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Rheinfelden

i! Wir si nd dabe25.04.2018

Bahn verspricht Die Betriebsqualität auf der Hochrheinstrecke bleibt ein Dauerthema: In einem Schreiben an den Bundestagsabgeordneten Felix Schreiner (CDU) zeigt sich die Deutsche Bahn selbstkritisch und kündigt umfangreiche Ver­ besserungen an. Seite 2

Weniger Straftaten Die Kriminalität im Bereich des Polizeireviers Rheinfelden ist im vergangenen Jahr zurückgegan­ gen. Das geht aus der Statistik hervor . Seite 5

VHS­Verein wählt Der VHS­Verein, der sich als Kontrollorgan der Volkshoch­ schule betrachtet, hat sich an der Spitze neu aufgestellt. Zum Vor­ sitzenden wurde Dieter Meier ge­ wählt. Seite 12

Flixbus kommt Ein Schritt weiter zur Verkehrs­ drehscheibe: Ab Freitag, 27. Ap­ ril, ist Rheinfelden auch „Flixbus­ Station“. inen Nachteil gibt es aber: Am Rheinfelder Bahnhof hält der Bus nur nach Bedarf. Das bedeutet, der Halt wird nur ange­ fahren, wenn bis mindestens 60 Minuten vor Abfahrt ein Fahr­ schein ab dieser Haltestelle ge­ bucht wurde oder Fahrgäste aus­ steigen will. Seite 16

„Alpenland Sepp“ lässt Scheffelhalle beim Radsportverein beben Mit einem tollen Programm, das mit zahlreichen neuen Ideen, einer Vielzahl von musikalischen Höhe­ punkten sowie einer Bühnenshow

glänzte, begeisterte der Radsport­ verein Herten bei seinem Früh­ lingsfest. Im Mittelpunkt des Pro­ gramms stand auch in diesem Jahr

die Gruppe „Alpenland Sepp & Co.“, die seit Jahren in Herten gastiert und die immer für volle Hallen sorgt. Seite 8


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25.04.2018

Gesucht: Ideen für prima Klima Rheinfelden. Die städtische Kli­ maschutzbeauftragte Erika Hö­ cker sucht auch Ideen für ein pri­ ma Klima und schreibt auch in diesem Jahr einen Klimaschutz­ Ideenwettbewerb aus. Im Gegen­ satz zu den vergangenen beiden Jahren geht es aber in diesem Jahr um Projekte, die bereits um­ gesetzt wurden oder sich in der Umsetzung befinden. Auf die Ge­ winner wartet ein Preisgeld von bis zu 500 Euro. Mitmachen kön­ nen Rheinfelder Kindergärten, Schulen, Gruppen, Vereine, Insti­ tutionen und Privatpersonen. Ein­ sendeschluss ist der 31. Oktober. Eingereicht werden können Vorhaben in zwei unterschiedli­ chen Kategorien. Zum einen Pro­ jekte, deren Schwerpunkt auf dem Kooperationsgedanken liegt, wie zum Beispiel eine Stadt­ oder Waldputzete durch mehrere Schulklassen oder Schulen. Zum anderen Projekte, die zur Umset­ zung von Klimaschutzmaßnah­ men motivieren, beispielsweise eine Kleidertauschbörse oder Aufklärungsaktionen zum Thema Müll. „Wer sich unsicher ist, ob sein Projekt die Voraussetzungen erfüllt, kann sich gerne an mich wenden“, betont Höcker. WEITERE INFORMATIONEN: In jeder Kategorie werden drei Preise (500 Euro, 350 Euro und 200 Euro) vergeben. Einsende­ schluss ist der 31. Oktober. Der Bewerbungsbogen ist unter www.rheinfelden.de/klima­ideen zu finden.

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Impressum Verlag und Herausgeber: Oberbadisches Verlagshaus Georg Jaumann GmbH & Co. KG Am Alten Markt 2, 79539 Lörrach Geschäftsführung: Martin Pförtner Chefredakteur: Guido Neidinger Redaktion: Ulf Körbs, Alexander Anlicker Anzeigenleitung: Christian Hüge­ rich Anzeigen: Wolfgang Siewert, Me­ diaberater, Tel. 07621 / 40 33 72 Druck: Druckzentrum Südwest, Villingen­Schwenningen Erscheinungsweise: 14­tägig Mediadaten/Preisliste 2018, Nr. 62 Kontakt zur Redaktion: hochrhein@verlagshaus­ jaumann.de

Mit der Umstellung auf den VT 612 soll der Bahnverkehr auf der Hochrheinstrecke zwischen Basel und Ulm bis Anfang Mai verbessert werden. Foto: Rolf Reißmann

Bahn verspricht Verbesserung

Hochrheinstrecke | Neue Fahrzeuge bis Anfang Mai angekündigt Rheinfelden. Die Betriebsqualität auf der Hochrheinstrecke bleibt ein Dauerthema: In einem Schrei­ ben an den Bundestagsabgeord­ neten Felix Schreiner (CDU) zeigt sich die Deutsche Bahn selbstkritisch und kündigt um­ fangreiche Verbesserungen bei den auf der Strecke eingesetzten Triebfahrzeugen an. Vorausge­ gangen war ein Vorstoß des Abge­ ordneten an den Bahnvorstand (DIE OBERBADISCHE berichtete). In seiner Anfrage hatte Schrei­ ner die Betriebsqualität auf der Hochrheinbahn in deutlichen Worten und anhand zahlreicher Negativbeispiele aus der Bevölke­ rung bemängelt. Hauptkritik­ punkt des Abgeordneten bleiben die regelmäßig auftretenden Zug­ ausfälle und Zugschwächungen. Das jüngste Zugchaos sei doch nur das jüngste Negativbeispiel in einer sehr langen Mängelliste, ist Schreiners Pressemitteilung zu entnehmen. „Es ist schlicht nicht erkennbar, dass sich die Betriebs­ qualität auf der Strecke spürbar und vor allem dauerhaft verbes­ sert. Für die Bahnkunden bleibt

es daher ein tägliches Ärgernis und oftmals eine Zumutung in völlig überfüllten und verdreck­ ten Zügen“. Dass die erneute Kritik des Ab­ geordneten angekommen ist, zei­ ge nun die Antwort des DB­Kon­ zernbevollmächtigten für Baden­ Württemberg, Sven Hantel, heißt es weiter: „Trotz intensiver Bemü­ hungen kämpfen wir seit Mona­ ten darum, die Betriebsqualität auf dieser Strecke nachhaltig zu verbessern. In erster Linie sind weiterhin Fahrzeugprobleme bei beiden im Einsatz befindlichen Baureihen ausschlaggebend für die zu Recht kritisierten Zugaus­ fälle und Zugschwächungen“, schrieb der DB­Vertreter.

Versprechungen

Verbesserungen verspricht sich die Bahn durch einen engen Aus­ tausch mit den Fahrzeugherstel­ lern, umfangreiche Sonderzufüh­ rungen zu verschiedenen Werk­ stätten, die Optimierung der be­ stehenden Instandhaltungs­ prozesse sowie den Einsatz von Technikern im Zug. Diese sollen

Türstörungen und kleine Tech­ nikausfälle direkt vor Ort behe­ ben. Seit Mitte Januar würden auch verstärkt Fahrzeuge der mo­ derneren Baureihe VT 612 auf der Strecke verkehren, erklärte der Konzernbevollmächtigte.

Planungen

Die Planungen der Bahn sähen vor, die IRE­Linie Ulm­Basel bis Anfang Mai vollständig auf die Fahrzeuge dieser Baureihe umzu­ stellen. Davon verspricht sich die DB nicht nur eine Stabilisierung der Betriebsqualität, sondern auch mehr Komfort für die Rei­ senden. Schreiner bleibt skeptisch und schreibt: „Es wird sich in den nächsten Wochen zeigen, ob es der Bahn nun endlich gelingt, die mehrmals zugesagten Verbesse­ rungen aufs Gleis zu bekommen und die Betriebsqualität auf der Hochrheinbahn zu stabilisieren. Die in der Vergangenheit ange­ kündigten Verbesserungen haben bislang jedenfalls nicht zu einer dauerhaften Verbesserung ge­ führt“, kritisiert der Abgeordnete.

