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Rheinfelden

12/2018

i! Wir si nd dabe20.06.2018

Eingeweiht Mit der Einweihung der neuen Kunststoff­Laufbahn im Europa­ stadion ging vergangene Woche ein alter Wunsch der Leichtathle­ tikabteilung des TV Rheinfelden (TVR) in Erfüllung. Oberbürger­ meister Klaus Eberhardt übergab vergangene Woche die neuen Laufbahn an alle in Rheinfelden vertretenen Laufclubs sowie an den TVR und dessen Leichtathle­ tikabteilung. Seite 2

Mangelware Die Freien Wähler im Hertener Ortschaftsrat fordern für eine Vielzahl von Straßen eine Stell­ platzsatzung. Seite 5

Geehrt Die Stadt Rheinfelden feierte kürzlich den „Festabend des Eh­ renamtes“. Es war die zweite Auf­ lage in dieser Form, 2009 fand die Premiere statt, dazwischen wur­ den die Ehrenamtlichen zu ver­ schiedenen anderen kulturellen Veranstaltungen, etwa einem Abend in der Volkskunstbühne, eingeladen. Seite 9

Festival Im Tutti­Kiesi­Kulturpark ist zum dritten Mal das „Rheingaudi­Fes­ tival“ angesagt. Am Freitag und Samstag, 29. und 30. Juni, steppt wieder der Bär. Seite 12

Sommerfest im Josefshaus: Gemeinsam feiern mit vielfältigem Programm „Sommerfest im Sankt Josefshaus“ heißt es am kommenden Wochen­ ende zum 39. Mal. Musik, Theater,

Ausstellung, Spiel und Spaß sowie Kulinarisches heißt das Erfolgsre­ zept, das dieses Hertener Tradi­

tionsfest ausmacht. Das Programm der zweitägigen Veranstaltung ist vielfältig. Seite 8


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Minseln lässt Weg sanieren Rheinfelden–Minseln (pem). Mit acht Ja­Stimmen und einer Ent­ haltung von Klaus Weber hat der Ortschaftsrat Minseln beschlos­ sen, wie im Kostenvoranschlag der Firma Vogel Straßenbau vor­ gesehen, den Feldweg Nummer 2983 sanieren zu lassen. Der Kos­ tenvoranschlag liegt bei 17 526 Euro und wird aus dem Budget bezahlt. „Gibt es noch einen zwei­ ten Kostenvoranschlag?“, wollte Weber wissen. Was Ortsvorstehe­ rin Eveline Klein verneinte mit der Hinweis: „Die Firma hat schon viele Feldwege für uns ge­ macht, es ist die Firma, mit der wir zusammenschaffen.“ Paul Renz betonte: „Wir müssen froh sein, wenn eine leistungsfähige Firma den Auftrag bekommt“. Ewald Lützelschwab sagte: „Die Einzelpreise sind okay, so dass wir kein zweites Angebot brau­ chen.“ Nach einer gemeinsamen Feld­ wegebefahrung der Ortschaftsrä­ te wurde die Sanierung des Feld­ weges 2983 als notwendig ange­ sehen. Ein Vororttermin mit Rüdi­ ger Zorn von der Tiefbau­ abteilung und einem Firmen­ vertreter hatte ergeben, dass zunächst untersucht werden musste, ob die noch vorhandene Wegdecke eventuell Teer enthält. Die inzwischen vorliegenden Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die Schwarzdecke als bitumi­ nös einzustufen ist. Damit ist die Sanierung wie geplant durchführ­ bar.

Impressum Verlag und Herausgeber: Oberbadisches Verlagshaus Georg Jaumann GmbH & Co. KG Am Alten Markt 2, 79539 Lörrach Geschäftsführung: Martin Pförtner Chefredakteur: Guido Neidinger Redaktion: Ulf Körbs, Alexander Anlicker Anzeigenleitung: Christian Hüge­ rich Anzeigen: Wolfgang Siewert, Me­ diaberater, Tel. 07621 / 40 33 72 Druck: Druckzentrum Südwest, Villingen­Schwenningen Erscheinungsweise: 14­tägig Mediadaten/Preisliste 2018, Nr. 62 Kontakt zur Redaktion: hochrhein@verlagshaus­ jaumann.de

20.06.2018

Neue Laufbahn ist fertig Europastadion | Lang gehegter Wunsch des Turnvereins geht in Erfüllung Rheinfelden (mv). Mit der Einwei­ hung der neuen Kunststoff­Lauf­ bahn im Europastadion ging ver­ gangene Woche ein lang gehegter Wunsch der Leichtathletikabtei­ lung des TV Rheinfelden (TVR) in Erfüllung. Oberbürgermeister Klaus Eberhardt übergab vergan­ gene Woche die neuen Laufbahn an alle in Rheinfelden vertrete­ nen Laufclubs sowie an den TVR und dessen Leichtathletikabtei­ lung (DIE OBERBADISCHE berichte­ te). Eberhardtdankte dem Abtei­ lungsleiter der TVR­Leichtathleti­ kabteilung Thomas Rist, der sehr beharrlich auf die Erneuerung der alten maroden Laufbahn ge­ drängt hatte. Gleichzeitig lobte er das Engagement der Rheinfelder Leichtathleten, die mit dem Nachtmeeting sowie anderen namhaften Veranstaltungen gro­ ße Außenwirkung erzeugen und den Leichtathletiksport in den Mittelpunkt stellen. Klaus Ebe­ rhardt betonte in diesem Zusam­ menhang, dass von Seiten der Stadt nach dem Bau zweier Kunst­ rasenplätze für den Fußballsport nun auch die infrastrukturellen Verbesserungen für den Leicht­

Thomas Rist, Leiter der TVR­Leichtathleten, Oberbürgermeister Klaus Ebe­ rhardt, und der Stadtsportausschussvorsitzende Dieter Wild (von links) feuern die erste Gruppe auf der neuen Laufbahn im Rheinfelder Europasta­ dion an. Foto: Heinz Vollmar athletiksport in Angriff genom­ men werden mussten. Man habe die Leichtathleten keinesfalls be­ nachteiligen wollen, betonte das Stadtoberhaupt. Stadtsportausschussvorsitzen­ der Dieter Wild unterstrich indes, dass die neue Laufbahn auch von den Schulen genutzt werde. Zur Einweihung am Mittwoch hatte er alle laufaffinen Rheinfelder Clubs eingeladen, während er dem TV

Rheinfelden in Sachen Leichtath­ letik das Heimrecht im Europasta­ dion attestierte. Neben der neuen Laufbahn wurden Abdeckungen für die Sprungmatten neu angeschafft und auch das Diskusnetz wurde ersetzt. Die Investitionskosten be­ laufen sich auf 260 000 Euro, 77 000 Euro wurden vom Land im Rahmen von Fördermitteln des Kultusministeriums erstattet.

Fülle an Aufgaben

Rathaus | Neue Personalratschefin Rheinfelden. Ute Hornauer ist seit fünf Monaten als Personalratsvor­ sitzende der Rheinfelder Stadt­ verwaltung im Amt und staunt täglich über das breite Spektrum an Aufgaben und über die Fülle an Terminen. Ein besonderes An­ liegen ist ihr, die Arbeit des ge­ samten Personalrates stärker ins Bewusstsein der Mitarbeiter zu rücken. Als sich Ute Hornauer Anfang des Jahres nach dem Tod von Dirk Bergmann als Vorsitzende des Personalrates zur Wahl stell­ te, war dies keine unüberlegte Entscheidung. „Ich wollte mich auch bei der regulären Wahl, die nächstes Jahr stattfindet, um den Vorsitz bemühen“, erzählt Horn­ auer, die bereits seit 17 Jahren in der Buchhaltung der Stadt Rhein­ felden tätig ist. Zu diesem Schritt hat sie ihre Erfahrung aus der sie­ benjährigen Tätigkeit im Perso­

nalrat motiviert. Das Gefühl, mit­ gestalten und etwas bewegen zu können, gefällt der 56­jährigen. Auch wenn sie durch ihre lang­ jährige Personalratstätigkeit wusste, was sie erwartet, ist Ute Hornauer stets auf Neue über­ rascht, wie vielseitig ihre neue Tä­ tigkeit ist. Neben den regelmäßi­ gen Sitzungen des Personalrates, nimmt sie an Vorstellunggesprä­ chen teil, ist Teil der Stellenbe­ wertungskommission und erste Ansprechpartnerin für die Sorgen der Mitarbeiter, verhandelt stritti­ ge Fragen mit dem Arbeitgeber, kümmert sich um Fragen der Si­ cherheit und ist für die Organisa­ tion von Projekten wie beispiels­ weise dem Betriebsausflug oder die Jugend­ und Schwerbehinder­ tenvertreterwahlen zuständig. Auch die Neuwahlen im kom­ menden Jahr werfen schon ihre Schatten voraus. „Von den zulässi­

Ute Hornauer ist seit fünf Monaten Personalratsvorsitzende der Rhein­ felder Stadtverwaltung. Foto: zVg gen neun Vertretern können wir aktuell nur fünf Posten besetzen“, bedauert Hornauer. Ihr Ziel ist es, bei der nächsten Wahl alle Posten zu besetzen und auch die Nachrü­ ckerliste wieder aufzufüllen. Da­ zu will sie nach der Sommerpause kräftig die Werbetrommel rüh­ ren. „Ich kenne die Situation. Vor sieben Jahren bin auch ich quasi überredet worden“, lacht die Vor­ sitzende. Eine Entscheidung, die sie, nach ihren eigenen Worten, keine Sekunde bereut hat.


