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Jahre JUNG 50 Geschichten vom Lachen


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Sie haben gut lachen! Was gibt’s denn da zu lachen – fragen Sie sich vielleicht, wenn Sie diese Broschüre anlässlich des 50-jährigen Bestehens unseres Dentallabors in Händen halten?! Sie werden lachen – eigentlich nichts. Wir arbeiten konzentriert und gewissenhaft, präzise und mikromillimetergenau. Wir starten jeden Morgen neu, nehmen ein bisschen Wasser und Gips, Wachs und Metall, Keramik, Zirkon oder Gold – und haben abends ein fertiges Kunstwerk. Jeder Tag fordert uns neu. Unsere Aufgaben machen Spaß, sind aber nicht sonderlich lustig. Und sollte ein Kunde uns jemals fragen: „Soll das ein Witz sein?“, fänden wir das gar nicht komisch. Und doch: Das Lachen zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Arbeit, denn schließlich sind wir ein Dentallabor – und damit in gewisser Weise für ein strahlendes Lächeln oder ein befreites Lachen mit verantwortlich. Schöne Zähne gehören zum Lachen wie die Nase zum Gesicht. Seit 50 Jahren haben wir es nun mit Zähnen zu tun. Und wenn wir unsere Arbeit gut machen, haben alle, für die wir schöne Zähne oder ein perfektes Gebiss machen, letztlich gut lachen.

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In diesem Sinne wünschen wir Ihnen anlässlich unseres Jubiläums mit dieser Broschüre viel Vergnügen, gute Unterhaltung, Inspiration und wenn nicht an der einen oder anderen Stelle ein herzhaftes Lachen, so doch zumindest ein paar positive Impulse. Ihnen, allen Mitarbeitern, Kunden und Patienten danken wir für das Vertrauen, die Treue und die gute Zusammenarbeit. Mit strahlendem Lächeln,

Ihr Dental Labor Kock

Gerd Kock sen.

Gerd Kock jun.


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48 50 zwischen Tradition und High-tech

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49 Kock-Azubis wollen helfen

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48 Das schönste jubiläumsgeschenk

47 Steile Zähne

46 Lachnummern

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45 Eine Zeichengeschichte von JOACHIM PYREK

44 Die Geschichte vom Kriegszischeln

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43 Die reinste medizin: Küssen

42 Selig sind die Süsszähne

41 Lachen ist gesund!

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40 Leidenschaft – der schlüssel zum erfolg

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39 Über Äpfel und Birnen – Made in Germany ist SpitzE

38 Ausbildung

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37 ILLUSTRATIONEN VON NATALIE REIN, AUSZUBILDENDE

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36 Dr. Frank Wessling – Die Menschliche Komponente

35 50 Jahre Kock – Das Logo im Wandel der Zeit

34 Vorsprung durch wissen

33 Examenssemester Greifswald: keine note schlechter als zwei!

32 Kontaktbörse Labor

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31 Die Geschichte vom Abgefahrenen Zahn

30 Arbeitsphilosophie

29 Kleine Typologie des Lachens

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28 Alles eine frage der Glaubwürdigkeit

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27 Bitte recht freundlich: Zeit für ein lächeln

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26 Lutz Wolf und das Unternehmen Kock

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25 Asche auf die Zähne: Pflegetipps der Etwas anderen Art

24 Kollegial und Kongenial – Eine Faire Partnerschaft

23 Das Märchen vom Lachen

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22 Die Zahnfee

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21 Frederikes Lach-FiLm-Tipp

20 Lachtherapie

19 Auf den Hund gekommen

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18 HIGHTECH 1960 UND 2010

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17 Die Geschichte von Richtenberg

16 Die Geschichte von Pritzwalk

15 Stark: Schöner lächeln mit Veneers

14 Müterthies und die Farbe der Zähne

13 Zahnspange macht sexy!

12 Ein Lächeln

11 Veneers sei Dank: Hollywood smile à la Marilyn

10 „Wir haben einfach die besten Mitarbeiter ...“

09 Sachen vom Lachen

08 Golfen macht SpaSS – erst recht für einen guten Zweck!

07 DIE ERSTEN UND ZWEITEN KOMMEN VOM LIEBEN GOTT, DIE DRITTEN VON KOCK

06 „Prothetik-PaPst“ Prof. Dr. Reinhard Marxkors

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05 Geschichten, die Gesichter schreiben

04 Von der BergstraSSe in die HansastraSSe

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03 Familie Kock, wie sie leibt und lebt

02 Die geschichte des Lachens

01 Die Geschichte der 50 Geschichten

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02 Die Geschichte des Lachens Humor und Lachen haben die Menschen schon immer bewegt. Der antike Dichter Homer beschrieb beispielsweise das „unauslöschliche Gelächter der seligen Götter“, während der Philosoph Plato diese „Enthemmung“ mit dem Hinweis tadelte, hier würden die Himmelsbewohner ein schlechtes Vorbild abgeben. Auch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über den therapeutischen Wert des Lachens sind im Grunde so alt wie die Menschheit. Schon der antike Philosoph Demokrit propagierte nicht nur das seelische Gleichgewicht, sondern auch die Gemütsruhe als Ziel aller Erkenntnisse und Lebensweisheiten, und hier vor allem die Fröhlichkeit und das Lachen. Deshalb galt er auch als „lachender Philosoph“. Und sein römischer Kollege Quintus Horatius Flaccus mahnte: „Ein Scherz, ein lachend Wort entscheidet oft die größten Sachen treffender und besser als Ernst und Schärfe.“

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Im Mittelalter verdüsterte sich das Gemüt, was besonders aus machtpolitischen Gründen von „oben“ herabdiktiert wurde. Das ging so weit, dass man das Lachen stellenweise als Sünde geißelte. Überhaupt die Obrigkeit: Sie war meistens dafür verantwortlich, wenn einem das Lachen im Halse steckenblieb. Die Regierten und Verwalteten – das Volk – aller Zeiten antworteten darauf stets mit der Waffe der „Satire“. Und die Regierenden gaben und geben täglich genügend Stoff her für ausgiebiges „Verlachtwerden“.

Die Geschichte der 50 Geschichten „Es war einmal war gestern,“ sagte Gerd Kock sen. zu Gerd Kock jun., und dieser pflichtete ihm bei. „Auf keinen Fall ein Geschichtsbuch, da sind wir uns doch einig, oder?“ – „Märchen erzählen sollen andere, wir bleiben lieber bei unseren Zähnen.“

Selbst Anfang des 20. Jahrhunderts war das Lachen aus behördlicher Sicht noch eine ziemlich ernste Angelegenheit. In Meyers Konversationslexikon von 1900 liest man: Lachen ist eine eigentümliche Modifikation der Atembewegungen, bei

„Aber so ganz ohne geht’s eigentlich auch nicht,“ wandte Gerd Kock jun. vorsichtig ein, „schließlich werden wir fünfzig – das ist doch schon was“. „Hm“, meinte Gerd Kock sen. und lächelte seinen Sohn freundlich an, „mach einfach, wie Du meinst. Du bist hier der Chef.“

„Es kommt im Leben darauf an, dass man Zähne zeigen kann.“ Gerd Kock jun.

der die Ausatmung in mehreren schnell hintereinander folgenden Stößen unter mehr oder weniger starkem Schall ausgeführt wird, während die Einatmung meist in einem kontinuierlichen, etwas beschleunigten und tiefen Zug geschieht.... Diese Bewegung ist stets mit einer Zusammenziehung der mimischen Gesichtsmuskeln verbunden, die im Wesentlichen auf eine Verbreiterung der Mundspalte und Hebung der Mundwinkel hinausläuft. Auch später – vor, während und nach den beiden Weltkriegen – war den Menschen nicht besonders zum Lachen. Eher ironisch, zynisch bis sarkastisch getönt, wie so manch bittere Verse und Abhandlungen dieser Epoche belegen. Doch verlernt hat die Menschheit das Lachen nie, nicht einmal in den schweren Zeiten der Diktatur und Tyrannei. Heute wird dem Lachen – auch medizinisch gesehen – wieder mehr Bedeutung beigemessen. Comedy & Kabarett boomen, die Spaßindustrie hat Hochkonjunktur. Längst nicht alle Komiker sind wirklich komisch. Aber wie sagte der Komiker Danny Kaye (1913-1987) so treffend: „Ein Komiker ist ein Mensch, der nichts, aber auch gar nichts ernst nimmt – außer sich selbst.“

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Opa Gerd ist schon über 80. Papa sagt, Opa war immer fleißig, Das bin ich auch. Gerd Kock sen., Jahrgang 1928 Viele Jahre aktiv in der Innungsarbeit: Mitglied des Gesellenprüfungsausschusses, jahrelang in der Funktion als Meisterbeisitzer. Stellvertretender Bezirksmeister des Innungsbezirks Osnabrück-Emsland.

Mein Papa hat gesagt, wenn ich nett von ihm rede, krieg’ ich ein Eis.

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Gerd Kock jun., Jahrgang 1969

Familie Kock, wie sie leibt und lebt

1986 –1990

1990 –1991 1991–1993

1993 –1994

1994 –1995

Ich bin Frederike. Ich bin schon fünf und komm’ bald in die Schule.

1995 –1997 1997 –1998

1998 – 2000

2002 – 2008

„Mein Uropa war der erste Lehrer in Hollage. Papa sagt, wir sind eine ganz alte Lehrerfamilie und seit fünf Generationen in Wallenhorst-Hollage verwurzelt.“

Seit 2000

1949

Seit 1956 1958 –1959

Ausbildung zum Zahntechniker an der West- fälischen Wilhelms-Universität, Münster. Wehrdienst als Sanitätssoldat. Zahntechniker im Dental Labor Kröly, Hannover. Zahntechniker im Dental Labor Rolf Herrmann, Düsseldorf. Meisterschule zum Zahntechnikermeister, Freiburg im Breisgau. Laborleiter im Dental Labor Kock, Pritzwalk. „Vertretung“ Laborleitung im Dental Labor Kock, Greifswald und Richtenberg. Einstieg in die Geschäftsführung im Dental Labor Kock, Wallenhorst. Stellvertretender Bezirksmeister des Innungs- bezirks Osnabrück-Emsland. Geschäftsführender Gesellschafter der Den- tal Labore Kock in Wallenhorst, Pritzwalk und Richtenberg.

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1959 –1960

1964 –1972 1968 –1970

1972 –1991 1976 – 2002

Das sind Mami, meine Tante Steffi, mein kleiner Bruder Paul und Oma Anni.

1964 – 2001

1972 – 2001

1989

1995

Ausbildung zum Zahntechniker im Dentallabor Hake, Osnabrück Mitglied der CDU. Meisterschule zum Zahntechnikermeister in Stuttgart. Zahntechnikermeister an der Westfälischen Universität in Münster. Mitglied des Rates der ehem. Gemeinde Hollage. Stellvertretender Bürgermeister der ehem. Gemeinde Hollage. Mitglied des Rates der Gemeinde Wallenhorst. Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Gemeinde Hollage, seitdem Ehrenvorsitzender. Mitglied des Aufsichtsrates der Volksbank Wallenhorst. Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Wallenhorst. Ehrenurkunde des Raiffeisen-Genossenschaftsverbandes Weser-Ems und die silberne Ehren- nadel. Bundesverdienstkreuz am Bande.

Vielfältiges ehrenamtliches Engagement in diversen sportlichen und kulturellen Vereinen und Verbänden seiner Gemeine.

