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NR. 27 | 26. NOVEMBER 2011

DAS MAGAZIN VON RB LEIPZIG

GEGEN EN

DER BULLE MIT DEM TURBO

100 METER IN UNTER ELF SEKUNDEN: SEBASTIAN HEIDINGER IST EINER DER SCHNELLSTEN IM LEIPZIGER KADER. MIT DEMSELBEN TEMPO WILL ER IN DIE 3. LIGA.

SCHARFSCHÜSSE DIE BESTEN BILDER DER LETZTEN SPIELE ZWISCHEN DEN PFOSTEN TORWARTTRAINER PERRY BRÄUTIGAM IM INTERVIEW JUNGBULLEN DER LEIPZIGER NACHWUCHS IM PORTRÄT

WWW.REDBULLS.COM

GERMANIA HAL HALBERSTADT


An der Spitze sein. Und bleiben! Glückwunsch! Es macht Spaß, den Roten Bullen bei ihrem „Lauf“ zuzusehen – in der Liga wie im Sachsenpokal. Spitze macht Spaß und erfordert jeden Tag Bestleistung. Wer den Antrieb hat, sich permanent zu verbessern, wird die Spitze halten und weiter ausbauen. Das Audi Zentrum Leipzig unterstützt die Roten Bullen auf diesem Weg. Auch gegen den VfB Germania Halberstadt ist ein Sieg das Ziel. Das Audi Zentrum Leipzig drückt die Daumen.

Wir unterstützen unsere Roten Bullen. Audi Zentrum Leipzig Süd

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Richard-Lehmann-Straße 124, 04277 Leipzig Tel.: 03 41 / 2 26 60-0 Fax: 03 41 / 2 26 60-184 www.audizentrum-leipzig.de info@audizentrum-leipzig.de

Maximilianallee 25, 04129 Leipzig Tel.: 03 41/ 2 26 60-0 Fax: 03 41 / 2 26 60-5 50 www.audizentrum-leipzig.de info@audizentrum-leipzig.de


ANPFIFF

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Interview. Perry Bräutigam über seine „Schützlinge“.

EDITORIAL

INHALT

Zum heutigen Heimspiel von RB Leipzig gegen den VfB Germania Halberstadt heißen wir alle Fans herzlich in der Red Bull Arena willkommen.

LEIPZIG vs. HALBERSTADT

SPITZENREITER!

Coverfoto: GEPA pictures/Hans Oberlaender; Fotos: GEPA pictures/Sven Sonntag, GEPA pictures/Christian Walgram

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Galerie. Die besten Bilder aus den letzten Spielen.

Mit dem siebten Sieg im siebten Auswärtsspiel der Saison haben die Roten Bullen am letzten Samstag die Spitzenreiter-Position der Regionalliga Nord erfolgreich verteidigt. Der 3:1-Auswärtssieg beim BAK 07 war die Bestätigung der erfolgreichen letzten Wochen, in denen die Mannschaft von Sieg zu Sieg geeilt ist. Heute soll gegen die Gäste aus Halberstadt der nächste Heimerfolg gelingen, um weiterhin als Spitzenreiter in Richtung Winterpause zu marschieren. Trotz all der positiven Euphorie wollen wir uns an dieser Stelle bei allen Fans und Stadionbesuchern entschuldigen, die vor zwei Wochen beim Spitzenspiel gegen Holstein Kiel lange Wartezeiten vor den Kassen und an den Eingängen in Kauf nehmen mussten und zum Teil erst nach Anpfiff zu ihren Plätzen gelangten. Wir arbeiten derzeit intensiv an der Verbesserung unseres Ticketingsystems und hoffen, dass der Einlass pünktlich zur Rückrunde besser funktionieren wird. Dennoch wollen wir an dieser Stelle noch einmal die Gelegenheit nutzen, um alle Fans zu bitten, etwas früher zu den Spielen anzureisen und, wenn möglich, auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückzugreifen.

4 Scharfschüsse Die besten Bilder aus den letzten Partien 12 Interview Unser Torwarttrainer Perry Bräutigam lässt seine bisherige Zeit bei RB Leipzig Revue passieren. 16 Sammlung Alle Heimspiel-Magazine gibt es ab sofort auch digital auf unserer Facebook-Seite. 17 Gastkommentar Zahnarzt Dr. Jens Voss, Leiter der „White Lounge“ in Leipzig, über Fußball und dessen Ziele 22 Die nächsten Bullen Die Nachwuchsmannschaften von RB Leipzig und alle aktuellen Tabellen 30 Die Roten Bullen Alle Spieler, alle Daten 32 Unsere Gäste VfB Germania Halberstadt 34 Tabelle & Spiele Die Saison in Zahlen

STANDARDS 17 Kainrath 18 Poster 20 Service

Die Heimspiel-Redaktion wünscht viel Spaß beim Spiel und beim Lesen des Magazins! Name: RasenBallsport Leipzig Gegründet: 19. Mai 2009 Stadion: Red Bull Arena (44.345 Plätze) Erfolge: 1. Platz Oberliga des NOFV Staffel Süd 2009/10 (Aufstieg in die Regionalliga Nord), Gewinn des Wernesgrüner Sachsenpokals 2011 Web: www.redbulls.com

IMPRESSUM Herausgeber RasenBallsport Leipzig e.V., Neumarkt 29–33, D-04109 Leipzig, www.redbulls.com Redaktion & Produktion Red Bulletin GmbH, Heinrich-Collin-Straße 1, A-1140 Wien, www.redbulletin.com Druck Druck und Werte GmbH, Peterssteinweg 17, 04107 Leipzig


ZURÜCK AUF PLATZ 1!

Vor einer sensationellen Kulisse von fast 17.000 Zusehern feierten die ROTEN BULLEN einen 2:1-Erfolg über Holstein Kiel und lösten damit die „Störche“ an der Tabellenspitze ab.


Foto: GEPA pictures/Sven Sonntag


Fotos: GEPA pictures/Sven Sonntag

ZUSEHERREKORD. Wieder eine neue Bestmarke in der Red Bull Arena! 16.627 Bullen-Fans erlebten im Spitzenspiel gegen Holstein Kiel nicht nur einen 2:1-Heimerfolg ihrer Mannschaft, sondern durften danach auch die Übernahme der Tabellenführung in der Regionalliga Nord bejubeln. Leipzig war über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft und hatte vor allem im zweiten Spielabschnitt die klar besseren Chancen gegen stets gefährliche Gäste. Für die Treffer der Roten Bullen sorgte einmal mehr Kapitän Daniel Frahn (37., Foulelfmeter; 60.), nachdem Holstein Kiel in Minute 35 durch einen Strafstoß von Rafael Kazior in Führung gegangen war.


Fotos: GEPA pictures/Roger Petzsche

ERSTER SCHRITT. Mit dem 2:0-Auswärtssieg beim Landesligisten Bischofswerdaer FV 08 nahm RB Leipzig erfolgreich die erste Hürde zur Titelverteidigung im Wernesgrüner Sachsenpokal. Trainer Peter Pacult setzte dabei auf frische Kräfte und veränderte seine Startelf gleich an sieben Positionen. Carsten Kammlott stellte nach einer schönen Einzelaktion bereits in der 13. Minute die Weichen zum Erfolg. Acht Minuten vor dem Schlusspfiff war es abermals Kammlott, der sich durchtankte und im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Den verhängten Strafstoß verwandelte Stefan Kutschke zum 2:0-Endstand. Im Viertelfinale treffen die Leipziger im Frühjahr 2012 auf den FSV Zwickau.


Fotos: GEPA pictures/Roger Petzsche

SPITZE. Bereits nach 13 Minuten hatten die Leipziger erstmals Grund zu jubeln: Nach einem Freistoß von Rockenbach, der an die Latte ging, staubte Kutschke zur Führung ab. Die Berliner spielten aber munter mit und trafen kurz vor der Pause zum Ausgleich, als Altiparmaks Freistoß an allen Leipzigern vorbei ins Netz segelte (45.). Die Roten Bullen schalteten nach dem Seitenwechsel erneut den Turbo ein und wurden auch belohnt: In Minute 56 traf Rockenbach zum 2:1. Alles klar machte wenige Minuten später Stefan Kutschke – nach einem Konter versenkte er den Ball zum 3:1-Endstand und sicherte seiner Mannschaft damit die Tabellenführung.


interview

„Die atmosphäre der letzten heimspiele war einfach herrlich!“ Perry Bräutigam über die Begeisterung der Leipziger Fans


INTERVIEW

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»WIR STREBEN IMMER NACH PERFEKTION« Torwarttrainer PERRY BRÄUTIGAM spricht im Interview über das Leipziger FanPotential, seine drei „Schützlinge“ und die besondere Rolle der Torwarte.