20.06.2018

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Stolz ist man beim SV Eich­ sel, der 1980 gegründet wurde, auf das schmucke Ver­ einsheim beim Sportplatz am Standort „In den Kellermat­ ten“. Fotos: Gerd Lustig

Vielseitiges Angebot für sie und ihn Vereinsportrait | Der 1980 gegründete SV Eichsel freut sich über mehr als 400 Mitglieder n

Küchenbereich renovieren“, so Höferlin. Seit einigen Jahren freut sich der Verein auch über eine eigene Beach­Soccer­Anlage neben dem Vereinsheim. Zu den Vereinsaktivitäten zählt die Beachparty beim Sportplatz durch die Fußballabteilung. Die nächste Party steigt am Samstag, 14. Juli (ab 20 Uhr und ab einem Alter von 16 Jahren). Neuerdings ein fester Bestandteil des Vereins­ lebens ist das Fußballcamp für Nachwuchskicker mit Ex­Profi Frank Elser. Das nächste Camp findet vom 27. bis 29. Juli statt. Einmal im Jahr wird eine Alt­ papiersammlung organisiert. An Christi Himmelfahrt wird zu einem gemütlichen Vatertagshock geladen.

Von Gerd Lustig

Rheinfelden­Eichsel. Fußball und Tischtennis sowie Damenturnen und Aerobic: All das bietet der im Ortsteil Eichsel im Jahr 1980 ge­ gründete SV Eichsel. Wie bleibt das vielseitige Angebot ist, be­ weist allein die Zahl von insge­ samt 412 Mitgliedern. Tendenz: leicht steigend. Durch seine Eltern und einige Freuden kam auch Alexander Hö­ ferlin einst in jungen Jahren zum SV Eichsel. Und seitdem ist der heute 37­Jährige dem Verein treu geblieben. Hin und wieder hilft der begeisterte Sportler bei den Fußballern in der zweiten Aktiv­ Mannschaft aus. Am liebste aber spielt er Tischtennis. Er zählt so­ gar seit Jahren zum Stamm der 1. Mannschaft, die in der Verbands­ liga um Punkte kämpft. „Tisch­ tennis ist einfach ein toller und faszinierender Sport, den man bis ins hohe Alter betreiben kann“, betont er. Höferlin ist aber nicht Sportler. Er hat sich frühzeitig auch ehren­ amtlich im Verein und bei dessen n0twendiger Arbeit eingebracht. Zwei Jahre bekleidete er das Amt des 2. Vorsitzenden, ehe er vor zwei Jahren das Amt des Vorsit­ zenden übernahm. „Und es macht Spaß, in diesem Verein an der Spitze zu stehen, zumal es auch hervorragendes Vorstands­ team gibt“, lobt der 37­Jährige. Für ihn als Eichsler war es immer klar, dass er im Ort einem Verein angehört und dort auch mal Ver­ antwortung übernimmt. „Ich ken­ ne das von zu Hause nicht an­

Seit zwei Jahren leitet er die Geschicke des SV Eichsel als Vorsitzender: Alexander Höferlin. ders“, verrät. Und an dem klei­ nen, aber feinen Dorfverein schätzt er die Kameradschaft und den guten Zusammenhalt. „Es herrscht ein gutes Klima im Ver­ ein“, spricht er aus Erfahrung. „Es packen viele Ehrenamtliche tat­ kräftig mit an“, ist er stolz auf das Familiäre im Club. Höferlin: „Bei uns ist die Welt noch in Ordnung.“ 1980 war’s, als der SV Eichsel nach einigen Anlaufschwierigkei­ ten in den Vorjahren aus der Tau­ fe gehoben wurde. Zu den Grün­ dungsmitgliedern zählte unter anderem auch der heutige Orts­ vorsteher Reinhard Börner. Zu­

nächst wurde auf einem Sport­ platz „Auf der Tann“ gekickt, spä­ ter gab’s dann den Umzug ans heutige Domizil „In den Keller­ matten“. Seit Anfang der 1990er Jahre nennt man auch ein schmu­ ckes Vereinsheim Sportplatz sein eigen, das schnell zu d e r Anlauf­ stelle für die Mitglieder avancier­ te. . Bewirtet wird es von den Ver­ eismitgliedern in Eigenregie. Am Wochenende wird auch mal eine Wurst gegrillt oder sonstige klei­ nere Speisen werden zubereitet. Für die Zukunft ist daran gedacht, das Vereinsheim an Interessierte für private Feiern zu verpachten. „Vorher wollen wir aber noch den

INFO Am 7. Juni 1980 wurde der SV Eichsel gegründet. Neben Fußball (Kreisliga B) wird im Verein auch Tischtennis gespielt, und zwar in der Verbandsliga. Geboten wird zudem Damenturnen und Aero­ bic. Es gibt zwei Aktiv­Mannschaf­ ten, dazu ein AH­Team. Vier Teams zählt die Tischtennisabtei­ lung. Sowohl im Tischtennis als auch im Fußballer gibt es Jugend­ mannschaften. Fußball wird ge­ spielt wird auf dem Sportplatz in den Kellermatten. Aktuell hat der Verein 412 Mitglieder. Vorsitzen­ der ist seit zwei Jahren Alexander Höferlin. n Kontakt: alex_hoefi@yahoo.de n www.sv­eichsel.de


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20.06.2018

Gäste aus Peru in Karsau zu Gast Rheinfelden­Karsau (pem). Küss­ chen und ein paar Freudentränen zur Begrüßung und noch mehr zum Abschied: Den Freunden aus der neuen Partnergemeinde Chin­ cha Baja im fernen Peru ging es bei den Karsauer Familien bes­ tens. Es wurden innige Freund­ schaften geschlossen und der Grundstein für eine neue Paten­ schaft ist gelegt. Die bisherige Patenschaft mit der Großpfarrei San Ignacio de Loyola in Junin, in den Anden Perus, ist aufgelöst. Und dazu er­ zählt Günter Schmidt, der an der Spitze des „Perukreises Dinkel­ berg“ steht: „14 Jahre lang be­ stand die Patenschaft mit Junin, jetzt werden wir andere Men­ schen in diesem südamerikani­ schen Land unterstützen“. Über eine Woche lang waren drei Gemeindemitglieder, da­ runter Pfarrer Franklin Aguierre, aus Chincha Baja zu Gast auf dem Dinkelberg.

Mitglieder des Perukreises zusam­ men mit den Gästen in der Sankt Michaelskirche (von links) mit Pfar­ rer Franklin Aguierre, Georg Zipfel, Günter Schmidt, Elisabeth Zipfel, Juana Sanches, Joachim Molin, Marianne Molin, Fiorela Pantoja, Vi­ kar Christian Wolff und Hansjürgen Stobbe. Foto: Petra Wunderle

Eröffneten die Veranstaltungsreihe „Dinkelberg erleben“ (von links): Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, Hertens Ortsvorsteherin Sabine Hartmann­Müller, BUND­Regionalgeschäftsführer Ulrich Faigle und der IG­Weinbau­Vor­ sitzende Jürgen Reiske bei der Auftaktveranstaltung „Dinkelberg erleben.“ Foto: Heinz Vollmar

Natur zwischen den Reben

Auftaktveranstaltung | BUND präsentiert Veranstaltungsprogramm Rheinfelden­Herten (mv). Das Rebblütenfest der IG Weinbau Herten auch Ort der Auftaktver­ anstaltung des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) für das Veranstaltungsprogramm „Din­ kelberg erleben“, das sich in die­ sem Jahr vor allem mit der Bedeu­ tung des Dinkelbergs für den Na­ turschutz beschäftigt. Im Beisein von Oberbürger­ meister Klaus Eberhardt und der Ortsvorsteherinnen, Sabine Hart­ mann­Müller (Herten), Rita Rüb­ sam (Nordschwaben) sowie Ka­ rin Reichert­Moser (Degerfelden) betonte Ulrich Faigle, BUND­Re­ gionalgeschäftsführer, dass man mit dem Erlebnisprogramm die Landschaft, die Kultur und die Historie des Dinkelberges präsen­ tieren wolle. Führungen durch

Streuobstwiesen, Wälder, Äcker, Wiesen und Weisen sollen die Bedeutung des Dinkelberges für den Naturschutz zeigen. Darüber hinaus will man die Menschen dafür sensibilisieren, welchen Be­ drohungen Flora und Fauna am Dinkelberg ausgesetzt sind.

Führung durch die Reben Im Rahmen einer Führung durch die Reben erläuterte Patrick Pauli, Grünplaner der Stadt, dass die Weinberge nicht nur ökonomi­ sche, sondern auch ökologische Potenziale beinhalten würden. Lebendige Weinberge seien ein konkreter Beitrag zur nachhalti­ gen Entwicklung der Artenvielfalt und des Landschaftsbildes. Patrick Pauli wies auch auf die

Steinriegel im Weinberg hin, die er als Kachelöfen der Kulturland­ schaft bezeichnete mit wichtigen Auswirkungen für Insekten. Weinbergschnecken, Eidechsen und Blindschleichen. Gleichzeitig gab er wichtige Hinweise zur Verbesserung der Lebensräume im Weinberg. So nannte er Anpflanzungen von Mandelbäumen, Kirschen, Weiß­ dorn in Randflächen, Wegekur­ ven oder Spitzzeilen, die unter anderem für die Artenvielfalt der Insekten von Bedeutung sind. Die Hertener Ortsvorsteherin Hartmann­Müller zeigte sich er­ freut über die Veranstaltung und sagte, das Erlebnisprogramm ma­ che Lust, die Natur und den Ar­ tenreichtum des Dinkelbergs zu erleben.


