewitz & W. Hauck

Inszenierung P. Pruchniewitz & W. Hauck

Direction P. Pruchniewitz & W. Hauck

Inszenierung P. Pruchniewitz & W. Hauck

Shepherds belong to the very origin of every landscape. They are the guardians of the intact. Living outside the village-community, exposed to the power of nature, they are the ones who can see independently the things to come.

Hirten und Schäfer gehören zu den Urgestalten jeder Landschaft. Sie sind die Bewahrer ihrer Unversehrtheit. Außerhalb der dörflichen Gemeinschaft stehend, den Naturgewalten ausgeliefert, sind sie unabhängige Seher des Kommenden.

Sovereigns and subjects are facing eachother. The former are standing in an elevated position, holding in their hands the insignia of power – stick and megaphone – the others are bound on their cothurns, reduced in their movements.

Herrscher und Beherrschte treffen aufeinander. Die einen in erhabener Höhe mit den Insignien der Macht – Stock und Flüstertüte – die anderen auf Kothurnen gebunden, in ihrer Bewegung eingeschränkt.

However, the land is picked into pieces, surrounded with fences, commercialized, the herds are sacrificed, peace is disturbed. They are wandering around, homeless, maintaining the memory of a lost idyll.

Die Landschaft ist jedoch zerpflügt, eingezäunt, vermarktet, die Herden geopfert, Ruhe und Frieden gestört. Heimatlos sind sie unterwegs, um die Erinnerung an die verlorene Idylle zu bewahren.

The market-place is converted into a furious arena within a few minutes – Machiavelli’s heritage is spreading out.

Der Marktplatz wird in Minuten zur furiosen Arena – Machiavellis Erbe wird verteilt.

The megaphone is also allegory: Used as candle-extinguisher, it is the symbol of caricature untill he 18th century. It stands for extinguishing ideas and people. The Stilt Walkers are extending its meaning: The megaphone is ear trumpet and microphone at the same time. We will learn that he who demands power, will not be only talking about it.

Die Flüstertüte ist dabei auch Allegorie: Als Löschhütchen für Kerzen ist sie ein Sinnbild der Karikatur bis ins 18. Jahrhundert. Sie steht für die Auslöschung von Ideen und Personen. Der Bedeutungsrahmen wird von den STELZERN weiter gespannt: Die Flüstertüte ist Hörrohr und Mikrophon. Es wird sich zeigen, daß, wer Macht beansprucht, nicht nur davon sprechen wird.

They appear as memorials and if you come closer, you can hear mysterious latin and greek chants and speech-songs.

Year of Production Songs and Texts Number of Performers Area Time

8

2001 From the 1st-6th century BC 5 to 8 In form of procession with scenic still pictures Variable, max. 25 minutes

Sie erscheinen als mahnende Denkmäler und wenn man näher tritt, wird man geheimnisvoll klingende, lateinische und altgriechische Choräle und Sprechgesänge vernehmen.

Produktionsjahr Lieder und Texte Besetzung Spielfläche Dauer

2001 Aus dem 1.-6. Jh. v. Chr. 5 bis 8 Akteure In Form einer Prozession mit Standbildern und kurzen Spielsequenzen Variabel bis zu 30 Minuten

German First Performance Texts Number of Performers Area Time

19.8.2000 Meiningen Machiavelli, Montesquieu, and others 7 to 9 min. 7 x 9 m 20-25 minutes

Dt. Uraufführung Texte Besetzung Spielfläche Dauer

19.8.2000 Meiningen Machiavelli, Montesquieu, u.a. 7 oder 9 Schauspieler Ab 7 x 9 m 20-25 Minuten

Textauszüge und weitere Informationen auf Seite 16.

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Procession and Scenic Play

Umzug und szenisches Spiel

Theatre Plays on Stilts

Sprechtheater auf Stelzen

THE SHEPHERDS

DIE SCHÄFER

C O N V E R S AT I O N

DISCORSI

Direction P. Pruchniewitz & W. Hauck

Inszenierung P. Pruchniewitz & W. Hauck

Direction P. Pruchniewitz & W. Hauck

Inszenierung P. Pruchniewitz & W. Hauck

Shepherds belong to the very origin of every landscape. They are the guardians of the intact. Living outside the village-community, exposed to the power of nature, they are the ones who can see independently the things to come.

Hirten und Schäfer gehören zu den Urgestalten jeder Landschaft. Sie sind die Bewahrer ihrer Unversehrtheit. Außerhalb der dörflichen Gemeinschaft stehend, den Naturgewalten ausgeliefert, sind sie unabhängige Seher des Kommenden.

Sovereigns and subjects are facing eachother. The former are standing in an elevated position, holding in their hands the insignia of power – stick and megaphone – the others are bound on their cothurns, reduced in their movements.

Herrscher und Beherrschte treffen aufeinander. Die einen in erhabener Höhe mit den Insignien der Macht – Stock und Flüstertüte – die anderen auf Kothurnen gebunden, in ihrer Bewegung eingeschränkt.

However, the land is picked into pieces, surrounded with fences, commercialized, the herds are sacrificed, peace is disturbed. They are wandering around, homeless, maintaining the memory of a lost idyll.

Die Landschaft ist jedoch zerpflügt, eingezäunt, vermarktet, die Herden geopfert, Ruhe und Frieden gestört. Heimatlos sind sie unterwegs, um die Erinnerung an die verlorene Idylle zu bewahren.

The market-place is converted into a furious arena within a few minutes – Machiavelli’s heritage is spreading out.

Der Marktplatz wird in Minuten zur furiosen Arena – Machiavellis Erbe wird verteilt.

The megaphone is also allegory: Used as candle-extinguisher, it is the symbol of caricature untill he 18th century. It stands for extinguishing ideas and people. The Stilt Walkers are extending its meaning: The megaphone is ear trumpet and microphone at the same time. We will learn that he who demands power, will not be only talking about it.

Die Flüstertüte ist dabei auch Allegorie: Als Löschhütchen für Kerzen ist sie ein Sinnbild der Karikatur bis ins 18. Jahrhundert. Sie steht für die Auslöschung von Ideen und Personen. Der Bedeutungsrahmen wird von den STELZERN weiter gespannt: Die Flüstertüte ist Hörrohr und Mikrophon. Es wird sich zeigen, daß, wer Macht beansprucht, nicht nur davon sprechen wird.

They appear as memorials and if you come closer, you can hear mysterious latin and greek chants and speech-songs.

Year of Production Songs and Texts Number of Performers Area Time

8

2001 From the 1st-6th century BC 5 to 8 In form of procession with scenic still pictures Variable, max. 25 minutes

Sie erscheinen als mahnende Denkmäler und wenn man näher tritt, wird man geheimnisvoll klingende, lateinische und altgriechische Choräle und Sprechgesänge vernehmen.

Produktionsjahr Lieder und Texte Besetzung Spielfläche Dauer

2001 Aus dem 1.-6. Jh. v. Chr. 5 bis 8 Akteure In Form einer Prozession mit Standbildern und kurzen Spielsequenzen Variabel bis zu 30 Minuten

German First Performance Texts Number of Performers Area Time

19.8.2000 Meiningen Machiavelli, Montesquieu, and others 7 to 9 min. 7 x 9 m 20-25 minutes

Dt. Uraufführung Texte Besetzung Spielfläche Dauer

19.8.2000 Meiningen Machiavelli, Montesquieu, u.a. 7 oder 9 Schauspieler Ab 7 x 9 m 20-25 Minuten

Textauszüge und weitere Informationen auf Seite 16.

