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Ein wenig mehr Wagemut Mit der Furcht vor der Angst quälen sich so einige Menschen. Ich gehöre auch dazu. Aus der Perspektive habe ich beim letzten Editorial an dieser Stelle Mut gemacht, auch mal die Vorsicht beiseite zu legen. Vielleicht habe ich nicht deutlich gemacht, dass ich eine sehr gute Schwimmerin bin, die locker mehrere Male den See durchqueren kann. Und trotzdem überfällt mich schon nach wenigen Metern die Furcht vor der Angst, die trauen, aber natürlich nur im sich dann auch prompt einstellt. Rahmen unserer Möglichkeiten. Wir sollten uns öfter trauen zu Diesen schöpfen wir nur leider

sehr oft nicht aus. Zu früh kommen die Bedenken und melden Vorsicht an, wo ein wenig Wagemut Grenzen sprengen könnte. Grenzen, an denen wir immer wieder scheitern, obwohl wir bereits längst darüber hinausgewachsen sind. Ein amerikanischer Physikprofessor hat einmal in seiner Abschiedsvorlesung gesagt: Mauern sind dafür da, dass wir sie überwinden. Aber nicht, indem wir blind dagegen hauen, sondern indem wir über sie hinauswachsen, das richtige Hand-

werk erlernen, sie zu sprengen oder über sie zu klettern erlernen. Voraussetzung ist die Anstrengung und die Fähigkeit, ein Vorhaben zum Gelingen zu bringen. Dann sollten uns keine eingrenzenden Bedenken davon abhalten.

Barbara Petermann Herausgeberin Die Lokale

Frischer Wind von den Praktikanten Immer wieder arbeiten Praktikanten bei uns. Wir genießen es, kommen doch damit frische Ideen meist sehr junger Menschen in unseren Verlag. Schon beim Vorstellungsgespräch merken wir deutlich die andere Perspektive, mit denen die Studenten oder Studiumsabsolventen uns begegnen. Sie bringen erfrischender Weise keine Erfahrung mit. Und das hält ihnen den Blick frei von Routine. Sie gehen unbeeinflusst von anderen Arbeitgebern an ihre Aufgabe und lösen so manches Problem auf eine recht eigenwillige Weise. Und wir registrieren: Ja so würde es auch klappen,

vielleicht sogar etwas weniger bringen oftmals neue Aspekte in bleiben dann auch späterhin bei unsere Redaktion. Nicht immer uns und bereichern mit frischem angestaubt. Klar, die gehen meisten et- sind diese Anregungen umsetz- Wind unsere Redaktion. bar. Aber gerne denken was verschüchtert ans Wir freuen uns darüber. wir darüber nach und Werk. Aber wenn wir manchmal fällt so ein ihnen dann Mut maGedanke auf fruchtchen, entwickeln sie baren Boden. Einige Eigeninitiative und

David Weiß Verlagsleiter DIE LOKALE

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Wie der Wein des Menschen Herz erfreut PROJEKT › Kooperation von Evangelischem Dekanat & Staatstheater rund um den Rebensaft MAINZ – Es war ein beschwingter Nachmittag in der ökumenischen Josefskapelle des städtischen Altenheims – und zwar in einer etwas ungewöhnlichen Kombination. In der zweiten Folge der Reihe „Theater trifft Bibel“ trug der Schauspieler Klaus Köhler biblische und nicht-biblische Texte vor. Mit an der Orgel vorgetragenen Weinliedermelodien verlieh Norbert Emig dem Nachmittag eine besondere, bisweilen heitere Note. „…dass der Wein erfreue des Menschen Herz“ aus Psalm 104,15 hieß das Motto. Isa Mann von der Evangelischen Erwachsenenbildung und Gregor Ziorkewicz, Pfarrer für Stadtkirchenarbeit an St. Johannis, präsentierten eine Lesung

Schauspieler Klaus Köhler (li.) und Organist Norbert Emig thematisierten das Thema Wein in seinen unterschiedlichsten Facetten. Foto: red rund um die schönsten Bibelverse zum Thema Wein und ließen sich vom Weinmusical „Traube, Liebe, Hoffnung“ des Mainzer Staatstheaters zu einer eigenen Inszenierung inspirieren. Der darin mitwirkende Schauspieler Klaus Köhler (49) wies zunächst

darauf hin, dass es allererste Hinweise auf Weinerzeugung im größeren Stil bereits um etwa 5000 vor Christus im heutigen Georgien gegeben habe. Mit Klaus Köhlers Lesung aus Psalm 104 nahm der kurzweilige Nachmittag vor rund

40 Besuchern seinen Lauf. Für musikalische Aufmunterung sorgte Norbert Emig mit Titeln wie „Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein“ oder „Wenn das Wasser im Rhein gold’ner Wein wär“. Schließlich schlug Köhler den Bogen vom Musical „Traube, Liebe, Hoffnung“ zu „Glaube, Liebe, Hoffnung“ aus dem 1. Korintherbrief des Paulus, Kapitel 13, an dessen Ende es heißt: „Nun aber bleibt: Glaube, Liebe, Hoffnung; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ Das von Marc Becker inszenierte WeinMusical „Traube, Liebe, Hoffnung“ wird auch in der kommenden Spielzeit am Mainzer Staatstheater aufgeführt. red


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UNABHÄNGIGES MONATSMAGAZIN

Kärcher: „Ich liebe das Kirchlein“ EVANGELISCHE KIRCHE › Treffen der Christen in Laubenheim LAUBENHEIM – Hat man das „Kirchlein“ in der Oppenheimer Straße erst einmal gefunden und betritt den Innenhof, ist es wie in einer anderen Welt. Man wähnt sich fernab der verkehrsreichen Straße, die Augen auf das Kirchlein gerichtet und auf das, was der Förderverein aus dem Kleinod und dem Hof gemacht hat. Friedhelm Kärcher, Vorsitzender des „Vereins zur Erhaltung der evangelischen Kirche Mainz-Laubenheim“, hatte zum Treffen am Kirchlein geladen. 2019 wird es 125 Jahre alt. Im lauschigen Hof mit der Wandbegrünung konnte man sitzen, sich stärken und plaudern und Kärcher, dessen Verein über 60 Mitglieder verfügt, zeigte die Kirche auch gern von innen. Er sagte der Lokalen Zeitung, die „alte Truppe“ habe das Kirchlein, wie die kleine Kirche liebevoll von allen genannt wird, zu dem gemacht, was sie heute ist. Mit der alten Truppe meint er keineswegs das Alter der Mitglieder, wenn auch der Altersdurchschnitt bei über 65 Jahren liegt, sondern die Menschen, die schon seit den 80ern und 90ern um den Bau und

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Friedhelm Kärcher (Mitte) setzt sich mit dem Förderverein für den Erhalt des Kirchleins ein. Mit dabei beim Fest: Kirchenvorstandsvorsitzende Dorothea Lang (li.) und Pfarrerin Karin Meier.  Foto: Helene Braun dessen Umfeld bemüht sind. Heute würde er sich auch über jüngere Mitwirkende sowie weitere Sponsoren freuen, denn die Arbeiten erfordern teilweise die ganze Kraft der Gruppe. Anfang der 90er wurde mit Hilfe des 1984 gegründeten Vereins der hintere Hofbereich auf Vordermann gebracht. Mauersockel und Innenverkleidung waren zuvor instand gesetzt worden, die elektrischen Anlagen erneuert und die Ölofenheizung durch eine elektrische Heizung ersetzt. Nachdem 1989 die alte Stahlglocke durch eine

spendenfinanzierte Bronzeglocke abgelöst wurde, musste 1995 auch der marode Dachreiter durch einen neuen ersetzt werden. Im Dachgestühl galt es, dem Holzwurm zu Leibe zu rücken. Etwas zu tun gibt es immer. Jüngst ehrte die Stadt Mainz im Grüner-Daumen-Wettbewerb den Verein für die liebevoll gepflegte Innenhofgestaltung mit einer Wandbegrünung aus Blauregen, Rosenbögen, Kirschbaum, Pflanzbeeten und Kübeln. Die großen Baumaßnahmen könne der Verein aber nicht stemmen, doch der bauliche Zu-

Der Pavillon wiegt sage und schreibe 680 Kilo AWO › Vorbereitungen zum Rebblütenfest getroffen LAUBENHEIM – Das Rebblütenfest unter Organisation des Vereinsrings ist weit bekannt für seine lauschige Atmosphäre im Laubenheimer Park, köstliche Speisen und Weine aus Laubenheimer Lagen. Bereits eine Woche vor dem Fest (vom 13. bis 16. Juli) hat die AWO Laubenheim ihren sage und schreibe 680 Kilo schweren hölzernen Pavillon im Park aufgebaut. Etliche Helfer waren dazu notwendig. Vorsitzender Heinz Heide sagte: „Wir haben ihn 2015 gekauft und benutzen ihn nun bereits im vierten Jahr für das Rebblütenfest und die Kerb.“ Der Auf- und Abbau ist sehr aufwendig im Vergleich zu anderen kleineren Ständen oder fahrbaren Imbissständen. Gelagert wurde das gute Stück im alten Verkaufswagen vom Anfang der 1980er Jahre. Da es große Schwierigkeiten beim Transport gab und sich daraus erneut erschloss, dass er nicht mehr länger zu nutzen sei, macht sich der Vorstand seit einiger Zeit darüber Gedanken, wie eine andere Lagerung und Transportmöglichkeit aussehen könnte. Bei dieser Gelegenheit bedankt sich

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stand bleibt Hauptaugenmerk. Es gibt Risse und Schäden, die von der veralteten Dachkonstruktion herrühren. Da müssten Fachleute ran, sprich die EKHN, weiß Kärcher. Die Restaurierung der Sitzbänke könnte das nächste größere Vorhaben der engagierten Kirchlein-Erhalter werden. „Ich liebe das Kirchlein“, bekannte Kärcher. „Wenn sonntags 15 bis 20 Gottesdienstbesucher kommen, ist der Raum gefüllt. Man ist zusammen.“ 

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v.l.n.r.: Ralf Geißner, Heinz Heide, Manfred Schwarz, Klaus-Dieter Rank, Gudrun Kaufhold, Christian Siewior, Paul Stenner.  Foto: Helene Braun die AWO für die in der Vergangenheit geleistete Hilfe bei den eigenen Mitgliedern, Mitgliedern anderer Vereinen und dem Weingut Berthold Möhn bei den Transporten und dem Auf- und Abbau des sehr schweren Pavillons. Der Aufbau hat von 9 bis 13 Uhr gedauert. Nach dem Einsatzplan für die Standbesetzung an den neun Schichten von jeweils drei bis vier Stunden sind 22 Helferinnen und fünf Helfer eingeteilt. Am Ende waren die Frauen und Männer im Park trotz

Schweiß, Erschöpfung und völlig verdreckter Kleidung glücklich über das Gelungene und genossen ihren wohl verdienten Lohn in Form Weck, Worscht und Gespritztem. Im Übrigen: Besuchen Sie beim Rebblütenfest auch den Stand der AWO. Hier treffen Sie sicher wieder Klaus-Dieter Rank und die anderen Wurstbrater, die Bratwurst Hausmacher oder Thüringer Art und scharfe ChiliRindswurst im Brötchen zum Preis von je drei Euro anbieten. 

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UNABHÄNGIGES MONATSMAGAZIN

Frankfurter Wecker weckt gnadenlos bei Ostwind BI FLUGLÄRM › Im Mai zwischen 23 und 24 Uhr 185 Landungen, im Juni 203 Landungen LAUBENHEIM – Sommer, Sonne und der Frankfurter Wecker weckt die Bevölkerung im Mainzer Süden mit lautem Getöse bereits kurz vor 5 Uhr. Seit mehreren Wochen haben wir schönstes Sommerwetter mit vielen Sonnenstunden, das heißt aber auch, dass wir Ostwind haben und die Flugzeuge des Frankfurter Flughafens bereits frühmorgens über dem Mainzer Süden landen. Seit Mai war dies bereits an 43 Tagen der Fall. Um diese Uhrzeit ist es draußen noch ruhig, es ist warm, die Fenster und die Terrassentüren sind geöffnet und mit Lautstärken zwischen 60 und 70 dBA wird man unsanft vom Flughafenwecker aus seinen Träumen gerissen. Wer dann sagt, ich höre das nicht, ich schlafe weiter, sollte sich der wissenschaftlichen Studienergebnisse der Mainzer Universität bewusst sein: Der Körper reagiert trotzdem. Fluglärm führt langfristig zu einer vermehrten Ausbildung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Blutdruck steigt im

Schlaf, die Stresshormone werden erhöht und auch die Schlafqualität leidet darunter, man schläft unruhiger. Das ist die Situation am frühen Morgen, danach ist der Lärm aber bei weitem nicht zu Ende. Es gibt zwar für den Frankfurter Flughafen ein sogenanntes Nachtflugverbot, aber eigentlich ist dies nur eine Nachtflugbeschränkung. So gab es im Mai zwischen 23 und 24 Uhr 185 Landungen, im Juni 203 Landungen. Insgesamt gab es im ersten Halbjahr 570 verspätete Landungen, hauptsächlich von den Fluglinien Ryanair und Condor. Die Flugpläne dieser Gesellschaften sind derartig ausgestaltet, dass Verspätungen bei einer zu großen Anzahl von Flugumläufen nicht mehr aufgefangen werden können. Vielleicht ist den Lesern auch bereits aufgefallen, dass nach 22 Uhr Flugzeuge breitflächig über Laubenheim landen, nicht in gerader Linie über die Laubenheimer Höhe sondern mitten über Laubenheim. Bei

Die Laubenheimer Fluglärmngruppe ist sehr aktiv. Man findet sie in Mainz und Laubenheim bei vielen Aktionen und auf den Montagsdemos in Frankfurt. Foto: Helene Braun Ostbetrieb führt die Anflugroute des Segmented Approach ILS -SegApp ILS- mittig über MainzLaubenheim und verlagert zunächst in den Nachtstunden von 22:00 bis 00:00 Uhr mehr Lärm nach Laubenheim. Mittelfristig

ist geplant, den SegApp ILs auf den ganzen Tag auszudehnen. Das bedeutet eine erhebliche Zunahme des Fluglärms und der Luftverunreinigungen aus Flugzeugtriebwerken für MainzLaubenheim.

