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Foto: Teufl

Foto: Elsa Mittmannsgruber

Menschen

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Johann Rieger

Der Zirbentischler

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tattet man der Gemeinde Sankt Koloman einen Besuch ab, kommt man nicht umher bei der Zirbenholztischlerei von Johann Rieger vorbeizuschauen. Als Johann Rieger vor bereits 7 Jahren von der heilenden Wirkung des Zirbenholzes auf den Menschen erfuhr, hat ihn das so sehr beeindruckt dass er seinen Beruf zum Hobby gemacht hat und sich in seiner Pension ganz der Zirbenholztischlerei verschrieben hat. Von der ländlichen Idylle umgeben taucht man ein in den intensiven Duft der Zirbe, auch die „Königin der Alpen“ genannt. Diesen besonderen Namen hat sie erhalten weil die Zirbe erst auf 1.500 Höhenmetern anzutreffen ist und Urgestein als Boden braucht. Erst unter diesen Bedingungen schafft sie es ihren besonders intensiven und heilenden Geruch entfalten zu können. Neben der Tischlerei hat er sich sein eigenes kleines Geschäft aufgebaut, in dem er mit viel Liebe zum Detail seine selbst entworfenen Produkte verkauft. Für jeden Geschmack und jedes Alter ist etwas dabei. Von der dekorativen Wandleuchte, über Brotboxen, bis hin zu Teddybären gefüllt mit Zirbenholzspänen ist alles vertreten und natürlich dürfen auch die berühmten Zirbenholzkissen in seinem Sortiment nicht fehlen. Wer sich seit der letzten Hitzewelle im Sommer den Winter schon sehnlichst herbei wünscht, der ist bei Johann Rieger in dem Fall bestens aufgehoben und kann nach Lust und Laune sein Weihnachtssortiment durchstöbern.

Der Gastgeber

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ie Kleinen Festspiele Golling sind fest verknüpft mit einem Namen: Hermann Döllerer ist nicht nur Gastgeber aus Leidenschaft, sondern probiert gern Neues aus. Vor 16 Jahren griff er den Gedanken seines Gastes im Döllererhof auf, dem ersten Geiger der Wiener Philharmoniker, Martin Kubik: „Lade deine Stammgäste ein, diese spielen dafür auf.“ Aus den drei daraus resultierenden Konzerten wurde über die Jahre ein stattliches Programm, das mittlerweile insgesamt 16 Veranstaltungen umfasst: „Heuer können wir wirklich sehr positiv abschließen, es waren noch nie so viele Aufführungen ausverkauft“, freut sich Hermann Döllerer. Der Gastronom aus Leidenschaft hat mit dem diesjährigen Motto „Leckerbissen“ den Geschmack des Publikums und der Künstler gleichermaßen getroffen: „Viele Bekanntschaften zu Menschen aus Kunst und Kultur ergaben sich bereits davor bei uns im Restaurant. Die Kombination aus gutem Essen und das puristische Ambiente der Burg Golling, auf dem die Künstler einen intensiven Kontakt mit ihrem Publikum haben – man sitzt ja sozusagen Auge in Auge beisammen – macht vielen einen Riesenspaß.“ Einfaches Ambiente, große Künstler, treue Förderer: Das Konzept gefällt offensichtlich, immer mehr Besucher über die Grenzen des Tennengaus und Salzburgs hinaus können bei den Kleinen Festspielen auf der Burg Golling begrüßt werden: „Das Interesse an Kultur ist auch am Land mehr als vorhanden. Bei Qualität zum moderaten Preis sind Besucher durchaus geneigt, die Veranstaltungen in Golling einmal zu erleben, und sich dort Geschmack auf mehr zu holen.“ Das Motto für den nächsten Gollinger Festspielsommer steht bereits fest, „Begegnungen“ versprechen nicht nur interessante Vorträge, Lesungen und Musik, sondern noch intensiveren Kontakt und Small Talk zwischen Publikum und Künstler.

tennengauerin Herbst/Winter 2015 | 13

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