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A Loud Spectacle on Stilts

Ein lautes Spektakel auf Stelzen

Theatre Plays as Procession

Sprechtheater als Prozession

THE WHIPLASH

DIE GEISSLER

THE ROSEBUSH

DER ROSENBUSCH

Direction P. Pruchniewitz & W. Hauck

Inszenierung P. Pruchniewitz & W. Hauck

Direction P. Pruchniewitz & W. Hauck

Inszenierung P. Pruchniewitz & W. Hauck

For the first time „Goasslschnalzen“ – a bavarian folk-dance, where the whip is used as a sort of percussion – will be performed on stilts.

Erstmalig wird hier das „Goaßlschnalzen“ auf Stelzen aufgeführt.

Roses are entwining around churches, grave-yards, ruins and castles. They give shelter to lovers and hide bewitched sleeping princesses.

Rankende Rosen umschließen Kirchen, Friedhöfe, Ruinen und Schlösser. Sie bergen Liebende und verbergen verwunschenschlafende Königstöchter.

When the lovers are yearning and cannot find their way to eachother through the thicket, and if they even swear eternal love, then the rosebush cannot keep quiet anymore and intervenes. Then it speaks to the lovers – wise, lyrical, also rational and teaching with the experience of centuries and with the words of poets and philosophers.

Wenn die Liebenden schmachten, verstrickt im Dickicht nicht zu einander finden oder, wenn sie sich gar ewige Liebe und Treue schwören, dann hält der Rosenbusch nicht mehr still und mischt sich ein. Dann tönt er klug, lyrisch, auch nüchtern und belehrend mit den Erfahrungen von Jahrhunderten und den Worten von Dichtern und Denkern auf die Liebenden herab.

The thicket of a wandering and eloquent rosebush is built out of stilts and armrests.

Das Dickicht eines wandernden und wortgewandten Rosenbusches bildet sich aus Stelzen und Armstützen.

Year of Production Versions Text quotations from

Produktionsjahr Versionen Textzitate

In a wild procession, pictures of ancient times are coming back, like for example the expulsion of winter or the carneval traditon of Basle, and other European rites.

In einem wilden Zug werden alte Bilder wach gerufen, die vom Austreiben des Winters bis hin zu den Fastnachtsbräuchen in Basel reichen.

The crack of the whip, made of flax, is to expulse the evil, to show its limits, to exorcize the demons. These noisy spells and rites should bring about fertility.

Der Knall der Peitsche, der Goaßl aus Flachs, soll alles Ungute vertreiben, soll es in die Schranken weisen, Dämonen bannen. Der Lärmzauber, oder wie man es anderen Ortes nennt, Herbsteinschnalzen, Kornaufwecken, Aperschnalzen, soll der Fruchtbarkeit dienen.

A „living“ picture in which an imaginary procession of odd and strange people appears.

Ein „lebendiges Bild“ in dem ein imaginärer Zug von eigentümlichen, fremdartigen Gestalten in Erscheinung tritt.

Year of Production Number of Performers Area Play Situation Time

10

2001 5 to 8 min. 8 x 10 m Procession with scenic play 20 minutes

Produktionsjahr Besetzung Spielfläche Spielsituation Dauer

2001 5 bis 8 Akteure Ab 8 x 10 m Prozession mit szenischem Spiel 20 Minuten

Number of Performers Area Time

2001 German / English Casanova, Shakespeare, Montesquieu, Folk songs and others The rosebush and 2 lovers – 7 to 10 performers Ways at least 3 m wide 25 minutes

Besetzung Spielfläche Dauer

2001 Deutsch / Englisch Casanova, Shakespeare, Montesquieu, Volkslieder, und einigem mehr 1 Rosenbusch und 2 Liebende – 7 bis 10 Schauspieler Wege mit mindestens 3 m Breite 20 bis 30 Minuten

11


A Loud Spectacle on Stilts

Ein lautes Spektakel auf Stelzen

Theatre Plays as Procession

Sprechtheater als Prozession

THE WHIPLASH

DIE GEISSLER

THE ROSEBUSH

DER ROSENBUSCH

Direction P. Pruchniewitz & W. Hauck

Inszenierung P. Pruchniewitz & W. Hauck

Direction P. Pruchniewitz & W. Hauck

Inszenierung P. Pruchniewitz & W. Hauck

For the first time „Goasslschnalzen“ – a bavarian folk-dance, where the whip is used as a sort of percussion – will be performed on stilts.

Erstmalig wird hier das „Goaßlschnalzen“ auf Stelzen aufgeführt.

Roses are entwining around churches, grave-yards, ruins and castles. They give shelter to lovers and hide bewitched sleeping princesses.

Rankende Rosen umschließen Kirchen, Friedhöfe, Ruinen und Schlösser. Sie bergen Liebende und verbergen verwunschenschlafende Königstöchter.

When the lovers are yearning and cannot find their way to eachother through the thicket, and if they even swear eternal love, then the rosebush cannot keep quiet anymore and intervenes. Then it speaks to the lovers – wise, lyrical, also rational and teaching with the experience of centuries and with the words of poets and philosophers.

Wenn die Liebenden schmachten, verstrickt im Dickicht nicht zu einander finden oder, wenn sie sich gar ewige Liebe und Treue schwören, dann hält der Rosenbusch nicht mehr still und mischt sich ein. Dann tönt er klug, lyrisch, auch nüchtern und belehrend mit den Erfahrungen von Jahrhunderten und den Worten von Dichtern und Denkern auf die Liebenden herab.

The thicket of a wandering and eloquent rosebush is built out of stilts and armrests.

Das Dickicht eines wandernden und wortgewandten Rosenbusches bildet sich aus Stelzen und Armstützen.

Year of Production Versions Text quotations from

Produktionsjahr Versionen Textzitate

In a wild procession, pictures of ancient times are coming back, like for example the expulsion of winter or the carneval traditon of Basle, and other European rites.

In einem wilden Zug werden alte Bilder wach gerufen, die vom Austreiben des Winters bis hin zu den Fastnachtsbräuchen in Basel reichen.

The crack of the whip, made of flax, is to expulse the evil, to show its limits, to exorcize the demons. These noisy spells and rites should bring about fertility.

Der Knall der Peitsche, der Goaßl aus Flachs, soll alles Ungute vertreiben, soll es in die Schranken weisen, Dämonen bannen. Der Lärmzauber, oder wie man es anderen Ortes nennt, Herbsteinschnalzen, Kornaufwecken, Aperschnalzen, soll der Fruchtbarkeit dienen.

A „living“ picture in which an imaginary procession of odd and strange people appears.

Ein „lebendiges Bild“ in dem ein imaginärer Zug von eigentümlichen, fremdartigen Gestalten in Erscheinung tritt.