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Lieber Gerd,

öchte ich Dir ntal-Labors m

hiermit ganz

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herzlich gratul

orden und Seltenheit gew r ne ei zu n ho Zeit sc nzpolitik. ist in heutiger eine solide Fina um d lä un bi Ju ck en lü G ig 50-jähr er auch Nicht raussetzung. n und Mut, ab trieb mit einem ne wichtige Vo hört viel Könne ei Ein Familienbe ge lls fa zu e Famien Da kt eb s! ta re hlen, sind Dir als in nz Besonde und Gerd, die eb verbunden fü e ri somit etwas ga ni et fa B te m S de r it de e Kin er, die sich m Anni und Dein Gute Mitarbeit ch Deine Frau au er ab n ie se i be unerwähnt da ben haben. örigkeit zu verRückhalt gege n ge ti nö Betriebszugeh n n er lie de it it be ar it M borzugehörigke nden, den hren meiner La st Du es versta Ja ha 10 rt n A n de e be tt in Le ne te ich tiges enschliche und gt. Dieses konn r mein zukünf Durch Deine m ät mit sich brin entscheidend fü it h ar ic id m m anderen ol e zu S di e , d oß en ne gr telt hast, un leben dürf it er it rm ze ve hr ir mitteln, die ei Le m ne Du r ei gung entgegen ation, die ! Ich habe bei Di miliäre Zunei liche Qualifik fa ch st fa fa e oß selber erfahren ne e ei gr e di , an es di bracht nfang um einen war nserfahrung ge , die mir von A geprägt hat! Z h Deine Eltern d mir eine Lebe rc un du n e cksfall für de lü hm un G na rb n he Auf sehr tief ve t, sie war ei ei uf Z er B ne m hö die sehr herzlic ne sc ei e mit m an dies alles hat mich ieder sehr gern brachten. Das mich immer w re ne in er h Ic möchte! ich nie missen ines De

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Zahngetrennt. Das bensumstände Le te er durch nd gt rä in ve hsen. Bed nn durch ße herangewac rö e haben sich da G eg n der W he n an lic he r ht ic bo fl das La einer beac amen beru Boom, wodurch iden schon zu er he ig Unsere gemeins sc rt us ra A sa de m an n H ne ei r iet an de ntechnik r war bei mei s Industriegeb nd in der Zah da ta technische Labo ts in en g zu en m rm U de ein esundheitsrefo zte. Somit wur verschiedene G n Nähten plat le al s au ge la Hol Bergstraße in ntechnikerhand g. di en tw no lls für das Zah fa en straße eb it d m er g G Sohn Führun Sohn Gerd die fanie und Dein t hat nun Dein ine Tochter Ste ei De Z ch der im Labor er si in K um en e ra tt di h ha es Gefühl, eitet. Seit ge rb nd ea ge hi ng Zwischenzeitlic ei ru be eb ri n Bet ein großes cherlich ei n und in den t es bestimmt r Dich ist es si is n Fü . oh en S m werk entschiede en m in no über Und für De l, das Dentalher Kompetenz he“ zu stehen. hat das Gefüh ei an R M 2. t. en großer fachlic is er g os di orgl twen in der etwas „s en, wenn es no zu wissen und fragen zu könn at R um al m ter noch Glück den Va guten Händen! ck und mit t weiterhin in is n mit viel Glü de un rb ve , Labor-Kock rs des Vate und es weie „gute Hand“ werden kann di t hr ft fü un ge uk rt Z fo e Sinne ich für di Labor in Deinem Gerd wünsche te, damit das Deinem Sohn ei S er in se an itarbeitern engagierten M t! n Namen träg te terhin den gu ben! zugehört zu ha stolz, einmal da ig en dheit, w n ei kl Dir viel Gesun bin ein ganz n! Ich wünsche ke ic Ich persönlich bl n ck er it rü be zu nswerk den Mitar zu sehen und z auf Dein Lebe “ ol st en d ht ec un „R n de m ch de kannst zufrie r“ gehst, um na Lieber Gerd, Du e in „Dein Labo ng la ch no h ic entl damit Du hoff schen! orgen zu wün M n te gu einen

Darum möcht

„Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.“ Sir Charles Spencer „Charlie“ Chaplin

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Dein erster Lehr

Diesen Brief schrieb Marlies Goldbeck, die erste Auszubildende von Gerd Kock sen., ihm zum 50-jährigen Betriebsjubiläum.

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04 Von der BergstraSSe in die HansastraSSe

... und in die neuen Bundesländer

aufauch latzte p aus e ß gstra chnell er Ber men s r d fo n e a r s bor heit rste La esund Das e ner G e d ie h versc grund . ähten N allen

Umzug a n die Ha nsastraße gebiet W im Indust allenhors riet-Hollage vor 30 Ja hren.

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06 „Prothetik-PaPst“ Prof. Dr. Reinhard Marxkors: Prof. Dr. Reinhard Marxkors, emeritierter Lehrstuhlinhaber für das Fach Zahnärztliche Prothetik und ehemaliger Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, ist bekannt wegen seiner Vielseitigkeit und Innovationsfreudigkeit. Er schrieb zahlreiche richtungsweisende Arbeiten zu den prothetischen Basissparten Kronenbrückenarbeiten, Modellgussprothetik, Hybridkonstruktionen und Totalprothetik.

Wenn Huftiere wie Schafe oder Ziegen die Oberlippe strecken und Zähne zeigen, ist das kein Zeichen von Humor. So schnuppern sie.

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Er war einer der ersten, der die Werkstoffkunde durch einen Naturwissenschaftler in der Prothetik fest etablierte. Von ihm wurde die Psychosomatik in die Zahnheilkunde eingeführt, ein Novum in Europa. Er förderte die Kiefergesichtsprothetik und die Gebissfunktion und beschäftigte sich schon früh mit der Gerontoprothetik. Auch baute er eine Funktionseinheit Forensik auf.

Auch w enn es anders Die Ro aussieh bbe gä t: hnt nur herzha ft.

Geschichten, die Gesichter schreiben

Seine Zusammenarbeit mit der Dentalindustrie auf dem Gebiet der Produktentwicklung brachte ihn auch mit den Kocks zusammen. Auf der Feier anlässlich des 35-jährigen Jubiläums des Dental Labors Kock hielt er die Laudatio. Gerd Kock jun. nahm regelmäßig an Schulungen von Prof. Dr. Marxkors in Münster teil und dieser unterstützte ihn auch beim Aufbau des Labors in Greifswald bzw. Richtenberg.

Lachen macht stark! Beim Lachen zeigt man Zähne – was bei Menschen in archaischer Zeit als ernste Drohung zu verstehen war. Bei Tieren ist das heute noch so. Ein Hund, der die Zähne fletscht, zeigt, dass er ein gutes Gebiss und damit Kraft und Macht hat. Und dass er gut zubeißen kann. Gruppendynamisch gesehen signalisierte das Lachen in archaischen Gesellschaften eine starke Gemeinschaft – wer mitlachen konnte, war gleichberechtigtes Gruppenmitglied. Ähnliche Gruppendynamik greift auch beim heutigen Lachen. Lachen ist immer noch ein Zeichen einer Gemeinschaft, kann aber auch eine feindliche Haltung ausdrücken gegen jene, die nicht zu der Gruppe gehören und über die man dann bisweilen gerne lacht. Dann heißt es „hämisches“ oder „sarkastisches“ Lachen oder sogar „Auslachen“. All das und auch das „zynische“ Lächeln kann sehr verletzende Wirkungen haben. So kann das allseits als „positiv“ angesehene Lachen vom Opfer, also vom „Ausgelachten“, als demütigend empfunden werden. Lachen wird so zur Waffe.

Sieh mal an, dieser Kock, das hätte ich ihm gar nicht zugetraut

Auszüge aus der Laudatio auf Gerd Kock sen. von Prof. Dr. Marxkors im November 1995

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Delfine lächeln immer, auch wenn ihnen gar nicht danach ist. Sie können einfach nicht anders – ihre Schnauze ist so geformt.

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(...) „Nach einigen Gesellenjahren machte sich Gerd Kock 1958 auf den Weg nach Stuttgart auf die Meisterschule. Ein Jahr später bewarb er sich mit dem Meisterbrief in der Tasche bei dem zahntechnischen Labor der Universitätszahnklinik der Universität Münster. Hier habe ich ihn kennen gelernt. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich damals in ihm nicht den dynamischen Macher erkannt. Das liegt wohl an seiner bescheidenen Art. Bei ihm entwickelt sich das alles organisch. Bei ihm wird nie der zweite Schritt vor dem ersten getan.“ „Er begann seine Karriere als Einzelkämpfer im Kellergeschoss seines Elternhauses. Alsbald wurde der Betrieb um 100 Prozent erweitert, nämlich um eine Auszubildende, die jetzige Frau Goldbeck. Es dauerte nicht lange, da wurde ein kleines Labor im Garten des elterlichen Anwesens errichtet. Hier haben wir ihn 1962 mit einigen Zahntechnikern und Assistenten der Klinik besucht. Danach verlor ich für längere Zeit den direkten Kontakt mit Herrn Kock, bis er mich 1991 zu einem 15

Prof. Dr. Reinhard Marxkors

Vortrag nach Schlemin einlud, das in der Nähe von Stralsund liegt. Im Industriegebiet in Wallenhorst wollten wir uns treffen und dann gemeinsam losfahren. Ich traute meinen Augen nicht: ein prächtiger Gebäudekomplex, mit Giebeln strukturiert, ein Labor mit 150 – 200 Arbeitsplätzen. Und im Stillen dachte ich: Sieh mal an, dieser Kock, das hätte ich ihm gar nicht zugetraut.“ (...) „Hervorzuheben ist seine Fähigkeit, Mitarbeiter zu führen, zu motivieren und zu fördern. (...) Seine Fähigkeit zu delegieren und anzuerkennen, dass auch andere etwas zu leisten befähigt sind, und sein Geschick, die richtigen Mitarbeiter um sich zu versammeln, geben ihm die Möglichkeit, auch seinen Hobbies nachzugehen. Sein Hauptberuf ist nämlich nicht Zahntechniker, sondern Jäger. Er hat nicht gepudelt, sondern immer getroffen. Für den Fall, dass er demnächst auf eine Safari geht, folgenden Witz: Ein Safarijäger erzählt seinem Freund: „Da war ich in der Wüste auf der Pirsch. Plötzlich kommt von weitem ein Löwe auf mich zu. Ich lege an und schieße. Daneben. Ich versuche es ein zweites Mal. In der verständlichen Nervosität wieder daneben. Ich werfe die Flinte weg und laufe und nichts wie auf den ersten Baum, um in Sicherheit zu sein.“ Da sagt der Freund: „In der Wüste gibt es doch gar keine Bäume!“ – „Das war mir in dem Augenblick ganz egal.“ Bleibt mir nur, den Kock-Laboratorien ein vivat, crescat, floreat zu wünschen.“


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07 „DIE ERSTEN UND ZWEITEN KOMMEN VOM LIEBEN GOTT, DIE DRITTEN VON KOCK“ Ohne Zähne hat man nichts zu lachen, und dummerweise wachsen sie nicht nach. Aber zum Glück gibt es ja seit 1969 Zahnimplantate. Die Nachfrage der Patienten war von Anfang an sehr groß. Die künstlichen Zahnwurzeln ersetzen die natürlichen Zahnwurzeln, indem sie mit dem Knochen verwachsen. Wie bei künstlichen Hüftgelenken wird auch hier biokompatibles Titan verwendet, bisweilen auch schon Vollkeramik. Auf das Implantat setzen die Zahntechniker einen zahnidentischen Aufbau, der wiederum Basis für eine Krone oder eine Brücke sein kann. Die Techniker arbeiten hier regelrecht im HightechBereich, daher ist es kein Wunder, dass nur hervorragend ausgebildetes und ständig geschultes Personal Ergebnisse erzielt, die eine Erfolgsquote von nahezu 100 Prozent aufweisen. Die implantologischen Suprakonstruktionen haben bei Kock einen immensen Stellenwert bekommen. Durch die auf höchstem Niveau angebotene Systemvielfalt und die langjährige Erfahrung zählt Kock zu einem führenden Spezialisten auf diesem Gebiet.

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Golfen macht SpaSS –

Sachen vom Lachen

erst recht für einen guten Zweck!

Peter Ustinov: „Lachen ist die zivilisierteste Form menschlichen Geräuschs.“

Es ist eine gerne gepflegte Tradition, dass sich Zahnärzte und Geschäftsleute einmal jährlich zum „Dental Labor Kock-Golfturnier“ treffen, um gemeinsam mit weiteren Sponsorpartnern den Freibettfonds des Osnabrücker Kinderhospitals zu unterstützen. Und das nicht nur mit Worten: So kann Turnierausrichter Gerd Kock den Verwaltungsdirektor des Kinderhospitals Osnabrück, Wilfried Siemering, und Chefarzt Prof. Dr. Norbert Albers, jedes Mal mit einem namhaften Spendenbetrag überraschen. Gerd Kock: „Golfen macht Spaß – ich freue mich immer wieder sehr, dass wir mit dem von unseren Golffreunden gespendeten Geld etwas Gutes tun und kranken Kindern helfen können“.

Heinz Rühmann: „Lächeln ist das Kleingeld des Glücks.“ Friedrich Hebbel: Der Witz ist das einzige Ding, was umso weniger gefunden wird, je eifriger man es sucht. Die Amerikaner sagen: Lache, und die Welt lacht mit Dir; Weine, und Du weinst allein. In Afrika heißt es: Lachen reinigt die Zähne. Die Russen behaupten: Nur Kinder verstehen es, vollkommen arglos zu lachen, deshalb sind sie auch so bezaubernd.

Ästhetische Implantologie ist ein Spezialgebiet im Dental Labor Kock. Durch die intensive Zusammenarbeit mit renommierten Implantologen werden seit vielen Jahren erstklassige Ergebnisse erzielt: Aufstiegsprofile, die sich von einem natürlich gewachsenen Zahn nicht mehr unterscheiden, ein perfekt designtes marginales Parodont – die Implantatversorgung lässt heute keine Wünsche mehr offen. 16

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10 „Wir haben einfach die besten Mitarbeiter und die richtigen Leute in der richtigen Position...“ erklärt Gerd Kock jun. das Erfolgsgeheimnis des Dental Labors. Aber wer sind sie, die besten Mitarbeiter? Ganz klar: Nicht nur die hier abgebildeten, sondern ausnahmslos alle rund 225 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jede/r für sich ist eine hoch qualifizierte Persönlichkeit. Freude an der Arbeit, Teamwork, Engagement und Know-how sind die gemeinsame Basis, auf der sich die kundenorientierte Philosophie des Labors entwickelt. Die Summe dieser Eigenschaften führt stets zu optimalen Lösungen. Stellvertretend für alle stellen wir hier nur einige vor.

rista Monika Klumpe und Ch ng. Vornholt, Empfa

Georgio s Orfan lis und Jö Diekma rg nn, Tech n is che Leit Zahntec ung, hnikerm eister.

