Ofenhaus Magazin – Ausgabe 4

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Das Magazin für gemütliche Ofenwärme – aus dem Ofenhaus Colnrade

Grillen

auf dem offenen Feuer

Ambiente & Feuer

Von der Tasse bis zur Wärmebank

Neue Öfen heizen gut!

Tipps zum Ofentausch

Ausgabe 4


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Probier‘s mal mit

Familie Dauskardt

Gemütlichkeit

und das Ofen -Team

Wenn ich morgens aufstehe, bin ich wie die meisten Menschen schon gefangen im „Zeit-Raffer“ des Tages, durchgetaktet und getrieben von Aufgaben und Terminen. Manchmal denke ich dann an die Losung des Bären Balu im „Dschungelbuch“: „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit.“

Foto: Carsten Heidmann

Doch ich bin wie Balus Schützling Mowgli zu sehr Menschenkind. Erst nach getaner Arbeit kann ich innerlich zur Ruhe kommen. Dann aber genieße ich, was Mowgli seinem Freund Balu und sämtlichen anderen Dschungelbewohnern voraushatte: Ich kann Feuer machen. Und weil ich mit den Flammen nicht mehr den schrecklichen Tiger Schir Khan verjagen muss, kann ich mich vor meinem Ofen, meinem Kamin ausstrecken und hingebungsvoll Balus Rat befolgen: Gemütlichkeit! Seit Urzeiten treffen sich Menschen am Lagerfeuer, wo sie mehr als nur Schutz und Gemeinschaft finden. Denn das Flammenspiel des Feuers erzeugt ein Gefühl von Geborgenheit und berührt die Seele. Auch heute noch, wenn ich es nach einem Programm in seiner Intensität und Wärmestrahlung steuern kann. Eine gefühlte Wärme, wie sie von keiner Heizung erzeugt werden kann.

Impressum Herausgeber Björn Dauskardt Das Ofenhaus, Colnrade Dorfstraße 16 und 21 27243 Colnrade Telefon 04434 555 www.ofenhaus.de Redaktion Uwe Prieser, Karin Raschke Gestaltung & Produktion Diers + Hemmje www.diersundhemmje.de Titelfoto: Jydepejsen Anzeigenredaktion Björn Dauskardt

Hinzu kommt noch das gute Gewissen, einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft zu leisten. Denn mein Brennstoff Holz setzt nicht mehr CO2 frei, als es während seines Wachstums als Baum verbraucht. So wärme ich mich, helfe mit, die Welt zu retten, und spare Heizkosten! Effektiv und gemütlich. Probier’s mal … Wir wünschen Ihnen eine hyggelige Zeit beim Lesen unseres OfenHausMagazins, ob vor einem lodernden Feuer im Kamin, am Lagerfeuer oder bei dem Gedanken daran! Mit feurigen Grüßen Doris, Björn und Ole Dauskardt

4 Welcher Ofen passt zu mir ? Tipps zum Ofenkauf

10 OfenErlebnisWelt Kaminöfen stellen sich vor

26 Der Schornstein Motor des Ofens

30 Ambiente und Feuer Nützliches und Geschmackvolles

8 Bremer Grundofen Neuerfindung eines Klassikers

24 Referenz Atmosphäre und Konzepte

28 Holz & Feuer Brennstoff der Zukunft

34 Grillerlebnis Multitalent Kamado Joe


Welcher 1. Ofen passt zu mir ?

Was man beim Ofenkauf beachten sollte!

Wer sich für einen Ofen interessiert, wird schnell von vielen Seiten angesprochen. Der eine gibt den Tipp, lediglich einen kleinen Ofen zu nehmen, der andere rät zum großen Brennraum für großes Holz – dann spart man sich das Zerkleinern. Wie der Raum aussieht und der Schornstein, ist dabei häufig noch gar nicht berücksichtigt worden. Überdies braucht jeder Mensch seine ganz persönliche Wohlfühlwärme. Also was tun? Damit die folgenden Seiten mit zahlreichen schönen Öfen nicht zu mehr Verwirrung führen, wollen wir vorab ein paar Tipps aus unserer langjährigen Erfahrung geben.

Heizkamin Der Kern eines Heizkamins ist der Heizeinsatz. Ähnlich wie beim Kaminofen besteht dieser aus Stahl oder Gusseisen. Dieser wird mit Naturstein, Kacheln oder Wärmeplatten ummantelt.

Welche Ofengröße ist die richtige für meinen Raum? Seit 1981 hat sich diese Frage sehr stark gewandelt. Wurde früher die hohe Heizleistung als Qualitätssiegel für gute, stabile Öfen herausgestellt, so wird heute mehr Gewicht auf die Effizienz im niedrigen Leistungsbereich gelegt. Für Niedrigenergiehäuser ist effektives Heizen mit wenig Leistung gefragt. Die Nennwärmeleistung hilft als Orientierung hier kaum. Einige Öfen werden sogar für verschiedene Märkte auf mehrere Heizleistungen geprüft. Besser ist, die Leistung nach der Größe des Brennraumes und des vorgeschlagenen Heizleistungsbereichs auszuwählen. Sollte trotz kleiner Raumgröße und niedrigem Energiebereich ein Ofen gefallen, der einen praktischen großen Brennraum vorweist, macht es Sinn, diesen mit so viel Speichermasse wie möglich auszustatten. So wird bei der Wärmeabgabe die Leistungsspitze verringert und in länger anhaltende Speicherwärme umgewandelt.

Fazit: Bei kleinen, gut gedämmten Räumen lieber einen kleineren Ofen wählen. Mehr Speichermasse ist hier sinnvoll, um die Wärme besser zu halten.


Speicherofen Ein Kachel- oder Specksteinofen wandelt das Feuer in gemütliche Wärmestrahlung um. Diese hält er dann für mehrere Stunden.

Fotos: Lea Aring, Jydepejsen

2.

Strahlungswärme oder Konvektion? Speicher oder Wassertauscher? Bei Öfen gibt es Modelle mit mehr Strahlungs- oder mehr Konvektionswärme. Was steckt hinter diesen Begriffen und wofür brauche ich was? Die klassischen skandinavischen Kaminöfen haben einen hohen Anteil an Konvektion. Das bedeutet die Verbreitung der Wärme über erwärmte Luft. Die kalte Luft streift an dem Ofen vorbei, erwärmt sich und tritt oben erwärmt wieder aus. Diese Art der Wärme ist schnell verfügbar und verteilt sich in großen, verwinkelten Räumen. Die Luft steigt in höheren Räumen nach oben, wobei insbesondere Treppenhäuser diesen Effekt noch verstärken. Konvektionswärme sollte zum Beispiel bei Wintergärten gewählt werden, da weniger Wärmeverlust über die Scheibe entsteht. Wird der Ofen mit mehr Speichermasse versehen, wie bei vielen Kaminöfen mit Naturstein- oder Keramikmantel, steigt der Anteil an Strahlungswärme. Sie ist mit der Sonnenstrahlung zu vergleichen: Alles, was um den Ofen liegt und nicht verdeckt wird, bekommt die Wärme ab. Alle Flächen, die hinter Ecken oder Wänden liegen, liegen im Schatten und bleiben daher kühl. Aber auch durch die Fenster geht die Wärme durch wie Sonnenstrahlen – daher ist ein Wintergarten nicht sehr geeignet für hohen Wärmestrahlungsanteil. Die gemütliche Strahlungswärme wird im Ofen durch die höhere Masse gespeichert, die Wärme braucht aber etwas länger, um diese abzugeben. Bei massiven Speckstein- und Kachelöfen kann die Aufheizphase auch mehr als eine Stunde dauern – dafür hat man jedoch 8 bis 16 Stunden anhaltende Speicherwärme.