Year of Production Number of Performers Area Play Situation Time

10

2001 5 to 8 min. 8 x 10 m Procession with scenic play 20 minutes

Produktionsjahr Besetzung Spielfläche Spielsituation Dauer

2001 5 bis 8 Akteure Ab 8 x 10 m Prozession mit szenischem Spiel 20 Minuten

Number of Performers Area Time

2001 German / English Casanova, Shakespeare, Montesquieu, Folk songs and others The rosebush and 2 lovers – 7 to 10 performers Ways at least 3 m wide 25 minutes

Besetzung Spielfläche Dauer

2001 Deutsch / Englisch Casanova, Shakespeare, Montesquieu, Volkslieder, und einigem mehr 1 Rosenbusch und 2 Liebende – 7 bis 10 Schauspieler Wege mit mindestens 3 m Breite 20 bis 30 Minuten

11


Procession on Stilts with Text

Prozession mit Text auf Stelzen

Dance-like Procession with costumes

Tänzerische Kostümprozession

POETS PROCESSION

DICHTERPROZESSION

THE TIMETRAVELLERS

DIE ZEITREISENDEN

Direction P. Pruchniewitz & W. Hauck

Inszenierung P. Pruchniewitz & W. Hauck

Here we meet poets. They are enchanting their surroundings through the spoken word, they set us free from everyday life, they are far-sighted. So every common place is converted into a poetic one. Sequences of famous theatre plays and lyric lead us through the centuries of literature.

Dichter sind hier unterwegs. Sie verzaubern durch das gesprochene Wort ihre Umgebung, sie befreien aus dem Alltäglichen und lassen den Blick in die Weite schweifen. So verwandelt sich jeder beliebige Ort in einen dichterischen. Theaterszenen bekannter Stücke und Lyrik führen durch die Jahrhunderte der Literatur. Die Idee entstand durch den Auftrag zu einer Sonderproduktion für den Literatur-Express 2000. Europäische Dichter reisten gemeinsam im Zug quer durch Europa. Für das Rahmenprogramm der Lesungen wurden Texte dramaturgisch und theatralisch bearbeitet.

What, or shall we say, whom do you find here? A baroque costume spectacle of yellow and orange velvet, leather and precious fur? Walking sculptures of a castle’s park, kings from Atlantis who have come back, or a legation from the East coming from a time far away?

Was oder vielmehr wem begegnet man hier? Einem barocken Kostümspektakel aus gelb und orangefarbenem Samt, Leder und edlem Pelz? Wandelnden Skulpturen eines Schloßparks, wieder erwachten Königen aus Atlantis oder Gesandten aus dem Morgenland einer fernen Zeit?

During their journey, they investigate their surroundings, they keep quiet and observe, they find out and take notice, they are astonished and create astonishment.

Auf ihrer Reise erkunden sie die Umgebung, verharren und beobachten, spüren auf und registrieren, sind erstaunt und lösen Erstauen aus.

But still, there is also something well-known and familiar. When they say hello, when they play together, when they realize that the movements are following an imaginary music which cannot be heard, that they are performing a dance in their very special manner.

Und doch erscheint auch Vertrautes und Bekanntes. Wenn sie sich grüßen, wenn sie miteinander spielen, wenn sich der Eindruck verdichtet, daß die Bewegungen einer unhörbaren, imaginären Musik folgen, daß sie eigentlich einen Tanz ganz eigener Art aufführen.

Year of Production Costumes Production Number of Performers Time

Produktionsjahr Kostümbildnerin Herstellung Besetzung Dauer

The idea raised from a special production for the LiteratureExpress 2000. European poets travelled together in a train all over Europe. For the supporting act of ithe reading, texts have been adapted for drama and for theatre.

Produktionsjahr Versionen Year of production Versions Texts Number of Performers Time

12

2000 German / Italian / English Individual Selections considering contents, subjects or time 3 to 14 Variable upto 30 minutes

Texte Besetzung Dauer

2000 Deutsch / Italienisch / Englisch / Französisch / Spanisch Individuelle Zusammenstellungen unter inhaltlichen, thematischen oder zeitlichen Gesichtspunkten. 3 bis 14 Schauspieler Variabel 20 bis 30 Minuten

1998 and 2000 Monika Schübel Sabine Adeldinger 2 to 8 upto 45 minutes

1998 und 2000 Monika Schübel Sabine Adeldinger 2 bis 8 Darsteller Bis zu 45 Minuten

13


Procession on Stilts with Text

Prozession mit Text auf Stelzen

Dance-like Procession with costumes

Tänzerische Kostümprozession

POETS PROCESSION

DICHTERPROZESSION

THE TIMETRAVELLERS

DIE ZEITREISENDEN

Direction P. Pruchniewitz & W. Hauck

Inszenierung P. Pruchniewitz & W. Hauck

Here we meet poets. They are enchanting their surroundings through the spoken word, they set us free from everyday life, they are far-sighted. So every common place is converted into a poetic one. Sequences of famous theatre plays and lyric lead us through the centuries of literature.

Dichter sind hier unterwegs. Sie verzaubern durch das gesprochene Wort ihre Umgebung, sie befreien aus dem Alltäglichen und lassen den Blick in die Weite schweifen. So verwandelt sich jeder beliebige Ort in einen dichterischen. Theaterszenen bekannter Stücke und Lyrik führen durch die Jahrhunderte der Literatur. Die Idee entstand durch den Auftrag zu einer Sonderproduktion für den Literatur-Express 2000. Europäische Dichter reisten gemeinsam im Zug quer durch Europa. Für das Rahmenprogramm der Lesungen wurden Texte dramaturgisch und theatralisch bearbeitet.

What, or shall we say, whom do you find here? A baroque costume spectacle of yellow and orange velvet, leather and precious fur? Walking sculptures of a castle’s park, kings from Atlantis who have come back, or a legation from the East coming from a time far away?

Was oder vielmehr wem begegnet man hier? Einem barocken Kostümspektakel aus gelb und orangefarbenem Samt, Leder und edlem Pelz? Wandelnden Skulpturen eines Schloßparks, wieder erwachten Königen aus Atlantis oder Gesandten aus dem Morgenland einer fernen Zeit?

During their journey, they investigate their surroundings, they keep quiet and observe, they find out and take notice, they are astonished and create astonishment.

Auf ihrer Reise erkunden sie die Umgebung, verharren und beobachten, spüren auf und registrieren, sind erstaunt und lösen Erstauen aus.

But still, there is also something well-known and familiar. When they say hello, when they play together, when they realize that the movements are following an imaginary music which cannot be heard, that they are performing a dance in their very special manner.

Und doch erscheint auch Vertrautes und Bekanntes. Wenn sie sich grüßen, wenn sie miteinander spielen, wenn sich der Eindruck verdichtet, daß die Bewegungen einer unhörbaren, imaginären Musik folgen, daß sie eigentlich einen Tanz ganz eigener Art aufführen.

Year of Production Costumes Production Number of Performers Time

Produktionsjahr Kostümbildnerin Herstellung Besetzung Dauer

The idea raised from a special production for the LiteratureExpress 2000. European poets travelled together in a train all over Europe. For the supporting act of ithe reading, texts have been adapted for drama and for theatre.