Gesund und leistungsfähig bleiben

Ergonomie­Coaching | Erzieherinnen erhalten Tipps Rheinfelden. Kinder sind ständig in Bewegung. Um alle Situatio­ nen im Kindergartenalltag – da­ runter auch das Heben und Tra­ gen der Jüngsten – gut meistern zu können, braucht es dement­ sprechend auch fitte und bewegli­ che Erzieherinnen. Besonders wichtig dabei: ein gesunder Rücken. Deshalb be­ suchte Beate Missalek, ausgebil­ dete Sportlehrerin mit Zusatzqua­ lifikation für Gesundheitsma­ nagement und Ergonomie, die

vier städtischen Kindertagesein­ richtungen „Bienenkorb“, „Kun­ terbunt“, „Sonnenschein“ sowie das Kinderhaus Osypka und be­ gleitete die Erzieherinnen in ihrem turbulenten Arbeitsalltag, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Dabei gab sie wertvolle Tipps zu Bewegungsabläufen. Können doch unterschiedliche Sitzvarianten, kleine Entlastungs­ übungen im Alltag und effiziente­ re Bewegungsabläufe helfen, Ver­ spannungen und Probleme im

Tipps für einen gesunden Rücken bekamen die Erzieherinnen von fachkundiger Seite. Foto: zVg Rücken, in der Schulter oder im Nackenbereich zu vermeiden oder zu reduzieren.


25.04.2018

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Seit 18 Jahren gibt es inzwi­ schen den Dartclub „Fire Bird“ in Rhein­ felden. Das Team spielt in der Regionalli­ ga A. Die Heimspiele werden im „Riegeler Pub“ in der Kronen­ straße ausge­ tragen. Fotos: Gerd Lustig

„Bei uns steht jeder zum anderen“ Vereinsportrait | Dartclub „Fire Bird“ Rheinfelden ist eine eingeschworene Gemeinschaft n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Ein bisschen kämp­ fen sie immer noch gegen das Kneipen­Image. Dart und Lokal, das gehört für Viele zusammen – irrtümlich. Für die Jungs vom Dartclub „Fire Bird“ in Rheinfel­ den ist Dart nämlich allemal Sport. Die Geselligkeit gibt es na­ türlich ebenfalls. „Aber erst nach dem Dart“, versichern die Mit­ glieder. „Aktuell macht unser Sport noch ein bisschen mehr Spaß als sonst“, sagt Manuel Buschbaum 18 Jahre ist es inzwischen her, dass der Dart­Club DC Fire Bird in Rheinfelden aus der Taufe ge­ hoben wurde. Durch einen Zei­ tungsartikel und die damals sich gerade auflösende Hobby­Dart­ gruppe DC Phönix gab es in der Großen Kreisstadt wieder frischer Wind in einen vereinsmäßig be­ triebenen Mannschaftssport rein. Den Gründungsmitgliedern war es daran gelegen, ihrem Hobby noch ein wenig mehr zu frönen und gleichzeitig auch durch die Möglichkeit von Trainings ein we­ nig besser zu werden. Und das ist allemal auch gelungen. Anfangs in der Regionalliga C, später dann nach dem Aufstieg in die Regio­ nalliga B und schließlich seit acht Jahren in der Regionalliga A, der höchsten Klasse für Dart in der Region: „Darauf sind wir schon bisschen stolz“, sagt Mann­ schaftskapitän Lorenz Radant, der durch seinen Vater und Grün­ dungsmitglied Dieter Radant zum Dart kam.

Und dass es in dieser Saison be­ sonders gut läuft, freuen ihn und das ganze Team von elf Mitstrei­ tern, die dem DC Fire Bird ange­ hören. Bislang sind in dieser Meisterschaftsrunde schon etli­ che Duelle absolviert. In vielen davon blieben die Rheinfelder un­ geschlagen. „Wäre schön, wenn das so weitergeht und wir tatsäch­ lich unsere erste Meisterschaft in der Regionalliga A holen könn­ ten“, sagt der Zweitjüngste im Team, der 33­jährige Manuel „Buschi“ Buschbaum. Noch läuft die aktuelle aber, noch ist nichts entschieden. Neben dem eigentlichen Dart­ spielen in der Meisterschaftsrun­ de sind regelmäßige Treffen zum Training und zur Kameradschaft an der Tagesordnung. Als Ende des vergangenen Jahres die Dart­ WM in England über die Bühne ging, traf man sich des Öfteren – und war sich uneinig. Dies aller­ dings nur, wer denn nun letztlich den Titel holt. „Ich wünsche es Phil Taylor, aber ich bin eigentlich Gary An­ derson­Fan, glaube aber, dass es

Alles elektronisch: Dartspieler brauchen selbst nicht mitzuzählen. Das übernimmt alles der Automat.

der Michael van Gerwen macht“, erklärt der aus Chile stammende Schweizer Rolando Morales, der seit einigen Jahren bei den „Fire Birds“ mitmischt, aktuell sogar deren Bester Darter ist. „Nee, nee, der Phil Taylor macht’s“, traut Manuel Busch­ baum dem 16­fachen Champion zum Abschluss seiner herausra­ genden Karriere nochmals den Titel zu. Bei der Titelvergabe ins Spiel gebracht werden zudem Pe­ ter Wright sowie auch Gary An­ derson. Dass es der deutsche Dar­ ter Kevin Münch bereits ins Ach­ telfinale geschafft hat, findet man bei den „Fire Birds“ sehr beacht­ lich. Leider habe es ja der eigent­ lich beste deutsche Darter Max Hopp ja nicht geschafft. Letztlich hatte sich dann Phil Taylor im Fi­ nale gegen Rob Cross geschlagen geben müssen. Dass Dart aber überhaupt im TV so oft gezeigt wird, darüber sind sie sehr dankbar. So oft wie möglich schauen auch die hiesi­ gen regionalen Darter bei der WM zugeschaut, meistens da­ heim oder auch mal immer mit einem Auge gemeinsam beim Training, das die Mannschaft re­ gelmäßig einmal die Woche im „Riegeler Pub“ bei Franco absol­ viert. „Wir danken aber Sport 1, dass überhaupt soviel von unse­ rem Sport gezeigt wird“, bekennt Lorenz Radant. Es sei schon un­ glaublich, was da geleistet werde. Dass er und seine Mitspieler aber dabei etwas lernen könnten, das bezweifelt er ganz stark. „Das ist einfach eine ganz andere Welt,

voll professionell“,sagt er. Nichtsdestotrotz sind er wie auch alle weiteren Dart­Kamera­ den stolz auf ihr Tun. „Wir haben immer Spaß, da steht jeder zum anderen“, so das Credo der „Fire Birds“. „Bei uns sind alle locker drauf, und das ist das Schöne an unsere Sport“, weiß auch Manuel Buschbaum. Die Liga­Heimspiele werden im Übrigen stets im „Riegeler Pub“ in Rheinfelden ausgetragen. Dort stehen zwei elektronische Darter parat. „Und im Moment ist die Motivation besonders groß, weil alles gut läuft“, so der Mann­ schaftskapitän.

INFO Der Dartclub „Fire Bird“ in Rhein­ felden wurde vor rund 18 Jahren gegründet. Durch einen Zeitungs­ artikel und die damals sich gerade auflösende Hobby­Dartgruppe DC Phönix gab es in der Großen Kreisstadt wieder frischer Wind in einen vereinsmäßig betriebenen Mannschaftssport rein. Den Grün­ dungsmitgliedern war es daran gelegen, ihrem Hobby noch ein wenig mehr zu frönen und gleich­ zeitig auch durch die Möglichkeit von Trainings ein wenig besser zu werden. Und das ist allemal auch gelungen. Anfangs in der Regio­ nalliga C, später dann nach dem Aufstieg in die Regionalliga B und schließlich seit acht Jahren in der Regionalliga A. Mannschaft und Verein haben aktuell elf Mitglie­ der. Info via Facebook.


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Siegfried Oßwald: „Es geht noch“ Rheinfelden (kör). Auf dem Papier fehlen vier Polizeibeamte im Revier Rheinfelden, aber sein Leiter Siegfried Oßwald meinte beim Pressegespräch: „Es geht noch.“ (DIE OBERBADISCHE berich­ tete) Die Zahlen zeigen, dass die Per­ sonalausstatttung „vergleichbar mit der Vergangenheit“ ist: Das Soll liegt bei 57 Stellen. Zum 1. April des Vorjahres waren 50,1 Stellen mit Beamten besetzt. Hin­ zu kamen damals noch vier Unterstützungskräfte und zwei Praktikanten. Zum gleichen Stich­ tag in diesem Jahr taten auf 48,25 Stellen Beamte Dienst. Hinzu kommen noch ein Revierhelfer und drei Praktikanten. Als positiv empfindet Revierlei­ ter Oßwald dabei, dass die Poli­ zisten für wenigstens zwei Jahre in Rheinfelden Dienst leisten müssen.

