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Das Stadtteilmagazin

300 Päckchen für Kinder GEWERBEVEREIN › Nikolausaktion und Weihnachtsbeleuchtung GONSENHEIM – Immer am Wochenende um den 6. Dezember werden Horst Klaft und Günter Beitz in Sachen Nikolaus für den Gewerbeverein aktiv und das schon seit vielen Jahren. Dann fährt die Kutsche mit den Pferden vom Reit- und Fahrverein vor und ein rot gekleideter Tross setzt sich Richtung Breite Straße in Bewegung. Geschenke inklusive. „Wir haben wieder 300 Päckchen“, freute sich Ehrenvorstandsmitglied Horst Klaft schon im Vorfeld auf die strahlenden Kinderaugen. Gleich zwei Nikoläuse hatten die beiden engagiert, einer „familienerfahren“, der andere noch neu im Nikolausgeschäft. Das „Ho ho ho“ klang jedoch bei allen beiden schon sehr routiniert. Unter der wunderschönen Beleuchtung hindurch ging´s erst zum Markt, dann weiter die Breite Straße hin-

mit, mit roter Hose, roter Jacke und dem feuerroten Nikolausmützchen. Die Aktion fällt Beitz und Klaft leicht. Die erwähnte Beleuchtung allerdings sei ein schwieriges Unterfangen gewesen. Städtische Gelder fehlen, nicht alle Läden machen mit. Das finden Beitz und Klaft sehr bedauerlich. Doch es hat geklappt. Günther Beitz: „Wir freuen uns, dass Sponsoren das ermöglicht haben. Es sind Geschäftsleute und Privatleute.“ Zirka 8000 Euro kostet die Weihnachtsbeleuchtung in jedem Jahr, kein Pappenstiel. „Die Firma Elektro-Fiebig hängt sie uns kostenlos auf“, so Ein paar Kinder hatten Glück: Sie passten den Nikolaus gleich vorm Fri- Klaft. Er erinnerte sich: „Früher seursalon ab Foto: Helene Braun waren es Schneeflocken, die wir als Beleuchtung hatten und Tanunter und in die Nebenadern VR-Bank abgestellten Gelände- nenbäume auf den Balkonen.“ hinein. Nachladen konnten die wagen. Ehrenvorsitzender GünNikoläuse am vorsorglich an der ther Beitz fuhr auf der Kutsche  von Helene Braun

Flugpionier ist umgezogen GESCHICHTE › Goedecker-Denkmal ist jetzt an würdiger Stelle GONSENHEIM – Das GoedeckerDenkmal hat den Standort gewechselt und jetzt seinen Platz an historischer Stätte gefunden, auf der Grünfläche des WillyBrandt-Platzes, ganz in der Nähe des ehemaligen GoedeckerFlugplatzes. Der Bauarbeiten am Gleisbergzentrum wegen musste es von seinem angestammten Platz weichen. Traurig macht das niemanden. Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte sagte: „Das ist ein wunderbarer Standort, viel schöner als direkt neben einem Einkaufsmarkt.“ Auch Ortsvorsteherin Sabine Flegel, die die Aktion mit dem Ortsbeirat unterstützte, zeigte sich sehr zufrieden.

Wir wünschen unseren Kunden einen guten Start ins neue Jahr! 1. – 13. Januar 2014 Betriebsferien Ab dem 14. Januar sind wir wieder für Sie da! Montag-Freitag

9.00–13.00 Uhr + 15.00–18.00 Uhr Samstag 9.00–13.00 Uhr Sonntag 9.00–11.00 Uhr

Elsa-Brändström-Str. 20D 55124 Mainz Tel. 0 61 31 - 68 84 01

Passt und hat Platz: Das Denkmal zu Ehren des großen Sohnes von Gonsenheim. 

Foto: Helene Braun

Michael Goedecker, der Enkel des Flugpioniers, hat sich an die MAG und den Wirtschaftsdezernenten gewandt auf der Suche nach der geeigneten Stelle, die des großen Flugioniers würdig sei. 1982 wurde der Gedenkstein auf Initiative des damaligen Ortsvorstehers Markus Becker aus Spenden erstellt und zog in den Bereich des Gleisbergzentrums ein zu Ehren des 100. Geburtstags von Jacob Goedecker. Der Stein erinnert an dessen Leistungen auf dem Gebiet des Flugwesens und daran, dass in der Anfangszeit des Motorfluges auch in Mainz ein Flugplatz existierte. „Hier wurde mit den Flugzeugen meines Opas sowie

von Helene Braun

Piloten und Fluglehrern wie Antony Fokker und Bernd de Waal Fluggeschichte geschrieben“, erzählte Enkel Michael Goedecker. In den „Goedecker-Flugzeugwerken, Gonsenheim bei Mainz" waren bis zu 120 Mitarbeiter beschäftigt. Der Flugplatz befand sich auf dem Gelände des heutigen Willy Brandt Platzes. Doch im Jahr 1982 lag dieses Gebiet innerhalb der amerikanischen Kaserne. Deshalb konnte der Gedenkstein dort nicht aufgestellt werden. Der Bau des REWE-Marktes an der Elbestraße machte es erforderlich, den Gedenkstein umzusetzen. Was lag nun näher, als ihn an den Ort zu bringen, an

dem von 1909 bis 1918 (Ende des 1. Weltkrieges und Verbot des Motorflugbaus im besetzten Deutschland) sich der „Flugplatz Großer Sand" befand. Für die Umsetzung sorgte die MAG mit Geschäftsführer Martin Dörnemann in Kooperation mit den zuständigen Ämtern der Stadt. „Wir als Nachfahren des Flugzeugkonstrukteurs Jacob Goedecker freuen uns, dass die Erinnerung an unseren Großvater auf diese Weise aufrecht erhalten und damit gleichzeitig an das wichtige Kapitel Fluggeschichte in Mainz erinnert wird“, sagte Michael Goedecker noch.



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Die Lokale West Januar 2014  
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