Wer sich lange in einem Raum aufhält, ist mit einem Speicherofen gut beraten. Und zentrale Räume halten so gut eine Grundwärme. Modere Heizkamine haben meist zwei oder drei sehr große Sichtscheiben aus Keramikglas. Hier ist der Strahlungsanteil zwar hoch, der Speichereffekt aber nicht gegeben. Dafür wird das Flammenspiel des Feuers erlebt. Die Abstrahlung der Wärme erfolgt direkt über die Scheibe und nur noch sehr gering über die Ofenoberfläche. Diese Scheibenfläche gibt dafür schnell die Wärme ab. Eine Möglichkeit, die Ofenwärme länger zu speichern und in verschiedene Räume über ein Zentralheizungssystem zu verteilen, wird von wassergeführten Öfen zur Heizungsunterstützung geboten. Sie entlasten die Zentralheizung, welche die Wärme aus einem Pufferspeicher entnimmt und verteilt. Bei Neubauten wird diese Art zu heizen sogar von der KFW* Bank mit günstigen Krediten gefördert. Wer sich für den Rohstoff Pellet entscheidet, kann unter Umständen sogar einen Zuschuss von der BAFA** bekommen – immer abhängig von den Fördertöpfen.

Fazit: Bei Strahlungswärme habe ich gemütliche Wärme für einen nahen Bereich, Konvektion verteilt sich schneller und ist bei großen Fensterflächen effektiver. Wenn die Wärme in andere Räume verteilt werden soll, ist ein Ofen mit Wärmetauscher die richtige Wahl.

Kaminofen Der Kaminofen wird auch dänischer Ofen genannt. Er sorgt schnell für Wärme und verteilt diese über die Luft (Konvektion).


Pelletofen Pelletöfen haben einen konstanten Wirkungsgrad von über 90 Prozent. Wichtig ist die regelmäßige Wartung durch einen Fachbetrieb oder den Schornsteinfeger.

Gaskamin

Attraktiv und doch bequem, erfreut sich der Gaskamin in Deutschland als moderne Variante steigender Beliebtheit und wird von vielen großen Herstellern angeboten. Ein besonderer Vorzug ist seine schnelle Wärmeerzeugung. Hier kommt das Feuer auf Knopfdruck.

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Holz ist ein lokal gut verfügbarer und nachwachsender Rohstoff. Ich kann ihn unabhängig von Strom, Gas und Öl nutzen. Ein Vorteil, der den modernen Ofen seit den ersten Ölkrisen in den 70er Jahren immer beliebter gemacht hat. Statt mit Holz, kann auch mit Holzbriketts geheizt werden. Neue Alternativen bei Brennstoffen sind mittlerweile Pelletöfen oder Gaskamine. Beim Pelletofen wird ebenfalls der lokale Brennstoff Holz eingesetzt, der in Form gepresst über eine Förderschnecke in den Brennraum geführt wird. Dort wird mit einem hohen Luftanteil mit starker Flamme ein ziemlich konstanter Wirkungsgrad von über 90% erzielt. Das ist zwar sehr effektiv, hat aber nicht diesen gemütlichen Flammeneffekt, wie man es beim klassischen Kaminofen liebt. Pelletöfen sind durch die Programmierbarkeit optimal für zentrale Räume oder Hobbyräume ohne Heizsystem oder für Ferienwohnungen. Auch als Alternative zu Nachtspeicherheizungen in Häusern ohne Gas- oder Ölheizung kann ein Pelletofen sich schnell rentieren. Eine regelmäßige Wartung von Pelletöfen ist notwendig. Dies kann vom geübten Laien, aber besser vom Fachbetrieb oder Schornsteinfeger durchgeführt werden. Gasfeuerstellen werden in Deutschland immer beliebter. Bei vielen Nutzern ist es eine bequeme Alternative, denn so kommt man auf Knopfdruck zum Ofenfeuer. Auch hier ist eine regelmäßige Wartung vom Fachmann notwendig.

Fazit: Der klassische Rohstoff Holz ist weiterhin ein preiswerter Energieträger. Pelletöfen erzielen eine höhere Effizienz, etwas zu Lasten einer schönen Flamme. Für Gemütlichkeit auf Knopfdruck ist ein moderner Gaskamin die einfachste Lösung.

*KFW ist eine Förderbank, die Kredite über die Hausbank vergibt. ** Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stellt für umweltfreundliche Biomasseheizungen Fördermittel bereit. (bafa.de)

Fotoquelle: RIKA Innovative Ofentechnik GmbH, Hotel Gut Altona

3.

Welcher Brennstoff passt zu mir?


Neuanschaffung oder Nachrüstung? Eine neue Verordnung zwingt Ofenliebhaber zu einer Entscheidung.

Fotos: stock.adobe.com / elephotos, Jydepejsen

Für eine saubere Zukunft Die neue Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) verdirbt vielen Ofenliebhabern die Freude. Öfen, die vor 1995 aufgebaut wurden (das Prüfdatum des Ofens entscheidet), dürfen nur noch bis zum 31. Dezember 2020 betrieben werden. Für Öfen, die vor dem März 2010 geprüft wurden und die noch nicht die erste Stufe der BImSchV erfüllen, wäre am 31. Dezember 2024 Betriebsschluss. Einige Überlegungen zur Alternative, den alten Ofen nachzurüsten oder einen neuen zu kaufen: Um diese Öfen weiterhin zu betreiben, müssten sie mit Filter, Katalysator oder elektrischem Feinstaubabscheider nachgerüstet werden. Bei einer Investitionssumme allein für diese Abgassäuberung zwischen 800 und 2000 Euro macht die Anschaffung eines neuen und somit hochwertigeren Ofens meistens mehr Sinn. Hier muss nicht das Abgas gesäubert werden, da der Ofen selber effektiver verbrennt. Man hat also nicht nur die gesetzlichen Vorgaben erfüllt, sondern genießt dazu die Vorteile einer besseren Verbrennung. Häuser werden heutzutage nach gesetzlichen Vorgaben so dicht und damit energiesparend gebaut, dass sie mit einem alten Ofen schlicht „übermotorisiert“ wären.

Überdies sind diese alten Öfen nicht mit den nötigen Vorrichtungen ausgerüstet, um von außen genügend Luft in die Verbrennung gelangen zu lassen. Waren Kaminöfen damals noch produktionsbedingt sehr massive, kantige Feuerschränke ohne Sichtfenster, ist ein moderner Kaminofen mit sehr viel Sicht ins Feuer und fein dosierten Lufteinlässen ausgestattet. Das ist gut für die Umwelt und spart Brennstoff. Allerdings muss man sich bei einem neuen – wie beim neuen Auto – an seine neuen Feinheiten gewöhnen. So ist bei modernen Öfen kaum noch mit Undichtigkeiten zu rechnen, die sich bei einem älteren Modell schon durch den Verschleiß einstellen. Hinzu kommt, dass dem neuen Ofen weniger Luft zur Verbrennung gegönnt wird – damit die Luft effektiver dosiert werden kann. Es kommt dadurch weniger Temperatur am Schornstein an. (Mehr dazu in dem Beitrag „Motor des Ofens – der Schornstein". Gerne beraten wir Sie.)

Stilllegung oder Nachrüstung sind vorgeschrieben: • für Öfen älter als 1996 bis spätestens 2021 • für Öfen älter als 2010 bis spätestens 2025


Frisch aus der Manufaktur Der Bremer Grundofen – made in Colnrade

Immer mehr Menschen schätzen die durchdringende Wärme eines Ofens, die den Strahlen der Sonne ähnelt. Ein Grundofen erfüllt diesen Wunsch auf ideale Weise. Mit seiner Wandstärke von 9 bis 13 Zentimetern ist er in der Lage, Wärme über längere Zeit zu speichern und sie nach und nach an seine Umgebung abzugeben. Nach einem Heiztag ist er auch am nächsten Morgen noch warm. Seinen Namen verdankt der Grundofen der Tatsache, dass das Feuer in ihm direkt auf dem Grund brennt. Im Gegensatz zum Kaminofen wird bei ihm deshalb kein Rost und kein Aschekasten benötigt.