„Dauerärgernis“ Unfallfluchten

Zu einem „Dauerärgernis“ haben sich die Unfallfluchten entwi­ ckelt. Hier sind nämlich stetig steigende Zahlen im Bereich des Reviers zu verzeichnen. Insge­ samt 311 Fälle wurden im Jahr 2017 angezeigt. Wobei der Re­ vierchef von einer wahrscheinlich „hohen“ Dunkelziffer ausgeht. 40 Prozent der Fälle konnten auf­ geklärt werden, die drittbeste Quote im Zehn­Jahresvergleich. Nach Oßwalds Meinung ist dies auch der Tatsache zu verdanken, dass es einen eigenen Sachbe­ arbeiter für die Deliktsorte im Rheinfelder Revier an der Basler Straße gibt. Ein Ärgernis für alle Beteiligten bleibt es trotzdem, wie es beim Pressegespräch hieß.

25.04.2018

Drei Unfälle täglich Unfallstatistik | Polizeirevier ist beim „Blitzen“ nur ein kleines Licht n

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. 1149 Mal hat es im vergangenen Jahr auf den Stra­ ßen „gekracht“, für die das Poli­ zeirevier Rheinfelden zuständig ist. Das geht aus der Verkehrssta­ tistik hervor, die unlängst vorge­ stellt wurde (DIE OBERBADISCHE berichtete). Der große Turbinenkreisel an der Schildgasse, die östliche Auto­ bahnauffahrt „Rheinfelden­Mit­ te“ sowie die Kreuzung von Wer­ der­ und Goethestraße bleiben weiterhin die Unfallschwerpunk­ te, wie Revierleiter Siegfried Oß­ wald ausführte. Insgesamt meinte er, dass das Geschehen auf den Straßen ungefähr vergleichbar sei mit dem in den Vorjahren. Die Unfallzahlen steigen weiter auch wegen der wachsenden Verkehrs­ belastung. Allerdings war ein „signikanter Rückgang bei den Verkehrsunfällen mit Personens­ häden“ festzustellen, wie Oßwald betonte. Allerdings musste im zu­ rückliegenden Jahr wieder ein Todesopfer beklagt werden. Doch die Polizei ist nicht nur für Unfälle zuständig, sondern auch für die Verkehrsüberwa­ chung. Wobei der Revierchef ein­ schränkte: „Bei der Geschwindig­ keitsüberwachung ist die Polizei nur ein ganz kleiner Player.“ In diesem Bereich geht es mehr um die passive Sicherheit und das Handyverbot.

Handyverbot

Gerade Verstöße gegen letzteres führen nach Oßwalds Auffassung immer wieder zu Unfällen. Man­

Geschwindigkeitskontrollen gehören nicht zu den Kernaufgaben des Poli­ zeireviers Rheinfelden. Foto: Archiv gelnde Aufmerksamkeit und ähn­ liche Gründe bilden daher auch die häufigste Unfallursache (sie­ he Info). Geahndet wird das Tele­ fonieren während der Fahrt beim ersten Mal mit einer Buße in Hö­ he von 100 Euro, im Wiederho­ lungsfall sind es 150 Euro. Hinzu kommen jeweils noch 25 Euro Be­ arbeitungsgebühr. Immer wieder wird in der Öf­

fentlichkeit auch nach den Risiko­ gruppen Kinder, junge Fahrer und Senioren gefragt. Dabei gab es im Jahr 2017 nahezu gleich vie­ le Unfälle, die von 18­ bis 25­Jäh­ rigen verschuldet wurden wie von über 65­Jährigen. Und die Zahl der Unfälle mit Kindern ist recht gering: „Da macht die Stadt ja auch extrem viel“, wie Oßwald lobend hervorhob.

DIE HÄUFIGSTEN UNFALLURSACHEN Überholen: Geschwindigkeit: Überholen: Vorfahrt: Abbiegen: Aufmerksamkeit:

32 54 32 101 143 173


25.04.2018

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Zahl der Straftaten geht zurück Kriminalstatistik | Revier Rheinfelden zieht Bilanz / Kriminalitätsquotient sinkt um 20 Prozent n

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. Die Kriminalität im Bereich des Polizeireviers Rhein­ felden ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Das geht aus der kürzlich vorgestellten Statistik hervor (DIE OBERBADISCHE berich­ tete). So registrierte die Polizei im Be­ richtszeitraum 3162 Straftaten, im Jahr zuvor waren es noch 3725. Daher nahm der Kriminalitäts­ quotient (Häufigkeitsziffer) in der Löwenstadt ab. Er wurde mit 7395 Fällen pro 100 000 Einwoh­ ner angegeben. Die Aufklärungs­ quote im Revierbereich – er er­ streckt sich von Grenzach­Wyh­ len bis Schwörstadt – liegt bei 65 Prozent, worauf Revierleiter Sieg­ fried Oßwald und seine beiden engsten Mitarbeiter, Bernard Weis und Dieter Wild, durchaus stolz sind. Und Florian Doppler, seit ver­ gangenem Oktober Kripo­Chef auf Kreisebene, lobte besonders den Kampf der Rheinfelder

Die Zahl der Einbrüche ging zwar zurück, stieg aber im Winter im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr an. Foto: Archiv Beamten gegen die Rauschgiftkri­ minalität, obwohl die Fallzahlen leicht angestiegen sind: „Rhein­ felden ist hier ein sehr agiles Re­ vier.“ Negativ auffällig im Bericht ist die Entwicklung bei den Kör­ perverletzungen. Hier wurden 458 Fälle angezeigt, was Oßwald mit dem Hinweis kommentierte: „Das ist die höchste Zahl seit zehn Jahren.“ Von einem Feld polizeilicher Arbeit, das die Bevölkerung wohl

am meisten umtreibt, konnte Bernhard Weis dagegen eine positive Tendenz vermelden: Die Einbrüche haben – auch Dank verstärkter Präsenz der Ord­ nungshüter – abgenommen, näm­ lich um knapp 48 Prozent. Aller­ dings gibt es hier auch Schatten: Denn im Winterhalbjahr – Okto­ ber 2017 bis März 2018 – waren Einbrecher wieder sehr aktiv: Al­ lein in diesen sechs Monaten musste das Revier 40 Fälle be­ arbeiten. Kripo­Chef Doppler zeigte sich überzeugt, dass hier auch verstärkte Sensibilität der Bürger ein Gegenmittel sein

könnte. Er forderte daher: „Ver­ dächtiges sollte man lieber ein­ mal zu viel, als einmal zu wenig melden.“ Er erntete damit auch die Zustimmung von Dieter Wild, der im Revier die Federführung bei der Bearbeitung solcher Fälle hat. Doppler treibt auch der Punkt „Betrug zum Nachteil Älterer“ um, da es hier auf Kreisebene eine starke Steigerung gibt. Wa­ ren im Jahr 2016 neun Fälle er­ fasst worden, waren es im zurück­ liegenden bereits fünfmal so vie­ le. Hier rief er zu einem gesunden Misstrauen auf.

ZUSAMMENSETZUNG DER STRAFTATEN

Stellten die Kriminalstatistik für das Revier Rheinfelden vor (v. l.): Florian Doppler, Dieter Wild, Siegfried Oßwald und Bernhard Weis. Foto: Ulf Körbs

Diebstahl: Rauschgift: Roheit: Sachbeschädigung: Vermögen: Aufenthaltsgesetz: Sonstiges: Insgesamt:

919 439 587 356 559 184 466 3162


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25.04.2018

Bilder von Budapest bei Nacht: Fotoausstellung von Gábor Fekete in der Rathausgalerie Einen ganz speziellen Blick auf Bu­ dapest eröffnet die Fotoausstel­ lung „Budapest, nach Einbruch der Dunkelheit“ mit Aufnahmen von Gábor Fekete, die ab dem heuti­ gen Mittwoch, 25. April, bis zum 1. Juni in der Rheinfelder Rathaus­ galerie zu sehen ist. Zwei Jahre lang hat Gábor Fekete seine Hei­ matstadt Budapest nach Sonnen­

untergang fotografiert. Mehr als 5000 Fotos sind so entstanden. Eine Auswahl davon stellt der in Luzern lebende Fotograf auf Einla­ dung des Arbeitskreises Kunst des Vereins Haus Salmegg in Rheinfel­ den aus. Seit seiner Studienzeit war und ist der gebürtige Buda­ pester fasziniert vom Werk des ungarisch­französischen Fotografen