Albert Ties meyer, Zah ntechnikermeist er und Lab o rl eiter, legte die b este Meister p rü fung Deutschlan ds ab.

e und Stefan Frank Ducré , nische Leitung Hanisch, Tech . rmeister Zahntechnike

Christian Wilhelm, Michael Hilmes und Thomas Brinkmann, IT und CAD/CAM.

Annem arie Ko hlbrec trud M her, G eyer u ernd Dip Marian l.-Kauff ne Koc rau k, Buc hhaltu ng.

d jun. und Ger Gerd Kock g un hr fü ts äf esch Kock sen., G

Jan T hole u nd Ric Meye hard r, Tech nische Zahn Leitun techn g, ikerm eister. Thomas Werner Krone und he Leiisc Kasselmann, Techn eister. rm tung, Zahntechnike

Rainer Did szun und To bias Spellbrink, Kunststoff.

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Stefanie Kock, Katja Hellmers und Monika Tüting, Rechnungsabteilung.

Stege er, Joachim Anna Bück lentMarzec, Ta und Albert ff, Modell, Kunststo schmiede guss.

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Unser Botent


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11 Veneers sei Dank: Hollywood smile à la Marilyn Die Geschichte der Veneer-Technik reicht bis in die 30er Jahre zurück. Entwickelt hat sie der amerikanische Zahnarzt Dr. Charles Pincus, der damit Filmstars während der Dreharbeiten zum begehrten „Hollywood smile“ verhalf. Zu seinen wohl berühmtesten Kunden zählten Marilyn Monroe und James Dean. Das strahlende Lächeln der schönen Marilyn mit hinreißenden, perfekt geformten und weißen Zähnen war ihr nämlich nicht von Natur aus gegeben. Auf ihren Zähnen waren hauchdünne Keramikplättchen aufgesetzt, die jedoch für maximal einen Drehtag hielten und immer erneuert werden mussten. Befestigt wurden sie mit Haftpulver. Auch der damalige Kinderstar Shirley Temple trug Veneers, denn sie hatte zu kurze und zudem recht unansehnliche Milchzähne. Am Set musste ihr Zahnarzt daher ständig mit Reserve-Veneers parat stehen. Die Einführung der modernen Adhäsivtechnik verhalf den Veneers zum Durchbruch. In ästhetisch orientierten Praxen werden Veneers heute in der Regel dann eingesetzt, wenn Zahnlücken, Fehlstellungen, lokale Verfärbungen oder kleine fehlende Ecken die Ästhetik stören. Einmal angefertigt und auf den Zahn geklebt, sorgen sie viele Jahre für ein perfektes und natürlich wirkendes Lächeln.

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12 Ein Lächeln

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Ein Lächeln kostet nichts, aber es gibt viel. Es macht den reich, der es bekommt, ohne den, der es gibt, ärmer zu machen. Es dauert nur einen Augenblick, aber die Erinnerung bleibt – manchmal für immer. Niemand ist so reich, dass er ohne es auskommen kann und niemand so arm, dass er nicht durch ein Lächeln reicher gemacht werden könnte. Ein Lachen bringt Glück ins Haus, fördert den guten Willen im Geschäft und ist ein Zeichen für Freundschaft. Es gibt dem Erschöpften Ruh, dem Mutlosen Hoffnung, dem Traurigen Sonnenschein und es ist der Natur bestes Mittel gegen Ärger. Man kann es nicht kaufen, nicht erbetteln, leihen oder stehlen, denn es ist so lange wertlos, bis es wirklich gegeben wird. Manche Leute sind zu müde, dir ein Lächeln zu geben. Schenke ihnen deines, denn niemand braucht ein Lächeln nötiger als jener, der keines mehr zu geben hat.

Zahnspange macht sexy!... ... behauptet die Presseagentur DPA und zitiert den britischen Kieferorthopäden Jonathan Sandler: „Die Jungen wollen sie in der Farbe ihrer Fußballmannschaft, die Mädchen wollen etwas, das zum Wochenend-Outfit passt“. Zahnspangen als modisches Accessoire? Wofür früher Generationen von Schülern gehänselt wurden, ist heute offenbar „cool und sexy“. Und auch die britische Tageszeitung ‚The Daily Telegraph‘ bestätigt, dass die Zahnspange heutzutage wohl als eine Art Modeaccessoire betrachtet wird. „Ich habe schon Patienten gehabt, die zu einer Beratung gekommen sind und tief enttäuscht waren, als sie zu hören bekamen, dass sie keine Klammer brauchten“, lächelt Sandler und versucht eine Erklärung dafür zu finden: „Die Hollywood-Stars Tom Cruise, Whoopi Goldberg, die Popsängerin Britney Spears und die britischen Prinzen William und Harry haben maßgeblich dazu beigetragen, dass Zahnspangen gesellschaftsfähig geworden sind.“ Und ein Sprecher der Britischen Kieferorthopädischen Gesellschaft spricht es aus: „Es sind vor allem die farbigen elastischen Bänder, welche die Klammern zusammenhalten, die bei den jungen Patienten so beliebt sind.“

Gedicht eines unbekannten Autors des 17. Jahrhunderts

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14 Müterthies und die Farbe der Zähne „Der Mund ist mehr als eine Kiste voller Zähne,“ sagt Klaus Müterthies – eigentlich ein Zahntechniker, in Wahrheit aber ein Künstler. „Das Rätsel von ästhetischer Qualität und Sicherheit wird gelöst, indem wir im ökonomischen Umgang mit den Materialien die Wünsche unserer Patienten realisieren,“ postuliert er. Und da er das natürliche Aussehen des keramisch verblendeten Zahnersatzes zu seinem künstlerischen Credo erhoben hat, ist er vor allem ein Künstler, der ankommt – bei allen Menschen, für die Zahnersatz mehr ist als nur eine Prothese, die das Kauen und Beißen erleichtert. Weil sie wissen, dass Zähne Sympathieträger sind – und mehr als das: „Zähne dekorieren das Gesicht,“ so Müterthies.

Klaus Müterthies kann sein Wissen hervorragend vermitteln. Gerd Kock Kein Wunder, dass der Dentalexperte und heutige „Art OralKünstler“ (www.art-oral.com) Bahnbrechendes auf dem Gebiet der ästhetischen Verblendkeramik auch bei Kock geleistet hat. Das war vor 20 Jahren. Und hat natürlich Spuren hinterlassen, denn mit seiner künstlerischen Philosophie zog er die Mitarbeiter des Labors begeistert mit, Gerhard Kock: „Klaus Müterthies hat es bei uns initiiert, Farben auf die Zähne zu bringen. Durch die von ihm entwickelte künstlerische Technik, quasi aus Wasser und Pulver ein einmaliges Werk entstehen zu lassen: den farblich korrekt und perfekt aussehenden Zahn, der sich durch allerlei Umwelteinflüsse natürlich ständig verändert und verfärbt.“ Ein ganz besonderer Zahnkünstler für ein Labor, das sich im Dienste der Patienten stets dem Innovativen und Praktikablen verschrieben hat. Klaus Müterthies nennt das „Emotion of Excellence“ und er meint damit die vierte Dimension der Zahnheilkunde: „Ursprünglich drei Worte aus der Portraitfotografie, findet dieser Begriff in allen Lebensbereichen erfolgreich Anwendung. Das Produkt Zahnersatz wird neu entdeckt unter Einflüssen atmosphärischer Umgebung. Komplizierte Vorgänge erscheinen einfach und unbeschwert. Die oftmals hemmende und unnötige Diskretion bei der Anfertigung von Zahnersatz löst sich entschlossen auf. Dabei ist zu bedenken: Beide schaden sich selbst. Der, der zuviel verspricht und der, der zuviel erwartet.“

Kunst vom Zahnkünstler Klaus Müterthies

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litt ie Patientin Vorher: D . n e n Zahnlück unter ihre

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Nachher: Befreites Lä cheln dank Ästhetik oh Spitzenne Präpara tion

Stark: Schöner lächeln mit Veneers Der Moment der Wahrheit kommt ironischerweise manchmal, wenn man lacht. Eine bildhübsche junge Frau litt unter den breiten Lücken in ihrem Oberkiefer und bat ihren Zahnarzt um Rat. Der konnte ihr schnell und schmerzlos helfen: mit Additional Veneers, den hauchdünnen Keramikschalen, mit denen man fehlende Zahnsubstanz – oft ohne Präparation - ersetzen kann. Da alle Zähne vital waren, mussten sie weder beschliffen noch mittels Kronen verbreitert werden. Eine hochpräzise Polyetherabformung in der Praxis genügte, den Rest erledigte das Zahnlabor. Dort wurden die Modelle in einen Artikulator eingesetzt und gehärtet, um darauf eine ästhetische Waxvorlage (Wax-up) zu bauen. Anhand dessen konnten Behandler, Patientin und Zahntechniker gemeinsam abstimmen, wie die Zähne tatsächlich zu verbreitern waren. Dazu wurde gleich das passende Farbschema ermittelt. Per Silikonkonter zog man nun ein Muster, das als Vorbild für die Keramikschichtung diente. Nach Herstellung der Einzelstümpfe wurden für diese extra dünne Platinfolien zugeschnitten und auf den Modellzähnen anfiniert. Damit war der Träger für die Keramik fertig und diese konnte, per Folie auf die Modellzähne angelegt, direkt gebrannt werden. Nach Überarbeitung und Ergänzung wurde abschließend ein kombinierter Malfarben/Glanzbrand vorgenommen. Die so entstandenen Veneers wurden nun per Hand auf die Zähne aufgesetzt und fixiert. Für die Patientin ging ein Traum in Erfüllung. Sie hat nicht nur schöne Zähne und damit mehr Selbstbewusstsein gewonnen, sondern fühlt sich insgesamt in ihrer Persönlichkeit gestärkt. Die Wahrheit ist: Sie lacht jetzt viel lieber und fühlt sich wie befreit.


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Gordon Lüth

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Mitunter durch einen Autounfall. 1990, kurz nach der Wende, fährt der Fachzahntechniker Axel Frick aus dem brandenburgischen Pritzwalk mit seiner Frau Karola und dem sechsjährigen Sohn Alexander nach Herford. Dort lebt seine Schwester. Deren Bekannter hat ein Zahnlabor und Frick möchte von ihm ausgemusterte Technik günstig übernehmen. Er steht an einer Ampel, als es plötzlich knallt. Ein Achtzehnjähriger, gerade im Besitz des Führerscheins, ist von hinten aufgefahren. Fricks alter Trabant hat kein Rückhaltesystem und so fliegt der kleine Alexander mit voller Wucht gegen den Vordersitz – Kiefer- und Gelenkfraktur. Prof. Elmar Esser operiert die Brüche in den Städtischen Kliniken Osnabrück erfolgreich. Während der nachfolgenden Untersuchungen erkundigt sich Axel Frick bei Prof. Esser, mit welchem Labor er zusammenarbeitet und Esser nennt Kock. „Na, das muss ich mir doch mal näher anschauen,“ denkt sich Frick und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Frick kommt mit Kock ins Gespräch, stimmt sich mit seiner Familie ab und entschließt sich, die Zusammenarbeit zu probieren. Das Labor, das er in seinem Wohnhauskeller zunächst mit einer Mitarbeiterin betreibt, betreut einen Kundenstamm von zehn bis zwölf Zahnärzten. Mit Unterstützung von Wallenhorst leistet Frick erstklassige Arbeit und kann sich schon bald vor

Jutta Schmidt,

Empfang

Organisches Wachstum

Die Geschichte von Pritzwalk Wenn die richtigen Menschen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind und auf Menschen treffen, die die gleichen Interessen verfolgen und zudem pflichtbewusst, loyal und zuverlässig sind, ist der Erfolg vorprogrammiert. Nur: Wie trifft man solche Menschen?