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Parkraum ist knapp Ortschaftsrat | Freie Wähler Herten fordern neue Stellplatzsatzung Rheinfelden­Herten (mv). Die Freien Wähler im Hertener Ort­ schaftsrat fordern für eine Viel­ zahl von Straßen im Ortsteil die Aufstellung einer Stellplatzsat­ zung. Einen entsprechenden An­ trag legte die Fraktion in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates vor. Darin heißt es, dass es immer mehr Autos und zu wenige Stellplätze gebe. Es sei daher dringend erforderlich, eine entsprechende Satzung zu erlas­ sen. In ihrem Antrag stellen die

Freien Wähler aus Herten fest, dass die Straßen des immer mehr zugeparkt werden, so dass die Si­ cherheit durch die verlorene Übersicht nicht mehr gewährleis­ tet werden könne. Außerdem würden durch parkende Fahrzeu­ ge der Verkehrsfluss beeinträch­ tigt und Rettungsfahrzeuge behin­ dert. Gelten soll die noch zu erlas­ sende Stellplatzsatzung nach An­ sicht der Freien Wähler für Berei­ che zur Erhöhung der Stellplatz­

verpflichtung bei zukünftigen Bauvorhaben, welche nicht in einem Bebauungsplan festgehal­ ten sind oder für die es keinen Be­ bauungsplan gibt. In ihrem Antrag nannten die Freien Wähler die Bereiche Rühr­ bergerstraße, Augsterstraße Ost und West, In den Kapellmatten, Karl Rolfußstraße, Nägelestraße, Kirchstraße, Rabenfelsstraße, In den Burgreben, Wockerle, Bahn­ hofstraße, Mattenbachweg, Rheinmattenweg, Gartenstraße

In Herten sind Parkplätze Mangel­ ware. Foto: Heinz Vollmar sowie Brunnenweg. Einstimmig begrüßt wurde der Antrag der Freien Wähler auch von den übrigen Fraktionen im Ortschaftsrat.

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Meine Region, 20. Juni 2018

Standesamtliche Nachrichten aus Rheinfelden Geburten -Keine-

Eheschliessungen 12.05.2018 Anja Diana Schlachter und Giorgio Beltrani, Barrystr. 10, Rheinfelden 12.05.2018 Elena Maria Elisabeth Bischoff und Simon Borchers, Cranachstr. 45, Rheinfelden 18.05.2018 Katrin Rebekka Weidner, Schloßgartenstr. 5, Rheinfelden und Jan Fränkle, Etzelweidstr. 13, Schindellegi, Schweiz 25.05.2018 Gabriela Eleonora Hiriczko, Kirchgasse 4, Rheinfelden und Denis Trüby, Rheinstr. 40, Birsfelden, Schweiz 30.05.2018 Victoria Marena Lucas und Jonas Preiser, Wannengasse 2 A, Rheinfelden 30.05.2018 Selina Leonie Rohrer und Andreas Alexander Leisinger, Eichbergstr. 9, Rheinfelden

Sterbefälle 27.04.2018 Elsa Mayer geb. Behlinger, Pestalozzistraße 1, Rheinfelden 04.05.2018 Albert Andreas Weigand, Beuggener Str. 3, Rheinfelden 06.05.2018 Christiane Olga Daniela Kopp geb. Frankenfeld, Nollinger Str. 40, Rheinfelden 14.05.2018 Helmut Günter Petrusch, Ziegelackerweg 3, Rheinfelden 19.05.2018 Atilla Güvercin, Lörracher Str. 22, Rheinfelden 20.05.2018 Liselotte Berta Ziegler geb. Horn, Edmund-Schweizer-Str. 3, Rheinfelden 22.05.2018 Peter Hannes Rauchfuhs, Friedrichplatz 7, Rheinfelden


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Dinkelberg erleben: BUND­Streuobstwiese in NOrdschwaben mit der Sense mähen Der Bund für Umwelt und Natur­ schutz Deutschland (BUND) Regio­ nalverband Hochrhein bietet ein Erlebnisprogramm zum Dinkel­ berg. Am Samstag, 23. Juni findet die nächste Veranstaltung statt

zum Lernen des Sensenmähen auf der BUND­Streuobstwiese in Rheinfeldens kleinsetem Ortsteil Nordschwaben statt. Urs Grass­ mann und Joachim Schlageter werden eine Einführung in das

Mähen mit der Sense geben. Mit­ zubringen sind, falls vorhanden, eigene Sense, Schärfwerkzeuge, ausreichende Schutzbekleidung und Vesper. Denken sollten die Gäste daran, mit festen Schuhen

und dem Wetter entsprechend ausgerüstet teilzunehmen. Treff­ punkt ist um 9.30 auf der Wiese am Schluckackerweg in Nord­ schwaben. Die Veranstaltung geht bis 13 Uhr.

u Sonntag, 24. Juni Herten Festgottesdienst 10.30Uhr, Josefskirche Sommerfest St. Josefshaus

u Dienstag, 26. Juni Rheinfelden Vernissage 19 Uhr, Schauraum der Stadt Rheinfel­ den, Ausstellung „Die Post in Rheinfel­ den“ hüben und drüben Briefmarken­ sammlergruppe Rheinfelden und dem Briefmarken­Club Fricktal

Konzert 18 Uhr, Orffsaal der Musikschule mit Schülern und Bands des Fachbereichs Gitarre, Musikschule Rheinfelden Karsau Frauen­Nordic­Wallfahrt 17 Uhr, Treffpunkt Hohe Flum, ökume­ nischer Gottesdienst (18.30 Uhr), Nor­ dic Walking, Gottesdienst, Geselligkeit, Veranstalter: Frauengemeinschaft St. Elisabeth, Karsau

n Terminkalender u Freitag, 22. Juni Rheinfelden Historische Wasserkraftwerk­Führung 13.30 Uhr, Wasserkraftwerk Rheinfel­ den, ab 12 Jahren, kostenfrei, Anmel­ dung unter Tel. 07763/81­26 58, Energie­ dienst AG Rheinfelden/Schweiz Klappstuhl Serenade 20 Uhr, Kapuzinerkirche Rheinfelden/ Schweiz, Klappstuhl mitbringen

Samstag, 23. Juni Herten Sommerfest St. Josefshaus 14 bis 19 Uhr, St. Josefshaus Rheinfelden/Schweiz Mittelalterfest 2018 ganztags, Altstadt, Info: www.rheinfel­ den.ch Offene Stadtmauer 12 bis 18 Uhr, Ringmauerscheune, www.fricktaler­museum.ch u

11.30 bis 19 Uhr, St. Josefshaus Rheinfelden „Rheinfelder Natur­Energie­Weg“ 15 bis 16.30 Uhr, Treffpunkt Haus Sal­ megg, Stadtführung, Rheinfelden Tou­ rismus Rheinfelden/Schweiz 13. Solsberg­Festival 11.30 Uhr, Stadtkirche St. Martin, Liebli­ che Sinfonien, www.solsberg.ch Offene Stadtmauer 12 bis 18 Uhr, Ringmauerscheune, www.fricktaler­museum.ch Konzert 18 Uhr, Kurbrunnenanlage, Serenade des Akademischen Orchesters Basel, www.aob.ch

u Mittwoch, 27. Juni Rheinfelden/Schweiz A,B,C... Versliziit für die Chlinschte 9.30 bis 10 Uhr, Stadtbibliothek, www.stadtbibliothek­rheinfelden.ch Gschichte­Reis 10.30 bis 11 Uhr, Stadtbibliothek, www.stadtbibliothek­rheinfelden.ch

u Donnerstag, 28. Juni Rheinfelden Lese­Insel 15 Uhr, Stadtbibliothek, „Prinzessin Isa­ bella“ von Cornelia Funke, Vorlesezeit für Kinder ab fünf Jahren

u Freitag, 29. Juni Rheinfelden Rhein­Gaudi Schlagerfestival 20 Uhr, Festplatz Tutti Kiesi, Vorverkauf bei Getränke Baumgartner, online bei Reservix und Eventim oder auf www.rheingaudi.com u Samstag, 30. Juni Rheinfelden Rhein­Gaudi Schlagerfestival 14 Uhr, Festplatz Tutti Kiesi


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Dinkelberg erleben: BUND­Streuobstwiese in NOrdschwaben mit der Sense mähen Der Bund für Umwelt und Natur­ schutz Deutschland (BUND) Regio­ nalverband Hochrhein bietet ein Erlebnisprogramm zum Dinkel­ berg. Am Samstag, 23. Juni findet die nächste Veranstaltung statt

zum Lernen des Sensenmähen auf der BUND­Streuobstwiese in Rheinfeldens kleinsetem Ortsteil Nordschwaben statt. Urs Grass­ mann und Joachim Schlageter werden eine Einführung in das

Mähen mit der Sense geben. Mit­ zubringen sind, falls vorhanden, eigene Sense, Schärfwerkzeuge, ausreichende Schutzbekleidung und Vesper. Denken sollten die Gäste daran, mit festen Schuhen

und dem Wetter entsprechend ausgerüstet teilzunehmen. Treff­ punkt ist um 9.30 auf der Wiese am Schluckackerweg in Nord­ schwaben. Die Veranstaltung geht bis 13 Uhr.

u Sonntag, 24. Juni Herten Festgottesdienst 10.30Uhr, Josefskirche Sommerfest St. Josefshaus

u Dienstag, 26. Juni Rheinfelden Vernissage 19 Uhr, Schauraum der Stadt Rheinfel­ den, Ausstellung „Die Post in Rheinfel­ den“ hüben und drüben Briefmarken­ sammlergruppe Rheinfelden und dem Briefmarken­Club Fricktal