Aber das sind nur die Landungen über Laubenheim. Vor Einführung der Nordwestlandebahn landeten an circa 30 % der Tage im Jahr Flugzeuge über dem Mainzer Süden. Das war dann immerhin der ganze

Laubenheimer Fluglärm, da über Laubenheim nicht gestartet wurde. Seit Oktober 2011 wurden durch die Inbetriebnahme der Nordwestlandebahn die Startverfahren neu geregelt. Seitdem starten die Flugzeuge auch über Laubenheim, d.h. Laubenheim hat Fluglärm an jedem Tag. Und Fraport versucht durch die Ansiedlung von Billigairlines wie Ryanair mit Vorzugsbedingungen die Anzahl der Flugbewegungen weiter zu erhöhen Der Frankfurter Flughafen plant jetzt sogar ein eigenes Terminal für Billigflieger. Gebaut wird ein neuer Low-Cost-Flugsteig als Teil des neuen Terminals 3. Damit werden zukünftig noch mehr Flugzeuge über Laubenheim starten. Es bleibt Aufgabe der Politik darauf zu achten, dass die hohe Laubenheimer Lebensqualität nicht noch durch weiteren Fluglärm geschädigt wird.

red

Lärm mit Lärm bekämpfen MDB RÖSSNER › Kritik an Forderung nach mehr Luftstraßen MAINZ/LAUBENHEIM – Zur Forderung des Vorstandsvorsitzenden der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, nach mehr Luftstraßen für eine verbesserte Einhaltung des Nachtflugverbots erklärt die Mainzer Bundestagsabgeordnete und Mitinitiatorin des Parlamentskreises Fluglärm Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN): „Mit Herrn

Schultes Forderung nach mehr Luftstraßen dürfen wir uns nun aus einem bunten Potpourri an Entschuldigungen für die stetigen Verstöße gegen das Nachtflugverbot bedienen. Ganz nach dem Motto: ‚Wenn du sie nicht überzeugen kannst, verwirre sie.‘ Ob es nun überfüllte Luftstraßen sind, Unwetter oder vielleicht doch zu eng getakte-

te Flugpläne. Selbst wenn die Wahrheit irgendwo dazwischen läge, erklären die vermeintlichen Überlastungen auf keinen Fall, warum sich gerade zwei Airlines bei der Missachtung des Nachtflugverbots besonders hervortun. Und solange sie die Möglichkeit haben, ihre notorischen Zuspätkommer auf wundersamer Weise doch früher

landen lassen zu können, wie zuletzt Ryanair, dann ist das die erste Stellschraube, an der gedreht werden muss. Das bisherige Verhalten der Airlines zeigt zudem, dass diese sehr wohl ein Interesse daran haben können, zu spät zu kommen – sofern am Ende die Kasse stimmt. Deshalb ist es auch zwingend notwendig, die Lärmentgelte am

Flughafen Frankfurt deutlich zu erhöhen. Vor allem aber legt die Forderung Herrn Schultes nahe, dass das Nachtflugverbot nur gegen eine größere Verlärmung des Tags und weiterer Regionen zu haben ist. Lärm mit Lärm bekämpfen also – diese Rechnung geht nicht auf. Ja, der Flugverkehr wird in den kommenden Jahren zunehmen. Das

schmälert aber in keiner Weise das Recht der betroffenen Menschen, vor Fluglärm – ob tags oder nachts – geschützt zu werden. Was wir brauchen, ist ein konsequentes Nachtflugverbot und eine ganztägliche Reduzierung des Fluglärms – nicht ein Entweder-Oder!“ red

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ORTSVORSTEHER › Für die GWM kostenneutral LAUBENHEIM – Wie schnell die Zeit vergeht. Man sieht es an den Fenstern und der Tür zum Laubenheimer Rathaus. Erst 2011 erst machte sich Ortsvorsteher Strotkötter (SPD) mit den Ortsbeiratsmitgliedern Wolfgang Stampp und Paul Stenner (alle SPD) und einigen Freunden daran, Tür und Fenster zu streichen, jetzt ist es wieder soweit. Die Farbe der Fenster ist abgeblättert, die Tür wird innen und außen neu lackiert. Und wieder sind es die Drei, die Hand anlegen und sich nicht zu schade dafür sind. Beim Besuch unserer Zeitung war Paul Stenner gerade dabei, mühevoll von Hand das Holz der Tür ab- Ehrenamt spart der Stadt so einiges an Geld – hier v.l. Wolfgang Stampp und Paul Stenner.  Foto: Helene Braun zuschmirgeln.

Die Fenster sollen folgen, alles in allem rechnet man mit einer Woche Arbeitszeit. Die Materialien hat der Ortsvorsteher spendiert. Unterstützend dabei ist Ein-Euro-Jobber Michael Simon. Die fachliche Beratung übernimmt die Laubenheimer Malermeisterin Claudia Eigenbrodt. Gerd Strotkötter sagte: „Das machen wir alle freiwillig, GWM-Chef Gilbert Korte ist informiert. Wir wollen damit zeigen, dass Eigeninitiative viel Geld sparen kann. Für die Gebäudewirtschaft ist das völlig kostenneutral.“



von Helene Braun


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› HIER SCHREIBT MICHAEL EBLING

Die Stadt als Gemeinschaftsprojekt Liebe Mainzerinnen und Mainzer! Vieles, das in diesen Tagen von der britischen Hauptinsel kommt, sieht ja auf den ersten Blick vielversprechender aus als beim nochmaligen genauen Hinsehen: Konzepte für den Brexit etwa oder Orangenmarmelade. Beides Dinge, von denen Kontinentaleuropäerinnen und Kontinentaleuropäer eher enttäuscht sind, wenn sie sich ihnen über einen flüchtigen ersten Blick hinaus intensiver widmen. Ganz anders aber sieht es mit mancher Volksweisheit aus. Hier lohnt sich der Import – zur Sicherheit am besten noch bevor die Briten den Binnenmarkt verlassen. Ich mache deshalb gleich den Anfang und importiere für diese Kolumne ein britisches Sprichwort. Dieser Sprichwort-Import lohnt sich besonders, wenn es um das Wesen der Stadt geht. Immerhin nahmen die Industrialisierung und mit ihr die rasante Entwicklung der modernen europäischen Städte einst im Vereinigten Königreich ihren Anfang. Städte sind seither Modernisierungsmotoren unserer Gesellschaft – in ihrem Inneren (durch städtebaulichen Wandel und wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderung) und auch nach außen (durch ihre Ausstrahlung ins Land). Und damit sind wir bei dem englischen Sprichwort angekommen, das ich für diese Kolumne importieren möchte, denn es sagt uns, was unsere Städte lebenswert und ihr

Wesen ausmacht: People, not houses, make a city – frei übersetzt: Die Menschen, nicht die Häuser, machen die Stadt. Die Bürgerinnen und Bürger sind es, die ihre Stadt ausmachen und prägen, mit ihrer Einstellung zum gemeinsamen städtischen Leben (bei uns die Meenzer Lebensfreude), mit ihrem Umgang miteinander und mit Besucherinnen und Besuchern von außerhalb (z. B. aus Wiesbaden) und ihrem Einsatz für ihre Stadt, ihre Mitmenschen und ihr Miteinander. Städte leben vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung ihrer Zukunft. Und Mainz hat es in all den Punkten besonders gut getroffen: Mainz ist Lebensfreude und gutes Miteinander, Mainz ist europäisch und weltoffen, tolerant und respektvoll und in Mainz engagieren sich die Bürgerinnen und Bürger auf unzählige Arten für ihre Stadt. Beste Voraussetzungen also, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Was es dafür vor allem braucht, sind Foren zum gegenseitigen Austausch, Orte an denen die Bürgerinnen und Bürger mit ihren unterschiedlichen Ideen und Wünschen für die Stadtentwicklung miteinander und mit der Verwaltung und den Vertreterinnen und Vertretern des Stadtrates diskutieren und gestalten können. Denn lebendige Städte stehen niemals still, sie sind Orte, an denen stets aufs Neue die Zukunft verhandelt, geplant und gebaut wird. Die Abstimmung zum Bibelturm hat zwei Dinge deutlich gezeigt: Für die Mainzerinnen

und Mainzer (für alle, egal, ob sie für oder gegen den Turm waren) ist die Entwicklung ihrer Stadt sehr wichtig. Sie wollen mitreden und sich einbringen. Mainz liegt den Mainzerinnen und Mainzern am Herzen. Das ist eine gute Nachricht – und es ist nicht in jeder Stadt so. Deshalb gebührt mein Dank allen, die sich am Bürgerentscheid beteiligt haben. Sie alle haben es in dem Wunsch getan, die Entwicklung unserer Stadt positiv zu gestalten. Gleichwohl hat der Bürgerentscheid gezeigt: Obwohl wir in Mainz mehr als 40 Formen der Bürgerbeteiligung haben, die in der Vergangenheit sehr erfolgreich waren, obwohl wir dank dieser Bürgerbeteiligung mit der Mainzelbahn beispielsweise eines der größten deutschen Straßenbahnprojekte der Gegenwart ohne eine einzige Klage stemmen und zu einem großen Erfolg machen konnten, hat uns im Falle des Bibelturms offenbar das richtige Forum der Bürgerbeteiligung im Vorfeld gefehlt. Das ist sehr schade, weil das Miteinander zur Meenzer DNA gehört, das Gegeneinander aber

Authenthischer Storyteller FREIZEIT › Spiele und Live-Musik mit „Aaden“ im Taubertsbergbad MAINZ – Das beheizte Freibad im Taubertsbergbad erfreut sich großer Beliebtheit: In den ersten sieben Wochen nach der Eröffnung Mitte Mai besuchten mehr als 20 000 Gäste die drei Außenbecken auf dem 26.000 Quadratmeter großen Areal oberhalb des Mainzer Hauptbahnhofes. Das innenstadtnahe Freibad ist in den Sommermonaten täglich von 9.30 bis 20 Uhr witterungsbedingt geöffnet. Jeden zweiten Sonntag wartet Livemusik und ein buntes Programm für Jung und Alt im Freibad. Am Sonntag, 15. Juli, erwartet die Badegäste wieder ein besonderes Angebot: der Familiensonntag wartet bei schönem Wetter mit einem tollen Unterhaltungsprogramm auf. Für die Jüngsten gibt es Spiel und Spaß

nicht. Deswegen wollen wir dafür sorgen, dass wir in Zukunft ganz sicher die passenden Foren und Prozesse zum Austausch und zum gemeinsamen Gestalten unserer Stadt haben. Der Stadtrat hat deshalb noch vor der Sommerpause beschlossen, dass Mainz Leitlinien zur Bürgerbeteiligung bekommt, wie sie zum Beispiel in Heidelberg und Darmstadt schon sehr erfolgreich angewandt werden. Sie sollen innerhalb etwa eines Jahres von einer Arbeitsgruppe entwickelt werden, die zu je einem Drittel aus Bürgerinnen und Bürgern, Mitarbeitenden der Verwaltung, z. B. aus dem Stadtplanungsamt, und Mitgliedern der Stadtratsfraktionen be-

steht. Die Bürgerinnen und Bürger werden dabei zufällig aus den mehr als 400 Bürgerinnen und Bürgern ausgewählt, die schon in der Vergangenheit bei den Bürgerforen „Meine Stadt. Meine Ideen“ bzw. „Mein Stadtteil. Meine Ideen.“ mitgemacht haben. Während die Leitlinien für die Bürgerbeteiligung dem gemeinsamen Gestalten der Stadtentwicklung einen neuen Rahmen geben werden, hat der Stadtrat auch den Start der Arbeitswerkstatt „Modernisierung Gutenberg-Museum“ beschlossen. Starttermin: Ende Juni. In diesen Arbeitswerkstätten wollen wir nun mit voller Kraft und gemeinsam für eine gute Zukunft unseres Weltmuseums arbeiten. Das englische Sprichwort vom Anfang formuliert die Hoffnung und den Auftrag, die wir an diese Arbeitswerkstätten knüpfen: Die Menschen, nicht die Häuser, machen die Stadt. Der Bürgerentscheid hat auch gezeigt, dass den Mainzerinnen und Mainzern ihre Plätze als lebendige Mittelpunkte einer lebendigen Stadt Herzensangelegenheiten sind, dass der öf-

fentliche Raum zum Austausch und zur Begegnung wie am Liebfrauenplatz ihnen besonders wichtig ist. Deswegen ist es gut, dass wir den öffentlichen Raum in den vergangenen Jahren mit einem Investitionspaket aufwerten konnten und weiter aufwerten, um das uns andere Städte nur beneiden können: Die Bürgerhäuser, die Bahnhofstraße und der Münsterplatz, der Hopfengarten, die Boppstraße und die große Langgasse, bei deren Umgestaltung auch ein neuer Platz entsteht – sie alle sind Beispiele für neuen und schöneren öffentlichen Raum, der in Mainz entsteht oder entstanden ist. Es gilt: Die Menschen, nicht die Häuser machen die Stadt. Gestalten wir unsere Stadt und unser Weltmuseum meenzerisch miteinander. Ich freue mich darauf!