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Foto: GEPA pictures/Christian Walgram

enn Perry Bräutigam heute unsere Torhüter warmschießt, macht er das bereits zum 89. Mal in einem Pflichtspiel für die Roten Bullen. 877 Tage sind vergangen, seit RB Leipzig im Juli 2009 in Markranstädt erstmals das rot-weiße Trikot präsentierte. Immer mit dabei war Torwarttrainer Perry Bräutigam, der selbst für den FC Carl Zeiss Jena, den 1. FC Nürnberg und Hansa Rostock (in der Bundesliga) sowie in drei Länderspielen für die DDR zwischen den Pfosten stand. Perry, du bist ein Leipziger Bulle der allerersten Stunde und seit mehr als zwei Jahren dabei. Wie beurteilst du die Entwicklung des Vereins seit Sommer 2009? Grundsätzlich ist es schön für mich, dass ich noch immer dabei sein kann. Es ist ein hochinteressantes Projekt, und die Entwicklungen der letzten Monate sind gewaltig. Alles kommt ja jetzt erst richtig ins Rollen, und der Verein ist auf einem sehr guten Weg. Wir stehen in der Meisterschaft gut da, und alle Mitarbeiter – vom Trainerteam über die Spieler bis zur Geschäftsstelle – ziehen an einem Strang. Die tollen Zuschauerzahlen der letzten Spiele belegen, dass der Verein auch in der Stadt und bei den Leuten immer besser ankommt! Ja, das ist Wahnsinn. Die letzten Partien haben gezeigt, welches Fanpotential Leipzig hat. Ich weiß noch, wie wir anfangs bei den Fantreffen mit sechs oder sieben Interessierten zusammengesessen haben. Jetzt haben wir eine große Fangemeinde, die in den Heimspielen für eine herrliche Atmosphäre sorgt. Wenn sich die Zuschauer vor dem Spiel vorm Stadion drängen, ist das einfach genial und erinnert mich an meine Bundesligazeiten. Anfangs standen ja viele Leute unserem Verein skeptisch gegenüber, und fast alle waren irgendwie dagegen. Mir war von Beginn an bewusst, was hier entstehen kann, und ich habe den Skeptikern immer das Beispiel von Red Bull in der Formel 1 erzählt. Und das lautet? Als Red Bull in die Formel 1 einstieg, wurden sie doch nur belächelt und fast schon verhöhnt. Doch mit guter Arbeit und einem festen Ziel vor Augen wurde das Maximum erreicht – der Weltmeistertitel! Und ich bin überzeugt davon, dass wir auch in Leipzig unser großes Ziel Bundesliga schaffen werden. Wie ergab es sich eigentlich, dass du

im Sommer 2009 nach Leipzig gekommen bist? Mein Vertrag als Torwarttrainer bei Hansa Rostock lief aus. Aus heiterem Himmel rief mich der damalige RBPräsident Andreas Sadlo an, konnte mich sofort begeistern, und nur zwei Tage später habe ich meinen Vertrag unterschrieben. Kannst du dich noch an den Trainingsauftakt erinnern? Na klar! Das war schon ein bewegender Moment, denn ich wusste, dass wir mit RB Leipzig im ostdeutschen Fußball etwas bewegen können. Ich bin ja in Altenburg geboren und in der Region aufgewachsen – da ist man schon eine gewisse Bezugsperson für die Menschen in Leipzig, und ich habe sie immer wieder von unserem Vorhaben zu überzeugen versucht. Anfangs sind die Leute hier eher kritisch, doch wenn sie erst mal von etwas überzeugt sind, dann sind sie mit voller Begeisterung dabei – das zeigt der Zuspruch bei unseren Heimspielen. Wenn ich das Stadion mit den Menschenmassen sehe, bekomme ich Gänsehaut. Hat es dich überrascht, dass sich der Zuspruch in dieser Saison so enorm gesteigert hat? Ich wusste immer, welch ungeheures Fanpotential in Leipzig herrscht. Die Stadt braucht Profifußball und hat Profifußball verdient. Hier steht ein fantastisches Stadion, und es gibt ein großes und begeisterungsfähiges Fußballfachpublikum. Ich denke auch, dass die Fans nicht in jedem Spiel den großen Zauberfußball sehen wollen. Aber sie wollen eine Mannschaft, die alles gibt und für ihren Verein, ihre Stadt rennt und kämpft – das wollen wir den Zuschauern immer bieten. Deshalb waren die Pokalspiele tolle Achtungserfolge – trotz der Niederlage gegen Augsburg. So konnten wir die Menschen bewegen wiederzukommen. Beim PunktspielZuschauerrekord gegen Kiel vor 16.627 Fans sicherte uns Pascal Borel mit einem Riesenreflex den Sieg. Als unser Torwarttrainer hast du daran sicher einen gewissen Anteil! Es geht weder allein um den Torwart noch um mich. Wir freuen uns immer für die gesamte Mannschaft – denn nur die zählt, nicht der einzelne Spieler. Klar – Pascal hat mit dieser Parade den Sieg gerettet, aber ich versuche den Torhütern immer mitzugeben, dass nur das Team zählt. Mit Pascal Borel, Benjamin Bellot und Andreas Kerner haben wir drei Torhüter im Kader. Wie würdest du das Klima der drei untereinander be-


INTERVIEW

schreiben? Überall, wo ich gearbeitet habe, ist es mir gelungen, ein angenehmes Klima unter den Keepern zu schaffen. Sie müssen nicht die dicksten Freunde sein, aber sich gegenseitig achten und respektieren. Letztlich sind sie Konkurrenten, denn jeder will die Nummer 1 sein. Aber von einem fairen Konkurrenzkampf können alle profitieren und sich gegenseitig hochschaukeln. Ging es in deiner aktiven Zeit auch immer so harmonisch zu? (Grinst.) Nein, im Gegenteil. In Rostock zum Beispiel waren Martin Pieckenhagen und ich Konkurrenten um den Platz zwischen den Pfosten. Beim Aufwärmen stand der eine im rechten, der andere im linken Tor – von einem Miteinander konnte da kaum die Rede sein! Was zeichnet unsere Torhüter denn im Einzelnen aus? (Lacht.) Ich werde weder ihre Stärken noch Schwächen verraten. Die Stärken sollen sie abrufen, und an den Schwächen arbeiten wir. Pascal hat viel Erfahrung und agiert mit einer unwahrscheinlichen Ruhe von hinten heraus. Dem steht Benni aber in nichts nach, und er hat in den Spielen gegen Lübeck und in Bischofswerda bewiesen, dass er seine Leistung jederzeit souverän abrufen kann. Andi ist natürlich momentan etwas gefrustet. Er kam mit großen Hoffnungen nach Leipzig, wurde aber durch Verletzungen immer wieder zurückgeworfen. Aktuell ist er gerade in der Reha wegen eines Meniskuseinrisses. Wie siehst du deine Rolle als Torwarttrainer? Neben unserem Co-Trainer Tom Stohn bin ich natürlich auch ein wichtiger Ansprechpartner für die Spieler – nicht nur für die Torleute. Als Spieler traut man sich mit einem Problem doch eher erst einmal zu uns als zum Chefcoach (lacht). Ich kann ihnen meine Erfahrungen weitergeben und sie so unterstützen. Wie sieht ein typisches Bräutigam-Torwarttraining aus? Mir ist es sehr wichtig, dass wir immer Dinge üben, die auch im Spiel passieren können – also praxisnah trainieren und mögliche Spielsituationen schaffen. Ich brauche keine verrückten Dinge zu machen, die in der Partie sowieso nicht stattfinden werden. Viele Übungen habe ich mir selbst ausgedacht, die wir dann individuell anwenden, um die Stärken zu fördern und die Schwächen abzubauen. Torhütern wird von jeher eine gewisse Macke nachgesagt. Kannst du das für unsere drei Keeper bestätigen? Nein, meine Jungs sind eigentlich ziemlich normal und bodenständig. Es muss nicht jeder der Oliver-Kahn- oder Jens-Lehmann-Typ sein, um ein guter Torwart zu sein. Aber eine besondere Rolle nehmen Torhüter schon ein, oder? Das stimmt. Im Tor ist man ein Einzelkämpfer, auch wenn das Team im Mittelpunkt steht. Entscheidend ist, dass man seine Leistungen einordnen kann. Als Torwart gewinnt man ab und an Spiele und erntet nach guten Partien viel Lob. Aber man muss auch nach Patzern und schlechten Spielen dazu stehen, Kritik einstecken können und nicht nach fadenscheinigen Erklärungen wie zum Beispiel der tiefstehenden Sonne suchen. Also ist Selbstkritik der entscheidende Erfolgsfaktor? (Nickt energisch.) Ganz richtig! Selbstkritik ist das Wichtigste! Jeder Tor-