Brassai, dessen Fotografien des Pa­ riser Nachtlebens zu den Klassi­ kern der Fotogeschichte zählen. „Budapest ist nachts viel schöner als Paris“, ist sich Gábor Fekete si­ cher. Er verließ 1971 als 17­jähri­ ger mit seinen Eltern Budapest und zog in die Schweiz. Doch der Faszination seiner Heimat kann er sich bis heute nicht entziehen. Im­

mer wieder zieht es ihn an seinen Geburtsort zurück. Bei seinen Be­ suchen nächtigt er in der ehemali­ gen Budapester Wohnung seiner Eltern, um die frühen Nachtstun­ den zu dokumentieren. Er fotogra­ fiert, als würde er Budapest zum ersten Mal sehen. Er entdeckt, freut sich, ist überrascht. Foto: Gábor Fekete

dung Tel. 07763/81­26 58 Einer 20 Uhr, Bürgersaal, Theater Tempus fu­ git und Big Sound Orchestra, Theater­ und Musikprojekt mit 120 Mitwirken­ den, Eintritt 18 Euro, Vorverkauf, 15 Euro, ermäßigt 6 Euro, Gruppenanmel­ dungen: kulturamt@rheinfelden­ba­ den.de

u Sonntag, 29. April Karsau Bayrischer Frühschoppen 11 bis 18 Uhr, Sonnenrainhalle Karsau, Musikverein Karsau

ben, Zander in Bierteig, Schützenverein Nordschwaben

n Terminkalender u Donnerstag, 26. April Rheinfelden Kindertheater des Monats 15.30 Uhr, Jugendhaussaal, Theater Die Blinklichter, „Komm ich mach dich ge­ sund, sagte der Bär“, für Kinder ab drei Jahren, Eintritt 5 Euro, Vorverkauf Bür­ gerbüro 4 Euro, Jugendreferat Rheinfel­ den „Hitler dagli occhi di un bambino“ 19 Uhr, VHS Haus, Lesung mit Guido Giovannini u Freitag, 27. April Rheinfelden Kindertheater des Monats 10.15 und 15.30 Uhr, Jugendhaussaal, Theater Die Blinklichter, „Komm ich mach dich gesund, sagte der Bär“, für Kinder ab drei Jahren, Eintritt 5 Euro, Vorverkauf Bürgerbüro 4 Euro, Jugend­ referat Rheinfelden Historische Wasserkraftwerk­Führung 13.30 Uhr, Wasserkraftwerk Rheinfel­ den, kostenlos, ab 12 Jahren, Anmel­

u Samstag, 28. April Rheinfelden E­Medien­Sprechstunde 10.30 bis11.30 Uhr, Stadtbibliothek, In­ formationen und Beratung zur Nutzung von E­Medien durch Peter Sailer (VHS), kostenlos Einer 15 und 18 Uhr, Bürgersaal, Theater Tem­ pus fugit und Big Sound Orchestra, Theater­ und Musikprojekt mit 120 Mit­ wirkenden, Eintritt 18 Euro, Vorverkauf, 15 Euro, ermäßigt 6 Euro, Gruppenan­ meldungen: kulturamt@rheinfelden­ba­ den.de

u Montag, 30. April Rheinfelden Einer 15 und 18 Uhr, Bürgersaal, Theater Tem­ pus fugit und Big Sound Orchestra, Theater­ und Musikprojekt mit 120 Mit­ wirkenden, Eintritt 18 Euro, Vorverkauf, 15 Euro, ermäßigt 6 Euro, Gruppenan­ meldungen: kulturamt@rheinfelden­ba­ den.de u Dienstag, 1. Mai Rheinfelden Töpfer­ und Künstlermarkt 11 Uhr, Schloss Beuggen, Info: www.schloss­beuggen.de Nordschwaben Mai­Hock ganztags, Gemeindehalle Nordschwa­

u Mittwoch, 2. Mai Rheinfelden Cityflohmarkt 10 bis 18 Uhr, Innenstadt, SüMa Maier Donnerstag, 3. Mai

u Mittwoch, 2. Mai Rheinfelden Pub­Quiz 18.30 Uhr, Bürgertreff Gambrinus Flüsterwitz 20 Uhr, Bürgersaal, Kabarett im Bürger­ saal, Lisa Fitz, Eintritt 23 Euro, Vorver­ kauf 21 Euro, ermäßigt 14 Euro

u Freitag, 4. Mai Rheinfelden Historische Wasserkraftwerk­Führung 13.30 Uhr, Wasserkraftwerk Rheinfel­ den, kostenlos, ab 12 Jahren, Anmel­ dung Tel. 07763/81­26 58


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Nachtsport, Tanz und Theater Rheinfelden. Das Jugendreferat Rheinfelden bietet jeden Freitag von 20 bis 22 Uhr Nachtsport Kids für Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren in der Sport­ halle der Gewerbeschule an. Im­ mer freitags von 21 bis 24 Uhr wird in den Sporthallen der Eichendorff­Schule und Goethe­ schule Nachtsport für Jugendliche ab 14 Jahren angeboten. Jeden Montag und Freitag von 19 bis 21 Uhr bietet das Jugendre­ ferat im zentralen Jugendhaus „Hip­Hop for Girls“ ab zwölf Jah­ ren an. Neue Tänzerinnen sind willkommen. „Breakdance for

Tanz und Theater im Jugendhaus Boys“ ab zwölf Jahren findet je­ den Dienstag und Donnerstag von 19 bis 21 Uhr im zentralen Ju­ gendhaus statt. Für alle Kinder und Jugendli­ chen ab zehn Jahren bietet das Ju­ gendreferat Open Sports immer montags von 15.30 bis 17 Uhr und freitags von 13 bis 16 Uhr in der Sporthalle der Schillerschule an. Die Sport­ und Tanzangebote sind kostenlos. Mit dem Theater Tempus fugit wird für alle Kinder und Jugendli­ chen ab zehn Jahren immer don­ nerstags von 15.30 bis 17.30 Uhr im zentralen Jugendhaus eine Mach­Mit­Theater AG angeboten.

25.04.2018

Die Scheffelhalle bebt Frühlingsfest | Hertener Radsportler und „Alpenland Sepp“ feiern Rheinfelden­Herten (mv). Mit einem tollen Programm, das mit zahlreichen neuen Ideen, einer Vielzahl von musikalischen Hö­ hepunkten sowie einer Bühnen­ show glänzte, begeisterte der Radsportverein Herten bei sei­ nem Frühlingsfest. Im Mittel­ punkt des Programms stand auch in diesem Jahr die Gruppe „Alpenland Sepp & Co.“, die seit Jahren in Herten beim Radsport­ verein gastiert und die immer wieder für volle Hallen und aus­ gefeilten Witz und Klamauk sorgt. Für viele Anhänger der Kult­ band war der Auftritt am Samstag aber auch mit Trauer verbunden, denn einer fehlte in der ersten Reihe der Gästeschar: Helmut Nönninger. Er war über Jahr­ zehnte Freund und Verbindungs­ mann zur den Musikern Sepp Sil­ berberger, Rudi Exenberger und Franz Pischler und weit über Her­ ten hinaus bekannt. Er verstarb vor wenigen Monaten unerwartet und hinterließ so auch beim Frühlingsfest des Radsportver­ eins eine tiefe Lücke. Das Früh­ lingsfest mit Alpenland Sepp & Co. war daher auch eine Hom­ mage für einen geschätzten und lieb gewordenen Fan der Forma­ tion sowie des Radsportvereins Herten. Die musikalische Zeitreise von „ Alpenland Sepp & Co.“ streifte die Schweiz, Österreich und vor allem Tirol, während die Musiker um Sepp Silberberger auch ihren elsässischen Fans mit dem Song „Mademoiselle Michele“ ihre tief empfundene Freundschaft bekun­ deten. Das Frühlingsfest des Radsport­ vereins war aber auch in diesem

Das Publikum in der Hertener Scheffelhalle genoss das Frühlingsfest mit „Alpenland Sepp & Co.“. Foto: Heinz Vollmar Jahr ein wahres Freudenfest für viele Menschen mit Behinderun­ gen aus dem St. Josefshaus in Herten. Viele von ihnen waren auch am Samstag zu Gast in der Scheffelhalle, als Alpenland Sepp & Co. eigens Tanzrunden für die Fans aus dem St.Josefshaus statt­ finden ließ. Es erfreute die behin­ derten Menschen sichtlich und sie auch mitsingen und mitswin­ gen ließ.

Netzwerktreff Ehrenamt Rheinfelden. Die Gruppe des Workshops „Woche des Bürger­ schaftlichen Engagements“ trifft sich am heutigen Mittwoch, 25. April, ab 18 Uhr im Bürger­ treffpunkt Gambrinus zur Weiter­ arbeit. Interessierte, die sich ebenfalls ehrenamtlich engagie­ ren möchten, sind dazu herzlich willkommen. n Günther Schmidt erteilt weitere Auskünfte unter Tel. 07623/ 717 79 16.