Produktionsjahr Versionen Year of production Versions Texts Number of Performers Time

12

2000 German / Italian / English Individual Selections considering contents, subjects or time 3 to 14 Variable upto 30 minutes

Texte Besetzung Dauer

2000 Deutsch / Italienisch / Englisch / Französisch / Spanisch Individuelle Zusammenstellungen unter inhaltlichen, thematischen oder zeitlichen Gesichtspunkten. 3 bis 14 Schauspieler Variabel 20 bis 30 Minuten

1998 and 2000 Monika Schübel Sabine Adeldinger 2 to 8 upto 45 minutes

1998 und 2000 Monika Schübel Sabine Adeldinger 2 bis 8 Darsteller Bis zu 45 Minuten

13


Poetic Punch Theatre

Sprechtheater auf Stelzen

Walk Acts and Processions on Stilts

Prozessionen auf Stelzen

STORKS M I G R ATO R Y B I R D S

DIE STÖRCHE DIE ZUGVÖGEL

T ORCH PROCESSION and other Walk Acts

FundAandere CK ELPROZESSION Umzüge

„The Storks“ have been developed within a production for the festival „Palcoscenico del Mondo“ during the Venice caneval. Surely one of the most poetic performances of the Stilt Walkers. You can hear the noice of the stork beaks, while the story of a flock of storks is told. How they discover the world and the others. How they meet the strange, the different, and how they solve the conflicts which arise from it.

„Die Störche“ sind im Rahmen von Auftragsproduktionen für das Festival „Palcoscenico del Mondo“ des venezianischen Karnevals entstanden.

Out of the traditional form of processions the Stilt Walkers have developed a series of unusual processions. According to the occasion, these are formed with different costumes, music, fire, flags and actions. A picturesque society is on its way and invites you to follow.

Aus der traditionellen Form von Prozessionen haben die Stelzer eine Reihe ungewöhnlicher Umzüge entwickelt. Je nach Anlaß sind diese mit verschiedenen Kostümen, Musik, Feuer, Fahnen und Aktionen gestaltet. Eine pittoreske Gesellschaft ist unterwegs und lädt ein, ihr zu folgen.

With these processions the development of theatrical forms of stilt theatre started.

Diese Prozessionen standen am Anfang der Entwicklung theatralischer Formen des Stelzentheaters.

Despite or just because of its simple and natural character, the glow of the torches is creating archaic pictures.

Trotz, oder gerade wegen ihres schlichten und ursprünglichen Charakters, entstehen im Feuerschein der Fackeln archaische Bilder.

Similar to the Storks are „the Migratory Birds“. Motionless, they are sitting on a high place, observing their environment. They are on their guard against a hawk. Woodpeckers alike, they are able to make themselves understand by fine drum beats, before they suddenly fly away together, in order to follow some frogs. First Performance Number of Performers Area Time

14

February 13, 1994, Venice Storks 6 to 12 Migratory Birds 3 to 8 In the middle of the audience and all around 20 minutes

Sicherlich eine der poetischsten Inszenierungen der Stelzer. Nur von Storchengeklapper begleitet wird die Geschichte mehrerer Störche erzählt. Wie sie die Welt und die anderen entdecken, ihre Lehrzeit und dann das Begegnen mit dem Fremden, dem Andersartigen und den damit verbundenen Konflikten. Den Störchen verwandt sind „die Zugvögel“. Auf einem „Hochsitz“ verharren sie regungslos und beobachten die Umgebung. Sie sind auf der Hut vor einem Habicht. Wie Spechte können sie sich mit feinen Trommelschlägen verständigen und dann plötzlich wieder gemeinsam losziehen, um Fröschen zu folgen.

Versionen Uraufführung Besetzung Spielfläche Dauer

13. Februar 1994 Venedig Störche 6 bis 12 Zugvögel 3 bis 8 Mitten im Publikum und drumrum 20 Minuten

Versions Area Number of Performers Time

With torches, flags, actions, chorus texts, songs and music. In streets and places of any kind 3 to 20 upto 45 minutes

Spielfläche Besetzung Dauer

Mit Fackeln, Fahnen, Aktionen, chorischen Texten, Liedern, Gesängen und Musik. Auf Straßen und Plätzen aller Art 3 bis 20 Akteure Bis zu 45 Minuten

15


Poetic Punch Theatre

Sprechtheater auf Stelzen

Walk Acts and Processions on Stilts

Prozessionen auf Stelzen

STORKS M I G R ATO R Y B I R D S

DIE STÖRCHE DIE ZUGVÖGEL

T ORCH PROCESSION and other Walk Acts

FundAandere CK ELPROZESSION Umzüge

„The Storks“ have been developed within a production for the festival „Palcoscenico del Mondo“ during the Venice caneval. Surely one of the most poetic performances of the Stilt Walkers. You can hear the noice of the stork beaks, while the story of a flock of storks is told. How they discover the world and the others. How they meet the strange, the different, and how they solve the conflicts which arise from it.

„Die Störche“ sind im Rahmen von Auftragsproduktionen für das Festival „Palcoscenico del Mondo“ des venezianischen Karnevals entstanden.

Out of the traditional form of processions the Stilt Walkers have developed a series of unusual processions. According to the occasion, these are formed with different costumes, music, fire, flags and actions. A picturesque society is on its way and invites you to follow.

Aus der traditionellen Form von Prozessionen haben die Stelzer eine Reihe ungewöhnlicher Umzüge entwickelt. Je nach Anlaß sind diese mit verschiedenen Kostümen, Musik, Feuer, Fahnen und Aktionen gestaltet. Eine pittoreske Gesellschaft ist unterwegs und lädt ein, ihr zu folgen.

With these processions the development of theatrical forms of stilt theatre started.

Diese Prozessionen standen am Anfang der Entwicklung theatralischer Formen des Stelzentheaters.

Despite or just because of its simple and natural character, the glow of the torches is creating archaic pictures.

Trotz, oder gerade wegen ihres schlichten und ursprünglichen Charakters, entstehen im Feuerschein der Fackeln archaische Bilder.

Similar to the Storks are „the Migratory Birds“. Motionless, they are sitting on a high place, observing their environment. They are on their guard against a hawk. Woodpeckers alike, they are able to make themselves understand by fine drum beats, before they suddenly fly away together, in order to follow some frogs. First Performance Number of Performers Area Time

14

February 13, 1994, Venice Storks 6 to 12 Migratory Birds 3 to 8 In the middle of the audience and all around 20 minutes

Sicherlich eine der poetischsten Inszenierungen der Stelzer. Nur von Storchengeklapper begleitet wird die Geschichte mehrerer Störche erzählt. Wie sie die Welt und die anderen entdecken, ihre Lehrzeit und dann das Begegnen mit dem Fremden, dem Andersartigen und den damit verbundenen Konflikten. Den Störchen verwandt sind „die Zugvögel“. Auf einem „Hochsitz“ verharren sie regungslos und beobachten die Umgebung. Sie sind auf der Hut vor einem Habicht. Wie Spechte können sie sich mit feinen Trommelschlägen verständigen und dann plötzlich wieder gemeinsam losziehen, um Fröschen zu folgen.