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wart muss den Anspruch haben, perfekt zu sein. Ich habe selbst nach sehr guten Spielen von mir immer nach kleinen Schwächen gesucht – bei welche Flanke war ich unsicher, wo war das Rauslaufen nicht optimal. So versuchen wir auch mit unseren drei Torhütern zu arbeiten, denn zu verbessern gibt es immer etwas – deshalb darf es eins nie geben: Selbstzufriedenheit. Pascal hatte die Riesenszene gegen Kiel, zuvor aber einen Wackler bei einer Ecke – beides werten wir aus. Vor den Spielen schießt du die Torhüter warm. Wie reagierst du, wenn ein Torwart unsicher oder unkonzentriert wirkt? Das entscheide ich individuell. Mal spricht man mit dem Keeper oder schießt die Bälle weniger platziert, um ihm Sicherheit zu geben. Kleine Patzer beim Warmmachen können sogar förderlich sein. Warum? Gegen Kiel hat Pascal zum Beispiel beim Einschießen einen Ball durch die Hosenträger bekommen, wir haben nicht drüber gesprochen – aber ein solcher Fehler schärft die Konzentration. Denn viele Abläufe sind automatisiert, und nach so einem Weckruf passiert das im Spiel meist kein zweites Mal. Deine aktive Karriere begann schon in den achtziger Jahren. Hat sich das Torwartspiel wirklich so verändert wie immer beschrieben? Definitiv – das fängt bei den Regeln an: Bei mir war damals noch der Rückpass erlaubt. Zudem sind die neuen Bälle unwahrscheinlich schnell und unberechenbar geworden, werden deshalb scharf vors Tor gezogen. Früher standen vier, maximal fünf Spieler im Fünfmeterraum. Heute tummeln sich da elf, zwölf Spieler, und gegen die muss sich der Torwart durchsetzen. Darüber hinaus muss ein Torwart heute richtig gut kicken können. Deshalb spielen unsere Torleute im Training auch immer wieder im Feld mit – das schult ihre fußballerischen Fertigkeiten und das Verständnis für die Aktionen der Mitspieler. Ab und zu erlebt man bei dir den einen oder anderen emotionalen Ausbruch auf der Trainerbank. Im letzten Heimspiel gegen Halberstadt im Jahr 2009 gab es ein Wortgefecht mit Germania-Trainer Andreas Petersen! (Nickt lachend.) Ja, ich erinnere mich ganz gut daran. Als Spieler habe ich mich immer im Zaum gehalten und war eher ruhig, aber da stand ich auch auf dem Spielfeld. Jetzt stehe ich bei den Spielen auch voll unter Strom, kann aber nicht eingreifen. Da passiert es schon mal, dass ich Dampf ablassen muss. Aber das kann auch als Weckruf für die Mannschaft dienen, wenn es auf dem Spielfeld zu brav hergeht – so kann man positiv darauf einwirken. Fußball ist und bleibt mein Ein und Alles, und das lebe ich auch am Spielfeldrand aus. Dem Peter geht es ja genauso! Das kann einen schon fertigmachen, wenn man die Situation nicht mehr beeinflussen kann. Zum Schluss noch eine wichtige Frage: Welche drei Dinge gibst du unseren Keepern immer wieder mit? Erstens Selbstkritik, zweitens innere Ruhe und als Drittes erinnere ich sie immer daran, dass Respekt und Achtung vor den Mitspielern und auch den Gegenspielern verdammt wichtig sind. Das dürfen sie nie vergessen.

Foto: GEPA pictures/Christian Walgram

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„die jungs müssen keine freunde sein, aber sich gegenseitig respektieren!“

Perry Bräutigam über den notwendigen Respekt unter Konkurrenten


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FACEBOOK

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EIN KLICK REICHT! Dir fehlt eine HEIMSPIEL-Ausgabe? Kein Problem! Auf unserer FACEBOOKSeite kannst du dir alle Ausgaben ansehen und auch herunterladen.

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Facebook. Ein „Gefällt mir“ reicht, und schon verpasst du kein HEIMSPIEL mehr. Die Ausgaben kannst du dir hier ganz bequem runterladen.

Rückblick. Ein fixer Bestandteil des HEIMSPIELMagazins: unsere Fotostrecken, Interviews mit Spielern und die Porträts der Jungbullen. Egal welche Infos du suchst, mit dem HEIMSPIEL bist du immer top informiert.

Reportage. Mit dabei in jedem HEIMSPIEL: Hintergrundinformationen und das Beste aus der weiten Welt von Red Bull.


GASTKOMMENTAR

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Foto: Uwe Frauendorf; Illustration: Dietmar Kainrath

KAINRATHS KICK

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»FÜR EIN STRAHLENDES LÄCHELN« LN« DR. JENS VOSS ist Fußballfan und vor allem Zahnarzt aus Leidenschaft. Seit kurzem kümmert er sich auch darum, dass die Roten Bullen immer mit dem richtigen Biss aufs Feld laufen.

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eipzig ist zwar eine große, aber zum Glück auch sehr familiäre Stadt – man kennt sich untereinander, und so hat es nicht lange gedauert, bis ich darauf aufmerksam gemacht worden bin, dass die Mannschaft von RB Leipzig zwar einen Mannschaftsarzt, aber noch keinen Zahnarzt hat. Entsprechend schnell ist es dann zu dieser Zusammenarbeit gekommen, und ich hoffe, dass sie sehr lange halten wird. Auch wenn es vielleicht etwas weiter hergeholt ist, denke ich doch, dass es zumindest zwei wesentliche Gemeinsamkeiten zwischen Fußballern und Zahnärzten gibt: Beide streben nach Perfektion und wollen ihrem Fan – beziehungsweise dem Patienten – ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Wenn auch mit unterschiedlichen Mitteln. Ich als Fußballfan freue mich einfach sehr, dass sich durch RB sportlich wieder mehr in dieser Stadt tut – vor allem weil es Zuschauer und die Region wirklich verdient haben. Ich selbst bin seit frühester Kindheit Fan und habe sogar eine Zeitlang bei Lok Leipzig gekickt. Aber aufgrund des Umstands, dass ich den Ball nicht so gerne abgeben wollte, habe ich dann doch eine andere Karriere eingeschlagen. Mein Herz hat dennoch nie aufgehört für den Fußball zu schlagen, und

ich bin froh, dass das tolle Zentralstadion, das ja nun Red Bull Arena heißt, wieder vollständig genützt wird. Alleine das Spitzenspiel gegen Holstein Kiel war wirklich Wahnsinn! Neben der Freude über den Sieg und die Eroberung der Tabellenspitze hat mich aber vor allem die Atmosphäre im Stadion beeindruckt. Über 16.000 Leute in der 4. Liga! Das zeigt doch, dass Leipzig zu Recht als Fußballstadt bezeichnet wird und RB bei den Einwohnern längst angekommen ist. Ich kann dem Verein nur wünschen, dass es auch in Jens Voss ist seit zwanzig Zukunft so weitergehen Dr. Jahren Zahnarzt in Leipzig und wird und wir schon bald gründete vor sechs Jahren die Mannschaften wie Bayern erste „White Lounge“. Sein ist, seinen PatienMünchen und Dortmund Hauptanliegen ten in angenehmer Atmosphäre in unserem Stadion be- die Angst vor der Behandlung zu nehmen. grüßen dürfen!


Foto: GEPA pictures/Sven Sonntag


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SERVICE

KOMM ZU UNS! Alle INFOS und KONTAKTE für die Fans der Roten Bullen und solche, die es noch werden wollen.

STADION Die Heimspiele des RB Leipzig werden in der Red Bull Arena (Am Sportforum 3, 04105 Leipzig) ausgetragen. ANREISE Vom Leipziger Hauptbahnhof bringen dich die Straßenbahnlinien 3, 4, 7, 8, 13 und 15 (Haltestelle Waldplatz/Arena) direkt zur Red Bull Arena. Wichtig: Wenn dein Ticket den Aufdruck LVB oder MDV hat, fährst du vier Stunden vor und nach dem Spiel gratis mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. MIT DEM AUTO Auf der A14 bei Leipzig Mitte abfahren – auf der B2 geradeaus fahren – auf der Berliner Brücke rechts abbiegen, dann geradeaus bis zur dritten Kreuzung – links abbiegen in die Gerberstraße – geradeaus bis zur nächsten Kreuzung, rechts abbiegen Richtung Merseburg – rechts halten und der Hauptstraße folgen – die Red Bull Arena liegt auf der rechten Seite. Einen detaillierten Lageplan mit allen Parkmöglichkeiten findest du auf unserer Homepage.