Ihr Michael Ebling

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Öffnungszeiten Sportbad Mo. – So.: 9.30 – 23.00 Uhr Öffnungszeiten beheiztes Freibad Mo. – So.: 9.30 – 20.00 Uhr (Nur in den Sommermonaten und je nach Witterung)

„Aaden“ spielt am 15. Juli beim Familiensonntag im Taubertsbergbad. Foto: Carsten Peter

bei abwechslungsreichen Kinderattraktionen. Aber auch für rhythmische Klänge wird am Sonntag gesorgt: Von 14 bis 18 Uhr tritt „Aaden“ auf. Dabei handelt es sich um ein Projekt des Mainzer Songwriters Patrick Beiling. Ob solo, als authenthischer Storyteller, als druckvolles Duo oder kammermusikalisch mit Strei-

cher Trio: „Aaden“ gilt als eines der vielseitigsten Projekte der aktuellen Musiklandschaft mit introvertierten, englischsprachigen Popsongs. Weitere Infos unter www.mainzertaubertsbergbad.de.

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Schöner Wohnen an der Deponie BI „KEINE MÜLLDEPONIE IM MAINZER STEINBRUCH“ › Kritik an Informationspolitik der Stadt WEISENAU/LAUBENHEIM/ HECHTSHEIM – Jetzt, da der Antrag bei der SDG Süd für die bereits 2015 vom Stadtrat abgesegnete Deponie im Laubenheimer Steinbruch mit den Schadstoffklassen DKI und DKII gestellt und die Zeit der Offenlage gekommen ist, meldet sich die am Großberghang angesiedelte BI „Keine Mülldeponie im Mainzer Steinbruch“ wieder zu Wort. Betroffen ist allerdings nicht nur Weisenau, auch Laubenheim ist Nachbar und die künftigen Bewohner des Baugebietes „Hechtsheimer Höhe“ sind direkt betroffen. Vor einigen Jahren erst wurde das Neubaugebiet Am Großberghang fertiggestellt, hauptsächlich Familien mit kleinen Kindern haben sich dort niedergelassen. Die BI-Sprecher Antonio Sommese und Robert Kindl kritisieren insbesondere die Informationspolitik der Stadt Mainz harsch. Dass zwischen Stadtratsbeschluss und dem jetzigen Antrag fast zweieinhalb Jahre liegen, scheint die BI zu bestätigen. „Wir hatten recht, es lagen eben nicht alle Fakten auf dem Tisch, wie OB Ebling damals verkündete, sonst hätte es nicht so lange gedauert“, so Antonio Sommese. Seine

Antonio Sommese und Robert Kindl informierten die Presse am Rande des Steinbruchs.  Foto: Helene Braun Vermutung: Man wollte vor der Landtagswahl noch einmal abräumen. Sommese weiß von der SGD Süd, sie habe mehrfach Gutachten nachgefordert, unter anderem das hochwichtige Luftgutachten, was bedeute: „Der Stadtrat hatte viel zu wenig Informationen um abzustimmen.“ Wenn jetzt die Offenlage starte, werde die Bi sehr kritisch prüfen, ob die hochbrisanten Punkte, die die BI schon länger kritisiert, tatsächlich im Antrag enthalten sind. „Wenn nicht, wäre das ein klassischer Fall von Mauschelei.“ Die Bewohner be-

fürchten, bald an der einzigen Deponie in Deutschland zu leben, die so nah an Wohngebiete grenzt. „Wenn die Wahrscheinlichkeit nur zu einem Prozent besteht, dass wir bei Starkwind durch hochkommenden Staub vergiftet werden können, halten wir das für ein Prozent zu viel.“ Asbest beispielsweise könne auch in Bauschutt enthalten sein. Nun betrifft es aber nicht nur den Großberghang, 50 bis 60 Meter weiter oben, nämlich auf der Hechtsheimer Höhe ist ein weiteres Baugebiet geplant. Sommese weiß: „Das wurde

Der Steinbruch in Mainz ist auf Weisenauer Seite Naturschutzgebiet, im Laubenheimer Teil soll eine Deponie entstehen.  Foto: Archiv Helene Braun der Genehmigungsbehörde nicht mitgeteilt.“ Nun will er wissen, ob die Stadt die künftigen Bewohner von der Deponie in Kenntnis gesetzt habe. Die Ironie: „Dieselben Politiker, die heute für die Deponie sind, haben damals im mittlerwei-

le renaturierten Weisenauer Steinbruch dem Unternehmen HeidelbergCement zur Auflage gemacht, mit Z0, also schadstofffrei, zu verfüllen. Jetzt, wo wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stünden, werde argumentiert, der Müll müsse

in Mainz bleiben. „Aber wo ist dann der Bauschutt vom ehemaligen IBM-Gelände hingekommen? Wir vermuten nach Wiesbaden“, so Sommese weiter.



von Helene Braun

Prost Laubenheim, prost 125 Jahre SPD JUBILÄUMSWEIN › Genossen haben eine eigene Cuvée kreiert LAUBENHEIM – Die 125 Jahre ihrer Partei feiern die Laubenheimer Sozialdemokraten in diesem Jahr mit ihrem Vorsitzenden Ralf Geißner mit mehreren ganz unterschiedlichen Veranstaltungen. Noch immer ist in der Ortsverwaltung die Ausstellung mit Zeitdokumenten und Fotos zu sehen, die im vorigen Monat eröffnet wurde. Der nächste Coup soll nun der Jubiläumswein sein, eine Cuvée, die die Genossen selbst in einer Laubenheimer Weinkellerei durch ausgiebiges Probieren, Mischen, Verwerfen und

Die Abfüllung geschah nach traditioneller Art, das Kleben der Etiketten übernahmen die Genossen selbst. Foto: red

wieder Probieren kreiert haben. Die letztendlichen Rebsorten, deren Mischung den Genossen zusagte, waren Silvaner und Riesling. „Was wir gemacht haben“, erklärt der Lokalen Zeitung Ortsvorsteher Gerd Strotkötter (SPD), „kommt einer früheren Tradition gleich, wo bei der Weinabfüllung allein der Geschmack zählte.“ So könne man heute sagen, „dass dieser Wein dem von vor 125 Jahren entspricht.“ Strotkötter bezeichnet das Ergebnis als einen Landwein der Extraklasse, weit über dem Ni-

veau eines Qualitätsweines. Das Etikett zeigt ein Aquarell des verstorbenen Laubenheimer Künstlers Carlos Eberspächer. Ausgeschenkt wird der Jubiläumswein zum ersten Mal im Anschluss an die nächste Veranstaltung, an den historischen Rundgang mit Gerd Strotkötter, vor der ehemaligen Weinstube Urban. Dort hatten die Sozi-

aldemokraten am 11. August 1893 ihre allererste Mitgliederversammlung. Bei der Führung unter dem Aspekt der Parteigründung am Sonntag, 5. August, wird auch die Historie nicht zu kurz kommen. Über die damalige Situation der Arbeiter und Winzer berichtet Uwe Saulheimer. Treffpunkt ist wie immer am Wiegehäuschen. Danach werden einige der 125 Flaschen geöffnet.



von Helene Braun

Schmutzige Einnahmequelle für Mainz ÖDP › Zum Steinbruch Weisenau: Skandalöser Vorgang HECHTSHEIM/LAUBENHEIM/WEISENAU – Die ÖDP-Stadtratsfraktion erneuert ihre Kritik, dass Umweltdezernentin Katrin Eder den Weisenauer Steinbruch als Deponie für mineralische Abfälle der Klassen I und II nutzen will. „Wir halten an unserer Überzeugung fest, dass der

Steinbruch nicht als Deponie für belastete Abfälle zur Verfügung stehen darf und hatten im Mainzer Stadtrat dagegen gestimmt. Wir lehnen diese schmutzige Einnahmequelle für Mainz ab.“ Die ÖDP Mainz unterstützt hier ausdrücklich die Anliegen der örtlichen Bürgerinitiative. „Die

Offenlage in der Urlaubszeit ist aus Sicht der ÖDP ein skandalöser Vorgang.“ Die Deponie wäre als Entsorgungsmöglichkeit bei den ansässigen Bauunternehmen gern gesehen. Für die Stadt wäre dies im Augenblick eine schnelle und einfach umzusetzende Lösung.

Jedoch im Hinblick auf die Verknappung von Rohstoffen sollte sich auch Mainz weg von der Abfallwirtschaft und hin zur Kreislaufwirtschaft sowie zur Müllvermeidung bewegen. Die ÖDP fordert daher Katrin Eder und die Entsorgungsbetriebe auf, Strategien auch für das Re-

cyceln von Bauschutt als Wirtschaftsfaktor zu etablieren, wie bereits geschehen z.B. für Papier und Elektronikschrott. „Die Stadt sollte sich in der Frage der Müllbeseitigung nicht an dem für Müllerzeuger und Entsorger rentabelsten Weg messen lassen. Mainz ist zur

Minderung des CO2-Ausstoßes und zur Schonung der Ressourcen verpflichtet. Beides lässt sich nicht über die Einrichtung einer Deponie für belastete Abfälle erreichen“, so der ÖDPFraktionsvorsitzende. red


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„Ich bin keine Eintagsfliege“ GEBURTSTAG › Wolfgang Stampp wird 70 LAUBENHEIM – Fast jeder kennt ihn in Laubenheim. Er ist der Ehrenpräsident des AC 09, trug unendlich viele Daten zum Ringen und zahlreiche Statistiken zur Laubenheimer Historie zusammen. Er ist der SPD-Fraktionssprecher im Ortsbeirat und hat 2011 das Laubenheimer Umweltteam ins Leben gerufen, wofür er mit seinem Team erst kürzlich den Bürgerpreis erlangte. Am 3. August wird Wolfgang Stampp 70 Jahre alt. Allein die Aufzählung der Ehrungen und Auszeichnungen, die er in seinem Leben erhielt, würde Seiten füllen, die seiner

sportlichen Aktivitäten und Funktionen noch mehr. Und er ist ein rechter Vereinsmensch, als leidenschaftlicher Statistiker hat er die Lebensjahre seiner Mitgliedschaft in sieben Vereinen zusammengerechnet. Es sind 267, genug für mehrere Leben. Im Gespräch mit der Lokalen Zeitung erinnert sich Wolfgang Stampp auch an seine frühen Jahre im Ort und wie er zum Ringen kam, wo er unter vielen anderen Titeln den des 2. Deutschen Meisters errang. „Ich hatte auch an Fußball und Handball Spaß“, sagt Stampp, „aber

alle Vorfahren waren Athleten.“ Dass er mit zehn Jahren beim Festumzug zum Goldenen Jubiläum des Athleten-Clubs aktiv dabei sein durfte, das erfüllte ihn damals mit großem Stolz. Alle Zeitungsauschnitte, Dokumente und Statistiken zu seinem AC 09 und über das Ringen hat er lebenslang gesammelt und archiviert. Alles, was er darüber hinaus auch zu Laubenheim zusammengetragen hat, füllt einen 100-Quadratmter Raum. „Egal in welcher Funktion ich war, egal in welchem Bereich, alles habe ich jahrzehntelang gemacht. Ich bin keine

Mit der Teilnahmegebühr Gutes tun BENEFIZLAUF › Engagierte Sportler beim 15. Benefizlauf des Druckbetriebs Lindner

Ringer trug man ihm an, andern etwas beizubringen, das war der Einstieg in die Funktionärslaufbahn im Verein und darüber hinaus. Dann wandten sich die Vertreter der Landesebene an ihn und so ging es weiter bis zum Deutschen Ringer-Bund. Beruflich bildete sich der gelernte Maschinenschlosser weiter zum studierten Machinenbautechniker, war Mitarbeiter einer Forschungsgruppe im Institut für Physik an der Mainzer Universität und nutzte nebenher alles, was die Uni an weiterer, für ihn interessanter Fortbildung bot. Schon früh beschäftigte er sich mit dem Computerwesen, was ihm wiederum privat auch bei seinen Statistiken („Ich habe als Kind schon Steine, Postkarten und Wolfgang Stampps jüngstes Buch, herausgekommen 2017, befasst sich Bierdeckel gesammelt“) von mit den Straßen Laubenheims.  Foto: Helene Braun großem Nutzen war. Zurzeit arbeitet Wolfang Stampp an einer Eintagsfliege“, sagt Stampp. heute auf morgen verändern Bestandserhebung aller FestEhrgeiz, Ausdauer und Beharr- kann“, fügt er an. schriften aus Laubenheim. „Mein Herz hängt am Sport, lichkeit machten ihn zu dem, der er heute ist. „Und das Wis- das ist das eine“, so Stampp. sen, dass man die Welt nicht von Das andere fügte sich. Als guter  von Helene Braun

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LAUBENHEIM – Printen und Sprinten, das passe doch gut zusammen, dachte sich vor 15 Jahren Thomas Lindner. Der kreative Vergleich hat den Inhaber des Druckbetriebes Lindner dazu bewogen, sein soziales Engagement, das er in Gang bringen wollte, in die Form eines Sportereignisses zu gießen. Herausgekommen ist ein Benefizlauf, der nach Aussage der Veranstalter zu den ältesten Wohltätigkeitssportevents in Mainz gehört. Auf jeden Fall eines, das Attraktivität ausstrahlt. „Wir haben von dem Lauf von drei Jahren durch einen Zufall erfahren“, sagte Oliver Kalb, nachdem er die Ziellinie beim Fünf-Kilometerlauf durch das Laubenheimer Ried als Zweiter erreicht hatte. „Eine tolle Sache. Wir laufen, können dabei karitativ tätig sein und eine gute Sache unterstützen.“ Man erlebe viele Veranstaltungen, meinte der Mainzer Hobbysportler, aber wenige, bei denen das Ehrenamt und der familiäre Charakter im Vordergrund stehen. „Bei vielen kommerziellen Läufen muss ich für die Teilnahme erstmal viel Geld zahlen. Das hier ist einfach sympathischer.“ Die aktuelle