Fotos: Lea Aring, Torsten Kropp

Der Bremer Grundofen ist die Neuerfindung und wesentliche Verbesserung des klassischen Grundofens. Seit inzwischen zwei Jahren wird er in der Ofenmanufaktur Colnrade von seinem Erfinder Holger Ludwig selbst hergestellt und über das Ofenhaus vertrieben. Als gelernter Keramiker und Töpfermeister, der später auch das Handwerk des Ofenbauers erlernte, war Ludwig von der Strahlungswärme des Grundofens begeistert, doch seine Qualitäten genügten ihm noch nicht. Deshalb begab er sich auf die Suche nach einem Material mit großer Speichermasse und schneller Wärmeleitung, das es erlaubte, den Ofen so oft zu befeuern, wie man möchte, ohne ihn zwischenzeitlich auskühlen zu lassen. Wenn ein traditioneller Grundofen zu schnell hintereinander befeuert wird, ohne ihn zuvor auskühlen zu lassen, kann es aufgrund der Wärmeausdehnung zu Rissen im Speichermaterial und einer Beschädigung des Ofens kommen. Ludwigs Lösung lautete „Keumalit“, ein von ihm entwickeltes gänzlich neues Material, dessen Name nach seinem griechischen Ursprung „GussStein“ bedeutet. Während das herkömmliche Ofenbaumaterial Schamotte sich bei Hitze ausdehnt, behält Keumalit auch bei hohen Temperaturen seine Form.

In der Ofen-Manufaktur Colnrade baut der Erfinder des Grundofens Holger Ludwig die Öfen individuell in Handarbeit. Jeder Ofen ein unverwechselbares Unikat.

Somit entstehen selbst bei enormer Hitzebelastung keine Risse und Spannungen im Material. Da Keumalit in einem Gussverfahren hergestellt wird, lässt es sich auch zu kompliziert geformten Teilen und großformatigen Platten verarbeiten. In einem zweiten Brandverfahren lässt sich Keumalit wie herkömmliche Keramik glasieren. Dabei fällt jeder Brand etwas anders aus, sodass jeder fertige Bremer Grundofen ein wahres Unikat ist, individuell nach den Wünschen des Kunden gefertigt, der in unserer offenen Produktion anschließend zusehen kann, wie sein Ofen entsteht. Da er fertig geliefert und nicht an Ort und Stelle aufgemauert wird, kann er beim Umzug sogar problemlos mitgenommen werden.


OfenErlebnisWelt

Jydepejsen

Über eine lange Zeit erfolgreiche Partnerschaften beruhen immer auch auf einem lebendigen Entwicklungsprozess. Für den Ofenhersteller Jydepejsen begann dieser Prozess mit seiner Gründung im Jahr 1979, denn bis heute betrachten die Techniker und Designer aus Holstebro ihre Öfen als „work in progress“. „Wir sehen die Entwicklung neuer Produkte als laufenden Prozess an, bei dem nicht nur das Design im Mittelpunkt steht, sondern auch die Verbrennungstechnik optimiert wird.“ Zwei Jahre nach seiner Gründung begann eine weitere Partnerschaft, die ebenso dauerhaft und gut temperiert ist wie die Öfen. Die ersten Keramik- und Steinverkleidungen von Jydepejsen entstanden in Zusammenarbeit mit Julius Dauskardt, dem Gründer des Ofenhauses.

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Seine Söhne Björn und Ole setzen heute die Partnerschaft mit Jydepejsen fort, der als Vorreiter der in Deutschland sehr beliebten Form des SpecksteinKaminofens gilt. Eines der weiterentwickelten Erfolgsmodelle ist Troja, ein Speicherwunder aus dem finnischen Tulikivi. Großzügig mit Specksteinmasse ummantelt, gibt es Troja in drei Höhen. Besonders interessant ist dieses Modell als Speicherofen für Neubauten. Durch seine kreisrunde Form lässt sich Troja variabel aufstellen und passt in Ecken ebensogut wie an eine gerade Wand oder auch mitten in den Raum.

Fotoquelle: Jydepejsen

Troja

Troja gibt es in drei Höhen. Durch seine kreisrunde Form lässt sich der Ofen variabel aufstellen. Mitten im Raum, in Ecken oder auch an einer geraden Wand.


Jydepejsen

Cosmo und Cosy

Cosmo

Dem klassischen Cosmo 1147 hat das dänische Traditionshaus mit seiner neuen Variante Cosy einen „Bruder“ hinzugefügt, dessen Name nicht von ungefähr einen ähnlichen Klang hat. Cosy hat die gleiche Brennkammer, bietet die gleiche gute Verbrennung wie Cosmo und ist ebenfalls in Stahl und Speckstein zu erhalten. Durch seine Seitenscheiben liefert er sogar noch mehr Einblick in das Feuer. Vom älteren Bruder unterscheidet ihn ein moderner Stangengriff. Seine moderne Optik wird optional um einen dekorativen schwarz bedruckten Glasrahmen um die Tür erweitert.

Der klassische Cosmo 1147, als kompakter Kaminofen längst bewährt, wird in Stahlgrau oder Schwarz produziert. Die Produktnummer zeigt die Höhe des Ofens an. Ob Stahl, Naturstein, Sandstein, klein wie Cosmo 961 oder groß wie Cosmo 1500 – für jeden Geschmack, jeden Raum gibt es das passende CosmoModell. Wer einen besonders effektiven Speicher sucht, findet ihn beim Cosmo Spezial mit seinen direkt über der Brennkammer aufgesetzten Specksteinelementen.

Cosy

Technische Innovationen sind ein Markenzeichen für Jydepejsen. So sind Cosmo wie auch Cosy mit dem DuplicAir System ausgestattet. Ein Luftsteuerungssystem, das vom dänischen Familienunternehmen im Jahr 2000 erstmals als Innovation präsentiert wurde. Durch das Verschieben des Luftreglers lässt sich bequem zwischen Primärluft und Sekundärluft wählen. Als Hochtemperaturofen, der ohne Weiteres bis zu 1100 Grad Celsius verkraftet, sorgt er für eine optimale Entgasung. Überdies ist der Cosmo 1147 problemlos auch in Niedrigenergiehäusern einsetzbar. Eine gusseiserne Holzfachklappe trägt zu seiner ruhigen, harmonischen Wirkung bei. Nicht nur Holz hat hier Platz, sondern es ist auch genug Raum für Anzünder und Feuerzeuge vorhanden.

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OfenErlebnisWelt

Contura i61

Ein elegantes und dabei kompaktes Designerstück, das problemlos freistehend im Raum stehen oder auch direkt an der Wand montiert werden kann.

Ist es Zufall, dass Astrid Lindgren 1941 ihre erste Geschichte von Pippi Langstrumpf im Winter geschrieben hat, wenn das Feuer im Ofen knistert und das Gefühl verbreitet, das die Schweden als „mys“ lieben – Gemütlichkeit? 24 Jahre später hätte sie dabei einen Ofen von Contura genießen können. Wie die Dichterin wurde Contura in der historischen Provinz Smaland, geboren. Eine neue Contura Kreation aus dem angesehenen Industriedesignbüro Myra ist der Heizkamin i61. Elegant und schlicht in zeitloser Formensprache, dabei so kompakt, dass er problemlos platziert werden kann. Freistehend als Designerstück, das dem Raum eine eigene Note gibt, oder direkt an der Wand montiert, wo er mit dem Raum verschmilzt.

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So oder so gewährt die einzigartige Glastür mit Widescreen-Feeling eine maximale Feuersicht. Das Erlebnis des Feuers wird durch die auf 57 cm erhöhte Platzierung der Brennkammer noch verstärkt. Dabei verbindet sich das Schöne mit dem Praktischen, denn Entzünden und Nachlegen des Feuers ist durch die Höhe einfacher geworden. Eine weitere Innovation ist die Regelung der Luft. Mit einem einzigen Regler können mehrere Zuluftsysteme gesteuert werden. Über die Variationsmöglichkeiten mit einem oder mehreren passenden Brennholzfächern lässt sich die Geometrie von Contura i61 nach dem individuellen Formgefühl gestalten.

Fotoquelle: Contura

Mit Wurzeln in Smaland


Vielfalt und Identität

Contura 800 Style Eine Idealform von Stil ist, dass sie in vielfältigen Facetten erscheinen kann und dabei doch immer sie selbst bleibt. Eine Qualität, der die neue Serie Contura 800 Style vollkommen entspricht. Verbunden werden die zehn Modelle in unterschiedlichen Varianten in Speckstein oder Stahl, in Weiß, Grau oder Schwarz durch ein elegantes, modernes Design – dem die Kaminofenserie ihren Namen verdankt: Style. Ein besonderes Kunstwerk darunter ist der 856W Style. Wie ein lebendiges Feuerbild kann man ihn an die Wand hängen. Ein Paradestück der Innovation und von Contura bereits zum Patent angemeldet ist die Automatic Start Function (ASF), die beim Anzünden automatisch die Luftmenge durch einen Rost reguliert.