Konzert 18 Uhr, Orffsaal der Musikschule mit Schülern und Bands des Fachbereichs Gitarre, Musikschule Rheinfelden Karsau Frauen­Nordic­Wallfahrt 17 Uhr, Treffpunkt Hohe Flum, ökume­ nischer Gottesdienst (18.30 Uhr), Nor­ dic Walking, Gottesdienst, Geselligkeit, Veranstalter: Frauengemeinschaft St. Elisabeth, Karsau

n Terminkalender u Freitag, 22. Juni Rheinfelden Historische Wasserkraftwerk­Führung 13.30 Uhr, Wasserkraftwerk Rheinfel­ den, ab 12 Jahren, kostenfrei, Anmel­ dung unter Tel. 07763/81­26 58, Energie­ dienst AG Rheinfelden/Schweiz Klappstuhl Serenade 20 Uhr, Kapuzinerkirche Rheinfelden/ Schweiz, Klappstuhl mitbringen

Samstag, 23. Juni Herten Sommerfest St. Josefshaus 14 bis 19 Uhr, St. Josefshaus Rheinfelden/Schweiz Mittelalterfest 2018 ganztags, Altstadt, Info: www.rheinfel­ den.ch Offene Stadtmauer 12 bis 18 Uhr, Ringmauerscheune, www.fricktaler­museum.ch u

11.30 bis 19 Uhr, St. Josefshaus Rheinfelden „Rheinfelder Natur­Energie­Weg“ 15 bis 16.30 Uhr, Treffpunkt Haus Sal­ megg, Stadtführung, Rheinfelden Tou­ rismus Rheinfelden/Schweiz 13. Solsberg­Festival 11.30 Uhr, Stadtkirche St. Martin, Liebli­ che Sinfonien, www.solsberg.ch Offene Stadtmauer 12 bis 18 Uhr, Ringmauerscheune, www.fricktaler­museum.ch Konzert 18 Uhr, Kurbrunnenanlage, Serenade des Akademischen Orchesters Basel, www.aob.ch

u Mittwoch, 27. Juni Rheinfelden/Schweiz A,B,C... Versliziit für die Chlinschte 9.30 bis 10 Uhr, Stadtbibliothek, www.stadtbibliothek­rheinfelden.ch Gschichte­Reis 10.30 bis 11 Uhr, Stadtbibliothek, www.stadtbibliothek­rheinfelden.ch

u Donnerstag, 28. Juni Rheinfelden Lese­Insel 15 Uhr, Stadtbibliothek, „Prinzessin Isa­ bella“ von Cornelia Funke, Vorlesezeit für Kinder ab fünf Jahren

u Freitag, 29. Juni Rheinfelden Rhein­Gaudi Schlagerfestival 20 Uhr, Festplatz Tutti Kiesi, Vorverkauf bei Getränke Baumgartner, online bei Reservix und Eventim oder auf www.rheingaudi.com u Samstag, 30. Juni Rheinfelden Rhein­Gaudi Schlagerfestival 14 Uhr, Festplatz Tutti Kiesi


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n Terminkalender u Samstag, 30. Juni Rheinfelden Eine musikalische Reise durchs Zillertal 19 Uhr, Pfarreizentrum St. Josef, Einlass ab 18 Uhr, Kartenvorverkauf bei Rita und Andreas Schlechter unter E­Mail ri­ ta­und­andreas@web.de E­Medien – Sprechstunde 10.30 bis 11.30 Uhr, Stadtbibliothek, In­ formationen und Beratung zur Nutzung von E­Medien durch Peter Sailer (VHS), kostenlos Outdoor Family Naturerlebnis für Familien mit Grund­ schulkindern; Besuch der Petite Ca­ margue Alsacienne Veranstalter: Fami­ lienzentrum Rheinfelden u Sonntag, 1. Juli Rheinfelden Vernissage 10 Uhr, Rathausgalerie, Ausstellung „Fotomarathon 2018“, Prämierung um 17 Uhr, Veranstalter: Kulturamt und VHS 3000­Schritte Rundweg 11 bis 12.30 Uhr, Treffpnunkt Rathaus­ Brunnen, geselliger Spaziergang mit wechselnden Themen, Dauer circa 90 Minuten, anschließend Apéro, Stadt­ marketing Pro Rheinfelden u Montag, 2. Juli Rheinfelden Sozialberatung 10.30 Uhr, Familienzentrum Rheinfel­ den , Sozialberatung für Frauen und Männer mit und ohne Kinder gleich wel­ chen Alters durch den Caritasverband Hochrhein Café der Freiwilligenagentur 15 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus u Dienstag, 3. Juli Rheinfelden Skat 14.30 Uhr, Bürgertreffpunkt Gambrinus u Mittwoch, 4. Juli Rheinfelden Cityflohmarkt 10 bis 18 Uhr, Innenstadt, Veranstalter: SüMa Maier Wanderung nach Ötlingen 12 Uhr, Start beim Busbahnhof Rhein­ felden, Wanderung über die Ausläufer des Dinkelbergs, Schwarzwaldverein Wasserkraftwerk­Führung 13.30 Uhr, Wasserkraftwerk Rheinfel­ den, ab 12 Jahren, kostenfrei, Anmel­ dung unter Tel. 07763/81­26 58, Energie­ dienst AG

n Hinweis Vereine, Institutionen und Veran­ stalter, die ihre Termine hier ver­ öffentlichen wollen, wenden sich bitte an: Die Oberbadische Am Alten Markt 2 79539 Lörrach Tel. 07621/40 33 58 E­Mail: hochrhein@verlags­ haus­jaumann.de Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist Mittwoch, 27. Juni.

Stromgeschichte „Folgen Sie Emil Rathenau, dem AEG­Gründer und der treibenden Kraft beim Bau des alten Wasser­ kraftwerks Rheinfelden, auf seiner Reise durch die Geschichte“, heißt es wieder am Freitag, 22. Juni, bei Energiedienst (ED). Denn Simon Kuner alias Emil Rathenau lädt er­ neut zu einer spannenden Erleb­ nistour rund um die Historie des Kraftwerks ein. Aufgrund der gro­ ßen Nachfrage der vergangenen vier Jahre finden von April bis Au­ gust „historische Führungen“ durch den ED­Pavillon statt, an

denen der „ausgemachte Phan­ tast“, wie man ihn seinerzeit nannte, auf einem Rundgang „höchstpersönlich“ spannende Ein­ drücke aus der Gründerzeit der Elektrifizierung sowie vom Bau des alten Kraftwerks vermittelt. Dank seiner visionären Gabe wird er selbstverständlich auch den Blick in die Zukunft und damit ins Jahr 2018 wagen. Am Freitag, 22 Juni, um 13.30 Uhr findet die nächste Führung statt. Treffpunkt ist beim Ausstellungspavillon „Kraftwerk 1898“ auf der deutschen Rheinsei­

te (Untere Kanalstraße, 79618 Rheinfelden). Die Veranstaltung duauert rund zwei Stunden. Das Mindestalter für die Teilnahme beträgt acht Jahre. Foto: zVg WEITERE INFORMATIONEN: Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, nimmt die Besucherinforma­ tion von Energiedienst Anmel­ dungen entgegen, Tel. 07763/812650 (Montag bis Don­ nerstag vormittags).

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20.06.2018

Zusammen feiern Josefshaus | Sommerfest am Wochenende Rheinfelden­Herten (pem). „Sommerfest im Sankt Josefs­ haus“ heißt es am kommenden Wochenende zum 39. Mal. Mu­ sik, Theater, Ausstellung, Spiel und Spaß sowie Kulinarisches heißt das Rezept, das dieses Her­ tener Traditionsfest ausmacht. Das Programm der zweitägigen Veranstaltung ist vielfältig, neu mit dabei sind die Schülerband der Karl­Rolfus­Schule und „Or­ gel goes Opera“ mit den Künst­ lern Irmtraud Tarr (Orgel) und Andrea Jarnach (Gesang). Weite­

re Musikangebote bieten „Handi­ caps“, „Catfish“, „Charme und Melone“ sowie der Musikverein Herten mit einem Platzkonzert. Zu den weiteren Höhepunkten gehört „Mats und die Wunder­ steine“ des Schultheaters, und die seit März laufende Ausstellung „Rollover II“ wird auch mit Füh­ rung angeboten. Die Theresia­ Scherer­Schule wird den interes­ sierten Besuchern die Welt von dementiell erkrankten Menschen etwas näher bringen, um sie so besser zu verstehen. Es dürfen

Das Jiosefshaus in Herten lädt ein zum Sommerfest am kommenden Wo­ chenende. Foto: Archiv Blicke hinter die Kulissen vom Haus Elisabeth geworfen werden und Führungen durch die Werk­ statt gehören wie Kutschenfahr­ ten mit dem Traktor traditionell dazu. „Gesundes aus Obst“ ser­

vieren die Alten Herren des SV und das Kinderhaus Osypka. Gemeinsames Essen, nette Be­ gegnungen, Kunstküche und Kir­ mesflair runden das Programm ab.

Nachtsport, Tanz und Theater Rheinfelden. Das Jugendreferat Rheinfelden bietet jeden Freitag von 20 bis 22 Uhr Nachtsport Kids für Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren in der Sport­ halle der Gewerbeschule an. Im­ mer freitags von 21 bis 24 Uhr wird in den Sporthallen der Eichendorff­Schule und Goethe­ schule Nachtsport für Jugendliche ab 14 Jahren angeboten. Jeden Montag und Freitag von 19 bis 21 Uhr bietet das Jugendre­ ferat im zentralen Jugendhaus „Hip­Hop for Girls“ ab zwölf Jah­ ren an. Neue Tänzerinnen sind willkommen. „Breakdance for Boys“ ab zwölf Jahren findet je­ den Dienstag und Donnerstag von 19 bis 21 Uhr im zentralen Ju­ gendhaus statt. Für alle Kinder und Jugendli­ chen ab zehn Jahren bietet das Ju­ gendreferat Open Sports immer montags von 15.30 bis 17 Uhr und freitags von 13 bis 16 Uhr in der Sporthalle der Schillerschule an. Die Sport­ und Tanzangebote sind kostenlos. Mit dem Theater Tempus fugit wird für alle Kinder und Jugendli­ chen ab zehn Jahren immer don­ nerstags von 15.30 bis 17.30 Uhr im zentralen Jugendhaus eine Mach­Mit­Theater AG angeboten.