Der Tradition verpflichtet stan­ den während der Bühnenshow wie gewohnt auch zahlreiche „Ohrwürmer“ auf dem Pro­ gramm, was vor allem die Liebha­ ber originärer alpenländischer Blasmusik erfreute. Gespickt mit „Gassenhauern“ wie „Die Hände zum Himmel“ oder „Jetzt geht’s los“ kamen sie auch beim diesjäh­ rigen Frühlingsfest voll auf ihre Kosten.

Familienzentrum sucht Fossilien

Beinahe 20 Familien waren auf Fossiliensuche. Foto: zVg/Familienzentrum

Rheinfelden. Organisiert vom Fa­ milienzentrum Rheinfelden fan­ den sich jüngst beinahe zwanzig fosslienbegeisterte Eltern mit Kin­ dern im Grundschulalter ein, um im aargauischen Holderbank auf die Suche nach versteinerten Schätzen zu gehen. Bei bestem Wetter wurde unter der Leitung des Experten Michael Käuflin so mancher Fund gemacht.


25.04.2018

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Herten spielt mit silbernen Kugeln Einweihung | Platz am Haus Rabenfels / Ortsverwaltung lädt auf Freitag ein Rheinfelden­Herten (kör). Der Boule­Platz am Haus Rabenfels in Herten ist fertig. Eingeweiht wer­ den soll er am Freitag, 27. April, ab 17.30 Uhr. In der Einladung von Ortsvorsteherin Sabine Hart­ mann­Müller zu dem Fest mit stimmiger Unterhaltung der Moschgruppe, französischer Landhausküche und den Weinen des Ortsteils heißt es, der Platz sei lange ersehnt gewesen. Man freue sich, auf viele gemeinsame, span­ nende und aufregende Boulespie­ le, in denen es darum geht „Le Cochonnet“ zu treffen. Mit diesem Satz beschreibt Hartmann­Müller auch, worum es beim Spiel geht. Die Spieler ver­ suchen, eine Kugel möglichst nah

an das Ziel, Cochonnet oder „Schweinchen“ zu werfen. Zu­ gleich wird das Spiel auch „Pé­ tanque“ genannt. Laut deutschem Dachverband verwendet man den Begriff „Boule“ eher im Bereich des Freizeitsports, im Wettkampf­ sport dagegen heißt es eher „Pé­ tanque“. Stark gebäuchlich ist in Deutschland auch das italieni­ sche Worte „Boccia“. Das rührt vom früheren Bundeskanzler Konrad Adenauer her, der in sei­ nem Urlaubsort Cadennabia am Comer See regelmäßig Boccia spielte. In der Folge kamen bunte, mit Wasser gefüllte Plastikkugeln auf den Markt, mit denen „Boc­ cia“ gespielt wurde.

Der Hertener Boule­Platz am Haus Rabenfels in Herten ist fertig und wird am Freitag offiziell mit einem Fest eingeweiht. Foto: zVg/Deutscher Pétanque­Verband Mit dem „echten“ Boccia­Spiel hatte das aber wenig zu tun, wie der Deutsche Pétanque­Verband

angibt. Boccia wird mit Holzku­ geln nach komplizierten Regeln gespielt.

Geranienmarkt in Rheinfelden SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 25. April 2018 ­ Seite 9

M e i n e Re gion

Es blüht und grünt

Geranienmarkt | Auf dem Oberrheinplatz

Auf dem Oberreinplatz ist Geranienmarkt.

Foto: Petra Wunderle

Rheinfelden (pem) Endlich Früh­ ling! Und rechtzeitig zur frischen, bunten Jahreszeit findet am Samstag, 5. Mai, von 8 Uhr bis 14 Uhr, der „Geranienmarkt“ statt. Die Rheinfelder Gärtnereibetrie­ be Brugger, Kaiser, Renner und die Biolandgärtnerei des St. Jo­ sefshauses Herten, verwandeln den Oberrheinplatz in eine bunte, blumige Zone.

Angeboten werden Sommer­ pflanzen, wobei der Schwerpunkt bei den typischen Balkonblumen, den Geranien liegt – und die Ver­ anstaltung der Stadt Rheinfelden somit dem Namen „Geranien­ markt“ alle Ehre macht. Es wer­ den aber auch verschiedene Kräu­ ter angeboten. Auch wer nach et­ was Exotischem wie Zitronen­ bäumchen sucht, der wird mit Sicherheit fündig. Mit von der Partie ist außerdem der Baum­ und Gartenpflegebetrieb Lützel­ schwab aus Minseln. Damit die Pflanzen auch gut wachsen, bietet die Firma Lützelschwab Blumen­ erde aus Kompost an, zudem kön­ nen die Kunden ihre neu erwor­ benen Pflanzen direkt auf dem Geranienmarkt fachgerecht in ihre selbst mitgebrachten Töpfe und Blumenkästen einpflanzen lassen. Ideen zur Gartengestal­ tung bieten weitere Firmen an.

INFO Der Geranienmarkt Rheinfelden findet auf dem Oberrheinplatz findet am Samstag, 5. Mai, von 8 Uhr bis 14 Uhr statt.


Sparkassen­Triathlon in Rheinfelden M e i n e Re gion

SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 25. April 2018 ­ Seite 10

Versuchsballon wird feste Größe Triathlon | Rund 500 Sportler werden erwartet Rheinfelden (lu). Vo zehn Jahren war es nur ein Versuchsballon. Inzwischen ist der Triathlon eine feste Größe im Rheinfelder Sportkalender. Reinhard Börner und Gunter Kunze, beide selbst begeisterte Triathleten, wollten die Faszination dieser Sportart in die Große Kreisstadtholen. Und das ist ihnen gelungen. Am Sonntag, 6. Mai, findet daher der mittlerweile zehnte Sparkas­ sen­Triathlon statt. „Wir rechnen mit 400 bis 500 Sportlerinnen und Sportlern“, sagt Hans Winzen, Vorsitzender des Ausrichtervereins, dem Tri Team Rheinfelden. Neben Teil­ nehmern in der Olympischen und Volksdistanz werden auch etwa 80 Sportler der Triathlon Landesliga­Süd erwartet, die hier einen Teamwettbewerb austra­ gen. Hinzu kommen weitere

Starter, die am internationalen Duathlon (Lauf – Radfahren – Lauf) teilnehmen. Wenn jetzt der zehnte Triath­ lon über die Bühne geht, und zwar dies unter der Leitung von Wettkampfchef Guter Kunze, dann gehen nicht nur Sportler in der Olympischen Distanz (700 Meter Schwimmen, 43 Kilometer Radfahren, elf Kilometer Laufen) und in der Volksdistanz (400 Meter Schwimmen, 21,5 Kilome­ ter Radfahren, 5,5 Kilometer Laufen)an den Start, sondern es sind auch die besten Triathleten der Landesliga­Süd in einem Teamwettbewerb dabei. E rster Start ist um 9 Uhr im Freibad. Einen Empfang für Offi­ zielle um 9.45 Uhr an einem Stand am Beckenrand. Siegereh­ rung ist am Nachmittag im Euro­ pastadion.

Seit nunmehr zehn Jahren gibt es den Sparkassen­Triathlon in Rheinfelden. Die zehnte Auflage startet am Sonntag, 6. Mai, veranstaltet vom Verein Tri Team Rheinfelden. Foto: Gerd Lustig