Der Kaminofen wird dadurch vollkommen unabhängig von der Raumluft. Überdies wird durch die geschlossene Tür beim Anzünden ein subjektives Sicherheitsgefühl erzeugt. Beim Verlöschen der Glut gibt das Refuelling Boost System (RBF) die Sicherheit, dass der Ofen trotzdem weiter genutzt werden kann. Ein Griff an den RBF-Regler, und schon strömt von unten Sauerstoff ein und facht die Glut an, um neues Holz anzuzünden. Die Brennkammer der Serie 800 Style hat eine neue, innovative Form erhalten, die Heizleistung ist noch weiter verbessert. Größere Abmessungen der Luftkanäle erleichtern das Entfachen des Feuers und das Öffnen und Schließen der Tür.


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Tulikivi Pielinen Vereinbarung von Gegensätzen

Tulikivis Design Manager Mika Moilanen hat drei Modelle für die Pielinen-Kollektion entworfen, die sich durch ihre Abmessungen und ihre Türmodelle voneinander unterscheiden. Für die Höhe stehen zwei Alternativen zur Auswahl. Der „Henka“-Ofen verfügt über eine breite Tür im Querformat. „Jokka“ bietet mit seiner großen Ecktür eine besonders große Sicht auf das Feuer. Das Modell „Lamu“ heizt und schmückt nicht nur, sondern lässt sich durch seine Größe auch als Raumteiler verwenden. Seine großen waagerechten Türen auf beiden Seiten des Heizkamins garantieren uneingeschränkte Feuerfreuden für alle. Für die Specksteinoberfläche kann man zwischen drei schönen Varianten wählen. „Classic“ ist eine glatte Oberfläche, auf der die unterschiedlichen Farbtöne des Steins gut zur Geltung kommen. Der Oberfläche „Grafia“ wurde mit einem Wasserstrahlschnittverfahren eine glitzernde, schroffe Struktur verliehen. „Nobile“ ist ein auf neuartige Weise bearbeiteter Speckstein, auf dessen leicht aufgerauten Flächen sich das Licht bricht. Dunkler als die glatte Specksteinfläche, hebt Nobile mit einer Anmutung von Wildleder den besonderen Charakter des Natursteins hervor.

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Fotoquelle: Tulikivi

Normalerweise steht man beim Ofenkauf vor einer grundsätzlichen Wahl: ein Speicherofen aus Speckstein, der die Wärme über einen sehr langen Zeitraum speichert, oder ein Konvektionsofen, der den Raum schnell erwärmt, die Wärme jedoch im Allgemeinen nicht speichert. Mit der neuen Pielinen-Kollektion ist Tulikivi so etwas wie die Quadratur des Kreises gelungen: ein Konvektionsofen, der auch speichert. Tulikivi, vor allem für seine Speicheröfen bekannt, deren Material aus dem besten Specksteingebiet der Welt im Osten Finnlands kommt, hat die Pielinen-Öfen mit einem ganz besonders dicken Außenstein-Mantel ausgestattet, in dem sich die besten Eigenschaften der beiden Ofenarten vereinen. Die Masse des Specksteinmantels reicht aus, um bis zu 13 Stunden Wärme abzugeben. Allerdings wiegen sie deshalb je nach Modell ein Vielfaches der normalen Umlauföfen. Wer mit seinem Pielinen-Konvektionsofen noch etwas dichter an die Speicherkapazität der bis zu zwei Tonnen wiegenden Speicheröfen herankommen will, kann ihm noch weitere Wärmespeichermasse hinzufügen.


Wie konventionelle Umlauföfen, geben die Pielinen-Modelle die Wärme schon gleich zu Beginn des Einheizens ab. Mit ihren geringen Emissionen von Staub und Kohlenmonoxyd unterschreiten sie noch die strengsten Emissionsnormen der Welt. Ihre dichte Konstruktion, bei der die Verbrennungsluft auch von draußen zugeführt werden kann, macht sie auch für Niedrigenergiehäuser attraktiv. Das Gegenstromprinzip von Tulikivi erhöht die Effizienz der Wärmeenergie zusätzlich. Die sich gleichmäßig im ganzen Haus verteilende Wärme wirkt nicht nur auf den Menschen, sondern auf die gesamte Konstruktion des Hauses vom Fußboden bis zur Decke und schließt dabei auch die Möbel mit ein.

Ein Konvektionsofen, der durch seinen besonders dicken Außensteinmantel zugleich ein Speicherofen ist. Die Masse des Specksteins reicht aus, um bis zu 13 Stunden Wärme abzugeben. Allerdings wiegt er ein Vielfaches der normalen Umlauföfen.

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Drooff Aprica 2 Ein Ofen für alle Fälle

Wie sämtliche Kaminöfen von Droof entsteht auch eines der beliebtesten Modelle des in Brilon beheimateten Hauses weitestgehend durch Handwerk: Aprica 2 SP. In ihm spiegelt sich die Firmenphilosophie, dass das Material sich in langjähriger Erfahrung bewährt haben muss. Solidität und Qualität gehen vor Kostenreduktion und Vereinheitlichung. Das Modell Aprica ist in sechs Varianten mit unterschiedlichen Verkleidungen zu haben. Das Grundmodell in Stahl, gegen Aufpreis NatStone, Premium White und SandStone. Die Natursteine kommen unter anderem aus Italien, China und dem Himalaya ins Sauerland.

Bei Aprica 2, auch „Volksofen“ genannt, verbindet sich zeitloses Design mit kinderleichter Bedienung. Die unverwüstlichen Türen und Brennraumelemente sind aus Grauguss höchster Qualität, die besonders abriebfesten Ofenschamotte haben ein hohes spezifisches Gewicht. Durch eine spezielle Geometrie der Luftregulierung wird die Verbrennungsluft präzise auf die individuellen Zug- und AbbrandBedingungen abgestimmt, wodurch eine besonders saubere Verbrennung erreicht wird. Ein Stutzen für den Außenluftanschluss ist vorhanden. Gegen Aufpreis ist Aprica 2 auch raumluftunabhängig und mit einer Holzfachblende zu haben. Die Erfolgsvariante „Trend“ macht mit ihrer rahmenlosen Glasscheibe Aprica 2 zu einem edlen Einrichtungsgegenstand.

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Fotoquelle: Droof

Mit dem Backfach wird der Aprica zum praktischen Alleskönner. Da im Winter das Fach die meiste Zeit auf Betriebstemperatur ist, kommt schnell etwas Leckeres auf den Tisch.


Skantherm Emotion Emotion hat den Dreh raus

Fotoquelle: Skantherm

Feuer erzeugt Emotion und Emotion erzeugt erstklassige Öfen, jedenfalls wenn sie den Herstellungsund Entwicklungsprozess begleitet, wie bei Skantherm im westfälischen Oelde seit nun bald vierzig Jahren. Das Modell „emotion m“ verbindet erstklassiges Design mit großzügiger Feuersicht. Je nach Wunsch und Wohnsituation kann „emotion m“ im Raum umfangreich inszeniert werden und dabei als Raumteiler wirken oder sich mit seiner geringen Tiefe dem Raum anpassen. Frei aufstellbar und optional mit einem drehbaren Oberteil ausgestattet, lässt sich „emotion“ auf vielfältige Weise in den Raum integrieren – und wirkt auch dann noch, wenn er nicht beheizt wird.

Der optionale Speicheraufsatz fasst bis zu 90 kg Speichermasse. Für externe Verbrennungszufuhr besteht eine Anschlussmöglichkeit. Zertifiziert für raumluftunabhängige Betriebsweise, ist ein gemeinsamer Betrieb mit einer kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage möglich. Sämtliche Qualitäten bietet auch der kleinere „emotion s“, der trotz seiner geringeren Abmessungen und Nennwärmleistung große Wirkung zeigt. Wie „emotion m“ ist er ideal für kleine bis mittlere Raumgrößen, wo er als Raumteiler oder Wandmodell inszeniert werden kann. Mit dem stufenlos verstellbaren Verbrennungsluftregler lässt sich die Flamme punktgenau steuern. Der optionale Speicheraufsatz trägt hier bis zu 75 kg Speichermasse.