Laufen für einen guten Zweck. Der Benefizlauf des Druck­ betriebs Lindner begeistert im 15. Jahr in Folge. Foto: Gregor Starosczyk-Gerlach Ausgabe des Sprintslaufs von Laubenheim hat knapp 50 von der Grundidee ähnlich enthusiasmierte Teilnehmer auf die Sportanlage von FSV Alemannia Laubenheim gelockt. Neben der kürzeren Distanz hat der Veranstalter ihnen auch einen Zehn-Kilometerlauf angeboten. Im Vorfeld hatten auch Kinder den Bambini-Lauf absolviert. Das jüngste von ihnen war vier Jahre alt gewesen. In der Kontinuität der Jahre unterstütze der Lauf unterschiedliche Initiativen, die sich auf unterschiedliche Weise um das Wohl der Kinder in und rund um Mainz kümmern, erläuterte Markus Lindner, der Sohn des Ideengebers. Zum einen geschieht das durch das Startgeld diesmal haben Jugendliche drei und Erwachsene sieben Euro gezahlt. Andererseits werde die Summe jeweils aufgerundet, so Lindner. Bewerbungen um die Förderung durch das Sportereignis seien beim Druckbetrieb

Lindner übrigens willkommen. Die Spende wird diesmal wie bereits im Vorjahr dem Mainzer Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder zu Gute gekommen. „Auf der Krebsstation unterstützen wir die Kinder und ihre Eltern in unterschiedlicher Weise“, sagte Andrea Grimme, die für die Öffentlichkeitsarbeit im Verein zuständig ist. „Auf der Kinderkrebsstation finanzieren wir mehrere zusätzliche Stellen.“ Nicht nur im pflegerischen Bereich, sondern auch durch Musikpädagogen und Kunsttherapeuten. „Sie sind wichtig, weil sie den Kindern vielfach helfen, auch nonverbal ihre Ängste und Sorgen aufzulösen.“ Die finanzierte pädagogische Betreuung stützt zudem die Eltern in der Trauerzeit und darüber hinaus. Die Finanzierung stützt auch das Elternhaus, die die Eltern während des Krankenhausaufenthaltes der Kinder nutzen. Die Hilfe ist also gut angelegt, das weiß der Familienbetrieb Lindner. „Wir wollen der Gesellschaft einfach etwas zurückgeben.“ von Gregor Starosczyk-Gerlach

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Als der Feuerball den Himmel explodieren ließ FLUGZEUGKOLLISION › Gedenken an die Katastrophe vor 30 Jahren BODENHEIM/NACKENHEIM – 30 Jahre ist die Katastrophe nun her, aber alle, die sie miterlebt haben und auch die, die sie nur vom Hörensagen kennen, sind heute noch entsetzt. Damals gab es eine Flugzeugkollision über Nackenheim an der Grenze zu Bodenheim. Zwei F-16-Kampfflugzeuge der US-Army stürzten am 29. Juni 1988 über dem nördlichen Ortsrand da ab, wo auf der einen Seite heute das Gewerbegebiet An der langen Ruthe ist, auf der anderen die Landesstraße. Am Gedenkstein für den Piloten Captain Mike Crandall, der dabei ums Leben kam, trafen sich die Bürgermeister Thomas Becker-Theilig und Margit Grub mit Zeitzeugen, Feuerwehr und Hilfsorganisa-

Am Gedenkstein für den Piloten Captain Mike Crandall trafen sich die Bürgermeister Thomas BeckerTheilig und Margit Grub mit Zeitzeugen, Feuerwehr und Hilfsorganisationen.  Fotos: Helene Braun

tionen. Margit Grub denkt heute noch bei jedem Einkauf im Gewerbegebiet daran. Die beiden Jets simulierten in etwa 150 Metern Höhe einen sogenannten Dogfight, einen Luftkampf im Kurvenflug. Als sie von der Flugsicherung aufgefordert wurden, ihren Kurs zu

ändern, drehte einer der Piloten nach rechts ab, während der andere entgegen den Anweisungen Kurs hielt. Gegen 13.30 Uhr und bei einer Geschwindigkeit von 800 oder 900 km/h kollidierten die Flugzeuge an den Tragflächen, explodierten und stürzten auf ein Feld im Bereich

des ehemaligen Aldi-Marktes am Ortsrand von Bodenheim. Teile fielen auf die B9-Zubringerstraße L413. Captain Mike Crandall starb, der andere Pilot, Captain Bob McCormack, konnte sich per Schleudersitz retten und wurde schwer verletzt in einem Getreidefeld aufgefunden. Hätte sich der Zusammenstoß eine Sekunde früher ereignet, wären die Flugzeuge laut Chronik der Bodenheimer Feuerwehr im Bereich der Nackenheimer Schule niedergegangen, eine

Sekunde später im Gewerbegebiet von Bodenheim. Die beiden Flugzeuge gehörten zum 50th Tactical Fighter Wing der US Air Force und waren auf der Hahn Air Base stationiert. Ulrich Hübner, damals der Verbindungsbeauftragte der Polizeiinspektion Oppenheim für die US-Streitkräfte war der erste am Ort. Für ihn und seine

Kollegen galt es zunächst herauszufinden, ob eine Bewaffnung an Bord für die Zivilbevölkerung gefährlich sein könne. Zwei Tanks mit Hydrazin, ein chemischer Raketentreibstoff, waren die Ursache, das gesamte Gelände zum militärischen Sperrbezirk zu erklären. Alfons Achatz, der damalige Ortsbürgermeister von Bodenheim, hat alles ganz nah erlebt, auch weil er als Feuerwehrmann vor Ort war. Auch Günter Ollig, der Nackenheimer Amtskollege war dabei und schilderte seine Eindrücke. Froh sei er noch heute, dass Schule und Kindergarten, 800 Meter entfernt, verschont blieben. 

von Helene Braun

Grundstein Feuerwehrhaus

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PROJEKT › Zeitkapsel stammt von Werner Balbach

FERIENPROGRAMM › Begeisterte Nachwuchsbäcker

BODENHEIM – Ein strahlender Tag und strahlende Gesichter sorgten für das passende Ambiente zur feierlichen Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrgerätehaus zwischen Bodenheim und Nackenheim. Ausgangspunkt des Bauvorhabens war die Fusion der Wehren in Bodenheim und Nackenheim am 1.12.2016 mit dem Ziel, eine zukunftsfähige und schlagkräftige Wehr an einem neuen Standort sicherzustellen. Mit einer Einsatzabteilung von nunmehr gut 100 Frauen und Männern ist dies sicherlich gelungen. Somit wird hier ein zukunftsweisendes Projekt mit Büro-, Schulungs- und Besprechungsräumen, elf Fahrzeugstellplätzen sowie zentralen Werkstätten, Kleiderkammer und Fahrzeugwaschhalle geschaffen. Das Feuerwehrhaus zwischen Bodenheim und Nackenheim wird allen Wehren der Verbandsgemeinde Bodenheim offenstehen, wie Bürgermeister Dr. Robert Scheurer in seiner Begrüßung ausdrückte. Nachdem er dem Land Rheinland-Pfalz und dem Landkreis Mainz-Bingen ausdrücklich für die hervorragende Unterstützung gedankt hatte, drückten Staatsminister Roger Lewentz und Landrätin Dorothea Schäfer ihre Anerkennung für die ehrenamtlichen Leistungen der Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus. Alle Redner waren sich mit Wehrleiter Bertram einig, dass die Unterstützung dieses Ehrenamtes auch bei Baumaßnahmen dieser Art erfolgt, wie die in Aussicht gestellten Förderbeträge von 1.067.200 Euro durch das Land sowie die Beteiligung

durch den Landkreis in Höhe von 850.000 Euro zeigen. Dass mit dem Bauvorhaben nicht nur die Wehr vor Ort, sondern auch die Zusammenarbeit mit dem Brand- und Katastrophenschutz des Landeskreises Mainz- Bingen deutlich gestärkt wird, stellte Landrätin Schäfer heraus. Hierzu werden auch zusätzliche Lagerkapazitäten aufgebaut und der bereits in Nackenheim stationierte „Gerätewagen Gefahrstoff“ in den Neubau verlegt. Ebenfalls im Neubau untergebracht wird die FEZ (Feuerwehreinsatzzentrale), in der auch die notwendigen Installationen für den zeitgemäßen Digitalfunk eingebracht werden. Die Baukosten für das Projekt sind insgesamt mit 7,1 Mio. Euro angesetzt. Nachdem das Innenministerium im April 2018 die Förderfähigkeit von Kosten im Rahmen einer Barrierefreiheit allgemein anerkannt hat, werden hierfür Ergänzungsmittel beantragt. 85% des bislang beauftragten Bauvolumens von

etwas über 4 Mio. Euro ging an mittelständische Unternehmen in Rheinland-Pfalz. Mit Fertigstellung und Einzug wird für die zweite Jahreshälfte 2019 gerechnet. Für die bisherigen Feuerwehrgerätehäuser werden Nachnutzungskonzepte durch die Verbandsgemeindeverwaltung Bodenheim erstellt. Besonders gewürdigt wurde von allen Beteiligten die kunstvoll und hochwertig gearbeitete Zeitkapsel. Werner Balbach aus Nackenheim, Ehrenmitglied der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr, hatte diese handgefertigt und vor Ort verschlossen. Eingelegt in die Zeitkapsel wurden Pläne, Zeitungsartikel und Beschlüsse zum Bauvorhaben, ein aktueller Satz von EuroMünzen, eine Mitgliederliste der Feuerwehr und die aktuelle Tageszeitung. Auf die im Fundament eingelassene Kapsel wird später eine gravierte Bodenfliese hinweisen. red

Werner Balbach aus Nackenheim, Ehrenmitglied der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr, hat die kunstvoll und hochwertig gearbeitete Zeitkapsel handgefertigt.  Foto: VG Bodenheim

BODENHEIM – Was ist einer der Renner beim Ferienprogramm der Jugendpflege in der Verbandsgemeinde (VG) Bodenheim? Offenbar das Pizzabacken. Knapp 30 Bewerbungen habe es für die acht Plätze gegeben, sagt Bettina Graf vom Jugendbüro der VG. Bei näherer Betrachtung überrascht das nicht. Das Angebot der Kulturfrauen der VG Bodenheim, die es im Vorjahr schon mal aufgelegt haben, hat nicht nur viel mit Genuss zu tun. Sondern auch mit einer Dosis Bildung und Selbständigkeit: Die Zutaten aussuchen, einkaufen, den Teig vorbereiten, kneten, die Zutaten schneiden und schließlich die Pizza damit belegen und sie in den echten Holzofen im Garten hineinschieben. All die Schritte, die einen halben Tag in Anspruch genommen haben, haben dem Nachwuchs sichtlich große Freude bereitet. Die Urteile der Pizzabäcker fallen in der spontanen Umfrage enthusiastisch aus: „Ich mag das Einkaufen, so wie jetzt, da wir alles bekommen, was wir gebraucht haben“, „Mir macht das Kochen Spaß“, „Es ist überhaupt nicht langweilig.“ Seit knapp zehn Jahre gestalten die Kulturfrauen aus der VG Bodenheim das Ferienprogramm der Jugendpflege mit. Mal nehmen sie die Kinder ins Theater mit der Schau hinter die Kulissen, mal führen sie die Ferienkinder ins GutenbergMuseum, mal ins Chemieschülerlabor der Universität Mainz und dann locken sie - wie seit zwei Jahren eben mit dem PizzaBacktag, zählt Anne Jaeger, die

Das Ferienprogramm macht’s möglich: Begeisterte Nachwuchs-Pizzabäcker im Kreis der Kulturfrauen der VG Bodenheim.  Foto: Gregor Starosczyk-Gerlach Vorsitzende der Kulturfrauen, beispielhaft auf. Immer mit der Absicht, Bildungsinhalte zu vermitteln. Folgerichtig eröffnete ein kurzer Ernährungsvortrag den praxisorientierten Tag. Das Kneten wurde von Erläuterungen über chemische Prozesse, die den Teig zum Wachsen bringen, begleitet und beim Einkaufen spielte die Regionalität der Produkte eine Rolle. Den pädagogischen Part hat Michaela Brauburger übernommen. Ihr gehört der Metternicher Hof, ein historisches Ambiente im Ortskern von Bodenheim, das wiederum dem Dorfbüro die Heimat gibt und einen geschlossenen, ruhigen und idyllischen Raum für die Veranstaltung geboten hat. „Ich bin begeistert, wie die Kinder den Tag mit gestaltet haben.“ Weil jedes Kind unbedingt mal beim Kneten mitmachen wollte, habe sie die Stoppuhr für jeweils 2,5 Minuten laufen lassen. Der Pizzateig darf nicht zu lange

geknetet werden, erläutert sie. Auch der Trend zu Bio-Produkten beim Einkaufen habe die Medienpädagogin überrascht. Schließlich die „Feinschmecker“ unter den Kindern. Vincent (8 Jahre) will seine Pizza mit Rucola belegen und am Ende Parmesan drüber streuen. Er und der gleichnamige Neunjährige aus Gau-Bischofsheim haben auch das Holz sowie den Anzünder für das Feuer im Holzofen sehr fachmännisch in fünf Reihen nebeneinander gestapelt. „Im nächsten Jahr werden wir uns etwas Neues für die Kinder überlegen“, sagt Jaeger. Einen Programmpunkt halten die Kulturfrauen übrigens auch für Erwachsene in diesem Jahr vorbereitet. Am 27. Oktober spielt im Kulturkeller im Bürgerhaus Dolles in Bodenheim das Trio Wildes Holz die Stücke der CD „Ungehobelt“.