Tanz und Theater im Jugendhaus


20.06.2018

Barcelona erforschen Rheinfelden. Aufgrund der gro­ ßen Nachfrage wird vom 11. bis 17. November erneut eine Stu­ dienreise nach Barcelona angebo­ ten. Das Besichtigungsprogramm spannt einen weiten Bogen von mittelalterlichen Meisterwerken bis heute. Gaudí beeindruckt mit der Sagrada Familia, der Casa Batlló sowie dem Parc Güell. Die Museen zu Joan Miró und Pablo Picasso zeigen zwei prägende Ver­ treter moderner Kunst. Die Fla­ niermeile Las Ramblas, das Barri Gótic und der Besuch des Mont­ serrats eröffnen weitere Perspekti­ ven auf eine lebendige Metropole. Die Anreise erfolgt per Bahn. Die Leitung liegt bei den bei­ den Pfarrern und erfahrenen Stu­ dienreiseleitern Detlef Lienau und Jörg Hinderer. Hinderer meint: „Wir erkunden eine faszi­ nierende Stadt, die vielfältig in die europäische Kultur verfloch­ ten ist und zugleich eigenes her­ vorgebracht hat. Die Teilnehmer können nach Herzenslust eine le­ bendige Metropole entdecken.“ Die Kosten betragen 998 Euro inklusive An­ und Abreise mit der Bahn, Übernachtung und Früh­ stück im DZ in einem zentral ge­ legenen Hotel in Nähe Las Ram­ blas, Eintritte, ÖPNV. Der Einzel­ zimmer­Aufschlag liegt bei 150, der für ein Superior­Doppelzum­ mer bei 120 Euro. Es wird bis Frühbucherrabatt noch bis 30. Ju­ ni von 50 Euro gewährt. Veran­ stalter sind die Evangelische Er­ wachsenenbildung Hochrhein­ Markgräflerland und die Kommu­ nität Beuggen. WEITERE INFORMATIONEN: n Anmeldung und Einzelprospekt bei der Evang. Erwachsenenbil­ dung per E­Mail unter ser­ vice@eeb­sued­west.de oder auch telefonisch, Tel. 07621/51675866.

Die Kirche „Sagrada Familia“ ist eines der Wahrzeichen von Barce­ lona. Foto: zVg/Wolfgang Dirschel (pixelio)

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IdealismusundSpaß Ehrenamt | Stadt Rheinfelden ehrt soziales Engagement Rheinfelden (pem). Die Stadt Rheinfelden feierte kürzlich den „Festabend des Ehrenamtes“. Es war die zweite Auflage in dieser Form, 2009 fand die Premiere statt, dazwischen wurden die Eh­ renamtlichen zu verschiedenen anderen kulturellen Veranstaltun­ gen, etwa einem Abend in der Volkskunstbühne, eingeladen. Insgesamt 650 Einladungskar­ ten wurden jüngst an ehrenamt­ lich Tätige in fast 200 Vereinen und Institutionen versendet, rund 300 Engagierte nahmen an dem Galaabend des Ehrenamtes im Festgelände Tutti­Kiesi am Frei­ tagabend teil. „Ich bin begeistert über diesen regen Zuspruch an diesem schönen Abend. Ihr Enga­ gement für Rheinfelden ist beein­ druckend, sie setzen mit ihrem Besuch ein Zeichen der Stärke unserer Stadt. Ohne sie hätte unsere Stadtgemeinschaft einen gänzlich anderen Charakter“,

Rund 330 Ehrenamtliche kamen zur Galaabend des Ehrenamtes der Stadt Rheinfelden. Foto: Petra Wunderle brachte Oberbürgermeister Klaus Eberhardt seine Freude zum Aus­ druck. Eberhardt verdeutlichte auch, dass hier etwas geleistet wird, was der Staat und die Stadt alleine nicht zu leisten im Stande wären. Es sei ein persönliches En­ gagement für andere, oft für dieje­ nigen, die Hilfe und Unterstüt­ zung brauchen, egal welchen Al­

Das Rhein­ schwimmen wird um eine Woche vorver­ legt. Foto: Archiv

„De Bach abe“

Rheinschwimmen | Termin vorverlegt Rheinfelden. Das grenzüber­ schreitende Rheinschwimmen wird erstmals nicht am Wochen­ ende des traditionellen Fisches­ sens der Pontoniere von Rheinfel­ den/Schweiz statt finden. Dies teilte der Vorsitzende des Stadt­ sportausschusses des badischen Rheinfelden mit. Dem Wunsch der Pontoniere entsprechend wurde der Termin für das grenz­ überschreitende Rheinschwim­ men aus Personalgründen um eine Woche vorverlegt und findet jetzt am Sonntag, 22. Juli, statt. Das Rheinschwimmen wird er­ neut durch die Deutsche Lebens­ Rettungs­Gesellschaft (DLRG) und den Rheinrettungsdienst be­ gleitet. Es wird um 11 Uhr auf dem Inseli gestartet, hierzu wird erneut eine „Startzone“ mit Flat­ terband eingerichtet sein. Auf

dem Inseli werden Helfer die Teil­ nehmer registrieren und auf de­ ren private Gegenstände aufpas­ sen, bis diese wieder nach dem Schwimmen zurückkehren. Es wird in diesem Zusammenhang auf die Nutzung der sogenannten Wickelfische (Schwimmsäcke) verwiesen, die bei den Touristen­ informationen beidseits des Rheins gekauft werden können. Ziel des Rheinschwimmens ist er­ neut das Gelände des Ruderclubs, wo dieser auch der Witterung ent­ sprechend etwas Kühles zu trin­ ken anbieten wird. Wild und Jürg Arnold, Präsi­ dent der Sportkommission Rhein­ felden/Schweiz weisen ausdrück­ lich darauf hin, dass keine Nicht­ schwimmer, sondern nur gute Schwimmer an dem Rhein­ schwimmen teilnehmen dürfen.

ters und welcher Kultur. Siggi Weißenberger, Vorsitzen­ der des Kirchenchores Herten, er­ klärte: „Ich mache es, weil es mir die Leute wert sind, und mir sel­ ber bringt es auch viel.“ Aus Idea­ lismus und dem Spaß, anderen zu helfen, engagiert sich Matthias Reiske seit 43 Jahren beim DRK­ Ortsverein Herten.


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20.06.2018

Siedler hören Vortrag Rheinfelden. Der Vorstand der Siedlergemeinschaft Rheinfelden lädt für am Freitag, 22. Juni, ab 19.30 Uhr zur diesjährigen Jah­ reshauptversammlung in den Paulussaal an der Müßmattstraße ein.

Bienen im heimischen Garten

Neben den üblichen Tagesord­ nungspunkten, so können wieder viele Mitglieder für jahrzehnte­ lange Mitgliedschaft geehrt wer­ den, wird es auch einen Vortrag geben. Im Zeitalter des Bienen­ sterbens bietet die Einrichtung von Bienenstöcken im heimi­ schen Garten eine sinnvolle Unterstützung für die Natur. Hier­ zu referiert Egon Wenk, der Kreis­ vorsitzende Lörrach des Verbands der Imker über Bienenhaltung.

Reise durch das Zillertal Rheinfelden. Im Katholischen Pfarreizentrum an der Rheinfel­ der Friedrichstraße findet am Samstag, 30. Juni, das Solokon­ zert „Eine musikalische Reise durchs Zillertal“ statt. Türöffnung ist um 18 Uhr. Das Duo Rita und Andreas lädt ein, einen Streifzug durch das Brauchtum und die Tra­ dition des Zillertals und Tirols zu erleben. WEITERE INFORMATIONEN: n Karten können im Vorverkauf be­ stellt werden unter Tel. 07624/7676 oder E­Mail an: rita­ und­andreas@web.de sowie an der Abendkasse erworben wer­ den.

Die E­Jugend vom FSV kickt bei der „kleinen Fußball­Weltmeisterschaft“ von Radio Regenbogen.

Foto: zVg

FSV­Kicker bei kleiner WM

Fußball | Rheinfelder Nachwuchs vertritt Japan Rheinfelden. Radio Regenbogen ließ rund eine Woche vor dem eigentlichen Start die Fußball­ WM schon mal von kleinen Ki­ ckern durchspielen. Mit dabeiwa­ ren die Jungs vom Fußball­Stadt­ verein (FSV) Rheinfelden, die bei ihrer Bewerbung noch kurz vor der Meisterschaft standen. Jetzt durften sie ihr Können als Vertre­ ter von Japan zeigen. Zum dritten Mal ermittelt der Privatsender bei einem E­Jugend­ turnier den Champion im Vorfeld des großen Turniers. Insgesamt 16 Mannschaften waren am 9. Ju­ ni in Sandhausen am Start bei der

„Kleinen WM vor der großen WM“ ­ jedes spielte für ein für die Endrunde qualifiziertes Land. Rund 150 Vereine aus ganz Ba­ den und der Pfalz hatten sich um die Teilnahme bei der „Kleinen WM vor der großen WM“ bewor­ ben, so viele wie noch nie. Eine Jury von Radio Regenbogen wählte die 16 Mannschaften aus, die am 9. Juni tatsächlich um den Titel „Kleiner Weltmeister“ kämpfen dürfen. Die Länder, für die die Kinder im Alter von zehn und elf Jahren antreten, wurden zugelost. Neben Rheinfelden beteiligten

sich folgende Teams für folgende Länder: SV Sandhausen (Gastge­ ber/Russland), SV Sinsheim­ Rohrbach (Argentinien), VfL Kur­ pfalz Neckarau (Polen), SC 08 Reilingen (Dänemark), SV Vim­ buch (Frankreich), SG Dornstet­ ten (Deutschland), SG Daxlan­ den (Spanien), FV Ottersdorf (Belgien), FV Gondelsheim (Eng­ land), Sportclub Lahr (Mexico), SF Eintracht Freiburg (Schwe­ den), SPVGG Ehrenkirchen (Australien), TuS Bohlsbach (Ko­ lumbien), SV Viktoria Herxheim (Portugal), VfR Frankenthal 1900 (Brasilien).