Gordon Lüth, Zahntechnikermeister und Laborleiter in Pritzwalk, begann 1996 bei Kock in Pritzwalk seine Ausbildung und bildete sich danach konsequent weiter. Nachdem er dann 2008 ein halbes Jahr lang den Wallenhorster Kollegen über die Schulter geschaut hatte, besuchte er die Meisterschule in Berlin und schloss sie im Oktober 2009 mit der Meisterprüfung ab. Am 2.11.2009 übernahm er die Nachfolge von Axel Frick, der seitdem als Berater fungiert. Die Zahnärzte, zu denen Gordon Lüth schon zehn Jahre lang Kundenkontakt hatte, empfahlen ihn für diese Position. Er hat mittlerweile seinen eigenen Weg gefunden: Einheitliche Kleidung und gute Werbung kennzeichnen den Generationswechsel nach außen. Moderne Arbeitsmethoden der Meisterschule, neue Techniken und Materialien, konsequente Fortbildung der Techniker sind weitere Ziele, die Lüth verfolgt und bei denen Gerd Kock jun. ihn nach Kräften unterstützt.

Stefan Knöchl ist in Pritzwalk neben Axel Frick ein Mann der ersten Stunde: Seit Februar 1991 dabei, bestand er 1998 in Rostock die Prüfung zum Zahntechnikermeister und leitet seitdem die Edelmetall- und Keramikabteilung.

Aufträgen nicht mehr retten. Schon ein halbes Jahr später beschäftigt das Keller-Labor 15 Mitarbeiter und platzt aus allen Nähten. Gerd Kock sen. schaltet schnell. Um zumutbare Arbeitsplätze zu schaffen und die Wirtschaftlichkeit nachhaltig zu sichern, erwirbt er noch im selben Jahr im Gewerbegebiet Pritzwalk Süd in der Heinrich Gätke Str. ein 3.300 Quadratmeter großes Grundstück und beauftragt ein Pritzwalker Bauunternehmen mit der Errichtung eines modernen Gebäudes, das sich architektonisch harmonisch in die Umgebung der Eigenheime einfügt. Er investiert 1,8 Millionen Euro in den Neubau mit Labor-, Büro- und Sozialräumen für bis zu 40 Mitarbeiter. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich aus eigener Kraft, Fördermittel werden vom Land Brandenburg nicht bewilligt. Kock stattet das Labor mit modernsten computerunterstützten Präzisionswerkzeugen und Techniken aus, so dass die Zahntechniker nicht nur mit Edelmetallen, Keramik und Kunststoffen arbeiten können, sondern auch mit galvanischen Metallen und Titan. Die Pritzwalker Mitarbeiter werden im Wallenhorster Labor in allen Techniken geschult, so dass in Pritzwalk die gleiche Qualität geboten wird wie im Stammhaus. Axel Frick leitet das Labor bis November 2009, seitdem steht er seinem Nachfolger Gordon Lüth noch als Berater zur Seite. Karola Frick führt die Buchhaltung und nimmt die Anrufe entgegen. Und Sohn Alexander? Der ist mittlerweile Chemielaborant und hat gut Lachen: Seine Brüche sind zum Glück längst verheilt und er hat keine bleibenden Schäden davongetragen. 24

Stefan Knöche

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Björn Barthold ging nach seiner Zahntechniker-Ausbildung in Wallenhorst und einigen Jahren Berufserfahrung im April 1994 nach Pritzwalk. Der gebürtige Osnabrücker bildete sich ständig fort und stieg dank seines umfassenden Wissens über Ästhetik, Funktionsweisen und Herstellungsarten zum technischen Leiter auf.

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Die Zahntechnikerin Ramona Neitzel und sieben Kollegen standen nach der Wende1990 mit ihrem Zahnlaboratorium in Franzburg vor dem Aus. Als sie sich mit der ortsansässigen Volksbank über Lösungsmöglichkeiten unterhielt, fiel der Name Gerd Kock. Sie rief an, vereinbarte einen Termin und legte damit den Grundstein für das heutige Dental Labor Kock in Richtenberg.

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Christoph Both, Zahntechnikermeister in Richtenberg, ging direkt nach seiner Ausbildung in Wallenhorst erst nach Pritzwalk und dann nach Greifswald. Dort legte er 1995 seine Meisterprüfung ab. Nachdem das Labor in Greifswald geschlossen wurde, weil es nicht lohnte, beide Standorte zu behalten, blieb Christoph Both in Richtenberg. Mit seiner Frau und den drei Kindern hat er hier sein Glück gefunden.

Christoph

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Both

Die Geschichte von Richtenberg Nach der Wende im Oktober 1990 wird das Zahnlaboratorium in Franzburg abgewickelt und steht mit seinen acht Mitarbeitern vor dem Aus. Man überlegt natürlich, ob und wie es weitergeht. Es ist ein ganz normaler Banktermin, bei dem sich die Zahntechnikerin Ramona Neitzel mit dem Kundenberater der Volksbank darüber unterhält, mit wem man eventuell zusammengehen könne, da fällt seitens der Volksbank der Name Gerd Kock. Das sei im Grunde der Einzige, den man kenne und der in Frage käme. Ramona Neitzel fasst sich ein Herz, ruft in Wallenhorst an – und vereinbart einen Termin. Es ist der Beginn einer für beide Seiten fruchtbaren Zusammenarbeit. „Die Harmonie war sofort da. Es passte einfach, sowohl fachlich als auch menschlich,“ erinnert sie sich, „das war wie sechs Richtige im Lotto.“ Ramona Neitzel kann Gerd Kock überzeugen, nach Richtenberg zu expandieren. Am 1. April 1991 übernehmen die Wallenhorster das Franzburger Labor mit allen acht Mitarbeitern. Bürgermeister Karldieter Wegner macht sich stark für das Dental Labor. Und weil die Arbeitsbedingungen in den zwei bisher genutzten Wohnungen vollkommen unzureichend sind, entschließt sich Gerd Kock schon nach kurzer Zeit, in Richtenberg ein 4.000 Quadratmeter großes Grundstück zu erwerben und dort einen modernen Mehrzweckbau zu errichten, in dem langfristig bis zu 60 Mitarbeiter Platz finden.

Ost-West-Beziehung mit Zukunft

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Mit 50 Mitarbeitern zählt das Dental Labor in Richtenberg heute zu den größten Arbeitgebern vor Ort. Jedes Jahr wurden und werden durchschnittlich zwei Auszubildende eingestellt und in der Regel nach der Ausbildung übernommen. Vier Meister und ständige Fortbildungen der Mitarbeiter sorgen dafür, dass die hohen Ansprüche der Kunden zwischen Demmin und Rügen bis Rostock erfüllt werden. Laborleiterin Ramona Neitzel ist stolz, dass das junge Team das gesamte Spektrum der Zahntechnik abdeckt und das Labor stets auf dem neuesten Stand der Technik ist. Auch Gerd Kock freut sich über die Entwicklungen in Richtenberg und Pritzwalk: „Wir konnten die Labore organisch wachsen lassen und von Anfang an die gleiche hohe Qualität wie in Wallenhorst bieten. Außerdem haben wir die richtigen Leute in der richtigen Position.“

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Ulf Apel

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Ulf Apel, Zahntechnikermeister, nahm 1995 seine Tätigkeit in Richtenberg auf, nachdem er die Meisterschule in Halle/Saale besucht hatte. Weil man 1995 bei Null anfing und noch viele Arbeiten nach Wallenhorst gingen, schrieb sich Ulf Apel insbesondere die Ausbildung auf die Fahne – mit nachhaltigem Erfolg: Viele Landes- und Bundessieger sowie mehrfache Auszeichnungen von der Handwerkskammer in Rostock haben das Richtenberger Labor zu einem Vorzeigebetrieb gemacht. Einer seiner Auszubildenden, Martin Ottensmeier, ist mittlerweile als Meister angestellt.

Sigrid Ising un Heike Götz, er Monika Riem


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3D Implantatplanung

HIGHTECH 1960 UND 2010 Wenn es um die Sicherheit von Zahnersatz geht, spielen drei Faktoren eine Rolle: Das Material, die Verarbeitung und die Pflege. So gesehen kommt es entscheidend auf die Zusammenarbeit zwischen Zahnarztpraxis, Dentallabor und Patient an. In den vergangenen 50 Jahren hat sich viel verändert. Während Zahntechniker vor 50 Jahren noch fast ausschließlich handwerklich tätig waren, helfen heute innovative Techniken, Abläufe zu optimieren und gelungene Ergebnisse reproduzierbar zu machen. Das gilt insbesondere in der Planungs- und Umsetzungsphase mit CAD/CAM-Technik.

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20 Lachtherapie Lachen hat auch einen etwas ernsteren Hintergrund. Vor allem, wenn’s wissenschaftlich wird. Das beginnt schon beim Namen – die Wissenschaft von den Auswirkungen des Lachens heißt Gelotologie. Und hat mit einer Salbe oder einem „Gel“ eigentlich nicht viel gemein. Gelos heißt im Griechischen nichts anderes als „Lachen“. Und beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Aspekten des Lachens. Und was lernen wir da?

Senta Kock und Frederike Kock

19 Auf den Hund gekommen... Kraftvoll zubeißen? (W)Au... Auch Hunde sind irgendwie nur Menschen und haben Probleme mit ihren Zähnen. Dr. Carsten Grußendorf, Partner im Tiergesundheitszentrum Grußendorf in Bramsche, Leiter der chirurgischen Abteilung und u.a. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Tierzahnheilkunde, kennt viele schmerzhafte Fälle. Er hat die Zahnheilkunde zu einem seiner Schwerpunkte gemacht und arbeitet in diesem Bereich seit vielen Jahren mit Kock zusammen. „Der Klassiker sind zu eng stehende Canini. Dann steht beispielsweise der untere Eckzahn zu weit caudal und zu weit mesial und beißt deshalb in den Oberkiefergaumen ein. Dadurch kann es auf Dauer zu einer oronasalen Fistel kommen – dann wird Futter in die Nase gestopft. Das ist ungesund.“ – Also muss korrigiert werden, der Hund bekommt eine Spange. Wobei es zwischen Menschen und Hunden dann doch einen kleinen Unterschied gibt: „Basale Fehlstellungen (d. h. der ganze Kiefer steht falsch, ist beispielsweise zu lang oder zu kurz) bei Hunden zu korrigieren, ist häufig so frustrierend und extrem aufwändig, dass der ganze Aufwand eigentlich nicht gerechtfertigt ist,“ räumt Grußendorf ein, „bei dentalen Fehlstellungen geht das schon eher.“

Lachen ist gut für Körper, Geist und Seele. Es hält fit, baut Stress-Stoffe im Körper ab und weckt Abwehrzellen, so genannte T-Helfer Zellen. Einige Forscher glauben, dass diese Zellen sogar gegen Krebs wirken können. Humor reduziert die Ansteckungsgefahr und beugt Herzinfarkten vor, soviel steht fest. Quod esset demonstrandum – was zu beweisen wäre! Wenn ein Mensch herzhaft lacht, werden im Gesicht 24 Muskeln aktiviert, am ganzen Körper über hundert. 20 Sekunden Kichern ist so anstrengend wie drei Minuten Rudern. So setzen immer mehr Mediziner und Therapeuten auf die Heilkraft des Lachens. Plötzlich gibt es Lach-Seminare. Ganz neu ist LachYoga. Der Arzt, Schriftsteller und Komiker Eckart von Hirschhausen würde Witze am liebsten über die Apotheke verkaufen, denn er hält Humor eindeutig für die beste Medizin. Folgerichtig setzt sich Hirschhausen seit einiger Zeit für die Stiftung „Humor hilft heilen“ ein. Die sorgt dafür, dass auch Kranke was zu Lachen haben.

21 Frederikes Lach-Film-Tipp

Liebe Zahnfee, Mama hat erzählt, dass Du eine echte Fee bist, die ausgefallene Milchzähne nachts gegen Goldmünzen eintauscht, wenn man sie unters Kopfkissen legt. Stimmt das? Ich will gar keine Goldmünze. Ich wünsch mir lieber ein bisschen Geld. Hier ist mein Zahn. Kannst Du ihn mir vielleicht irgendwann wiedergeben? Opa hat mir nämlich eine schöne Dose geschenkt, in der ich meine Milchzähne sammeln kann. Deine Frederike

22 Die Zahnfee 1927 wurde „The Tooth Fairy“, ein kurzes Schauspiel für Kinder von Esther Watkins Arnold, zum ersten Mal aufgeführt. Die erste über die Zahnfee geschriebene Geschichte scheint „The Tooth Fairy“ von Lee Rogow zu sein, die 1949 erschien. Danach erlebte die Zahnfee eine regelrechte Blüte, die von Büchern und Comics begleitet wurde. Heute nutzen Zahnärzte diese Figur zunehmend als Helferin, wenn es darum geht, Kindern die Angst vor Zahnbehandlungen zu nehmen oder ihnen den richtigen Gebrauch der Zahnbürste beizubringen.