PARK & RIDE Am entspanntesten kommst du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Red Bull Arena, aber für alle passionierten Autofahrer gibt es die Möglichkeit des Park & Ride. Infos unter www.parkinfo.com EINTRITTSKARTEN & INFORMATIONEN Tickets gibt es bei der Geschäftsstelle von RB Leipzig, Neumarkt 29–33, 3. Stock, 04109 Leipzig und bei SportScheck, Grimmaische Straße 8, 04109 Leipzig. Des Weiteren unter www. arenaticket.com und beim Ticketschalter der Arena Leipzig.

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SERVICE

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FANARTIKEL Schals, Mützen und Trikots können bei jedem Spiel im Stadion gekauft werden. Weitere BullenArtikel gibt es im Fanshop auf www.redbullshop. com sowie bei SportScheck und im Sporthaus am Ring in Leipzig. FANKLUBS Der „Bulls Club“, „RBL Fans Delitzsch“ und die „L.E. Bulls“ sind offizielle Fanklubs von RB Leipzig. Mehr Infos auf: www.bulls-club.de und www. lebulls.de. Die Fanbeauftragten erreichst du per Mail an: fanbeauftragter@redbulls.com AUSWÄRTSFAHRTEN Die Fanklubs von RB Leipzig organisieren Fahrten zu den Spielen fernab der Red Bull Arena. Wenn du auch mitkommen willst, schreib eine E-Mail an: bus@ofc-rbl.de

Illustration: RB Leipzig

FACEBOOK Schau auf die neue Facebook-Seite der Roten Bullen – und werde jetzt auch ein Fan. Neue Extras wie „Wähle deinen Lieblingsspieler“ oder exklusive Inhalte, z. B. Videos vom Geschehen hinter den Kulissen, stehen ab sofort allen Freunden der Roten Bullen zur Verfügung, also klick „Gefällt mir“. www.facebook.com/rbleipzig

TWITTER Du kannst uns nicht auf das Spielfeld folgen? Dann folge uns via Twitter. Alle Informationen zu den Roten Bullen aus erster Hand direkt auf dem neuen Twitter-Profil. twitter.com/dierotenbullen


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NACHWUCHS

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UND: ACTION! U23. Hollywood klopft bei MARIO SCHOLZE an. Ein Film soll über ihn gedreht werden. Das Drehbuch dazu kann allerdings nur er selbst schreiben.

Kapitel 1: Kindheit Meine Kindheit könnte eher aus einer DEFA-Verfilmung stammen als aus einem Hollywood-Streifen. Als 82er-Jahrgang durfte ich noch ein paar Jahre DDR miterleben. Das kleine Einmaleins des Fußballs habe ich in meiner Heimatstadt bei Dynamo Zittau (ein „Nachwuchsausbildungsableger“ von Dynamo Dresden) gelernt. Meine Vorbilder waren Spieler wie Kirsten, Sammer, Pilz oder Minge, und wie jeder andere wollte ich natürlich so gut sein wie sie und Profi werden. Kurz nach der Wiedervereinigung wurden alle TZ (so hießen die Nachwuchsvereine) aufgelöst, und die D-Jugend machte eine Abschlussfahrt zu einem Turnier nach Hamburg. Da mein Bruder in der D-Jugend spielte (und weil ich natürlich ein Talent war), durfte ich mit. In Hamburg spielte ich dann per Gastspielgenehmigung für die E-Jugend der Hamburger bei einem anderen Turnier und bekam danach jede Menge Schuhe und Klamotten geschenkt. Damals dachte ich mir, so muss das Leben als Fußballprofi im „Westen“ sein: Den ganzen Tag Fußball spielen, und dann bekommst du auch noch alles geschenkt.

STECKBRIEF Name: Mario Scholze Geburtsdatum: 25.08.1982 Position: Mittelfeld Nummer: 6

Kapitel 2: Was ich noch lernen will Ich möchte noch Spanisch lernen, denn neben Englisch kann ich mit Latein als zweiter Fremdsprache nicht so viel anfangen. Dann könnte ich mich im Urlaub sicherlich auch besser verständigen und wäre nicht immer auf meine Freundin angewiesen. Außerdem könnte ich mir auch vorstellen, mal für eine Zeit ins Ausland zu gehen. Ein sehr guter Freund baut gerade seine eigene Fußballschule in New York auf. Das wär doch was! Kapitel 3: Das Leben nach dem Fußball Nach meinem Sportmanagement-Studium möchte ich in der Sportbranche arbeiten. Wenn es geht, natürlich bevorzugt im Fußball. Ich könnte mir aber auch vorstellen, mich selbständig zu machen. Mein eigenes Sportgeschäft oder Fitnessstudio – oder beides – zu haben, das könnte mir schon gefallen.

Kapitel 5: Mannschaft Langsam wächst unsere neu formierte Truppe zu einer Mannschaft zusammen, und die Talente zeigen, was sie draufhaben. Jetzt heißt es, die Leistungen zu stabilisieren, damit wir als Mannschaft oben in der Tabelle und der eine oder andere Spieler oben bei den Profis anklopfen kann.

Fotos: RB Leipzig

Kapitel 4: Familie und Freunde Meine Familie ist mir sehr wichtig, denn sie hat mich immer unterstützt und mir dadurch so einiges ermöglicht. Genauso sieht es mit meinen Freunden aus. Wir fahren nun seit fast zehn Jahren jedes Jahr gemeinsam in den Skiurlaub und haben alle zusammen einen Riesenspaß! Auch wenn’s mal Probleme gibt, kann ich mich zu 100 Prozent auf Familie und Freunde verlassen. So ist vieles im Leben nicht nur lustiger, sondern auch leichter.


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ZITATE, DIE BEWEGEN

U19-Spieler TOM NATTERMANN präsentiert uns zehn Zitate, die ihn zum Denken anstoßen.

»Es ist, was es ist.« Weil es so ist, um so zu sein.

»Um ein erfolgreiches Leben zu führen, musst du die Angst verlieren, etwas falsch zu machen.« Wie man so schön sagt: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! »Mach mehr von dem, was dich glücklich macht.« Denn wer glücklich ist, lebt länger. »Glaub an Wunder.« Denn Wunder geschehen manchmal schneller, als du denkst. Wunder sind was Schönes, auch weil sie unerwartet passieren. »Du lebst nur einmal, aber wenn du es richtig tust, reicht das.« Lass dir nicht von anderen vorschreiben, wie du leben sollst, denn das Leben ist viel zu kurz. Ich denke, man sollte das tun, was man für richtig hält.

»Jeder will die Welt verändern, aber keiner will sich selbst verändern.« Nimm die Dinge selbst in die Hand, wenn du etwas verändern willst. »Ich bin, wie ich bin. Niemand hat gesagt, dass es dir gefallen muss.« Wenn ein anderer dich nicht so akzeptiert, wie du bist, dann kann es dir egal sein, weil derjenige kein Freund ist und es auch niemals werden wird. »Dein Job wird sich nicht um dich kümmern, wenn du krank bist, sondern deine Eltern und Freunde. Lass den Kontakt nicht abreißen.« Familie und echte Freunde lassen dich in jeglicher Lebenslage nicht im Stich, also halt sie fest. »Zeit heilt fast alles. Aber gib der Zeit auch selbst Zeit.« Zeit zu haben ist Luxus, denn die Zeit ist begrenzt. Deshalb ist es schwierig, der Zeit auch selbst Zeit zu geben, da man heutzutage Entscheidungen so schnell treffen muss.

STECKBRIEF Name: Tom Nattermann Geburtsdatum: 16.04.1993 Position: Mittelfeld Nummer: 8

»Deine Zeit ist limitiert. Verschwende sie nicht damit, das Leben von jemand anderem zu leben.« Was interessieren mich andere? Jeder sollte sein Leben leben, denn glücklich bist du nur mit den Menschen, die dich schätzen und lieben.


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BLITZPORTRÄT PHILIPP DZIUBA stellt sich dem Fragegewitter: der U17-Abwehrspieler ganz persönlich.