„Nollinger“ wird voll gesperrt

BAuarbeiten | B 316 wird saniert Rheinfelden. Das Regierungsprä­ sidium Freiburg lässt derzeit die Fahrbahndecke der B 316 (Nollin­ ger Straße) zwischen Oberrhein­ platz und dem „Asag­Kreisel“ in Rheinfelden sanieren lassen. Hierfür ist noch bis einschließlich Sonntag, 24. Juni, eine Vollsper­ rung erforderlich. Die ausgeschilderte Umleitung führt über die Beuggener Straße, Hardtstraße, Mouscron­Allee und B 34. Aufgrund der Vollsperrung sind die Geschäfte im betroffenen

Bereich der Nollinger Straße wäh­ rend der gesamten Bauzeit nur fußläufig erreichbar. Die Park­ häuser in der Innenstadt sind mit Fahrzeugen weiterhin anfahrbar, heißt es in einer Mitteilung. Die Fahrgäste der betroffenen Buslinien werden per Aushang an den Bushaltestellen über Ersatz­ haltestellen informiert. Das Re­ gierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.


20.06.2018

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Trottoirfest: Preise festlegen Rheinfelden. Die technische Sit­ zung des Trottoirfestvereins fin­ det am Freitag, 22. Juni, 19 Uhr, in der Taubenzuchtanlage in Warmbach statt. Auf der Tages­ ordnung stehen neben Berichten das Rahmenprogramm, des The­ ma „Festbändel“ sowie die Festle­ gung der Getränkepreise.

Kinder lernen verbinden Rheinfelden. Das Familienzent­ rum Rheinfelden. bietet am Mon­ tag, 25. Juni, von 17 bis 18.30 Uhr für Kinder von sechs bis zehn Jah­ ren einen Erste­Hilfe­Kurs unter der Leitung von Sebastian Hirtle, Rettungssanitäter, an. Die Teil­ nahme kostet sechs Euro. Anmel­ dung: info@familienzentrum­ rheinfelden.de

Brunnenführung in Minseln Rheinfelden­Minseln. Das Dinkel­ bergmuseum Minseln lädt zur Brunnenführung ein. Am Sonn­ tag, 24. Juni, ab 14 Uhr führt Eve­ line Klein anhand einer Brunnen­ karte aus dem Jahr 1887 zu den früheren Brunnenstandorten in Minseln. Der Rundgang beginnt beim Brunnen an der Alban­ Spitz­Halle und führt nach Ober­ minseln bis zur sogenannten „Moserschen Quelle“. Von dort geht es zurück bis zum Sport­ platz, wo sich einst ein Fischwei­ her der Deutschordenskommen­ de Beuggen befand.

Fast fertig, aber die Inbetriebnahme ist noch offen: der Recyclinghof Herten.

Foto: Heinz Vollmar

Umbau fast abgeschlossen

Recyclinghof | Offizielle Eröffnung durch Landrätin Ende Juli Rheinfelden­Herten (kör). Gut Ding will Weile haben: Ende Juli soll der Recyclinghof Herten nach seinem Umbau offiziell, aber nicht­öffentlich durch Landrätin Marion Dammann eröffnet wer­ den. Dass die Öffentlichkeit nicht eingeladen ist, ist der Situation geschuldet: Es gibt zu wenig Park­ raum (DIE OBERBADISCHE berichte­ te). Die vom Kreistag im Mai 2016 beschlossene Sanierung ist eine Geschichte der Verzögerungen und Verschiebungen. Ursprüng­ lich war nämlich die Eröffnung schon im November vergangenen Jahres vorgesehen. Doch schlech­ tes Wetter und nicht vorhergese­ hene Arbeiten – es mussten zu­

sätzliche Geleändeteile der ehe­ maligen Hausmülldeponie abge­ dichtet werden – verlängerten die Bauzeit deutlich. Aber auch der geplante Eröffnungstermin, der 21. Juni, musste vertagt werden: Bei Landrätin Dammann war es zu Terminüberscheidungen ge­ kommen.

Termin für Inbetriebnahme steht noch in den Sternen Derzeit werden auf dem Areal die letzten Erdarbeiten für die Ent­ wässerung abgeschlossen und Elektroanschlüsse fertiggestellt. Auch hier kam es zu Verzögerun­ gen: Der Energieversorger hat erst vor wenigen Wochen festge­

stellt, dass nun doch ein neuer Anschluss von Nöten ist. Und ob die Teerarbeiten termingerecht erledigt werden können, die in der kommenden Woche begin­ nen sollen, ist nicht zu 100 Pro­ zent sicher, da sie vom Wetter ab­ hängig sind. Nach Abschluss der Bauarbei­ ten wird der Hertener Wertstoff­ hof nicht nur ein Dach haben, das zwei Solargenossenschaften für eine Photovoltaik­Anlage nutzen wollen, sondern auch die Fahr­ bahn innerhalb der Anlage wird verlängert und verbreitert sein. Zudem gibt es eine größere Auf­ stellfläche vor dem Hof. Die Kos­ ten werden mit rund zwei Millio­ nen Euro beziffert.


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20.06.2018

Im „Tutti Kiesi“ steppt der Bär „Rheingaudi“ | Dritte Auflage des „Ballermann­Festivals“ am 29. und 30. Juni / Guggekonzert n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Bereits zum dritten Mal ist im Tutti­Kiesi­Kulturpark das „Rheingaudi­Festival“ ange­ sagt. Am Freitag und Samstag, 29. und 30. Juni, steppt wieder der Bär, wenn sich die Stars und Sternchen vom Ballermann auf Mallorca die Mikros in die Hand geben. Zwei Tage lang ist Party pur unter freiem Himmel vorpro­ grammiert, Mitsingen und Mit­ klatschen werden quasi zur Pflicht. Das Duo Martin Schmähling und Frank Räuber hat es ge­ schafft, dass die Créme de la cré­ me der Partyszene in Rheinfelden gastiert. Das Programm lässt für Party­ und Feierwillige kaum Wünsche offen. Und in diesem Jahr gibt es am Sonntag, 1. Juli, sogar noch einen Nachschlag. Ein ganzes Dutzend von regionalen Guggenmusiken will nach den zwei Tagen mit Ballermannsound den Kulturpark ab 11 Uhr noch­ mals erbeben lassen. Gespielt

Auch das dritte „Rheingaudi­Festival“ verspricht wieder Party pur. Baller­ mann­Stars geben sich die Mikrofone in die Hand. Foto: Gerd Lustig wird – bei freiem Eintritt – ein Benefizkonzert zugunsten der DKMS. Gespendet wird pro ver­ kauftem Getränk ein Beitrag von einem Euro. Bereits zum Auftakt am Freitag geht es mit „Loona“, den „Lol­ lies“ und „Layzee aka Mr. Presi­ dent“ so richtig zur Sache. Und als wenn diese Top­Acts der Schlager­ und Partyszene nicht schon genügen würden, geht das Festival am Samstag mit Mia Ju­

lia, Peter Wackel, Lorenz Büffel, Jörg Bausch, Isi Glück, Neon, Tim Toupet, Sandy Wagner, Patrick Partyvogel und vielen weitern Live­Acts kräftig weiter. Da ist zwei Tage Party Nonstop garan­ tiert. Außerdem heizen die bei­ den aus Ischgl bekannten DJs Burgi und Ramazotti dem Publi­ kum ein. Am Freitag beginnt die Veranstaltung um 19.30 Uhr (Ein­ lass 18.30 Uhr). Am Samstag star­ tet der Party­Marathon bereits um

13.30 Uhr (Einlass 12 Uhr) und dauert etwa bis gegen Mitter­ nacht. Der Vorverkauf hat bereits be­ gonnen. Die exklusiven und streng limitierten VIP­Tickets bie­ ten neben einer guten Auswahl an alkoholischen und nicht­al­ kohlischen Getränken auch ein exklusives Buffet mit reichhal­ tiger Auswahl sowie einem sepa­ raten VIP­Bereich mit möglichem Künstlerkontakt. Ansonsten gibt es normale Tages­ und Festival­Ti­ ckets.

INFO Die Tickets können bei Getränke Baumgartner Rheinfelden, in der Tourist­Info Rheinfelden und in Olafs Landebahn in Rheinfelden­ Herten erworben werden. Außer­ dem ist die Kartenbestellung auch via Internet möglich: www.rhein­ gaudi.de, www.reservix.de oder www.eventim.de. Alle weiteren Infos unter: www.rheingaudi.de.