von Gregor Starosczyk-Gerlach


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UNABHÄNGIGES MONATSMAGAZIN

Mainz im Zeichen des Regenbogens GESELLSCHAFT › Christopher Street Day begeisterte bei traumhaftem Wetter MAINZ – Mainz ist eine tolerante und weltoffene Stadt - das zeigte sich einmal mehr am Samstag, als in der Innenstadt die Mainzer Ausgabe des Christopher Street Day über die Bühne ging. Die 25. Auflage der vom Verein Schwuguntia organisierten Veranstaltung profitierte von einem traumhaften Wetter. Was vor 25 Jahren als Mainzer Sommerschwüle in der Alten Ziegelei in Bretzenheim als Grillfest mit Livemusik begann, hat sich verlagert und längst die Innenstadt erobert: Der Christopher Street Day der Landeshauptstadt vereinigt alle: Schwulen, Lesben sowie bisexuellen, transsexuelle und intersexuellen Menschen. Sie zeigen sich offen, geben sich schrill, auf alle Fälle gut gelaunt und tolerant - schließlich erwarten sie auch genau das von ihren Mitmenschen. Besonders die US-amerikanischen Touristen waren verwundert und überrascht, als sie am Samstag auf dem Gutenbergplatz eine Veranstaltung erlebten, die Bezug nahm auf die New Yorker Christopher Street, wo es

Die 25. Auflage des Mainzer Christopher Street Day (vormals Mainzer Sommerschwüle) profitierte von einem super Wetter.  Fotos: Ralph Keim am 28. Juni 1969 zu Polizeigewalt gegen die Besucher und Gäste einer überwiegend von Homosexuellen besuchten Bar kam. In den Folgejahren demonstrierten Schwule und Lesben in den USA mit Demos und Para-

den für ihre Rechte. Als Christopher Street Day schwappte die Bewegung bald auf den europäischen Kontinent. In Mainz gab es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit viel Musik, live und aus der

Der Hype hat nachgelassen MARKTFRÜHSTÜCK › Durchlauf an Besuchern hat sich halbiert MAINZ – Der Hype um das Marktfrühstück hat wohl nachgelassen. Trotz schönstem Sommerwetter gab es am Samstag zwischen Gutenberg-Museum und dem Dom - dem Epizentrum des Marktfrühstücks - problemlos ein Durchkommen. Zwei Security-Mitarbeiter hatten eher damit zu tun, Touristen den Weg zu weisen statt für Ordnung zu sorgen. Zur Erinnerung: Vor zwei Monaten sorgten die Menschenmassen dafür, dass besonders Senioren und Mütter mit Kinderwagen einen Bogen um das Geschehen machten, weil es so gut wie kaum ein Durchkommen gab. Allerdings musste man am letzten Samstag im Juni zwei Dinge berücksichtigen: Die Urlaubszeit hat begonnen. Außerdem fand umweit des Marktfrühstücks auf dem Gutenbergplatz die Mainzer Sommerschwüle mit Bühnenprogramm statt. Dem Wetter entsprechend voll war es dort. Doch der für den Markt und das Marktfrühstück zuständige Dezenent Christopher Sitte hatte schon vor einigen Wochen festgestellt, dass sich der Durchlauf an Menschen gegenüber den ersten Wochen des Marktfrühstücks mit bis zu 8000 Besuchern nahezu halbiert habe.

Vor zwei Monaten gab es noch kein Durchkommen. Mittlerweile hat sich die Lage beim Marktfrühstück normalisiert.  Foto: Ralph Keim Damit reagierte der FPD-Dezernent jetzt auch auf eine Anfrage der CDU im Stadtrat. Ein wenig mehr Ruhe täte den Diskussionen um das Marktfrühstück grundsätzlich gut. Denn nach den ersten Wochen hatten sich schnell die Kritiker gemeldet, darunter auch etliche Marktbeschicker, die Däumchen drehten, während das überwiegend junge Publikum in erster Linie Wein konsumierte und sich dazu allerhöchstens eine Fleischwurst genehmigte. Auch gab es Ärger wegen zu stark alkoholiserter Besucher, die dann auch schon mal Ran-

dale machten. Sogar von rechtlichen Schritten gegen die Stadt war die Rede. Doch nicht nur Dezernent Sitte verteidigt das Marktgeschehen als unverzichtbare Attraktion an den Samstagen. Auch Oberbürgermeister Michael Ebling nutzt das samstägliche Angebot gerne, um damit die Schokoladenseite einer lebendigen und toleranten Stadt zu unterstreichen. Das Marktfrühstück wird noch bis Mitte November angeboten. 

von Ralph Keim

Konserve. An zahlreichen Infoständen warben Vereine und Initiatven, aber auch Parteien für die Interessen derjenigen, die das eigene Geschlecht vorziehen oder im falschen Körper auf die Welt gekommen sind. Die

Rosa Käppscher machten Lust auf die queere Fastnacht. Es gab Infos über spezielle Gay-Reisen. Die Stadtverwaltung präsentierte sich als Arbeitgeberin, die keinen wegen seiner sexuellen Ausrichtung diskriminiert. Später gab es eine Demo. Bunt natürlich, schrill und ohne jegliche Aggression. Dabei wurde der Stadtname Mainz neu definiert: M wie Mutig, a wie auf, i wie in, n wie neue, Z wie Zeiten – Mutig auf in neue Zeiten. Dabei machten die Teilnehmer nicht nur auf ihre eigenen Rech-

Locker, entspannt, ohne Aggressionen – so ging der Mainzer CSD über die Bühne. te (Stichwort Ehe für alle) aufmerksam, sondern auch darauf, dass dieses Recht in nicht wenigen osteuropäischen Ländern mit Füßen getreten wird. Als äußeres Zeichen war der Regenbogen auch in der Landeshauptstadt omnipräsent. Mainz für einen Tag im Zeichen des Regenbogens. 

von Ralph Keim


Anzeigensonderveröffentlichung • Juli 2018

SommerRätsel Foto: Michael Büscher/pixelio

Herausgeber: Medien Verlag Reiser GmbH · Kurt-Schumacher-Straße 56 · 55124 Mainz · Telefon 06131 57637-0 · Fax 06131 57637-19 · E-Mail: info@die-lokale-zeitung.de

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Mit Zuversicht an den Berufsstart sich angesichts des dramatischen Fachkräftemangels in den Unternehmen nie da gewesene Auswahl an Ausbildungsmöglichkeiten.“ Den Auszubildenden empfahl Günster, auf ihrem

künftigen Berufsweg ständige Lernbereitschaft zu zeigen: „Mit wachsendem Wettbewerbsdruck steigen die Anforderungen an die Beschäftigten. Berufliche Erfolge erzielen in diesem

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nische Hochschule (TH) Bingen bietet Studiengänge an, in denen Studierende während des Bachelors insgesamt bis zu einem Jahr ganz praktisch in Unternehmen arbeiten können. Diese Zeiten werden voll auf das Studium angerechnet, sodass die Studiendauer gleich bleibt. Für ein praxisintegrierendes Studium spricht vieles: Man kann erste Berufserfahrungen sammeln, Kontakte knüpfen, die eigenen Berufsvorstellungen überprüfen und nicht zuletzt während des Studiums auch noch Geld verdienen. Diese Studienform gehört zu den so genannten dualen Studiengängen. Es verbindet akademische Bildung mit dem Beruf, der Ausbildung oder mit Praxi in Unternehmen. Marcel Espenschied, der Regenerative Energiewirtschaft und Versorgungstechnik studiert, freut sich schon auf die Zeit im Unternehmen: „Durch das praxisintegrierende Studium kann ich die Kenntnisse

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Vier praxisintegrierende Studiengänge bietet die TH Bingen zum Wintersemester an. Foto: TH Bingen aus meinen Studienfächern direkt in Projekte umzusetzen.“ Bereits im Angebot an der TH Bingen sind die Studiengänge Biotechnologie, Energie- und Verfahrenstechnik sowie Regenerative Energiewirtschaft und Versorgungstechnik. Ab dem Wintersemester zieht auch der Umweltschutz nach. „Für das praxisintegrierende Angebot arbeiten wir eng mit den Unternehmen zusammen“, erklärt Martin Pudlik, Professor für Regenerative Energiewirtschaft. So könnten beide Seiten vonein-

ander lernen. Auch der TH-Präsident Klaus Becker ist von dem Konzept überzeugt: „Die Studierenden können schon während des Studiums Arbeitskontakte knüpfen.“ Für den Studenten Marcel Espenschied steht jedenfalls schon fest: Ab dem vierten Semester will er ab und zu den Hörsaal gegen die Berufswelt tauschen. Weiterführende Infos unter www.th-bingen.de/studium.

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UNABHÄNGIGES MONATSMAGAZIN

Tiefsinnig auf unterschiedliche Weise Mit dem Juz-Team VG-KULTURFRAUEN › Lauschiger Abend mit zwei Autoren im Garten des Metternicher Hofes nach Hogwarts

BODENHEIM – Zwei Autoren, die sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, eine Gruppe von 20 Kulturfrauen und das herrliche Ambiente im Garten des Metternicher Hofes, ein lauer Sommerabend und ein feines Büffet, die Zutaten bei der Veranstaltung der Kulturfrauen der Verbandsgemeinde Bodenheim mit ihrer Vorsitzenden Anne Jaeger hätten nicht erfreulicher zusammenpassen können. Organsiert von Kulturfrau Edeltraud Heers waren die Autoren Birgit Loos und Thomas W. Krüger geladen, aus ihren Werken zu lesen. Das ging bis in den späten Abend, denn die Frauen wollten noch so allerhand wissen und die beiden „Vorleser“ stellten sich dem gerne. Den Bezug zwischen Verein und dem Dorfbüro stellte Michaela Brauburger her, selbst Kulturfrau und Eigentümerin des wunderschönen Anwesens. Birgit Loos, in Bodenheim geboren und aufgewachsen, zeigt in ihren Kurzgeschichten und Romanen, viel Gespür für menschliche Regungen, eine hohe Beobachtungsgabe und ausgeprägte Feinsinnigkeit. Der Kern dessen, was sie in lockerer Sprache ausdrückt, ist allerdings weit mehr als bloße Unterhaltung. Eine Geschichte aus dem Band „Die Facetten des

Lebens“ hatte es den Frauen im Publikum besonders angetan und einige erkannten sich darin wieder. Da kamen Emotionen hoch. Die Story handelt vom wachsenden Selbstbewusstsein einer Frau, die ihren ganz eigenen Wert entdeckt nach Jahren der Knechtung. Ermutigend für Loos` Geschlechtsgenossinnen und möglicherweise ein Schock für die Männerwelt, die vielleicht bislang unbekannte Facetten entdeckt. Doch das Ende dessen, auf geniale Weise überraschend, wird hier nicht verraten. Thomas Krüger, der einzige Mann in der Runde, lächelte, erst

ungläubig, dann solidarisch mit den Frauen. Nun wendet sich Loos einem anderen Genre zu. „Rico´s Lied“ rollt die Aufarbeitung einer Familientragödie auf. Thomas W. Krüger ist fasziniert von Geschichte und seine Romane vereinen mehrere Elemente: Mystery, Okkultismus, Krimi und Historie. Jetzt hat der im Westerwald lebende und überwiegend im Rhein-Main-Gebiet arbeitende Informatiker den dritten Band seiner Andvari-Romanreihe geliefert: „Der Fluch der Andvari – Offenbarung“ erscheint im Dezember. Seine Mission: Geschichtsvermittlung

in einer spanenden Story zu betreiben. Die Themen reichen weit: Er beschäftigte sich mit Ägypten, der Nibelungen-Saga, den Templern und sogar Atlantis. Die neueren Romane spielen im Rhein-Main-Gebiet, wo er sich die Handlungsorte ausguckt und sie in die Geschichten einarbeitet. Ist bei Loos die Überraschung geplant, kann sie bei Krüger dem Unbewussten entstammen: „Manchmal entwickelt sich eine Geschichte anders.“



von Helene Braun Einen magischen Nachmittag durften zwölf Kinder mit dem Juz-Team Laubenheim verbringen. Gerade wird Butterbier zubereitet mit Yasemin Kara und Esther Vogt.  Foto: Helene Braun

Nach der ersten Leserunde setzten sich die Akteure für unser Foto zusammen: v.l. Birgit Loos, Michael Brauburger, Edeltraud Heers, Thomas Krüger, Anne Jaeger.  Foto: Helene Braun

Schlüsselsätze geben Aufschluss AUFSTELLUNGEN › Selbstbewusstsein und Begeisterung für das Leben gewinnen LAUBENHEIM – Wie soll ich mich entscheiden, warum hat mich gerade diese oder jene Krankheit getroffen, warum bin ich nicht zufrieden? Diesen Fragen kann man auf den Grund gehen. Mit Hilfe. Die Therapeutin IlseMarie Strotkötter sagt dazu: „Wer im Alltag Unzufriedenheiten erlebt und die Ursachen nicht kennt, hat oft Themen im Hintergrund, die unbewusst wirken. Sie beeinflussen unser tägliches Verhalten.“ Krankheiten, Depression, Alkoholismus in der Familie? Auf den Grund gehen könne man dem durch das Aufstellen, auch bekannt unter dem Begriff Familienaufstellungen. Nicht immer muss es die Familie sein, es gibt sehr viele weitere Systeme, den Arbeitsplatz, das Team, den Verein. Durch das Aufstellen, und das ist wörtlich gemeint, mit Symbolen oder menschlichen Stellvertretern, kann man die Themen sichtbar machen und erkennen, dass man vieles unbewusst übernommen hat. Vieles aus der Familie eben, denn die prägt uns als erstes. Man erar-

Auch Krankheiten können verdeckte Probleme als Ursache haben. Und es gibt Hilfe.  Foto: Helene Braun beitet sich Lösungen für Veränderungen. Es geht auch komplexer: Vor welchen Gefühlen habe ich Angst? Was will ich nicht fühlen, so dass ich mich immer wieder gegen Veränderungen entscheide? Das Gefühl „ich will davon nichts mehr hören“ kann beispielsweise einen Hörsturz verursachen, ohne dass man den Zusammenhang erkennt. Dieses Aufstellen bietet die Therapeutin und Diplom-Sozialpädagogin in ihrem Seminarhaus in Laubenheim regelmäßig für offene Gruppen oder einzeln

an. Man kann als AufstellerIn das eigene Thema bearbeiten oder eine Rolle als StellvertreterIn zu übernehmen. Ilse-Marie Strotkötter sagt: „Auch in der Stellvertreterrolle passiert sehr viel.“ Es müssen auch nicht immer schwere Themen sein, es geht auch Entscheidungen. Etwa herauszufinden, wie es sich anfühlt, wenn man den Arbeitsplatz wechseln oder umziehen will. Dem Coach kommt hier eine besondere Rolle zu, da bei komplexen Anliegen fast im-

mer verdeckte und unbewusste Faktoren eine Rolle spielen. Der Coach macht diese für den Klienten erkennbar. In Systemaufstellungen können jegliche Lebensthemen angeschaut und bearbeitet werden. „Oftmals befinden wir uns in gedanklichen Sackgassen und haben das Gefühl, wir beschäftigen uns ständig mit immer dem gleichen Thema, ohne eine wirkliche Lösung zu finden“, so Strotkötter, die gleich vier therapeutische Ausbildungen in ihrem eigenen Gepäck hat. Aber man kann sich von alten Mustern verabschieden. „Was wir daraus gewinnen, ist Lebendigkeit, Selbstbewusstsein und Begeisterung für das Leben“, so Ilse-Marie Strotkötter abschließend. Die nächsten Termine sind am Samstag, 8. September und am 17. November. Anmeldung 06131/87537, info@wirkraumton.de. Weitere Infos unter www.wirkraum-ton.de. 