Sparkassen­Triathlon in Rheinfelden M e i n e Re gion

SONDERVERÖFFENTLICHUNG ­ Mittwoch, 25. April 2018 ­ Seite 11

Drei Sportarten – ein Wettkampf Triathlon | Ausstellung zum Zehnjährigen in der Sparkasse Lörrach­Rheinfelden Rheinfelden (lu). Zehn Jahre Tri­ athlon in Rheinfelden: Keine Frage, der erste runde Geburts­ tag soll auch ein bisschen gefei­ ert werden. Für die teilnehmen­ den Sportlerinnen und Sportler soll es, wie Reinhard Börner vom veranstaltenden Verein Tri Team Rheinfelde errät, nicht nur deut­ lich mehr Preisgelder und Gaben geben. Zum Jubiläum wurde auch eine Ausstellung in den Räumen der Sparkasse organi­ siert. Sie ist noch bis zum 11. Mai zu sehen. Hier werden die Wettkämpfe anhand von Zei­ tungsausschnitten, Bildern, und sonstigen Dokumenten, auf zehn Pinwänden präsentiert und öf­ fentlich zur Schau gestellt. Zwei Schaufensterpuppen als Triathlet auf einem Fahrrad, und als Schwimmer im Neoprenanzug sollen den Blickfang geben. Nicht zuletzt anhand der Fotos und Berichte wird deutlich, wie sich die Veranstaltung in den zehn Jahren gewandelt hat. Der erste Triathlon wurde noch in Schloss Beuggen veranstaltet, ge­ schwommen wurde damals noch im Rhein. Später zog der sportli­ che Wettbewerb ins Tutti­Kiesi­ Areal und auch mal auf den Warmbacher Sportplatz um, ehe vor vier Jahren im Europasta­ dion der ideale Ort gefunden

wurde. Das Europastadion ist Dreh­ und Angelpunkt des Tri­ athlons und dient als Wechselzo­ ne. Die Schwimmdisziplinen fin­ den dabei im benachbarten Frei­ bad statt, das eigens für den Tri­ athlon eine Woche vor dem offiziellen Saisonstart geöffnet wird. Vom Schwimmen im Rhein hat man sich damit endgültig verab­ schiedet. „Das war ja auch zu ungewiss, ob es überhaupt durchführbar sein wird“, blicken Börner und Winzen zurück und haben damit endgültig auf die Karte Sicherheit gesetzt. Man­ ches Mal waren nämlich die Wassertemperaturen zu niedrig, ein anderes Mal hatte der Fluss zu starke Strömung, sodass es zu gefährlich für die Sportler war. Ein wichtiger Meilenstein in Sachen Rheinfelder Triathlon war, dass sich bereits ein Jahr nach der Triathlon­Premiere ein eigener Verein gegründet hat, das Tri Team Rheinfelden. Die­ ser Verein übernahm fortan und bis heute die Organisation des Triathlons. Bei der Veranstaltung selbst wird der Verein zusätzlich von befreundeten Vereinen unterstützt. Um den Triathlon überhaupt professionell durchzu­ führen zu können, braucht es mindestens 100 Helfer.

Der Sparkassen­Triathlon geht am 6. Mai zum 10. Mal über die Bühne. Rund 400 bis 500 Sportler sind dabei.

Drei Sportarten – ein Wettkampf: Der Triathlon.

Fotos: Gerd Lustig


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25.04.2018

Volkshochschule stellt Spitze neu auf Hauptversammlung | Dieter Meier übernimmt den Vereinsvorsitz / Eveline Klein Stellvertreterin n

die wirtschaftliche Führung ge­ leistet werden könne.

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Der VHS­Verein, der sich als Kontrollorgan der Volks­ hochschule betrachtet, hat sich an der Spitze neu aufgestellt. Zum neuen Vorsitzenden wurde bei der jüngsten Hauptversammlung Dieter Meier gewählt (DIE OBER­ BADISCHE berichtete). Der 60­Jährige Meier, im Jahr 2012 als stellvertretender ge­ wählt, hatte bereits im September für den erkrankten Vereinschef Jost Baier die Geschäfte über­ nommen. Zur Stellvertreterin wurde Eveline Klein gewählt.

Rückblick

„Wir sind stolz auf die VHS auf das, was hier geleistet und gebo­ ten wird“, machte Meier in sei­ nem Bericht deutlich. Im vergan­ genen Geschäftsjahr wurde sogar eine schwarze Null geschrieben mit einem Überschuss von rund

Bericht der Leiterin

Ehrungen, Verabschiedungen und Neuwahlen standen bei der Hauptver­ sammlung des VHS­Vereins auf dem Programm. Unser Bild zeigt (v. l.) Mar­ garete Hundorf, Eveline Klein, Dieter Meier, Regina Wessely, OB Klaus Eberhardt, Hedwig Keller und Wolfgang Bocks. Foto: Gerd Lustig 25 000 Euro, was das Vereinsver­ mögen auf knapp 90 000 Euro er­ höhte. In einem Verein mit einem Jahresumsatz von 1,33 Millionen Euro sei dies aber auch nötig, das Vermögen könnte sogar um Eini­ ges höher sein, um stets gewapp­

net zu sein, meinte Meier. Die Qualität der Bildungseinrichtig zu sichern, sei eine ständige und große Aufgabe. Glücklich schätzt sich der Verein, dass von Stadt und Land verlässliche Förderzu­ sagen kommen, sodass letztlich

VHS­Leiterin Gabi Dolabdjian zeichnete sodann das Bild eines erfolgreich wirkenden und in sei­ nem Angebot breit aufgestellten Hauses. Die Zahl der Unterrichts­ einheiten ist gegenüber dem Vor­ jahr nochmals um vier Prozent auf nunmehr knapp 24 000 gestie­ gen. Immer breiteren Raum neh­ men die Deutsch­ und Integra­ tionskurse ein. Stolz ist die VHS auch, weiterhin Prüfzentrum für höchste Sprachzertifikate zu sein. Glücklich ist Dolabdijan zudem über die neuerliche Zertifizie­ rung, was entsprechende Förder­ mittel generiert. Und ganz stolz sind Meier und die VHS­Leiterin, dass das Abendgymnasium in der Trägerschaft der VHS im Sommer 2017 die staatliche Anerkennung bekam.

Grußwort

Als „mehr als beachtlich und prä­ sent“ betracht Oberbürgermeister Klaus Eberhardt die Leistungen und Angebote der VHS. Hier wer­ de variabel gearbeitet und jähr­ lich neu justiert, sieht er den städ­ tischen Zuschuss und jenen des Landes in Höhe von 462 000 Euro, für den vor Jahren gut verhandelt worden sei, gut investiert.

Ehrungen

Seit 40 Jahren als Dozentin an der VHS tätig ist Hedwig Keller. Rein­ hard von Rekowski ist seit 30 Jah­ ren Kursleiter. 25 Jahre dabei sind Margarete Hundorf und Claudia Kohleis­Rottmann. Das Führungs­Duo des Abend­ gymnasiums Wolfgang Bocks/Re­ gina Wessely wurde offiziell im Verein verabschiedet. Die Ein­ richtung wird fortan von Veroni­ ka Plank und Danni Stoll geleitet.

INFO Mitglieder: 100 Vorsitzender: Dieter Meier. Kon­ takt: VHS, 79618 Rheinfelden, Hardtstraße 6, Tel. 07623/724 00. Leiterin VHS: Gabi Dolabdijan Mitarbeiter: neun bei insgesamt 6,25 Stellen Dozenten und Kursleiter: rund 200 E­Mail: info@vhs­rheinfelden.de


25.04.2018 n Kurz

notiert

Freiwilligenagentur vermittelt Bürger Rheinfelden. Die Freiwilligen­ agentur vermittelt Bürger, die sich engagieren möchten, an Einrich­ tungen, die Helfer suchen. Sie ist immer montags von 10 bis 12Uhr und mittwochs von 16 bis 18 Uhr im Raum 2 des Bürgertreffpunkts Gambrinus Sprechstunde. Das Team der Berater informiert da­ bei über Formen und Möglichkei­ ten des Engagements. Kontakt zu den Sprechzeiten unter Tel. 954 63.

Beratungscafé Rheinfelden. Die ehrenamtliche Beratung von Migranten durch Migranten in zehn Sprachen fin­ det immer donnerstags von 10 bis 12 Uhr im Treffpunkt Gambrinus statt.

Schach im Gambrinus Rheinfelden. Der Verein Schach­ Rheinfelden lädt jeden Donners­ tag ab 18 Uhr und jeden Sonntag ab 14 Uhr alle interessierten Schachspieler in den Treffpunkt Gambrinus zum gemeinsamen Schachspiel ein. Anmeldung nimmt Jörg Hostettler, Tel. 01525 / 696 27 72, entgegen.