Italienischkurs besucht Mailand Mitglieder des Italienischeskurses der zwöflten Klasse am Rheinfel­ der Georg­Büchner­Gymnasiums besichtigten jüngst die nordita­ lienische Metropole Mailand. Bei sommerlichen Temperaturen und bestem Wetter startete die Grup­ pe ihren Rundgang am Castello

Sforzesco (Foto). Auf dem Pro­ gramm standen unter anderem eine Besichtigung des Mailänder Doms – inklusive Aufstieg auf die Domterrassen – sowie ein Spazier­ gang entlang der malerischen Ka­ näle, der Navigli. Foto: zVg/Stefanie Meinecke


20.06.2018 n Kurz

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notiert

Geselligkeit für Jung und Alt Rheinfelden. Das Treffpunktcafé im Bürgertreffpunkt Gambrinus, Friedrichstraße 6 in Rheinfelden, ist immer montags von 12 bis 17.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Malen mit Farben Rheinfelden. Malen mit Acryl­ und Aquarellfarben steht immer montags von 15.30 bis 17 Uhr im Treffpunkt Gambrinus auf dem Programm. Julia Mestriner­Phi­ lipp unterstützt alle, die gerne malen, mit Tipps und Material. Infos bei Julia Mestriner­Philipp unter Tel. 79 89 41.

Pflegeberatung Rheinfelden. Die Pflegeberatung des Landkreises durch ipunkt der Fritz­Berger­Stiftung findet jeden Donnerstag von 9 bis 12 Uhr im Treffpunkt Gambrinus, Raum 2, statt. Terminvereinbarung unter Tel. 07621 / 410 50 33.

Winzerpräsentieren Weine Rebblütenfest | Trotz schwierigen Jahrgangs gute Resonanz Rheinfelden­Herten (mv). Mit dem traditionellen Rebblütenfest und der Präsentation ihrer Weine aus dem Steinackergebiet setzte die Interessengemeinschaft Wein­ bau Herten (IG Weinbau) kürz­ lich den größten Rheinfelder Stadtteil als Genussdorf in Szene. Im Mittelpunkt des Rebblüten­ festes, das viele Besucher aus der gesamten Region, darunter auch Winzerfreunde aus der Schweiz, anlockte, standen die Weine des Jahrgangs 2017. Darüber hinaus kredenzten die Hertener Hobby­ winzer Weine anderer Jahrgänge sowie ihren Winzersekt. Die Weinliebhaber, die sich rund um das Haus Rabenfels und den Weinkeller der IG Weinbau versammelt hatten, waren beim Rebblütenfest jedoch vor allem darauf gespannt, was die Herte­ ner Winzer aus dem vom Wetter gebeutelten vergangenen Wein­ jahr überhaupt noch machen konnten. Dass die Winzer um

Die Besucher ließen es sich schmecken. Kellermeister Dietmar Leipert und den Vorsitzenden Jürgen Reiske mit dem Jahrgang 2017 ein derart brillantes Ergebnis präsen­ tieren konnten, damit hatte nie­ mand gerechnet. Und so gerieten die Weinfreunde geradezu ins Schwärmen, als der Jahrgang 2017 kredenzt wurde und leichte Weißweine wie der „Flirt“ oder

Foto: Heinz Vollmar

Nobling genauso wie ein Spätbur­ gunder rosé die Besucher in Ent­ zückung geraten ließen. Voll des Lobes über die Kunst des Weinausbaus auch in schwie­ rigsten Zeiten äußerten sich Oberbürgermeister Klaus Ebe­ rhardt sowie Ortsvorsteherin Sa­ bine Hartmann­Müller mit ihren Kolleginnen

Nordic Walking Rheinfelden. Der Treffpunkt Gambrinus bietet donnerstags Nordic Walking an. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Gemeindezent­ rum St. Josef. Weitere Informatio­ nen bei Heinz Henninger, Tel. 614 77

Nordic Walking

Foto: Archiv

Es ist keine Geiselnahme

Gericht | Bewährung für 45­Jährigen und Geldstrafe für 78­Jährige Rheinfelden (dr). Keine Geisel­ nahme, aber gefährliche Körper­ verletzung, Nötigung und Frei­ heitsberaubung sah das Gericht im Prozess gegen einen 45­Jähri­ gen und eine 78 Jahre alte Frau, beide aus Rheinfelden (Die Ober­ badische berichtete). Der Mann wurde zu acht Mona­ ten Freiheitsstrafe auf Bewährung und die Frau wegen Beihilfe zu 12 000 Euro Geldstrafe verurteilt. Das Verfahren hatte bereits vor drei Wochen vor dem Schöffenge­ richt Lörrach begonnen (wir be­ richteten). Da das Gericht noch zwei weitere Zeugen hören woll­ te, war der weitere Termin nötig. Der Prozess war von vielen Merk­ würdigkeiten geprägt. Täter und Opfer stammen aus Rheinfelden. Bis zuletzt machte der angeklagte Mann keinerlei Angaben zur Tat. Am 9. April 2015 soll der ange­ klagte Mann zwei Männer „von weit her“ engagiert haben, um den später geschädigten älteren Mann „ernsthaft zu befragen“. Das Opfer wurde vom Angeklag­ ten verdächtigt, aus der Wohnung der 78­Jährigen Schmuck, Bar­

geld und Wertpapiere im Wert von mehr als 350 000 Euro gestoh­ len zu haben. Das engagierte Duo sollten den Geschädigten festhal­ ten und mit Todesdrohungen ge­ fügig machen, bis dieser das Ver­ steck des Diebesgutes verrät. Den Lohn für das „Verhör“, 4000 Euro, hatte die Frau von ihrem Konto abgehoben. Der Geschädigte hatte den gan­ zen Vorfall erst 15 Monate nach der Tat zur Anzeige gebracht und diese vier Tage später zurückgezo­ gen. Die Verteidigung warf dem Geschädigte vor, nur eine Ent­ schädigung und eine monatliche Rente erpressen zu wollen. Die Staatsanwältin war von dem ermittelten Tatablauf über­ zeugt. Sie nahm zu Gunsten der Angeklagten minderschwere Fäl­ le an. Ihr Strafantrag lautete für den Angeklagten auf ein Jahr und acht Monate und für die Ange­ klagte auf ein Jahr Freiheitsstrafe. Beide Strafen könnten, da die Be­ schuldigten nicht vorbestraft wa­ ren, zur Bewährung ausgesetzt werden. Der Verteidiger des Mannes

führte aus, dass der Geschädigte nur ein finanzielles Interesse ge­ habt habe und darum die Ge­ schichte erfunden habe. Er for­ derte einen Freispruch. Der Ver­ teidiger der Frau stellte keinen konkreten Strafantrag. Das Schöffengericht unter Vor­ sitz von Dietrich Bezzel sah keine Geiselnahme als gegeben, wohl aber eine gefährliche Körperver­ letzung, Nötigung und Freiheits­ beraubung. Das Gericht war da­ von überzeugt, dass die Tat so wie geschildert geschehen war. Es hielt insbesondere die Schilde­ rungen des Geschädigten für glaubhaft. Bezzel war überzeugt: „Die Geiselnahme war insze­ niert.“ Möglicherweise wollte der Angeklagte jeden Diebstahlsver­ dacht der Wertpapiere von sich abwenden. So lautete das Urteil für den Mann auf acht Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung und eine Geldauflage von 5000 Euro zur Schadenwiedergutma­ chung an den Geschädigten. Die Frau wurde wegen Beihilfe zur versuchter Nötigung zu 60 Tages­ sätzen je 200 Euro verurteilt.


Rätseln,

Lesen & Entspannen 20.06.2018

chem. Zeichen Germanium

auf diese Weise

Gangregler der Uhr Bücherfreundin

Erzbergwerk Vorname d. Schauspielers Ventura

Fluss durch Pforzheim

Sudoku schwer

Abschnitt des Korans

5 1 3 2 9 6 8 4 7

ein Zweikampfsportler

Weltorganisation (Abk.)

Figur in ‚Land des Lächelns‘

2 7 9 8 4 5 3 6 1

nach unten

chines. Kaiser (2300 v. Chr.)

Gestalt der isländ. Sage

USFilmstar (Elisabeth)

Variante

altröm. Komödiendichter

4 8 6 3 7 1 9 5 2

bestimmter Artikel

Stadt an der Saale

7 2 4 6 5 3 1 8 9

Modetanz der 20er Jahre

Ort in Ohio (USA)

3 9 8 1 2 4 6 7 5

Vorname d. Schauspielerin Moreau

1 6 5 9 8 7 4 2 3

‚heilig‘ in portug. Städtenamen

Kredit

6 4 7 5 1 9 2 3 8

Einsiedler

8 3 1 7 6 2 5 9 4

Satzung

9 5 2 4 3 8 7 1 6

würdigen, auszeichnen

grob, unsanft

Sudoku mittelschwer

Hinterlassenschaft

Dotter

russisches Kampfflugzeug

Abk.: Datenkontrolle

deutsche Popsängerin

doppelt

Agrarfläche

Stammvater der Griechen

9 2 6 5 1 8 3 4 7

Passionsspielort in Tirol

bewegAufforEdelpelz liches derung Stauzur Ruhe werk

1 4 7 2 3 9 8 6 5

Sicherheitsgarantie

fortgesetzt

8 5 3 7 4 6 2 9 1

Ausdruck des Ekels

Kanal in Holland

kurze Aufzeichnung

Ausruf des Schauderns

Fahrzeug abstellen

3 6 5 9 7 2 4 1 8

Vorname von MüllerStahl

4 8 1 6 5 3 9 7 2

Firmenvorstand

7 9 2 1 8 4 6 5 3

genau zusammenfügen

Motivation Spielfläche im Theater

europ. FußballCup (Abk.)