Versionen Uraufführung Besetzung Spielfläche Dauer

13. Februar 1994 Venedig Störche 6 bis 12 Zugvögel 3 bis 8 Mitten im Publikum und drumrum 20 Minuten

Versions Area Number of Performers Time

With torches, flags, actions, chorus texts, songs and music. In streets and places of any kind 3 to 20 upto 45 minutes

Spielfläche Besetzung Dauer

Mit Fackeln, Fahnen, Aktionen, chorischen Texten, Liedern, Gesängen und Musik. Auf Straßen und Plätzen aller Art 3 bis 20 Akteure Bis zu 45 Minuten

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Textauszüge

DISCORSI

DIE SCHOLASTIKER

Niccolo Machiavelli hat in seinem Hauptwerken – „Discorsi“ und „Il Prinzipe“ eine Anatomie der Macht am Beispiel der Fürstenherrschaft Italiens im 15. Jahrhundert beschrieben. Es ist eine allgemeingültige Beschreibung der Ausübung von Macht, die damit auch andere Staatsformen kennzeichnet. Frei von moralischen Vorbehalten entwickelt sich die Fragestellung aus der tatsächlichen Praxis: Muß ein kluger Herrscher sein Wort halten? Wie sind Grausamkeiten anzuwenden?

Mit dem Auftauchen der Aristoteles Übersetzungen im christlichen Europa des 11.-13. Jahrhunderts wird das geistige Leben maßgeblich von der Frage des Verhältnisses zwischen Glaube und Wissen beherrscht.

„Wie löblich es für einen Fürsten ist, sein Wort zu halten und aufrichtig statt hinterlistig zu sein versteht ein jeder; gleichwohl zeigt die Erfahrung unserer Tage, daß diejenigen Fürsten Großes vollbracht haben, die auf ihr gegebenes Wort wenig Wert gelegt und darauf verstanden haben, mit List die Menschen zu hintergehen; und schließlich haben sie sich gegen diejenigen durchgesetzt, welche auf die Redlichkeit gebaut hatten.“ (Il Principe)

Kaiser

Es empfiehlt sich den Menschen Hoffnungen zu machen und ihnen immeretwas zu versprechen, wenn man sie braucht!

Fürst 2:

Ein kluger Herrscher kann und darf sein Wort nicht halten, wenn ihm dies zum Schaden gereicht!

Kaiser:

Alberts Magnus frägt nach den Ursachen der Ursachen, führt über Gottesbeweise, zum Universalienstreit und zur Untersuchung der Einzigartigkeit der menschlichen Art. Was ist das Wirkende und was ist das Wirkung erleidende, was das Zeugende und was das Empfangende. Was läßt sich aus den materiellen Eigenheiten und Formen der Materie über die seelischen Eigenarten der Geschlechter aussagen?

PERFORMANCES

Eine Auswahl

A Selection

Amsterdam/NL Berlin Dresden, Schloß Pilnitz Bayreuth Berlin, Düsseldorf Bremen Deventer/NL Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Friedrichshafen Hannover Hannover Horsens/DK Innsbruck/A Schloß Kaltenberg Köln Ludwigsburg Ludwigslust Luxemburg/L Meinigen München Recklinghausen Sant’Angelo inVado/I

„Racism Beat It Festival“ „Internationaler Kulturlustgarten“ „Elbuferfest-Maskenball“ „Stadtfest“ „Literatur-Express 2000“ „Bremen Brilliant“ „Deventer auf Stelzen“ „1200 Jahre Feier“ „Main-Ufer-Fest“ „Tigerpalast“ „Kulturuferfest“ „Kleines Fest im Großen Garten“ „Expo“ „Mittelalterfestival“ „Festival der alten Musik“ „Kaltenberger Ritterspiele“ „Deutscher Fernsehpreis“ „Venezianische Messe“ „Kleines Fest im Großen Garten“ „Millenium im Casino 2000“ „Schloßnacht“ „Weltwirtschaftsgipfel“ „Eröffnung Festspiele“ „Nostra Nazionale del Tartufo Bianco“

SONDERPRODUKTION SPECIAL PRODUCTIONS

Ein kluger Herrscher muß sich auf eine Methode besinnen, durch die seine Bürger ihn immer brauchen; dann werden sie ihm stets treu bleiben.

Düsseldorf Düsseldorf Frankfurt schau“ Hamburg Hamburg München München

Alle Fürsten: Es ist eben die Frage, ob Grausamkeiten gut oder schlecht angewandt werden. Fürstin:

AUFTRITTE

München Neu-Ulm Nieheim Oberhausen Quedlinburg Böblingen Kassel St. Wolfgang/A Urbania/I Venedig/I Venedig/I Weilheim Wiesbaden Wolfsburg

„Deutsche Lufthansa Jubiläum“ „RWE-Jubiläum“ „Der tanzende Tod“ ein Hörbild /BR „100-Jahre Bayerisches Nationalmuseum“ „Neue Messe, VIAG-Intercom“ „König-Ludwig“ „Deutscher Käsemarkt“ „Landesgartenschau“ „MDR Musiksommer“ Eröffnung „Landesgartenschau“ Eröffnung „ICE-Einweihung DB“ „Ferrari Treffen“ „Scaffe“ „Palcoscenico Del Mondo“ „Karneval“ „Jedermann“ „200 J. Französische Revolution“ „Sylvester 2001“

SPIELORTE

LOCATIONS

Räume ab 3 m Höhe Bühne Hallen Straße Plätze Gärten und Parks

Rooms at least 3m high Stage Halls Streets Marketplaces Gardens and parks

SPRACHEN

LANGUAGE

Deutsch / German Französisch / French Tschechisch / Czech

Englisch / English Italiensch / Italian Spanisch / Spain

ANFORDERUNGEN

CONDITIONS

Rutschfester Untergrund. Alle Stücke werden ohne elektrische Verstärkung und Beleuchtung gespielt.

Non-slip underground All plays are presented without electric amplifier and illumination.

Gut angewandt kann man solche nennen…

Alle Fürsten: …wenn es erlaubt ist vom Schlechten etwas Gutes zu sagen… Fürst 1:

…die man auf einen Schlag ausführt,

Fürst 2:

…schlecht angewandte sind solche, die zwar anfangs von geringer Zahl sind, mit der Zeit jedoch zunehmen statt zu schwinden.

Kaiser:

Es ist eben leichter gehorchen, als befehlen zu lernen.

Alle:

Die Menschen wechseln gern ihren Herrn, in der Hoffnung einen besseren zu bekommen – darin aber täuschen sie sich.

Abbildung: Das philosophische Ehezuchtbüchlein des Johannes Fischart Scholastiker 1: „Das normalerweise weichere Fleisch der Frauen darf nicht zu dem Schluß verleiten, daß die Frauen den besseren Tastsinn und das bessere Denkvermögen haben. Die Weichheit des weiblichen Fleisches rührt aus mangelnder Kraft und überwiegender Feuchtigkeit her… Alle:

„BMW-Preis“ „Börsengang Wap Me“ „50 Jahre Frankfurter Rund-

…bei den Männern hingegen aus der größeren Kraft und diese Weichheit indiziert Intelligenz.

Scholastiker 2: Auch bezüglich des Erwerbs von guten Sitten sind die Frauen nicht gut ausgerüstet. Sie werden zwar gefühlsmäßig leicht angeregt, aber ihre feucht-kühle „Komplexität“ ist hinderlich beim Behalten, so daß Frauen untreu und verlogen handeln. Scholastiker 5: In der Tierwelt ist Treue eine Eigenschaft die erst dann entsteht, wenn es für beide Partner vorteilhafter ist, ihre Jungen gemeinsam aufzuziehen, als sich neue Partner zu suchen. Scholastiker 4: Der Mann kann höchstens in eine fremde Ehe eindringen, die Frau aber bricht die eigene Ehe. Der Ehebruch wird an der Frau und nur von ihr aus festgestellt. Scholastiker 3: Untreue ist das Programm der Natur. Alle:

Das Elixier der Liebe verliert in der Regel nach vier Jahren seine Wirkung.