FERIENKARTE › Harry-Potter-Nachmittag mit Zauberstab und Krawatte

von Helene Braun

LAUBENHEIM – Gerade ist Betreuerin Yasemin Kara mit Kollegin Ester Vogt dabei, ein paar Kindern das mit dem Karamellisieren zu erklären und rührt Butter und brauen Zucker in einem Topf auf einer Kochplatte. Es soll Butterbier geben, ohne Alkohol natürlich, wie in der HogwartsSchule für Hexerei und Zauberei. Noch Milch und Vanille dazu und schaumig schlagen. Das war nicht das einzige, was die Kinder beim Harry-PotterNachmittag im Jugendzentrum in Laubenheim erwartete. Verkleidet wie vom Jugendzentrum ausdrücklich erlaubt, ist kaum eins der acht bis 14-jährigen Kinder, dafür macht das Basteln der Ausstattung umso mehr Spaß. Nach nicht allzu langer Zeit hat jeder seine Krawatte mit dem entsprechenden Wappen der jeweiligen Häuser fertig und trägt sie mit Stolz. Einer hat auf seinem Pappschlips mit schicken Streifen das Wappen Huffelpuff in kunstvollen Buchstaben appliziert. Hufflepuff ist eines der vier Häuser der Hogwarts-Schule und zeichnet sich besonders durch treue

Freunde aus, aber auch durch lernwillige Schüler. Ein anderer fühlt sich mehr mit den Haus Gryffindor verbunden. So hat jedes Kind seine Vorlieben, denn sie kennen sich aus. Esther Vogt sagt am Rande: „Zwölf Kinder konnten sich anmelden, zwölf sind gekommen und es sind mehrere Jungen dabei.“ Das sei ungewöhnlich, aber sehr positiv, denn die Bücherwelt bleibt sonst eher den Mädchen vorbehalten. Eines der Kinder hat alle Bände gelesen bis auf den letzten. Andere lesen auch. „Das wollen wir damit natürlich weiter fördern“, so die Pädagogin zum Angebot. „Manche haben auch Filme gesehen, aber die Kinder können sich durchaus für das Lesen begeistern“, so Vogt weiter. Im Vorbeigehen wird noch kurz mit Unterstützung des Zauberstabs ein Entwaffnungszauber über die anwesende Journalistin der Lokalen Zeitung gesprochen, dann geht´s an den Kesselkuchen, ebenfalls eine Hogwarts-Spezialität. 

von Helene Braun

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„Als Pfarrer muss man Schwimmer sein“ ABSCHIED › Pfarrer Reinhold Ricker geht nach 24 Jahren in Nackenheim in den Ruhestand NACKENHEIM – Sein Humor kommt trocken und treffsicher, sehr plötzlich und manchmal auch gesalzen – auch im Gottesdienst. Dann sagen die katholischen Gläubigen von St. Gereon: Heute hat er wieder „geschennt“. Pfarrer Reinhold Ricker ist in 24 Jahren Teil seiner Gemeinde geworden. Am 14. Oktober wird er feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Die Nackenheimer bedauern dies sehr. „Ich bin gern hier und ich mag auch die Nackenheimer sehr gern, aber einmal muss es ja sein“, resümiert er lakonisch im Gespräch mit der Lokalen Zeitung. Zwischendurch klingelt das Telefon häufig, hinter ihm sieht man den Jahreskalender an der Wand, vollgeschrieben und mit Haftnotizen beklebt. Der Computer, die „Höllenmaschine“, läuft, daneben eine Jesusfigur und das Brevier. Den Menschen im Blick Der Eindruck, den er in diesem Gespräch hinterlässt: Hier ist ein Mensch, ein gläubiger, und sein seelsorgerisches Handeln hatte immer auch den Menschen im Blick. Einer, dem man vertrauen

Pfarrer Ricker: „Jeder, der getauft ist, ist in die Kirche berufen und aufgerufen, sie zu gestalten.“ Foto: Helene Braun ihre Not wahrnehmen.“ Sagt aber jemand, die Kirche müsse sich ändern, dann gibt Ricker zur Antwort: „Wir sind doch die Kirche, dann fang mal an.“

kann und der auch mutig genug ist, menschliche Schwächen zu zeigen. „Manchmal wollte ich weg“, räumt er ehrlicherweise ein. Dann sagten die Nackenheimer: „Jetzt droht er wieder.“ Aber er blieb, 24 Jahre lang. Beim Erzählen denkt Ricker auch seine Anfänge, seine Wurzeln zurück, spricht über sein theologisches Verständnis und wie er Seelsorge betrieb. Seel-

sorge, das ist überhaupt sein Ding. Der verstorbene Mainzer Weihbischof Dr. Werner Guballa war sein enger Vertrauter. Wir alle sind die Kirche „Ich habe immer versucht, mit den Menschen zu leben, Freud` und Leid mit ihnen zu teilen“, sagt Ricker. Das geschehe beileibe nicht nur im Gottesdienst oder in der persönlichen Betreu-

ung, wenn jemand gestorben ist. Ricker nutzte auch immer die Gelegenheit zum Gespräch bei den ganz alltäglichen Dingen: beim Spaziergang mit seinem geliebten Terrier Timmy, beim Einkaufen, auf der Straße. „Mein Hund ist das Medium, so erreiche ich auch die, die nicht in die Kirche gehen.“ Und er fügt an: „Wir müssen heute als Kirche auf die Menschen zugehen und

Seelische Vorbereitung Sein Beruf bringt auch sehr Schweres mit sich. Gleich zu Beginn als Diakon hatte er es mit einem Suizid zu tun, einem sehr grausam ausgeführten dazu. Dazu befindet Ricker: „Da kann ich nicht in ein Buch gucken. Als Pfarrer muss man Schwimmer sein.“ Die Zeit im Priesterseminar dagegen bezeichnet er eher als Oase. „Da schwimmt man so mit.“ Schon als Kriegsdienstverweigerer in einer neurologischen Klinik kam er ganz nah mit dem Tod in Kontakt. Das bereitete ihn seelisch vor. Berufswahl und Berufung Doch nicht von Anfang stand die Berufswahl fest. Als jüngstes Kind in der Familie, sie hatten eine Bäckerei, sollte er

diese später übernehmen. Wegen eines Herzklappenfehlers, von einer frühen Diphterie herrührend, aber sagten die Ärzte „nein“. Sein Heimatpfarrer in Rembrücken habe ihn sehr geprägt. Ihm wollte er nacheifern, war Organist, Küster, bei der Katholischen Jugend. Der Vater meinte dazu: „Du kannst Pfarrer werden, aber erst lernst du einen richtigen Beruf.“ So kam es, dass Reinhold Ricker Industriekaufmann wurde, in der Finanzbuchhaltung und auch im elterlichen Betrieb arbeitete, bevor er mit dem vom Vater spendierten Opel Manta als „Spätberufener“ zum ClemensHofbauer-Kolleg nach Bad Driburg in Ostwestfalen aufbrach. Er studierte in Mainz und Wien. Im Ruhestand will er viel lesen, Biographien vor allem, sich seinem Hund widmen und vielleicht noch mehr Tiere anschaffen, auf jeden Fall aber ein Aquarium, und sich aus der Gemeindearbeit völlig zurückziehen.



von Helene Braun

3.000 Euro für guten Zweck bei Golf-Cup erspielt VOLKSBANK ALZEY-WORMS › Benefiz-Golfturnier beschert Donnerclub Nackenheim Geldsegen NACKENHEIM / MOMMENHEIM – Knapp 80 Teilnehmer haben beim Benefiz-Golfturnier der Volksbank Alzey-Worms zu Gunsten des Freizeittreffs Donnerclub Nackenheim einen Betrag von 3.000 Euro erspielt. Das Turnier wurde auf der Golfanlage Domtal Mommenheim ausgetragen. „Wieder ein sensationelles Ergebnis“, freute sich Armin Bork, Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms, über

die stolze Spendensumme. Der Geldsegen kommt dem Donnerclub Nackenheim zugute, einem Freizeittreff für Jugendliche mit Beeinträchtigungen in der Verbandgemeinde Bodenheim. Den großen Scheck überreichte Armin Bork mit Vorstandskollegen Dieter Steffan, Günter Brück und Tobias Schmitz bei der Siegerehrung am vergangenen Freitag an die Vertreter des Donnerclub Nackenheim, Klaus Böhm und Gerhard Kiefer.

In seiner Begrüßung der Golfspieler betonte Armin Bork: „Für das Engagement und die Spendenbereitschaft unserer Teilnehmer sind wir sehr dankbar.“ Bork erläuterte, dass das Turnier der Volksbank AlzeyWorms seit ihrer Fusion mit der VR-Bank Mainz im jährlichen Wechsel auf der Golfanlage Domtal-Mommenheim und dem Hofgut Wißberg in St. Johann unter dem Motto „Golfen für den guten Zweck“ ausgetragen werde. Höhepunkt des Turniers, das sich durch besondere Scoringergebnisse auszeichnete, war neben der Überreichung des Spendenschecks die abendliche Siegerehrung in elegantem Ambiente durch Armin Bork und Dieter Steffan vom Vorstand der Bank. Dabei dankten Bork und Steffan den Sportlern für die hohe Beteiligung, das faire, begeisternde Spiel und vor allem für die großzügigen Einzelspenden der Spieler. 15 Preise gab es zu gewinnen, darunter jeweils erste Bruttopreise Damen und Herren sowie drei Netto-Preise in den Klassen A, B und C. Mit „Nearest to the Pin“ und „Longest Drive“ schrieb die Bank zwei begehrte

Klaus Böhm und Gerhard Kiefer, Vertreter des Freizeittreffs Donnerclub Nackenheim, nehmen den Spendenscheck von Armin Bork, Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms, und den Vorstandsmitgliedern der Bank entgegen. v.l. Dieter Steffan, Armin Bork, Gerhard Kiefer, Klaus Böhm, Günter Brück, Tobias Schmitz.  Foto: Volksbank Alzey-Worms eG, Rudolf Uhrig Sonderpreise für Damen und Herren aus, denen es gelang, ihren ersten Schlag am nächsten zur Fahne zu platzieren beziehungsweise den längsten Abschlag zu machen. Gewinner dieses regionalen Golfevents ist neben den Spielern der engagierte Jugend- und Freizeittreff aus Nackenheim, der sich über die Spende freuen darf. Klaus Böhm bedankte sich ausdrücklich für die hohe Spendenbereitschaft der Tur-

nierteilnehmer. Der Donnerclub Nackenheim bringt Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigungen und Behinderungen mit Gleichaltrigen zusammen. Im Freizeittreff lernen die Jugendlichen ihre eigenen Stärken zu erkennen und erhalten vielfältige Möglichkeiten, diese auf dem Weg in ihre Selbstständigkeit weiter zu entwickeln. Mit dem Betrag, so Klaus Böhm, werde den Jugendlichen alters- und entwicklungsgemäße Selbster-

fahrung und stärkeres Selbstbewusstsein vermittelt und den Familien Freiräume und Entlastung geboten. Bei den Golfturnieren der Volksbank Alzey-Worms wurden in den letzten 10 Jahren über 46.000 Euro ergolft, die sozialen Institutionen im Geschäftsgebiet der Bank zugutekamen.

red


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WEINFEST

IN

NACKENHEIM

Willkommen zum Weinfest im fröhlichen Weinberg! GRUSSWORT › von Margit Grub Nach den Neuerungen im vergangenen Jahr hat unser Fest das Gütesiegel der Dachmarke Rheinhessen „Ausgezeichnetes Weinfest“ erhalten. Dieses Zertifikat wird offiziell bei der Eröffnung unseres Weinfestes am Freitag, 20. Juli 2018 um 19 Uhr überreicht. Zu diesem Ereignis werden viele Ehrengäste erwartet. Wir haben uns angestrengt das Nackenheimer Weinfest in diesem Jahr weiter zu verbessern. Die Weinmeile zieht sich vom Carl-Gunderloch-Platz am

Rathaus vorbei die Weinbergstraße hoch bis zum Forum Vinum und bietet für alle Altersgruppen etwas.

auf Sonntag verkehren Sonderzüge Richtung Mainz und Richtung Worms. Ebenfalls wird an den Tagen Freitag und Samstag ein Busverkehr für die Nachbargemeinden Gau-Bischofsheim, Harxheim und Lörzweiler zum Weinfest angeboten. Zu unserem Weinfest im fröhlichen Weinberg lade ich Sie herzlich ein!