„Dennis – Sie werden ihn lieben ... bis Sie ihn kennenlernen“

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ünge. Denn fr e, schon sehr la it ausgefallenen Liebe Frederik es bt gi h ic m echte Fee. M der richtige Umgang exe die Macht ar Ich bin eine H ja, es stimmt:noch an Hexen glaubte, wig. Man glaubte, dass eineer Fingernägel von her, als man die Menschen sehr wicht e nur Haare, Zähne od ähne an Tiere zu Zähnen für n erlangen konnte, wenn si i Bräuche, ausgefallene Z über jemande saß. Deshalb gab es allerleben. gegen jemandem be verbrennen oder zu vergra , die Zähne verfüttern, zu nn angefangenehr haben müssen. da h ic be ha Jahren, Angst m vor über 200 enschen keine Irgendwann, zu tauschen, damit die M gelernt. Goldmünzen en und lieben enschen kenn M r eh m er m ten Dir nichts h im be – sie könn ähnchen und gä So haben mic nn de e si Z n es cht. Und wen berühre die ausgefallenen exen gibt es ni Merk Dir: Halle Kinder beschütze. Ich cht tun, weil ich ein Zauber für immer. auber sonst ni dann wirkt m n, weil mein ZDeinem Opa aufbe ge ck rü zu t ir leider nich eld in dem Döschen von n kann ich D Deinen Zah är’s denn, wenn Du das G wirkt. Wie w am – sie sind e sie aufmerks eg bewahrst? pfl d un f au nden Zähne f Deine bleibe Pass schön au es wert! n Alles Gute vo ee nf ah Z r ne ei D


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23 Das Märchen vom Lachen Es war einmal ein Lachen. Das lebte gemeinsam mit dem Lächeln fröhlich und quietschvergnügt auf Schloss Zahnstein im Königreich Beißheim. Und zwar gleich 32 mal – mitten im Mund von König Hohoho. Dort hatten sich`s seine Lachkinder, wie er seine Zähne nannte, bequem gemacht. König Hohoho war mächtig stolz, dass sich das Lachen und das Lächeln gerade in seinem Munde wohl fühlten. Und auch seine Gemahlin Königin Hahaha und Prinzessin Steileszähnchen waren glücklich und natürlich das ganze Volk von Beißheim. Denn Lachen und Lächeln zusammen waren die Garantie für alle, sich jeden Tag glücklich zu fühlen. Natürlich sprach es sich herum in der Welt, über welchen Schatz der König Hohoho verfügte und es gab finstere Gestalten, die sich anschickten, dem König das Lachen zu rauben. Der böse Zauberer Gingis Zhan aus dem Land Kariesien war der schlimmste von allen und natürlich hatte er auch schon bald einen Plan, wie er sich das Lachen unter den Nagel reißen konnte. Bald schon ließ er ein Heer von geflügelten Bakterien auf Schloss Zahnstein einfliegen und ehe sich’s der König versah, fingen seine Lachkinder an, ganz wackelig zu werden. Die Bakterien leisteten ganze Arbeit: erst nahmen sie sich die Backenzähne vor, dann die Mahlzähne, schließlich die beiden Eckzähne und zuallerletzt fielen dem König die Schneidezähne aus dem Mund. Gingis Zhan selbst verwandelte sich in einen Kolkraben und sammelte nach und nach die ausgefallenen Zähne auf und brachte sie freudig erregt und stolz nach Kariesien.

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Von diesem Tage an gefror der Königsfamilie und dem ganzen Volk das Lachen im Munde ein – es blieb allein das Lächeln, aber ohne das Lachen sahen die Menschen ganz merkwürdig verzerrt aus – ein Lächeln ohne Leben. Und das genügte nun nicht mehr, um jeden Tag glücklich und zufrieden zu sein. So herrschte tiefe Depression im Königreich Beißheim. König Hohoho wusste weder aus noch ein. Er berief seinen Kronrat ein, er zog Experten aus der ganzen Welt zu Rate, doch keiner konnte so richtig helfen. Die Verzweiflung wuchs und eines Tages entschloss sich der König zu handeln. Überall im Lande ließ er per Aushang verkünden, dass derjenige, der ihm das Lachen zurückbringe, königliche Belohnung zu erwarten habe: König Hohoho versprach dem Retter seine Tochter Steileszähnchen zur Frau und die Aussicht, sein Nachfolger auf dem Thron von Schloss Zahnstein zu werden. Die Kunde vom zahnlosen und unglücklichen König sprach sich herum und drang bis ins Land Kockolores, wo ein junger Handwerksgeselle mit Namen Zahnschön wohnte. Der hatte gerade seine dreijährige Ausbildung zum Zahntechnikergesellen vollendet, und weil er ein ganz besonders kunstfertiger Handwerker war, wollte er nun in die Welt ziehen, um sein Meisterstück zu machen. Was gab es Besseres, als einem König das Lachen wieder zu geben? Doch zunächst ging er zu seinem Meister, um ihn um Rat und Hilfe zu befragen. Dieser war sofort Feuer und Flamme für Zahnschöns Vorhaben und rief den ganzen Betrieb zusammen, um zu beraten, wie man dem jungen Gesellen helfen könne. Und jeder und jede aus dem Betrieb wusste etwas beizusteuern und brachte auch etwas mit, was Zahnschön für sein Vorhaben gebrauchen konnte. So stapelten sich auf dem Tisch: ein Scanner, ein SchleifDiamant, eine Schleifmaschine, verschiedene Fräsen und die unterschiedlichsten Materialien wie Zirkoniumdioxid, Edelstahl, Titan, gefräster Kunststoff und Glaskeramik. Zahnschön wusste nun, dass er sich beruhigt auf den Weg machen konnte, er drückte seinen Meister und seine Kolleginnen und Kollegen ganz fest, zerquetschte ein paar Tränen der Rührung, sammelte seine Geschenke ein und machte sich auf den Weg ins Königreich Beißheim.

Erst vermaß er das gesamte Mundwerk des Königs, dann machte er Abdrücke und Gipsmodelle und entwarf einen genauen Plan, wie er dem König wieder das Lachen einpflanzen könnte. Dann fing er an zu formen, zu sägen und zu hämmern, zu fräsen und zu schleifen und in 7 Tagen fertigte er kunstvolle Inlays, Implantate, Kronen und Brücken – alles in allem ein komplett neues, ganz und gar königliches Gebiss. Als alles fertig war, ließ er sich zum König bringen, der schon ganz wundgescheuert war vom vielen ungeduldigen Hin- und Herrutschen auf seinem Thron. „Mund auf, Euer Majestät“, sagte Zahnschön nur, und als der König seinen riesigen Mund aufsperrte – schwuppdiwupp – saß das neue Gebiss so fest, dass es wohl nie wieder zu entfernen war. Der König schaute verdutzt – und fing unvermittelt an schallend zu lachen. Und das so heftig, dass er von seinem Thron auf den weichen Teppich fiel. Dort wälzte er sich vor Lachen, krümmte sich und wieherte zwischendrin wie ein Pferd. Plötzlich lachten auch die Königin Hahaha und Prinzessin Steileszähnchen, der Kronrat eilte herbei und fiel ein ins Gelächter und das Lachen wurde so laut, dass es durchs ganze Königreich Beißheim dröhnte. Immer mehr Untertanen fingen wieder an zu lachen, bis sich

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„Handwerk hat goldenen Boden – seitdem gilt er wieder etwas in der Welt, der alte Spruch.

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Steileszähnchen stellte sich lächelnd vor Zahnschön und fragte ganz neugierig: „Du da, wie machst Du das? Hast Du etwa was zum Lachen“? Zahnschön erblickte die Prinzessin und auch wenn sie nicht richtig lachte, so sah er doch, dass sie eine strahlende Schönheit war und plötzlich klopfte sein Herz: Er hatte sich verliebt! Er deutete auf seinen Handwagen, auf dem er die ganzen Materialien und Instrumente liegen hatte und sagte nur: „Ich werde Deinem Vater wieder das Lachen angewöhnen“, und mit einem vielsagend schmachtenden Blick auf Steileszähnchen setzte er hinzu: „Jetzt bin ich mir auch ganz sicher, dass es mir gelingen wird!“ Die Prinzessin errötete, denn auch sie hatte sich sofort in den jungen Gesellen verguckt: „Komm mit mir, ich bringe Dich zu meinem Vater!“ König Hohoho wartete bereits voller Ungeduld: „Bist Du derjenige, der hier was zu Lachen hatte? Kannst DU mir vielleicht helfen?“ Und Zahnschön sagte nur, dass er 7 Tage brauche, um dem König das Lachen wieder zu geben. Der König willigte ein, sagte aber, wenn es ihm nicht gelänge, würde er ihm höchstpersönlich alle seine wunderschönen Zähne herausreißen. Zahnschön lachte nur, so laut und herzlich, dass die Wände des Schlosses wackelten, und ging ans Werk.

schließlich das ganze Königreich vor Lachen krümmte. Und als Zahnschön dann noch erzählte, dass der Zauberer Gingis Zhan mit den alten Zähnen des Königs wohl kaum glücklich werden würde, weil sie erstens nicht in sein Maul passten und darüber hinaus auch noch üble Gerüche kilometerweit durch ganz Kariesien verströmten, da war kein Halten mehr: 7 Tage lachten der König und seine Untertanen ohne Pause. Dann verkündeten König Hohoho und Königin Hahaha mit einem strahlenden Lächeln die Hochzeit von Prinzessin Steileszähnchen und dem frischgebackenen Prinzen Zahnschön. Als Zahnschön dann wenig später König wurde, weil sich Hohoho fortan nur noch der Wissenschaft des Lachens widmen wollte, war seine erste Amtshandlung, seinen ehemaligen Meister und seine Kollegen zu sich zu rufen, um sie mit Gold und Juwelen zu überhäufen. Denn ohne ihre Hilfe und Solidarität wäre ihm das nicht gelungen.

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Dort angekommen, ging er sofort zu Schloss Zahnstein und begehrte Einlass. „Was willst Du hier“, fuhren ihn die Wachsoldaten an, und als Zahnschön sagte, er wolle dem König das Lachen wiederbringen, lächelten diese nur gequält und

sagten: „Das haben schon so viele vor Dir vergeblich versucht, wir haben die Hoffnung bereits aufgegeben, also mach Dich wieder fort!“ Zahnschön aber ließ sich davon nicht beeindrucken, er stellte sich vor die Soldaten und ihren Offizier und fing lauthals an zu lachen – so laut, dass es durchs ganze Königreich schallte, wo man dieses Geräusch schon lange nicht mehr gehört hatte. Das hörte natürlich auch der König und er sandte Prinzessin Steileszähnchen zum Tor, um zu erfahren, woher dieses silberhelle Lachen kam.

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25 Asche auf die Zähne: Pflegetipps der etwas anderen Art Zahnpflege ist keine Erfindung der Neuzeit. Schon das „Corpus Hippocraticum“ des antiken Arztes Hippokrates von Kos (um 460-370 v. Chr.) enthält ausführliche Pflegetipps für die Zähne. Der Zahnpflege dienlich seien z.B. Asche von verbrannten Mäuseköpfen und abgekochten Hundezähnen sowie die Knöchel frisch geschlachteter Ziegen, vermischt mit dem Saft zerriebener Minze und Weißwein – die ultimative Mundspülung des antiken Menschen.

Seit mehr als 25 Jahren eng mit Kock verbunden: Dr. Maria und Dr. Claus Bullermann.

Der athenische Arzt Arzt Diokles von Karystos empfiehlt im 4. Jahrhundert v. Chr., nach dem Aufstehen die Zähne mit den Fingern und dem Saft zerriebener Minze zu reinigen. Zahnbürsten waren damals unbekannt.

Dr. Anne Bullermann und ihr Bruder Johannes.