Quelle Scholastiker: Albertus Magnus, „Quaestiones super de animalibus Prolegomena“, Ed. Col. BD XII.

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Textauszüge

DISCORSI

DIE SCHOLASTIKER

Niccolo Machiavelli hat in seinem Hauptwerken – „Discorsi“ und „Il Prinzipe“ eine Anatomie der Macht am Beispiel der Fürstenherrschaft Italiens im 15. Jahrhundert beschrieben. Es ist eine allgemeingültige Beschreibung der Ausübung von Macht, die damit auch andere Staatsformen kennzeichnet. Frei von moralischen Vorbehalten entwickelt sich die Fragestellung aus der tatsächlichen Praxis: Muß ein kluger Herrscher sein Wort halten? Wie sind Grausamkeiten anzuwenden?

Mit dem Auftauchen der Aristoteles Übersetzungen im christlichen Europa des 11.-13. Jahrhunderts wird das geistige Leben maßgeblich von der Frage des Verhältnisses zwischen Glaube und Wissen beherrscht.

„Wie löblich es für einen Fürsten ist, sein Wort zu halten und aufrichtig statt hinterlistig zu sein versteht ein jeder; gleichwohl zeigt die Erfahrung unserer Tage, daß diejenigen Fürsten Großes vollbracht haben, die auf ihr gegebenes Wort wenig Wert gelegt und darauf verstanden haben, mit List die Menschen zu hintergehen; und schließlich haben sie sich gegen diejenigen durchgesetzt, welche auf die Redlichkeit gebaut hatten.“ (Il Principe)

Kaiser

Es empfiehlt sich den Menschen Hoffnungen zu machen und ihnen immeretwas zu versprechen, wenn man sie braucht!

Fürst 2:

Ein kluger Herrscher kann und darf sein Wort nicht halten, wenn ihm dies zum Schaden gereicht!

Kaiser:

Alberts Magnus frägt nach den Ursachen der Ursachen, führt über Gottesbeweise, zum Universalienstreit und zur Untersuchung der Einzigartigkeit der menschlichen Art. Was ist das Wirkende und was ist das Wirkung erleidende, was das Zeugende und was das Empfangende. Was läßt sich aus den materiellen Eigenheiten und Formen der Materie über die seelischen Eigenarten der Geschlechter aussagen?

PERFORMANCES

Eine Auswahl

A Selection

Amsterdam/NL Berlin Dresden, Schloß Pilnitz Bayreuth Berlin, Düsseldorf Bremen Deventer/NL Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main Friedrichshafen Hannover Hannover Horsens/DK Innsbruck/A Schloß Kaltenberg Köln Ludwigsburg Ludwigslust Luxemburg/L Meinigen München Recklinghausen Sant’Angelo inVado/I

„Racism Beat It Festival“ „Internationaler Kulturlustgarten“ „Elbuferfest-Maskenball“ „Stadtfest“ „Literatur-Express 2000“ „Bremen Brilliant“ „Deventer auf Stelzen“ „1200 Jahre Feier“ „Main-Ufer-Fest“ „Tigerpalast“ „Kulturuferfest“ „Kleines Fest im Großen Garten“ „Expo“ „Mittelalterfestival“ „Festival der alten Musik“ „Kaltenberger Ritterspiele“ „Deutscher Fernsehpreis“ „Venezianische Messe“ „Kleines Fest im Großen Garten“ „Millenium im Casino 2000“ „Schloßnacht“ „Weltwirtschaftsgipfel“ „Eröffnung Festspiele“ „Nostra Nazionale del Tartufo Bianco“

SONDERPRODUKTION SPECIAL PRODUCTIONS

Ein kluger Herrscher muß sich auf eine Methode besinnen, durch die seine Bürger ihn immer brauchen; dann werden sie ihm stets treu bleiben.

Düsseldorf Düsseldorf Frankfurt schau“ Hamburg Hamburg München München

Alle Fürsten: Es ist eben die Frage, ob Grausamkeiten gut oder schlecht angewandt werden. Fürstin:

AUFTRITTE

München Neu-Ulm Nieheim Oberhausen Quedlinburg Böblingen Kassel St. Wolfgang/A Urbania/I Venedig/I Venedig/I Weilheim Wiesbaden Wolfsburg

„Deutsche Lufthansa Jubiläum“ „RWE-Jubiläum“ „Der tanzende Tod“ ein Hörbild /BR „100-Jahre Bayerisches Nationalmuseum“ „Neue Messe, VIAG-Intercom“ „König-Ludwig“ „Deutscher Käsemarkt“ „Landesgartenschau“ „MDR Musiksommer“ Eröffnung „Landesgartenschau“ Eröffnung „ICE-Einweihung DB“ „Ferrari Treffen“ „Scaffe“ „Palcoscenico Del Mondo“ „Karneval“ „Jedermann“ „200 J. Französische Revolution“ „Sylvester 2001“

SPIELORTE

LOCATIONS

Räume ab 3 m Höhe Bühne Hallen Straße Plätze Gärten und Parks

Rooms at least 3m high Stage Halls Streets Marketplaces Gardens and parks

SPRACHEN

LANGUAGE

Deutsch / German Französisch / French Tschechisch / Czech

Englisch / English Italiensch / Italian Spanisch / Spain

ANFORDERUNGEN

CONDITIONS

Rutschfester Untergrund. Alle Stücke werden ohne elektrische Verstärkung und Beleuchtung gespielt.

Non-slip underground All plays are presented without electric amplifier and illumination.

Gut angewandt kann man solche nennen…

Alle Fürsten: …wenn es erlaubt ist vom Schlechten etwas Gutes zu sagen… Fürst 1:

…die man auf einen Schlag ausführt,

Fürst 2:

…schlecht angewandte sind solche, die zwar anfangs von geringer Zahl sind, mit der Zeit jedoch zunehmen statt zu schwinden.

Kaiser:

Es ist eben leichter gehorchen, als befehlen zu lernen.

Alle:

Die Menschen wechseln gern ihren Herrn, in der Hoffnung einen besseren zu bekommen – darin aber täuschen sie sich.

Abbildung: Das philosophische Ehezuchtbüchlein des Johannes Fischart Scholastiker 1: „Das normalerweise weichere Fleisch der Frauen darf nicht zu dem Schluß verleiten, daß die Frauen den besseren Tastsinn und das bessere Denkvermögen haben. Die Weichheit des weiblichen Fleisches rührt aus mangelnder Kraft und überwiegender Feuchtigkeit her… Alle:

„BMW-Preis“ „Börsengang Wap Me“ „50 Jahre Frankfurter Rund-

…bei den Männern hingegen aus der größeren Kraft und diese Weichheit indiziert Intelligenz.