Ein Ofen für viele Räume und Stimmungslagen. Frei aufstellbar und optional mit einem attraktiven, drehbaren Oberteil ausgestattet, lässt er sich, zum Beispiel als Raumteiler, auf vielfältige Weise in den Raum integrieren.


OfenErlebnisWelt

QM 40

Von seiner Technik und Speichermasse ein Schwergewicht, wirkt der QM 40 dennoch elegant und leicht.

Lotus

Die Neuentwicklung Lotus QM 40 ist in jeder Weise ein Ofen von Gewicht. Mit den standardmäßigen fünf Zentimeter dicken Thermottesteinen, mit denen die Brennkammer ausgelegt ist, kommt er auf ein Gesamtgewicht von 586 kg. Sein hohes Gewicht und seine Konstruktion sind Garanten für seine ausgezeichnete Wärmespeicherung und Wärmeabgabe. Nach dem Verlöschen des Feuers gibt er noch bis zu 22 Stunden die gespeicherte Wärme ab. Bei der effektiven Verbrennung wird nur ein Minimum an Asche erzeugt.

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Der „Softclose-Verschluss“ sorgt für leichte Bedienung der gusseisernen Tür. Wer in seinem Ofen auch Essen zubereiten will, kann den QM 40 in einer Version mit Warmhaltefach bekommen. Das Besondere am QM 40 ist neben seiner technischen Verbesserung die Tatsache, dass gleich nach zwei DIN-Normen geprüft wurde, der EN 13420 und der EN 15250. Der Heizeinsatz aus Stahl wird wahlweise in Schwarz oder Grau geliefert. Statt in Speckstein gibt es die Ummantelung auch mit dem eleganten IndianNight-Stein.


2000 Serie Fotoquelle: Lotus, Mikkel & Thomas Aps.

Lotus

Lotus Öfen sind nicht nur dekorative Einzelstücke, sondern auch effektive Wärmespeicher. Der Speckstein für ihre Verkleidung stammt aus besten Anbaugebieten in Finnland, Norwegen und Brasilien und zeichnet sich durch seine graue Optik und seine weiche Beschaffenheit aus. Auch die erfolgreiche Serie 2000 aus dem Hause des dänischen Herstellers, der seit 1979 Kaminöfen produziert, wartet mit Weiterentwicklungen und zusätzlicher Technik auf.

Nostalgie und moderne Technologie treffen bei der Serie 2000 zusammen. Und wie zu Großmutters Zeiten kann im Ofen auch gebacken werden.

Im Unterschied zu den puristisch modernen Designs anderer Modell-Linien von Lotus erinnert die Serie 2000 mit ihren feinen Ziselierungen und der stilvollen historischen Anmutung an alte Zeiten und ruft Erinnerungen an eine frühere Ofen-Ära wach. Unterstrichen wird das klassische Design noch durch die Stahlbänder und die Möglichkeit, das Grundmodul 2060 mit verschiedenen Sektionen zu kombinieren – mit Holz- oder Backfach, ganz nach Wunsch.

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Leda Turma W Wärme für alle Räume

Eine Innovation in dieser Reihe ist der Kamineinsatz Turma W mit seinem wasserführenden Korpus aus hochwertigem Edelstahl. Nach dem Unternehmensslogan „weniger ist mehr“ setzt Turma W das Feuer auf minimalistische, schnörkellose Weise in Szene. Die Wassertechnik benötigt ein spezielles Wärmesystem, in dem drei Komponenten effektiv zusammenarbeiten: der Kamineinsatz mit Wasserwärmetauscher, eine Regelstation und ein Kombispeicher.

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Mit seiner hohen Heizenergie erwärmt Turma W nicht nur den Aufstellraum. Mit seiner innovativen Technik erzeugt er Wärme für das gesamte Haus.

Dadurch können auch Solaranlagen oder regenerative Energien in das System integriert werden. Mit seiner hohen Heizenergie bei schadstoffarmer Verbrennung erwärmt Turma W nicht nur den Aufstellraum, sondern speichert zusätzlich einen Teil der Energie über Wassertauscher und Pufferspeicher direkt in das bestehende Heizsystem ein. So kann die Wärme über Stunden in sämtlichen Räumen genutzt werden. Überdies wird der Bedarf an fossilen Energieträgern wie Öl oder Gas merklich reduziert.

Fotoquelle: LEDA, Richard Schmidt

Nach seiner Gründung als Eisengießerei 1873, die den berühmten „Piesberger Steinkohleofen“ mit seinen Eisenornamenten produzierte, erhielt das Unternehmen 1993 seinen heutigen Namen, Leda. Benannt nicht nach dem Fluss, an dem es liegt, sondern nach einem mehr als würdigen Nachfolger der Moderne – der Produktlinie Leda-Ofen.


Ganz SI Keramik

Aus hauseigener Maufaktur

Fotoquelle: Ganz Baukeramik

Der Schweizer Familienbetrieb Ganz begann mit der Produktion von Ofenkacheln. Kein Wunder, dass der Ganz Kaminofen Keramik SI seine Ummantelung aus der hauseigenen Manufaktur erhält und ebenso, dass die Modell-Varianten in einer Vielzahl von Farben und Anmutungen zu haben sind, eine jede puristisch und alterslos. SI Keramik 154 Natur Weiß Stil oder Pergament Glatt Stil, Keramik Gletscher, Keramik Onyx Natur. Die beiden Grundmodelle 124 und 154 (die Ziffer bezeichnet die Ofenhöhe) liegen im Leistungsbereich von 3 bis 10 kW und werden in den Ausführungen Keramik In.Puls, Keramik Natur und Keramik Glatt angeboten. Optional sind Topplatte, Sockel, Holzgriffe in Nussbaum oder Eiche und ein mit schwarzer Schamotte ausgekleideter Feuerraum erhältlich.

Lohberger Dachstein Fotoquelle: Lohberger

Hightech trifft Nostalgie Beim Heizen und Kochen mit Holzherden verbinden sich Nostalgie und Hightech. Nicht nur in der Küche, auch im Wohnzimmer, wo der Holzherd ein Design-Element ist, das Kindheitserinnerungen wachruft, sondern auch als umweltfreundliche Zusatzheizung genutzt wird. Für die neuen Varianten der Dachstein-Serie „alpin“, „style“ und „modern“ gilt wie für alle Öfen des österreichischen Produzenten Lohberger, dass sie sich gut in bereits bestehende Küchen integrieren lassen. Hinzu kommt eine Vielzahl an Geräteoptionen wie Warmhalteflächen, Backrohrbeleuchtung, individuelle Höhe der Geräte. Holz, Granit oder Speckstein sind die Materialien zu ihrer puristisch-rustikalen Anmutung. Über die Zusammenstellung von Materialien und Farben entstehen individuelle Öfen in harmonischer Erscheinung.

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OfenErlebnisWelt

Attika Foto: Lea Aring

Visio 3 Element

305 F-Serie

Optisch und technisch ein Schwergewicht. Hitzebeständig und stabil, jedoch ohne schwer zu wirken.

Seit über 160 Jahren produziert Jøtul im norwegischen Frederikstad seine Öfen aus Gusseisen. So auch die neuen Kaminöfen der 305 F-Serie. Die Unternehmensphilosophie: „Gusseisen ist besonders hitzebeständig, rapide Temperatursprünge machen ihm nichts aus. Eine Feuerstelle aus Gusseisen besteht aus Einzelteilen, deren Form schon beim Gießen feststeht.“ Durch das Gießen in dreidimensionale Formen können Details eingebracht werden, die die Qualität des Ofens erhöhen – optisch wie technisch. In diesem letzten Punkt war man bei Jøtul sogar dem berühmten Bauhaus-Slogan um Jahrzehnte voraus: Die Form folgt der Funktion. Der Jøtul F 305 LL steht auf vier stabilen Beinen, das zeitlose Design lässt ihn trotzdem nicht wie ein Schwergewicht erscheinen. Das Modell ist im schwarzen Lack und in weißer Emaille lieferbar.