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Unter Kaiser Augustus galt ein schönes, vollständiges und besonders weißes Gebiss als Ideal. Der Leibarzt des Kaisers Claudius (Kaiser 41 bis 54 n. Chr.), Scribonius Largus, überlieferte eine Mixtur von Zahnpulvern, die die Kaiserin Messalina und Octavia, die Schwester des Kaiser Augustus, verwendet haben sollen. „Gerstenmehl muss man mit Essig, der mit Honig vermischt ist, besprengen, längere Zeit durchkneten und dann in sechs Kügelchen teilen; nachdem man diese ausgerollt hat, muss man 1/2 Unze Steinsalz beimischen und sie dann in einem Backofen dörren, bis sie sich in Kohle verwandeln. Dann wird man diese Kügelchen zerreiben und ihnen soviel Nardenblüte beimengen müssen, als zur Erzeugung von Wohlgeruch hinreicht.“

Kollegial und kongenial – eine faire Partnerschaft Dr. Bullermann und Kock – nein, keine Praxisgemeinschaft. Das ist die kongeniale Symbiose zweier Expertensysteme, die sich ideal ergänzen. „Wir halten es wie in unserer Ehe – Treue in zwischenmenschlichen Beziehungen mit allen Höhen und Tiefen,“ sagt Dr. Maria Bullermann-Benend über ihren seit über 25 Jahren favorisierten Partner in Sachen Dentaltechnik. Und das hat gute Gründe, die unter anderem in einer gewissen Geistesverwandtschaft spürbar werden: „Was uns gemeinsam prägt und zusammenschweißt, ist unsere christliche Grundhaltung, die auch unsere identische Wertewelt bestimmt,“ sagt die Ehefrau und Oecotrophologin lächelnd. Seit Gründung der Zahnarztpraxis im oldenburgischen Cappeln durch ihren Mann Dr. Claus Bullermann im Jahr 1979 führt sie den kaufmännischen bzw. betriebswirtschaftlichen Teil der Praxis. Beiden wurde deutlich, wie wichtig das Atmosphärische in einer geschäftlichen Beziehung ist. „Nach einer anfänglichen Orientierungsphase in Sachen Zahntechnik kamen wir auf Empfehlung zu Kock und konnten rasch feststellen, dass in diesem Team alles stimmte – seien es die fachlich ganz hervorragenden Meister oder die zwischenmenschlichen Komponenten, die bei Kock von allen gelebt werden: Motivation, Teamgeist, Innovation, Flexibilität, soziales Verständnis und Verantwortung. Überhaupt entwickelten sich auf allen Ebenen im Laufe der Zeit so enge Beziehungen, dass wir den langjährigen Laborleiter von Kock, Albert Tiesmeyer, einluden, anlässlich des 25-jährigen Jubiläums unserer Ersthelferin Maria Grötzschel die Laudatio zu halten.“

„Die Kommunikation verlief stets konstruktiv und Probleme wurden sachlich und kompetent gelöst – ohne Kritik oder Vorwürfe. Wir arbeiten, und diese Aussage stützt besonders mein Mann, im Rahmen eingespielter Teams mit Kock auf Augenhöhe, stets im Interesse der Patienten. Dabei sind Herr Klumpe und mein Mann seit mehr als 25 Jahren ein Team par excellence, ebenso Herr Tiesmeyer und Frau Grötzschel und schließlich Gerd Kock junior und unsere Tochter, Dr. Anne Bullermann, die seit 2006 Mitinhaberin der Praxis ist und zuvor eine Ausbildung bei Kock absolviert hatte. Während dieser Zeit haben sich zwischen ihr und zahlreichen Mitarbeitern des Labors sehr intensive und freundschaftliche persönliche Bindungen entwickelt.“

Für den perfekten Mundatem pries Plinius Myrte und Mastixblätter zu gleichen Teilen. Diese sollten zusammen mit einem halben Teil syrischer Galläpfel verrieben und mit altem Wein besprengt am Morgen gekaut werden. Zur Spülung des Mundes rät er unter anderem, Zitronensaft zu verwenden. Sein Rat, zur Mundspülung die Brühe von in Essig gekochten Fröschen zu gebrauchen, ist für heutige Geschmäcker zumindest gewöhnungsbedürftig. Der Arzt Cornelius Celsus, der im 1. Jahrhundert n. Chr. wirkte, riet dringend, beim Waschen des Körpers auch den Mund sorgfältig zu säubern. Daher sollte man den Mund erst mit warmem und dann mit kaltem Wasser ausspülen. Zeigen sich an den Zähnen schwarze Flecken, so sollen diese abgekratzt werden. Dann muss an diesen Stellen eine Paste aus Galläpfeln, Myrrhe und zerquetschten Rosenblättern aufgetragen werden.

Ein weiterer Aspekt liegt Dr. Maria Bullermann-Benend am Herzen: „Für meine betriebswirtschaftlichen oder sozialen Ideen finde ich im Team Kock stets Gehör. Wenn es um die Förderung von Nachwuchskräften oder um die Frage nach dem Studium der Zahnmedizin geht, ist man im Hause Kock immer offen.“ 34

Der römische Geschichtsschreiber Plinius Secundus (23 bis 79 n. Chr.) sprach in seinem berühmten Werk „Naturalis Historia“ von Substanzen, die die Zähne weißer machen. So empfahl er: „Gerstenasche streicht man mit aufgestreutem Salz und Honig auf die Zähne, sie gibt den Zähnen Weiße und angenehmen Mundgeruch.“ (Naturalis Historia, XXII, 134).

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28 Eine hochmoderne erstklassige zahntechnische Leistung

Alles eine Frage der Glaubwürdigkeit

kann nur in Verbindung mit dem Patienten zu einer medizinischen Versorgungsleistung werden, wobei die Zahnärzte und Zahntechnikermeister als komplementäre Leistungspartner fungieren. Ein Teil alleine kann dabei nichts bewirken, alle zusammen dagegen alles. Gerd Kock senior hat seinem Sohn diese Orientierung vermittelt, die stets den Patienten in den Mittelpunkt seines beruflichen Handelns stellt.

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Lutz Wolf

Lutz Wolf und das Unternehmen Kock:

Bitte recht freundlich:

50 Jahre Topleistungen Einer, der die Geschichte des Dentallabors Kock über viele Jahre hinweg beruflich und auch freundschaftlich begleitet hat, und das mit dem Blick des Außenstehenden, ist Lutz Wolf. Man könnte ihn vielleicht als d i e Integrationsfigur innerhalb der Zahntechnikergemeinde bezeichnen.

vorbildlich geführte Unternehmen Kock hat viel dazu beigetragen, dass hier Marktentwicklungen begünstigt wurden, die zu einer intensiven und qualitätsorientierten Versorgung der Bevölkerung geführt haben. Kock hatte immer den Willen, Topleistungen mit Qualitätsdenken zusammenzubringen.“

Lutz Wolf, selbst Inhaber eines Dentallabors, hatte schon als junger Zahntechnikermeister kontinuierlich daran gearbeitet, die Dentallaborinhaber des Osnabrücker Kammerbezirks zusammenzuführen, Wolf: „Was unter so vielen Mitbewerbern eigentlich überhaupt nicht gut gehen kann, war bei den Kollegen weit über das Osnabrücker Einzugsgebiet hinaus selbstverständlich – Kollegialität, Solidarität und Fairness.“ Gemeinsam mit Gerd Kock sen., den Wolf als „besonders positiven Faktor in diesem Beziehungsgeflecht“ hervorhebt, schaffte er es, die Beziehungen der Zahntechniker auf einer modernen, berufsständischen Ebene konstruktiv zu gestalten. Das heißt, man setzte statt auf Konfrontation auf Kooperation und half sich, wo es ging: mit Wissensaustausch, neuesten Informationen, Hinweisen auf wichtige Marktentwicklungen und technische Neuerungen. Das, und wie er das hingekriegt hat, macht ihn zu einer hoch geschätzten Integrationsfigur, die ihn in alle maßgeblichen Ehrenämter führte. 1996 wurde er zum Vorsitzenden der Landesinnung gewählt bzw. zum Landesinnungsobermeister, 1997 wurde er Präsident des Bundesverbandes – also aller Zahntechniker Deutschlands. Dem freundschaftlichen Gespann Lutz Wolf – Gerd Kock verdankt Osnabrück letztlich seinen guten Ruf als „Hauptstadt der Zahntechniker.“ Es hat schon seine Gründe, warum gerade hier ein Unternehmen wie Kock zum größten Dentallabor Deutschlands heranwuchs, was Lutz Wolf zu der Bemerkung veranlasst: „Dieses

Wolf macht stets deutlich, dass sein geschätzter Kollege Kock bei allen Kollegen immer höchstes Ansehen genoss, auch beim Nachwuchs, wo sich der erfahrene Ausbilder besonders in der Gesellenprüfung verdient machte: „Er hat diese Aufgaben mit der gesamten Kraft seiner Persönlichkeit erfüllt, so war er eben, ein Maßstab für Kollegialität“. Kock selbst avancierte später zum stellvertretenden Vorsitzenden des Kammerbezirks Osnabrück-Emsland. Das kollegiale Team vervollständigte Jürgen Schwichtenberg, der später Wolf in den Landes- und Bundesvorstand folgte und seit 2005 Wolfs Nachfolger als Präsident des Bundesverbandes ist. Von den nationalen Verbänden wurde dieser zum Präsidenten des europäischen Verbandes (FEPPD) gewählt. Beide Kocks hatten nun beide Präsidenten vor der Haustür und die wiederum hatten mit dem erfolgreichen Unternehmen Kock die Möglichkeit zum Praxistest für die Tauglichkeit gesundheitspolitischer Reformüberlegungen. So etwas schweißt zusammen, und dass da neben den kollegialen Freundschaften mit der Zeit auch familiäre Beziehungen entstanden, liegt auf der Hand. So spielten auch die Frauen im Verlauf der zahlreichen Veranstaltungen, die man gemeinsam bis zur Einführung des Festzuschuss-Systems erlebte, im Verbandsleben eine Rolle. „Anni Kock hat durch ihre Herzlichkeit und menschliche Wärme immer eine sehr angenehme Atmosphäre geschaffen“, hebt Lutz Wolf nun anlässlich des 50-jährigen Jubiläums anerkennend hervor.

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Zeit für ein lächeln Was schon ein kleines Lächeln alles bewirken kann: Es öffnet Herzen, beseitigt Spannungen, nimmt dem Leben die Schwere. Mona Lisas geheimnisvolles Lächeln ging um die Welt, die Literatur ist voller Lächeln. „Ich habe seit einer Ewigkeit auf Euch gewartet“, scheint Nataschas Lächeln zu besagen, als Fürst Andrej sie bittet, mit ihm zu tanzen (Leo Tolstoi: Krieg und Frieden, 1863-69). Mit einem Lächeln vermag sie beinahe so viel zu sagen wie mit Worten. Dass ein Lächeln tausend verschiedene Bedeutungen haben kann, stellt der Anatom Charles Bell bereits im Jahr 1806 fest. Ein Lächeln signalisiert Spaß und gute Laune. Vielleicht auch Zustimmung und Sympathie – manchmal allerdings auch Schadenfreude, Mitleid oder gar Verachtung. Ein Lächeln kann trösten, aber auch mit Ärger, Wut und Trauer verbunden sein. Lächeln ist außerdem der Flirtfaktor Nummer eins! Insgesamt 18 verschiedene Arten von Lächeln unterscheiden die Verhaltensforscher heute. Nur eine Variante ist der Ausdruck spontanen, echten Vergnügens. Dann ziehen sich beide Mundwinkel zugleich nach oben – das „ehrliche Lächeln“ beginnt symmetrisch – „Krähenfüße“ rund um die Augen sind dabei ein absolutes Muss! Der Humanbiologe Prof. Carsten Niemitz hat jüngst erforscht, wodurch sich ein besonders angenehm wirkendes Lächeln auszeichnet: Probanden, deren Lachen als angenehm bewertet wurde, besitzen eine dynamische Mimik. Sie schließen beim Lachen kurz die Augen – unbewusst signalisieren sie dem Gegenüber dadurch, dass sie keine Gefahr darstellen. 37

Wer oder was ist heute eigentlich noch glaubwürdig? Nur jeder vierte Bundesbürger glaubt, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter und die Öffentlichkeit wirklich offen informieren. Lügen, Verschleiern, Manipulieren und Schönwetter-Kommunikation gelten als die größten Killer der Glaubwürdigkeit von Unternehmen. Zu diesem wenig überraschenden Ergebnis kommt eine Studie des Fachgebiets für Kommunikationswissenschaft und Journalistik der Universität Hohenheim. Die Befragten waren sich relativ einig darüber, dass die Glaubwürdigkeit eine grundlegende Basis des eigenen Handelns darstellt und zentrales Ziel jeglicher Kommunikation eines Unternehmens sein sollte. Entscheidend dafür seien Wahrheit, Transparenz und Übereinstimmung von Reden und Handeln. Auf der Suche nach Glaubwürdigkeit finden sich unzählige Zitate, zum Beispiel: „Glaube keinem, der immer die Wahrheit spricht.“ Elias Canetti (1905-94), Nobelpreisträger für Literatur 1981 Zitate verleihen jeder Rede Glaubwürdigkeit. Hier einige mehr:

„Glaubwürdigkeit ist doch eine einfache Sache. Man tut, was man sagt, und man sagt, was man tut.“ Gerd Kock sen.

„ Ich glaub’ nur, was ich sehe.“ Gerd Kock jun.

Frederike Kock: Papa, was ist jetzt mit meinem Eis?