Scholastiker 2: Auch bezüglich des Erwerbs von guten Sitten sind die Frauen nicht gut ausgerüstet. Sie werden zwar gefühlsmäßig leicht angeregt, aber ihre feucht-kühle „Komplexität“ ist hinderlich beim Behalten, so daß Frauen untreu und verlogen handeln. Scholastiker 5: In der Tierwelt ist Treue eine Eigenschaft die erst dann entsteht, wenn es für beide Partner vorteilhafter ist, ihre Jungen gemeinsam aufzuziehen, als sich neue Partner zu suchen. Scholastiker 4: Der Mann kann höchstens in eine fremde Ehe eindringen, die Frau aber bricht die eigene Ehe. Der Ehebruch wird an der Frau und nur von ihr aus festgestellt. Scholastiker 3: Untreue ist das Programm der Natur. Alle:

Das Elixier der Liebe verliert in der Regel nach vier Jahren seine Wirkung.

Quelle Scholastiker: Albertus Magnus, „Quaestiones super de animalibus Prolegomena“, Ed. Col. BD XII.

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REGIE UND LEITUNG / DIRECTION AND MANAGEMENT Wolfgang Hauck, Peter Pruchniewitz

DAS ESEMBLE / THE TROUP Reinhold Behling, Till Bleckwedel, Manfred Braun, Lina Christensen, Julia Dietze, Armin Federl, Rudi Fichtl, Andreas Geiß, Wolfgang Hauck, Corinna Kaiser, Mirjam Kendler, Ute Niffka, Peter Pruchniewitz, Ursula Riemerschmid, Simone Graf, Michael Schön, Peter Sikorski, Ralph Sesar, Ulrich Zentner Gelegentlich Mitwirkende

Hannes Casper, Gabriela Fink, Felix Remter, Sarah Tielsch

Wir danken ganz besonders folgenden Personen, Firmen und Institutionen für ihre Hilfe und Unterstützung vielfältiger Art: Assistenz Stelzentraining Bewegungstraining Körpertraining Kostüm „Scholastiker“ Kostüm „Zeitreisende“ Kostüm „Pulcinelli“ Kostüm „Discorsi“ Kostüm „Dichterprozession“ Kostüm „Störche“ Stelzen, Kothurne

Flüstertüten Filz Kostümreinigung Unterbringung Gastwirtschaften Lagerräume Probenräume

Heizung Lagerraum Übersetzungen

Lektorat Rechtsberatung Steuerberatung Wirtschaftsberatung Versicherung Recherche Zeichnungen Photoaufnahmen (Seite/Bildnummer)

Videobearbeitung Internetpräsentation Graphik & Layout Papier Druck Photo und Texte Stand / correct to

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Gabriele Graf, Walter Dettlaff, Sabine Ewendt Reinhold Behling Ulrich Zentner Ursula Riemerschmid Herstellung: Emilia Simion Hüte: Hutfabrik Lembert Kostümbildnerin: Monika Schübel Herstellung: Sabine Adeldinger Produktion: Viag Intercom-Taro Tormela Masken u. Hüte: Kristin Kappler, Sabine Adeldinger Kostüme: Emilia Simion Herstellung: Kristin Kappler, Sabine Adeldinger Herstellung: Kristin Kappler, Christine Müller Entwurf und Herstellung: Kristin Kappler Schnäbel: Klaus Zentner Schreinerei Zeit, Kaufering M & D Schreinerei, Landsberg Montagebau Werner Streicher, Lengenfeld Schreinerei Georg Beck, Eitensheim Michael Schön, Kirchdorf Ralph Sesar Johanna Daimer, München Textilreinigung Eslami, Landsberg Agritourismo – Riccarda Beisert, Sant’Angelo Agritourismo – Familie Gradl, Sant’Angelo Pension Aller, Frau Kraus, Frankfurt a. M. „Zum Wastl“, Schondorf „Zur Sonne“, Feuchtwangen „Mulina della Ricavata“, Urbania/I Arbeiterwohlfahrt Landsberg, Gerhard Ziegler Dyckerhoff & Widmann AG, Pro Loco Borgo Pace / I und Mercatello / I Pro Loco Sant’Angelo in Vado / I Interim Halle, München Stadt Landsberg Kachelofenbau Reiner Hauck, Geisenfeld Italienisch: Esmiralda Marcelli Spanisch: Sagrario Hauck Englisch-Visitenkarte: Volker Hertlein Englisch-Visitenkarte: Vivienne Will Englisch-Programm: Christine Hettlinger Barbara Helleis, Sabine Ewendt, Gine Remter Anwaltskanzlei Fichtl, Landsberg Kanzlei Wolfgang Stoffels, München Dr. Steinröx, Hamburg, Angela Pego AWD – Landsberg, M. Braun Bay. Nationalmuseum, Dr. Nina Gockerell Christine Böer, Hamburg Andreas Geiß 9, 15/1-3, 17/4 Karl-Friedrich Krösser 3/1, 14/2 Kerstin Lübke 3/4 Manfred Schramm, 15/3 Tirza Mol 2, Walter Dettlaff 13 Alle anderen Aufnahmen: Wolfgang Hauck Infomax – Andreas Kästle, Landsberg Agentur Liquid Augsburg | liquidnet.de Agentur Liquid Augsburg | liquidnet.de Schneider & Söhne, München Verlagsdruckerei Kessler, Bobingen © Wolfgang Hauck 2001 5 / 2001

THEATRE ON STILS THEATRE PLAYS LIVING PICTURES PROZESSIONS WALK ACTS, DRAMA ON THE SMALLEST POSSIBLE STAGE – THE STILTS PERFORMING IN THE MIDDLE OF AUDIENCE. THE AUDIENCE AND THEIR SURROUNDINGS CREATE THE SCENE AND BECOME AN INTEGRAL PART OF THE PERFORMANCE. THE ORIGINAL FORM OF THEATRE. PLAYS WITH DIALOGUE THE SCHOLASTIC PHILOSOPHER CONVERSATION POETS’ PROZESSION THE ROSEBUSH SCENIC PERFORMANCES THE STORKS THE MIGRATINGBIRDS THE TIMETRAVELLERS THE SHEPHERDS LIVING PICTURES, WALK ACT’S AND PROZESSION WHIPLASH TORCH PROZESSION PUNCH SPECTRACLE THE SILLY BUTLERS

PLANNED PRODUCTIONS: DANTES’S INFERNNO

THEATER AUF STELZEN SPRECHSTÜCKE LEBENDIGE BILDER PROZESSIONEN SZENISCHE AKTIONEN AUF DER KLEINSTMÖGLICHEN BÜHNE – DER STELZE WIRD INMITTEN DES PUBLIKUMS GESPIELT. DIE ZUSCHAUER UND IHRE UMGEBUNG BILDEN DEN BÜHNENRAUM UND WERDEN DAMIT UNMITTELBARER TEIL DER DARBIETUNG. DIE URSPRÜNGLICHSTE ART VON THEATER. INSZENIERUNGEN MIT TEXT DIE SCHOLASTIKER DISCORSI DICHTERPROZESSION DER ROSENBUSCH SZENISCHE DARSTELLUNGEN DIE STÖRCHE DIE ZUGVÖGEL DIE ZEITREISENDEN DIE SCHÄFER LEBENDIGE BILDER UND PROZESSIONEN DIE GEISSLER FACKELPROZESSION PULCINELLI DIE WILDEN BUTLER

GEPLANTE PRODUKTIONEN: DANTE’S INFERNO

Die Stelzer

Pruchniewitz & Hauck GbR Theater auf Stelzen

email: info@die-stelzer.de www.die-stelzer.de Information

Wolfgang Hauck Weilheimer Straße 6 d D-86899 Landsberg am Lech Telefon + 49 (0) 8191 - 30 84 26 Telefax + 49 (0) 8191 - 30 84 27