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Fotoquelle: Jøtul

Jøtul

Visio 3 Element ist die jüngste Entwicklung der 2016 von dem Schweizer Hersteller Attika eingeführten Visio-Modelle. Ein mit vorgefertigten Elementbausteinen verkleideter, dreiseitiger Kamineinsatz, der wie ein Kaminofen im Wohnraum aufgestellt und an den Schornstein angeschlossen wird. Der dabei entstehende bauliche Aufwand ist minimal, wodurch die gute Stube in 1 – 2 Tagen mit einem kompletten Kamin ausgerüstet werden kann. Die einzelnen Elemente können dann nach Wunsch gestrichen werden. So kann man den Kamin an unterschiedliche Einrichtungsstile anpassen. Aber auch in Neubauten entfaltet die moderne Brenntechnik beim Attika Visio 3 ihre Vorzüge. Denn durch die hochwertige Brennraumauskleidung und die Spezialglasscheiben brennt der Ofen auch sauber bei kleiner Heizleistung. Und die Verbrennung kann direkt an die Außenluft angeschlossen werden, was bei dichtschließender Bauweise von heute notwendig ist.


Wärme für das Königshaus

Bullerjan

Der Morsø 3116 der dänischen Traditionsmarke von der kleinen Insel Mors, die auch das Königshaus beliefert, ist eine neue Entwicklung des klassischen Designs der 3100-Serie. Sie hat neue Formen erhalten und ist nach modernsten Verbrennungsprinzipien mit tertiärer Luftzufuhr konstruiert. Wie seine Vorgänger dieser Serie kann auch er mit Holz oder Brikett angeheizt werden. Rüttelrost, Aschefach und Ascheschublade machen es leicht bei der Reinigung des Ofens, die Asche zu beseitigen, und mit einer Betriebsleistung von 3–6 kW ist er für Wohnflächen von 45 bis 90 qm bei 2,50 m Deckenhöhe geeignet.

B4 Keramik

Scan-Line Green 200

Fotoquelle: Heta

Sein Gewicht von 242 bis 326 kg je nach Modell in Stahl oder Keramik sieht man dem relativ kleinen Speicherkaminofen B4 von Bullerjan nicht an. Seine klare Formensprache mit dem filigranen, aber äußerst robusten Podest lässt ihn leicht und elegant wirken. Der Ofen ist optisch und funktionell in vier Grundvarianten erhältlich und wird in einer Vielzahl von Farben, in matten und glänzenden Oberflächen angeboten. Wahlweise raumluftunabhängig ohne Aufpreis, ist er für Passiv- und Niedrigenergiehäuser mit kontrollierter Be- und Entlüftungsanlage geeignet.

Heta

Foto: Morsø, Niclas Jessen

Fotoquelle: Bullerjan

Morsø 3116

Die neue Steinverkleidung, dunkel und edel, hat mit ihrer Oberflächenstruktur die Anmutung von Holz.

Der Erfolg des Pelletofens ist unmittelbar mit dem steigenden ökologischen Bewusstsein verbunden. Mit seiner Scan-Line Green 200 Serie präsentiert Heta einen hoch qualitativen Pelletofen, der in der neuen Steinverkleidung Blackwood erscheint. Eine Specksteinart, dunkel und edel, mit einer an Holz erinnernden Oberflächenstruktur. Eine strombetriebene Förderschnecke entnimmt dem Vorrat von 21 Kilo im Pelletbehälter selbstständig das benötigte Brennmaterial. Dank der Clean Burn Technik erreicht die neu entwickelte Verbrennungskammer eine Effizienz von 97 Prozent.

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Referenz

Der Knopfdruck bringt nicht nur das Feuer, mit ihm lässt es sich auch hoch- oder runterfahren.

Wärme und Flamme sind auch ohne Feuerung konstant Tänzer sollten Feuer haben und Natürlichkeit und sie wollen schnell auf Touren kommen. Da lag es nahe, einen Tanzraum mit einem Gaskamin auszustatten. Denn der Maestro 75 des niederländischen Herstellers DRU erfüllt diese Vorgaben mit seiner Technik und mit einem überwältigenden, überaus realistischen Holzfeuer-Display mit hohen und tiefen Flammen. Seine schnelle Wärmeerzeugung war bei der Wahl ein weiterer Vorzug. Ein Knopfdruck und das Feuer ist da – der Tanz kann beginnen

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und ein Grundsatz des über 200 Jahre alten Unternehmens ist erfüllt: „Bei jedem Kamin stellen wir uns vor, welche Rolle er im Leben des Kunden spielt.“ Weil nicht mit Holz geheizt wird, braucht man keine Feuerung nachzulegen, um Wärme und Flammenspiel konstant zu halten. Oder – ebenfalls per Knopfdruck – hoch- oder runterzufahren. Ebenso unkompliziert lässt sich das Feuervergnügen wieder beenden ganz nach dem Motto: „Komfort macht den Unterschied“. Dazu gehört auch das „Easy release door system“. Der geschmackvolle Sandstein des Gaskamins wird in Form von Regalen aus demselben Material im Raum fortgesetzt, der Raum erhält auf diese Weise seine besondere Stimmigkeit.

Fotos: Lea Aring

Tanzende Flammen auf Knopfdruck


Auf der beheizten Sitzbank kann man seine Lesestunde auf Tuchfühlung mit dem Feuer verbringen.

Ein Ofen als „Stubenkessel“ sorgt für Gemütlichkeit Ein Ofen, der das ganze Haus heizt, vom Keller bis zum Dach, von der guten Stube bis zur Garage, war ein unwiderstehlicher Reiz für eine Familie aus Bremen-Vegesack. „Wir wollten auf dem Dach unseres neuen Hauses aus optischen Gründen keine Photovoltaik- oder Solaranlage, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Dieser Ofen war für uns die ideale Lösung.“ Der HKD 2.2 SK XL des bayerischen Familienbetriebs Brunner, ein wasserführender Tunnelkamin mit Verbrennungsautomatik und beleuchteten Nischen über einer Sitzbank aus Keramik.

Der im Kesselkörper integrierte große Wärmetauscher ermöglicht eine maximale Nutzung der bei der Verbrennung entstehenden Heizgase. Die nüchterne Typenbezeichnung SK steht für einen Begriff, der allein schon Wärme und Behaglichkeit ausstrahlt: Stubenkessel. „Auf der beheizten Sitzbank können wir direkt auf Tuchfühlung mit dem Feuer sitzen“, freuen sich die Besitzer. Oder im Licht der großen Nische eine Lesestunde verbringen, eingehüllt in das knisternde Holzfeuer direkt an ihrer Seite. „Der Kamin ist in unsere Wohnzimmer-Sitzgruppe integriert, und weil es ein Tunnelkamin mit Feuersicht von zwei Seiten ist, haben wir ihn als Raumteiler zur Fernsehecke eingebaut.“

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Fotos: Lea Aring

Feuer trifft auf Wasser


Motor des Ofens

Der Schornstein ist der Motor des Ofens. Doch wie bei einem Auto passt nicht jeder Motor zu jedem Typ. Ein zu schlechter Schornsteinzug kann die Verbrennung negativ beeinflussen. Das alte Wort, an einem gut ziehenden Schornstein funktionierte jeder Ofen, ist durch die hoch entwickelte Ofentechnologie überholt. Heute müssen die Öfen wegen der vom Gesetzgeber vorgegebenen Feinstaubwerte einen so hohen Wirkungsgrad haben, dass auch ein zu guter Schornsteinzug schlecht für die Verbrennung sein kann. Wer seinen alten Ofen gegen ein neues Modell austauscht, darf deshalb nicht einfach voraussetzen, dass der neue Ofen am alten Schornstein genauso funktioniert. Der höhere Wirkungsgrad bewirkt, dass weniger Wärme durch den Schornstein geht. Die Folge: Die Temperatur im Schornstein nimmt ab – und mit ihr nimmt auch der Auftrieb ab. Wird es im Schornstein jedoch zu kühl, kondensieren die Abgase und der Schornstein versottet. Deshalb muss nicht gleich ein neuer Schornstein her – Ofen und Schornstein müssen lediglich aufeinander abgestimmt werden. Ein Innenrohr aus Stahl kann schon genügen, dass beide zusammenpassen. Eine Frage der Erfahrung und des Fingerspitzengefühls.