STECKBRIEF Name: Philipp Dziuba Geburtsdatum: 03.02.1995 Position: Abwehr Nummer: 8

Dein Tick: Ich habe einen Schuhtick und besitze so um die 25 Paar Schuhe. Was tust du zu wenig? Ich mache eindeutig zu wenig für die Schule und räume auch viel zu selten mein Zimmer auf. Dein Saisonziel mit der U17: Wir müssen auf alle Fälle die Klasse halten und in jedem Spiel alles geben, um das zu schaffen. Deine nächsten großen Ziele privat: einen guten Schulabschluss zuwege bringen, mein erstes Saisontor schießen und alles zu geben, um nichts zu bereuen. Was kannst du richtig gut? Zweikämpfe und Kopfballduelle gewinnen, das Spiel aufbauen, reden und Anweisungen geben. Was ist richtig gut an deiner Spielposition? Man hat das komplette Spiel vor sich, und man ist der Letzte, der noch irgendeinen Zweikampf gewinnen kann, bevor der Stürmer zum Schuss kommt. Das heißt: Alles oder nichts. Man kann die Stürmer ärgern und muss viel reden, was ja eine meiner Stärken ist.

Fotos: RB Leipzig

Spitzname: Dziubi (auszusprechen: Tschubi) Wohnort: Halle an der Saale Das ist an meinem Wohnort einsame Spitze: meine Freunde, meine Familie und der schöne Marktplatz Lieblingsmusikrichtung: Ich höre alles, was gut ist, die Musik stimme ich je nach Laune ab, überwiegend ist es Minimal und Rock. Lieblingsfilmrichtung: Thriller, Action und Horror Filme, die man gesehen haben muss: „Paranormal Activity“ 1–3 Bücher, die man gelesen haben muss: Ich lese nicht sonderlich viel, ich schau lieber in die Schulbücher. Fremdsprachen: Russisch und Englisch Lebensmotto: Wenn jemand sagt: „Du hast dich verändert“, heißt das nur, dass du aufgehört hast, wie alle anderen zu leben. Luxus ist für mich: Fußball spielen! Und die Zeit mit meiner Familie zu genießen, wenn ich sie dann auch mal habe. Mein Opa sagt immer zu mir: „Junge, leb dein Leben, wie es ist, und mach das Beste daraus.“


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ENTWEDER/ODER CHRISTOPH KRAUSE wählt. Der U16-KICKER verrät, wieso er lieber im Zelt als im Wohnmobil schlummert und seine Kohle bevorzugt im Sparschwein hortet.

Surfen oder Tauchen Ich kann zwar nicht surfen, aber es würde bestimmt viel Spaß machen und sieht auf jeden Fall stylish aus. Sparschwein oder Sparbuch Weil man das Geld sofort zu Hause „am Mann“ hat, um es schnell auszugeben.

Brasilien oder Argentinien Weil ich als kleines Kind eher für Brasilien die Daumen gedrückt habe als für Argentinien. Natürlich nur, wenn sie nicht gegen Deutschland gespielt haben. Malen oder Schnitzen Malen wäre mir zu einfach, das kann ja jeder.

Lagerfeuer oder Feuerwerk Ein Feuerwerk fetzt viel mehr! Da kracht es wenigstens ordentlich.

Oper oder Musical Eine Oper ist, finde ich, nur was für ältere Leute und nix für junge, dynamische Menschen. Zelt oder Wohnmobil Weil Zelten mit Freunden nicht so langweilig ist wie Urlaub in einem spießigen Wohnmobil.

Tennis oder Golf Ich mag es, mich viel zu bewegen. Deswegen wäre ich fürs Golfen bestimmt nicht geeignet.

Schneeballschlacht oder Polsterschlacht Jemand mit eiskaltem Schnee zu bewerfen und einzureiben ist viel lustiger, als ihm nur ein Kissen überzuziehen. Und vor allem gibt’s dann lustige rote Gesichter.

Clown oder Pantomime fen Clowns sind lustig und hel , ten oftmals in schwierigen Zei brinweil sie einen zum Lachen spiel Bei zum da ke den Ich gen. us. nha nke Kra im der an die Kin STECKBRIEF Name: Christoph Krause Geburtsdatum: 05.04.1996 Position: Abwehr Nummer: 16


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ZIEL: DFB-TRIKOT U15-Kicker ROBIN SONNEKALB steht im Kader der U15-Nationalmannschaft und hofft auf seinen ersten Einsatz im DFB-Trikot.

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in Roter Bulle auf dem Weg zum Nationalspieler. Mit Robin Sonnekalb hat es der erste Nachwuchskicker von RB Leipzig zu einer Lehrgangsnominierung für eine Jugendnationalmannschaft des DFB geschafft. Der Vierzehnjährige gehört seit August 2011 zum erweiterten U15-Kader Deutschlands, für den insgesamt 50 Spieler ausgewählt wurden, und nahm bereits an zwei Lehrgängen des DFB teil. „Das Erlebnis, bei der U15 dabei zu sein, war ein super Gefühl. Natürlich war ich auch ziemlich aufgeregt, doch man rutscht dort ohne Probleme in die Mannschaft rein“, erzählt Robin begeistert. Der Linksfuß, der meist als linker Außenstürmer aufläuft, über sein Talent: „Meine große Stärke ist sicher die Schnelligkeit. Ansonsten gibt es aber noch viel zu verbessern – vor allem im taktischen Bereich.“ Als Nationalspieler übernimmt Robin im Team nun noch mehr Verantwortung. „Ich erzähle meinen Mitspielern von den Erfahrungen und versuche sie zu motivieren, damit sie es auch dahin schaffen. Das Potential dazu haben jedenfalls einige.“ Sein großes sportliches Ziel hat Robin Sonnekalb, der

das Leipziger Humboldt-Gymnasium besucht, schon klar vor Augen. „In spätestens zwei Jahren bin ich in der U17 und möchte dann Bundesliga spielen. Und natürlich möchte ich der erste Leipziger Bulle sein, der als Nationalspieler den Adler auf der Brust trägt.“ Und was sagen der Nachwuchsleiter Ivo Jungbauer und Sportdirektor Wolfgang Loos zu ihrem Schützling? „Unser Ziel ist es, dass es so viele Spieler wie möglich in die Jugendnationalmannschaften schaffen. Robin ist dieser Sprung bereits gelungen, und nun hoffen wir, dass er auch bald zum Einsatz kommt. Die Nominierungen sind immer eine Auszeichnung für die gute Arbeit im Nachwuchsbereich des Vereins“, so Jungbauer. Sportdirektor Wolfgang Loos: „Wir sind stolz, dass Robin Sonnekalb als erster Spieler von RB Leipzig vom DFB nominiert wurde. Die Nachwuchsausbildung ist eine zentrale Säule des Vereins. Wir wollen mit allen Mannschaften in den höchstmöglichen Ligen spielen und Spieler für die 1. Mannschaft ausbilden. Darüber hinaus freuen wir uns über jeden rot-weißen Kicker, der für die Nationalmannschaft spielen darf.“

Fotos: RB Leipzig

STECKBRIEF Name: Robin Sonnekalb Geburtsdatum: 31.03.1997 Position: Mittelfeld Nummer: 11


Foto: RB Leipzig

Tor: Richard Leipnitz (16.07.1999), Julian Kirsch (31.07.1999) Abwehr: Tom Löser (25.06.1999), Luca-Tim Krüger (21.09.1999), Niklas Hadaschik (10.09.1999), Niclas Brunsch (16.11.1999), Patrick Cornelius (21.05.1999) Mittelfeld: Jan Hübner (01.10.1999), Marvin Thom (23.07.1999), Erik Majetschak (01.03.2000), Jonas Vetterlein (26.11.1999), Tommy Scheiding (16.09.1999), Liam Shang (10.09.1999), Justin Salomo (27.09.1999) Angriff: Erik Löser (25.06.1999), Markus Richter (14.02.1999), Nils Buchwald (02.12.2000), Xaver Gork (05.05.1999), Nicolas Arnold (25.3.1999) Trainer: Tom Stuckey, Robin Peter Betreuer: Nico Morche

U13


28

NACHWUCHS

HEIMSPIEL | 26. November 2011

DIE U-STATISTIK Alles auf einen Blick. Eine Übersicht über die Tabellensituation unserer NACHWUCHSMANNSCHAFTEN.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

U23 – LANDESLIGA SACHSEN SSV MARKRANSTÄDT SV EINHEIT KAMENZ HEIDENAUER SV SG LEIPZIG LEUTZSCH FC OBERLAUSITZ NEUGERSDORF BISCHOFSWERDAER FV 08 BSG CHEMIE LEIPZIG RADEBEULER BC 08 NFV GELB-WEISS GÖRLITZ FC EILENBURG VfL 05 HOHENSTEIN-ERNSTTHAL RB LEIPZIG SV MERKUR 06 OELSNITZ VFC PLAUEN 2 FC GRIMMA KICKERS 94 MARKKLEEBERG