Paul Gerhard Kock:

aaaaaaaaahhhhhhhhh


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29 Kleine Typologie des Lachens Was wir schon immer geahnt, aber doch nie so genau gewusst haben, ist nach einer psychologischen Untersuchung in Kanada wissenschaftlich erhärtet und somit endlich klar: Wie, wann und worüber ein Mensch lacht, lässt Rückschlüsse auf seine Persönlichkeit, ja sogar seine seelische Gesundheit zu. Welcher Typ sind Sie? Der Entertainer will sich und andere gut unterhalten. Er lacht gerne zusammen mit anderen, nimmt sich selbst aber nicht so recht ernst. Sein Humor schafft eine entspannte, tolerante Atmosphäre. Das ermöglicht Annäherung, Zuwendung und ein Gemeinschaftsgefühl. Entertainer sind weniger ängstlich, feindselig oder depressiv. Sie haben ein gesundes Selbstwertgefühl. Für den Selbstunterhalter ist Humor eine Art Lebensphilosophie. Er amüsiert sich über die Wunderlichkeiten dieser Welt und behält trotzdem seine heitere Stimmung bei, selbst bei Stress und Anspannung. Sein Humor hilft ihm, negative Ereignisse und Situationen zu verkraften – und psychisch stabil zu bleiben. Der Angriffslustige benutzt den Humor, um andere zu kritisieren und zu manipulieren. Er nimmt keine Rücksicht auf die Gefühle anderer. Mit seinem Humor macht er sie eher lächerlich und demütigt und verärgert sie damit. Seine Witze sind oft rassistisch oder sexistisch gefärbt. Obwohl er vordergründig witzig und amüsant wirkt, stecken hinter seinem vorlauten Auftreten oft emotionale Bedürftigkeit, Unsicherheit und die Tendenz, kritische Situationen oder überlegene Personen eher zu meiden. Der Defensive macht oft Witze, die auf seine eigenen Kosten gehen. Für ihn ist der Humor ein Mittel zum Zweck, um sich Probleme vom Hals zu schaffen. Dafür erniedrigt er sich, ja macht sich gar lächerlich. Der strategische Grund: Er will nicht ernst genommen und damit zur Verantwortung gezogen werden.

30 Arbeitsphilosophie Zahnmedizin und Zahntechnik sorgen vor allem für schöne Zähne, die viele positive Botschaften vermitteln. Zum Beispiel Freude am Leben oder Lust am Schönsein. Ein meistergeführtes Dental Labor setzt solche Signale in praktische Lösungen um. So wird ein schönes Lächeln zum Produkt zahntechnischer Arbeit in enger Partnerschaft mit dem Zahnarzt. Was hinter der Arbeit eines Zahntechnikers steht, fasst man bei Kock in einem Leitspruch zusammen:

Kompetenz muss jeden Tag gelebt und durch Engagement immer wieder neu angetrieben werden, sonst bleibt sie auf der Strecke. Die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Kock’schen Leitspruch zeigt sich in der Verantwortlichkeit für jedes einzelne Produkt. Jeder Zahntechnikermeister übernimmt vollständig die Auftragsabwicklung und ist persönlicher Ansprechpartner – von der Beratung bis zur pünktlichen Auslieferung der Produkte. Das Ziel: Full Service mit hoher Kompetenz – da hat jeder gut Lachen!

Auch geschlechtsspezifisch lässt sich offenbar in puncto „Humor und Persönlichkeit“ etwas aussagen: Der Humor von Männern ist häufiger aggressiv oder auch defensiv und damit negativ gegen andere oder gegen sich selber gerichtet. Frauen versuchen durch Humor eher eine gute Atmosphäre sicherzustellen. Ihr Humor macht das Zusammenleben angenehmer. Alterstypisch soll sich der Humor bei Männern im Alter nur wenig oder gar nicht ändern. Bei Frauen hingegen gibt es eine Verschiebung: In jungen Jahren teilen Frauen ihren Humor gerne mit anderen. Wenn sie älter werden, brauchen sie andere nicht mehr so sehr, um die Welt mit Humor zu betrachten.

31 Die Geschichte vom abgefahrenen Zahn Wackelzähne an Türklinken zu binden, ist out. Heutzutage legt man einen Zahn zu und gibt Gas – so jedenfalls zeigt es eine US-Familie per Video im Internet. http://www.youtube.com/watch?v=AIq-vG7tm8s

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32 Kontaktbörse Labor Zusammen leben, zusammen arbeiten – sie können das!

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GroSSer SpaSS für uns beide

Vorsprung durch Wissen Immer am Zahn der Zeit

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Kock pflegt aus Überzeugung und mit großer Leidenschaft den offenen und engen Dialog mit Zahnärzten und Patienten. Rund 15 Veranstaltungen pro Jahr haben sich mit Blick in die Zukunft als wertvolle Impulsgeber erwiesen. Hochkarätige Referenten aus aller Welt belegen das Niveau und den hohen Anspruch. So sind und bleiben die Partner immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und Technik. Der Spaß kommt dabei nicht zu kurz: Ob beim alljährlichen Golf-Charity-Turnier oder im VIP-Bereich von Horses & Dreams – sie bleiben stets am Ball bzw. Zahn der Zeit.

Examenssemester Greifswald: Keine Note schlechter als zwei! Die enge Zusammenarbeit zwischen der zahnmedizinischen Fakultät der Uni Greifswald und dem Kock Dental Labor in Richtenberg hat Tradition – schließlich ist das Labor in Richtenberg aus dem früheren Uni-Labor hervorgegangen, das Gerd Kock zeitweise leitete. Wie fruchtbar diese „Verzahnung“ für beide Seiten ist, belegt die nachfolgende Mail von Marco Pechmann, dem Sprecher des Examenssemesters 2010 an der Uni Greifswald: „Wir möchten uns für die sehr angenehme und auch erfolgreiche Zusammenarbeit in den letzten zwei Jahren unserer klinischen Semester bei Ihnen bedanken. Inzwischen haben wir alle auch die praktischen zahnmedizinischen Examensprüfungen (Konservierende Zahnheilkunde und auch Prothetik) nicht zuletzt dank Ihrer Hilfe bravourös bestanden (es gab in diesem Jahr keine Noten, die schlechter waren als „zwei“).

35 50 Jahre Kock – das Logo im Wandel der Zeit Logos sind die graphischen Erkennungszeichen eines Unternehmens. Ihre Form, ihr Ausdruck und ihre kommunikative Aussage sind immer ein sichtbarer Ausdruck des jeweiligen Zeitgeschmacks. So auch bei Kock. Beginnend in den 60er Jahren entwickelt sich das Logo gemäß den aktuell vorherrschenden Farben und Formen. Die Kock-Logos sind also nicht nur graphische „Hilfsmittel“ zur besseren Wiedererkennung („Corporate Design“), sondern auch ein Dokument der Zeitgeschichte.

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Dr. Frank Wessling

Dr. Frank WeSSling Die menschliche Komponente Einer, der das Labor Kock und vor allem Gerd Kock gut und lange kennt, ist Dr. Frank Weßling, Niedergelassener Zahnarzt in der Gemeinschaftspraxis Allermöhe, Hamburg. Weßling, der nach einer soliden Ausbildung zum Zahntechniker in Greifswald studiert und promoviert hatte, lernte Gerd Kock kennen, als dieser das ostdeutsche Labor in Greifswald leitete. „Seitdem arbeiten wir zusammen,“ freut sich der Hamburger Zahnarzt. „Was mir an Kock so gut gefällt ist, dass das Labor einerseits aufgrund seiner Größe immer auf der Höhe der Zeit ist und in die neuesten Techniken investieren kann, man es andererseits aber mit einem kleinen Team und einem festen persönlichen Ansprechpartner zu tun hat.“ Der Kontakt riss auch nicht ab, als Dr. Weßling wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Greifswald wurde und sich dann 2004 als Zahnarzt in Hamburg niederließ. Dabei erinnert er sich gerne an den „Zahni-Ball“ der Greifswalder Zahnmedizinstudenten, zu dem er einmal im Jahr mit Gerd Kock ging: „Das war immer ein großer Spaß für uns beide, wir haben das sehr genossen.“ Dr. Weßlings Ansprechpartnerin im Labor war über viele Jahre Anna Bücker: „Das ist 'ne ganz nette, tolle Zahntechnikerin, die sich aber leider mit dem Gedanken an Ruhestand trägt“, bedauert er zutiefst, „aber mit Herrn Orfanlis ist die Nachfolge schon geregelt.“ Ausdrücklich honoriert er das große Bemühen Lösungswege zu finden, wenn es mal Schwierigkeiten gibt: „Es wird immer versucht, die Zusammenarbeit konstruktiv weiterzuentwickeln.“

Das Kock-Logo vor 50 Jahren.

ILLUSTRATIONEN VON NATALIE REIN, AUSZUBILDENDE im Dental Labor Kock

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Sie freuen sich schon auf den „Zahni-Ball 2010“: das Abschlusssemester Zahnmedizin der EMA-Universität Greifswald

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Die Gelegenheit zu persönlichen Treffen nutzt Dr. Weßling gern im Rahmen der Fortbildungsnachmittage, zu denen Kock regelmäßig einlädt – insbesondere dann, wenn hochkarätige Referenten zu Gast sind.

So kennt man das Dental Labor Kock heute.

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40 Leidenschaft – der Schlüssel zum Erfolg Gibt es den Zahntechniker aus Leidenschaft? Der seine Arbeit liebt? – Für Gerd Kock jun. ist sie der größte Antrieb.

39 Über Äpfel und Birnen „Made in Germany“ ist Spitze Viele Auszeichnungen und Prüfungsbeste belegen das hohe Niveau der Ausbildung im Dental Labor Kock.

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und 73 bei Kock er ist seit 19 ey m es hnTi Za t Alber sieger der Der Bundes . le al nir ch fü te Vorbild ige Zahn ldete unzähl bi er st as ei „D rm . technike ltigem Erfolg mit nachha – s gt au lie n s ne ker/in ein Ding, da ist einfach m he kic ic kl ch er Handw anuelle Ges heiden. „M sc be an er m gt s us mir,“ sa ermögen m Vorstellungsv Fingern n de lichkeit und s au – es muss n be ha rausch natürli entlichen Vo t er die wes nn ne ,“ Dass r. en komm hntechnike nen guten Za ei r fü r mit n de ge setzun s, ist für ihn, fließen mus t lu zb h. er lic H tänd auch t, selbstvers ele dabei is Leib und Se

Aus- und Weiterbildung hat einen hohen Stellenwert bei Kock. Eine Ausbildung durchläuft man mit dem Ziel, etwas zu können. Wer sich dagegen bildet, arbeitet daran, etwas zu werden. Insofern gehören Ausbildung und Bildung untrennbar zusammen. In den 50 Jahren des Bestehens wurden im Dental Labor Kock 312 Zahntechniker/innen ausgebildet. Davon studierten 35 danach Zahnmedizin und praktizieren größtenteils in eigenen Praxen. 41 Techniker/innen legten erfolgreich die Meisterprüfung ab. Viele gehörten in ihrem Jahrgang auf Landes- oder sogar Bundesebene zu den Besten. Ein Ansporn auch für die Zukunft.

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Mit Äpfeln und Birnen ist das so eine Sache. Beide gehören zur Kategorie Obst – dennoch sind sie nicht vergleichbar. Ähnlich ist es mit Leistungen in der Zahntechnik. Frei nach dem Motto „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“ wird munter darüber diskutiert, ob man im Rahmen gewünschter Kosteneinsparungen und allgemeiner Globalisierung nicht auch auf dem Gebiet des Zahnersatzes auf Leistungen aus Billiglohnländern zurückgreifen kann. Selbstverständlich kann man. Nur – um welchen Preis? Zahntechnik ist Handwerk, und Handwerk ist eine Dienstleistung. Für das Dental Labor Kock ist Zahntechnik zudem eine Dienstleistung, die Unikate in enger Abstimmung zwischen Zahnarzt, Patient und Labor hervorbringt. Produkte können globalisiert werden – individuelle Dienstleistungen nicht. Zahnersatz aus Deutschland setzt international immer wieder neue und herausragende Maßstäbe. Nicht umsonst machen sich viele anspruchsvolle Patienten aus aller Welt auf den weiten Weg nach Deutschland, um sich hier nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen qualitativ einwandfrei versorgen zu lassen. Deutscher Zahnersatz ist das Ergebnis einer beispiellosen Präzisionsarbeit. Er überzeugt durch hochwertige Materialien, lange Haltbarkeit, besonderen Tragekomfort und Schutz vor Infektionen, denn hier gelten die strengen Vorschriften des deutschen Medizinprodukte-Gesetzes. Im Fokus steht die patientengerechte Lösung in Verbindung mit einer Qualitätsgarantie. Das allein entspricht den wahren Interessen der Patienten. Zahntechnik „Made in Germany“ hat nicht den Anspruch, am billigsten zu sein – aber am besten.

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„Man muss Leidenschaft haben, wenn man Erfolg haben will,“ sagt er, „aber man kann sie nicht herbeireden. Sie ist eben da oder nicht.“

Man muss Leidenschaft haben, wenn man Erfolg haben will. Senior Gerd Kock hat vorgelebt, was es heißt, sich für Lerneifer, Disziplin und Genauigkeit einzusetzen. Hier steht der Junior dem Vater in nichts nach. Liebe zum Detail, zur besten Qualität – das ist Leidenschaft. Genau diese wirkt ansteckend auf die Mitarbeiter. „Der Schlüssel zum Erfolg – das sind Menschen mit Engagement.“ Dieser Leitgedanke der Kock Dental Labore basiert auf der Erkenntnis, dass nicht allein Kompetenz und Know-how entscheidend sind, sondern vielmehr Leidenschaft und ein ungewöhnlich hoher Einsatz. „Nur wer sich mit ganzem Herzen für etwas einsetzt, geht den entscheidenden Schritt weiter und schaut über den Tellerrand hinaus,“ erläutert Gerd Kock seine Philosophie. „Gerade in unserer Branche, wo jedes Produkt ein ganz individuell an den Patienten angepasstes Unikat ist, wäre Routine ohne Engagement völlig fehl am Platz. Nur wer sich jedes Mal wieder auf die Suche nach der bestmöglichen Lösung begibt, kann das jeweils individuell optimale Ergebnis erzielen. Auf diese Weise wird fachliche Kompetenz lebendig und orientiert sich am Patienten.“ „Unternehmer, die jedes Risiko scheuen, gehen das größte Risiko ein,“ erklärt Kock und unterstreicht damit seine grundsätzliche Bereitschaft neue Wege zu gehen.