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Fotos: Poll, Elisa Meyer Studio EM

Der Schornstein


Erfinder der Ofenbranche Ofenbauer oder auch Ofensetzer ist ein uralter Beruf. Sein Anforderungsprofil aber entspricht den Wünschen der modernen Gesellschaft: Kreativität, Vorstellungskraft, Stilgefühl, Konkretheit. Seit der Ofen nach der Ölkrise in den 70er Jahren und mit dem danach erwachten Umweltbewusstsein seine Renaissance erlebt, gehört es zum Beruf des Ofen- und Luftheizungsbauers, wie die Berufsbezeichnung offiziell lautet, die Ofenbranche ständig neu zu erfinden. Zum Beispiel durch die Wiederentdeckung traditioneller Materialien wie Speckstein, dessen unvergleichliche Kapazität als Wärmespeicher mit modernen Luft- und Abbrandtechnologien kombiniert wird. Doch auch mit gänzlich neuen Techniken muss sich der Ofenbauer auseinandersetzen, denn dank ihrer einfachen Bedienung werden alternative Heizsysteme wie Gaskamin und Pelletofen immer beliebter. Aus der reinen Wärmequelle von einst ist ein Einrichtungsstück geworden, das den Raum schmückt und ein Lebensgefühl erzeugt. Seit den 80er Jahren sorgt der Einbau einer Sichtscheibe aus keramischem Glas für Gemütlichkeit durch die Beobachtung des Flammenspiels. Es war der Anfang einer technologischen und ästhetischen Innovationskette, die im modernen Ofenbau ständig weiter entwickelt wird.

Dazu gehören auch Elektronik und intelligente Steuerungssysteme. Viele Kachelofeneinsätze sind mittlerweile zur höheren Effizienz und einfacheren Bedienbarkeit mit einer elektronischen Abbrandsteuerung versehen. Soll der Ofen ein Passivhaus beheizen, muss zudem die Lüftungsanlage in den Ofenbetrieb eingebunden werden. Durch den Anschluss an die Zentralheizung kann ein moderner Ofen sogar die Hausheizung unterstützen Dazu werden wasserführende Öfen eingesetzt, die mit einem Wärmetauscher ausgestattet sind. Die komplexe Aufgabenstellung für einen Ofenbauer verlangt Feingefühl, handwerkliches Geschick und Freude an körperlicher Arbeit. Im Ofenbau kommt es auf den Millimeter an. Um Ofensysteme zu planen und zu realisieren, benötigt man logisches Denken, räumliches Vorstellungsvermögen und für die Geometrie muss man auch rechnen können. Die wichtigste Voraussetzung für diesen Beruf aber ist Leidenschaft und die Bereitschaft, stets Neues zu lernen. In unserem Ofenbau-Meisterbetrieb der Ofenmanufaktur Colnrade sind wir immer auf der Suche nach talentierten Berufseinsteigern und Handwerkern, die eine Ausbildung oder Umschulung planen. Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre. Die direkte Betreuung durch unsere Meister und Gesellen sowie die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Auszubildenden zu lernen, hat uns stets eine sehr hohe Abschlussquote beschert.

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Fotos: Jan Rathke Fotografie - www.janrathke.com, Lea Aring

Der Beruf des Ofenbauers


Holz und Feuer Die Erkenntnis, dass der älteste Brennstoff der Menschheit auch der Brennstoff der Zukunft ist, beruht auf der Realität fossiler Brennstoffe: die Begrenzung ihrer Ressourcen und die von ihnen verursachte Umweltbelastung durch Feinstaub und Kohlendioxyd. Inzwischen gibt es in Deutschland schätzungsweise weit über zehn Millionen Holzfeuerstätten.

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Richtig heizen mit Holz! Unsere praktische Heizanleitung enthält nicht nur nützliche Tipps, sondern eignet sich hervorragend als Einlage für den Holzkorb. Hier bestellen: info@ofenhaus.de

Auf dem Wärmesektor ist Holz mit einem Anteil von rund zwei Dritteln die wichtigste erneuerbare Energie. Erneuerbar, weil über die verordnete „Nachhaltigkeit in der deutschen Forstwirtschaft“ nicht mehr Holz genutzt wird, als in den Wäldern nachwächst. Ohne Holz als Wärmequelle, behaupten Experten, sei die Energiewende in Deutschland nicht realisierbar. Dass Holz bei seiner Verbrennung nur so viel Kohlendioxyd abgibt, wie es zuvor als Baum gespeichert hat, und dadurch CO2-neutral wirkt, ist über die Diskussionen zum Klimawandel und Treibholzeffekt ins kollektive Alltagswissen eingegangen. Um von diesem Kreislauf der Natur zu profitieren, müssen vom Holzeinschlag über die Lagerung bis zur Verbrennung allerdings einige Regeln beachtet werden.

Fotoquelle: stock.adobe.com / Superingo, shutterstock.com / beanimages

Die Urstoffe der Zivilisation


Heizwerte für gut abgelagertes Holz (Restfeuchte < 19 %) Dichte pro dm3

Heizwert pro dm3

Buche

0,74 kg

3,1 kWh

Birke

0,69 kg

2,9 kWh

Eiche

0,68 kg

2,8 kWh

Fichte

0,44 kg

1,9 kWh

Wenn Holz schadstoffarm und effektiv verbrennen soll, muss es gut getrocknet sein. Im frisch geschlagenen Zustand enthält es noch rund 50 Prozent Wasser. Um den für die Verbrennung idealen Feuchtigkeitswert von 15 – 20 Prozent zu erreichen, benötigt es eine Trocknungszeit von durchschnittlich zwei Jahren. Gelagert an einem regengeschützten Ort, in Scheite gespalten und nicht zu dicht gestapelt, sondern so, dass es der Zugluft ausgesetzt ist. Zum Abstand der Scheite im Holzstapel gibt der norwegische Autor Lars Mytting in seinem Buch „Der Mann und das Holz“ eine anschauliche Empfehlung: „Eine Maus soll noch durch die Scheite passen, aber wenn die Katze hinterherspringen kann, ist der Abstand zu groß.“ Bei der Frage, mit welchem Holz ich am besten heize, kommt zu den praktischen Vorteilen das Element Lebensgefühl und Schönheit hinzu. Grundsätzlich ist das Hartholz der Laubbäume besser geeignet als das weiche Holz von Nadelbäumen. Durch ihre höhere Dichte haben Laubhölzer einen wesentlich höheren Heizwert als Fichten- oder Kiefernholz. An der Spitze steht die Buche mit der höchsten Dichte (0,74 kg/dm3) und einem Heizwert pro dm3 von 3,1 kWh vor der Birke (0,69 kg/2,9 kWh), auf Platz drei folgt die Eiche (0,68 kg/2,8 kWh). Bei der Schönheit des Flammenbildes streiten sich Buche und Birke um den ersten Rang, bei der Birke kommt noch die dekorative Rinde hinzu. Eichenholz hat zwar viel Energie, muss wegen ihres hohen Gehalts an Gerbsäure jedoch lange abgelagert werden.

Holzlieferanten aus der Region

Zur Tonkuhle 5 27239 Twistringen Tel. 04243 2444 www.bodes-holzexpress.de

Zweigstelle Sandkrug Theodor-Heuss-Straße 5 26209 Hatten-Sandkrug Tel. 04481 907911 www.wfbm-oldenburg.de

Dorfstraße 29 27243 Hölingen Tel. 04434 502 www.peco-holz.de

SÄGEWERK DICKEL Mühlenstraße 19 49453 Dickel Tel. 05445 1516 www.saegewerk-dickel.de

Die Fichte kommt lediglich auf 0,44 kg und 1,9 kWh, verströmt bei der Verbrennung dafür jedoch einen aromatischen Duft. Am besten ist sie für speichernde Grund- und Specksteinöfen geeignet. Und mit ihren dünnen Spanen zum Anfeuern des Hartholzes.