Margit Grub. Foto: privat

Attraktionen für Kinder finden Sie jetzt im oberen Bereich. Weinstände und schöne Innenhöfe sind über die ganze Strecke verteilt, so dass Sie unser attraktives Weinglas gut nutzen können. Auch in diesem Jahr ist wieder für den sicheren Heimweg gesorgt. In den Nächten von Freitag und Samstag sowie Samstag



Ihre/Eure Margit Grub Ortsbürgermeisterin

Nackenheim im Fröhlichen Weinberg WEINFEST › Von Rheinhessen Wein auditiert und ausgezeichnet NACKENHEIM – Jede Menge leckere Weine, vielfältige kulinarische Köstlichkeiten und ein abwechslungsreiches Musikprogramm – das Nackenheimer Weinfest bietet vom Freitag bis Montag wieder für jeden Geschmack etwas. Und das Ganze eingerahmt in einer schönen Kulisse und in entspannter Atmosphäre. Das hätte Carl Zuckmayer auch gefallen. Schon zum Auftakt am Freitag brennt gleich so richtig die Luft: Direkt nach der Eröffnung mit dem HVV, Ortsbürgermeisterin Margit Grub und der Rheinhessischen Weinprinzessin Katja Hattemer spielt Andy Ost live ab ca. 19 Uhr auf der Bühne und danach startet um 22:45 Uhr das spektakuläre Höhenfeuerwerk. Das Weinfest wurde im vergangenen Jahr von Rheinhessen Wein e.V. auditiert und ausgezeichnet. Das offizielle Zertifikat wird zur Eröffnung des Weinfestes 2018 an den Heimat- und Verkehrsverein überreicht. Erstmalig präsentierte sich der HVV unter Federführung des Ausschusses Ortsverschönerung & Tourismus mit einem eigenen Weinstand. Nicht nur das Angebot an ortseigenen Weinen

Bereits am Mittwoch, 18. Juli, wird traditionell wieder am Rheinterrassenweg „alte Mistkaut“ mit der Eröffnungsweinprobe gefeiert. Fotos: Helene Braun

Kinderschminken mit Airbrush auf dem Rathausplatz (Ende ca. 16:30 Uhr); 18:00 Uhr Bühnenprogamm.

Montag, 23. Juli – 18:00 Uhr Öffnung der Weinstände und Höder Jugend von Nackenheim fe, 19:30 Uhr Festausklang mit (Templer); 12:00 Uhr Grillspe- Bühnenprogramm. zialitäten im neuen Gutshof – Weingut Gunderloch; 15:00 Uhr Luftballonwettbewerb und  von Helene Braun

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konnte die Weinfestbesucher überzeugen. Auch das innovative Layout der Weinkarte wurde von der Jury besonders hervorgehoben. Der Frauenkreis der Katholischen Gemeinde St. Gereon bietet am Sonntag, 22. Juli, ab 13 Uhr, leckeren Kuchen im Pfarrhof an. Kuchenspenden erwünscht. Jede Menge Sonderbusse fahren aus den Ortschaften der Verbandsgemeinde an diesen Tagen nach Nackenheim, wo der Fröhliche Weinberg wartet. Be-

reits am Mittwoch, 18. Juli, wird traditionell wieder am Rheinterrassenweg „alte Mistkaut“ mit der Eröffnungsweinprobe gefeiert. Von Helene Braun

NET” und Bühnenprogramm im gesamten Weindorf. 22:45 Uhr Großes Höhenfeuerwerk – Gute Beobachtungsmöglichkeiten im gesamten Weindorf

PROGRAMM: Freitag, 20. Juli – 18:00 Uhr Öffnung der Weinstände und Höfe zum Eintrinkabend; 19:00 Uhr Eröffnung durch die Rheinhessische den MGV, das CZ Ensemble und Begrüßung der Gäste auf dem Rathausplatz. Anschließende Urkundenüberreichung ”Rheinhessen AUSGEZEICH-

Samstag, 21. Juli – 18:00 Uhr Öffnung der Weinstände und Höfe; 19:00 Uhr Bühnenprogramm Sonntag, 22. Juli – 11:00 Uhr Öffnung der Cafeteria, Weinstände und Höfe, Lounge-Musik im St. Gereon bei Weck, Worscht und Woi, Weinfrühstück mit Lions live Catering beim Stand

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Ricker: „Nur die Wahrheit hat Bestand“ Bühne frei für die JOHANNISFEUER › Margit Grub will das Brauchtum erhalten Kitakinder

NACKENHEIM – Man denke 625 Jahre zurück: da wurde Johannes Nepomuk mit zwei weiteren Geistlichen durch König Wenzel gefangengenommen. Wenzel IV. wollte erfahren, was seine Frau dem Priester unter dem Siegel des Beichtgeheimnisses anvertraut hatte. Doch Johannes wahrte das Geheimnis trotz grausamer Folter. Am Ende stand der Tod, doch er schwieg. An St. Johannis ging die Prozession mit den St. Nepomuk-Bläsern vom katholischen Pfarrzentrum zum Rheinufer bis hin zur Statue. Pfarrer Reinhold Ricker sagte bei der anschließenden Andacht, während Ortsbürgermeisterin Margit Grub ihm das Mikrofon hielt: „Johannes Nepomuk wurde zum Patron des Beichtgeheimnisses, aber er kann uns alle mahnen, dass schweigen können eine wichtige Eigenschaft ist.“ Und: „Menschen mit klaren Aussagen und Treue zu ihrem Wort sind selten geworden.“ Leichter sei es, sich anzupassen im Netzt von Beziehungen, Notlüge, Korruption. „Aber auf Dauer hat nur die Wahrheit Bestand.“ Seit mehr als 200 Jahren versammeln sich die Nackenheimer vor der Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk, der, in einer Art Schutzgehäuse vor Vandalismus und Witterung geschützt, direkt gegenüber dem Schiffermast sein Amt als Brüc-

GEMEINDE › Anbau der Kita eingeweiht beim Tag der offenen Tür

kenheiliger versieht. Hier floss früher der Eichelsbach in den Rhein. Mit dabei sind immer die Jugendfeuerwehr, die die Feuerstelle sichert, die Feuerwehr, die Brezeln und Getränke bereithält und die KJN mit Stockbrot-Teig für die Kinder. Dann zündete die Feuerwehr das Johannisfeuer an und die Dämmerung brach langsam herein. Eine rundum schöne Tradition, die jedes Mal eine Menge Menschen anlockt aus allen Generationen, aber eben nicht mehr so viele wie früher einmal. Margit Grub möchte dieses Brauchtum bewahren. „Ich möchte, dass wir unser Brauchtum weiterführen, für

Die Prozession mit den St. Nepomuk-Bläsern ging vom katholischen Pfarrzentrum bis zur Statue am Rheinufer. Foto: Helene Braun unsere Kinder, damit sie sehen, wie schön es bei uns ist.“ Nun will sie noch Liederhefte drucken lassen, damit noch mehr Menschen mitsingen können. Bei der Statue in Nackenheim ist der aus der Barockzeit stammende Sockel der wertvollste Teil. Die Figur selbst ist aus Terrakotta und wurde vor rund dreißig Jahren von einem Betrunkenen „liebevoll umarmt“ und beschädigt. Auch beim Feu-

er ging nicht immer alles glatt. War es in der Vergangenheit der Ehrgeiz der jungen Leute einen möglichst großen Holzhaufen und damit ein hohes Feuer zu bekommen, so muss man sich heute einschränken. Durch die Umgehungsstraße der B 9 ist der Ort des Feuers näher an die Häuser gerückt, die Feuerwehr baut zur Sicherheit eine Wasserwand auf. Dennoch wurden vor zwei Jahrzehnten bei dem direkt gegenüberliegenden Haus Kunststoffrollläden in Mitleidenschaft gezogen und mussten ersetzt werden.

Vor allem die Jüngsten, nämlich Kinder ab zwei Jahren, werden im Erweiterungsbau untergebracht.  Foto: Margit Dörr

LÖRZWEILER – „Bühne frei für Großeltern, Kinder und neudie Kitakinder“, rief Ute Beye- gierige Besucher in den neuen Mundt, die erste Beigeordnete Räumlichkeiten. der Gemeinde bei der Eröffnung Vor allem die Jüngsten, nämdes Erweiterungsbaus der Kita. lich Kinder ab zwei Jahren, Auch wenn sie damit auf den Be- werden im Erweiterungsbau ginn eines Tanzes, den die Klei- untergebracht. Aber auch ein nen eingeübt hatten, aufmerk- Personalraum, ein Mehrzwecksam machte, so wurde mit der raum, ein Bewegungsraum und  von Helene Braun Erweiterung auch im übertra- Sanitärräume sind entstanden. genen Sinne eine tolle „Bühne“ Insgesamt gibt es nun Platz für für den Lörzweiler Nachwuchs 120 Kinder. Wie Leiterin Cargeschaffen. men Herrmann mitteilte, wer„Für euch und für eure Nach- den ab August 97 Kinder betreut folger“, meinte Ortsbürgermei- werden, bis zum Ende des Kitaster Michael Christ schmun- jahres werden voraussichtlich zelnd zu den Kindern. Bei der alle Plätze belegt sein. Einweihung und dem damit Jahr fand auch ein Kinderkoch- verbundenen Tag der offenen  von Margit Dörr kurs statt“, verriet er. Die Kinder Tür drängten sich viele Eltern, können mit ihrem neu erworbenen Wissen die Rezepte zu Hause nachkochen und es sich gemeinsam mit den Eltern so ThomasSchneider·RaumausstatterMeister richtig schmecken lassen. Nur AlexAusbildungsstelle Schneider · Maler- undab Lackierer Meister Juli / Aug. das Einkaufen sollten sie nicht Ausbildungsstelle ab Juli / Aug. vergessen, das hatte ihnen der als Maler- und Lackierer/in Jugendpfleger abgenommen, als Malerund Lackierer/in schriftl. Bewerbung erbeten. teils frische und teils haltbar Bei Eignung übertarifliche Bezahlung möglich. schriftl. Bewerbung erbeten. gemachte Zutaten. Spannendes Bei Eignung übertarifliche Bezahlung möglich. Mal was Anderes Teigrühren, das exakte Schnei55296 Harxheim · Bahnhofstraße 25A Mal was Anderes den des Gemüses – während 2038 Jahre feiern mit uns Telefon 0Mal 61 / 90–was 27 67 · Sie Fax 0 61 38 / 90 27 69 Anderes info@schneider-raumausstattung.de dessen brutzelte das gemischte 5% Aktionsrabatt monatlich Mal was auf Anderes schneider-raumausstattung.de / schneider-meistermaler.de Hackfleisch mit samt den Zwiewechselnde Aktionen  Schneider Meisterbetrieb beln in einem induktionsgeeigneten Topf auf einer Solopatte – und so wie die Tomatensoße vor sich hin köchelte, war es eine richtig komplexe Gemeinschaftsarbeit. Groß war die Begeisterung der kleinen Köche beim Verkosten ihrer Kreationen. Wer einmal die wichtigen Handgriffe gelernt hat, greift später nicht zur Fertigmischung im Päckchen.

Kochworkshop jedes Jahr ein Renner

FERIENPROGRAMM › Keine Plätze mehr frei beim Chili Kochen und Pfannkuchen Backen

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Das lästige Zwiebelschneiden musste auch erledigt werden, trotz der Tränen.  Foto: Claudia Röhrich den Küchenalltag. Zusammen mit den großen Küchenmeistern wurden in vier Teams Chili, Tomatensoße, Sour Creme, Pfannkuchen, Salat und ein niederkalifornischer Cocktail mit gezuckerten Glasrändern zubereitet. Auch an das Aufräumen später wurde gedacht. Ob die talentierten Köche den Beruf des Kochs dann auch mal tatsächlich ausüben wollen und

werden, stand noch in den Sternen. Henri Bick war jedenfalls glücklich über das große Interesse der Mädchen und Jungen an seinem Angebot: Die Teilnehmerzahl überstieg sogar die eigentlich vorgesehene. Seine Intention war es, den Kindern einen Tag voller Spaß, kulinarischer Eindrücke und wertvoller Tipps zu schenken. „Letztes

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NACKENHEIM – „Lerne, wie man lecker und gesund mit frischen Zutaten kocht, beim Kochen Kulinarik-Workshop“, hieß es im Ferienprogramm der VG Bodenheim. Zwölf Nachwuchsköche, davon zwei Jungen, haben bei diesem Event im Katholischen Pfarrzentrum Nackenheim mitgemacht. Anschließend aßen sie gemeinsam ihre leckeren Gerichte. Veranstalter war das VG Kinder- und Jugendbüro mit Jugendpfleger Henri Bick. In den Räumen mit eingebauter Küche konnten sie unter fachkundiger Anleitung von zwei Helfern und dem Jugendpfleger nach verschiedenen Rezepturen Speisen zubereiten. „Die sehen ja lecker aus! Da würde ich ja jetzt schon zu gern naschen“, schwärmten einige Kinder beim Blick auf die frisch gebackenen Pfannkuchen. Kinder ab einem Alter von sechs Jahren bekamen hier nicht nur die Möglichkeit, sich selbst auszuprobieren, sondern sie erhielten auch Einblicke in



von Claudia Röhrich

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Als man Musik noch zurückspulen konnte VOLKSFEST › Kerb in Bischem GAU-BISCHOFSHEIM – Wenn ein Kennen Sie noch Titel wie Ort 1250 Jahre alt wird, dann „Children of the Revolution“ muss man das einfach feiern, oder „American Pie“ oder auch und gerade, wenn es ein „Message in a Bottle“? rheinhessischer Ort ist. Aber Die Free Electric Band aus Offen1249 Jahre? Auf jeden Fall habach kann sie sogar spielen. Foto: Helene Braun ben der Arbeitskreis Kerb und der Jahrgang 1999/2000 an der gemeinsam mit den ortsansäsdiesjährigen Kerb im Unterhof mit dem Familienshowabend sigen Vereinen und Gruppieunter dem Motto „Jubiläumsrungen plant und durchführt. Gala 1249 Jahre Bischem“ groTraditionell wird die Kerb mit dem Aufstellen des Kerbebaums ßes Aufsehen mit Moderator durch die Kerbejugend eröffnet. Volker Pietzsch erregt, im Dorf Das war in diesem Jahr nicht und drumherum. Seit dem Jahr 2000 gibt es stände, sondern auch ein bunt Vorbereitungen erfolgen im anders. Aber es war auch für Unterin Gau-Bischofsheim nicht gemischtes viertägiges Büh- Rahmen eines ehrenamtlichen nur Karussells und Süßwaren- nenprogramm. Die gesamten Arbeitskreises, welcher das Fest haltung an den anderen Tagen

gesorgt. Für die Kinder gab´s wie immer ein alternatives Kinder- und Jugendprogramm im angrenzenden Park. Ein „Jahrmarkt“ mit vielen Spielstationen, Hüpfburg und weiteren Attraktionen beschäftigte die Kinder und ließ die Erwachsenen unter dem Schutz des Riesenpavillons im Unterhof gut essen, trinken und die Gemeinschaft pflegen. Oder einmal das Landfrauencafé besuchen, das sich seit einigen Jahren im Bürgerhaus etabliert hat. Tanz-, Show- und Musikeinlagen der Kinder- und Jugendabteilungen der ortsansässigen