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REGIE UND LEITUNG / DIRECTION AND MANAGEMENT Wolfgang Hauck, Peter Pruchniewitz

DAS ESEMBLE / THE TROUP Reinhold Behling, Till Bleckwedel, Manfred Braun, Lina Christensen, Julia Dietze, Armin Federl, Rudi Fichtl, Andreas Geiß, Wolfgang Hauck, Corinna Kaiser, Mirjam Kendler, Ute Niffka, Peter Pruchniewitz, Ursula Riemerschmid, Simone Graf, Michael Schön, Peter Sikorski, Ralph Sesar, Ulrich Zentner Gelegentlich Mitwirkende

Hannes Casper, Gabriela Fink, Felix Remter, Sarah Tielsch

Wir danken ganz besonders folgenden Personen, Firmen und Institutionen für ihre Hilfe und Unterstützung vielfältiger Art: Assistenz Stelzentraining Bewegungstraining Körpertraining Kostüm „Scholastiker“ Kostüm „Zeitreisende“ Kostüm „Pulcinelli“ Kostüm „Discorsi“ Kostüm „Dichterprozession“ Kostüm „Störche“ Stelzen, Kothurne

Flüstertüten Filz Kostümreinigung Unterbringung Gastwirtschaften Lagerräume Probenräume

Heizung Lagerraum Übersetzungen

Lektorat Rechtsberatung Steuerberatung Wirtschaftsberatung Versicherung Recherche Zeichnungen Photoaufnahmen (Seite/Bildnummer)

Videobearbeitung Internetpräsentation Graphik & Layout Papier Druck Photo und Texte Stand / correct to

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Gabriele Graf, Walter Dettlaff, Sabine Ewendt Reinhold Behling Ulrich Zentner Ursula Riemerschmid Herstellung: Emilia Simion Hüte: Hutfabrik Lembert Kostümbildnerin: Monika Schübel Herstellung: Sabine Adeldinger Produktion: Viag Intercom-Taro Tormela Masken u. Hüte: Kristin Kappler, Sabine Adeldinger Kostüme: Emilia Simion Herstellung: Kristin Kappler, Sabine Adeldinger Herstellung: Kristin Kappler, Christine Müller Entwurf und Herstellung: Kristin Kappler Schnäbel: Klaus Zentner Schreinerei Zeit, Kaufering M & D Schreinerei, Landsberg Montagebau Werner Streicher, Lengenfeld Schreinerei Georg Beck, Eitensheim Michael Schön, Kirchdorf Ralph Sesar Johanna Daimer, München Textilreinigung Eslami, Landsberg Agritourismo – Riccarda Beisert, Sant’Angelo Agritourismo – Familie Gradl, Sant’Angelo Pension Aller, Frau Kraus, Frankfurt a. M. „Zum Wastl“, Schondorf „Zur Sonne“, Feuchtwangen „Mulina della Ricavata“, Urbania/I Arbeiterwohlfahrt Landsberg, Gerhard Ziegler Dyckerhoff & Widmann AG, Pro Loco Borgo Pace / I und Mercatello / I Pro Loco Sant’Angelo in Vado / I Interim Halle, München Stadt Landsberg Kachelofenbau Reiner Hauck, Geisenfeld Italienisch: Esmiralda Marcelli Spanisch: Sagrario Hauck Englisch-Visitenkarte: Volker Hertlein Englisch-Visitenkarte: Vivienne Will Englisch-Programm: Christine Hettlinger Barbara Helleis, Sabine Ewendt, Gine Remter Anwaltskanzlei Fichtl, Landsberg Kanzlei Wolfgang Stoffels, München Dr. Steinröx, Hamburg, Angela Pego AWD – Landsberg, M. Braun Bay. Nationalmuseum, Dr. Nina Gockerell Christine Böer, Hamburg Andreas Geiß 9, 15/1-3, 17/4 Karl-Friedrich Krösser 3/1, 14/2 Kerstin Lübke 3/4 Manfred Schramm, 15/3 Tirza Mol 2, Walter Dettlaff 13 Alle anderen Aufnahmen: Wolfgang Hauck Infomax – Andreas Kästle, Landsberg Agentur Liquid Augsburg | liquidnet.de Agentur Liquid Augsburg | liquidnet.de Schneider & Söhne, München Verlagsdruckerei Kessler, Bobingen © Wolfgang Hauck 2001 5 / 2001

THEATRE ON STILS THEATRE PLAYS LIVING PICTURES PROZESSIONS WALK ACTS, DRAMA ON THE SMALLEST POSSIBLE STAGE – THE STILTS PERFORMING IN THE MIDDLE OF AUDIENCE. THE AUDIENCE AND THEIR SURROUNDINGS CREATE THE SCENE AND BECOME AN INTEGRAL PART OF THE PERFORMANCE. THE ORIGINAL FORM OF THEATRE. PLAYS WITH DIALOGUE THE SCHOLASTIC PHILOSOPHER CONVERSATION POETS’ PROZESSION THE ROSEBUSH SCENIC PERFORMANCES THE STORKS THE MIGRATINGBIRDS THE TIMETRAVELLERS THE SHEPHERDS LIVING PICTURES, WALK ACT’S AND PROZESSION WHIPLASH TORCH PROZESSION PUNCH SPECTRACLE THE SILLY BUTLERS

PLANNED PRODUCTIONS: DANTES’S INFERNNO

THEATER AUF STELZEN SPRECHSTÜCKE LEBENDIGE BILDER PROZESSIONEN SZENISCHE AKTIONEN AUF DER KLEINSTMÖGLICHEN BÜHNE – DER STELZE WIRD INMITTEN DES PUBLIKUMS GESPIELT. DIE ZUSCHAUER UND IHRE UMGEBUNG BILDEN DEN BÜHNENRAUM UND WERDEN DAMIT UNMITTELBARER TEIL DER DARBIETUNG. DIE URSPRÜNGLICHSTE ART VON THEATER. INSZENIERUNGEN MIT TEXT DIE SCHOLASTIKER DISCORSI DICHTERPROZESSION DER ROSENBUSCH SZENISCHE DARSTELLUNGEN DIE STÖRCHE DIE ZUGVÖGEL DIE ZEITREISENDEN DIE SCHÄFER LEBENDIGE BILDER UND PROZESSIONEN DIE GEISSLER FACKELPROZESSION PULCINELLI DIE WILDEN BUTLER

GEPLANTE PRODUKTIONEN: DANTE’S INFERNO

Die Stelzer

Pruchniewitz & Hauck GbR Theater auf Stelzen

email: info@die-stelzer.de www.die-stelzer.de Information

Wolfgang Hauck Weilheimer Straße 6 d D-86899 Landsberg am Lech Telefon + 49 (0) 8191 - 30 84 26 Telefax + 49 (0) 8191 - 30 84 27

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Profile for Die Stelzer

Die Stelzer - Theatre on Stilts  

„Theatre on Stilts“ is one of the most vivid and direct ways of expressing urban culture. The German theatre "Die Stelzer" developed conside...

Die Stelzer - Theatre on Stilts  

„Theatre on Stilts“ is one of the most vivid and direct ways of expressing urban culture. The German theatre "Die Stelzer" developed conside...

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