SP 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13

S 11 8 7 6 6 5 5 5 5 4 5 4 5 4 4 0

U 1 3 3 4 2 3 3 3 3 5 2 4 0 2 1 1

N 1 2 3 3 5 5 5 5 5 4 6 5 6 7 8 12

TORE 27:6 34:21 18:13 23:13 22:19 20:14 22:18 21:19 17:15 18:20 20:25 28:21 19:39 21:27 13:29 7:31

TD +21 +13 +5 +10 +3 +6 +4 +2 +2 –2 –5 +7 –20 –6 –16 –24

PKT 34 27 24 22 20 18 18 18 18 16 17 16 15 14 13 1

TD +31 +15 +11 +10 +13 +18 +13 +2 –12 –8 –9 –31 –25 –28

PKT 25 23 21 21 20 19 17 16 13 10 8 6 3 3

TD +23 +17 +20 –1 +17 +3 –6 –1 –7 –4 –12 –18 –9 –22

PKT 27 26 25 24 23 22 16 14 14 12 11 10 9 5

13. Spieltag: 19.11.2011, RBL U23 – Bischofswerdaer FV 08 1:1 Nächstes Spiel: 3.12.2011, 13:30 Uhr, RBL U23 – BSG Chemie Leipzig

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

U19 – NOFV-REGIONALLIGA A-JUNIOREN TENNIS BORUSSIA BERLIN SG DYNAMO DRESDEN CHEMNITZER FC FC CARL ZEISS JENA TÜRKIYEMSPOR BERLIN RB LEIPZIG SC STAAKEN 1919 1. FC MAGDEBURG 1. FC NEUBRANDENBURG FC ERZGEBIRGE AUE BERLINER SC SC BOREA DRESDEN REINICKENDORFER FÜCHSE SV BABELSBERG 03

SP 10 11 11 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10

S 8 7 6 7 6 6 5 5 4 3 2 2 1 1

U 1 2 3 0 2 1 2 1 1 1 2 0 0 0

N 1 2 2 3 2 3 3 4 5 6 6 8 9 9

TORE 37:6 30:15 20:9 24:14 20:7 30:12 30:17 24:22 15:27 13:21 12:21 12:43 8:33 11:39

Letztes Spiel: 20.11.2011, Reinickendorfer Füchse – RBL U19 0:2 Nächstes Spiel: 27.11.2011, 12:00 Uhr, RBL U19 – SV Babelsberg 03

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

U17 – BUNDESLIGA B-JUNIOREN HANNOVER 96 (U17) HERTHA BSC VfL WOLFSBURG HAMBURGER SV SV WERDER BREMEN SG DYNAMO DRESDEN FC CARL ZEISS JENA FC ST. PAULI HOLSTEIN KIEL FC ENERGIE COTTBUS RB LEIPZIG TENNIS BORUSSIA BERLIN VfL OSNABRÜCK FC HERTHA 03 ZEHLENDORF

SP 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12 12

S 9 8 8 7 7 7 5 3 4 3 3 3 2 1

U 0 2 1 3 2 1 1 5 2 3 2 1 3 2

N 3 2 3 2 3 4 6 4 6 6 7 8 7 9

10. Spieltag: 19.11.2011, VfL Osnabrück – RBL U17 0:0 Nächstes Spiel: 3.12.2011, 13:00 Uhr, RBL U17 – Hertha BSC

TORE 42:19 29:12 33:13 17:18 34:17 24:21 23:29 15:16 17:24 14:18 13:25 15:33 13:22 14:36


NACHWUCHS

HEIMSPIEL | 26. November

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

U15 – TALENTELIGA MITTELDEUTSCHLAND HERTHA BSC FC CARL ZEISS JENA FC ROT-WEISS ERFURT FC ENERGIE COTTBUS RB LEIPZIG 1. FC MAGDEBURG SG DYNAMO DRESDEN FC ERZGEBIRGE AUE SC BOREA DRESDEN HALLESCHER FC CHEMNITZER FC 1. FC LOK LEIPZIG

SP

S

U

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TORE

P

10 10 11 10 10 10 10 11 10 10 10 10

8 5 5 5 5 4 4 3 3 2 2 1

1 4 4 3 3 3 0 2 2 4 0 2

1 1 2 2 2 3 6 6 5 4 8 7

43:3 39:19 22:17 24:9 21:11 18:14 23:23 10:30 18:41 12:17 7:34 10:29

25 19 19 18 18 15 12 11 11 10 6 5

10. Spieltag: 19.11.2011, RBL U15 – FC Rot-Weiß Erfurt 0:0 Nächstes Spiel: 3.12.2011, 11:00 Uhr, Hallescher FC – RBL U15

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

U14 – LANDESLIGA SACHSEN C-JUNIOREN VFC PLAUEN RB LEIPZIG VfL 05 HOHENSTEIN-ERNSTTH. SV EINHEIT KAMENZ FSV ZWICKAU FC EILENBURG SC BOREA DRESDEN 2 SG DYNAMO DRESDEN 2 FSV BUDISSA BAUTZEN 1 CHEMNITZER FC 2 VfB AUERBACH 1906 FC ERZGEBIRGE AUE 2 DÖBELNER SC SG LEIPZIG LEUTZSCH

29

SP

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TORE

P

10 10 10 10 10 10 10 9 10 10 10 10 10 9

7 7 7 6 6 5 5 5 4 4 4 1 0 0

2 1 0 2 2 3 1 0 1 1 0 1 1 0

1 2 3 2 2 2 4 4 5 5 6 8 9 9

28:8 32:12 27:18 23:11 19:15 19:13 19:25 21:11 18:12 14:22 15:29 5:22 10:33 8:27

23 22 21 20 20 18 16 15 15 13 12 4 1 0

Letztes Spiel: 20.11.2011, FC Ellenburg – RBL U14 1:0 Nächstes Spiel: 27.11.2011, 10:30 Uhr, FSV Zwickau – RBL U14

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

U13 – BEZIRKSLIGA SP LEIPZIG D-JUNIOREN SG LEIPZIG LEUTZSCH 9 RB LEIPZIG 9 1. FC LOKOMOTIVE LEIPZIG 9 FC EILENBURG 9 SSV MARKRANSTÄDT 9 BORNAER SV 8 TuS PEGAU 9 SG ROTATION LEIPZIG 9 SV SCHLEUSSIG 9 FC GRIMMA 8 KICKERS MARKLEEBERG 9 SpG DELITZSCH/KROSITZ 9

S

U

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TORE

P

8 8 7 7 5 4 3 3 2 1 1 0

1 0 1 0 0 0 1 0 2 1 1 1

0 1 1 2 4 4 5 6 5 6 7 8

65:11 51:7 42:7 41:24 29:33 27:22 15:31 19:41 8:33 15:44 15:45 15:44

25 24 22 21 15 12 10 9 8 4 4 1

9. Spieltag: 19.11.2011, SSV Markranstädt – RBL U13 1:3 Nächstes Spiel: 3.12.2011, 10:30 Uhr, RBL U13 – TuS Pegau

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

U11 – 1. KREISKLASSE LEIPZIG RB LEIPZIG TSV 1893 LEIPZIG-WAHREN I SV 1863 DÖLZIG KSC 1864 LEIPZIG TSV BÖHLITZ-EHRENBERG SG LAUSEN LEIPZIGER SV SÜDWEST II SV GRÜN-WEISS MILTITZ SpVgg LEIPZIG 1899 SC EINTRACHT SCHKEUDITZ TSV EINHEIT LINDENTHAL POSTSPIELVEREIN LEIPZIG

U12 – STADTKLASSE LEIPZIG RB LEIPZIG SC EINTRACHT SCHKEUDITZ SG LEIPZIG LEUTZSCH II SV LIEBERTWOLKWITZ 1858 SV EINTRACHT LEIPZIG SÜD SV LINDENAU 1848 SpG GROSSPÖSNA/STÖRM. SV LIPSIA 93 EUTRITZSCH SSV MARKRANSTÄDT II SV LOK. ENGELSDORF II SG OLYMPIA 1896 LEIPZIG II SG LVB LEIPZIG

SP

S

U

N

9 9 8 9 9 8 9 9 9 9 9 9

9 6 5 5 5 5 4 4 3 2 2 0

0 0 1 0 0 0 1 0 1 2 0 1

0 136:2 3 41:32 2 45:40 4 47:20 4 28:26 3 29:44 4 27:26 5 22:42 5 40:31 5 18:46 7 22:52 8 15:109

TORE

P 27 18 16 15 15 15 13 12 10 8 6 1

Letztes Spiel: 20.11.2011, RBL U12 – SV Lokomotive Engelsdorf II 19:0 Nächstes Spiel: 27.11.2011, 10:30 Uhr, SpG Großpösna/Störmthal — RBL U12

SP

S

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TORE

P

9 9 9 9 8 9 9 9 9 9 9 8

8 7 7 5 5 5 4 3 3 2 1 0

0 1 0 1 0 0 1 0 0 2 1 0

1 1 2 3 3 4 4 6 6 5 7 8

96:12 46:19 47:19 38:28 59:31 27:43 43:41 29:53 24:50 24:34 12:52 8:73

24 22 21 16 15 15 13 9 9 8 4 0

Letztes Spiel: 20.11.2011, TSV 1893 Leipzig-Wahren I – RBL U11 0:6 Nächstes Spiel: 27.11.2011, 9:00 Uhr, RBL U12 — SC Eintracht Schkeuditz

HINWEIS!