Vereine sowie der Gruppierungen des Kindergartens und der Grundschule bildeten einen weiteren Höhepunkt. So toll und so ausgefeilt ist das Programm und so beliebt, dass auch am Montagabend noch zahlreiche Gäste dem Bühnenprogramm lauschten, wo die „Free-Electric-Band“ in den 70er-Jahre-Rock zurück entführte. Sechs Musiker, sechs verschiedene musikalische Herkünfte, aber alle gehen voll auf in dieser Idee: Als man Musik noch zurückspulen konnte. 

von Helene Braun

Begeisterung bei der Ferienbetreuung FERIENPROGRAMM › Spielerische Sinneserfahrung bei den Bodenheimer Ferienspielen GAU-BISCHOFSHEIM – In den Ferien findet in der VG Bodenheim regelmäßig ein Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche statt. Das Sommerferienprogramm im Jugendtreff Gau-Bischofsheim befindet sich im Alten Bahnhof, es ist mit vielen Workshops gespickt. Über kleine Wahrnehmungsübungen lernten aufgeweckte Grundschüler ausgewählte Sinnesorgane kennen, die sie zum Fühlen animierten. Hören, Schmecken, Riechen, Sehen und Tasten, das sind die fünf Sinne, die die Kinder fix zusammentrugen. Manchmal täuschen die Sinne aber auch.

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ENGEL

Zwei Mädchen und sieben Jungs wollten ihnen daher in ihrer zweiten Ferienwoche mit handelsüblichen Mittel auf den Grund gehen. Wichtig für diesen Forschertag war ein selbstgebasteltes Leporello, in das die Experimente und deren Ausgänge mitprotokoliert wurden, um sich später dran erinnern zu können. Eine kleine Teilnehmerin kommt erst nach den Ferien in die Schule, da half schon mal die Leiterin mit dem Schreiben, sonst griff ihr ihre Tischnachbarin liebevoll unter die Arme. Ebenso bedeutend ist auch unser Sinn für das Gleichgewicht, der manchmal als sechster Sinn

DES

Diese beiden Jungen waren startklar zum Dreibeinspiel. In Paaren messen die Spieler bei diesem Geschicklichkeitsspiel ihre Koordination und Teamfähigkeit: Gemeinsam laufen war gar nicht so einfach, wenn dabei noch ein Parcours auf dem nahen Spielplatz bewältigt werden musste. Foto: Claudia Röhrich

Versuche unter anderem zum Fühlen. Das aufwendige Projekt wurde von Tanja Franke, Diplom-Biologin aus Essenheim, organisiert und kindgerecht durchgeführt. Auf zehn Jahre

Erfahrung mit Forscherkursen mit Kindern kann sie schon zurückblicken. Umrisse der Körper wurden auf Tapetenreste gezeichnet und ausgeschnitten, Partnerarbeit wurde bei dieser Aufgabe gefördert. Jeder Mensch hat seine eigene Wohl-

fühlzone, merkten die Grundschüler bei einem Versuch mit drei Schüsseln, gefüllt mit Wasser unterschiedlicher Temperatur. Das Gehirn kann lediglich Unterschiede feststellen und erkennen: Die eine Temperatur ist höher oder niedriger als eine andere. Temperaturmessung im Gehirn funktioniert also immer nur im Vergleich. Die Jungen und Mädchen konnten zwei nah beieinander liegende Reize wie Zirkelspitzen noch gut als getrennte Reize wahrnehmen, bevor es in die wohlverdiente Pause ging. 

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bezeichnet wird. Es sind also mehrere Informationen für das Gehirn nötig, um Gleichgewicht und Orientierung herzustellen. Diese Tatsache unterscheidet den Gleichgewichtssinn von anderen Sinnen. Außerdem erlebten die Forscher in Bezug auf das Gleichgewicht die meisten Wahrnehmungen nicht bewusst. So korrigierten sie etwa ein Stolpern, lange bevor sie es bewusst als solches wahrnahmen. Die Kinder reagierten sozusagen instinktiv richtig auf die mögliche Gefahrensituation wie beim lustigen Dreibeinspiel und gleichzeitigen Kartoffel Balancieren. Es gab interessante

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Bestatter kaufen für den Einsatz in ihren Bestattungshäusern zwar Särge, Urnen, Bestattungswäsche und tröstende Erinnerungsgegenstände ein, verstehen sich aber primär nicht als Verkäufer und Händler, sondern als persönliche Begleiter in schweren Stunden. Dazu gehört großes Fingerspitzengefühl, denn die Produkte sollen zum Verstorbenen passen und einen adäquaten Preis haben. Das weiß auch Christian Streidt, Präsident des Bundesverbands Deutscher Bestatter. Er berichtet aus seiner alltäglichen Berufserfahrung und meint: „Die Wünsche der Angehörigen sind sehr unterschiedlich und auch in den verschiedenen Regionen unseres Landes ganz differenziert ausgeprägt. Da kann man nicht einfach etwas

Ein Sarg ist ein wichtiges Utensil für die Bestattung. Foto: karrenbrock.de/pixelio.de

einkaufen und dann versuchen, es Trauernden aufzureden. Es kommt darauf an, zu verstehen, was für ein Mensch der Verstorbene gewesen ist und wie er durch die richtige Auswahl eines Sarges, einer Urne oder anderer Utensilien eine ehrliche und authentische Würdigung erfährt.“ Würde habe

dabei nicht primär etwas mit einem hohen Preis zu tun, betont Streidt, der sich als persönlicher Wegbegleiter versteht und seine handwerklichen Fähigkeiten zur Ehre der Verstorbenen und zum Wohl der Angehörigen einbringen möchte, so wie seine über 3200 Kolleginnen und Kollegen in ganz Deutschland, die

Mitglieder in 16 Landesverbänden bzw. Innungen der Bestatter sind. Bestatter werden manchmal gefragt, ob man sich als Sohn oder Tochter bei der Gestaltung des Sarges beteiligen könne. Stephan Neuser, Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter, weiß aus seinem beruflichen Kontakt zu vielen Bestattern, dass es Angehörigen ein Bedürfnis sein kann, den Sarg zu bemalen oder die Trauerfeier mitzugestalten und damit einen ganz persönlichen Abschiedsgruß auszudrücken. Und Neuser betont in diesem Zusammenhang: „Angehörige wollen bei der Auswahl von Bestattungswaren ernst genommen und beteiligt werden!“ red


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Verlag und Herausgeber: Medien Verlag Reiser GmbH Kurt-Schumacher-Straße 56 55124 Mainz, HR Mainz B 40 331 USt.Ident-Nr. DE 815 257 894 Geschäftsführer und Gesellschafter: Barbara Petermann M.A. David Weiß (Angabe gemäß §9 IV LMG) Telefon 06131 57637-0 Fax 06131 57637-19 info@die-lokale-zeitung.de ViSdP: Barbara Petermann M.A. Bezug: Kostenfrei an die Haushalte und an Auslagestellen Redaktionsleitung: Helene Braun redaktion@die-lokale-zeitung.de

den Beirat Kai Schütz unterstützt. Beschlossen wurde außerdem die neue Satzung der FW-Mainz. Der Verein sieht seine Aufgabe in der Förderung sachbezogener und ideologiefreier Kommunalpolitik, die nicht durch Parteibindungen und Fraktionszwang geprägt ist. red

Redaktion, Fotos: Michael Bonewitz, Joachim Dersch, Ralph Keim, Annette Pospesch, Oliver Gehrig, Gregor Gerlach, Claudia Röhrich, Norbert Fluhr, Susanne Benz, Margit Dörr, Helene Braun Ehrenredaktionsmitglied: Albert Becker Anzeigenleitung: David Weiß, Telefon 06131 57637-0 weiss@dielokalezeitung.de Anzeigendisposition und Verwaltung: Mario Dörrich, Telefon 06131 57637-20 doerrich@dielokalezeitung.de Satz, Litho, Gestaltung: Christian Müller Druck: Frankfurter SocietätsDruckerei GmbH, Kurhessenstraße 4–6, 64546 Mörfelden Erscheinen: monatlich Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen!

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Am Ende fehlte ein einziges Tor zum großen Traum MINI WM › SV Gonsenheim ist Weltmeister

Lilly, die Schulkatze Laubenheim – Für das Posten dieses Fotos hat der Laubenheimer SPDVorsitzende, Ralf Geißner, viele Facebook-Likes und -kommentare erhalten. Auf seinem Weg sieht er öfter vor der Schule eine freilaufende Katze, die die Schüler sozusagen mit offenen Armen empfängt und darauf wartet, von ihnen gestreichelt zu werden. „Sie liegt dann auch dem Bauch und breitet die Vorderpfoten aus“, erzählte Geißner der Lokalen Zeitung. Lilly, die Schulkatze, werde sie schon in Laubenheim genannt. Jetzt in den Ferien wartet sie allerdings vergeblich. Text: Helene Braun, Foto: Bärbel Geißner

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LAUBENHEIM – In Anlehnung an die Fußball-Wettmeisterschaft in Russland richtete der FSV Alemannia Laubenheim wieder eine Mini-WM-Finalrunde in Laubenheim aus. Die beiden Qualifikationsturniere zur Endrundenteilnahme fanden zuvor in Gonsenheim und in WormsHorchheim statt. Hier kamen aus allen gesetzten Gruppe die ersten beiden Mannschaften weiter. „Nach Austausch der gemeinsamen Vorstellungen, der Sportplatzbegehung und Absprachen konnten die Planungen aufgenommen werden. Gemeinsam mit dem Jugendförderkreis wurde alles akribisch geplant. Viele gemeinsame Termine waren nötig, die Laubenheimer Sportanlage in eine WM-taugliche Sport- und Spielarena umzubauen“, berichtet AlemannenJugendleiter Werner Vollrath. Jeder Verein bekam einen WM Teilnehmer zugelost, mit dessen Landesfarben gespielt wurde. „Unsere E1 spielte für Südkorea. Verlustpunktfrei und ohne Gegentor qualifizierten sie sich in Horchheim mit drei Siegen und 10 – 0 Toren“, so Vollrath Am Finaltag wurden an der Tribüne, die Nationalfahnen der Teilnehmer angebracht. Ein Fun Park mit Hüpfburg und die Spielgeräte vom Sportbund Rheinhessen waren für alle Spieler und Geschwister eine willkommene Unterhaltung. Natürlich durfte das Kinderschminken nicht fehlen und zur leckeren Erfrischung wurde ei-

Auf zwei Plätzen wurden parallel die Vorrundenspiele ausgetragen. gens ein Eismann engagiert. Vom Grill gab es leckere Steaks und Würstchen, im Festzelt gegen die hohen Temperaturen kühle Getränke und zum Kaffee gab es von den Spielereltern der E1 – Junioren selbstgebackenen Kuchen. Viele fleißige Helfer waren an den Service-Stationen rund um die Uhr im Einsatz. Um 10 Uhr war es dann soweit. Alle Mannschaften wurden zur Endrunden-Teilnahme begrüßt. Alle Teams hatten zahl-

reiche Fans zur Unterstützung mitgebracht, die sich in den Länderfarben ihrer Mannschaften präsentierten, wo Japan den Titel der größten und originellsten Fangemeinde sicherte. Dann wurden parallel auf zwei Plätzen die Vorrundenspiele ausgetragen. Die Schiedsrichter, um Andreas Harsch hatten keinerlei Probleme, die fairen Spiele zu leiten. In den vier Gruppen qualifizierten sich die ersten beiden Teams für die Viertelfinalspiele. Der Aleman-

Fotos: Thorsten Lüdtke nen-E1 war das Glück nicht vergönnt. Zwar ungeschlagen, mit einem Sieg und zwei Unentschieden, fehlte ihnen am Ende ein einziges Tor zum großen Traum. Routiniert wurde jedes Spiel von der Turnierleitung, durch Nick Stenner, Jannik Eppelmann und Christopher Rosskopp, kommentiert. Den Dritte Platz belegt Marokko (TSV Schott Mainz) mit 2 – 1 gegen Portugal (SV 07 Bischofsheim). Das Finale um den Titel des Mini-Weltmeisters sicherte sich nach tollen 15 Minuten, das Team von Island (SV Gonsenheim) mit einem 2 – 0 gegen Nigeria (TSG Bretzenheim 46). Bei der Siegerehrung bekamen alle teilnehmenden Mannschaften eine Erinnerungsurkunde, einen Spielball und eine Schokoüberraschung. Die vier Erstplatzierten konnten zusätzlich noch die WM-Pokale zum Feiern in die Höhe strecken.

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red

Lokale Zeitung Laubenheim VG Bodenheim Juli 2018  
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