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Lachen ist gesund!

Die reinste Medizin: Küssen

Eine Zeichengeschichte von

Die Wissenschaft von den Auswirkungen des Lachens heißt Gelotologie. Sie beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Aspekten des Lachens. Ihr Begründer ist der Psychiater William F. Frye, der 1964 an der Stanford-University erstmals über die Auswirkungen des Lachens auf die körperlichen Vorgänge zu forschen begann. Durch Selbstversuche wollte er mehr über das Lachen und dessen Wirkung auf den Körper herausfinden – und wurde anfangs von seinen Kollegen belächelt. Seine Erkenntnis, dass Lachen das Immunsystem stärke, erregte bald weltweites Aufsehen und fand Akzeptanz. Bald schon war die neue Wissenschaft anerkannte Disziplin. Heute gilt Paul McGhee als einer der wichtigsten wissenschaftlichen Gelotologen. Seine Forschungen bei unterschiedlichen Altersgruppen sind Grundlage für die Arbeiten zahlreicher anderer Wissenschaftler.

Ein Kuss sagt oft mehr als tausend Worte. Er kann Vertrauen, Verlangen und Freude ausdrücken, Freundschaften besiegeln, ein Feuer entfachen, Sehnsüchte stillen. Außerdem ist Küssen die reinste Medizin. Die Lippen und der Mund des Menschen besitzen äußerst empfindliche Nervenenden. Ein leidenschaftlicher Kuss löst deshalb im Körper ein wahres Feuerwerk an Reaktionen aus: Der Puls steigt und mit ihm die Körpertemperatur. Der Hormonspiegel schießt in die Höhe und regt Stoffwechsel und Blutzirkulation an. Der Kreislauf läuft auf Hochtouren. Adrenalin und Glückshormone überfluten den Körper, Schmerzen werden wie weggefegt. Das Immunsystem bekommt Power durch chemische Botenstoffe, die Neuropeptide. Der Kuss wird zum biologischen Wellness-Programm. Zugleich baut er die Seele auf. Dafür sorgt vor allem das Glückshormon Endorphin. Küssen macht auch schlank und schön: Ein Zungenkuss verbraucht bis zu 15 Kalorien pro Minute und setzt 38 Gesichtsmuskeln in Bewegung. Die Gesichtshaut wird straffer, denn beim Küssen weiten sich die Gefäße, die Haut wird besser durchblutet und bekommt dadurch eine rosigere Ausstrahlung.

JOACHIM PYREK

42 Selig sind die SüSSzähne Das Unheil für die Zähne kam mit dem Import von Zucker und Kakao im Zuge der großen Entdeckerfahrten des 15. und 16. Jahrhunderts. Wer es sich leisten konnte, naschte Pralinés, Konfekt und lauter süße Sachen im Übermaß. Sogar Fleischpasteten sollen zum Teil mit Schokolade überzogen worden sein. Die Folge: Erste Zähne fielen oft schon im Jugendalter aus – künstliche Prothesen konnten den Verlust optisch meist nur unzureichend kaschieren. Dass der exzessive Zuckerkonsum die Zähne ruinierte, war kein Geheimnis. In Shakespeares „Romeo und Julia“ bemerkt Mercutio, dass die Damen von Lippenbläschen gequält würden, „weil ihr Atem durch Bonbons verpestet sei“. Bis heute sind Lollis, Limos und sonstige Lutscher der Hauptgrund für schlechte Zähne, daran hat auch der norwegische Puppenfilm „Karies und Baktus“ nichts geändert. Seit 1954 soll die Geschichte der zwei Bakterien, die im Mund des Kindes Max leben und seine Zähne munter mit Pickel und Presslufthammer bearbeiten, Kinder zum Zähneputzen animieren – dem einzig wirksamen Mittel, die beiden Fieslinge in den Ausguss zu spülen.

ut Küssen ist g e für die Zähn

44 Die Geschichte vom Kriegszischeln Von Demosthenes wird erzählt, er habe Kiesel in den Mund genommen, um seinen Sprachfehler zu überwinden. Am Ende wurde er der bedeutendste griechische Redner. Auch Winston Churchill, ein großes oratorisches Talent, litt in jungen Jahren unter seinem Sprach-, genauer einem S-Fehler (es klang wie „sch“). Er suchte den Rat eines Facharztes. Dieser versicherte ihm, dass kein organischer Defekt vorliege und empfahl stetes Üben. Wie George Bernard Shaws Blumenmädchen, das sich an „the rain in Spain“ die Cockney-Zunge zerbricht, repetierte Churchill den Satz „The Spanish shops I can not see for they are out of sight“ und verzweifelte an dem Gedanken, dass es ihm nie gelingen werde, die Zischlaute und die näselnde Sprache zurückzudrängen. Dennoch glänzte Churchill als Redner. Anders als Demosthenes kehrte er das Problem in einen Vorzug um. Seine eigenwillige Aussprache wurde ebenso wie die sorgfältig einstudierten Perioden zum Markenzeichen, so dass sein Zahnarzt und der Zahntechniker großen Aufwand betrieben, um ein Gebiss anzupassen, welches das Zischen konservierte. Churchill hatte schon als Junge schlechte Zähne. Als die Mutter den Internatsschüler wegen seiner hohen Ausgaben tadelte, rechtfertigte der sich mit dem Hinweis auf die Zahnbehandlungen und die dazu erforderlichen Zugfahrten. Sie riet ihm, die Zähne öfter zu putzen. Und die geliebte Kinderschwester ermahnte ihn, nicht zu viel von den „scheußlichen Essiggurken“ zu essen. Später, als er ein Teilgebiss brauchte, legte Churchill so großen Wert auf die Dienste seines Zahntechnikers, dass er ihn vor dem Kriegsdienst bewahrte. Den Zahnarzt wollte er in den Ritterstand erheben. Dieser entwickelte für seinen Patienten eine herausnehmbare Prothese, die absichtlich lose befestigt war, damit der Speichel zwischen dem Gaumen und der goldenen Brücke fließen konnte und das S zischelte. Um den ungeduldigen Patienten während der langwierigen Prozedur bei Laune zu halten, durfte er den Mund mit Cognac spülen und Zigarren rauchen. Für den Notfall hatte Churchills Privatsekretär stets ein Reservegebiss dabei. Neben der jetzt für 15.000 Pfund versteigerten Prothese ist ein weiteres Exemplar im Hunterian Museum des Royal College of Surgeons ausgestellt. Es seien die Zähne, die den Krieg gewonnen hätten, behauptet die Kuratorin.

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(Quelle: FAS v. 31.7.2010)

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Die ersten Erfolge

Eine gewisse Routine

Die leidenschaftliche Akribie


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46 Lachnummern „Ein Zahn, ein hohler, macht mitunter sogar die faulsten Leute munter,“ reimte Wilhelm Busch. Und selbst wenn’s bei Schillers „Glocke“ erst mal ganz gefährlich klingt, ist das eine echte Lachnummer: „Gefährlich ist´s, den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, jedoch der schrecklichste der Schrecken, ist der Mensch in seinem Wahn.“ Sportler haben viel Sinn für Humor, vor allem dann, wenn’s ein unfreiwilliger ist. So etwa Christoph Daum: „Mir ist egal, ob es ein Brasilianer, Pole, Kroate, Norddeutscher oder Süddeutscher ist. Die Leistung entscheidet, nicht irgendeine Blutgruppe.“ Oder Lothar Matthäus: „Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!“ Unvergesslich auch der ehemalige englische Starkicker George Best: „Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Frauen und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst.“ Als politische Lachnummer galt Heinrich Lübke, Bundespräsident von 1959 bis 1969 mit seiner viel zitierten zielgruppenspezifischen Anrede beim Staatsbesuch in Liberia: „Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger.“ Auch Norbert Blüms „Die Rente ist sicher“ ging als Lachnummer in die Geschichte ein. Komik entsteht immer aus der Situation heraus – man kann sie nicht erfinden. Sie wird vom Leben selbst geschrieben – gnadenlos und oft urkomisch!

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Dr. Mathias Middelberg (MdB), Christiane Wulff, Regine Stünkel (Moderatorin der Jubiläumsveranstaltung), Gerd Kock

Steile Zähne Audrey Hepburn war einer, Bibi Johns, Gina Lolobrigida, Jane Mansfield und Sophia Loren waren ebenfalls welche – Steile Zähne – die Sexsymbole der 50er Jahre. Und die damals „Halbstarken“ genannten „Kids“ schauten sehnsuchtsvoll, bewundernd oder rotzfrech auf diese steilen Zähne – Inbegriff einer außergewöhnlich attraktiven Frau. Heute haben die steilen Zähne ausgedient.

49 Unter Schirmherrschaft von Christiane Wulff: Kock-Azubis wollen helfen Projekt „Lückenschluss“ schließt jugendliche Zahnlücken Von Jugendlichen für Jugendliche. Seit Jahren organisiert Kock mit Partnern einmal jährlich den „Dental Labor Kock Golfcup“, um den Freibettfonds des Kinderhospitals Osnabrück zu unterstützen. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens wurde nun ein weiteres gemeinnütziges Projekt des Labors aus der Taufe gehoben.

48 Das schönste Jubiläumsgeschenk

Kleiner -Witz: Mediziner

Mit dem Projekt „Lückenschluss“ bietet Kock Kindern und Jugendlichen, die durch Krankheit, Unfall oder Gewalt bleibende Zähne verlieren und sich Ersatz finanziell nicht leisten können, kostenlos Zahnersatz. Gefertigt von Auszubildenden, unter fachkundiger Anleitung der Zahntechnikermeister von Kock. Zahnärzte freier Wahl schaffen die Kontakte.

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Das Projekt läuft unter der Schirmherrschaft von Christiane Wulff und findet u. a. Unterstützung durch die Opferhilfeorganisation „WEISSER RING“, den bundesweit größten gemeinnützigen Verein zur Hilfe von Kriminalitätsopfern. Paul Gerhard Kock kam rechtzeitig zum Jubiläum am 3. August 2010 auf die Welt.

Im Dental Labor Kock ist Annika Wernke, Auszubildende im 4. Ausbildungsjahr, die federführende Ansprechpartnerin für konkrete Fälle.

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Vollanatomische CAD Gestaltung

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Titan-, Zirkon- und Kunstoff-Rohlinge

50 zwischen Tradition und High-tech Yes we scan! Dentale Restaurationen sind ein hochkomplexes Thema. Einerseits wird handwerklich äußerste Präzision verlangt. Andererseits versucht man seit den siebziger Jahren durch die Entwicklung verschiedener Technologien die potenziellen Fehlerquellen der manuellen Vorgehensweise zu eliminieren. Dr. Francois Duret gilt als Vater der dentalen CAD/CAM Technologie, die sich insbesondere in den letzen Jahren in den Dental Laboren durchgesetzt hat. In der Vergangenheit war die Entwicklung dentaler CAD/CAM-Verfahren stets eng mit dem Einzug neuer Werkstoffe (z. B. Zirkondioxid, Titan) verbunden. In Zukunft bietet die CAD/CAM-Technologie einen teilweise automatisierten Prozess in der Herstellung zahntechnischer Werkstücke, so dass sich der Zahntechniker auf seine Kernkompetenzen konzentrieren kann.

Fräsmaschine

Das Berufsbild des Zahntechnikers hat sich dadurch in den letzten Jahren stark gewandelt. Traditionelle und digitalisierte Zahntechnik vermischen und ergänzen sich. Das Dental Labor Kock, das diese Entwicklung von Anfang an forciert hatte, sieht darin eine große Chance, sich im globalisierten Wettbewerb auch langfristig zu behaupten. Zahntechnik, so ist man bei Kock überzeugt, wird auch in Zukunft durch das Qualitätssiegel „Made in Germany“ geprägt sein. Nichts geht mehr ohne CAD/CAM – Dental Labor Kock war von Anfang an dabei.

Kunst von Anja Elf 50

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Dental Labor Kock Betriebs GmbH & Co. KG HansastraĂ&#x;e 85 D-49134 Wallenhorst Telefon 0 54 07 / 83 82 0 Fax 0 54 07 / 83 82 20 E-Mail: info@kock.net www.kock.net

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