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

U10 – KREISLIGA B STADTKLASSE LEIPZIG RB LEIPZIG SV LOK. ENGELDSDORF II SV EINTRACHT LEIPZIG-SÜD I SV BREHMER LEIPZIG I 1. FC LOK LEIPZIG (D-JUN.) SpVgg. LEIPZIG 1899 VfB ZWENKAU 02 I SV LIEBERTWOLKWITZ 1858 SC EINTRACHT SCHKEUDITZ SG LEIPZIG-BIENITZ SG MoGoNo FSV GROSSPÖSNA 1990

SP

S

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N

TORE

P

9 11 8 9 10 9 8 9 10 9 9 9

8 6 6 6 6 5 5 4 4 2 0 0

1 2 1 0 0 1 0 0 0 1 0 0

0 3 1 3 4 3 3 5 6 6 9 9

68:8 28:21 34:5 44:16 34:14 31:23 30:17 31:31 23:32 12:26 6:64 2:86

25 20 19 18 18 16 15 12 12 7 0 0

9. Spieltag: 20.11.2011, SG MoGoNo Leipzig I – RBL U10 1:11 Nächstes Spiel: 3.12.2011, 10:30 Uhr, SG Leipzig-Bienitz — RBL U10

Die Teams der U10 bis U13 spielen am Cottaweg (Gelände des BSV Schönau), die U14 bis U16 am Kantatenweg 39. Die Mannschaften der U17, U19 und U23 tragen ihre Heimspiele auf den Plätzen des neuen Trainingszentrums am Cottaweg aus!


30

KADER

HEIMSPIEL | 26. November 2011

DIE ROTEN BULLEN 1

22

Andreas Kerner, GER Benjamin Bellot, GER 05.09.1988 30.07.1990 Position: Tor Position: Tor

17

Umut Koçin, TUR 02.06.1988 Position: Abwehr

6

Alexander Laas, GER 05.05.1984 Position: Mittelfeld

19

Tom Geißler, GER 12.09.1983 Position: Mittelfeld

20

24

M. Buszkowiak, GER 30.01.1992 Position: Abwehr

7

Timo Rost, GER 29.08.1978 Position: Mittelfeld

21

Paul Schinke, GER 16.05.1991 Position: Mittelfeld

27

Stefan Kutschke, GER Carsten Kammlott, GER 03.11.1988 28.02.1990 Position: Angriff Position: Angriff

33

2

8

28

30

4

Pascal Borel, GER Marcus Hoffmann, GER Tim Sebastian, GER 26.09.1978 12.10.1987 17.01.1984 Position: Tor Position: Abwehr Position: Abwehr

Fabian Franke, GER Christian Müller, GER Pekka Lagerblom, FIN 07.03.1989 13.08.1983 19.10.1982 Position: Abwehr Position: Abwehr Position: Mittelfeld

10

Th. Rockenbach, BRA 01.02.1985 Position: Mittelfeld

25

Steven Lewerenz, GER 18.05.1991 Position: Mittelfeld

CHEFTRAINER Peter Pacult, AUT 28.10.1959

14

Daniel Rosin, GER 18.05.1980 Position: Mittelfeld

29

S. Heidinger, GER 11.01.1986 Position: Mittelfeld

CO-TRAINER Tom Stohn, GER 21.12.1968

15

Bastian Schulz, GER 10.07.1985 Position: Mittelfeld

11

Daniel Frahn, GER 03.06.1987 Position: Angriff

TORWARTTRAINER

13

Shaban Ismaili, ALB 02.05.1989 Position: Abwehr

5

Henrik Ernst, GER 02.09.1986 Position: Mittelfeld

16

M. Watzka, GER 25.05.1986 Position: Mittelfeld

18

Timo Röttger, GER 12.07.1985 Position: Angriff

FITNESSTRAINER

Perry Bräutigam, GER Christian Canestrini, AUT 28.03.1963 14.06.1962


HEIMSPIEL | 26. November 2011

»WIR KOMMEN ESSER IMMER BESSER EN!« AUF TOUREN!«

Fotos: Uwe Düttmann, GEPA pictures/Roger Petzsche

Wenn unsere Nummer 29 den Turbo zündet, sehen seine Gegenspieler meist nur noch seinen Namen auf dem RB-Trikot. Gestatten: Heidinger. SEBASTIAN HEIDINGER.

Sebastian, Schnelligkeit und Tempowechsel gehören zu deinen Stärken. Stimmt es, dass du die 100 Meter unter elf Sekunden schaffst? Mit oder ohne Ball? (Lacht.) Ja, das kommt schon hin mit den elf Sekunden. Aber viel wichtiger im modernen Fußball sind schnelle, kurze Antritte und der Tempowechsel; Spielverlagerung und Ballkontrolle auf engstem Raum unter Bedrängnis durch die Gegenspieler. An diesen Dingen arbeiten wir jeden Tag und setzen sie dadurch auch immer besser um. Die letzten Wochen waren sehr erfolgreich – ihr seid von Sieg zu Sieg geeilt und lacht nun von der Tabellenspitze herab. Das stimmt. Wir kommen einfach immer besser auf Touren! Man darf ja nicht vergessen, dass wir uns im Sommer als neuformierte Mannschaft erst einmal finden mussten. Es braucht einfach eine gewisse Zeit, die Vorstellungen des neuen Trainers zu verinnerlichen und dann auf dem Platz optimal umzusetzen. Aber jetzt sind wir auf dem richtigen Weg und haben sicher auch das eine oder andere Mal jenes Quäntchen Glück gehabt, das uns davor oft gefehlt hatte. Wie bekommst du den momentan herrschenden Boom rund um RB Leipzig mit? Wir sehen es ja an den beeindruckenden Zuschauerzahlen und der damit verbundenen geilen Stimmung im Stadion. Gegen Holstein Kiel waren fast 17.000 Fans in der Red Bull Arena – das ist für ein Regionalligaspiel schlicht sensationell! Es zeigt ganz deutlich, dass Leipzig ein schlafender Riese ist und die Leute in der Stadt und der Region sich darauf freuen, guten Fußball zu sehen – genau das wollen wir ihnen auch weiterhin bieten, allein schon, um uns für die Unterstützung zu bedanken. Wir Spieler werden außerdem schon etwas öfter in der Stadt erkannt und auf die Spiele angesprochen – man merkt einfach, dass die Leute sich viel mehr für RB interessieren. Heute wartet mit den Gästen aus Halberstadt die nächste Aufgabe Richtung Saisonziel. Deine Erwartungen? Wir haben in den letzten Wochen viel Selbstvertrauen getankt und alle Spiele gewonnen. Wir stehen zu Recht auf Platz 1, und das soll auch so bleiben. Die Gegner stellen sich in der Red Bull Arena meistens weit hinten rein, und da ist es nicht immer leicht, diese Mauer zu überwinden und den Weg zum Torabschluss zu finden. Mal sehen, wie Halberstadt auftreten wird. Wir respektieren jeden Gegner, dürfen uns keine Nachlässigkeit oder Überheblichkeit leisten und müssen voll konzentriert in die Partie gehen. Aber zusammen mit der Unterstützung unserer Fans können wir heute sicher den nächsten Heimsieg einfahren.