Onlinehändler

Forstwirtschaft und holzverarbeitende Industrie haben mit einem Abfallprodukt das Heizen mit Holz um zwei Alternativen zum klassischen Scheitholz bereichert: Pellets und Holzbriketts. Beide werden aus gepressten Holzspänen hergestellt. Wegen ihres konstant niedrigen Feuchtigkeitswerts müssen sie nicht über einen längeren Zeitraum gelagert werden. Während Pellets einen speziellen Holzeinsatz benötigen, können Holzbriketts auf die gleiche Weise wie Scheitholz verwendet werden.

Piepenbringstraße 6 44534 Lünen Tel. 02306 9598211 www.hardbriks.de


Ambiente & Feuer

Silke Wenzel gehört von Beginn an zum Café und stellt als Malerin dort einen Teil ihrer Bilder aus.

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Natürlich gehört in unser Café, das einer rustikalen Küche nachempfunden ist, auch ein uriger Holzherd. Mit dem Lohberger Dachstein haben wir uns für ein vielseitiges Modell entschieden, das sich mit seinem puristischen Design in viele Einrichtungsstile integrieren lässt.

Fotos: Lea Aring, Carsten Heidmann

Café am Sonntag

Das Herz unserer Ausstellung ist das Café. Während der Geschäftszeiten und sonntags von 14.00 – 18.00 Uhr ist hier der gemütliche Treffpunkt für Kollegen und Kunden. Bei Kuchen, leckeren Kaffeevariationen oder aromatischem Tee bekommt man Inspiration für die Küche zu Hause. Mit viel Liebe stellt die Familie Dauskardt ein Angebot an Gewürzen, Tees, Accessoires und Besonderheiten zusammen. Von Reisen und Messebesuchen bringen sie immer wieder neue Ideen mit.


Leckeres aus dem Backfach

Überbackenes Hähnchenbrustfilet gefüllt mit Bärlauchpesto, umhüllt von Bacon

Fotoquelle: Droof

Sie benötigen: 3 Kiko Hähnchenbrustfilets | 3 EL geröstete Pinienkerne 6 dicke Scheiben Büffelmozzarella | 3 EL Bärlauchpesto 6 Scheiben Tomate | 2 Scheiben Bacon 3 Scheiben einer Bio-Zitrone | Frisch gemahlenen Pfeffer Die Hähnchenbrustfilets ggf. parieren, jeweils mittig eine Tasche in die Filets schneiden und ein El Pesto hineingeben. Von allen Seiten leicht pfeffern. Nun mit je vier Scheiben Bacon fest einwickeln. Die Filets rundherum ganz kurz bei direkter Hitze angrillen oder in der Pfanne anbraten. Anschließend vom Grill/aus der Pfanne nehmen und mit 2 Scheiben Tomate und Mozzarella und einer Scheibe Zitrone belegen. Die Brustfilets in das vorgeheizte (170° C) Backfach geben und für etwa 25 Minuten darin garen. Währenddessen ein paar Kartoffeln im Backfach verteilen – als passende Beilage. Wenn die Filets den gewünschten Gargrad erreicht haben, können sie aus dem Backfach genommen werden. Nun mit Pinienkernen bestreuen und mit den Kartoffeln und etwas Kräuterquark servieren.

Fotoquelle: Le Creuset

In unserem Café haben wir ein kleines Repertoire an Köstlichkeiten zusammengestellt. Aromatische Gewürzmischungen, herzhafte Grillsaucen und fruchtige Chutneys schmecken nicht nur zum sommerlichen Grillabend. Eine Inspiration für kreative Hobbyköche.

LE CREUSET Tasse

Fotoquelle: Ulrich Walter GmbH

Die formschönen Becher im typischen Le Creuset-Design gibt es in vielen Farben.

Wärme + Aroma

Bio-Kräutertees der Marke Lebensbaum machen den Kaminabend zum sinnlichen WellnessGenuss. Erhältlich in verschiedenen Sorten.

Fotos: Lea Aring

Kulinarische Überraschungen


Ambiente & Feuer

Hier wird ordentlich angefeuert

Gesundes Sitzen und modernes Design vereinen sich im Sitzball von VLUV. Mit Stoff- oder Lederbezügen, verschiedenen Farben und in zwei Größen wird aus jedem Ball ein dekoratives Sitzmöbel. Die hochwertige Verarbeitung, Tragegriff und Bodenring unterstreichen seine Wertigkeit.

Fotoquelle: proWerkstätten Himmelsthür

Fotoquelle: HOCK Design e.K.

Eine runde Sache

Vor unserer Haustür, im nahe gelegenen Wildeshausen, haben wir tolle Kaminanzünder entdeckt, die bei den proWerkstätten Himmelsthür hergestellt werden. Mit dem Kauf erhalten Sie nicht nur liebevoll handgefertigte Anzünder, sondern fördern auch direkt ein soziales Projekt vor Ort. Erhältlich direkt in den proWerkstätten Wildeshausen. www.prowerkstaetten.de

Teelichter mal anders Zwei kleine Teelichter sorgen für angenehme Temperatur von unten. Diese puristische Wärmebank aus verzinktem Stahl passt sich jedem Einrichtungsstil an und lädt draußen und drinnen zum wohligen Verweilen ein.

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Gefilzte Lebensfreude

Fotoquelle: ÉN GRY & SIF

Holzspalter

Mit dem Kindling Cracker ist das Holzspalten eine sichere Sache. Er ist unkompliziert überall einsetzbar, denn es wird zum Spalten lediglich ein zweites Holzscheit benötigt. Ganz nebenbei sieht dieser praktische Helfer auch noch gut aus.

Kuschelige Entspannung

Wohlige Wärme, flackerndes Flammenspiel und flauschiges Schaffell sind der Inbegriff von Behaglichkeit. Felle sind ein reines Naturprodukt und dienen als Kuscheldecke, Wohnaccessoire, Teppich oder Sitzauflage. Ob moderner oder klassischer Einrichtungsstil – sie setzen Akzente und machen das Wohnen so richtig gemütlich. In verschiedenen Farben und Größen haben wir Felle von Fibres by Auskin in unserer Ausstellung dekoriert. Sie laden ein zum Schauen, Fühlen und Mitnehmen.

Fotoquelle: Fibres by Auskin

Fotoquelle: Raumgestalt

Fotoquelle: Kindling Cracker

Dänisches Design von ÉN GRY & SIF als Fair Trade Produkt in Nepal handgefertigt. Kecke kleine Blüten in vielen Farben lassen sich zu individuellen Sträußen arrangieren. Sie setzen zu jeder Jahreszeit fröhliche Akzente und verleihen dem Interiuer einen unbeschwerten Charme.


Ambiente & Feuer

Ein starkes Stück

Ein Grill, der nicht nur grillen kann! Ein Highlight für jede Outdoor-Küche ist ein Keramikgrill von Kamado Joe. Hier vereinen sich Funktionalität und Design zu außergewöhnlichen Grillerlebnissen. Seit 2011 ist dieser durchdachte Grill auf dem Markt und hat sich seitdem mit raffinierten Features, Zubehörteilen und einer vielfältigen Modellserie zum Must-have für leidenschaftliche Grillliebhaber entwickelt. Eigentlich ist die Bezeichnung Grill zu einseitig für dieses Multitalent. Der Kamado Joe kann grillen, braten, backen, rösten und räuchern.

Auf besonderen Wunsch eines Kunden haben wir für das Modell Big Joe von Kamado einen eigens konstruierten Unterbau gefertigt. Tisch und Wagen in einem, macht er das Schwergewicht mobil und als Outdoorküche komplett. Als gelernter Tischler hat Ole Dauskardt dieses Unikat entwickelt und mit einem handwerklich versierten Mitarbeiter umgesetzt. Durchdachte Details, wie z. B. eine Absenkung durch Druckluft, zeigen die Kompetenz des Ofenhauses, individuelle Outdoorküchen zu konzipieren und zu bauen.

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Fotos: Lea Aring

Spezialanfertigung für einen Liebhaber: Der eigens konstruierte Unterbau kombiniert Tisch und Wagen und macht das Schwergewicht mobil.


FORMVOLLENDET BIS INS KLEINSTE DETAIL SCAN 80 Elegante prismatische Form

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Ofenmanufaktur in Schweden