Im Treffpunkt Gambrinus wird Schach gespielt. Foto: Archiv

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Tausende flanieren Gewerbe­ und Leistungsschau | Hochbetrieb in der Schildgasse n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Das Glück des Tüch­ tigen hatten die Gewerbetreiben­ den im Gebiet Schildgasse ge­ pachtet. Begleitet von drei Tagen mit strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperatu­ ren zog die dritte Auflage der Ge­ werbe­ und Leistungsschau Tau­ sende Besucher an (Die Oberba­ dische brichtete). Waren es an den ersten beiden Tagen eher Information und Bera­ tung, die im Vordergrund stan­ den, so avancierte der verkaufsof­ fene Sonntag zum Erlebnis für die ganze Familie. Gerne wurde er zum gemeinsamen Sonntagsaus­ flug genutzt. „Vor allem der Sonntag hat Spaß gemacht, da war richtig Be­ trieb“, zog Holger Wick, Sprecher der IG Schildgasse, ein positives Fazit. Die beiden anderen Tage seien indes nicht ganz so gut fre­ quentiert gewesen wie in den Vor­ jahren. „In jüngster Zeit beobachten wir aber ohnehin einen geringe­ ren Strom an Kunden aus der Schweiz ins Gewerbegebiet Schildgasse“, erklärte Wick. Da­ her seien solche dreitägigen Leis­ tungsschauen umso wichtiger, um den Menschen zu zeigen, was alles gehe und möglich sei. Die nächste und dann vierte Gewer­ beschau ist bereits für das Wo­ chenende 28. bis 30. September fix gebucht. Unter dem Motto „Einrichten – Wohnen – Freizeit“ hatten sich jetzt 20 Firmen und Unterneh­

Tolles Wetter, gute Stimmung: Der verkaufsoffene Sonntag und das Unter­ haltungsangebot diverser Betriebe lockten gestern eine stattliche Zahl an Besuchern an die Schildgasse. Angesagt war die dritte Leistungs­ und Ge­ werbeschau. Foto: Gerd Lustig men an der Leistungsschau betei­ ligt. Überall standen die Türen of­ fen, und es waren kompetente Be­ ratung, Ausprobieren und Schau­ en angesagt. Ein buntes Rahmenprogramm sorgte derweil für Unterhaltung für Jung und Alt. Die Palette der Angebote reichte vom Kinder­ schminken, Hüpfburg und Luft­ ballonknoten durch Willi Won­ der bis hin zu E­Bike­Fahren, Mu­ sik genießen und exklusive Tanz­ shows. Und keine Frage: Gerade das Tanzcenter „Just dance“ sorgte im Gewerbegebiet für mächtig Be­ trieb. Von den Minis und Kids bis hin zu den älteren Kindern und Jugendlichen gab es flotte und fet­ zige Tanzshows, die die Blicke der zu Hunderten die Bühne säumen­

den Zuschauer auf sich zogen. „Die Kinder haben großen Spaß dabei, ihren Eltern, Verwandten und Bekannten zu zeigen, was sie bereits gelernt haben“, sagte „Just dance“­Chef Ralph Kunzmann, der sich zugleich über den großen Zuspruch freute. Neugierige Blicke zog nebenan auch der Rasenroboter auf sich. Gegenüber fanden viele Gäste Gefallen an den Leckereien im Bereich des riesigen „Smokers“. Und wer es sportlich liebte, der probierte auf die Schnelle mal eines der E­Mountainbikes bei Motoland aus – oder aber man verbrauchte kurzerhand ein paar Kalorien an den Fitnessgeräten im „Fixx“. Kurzum: Keiner kam zu kurz, und es war an alle ge­ dacht.

Rettungsübung ohne Grenzen Rheinrettung | Gekenterte Kanufahrer gerettet Rheinfelden. Konzertiert und un­ angekündigt war die jüngste Übung von DLRG, Schweizer Rheinrettung Feuerwehr Gren­ zach­Wyhlen und den Nachbar­ wehren beider Rheinfelden. Ge­ plant und ausgearbeitet hat die Übung der Eidgenosse Lukas­ Dickmann. Ziel war, die Alarmie­ rungswege und die gegenseitige Kommunikation über den Rhein zu testen. In diesem Sinne bega­ ben sich am Inseli vier Rettungs­ schwimmer der DLRG Rheinfel­

den mit Neoprenanzügen und Ka­ nus in das eiskalte Wasser, um das Kentern der Boote im Unter­ wasser nahe des St. Anna­Lochs zu symbolisieren. Daraufhin wur­ de – bei bereits einsetzender Dun­ kelheit – der gesamte, grenzüber­ schreitende Rettungsapparat in Bewegung gesetzt. Es sei eine durchaus erkenntnisreiche Übung gewesen, die sicherlich keine Eintagsfliege bleiben wird, meint Stadtkommandant Dietmar Müller in seiner Pressemitteilung.

Rettungskräfte aus Deutschland und der Schweiz probten im, am und auf dem Rhein den Ernstfall. Foto: zVg


Rätseln,

Lesen & Entspannen 25.04.2018

UNTERHALTUNG & WISSEN Nr. 107

niederdeutsch: was

9 6 7 1 2 5 8 3 4

1 3 8 6 7 4 9 2 5

Sudoku schwer

5 9 6 3 4 2 7 8 1

3 4 1 7 8 6 5 9 2

8 7 2 9 5 1 3 4 6

Küchenchefin

röm. Zahlzeichen: zwei

4 2 5 8 3 9 1 6 7

Abk.: numerus clausus

2 8 4 5 1 3 6 7 9

Hochgebirge betreffend

6 1 3 2 9 7 4 5 8

englischer Gasthof

7 5 9 4 6 8 2 1 3

ägyptische Pyramidenstadt

Fragewort

nach innen Schubfach

breiige, erdige Flüssigkeit

Sudoku mittelschwer

erster Bischof Osnabrücks

kaufm.: Bestand 100 qm in der Schweiz

Auslegung, Deutung

8 5 4 6 3 7 2 9 1

Stadt im Osten Rumäniens

Kurort im Harz (Bad ...)

1 3 6 9 8 2 4 5 7

venezianische Truhe

Teil eines Pullovers

7 9 2 1 4 5 3 8 6

Provinz in NordSpanien

Stadtgott von Theben

3 8 9 2 1 4 7 6 5

dt. Rundfunksender (Abk.)

grobe Beleidigung

ägyptischer Sonnengott

mehrsätziges Tonstück

6 4 1 5 7 8 9 3 2

Absonderungsorgan

5 2 7 3 9 6 8 1 4

globale Kälteperiode

Stadt in Syrien

Selbstlaut

ein Cocktail

Sänger der 60er (Paul)

Entgegennahme wagen, sich ...

Stickstoffverbindung

2 1 8 4 6 3 5 7 9

erforschen

Grundbuch

4 6 3 7 5 9 1 2 8

ägypt. Gott der Fruchtbarkeit

englisches Biermaß

Muse der Lyrik

9 7 5 8 2 1 6 4 3

Filmkamerageräusch

knabenhaft großer Wasservogel

griechische Unheilsgöttin

Vorname d. blinden Musikers Wonder

Schlagersänger (Frank)

Name der Europarakete

O T S T O E M A N

hinteres Schiffssegel

Windjacke

N A P G E N N D I K N

eigentlicher Vorname Atatürks

Lösungen der Rätsel aus Nr. 106

P T E K H I A N N E S S O E M E R K L L A E T S S T E H E E R H A

streichbare Masse

mit Bäumen gesäumte Straßen

int. Kfz-Z. Polen

Kajak

Start

Gletscheröffnungen

M U R K A R E I S E S A F A S U M A G E N P R A S S A V S E S I E R AW A Z E N B T G E I M E N A D P U L S I L I T A N D

Kettengeräusch Fettstücke in der Wurst

USFilmkomiker (Woody)

engl. Frauenkurzname Bild von da Vinci (‚Mona ...‘)

Zeitungskonsument

N K H E A T E W E R N T O S C O E S A E M C A H E L E T Y R L S P F S E N A R S T E K E I L I S A R I G E N A A B E S A E E R S O N N R O D E Z B A E N I

Buch der Bibel (Hosea)

Sitzstreiks (engl.)

P F A U L

lateinisch: Kunst

zartes Seidengewebe


Organisation spart Zeit und Nerven

Damit sensible Zähne nicht schon beim ersten Kaffee empfindlich reagieren Der Wecker klingelt wie immer viel zu früh. Die Zeit ist knapp bemessen und so schleppt man sich müde ins Badezimmer. Etwa 33 Minuten Zeit verbringen die Deutschen hier morgens beim Duschen, Rasieren, Zähneputzen und Styling. Mit Frühstück und Ankleiden vergeht damit bei vielen eine knappe Stunde, bevor sie überhaupt das Haus verlassen. Im engen Zeitplan darf nichts schiefgehen, und so sind zum Beispiel zerknitterte Blusen oder Unordnung das Letzte, was man braucht. Doch mit ein paar Tricks lassen sich die kleinen Hürden des Alltags mit Bravour meistern. Zum Frühstück gehört für die meisten Tee und Kaffee oder ein Glas Milch. Wenn sich aber schon beim ersten Schluck eines heißen oder kalten Getränkes ein schmerzhaftes Ziehen in den Zähnen bemerkbar macht, dann ist der Genuss ganz schnell vorbei. Sensible Zähne sollte man am besten mit einer speziell formulierten Zahnpasta wie “Sensodyne MultiCare Sanftweiß” putzen. Zweimal am Tag über zwei bis vier Wochen angewendet, hilft sie, die Zähne langanhaltend vor Schmerzemp-

Damit man nicht in Zeitdruck kommt, sollte man morgens einen festen Ablauf einhalten. Foto: rgz/Sensodyne/Shutterstock/gpointstudio findlichkeit zu schützen. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, das natürliche Weiß der Zähne wiederherzustellen, indem sie sanft oberflächliche Verfärbungen entfernt. Die Zähne sollten mit einer Zahnbürste mit weichen Borsten ge-

putzt werden. Eine gute Zahnpflege und ein regelmäßiger Gang zum Zahnarzt können Auslösern vorbeugen, die zur Schmerzempfindlichkeit beitragen. Dazu gehören Zahnfleischerkrankungen und Zahnschmelzabbau.