DOPPELPASS

31


32

KADER

HEIMSPIEL | 26. November 2011

VfB GERMANIA HALBERSTADT

3

Christopher Handke, GER 14.02.1989 Position: Abwehr

5

32

Alexis Lenhard, GER 28.10.1990 Position: Tor

4

Alexander Gröger, GER 25.04.1981 Position: Abwehr

33

Daniel Löffke, GER 01.12.1984 Position: Abwehr

6

Philip Schubert, GER 10.01.1988 Position: Abwehr

25

23

10

21

18

Horst Rau, GER 11.11.1986 Position: Mittelfeld

9

Steffen Scheidler, GER Friedrich Reitzig, GER 27.01.1987 08.07.1985 Position: Angriff Position: Angriff

11

Florian Eggert, GER 20.06.1986 Position: Mittelfeld

13

Timo Breitkopf, GER 22.11.1988 Position: Angriff

Tobias Eckermann, GER 15.01.1989 Position: Abwehr

7

20

Franz Fitkau, GER 04.03.1990 Position: Abwehr

26

Nicolas Warz, GER M.Schwarzenberg,GER Fait-Florian Banser, GER Marcus Bäcker, GER 07.02.1990 18.05.1990 20.02.1982 03.08.1988 Position: Abwehr Position: Abwehr Position: Abwehr Position: Abwehr

Oliver Kragl, GER 12.05.1990 Position: Mittelfeld

2

Leeroy Götz, GER 05.12.1989 Position: Abwehr

15

Martin Krüger, GER 15.09.1990 Position: Mittelfeld

19

Christian Beck, GER 10.03.1988 Position: Angriff

Philip Saalbach, GER 02.09.1988 Position: Abwehr

8

Philipp Peters, GER 16.03.1988 Position: Mittelfeld

17

Marvin Wijks, NED 11.05.1984 Position: Angriff

24

14

Alexander Kopp, GER 12.05.1983 Position: Mittelfeld

16

Florian Köhler, GER 17.07.1991 Position: Angriff

TRAINER

Torsten Marx, GER Andreas Petersen, GER 21.04.1987 17.06.1960 Position: Angriff

Foto: Picture Point/Kerstin Kummer

1

Sebastian Kischel, GER 26.03.1982 Position: Tor


HEIMSPIEL | 26. November 2011

DOPPELPASS

»ICH BIN EIN BEFÜRWORTER VON RB!« Seit April 2007 trainiert ANDREAS PETERSEN VfB Germania Halberstadt und führte den Verein nun in die Regionalliga. Im Doppelpass-Interview spricht der 51-Jährige, dessen Sohn Nils für den FC Bayern München stürmt, über das Duell mit RB Leipzig in der Red Bull Arena. Herr Petersen, schon in der Oberliga trafen Halberstadt und RB Leipzig aufeinander – die Partien sind Ihnen sicher in bester Erinnerung geblieben. Natürlich! Beides waren enge Spiele, und wir haben durch naive Gegentore und Standards auswärts 1:2 und zu Hause 0:2 verloren. Mit welchen Ambitionen gehen Sie in die heutige Begegnung? Wir kommen ganz ohne Erwartungen nach Leipzig; für uns wird es einfach ein Genuss, in diesem WM-Stadion spielen zu können. Wir freuen uns auf viele Zuschauer, denn der Andrang bei den letzten Spielen war klasse. Wir wollen das Spiel in diesem Ambiente einfach genießen. Sie sehen Ihre Mannschaft also als klaren Außenseiter? Für uns ist die Partie wie ein Pokalspiel gegen einen höherklassigen Gegner – wir können nur gewinnen. Alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung. Aber wir wollen hier bestehen – schließlich haben wir schon das eine oder andere Team das Fürchten gelehrt. Allerdings können wir in Leipzig nur etwas holen, wenn jeder meiner Spieler über sich hinauswächst und der eine oder andere RB-Kicker nicht seinen besten Tag hat. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit, Disziplin und dem Weg nach vorn wollen wir den Leipzigern entgegentreten. In der nächsten Woche wartet mit Kiel der nächste Aufstiegsanwärter. Wer schafft es am Ende in Liga 3? RB Leipzig hat das beste Spielermaterial, ist das Nonplusultra der Liga und für mich der erste Aufstiegskandidat. Sportlich gibt jeder Gegner gegen die Roten Bullen 120 Prozent, und die wollen auch wir abrufen! Alle Spieler von RB Leipzig haben eine unwahrscheinliche individuelle Klasse. Allein die Offensive mit Timo Röttger und Thiago Rockenbach sowie den Sturm-Ungeheuern Daniel Frahn und Stefan Kutschke ist Extraklasse. Welche Ambitionen hat Ihr Verein in den nächsten Jahren? Jetzt wollen wir erst mal dokumentieren, dass wir in diese Liga gehören, und nicht auf einem der letzten drei Plätze landen. In der nächsten Saison gibt es wieder Absteiger, dann müssen wir schauen, wie die Spieler mit dem Druck umgehen. Doch warum sollte in ein paar Jahren der Sprung in Liga 3 nicht möglich sein? Visionen können und sollten wir haben! Wie beurteilen Sie die Entwicklung bei RB Leipzig? Ich bin ein absoluter Befürworter des Vereins! RB Leipzig hat die große Chance, im Osten endlich wieder Profifußball zu etablieren. Man sieht, dass die Mannschaft immer mehr Zuschauer für sich gewinnt. Ich kann dem Verein nur alles Gute wünschen, denn auch ich hoffe auf Profifußball in der Region, der im Osten fast von der Landkarte verschwunden ist.

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TABELLE & TERMINE

HEIMSPIEL | 26. November 2011

WEITERHIN SPITZE

Mit dem Auswärtssieg in BERLIN haben die ROTEN BULLEN ihren Platz an der Tabellenspitze behauptet. Im Spiel gegen Germania Halberstadt will man heute vorlegen. REGIONALLIGA NORD

SP

S

U

N

TORE

TD

PKT

RB Leipzig Holstein Kiel Hallescher FC VfL Wolfsburg II TSV Havelse Berliner AK 07 VFC Plauen Hannover 96 II Hertha BSC II VfB Germania Halberstadt Hamburger SV II FC St. Pauli II 1. FC Magdeburg ZFC Meuselwitz VfB Lübeck SV Meppen SV Wilhelmshaven Energie Cottbus II

14 14 14 14 14 14 14 14 14 14 13 14 13 14 14 14 14 14

10 10 9 5 5 6 5 5 5 4 6 5 3 4 3 3 4 2

3 1 4 5 4 1 4 4 4 6 0 3 7 3 5 4 0 4

1 3 1 4 5 7 5 5 5 4 7 6 3 7 6 7 10 8

32:11 37:16 17:5 19:15 23:21 20:19 16:16 19:22 11:21 21:16 23:19 21:25 11:11 18:29 19:26 17:25 19:30 17:33

+21 +21 +12 +4 +2 +1 ±0 –3 –10 +5 +4 –4 ±0 –11 –7 –8 –11 –16

33 31 31 20 19 19 19 19 19 18 18 18 16 15 14 13 12 10

SAISON 2011/2012

BISHER GESPIELT: 14. Spieltag, 19. 11. 2011

DER 15. SPIELTAG (25.–29. 11.):

13. Spieltag, 13. 11. 2011

Berliner AK 07 – RB Leipzig 1:3 RB Leipzig – Holstein Kiel 2:1

26. 11. 2011, 13:30 Uhr

12. Spieltag, 6. 11. 2011

RB Leipzig – Hannover 96 II 4:0

RB Leipzig – VfB Germania Halberstadt Red Bull Arena

11. Spieltag, 30. 10. 2011

Meuselwitz – RB Leipzig 1:3

Energie Cottbus – SV Meppen Holstein Kiel – Berliner AK 07 ZFC Meuselwitz – VfL Wolfsburg II VFC Plauen – Hamburger SV II 1. FC Magdeburg – TSV Havelse Hertha BSC II – Wilhelmshaven Hannover 96 II – VfB Lübeck FC St. Pauli II – Hallescher FC

10. Spieltag, 21. 10. 2011

RB Leipzig – FC St. Pauli II 1:1 9. Spieltag, 15. 10. 2011

Energie Cottbus II – RB Leipzig 0:1 8. Spieltag, 2. 10. 2011

RB Leipzig – VFC Plauen 1:1 7. Spieltag, 24. 9. 2011

Hertha BSC II – RB Leipzig 1:2

DIE NÄCHSTEN SPIELE:

6. Spieltag, 18. 9. 2011

RB Leipzig – 1. FC Magdeburg 1:1

16. Spieltag, 4. 12. 2011 13:30

VfL Wolfsburg II – RB Leipzig VfL-Stadion am Elsterweg

5. Spieltag, 11. 9. 2011

VfB Lübeck – RB Leipzig 0:5 4. Spieltag, 28. 8. 2011

RB Leipzig – TSV Havelse 4:1

17. Spieltag, 10. 12. 2011 13:30

RB Leipzig – Hallescher FC Red Bull Arena

Freude. Rockenbach wird nach seinem Tor zum 2:1 (56.) gefeiert. Wenige Minuten später (67.) trifft Stefan Kutschke zum 3:1-Endstand.

3. Spieltag, 21. 8. 2011

SV Wilhelmshaven – RB Leipzig 1:3

Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

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Eins steht fest:

Das Runde muss ins Eckige.

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HEIMSPIEL Magazin #27  

Stadionmagazin zum Spiel RB Leipzig gegen Halberstadt

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