Meeresnymphe

2 7 4 8 9 1 5 3 6

englisch, französisch: Luft

Küchenchef

5 3 8 4 6 7 1 2 9

Anstrichmittel

Lösungen der Rätsel aus Nr. 110

6 1 9 3 2 5 7 8 4

Form von Initialen ‚sein‘ Canettis (1. Person)

gehörn- unterter Wald- irdische Pilzart geist

R E E R E E R W D E L A R O T U Z M C C I A V N B A N E N F N I A O T A R C O P I R L E A R C U T

ein weiches Metall

Ausscheidungsorgan

L L U A E F N A S G E I N O R A B O N I N N H T O S O N C F U C H Y A L T P E A L T L Z

Insel der Tennis- griech. Irisgewächs schläger Zauberin Circe

R H A E G E D E S C H R I A D U M A S A N A T OM W R Z T S T O E E R I N D E S E G R O P T I O N R U E P E L S F I R N S C H MN A U N U U M P E S S Q E N A T O U R I S A F R U E H E I S K E K A N T H O

Staat in Osteuropa

UNTERHALTUNG & WISSEN Nr. 111


Stufen wetterfest renoviert

Alte Außentreppen lassen sich mit Naturstein neu gestalten Ob als Zugang zum Haus, als Abgang von der Terrasse oder zur Überbrückung von Höhenunterschieden an Hanggrundstücken: Außentreppen rund ums Eigenheim sind durch die Witterung besonderen Belastungen ausgesetzt. Beschädigte Beläge fallen besonders ins Auge, wenn man gerade dabei ist, Garten und Terrasse auf Vordermann zu bringen. Doch es muss nicht gleich eine neue Treppe sein, wenn die alte nicht mehr gefällt. In der Regel lassen sich die Stufen etwa mit einer Naturstein-Treppenrenovierung wetterfest und dauerhaft neu gestalten. “Gerade im Freien kommt es darauf an, dass die Treppen extrem beständig und belastbar sind”, erklärt Jan Hartmann, Vertriebsleiter von Dress System. Der Anbieter von Treppenrenovierungssystemen ist in Oberriexingen in der Region Stuttgart ansässig. Durch die Verwendung von glasfaserarmierten Natursteinplatten ist der Belag absolut wasserdicht und es kann nicht zu Frostschäden kommen. Zudem genügt bereits eine Plattenstärke von nur acht Millimetern, um

Mit einem hochwertigen Natursteinbelag lassen sich alte Außentreppen wetterfest renovieren. Foto: rgz/dress Treppen-Renovierungssysteme GmbH eine hochstabile und trittfeste Oberfläche zu erhalten. Durch die geringe Aufbauhöhe verändern sich die Dimensionen der Treppenstufen nur unwesentlich, sodass der neue Belag nicht zur Stolperfalle wird. “Wichtig bei der Verle-

gung ist zudem eine saubere Verarbeitung durch den Profi”, so Hartmann. Ein Zwei-Komponenten-Schaumbett sorge dafür, dass Unebenheiten ausgeglichen werden und dass es keine Hohlräume gebe: www.dress-system.de.

Sudoku Füllen Sie das Rätselgitter mit den Zahlen 1 bis 9 komplett auf. In jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 9x9 Quadrat dürfen die Zahlen 1 bis 9 aber nur einmal vorkommen. Das linke Sudoku ist mittelschwer, das rechte ist schwer.

8 1 4 7 4 2 1 6 8 6 3 1 9 4 7 5 6 8 2 6 3 3 4 4 5 7 5 7 8 6 2 3 5

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3 7 1 8 6 4 7 2 3 3 7 8 5

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8 5 4 1 3 8


16 n Kurz

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notiert

Freiwilligenagentur vermittelt Bürger Rheinfelden. Die Freiwilligen­ agentur vermittelt Bürger, die sich engagieren möchten, an Einrich­ tungen, die Helfer suchen. Sie ist immer montags von 10 bis 12Uhr und mittwochs von 16 bis 18 Uhr im Raum 2 des Bürgertreffpunkts Gambrinus Sprechstunde. Das Team der Berater informiert da­ bei über Formen und Möglichkei­ ten des Engagements. Kontakt zu den Sprechzeiten unter Tel. 954 63.

Beratungscafé Rheinfelden. Die ehrenamtliche Beratung von Migranten durch Migranten in zehn Sprachen fin­ det immer donnerstags von 10 bis 12 Uhr im Treffpunkt Gambrinus statt.

Strickcafé Rheinfelden. Immer mittwochs von 9 bis 12 Uhr bietet der Bür­ gertreffpunkt Gambrinus ein Strickcafé für Jung und Alt an. Neben Stricken wird auch Filzen angeboten.

Internetcafé Rheinfelden. Jeden Donnerstag bietet der Treffpunkt Gambrinus von 14 bis 17 Uhr ein Internetcafé mit individueller Hilfestellung rund um den Computer an.

Schach im Gambrinus Rheinfelden. Der Verein Schach­ Rheinfelden lädt jeden Donners­ tag ab 18 Uhr und jeden Sonntag ab 14 Uhr alle interessierten Schachspieler in den Treffpunkt Gambrinus zum gemeinsamen Schachspiel ein. Anmeldung nimmt Jörg Hostettler, Tel. 01525 / 696 27 72, entgegen.

Im Treffpunkt Gambrinus wird Schach gespielt. Foto: Archiv

Oberbürger­ meister Klaus Eberhardt (rechts) über­ reicht dem Tutti­Kiesi­Lei­ ter Alexander Keil einen Scheck. Foto: Gerd Lustig

Von Kies­ zur Goldgrube Kulturpädagogik | Frieder­Kaltenbach­Stiftung seit zehn Jahren an Bord n

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Tutti­Kiesi­Areal und Frieder Kaltenbach­Stiftung: Eine bessere Verbindung könnte es für Rheinfelden nicht geben. Genau zehn Jahre betreibt die Stiftung die nach der „Grün 07“ ins Leben gerufene Einrichtung und glänzt seitdem mit kulturpädagogischen Angeboten der besonderen Art im Kulturpark. Der runde Geburtstag wurde kürzlich im Vacono Dome mit einem Festakt gefeiert, der von einer Aufführung zum sozialkriti­ schen Thema „Ausgrenzung“ von Schülern der Eichendorffschule als einem der Kooperationspart­ ner umrahmt wurde. Von der Kiesgrube zur Goldgru­ be für Kinder: Diesen Weg sieht Alexander Keil, seit zehn Mona­ ten Leiter der Einrichtung im Tut­ ti­Kiesi­Areal, gegangen. Aus einem anfänglich zaghaften He­ rantasten sei inzwischen ein tat­ kräftiges und aktives Erobern des Geländes geworden. Weit mehr als 3200 Kinder hat er in seiner bisherigen Amtszeit bereits ge­ zählt, welche die Angebote der Dieter Kaltenbach­Stiftung wahr­ genommen und genutzt haben. „Wir sind in Rheinfelden ange­ kommen“, freute sich Keil. Dankbar zeigte er sich gegen­ über den zahlreichen Koopera­ tionspartnern, von und mit denen die Einrichtung so zum Leben er­

weckt worden sei, wie sie sich heute darstelle. Und wie schön habe es der keine Nico unlängst ausgedrückt, als er gefragt wurde, was er über den Kulturpark den­ ke: „Tutti­Kiesi ist einfach geil“, war es aus dem keinen Steppke förmlich herausgesprudelt. Lebendigkeit, Vielfalt und Krea­ tivität: All das zeichne die hervor­ hebenswerte Arbeit und die Pro­ grammangebote der Kaltenbach­ Stiftung aus, würdigte Oberbür­ germeister Klaus Eberhardt.

Pädagogisch sinnvolle und kreative Arbeit Die Stiftung strahle einfach Be­ geisterungsfähigkeit aus. „Mit ih­ nen hat das Tutti Kiesi seine Be­ stimmung gefunden, das Areal lebt“, lobte er die hier geleistete Arbeit, die im Lauf der Jahre stets an Format gewonnen habe. Päda­ gogisch sinnvolle und kreative Arbeit mit Kindern sei das Beste, was einer Gesellschaft passieren könne. Getreu dem Stiftungsge­ danken von „Erleben – Begegnen – Gestalten“ werde hier im Kultur­ park nachhaltig und systematisch gestaltet. „Die Stadt schätzt sich glücklich, in der Kaltenbach­Stif­ tung und ihren Kooperationspart­ nern einen so gut funktionieren­ den Partner gefunden zu haben“, sagte Eberhardt. Als Jubiläumsge­ schenk überreichte er an Alexan­ der Keil einen Scheck, mit dessen

Geld ein neues Tischfußballgerät angeschafft werden soll. Zuvor hatte Frieder Kaltenbach, der die Einrichtung im Tutti­Kiesi vom Start weg im Jahr 2008 bis zur Übergabe an Alexander Keil im Oktober vergangenen Jahres geleitet hatte und inzwischen als ehrenamtlicher Vorstand der Stif­ tung wirkt, die Erfolgsgeschichte des Projekts nachgezeichnet.

Im Jahr 2013 ist ein neues Jugendhaus gebaut worden „Hier ist etwas Großes entstan­ den“, blickte er mit Stolz zurück, lobte dabei aber neben den zahl­ reichen Kooperationspartnern auch die Stadt und die Verwal­ tung. „Vor allem Sozialamtschefin Cornelia Rösner und Kulturamts­ leiter Claudius Beck waren von Anfang an und stets eine große Hilfe“, dankte er. Sehr positiv auf die Nutzbarkeit des Tutti­Kiesi­Areals habe sich im Jahr 2013 der Bau des neuen Jugendhauses ausgewirkt, weil damit sich die nutzbaren Räum­ lichkeiten verdoppelt haben. „Das Schatzkästlein Tutti­Kiesi wird sehr gut angenommen, was kann uns besseres passieren“, zeigte er sich glücklich. Und letzt­ lich betonte Kaltenbach vor den zahlreich erschienenen Zuhörern: „Von Anfang an hatte ich das gute Gefühl, dass wir in Rheinfelden willkommen sind.“

Meine Region 20062018  
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