Sudoku Füllen Sie das Rätselgitter mit den Zahlen 1 bis 9 komplett auf. In jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 9x9 Quadrat dürfen die Zahlen 1 bis 9 aber nur einmal vorkommen. Das linke Sudoku ist mittelschwer, das rechte ist schwer.

4 2 1 5 3 4 8 2

9 8 4 9 8 2 3 8 2 9 7 5 1 5 4 6 3 8 5 8 3 8 7 5 7 7

1 7 4 9

6 8 7 9

7 4 8 5

1 9 7 2 4

2

9 3 6 8

2 5 7 4


16 n Kurz

25.04.2018

notiert

Geselligkeit für Jung und Alt Rheinfelden. Das Treffpunktcafé im Bürgertreffpunkt Gambrinus, Friedrichstraße 6 in Rheinfelden, ist immer montags von 12 bis 17.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Malen mit Farben Rheinfelden. Malen mit Acryl­ und Aquarellfarben steht immer montags von 15.30 bis 17 Uhr im Treffpunkt Gambrinus auf dem Programm. Julia Mestriner­Phi­ lipp unterstützt alle, die gerne malen, mit Tipps und Material. Infos bei Julia Mestriner­Philipp unter Tel. 79 89 41.

Strickcafé Rheinfelden. Immer mittwochs von 9 bis 12 Uhr bietet der Bür­ gertreffpunkt Gambrinus ein Strickcafé für Jung und Alt an. Neben Stricken wird auch Filzen angeboten.

Internetcafé Rheinfelden. Jeden Donnerstag bietet der Treffpunkt Gambrinus von 14 bis 17 Uhr ein Internetcafé mit individueller Hilfestellung rund um den Computer an.

Pflegeberatung Rheinfelden. Die Pflegeberatung des Landkreises durch ipunkt der Fritz­Berger­Stiftung findet jeden Donnerstag von 9 bis 12 Uhr im Treffpunkt Gambrinus, Raum 2, statt. Terminvereinbarung unter Tel. 07621 / 410 50 33.

Nordic Walking Rheinfelden. Der Treffpunkt Gambrinus bietet donnerstags Nordic Walking an. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Gemeindezent­ rum St. Josef. Weitere Informatio­ nen bei Heinz Henninger, Tel. 614 77

Nordic Walking

Foto: Archiv

Flixbus hält in Rheinfelden Fernverkehr | Anschluss an neun Direktziele / Halt nur bei Bedarf n

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. Ein Schritt weiter zur Verkehrsdrehscheibe: Ab Freitag, 27. April, ist Rheinfelden auch „Flixbus­Station“ (DIE OBER­ BADISCHE berichtete). Dass der „Mobilitätsanbieter“, wie sich das im Jahre 2013 ge­ gründete Unternehmen selbst nennt, im Rathaus der Löwen­ stadt wegen einer Haltestelle an­ gefragt hatte, wissen die Gemein­ deräte bereits seit Februar. Ges­ tern wurde dies auch von Flixbus bestätigt. In der entsprechenden Pressemitteilung heißt es, dass durch das Angebot künftig neun Direktziele angeboten werden. Endpunkte der Linie sind Basel und München, wobei auch die je­ weiligen Flughäfen – der EuroAir­ port (EAP) und der Flughafen „Franz Josef Strauß“ (MUC) an­ gesteuert werden.

Nur Bedarfshaltestelle

Einen Nachteil gibt es aber: Am Rheinfelder Bahnhof hält der Bus nur nach Bedarf. Das bedeutet, der Halt wird nur angefahren, wenn bis mindestens 60 Minuten vor Abfahrt ein Fahrschein ab die­ ser Haltestelle gebucht wurde oder Fahrgäste aussteigen will. Dennoch lässt sich Flixbus­Ge­ schäftsführer Fabian Stenger zitie­ ren: „Wir freuen uns, Rheinfelden im Rahmen dieses Netzausbaus erstmalig an unser europaweites Streckennetz anzuschließen.“ Ins­ gesamt würde der Mobilitätsan­ bieter mit mehr als 500 Zielen im

Auf seiner Fahrt von München nach Basel macht der Flixbus ab dem 27. April auch Halt am Rheinfelder Bahnhof. Dies ist aber ein Bedarfshaltestel­ le und wird nur bedient, wenn bis mindestens 60 Minuten vor Abfahrt ein Ticket ab dieser Haltestelle gebucht wurde oder Fahrgäste aussteigen wol­ len. Foto: zVg/Flixbus deutschsprachigen Raum ein flä­ chendeckendes Streckennetz bie­ ten. Die Station in der Löwenstadt gehört mit zum Expansionskurs von Flixbus im europäischen Stre­ ckennetz, wie aus der Mitteilung des Unternehmens hervorgeht. Mit dem Sommerfahrplan kom­ men in Deutschland, Österreich und der Schweiz insgesamt rund 140 neue Ziele hinzu, heißt es in der Information. Insgesamt be­ dient Flixbus 1700 Orte in 27 europäischen Länder.

Nicht nur Reisebusse

Flixbus bietet nicht nur Reisen im Bus, teilweise auch schon Elektro­ fahrzeuge, an, sondern seit Ende März auch Fernzüge, „FlixTrain“ genannt. Der erste bedient die Strecke Hamburg­Essen­Düssel­ dorf­Köln. Demnächst sollen sol­

che auch zwischen Stuttgart und Berlin mit den Stationen Frank­ furt und Hannover verkehren.

INFO Abfahrt in Richtung Basel ist täg­ lich jeweils um 17.30 Uhr, in Rich­ tung München um 11.45 Uhr. Die Fahrt buchen kann man übrigens auch im Internet. Die Fahrt bis München dauert rund acht Stunden und kostet ab 15,99 Euro. Direkt angebunden sind auf dieser Route auch Neu­ hausen am Rheinfall, Schaffhau­ sen, Überlingen, Ravensburg und Memmingen. Im Reisepreis enthalten ist ein Handgepäckstück mit einem Höchstgewicht von sieben Kilo und ein weiteres, das höchstens 20 Kilo wiegen darf.

Gemeinsam garteln

Integration | In der Metzgergrube Rheinfelden. Gemeinsam mit Ge­ flüchteten wollen die Rheinfelder „Stadtgärtner“ unter Anleitung des Gärtnermeisters Joachim Schlageter in der Metzgergrube an der Mouscron­Allee fünf wei­ tere Hochbeete bauen und anle­ gen. Die Idee schlummerte schon seit einiger Zeit in verschiedenen Köpfen. Schlageter, der schon seit langem die „Stadtgärtner“ be­ treut, hat mit ähnlichen Projekten in anderen Kommunen gute Er­ fahrung gemacht. Ziel ist es, durch die gemeinsame Tätigkeit

Kontakt zwischen der Bevölke­ rung und den Geflüchteten zu er­ möglichen „Unserer Erfahrung nach bewegen sich die Geflüchte­ ten im Alltag sehr stark in ihren eigenen Kreisen. Es gibt wenig Berührungspunkte zur einheimi­ schen Bevölkerung“, erklärt Jacqueline Zeng, die Integrations­ beauftragte der Stadt. Das Projekt soll nun genau so einen „Berüh­ rungspunkt“ schaffen. An zehn Terminen die Hoch­ beete gebaut und angelegt wer­ den. Die Geflüchteten werden die Pflege selbst in die Hand nehmen

Gemeinsam mit Geflüchteten wol­ len die Rheinfelder „Stadtgärtner“ ifünf weitere Hochbeete bauen und anlegen. Foto: zVg und so auch längerfristig in die bestehende „Stadtgärtle­Truppe“ integriert werden.

Meineregion25 04 2018  
Meineregion25 04 2018  
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